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Kanalisation

Beitrag von Lawrenceam Mi Jul 01, 2015 7:29 pm

Kanalisation
Die Kanalisation der Stadt lässt sich nur bei Ebbe erreichen. Sie ist nicht mehr, als man erwartet: ein feuchtes, modriges System voller Gestank, in dem es obendrein stockfinster ist. Trotzdem findet man auch hier trainierende Trainer vor, außerdem gibt es ein paar kriminelle Persönlichkeiten, die sich häufiger hier her zurückziehen, um ungestört ihren Geschäften nachzugehen.
Seltsamerweise existiert hier ebenfalls eine Treppe, die zu einem Garten zwischen den Hochhäusern führt, in dem wilde Pokémon leben.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Gastam Mo Jul 06, 2015 7:00 pm




Post 1 Quest
Auf dem Rücken von Raif hatte man eine exzellente Aussicht auf die ganzen Wolkenkratzer dieser einmalig riesigen Stadt. Doch genauso sah ich den Himmel, welcher gerade zu Dämmern begann es war ein schöner Anblick zu sehen, wie du Sonne sich langsam vom Himmel verzog und die einzig gute Nacht zum Vorschein brachte, mit ihr zog sich jedoch auch ein kleiner Müdigkeitsschleier über meine Augen. Jetzt einzuschlafen konnte ich mir allerdings nicht erlauben! Woher sollte ich wissen, ob gerade jetzt etwas passierte. Allerdings war ich schon fast 30 Stunden auf dem Damm und so dauerte es nicht lange, bis die Müdigkeit mich übermahnte...

Als ich wieder aufwachte, war Raif schon ein gutes Stück weiter gelaufen, die Stadt hatten wir allerdings noch lange nicht durchquert. Ich bemerkte allerdings auch das Raif langsamer war, wahrscheinlich hatte er bemerkt das ich eingeschlafen war und lief langsamer damit ich nicht herunter viel. Danke Kumpel! ich gähnte laut, während das Pokémon nur einen wohltuenden Laut von sich gab. Ehe ich allerdings wirklich aus dem Schlaf erwachen konnte, hörte ich auch schon ein Kreischen und schreckte auf. Raif brauchte keiner Erklärung mehr und rannte sofort in die Richtung aus der dieses Geräusch kam. Dort war eine Frau, sie lag zitternd auf dem Boden ihre Tasche einige Meter weiter, eine Flasche Trank lag verschüttet auf dem Boden und ihre Pokébälle kullerten wild über die Straße, einer davon direkt vor Mirus Füße. Im Hintergrund eine andere Frau die eilig davon lief, es gab keinen Zweifel mehr, diese Frau wurde auf jeden Fall beklaut. Ich sprang von Raif ab und befahl ihm, die Fährte der Diebin aufzunehmen, während ich erst einmal der Frau half. Alles in Ordnung? sagte ich und streckte der Frau die Hand aus, für einen Moment sah man ihre geweiteten Augen, sie erschrak sich bestimmt vor mir, doch an der Freundlichkeit meiner Stimme fasste sie schließlich doch meine Hand und stand wieder auf. J-ja, es geht schon, wenigstens hat die Diebin nur meine Tränke geklaut... sie war noch ein bisschen verängstigt, doch sogleich begann sie ihre Tasche und die Pokébälle wieder aufzuheben. Nachts laufen in Stratos City oft solche Gestalten rum, ich bin ja irgendwie selbst schuld. es klang eher als würde sie mehr zu sich selbst sprechen als zu der Gestalt mit dem Kostüm. Ich hol ihnen ihre Tränke zurück, erwarte dafür aber eine kleine Gegenleistung! Na gut, aber erst will ich meine Tränke wieder haben, es waren zehn Stück... minus den hier. sie zeigte auf die kaputte Flasche auf dem Boden.
Mehr musste sie nicht sagen, sofort nahm ich meine Beine in die Hand und lief in die Richtung in der auch die Frau verschwunden war, es ging immer weiter gerade aus und dann endete der Weg auf dem Pier. Es gab nur eine Möglichkeit sie musste dort drinnen sein. In der Kanalisation.
Als ich die Treppe hinunter stieg, sah ich auch schon Raif der sich traute in das Wasser rein zu springen, das bestätigte natürlich, dass das Mädchen hierher geflüchtet war. Aber, war sie wirklich darein gesprungen? Hey Raif, ist sie da... das Pokémon nickte. Es half alles nichts, ich zückte den Pokéball von Mamor, das Mädchen war nun schon eine ganze Weile voraus und ich würde definitiv zu langsam schwimmen. Das Mamolida schien nicht sonderlich erfreut über dieses Bad zu sein. Umso schneller du fertig wirst desto besser, ich schwimme dir nach sobald du ein Mädchen gefunden hast. auch wenn es erst Widerworte geben wollte, schwamm es einfach los. Es suchte eine ganze Weile, jeden noch so kleinen Tunnel ab, auch wenn die Diebin sicherlich nicht durch so einen Tunnel passen würde. Doch irgendwann kam er zurück, mit einem hellen Quieken, welches überhaupt nicht zu dem Männchen passte, symbolisierte er mir das er sie gefunden hatte. Okay, Raif du bleibst hier und bewachst den Ausgang.
Es war eine Tutor durch dieses Dreckwasser zu schwimmen, aber mir blieb nun mal nichts anderes übrig. Wirklich eklig wurde es erst als ich Tauchen musste, Fäkalien brannten in meinen Augen, doch ich dürfte nicht einfach so aufgeben, wenn dieses Weib es hier durch schaffte, dann sicherlich auch ich! Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, als ich endlich wieder auftauchen dürfte und ja wirklich, dort fand ich das Mädchen. Bei ihr war ein Mann. Helfen sie jetzt meinem Pokémon, sie meinten wenn ich ein paar Tränke finde, geben sie mir einen starken Heiltrank! sie klang verzweifelt, aber wieso ging sie nicht einfach ins Pokémon Center wenn ihr Pokémon verletzt war? Hab ich nicht schon gesagt, das ich dich nur verarscht habe? Die Tränke behalte ich und jetzt erledige sie Vipitis! dieser Typ war also schuld. Nicht das Mädchen. Na dann. Doch jetzt musste ich schnell handeln, sie war völlig unter Schock und tat absolut gar nichts um dem Vipitis entgegen zu wirken. Ich zückte den Ball von Noel. Los Kreuzschere! brüllte ich ihm zu und sprang selbst aus dem Wasser, in den Raum hinein. Das Vipitis völlig überrascht wurde volle Breitseite getroffen und schleuderte gegen die Wand, stand allerdings wieder auf. Pff, ein ungebetener Gast, was solls mit dir werde ich schon fertig! Vipitis setze erneut zum Angriff an, diesmal allerdings gegen Noel und so kämpften die beiden erst einmal. Während ich mich um das Mädchen kümmerte. Der Typ war wenigstens so bescheuert nichts zu bemerken. Du musst hier weg, na los. Hau schon ab und warte vor dem Eingang auf mich, du wirst ein Mamolida und ein Knarksel treffen. das Mädchen ließ sich dies nicht zwei mal sagen und lief schnell weg. Im Schutz der Pokémon würde ihr schon nichts passieren, selbst wenn dieser Typ noch mehr Komplizen hätte. Nun sah sie sich aber den Kampf genauer an, man merkte das dieser Mann seine Pokémon nicht gut behandelte, das Vipitis sah ängstlich aus, es wusste wohl schon das es verlieren würde, oder vielleicht hatte es auch einfach Angst davor. Ich brauchte mich jedenfalls nicht in den Kampf einzumischen, denn würde Noel auch selbst schaffen, allerdings musste ich die Tränke noch wieder bekommen, diese hatte er in eine Reisetasche gelegt, die direkt hinter im stand. Mehr als wagen konnte ich nicht, der Typ achtete sowieso nicht auf mich.
Als ich bei der Tasche war bemerkte er mich und sendete ein weiteres Vipitis in den Ring. Ich schaffte es gerade eben dem Biss dieses Monster auszuweichen, griff schnell nach der Tasche und zog sie dem Vipitis über den Schädel. Das Pokémon taumelte und fiel sofort besiegt zu Boden. Daraufhin flüchtete der Typ durch einen Lüftungschacht und ließ sogar sein Pokémon einfach hier zurück. Noel versuchte zwar noch ein paar Mal auf es drauf zu schlagen, doch es flüchtete durch genau den selben Weg. Normalerweise wäre ich dieser Gestalt hinterher gelaufen, aber für heute war meine Mission beendet. Also machte ich mich auf den Weg zurück, wieder durch diese Pampe von Wasser.
Schon wenige Meter entfernt hörte ich wie jemand weinte, es hallte durch den gesamten Gang und als ich endlich wieder aus dem Wasser aufstieg, sah ich wie sie weinte. Wir kümmern uns gleich um deine Angelegenheiten, wie wäre es, wenn du erstmal dieser Frau ihre Tränke zurück gibts? das Mädchen nickte leicht. Also erließ ich Mamor von diesem absolut ekelhaften Wasser und dann machten wir uns auf den Weg.
Während dieser ganzen Zeit sagte niemand etwas, alles was man hörte, war das Schluchzen des Mädchens, welches sich mit der Zeit legte. Als wir endlich bei dieser Frau ankamen, saß sie sehr ungeduldig auf einer Parkbank. Entschuldigung, hier haben sie ihre Tränke wieder, ich... bin einfach nur verzweifelt. Mein Pokémon ist schwer krank, selbst Schwester Joy konnte ihm nicht mehr helfen. Sie meinte es gäbe nur noch eine Möglichkeit... das Mädchen begann mitten drin erneut an zu weinen. ...es würde nur noch ein hck... ein Geheimtrank helfen. Aber die sind nur sehr schwer herzustellen hck und kosten sehr viel Geld. So viel Geld habe ich nicht. das Mädchen brach nun vollständig in Tränen aus. Wenn das so ist, dann helfe ich dir. Danke das du so ehrlich warst. die Frau wannte sich zu mir Und was dich betrifft, hier hast du 300 Pokédollar, für die paar Tränke war der Aufwand mit Sicherheit viel zu gering. daraufhin machte sich die Frau auf den Weg, mit dem Mädchen zusammen einen Geheimtrank zu kaufen und ich... na ja ich würde jetzt erst mal eine Dusche nehmen. Also schwang ich mich auf Raif.
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Re: Kanalisation

Beitrag von Gastam Sa Okt 17, 2015 1:02 am

[cf: Die Arena von Vapydro City (Szenentrennung Ende)]

Nach seinem Kampf in Vapydro City hatte es Jonathan sofort wieder nach Stratos City verschlagen. Nicht, dass er auf der Stelle vor hatte, die Arena hier herauszufordern... nein, das wäre nach der kurzen Zeitspanne seit seinem letzten Kampf doch ziemlich abwegig. Erst einmal war wieder trainieren angesagt! Und welcher Ort würde sich dafür besser eignen als der ekelhaft stinkende Untergrund der Kanalisation dieser Großstadt?
Viele Orte. Sehr viele Orte. Aber Jonathan hatte sich einfach umgehört und erfahren, dass hier trotzdem einige Trainer trainieren gehen würden? Warum es also nicht einmal versuchen?
Doch schon nachdem er die ersten Schritte in diesen Ort gesetzt hatte bereute er es bereits. Diese modrige Luft und dieser Geruch...! Oh Gott, nein. Noch länger würde er sich nicht an diesem ort aufhalten. So tief wollte er nun auch nicht sinken! Vielleicht traf er irgendwo in den Gassen der Stadt auf Leute, die mit ihm Kämpfen würden.
Doch sein Glutexo, das zur Zeit außerhalb des Balls war, schien wohl komplett anders über diese Situation zu denken. Munter schritt es voran und schien die bedenkliche Haltung, die sein Trainer momentan zeigte, nicht wirklich wahrzunehmen. "H-hey... warte...!" So blieb dem Weißhaarigen nichts anderes übrig, als seinem Starter noch tiefer hineinzufolgen. Er war wohl einfach zu nachgiebig.

Und je tiefer sie kamen, desto schlimmer wurde es. Ekelhaft... wer war nur auf die grandiose Idee gekommen, diesen Ort für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Und obwohl man hier angeblich manchmal noch Trainer vorfinden konnte, sah er hier keine Menschenseele. Wo sollten sie also bloß anfangen? "Glutexo... ich glaube nicht...", setzte der Rotäugige an, wurde aber mit einem Mal von dr Feuerechse unterbrochen, als sie deutungsvoll die Hand hob. Oh, war dort irgendetwas? Tatsächlich begann Jonathan noch einen ganz anderen Mief in der Luft zu riechen, den man wirklich kaum über... über... überriechen konnte. So, wie es hier stank, hätte es sicher alles Mögliche sein können, doch war er sich nun sicher, dass er von der Gruppe Sleima stammte, die sich dort fröhlich im Abwasser vergnügte und richtig glücklich zu sein schien. Tja, des einen Leid war des anderen Freud oder wie auch immer man es nun nennen mochte, dieser Ort war für diese Viecher aus radioaktiven Abfallprodukten sicher weitaus besser geschaffen als für einen einfachen Menschen wie ihn. "Aha, sehr interessant...", kommentierte er die entdeckung seines Partners trocken und rückte dabei theatralisch an seiner Brille, "Aber nein. Im Ernst. ich will hier einfach nur noch weg...!"
Sein Glutexo sah ihn daraufhin enttäuscht an, wie ein kleines Kind, dem man mitteilte nicht mit ihm in den Vergnügungspark gehen zu wollen. Was zum Kuckuck fand es nur an diesem Ort?! Jonathan konnte es sich nicht erklären. Aber er stierte einfach streng zurück, bis sich sein Starter letzten Endes mit gesenktem Blick doch noch ergab und ihm trottend folgte. Perfekt. Je schneller sie draußen waren, desto besser...

"KIIIIIEEEES!" Ein plötzlicher Schrei erregte allerdings die Aufmerksamkeit der beiden und ließ sie sich inne halten. Und er war wohl nicht menschlichen Ursprungs. Ein Kiesling rannte panisch aus den hinteren Teilen der Kanalisation hervor, verfolgt von einer Horde Zubat, die es mit ihren Schallwellen piesakten. Für ein Steinwesen, dessen Körper wohl nur aus einem großen Ohr bestand, sicher keine schöne Angelegenheit. "Ouh..." Wie angewurzelt beobachtete Jonathan das Schauspiel. Auf der einen Seite wollte erhelfen. Auf der anderen nicht. Dafür war er gewissermaßen auch ein wenig zu egoistisch. Was interessierte ihn schon das Schicksal eines unbekannten wilden Pokémon?
Nun, auf jeden Fall hatte es ihn jetzt zu interessieren, da das Kiesling geradewegs in die Horde Sleima hineinrannte und sie zusammen mit den Zubat bei ihrem Badespaß störte. Und diese schienen auch nicht besonders begeistert davon zu sein. So hatte das Steinding nicht nur die Zubat sondern nun auch die Sleima an der Backe, die es penetrant verfolgten... und nun rannte es direkt auf Jonathan zu. Zusammen mit der Horde aggressiver Pokémon im Schlepptau. "Au Backe..." Für einen Augenblick wurde der Trainer völlig bleich im Gesicht, bis ihn doch die Panik ergriff. "LAUF!", wies er sein Glutexo noch an, doch das wäre diese Handlung sicher auch ohne diesen stupiden Befehl nachgekommen. So rannten sie um ihr Leben... inzwischen zu dritt, da das Kiesling ihnen ungefragt Gesellschaft leistete. "KIIIES, Kiiieeeeeees...!", jammerte es dabei vor sich hin und erntete dabei nur einen verständnislosen Blick seitens Jonathans, der sich nur fragen konnte, weshalb er ständig in solche Dilemma hineingeritten wurde. Verdutzt musste er dann auch noch feststellen, wie sein Glutexo stolperte. Und das ausgerechnet jetzt. Das hier war doch kein Horrorfilm, verdammt! Aber gut, er musste einfach einen kühlen Kopf bewahren, das würde schon irgendwie...!
"Schnell, Rauchwolke!", befahl er seinem Partner also und es folgte dem Befehl, indem es am Boden liegend noch seinen Kopf über die Schulter wandte und dem aggressiven Pöbel eine Welle schwarzen Rauches entgegenblies. Toll, jetzt war es hier nicht nur feucht, muffig und eklig, es STANK nun auch noch nach verdammtem Rauch! Aber Opfer mussten wohl gebracht werden, wollte man davonkommen. Dummerweise ließen die die aggressiven Viecher sich davon nicht ablenken und stürmten einfach weiter. Eines der Sleime drückte sein Glutexo dabei noch unachtsam gegen die Kanalwände. "GLUTEXO, NEIN!" Verzweifelt war Jonathan stehen geblieben und raufte sich die Haare. Richtig, er sollte es zurückrufen zurückrufen! Wo zur Hölle hatte er nur den Pokéball hingesteckt...? Doch bevor er ihn suchen konnte hatte das Kiesling sich bereits heroisch gegen das Sleima geworfen und seinen Starter aus der misslichen Lage herausgeholt. Ah, also übernahm es doch Verantwortung für den Mist, den es hier gebaut hatte? Ein mutiges Kerlchen!

"So, und jetzt verscheuche sie mit deiner Glut!", befahl der Trainer seinem Pokémon im nächsten Moment in der Hoffnung, hier doch noch rauskommen zu können. Und obwohl sich sein Glutexo von dieser plötzlichen Rempelattacke sichtlich angeschlagen zeigte, spie es seinen Kontrahenten eine Salve glühender Funken entgegen, die sie in Schach halten sollten. Jonathan biss sich dabei auf die Unterlippe. Alles war in Ordnung, er hatte schon dümmere Erlebnisse in seinen letzten zwei Jahren gehabt...! Doch sie regten ihn jedes Mal aufs Neue auf. Warum konnte er nicht einfach idyllisch und sorgenfrei durch die gegend stromern?
...ach, richtig. Letzten Endes war es auch einfach seine Schuld, dass er sich an solche seltsamen Orte wie diese hier begab. Er war einfach ein Dummkopf. Und sein Pokémon war nun das Individuum, das unter dieser Sache zu leiden hatte. Die Sleima schienen von der Glut etwas zurückgetrieben zu werden, doch die Zubat in der Luft belästigten die Feuerechse nun umso penetranter, während ein paar von ihnen sich sogar auf Jonathan stürzten. "IHHHHH, nein! Geht weg!" Unbeholfen fuchtelte er also mit seinen Armen vor sich herum, eine eher verzweifelte Geste der Verteidigung. Und der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war die Tatsache, dass sie schon ihre langen Eckzähne nach seinen Adern bleckten. "Gott, nein, nicht beißen...!", quietschte der Weißhaarige beim Bemerken dieser Geste noch ängstlich hervor. Alles, nur das nicht! Er wollte nicht die Erfahrung machen von ein paar Giftfledermäusen ausgesaugt zu werden, außerdem hasste er Vampirgeschichten über alles...!

Doch diese Situation hielt wohl nicht allzu lange an. Ein gleißendes Leuchten stahl sich plötzlich in die Augenwinkel des Pseudobrillenträgers, wenige Momente darauf hallte auch schon ein markerschütterndes Brüllen durch die Gänge der Kanalisation. Zusätzlich schlugen weitere Flammen einer starken Feuerattacke auf, die die Zubat vor Angst flüchten ließ. So konnte Jonathan auch erkennen, was sich in der Zwischenzeit abgespielt hatte... Sein Glutexo hatte sich zu einem Glurak weiterentwickelt, endlich!
...und das ausgerechnet an einem hässlichen Ort wie diesem. Aber gut, man konnte sich diese Dinge wohl auch nicht aussuchen. Es schien ebenfalls mit seiner Entwicklung die Attacke Flammenwurf gelernt zu haben, denn im nächsten Moment spie es erneut lodernde Flammen aus seinem Maul, um auch den letzten Rest der wütenden Meute zu verscheuchen, der kurzerhand auch verschwand.
"Kies, Kies, Kies! Kiiiieees!" Fröhlich und triumphal hüpfte das Kiesling kurz darauf von einem Fuß auf den anderen, sichtlich froh darüber gerettet worden zu sein, während Jonathan einfach nur verdutzt seinen inzwischen ziemlich groß gewordenen Feuerdrachen anstarren konnte. "...woah." Das war's dann wohl mit dem lockeren Nebenherlaufen. Doch sein frisch entwickeltes Glurak schien das nicht im Geringsten zu stören, stolz hob es seinen Blick und streckte dabei seine Brust heraus.
"Jetzt... jetzt will ich aber wirklich nichts wie raus hier...!", war allerdings der einzige Kommentar, den Jonathan dazu hinterlassen konnte. Nach diesem Trubel konnte er die Freude über die letzte Entwicklung seines ersten Pokémon nicht wirklich teilen. Eigentlich recht enttäuschend.

Und tatsächlich war ihm auch keine Verschnaufpause gegönnt. Nur wenige Momente darauf rumorte es erneut in den Gängen der Kanalisation... und ein paar wütende Sleimok kamen anmaschiert. Fassungslos klappte in diesem Augenblick die Kinnlade des Weißhaarigen herunter. Diese Sleima hatten also nur nach Verstärkung gerufen...! Vor Verzweiflung über diese erneute Wendung seiner Situation konnte der junge Mann nurseine Hände vor sich halten und ein irritiertes "WARUM?!" hervorrufen. Das Universum meinte es heute einfach nicht gut mit ihm.
Doch glücklicherweise reagierte das Glurak schnell. So griff es sich einfach seinen perplexen Trainer und das Kiesling mit seinen dürren Armen, breitete seine frisch erhalteten Schwingen aus und spurtete auch schon voran, nur raus aus dieser Kanalisation!
Tatsächlich ging es auch schneller, als Jonathan die Sache verarbeiten konnte. Schon war er an der frischen Luft, doch statt anzuhalten erhob sich sein Glurak nun in die Lüfte und musste dabei seinen Trainer umso fester anpacken, weshalb es kurz darauf das arme Kiesling einfach am Eingang zur Kanalisation fallen ließ. "KIIIEEEEEES!" Der letzte Schrei dieses Pokémon klang fast schon wie ein Fluch an das Schicksal, weshalb der Trainer ihm einfach ein schnelles "Sorry, Kumpel!" hinterherrief. Ihm tat das Gesteinspokémon irgendwie Leid. Doch er hatte keine weitere Zeit darüber nachzudenken, da sein Glurak diesen Flug einfach fortsetzte. "Du, hör mal... du kannst mich jetzt herunterlassen...!", meinte der Junge etwas unsicher zu seinem Starter, der aber nur ein unsicheres Schnauben von sich gab. Und er deutete nichts Gutes darin...! "Was soll das heißen, du weißt nicht, wie man landet?!" Der Schock stand Jonathan förmlich ins Gesicht geschrieben, er bekam es allmählich mit der Angst zu tun. Warum mussten frisch entwickelte Pokémon immer nur solchen Ärger bereiten?! Und dann flog es auch noch munter weiter in die Stadt hinein, er konnte schon die ersten Wolkenkratzerfassaden an sich vorbeirauschen sehen. Na, das würde bestimmt nicht gut enden...

[tbc: Straßen von Stratos City]
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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam So Mai 15, 2016 7:23 pm

In Stratos City- - - #37

- Drei Tage später -
Es war nun Zeit wieder auf Reisen zu gehen - oder viel mehr die Reise fortzusetzen. Majara hatte die letzten Tage in Stratos City verbracht um sich die Stadt ein wenig anzusehen (und sich vielleicht nicht mehr zu verlaufen wenn sie mal wieder her kam) und auch um Macawi ein bisschen besser kennen zu lernen. Das kleine Knospi war nun seit knapp vier Tagen in ihrem Team und fühlte sich wohl pudelwohl, insofern Majara das beurteilen konnte. Auch vor Sakima hatte das Pflanzenpokemon keine Angst (zum Glück, nicht so wie ihre Mutter); ganz im Gegenteil! Sakima kümmerte sich rührend um das kleine, zerbrechliche Knospenpokemon und wenn ihr jemand zu nahe kam fletschte er doch ab und an schon mal die Zähne. Er hatte Illyria schließlich versprochen gut auf ihre Tochter aufzupassen, da wollte er wirklich keine Fehler begehen, was Majara auch gut verstehen konnte. Sie selbst fühlte sich gegenüber Aimee ja auch für Macawi verantwortlich und solange das Knospi klein und zerbrechlich (also ein Knospi) war würde sich das auch nicht ändern. Erst wenn Macawi wirklich auch so weit war und für sich selbst kämpfen und sich selbst beschützen konnte würde zumindest bei Majara der Beschützerinstinkt ein wenig verblassen - bei Sakima vermutlich nicht. Der würde auf ewig das kleine süße Knospi in Macawi sehen...

"Ich bin mal gespannt, wie sie Fossilien wiederbeleben.", meinte Majara gut gelaunt zu Sakima, der neben ihr her ging. Macawi saß heute auf Majaras Schulter und sah sich so die Welt an. Das Hundemon nickte daraufhin gespannt und Majara sah wieder nach vorne - sie müssten zur Himmelspfeilbrücke und von da aus würden sie Septerna City erreichen... klang doch eigentlich gar nicht so schwer. Man musste eben nur die Himmelspfeilbrücke finden und genau da lag gerade das Problem - ihr Orientierungssinn wieder. Doch die Laune von Majara war nicht zu trüben, denn heute war ein schöner Tag und schon bald würde sie erfahren wie man Fossilien wiederbelebte... Insofern sie da überhaupt bei sein durfte... Man konnte ja nie wissen wie Forscher mit ihrer Forschung so drauf waren. Nichtsdestotrotz war Majara sehr gespannt darauf, genau so wie auf den Weg bis dorthin. Sie war schließlich noch nicht so lange in Einall und kannte weder die Routen noch die Städte, daher war es immer wieder eine Überraschung zu erfahren, was als nächstes kam! Sakima und Macawi waren mindestens genau so aufgeregt und damit war der Weg für eine angenehme und spannende Reise nach Septerna City doch eigentlich auch schon wieder gefestigt! ... Naja, wenn man denn einen Weg hatte.
Seufzend blieb Majara stehen und sah sich um. "Wo genau sind wir gerade?", fragte sie verwirrt und Sakima und Macawi sahen sich um, konnten ihr aber auch keine Antwort geben - natürlich nicht. Mist. Schon wieder verlaufen. Für so eine große Stadt waren hier aber auch einfach zu wenig Schilder die einem halfen! Man konnte doch nicht voraussetzen, dass jeder hier sofort zurecht kam.. Pah. Majara schüttelte kurz den Kopf und brummelte etwas in sich hinein, ehe ihre Aufmerksamkeit dank Sakima auf einen Jungen gelenkt wurde, der weinend durch die Straßen lief und nach Hilfe rief. Majara runzelte die Stirn und wollte ihn gerade rufen, da kam er schon auf sie zu. "Hilf mir bitte, mein Pokémon steckt in einem Rohr fest! Ich bekomme es nicht mehr selbst raus und es... es... ES STINKT!", rief er ihr zu, kaum dass er bei ihr angekommen war und brach wieder in Tränen aus. Überrumpelt sah Majara von Sakima zu dem Jungen und wieder zurück. "Äh... Um welches Pokemon handelt es sich denn? Und um welches Rohr?", fragte sie dann vorsichtig und hoffte, dass er nicht noch mehr anfing zu weinen - so gut konnte Majara mit Kindern nämlich auch nicht. "E-Er ist ein Seemops und.. und wir haben in der Kanalisation gespielt.. BITTE sag Mama nichts davon! Aber.. auf jeden Fall ist er da rein geklettert und jetzt steckt er fest! Bitte helft mir!", flennte er und erst jetzt bemerkte Majara eine junge Frau, die nicht weit entfernt von ihr stand und von dem Jungen somit auch angesprochen wurde.
Wer war sie schon, dass sie einem weinenden Kind das sein Pokemon verloren hatte etwas abschlagen könnte? Sie seufzte also kurz und nickte dann. "Wir helfen dir.", entgegnete sie und meinte mit "wir" eigentlich ihre Pokemon und sie, aber der Junge deutete sogleich auf die andere Frau. "Und du? Hilfst du auch?" Mit großen Kulleraugen sah er die andere Frau an.

"Dann zeig mal wo es zur Kanalisation geht.", murmelte Majara, ganz und gar nicht glücklich über die Tatsache, dass sie gleich in der Kanalisation herum laufen müsste. Dann würde sie wohl oder übel doch tatsächlich nochmal zum Pokemon Center gehen müssen und sich duschen müssen bevor sie weiter ging. Aber egal - jetzt ging es erst einmal darum sich um das Problem des Jungen zu kümmern, über alles andere konnte man später noch nachdenken.
Der Junge nickte und lief voraus, so dass Majara und die Frau ihm folgen konnten. Bei der Gelegenheit sah Majara direkt mal zu ihr. "Ich bin übrigens Majara, hey.", begrüßte sie sie.. in Anbetracht der Tatsache, dass sie jetzt gleich zusammen durch ein Rohrlabyrinth stapfen würden war wohl eine Vorstellung recht angebracht. Majara wandte ihre Aufmerksamkeit aber sogleich wieder zu dem Jungen, der vor einem Schacht stehen geblieben war. "Hier! und bitte holt mein Seemops heraus! Er hört auf den Namen Sammy!" Der Junge ballte die Hände zu Fäusten und fing wohl fast schon wieder an zu weinen. "Keine Sorge, wir machen das schon!", lenkte Majara ein bevor er losweinen konnte, holte noch einmal tief Luft und stieg dann durch den Schacht in den unteren Teil von Stratos City. Na, immerhin war der beleuchtet, aber dieser Gestank... Uah.. Majara hustete kurz ein paar Mal und auch Sakima schien damit überhaupt nicht klar zu kommen, nur Macawi störte sich nicht daran. Hm. Majara wartete bis Riah ebenfalls herunter gekommen war, dann sah sie sie an. "Wie wollen wir am Besten vorgehen? Hast du eine Idee?" Sie verzichtete jetzt auf das Sie... der Gestank hier unten war einfach schrecklich.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Oceanaam So Mai 15, 2016 7:48 pm

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Post #027 :: Kanalisation :: Stratos City :: Majara

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Nach diesem wirklich langen, langen Abend war Riah froh, als sie das Pokémon-Center endlich erreicht hatte und auf ihr Bett fallen konnte. Ihre Pokémon hatte sie vorher natürlich heilen lassen, doch nun war ihr nichts Wichtiger, als endlich ein wenig Schlaf zu finden. Noch musste sie nicht zurück zur Arena, wo sich ihr Freund befand wusste sie auch schon lange nicht mehr und sie war einfach müde. Zwar kam sie nicht drum herum, über den Tag nachzudenken, schlief irgendwann aber doch ein.
***
Einige Tage später hatte sie sich recht früh auf den Weg gemacht, die Stadt ein letztes Mal zu erkunden, bevor sie wieder aufbrechen würde. Man kam eben nicht immer für längere Zeit von seiner Arena weg, da musste man das schon ausnutzen. Auf ihrer Schulter saß dabei ihr Dedenne, das die Umgebung genau betrachtete, während Riah durch die Straßen lief. Sie wusste schon eine Weile nicht mehr, wo sie sich eigentlich gerade befand, da Stratos einfach eine viel zu große Stadt war, um sich zu merken, wo man entlang gelaufen war. Es gab zwar einige Schilder...allerdings halfen die einem auch nicht immer gerade weiter. Wäre Takeru hier, hätte er sich schon viel eher verlaufen als Riah selbst. Was sie auf den Gedanken brachte, wo der sich überhaupt herum trieb. Sie hatte schon eine Weile nichts von ihm gehört und fragte sich ernsthaft, was das sollte. Sie waren doch gerade erst zusammen gekommen, da war es nicht gerade höflich von ihm, sie einfach im Regen stehen zu lassen. Nachdem sie sich getrennt hatten, hatte er immerhin anrufen wollen...es ärgerte Riah, dass sie sich überhaupt Gedanken darüber machen musste und schob diese sogleich bei Seite. Sie hatte besseres zu tun, als über ihren Kindheitsfreund nachzudenken. So schlenderte sie durch die Straßen, bis sie eine weinende Stimme vernahm, die vermutlich einem Kind gehörte. Wo sie sich befand, wusste sie immer noch nicht wirklich, allerdings stand das Kind gleich in ihrer Nähe, zusammen mit einer jungen Frau, die vermutlich älter war als Riah. Diese wurde gerade von dem Jungen um Hilfe gebeten, der wohl sein Pokémon in irgendeinem Rohr verloren hatte. Aus diesem Grund musste man immer gut aufpassen, wo man spielte! Damit einem so etwas nicht passieren konnte. Riah überlegte, ob sie ihre Hilfe nicht auch anbieten sollte, da es so herzzerreißend war, wie besorgt der Junge war, doch ehe sie von sich aus hätte fragen können, sprach der Junge sie auch sogleich an. Davon trotz ihrer Gedanken etwas überrumpelt, sah sie erst zu der fremden Frau und dann wieder zu dem Jungen, ehe sie antwortete. »Natürlich helfe ich dir. « Wer konnte diesen Augen auch schon wiederstehen? Der Junge setzte offenbar viel Hoffnung in Riah und die fremde Frau, die Riah leider nicht ganz geheuer war. Erst kürzlich hatte sie eine nicht ganz so schöne Erfahrung mit einem Hundemon gemacht, das sie angegriffen hatte...sowieso war sie kein Fan von Feuer, aus Gründen, die sie nicht so einfach in die Welt hinaus posaunte. Aber nicht jedes Hundemon war böse, wie sie wusste. Und irgendwelche Vorurteile zu haben brachte sie auch nicht weiter.

Die ihr noch fremde Frau meinte zu dem Jungen schließlich, dass er sie doch zur Kanalisation führen solle, was dieser nach einem Nicken auch tat. Das Dedenne auf Riahs Schulter musterte derweil neugierig das Knospi, das sich auf dem Kopf der jungen Frau befand, widmete seine Aufmerksamkeit dann allerdings lieber dem Hundemon, nur um sicher zu gehen, dass es nicht doch angriff....zum Glück hatte man bisher keinen Grund zu der Annahme, dass das passieren konnte. Während Riah und die Brünette dem Jungen nun zur Kanalisation folgten, stellte sich die fremde Frau letztlich auch noch vor, was in Anbetracht der Tatsache, dass sie gleich eine Kanalisation erkunden mussten, wohl doch angebracht war. »Ich bin Riah.« meinte die junge Arenaleiterin schließlich, nicht davon ausgehend, dass Majara - wie sie sich vorgestellt hatte - sie kennen würde. Immerhin war sie erst seit knapp einem Monat Arenaleiterin. Schließlich blieb der Junge vor einem Schacht stehen, den Riah erst einmal hinunter blickte. Nun würde sie also in die stinkende Kanalisation abtauchen müssen. Wirklich ganz wunderbar...aber solange sie dem Jungen damit helfen konnte, würde sie es gerne tun. Hauptsache, er war nicht mehr so traurig und verzweifelt. Er hatte wirklich Angst um sein Seemops. Gut, dass Majara sofort einlenkte und versicherte, dass sie es schon finden würden. »Wir werden dein Seemops schon finden.« fügte Riah noch an, ehe sie Majara folgte und den Schacht hinunter stieg. Sofort kam ihr der wirklich fiese Geruch entgegen, den sie wirklich nicht noch einmal riechen wollte. Hoffentlich würde das Ganze nicht allzu lange dauern...wenigstens war es beleuchtet, sodass man gut sehen konnte, wo man hinlief. Deedee allerdings rümpfte ebenfalls die Nase, was Riah wohl süß gefunden hätte, wenn sie es wirklich gesehen hätte. Da das Dedenne aber noch auf ihrer Schulter saß, konnte sie nur deren Gewicht spüren. Und dann sprach die im Grunde immer noch fremde Frau sie erneut an, mit einer Frage, über die sich Riah noch keine Gedanken gemacht hatte. Sie wusste ja nicht einmal genau, in welchem Rohr sich das Seemops befand oder welche Richtung sie einschlagen musste. »Eine gute Frage.« antwortete sie erst einmal nur und ignorierte die Tatsache, geduzt worden zu sein. Eigentlich störte es sie auch nicht groß, immerhin war sie gerade einmal fünfzehn Jahre alt. Wie alt wohl Majara war? Es war allerdings ein denkbar ungünstiger Moment, nun darüber nachzudenken. Lieber sah sich Riah in der Kanalisation um und entdeckte mehrere Wege, die sie gehen konnten. Leider wusste sie nicht, welcher Weg der richtige war. »Ich würde sagen, wir suchen uns einfach einen Weg aus und hoffen, dass wir auf das Seemops stoßen.« Wenn nicht würden sie wohl oder übel den Jungen damit behelligen müssen, ebenfalls in die Kanalisation hinab zu steigen und ihnen den Weg zu zeigen. Warum hatten sie ihn eigentlich nicht nach dem Weg gefragt? Er war so aufgelöst gewesen, dass Riah gar nicht daran gedacht hatte. Und nun stand sie hier, mit einer ihr fremden Frau, einem Feuer-Pokémon und ihrem Dedenne, das sich schnuppernd umsah. Leider konnte man nicht mehr als den ekelhaften Gestank riechen...wahrscheinlich musste sie nach diesem kleinen Ausflug erst einmal duschen gehen.
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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam Di Mai 17, 2016 6:35 pm

In Stratos City- - - #38

Das Mädchen, das so vollkommen überstürzt von dem kleinen Jungen mit in die Sache gezogen war stellte sich als Riah vor, worauf Majara kurz nickte. Der Name sagte ihr nicht wirklich etwas - hätte sie sich mal über die Arenaleiter von Einall informiert wüsste sie aber, dass sie nun einer ihrer zukünftigen Gegner(innen) gegenüber stand. Tja - das kam davon wenn man seine Hausaufgaben nicht machte! Aber so oder so hätte Majara durch die Info wohl trotzdem nicht großartig anders gehandelt oder sich benommen, denn Arenaleiter waren zu guter Letzt auch einfach nur normale Menschen. Die Trainerin sah eigentlich keinen Sinn darin die Personen die diesem Beruf nachgingen in irgendeiner Art und Weise höher zu stellen als alle anderen, aber offenbar war das einfach so Gang und Gebe in der Welt der Menschen, also fand sie sich damit ab. Irgendwann würde sie selbst Champ werden, dann würde sie mit Sicherheit auch einiges an Ruhm erlangen... Doch dafür brauchte sie erst einmal alle nötigen Orden und bis sie das geschafft hatte würde vermutlich auch noch eine lange Zeit vergehen. Man hatte es ja nicht eilig.

Dass Sakima sowohl von Riah als auch von ihrem Dedenne (das Majara bis jetzt noch gar nicht aufgefallen war) skeptisch gemustert wurde bemerkte das Pokemon gar nicht, genau so wenig wie seine Trainerin. Der arme Kerl hatte es aber auch wirklich nicht leicht! Ständig kam ihm jeder mit Skepsis entgegen obwohl er gar nichts getan hatte, aber das war wohl einfach das Los eines Hundemons - so traurig das auch klingen mochte. Für Sakima war es allerdings auch erst einmal wichtiger das Seemops zu finden und konzentrierte sich daher überhaupt nicht auf Riah und ihr Pokemon. Der Abstieg in die Kanalisation gestaltete sich für Sakima aber schwerer als gedacht, so dass Majara ihm auch zusätzlich noch helfen musste, doch schließlich konnte auch das Hundemon die Pfoten auf den nassen Gesteinsboden setzen und sich umsehen. Der Geruch war zwar bestialisch, aber sie hatten eine Mission und die galt es zu erfüllen...! ... Wenn man wüsste, wie. Der Junge hatte ihnen nicht gesagt wo genau er sein Seemops verloren hatte, also mussten sie es jetzt auf gut Glück versuchen, denn Sakimas Nase war hier auch herzlich unhilfreich - der Gestank der Kanalisation war da einfach zu stark. Macawi schien die einzige zu sein der das nichts ausmachte, was Majara einfach mal auf ihren Gift-Zweittyp schob. Gift-Attacken stanken schließlich selbst auch ziemlich oft - wenn sie schon nur an Smog oder Schlammbombe dachte, herrje. Aber immerhin konnte Macawi so ihr erstes (oder zweites, wenn man den Vorfall im Alten Palast mit zählte) Abenteuer gemeinsam mit Majara und Sakima erleben - wunderbar!
Riah konnte sich leider auch keinen Reim daraus machen, wo sie jetzt lang gehen mussten. Majara verzog kurz den Mund und sah sich um - viel zu viele Möglichkeiten zu gehen. Letztlich hatte Riah wohl recht damit, einfach mit Optimismus einen Weg entlang zu gehen und darauf zu hoffen, dass es der Richtige war. Majara nickte Riah also zustimmend zu und bemerkte dann auch das Dedenne auf ihrer Schulter. "Oh, ein Dedenne!", meinte sie interessiert und schmunzelte. Sakima wandte den Kopf nun auch zu Riah und ihrem Pokemon und nickte dem kleinen Elektro-Pokemon kurz zu, doch wichtiger war es erst einmal, das Seemops zu finden. Mit dem Dedenne könnte er sich auch später noch anfreunden - oder eben nicht.

Aus einer Laune heraus wählte Majara den Weg der nach rechts führte und setzte sich wieder in Bewegung. "Hoffentlich finden wir das Seemops, sonst müssen wir nochmal aus der Kanalisation heraus und den Jungen fragen.", murmelte Majara während sie den Blick auf den Boden geheftet hatte - der war nämlich nicht nur nass sondern an einigen Stellen auch mit violettem Schleim übersät, in den Maja wirklich für kein Geld der Welt rein treten wollte. Sakima achtete ebenfalls darauf ihn nicht zu berühren, denn nach Majaras Einschätzungen waren das vermutlich Spuren von Sleimas oder Sleimoks und deren Schleim führt zu schlimmen Vergiftungen wenn man ihn berührt - auf eine Vergiftung konnte Maja verzichten.
Sie sah kurz zur Seite zu Riah und schürzte die Lippe. "Tut mir sehr Leid, dich hier herein gezogen zu haben.", meinte sie, auch wenn sie ja eigentlich nicht daran Schuld gewesen war. Der Junge hatte sie schließlich beide angesprochen und Maja hatte Riah nicht irgendwie dazu gezwungen mit zu kommen, allerdings fühlte sie sich trotzdem irgendwie verantwortlich - vielleicht auch weil das Mädchen noch so jung war. Maja schätzte sie auf ungefähr 15 oder 16 Jahre, aber ganz sicher war sie sich dabei auch nicht richtig. "Das ist übrigens Sakima und das Macawi." Majara deutete erst zu ihrem Hundemon, dann zu ihrem Knospi. Macawi hätte vermutlich gewunken, wenn es ihr möglich gewesen wäre, allerdings hatte sie weder Hände noch überhaupt Arme... das machte das etwas schwieriger. Das kleine Pokemon lächelte aber fröhlich und nickte, was man mit Sicherheit auch als Begrüßung durchgehen lassen konnte! Da Riah und Majara nun schließlich noch länger hier unten feststeckten hielt es Majara nur für angebracht ihr auch ihre Pokemon vorzustellen - wer wusste schon, wann man sich gegenseitig mal helfen musste!
Die Schleimspuren auf dem Boden wurden immer mehr je weiter sie den Weg entlang gingen und das Linsen in die Rohre brachte überhaupt gar nichts, weil nirgendwo ein Seemops drin war. Wie bei Arceus hatte man es überhaupt geschafft, in einem Rohr stecken zu bleiben...? War das Seemops da einfach rein geklettert und kam dann nicht mehr heraus? Immerhin würden sie wohl zumindest das schnell genug mitbekommen, dann müsste die Schwanzflosse schließlich noch heraus gucken.. Hoffte Majara zumindest. Sie wandte den Blick vom Boden wieder kurz ab und sah zu Riah - irgendwie musste sie sich zwingend von diesem Gestank ablenken, am besten mit einem Gespräch. "Bist du Trainerin?", fragte sie dann und legte den Kopf schief, sah aber dann wieder nach vorne um nicht doch in den Schleim zu treten. Das hätte ihr zu allem Überfluss heute noch gefehlt.

"Sackgasse.", seufzte sie als sie am Ende des Weges angekommen waren und sich vor einer Wand wiederfanden. Der Weg war also definitiv der Falsche gewesen - toll. Majara schloss kurz die Augen und versuchte sich zu sammeln, da erklang hinter ihnen eine Stimme. "Hey ihr beiden! Was habt ihr hier zu suchen?!" Augenblicklich hatte Sakima sich umgedreht und seine Zähne gefletscht und auch Majara drehte sich um um den Störenfried auszumachen - tatsächlich handelte es sich um Störenfriede, zwei um genau zu sein... und beide schienen gar nicht glücklich darüber, dass Majara und Riah hier standen.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Oceanaam So Mai 22, 2016 12:05 pm

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Post #028 :: Kanalisation :: Stratos City :: Majara

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Wie sie vermutete hatte, zeigte Majara keine gesonderte Reaktion auf ihren Namen, was Riah allerdings auch nicht weiter verwunderte. Außerdem war es ihr auch ziemlich egal, ob man sie kannte oder nicht. Spätestens, wenn man in ihrer Arena stand, wusste man, dass sie die Arenaleiterin von Rayono City war - was an sich nicht einmal wirklich etwas Besonderes war. Natürlich war nicht jeder Arenaleiter, von daher konnte sie sich glücklich schätzen, diesen Posten inne zu haben, auch wenn sie nach wie vor nicht ganz verstehen konnte, warum der frühere Leiter sie als Würdig erachtet hatte. Irgendetwas musste Riah wohl an sich gehabt haben und jetzt durfte sie selbst als Arenaleiterin gegen die verschiedensten Trainer kämpfen und Orden verteilen. Sofern ihre Herausforderer gewannen natürlich. Sie liebte ihren Orden, den sie an andere vergab - er passte perfekt zu ihren Pokémon und auch zu ihrer Arena, bei der sie immer wieder das Gefühl bekam, in eine völlig andere Welt einzutauchen. In ihre kleine, eigene Welt.
Leider hatte die Kanalisation nichts von dem Glanz ihrer Arena. Der Gestank war fürchterlich und die vorherrschenden Farben waren düster und deprimierend. Lieber wäre sie nun in Rayono City in ihrer Arena, würde Panflöte oder Harfe spielen und ihre Pokémon mit ihrer Musik verzaubern. Leider war das zur Zeit absolut nicht möglich - zwar hätte sie ihr Instrument durchaus hervorholen können, da sie es immer mit sich trug, doch sie hatte eine Mission. Diese bestand darin, einem kleinen Jungen sein Seemops wiederzubringen, das sich in einem Rohr befand und dort feststeckte. Wie auch immer es das geschafft hatte. Riah wusste, dass Seemops ziemlich rundlich waren und eigentlich hatte sie geglaubt, dass diese Art von Pokémon gar nicht in ein solches Rohr passte - zumindest schienen die Rohre, die sie bisher gesehen hatte, ziemlich schmal zu sein. Hoffentlich würden sie das Pokémon schnell finden, das auf den Namen Sammy hörte. Das würde sich Riah mit Sicherheit gut merken können, immerhin hörte auch eines ihrer Pokémon auf den Namen Sammy - auch wenn der eigentliche Namen theoretisch lediglich Sam war. Die niedlichere Variante nutzte Riah allerdings deutlich öfter. Warum hatte sie ihr Elfun nicht gleich so genannt?

Nun, da sie alle unten in der Kanalisation angekommen waren, schien Majara das Pokémon auf Riahs Schulter erst richtig wahrzunehmen. Deedee nickte sowohl Majara als auch dem Hundemon zu, beschloss dann aber, sich anderen Dingen zu widmen. Allem voran der Suche nach dem verschwundenen Seemops, das sie nun erst einmal findden mussten. »Ja, das ist Deedee.« stellte sie ihr Pokémon lächelnd vor, kurz bevor sich die beiden jungen Frauen für eine Richtung entschieden, ohne genau zu wissen, aus welchem Grund sie die Richtung einschlugen. Im Endeffekt war es auch recht egal, da es nur zählte, das Seemops zu finden. Hoffentlich würden sie nicht stundenlang in der Kanalisation umher irren. Riah hatte nämlich keine Lust, dass alles an ihr diesen ekelhaften Gestank annahm. »Wir hätten ihn einfach sofort fragen sollen...allerdings habe ich daran gar nicht gedacht. Vielleicht haben wir ja Glück und nehmen direkt den richtigen Weg.« Die Wahrscheinlichkeit dafür war allerdings nicht besonders groß, da die Kanalisation doch sehr weitläufig war. Riah wusste zwar nicht genau, wie groß sie tatsächlich war, allerdings hatte es schon am Anfang mehrere Wege gegeben, bei denen sich die beiden hatten entscheiden müssen. Die Wahrscheinlichkeit, den richtigen Weg ausgewählt zu haben, war daher ziemlich gering. Aber man sollte die Hoffnung nie aufgeben! Hauptsache, sie zogen sich nicht auch noch eine Vergiftung zu...Riah achtete beim Laufen tunlichst darauf, nicht in die violetten Schleimspuren zu treten, die sich überall auf dem Boden verteilt hatten. Hoffentlich begegneten sie nicht auch noch den hier lebenden Sleima und Sleimok, die es sicher nicht sehr angenehm finden würden, in ihrer Ruhe gestört zu werden. Vielleicht störte es sie aber auch gar nicht, dass zwei Fremde durch die Kanalisation streiften...man konnte es nur hoffen.
Bei der plötzlichen Entschuldigung der ihr eigentlich fremden Frau sah Riah allerdings nach oben und sah sie verwundert an, da Majara nun wirklich nicht Schuld daran gewesen war, dass sich Riah nun mit ihr hier unten befand. Außerdem war es doch immer schöner, etwas dergleichen zusammen zu erledigen. Nicht, dass Riah so etwas schon einmal erlebt hätte...»Ist ja nicht deine Schuld - außerdem bin ich freiwillig mitgekommen. Dem Jungen sein Seemops nicht wiederzubringen fände ich nicht richtig.« sagte sie mit einem Lächeln auf den Lippen, wurde dann allerdings von ihrem Dedenne erschrocken, das einen ziemlichen schrillen Laut direkt in ihr Ohr losließ und dann auf den boden deutete. Beinahe wäre Riah in den Schleim getreten, bei dem sie sich vermutlich eine starke Vergiftung zugezogen hätte. Und das konnte sie nun wirklich nicht gebrauchen. Wer wollte das auch schon? »Das war knapp, danke Deedee.« sagte sie zu ihrem Dedenne und ging dann um den Schleim herum, während das Elektro-Pokémon zufrieden grinste, aber noch genauso aufmerksam war wie zuvor. Immerhin musste es seine Trainerin beschützen! Als Majara ihre beiden Pokémon vorstellte, sah Riah dieses Mal nur kurz zu ihnen auf und schenkte ihnen ein Lächeln zur begrüßung, ähnlich wie es Macawi tat, das leider keine Arme hatte, um sie anderweitig zu begrüßen. »Freut mich, euch kennen zu lernen!« sagte sie noch und widmete sich dann wieder dem Boden. Deedee hatte sie bereits vorgestellt und ihre anderen Pokémon waren noch in ihren Bällen, sodass es recht sinnlos war, ihre Namen zu nennen. Das konnte sie tun, sollte sie sie doch noch aus ihren Bällen rufen. Nur würde das in nächster Zeit wahrscheinlich nicht passieren.

Je tiefer sie in die Kanalisation eindrangen, desto stärker wurden die Schleimspuren auf dem Boden, sodass es immer schwerer wurde, nicht hinein zu treten. Auch der Gestank nahm immer größere Ausmaße an, wodurch sich Riah wünschte, einfach wieder umkehren zu können. Leider hatten sie das Seemops noch nicht gefunden. Zwar hatten sie schon in einige Rohre hinein gesehen, nur hatte sich das Pokémon dort nicht befunden. Was, wenn sie es hier doch nicht finden würden? Eine Ablenkung zu ihren Gedanken und vor allem auch dem Gestank bot Majara schließlich, als sie Riah fragte, ob sie Trainerin sei. Eine eigentlich ganz normale Frage, auf die Riah natürlich auch eine Antwort parat hatte! »Sowas in der Art, ja.« gab sie zunächst nur vage von sich, schmunzelte aber, da es ihr irgendwie gefiel, sagen zu können, dass sie Arenaleiterin war. Immerhin war sie das erst seit knapp einem Monat! »Ich bin Arenaleiterin. Und du?« fügte sie schließlich noch an, fragte dann aber auch gleich nach dem Beruf ihres Gegenübers, um das Gespräch nicht beenden zu lassen. Sich zu unterhalten war immer noch besser, als sich permanent auf den Gestank zu konzentrieren...
Leider kam es dann auch noch soweit, dass sie in einer Sackgasse landeten und nicht mehr weiter voran kamen. Wunderbar...jetzt mussten sie auch noch wieder umdrehen, den selben Weg zurück nehmen und sich dann für einen anderen Weg entscheiden. Oder den Jungen fragen, in welche Richtung sie eigentlich gehen mussten. Nur wäre der wahrscheinlich sehr enttäuscht, wenn sie nicht direkt mit seinem Pokémon wieder auftauchen würden. »Mist.« murmelte Riah, kurz bevor sie hinter sich tiefe Stimmen vernahm, die sie sofort Männern zuordnen konnte. Erschrocken drehte sich Riah um und spürte, dass sich ihr Dedenne neben ihr bereits elektrisch auflud, bereit, anzugreifen, falls es nötig war. Eine durchaus süße Eigenschaft, manchmal aber auch ziemlich hinderlich. Riah erkannte nun zwei Männern, die recht breit gebaut waren und mit denen sicherlich nicht zu spaßen war. Riah schluckte und war bemüht, ruhig zu bleiben. Leider schienen die beiden ganz und gar nicht glücklich über die Anwesenheit von Majara und Riah und schienen auch nicht wirklich friedlich gestimmt zu sein. Trotzdem konnte man es ja versuchen...»Wir sind auf der Suche nach einem Seemops.« fing Riah demnach also an, merkte aber schnell, dass es absolut egal war, was sie sagte. Die Störenfriede schienen irgendwie auf Ärger aus...Das konnte man nun auch noch gebrauchen. Erst nahmen sie den falschen Weg, liefen fast in den giftigen Schleim hinein und begegneten dann auch noch Rüpeln, die nicht mit sich sprechen ließen. Es konnte doch nur besser werden, oder?
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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam So Mai 22, 2016 2:23 pm

In Stratos City- - - #39

Majaras neu hinzugekommene Begleitung hatte also ein Dedenne, das Deedee hieß. Irgendwie war es ja ein wenig ironisch, dass Sakima erst vor ein paar Tagen ein Plüsch-Dedenne gewonnen hatte um es einem Pichu zu schenken und nun trafen sie tatsächlich auf ein richtiges Dedenne. Damit gerechnet hatte Majara auf jeden Fall nicht und sie konnte Sakima ansehen, dass er sich sehr darüber freute dieses Pokemon mal „in Echt“ zu sehen – bis jetzt hatte er ja nur das Plüschtier gesehen und war noch keinem echten Dedenne begegnet. Majara selbst kannte die Pokemon auch nur aus diversen Quellen wie dem Fernsehen oder Zeitschriften. Selbst eines gesehen hatte sie noch nie, aber dafür war sie ja schließlich auf einer Reise! Die Tatsache, dass sie nur hier war um ihrem Vater zu entkommen war mittlerweile sowieso eher in den Hintergrund gerückt, weil Maja doch immer mehr Spaß daran fand die Gegend, also Einall, zu entdecken und die ganzen Pokemon zu sehen, die sie noch nicht kannte. Außerdem konnte sie ja auch stolz von sich behaupten, dass sie nun zumindest schon mal einen Plan hatte, was sie als nächstes tun wollte. Erst einmal war da ja Macawi, die Maja gerne etwas trainieren würde – doch das ging als Knospi noch nicht, dafür müsste sich Macawi erst entwickeln. Nur wann das so weit war und welche Voraussetzungen es da für Babypokemon gab wusste Majara wirklich nicht… aber vielleicht ja ihre Begleitung! Die Brünette nahm sich vor Riah vielleicht im Laufe der Zeit mal zu fragen, vielleicht wusste sie es ja.
Ihr nächstes Ziel – oder eher ihr Ziel, auf dessen Weg sich Macawi ja vielleicht entwickeln könnte – war dann schließlich Septerna City um ihr Domfossil entwickeln lassen zu können. Darauf war Majara besonders gespannt und eigentlich hatte sie ja heute nach Septerna City aufbrechen wollen, bis ihr der Junge und sein Seemops dazwischen gekommen waren. Doch in diesem Fall konnte Maja ihre eigenen Bedürfnisse auch hinten an stellen und weder das Fossil noch das Museum liefen ihr schließlich weg. Und was wäre sie auch für ein Mensch, wenn sie einfach an einem weinenden Jungen der sein Pokemon verloren hatte vorbei gehen könnte? So viel Einfühlungsvermögen Majara auf fehlte, aber dass so etwas nicht ging sah ja selbst ein Blinder. Und helfen brachte schließlich auch niemanden um – wenn man vom Gestank hier unten mal absah…

Zustimmend nickte Majara kurz auf Riahs Satz und seufzte dann. “Ja, ich habe auch nicht daran gedacht ihn zu fragen…“, gestand Majara und hob die Augenbrauen kurz. “Ich hatte auch irgendwie nicht erwartet, dass es hier unten so aussehen würde, wenn ihr ehrlich bin. Also, zumindest habe ich gedacht es wäre hier ein wenig… überschaubarer.“ Majara runzelte kurz die Stirn, dann seufzte sie wieder – hoffentlich verliefen sich die beiden hier unten nicht, denn länger als nötig wollte die Trainerin doch wirklich nicht hier sein. Sie konnte sich definitiv besseres vorstellen als stundenlang von diesem Gestank umgeben zu sein und sie wollte auch gerne sehr schnell wieder hier heraus – es blieb nur zu hoffen, dass sie auch auf dem richtigen Weg waren um Sammy das Seemops zu finden. Ansonsten wäre auch das hier wieder verschwendete Zeit gewesen… auch wenn sie natürlich Riah und ihr Dedenne besser kennenlernen konnte.
Schließlich, mach einer kurzen Phase des Schweigens, entschuldigte Majara sich bei Riah für die Unannehmlichkeiten in denen sie jetzt steckten. Natürlich war es im engeren Sinne nicht Majaras Schuld, aber trotzdem hatte sie das Gefühl, dass sie nicht ganz unschuldig war. Sie hätte schließlich auch richtig stellen können, dass Riah und sie gar nicht zusammen gehörten, oder sie hätte sagen können, dass sie das auch allein schaffte. Vermutlich hatte sich aber auch Riah dazu verpflichtet gefühlt dem Jungen zu helfen, genau so wie es bei Majara auch war. Majara nickte also auf Riahs Antwort und schmunzelte kurz. “Ich frag mich ja immer noch wie ein Seemops in einem Rohr stecken bleiben kann.“, meinte sie und zuckte mit den Schultern. “Ich meine… es weißt doch, dass es rund ist und vielleicht auch nicht unbedingt sehr dünn ist… Warum klettert man dann in ein Rohr?“ Das wollte Maja wirklich nicht in den Kopf gehen, aber herausfinden würden sie es vermutlich auch nicht – letztlich konnten Seemops ja nicht sprechen und der Junge konnte ihnen vermutlich auch nichts genaueres sagen. Vielleicht war das Pokemon auch einfach durch Zufall dort hinein geraten… Das hielt Maja tatsächlich noch für die wahrscheinlichste Möglichkeit, als dass es dort freiwillig hinein gekrabbelt ist.
Als Riahs Dedenne plötzlich überraschend aufgeregte Laute von sich gab sah Majara zu dem kleinen Pokemon, genau so wie Sakima – offenbar dachten beide, dass irgendetwas schlimmes passiert war oder, dass es das Seemops gesehen hatte, doch das Elektro-Pokemon hatte seine Trainerin lediglich davor warnen wollen, nicht in den Schlamm auf den Boden zu treten. Maja schmunzelte kurz und achtete dann selbst wieder auf ihre Füße, denn auch sie hatte herzlich wenig Interesse an einer Vergiftung…

Die beiden Mädchen gelangten immer tiefer in die Kanalisation. Das Einzige, was Maja irgendwie beruhigte war, dass es ohnehin hier nur einen Weg gab, dementsprechend auch gerade wenige Möglichkeiten sich zu verirren. Sie musste dringend mal etwas für ihre Orientierung tun! Konnte man so etwas überhaupt behandeln…? Maja war sich nicht ganz sicher, aber man könnte sich ja mal informieren – doch der Gedanke entwich ihrem Kopf schon direkt wieder, als Riah sich als Arenaleiterin vorstellte. Die Verwunderung in ihrem Gesicht konnte sich Maja wirklich nicht zurück halten, aber lag in ihrem Ausdruck doch auch Anerkennung. “Wow, tatsächlich?“, fragte sie also nochmal nach und grinste. “Ziemlich jung – bist du erst vor kurzem Leiterin geworden?“ Das war doch mal ein Thema für sie! Irgendwann würde Maja Riah dann ja schließlich auch herausfordern. “In welcher Stadt steht denn deine Arena?“ Das war ja mal ein großer Zufall! Ein Mädchen, das die Orden sammeln wollte und eines, das einen vergab! Momentan war Maja natürlich noch nicht gänzlich dazu bereit Arenakämpfe anzugehen, einfach weil viele Arenaleiter auch mit mehreren Pokemon kämpften und Maja ja momentan nur Sakima hatte – mit Macawi wollte sie schließlich nicht kämpfen und würde es vermutlich auch erst in einem Arenakampf tun, wenn sie ein Roserade geworden war. Auf Majaras Zunge brannten gut einhundert Fragen, die sie Riah gerne fragen würde – ganz voran gestellt ihren Typen auf den sie sich spezialisiert hatte. Deedee ließ natürlich auf Elektro oder Fee schließen, doch Elektro war bereits von einem Top 4 Mitglied besetzt, wie Maja in der Zeitung gelesen hatte. Der Rang der Top 4 wurde nämlich erst vor kurzem neu besetzt und war nun auf Elektro spezialisiert, und sofern Maja sich nicht täuschte doppelten sich Typen bei Arena und Top 4 nicht. Es blieb also wohl nur Fee, doch das Dedenne könnte vielleicht auch gar kein Arenapokemon sein, sondern einfach ein Begleiter von Riah. Aber bekanntlich ging probieren über studieren! “Bist du auf Fee spezialisiert?“, fragte sie also und schmunzelte. Mit Fee-Pokemon hatte sie tatsächlich noch nicht so viel Erfahrung, weil es in Kanto nicht viele Feenpokemon gab. Aus dem Stehgreif fielen ihr da nur die Entwicklungsreihe von Pii und Pummeluff und Knuddeluff ein, aber da konnte sie sich wohl auch irren.

Schließlich landeten die beiden in einer Sackgasse und Majara seufzte kurz. Wunderbar. Also den ganzen Weg wieder zurück und versuchen, den richtigen Weg zu finden. Doch daraus wurde erst einmal nichts, denn zwei finster aussehende Gestalten stellten sich ihnen in den Weg und schienen offenbar nicht erfreut über die Störung zu sein. Auch Riahs Versuch sich zu erklären wurde von ihnen schlichtweg ignoriert, stattdessen zückten sie ihre Pokebälle. „Wir lassen nicht zu, dass hier irgendwelche Spione herumschnüffeln!“, rief einer von ihnen und warf seinen Pokeball nach vorne, aus welchem sich ein Ganovil befreite. Der Andere nickte daraufhin und befreite ein Zurrokex – beide Pokemon schienen, wie auch ihre Besitzer, nicht sehr erfreut darüber zu sein Riah und Majara hier zu treffen, doch wenn sie unbedingt kämpfen wollten, dann sollten sie das haben! Sakima hatte sich schon kampfbereit vor Majara gestellt bevor die Typen ihre Pokemon freigelassen hatten und knurrte den beiden Pokemon entgegen. Maja sah kurz herüber zu Riah. “Uns bleibt wohl nichts anderes übrig als gegen sie zu kämpfen. Ich würde sagen, du übernimmst das Zurrokex und ich das Ganovil.“, schlug sie vor und sah wieder nach vorne. “Also dann Sakima, Flammenwurf!“, befahl sie ihrem Hundemon, welches daraufhin das Maul aufriss und nach einer kurzen Zeit der Aufladung einen Schwall Flammen auf das Ganovil abfeuerte. Sie hatten Glück, dass ihr am Ende des Ganges kein Schleim mehr auf dem Boden lag, sonst hätte Sakima sicher nicht mit Feuerattacken angreifen können – Majara wollte sich schließlich nicht in den Tod stürzen indem sie das Gift entzündete. Etwas überrascht vom schnellen Angriff starten die Rüpel nur kurz gerade aus, dann ging auch der andere zum Angriff über - nämlich in Form eines Eisenschädel-Angriffs gegen Riahs Elfun.

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Zurrokex (Expidermis): Eisenschädel, ???

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Re: Kanalisation

Beitrag von Oceanaam So Mai 22, 2016 5:26 pm

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Post #029 :: Kanalisation :: Stratos City :: Majara

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Hätten sie den Jungen nach dem Weg gefragt, wäre es mit Sicherheit viel einfacher gewesen, sein Pokémon ausfindig zu machen. Leider hatten weder Majara noch Riah daran gedacht, weshalb sie nun ahnungslos durch die Gänge irren mussten. Gut nur, dass der Weg zurück bisher nicht allzu schwer war, da sie bisher nur geradeaus gegangen waren. »Naja...es ist eine Kanalisation, die ist bestimmt auch ziemlich weitläufig.« meinte Riah, auch wenn sie sich nicht wirklich mit solchen Dingen auskannte. Sie war schließlich Arenaleiter und kein Klempner! Darüber war sie auch sehr froh, denn diesen Gestank wollte sie lieber so schnell es ging irgendwie vergessen. Bisher waren sie nur leider immer noch hier unten und auf der Suche nach dem Seemops, das im Rohr feststeckte. Wie es da hinein geraten war, war wohl auch weiterhin ein Rätsel, obwohl es Riah doch interessierte. Man wusste doch, dass Seemops nicht die dünnsten Pokémon waren, da kletterte man doch nicht auch noch in ein beengtes Rohr. Aber vielleicht war es auch gar nicht mit Absicht hinein gekrochen? Vielleicht war es ein Versehen gewesen...auch wenn Riah sich fragte, wie so etwas aus Versehen passieren konnte. Hatte der Junge das Seemops als Bowling-Kugel verwendet? Eigentlich wollte sie darüber nicht nachdenken, zumal sie genauso ahnungslos war wie Majara, die sich mit solchen Fragen wohl auch schon beschäftigt hatte. Leider hatte Riah absolut keine Ahnung, wie es zu einem solchen Unfall kommen konnte - und warum der Junge überhaupt hier unten gespielt hatte. Sie hätte lieber schnell das Weite gesucht, sobald sie diesen Geruch vernommen hätte. »Gute Frage - vielleicht war es einfach irgendein Versehen. Auch wenn mir genauso schleierhaft ist, wie man aus Versehen in einem Rohr stecken bleiben kann, wenn man nicht gerade mit Gewalt hinein gedrückt worden ist.« überlegte Riah laut und beschloss, noch ein ernstes Wörtchen mit dem Jungen zu sprechen, nachdem sie ihm sein Seemops wieder gebracht hätten. Nicht, dass dem Seemops Gewalt widerfuhr...außerdem sollte der Junge dringend auf sein Pokémon aufpassen, damit so etwas nicht noch einmal passierte. Immerhin war das schon eine Zumutung...und das nicht nur für Seemops und den Jungen, sondern auch für andere Menschen, immerhin verstopfte das Pokémon das Rohr gerade - wer wusste schon, was dadurch alles passieren konnte? Je nachdem, was es für ein Rohr war, konnte das mit Sicherheit auch zu ernsthaften Problemen führen. Daher galt es, das Pokémon einfach noch schneller zu finden!

Und um sich die Zeit zu vertreiben, während sie durch den Gang liefen, hatte Majara ein Thema gefunden, über das Riah eigentlich gerne sprach. Immerhin konnte sie stolz darauf sein, mit ihrem Alter bereits Arenaleiterin zu sein. Ihr Vater wäre es mit Sicherheit gewesen...ein Grinsen breitete sich auf Riahs Gesicht aus, als sie die Überraschung bei Majara bemerkte, die damit offensichtlich nicht gerechnet hätte. Man sah es Riah auch nicht unbedingt an und vielleicht fehlte es ihr manchmal auch an Autorität, aber sie lernte eben noch. Irgendwann würde sie bestimmt eine starke Arenaleiterin werden, die man nicht nur gern herausforderte, sondern die man auch respektierte. Inwiefern das zur momentanen Zeit zutraf, vermochte Riah nicht zu sagen. Dafür war sie einfach noch zu kurz in diesem Amt. »Ja, vor einem Monat habe ich die Arena übernommen.« erzählte sie stolz und dachte daran zurück, wie der vorherige Arenaleiter sie darum gebeten hatte. Es war ein schöner Tag gewesen und sie freute sich immer noch, dass sich ihr die Möglichkeit geboten hatte. Zwar hatte sich dadurch einiges geändert, da sie nicht mehr laufend aus Rayono City verschwinden konnte, aber es machte ihr trotzdem noch Spaß. Und ganz ausgeschlossen waren Ausflüge in andere Städte ja auch nicht, wie man momentan erkennen konnte. »In Rayono City - meine Familie wohnt auch dort, daher bin ich auch ziemlich oft in der Stadt.« erklärte sie Majara, die nach dem Standort der Arena gefragt hatte. Eigentlich hielt sie sich auch gern in Rayono City auf. Die Stadt bot viele Möglichkeiten, es gab einen wunderbaren Freizeitpark und ein Musiktheater mit wunderschönen Musicals. Man konnte also viel erleben, auch wenn man dort wohnte. Irgendwie gab es immer etwas Neues zu entdecken. »Warst du schon einmal da?« wollte Riah schließlich von ihrer Begleiterin wissen, einfach weil es sie interessierte, ob Majara die Stadt kannte oder nicht. Manche waren eben noch nie da gewesen, doch Riah konnte es auf jeden Fall empfehlen. Irgendwann sollte jeder einmal in dem Freizeitpark gewesen sein - oder sich ein Musical angeschaut haben. Es war immer irgendwie anders und neu - und das gefiel Riah so sehr daran. Natürlich gab es auch schlechte Erinnerungen an die Stadt, doch Riah schaffte es meistens, diese zu verdrängen. ihre Pokémon halfen ihr dabei immer ungemein, genauso wie die Musik, die sie auch gern für andere spielte. Vielleicht sollte sie ihre Panflöte heraus holen und diesen Ausflug ein wenig schöner machen. Allerdings unterhielt sie sich gerade noch mit Majara, die nun scheinbar auf den Gedanken gekommen war, dass Riah in ihrer Arena Feen-Pokémon verwendete - womit sie auch völlig recht hatte! Riah vermutete, dass sie durch das Dedenne diese Schlussfolgerung gezogen hatte, auch wenn es durchaus auch ein anderer Typ hätte sein können. Doch Majara hatte ganz recht, weshalb Riah nickte und auch Deedee ein bestätigendes Nicken von sich gab, so als wolle es die Antwort seiner Trainerin unterstreichen. »Jap, ich liebe Feen-Pokémon! Und dazu passend verleihe ich natürlich den Feenorden. Alles daran ist irgendwie so...magisch.« erzählte Riah, dachte sich im nächsten Moment allerdings, ob diese Aussage nicht irgendwie schräg rübergekommen war. Sie hoffte schwer, dass dem nicht so war - nicht, dass Majara sie noch für verrückt hielt. »Finde ich zumindest.« fügte sie noch an und lächelte ein wenig verlegen. Sie liebte ihre Feen einfach und schwärmte manchmal ein wenig zu viel davon. Manche hielten das für verrückt, andere fanden es süß, doch für Riah war es schlicht und ergreifend nur ihre Mienung. Und Feen-Pokémon waren nicht nur süß, sondern auch stark und viele wussten im Grunde nicht, wie man gegen sie ankam - obwohl sie natürlich auch Schwächen besaßen.

Jene Schwächen würde man in einem Kampf gut erkennen können und eben dieser stand ihnen nun bevor. Die beiden Rüpel, die wie aus dem Nichts hinter ihnen aufgetaucht waren, schienen nämlich nicht besonders friedlich zu sein. Stattdessen zückten sie ihre Pokébälle und befreiten zwei Pokémon - ein Ganovil und ein Zurrokex. Beide Pokémon waren Riah bekannt und sie wusste, dass Feen-Attacken eigentlich effektiv gegen die beiden waren. Insofern hätte sie wohl einen Vorteil, wenn sie gegen die beiden kämpfen würde. Nur hatte sie eigentlich nicht vor gehabt, einen Kampf zu bestreiten. Majara schien das allerdings auch anders zu sehen und verkündete, dass ihnen kaum etwas anderes übrig blieb, als gegen die beiden Rüpel zu kämpfen und sie in einem Kampf zu besiegen. Leider...innerlich seufzte Riah. Warum musste man es denn ständig auf sie abgesehen haben? Erst die beiden Verbrecher in einer Seitenstraße von Stratos City vor ein paar Tagen und nun diese beiden - einfach nur die Stadt zu erkunden war für Riah wohl nicht möglich. »Okay, wenn es nicht anders geht.« sagte sie und griff in ihre Tasche, um einen ihrer Pokébälle hervor zu holen. Deedee wollte zwar von ihrer Schulter hinab springen, um sich dem Kampf zu stellen, allerdings war Riah der Meinung, dass ein anderes Pokémon wesentlich effektiver sein würde - gegen beide gegnerischen Pokémon. »Du darfst beim nächsten Mal wieder kämpfen.« sagte sie daher zu dem Dedenne, das sie daraufhin ein wenig enttäuscht ansah, sich aber geschlagen gab. So befreite Riah ihr Elfun aus dem Pokéball, das zufälligerweise den selben Namen trug wie das Seemops. Vielleicht würde es das runde Pokémon dann ja sogar aufspüren! Erst einmal aber beschwerte sich die kleine Naschkatze tierisch über den Gestank - offenbar konnte es ihn auch nicht sonderlich leiden. »Tut mir leid, aber ich brauche deine Hilfe.« Das schien das Elfun zu beruhigen und seinen Blick nach vorne zu lenken, wo es erstmals die beiden Rüpel ausmachte und dann auf die beiden anderen Pokémon starrte. Sein Blick glitt anschließend allerdings erst einmal argwöhnisch zu dem Hundemon, da es weder dieses Pokémon noch dessen Trainerin kannte. Hoffentlich würde es ihn nicht verbrennen! Allerdings verweilte der Blick nur kurz auf dem Hundemon und wanderte zu dem Zurrokex, das nun von Elfun angestarrt wurde. »Ausweichen und dann Feenbrise!« sagte sie zu ihrem Pokémon, das dem Eisenschädel des Zurrokex daraufhin geschickt auswich und eine leichte Brise erzeugte, die es dann auf das gegnerische Pokémon wirbelte, um ihm so zu schaden. Diese Attacke würde dem Zurrokex hoffentlich schon ordentlich zusetzen, auch wenn es nur eine eher schwache Attacke war - sofern sie denn überhaupt traf.
Gleichzeitig setzte das Hundemon von Majara Flammenwurf ein, wodurch sich Riah ernsthaft in die Seitenstraße zurückversetzt fühlte. Nur, dass Sakima auf ihrer Seite stand - was es ihr leider auch nicht einfacher machte, ihre Angst vor Feuer gänzlich zu unterdrücken. Sie schluckte und wich, ohne es wirklich zu bemerken, einen Schritt nach hinten, während der Rüpel seinem Pokémon befahl, auszuweichen, sodass das Ganovil dem Flammenwurf knapp entging und zum Gegenangriff ansetzte, indem es Sand erzeugte und Sakima in einem Sandgrab einzufangen versuchte.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam Di Mai 24, 2016 7:16 pm

In Stratos City- - - #40

Interessiert lauschte Majara Riahs Worten. Sie war also tatsächlich erst vor kurzem zur Arenaleiterin geworden, was wohl auch ihr junges Alter erklärte. Wie man Arenaleiter wurde wusste Majara gar nicht… konnte man sich da wie bei jedem anderen Beruf drauf bewerben, oder wie lief das ab? Manchmal hatte sie auch von einer Art Turnier gehört, dessen Gewinner dann die Arena übernahm, aber sie war sich nicht sicher, ob das in Einall auch so war – ohnehin hatte sie diese Art des „Auserkoren-Werdens“ auch bisher nur in Kanto gesehen… Andere Länder andere Sitten, hieß es schließlich!  Vielleicht würde sie Riah bei Zeiten mal danach fragen wie sie denn die Arena bekommen hatte, aber die Kanalisation war für so ein Gespräch irgendwie auch nicht so richtig geeignet, fand Majara. Über so etwas ließ sich viel besser in aller Ruhe (und ohne ekeligen Gestank) irgendwo an der Oberfläche plaudern, und genau dafür hob Majara sich die Frage auch auf.
Ein Schmunzeln legte sich dann auf ihr Gesicht, als Riah meinte, ihre Arena stünde in Rayono City. Offenbar verfolgte Majara diese Stadt überall hin – nicht, dass sie das störte. Rayono City war auf jeden Fall eine hübsche Stadt, keine Frage, und der Freizeitpark war auch klasse. Nur die Route 7… ab und zu hatte Maja immer noch das Gefühl irgendwo Sand zu haben, obwohl das nicht der Fall war. Schrecklich! Auf Riahs Frage hin nickte Majara aber kurz und grinste dann breiter. “Ja, Sakima und ich waren vor ein paar Tagen dort. Im Vergnügungspark hat er sogar ein Plüsch-Dedenne gewonnen.“, plauderte sie und ihr Hundemon nickte zustimmend darauf. Außerdem hatte sie in Rayono City ja Aimee kennengelernt und so war sie an Macawi gekommen, aber Majara verzichtete erstmal darauf, diese Geschichte auch noch zu erzählen. Man wollte ja schließlich auch nicht ausschweifend werden.
Riah bestätigte dann auch, dass sie sich auf den Typ Fee spezialisiert hatte. Da hatte Maja also richtig gelegen, aber das war ja auch nicht so schwer gewesen. “Ich finde sie auch interessant.“, pflichtete die Brünette der Jüngeren bei. “Aber ich habe auch noch nicht viele gesehen, wenn ich ehrlich bin.“ Sie runzelte kurz nachdenklich die Stirn und durchkämmte ihren Kopf nochmal nach Pokemon, die den Typ Fee hatten und aus Kanto kamen, damit sie sich (vor allem vor einer Fee-Arenaleiterin) nicht blamierte. “In Kanto gibt es nur Togepi, Pantimos, Pii und Pummeluff und deren Entwicklungen als Feen und ausgerechnet die Pokemon sieht man dann auch nicht so oft.“, fuhr sie fort und schmunzelte dann. Dass sie noch nie gegen eine Fee gekämpft hatte verschwieg sie besser mal, schließlich lag sie dementsprechend schon ein wenig zurück, vor allem wenn sie früher oder später Riah mal herausfordern wollte – bis dahin sollte sie sich also auf jeden Fall nochmal ausgiebig über diesen Typen informieren, nicht, dass sie da vollkommen unvorbereitet herein stolperte und im hohen Bogen verlor. Das würde sie vermutlich nicht verkraften können!

Dafür hatte sie ja nun die Möglichkeit an der Seite einer Fee zu kämpfen. Riah entschied sich dazu ein Elfun (so ein Pokemon hatte Maja zuvor noch nie gesehen) in den Kampf zu schicken, doch Maja nahm sich vor, ein wenig mit Sakimas Feuer-Attacken aufzupassen, da ihr das Pokemon doch irgendwie auch nach Pflanze aussah. Sie war schon ein wenig gespannt wie so ein Fee-Pokemon wohl kämpfte…
Es dauerte auch gar nicht lange, da konnte Majara die erste Feen-Attacke begutachten und sie war… genau so wie sie sie sich vorgestellt hatte. Pink. Oder Rosa! Die Farben waren ja wirklich gar nicht ihre Farben (eine Schande, dass ihr Viso-Caster nun pink sein musste…), aber ihr musste es ja auch nicht gefallen – Hauptsache es war effektiv, und das schien es zu sein. Leider wich Sakimas Gegner aus und hatte dem Flammenwurf so entkommen können um nun Sandgrab einzusetzen, so dass Sakima nun von einer wirbelnden Sandhose umschlossen wurde. Hier gab es ja auch leider gar nicht viele Möglichkeiten zum Ausweichen, aber Majara glaubte daran, dass Sakima die Attacke aushielt, auch wenn sie doppelten Schaden machte. Immerhin konnte er während dessen auch noch angreifen, sonst wäre es wirklich problematisch gewesen.
Majara merkte wie Macawi auf ihrer Schulter auf und ab hüpfte vor Aufregung und schmunzelte kurz, doch viel Zeit blieb ihr nicht. “Nochmal Flammenwurf, ziel dieses Mal mehr auf den Boden.“, befahl sie ihrem Pokemon – wenn sie die Möglichkeit zum Ausweichen eingrenzte würde sie vielleicht mehr Chance haben…

Während dessen erholt sich das Zurrokex gerade von der Feen-Attacke, zog sich die „Hose“ wieder hoch und schnaubte wütend das Elfun von Riah an. Seine Hand fing plötzlich an zu brennen als der Rüpel seinem Pokemon eine weitere Attacke befahl und schneller als gedacht hatte es wieder zu Elfun aufgeschlossen und wollte das Pokemon mit einem Feuerschlag treffen…
Dieser Kampf wäre wirklich einfacher, wenn Riah Sakimas Attacken und Majara Elfuns Attacken kennen würde, doch das war nicht der Fall – im Team arbeiten war daher gerade ein wenig schlecht, doch es war vermutlich schon der richtige Ansatz, das Zurrokex zu Erst auszuschalten, was hoffentlich durch die Feen-Attacken auch gut (und schnell) funktionieren würde. Ewig lange wollte Majara sich ja auch nicht hier unten aufhalten und vor allem nicht in Begleitung dieser Rüpel – wer wusste schon, zu was sie noch alles fähig waren? Es blieb nur zu hoffen, dass sie sich verkrümeln würden wenn sie den Kampf verloren, denn sonst steckten Riah und Majara wirklich fies in der Klemme, doch daran wollte Majara gerade gar nicht denken – besser man machte sich positive Gedanken, dann würde der Kampf sich bestimmt auch positiv entwickeln… Blieb zumindest zu hoffen.
“Vielleicht würde es helfen wenn wir uns zusammen auf ein Pokemon konzentrieren.“, schlug Maja Riah im Flüsterton vor. “Kann dein Pokemon irgendeine Attacke, die den Gegner ausschaltet?“ Macawi beherrschte Grasflöte, allerdings war es gegen die Regeln einfach mit einem anderen Pokemon einzugreifen… oder gegen den unausgesprochenen Trainer-Kodex oder so. Hinterher würden sie die Rüpel nur noch wütender machen und dann hatten sie den Salat, das wollte Maja wirklich nicht riskieren. Die Hoffnung lag also erst einmal darauf, dass Riah vielleicht etwas im Petto hatte – ansonsten würden sie sich ganz klar eine andere Strategie ausdenken müssen.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Oceanaam Do Mai 26, 2016 12:33 pm

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Post #030 :: Kanalisation :: Stratos City :: Majara

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Manche Menschen waren noch nie in Rayono City gewesen, doch tatsächlich hatte Majara vor gerade einmal ein paar Tagen Riahs Heimatstadt einen Besuch abgestattet. Welch Zufälle es doch geben konnte! Und gleich darauf erzählte Majara auch schon vom nächsten Zufall, nämlich, dass Sakima - das Hundemon - dort im Freizeitpark ein Plüsch-Dedenne gewonnen hatte. Belustigt sah Deedee auf das Hundemon hinab, scheinbar erfreut darüber, dass es Plüsch-Dedenne überhaupt zu gewinnen gab. Diese Pokémon waren immerhin auch ziemlich niedlich! »Wirklich? Das ist ja ein Zufall!« meinte Riah grinsend und stellte sich vor wie es wäre, ein Plüsch-Dedenne für Deedee zu haben. Eigentlich ziemlich überflüssig, allerdings konnte es auch ziemlich lustig werden. Man könnte damit sicher ein paar Leute herein legen - oder sogar die eigenen Pokémon! Allerdings war Riah völlig zufrieden mit ihrem echten Dedenne, als dass sie noch besonders darauf aus wäre, sich ein solches Plüschtier zu ergattern. Sie waren zwar süß, aber nicht so süß wie die echten Pokémon. Außerdem hatte sie ohnehin drei Lieblingsstofftiere, die sie auch nicht eintauschen würde.
Kurz darauf erzählte Majara, dass auch sie Feen-Pokémon interessant fand, dass sie aber noch kaum eines gesehen hatte. Das war nichts Neues für Riah, da tatsächlich sehr viele Leute nicht viel damit anfangen konnten. Seltsam eigentlich, immerhin gehörten sie genauso zur Pokémon-Welt wie andere Pokémon. Nur gab es in manchen Regionen einfach nicht so viele davon. Riah allerdings kannte sie sehr gut - was in Anbetracht ihrer Spezialisierung auch kein Wunder war. Sie liebte Feen-Pokémon, zumal sie meist noch einen anderen Typen besaßen, der von Fee zu Fee ganz unterschiedlich sein konnte. So hatte sie viele Möglichkeiten, verschiedene Typen in ihrem Team zu haben und sich doch auf Fee zu konzentrieren. Und das war keineswegs schlecht! »Du kommst aus Kanto?« stellte sie eine kurze Zwischenfrage, rein aus Interesse, da Majara diese Region immerhin erwähnt hatte. Dort gab es tatsächlich nicht sonderlich viele Feen-Pokémon. Schade eigentlich. »Ich bin mir sicher, dass du noch vielen Feen begegnen wirst!« Auch wenn es, wenn sie es sich richtig überlegte, auch in Einall selten Feen gab...allerdings gab es ja Riah und wenn man gegen sie antreten würde, würde man zwangsläufig Feen-Pokémon begegnen. Sie selbst war auf jeden Fall froh, ihr Team so zu haben, wie sie es eben hatte. »Ich habe sogar ein Togepi und ein Pummeluff in meinem Team - wirklich süß die beiden!« fügte sie schließlich noch an, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen, dass sie einer potenziellen Herausforderin ihre Pokémon verriet. Im Endeffekt spielte es ohnehin keine große Rolle. Ihrer Meinung nach konnten ihre Herausforderer ruhig sehen, welche Pokémon sie besaß. Wie sie kämpften wusste man dadurch schließlich noch lange nicht.

Das allerdings würde Majara nun halb zu sehen bekommen, denn als die Rüpel erschienen waren und erkennbar war, dass es ohne einen Kampf nicht gehen würde, hatte Riah ihr Elfun in den Kampf geschickt und mit Feenbrise gestartet, die das Zurrokex tatsächlich auch getroffen hatte! »Sehr gut gemacht!« lobte sie ihr Pokémon, das sich jedoch nicht zu seiner Trainerin umdrehte, um den Kampf auch weiterhin im Blick behalten zu können. Es war nie eine gute Idee, seine Gegner aus den Augen zu lassen. Besser, man behielt seinen Blick fokussiert, als zurückzublicken. Was natürlich nicht bedeutete, dass das Lob an Sammy völlig vorbei ging. Natürlich freute es sich darüber, es hatte nur lediglich mit Riah trainiert, niemals die Konzentration zu verlieren.
Während das Zurrokex von der Feenbrise getroffen worden war, hatte das Ganovil Sakima mit einem Sandgrab eingeschlossen, sodass dieser nun immer mal wieder Schaden nehmen würde. Hoffentlich würde das nicht allzu lange andauern. Hatten Hundemon nicht eine Schwäche für Boden? Bisher schien es aber so, als würde es Sakima nicht viel ausmachen, was in Anbetracht der eher geringen Stärke der Attacke eigentlich auch kein Wunder war. Majara handelte schnell und befahl ihrem Pokémon schließlich, erneut mit Flammenwurf anzugreifen, dieses Mal allerdings auf den Boden zu zielen. Riah bekam in der Nähe von Feuer immer die Krise, war aber - wie immer - stark bemüht, ihre Angst zu unterdrücken, was nur bedingt funktionierte. Glücklicherweise war das Feuer - noch - kontrolliert, weshalb sie im Grunde keine Sorge haben musste, selbst davon eingeschlossen zu werden. Das Ganovil allerdings hatte dieses Mal einige Probleme, dem Feuer rechtzeitig auszuweichen. Der Strahl traf ihn natürlich nicht direkt, verbrannte allerdings den Boden dicht vor seinen Füßen, sodass das Feuer außerdem auch seine Vorderbeine erwischte und er an schmerzhaften Verbrennungen litt. Die Attacke hatte in diesem Fall also ihr Ziel erreicht, was Riah natürlich erfreute. Im nächsten Moment aber, kurz nachdem Flammenwurf halbwegs getroffen hatte, befahl der Rüpel seinem Pokémon, Steinhagel auf Sakima anzuwenden, sodass er drohte, von großen Steinen getroffen zu werden.

Da Riah jedoch hauptsächlich mit Zurrokex beschäftigt war, bekam sie das alles nur eher am Rande mit. Natürlich musste sie auch auf die anderen kämpfenden Pokémon achten, ihr Hauptaugenmerk lag aber auf Elfun und seinem Gegner, dessen Faust nun zu glühen begann. Wieder erkannte Riah Feuer und fragte sich allmählich, ob das ein schlechter Scherz sein sollte. Sie und ihr Elfun - Typ Pflanze! - waren von Feuer umgeben...nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, doch um einen Feuerschlag anzuwenden, musste das Pokémon zunächst näher an das eigene heran. Und das würde Riah schlichtweg nicht zulassen wollen. Es würde nur böse enden...»Schnell Energieball!« sagte sie deshalb zu ihrem Elfun, das nicht lange fackelte, eine grüne Kugel erzeugte und diese mit aller Kraft auf das herannahende Zurrokex abfeuerte. Hoffentlich würde es ihn davon abhalten, näher zu kommen und die Attacke einzusetzen - andernfalls hätte Riah nun ein Problem, da Sammy nun kaum noch die Möglichkeit hatte, der dann kommenden Attacke auszuweichen. Mal ganz davon abgesehen, dass der Gang auch relativ eng war und generell nicht viele Ausweichmöglichkeiten bot.
Vielleicht wäre es also sinnvoller, eine andere Taktik anzuwenden. Immerhin befanden sie sich hier in einem Doppelkampf, bei dem man eigentlich die Attacken seiner Pokémon kombinierte und seinen Gegner gemeinsam ausschaltete. Das Problem dabei war nur, dass Riah Sakimas Attacken und Majara Sammys Attacken nicht kannte und es daher fast unmöglich war, im Team zu agieren. Majara hatte allerdings eine weitere Idee. Sie schlug vor, sich auf einen Gegner zu konzentrieren und fragte nach einer Attacke, die einen der Gegner vielleicht ausschalten würde, damit sie sich um das jeweils andere Pokémon kümmern konnten. Würde Lucy auf dem Kampffeld stehen, würde sie eines der Gegner sicherlich zum Einschlafen bringen und auch Marcy hätte eine Attacke mit solchem Effekt, Sammy hingegen beherrschte etwas dergleichen nicht. Wenn man einmal von einer Attacke absah, die allerdings auch nicht wirklich dazu geeignet war, in einem Doppelkampf ein Pokémon effektiv kampfunfähig zu machen. »Nur Anziehung - und das würde auch nur bedingt helfen.« flüsterte Riah Maja also zu. Zwar würden die Gegner dadurch vielleicht davon absehen, Elfun anzugreifen, vor Sakima würden sie allerdings keinen Halt machen - und ob die Attacke wirklich traf, war da auch noch die Frage.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam Do Mai 26, 2016 1:46 pm

In Stratos City- - - #41

Fee-Pokemon waren eigentlich ja gar nicht Majaras Typ, einfach weil die meisten ihrem Typen alle Ehre machten und unglaublich knuddelig aussahen. Nicht, dass Majara etwas gegen süße Pokemon hatte, aber wenn man sich Sakima ansah, der schließlich ein Höllenhund war, war die Anziehung zu düster aussehenden Pokemon vermutlich ziemlich offensichtlich. Natürlich konnte man nun darüber diskutieren, ob ein Roserade auch düster war… Im Anbetracht der Tatsache, dass Roserade aber eine schicke Maske und vor allem ein Frack hatten war es vielleicht so ein Mittelding. Dann gab es natürlich noch das Kabuto, oder später Kabutops, das in ihr Team kommen würde und das zählte dann doch wieder zu den düsteren Pokemon, nicht wahr? Es hatte schließlich Arme aus Sensen. Sensen. Messerscharfe… Messer. Damit war nicht zu spaßen! Eigentlich hatte Maja also auch ein ziemlich gut ausbalanciertes Team – zumindest die drei „Haupttypen“ hatte sie dann vertreten: Feuer, Pflanze und Wasser. Dass Kabutops ein Wasserpokemon war wunderte Majara zwar immer wieder, aber letztlich machte es ja bei der Lebensweise des Pokemons Sinn, diesen Typen zu haben; wenngleich es auch „nur“ ein Zweittyp war.
Majara nickte auf Riahs Frage hin ob sie aus Kanto war. “Um genau zu sein komme ich aus Prismania City, der Einkaufsstadt.“, erklärte sie es etwas ausführlicher. “Aber ich bin schon durch die ganze Region gereist und habe eigentlich jede Stadt gesehen.“, fuhr sie fort. Mhm – jede Stadt gesehen. Hätte sie sich damals schon darum gesorgt Orden zu sammeln hätte sie sie nun bestimmt alle, aber zu der Zeit hatte sie noch kein Interesse an den glänzenden Dingern gezeigt. Erst hier in Einall, wo sie sich vor allem von ihrem Vater ablenken wollte, war ihr die Jagd nach Orden doch irgendwie schmackhaft vorgekommen und nun war sie eben da, wo sie nun mal war… Vielleicht sollte sie, bevor sie Septerna City verließ, auch nochmal die Arena von Stratos City besuchen… Wäre eine Idee, aber früher oder später würde sie ja eh nochmal in Stratos City sein, also konnte sie das auch verschieben, wenn es nötig war. Eigentlich wollte sie nämlich nicht länger in dieser Stadt bleiben als nötig (und das „nötig“ bezeichnete nun diese Mission hier in der Kanalisation) und das Zimmer im Pokemon Center hatte sie auch bereits wieder freigegeben – Nein, besser sie würde die Arenaleiterin herausfordern sobald sie mal wieder in Stratos City war.
“Feen sollen ja auch ziemlich stark sein.“, entsann Majara sich und sah kurz nachdenklich nach oben. Sie hatte mal einen Kampf im Fernsehen gesehen, von einem Turnier. Da kämpfte die Evoli-Entwicklung… “Beziehungsweise ich habe bisher nur dieses eine Feen-Pokemon kämpfen sehen. Ahm… die Entwicklung von Evoli.“, erklärte sie und hoffte einfach mal, dass Riah wusste, wovon Majara sprach. Das Pokemon war wirklich ziemlich badass gewesen und mit Sicherheit hätte Maja es gerne in ihrem Team gehabt, aber es war leider über und über nur Pink. Und Pink.. nein, lieber nicht. Auch wenn es ziemlich cool gewesen war… Naja, egal. “Oh – Togepi ist wirklich super süß!“, schwärmte Majara dann, der beim Anblick eines kleinen Togepis das Herz aufging. Klang zwar komisch, aber diese Pokemon… sie waren einfach zuckersüß! Da konnte man noch so sehr auf finstere Pokemon stehen, Togepi konnte einem nur gefallen!

Es verging noch einige Zeit in der sie redend nebeneinander her gingen, dann befanden sie sich schon im Kampf gegen die zwei Rüpel. Glücklicherweise konnte Sakimas Flammenwurf dieses Mal erfolgreich eingesetzt werden und verbrannte die Vorderpfoten des Garnovils, so dass das Ausweichen für ihn nun schwieriger sein würde. Ein Glück, denn klein und flink wie es war wäre es wirklich ein Problem gewesen, wenn es weiterhin solch einen Vorteil hätte. Es griff allerdings sogleich auch zu einer Gegenattacke, die Sakima unter großen Felsen begraben sollte. Das würde Majara allerdings nicht zulassen. Gerade in dem Moment feuerte Elfun auch einen Energieball auf das Zurrokex ab welchen daraufhin zurückgeschleudert wurde. “Weich aus und greif das Zurrokex mit Donnerzahn an!“ Sakima sprang sofort vom Boden ab und wich den Felsen so gerade noch rechtzeitig aus. Er stürzte sich auf das, noch am Boden liegende, Zurrokex und schloss es zwischen seinen funkensprühenden Zähnen ein, woraufhin der Strom sich auf das Pokemon übertrug. Sakima nahm wieder Abstand, doch das Pokemon regte sich nicht mehr und schien auch nicht mehr aufstehen zu können. Der Rüpel fluchte und rief sein Pokemon zurück, und zu Majaras Überraschung ergriff er die Flucht und ließ seinen Partner allein dort stehen – der ebenso überrascht darüber war wie Majara.
Den Moment nutzte Majara nun auch und nickte Riah zu. “Ich denke dann wäre das ausschalten eines Gegners auch schon wieder unwichtig – nun müssen wir nur noch das Garnovil kampfunfähig machen.“, murmelte sie und behielt den Rüpel im Auge, der seinem Partner immer noch wütend hinterher rief und sich nicht auf den Kampf konzentrierte – was ein Anfänger. “Vielleicht sollten wir Feuer und Pflanze verbinden – wie wär es wenn du Energieball und ich Flammenwurf einsetze?“, schlug sie vor und sah wieder zu dem Ganovil, das verwirrt zu seinem Trainer sah.. schließlich achtete der ja auch nicht auf den Kampf. Zu Majaras Überraschung (so viele Überraschungen an einem Tag!) hüpfte aber plötzlich Macawi von ihrer Schulter und lief direkt auf das Ganovil zu, das den Kopf noch immer auf seinen Trainer gerichtet hatte, und ließ eine hübsche Melodie erklingen. “Macawi, komm zurück!“, rief Majara aufgebracht, stutzte aber als sie merkte, dass das gegnerische Pokemon immer müder wurde und schließlich zusammen sackte und einschlief. Was zum…? Schnell hüpfte Macawi wieder zurück zu Majara und hopste vor ihr auf und ab, doch Majara sah nur verwundert zu dem Ganovil. “Weißt du, normalerweise mischt man sich nicht in andere Kämpfe ein..“, murmelte sie und nahm das Pokemon wieder auf ihre Schulter. Entschuldigend sah sie dann zu Riah. “Macawi ist erst vor ein paar Tagen geschlüpft, deswegen weiß sie das alles noch nicht so.“, versuchte sie sich zu erklären, damit Riah nicht dachte, sie hätte ihre Pokemon nicht unter Kontrolle. “Aber immerhin schläft das Ganovil jetzt…“, fuhr sie fort und nun wandte sich auch der Rüpel wieder um, um zurück zum Kampf zu sehen und sein Ganovil schlafend aufzufinden. „Was zum..!“, rief er wütend und schrie sein Pokemon an, damit es aufwachte – jedoch vergebens.
Nun lag es an Riah, ob sie die vorhin vorgeschlagene Kombo noch durchziehen wollte oder einen anderen Plan hatte. Majara war immer noch verwundert über Macawis Eingriff…

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Re: Kanalisation

Beitrag von Oceanaam So Mai 29, 2016 2:09 pm

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Post #031 :: Kanalisation :: Stratos City :: Majara

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Majara bestätigte auch sogleich Riahs Frage nach ihrer Herkunft und erklärte, dass sie ursprünglich aus einer Einkaufsstadt stammte, die man Prismania City nannte. Leider kannte sich Riah außerhalb ihrer Heimatregion - die nun einmal Einall war - nicht sonderlich gut aus, weshalb sie damit nur wenig anfangen konnte. Sie stellte sich viele Gebäude mit den verschiedensten Angeboten vor, volle Wege und viel Betrieb. Eine Stadt eben, in der man einkaufen gehen konnte und alles bekam, was man sich vorgestellt hatte. »Ist es denn schön in Kanto? Ich bin noch nie da gewesen.« Bisher hatte sie nicht mehr gesehen als die Städte Einalls und war selbst hier noch nicht in jeder Stadt gewesen. Im letzten Monat hatten sich die Besuche anderer Städte ohnehin stark reduziert, da sie immer bereit sein musste, Herausforderer zu empfangen. Zwar konnte sie sich mit Laney durchaus in andere Städte teleportieren, allerdings strengte das ihr Pokémon stark an und war auch nicht über weite Strecke möglich. Zu diesem Zweck hoffte sie, dass sich ihr Togepi bald entwickeln würde, damit sie mit ihm über die Luft zu anderen Städten kam. Das würde wesentlich schneller als zu Fuß gehen und sie konnte trotz ihres Postens noch andere Städte besuchen und die Welt sehen. Nur musste sie dafür ihr Togepi erst einmal trainieren und das war ganz bestimmt nicht leicht - vor allem deshalb, weil es kaum Attacken beherrschte.
»Feen-Pokémon sind schon nicht ohne, das stimmt.« bestätigte Riah Majaras Aussage und dachte daran, wie Laney kämpfte. Anmutig und stark zugleich - das liebte sie so an ihrem Guardevoir. Nur Niederlagen konnte es nicht besonders gut verkraften, aber irgendeine Schwäche besaß schließlich jeder. Außerdem war es durchaus von Vorteil, wenn die eigenen Pokémon alles daran setzten, zu gewinnen - um sich selbst und Riah zu beeindrucken und stolz zu machen. Sie liebte ihre Pokémon einfach. Und das nicht nur, weil sie stark waren. Sie hielten auch zusammen und halfen sich gegenseitig. Besser konnte es doch gar nicht sein! »Du meinst Feelinara.« sagte sie schließlich, nachdem Majara von der Entwicklung eines Evoli gesprochen hatte. Natürlich waren Riah diese Pokémon bekannt. Sie machten den Feen wirklich alle Ehre - vor allem das Pink passte perfekt zu ihrem Typen. Wobei Riah auch sagen musste, dass ein blaues Feelinara auch seinen Reiz hatte. Nur sah man schillernde Feelinara nicht allzu oft. »Feelinara sind stark, das stimmt - und gleichzeitig irgendwie anmutig. Ähnlich wie Guardevoir, nur dass Feelinara irgendwie mehr wie Feen aussehen.« Riah konnte in dem Thema wirklich komplett aufgehen. Feen waren eben ihr Spezialgebiet und eigentlich kannte sie alle existierenden Feen, auch wenn sie sie noch nicht alle in Natura gesehen hatte. Irgendwann würde sie das aber bestimmt! Vielleicht konnte sie irgendwann ja sogar von sich behaupten, alle Feen-Pokémon in ihrem Team zu besitzen. Togepi hatte sie erst kürzlich gefangen und wer sagte denn, dass nicht noch mehr dazu kamen? Zunächst aber wollte sie den Neuzugang trainieren - und dann würde sie irgendwann auch noch einen Leuchtstein benötigen, um Togetics Entwicklung zu einem Togekiss möglich zu machen. Bis dahin hatte sie aber noch jede Menge Zeit. Zunächst würde sie einiges an Zeit investieren, um Togepi stärker zu machen. Es mochte zwar süß sein, aber eben auch schwer zu trainieren...»Da gebe ich dir recht! Togepi sind wirklich total süß.« schwärmte Riah weiter und hatte im Kopf das Bild des kleines Eies. Gleichzeitig dachte sie daran, aus welch misslicher Lage sie das arme Ding gerettet hatte. Beinahe wäre es im Fluss ertrunken. Hätte Riah es nicht gehört, würde es jetzt vielleicht tot sein. Das wollte sie sich gar nicht vorstellen! Sie war wirklich froh, in der Nähe gewesen zu sein. Zwar war sie wegen der Rettungsmission pitschnass geworden - und das nicht wegen dem Fluss, sondern dem Gewitter, das gleichzeitig gewütet hatte - doch das war es ihr definitiv wert gewesen. Das Togepi jedenfalls war ihr dankbar und sie hatte eine neue Freundin dazu gewonnen.

Diese aber würde sie im kommenden Kampf in ihrem Ball lassen. Stattdessen hatte sie sich für Sammy ihr Elfun entschieden, das das Zurrokex gerade mit einem Energieball angriff, der tatsächlich auch traf. Das Zurrokex landete auf dem Boden, wo es ein Weilchen liegen blieb. Diese Chance nutzte Majara und ließ ihr Hundemon der Attacke des Ganovils ausweichen, um das Zurrokex gleich darauf mit einem Donnerzahn anzugreifen - und es dadurch kampfunfähig zu machen. Der Rüpel hatte damit scheinbar nicht gerechnet und schien frustriert darüber zu sein, was Riah sogar verstehen konnte. Niederlagen waren nie einfach. Wie der Rüpel allerdings weiterhin reagierte, konnte Riah kaum glauben. Statt seinem Kumpel weiterhin beizustehen, drehte er sich um und rannte davon. Sein Partner schien darüber dermaßen wütend zu sein, dass er nichts weiter tat, als dem anderen hinterher zu rufen, wobei er den Kampf völlig aus den Augen ließ und seinem Ganovil sich selbst überließ. Dieses wartete natürlich auf den Befehl seines Trainers, der jedoch aus blieb. Majara und Riah stattdessen konnten sich so noch ein wenig austauschen und Riah nickte, als Majara sagte, dass sie sich nun nur noch darum kümmern mussten, das Ganovil auszuschalten. Einen Gegner hatten sie bereits besiegt, nun würde der zweite folgen. Und Majara hatte auch schon eine gute Idee, wie sie das anstellen sollten. »Gute Idee, machen wir.« antwortete Riah und wollte ihrem Elfun gerade befehlen, den Energieball einzusetzen, um ihn mit dem kommenden Flammenwurf zu verbinden, den Majara ihrem Hundemon sicherlich gleich befehlen würde. Bevor sie aber dazu kam bemerkte sie aus den Augenwinkeln eine Bewegung, die sie ihren Blick in die Richtung werfen ließ. Es hätte schließlich sein können, dass es noch ein Gegner war - auch wenn sie nicht gewusst hätte, wo der auf einmal hätte herkommen können. Statt einem Gegner war es jedoch das Knospi, das von Majaras Kopf herunter gesprungen war und nun direkt auf das Ganovil zulief, dessen Aufmerksamkeit auf seinem Trainer lag. Riah konnte eine wunderschöne Melodie hören und erkannte, dass das Ganovil langsam immer müder wurde. Da hatte sich das Knospi doch tatsächlich in den Kampf eingemischt. Eigentlich nicht die feine Art...wäre das ein Arenakampf gewesen, hätte sie Majara nun vom Kampf ausschließen müssen. Als das Knospi wieder zurück zu seiner Trainerin lief, konnte Riah nicht anders und sah sie fragend und mich hochgezogener Augenbraue an. Eine Erklärung folgte auch schnell, nachdem Majara ihrem Pokémon erklärt hatte, dass man sich nicht in andere Kämpfe einzumischen hatte. Dass das Pokémon erst vor ein paar Tagen geschlüpft war, erklärte das Ganze natürlich durchaus. Babypokémon konnten das immerhin noch nicht wirklich wissen. Allerdings sollte Majara wohl daran arbeiten, es ihr noch beizubringen. »Ist ja nicht so schlimm.« sagte Riah verständnisvoll und lächelte das Knospi an. Es hatte sich eben auch beteiligen wollen - daran war eigentlich nichts Verkehrtes. Und zumindest schlief das Ganovil nun - und bildete ein gutes Ziel für einen Angriff. »Na dann: Sammy, verbinde deinen Energieball mit dem Flammenwurf von Sakima.« befahl sie ihrem Pokémon - und nannte nebenbei seinen Namen erstmalig laut, der dem des Seemops gleichte. Das Elfun nickte und machte sich bereit, den Energieball abfeuern zu können, wartete aber auf das Hundemon. Währenddessen schrie der Rüpel sein Ganovil an, dass es aufwachen sollte - endlich hatte er sich auch wieder dem Kampfgeschehen zugewandt. Allerdings war es mittlerweile doch einfach zu spät. Ganovil hatte eine Schwäche gegen Pflanzen-Attacken, die, gepaart mit dem Flammenwurf, wahrscheinlich noch ein wenig stärker wurde.
Als auch das Hundemon bereit war, die Attacke einzusetzen, schossen Sammy und Sakima ihre Attacken gleichzeitig auf das schlafende Ganovil ab, sodass sich die Attacken kombinierten und das wehrlose Pokémon mit größerer Stärke trafen. Ohne aufzuwachen war dieses letztlich kampfunfähig und wurde von einem wütenden Rüpel zurück gerufen. Dieser murmelte irgendetwas unverständliches - nicht gerade freundliches - vor sich hin, machte kehrt und rannte seinem Partner hinterher. Riah vermutete, dass dieser wohl noch etwas zu hören bekommen würde, doch Riah und Majara hatten den Doppelkampf beendet und gewonnen. Die Gefahr war also gebannt und sie würden wieder nach dem Seemops suchen können. Hoffentlich begegneten sie nicht noch mehr solcher Rüpel! »Gut gemacht Sammy!« lobte sie ihr Elfun und ging in die Hocke, um das fluffige Pokémon einmal kräftig zu umarmen. Sammy lächelte stolz und klatschte in die Hände, nachdem Riah es wieder losgelassen hatte. Dann aber sah es fragend zu seiner Trainerin, scheinbar irgendetwas erwartend. Und Riah wusste auch genau, was es wollte. Immerhin war Sammy ein Schleckermaul durch und durch. »Wenn wir wieder aus der Kanalisation raus sind, verspreche ich dir, dass du einen Donut bekommst!« sagte Riah lachend und Sammys Augen weiteten sich in froher Erwartung an die süße Köstlichkeit. »Willst du draußen bleiben oder wieder zurück in deinen Ball?« fragte sie ihr Pokémon dann noch, das sich einmal ausgiebig umsah. Ihr Blick blieb kurzzeitig an dem Hundemon hängen, das mit einem freundlichen Lächeln bedacht wurde, dann wanderte der Blick weiter durch den Gang. Als es sich schließlich wieder zu Riah umdrehte, deutete es auf seinen Pokéball und Riah nickte, bevor sie ihr Elfun wieder in den Ball zurück holte. Wahrscheinlich war der Gestank ebenso furchtbar für das Elfun wie für Riah - und nachdem es das Gift auf dem Boden bemerkt hatte, gab es wohl keinen wirklichen Grund mehr, Riah außerhalb seines Balles zu begleiten. Lediglich Deedee befand sich noch immer auf Riahs Schultern.

»Dann wollen wir das Seemops mal weiter suchen. Ich will nicht unbedingt noch länger hier unten bleiben als nötig.« meinte Riah schließlich zu Majara und die beiden machten sich auf den Weg den Gang zurück, direkt zu der Stelle, an der sie in die Kanalisation gekommen waren. Hier hatten sie schließlich auch den falschen Weg gewählt. Nun würden sie einen anderen Weg nehmen. »Wenn das nicht der richtige Weg ist, fragen wir den Jungen aber nach dem Weg.« meinte Riah, da sie wirklich keine Lust hatte, noch weiter durch die Gänge zu irren. Jetzt aber hatten sie sich erst einmal für einen weiteren Weg entschieden. Riah sah in jedes Rohr, das sie in dem Gang entdecken konnten und das nicht geschlossen und mit anderen Rohren verbunden war. Das Seemops konnte immerhin nur in einem Rohr stecken geblieben sein, das auch geöffnet war - es musste also in der Nähe zum Boden sein, was Riah wirklich sehr entgegen kam. Die Größte war sie ja schließlich auch nicht. Auch Deedee hielt Ausschau nach dem runden Pokémon, das eigentlich gut sichtbar hätte sein müssen - immerhin war die vorherrschende Farbe der Kanalisation grau, während das Seemops blau sein musste. Die einzig andere existierende Farbe war lila. Die Pfützen auf dem Boden wurden, je länger sie den Gang entlang liefen, immer mehr. Sie mussten gut darauf achten, nicht in eine hinein zu treten, doch bald schon gab es kaum noch Möglichkeiten, ihnen auszuweichen. Mehrfach musste Riah nun schon über die toxische Flüssigkeit hinüber springen, um nicht direkt hinein zu treten. »Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache.« sprach sie ihre Gedanken laut aus und fürchtete schon das Schlimmste. Hoffentlich ging es dem Seemops auch gut...
Als die beiden jungen Frauen schließlich um eine Ecke bogen - der Gang führte glücklicherweise nur in diese Richtung - war das Erste, das Riah sehen konnte, ein violettes, ziemlich großes Pokémon, das wütende - und ein wenig verzweifelte - Geräusche von sich gab. Erschrocken blieb Riah wie angewurzelt stehen und starrte das große Pokémon an. Neben ihm befanden sich noch weitere, kleinere Pokémon vom selben Farbton, die alle um ein Rohr herum standen. Was sie genau dort taten, vermochte Riah nicht zu sagen, doch als das Sleimok Riah und Majara bemerkte, drehte es sich zu ihnen um und auch die Sleima taten es ihm gleich. »Und da haben wir das nächste Problem...« murmelte Riah, während sich Funken um die Wangen ihres Dedenne bildeten, wegen denen sie aufpassen musste, keinen Elektroschock zu erleiden. Gut, dass Deedee darauf achtete, wohin die Funken flogen. »Die sehen nicht gerade freundlich gestimmt aus.« Im Gegenteil: die Pokémon schienen wegen irgendetwas total aufgebracht zu sein und nicht mit sich spaßen zu lassen. Mussten sie etwa noch einen Kampf bestreiten? Riah hoffte schwer, dass dem nicht so war.
Als eines der Sleima, das bisher direkt vor dem Rohr gestanden und irgendetwas daran versucht hatte, einen Schritt zur Seite machte, erkannte Riah eine blaue, sich immer bewegende Flosse, die durchaus einem Seemops gehören konnte. Vielleicht - mit etwas Glück - hatten sie das verschwundene Pokémon gefunden! »Schau' mal da, da sieht mit wie das Seemops aus.« Leider hieß das auch, dass sie an den wütenden Pokémon vorbei mussten, die ihnen den Weg versperrten. Insofern hatten sie wohl Glück und Pech zugleich...»Was machen wir jetzt?« fragte Riah an Majara gewandt, da sie selbst doch recht ratlos war - vielleicht hatte Majara ja eine gute Idee, die keinen weiteren Kampf beinhaltete.
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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam So Mai 29, 2016 3:04 pm

In Stratos City- - - #42

Energisch nickte Majara, als Riah fragte ob es in Kanto schön war. “Oh ja, auf jeden Fall!“, entgegnete sie enthusiastisch und lächelte dann etwas milder. “In Kanto gibt es sehr viel unberührte Natur und die meisten Städte sind auch ziemlich klein, bis auf Prismania City und Saffronia City. Es gibt dort wirklich viele Wege und Pfade, die man erkunden kann – ganz zu schweigen von den Bergen und Höhlen. Der Mondberg zum Beispiel ist sehr berühmt, weil dort Piepi wohnen soll.“, plapperte sie und grinste dann. “Ich hab leider noch nie eines gesehen, weil sie sehr selten sind und sich, wenn überhaupt, nur in den Tiefen des Berges aufhalten. So weit bin ich bis jetzt nie vorgestoßen.“ Besonders fand Maja die Fee-Pokemon aber auch nicht. Irgendwie sprachen Pii und seine Entwicklungen Maja einfach nicht an, aber das hatte wohl jeder Mensch mit irgendwelchen Pokemon. Eines gesehen hätte sie aber trotzdem gerne, gerade weil es ja hieß, dass sie aus dem Weltall kamen. Inwiefern das stimmte wusste Majara nicht und es war, sofern sie sich entsinnte, auch nie wirklich bestätigt worden, aber irgendwo her musste dieses Gerücht ja kommen – umso interessanter wäre es also wohl, es mal heraus zu finden. Aber das stand doch wirklich nicht in der Macht der Trainerin. “Wenn du irgendwann irgendwo Urlaub machen willst kann ich dir Fuchsania City empfehlen.“, fuhr sie dann grinsend fort. “Dort gibt es eine riesige Safari-Zone. Man zahlt etwas Eintritt und bekommt 30 Bälle geschenkt, mit denen man dann so viele Pokemon fangen darf, wie man will. In der Safari-Zone leben nämlich unter anderem äußerst seltene Pokemon, die es nur dort gibt. Allerdings wird in der Safari-Zone auch nicht gekämpft. Du kannst die Pokemon nur mit Ködern locken oder verärgern und hoffen, dass der Fang funktioniert. Es ist ein wenig wie beim Glücksspiel, es kann nämlich auch sein, dass man ohne ein gefangenes Pokemon alle dreißig Bälle verbraucht hat.“, erklärte sie ihr, obwohl Riah gar nicht nachgefragt hatte – aber die Safari-Zone war einfach klasse! Majara hatte dort gerne Zeit verbracht, auch wenn sie sich keines der Pokemon gefangen hatte. Ob Riah wirklich mal nach Fuchsania City ging war ja ihr überlassen, aber Maja hielt die Stadt doch für einen guten Urlaubsort – vor allem weil man von dort aus auch so leicht zum Meer gelangen konnte!
Majaras Miene hellte sich kurz auf, als Riah ihr auf die Sprünge half und ihr offenbarte, dass es sich bei dem Pokemon um Feelinara handelte. “Ahh, ja genau!“, entgegnete sie amüsiert und nickte dann. Nach dem was Riah so über diese Pokemonart erzählte schien es für Majara doch sehr erstrebenswert zu sein, es in ihrem Team begrüßen zu können, allerdings war da die Farbe des Pokemons im Weg… und die Tatsache, dass es sich durch Freundschaft zum Trainer entwickelte. Natürlich mochte Majara andere Pokemon gerne, doch es kam ihr etwas seltsam vor, dass sich ein Pokemon nur wegen so etwas entwickeln konnte – ironisch wenn man bedachte, dass es bei Knospi genau so der Fall war… aber das wusste Maja ja nicht.
Schließlich ging das Gespräch auf Togepi über, wo Majara auf Riahs Worte nur nicken konnte. Sie mochte Togepi irgendwie, vielleicht auch einfach weil es aus ihrer Heimat kam. “Es würde mich freuen dein Togepi mal kennen zu lernen!“, meinte sie fröhlich und sah sich dann um. “Aber besser wenn man nicht mehr hier unten fest sitzt… oder eben wenn ich dich herausforder.“ Ein schelmisches Grinsen zeigte sich auf ihren Zügen, dann sah sie wieder gerade aus.

Dass die beiden geradewegs in einen Kampf liefen hatten sie ja nicht erwarten können! Dass dieser Kampf sich aber zu ihren Gunsten entwickeln würde hatte Majara von Anfang an nicht bezweifelt – die beiden Trainer schienen ohnehin nicht sehr strategisch vorzugehen und auch nicht die hellsten zu sein, was sich vor allem durch die Art und Weise zeigte, wie der eine Rüpel auf seine Niederlage reagierte: nämlich mit Flucht. Er ließ seinen Partner einfach alleine, der darauf natürlich mehr als wütend reagierte. Zu ihrem Glück wandte er sich so dem Kampfgeschehen ab und überließ das Ganovil sich selbst, aber das war ja nicht Majaras Problem.
Umso überraschender war es, als Macawi gerade als Sakima und das Elfun ihre Attacken bündeln wollten, einfach von ihrer Schulter sprang und das Ganovil einschläferte. Darüber würden sie nachher noch mal sprechen müssen, doch besonders böse war Majara auf ihr Knospi auch nicht, schließlich war das hier kein wichtiger Kampf. Sie nickte Riah daher zu und war auch ein wenig dankbar darüber, dass sie die Sache mit Verständnis aufnahm. “Ich werde später nochmal mit ihr darüber reden.“, meinte sie, dann konzentrierte sie sich wieder auf den Kampf, der ja eigentlich keiner mehr war – der Gegner schlief, der Herausforderer konzentrierte sich nicht. Erst als er merkte, dass sein Pokemon eingeschlafen war konzentrierte sich seine Wut nun, statt auf seinen Kollegen, auf sein Pokemon, doch die Rufe ließen es auch nicht mehr aufwachen.
Die Taktik die die beiden sich vorher ausgedacht hatten wurde dann auch umgesetzt. Während das Elfun, Sammy übrigens, seinen Energieball auflud sammelte Sakima wieder Flammen in seinem Maul. Beide Attacken wurden gleichzeitig abgefeuert und verbanden sich um das Ganovil so zu treffen und schließlich ins Aus zu schießen – ganz zum Leidwesen seines Trainers, der das Pokemon zurück rief, irgendetwas fluchte und dann ebenfalls das Weite suchte. “Dann hätten wir das…“, seufzte sie und streichelte Sakima über den Kopf als dieser zurück zu ihr trottete. Als das Pokemon übrigens ein Lächeln von Riah erhielt lächelte Sakima, so gut es ging, zurück.

Während Riah mit ihrem Pokemon sprach und dieses überlegte ob es außerhalb seines Balles bleiben wollte sah sich Majara ein wenig um. Es gab tatsächlich nur den einen Weg zurück den sie nun gehen konnten, dann würden sie wieder zum Eingang der Kanalisation kommen und sich den nächsten Weg aussuchen müssen. Hoffentlich würden sie mit diesem diesmal Recht behalten, sonst könnte sich diese Suche wirklich noch sehr, sehr lang ziehen. Darauf hoffte Majara nicht, denn etwas in ihr wollte schließlich auch langsam mal weiter kommen.
Die beiden Mädchen gingen also zurück, Sammy hatte sich dazu entschlossen doch lieber in seinem Ball zu bleiben, was Majara verstehen konnte, und waren schon bald wieder an der Leiter angekommen, die sie zurück an die frische Luft bringen würde. Dort sollten sie aber jetzt noch nicht hin, stattdessen schlugen sie wieder einen anderen Weg ein. “Mhm.“, nickte Majara, musste sich aber auch darauf konzentrieren, nicht in die violetten Pfützen zu treten, die nun wieder überall auf dem Boden verteilt waren. Vermutlich stammten sie von Sleimas die hier lebten; zumindest konnte Maja sich das nur so erklären. Anfassen wollte sie das Zeug auf jeden Fall nicht, genau so wenig wie Sakima, deswegen mussten sie schon bald tatsächlich auf das „über die Pfützen drüber springen“ zurückgreifen, weil die Pfützen bald schon so groß wurden, dass man nicht einfach über sie hinweg gehen konnte. “Ich auch.“, gab sie zurück und seufzte – je größer die Pfützen wurden, desto mehr Sleima waren hier vermutlich her gekommen und in die selbe Richtung gegangen wie Majara und Riah nun. Die Einzige die kein Problem mit dem Gift hatte (oder dem Geruch) war Macawi, die noch immer fröhlich auf Majaras Schulter saß und sich umsah, als wäre das hier unten ein Paradies – konnte Majara nur auf ihren Gift-Typ beziehen…
“Ach du Schande.“ war das Einzige, was Majara sagen konnte als sie sich plötzlich vor einer Gruppe Sleima befanden, in deren Mitte sich tatsächlich ein riesiges Sleimok befand. “Das ist… tatsächlich sehr unvorteilhaft.“ Majara musste kurz keuchen, denn der geballte Geruch der Gift-Pokemon war nochmal ein anderes Kaliber als der „normale“ Geruch, der hier unten herrschte. Diese Pokemon waren wirklich widerlich, wenngleich auch sehr stark. Beide Punkte sprachen gerade überhaupt nicht für Riahs und Majaras Situation, denn vor allem das Sleimok schien wirklich gar nicht gut gelaunt zu sein. Erst etwas später wandte Majara den Blick vom Sleimok ab und sah zu dem Rohr, an dem ein anderes Sleima gerade herumhantiert hatte. Dort guckte doch tatsächlich eine kleine, blaue Flosse hervor! “Da ist das Seemops…“, wisperte sie Riah zu, sah aber sogleich wieder zu dem Sleimok. Gegen diese Pokemon hätten sie keine Chance, da war sich Maja sicher. Es waren zu viele und vor allem waren sie unheimlich giftig und sie wollte Sakima wirklich nicht unnötig in Gefahr bringen. Riah schien das auch so zu sehen, hatte aber, wie Maja, auch keine bessere Idee, wie sie das Problem lösen konnten. Bis jetzt hatten die Sleimas und das Sleimok noch nicht zum Angriff angesetzt, was vielleicht ein gutes Zeichen war. Ohnehin wirkte das größte Pokemon auch eher aufgebracht als wirklich feindseelig auf Majara… vielleicht würden sie ja sogar ohne Kampf hier wieder heraus kommen können.
Majara hatte plötzlich eine Idee und sah herunter zu Sakima. “Meinst du, du kannst den Pokemon erklären, weshalb wir hier sind?“, fragte sie ihr Pokemon dann, woraufhin das Hundemon kurz nachdenklich drein blickte. Majara konnte das nachvollziehen – sie würde sich den Pokemon auch nicht freiwillig nähern wollen. Allerdings gab es wohl auch einfach keine andere Möglichkeit und es hieß ja, dass Pokemon sich untereinander verständigen konnten. Wenn Sakima, oder auch Riahs Dedenne, den Schleimpokemon erklären würden, dass sie im Endeffekt das Selbe Ziel verfolgten, würden sie sich vielleicht helfen lassen.
Sakima nickte schließlich und ging einen Schritt vor um die Aufmerksamkeit der Gift-Pokemon auf sich zu ziehen. Die Sleima gingen direkt auf Angriffsposition, aber das Sleimok sah nur ruhig (sofern das ging) zu dem Höllenhund herunter während dieser begann etwas von sich zu geben, was Majara natürlich nicht verstand. Immerhin griffen sie nicht sofort an und das Sleimok schien auch zuzuhören, was wohl ein gutes Zeichen war, hoffentlich. Ihre Aufmerksamkeit wurde aber kurz von Sakima abgelenkt und zu Macawi gelenkt als deren Knospe sich plötzlich öffnete und einige Pollen herausschwebten, auf die Giftpokemon zu. “Offenbar will Macawi sie ein wenig beruhigen.“, spekulierte Majara flüsternd und sah zu Riah, dann wieder zu den Schleimpokemon. Ihr ging allerdings noch ein anderes Problem auf, als sie sich so umsah: der Boden. Sie würden, wenn die Pokemon sie vorbei ließen, niemals zu dem Rohr gelangen, weil der ganze Boden mit violettem Schleim übersät war. Vielleicht war das etwas worüber die beiden Menschen nun nachdenken konnten, während die Pokemon sich mit einander unterhielten. Majara sah also von Sakima, der die Situation unter Kontrolle haben zu schien, wieder zu Riah und deutete mit einem Kopfnicken auf den Boden. “Wenn die Pokemon uns vorbei lassen würden, könnten wir das Rohr nicht erreichen ohne vergiftet zu werden.“, erklärte sie nun ihren Gedanken und seufzte kurz. Warum musste das nur so schwer sein? Als der Junge die Brünette angesprochen hatte, hatte Majara gedacht, dass das Pokemon irgendwo in der Nähe feststeckte, man es nur herausziehen musste und das war es dann – aber falsch gedacht. Nun mussten sie erst einmal diese Horde Giftpokemon los werden und zusätzlich dazu dann auch noch schauen, dass sie selbst nicht vergiftet wurden. Das erschien Majara wie eine schier unmögliche Aufgabe, aber vielleicht kam ihnen ja noch eine zündende Idee.
“Ich weiß auch gar nicht, wie wir das Pokemon da heraus holen sollen. So wie es aussieht steckt es ziemlich fest.“, fuhr sie fort und musterte die hin und her zuckende Flosse des Seemops – warum auch immer es in diesem Rohr war. Majara kratzte sich kurz am Kopf und sah wieder zum Sleimok, das Sakima noch immer zuhörte. Die anderen Pokemon schienen durch Macawis Pollen etwas beruhigt zu sein, doch die Kampfhaltung wurde noch nicht abgelegt – bis das Sleimok schließlich einen Laut von sich gab und die Sleima brummelnd ihre Haltung aufgaben und näher zu dem größeren Pokemon krochen um den Weg zum Rohr frei zu machen. Überrascht sah sie zu Sakima, der sich nun offenbar bei den Pokemon bedankte und sich stolz wieder zu den Menschen drehte. “Sehr gut gemacht, Sakima.“, lobte sie ihr Pokemon. “Und du natürlich auch, Macawi.“ Das Knospi kicherte kurz amüsiert, doch das Problem mit dem Gift auf dem Boden war noch nicht gelöst. Wenn man doch nur ein schwebendes Pokemon hätte… das würde es auf jeden Fall einfacher machen. “Hast du eine Idee wie wir zu dem Rohr kommen könnten?“, stellte sie die Frage also an Riah und wartete ab. Nun waren sie schon so kurz vorm Ziel…!

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Re: Kanalisation

Beitrag von Oceanaam Mo Mai 30, 2016 12:15 am

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Post #032 :: Kanalisation :: Stratos City :: Majara

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Auf dem Weg durch die Kanalisation erzählte Majara über ihre Heimat und einige Städte, die es dort gab. Riah hörte aufmerksam zu, als Majara davon berichtete, dass es in Kanton viele unberührte Fleckchen Natur gab. Dass es viele Wege zu erkunden gab, fand Riah wirklich sehr interessant – vor allem der Mondberg schien etwas Besonderes an sich zu haben. Piepi- Feen-Pokemon, die Riah bekannt waren – lebten tief in seinem Innern, auch wenn Majara sie noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Wahrscheinlich hätte Riah eine Ewigkeit damit zugebracht, sie dort zu suchen, um wenigstens eines zu sehen. Allerdings war nicht jeder ein Fan dieser Pokemon und vielleicht gehörte Majara auch dazu. Sie wusste es nicht. »Das klingt wirklich schön.« sagte Riah und dachte darüber nach, ob es ihr in Kanto wohl gefallen würde. Die Region klang jedenfalls wunderschön und Majara fuhr sogar noch fort. Sie erzählte, dass Fuchsania City ein guter Urlaubsort war, da es dort eine Safari-Zone gab, bei der man lediglich einen Eintrittspreis zahlen musste und dann so viele Pokemon fangen durfte wie man konnte. Das war sicherlich spannend! Für Riah vielleicht nicht unbedingt wichtig, da sie lieber Feen besaß als alle anderen, doch sie konnte sich vorstellen, dass es durchaus Spaß machen konnte – vor allem auch wenn man nicht allein hin ging. »Wenn ich Gelegenheit habe, werde ich auf jeden Fall mal dorthin gehen! Es klingt auf jeden Fall toll – bestimmt macht es auch viel Spaß.« erwiderte sie, ehe das Gespräch wieder auf andere Feen-Pokemon fiel. Dafür, dass Majara – so wie Riah glaubte – recht wenig von Feen wusste, sprachen sie zur Zeit erstaunlich viel über sie. Natürlich war das für Riah nicht schlimm, sie liebte sie schließlich auch und mit jemandem darüber reden zu können, war eine angenehme Abwechslung. Nachdem sie über das Feelinara aber auch gesprochen hatten, war es im Grunde schon wieder erledigt – Feelinara waren stark und Majara wusste das auch. Schade, dass die meisten Leute immer nur auf augenscheinliche Stärke achteten. Auch niedliche Pokemon konnten stark sein und Kämpfe gewinnen. Und im Grunde spielte es keine Rolle ob man siegte und verlor.
Togepi aber war für viele Menschen irgendwie süß- vielleicht lag es an seiner Form oder seinem niedlichen Gesicht, auf jeden Fall gab es einige Leute, die es gerne hatten. Riah allen voran. Sie hatte lange nach einem Togepi gesucht und war froh, endlich eines in ihrem Team haben zu können. Gern würde sie es Majara auch zeigen – oder eben bis zu ihrem Arenakampf warten, auch wenn Riah bereits wusste, dass sie es noch nicht in einem solchen Kampf verwenden würde. Dafür war es noch nicht gut genug trainiert. Aber durch Majaras Satz wusste sie nun sicher, dass sie einer potenziellen Herausforderin gegenüber stand. »Ich zeige es dir gerne – ob bei einem Arenakampf oder vorher überlasse ich dir!« antwortete sie grinsend. Hier würde sie es jedenfalls nicht aus ihrem Ball holen, das war viel zu gefährlich. Nicht nur wegen des giftigen Schleims auf dem Boden, sondern auch wegen weiteren möglichen Störenfrieden, die sie überfallen können wollten. Sie wollte Marcy nicht unbedingt in Gefahr bringen. Außerdem war der Geruch nicht auszuhalten!

Nach dem Kampf gegen die beiden Rüpel, den sie gewonnen hatten, liefen sie weiter die Gange entlang, um das Seemops zu suchen. Letztlich bogen sie um eine Ecke und liefen mehr oder weniger direkt in die Arme mehrerer wütender Pokemon. Der Gestank, der von den Pokemon ausging, war noch viel schlimmer als der Gestank der restlichen Kanalisation, doch sie mussten irgendwie an ihnen vorbei, um an das Seemops zu kommen und es zu befreien. Leider würden sie auch dann noch Probleme haben zu dem Rohr zu gelangen, wenn die Sleima sie hindurch lassen würden. Die Schleimspuren auf dem Boden waren dort noch viel größer als überall sonst. Auch Majara bemerkte das, hatte jedoch zunächst eine Idee, das größere Problem zu lösen. Sie bat ihr Hundemon, mit dem anderen Pokemon zu sprechen und ihnen zu erklären, warum sie hier waren. Vielleicht würde das tatsächlich etwas bringen, auch wenn sich Riah dessen nicht sicher war. Natürlich waren nicht alle Pokemon von Grund auf Böse, wenn sie aufgebracht waren, konnte man jedoch für nichts garantieren. Selbst bei den eigenen Pokémon war es immer wieder eine Frage, ob sie sich beherrschten oder nicht. Auch Sakima schien sich nicht sicher zu sein, ob es eine gute Idee war, sich den Pokemon zu nähern, letztlich nickte er aber und bewegte sich ein Stückchen auf das Sleimok zu, dessen Gefolgschaft sich gleich darauf anspannte. Riah fürchtete schon, dass sie doch noch angriffen, doch dazu kam es nicht. Auch Macawi half, indem es die anderen Pokemon mit Hilfe seiner Knospi zu beruhigen versuchte. »Interessant.« murmelte Riah und beobachtete das Verhalten der anderen Pokemon aufmerksam. Deedee hingegen blieb auf der Schulter ihrer Trainerin sitzen und beobachtete das ganze Geschehen, hatte sich mittlerweile aber wieder beruhigt, sodass keine Funken mehr aus ihren Wangen sprühten. Offenbar merkte das Dedenne, dass die Gift-Pokemon sich immer mehr beruhigten.
Leider gab es da noch das Problem mit dem Gift, das Majara nun auch ansprach. Selbst wenn die Sleimok Ihnen den Weg frei räumen würden, könnten sie das Rohr nicht ohne Vergiftung erreichen. Und darauf hatte Riah nun wirklich keine allzu große Lust. »Ich frage mich gerade, wie der Junge hier mit seinem Pokemon spielen konnte.« raunte Riah Majara zu, während sie die Pokemon nicht aus den Augen ließ, gleichzeitig aber überlegte, wie sie zu dem Rohr gelangen konnten. Sie selbst würde nicht hinüber kommen, ohne das Gift zu berühren und auch ihr Dedenne wollte sie nicht in Gefahr bringen. Sie hatte aber auch andere Pokemon – und eines davon könnte Ihnen eine Hilfe sein, sofern sie tatsächlich helfen wollte. In der Regel tat Laney alles, um Riah eine Freude zu machen, allerdings war der Gestank hier wirklich kaum auszuhalten und die Gefahr einer Vergiftung eben immer noch groß. Und dann bleib noch die Frage, wie sie das Seemops darauf überhaupt befreien sollten. Es schien ziemlich festzustecken und Riah war sich nicht sicher, ob man es einfach heraus ziehen konnte. Aber sie mussten es versuchen – ansonsten würden sie wohl doch selbst durch den Schleim laufen müssen und das wollte Riah wenn möglich umgehen. »Ich habe eine Idee.« sagte Riah zu Majara, wollte allerdings noch warten, ob die Sleima Ihnen den Weg überhaupt frei räumten.
Es dauerte jedoch gar nicht lange, bis Sakima zu Majara zurück kehrte und die Sleima einen Gang frei machten, durch den sie nun theoretisch laufen konnten. Leider führte er direkt durch das Gift hindurch- weshalb Riah nun in ihrem Beutel nach einem bestimmten Ball kramte. Schritt eins war getan, nun mussten sie das Seemops nur noch aus dem Rohr befreien. Als Riah den Ball gezückt hatte, wurde daraus auch sogleich ihr Guardevoir Laney befreit, die sofort die Nase rümpfte, als sie die Kanalisation betrat. Entrüstet sah sie zu ihrer Trainerin, die sie entschuldigend ansah. »Tut mir leid. Aber wir brauchen deine Hilfe. Die Sleima sind beruhigt, aber wir müssen das Seemops aus dem Rohr befreien. Kannst du dich rüber teleportieren? Wir können nicht selbst rüber, ohne uns eine Vergiftung zuzuziehen.« erklärte sie ihrem Pokémon das daraufhin fragend nach dem Seemops suchte, bis sie es – oder vielmehr seine Schwanzflosse – ausfindig gemacht hatte. Sie war offensichtlich genauso verwirrt darüber wie Riah es gewesen war, nickte dann allerdings und setzte die Attacke Teleport ein, wodurch sie im einen Moment noch direkt neben Riah und im nächsten neben dem Rohr stand. Sie betrachtete das Seemops ausgiebig und schüttelte dann den Kopf, wahrscheinlich aus Unglauben über die Situation, ehe sie die Flosse mit beiden Händen packte und an dem Pokemon zog, in dem Versuch, es aus dem Rohr zu befreien. Es funktionierte nicht auf Anhieb, da das Seemops doch stark feststeckte, letztlich aber zog sie mit einem kräftigen Ruck ein letztes Mal daran und befreite es so aus dem Rohr. Durch den Schwung flog Laney zusammen mit dem Seemops allerdings nach hinten, direkt auf den Schleim zu. »Vorsicht!« rief Riah besorgt, doch das Guardevoir schaffte es, sich selbst und das Seemops, das sie nicht losgelassen hatte, zurück zu Riah zu teleportieren, sodass sie dort statt auf dem Schleim auf dem Boden landete. Entrüstet richtete sie sich wieder auf und klopfte sich den Staub und Dreck vom Körper. »Du hast es geschafft! Gut gemacht!« lobte Riah erfreut und erntete dafür ein Schraubendreher ihres Pokemon, das jedoch von einem Lächeln begleitet wurde. Zwar war es kaum erkennbar aber doch da und da wusste Riah, dass Laney gern geholfen hatte.
Als sie sich wieder den Sleima zuwandte, erkannte sie, dass aus dem Rohr ein weiteres Pokemon kroch. Ein weiteres Sleima war scheinbar hinter dem Seemops eingesperrt gewesen, was Riah irgendwie zum Grinsen brachte. Es erklärte das Verhalten der anderen Pokemon, die sich sicher Sorgen gemacht hatten. »Sieh mal, das Seemops hat einem Sleima den Weg versperrt.« sagte sie und deutete auf das Pokémon, das nun geradewegs auf Riah und Laney zugekrochen kam. Von unten sah es zu ihnen hinauf und Riah glaubte Dankbarkeit in seinem Blick zu erkennen. Sie hatten also nicht nur das Seemops gerettet sondern auch ein Sleima. Ein doch irgendwie erfolgreicher Tag! »Wir haben gern geholfen!« sagte Riah und lächelte, woraufhin das Sleima seinen Blick zu Macawi wandte – vielleicht wweil es ebenfalls zur Hälfte vom Typen Gift war? Riah wusste es nicht, doch sie war froh, die ganze Sache ohne weiteren Kampf überstanden zu haben. Die Sleima und auch das Sleimok schienen zumindest beruhigt und auch nicht mehr wirklich angriffslustig. Hoffentlich konnten sie nun noch ohne Probleme die Kanalisation wieder verlassen.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam Mo Mai 30, 2016 7:07 pm

In Stratos City- - - #43

Majara schien gute Arbeit geleistet zu haben, was ihre positive Beschreibung von Kanto anging. Es war ja nun nicht so als wäre sie in ihre Heimat vernarrt, aber schön war sie auf jeden Fall und bis jetzt hatte Einall dagegen auch noch nicht ankommen können, definitiv nicht. Riah dachte jedenfalls darüber nach, Kanto mal besuchen zu kommen wenn es sich ergab, was für Majara schon ein kleiner Erfolg war. Ob sie sich letztlich die Safari-Zone ansehen würde lag ja ganz in ihrer Entscheidung, Majara konnte nicht mehr tun als sie ihr empfehlen. “Ich weiß aber nicht, ob es in der Safari-Zone Feen-Pokemon gibt.“, gestand sie und zuckte mit den Schultern. Chaneira gab es dort zu fangen, aber soweit Majara wusste waren das nur Pokemon vom Typ Normal, also auch nichts brauchbares für Riah.
Freudig nickte sie dann als Riah ihr anbot, ihr ihr Togepi einmal vorzustellen. Das war natürlich eine gute Nachricht, denn allzu oft hatte Majara ein echtes Togepi noch nicht sehen können, schließlich waren das ja äußerst schüchterne Pokemon. “Klasse, ich freu mich schon drauf.“, entgegnete sie also grinsend, bis ihr das Grinsen dann verging, weil sie auf die Horde Gift-Pokemon stießen.

Dass die Mädchen von den Pokemon nicht angegriffen wurden war wohl irgendwie ein kleines Wunder, so wütend wie das Sleimok zu sein schien. Einen Kampf gegen die ganzen Pokemon wären sie aber vermutlich auch nicht gewachsen gewesen und wenn, dann hätten sie (und ihre Pokemon) sich vermutlich fiese Vergiftungen zugezogen, die auch kein Sieg wieder gut machen konnte. Es war also schon ein guter Einfall, die Pokemon mit einander reden zu lassen – oft half das ja mehr als wenn man selbst eingriff, man konnte schließlich nie wissen, wie die Pokemon bestimmte Bewegungen aufnahmen. Pokemon und Pokemon konnten sich da definitiv besser verständigen, auch wenn Majara sich oft fragte wie das funktionierte, schließlich machte jedes Pokemon ja andere Laute und manche riefen sogar ihren Namen aus. Das war wohl eines der vielen Mysterien im Pokemon Universum, hinter die Majara wohl niemals kommen würde…
Während sich Sakima, und auch Macawi, also um die Gift-Pokemon kümmerten ließ Majara ihren Blick durch den Gang schweifen und nickte auf Riahs Aussage schließlich. “Ich kann mir nur vorstellen, dass die Sleima vorhin noch nicht hier waren als der Junge hier spielte.“, spekulierte sie und sah dann zu dem Seemops, das noch im Rohr fest steckte. “Was wenn er das Pokemon einfach da rein gesteckt hat?“, fragte sie dann mit gehobener Braue – eigentlich hatte er auf Majara nicht wie jemand gewirkt, der seinen Pokemon so etwas antun würde. Ganz im Gegenteil, er war schließlich vollkommen aufgelöst gewesen als er Majara und Riah um Hilfe gebeten hatte. Vermutlich war es tatsächlich nur ein Unfall gewesen oder irgendein Spiel – man kannte ja Kinder, die hatten allerlei komische Ideen… Neben der Frage wie sie das Seemops da überhaupt heraus holen wollten (schließlich schien es sehr fest zu stecken) gab es noch das Problem, wie sie denn die Giftpfützen durchqueren sollten ohne selbst vergiftet zu werden, doch für dieses Problem hatte Riah zum Glück eine Lösung parat.
Als Sakima es geschafft hatte die Sleimas und das Sleimok etwas zu beruhigen (und Macawis Pollen waren da bestimmt nicht unschuldig dran) machten die Pokemon tatsächlich den Weg bis zum Rohr frei, bedachten die Menschen aber noch immer mit skeptischem Blick. Vor allem das Sleimok schien über die Tatsache, dass da ein Seemops in einem Rohr feststeckte, überhaupt nicht erfreut zu sein, doch woran das lag würde Majara erst gleich heraus finden. Nun wandte sie den Blick interessiert zu Riah, die ein weiteres Pokemon befreien wollte, das sich als Guardevoir herausstellte – eines der schönsten Pokemon die Majara je gesehen hatte. Dieses schien über den Gestank hier unten allerdings genau so unglücklich zu sein wie jeder andere (mit Ausnahme der Giftpokemon), erfasste jedoch sogleich das Problem und betrachtete den Weg zum Seemops, ehe es von einer auf die andere Sekunde verschwunden war und kurz hinter dem blauen Pokemon wieder auftauchte. “Eine spektakuläre Attacke.“, murmelte Majara erstaunt und sah weiterhin dabei zu, was Riahs Guardevoir so tat. Nun versuchte es sich daran das Seemops aus dem Rohr zu ziehen, allerdings steckte es wohl tatsächlich so fest wie Majara erwartet hatte. Bangend runzelte sie die Stirn während sie dem Fee-Pokemon zu sah, bis sich das Seemops tatsächlich löste und mit einem PLOPP aus dem Rohr flutschte – leider konnte das Guardevoir seine Kraft nicht rechtzeitig wieder bremsen, so dass es mit dem Seemops nach hinten fiel und drohte in eine der Schlammpfützen zu fallen – gerade noch rechtzeitig konnte es sich wieder zurück zu Riah und Majara teleportieren und das Seemops absetzen – ein Glück. MAjara wollte sich gerade bei dem Pokemon bedanken, als etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich zog: ein Sleima plumpste aus dem Rohr heraus, offenbar war es durch das Seemops dort eingesperrt gewesen. Vermutlich gehörte es zu den anderen Pokemon und deswegen waren sie auch so aufgebracht – nun jedenfalls schienen sie mehr als erleichtert, dass es wieder heil bei ihnen war.
“Danke für deine Hilfe!“, meinte Majara dann zu dem Guardevoir und blickte zu ihren Füßen, wo nun das befreite Sleima stand und erst Riah und ihr Guardevoir musterte, dann Majara und Sakima und letztlich Macawi. Gerade von dem Pflanzenpokemon schien das Sleima sehr fasziniert zu sein und auch Macawi lächelte das Pokemon an, was vermutlich an dem gleichen Typen der beiden Pokemon lag. Allzu viel Aufmerksamkeit schenkte Majara dem Sleima aber dann doch nicht, weil ihr gerade der Gedanke gekommen war, dass sie ja nun endlich hier raus kommen könnten um frische Luft zu schnappen. Sie sah also herunter zu dem Seemops und lächelte es kurz an. “Dann komm Sammy, wir bringen dich zurück zu deinem Trainer.“, meinte Majara zu dem Pokemon, was darüber mehr als erfreut zu sein schien. Für einen Moment wartete sie noch bis Riah auch fertig war, dann wandte sie sich zum Gehen um und wartete, dass Sammy ihr folgen würde – dass sie nach ein paar Metern noch jemand anderen hatten der ihnen folgte bemerkte Majara tatsächlich nicht.

“Ein Glück, dass wir dem ohne einen Kampf gegen das Sleimok entkommen sind.“, seufzte Majara erleichtert, als die Leiter zur Oberwelt wieder in Sichtweite war. “Vermutlich hätten wir dann doch arge Probleme bekommen.“, vermutete sie und runzelte die Stirn – nun war es aber immerhin geschafft und Maja fühlte sich um einiges erleicherter als vorhin noch. Nun würde sie dem Jungen nochmal ausdrücklich sagen, er solle sich von der Kanalisation fern halten und dann konnte sie duschen gehen und schließlich ihren vorher geplanten Weg einschlagen!
Schnell war sie die Leiter hinauf geklettert und atmete voller Freude die frische Luft ein, ehe sie Platz machte damit auch alle anderen ihr folgen konnten – wie Sakima es schaffte konnte sie sich zwar noch immer nicht erklären, aber wenn er es konnte, konnte er es eben… “Ich habe nie gemerkt, wie frisch die Luft in Stratos City ist.“, meinte sie amüsiert und sah sich dann um, um den Jungen ausfindig zu machen, dem Sammy gehörte. Dieser kam schließlich auch angelaufen und rannte Majara und Riah förmlich um als er versuchte, beide in eine Umarmung einzuschließen – als er aber merkte wonach die beiden rochen nahm er wieder abstand und gab ein „Puuuh“ von sich, das Maja aber gekonnt ignorierte. Sammy schien sich fast noch mehr als sein Besitzer zu freuen, robbte auf das Kind zu und wurde sogleich auch in eine Umarmung geschlossen. „Dankeschön ihr beiden!“, rief der Junge mit hell leuchtenden Augen. „In Zukunft passe ich besser auf und Mama hatte wohl recht, dass ich nicht da runter darf…“ Sein Blick wurde kurz nachdenklich, dann rümpfte er die Nase. „Komm Sammy, wir gehen baden!“ Wieder ein fröhliches Geräusch vom Seemops, dann winkte der Junge den beiden nochmal zu und drehte sich um, um mit dem Pokemon davon zu rennen – immerhin hatten sie einen glücklich machen können. Majara sah dem Jungen noch nach, dann drehte sie sich wieder zu Riah und stutzte kurz überrascht.
“Schau mal da.“, meinte sie und deutete an der Arenaleiterin vorbei zum Eingang in die Kanalisation, aus dem jetzt gerade ein Sleima gekrochen kam. Bevor Maja (mal wieder) hatte reagieren können war Macawi schon wieder von ihrer Schulter gesprungen und begrüßte das Sleima fröhlich – offenbar war es das, das sie gerade aus dem Rohr befreit hatten. Verwundert betrachteten Maja und Sakima das Schauspiel vor sich, denn Macawi schien sich auf den ersten Blick schon mit dem Sleima angefreundet zu haben… komische Sache. Fröhlich hatte sich das Knospi auf den Boden gesetzt und unterhielt sich mit dem Sleima, als wäre alles um sie herum gar nicht existent. “Öh..“, meinte sie nur überrumpelt, ehe Riah ihr vorschlug, das Sleima doch einfach zu fangen, wenn sich Macawi und es so gut verstanden. Maja betrachtete das lila Pokemon daraufhin skeptisch, aber letztlich hatte sie das Gefühl, dass es ihr so oder so folgen würde, egal ob Maja es fing oder nicht. “Na gut, dann versuchen wir das mal.“, meinte sie dann und kramte in ihrer Tasche nach einem der Hyperbälle, die sie besaß. Schnell wurde dieser auf das Sleima geworfen und Macawi kippte vor Überraschung nach hinten um, als das violette Pokemon plötzlich in einem roten Strahl in den Ball gesaugt wurde. Der Ball fiel zu Boden, wackelte hin und her und machte schließlich ein dumpfes Geräusch, was den Fang als erfolgreich kennzeichnete. “Offenbar wollte es wirklich gefangen werden.“, murmelte Majara, noch immer irgendwie überrumpelt von der Situation, und ging zu dem Ball um ihn aufzuheben und gleichzeitig Macawi wieder auf ihren Kopf zu setzen. Kopfschüttelnd drehte sie sich dann wieder zu Riah und schmunzelte. “Dann habe ich wohl einen neuen Team-Kameraden.“, meinte sie amüsiert und trat wieder zu Riah, ehe ihr doch ihr Angebot nochmal einfiel! “Darf ich dein Togepi vielleicht noch kurz sehen, bevor ich mir irgendwo eine Dusche suche?“, fragte sie hoffnungsvoll und Macawi strahlte Riah herzlich an, auch wenn das Knospi keine Ahnung hatte, was ein Togepi war…

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Re: Kanalisation

Beitrag von Oceanaam Mo Mai 30, 2016 7:44 pm

----------Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ----------

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Post #033 :: Kanalisation :: Stratos City :: Majara

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Ob es in der Safari-Zone Feen-Pokémon gab oder nicht, war für Riah eigentlich erst einmal zweitrangig, denn obwohl sie diese Pokémon natürlich am liebsten hatte, würde sie auch einfach aus Spaß die Safari-Zone besuchen können, um mal etwas anderes zu erleben und einfach Spaß zu haben. Zusammen mit ihren Pokémon konnten solche Ausflüge immerhin nur lustig werden, vor allem, weil jedes so komplett verschieden war.
Letztlich sagte Riah Majara noch, dass sie ihr ihr Togepi gern einmal zeigen würde, sobald sie die Kanalisation verlassen hatte. Vorher würde sie das jedenfalls nicht in Erwägung ziehen, es war schon so gefährlich genug hier unten, was die dann kommenden Gift-Pokémon nur noch bestätigten.
Dass sie im Grunde nur so aufgelöst waren, weil einer ihrer Kameraden ebenfalls in dem Rohr feststeckte, in dem sich das Seemops befand, konnten Riah und Majara natürlich nicht wissen und so warteten sie ab, was das Gespräch der Pokémon untereinander ergab. Währenddessen sprach Riah ihre Gedanken laut aus, wie das Seemops überhaupt hatte in dem Rohr feststecken können, zumal es bestimmt auch nicht ungefährlich gewesen war, hier überhaupt zu spielen. Majara äußerte jedoch die Vermutung, dass die Sleima während des Spielens noch nicht da gewesen waren, was durchaus logisch sein konnte, im Nachhinein jedoch auch unlogisch wurde. Wie hatte nämlich das Sleima dann in das Rohr gelangen können? Jene Frage stellte sich Riah allerdings erst später, da sie zunächst gar nicht wusste, dass das Seemops nicht das einzige Pokémon war, das im Rohr feststeckte. »Ich hoffe es nicht. Aber ehrlich gesagt kann ich es mir auch nicht vorstellen. Der Junge hat eher besorgt gewirkt - glaubst du wirklich, er könnte sein Seemops bewusst dort hinein gesteckt haben?« fragte Riah Majara noch, kurz bevor die Sleima den Weg zum Rohr tatsächlich freigaben und sie ihr Guardevoir befreite, dass das Seemops nun hhoffentlich aus dem Rohr ziehen würde. Das stellte sich als schwieriger heraus, als Riah angenommen hatte, da das Seemops wirklich sehr festzustecken schien, letztlich gelang es Laney allerdings, es daraus zu befreien - wäre im Gegenzug jedoch auch beinahe in eine Giftpfütze geplumpst. Glücklicherweise schaffte es es, sich mit Teleport rechtzeitig zu Riah zurückzuteleportieren und konnte das Seemops - Sammy - so heil am Boden absetzen. Natürlich bedankte sich Riah direkt bei ihrem Pokémon und lobte es auch, da es keineswegs selbstverständlich war, dass es die Aufgabe ohne weiteres Murren ausgeführt hatte. Auf Laney konnte sich Riah aber einfach verlassen!
Erst jetzt kam heraus, dass hinter dem Seemops ein weiteres Pokémon in dem Rohr gefangen gewesen war. Hierbei handelte es sich um ein Sleima, das seinen Rettern wohl doch sehr dankbar war. Trotzdem glaubte Riah, dem kaum weitere Beachtung schenken zu müssen, da es schließlich zu seinen Freunden zurückkehren konnte - und Majara und Riah endlich aus der Kanalisation heraus kommen konnten. Auf das Dankeschön seitens Majara nickte Laney nur anmutig, wollte allerdings auch schnellstmöglich aus der Kanalisation verschwinden. In seinem Ball ging es trotzdem nicht zurück, da sie unbedingt bei Riah bleiben wollte, um sie vor möglichen Gefahren schützen zu können. Und Riah hatte nicht vor, diese nette Geste auszuschlagen.

So konnten die beiden gefolgt von ihren Pokémon den Weg endlich wieder zurück gehen, jedoch bemerkten beide nicht, dass sie einen weiteren Verfolger hatten. Stattdessen unterhielten sie sich nun über das nicht mehr vorhandene Problem der Sleima, das sie - wie Riah fand - recht gut gelöst hatten. »Gegen Gift-Pokémon zu kämpfen ist sowieso immer so eine Sache...sie können eben Gift versprühen. Außerdem glaube ich nicht, dass wir eine besonders gute Chance gehabt hätten.« bestätigte sie Majaras Aussage noch, ehe auch sie die Leiter zur "Oberwelt" hinauf kletterte und oben angekommen tief einatmete. Wie gut frische Luft doch tat! Obwohl sie sich in einer Großstadt befanden, war diese Luft doch allemal besser als der miefige Gestank der Kanalisation. Freiwillig würde Riah wohl nie wieder dort hinab steigen und auch Deedee und Laney atmeten erleichtert auf, als sie die Stadtluft einatmeten. Das kleine Abenteuer war also gut überstanden - nun konnten sie dem Jungen sein Seemops wieder geben. Dieser kam auch sogleich voller Freude angerannt, direkt auf Riah und Majara zu, die er dann in einer Umarmung umschloss. Leider dauerte diese nicht allzu lang, da er wohl den Gestank der beiden jungen Frauen ausmachte, der Riah im Grunde selbst anwiderte. Sie würde definitiv erst einmal duschen gehen! Trotzdem war es das allemal Wert gewesen: der glückliche Ausdruck auf dem Gesicht des Jungen machte alles wieder wett, was sie dort unten erlebt und gerochen hatten. »Gern geschehen. Aber pass' beim nächsten Mal besser auf wo du spielst.« sagte sie noch zu dem Jungen, der sich voller Freude bedankt hatte und ihnen schließlich noch mitteilte, dass seine Mutter mit ihrer Warnung wohl recht gehabt hatte. Und wie sie Recht gehabt hatte! Die Kanalisation war definitiv kein Ort zum Spielen.

Als sich der Junge schließlich wieder abgewandt hatte und verschwunden war, drehte sich Majara wieder zu Riah um, stutzte dann allerdings und machte Riah auf etwas hinter ihr aufmerksam, was sie sofort umdrehen ließ, um herauszufinden, was es denn dort so Spannendes gab. Am Eingang der Kanalisation erkannte sie ein lilanes Wesen, das gerade den Schacht herauf gekrochen kam und augenblicklich von Macawi dem Knospi begrüßt wurde. Die beiden Pokémon schienen sich offenbar schon gut zu verstehen, obwohl sie sich doch noch gar nicht lange kannten. Etwas dergleichen erfreute Riah immer wieder, da es ihr zeigte, wie umgänglich Pokémon doch sein konnten. Sie vermuetete jedenfalls, dass es sich bei dem Sleima um jenes handelte, das sie aus dem Rohr befreit hatten. Offenbar war es ihnen bis hierher gefolgt, was schon erstaunlich genug war. Wollte es nicht lieber bei seinen Freunden bleiben? Offenbar fand es das Knospi und auch Majara allerdings wesentlich interessanter, was Riah auf eine Idee brachte. »Versuch' doch, es zu fangen. Es scheint sich bei deinem Knospi ziemlich wohl zu fühlen.« schlug Riah Majara schließlich vor, die nach kurzer Bedenkzeit tatsächlich auch zustimmte und es versuchen wollte. Was konnte schon schief gehen? Das Sleima war ihnen ja nicht ohne Grund bis hierher gefolgt. So zückte Majara einen ihrer leeren Bälle und hielt ihn direkt auf das Sleima, das daraufhin in den Ball gesogen wurde. Knospi schien davon doch ein wenig überrumpelt, denn es kippte nach hinten um, was Riah irgendwie unglaublich niedlich fand! Ihre Aufmerksamkeit lag letztlich jedoch auf dem Ball, der gerade ein dumpfes Geräusch von sich gab, das den Fang bestätigte. »Scheint wohl so.« bestätigte Riah Majaras Aussage und beobachtete ihr Gegenüber dabei, wie sie das Knospi wieder auf ihre Schulter hob. Ähnlich wie Dedenne schien sie dort wohl einen angestammten Platz zu haben. »Herzlichen Glückwunsch!« sagte Riah schließlich mit einem ehrlichen Lächeln. Majaras Team hatte sich gerade um ein Pokémon erweitert, was doch eigentlich etwas Schönes war.

Damit war der kleine Ausflug der beiden allerdings auch beendet, jedoch bat Majara Riah noch einmal darum, sich das Togepi doch noch anschauen zu dürfen. Natürlich konnte Riah das kaum abstreiten, immerhin hatte sie Majara zugesichert, es ihr noch zu zeigen. Und warum nicht jetzt, bevor sich ihre Wege wieder trennten? »Gerne! Marcy freut sich bestimmt über neue Gesichter.« Mit diesen Worten zückte sie ihren Pokéball und befreite ihr Togepi daraus, das erst ein wenig schwankte, bis es sich schließlich gefangen hatte und zu den Fremden aufsah. "Toge-Togepi" rief es eher ängstlich aus und versteckte sich augenblicklich hinter den Beinen seiner Trainerin, obwohl es dort nur bedingt Schutz fand. Riah fragte sich immer noch, warum Togepi die Schale nicht komplett ablegten, aber das lag wohl einfach an ihrem Naturell. Vermutlich auch als eine Art Schutz. »Sie ist sehr vorsichtig, was Fremde anbelangt.« sagte sie entschuldigend zu Majara, ehe sie sich an ihr Togepi wandte. »Sie sind in Ordnung, du brauchst dir keine Sorgen zu machen.« beruhigte sie ihr Pokémon, das daraufhin vorsichtig hinter dem Bein von Riah hervor lugte und die Fremden genau musterte. Langsam kam es aus seinem nicht besonders guten Versteck hervor und winkte vorsichtig mit seinen kleinen Ärmchen. Näher als nötig ging sie allerdings weder an Sakima noch an Majara oder das Knospi - und das lag nicht daran, dass das Hundemon so furchteinflößend aussah. Sie war eben generell vorsichtig bei allem und jedem, wenn sie sie nicht kannte. Grundsätzlich war das gar nicht mal so verkehrt.
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Re: Kanalisation

Beitrag von Majaraam Di Mai 31, 2016 10:45 am

In Stratos City- - - #44

Es war schön, dass sie das Seemops zurück zu seinem Besitzer hatten bringen können. Natürlich hätte Majara gerne darauf verzichtet, in die Kanalisation abzusteigen, aber manchmal ging es halt einfach nicht anders und dafür, dass der Junge und sein Pokemon nun wieder glücklich sein konnten, hatte es sich ja eigentlich auch gelohnt. Außerdem hatten sie sich schließlich so auch besser kennen lernen können, Riah und Majara. Es würde bestimmt interessant werden, wenn Majara wieder in Rayono City war und gegen sie antreten würde. Unterschätzen tat Majara Riah aber aufgrund ihres Alters nicht, schließlich hatte sie ja schon live miterlebt, wie sie kämpfte, und auch wenn ihr Elfun so klein war hatte es schon ziemlich etwas drauf und Majara vermutete, dass es bei ihren anderen Pokemon nicht anders sein würde. Andererseits würde Majara ihr natürlich, nur weil sie sich jetzt schon kannten, nicht weniger siegessicher entgegen treten!
Der Junge und das Seemops verabschiedeten sich von den beiden Mädchen und verschwanden dann zwischen den Häuserreihen, die in der Nähe waren. Majara hatte ihnen noch kurz nachgesehen, bis sie auf das Sleima aufmerksam wurde, das ihnen offenbar gefolgt war. Dass Macawi sich so gut mit dem Pokemon verstand, konnte ihre Trainerin zwar nicht zu hundert Prozent nachvollziehen (denn für Majara war dieses Pokemon doch ziemlich unangenehm), aber es schadete sicher auch nicht, wenn ihr Knospi ein paar Kontakte knüpfen würde. Auf die Idee, es zu fangen, wäre Majara selbst aber nicht gekommen, einfach weil sie kein Interesse an dem Pokemon hatte. Riah schlug es allerdings zu Gunsten von Macawi vor, so dass Maja dagegen kaum noch etwas sagen konnte und das violette Pokemon schließlich in ihrem Team begrüßen konnte. Macawi schien das noch nicht zu verstehen, doch offenbar war bei ihr sowieso „Aus den Augen, aus dem Sinn“ die Devise, denn dass sie sich gerade noch mit dem Sleima unterhalten hatte schien sie schon wieder vergessen zu haben. Stattdessen saß sie nun wieder fröhlich auf Majaras Schulter und sah in der Gegend hin und her, bis Maja einfiel, dass Riah ihr ja noch angeboten hatte, ihr ihr Togepi zu zeigen.
Das Angebot stand auch immer noch, denn auf Majaras Nachfrage schien Riah fröhlich darüber zu sein, ihr Togepi, Marcy, aus ihrem Ball lassen zu können. Gespannt sah Majara auf den roten Strahl, aus welchem sich das Pokemon manifestieren sollte, genau so wie Macawi. Lediglich Sakima hielt sich etwas im Hintergrund, vermutlich weil er das Togepi nicht erschrecken wollte oder ähnliches. Amüsiert schmunzelte die Trainerin dann, als das Togepi aus dem Ball befreit war und sich sogleich hinter ihrer Trainerin versteckte. Majara wunderte das gar nicht so sehr, schließlich waren Togepi für ihre Schüchternheit oder Ängstlichkeit ohnehin bekannt. Es hätte sie definitiv mehr gewundert, wenn das Togepi sie mit offenen Armen begrüßt hätte. “Wirklich süß!“, meinte sie staunend, als das Fee-Pokemon sich ein wenig entspannt hatte und ihnen schüchtern zuwinkte. Macawi hätte vermutlich zurück gewunden, ohne Arme geht es aber schlecht, daher lachte sie das Togepi nur fröhlich an und Sakima neigte zur Begrüßung kurz den Kopf. Majara beobachtete das Togepi eine Weile und konnte sich das Lächeln nicht aus dem Gesicht wischen, allerdings konnte sie, schneller als erwartet, plötzlich ihren eigenen Geruch wahrnahmen und auch den ihrer Pokemon, so dass sie die Nase rümpfte. “Bei Arceus, bevor wir weiter gehen müssen wir aber dringend nochmal duschen.“, murmelte Majara kopfschüttelnd, woraufhin Sakima und Macawi schnell nickten und Majara sich wieder aufrichtete, da sie kurzzeitig in die Hocke gegangen war, um Marcy besser sehen zu können.
“Danke für deine Hilfe.“, meinte sie dann zu Riah und sah kurz wieder zum Eingang in die Kanalisation. “Und natürlich dafür, dass ich dein Togepi sehen durfte.“ Ein schiefes Grinse zeigte sich auf ihrem Gesicht, dann steckte sie die Hände in die Taschen ihrer Weste. “Wir werden dann jetzt weiter gehen und schauen, ob wir im Pokemon Center duschen dürfen.“, erklärte Majara und sah sich kurz um, um den ungefähren Weg zum Pokemon Center wieder zu finden. “Ich hoffe, dass wir uns bald wieder sehen! Aber herausfordern werde ich dich auf jeden Fall.“, grinste sie amüsiert, dann verabschiedeten Sakima und Macawi sich von Riah, Marcy und ihrem Guardevoir. Majara bot Riah noch an ihre Kontaktdaten auszutauschen, ehe sie sich wieder auf den Weg zurück zum Pokemon Center machte… Hoffentlich müsste sie nicht noch einen Tag hier verbringen.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Gastam Di März 14, 2017 7:33 pm

Draußen war es schon dunkel geworden und die Straßen von Stratos City waren auch schon fast leer. Allerdings hatte Poltergeist kein Interesse daran einen Schaufensterbummel in der Dunkelheit zu machen. Nein, er hatte sich in die Kanalisation von Stratos begeben. Hach ja, die Kanalisation. Ein herrlicher Ort. Die wohl niveauvollste Atmosphäre in ganz Einall gepaart mit einem wohlriechenden Aroma - nicht. Poltergeist hatte die Kanalisation gerade erst betreten und wäre am liebsten gleich wieder gegangen. Klar, es war eine Kanalisation, aber...konnte man hier nicht wenigstens ein paar Lufterfrischer aufhängen? Oder wenigstens eine von diesen Duftkerzen aufstellen? Egal. Letztendlich kam er ja nicht ohne Grund hier her, also war das Aushalten des Gestanks wohl das Mindeste, was er tun konnte. Der Maskierte war gerade quer durch Stratos City gewandert und wurde dank einem langen, schwarzen Mantel mit Kapuze nicht einmal erkannt. Er war in letzter Zeit häufiger hier gewesen, in der Kanalisation gab es immer ein paar Leute, die nichts besseres mit ihrer Zeit anfangen zu wissen, als...in die verdammte Kanalisation zu gehen!
Kaum war er die Treppe hinab gestiegen, konnte er sich auch wieder wie zu Hause fühlen. Überall blickten ihn zwielichtige Gestalten an, heute Nacht schienen wohl mehr Verbrecher da zu sein, als für gewöhnlich. Eher kleine Fische, keiner von ihnen konnte jemandem wie ihm das Wasser reichen. Das wollte er auch nicht. Vermutlich wäre es nur das Zeug gewesen, das hier durch die Kanäle floss. Wie auch immer sie das nennen wollten, aber so sollte kein Wasser aussehen!
"Guten Abend, Gentlemen.", sagte er mit stark gedämpfter Stimme.
So etwas fühlte sich wirklich falsch an, er war wirklich nicht die zurückhaltendste Person. Auf jeden Fall nicht mehr. Eine Antwort bekam er aber erst nicht...so etwas unhöfliches!
Wie dem auch sei, dank seiner Aufmachung konnte ihn ohnehin keiner der Anwesenden so recht erkennen. Dazu war der Kopf des Maskierten etwas auf den Boden geneigt, wodurch der Schatten seiner Kapuze seinen Zweck tat und keinen Blick auf sein Gesicht zuließ. Oder...na ja...eben seine Maske. Irgendwie ironisch, eine Maske zu tragen, um sein Gesicht vor den Good Guys verstecken zu können, nur um dann wieder seine Maske vor den Bad Guys verstecken zu müssen!
Wie dem auch sei, die meisten der Typen waren friedlich gesinnt. Nur hin und wieder gab es Auseinandersetzungen, meist weil jemand die Brieftasche eines anderen geklaut hatte. Allerdings gab es so etwas nie in größerem Maße. Die Truppe war dann doch eher zurückhaltend, schließlich saßen sie alle im selben Boot und niemand wusste, mit wem er es zu tun bekommen könnte. Hin und wieder gab es auch Kerle, die Kleinigkeiten vom Schwarz Markt aufkauften und dann hier teurer wieder verkauften - vermutlich dachten sie einfach, dass alle hier zu dämlich waren, die Preise zu vergleichen. Was ehrlich gesagt sogar oft genug der Fall war!
Bei näherem Blick auf die Gestalten konnte man dann doch sehen, wie unterschiedlich sie waren. Vom großen Muskelprotz mit Glatze bis zum Waisenkind, das sich an ein Stück Brot klammerte, als wäre es sein wertvollster Besitz.
Während er so durch die Gänge schlich, wollte er sich nur umsehen. Kein Grund Aufmerksamkeit zu erregen. Ohne, dass die ganze Truppe es gemerkt hatte, schlich sich sein Gengar durch die Reihen, versteckt im Schatten. Es starrte die Leute nur an und wartete förmlich darauf, dass etwas spannendes passierte.
Worauf sich vielleicht gar nicht so lange warten lies.
Poltergeist blieb für einen kurzen Augenblick stehen, er hatte da so ein merkwürdiges Gefühl. Wurde er jetzt schon paranoid? Nun ja, vielleicht war er das ja ohnehin schon, aber irgendetwas war komisch.
Er fühlte sich so an, als würde ihm jemand folgen...
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Re: Kanalisation

Beitrag von Nineam So März 26, 2017 3:26 am

Dieser Kerl lief wirklich lange.. sehr lange. Wo wollte er überhaupt hin so spät in der Nacht? Mit langsamen Schritten schlich er seinem Zielobjekt hinterher, hatte sich allerdings nur einen Poncho mit Ärmeln übergezogen. Ob dies nun weniger auffällig war? Nun, darüber konnte man sich nun streiten. Das Outfit, welches Nine normalerweise- und auch heute- trägt, war ein bisschen zu auffällig gewesen, doch behielt er diesen Style trotzdem. Warum? Nun, ab und zu musste er sie nicht verstecken, allerdings schien es heute nötig gewesen zu sein. Naja, so hatte er sich diesen eben angezogen, doch ohne Kapuze, denn seiner Meinung nach, war sein Pony schon Schutz genug.
Weiterhin folgte das Taijitu Mitglied dem Mann, welcher unter dem Namen Poltergeist bekannt war, in die.. Kanalisation?! Was.. wollte man denn da bitte? Klar, da trafen sich nachts mal gewisse Leute, doch.. der gehörte dazu? Allerdings folgte der schwarzhaarige seinem Zielobjekt skeptisch, wenngleich er am liebsten wegen dem Geruch wieder umgedreht wäre. Dieser Gestank war einfach widerlich, wie konnte man denn nur freiwillig hier her kommen? Das.. irgs. Doch es half alles nichts, Nine müsste ihm wohl weiter folgen.
Die Begrüßung des Maskierten wurde dezent ignoriert, schien sich doch keiner der Anwesenden hier wirklich angesprochen. Aber.. verwunderlich war dies ja nicht wirklich. Immerhin waren hier nicht die nettesten Menschen anzutreffen, sondern eher diejenigen, die sich der Kriminalität verschrieben hatten. Aber es war schon interessant mitanzusehen, wie Muskelberge und kleine Zwerge nah zusammen saßen. Nice war zwar nicht unbedingt klein, aber auch nicht der Muskulöseste unter den ganzen Leuten hier.. Nun gut, passen würde es zu ihm auch nicht wirklich.
Ja, und als er fast schon in seine Gedanken abdriftete, blieb er ruckartig stehen, denn dies tat Poltergeist auch. Aber warum? Auf den ersten Blick konnte Nine keinen erkennbaren Grund erkennen, außer.. Nine wurde entdeckt? Schnell versteckte sich der schwarzhaarige in einer Seitengasse und hielt inne. Er hoffte inständig, dass dem nicht so wäre; Hatte er irgendwas übersehen? Ein Pokemon, welches hier rum lief? Auf den ersten Blick konnte er nichts erkennen.. also jetzt besser einmal schauen, ob seine Zielperson noch da war. Ob dem wohl noch so sei?

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Re: Kanalisation

Beitrag von Gastam So März 26, 2017 2:16 pm

Ohne Zweifel, er konnte hören, wie die Schritte hinter ihm aufgehört hatten. Haha, da schlich ihm tatsächlich jemand nach...was für eine lustige Situation. Wer konnte damit rechnen, dass einem die James Bond-Action auch im echten Leben erwarten konnte?
In dem Moment, als er seinen Kopf nach hinten drehte, konnte er förmlich hören, wie sein Verfolger blitzartig verschwand. Unter seiner Maske konnte er sein Grinsen nicht zurückhalten.
Mit schnellen und gezielten Schritten bewegte sich der Schwerverbrecher in den nächsten Gang der Kanalisation, nur dort wieder inne zu halten.
Er wusste genau, was er tun würde. Kurzerhand warf er einen Blick zur Seite nur um dort, etwas höher platziert, ein Leitungsrohr zu erspähen. Ohne viel Aufwand warf er seinen Mantel an Ort und Stelle nieder, sodass sein Verfolger diesen zunächst erspähen konnte. Nun war er wieder in seinem weinroten Smoking zu sehen. Seinen Zylinder hatte er die ganze Zeit unter dem Mantel verstecken können. Nun war er jedoch zufrieden ihn sich wieder auf den Kopf setzen zu können, nachdem er sein Haar glatt zurück gestrichen hatte. Aber es galt keine Zeit zu verlieren, schließlich konnte sein Verfolge sofort wieder da sein und was er sich gerade ausgedacht hatte wäre für nichts und wieder nichts gut gewesen.
Mit einem gezielten Satz griff er sich dann das Leitungsrohr und schwang sich nach oben um dort perfekt auf selbigem Stand zu finden. Immerhin hatte er in seiner Kindheit vieles gelernt, was ihm in solchen Situationen half.
Locker begann er sich nun auf dem Rohr das Gleichgewicht zu halten, nur um seinen Verfolger auf frischer Tat zu ertappen, wie er ihm nachspionieren würde. Es gehörte schon einiges dazu ihm bis hier her zu folgen. Wer war es also, der da an ihm klebte wie ein Klettdorn. Musste ein Profi sein, ein Anfänger würde niemals an jemanden wie ihn dran hängen. Wobei...vielleicht wusste dieser Kerl auch nicht, worauf er sich da eingelassen hatte. Dazu hatte Poltergeist seine Augen so wie so überall um sich herum. Schließlich war sein Gengar nie weit, auch wenn man es nicht gleich erspähen konnte...
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Re: Kanalisation

Beitrag von Nineam So Apr 02, 2017 11:46 pm

Hmm.. wie sollte er jetzt verfahren? Wenn Nine bemerkt wurde, würde sein Zielobjekt sicher nicht einfach weiter seinen Tätigkeiten nachgehen oder es einfach geschehen lassen. Nein, er würde vermutlich alles tun, um seinen Verfolger loszuwerden.. zumindest wäre es bei Nice so. Doch, was würde er nun machen? Der Kopf zur Seite gelehnt, immer bereit wieder in den Gang schauen zu können, wo Poltergeist eben stand, überlegte er, wie er denn nun verfahren sollte. Rückzug wäre definitiv keine Option für ihn gewesen, entsprach es doch einfach nicht seinem Prinzip sich einfach so zurückzuziehen. Hm, schwierige Situation, aber wäre nicht Informant geworden, wenn er nicht auf solche Situationen gefasst gewesen wäre. Kurz durchatmend holte er einen Pokeball unter seinem Mantel hervor und entließ aus diesem sein Zobiris Hoyles. Zwar seine Zobiris ziemlich auffällig durch die Farbe, aber stärker als Marie und Berenice und flexibler als Johannes. Als der schwarzhaarige sich zu seinem Pokemon hockte, streichelte er diesem kurz über den Kopf, ehe er leise sprach Hab bitte ein Auge auf mich. Das Pokemon nickte und untersuchte kurz die Umgebung, während das Elite Mitglied vorsichtig um die Ecke schaute. Aus dem eigentlichen Gang war er entschwunden, doch bei der nächsten Abzweigung konnte er etwas erkennen.. war das sein Mantel gewesen? Es.. schien so gewesen zu sein, denn vorhin konnte er dort so etwas noch nicht erblicken. Doch was sollte er jetzt machen? Hoyles würde ihm den Rücken stärken, also hatte er eine Idee.. Er setzte sich wieder in Gang, den Abzweig angesteuert, aus welchem der Mantel hervorragte. Dort angekommen.. ja, der Gang war leer. Nine stoppte kurz und musterte den Mantel stumm, ehe er sich langsam wieder in Bewegung setzte. Einfach so tun, als wäre er nur eine unwichtige Person auf dem Durchweg. Poltergeist bemerkte er nicht, dass schien wohl ein Nachteil seines Ponys gewesen zu sein, doch dafür hatte er ja sein Pokemon. Ohne zu zögern setzte es Juwelnkraft gegen den Mann an der Decke ein, was Nine aufschrecken ließ. Schnell drehte er sich wieder um, während sein Blick zur Decke wich.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Gastam Mo Apr 03, 2017 2:33 pm

Poltergeists Geduld schien schnell belohnt zu werden. Bereits wenige Sekunden nachdem er abgebogen war, kam ein Mann um die Ecke gelaufen und stoppte für einen Augenblick vor seinem Mantel, den er zu Boden fallen lassen hatte.
Als er sich vorher umgesehen hatte, war niemand in den Gängen unterwegs gewesen und selbst als er sich umdrehte, war der Kerl nicht da. Kein Zweifel, er hatte es sich nicht eingebildet, dass er verfolgt wurde.
Der Schwarzhaarige wollte sich gerade wieder in Bewegung versetzen, als Poltergeist plötzlich hörte, wie etwas auf ihn zugeflogen kam.
Bei einem schnellen Blick nach hinten erkannte er nur, dass mehrere Objekte auf ihn zuflogen - der Angreifer war ein Zobiris in...grün? Hah...er hatte die Dinger noch anders in Erinnerung. Ob dieses Ding seinem Verfolger gehörte? Hm.
Die Geschosse stoppten derweil im letzten Augenblick, kurz vor Poltergeist's Maske und begannen einfach in der Luft zu verharren, als wären sie eingefroren. Das hätte wirklich unschön enden können. Wer bewarf denn schon einen schutzlosen Mann mit Steinen.
So...primitiv.
Hinter dem Zobiris begann ein Schatten aufzusteigen. Ja, Poltergeist hatte auch Unterstützung. Gengar sah mit einem fiesen Grinsen auf das Zobiris herab. Es strahlte wie immer eine kalte Aura aus, die selbst für Geist-Pokémon angsteinflössend war.
Derweil wanderte der Blick von Poltergeist wieder zu dem Mann mit den schwarzen Haaren.
"Junge, Junge, Junge! Und ich dachte das einzig Gefährliche hier unten wäre der Gestank!", rief der Maskierte zu dem Schwarzhaarigen herunter, bevor er von dem Rohr sprang und vor selbigem etwas ungeschickt landete.
"Badabumm. Gestatten, Poltergeist. Gesuchter Schwerverbrecher, Entertainer und Enecoliebhaber. Wie geht's, wie steht's?"
Nach seiner Vorstellung streckte er dem Mann die Hand aus, zog sie aber wieder recht schnell zurück.
Mit einem kurzen Räuspern richtete er seinen Zylinder wieder zurecht.
Schnell drehte er sich um und deutete auf das Pokémon, hinter welchem sich sein Gengar aufgebaut hatte.
"Ist das da deins? Tolles Modell, der Grünstich gefällt mir! Wobei ich ja eher auf rot steh'...wie dem auch sei!", mit hektischen Handbewegungen drehte er sich wieder zu dem Mann.
"Nun, mein kontrovers frisierter Amigo...dürfte ich auch deinen Namen erfahren? Ich brenne richtig darauf, hehe."
Mit einer eleganten Drehung gelangte Poltergeist neben den ihm unbekannten Mann und legte seine Hand über seine Schulter. Die Stimme des Schwerverbrechers
"Verzeih mir meine aufdringliche Art, aber es...haha, du musst wissen, ich kenn' nicht viele Typen, die sich trauen jemandem wie...mir zu folgen. Ich mein...weißt du, was ich alles gemacht hab?", fragte er, während er den Kopf zu seinem Gesprächspartner wandte. In seiner Stimme war ein deutlich überraschter Klang zu vernehmen. Die Fragen und Aussagen von Poltergeist flogen so schnell durch den Raum, dass er seinen Gegenüber nicht einmal Zeit lies, diese zu beantworten. Er bevorzugte eine...direktere Handhabung der Dinge.
Den Arm zog er wieder zurück und klopfte dem Schwarzhaarigen kurz auf die Schulter, während er ihn weiter in das Gespräch verwickelte und ihn gleichzeitig so nah bei sich hielt wie nur möglich.
"Ach, ist nicht so wichtig. Ich vergesse auch das meiste Zeug. Was ich jedoch nicht vergesse ist, wenn sich jemand an mich ran schleicht und mir sogar bis in die Kanalisation folgt. Selbstverständlich kannst du hier ja nur durch Zufall rein gekommen sein, weil du überhaupt nicht aussiehst, als hättest du es nötig hier herum zu irren, hab ich recht? Allerdings...macht es das nur noch fragwürdiger, wieso du hier unten bist...nicht wahr, mein Freund?"
Während seines Monologes schlich er um das für ihn neue Gesicht herum, wie ein Raubtier um seine Beute, bis er letztendlich vor ihm stehen blieb und seine Arme hinter seinem Rücken hielt. Währenddessen machte es die Sache nicht besser, dass der selbsternannte Entertainer sein Gesicht hinter einer Maske versteckte, welche ständig nur ein eingefrorenes Grinsen zeigte.
"Also, nicht so schüchtern, hahah! Wir sind hier immerhin unter Gleichgesinnten! Jeder mag doch ein freundliches Gespräch, bei dem man neue Leute kennen lernt...wobei ich das Gefühl nicht los werde, dass ich dir wohl gar nicht so fremd bin...hm?"
Der letzte, fragende Laut, der hinter dem Ginsegesicht ertönte, hatte einen geradezu erschreckend ruhigen und tiefen Tonfall.
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Re: Kanalisation

Beitrag von Nineam Di Apr 18, 2017 3:01 am

Nun, da hatte sich Nine wohl in eine ganz blöde Situation hinein geritten.. aber irgendwie ging es auch wieder nicht anders. Dass eine Konfrontation früher oder später unvermeidbar war, hätte er sich eigentlich denken können, vermochte es sich bei dem Maskenträger keinesfalls um eine einfache Person handeln. Mit einem starren Blick, beobachtete Nine, wie die Geschosse von Juwelnkraft einfach kurz vor seiner Maske zum Stehen kamen und in der Luft schwebten. Wie..konnte das sein? Leute mit übernatürlichen Kräften gab es nicht, also konnte es sich nur um ein Pokemon handeln! Schnell, aber ohne ruckartige Kopfbewegungen suchte der schwarzhaarige die Umgebung ab - war sein Pony doch noch einmal ein guter Schutz gewesen, um dessen Blick nicht gleich verfolgen zu können -, wobei er dann auch schnell fündig wurde. Hinter seinem Zobiris tauchte auf einmal ein Gengar auf, welches das Shiny Pokemon mit einem fiesen Grinsen anstarrte. Das Zobiris selbst duckte sich ein wenig, während es zu dem Gengar schaute, doch auch sein Grinsen verschwand nicht, fand es das Geist Pokemon doch auf eine gewisse Art und Weise interessant. Es konnte nur ihm gehören, immerhin hatte das Pokemon den Maskierten ja gerettet. Ja, und eben jener Gerettete ergriff nun das Wort und meinte - wohl sarkastisch-, dass er dachte, dass das einzig Gefährliche hier der Gestank wäre, während er vom Rohr sprang und etwas ungeschickt bei Nice landete. Tja und dann? Ohne überhaupt weiter bohren zu müssen, stellte er sich, vermutlich mit seinem Pseudonym, vor und erwähnte auch, dass er ein gesuchter Schwerverbrecher war. Ja und den unwichtigen Rest halt. War er.. doof? Nun gut immer noch so schlau, um seinen richtigen Namen nicht zu verraten, aber sonst.. das konnte nur eine interessante Konversation werden. Auf das Hand geben reagierte Nine erst gar nicht, wäre es im nach hin doch eh nur peinlich geworden. Das Thema nun legte sich auf die beiden Pokemon, wenn auch nur kurz, denn Poltergeist meinte im Prinzip nur, dass ihm der Grünstich gefiel, er aber eher auf Rot stand. Tja.. Pech? Aber Nines Gegenüber schien sehr gesprächig, erfragte er doch wenige Sekunden danach nach dem Namen des Informanten, sodass dieser auch nicht wirklich auf die Grünstrich Aussage reagieren konnte. Aber nun gut, so wichtig war die auch nicht. Nine antwortete er daher knapp, hatte er auch nicht mehr die Möglichkeit gehabt, dem irgendetwas hinzuzufügen, denn Poltergeist sprach weiter. Was auch sonst. Denn die Hand des Mannes lag schnell auf der Schulter des Schriftstellers, welchem er nun erzählte, dass er ziemlich überrascht ist, von jenem verfolgt zu werden und fragte, ob Nine überhaupt wüsste, was er alles getan hat. Na klar wusste er das, er war Informant, da musste man einfach die wichtigsten Informationen über sein Zielobjekt besitzen, bevor es los ging. Doch auch hier war er wieder schneller gewesen, sprach er doch einfach weiter, bevor Nine das Wort ergreifen konnte. Und während er seine Sätze sprach, kreiste er um Nine herum, als wäre dieser seine neue Beute gewesen, doch dieser war nicht wirklich aufgeregt, hatte Angst oder sonst wie. Er hatte weder Angst vor Poltergeist, noch das er irgendwie verletzt werden würde. Ich bin zufällig hier lang, mein Zobiris hat mich nur beschützt. Immerhin sitzt ja nicht jeder auf einem Rohr an der Decke oder? erwiderte er mit einem leichten Lächeln, ehe er auch schon fortfuhr Gegen freundliche Gespräche habe ich keinesfalls etwas einzuwenden, wer mag so etwas denn auch nicht? Ob ich sie kenne? Ich hörte mal etwas von einem Mann mit Maske, mehr auch nicht.

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Re: Kanalisation

Beitrag von Gastam Fr Apr 21, 2017 3:17 pm

Die ruhige Art seines Gegenübers war Poltergeist zwar nicht ganz recht, aber hey! Es gab immerhin verschiedene Typen von Menschen! Der Kerl hatte so eine...konzentrierte Ausstrahlung. Jeder Satz aus seinem Mund war genau durchdacht. So was kannte er gar nicht. Immerhin waren die Leute, mit denen er sich sonst so beschäftigte eher...dumm. Hahah! Aber das konnte man ihnen natürlich nicht ins Gesicht sagen. Nein, nein, nein. Das würde nur ihre Gefühle verletzen. Wie dem auch sei! Dass sein Gegenüber ihm nicht ganz koscher war, war wohl kein Geheimnis mehr. Aber...pff, wen interessierte es? Er war ja schließlich nicht seinetwegen hier.
"Ach, du bist viel zu bescheiden, mein Lieber. Ehrlich, die meisten Leute pinkeln sich schon ein, wenn sie mich nur sehen. Kannst du vorstellen wie schwer es für mich ist in den Supermarkt zu gehen?
Wenn ich nach Orangen frage, bekomm' als Antwort nur "AHHHHH!!!", Hahahah!
"
Bei dem imitierten Schrei hielt sich Poltergeist nicht zurück. Schließlich musste seine Aussage ja auch ehrlich wirken. Ob sie es nun war oder nicht, war wieder eine andere Sache.
"Weißt du...eigentlich ist es mir egal,
wieso du hier bist, aaaber...trotz allem würde ich gerne etwas mehr über dich erfahren, Nine. Familienname muss nicht sein, muss ohnehin eine komische Mutter gewesen sein, die dich "Neun" genannt hat. Oder warst du das neunte Kind? Ach, ist auch nicht so wichtig. Sternzeichen und Schuhgröße wären aber noch wichtig, sonst weiß ich ja nicht, was ich dir zu Weihnachten schenken soll, Hyahaha!
"
Mit einem verrückten und schrillen Lachen beendete Poltergeist seinen Monolog, der zwar merkwürdig klang aber keinesfalls drohend. Was die Tatsache, dass sich Gengar in genau diesem Moment um das Zobiris kümmerte, umso schockierender machte.
Mit einer Hypnose, die Poltergeist noch nicht einmal befohlen hatte, versetzte das Gespenst seinen Typ-Kumpanen mit den Kristallaugen in einen tiefen Schlummer.
Im nächsten Augenblick legte Poltergeist seine beiden Hände auf die Schultern von dem Mann mit dem Pony.
"Keine Sorge, mein fraglich frisierter Freund. Ich tue deinem Pokémon nichts. Unter Freunden kann man sich doch vertrauen!", sprach er mit ruhiger Stimme, die im krassen Kontrast zu der zuvor so hektischen Wortfolge stand.
Das Gengar nahm derweil das Zobiris unter den Arm wie ein Schüler seine Sporttasche nach dem Unterricht, ehe es wieder in den Schatten der Kanalisation verschwand. Zugegeben, Poltergeist musste im gleichen Maße gefährlich und verrückt sein, das Pokémon eines anderen an sich zu nehmen und dennoch ruhig vor dieser Person stehen zu bleiben. Allerdings war der Diebstahl des Pokémons auch in keinster Weise sein Ziel.
"Wenn ich dir nicht vertrauen könnte, wäre das natürlich was anderes...aber wir sind doch jetzt Freunde, richtig?"
Sacht schlug der Mann im weinroten Wrack seinem Gegenüber gegen die Wange, woraufhin er an diesem vorbei ging und ihm so klar machen wollte, ihm zu folgen.
"Weißt du, Niney. Hier unten tummelt sich der Abfall der Gesellschaft und ich rede dabei nicht von dem Zeug, das du die Toilette runterspülst. Nebenbei: Bitte keine Ganovil mehr, der Rabigatorbefall hier unten ist schrecklich und wie du dir sicher vorstellen kannst, traut sich kein Kammerjäger hier runter."
Während der Entertainer das Gespräch weiterführte, gestikulierte er, was das Zeug hielt. Egal ob man ihn mochte oder nicht, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen konnte er, wie kein Anderer.
Kurzerhand stoppte er, als er um die nächste Ecke ging und dort einen Haufen Muskelbepackter Typen entdeckte, welche ihm gleich einen ernsten Blick zu warfen.
"Wow...als ich das letzte Mal hier war, war der Kerl da links noch nicht so breit wie ein Wandschrank. Nichts für ungut, ja! Siehst toll aus!"
Der Mann erwiderte den Zuruf des Maskierten nur mit einem verachtenden Schnauben.
"Weißt du, ich war letzte Woche schon mal hier und hab dem ganzen Gesindel einen Vorschlag gemacht und wer mitmachen wollte, sollte hier auf mich warten. Ich weiß leider nicht, ob ich zu spät bin, weil meine Armbanduhr seit 2 Wochen still steht, aber was soll man machen? Wenn ich zum Uhrmacher gehe bekomme ich als Antwort auch nur "AAAAHHHHHHH!!", hahaha, nicht wahr?!"
Während dem herzhaften Lachen schlug Poltergeist Nine einmal gegen den Rücken. So wie es dicke Freunde nicht selten machten.
"Hör zu, Phantom der Oper...", meldete sich der scheinbare Redner der Gruppe zu Wort. Ein glatzköpfiger Kerl mit Vipitis-Tattoo und Biker-Jacke.
"Wir alle sind bereit mit zu machen, aber nur unter der Bedingung, dass du auch hältst, was du versprochen hast! Für uns alle besteht ein großes Risiko wieder mit den Verbrechen in großem Maße anzufangen, kapisch? Wenn das in die Hose geht...bist du dran!"
Der Koloss hatte sich vor Poltergeist bedrohlich aufgebaut, welchen die ganze Tour aber kein bisschen einschüchterte. Schließlich...war er der Kerl, der das letzte Wort hatte, oder nicht?
"Keine Sorge, Herr Klischee-Verbrecher. Wenn die Nummer läuft, dann strahlt ihr alle breiter als das Sonnenlicht, wenn es von deinem Schädel reflektiert wird, HAHAHA!"
Kurzerhand neigte sich Poltergeist zu Nine und flüsterte ihm ins Ohr.
"Kein Drama, das sind Schießbudenfiguren, auch wenn sie nicht so wirken. Die Typen sind froh, wenn sie am Ende von Tag mit 'nem Pokédollar mehr dastehen, als am Morgen...und wenn nicht...glaubst du die Kerle wären clever genug die Kohle nach zu zählen?"
Es war erschreckend zu sehen, wie freundlich Poltergeist mit Nine sprach. Er behandelte ihn kurzerhand so, als würden sie sich bereits ewig kennen und erzählte ihm sogar von seinem eigentlichen Vorhaben mit den Schlägertypen.
Entweder machte er sich keine Sorgen, dass Nine ihm die Sache vermasseln würde, solange er sein Zobiris hatte oder er war einfach ein Mensch, der anderen Leuten blind vertraute!
...Na ja...vermutlich eher das Erste.
Ohne große Worte deutete der Maskierte auf den Gang, aus dem er und Nine gerade gekommen waren, woraufhin sich die ganze Horde in Bewegung versetzte und stumpf in die Richtung liefen.
In solchen Momenten war es ein besonders merkwürdiges Gefühl immer nur in ein konstantes Lächeln blicken zu können, wenn man Poltergeist anblickte. Er zeigte keine Regung, während die Typen an ihm vorbei liefen.
Er wartete bis alle weg waren, nur um sich dann wieder zu Nine zu drehen.
"...Kannst du glauben, dass die Kerle gerade einfach stur raus gelaufen sind? Ich hab ihnen nicht mal gesagt, wo sie hin sollen, hahaha! Gute Mitarbeiter sind heutzutage wirklich schwer zu finden."
Ein angestrengter Seufzer entwich dem Verbrecher unter der Maske.
"Aber...mal ernsthaft, Niney...wieso bist du hier unten? Und verschon mich bitte mit diesen Mutter Teresa-Storys, ja? Ich glaub, dass du wesentlich interessanter bist, als du es vorgibst zu sein. Eine Hand wäscht die Andere.
Du weißt jetzt was über mich und nun...wüsste ich gerne was über dich, haha...
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