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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

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Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

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Re: Slim Street

Beitrag von Yangam Fr Nov 11, 2016 10:16 pm

Yang & Nadeshiko
Die Geste Nadeshikos wurde von den subtil panisch flüchtenden Kleinkriminellen kaum aufgenommen. Hätten sie diese jedoch bemerkt, wäre es für sie bestimmt nur ein weiteres Signal gewesen, endlich das Weite zu suchen. Es war ihnen durchaus bewusst, dass sie hier unter ziemlich gefährlichen Personen arbeiteten, auch wenn das ihrem Pflichtbewusstsein noch lange keinen Abbruch tat. Wohl einer der Gründe, wegen denen sie Yang gerade noch so vor einer großen Dummheit bewahrt hatten, auch wenn sie zu derart drastischen Maßnahmen greifen mussten. Sich direkt in den Weg eines Kampfdrachen wie ihn zu stellen war einfach keine Option.

Ihrer Aktion hatte der Pilot es auch zu verdanken, dass er für ein paar momente darauf erst einmal auf dem Boden kniete und ein wenig neben sich stand. Der Schmerz ließ aber langsam nach, ebenso wie sein Wahrnehmungsvermögen langsam zu ihm zurückkehrte. Der Kopftreffer hatte sich glücklicherweise als nicht allzu schlimm erwiesen. Kurz darauf nahm er auch schon wahr, dass Nadeshiko ihm direkt in die Augen sah und er konnte einfach nicht anders, als ihrem Blick daraufhin reflexartig auszuweichen. Diese Situation war für ihn auch einfach zu beschämend. "Ja, es geht mir gut. Ich habe schon Schlimmeres überstanden.", beantwortete er ihre besorgte Nachfrage knapp und rieb sich noch einmal den Hinterkopf. Er blutete auch nicht, es war also alles bestens. Wenn man einmal bedachte, dass er schon indirekt in einen Flugzeugabsturz verwickelt gewesen war, war diese Holzlatte wirklich nicht mehr als ein Nadelstich gewesen.
"Ah, sehr gut. Nein, ich denke, ich brauche hier nichts mehr... glaube ich..." Ein wenig verwirrt war er aber dennoch, auch wenn er lieber nicht darüber sprechen wollte. Dafür war er auch viel zu schlecht darin, sich tatsächlich Schwächen einzugestehen. Aus diesem Grund richtete er sich auch wieder vorsichtig von selbst auf, um seiner Vorgesetzten keine Umstände zu bereiten und ihr womöglich noch mehr Zeit zu kosten. Sie sollten sich wohl endlich sputen, er wollte ihr am Ende nicht noch ihre Immobilie kosten. Auch wenn sie sich wirklich vorher umziehen sollten. An die Begegnung mit der schwarzhaarigen Störung von eben dachte er in dem Augenblick nicht mehr nach, er wollte sich nicht auch noch freiwillig die Laune verderben.

[tbc: Straßen von Stratos City]

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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Sa Nov 26, 2016 10:16 am

Post #010 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina
cf: Krankenhaus von Septerna City
Ihr Auftrag hatte darin bestanden, ein kleines Mädchen und ihr noch kleineres Fluffeluff durch den Ewigenwald zu führen, da sie selbst allein zu große Angst gehabt hatte. Ein Problem war das natürlich nicht und Micah freute sich, als sie sah, dass ihr das Mädchen wirklich dankbar war. Sie war von zu Hause weg gelaufen und irgendwie durch den Wald nach Septerna City gelangt, wollte dann aber unbedingt wieder nach Hause - sie wohnte in Stratos City in einem der Hochhäuser und so hatte Micah kurzerhand beschlossen, sie noch ganz nach Hause zu begleiten. Denn das Mädchen war gerade einmal sechs Jahre alt - ihre Eltern mussten sicher krank vor Sorge sein! Die Frage war nur, wieso sie es überhaupt zugelassen hatten, dass das Mädchen verschwunden war. Doch das war nicht ihre Sache, für sie stand aber fest, dass sie das Mädchen zu ihrer Wohnung eskortieren würde. "Wenn ich groß bin, will ich auch Ranger werden! Oder Polizist! Dann schnappe ich die Bösen!" sagte die Kleine lachend und hüpfte die Straße entlang. Das entlockte auch Micah ein Lächeln, obwohl sie daran denken musste, dass sie früher eigentlich nie Ranger hatte werden wollen. Und vielleicht würde auch das Mädchen irgendwann etwas gänzlich anderes tun. Doch es war schön, wenn Kinder träumen konnten. Sie würde ihr den Traum sicherlich nicht zerstören. »Wenn du fest daran glaubst, schaffst du das bestimmt! Und dein Fluffeluff hilft dir sicher dabei.« Mit einem vielsagenden Blick sah sie zu Kekona. Obwohl sich die beiden noch nicht lange kannten, würde Kekona doch alles für sie tun.
»In welchem Haus wohnst du denn nun?« wollte Micah gerade von dem Mädchen wissen, um sie letztlich dort absetzen zu können, als das Fluffeluff, das vor ihnen her gelaufen war, plötzlich von einem Mann geschnappt wurde, der wie im Flug an ihnen vorbei rauschte. Das Mädchen schrie auf und Kekona ließ einen wütenden Ruf verlauten, während Micah ganz auf ihren Instinkt hörte und dem Mann, ohne groß zu zögern, folgte. »Warte du hier, nicht weglaufen, ja!?« rief sie dem Mädchen noch hinterher und stürmte voraus, dem Dieb hinterher. Wieso gab es nur Menschen die glaubten, hilflose Pokémon stehlen zu können? Es machte Micah wütend und sie würde alles dafür geben, dass Pokémon zurück zu holen. Auch Kekona folgte ihr. »Stehen bleiben!« rief sie dem Dieb hinterher und folgte ihm durch viele Wege und Gassen, bis sie schließlich in einer ganz besonders finsteren Gasse angekommen waren. Überall standen Müllcontainer herum und obwohl es eigentlich Tag war und die Sonne schien, war davon hier nicht viel zu sehen. Es war dunkel, trotzdem konnte Micah schemenhaft eine Gestalt erkennen. »Gib' sofort das Fluffeluff wieder frei!« Micah war etwas aus der Puste, doch zu ihrer Überraschung blieb der Mann tatsächlich stehen, drehte sich um - und grinste sie schelmisch und böse an. Gleich darauf erschien ein gewaltiges Pokémon, das augenblicklich auf Micah und Kekona zustürmte. Die junge Rangerin wich reflexartig einen Schritt zurück, während Kekona sich in den Doppelkick des Pokémon stürzte, um ihre Partnerin zu schützen. Erneut hörte Micah den Schrei des kleines Mädchens und als sie sich umdrehte, sah sie jene ebenfalls in der Gasse stehen. Sie hatte also nicht gewartet, wie Micah es ihr gesagt hatte, sondern war ihnen gefolgt. Angst stand ihr ins Gesicht geschrieben und sie fing auch bald an, zu weinen. Mist. dachte sich Micah und lief zu dem Mädchen, um sich schützend vor sie zu stellen. »Es wird alles gut, versprochen.« versuchte sie sie zu beruhigen, während sie sich auf das Pokémon konzentrieren musste, das sie nun auch als Nidoqueen erkannt hatte. Böse funkelte jenes Micah und Kekona an. Das Pflanzen-Pokémon war von der Wucht der Tritte zurück geschleudert worden, hatte sich aber bereits wieder gefangen und war bereit für einen Angriff. Im Hintergrund hörte Micah das Fluffeluff leise wimmern - auch dieses Pokémon hatte Angst und so musste Micah einfach dafür sorgen, dass es wieder zurück in die Arme des Mädchens gelangte. Auch wenn Kekona zumindest von der Größe her dem Gift-Pokémon weit unterlegen war. Aber es kam nicht auf die Größe an! Trotzdem kam Micah nicht umher, an ihre letzte Begegnung mit einem Käfer-Pokémon zu denken. Sie trug noch immer einen Verband um ihren linken Arm, dort, wo sie erst vor kurzem vergiftet worden war. Gift-Pokémon schienen es ihr wohl angetan zu haben...»Okay, Kekona, bereit?« Das Käfer-Pokémon nickte tatkräftig, doch da kam das Nidoqueen bereits wieder heran gestürmt, dieses Mal mit einem Giftschweif, dem Kekona jedoch ausweichen konnte. Micah zog derweil das Mädchen ein Stückchen vom Kampfgeschehen weg, damit diese nicht noch verletzt werden würde. »Fadenschuss auf die Beine!« rief Micah, in der Hoffnung, dass das große Pokémon so an Halt verlieren und umfallen würde. Hoffentlich war der Faden ihres Partners stark genug, um nicht zu reißen.
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam So Nov 27, 2016 3:18 pm

Larina Selene


#022 // Micah


Cf: Wendelbergspitze

Larina war nach ihrem Abstecher zum Wendelberg zuerst wieder heim gelaufen, wo sie sich frisch gemacht und ihre Sachen ausgepackt hatte. Außerdem hatte sie Abgewaschen und ein paar Stunden im Teehaus ausgeholfen. Die Begegnung mit Henry ging ihr nicht aus dem Kopf – sie fand ihn sehr sympathisch, umso mehr schmerzte es sie, dass sie nicht mit seinen Pokémon würde zurechtkommen können. So grübelte sie eine ganze Weile – bis ihre Schwester schließlich zu ihr kam und sie fragte, ob sie sie nach Stratos City begleiten würde. Larina überlegte nicht lange und stimmte zu – sie war gerne mit ihrer Schwester unterwegs. So hatte sie also alsbald wieder ihre Tasche zur Hand, in der sie, gewohnheitsgemäß, ihren Visocaster, ihr Geld und einen Notizblock verstaute. Nicht, dass dieser zwangsläufig notwendig wäre …
Und schon kurz darauf waren sie dann losgegangen. Sie hatten Marey City bald verlassen und auch schnell Rayono City erreicht, sodass sie sich nun über Route 4, dieser Wüste, hin zu Stratos City durchschlugen. Lumina redete heute nicht viel mit ihr, aber Larina war eh zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Nun kamen sie endlich in der großen Hauptstadt an – Lumina wollte ein paar Besorgungen für das Teehaus erledigen und auch gleich noch nach neuen Klamotten Ausschau halten. Larina war da nicht besonders interessiert dran – ohnehin sah sie nur selten etwas, was ihr gefiel und meistens war sie auch zu schüchtern, um sich überhaupt in einen Laden zu trauen. Daher half sie Lumina bei den Besorgungen, entschied aber, sich im Zentralpark abzusetzen, während ihre Zwillingsschwester sich der Mode widmete. Daher war Larina auch bald auf dem Weg dorthin. Sie und Ame waren in einem gemütlichen Tempo unterwegs und wählten außerdem die Wege, die nicht so überfüllt waren – allmählich begann Larina, sich an diese enorme Stadt zu gewöhnen. Oder zumindest versuchte sie, sich das einzureden. Nun wollte sie im Park etwas ausspannen – die weiten Flächen halfen ihr dabei.
Sie wurde allerdings jäh abgelenkt, als sie einen Schrei hörte. Erschrocken fuhr sie herum – das hier waren einige verschnörkelte, dunklere Gassen, sie hatten den Park noch nicht erreicht. Und das war eindeutig eine Kinderstimme gewesen, oder? Ein Krachen kam hinzu – was war da nur los? Ihr Herz begann zu rasen – und schon einen Sekundenbruchteil später war sie los gerannt. Es kam ein Weinen hinzu, das mit jedem Schritt deutlicher wurde – sie ließ sich davon leiten. Bis sie bald in eine beinahe in tiefschwarze Dunkelheit getauchte Gasse trat. Sie erfasste die Lage eilig – ein kleines Mädchen weinte, eine junge Frau stand schützend vor ihr. Letztere gab Anweisungen an ein kleines Pokémon, welches gerade ein Nidoqueen kämpfte. Das gehorchte anscheinend einem Typen, der schelmisch grinste und weiter hinten stand. Er hatte ein weiteres Pokémon auf dem Arm, welches Larina von hier aus aber nicht identifizieren konnte. Ihr war aber sofort klar, dass diese junge Frau und ihr Pokémon hier in Schwierigkeiten waren – denn sie wollten mit Sicherheit das kleine Pokémon retten, dass dieser Kerl auf dem Arm hatte. Sie schluckte – dann lief sie an dem Mädchen und der Frau vorbei. Amenophis folgte ihr. Sie blieb einige Meter vor den beiden stehen, während das Echnatoll noch einige weitere Schritte tat.
„Ame, blende das Nidoqueen mit Blitz!“, rief sie laut, während sie ihre Kapuze tiefer ins Gesicht zog. Das Echnatoll reagierte sofort, indem es das durch Fadenschuss strauchelnde Nidoqueen mit Blitz angriff. Nicht, ohne vorher das Pflanzenpokémon zu packen, um ihm die Augen zuzuhalten. Ein grelles Leuchten folgte – und schon kurz darauf fing das Nidoqueen an zu taumeln. Das kam wohl tatsächlich etwas überraschend. „Gut gemacht – und jetzt Spukball!“, fuhr sie direkt fort, während sie einen zwieten Pokéball zog. Sie warf ihn in die Höhe und ihr Durengard, Lamhfhada, erschien. Das Pokémon erfasste die Lage offensichtlich auch sofort, sodass es sich kampfbereit machte. Durch den Taktikwechsel stellte es sich in Angriffsform auf. „Lugh, Schwerttanz und dann Sanctoklinge!“, sprach sie, bevor sie sich dann der jungen Frau zuwandte. „Wir lenken das Nidoqueen ab – holt Euch den Kerl, bevor er sich in Luft auflöst!“, rief sie ihr zu. Sie zeigte ein schmales Lächeln – sicher würden sie so das Pokémon holen können. Ob es dem kleinen Mädchen gehörte – ob es deshalb so bitterlich weinte? Hoffentlich konnten sie so diese Lage meistern. Amenophis indes nutzte seinen Spukball, um die Aufmerksamkeit des Nidoqueens auf sich zu ziehen, während es das Pflanzenpokémon losließ, damit es weiter seiner Trainerin gehorchen konnte. Und Lugh? Das Durengard griff nach einem Schwerttanz das Nidoqueen ebenfalls an. Blieb abzuwarten, wie dieses darauf reagierte …


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham So Dez 11, 2016 7:05 pm

Post #011 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Tatsächlich schaffte Kekona mit Hilfe ihres Fadenschusses es, das Nidoqueen zumindest kurz aus der Balance zu bringen und Micah wollte sofort fortfahren, als plötzlich jemand von hinten auftauchte und an ihr vorbei lief. Eine junge Frau und ihr Pokémon - Micah wich instinktiv zur Seite, immerhin konnte auch die neue Gesellschaft böse Absichten haben, doch es stellte sich schnell heraus, dass die junge Frau mit ihrem Pokémon tatsächlich Micah helfen wollte. Das Pokémon, das offenbar auf den Namen Ame hörte, sollte das Nidoqueen mit Blitz blenden, sodass es für einen Moment gleißend hell in der Gasse wurde. Glücklicherweise hatte das Pokémon Kekona noch die Augen zuhalten können, sodass das Strawickl nicht geblendet worden war und auch Micah hatte rechtzeitig ihre Augen geschlossen, während sie dem kleinen Mädchen die Augen zugehalten hatte. Sie wusste nicht, woher die junge Frau plötzlich gekommen war, doch sie war froh um die Hilfe, die sie nun bekam. So musste sie es nicht ganz allein mit dem Nidoqueen und dem Mann aufnehmen, der immer noch das gestohlene Fluffeluff in den Armen hielt, das offensichtlich zu seiner weinenden Trainerin zurück wollte. Was bedeutete, dass Micah alles daran setzen würde, das kleine rosa Pokémon zurück zu holen. Kurz auf den Blitz folgte auch direkt ein Spukball und fast zur selben Zeit befreite die Unbekannte ein weiteres Pokémon aus einem Pokéball. Ranger war sie demnach nicht, doch darüber würde Micah gewiss nicht jetzt nachdenken. Der Befehl zum Angriff folgte auch für dieses Pokémon schnell - zunächst sollte es sich mit Schwerttanz stärken und dann auf das Nidoqueen losgehen. Dieses schien mittlerweile ziemlich erbost über den Doppelten Angriff zweier - dreier - Pokémon zu sein und schaffte es, den Fadenschuss zu durchbrechen, sodass es sich wieder frei bewegen konnte. Dennoch wurde es von dem Spukball erfasst und trug Schaden davon - jedoch nicht genug, um gleich außer Gefecht gesetzt zu sein. Ohne einen Befehl seines Trainers abzuwarten, fing sein Schweif an zu glühen und es stürmte auf das Durengard zu, dass es mit seiner Sanctoklinge angreifen wollte. Mit seinem Eisenschweif würde es so direkt auf das Pokémon treffen, Attacke auf Attacke, wenn das Durengard nicht noch etwas anderes tun würde.

Gleichzeitig sprach die junge Frau zu Micah, dass sie sich um den Mann kümmern sollte, während sie das Nidoqueen ablenkten. Jenem Mann schien die Lage mittlerweile auch zu unsicher geworden zu sein, denn der drehte sich soeben um, um zu verschwinden - und sein Pokémon ganz allein zurück zu lassen. Nicht gerade die feine Art, aber das war nur eins der Dinge, die Micah störte. »In Ordnung, vielen Dank!« sagte sie rasch zu der jungen Frau, deren Gesicht sie nicht erkennen konnte und machte sich direkt auf den Weg - jedoch nicht ohne dem Mädchen noch zu sagen, dass sie bei der Fremden bleiben sollte. Kekona folgte Micah augenblicklich, nachdem das Echnatoll sie abgesetzt hatte und gemeinsam liefen die beiden so dem Mann hinterher, den sie im Dunkeln gerade noch so erkennen konnten. »Schnell, Fadenschuss! Versuch' ihn von den Beinen zu holen.« Wenn das bereits bei dem Nidoqueen geklappt hatte, wäre der Mann wohl ein Leichtes dagegen. Micah war zuversichtlich, dass es funktionieren würde und so schoss das kleine Strawickl schnell seinen Faden in Richtung des Diebes. Glücklicheerweise traf sie und er fiel nach vorn auf den Boden, wobei er das Fluffeluff losließ und dieses eine Weile über den Boden kullerte. Micah hatte so die Gelegenheit, zu dem Mann aufzuholen und schaffte es, ihren Fuß auf seinem Rücken zu platzieren, bevor er sich wieder aufrichten konnte. »Man stiehlt anderen Leuten nicht die Pokémon! Und seine eigenen Pokémon lässt man auch nicht im Stich.« schimpfte Micah mit ihm, doch der Mann hatte nach wie vor dieses Grinsen im Gesicht, obwohl sie ihn doch ganz offensichtlich festgenagelt hatte. »Dir wird das Grinsen schon noch vergehen.« meinte Micah, doch noch bevor sie irgendetwas anderes hätte tun oder sagen können, nahm sie neben sich einen Schatten wahr. Es war zu spät, um noch zu reagieren, sie schaffte es nur noch, sich dem aus dem Schatten springenden Pokémon zuzuwenden und ihm direkt in die Augen zu sehen, als der Ruckzuckhieb sie frontal traf und nach hinten schleuderte. Die Wucht war so stark, dass sie ein paar Meter weit flog und dann auf dem Boden aufkam. Die Luft wurde ihr aus den Lungen gesaugt und sie hatte einige Momente Probleme damit, zu atmen. Einmal davon abgesehen tat nicht nur ihr Bauch, sondern auch ihr Rücken weh - von einem Absol gerammt zu werden war nichts, das sie wiederholen wollte. Durch diese Aktion war jedoch auch Kekona abgelenkt und der Dieb schaffte es, sich wieder aufzurappeln und das Fluffeluff erneut an sich zu bringen, das sich leider ohne Erfolg hinter einem Müllcontainer versteckt hatte. Wütend über den Angriff auf Micah reagierte das Strawickl, ohne irgendeinen Befehl und setzte augenblicklich Rasierblatt ein, um damit das Absol zu treffen, während Micah noch damit beschäftigt war, wieder Luft zu bekommen. Sie hatte wirklich keine Lust, schon wieder im Krankenhaus zu landen...

Nidoqueen Doppelkick, Giftschweif, Eisenschweif, ...
Absol Ruckzuckhieb, ...
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Mo Dez 12, 2016 4:23 pm

Larina Selene


#023 // Micah Denario


Da das Nidoqueen durch den Fadenschuss verlangsamt wurde, waren der Blitz und der Spukball ein voller Erfolg! Aber genau das schien das Pokémon regelrecht miserabel aufzustoßen, denn so schnell es konnte, befreite es sich von den klebrigen Fäden. Larina nutzte den Moment, in dem die Pokémon auf einander konzentriert waren, um der jungen Frau anzuraten, sich um den Mann zu kümmern. Dieser war auch gerade dabei, türmen zu wollen, weshalb umso schneller gehandelt werden musste! Larina konnte noch hören, wie die Blonde dem ädchen sagte, sie solle bei ihr bleiben, während sie mit ihrem Pokémon zusammen hinter dem Nidoqueen verschwand.
Lugh hatte seinen Schwerttanz bis dahin ausgeführt und wollte so eben zur Sanctusklinge ansetzen, allerdings entschied das Nidoqueen, das nicht einfach so über sich ergehen zu lassen. Noch bevor das Durengard das Bodenpokémon erreicht hatte, setzte dieses zu einem Eisenschweif an. Larina bemerkte das Glühen des Schweifes frühzeitig.
„Lugh, Taktikwechsel in die Schildform!“, rief sie rasch und das Durengard gehorchte aufs Wort. „Königsschild, bevor es dich trifft!“, folgte auch bereits die nächste Anordnung, woraufhin das Schild des Durengards zu glühen begann – und so den Eisenschweif abfing. „Ja! Gut so! Ame, Spukball – jetzt! Und Lugh, zurück zur Klingenform und alles noch einmal von vorne!“, sprach sie eiligst weiter, woraufhin das Echnatoll eiligst mit einem Spukball angriff, um das Nidoqueen wenigstens zum Stolpern zu bewegen, damit das Durengard die Möglichkeit hatte, mit der Sanctusklinge anzugreifen.
Das Mädchen hinter ihr wimmerte aber noch immer – und eben dieses Wimmern wurde deutlicher. Larina sah sich kurz nach ihr um, bevor sie Ame zunickte und zu ihr trat. Sie ging neben ihr in die Hocke, während sie das Geschehen im Auge behielt. Dabei zückte sie einen Pokéball.
„Hey, Kleines – hier! Das ist Vivi, mein jüngstes, liebstes Pokémon. Es passt auf dich auf, bis dein Freund wieder hier ist, okay?“, sprach sie leise, während sie ihre Hand drückte. Dann ließ sie auch bereits ihr Paragoni heraus, welches sofort das weinende Mädchen erblickte und zu trösten versuchte. Sehr gut – das schien ein wenig zu helfen.
Dann aber erklang ein greller Schrei – und es war die Stimme der Blonden. „Verdammt!“, entfuhr es ihr direkt. „Geh mit Vivi hinter die Ecke dort!“, wies sie dann an, bevor sie wieder nach vorn stürmte. „Ame, du und Lugh müsst das Nidoqueen aufhalten!“, rief sie ihren beiden Freunden zu, bevor sie nun auch die letzten zwei Pokémon ihres Teams befreite. Leia und Chons wollten beide direkt auf das Nidoqueen losgehen, aber Larina hielt sie davon ab. „Nach hinten – helft der jungen Frau!“, rief sie dann hastig – und das Banette und das Driftlon eilten weiter nach hinten in die Gasse, wo sie auch erblickten, was für das Geschehen verantwortlich war.

Ein Absol war aus der Dunkelheit aufgetaucht – sein Trainer hatte es schon zuvor befreit, sodass es keiner bemerkt hatte. Und nun, da jemand eben diesem Trainer an den Kragen wollte, musste es handeln! Es hatte die Blonde mit einem Ruckzuckhieb schwer getroffen, doch ihr Pokémon, ein Strawickl, konterte direkt mit Rasierblatt. Das Unlichtpokémon hielt diesem erbittert stand und platzierte sich so, damit man seinem Trainer nicht ohne weiteres folgen konnte, wenn man nicht in der Lage war, zu fliegen. Das hieß aber nicht, dass es nun still abwarten würde! Während die Trainerin noch betäubt war, ging das Absol zum nächsten Angriff auf ihr Pokémon über – Psychoklinge! Sein Horn begann zu leuchten, und schon kurz darauf warf es die Klingen aus psychokinetischer Kraft auf den kleinen Feind!
Dass sich nun zwei andere Gesellen einmischten, missfiel dem Pokémon aber arg – denn das Strawickl wurde plötzlich in die Luft gehoben und entging so dem Angriff. Ein Banette war verschwunden und hatte es so erfasst, um es aus der Ziellinie zu bringen, bevor das kleine Pokémon wieder abgesetzt wurde. Das Absol knurrte bedrohlich, als es außerdem ein Driftlon erkannte, das der blonden Trainerin aufzuhelfen suchte. So ließ es nicht mit sich umspringen – das würden diese Biester schon sehen!
Zornig entfaltete es also eine neue Attacke – Finsteraura! Der würden sie so leicht nicht entkommen können.



Out
Nidoqueen: Doppelkick, Eisenschweif, Giftschweif ...
Absol: Ruckzuckhieb, Psychoklinge, Finsteraura ...

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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Mo Dez 12, 2016 7:17 pm

Post #012 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Bevor die Attacke des Nidoqueen treffen konnte, wechselte das Durengard in seine Schildform und fing den Eisenschweif so mit Königsschild ab, sodass es keinen Schaden davon trug. Ohne eine Pause einzulegen, befahl die junge Frau dem Echnatoll direkt wieder, mit Spukball anzugriefen, während das Durengard erneut Schwerttanz und Sanctoklinge einsetzen sollte. Zwei gegen einen war vielleicht nicht gerade fair, aber genauso unfair war es, kleinen Mädchen das Pokémon zu stehlen. Das Nidoqueen jedenfalls musste auf eigene Faust entscheiden, was es tat und was nicht, denn sein Trainer hatte es allein gelassen und so fing sein Schweif erneut an zu glühen und der Spukball wurde mit einem weiteren Eisenschweif abgewehrt. Da sich das Nidoqueen jedoch nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren konnte, schaffte es es nicht, der Sanctoklinge auszuweichen und wurde so von deren Wucht ein Stückchen nach hinten befördert. Einmal mehr wurde es dadurch nur wütender und ließ ein Brüllen ertönen, das auch Micah wahrnehmen konnte. Sogleich tauchten aus seinem Mund mehrere violett schimmernde Stacheln auf, die sowohl auf Amenophis als auch Lhamfadha zuflogen. Mit Hilfe des Giftstachels wollte das Nidoqueen die beiden Pokémon nicht nur schwächen, sondern auch vergiften.

Währenddessen hatte Micah mit einem Absol zu kämpfen, das sie mit einem Ruckzuckhieb zur Seite gestoßen hatte und nun auch noch ihr Strawickl mit einer Psychoklinge angriff. Durch den Schmerz in ihrem Körper und der noch nicht ganz zurückgekehrten Sauerstoffzufuhr war es Micah nicht so schnell möglich, darauf zu reagieren, auch wenn sie ihrem Partner gern zugerufen hätte, dass es ausweichen sollte. So flog die Psychoklinge direkt auf das kleine Pokémon zu, während Micah versuchte, sich aufzurappeln. Keine besonders tolle Lage, in der sie sich da befand, doch plötzlich bekam sie einmal mehr ganz unerwartet Hilfe. Das Käfer-Pokémon war auf einmal verschwunden und tauchte ein paar Meter weiter daneben wieder auf, an seiner Seite war ein Banette, das dem Strawickl ganz offensichtlich geholfen hatte - was dem Absol natürlich keineswegs gefiel. Vor Micah selbst war außerdem ein kleines Driftlon aufgetaucht, das ihr beim Aufstehen half und obwohl es nur ein kleines Pokémon war, schaffte Micah es mit seiner hilfe, sich wieder aufzurichten. »Vielen Dank.« Ihr ohnehin noch verletzter Arm schmerzte und nun taten ihr auch noch Rücken und Bauch weh, doch das würde sie nicht davon abhalten, diesem Dieb zu zeigen, was es hieß, einem Ranger gegenüber zu treten. Hilfe bekam sie dabei von zwei weiteren Geistpokémon. Sie vermutete, dass sie der Frau mit der Kapuze gehörten. Sie würde ihr auf jeden Fall noch einmal ausgiebig danken, sobald das hier vorbei war. Doch nun musste sie sich erst einmal auf das Absol konzentrieren, das seine Finsteraura auf sie richtete. Da sie davon ausging, dass sowohl das Banette als auch das Driftlon ihre Attacken von allein verwenden würden - Micah kannte diese schließlich nicht - lag ihre Konzentration wieder auf Kekona. »Versuch die Attacke mit Klebenetz abzufangen, danach direkt wieder Rasierblatt!« Sofort schoss Kekona mehrere Klumpen Richtung Absol, die es schafften, die Finsteraura im Keim zu ersticken, bevor sie die Pokémon erreichen konnten. Der erste Teil hatte also funktioniert und so schoss Kekona direkt scharfe Blätter auf das Absol. Fast gleichzeitig erzeugte das Driftlon Smog, den es auf das Absol abfeuerte - Klärsmog - und das Banette verschwand erneut, um seine Attacke Phantomkraft anwenden zu können. So sammelte es sich zunächst und würde sich erst später zeigen. Auch wenn Geist nicht gerade effektiv auf das Absol war, war Micah doch froh, die beiden Pokémon an ihrer Seite zu wissen.

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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Mi Dez 14, 2016 8:37 pm

Larina Selene


#024 // Micah Denario


Dass Larina und ihr Team gerade keinen fairen Kampf austrugen, war ihnen durchaus bewusst – aber hier ging es nicht um Fairness und es war kein gewöhnlicher Kampf, denn sie wollten dieses Nidoqueen ausschalten, damit sie das Pokémon des kleinen Mädchen zurückgewinnen konnten! Deshalb ließ Larina dem Nidoqueen keine Pause. Der Spukball von Ame wurde abgewehrt, wie sie es erwartet hatte – dafür aber traf die verstärkte Sanctoklinge mit voller Wucht! Sie nickte verbissen – aber das Nidoqueen gab nicht auf. Es war ganz offensichtlich noch wütender als zuvor – und es ließ ein Mark erschütterndes Gebrüll verlauten, bevor es zu einer neuen Attacke ansetzte. Larina erkannte die Stacheln, die da erschienen, sofort. Um Lugh musste sie sich keine Sorgen machen, als Stahlpokémon war es unempfindlich für die giftige Wirkung – aber Amenophis war als Geistpokémon durchaus dadurch zu beeindrucken! Welch ein Glück, dass es sich dennoch zu schützen wusste.
„Amun, setze Magiemantel ein!“, rief sie – und das Echnatoll hüllte sich in die zugerufene Attacke! So wurde es zwar von den Giftstacheln getroffen, aber auf die Nebenwirkung würde es in jedem Fall verzichten! Auch Lugh wich nicht aus, das Durengard wechselte nicht einmal in die Schildform zurück, weshalb die Stacheln durchaus mehr Schaden verursachten, als es hätte sein müssen. Aber Larina wusste, dass Lugh und Ame standhaft waren. „Gut gemacht, ihr zwei – weiter geht’s! Ame, bereite dich auf Rückkehr vor – und Lugh, Aero-Ass, bevor das Nidoqueen die nächste Attacke aus seinem Ärmel zaubert!“, rief sie – woraufhin Lugh, der die schnellere Attacke einzusetzen gedachte, zuerst startete, während das Echnatoll sich noch auf die Rückkehr vorbereitete. Es sammelte seine Kraft – und wollte schließlich auch zuschlagen! Amenophis und Larina teilten ein sehr enges Band – bei keinem Pokémon in ihrem Team würde die Attacke solch eine Wirkung erzielen, wie bei dem Echnatoll. Sie hoffte darauf, dass das Nidoqueen nicht wieder mit einer Überraschung aufwartete, die das Team der Geisttrainerin in die Defensive drang …

Die Unterbrechung hatte das Absol alles andere als gut geheißen – und dann half dieses Driftlon auch noch dreist dem Weibsbild auf, das seinem Trainer zu folgen gedachte! Und sie mischte sich auch noch ein, als das Unlichtpokémon seine Finsteraura entfaltete – denn das Strawickl unterbrach die Attacke auf ihren Befehl hin. Das Absol bemerkte, wie das Banette verschwand, während das Driftlon einen Smog auf es abfeuerte. Absol war zu langsam, um dieser Attacke auszuweichen und wurde so direkt getroffen, aber davon ließ es sich keinesfalls abbringen! Und um das zu verdeutlichen, setzte es Nachthieb auf das Driftlon ein, das ein gutes Ziel bot und außerdem schwach gegenüber dieser Unlichtattacke war! Und sobald die Attacke gelaufen war, wollte es erneut seine Finsteraura entfalten, um dem Angriff des Banettes zuvorzukommen. Wenn es diese beiden Geister als erstes los wurde, konnte es sich ganz entspannt auf dieses Strawickl und dessen Trainerin konzentrieren …



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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Do Dez 29, 2016 10:39 am

Post #013 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Das Absol schaffte es nicht mehr rechtzeitig, dem Smog des Driftlon auszuweichen, setzte dafür aber direkt mit der nächsten Attacke an, die Micah jedoch nicht direkt zuordnen konnte. Es war irgendetwas mit seiner Klaue, irgendein Hieb vielleicht, aber im Endeffekt war es auch egal, was es für eine Attacke war. Sie zielte jedenfalls direkt auf das Driftlon, das Micah bisher wirklich gut geholfen hatte. Sie wollte nicht, dass es verletzt wurde, kannte aber weder seinen Namen noch seine Attacken. Ohne das Pokémon würde sie immer noch am Boden liegen. Die Schmerzen waren deswegen zwar noch nicht verschwunden, aber sie glaubte, den Kampf so gewinnen zu können. Was keine Selbstverständlichkeit war, obwohl sie natürlich in der Überzahl waren. »Versuch' irgendwie auszuweichen!« konnte sie dem Pokémon daher nur zurufen, allerdings war das Absol zu schnell und traf das kleine Pokémon daher direkt. Die Attacke schien mehr Schaden anzurichten als Micah lieb war, woraus sie schloss, dass es sich um eine Unlicht-Attacke handeln musste. »Kekona, Rasierblatt!« befahl sie abermals, sodass nun grüne Blätter auf das Absol zuflogen, welches von seiner Seite aus jedoch Finsteraura einsetzte und so die Blätter im Keim erstickte. Eigentlich, so glaubte Micah, war die Attacke für das Banette bestimmt, das nun jedoch direkt hinter dem Absol erschien, statt davor und seine Phantomkraft einsetzen wollte. Gleichzeitig griff das etwas geschwächtere Driftlon mit einem Spukball an. Leider wurde Kekona so aber auch von der Finsteraura getroffen und ein Stückchen nach hinten gedrängt, was diese jedoch recht gut hinnahm, bereit, direkt den nächsten Angriff zu starten. »Versuch' das Absol mit Klebenetz festzuhalten.« Gesagt, getan, nur Sekunden später schoss das Strawickl viele Klumpen auf das Kampffeld, die sich bei Berührung in klebrige Netze verwandeln würden. Der Kampf war nicht gerade fair, denn sie kämpften drei gegen eins, aber das spielte kaum eine Rolle, solange sie das Fluffeluff wieder bekommen würden.

Und auch der Kampf gegen das Nidoqueen war eher unfair, doch hätte es nicht begonnen, würden sie nun gar nicht gegen es kämpfen. Gerade wurden sowohl das Echnatoll als auch das Durengard von Giftstachel getroffen, das jedoch kaum Schaden anrichten konnte. Beide Pokémon waren nicht vergiftet worden und immer noch gut bei der Sache, während das Nidoqueen immer wütender wurde. Zeit zur Pause hatte keiner der Pokémon, denn schon sollten Ame und Lugh zum nächsten Angriff übergehen. Während das Durengard das Nidoqueen mit Aero-Ass angreifen sollte, bereitete sich das Echnatoll auf Rückkehr vor. Da das Durengard für seine Attacke näher an das Nidoqueen heran musste, nutzte dieses seine Chancen und setzte Eisenschweif ein, um die Attacke so zu kontern und selbst noch Schaden anrichten zu können. Lediglich der Rückkehr konnte es so nicht mehr ausweichen und wurde getroffen - die Attacke war stark und richtete mehr Schaden an, als das Nidoqueen erwartet hatte, sodass es eine kurze Pause benötigte, in der es sich schüttelte und erneut ein Brüllen losließ. Es hatte definitiv nicht vor, den Kampf zu verlieren, obwohl es ganz allein gegen die beiden Pokémon kämpfen musste. So wollte es nun wieder Doppelkick einsetzen, wofür es direkt auf das Durengard zusprang, um es mit seinen Füßen zu erwischen - wodurch es natürlich auch seine Verteidigung gänzlich aufgab. Für es zählte nur noch, Schaden anzurichten und seiner Wut freien Lauf zu lassen.

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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Sa Dez 31, 2016 4:36 pm

Larina Selene


#025 // Micah Denario


Das Nidoqueen schien mehr als aufgebracht – tatsächlich verfiel es wohl allmählich in einer Art Raserei. Larina biss die Zähne zusammen – sie musste aufpassen, dass hier nicht zu viele Schäden angerichtet wurden. Um ihre Pokémon machte sie sich weniger Sorgen – sie wusste, dass die beiden sehr stark waren und viel aushalten konnten.
Da Lugh nun Aero-Ass einsetzte, musste es wohl oder übel nah an das Nidoqueen heran und dieses wusste das zu nutzen, indem es den Angriff direkt mit Eisenschweif konterte. Larina war zu langsam, um Lugh zur Deckung aufzufordern, weshalb das Durengard direkt von der Attacke getroffen wurde. Ein Glück, dass Attacken vom Typ Stahl nicht besonders wirkungsvoll waren.
Und da Lugh sich so gesehen geopfert hatte, konnte Amenophis nun einen Volltreffer mit der Rückkehr landen! Das hatte gesessen! Larina nickte zu sich selbst – und machte sich für das Ende dieses Kampfes bereit. Denn dafür wurde es allmählich mal Zeit, nicht wahr?
Das Nidoqueen schien das ähnlich zu sehen, denn sobald es sich von dem Treffer erholt hatte, brüllte es laut – und gab gänzlich seine Deckung auf, als es das Durengard mit Doppelkick angreifen wollte. Larina stutzte – das Nidoqueen schien seinen Verstand wohl bereits verloren zu haben. Kampfattacken waren schlichtweg nutzlos bei Geistpokémon – und das konnte man auch deutlich daran erkennen, dass die Attacke Lugh völlig kalt ließ, denn es entmaterialisierte sich schlichtweg für diesen einen Moment. Larina schüttelte den Kopf.
„Lasst uns das beenden, Freunde!“, rief sie laut. „Ame, setze noch einmal Blitz ein!“, fügte sie an – und sofort wurde die Gasse wieder in ein grelles Licht getaucht. „Lugh, Sanctoklinge. Ame, ein letztes mal Rückkehr!“, endete sie – das sollte dann wohl ausreichend sein!

Dass das Absol einen Treffer bei dem Driftlon landete, steigerte dessen Motivation ins unermessliche. Auch der Ruf dieser Frau hatte dem Geistpokémon nicht helfen können und so war dem Unlichtpokémon ein direkter Treffer gewiss. Und dass es dann durch seine Finsteraura auch direkt noch die Pflanzenattacke des Strawickls aufhielt, war natürlich noch besser! Es hatte leider nicht gereicht, um dem Banette eines auszuwischen, denn das traf das Absol nun doch direkt, aber es richtete kaum merklichen Schaden an. Viel nerviger war da, dass dieses Strawickl sich so schnell erholte und das Unlichtpokémon tatsächlich mit seinem Klebenetz erwischte – weshalb auch der Spukball dieses Driftlons traf! Ein einziges Desaster – aber das konnte ja schlecht das Ende sein! Sie wollten unfair spielen? Bitte, sollten sie haben! Das Absol gab sicher nicht klein bei, nur weil es allein gegen drei andere Pokémon antrat.
Sofort setzte es erneut Finsteraura ein – es konnte sich ja kaum vom Fleck bewegen! Sobald diese Netze aber zerrissen waren, konnte es Ruckzuckhieb auf das Strawickl einsetzen. Und dann würde es endlich all diese Pokémon besiegen!


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham So Jan 01, 2017 11:37 pm

Post #014 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Ohne seinen Trainer schien das Nidoqueen nicht so recht zu wissen, wie man effektiv kämpfte oder aber es hatte einfach wegen seiner Wut völlig den Verstand verloren. Was es auch war, seine Attacke hatte auf Lugh absolut keine Wirkung, was das Nidoqueen noch einmal mehr wütend machte, doch bevor es noch irgendetwas hätte tun können, wurde es durch Blitz geblendet und konnte so für kurze Zeit nichts sehen. Und auch später war sein Sichtfeld eingeschränkt, sodass es kaum erkennen konnte, wie das Durengard es mit Sanctoklinge angriff. So wurde es getroffen und musste sich erst wieder richtig aufrichten, doch da war es bereits zu spät und die Rückkehr des Echnatoll traf ebenfalls. Der Schaden war groß, sodass das Nidoqueen es nicht schaffte, sich erneut aufzurichten und so besiegt am Boden liegen blieb.

Den hellen Lichtblitz hatte allerdings auch Micah gesehen. Sie konnte nur ahnen, was das bedeutete, musste sich aber unbedingt auf ihren eigenen Kampf konzentrieren. Hier traf sowohl das Banette, als auch Kekona und dadurch schließlich sogar das Driftlon, was das Unlicht-Pokémon wahrscheinlich nicht auf sich sitzen lassen wollte. Micah musste sich also auf den nächsten Angriff gefasst machen. Warum musste sie eigentlich immer in solche Situationen geraten? Und wo war eigentlich der Dieb geblieben? Das Absol hatte Micah ziemlich erfolgreich abgelenkt, nicht zuletzt wegen dem Schmerz, den Micah durch seinen Ruckzuckhieb noch immer spürte. Am liebsten würde sie sich nun einfach hinlegen und ausruhen, doch sie hatte noch ein Pokémon zu retten! Also musste das Absol schnellstmöglich verschwinden. Dieses setzte erneut eine Finsteraura ein, mit deren Hilfe das Klebenetz zerstört wurde, doch das Banette setzte ohne zu Zögern Plage ein, mit deren Hilfe das Absol in Zukunft Stück für Stück geschwächt werden würde, sollte es denn treffen. Der Ruckzuckhieb des Absol aber folgte schnell, sodass Micah schnell würde reagieren müssen. »Versuche auszuweichen, am besten mit Hilfe von Fadenschuss.« Die Attacke des Strawickl folgte schnell, sodass der Fadenschuss direkt auf die Häuserwand hinter dem Absol geschossen kam, mit deren Hilfe sich das Pflanzen-Pokemon schließlich in die Luft erhob und daran hochzog. Trotzdem war das Absol schnell, dass Kekona dennoch gestriffen wurde und durch die enorme Geschwindigkeit wurde es schließlich ein wenig durch die Luft geschleudert. Der Faden riss und Kekona flog direkt auf Micah zu, die leise fluchend die Flugbahn beobachtete, um ihre Partnerin auffangen zu können. Dieses aber setzte von sich aus erneut Fadenschuss ein, um sich an die Häuserwand zu ziehen, sodass Micah sie nicht auffangen musste. Letztlich landete sie wieder auf dem Boden, relativ heil, aber eben doch geschädigt. Während diesem kurzen Flug hatte das Driftlon außerdem Meteorologe eingesetzt, sodass nun eine Art Feuerkugel auf das Absol zuschoss. »Zieh dich zu Absol hin, dann Käferbiss.« Jetzt, da das Absol mit den anderen Attacken angelenkt war, hoffte Micah, dass Kekona mit Hilfe von Fadenschuss nah genug an das Absol heran kommen würde, um es dann mit Käferbiss zu treffen.

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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Sa Jan 14, 2017 6:33 pm

Larina Selene


#025 // Micah Denario


Es war geschafft – das Nidoqueen ging zu Boden! Tallulah trat sofort näher heran, um zu überprüfen, ob das Pokémon wieder zu Kräften kommen würde. Sie nickte erleichtert.
„Es tut mir Leid – ich wollte dir nicht schaden. Aber ich muss dem kleinen Mädchen helfen und ihr Pokémon retten. Bitte, versuch, mir später zu verzeihen, ja?“, sprach sie dann ernst, aber leise auf das Bodenpokémon ein, bevor sie sich erhob. Sie nickte Ame und Lugh zu, bevor sie zu dem Mädchen und Vivi rannte. Sie ging vor dem jungen Ding in die Hocke. „Pass auf, Kleines – ich werde jetzt deiner Freundin helfen, dein Pokémon zurück zu holen. Vivi und mein Durengard, Lugh, passen hier auf dich auf. Bitte warte hier, ja?“, sprach sie schnell – und nachdem das Mädchen zaghaft genickt hatte, nickte auch sie und richtete sich auf. „Ich vertraue sie dir an, Lugh. Komm, Ame – wir müsssen uns beeilen.“, sprach sie – und während sich das Durengard dem Mädchen näherte und mit seinem freien Amr dessen Hand sanft umschloss, rannte die Weißhaarige los, gefolgt von ihrem Echnatoll.
So kamen sie bald beim Ort des Geschehens an – sie entdeckte das Absol schnell, das sich hier der drei Pokémon erwehren musste.

Dieses war alles andere als Begeistert und sein Angriff auf das Strawickl schien eher verzweifelt, als durchdacht, auch wenn das Unlichtpokémon das wohl nicht so sah. Es traf das Strawickl, welches sich mit Fadenschuss zu retten versuchte – wenn auch nicht direkt. Und dass es dann noch so schnell seine Balance zurück gewann, passte dem Absol natürlich ebenfalls nicht. Und dann griff auch noch das Driftlon mit einer Attacke an, die das Unlichtpokémon nicht einzuordnen wusste. Daher hieß es zuerst einmal ausweichen! Eine schlechte Idee, wie sich heraus stellte – denn so entging es nicht dem Fadenschuss und dem anschließenden Käferbiss des Strawickls und bekam durchaus erheblichen Schaden ab. Genug um zurück zu scheuen.

Larina ergriff diese Chance. Sie nickte Ame zu – und das Echnatoll setzte Rückkehr ein und konnte so das Absol vollends in die Knie zwingen. Die Weißhaarige lief zu der jungen Frau.
„Ich hoffe, wir sind noch rechtzeitig! Zwei meiner Pokémon passen auf das Mädchen auf – schnell, wir müssen ihren Freund retten!“, sprach sie. Sie würde der jungen Frau den Vortritt lassen – ihr schien viel an der Sache zu liegen, daher sollte sie sie ruhig beenden. Auch wenn man nicht viel von Larinas Gesicht sehen konnte, so lächelte sie der jungen Frau doch aufmunternd zu. „Nimm meine beiden Freunde gerne mit – ich und Ame werden hier auf dich warten und dir zur Hilfe kommen, wenn du welche brauchst.“, sagte sie dann ehrlich. „Mein Driftlon kann dir den Weg zeigen.“, fügte sie dann an – woraufhin sich das kleine Geistpokémon in die Luft begab, um den Dieb zu finden. Und sobald es diesen entdeckt hatte, kehrte es zurück und berührte die Blonde an der Hand, um ihr den Weg zu weisen. Ame hatte indes das Banette kurz in Augenschein genommen, ehe es nun an Larinas Seite zurück kehrte. Er verstand die Beweggründe seiner Trainerin und wollte der jungen Frau ebenfalls nicht im Weg stehen, ihr Ziel, dieses Dieb zu fassen, zu erreichen. Das Mädchen würde sich sicher sehr darüber freuen.


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham So Jan 15, 2017 1:04 am

Post #015 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Das Absol war von dem Käferbiss in Folge des Fadenschusses getroffen worden und zurück gescheut - sehr zu Micahs Freude, denn es wurde langsam Zeit, dass sie den Dieb verfolgte, bevor er mit dem kleinen Fluffeluff gänzlich verschwand. Dass die fremde Person, die so freundlich gewesen war, sie zu unterstützen, mittlerweile auch in der Nähe war, bemerkte Micah erst, als als ihr Echnatoll das Absol mit Rückkehr angriff und so auch in die Knie zwang. Micah ging davon aus, dass das Nidoqueen auch besiegt war - ein Sieg auf zweierlei Ebenen also, das eigentliche Ziel war jedoch noch nicht erreicht. Dass ihnen nun keine Pokémon mehr auflauern würden, war zwar etwas Gutes, aber wer wusste schon, was der Dieb sonst noch so in Petto hatte? Die junge frau mit der Kapuze jedenfalls meinte schließlich, dass sie noch den kleinen Freund des Mädchens retten mussten, während ihre Pokémon auf das Mädchen aufpassten. So sollte es zumindest der Kleinen gut gehen und Micah wollte dafür sorgen, dass das auch so bleiben würde. Sie wollte ihr jedenfalls nicht mitteilen, dass sie ihr Pokémon doch nicht zurück bekommen hatte. »Danke.« sagte Micah schließlich sehr erleichtert und wirklich dankbar, nachdem ihr die Fremde angeboten hatte, dass sie das Banette und Driftlon mitnehmen durfte, um den Dieb zu suchen oder vielmehr zu schnappen. Das Driftlon flog sogleich in die Luft, um den Dieb ausfindig zu machen, während sich Micah für einen Moment ausruhte und ihre Gedanken ordnete. Kekona kam mittlerweile besorgt auf ihre Partnerin zu - so wie sie aussah musste sie doch Schmerzen haben! Doch Micah war bemüht, sich nichts davon anmerken zu lassen. Sie hatte das Gift eines Cerapendra überlebt, da würde sie auch den Ruckzuckhieb eines Absols überleben. Ob ihre Rippen wohl gebrochen waren? Sie hoffte sehr, dass dem nicht so war, ging aber davon aus, dass die Schmerzen dann wesentlich größer wären. Jedenfalls hoffte sie das.
Schließlich kam das Driftlon zurück und wies ihr den Weg. Zusammen mit dem Banette und ihrer Partnerin folgte Micah dem Geist-Pokémon - es dauerte eine kleine Weile, bis sie den Dieb von Weitem erkennen konnte. »Fadenschuss um ihn aufzuhalten.« Noch rannte er davon, wurde aber schon langsamer, da er wohl davon ausging, dass er ohnehin nicht mehr gefunden werden würde. Da hatte er aber nicht die Rechnung mit der Rangerin gemacht. Das Strawickl feuerte schon von einigen Metern Entfernung den Faden auf den Dieb ab - direkt auf seine Beine, die dann davon umschlossen wurden. Erneut fiel er zu Boden und erneut kullerte das Fluffeluff ein paar Meter weiter weg, während der Dieb laut fluchend versuchte, sich zu befreien. Trotz Schmerzen im Bauchbereich rannte Micah zu ihm hin und das Strawickl umschloss ihn nun komplett mit ihrem Fadenschuss, sodass er nicht mehr aufstehen konnte. »Da hast du wohl zu früh gelacht.« meinte die Rangerin und stellte einen Fuß auf den Brustkorb des Mannes, der nun gar nicht mehr beglückt aussah. Sehr gut! »Holst du deine Trainerin? Ich werde die Polizei rufen.« wandte sie sich sogleich an das Driftlon - Micah würde bei dem Mann bleiben müssen, bis die Polizei da war. Das Banette hatte das Fluffeluff inzwischen gefunden, während Kekona darüber wachte, dass der Faden nicht riss. Als das Banette mit dem kleinen Pokémon bei Micah angekommen war, nahm diese das Pokémon auf ihren Arm und zückte ihren FangKom, mit dem sie schließlich auch die Polizei rief. Hoffentlich war das dem Dieb eine Lehre - man bestahl einfach keine Leute, erst recht keine kleinen Kinder. Das Mädchen würde sich sicher freuen, ihr Fluffeluff wieder zu haben! Hoffentlich brachte die Fremde Frau das kleine Mädchen auch mit, sollte sie kommen. Andernfalls musste sie wohl noch eine kleine Weile länger auf ihr geliebtes Pokémon warten.
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam So Jan 15, 2017 2:27 pm

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#026 // Micah Denario


Sobald das Absol besiegt war und Larina kurz mit der jungen Frau gesprochen hatte, machte die sich mit Hilfe von Chons auch bereits auf den Weg. Leia folgte den beiden und dem Strawickl – sie würde wohl nur aufpassen, dass alles glatt ging. Während sie so davon lief, hatte Larina aber das Gefühl, dass die Blondine sich verletzt hatte – sobald das erledigt war, sollte sie wohl einen Arzt aufsuchen.
Jetzt aber hieß es warten – jedoch nicht so lange, wie sie erwartet hatte. Denn schon bald kam das Driftlon zu ihr zurück. Dem Gesichtsausdruck des Pokémons nach war alles gut gegangen.
„Alles geschafft?“, fragte sie daher – und der fröhliche Laute des Pokémons stimmte sie zufrieden. Sie nickte. „Ich hole eben das kleine Mädchen.“, sagte sie dann – Ame wartete solange an diesem Ort auf sie. Die Weißhaarige lief also allein zu dem Mädchen zurück, das sich verängstigt und traurig zusammengekauert hatte. Wieder ging sie neben ihr in die Hocke, während Lugh ihr vorsichtig über den Kopf strich. „Hey, kleine Prinzessin.“, begann sie und das Mädchen sah auf. „Deine Freundin hat dein Pokémon gerettet – komm, gehen wir zu ihr und holen es ab, ja?“
Natürlich war das Mädchen sofort Feuer und Flamme und bemühte sich, ihre Tränen zu trocknen und wieder etwas stärker zu wirken. Als Larina sie an die Hand nahm, nickte sie ihrem Durengard und dem Paragoni dankend zu, bevor sie die beiden in ihre Pokébälle zurück rief. Dann machte sie sich mit dem Mädchen zusammen auf den Weg. Ame und Chons schlossen sich ihnen bald an, sodass das Driftlon ihnen den richtigen Weg zeigen konnte. Es war durchaus noch ein kleines Stückchen, aber bald konnte man die Gestalt der Blondine erkennen, wie sie über dem Täter stand. Leia hatte sich neben ihr hingesetzt. Larina nickte dem Mädchen zu, welches daraufhin zu ihrer Retterin und ihrem Pokémon lief. Erst beim näher treten erkannte Larina, was für eines es war – ein Fluffeluff. Das Mädchen freute sich offensichtlich sehr, dass es ihrem Pokémon gut ging. Larina indes blieb ein paar Meter abseits stehen. Sie beugte sich herunter, weil ihr Banette zu ihr kam. Sie strich dem Geistpokémon über den Kopf.
„Gut gemacht.“, wisperte sie zu Leia und Chons, ehe auch diese beiden wieder in ihre Bälle zurückkehrte. Dann richtete sie sich wieder auf. „Gute Arbeit – ich nehme an, die Polizei ist verständigt?“, sprach sie dann die Blondine an. War das ein FangKom in ihrer Hand? „Du bist Rangerin, richtig? Das ist ein bewundernswerter Beruf.“, fuhr sie dann lächelnd fort. Sie hatte die Kapuze noch nicht von ihrem Kopf gezogen – sie hatte das Gefühl, dass dann ihrer introvertierte, viel zu leicht zu irritierende Seite wieder die Oberhand gewinnen würde. Sie musste sich am Ende ohnehin bei den Polizisten vorstellen – bis dahin konnte das … ja noch warten, richtig? Sie nahm die Hände hinter den Rücken. Oh je, sie hätte einfach nicht daran denken sollen. „Jedenfalls … Schön, dass … alles glatt gelaufen ist! Und … du bist verletzt, oder? Du solltest … naja … bald zum Arzt gehen. In Ordnung?“, fügte sie dann an, als ihr etwas einfiel. „Oh ja! Hier.“, sprach sie also wieder und zog aus ihrer Tasche eine Visitenkarte für das Teehaus heraus. Sie trat näher und gab sie der Blondine. „Wenn du in der Nähe bist, schau … einfach mal rein. Dann bekommst du für deine Mühen … den besten Tee, den ich zubereiten kann!“
Sie lächelte leicht – und hoffte, so die aufkommende Nervosität ob des Adrenalinabfalls einfach herunter schlucken zu können. Immerhin war das nun wirklich unangebracht, sie hatten gerade so gesehen gemeinsam gekämpft! Und gewonnen, was noch viel wichtiger war.
Da hörte sie auch bereits die Polizeisirenen – da waren sie heute ja mal recht schnell unterwegs. Bald darauf waren auch Fußgetrappel zu hören und kurz danach die Polizisten zu hören. Es waren derer nur zwei – ein ganz normales Einsatzteam eben. Larina straffte die Schultern, als die Polizisten auf sie zukamen.
„Sie haben uns gerufen?“, kam da die Frage von der jungen Frau unter den beiden Polizisten. Larina deutete dann auf die Blonde an ihrer Seite.
„Es wurde ein Pokémon gestohlen – diese junge Frau hat Hilfe geleistet.“, sagte Larina dann knapp, in der Hoffnung, so die ganze Sache mit den Personalien übergehen zu können. Aber weit gefehlt.
„Und Sie beide sind?“, wollte da der breitschultrige Mann wissen. Fantastisch – daran war wohl nichts zu ändern. Larina unterdrückte ein Seufzen und zog dann die Kapuze von ihrem Kopf. Sofort sah sie etwas errötend zu Boden.
„Larina Selene. Ich … hab das nur zufällig mitbekommen.“
Hoffentlich reichte das als Antwort.. Sie sah hilfesuchend zu dem Echnatoll, welches inzwischen wieder nahe bei ihr stand. Aber das Sarkophagpokémon beobachtete gerade lieber ganz gespannt das Mädchen und ihr Fluffeluff.


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham So Jan 15, 2017 6:47 pm

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Noch blieb der Dieb am Boden liegen, eine andere Möglichkeit hatte er auch kaum, was jedoch nicht hieß, das er sich nicht zu wehren versuchte. Er konnte sich nur einfach nicht mehr großartig bewegen, dank dem Faden, der komplett um seinen Körper gewickelt war und, sobald auch nur ein Riss darin entstand, direkt von Kekona erneuert wurde. Die Polizei war nun auch gerufen und bereits kurze Zeit später tauchte auch die Fremde auf, die das Mädchen mitbrachte. Jenes lief direkt zu Micah und ihrem Pokémon hin, ganz offensichtlich erfreut darüber, dass ihr Fluffeluff gerettet worden war. Sie wirkte zwar, als hätte sie zuvor noch geweint, schien nun aber überglücklich. »Deinem Fluffeluff geht es prima!« sagte Micah lächelnd und überreichte dem Mädchen das kleine Pokémon, das es daraufhin in seine Arme schloss und fast zu Tode knuddelte. Doch auch das Pokémon freute sich tierisch. Es war alles gut gegangen und es hatte sich gelohnt, gegen die Pokémon zu kämpfen - auch wenn Micah weitere Verletzungen davon getragen hatte. Wie stark diese im Endeffekt waren, konnte wohl nur ein Arzt sagen, nur leider hatte sie überhaupt keine Lust, wieder einmal im Krankenhaus zu landen. Einmal in der Woche reichte vollkommen. Einmal im Jahr wäre allerdings noch besser. Nur würde sie wahrscheinlich nicht darum herum kommen - es musste eben abgeklärt werden, was sie nun genau hatte.
Die Fremde mit der Kapuze, deren Gesicht Micah nicht wirklich erkennen konnte, lobte sie schließlich auch für ihre Arbeit und fragte danach, ob die Polizei verständigt worden war. Auch erkundigte sie sich nach ihrem Beruf und lobte den Job der Ranger, was Micah zumindest ein wenig mit Stolz füllte. Mit ihrem Beruf konnte sie anderen helfen - es war zwar nicht das, was sie ursprünglich hatte tun wollen, im Endeffekt aber doch schön. »Ja, die Polizei ist verständigt und sollte auch gleich kommen. Und ja, ich bin Rangerin. Ist nicht immer leicht.« meinte sie mit einem verlegenen Lächeln - allein in dieser Woche war sie zweimal von Pokémon angegriffen worden. Und zwar direkt. Der Verband um ihren Arm zeugte noch vom letzten Angriff, den man unter ihrer blauen Jacke jedoch nicht erkennen konnte. Sie war nur froh, dass ihr Schal das alles überlebt hatte - sie sollte ihn wohl mal waschen, mittlerweile hatte er doch recht viel Dreck abbekommen.
Es war wirklich wunderbar, dass alles gut gelaufen war, wenngleich sie eben doch ein wenig angeschlagen war. Was passierte eigentlich mit dem Absol und Nidoqueen, die noch irgendwo in der Gasse liegen sollten? Wie konnte man seine Pokémon eigentlich einfach so zurück lassen? Micah verstand solcherlei Verhalten nicht, konnte Kriminelle generell aber nicht nachvollziehen. »Es geht schon.« meinte Micah auf die Frage hin, ob sie verletzt war und wollte lieber nicht daran denken, dass es tatsächlich besser war, zum Arzt zu gehen. Sie wusste eben nicht genau, wie schlimm die Verletzung war, es einmal abzuklären war definitiv besser. »Aber ja, ich werde das untersuchen lassen.« fügte sie daher noch an - eine weitere Diskussion rund ums Thema Arztbesuch wollte sie nämlich nicht führen. Dass Damon sie zunächst dazu gezwungen hatte, ins Krankenhaus zu gehen, hatte ihr für diese Woche gereicht - wobei er im Endeffekt natürlich recht damit gehabt hatte. Nur eben nicht zu dem Zeitpunkt, an dem er es ihr aufs Auge gedrückt hatte. Nicht zu vergessen, dass er tatsächlich geglaubt hatte, sie müsste das Cerapendra besiegen, statt es zu beruhigen. Er hatte zwar nicht gewusst, dass sie ein Ranger war, die Tatsache aber, dass er absolut kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten gehabt hatte, hatte sie eben doch wütend gemacht. Die Fremde in diesem Fall schätzte zumindest, was sie getan hatte, auch wenn sie dabei verletzt worden war. Letztlich zückte sie sogar eine Karte, die sie Micah übergab. Es handelte sich dabei um eine Visitenkarte. Das Logo eines Teehauses war darauf abgebildet und auch die Stadt und der genaue Standpunkt waren genannt. Für ihre Mühen würde sie dort den besten Tee bekommen, sagte die Fremde. Micah war darüber doch etwas überrascht, vor allem, weil sie ja nicht der Fremden geholfen hatte, sondern dem Mädchen. Eigentlich musste Micah der Fremden danken, denn sie hatte ihr geholfen, das Nidoqueen und auch das Absol zu besiegen und den Dieb letztlich zu fassen. »Danke - das wäre aber nicht nötig. Ich sollte mich vielmehr bei Dir bedanken, ich glaube nicht, dass wir das ohne deine Hilfe und die deiner Pokémon geschafft hätten.« Micah schenkte ihrem Gegenüber ein Lächeln, hatte aber gleichzeitig das Gefühl, dass sie an Nervosität gewann. Micahs Meinung nach gab es keinen Grund mehr, Nervös zu sein, immerhin war alles geschafft und auch gut ausgegangen. Aber vielleicht hatte ihr Gegenüber ja auch einen völlig anderen Grund.

Es dauerte nicht lange, bis sie die Polizeisirenen vernahmen und kurze Zeit später konnte man Schritte von herannahenden Polizisten hören. Es waren zwei an der Zahl, doch mehr waren auch nicht von Nöten. Sofort erkundigten sie sich danach, warum sie gerufen worden waren und die Fremde berichtete, dass ein Pokémon gestohlen worden war und Micah geholfen hatte. Dass sie selbst auch geholfen hatte, ließ sie seltsamerweise außen vor. Schließlich wurden sie natürlich danach gefragt, wer sie denn eigentlich waren und erst jetzt setzte das Mädchen ihre Kapuze ab. Darunter zum Vorschein kam ein nervös wirkendes Gesicht, das von weißen Haaren eingerahmt wurde. Sie nannte den Polizisten ihren Namen - Larina Selene - und teilte ihnen mit, dass sie die Sache nur zufällig mitbekommen hatte. Noch immer sagte sie keinn Wort darüber, dass sie Micah auch geholfen hatte. »Micah Denario, Rangerin. Ich wollte das Mädchen nach Hause bringen, als der Mann hier angerannt kam und ihr Fluffeluff geschnappt hat. Ich bin ihm direkt nach, um ihn zu fassen, da hat er sein Nidoqueen frei gelassen und gegen mich kämpfen lassen. Zum Glück kam Larina dazu und hat geholfen.«Micah hoffte, dass es in Ordnung war, sie beim Namen zu nennen. »Dadurch konnte ich dem Dieb hinterher, aber als ich ihn fast eingeholt hatte, hat mich sein Absol von der Seite gerammt. Nachdem wir es besiegt hatten, bin ich dem Mann nach und nun sind wir hier.« erklärte sie, was so ziemlich die Kurzfassung von dem war, was geschehen war. Die Polizisten notierten sich alles und lobten die beiden jungen Frauen für ihre Leistungen. Nicht jeder hätte das wohl so getan, für Micah aber war es ganz selbstverständlich. Die Polizisten führten den Mann ab und Micah gab ihnen ihre Nummer, damit sie bei Rückfragen oder Sonstigem auf sie zurückgreifen konnten. Dann waren Polizisten und Dieb verschwunden und Micah war mit Larina, dem Mädchen und den Pokémon allein. »Vielen Dank noch einmal für deine Hilfe. Ich werde das Mädchen nach Hause begleiten, möchtest du vielleicht mitkommen?« Immerhin hatte ihre eigentliche Aufgabe ja darin bestanden, das Kind nach Hause zu bringen. Das Mädchen schien sich auch schon sehr darüber zu freuen, nun samt Fluffeluff wieder nach Hause gehen zu können. Kekona beobachtete sie, wie sie das Fluffeluff gar nicht mehr aus den Armen geben wollte - Kinder waren einfach so süß, wenn sie sich freuten!
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam So Jan 15, 2017 9:44 pm

Larina Selene


#027 // Micah Denario


Die Blondine bestätigte ihr, dass sie die Polizei verständigt hatte und ebenso, dass sie Rangerin war. Sie fügte an, dass es nicht immer leicht war – das konnte sich Larina gut vorstellen, auch wenn sie die Ausmaße sicherlich nicht erfassen konnte. Das Thema Verletzungen wollte sie aber offenbar schnell abwickeln, denn zuerst behauptete sie, dass es schon gehen würde, bevor sie meinte, sie würde es untersuchen lassen. Larina musterte die junge Frau vor sich fragend. Ob sie die Schmerzen zu verstecken suchte? Larina konnte das gut verstehen – auch sie wollte lieber nicht zeigen, dass sie verletzt war. Ihr linker Arm schmerzte natürlich noch, aber das war nichts, was man jedem auf die Nase binden wollte. Deshalb bohrte sie auch nicht nach – solange die junge Frau später zum Arzt ging und alles gut lief, reichte das. Vor Larina musste sie sich ohnehin nicht rechtfertigen. Deshalb lächelte die Arenaleiterin bald wieder.
„In Ordnung.“, sagte sie nur, um zu zeigen, dass sie das Gesagte zur Kenntnis genommen hatte und nicht weiter nachfragen würde. Dann gab sie ihr auch bereits die Visitenkarte des Teehauses und fügte hinzu, dass sie dort den besten Tee bekommen würde. Die junge Dame nahm die Visitenkarte an sich, bedankte sich sogar, sagte dann aber, dass dies keine Notwendigkeit darstellte. Viel lieber wollte sie sich bedanken. Larina aber winkte ab. „Ich finde, man sollte sich immer gegenseitig helfen – deshalb war es … selbstverständlich für mich, einzugreifen.“, erklärte sie dann, bevor sie einen kleinen Schritt rückwärts tat. „Und der Tee ist nicht für heute – sondern für deine Arbeit als Rangerin generell. Leute wie du sind … ein fester Bestandteil unserer Sicherheit. Ich bin … dankbar, dass es immer jemanden gibt, den man um Hilfe bitten kann.“, sagte sie dann. „Und für gute Arbeit muss man … belohnt werden!“
Sie grinste leicht – als dann schließlich die Polizisten zu ihnen kamen. Natürlich waren es nicht mehr als zwei – das wäre auch unnötig gewesen. Und dank des Strawickls war der Dieb ja auch so gut wie Bewegungsunfähig und stellte für die Polizisten keinerlei Gefahr mehr da. Sie konnten ihn so mit Leichtigkeit zu ihrem Einsatzwagen bringen, in welcher Ecke der auch immer stehen mochte. Das, was Larina tatsächlich störte, war, dass sie nun doch ihre Identität Preis geben musste. Also stellte sie sich vor. Sobald man sie später überprüfen würde, wüsste man, dass sie als Arenaleiterin gemeldet war – dabei wollte sie ihre wahre Identität lieber vor der Öffentlichkeit geheim halten!
Da sie sich selbst aber recht bedeckt gehalten hatte, erklärte die Blondine die Lage im ganzen, wenn auch gekürzt. Und da fiel natürlich auch das Stichwort, dass Larina nicht einfach zugesehen hatte. Nun, daran war jetzt ohnehin nichts mehr zu ändern …
So hatte sie auch erfahren, dass es sich bei der Rangerin um „Micah Denario“ handelte. Diesen Namen würde Larina nun dank ihres eidetischen Gedächtnisses wohl so schnell nicht mehr vergessen. Die Polizisten jedenfalls waren der Erklärung zufrieden, erhielten ihre Nummer und von Larina schließlich ebenfalls eine Visitenkarte, für den Fall, dass es Rückfragen gab. Als sie dann den Dieb unter ihre Fittiche nahmen und den Ort des Verbrechens verließen, lief Larina ihnen doch noch ein kurzes Stück nach.
„Seine Pokémon! Sie … Sie müssen … sie noch einfangen.“, sagte sie dann, wobei sie nach und nach leiser wurde. Dann ein Räuspern. „Das Nidoqueen befindet sich zwei Straßen weiter … in östlicher Richtung. Bitte … sie sollen gut versorgt werden.“
Sie nahm den Polizisten das Versprechen ab, dass sich um die Pokémon gekümmert wurde, bevor sie zu Micah und der Kleinen mit ihrem Fluffeluff zurück kehrte. Die Rangerin dankte ihr da noch einmal für ihre Hilfe. Larina lächelte etwas zurückhaltender als noch zuvor, aber als Micah sie fragte, ob sie sie begleiten wollte, fiel ihr etwas ein.
„Meine Schwester!“, stieß sie unwillkürlich aus. „Ich habe sie ganz vergessen – warte, ich schreibe ihr eben!“, sagte sie dann, halb aufgelöst und panisch, halb verlegen, bevor sie ihren Visocaster heraus holte, um ihrer Schwester zu schreiben, dass sie noch kurz unterwegs sein würde. Für den Fall der Fälle … Dann steckte sie das elektronische Kommunikationsgerät wieder fort und nickte dann Micah zu. „Es … wäre mir eine Freude!“, sagte sie dann etwas lauter, als sie es gewollt hatte. Sie hatte soeben beschlossen, dass sie diese Chance nutzen würde, nun auch ohne Verschleierung etwas aus sich heraus zu kommen. Und Mica war wirklich nett, nicht wahr? Da drohten sicher keine Peinlichkeiten … „N-nun, du … du kennst … den Weg?“, fragte sie dann sicherheitshalber noch einmal nach. Nicht, dass sie jetzt erst einmal durch halb Stratos würden irren müssen …


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Do Jan 19, 2017 12:12 am

Post #017 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Es freute sie wirklich, dass Larina nicht weiter darauf bestand, dass sie zum Arzt gehen sollte, sondern es einfach hinnahm, dass sie garantierte, dorthin zu gehen. Weiterhin zückte sie eine Visitenkarte, die sie Micah gab, woraufhin diese meinte, dass es eigentlich keine Grund gab, sich zu bedanken, zumal es erstens ihr Job war und sie zweitens von Larina Hilfe bekommen hatte. Diese aber fügte an, dass es für sie eine Selbstverständlichkeit war, anderen zu helfen und meinte außerdem, dass der Tee nicht nur für heute war, sondern allgemein für das, was sie tat. Larinas Meinung nach waren Ranger ein fester Bestandteil der Sicherheit und sie war froh, dass es Menschen wie Micah gab. Diese wusste darauf zunächst nichts zu sagen. Sie war in gewisser Weise gerührt davon, dass es Menschen gab, die eine solche Meinung hatten und sie war natürlich auch stolz auf das, was sie tat. Es von anderen zu hören war aber eben keine Selbstverständlichkeit, da die meisten es doch einfach als gegeben hinnahmen. Demnach wusste sie auch nicht so recht, was eine gute Erwiederung darauf war, fand aber, etwas dazu sagen zu müssen. »Das...freut mich wirklich sehr zu hören. Ich hoffe, dass ich der Aufgabe auch gerecht werden kann, die man mir anvertraut hat.« Nur allzu oft hatte sie nämlich die Befürchtung, dass sie dem nicht gerecht wurde, obwohl sie bisher schon vielen geholfen hatte, swohl Mensch als auch Pokémon. Aber das bedeutete natürlich nicht, dass sie auch in der Zukunft noch gute Arbeit leisten würde.
Heute aber hatte sie einen Verbrecher geschnappt, einem Mädchen sein Pokémon wieder gebracht und würde jenes Mädchen nun hoffentlich auch noch nach Hause begleiten. Nachdem die Polizei den Dieb abgeführt hatte, lief Larina ihnen jedoch noch einmal nach. Micah konnte sie nicht genau verstehen, glaubte aber zu hören, dass sie die Polizisten bat, sich auch noch um die Pokémon zu kümmern. Die beiden taten ihr irgendwie leid, auch wenn sie sie angegriffen hatten. Sie mussten bei diesem Mann leben, der sie einfach allein gelassen hatte. Aber sie waren wohl nichts anderes gewohnt. Dennoch, lieber wäre es ihr, wenn sie nicht zu dem Dieb zurückkehren mussten. Das Fluffeluff hingegen schien überglücklich zu sein, wieder bei seiner Trainerin zu sein, die sie nun noch nach Hause begleiten musste. Nachdem Larina wieder zurückgekehrt war, fragte Micah sie auch sogleich, ob sie sie nicht begleiten wollte, doch bevor sie eine Antwort erhielt, fiel Larina ihre Schwester ein, der sie wohl längst geschrieben haben wollte - oder etwas in der Art. Micah wusste nicht genau, ob Larina ihrer Schwester hatte schreiben wollen oder sich gar mit ihr treffen, auf jeden Fall holte sie ihren Viso-Caster heraus und schrieb ihrer Schwester. Micah wartete geduldig, während sie ihren Blick von Larina, die doch ein wenig panisch wirkte und dem Mädchen, die überglücklich zu sein schien, hin und her schweifen ließ. Nachdem Larina ihren Viso-Caster wieder weg gesteckt hatte, teilte sie Micah mit, dass es ihr eine Freude wäre, sie zu begleiten, was Micah wirklich sehr freute. »Prima!« sagte sie daher gut gelaunt, während sie die Schmerzen im Bauchbereich zu ignorieren versuchte. Erst das Mädchen, dann sie. Immerhin hatte sie ihr ein Versprechen gegeben! Sie musste sie also noch nach Hause begleiten. Larina aber stellte eine wirklich sehr gute Frage - die Micah leider nur mit Nein beantworten konnte. »Leider weß ich das nicht..« musste sie verlegen zugeben, woraufhin Kekona zu kichern anfing, das Mädchen sich aber augenblicklich zu Wort meldete. "Ich weiß es!" rief sie, definitiv wieder besser gelaunt als zuvor und deutete auch sogleich in eine Richtung. "Da lang müssen wir! Ich bin ganz sicher, jaaa!" bekräftigend nickte sie, das Fluffeluff noch immer fest umschlungen, als würde sie es niemals wieder loslassen wollen. Micah war sich allerdings nicht so sicher, dass das Mädchen den Weg tatsächlich kannte. Die Stadt war groß und hier her zu kommen war nicht geplant gewesen. Leider konnten sie nur hoffen, dass sie sich nicht verirren würden. Stratos City war ihr einfach viel zu groß, wirklich zurecht finden konnte sie sich hier einfach nicht. »Nun, dann werden wir dir wohl folgen müssen!« sagte Micah mit einem großen Lächeln und sehr ermutigend, woraufhin das Mädchen einma mehr nickte und auch schon voraus ging. »Ich hoffe, dass sie den Weg wirklich kennt.« flüsterte sie Larina zu - jetzt war sie zumindest nicht allein, wenn noch ein Krimineller auftauchen würde. In einer Großstadt wie dieser musste man wohl an jeder Ecke mit einem rechnen.
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Sa Jan 28, 2017 4:47 pm

Larina Selene


#028 // Micah Denario


Dass Larina nun erklärte, dass der Dank nicht für heute war, sondern für ihre Arbeit allgemein, dabei anfügte, dass sie Ranger als festen Bestandteil jeglicher Sicherheit sah, schien diese kurz zu verblüffen. Oder zumindest verschlug es ihr wohl kurz die Sprache, dass die Weißhaarige diese Meinung vertrat. Natürlich wusste sie, dass die meisten diesen Umstand als gegeben hinnahmen und nicht als Geschenk, das ihnen gemacht wurde. Bald erwiderte sie ihr aber, dass sie das freute – und dass sie hoffte, der Aufgabe gerecht zu werden. Larina lächelte.
„Ganz bestimmt – allein, dass du dir darüber Gedanken machst, lässt dich bereits besser werden.“, entgegnete ihr die Arenaleiterin also.
Daraufhin mussten sich die Anwesenden aber bereits mit den Polizisten auseinander setzen. Sie nahmen den dreisten Dieb des kleinen Pokémons in Gewahrsam, ließen sich die Personalien von Larina und Micah geben und hihelten es sich offen, sich im Nachhinein noch einmal bei ihnen zu melden. Larina erinnerte sie außerdem daran, dass es da ja noch die Pokémon dieses Übeltäters gab, die versorgt werden mussten. Das Nidoqueen und das Absol hatten Larinas Mitgefühl – sie mussten für diesen Kerl die übelsten Dinge anstellen und wurden dann einfach so als Ablenkung zurück gelassen. Tat man das jenen an, die man liebte? Am liebsten würde die Arenaleiterin die beiden ja einfach mitnehmen und in die Obhut von Leuten geben, wo sie gut aufgehoben waren. Aber darüber konnte sie nicht entscheiden …
Nun, wo das alles geklärt war, wandten sich die Weißhaarige und ihre neue Bekanntschaft, die Rangerin Micah, aber dem Mädchen zu. Dieses musste heim gebracht werden und Micah hatte gefragt, ob Larina sie begleiten wollte. Daraufhin musste die Geisttrainerin aber zuerst ihrer Zwillingsschwester schreiben, dass es bei ihr noch etwas dauern würde. Das war natürlich nur für den Fall, dass ihre Schwester schon fertig war mit dem Einkauf. Die Wahrscheinlichkeit dafür war allerdings gering … Also steckte sie den Visocaster zurück in das für das Gerät vorgesehene Fach innerhalb ihrer Tasche und gab Micah schließlich ihre positiv ausfallende Antwort. Als sie dann aber fragte, ob die Blonde den Weg kannte, gab diese zu, dass dem nicht der Fall war.
„Oh …“, erwiderte Larina nur leise, als auch bereits das Mädchen ihre Stimme erhob. Aufgeregt verkündete sie, dass sie den Heimweg kannte und da gab sie auch bereits die Richtung vor. So voller Inbrunst führte sie sie durch die Gassen von Stratos City, obwohl es eher unwahrscheinlich erschien, dass sie überhaupt wusste, wo sie waren. Larina aber brachte dieser Anblick zum Kichern. „Ja, du solltest uns den Weg weisen.“, gab sie von sich, als Micah dem Mädchen sagte, dass sie sie wohl führen musste. Kurz darauf flüsterte ihr die Blondine aber auch bereits zu, dass sie, wie arina auch, hoffte, dass das Mädchen wirklich wusste, wo es lang ging. Die Weißhaarige lächelte scheu, als sie sich langsam die Kapuze wieder aufsetzte. Nur soweit, dass man ihre Haare nur noch erahnen konnte – ihr Gesicht war noch gut zu sehen. „Nun, selbst wenn … selbst wenn nicht, so geht es ihr am Ende dennoch … deutlich besser. Es … tut ihr sicher gut.“, erwiderte sie schließlich ebenso leise. Dann ließ sie den Blick etwas schweifen. Die Gassen wurden deutlich heller und bald waren die Straßen auch voller. Die Kleine schien wohl wirklich zu wissen, wohin sie wollte – oder sie war gut darin, ihre Unwissenheit zu verstecken. Jedenfalls schien sie schon deutlich fröhlicher und weniger ängstlich zu sein. Sie erklärte ihnen auch alles, was sie sahen – dieses rote, runde Ladenschild an der einen Ecke, das war ganz sicher mal blau gewesen. Und irgendeine Frau hatte hier wohl einen Kanarienvogel, der in der Nähe des Fensters hing und jeden Tag sang. Larina erfreute es, dass das Mädchen, ihre Fluffeluff im Arm, so sorgenfrei redete und plauderte, ohne Punkt und Komma. Da fühlte Larina sich, als sollte sie auch mit Micah reden, immerhin hatten sie ja gerade eine eindrucksvolle Situation zusammen durchgestanden.
„Wie … wie bist du denn … Rangerin geworden?“, fragte sie dann also. In der Hoffnung, dass diese Frage nicht vermessen war, immerhin erzählte man ja nicht jedem von seinen Beweggründen.


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Mi Feb 15, 2017 12:18 am

Post #018 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Es war selten, dass sie für das, was sie tat, gelobt wurde - nicht einmal ihre Eltern sagten ihr, dass sie etwas gut machte. Dass sie nicht so recht wusste, wie sie nun damit umgehen sollte, war also nicht weiter verwunderlich, auch wenn es sie natürlich sehr erfreute. »Vielen Dank - das höre ich nicht oft.« sagte sie und lächelte leicht. Es gab eben doch noch Menschen, die die Arbeit eines Rangers zu schätzen wussten - nicht, dass Micah sonderlich damit angeben wollte, sich in den Mittelpunkt zu spielen war eigentlich noch nie ihre Art gewesen. Doch es war schön zu sehen, dass ihre Arbeit nicht ganz an anderen Menschen vorüber zog.
Für sie selbst war es immer wieder schön, Menschen zu helfen, so wie sie auch dem Mädchen geholfen hatte, das sie nun noch nach Hause begleiten wollte. Larina würde sie begleiten, leider hatte Micah keine Ahnung, wohin sie gehen mussten, um ihr Ziel zu erreichen. Das Mädchen mit ihrem Fluffeluff im Arm beteuerte aber, dass sie den Weg kannte und machte sich auch direkt auf den Weg. Micah war sich zwar nicht so sicher, ob die Kleine tatsächlich wusste, wo es lang ging, aber da sie ebenfalls keine Ahnung hatte, hatten sie kaum eine andere Möglichkeit, als dem Mädchen zu folgen. Und es schien ihr wirklich gut zu tun. Wie Larina bereits gesagt hatte, tat es dem Mädchen gut, den Weg vorzugeben und alles und jeden zu kommentieren. Es war überraschend, wie viel dieser junge Mensch schon über die Stadt wusste, während Micah sich eigentlich selten länger hier aufhielt. Es war eben eine große Stadt, die man nicht unbedingt kennen konnte, wenn man nicht von hier kam. Das Mädchen aber erzählte ihnen von einigen Änderungen in der letzten Zeit und von einigen Anwohnern, die wohl bekannt waren. Fröhlich war sie, nicht mehr ängstlich, während sie ihnen den Weg wies. Seltsamerweise fing Micah an zu glauben, dass das Kind tatsächlich wusste, wo es lang ging. Jedenfalls wirkte es ganz so - natürlich konnte sie ihre Unwissenheit auch überspielen, aber im Augenblick spielte das für Micah gar keine Rolle. Es machte ihr Spaß, dem Mädchen zuzuschauen und zuzuhören und auch Kekona schien belustigt über die lockere Art, die bis vor einigen Minuten noch komplett gefehlt hatte. Es schien fast, als hätte sie das Vergangene bereits vergessen - das war wohl das Vorrecht der Kinder, Negatives schnell verdrängen zu können. Erwachsene hatten daran meist doch mehr zu knacken, wie sie aus eigener Erfahrung wusste.
Um den Weg nicht ganz schweigsam zurückzulegen und nur dem Mädchen zuzuhören, sprach Larina sie letztlich auch wieder an, nachdem sie ihre Kapuze wieder aufgezogen hatte. Solange Micah ihr Gesicht noch erkennen konnte, störte sie das eigentlich wenig. Jeder hatte so seine Angewohnheiten und wer wusste schon, wieso Larina immer mit Kapuze durch die Gegend lief? Micah trug schließlich auch immer einen Schal, selbst wenn es dafür eigentlich viel zu warm war. Dass Larina jedoch ausgerechnet fragte, wie sie Rangerin geworden war, ließ Micah wieder an den Grund dafür denken, dass sie nie ohne Schal nach draußen ging. Sie bemühte sich, dieses kleine (große) Detail bei der Beantwortung der Frage nicht anzusprechen. »Wenn ich ehrlich bin, wollte ich nie Ranger werden - ursprünglich wollte ich einen Pokémon-Salon eröffnen. Meine Eltern waren aber so begeistert von meiner Schwester - sie ist auch Rangerin - dass sie mich einfach auf die Ranger-Schule geschickt haben. Ich hatte eigentlich keine andere Wahl. Und...im Laufe der Zeit habe ich beschlossen, meinen ursprünglichen Wunsch aufzugeben und bin jetzt recht froh, Ranger sein zu dürfen.« erläuterte sie und ließ dabei gekonnt aus, warum sie ihren ursprünglichen Wunsch, einen Pokémon-Salon zu eröffnen, aufgegeben hatte. Den Grund dafür musste niemand kennen und so konnte Larina vielleicht davon ausgehen, dass ihr das Rangerdasein einfach gefallen hatte und es keine weiteren Gründe gab - warum sollte sie auch von etwas Gegenteiligem ausgehen? »Und du arbeitest in dem Teehaus?« fragte sie dann noch, in der Hoffnung, dass Larina ihr ein wenig davon erzählen würde. In einem Teehaus zu arbeiten war nichts, was Micah allzu oft hörte. Die meisten wollten doch "spannendere" Berufe ausüben - womit sie keineswegs sagte, dass Teehäuser langweilig waren.
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Mo März 20, 2017 9:42 pm

Larina Selene


#029 // Micah Denario


Als Larina der Blonden gegenüber lobende Worte äußerte, entgegnete diese mit einem leichten Lächeln ihren Dank und sprach, dass sie das nicht oft zu hören bekam. Nun, Larina dachte sich, woran das lag – es war einfach zur Selbstverständlichkeit geworden, dass es auf den Straßen Menschen gab, die für Sicherheit sorgten. Und diese Selbstverständlichkeit war … schlichtweg falsch. Denn letztlich nahm man nicht einfach die Sicherheit so an, sondern auch, dass sich dafür hunderte Menschen, Fremde, für einen in Gefahr brachten, vielleicht sogar starben. Es wurden Familien und Freunde zurück gelassen – und an einem anderen Ort lachte man darüber, denn man war ja sicher und es konnte nichts passieren.
Sie senkte den Blick. Dann … sah sie lächelnd auf. Ihr Blick galt Micah – aber auch jedem anderen Ranger und Polizisten.
„Dann werde ich es … umso … häufiger sagen! Dir und … und auch jedem anderen.“, sprach sie also überzeugt und aufrichtig. Wenn sie selbst so stark wäre, dann … wäre es sicher wundervoll, so ein Leben zu führen. Am Limit, immer im Risiko, aber für andere Leute. Für Kinder und Alte gleichermaßen. Nur so konnte schließlich auch das junge Mädchen gerettet werden, oder viel mehr dessen Pokémon. Nun war es allerdings soweit, dass sie heim gebracht werden musste – und die Rangerin wusste gar nicht, woher sie stammte. Nun, das war durchaus problematisch – oder zumindest wäre es das, wenn die Kleine nicht sofort mit Stolz behauptet hätte, dass sie den Weg in- und auswendig kannte! So entschloss sich die Leiterin schließlich, Micah und das junge Ding zu begleiten. Und es stellte sich heraus, dass das Mädchen tatsächlich so einiges zu erzählen hatte. Und wohl auch wirklich den Weg kannte – umso besser! Es war schön, dass sie sich so schnell von dem Schock erholt hatte, während er Larina noch immer ein wenig in den Knochen steckte. So etwas erlebte man ja nicht alle Tage.
Jedenfalls fragte Larina schließlich nach, weshalb Micah Rangerin geworden war, wobei sie ihre Kapuze wieder hoch gezogen hatte. Und die Blondine antwortete ihr auch bald darauf.
Sie erklärte, dass sie nie hatte Rangerin werden wollen – tatsächlich wollte sie einen Salon eröffnen! Larina sah sie überrascht an. Es erschien ihr erst abwegig, aber … hm, so eine niedliche Uniform … und Pokémon schienen Micah zu mögen. Also … war es … vielleicht sogar denkbar gewesen? Aber wie sich heraus stellte, war Micahs Schwester wohl auch Rangerin und da hatten ihre Eltern wohl beschlossen, dass die Blondine diesen Weg ebenfalls einzuschlagen hatte. Doch obwohl Larina erwartet hätte, dass sie dieser Entscheidung eher mit Missgunst gegenüber stand, sprach sie davon, dass sie nun doch froh darüber war. Sie sah sie erstaunt an. Dann … ein leichtes Lächeln.
„Das ist … ein starker Charakterzug. Ich könnte das nicht.“, sagte sie da als Erwiderung. Und da fragte Micah auch bereits, ob die in dem Teehaus arbeitete. Larina nickte nach kurzem Zögern. „E-es gehört meinen … meinen Eltern. Also meiner Mutter! Meine Schwester und … ich helfen dort. Aber … Aber ich bin nicht gut darin, mit … Menschen zu … zu reden. Deshalb mache ich nur den Tee und bleibe … in der Küche.“, erklärte sie etwas verlegen, wobei sie auch kurz fort schaute. Denn … nun ja, das war ja nur die halbe Wahrheit. Sie war nun auch Arenaleiterin. Aber … konnte sie nicht einfach behaupten, dass ihr anderes Ich, Lulinto, dass die Leiterin war, während Larina einfach stumm in der Küche aushalf? Nun … zumindest hatte sie sich nicht ohne Grund unter einem Pseudonym eintragen lassen.
So hatten sie nun schon ein ganzes Stück Weg hinter sich gebracht – und schließlich schien das Mädchen ja doch noch ihr Haus auszumachen. Sie lief zumindest plötzlich schneller los und brabbelte irgendetwas, was Larina als „Zuhause“ erkannte. Sie sah Micah lächelnd an.
„Nun – dann trittst du wohl wieder in Aktion. Du solltest sie bis zur Tür bringen.“, sagte sie freundlich und zeigte, dass sie und das Echnatoll hier einfach warten würden. Das war das beste, denn viele mochten Geister nicht. Und einen Sarkophag sah man ja auch nicht alle Tage.


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Fr März 24, 2017 11:13 am

Post #019 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Für Larina schien es eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass man manchmal einfach ein Lob aussprechen musste. Es waren nicht viele dieser Meinung und umso glücklicher war Micah, dass es eben doch noch Menschen gab, die es anders sahen. Micah schenkte Larina ein ehrliches Lächeln. »Ich bin sicher, dass sich andere auch darüber freuen werden.« Immerhin war sie nicht die Einzige, die anderen half. Es war gut, dass es doch noch viele Menschen gab, die sich ohne zu zögern in Gefahr brachten, um Pokémon und Menschen zu helfen - unabhängig davon, ob sie einen Dank erhielten oder nicht. Micah sah es als ihre Pflicht an, Hilfe zu geben - und sich dabei auch so manches Mal selbst in Gefahr zu bringen. Auch jetzt war sie sich nicht sicher, ob sie sich nicht eine Rippe gebrochen hatte, denn es tat durchaus bei jedem Schritt weh. Und jetzt, da das Adrenalin ihren Körper verließ, wurde der Schmerz stärker. Andererseits konnte es auch einfach nur ein Bluterguss sein. Absol waren aber auch stark! Erst kürzlich hatte sie dieses Cerapendra angegriffen und vergiftet und jetzt dieses Absol...hätte Damon sie dabei gesehen, hätte er sie mit großer Sicherheit wieder angeschrien. Gut, dass er nicht dabei war und auch nichts davon erfahren würde.
Auf dem Weg zum Haus des Mädchens sprachen Micah und Larina über ihre Berufe und so kam es, dass Micah ihr berichtete, dass sie gar nicht Rangerin hatte werden wollen. Ihre Eltern hatten sie dazu gedrängt und jetzt wollte sie nichts anderes mehr, als Rangerin zu sein. Auch wenn ihr ursprünglicher Traum wahrscheinlich niemals ganz verschwinden würde. Ohne Taran aber wollte sie ihn auch gar nicht mehr verwirklichen, weshalb das Dasein als Ranger eben doch das war, was sie in Zukunft machen wollte. »Manches möchte man auch einfach nicht allein machen.« erwiderte sie auf Larinas Worte hin, dabei klang sie ein wenig traurig, fing sich aber schnell wieder. Sie würde nicht darüber sprechen, würde es mit niemandem teilen. Und sie hatte Kekona - ob die Familie des Strawickl noch lebte? Es war noch gar nicht lange her, dass sie sie gefunden hatte, aber von ihrer Familie war keine Spur gewesen. Ob sie tot war wusste Micah nicht, aber nun war das Strawickl ihr Partnerpokémon. Sollten sie ihre Familie aber je finden, würde Micah das kleine Wesen ohne zu Zögern gehen lassen. Pokémon gehörten den Menschen nun einmal nicht. Doch auch darüber wollte sie nun nicht weiter nachdenken. Stattdessen fragte sie Larina, ob sie in dem Teehaus arbeitete, von dem sie zuvor erzählt hatte. Diese berichtete nun, dass es ihrer Mutter gehörte und sie und ihre Schwester dort nur aushalfen. Weil Larina nicht gut darin war, mit Menschen zu reden, bereitete sie nur den Tee zu und arbeitete in der Küche. Micah war es durchaus aufgefallen, dass Larina Schwierigkeiten damit hatte, Gespräche zu führen, aber sie empfand es als überhaupt nicht schlimm. Es konnte ja nicht jeder direkt auf jeden Fremden zugehen. Eigentlich war es doch sogar ganz gut, dass man erst einmal auf Abstand ging. »Ich finde, du schlägst dich doch ganz gut! Und ich bin sicher, dass du bestimmt ganz hervorragenden Tee machst.« sagte sie lächelnd und überlegte bereits jetzt, wann sie das Teehaus denn einmal aufsuchen würde. Bestimmt war es gemütlich dort, jedenfalls stellte sie es sich so vor.

Nachdem sie eine Weile gelaufen waren, rannte das Mädchen plötzlich schneller los und brabbelte irgendetwas, das Micah jedoch nicht verstanden hatte. Sie ging aber davon aus, dass sie das Haus erreicht hatten, in dem das Kind wohnte, denn sie steuerte direkt ein Haus in der Nähe an. Was für Micah wohl hieß, das Mädchen nun wirklich endgültig nach Hause zu bringen. »Bis gleich.« sagte sie noch lächelnd zu Larina, ehe sie dem Mädchen hinter lief, gefolgt von Kekona. Am Haus angekommen musste Micah ein paar wenige Treppen steigen, was ihr doch mehr weh tat, als angenommen. Es war wahrscheinlich wirklich besser, wenn sie noch einmal zum Arzt gehen würde...nun jedenfalls klopfte sie an, das Mädchen war schon ganz aufgeregt, wieder zu Hause zu sein. Es öffnete eine junge Frau, die in Tränen ausbrach, sobald sie das Mädchen sah. "Ich habe mir solche Sorgen gemacht! Wo warst du denn?" Sie fiel ihrer Tochter um die Arme und entlockte Micah so ein Lächeln. Sie liebte es, wenn sie Menschen geholfen hatte und es ein gutes Ende nahm. Die Freude im Gesicht derer, denen sie hatte helfen können, war ihr bereits Belohnung und Dank genug. Worte oder Gegenstände konnten das nicht auffangen. "Sie hat mir geholfen! Fluffeluff wurde entführt und ich war gaaaanz traurig, aber dieser nette Ranger hat es mir zurück gebracht!" erzählte das Mädchen eifrig, woraufhin sich die Mutter zu Micah wandte und sie dankbar ansah. Vielen, vielen Dank! Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll! Möchten Sie Geld oder..oder vielleicht etwas anderes?" »Nein nein, nichts dergleichen. Ich bin nur froh, dass es ihr gut geht - und dem Fluffeluff natürlich. Und dass sie wieder sicher zu Hause ist.« Sie lächelte die junge Mutter an, die sie dankbar ansah und dann sogar aus heiterem Himmel umarmte. Micah musste sich wirklich zusammenreißen, um sich die Schmerzen nicht ansehen zu lassen. Ihr folgendes Lächeln war leicht gequält, doch die Mutter bemerkte das glücklicherweise nicht. Dankend verabschiedete sie sich und ging mit dem Mädchen in das Haus hinein. Micah hingegen schritt die Treppen langsam wieder hinab, wobei sie einen besorgten Blick von Kekona erntete. Allerdings ignorierte sie diesen gekonnt. »Möchtest du vielleicht noch etwas essen gehen?« fragte Micah Larina dann, als sie bei ihr angekommen war. Micah fand es doch sehr schaed, wenn sich die Wege der beiden jetzt schon trennten. Außerdem hatte sie wirklich starken Hunger. Seitdem sie aus dem Krankenhaus entlassen worden war, hatte sie nichts mehr gegessen. Damon hatte sie zwar zu einem Essen eingeladen, doch dann war die Mission dazwischen gekommen und nun, einige Stunden später, konnte sie nicht behaupten, keinen Hunger zu haben. Vielleicht ging es Larina ja ähnlich? Der Arzt konnte da durchaus noch eine Weile warten, denn Micah wusste genau, wenn sie erst einmal beim Arzt sitzen würde, würde sie eine ganze Weile wieder kein Essen sehen. Und darauf konnte sie getrost verzichten. Auch Kekona hatte Hunger - zeigte dies aber noch nicht, da sie eher der Meinung war, dass Micah sich zunächst untersuchen lassen sollte.
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Mo Apr 17, 2017 7:11 pm

Larina Selene


#030 // Micah Denario


Micah lächelte, als Larina äußerte, dass sie am liebsten jedem Gesetzeshüter eine Aufwartung machen wollte. Sie sagte sogar, dass sich gewiss auch andere darüber freuen würden. Larina lächelte verlegen. Sie wollte gerne, dass sich jeder wert geschätzt fühlte – immerhin taten sie alle etwas wichtiges für den Frieden der Welt.
Während sie dem Mädchen durch die Stadt folgten, dachte Larina immer mal wieder daran – wie solche Menschen wohl dachten? Ob es eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen allen gab? Was waren die größten Unterschiede? Larina musste noch vieles lernen – aber auch wenn sie es kaum leiden mochte, unter vielen Menschen zu sein, so beobachtete sie sie doch gerne aus der Stille heraus. Sie alle waren so … verschieden. Und deshalb auch alle wertvoll. Jeder erzählte eine andere Geschichte, jeder legte einen anderen Stein zum Pflastern des Weges der Menschheit.
Sie sah zu Micah – sie sagte auf ihre Worte hin, dass man manche Dinge eben nicht allein machen wollte. Welche Geschichte sich wohl hinter der Rangerin verbarg? Ihre Stimme klang traurig – ihr musste schlimmes widerfahren sein. Larina schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln.
„Egal was war – Kekona ist jetzt … sicher für dich da. Du hast eine … eine neue Bestimmung gefunden.“, sprach die Weißhaarige – sie wollte gerne, dass die Blonde sich besser fühlte. Und so, wie sie das Strawickl ansah, bedeutete es ihr ja ohnehin viel. Larina jedenfalls entschied, dass sie nicht weiter nachhaken würde – egal, was geschehen war, es war Micahs Geschichte und die musste sie alleine erzählen. Solange sie das nicht wollte oder konnte, sollte man die Blonde auch niemals dazu zwingen.
Schließlich lenkte sie das Thema aber ohnehin auf etwas anderes – sie fragte nämlich nach dem Teehaus. Larina erklärte, dass es ihrer Mutter gehörte und sie und ihre Zwillingsschwester aushalfen – Lumina im Teehaus an sich, Larina nur in der Küche. Auf Micahs Entgegnung hin errötete die Arenaleiterin leicht.
„D-d-danke …“, sagte sie zuerst. „I-ich bereite gerne … Tee. Es entspannt mich.“, ging sie dann schmunzelnd darauf ein. Sie musste nur daran denken, dann ging es ihr schon ein klein wenig besser. Und die Aromen hatte sie irgendwie auch alle stets in der Nase. Jeden Schritt hatte sie vor Augen, jeden Namen. Und bald würde sie auch wissen, zu welchem Tee welches Gebäck gereicht wurde, sobald sie sich erst damit beschäftigt hatte!
Nun aber gelangten sie beim Haus des Mädchens an – und Larina ließ Micah den Vortritt. Sie würde warten – und sie drehte sich auch etwas fort, denn sie wollte die Rangerin ja nicht anstarren. Also sah sie zu Ame. Das Echnatoll gab aufmunternde Geräusche von sich – oder lobende? Nun, das Gespräch mit Micah war eindeutig als Erfolg zu bezeichnen. Sie lächelte – wenn es so weiter ging, konnte sie vielleicht doch irgendwann richtig im Teehaus helfen. Und vielleicht brauchte sie dann Lulinto Baku nicht mehr …
Sie hörte eine Tür ins Schloss fallen und nahm dies als Zeichen, sich umzudrehen – Micah kam eine Treppe herunter. Als sie bei ihr ankam, lächelte die Rangerin gequält. Larina sah sie besorgt an – war die Verletzung doch schlimmer, als sie zugeben wollte?
„Willst du … willst du nicht erst zu … einem Arzt?“, stellte die Leiterin eine Gegenfrage, als Micah essen gehen wollte. Larina hatte schon irgendwie Hunger … aber sie wollte nicht, dass sich Micah übernahm! „Wenn … wenn es dir nicht so gut geht … I-ich will nicht, dass es schlimmer wird …“, fügte Larina also hinzu, was wohl auch Kekona so nur unterstreichen konnte. Dem Blick des Strawickls nach zu urteilen, dachte es wohl genauso. „D-danach können wir ja etwas essen gehen! E-egal wo …“, schlug Larina also vor. Sie überlegte kurz. „Aber … aber wenn du nichts willst, dann kann ich … mir das auch ansehen.“, meinte sie dann. „Ich habe … ein … ein eidetisches Gedächtnis – i-ich erinnere mich an alles, was ich … gesehen oder gelesen habe. Ich habe schon ein paar W-Wunden behandelt. V-vielleicht reicht das ja …“, erklärte sie. Vielleicht mochte Micah keine Ärzte – Larina konnte es nur zu gut nachfühlen, wenn man etwas par tout nicht leiden mochte. Und das kam ja auch bei anderen vor, nicht nur bei ihr!


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Mo Apr 24, 2017 9:39 am

Post #020 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Ja, dass Kekona an ihrer Seite war, war wirklich eine große Erleichterung. Sie arbeiteten gut zusammen und konnten einander vertrauen. Und das war etwas, das wirklich besonders wichtig war. »Ja, da...hast du wahrscheinlich recht.« erwiderte sie und lächelte leicht. Ihr kleines Fukano vermisste sie trotzdem jeden Tag aufs Neue. Was aber wahrscheinlich normal war, wenn man einen Verlust erlitten hatte, nicht wahr? Vielleicht würde es ja irgendwann besser werden. Auch wenn Micah das stark bezweifelte. Ohne es zu merken, umfasste sie das Ende ihres Schales, als würde sie sich daran festhalten wollen. Und in gewisser Weise war das auch so. Glücklicherweise fand Micah Ablenkung in ihrer Arbeit und in Gesprächen mit Menschen wie Larina. Sie sprachen auch über die Arbeit im Teehaus und Micah kam nicht umhin, Larina ein Lob auszusprechen, auf das hin sie leicht errötete und ihr dann mitteilte, dass die Zubereitung von Tee sie entspannte. Es mochte vielleicht seltsam sein, aber jeder hatte doch so etwas, worin er sich fallen lassen konnte. Bei dem einen war es das, bei dem anderen etwas anderes. Micah kochte beispielsweise sehr gern. »Es ist schön, wenn man etwas gefunden hat, bei dem man entspannen kann.« Ablenkung brauchte wohl jeder irgendwann mal und wenn es dann etwas gab, das man gern machte, war das doch umso besser!

Schließlich hatten sie das kleine Mädchen wieder nach Hause gebracht, worüber die Mutter natürlich überglücklich war. Sie wollte Micah irgendwie belohnen, die das jedoch ablehnte und nun wieder zu Larina gegangen war. Sie wollte etwas essen, hatte Hunger - auch wenn ihr die Seite noch stark weh tat. Aber um Arceus Willen, sie wollte nicht schon wieder ins Krankenhaus! Leider schien Larina bemerkt zu haben, dass ein Besuch beim Arzt zunächst wahrscheinlich sinnvoller war - dabei wurde sie von Kekona unterstützt, die einen bösen Blick von Micah erntete. Vermutlich war es doch ohnehin nur eine Prellung! Ihr Hintern tat schon gar nicht mehr weh, ihr Rücken ebenso wenig - es war nur die verfluchte Seite, die ihr bei jedem Schritt einen kleinen Stich versetzte. Hoffentlich war keine Rippe gebrochen...»Es geht schon.« versuchte sie Larina also davon zu überzeugen, sagte aber zumindest mit keinem Wort, dass ihr tatsächlich überhaupt nichts fehlte. Das hatte sie noch bei Damon und dem Cerapendra versucht...aber das war ja wohl wirklich schlimmer gewesen! Das, was sie jetzt plagte, war nichts weiter als eine kleine Verletzung. Im Vergleich zur Vergiftung jedenfalls. Larina ließ allerdings nicht so wirklich locker - und schlug dann tatsächlich vor, es sich selbst einmal anzuschauen. Sie hatte ein eidetisches Gedächtnis und konnte sich daher alles merken, was sie gesehen hatte. Micah grübelte, während sie Larina unsicher ansah. Nun, sie war kein Arzt, richtig? Sie würde sie sicher nicht irgendwo festhalten und sie würde sie sich auch sofort anschauen, statt sie stundenlang warten zu lassen. Und sie war eine Frau, kein Mann, weshalb das für sie eigentlich auch kein Problem darstellte. Blieb nur die Frage, was passierte, wenn es doch schlimmer war, als nun angenommen? »Na gut, in Ordnung.« entschloss sie sich dann doch zu sagen und erntete ein bestätigendes Nicken ihres Partnerpokémon. Manchmal konnte dieses Strawickl doch sehr streng sein! »Aber nicht auf offener Straße.« Darauf würde sie bestehen! Da es in der Nähe aber auch keine Toilette gab, lief sie einfach in die nächste Häuserecke, wo sie auch niemand würde sehen können - außer jemand bog genau in dem Moment in die Sackgasse ein, was allerdings irgendwie eher unwahrscheinlich war, zumal auf der Straße zur Zeit auch kaum etwas los war. Als Larina dann nah genug war, zog sie ihre Jacke aus - was an sich schon nicht gerade schmerzfrei funktionierte - und zog dann ihr T-Shirt soweit hoch, dass man Bauch und Rippenbereich gut erkennen konnte. Auf der linken Seite lief die Haut bereits lila an, mehr war von außen jedoch nicht zu erkennen.
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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam So Mai 14, 2017 12:50 pm

Larina Selene


#031 // Micah Denario


Larina hatte geäußert, was sie von der Beziehung zwischen Kekona und Micah hielt – oder viel mehr, dass sie sich sicher war, dass das Pokémon auf Micah Acht gab. Die blonde Rangerin stimmte ihr letztlich zu, lächelte sogar, was auch Larina lächeln ließ.
Schließlich dankte die Leiterin der Rangerin für das kompliment und fügte erklärend hinzu, dass das Zubereiten von Tee ihr zur Entspannung verhalf, wobei Micah wiederum nur äußerte, dass es schön war, dergleichen für sich zu finden. Larina nickte daher bekräftigend – es war nämlich absolut richtig. Gerade für die Weißhaarige gab es da nicht viel. Dank ihren Zwängen brachte sie mehr aus der Ruhe, als es Dinge gab, die sie entspannend fand. Unordnung machte sie verrückt, wenn etwas nicht strickt nach ihren Vorgaben ausgerichtet war, galt das gleiche. Mit Menschen zu reden fiel ihr schwer, Menschenmassen waren eine schiere Folter und Feuerpokémon … naja, daran wollte sie lieber gar nicht erst denken. Jetzt war sie jedenfalls froh, dass sie sich in Micahs Nähe halbwegs entspannt zeigen konnte!

Sie atmete dennoch einmal durch, als die Rangerin das Mädchen zur Tür brachte. Sie wollte lieber mit etwas Abstand warten und bald war die Rangerin samt ihres Partnerpokémons auch schon wieder bei ihr und Amenophis. Larina entging dabei allerdings nicht, dass Micah offenbar größere Schmerzen hatte, als sie zugeben wollte und als sie etwas essen gehen wollte, musste Larina wirklich etwas dagegen einwenden. Da ihr aber schnell auffiel, dass die Blondine wohl wenig Lust auf einen Arztbesuch hatte, so schlug die Weißhaarige vor, es sich selbst anzusehen. Sie war zwar keine Ärztin – und hatte niemals vor, eine zu werden –, aber letztlich ließ sich ja sagen, dass ihr eidetisches Gedächtnis in solchen Angelegenheiten und vielen weiteren Momenten eine wahre Wunderwaffe war. Und zu ihrer großen Überraschung stimmte Micah sogar zu! Larina nickte – und folgte ihr dann in eine Gasse. Als die Blondine dann so einfach ihr Shirt hoch zog, zuckte Larina kurz zusammen – in der Öffentlichkeit, wie mutig! Sofort entledigte sie sich ihres Umahngs, wodurch ihre Haare nun vollends in all ihrer Länger über ihre Schultern fielen, und gab diesen Amenophis.
„Ame, halt das doch bitte hoch.“, sagte sie, woraufhin das Echnatoll zustimmend brummte, sich positionierte und mit dem Umhang den Blick in die Gasse nun vollends versperrte. Nur, weil sie ohnehin dunkel war, musste Larina ja nicht das Risiko eingehen, dass irgendjemand wegen ihr die blank ziehende Micah sah – auch, wenn es sich nur um Bauch und Rippen handelte. Larina nickte dann kurz und beugte sich etwas vor – allerdings konnte sie nicht gerade viel erkennen. „Ame – kannst du mir noch einmal aushelfen?“, fragte sie daher – woraufhin das Echnatoll die Attacke Blitz einsetzte und so für ausreichend Licht sorgte. „Danke!“, dankte die Leiterin also und besah sich alles noch einmal.
Die besagte Stelle war blutunterlaufen und wirkte geschwollen. Larina berührte sie sacht – warm war sie auch. Das Hämatom war ziemlich groß – sicher war sie direkt vom Absol getroffen worden, denn vorher hatte die Blondine nicht verletzt gewirkt. Larina nickte, stumm für sich, während sie alles noch einmal durchging, was sie wusste. Dann taste sie noch einmal ab, beobachtete, wie Micah wann zusammen zuckte, um es genau einordnen zu können. Sie wollte der Rangerin nicht weh tun, allerdings würde ihr auch nicht geholfen sein, wenn sie zimperlich war. Schließlich nickte Larina.
„Okay, also ich denke nicht dass deine Rippen gebrochen sind. Aber so dunkel, wie alles verfärbt ist und auch wegen der Schwellung, denke ich, dass du neben einer ordentlichen Prellung vermutlich einige Muskeln überdehnt hast. Dein Zwerchfell ist sicher auch in Mitleidenschaft gezogen – wenn dir das Atmen schmerzt, sollte das der Grund dafür sein. Warte eben – ich habe immer ein wenig Verbandsmittel dabei.“, erklärte sie ihre Erkenntnis und zückte kurzerhand eine kühlende Salbe aus ihrer Tasche. Die schmierte sie vorsichtig auf das Hämatom, ehe sie sich daran machte, alles unter einem Verband zu verstecken. „Du solltest später aber dennoch noch einmal zu einem Arzt gehen. Da ich mir jetzt aber … keine größeren Sorgen machen muss, denke ich, spricht nichts dagegen, wenn wir etwas essen.“, fügte sie dann schmal lächelnd hinzu. „Es gibt in einigen Läden sehr gute Kräuterumschläge! Die haben mir mal geholfen als ich …. schwer verwundet war. Sie kühlen und wirken schmerzlindernd. Wenn du willst, schreibe ich dir auf, wie sie heißen und wo du sie findest?“, schlug die Weißhaarige dann noch vor, während sie Micah in die Jacke half und dann selbst ihren Umhang wieder aus den Händen des Echnatolls nahm, um ihn sich selbst überzuwerfen.


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Re: Slim Street

Beitrag von Micaham Mo Mai 15, 2017 10:40 am

Post #021 ღ Slim Street ღ Stratos City ღ Larina

Es mochte vielleicht ungewöhnlich sein, in aller Öffentlichkeit sein T-Shir hochzuziehen, aber in dieser Gasse sah sie hoffentlich niemand - jedenfalls hoffte Micah das. Da war es kein Problem, ihren Bauch zu zeigen, zumal sie ihre Kleidung auch nicht weiter auszog. Larina war trotzdem so freundlich, ihren Umhang als Sichtschutz zu verwenden. Dadurch fielen ihr ihre langen Haare erstmalig offen über die Schulter und Micah konnte sie betrachten, wie sie war. Larina war hübsch, wie sie fand, aber es gab sicher irgendeinen Grund, warum sie diesen Umhang trug. Vermutlich, weil sie schüchtern war - jedenfalls nahm Micah das an. Da sie sich nun allerdings auch um ihre Seite kümmerten, blieben ihre Gedanken nicht lange daran hängen. Larina betrachtete ihre Seite und da sie wohl nicht allzu viel erkennen konnte, bat sie ihr Pokémon abermals um Hilfe. Dieses setzte Blitz ein und erhellte die Gasse, woraufhin Micah kurz blinzeln musste. Damit hatte sie eben einfach nicht gerechnet, aber schon nach wenigen Sekunden war alles wieder in Ordnung. Jedenfalls was das Licht betraf, denn als Larina anfing, ihre Seite abzutasten, zuckte Micah unwillkürlich zusammen. Sie selbst hatte ihre Seite noch nicht angeschaut und irgendwie hatte sie auch keine sonderlich große Lust darauf, denn sie befürchtete, dass ihr nicht gefiel, was sie sehen würde. Sie biss stattdessen die Zähne zusammen und ließ Larina machen, damit sie von ihr hoffentlich zu hören bekam, dass es doch gar nicht allzu schlimm war. Gut, die Schmerzen sagten ihr zwar etwas anderes, aber man konnte doch hoffen, nicht wahr?
Als Larina dann zu sprechen begann, hörte Micah aufmerksam zu. Dass nichts gebrochen war, war doch schon einmal ein gutes Zeichen! Als ihr Gegenüber dann aber die dunkle Färbung und die Schwellung erwähnte, sah Micah doch unwillkürlich auf ihren Bauch hinab - und erschrak. Die Seite war tatsächlich stark geschwollen und extrem dunkel verfärbt. Nun, es war eben ein direkter Treffer eines Ruckzuckhieb gewesen. Und zwar nicht von einem kleinen Dedenne, sondern von einem Absol, das schon von sich aus eine gewisse Stärke besaß. In letzter Zeit schien sie wohl irgendwie Pech zu haben...dazu kam ein leichter Schmerz beim Atmen, an den sie sich mittlerweile aber schon irgendwie gewöhnt hatte. Mit dem Atmen aufhören konnte sie schließlich schlecht, insofern musste sie da wohl einfach durch. Prellung, Überdehnung, angegriffenes Zwerchfell...nun, es gab Schlimmeres! Jedenfalls versuchte sich Micah das einzureden. Als Larina dann meinte, sie hätte sogar Verbandszeug dabei, war Micah doch froh, dass sie es sich zumindest mal angeschaut hatte. »Danke.« sagte sie, noch bevor die kühlende Salbe aufgetragen wurde. Sie war wirklich dankbar, dass Larina sich das einfach so angeschaut hatte und im Endeffekt war sie froh, dass die Salbe aufgetragen wurde, die das Ganze doch ein wenig linderte. Nicht viel, aber es kühlte zumindest etwas, was doch auch schon viel Wert war. Eigentlich hätte sie es wohl gleich zu Anfang kühlen müssen...aber da war sie beschäftigt gewesen! Ähnlich wie bei dem Gift, das sich in ihrem Arm ausgebreitet hatte. Ohne Damon wäre sie wahrscheinlich tot und mit Larinas Hilfe wurde die Prellung nun auch versorgt. Ohne Hilfe...Micah wollte darüber nicht weiter nachdenken. Es war schön, dass es Menschen gab, die Fremden halfen, obwohl sie einen gar nicht wirklich kannten - unabhängig davon, dass manche freundlicher waren als andere. »Werde ich!« versicherte sie Larina, nachdem diese mit dem Verband fertig war. EInen Arzt aufzusuchen war leider Arceus' keine schlechte Idee. »Das wäre wirklich sehr nett! Vielleicht kann ich mir dann solche Kräuter besorgen. Ich brauche etwas derartiges sicher noch öfter.« sagte sie und lachte leicht auf, woraufhin sie allerdings direkt auch wieder das Gesicht verzog. Lachen war momentan wohl keine so gute Idee. Sie zog ihr T-Shirt wieder herunter und ihre Jacke an, die nun auch wieder den Verband um ihren Arm verdeckte, unter dem sich noch eine kleine Naht befand. Arceus sei Dank war die nicht auch noch wieder aufgegangen! Sie fragte sich, was Larina wohl zugestoßen war, dass sie so schwer verwundet gewesen war. Sollte sie nachfragen oder es lieber auf sich beruhen lassen? Im Grunde kannten sie sich ja kaum. »Kennst du denn einen schönen Ort, wo man gut essen kann?« fragte sie da lieber, da sie nicht wusste, ob sie mit der anderen Frage nicht eher einen wunden Punkt treffen würde. Und vielleicht reichte es nun auch mal, an schmerzhafte Erfahrungen erinnert zu werden. Wenigstens war Kekona nun wieder zufrieden - offenbar war sie nun auch bereit dazu, etwas essen zu gehen.

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Re: Slim Street

Beitrag von Larinaam Do Jun 15, 2017 7:55 pm

Larina Selene


#032 // Micah Denario


Nun, die Weißhaarige hatte gewiss nicht damit gerechnet, dass Micah ihr die schmerzende Körperstelle auf offener Straße zeigen würde – umso besser war es natürlich, dass Larina da mit ihrem Umhang zumindest für ein wenig Privatsphäre sorgen konnte. Amenophis machte seinen Job jedenfalls gut und hielt den Umhang so, das kein Passant etwas würde erkennen können. Perfekt also!
Dass Micah sie kurz musterte, entging der Arenaleiterin indes, da sie sich direkt auf den Schmerz konzentrierte, der die Rangerin plagte. Sie musterte alles, tastete ab und ging das Archiv in ihrem Kopf durch. Sie wusste nicht nur, was sie gesehen, gelesen und gehört hatte, sondern auch, wann das gewesen war. Eigentlich gar nicht so wunderbar, denn viele andere Dinge mussten darunter leiden. So hatte man es ihren Eltern zumindest erklärt – ihr eidetisches Gedächtnis war der Grund dafür, dass sie Probleme mit dem Zwischenmenschlichen hatte. Und tatsächlich würde sie es sofort hergeben, wenn sie dann einfach … mit weniger Angst durch die Straßen gehen und ihr Zimmer einmal auch unordentlich zurücklassen konnte. Aber ihre Zwangsstörungen und Phobien verhinderten dergleichen tagtäglich.
Nun aber musste sie sich auf andere Dinge konzentrieren – und schnell konnte sie dann Entwarnung geben. Gebrochen war gewiss nichts, dennoch musste Micah sich schonen. Sie machte sich sofort daran, mit ihrem Verbandszeug die Stelle zu versorgen, sodass die Rangerin wenigstens in Ruhe Essen gehen konnte. Einen Rat, dennoch zu einem Arzt zu gehen, konnte sie sich aber nicht verkneifen – auch, wenn sie selbst auch niemals zu einem Arzt ging. Nur deshalb las sie dergleichen überhaupt, um das meiste selbst erkennen und behandeln zu können – so würde sie sich niemand fremdes offenbaren müssen …
Aber zumindest Micah versicherte der Hellhaarigen, dass sie noch einen Arzt aufsuchen würde. Larina nickte also zufrieden und schlüpfte wieder in den Umhang, sobald Micah selbst wieder eingekleidet war.
„Ich werde dir die entsprechenden Adressen gerne aufschreiben, sobald wir etwas gegessen haben. Du musst ja nach der Aktion auch wirklich hungrig sein!“, versprach Larina dann ihrerseits bezüglich der Kräuterumschläge. Die blonde Rangerin, deren Pokémon offenbar deutlich zufriedener wirkte, fragte da auch shcon, ob Larina hier einen guten Platz für ein solches Essen kannte. Die Weißhaarige überlegte kurz, während sie die Kapuze wieder ein wenig überstreifte. „I-ich gehe … gewöhnlich nicht auswärts essen …“, gab sie dann kleinlaut zu. „Aber meine Schwester hat hier … ein Café gelobt. Ich kann mich an ihre Beschreibung erinnern und uns hinführen, wenn du willst?“, schlug sie dann aber vor. Lumina hatte mal von diesem Café namens Ottimamente geschwärmt und ihr in allen Einzelheiten dargelegt, wie man dorthin kam, was es dort zum Essen gab und wie die Einrichtung zu beschreiben war. Sie lächelte wieder ein wenig scheuer, bevor sie sich in die entsprechende Richtung wandte, nachdem Micah zustimmte. Dann machten sie sich auch bereits gemeinsam auf den Weg.

Tbc: Café Ottimamente (+Micah)


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