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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

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Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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✗ 03.03.2016 | Yoshi nur noch im Hintergrund
Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

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Passend zur Adventszeit könnt ihr jeden Tag ein Türchen in unserem Adventskalender öffnen. Was sich wohl dahinter verbirgt?

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Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

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Trend Street

Beitrag von Lawrenceam Mi Jul 01, 2015 7:40 pm

Trend Street
Eine recht belebte Straße, die besonders durch die Bäume am Rande geprägt wird. Besonders bekannt ist sie für den kleinen Eisladen, für dessen berühmtes "Stratos-Eis" die Kunden von Frühling bis Herbst Schlange stehen. Auch findet man hier das Atelier der Stadt, in dem zahlreiche Kunstwerke zur Schau stehen.

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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Mo Jul 13, 2015 4:22 pm

Firstpost

Quest "Style up"


Wenn es eine Stadt in Einall gab, welche bei der realitätsfernen Rika auf Sympathie stieß, dann war dies Stratos City. Die hohen Gebäude, der eher geringere Naturanteil, die dumm glotzenden, hetzenden Angestellten, über welche man sich innerlich lustig machen konnte, während sie peinlich ausschauend die Beine in die Hand nahmen und nicht zu vergessen, jene zahlreichen Elektronikgeschäfte. Natürlich waren die drängenden Menschenmassen mehr als nur nervig, doch wenn man sich fälschlicherweise in einen Rollstuhl setzte und ohne Reue einen auf "Krüppel" - wie die Dame jene Menschen so liebevoll benannte - machte, konnte man Zeuge davon werden, wie sich die Menschen mal wieder an ihre lächerlichen Moralvorstellungen klammerten und für einen Platz machten, wohin man auch rollte. Ja nicht ein mal anstoßen wagten sie, als hätte die punkig aussehende, junge Frau in jenem Gerät für eigentliche Laufbehinderungen die Pest im Schlepptau. Rika selbst sollte dies nur Recht sein. Diese Idioten weckten nicht ein mal annährend ihr Interesse. Der kleine Plastikbeutel, welchen sich mit der einen Hand fest umklammert auf dem Schoß hielt jedoch schon. Immerhin stellt sich bei jedem Schritt, welchen sie außerhalb ihres Computerraumes im Hauptquartier der Taijitu Organisation tätigt, die Frage was um alles in der Welt die Hackerin dazu veranlasst hatte ihre sichere Höhle zu verlassen. Nun in jenem Fall handelte es sich zweifellos um Computerkram. Technisches Equipment befand sich in jenem kleinen Beutel, welchen sie so eben aus einer als Bürogebäude getarnten Basis der Kriminellen Bande geholt hatte. Weshalb jene Aufgabe nicht von irgend einem Handlanger übernommen wurde? Weil die schwarzhaarige nach wie vor nichts davon hielt, unwissenden "Blödis" Dinge in die Hand zu drücken, welche für sie von höchster Wichtigkeit waren. Und als die junge Dame im Schatten eines auf der Trend Street stehenden Baumes halt machte und sich den Plastikbeutel grinsend gegen die blasse Wange rieb, erkannte man auch von welcher Wichtigkeit. Nawwww endlich! Mami braucht ihr Equipment. Ich hab euch sooooo lieb, ja! Währenddessen öffnete die offiziell als Verrückt erklärte, ehemalige Ichibanme eines ihrer türkisfarbenen Äuglein und starrte in eine kleine Gruppe von vorbei gehenden Leuten, welche sie ansahen, als trage sie einen großen Hexenhut, auf welchem stand "BITTE ANGLOTZEN". Einem der verwundert drein schauenden Berufstätigen, streckte die Göre frech ihre Zunge heraus, während sie mit einem Knopfdruck den Hightech Rollstuhl zum weiterbewegen brachte. Als ob sich Rika die Mühe macht, eines ihrer Körperteile in Bewegung zu setzen, damit eine Geschwindigkeitsaufnahme erfolgt. Was schauen die denn alle so blöd.... nie eine Verbrecherin auf Rollen gesehen dachte sie sich empört und spielte einen Moment mit dem Gedanken eines ihrer Pokemon heraus zu holen, welche sie bei jenem städtischen Trubel absichtlich im Ball gelassen hatte und diese dann auf die Bevölkerung zu hetzen. Aber das würde wohl kaum der Anweisung des "unauffällig bleiben" folgen, welche das Elite Mitglied vom obersten Boss erhalten hatte. Und außerdem war "R" ja schon auffällig genug, mit ihrem gesamten Erscheinungsbild, auch wenn sie sich am heutigen Tage tatsächlich etwas zusammen zu reißen schien. OH GEIL EIS ULULULUL brachte sie plötzlich lautstark hervor, als die hübschen Augen den Eis Stand erblickten, welcher sich einige Meter weiter aufbaute. Ja.... so viel zum zusammenreißen. Doch aus der leckeren Stratos Spezialität wurde wohl nichts, da sich urplötzlich eine junge, blauhaarige Frau vor der Kriminellen aufbaute, welche aussah, als hätte man sie flott in den Farbtopf getunkt und danach heraus gezogen. Rika hätte sie fast umgefahren - nicht das dies für die Dame ein Problem dargestellt hätte - nur waren ihr 2 Jahre hinter Gittern eigentlich ein für alle Mal genug. So stoppte sie abrupt und blickte die augenscheinliche Designerin vor ihr desinteressiert an. "Aha!" brachte diese im Tonfall einer Mutter hervor, welche so eben ihr verschwundenes Kind beim heimlichen Süßigkeitenkauf entdeckt hätte. In Rika machte sich ein ungewohnt unwohles Gefühl breit. War sie da auf jemanden gestoßen, welcher einen noch größeren Knall hatte, als sie selbst? Scheiße man... wie siehst du denn aus? Als wär en`Törtchen explodiert gab die Kriminelle in spöttischem Tonfall von sich. Hatte sie doch keine Ahnung, wie schnell ihr das freche Grinsen noch vergehen würde. Und als ob sie Rikas Worte zuvor überhört hätte, schüttelte die junge Frau bedächtig ihren Kopf und zauberte ihrer Gegenüber somit eine Mischung aus Fragwürdigkeit und Langeweile aufs von Augenringen gezierte Gesicht. Und plötzlich begann ein Redeschwall, welchem selbst die Computerspezialistin und selbsternannte Meisterin im Schnellsprechen nur mit Mühe folgen konnte. "Ach herrje! Das ist schrecklich! Furchtbar! Wie ein Unfall! Man will nicht hinsehen, aber man muss einfach! Wie kannst du in diesem Fummel nur herumlaufen? Schämst du dich nicht? Du bist eine wandelnde Modesünde. Sag nichts! Jemand, mit meinem Sinn für Ästhetik, muss dir auf die Sprünge helfen. Komm mit!" Rika sah sie mit großen Augen an. Ähhhhh..... bist du psychisch irgendwie behi... Doch weiter kam sie gar nicht, da schnappte sich das Modepüppchen schon kurzerhand ihren Rollstuhl und raste mit Weltmeisterschaftsgeschwindigkeit auf ein kleines, pink-blau gestrichenes Geschäft zu, allem Anschein nach neu eröffnet und Rika welche noch damit beschäftigt war bloß ihren Plastikbeutel mit den wichtigen Utensilien festzuhalten und zu registrieren was da vorging (und was diese blöde Kuh so eben zu ihr gesagt hatte) als sie auch schon im Laden saß. Ohne ein Wort zu sagen schloss diese Psycho-Tussi kurzerhand die Tür und ging flink ins Nebenzimmer, anscheinend um irgendetwas zu holen. Was in Allys Affenarschnamen geht hier vor? meinte die sonst so schlagfertige Hackerin verwundet und wollte gerade schon zum Ausgang fahren als ihr Blick auf ein sonderbares Shiny-Feelinara viel. Dieses blickte den Gast an, als erhoffe es sich Kekse und Streicheleinheiten und gab einen quitschenden Ton von sich, was von der "Gefangenen" jedoch in einem angewiderten Blick erwidert wurde. Ihhhh... Kusch.... geh weg.... Gerade als das Vieh sich um Rikas Fuß schlängelte und die schwarzhaarige mit hinterhältigem Gesicht zum Tritt ansetze, kam dieses verrückte Modepüppchen rein, brabbelte irgendetwas auf französisch und verdonnerte das Feelinara damit wohl zum Rückzug. Beim Gedanken daran mit der blauhaarigen zusammen leben zu müssen, tat das Feen Pokemon der jungen Frau schon fast leid.... wenn sie nur Gefühle wie Mitleid empfinden könnte. "Du, mein lieber modischer Totalunfall, befindest dich hier im Perfekt Style! Und ich, die liebe Madame Philine habe mich dazu herabgelassen, dich von deinem sündhaften Äußerem zu befreien". Rika zog genervt eine Augenbraue hoch und setzte desinteressiert zum Abgang an Wtf... Doch abermals kam sie nicht sonderlich weit, da die blauhaarige reflexartig den Rollstuhl festhielt und Rika mit einer Kraft, welcher man der schlanken Figur jener anscheinend aus Kalos stammenden Frau kaum zugetraut hätte, in die Umkleide drängte. Und die folgende Stunde darauf erklang aus dieser Gefluche und Drohungen seitens Rika, sowie modische Standpauken der Designerin und ständiges aufquitschen des Feelinaras, wenn sie ihrer Besitzerin bei einem neuen Stück zustimmte. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber - ICH WILL EINEN ANWALT" schrie die junge Frau, setzte zweimalig zu einem Fluchtversuch an, doch entkam nicht und an ihre Pokemonbälle gelang sie ebenfalls nicht, während die blauhaarige ihr die Sachen auszog und sie in irgendwelche Fummel steckte. Dabei blieb Rika ein Blick in den Spiegel durchgängig verwehrt. Nach einem gefühlten Jahrhundert, wurde sie mit großer Begeisterung der Designerin endlich heraus geschoben. Das der blauhaarigen nicht aufgefallen ist, dass es sich bei Rika keineswegs um eine Rollstuhl angewiesene Person handelte, da sie während der Tortur öfters nach dem bunt geschminkten Gesicht der Französin getreten hatte, war wohl darauf zurück zu führen, dass ihre Seele völlig bei der Einkleidung Rikas aufgegangen war. Wie die Reaktion Philines wohl abgelaufen wäre, hätte man ihr gesagt, dass es sich bei ihrer ersten Kundin um eine hoch gefährliche Cyberkriminelle handelt, welche dazu noch Mitglied in einer Verbrecher Elite war. Anscheinend zufrieden mit ihrem Werk, schob die Dame jene schwarzhaarige nun zum Spiegel. Rika selbst machte den Eindruck, als wolle sie einfach nur noch raus. Von wegen Stratos war ne tolle Stadt! "So meine Liebe, nun wirst du den positiven Schicksalsschlag deines Lebens erfahren und das alles - umsonst! Ist das nicht toll?" Und in jenem Moment führt sie die Hackerin zum Spiegel um dieser einen Blick auf folgende Missetat zu gewähren. Rikas buntes Augenpaar öffnete sich schlagartig. Sie sah aus wie eine anständige Geschäftsfrau! Das sonst so wilde Haar, zu einem strengen Dutt frisiert, die punkigen Klamotten ausgetauscht durch ein enges und knappes Kostüm und die schwarzen Stiefel wurden durch hochhackige Schuhe ersetzt. Ein bedauernswertes, krankes Lächeln spielte auf dem Gesicht der unzufriedenen Kundin. .... Wollen sie mich eigentlich verarschen? Kurz darauf rollte eine empörte Rika aus dem Geschäft, welche sich noch unter dem Anblick einiger Geschäftsmänner mitten auf der Straße (in ihrem Rollstuhl) umzog und der stumm dastehenden Designerin, welche wohl jeder anderen Frau mit diesem Outfit einen Gefallen gemacht hätte, den Stinkefinger hin. Noch Minuten danach hörte man die Kriminelle weinerlich fluchen, welche sich währenddessen genervt an den Plastikbeutel klammerte. Ich werde sowas von der ihre Bilanzen hacken.... ich sags immer wieder.... die Außenwelt ist scheiße.... und jetzt hab ich doch kein Eis!  Währenddessen stand die eingebildete Philine perplex am Türrahmen und schüttelte den Kopf. "Manche Leute haben einfach keinen Modegeschmack".

-> ????

Quest erfüllt!
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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Mo Jul 13, 2015 8:30 pm


Horatio feat. die Tanzheinis
und Herr Kollege




Nr. 1
Stratos City. Eine Stadt voller Menschen. Und wo Menschen waren, da ruhte auch das Verbrechen nicht. Besonders an den zwielichtigen und dunklen Orten dieser Metropole galt es, ein wachsames Auge zu bewahren, wollte man sich nicht urplötzlich in einer äußerst heiklen Lage wiederfinden. Und sollte das doch einmal geschehen, dann waren sie zur Stelle: die Polizisten. Freunde und Helfer, Hüter des Gesetzes.
...na ja, manches Mal vielleicht auch nicht. Mit Gewissheit gehörten die beiden etwas älteren Herren, die am Rande der Trend Street an einer kleineren Bäckerei soeben etwas gekauft hatten, nicht wirklich zu der einsatzbereiten Gattung ihres Berufsfeldes. Der eine groß gewachsen, schlank und in schwarz gekleidet, während es sich bei dem anderen um einen kleineren Herren mitte vierzig handelte, der von etwas pummeliger Statur war, dafür jedoch ein sehr liebenswürdiges Gesicht mit braunhaarigem Schnauzer besaß.
"Bates, Sie müssen achtsamer werden!", begann der kleinere von den beiden die Konversation wieder aufzunehmen, nachdem sie sich etwas von dem Laden entfernt hatten. Horatio konnte aufdiese Aussage hin jedoch nur eine Augenbraue heben. Er war gerade dabei, seinen Geldbeutel wegzustecken, weshalb er den soeben gekauften Donut mit Schokoladenglasur zwischen seine Zähne geklemmt hatte und zur Antwort nur ein kaum verständliches "Nmmmhnnnghh?" hervorbrachte. Allerdings schien sein Gesprächspartner irgendwie verstanden zu haben, was er da von sich gegeben hatte, weil er kurz darauf einfach fortfuhr: "Ja, genau! Sie sollten allmählich mit dem Süßkram kürzer treten, ansonsten blähen Sie in den nächsten Jahren noch so auf wie ich, wahahaha!"
Auf das herzhafte Lachen des dicklichen Kollegen folgte seinerseits ein freundschaftlich gemeinter Klaps auf den Rücken, der zwar nett gemeint aber doch stark genug gewesen war das kreisförmige Gebäck aus dem Mund des bebrillten Polizisten zu befördern, sodass es sich kurzerhand auf dem schmutzigen Asphalt der Straße wiederfand.
Mit einem bitteren Blick betrachtete der Schwarzhaarige den Donut schließlich und hielt für ein paar Sekunden schweigend in dieser Position inne, was bei seinem Kollegen dann doch leichtes unbehagen hervorrief. "Sie werden doch nicht...? Kurz darauf wurde er allerdings von einem Seufzen seitens Horatio unterbrochen, der ruhig seine Augen schloss und anschließend erwiderte: "Johnson, sehe ich so aus, als würde ich ihn noch vom Boden essen wollen?" Ein kurzer Moment des Schweigens machte sich unter den beiden Polizisten breit, ehe sein Gesprächspartner knapp antwortete: "Ja."
Daraufhin musste Horatio dann doch bedauernd die Augenbrauen verziehen. "Oh." Allerdings hielt er sich fürs erste nicht mehr damit auf, sondern kümmerte sich lieber darum, dem Donut seine letzte Ehre zu erweisen, indem er ihn aufhob und in den nächstgelegenen Mülleimer warf. Während er sich anschließend zu seinem Kollegen umwandte, fügte er jedoch hinzu: "Jetzt schulden Sie mir aber noch einen." Dabei trug er tatsächlich noch ein leicht amüsiertes Lächeln auf den Lippen, anscheinend hatte er diese Situation eher noch als belustigend empfunden. "Ha, natürlich. Tut mir Leid.", entgegnete Johnson daraufhin und gab ebenfalls ein Lächeln zurück.

Plötzlich meldete sich allerdings der Viso-Caster des rundlichen Mannes, woraufhin er abnahm und nach einem kurzen Gespräch ernst seine Miene verzog. "...ich glaube, das muss für diesen Moment noch warten.", setzte er an und deutete mit dem Daumen über seine Schulter, "drüben am Victiny-Platz haben diese Vollidioten wieder angefangen einen Affentanz zu veranstalten." Stöhnend legte sich Horatio bei dieser Aussage die Hand an die Stirn, immerhin wusste er ganz genau, was das zu bedeuten hatte. "Lassen Sie mich raten. Und dieses Mal müssen wir hin?" Ein stummes Nicken seitens seines Kolegen folgte, woraufhin der Schwarzhaarige an seiner Brille rückte und schwieg. Ratlos zuckte Johnson daraufhin mit seinen Schultern. "Lässt sich wohl leider nicht vermeiden. Kommen Sie jetzt, bevor es Verletzte gibt!"
So brachen sie also auf. Der Platz war ein kleines Gebiet in der Nähe der Trend Street, der bis auf ein paar Bänke zum Ausruhen und einen großen Busch im Zentrum in Form eines Vs keine besonderen Eigenschaften aufwies. Leider war er inzwischen dafür berühmt geworden, dass sich hier zwei verfeindete Tanzclans regelmäßig einen Dance Battle lieferten, der leider häufiger eskalierte, da sie sich nicht auf einen Sieger einigen konnten. So auch heute wieder. Die Situation war bereits eskaliert, als die beiden Polizisten am Einsatzort ankamen, so blieb ihnen fürs erste nichts übrig, als verdattert dreinzuschauen und zu starren. Die Mitglieder der Banden schlugen sich, prügelten aufeinander ein und zogen sich an den Haaren, während ein paar Passanten ringsrum standen und ebenfalls gafften. Das war kein besonders angenehmer Anblick.
"Wie sollen wir das bitteschön zu zweit in den Griff bekommen?", setzte Horatio also ratlos an und zeigte auf das Chaos, das gerade vor ihnen stattfand. Doch sein Kollege schien eine Idee zu haben: "Keine Sorge, Bates, überlassen Sie das mir! Ich habe genau das Richtige für solche Angelegenheiten..." Schnell zückte er einen seiner Pokébälle und entließ dabei sein Stolloss in die Freiheit, dem er auch sogleich einmen Befehl gab: "Halten Sie sich jetzt besser die Ohren zu! Los, Brüller!"
Der Schwarzhaarige tat wie ihm gehießen und stand teilnahmslos mit den Händen über den Ohren neben seinem Kollegen, während dessen Stahlkoloss ein laues Brüllen entfesselte, das sofort alle Beteiligten vor Schreck erstarren ließ und ihre Aufmerksamkeit auf die beiden Polizisten lenkte. Ein Nicken von Johnson deutete dem Brillenträger, dass er nun sprechen konnte. So nahm er also seine Hände wieder herunter und setzte ruhig mit kräftiger Stimme an: "Hier spricht die Polizei von Stratos City. Stellen Sie bitte unverzüglich sämtliche weitere gewalttätigen Handlungen ein, ansonsten müssen Sie mit entsprechenden Konsequenzen rechnen." Für einen Moment war es still, ehe eine schlanke und wohlgebaute Frau mit braungebrannter Haut und schwarzen, lockigen Haaren aus der Menge der sich streitenden Tänzer hervortrat und abschätzig die beiden Männer musterte. "Boah, nee, ey.", begann sie schließlich zu sprechen und warf sich arrogant ihr Haar zurück. "Haben die Bullen schon so sehr die Schnauze voll, dass sie inzwischen nur noch steinalte Witzfiguren zu uns rüberschicken oder was sollen diese Heinis da?"
"S-stein...?"
"...alt?"
Dieses Wort schien den beiden Männern einen besonders starken Stoß in ihr Wertgefühl gegeben zu haben, doch bevor sie etwas erwidern konnten trat dieses Mal nun ein junger Mann aus der Masse hervor, dieses Mal in blau gekleidet mit heller haut und offensichtlich blond gefärbten, gegelten Haaren. "Mensch, Shaniqua, ignorier diese Typen! Diese Sache hier ist noch lange nicht geklärt!" Er schien ziemlich aufgebracht zu sein. Ein Seufzen der jungen Frau folgte auf diese Äußerung hin. "Tom, wieso siehst du nicht einfach ein, dass meine Leute die besseren Tänzer sind und verziehst dich zurück zu deiner Mutti?"
"Niemals!" Mit einem Mal schien auch die Atmosphäre zwischen den Anwesenden wieder an Spannung zu gewinnen.

"Sind das die beiden Anführer der Gruppen?", raunte Johnson fragend Horatio zu, der sich nachdenklich seine Hand ans Kinn gelegt hatte und die Gruppenmitglieder aufmerksam zu mustern schien. "...sieht ganz danach aus.", bestätigte er ebenfalls leise und zeigte kurzerhand ein tückisches Lächeln auf seinen Lippen. "Ich glaube, ich habe eine Idee." Schließlich ging er gelassen auf die beiden Anführer zu. Sein Kollege sah ihm währenddessen verdattert hinterher und wischte sich mit einem Tuch den Schweiß von der Stirn. Das konnte ja noch etwas werden...
"Wenn ihr beide euch so uneinig seid, würde ich gerne behilflich sein.", sprach er die Streithähne schließlich mit einem Unschuldlächeln an und erntete dabei verwirrte blicke von beiden. "Ach ja? Inwiefern?", entgegnete Shaniqua schließlich skeptisch und verschränkte dabei die Arme, während Tom einfach irritiert seine Hand in den Nacken legte. Das unschuldige Lächeln Horatios wandelte sich in diesem Moment erneut in die Tückische Miene, die er zuvor gezeigt hatte, ehe er sein Angebot unterbreitete: "Ich bin Polizist, also ist es meine Pflicht objektiv und gerecht zu bleiben. Wenn in euren Leuten nach dieser Schlägerei noch genug Energie steckt würde ich mich gerne für einen weiteren Wettkampf als Schiedsrichter zur Verfügung stellen." Ein skeptischer Blick seitens beider Anführer folgte.
"Ach ja? Und woher wollen wir wissen, dass du auch das nötige Know-How dafür hast?", warf ihm der Blondhaarige schließlich provokant entgegen, was Horatio von der Seite mit einem schielenden Blick entgegnete, der derart boshaft war, dass er einem fast das Mark in den Knochen gefrieren lassen könnte.
"Vor dir steht der dreifache Verteidiger des Jahreshighscores der Dance Dance Revolution Machine in den städtischen Arcaden."
"Whoa, okay..." Eingeschüchtert trat Tom einen Schritt zurück, anscheinend wusste er nicht wirklich, was genau er nun darauf entgegnen sollte. "Äh... äh... und...!", mischte sich nun auch Johnson von der Seite ein, der anscheinend ebenfalls versuchen wollte, die beiden Parteien zu überzeugen, "Man kann dieses Geraufe doch nicht ewig fortführen! Wo bleibt da denn noch das Tanzen, wenn ihr euch am Ende ohnehin nur wieder prügelt?"
Die Anführer der beiden parteien schienen daraufhin nachdenklich zu werden, ehe Shaniqua wieder das Wort ergriff: "Nun ja... einen Versuch ist's wert."
Mit einem Nicken stimmte auch der Blondhaarige zu. "Jut." Kurz darauf drehte er sich zu seinen Leuten um, die inzwischen faul auf dem Boden herumsaßen, und verkündete den Entschluss: "Also, Leute! Hoch mit euch, wir machen noch ne Runde!" Zur Bestätigung war ein motiviertes Rufen aus den Reihen zu vernehmen, ehe sie sich wieder aufrichteten, selbiges war auch bei Shaniquas Bande zu beobachten.
"Wir werden euch dieses Mal sowas von in den Boden rammen!", war von der schwarzhaarigen Dame kurz vor beginn der zweiten Runde zu hören, während sie provokant auf ihr blondhaariges Gegenüber zeigte. "Ha, das will ich zu gerne sehen! Wir werden euch stattdessen atomisieren!", gab dieser dafür zurück, die Motivation schien auf einem sehr hohen Punkt angekommen zu sein. Der Brillenträger konnte zu dieser Begebenheit nur seufzend seinen Kopf schütteln. Diese stumpfsinnigen von Ehrgeiz getriebenen Menschen konnten einem schon Leid tun...

Und da ging die Sache auch schon los. Wie zu erwarten verlief alles nach Plan. Die beiden Gruppen schenkten sich nichts, doch Horatio verlangte, um eine genauere Entscheidung treffen zu können, weitere Runden, denen die Tänzer in ihrem blinden Ehrgeiz ohne zu zögern zustimmten. Insgesamt vergingen eineinhalb Stunden des Nonstop-Tanzens, ehe mitten in der Runde auch der letzte Mann vor Müdigkeit zusammengebrochen war.
"Mein Gott, ich kann nicht mehr...", konnte man einen der Anwesenden japsen hören, während der Anzugträger locker auf einer Bank saß und die ganze Situation milde belächelte. "Mann, ey! Entscheide dich gefälligst mal, wer von uns hat denn jetzt gewonnen?!", wurde ihm schließlich harsch von Tom entgegengeschmettert, der nun auch todmüde auf seinem Hintern thronte und tief schnaufte. Nachdenklich neigte der Polizist daraufhin seinen Kopf zur Seite und dachte kurz nach, ehe er das Ergebnis verkündete: "Hmm... ihr seid beide exzellente Gruppen. Ich denke, das war ein Unentschieden." Verdutzt wurde er daraufhin von beiden Anführern angestarrt, denen langsam in den Sinn kam, welche Intention nun hinter dieser Sache gesteckt hatte. "DU AR-!", setzten beide gleichzeitig wutentbrannt an, hielten jedoch inne als sie bemerkten, dass sich ihre Leute im langsamen Trott aus dem Staub machten.
"H-hey, wo geht ihr hin...?", fragte Shaniqua überrascht, woraufhin sich einer ihrer Gruppenmitglieder zu ihr umwandte. "Wir sind todmüde, manche von uns wollen einfach nur noch nach Hause." Daraufhin ging diese Person weiter ihres Weges.
"Hm..." Nachdenklich sah die Schwarzhaarige daraufhin zu Boden. "Vielleicht sollten wir die ganze Sache nun wirklich auf ein andermal verschieben."
"Ja! Exzellente Idee! Bin sowas von dafür!", stimmte ihr Kontrahent ihr ausnahmsweise mal sehr energisch zu, da er auch sichtlich am Ende war und einfach nur noch gehen wollte. "Aber nächstes Mal... nimmt die Sache nun wirklich ihr Ende!"
"Tse, versuchs doch." Mit diesen Worten verschwanden die beiden schließlich auch.

"Hab ich was verpasst?" Mit diesen Worten meldete sich Johnson zurück, der anscheinend kurz für eine Erledigung verschwunden war. Begeistert richteten sich Horatios Augen auf den schicken, kleinen Karton, den er mitgebracht hatte. "Oh! Donuts!" Hastig griff er sich eine der frittierten Teigringe, die ihm sein Kollege noch geschuldet hatte, ehe er das Ende der Situation erläuterte: "Nein, nicht wirklich. Für die nächste Weile ist die Gefahr auf jeden Fall gebannt." Mit einem Lächeln musterte er dabei seinen Dienstgenossen, mit diesem Nahrungsmittel konnte man ihm wirklich häufig zu bester Laune verhelfen. "Ah, gut!" Wieder schwiegen die beiden kurz, ehe der dickliche Polizist die Stille brach: "Das war eben aber ganz schön verlogen, Bates." Sein amüsiertes Grinsen zeigte dabei jedoch, dass er es nicht wirklich ernst meinte. Horatio, der gerade abbeißen wollte, hielt bei dieser Aussage inne und sah seinen Kollegen leicht irritiert an. "Hm? Nein...", meinte er und setzte wieder ein unschuldiges Lächeln auf, "Ich habe doch nicht gelogen. Die waren beide wirklich ziemlich gut."
Für einen kurzen Moment blicke Johnson verwundert drein, ehe er wieder herzlich zu Lachen begann. "Wahahaha, das ist doch mal wieder typisch Bates!" Mit einem Mal witterte der Anzugträger Gefahr. Schnell stoppte er den Arm seines Kollegen mit seiner Freien Hand, ehe er ihm erneut auf den Rücken klopfen konnte und letzten Endes noch ein Donut ungegessen das zeitliche segnen musste. "Dieses Mal nicht, bitte." Abrupt zog der Schnauzerträger daraufhin seinen Arm wieder zurück und wirkte etwas peinlich berührt. "Ah, ja! Entschuldigung." Schließlich wandte er sich dann auch zum Gehen. "Also dann, ich werde dann mal zurück zum Revier gehen und Bericht erstatten. Bis demnächst!" Mit einem Handwink war er dann auch schon verschwunden.
"Bis dann.", verabschiedete Horatio sich knapp von ihm und kam nun endlich dazu, in seinen Donut zu beißen. Das war die Strapazen nun auch wirklich wert gewesen...
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Mo Jul 13, 2015 10:06 pm

Jukka & Horatio

Vermaledeite Großstadtmenschen! Nicht einmal Trinkgeld hatten sie übrig. Für ausgesprochen guten Service, wohlgemerkt! Nun, letztendlich, wenn es nach Jukka ging. Er war immerhin durchaus zufrieden mit seiner Arbeit, blieb freundlich und zuvorkommend... Wäre da bloß nicht dieser verdammte Mistkerl gewesen, der eine Szene machen musste. Dann hatte Jukka ihn die vorigen Tage halt bestohlen. Wen kümmerte es schon? Außer diesem Kerl. Und seinen Chef. Und den Polizisten, der das mitbekam. Und das Pärchen, dessen Tisch er umgestoßen hatte, als er flüchtete. Ein wahnsinniger Anblick! War der ganze, heiße Kaffee doch geradewegs im Schoß dieses verliebten Kerls verschüttet worden. Autsch. Doch bei dem Anblick hatte der Taschendieb sich wirklich nicht mehr halten können und war mit schallendem Gelächter durch die Gassen geflüchtet.
So war er wohl wieder einen Nebenjob losgeworden. Wenigstens diesen aufdringlichen Polizisten hatte er in irgendeiner Gasse abschütteln können. Was bildete der sich auch ein, dem Blondschopf etwas vorzuwerfen! Sollte man ihm erst einmal mit Beweisen kommen, dann hätte man reden können, doch der 17-Jährige hatte definitiv kein Interesse daran, auf dem Polizeirevier eine Aussage zu tätigen. Er ging solcherlei Schwierigkeiten ja doch lieber aus dem Weg. Das war einfacher. Außerdem musste man sich so nicht mit lästigen Dingen rumschlagen.
Das Blitza des Jungen lief gemächlich neben ihm her. Die Nase in die Luft gereckt. Ein fataler Fehler. Bei all den Gerüchen, die in der Luft lagen, grummelte der Magen des Elektropokémon nur noch lauter und erinnerte auch Jukka daran, dass er seit einer Weile nichts mehr gegessen hatte. »Hm... Wann haben wir eigentlich das letzte Mal gegessen?«, stellte er seinem Blitza die Frage. Nachdenklich neigte das Blitza den Kopf zur Seite. Jukka wusste, dass sein Zorua als letztes gegessen hatte. Es war ein ständiger Wechsel. Schließlich kamen sie wohl schlecht ohne etwas zu Essen aus. Er seufzte, ehe er die Arme in den Nacken legte und beim Gehen in den Himmel starrte. »Und wegen diesem Kerl bekomme ich meinen Lohn nicht... hmpf!«, gab er von sich, verzog dabei jedoch keine Miene.

Kaum wollte er sein Blitza wieder ansehen, musste er auch schon feststellen, dass es vorausgestürmt war. Eigenartig genug. Für gewöhnlich verabschiedete sich Crash nicht allzu weit von ihm. Kaum hatte Jukka aber einmal genauer hingesehen, fiel ihm auf, wieso das Blitza so auf Zack war. Er raste geradewegs auf einen Passanten zu, der in einen Donut biss. Verdammt. Hunger und ein Blitza, das Süßes liebte, waren keine wirklich gute Mischung. Absolut keine gute Mischung!
»Crash! Crash!« rief der Junge aufgeregt, nicht jedoch, um auf den drohenden Crash hinzuweisen, sondern eher um sein Pokémon zurückzurufen. Für Außenstehende klang es wohl eher wie eine kuriose Warnung. Besser, man rannte diesem Frechdachs von Blitza hinterher, ehe es noch Schlimmeres anstellte. Zu spät, denn sofort setzte das Blitza zum Sprung an, um diesen Donutessenden Passanten niederzuwerfen und sich dessen Donut zu schnappen. Hungrige, Süßigkeitenliebende Blitza. Keine gute Mischung. Wirklich gar keine gute Mischung.
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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Mi Jul 15, 2015 7:00 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 2
Crash... das klang nicht besonders positiv. Irritiert hob Horatio eine Augenbraue, als er einen blonden Jungen auf sich zurennen sah, der eben dies rief. Leider nicht ohne Grund, denn schon im nächsten Moment wurde der Polizist von einem gelben Miniaturmonster umgesprungen, das ihm doch tatsächlich die Entlohnung für die Arbeit von eben streitig machte! So blieb der Schwarzhaarige quer auf der Bank liegen, starrte seelenruhig in den Himmel und reflektierte für einen Moment sein Leben. Der Gott des Zufalls schien nicht gewollt zu haben, dass er heute noch irgendeinen Donut verzehren würde. Welch Schicksalsschlag. Ob das wohl aufgrund der Andeutungen gewesen war, die Johnson erst wenige Stunden zuvor fallengelassen hatte? Ob er dem wohl entgegenwirken konnte, indem er für den Rest des Tages nur noch sachte gekochtes Gemüse aß? Fragen über Fragen.
Schlussendlich kam er zu dem Entschluss, dass es nicht brachte, hier liegen zu bleiben und sein Schicksal zu betrauern. So setzte er sich mit einem müden Stöhnen wieder aufrecht hin und blickte zu dem Blitza, das gerade seinen Donut verputzte. War der Blondhaarige Junge etwa der Trainer dieses Elektropokémon?
"Ein ganz schön hungriges Kerlchen hast du da.", kommentierte der Polizist seelenruhig und rückte sich seine Brille zurecht. Im Inneren war er aufgrund dieser Tatsache schon ein wenig angefressen, doch es brachte nichts Dingen hinterherzutrauern, die ohnehin schon verloren waren. Zumal Donuts wirklich nur Banalitäten waren, auch wenn er sie noch so gerne essen mochte. Grundsätzlich war es ihm ja egal, was andere von ihm dachten, aber als wütender Donutfreak wollte er dann auch nicht angesehen werden. Das entsprach nicht seiner Natur.
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Do Jul 16, 2015 1:25 pm

Jukka & Horatio

Hungriges Kerlchen. In der Tat. Bloß war das Blitza nicht das einzige hungrige Kerlchen vor Ort. Nur hatte das Elektropokémon nun immerhin einen Donut verspeist, sodass der Hunger, wenn auch nicht ganz, wenigstens etwas gestillt war. Eine ordentliche Mahlzeit war so ein Donut aber auch nicht. Obwohl man Crash ansehen konnte, dass er durchaus geschmeckt hatte. Vielleicht gab es dort, wo der Donut herkam ja noch mehr zu holen, weshalb das Pokémon gierig mit der Nase schnupperte, was seinem Trainer weniger gefiel. Sollte dieses Blitza jetzt gar nicht verfressen werden. Es konnte ja wohl mal teilen! Das war doch das mindeste.
»Hättest ja wenigstens teilen können...«, gab er von sich und betrachtete anschließend den Mann, dessen Donut das Blitza überhaupt gefressen hatte. Wenigstens schien er nicht wütend zu sein. Das war ja auch schon etwas wert. Immerhin wäre es auch nicht der erste Typ gewesen, der sie wütend hinfort gejagt hätte. Jukka war es schließlich gewohnt. Nicht verwunderlich aber, wenn man des Öfteren Leute bestahl. Immerhin würde der Blondschopf sich ja auch nicht ohne Weiteres bestehlen lassen. Ganz abgesehen davon, dass er eigentlich nichts wertvolles besaß, das es wert gewesen wäre. »Crash liebt nun einmal Süßes.«, gab er schließlich als Antwort auf den Kommentar des Mannes, ehe er diesen musterte. Ob er wohl viel Geld bei sich trug? Wenn sich eine Gelegenheit ergab, würde der 17-Jährige das mit Sicherheit nachprüfen.

»Tut mir aber leid um den Donut.«, entschuldigte er sich schließlich. Obwohl man jene Entschuldigung bei diesem frechen Grinsen auf den Lippen nicht wirklich ernstnehmen konnte. Eigentlich tat es ihm ja auch gar nicht leid. Sollte der Kerl doch besser auf seine Sachen aufpassen, wenn er nicht wollte, dass sie einem weggeschnappt wurden. Ein ganz einfaches Prinzip, auch wenn man einem hungrigen Blitza möglicherweise nichts entgegenzusetzen hatte. Auge um Auge, Zahn um Zahn! Wäre ja zu schön, um wahr zu sein, würde ein Dieb erst einmal nachfragen, ob er jemanden bestehlen könnte. Das galt auch für das Blitza. Auch, wenn ein einfacher Donut wohl nicht das große Problem war. Immerhin kosteten die Dinger ja nun auch nicht die Welt.
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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Fr Jul 17, 2015 4:07 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 3
Wenn Horatio den Trainer mit seinem Pokémon gerade genauer musterte... schienen die beiden eigentlich recht gut zusammenzupassen. Ein blondhaariger Junge und ein Blitza. Okay, vielleicht war es auch nicht so klug, Leute allein nach ihrer Haarfarbe zu beurteilen, den Rest konnte er sich später zusammenreimen. Vielleicht war die Begegnung auch nur eine flüchtige Begebenheit und er würde den Burschen später nie wiedersehen, wer konnte das schon wissen. Aber er sollte sich nun besser auf die Gegenwart fokussieren, statt einfach über die Zukunft zu spekulieren.
Als der Kerl dann meinte, das Blitza hätte doch wenigstens teilen können, musste der Polizist schmunzeln. Darauf konnte er eigentlich auch verzichten, wenn das Pokémon schon abgebissen hatte wollte er es nicht unbedingt selbst noch tun, da konnte es den Donut auch ganz essen... was es bereits getan hatte. "Ich verstehe.", entgegnete Horatio schließlich, als der Blondhaarige meinte, sein Blitze würde Süßes mögen, "Da hätten wir wenigstens eine Gemeinsamkeit." Das amüsierte Schmunzeln wollte nicht von seinem Gesicht weichen. Im nächsten Moment stand der Schwarzhaarige von der Bank auf und klopfte sich einmal die Hosen ab. Nun hatte er ohnehin keinen Grund mehr, hier zu verweilen.

Nachdem der Junge mit einem frechen Grinsen sein Beileid bekundigt hatte, sah Horatio ihn zunächst einmal verwundert an, ehe er ihn sanft belächelte. Mit so einem Gesicht würde doch bestimmt niemand diese Aussage ernst nehmen. "Braucht es dir nicht. Der wurde mir ohnehin vorhin von einem Kollegen spendiert.", gab er also trocken zurück und steckte seine Hände in seine Hosentaschen, während er seinen Blick kurz über den Platz schweifen ließ, "Das zwar auch nur, weil er mir zuvor einen Donut ruiniert hatte, aber na ja... Karma eben."
Karma war nun einmal die beste Erklärung für alles. Zumindest glaubte er gerne daran. Wie sollte er denn sonst für seine maßlose Faulheit bestraft werden? Immerhin war er selbst zu faul dafür, an seiner Faulheit etwas zu ändern! Wobei ihm wohl einfach nur Motivation und Antrieb dazu fehlten... das Leben war schon eine verzwickte Sache.
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Fr Jul 17, 2015 5:28 pm

Jukka & Horatio

Von einem Kollegen spendiert. Wäre doch nur zu schön gewesen, hätte Jukka das einmal sagen können. Doch seine einzigen "Kollegen" waren seine beiden Pokémon - Crash und Chaos. Jedoch bezweifelte er, dass diese beiden jemals auf die Idee kämen, ihm irgendetwas zu spendieren. Nun ja, sie besaßen schließlich nicht einmal Geld. Waren ja auch Pokémon! Ein Blitza, das mit Geld umgehen konnte, hätte den Jungen aber auch verwirrt. Als der Fremde meinte, er hätte den Donut bloß spendiert bekommen, weil sein Kollege seinen vorherigen ruiniert hatte, neigte er den Kopf fragend zur Seite. Ruiniert? Hatte der Kerl etwa gebacken und sein Kollege hatte es versaut? Wobei. War er überhaupt Bäcker? Oder Büroangestellter in seiner Mittagspause? Letztendlich konnte Jukka das wohl auch egal sein. »Na, wenigstens bekommen Sie mal etwas spendiert, Mister.«, kommentierte er. War ja immerhin nicht zu verachten und mochte es nur sein, weil der Kollege - wie auch immer - einen Donut ruiniert hatte!
Jukka hingegen schien, dass man ihm nichts gönnte. Nein, eigentlich gönnte er sich selbst nichts, weil er mit dem Geld wichtigeres anzufangen hatte. Dass man ihn achtkantig aus seinem Nebenjob warf, weil so ein blöder Kerl ihn wiedererkannte war lediglich das Sahnehäubchen. Man hätte ja wenigstens mal die Fakten prüfen können, aber jeder musste sich ja direkt so anspannen, als stünde der Schuldige bereits fest! Eigentlich ja zurecht. Schleunigst warf der 17-Jährige einen prüfenden Blick zurück. Nein, er schien seinen Verfolger erfolgreich abgewimmelt zu haben. Zumindest konnte er in der Menge niemanden ausmachen, der diesem Polizisten auch nur ähnlich sah. Crash war bei dieser Sache im Moment auch keine sonderlich große Hilfe. Stattdessen grinste das Elektropokémon zufrieden vor sich hin und leckte sich die Schnauze.

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Sa Jul 18, 2015 11:48 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 4
Die eine Aussage des Blondhaarigen ließ Horatio dann doch ein stutzig werden. Das klang beinahe wie ein Vorwurf. Oder... wollte er etwa an ihn appellieren glücklich mit dem zu sein, was er hatte? Es war doch immer wieder faszinierend, wie viel doch eigentlich in einem einzigen Satz drinstecken konnte. Wenn er mehr wusste fühlte es sich stets so an, als könnte er mit solchen Schlüsseln das Innere einer Person ergründen. Aber er wollte es mal nicht übertreiben.
"Ja, da hast du durchaus Recht.", gab der Schwarzhaarige also zurück und sah etwas nachdenklich drein, als sein Gegenüber kurz nach hinten sah.

Für einen Moment kam ihm das Wort "Schicksal" in den Sinn, wobei er dieses nur milde belächeln konnte. Wenn man das Ganze rational betrachtete sollte man auf solche Begegnungen nicht wirklich viel Wert legen. Im Gegensatz zum Schicksal war der Zufall nämlich eine berechenbare Größe und reeller zu fassen, doch der bloße Zufall an sich besaß für das Leben keine Bedeutung. Er gab ein Gefühl der Unkontrollierbarkeit der eigenen Existenz, wovor sich die Menschen fürchteten. Daher existierte auch der Begriff "Schicksal"... in der Hoffnung, das alles einem Sinn und Zweck diente. Vielleicht konnte er hier ja einen Sinn finden...
"Soll ich dir in dem Fall dann einmal etwas spendieren?", warf er mit einem schnippischen Lächeln also einfach mal in die Konversation und rückte einmal an seiner Brille. Plötzliche Güte ohne jeglichen Grund mochte auf andere zwar fremd und auch etwas verrückt wirken, doch Horatio glaubte daran, dass man mit solchen Dingen etwas bewirken konnte. Nicht, dass er sich zu diesen Möchtegern-Weltverbessern zählte, oh nein. Davon war seine Mentalität weit entfernt. Aber wenn er nicht hin und wieder mal etwas Gutes tat, wolte er nicht wissen, was im Jenseits noch aus ihm werden würde.
"Ich denke, ich werde versuchen, mit einem Donut einen dritten Anlauf zu wagen, haha. Mal sehen, ob mir schon wieder etwas dazwischenkommen wird." Dabei lächelte er sanft vor sich hin und sah kurz in den Himmel. Er hatte keine Ahnung, was schon wieder in ihn gefahren war.
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam So Jul 19, 2015 12:23 am

Jukka & Horatio

Natürlich hatte er recht! Deswegen nickte der Junge auch beinahe stolz, als der Mann ihm zugestand, recht zu haben. Man konnte schließlich froh sein, wenn man etwas spendiert bekam. Immerhin war es nicht selbstverständlich und während er so vor sich hin nickte, bemerkte der Blonde das Angebot der Fremden etwas spät. Als es in seinem Kopf klick gemacht hatte, blickte der 17-Jährige ihn zunächst überrascht an. Hatte dieser Kerl ihm da wirklich gerade etwas angeboten? Einfach so? Scheinbar hatte er das wirklich getan, weshalb Jukka regelrecht zu strahlen begann. Immerhin war das nicht selbstverständlich. Sie kannten sich ja auch gar nicht. Außerdem hatte Crash den Donut dieses Kerls auch einfach so verputzt. Letztendlich war es schön, mal nicht direkt fortgejagt zu werden. Umso schöner war aber wohl nur der Gedanke, endlich etwas zwischen die Zähne zu bekommen und wenn es nur ein Donut war. »Wirklich?!«, hakte der Junge aufgeregt nach. Das Strahlen wollte nicht weichen.
Und dann begann das Blitza ebenso zu strahlen - und war es auch nur, weil Jukka sich freute wie schon lange nicht mehr. Fast so, als wollte es die Freude seines Trainers mehr Ausdruck verleihen, hüpfte es verträumt um den Fremden herum. Schlussendlich wich dem Strahlen ein zufriedenes Grinsen, ehe er dem anderen die Hand entgegenstreckte. »Ich heiße übrigens Jukka!«, stellte er sich vor. Jedenfalls war das das Mindeste, was er an dieser Stelle wohl tun konnte. Außerdem war es wohl ganz interessant zu wissen, wie dieser Mann eigentlich hieß. "Mister" war nicht unbedingt die beste Art und Weise, ihn anzusprechen. Immer noch besser als "du da", aber einen Namen zu wissen konnte ja wohl nicht schaden. Es war außerdem persönlicher, fand er. Auch, wenn die meisten Erwachsenen wohl immer noch aufs Siezen bestanden. Er hielt es ohnehin oftmals nicht ein. Meistens jedoch aus Provokation heraus. Immerhin hatte doch niemand Respekt verdient, der Respekt selbst nicht einmal kannte. Jukka fand schließlich auch, dass es mit dem Alter nichts zu tun hatte.

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Mo Jul 20, 2015 9:38 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 5
Tatsächlich hatte sich Horatio in der Reaktion des Jungen nicht geirrt. Er strahlte förmlich.. eine Tatsache, die ihn zufrieden in sich hineinlächeln ließ. Das erinnerte ihn doch ganz an damals. Aus irgendeinem Grund hatte der Kleine dabei auch etwas Niedliches und Unschuldiges an sich. Das gefiel ihm, in seinem Berufsfeld bekam man tagtäglich so viel Verdorbenes zu Gesicht, dass es einen regelrecht kränken konnte. Da war es ihm auch wert, heute ein wenig mehr Geld auszugeben.
"Klar, ich lüge nicht!", entgegnete er also auf die Nachfrage des Blondhaarigen und konnte irgendwie nicht anders, als in sein Strahlen miteinzustimmen, was selbst das Blitza zu tun schien. Ein ulkiges Szenario, wenn man bedachte, dass Horatio mit solch einer Aktion genauso gut dieser bestimmten Art von Bär angehören konnte, wobei der Junge dann doch ein wenig zu alt dafür schien.

Schlussendlich stellte er sich dann auch vor. Jukka, wie? Das war mal ein sehr interessanter Name, den man nicht häufig hörte. "Mein Name lautet Horatio.", gab der Schwarzhaarige mit einem kühlen Lächeln zurück und schüttelte dabei die ihm entgegen gestreckte Hand sanft. Wie schnell man Leute durch so eine kleine Begebenheit kennenlernen konnte war auch immer wieder interessant zu beobachten. Es störte den Brillenträger nicht mal sonderlich, solche Dinge versprachen immer wieder etwas Abwechslung... und Ablenkung.
"Also gut. Dann wollen wir mal von hier weg und schauen, was wir bekommen können, oder?", meinte er also und setzte sich in Bewegung. Je schneller er diesen dummen Platz hinter sich lassen konnte, desto besser. Hier erinnerte ihn gerade alles an Arbeit...
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Do Jul 23, 2015 6:38 pm

Jukka & Horatio

Wunderbar! Keine Lüge! Das bedeutete, dass er doch endlich etwas zwischen die Zähne kriegen würde. Ein Gück gab es immer noch Menschen, die zuvorkommend waren. Auch, wenn Jukka sich dafür wohl nicht so erkenntlich zeigen würde, wie man es sich erhoffte. Wer anderen etwas spendieren konnte, der musste ja schließlich Geld haben. Vielleicht genug, dass er sich mit einem Diebstahl schnell abfand. Wer genug hatte, sollte seinem Geld nicht hinterhertrauern, war schließlich seine Devise. Letztendlich war es aber auch eine Rechtfertigung, um nicht mit schlechtem Gewissen kämpfen zu müssen. Jukka konnte das Geld immerhin gut gebrauchen und wenn er sich ständig Gedanken um seine Opfer machen müsste, so hätte er mit Diebstählen wohl schon längst aufgehört. Leisten konnte er sich das aber schlicht und ergreifend nicht.
Wenigstens erfuhr er aber den Namen dieses Mannes. Das war schon einmal viel Wert. Auch, wenn Jukka nicht wusste, was es Wert war. Schließlich hatte er nicht vor, sich ewig mit ihm abzugeben, sondern bald wieder zu verschwinden, wenn er erst einmal etwas im Magen hatte. Vielleicht konnte er bei dieser Gelegenheit noch etwas Geld abgreifen, wenn er schon dabei war. Es kam ihm zwar selbst nicht ganz fair vor, aber darauf konnte er schließlich keine Rücksicht nehmen. Das Leben war nun einmal nicht fair! Als Horatio sich auf den Weg machte, folgte Jukka ihm zunächst stumm, aber strahlend. Es konnte noch ganz interessant werden, wieso also nicht erst einmal die Einladung genießen, statt sich mit Gedanken rumzuschlagen?

Weit kamen die beiden jedoch nicht, da stellte sich ihnen auch schon eine Frau in den Weg und zeigte aufgebracht auf einen der Bäume am Wegesrand. Sofort faselte sie auch schon irgendwas von Felilou, Puschi und Baum. Das einzige, was der Blondschopf sich dabei fragte war, wie man ein Felilou nur "Puschi" nennen konnte. Wenn man ihm einen solchen Namen gegeben hätte, dann hätte er sich auch auf einen Baum verzogen und wäre nicht mehr heruntergekommen. »Na, ich wäre auch weggerannt, hätte man mir so einen Namen gegeben.«, kommentierte er und erntete von der Frau einen wütenden Blick. Sie musste den Namen ja ziemlich schätzen, wenn sie so reagierte. Crash fand es wohl auch zum Schießen, weshalb er stillheimlich vor sich hinkicherte. Dann wiederum war der Name "Crash" wohl auch nicht sehr viel besser.

Neugierig näherte sich Jukka dem Baum und sah hinauf zu dem Felilou, das es sich auf einem Ast gemütlich gemacht hatte und irgendetwas anzufauchen schien. Jukka war zwar nicht der kräftigste, aber so einen blöden Baum würde er doch noch bezwingen können! Und eigentlich klappte es auch gar nicht so schlecht, sich an niedrigeren Ästen und Unebenheiten abzustützen, um hinaufzuklettern. Jedenfalls hatte er nicht vor, irgendetwas nach der Katze zu werfen. Die Besitzerin würde ihn dafür wohl ohnehin nur umbringen - und sei es mit Blicken!
Als er den Ast endlich erreicht hatte, entdeckte er auch, wen oder was das Katzenpokémon anfauchte. Bloß hatte er keine Ahnung, was das eigentlich war. Es sah aus wie ein Baumstumpf... im Baum! Lange blieb dem Blondschopf jedoch nicht, um das komische Geschöpf zu bestaunen, denn das Felilou stellte sich als besonders kratzbürstig heraus, wandte sich herum und verpasste dem Jungen mit den Klauen ein paar Kratzer mitten durchs Gesicht. »Au!«, stieß Jukka aus und fasste dummerweise reflexartig nach den Kratzspuren. Bloß konnte er sich so leider nicht mehr effektiv festhalten und segelte wieder vom Baum. Nein, klettern war nicht seine Stärke. Kaum merkte er, dass er fiel, ruderte er mit den Armen in der Luft herum, um noch irgendetwas zu fassen zu kriegen - vergebens.

»Au, au, au...«, gab er noch einmal von sich, als er mit dem Rücken geradewegs auf Asphalt gelandet war. Sollte diese blöde Tussi ihr Pokémon selbst holen, wenn sie einem verschwieg, was für ein Biest dieses Felilou war! Eine Hand legte er übers Gesicht, um die Kratzspuren zu verdecken, die ihm geradwegs über die Nase liefen. Mit der anderen Hand zeigte er auf den Ast, auf dem es sich das Felilou bequem gemacht hatte. »Da ist ein Baum!«, rief er aufgeregt und verwundert. Blöde Katze, dieses komische Baumwesen war viel interessanter, auch wenn die Aussage, da wäre ein Baum, wohl ziemlich offensichtlich klang. »Also, ein Baumstumpf! ... Geist. Ein... Baumbaumgeiststumpf? Geisterbaumstumpf?« Er suchte vergebens nach einem passendem Wort, um dieses Wesen zu beschreiben. Es konnte doch wohl nicht so schwer sein, was zu finden! »So ein komisches Ding halt!«, meinte er schließlich und versuchte den irritierten Blick der Frau einfach aus seinen Gedanken zu verbannen. Sie starrte ihn ja förmlich an, als wäre er auf seinem Kopf gelandet. Unverschämtheit! Und das nur wegen dieser dämlichen Katze.

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Sa Jul 25, 2015 1:07 am


Horatio feat. Jukka





Nr. 6
Aus dem schnellen Verschwinden wurde wohl nichts, da sogleich eine Frau angerannt kam, die sie auf ein Unglück aufmerksam machte. Ihr Felilou Puschi hatte sich auf einem Baum verkrochen und schien wohl nicht mehr herunterkommen zu wollen. Na, wenn das mal kein Klassiker ist..., schoss es Horatio dabei durch den Kopf, während er selbstironisch in sich hineinlächeln musste. Und genau deshalb mochte er Hunde viel lieber! Eigentlich wollte er die Bitten dieser Fremden ignorieren, immerhin war es ja nicht sein Problem, doch seine neue Bekanntschaft entschloss sich wohl spontan ihr zu helfen. Na ja, im Grunde war es auch nur eine Kleinigkeit... So wartete der Brillenträger an der Seite dieser Frau und beobachtete Jukka dabei, wie er den Baum erklomm. Nur kam es wie vermutet und "Puschi" war wohl nicht ganz so puschelig im Umgang wie der Name vermuten ließ. Abrupt hatte der Junge einen Kratzer im Gesicht und fiel herunter.
Der Polizist beobachtete das Ereignis mit regungsloser Miene. Erst, als der Blondhaarige meinte, dass dort ein Baum wäre, hob er doch tatsächlich eine Augenbraue. "Boah, das ist ja ein Ding.", kommentierte er sarkastisch und konnte sich im nächsten Moment doch nicht das Lächeln verkneifen. "Und bei dir ist alles in Ordnung?", fügte er schließlich noch an. Der Kratzer und der Sturz sahen schmerzhaft aus, doch im nächsten Moment versuchte Jukka seine Aussage von eben zu korrigieren, indem er das Gesehene... anders beschrieb. Dabei konnte Horatio nur irritiert seine Augenbrauen zusammenziehen. Ah, also meinte er doch nicht nur den Baum. War er also... besessen oder so etwas? "Spooky.", war wohl der einzige trockene Kommentar, den man von dem Schwarzhaarigen auf diese Begebenheit hin hörte. Aber wie diese Frau den Jungen anstarrte... da konnte Jukka einem wirklich Leid tun. Er hatte es ja wenigstens versucht!

Abrupt schien ihre Auftraggeberin jedoch panischer zu werden, als man ihr Ein und Alles nun aggressiv fauchen hörte. In diesem Baum musste es ja wirklich heiß vor sich hergehen. "Oh nein! So tun Sie doch nun etwas!" Nun schien diese Dame doch tatsächlich Horatio ihre Aufmerksamkeit zu widmen. Wie? War Jukka in ihren Augen etwa nicht mehr kompetent genug für diese Aufgabe?
"Warum ich...?", entgegnete der Polizist also entrüstet und starrte kurz den Baum hoch, "Ihre Uschi ist mir schnurzpiepegal."
"PUSCHI!"
"Wie auch immer."
Eines war klar, hochklettern wie Jukka es getan hatte würde er mit Sicherheit nicht. Dafür war ihm sein Gesicht zu schade. Spontan hatte er jedoch einen anderen Einfall. So holte er den Pokéball seines Hundemon hervor und entließ Mundane in die Freiheit. Die Hundedame sah ihren Trainer aufmerksam an, der kurzerhand auf das Blätterdach des Baumes zeigte. "Ziele mit deinem Smog dorthin." So bließ sie ohne mit der Wimper zu zucken eine leichte, toxische Wolke den Baum hinauf, was das Felilou derart zu erschrecken schien, dass es sich panisch an den äußersten Rand des Astes flüchtete. Doch nicht nur das. Auch ein anderes, schwarzbraunes Etwas schoss aus den Blättern hervor und schien sich in Sicherheit zu bringen. Nachdenklich legte Horatio sich bei dieser Entdeckung die Hand an sein Kinn. "Oho, das ist doch...!", setzte er im nächsten Moment feststellend an, ehe er von der wütenden Stimme der Besitzerin Puschis hinter ihm unterbrochen wurde.
"Spinnen Sie eigentlich, SIIIEEEE...?!" Kurzerhand bekam er dabei von hinten Ihre Handtasche über den Kopf gezogen. "AU!"
"Was fällt Ihnen ein, meine arme Puschi derart zu verängstigen?!" Weitere Hiebe folgten, mit dieser schrilllen Persönlichkeit war wohl wirklich nicht zu spaßen. Besonders nicht, wenn es um ihr Schatzilein ging. "Ma'am ich hab doch nur - Au! Ihre Musch - Au! - Bitte hören Sie - Au! Das ist - Au! Au! Au!"
Die verzweifelten Beruhigungsversuche des Brillenträgers wurden von der eher laschen Salve an Handtaschenprügelhieben im Keim erstickt. Da waren die zwei auf jeden Fall beschäftigt.
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Sa Jul 25, 2015 1:40 am

Jukka & Horatio

Na sowas. Da versuchte man, die blöde Katze vom Baum zu holen und Horatio und die olle Frau flirteten lieber miteinander! Auch, wenn Jukka sich bald darauf fragte, worauf dieser Mann es eigentlich abzielte. Hatte er doch tatsächlich versucht, mit einem Hundemon das Kätzchen vom Baum zu holen. Katzen und Hunde verstanden sich nunmal nicht! Doch danach ging die Flirterei in die nächste Phase! Das war es also! Darauf hatte der Kerl es abgezielt! Sadomaso! Jeder andere Mensch hätte die Situation wohl als Prügelei erkannt, nur Jukka dachte in eine völlig andere Richtung. Immerhin erschien es ihm so unwirklich, dass sich jemand unfreiwillig mit der Handtasche einer Frau verprügeln ließ. Man konnte ihr die Handtasche ja auch wegnehmen, oder so. Na, wenigstens war das eine ausgesprochen gute Ablenkung, weshalb der Blondschopf einen leeren Pokéball zückte. Etwas anderes zum Werfen hatte er ja schließlich nicht. Außer seiner Geldbörse vielleicht, doch wenn die im Baum hängen blieb, war es ungemein dramatischer, als wenn ihm so ein blöder Ball abhanden kam.

»Auge um Auge, Zahn um Zahn!«, meinte der 17-Jährige, während er auf das Felilou zielte. Wenn das Biest sich das Recht herausnahm, ihm durchs Gesicht zu kratzen, dann konnte es sich ja nicht beschweren, wenn es vom Ball getroffen vom Baum hinunter segelte. Geworfen - verfehlt. Blöderweise traf er diese Bestie nicht, sondern das andere komische Wesen, das ebenfalls auf dem Baum war. Zu Jukkas Überraschung verschwand es sogar tatsächlich im Pokéball, der sogleich vom Baum herabstürzte. Es war also ein Pokémon! Jedoch eines, das sich ohne große Mühen wieder befreite. »Ein Geisterbaumstumpf, ich sag's doch!«, rief der Blondschopf aufgeregt. Dabei schien dieses Wesen sogar so faszinierend zu sein, dass Crash es gebannt anstarrte. Unschön, denn das Geschöpf war wohl nicht allzu erfreut, erwischt worden zu sein, weshalb es sich mit gespielter Wut auf den Blondschopf stürzte - und Crash sah tatenlos zu! Eilig griff Jukka nach dem Pokéball seines Zoruas, doch noch ehe er das Pokémon befreien konnte, zog der komische Baumstumpf ihm auch schon die Kapuze ins Gesicht. Erschrocken hatte der Blondschopf den Ball seines Zoruas dabei sogar geworfen und nun keine Ahnung, wo er gelandet sein mochte.

Zum Glück ließ das Baumstumpfwesen aber wieder von ihm ab und schwirrte vergnügt um den Baum herum. Verwirrt blickte der 17-Jährige sich nach dem Zorua um. Den Ball entdeckte er, denn der lag unter dem Baum. Das Zorua jedoch entdeckte er erst, als sein Blick nach oben wanderte. War es doch tatsächlich auf dem Baum gelandet und klammerte sich panisch an den Ast. »Komm runter, Chaos, und bring das Katzenvieh gleich mit!«, rief Jukka dem kleinen Zorua zu. Doch jenes klammerte sich einfach nur an den Ast und gab ein verzweifeltes »Zooooo!« von sich. Das konnte doch nicht wahr sein! Was kam als Nächstes? »Wie, du hast Höhenangst?!« Schlechte Nachrichten zu schlechten Nachrichten. Jetzt saß nicht nur diese blöde Kratzbürste auf dem Baum fest, sondern auch noch sein Zorua. Und wer half ihm jetzt, sein Zorua wieder vom Baum zu kriegen? Diese olle Frau sicherlich nicht, die war ja viel zu sehr damit beschäftigt, Horatio zu verprügeln. Also blieb doch nur... »Mister Horatio, mein Zorua sitzt auf dem Baum fest!«, sprach er das offensichtliche aus. Warum auch immer er dem Schwarzhaarigen das mitteilte, schließlich war ihm Puschi ja auch vollkommen egal gewesen.

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Sa Jul 25, 2015 2:42 am


Horatio feat. Jukka





Nr. 7
Wenn Horatio von einem viel besaß, dann war das Geduld. Aber er musste durchaus zugeben, dass sie ihm mit dieser ollen Tante allmählich verflog. Unermüdlich hämmerte sie mit ihrem Objekt der Femininität auf ihn ein und schien gar nicht genug Frust und Aggression an ihm abbauen zu können, während er selbst sich dabei schon abwehrend seine Arme über den Kopf hielt. Und Mundane sah einfach tatenlos zu, wie konnte sie nur! Aggressiv verzog der Brillenträger schlussendlich doch seine Augenbrauen und schlug mit einem Mal die Handtasche der Frau zur Seite. Das würde er sich doch nicht länger bieten lassen!
Kurzerhand zückte er ebenfalls seine Dienstmarke und präsentierte sie, sollte die blöde Schrulle doch ruhig erfahren, wenn sie hier vor sich hatte! "Ma'am, ich würde darum bitten, sämtliche Formen der Gewalt einzustellen. Ich bin Polizist im öffentlichen Dienst und werde weitere Aktionen in dieser Hinsicht nicht länger dulden!" Für einen Moment schien sie tatsächlich verblüfft zu erstarren. Doch Fehlanzeige, von wegen Respekt! "Wie konnte man nur einen Vollpfosten wie Sie einstellen?!", warf sie ihm doch gleich als nächstes entgegen, woraufhin Horatio verärgert seine Zähne aufeinanderknirschen ließ. "Wie bitte?!"

Die Konfrontation konnte jedoch nicht weitergetragen werden, als Jukka sich erneut bemerkbar machte, doch nicht mit einer Lösung für das Problem, nein. Nun saß auch noch sein Zorua auf dem Baum fest! Verdattert ließ der Schwarzhaarige also von der Frau ab und starrte wieder einmal den Baum hoch. "Na, das wird ja immer besser...", murmelte er dabei ungläubig vor sich hin und seufzte einmal schwer. "Und was genau soll ich nun tun, um das zu beheben?", gab er trotzig in einem Tonfall vor sich hin, der deutlich machte, dass er wohl überhaupt keinen Plan besaß.
"Ohh, ich weiß ja nicht!", mischte sich nun wieder die Besitzerin Puschis aggressiv in das Geschehen ein, "Vielleicht KOMPETENT SEIN?!" Das war doch nun wirklich unter der Gürtellinie. Seelenlos starrte Horatio die Dame daraufhin an, im nächsten Moment zuckte sein unteres, rechtes Augenlid. Nein, alles easy, alles cool... von einer derartigen Lappalie würde er sich doch nicht aus der Fassung bringen lassen, so wahr sein Name Horatio Bates lautete. So setzte er ein passiv-aggressives Lächeln auf und tat wohl das, was jeder gewöhnliche Bürger in solch einer Situation tun würde: "Halten Sie doch einfach die Fresse." Sie auch noch unhöflich beschimpfen. Die Situation konnte ja ohnehin nicht noch mehr eskalieren!
Und tatsächlich, zutiefst beleidigt atmete die Dame daraufhin deutlich vernehmbar ein und gab anschließend ein entrüstetes "Sie wagen es...?!" von sich, dessen Tonfall beinahe so klang, als wäre sie von Satan höchstpersönlich beleidigt worden. "Ja, ich wage es." Mit einem selbstgefälligen Grinsen verschränkte der Polizist daraufhin seine Arme und bedachte die Frau mit einem spottenden Blick. Damit machte er seinem Beruf doch nun wirklich alle Ehre! "Sie mit Ihrer komischen Fellkugel können mich mal. Ohnehin seid ihr Katzenomis doch alle gleich, diese komischen, möchtegern-luxuriösen Schrullen, die ihre kleinen Viecher wie das Tollste auf Erden behandeln, weil sie in ihrem erbärmlichen Leben den Frust der Einsamkeit hinwegleben müssen." Auf diese aggressive und spottende Aussage konnte diese Frau dann auch nichts mehr entgegnen. Verblüfft und mit offenem Mund starrte sie den Schwarzträger an, der gerade offensichtlich sein Vergnügen aus dieser Scharade zog. "Mundane." Mit dem seelenruhigen Ruf des Namen seines Hundemon ließ er die Hundedame wieder aufhorchen, die dann sogleich den nächsten Befehl abwartete. "Stell dich bitte unter den Baum."

"Nein, warten Sie!" Tatsächlich wagte die Besitzerin des Felilou dann auch noch, ihn in seinem nächsten Vorhaben nun selbst über den Rücken seines Hundemon hochzuklettern, zu unterbrechen. Nur wirkte sie nach seiner Standpauke weitaus entschlossener. Na das war doch etwas, das sich sehen lassen konnte!  "Was ist?", gab Horatio also mürrisch zurück, ehe die Dame ihren Vorschlag unterbreitete: "Ich hole es runter, wir machen eine Räuberleiter. Alles, was Sie beide anstellen, endet doch nur in einer Katastrophe!"
Etwas verblüfft wurde sie daraufhin von dem Schwarzhaarigen gemustert. Räuberleiter... Jukka würde sie wohl kaum damit ansprechen können, er war der Erwachsene hier. Also sollte er sich wohl dazu bereiterklären, sich unter sie zu stellen?  "...gut, okay." Mit einem Seufzen willigte er dann doch ein. Vielleicht würde ihre Puschi ihr ja auch das Gesicht zerkratzen. Das wäre in der Tat ein sehr amüsanter Anblick. Doch als sie sich unter den Ast stellten und die Frau ihren Fuß anhob, wurde sie nur betreten von dem Brillenträger angestarrt.  "Ziehen Sie dabei gefälligst Ihre Schuhe aus. Ich will den Schmutz der Straße doch nicht an meinen Händen haben!" Ein trotziges Schnauben der Dame folgte, doch letzten Endes zog sie sich dann doch ihre Schuhe aus und ließ sie einfach auf den Asphalt fallen, ehe sie die zusammengefalteten Hände Horatios erklomm.  "Gott, sind Sie schwer...", stöhnte er anschließend hervor, als er versuchte sie hochzuhieven, was sie mit einem übel gelaunten "Seien Sie doch einfach still!" quittierte.
Kurz darauf war es ihr auch möglich, sich über den Ast zu ihrem Kätzchen zu beugen und ihren Arm nach ihm auszustrecken. "Puschi, du musst keine Angst haben! Komm jetzt!", rief sie dabei sanft, doch der kleine Geist von eben schien dem ganzen dann doch einen Strich durch die Rechnung zu machen. Plötzlich schwebte er vor der Frau herum, was diese erschrecken und mit dem Fuß ausschlagen ließ, sodass sie Horatio direkt im Gesicht traf. Dieser fiel nach einem erschreckten Aufschrei nach hinten und hatte sie dabei natürlich losgelassen, ehe er mit seinem Hosenboden auf der Straße gelandet war.

"HILFEEEE!"
Verdutzt betrachtete er anschließend, was sie da nun angerichtet hatten. Die Besitzerin des Felilou zappelte nun bauchüber auf dem Ast und schien aus dieser Position von selbst nicht mehr herunterkommen zu können.  "Ja... ich weiß ja nicht...", begann der Polizist schließlich kleinlaut und wandte seinen verblüfften Blick hoch zu Jukka, da er nach wie vor am Boden saß. Allmählich kam er sich vor wie in irgendeiner schlechten Komödie. "Wollten wir nicht ursprünglich Sachen von diesem Baum runterholen?"
Zugegeben, der Anblick war recht amüsant, wie nun nicht nur ein Felilou und ein Zorua, sondern nun auch eine leicht panische Frau auf diesem kräftigen Ast abhingen. Einige Passanten begannen nun auch dieses ulkige Szenario zu begaffen. Sowas sah man immerhin nicht jeden Tag.
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Sa Jul 25, 2015 3:01 pm

Jukka & Horatio

Horatio? Polizist? Na, das war ja noch besser. Besonders hilfsbereit schien er ja nicht zu sein. Höflichkeit war wohl auch nicht so seine Stärke, wenn er diese Frau so anfuhr. Dann wiederum hatte sie es auch einfach verdient. Dennoch, sollten Polizisten im Dienst nicht die Freunde und Helfer der Menschen sein? Eine Katze vom Baum zu holen, war aber wohl weniger sein Job. Verzwickt. Letztendlich fasste Jukka es nicht, dass sie tatsächlich eine Räuberleiter versuchten. Er legte die Arme hinter den Kopf und wartete einfach ab, was daraus wurde. Scheinbar hatte dieser komische Baumstumpf mehr mit der Sache zu tun, als einfach nur mit auf dem Baum zu hocken. Sorgte das Kerlchen doch dafür, dass die Frau sich erschrak und Horatio ins Gesicht trat. Na, wenigstens hatte der keine bleibenden Spuren im Gesicht. War immerhin etwas! Blöd nur, dass jetzt auch die Frau am Ast hing und wohl nicht mehr herunter kam.

Jukka musste sich bei diesem Anblick wirklich ein Lachen verkneifen. Als der Polizist dann jedoch meinte, dass sie doch eigentlich Sachen vom Baum herunterholen wollten, konnte er es sich wirklich nicht mehr verkneifen. Dazu war diese Sache einfach viel zu amüsant. »Sie zappelt wie ein Karpador an Land.«, meinte er lachend. Ohnehin verstand er nicht, wieso sie nicht einfach Ranger gerufen hatte, wenn es ihr so wichtig war, dass dieses Katzenvieh schnell vom Baum herunterkam. Eine Aufgabe für einen Polizisten und einen Jungen war das nun wirklich nicht. Lange lachte der Blondschopf allerdings nicht, schon tauchte dieser eigenartige Baumstumpfgeist vor ihm auf. Reflexartig machte der Junge ein paar Schritte zurück. Der Geist schien quietschvergnügt zu sein. Zeit, ihm eins auszuwischen, weshalb der Blondschopf sich sofort die Augen verdeckte. »Crash! Blitz!«, rief er und augenblicklich ließ das gerufene Pokémon einen Blitz entgleißen, der den Baumstumpf angeblich blendete.
»Und jetzt Ruckzuckhieb!«, befahl er dann und musste bitterlich feststellen, dass das eigenartige Pokémon ihm eigentlich nur etwas vorgespielt hatte, als es mit einer Finte konterte und einen Volltreffer landete. Verdammter Mist. Aufgebracht zeigte der Blondschopf auf den Geist, während er ein »Das ist unfair!« rief. »Du kannst mir doch nicht vorspielen, der Blitz hätte einen Effekt gehabt!« Tatsächlich fand der Blondschopf die Idee eigentlich ziemlich clever. Ohnehin hatte er doch nur versucht, das Pokémon abzulenken. Während es den Jungen verwirrt anstarrte, hatte Crash sich nämlich wieder aufgerappelt und setzte sofort mit einem Ladungsstoß an, der gesessen hatte. Was dieser Geist konnte, konnte Jukka doch schon lange!

Natürlich wurde das fremde Pokémon umso vorsichtiger. Anscheinend aber nicht vorsichtig genug. »Donnerschock!«, setzte der Blondschopf nach. Die Blitze zuckten und knisterten in Crashs Fell, ehe er einen Donnerschock auf das Geistpokémon entlud. Es war zwar nicht so stark wie der Ladungsstoß, aber das musste es auch schließlich gar nicht sein. Es genügte, um die Aufmerksamkeit des Geistes auf Crash zu lenken. Geschlagen geben wollte das Wesen sich ja schließlich nicht, weshalb es mit einem Konfustrahl versuchte, das Blitza zu verwirren. Erfolgreich, aber besonders schlimm war das nicht. Wenigstens setzte der Donnerschock dem Geist noch einmal zu, der statt auszuweichen lieber den Konfustrahl genutzt hatte. »Donnerzahn! Nachtflut!«, rief der 17-Jährige, auf dessen Lippen sich ein siegessicheres Grinsen schlich.
Der Geist jedenfalls war sichtlich irritiert. Hatte er doch tatsächlich geglaubt, das Blitza wäre sein einziger Gegner gewesen. Pech gehabt, denn schließlich hockte Chaos noch immer auf dem Baum und hatte das Ganze beobachtet. So sah der Geist die finsteren Schockwellen, die auf ihn zukamen nicht einmal wirklich kommen. Die Nachtflut hatte jedenfalls ordentlich gesessen. Etwas anderes hatte Jukka auch eigentlich nicht erwartet. Wenn Blitz keinen Effekt hatte und der Ruckzuckhieb geradewegs hindurch ging, dann musste es wohl wirklich ein Geistpokémon sein und die verstanden sich mit Unlicht nicht besonders gut - ins Besondere dann nicht, wenn sie die volle Breitseite ab bekamen.
Sicherlich, fair war das Ganze nicht. Allerdings hatte dieser Geist sein Spiel ohnehin zu weit getrieben. Da brauchte er sich nicht zu wundern, wenn man mit unfairen Mitteln spielte, weshalb der Blondschopf nach dem erfolgreichen Angriff wieder einen leeren Pokéball zückte und auf das Pokémon warf, das sogleich darin verschwand. Der Ball rollte unter den Ast, zuckte ein paar Mal vor sich hin und blieb schlussendlich reglos liegen. Hatte er diesen komischen Geist doch tatsächlich gefangen, obwohl er nicht einmal wusste, was er damit anfangen wollte. Fürs Erste war es aber gut, wenn er keinen Schabernack mehr trieb.

Blöderweise hatte Jukka aber nicht mehr daran gedacht, dass er seinem verwirrten Blitza doch ebenfalls einen Befehl erteilt hatte und nach einigem hin und her taumeln, setzte Crash diesen Befehl doch auch um, sodass er mit vollem Karacho den Baum rammte. Das plötzliche Knacken, das ertönte, war kein gutes Zeichen und besser wäre wohl, der Junge hätte die Beine in die Hand genommen, statt nach oben zu schauen. Tatsächlich. Der Ast brach, doch als er dann noch davonlaufen wollte, war es eigentlich schon zu spät. Glücklicherweise bekam er den Ast samt Besatzung wenigstens nicht auf den Kopf. Nichtsdestotrotz riss das Gewicht ihn zu Boden. Hatte er nicht schon genug gelitten? Erst diese blöde Kratzbürste, der Fall vom Ast, jetzt das? »Au, au, au...«, gab er von sich, während das Blitza sich plump auf den Hintern hatte fallen lassen und verwirrt vor sich hinstarrte. Es schien fast so, als hätte der Geist sich aus dem Pokéball heraus dafür gerächt, gefangen worden zu sein.
Und als wäre das nicht genug, fand Chaos es wohl auch noch angemessen, sich benommen auf den Rücken seines Trainers zu setzen. »Aber ich hab die Katze vom Baum geholt...«, meinte er geschlagen. Hauptsache, die Herrschaften rappelten sich bald wieder auf und wenn sie schon dabei waren, konnten sie gefälligst auch den blöden Ast von ihm herunternehmen! Solange sie das nicht taten, träumte der Blondschopf lieber vor sich hin. Jetzt hatte er sich auf jeden Fall Donuts verdient! Immerhin hatte er einer blöden Frau und einem blöden Vieh geholfen, ein Pokémon gefangen und sich mehrmals verletzt! Nie wieder. Das würde das erste und einzige Mal bleiben! »Und das nächste Mal...«, begann er dann. »Rufen Sie einfach einen Ranger, Miss...« Das war nämlich für alle - ins Besondere für ihn selbst - sicherer.

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Di Jul 28, 2015 12:45 am


Horatio feat. Jukka





Nr. 8
Nach seinem Kommentar hatte sich Horatio auch gleich wieder aufgerichtet und sich erst einmal ordentlich den Hosenboden abgeklopft, nur um im nächsten Moment Jukkas Lachen zu vernehmen. Kurzerhand stimmte Horatio mit einem amüsierten Lächeln darauf ein. "So sieht es tatsächlich aus.", gab er ruhig von sich und warf im nächsten Moment der zappelnden Tante einen schadenfreudigen Blick zu. Sie hatte es definitiv verdient, so arrogant, wie sie sich wegen ihrem Kätzchen aufführte.
Kurz darauf musste der Brillenträger allerdings feststellen, dass der Junge nun sein Blitza auf den Geist hetzte. Abrupt schloss er die Augen, als der Blitz befohlen wurde, da er seiner ohnehin schon grauenhaften Sicht das nicht auch noch zumuten wollte. Den Kampf, der daraufhin entbrannte, verfolgte der Polizist schließlich mehr oder weniger aufmerksam. Mundane war allerdings an ihn herangetreten, so kniete er sich also nieder um ihr eine sanfte Streicheleinheit zu geben, obwohl sie zuvor nichts unternommen hatte, als er von dieser Wahnsinnigen attackiert wurde. Der heutige Tag ließ ihn noch umso mehr realisieren, wie sehr er Hunde doch den Katzen über bevorzugte. Sie waren loyal, gehorsam und verschanzten sich außerdem nicht so mir nichts dir nichts auf Bäumen. Aber wie sagte man so schön? Hunde hatten Herrchen, Katzen Bedienstete.

Das Ende der Konfrontation war allerdings sehr beeindruckend zu beobachten, mit diesem Überraschungsangriff hatte der kleine Baumstumpf wohl nicht gerechnet. Ein Paragoni, wie es dem Schwarzhaarigen inzwischen in den Sinn gekommen war. Er hatte von diesen Pokémon schon einmal gehört, die Seelen verstorbener Kinder, die sich im Wald verirrt hatten... kein besonders schöner Gedanke, aber solche Schauergeschichten waren doch immer wieder aufregend mitanzuhören.
Und letzten Endes hatte Jukka es dann gefangen. Eigentlich hatte Horatio mit dem Gedanken gespielt ihm dafür zu gratulieren, doch daraus wurde nichts, da im nächsten Moment der Ast samt Besatzung herunterkrachte und auf dem Blondschopf landete. Kein Wunder, nach allem, was diese Baumgabelung tragen musste. Diese Frau war aber auch wirklich schwer gewesen!
So trat der Polizist näher an dieses Dilemma heran und begutachtete es. Ja, da hatte Jukka recht... wenigstens hatte er es geschafft, das Puschilein herunterzuholen. Und den ganzen Rest gleich mit. Aber das sah doch nun wirklich schmerzhaft aus. Die Besitzerin schien auch nicht weniger verdutzt über die Situation, also scheuchte Horatio sie mit einer ziemlich unhöflichen Handgeste vom Ast herunter, sodass sie sich endlich aufrichtete, damit er dieses Körperteil des Baums von Jukka runterhieven konnte. "Und bei dir ist alles in Ordnung? Nichts verletzt?", fragte er den Jungen schließlich sanft mit einem freundlichen Lächeln, als er neben ihm kniete, ließ diesen Ausdruck aber schnell fallen, als er die Stimme der Frau vernahm: "Puschiii! Bin ich froh, dass du endlich wieder bei Mama bist!"

Bildete er sich das nur ein oder sah das Felilou tatsächlich etwas genervt aus, als diese Dame es in ihren Armen hielt? Aber gut, das ging ihn auch nichts an. Eher interessierte er sich für etwas gänzlich anderes. "Ma'am... ich hoffe, Sie sind jetzt glücklich.", sprach er sie also von hinten an, wurde von ihr dafür jedoch nur irritiert angesehen. Erwartungsvoll starrte der Brillenträger nun zurück.
"Was wollen Sie?", bekam er anschließend harsch ins Gesicht geknallt, woraufhin er nur tückisch in sich hineinlächelte und einmal an seiner Brille rückte. "Ich weiß... die Chemie zwischen uns mag überhaupt nicht gestimmt haben, aber Jukka hat recht. Sie sollten sich besser an Leute wenden, die für diesen Job da sind!" Kurz hielt er inne und steckte seine Hände dabei in seine Hosentaschen. "Trotzdem ist Ihre Luschi nach allem gesund und munter auf dem Boden. Also..." Für einen Moment zog die Frau verärgert ihre Augenbrauen zusammen, ehe Sie in Ihrer Handtasche herumwühlte und Horatio zwei kleine Boxen entgegenstreckte, deren helle Verzierungen fast wie Pralinenschachteln aussahen, allerdings mit leicht knittrigen Ecken. Kein Wunder nach der Prügelaktion.. Kurz musterte der Schwarzhaarige die beiden Dinger, ehe er fragend eine Augenbraue hob. Das waren doch... Beeren? "Nehmen Sie das als Entschädigung für Ihre 'Mühen' und lassen Sie mich bitte in Ruhe. Das war schon genug für einen Tag." Im nächsten Moment war diese Tante auch schon verschwunden.
Mit einem Seufzen drehte Horatio sich schließlich zu Jukka um. Zwei Schachteln. Das konnte man doch perfekt unter sich aufteilen. "Ich würde sagen, das ist nach allem immerhin besser als gar nichts.", meinte er mit einem entnervten Lächeln und versuchte positiv zu bleiben. Eigentlich hatte er sich ja etwas Geld erhofft. Aber sollten das irgendwelche seltenen Beeren sein, was die Verpackung und die arrogante Aufmache der Frau vermuten ließen, war es vielleicht auch keine schlechte Sache...
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Di Jul 28, 2015 5:59 pm

Jukka & Horatio

Wenigstens handelte Horatio schnell, scheuchte die Frau vom gefallenen Ast herunter und hievte das blöde Stück Holz weg, damit es nicht mehr auf Jukka lag. Sofort richtete der Blondschopf sich wieder auf, während sein Zorua förmlich von seinem Rücken purzelte und noch immer benommen schließlich auf dem Boden saß. »Zumindest hab ich mir nichts gebrochen...«, gab der Blondschopf von sich, auch wenn sein Rücken ziemlich schmerzte. Der hatte aber nun auch schon einiges mitmachen dürfen! Immerhin wohl nicht ohne Belohnung. Schließlich machte Horatio doch ziemlich deutlich, dass er etwas erwartete. Auch wenn es der Katzenvernarrten Frau wohl nicht gefiel. Sollte sie sich gar nicht erst anstellen! Immerhin war die Katze im Endeffekt vom Baum herunter gekommen, putzmunter! Auch wenn die Art und Weise vielleicht nicht ihrer Vorstellung entsprach. Das Ergebnis war wenigstens da, mehr zählte doch nicht!
Interessanter Polizist allerdings, der auf eine Belohnung bestand. Hieß es nicht immer, die Polizei wäre Freund und Helfer? Wie auch immer. Es konnte dem Blondschopf wohl nur recht sein. Immerhin hatte er was davon. Und wenn es nur Beeren waren, die konnte man wenigstens essen! Wichtig war doch zu wissen, was für Beeren das überhaupt waren, weshalb Jukka dem Polizisten sogleich eine der Schachteln aus der Hand klaubte, um nachzusehen. Horatio hatte ja ohnehin nicht vor gehabt, beide Schachteln für sich zu beanspruchen, glaubte der Blondschopf zumindest. Wäre ja noch schöner gewesen, wenn der Kerl darauf bestünde, beide zu behalten. »Oh, Lydzibeeren.«, stellte Jukka fest, als er die Schachtel öffnete. Sicher, er hätte sich etwas Besseres vorstellen können, aber wie Horatio schon sagte: Immerhin besser als gar nichts.

Eine etwas größere Belohnung hätte der Junge sich für dieses Massaker schon vorstellen können. »Die nächste Katze lass ich auf dem Baum.«, meinte er schließlich. Und wie er die auf dem Baum lassen würde! Dieses blöde Katzenvieh! Vor allem, wenn die Besitzerin auch noch so undankbar war und nur dann mit einer Belohnung herausrückte, wenn man nachhakte. Wie auch immer! Dafür hatte doch wenigstens der Polizist eine bessere Belohung. Auch, wenn die Einladung schon zuvor bestanden hatte. »Jetzt brauch ich wirklich 'nen Donut!«, meinte er schließlich breit grinsend. Und wehe, wenn nicht!

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Do Jul 30, 2015 11:26 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 9
Nichts gebrochen also? Das war doch schon einmal gut zu hören. Wobei innere Verletzungen sehr tückisch sein konnten. Horatio wusste aber leider nicht so viel darüber, aber er vertraute einfach mal darauf, dass an Jukka noch alles dran war. Müsste der Junge nun zum Arzt oder gar ins Krankenhaus... letzten Endes würde er sich noch dafür schuldig fühlen. Zwar war er nicht jemand, dem das Schicksal anderer schnell nahe ging, doch er war auch in diese Geschehnisse involviert gewesen und fühlte sich für dieses "Unglück" mitverantwortlich. Immerhin wäre der Ast nicht heruntergekracht, wäre die Frau nicht auf ihm gelandet...
Deshalb nahm er es auch kommentarlos hin, dass Jukka sich eine der Boxen schnappte, er hatte ohnehin die Belohnung mit ihm teilen wollen und diese Schreckschraube hatte mit Sicherheit nicht umsonst zwei von ihnen ausgeteilt. Nach einem prüfenden Blick hatte der Blondhaarige schließlich festgestellt, dass es Lydzibeeren waren. Für einen kurzen Augenblick wurde der Polizist nachdenklich. Der Name sagte ihm nichts. Aber man sagte Beeren ja immer nach, dass sie einen bestimmten Effekt auf Pokémon besitzen würden, vielleicht sollte er das demnächst nachschlagen gehen.

Den Kommentar des Jungen, dass er die nächste Katze auf dem Baum lassen würde, kommentierte Horatio stumm mit einem Grinsen. Das würde er definitiv auch, wie er der Frau zuvor in seinem kleinen Ausbruch deutlich gemacht hatte waren solche Katzentanten ohnehin alle gleich für ihn. Es war zwar amüsant sie auf Bäumen zappeln zu sehen, aber noch einmal wollte er nicht von einer Handtasche verprügelt werden. Das war schmerzhaft.
Da kam es ihm auch nur recht, dass Jukka seinen Donut einforderte. Essen! Wenigstens konnten sie sich nun der Sache widmen, die sie ursprünglich geplant hatten. Den Donut hatte der Kleine sich nach der Sache auch wirklich verdient. "Ich auch. Und wie.", war also die Antwort des Polizisten nach dieser Aussage, ehe er sich zum Gehen wandte. "Ich kenne da einen kleinen Laden um die Ecke. Der ist nicht schlecht." Mit diesen Worten setzte der Schwarzhaarige sich sogleich in Bewegung und erwartete einfach, dass Jukka ihm folgte. Immerhin war das auch von Anfang an ihr Plan gewesen.

Bei diesem Laden handelte es sich um einen kleinen Seitenstand an der Trend Street, dessen ausgelegte Backwaren vom Gehweg aus begutachtet werden konnten. Der Verkäufer dahinter sah allerdings nicht besonders arbeitsmotiviert aus, was von dem Brillenträger jedoch ausgeblendet wurde. Wer hatte schon Lust zu arbeiten?
Kurzerhand wurde also das dunkelbraune Lederportemonnaie gezückt, ehe er sich an Jukka wandte: "Bestell dann einfach, was du haben möchtest, ich zahle dann." mit diesen Worten klappte er dann auch den Geldbeutel auf, um den Inhalt zu überprüfen. Da war auf jeden Fall genug Bargeld drin. Neben dem kaum nennenswerten Kleingeld hatte er auch einige Scheine dabei, mit denen man sich bestimmt genug kaufen konnte. Doch sein Blick fiel unweigerlich auf das eingelassene Plastikfenster auf der rechten Seite, das wahrscheinlich für den Ausweis gedacht war, er aber mit einem Foto bestückt hatte, das aus der Zeit stammte, als er noch sechs Jahre alt gewesen war. Er mit sieben Jahren, sein kleines Myrapla im Arm zwischen seinen leiblichen Eltern, die glücklich aneinander lehnten. Kurzerhand klappte er das Ding auch wieder zu. Vergangenes war vergangen, dass er die Erinnerung daran nach all den Jahren immer noch mit sich herumschleppte war wohl mehr als nur ungesund, aber er konnte auch einfach nicht anders.
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Fr Jul 31, 2015 3:31 pm

Jukka & Horatio

Erwartungsvoll folgte der Blondschopf dem Polizisten, nachdem er die Beeren verstaut hatte. Ein kleiner Laden um die Ecke. Das waren doch immer die Geheimtipps! Tatsächlich hätte Jukka liebend gern einen Donut genossen und das Angebot, einfach zu bestellen, was er mochte, klang auch nur allzu verlockend. Da stellte sich jedoch umso mehr die Frage, wie viel Geld der Schwarzhaarige wohl bei sich trug. Ob er als Polizist wohl gut verdiente? Letztendlich war es vielleicht auch nicht der beste Plan einen Polizisten zu bestehlen. Der brauchte keine Beweise! In der Not fraß der Teufel nun einmal Fliegen. Ihm behagte es zwar nicht sonderlich, Horatios Freundlichkeit auszunutzen, so eine Gelegenheit würde sich aber mit Sicherheit kein zweites Mal ergeben. Crash und Chaos schienen jedenfalls schon bereit zu sein und mit einem kurzen Blick zurück, glaubte der Blondschopf ohnehin keine Wahl mehr zu haben. Hatte dieser verdammte Polizist aus dem Café sie doch glatt eingeholt. Dabei hatte er dieses blöde Portmonee von dem Kerl aus dem Café nicht mehr. Derer entledigte sich Jukka schließlich früh genug - sobald er das Geld daraus hatte.
Natürlich war dem Blondschopf bewusst, dass manche Leute auch Fotos oder andere Erinnerungsstücke im Portmonee bei sich trugen. Allein deswegen hatte er schon kein Interesse daran, sie zu behalten. Schnell wurde die Kapuze auch schon tief ins Gesicht gezogen, ehe es auch schon los ging. So schade es auch um die Donuts war, das Geld war schlicht wichtiger, weshalb der Blondschopf Horatio bewusst anrempelte, sich schleunigst dessen Portmonee schnappte und auch schon weiter rannte. Dicht gefolgt von seinem Blitza und Zorua. Nur kurz schaute der Blondschopf noch einmal zurück, um ein vielleicht sogar entschuldigendes »Ist nichts Persönliches!« zu rufen. Persönlich gemeint war es ja auch nicht. Horatio war freundlich gewesen und das rechnete der Blondschopf ihm auch hoch an. Letztendlich gab es aber Dinge, die einfach wichtiger waren, weshalb er auch schleunigst in einer der Seitengassen verschwinden wollte. Immerhin ließen Verfolger sich da einfacher abwimmeln. Vor allem dann, wenn wieder jemand achtlos Müll gestapelt hatte, den man umwerfen konnte! Sicher, nicht die fairste Methode, um Verfolger abzuwimmeln, aber unglaublich effektiv.

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Sa Aug 01, 2015 4:42 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 10
Fast schon perplex starrte Horatio Jukka hinterher, nachdem dieser ihn angerempelt hatte und mit seinem Geldbeutel am verduften war. Da hatte selbst Mundane besser reagiert als er, denn die Hundedame, die bis dahin eher teilnahmslos gefolgt war, sprintete mit einem Mal los und nahm direkt die Verfolgung auf, während der Schwarzhaarige erst einmal für ein paar Sekunden stehen blieb und die Situation verarbeiten muste, wie ein kleines Kind, dem man gerade zum ersten Mal Unrecht getan hatte. Da war man schon freundlich... und wurde kurzerhand bestohlen. Wie konnte ein Mensch nur so herzlos sein?!

"H-hey!" Schlussendlich setzte der Polizist sich auch in Bewegung, obwohl der Dieb und sein eigenes Pokémon inzwischen einen etwas größeren Vorsprung hatten. Dass er bestohlen wurde war ihm im Grunde doch egal... aber auf diese Weise hintergangen zu werden, das tat doch einfach im Herzen weh! Moral über Bord werfen, das war eine Fähigkeit, die er sich nie würde aneignen können, doch Jukka schien diese sehr gut zu beherrschen. Und da man nicht einfach so mir nichts dir nichts den Geldbeutel anderen Leuten aus der Hand luchste musste der Junge solche Dinge öfters durchziehen. Immerhin sagte er ja, es wäre nicht persönlich gemeint. Verdiente er sich damit etwa seinen Lebensunterhalt?
"Mundane, tu irgendwas!", rief er seinem Hundemon hinterher, während er versuchte, aufzuholen. Dieses sah ihn kurz verständnislos über die Schulter an... Irgendwas, das war doch wirklich ein sehr präziser Befehl. Aber man konnte es ihm nicht verübeln. Immerhin wollte Horatio keine Attacken befehlen und Jukka damit noch in irgendeiner Weise verletzen, das wäre abartig. Aber eins musste man dem Blondschopf lassen, er war wirklich robust. Immerhin war er durch die Katzenaktion zuvor in Mitleidenschaft gezogen worden und konnte dennoch rennen, als würde er von einer Horde Bibor verfolgt werden.
Schlussendlich entschied sich Mundane dafür noch einmal richtig Gas zu geben und nach dem Jungen zu schnappen. Mit etwas Glück erwischte sie den Geldbeutel, doch leider stellten die Pokémon des Jungen noch einen gewissen Risikofaktor dar, zumal enge Gassen tückisch waren.
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam Sa Aug 01, 2015 6:55 pm

Jukka & Horatio

Natürlich war das Hundemon des Schwarzhaarigen ihm dicht auf den Fersen. Wäre ja noch schöner gewesen, hätte es einfach tatenlos zugesehen. Es wäre jedenfalls mal eine willkommene Abwechslung gewesen, wenn man ihn einfach so davonkommen ließ. Es war wohl schlicht und ergreifend zu viel verlangt, wenn man sich als Dieb herumschlug. Glücklicherweise hatte Jukka aber sein Blitza und Zorua als Verteidigung dabei. Auch, wenn er kein Interesse daran hatte, gegen das Hundemon zu kämpfen. Mehr als einfach nur davonkommen wollte er schließlich nicht. »Crash!« Ein Wort reichte, um das Blitza wissen zu lassen, was es zu tun hatte. Bei dem Paragoni hatte es vielleicht nicht geklappt, aber ein Hundemon war, so viel der Junge wusste, kein Geistpokémon, weshalb das Fell des Blitzas auch sogleich knisterte und es einen grellen Blitz entlud, der das Hundemon blenden sollte. Damit sollte es aber sicherlich nicht enden, nahm das Zorua doch sogleich die Gestalt seines gelben Kollegen an. Eine praktische Fähigkeit zur Verwirrung und die Verwirrung war wohl dann perfekt, als Chaos auch noch Doppelteam einsetzte, um noch einmal Ebenbilder zu erzeugen, die zusammen mit Crash wild hin und her sprangen.
Geschwind wandten Crash und die Ebenbilder sich dem Hundemon zu, um allesamt das Fell noch einmal knistern zu lassen und das gegnerische Pokémon mit Donnerschock zu attackieren. Vielleicht hatte das Hundemon das echte Blitza ja aus den Augen verloren. Jedenfalls war das wohl das Ziel dieser Aktion gewesen, damit der Donnerschock bloß saß. Irgendwann würde dieses Blitza wohl noch Donnerwelle lernen müssen, um nicht auf die Paralyse spekulieren zu müssen - so jedenfalls der Plan. Nach dem Angriff spurtete das Blitza, um Jukka schnellstmöglich wieder einzuholen. Immerhin wollte der Blondschopf die nächstbesten Mülltonnen umkippen, um dem Hundemon und dessen Trainer den Weg zu versperren. Er hatte jedoch kein Interesse daran, sein eigenes Pokémon unter Müll zu begraben.

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam So Aug 02, 2015 6:55 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 11
Natürlich hatte der Junge ein paar Asse im Ärmel, wie sollte es auch anders sein? Daran sah man, dass Jukka inzwischen wohl recht erfahren sein musste, wenn es um solche Dinge ging. Kurzerhand blendete sein Blitza Mundane mit einem Blitz, woraufhin sie für wenige Momente geblendet war und innehalten musste. Doch genau in dem moment, als sich ihr Sichtfeld wieder aufklärte sah sie sich mit einer ganzen Armada von Blitzas konfrontiert, die sie allesamt mit Donnerschock attackierten. Verzweifelt und sichtlich verwirrt versuchte das Hundemon auszuweichen, wurde aber doch von der echten Attacke getroffen, die einen leicht lähmenden Effekt hatte und es verlangsamten.
Das war auch der Moment, in dem Horatio endlich aufgeholt hatte und verdutzt feststellen musste, dass Jukka inzwischen weitaus mehr Abstand zu ihm und seinem Pokémon gewonnen hatte. "Ach, verdammt...", murmelte er dabei vor sich hin und blieb anschließend stehen, da er merkte, dass die Paralyse seinem Pokémon zu schaffen machte. Dabei sah er tief schnaufend dem Jungen hinterher und verengte seine Augen. Jetzt hatte er wohl oder übel gewonnen. Sich als Polizist von einem kleinen taschendieb bestehlen zu lassen war irgendwie beschämend, aber er war schon immer zu gutherzig gewesen...

"OH MEIN GOTT! Rennen Sie um Ihr Leben, es läuft frei!"
Als hätte der Tag nicht noch besser werden können rannte im nächsten Moment aus einer Abzweigung der Seitengasse ein panischer Mann mittleren Alters an ihm vorbei und düste weiterhin diese Botschaft schreiend in die Richtung davon, in die Jukka abgedüst war. "Was...?" Verwirrt blickte der Schwarzhaarige dem Kerl hinterher, ehe ein tiefes Gröhlen deutlich aus der Abzweigung zu hören war, aus der dieser Mann gekommen war. Das Klang beinahe, als wäre es von einem großen pokémon gekommen... Unsicher wich Horatio zurück. Vielleicht sollte er es dem Mann gleich tun und nun besser verschwinden.
Eine schnelle Folge von laut aufstampfen Schritten, die lauter wurden und somit immer näher Kamen, war im nächsten Moment zu vernehmen, weshalb der polizist dann endlich auch seinen Abgang machte. Doch Mundane war nach wie vor zu langsam, weshalb er noch einmal stehen bleiben musste und ihren Pokéball zückte. Die Paralyse, die sein Hundemon dank Crash kassiert hatte, war wirklich hinderlich. Doch leider stürmte in dem Moment, in dem er sie es zurückrufen wollte, ein riesiges Piondragi aus der Gasse, das einen richtigen Tobsuchtanfall zu haben schien. Wild schwenkte es kraftvoll seine kräftigen Arme umher und hinterließ dabei Furchen an dan Wänden der Gasse.
"Ach du Heiliger..." Ehrfürchtig trat der Schwarzhaarige einen unsicheren Schritt nach hinten. Jetzt sollte er aber wirklich verschwinden! "Mundane!" Schnell streckte er den Pokéball in Richtung seiner Gefährtin, doch der riesige Skorpion war schneller als erwartet. Noch bevor das Hundemon sich wehren konnte wurde es ebenfalls von einem Seitenhieb getroffen und gegen die Wand geschleudert, wo es durch den Aufprall in Ohnmacht fiel. So blieb also nur der Brillenträger übrig. Eigentlich konnte er von sich behaupten, eine Person zu sein, die viele Dinge nicht an sich heran ließ, doch das ließ ihn tatsächlich vor Angst erstarren.

Geschockt blieb er also vor dem Piondragi stehen, das mit einem bedrohlichen Stampfen näher kam, dass ihn dann doch aus der Starre erlöste und umkehren ließ. Er wollte sein Hundemon nicht zurücklassen, nein, aber dieses wildgewordene Biest sah so aus, als würde es ihn jeden Moment in Fetzen reißen! Und sein Giflor hatte erst recht keine Chance gegen das Vieh.
Doch mit dem Piondragi war nicht gut Kirschen essen, denn allein die tatsache, dass er floh schien es noch aggressiver zu machen. So brüllte es noch einmal laut und griff sich eine der am Rande gestapelten Holzkisten, die es nach Horatio warf. Und es stellte sich als totaler Volltreffer heraus. Das Objekt traf direkt und äußerst schmerzhaft auf seinen Rücken, was den Polizisten mit einem lauten Schrei zu Fall brachte, wo er auch erst einmal liegen blieb, während das Monstrum immer näher kam. "Mist, warum...", fluchte er leise unter Ächzen. Er konnte sich nicht aufrichten, es tat einfach weh. Das wars dann wohl. Sein Schicksal... von einem herannahenden, tobenden Piondragi in Grund und Boden gestampft zu werden. Schade um seine kümmerliche Existenz war es nicht, doch es gab nach wie vor Dinge, die er noch zu erledigen hatte. So streckte er seinen Arm nach vorne aus und versuchte voranzurobben. Weg, einfach nur weg... er würde sich von diesem herannahenden Monstrum nicht kleinkriegen lassen!
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Re: Trend Street

Beitrag von Gastam So Aug 02, 2015 7:47 pm

Jukka & Horatio

Grandios! Der Donnerschock hatte gesessen und eine Paralyse ausgelöst! Damit hatte sich die wilde Verfolgungsjagd wohl erledigt und der Junge konnte endlich langsamer werden. Jedenfalls glaubte er nicht, dass Horatio sein Hundemon einfach so zurücklassen würde. Spiel, Satz und Sieg! Zufrieden warf er direkt einen Blick in den Geldbeutel des Mannes. Doch weniger, als er erwartet hatte, aber wenigstens etwas, weshalb er auch nicht zögerte, die Scheinchen herauszunehmen und sie in seine eigene Tasche zu stecken. Crash und Chaos - der sich nun zurückverwandelte - machten einen ebenso zufriedenen Eindruck. Lediglich als der Blick des Blondschopfes auf die Fotos fiel, die sich im Portmonee befanden, seufzte er schließlich. Fotos, natürlich. Viele Leute bewahrten Fotos im Portmonee auf, um sie immer bei sich zu haben. Da musste er wirklich zusehen, dass er das Ding bald schon vor dem nächsten Fundbüro "verlor." Jedenfalls hatte er kein Interesse daran, sie zu behalten. Geld war eine Sache, aber er wollte den Menschen nicht wichtige Erinnerungsstücke nehmen.
Lange genoß Jukka den Sieg jedoch nicht, als irgendein schreiender Kerl an ihm vorbeirannt. "Es" läuft frei? Kam er nicht aus der Richtung, in der er Horatio und sein Hundemon abgehangen hatte? Mit besorgt fraglichen Blicken musterten Crash und Chaos ihren jungen Trainer, der zurückblickte. Schien danach zu klingen, als würde etwas Schlimmes vor sich gehen. Da machte sich die Paralyse wohl doch nicht bezahlt, weshalb Jukka kurzer Hand einfach zurückrannte, um nach dem Rechten zu sehen. Sicher, er hatte Horatio bestohlen, aber so kalt und herzlos, dass ihm alles andere egal war, war er einfach nicht. Zum Glück, denn schließlich schien der Polizist mächtig in Schwierigkeiten zu stecken. Ein wütendes Piondragi. Großartig. Konnten diese Dinger nicht ganze Autos zerquetschen? Noch besser. Letztlich hatte dieses Vieh den Schwarzhaarigen wohl auch erwischt, so wie er auf dem Boden lag und davonzukriechen versuchte.

Vielleicht grenzte der Versuch den Polizisten retten zu wollen an Idiotie. Vielleicht war es auch der pure Selbstmord, sich diesem wütenden Vieh entgegenzustellen. Nichtsdestotrotz, liegen lassen konnte der Blondschopf ihn wohl nicht, weshalb er dicht gefolgt von Crash und Chaos zur Hilfe eilte. Während Jukka versuchte, dem Schwarzhaarigen aufzuhelfen und ihn zu stützen, machten Crash und Chaos sich an die Ablenkungsarbeit und behagelten das Piondragi mit Attacken. Ladungsstoß, Finsteraura; keine Attacken, die besonderen Effekt erzielt hätten, abgesehen davon dieses Riesenvieh nur noch wütender zu machen. Hatte der Polizist denn keine anderen Pokémon, mit denen er sich verteidigen konnte? Immerhin bezweifelte Jukka, dass Crash und Chaos wirklich ausreichten, um dieses Piondragi aufzuhalten. Schwach waren die beiden zwar nicht, aber blöderweise besaß keines von ihnen Attacken, die dieses Monstrum effektiv trafen. Im Gegenteil. Chaos hatte dem Ding eigentlich gar nichts entgegenzusetzen.
»Hast du kein weiteres Pokémon, das dich vor diesem Vieh beschützen kann?«, fragte der Junge etwas aufgebracht. Wer wäre das aber nicht, wenn ein wütendes Piondragi dabei war, die Gasse zu zerlegen. Was war nur mit diesem Tag los? Es ging ja wohl alles schief, was irgendwie schief gehen konnte!

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Re: Trend Street

Beitrag von Itsukiam Mi Aug 05, 2015 2:35 pm


Horatio feat. Jukka





Nr. 12
Ironie des Lebens. Sagte man für gewöhnlich nicht, dass ein Dieb nicht mehr an den Ort des Verbrechens zurückkehrte? In Jukkas Fall schien sich das nicht zu bewahrheiten, denn tatsächlich war er mit einem Mal wiederaufgekreuzt. Etwa, um ihn zu helfen? Ein selbstironisches Lächeln huschte über die Lippen des Brillenträgers, als er den Blondschopf erblickte, der ihm dann doch tatsächlich aufhalf und ihn stützte. Dabei kniff der Schwarzhaarige allerdings ein Auge zu. Warum hatte dieses Piondragi auch ausgerechnet eine dumme Kiste nach ihm werfen müssen? Sein Rücken tat einfach weh! Aber gut, er konnte wohl froh sein, dass er angesichts dessen nicht wirklich verletzt war. Hätte es eine richtige Attacke gestartet, dann hätte er mit Sicherheit längst das Zeitliche segnen können. Beschämt sah er bei diesem Gedanken zu Boden. Ausgerechnet derjenige, der ihn zuvor bestohlen hatte, rettete ihm nun das Leben...
Die Attacken von Jukkas Pokémon schienen unterdessen sicht wirklich eine Wirkung zu zeigen, kein Wunder, bei einem Monster wie diesem. Ohne etwas effektives bekäme man es wohl kaum in die Knie, aber wenigstens war das Piondragi erst einmal abgelenkt und versuchte die beiden Pokémon des Diebes zu greifen, allerdings waren sie viel zu flink für die wuchtigen Arme des Skorpions.

Aufgebracht wurde er schließlich von dem Jungen gefragt, ob er nicht noch ein weiteres Pokémon hätte, mit dem er sich verteidigen könnte. "E-eines wäre da...", setzte er zurückhaltend an, und sah zur Seite, "...aber ich weiß nicht, ob es..." Für einen Moment hielt er inne und schien nachzudenken. Gut, die Situation war ein Notfall und unter anderem wäre sicher der Schlafpuder seines Giflor hilfreich. Man musste nehmen, was man kriegen konnte, auch wenn er das Pflanzenpokémon nur ungern Gefahren ausgesetzt sah. "Gut, es ist wohl besser als gar nichts." Mit diesen Worten nahm er seine freie Hand und kramte einen weiteren Pokéball aus seiner Hosentasche hervor, den er von sich warf. Aus dem Lichtblitz erschien sein Giflor, das bereitwillig seine riesige Blüte anhob und mit einem herausfordernden Lächeln seinem Kontrahenten entgegensah. Dieser Ausdruck wandelte sich jedoch rasant in blankes Entsetzen, als es das tobende Piondragi erblickte. Abrupt wandte es seinen Blick zu den beiden Männern hinter ihm, fuchtelte mit dem rechten Arm und gab ein panisches "Gigigi-FLOR!" von sich, was wohl so viel wie "Ist das dein verdammter Ernst?!" heißen sollte. Tatsächlich musste Horatio bei dem Anblick doch amüsiert in sich hineinlächeln. "Keine Sorge, Tully! Das ist bloß ein Piondragi, nichts weiter. Tritt ihm mal schön in den Hintern, okay?" Die Menge an Sarkasmus, die in diesen drei Sätzen lag war mit Sicherheit genug, um die Fässer eines Weinkellers damit zu füllen. Aber nun ging es tatsächlich eher ans eingemachte, den mit hängender Blüte trat das Pokémon diesem Monster tatsächlich missmutig entgegen, irgendwer musste ja etwas tun. Nur leider waren sämtliche seiner Attacken ebenso effektiv gegen dieses Vieh wie die Unlichtattacken des Zorua, also musste man nach anderen Mitteln greifen: "Schlafpuder!"
So versprühte die Blume grünliche Sporen aus ihrer riesigen Blüte und schleuderte sie dem Piondragi entgegen. Doch aufgebracht, wie es war zeigte dies zunächst keine Wirkung. So ignorierte es in seiner blinden Wut nun Crash und Chaos und stürmte durch die Sporenwlke hindurch geradewegs auf das Giflor zu und schien von der einschläfernden Wirkung geradezu unbeeindruckt. Stattdessen holte es zu einem weiteren Hieb aus und knallte das verängstigte Pflanzenpokémon wie auch das Hundemon zuvor mit einem wütenden Brüllen direkt an die Wand.
"Tully, nein!" Das arme Ding. Hilflos musste Horatio mitansehen, wie beide seiner Pokémon am Boden lagen. Aber nicht nur das, im nächsten Moment schien dem Piondragi schwummrig zu werden und auch es sackte nun vor sich hin dösend in sich zusammen. Wenn es nicht schon der Schlafpuder von eben gewesen war, dann musste nun wohl Tullys Fähigkeit Sporenwirt seinen Effekt erzielt haben. Wenn das nun nicht Glück im Unglück gewesen war...

Langsam löste Horatio sich nun also von Jukka, da sein Rücken sich allmählich erholte. oder er gewöhnte sich einfach an diesen stechenden Schmerz. Na ja, zumindest ging es wieder. Im nächsten Moment holte er dann auch die Bälle seiner Pokémon und rief sie zurück, damit sie endlich einmal eine Pause bekamen. Schließlich musterte er das schlafende Piondragi neugierig. Es sah überraschend friedlich aus, wenn es am schlafen war. "So ist es doch gar nicht mal so unheimlich.", kommentierte er die Begebenheit und stupste es ein paar mal leichtsinnig an. Es schlief wie ein Stein. Dieser Tobsuchtanfall musste es aber auch wirklich erschöpft haben. "He, Jukka, du hast nicht zufällig noch einen Pokéball? Ich möchte etwas ausprobieren." Mit diesen Worten sah er über die Schulter hinweg zu dem Blondhaarigen. Er sollte sich wohl mal wieder einen Vorrat von diesen zulegen... Tja, zu blöd, dass sein Geldbeutel ihm gerade abhanden gekommen war. Aber er würde ihn jetzt nicht danach fragen, nicht, dass er schon wieder die Flucht ergriff. Kurzerhand musste er aber wieder schnell zur Seite gehen, als das Piondragi sich im Schlaf plötzlich umwälzte und mit einem lauten Krachen auf der anderen Seite liegen geblieben war. "Ich nehm alles zurück, selbst jetzt ist es noch gefährlich.", kommentierte der Brillenträger auf diese Begebenheit hin trocken.
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