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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Sep 03, 2015 8:35 pm

Wie bitte? Hatte sie ihn gerade tatsächlich krumm von der Seite angemacht, als er das einforderte, was im Grunde sein war? Gut, um ehrlich zu sein hatte er sich auch nicht klar genug ausgedrückt und lediglich zwei Worte in die Runde geworfen, die eine Bandbreite an Möglichkeiten offen ließ. Dass er damit meinte, dass eines ihrer Pokémon etwas von ihm hatte mitgehen lassen, war einer der vielen Dinge, die damit hätten gemeint sein können. Allerdings schien auch einer ihrer Begleiter ein Problem damit gehabt zu haben, wie Akuma an die junge Trainerin herangetreten war, während jener, welcher auf ihrer Schulter saß quietschfidel mit ihren Haaren herumspielte und den Schwarzhaarigen gar nicht einmal für voll nahm. Zumindest so tat, als würde er ihn nicht wahrnehmen. Der Minamoto hatte hingehend dieser Annahme keine Zweifel mehr... So flink und übersehbar es gewesen war, musste er ihm seine Box entwendet haben. „Ich sage es gerne noch einmal: Meine Orden.“ Dieses Mal klang es sogar noch eine Spur kühler, als das erste Mal, ungeachtet der Tatsache das er ihre Bemerkung größtenteils ignoriert hatte und lediglich mehr als ein paar Wörter zum Besten gab, ehe er wieder zu ihrer Tasche deutete, um sie erneut darauf aufmerksam zu machen, dass sich sein Hab und Gut immer noch in ihrem Besitz befand. Wenn er nicht eine derart kalte Ader besitzen und den intensiven Kontakt mit Menschen meiden würde, hätte er sie vielleicht dafür gelobt, dass sie einer der wenigen war, die sich nicht von irgendwelchen Äußerlichkeiten irritieren ließ und sich so gab wie sie war. Manch anderer wäre bei seiner einfachen Aussage bereits abgehauen oder hätte versucht so wenig wie möglich mit ihm zu tun zu haben. Lou hingegen gab einen feuchten Dreck drauf wer vor ihr stand, selbst den Champ der Region hätte sie wohl mit gleichem Verhalten konfrontiert, wenn er ihr auf irgendeine Art und Weise doof gekommen wäre. Allerdings war der Minamoto nicht der Mensch, der einfach so mal ein Lob aussprach, geschweige denn sich überhaupt so lange mit jemandem abgab.

Schwer seufzend und schon resigniert den Kopf schüttelnd, holte er gerade Luft für eine Antwort, als er bemerkte, wie ihr Feelinara allmählich wieder zur Ruhe kam und dann ebenso auf ihre Tasche deutete. Hatte es vielleicht beobachtet gehabt, wie das Pamflam die Finger nicht still halten konnte und etwas eingesteckt hatte?
„Du nicht direkt. Aber scheinbar wollte dein Freund hier das aufpassen für mich übernehmen.“ Wieder erhob sich ihr Feen-Pokémon, um ein weiteres Mal zur Tasche der Trainerin zu deuten, bis diese mitten im Satz abbrach und scheinbar eine Entdeckung machte, mit der sie vor einigen Momenten eher weniger gerechnet hatte. Jene graue Box, die er auch gerade am Suchen gewesen war, tauchte wie durch Zauberhand in ihrer Tasche auf.
Der Täter suchte aber schneller als man hinsehen konnte das Weite oder besser gesagt flüchtete in seinen Ball, wo er in Sicherheit vor der Trainerin war. Nicht das er ihr zutraute, dass sie ihrem Pokémon was antat, aber an der Stelle des Pamflams wäre er genauso den Rücktritt angegangen. Lieber etwas Gras über die Sache wachsen lassen und dann erst wieder in die Menge treten. So wie es sich für einen kleinen Affen mit kleptomanischen Zügen gehört...
Das er durch ihre folgende Aktion etwas überrascht wirkte merkte man vielleicht daran, dass einer der brauen zwar nicht viel, aber dennoch merklich in die Höhe gegangen war, als sie sich – ebenso wie ihr Feelinara – bei ihm für den Vorfall entschuldigten. War die Sache nicht damit gegessen gewesen, dass er einfach seinen Gegenstand zurückbekam und sie wieder getrennte Wege gingen? Wozu dann die Entschuldigung? „Öhm Danke...“ Zögernd nahm er die Box wieder an sich und verstaute sie in seinem Rucksack, während sie ihm davon erzählte, dass ihr Begleiter das gar nicht böse gemeint hatte und scheinbar deshalb den Gegenstand hatte mitgehen lassen, weil es so schön geglänzt hat. „Wieso sollte ich zur Polizei? Ich hab meine Orden wieder und die würden eher mich dafür anmaulen, warum ich nicht besser aufgepasst habe, statt mir zu helfen“ Das musste nicht einmal stimmen, aber trotzdem vertraute er dem angeblichen Gesetz nicht wirklich, was jedoch auf persönliche Erfahrungen zurückzuführen gewesen war. Seither ist er auch ein Verfechter der Ansicht, dass man selbst dafür zu sorgen hat, wenn etwas in Ordnung gebracht werden muss, nicht die Polizei oder sonst jemand. Aber was ihm eher  an der Situation auffiel, war die Tatsache, dass er mehr als 1-2 Sätze mit jemandem austauscht. Das konnte doch nie und nimmer gut gehen, wenn er nicht jetzt die Notbremse zog! „Ist schon gut. Scheint sich bei dir ja wohl zu fühlen. Tun wir einfach so, als sei das nie passiert.“  Zumindest erhoffte er sich dadurch, das Gespräch langsam in Richtung Ende drehen zu können, bevor sein Gegenüber noch auf die Idee kam das Gespräch zu vertiefen oder schlimmer... das alles irgendwie entschädigen zu wollen.
Genau wegen so etwas mied er große Städte... irgendetwas spielte sich immer ab... Sei es das man beklaut wird oder aber ohne jeglichen Grund wegen einer Lappalie angesprochen wird, wobei man das auch noch schnell erledigen und weiter seines Weges gehen konnte... Das hier war leider nicht so einfach gewesen.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Sep 03, 2015 8:36 pm

Als sie realisierte, dass der hochgewachsene kein psychotischer Spinner mit Geltungsdrang war sondern schlicht jemand, dem ihr Panflam etwas entwendet hatte legte sich unweigrlich ein zart roséfarbener peinlich berührter Schimmer auf ihre Wangen während sie versuchte sich zu entschuldigen, die Situation irgendwie zu retten, wobei es ihr natürlich mehr als peinlich war, dass sie auf seine deutlich konkreter und kälter werdenden Worte hin nicht verstanden hatte was er ihr hatte sagen wollen, sondern dazu durch Rikku noch einen Schubbs in die richtige Richtung gebraucht hatte. Gleichwohl fürchtete sie natürlich gleich, dass nicht sie - das wäre ihr relativ egal - sondern ihr kleiner flammender Freund große Probleme kriegen könnte, war das Klauen doch immer geächtet, egal ob durch Menschen oder Pokemon und so kalt und bestimmt wie der Kerl das Zeug eingefordert hatte, rechnete sie nicht wirklich damit dass er kaum, dass er die Box hatte wieder versöhnlich werden würde. Statt einer wütenden Zurechtweisung, wie sie sie schon oft von anderen auf ihre nun wohl zehntausendste Entschuldigung dieser Art gehört hatte, bekam sie jedoch einen zögerlichen beinahe verwunderten Dank, was dafür sorgte, dass die Noshimura ihr Gegenüber einen Momentlang irritiert anblinzelte während sie ihm noch immer die Box hinhielt, die er sich nun beinahe zögerlich nahm ehe er erklärte, dass er keinen Grund sah die Sache irgendwie nach außen zu tragen, was unweigerlich dazu führte, dass die ehrliche Sorge, die in ihren Augen wie ihrer Mimik gestanden hatte einem strahlenden Lächeln wich, was man der eher kühl anmutenden Frau wohl nicht zugetraut hätte. "Ich weiß nicht ob das wirklich so ist hier in Einall, aber das ist wirklich sehr sehr lieb von dir!", jeder der den Kerl ansah würde wohl viele Beschreibungen für seine Ausstrahlung oder das Wesen welches man ihm ob seines Äußeren zuschreiben würde finden, doch 'sehr lieb' gehörte sicherlich nicht dazu. Lou war jedoch jemand, der gelernt hatte Menschen wie jedwede andere Lebewesen nicht nach ihrem äußeren Schein zu beurteilen, wohl auch, weil sie am eigenen Leib nicht selten erfahren hatte wie schmerzlich genau dies sein konnte.

Der Größere beließ es jedoch nicht dabei, sondern erklärte zudem noch, dass sich das Pokemon bei ihr wohl sehr wohl fühlte und die Sache damit mehr als in Ordnung war. Dass er damit im Grunde das Gespräch beenden und mit ihr nichts mehr zu tun haben wollte, das schnitt sie gar nicht so richtig mit, doch akzeptiert hätte sie es so oder so nicht, denn ihrem Stolz und Ehrgefühl nach stand sie nun eindeutig in seiner Schuld. Mehr oder weniger. Sie wollte es jedenfalls wieder gut machen! Gleichwohl verzog sie bei seinen Worten leicht säuerlich das Gesicht. "Jaaa...etwas zu gut scheinbar manchmal", kommentierte sie fast etwas eingeschnappt wobei man der Art und Weise wie sie die Worte sprach wohl deutlich entnehmen konnte, dass sie diese im Grunde rein gar nicht böse meinte und ihrem Liebling wohl auch nicht zürnen würde können. Kuro hatte seine Macken und er konnte wirklich anstrengend sein und für Ärger sorgen, doch er hatte ein gutes Herz und war in ihren Augen ein wahrer Freund und Freunde gab man nicht auf, nur weil sie nicht perfekt waren. Man nahm sie wie sie waren und liebte sie trotz all ihrer Fehler. So sah sie es zumindest. Der leicht mürrische Ausdruck in ihren Zügen schwandt jedoch so schnell wie er gekommen war, ehe sie den Kerl, der eigentlich eher aussah als sollte man sowohl Tags, als auch nachts lieber einige Meter - oder kilometer - Abstand zwischen sich und ihn bringen, erneut fröhlich anlächelte.

"Aber, ich denke jetzt schulde ich dir eindeutig ein Eis!", erklärte sie mit einem sanften Lächeln, wobei ihr der leicht widerwillige Blick des in ihren Augen riesigen Kerls nicht entging. Sie überging ihn jedoch gekonnt und sah ihn gespielt streng an. "A-a-a! Keine Widerrede!", forderte sie bestimmt, ehe sie kurzum seine Hand ergriff, während Rikku fröhlich fiepste und einmal im Kreis um sie rannte, ehe sie sich auf die andere Seite von Lou begab und neben dieser hertappste. "Ich bin übrigens Lou.", stellte sie sich nun vor, ganz bewusst ihren Nachnamen auslassend, nicht weil sie etwas verheimlichen wollte, sondern mehr weil sie sich eben nicht mehr mit jenem Familiennamen identifizierte. "Du bist also hier um den Arenaleiter herauszufordern ja?", hakte sie nach, während sie ihn ohne Widerspruch zu dulden und immernoch seine Hand haltend losging, um zielstrebig jene Straße anzusteuern von der sie ob der Stadtkarte wusste, dass dort ein Eiscafé war, wobei ihr nichteinmal einfiel, dass es vielleicht etwas höflicher gewesen wäre zu fragen ob er Eis überhaupt mochte - doch mal ehrlich - wer tat das nicht?
Weißt du denn schon welchen Pokemontyp er einsetzt?"[/color], vielleicht konnte sie es, wenn der nicht zu schlecht lag, ja auch gleich hier probieren? Am ersten Tag gleich ein richtiger Orden, ja das wär doch was oder nicht? Gut, Kuro war nun noch nicht so gut trainiert wie ihre beiden anderen Freunde, doch zu viert würden sie ihre Hürden schon nehmen und wenn es nicht klappte, gott, dann waren sie eben um eine Erfahrung reicher und könnten es, wenn sie in Ruhe an sich gearbeitet hatten noch einmal probieren. Sie würde aber natürlich vorher ihre drei Freunde fragen, ob diese überhaupt einmal eine Arena betreten wollten. Was ihre neue Bekanntschaft wohl für Pokemon hatte? Bei sich hatte er keines, doch es lief ja auch nicht jeder den Großteil der Zeit mit all seinen Pokemon herum. War ja nicht jedermans Ding!
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Sep 03, 2015 8:38 pm

Lieb? Hatte sie ihn gerade tatsächlich lieb genannt, nur weil er sie nicht an die Polizei verpfiffen hatte? Er hat in all den Jahren ja so einiges gehört, zum Beispiel dass er ein Arsch war, einen groben Charakter hatte, kalt und abweisend wirkte, der neue Stern am Firmament der Bösewichte gewesen war aber lieb?! Das wäre genauso, als würde man behaupten, Onyx hätte ein flauschiges Fell.  Akuma strahlte alles andere aus, als eben jene Eigenschaft, die man ihm gerade „vorgeworfen“ hat. „Ich hab keine Ahnung wie die Leute hier sind...Jotho.“ Im Grunde hätte er es gar nicht als nötig erachtet überhaupt so viel zu sprechen, ihr Anstand und ihre Ehrlichkeit jedoch verdienten zumindest ein paar höfliche Floskeln, ehe er sich wieder aus dem Staub machen würde. Er konnte sich immer noch überhaupt keinen Reim darauf machen, wie man ihn überhaupt „lieb“ nennen konnte. Nie hatte es ihn sonderlich gekratzt, wenn man ihm irgendetwas vorwarf oder ihn versuchte zu beleidigen, aber dass er als solches bezeichnet werden würde, das ließ – bei dem Gedanken daran - die Schaltkreise in seinem Kopf einfrieren, fast so als würde er vor einer hohen Mauer stehen, die man nicht überspringen konnte. Sollte er vielleicht nachfragen, wieso sie ihn so gesehen hatte? Nein... das wäre nur ein weiterer Grund um das Gespräch anzuheizen und würde vermutlich dafür sorgen, dass er morgen noch hier stand und versuchte eine Lücke in all der Kommunikation zu finden, um die Biege machen zu können. Wobei... Dummer Idiot!! Er hatte verraten gehabt, dass er nicht aus Einall war und von ganz woanders kam... Ein weiteres Thema was ihn – wenn sie da nachhaken würde – hier aufhalten würde.
„Jeder von ihnen hat seine Macken. Wird mit der Zeit weniger, komplett kriegt man so etwas aber nie raus. Allerdings wird es als Panferno wohl kaum so unauffällig klauen können, wie jetzt.“ Ein gewisses Maß an Wissen über Pokémon hatte er schon inne, zumindest hatte er auf seinen Reisen genug Trainer herausgefordert und selbst nachgeforscht gehabt um einige Entwicklungen von den Pokémon wissen zu können. Dass er auch noch instinktiv einen kleinen Scherz am Rande mit den problematischen Diebstählen gemacht hatte, war ihm selbst gar nicht aufgefallen, selbst nicht im Nachhinein. Allmählich wurde es aber Zeit wieder getrennte Wege zu gehen, zumindest hoffte er, dass das Gespräch sich allmählich dem Ende neigte. und er ruhigen Gewissens weiter seines Weges gehen konnte, als sie plötzlich mit einer Idee kam, die er zunächst überhaupt nicht realisierte, bis sich ihre Worte mehrmals im Kopf wiederholten. Sie wollte ihn zum Eis essen einladen?!  Er war die Inkarnation dessen, wovor die meisten einen warnen und ausdrücklich zu verstehen geben, dass man sich von ihm fernhalten soll und sie kam auf die glorreiche Idee ihn zum Eis essen einzuladen? Die ersten Protestversuche wurden aber sogleich von ihr unterbunden, als sie Wiederrede nicht akzeptieren wollte und ihn bereits an der Hand nahm, um ihn zur nächsten Eisdiele zu zerren... Das hatte er sich selbst zuzuschreiben. Wenn er rechtzeitig das Gespräch abgebrochen und wieder als einsamer Wolf unterwegs gewesen wäre, dann hätte er all das vermeiden können. Jetzt musste er da durch... Ob er es wollte oder nicht, einen Ausweg hieraus gab es nicht mehr. „Akuma.“ Trocken und nahezu gelangweilt kam sein eigener Name über seine eigenen Lippen, wobei er sich so auch jedem anderen vorgestellt hätte. Es war nicht so, dass er es ungern tat, nur wenn es mal der Fall war, dann kam meistens nur sein Vorname weil er sich mit seinem Nachnamen nicht identifizieren konnte. Er hatte bis auf seine Pokémon nie eine richtige Familie gehabt, sodass er in seinen Augen auch keinen Grund hatte jenen Nachnamen seiner Erzeuger zu tragen, welche ihn einfach weggeben hatten. Ein Nicken erfolgte von seiner Seite, um ihre Frage bezüglich des Arenakampfes zu beantworten. Nachdem er in Jotho fertig geworden war, war nun Einall an der Reihe gewesen, wobei er schon zwei von acht Arenen abgeklappert hatte. Da sie selbst Trainerin war und auch entsprechend den Versuch starten wollte, den Leiter herauszufordern, konnte es nicht schaden ihr entsprechend Hilfestellung zu geben. „Elektro.“ Eventuell sollte er – wenn sie sich schon revanchierte und ihm so freundlich begegnete – etwas lockerer antworten und nicht wie immer die immerzu währende kalte Schulter zeigen. „Bist also im Vorteil, wenn du Boden-, oder Gestein Pokémon im Repertoire hast. Ich habe weder den einen, noch den anderen Typen. Meine drei Begleiter reichen mir vollkommen.“ Anders als die meisten war sie ihm nicht mit irgendwelchen Vorurteilen gegenübergetreten und ihn ganz normal behandelt, sich nicht einmal von seiner Art einschüchtern lassen. „Wie kommst du überhaupt darauf, dass ich lieb sei? Noch nie hat irgendjemand auch nur daran gedacht mich so zu bezeichnen...“ Beinahe schon grummelnd stellte er ihr diese Frage, die ihm die ganze Zeit über keine Ruhe gelassen hatte. Wie war sie nur darauf gekommen?!
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Sep 03, 2015 8:38 pm

Allein, dass sie ihn als lieb bezeichnete schien den Kerl sichtlich zu irritieren, der sie nun ansah, als hätte sie gerade gesagt sie habe ein Pikachu mit einem Turtok gekreuzt und ein Turtachu rausbekommen, ehe er zögerlich das Wort erhob und zumindest beiläufig fallen ließ, dass er auch gar nicht von hier kam. "Ach was! Ich hab schon soo soo viel von Jotho gehört, dieses riesige Safari Gebiet muss ja der Wahnsinn sein oder? Warst du da schoneinmal?" manch einer würde sich wohl eher für die riesigen Metropolen interessieren, doch sie stellte sich ein solch gesichertes Gebiet als Pokemonreservar verdammt interessant vor, vor allem weil es ja hieß, dass da Pokemon leben sollten, die man sonst niemals irgendwo finden würde. Unweigerlich begannen die Augen von Lou bei dem Gedanken an eine Reise nach Johto geradezu zu strahlen. "Ich will da ja auch irgendwann einmal unbedingt hin, ich meine außer Hoenn hab ich bisher nicht viel gesehen. Also ich beschwer mich nicht meine Reise durch meine Heimat war wirklich grandios , ich würde keinen Tag davon missen wollen, aber Johto und Einall, das ist doch irgendwie eine ganz andere Welt.", eine Welt in die es sie nicht nur des Fernweh wegens zog, sondern auch, weil ise das Gefühl hatte, dass sie hier freier sein könnte, als in Hoenn. Würde man sie fragen ob sie jemals in ihre Heimat zurückkehren würde, dann würde sie es wohl verneinen. Sie fühlte sich ungebunden, unbestimmt so fern ihrer Heimat, so, als könne sie ihr Leben endlich selbst in die Hände nehmen. Ab davon band sie auch nichts mehr an Hoenn, geschweige denn ihre Familie. Ganz besonders nicht ihre Familie.

Eben jene bestand nun aus ihren frei Weggefährten von denen einer nun auch zum Thema wurde, wobei die Entgegnung Akumas die junge Trainerin unweigerlich schmunzeln ließ. "Na so heimlich wie jetzt ganz sicher nicht mehr, aber vielleicht effektiver", lachte die junge Frau und schüttelte sacht ihren Kopf. "Aber ich hab' mich eh schon dran gewöhnt immer hinter gott weiß wem herzurennen um ihm was zurück zu geben, damit kann ich leben.", sicherlich machte ihr Panflam viel Ärger, doch missen würde sie es dennoch niemals wollen. Man stand zu der Familie, die man sich selbst ausgesucht hatte, zu seinen Freunden, ganz egal was einen an ihnen manchmal vielleicht stören mochte. Dass der Trainer, der ihr gegenüberstand das eben so sah entlockte ihr ein mildes, geradezu sanftes Lächeln. Die meisten hätten ihr wohl geraten ihm den Unsinn auszutreiben oder sich ein anderes Pokemon zu suchen, doch er verstand, dass Fehler die Liebe zu ihnen nicht minderten. Vielleicht lag es auch an jener aufkommenden Sympathie, dass sie den jungen Mann nun einladen wollte, nachdem sie sich ihm vorgestellt und mit einem Lächeln und einem freundlichen "Freut mich sehr, Akuma, erklärt hatte, dass ihr das Treffen so seltsam es begonnen hatte durchaus gefiel. Hätte sie geahnt, dass sie ihm nun schon unangenehm war, vermutlich wäre sie ohne ein weiteres Wort abgezogen war das doch nun wirklich nicht ihre Art, also, sich Menschen aufzudrängen, doch der Freudenrausch endlich in Einall zu sein, gepaart mit ihrer neuen sympathischen Bekanntschaft ließ sie einfach ein wenig überschwänglicher sein, als sie es normalerweise war, weshalb sie den trockenen Tonfall, in dem er sich ihr vorstellte, einfach überging, es nicht als Wink mit dem Zaunpfahl nahm sich zu verabschieden, sondern stattdessen in ein fröhliches Gespräch zu verfallen.

Dass Akuma sie mehr oder minder nur mit einsilbigen Antworten abspeiste endete jedoch, als sie ihn auf dem Weg zu der Eisdiele nun über die Arena ausfragte, wobei schon bei dem ersten Teil der Antwort ihre Schultern ein Stück nach unten sanken und sie leicht seufzte. Elektro? Wirklich? Von allen Typen, die sie mit ihren Freunden gut kontern konnte, musste es gerade elektro sein? Nun ja, dann musste Sumpex das eben mehr oder weniger alleine reissen, immerhin konnte er, so fertig ihn Pflanzenpokemon auch machten, Elektrotypen doch recht gut etwas entgegenhalten. "Hm..ich hab' ein Sumpex. Zusammen werden meine drei das schon regeln und wenn's nicht klappt, dann trainieren wir eben noch etwas und kommen später wieder.", erklärte sie schließlich jedoch recht unbeschwert, war sie doch nicht zwanghaft daraus auf aus ihren Freunden reine Kampfmaschinen zu machen, sollte ihnen all das so oder so doch immernoch Spaß und Freude bereiten. Das war das wichtigste, auch, wenn sie alle diesen oftmals an Herausforderungen fanden. Was Akuma wohl für Pokemon einsetzte? Dass er wie sie nur drei begleiter hatte war zwar eine witzige Begebenheit führte jedoch gleichwohl daz, dass ihre Neugierde geweckt war. "Darf ich dich fragen was du für Pokemon hast?", hakte sie daher nach während sie nun um eine Straßenbiegung gingen und schließlich die letzten Meter zum Café hinter sich brachten, ehe Akuma mit der - in ihren Augen - wohl dümmsten Frage der Welt kam, die zunächst dazu führte, dass sie ihn irritiert ansah, ehe sie fröhlich und vollkommen unbeschwert zu lachen begann, wobei einige umstehende Menschen das ungleiche paar, den Kerl, der beinahe so grummlig wirkte als wolle er auf Lou und jeden anderen losgehen und das unbeschwert anmutende zieriche Mädchen mehr als skeptisch betrachteten. "Tut mir leid, tut mir leid ich wollte dich wirklich nicht auslachen!", versichterte sie ihm nun mit einem entschuldigenden Lächeln "Aber was ist das denn für eine Frage? Du hast dich mir gegenüber nur freundlich, nett und gut verhalten, wieso ist es da verwunderlich, dass ich dich für lieb oder korrekt halte?", entweder der Kerl hatte schlechte erfahrungen gemacht oder kein gutes Bild von sich selbst. Vielleicht auch etwas von beidem. Sanft lächelnd den Kopf schüttelnd und nun wieder die Hand des jungen Mannes ergreifend, die sie in ihrer Irritation kurz losgelassen hatte zwinkerte sie ihm leicht zu. "Na komm, auf uns warten riesige Eisbecher!", soviel zu dem Vorsatz mit dem Geld von dem sie ohnehin kaum etwas hatte zu sparen, aber hey. Morgen würde sie damit anfangen! Ganz bestimmt. Nun jedoch zog sie ihn ersteinmal in die Eisdiele, um auch sogleich einen Tisch im Außenbereich dieser, ganz nahe eines großen Blumenbusches zu ergattern und sich mit ihrem neuen Bekannten an diesen zu setzen, ehe sie nach den Karten griff, erst sich, dann ihm eine gebend und diese konzentriert studierend, als hinge von der Entscheidung welches Eis sie nehmen würde ihr Leben ab.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Fr Sep 04, 2015 11:24 pm

Bis er nach Einall angekommen war, hatte er nie so wirklich den Drang gehabt jeden Fleck einer Stadt erkunden zu müssen. Er hatte sein eigenes Team aus drei Pokémon, ein Ziel vor Augen gehabt und dieses auch erreicht. In Jotho gab es für ihn nichts zu holen, auch wenn es den einen oder anderen sicherlich interessiert hätte, einige Pokémon aus der Safari zu ergattern. Solange er nicht gezwungen war sein Team aufzustocken, sah er auch keinen Grund darin sich einen weiteren Begleiter zu fangen, auch wenn er allerdings schon von einen Arenen gehört hatte, wo das nicht vermeidbar gewesen war. Aber das hatte noch Zeit. Jetzt im Moment musste er sich darum zumindest keine Gedanken machen. „Nope, nicht einmal.“, entgegnete er auf ihre Frage hin kurz und bündig. Um ehrlich zu sein, wollte er nicht wirklich viel mit seiner Heimat zu tun haben, was auf entsprechende Erinnerungen zurückzuführen gewesen war, die er in Dukatia im Waisenhaus hatte machen dürfen. Seither war das für ihn ein eher schwarzer Fleck, den er so gut es ging mied, konnte er das aber nicht einfach so sagen. „Mein Ziel war es eher gewesen alle acht Orden aus Jotho zu sammeln und so schnell wie möglich von dort zu verschwinden. Ist nicht so, als würde mich dort etwas halten.“ Zumindest einen kleinen Hauch an Ehrlichkeit hatte er durchsickern lassen wollen, einfach um sie nicht gänzlich im Dunkeln zu tappen lassen und weil sie seit langem auch die Erste gewesen war, die unbedingt darauf beharrte überhaupt mit ihm länger als paar Minuten verbringen zu wollen. Allerdings glaubte er kaum, sie so in ihrer Entscheidung das Land besuchen zu wollen beeinflusste, was auch nicht seine Absicht gewesen war. Sie würde andere Eindrücke machen, Jotho aus einem ganz anderen Blickwinkel entdecken, als er es bei ihm der Fall gewesen war. Zumindest kann er ehrlich von sich behaupten, es auch gar nicht aus einer anderen Perspektiven sehen zu wollen.

Auf andere Gedanken sollte er aber kommen, als Lou wieder auf ihr kleptomanisch veranlagtes Pokémon zu sprechen kam, wobei man für den Bruchteil einer Sekunde hätte meinen können, dass sich so etwas wie ein Schmunzeln auf den Lippen abgebildet hatte, als es so schnell – wie es aufgetaucht war – verschwand. Wo es an Unauffälligkeit büßen würde, könnte es tatsächlich an Geschicklichkeit gewinnen, den Punkt hatte er gar nicht in Betracht gezogen gehabt. So wie es jedoch den Anschein erweckte, hatte sie mit der Zeit gelernt mit den „Macken“ ihres Begleiters umzugehen und sich dementsprechend anzupassen. Das Beste, was man als Trainer machen konnte. Bis zum heutigen Tage hatte der Minamoto keinem seiner Pokémon irgendeine ihrer Angewohnheiten abgewöhnen wollen, geschweige denn daran gedacht, zumal es auch nie zu solchen Schwierigkeiten gekommen war, dass sie nicht auf ihn hören wollten. Selbst nach ihren Entwicklungen hatte sich ihr Verhalten ihm gegenüber nicht verändert., wobei das eben der einzige Punkt gewesen wäre, wo er mit ihnen dran hätte arbeiten müssen.
„Das ist auch die Hauptsache. Außerdem halte ich wenig davon in solche Angewohnheiten der Pokémon pfuschen zu wollen. Entweder man nimmt sie so wie sie sind oder sollte darüber nachdenken ob man sich den richtigen Beruf ausgesucht hat.“ Bei Menschen war es doch genauso... Entweder sie konnten einen mit den eigenen Macken akzeptieren oder versuchten einen – ihrer Meinung nach – zum Besseren zu verändern. Lächerlich...
Wie oft hatte man versucht gehabt ihn im Waisenhaus in eine bestimmte Richtung zu schubsen, nachdem Gerüchte aufgekommen waren, dass er handgreiflich geworden wäre, obwohl er nie – ohne Grund – gegenüber irgendwem handgreiflich geworden war, aber wem glaubte man eher? Einem Waisen, der keinen Rückhalt hatte oder irgendwelchen dahergelaufenen Schnöseljungen die mit ihrem Geld die Seele des Besitzers des Waisenhauses kaufen konnten. Würden sie heute ihm über den Weg laufen, würden sie vermutlich erneut eine Tracht kassieren... Auch wenn er damals einen anderen Jungen verteidigt hatte, welche von eben jenen Trotteln in die Ecke gedrängt worden war.
Aber das war der falsche Zeitpunkt im in der Vergangenheit zu schwelgen. Er hatte das hinter sich gelassen und wollte weitestgehend auch nicht daran denken. Da kam es ihm ein wenig - aber auch nur ein kleines bisschen – gelegen, dass sie das Gespräch fortsetzten und er sich nicht in jenen Gedanken festbiss.
Was aber wirklich sein Interesse weckte war die Tatsache, dass sie neben ihrem Pamflam und Feelinara ein weiteres Pokémon im Schlepptau hatte, ein Sumpex. Ob sie wohl auch nur mit drei Pokémon reiste?
Zumindest hatte sie mit diesem Pokémon einen klaren Vorteil in der Arena, gerade weil Elektro-Attacken keinen Effekt auf ihn haben würden. Das erleichterte für sie das Spiel um ein vielfaches, doch war sich Akuma sicher, dass der Leiter seinen oder ihren Pokémon nicht nur Attacken des Elektro Typs beigebracht hatte und auf einen Gegner mit Boden-Typen eingestellt war. Etwas weniger überraschend kam dann aber ihre Frage, mit wem er so auf reisen war bzw. welche Pokémon an seiner Seite kämpften. Für gewöhnlich posaunte er das nicht einfach so raus, aber für gewöhnlich fragte ihn auch kaum jemand danach und wenn war es nicht nur der Neugier halber. „Turtok, Serpiroyal und Psiana. Alle zur selben Zeit im Ei gefunden als sie noch Schiggy, Serpifeu und Evoli waren. Du bist anscheinend auch nur mit dreien unterwegs?“
Wenn sie schon die nächsten paar Stunden miteinander verbringen würden, dann wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn er ebenfalls dazu beitragen würde das Gespräch anzukurbeln. Die darauffolgende Aktion jedoch sollte ihm die Überraschung unverkennbar ins Gesicht zaubern, als er die Trainerin bei ihrem Lachanfall perplex anblickte, als wüsste er nicht was jetzt plötzlich schiefgelaufen war, bis sie etwas Licht ins Dunkle brachte. Etwas überrumpelt von der Situation dauerte es eine Weile, bis sein Kopf wieder halbwegs funktionsfähig war und im Stande ihr zu antworten, da hatte sie ihn jedoch wieder an der Hand gepackt und zur Eisdiele gezogen. Selbst nachdem sie sich hingesetzt hatten und sie damit beschäftigt war die Karte zu inspizieren, grübelte er selbst darüber nach, ob er irgendeinen Scherz verpasst oder was falsches gesagt hatte. In seinen Augen war seine Frage durchaus berechtigt gewesen, immerhin war es so normal ihn „lieb“ zu nennen wie wenn einem jetzt plötzlich ein Ho-Oh erscheint und von alleine den Pokéball berührt, um sich einem anzuschließen. „Weil du die Erste bist, die das so sieht und vermutlich auch die Letzte bleibst.“ Erst jetzt folgte eine Antwort auf ihre Bemerkung von vorhin, nachdem sie fertig damit gewesen war die Speisekarte gründlich zu untersuchen. Erst später kam dann die Bedienung, welche die Bestellung beider aufnehmen wollte und nachdem das geschehen war wieder verschwand. Flüchtig blieb beim Feelinara Lous sein Blick hängen, während bereits instinktiv an den Gurt gegriffen und aus einem der Bälle eines seiner Begleiter herausholte, Psiana um genau zu sein. Zunächst erfolgte ein Blick zu ihrem Trainer, dann aber auf das Feelinara, wobei Akuma seinem Pokémon lediglich zunickte, bis es um das Feelinara herumtapste und scheinbar versuchte einen Eindruck von dem Pokémon zu gewinnen, bis es einen freundlich klingenden Laut von sich gab und dem Feen-Pokémon zulächelte. Immerhin war das so eine Gelegenheit für Thalia gewesen, ein anderes Evoli kennenzulernen, was eine andere Entwicklung vollzogen hatte, als sie selbst.
„Reist du gar nicht in Begleitung?“ Er selbst tat es zwar auch nicht, aber Akuma hatte seine Gründe gehabt, weshalb er die Rolle des einsamen Wolfs vorzog.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Fr Sep 04, 2015 11:58 pm

Die Antwort auf ihre beinahe von Fernweh durchsetzte Frage war mehr als knapp, beinahe so, als würde er an genau jener Stelle eine Grenze ziehen wollen, was Lou jedoch nicht vor den Kopf stieß, viel mehr schenkte sie ihm auf jene Worte ein mildes Lächeln, nickte leicht und akzeptierte, dass er wohl nicht umschweifender antworten würde. Vermutete sie zumindest, doch sogleich kam zumindest ein kleiner Nachsatz. "Das verstehe ich gut", erklärte sie, wobei manch einer wohl meinen würde, dass es eine reine Floskel war, um Sympathie zu haschen, doch wenn Lou etwas verstand, dann, dass einen nichts in der Heimat hielt, man sich von ihr lossagen und ein neues freies Leben beginnen wollte, ganz gleich aus welchen Gründen. Gleichwohl schwank in jenen Worten eine leichte Melancholie mit die dazu führte, dass ihr Feelinara ihr sanft gegen die Hand stuppste. Auf jene Regung hin wieder deutlich unbeschwerter lächelnd erhob sie erneut das Wort. "Aber dann hast du ja schon einiges mit deinen Freunden erreicht, ich meine acht Orden in Jotho, hier schon zwei, das kann sich sehen lassen, hm?" Sie selbst hatte auch schon viel gesehen,mit ihren Freunden viel erlebt, doch Orden, sie wusste auch nicht genau warum, hatten sie zu Beginn ihrer Reise wenig interessiert, was leider auch dazu führte, dass sie nun nicht gerade steinreich war. Eher muchsmäuschen arm, aber das störte sie nicht wirklich. Die Erinnerungen und Erfahrungen, die sie gesammelt hatte während sie sich nur mit Trainern auf reisen duelliert hatte, die Welt bereist, das war mehr wert als alles andere, insbesondere,weil es ein unzertrennliches Band zwischen ihnen geschafft hatte, ein Umstand, der Lou mild lächeln ließ während sie weiter neben Akuma entlang ging, noch immer seine Hand in der ihren haltend.

Von weiten Reisen kamen sie nun wieder auf ihr Panflam zu sprechen wobei der Anflug von Wut, der Lou überkommen hatte schon längst wieder verflogen war. "Wenn du mich fragst, ist es mit Pokemon nichts anderes,als mit Menschen. Man nimmt und liebt sie wie sie sind oder man lässt es bleiben. Jemanden verändern zu wollen ist denke ich falsch, manchmal muss man dann einfach akzeptieren, dass es nicht passt und den anderen gehen lassen", es führte ohnehin zu nichts jemanden zu etwas machen zu wollen, was er nicht war. Letztlich war das wohl auch einer der vielen Gründe gewesen, dass es zum Bruch zwischen ihr und ihrer Mutter gekommen war. Ob sie das bereute? Nein. Vermutlich waren sie Menschen, die nicht dazu bestimmt waren zueinander zu passen und das würde sich wohl auch nie ändern. Sie bereute es nicht, dass sie sie verlassen und nie wieder zurückgeblickt hatte, mit ihren Pokemon hatte sie eine neue Familie gefunden. Amüsanterweise eine, die genauso groß schien, wie die von Akuma, was Lou leicht schmunzeln ließ. "Ja, weißt du ich halte nicht viel davon unendlich viele Pokémon um mich zu scharen, ich habe lieber wenige, denen ich jedoch vollends vertrauen kann, weißt du?", das mochte kitschig klingen, aber so war es nuneinmal. Sollte sie auf ein neues treffen, dass ihr Herz eroberte würde sie es sicherlich nicht von sich weisen, doch sie würde nicht wie wild Pokemon fangen gehen, nur um irgendwie ihre Kampfesstärke zu verbessern, das war in ihren Augen der falsche Gedanke. "Mein Evoli habe ich schon seit meiner Kindheit, mein Sumpex habe ich getroffen, als es noch ein Hydropi war und..", setzte sie an und stockte leicht, weil sie auch nicht genau wusste, wie sie das am Besten sagen konnte ohne zusehr auszuschweifen. "Naja..es gehörte damals jemand anderem, der es jedoch nicht gut behandelt hat und irgendwie sind wir bei einander gelandet.", was die nette Umschreibung dafür war, dass sie mit dem Jungen, der Hydropi geschlagen hatte, weil es sich nicht entwickelte, um das Besitzrecht gekämpft hatte. "Und Panflam habe ich getroffen, als es nur Unsinn gemacht hat, nachdem sein Trainer es ausgesetzt hat. Nagut, das mit dem Unsinn machen hat sich nicht wirklich geändert.", erklärte sie heiter lachend und zwinkerte Akuma bei jenen Worten fröhlich zu, wobei ihre Stimme gleichwohl deutlich von der Liebe zu ihren Pokemon gezeichnet war.

Irgendwie schaffte sie es mit ihren nächsten Worten, ihrem kleinen für sie vollkommen natürlichen Kompliment nun aber wohl Akuma vollends zu verwirren, was sich wohl nur noch steigerte, als sie auf seine Nachfrage ihn fröhlich lachte. Er wirkte so perplex, dass er sie während sie die Eisdiele betraten einfach nur fassungslos ansah, ehe er sich irgendwann wieder fing und seine Gedanken in Worte fasste, wobei das was er sagte dazu führte, dass sich ihre rechte Augenbraue leicht hob und sie nun Akuma zweifelnd ansah. "Wenn ich die erste bin, die das sagt, dann hast du bisher glaube ich nur sehr seltsame Leute getroffen.", Akuma mochte etwas kühl aussehen, aber sie war die letzte, die Menschen danach beurteilte, fand es sogar abstoßend, wenn andere dies taten, hatte sie jene Erfahrung - wenngleich auf ganz andere Weise - doch auch schon mit Menschen, meistens Männern, gemacht.  "Sei nicht so ein Pessimist, du scheinst schwer in Ordnung zu sein und du wirst bestimmt auch noch andere Menschen treffen, die fähig sind das zu sehen.", erklärte sie daher aufmunternd, ehe die Bedienung auch schon an den Tisch trat und danach fragte, was sie haben wollten. "Ohh ich nehme auf jedenfall einen großen Eisbecher mit Himbeereis, Erdbeereis und Schokolade und haben sie auch zwei Waffeln vielleicht? Also auf einem extra Teller?", fragte Lou geradezu mit leuchtenden Augen nach während die Kellnerin sie leicht befremdet ansah und sich vermutlich gerade fragte wo in Lou das ganze Eis denn hinsollte, wirkte sie doch nicht so als könne sie sonderlich viel essen. Weit gefehlt! Erst nachdem nun auch Akuma bestellt und die Bedienung verschwunden war, holte nun auch Akuma eines seiner Pokemon heraus, dass Feelinara ersteinmal skeptisch beäugte, die ihrerseits auch vorsichtig umhersah, ehe sie kurz zu Lou blickte und dann mit ihren Bändchen fröhlich gegen die Nase von Psiana stubbste.

Lous blick hing dabei geradezu fasziniert an dem Psiana, für einen ganz kleinen Moment hatte sie Akuma dabei wirklich vergessen. "Oh gott wie heißt sie denn? Sie ist wunderschön!", raunte Lou andächtig und zog damit wohl auch die Aufmerksamkeit von Psiana auf sich, die nun auf sie zutappste wobei Lou ihr sanft die Hand entgegenstreckte, jedoch noch eine gewisse Distanz wahrte und es dem Pokemon überließ, ob es sich streicheln lassen wollte. Kurz zögernd stuppste sie schließlich gegen die Hand der Trainerin, die unweigerlich strahlend lächelte, ehe sie aus ihrer Tasche eine kleine Box herausholte. Kaum, dass das Klicken zu hörne gewesen war,saß feelinara, die zuvor an Akumas Stuhl hochgestiegen war um gegen seinen Arm zu stuppsen nun neben Psiana und blickte hoch zu der Box, aus welcher Lou nun einen selbstgebackenen Pokeriegel holte, diesen entzwei brach und beiden jeweils die Hälfte gab über welche diese sich auch sogleich hermachten. Erst jetzt wurde ihr klar, dass das vielleicht gar nicht in Akumas Sinn war, weshalb sie nun mit einem entschuldigenden Lächeln zu diesem blickte. "Oh tut mir leid ich hab' gar nicht gefragt, war das okay?", hakte sie, etwas schuldbewusst nach, ehe der Dunkelhaarige nun eine Frage stellte, die sie so nicht erwartet hatte. "Würde ich so nicht sagen, ich habe ja immer meine Freunde dabei, aber sonst, ja schon. Weißt du ich verstehe mich mit Pokemon und Tieren besser, als mit Menschen. Sie sind ehrlicher.", gerade die letzten Worte klangen dabei beinahe traurig, ehe sie den Blick wieder hob und Akuma leicht anlächelte. "Und du?", gab sie die Frage zurück.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Sa Sep 05, 2015 11:28 am

Kaori seufzte als sie zu ihren Eneco sah was fröhlich weiter mit der Kugel
spielte und sie dadurch nicht beachtete.
Als der Schwarzhaarige dan meinte das die Kugelliebhaberin wohl nicht die
einzigste sei die nicht mehr ganz richtig im Kopf sei und das sie nun lieber
aus den Wasser kommen sollte bevor sie sich eine Erkältung holen würde
nickte sie nur darauf und stieg aus den Brunnen.
Jedoch lies sich die Braunhaarige nichts bei den spöttischen Unterton des Arztes
anmerken auch wen sie sowas nicht mochte.
Nachdem der Mützenträger seine Pokemon zurück rufte und dafür sein Nachtara
aus den Ball holte verabschiedete er sich von der Trainerin und ging.
Bye bye Herr Doktor. Verabschiedete sie sich und sah ihn nach
wobei sie als er nicht mehr zu ihr sah ihn die Zunge rausstreckte.
Also dan Eneco wir sollten uns nun auch weiter machen den schliesslich
müssen wir auch mal aus Stratos raus.

Sagte sie dan zu ihren Pokemon und lief mit es los.

OW:Wendelberg Bergmitte
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Sep 08, 2015 12:40 am

Sie verstand ihn in der Hinsicht gut? Bisher hatten die Meisten ihm den Vogel gezeigt oder gar kritisiert, dass er seiner Heimat so wenig Beachtung und Liebe schenkte, doch jetzt – mit einem Mal – begegnete er einer Person, die meinte ihn verstehen zu können?
Erst glaubte der Schwarzhaarige ja, dass es sich dabei nur um eine freundliche Floskel der Trainerin handelte, um das Thema nicht weiter nach unten zu ziehen, doch als er den Hauch von Melancholie in ihrer Stimme bemerkte, schien sich seine Wahrnehmung und komplette Aufmerksamkeit nahezu verdoppelt zu haben und jede Bewegung, jede Reaktion seines Gegenübers zu analysieren.
Ob sie aus einem ähnlichen Grund weit weg von ihrer Heimat gewesen war, wie er ? Auszuschließen war es nicht, zumal er sie als Person überhaupt nicht einschätzen konnte. Viele Trainer, Koordinatoren und was auch immer ihm begegnet waren, konnte er in kurzer Zeit einem bestimmten Charaktermuster zuordnen und damit dann auch Recht behalten. Bei Lou war das jedoch etwas anderes. Sie wirkte auf ihn wie ein Buch mit sieben Siegeln... Kaum glaubte er ihre Persönlichkeit „geknackt“ zu haben, kam sie mit einer weiteren Eigenschaft, die seine bisherige Analyse komplett über den Haufen warf und er somit von vorne beginnen durfte. In eine andere Richtung lenkte sie aber das Thema wieder, als sie auf seine Orden und zu sprechen kam und dass das doch eine ordentliche Leistung war, auf die man stolz sein konnte. Auf die Orden selbst galt sein Stolz nicht, zumindest nicht primär. Klar ließ es sich gut ansehen, wenn man alle Orden in Jotho gesammelt hatte und ¼ der Orden in Einall bereits sein eigen nennen konnte, doch was Akuma am Meisten mit Stolz erfüllte, war das Band zwischen sich und seinen Begleitern, das mit jeder Herausforderung gestärkt wurde. „Es ist zwar ein schönes Gefühl, aber was ich mit den Orden eher verbinde ist die Bindung zu meiner Familie. Jeder Kampf hat uns stärker gemacht, enger zusammengeschweißt.“ Und die Reise ging immer weiter, zumal er sich dieses Mal ein Ziel gesetzt hatte, was er in Jotho nicht hatte. Hier wollte er den Champ herausfordern und wenn möglich diesen von seinem Thron stoßen, wo er dafür aber noch an sechs weiteren Arenaleitern und vier Mitgliedern der Top Vier durch musste, um sein Ziel zu erreichen. Ein kleines Stück Arbeit wartete da schon noch auf ihn, aber keine Herausforderung war ihm zu schwer, keine Hürde zu groß. Dennoch beschäftigte ihn der Gedanke an den melancholischen Unterton in ihrer Stimme mehr, als das Gespräch was sie im Moment führten. Es gab schon einen Weg herauszufinden, ob er mit seiner Vermutung richtig liegen könnte, doch müsste er dafür selbst erst einmal auspacken und mit jemandem über Dinge reden, die er sonst nie jemandem erzählt hatte.  Für gewöhnlich hätten keine zehn Pferde ihn dazu bringen können, einen Teil seiner Vergangenheit herauszuposaunen und auch wenn er selbst nicht wusste, ob es die Art Lou's war oder die Situation an sich war ihm klar, dass man ihr vertrauen konnte. Sie würde sich aus seiner Geschichte keinen blöden Spaß machen, ihn damit aufziehen oder unangebrachte Kommentare bringen. Alles was er brauchte war der ideale Themenanschnitt um die Bemerkung bringen zu können. Jetzt aus dem Stehgreif einfach über seine Vergangenheit zu reden hätte zum einen verzweifelt und zum anderen äußerst merkwürdig gewirkt, so als wäre er extrem mitteilungsbedürftig und müsse mit seinen Geschichten wildfremden Leuten ein Kotelett an die Backe labern. Er würde warten...

In der Zwischenzeit stimmte sie ihm bezüglich der Eigenschaften die Menschen und Pokémon verband zu. Wenn man nicht in der Lage war mit spezifischen Angewohnheiten umzugehen, hat man sich das falsche Metier ausgesucht. „Besser hätte ich es nicht sagen können.“ Es war nicht viel, aber was sollte er großartig noch dazu sagen? Sie hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. „Gibt aber nur wenige, die das auch verstehen. Du bist einer der Wenigen.“ Hatte er ihr gerade tatsächlich ein Kompliment gemacht? Akuma? DER Akuma? Es wirkte schon auf ihn selbst etwas bizarr, dass er – für seine Verhältnisse – schon eine ganze Weile in das Gespräch vertieft gewesen war aber Lou wirkte nicht so wie die üblichen Gestalten, denen er über den Weg lief. Lange sollte eine weitere Gemeinsamkeit nicht auf sich warten lassen, denn auch was ihre Begleiter anging, schienen sie die selbe Denkweise zu besitzen. Auch er reiste lieber mit einem eingespielten Team, dem er blind vertrauen konnte. „Seitdem ich meine drei habe, bin ich auch nie erpicht darauf gewesen mir weitere ins Boot zu holen. Allerdings hoffe ich hier auf ein paar passende Gelegenheiten, da drei Stück bei einigen Arenen nicht ausreichen werden.“ Aus dem Grund hatte er bereits angefangen gehabt in seinem Kopf hin und her zu planen, was alles in sein Team passen könnte und wonach er Ausschau halten sollte, auch wenn er im Endeffekt völlig spontan entscheiden würde.

Als sie dann aber darauf zu sprechen kam, wie sie ihre Begleiter erlangte, huschte instinktiv eine Augenbraue in die Höhe, als sie davon berichtete, dass es sich dann so zutrug, das Hydropi in ihrem Team landete. Diese Art der Umschreibung war ihm sicher nicht fremd gewesen. „Lass mich raten, der Typ hat sein Pokémon scheiße behandelt und du bist – wie es sich gehört – zwischen gegangen?“ Er selbst hätte kein bisschen anders reagiert, exakt genauso, denn wenn er eine Sache überhaupt nicht ausstehen konnte, dann war das neben dem Diebstahl von Pokémon die Art von „Trainer“, die ihre Pokémon wie den letzten Dreck behandelten. Da war er froh zu hören, wie gut die beiden es bei der Trainerin zu haben schien, nachdem sie solche Vollidioten hatten ertragen müssen. „Wie du vorhin schon sagtest: Entweder man nimmt sie so wie sie sind oder aber man fängt gar nicht erst als Trainer an...“ Es mochte vielleicht harsch klingen, aber genau so war es auch gewesen. Er selbst nahm sich auch nicht vor Raketenwissenschaftler zu werden oder Mathematikprofessor nur weil ihn eine der beiden Sachen interessieren „könnten“, zumal das ohnehin Dinge sind, die ihn einen feuchten Furz interessieren.
„Man sieht eure Verbundenheit zueinander aber an, sowohl die von dir ihnen gegenüber, als auch umgekehrt. Es war schon interessant mitanzusehen, wie dein Feelinara automatisch eine entsprechende Haltung angenommen hat, als ein Fremder dich aus dem Nichts etwas schroff von der Seite ansprach.“ Dass er damit sich selbst meinte stand wohl nicht zur Frage, aber wollte er in erster Linie die Trainerin für die Zucht ihres Teams loben und es noch einmal in den Vordergrund rücken, dass sie da saubere Arbeit geleistet hatte. Nur hatte ihn ihr Zwinkern etwas irritiert gehabt, nicht weil er es merkwürdig fand, sondern ganz einfach weil er solche Handlungen seiner Mitmenschen ihm gegenüber nicht gewohnt gewesen war.

Endlich! Endlich bot sie ihm aber ein kleines Schlupfloch, um seine vorherige Idee in die Tat umzusetzen, zumindest hatte er das vor gehabt, nachdem er nach ihrer Bemerkung im Endeffekt noch verwirrter wirkte, als zuvor. Unwillkürlich stieg ihm bei ihren Worten ein leichter, roter Schimmer auf die Wangen, welchen er selbst kaum bemerkte und auch keine Anstalten machte diesen los zu werden. Vielleicht ein einziges Mal? Eventuell auch zwei, doch mehr solcher Komplimente hatte er nie zu hören bekommen und war es aus dem Grund auch nicht gewohnt mit ihnen „konfrontiert“ zu werden. Bevor er aber ein Wort herausbringen konnte hatte die Bedienung ihre Bestellungen aufnehmen wollen, wobei sie und er der Trainerin den gleichen Blick zuwarfen und dem Schwarzhaarigen aus Versehen folgendes Kommentar herausrutschte. „Wo soll das denn bitte hinpassen?“ Im Nachhinein realisierte er natürlich, was er da vor sich hingemurmelt hatte und konnte nachdem er das bemerkt hatte auch keinen Rückzieher mehr machen, weil die Kernaussage bereits ausgesprochen worden war. Alles was er sich bestellt hatte war ein Erdbeersmoothie gewesen, sonst nichts. Entweder hatte sie ein Loch im Bauch, Hunger bis zum geht nicht mehr oder aber den Appetit eines Relaxo.
„Eventuell kann ich meine Heimat deshalb nicht leiden, weil ich bis ich loszog nicht viel außer die Innenwände des Waisenhauses gesehen hatte.“ Kurz und bündig, sagte aber wohl weitaus mehr über ihn, seinen Charakter und seine Gedankengänge aus, als man auf dem ersten Blick an ihm erkennt.

Für einen Stimmungswechsel sorgte aber sein Psiana, welches bei der Begeisterung Lou's langsam auf sie zutapste. „Thalia.“ Einen kurzen Moment hatte sich sein Psiana zu ihm umgedreht, als er ihren Namen gesagt hatte, als wolle sie ihn fragen, was es denn gab, dass er ihren Namen aussprach. Jedes seiner Begleiter bekam einen Namen, da der Gedanke sie bei ihrer Art zu nennen für ihn eher unangenehm war. Da konnten sie sich untereinander auch gleich „Mensch“ nennen, auch wenn in einigen nicht viel Menschlichkeit übrig geblieben war. Schließlich setzte Psiana ihren Weg zu Lou fort, während Feelinara dem Schwarzhaarigen näher gekommen war und an seinem Stuhl höher kletterte, wobei er dem Feen-Pokémon sanft die Hand zum Kopf führte und diesen streichelte, bis sie bei einem leisen Geräusch wieder auf allen Vieren zu ihrer Trainerin zurückging. „Ist in Ordnung. Sie würde nichts nehmen, wenn sie dir nicht vertrauen würde.“ In dem Punkt waren seine Begleiter äußerst wählerisch gewesen. Wollte man ihr vertrauen, musste man es sich entweder verdienen oder aber einen guten Eindruck schinden. Einen zuverlässigen Eindruck.
Wo wir aber vorhin schon von Gemeinsamkeiten sprachen, fing es an allmählich unheimlich zu werden, als sie aus dem gleichen Grund wie er nur ungern in Begleitung von Menschen reiste. Kein Grund paranoid zu werden, aber dass er wem über den Weg lief, wo es so viele Parallelen gab... „Ich kann gar nicht ohne... Ständig eine Gruppe von 10 Leuten um mich geschart... Natürlich nicht. Außer meinen eigenen Begleitern bin ich bisher mit niemand anderem gereist als mit meinem eigenen Schatten.“ Auch wenn es nicht seine Art war, fiel sein Fokus kurz auf ein Gespräch am Nebentisch, auch wenn er nicht alles von Anfang an mitbekam. „... gestern Nacht schon wieder. Zwei Mal haben sie ihn in der Slim Street bereits beklaut und unschön zugerichtet.“ Slim Street? Wenn Akuma sich nicht täuschte, war das doch die eher zwielichtige Gegend von Stratos City, doch seit seiner Ankunft hier hörte er das erste Mal von solchen Vorfällen...
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Fr Sep 11, 2015 5:35 am

Allein, dass Akuma nicht die Siege, die Karriere, den Ruf der mit derartigen Erfolgen einherging als den eigentlichen Gewinn des Ganzen sah sondern die Bindung, die er ob jener gemeinsamen Abenteuer mit seinen Pokemon gefunden hatte, ließ Lou sachte lächeln. "Ja, das glaube ich. Ich war bisher noch nicht in einer Arena, ich weiß nicht mich hat das nicht gereizt. Wir sind viel mehr umhergezogen, haben andere Trainer kennengelernt und herausgefordert und so unsere Erfahrungen gemacht, sind auf diese Weise zusammengewachsen, aber inzwischen denke ich, würden auch solche Herausforderungen uns nur noch näher zusammenbringen.", ganz gleich ob sie diese nun gewannen oder nicht. Man könnte vielleicht sagen, dass es Lou dahingehend an Ehrgeiz fehlte, doch sie setzte schlicht andere Prioritäten. Irgendwann würde sie schon gerne einige Orden erkämpft haben, aber sie würde wohl auch keinen Nervenzusammenbruch kriegen, wenn es eben einmal nicht klappte. Akuma und sie schienen da, auch wenn er das Ganze wohl koordinierter angegangen war, jedoch ziemlich auf einer Wellenlänge zu sein. Ohnehin war ihr der Kerl mit dem recht kühlen Aussehen, dass ihm jedoch sehr gut stand, mehr als sympathisch. Wäre er es nicht würde sie das gemeinsame 'Entschuldigungseis-Essen' wohl auch nicht so genießen. So lange jedenfalls, bis sie die Rechnung sah und ihr Portemonnaie wieder weinen würde.

Auch, dass man Pokemon nehmen musste, wie sie einmal waren, war wohl etwas, dass sie gleich sahen wobei auch jene Parallele sie leicht lächeln ließ, insbesondere, weil Akuma diese mit einem leichten Kompliment oder zumindest dem Anflug von einem verband, was gleichwohl dafür sorgte, dass sich ein kaummerklich roséfarbener Schimmer auf die Wangen der zierlichen Frau legte. "Ahhh...war das etwa ein Kompliment, hu?", schmunzelte sie, wohl auch um von eben jener Regung abzulenken, ehe sie ihm leicht zuzwinkerte, dann jedoch wieder sanft lächelte. "Danke. Ich muss sagen ich habe bisher auch kaum jemanden kennengelernt, der dass so sieht wie ich. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige Trainer glauben, dass man seine Pokemon zu Robotern erziehen kann, die eben genau das machen und tun, was man ihnen vorgibt. Ganz ab davon, dass es grausam ist, stelle ich mir das auch furchtbar langweilig vor.", was sollte einen dann noch überraschen? Wie sollten sie einem dann mit ihrem ganz eigenen Wesen, ihrer bedingungslosen Liebe und Loyalität die Spracheverschlagen?

Dass es nun auch noch herauskam, dass auch Akuma nur drei Pokemon mit sich führte, ließ die Parallelen zu ihnen inzwischen beinahe bizarr wirken, insbesondere weil er wie sie es wohl nie wirklich darauf angelegt hatte sich mehr als eben jene zu besorgen. "Ah..ich denke nach solchen Gelegenheiten muss man gar nicht suchen. Entweder sie kommen auf einen zu und es ergibt sich eben oder es soll noch nicht sein." vielleicht eine etwas sehr 'schicksals-kitschige' Aussage, doch so sah Lou das nuneinmal. Unweigerlich kamen sie darüber nun letztlich auch darauf zu sprechen, wie ihrer beider Geschichte mit ihren Pokemon war, wobei gerade jene von Hydropi ihn wohl besonders zu interessieren schien. War ja auch eine recht außergewöhnliche Sache. "Hm, ja so in etwa. Er glaubte scheinbar irgendwie, dass Hydropi sich aus Sturheit nicht weiter entwicken wollte und ohne, dass es das tat war es ihm nicht gut genug und als ich dann gesehen habe, wie er es getreten hat, das wollte ich mir wirklich nicht mit ansehen.", noch während sie sprach schwang in ihrer Stimme deutlicher Ärger mit, denn auch, wenn das Ganze schon lange her war und es Hydropi gut ging, sie dieses im Kampf hatte gewinnen müssen - auch, wenn der Einsatz ein hohes Risiko geborgen hatte - regte sie schon allein die Erinnerung daran auf. "Ja, aber echt!", kommentierte sie daher sauer, ehe sie seufzte und Akuma entschuldigend anlächelte. "Tut mir leid, mich macht allein die Erinnerung daran noch irgendwie sauer. würde sich vermutlich so schnell auch nicht mehr ändern.

Das nun schon zweite Kompliment von Akuma zeigte deutlichere Wirkung als das erste. Erneut legte sich ein zarter roséfarbener Schimmer auf die sonst porzellanfarbenen Wangen, ehe Lou ihr Gegenüber strahlend anlächelte. "Das ist lieb von dir, danke! Rikku passt aber auch wirklich immer sehr gut auf mich auf. Manchmal ein wenig zu gut, hm?", die letzten Worte, begleitet von einem liebevollen Lächeln wandte Lou mit einem Seitenblick an Feelinara, die zustimmend fiepste, ehe Lou wieder Akuma selbst ansah, jedoch sofort ihren Blick abwandte, als die Kellnerin kam um eine, beinahe etwas lächerlich groß wirkende Bestellung aufzugeben - zumindest, wenn man Lou nicht kannte. Die Fassungslosigkeit der Kellneri teilte Akuma wohl, der sich einen entsprechenden Kommentar nicht sparen konnte, der dazu führte, dass Lou ihn kurz herausfordernd anfunkelte, ehe sie amüsiert lachte. "Ich esse halt wie ein normaler Mensch! Kann ja nichts dazu wenn du nur Kinderportionen nimmst!", da hatte sie eine vollkommen verschrobene Sicht. Lou gehörte zu den Personen, die selbst bei einem All-you-can-eat gebeten wurden sich doch einmal ein wenig zusammenzureissen, doch iherm Stoffwechsel sei dank, sah man rein gar nichts davon. Ansonsten würde ein Relaxo wohl schmächtig gegen sie aussehen.

Es war wohl eine gute Idee von Akuma auf eben jenen wohl nicht beabsichtigten Kommentar das Thema zu wechseln, welches letztlich auf die Heimat der Beiden fiel, wobei Lou irritiert die Augenbraue hochzog, als Akuma offenlegte, dass er aus einem Waisenhaus stammte. Sie hätte nicht erwartet, dass er soetwas privates preisgeben würde, da schien er gar nicht so der Typ für zu sein. Gleichwohl passte es in das Gesamtbild. Er würde von ihr jetzt kein Mitleid oder kein geheucheltes Verständnis hören. Sie hatte keine Ahnung wie es war ohne Familie, ohne Wurzeln aufzuwachsen und es wäre reine Heuchelei das zu behaupten. "Ja, verständlich. Ich denk ich hätt mir gewünscht meine Familie viel früher los zu sein, aber vermutlich kann ich das auch nur sagen, weil ich in ihr aufgewachsen bin", wäre sie im Waisenhaus aufgewachsen wäre das vermutlich ganz anders gewesen. Ein Urteil würde sie sich nicht anmaßen, doch sie konnte zumindest nachvollziehen, dass er das Land dann gerne hatte verlassen wollen.

Kaum, dass allein die Erinnerung an ihr Elternhaus auf die Stimmung drückte, holte Akuma nicht nur zu Feelinaras sondern auch zu Lous Begeisterung ein Psiana heraus. "Thalia! Ein schöner Name! Sehr sanft und elegant, das passt gut zu ihr!" und Rikku schien der Meinung zu sein, dass auch sie beide gut zueiander passten, wobei sie den Umstand, dass Lou sich begeistert mit jenem Wesen auseinandersetzte nutzte, um Akuma einen kleinen Besuch abzustatten und leicht wohlig zu fiepsen, als jener sie streichelte, so lange jedenfalls, bis sie die 'magische Klickbox' hörte und Lou auch schon beide Grazien fütterte, die ihre Pokeriegel geradezu verschlangen,ehe ihr klar wurde, dass das etwas war, bei dem man eigentlich vorher fragte, ob es in Ordnung war, weshalb sie Akuma bei ihrer entschuldigung leicht schuldbewusst ansah, jedoch augenblicklich lächelte, als dieser erklärte, dass es in Ordnung war. "Da bin ich froh, dass du nicht sauer bist! Und sie scheint sie wirklich zu mögen! Ich werd' dir nachher ein paar für sie mitgeben. Vielleicht freut sie das ja!", zumindest Feelinara, die fröhlich fiepte schien die Idee für sehr gut zu halten. Ob Akuma auch immer alleine mit seinen Pokemon unterwegs war? Die Frage, die aufkam stellte sie sogleich ,nur um eine ironische Antwort zu hören, ehe er jene wieder revidierte. "Jaa, jaa sehr witzig - ", eigentlich hatte sie dazu angesetzt mehr zu sagen, doch das laute Gespräch des Nachbartisches vereinnahmte sie so, dass sie aufhörte weiterzureden ohne, dass sie bemerkte wie unhöflich das war. Diebstähle und Überfälle? Besorgt hob Lou die Augenbraue, ehe sie bewies wie wenig Taktgefühl sie manchmal hatte - sowohl ihrem Gesprächspartner gegenüber,den sie quasi gerade ignorierte als auch ihren Tischnachbarn. "Tut mir leid, ich wollte gar nicht lauschen, aber ich hab' irgendwie mitbekommen über was sie geredet haben. Gibt es hier gerade eine Diebstahlwelle? ", hakte sie interessiert nach, ehe die älzere Dame, die sich mit einem Herren gleichen Alters unterhielt sie erst ein wenig pikiert ansah, dass sie sich einfach in das Gespräch einklinkte, dann jedoch leicht seufzte. "Ich fürchte ja mein Kind! Du solltest dich momentan wirklich nicht abends auf den Straßen aufhalten und ganz besonders nicht in der Nähe der Slim Street! Da treiben sich ganz zwielichtige Gesellen herum! Ich habe gehört, dass neulich jemand von einem Arkani angegriffen wurde! Ihm wurden seine ganzen Habe gestohlen und aufgewacht ist er erst wieder im Krankenhaus! Langsam traut man sich ja gar nicht mehr auf die Straße und die Polizei ,die macht ja auch nichts! Ohne Spuren können sie nichts tun sagen sie und wenn die Polizei da auftaucht lässt sich ja niemand blicken! Also pass lieber auf dich auf Liebes, bei so..", ihr Blick glitt zu Akuma "zwielichtigen Gestalten hier in Stratos", ernsthaft? Hatte sie das gerade angedeutet? Die sonst so sanfte Miene von Lou wurde binnen eines Momentes vollkommen eisg. "Sie tun mir wirklich Leid, wenn sie glauben einen ehrlichen und guten Menschen so offen herabsetzen zu müssen, nur weil er nicht ihrer äußeren Norm eines Gutbürgers entspricht. Armselig.", kommentierte sie jene Worte ehe sie die sie fassunglos ansehende Frau komplett ignorierte,als wäre diese Luft und Akuma ein herzensgutes Lächeln schenkte während die zwei Älteren sich schnurstracks an einen Tisch am anderen Ende des Cafés setzten. "Ich weiß schon, warum ich die meisten Menschen nicht mag.", erklärte sie seufzend, ehe ihr Blick nachdenklich auf den Eisbecher fiel, den die Kellnerin nun brachte und der sie sonst wohl vor Freude hätte strahlen lassen. Slim street. Schon seltsam, was die Frau darüber erzählt hatte oder? Warum tat denn dagegen keiner was? Dass sie sich in jenen Gedanken vollkommen verlor schnitt Lou gar nicht wirklich mit. Nichteinmal den Eisbecher, der nun vor ihr stand, hatte sie wirklich realisiert.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mo Sep 14, 2015 2:32 am

Ein schnippisches Zischen, was fast schon bei seinem verächtlichen Schmunzeln wie ein Lachen klang, war alles was er auf die Behauptung der Frau entgegnete, die die Trainerin vor ihm warnte und auch noch als zwielichtige Gestalt abstempelte. Nicht dass es ihn wirklich überraschte, aber dass sie nun mittlerweile auch noch in öffentlichen Cafés bei kriminellen Themen ihn ins Visier nahmen, war selbst aus seiner Ansicht etwas arm geworden. Mittlerweile konnte er solche Gestalten aber einfach nicht mehr ernst nehmen und tat es später als solches ab, als habe er so eine Situation gar nicht erlebt gehabt. Immerhin hatte er aber ein paar Dinge über die Typen in Erfahrung bringen können, denen er selbst seit einiger Zeit auf der Spur gewesen war. Seit Rayono hatte er von einem Duo gehört, die die Leute in zwielichtige Ecken lockten und ihre Pokémon den Rest erledigen ließen, doch hat man sie nie erwischt, geschweige denn mal zu Gesicht bekommen. Dass Leute aber nun auch noch in Krankenhäusern mit Verletzungen aufwachten war der Tropfen, welcher das Fass zum Überlaufen bringen sollte. Jetzt könnte man sich sicherlich fragen, warum er ihnen überhaupt hinterher gewesen war, wobei die Antwort nicht simpler ausfallen konnte.
Er verachtete das Pack – also Kriminelle – über alles und tat nichts lieber, als ihnen bei ihren Vorhaben ein Bein zu stellen. Irgendwo hatte das Verhalten der Frau schon genützt. Doch sollte er sich in diesen Gedanken nicht verfangen können, als es Lou's Stimme gewesen war die ihn wieder zurück ins Hier und Jetzt holte und der fremden Frau ein paar Takte mitteilte, die es doch faustdick in sich hatten, so rot wie sie wurde. Alles was man ihrerseits noch vernehmen konnte war ein unverständliches Nuscheln, doch konnte Akuma immer noch seinen Ohren und Augen nicht trauen. Eine Trainerin, die ihn gerade mal vielleicht 20 Minuten kannte hatte etwas gemacht, was selbst die Menschen die er einst als Freunde gesehen hatte nicht machten. Ihn verteidigt, ihn in Schutz genommen „nur“ weil jemand auf Anhieb irgendetwas schlechtes über seine Wenigkeit zum Besten gegeben hatte, was er im Moment absolut nicht nachvollziehen konnte. Hatte er sich womöglich verhört? Nope... Mit seinen Ohren stimmte alles, er hatte jedes Wort so aufgefasst wie es auch aus der Trainerin herausgekommen war, aber... warum? Es wollte ihm nicht einleuchten, warum sie einem wildfremden Typen der nicht den Anschein erweckte, als könne man sich wirklich auf ihn verlassen auf eine derartige Weise geholfen hatte. Gerade durch ihre abschließende Anmerkung, dass sie deshalb Menschen nicht leiden konnte, hatte er die letzten Zweifel beseitigen können, um sicher zu gehen sich nicht verhört – oder alles eingebildet zu haben. Noch dazu hatte es sie mehr mitgenommen als angenommen, denn selbst als ihre Bestellungen eintrafen und auch sein Smoothie vor ihn platziert wurde schien die Euphorie und Freude ihr wie aus dem Gesicht gewischt zu sein. „Danke...“ Ja, auch wenn er selten eben dieses Wort wem anderes gegenüber geäußert hatte, war es nur normal gewesen, sich unter diesen Konditionen bei der Trainerin zu bedanken, immerhin hätte sie genauso sehr auf die lächerliche Bemerkung der Frau einsteigen können, ehe auch sie ihn aus einem falschen Blickwinkel betrachtet hätte, doch schien sie sich von allen Dingen selbst ein Bild machen zu wollen, was in diesem Fall schon geschehen war. Warum auch immer konnte sie in dem Schwarzhaarigen nur gutes sehen und ihn für eine angenehme Persönlichkeit halten, mit der man Pferde stehlen gehen konnte.
„Scheint als hättest du dir doch die Kinderportion bestellen sollen.“ Hatte er gerade tatsächlich versucht einen Scherz zu bringen? Der Akuma? Der sonst wenn überhaupt innerlich über die fehlerhaften Entscheidungen seiner Gegner scherzte hatte zum Amüsement einer anderen Person beitragen wollen. Irgendetwas schien am heutigen Tag vollkommen verkehrt zu laufen. Eine ihm fremde Person verteidigte ihn, er fing an auf seine Art lustige Bemerkungen von sich zu geben... Was würde als nächstes kommen? Ein Pokémon was sich im blindlings anschließen- und seine Truppe erweitern würde.
Aber ein Zufall konnte das schon nicht mehr gewesen sein, immerhin war dass das zweite Kommentar Akumas gewesen, die von Humor untermalt gewesen war. Plötzlich stupste ihm jedoch Thalia in die Seite, ehe es neben Akuma zu der Frau deutete, welche eben noch über ihn diverse Äußerungen getätigt hatte. Neben ihr stand ein Typ, der eben noch nicht hier gestanden hatte und schien sich umzuschauen, was in Wahrheit gar kein „normales“ Umschauen war sondern viel eher die Gegend nach Leuten absuchte, die seinen Diebstahlversuch hätten bemerken können. Die ganze Zeit schon fummelte er in der Tasche herum, bis er sich im selben Moment in Luft auflösen wollte, als Akuma das Bein zur Seite ausstreckte und der Dieb geradewegs gen Boden stolperte, wo er das Bein wieder zurück zog und die Frau sich schlagartig umdrehte, nur um in ihre Tasche zu greifen, nichts vorzufinden und beim Dieb ihr Portemonnaie zu erkennen. „Ein Dieb! Schnappt ihn euch.“ So schnell wie der Kerl sich aufgerappelt hatte, war er auch schon verschwunden, während gerade jene Person, die als zwielichtig abgestempelt worden war dafür gesorgt hatte, dass sie mit ihrem Hab und Gut heute wieder in ihr Heim kehren konnte. Mehrmals strich er seinem Psiana für ihren Hinweis sanft über den Kopf, keinerlei Anstalten machend der Frau überhaupt mitzuteilen, was sich soeben abgespielt hatte. Wahrscheinlich würde sie es gar nicht glauben, wenn man behaupten würde das er dazu beigetragen hatte, dass ihr heute nichts schlimmes widerfahren ist.

„Sie besitzt auch ein sanftes Gemüt, kann aber wenn es sein muss gut vorzeigen, wie grob sie werden kann. Und sie wird sicherlich auch keine Einwände haben, wenn sie mit dem Futter verwöhnt wird. Von den dreien kann man sie durchaus als die „Feinschmeckerin“ klassifizieren Einmal dran gewöhnt werde ich sicherlich jeden Tag versuchen müssen was davon herzustellen.“ Da waren sie auch schon bei dem Thema Macken gewesen, wo jedes einzelne Pokémon Tendenzen dazu aufwies die skurrilsten Verhaltensmuster an den Tag zu legen. Allerdings schien sie Ahnung davon zu haben, wie sich diese Riegel machen ließen. Für ihn war das eher so, als hätte man ihm ein Buch vorgesetzt wo die Geheimnisse der Mathematik nur darauf warteten entdeckt zu werden. Vermutlich würde er sogar einen Riegel herstellen, der auch einem Relaxo Magengrummeln bereiten könnte...
So ganz nebenbei zog er schließlich am Strohhalm, welcher in seinem Smoothie drin gewesen war und ließ die Geschichte bezüglich ihres Hydropis in seinem Kopf noch einmal Revue passieren. An sich hatte es das Wasser-Pokémon jetzt mit Sicherheit äußerst gut, sodass es sich glücklich schätzen könnte Lou als Trainerin zu haben. „Scheint mir wie ein ziemlicher Arsch. Von mir hätte er noch oben drauf einen auf den Deckel bekommen.“ Was nun kein Scherz war. Akuma konnte solche Typen so gar nicht leiden und ließ ihnen auch ihre gerechte Strafe zukommen, wenn einer von ihnen seinen Weg kreuzte. „Wenn sich ein Pokémon entwickelt dann von alleine wenn es soweit ist, nicht wenn der Trainer es dazu hetzt. Und anbei dazu bin ich auch deiner Meinung, dass man nicht direkt großen Einfluss darauf hat, wer ein Teil der Gruppe wird. Klar, irgendwo schon, aber ich konnte an jenem Tag wo ich die drei in ihren Eiern fand nicht wissen, wie sehr wir zusammenwachsen würden.“ Irgendwo waren ihre Schicksale miteinander verbunden gewesen, so musste das einfach gewesen sein. Der Minamoto glaubte an keine Zufälle und war der felsenfesten Überzeugung, dass es einen Grund gegeben hatte, warum er damals gerade diese drei Eier gefunden hatte. Ob er ihr aber vorhin ein Kompliment gemacht hatte, ließ er einfach so offen im Raum stehen. Ja es war eins gewesen, aber direkt zugeben würde er das nicht, nicht in diesem Moment. Er hatte schon genug Dinge gebracht, die an sich kaum bis gar nicht in sein Charaktermuster passten, da musste er sich nicht auch die letzte „Blöße“ geben. „Übrigens...“, setzte er plötzlich an, während er erneut einen Schluck seines Getränks nahm. „Wenn du willst können wir den ersten Arenakampf als Doppelkampf gegen den aktuellen Leiter austragen, sobald das die Tage mal wieder geöffnet hat. Ich zweifel nicht an deinem Talent, aber vielleicht kann etwas Unterstützung bei dem ersten Arenakampf nicht schaden. Die Erfahrung mit den eigenen Pokémon ist es wert.“ Nicht weil er sich ihr gegenüber schuldig fühlte oder aber die Rechnung begleichen und quitt mit ihr sein wollte. Überraschenderweise war das ein freiwilliges Angebot gewesen, sie bei ihrem allerersten offiziellen Arenakampf zu unterstützen. Allerdings gab es ein bestimmtes Thema, was er bisher noch nicht angeschnitten hatte und weiterhin am Überlegen war, ob er es nicht besser auch ließ, bis er selbst nicht gewollt hatte, dass man ihn mit Samthandschuhen anpackte. „Dann haben wir ja was gemeinsam. Frei während der Reise, frei wie ein Galgenvogel im eigenen Heim.“ Es mochte etwas plump klingen, aber schien seine Behauptung gar nicht allzu weit hergeholt zu sein. Zumindest hatte sie über ihre Familie nicht direkt etwas positives gesagt gehabt, aber wer war er schon, dass er familiäre Verhältnisse kritisierte. Er hatte nie eine Familie außer seine eigenen Begleiter gehabt. Wie sollte er da versuchen sich in jemanden reinzufühlen, der sich über diese Menschen nur zu beschweren schien, wenn er selbst nicht einmal wusste, wie sich so etwas anfühlen muss..
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Nov 03, 2015 3:25 pm

Hach, ein wirklich angenehmer Tag. Die Sonne scheinte und Lucio saß auf einer Parkbank in der Stadtmitte von Stratos. Gerade war er noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und hatte sich zur Belohnung ein Eis gekauft. Okay, nicht nur sich, seinem Fluffeluff, welches auf seinem Schoß saß, hatte er natürlich auch eines gekauft. Immerhin war das Eis in Stratos ja in gewisser Weise berühmt. Naja, jedenfalls in der Einall Region. Voller Freude verputzte der pinke Ball auf seinem Schoß das Eis, während Lucio sein Pokémon mit einer Hand sanft hielt, dass es nicht von seinem Schoß fiel oder es abhaute. Dies geschah immerhin häufiger bei der verspielten Ader des Pokémons. Mit der anderen Hand hielt der Professor sein Eis und blickte währenddessen die Personen an, die es sich, an einem solch schönen Tag, auch in dem Park gemütlich machen wollten. Komische Gestalten gab es dann doch. Manche machten Sport, andere führten einer kleineren Menge an Menschen Kunststückchen vor. Sogar ein Pantomime schauspielerte zusammen mit seinem Pantimos. Ein etwas...fragwürdiger Anblick, aber gut.
Wobei er selbst wohl auch nicht so unauffällig aussah. Mit einem Laborkittel samt Namensschild beim Eisessen? Vielleicht würden ihn manche für einen von der Lebensmittelkontrolle halten.
Nun musste er doch glatt über seine eigenen Gedanken schmunzeln, während er weiter gemütlich sein Eis aß.
Gleichzeitig hatte die Pause von seiner Arbeit und seiner Forschung auch andere Vorteile: Es gab wirklich einige hübscher Frauen, die sich hier herum trieben.
Von dem Sonnenlicht spiegelte die Brille des Professors, wodurch seine die Damenwelt verfolgenden Blicke nicht sichtbar waren.
Vielleicht hatte er heute ja Glück und die Frau seiner Träume lief ihm über den Weg.
"Fluuuuufffff!", kreischte es sanft auf seinem Schoß.
Schnell blickte er zu seiner treuen Gefährtin, welche offenbar ihr ganzes Eis auf einmal verschluckt hatte.
"Haha, das hast du davon, so gierig zu sein."
Beruhigend streichelte er danach den Kopf des Ballon-Pokémons.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Nov 05, 2015 5:19 pm



#002
Ruhe und Frieden.
cf: Twindrake City ♦ Der alte Stadtteil
Stratos City ♦ Stadtzentrum

Die junge Polizistin fand nun den Weg zurück nach Stratos. Nach der Aktion in der Altstadt von Twindrake City brauchte sie erst einmal eine Abwechslung. Und wo würde man besser eine Abwechslung finden, als im Stadtzentrum. Aimée liebte das Stadtzentrum sehr. Hier war immer etwas los - ob es nun Leute waren, welche nur hier am Spazieren waren oder die Straßenkünstler. So würde das Motorrad an der Straße geparkt, der Helm würde abgenommen und in den Stauraum unter dem Sitz gelegt. Ebenso befreite sie Ambroise aus seine Pokéball und das Pokémon steckte sich erst einmal.

So gingen beide gemeinsamer weiter ins Innere des Stadtzentrums. Und auch heute war einiges zu sehen. So viel Aimées Blick auf ein Pantomime welcher zusammen mit Pantimos eine Show dar brachte. Nun, Pantimos war nie das Pokémon gewesen, welches Aimée selber mal in ihrem Team haben wollen würde - es machte ihr irgendwie etwas Angst. Natürlich zeigte sie diese Angst nicht, sonst wäre Ambroise in die offensive gegangen und das wollte die Platinblonde ja nicht. "Mon grand? Wollen wir uns etwas setzen und die Umgebung genießen?" Ein Brummen war von ihrem Unlicht-Pokémon zu hören und Aimée nickte. So gingen sie noch einige Schritte zusammen, bis sie eine Bank erreicht hatten, wo ein Mann mit seinem Pokémon saß. Langsam nährte sich Aimée und lächelte vorsichtig den Herren an. "Pardon? Ist hier noch frei?" kam es ihr mit ihrem typischen französischem Akzent über ihre Lippen und musterte den Mann vor ihr. Er trug einen Kittel, vielleicht ein Laborkittel? Das konnte Aimée nicht ein schätzen und ein Namesschild war auch zu finden. Prof. Lucio Kastan las sie für sich im Stillen. Sie hätte ihn natürlich auch gleich mit Namen ansprechen können, doch war so etwas nicht Aimées Art.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Nov 05, 2015 5:31 pm

#014 彡 mit Lucio & Aimée
RENN ALTER RENN
Er sprintete. Und rannte. John, der dreifach diplomierte Doktor, der frühpensionierter Forscher, Schreibtischjäger und Mitgründer der (Re)Searcher's Company of how to hunt (ihm fiel der Fehler nie auf, welcher in dem Namen steckte), und rannte, durch die Gassen und mit seiner armen Lunge, welche noch nie das war, was vielleicht andere Lungen mal waren, als sie in jüngeren Blütejahren waren. Er war nie der sportliche gewesen, aber andererseits... DIESER SPRINT! Das war vielleicht mal eine Leistung. Und dieser Cop. Verfolgte ihn. Immer noch weiter...
Bis er endlich, mit aller Hast und mit tausend Haken (es waren drei) und durch abermalige Straßen (ungefähr 10) gebogen war, war er da. Die Maske saß, während des Laufens unklugerweise befestigt (der Bulle holte auf), perfekt auf seinem Gesicht, die Kringel waren perfekt wie immer und er... rannte! Immer noch. Irgendwohin, keine Ahnung, hier kannte er sich ja sowieso nicht aus. Das hier war... unbekanntes Terrain. Auch wenn er es so langsam kennen sollte. Aber irgendwie...
Wo war er denn bitte gelandet?
In einem Park hielt er inne. PARK? Hier? In Stratos City? Seit wann gab es denn so etwas? "Donnerwetter! Zu meinen Zeiten gab es das hier nicht!", staunte der gar nicht so alte Doktor nicht schlecht. Ein anerkennendes Pfeifen entglitt ihm ebenfalls, nicht bemerkend, dass sich so manch einer durch die plötzliche Anwesenheit des nicht gerade kleinen Mannes mit merkwürdiger Frisur, die ihn geisteskrank erschienen ließ, verschreckt worden war und das Weite gesucht hatte. "AH!", ertönte es von ihm noch, als er auf zwei Leute an einer Bank aufmerksam wurde. "Wissen Sie, wie spät es ist?" Und mit einem Blick auf die Haarfarben der beiden meinte er nur: "Ist das nicht schädlich?" Wenn er sich auch nur in seinem Geiste erklärte, welches Thema er denn ansprach.
Natürlich das Ganze mit seinem superdollen Stimmverzerrer!
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Fr Nov 06, 2015 1:44 pm

Gemütlich saß Lucio auf der Parkbank und lauschte den Geräuschen seiner Umgebung, während sein Fluffeluff es sich auf seinem Schoß bequem machte. Ein perfekter Ort um zu entspannen und natürlich um sein Eis zu essen. Allerding hielt diese Ruhe nicht lange, da der Professor plötzlich eine weibliche Stimme vernahm, welche von der Seite in sein Ohr drang. Als er dann aufsah wurde Kastan angenehm überrascht. Vor ihm stand eine Frau mit platinblondem Haar, die alles andere als unattraktiv war. Und sie sprach offenbar Französisch, die Sprache der Liebe, ein paar Fetzen der Sprache konnte er ja immerhin auch. Anschließend fragte die blonde Frau mit lieblicher Stimme, ob sie sich zu ihm setzen dürfte. Ein Grinsen konnte er sich da nicht verkneifen, ein glücklicher Zufall für ihn. So lächelte er die junge Dame mit geschlossenen Augen freundlich.
"Oui. Selbstverständlich. Es widerstrebt mir eine schönen Frau wie Sie fortzuschicken."
Mit diesen Worten machte er der Frau auf der Parkbank etwas Platz, damit sie sich setzen konnte.
Sein Fluffeluff hob nach der Ansage seines Trainers freundlich die Arme, was wohl wirklich bedeuten sollte, dass die Frau mit offenen Armen empfangen war.
Hierbei entging Kastan natürlich nicht, dass die Frau ihn ansah, vermutlich war ihr sein Namensschild aufgefallen. Trotz allem lies es sich Lucio nicht nehmen sich vorzustellen.
"Wo bleiben denn meine Manieren? Mein Name ist Lucio Kastan, Pokémon-Professor, sehr erfreut.", bei seiner Vorstellung gab er sich selbstverständlich alle Mühe höflich zu wirken und nickte er freundlich dabei zu.
Wie ihm nun auffiel hatte die Frau ein Magnayen bei sich. Ein ziemlich...auffälliges Pokémon für eine Person wie sie, aber wer war Lucio schon, dass er die Pokémon anderer bewertete? Immerhin hatte er selbst ein Fluffeluff, was vermutlich auch nicht typisch für einen Mann wie ihn ist.
Sie war wirklich eine recht schöne Frau, vielleicht sollte er sie in ein Gespräch verwickeln und wenn alles gut laufen sollte, könnte er sie ja eventuell sogar zu einem Kaffee einladen. Immerhin war er ein Gentleman...auch wenn seine Kollegin das häufig nicht so sah. Aber leider ging das nicht so einfach. Er wurde zwar ein Genie genannt aber trotzdem ist die Liebe eine Wissenschaft für sich. Während er nachdachte leckte aß er langsam sein Eis auf, bis er dann dabei war die Eiswaffel zu verputzen.
Doch als er gerade ein Gesprächsthema aufgreifen wollte, erklang plötzlich wieder eine Stimme. Diese klang jedoch nochmal ganz anders als eine Frauenstimme. Eher...heh...wie eine bekannte Stimme aus einem seiner Lieblings-Science-Fiction-Filme. Als er seinen Kopf dann zu dem Ursprung der Stimme wandte, erschrack er sich fast schon für einen kurzen Moment. Vor ihm Stand ein Mann mit einer Gasmaske und auffälliger Frisur, der offenbar die Uhrzeit wissen wollte. Immerhin war er höflich.
"Einen Moment bitte...", schnell zog Lucio seinen linken Ärmel etwas nach oben um einen Blick auf seine Armbanduhr zu erhaschen.
"Es ist jetzt genau fünf nach drei."
Höflich zu sein war immer wichtig gewesen für Professor Kastan.
Dann musste er doch gleich noch einmal einen prüfenden Blick auf den Herrn mit der Gasmaske werfen.
"Verzeihung aber...Sie kommen mir so bekannt vor. Kennen wir uns nicht von irgendwoher?"
Immerhin sah er nicht häufig Personen mit einer Gasmaske, so jemand wäre ihm doch in Erinnerung geblieben. Doch hatte er vielleicht schon ein Bild von ihm gesehen? Oder etwas über ihn gelesen. Sein Eis hatte er in der Zwischenzeit aufgegessen.
"Es tut mir leid, wenn ich Sie verwechsele aber...sind Sie nicht zufälligerweise Herr Aurel von t(R)SCohth?"
Eine sehr spezielle Abkürzung, die etwas schwer im Kopf zu behalten war. Er hatte bereits ein paar Dinge von dem frühpensionierten Arzt gelesen. Ein Genie war er auf seinem Gebiet, das musste man zugeben. Und irgendwie war er ihm sympathisch, schließlich wurde auch Lucio von seinem Kollegen eher als merkwürdiger Professor oder Forscher angesehen.
Doch war er es wirklich?
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mo Nov 16, 2015 4:59 pm



#003
Ruhe und Frieden?

Stratos City ♦ Stadtzentrum

Lang musste die Platinblonde nicht warten und ihr Gegenüber machte ihr Platz. So setzte man sich und musste willkürlich Lächeln bei den Bewegungen welches das niedlich rosa Pokémon machte. Auch wurde ihr Schmunzeln durch das Oui des Herren bestärkt - anscheint besaß jemand auch die französische Sprache. "Merci beaucoup." Und das Kompliment ließ die doch eher helle Haut um ihrer Wangen in einem leichten rosé aufleuchten. "Finden Sie?" kam es lächelnd über ihre leicht roséfarbenen Lippen. Der Herr wusste anscheint wie man mit Frauen zu reden hatte und das gefiel Aimée sehr. War man so etwas nicht immer gewohnt - gerade als Polizistin hört man eher andere Dinge als solche netten Worte. Das machte einen Tag doch gleich viel angenehmer.

Auch wenn Aimée den Namen des Professors aus seinem Schild auslesen konnte, stellte er sich noch höfflicherweise vor, so lauschte die Platinblonde interessiert. Er war sogar mehr als nur ein Professor - ein Pokémon-Professor! Gut, war es doch auch eher zu erwarten aber Pokémon-Professor ist ja nicht gleich Pokémon-Professor! Ein jeder untersucht ja andere Dinge - was wohl der Herr als Hauptbereich hat? Mhm. Nachdem als der Herr geendet hatte, machte Aimée weiter. "Je m'appelle Aimée de Flare, Polizistin. Freut mich sehr." kam es lieblich und in ihrem leicht typischen französischem Akzent über ihre Lippen. Der werte Professor kam ihr sehr höflich und freundlich vor, auch die Tatsache das er ein Pokémon bei sich hatte, machte ihn gleich sympatischer. Ob sie sich in ein Gespräch verwickeln lassen würde? Bestimmt. Sollte nichts dazwischen kommen. Auch eine Polizistin hat Recht auf ein schönen und ruhigen Tag!

Natürlich bemerkte Aimée den Blick von Lucio wie er Ambroise musterte. Zu ihrer Erleichterung machte Ambroise keine Anstalten sich irgendwie negativ zu verhalten. Er konnte aggressiv werden - er hat nun mal gegen über Aimée einen ausgeprägten Beschützerinstinkt - doch lag er ruhig zu Aimées Füßen und behielt Lucio und die Platinblonde im Auge. Aimée wollte auch gerade ansetzen und von ihrem Partnerpokémon erzählen, als eine weitere Stimme dazu kam. Ein Mann mit einer Art Gasmaske und einer merkwürdigen Frisur störte die eigentlich angenehme Stimmung. Aimée hielt sich etwas zurück. Lucio währenddessen die Frage des Mannes beantwortete und deutlich machte, den Herren zu kennen. Mit den Namen welche nun fielen, konnte die Platinblonde nichts anfangen. Daher behielt sich mit einem Interessanten Blick die Situation im Auge.


[Sorry, das es so lange gedauert hat! >w<]
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mo Nov 16, 2015 6:30 pm

#015 彡 mit Lucio & Aimée
Ich kenn dich (nicht)!
Da! Da war ein kurzer Augenblick des Schreckens in dem Gesicht des anderen zu erkennen. Beinahe wollte er sich schon kindisch die Hände reiben, als er sich doch davon abhielt und es bei einem Grinsen, welches keiner sehen konnte, beließ. Immerhin musste er hier erst einmal die Uhrzeit erfahren, wie es dann weiterging, wäre ja irrelevant! "Danke für die Auskunft!", kam es polternd und brummend durch den Stimmverzerrer hinaus. "Das heißt, wohl genau richtig für ein spätes Mittagessen!" Hinter seiner Maske ließen sich leuchtende Augen nicht einmal erahnen.
Aber hmmm?
Auf die Bemerkung des anderen - oh, Kittel := Forscher! - hin schaute dieser sich doch noch einmal genau diesen grünhaarigen Kerl an, welcher da vor ihm auf der Bank saß. Für eine kurze Zeit lenkte ihn das Fluffeluff an dessen Seite ab, doch der Letzte, der sich darüber aufregen würde, wäre wohl er. Außer er zieht andere Leute auf. Aber hey, er hatte eine Art Mülltüte bei sich! (Und einen Schleimhaufen, das Gegenteil eines Katalysators und zudem noch... Schleimhaufen²?) Von daher ließ er die Wahl des Pokémons bei seinem Gegenüber. Vielleicht hatte er gerade aber auch einfach nicht die Zeit, sich darüber in irgendeiner Weise aufregen zu können, denn... "AH!", fiel es ihm dann wie Schuppen von den Augen, wobei der Schrei mehr von einem untergehenden Bösewicht als von einer Erkenntnis hatte. Ehe er jedoch diese Erleuchtung preisgeben konnte, wurde zuerst seine Identität entlarvt. "Hehe, das stimmt nicht mehr ganz!", posaunte er großprotzig herum. "Ich bin in die Frührente gegangen, hehe!" Er war ganz offensichtlich stolz darauf, und posierte dann auch noch (in aller Peinlichkeit) mit dem ausgestreckten, auf sich gezeigtem Daumen, Kinn erhoben und eigentlich noch ein dazu passender, selbstherrlicher Blick, aber... man sah nur zwei große schwarze Kreise auf seinem Gesicht. "Und sie sind doch Professor Lucio Kastan, nicht?", ergänzte er und grinste (sein unsichtbares Grinsen). "Pokémon-Forscher in den Gebieten der Evolution und der Geschichte von Pokémon, besonders hervorzuheben bei Entstehungsgeschichte, den besagten Evolutionen, sowie aber auch den Fähigkeiten von Pokémon; ins besondere der legendären Pokémon, richtig?" Nicht, dass er sich noch irgendetwas falsch gemerkt hatte. Dann müsste er dieses Wissen augenblicklich ausradieren, und da war es deutlich besser, korrigiert zu werden, als sich selbst zu korrigieren. Auch wenn das manchmal wirklich unangenehm war, aber hey! Andere hatten weniger Gebiete. Wie zum Beispiel dieser Kerl hier. Was war das eigentlich von seinem Partner gewesen? Ha ha, aus den Augen, aus dem Sinn.
Die weibliche Begleitung musterte er dann mit einem kritischen Blick. "Sie sind nicht in der Forschung unterwegs, eh? RPV auch nicht, oder doch?" Er wollte sich ja eigentlich damit rühmen, alle Mitglieder zu kennen, von daher wäre das ein fataler Fail. Vielleicht sollte er sich dann noch einmal daran setzen, die Listen in die Hände zu kriegen... Was allerdings auch kein allzu leichtes Unterfangen darstellen sollte. Da war den Eingang der Zentrale stalken ja besser, abgesehen von der Tatsache, dass er dann wie ein bunter Hund unter schwarzen war. Grässlich, dann würde er ja nur noch... zurückgeschleift werden. Ihn erschauderte es innerlich.
[out: Kein Problem, war ja General Virus schuld e.e+]
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mo Nov 16, 2015 11:48 pm

Offenbar lag Lucio fast komplett richtig. Frührentner. Heh...sowas zu machen könnte auch Lucio stehen. Wenn er dann mal irgendwann sesshaft wird...mit Frau und Kindern. Dann könnte er seinen Beruf wieder zu einem Hobby machen und sich primär um seine Familie kümmern. Um seine Kinder. Er könnte seinen Kindern das Fahrradfahren beibringen und für seine Frau den Wintergarten pflegen...Moment. Da war er jetzt ein wenig mit seinen Gedanken abgedriftet. Naja, irgendwie würde er es sich schon wünschen mal zur Ruhe zu kommen, aber eins nach dem anderen.
"Das ist gut zu wissen. Leider kann ich nicht so genau sagen, ob ihnen diese Frührente auch bekommt, da...nunja...ich sehe...erstaunlich wenig von ihrem Gesicht."
Da musste Professor Kastan dann doch über seinen eigenen Spruch schmunzeln. Sollte er sich auch dem Herrn Aurel vorstellen? Oh...offenbar kannte er ihn sogar. Immer wieder überraschend, wie viele Personen ihn doch kannten. Offenbar war er dann doch etwas berühmter als er selbst dachte. Aber es ist immer wieder eine Freunde. Schließlich hat doch jeder das Recht mal etwas arrogant zu sein. Doch Augenblick mal...wie war das.
"Pokémon-Forscher in den Gebieten der Evolution und der Geschichte von Pokémon, besonders hervorzuheben bei Entstehungsgeschichte..."
...Na das nennt man wohl Informationsbeschaffung.
"...Ich glaube nicht einmal ich selbst könnte mein Fachgebiet derartig genau benennen. Hoffentlich wissen Sie nicht auch noch besser über mein Fachgebiet bescheid als ich es tue, haha. Aber Sie müssen hier keinen Wert auf Förmlichkeiten geben, ich bin ja nicht bei der Arbeit. Nennen sie beide mich einfach "Lucio"."
Freundlich grinste er Forscherkollegen an. Natürlich konnte er sein Fachgebiet benennen aber...Lucio gab noch nie sonderlich viel darauf irgendwie anzugeben. In dieser Hinsicht war er dann doch eher der Bescheidene. Auch war er ein Freund von einer gelassenen Umgangsform. Die persönliche Ebene hat dem Pokémon-Professor schon immer etwas mehr zugesagt.
Nun fiel der Blick von Aurel wohl auf die blonde Dame mit dem reizenden Akzent neben ihm. Sanft streichelte  Lucio sein Fluffeluff, während er der Frage des Gasmaskenträgers lauschte und es sich dann nicht nehmen lies, diesen sogleich aufzuklären.
"Oh nicht doch. Dies ist Madame de Flare. Sie besitzt doch wirklich zu viel Stil und eine zu ausdrucksstarke Ausstrahlung um sich mit einem Labor aufzuhalten."
Wenn er da an seine Freundin Professor Campshire dachte. Das waren auf, den ersten Blick, zwei komplett verschiedene Welten.
"Fluffel!", stimmte ihm sein Pokémon fröhlich zu.
"Sie ist Polizistin. Sie hat wohl in ihrem Beruf deutlich häufiger mit Menschen zu tun als beispielsweise ich. Und vermutlich hat sie auch weit mehr Stress...ich habe immer Respekt vor Leuten mit solche komplexen Tätigkeiten. Ihnen muss ich dafür auch ein Kompliment machen. Aber...wieso sind Sie denn überhaupt so in Eile, wenn ich fragen darf?"
Ja...komplexe Tätigkeiten. Dies war wohl in gewisser weise auch über ihn zu sagen, aber er war ja der bescheidene Typ. Allerdings...hatte er auch mittlerweile so viel in seinem Job gearbeitet, dass er es gar nicht mehr so gut betrachten konnte, wie es Außenstehende taten. Und ja, es war Lucio nicht entgangen, dass der Ex-Mitarbeiter von t(R)SCohth scheinbar etwas außer Atem war. Zumindest machte er den Anschein, als wäre er gerade noch gerannt.
Doch...Polizistinnen..."Guten Tag, Frau Officer"...hmhm. Leicht musste er schmunzeln, während seine Brillengläser spiegelten und er versuchte, dass es nicht sonderlich auffiel, dass er etwas errötete. Mit dieser Polizistinnen-Sache könnte man sicherlich eine Menge Spaß haben...aber...das er sollte es sich vielleicht nicht sonderlich anmerken lassen, dass er sich die Frau Polizistin in aufreizender Kleidung vorstellte. Dummerweise blickte er dabei kurz direkt auf sie, räusperte sich jedoch schnell. Immerhin sollte sie ihn ja nicht gleich als Lüstling oder anderes abstempeln.
"Ehem. Ich komme nicht herum anzumerken, was für ein schönes Pokémon Sie da begleitet. Gehört solch ein...eher bedrohlich wirkendes Wesen zur Standardausrüstung eines Polizisten? Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich selten eine Frau wie Sie mit einem solch beeindruckenden Pokémon an Ihrer Seite zu Gesicht bekommen."
Hoffentlich übertrat er nun nicht schon die Grenze zum Smalltalk, er wollte ja nicht langweilig erscheinen, sondern nur höflich sein.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Nov 17, 2015 12:53 pm



#004
Ruhe und Frieden?
Stratos City ♦ Stadtzentrum

Interessiert lauschte Aimée den beiden Herren. Beide waren anscheint Forscher und kannten sich sogar auch. Ob das mit dem Berufsfeld zusammenhing? Polizisten kannten sich untereinander ja auch teilweise, daher war es ja auch gut möglich das es bei Forschern ähnlich so war. Jedenfalls lernte sie einiges aus dem Gespräch. Der Professor Kasten hatte anscheint sein Schwerpunkt im Bereich der Evolution und alles was damit zusammenhing. Bestimmt ein sehr interessantes Thema, doch wusste sie nur das sich Pokémon entwickeln konnten aber warum sie es taten - nein das wusste die Platinblonde nicht. Des weiteren lernte Aimée auch den Herren mit der Gasmaske kennen. Denn die Vermutung von Lucio traf zu teilen sogar auch zu. Doch lernte die Polizistin nur, das der Herr mit der Gasmaske in Frührente gegangen ist und nicht welche Bereiche er am Forschen war - schade eigentlich aber vielleicht würde man es noch herausfinden.

Doch mit der Zeit war auch das Interesse des frühpensionierten Forschers bei Aimée angekommen. Doch Lucio stellte sie schon vor. Auch wieder mit Komplimenten von Lucio, was den leichten rosé Ton auf ihren Wangen nicht verschwinden lies. So schenkte man Lucio ein freundliches und leicht verlegendes Lächeln. Aimée kannte so etwas nun mal nicht und genoss diese Aufmerksam daher sehr. Doch vergaß sie so nicht, das sie seiner Vorstellungen noch etwas hinzufügen wollte. So löste sich ihre hellblauen Augen von Lucio und sie schaute wieder hinüber zum anderen Forscher. "Correctement. Ich habe mich auf Pokémon-Diebstähle spezialisiert, doch würde ich gerne irgendwann mal für die RPV arbeiten." fügte sie mit melodischem Akzent hinzu. "Oui, ich habe viel mit Menschen zutun, auch wenn die meisten nicht solche Komplimente zu meiner Person äußern." und musste unwillkürlich kichern. Ist halt so und musste nun mal gesagt werden. "Und wir können gerne bei Aimée bleiben, damit fühle ich mich wohler." würde es noch dazu gesagt. Natürlich machte sie ihren Nachnamen und zusammen gab es einen schönen Klang, doch merkte sie das sich in einer Situation befand in welcher sich bereits zwei Person mit Vornamen nennen können, so wollte sie nicht unbedingt heraus stechen.

Angenehmer wurde es dann auch noch für Aimée, als Lucio bezüglich Ambroise  frage. Sie musste leise lachen und schüttelte darauf hin den Kopf. "Ambroise hab ich als kleines Mädchen bekommen, da war er noch ein Fiffyen. Er ist mein Beschützer und ständiger Begleiter. Daher muss ich es verneinen - Ambroise gehört nicht zu einer Standardausrüstung. Aber er ist nicht der einzige - ich besitze eine kleine Auswahl an Begleitern welche mir den Job als Polizistin angenehmer machen." erklärte sie und Ambroise zeigte deutlich das ihm die Komplimente gefielen und gab ein zufriedenes Knurren von sich.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Nov 17, 2015 5:36 pm


#016 彡 mit Lucio & Aimée
Holla!
Hehe! Jaja, ob da nun Neid in den Augen seines Gegenübers war, interessierte ihn nicht, er stand da immer noch, in dieser großspurigen Pose, sich in den Ferien wähnend, die er den Rest seines Lebens haben würde... Traumhaft. "Wenn auch erst seit heute", korrigierte er sich dann nochmal räuspernd, ehe er mit Leichtigkeit die vielen Fachgebiete aufzählte, welcher sein Gegenüber hatte. Und ihm fiel etwas auf. Oh. Die Papiere. Mist. Er musste dringend noch einmal Vodka erwischen, wenn sie sich mal ohne James... WAR ER HIER ETWA IRGENDWO? Ruckartig blickte er sich um, panisch zu nennen, und erleichtert danach. "Oh, entschuldigen Sie bitte, manchmal verfolgen mich die Geister, ha ha..." Es könnte sich bei bestimmten Auslegungen sogar um Geist-Pokémon handeln, aber da traf es der Normal-Typ wohl eher.
"Solange Sie sich nicht mit meinen Gebieten rühmen wollen, wäre ja alles gegessen!" Dann würde er sich ja einen Zacken aus der Krone gebrochen haben... "Und geht klar, Lucio! Äh. Duzen auch?" Wie kindisch diese Frage anmutete, war es schon beinahe merkwürdig, mit welchem beharrlichen Ernst sie gefragt wurde. Aber es war schlichtweg der Fall, dass er diverse Leute siezte, aber mit Vornamen ansprach - oder mit Vornamen ansprach und duzte. Oder mit Nachnamen und Sie, aber dann auch sogar einmal Nachname und Du? Es war ein Knudelmudel, und da würde er lieber zehnmal nachfragen als es dem Zufall zu überlassen. Wie viele pikierte ältere Damen und Herren er kannte... Wuah. Dabei war er doch in ihrer Altersklasse, oder nicht?! Absolut nicht.
Als er den Namen der jungen Dame hörte, schnappte sein Mund schon auf, um einen Kommentar abzugeben, verkniff sich diesen jedoch so lange, bis sie geendet hatte. Und dann kam auch ein lang gezogenes, gespenstisch anmutendes "Aaaaaahaaaaaa!", welches Ähnlichkeiten mit einer vermännlichten Hexe hatte. "Ich schätze mal, Kalos?", fragte er, den Blick prüfend auf die Dame gerichtet. "Und 'geliebt von dem Leuchtfeuer' oder vielleicht eher 'Geliebte des Leuchtfeuers', wenn ich mal so frei sein darf, es als eine kuriose Mischung des Frenglischen zu nehmen, wobei hierbei das Französische das Englische geknechtet zu haben scheint?" Eine merkwürdige Art auszudrücken, dass die französische Präposition 'de' in diesem Fall das englische Wort an sich gebunden hatte... Man sollte es ihm wohl nicht krumm nehmen oder so. (Oder ihn in aller Öffentlichkeit hassen, sonst endete es nur in einer Psychatrie.) "Anwärterin also für die RPV? Tagchen, bin 'n Senior!", meinte er, und streckte ihr seine behandschuhte Hand hin. (Hatte man aus seiner Zugehörigkeit zu t(R)SCohth nicht direkt raushören können.)
Aber warte! Woher hatte Lucio gewusst, dass er auf der Flucht war? Prüfend blickte er seinen Forscherkollegen-nicht-direkt-Forscherkollegen an, und überlegte. Könnte das vielleicht nicht... James sein? ... Neeeee, ausgeschlossen. "Ich bin auf der Flucht vor ihren Kollegen", antwortete er freimütig heraus und zeigte mit beiden Zeigefingern demonstrativ auf die 'geliebte' Dame. "Auch wenn ich ihn hinter mir gelassen haben sollte!" Ein Daumen nach oben wurde gezeigt, grinsend, was man nicht sehen konnte.
Holla die Waldfee! Das Ding an ihrer Seite hatte er ehrlicherweise nicht gemerkt, ha ha... "Ambroise klingt wie ein Pudding...", murmelte er kaum hörbar vor sich hin. Und da erinnerte sein ausgehungerter Magen ihn wieder an eine Sache, die ja noch offen stand. "Hat jemand auch so viel Hunger wie ich? Ich lad euch ein, khehe!", konnte er sich das schauderhafte Lachen am Ende der Frage nicht verkneifen. Er würde sie nun alle vergiften gehen, muhahahaha! ... (Das könnte er leichter, indem er eines seiner Pokés zückte.)


Zuletzt von John am Mi Nov 18, 2015 5:54 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Verzeiht meine Grammatikfehler beim Passiv, hatte das noch nie in der Schule wirklich >0< Hoffe, die sind weg...)
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mi Nov 18, 2015 10:58 pm

"Selbstverständlich, John. Ich überlasse es zwar gern dir aber beim Siezen fühle ich mich immer so alt."
Jaja, sein Alter. Er lies es sich ja nie anmerken, aber ihm war es sehr wichtig, dass er seine junge Zeit genießen konnte. Wobei "jung" natürlich Ansichtssache war. Er selbst war jedoch der Meinung, dass er sich gerade in der Blüte seines Lebens befand.
Und dies sollte er am besten bei der Damenwelt zur Geltung bringen. Wie beispielsweise bei der platinblonden Frau neben ihm, welche ihre Aussage zuletzt mit einem liebreizenden Kichern abschloss.
Oh man, ihr Lachen hat ja wirklich was...ob sie mich vielleicht sogar mag? Hahaha...na dann sollte ich es mir nicht nehmen lassen sie zu einem Essen einzuladen! Mahahaha...
Während seine Gedanken so dahin schweiften, liefen seine Wangen etwas rötlich an. So dachte er gerade daran, was denn noch alles passieren könnte, wenn das Essen glatt laufen würde. Nun musste er leicht schmunzeln.
"In diesem Fall sollten sie mehr Zeit mit mir verbringen, dann gewöhnen sie sich auch an Komplimente, meine Liebe."
Es war nett, dass auch Aimée ihm das "Du" anbot.
Aber nichtsdestotrotz: Seine perverse Seite versteckte er manchmal besser und manchmal schlechter. Aber die Damenwelt war wohl seine einzige Leidenschaft, die er über die Wissenschaft stellen konnte. Doch genau so schnell, wie er in sie verfallen war, wurde er wieder aus seinen Gedanken gezogen. Auslöser dafür war ein etwas erschreckender Laut von John, gefolgt von einer Analyse des Namens der Polizistin.
Es war nicht ganz leicht der Ansprache von John zu folgen, jedoch gelang es Lucio ganz gut. Schließlich war er ja nicht auf den Kopf gefallen.
Allerdings wollte der Grünhaarige nicht näher darauf eingehen und lies das Statement des Mannes mit der Gasmaske unkommentiert so stehen, jedoch mit einem kleinen Schmunzeln, da er auch nicht ganz unrecht hatte. Dem Professor selbst lag es dabei (meist) fern irgendwelche Anmerkungen über die Namen anderer Leute zu machen.
Nun ging Aimée jedoch auf seine Frage ein. Aha, die Platinblonde hatte den Hund bereits in jungen Jahren. Ein Fiffyen war zwar nicht das Pokémon, das er einem Mädchen schenken würde...aber hey, offenbar hatte es funktioniert.
"Ah, verstehe. Vermutlich ist es auch sicherer in ihrem Job mit mehr als nur einem Pokémon herumzulaufen."
Sein Fluffeluff stimmte ihm mit einem fröhlichen "Fluffel!" zu und hob dabei erfreut die kurzen Ärmchen.
Nun integrierte sich John wieder in das Gespräch. Das Thema war die "Ranger & Polizisten Vereinigung". Er hatte sich auch mal überlegt seine Dienste anzubieten, jedoch...stand es zur Zeit einfach nicht in seinem Interesse seine Arbeitszeit so zu verbringen. In seinem jetzigen Job war er besser aufgehoben. Vor allem lies er sich nicht gern Befehle geben. Aber für die, die es gern machten...
John hatte ja gerade schon erwähnt, dass er auch zur-huh? Was war denn jetzt passiert, offenbar schoss eben diesem gerade ein Gedanke durch den Kopf. Er ist...was?
Lucio hob seine linke Hand etwas an und winkte mit einem verdutzten Blick etwas stockend ab, was ihm sein Fluffeluff gleich tat, wodurch es den Anschein machte, dass es sogar ähnlich dachte wie sein Besitzer.
"Du fliehst vor einem Polizisten?"
"Fluffel, uff?"
""Also das klingt nicht sonderlich gut...und ich hätte das an deiner Stelle nicht vor einer Polizistin erwähnt, dass du auf der Flucht vor dem Gesetz bist."
"Fluffeluff fluff eluff eluff Fluffel, flu Flufluff Fluffeluff."
Es sah wohl amüsant aus, wie die beiden mit dem identischen Gesichtsausdruck dasaßen, Lucio mit spiegelnder Brille und Fluffeluff mit halb geöffneten Augen. Und natürlich beide mit einem leicht verachtendem Winken, quasi als Reaktion auf den nach oben zeigenden Daumen von dem Maskierten, und einer ruhigen Stimme.
Aber naja, man sollte ja Leute nie verurteilen.
Oh...besonders in solchen Fällen! Da wurde Lucio doch glatt zum Essen eingeladen. Eine wirklich freundliche Geste.
"Bei einer solch netten Einladung kann ich doch nicht "Nein" sagen. Um ehrlich zu sein hab ich auch etwas hunger. Aber wo soll es denn hingehen?"
Das Eis gerade war dann doch eher nur ein kleiner Snack.
Zugegeben, das Lachen lies Kastan etwas unsicher werden aber...was soll's. Er würde sie ja nicht vergiften wollen oder sowas. Und wenn er es doch vor hatte?!
Neiiin, sowas würde er nicht tun. Das wäre ohnehin nur das zweit schlimmste was er tun könnte. Platz 1 wäre zweifelsohne sich an die Dame de Fleur ran zu machen. Immerhin war er zuers-MOOOMENT! War dies etwa sein Plan?! Lud er sie deswegen zum Essen ein?! War er derart heimtückisch und gerissen?!
Gleichzeitig weiteten sich die Augen von Lucio und dem Pokémon auf seinem Schoß auf bedrohliche und verstörende Art und Weise.
Hat dieser Mistkerl etwa vor mir Konkurrenz zu machen...?, dachte sich der Pokémon-Professor während er John mit einem prüfenden Blick ansah.
Auch dies Tat ihm sein Pokémon wieder gleich, als hätte es die Gedanken seines Besitzers gelesen oder sogar geteilt. Das Gesamtbild musste sehr verstörend aussehen. Hatte dieser Kerl denn wirklich etwas so gemeines vor?!
Doch dann kam es dein beiden gleich in den Sinn:
...Neeee.
Die beiden schlugen mit der rechten Hand einmal vor sich durch die Luft und atmeten erleichtet aus. Genau so schnell wie diese Gedanken kamen, so verschwanden sie auch wieder. Das war dann doch zu unwahrscheinlich. Er konnte die Dame ja auch noch danach ausführen. Wichtig war nur ihre Nummer zu ergattern! Oder sie gleich mit zu sich zu nehmen. He...hehehe....heh. Ja...das wär's doch. Zusammen die Nacht verbringen.
Während er wieder in Gedanken versunken war, lächelte er mit leicht geöffnetem Mund und roten Wangen in Richtung Himmel. Man konnte sich denken, was er sich vorstellte.
"He...heheheheheeee...-!!"
Glücklicherweise kam er schnell wieder zu sich, bevor es peinlich werden könnte. Was...es im Grunde vermutlich schon geworden war. Dann musste er nun schnell ablenken!
"Aber einen Moment...eine kleine Frage hätte ich da noch."
Lässig tippte Lucio die Brille auf seiner Nase etwas höher.
Sein Fluffeluff tat ihm dies gleich, auch wenn es gar keine Brille trug.
Nun wurde der Gesichtsausdruck von beiden wieder für andere Augen stark verachtend und negativ.
"...Wieso wirst du von der Polizei verfolgt...?"
"...Flu Fluffeluff...?"
Wieder mit ruhiger Stimme befragten die beiden den Mann mit der Gasmaske skeptisch. Diese Sache eignete sich wohl als Ablenkung und...gleichzeitig interessierte es ihn auch. Hatte er etwa etwas Verbrochen. Ohne falsche Schlüsse ziehen zu wollen, so sah John dann doch irgendwie wie ein Superschurke in einem Comic aus.


[Ist kein Ding, ich hätte eh nichts bemerkt :D und solange es lesbar und grob verständlich ist, passt ja alles
Und zu Aimée: Hab letztes Mal vergessen was zu sagen, war natürlich nicht schlimm, das du 'ne Weile weg warst ^^]
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mo Jan 25, 2016 7:12 pm


#017 彡 mit Lucio
Holla!
Aha, man fühlte sich dann also alt... Ein Gefühl, welches John nachvollziehen und wieder nicht nachvollziehen konnte. "Achja... das Alter ist schon 'ne miese Sache, was?", stimmte er aber erst einmal dem anderen zu. Auch wenn sie wohl gänzlich andere Dinge meinten, zielte er eher auf Dinge ab, die man in seinem Alter schlichtweg nicht mehr tun durfte. Weil man zu alt war. Was also seine Blüte des Lebens anging, so war diese wohl am besten platziert in den jungen Jugendjahren. Danach wurde es langsam kritischer, und mit den Dreißigern hielten die vielen Verbote Einzug. Grausame Welt, diese Welt war wirklich schlimm!
Diese merkwürdigen Dinge, die zwischenmenschlich hier und da manchmal passierten, konnte der Biologe nur immer wieder angaffen. Es war ja nicht so, dass man ihm wirklich das Starren ansah, immerhin hatte er eine Maske, aber nun ja. Vielleicht spürten sensible Leute es ja doch? Ihn könnte es nicht weniger kümmern, beschrieb er die dort vor sich gehenden Prozesse am liebsten schlichtweg mit... Hormonen. Die genaue Zusammensetzung interessierte aber wohl niemanden außer ihm und am liebsten würde er nun Speichelproben nehmen oder so... ähem.
Doch da unterbrach ein anderes Thema diesen Gedankengang - aha, sie war also eine Anwärterin für die RPV. Eine kurze Namensanalyse, als ihm dann auffiel: "Kann es sein, dass Lucio nicht auch etwas mit Lux, also Licht zu tun hat?"
Merkwürdige Reaktion folgte dann schließlich vom kastenförmigen Licht, wie John ihn nur für diesen Moment nannte, zumindest wirkte dieser gerade sehr verdutzt. Hmm? Er hätte das vielleicht nicht erwähnen sollen? Für einen Augenblick erwähnte John diesen Gedanken. "Näääääh", schall es dann wie von einem gruseligen Kleinkind aus der Maske. Das war doch wirklich nur Unnot, oder? (Vernünftige Unnot, wohlgemerkt.)
Egal, man sollte ich ja auch wichtigeren Dingen zuwidmen, Essen zum Beispiel! Ein Nicken erfüllte beinahe den ganzen Körper des nicht allzu kleinen Forschers, nickend stand er eine ganze Weile da. Ohja, er hatte eine zündende Bombenidee, mh-hm. "Keine Ahnung. Aber ich will Pudding haben!" Das war sie, diese geniale Idee, wie sie nur von einem Genie selbst stammen konnte.
Hui. Aber diese beiden hatten sie wohl nicht mehr wirklich alle, oder? (Als ob es John besser ging, ha ha.) Zumindest waren sie gerade ziemlich merkwürdig drauf, doch der Forscher fand keinen Anstoß dran. Es gab schlimmere Dinge auf der Welt, und das wusste er genau. Dann folgte wieder so eine komische Reaktion, verdammt, wieso konnte er bloß keine Probe nehmen? John hätte heulen können, wäre er zu so einer Emotion fähig gewesen. "Biste fertig?", fragte er dann, während er seinen Gegenüber beobachtete, welcher irgendwelchen Gedanken nach hing.
Doch da war doch auch wieder eine Frage, die dann erst einmal alles in den Wind schlug. Äh. Öh. "Also, da war so..." Und vielleicht war es doch besser, sich hier aus dem Staub zu machen. "Auf zu neuen Ufern!", rief er also enthusiastisch aus und krallte sich den Forscher am Kragen - zum Glück war der Größenunterschied nicht allzu groß - und schleifte ihn dann mit alternder Kraft hinter sich her. Die Polizistin würde er doch lieber an Ort und Stelle lassen, würde sonst nur unangenehm werden. "Die RPV ist übrigens voll nett!", rief er dann doch nochmals, einfach so. Keine Ahnung, ob sie jemals dahin gehen würde oder so. War ja auch nicht sein Problem, wenn nicht, er wollte es ja nur mal gesagt haben. War ja nicht allzu schlecht dort, huh?
TBC 彡 Einkaufsstraße, Stratos City
[out: Ich hoffe, das TBC ist so in Ordnung :3]
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Sa Jan 30, 2016 1:58 pm

Lucio traf mit seiner letzten Frage scheinbar voll ins Schwarze, da der Masken-Mann nun gar nicht mehr so selbstsicher aussah. Zugegeben, dies war schwierig festzustellen, da dieser ja eine Maske trug. Aber an der unsicheren Antwort lies sich dies gut erkennen.
Hatte er nun einen Verbrecher entlarvt...? Zur Sicherheit warf er der Dame neben sich einen Blick zu und lächelte sie fast schon leicht verliebt an, immerhin war sie auch alles andere als unschön anzusehen. Kurz bevor er jedoch wieder in seinen üblichen Gedanken abdriftete, hörte er nur noch den Ausruf seines Forscherkollegen.
"Auf zu neuen Ufern!"
Was hatte das denn jetzt zu bedeuten? Gar nicht groß irritieren lassen, dachte sich der Professor. Immerhin wollte er seine ganze Konzentration der nette Dame widmen. Und so wollte er sogleich den ersten Schritt machen!
"Entschuldigung Aimée, aber ich würde dich gerne fragen, ob du Interesse daran hättest mal mit mir-URGH!, relativ unsanft wurde er mitten in seinem Satz unterbrochen, als John den Pokémon-Professor am Kragen griff und ruckartig mit sich zog. Als er dann so schnell von der Bank gerissen wurde, fiel sogar Fluffeluff von seinem Schoß, landete aber sicher an der Stelle auf dem Bank, an der Kastan gerade noch saß.
"Ahhhh!! Neeeiiin!!!!"
In einem solchen Moment verlor selbst der Professor seine Coolness, immerhin mochte er solche Überraschungen gar nicht. Vor allem nicht, wenn er gerade damit beschäftigt war, einer Frau näher zu kommen! So wurde der Professor gewaltsam über den Boden gezogen und konnte sich nicht gegen seinen Forscher-Kollegen wehren. Wo wollte er überhaupt so plötzlich hin?
Sein Fluffeluff schüttelte derweil noch rasch Aimée zum Abschied die Hand, sprang von der Bank und hüpfte seinem Besitzer hinterher, als wäre es ein Gummiball. "Boing, Boing!"

gt: Einkaufsstraße, Stratos City

[Jap, geht voll klar ^^]
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Feb 02, 2016 4:49 pm

#029 ○ mit niemanden
Tanzende Tropfen
CF ○ Hafen, Stratos City
Anyi hatte es (erstaunlicherweise) doch geschafft, das Pokémon-Center aufzufinden - und das bevor es wirklich dunkel geworden war. Da sahen Rallye und ihre Eltern doch mal, sie schaffte es doch alleine! Und sich ein Zimmer zu nehmen war ja auch nicht so schwer, man konnte immerhin andere Leute immer fragen! Warum andere sich bloß nur immer darüber aufregten, dass sie nicht alleine klarkam? ... Das waren zumindest ihre Gedanken, ehe sie dann vor der Tür stand, den Schlüssel in der Hand. Wie oft hatte sie selbstständig eine Tür aufschließen müssen? Wahrscheinlich gar kein Mal, höchstens einmal in ihren ganzen dreizehn Jahren.
Und da hatte man den Schlamassel mit den überfürsorglichen Eltern, die einen Schlüssel (zu Recht...?) für etwas zu Gefährliches hielten, als dass sie damit gefahrlos umgehen könnte. Etwas ratlos blickte sie sowohl die Tür als auch den Schlüssel in ihrer Hand an, dann Serinya, welche neben ihr stand und schwieg, und dann wieder das Schlüsselloch. Aber man tat sein Bestes! Schlüssel rein, in eine Richtung drehen, in eine andere. Sie versuchte sich daran zu erinnern, wie Rallye immer eine Tür geöffnet hatte. Und nun mit etwas mehr Kraft... die Tür war offen!
Die folgenden Eskapaden möge man dann doch umgehen, es sei jedoch gesagt, dass der erste Tag in den Pokémon-Center hier und da unerwartete Tücken aufwies - doch irgendwie kam man schon damit klar!

Der folgende Tag begann mit dem üblichen Sightseeing-Gedanken, welcher doch jeden, der in einer neuen Stadt ankam, beflügelte, oder? Und so auch das kleine Mädchen, welches sich munter und ohne Plan auf den Weg machte, um sich ein wenig in der Gegend umzusehen, und zu schauen, was es denn noch alles gab. Sie vertrödelte hier und da immer ein wenig Zeit, gönnte sich ein süßes Frühstück und war dann wieder auf dem Sprung. Eher durch Zufall kam sie im Stadtzentrum an, welcher mit einem Brunne verziert war, den sie sofort ansprechend fand. Oder zumindest dessen Tropfen.
Was sie gleich auch wieder an etwas erinnerte. "Sag mal... welche Attacken kannst du eigentlich?", fragte sie das Ottaro zu ihren Füßen, welches ebenso nachdenklich versunken die Tropfen gemustert hatte. Nun, da es angesprochen war, drehte es sich mit einer sachten Bewegung zu seiner Trainerin um, und schien nachzudenken. Dann zeigte es auf sich selbst, und machte irgendeine komische Körperbewegung. Anyi musterte diese mit einem verstehenden Nicken. Schien so, als ob sich zwei gefunden hätten... Das folgende Signalisieren der Attacke war aber doch eindeutiger, ein kleines Hin- und Her des Schweifes war aber auch besser zu verstehen als... das andere.
"Also noch keine Wasserattacke, Kleines?", fragte Anyi dann nochmal nach, und es folgte ein Kopfschütteln. Also war noch keine Wasserattacke vorhanden... Schon schade. "Willst du eine lernen?", fragte das Mädchen schließlich mit einem Lächeln, und das Ottaro blickte fragend zurück. Sie wusste zum Glück wenigstens eine Attacke, die vom Typ Wasser war, und die auch vielleicht ihr Pokémon erlernen konnte. "Weißt du, was Aquaknarre ist?"
Darauf folgte erneut ein Kopfschütteln, und Anyi fuhr mit freundlicher Stimme fort, während sie sich zu einem kleinen Spaziergang um den Brunnen aufmachten: "Also, da kommt quasi ein Wasserstrahl aus deinem Mund, wie aus der Öffnung des Brunnens da." Sie zeigte auf die kaum erkennbaren Öffnungen am Boden des Brunnens, welche das Wasser nach oben beförderten. Mit großen Augen musterten beide diese Anlage, welche den Brunnen zu seiner Schönheit half, und versanken im Anblick des glitzernden Wassers, als sie dem Brunnen nahe gekommen waren.
"Verstanden?", riss sich Anyi irgendwann von den Algen los, welche hier und da sich am Boden gebildet haben, und wandte sich wieder ihrem Ottaro zu, welches nachdenklich wirkte. Sie entfernte sich schließlich etwas von Anyi, um ihr nicht aus Versehen vielleicht doch weh zu tun, und spuckte dann in Richtung Himmel einen kleinen, wirklich winzigen Wasserstrahl. Fragend blickte sie Anyi an, welche aufmunternd nickte. "Ich würde aber sagen, da fehlt noch ein wenig Kraft. Soll ich noch etwas weiter weg gehen?" Serinya schüttelte den Kopf, und Anyi ließ sich auf dem Brunnenrand nieder, welcher zum Glück niedrig genug war, dass sie problemlos draufklettern konnte. Die Tasche hatte sie sich in den Schoß gelegt. "Willst du es dann noch einmal versuchen?"
Serinya konzentrierte sich noch einmal darauf, und richtete den Strahl wieder gen Himmel. Er war nun schon größer, und ergoß die Ottaro-Dame mit einem Schwall an Wasser, welchen diese von sich weg schüttelte. Es war kein allzu kalter Tag, also war es wohl eher eine Erfrischung. "Das sah schon deutlich besser aus! Also nochmal, Aquaknarre!", nickte Anyi, mittlerweile begeistert, ihrer Ottaro-Dame zu, welche den Vorgang noch einmal wiederholte. Es schwankte ein wenig in der Kontinuität, aber das würde sicherlich noch werden, wenn sie nur ausreichend übten! Fürs Erste war es auf jeden Fall nicht schlecht. "Damit lässt sich sicher das ein oder andere machen, findest du nicht?"
Serinya musterte ihre Trainerin nur stillschweigend, und schüttelte sich noch ein paar Tropfen vom Körper. Sie schien sich ein wenig zu genieren. Anyi lächelte nur, und erfreute sich des warmen Tages. Es war jedoch wohl nicht immer so angebracht, in der Nähe des Brunnens zu sitzen, denn ein wenig nass wurde sie schon. "Hopp, dann lass uns mal weitergehen, oder?"
Erneut nickte die Ottaro-Dame nur stumm, während Anyi immer noch ganz verzückt von den Tröpflein war, welche ihre kleine Dame ihr gezaubert hatte. Sie wusste nicht, wie die Zukunft aussehen würde, doch für diesen Moment würde das wohl reichen. In Gedanken an ihren ersten Wettbewerb, der irgendwann anstand, wurde ihr Herz für einen Moment klamm. Sie atmete tief durch, und war wieder bei sich, doch ihre Kleine hatte ihren Stimmungswechsel schon bemerkt und musterte sie fragend. "Es ist nichts. Immerhin gibt es Schlimmeres als Lampenfieber, nicht?" Ja, die Sorge zum Beispiel, was mit ihrem Bruder war. Erst neulich hatte sie sich ja einen peinlichen Zwischenfall erlaubt, welcher doch so gar nicht mit ihrer Art zusammenpassen wollte... Aber was passiert war, war passiert, und sie würde es nicht rückgängig machen können. Es blieb nur noch abzuwarten, wie die folgenden Tage aussehen würden, was das Schicksal und die Welt noch für sie im Ärmel hatte. Sie war gespannt darauf, und was es auch sein würde, sie würde ihr Bestes geben, um keine Angst davor zu haben.
TBC ○ Straßen von Stratos City, Stratos City
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mo Apr 18, 2016 10:50 pm

¦ cf: Panaero-Höhle ¦

So einige Zeit hatte es gedauert, bis sie wieder zur Ruhe Stratos City zurückgekehrt war. Für so manchen wäre die Hektik dieser Grossstadt zu viel gewesen, doch nachdem sie so einige Turbulenzen in der Panaero-Höhle erlebt hatte, genoss sie alltäglichen Trubel der Stadt.  Erst jetzt wurde ihr wieder einmal klar, wie gefährlich die Situation doch in Wirklichkeit gewesen war. Da war der Alltag der Stadt nun wirkliche Ruhe für sie, wie auch das leckere Stratos Eis, welches sie sich zuvor bei der Eisdiele geholt hatten. Kira, das sonst eher scheue Trasla, sass ruhig auf dem Schoss seiner Trainerin, welche es sich auf einer der Sitzbänke gemütlich gemacht hatte. Zu deren Füssen lag das Feelinara, dieses genoss die Sonne, welche gerade schien, in vollen Zügen. Im leichten Wind liess Fairy die Bänder gleiten. Als wäre es das natürlichste der Welt schleckte Kira voller Genuss am Eis während Miyuki es mit dem linkem Arm hielt, mit der anderen rieb sie nochmals an ihrer rechten Wange, noch immer zeichnete sich darauf der herzförmige Abdruck ab. Es würde wohl noch ein-zwei Tage dauern, sodass man diesen je länger je mehr nur noch erahnen könnte. Doch unterwegs hatten die Reisenden sie mit überraschterem Blick angesehen, hier mochten viele wohl denken, der Abdruck sei gewollt.  Wahrscheinlich hatte das Fleknoil so nur seine Dankbarkeit ausdrücken wollen. Die Dankbarkeit für das Entfernen der Schadensursache, wobei Verlagern die geschehene Situation bestimmt zutreffender beschreiben würde.  

Nun hatten sie jedenfalls das Geschenk, das frisch gefangene Aerodactyl barg noch so einige Tücken in sich, soviel war sie sich sicher. In der Stadt könnte sie es auch bestimmt nicht aus seinem Pokeball herauslassen, einerseits würde es zu grosses Aufsehen auf sich ziehen, andererseits bestimmt auch Teile der Stadt verwüsten, dieses Risiko durfte sie nicht eingehen. Mit der Zeit würde sich dies auch bestimmt legen, nur würde es sicher schwierig werden das Aerodactyl ins Team zu integrieren. Und doch zeigte sich ein zufriedenes Lächeln auf ihrem Gesicht, schliesslich hatte sie eine wirkliche Seltenheit entdeckt, denn es galt als eines der urzeitlichen Pokemon vergangener Zeiten.

Während sie ihre Gedanken ein wenig schweifen liess, kam eine junge braunhaarige Mutter in den Mittdreissigern mit ihrem blonden Töchterchen entgegen, worauf sich das Trasla sofort selbst in den Pokeball zurückzog, noch immer brauchte es einige Zeit bis es sich anderen Menschen, selbst Kindern, näherte. Besonders nicht, wenn es ihm nicht als besonders nötig erschien. "Entschuldige, sag, wäre es für dich in Ordnung, wenn meine Süsse hier dein Feenpokemon streicheln würde?" Mit einem Lächeln nichte Miyuki ihr und der süssen Kleinen zu, die sogleich begann das Feelinara vom Kopf über den Rücken zu streicheln. Miyuki kam indes mit der jungen Mutter ins Gespräch, welches sich einzig und allein nur um das Feelinara drehen sollte, zumindest wenn es nach den Wünschen der kleinen Missi gegangen wäre. Sie schien sich schon fest in den Kopf gesetzt zu haben selbst einmal unendlich viele Pokemon zu fangen und alle sollten sie super niedlich sein. Nachdem Miyuki ihr so einiges über die verschiedenen Möglichkeiten der Entwicklungen für Evoli erzählt hatte, bedankte sich diese und machte sich bald schon mit der kleinen, die hinter ihr hertrotten würde, auf in einen anderen Teil der Stadt um noch einige Erledigungen zu tätigen. Miyuki aber blieb noch ein wenig auf der Parkbank sitzen und erträumte sich eine gemeinsame Zukunft mit dem Urzeittypen über den Dächern der Stadt.


Zuletzt von Miyuki am Di Apr 19, 2016 9:58 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Apr 19, 2016 4:29 pm

„Von der Arbeit mal eine Woche frei bekommen.“

Ein Satz den Harry schon lange nicht mehr vernommen hatte. Er machte sich direkt auf und davon um nicht länger mit der Arbeit konfrontiert zu werden. Sein erstes Ziel war Stratos City, was jetzt nicht so schwierig war, da sich seine Arbeitsstelle oder viel mehr seine Kommandozentrale wie Harry es gerne nennt, in Mitten von Stratos City sich befindet.

Harry so wie Air, seinem Pokémonparter ist es mal gegönnt nicht auf alles aufzupassen und sich in Ruhe durch der Stadt zu schlendern zu lassen. Das Wetter ist passend dafür gegeben und spricht auch nichts dagegen. Ein Blick zu Air bringt Erinnerungen in seiner inneren Ruhe hoch. Gedanken daran wie er zu ihm kam, was er schon mit seinem Partner erlebt hatte und was wohl noch vor ihm liegen würde.

>>Air, lass uns erst ein mal ein Eis holen, dann geht es zum Park wo wir erst ein mal uns einfach der Sonne und Ruhe hingeben können, was wir mit den restlichen sieben tagen anstellen werden, können wir uns ja noch den ganzen Tag überlegen.<<

Panzaeron nickte und beide schritten Richtung Eisstand wo sich Harry zwei Kugeln gönnte, eine war Vanille die andere Haselnuss. Beide nahm er im Becher um sie unterwegs genüsslich zu löffeln, damit auch nichts tropft. Panzaeron war selbst kein großer Fan vom Eis und wollte daher auch keines.
Mit einem Eisbecher bewaffnet, schritten nun beide Richtung Park.

Hier befanden sich nicht viele Menschen und die meisten von ihnen sind nur hier um schneller zur anderen Seite der Stadt zu gelangen. Die Menschen die aber hier absichtlich waren, saßen auf den Parkbänken oder waren mit ihren Pokémon beschäftigt und vergnügt. An mancher Ecke konnte man auch Pärchen schmusen sehen.

>>Air, was meinst du. Sollen wir auch ein bisschen herumschubsen.<<

Harry ärgerte etwas seinen Partner der davon gar nicht begeistert war und mit einer Kopfnuss antwortete. Zwar nicht so Stark wie eine Attacke, aber mit einem Metallschädel eine Kopfnuss auszuführen ist dennoch schmerzhaft.

>>Bist du brutal.... aua... das gibt sicher ne Beule.<<

Air machte eine aufmüpfige Geste und machte mehr oder weniger damit deutlich, das es der Annahme ist, das Harry dies verdient hätte.

>>Ist ja gut... Spaßverderber....<<

Air nahm dies jetzt Herausforderung und schubste seinen Partner zu Boden.

>>Ist ja gut, ich ergebe mich.<<

Wieder aufgerappelt, bemerkte er den Blick einer jungen Dame, die auf einer Parkbank ganz in seiner nähe Saß. Sie war in Begleitung eines Feelinara.

>>Oh man, ist ja mal wieder peinlich. <<

Er schritt auf der Dame zu um kurz zu erklären, dass er nicht völlig bescheuert ist und mit seinem Pokémon in aller Öffentlichkeit herumtollt wie ein Kleinkind, sondern sich zu benehmen weiß... in der Regel zumindest.
Als er sich aber ihr näherte, bemerkte er auch die zwei Frauen die gerade davon gingen.

Eventuell waren dies ja ihre Familie oder Bekannte.

Bei der guten Dame angekommen, machte er sich kurz bei ihrem Feenpokémon halt.

Moment mal... Feelinara? In Einall?

>>Entschuldigung?<<

Harry versuchte die Aufmerksamkeit der Dame zu erlangen.

>>Kann es eventuell sein, dass sie aus Kalos kommen? Ich bin nur etwas verwundert über ihr Feelinara. Es ist hier in Einall nicht gerade ein Pokémon was an der Tagesordnung steht.<<

Panzaeron derweil musterte das vierbeinige Feenpokémon genau, wo bei der Blick des metallischen Vogels egal wie man es betrachtet immer finster auf einem wirkt. Air kann da persönlich nichts für, selbst wenn es glücklich lächelt, sieht es aus, als wenn es ein gleich fressen möchte. Das ist der Nachteil, bei einem Körper aus Metall. Mimik ist nicht mehr so wirklich gegeben.
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