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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Apr 19, 2016 11:16 pm

Was war dies doch ein wundervoller, mit Sonnenschein erfüllter Tag, wie dafür gemacht um draussen zu sein. Schnell tippte sie noch die Nachricht an ihre Freundin zu Ende, von ihrem neusten Erlebnis hatte Miyuki ihr bisher noch gar nicht erzählen können. Zudem könnte sie an dieser Story besonderes Interesse haben.

Nachricht (Spoiler):
Du möchtest die Nachricht wirklich lesen? Tstsss... Die Jugend von heute, keinen Anstand für Privatsphäre... ;)  :
Liebste Ayumi,

Du glaubst nicht, was mir nun wieder passiert ist. Ich erzählte dir ja davon, dass ich einem der Gerüchte folgen würde, welches mich in die Panaero-Höhle führen würde. Dort entdeckte ich, dass das natürliche Gleichgewicht  gestört sein musste: Einerseits aufgrund von wiederholter Beben und andererseits aufgrund der natürlich dort lebenden Pokemon, die teils arg zugerichtet waren, aber in jedem Falle völlig ausgelaugt. Der Quell des Übel war, nachdem ich um Haaresbreite einem Tunneleinsturz entgangen war, schnell gefunden. Wie du dir vielleicht denken kannst, handelte sich hierbei um ein wildes, dort nicht übliches Pokemon. Einem angeblich ausgestorbenen, dem Aerodactyl. frag mich nicht wie es dorthin gekommen ist, darüber bin ich selbst leider auch unschlüssig. Irgendwie endete es (mal wieder :P) darin, dass ich eingriff und sogar einfangen konnte. Zum Glück der dortigen Fauna und Flora, diese wird sich voraussichtlich wieder gut erholen können. Ich bringe indes noch mehr darüber in Erfahrung, jedoch weiss ich schon jetzt, es wird mir noch so einige Mühe bereiten, der aktuelle Status liesse sich wohl am besten mit ziemlich aggressiv und angriffslustig beschreiben. Dachte mir, es könnte vielleicht von Interesse sein, wenn plötzlich ein solches Urzeitwesen in der Region entdeckt wird. Hahaha, auf alle Fälle bin ich froh nochmal heil davon gekommen zu sein. Fototechnisch könnte ich dir bisher zwar nur ein Bild vom Eingang der Panaero-Höhle anbieten, da sich das Aerodactyl nun aber in meiner Obhut befindet, könnte sich dies bestimmt auch noch ändern lassen. Au weia, ich mag gar nicht daran denken. :D Hoffe bei dir läuft es soweit gut, verfolgst du wie immer heisse Stories?

Liebe Grüsse

Nur kurz hatte sie das Schreiben unterbrochen, denn ihr war ein junger blauhaariger Mann aufgefallen, der wohl mit seinem Pokemon herumgetollt hatte. Das Lächeln stand ihr ins Gesicht geschrieben, die beiden schienen sich zu verstehen, wenn auch auf ihre eigene Art und Weise.  Noch einmal las sie kurz die Nachricht durch, worauf sie diese auch schon abschickte. Beim nächsten Aufblicken bemerkte sie, wie der Blauhaarige mit dem silberfarbenen Pokemon näher auf sie zuschritt. Sogleich sollten sie sich auch schon im Gespräch miteinander befinden.

"Fairy hab ich zwar schon seit er noch ein Evoli war, doch du scheinst sonst einen guten Riecher zu haben, ich hab auch für längere Zeit in der Kalos-Region gelebt. Solltest du dich dort ein wenig auskennen, sagt dir Illumina City vielleicht etwas, da habe ich gelebt. Doch auch sonst gibt es dort natürlich viel zu sehen", mit einem Lächeln erhob sie sich kurz und streckte ihm ihre rechte Hand entgegen, begleitet von einem warmen Lächeln, "Freut mich dich kennen zu lernen, mein Name ist Miyuki Akemi, angehende Forscherin. Magst du mir vielleicht auch ein wenig über euch erzählen?"

Indes erhob sich auch ihr Feelinara und senkte sich leicht nach vorne, sodass es aussah, als würde es das silberfarbene Panzaeron begrüssen und sich leicht vor ihm verneigen.
Umgangsformen  gehörten wohl sicher zu den Eigenschaften, welche Fairy beherrschte. Obschon man sich manchmal nicht sicher sein konnte, ob es diese aus Manierlichkeit an den Tag legte, oder weil es diese schlichtweg genoss.


Zuletzt von Miyuki am Mi Apr 27, 2016 12:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Apr 26, 2016 5:47 pm

Harry überlegte kurz.

Sie hat es bereits seid es ein Evoli war. Nun, es sagt nicht viel aus, da je nach Trainer ein Pokémon sich unterschiedlich schnell entwickelt. So kann es Jahre bereits in ihrem Besitzt sein oder erst wenige Monate.

Ein kurzer Blick zu dem Feenpokémon aber schaut eher danach aus, das es wohl ein etwas längerer Zeitraum ist. Es scheint sich in der Nähe seiner Trainerin wohl zu fühlen, da es weder Fluchtversuche unternimmt... auch wenn das jetzt etwas hergeholt wäre aber auch sonst.

>>Na wunderbar ich stamme auch aus Kalos auskennen tu ich mich dementsprechend zwar auch vor Ort jedoch nicht sonderlich gut. Die Stadt Illumina City kenne ich jedoch gut. Die Größte Stadt von Kalos. Ich denke die Stadt sollte amn einfach kennen, auch wenn man dort nicht lebt. Ist ja immerhin auch ein großer Touristenmagnet oder?<<

Es dauerte auch nicht lange und schon stellte sich die junge Dame als Miyuki Akemi vor. Der Ranger tat dem gleich und stellte sich ebenso vor.

>>Mein Name lautet Harry Wiver. Ich bin der beste Ranger dieser Welt aber es reicht völlig aus, mich als deinen Helden zu bezeichnen. Den egal welche Probleme anstehen, ich bin derjenige der sie alle lösen wird. Keine Mission ist mir zu schwer und keine für mich unlösbar. Das bin ich! Euer Held!<<

Der Auftritt war für seinen Partner mittlerweile eine Gewohnheit geworden. Früher hat es jedes mal einen Würgreiz bekommen, jetzt aber verdreht es nur noch die Augen. Auch der Anblick des Feenpokémon war für Air etwas seltsam. Begrüßungen schön und gut und ihm war auch klar, das er nun mal etwas finster schaut aber man musste sich doch nicht gleich vor ihm verbeugen. So kam es mit dem Schnabel näher zu dem Feenpokémon und strich mit diesem etwas über die Wange des Vierbeiners um zu zeigen, das es genug ist. Denn etwas unangenehm war dem Stahlvogel die Situation schon irgendwie.

Harry hat sich wieder ein bekommen und setzte erneut an.

>>Was verschlägt dich den vom schönen Kalos nach Einall? Bevor du aber mir die selbe Frage stellst, so kann ich dir nur sagen. Es bleibt ein Geheimnis. Ich kann dir aber verraten, es hat mit meiner Arbeit und meinem Umfeld zu tun, dass ich es zu verdanken habe nun in Einall zu arbeiten. Optisch aber muss ich sagen, würde ich Kalos vorziehen. Es ist ein wesentlich schönerer Ort.<<
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mi Apr 27, 2016 1:47 pm

"Hahaha", ein helles, leichtes Lachen entglitt der jungen Forscherin, begleitet von einem warmen Lächeln, "Du bist ja lustig." Mit solch einer Vorstellung des jungen Mannes hätte sie wohl nicht gerechnet und doch fand sie diese sehr sympathisch. Nachdem ihr Blick kurz zu den beiden Pokemon geschweift war, lächelte Miyuki umso mehr. "Dein Panzaeron scheint mir auch ein sehr freundliches Pokemon zu sein." Mit einem Griff zur Tasche, die noch immer neben ihnen auf der Parkbank lag, holte sie einen der selbst gebackenen Knurpse heraus und streckte ihn dem Stahltypen entgegen. "Ist doch in Ordnung, oder? Werter Held?", letzteres setzte sie mit einem leicht schelmischen Lächeln nach.

"Ob du alle meine Probleme und Fragen lösen kannst, bin ich mir aber noch nicht so sicher. Oder sagen wir es anders, wäre doch langweilig, wenn ich selbst nichts mehr entdecken könnte", Miyuki sah dem jungen Blauhaarigen mit strahlenden Augen entgegen, bevor sie weiter anfügte, "Ich wohne zwar auch erst ein bisschen mehr als zwei Jahre hier, doch hier in Stratos kenne ich mich schon recht gut aus. Sag also, wenn ich dir vielleicht auch von Hilfe sein kann, ja? Schliesslich muss ein Leben als Held ziemlich anstrengend sein, oder nicht?"

Kurz streckte sie noch ein letztes mal die Arme entgegen des Sonnenlichts aus und erwartete die Antwort des Rangers. Wobei, vielleicht konnte er ihr ja wirklich helfen? Mit einem warmen Ton in der Stimme lächelte sie ihm entgegen: "Sag mal, werter Held, du und dein Panzaeron, kennt ihr euch schon lange? Oder zählt dies auch zu den unaussprechlichen Geheimnissen? Magst du mir vielleicht nicht doch noch ein bisschen mehr erzählen? Erzähl mir doch, was du bisher erlebt hast, vielleicht eine deiner Heldengeschichten?" Sie setzte sich indes wieder und bot ihm einen Platz neben ihr auf der Parkbank an.

Feeli, das Feenpokemon, schritt ein bisschen weiter in Richtung des Brunnens und winkte dem Stahltypen mit seinen Schleifen. "Fairy", setzte es mit Nachdruck an.
"Weisst du, ich würde mal sagen, es möchte, dass du ihm folgst. Keine Sorge, mein Feelinara entführt dich schon nicht", nun wandte Miyuki sich aber dem Feelinara zu, "Geht aber nicht zu weit weg, ja? Du weisst ja, Sichtweite ist mir immer noch am liebsten." Ein Zwinkern Miyukis sollte darauf folgen. Was es wohl vor hatte?
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Apr 28, 2016 7:51 pm

Harry musste unweigerlich lächeln, schon fast lachen, was er aber noch unterdrücken konnte, als die Dame vor ihm anfing zu lachen und ihn wirklich amüsant empfand. So war er auch positiv gestimmt als sie auch sein Panzaeron mit in das Gespräch zog und es als freundlich empfand.
So wollte sie wahrscheinlich eine freundliche Geste tätigen und reichte dem Stahlvogel etwas zu Essen vor dem Schnabel.

>>Alles in Ordnung. Bei unserer Bewegung die wir haben im Job, setzt sich eh nichts an.<<

Ein lächeln nach der Antwort war ein deutliches Zeichen dafür, das der Knursp definitiv für Air in Ordnung ist. So nahm er diesen auch dankend entgegen. Mit seinem Schnabel grief er ihn sacht um nicht die Finger der jungen Frau gleich mit abzutrennen. Den bei dem scharfen Schnabel den Air besitzt, wäre dies nicht mal seine Absicht sofern es passieren würde. Als Pokémon, das mit mehr als die Hälfte des Körpers mit messerscharfen Klingen ausgestattet ist, hat es nicht leicht Soziale Kontakte zu pflegen.

>>Miyuki... war doch richtig oder? Jedenfalls, würde ich einem nie die Abenteuerlust nehmen. Es ist der Tatendrang der uns voranschreitet, bei jedem nur halt anders. Ich für meinen Teil habe meinen Tatendrang befriedigt, in dem ich andere Helfe so gut ich kann, warum ich auch als Ranger arbeite.<<

Das wäre für mich zwar vom Vorteil, wen sich hier jemand in der Stadt auskennt, aber ich bin ja nicht nur in der Stadt am Arbeiten. Die Einschränkung wäre mir auch zu viel des guten.

>>Sofern ich etwas habe, was sich auf der Stadt bezieht, hol ich mir gerne einen Rat von dir, da ich aber auch noch anderen Gebieten von Einall ausrücken muss, ist dies nur bedingt Hilfreich. Aber es ist anstrengt, da stimme ich euch zu. Jedoch mach ich es gerne.<<

Kurze Stille herrschte, nur der Wind war zu vernehmen und das knabbern der letzten Krümel vom Knursp.

>>Was kann ich von mir erzählen. Ich war früher ein junger Mann auf der Suche nach etwas Sinnvollem im leben. Etwas, wo ich Hand anlegen kann und mit meinen Taten wirklich helfen kann. Ich hab viele Jobs ausprobiert und bin letzten Endes beim Ranger hängen geblieben. Es war ne drei jährige Ausbildung die ich... na ich sag mal, recht gut bestanden habe.<<

Harry griff sich im Nacken, den die Prüfung hat er zwar bestanden aber auch nur gerade so.

>>Panzaeron war... na ich will jetzt nichts, dass es falsch verstanden wird, aber es war ein Unfall. Wären einer Mission geriet ich an dem Stahlvogel. Eh man sich versah, hatten wir ein gemeinsames Ziel und letzten Endes wurden wir sogar Partner. Seit dem ist Air mein Partner und Freund für alles. Was aber viel wichtiger ist für mich und vor allem als Ranger... er ist es freiwillig. Air könnte jeder gehen wen er es will. Er wird von mir nicht gezwungen bei mir zu bleiben, kein Pokéball und nichts anderes bindet ihn.<<

Harry grübelte leicht, da er im Kopf am zusammenrechnen war, wie lange er nun Ranger ist und wie lange er mit Air unterwegs war.

>>Also es sind jetzt etwas mehr zehn Jahre, die ich jetzt schon als Ranger arbeite und wo ich Air als Partner habe.<<

Als aber das Feepokémon das Gespräch unterbrach in dem es dem Stahlpokémon die Aufforderung gab, dieses zu folgen, war Harry schon etwas verdutzt. Auch Panzaeron verstand nicht ganz, was das rosafarbene Pokémon nun wollte. Miyuki aber forderte mehr oder weniger vom Vogel mit auf, ihrem Pokémon zu folgen.

Angst hatte der Stahlvogel keine, warum sollte es auch. Aber ein mulmiges Gefühl hatte es durch aus bei der Aktion. Es tat aber wie befohlen und folgte dem Feelinara. Wohin es wohl den Stahlvogel verschleppen möchte?

Harry schüttelte kurz irritiert den Kopf?

>>Hast du eine Ahnung, was das wohl werden soll? Na, auch egal. In Angelegenheiten der Pokémon misch ich mich nur ein, wenn es gefährlich für andere wird. Neugierig bin ich jedoch schon.<<

tbc: Hauptstraße von Septerna City
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Aug 25, 2016 11:07 am

STARTPOST


Es war ein schöner Tag um auf reisen zu sein. Seid 4 Tagen war Sai nun in Einal, und wie immer hatte sie in ihrer eile die Hälfte Zuhause vergessen. Die junge Trainerin beschoss also erstmal einkaufen zu gehen, und wo konnte man das besser Tun als in Stratoscity der Hauptstadt und liebensmittelpunkt von Einall. Saichania sah auf ihre Liste auf der sie vermerkt hatte was ihr noch alles fehlte. „ ok, ich brauche, ein Zelt, einen Schlafsack, eine karte von Einall ,einen Notizblock mit Stift und ein wenig Proviant. Ich hoffe ich finde hier“ meinte die Blondine und ging weiter. Es dauerte nicht lange und sie erreichte ihr Ziel, das Einkaufszentrum.

Nach langem suchen, hatte sie endlich alles zusammen und machte sich auf den weg ins Pokemon Center.

--------> Pokemon Center von Stratos city
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Ashéam Sa Okt 29, 2016 2:34 pm

Rheanne Tricorii


#005 // Henriella Elara Marques // Quest Hausfrauenrache


Cf: Elevolteks Elektronikladen (+Ella)

Die junge Frau überlegte nur kurz, ehe sie auf Rheannes Worte hin äußerte, dass ihr Wahlthema genau richtig sei, solange sie sich dafür interessierte. Eine Reaktion, die die Forscherin gar nicht erwartet hatte, die sie aber durchaus sehr zu schätzen wusste.
„Ja – da haben Sie recht! Ein anderes Thema kommt für mich gar nicht in Frage!“, erwiderte sie also wahrheitsgemäß. Dann bemerkte sie, wie die Schwarzhaarige ihr Kabuto beobachtete – es war sicher sehr interessant, ein Fossilpokémon in natura zu sehen! Daher stellte sie sich und ihre Pokémon auch vor. Ella tat es ihr schließlich sogar gleich, was die ganze Unterhaltung etwas einfacher machte. Es war leichter, zu reden, wenn man wusste, wie sein Gegenüber hieß – zumindest empfand Rheanne das so. Aber vielleicht war sie in der Hinsicht auch einfach altmodisch. Ella meinte, dass die Namen ihrer Pokémon sehr hübsch seien – Rheanne wusste, dass sie ungewöhnlich waren, speziell die Ähnlichkeit Rhiannons mit ihrem eigenen Namen. Ella wollte sicher höflich sein, weshalb die Hellhaarige lediglich nickte. Dann ging es um ihren Antiquitätenladen – als Rheanne nämlich davon sprach, dass Antiquitäten bei ihr wohl nicht lange überleben würden, sah sie Verständnis in den Augen der Schwarzhaarigen. Als Rhena aber nun anhängte, dass sie bei so freundlicher Gesellschaft mal vorbeischauen würde, errötete die Schwarzhaarige tatsächlich! Und war das Verunsicherung in ihren Augen? Rhena kicherte, während sie abwinkte.
„Oh, tut mir Leid – ich wollte Ihnen dmait nicht auf die Füße treten! Ich treffe nur selten jemanden, mit dem ich mich so frei unterhalten kann.“, erklärte sie dann etwas betreten. Dann aber musste sie sich ja um Kami kümmern, der unbedingt diesen Tamagotchi wollte. Sie ermahnte ihr Gesteinspokémon dahingehend, Morph gegenüber nicht so aufdringlich zu sein. Das schillernde Ditto zeigte zwar, dass es daran nichts auszusetzen hatte, aber Rhena musste das frisch geschlüpfte Pokémon noch erziehen und da musste sie bei der Gegenwart jedes fremden Pokémon darauf achten, dass es sich benahm. Immerhin waren nicht alle Pokémon so freundlich wie Morph und das musste das Larvitar lernen.
Sie seufzte innerlich, aber nun wollte sie lieber das Thema der Bezahlung regeln, weshalb sie sich von Ella das Kabel schnappte. Bei ihrer Rückkehr sagte sie natürlich, dass alles jetzt erledigt war, woraufhin die Schwarzhaarige kurz überrascht wirkte. Schließlich hielt Rhena ihr aber die Tür auf, nachdem Ella gesagt hatte, dass es sie nicht störte. Sie verließen den Laden also gemeinsam.
Und nun stellten sie fest, dass sie sogar den gleichen Weg nahmen. Die Leute draußen auf den Straßen sahen Ella argwöhnisch hinterher, aber die Antiquarin hielt dem tapfer stand. Rhena fand das bewundernswert – es war sicher nicht leicht, immer angestarrt zu werden. Und als dann ein paar Jugendliche vorbeikamen, die dumme Grimassen zogen, konnte die Hellhaarige gar nicht anders, als die Schwarzhaarige in Schutz zu nehmen.
„Ihr Halbstarken glaubt wohl, ihr seid was besseres, huh? Jemand sollte euch mal kräftig durchschütteln!“, spie sie giftig aus und kam einen großen Schritt au sie zu, wobei sie provozierend die Faust hob. Da Rhia sie unterstützte und angriffslustig mit den Klauen ausschlug, wichen die Jugendlichen direkt zurück und zogen von dannen. „Ja, haut nur ab! Idioten.“, rief Rhena ihnen hinterher, bevor sie sich kopfschüttelnd wieder Ella zuwandte. Jetzt lächelte sie aber wieder. „Stumpfhirne – treffe ich auch oft! Alles in Ordnung?“, fragte sie die junge Frau freundlich, bevor sie wieder an ihrer Seite lief. Sie näherten sich den Wohngebieten. Rhena wollte hier in der Nähe noch ein wenig einkaufen gehen, da sie keinerlei Lebensmittel mehr hatte und hier jemanden kannte, bei dem sie weniger bezahlen musste. Was Ella hier wollte, wusste sie natürlich nicht, aber sie fand es irgendwie angenehm, dass die Schwarzhaarige hier offenbar auch lang musste. „Wenn Sie wolle-“, begann sie dann, als sie von lautem Gezeter unterbrochen wurde. Irritiert drehte sie den Kopf hinauf, denn zu ihrer linken stolperte gerade ein Mann aus einem Wohnhaus, während eine aufgebrachte Frau aus dem Fenster im ersten Stock diverse Klamotten und auch kleinere, stabilere Gegenstände warf. Ob das eine Art Ehekrach war? Sie dachte erst darüber nach, das alles zu ignorieren, wollte gleiches auch Ella vorschlagen, denn immerhin sollte man sich in solche Angelegenheiten besser nicht einmischen – aber genau da wurde sie von einem Wecker am Kopf getroffen. Sie taumelte, richtete sich wieder, taumelte abermals und setzte dann eine grimmige Miene auf.
„Hey! Sie sollten besser aufpassen – hier sind auch noch andere Menschen!“, rief sie empört hinauf, während sie sich den Kopf rieb.

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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Sa Okt 29, 2016 7:32 pm

Henriella & Rheanne
Post #034 :: Stadtzentrum :: Stratos City

cf: Elevolteks Elektronikladen - Stratos City
Gut, dass sie den beengten Laden schnell verlassen hatten, hier im Freien würde Rheanne vielleicht nicht sehen, dass Ella leicht rot geworden war. Zumal sie sich vor dem Laden auch wieder mit all den vielen Blicken auseinander setzen musste, die man ihr eben so zuwarf. Man sollte meinen, dass sie es gewohnt war, doch dem war nicht so. Sie hasste es, wie man sie ansah, hasste es, wie sie immer wieder neu das Gefühl bekam, nicht dazu zu gehören. Und nur, weil Rheanne oberflächlich vielleicht nicht so sein mochte, hieß das noch lange nicht, dass sie es für den heutigen Tag geschafft hatte. Nein, sie musste noch durch das Stadtzentrum hindurch, wo permanent Leute durch die Straßen liefen. Nicht, dass es sonst anders war, immerhin war das hier eine Großstadt. Warum sie nicht einfach umzog? Der Antiquitätenladen ihrer Mutter war das Einzige, was ihr von ihr geblieben war. Wenn sie gehen würde, würde sie auch den Laden aufgeben müssen und das konnte sie nicht übers Herz bringen. Und solange sie in ihrem Laden war, war auch alles halb so wild, denn dort konnte sie sich hinter Antiquitäten verstecken und hinter dem Thresen sitzen bleiben, ohne richtig gesehen zu werden.
Hier draußen ging das nicht und so fuhr Ella neben Rheanne her, die auch zufällig noch ins Stadtzentrum musste. Sie war zumindest eine angenehme Begleitung, mit der sie eigentlich auch reden könnte, wenn sie denn ein passendes Thema finden würde. Das Kabel, das sie im Laden gekauft hatte, hatte sie mit Hilfe von Morph in eine Tasche gehängt, die hinten am Rollstuhl befestigt war, sodass nun lediglich Morph auf ihrem Schoß Platz fand und ihr die Kraft gab, sich durch die Straßen zu kämpfen. Sie musste die Blicke einfach ignorieren...bis zu einem gewissen Grad war das durchaus möglich, wenn auch nicht gerade leicht, dann aber kam eine Bande Jugendlicher an, die verrückte Grimassen schnitten, sich Ella in den Weg stellten und sich eindeutig über sie lustig machten. Ella biss sich auf die Innenseite ihrer Wangen und schluckte, um die aufsteigenden Tränen zurückzuhalten. Sie mochte sich zwar stark geben, in Wahrheit aber hasste sie ihren Zustand selbst so abgrundtief. Wäre ihr Vater nicht gewesen, würde sie wie jeder normale Mensch auch auf zwei Beinen laufen können. Und vielleicht wäre ihre Freundin dann auch bei ihr geblieben...Morph rückte näher an Ellas Körper heran und stupste sie am Bauch, voller Sorge um den Zustand seiner Trainerin. Diese sah nur kurz hinab zu ihrem Pokémon, jedoch nicht, weil sie nicht wollte, dass es sie sah, sondern weil ganz überraschend Rheanne einschritt und ihr scheinbar zu helfen versuchte. Mit Hilfe ihres Sandamer schaffte sie es, die Bande zu vertreiben. Ella war das alles trotzdem unglaublich peinlich, sie hasste es, es erleben zu müssen und genauso wenig mochte sie es, wenn jemand Zeuge davon wurde, wie man sie behandelte, vor allem, wenn sie gerade anfing, die Person irgendwie nett zu finden, auch wenn es eine wirklich nette Geste gewesen war, ihr zu helfen. Rheanne hätte das nicht tun brauchen, es zeugte von ihrer Hilfsbereitschaft, die Ella schon im Laden bemerkt hatte. Würde sie aber nicht in dem Rollstuhl sitzen, würde sie auch keine Hilfe brauchen, weder jetzt noch sonst irgendwann. Sie schaffte es nicht, Rheanne anzusehen, als diese sie fragte, ob alles in Ordnung sei - sie wollte nicht, dass sie die Tränen in ihren Augen erkannte, die sie soeben mühsam wegzublinzeln versuchte. »Ja, alles gut...Sie hätten das nicht tun müssen. Aber..danke.« sagte sie eher leise, doch es war nicht alles in Ordnung. Sie fühlte sich schlecht, verletzt und niedergeschlagen. Wozu lebte sie denn überhaupt noch?
Erneut stupste das Ditto sie an, doch die sie fuhr einfach weiter, schnellstmöglich von hier zu verschwinden. Hoffentlich hatte Rheanne ihren Schwächemoment nicht mitbekommen. Als sie schließlich an einem Wohnhaus vorbei kamen, konnte Ella aus dem Augenwinkel einen Mann erkennen, der aus dem Haus heraus auf die Straße trat, während nur kurze Zeit später eine Frau Dinge aus dem Fenster warf, direkt auf den Mann drauf, der wohl ihren Zorn erregt hatte. Nichts, in das sich Ella einmischen wollte, immerhin ging es sie absolut nichts an und sie glaubte, dass auch Rheanne nichts damit zu tun haben wollte. Leider wurde diese von irgendetwas direkt am Kopf getroffen - Ella vermutete, dass das wahrscheinlich eine Beule geben würde, auch wenn sie nicht genau gesehen hatte, mit was Rheanne gerade beworfen wurde. Diese rief nun empört zu der Frau hinauf, dass sie doch besser aufpassen sollte, da die Straße auch noch von anderen Menschen benutzt wurde. >Du - duuu! Wage es ja nicht, mir etwas vorzuschreiben!< schrie sie Rheanne ohne Vorwarnung an. Mühsam drehte sich Ella um, sodass sie die Frau etwas besser erkennen konnte. Was war nur hier los? >Du Mistkerl! Meine Mutter hatte recht, du bist ein gottverdammter Nichtsnutz und Schwerenöter! Und dann bringst du Sie auch noch mit hierher?!< Erneut flogen Gegenstände aus dem Gebäude und Ella fragte sich, wen die Frau wohl mit "Sie" gemeint haben könnte. So wie sie Rheanne ansah, glaubte sie wohl, dass diese irgendetwas mit ihrem Mann zu schaffen hatte. Es war wirklich besser, wenn sie schnellstens von hier verschwanden. Ehestreits waren nichts, das Ella schlichten wollte. »Vielleicht sollten wir lieber verschwinden?« fragte Ella Rheanne leise, doch da kam der Mann, der von den Gegenständen beworfen wurde, direkt auf Ella und Rheanne zu und versteckte sich doch glatt hinter ihrem Rollstuhl! >Ihr müsst mir helfen!< Nun, da der Mann sich hinter ihr befand, wurde Ella Ziel der vielen Gegenstände, die die Frau warf. Ausweichen war ihr alerdings nicht möglich, weshalb sie die Arme zum Schutz hob und auch direkt von einem Wäschestück getroffen wurde. Leider blieb es nicht bei solch leichten Dingen - es folgten auch harte Gegenstände, die sie, sofern sie sie treffen würden, mit Sicherheit verletzen konnte. Morph war deshalb außer sich vor Zorn, sprang von Ellas Schoß hinab und verwandelte sich kurzerhand in ein Sandamer - Rhiannon hatte sie dafür natürlich als Modell verwendet. Mit Hilfe seiner neuen Klauen wehrte es nun für Ella alles ab, was auf sie zugeflogen kam. Sie befürchtete, dass sie aus der Sache nicht so schnell wieder heraus kommen würden. Wo waren sie da nur hinein geraten?


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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Ashéam So Okt 30, 2016 4:20 pm

Rheanne Tricorii


#006 // Henriella Elara Marques // Quest Hausfrauenrache


Sie waren draußen auf der Straße also diesen Jugendlichen begegnet, die Rheanne hatte verscheuchen können. Doch kaum hatte sie sich zu Ella umgewandt, bemerkte sie, wie dieser daran gelegen war, ihr nicht entgegen zu blicken. Es missfiel ihr wohl, dass sie sich nicht selbst dagegen hatte zur Wehr setzen können. Rheanne biss sich auf die Unterlippe, als die Schwarzhaarige äußerte, dass sie das nicht hätte tun müssen. Sie dankte ihr trotzdem – zitterte ihre Stimme? Rheanne sah kurz zur Seite, dann wollte sie sich vorbeugen, als die beiden aber auch schon in diesen Ehekrach herein gezogen wurden. Und als ob der Wecker noch nicht genug gewesen wäre, nein, dieses Weibsbild besaß auch noch die Frechheit, sie für diesen Schlamassel verantwortlich zu machen! Ella schlug bereits vor, dass sie besser verschwinden sollten und Rheanne wollte dem zustimmen, als aber auch schon diese Frau anfing, direkt sie beide ins Visier zu nehmen und abzuwerfen. Der Mann, dem das alles eigentlich galt, kam herüber und versteckte sich wie ein feiger Hund hinter Ella und ihrem Rollstuhl. Und als diese Frau dann anfing, außer Klamotten durchaus härtere Gegenstände zu werfen, musste Ella die Hände zum Schutz heben. Rhena sah, wie Morph sich, Rhiannon zum Vorbild, in ein Sandamer verwandelte, um seine Trainerin zu schützen, während Rheanne sich durch die Gegenstände kämpfte. Sie gab Rhia das Zeichen, sich Kami zu schnappen und das Larvitar samt dem Kabuto in Sicherheit zu bringen, während Ai sich an ihr Bein heftete. Rhena drehte sich irgendwie ungelenk um, damit sie den Mann ansehen konnte.
„Sie feiger Hund! Was haben Sie bloß angestellt? Hören Sie auf, uns in diese Sache hereinzuziehen!“, fauchte sie ihn an, ehe sie abermals hart erwischt wurde, dieses mal aber im Nacken.
„Argh!“, sie drehte sich abermals um.
„Hey, Sie Furie – jetzt hören Sie doch mal auf mit diesem Dreck!“, schrie sie hinauf, bevor sie zu Ai herunter sah.
„Ai, hilf uns – Sandsturm!“, sprach sie da deutlich, woraufhin das Tragosso ihr erst kurz irritiert entgegen sah – dann aber einen enormen Sandsturm heraufbeschwor, der allen die Sicht nahm. Und somit auch verhinderte, dass dieses Weibsbild weiter Gegenstände nach ihnen warf. Sie drehte sich zu Ella um.
„Alles okay?“, fragte sie gehetzt, ehe sie sich wieder diesem Mann widmete. Sie packte ihn am Kragen.
„Sich hinter zwei Frauen zu verstecken, sind sie eigentlich noch bei Trost? Was zum Teufel haben Sie angestellt?!“, schrie sie gegen den Sand an. Der Mann sank in sich zusammen und klammerte sich an Rheannes Arme.
„Ich … E-es war nur ein Ausrutscher! Da waren keine Gefühle im Spiel!“, stotterte er schließlich.
„Sie haben sie hintergangen – diese Furie dort oben? Bringen Sie das gefälligst in Ordnung!“, schnauzte sie weiter, woraufhin der Typ nur noch wimmerte. Sie seufzte und ließ ihn los, ehe sie zu Ella sah.
„Sieht aus als müssten wir das regeln. Kami?“, rief sie dann, woraufhin sie weit hinter sich ihr Larvitar ausmachte. „Gib uns ein Schutzschild, Kleiner!“, rief sie – woraufhin das Larvitar sich zu konzentrieren suchte, bevor um Rhena und Ella herum sein Schutzschild aufleuchtete. Sie wollte gerade zu weiteren Worten ansetzen, als sie spürte, wie ihr etwas gegen den Kopf gedonnert wurde.
„Du falsche Hexe! Ich werde dir niemals verzeihen!“, schrie ihr diese Frau entgegen – da war diese Furie doch tatsächlich herunter gekommen und hämmerte nun mit ihrem Nudelholz auf sie ein! Zu schade, dass Kamis Schutzschild dabei keinerlei Wirkung zeigte, weshalb der Sandsturm, den Ai zur Ablenkung erzeugt hatte, nun auch keinen Sinn mehr machte.
„Au – hey! Hören Sie … Hören Sie auf!“, verteidigte sich Rheanne, doch da sie zurückgedrängt wurde, war das eher eine schwache Vorstellung. Ai erschreckte das so sehr, dass sie sofort diesen Sandsturm beendete, dafür aber so stark sie konnte am Rockzipfel dieser Frau zerrte. Meine Güte – wie überaus peinlich! Sie war so damit beschäftigt, diese Hexe zu besänftigen, oder besser, ihren Schlägen auszuweichen, dass sie gar nicht bemerkte, wie ihr einige Dinge aus den Taschen fielen. In jedem Fall reichte alles, um Rhia dazu zu bewegen, sich wie Ai an die Frau zu hängen – und Nex gab sein bestes, irgendwie an ihr herauf zu klettern. Da das Kabuto ja steinhart war, wollte es wohl versuchen, seiner Trainerin als Helm zu dienen … Nur Camulos, das kleine Larvitar, wusste nicht recht etwas mit sich anzufangen. Der Auftritt dieser Frau schüchterte ihn doch zunehmend ein – weshalb es zwar näher kam, sich aber letzten Endes an Ellas Beine schmiegte und die Augen zusammen kniff. Wenigstens bemühte es sich, die Schutzschild aufrecht zu erhalten.

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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Nov 08, 2016 7:49 pm

Henriella & Rheanne
Post #035 :: Stadtzentrum :: Stratos City

Als die Frau anfing, nun auch Dinge nach ihnen zu werden, ging alles irgendwie drunter und drüber. Morph verwandelte sich in ein Sandamer, während das Kabuto und das Larvitar von dem echten Sandamer in Sicherheit gebracht werden sollte. Das Tragosso heftete sich währenddessen an Rheannes Bein und Morph war bemüht, die Gegenstände abzufangen, die auf Ella zugeflogen kamen. Warum nur hatte diese Frau nun eigentlich sie ins Visier genommen? Sie hatten mit dieser Sache doch absolut nichts zu tun! Das schien sie allerdings überhaupt nicht zu stören. Und der Mann, um den es hier eigentlich ging, versteckte sich wie ein Feigling hinter Ellas Rollstuhl. Diese konnte die Wut seitens Rheanne durchaus verstehen, allerdings würden sie so auch nicht weiter kommen. Rheanne fuhr die Frau an und befahl ihrem Tragosso – Ai – schließlich, einen Sandsturm herauf zu beschwören. Das Pokémon war zunächst zwar verwirrt, schaffte es dann aber, die Attacke auszuführen, sodass Ihnen vom Sand die Sicht genommen wurde. »Ja, alles in Ordnung.« sagte sie auf die Frage der Weißhaarigen hin und überlegte, wie sie aus der Sache wieder heraus kommen sollten. Rheanne hingegen fuhr nun den Mann an, von dem sie dann erfuhren, dass er die Frau hintergangen hatte. Ganz wunderbar. Er hatte es verdient, so behandelt zu werden. Das Problem war nur, dass Ella und Rhina absolut nichts damit zu tun hatten. Ihrer Meinung nach könnte sie den Mann durchaus noch länger mit Gegenständen bewerfen und rausschmeißen. Wenn Sie nur Rhina und sie selbst nicht mit hinein beziehen würde. Der Mann jedenfalls schien seinen Fehler auch nicht wieder gut machen zu wollen, also mussten wohl die beiden jungen Frauen die Sache in die Hand nehmen. Die Frage war nur, wie sie das anstellen wollten. Sie konnten sie ja schlecht attackieren so wie sie es gerade mit ihnen tat. Das würde ihnen auch nicht weiter helfen, allerdings schien es, als würde Rheanne das als vorläufige Lösung akzeptieren. Jedenfalls sollte ihr Larvitar – Kami, die Namen der Pokemon hatte sie schon fast wieder vergessen – Schutzschild einsetzen, um sie vor den fliegenden Gegenständen zu beschützen. An sich erstmal eine gute Idee, allerdings auch nicht die Lösung des Problems. »Gehen Sie doch zu ihr hin und sagen ihr, dass es Ihnen leid tut!« sagte Ella zu dem Mann hinter sich, allerdings vermutete sie, dass es wenig bringen würde. Immerhin hörte diese Frau auch überhaupt nicht zu.
Letztlich kam es auch gar nicht zu weiteren Worten, denn plötzlich ertönte eine Stimme direkt hinter Rheanne, ehe diese aufschrie und der Frau sagte, sie solle aufhören. Durch den Sandsturm konnte Ella zwar recht wenig sehen, glaubte aber ein Nudelholz zu erkennen. Wo kam man denn da hin, andere Leute einfach mit einem Nudelholz zu verprügeln? Die noch dazu gar nichts mit der Sache zu tun hatten! Rheannes Pokemon versuchten auch sogleich, ihrer Trainerin zu helfen, indem sie sich an die Frau hängten und sie davon abhalten wollten, weiter mit dem Nudelholz auf die Weißhaarige einzuschlagen. Eine Ausnahme bildete das Larvitar, das sich an Ellas Beine schmiegte – was diese unglaublich niedlich fand. Sie beugte sich vor und Strich dem Pokemon über den Kopf, während sie überlegte, was sie nun tun konnten. Rheanne wurde währenddessen immer weiter zurück gedrängt. Gegenstände fielen ihr aus den Taschen und landeten auf dem Boden. Wo war sie da nur hinein geraten? Während sie nach einer schnellen Lösung suchte, fiel ihr ein roter Edelstein ins Auge, der auf den Boden gefallen war. Er glänzte und schien sehr gut erhalten – wieso schleppte Rheanne so etwas mit sich herum? Ihre Gedanken rasten, dann kam ihr eine Idee. Die meisten Frauen liebten Schmuck und Edelsteine. Diese Frau mit Sicherheit auch- vielleicht konnte man sie damit ja besänftigen? »Morph, der Edelstein!« Das Ditto in Form eines Sandamers drehte sich um und suchte den Boden ab, bis es fand, was Ella meinte. Es hob den Stein auf und überreichte ihn seiner Trainerin. Ein Nicken zum Dank musste ausreichen, denn für Rheanne war es sicher nicht angenehm, dass die Frau noch immer nicht von ihr abließ. »Hey! Sie mit dem Nudelholz!« rief sie mit lauter Stimme, wonach sich die Frau erbost zu ihr umdrehte. Anders hätte sie sie eben einfach nicht ansprechen können! »Hier, sehen Sie!« fuhr sie schnell fort, bevor sie noch das Nudelholz ab bekam. Sie zeigte der Frau den Edelstein. »Ihrem Mann tut es wirklich schrecklich leid – er bereut, was er getan hat. Dies hier ist seine Art sich zu entschuldigen – er muss sie wirklich sehr lieben!« Edelsteine waren schließlich teuer…hoffentlich nahm Rheanne es ihr nicht übel, dass sie den Stein nun einfach der Frau gab. Wenn doch, würde sie wohl irgendwie dafür aufkommen müssen. „Ja, ja! Den habe ich dir gekauft – es tut mir wirklich sehr leid. Ich liebe dich doch!“ meldete sich nun nach langer Zeit auch der Mann wieder zu Wort. Schön, dass er seine Sprache wieder gefunden hatte. Das Zeichen der Versöhnung hatte er Ellas Meinung nach jedoch nicht verdient. Sie hätte ihm auch nicht geholfen, wenn sie damit nicht sich selbst und Rheanne geholfen hätte. Blieb nur zu hoffen, dass es auch seine Wirkung zeigte.


Zuletzt von Ella am Mo Dez 05, 2016 8:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Ashéam So Nov 13, 2016 1:10 pm

Rheanne Tricorii


#007 // Henriella Elara Marques // Quest Hausfrauenrache


Rheanne war offensichtlich nicht die einzige, die entrüstet über das Verhalten dieses Mannes war, denn auch Ella schien das alles andere als gut zu heißen. Dass sie nun Ziel der Angriffe der wütenden Frau waren, konnten beide nicht so recht nachvollziehen, aber es war gerade nicht zu ändern. Der Sandsturm, den Ai heraufbeschwor, half zwar im ersten Moment, sodass sie Ella nach ihrem Befinden fragen und eine positive Antwort erhalten konnte, doch alsbald war diese Furie bereits die Treppen ihres Hauses hinunter gestürmt, um die hellhaarige Forscherin mit einem Nudelholz zu traktieren. Die wusste nun nicht recht, was sie davon halten sollte – es war jedenfalls schwierig, aus dieser Situation herauszukommen, denn letztlich wollte sie der Frau auch nicht wehtun, auch wenn sie es wohl nicht anders verdient hatte. Aber Rhena wusste, dass sie körperlich stärker war als die meisten Frauen und sogar einige Männer – und sie war gut darin, ihre Kraft falsch zu dosieren. Also schied die Möglichkeit, diese Frau einfach irgendwie körperlich daran zu hindern, sie zu schlagen, aus.
Während Rheanne also mit der Frau hantierte und Ai an deren Bein zerrte, was absolut keine Wirkung ziegte, hatte sich Kami an Ellas Bein geheftet. Das Larvitar fühlte sich wohl bei der Rollstuhlfahrerin – auf jeden Fall sicherer als in dem Gedränge da vor seinen Augen. Daher bekam auch das junge Pokémon mit, wie seiner Trainerin diverse Dinge aus den Taschen fielen. Der Sandsturm ließ indes nach – und Ella schien etwas zu entdecken, was ihr ihr Ditto, Morph, holen sollte. Kami erkannte den roten Edelstein, den Rheanne kürzlich gefunden hatte, und blies die Wangen auf – aber als Ella plötzlich sagte, er sei ein Geschenk dieses Mannes an diese wild gewordene Frau, stutze das Pokémon.
Rheanne bekam das nur am Rande mit – sie bemerkte nur, dass dieses Weib plötzlich aufhörte, sie mit dem Nudelholz zu attackieren. Sie sah sich irritiert um, bemerkte, wie die betrogene Ehefrau das Holz in ihren Händen sinken ließ, riesige Tränen in die Augen bekam – und in die Knie ging. Sie begann, wie ein Kind einfach loszuweinen – das war wohl nicht verwunderlich, nach allem, was passiert war. Dann erkannte die Forscherin aber auch, womit Ella sie hatte zur Vernunft bringen können – der kleine Edelstein. Sie verzog kurz den Mund, aber dieser Mann äußerte bereits, dass es sein Geschenk war, es ihm total Leid täte. Kurz musterte Rhena Ella und die anderen beiden, während sie sich die schmerzenden Arme und den wummernden Kopf rieb. Dann seufzte sie ergeben, schnappte Ella den Edelstein fort und drückte ihn der Frau in die Hände.
„Meine … Freundin hier hat recht. Ihr Mann war vor ein paar Tagen bei uns, um diesen Edelstein zu erwerben. Wir wollten ihn noch einmal in ein Armband einfassen lassen, aber da wir nun hier sind und diese Situation eskaliert ist, geben wir ihn dieses Schmuckstück direkt so, wie es ist.“, spielte die Hellharige also mit, wodurch sich die Frau etwas beruhigte. Sie sah die beiden verschämt an, dann zu ihrem Mann.
„I-ist das auch wahr?“
Rhena nickte, bevor dieser Mann noch irgendetwas falsches von sich gab.
„Ja – und nun kommen Sie auf die Beine, ja?“, sprach sie, zog sie hoch und nickte bekräftigend. Sie setzte sogar ein Lächeln auf. „Ich hoffe, zwischen ihnen klärt sich alles – aber bitte, attackieren Sie nicht jeden, den Sie sehen. Der nächste wehrt sich vielleicht etwas tatkräftiger – auch wenn Sie sehr zielsicher werfen können, Sie sind nur eine zierliche junge Frau und der falsche Passant könnte Sie verletzen, wenn Sie nicht aufpassen. In Ordnung?“, redete sie dann direkt weiter, woraufhin die Frau nochmals stärker errötete, nickte – und ihrem Mann entschuldigend um die Arme fiel. Rhena seufzte. Sie sah den Mann an, der sein Glück kaum fassen konnte – ihr Blick dabei war höchst giftig. Dann aber wandte sie sich Ella zu. Ihr Lächeln war müde, als sie die Schwarzhaarige ansprach. „Wir sollten lieber abhauen, solange wir noch können.“, sagte sie, wobei sie Rhia mit Nex zu sich winkte und Kami auf den Arm nahm, denn das Larvitar schien gerade auch etwas aufgelöst zu sein. Ai hatte sich schon längst wieder an Rhenas Seite geheftet. Sie nickte Morph zu, denn das Ditto hatte in ihren Augen wirklich gute Arbeit geleistet, als es seine Trainerin beschützt hatte. Sie ging dann auch schon los, während ihr Sandamer sich daran machte, die Kleinigkeiten aufzusammeln, die aus Rheannes Tasche gefallen waren.
Als sie außer Reichweite dieses Pärchens waren, seufzte die Forscherin laut auf.
„Und dahin ist mein kleines Geschenk.“, murmelte sie ergeben, wobei sie aber bald wieder zur Schwarzhaarigen sah. „Tut mir zwar Leid für meine Schwester, aber das war 'ne gute Idee. Danke – damit hast du mich wohl gerettet.“, sprach sie, wobei ihr nun gar nicht auffiel, dass sie Ella nicht mehr duzte. Was für ein turbulenter Tag – sie würde später auf jeden Fall zu einem Arzt gehen müssen, denn sie spürte, dass ihre Kopfverletzung nicht ohne war und dass sie wohl auch den einen oder anderen blauen Fleck davon tragen würde. Aber solange sie morgen wieder an die Arbeit gehen konnte … Und irgendwie war sie sich auch sicher, dass sie mit Ella eine besondere Bekanntschaft gemacht hatte. Das machte das ganze durchaus erträglicher.

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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mo Dez 05, 2016 8:12 am

Henriella & Rheanne
Post #036 :: Stadtzentrum :: Stratos City

Zum Glück spielte Rheanne direkt mit, nahm Ella den Stein aus der Hand und überreichte ihn der Frau, auch wenn sie nicht unbedingt begeistert darüber schien. Kein Wunder, immerhin war es ein schöner Edelstein, der mit Sicherheit auch nicht überall einfach herum lag. Rheanne erläuterte der Frau, dass Ella und sie ihn noch in ein Armband hatten einfassen wollen, die Frau ihn nun aber so wie er eben war bekam. Der Mann hatte wirklich Glück, dass die beiden zufällig hier gewesen waren. Und dass Rheanne so etwas mit sich herum schleppte. Wo sie ihn wohl her hatte? Die betrogene Ehefrau jedenfalls sank weinend in die Knie, was ein eindeutiges Zeichen dafür war, dass sie sich etwas beruhigt hatte. Wahrscheinlich war das alles einfach zu viel für sie, aber deshalb musste man noch lange nicht mit einem Nudelholz auf fremde Menschen einschlagen. Rheanne musste mit Sicherheit die ein oder andere Beule davon tragen und schreckliche Kopfschmerzen bekommen...jedenfalls würde es Ella so ergehen. Und sie hätte nicht einmal die Möglichkeit gehabt, zurückzuweichen - nicht, dass das groß etwas gebracht hatte. Bevor der Mann noch etwas Dummes von sich geben konnte, versicherte Rheanne der Frau einmal mehr, dass es der Wahrheit entsprach und zog sie schließlich auf die Füße. Wie sie da so auf dem Boden gehockt hatte, war das ganze doch mehr als peinlich gewesen. Ein paar Passanten jedenfalls sahen zu ihnen rüber - seltsam eigentlich, dass sie nicht viel eher eingegriffen hatten. Die Menschen hatten es eben nicht so mit Hilfsbereitschaft...Rheanne sagte der Frau noch, dass sie beim nächsten Mal nicht irgendjemanden attackieren sollte, dann fiel diese ihrem Mann um die Arme, der sein Glück kaum fassen konnte. Wenn Ella so konnte wie sie wollte, hätte sie ihn wahrscheinlich zu Brei geschlagen...jedenfalls so etwas in der Art. Man betrog seine Frau eben einfach nicht und er hatte es nicht verdient, dass diese ihm die Sache nun so einfach verzieh. Andererseits konnten sich Ella und Rheanne so schnellstmöglich aus dem Staub machen.
Rheanne rief ihre Pokémon zu sich und hob das verängstigte Larvitar in ihre Arme und auch Morph kehrte zu Ella zurück. Während es auf sie zu lief, verwandelte es sich wieder in das kleine blaue Ditto, das daraufhin auf Ellas Schoß sprang und sich an ihrem Bauch ankuschelte. »Vielen Dank für deine Hilfe - das hast du wirklich gut gemacht!« sagte sie zu ihrem Pokémon und streichelte seinen kleinen Körper. Sie war wirklich froh, Morph an ihrer Seite zu haben - das war schon immer so gewesen und würde wohl auch immer so bleiben. Mit ihm hatte sie einen Beschützer, der sie so nahm wie sie eben war. Ein Geschenk ihrer Mutter...sie schüttelte den Gedanken schnellstmöglich wieder ab und sah zu Rheanne, die sich nun wieder auf den Weg gemacht hatte und auch Ella folgte ihr, um vom Ort des Geschehens zu verschwinden. Sie hatte keine Lust dabei zu sein, wenn die Frau doch noch heraus fand, dass ihr Mann absolut nichts für sie getan hatte. Ella mochte es nicht besonders, zu lügen, aber sie hatte keinen anderen Ausweg gesehen - was wahrscheinlich der Grund für alle Lügner war. Auch diesen Gedanken verdrängte sie und sah stattdessen erneut zu der Weißhaarigen. Sie hatte so eben etwas gesagt und Ella glaubte, das Wort "Geschenk" gehört zu haben. Zwar hatte sie es nur gemurmelt, trotzdem fühlte sich Ella schlecht deswegen. Eigentlich hatte sie kein Recht gehabt, die Gegenstände von Rheanne dazu zu benutzen, diesen Streit zu schlichten, vor allem weil sie sich auch noch gar nicht wirklich kannten. »Tut mir leid wegen des Edelsteins. Vielleicht kann ich es wieder gut machen? Wenn du möchtest, kannst du gern bei mir im Laden vorbei schauen, ob dort etwas für deine Schwester dabei ist - kostenlos, natürlich.« schlug Ella schuldbewusst vor, wobei sie zwar mitbekommen hatte, dass Rheanne sich bedankt hatte, dies aber kaum Relevanz für sie hatte. Dass die beiden mittlerweile beim "Du" angekommen waren, hatte Ella bisher nicht registriert - so ein Erlebnis schweißte wohl irgendwie zusammen. »Du solltest zum Arzt gehen - nicht, dass dein Kopf schwerer verletzt ist, als du momentan vielleicht denkst.« Sie wollte jedenfalls nicht, dass es Rheanne schlecht ging. Irgendwie mochte sie die junge Frau und das lag nicht nur daran, dass sie gemeinsam eine Furie besänftigt hatten. Bisher nahm sie sie - so wie auch Morph - so wie sie war und schien sie deswegen nicht zu verurteilen. Zwar kannte sie sie noch nicht lang, aber auch bei ihrer ersten Begegnung im Elektronikladen hatte sie sie nicht angesehen als sei sie ein Freak, wie es so viele andere taten. Und sie war nett - was Ella noch nicht zugeben wollte war, dass sie auch Rheannes Augen irgendwie mochte. Das Gelb, das im richtigen Licht irgendwie zu leuchten schien, war durchaus etwas Besonderes.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Ashéam Mo Dez 05, 2016 5:46 pm

Rheanne Tricorii


#008 // Henriella Elara Marques


Es missfiel der jungen Frau zwar, dass nun ihr Besitz in diese Sache mit drin steckte, aber dennoch spielte Rheanne mit. Es ging darum, diese Hexe zu beruhigen – wenn den Edelstein zu verlieren bedeutete, dass sie dann nicht mehr mit dem Nudelholz traktiert wurde, bitte, dann sollte es wohl so sein. Glücklicherweise sollte ihre kleine Lüge funktionieren und Rhena konnte den  Idioten von Mann davor bewahren, in ihrer Anwesenheit irgendetwas blödes zu äußern, sodass sie und Ella schließlich vom Ort des Geschehens verschwinden konnten. Besser war das auch, wenn der Kerl sich jetzt nämlich verplapperte, so konnten sie und Ella zumindest nicht mehr mit reingezogen werden. Ohnehin hatte dieser Mann es gar nicht verdient, dass man ihm verzieh – seine Frau oder überhaupt jemanden zu betrügen, das war einfach falsch. Rhena mochte solches Verhalten überhaupt nicht – umso glücklicher war sie, dass es nun vorerst vorbei war.
So lief Rheanne nun neben Ella her, während sie sich dem Rand des Stadtzentrums näherten. Sie hatte zu einem Juwelier gewollt, das hatte sich aber nun ohnehin erledigt. Das mit dem Edelstein sprach sie auch noch einmal an, allerdings sich selbst gegenüber – Ella schien es dennoch gehört zu haben. Sie entschuldigte sich sofort und bot ihr an, als Entschädigung etwas aus ihrem Laden zu bekommen. Sofort winkte Rheanne ab.
„Ach was, kein Problem! Meine Schwester wusste ohnehin nichts davon – ich werde mir einfach was anderes überlegen! Bei meiner Arbeit stoße ich ab und zu mal auf ein paar kleine Edelsteine, ich werde sich bald einen anderen finden.“, sprach sie dann milde lächelnd. „Aber danke für das Angebot.“, fügte sie schließlich an. Sie liefen indes weiter – und Rhena entschied, abgesehen von ihrem Sandamer lieber alle Pokémon zurück in ihre Bälle zu rufen. Gerade Ai und Kami waren noch sehr nervös, da konnten sie sich im Ball besser ausruhen. Schließlich aber riet Ella ihr, doch gleich bei einem Arzt rein zu schauen – immerhin konnte ihr Kopf deutlich schlimmer verletzt sein, als sie nun beide annahmen. Natürlich, sie konnte durchaus eine leichte Gehirnerschütterung haben – aber das kam bei ihren Job ohnehin nicht selten vor. Dennoch musste sie die Platzwunde behandeln lassen. Eigentlich wollte Rheanne dies auf später verschieben, aber wenn ihre Begleitung es nun auch schon ansprach …
„Ja, du hast wohl recht.“, erwiderte sie daher nachdenklich. Und wie der Zufall es so wollte, kamen sie sogar bei einer Praxis vorbei. Daher blieb die Forscherin stehen, ihr Sandamer tat es ihr gleich. „Aber du solltest dich auch untersuchen lassen – kann ja sein, dass du auch getroffen wurdest. Hier kenne ich den Doktor und eine der Schwestern. Sie sind sehr freundlich!“, sprach sie dann schon wieder offener, bevor sie die Tür aufzog. War wohl tatsächlich keine schlechte Idee. In diesem Sinne hielt sie Ella auch erwartungsvoll die Tür aus, als erstes aber watschelte dreist Rhia hinein.
Sobald Ella dann schließlich auch die kleine Türschwelle überwunden hatte, ließ Rhena die Tür hinter sich zufallen. Sie hob bereits die Hand zum Gruß, weil ihre Bekannte, Cinnamon, sie bereits entdeckt hatte.
„Rhena! Was treibt dich denn hierhe- oh, meine Güte, was hast du denn angestellt?“, fing die Blonde direkt an, als sie ihre Wunde entdeckte.
„Ach, das übliche – hab ein paar Felsbrocken verschoben, gegen einen Hausdrachen gekämpft … Du kennst das ja!“
„Na, das klingt ganz nach dir. Soll ich dem Doktor Bescheid geben?“
„Ja, danke. Oh, und meine Freundin hier soll er sich bitte auch mal ansehen, ja? Sie hat den Drachen in die Flucht geschlagen, ich will sicher gehen, dass ihr nichts fehlt.“, fügte Rheanne dann schnell an, wobei sie Ella nochmals angrinste.
Die darauf folgende Wartezeit war nicht allzu lang – da Rhena mit einer offenen Wunde gekommen war, wurde sie als Notfallpatient eingestuft worden. So wurde sie direkt in ein kleines Nebenzimmer geführt. Schon nach kurzer Zeit kam der Doktor herein. Sie erläuterte abermals, was passiert war, dieses Mal natürlich Detailgetreu, und ließ sich untersuchen. Sobald er zu dem Schluss gekommen war, dass Rhena mit einem blauen Auge aus der Sache heraus kommen konnte, überließ er sie Cinnamon. Diese begann, ihre Wunde zu desinfizieren und zu verbinden, während ihr noch eine Mahnung ausgesprochen wurde, es die nächsten Tage ruhig angehen zu lassen. Rhena seufzte – das hieß, sie sollte bei der Arbeit zurückstecken. Gar nicht ihr Fall …
Letztlich wurde Rhena dann wieder in die Freiheit entlassen – Rhia hatte brav auf sie gewartet und auch Ella schien bereits behandelt worden zu sein, sodass sie sich wieder direkt zu ihr gesellen konnte.
„Na, alles in Ordnung?“, fragte sie dann direkt, wobei sie ihre Haare unter und über dem lästigen Verband richtete. Das war doch alles andere als schick! Außerdem dachte dann jetzt sicher jeder, dass sie in irgendeinen schwerwiegenden Unfall verwickelt war – das kannte man nämlich gewöhnlich von Rheanne, denn normalerweise kam sie nur aus einer Arztpraxis gestiefelt, wenn sie mal wieder von einem Tauros überrannt oder von Felsen begraben worden war.

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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Sa Dez 10, 2016 7:33 pm

Henriella & Rheanne
Post #037 :: Stadtzentrum :: Stratos City

Scheinbar war der Stein doch gar nicht so wichtig gewesen, wie Ella gedacht hatte, obgleich sie immer noch der Meinung war, dass sie Rheanne irgendwie dafür entschädigen musste. Diese aber lehnte ihr angebot ab, sich etwas aus ihrem Laden auszusuchen. Für ihre Schwester würde sie schon irgendetwas anderes finden, zumal diese ja auch gar nicht gewusst hatte, dass sie einen Stein für sie gehabt hatte. Ella fragte sich, wie es wohl war, Geschwister zu haben. Oft hatte sie sich welche gewünscht, um nicht allein zu sein, doch sie war Einzelkind und würde es auch immer bleiben. Vielleicht war das ganz gut so - so hatte zumindest nur ein Kind eine schlimme Kindheit haben müssen. Obwohl gewiss nicht alles schlimm gewesen war. Es war aber eben vieles nicht gut gelaufen. »In Ordnung. Aber das Angebot steht - auch später noch.« erwiderte Ella noch, um klar zu stellen, dass Rheanne jederzeit kommen und sich etwas aussuchen konnte. Womit sie sie natürlich nicht zwingen wollte, ihren Laden aufzusuchen. Sie konnte schließlich nicht verlangen, dass sie, nur weil sie sich nun kannten, sofort ihren Laden betrat und das tat sie auch gar nicht. Es war schön, einfach mal mit jemandem reden zu können - und etwas zu erleben, auch wenn es nicht unbedingt etwas war, das sie wiederholen wollte. Zumindest hatte sie nicht vor, noch einmal von einer wütenden, betrogenen Ehefrau angegriffen zu werden. Oder von Rotom, die sie umbringen wollten...wenn sie es sich einmal richtig überlegte, hatte sie in den letzten Tagen doch so einiges erlebt! Und Morph, ihr Ditto, war dabei eine ständige Konstante.
Bei dem heutigen Erlebnis aber war ihre Begleitung verletzt worden, die Platzwunde am Kopf blutete noch immer und Ella war der Meinung, dass sie das schnellstmöglich behandeln lassen sollte. Sie hatten Glück, dass sie sogar an einer Praxis vorbei kamen, auch wenn sich Ella wirklich fragte, warum sie so zufällig daran vorbei gekommen waren. Manchmal war das Glück wohl auch auf ihrer Seite...oder so ähnlich. »Nein, mir geht es gut, ich wurde nicht getroffen.« meinte sie auf Rheannes Worte hin, dass sich Ella doch auch untersuchen lassen sollte. Sie hielt das allerdings für sinnlos, da ihr Ditto alle schweren Gegenstände von ihr abgehalten hatte. Und sie wusste, was Schmerzen waren, von daher würde sie Verletzungen mit Sicherheit auch erkennen. Sie hatte also nicht vor, sich untersuchen zu lassen, trotzdem würde sie Rheanne hinein begleiten. Diese hielt ihr wie schon einmal die Tür auf, was Ella auch in diesem Fall nichts ausmachte. Als das Sandamer schließlich dreist einfach zuerst hinein lief, musste Ella tatsächlich leicht kichern. So hatte sie zumindest nicht das Gefühl, besonderer Hilfe zu bedürfen, sondern wie ein ganz normaler Mensch behandelt zu werden. Nachdem sie relativ ohne Probleme durch die Tür gefahren waren, folgte schließlich auch Rheanne, die direkt von einer jungen Frau angesprochen wurde. Ella nahm an, dass es diejenige war, die Rheanne bereits erwähnt hatte. Ella konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als Rheanne ihr von dem Hausdrachen erzählte, den sie in die Flucht geschlagen hatten. So konnte man die Geschichte auch sehr gut erzählen. Klang eigentlich gar nicht so übel! Nur die Tatsache, dass Rheanne dafür sorgte, dass Ella nun doch noch untersucht werden würde, gefiel ihr weniger. Andererseits aber konnte sie doch froh sein, dass sie um ihre Sicherheit besorgt war. Auch wenn ihr eben definitiv nichts fehlte...vielleicht ein blauer Fleck am Arm, das sollte es aber auch gewesen sein.

Als Rheanne augenblicklich vom Arzt in ein Behandlungszimmer geführt wurde, lächelte Ella ihr noch zu, denn sie musste noch ein wenig länger warten, eben da ihr nichts fehlte. Mit Ausnahme des ganz Offensichtlichen natürlich. Sie fuhr Morph leicht über den Kopf und versank in Gedanken. Es gab eine Zeit, in der sie öfter blaue Flecken und Blutergüssen erlitten hatte. Eine Zeit, in der sie auch wegen ein paar Knochenbrüchen zum Arzt hatte gehen müssen. Diese Zeit war zwar vorbei, trotzdem konnte sie sie nicht einfach so vergessen. Glücklicherweise kam der Doktor relativ schnell auch zu ihr und begleitete sie in ein anderes Behandlungszimmer - mit Rheanne schien er fertig zu sein, obwohl sie nicht wieder heraus gekommen war. Er untersuchte Ella, die ihm mehrfach versicherte, dass sie höchstens etwas am Arm abbekommen hatte - mehr konnte der werte Herr schließlich auch nicht feststellen, weshalb sie relativ schnell wieder im Eingangsbereich der Praxis stand. Und das noch vor Rheanne, die wahrscheinlich noch behandelt wurde. Sie hatte ja auch wesentlich mehr abbekommen als die Antiquarin und so wartete Ella geduldig auf die Hellhaarige, jeden traurigen Gedanken verdrängend, der vielleicht in ihr aufsteigen wollte. Eher konzentrierte sie sich auf Morph, der irgendetwas versuchte, ihr zu sagen. Hin und wieder wollte er einfach mit ihr sprechen, obwohl er wusste, dass sie ihn sowieso nicht verstehen würde. Aber es war irgendwie doch süß, weshalb Ella hin und wieder tatkräftig nickte, als das Ditto ausholende Bewegungen machte und ganz offensichtlich irgendetwas Wichtiges gesagt hatte. Die Schwarzhaarige musste schmunzeln und sie schaffte es sogar, ein paar Blicke von Patienten zu ignorieren, bis Rheanne schließlich endlich auch wieder aus dem Behandlungszimmer heraus kam und sie direkt fragte, ob alles in Ordnung sei. »Ja, alles in Ordnung - bei dir sieht das allerdings nicht danach aus.« meinte sie mit einem leichten Schmunzeln - der Verband um den Kopf der Weißhaarigen sah regelrecht so aus, als hätte sie einen schwerwiegenden Unfall gehabt. Zwar war es gewiss nicht schön, mit einem Nudelholz angegriffen zu werden, aber lebensgefährlich war es nicht gewesen. Oder etwa doch? »Ist es denn sehr ernst?« fragte Ella schließlich besorgt und hoffte wirklich, dass es ihr bald besser gehen würde. Obwohl sie sich im Grunde kaum kannten, wollte Ella nicht, dass der jungen Frau etwas passierte oder sie stark verletzt war. Sie wollte eben, dass es Rheanne gut ging, daran gab es doch auch nichts Falsches, oder?

Nachdem sie noch kurz mit der Frau namens Cinnamon gesprochen hatten, verließen die beiden die Arztpraxis schließlich, Ella doch recht rasch, da sie eigentlich nicht länger als nötig dort bleiben wollte. Langsam musste sie auch wieder zurück in ihren Laden und schauen, ob Rayo diesen nicht auseinander genommen hatte...sie hoffte sehr, dass sich das Rotom einfach in irgendeiner Ecke verkrochen hatte und den Wachhund spielte, statt selbst der Verwüster zu sein. Glücklicherweise hatte es bisher keinerlei Anzeichen dafür gegeben, dass er etwas absichtlich zerstörte. Das Laptopkabel war einfach ein Versehen gewesen! Unwillkürlich fragte sich Ella, ob Rheanne sie bei der Polizei verraten würde, wenn sie mehr über sie herausfinden würde. Würde es überhaupt dazu kommen, dass sie sie näher kennen lernte? Ella wollte nicht mehr wirklich darüber nachdenken und wandte sich so lieber wieder direkt an ihre neue Bekanntschaft. »Ich sollte langsam zurück zu meinem Geschäft. Möchtest du vielleicht noch mitkommen? Oder hast du schon etwas anderes vor?« verwundert über sich selbst, dass sie Rheanne tatsächlich gefragt hatte, ob sie sie noch begleiten wollte, wo sie von Gesellschaft meist doch nicht viel hielt, sah sie schließlich lieber wieder zu ihrem Ditto auf dem Schoß. Sie war sich nicht sicher, welche Antwort der jungen Frau sie besser finden würde und so ließ sie sich einfach überraschen.
tbc: Antiquitätenladen "Old Times"
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mi Jan 04, 2017 6:27 pm

#027 · mit Claudio
Verfolgt und wartend
CF · Stratos City, Alte Lagerhalle am Hafen
Die Nacht hatte sie mal wieder bei John Aurel verbracht - das einzige Problem dabei war, dass dieser auch tatsächlich anwesend war. Eine Tatsache, welche sie nicht allzu sehr begrüßte, aber er schien eh zu ausgelaugt zu sein, um zu bemerken, dass da noch jemand war. In Ruhe einem Experiment sich widmen konnte sie da aber schon einmal nicht, weswegen sie es dann auch einfach ließ. Jemanden zuspammen war leider auch nicht drin, denn unglücklicherweise hatte sie nur forschende Freunde, welche sie (wie sie persönlich auch) für unnötiges Gespamme killen würden oder zu langweilig waren, um bespammt zu werden. Nicht einmal die Nummer von Schrank hatte sie ja bekommen! Das Leben war wirklich hart und ungerecht. Blieb nur zu hoffen, dass diese andere Organisation auch noch Leute zu bieten hatte, mit denen sie sich verstand. Und diese waren tatsächlich ziemlich rar...
Sie seufzte einmal auf, warf die Arme auf dem Weg zum Stadtzentrum in die Luft und fühlte sich dabei von einem Pokémon gestalkt, welches sie nicht kannte. Wieso eigentlich auch immer dieses Mauzi sie verfolgte, sie hatte absolut keine Ahnung und wollte im Prinzip wohl auch keine wirkliche besitzen. Lieber in Frieden lassen. Am Stadtzentrum angekommen klingelte es gerade 12 Uhr, doch von Claudio war erstmal nichts zu sehen. Sie ließ sich auf eine Parkbank nieder, verschränkete Arme und Beine und wartete.
Dabei ließ das Mauzi nicht locker, es hatte sich eiskalt neben sie gehockt und imitierte ihre Haltung. Sie blickte es mit einem bösen Blick an. "Hast du irgendein Problem?", fragte sie nicht besonders höflich, da wies er auf Elvans neueste Errungenschaft durch ihre Eltern.
"Das hässliche Teil willst du haben?" Es lugte eher durch Zufall aus ihrer Tasche heraus, eine abartig hässliche Kristallkette, die sie eigentlich wieder verpfänden wollte, damit sie Geld für ihre Forschung hatte. "Sorry, Kumpel, die brauche ich noch." Und damit wnadte sie sich wieder ab, als sie auch schon bemerkte, wie sich das Mauzi herzallerliebst auf ihrem Schoß Platz fand. Perplex starrte sie es an. "Is' nicht dein Ernst..."
Tatsächlich ließ es aber nicht locker, lugte immer wieder in ihre Tasche, drehte sich und... wollte gekrault werden oder was? So konnte sie es schwer von sich weisen, und das Teil konnte sich verdammt schwer machen... Sie blickte unschlüssig den Kater an, oder was auch immer das war, und seufzte dann, als sie einen Pokéball aus den Tiefen ihres Kittels holte. "Wenn du halt so nicht willst, kommst du eben mit. Da kriegste schon noch anderes Gefunkel zu sehen, das ist ja nicht einmal die Höhe der Hässlichkeit!" Kaum hatte der rote Strahl das Mauzi erfasst und kaum wackelte der Ball einmal, blieb er auch schon ruhig. Das ging aber flott...
Als sie sich wieder um ihre Umgebung kümmerte und den Ball wegsteckte, bemerkte sie, dass Claudio immer noch nicht da war. Ein entrüstetes Gesicht setzte sich auf. Wie lange wollte er denn eine Dame noch warten lassen?! Da musste jemand wohl erst einmal noch Pünktlichkeit lernen.
[out: Ist erledigt o7]
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mi Jan 04, 2017 9:25 pm

cf: Alte Lagerhalle am Hafen

Gelassen schlenderte Claudio mit seinem Magnayen durch die Straßen von Stratos City. Immer wieder las er sich die Textnachrichten durch, die man ihm im Laufe des Vormittags bezüglich Elvan hatte zukommen lassen. Es gab keine Widersprüche, was ein gutes Zeichen war. Die Angst einem Spitzel aufzusitzen hatte sich jedenfalls als Resultat der neuen Nachforschungen zerschlagen. Sie deswegen weniger lange warten zu lassen kam trotzdem nicht infrage. Claudio genehmigte sich erst noch einen Imbiss an einer nahen Currywurst-Bude und trödelte dann in aller Seelenruhe ins Stadtzentrum. Ein Blick auf die Uhr versicherte ihm, dass er auch spät genug war.
Zu seiner Freude erblickte er Elvan tatsächlich auf einer Bank sitzen. Sie befand sich in Gesellschaft eines Pokemons, eindeutig ein Mauzi. Oder war es doch nur das Ditto? Stöpsel hatte kein Wort von einem Mauzi erwähnt, also ging er davon aus, dass es das Ditto war. Einzig das Knurren seines Hundepokemons machte ihn noch einmal stutzig, sodass er beschloss der Sache nachzugehen.
"Guten Tag, Stöpsel.", wünschte er freundlich, als er sich einfach neben Elvan auf die Bank pflanzte. Kurz musterte er sie, dann deutete er auf die Stelle, an der eben noch das Mauzi gewesen war. "Hast du schon wieder Zuwachs im Team bekommen oder war das dein Ditto?", fragte er sie, ohne seine Verspätung selbst mit einem einzigen Wort zu erwähnen. Er ließ es bewusst langsam angehen und gab sich ganz gelassen.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Fr Jan 06, 2017 5:11 pm

#028 · mit Claudio
Zu früh gekommen, zu spät
Tatsächlich erwies Claudio dann auch mal die Ehre, aufzutauchen, gerade, als sie das Mauzi in seinen Ball zurückgerufen und verstaut hatte. Sie sah ihn prüfend an, Missgunst war wohl doch erkennbar bei ihr. "Hallöchen, Schrank", erwiderte sie nicht besonders in Hochstimmung, als sie sich nochmal mit einem Blick auf die Uhr versicherte, dass es definitiv etwas spät war. "Wenn man schon eine Zeit vorschlägt, sollte man auch zu dieser kommen!" Zuverlässigkeit war immerhin eine Tugend, der sie ebenfalls dienlich war. Aber sonst wäre es ihr wäre es ihr wohl auch kaum möglich gewesen, an die verschiedenen Mobile ihres Adoptivvaters zu kommen.
"Nope, das war Funcle, neuester Zuwachs. Hat mich bis eben verfolgt und wir haben usn recht gut verstanden, glaube ich." Sie erwähnte die Kette erstmal nicht, weil sie sie auch später noch gut gebrauchen könnte. Ihre Chemikalien und Proben gingen immerhin gerade zur Neige, und wenn sie sich nicht im Labor bedienen konnte und John Aurel sich nicht um Nachschub kümmerte, musste sie wohl ran. "Zumindest sehe ich hier in der Nähe kein Mauzi, welches Clemence kopiert haben könnte."
Sie konnte zwar ahnen, dass ihr schnippisches Verhalten gerade nicht gerade förderlich war, um ihr Ziel zu erreichen, dass er mehr über die Organisation herausrückte, aber das war ihr im Moment wohl irgendwie auch Kraut und Rüben. Sie würde ja wohl nicht alles auf sich einfach so sitzen lassen können! "Wie sieht es denn mit der Organisation nun aus?" Momentan war sie aufgrund ihrer Stimmung auch geneigt zu glauben, dass Claudio einfach alles schlichtweg erfunden hatte. Dafür konnte sie aber wiederum kaum einen Grund erkennen - oder kam man darauf, dass sie eine höhere Tochter war? Naja, wenn man sich bei der Uni umfragte und dann auch noch einfach eine Suchmaschine anschmiss. Sie wusste gleichzeitig den Wert von Geld und verkannte ihn fast durch ihr Leben in Obhut der van Cauwelaerts.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Fr Jan 06, 2017 6:44 pm

Die Begrüßung fiel überaus schnippisch aus. Claudio hatte geahnt, dass seine Verspätung nicht gut ankommen würde, daher war ihm dies auch herzlich egal. "Ich wurde aufgehalten.", behauptete er mit einer Seelenruhe, die einen wirklich wichtigen Notfall vermuten ließ. Das dieser Notfall aus einer Currywurst mitsamt Pommes Frites bestanden hatte verschwieg er natürlich, sodass er Stöpsels angesäuerte Laune vorerst schlichtweg ignorierte.
Erst als sie vom neusten Mitglied ihres Teams berichtete löste sich seine Gleichgültigkeit auf. Das war nun doch erstaunlich, dass ihr das Mauzi quasi derart auf die Pelle gerückt war, dass sie es spontan gefangen hatte. "Glückwunsch dazu, Stöpsel.", murmelte er also erstaunt, dann riss ihr erneut schnippischer Kommentar zu einem Stirnrunzeln hin. "Aber, aber Miss Larrington, warum so schlecht gelaunt?", fragte er, obwohl er die Antwort schon kannte. Es ging mehr darum den Namen zu benutzen, den man eben nicht auf den ersten Blick fand. Natürlich war es nicht sonderlich schwer gewesen ihn zu ermitteln, aber er wollte zeigen, dass man sich mehr als nur oberflächlich mit ihr beschäftigt hatte.
Die ungeduldige Frage nach der Organisation gefiel ihm außerordentlich gut und er kostete es aus sich erst noch die Nase zu putzen, ehe er antwortete. "Mit der Organisation sieht es prächtig aus. Die Mitgliederzahlen entwickeln sich wie gewünscht, einige Projekte konnten erfolgreich umgesetzt werden und einen neuen Kaffeeautomaten im Hauptquartier gibt es auch.", berichtete er auch dann erst von Dingen, die überhaupt nichts zur Sache taten und Elvan vermutlich nicht interessierten. Da er Stöpsel damit aber vorerst genug gequält hatte erhob er sich. "Also schön. Ich habe die Ehre dich gleich der leitenden Forscherin im Bereich Umwelttechnik vorzustellen. Sie ist gleichzeitig die Stellvertreterin von Professor Zeder hier in Stratos City, während er derzeit auf einer Tagung ist.", log er das Blaue vom Himmel, während er sich nun eine Zigarette anzündete.
"Wir werden also brav zum Hauptquartier tingeln und dann solltest du dich bemühen einen guten Eindruck zu machen. Sie ist sehr pingelig was das äußere Erscheinungsbild angeht, jedenfalls bei ihren Forscherkollegen. Ansonsten ist sie aber recht angenehm.", erzählte er munter weiter und sah dann auf die Uhr. "Herrje, wir sind reichlich spät dran.", gab er sich ganz besorgt, ehe er kurz dreckig lachte. "Es ist nicht weit von hier.", versprach er, ehe er sich in Bewegung setzte, aber eigentlich nur vorhatte sie in einem weiten Kreis um das Stadtzentrum herum durch einige verwinkelte Gassen zu führen, während sie quatschten.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam So Jan 08, 2017 4:14 pm

#029 · mit Claudio
Unmut und Wille
Dass er aufgehalten wurde, interessierte Elvan dann doch herzlich wenig, denn die Tatsache, dass er zu spät war, war doch ziemlich unumstößlich. "Und von was?", fragte sie dann aber einfach aus Prinzip weiter, auch wenn dies eher weniger irgendeine Laune von ihr wieder gnädig stimmen konnte, wenn Schrank dies denn überhaupt beabsichtigt hatte.
"Danke, danke", erwiderte sie zu seiner Gratulation mit dem Mauzi, das würde sie später noch einmal genauer unter die Lupe nehmen müssen. Es war nun ihres, und das war schön und gut, aber... wenn es sich nachher an ihren Sachen vergriff, würde sie kein Pardon mehr kennen. Die Anrede, die Claudio folgend benutzte, ließ sie erstarren und sie blickte ihn argwöhnisch, dann entspannter an. Es war durchaus eine Information, die sie nicht wirklich versteckte, mit etwas Recherche konnte man sie durchaus erhalten. Sie leugnete ja auch nie, dass die van Cauwelaerts nur Adoptiveltern für sie waren. "Wenn dann bitte Miss Hyperactive - diese Anrede hört sich komisch an", korrigierte sie ihn mit einer Art Stirnrunzeln und Grinsen. Nicht, dass sie ihre leiblichen Eltern nicht mochte - wobei, einerseits hasste sie und konnte es doch nicht, ha ha - aber mit "Miss" war ihr doch ein anderer Begriff bekannter.
Dass er sich auf ihre Nachfrage der Organisation noch die Nase schnäuzte, ließ in ihr die Frage aufkommen, ob sie sich gleich noch ein Brötchen besorgen sollte, wenn sie den Moment nicht verpassen wollte, wenn er endlich mal zu reden anfing.  Die folgenden Informationen waren dann auch herrlich nichts sagend, zumal sie nach einer ziemlichen Werbereklame klangen. "Bei dem Kaffeautomaten kann sich die Uni echt eine Scheibe abschneiden - der einzige in der Nähe, der funktioniert, steht bei den Mathematikern." Und in dieses Gebiet... wagte sie sich eher als das der Physiker.
Nun würde sie gleich also eine Person kennenlernen, welche nicht der Boss war. Nicht besonders das, was ihr gefiel. "Aha. Umwelttechnik?", fragte sie entsprechend missmutig. "Auf was für einer Tagung ist Professor Zeder denn gerade?" Sie konnte sagen, dass sie zumindest im wissenschaftlichen Bereich Bescheid wusste, und da liefen einige, aber sie schienen nicht gerade passend zu sein.
"Ich wollte gerade schon sagen", merkte Elvan mit einem schelmischen Grinsen an, als die Pingeligkeit auf das Aussehen erwähnt wurde - immerhin war dies bei Claudio ja mal so gar nicht gegeben. "Und wie heißt diese Organisation eigentlich?", fragte sie dann nach, was sie ständig eher verpeilt hatte. Sie war schon aufgestanden, als es daran ging, dass sie irgendwohin gingen - diese ganze Sitzerei machte sie ja noch ganz kirre! Sie hob eine Augenbraue, als er meinte, dass es schon reichlich spät wäre. "Tja, und wer ist wohl daran Schuld?" Sie setzte sich dann aber mit ihm in Bewegung, wohin auch immer es ging. In der Nähe war immerhin ein Begriff, denn man durchaus ziemlich weit und ausführlich dehnen konnte.
"Was machst du eigentlich in so einer Organisation?", fragte sie dann noch ziemlich dreist, sie hatte nämlich immer noch nicht die Fantasie aufgegeben, dass Claudio bei seinem grobschlächtigen Aussehen irgendetwas Tiefergehendes und Kriminelles im Schilde führte.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam So Jan 08, 2017 7:26 pm

Kurz zögerte Claudio, dann aber schüttelte er den Kopf. "Betriebsgeheimnis.", wies er ihre Frage ab, womit sie auch nicht erfuhr das er sich absichtlich selbst aufgehalten hatte. Das es sie nicht gerade weniger gereizt machen würde war da ein kleiner Preis, zumal ihr Auftreten teilweise auch ziemlich putzig wirkte. Bei ihrer geringen Größe und dem Überschuss an Energie war es eben schwer sie sonderlich ernst zu nehmen, wenn sie so schnippisch kam. Die Korrektur was den Namen anging passte da ganz gut herein. "Ich glaube ich bleibe lieber bei Stöpsel.", entschied Claudio dennoch, auch wenn Miss Hyperactive gewiss eine gute Alternative sein konnte.
"Keine Ahnung, ich bin nicht seine Sekretärin.", wies er die Nachfrage nach der Tagung dann ab. Der Glatzkopf wusste nicht wie viel sie ihm überhaupt abgekauft hatte, aber es war gut, wenn sie doch nicht mehr zu viele Informationen erhielt, zumal diese zwangsläufig irgendwann widersprüchlich würden. Da kam es ihm gelegen, dass sie einen kleinen Fehler machte. "Das habe ich dir doch gestern schon erzählt.", behauptete er aufgebracht, als wäre er beleidigt darüber, dass sie den Namen der Organisation nicht mehr kannte. In Wahrheit war er ganz froh darüber, da er sich selbst nicht mehr so recht an seine Lüge erinnerte, auch wenn er im Kopf hatte das der Name Zeder darin vorkam.
Als sie sich gemeinsam auf den Weg machten war die Stimmung also nicht gerade berauschend. Claudio hatte damit kein Problem, er war ja nicht hier um sich lustig zu unterhalten. "Ich bin der Hausmeister. Und so ne Art Laufbursche für alle Zwecke.", erklärte er auf ihre Nachfrage hin. Dann wurde er kurz langsamer und hob eine Augenbraue. "Das habe ich dir aber auch schon erzählt.", meinte er schlecht gelaunt, was dieses Mal nicht geschauspielert war. Hörte sie überhaupt jemals zu? Claudio war jetzt selbst etwas genervt, aber er rückte nicht von seinem Plan ab mit ihr ein wenig sinnlos durch die Nebenstraßen zu schlendern. "Wie hast du den Geruch der Sleima eigentlich losgekriegt? Bei mir stinkt einiges Zeug immer noch nach Kanalisation.", stellte er eine banale Frage, einfach um sie von der Umgebung abzulenken und sein Spiel nicht sofort verdächtig erscheinen zu lassen.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Do Jan 12, 2017 7:05 pm

#030 · mit Claudio
Potentiell wahrscheinlich
Also, dieser Kerl tat nun wirklich auf mysteriös. Elvan zog eine Augenbraue hoch, ihre Augen verwandelten sich eher in zwei Schlitze und sie gab einen brummenden Laut von sich, ehe sich alles von einem Augenblick in den anderen in "Wohlgefallen" auflöste, sich ihre Stirn aber augenblicklich wieder zu runzeln begann. Etwas erwidern tat sie darauf aber auch nicht, sondern widmete sich dann dem Vorfall, dass er ihren alten Namen zu kennen schien. Sie hatte echt keine Ahnung, wie lange sie das schon nicht mehr gehört hatte - aber sie wusste, dass es eine verdammt lange Zeit war. Erschien ihr der Name fremd? Keine Ahnung. "Dann sind wir uns ja einig, Schrank", erwiderte sie mit einem Grinsen, welches zwischen allgemeiner Genervtheit und Amusement schwang.
"Och, das ist schade. Wärst sicher wundervoll darin, die kleinen Teekränzchen zu organisieren und alles!", antworte sie, dann doch weitaus besänftigter, und mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Sie dachte an die Spitzendeckchen und furchtbaren Nachmittage mit irgendwelchen Tanten zurück, die sie absolut nicht kannte. Bei der nächsten Frage geschah jedoch ein Ausrutscher, den sie jedoch auch schnell wieder in ihren Gedanken zumindest geradebügeln konnte. Wenn sie nur oft genug nachfragte, müsste es ja irgendwann auch eine Ungereimtheit geben, nicht? Sie beschloss, diese Schiene vielleicht auch mal zu verfolgen. "Tja, ist halt sehr viel passiert! So viel Action erlebt man auch nicht alle Tage", erwiderte sie dann schlichtweg schulterzuckend.
Sie gingen dann auch los, wenngleich sie beide da nicht wirklich Stimmungskanonen waren. Sie hob abwehrend die Hände, als sie seine genervte Stimme hörte, nun selbst wieder besser drauf. Schien, als bräuchte man wohl immer jemanden, der gerade mies gelaunt war, um Freude zu empfinden! "Stimmt ja. Na, da hast du wohl auch mal Hausmeister für die ganze Stadt gespielt, sie sollte dir dankbar sein", erwiderte sie mit einem trockenen Lachen hintendran, wenngleich sie ziemlich amüsiert klang. "Dann kannst du es mir ja nochmal erzählen! Prägt sich ja besser ein, je öfter man es wiederholt." Sie musste dabei natürlich an den Geheimagenten denken, der immer seinen Nachnamen doppelt wiederholte. Und dann an ihren inoffiziellen Vater. Dass sie den Vornamen teilten hatte sie ja bisher auch nicht bemerkt...
"Ach, kenne da so jemanden, der hat eh den ganzen Tag mit einem Sleima zu tun, und da habe ich mir mal ein wenig von seinem komischen Anti-Geruchs-Dings genommen." Sie zuckte mit den Schultern, als sie an diese wahrlich merkwürdige Flasche dachte. "Naja, habe das Gefühl, es war irgendein Shampoo oder so für Männer." Was ihr dann aber auch ziemlich egal war, ha ha.
"Wann kommen wir denn eigentlich an?" Sie fragte sich, ob er einen Plan hatte, aber vermutlich hatte er einen. "Du hast dich doch nicht etwa verlaufen?" Sie blickte ihn mit hochgezogener Augenbraue an, ihre Hände hatte sie mittlerweile in ihrem Nacken verschränkt, wodurch die Bewegung ihrer Zöpfe etwas eingeschränkt war, aber das machte ihr herzlich wenig aus. Sie blickte ihn nur kurz fragend an, denn es wurde ihr langsam echt zu doof, ihren Kopf immer in den Nacken zu legen. "Junge, man bräuchte Stelzen...", murmelte sie, ob sie aber tatsächlich auf ihnen laufen könnte?
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Fr Jan 13, 2017 11:33 am

"Teekränzchen? Na klar...", erwidert Claudio nach einem scharfen Schnauben und mit einer Mischung aus Verwunderung und Gereiztheit. Ihre Laune schien sich auf seine Kosten hin zu bessern, was seltsam war, wenn man bedachte das vor wenigen Augenblicken eher das Gegenteil der Fall war. Aber Claudio wollte jetzt auch nicht weiter darauf eingehen und sich in irgendwelchen Sticheleien verlieren. Stattdessen wollte er sich darauf konzentrieren keine Ungereimtheiten von sich zu geben, was für den Moment eine leichte Aufgabe blieb. "Stimmt wohl.", brummte er auf den Kommentar bezüglich der Action hin, womit die Sache vorerst vom Tisch war.
Das sie ihn den Hausmeister der ganzen Stadt nannte gefiel ihm dann seltsamerweise, zumindest konnte er über diesen Scherz wieder Schmunzeln. "Und das ganz ohne Gefahrenzuschlag.", jammerte er scherzhaft, ehe er mit den Schultern zuckte. "Das macht dich wohl zur Gehilfin des Hausmeisters.", stellte er fest, da fegte sie die kurz aufgekommene gute Laune wieder davon. "Nein, du sperrst in Zukunft einfach schön die Lauscher auf, dann muss ich nichts wiederholen.", wehrte er ihren Vorschlag einfach ab, unwillig sich jetzt in Lügen zu verstricken oder sich auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Sie gingen also gemeinsam durch die Gassen und die Frage nach dem Geruch der Sleima erwies sich als Volltreffer, da Elvan ins Schwätzen kam. "Tja... ich bin leider nicht so der große Shampoo-Liebhaber.", kommentierte Claudio ihre Antwort, wobei er sich demonstrativ über die Glatze strich. "Hm... ich werde mir schon was einfallen lassen.", murmelte er noch, da kam eine befürchtete Frage. "Keineswegs, ich kenne mich hier gut aus.", behauptete er mit etwas überzogener Gereiztheit. "Nur noch zweimal abbiegen.", behauptete er, womit er sie nun tiefer in die dunkleren und verruchteren Gassen von Stratos City trieb. Es war erstaunlich wie nahe am Stadtzentrum sie begannen und das man trotzdem kaum herkam, wenn man es nicht gerade drauf anlegte. Vor einer ziemlich schäbigen Eckkneipe hielt er an. "So, wir sind da.", behauptete er grinsend und war nun auf ihre Reaktion gespannt.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Di Jan 17, 2017 5:56 pm

#031 · mit Claudio
Das Spiel der Worte
Der Mensch war doch ein idealer Spiegel für seine Umgebung - oder auch nicht! "Na, etwa nicht?", fragte sie stichelig nach, auch wenn es wahrscheinlich keine ihrer besten Ideen war, aber wen kümmerte das wohl schon! Auf ihren Kommentar mit der Action erwiderte er nicht allzu viel, was sie für einen Moment ein langes Gesicht ziehen ließ, ehe sie es zack, mit einem Hochreißen ihrer Arme sinnbildlich wieder hochriss und das Gespräch fortführte. Bei Vorträgen und Präsentationen war sie wirklich für ihre unbeschreiblich darstellende Gestik bekannt, oder auch für ihre überhaupt vorhandene...
Dass er ohne Gefahrenzuschlag arbeitete, ließ sie für einen Moment mitleidig das Gesicht verziehen, geradezu schockiert führte sie ihre Hand zum Herz. "Das ist ja furchtbar!", erwiderte sie theatralisch, ehe sie wieder grinste und die Hände hinter ihrem Kopf verschränkte. Der Titel der Gehilfin passte ihr aber nicht wirklich. "Na, da kriege ich aber auch den Zuschlag nicht, was?", beklagte sie sich über ihre scheinbar miserable Lohnlage. Konnte man ja kaum ertragen! "Und Gehilfe klingt doof." Eine unglaublich intelektuelle Aussage der Molekulargenetikerin.
Mehr als gereizt reagierte Claudio aber auf die Aussage, dass er dann einfach alles mal wiederholen müsste! "Naja, aber es prägt sich sicher auch für dich besser ein", stichelte sie noch ein wenig, wobei sie echt keine Ahnung hatte, wie gut sein Gedächtnis war. Ihres schien in letzter Zeit einfach den Geist aufzugeben, pah! Es war einfach nicht menschliche Kommunikation gewöhnt, das war es. Eingeschlossene Forscherherden... "Ich hoffe mal, dass es in der Organisation geselliger zugeht", merkte sie kontextlos und aus dem Nichts noch trocken an.
Sie musste sich wirklich stark ein Prusten verkneifen, welcher sie vollends eine Rolle vorwärts hätte vollbringen lassen, als Claudios demonstrativer Hinweis auf seine Glatze kam. "Das glaube ich dir augenblicklich", entgegnete sie grinsend mit besonderem Augenmerk auf ein bestimmtes Teilwort. "Viel Erfolg! Wenn du irgendein nützliches Mittel gefunden hast, dass aggressiv und sanft genug ist, lass es mich wissen!" Dabei warf sie noch eine Hand in die Luft, welche wohl ihre unglaubliche Freude über eine potentielle Entdeckung des Schranks symbolisieren und verdeutlichen sollte.
"Na, dann bin ich ja beruhigt, Navi", erwiderte sie mit einem Grinsen und Skepsis in der Stimme. Die Aussage, dass sie zweimal abbiegen musste, erinnerte sie nur zu sehr an diese grässlichen Stimmteildinger, die ihr Adoptivvater immer so gerne benutzte, wieso auch immer. Sie musste sie jedes Mal ausschalten, damit nicht die ganze Zeit "Sie haben Ihr Ziel erreicht" aus dem Lautsprecher tönte
Als sie den Ort ansah, an welchem sie gelandet waren - die Gassen waren zunehmend düsterer und verwerflicher geworden - hob sie skeptisch eine Augenbraue und sah ihn von der Seite an. "Bist du dir sicher, dass du das sagen sollst?" Natürlich spielte sie auf die Aussage eines wirklichen Navigationsgerätes an. "Interessante Organisation. Ich kenne selten welche, die ihren Unterschlupf auf solch ordinär-extra-ordinäre Weise aufbereiten", fügte sie dann noch hinzu, die Arme verschränkt. "Und ich muss sagen, ist ziemlich ordentlich hier." Sie blickte ihn von der Seite an. "Und du bist der Verantwortliche hierfür?" Sie spielte auf seine Tätigkeit als Hausmeister an, der ja eigentlich alles mehr oder minder ordentlich halten sollte. Klappte vielleicht besser als das generelle Instandhalten des Ortes.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Mi Jan 18, 2017 2:28 pm

Die Stichelei würdigte Claudio keiner Reaktion mehr. Er bemerkte anhand der auffallenden Gestik recht leicht wie sehr Elvan sich daran störte scheinbar ignoriert zu werden, was ihn nur noch bestätigte. Er war also glatt dazu geneigt auch ihr gespieltes Mitleid vollkommen unbeachtet zu lassen, aber ihr Klagen über den ausbleibenden Gefahrenzuschlag ließ ihn doch hörbar atmen, was in diesem Fall einem Lachen gleichkam. "Die Welt ist ungerecht.", murmelte er augenrollend und der gleichen Theatralik, obwohl da auch viel Wahrheit in seinen Worten lag. "PP. Persönliches Pech.", kommentierte er dann ihre Aussage, dass sie den Begriff Gehilfin doof fände, wobei er ihre Angewohnheit mit den Abkürzungen dreist kopierte.
Aller Witzeleien zum Trotz blieb er stur, was die Wiederholung seiner Aussagen anging. Erst recht, als sie dann auch noch frech wurde. Er bedachte sie mit einem strafenden und wütenden Blick und schritt einfach etwas schneller weiter. "Keine Sorge, da geht es überaus gesellig zu.", hatte er immerhin zu ihrer Hoffnung doch noch Worte übrig, auch wenn sie ähnlich trocken waren wie der ursprüngliche Kommentar.
Die restlichen Sticheleien blieben dann aber wieder unbeantwortet. Claudio schaltete einfach auf stur und glaubte sie damit mehr zu strafen als mit irgendwelchen scharfen Antworten. Erst als sie sich über den Unterschlupf der Organisation äußerte ging er wieder auf sie ein und sah sie mit verschränkten Armen an. Er ließ sie noch ausplappern, dann runzelte er die Stirn. "Den Bullshit von wegen Zeder können wir uns mittlerweile sparen, oder?", fragte er trocken heraus und trat etwas beiseite, um nicht mitten am Eingang der Spelunke herumzulungern.
Geradezu ungerührt fischte er eine weitere Zigarette hervor. "Eine Organisation gibt es schon für die ich arbeite, aber die ist ganz und gar nicht wohltätig.", begann er dann endlich mit etwas Klartext, auch wenn er sich tunlichst hütete Namen oder zu wichtige Details zu verraten. "Und wir brauchen gute Forscher.", fuhr er fort, während er mit seinem Feuerzeug zu kämpfen hatte, was damit endete das er das lästige Ding genervt gegen die Häuserwand schlug und die Zigarette genervt auf den Gehweg spuckte. "Billiges Scheißding.", fluchte er, dann sah er Elvan ernst an. "Die Sache mit den Pokemon stimmt auch. Sie verdienen es nicht das Hinz und Kunz sie fangen dürfen. Ich hoffe wirklich das deine Aussagen in diese Richtung ehrlich gemeint waren. Falls ja... wir könnten dich gut gebrauchen. Aber erst musst du dich noch mehr beweisen, deine Loyalität beweisen."
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam Sa Jan 21, 2017 10:27 pm

#032 · mit Claudio
Die Lügen suchen
Was Elvan ja nicht mochte war es wohl definitiv unter anderem, wenn sie ignoriert wurde. Das ging, grob gesagt, gar nicht, aber dann wohl auch wieder. Claudio schien dies erkannt zu haben, denn er ging nicht weiter auf ihre Worte und ihre zunehmende Gestik ein, was sie mit einem Schmollen wahrnahm. Und diese Dame wollte echt erwachsen sein. "Das ist wohl wahr", seufzte sie in einem Aufbäumen von Melancholie, ehe sie wieder von seiner Kopie ihrer Abkürzungen angestachelt wurde. "Nicht eher Powerpoint?" Es gab für sooo viele unterschiedliche Buchstabenkombinationen sooo viele unterschiedliche Deutungsweisen, das war toll! Und doof zugleich, wenn man ausnahmsweise mal wissen wollte, was der Gegenüber denn nun wirklich meinte.
Nun, sie schien ihn nun aber regelrecht selbst angestachelt zu haben, denn er beschleunigte prompt seinen Schritt. Doch das war nichts, womit die überschüssige Energie des kleinen Körpers nicht mithalten konnte! "Und hoffentlich habt ihr eine funktionierende Kaffeemaschine." Sonst würde sie wohl oder übel das Konto ihres Adoptivvaters mal wieder plündern gehen... Sie kam ja nicht damit klar, wenn sie keinen frisch gebrühten Kakao trinken konnte!
Dann jedoch erfolgte die Umschaltung auf stur, welche sie damit quittierte, dass sie ihre Augen zu Schlitzen verengte, ehe sie sie wieder in dem nächsten Augenblick aufriss. Es war ja auch noch ziemlich doof, dass sie hier abhängig von jemand anderem war... Mensch, das war ja mal nervig. Für einen Augenblick erwägte sie, den ganzen Weg einfach im Hoppsala-Lauf hinzulegen, aber da schienen sie wohl auch angekommen zu sein. Nun, da schien Claudio auch zu offenbaren, dass Zeder nun wirklich eher ein Hirngespinst war... Herrje, musste sie sich Sorgen um seine geistige Gesundheit machen? "Wenn du noch nicht genug gespart hast, gerne!", erwiderte sie in einem ähnlich trockenen Tonfall, die Arme wieder hinter ihrem Hinterkopf verschränkt. Sie blickte sich nun mit etwas anderen Augen um, schien dies hier dann doch weitaus die kriminellen Gestalten anzunehmen, die sie die ganze Zeit vermutet hatte...
Also handelte es sich nicht um einen Wohlfahrtsverein, wie ihr zuerst erzählt wurde. Als sie dies hörte war ihr Gesicht erstaunlich neutral, sie nahm die Informationen ausnahmsweise nur auf. Wer sie schon länger kannte, wusste, dass sie bei Vorlesungen ähnlich aussah. Fast vollkommen ruhig. Mit einer hochgezogenen Augenbraue musterte sie dann doch, wie das Feuerzeug einfach gegen die Wand und die Zigarette auf den Boden geschmissen wurde. "Dreckiger kann's hier aber wohl eh nicht mehr werden", kommentierte sie eher für sich die Lage, darauf wartend, dass er weitersprach.
"Ach, Lügen. Konstrukte, die die Menschen sich ausdenken..." Sie musste grinsen, als sie das sagte, wenngleich es wohl kaum einen Anlass dazu gab. "Würdest du mir denn überhaupt glauben, wenn ich sage, dass dies der Wahrheit entsprach?" Sie blickte ihn direkt an. "Aber wie kann man Loyalität denn beweisen, wenn man nicht weiß, wofür?" Dann legte sie den Kopf schief. "Oder meinst du damit die Loyalität zu den Idealen, die man hat?" Sie wusste genau, dass man nur sich selbst am treuesten sein konnte, wenngleich manche dieser Ansicht wohl widersprachen. Doch im Endeffekt konnte sich Elvan nicht vorstellen, wie eine wirklich selbstlose Handlung aussehen sollte - und sie vertrat dies wohl auch kaum.
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Re: Stadtzentrum

Beitrag von Gastam So Jan 22, 2017 12:33 pm

Das Schweigen war eine mächtige Waffe geworden, wenn es darum ging die kleinen Seltsamkeiten zu unterdrücken die Stöpsel so von sich gab. Auch bei der Erwähnung von Powerpoint blieb Claudio also betont ruhig. Es war zwar nicht gerade interessant für ihn gar nichts zu erwidern, aber immerhin ärgerte es Elvan besser als er es mit spitzfindigen Kommentaren tun konnte. Es gab ohnehin wichtigeres zu tun als sich in irgendwelche Kleinkriege zu verwickeln, seien sie auch noch so schnell vorüber.
Es nervte ihn merklich, dass sie auf seine Auflösung was Zeder betraf wieder eher spotten konnte. Zumindest fasste er ihren Kommentar so auf, weshalb sie einen dementsprechend ungehaltenen Blick erhielt. Aber er fuhr unbeirrt mit seinem Text vor und musterte dabei ganz genau ihre Reaktion. Zum Glück für sie Beide fiel diese Reaktion dann versöhnlicher aus, beinahe exakt wie gewünscht. Mit einem Anflug von einem Lächeln nickte Claudio zufrieden, auch wenn dieses Nicken eher ihm selbst galt, als einer ihrer Fragen. "Du stellst die richtigen Fragen, bravo.", meinte er sodann und tastete aus bloßer Gewohnheit wieder nach einer Kippe, stellte dann aber fest das er sich ja gerade des Feuerzeugs entledigt hatte. "Du hast nicht zufällig Feuer?", fragte er Stöpsel, ehe er von diesem keineswegs unwichtigen Detail zu den wirklich wichtigen Fragen ging.
"Ich glaube dir.", meinte er zur ersten Frage, schließlich war es einfach das zu behaupten. Ob es wirklich so war, darüber war sich Claudio selbst nicht sicher. Sie hatte jedenfalls den Eindruck erweckt als hätte sie in diesem Punkt ehrlich gesprochen, zumal sie zu dem Zeitpunkt unmöglich gewusst haben konnte, was er von ihr hatte hören wollen. Aber sein grundsätzliches Misstrauen hielt ihn von einem abschließenden Urteil ab. Der nächste Punkt war da schon einfacher zu beantworten. "Sowohl die Loyalität zu deinen Idealen als auch die Loyalität zu unserer Sache. Ich habe nicht gelogen als ich sagte, dass es darum geht die Pokemon von den Menschen zu befreien. Und dafür setzen wir uns auch ein, nur eben... auf einem krummen Pfad, wie es manch einer bezeichnen würde.", erklärte er worauf es hinaus laufen sollte, wenn auch etwas schwammig.
Er trat einige Schritte beiseite und bedeutete ihr zu folgen, sodass sie nun in einer ziemlich schäbigen Gasse neben der bereits üblen Spelunke standen. "Es gibt einen einfachen Weg Beides zu testen. Wieder werden wir Pokemon befreien, allerdings nicht aus den Händen von Verbrechern, nun... zumindest nicht von klassischen Verbrechern. Man würde es... vermutlich als einen Raub betiteln. Und du wirst die Hauptarbeit machen.", kam nun Klartext, ohne bereits Details zu nennen. Er wollte die Reaktion abwarten und sich zunächst anhören was Stöpsel dazu zu sagen hatte.
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