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Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Wellness Center

Beitrag von Gastam Mo 8 Feb 2016 - 16:38

Wellness Center von Stratos City

Wer tut sich selbst nicht auch gerne mal etwas gutes? Das Wellness Center von Stratos City ist perfekt für verspannte und gestresste Menschen, die dringend abschalten wollen. Von Sauna über Dampfbäder bis zu Massagen - in diesem Tempel der Entspannung findet man alles, was das Herz begehrt. Der Außenbereich bietet sogar eine schöne, grüne Landschaft mit gemütlichen Liegen und einzelnen Saunahäusern.

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Re: Wellness Center

Beitrag von Gastam Fr 12 Feb 2016 - 20:22

cf. Marea City, Schrebergärten // 14 //
Man gönnte sich ja sonst nichts. Nach der (halbwegs) nervenaufreibenden Begegnung mit Ella und der Horde Rotom war es ja wohl nicht falsch, sich ein wenig entspannen zu wollen, oder etwa nicht? Nachdem sich Qiuyi dann auch von ihr verabschiedet hatte in die sie so unvorbereitet gelaufen war hatte Amaranth sich dazu entschlossen zurück nach Stratos City zu fliegen. Saoghal musste sein Flügel sowieso mal wieder bewegen und das ging schließlich nicht besser als bei einem kleinen Rundflug. Dadurch, dass das Pokemon sowieso ein wenig größer war als andere Artgenossen war es kein Problem für ihn, Fliegengewicht-Amaranth auf dem Rücken zu tragen, zumindest hatte das Washakwil nie ein Zeichen gegeben, dass es ihm zu viel werden würde, und solange er das nicht tat würde Amaranth sich daran auch nicht stören. So einfach war das.

Es hatte seine Zeit gedauert bis sie in Stratos City angekommen waren, doch was sie dort erwartete machte die Reisezeit wieder wett, schließlich wollten sich Amaranth und ihre beiden Pokemon eine Luxusbehandlung der feinsten Art gönnen, und wo ging das besser als im Wellness Center von Stratos City? Geld um sich die Crème de la Crème zu gönnen hatte sie allemal und auch ihre Pokemon würden nur die Beste Behandlung von allen bekommen. Dafür kam sie schließlich her! Sgiath und Saoghal hatten sich eine kleine Auszeit sowieso auch redlich verdient. Milera wurde bei sowas meistens außen vor gehalten, einfach weil Amaranth keine Lust hatte sie aus ihrem Ball zu holen. Das rosa Pokemon war einfach viel zu... naiv. Zu kindlich. Man nahm schließlich auch keine Kleinkinder mit in ein Wellness Center, warum sollte Amaranth sich also mit dem Fluffeluff beschäftigen? Macht keinen Sinn. Vor allem hätte sie sich dann auch nicht entspannen können weil sie ständig darauf hätte achten müssen, was das Pokemon trieb - so viel Schabernack wie es im Sinn hatte war es schließlich unheimlich abwegig, dass es sich hier nun plötzlich benehmen würde.
Die Dame an der Rezeption begrüßte Amaranth freundlich, nahm ihre Wunschbehandlung in die Bücher auf und schickte sie weiter in den nächsten Raum. Sie trennte sich dort von dem Fermicula und dem Washakwil, da die beiden Behandlungen extra für Pokemon erhalten würden und es damit auch nicht von Nöten war, bei ihnen zu bleiben. Amaranth selbst begann mit einer einfachen Massage.

Alles lief glatt.
Schon bald war Amaranth tiefenentspannt und die Massage hatte sich bezahlt gemacht. Sämtliche Verspannungen waren fort und die Weißhaarige hatte sich dazu entschlossen als nächstes ein paar Bahnen zu schwimmen. Soviel sie wusste wurden ihre beiden Pokemon noch immer einer Beauty-Behandlung unterzogen, die beiden vermutlich ganz gut tun würde. Entspannt konnte sie also die Bahnen hinter sich bringen und dachte während des Schwimmens daran, wie sie wohl an ihren nächsten Auftrag kommen würde. Vermutlich würde er ihr einfach so entgegenfliegen wenn sie sich mal wieder auf dem Schwarzmarkt blicken ließe, aber gerade war ihr nicht danach, die Gesellschaft von zwielichtigen Typen zu suchen. Sie verließ den Pool nach mehreren Bahnen wieder und duschte sich rasch ab. Eines der großen, weißen Handtücher wurde sich um den Körper gewickelt ehe sie das Gebäude verließ und den Außenbereich betrat. Nicht weit von ihrem Standort entfernt bemerkte sie Saoghal und Sgiath, die es sich in einem kleinen Sprudelbad gemütlich gemacht hatten. Sie schmunzelte bei dem Anblick kurz und verschwand dann ihrerseits in einem der Sauna-Häuschen.

Es verging einige Zeit, dann befand Amaranth sich auf einer der Liegen und entspannte in der Mittagssonne. Saoghal und Sgiath hatten sich zu ihr gesellt und schienen ebenfalls zu dösen, bis etwas ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Das Fermicula hatte es zu Erst entdeckt, dann das Washakwil: ein weibliches Psiaugon, das den beiden schöne Augen machte. Amaranth bemerkte davon natürlich nichts, schließlich hatte sie die Augen geschlossen, doch als Saoghal sich regte und von der Liege herüber zu dem Psiaugon tippelte merkte auch sie die Bewegung und öffnete ein Auge um zu ihm zu linsen. Amaranth hob die Augenbraue und schüttelte den Kopf während sie ihre Pokemon beobachtete.
Das Psiaugon schien ganz offenbar unheimlich selbstüberzeugt zu sein. Allein schon wie es da stand sagte genug aus; Körpersprache und sowas. Hoch erhobenes Kinn, aufrechte Haltung, arroganter Blick.. und immer dieser bescheuerte Augenaufschlag um Saoghal und Sgiath zu bezaubern - mit Erfolg. Die beiden prügelten sich schon beinahe darum, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Amaranth verdrehte die Augen und schenkte den Pokemon keine weitere Beachtung. Ihre Pokemon hatten genug Anstand um hier keinen Kampf anzufangen, dementsprechend sorgte sie sich auch nicht weiter.
Die beiden männlichen Pokemon verbrachten allerdings noch den ganzen Tag bei dem Pokemon und gen Ende des Tages wunderte die Weißhaarige sich, wo wohl der Trainer des Pokemons war. Sie war Stunden hier draußen gewesen und niemand hatte den Anschein erweckt, der Trainer des weißen Pokemons zu sein. Vielleicht war es ja wild oder so, allerdings hatte Amaranth auch nicht wirklich das Bedürfnis, es zu fangen... oder sich überhaupt darum zu kümmern. So kam es, dass sie sich als es dämmerte zurück ins Innere des Centers begab und sich duschte und umzog. Der Tag der Entspannung neigte sich langsam dem Ende und auch ihre Pokemon mussten sich wohl oder übel von dem Psiaugon verabschieden, so traurig das auch sein mochte. Es war nicht möglich gewesen sie von dem Weibchen wegzubekommen ohne sie in ihre Bälle zurück zu rufen, woraufhin das andere Pokemon arrogant lächelte und dann verschwand - wohin auch immer.

Erst als sie das Spa verlassen hatten ließ Amaranth Sgiath aus seinem Ball. Die Ameise krabbelte neben Amaranth her und schien sich immer wieder umzusehen während sie die Straßen entlang gingen... bis er bei einer Gasse stehen blieb. Da war doch..! Ja, genau das war sie! Das Psiaugon vom Spa! Freundlich lächelte es dem Fermicula entgegen und winkte schüchtern und im Nullkommanichts hatte Sgiath sich in die Gasse begeben. Amaranth bemerkte erst ein paar Schritte später, dass ihr Partner vom Weg abgekommen war, drehte sich um und ging zurück um ihn in der Gasse zu entdecken. "Bei Arceus, Sgiath, was soll das Getue?", murmelte sie genervt und trat zu ihrem Pokemon in die Gasse. Nachdenklich betrachtete sie das Psiaugon, ehe Sgiath plötzlich anfing violett zu leuchten und im nächsten Moment gegen die nächstbeste Wand geschleuert wurde. "Woah.", stieß Amaranth aus und verengte die Augen - da war wohl jemand auf einen Kampf aus. Gut, vielleicht erwies sich das Pokemon ja als mehr als nur schöner Schein. Wenn es kämpfen konnte würde es vielleicht einen Platz in Amaranths Team bekommen.
Sgiath schüttelte sich und fixierte das Psiaugon kampfbereit. "Agilität und Zornklinge.", lautete der Befehl und augenblicklich erhöhte Sgiath seine Geschwindigkeit und war schneller an dem Pokemon angekommen als es hätte blinzeln können. Ein fieser Schnitt mit seinen Klauen folgte und das Psiaugon wurde zurückgeschleudert - doppelte Effektivität dank des Käfertyps war schon etwas tolles. Das weiße Pokemon hatte sich aber schnell wieder aufgerichtet und startete eine Attacke seinerseits. Es rannte auf Sgiath zu, drehte sich knapp vor ihm und traf ihn hart mit dem gestählten Schweif. Die Ameise wurde wieder gegen eine Wand geschleudert und schnaubte aus. "Zornklinge." Mit jedem Einsatz würde diese Attacke stärker werden und genau das war Sgiaths Vorteil. Bisher steckte die Gegnerin die Schläge noch gut weg, aber nicht mehr lange und es würde bereits ganz anders aussehen. Das Psiaugon versuchte es mit einer Charme-Attacke, doch die schlug offenbar fehl, zumindest nach Amaranths ermessen. So gab es für sie erneut die Möglichkeit anzugreifen, erneut mit einer Zornklinge. Das Psiaugon wich aus und die Attacke ging daneben, nun setzte das weiße Pokemon Gähner ein. Dieser schlug leider nicht fehl und Amaranth wurde bewusst, dass sie nun schnell sein müsste damit sie das Pokemon noch schwächen konnte - gezeigt, dass es kämpfen konnte, hatte es. "Erneut Agilität und Zornklinge - steck dieses Mal all' deine Kraft dahinter.", murmelte sie und beobachtete wie Sgiath auf das Pokemon zustürzte und es mit einer geballten Kraft von Zornklinge angriff. Das Psiaugon wurde zurück gestoßen und knallte unsanft gegen einen Müllcontainer. Dort blieb es dann am Boden liegen und Sgiath schlief seinerseits ein. Amaranth schnaubte kurz aus und rief ihre Ameise zurück, dann zückte sie einen Hyperball und warf ihn nach dem Psiaugon. Es war noch nicht kampfunfähig und gerade dabei sich wieder aufzurichten, doch Amaranth hatte keine großen Sorgen, dass es nicht funktionieren würde.

So war es auch. Der Ball wackelte ein paar Mal, leuchtete dann auf und blieb still. Ein siegreiches Lächeln erschien auf ihren Lippen und Amaranth hob den gelben Ball auf um das Pokemon wieder frei zu lassen, welches sich nun durch die Haare fuhr. "Schau mal einer an.", murmelte Amaranth und kniete sich zu dem Pokemon. "Man sieht dir nicht an, dass so viel hinter dir steckt. Saoghal und Sgiath waren also nicht umsonst so begeistert von dir." Das Psiaugon lächelte schelmisch. "Ich denke Mhorair nennen.. "Dame" scheint mir ein Begriff zu sein, der zu dir passt." Das weiße Pokemon schien darüber nachdenken, nickte dann und sah in den Himmel. Eigentlich hatte Amaranth Mhorair nun zurück in ihren Ball rufen wollen, allerdings wehrte sie den Ball mit den Händen ab und schlug ihn immer wieder weg um anschließend ein hochnäsiges "Püh" von sich zu geben und die Nase in die Luft zu heben. Da war sich wohl jemand zu fein für einen Pokeball. Gut, dann eben so. Amaranth hatte kein Problem damit, mit Mhorair an ihrer Seite herum zu laufen. Immerhin besser als mit einem rosa Flauschball, außerdem schien Mhorair sich benehmen zu können. Immerhin etwas. Vielleicht könnte Amaranth sich mit dem Verhalten des Pokemons auch noch anfreunden, schließlich war sie Amaranth selbst nicht allzu unähnlich...
tbc. Stratos City, Hafen

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Re: Wellness Center

Beitrag von Gastam Di 10 Mai 2016 - 23:10


#001 - Yoga.

Es war mal wieder ein sehr anstrengender Tag für den jungen Rotschopf gewesen. Sich als Mädchen auszugeben war eine Kunst. Der richtige, aufrechte Gang musste ebenso gelernt sein, wie darauf bedacht zu sein, mit betont hoher Stimme zu sprechen - wobei all dies natürlich nicht klappen würde, hätte Silver nicht sowieso relativ weibliche Züge an sich. Doch der Part, den er dazu noch zusätzlich spielen musste, verlangte ihm einiges ab. Vor allem an das Laufen in hohen Schuhen würde sich sein Rücken wohl nie gewöhnen... Mit verzerrtem Gesicht griff sich Silver mit einer Hand an die rechte Schulter. Der ganze Nacken- und Schulterbereich war völlig verspannt, und das konnte er so nicht lassen. Natürlich könnte er eines seiner Pokémon bitten, seinen Rücken ein wenig zu bearbeiten... aber eigentlich hatte er keine Lust auf blutige Kratzer oder Brandwunden am Rücken, die letztenendes nur mehr schmerzen würden. Entsprechend war der junge Mann einem Flyer gefolgt, der ihn ins Wellness-Center von Stratos-City führte, und mit einem Yoga-Kurs pure Entspannung für Körper und Seele versprach. Das klang nun mal schon verlockend, weswegen sich Silver direkt nach der Arbeit im Maid-Café nach Hause begeben hatte, um sich umzuziehen, und in halbwegs bequemen Klamotten zum Wellness-Center zu laufen, wo er inzwischen auch angekommen war.

Mit neutralem Gesichtsausdruck betrat er das Wellness-Center, und begab sich zur Rezeption. Ohne ein paar Worte würde er wohl kaum an dem Yoga-Kurs teilnehmen können. "Hallo. Ich wollte fragen, wo man sich hier für den Yogakurs anmeldet.", sprach er die unscheinbar wirkende Frau hinter der Theke an. Diese antwortete ihm freundlich und mit einem Lächeln, dass er sich dafür nur in eine Liste einschreiben müsste, gezahlt werde im Nachhinein. Besagte Liste legte sie mit einer geschickten Handbewegung vor Silver auf den Tresen, und reichte ihm zusätzlich einen Kugelschreiber. Der rothaarige junge Mann schnappte sich den Stift, setzte seine Unterschrift auf die Liste, und blickte die Frau fragend an. "Sie müssen nur dort hinten rechts die Treppe hoch. Sie haben Glück, Sie sind gerade noch rechtzeitig da, um zu Kursbeginn mit den anderen zu starten!" Die Rezeptionistin lächelte Silver weiterhin an, woraufhin dieser leicht irritiert "Vielen Dank." murmelte, und der Wegbeschreibung folgend die hintere rechte Treppe in der ausgewiesenen Richtung hochstapfte.

Oben angekommen trennte ihn noch eine weitere Tür von seinem Schicksal. Silver legte seine rechte Hand auf den Türgriff und schob besagte 'Schicksalspforte' auf. Vor ihm ergab sich ein Bild Eine junge Frau, fast noch als Mädchen zu bezeichnen, stand am Ende eines nicht gerade kleinen Raums, welchen man nicht anders als 'Sporthalle' nennen konnte. Die offensichtliche Kursleiterin hatte hell-lilanes, nicht all zu langes Haar, und trug relativ weite, bequem aussehende Sportkleidung passend zu ihren Haaren. Vor ihr, also im Rest des Raumes verteilt, standen mehrere Leute verschiedener Altersklassen auf Yogamatten und räkelten sich auf unterschiedliche Art. Von irgendwoher kam düdelnde Entspannungsmusik, die hin und wieder von Kommentaren der Kursleiterin wie "Tief einatmen." unterbrochen wurde. Möglichst unauffällig betrat Silver den Raum, schloss die Tür hinter sich, und stellte sich auf eine freie Yogamatte, relativ nah an einer der Wände. Dort legte er zu aller erst seine Tasche ab, in welcher sich momentan auch seine Pokébälle befanden, und versuchte dann, sich möglichst bequem auf der Matte zu platzieren. Und bereits dies wollte dem Rothaarigen nicht so ganz gelingen.

Die eigentlich zur Entspannung gedachte Musik empfand Silver eher als Störgeräusch, denn sie lenkte ihn von der Stimme der Kursleiterin ab. "Nach den Aufwärmübungen beginnen wir nun mit dem Sonnfelgruß. Wer die Figur nicht kennt macht sie mir einfach nach einmal zusehen nach!" Schön, die Aufwärmübungen hatte der junge Trainer wohl bereits verpasst. Das klang eher unpraktisch, denn er fühlte sich im Moment nicht wirklich warm. Er schaffte es ja nicht mal, sich so hinzustellen, dass er damit zufrieden war. Und den Sonnfelgruß konnte er auch nur halb gut. Silver behielt die Kursleiterin im Blick und stellte sich, so wie sie es gerade auch tat, möglichst aufrecht hin, so dass sich seine Füße berührten, die Arme nach unten zeigten, und der Kopf grade gestreckt war. "Erst einatmen..", gab die Kursleiterin vor, während sie ihre Arme seitlich nach oben bewegte, bis sich die Handflächen berührten. Der Rothaarige versuchte, es ihr gleichzutun, spürte dabei aber, wie verspannt seine Schultern waren, und bekam es nicht hin, seine Arme hoch genug zu heben, ohne dabei vor Schmerz fluchend auszuatmen. "..und jetzt ausatmen.", folgte die Anweisung, während die lilahaarige Sportlerin ihren Oberkörper nach vorne beugte, so dass sie mit den Fingerspitzen den Fußboden berührte. Silver versuchte, dies zu imitieren, verschluckte sich beim Einatmen, und fiel hustend mit einer Rolle vorwärts auf seine Yogamatte. Dafür, das er sich so dämlich anstellte, sah die Rolle tatsächlich recht elegant und fast gewollt aus. Frustriert und auch ein wenig peinlich berührt strich sich Silver eine Haarsträhne aus dem Gesicht, und stellte sich wieder in der Position auf, die er soeben versaut hatte. Bei einem Seitenblick auf den Rest der Teilnehmer stellte er fest, dass alle anderen bereits einen Schritt weiter waren - beim "herabschauenden Fiffyen". Hastig beugte er also seinen Oberkörper weiter nach vorne, streckte die Arme raus, und versuchte möglichst, seinen Hintern oben zu halten - rutschte aber mit den Fingern auf der Matte ab, und klatschte unsanft mit dem Gesicht auf den Boden. Mysteriöserweise hatte Silver das Gefühl er machte irgendetwas falsch. Mit einem Geräusch zwischen genervtem Grummeln und enttäuschtem Fluchen setzte er sich auf, und fuhr sich erneut mit der Hand durchs Gesicht. Man musste ja einmal kurz prüfen ob noch alles da war wo es hingehörte - was der Fall war. Wie hätte es auch anders sein sollen? Seine Nase würde wohl kaum verrutschen, nur weil er einmal drauf fiel.

Irgendetwas war seltsam, doch Silver kam nicht darauf, was es war. Abgesehen davon, dass er zu dumm war für Yoga, versteht sich. Während er also auf seiner Matte auf dem Boden saß und ein wenig irritiert in die Gegend blinzelte, fiel ihn erstmal gar nicht auf, dass die Entspannungsmusik leiser geworden war. Eben so wenig, wie er registrierte, dass ihn alle Anwesenden anstarrten. Die Kursleiterin kam lächelnd auf ihn zu, hielt ihm ihre Hand hin, um ihm hoch zu helfen, und flüsterte ihm etwas zu. "Dürfte ich dich um etwas bitten? Dafür kostet dich der Kurs auch nichts, und du bekommst eine Karte für einen Freibesuch unseres Spa-Bereichs!", kam das lockende Angebot. "Nun gut. Hängt davon ab, worum genau es geht." Als es nun hieß, er solle einfach so weiter machen wie zuvor, musste Silver feststellen, dass er schon deutlich schlimmeres über sich hatte ergehen lassen. Schließlich arbeitete er in einem Maid-Café, und musste somit ziemlich häufig so tun, als wäre er ein Mädchen... auch wenn man spätestens an der eher ungelenken Art seines Yogas feststellen müsste, dass da irgendwas nicht stimmen konnte. Er war ja aber nicht 'kostümiert' hier, sondern nur als er selbst - die weiblichen Züge waren zwar vorhanden, aber so, nennen wir es 'elegant', bewegte sich wohl nur ein Kerl.

"Ihr habt das alle soweit okay gemacht, aber zum Abschluss wollte ich euch demonstrieren, wie ihr es lieber nicht tut, damit ihr eure eigenen Atemtechniken eventuell noch etwas verfeinert!", kündigte die lila bekleidete Trainerin an. "Schaut nun alle zu dem netten jungen Mann hier neben mir, und vergleicht unsere Yogaübungen." Mit einem Kopfnicken zu Silver begann sie, erneut den Sonnfelgruß auszuführen. Eventuell sogar noch perfekter, als bei der Gruppenübung vorher. Der Rotschopf war wirklich stark bemüht, es ihr gleich zu tun, doch seine verspannte Muskulatur wollte ihn nicht so handeln lassen, wie er gerne gehabt hätte. Er schaffte es wieder nicht, seine Arme ordentlich über den Kopf zu heben, ebenso wie es ihm erneut misslang, sich ordentlich nach vorne zu beugen, ohne dabei umzufallen. Nachdem er sich wieder vom Boden aufgerappelt hatte, verlor er sofort wieder das Gleichgewicht beim nächsten Schritt der Übung. Im Kontrast zu den perfekt ausgeführten Yoga-Übungen neben ihm war das ganze einfach nur traurig, und das perfekte Beispiel dafür, wie man kein Yoga machte. Nachdem er erfolgreich zu Ende verzweifelt hatte, rief die Yogatrainerin mit heiterem Lächeln: "Übt alle zu Hause ein wenig, damit es beim nächsten Mal besser klappt. Das gilt auch für unser Negativ-Beispiel!" Sie tätschelte Silver freundschaftlich die Schulter, woraufhin dieser nur deprimiert den Kopf hängen ließ. Während die meisten anderen Kursteilnehmer bereits die Halle verließen, fing die Kursleiterin an, die Yogamatten wegzuräumen. Silver schnappte sich seine Tasche, und ging ebenfalls aus der Sporthalle heraus, die Treppe runter, zurück an die Rezeption.

Die Frau hinter der Theke lächelte ihn wissend an. "Sie schauen so deprimiert, waren sie heute das schlechte Beispiel?" Er nickte nur stumm. "Dann nehmen Sie hier diesen Gutschein. Wir freuen uns über Ihren nächsten Besuch!" Mit fast schon schlurfenden Schritten verließ Silver das Wellness-Center. So hatte er sich seine Entspannung für heute eigentlich nicht vorgestellt.

tbc: Straßen von Stratos City.

[geht ins Wellness-Center für Yoga-Kurs (Yoga-Quest) -> zu dumm für Yoga. wird als schlechtes Beispiel missbraucht. Bekommt Gratis-Gutschein für Spa, und Kostenerstattung für den Yogakurs]
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Re: Wellness Center

Beitrag von Gastam So 24 Jul 2016 - 15:11

[First Post]

Tja, da hatte sie nun tatsächlich ihren ersten Arenaorden gewonnen, den Käferorden aus Stratos City. Manch einer würde sich vielleicht fragen, warum sie nicht den aus Marea City hatte, wo das doch ihre Heimatstadt war. Dazu musste man sagen, dass Chika zwar nicht unbedingt Versagensängste, aber ziemlich großen Respekt vor dieser Arena hatte. Und sie wollte nicht das Risiko eingehen, gleich zu Beginn ihrer Trainerkarriere dabei vielleicht so einige Bekannte und Freunde zu enttäuschen, insbesondere ihre Großeltern. Dorthin zurück würde sie in nächster Zeit eh nicht kommen, sie hatte vor erst einmal auf anderen Routen durch Einall zu reisen.
Nachdem sie also den neuen Arenaorden gut verstaut hatte, war sie zum Pokémon Center gelaufen und hatte Vulnona, Evoli und Serpifeu eine Auszeit gegönnt. Die hatte sie auch selber gerade bitter nötig, der Kampf hatte auch sie angestrengt und zudem hatte sie die Nacht zuvor nicht wirklich schlafen können. Sie war froh, dass es hier ein Wellnesscenter gab. Beziehungsweise dass sie es gefunden hatte. Im Kartenlesen war sie nicht die beste und selbst am großen Aushang des Stadtplans hatte sie Probleme gehabt. Es war ihr also nichts anderes übrig zu bleiben als zuzugeben, dass sie so etwas Einfaches nicht beherrschte und wie ein blindes Huhn herumzurennen und alle möglichen Leute zu fragen. Allerdings war das dann doch irgendwann von Erfolg gekrönt und nun stand sie hier im Empfangsraum des Gebäudes.
Sie warf einen kurzen Blick in ihren Geldbeutel und wusste, dass sie sich eigentlich keine Gedanken ums Bezahlen machen musste. Trotzdem entschied sie sich nicht für eine exklusive Behandlung, sondern für einen der Massagestühle, die hier herumstanden. Dort warf sie ein paar Münzen ein und ließ dann den Stuhl seine Arbeit tun. Anscheinend hatte niemand anderes Interesse an den Maschinen, zumindest waren alle neben ihr leer. Na ja, war auch nicht schlimm. Sie schloss die Augen und lehnte sich zurück.


Zuletzt von Chika Sawada am Sa 13 Aug 2016 - 14:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wellness Center

Beitrag von Shotaam Fr 29 Jul 2016 - 17:05

Shota seufzte etwas und sah weiterhin auf sein Storyboard und merkte das er wirklich keine Idee für sein Hobby hatte. Deswegen ging er auch ,nachdem er eigentlich etwas im Pokecenter war, durch die Stadt und konnte sich erinnern ein Wellness Center gesehen zu haben. Vielleicht würde ja ein wenig entspannung ihm gut tun. Bei voller Entspannung entstanden oft auch die besten Ideen. Shota brauchte auch nicht wirklich auf den Preis achten da er genug Geld dabei hatte. Nach kurzem überlegen entschied sich genau dafür. Das brachte sicher seine Laune etwas nach oben und da es ihm heute trotz der Krankheit ziemlich gut ging ahnte er das er bessere Laune haben würde sobald er sich richtig entspannt hatte. Doch er wollte irgendwie nichts exklusives und ging deshalb zu einem Massagestuhl. Das war wohl gerade nicht so beliebt und es saß nur ein braunhaariges Mädchen auf einem der Stühle. Er ließ sich ebenfalls nieder und genoss es dann auch als der Stuhl seine Arbeit machte. Er fing dann auch endlich an sich zu entspannen und lächelte leicht. Es war eindeutig eine gute Idee gewesen hierher zu kommen. Shota sah sich dann nochmal etwas um und überlegte ob ihm doch eine Idee kam und sah dann zu der Dame neben ihm. Manchmal kamen ihm auch durch Menschen Ideen..
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Re: Wellness Center

Beitrag von Gastam Fr 29 Jul 2016 - 18:01

Hach ja ... Während sie sich vom Stuhl verwöhnen ließ, der nun wirklich besser war als sie eigentlich erwartet hatte, glitten ihre Gedanken hinüber zu ihren Pokémon. Sie hatte sie im Pokémoncenter gelassen um garantieren zu können, dass sie sich wirklich komplett erholten. Natürlich hätte sie sie am Liebsten gleich wieder eingepackt und wäre weitergereist, doch hätte sie es nicht verantworten können, wenn ihnen dadurch etwas passiert wäre. So abenteuerlustig wie sie im Moment war, sie musste ihre eigenen Bedürfnisse ab und an auch mal zurückfahren. Schließlich hatte sie Serpifeu, Vulnona und Evoli ihre ganzen Erlebnisse und Erfolge überhaupt erst zu verdanken.
Bildlich konnte sie sich schon ziemlich gut vorstellen, wie die drei jetzt ihre Freizeit verbrachten. Evoli war wahrscheinlich schon wieder auf den Beinen und hüpfte neugierig herum, wobei Vulnona immer ein Auge auf es haben musste, damit es nichts Dummes anstellte. Und der Dritte im Bunde lag vermutlich gerade irgendwo herum und faulenzte noch. So wie Chika gerade.
Jene musste bei dem Gedanken daran lächeln und schlug die Augen auf. Sie streckte sich und ihr Blick wanderte langsam zur Seite ... wo er auf den eines Fremden traf.
"Huch!" Sie fuhr zusammen. Die ganze Zeit war niemand da gewesen und jetzt saß auf einmal jemand neben ihr. Das hatte sie nicht erwartet und war dementsprechend gerade etwas überrumpelt. Nach einer Schrecksekunde wurde ihr klar, dass ihre Reaktion wahrscheinlich nicht gerade die höflichste gewesen war. "Oh, das tut mir leid. Mein Name ist Chika." Ob es einen Grund gab warum er sie so eindringlich ansah? Nein, nicht eindringlich. Aber irgendwie als ob er etwas suchen würde. Ihr Großvater hatte manchmal so geschaut, wenn er Inspiration für seine nächste Schnitzfigur gesucht hatte. In dem Moment jedoch hörte der Massagestuhl auf zu arbeiten, ihre Zeit war abgelaufen. Und sie wollte nicht noch mehr Geld einwerfen.
"Hat mch gefreut Sie kennenzulernen", lächelte sie ihm zu und machte sich dann wieder auf den Weg.

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Re: Wellness Center

Beitrag von Odileam So 2 Jul 2017 - 12:53

Odile
„did it for the lolz.“
- 66 -
cf. Haus der Richies, Twindrake City
- zwei Tage später -

Endlich war ihr Gesicht wieder heile. Man konnte noch leichte dunkle Schatten unter ihren Augen erkennen, doch das konnte man auch einfach als simple Augenringe abtun. Odile störte sich daran nicht besonders – ganz im Gegenteil. Sie war mehr als froh, dass sie nicht mehr aussah wie ein Nokchan nach dem Boxtraining und dass ihre Nase endlich aufgehört hatte wehzutun. Leider hatte sie den Glitzer, den ihr vor zwei Tagen ein vom Teufel besessener kleiner Junge ins Gesicht geschleudert hatte, immer noch nicht ganz von ihrem Körper bekommen. Irgendwo glitzerte es immer irgendwie noch und Odile bekam beinahe die Krise, weil sie sich fühlte wie eine wandelnde Disco-Kugel. So schlimm war es zwar nicht mehr, aber angenehm war es trotzdem nicht. Zumindest aus ihrem Gesicht hatte sie soweit alles heraus bekommen können und nur kleinere Punkte glitzerten hin und wieder noch, doch das fiel auch nicht so stark auf – hoffte sie. Die Hauptsache war jedoch, dass es ihr endlich wieder gut ging. Die paar Tage die sie sich nun frei genommen hatte, waren wirklich dringend notwendig gewesen. Sie fühlte sich allgemein viel entspannter und hatte die freie Zeit auch genutzt um ein wenig den Kopf frei zu bekommen und ihre Gedanken zu sortieren. Morgen würde sie wieder arbeiten und nebenbei auch selbst eine Ermittlung anfangen, was den Fall ihrer Schwester anging. Nun hatte sie immerhin neue Erkenntnisse sammeln können, die die Ermittlungen weiter bringen könnten. Sie hoffte nur, dass es sich nicht wieder im Sande verlief und sie wieder an einem Dead-End ankommen würde. Das wäre äußerst demotivierend und es ging hier schließlich um viel mehr als einfach nur das Fangen eines Verbrechers. Das hier war Familie.
Odile hatte aber auch eingesehen, dass sie sich nicht zu sehr mit Arbeit zuschaufeln sollte, oder zumindest dafür sorgen sollte, einen Ausgleich zu haben. Vorschlagen wurde ihr in diesem Fall ganz simpel: Yoga. Das sollte den Geist befreien und den Körper entspannen, also eigentlich genau das tun, was Odile benötigte. Sie sah der Sache eher skeptisch entgegen, aber man konnte sich ja durchaus auch mal auf etwas Neues einlassen. Überzeugt war sie nicht, aber viele ihrer (weiblichen) Kollegen hatten ihr das wärmstens empfohlen also wollte sie es einfach mal ausprobieren. Es gab offenbar im Wellness Center von Stratos City einen angenehmen Yoga-Kurs für Anfänger, für den hatte Odile sich heute testweise angemeldet. Dorthin war sie nun auf dem Weg und wurde wie immer von Amelia begleitet, die komischer Weise ebenfalls beim Kurs mitmachen wollte, insofern es für die Lehrerin in Ordnung war.

Sie hatte das Wellness Center schnell gefunden und der Kurs würde auch gleich beginnen, also hatte sie sich schnell umgezogen und den Raum betreten, wo die Lehrerin und ein paar andere Teilnehmerinnen des Kurses bereits warteten. Odile grüßte sie mit einem Nicken und ein paar Minuten später trudelten auch die anderen Teilnehmer ein, woraufhin sie dann beginnen konnten. Amelia durfte gerne mitmachen und angefangen wurde mit simplen Dehnen und Warm machen, womit Odile keine großen Probleme hatte. Das tat sie schließlich für ihren Sport auch, den sie für die Arbeit machte. Man musste als Polizist schließlich stets in Top-Form sein und das kam nicht von nirgendwo. Das Dehnen war also kein Problem und auch die erste Übung stellte sich als recht einfach heraus, so dass Odile bereits amüsiert darüber war, dass sie sich Sorgen gemacht hätte, Yoga wäre nichts für sie. Dann jedoch ging das Desaster los. Es war geworben worden mit einem Anfängerkurs, doch Odile hatte plötzlich das Gefühl, dass sie hier in einem Fortgeschrittenenkurs für Experten gelandet war. Die Lehrerin sagte etwas, eine Figur, die sie nun machen sollte, und jeder wusste worum es sich handelte – nur Odile nicht. Verwirrt hatte sie stets durch die Gegend geblickt und den anderen dann nachgemacht, weil sie absolut keine Ahnung hatte was sie tun sollte, aber das Gelbe vom Ei war das nun auch nicht. Amelia bekam alles ohne Probleme hin. Natürlich.
Die junge Frau, die die Lehrerin war, kam schließlich zu Odile herüber, als jene sich beim Versuch eine der Figuren nachzumachen, derart verdrehte und mit sich selbst verhedderte, dass sie rücklinks wieder auf die Matte fiel. „Meine Liebe, kann ich dir helfen?“, fragte sie freundlich und Odile sah ihr kurz schweigend entgegen. „Ich habe absolut keine Ahnung, was ich machen muss.“, erwiderte Odile und die Lehrerin nickte. „Komm doch bitte mit nach vorn, ich möchte dem Kurs etwas vorführen.“, erwiderte sie noch immer mit einem freundlichen Lächeln und Odile schüttelte den Kopf. „Besser nicht. Es gibt andere Teilnehmer, die das hier besser können als ich.“, lehnte sie ab und sah kurz zu Amelia. Die konnte gerne mit nach vorn gehen. Die Lehrerin lachte jedoch und schüttelte den Kopf, meinte, dass Odile nichts zu befürchten hatte und dass man ja durchaus auch mal aus sich heraus kommen musste, um neues zu erreichen und seinen Horizont zu erweitern. Außerdem würde sich das für sie auszahlen. Odile weigerte sich immer noch, doch sie flüsterte ihr schließlich zu, dass die Kosten des Yoga-Kurses dadurch erheblich gesenkt und dann kam auch noch dieser auffordernde Blick von Amelia… und Odile gab sich geschlagen. Mit einem Seufzen stand sie auf und folgte der Lehrerin nach vorne vor die Gruppe.
„So, nun machen wir den Gruß an die Sonne…“, fing sie an und machte ein paar Bewegungen, die der Kurs nachmachte. Odile gab sich große Mühe, aber es sah doch eher schlecht als recht aus und die Idee, nach vorn zu kommen, kam ihr immer bescheuerter vor. Während sie gerade dabei war sich aus der Hocke wieder aufzurichten, wandte sich die Lehrerin ihr wieder zu. „Hier sehen wir, wie es am besten nicht gemacht werden sollte.“ Moment, was? „Die Fußstellung ist nicht korrekt, die Füße müssen parallel zueinander stehen, damit die Energie gerade fließen kann…“ Sie verbesserte Odiles Fußhaltung, was Odile schweigend zuließ. „Die Hände liegen ebenfalls falsch und die Arme müssen im rechten Winkel vom Körper abgewandt werden…“ Wow, da kam man sich wirklich mehr als dumm vor. Odile räusperte sich kurz, als sie ihr ein aufmunterndes Lächeln zuwarf und zur nächsten Übung überging. Odile legte sich auf den Boden und sollte offenbar eine Brücke machen, was nicht so ganz funktionierte. Warum wusste sie nicht, offenbar war sie einfach nicht für Yoga gemacht. Die Lehrerin kam wieder zu ihr. „Auch hier müsst ihr beachten, dass Hände und Füße eine Einheit ergeben. Eine Linie, wie eine Lebenslinie!“ Wieder korrigierte sie ihre Haltung und Odile atmete genervt aus. Das war… wirklich erniedrigend. „Nun kommen wir zu einer etwas schwereren Figur…“, murmelte sie und fing wieder an an Odile herumzufummeln, als jene wieder auf ihren Füßen war. Offensichtlich funktionierte es aber auch mit der Hilfe der Lehrerin nicht und es wirkte eher, als würde Odile ein kompliziertes Twister-Spiel gegen sich selbst spielen - so verheddert und steif sah sie dabei aus. Etwas ratlos trat die Dame von Odile weg und schüttelte dann den Kopf. „Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber ich glaube bei ihnen ist Hopfen und Malz verloren.“, murmelte sie und lächelte entschuldigend. Odile löste sich aus ihrem Gewurschtel und nickte nur langsam. „Offenbar…“, murmelte sie und schüttelte leicht den Kopf. Amelia, die noch immer an ihrem Platz stand, lachte leise. „Kann ich dann gehen?“, meinte sie dann recht genervt und sah wieder zu ihrer Lehrerin. „Moment, moment.“, fing sie an und trat neben Odile. Sie wandte sich der Klasse zu und deutete schließlich auf Odile. „Das hier ist das perfekte Beispiel dafür, wie man es am besten nicht machen sollte. Körpergefühl ist für Yoga unheimlich wichtig, ohne funktioniert es nicht. Die Gelenke zu Ölen und hin und wieder allein Zuhause Übungen zu machen könnte dagegen helfen, bis man bereit für einen richtigen Kurs ist. Achtet auf eure Atmung und auch auf die Haltung eurer Hände und Füße, denn sie sind in den meisten Figuren euer Halt. Wenn das nicht klappt, dann bringt es alles nichts.“ Sie wandte sich Odile wieder zu. Wie herzlich diese Dame war. Wow. Odile war begeistert von dieser Freundlichkeit. Sie war sich nicht ganz sicher, ob das tatsächlich böse gemeint war oder nur im besten Sinne. „Wenn du noch ein wenig übst und dich körperlich mehr betätigst, vielleicht klappt es dann ja beim nächsten Mal.“, versuchte sie sie wohl… aufzumuntern? Odile schluckte einen bissigen Kommentar herunter und nickte kurz, ehe sie zurück zu ihrem Platz ging. Kicherten da etwa ein paar andere Teilnehmer?! Sie versuchte es zu ignorieren. Auch, dass der Yoga-Kurs nun umsonst war, machte das nicht wirklich besser.
Zum Glück ging der Rest schnell vorbei. Odile hatte für sich definitiv beschlossen, dass sie nie wieder Yoga machen würde. Sie hoffte nur, dass sich dieses Desaster nicht auf der Arbeit herumsprach. Als alle Teilnehmerinnen gegangen waren und Odile ebenfalls gerade den Rücktritt antreten wollte, kam die Lehrerin noch einmal zu ihr und hielt ihr einen Gutschein hin. „Hier, für deine Mühen! Ein Tag kostenlos im Spa-Bereich. Ich hoffe doch, dass ich dich bald wieder in meinem Kurs sehe.“ Odile hob kurz die Augenbrauen. Spa. Na, immerhin etwas. Da musste man sich nicht anstrengen. „Klar.“, erwiderte Odile nur knapp, auch wenn sie nie, absolut niemals wieder, hier her kommen würde. Sie verabschiedete sich trotzdem höflich und verließ den Raum. Niemals wieder.



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the moral of this story is that no matter how much we try, no matter how much we want it … some stories just don’t have a happy ending.
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