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Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Sa Feb 20, 2016 10:54 am

Büro des Chefs
Das Büro des Bosses der Taijitu ist kleiner, als man es von einem Kriminellen seines Kalibers wohl erwarten würde. Es ist schlicht mit den Nötigsten Dingen ausgestattet, wobei man trotz der Simplizität erkennen kann, dass Objekte wie der dunkle hölzerne Schreibtisch und der schwarze Schreibtischsessel sicher nicht gerade billig gewesen sind. Der Boden ist mit Parkett und einem kreisrunden Teppich im Zentrum unter dem Schreibtisch ausgelegt, der in einem stilisierten Muster mit den beiden Drachen Reshiram und Zekrom bestickt worden ist. Ansonsten lassen sich gegenüber des Schreibtischs noch zwei grau gepolsterte Stühle vorfinden, auf denen Mitglieder für Besprechungen Platz nehmen können und ein jeweils ein Paar prall gefüllter Bücherregale und Aktenschränke. Die Geschehnisse in diesem Raum werden stets videoüberwacht, zudem ist er in Abwesenheit des Chefs stets abgeschlossen.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Gastam Sa Feb 20, 2016 4:23 pm

   im Hauptquartier, mit Spencer.#20
cf. Kampfmetro, Rayono City
Nachdem Saveria und Phrasis die Kampfmetro verlassen hatten war das erste Ziel das sie angesteuert hatten das Pokemon Center von Stratos City. Rayonos Center war leider viel zu überfüllt und Saveria hatte nur wenig Lust darauf, sich durch die Menge zu quetschen und ewig zu warten, bis ihre Pokemon geheilt wurden. Phrasis hatte sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, sich mit seiner Trainerin gemeinsam direkt vor das Gebäude zu teleportieren, denn so blieb ihnen eine Wanderschaft durch die Wüste erspart, auf die weder Saveria noch Phrasis großartig erpicht gewesen war. Es war schon unheimlich hilfreich ein Pokemon zu haben, das sich mir nichts dir nichts teleportieren konnte, auch wenn Saveria davon nur selten Gebrauch machte, schlichtweg um Phrasis nicht großartig zu überfordern. Wenn er ein Simsala war würde sie vermutlich öfter teleportieren, da ihr geliebter Partner aber noch ein Kadabra war (was sie in keinem Fall störte, schließlich sollte er sich mit seiner Entwicklung so viel Zeit lassen wie er wollte) wollte sie einfach kein Risiko eingehen.
Relativ schnell wurden Celestis und Acertas im Pokemon Center geheilt, so dass Saveria das Gebäude schnell wieder verlassen konnte - nur ungern wollte sie ihren Boss länger warten lassen als nötig, doch kam sie nicht darum herum Acertas nochmals aus seinem Ball zu lassen und ihn dafür zu loben, dass er eine neue Attacke gelernt hatte. Fegekick war durch den Feuertyp eine Attacke die ihm in Zukunft bestimmt noch oft helfen würde, da war Saveria sich sicher. Der Dringlichkeit wegen teleportierten sich die beiden Partner trotzdem erneut an einen anderen Ort, diesmal jedoch die Drachenstiege. Zu Fuß wären sie erst in Tagen angekommen und Spencer wollte bestimmt nicht so lange warten, vor allem wenn es für Saveria eine schnellere Möglichkeit gab als zu Fuß laufen. Als sie vor dem Turm angekommen waren hatte die Forscherin ihr Pokemon nochmal besorgt gemustert, doch Phrasis schien es blendend zu gehen - vielleicht traute sie ihrem Pokemon auch einfach nur zu wenig zu...? Hm.

Das Hauptquartier der Taijitu war schnell betreten, schließlich befand sich das Labor von Saveria auch in diesem Gebäude. In Stratos City wäre es einfach zu unsicher gewesen fand die Forscherin und sie konnte nicht leugnen, dass sie glücklich darüber war, an der Drachenstiege arbeiten zu können. Hier war es abgelegen genug um ab und an auch mal draußen irgendetwas zu erledigen. Heute wollte sie allerdings nicht in ihr Labor gehen (zumindest nicht jetzt), sondern begrüßte die Menschen in der Eingangshalle freundlich, ehe sie sich auf den Weg zum Büro ihres Bosses machte.
Phrasis blieb weiterhin an der Seite seiner Partnerin, unter anderem auch um ihr ein wenig "Kraft" zu schenken. Es war ja kein Geheimnis, dass Saveria im sozialen Bereich eher Defizite hatte und mit ihrem Boss zu sprechen war immer noch eine andere Ebene - auch wenn Spencer und sie eigentlich immer recht gut miteinander ausgekommen sind. Sorgen machte sich die Forscherin gerade allerdings nicht - sie wüsste nicht, was sie in der Vergangenheit hätte falsch machen können, dass sie jetzt hier ein Donnerwetter erwarten würde, dementsprechend ging sie davon aus, dass es entweder etwas gutes zu berichten gab oder dass es darum ging, ihm die neusten Ergebnisse ihrer Forschung mitzuteilen.

Saveria klopfte ein paar Mal gegen die Tür und wartete bis sie hereingebeten wurde, dann öffnete sie jene und trat in den (überraschend kleinen, für seinen Kaliber) Raum ein, in welchem sie Spencer auch direkt hinter seinem Schreibtisch entdeckte. Freundlich lächelte sie ihren Boss an und setzte sich ihm gegenüber in einen der Sessel, Phrasis schwebte weiterhin neben ihr im Schneidersitz und nickte dem Brillenträger andächtig zu. "Hallo Spencer. Wir haben uns so schnell auf den Weg gemacht wie wir konnten, konnten.", begann Saveria dann und lächelte weiterhin freundlich. Ihr kleiner Tick, das Satzende wiederholen zu müssen kannte Spencer mittlerweile, auch wenn sie gerne zumindest ihm gegenüber "normal" sprechen würde. Ging aber nicht. Hmpf. Saveria legte die Hände entspannt in den Schoß und sah dem Älteren entgegen.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Sa Feb 20, 2016 7:50 pm

[cf: Strand von Ondula]

Da sah man nach zwei Jahren einmal seine Tochter wieder und dann so etwas. Natürlich mussten wieder geschäftliche Dinge dazwischenfunken, und zwar welche der unerwarteten Sorte, über die Spencer wirklich alles andere als froh war. So ruhig und besonnen er sich des öfteren auch geben mochte, wenn er eines nicht ausstehen konnte, dann waren es Ereignisse, die seine Pläne durchkreuzten und mögliche Gefahren für die Organisation darstellten. Und ein derart hochrangiges Mitglied, das mit einem Mal spurlos verschwand, war etwas, über das man in dieser Hinsicht nun wirklich nicht lachen konnte. Er musste schnell handeln.
So hatte er sich schweren Herzens von Silvana verabschiedet, als diese Nachricht ihn erreicht hatte und war schnellstmöglich in die Hauptbasis zurückgekehrt, um seine nächsten Schritte zu planen. Daraufhin hatte er einige Zeit in seinem Büro verbracht und war die Strukturierung der Organisation noch einmal durchgegangen. Es war klar, dass er eine derart hohe Position nicht einfach unbesetzt lassen konnte, über die restlichen Ränge konnte er sich später noch Gedanken machen. Die Hauptsache war, dass diese Nachricht sich im Fußvolk nicht zu schnell breit machte, um eventuelle Machtkämpfe zu verhindern. Spencer ging in seinen Unterlagen die höchsten Ränge durch, letztendlich wäre es aber am vernünftigsten, eine Person aus dem ersten Rang aufsteigen zu lassen. Blieb nur die Frage, welche von ihnen. Es musste auf jeden Fall jemand sein, der vertrauenswürdig und leistungsfähig genug war.
Schließlich entschloss er sich dazu, Saveria zu kontaktieren.

Diese befand sich momentan wohl in Rayono City, also stellte er sich schon einmal darauf ein, eine gewisse Zeit warten zu müssen, obwohl sie meinte, schnellstmöglich kommen zu wollen. Blieb umso mehr Zeit für den überfälligen Papierkram. Mit einem Seufzen ging sich Spencer also noch einmal andere Dokumente durch und überlegte schon einmal, was mit der Lücke im ersten Rang geschehen sollte. Natürlich waren nicht immer alle Ränge voll besetzt, doch er bemühte sich darum, zumindest die höchsten möglichst intakt erscheinen zu lassen. Man musste nur wissen, wer dafür am besten geeignet schien.
Etwas mehr Zeit war verstichen, da klopfte es auch schon an seiner Tür. "Herein.", meinte er knapp und legte gerade das Dokument beiseite, das er soeben durchgegangen war. Da betrat auch schon Saveria mit ihrem Kadabra den Raum. Ein freudig überraschtes Lächeln zeigte sich daraufhin auf den Lippen des Weißhaarigen, als sie ihn Platz nahm und er erwiderte das Nicken des Psychopokémon. Während ihrer Begrüßung räumte er noch andere Papiere beiseite, um eine barrierefreie Umgebung zwischen ihnen zu schaffen und legte anschließend seine Hände ineinander gefaltet auf die Schreibtischfläche. "Ja, das habe ich gerade bemerkt. Vielen Dank dafür.", erwiderte er höflich auf ihre Bemerkung, das war auf jeden Fall schon einmal ein gutes Zeichen. "Ich möchte nicht lange um den heißen Brei herumreden, es ist wirklich wichtig.", setzte er schließlich ruhig an, doch trotz des typischen Lächelns auf seinen Lippen hatte sein Tonfall doch etwas leicht ernstes an sich. "Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht."
So begann er, das übliche Spiel zu spielen, das Vorgesetzte mit ihren Untergebenen gerne trieben und beugte sich ein klein wenig nach vorne, wobei er sein Kinn auf seine rechte Hand stützte, um Saveria und vor allem auch ihre Reaktion genaustens zu begutachten. Er wusste, dass sie nicht besonders gut auf der zwischenmenschlichen Ebene war, das waren mit Sicherheit viele Mitglieder der Taijitu, doch gleichzeitig musste er sich wenigstens sicher sein, dass sie zumindest dieses Maß an Befehlsgewalt handhaben konnte. Amüsiert schielten seine bernsteinfarbenen Augen dabei über den Rand seiner Brille. "Fangen wir mit der schlechten Nachricht an. Uns ist ein Elitemitglied abhanden gekommen und die genauen Umstände sind uns unklar. Diese Angelegenheit könnte sich für uns eventuell noch gefährlich gestalten." Mit diesen Worten lehnte er sich wieder etwas zurück und nahm Haltung an, seine Arme ruhten wieder auf der Tischplatte. "Sei also bitte vorsichtiger, wenn es um die Informationsbeschaffung für deine Forschung geht. Es wäre wirklich zu schade, wenn dir etwas zustoßen würde." Nach diesen Worten lachte er leise auf und klang dabei ein wenig amüsiert, obwohl diese Angelegenheit mit Sicherheit nicht zum Lachen war. Letztendlich war er aber auch zuversichtlich, dass Saveria sich nicht einfach auf jeden Informationshändler da draußen einlassen würde.

"Und nun zu der guten Nachricht.", fuhr er fort und musterte sie belustigt. "Du bist befördert." Diese Botschaft hatte er dabei fast schon knapp und nebensächlich fallen lassen, um die Reaktion der Rothaarigen festmachen zu können. Dabei ließ er eine kurze, theatralische Pause, um die Angelegenheit einwirken zu lassen, ehe er wieder zu sprechen ansetzte: "Deine Forschungsarbeit ist wirklich beachtlich und ich denke, dass es nicht verkehrt wäre, dir mehr Befehlsgewalt dafür zu erteilen. Gleichzeitig dürfte dein Intellekt für die Führung der Organisation sicher von Vorteil sein." Wieder beugte er sich etwas vor und betrachtete die Forscherin mit einem sanften Lächeln. "Die Frage ist nur, ob du dich der Aufgabe gewachsen siehst. Was meinst du?" Schließlich konnte er sich vorstellen, dass es sich für eine zurückhaltende Persönlichkeit wie sie als schwierig herausstellen dürfte, mit dieser Art der Verantwortung umzugehen. Aber er wollte zunächst einmal hören, was sie dazu zu sagen hatte.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Gastam So Feb 21, 2016 12:47 pm

   im Hauptquartier, mit Spencer.#21
Saveria beobachtete die Handlungen ihres Bosses aufmerksam. Nicht, dass sie ihn auf die Finger starrte als würden sie sie magnetisch anziehen oder so - viel mehr behielt sie einfach alles im Auge, was so passierte. Bestimmte Gesten und Bewegungen konnten bereits viel aussagen und als Forscherin war Saveria mehr als geübt darin zu beobachten. Phrasis neben ihr schloss stattdessen die Augen und schien in einen Zustand der Meditation zu verfallen, gleichzeitig fühlte Saveria selbst sich irgendwie ein wenig... gestärkt. Die Banshee faltete die Hände in einander und erwiderte Spencers Lächeln höflich, als der Weißhaarige die Dokumente erfolgreich aus dem Weg geräumt hatte und die Hände nun seinerseits auf der Tischplatte in einander faltete. Schweigend hörte Saveria ihm zu und nickte knapp als er offenbarte, dass es sowohl eine gute als auch eine schlechte Nachricht geben würde. Sowas kam wohl einfach immer Hand in Hand miteinander einher; nichts, was Saveria überraschte. Die Rothaarige lehnte sich im Sessel zurück und überschlug die Beine, ehe sie die Ellbogen auf den Lehnen abstützte und die Finger ineinander verhakte. Abwartend sah sie dem Älteren entgegen, entgegnete selbst aber nichts - was auch? Er solle erst einmal zu Ende sprechen bevor sie selbst sprach, Saveria kam das nur passend vor. Schließlich hatte er sie aus einem guten Grund hier her geordert, da wollte sie nicht unnötig Zeit verplempern indem sie ihm dazwischen quatschte.
Die Banshee reagierte in keinster Weise auf die Änderung der Sitzhaltung ihres Gegenübers und sah ihm ruhig entgegen. Vermutlich hätte es manche verunsichert, so akribisch beobachtet zu werden, aber da Saveria sowieso irgendwie anders war als andere (und sie Spencer mindestens genau so abschätzig ansah) störte sich die Forscherin daran nicht besonders. Manche Sachen bekam sie wohl auch einfach nicht mit weil sie für sie selbstverständlich waren, vor allem wenn es solche Kleinigkeiten waren, aber besonders schlimm war das auch nicht. Wie peinlich wäre es gewesen, hätte sie sich nun unwohl gefühlt oder wäre verunsichert worden? Nein, nein... Sowas passierte der Guten nicht. Zumindest jetzt nicht, was man ihr gut schreiben konnte.
Ihre Gesichtszüge änderten sich als Spencer weitersprach. Ihre Augenbrauen hoben sich mit einer Mischung aus Überraschung und Skepsis und ihr Mund wurde nachdenklich leicht verzogen. Ein Elitemitglied, das mir nichts dir nichts verschwunden war, wollte nichts gutes verheißen, so viel war klar. Angenommen es wäre tatsächlich desertiert - das könnte für die Organisation (und ihre Mitglieder) schlimmes verheißen. Gerade als Elite hatte man viel Wissen über alles mögliche. Sollte es allerdings entführt oder gar festgenommen worden sein wollte dies auch nichts gutes verheißen - wie man es also drehte und wendete befand sich die Taijitu deswegen wohl in einer recht misslichen Lage. Nachdenklich tippte Saveria ihre Fingerspitzen an einander als Spencer sich wieder zurücklehnte und weitersprach. Ob die Sorge die er aussprach tatsächlich ihr galt oder der Gefahr, dass ihre Forschung niedergemacht werden könnte, konnte Saveria nicht beurteilen. Überhaupt nahm sie persönlich diese Aussage nicht als emotionale Sorge auf, sondern wohl auch eher als höfliche Floskel. Sie standen sich einfach nicht nahe genug, als dass man sich persönlich um einander sorgte. "Natürlich. Ich werde ein besonderes Augenmerk darauf legen, legen.", entgegnete sie und faltete die Hände in einander. Nachdenklich sah sie ihrem Boss entgegen. Was dachte er wohl über diese ganze Sache? Es galt wohl vermutlich, das verschwundene Elite-Mitglied aufzuspüren und zum Schweigen zu bringen, wenn nötig. Saveria war dafür allerdings wohl die falsche Anlaufstelle, da gab es einige besser geeignete Mitglieder in der Organisation.

Als Spencer weitersprach öffnete Phrasis seine Augen wieder und blickte dem Menschen entgegen. Für manche konnte es wohl als unangenehm erachtet werden, einen solch stechenden, unabwegigen Blick auf sich liegen zu haben, doch Saveria machte sich nicht die geringste Sorge darüber, dass es Spencer stören könnte. Er war schließlich der Boss und war in Sachen Contenance vermutlich recht geschult.
Was er zu sagen hatte überraschte Saveria beinahe noch mehr als die Nachricht über die verschwundene Elite, allerdings weitete sie weder die Augen, noch hob sie die Augenbrauen oder brach in Freudenschreie und -tänze aus. Stattdessen sah sie Spencer weiterhin ruhig entgegen als müsste sie es tun. Ihr wurde bewusst, dass das mit Sicherheit Phrasis' Einfluss war, der gerade auf sie einwirkte. "Kontrolle" passte allerdings eher als "Einfluss". Saveria sah kurz herüber zu ihrem Partner, dann wieder zu Spencer und nickte. "Das freut mich zu hören, hören.", entgegnete sie dann und lehnte sich im Sessel wieder leicht vor, die Hände ließ sie auf die Armlehnen sinken. Saveria konnte tatsächlich nicht leugnen, dass sie sich ohnehin qualifiziert für einen Elite-Posten sah; nicht allein nur wegen ihrer hervorragenden Forschung sondern auch wegen ihres weiten Repertoires an Wissen. Sie vergaß schließlich nichts.
Seine folgenden Worte bestätigten Saveria bei ihren Gedanken nur und ein zufriedenes Lächeln erschien auf ihren Lippen. Es war immer gut, Anerkennung für das zu bekommen, was man tat - vor allem vom obersten Befehlshaber. Selbst, innerlich, ein wenig überrascht war sie dann über ihre Worte, die auf seine Frage folgten. "Sicher, ich sehe da kein Problem, Problem. Neue Horizonte sind dafür da um an ihnen zu wachsen, wachsen.", entgegnete sie selbstsicher und behielt den Blick zu Spencer aufrecht.
Ihr Blick wurde wieder nachdenklich und die Forscherin lehnte sich wieder zurück. "Sind die anderen Elite-Mitglieder bereits darüber informiert, informiert?"

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Do Feb 25, 2016 9:00 pm

Es gefiel Spencer, wie ruhig Saveria die ganze Zeit über blieb. Er hatte sich wohl tatsächlich richtig entschieden, zumindest ließ sie sich in keinster Weise von ihrem Boss einschüchtern. Nicht, dass er es wirklich darauf angelegt hätte, ansonsten würde er sich vollkommen anders verhalten. Aber trotz ihrer souveränen Haltung schien auch ihr das Verschwinden des Elitemitglieds zu missfallen, er konnte es an ihrem Blick deuten. Ein guter Indikator. Zumindest sicherte sie ihm zu, dass sie ein Augenmerk auf ihre Sicherheit legen würde. Es wäre auch wirklich zu schade, müsste er sich gleich nach ihrer Ernennung schon wieder ein neues Elitemitglied suchen. Kompetente Leute, mit denen man auf dieser Ebene zusammenarbeiten konnte, fielen schließlich auch nicht einfach so vom Himmel.

Als die Beförderung der Forscherin verkündet wurde regte sie tatsächlich keine Miene. Etwas verspielt legte Spencer dabei seinen Kopf schief und beobachtete sie fragend. Hm... nicht einmal ein mildes Lächeln? Wirklich interessant. Stattdessen hatte jedoch ihr Kadabra reagiert und starrte ihn eindringlich an. Ein wirklich interessantes Pokémon. Aus diesem Grund zierte schon bald ein breites Lächeln das Gesicht des Weißhaarigen. Nun ja, letztendlich war es vielleicht auch nicht mit einer Beförderung an einem gewöhnlichen Arbeitsplatz zu vergleichen. Er wüsste gerade zu gerne, was Saveria dachte. Jedoch konnte er darüber auch nur spekulieren. Seine Augen verengten sich bei diesem Gedanken in milder Skepsis, als die Rothaarige meinte, dass es sie freute. Tatsächlich?
Zumindest strahlte sie eine gewisse Selbstüberzeugung aus, als sie davon sprach, an diesen neuen Horizonten zu wachsen. Amüsiert lachte der Boss auf diese Aussage hin schließlich auf und betrachtete Saveria aus seinen bernsteinfarbenen Augen, die ebenso stechend wie der Blick des Kadabra geworden waren. "Gut, in dem Fall steht es nun fest. Ich werde dir baldmöglichst eine neue Schlüsselkarte zukommen lassen, damit du dich auch entsprechend innerhalb der Organisation ausweisen kannst.", entgegnete er in lockerem Tonfall und hatte sich seine Hand dabei nachdenklich an sein Kinn gelegt. Er war schon gespannt, wie sich Saveria auf dieser Position schlagen würde. Er würde sie auf jeden Fall gut im Auge behalten.

Letztendlich fragte die Forscherin, ob die anderen Elitemitglieder bereits informiert waren. Daraufhin verschwand das Lächeln von den Lippen des Bosses und erneut faltete er seine Hände in Gesichtshöhe ineinander, die Ellbogen dabei auf den Tisch gestützt. "Nein, noch nicht.", seufzte er, "Aber ich werde zusehen, diese Nachricht so schnell wie möglich zu verbreiten." Im nächsten Moment verzogen sich seine Mundwinkel doch wieder nach oben. Wenn auch leicht krumm.
"Zunächst einmal hat jedoch die Fahndung nach unserer entfleuchten Krähe Vorrang." Seine Augen funkelten dabei beinahe schon animalisch, obwohl er diese Worte mit engelsgleicher Unschuld aussprach. Er wollte dieses verschwundene Elitemitglied unbedingt in die Finger bekommen. Sollte es sich dabei tatsächlich um Verrat handeln, würde er mit der Bestrafung alles andere als gnädig sein. Immerhin hasste er Verräter über alles. Er konnte es kaum erwarten, sich passende Grausamkeiten für diesen Fall auszudenken. "Das wäre aber auch alles.", lenkte er das Gespräch nun wieder zu Saveria und lächelte ihr mild zu. "Gibt es ansonsten noch etwas, das du wissen möchtest?", fragte er sie zuletzt noch und ließ seine Hände wieder sinken. Dabei fingerte er kurz nach einer der Unterlagen auf seinem Schreibtisch und nahm sie noch einmal in Augenschein. Saverias Unterlagen. Diese würde er wohl nun als erstes überarbeiten müssen, ehe er sich etwas anderem zuwandte.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Gastam Fr März 11, 2016 8:54 pm

   im Hauptquartier, mit Spencer.#22
Ein Lächeln auf dem Gesicht ihres Bosses war mitnichten ein schlechtes Zeichen, oder? Während Saveria das Lächeln kurz erwiderte starrte Acertas dem armen Mann nur weiterhin entgegen als wüsste er seine tiefsten Geheimnisse. Ab und an war Saveria das wirklich unangenehm, schließlich war ihr zumindest halbwegs bewusst, dass manche Menschen solche Blicke vielleicht verunsicherte, aber sie wusste ja, dass ihr Kadabra das nicht böse meinte. Er wollte Saveria halt einfach nur beschützen schätzte sie, und bevor er noch anfing andere Menschen anzugreifen oder einzuschläfern war ein Starren wohl im Bereich dessen, was in Ordnung war.
"Sehr schön, schön!", entgegnete Saveria und überlegte bereits, wo genau sie diese Karte aufheben könnte. Die Schlüsselkarte war natürlich unheimlich wichtig und Saveria war sich bewusst, dass sie die erstens nicht verlieren und zweitens auch niemandem unabsichtlich zeigen durfte, der nicht befugt dazu war. Im Endeffekt blieb aber trotzdem nur ihr Portemonnaie in dem sie sie aufheben konnte, oder sie vertraute sie Acertas an. Beides Optionen, die sie noch überdenken würde sobald sie Spencers Büro verlassen hatte.

Die Forscherin nickte auf die Verneinung ihrer Frage hin und Acertas lockerte seinen Blick auch endlich und sah sich nun stattdessen im Raum um, ehe die Aufmerksamkeit wieder auf Spencer lag, wenngleich auch nicht mehr so intensiv wie Sekunden zuvor. Saveria war wirklich dankbar dafür, dass sie das Kadabra an ihrer Seite hatte. Ohne das intelligente Pokemon wäre die Forscherin in der Welt der Menschen wohl ziemlich aufgeschmissen, denn ironischer Weise verstand es mehr von Menschen als Saveria selbst. Ein Glück also, dass es Saveria immer den Schubs in die richtige Richtung geben konnte, wenn es darauf ankam.. "Dann weiß ich Bescheid, Bescheid.", fügte sie zu ihrem Nicken an und lehnte sich im Stuhl zurück.
Ihr entging der Ausdruck in Spencers Augen nicht als das Gespräch wieder auf das verschwundene Elite-Mitglied fiel, allerdings wäre Saveria nicht Saveria, wenn sie das hätte deuten können. Lediglich Acertas war es offenbar aufgefallen und er verengte kurz alamiert die Augen, ließ sich aber sonst nichts anmerken. "Wer ist die verschwundene Elite eigentlich, eigentlich?" Dass ihr erst jetzt eingefallen war danach zu fragen, wessen Platz sie überhaupt eingenommen hatte... wirklich untypisch. Trafalgar Law, Nadeshiko Fleurise, Rika, Koraka und Siavash. Ihnen allen könnte sie es eigentlich nicht zutrauen einfach wortlos zu verschwinden, aber sie konnte von sich auch nicht behaupten ein großartiger Menschenkenner zu sein - und mit ihnen Worte gewechselt hatte sie auch nie mehr als die üblichen Höflichkeitsfloskeln.
Eigentlich hatte Saveria nun gehen wollen, aber gerade als sie sich verabschieden wollte kam ihr etwas in den Sinn, was sie vielleicht doch ansprechen sollte.. wo man gerade beim Thema Verräter war. "Da wäre tatsächlich noch etwas, etwas.", murmelte sie dann und erntete dafür einen verwunderten Blick von Acertas. Die Rothaarige ließ sich davon nicht verunsichern und sprach weiter. "Neulich habe ich zwei Mitglieder aus dem dritten Rang von einem Verräter unter uns sprechen hören, hören.", fuhr sie fort und faltete die Hände nachdenklich in einander. "Ich denke nicht, dass es sich dabei um besagtes Elite-Mitglied handelt, denn sie sprachen davon, dass er noch in unseren Reihen wandeln würde, würde." Saveria hob eine Augenbraue und sah ihrem Boss abwartend entgegen. Vermutlich war das keine besonders gute Nachricht.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram So März 13, 2016 12:31 am

Saveria erkundigte sich danach, wessen Platz sie nun eigentlich einnahm. Tatsächlich, er hatte ihr ja noch gar nicht gesagt, um wen genau es sich nun eigentlich handelte. Wie rücksichtslos von ihm. Aber vermutlich hätte sie es früher oder später ohnehin von sich aus bemerkt, es war ja nicht so, als ob es ihn selbst auch sonderlich interessieren würde. Verräter waren eine Tatsache, die er nur allzu gerne verdrängte, aber gleichzeitig trotz allem stets in seinen Gedanken präsent waren. Es war geradezu quälend. "Siavash.", antwortete er also trocken, ohne von den Papieren aufzusehen, und griff sich einen Bleistift. "Deshalb habe ich dir auch geraten, etwas vorsichtiger bei der Informationsbeschaffung zu sein..." Noch einmal seufzte er. Momentan gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder diese Krähe war untergetaucht und desertiert oder ihr war etwas zugestoßen. Was auch immer es nun gewesen sein mochte, es zeigte, dass sich etwas auf dem Markt für den Informationshandel herumtrieb, vor dem man sich besser in Acht nehmen sollte.
Schließlich fiel der Rothaarigen noch etwas ein, das ihr auf der Seele lag. "Hm?", aufmerksam hob der Weißhaarige seinen Blick also wieder leicht und betrachtete seine Untergeordnete über den Rand seiner Brille hinweg, dabei tippte er ein wenig nervös mit seinem Bleistift auf der Tischplatte. Ihr Murmeln deutete jedenfalls darauf hin, dass es sich dabei um nichts besonders erfreuliches handelte. "Neulich habe ich zwei Mitglieder aus dem dritten Rang von einem Verräter unter uns sprechen hören-"
KNACK.
Wäre es nicht der Bleistift gewesen, hätte wohl ein Nervenstrang Spencers das Zeitliche gesegnet. Mit einem Mal war das Schreibgerät unter dem plötzlichen Druckzuwachs seiner Hand entzwei gebrochen, doch seine Mimik blieb nach wie vor unverändert. Er sah die Forscherin aufmerksam an und blieb dabei vollkommen ruhig, gleichzeitig hatte sein Blick wohl etwas Starres an sich, mit dem er dem Kadabra wohl Konkurrenz machen konnte. Eines war sicher, das gehörte in die Kategorie der Nachrichten, auf die er lieber verzichtet hätte. Als wäre ein Verräter nicht schon genug gewesen.
"Ich verstehe.", entgegnete er schlussendlich in kaltem Ton, als Saveria geendet hatte und ließ die beiden Bleistifthälften achtlos mit einem Klirren auf die Tischplatte fallen. "Danke, dass du mich informiert hast. Wie es scheint, empfinden manche es inzwischen als überflüssig mir solche Verdachte rechtzeitig zu überbringen."

Nachdenklich stützte er sein Kinn auf seine geballte Faust und starrte zur Seite, seine Finger tanzten dabei immer wieder neurotisch auf der Tischplatte auf und ab. Nun hatte er tatsächlich etwas von seiner markanten Ruhe eingebüßt. Es war die bloße Verachtung, die sich in ihm breit machte. Was hatte er nur schon wieder falsch gemacht? Entweder heuerte er zu viele Egoisten an oder er hatte etwas getan, was diese Leute dazu bewegte, sich von ihm abzuwenden. Vielleicht nahm er es auch zu persönlich, letztendlich wollte er aber auch nicht so enden wie sein Adoptivvater. Bei diesem Gedanken schlich sich wieder ein tückisches Lächeln auf seine Lippen.
"Diese Person muss definitiv in ihre Schranken gewiesen werden, bevor sie sich ebenfalls aus dem Staub macht...", murmelte er in beinahe schon gehässigem Unterton vor sich hin, wieder war das animalische Funkeln in seine Augen zurückgekehrt. Er würde den Mitgliedern dieser Organisation wohl wieder demonstrieren müssen, was mit Verrätern innerhalb der eigenen Reihen geschah. Der Papierkram konnte warten.
So erhob er sich, die Tücke war wieder vollkommen aus seinem Gesicht verschwunden, stattdessen Lächelte er Saveria wieder freundlich an. "Ich werde mich persönlich darum kümmern." Mit diesen Worten trat er hinter seinem Schreibtisch hervor in Richtung Tür. Es ziemte sich wohl nicht für einen Anführer, sich mit derart dreckiger Arbeit abzugeben, aber diese Gelegenheit würde er sich nicht nehmen lassen. Diese Art von Leuten gehörten beseitigt und es war eine reine Genugtuung für das, was er in den letzten Stunden erduldet hatte. "Möchtest du mich nicht vielleicht begleiten?", wandte er das Wort schließlich wieder an die Forscherin. "Dann kannst du mir auch gleich erzählen, um wen es sich wohl handelt." Vielleicht handelte er etwas überstürzt. Es hing wohl mit seiner momentanen Laune zusammen. Würde er jedoch andere Personen dafür mobilisieren könnte es im schlimmsten Fall zu lange dauern und den Betroffenen in Alarmbereitschaft versetzen. Und das konnte er nun wirklich nicht gebrauchen.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Gastam Mi März 23, 2016 12:21 pm

   im Hauptquartier, mit Spencer.#23
Mit einer Mischung aus Überraschung und einem Hauch Fassungslosigkeit hob Saveria die Augenbraue als klar wurde, dass Siavash der verschwundene Übeltäter gewesen war. Wirklich sehr faszinierend... Nicht, dass die Forscherin den Dunkelhaarigen wirklich gekannt hätte - sie hat ihn vielleicht hier und da Mal im Hauptquartier gesehen, mehr aber auch nicht. Und selbst wenn sie ihn kennen würde war sie eher weniger darin begabt, Andere richtig einzuschätzen, dementsprechend war ihre Menschenkenntnis wohl eher nichts, worauf man sich bei so etwas stützen könnte. Saveria legte kurz die Stirn in Falten und schüttelte dann den Kopf. "Sicher, ich werde darauf achten, mit wen ich so spreche, spreche.", versicherte sie ihrem Boss erneut und legte den Kopf leicht schief. Derzeit war sie auf Informationen anderer ohnehin nicht angewiesen, aber selbst auf dem Schwarzmarkt musste man mit den Informationen die man erhalten konnte und mit jenen, die sie bereitwillig preisgaben, aufpassen. Wenn man sich nur daran zurück erinnerte, dass sie sich auf dem Schwarzmarkt ein vermeindlich geklontes Lapras geholt hatte... Ein kurzes Schmunzeln legte sich ihrer damaligen Naivität wegen auf ihre Lippen und sie warf den Gedanken an Celestes damit ab. "Wenn ich beim Aufspüren von Siavash irgendwie behilflich sein kann, lass es mich wissen, wissen.", fügte sie dann an, auch wenn sie nicht glaubte, dass sie bei sowas eine große Hilfe sein könnte. Saveria wüsste beispielsweise schon überhaupt nicht, wo man da anfangen sollte - sie war eben weder ein Privatdetektiv, noch konnte sie sich gut in andere hinein versetzen um ihre Beweggründe zu verstehen.

Weniger erfreut schien Spencer auch über das Gerücht zu sein, das Saveria ihm gerade auf den Schreibtisch geklatscht hatte. Es war selbst für Saveria nicht zu übersehen, dass mit Spencer im Bezug auf Verrat nicht leicht Kirschen essen war, deswegen konnte man für denjenigen um den das Gerücht handelte wohl nur hoffen, dass es tatsächlich nur ein Gerücht war. Üble Nachrede und Rufmord gab es schließlich fast überall... und sollte besagter Jemand doch tatsächlich ein Verräter sein tat er Saveria jetzt schon Leid - über mehrere Ecken.
Als Spencers Stift in seinen Händen zerbrach zischte der Blick von Phrasis zurück zum Boss. Die Augen verengt starrte er den Weißhaarigen warnend an, ließ aber sonst nichts von sich verlauten. Saveria ihrerseits hatte nur kurz zum Stift gesehen, bedauert, dass so ein schöner Stift nun nutzlos war, und den Blick dann wieder in Spencers Gesicht gelenkt. Armer Stift. Der konnte doch schließlich auch nichts für irgendwelche Verräter in der Organisation... "Keine Ursache, Ursache.", entgegnete sie und wusste nicht recht, was sie auf den Rest seines Satzes entgegenbringen sollte. Sie unterließ es deshalb einfach weiter darauf einzugehen und beobachtete lieber, wie Spencer nun weiter agieren würde.

Dass Spencer unruhiger wurde bemerkte Saveria, deutete es aber als nichts besonderes. Sie selbst tippte mit ihren Fingern ja auch herum, wenn sie über etwas nachdachte. Vielleicht dachte Spencer also auch über etwas nach - wer wusste das schon! Die Banshee nickte kurz auf seine Worte hin. Ja... denjenigen in die Schranken weisen war vermutlich nicht falsch, einfach davonkommen lassen konnte man ihn ja schließlich auch nicht. Etwas verwirrt beobachtete die Forscherin dann, dass Spencer sich (aus ihr unempfindlichen Gründen) aufrichtete und sie freundlich ansah. Der Etiquette wegen richtete sich die Rothaarige dann also auch auf und Phrasis hörte auf im Schneidersitz zu schweben sondern stellte sich auf seine Beine (seltener Anblick!). Als Spencer hinter seinem Schreibtisch hervortrat und in Richtung Tür ging folgte Saveria ihm natürlich, schließlich wollte sie nicht allein in seinem Büro sitzen bleiben, haha.
Saveria ging gerade an ihrem Boss vorbei um das Büro vor ihm zu verlassen, als die Frage die er ihr stellte sie kurzzeitig tatsächlich verwirrte. Phrasis, der vor Saveria aus der Tür gegangen war hatte sich bereits wieder umgedreht und sah von Spencer zu Saveria und wieder zurück, ehe sich Saveria selbst wieder zu ihrem Boss umdrehte und ihm ein Lächeln schenkte. "Sicher, wieso nicht, nicht.", entgegnete sie ruhiger als sie sich fühlte und schob das auf Phrasis. Die Frage ihres Bosses hatte sich nicht angehört, als würde er ein Nein akzeptieren; was blieb ihr also anderes übrig? Sie ging dann weiter um Spencer ebenfalls aus seinem Büro zu lassen und wartete, bis der Ältere die Tür geschlossen hatte.
"Um wen es sich in den Gerüchten handelte weiß ich leider nicht, aber die beiden die ich darüber reden hörte waren meine ich aus der dritten Einheit, Einheit.", erklärte sie ihm und lief langsamen Schrittes neben ihm her. "Ich glaube sie sind beide recht neu, zumindest sehe ich sie immer in der Cafeteria herum geistern, geistern."
tbc.
Caféteria



Zuletzt von Saveria am Di Apr 05, 2016 3:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Sa Apr 02, 2016 5:53 am

Saveria bot tatsächlich ihre Hilfe beim Aufspüren Siavash an? Nun, letzztendlich konnte man wohl nie wissen, in welcher Situation welche Fähigkeiten einem von Nutzen sein konnten. So würde er die Hilfsbereitschaft der Forscherin in dem Fall mit Sicherheit im Hinterkopf behalten. "Gut, werde ich tun.", entgegnete er also mit einem freundlichen Nicken daraufhin und musste Schmunzeln. Er hatte mit Saveria wohl wirklich keine schlechte Wahl getroffen.
Immerhin überbrachte sie ihm auch letztendlich ein Gerücht, das man ihm bis gerade noch verschwiegen hatte. Selbst wenn es nur die Andeutung einer Bedrohung war, Spencer war einfach ein Mensch, der über all diese Dinge im Bilde sein musste. Auch Gerüchte konnten im Organisieren einer derart großen Vereinigung eine wichtige Rolle spielen... vor allem, wenn es um Verräter ging. Er würde schon zusehen, dass er diese Dinge überprüfte und die benötigten Informationen aus dieser Person erhielt. Selbst wenn er sie tagelang an einen Stuhl fesseln und ausfragen lassen müsste. Schlafentzug war immer noch die effektivste Methode, solche Individuen weichzukochen. So sehr, wie er dabei in seinen eigenen Gedanken verfangen war, bemerkte er auch gar nicht mehr, wie Saverias Kadabra auf sein Verhalten reagierte. Derart ruhig, wie die beiden grundsätzlich waren, gab es auch nichts, was für ihn in diesem Augenblick erwidernswert wäre.

So hatte er sich letztendlich erhoben und glücklicherweise hatte Saveria keinen Einwand, ihn zu begleiten. Er bedachte die rothaarige Forscherin also mit einem Lächeln, als sie voran ging und folgte ihr, um kurz darauf hinter sich die Tür abzuschließen. Die nächsten Worte Saverias waren dann doch etwas aufschlussreicher. Auf diese Weise hatten sie zumindest einen Anhaltspunkt, was das betraf. "Du würdest sie also wiedererkennen, solltest du sie sehen?", fragte er vorsichtshalber nach, während er mit ihr durch den Flur schritt und den Weg in Richtung Cafeteria einschlug. Schließlich lächelte er wieder und richtete seinen Blick geradeaus. Wenn es Neulinge waren, sollte sich das Überprüfen dieser Gerüchte als nicht besonders schwer herausstellen. "Ich glaube, diese Angelegenheit wird sich mit den richtigen Fragen dann wohl schnell geklärt haben.", fügte er schließlich noch selbstbewusst an und senkte seinen Kopf leicht. Frischfleisch ließ sich gegenüber der Autorität in den meisten Fällen leicht einschüchtern. Manchmal war es beim Verraten diverser Informationen auch zu ehrlich.

[tbc: Cafeteria]

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Di Jul 19, 2016 10:33 pm

[cf: Nevaio City - Innenstadt]

So kehrte der Weißhaarige also wieder in das Hauptquartier zurück, nachdem er seine Pflicht getan hatte. Ganz ohne Blumenstrauß, nur er, sein schmerzendes Bein und sein Arkani, das er auf seinem Rückweg aus seinem Pokéball befreit hatte. Er wollte nicht vollkommen alleine in der Dunkelheit den Weg zurück antreten. Man wusste nie, was geschehen konnte. Er sollte ein wenig besser auf sich Acht geben. Yurei störte das glücklicherweise nicht besonders, immerhin genoss sie jeden Augenblick, den sie nicht in dieser rotweißen Kapsel verbringen musste.
Die Flure dieses im Untergrund bestehenden Komplexes waren wie leergefegt, was kein Wunder angesichts der Uhrzeit war. Spencer regelte seine Schicht jedoch selbst und es gab nach wie vor Dinge, die er zu erledigen hatte. Sein halber Egotrip aufgrund dieses Verräters sowie seine Verletzung hatten ihm zu viel Zeit gekostet und es gab nach wie vor organisatorische Dinge, die er zu klären hatte. Vor allem nun, da Saveria befördert worden war. Er freute sich nicht wirklich auf die Dinge, die nun erledigt werden mussten, aber es waren Dinge, denen er eine sehr hohe Priorität beimaß. Was wäre eine Organisation wie diese schon ohne eine ordentliche Struktur? Vor allem bei derart unberechenbaren Leuten war es wichtig, dass solche Nachrichten schnell verbreitet wurden. Nicht, dass es am Ende noch zu Missverständnissen kam.

Als er jedoch die Tür zu seinem Büro öffnen wollte, bemerkte er etwas Seltsames. Dort hing eine Tüte, die mit etwas gefüllt war. Bei näherer Betrachtung handelte es sich dabei um Kekse. Vorsichtig sah er hin und her, um nicht vielleicht noch den Verantwortlichen dafür erspähen oder hören zu können, doch es blieb weiterhin still und ereignislos. Für eine Weile starrte Spencer diese Tüte daher abwägend an, ehe er sie doch in das Büro mitnahm. Er wollte sich diese kuriose Begebenheit dort näher betrachten. Schließlich war er sich nicht sicher, ob es nun vertrauenswürdig war, oder... So etwas war ihm bisher noch nie passiert.
An seinem Schreibtisch stellte er schließlich fest, dass es doch einfach nur Kekse waren. Auch als er sein Arkani daran schnüffeln ließ, stellte dieses nichts Ungewöhnliches fest. Also waren keine merkwürdigen Zutaten Teil dieses Gebäcks. Zutaten wie... Gift. War das wirklich keine Falle? Er war sich nicht sicher, was er davon halten sollte. Letzten Endes rang Spencer sich aber doch dazu durch vor dem Hervorholen des Papierkrams an einem dieser Kekse zu knabbern und war doch... recht überrascht. Diee Kekse waren nicht nur völlig genießbar, nein, sie waren auch noch erstaunlich gut. Wenn er ehrlich war, hatte er bis zu diesem Zeitpunkt noch nie Kekse gegessen, die je so gut gewesen waren. Das war einerseits eine sehr angenehme Überraschung, andererseits fragte er sich nach wie vor, wer dafür verantwortlich war. Und warum ihm nun ausgerechnet Kekse gebracht worden waren. Eine Art Genesungsgeschenk für sein verletztes Bein...? Nein, eigentlich wusste es kaum jemand, bis auf fünf Personen. Und wer von diesen Kriminellen sollte seinem Boss schon Kekse geben?
Ein leichtes Schmunzeln zierte seine Lippen, als er sich an die Arbeit machte. Vielleicht war er letztendlich doch mehr wertgeschätzt, als er dachte.

[tbc: Unterseetunnel]

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Fr Jun 30, 2017 5:30 pm

[cf: Stratos City - Stadtzentrum]

Es waren wenige Tage seit dem Aufeinandertreffen mit Nanna vergangen. In diesem Augenblick hatte Spencer allerdings keine Zeit, auf das Treffen mit ihr zurückzublicken, schließlich hatte er sich für diesen Tag etwas Wichtiges vorgenommen, das er schon lange vom Tisch hätte räumen müssen. Mit einem etwas missmutigen Blick hatte er sich daher hinter seinen Schreibtisch gesetzt und ging noch einmal die Unterlagen durch, die Saverias Ableben betafen. Anschließend wanderte seine Hand zu einem anderen Bündel Unterlagen, die von einem gewissen Vorfall am Hafen Stratos Citys handelten. Man hatte ihn endlich aufgeklärt, dass dieses bestimmte ehemalige Elitemitglied in diesen Vorfall verwickelt gewesen war und man Nahash deswegen so abrupt hinzubeordert hatte, die Details der Geschehnisse dort waren ihm jedoch nach wie vor ein Rätsel. Überhaupt war es unverzeihlich, dass man ihn vergleichsweise erst so spät in Kenntnis gesetzt hatte, obwohl es sich bei ihm um die oberste Instanz dieser Organisation handelte. Was dachte man von ihm? Dass er wegen seines Hasses gegen Verräter gleich einen Aufstand anzetteln würde?
...unwahrscheinlich war dieses Szenario leider nicht. Allerdings war dieser Fakt auch etwas, das sich Spencer in diesem Augenblick lieber nicht eingestand. In seinen persönlichen Schwächen war er schon immer etwas eigen gewesen, so kritikoffen er auch sein mochte. Mit einem Seufzen lehnte er sich zurück und rieb sich seine Nasenwurzel. Er würde hoffentlich bald ein genaueres Bild von dem Vorgang jener Nacht haben. Allein der Gedanke, dass er selbst in Stratos City gewesen war und von einem derartigen Vorfall so wenig mitbekommen hatte... es war fast schon beschämend. Doch dann wiederum würden die meisten ihm sicher zusprechen, dass es das Beste war, wenn der Kopf der Organisation nicht unnötigen Gefahren ausgesetzt war. Ihm blieb gerade nichts anderes übrig, als zu warten.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Nahasham So Jul 02, 2017 9:35 pm

# 40
NAHASH & SPENCER
Taijitu Hauptbasis - Büro des Chefs
# cf: Gassen; Schwarze Stadt

Nachdem er die Nachricht des Bosses erhalten hatte, war der Schwarzhaarige natürlich schnellstmöglich los geeilt. Immerhin wollte man seinen Boss ja auch nicht lange warten lassen. Das gehörte sich nicht. Bei anderen Mitgliedern war das ja noch eine andere Geschichte, die konnten durchaus mal warten, wenn es nicht von enormer Dringlichkeit war. Tatsächlich haderte Nahash dann jedoch an der Bürotür mit sich. In der Nachricht hatte schließlich nichts genaueres gestanden. Was gab es also, das Spencer mit ihm bereden wollte? Etwas Dringliches, ja, aber was? Ob es um den Vorfall am Hafen ging? Ob Siavash wohl wirklich unter seinem Namen geflohen war und er sich nun damit konfrontiert sah? Letzteres wäre ihm wohl der größte Dorn im Auge. Er wollte Gewissheit. Gewissheit ohne hämische Hintergedanken. Dann wiederum konnte er Spencer sicherlich unbesorgt davon erzählen. Schließlich wusste der selbst genauso gut, was das Ex-Taijitumitglied mit solchen Aktionen zu bezwecken versuchte. Wenn die Gelegenheit günstig war, würde Nahash das sicherlich auch tun.
Die Gedanken kreisten noch immer und fanden einfach kein Ende mehr. Vielleicht ging es ja auch um nichts von alledem, sondern um die Tatsache, dass er sich wortlos aus dem Staub gemacht hatte, um den Verräter aufzuspüren. Er konnte nicht anders, als sich aus irgendeinem Grund schuldig dafür zu fühlen. Immerhin war es wohl besser, wenn er sich erst einmal auskurierte. Auf der anderen Seite verlor Siavash selbst aber auch keine Zeit; war höchstwahrscheinlich schon längst über alle Berge und genoss in einer anderen Region seinen gescheiterten, aber irgendwie dann doch aufgegangenen Plan.
Nahash umfasste den Türgriff. Ließ ihn kurz darauf jedoch wieder los. Er hatte versagt. Das musste es sein. Er hatte Siavash nicht erwischt. Gab es denn überhaupt Größeres versagen? Genau deswegen musste Spencer hin her beordert haben. Unruhig holte der Schwarzhaarige Luft und starrte noch einen Moment lang die Tür an, ehe er seine Hand hob und anklopfte, ehe er die Türklinke herunterdrückte und ins Büro eintrat. Doch trotz aller Umstände schloss er sie geduldig, ehe er nähe an seinen Boss herantrat und sich zunächst einmal verbeugte, wie er es überlicherweise tat.
Statt sich jedoch wieder zu erheben blieb der Schwarzhaarige gebeugt, auch wenn seine Stichwunde es ihm deutlich unangenehm machte. Es schmerzte. Aber diese Tatsache war angesichts der Situation doch vollkommen irrelevant. Es gab nun einmal Dinge, die gänzlich hintenan standen. Und das war für Nahash doch oft seine eigenen Gesundheit. Verzeiht mein Versagen..., sagte er schließlich. Nicht, dass es da überhaupt irgendetwas zu verzeihen gab. Nicht, dass er überhaupt Verzeihung dafür wollte. Versagen war unverzeihlich. Es durfte nicht passieren, auch wenn es nur allzu menschlich war.
Schließlich erhob der Schwarzhaarige sich dann doch wieder; nicht allzu hastig, da er trotz allem seine Wunde nicht überstrapazieren wollte. Wenn sie wieder aufriss, war es wohl noch unverzeihlicher. Immerhin kostete er nun ohnehin schon Zeit, die er nicht kosten sollte. Wie unzufrieden musste Spencer wohl sein. Wie enttäuschend war Nahash wohl auch? Ich bin selbstverständlich bereit die Konsequenzen zu tragen., schloss er schließlich. Immerhin gehörte Versagen bestraft, so viel wusste er. Da wäre ihm nicht einmal im Traum eingefallen, sich auch nur irgendwie davor drücken zu wollen. Wenn man immerhin erwartete, dass andere ihre Konsequenzen trugen, musste man ja auch ebenfalls dazu bereit sein.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Di Jul 18, 2017 2:28 pm

Spencer nahm schließlich wieder Haltung an, nachdem er das Betätigen der Türklinke vernommen hatte. Wie erwartet trat Nahash ein und grüßte ihn wie üblich mit einer Verbeugung. Spencer sagte bei alldem nichts, sondern wartete zunächst mit einem klaren Blick ab, was der Auftragsmörder sagen würde. Seine Augen weiteten sich jedoch leicht, als Nahash sofort sein Versagen ansprach. Natürlich, seine Aufgabe war es gewesen, Siavash dingfest zu machen und ihn seiner Strafe zuzuführen. Trotz der mangelnden Informationen war sich Spencer jedoch auch bewusst, dass er entkommen sein sollte. Bei den Ereignissen, die anscheinend am Hafen stattgefunden hatten, konnte er es Nahash jedoch auch nicht verübeln. Dennoch war es keine Seltenheit, dass der Schwarzhaarige dazu neigte, sich selbst dermaßen kritisch zu betrachten. Gerade so konnte Spencer sich nich davon abhalten, einmal tief zu Seufzen, als sein Untergebener von Konsequenzen sprach. Eventuell hätte er diese Nachricht nicht so vage fassen sollen, dann wiederum war er ohnehin jemand, der sich in Nachrichten nicht allzu sehr verkünsteln wollte und diese Dinge lieber persönlich ansprach.
"Bitte, setz dich erst einmal.", deutete er dem Mantelträger also in verständnisvollem Tonfall und machte eine einladende Geste zu dem Stuhl auf der anderen Seite seines Schreibtisches. "Mir ist durchaus bewusst, dass er entkommen ist. Deswegen habe ich dich heute aber nicht herbestellt.", setzte er an, sobald Nahash Platz genommen hatte, und legte ihm einen Medienartikel über den Vorfall am Hafen vor, der sich vor allem mit der Frage über die versteinerten Menschen in den Trümmern nach einem Angriff unbekannten Ursprungs beschäftigte. "Ich würde gerne wissen, was genau an diesem Abend vorgefallen ist.", meinte er daraufhin ernst, nahm das Mitglied vom ersten Rang dabei jedoch nach wie vor sanft in den Blick. "Es scheint mir, als wäre das hier weit über einen bloßen Konflikt mit einem Verräter hinausgewachsen." So sehr, wie er sich mit den Legenden diverser Regionen auseinandersetzte, gab es natürlich nur ein Wesen, auf das die Fähigkeit einer Versteinerung wie dieser zutreffen würde. Spencer konnte es jedoch selbst nicht glauben, weshalb er es lieber mit eigenen Ohren hören wollte. Vielleicht gab es für all das auch eine komplett andere Erklärung.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Nahasham Mi Jul 26, 2017 8:38 pm

# 41
NAHASH & SPENCER
Taijitu Hauptbasis - Büro des Chefs

Offensichtlich hatte der Boss keine große Lust daran, sogleich mit einer Bestrafung herauszuplatzen. Nahashs Auffassung nach, jedenfalls. Ob das nun gut oder schlecht war? Er wusste es nicht. Obwohl Nahash tatsächlich hoffte, dass Spencer nicht einfach drüber hinwegsehen würde. Zunächst setzte er sich jedoch auf den Stuhl seinem Boss gegenüber. Der fackelte auch nicht wirklich lange und legte ihm einen Artikel vor. Natürlich hatten die Geschehnisse am Hafen Schlagzeile gemacht, auch wenn wohl kaum jemand wissen konnte, was wirklich vorgefallen war. War das das Problem? Dass die Medien Wind davon bekommen hatten? Zugegeben, es war nicht gerade diskret gewesen, aber zumindest hatte man den Schwarzhaarigen nicht erwischt! Auch, wenn er das wohl Yveltal zu verdanken hatte.
Ich verstehe., sagte der Schwarzhaarige, doch bevor er mit seiner Erklärung anfing, kramte er den Meisterball hervor, den er gestohlen hatte und legte ihn auf den Artikel. Was Legenden und Mythen anging, war Spencer versiert. Er konnte sich mit Sicherheit bereits denken, was sich ereignet hatte. Zumindest aber, was für diese Versteinerungen verantwortlich war. Dessen war Nahash sich jedenfalls sicher. Vielleicht war es also besser, mit dieser Sache sofort reinen Tisch zu machen. Der Schwarzhaarige jedenfalls hoffte, dass er nicht allzu sehr ins Detail gehen musste. Denn es gab nun Dinge, die er auch Spencer definitiv nicht erzählen würde. So sehr dieser Gedanke ihn auch beängstigte. Weil er nicht wollte und weil er nicht konnte.
Es war eine Falle., begann er dann. Vielleicht konnte Spencer sich aber auch schon so viel denken. Siavash wollte mich aus dem Weg räumen und hat mich in eine Falle gelockt. Wie sehr er sich immer noch für diese Ungeduld verteufelte. Im Nachhinein war diese Falle wirklich offensichtlich gewesen. Vielleicht dachte er aber auch nur so, weil er noch immer nicht so recht fassen konnte, wie er darauf hereingefallen war.  Er hatte sich einer anderen Bande angeschlossen. Ich war zahlenmäßig weit unterlegen und konnte nichts ausrichten. Nun, auch er war nun einmal kein Superschurke, der sich durch pure Menschenmassen schlagen konnte. In gewisser Weise musste er Siavash wohl dafür danken, dass er mit einem Knall hatte gehen wollen. Andernfalls wäre er nun wohl wirklich tot.
Sie ließen mich am Leben, weil Siavash vor hatte, mich wie einen Verräter dastehen zu lassen. Und glücklicherweise war das seine Karte in die Freiheit gewesen. Wahrscheinlich war es Siavash aber nur recht gewesen, das Ganze etwas spannender zu gestalten. Es war keinesfalls undenkbar. Als sie damit beschäftigt waren, Schmugglerware; denke ich; auf ein Schiff zu verladen, konnte ich entkommen und fand den Meisterball. Ich nahm ihn mit, weil ich dachte, ihn als Druckmittel nutzen zu können., erzählte er weiter. Druckmittel war letztendlich vielleicht noch freundlich ausgedrückt. Das Pokémon war seine Karte in die Freiheit gewesen. Mehr oder weniger, denn es hatte dafür am Hafen gewütet. Nun, zumindest hatte dieses Pokémon sich bloß rächen wollen. Es flog nicht über Einall und verbreitete Angst und Schrecken. Es hatte lediglich denen eine Lektion erteilt, die seinen Stolz verletzt hatten. Eine Sache, die Nahash durchaus verstehen konnte.
Ich wurde allerdings wieder entdeckt und umzingelt. Siavash erzählte mir, dass diese Bande es vollbracht hatte, Yveltal zu fangen und da wusste ich, was sich im Meisterball befand. Auch, wenn der Verräter ihn zunächst über Yveltal aufgeklärt hatte. Nun, so hatte er zumindest erfahren, dass sie dem Pokémon der Zerstörung nichts entgegenzusetzen hatten. Mittlerweile blickte der Schwarzhaarige beim Erzählen jedoch auf den Meisterball, den er auf den Schreibtisch gelegt hatte. Yveltal hatte sich ja doch als echte Überraschung entpuppt.
Ich glaubte, entkommen und Siavash töten zu können, wenn ich Yveltal einsetzte. Also tat ich es. Es war erzürnt, hat in seiner Suche nach Rache den Hafen verwüstet und einige Mitglieder dieser Bande zu Stein verwandelt. Wenn man genauer darüber nachdachte, war das wohl ein ziemlich grausames Schicksal. Das hatte man wohl davon, wenn man glaubte, ein legendäres Pokémon für seine Zwecke missbrauchen zu können. Ob sie Xerneas je gefunden hätten? Sie hätten wohl eine Ewigkeit gebraucht, wenn überhaupt. Allein Yveltal zu finden musste wohl ein ziemliches Glücksgriff gewesen sein.
Ich habe in dem Chaos versucht, Siavash zu töten, aber... ich hatte ihn unterschätzt..., meinte er und tastete unweigerlich nach seiner Bauchwunde. Nun, in gewisser Weise war es aber wohl eine wertvolle Lektion... Jemanden zu unterschätzen konnte wirklich nach hinten losgehen. Er musste Spencer wohl nun nicht erklären, wie es genau abgelaufen war. Dass der Verräter entkommen war, war ebenso klar. Schließlich blickte der Schwarzhaarige jedoch auf und sah Spencer an. Es mag Euch vielleicht wie eine Lüge vorkommen..., meinte er dann, weil das, was er im Inbegriff war zu sagen, für seine eigenen Ohren immer noch ziemlich absurd klang. Ja, er hätte sich wohl selbst nicht geglaubt, wenn er es nicht wirklich erlebt hätte. Aber es war Yveltal, das mich gerettet hat. Nein, es klang wirklich absurd. Immerhin war dieses Pokémon bekannt als Pokémon der Zerstörung, nicht? Da erwartete man wohl eine Bestie, die einfach nur Leben nahm und sich nicht groß darum scherte, wessen Leben sie nahm. Die Geschichten eilten aber wahrscheinlich voraus. Auch ein Pokémon mit schlechtem Ruf konnte einen guten Kern haben.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Do Aug 17, 2017 7:42 pm

Nahash legte Spencer einen Meisterball vor, bevor er zu erzählen begann. Der Weißhaarige beäugte das Objekt zunächst neugierig, entschloss sich aber dazu, seinem Untergebenen aufmerksam zuzuhören. So verblieb er still, seine Hände vor sich ineinander verkeilt. Natürlich, eine Falle. Wer eine kriminelle Organisation verriet, würde bestimmt schon damit rechnen, das jemand kam, um ihm dafür die Konsequenzen zuzuführen. Soweit Spencer wusste, war das sogar nicht das erste Mal gewesen, dass diese dreibeinige Krähe sich etwas derartiges erlaubt hatte. Im Nachhinein konnte er nicht glauben, dass es sich wirklich erlaubt hatte, jemanden wie ihn in die Elite zu lassen. Selbst nach elf Jahren war er wohl immer noch nicht wachsam genug... oder hatte ihn diese lange Zeit in der Führung dieser Organisation leichtsinnig werden lassen?
Als Yveltal schließlich zur Sprache kam, weiteten sich die Augen in Spencers bisher sonst unbewegtem Gesicht. In diesem Meisterball, der nun auf seinem Schreibtisch lag, befand sich das Pokémon der Zerstörung? Jenes Wesen, das dazu in der Lage war, so gut wie Jedem das Leben zu entziehen? Dennoch versuchte er, sich weiterhin auf das Gesagte zu konzentrieren und ruhig zu bleiben. Als Nahash ihm schließlich zu erläutern versuchte, dass es ausgerechnet Yveltal gewesen war, das ihn gerettet hatte, lehnte er sich schließlich in seinem Sessel zurück und atmete dabei tief aus, die Augen hatte er jedoch nach wie vor überwältigt auf seinem Gegenüber fixiert. Für eine Weile blieb er still, ehe er seinen rechten Ellbogen auf der Armlehne seines Sessels abstütze, um seine Wange auf seiner Faust ruhen zu lassen. Langsam verzogen sich seine Lippen zu einem amüsierten Schmunzeln. "Es kommt mir nicht wie eine Lüge vor. Ich vertraue stets darauf, dass du mir die Wahrheit sagst, deswegen wollte ich schließlich auch eine Schilderung der Ereignisse aus deinem Mund hören.", setzte er zu sprechen an und noch einmal glitt sein Blick ehrfürchtig zu dem Meisterball, ehe er wieder Haltung annahm und sich aufrecht hinsetzte. "Dieses Ereignis hat eine gewisse Ironie, nicht? Das Pokémon, das genauso gut der Tod selbst sein könnte, rettet einen Auftragsmörder... und beschließt, an seiner Seite zu bleiben." Konzentriert schloss Spencer nach diesen Worten seine Augen. "Wie du wahrscheinlich bereits wissen solltest, bin ich kein Mensch, der solche Ereignisse dem bloßen Zufall anrechnet." Nun dachte er umso intensiver nach. Er wusste nicht, wie er seine nächsten Schritte formulieren sollte. So loyal Nahash auch war und so effzient er seine grausame Arbeit auch verrichtete, seine Mentalität war dem Boss der Taijitu in bestimmten Angelegenheiten schon immer ein wenig... zerbrechlich vorgekommen. Er musste diese Tatsache wohl schonend ansprechen, auch wenn wohl kein Weg darum herum führte, ihn etwas zu überrumpeln. Er hatte diese Angelegenheit schon zu lange aufgeschoben und seine Errungenschaft am Hafen bekräftigte Spencer nur weiter in seiner Entscheidung.

"Ich habe dich übrigens nicht herbeordert, um dich wehen Siavashs Entkommen zu bestrafen. Ganz im Gegenteil, ich bin wirklich äußerst froh, dass du nach alldem noch am Leben bist.", fuhr er daher fort, sein Ton glich dabei fast dem eines Vaters, der um sein eigenes Kind gebangt hatte. Sein Lächeln nahm nun sanfte Züge an und er lehnte sich etwas vor, um seine Unterarme auf der Fläche seines Schreibtischs zu stützen und Nahash umso intensiver in Augenschein zu nehmen.
"Wo du es schon geschafft hast, Yveltal in deinen Besitz zu bringen, kann man diese Operation mitnichten als ein Versagen abstempeln." Mit diesen Worten griff er nach einem dünnen Aktenumschlag, der ganz oben auf seinem Stapel von Dokumenten lag und öffnete ihn. Aus diesem zog er eine Mitgliedskarte hervor, legte sie auf den Schreibtisch und schob sie Nahash behutsam entgegen. Es war eine Karte, wie sie die Mitglieder der Elite kenntlich machte. "Vielleicht bedeuten Yveltals Handlungen, dass du noch für weitaus mehr bestimmt bist, als es den Anschein hat, Faye.", sprach er dabei und fixierte sein Gegenüber ernst. "Nun, wo Saveria schon seit einer Weile nicht mehr unter uns weilt, möchte ich, dass du ihren Platz einnimmst." Nun galt es, seine Reaktion abzuwarten. Spencer hoffte, dass er ihn damit nicht zu sehr überrumpelt hatte.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Nahasham Sa Aug 19, 2017 12:11 pm

# 42
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Manchmal war Spencer doch ein großes Rätsel. Die meisten hätten es wohl als Ammenmärchen abgetan, dass ein Mensch überhaupt dazu in der Lage war, ein legendäres Pokémon sein Eigen nennen zu können. Sie waren immerhin Legenden! Pokémon mit großer Macht, die sich nicht mit einem Menschen zusammenschließen mussten, um das Beste aus sich herauszuholen. Und Spencer akzeptierte es als die Wahrheit. Einfach so. Ohne, um einen Beweis zu bitten. War das Vertrauen oder einfach nur Menschenkenntnis? Nahash wusste es jedenfalls nicht so recht zuzuordnen.
Der Boss ging sogar noch einen Schritt weiter und behauptete, nicht zu glauben, dass es ein Zufall sei. Ob es nun Zufall war oder nicht, der Schwarzhaarige hatte sich darüber tatsächlich nicht allzu viele Gedanken gemacht. Ironisch war es, durchaus. Aber Schicksal? Nun, vielleicht war es wirklich vorherbestimmt, von wem oder was auch immer. Schließlich hatte er ja auch nun ein Pokémon an der Seite, das einen schnellen Tod bringen konnte. In gewisser Weise wirklich passend für jemanden wie ihn. Das konnte doch nur die Ironie des Lebens sein; ein komischer Schicksalsstreich, sogar. Vielleicht verfolgte ja irgendein Geschöpf einen großen Plan. Nicht, dass es Nahash wirklich kümmerte. Das war ein Gedanke, den er schleunigst wieder bei Seite schob.

Spencers Meinung, dass das Ganze durch den Erhalt von Yveltal kein Versagen war, konnte Nahash jedoch nicht teilen. Er hatte es nicht geschafft, Siavash zu töten und wurde eher noch selbst verletzt. Das war Versagen. Auf ganzer Linie. Ein legendäres Pokémon konnte diese Sache nicht wieder herausreißen. Für einen Moment lenkte Spencer ihn mit seiner nachfolgenden Handlung jedoch komplett davon ab. Mit geweiteten Augen betrachtete der Schwarzhaarige die Mitgliedskarte, die der Boss ihm zugeschoben hatte und bekam deswegen nur ganz nebenbei mit, dass er Saverias Platz einnehmen sollte. Elite? Er?
Nahash wusste ja nicht einmal, was er überhaupt erwidern sollte und brauchte einen Moment, um sich zu fangen. Nachdem er die Karte gemustert hatte, glitt sein Blick wieder zu Spencer, während in seinem Kopf die Frage ratterte, was er sagen sollte. Nein, ob er sagen konnte, was er nun sagen wollte. Es war nicht seine Art, ungefragt Widerworte zu geben. Es war erst recht nicht seine Art, so mit seinem Boss umzuspringen, wie er es nun vor hatte. Aber da brennte dieses kleine Aber in seinem Kopf. Dieser Gedanke ans Scheitern, das einfach nicht mehr gehen wollte; das dort festsaß. Ich habe eine Bedingung., sprach der Auftragskiller schließlich.
Anspannung schwang mit den Worten. Immerhin waren das durchaus Worte, die man seinem Boss nicht entgegenbringen sollte. Seit wann stellte man auch schon Bedingungen, wenn man gerade befördert werden sollte? Er hätte sich dafür ja auch selbst ohrfeigen können.
Ich sehe es anders., meinte er schließlich, um wenigstens zu erklären, wieso er eine Bedingung stellen wollte. Yveltals Erhalt hat nichts mit dem Ziel der Operation zu tun. Sie hatten ja auch gar nicht wissen können, dass diese Bande Yveltal in ihren Besitz gebracht hatte. Wenn, dann wäre der Schwarzhaarige mit Sicherheit vorsichtiger vorgegangen. Es bleibt ein Versagen, weil ich es nicht geschafft habe, mein Ziel zu erreichen. Ob es für den Informanten ohnehin ein schwerer Schlag war, Yveltal zu verlieren? Nahash glaubte nicht. Dieser Kerl war nicht die Person, die über verschüttete Milch weinte. Ganz und gar nicht. Wie konnte man also davon ausgehen, dass es kein Versagen war?
Ich fühle mich geehrt, aber..., begann der Schwarzhaarige schließlich und hielt kurz einen Moment inne. Sollte er überhaupt mit einem Aber erwidern? Er fühlte sich geehrt, wirklich. Da gab es doch eigentlich kein Aber. Ich kann es nicht annehmen, solange Ihr nicht über eine Strafe für mein Versagen entschieden habt.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Fr Sep 01, 2017 1:50 pm

Spencer hatte bereits erwartet, dass sich diese Angelegenheit mit Nahash nicht so einfach gestalten würde wie mit seinen bisherigen Beförderungen. Viele in dieser Organisation träumten nachts bestimmt davon, eine höhere Position inne zu haben und mehr Befehlsgewalt zu besitzen, doch der Schwarzhaarige hatte in dieser Hinsicht völlig andere Wertvorstellungen, die auch der Grund dafür waren, dass Spencer ihn ausreichend wertschätzte, um ihn zur Elite zu befördern. Die Tatsache, dass er zuvor noch ein verräterisches Elitemitglied verfolgt hatte, sprach in dem Punkt immerhin Bände.
So hörte er also der Bedingung Nahashs aufmerksam zu, kam dabei jedoch nicht drumherum, seine Augenbrauen zu verziehen. Auch wenn ihm eine Errungenschaft dieser Art gelungen war, er bestand dennoch darauf, bestraft zu werden. Für einen Augenblick war der Boss der Taijitu sich unsicher, was er gerade darüber empfand. Teils wurde er von plötzlicher Bewunderung seines Pflichtgefühls gegenüber übermannt, doch andererseits... klang es für ihn auch ein wenig dumm, wenn er es harsch formulierte. Sein Gegenüber dachte viel zu selten an sein eigenes Wohl. Das war etwas, das ihm eines Tages vielleicht viel kosten könnte. "Sicherlich, einen Verräter entkommen zu lassen ist nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen kann...", setzte er an wandte seinen Blick auf die Tischfläche. Er besaß selbst in diesem Augenblick Gelüste, Verrätern wie Siavash selbst den Hals umzudrehen, doch er durfte es unmöglich zeigen. "...aber es liegt mir auch fern, dich dafür nun verantwortlich zu machen. Ich bin mir nämlich auch bewusst, dass dein Gegner kein einfacher war." Mit diesen Worten sah er seinen Untergebenen wieder direkt an und lehnte sich anschließend seufzend in seinem Stuhl zurück. "Andererseits will ich deine Bedingung aber auch nicht ignorieren und dich zwingen. Was machen wir jetzt...?" Den letzten Satz hatte er dabei mehr zu sich selbst gesprochen als zu Nahash. Es kam eigentlich so gut wie nie vor, dass jemand ihn freiwillig um eine Bestrafung bat, erst recht nicht in einer Situation wie dieser, dementsprechend war er trotz all den Jahren auf seiner Position mit der Handhabung dieser Situation ziemlich überfordert.

Dennoch entschloss er sich dazu, seinen Standpunkt klar zu machen. "Ich kann deiner Bedingung nachkommen, allerdings muss ich selbst dabei Bedingungen stellen.", setzte er in einem verständnisvollen Ton an, der jedoch auch einen Hauch von Strenge besaß. "Ich kann dir keine körperliche Bestrafung zukommen lassen und ebenso wenig eine, die deine Genesung nur weiter einschränken würde. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass du bereits vollständig erholt bist." Dabei rieb er sich nachdenklich seinen Nacken. "Ich kann durchaus nachvollziehen, wie du dich fühlst, Faye... aber ich habe wenig Interesse daran, dich irgendwann handlungsunfähig zu sehen, weil dein Körper nicht mehr mitmacht." Auch das letzte Mal, als sie Suitbert verfolgt hatten, hatte Nahash eine tiefe Schnittwunde davongetragen. Es schien ihn selbst nicht besonders zu kümmern, doch es lag in Spencers Pflicht, seine Untergebenen in guter Form zu wissen, er wollte keine guten Leute verlieren. Ein Verhalten wie dieses bereitete ihm nur auf mehreren Arten Sorgen, doch wusste er auch nicht, wie er ihm helfen konnte, ohne dass es merkwürdig wirkte.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Nahasham So Sep 17, 2017 5:18 pm

# 43
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Verantwortung. Dieses eine, simple Wort, das Nahash in solchen Belangen vielleicht viel zu oft in den Mund nahm. Er sah es als seine Verantwortung, Verräter auszuschalten, egal wie hart der Gegner auch sein mochte. Es war seine Pflicht. Er hatte sie zu erfüllen. Wenn nicht mit roher Gewalt, dann mit Köpfchen und wenn beides nicht funktionierte, dann hatte er schlicht und ergreifend versagt. Vielleicht spielte eine gehörige Portion Erziehung mit hinein. Sein Vater war schließlich niemand gewesen, der Fehler so einfach verzieh. Bei Gott, er war niemand gewesen, der seinen Sohn als menschlich behandelt hatte. Zumindest der Auffassung vieler nach nicht. Schließlich hatte er dazu aber auch nie einen Grund gesehen. Werkzeuge mussten ja auch nicht menschlich sein, um zu funktionieren.
Es war für den Schwarzhaarigen nur schwer zu begreifen, warum Spencer sich so sehr dagegen sträubte, eine Bestrafung zu verhängen. So sehr er auch versuchte, einen Grund dafür zu finden, er konnte sich einfach keinen ausmalen. War es nicht natürlich, dass man für sein Versagen bestraft wurde? Vielleicht war dieser Gedanke aber auch eine Seltenheit. Und vielleicht lag es auch einfach nicht in Spencers Absicht, sich die Missgunst seiner Untergebenen zuzuziehen, wenn es nicht unbedingt sein musste. Bloß, dass Nahash niemals einen Grund für Missgunst sah. Ja, es war eine Unmöglichkeit. Dass Spencer jedoch ebenfalls eine Bedingung stellte, störte den Schwarzhaarigen auch gar nicht. Nein, er verstand die Begründung seines Bosses durchaus, auch wenn er bei der Erklärung an diesem kleinen Wörtchen hängen blieben, das seinen Namen darstellte. Langsam senkte der Schwarzhaarige seinen Blick und murmelte nachdenklich die Bedeutung vor sich hin, die er erst vor kurzem erfahren hatte: Mit dem Herzen sehend...
Er würde später in dem Tagebuch seiner Mutter blättern. Mehr in Erfahrung bringen, auch wenn er tatsächlich Angst vor dem hatte, was dort vielleicht geschrieben stand. Hatte Siavash recht? Wandelten sich die liebevollen Worte einer Mutter in Nachrichten aus Hass um? In Gedanken, das eigene Kind zu töten? Wieso war er sich überhaupt so sicher, dass dieses Buch wirklich das Tagebuch seiner Mutter war? Wie zum Teufel sollte der Informant auch überhaupt daran gelangt sein? Doch irgendetwas in seinem Hinterkopf schrie ihn tatsächlich an, dass es wahr sein musste. Vielleicht würde er dahinter kommen, sobald er begann, es wirklich zu lesen.
Ich verstehe., meinte er schließlich zu Spencers Erklärung und verstand ja doch nicht. Nicht das Geringste. Kaputtes Werkzeug nützt niemandem etwas. Eine simple Tatsache. Für ihn. Er konnte nicht sagen, ob mehr hinter diesem Beweggrund steckte, weil er es einfach nicht anders verstand. Doch er musste ungemein zugeben, dass er insgeheim froh über diese Aussage war. Nicht, weil er Schmerzen oder körperliche Strafen scheute, sondern weil er sie im Moment lieber nicht ertrug. Aus Gründen, die er Spencer nun lieber nicht nannte. Die er auch gar nicht zu wissen brauchte, wenn es nach Nahash ging. Ob das der erste Schritt in eine Richtung war, die er lieber nicht einschlagen wollte? Er hatte auch je damit gerechnet, dass es Dinge gab, auf die er hätte vorbereitet sein müssen, es aber einfach nicht war? Abgesehen von sozialen Interaktionen, doch wenn es nach seinem Vater ginge, waren sie keine Notwendigkeit. Wie sehr er sich doch getäuscht hatte.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Sa Sep 30, 2017 2:43 pm

Es gefiel Spencer nicht, dass Nahash sich selbst als ein Werkzeug betrachtete. Dennoch kommentierte er diese Worte nicht weiter. Das war schließlich ein Denken, das schon sehr tief in seinem Untergebenen verankert war, so wie er ihn einschätzen konnte. Einfache Worte würden ihn mit Sicherheit nicht umstimmen können, dementsprechend würde er auf eine andere Weise darauf hinarbeiten müssen, ihm mehr einen Sinn für sich selbst als Individuum zu geben. Schließlich wollte er eine Welt schaffen, in der sich jeder sicher fühlen konnte und in der die richtige Person auch das richtige Maß an Verantwortung trug. Menschen waren für ihn einfach nur Menschen... er wollte sich davor hüten, sie als Objekte zu betrachten. Das bildete immerhin den Stoff, aus dem Tyrannen geboren wurden. Der Gedanke beängstigte ihn zutiefst, dass er stets an der Schwelle zu diesem Denken stand, wo er sich manchmal doch wünschte, dass die Gesellschaft seine Gedanken und seine Autorität endlich so akzeptieren würde, wie er sich wünschte. Bei diesem Gedanken konnte er es nicht verhindern, den Meisterball auf seinem Schreibtisch ein weiteres Mal zu mustern, in dem sich anscheinend Yveltal befinden sollte. Eigentlich... würde er seine zerstörerischen Schwingen zu gerne einmal selbst sehen.

"Nun denn...", setzte er dann aber wieder an, um seine Gedanken zurück auf das Wesentliche zu lenken und nahm andere Dokumente aus einer Schublade seines Schreibtischs hervor. Nun musste er wohl eine "Bestrafung" für Nahash finden. Er hatte allerdings wenig Interesse daran, etwas zu finden, das man wirklich als eine Bestrafung werten konnte. Vielleicht musste es auch nur einfach richtig formulieren und eine Aufgabe finden, mit der ein Auftragsmörder wie er überhaupt nicht kompatibel war. Das dürfte sich ausreichend wie eine Strafe anfühlen. "In dem Fall hätte ich hier etwas für dich.", fuhr er fort, nachdem er eine Liste seiner Verpflichtungen in nächster Zeit durchgegangen war. "Wie du weißt, setzt sich die Organisation auch für wohltätige Zwecke ein. Ich hatte einen Besuch im Waisenhaus von Nevaio City geplant, bei dem ich den Kindern gespendete Spielzeuge übergeben sollte. Nur ist mein Zeitplan gerade sehr eng geworden..." Eigentlich liebte Spencer es, das Waisenhaus zu besuchen. Die Kinder waren gut versorgt und wohlerzogen, da verbrachte er gerne Zeit mit ihnen. Es erinnerte ihn selbst an seine eigene frühe Kindheit. "Da musst du mir wohl dabei helfen.", kam er schließlich auf den Punkt und sah Nahash erwartungsvoll über den Rand seiner Brille hinweg an. Ein Blick, der wohl deutlich machte, dass er nun keine Proteste dulden würde.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Nahasham So Okt 08, 2017 1:08 pm

# 44
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Spencers Blick auf den Meisterball war dem Auftragskiller durchaus nicht entgangen. Sicher, es musste interessant sein, die Möglichkeit zu sehen, einem legendären Pokémon zu begegnen und interessierte Spencer sich; so viel Nahash wusste; nicht ohnehin für Geschichten und Mythen? Da musste es doch äußerst spannend sein, so nah an einer Legende dran zu sein. Natürlich hätte Nahash seinem Boss dieses Pokémon gerne zum Geschenk gemacht. Nein, es war natürlich, dass man seinen Boss mit so etwas die Ehre erwies! Wäre da nicht Althaia gewesen. Wäre da nicht dieses Pokémon der Zerstörung, das sich nicht weiterreichen ließ wie eine Trophäe. Und Nahash konnte es sogar nachvollziehen. Dieses Pokémon hatte seine ganz eigene Entscheidung getroffen und er würde sie nun keinesfalls in Frage stellen. Aber er konnte Spencer dieses Pokémon zumindest einmal zeigen, richtig? War es nicht sogar seine Pflicht?
Glücklicherweise beschäftige Spencer sich jedoch wirklich mit der Frage, was eine geeignete Strafe war. Das gab Nahash zumindest ein Stückchen Frieden, auch wenn noch vollkommen ungewiss war, wie diese Strafe eigentlich aussehen würde. In der Hinsicht weihte Spencer ihn jedoch alsbald ein und zunächst starrte der Auftragskiller seinen Boss doch ziemlich verdattert an. Waisenhaus? Kinder? Unweigerlich kam ihm da das Bild von Bill Richie in den Sinn. Der Satansbraten, der sein Felilou verletzt hatte. Andererseits waren die Kinder im Waisenhaus sicher besser erzogen, richtig? Andernfalls würde Spencer ihnen bestimmt keine Spielzeuge schenken. Spencer besaß übrigens kein Vulnona, richtig? Das letzte Pokémon, das er in Kombination mit Kindern sehen wollte, war nun ein Vulnona. Eigentlich wollte er in nächster Zeit gar keines mehr sehen. Und Kinder am besten auch nicht.
In der Tat hatte Spencer damit wohl genau die Art von Strafe getroffen, die wirklich eine Bestrafung war. Neuerdings. Denn zuvor hatte der Schwarzhaarige zugegeben kein großes Problem mit Kindern gehabt. Sie waren einfach da gewesen und er hatte wenig mit ihnen zu tun gehabt. Aber dass Kinder solche Teufel sein konnten? Protestieren konnte er aber wirklich nicht. Immerhin hatte er voll und ganz auf eine Bestrafung bestanden. Ob das überhaupt gut gehen würde? Besser, er passte umso stärker auf, um alte Fehler nicht zu wiederholen. Ein genervtes Yveltal war mit Sicherheit noch furchteinflößender als ein genervtes Vulnona. Besser war es wohl, er wartete mit dem Kauf von Luxusbällen noch bis nach diesem Besuch. Wobei man nie wissen konnte, was nicht auf dem Weg geschah... Verdammter, innerer Konflikt. Verstanden..., gab der Schwarzhaarige, zugegeben doch wenig begeistert, von sich. Wahrscheinlich war er in diesem Moment auch noch um einiges blasser als ohnehin schon. Wer hätte auch je damit gerechnet, dass es ausgerechnet ein Kind war, dass Nahash abschreckte?
Zu gerne hätte der Schwarzhaarige ja gefragt, ob sie auf dem Hinweg an einem Laden vorbeikämen, der Pokébälle vertrieb. Er wollte wirklich schnellstmöglich den Meisterball austauschen. Wenn Spencers Zeitplan aber wirklich so eng war, konnte man sich diese Art von Abstecher aber sicherlich nicht erlauben. Immerhin war es eine Strafe und kein Einkaufsbummel! Da fiel es dem Schwarzhaarigen aber urplötzlich wie Schuppen von den Augen. Ja, wenn Nahash die Bekanntschaft mit Bill Richie bereits gemacht hatte, musste er Spencer doch vorwarnen!
Boss!, sprach der Schwarzhaarige plötzlich und blickte Spencer ja fast schon energisch an, als würde er ihm die größten Geheimnisse dieser Welt in Obhut geben. Zumindest konnte man sagen, dass Nahash mal mehr Emotionen zeigte, als nur ein nüchternes Gesicht. Ein Waisenhaus war sicherlich okay, aber niemals, niemals nie auch nur im Geringsten, sollte Spencer je einen Fuß in die Nähe dieses Teufelshauses wagen! Haltet euch von der Villa Richie im neuen Stadtteil von Twindrake City fern. Auch, wenn diese Aussage letztendlich doch ziemlich nüchtern klang. Nun, zumindest war Spencer nun vorgewarnt. Auch, wenn er sich aus dieser simplen Aussage mit Sicherheit keinerlei Reim bilden konnte.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Di Okt 10, 2017 9:39 pm

Wie es schien, hatte Spencer mit der Wahl der "Bestrafung" wohl vollen Erfolg gehabt, man konnte es Nahashs Gesichtsausdruck sehr gut ablesen. Allerdings blieb da trotzdem die Frage, warum er sich angesichts eines Besuchs in einem Waisenhaus wirklich... dermaßen verdutzt zeigte. Hatte der Auftragsmörder Erfahrungen in der Hinsicht gemacht, von denen er wissen sollte? Spencer hatte nämlich nie Probleme mit Kindern gehabt. Ganz im Gegenteil, er fand ihre Unschuld des öfteren angenehmer als so manches Verhalten, das Erwachsene an den Tag legten. "Gut.", äußerte er trotzdem ruhig und war schon dabei, etwas auf einen Zettel zu schreiben, als ihn eine plötzliche Äußerung Nahashs wieder aufsehen ließ.
Für einen Augenblick lag der Blick des Weißhaarigen doch äußerst irritiert auf seinem Untergebenen, während er überlegte, ob dieser etwas vor ihm verheimlichen wollte. Allerdings hatten diese Worte wirklich wie eine ernsthafte Warnung geklungen. Hatte es etwas mit seiner vorherigen Reaktion zu tun? Welches Schrecken hatte sein Gegenüber nur erlebt, dass es auf diese Weise auf eine simple Begegnung mit ein paar Kindern reagierte...? "...okay. Ich verstehe.", erwiderte Spencer knapp, hatte seine Augenbrauen aber trotzdem fragend verzogen. Der Name Richie in Bezug auf Twindrake City sagte ihm etwas. Das waren, soweit er wusste, ganz schon reiche Personen, die auch nicht wenig Einfluss besaßen. Genaueres wusste er jedoch nicht, da sie nichts mit dem kriminellen Untergrund zu schaffen hatten... zumindest, soweit er es wusste. Sollte er nachfragen...? Irgendetwas in seinem Inneren sagte ihm, dass er es besser nicht tun sollte...
Stattdessen händigte er Nahash nun die Notiz aus, die er gerade eben auf den Zettel geschrieben hatte. "Triff mich in etwa einer Stunde an dieser Adresse, dort befindet sich das Waisenhaus.", erläuterte er und ließ seinen Blick kurz noch einmal über den Meisterball schweifen. Vielleicht würde er danach noch Zeit finden, seinen Untergebenen um einen Blick zu bitten... Während er diesen Gedanken beiseite schob, nahm er sich auch wieder die Mitgliedskarte der Elite zur Hand und reichte sie seinem Gegenüber auffordernd. "Auch wenn deine Bestrafung noch nicht vollzogen ist..." Er konnte sich in diesem Moment nicht einmal mehr selbst ernst nehmen, wo er diese Lappalie gerade wirklich als "Bestrafung" betitelte. "...kannst du dich ab diesem Moment dennoch bereits befördert sehen. Hab bitte Verständnis dafür, ich sehe keinen Grund, diese Angelegenheit noch weiter aufzuschieben." Seine Worte waren von einem sanften Lächeln begleitet. "Ich bin mir sicher, dass du deine Arbeit in dieser Position gut machen wirst." Auch wenn es dem Schwarzhaarigen vielleicht etwas an einem Sinn für eine gerechtere Selbstwahrnehmung mangelte, es beruhigte Spencer ungemein, ein wirklich derart loyales Mitglied in der Elite zu wissen. Sein bisheriger Ruf in der Organisation sollte ihm auch helfen, sich gegen die rangniedrigeren Mitglieder durchzusetzen, sollte es vonnöten sein. Es war schließlich wichtig, die Hierarchie deutlich zu machen. Auf der anderen Seite musste er jedoch darauf hoffen, dass so etwas wie mit Saveria nicht noch ein weiteres Mal geschah... Daher konnte der Brillenträger in diesem Augenblick ein Seufzen nicht länger zurückhalten, ehe er sich in leichter Besorgnis seine Fingerkuppen vor sich aneinanderlegte und dabei seine Stirn runzelte. "Aber bitte...", setzte er an und versuchte die richtigen Worte für seine Gedanken zu finden, sodass seine Äußerung nicht allzu erzwungen klang, "gib besser auf dich Acht, Faye. Egal welches Ziel deine Aufträge beinhalten, es sollte deine oberste Priorität sein, dich am Leben zu erhalten. Kaum ein Ergebnis wäre deinen Tod wert." Nach diesen Worten spiegelte sich für einen Moment trotz seiner ansonsten gleich bleibenden Fassade tatsächlich eine gewisse Melancholie in Spencers Augen wider. Diese Aussage galt in seiner Auffassung schließlich nicht nur für Nahash sondern auch für jedes andere Mitglied, das ihm und der Taijitu loyal folgte. Gewissermaßen hatte er allein jeden einzelnen Untergebenen auf dem Gewissen, der für seine Ziele das Zeitliche segnete. Solche Menschen konnte und wollte er einfach nicht verlieren, solange es sich vermeiden ließ.

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Nahasham So Okt 29, 2017 3:40 pm

# 45
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Nein, gar nichts verstand Spencer! Tatsächlich ein Satz, den Nahash seinem Boss gerade am liebsten entgegen geschleudert hätte, wenn es nicht so unhöflich wäre. Es war klar, dass Spencer nicht verstand, worauf der Schwarzhaarige hinauswollte. Andererseits hatte Nahash aber auch nicht vor, das Ganze nun weiter auszuführen. Besser, Spencer beherzigte einfach diese Warnung und wagte sich nicht unüberlegt in die Höhle des Löwen. In die wahrgewordene Hölle! Und das war ja nicht einmal eine Übertreibung. Ob es vielleicht ein Hobby dieser Eltern war, Menschen in die Verzweiflung zu treiben? Wenn man Nahash als böse beschrieb, dann waren sie noch das wahre Böse. Das wahre Übel dieser Zeit.
Das Pokéballproblem erübrigte sich jedoch, als Spencer eine Notiz machte und sie dem Auftragskiller zuschob. In einer Stunde treffen. Nun, das gab genug Zeit, um noch einen Abstecher zu machen und sich um Luxusbälle zu bemühen. Das war dem Schwarzhaarigen tatsächlich recht. Er nickte, als er die Notiz entgegennahm und sich kurz die Adresse angeschaut hatte. Ein Waisenhaus, huh? Er hatte zugegeben noch nie eines betreten, aber warum hätte er das auch tun sollen? Er hoffte wirklich, dass die Kinder dort besser erzogen waren, als dieses Monster von einem Kind. Aber Waisenhäuser hatten Erzieher und andere Mitarbeiter, oder? Zumindest war der Gedanke an jene ein wenig beruhigend.
Und wenigstens konnte Nahash nun wohl behaupten, sich als Mitglied der Elite dieser Sache anzunehmen, denn Spencer bestand darauf, die Beförderung trotz der gewünschten Strafe nicht weiter aufzuschieben. Für Nahash wirkte es fast surreal, weshalb er die neue Mitgliedskarte einen Moment lang ungläubig anstarrte, ehe er nickte und sie entgegennahm. Ich werde Euch nicht enttäuschen. Hoffte er zumindest. Es war durchaus ehrlich gemeint, doch so wie es mit Enttäuschung war, traf sie schnell ein, wenn mal etwas nicht lief wie gewünscht. Aber das hinderte ihn ja nicht daran, es wenigstens zu versuchen, richtig? Und immerhin hatte er das Pokémon der Zerstörung an seiner Seite! Zumindest, solange dieses legendäre Pokémon es wünschte. Ob es wohl ein bestimmtes Ziel verfolgte?
Nur Spencers Bitte war doch tatsächlich etwas, was in weite Ferne rückte. Auf sich Acht geben? Das war leichter gesagt, als getan. Immerhin hatte ihm niemand beigebracht, wie man auf sich Acht gab, ja, dass man es überhaupt tun sollte. Es ist nicht leicht aus Gewohnheiten auszubrechen., erwiderte der Schwarzhaarige überraschend offen. Natürlich hätte er seinem Boss gerne versichert, dass er es tun würde, nur befürchtete der Schwarzhaarige, nur allzu schnell wieder in alte Muster zu fallen. Stattdessen griff er nach dem Meisterball und betrachtete ihn einen Moment lang, ehe er wieder zu Spencer aufsah. Aber ich habe zumindest Wegbegleiter, die nicht tatenlos zusehen würden. Tatsächlich glaubte er sogar, dass Gloria noch um einiges unheimlicher werden konnte, als Yveltal. Vorausgesetzt, jemand drückte die richtigen Knöpfe. Ein Trikephalo war letztlich nunmal ein Trikephalo, auch wenn Gloria in Sachen Grausamkeit nach wie vor nicht so furchtbar war wie Acacia. Zumindest konnte man aber wohl sagen, dass Yveltal zu einem Trumpf wurde. Dieses Pokémon war doch wirklich ganz anders als man erwartet hätte und mit Sicherheit dachte Althaia nicht daran, Nahash allzu schnell im Stich zu lassen. Den Fehler machte wohl schlicht derjenige, der sich bereitwillig mit ihnen anlegte.

# tbc: Nevaio City, Waisenhaus


Zuletzt von Nahash am Sa Nov 11, 2017 4:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Büro des Chefs

Beitrag von Spenceram Sa Nov 11, 2017 4:00 pm

Ein Glück nahm Nahash die Beförderung nun trotz des etwas frühen Zeitpunkts ohne zu murren an. Auf seine Versicherung, ihn nicht zu enttäuschen, entgegnete Spencer ein wohlwollendes Nicken. Er war sich sicher, dass er das nicht tun würde, ansonsten hätte er ihn für diese Position nicht in Erwägung gezogen. Jetzt gab es endlich vorübergehend eine Sorge weniger, über die er sich seinen Kopf zerbrechen musste.
Seine folgende Bitte lag ihm auch gerade deswegen doch sehr nahe. Nahash zeugte sich daraufhin jedoch erstaunlich offen und erwiderte, dass es nicht einfach war, aus alten Gewohnheiten auszubrechen. Leider war das wohl wirklich war, weshalb der Weißhaarige dann doch etwas beklommen seinen Blick senkte. Sie alle hier hatten ihr eigenes Laster aus der Vergangenheit zu tragen, das ihr heutiges Verhalten prägte. Er hoffte allerdings dennoch, dass sein Gegenüber sich diese Bitte zu Herzen nehmen und versuchen würde, an diesem Verhalten zu arbeiten. Auch in der Gegenwart lasteten ihm seine Schuldgefühle gegenüber in seinen Augen guten Menschen nämlich schwer genug.
Bei Nahashs Erwähnung seiner Wegbegleiter hellte sich Spencers Gesichtsausdruck jedoch wieder etwas auf. Ja, Pokémon waren in der Tat wundervolle Wesen. Und gerade die Tatsache, dass das frisch ernannte Elitemitglied mit seinen umzugehen wusste, war ein sehr positiver Punkt. Yveltal hatte bestimmt einen Grund gesehen, ihn aus dieser brenzligen Lage zu retten. "Ja... das ist ein guter Gedanke.", kommentierte Spencer diese Äußerung daher sanft und lächelte fröhlich.
"Nun gut!" Mit diesem enthusiastischen Ansatz legte er seine bedrückenden Gedanken schließlich zusammen mit dem Papierkram vor ihm zur Seite und sah Nahash anschließend motiviert an. "Ich denke, es gibt jetzt sonst nichts mehr weiter zu besprechen, wenn dir nicht noch etwas auf dem Herzen liegen sollte." Ein bekräftigendes Nicken folgte auf seine Worte. "Wir sehen uns dann später." Wie sein Gegenüber sich angesichts von Kindern wohl verhalten würde? Er konnte sich Nahash in dieser Situation nicht einmal vorstellen. Vielleicht würde er unter dem Vorwabnd dieser "Bestrafung" ja ganz neue Seiten an ihm kennenlernen...

[tbc: Nevaio City - Waisenhaus]

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