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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Austinam Mo März 13, 2017 1:00 am

Austin wusste nicht, warum es ihn ausgerechnet hierher verschlagen hatte. Er war nach Ondula gekommen, um sich einen hier stattfindenen Wettbewerb anzusehen, aber nun war er am Stand stehen geblieben und starrte mit Ehrfurcht das riesige Wailord an, das hier gestrandet war. Große Pokémon waren unheimlich. Schlimmer noch war es, wenn man sich mit dem größten Pokémon konfrontiert sehen musste, das bisher entdeckt worden war. Aber so hilflos, wie es auf dem Trockenen lag, konnte dieses Wailord wohl nichts anrichten... oder? Der Silberhaarige konnte das flaue Gefühl in seinem Magen dennoch nicht unterdrücken. Und trotzdem gaffte er. Das ganze war einfach wie ein... Unfall. Man konnte nicht wegsehen, einfach, weil man sich auf eine bizarre Weise an diesen unangenehmen Gefühlen labte, die dieser Anblick in einem hervorrief. Dennoch schüttelte er nach diesem Moment der Starre seinen Kopf leicht und seufzte aus. Hier unnütz herumzustehen würde wohl keinem der Leute helfen, die gerade versuchten, den Meeresriesen wieder heil in seine Heimat zurückzubringen und mit Wassereimern in ihren Händen konstant an ihm vorbeirannten. Er besaß ja nicht einmal ein Pokémon, das ihnen behilflich sein könnte.
Zu seiner Überraschung schienen diese Leute aber allmählich eine Lösung zu finden. Jedenfalls vermutete er das. Ausschlaggebend dafür war ein kleines Mädchen, das von einem "netten Herren" sprach, der sie anleiten würde. Dieses Mädchen war auch wirklich ein Kaliber für sich. Er hatte noch kein Kind gesehen, dass so viel Energie und eine derart laute Stimme aufbringen konnte. Das war beinahe schon unheimlich. Unwillkürlich folgte der Brillenträger allerdings den Blicken der anderen Anwesenden und... musste dann doch verwundert eine Augennbraue heben. Dieser rote Schopf... war es denn möglich...?
Er unterdrücke ein Seufzen. Diese Person sah ihm doch verdächtig nach Eskil aus, allerdings hatte er ihn auch so lange schon nicht mehr gesehen, dass er sich durchaus irren konnte. Diese Ähnlichkeit war jedoch verblüffend. Nein, er konnte sich doch unmöglich irren!

Ein wenig hilflos sah er sich nun in der Gegend um. Er wusste nicht, ob er ihm nun nach allem, was passiert war, einfach so unter die Augen treten konnte. Obendrein hatte er hier ohnehin nichts zu suchen. Er war zu nichts zu gebrauchen, wenn es um körperliche Anstrengung ging, besaß kein hilfreiches Pokémon und würde sich dem Wailord auch nicht weiter nähern wollen, weil es ihm einen unangenehmen Schauer über den Rücken jagte und auf ihn bedrohlich wirkte. So bestrafte einen das Karma wohl für die niederträchtige Tat des Gaffens. Man behinderte damit wirklich nur Leute, die tatsächlich etwas tun wollten.
Letztendlich konnte er aber nicht anders, als sich zusammenzureißen und durch seinen Gehstock gestützte Schritte auf den rothaarigen Mann zuzugehen. Er brauchte Gewissheit. Wenn es tatsächlich Eskil war - gut. Wenn er es nicht war - auch gut. Allerdings war er sich noch nicht sicher, wie er weiter handeln sollte, sollte der erstgenannten Fall eintreffen. Es war im Grunde nicht seine Schuld gewesen, dass der Kontakt abgebrochen war, aber solche Dinge konnten einen stechenden Keil zwischen zwei Menschen treiben. Er musste nur noch irgendwie die richtigen Worte finden.
"Ich hätte nicht erwartet, dass du unter die Naturschützer gehen würdest." Und diese waren es definitiv nicht. Er hatte diesen Satz beinahe schon so banal und ohne Emotion ausgesprochen, dass er sich im Nachhinein selbst dafür ohrfeigen könnte. Letztendlich war er wohl doch zu stolz, um einen alten Freund ordentlich zu begrüßen. Die Umstände ihrer Trennung waren dafür auch viel zu unangenehm gewesen, er wusste einfach nicht, was er sagen sollte.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Eskilam Do März 16, 2017 4:24 pm

War das ihr gottverdammter Ernst? Fragte Irina tatsächlich gerade, ob andere Menschen einen Ausschalter hatten? Dieses Kind gehörte dringend in eine Schule und nicht auf eine Reise. Vielleicht tat's eine Irrenanstalt vielleicht auch. Bloß befürchtete Eskil, dass er darin eingewiesen werden musste, wenn dieses Mädchen sich weiterhin auf diese Weise äußerte. Da vermochte man doch glatten sämtlichen Glauben in die Menschheit zu verlieren. Und das wegen eines Kindes, das doch eigentlich Hoffnungsträger der Zukunft sein sollte. Konnte er sich nicht lieber wieder mit Kriminellen rumschlagen? Das war doch bei Weitem angenehmer. Ein kleines Mädchen konnte er ja wohl kaum bedrohen.
Tatsächlich mied Eskil es, auf die Frage des Mädchens zu antworten. Sollte es sich die Antwort doch selbst ausmalen. Es konnte doch nicht ernsthaft denken, dass man Menschen abstellen konnte? Leider war ihr auch Fafnirs auffordernder Blick nicht entgangen, weshalb sogleich die Frage folgte, was er wollte. "Kleine, nervige Kinder fressen.", folgte die monoton klingende Antwort.
Ja, es fehlte sämtliche Emotion. Wenn man genau hinhörte, hörte man vielleicht aber doch heraus, dass er genervt war. Fafnir gefiel diese Antwort jedoch keinesfalls, weshalb ein kurzer Schlag in den Nacken folgte. Als ob er seinem Trainer diese Attitüde würde austreiben können. Stattdessen hielt Eskil seinen Nacken und drehte sich wutentbrannt zu seinem Pokémon um. Da Schläge bei einem Stahlpokémon nichts brachten, trat er kurzer Hand in den Sand und schubste ihn in Fafnirs Richtung. Das machte die Selbstputzaktion wenigstens zunichte.
"Du spinnst doch!", zischte er seinem Stolloss entgegen, das auf diesen Ausbruch mit einem Schnauben reagierte, bevor es wieder versuchte, sich den Sand wegzuklopfen. Es musste doch verstehen, wie nervenaufreibend Kinder waren. Nun, andererseits musste er sich ja nicht damit rumschlagen. Diese Aufgabe wurde ja leider Gottes Eskil zuteil.

Als der Plan stand und der Kerl loszog eine Plane zu besorgen, meldete sich Irina freiwillig dafür, unter dem Wailord hindurch zu kriechen. War sie jetzt vollkommen von Sinnen? Doch ehe er überhaupt protestieren konnte, machte sich das Mädchen auch schon von dannen, um den Helfern den Plan mitzuteilen. Musste sie dabei aber so rigoros auf ihn zeigen und sagen, dass er sie anleiten würde? Und hier hatte Eskil gehofft, sich klammheimlich aus dem Staub machen zu können.
Er seufzte auffällig. Ja, er hatte wirklich keine Lust, länger hier zu verharren. Allen voran nicht, wenn dumme Kommentare über Tierschützer kamen! Auch, wenn der doch reichlich seltsam klang, sodass Eskil dem "scherzenden" Individiuum mit einem genervten Blick entgegnete. Er musste feststellen, dass ihm dieses Individuum doch reichlich bekannt vorkam. Auch wenn es schon Jahre zurücklag. "Wenigstens bin ich nicht unter die Senioren gegangen.", entgegnete er seinem alten Bekannten, als er dessen Gehstock sah.
Naturschützer, pah! Als ob Eskil sich je dazu herabgelassen hätte. Sollten die Ranger dabei bleiben und Bäume kuscheln oder sowas. Tatsächlich wollte er ja nicht einmal hier sein. Umso mehr wollte er jetzt verschwinden. Konnte er nicht einfach alles auf Austin abschieben und wieder seiner eigenen Arbeit nachgehen? Auf der anderen Seite konnte Austin aber vielleicht besser mit Kindern umgehen und Irina diesen Unsinn ausreden?
Es war ihm egal, wenn irgendein Irrer sich in Gefahr begab. Aber ein naives Kind, das sich die Konsequenzen nicht ausmalen konnte? Nun, eigentlich konnte ihm auch das egal sein. Vielleicht sollte aber doch lieber Fafnir in den sauren Apfel beißen. Er seufzte erneut. Austins Dasein hatte diese ganze Situation nicht unbedingt besser gemacht. "Hast du zumindest ein Bodenpokémon, das helfen könnte?", fragte er, statt auf Plaudereien über die Vergangenheit zu bauen. Was nützte das auch, nach all den Jahren? Vermutlich hatte Austin eh Karriere gemacht und würde nicht im Traum daran denken, sich mit einem Kriminellen abzugeben. Fragen darüber, was er heute machte, wollte Eskil dann doch lieber vermeiden.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Mo März 20, 2017 6:37 pm


Auf ihre gutgläubig naiv gestellte Frage erhielt Irina keine Antwort, was das Mädchen aber auch nicht weiter störte. Vielleicht war es Wissen, welches für andere sonnenklar war, aber für sie eben nicht - man konnte ja auch nie wissen, was die Zukunft so für sie hielt! Was, wenn Menschen tatsächlich irgendwann tatsächlich über so etwas verfügten? Konnte man das eigentlich noch als Mensch bezeichnen? So weit in die Zukunft konnte das kleine Mädchen mit Hang zu Games und Freiluftaktionen - wahrlich merkwürdige Kombi - doch denken, aber wuchey! Musste sie sich etwa vor dem großen Stahlfelsen fürchten?
Mit großen Augen blickte sie das große Pokémon an, welches auf sie einen total lieben und freundlichen Eindruck machte! Naja, okay, da war ein wenig Verärgerung und die Geste mit dem Schlag war auch nicht besonders nett... "Ich bin aber nicht klein, wuhuu!" Sie riss fröhlich ihre Arme in die Lüfte, und reichte nicht einmal entfernt an das große Pokémon heran. Dennoch grinste sie es an, als seien sie so gut wie gleich groß, ha ha.
Da fingen aber auch die Zankereien zwischen Pokémon und Trainer an, die Irina mit großen Augen musterte, und tatsächlich spiegelte sich ein Ausdruck der Fassungslosigkeit darauf wieder. Mittlerweile war auch Charlotte wieder geputzt und an ihre Seite zurückgekehrt, und sich wieder wegen dem neuerlich aufkommenden Sand verziehen konnte. Ihr Fauchen verriet so Einiges. "Ihr benehmt euch ja wie Kinder!", entfluschte es Irina dann mit einem Ausdruck, der meinte erwachsen zu sein - im Grunde hatte sie aber wohl nur übersetzt, was ihr Flamara so geschnaubt hatte.

Irina hörte, dachte nicht und handelte! Schon war sie losgezogen, um den Rest der Helfer über den neuen genialen Plan zu informieren, deren wichtiger Bestandteil natürlich auch Eskil war, auf den sie mit dem Finger dann zeigte. Und da hatte sie auch schon eine weitere Person ausfindig gemacht, die sie mit großen Augen musterte. Charlotte, die dort zurückgeblieben war, musterte den Fremden misstrauisch, und musterte ihn aufgrund seines Gehstockes als gefährlich ein. Sie hatte keine besondere Vorliebe für Stöcke aller Art, da Irina es sich teilweise einen Spaß daraus gemacht hatte, sie damit zu pieksen...
Sie gesellte sich also eher an die Seite des Stollosses, wobei auch dieser Koloss ihr nicht so angenehm war. Wieso musste ihre Trainerin denn auch so hyperaktiv sein? Und wieso hatte sie einfach immer noch nichts zu essen? Das Leben war wirklich hart.
Irina mittlerweile war fröhlich wieder herangetrabt und musterte den Neuankömmling neugierig und mit besonderem Merkmal auf die grauen Haare und den Gehstock. "Höhöm", räusperte sie sich bei dem respektvollen Auftreten des anderen, "Sind Sie ein Bekannter von Eskil?" Ihre Frage war dann doch durchaus energischer aus ihr herausgesprudelt, wie sie ebenfalls nicht mehr wirklich an sich halten konnte. "Wollen Sie auch helfen, eine gute Tat zu vollbringen? Wieso haben Sie so graue Haare? Meinen Sie, meine Haare werden eher so oder eher so Rot wie die von Eskil?" Es schien, als wären Haare das neue Thema bei Irina, da konnte eine ganz bestimmte Person mit langen, leicht gewellten, schwarzen Haaren wohl die Schuld bei sich finden, ha ha.
#070
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Austinam Do März 30, 2017 6:50 pm

"Hmpf." Ein herablassendes Schmunzeln zeigte sich auf Austins Lippen, nachdem Eskil seine etwas senil wirkende Erscheinung kommentiert hatte. Einerseits war das wohl ein Moment, insgeheim in seinen Alterskomplexen zu schwelgen, andererseits erleichterte es ihn jedoch ungemein. Diese Konversation schlug eine eher distanzierte Richtung ein, die es ihm einfacher machte, das Verhalten seines Vaters effektiv zu verdrängen. "Ich habe es mir nicht ausgesucht, so herumzulaufen.", gab er daher kalt zurück und ließ seinen Blick noch einmal in Richtung des Wailord schwenken. Ein wirklich unheimliches Biest...
Die Gedanken, die dem Silberhaarigen in diesem Augenblick aufkamen, machten es daher noch weitaus mehr unangenehm, als Eskil sich nach einem Bodenpokémon erkundigte. Austin musste in diesem Augenblick ein Seufzen unterdrücken und festigte den Griff um seine Gehhilfe noch ein Stück. Das vor ihm zuzugeben... Das wäre wirklich äußerst peinlich. Er sollte sich besser so vage wie möglich halten. "Leider nein.", gab er daher knapp zurück und überlegte, ob er nicht anfügen sollte, dass er nach wie vor überhaupt kein eigenes Pokémon besaß. Sein Stolz ließ ihn darüber schließlich weiterhin schweigen.

Im Moment darauf gesellte sich auch schon das schwarzhaarige Mädchen zu ihnen, das ihn zuvor auf seinen alten Bekannten aufmerksam gemacht hatte. Und es war aus der Nähe gleich noch weitaus aktiver als aus der Ferne. Dieses Fräulein musste jünger als Frederick sein. Bei der Salve von Fragen hob der Rechtsanwalt daher erst einmal irritiert eine seiner Augenbrauen, während er versuchte, die Unterschiede zwischen der Schwarzhaarigen und seinem eigenen Sohn zu verarbeiten. So zurückhaltend, wie Fred sich in dem Alter häufig gezeigt hatte, waren sie wirklich wie Tag und Nacht. Was das wohl über die Erziehung aussagte...
Doch auch wenn die Kleinere ihn etwas überforderte versuchte er dennoch ihr freundlich gegenüberzutreten. Er hatte schließlich kein Problem damit, mit Kindern umzugehen, auch wenn sie ihm gerne einmal auf den Zeiger gingen. "Richtig.", beantwortete er ihre erste Frage daher mit einem Lächeln und beugte sich so gut wie es ging zu ihr herunter, um nicht so weit über ihr zu stehen. "Leider kann ich nicht wirklich helfen, dafür habe ich nicht die Mittel." Ein sachtes Kichern entwich ihm, als sie sich über seine Haarfarbe erkundigte. "In ein paar Jahrzehnten hast du vielleicht dieselben Haare. Aber wenn du wirklich rote Haare möchtest, würdest du sie wohl färben müssen." Kurz schielte er noch einmal zu seinem alten Schulfreund. "Färben ist aber ungesund für die Haare. Schwarz sieht viel besser aus.", fügte er noch süffisant an und richtete sich anschließend wieder mit einem leisen Stöhnen langsam auf, da ihm die Haltung allmählich in die Knie ging. Ebenso anstrengend war es, wirklich auf die Fragen des Mädchens einzugehen. Smalltalk wie dieser war ihm zuwider, doch andererseits bemühte er sich wirklich darum, Kindern gegenüber freundlich zu sein. Was hatte Mary-Ann ihm nicht alles in der Hinsicht eingebläut...
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Eskilam Do März 30, 2017 8:31 pm

Nicht ausgesucht, hm? Nicht, dass Eskil vor hatte, nun nachzuhaken. Wahrscheinlich war es einfach das Resultat irgendeines Unfalls. Das erschien ihm jedenfalls nur logisch. Er bezweifelte, dass sein alter Freund sich wohl selbst das Bein kaputt geschlagen hatte oder in irgendwelche Machenschaften verstrickt worden war, die dafür gesorgt hätten. In letzterem Fall hätte er vermutlich mehr Schaden davongetragen. Letztendlich konnte Eskil es aber auch einfach nicht mit Sicherheit sagen. Es interessierte ihn im Grunde genommen allerdings auch gar nicht.
Als Irina sich zu ihnen gesellte, verspürte Eskil für einen wahnsinnig kurzen Augenblick den Drang, die Beine in die Hand zu nehmen und davonzurennen, jetzt, wo das Mädchen sich doch auch einfach an Austin heften konnte. Es wäre so schön gewesen, sich einer anderen Sache widmen zu können. Leider sollte es dazu aber wohl nicht kommen. Austin bestätigte dem Mädchen, dass sie Bekannte waren und wiederholte, dass er nicht helfen konnte. Nun, das war zwar in gewisser Weise schade, ließ sich aber nun nicht ändern.
Fafnir schien jedoch zu seufzen und betrachtete anschließend stumm das Flamara, das sich neben ihn gesellt hatte. Vielleicht erhoffte er sich Ablenkung. Denn diese ganze Situation schien dem Stolloss ebenfalls zuwider.

Irina tat jedenfalls, was sie scheinbar am besten konnte und löcherte Austin mit Fragen, von denen Eskil nicht einmal im Ansatz verstand, wie sie überhaupt darauf gekommen war. War es denn relevant, wie ihre Haare einmal aussehen würden? Bei dem Seitenhieb Austins auf Eskils Haarfarbe, verengten sich seine Augen merklich. Das hatte er nicht wirklich getan, oder? Er verschränkte wütend die Arme. Oh, doch, und wie er das hatte! "Ja, sowas sagen verdammte Spießer immer.", meinte er und hätte liebend gern angefügt, dass seine roten Haare wenigstens seine Naturhaarfarbe waren. Natur! Aber vielleicht war das unangebracht oder wirkte trotzig. Wohl eher trotzig.
"Wenn du rote Haare haben willst, dann färb sie.", fuhr er fort mit der kindischen Verteidigung seiner Haarfarbe. "Wenn du alt genug bist.", fügte er nichtsdestotrotz hinzu. Nun, Haare färben stellte für ihn wirklich kein Problem dar. Aber einem 12-jährigen Mädchen zum Haare färben zu bewegen, war dann vielleicht doch etwas übereilt. Es lag auch schließlich gar nicht in seiner Absicht.
Ein anderes Thema stand aber immer noch im Raum, das im Gegenzug Eskil dazu bewegte, mit einem fiesen Grinsen aufzuwarten. "Übrigens lasse ich dich nicht unter das Wailord kriechen.", machte er klar und betrachtete seinen alten Bekannten. "Wenn wir kein passendes Pokémon finden können, übernimmt Austin das." Natürlich hatte er nicht um das Einverständnis des anderen gebeten. Es war jedoch seine eigene Form kindischer Rache für Austins Aussage. Tatsächlich ging es ihm aber eher darum, dass Austin sich seine Klamotten schmutzig machen durfte. Auf der anderen Seite war es Eskil aber wirklich zuwider, dass Irina die Gefahr auf sich nehmen wollte, unter einem Wailord herzukriechen. Wahrscheinlich erkannte sie die Gefahr dessen ja nicht einmal! Eskil war kriminell, aber er war auch kein Unmensch.
Davon abgesehen war Eskil sich sogar fast sicher, dass Austin ebenfalls nicht willens war, dass sich ein kleines Mädchen in solche Gefahr begab. Auch, wenn er wirklich keinerlei Ahnung hatte, was Austin in all der Zeit getrieben hatte. So wie er jedoch mit Irina umging, war er jedenfalls kein alter, verbitterter Mann geworden, der Kinder tagtäglich von seinem Rasen scheuchte. Glaubte er.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam So Apr 02, 2017 2:32 pm


Irina hielt sich nicht zurück, als sie dann zu den beiden Männern wieder getreten war, anders wohl als ihre Charlotte, die sich zu dem felsigen Stahl-Pokémon gesellt hatte, welches ruhiger wirkte als ihre Trainerin. Das war aber wohl auch nicht einmal besonders schwer, ha ha... Prüfend musterte sie aber auch den unbekannten Mann mit dem Gehstock, der aber nicht weiter gefährlich auf sie wirkte - wenn er irgendwelche Anstalten machen sollte, würde sie ihm einfach das Gesicht zerkratzen. Da wäre wohl dieser Stahlkoloss gefährlicher... Sie blickte dieses jedenfalls stumm zurück, sich zurückhaltend, ihm nicht ins Gesicht zu gähnen. Ob sie wohl ein Gespräch anfangen sollte?

Zurück zu der ungleich spannenderen und worterfüllteren Situation von Irina nun aber, schien auch dieser Mann nicht wirklich helfen zu können - das war ja schrecklich! Irgendwie schien es so, als würde dieses Wailord schon fast dort vertrocken und sterben müssen, aber halt! Eskil besaß ja einen Plan, also würde das schon gut gehen, oder?! "Das ist sehr schade, aber ich danke Ihnen für Ihre Mühen!", erwiderte sie beinahe schon höflich auf die Aussage des anderen, dass er keine Hilfe anbieten konnte. Wahrscheinlich hatte sie diese Floskel aus irgendeinem leseintensiven Game, welches sie nach wenigen Minuten wieder weggelegt hatte...
Aber whey! Irgendwann hätte sie auch diese Haarfarbe, wie cool war das denn?! Wahrscheinlich gar nicht, denn graue Haare waren ein Anzeichen von Alter und das war vielleicht nicht so schön. "Mein Vater hat auch so ähnliche Haare! Nur mit Strähnchen! Ist das auch natur?" Als er zu Eskil schielte, tat Irina dies unterbewusst auch. "Wieso ist Färben denn ungesund?", fragte sie dann stump hinein, während sie Eskils Haare ein wenig intensiver anstarrte. Öhm. Waren die auch gefärbt oder war das Natur? Aber aha! Es schien wohl ein Spießer zu sein, okay. "Ich hab Spieße aber gern!" Irina schien das gerade in einem etwas falschen Kontext zu sehen, aber sie kannte das Wort Spießer tatsächlich! Also, eigentlich.
Sie nickte dann auf die Aussage des Rothaarigen hin, das klang nach einem guten Plan. "Wann ist man denn alt genug?" Sie konnte es gar nicht erwarten, denn wouaz! Professor Akairo hatte ja auch so eine witzige Strähne in ihren Haaren gehabt, yeah! So viel Rot! Waoh, aber Schwarz war auch so cool! "Schwarz ist auch toll, ja!", ging sie noch einmal kontextlos auf das ein, was Austin noch erzählt hatte. Es gab soooo viele coole Personen, die schwarze Haare hatten! "Was war Ihre Haarfarbe denn vorher, Herr..." Sie erstarrte. "Ich bin Irina!" Übergänge waren ihre große Stärke.

Als es dann wieder an das Wailord ging, durfte sie nicht unter dem Wailord hindurchkriechen! Entsetzt sah sie Eskil an, strahlte dann jedoch seinen Bekannten an, der sich als Austin entpuppt hatte. Hehe... Essen. Austern! Ähm, ja. "Wirklich, übernehmen Sie das dann?", fragte sie ihn dann mit leuchtenden Augen, auch wenn sie es wohl echt gerne mal gemacht hätte. Also, so unter einem Wailord durchzukriechen, sie stellte es sich spaßig vor! Charlotte schien ein wenig erleichtert zu sein, als sie vernahm, dass ihre Trainerin nicht mehr in Gefahr schwebte, wobei sie das auch immer tat, und nickte dem anderen anerkennend zu. Für ein Wasser-Pokémon hätte sie sich ihr Fell nicht schmutzig gemacht, jep. Und sie nahm sich vor, ihm im Ernstfall nicht mehr das Gesicht zu zerkratzen, sondern sich nur den Gehstock zu schnappen, yeah!
#071
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Austinam Do Apr 13, 2017 1:58 pm

Trotz ihrer energiegeladenen Art wusste das Mädchen zumindest noch, wie man mit einer höflichen Ausdrucksweise auf bestimmte Gegebenheiten reagierte. Ganz im Gegenteil zu einem gewissen Rotschopf neben ihm, dessen Worte nach Austins Seitenhieb zu seiner Haarfarbe ihn erst einmal seine Augenbrauen verziehen ließen. Ein "verdammter Spießer" war er also, wie? Er entgegenete lieber nichts darauf, doch trotz allem konnte man ihm ansehen, dass er sich gerade ein wenig beleidigt mit seinem Kopf abwandte. Einerseits war es wohl eine geglückte Provokation, andererseits klang "Spießer" aber wieder so alt...
Amüsanterweise schien die Kleine vor ihm etwas ganz anderen davon zu denken, woraufhin der Brillenträger sich eine Hand vor den Mund hob, um sein leises Lachen über die Verknüpfung mit den Spießen zu verbergen. Entweder hatte sie nicht richtig zugehört, oder sie war wirklich ein Fall für sich. Kinder konnten wirklich überaus merkwürdig sein. Letztendlich war dieser Anflug von Amüsanz aber auch wieder schnell aus seinem Gesicht gewichen. Er hatte die vorigen Fragen der Schwarzhaarigen noch nicht beantwortet, aber er kam auch nicht drumherum sich zu fragen, warum sie das alles nun wissen wollte. Übermäßige Neugierde? "Ja, ich vermute schon. Dein Vater wird vermutlich wohl einfach nur älter werden. Haare ergrauen nach und nach." Er hielt daraufhin kurz inne und sah einmal zur Seite. Eigentlich konnte er kaum fassen, dass er sich um derart banale Fragen zu kümmern hatte. "Färben ist ungesund, weil man dafür Chemikalien verwendet. Diese machen das Haar spröde, matt und verursachen Spliss..." Seine Worte klangen fast, als hätte er sie aus einem Sachbuch auswendig gelernt. Das lag allerdings vielmehr an seiner monotonen Ausdrucksweise. Er versuchte wirklich sehr, nicht genervt zu klingen.
Auf die Frage nach dem passenden Alter für das Haarefärben ging er dann lieber nicht ein. Das war immerhin auf Eskils Mist gewachsen.
Als das Mädchen ihn jedoch nach seiner vorherigen Haarfarbe fragte, schien es einen Nerv bei dem Älteren zu treffen. Bevor er darauf einging, vervollständigte er jedoch nach ihrer eigenen Vorstellung ihren abgebrochenen Satz: "...Lloyd. Das ist mein Nachname." Sein Ton war von einem leichten Seufzen begleitet. "Eigentlich ist das ja meine natürliche Haarfarbe. So alt, dass mein Haar komplett ergraut, bin ich noch nicht." Dabei klang er fast schon trotzig und hatte wohl gerade das getan, was Eskil zuvor noch an sich erfolgreich abgewendet hatte.

Und wie es schien, fiel die Stichelei über die Haare seines alten Freunds schon gleich auf ihn zurück. "Eh?" Er konnte nicht anders, als mit einem verdutzten Laut zu kommentieren, dass Irina anscheinend unter dieses riesige Wasserwesen kriechen wollte. Ein so kleines Mädchen, unter dieses Wailord? Das konnte man doch unmöglich mitansehen! Auch wenn sie für ihre Größe anscheinend recht leicht waren, sie waren bestimmt noch schwer genug, um sämtliche Knochen im Körper zu zerdrücken. Glaubte er zumindest. Doch als Eskil meinte, dass er diese Aufgabe an ihrer Stelle übernehmen würde, entgleiste dem Rechtsanwalt schon Sekunden darauf sein sonst so sorgfältig aufgesetztes Pokerface plötzlich. "Wa-was...?" Er hielt seinen Gehstock fest mit beiden Händen umklammert und reagierte nicht mehr wirklich vernünfitig über Irinas Nachfrage.
"Unter dieses riesige Ding?!", entfuhr es ihm schließlich ein wenig lauter. Es war fast schon amüsierend zu beobachten, wie er trotz des offensichtlichen Anflugs von Panik noch versuchte, Würde zu bewahren. Dennoch war er gerade zu überwältigt von der bloßen Vorstellung, um sich klar dagegen aussprechen zu können.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Eskilam Fr Apr 28, 2017 2:24 am

Es war ja fast schon nervig, wie höflich Irina sich Austin gegenüber verhielt. Ausnahmsweise konnte man wohl von Glück sagen, dass sie viel zu begeisterungsfähig und neugierig war, um das lange beizubehalten. Da konnte der nicht ganz so alte Knacker auch mal Rede und Antwort stehen. Das erleichterte den Rotschopf derart, dass er sich ein keckes Grinsen einfach nicht verkneifen konnte. Wenn man nicht derjenige war, der mit Fragen gelöchert wurde, war es ja fast schon erträglich. Zumindest aber erholsam, während der andere dem Mädchen erklärte, was Haare färben für Folgen haben konnte. Wahrscheinlich konnte es mit "Spliss" nicht besonders viel anfangen und würde erneut nachhaken. Nun, jedenfalls bildete Eskil sich das ein. Doch so wie Irina sich bisher gezeigt hatte, war es wohl naheliegend. Nur auf die Frage, was wohl das passende Alter war, antwortete Austin nicht. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn er die komplette Konversation übernommen hätte. Wenigstens war Eskil amüsiert genug, um immerhin diese eine Frage zu beantworten. War ja auch langweilig, wenn er sich nun komplett heraushalten würde.
"Du solltest mindestens 16 sein.", meinte er und nickte. Zugegeben, welcher Friseur achtete heutzutage auf das Alter? Immerhin ließ sich ja sehr viel Geld damit scheffeln. Das war aber eine Tatsache, die Irina vielleicht nicht unbedingt wissen musste. Nicht, dass sie gleich zum nächsten Friseur tapern und sich die Haare färben lassen würde. Wenn sie älter war, würde sie wohl besser wissen, ob sie es wirklich wollte oder ob der Gedanke des Haarefärbens nur ein loser Gedanke war, der bloß spontan aufgetaucht war. Ob Irina wohl ruhiger werden würde, wenn sie älter wurde? Wenn Eskil so zurückdachte, war er auch noch nie die ruhigste Person gewesen. Wie hatte er damals davon geschwärmt, Trainer zu werden? Und wo war er gelandet? Heh, es war die pure Ironie. Für einen Moment lächelte er bitter, während Irina sich Austin vorstellte.

Das bittere Lächeln war jedoch alsbald verschwunden, als der alte Freund auf Eskils Aussage reagierte. Oh? Hatte Austin etwa ein Problem damit? Offensichtlich, aber als er trotz seiner Reaktion versuchte, eisern Würde zu bewahren, schaffte der Rotschopf es nicht, sein Lachen zurückzuhalten. Er lachte so urplötzlich und lautstark los, dass selbst Fafnir ihn mit einem zweifelnden Blick musterte. "I-Ich verstehe!", ließ Eskil verlauten und hätte es vor lauter Lachen beinahe nicht geschafft, diese Worte überhaupt hervorzubringen. Nein, es war doch wirklich zu amüsant!
Auf der anderen Seite musste Eskil zugeben, war es doch ziemlich schwach wie Austin reagiert hatte. Jedenfalls formulierte er keine Aussage in Bezug auf Irina. Die wollte immerhin freiwillig unter dieses Wailord kriechen. Nun, zumindest hatte Eskil heute herzhaft gelacht und das lockerte seine Stimmung doch ungemein auf. Auch, wenn Austin es mit Sicherheit nicht als lustig oder lachenswert empfand. Das war dem Rotschopf jedoch vollkommen egal.
Als er sich endlich wieder beruhigt hatte und sich die Lachtränen wegwischte, nickte er ein paar Mal. In gewisser Weise bestätigte er damit jedoch nur seine eigenen Gedanken und Vermutungen in Bezug auf Austin. Er hatte keine Mittel zu helfen? Ja, das glaubte Eskil ihm doch sofort! Nun, letztendlich entschied der Rotschopf sich jedoch dazu, kein weiteres Wort zu verlieren. Auch, wenn sein urplötzlicher Lachanfall mit Sicherheit große Verwirrung ausgelöst haben mochte.
"Tja, sieht so aus, als wäre es mit Austins Bein nicht einfach unter ein Wailord zu kriechen.", meinte er und blickte Irina dabei an. Nun, Austins Verletzung war wohl noch der größte Grund, den man vorschieben konnte. Und das war etwas, was mit Sicherheit auch ein kleines Mädchen schnell verstand. Der amüsierte Blick wurde kurz darauf jedoch von einem strengen Blick abgelöst, der keine Diskussion zuließ. "Ich lasse dich aber trotzdem nicht unter dieses Vieh kriechen.", stellte er klar, ehe Irina noch auf die Idee kam, doch drunterher kriechen zu wollen. Das war eine Sache, die am Besten irgendein Pokémon erledigte.
Nur allzu gerne hätte Eskil gesehen, wie Austin unter ein riesiges Wailord herkroch und sich die Klamotten schmutzig machte. Ja, es war ein enorm erheiternder Gedanke. Auf der anderen Seite war es aber leider nicht möglich und ein solcher Mistkerl, dass er versuchte, einen alten Bekannten, der offenbar Angst hatte, dazu zu zwingen, war er nun auch wieder nicht. Warum konnte Austin auch nicht irgendein rebellischer Rekrut sein? Den hätte Eskil wirklich drunter kriechen lassen. Und das ohne Hemmungen. Austin war aber nun einmal ein Mann, der damit nicht viel am Hut hatte. Vielleicht musste ja doch Verdandi ran. Sie war zwar kein Bodenpokémon, aber ein kleines Picochilla konnte sich mit Sicherheit hindurchgraben. Es war ja schließlich auch nur Sand und kein massiver Boden.
Fafnir begann jedoch laut zu schnauben. Anscheinend glaubte er, dass es nun seine Aufgabe war und brachte damit seine tiefe Abneigung dieser Idee zum Ausdruck. "Ich weiß, dass du dich nicht ans Wasser herantraust.", meinte Eskil und klopfte seinem Stolloss grob auf den Bauch. Doch irgendwie schien das Stolloss es noch viel falscher aufzufassen. Mit Sicherheit war Eskils Gelächter zuvor nicht ganz unschuldig daran. Mit einem erneuten, sehr wütendem Schnauben, setzte das große Stahlpokémon sich in Bewegung und bewegte sich ganz ungalant auf das größere Wasserpokémon zu. "Dieses Mistvieh...", verfluchte Eskil sein eigenes Pokémon. Warum hatte er sich denn diesen ganzen Mist ausgedacht, wenn sein dämliches Pokémon nun doch zum Wailord schlenderte, um es anzuschieben?! Tatsächlich versuchte das Stolloss nun, das Wailord zurück ins Wasser zu schieben, machte jedoch jedes Mal einige, große Schritte zurück, wenn eine Welle kam. Trotz allem hatte Fafnir wohl wirklich keine Lust, doch noch nass zu werden.

Es ging eine ganze Weile hin und her. Letztendlich geschah nichts weiter, als dass Fafnir zum Wailord ging, um schleunigst wieder zurückzugehen, weil eine Welle kam. Zweifelnd legte Eskil sich die Hand übers Gesicht, während er dieses grausam lachhafte Spektakel beobachtete. Er hätte ja darüber gelacht, wenn es nicht sein Pokémon wäre, dass sich hier gerade so mädchenhaft und feige anstellte. Und das wegen eines bisschen Wassers. "Dieses bescheuerte, selten dämliche Trampeltier von einem Pokémon...", verfluchte der Rotschopf sein Pokémon leise und ohne Unterlass. Es konnte doch nicht jetzt, wo er sich so über Austin lustig gemacht hatte, diese peinliche Nummer abziehen! "Ich schwöre bei Gott, ich hab noch keinen größeren Vollidioten gesehen. Du hast dich nicht entwickelt, um so 'ne Pussy zu sein.", wisperte er weiter. Konnte Fafnir nicht einfach aufhören? Bitte?
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam So Mai 07, 2017 2:14 pm


Irina war eine wirklich leicht wandelbare und begeisterungsfähige und in wenigen Sekunden abgelenkte Person. So war es auch kein Wunder, dass sie ziemlich schnell wieder die Höflichkeit, die bei ihr aus Floskeln bestand, die sie in dem einen oder anderen Game aufgeschnappt hatte, schnell wieder ihrer üblichen Art wich. Als es dann auch noch um das Essen ging, war Irina total Feuer und Flamme! (Wenn sie das nicht ohnehin immer war, ha ha.) Charlotte unterband es ihrem Magen aber bei dieser Erwähnung, zu knurren - wann würde sie nur wieder etwas zu essen bekommen?
"Ach so ist das! Haare wechseln also ihre Farbe im Laufe des Lebens...", wiederholte Irina nickend, als hätte sie gerade die Erkenntnis ihres Lebens gehabt. Für ein kleines Mädchen, welches zwölf Jahre zählte, war dies vielleicht auch eine wundersame Erkenntnis. Oder aber Irina hatte es vorher einfach nie so wirklich bedacht. "Ach so ist das!", wiederholte sie fast ihre Worte von vorhin, als dann auch erklärt wurde, wieso Färben böse war. "Spliss... ist das so..." Sie klappte mit einem sogar gar nicht mal so lauten Klatschen ihre Hände und Arme aneinander und ließ ihre Hände dann mit einem "Zwipp!"-Laut von oben nach unten wieder auseinandergehen, quasi, um ein sich spaltendes Haar zu symbolisieren, und legte dann fragend den Kopf schief.
"16 ist noch voll lange hin", entgegnete Irina entsetzt, ihre Kinnlade klappte bei Eskils Altersempfehlung herunter, ihre Augen glichen eher hängenden Strichen, ehe ihr ein Klaps mit Charlottes warmen Schweif wieder die Realität bewusst wurde. "ABER! Ich werde darüber nachdenken, ob meine Haare ZWIPP! machen sollen oder nicht!", fügte sie dann noch mit einem "weisen" Nicken hinzu.
"Hallo Herr... Leloide?" Aber woah! Sie musterte Austin mit großen Augen, als er meinte, dass dies seine natürliche Haarfarbe war. "Es gibt also Leute, die werden so schon mit dem ZACKBUMMBÄM geboren, und dann noch die, die mit... so... ooooooohmmm...." Beim letzten Soundword hatte sie andachtsvoll die Augen geschlossen und schien zu... meditieren? Die klischeehafte Pose ihrer Hände, deren Daumen zu beiden Seiten den Zeigefinger berührten, schien dies noch zu unterstreichen. Wie bitte sollte man denn auch so etwas Stilles wie Weisheit ausdrücken? Da war Feuer unterm Popo viel leichter!

Was darauf folgend geschah, entzog sich Irinas kindlichem Verstand. Man konnte also sagen, dass ihr Blick einem fragenden Starren über die Situation wich, denn den Versuch der Würde bekam das Mädchen ebenso wenig mit wie den Grund (also das Zuvorgenannte im Prinzip), wieso Eskil auf einmal so loslachte. "Verstehe...?", versuchte sich die Schwarzhaarige noch mit einem fast schon zur Waagerechten schief gelegten Kopf noch in das Gespräch einzuklinken, aber! Vielleicht war das ja auch so eine Erwachsenensache, die sie einfach nicht verstand, genau!
Der Rothaarige erbarmte sich dann aber doch noch dem Mädchen und erklärte, dass Austin gar nicht drunterkriechen konnte. Es war, als würde eine Glühbirne hinter den Kinderaugen angeschaltet werden, so einleuchtend erschien es ihr - einleuchtend, Glühbirne, jep... "Ach so ist das also!", meinte sie energisch, und wollte gerade ansetzen, dass sie ja immer noch konnte, aber da schnitt ihr Eskil auch schon wieder in das Wort hinein. Ein enttäuschtes Gesicht machte sich auf ihren Zügen breit, aber sie leistete keine Widerworte. Man konnte sagen, was man wollte, ehrlich gesagt war Irina aber kein besonders rebellisches Kind. Im Gegenteil, es war ein leichtes, sie zu überzeugen und zu beeinflussen, ha ha.
Charlotte schien sich, nachdem sie von Austins Absage doch wieder aufgeschreckt war, dass Irina unter das Wailord kriechen würde, wieder zu entspannen. Umso überraschter war sie dann, als sich das Stolloss dann nach einem Geplänkel mit seinem Trainer in Bewegung setzte. Es bewegte sich absolut ungalant, und sie hatte absolut keine Ahnung, wieso es sich überhaupt in Bewegung setzte, aber irgendwie machte sie es neugierig und sie trottete hinterher. "Ohhhh...", meinte Irina mit leuchtenden Augen und wurde auch wieder ganz hibbelig! Nun würde sie den großen Stahlfelsen in Aktion sehen, wie cool war das denn?!

Wobei diese Aktion dann auch eher lachhafte Züge aufwies, wenn man ganz ehrlich war. Immerhin schreckte es immer wieder zurück, wenn eine Welle kam, doch das war ehrlicherweise etwas, womit sowohl Irina als auch sogar Charlotte mitfühlen konnten. "Nasswerden ist eine echt dämliche Sache...", meinte die Schwarzhaarige mit einem mitfühlenden Unterton, und selbst das Flamara war gerade nicht für einen Lacher zu haben. Aber weil dieses Pokémon Mut bewies, sich dennoch zu nähern, stolzierte nun auch das kleine Mädchen der Runde heran, um sich neben das Wailord zu stellen. "Wenn wir viele genug zu jeder Seite sind, wirst du nicht nass, richtig?", fragte sie das große Pokémon mit einem Grinsen, wie... realistisch ihre Aussage nun aber auch war.
"Wenn wir uns an jeder Seite aufstellen, dann können wir das Wasser abschirmen!", rief sie dann laut aus, sodass eigentlich jeder es mitbekommen müsste. "Charlotte, du trocknest mich nachher wieder, oder?", fragte sie dann aber doch mit einem Hauch von Sorge ihr Pokémon, da sie es verzichten konnte, schon wieder über und über durchnässt zu sein, und das auf eine lange Dauer. Sie war ja schon einmal fast ertrunken ha ha... Zur Bestätigung strich Charlotte mit ein wenig erhöhter Temperatur ihr einmal um die Beine, ehe sie sich selbst wieder zurückhielt. Wobei... sie als Flamara ja doch eine ziemlich hohe Körpertemperatur haben konnte, bei der das Wasser augenblicklich verdampfte. Aber mit einem Wailord in der Nähe war es vermutlich nur wenig praktikabel, da das Wasser-Pokémon am Ende noch drohte, ein kleines Skelett zu sein. Mit einem warnenden Laut teilte das Pokémon dann also nur noch einmal mit, dass sie mit Sicherheit nicht als Föhn für jeden Anwesenden herhalten würde, von Fremden durchgekuschelt zu werden, das wäre ja die Höhe...! "Alles klar, Charlotte!", meinte Irina und salutierte grinsend, während sie ihr Feuer-Pokémon betrachtete. "Nachher kriegst du dann auch noch ordentlich was zu essen, das verspreche ich dir!" Nun schien Charlotte doch ziemlich zufrieden zu sein, und sie musste nicht mehr tun als einfach warm zu sein wie immer, herrlich! ... und das Knuddeln von Irina zu ertragen, aber das war sie zum Glück gewohnt. ... wenn man sich wirklich an diese halbe Killer-Attacke gewöhnen konnte.
#072
Irina mit Eskil & Austin
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Austinam Fr Jun 09, 2017 11:33 am

"Ähm... genau...", entgegnete Austin ein wenig unsicher auf Irinas Feststellungen über das Ändern der Haarfarbe und über Spliss, während er sich weiterhin über die merkwürdige Art dieses Mädchens wunderte. Zumindest war es amüsant zu sehen, wie es das Alter von 16 Jahren als dermaßen weit weg betrachtete, wo es sich doch gerade mit zwei Männern unterhielt, die vermutlich fast dreimal so alt waren wie es selbst. Austin konnte von sich aber behaupten, seiner Kindheit nicht unbedingt nachzutrauern. Damals war sein Vater immerhin noch ein ziemlich gieriger Sklaventreiber gewesen... Alt zu werden war aber trotzdem keine schöne Sache, erst recht nicht, wenn man sich wegen körperlicher Einschränkungen bereits wie über sechzig fühlte. Hoffentlich würde Irina aber die Bedeutung des Haarefärbens als Teenager etwas besser verstehen.
Die etwas unbeholfene Aussprache seines Nachnamens wurde jedoch schnell vergessen, als die nächsten Worte der Schwarzhaarigen folgten. Abrupt musste der Silberhaarige prusten, hätte er in dem Augenblick Wasser getrunken, hätte er es höchstwahrscheinlich ausgespuckt. Dabei hatte er sich schnell seine freie Hand vor das Gesicht gehalten, um ein dümmliches Grinsen zu verbergen. In diesem Augenblick hatte er auch bizarre Weise festgestellt, dass es alles andere als gut war, explosive Geräusche mit einer Geburt zu verbinden. Das sorgte für merkwürdige Vorstellungen. Vorstellungen der Art, die selbst einen eher stoischen Kerl wie ihn brechen konnten. Letzten Endes war seine Fantasie in diesem Augenblick wohl doch etwas zu wild. Da sollte man lieber nicht näher darauf eingehen. "Hahaha... haaaah..." Dennoch konnte er sich ein leises Lachen nicht verkneifen, als er seine Hand nun dazu nutzte, seine Haarsträhnen wieder hinter das Ohr zu schieben. Er verzichtete lieber auf weitere Kommentare, weil er sich keinen Reim daraus machen konnte, was Irina nun mit dieser meditierenden Pose wollte.

Unter das Wailord zu kriechen war trotzdem eine schreckliche Idee. Nur schien Austins verzweifelter Versuch, sich in irgendeiner Weise zu fassen, kläglich zu scheitern - Eskil lachte ihn sogleich nämlich schon lauthals aus. Frustriert knirschte der Brillenträger daraufhin mit seinen Zähnen zusammen, während er seinen Gehstock zwischen seinen Händen förmlich zu zerquetschen versuchte. Dabei wurde eine deutliche Schamesröte in auf seinen Wangen sichtbar. Er hätte dem Rotschopf nun am liebsten irgendetwas an den Kopf geworfen oder ihm seine Gehhilfe über den Kopf gezogen, doch stattdessen hielt er sich noch im Zaum. Tatsächlich war der Ausdruck seiner Augen hinter seinen Linsen doch ein Stück melancholischer. Selbst nach all den Jahren fühlte sich diese Situation nämlich nicht anders an als früher, wo sie noch Kinder gewesen waren. Immerhin hatte er schon früher eine ziemlich schwache Geisteshaltung gehabt.
"Nnnnnngh..." Letzten Endes wurde ihm das Gelächter aber doch ein wenig zu viel und er kniff seine Augen zusammen. "Du bist echt... un-mööög-lich...!", warf er seinem alten Freund schließlich trotzig, fast schon ein wenig kindisch entgegen und wandte sich mit verschränkten Armen von ihm ab, nach wie vor rot angelaufen. Nun, wenigstens musste er jetzt nicht mehr unter das Wailord kriechen... wie viel Eskil sich wohl zusammengereimt hatte?
Was er in dieser Situation allerdings völlig vergessen hatte, war, dass man Irina auch nicht einfach so unter dieses Monstrum lassen konnte. Eskil hatte aber wenigstens noch daran gedacht und während der Brillenträger versuchte, gedanklich über diese furchtbaren Schamgefühle hinwegzukommen, bemerkte er nebenbei, wie sich das Stolloss des Rothaarigen in Bewegung setzte und sich wohl des Wailords annehmen wollte. Mit gehobener Augenbraue sah der Rechtsanwalt dem Stahlwesen hinterher, das er zuvor versucht hatte auszublenden, weil es ihm ebenfalls zu massiv erschienen war. Er kam mit dieser Art von Pokémon einfach nicht zurecht.

Ein wenig verwundert beobachtete Austin schließlich, wie das Stolloss immer wieder vor dem Wasser die Flucht ergriff, obwohl es sich anscheinend dazu entschlossen hatte, das Wailord anzuschieben. So unbeholfen, wie das Pokémon dabei wirkte, war es eigentlich gar nicht mal mehr so bedrohlich... das war ja fast schon niedlich. Ein sachtes Schmunzeln schlich sich bei dem Gedanken auf die Lippen des Brillenträgers. Er würde sich aber trotzdem nicht zu nahe an das Ding heranwagen, aus der Ferne die Handlungen dieses Pokémon zu beobachten war ihm doch weitaus lieber.
Umso herrlicher war allerdings die Tatsache, dass der aufbrausende Rotschopf sich dermaßen über die feige Handlungsweise seines Pokémon aufregte und über das Biest schimpfte. Austin konnte sich noch gut daran erinnern, wie stolz Eskil damals gewesen war, als er sein Stollunior erhalten hatte und wie enthusiastisch er verkündet hatte, dass er einmal Trainer werden wollte. Ja, da war es mit Sicherheit alles andere als positiv, dass es selbst auf seiner letzten Entwicklungsstufe gerade überhaupt keinen Mumm hatte. Mit ein paar Schritten stellte sich der Schwarzträger näher zu seinem alten Freund und beugte sich mit einem hämischen Lächeln von der Seite ein ein wenig an ihn heran, als würde er gleich zu einer Rache für das Gelächter von eben ansetzen. Dabei holte er einmal Luft, als würde er etwas sagen wollen, stockte allerdings mitten im Ansatz. Nein. Das musste kurz und effektiv werden.
"Tja.", meinte er stattdessen knapp in spottendem Bedauern und klopfte Eskil dabei kurz einmal auf die Schulter, ehe er sich wieder von ihm entfernte, da er gerade immerhin recht sauer wirkte. Da wollte man sich keine impulsiven Handlungen einfangen.

Irina schien im Gegensatz zum Trainer des Pokémon allerdings Mitgefühl mit ihm zu haben und schlug vor, dass die Leute sich anreihen könnten, um das Stolloss als lebenden Schutzschild vor dem Wasser abzuschirmen, damit es das Wailord ungehindert ins Wasser stoßen konnte. Was für ein ulkiger Vorschlag. "Gibt es nicht so etwas wie... übergroße Regenponchos für solche Pokémon?", fragte er stattdessen in einem halben Seufzen, weil er von dieser Idee nicht besonders beeindruckt war. Eine Wand aus Menschen war nämlich sicherlich noch durchlässig, und wer sagte nicht, dass das Stollos dann nicht doch ausschlug und irgendwen umrempelte, wenn es erst einmal nass wurde? Er vertraute Eskil zwar, es entsprechend erzogen zu haben, doch wenn man sich ansah, wie es sich vor dem Wasser scheute, war es bestimmt nicht gut, eine dichte Menge an Leuten um es herumstehen zu haben.
"Na ja, was soll's...", seufzte der Silberhaarige schlussendlich aus und stieß seinen Gehstock in den Sand, damit er nicht umfiel. Anschließend setzte er sich mit einem Stöhnen in den Sand und machte sich daran, sowohl seine Schuhe als auch seine Socken auszuziehen. Eskils Gelächter ging ihm nach wie vor nicht aus dem Kopf, so fühlte er sich letztendlich doch dazu genötigt, in irgendeiner Weise zu helfen. Und wenn er sich nun mal den Leuten anschloss, die panisch Wassereimer herbeischleppten, um das Wailord am Austrocknen zu hindern. Irgendwie schienen sich ihre Optionen hier nämlich ein wenig im Kreis zu drehen.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Eskilam Mi Jun 14, 2017 12:31 pm

Immer wieder fiel dem Rothaarigen zu Irina nur eines ein: Anstrengendes Kind. Ihre Darstellung von Spliss war doch etwas fragwürdig. Auf der anderen Seite konnte man sich aber wohl die Frage stellen, wie er selbst als Kind war. Ob er genauso anstrengend war? Enthusiastisch, vielleicht, aber derart nervzehrend? Für Erwachsene bestimmt. Also war Irina vielleicht die gerechte Strafe dafür, wie anstrengend er selbst als Kind war. Möglicherweise. Auch, wenn er einige unangenehme Erfahrungen gemacht hatte, Irina schien jedenfalls die Lebensfreude in Person zu sein. Das war nicht verkehrt und kindliche Unbeschwertheit konnte doch nichts verwerfliches sein. Hauptsache, dieses Mädchen musste sich nicht mit den gleichen Problemen herumschlagen, wie er selbst es musste. 16 Jahre schien für das Mädchen so unfassbar weit weg, doch wenn man genauer darüber nachdachte, war es lediglich ein Katzensprung. Eskil war froh, dass er diese Zeit längst überwunden hatte. Vergangenheit war Vergangenheit und immerhin hatte er nun etwas in seinem Leben, was er sich nicht wieder nehmen lassen wollte. Um keinen Preis der Welt, so verwerflich der Weg, den er eingeschlagen hatte, auch sein mochte.

Austins Reaktion auf das Gelächter des Rotschopfs, war ja noch herrlicher anzusehen! Auch, wenn Irina eher verwirrt daneben stand. Eskil hatte jedoch nicht vor, ihr vorzubeten, welche Vermutung er hegte. So sehr er sich nun auch darüber lustig machte, das hatte Austin dann doch nicht verdient. Und wer wusste schließlich, auf was für Ideen das Mädchen wohl gekommen wäre? Nein, lieber tätigte der Rotschopf keine Aussage, ließ das Mädchen verwirrt und Austin peinlich berührt zurück. Er hatte sich ja immerhin köstlich amüsiert. Der Rest brauchte nicht zu interessieren. Sollte Irina ihre eigenen Schlüsse ziehen und Austin für sich selbst entscheiden, ob er etwas sagen wollte. Viel sagte er allerdings nicht und "unmöglich" war wohl durchaus das Stichwort. Bloß konnte Eskil nichts daran ändern.
Die Quittung kam jedoch alsbald. Während Irina eher Bewunderung für Fafnir übrig hatte, sah Austin wohl seine Chance, sich zu rächen. Im Grunde konnte Eskil ihm das nun wohl nicht Übel nehmen, es provozierte ihn aber trotzdem ungemein. Tatsächlich fiel es dem Rotschopf schwer, nicht die Beherrschung zu verlieren. Das "Tja", das Schulterklopfen, das hämische Grinsen - das ging wirklich über einfaches Gelächter hinaus! Denn mit einem einfachen Lachen hätte er sogar sehr gut leben können. Es grenzte förmlich an ein Wunder, das Eskil nicht zuschlug. Austin hatte die Gefahr aber sehr wohl erkannt. Trotzdem konnte Eskil nicht unterdrücken, seinem Kindheitsfreund Sand hinterherzukicken, obwohl man das wohl kaum als Angriff werten konnte. Dementsprechend linderte es natürlich auch in keiner Weise seine Wut. Wenn nicht, war er sogar noch wütender als zuvor.
Ebenso kurios war da doch Irinas Aktion. Wasser abschirmen? Als ob das gelingen würde. Eine wahnsinnig dumme Idee. Und eigentlich noch viel hinderlicher. Fafnir konnte nicht einfach das Wailord ins Meer schieben. Nass würde er dabei so oder so werden, selbst wenn Menschen drumherum standen. Wusste dieses Kind überhaupt, wie Wasser funktioniere? Und dass Austin bei dieser lächerlichen Aktion wirklich mitmachen wollte? Unfassbar! Genervt wuschelte der Rotschopf sich einmal durch die Haare und gab dabei einen leisen Schrei von sich. Nicht, dass er sich dadurch besser fühlte. Es war velleicht ein wenig befreiend. Kurzer Hand zog er seinen Mantel aus, kramte den Pokéball von Fafnir hervor und schmiss sein Kleidungsstück grob auf Austin, der sich passenderweise in den Sand gesetzt hatte, um seine Schuhe und Socken auszuziehen. Somit wurde Austin eben kurzer Hand zum Kleiderständer degradiert. Ohnehin hatte der mit Sicherheit kein wirkliches Interesse, sich neben ein Wailord zu stellen.

Genervt wie Eskil war, starrte er Austin jedoch noch einen guten Moment lang an. Sein Blick verriet seine derzeitige Laune nur allzu gut. "Kein. Fleck." Es lag durchaus eine Drohung in seiner Stimme. Die war nicht zuletzt seiner miesen Laune verschuldet, war aber durchaus ernsthaft gemeint. Damit schloss er Sand aber natürlich mit ein. Deswegen halste er Austin ja schließlich seinen Mantel auf, ehe er, ohne weitere Worte zu verschwenden, in Richtung Wailord stapfte, um die sich versammelnde Masse anzuraunen. "AUS DEM WEG!" Der Ausruf war um einiges lauter, als Eskil erhofft hatte. Seine Wut konnte er nicht wirklich verstecken, doch im Grunde war ihm das egal. Er würde dieses gottverdammte Wailord nun zurück ins Meer befördern, komme was wolle. Sollten diese Nichtsnutze sich sonst wohin scheren! Es grenzte ja schon an eine Komödie, dass sie bisher nichts erreicht hatten. Wie dumm konnte eine Masse auch sein. Er holte tief Luft, deutete energisch auf den Deich, während sein Blick über die Gruppierung von Menschen glitt, die Irinas Aufforderung gefolgt war. "Hirn einschalten, Abstand nehmen." Dabei fixierte er vor allem Irina mit seinem Blick. Er wollte eigentlich nicht gemein zu dem Mädchen sein, seine Fassung hatte er jedoch endgültig verloren und machte sich nicht allzu große Gedanken darüber, wie seine Aussage wohl ankäme. Eher zögernd machten sich die Helfer auch wieder von dannen. Für Eskils Geschmack zu langsam, weshalb er mit einem zutiefst genervten "Heute noch!" nachtrat. Es klang fast wie ein Schrei.
Erst, als die Bahn endlich wieder frei war, klopfte der Rotschopf seinem Stolloss kurz, äußerst grob auf den Bauch. "Du wirst jetzt aufhören, dich wie eine Memme anzustellen.", raunte er seinem Pokémon entgegen. Seine Tonlage und Haltung erinnerten durchaus an einen Drill Sergeant. Für Kompromisse war er nun jedoch nicht mehr bereit. Er wollte diese seltendämliche Scharade endlich beenden und diese Sache versprach äußerst unangenehm für ihn auszugehen. Und für Fafnir. Doch da musste dieser Stahlkoloss nun verdammt nochmal durch! Das Stolloss positionierte sich einige Meter vor dem Wailord, während Eskil eine seitliche Position recht nah an dem Wasserpokémon einnahm. Nicht ohne Grund. In Berührung würde Fafnir mit dem Wasser so oder so kommen. Weitaus mehr, als ihm lieb war. Aber deswegen war Eskil ja da.

Er atmete noch einmal tief durch, beruhigen ließ Eskil sich dadurch jedoch nicht. Wäre ja auch zu schön gewesen, denn seine Wut würde er gleich höchstwahrscheinlich nicht mehr loswerden. Nicht im Geringsten und er betete innerlich für Austin, dass er seinen Mantel nicht achtlos in den Sand geworfen hatte. Es wäre besser so. Für ihn. "Okay, Fafnir!", begann der Rotschopf. Das Stolloss schnaubte aus, nahm eine etwas geduckte Position ein. "Rammboss, los!", folgte der erwartete Befehl, ehe das Stolloss ohne zu Zögern zur Attacke ansetzte. Der Sand unter dessen Füßen rutschte nach allen Seiten weg, weshalb der Stahlriese auch seine Arme als Starthilfe einsetzte. Das Pokémon nahm schneller an Geschwindigkeit auf, als man von einem Stolloss wohl erwartet hätte und rammte den Wasserriesen mit einer solchen Wucht, dass der weitaus leichtere Wal ein gutes Stück wegbefördert wurde. Dabei beließ das Stolloss, das als Folge des Angriffs drohte ins Wasser zu fallen, es jedoch nicht und setzte dem Schub mit einem kräftezehrenden Eisstrahl noch hinterher. Das Wailord machte endlich seine Rückreise ins Meer, wenn auch auf höchst unangenehme Art und Weise, während Eskil sich bemühte, nicht den Sand zu schlucken, mit dem Fafnir ihn bei seinem Anlauf dummerweise überschüttet hatte. Das Stolloss wurde schleunigst in seinen Pokéball zurückgerufen, ehe es gänzlich im Wasser versank. Erst danach rieb der Rotschopf sich das Gesicht, um den Sand, der ihm in die Augen gekommen war, zu entfernen. Ein Glück konnte er dadurch wohl nicht den ganzen, nassen Sand an seiner Kleidung sehen.
Doch kaum versuchte der Rotschopf, seine Augen wieder zu öffnen, klatschte ihm auch schon irgendetwas mit vollem Karacho so hart ins Gesicht, dass es ihn zweifelsohne von den Beinen riss und ihn rücklings in den Sand beförderte, wo er zunächst regungslos liegen blieb. Er wusste selbst nicht so genau, ob er schreien, das Ding ins Meer kicken oder sogar weinen wollte. Das Seegurkenpokémon machte es sich in der Zwischenzeit aber lieber in seinem Gesicht bequem und musterte möglicherweise verwirrt den so fremdartigen Strand, den es doch gar nicht kannte. So sah Alola aber nicht aus.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam So Jun 25, 2017 3:00 pm


Irina hatte mal wieder etwas Neues dazugelernt! Sie nickte also, als wäre sie schon ganz weise, als sie diese Worte noch einmal sacken ließ, die Erkenntnis durch sie zuckte wie eine Kerze auf Spa- äh, Maxiflamme! Für sie waren diese vier Jahre, die ja ein ganzes Drittel ihrer bisherigen Jahre waren, so unendlich weit weg wie der nächste Tag noch lange auf sich warten ließ. Es gab noch so viel zu entdecken, und nichts zu tun! Vielleicht war dies einer der Gründe, weswegen Kinder das Verstreichen von Zeit "langsamer" empfanden, vielleicht war es aber auch, weil in diesen ersten Jahren bedeutend viel passierte. So viel, was man diesem kleinen Körper gar nicht zutrauen würde.
Wieso er dann lachte, irritierte die meditierende Irina dann aber doch. Offen irritiert blickte sie also den Leloide an, doch dann kehrte sie wieder stoisch zu ihrem Meditieren zurück, jawohl!

Und irgendwie schien die Verwirrung bezüglich plötzlichem Gelächter weiterzugehen. Ob dem Grauhaarigen nun doch etwas warm geworden war? Zumindest wurde sein Gesicht ungewohnt rot, das hatte Irina nur selten beobachtet! Wobei! So sah ihre Mutter auch aus, wenn sie wütend war! Oh... Nein, das schwarzhaarige Mädchen zog den Zusammenhang dazwischen nicht, zumindest nicht wirklich bewusst.
Es gab dann aber ja auch noch das Wailord, und das Stolloss, welches Ablenkung verschafften. Dass es Wasser nicht mochte, konnte Irina nur zu gut nachvollziehen, weswegen sie schnell auf die vielleicht wenig fruchtbare Idee kam, das Pokémon einfach als lebender Schutzschild abzuschirmen! In Videospielen hatte sie zumindest immer wieder gesehen, wie dann eben andere so als Schild hergehalten hatten, während man selbst losgedashst ist, aber wobei... Die hatten da noch so Magie und Mana und so! Ob das wohl auch ohne funktionieren würde?
"Woah, gibt es das? In sooooooo groß auch?", fragte Irina dann erstaunt, als Regenponchos erwähnt worden waren. Sie überlegte ganz stark. "Ich ha...tte auch mal einen! Der war so gaaaanz feuerrooooot!", meinte sie dann noch begeistert und grinsend, ehe sie sich dann noch einmal auf den Weg zu ihrer wahnwitzigen Idee machen wollte, bei der Austin wohl auch mithelfen wollte!
... Eskil schien nur nicht so ganz begeistert von der Situation zu sein. Tatsächlich kniff die Trainerin dann auch mal ihre Augen halb zu, als würde ein unangenehmer Ton ihre Ohren erreichen, als er dann auch angedüst kam und das in keiner besonders guten Stimmung. Sie hatte nur selten Personen und Menschen wütend erlebt, meistens waren sie gut gelaunt, wenn sie unterwegs war. Das war jenseits von dem, was das Mädchen gewohnt war, und man konnte wohl nicht sagen, dass es gewissermaßen auch ihre hyperaktiven Gedanken leerte und sie wortlos zur Seite treten ließen.
Sie war erstaunlich still im Vergleich zu den vorigen Momenten, doch nach wie vor war sie wohl ein Kind, welches den Respekt - vor allem wor wütenden - Erwachsenen nicht wirklich verloren hatte, auch wenn es manchmal den Eindruck machte. Mit großen, aufgerissenen Augen blickte sie dort zu dem Duo, welches nun Anstalten machte, das Pokémon auf eine nicht allzu sanfte Weise ins Wasser zu befördern. Während des Prozederes stand sie weiter herum, vielleicht nichts denkend, vielleicht doch etwas. Charlotte, ihr Flamara, näherte sich mit besorgtem Blick und strich ihr warm um die Beine, aber es änderte nichts an der wirklich erstarrten Irina. Sie fragte sich mit einem Mal, ob es Eskil wohl gut ging. Und dann auch, ob es wohl Danyel gut ging, und ob er wohl auch mal so würde, vielleicht, irgendwann. Und ob sie selbst vielleicht auch mal so würde.
Generell dachte sie gerade vielleicht auch einige wenig erfreuliche, dafür umso "intelligentere" Sachen, die sie dann aber auch mit einem Mal zur Seite fegte als, das Wailord war mittlerweile tatsächlich endlich wieder im Meer!, irgendetwas Schwarzes dem anderen ins Gesicht flog.
Fasziniert näherte sie sich vorsichtig, hockte sich hin, und begann ein ziemlich großes Starren. Was war das für ein Ding? Es war so... witzig! Aber sprechen traute sie sich gerade dann doch noch nicht. Langsam pirschte sie sich aber an den Rothaarigen an. Stück. Um. Stück.
#073
Irina mit Eskil & Austin
Wut


[out: Sorry, dass es so lange gedauert hat, die letzte Woche war stressig. |D]
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Austinam Fr Jun 30, 2017 7:40 pm

Eskil kickte Austin nach seiner Provokation den Sand hinterher. Eine verständliche Reaktion, die er fast kommen gesehen hatte. Dennoch musste er angesichts dieser nervigen Körner doch noch einmal abrupt zurückweichen. Er hatte selbst auch wenig Interesse daran, sie an unerwünschten Stellen seiner Kleidung wiederzufinden. Dieses amüsierte Schmunzeln konnte er sich aber nach wie vor nicht aus dem Gesicht wischen.
Irina hatte seine Äußerung über Regenponchos unterdessen aufgeschnappt, auf ihre Nachfrage hin konnte er selbst aber auch nur fragend dreinsehen. "Wenn ich das wüsste, hätte ich nicht gefragt...", gab er trocken zurück, während er sich im Sand sitzend an seinem Schuhwerk zu schaffen machte. Rot war allerdings eine gute Farbe für Irina, sie passte zu ihr. Allgemein wirkte sie ohnehin wie ein Kind, das knallige Farben bevorzugte...

Und plötzlich wurde es stockfinster um ihn herum. Austin konnte nur einen kurzen und aufgeschreckten, fast schon fragenden Laut äußern, als Eskil urplötzlich seinen Mantel über ihn warf. Für einen Moment hielt der Rechtsanwalt inne und regte sich kein Stück, während der Rotschopf ihm befahl, dass kein Fleck dieses Kleidungsstück befallen sollte. So streng, wie er das aussprach, schloss er an dieser Stelle vermutlich jegliche Art von Schmutz ein. Austin war sich sicher, dass er in diesem Augenblick wohl einen Temperamentsausbruch höchster Güte miterlebte. Sein leiser Schrei eben war auch Indikator genug gewesen.
Der Silberhaarige riss sich das Kleidungsstück dennoch aus Trotz schnell vom Kopf, vor allem auch, weil er sich das Geschehen vor ihm dann doch nicht entgehen lassen wollte. Wer wusste schon, was Eskil in diesem Gemütszustand nun aus dieser Situation machen würde. Dann wiederum rührte er sich aber doch lieber keinen Fleck, allein schon wegen dem Mantel. Er mochte ihn zwar provoziert haben, aber der Brillenträger konnte durchaus erkennen, welcher Tropfen das Fass definitiv zum Überlaufen bringen würde. Und er war durchaus interessiert daran, den morgigen Tag noch zu erleben.
Tatsächlich nahm Austin das Geschehen aber in stiller Bewunderung auf, allein schon wegen der Durchsetzungsfähigkeit, die Eskil an den Tag legte. Er selbst war immerhin jemand, der viel zu oft manipulativ werden musste, um das zu bekommen, was er wollte, aber in so einer Situation hätte das wohl kaum geholfen. Sich durch seine Ausstrahlung und der entsprechenden Portion Wut mit bloßen Befehlen durchsetzen zu können war auch ein Talent für sich.
Umso imposanter war letztendlich der Anblick des davonfliegenden Wailords, nachdem es von dem Rammboss des Stolloss getroffen wurden war. Als hätte man ein Weitschleudern mit zu groß geratenen Schlauchbooten angestiftet. Austin blieb bei diesem Anblick der Mund offen stehen, man sah nicht jeden Tag, wie ein derart riesiges Wesen einfach... davonflog und wieder ins Meer klatschte. Man konnte wohl von Glück reden, dass keine Boote in diesem Augenblick die Flugbahn gekreuzt hatten.

Eskil unterdessen war ebenso wie sein Pokémon deutlich von Sand und Salzwasser geprägt worden, hatte sein Stolloss zuvor aber noch zurückgerufen, bevor er von irgendeinem aus dem Wasser geschossenen Projektil zu Boden geworfen wurde. Allerdings handelte es sich dabei nicht um irgendein Projektil, es lebte. War das auch irgendein Pokémon? Es sah auf eine seltsame Art und Weise... kartoffelartig aus.
"Oh, ein Gufa.", murmelte Austin schließlich nach kurzem Nachdenken hervor, während er sich dabei aufrichtete und Eskils Mantel dabei sorgsam um einen Arm legte. Er hatte dieses Pokémon nur in Reiseführern für Alola gesehen, als er überlegt hatte, einen Familienurlaub zu buchen. Wie war dieses Exemplar nur bis nach Einall gekommen?
Ein wenig missmutig bemerkte er schließlich, wie sich Irina an Eskil heranschlich, trat einige Schritte nach vorne und blockierte der Schwarzhaarigen schließlich ihren Weg mit seinem noch gesunden Bein. Er hätte sie ja an der Schulter gegriffen, aber er wollte sich nicht noch einmal bücken, wo sie sich nun hingekniet hatte. "Ich würde eher Abstand wahren, wenn ich du wäre.", raunte er ihr in einer trockenen Mahnung zu und entschloss sich dazu, Eskil lieber für einen Moment noch zu beobachten. Zwar hatte er seinen Mantel sauber gehalten, aber er wollte nach der Aktion lieber nicht riskieren, ihn in irgendeiner Weise weiter zu provozieren. Dieses Gufa in seinem Gesicht musste in diesem Augenblick definitiv der letzte Tropfen des Fasses gewesen sein.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Eskilam Mo Jul 03, 2017 2:17 am

War das die Quittung? Für den Umgang mit dem Wailord? Mit den Sticheleien gegen Austin? Mit dem Wutausbruch, der Irina ganz still hatte werden lassen? Furchtbarer konnte dieser Tag nun wirklich nicht werden. Von jeglicher Energie befreit blieb der Rotschopf zunächst einfach nur liegen. Seine Klamotten waren nass, sandig und dann klebte ihm dieses Ding im Gesicht, das keine Anstalten machte, herunterzugehen. Eskil machte allerdings auch noch keine Anstalten es herunterzunehmen. Er wusste ja noch nicht einmal, was es überhaupt war. Gefährlich schien es aber zumindest nicht zu sein. Andernfalls wäre es wohl längst um ihn geschehen. Wehe das hatte auch nur ein einziges Taijitumitglied mitbekommen. Wehe diese Begebenheit würde in der Organisation bald die Runde machen. Dann konnten sich entsprechende Geschichtenerzähler aber nun wirklich verteufelt warm anziehen. Wenn sie denn so bescheuert waren, diese Geschichte weiterzuerzählen. So lebensmüde musste man nämlich erstmal sein! Nicht, dass Eskil viel dagegen hätte machen können. Wenn Geschichten die Runde machten, konnte er das wohl kaum aufhalten, außer eindringlich mit den Verbreitern zu reden. Besser war es wohl, wenn er sich jetzt keine weiteren Gedanken darüber machte. Stattdessen kehrte seine Energie nämlich allmählich zurück. Vielleicht war er sogar energischer als vorher.
Mit einem plötzlichen Ruck packte der Rotschopf das fremde Pokémon und riss es sich vom Gesicht, während er sich zeitgleich hastig aufrichtete. Er wollte gar nicht wissen, wie sandig sein Rücken nun sein musste. Das laute "WAS ZUR HÖLLE?!" machte jedoch sehr klar und deutlich, dass sich der eben ruhig daliegende Kerl eigentlich gar nicht abreagiert hatte. Wie sollte er auch, wenn irgendwelche Pokémon, die nicht fürs Fliegen gemacht wurden, meinten, ihm ins Gesicht segeln zu müssen?! Dieses Vieh hatte doch nicht mehr alle Latten am Zaun!
Der erneute, plötzliche Ausbruch war auch für Schaulustige und Eimerschleppende wohl Anlass genug, sich nun endlich weiter zu entfernen. Das Wailord Problem war ja schließlich auch gelöst, da gab es wohl kein Grund, sich der Gnade dieses Mannes auszuliefern, wenn man auch ganz einfach abhauen und sich in Sicherheit bringen konnte. Tatsächlich war Eskil zwar jemand, der seiner Wut freien Lauf ließ, aber zerstörungswütig war er keinesfalls. Zumindest in der Hinsicht schaffte er es außerordentlich gut, sich zu beherrschen, wenn ihn nicht jemand wirklich zur absoluten Weißglut trieb. Das tat derjenige dann allerdings auch nur einmal. Meistens jedenfalls. "Na, warte du-", fluchte der Rotschopf drauf los und starrte in das dümmlich erscheinende Gesicht des fremden Pokémon. War es überhaupt das Gesicht? Dieses Ding sah zugegeben aus wie ein Kissen, das irgendein kleines Kind genäht hatte. Nur lebte dieses komische Kissen sogar! Woher es wohl kam? In Einall war dieses Vieh jedenfalls nicht heimisch, so viel war sicher. Ob es wohl unglücklicherweise mit dem Schiff aus einer anderen Region hergekommen war? Wenn das Ding gut festklebte war das wohl nicht zu unwahrscheinlich.
Schließlich streckte Eskil jedoch lediglich die Hand nach Irina aus und forderte sie mit einer raschen Handbewegung auf, herzukommen. Sie war ja immerhin Trainerin, nicht wahr? "He, Kleine!", begann er, aber zumindest seine Tonlage hatte sich deutlich beruhigt. Er klang fordernd, aber nicht mehr besonders wütend. Letztendlich konnte Irina aber wohl kaum etwas für diese Situation. So nervig Kinder auch sein konnten, es waren nun einmal Kinder. "Du hast sicher ein paar Pokébälle dabei.", schnitt er an. Die Verbindung konnte Irina dann wohl hoffentlich selbst ziehen. Immerhin streckte der Rotschopf seine Hand ja schließlich nach wie vor fordernd aus und zeigte seine Handfläche. Dass er einen Pokéball forderte, war wohl eindeutig, auch wenn das definitiv nicht die feine Art war. Das war ihm gerade aber vollkommen egal. Er trug selbst keine Pokébälle bei sich; Austin höchster Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls nicht; also war Irina seine einzige Option. Er wollte dieses eigenartige Pokémon fangen und sich später eine hübsche Racheaktion ausdenken. Jetzt wusste er schließlich nicht, was er mit diesem Vieh am Besten tat, um es ihm heimzuzahlen. Davonkommen würde es ihm aber auf gar keinen Fall.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Fr Jul 14, 2017 11:07 pm


Dass man nicht nachfragte, wenn man eine Sache wusste, war Irina tatsächlich nicht immer ganz so klar. "Aber was machen Lehrer denn da falsch...?" Die wussten ja doch immer die Antworten, und was taten sie? Sie fragten trotzdem immer!

Die Sache mit dem Wutausbruch war Irina da aber nicht ganz so geheuer, und entsprechend zog sich das hyperaktive und energische Kind auch mal erstaunlich weit zurück. Als dann aber auch das Wailord erst einmal im hohen Bogen ins Wasser bugsiert wurde - Charlotte konnte nicht anders, als erleichtert darüber zu sein, dass einer ihrer natürlichen Feinde nicht mehr da war - wurde etwas Anderes quasi wieder zurückbefördert - ob es wohl eine Art Racheaktion war?
Man wusste es nicht, aber sie erhellte Irinas verschreckten Geist, welche bei dem unbekannten schwarzen Ding neugierig Stück für Stück näher kam. Ein Gufa? "Gu...faaaaaa...?", wiederholte Irina lang gezogen, als sie sich dem schwarzen Ding und damit auch Eskil immer weiter annäherte. Ihre natürliche Neugierde griff da mal wieder, ungeachtet jeglicher Gefahr, die da auf die warten mochte. ... zumindest bis auf das Bein, welches dann plötzlich in ihrem Blickfeld auftauchte. Irritiert blickte sie zu dem Silberhaarigen hoch, der sie dazu ermahnte, das Abstand besser wäre.
Da erinnerte sie sich wieder an den Ausbruch von gerade eben und nickte, wenngleich sie nun auch deutlich gefasster wirkte, auch wenn sie sich wieder an den Ausbruch erinnerte! ... wenngleich der zweite kleine Ausbruch sie erneut zusammenzucken ließ. Da er da jedoch nicht mehr in ihre Richtung ging, konnte sie sich etwas besser mit diesem arrangieren und blieb in gehockter Haltung auf Beobachtungsposition - nachdem sie sich ein Stück weit nach links bewegt hatte, um immer noch einen Blick auf Eskil zu haben!
... der dann auch irgendwie erneut am Fluchen war...? Unerwartet war dann aber wohl, dass sie dann auf ihn zukommen sollte!
Treudoof wie das Mädel war stapfte sie dann auch in Hocklage los, pirschte sich heran, während Charlotte die ganze Situation missfallend beobachtete. Ihre zu Schlitzen verengten Augen beobachteten jede Bewegung des Rothaarigen, sollte er es wagen, ihrer Trainerin etwas anzutun...!
Das verlief dann aber glücklicherweise friedlich, auch wenn Irina erst einmal ziemlich verwirrt war, was die Frage mit den Pokébällen denn sein sollte. "Ja, habe ich!", antwortete sie dann erst einmal, begriff aber für einige weitere Sekunden nicht so ganz, was Eskil nun von ihr wollte. Ihr Blick kreiste zwischen dem Pokémon - Goofy? - der Hand und Eskil hin und her. "Ahh...! Brauchen Sie gerade einen?", fragte Irina dann höflich nach, ehe sie sich sogar an ihrer Tasche zu schaffen machte, um zu sehen, wo sie ihren Pokéball hatte.
Da fiel ihr auf.
Sie hatte noch das Stroh in ihrer Tasche.
"Woahs...", stieß sie erstaunt aus, als sie das nicht mehr ganz so angenehm trockene Stroh aus ihrem Rucksack beförderte, fein säuberlich neben ihr auf einen Haufen legte, und dann erst einmal weiter nach dem Pokéball suchte. "Wissen Sie, wo ich Stroh kaufen kann?", fragte sie, während sie den Inhalt ihrer Tasche auf den Kopf stellte, samt Reshiram-Puppe und Bändern und Viso-Caster.
"Darf ich dem auch einen Namen geben?", fragte Irina und setzte dabei ihr unschuldigstes und engelsgleiches Gesicht auf, welches ihr gerade in den Sinn kam, und fragte gaaaaaanz lieb. Wie auch immer das dann am Ende bei der hibbeligen Person aussehen mochte, wahrscheinlich hatte sich der Strahlefaktor ihres Lächelns nur um ein nicht unerhebliches Maß verstärkt.
#074
Irina mit Eskil & Austin
Über den Inhalt eines Rucksacks


[out: Bäm, ich hab den Post gnadenlos übersehen... |DD'' Entschuldigt bitte uvu''']
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Austinam So Jul 30, 2017 4:45 pm

Austins Vermutung über Eskils Gemütszustand bestätigte sich sogleich, nachdem er sich derart explosiv wieder aufgerichtet hatte und das Gufa herunter nahm. Dieses Pokémon war nun wohl zum faschen Zeitpunkt am falschen Ort gelandet. Fast sah es so aus, als würde man für dieses Gufa bald schon Mitleid empfinden müssen, doch letztendlich streckte der Rotschopf seine Hand nach Irina aus und fragte nach einem Pokéball. Da flog ihm dieses Ding ins Gesicht und er wollte es auch noch fangen? Austin konnte darüber nur in Unverständnis seine Augenbrauen verziehen. Dann wiederum war er ohnehin jemand, dem es nicht im Traum einfallen würde, irgendein Pokémon zu fangen. Wenn man sie egal ihrer Größe nicht einmal anfassen wollte, tat man nur sowohl sich selbst als auch den Pokémon den größten Gefallen, wenn man dann erst gar nicht versuchte, sie zu besitzen.
Letztendlich besaß Irina wohl Pokébälle und legte auf der Suche nach einem dieser gleich den Inhalt ihrer Tasche dar. Austin kam nicht drumherum, verwundert dreinzusehen, als sie plötzlich einen Haufen Stroh ablegte. Warum schleppte sie Stroh mit sich herum...? Und da dachte man, dieses Mädchen konnte nicht noch kurioser werden. Auf die Fragen, die die Schwarzhaarige stellte, schwieg der Silberhaarige auch weiterhin. Zum einen wusste er nicht, wo man Stroh kaufen konnte und zum anderen war der potenzielle Name des Gufa nun wohl Eskils Angelegenheit. Allgemein mischte er sich lieber nicht weiter ein, sondern bewachte einfach nur den Mantel. Zwar war er gerade wohl nicht nützlicher als ein Kleiderständer, aber er konnte darüber wohl hinwegsehen. Er hatte allgemein nämlich nicht das Bedürfnis, sich bei den Spannungen, die gerade in der Luft lagen, wieder Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Eskilam Sa Sep 23, 2017 7:20 pm

Es war doch immer wieder erstaunlich wie... Irinahaft dieses Mädchen doch war. Nein, dafür viel Eskil wirklich kein passendes Wort mehr ein als "Irinahaft"; sie hatte sich einen ganz eigenen Begriff verdient. Nur für sich alleine, um sie passend beschreiben zu können. Solche Kinder musste man wohl einfach erleben. Die ließen sich nicht beschreiben. Eigentlich hätte es Eskil wohl nicht großartig wundern sollen, dass sie nicht sofort verstand, was er forderte. Irina war ein Kind, alles war gut. Jedenfalls versuchte er sich das in diesem Moment angestrengt einzureden. Immerhin brauchte er gerade einen dämlichen Pokéball, den er nun leider nicht bei sich hatte. Bingo., stimmte Eskil also zu, als das Mädchen endlich die Verbindung geknüpft hatte. Nun, wenigstens stellte es sich nicht quer, sondern kramte in seiner Tasche wirklich nach einem Pokéball. Was sie dabei jedoch alles hervorholte, wagte Eskil gar nicht mehr zu hinterfragen.
Kurz blickte der Rotschopf zu Austin herüber, mit einem Blick, der wohl in etwa die Frage ausdrückte, ob es normal für Kinder war, Stroh mit sich herumzuschleppen. Eskil selbst hatte ja schließlich keine Ahnung. Er hatte normalerweise nichts mit Kindern zu tun. Er wusste ja nicht einmal, was Kinder heutzutage so alles cool fanden und welchen Hobbys sie nachgingen, außer Trainer zu spielen. Vielleicht war er auch ganz froh drum. Auf die Frage, wo man Stroh kaufen könne, wusste Austin jedoch wahrscheinlich auch keine Antwort. Im Bastelladen?, ratete der Rotschopf dann drauflos. Gab es denn nicht extra Bastelstroh oder so etwas? Aber ob die hiesige Stadt einen solchen Laden hatte, da war Eskil dann auch überfragt. Warum musste Irina das überhaupt fragen? Hatte sie ihr Stroh nicht auch irgendwo gekauft oder hatte sie sich das von irgendeiner Wiese geklaut? Eigentlich mutete er ihr das nämlich nicht zu. Dieses Kind schien zumindest, als würde es sich korrekt verhalten, wenn es Erwachsenen nicht gerade auf die Nerven ging.
Letztendlich kramte dieses Mädchen aber doch so einiges aus ihrer Tasche ohne bisher einen Pokéball gefunden zu haben. War das etwa das frühe Stadium der berühmtberüchtigten Frauenhandtaschen? Riesige Sphären in denen man nichts wieder fand? Wenn dem so war, dann war Irina schon einmal auf einem wahnsinnig guten Weg dieses Klischee zu bedienen und das schon in ihrem Alter! ... Wie alt war sie überhaupt? Hatte sie das je erwähnt? Wenn es so war, dann hatte Eskil es wohl einfach in diesem Moment wieder verdrängt.
Tatsächlich kam es für Eskil nicht in Frage, die Namenswahl Irina zu überlassen. So viel Bestrafung hatte dieses vermaledeite Pokémon dann wohl doch nicht verdient. Nur brauchte Eskil nach wie vor leider einen Pokéball. Was würdest du denn vorschlagen?, fragte er also, um dem Mädchen diese Hoffnung zumindest zu lassen. Vielleicht hatte es ja sogar wirklich einen guten Einfall, auch wenn der Rothaarige das bisher leider noch nicht so ganz glauben konnte. Eigentlich hoffte er ja doch nur, dass Irina jetzt ganz bald einen Pokéball finden und ihm geben würde, damit er verduften konnte. Er wollte nämlich so schnell wie möglich aus diesen nassen, sandigen Klamotten heraus. Nasse Klamotten waren so unangenehm. Nässe allgemein war einfach so unangenehm und Verdandi all den Sand gesehen hätte, der an ihm klebte, sie wäre in einem wahnsinnigen Putzfimmel ausgerastet.

# tbc: Straßen von Ondula


Zuletzt von Eskil am So Okt 29, 2017 2:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Austinam So Okt 08, 2017 10:11 pm

Eskil schien ebenso sehr darüber irritiert zu sein, was Irina nun eigentlich alles bei sich trug und warf Austin einen dementsprechend geprägten Blick zu. Dieser konnte ihn nur erwidern und dabei ebenfalls verwirrt seine Augenbrauen verziehen. Sein eigener Sohn hatte so etwas in dem Alter zumindest nie getan. Dann wiederum trug er als Junge auch nicht dieselben Taschen bei sich, die Mädchen besaßen, aber... er bezweifelte, dass das hier eine Frauenangelegenheit war. Man sagte den Vertretern des anderen Geschlechts oft nach, alles mögliche in ihren Handtaschen zu verstauen, aber Stroh? So etwas hatte er wirklich noch nie gesehen.
Da bevorzugte er es lieber weiterhin, stumm daneben zu stehen und sich nicht weiter in die Situation zu integrieren. Gerade noch so konnte er vernehmen, wie weiterhin Angelegenheiten hinsichtlich des Strohs und des Gufas geklärt wurden, als plötzlich sein Smartphone in seiner Manteltasche einen ziemlich deutlichen Ton von sich gab, der für gewöhnlich eine Textnachricht signalisierte. Mit einem desinteressierten Blick holte er es hervor und rief sie auf, ehe er den Kontakt wiedererkannte und sich seine Augen leicht weiteten. Einer seiner "Klienten"... oder vielmehr ein guter Freund einer seiner momentanen Klienten hatte ihm eine Nachricht geschrieben, da sein eigentlicher Klient als Verdächtiger für das Ausrauben eines Schmuckgeschäfts gerade in Untersuchungshaft saß. Seine Nachricht beinhielt einfach nur den Satz "Hinter Ihnen." Unauffällig versuchte er so zu tun, als würde er eine Antwort tippen und schielte anschließend über die Schulter, wo dieser Kerl in einiger Entfernung tatsächlich auf ihn wartete und versuchte, ihn unauffällig an sich heranzuwinken. Natürlich war es klar, dass man wegen krimineller Geschäfte nicht einfach auf jemanden zuging, aber diese Methode war wahrscheinlich noch auffälliger als eigentlich gewollt, wo er hier noch mit anderen Leuten zusammenstand.

Seufzend steckte Austin sein Smartphone daher wieder ein und wandte sich von seiner Gruppe ab, ohne ein Wort zu sagen. Zwar hätte er insgeheim doch gerne etwas mehr Zeit mit Eskil verbracht, aber wie es schien, war er gerade ohnehin mit Irina beschäftigt. Außerdem hatte der Rotschopf in seinen Geschäften auch nichts zu suchen. Sie waren sich nach all den Jahren schon zu fremd geworden, als dass er ihn einfach so in seinen "Beruf" einweihen würde.
Im Vorübergehen hatte er sich noch seinen Gehstock geschnappt und dabei völlig vergessen, dass er nach wie vor Eskils Mantel um seinen Arm gelegt hatte. Seine Gedanken waren nun bei anderen Angelegenheiten. "Ich wusste, dass ich Sie hier finden würde.", empfing sein Gegenüber ihn mit einem etwas nervösen Lächeln, das Austin nur kühl eine Augenbraue heben ließ. "Worum geht es?"
"Äh, nun, diese Sache... wir haben alles so getan, wie Sie verlangt haben und Ihrem Kontakt die anderen Fotos zum austauschen übergeben." Er stockte kurz und sah etwas eingeschüchtert über seine Schulter, was genau er fixierte konnte Austin allerdings nicht sagen. "Nur wegen dem Rest... äh..."
"Schon gut.", fiel der Rechtsanwalt ihm daraufhin ins Wort und setzte sich in Bewegung. "Ich habe gerade ohnehin Zeit. Wir können auch woanders darüber reden." Obwohl er sich nichts anmerken ließ, war er doch ein wenig genervt von der Inkompetenz dieses Mittelmanns. Er wusste zwar keine Details, aber scheinbar hingen sowohl dieser Kerl als auch sein eingeknasteter Freund mit einer Verbrecherorganisation zusammen, zu der sie bei ihrem letzten Einbruch potenzielle Hinweise hinterlassen hatten, die auf keinen Fall Teil des Prozesses werden durften und nun dank etwas Bestechungsarbeit aus dem Weg geräumt worden waren, bevor sie irgendeine wichtige Rechtsperson zu Gesicht bekommen hatte. Eigentlich sollte es kein Problem geben... Während sie den Strand verließen und wieder auf Asphalt traten, wurde dieser Kerl dann auch noch immer langsamer, weil er ständig über die Schulter sah, als wäre er sich noch wegen etwas anderem unsicher. Hatte er etwa Angst, von jemand bestimmten gesehen worden zu sein? "Was ist?", hakte Austin daher knapp nach, woraufhin er lediglich mit ein paar hastigen Schritten aufschloss. "N-nichts! Suchen wir uns einfach eine ruhige Gasse..."

[tbc: Straßen von Ondula]
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Tallulaham Sa Okt 14, 2017 11:03 pm

Tallulah Noach

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CF: Route 14

Es war kaum zu glauben – selbst, nachdem die Ereignisse in der Nähe von Ondula nun schon einige Tage zurück lagen, Tallulah konnte es noch immer nicht fassen. Es war ein denkwürdiger Tag gewesen – sie würde ihn jedenfalls nie wieder vergessen. Nachdem sie die Diebesbande stellen konnten, sie sogar Suicune – den Suicune, ihren Helden! – getroffen und gefangen hatte, nachdem sie fast ertrunken war, war sie in Ondula in ein kleines Krankenhaus gekommen. Sie war offenbar den folgenden Tag völlig durchgeschlafen, nachdem sie oben auf dem Hang bewusstlos geworden war. Heute durfte sie dann das Krankenhaus endlich verlassen – dass sie dort in diesem weißen Zimmer aufgewacht war, war inzwischen auch bereits vier Tage her. Sie war zunächst irritiert gewesen – eine nette Schwester hatte ihr dann aber alles erklärt. Als sie dann wieder alle Sinne beisammen hatte und auch etwas essen konnte, hatte sie sogleich Seine und Gin Bescheid gegeben – immerhin war Gin ihre beste Freundin und musste einfach von allem erfahren, und Seine half ihr schließlich so sehr, seit sie ihr in Einall begegnet war! Beide hatten ihr schnell geantwortet, von beiden hatte sie Glückwünsche und besorgte Genesungswünsche bekommen. Es tat gut, nicht ganz aus der Welt zu sein – der Holo-Log war wirklich hilfreich.
Allerdings … Tallulah hatte ihrer Familie bisher noch nicht Bescheid gesagt. Wenn ihre Eltern erfahren hätten, dass sie im Krankenhaus lag, wären sie bestimmt kurzerhand mit ihrer kleinen Schwester in den nächsten Flieger gestiegen und wären nach Ondula gereist. Aber das wollte sie eigentlich nicht – Alyca musste zur Schule, ihre Eltern waren arbeiteten beide in Vollzeit. Das hätte ihnen sicher nur einen zu großen Schrecken eingejagt, dafür, dass Tallulah nun bereits wieder entlassen war. Aber … später würde sie ihnen zumindest von Suicune erzählen, ganz bestimmt!
So gedankenverloren, wie sie war, hatte sie Ondula etwas ausgekundschaftet und war nun irgendwie doch wieder an den Strand geraten. Dort draußen auf dem Meer wäre sie ohne die Hilfe Suicunes ertrunken. Etwas in ihr kribbelte – ihr Herz klopfte. War das … ein leises Gefühl von Angst? Sie blieb stehen und starrte auf den Horizont. Ihr Herz beruhigte sich etwas – dennoch, es würde wohl eine Weile dauern, bis sie wieder schwimmen gehen würde. Ein Keckern neben ihr brachte sie dazu, den Kopf zu drehen – Ceidith hatte im Sand einige Muscheln entdeckt und sammelte sie gerade zusammen mit Rilith und Namid auf. Sie lächelte leicht – die beiden waren niedlich anzusehen. Der Rest ihres Teams verweilte in ihrer Nähe – Risk verließ sie nicht mehr, seit dem Vorfall auf dem Hang und Waciza schien sich mit dem Piondragi bisher schlicht am besten zu verstehen. Sie hatte sie, nachdem sie das Krankenhaus verlassen hatte, alle aus ihren Bälle gelassen – warum sollte sie sie auch einsperren? Sie lächelte auch Risk und Waciza an, ehe sie sich in den Sand setzte. Sie war noch weit ab vom Wasser, dennoch starrte sie immer dorthin. Sie sah immer wieder auf, wenn Rilith oder Namid ihr eine neue Muschel zeigten, lobte sie und lachte mit ihnen, wenn sie sich über Tallulahs Worte freuten.
Bald aber rannte jemand stürmisch an ihr vorbei – und Ceidith wurde ebenfalls unruhig. Tallulah sah auf – es waren auch längst weniger Leute am Strand, als noch gerade eben – oder war sie nun tatsächlich schon eine geschlagene Stunde hier? Irritiert stand sie auf und trat etwas zu Ceidith, als diese immer wieder auf und ab schwebte und leise Geräusche von sich gab.
„Was ist los, Ceith?“, fragte sie und musste bemerken, dass wieder jemand an ihr vorbei lief. Rufe wurden ebenfalls laut, als sie die Ohren spitzte. Was war nur los? Sie nickte Ceith und Risk zu, ehe sie sich auf den Weg machte, diesem Tumult zu folgen. Sie lief also los, gefolgt von ihrem Team – und je weiter sie über den weißen, ewig scheinenden Strand liefen, desto lauter wurde es und bald erkannte sie auch, weshalb dem so war. Sie blieb wie angewurzelt stehen, als sie sah, was geschehen war – es waren viele Menschen – sehr viele. Und mitten unter ihnen, da … lag ein Wailord auf dem weißen Sand! War es gestrandet – wie lange lag es nun schon in der prallen Sonne? Sie sog die Luft ein, bevor sie zu dem Geschehen eilte. „Was ist geschehen?“, fragte sie sogleich, als sie nahe genug war und umständlich erklärte man ihr, dass dieses Wailord tatsächlich gestrandet sein musste. Es kam nicht zurück ins Meer – und sie alle versuchten nun, das zu ändern. Tallulah nickte dann kräftig. „Ich helfen ebenfalls.“, entschied sie, wobei sie kurz den Blick schweifen ließ. Einige trugen mit Eimern Wasser vom Meer zum Wailord, um es feucht zu halten – aber das war äußerst umständlich. Hatte niemand ein Wasserpokémon zur Hand? Man sollte meinen, in einer Stadt am Strand wimmelte es vor Trainern mit Wasserpokémon! Tatsächlich entdeckte sie auch zwei, die ein Sodamak und ein Zwottronin nutzten, aber das schien nicht auszureichen. Sie sah zu Rilith – da konnten sie wenigstens etwas Abhilfe schaffen und dem Pokémon etwas Linderung verschaffen. „Liz, setze bitte Regentanz ein.“, bat sie also das kleine Flugpokémon, welches sofort nickte und einen kleinen Tanz aufführte. Der Himmel verdunkelte sich – und es begann, nach und nach erst leicht, dann stärker zu regnen. Sie nickte und sah zu den Leuten. „So können sich alle darauf konzentrieren, das arme Ding zurück ins Meer zu kriegen.“, sprach sie ernst, bevor sie dann nach und nach ihr Team passend positionierte. Einige versuchten zu schieben, andere hatten mithilfe von Pflanzenpokémon und der Attacke Rankenhieb die Möglichkeit geschaffen, das Wesen zu ziehen. Das konnte Tallulah leider nicht bieten, aber sie halfen dennoch alle energisch mit!
Zuerst ließ sie Namid Sorgensamen einsetzen – die Umstehenden wirkten verwirrt, aber Tallulah war aufgefallen, wie kaputt dieses Wailord, völlig gerechtfertigt natürlich, wirkte. Wenn es einschlief, würde seine Muskulatur erschlaffen und das würde alles nur noch schwerer machen! Da Namid aber sonst nicht viel ausrichten konnte, nutzte sie Rechte Hand, um nach und nach alle anderen Pokémon anzufeuern. Liz tanzte weiter, damit der Regen nicht endete. Ceidith hatte sich neben Tallulah positioniert, wohingegen Risk und Waciza auf der anderen Seite des riesigen Wasserwesens waren. Alle vier gaben ihr bestes, um das Pokémon schieben zu können – aber es schien nahezu nichts zu bringen. Dennoch – sie gaben nicht auf! Hau ruck – hau ruck! Immer wieder, alle zusammen, in einem gemeinsamen Takt. Selbst das Wailord versuchte, zu helfen, nun, da es mittels Regentanz nicht mehr ständig an Feuchtigkeit verlor. Aber … es half nichts. Tallulah biss die Zähne zusammen, sie war nicht die einzige, die grübelte. Es musste leichter gehen! Sie stieß sich ab und trat schnaufend zurück, während sie die Lage noch einmal genau erfasste. Ein Wailord wog etwa 400kg – auf einem glatten Untergrund war es mittels des Regentanzes möglich, es mit dieser Anzahl Menschen und Pokémon zu bewegen. Aber die Struktur des Sandes verbot dergleichen – also scheiterten sie am Untergrund. Gäbe es außer Waciza noch … wenigstens zwanzig weitere Sleimas und Sleimoks, dann könnten sie dieses Problem lösen, so aber sah sie niemanden, der noch eines besaß. Das fiel also definitiv weg. Aber … was, wenn sie sich die Schwerkraft zunutze machten? Sie lief um das Wailord herum, bis sie vor dem riesigen blauen Geschöpf stand. Sie berührte es sanft. Ja – wenn sie es richtig angingen …
„Ceidith, Risk, kommt zu mir.“, rief sie dann – woraufhin beide Giftwesen schnell an ihrer Seite waren. Sie trat zurück, drehte sich um. Es waren etwa dreißig Meter bis zum Wasser, zehn weitere Meter, bis es das Wailord wenigstens zur Hälfte erfasst werden konnte und weitere zehn bis zwanzig Meter, bis das Wasser tief genug war, damit es von allein weiter voran kam. Also gut und gerne etwa fünfzig bis 60 Meter, die sie überbrücken mussten. Das würden sie so niemals schaffen. Sie richtete ihre Worte an Ceith. „Setze Eishieb auf den Boden vor dem Wailord ein.“, sagte sie dann – und trat weit genug zurück, damit sie nicht getroffen wurde. Der Geist konzentrierte sich und gab alles – und tatsächlich, der Sandboden gefror ein Stück weit, da er durch den Regentanz besonders nass war. Sie nickte. „Risk, Nadelrakete.“, befahl sie als nächstes – nach und nach lösten sich die Leute, um zu sehen, was sie da eigentlich tat. Risks Nadelrakete traf das Eis schwer – und sprengte es auseinander! Sie lächelte, als sie die Kuhle sah. „So geht es – perfekt!“, stieß sie aus, ehe sie sich den anderen Leuten zuwandte. „Wir müssen einen Abhang formen! Wenn wir den Boden hier abtragen können und anschließend mit einer glatten Eisschicht überziehen, können wir das Wailord deutlich schneller ins Meer bekommen! Wenn wir außerdem effektiv genug arbeiten, können wir es mit einem Schwung in eine Tiefe bringen, die es ihm ermöglicht, allein weiterzumachen. Dazu müssen aber alle mit anpacken – Attacken wie Schaufler wären für den Anfang besonders gut, um die oberen Schichten abzutragen. Mit Eisattacken gefrieren wir den Teil, der zu nah am Wasser für Boden- und Gesteinspokémon ist und sprengen ihn dann mit anderen Attacken fort.“, erklärte sie dann lautstark – nach einigen Minuten, in denen diskutiert wurde, kam schließlich eine wichtige Frage.
„Wie soll es anschließend bewegt werden? Der Boden unter dem Wailord wird der gleiche sein.“, fragte ein breitschultriger Mann. Tallulah lächelte optimistisch.
„Die Wasserpokémon werden den Sand, der unter dem Wailord ist, immer stärker mit ihren Attacken aufweichen, bis er endgültig nachgibt – und der Rest schiebt von hinten, damit niemand zu Schaden kommt.“, erklärte sie dann – und es war wohl zufrieden stellend. Auf jeden Fall war es eine bessere Idee, als nun noch Stunden an diesem armen Geschöpf zu drücken und zu ziehen.
Man entschied sich also dafür – und sofort wurde alles in die Tat umgesetzt. Einige nutzten Pokémon mit der Schaufler-Attacke und lockerten den Boden, trugen ihn nach und nach ab, während weiter am Wasser, wie vorher erklärt, mittels Eisattacken und anderen, die zum Bruch führten, gearbeitet wurde. Die Menschen schaufelten mit Händen und jedem Hilfsmittel, das sie fanden, ebenso alle anderen Pokémon, während Rilith weiterhin für den Regen tanzte. Es dauerte eine ganze Weile – aber letztlich wurde dieser Hang, den sie geplant hatten, immer Größer. Damit das Erdreich aber nicht verrutschte und alles zunichte machte, tränkten ihn die Pokémon mit Wasserattacken und jene, die Eisattacken beherrschten, ließen ihn gefrieren. Hier und da errichteten Gesteinspokémon auch richtige Steinwälle, die ebenfalls den perfekten Halt boten. Und letztlich, als alle erschöpft waren und die Sonne den nahenden Abend längst angekündigt hatte, waren sie soweit. Sie besahen sich ihres … Kunstwerkes. Wer am Rand stand, sah einige Meter in die Tiefe – die Schräge führte geradewegs in tiefes Salzwasser. Sie alle schnauften, nickten dann aber. Nun hieß es, das Wailord dort hinab zu bekommen – also positionierten sich alle hinter dem Koloss.
„Auf drei!“, rief dann der Breitschultrige und alle machten sich bereit. Die Pokémon, die Wasserattacken beherrschten, stellten sich vorne neben dem Hang auf, alle anderen standen hinter und leicht neben dem Wailord. „Eins!“, alle setzten ihre Hände, Pfoten, manche die Schultern auf das Wailord. „Zwei!“, die ganze Gruppe sog tief die Luft ein. „Drei!“, und alle begannen, mit aller Kraft das Wailord anzuschieben. Vorne weichte Wasser nach und nach den Sand auf, der nicht vereist oder versteinert war. Es schien eine Ewigkeit nichts zu passieren, obwohl alle weiter hart an diesem Ziel arbeiteten, das Wasserwesen ins Meer zu befördern. Tallulah biss die Zähne zusammen – hatte ihr Plan einen Fehler? Was fehlte? Allmählich wurde die Verzweiflung groß … aber dann kam endlich ein Rucken in das Wailord. Es bewegte sich! Weiter, weiter – immer weiter! Atmen, anschieben! Atmen, anschieben! Atmen! Anschieben! Lautes Stöhnen ging durch alle Reihen, aber niemand hörte auf. Tallulah schmerzte längst der ganze Körper, aber sie konnte jetzt nicht aufgeben! Atmen und schieben, immer weiter! Und dann … geriet das Wailord in die Schräglage. Alle wichen sofort zurück – und sahen mit an, wie es über den künstlichen Hang hinab rutschte! Sie alle stürzten vor, um zu sehen, wie es ins Salzwasser glitt … und nach einem Moment der Regungslosigkeit weiter im Meer verschwand! Tallulah ging wie viele andere in die Knie – klatschnass, geschwächt und mit einem Zittern, dass ihren ganzen Körper erfasste, zeigte sie ein Lächeln, als das Wailord weiter am Horizont noch einmal auftauchte und einen Laut der Freude erklingen ließ, gefolgt von einer Fontäne des Wassers, die einen Regenbogen hervorrief, weil Rilith längst nicht mehr tanzte und der Regen geendet hatte. Licht, das durch die Wolken brach, schien in Vergessenheit geraten zu sein und nun alle mit neuem Leben zu füllen. Alle jubelten – und wer nicht wie Tallulah längst am Boden war, sprang vor Freude auf. Ihr Team kam zu ihr – sie lobte sie alle ausgiebig. Und … auch Tallulah bekam Lob. Der Breitschultrige zog sie sogar auf die Beine, damit die meisten anderen sie kurzzeitig umarmen konnten. Das alles überrumpelte sie etwas – sie hatte ja nur geholfen, wo es nicht weiter ging! Wichtig war ohnehin nur, dass das Wailord nun wieder im Meer war – sie mussten keine Angst haben, dass es hier am Strand verstarb. Dennoch – es war ein schönes Gefühl, dass sie das alle zusammen geschafft hatten.

Der Jubel ging noch einige Zeit weiter, ein Reporterteam nahm sogar einige Stellungnahmen auf, jedoch hatte Tallulah es geschafft, sich ihren Blicken zu entziehen und dieser Prozedur zu entgehen. Sie verabschiedete sich hier und da, bevor sie letztlich auf weniger wackligen Knien den Strand verließ. Einige der Anwohner wollten den Hang wieder etwas begradigen – allerdings wurden Überlegungen laut, ob sie es nicht so belassen wollten. Tallulah würde am nächsten Tag mal vorbei schauen, wofür man sich entschieden hatte. Nun wollte sie aber nur etwas Ruhe – sie war unendlich kaputt. Besser, sie ruhte sich im Pokémoncenter aus und entschied morgen, wie es weitergehen würde. Davon abgesehen hatte sie auch einen enormen Hunger – und ihrem Team ging es da nicht anders! Sie lachte – besser, sie beeilten sich!


Tbc: ???


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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spikeam Sa März 03, 2018 2:53 pm

Tallulah & Spike/Adam
Post Nr. 1
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Die Sonne scheint, der Himmel ist klar das Wetter ist einfach.... zum Kotzen. Spike, welcher in seinen typischen blauen Wintermantel am Strand entlang schlendert, ist bereits förmlich am sterben. Der Schweiß an seiner Stirn läuft ihn an der Nasenspitze herunter, die Augen sind teils zusammen gekniffen da er so viel Sonne überhaupt nicht gewohnt ist und der Sand, der bereist einen Weg in seinen Schuhen gefunden hat, scheuert zwischen seinen Zehen.
Alles in Alles könnte der Eistrainer gerade ausflippen, wenn es für ihn nicht gerade viel zu anstrengend wäre sich überhaupt zu bewegen. Denn Mantel in seinem Quartier liegen lassen? Das käme ihn nie im Sinn. So lange er nicht sicher gehen kann, dass diesem nichts passiert, ist dies für Spike ein zu großes Risiko dieses Kleidungsstück ohne Beobachtung zu belassen. So nimmt er es in Kauf wie ein schönes Stück Fleisch im Ofen zu garen. Die Besucher am Strand sind auch schon verwundert und beobachten den jungen Trainer zum Teil. Spike ignoriert die meisten Leute die ihn schief anschauen, doch manche wirft er einen sterbenden Blick zurück. Eigentlich würde er gerne einen eiskalten Blick erwidern, doch viel mehr als ein besiegtes Karpador bekommt er nicht zustande. Dies wiederum erschreckt die meisten so sehr, dass sie schnell weiter gehen als sich mit dieser Gestalt zu unterhalten.

Doch warum ist Spike überhaupt hier am Stand von Ondula. Urlaub ist wohl kaum sein bestreben und dem Anblick zu beurteilen genießt er auch nicht wirklich die Sonne. Es ist das Geschäft was ihn hier her treibt. Ondula vor allem der Strand ist ein beliebtes Urlaubsgebiet. Vor allem in den warmen Jahreszeiten treibt es unzählige Gäste hier her. So gibt es Standhütten mit Erfrischungen und schnellem Imbiss so wie auch Ferienhäuser welche hier vermietet werden. So ist die Frage nicht abwegig, wenn man sich um das Geld der Organisation kümmert, einen Weg hier zu finden um noch mehr Profit aus der ganzen Sache zu machen. So ist Spike nach Ondula gekommen um ein paar Tage die Stadt zu beobachten ob es hier eine gute Möglichkeit gibt. Eventuell kann man eigene Ferienhäuser hier erbauen lassen oder ein eigenes Hotel.Doch solange sich Spike nicht zu 100% sicher ist, dass sich die Investition auch auszahlt, macht er auch nichts. Schließlich soll am Ende Geld dabei raus kommen und nicht verloren gehen.

Langsam ist es Spike zu viel und er suchte einen schattigen Platz hier am Strand um von dort  aus die Umgebung weiter beobachten zu können. Da verbleibt eine kleine Hütte am Strand mit Sitzmöglichkeiten welche sogar überdacht ist und somit Schutz vor der Sonne bietet. Dies ist für Spike das aktuell neue Ziel. Die Hände in der Tasche und....

Selbst im Mantel ist bereist Sand....

Zwar ein Rätsel wie selbst in den Manteltaschen Sand geraten konnte, doch auch dort ist der Sandkasten bereist beheimatet, was zum Missgunst des Trägers leider fällt. Er krempelt die Taschen um, um den Sand auskippen zu können, was leider auch nicht sonderlich gut funktioniert. Ein Teil vom Sand ist bereist in der Wolle versunken und lässt sich so einfach nicht mehr entfernen.

Es ist einfach kein guter Tag für den Weißhaarigen.

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Tallulaham So März 04, 2018 6:48 pm

Tallulah Noach


cf: Pokémoncenter von Ondula

Nachdem sie nun das Pokémoncenter verlassen hatte, wollte sie auch Ondula hinter sich lassen. Jedoch … sie hatte jetzt so viel Zeit hier verbracht, dass sie sich zumindest noch einmal eine Weile an den Strand setzen wollte. So konnte auch das kleine Algitt, welches nun ihre kleine Familie noch weiter vergrößerte, noch ein wenig ins Wasser, ehe sie wohl einige Zeit davon würden abgeschnitten sein. Sie hatte sich ihren Plan bereits zurecht gelegt. Sie wollte zunächst nach Rayono City und dann zurück nach Stratos City. Von dort aus würde es in den Süden der Region gehen – um wirklich alles zu sehen! Sie wusste, dass das einige Zeit in Anspruch nehmen würde – aber nun, da sie kein direktes Ziel mehr vor Augen hatte, konnte sie ja einfach einmal ihres Alters entsprechend eine fremde Region genießen! Corey – der neue Spitzname des Algitts, welches sie nun „Karáchô“ getauft hatte – genoss so sichtlich die Zeit, die es mit Rilith im Wasser verbrachte, nachdem es zunächst doch sehr skeptisch alles im Blick behalten wollte, wohl aus Sorge, dass noch eines dieser Kinder auftauchen konnte.
Doch so gut es nach einer Weile lief – und Tallulah genoss die ruhigen Momente auch selbst sehr, denn jetzt, wo all der Ärger verflogen war und sie zusammen mit Risk und Waciza im Sand saß und sie die beiden Pokémon sowie Ceith, die in der Nähe eine Sandburg baute, beobachten konnte –, so sehr schlug es letztlich wieder um, als sich ihnen eine Familie näherte. Ein junges Paar mit zwei Kindern, bestenfalls vier oder fünf Jahre alt. Sie waren harmlos, doch so verspielt, dass sie letztlich in ihrem Spaß mit dem Wasser zu nahe an Tallulahs Lieblinge heran gerieten und das junge Algitt so doch wieder aufscheuchten. Corey hatte sich so sehr erschrocken, dass er eine Aquaknarre los ließ – und diese hätte wohl ein Kind getroffen, wäre Liz nicht dazwischen gesprungen und hätte sie so abgefangen. Die Eltern waren erschrocken, während die Kinder gar nichts mitbekamen – und Tallulah war so schnell auf den Beinen, wie sie es selbst kaum gedacht hätte. Sie wollte zu ihren beiden Zwergen, doch zuvor musste sie sich mit den Eltern auseinander setzen. Sie verneigte sich tief.
„V-Verzeihen Sie bitte! Er ist noch jung und sehr schreckhaft – er wollte Ihren Kindern gewiss nichts antun!“, sprach sie dabei sofort, doch vor allem der Vater war zornig, während die Mutter ihre verwirrten Kinder zu sich rief. Er schimpfte – Tallulah ließ ihn ausreden, wenngleich sie gewiss nicht alles so sah, wie er. Immerhin hatten die Kinder auch einen Teil dazu beigetragen, sie hätten schließlich besser Acht geben können. Doch sie erwiderte nichts, denn noch während der Vater sprach, zerrte Rilith an ihr und machte sie darauf aufmerksam, dass Corey verschwunden war. „Ich habe keine Zeit dafür, entschuldigen Sie.“, sagte sie da knapp – und ließ den wütenden Mann zurück. Mit schnellen Bewegungen waren Risk und Waciza zurück in ihren Bällen, während Ceith sich Rilith schnappte und sie das Algitt zu suchen begannen. Tallulah war voller Sorge – das Giftwesen war so ängstlich, was, wenn etwas passierte? Sie mussten es schnell finden!
Ein Glück konnte Ceith das Wasserpokémon letztlich aufspüren, sodass Tallulah es auch entdecken konnte – und es war tatsächlich dabei, sich panisch zwischen den Menschen am Strand zu bewegen. Es schreckte vor jedem auf, der ihm zu nahe kam und wenn ihm Aufmerksamkeit zu Teil wurde, wurde es sogar noch panischer. Tallulahs Schritte wurden schneller, bis sie tatsächlich rannte. Corey wollte gerade wieder verschwinden – doch Tallulah schaffte es, rechtzeitig bei dem Algitt anzukommen. Tatsächlich sprang sie nach vorne und ergriff so das Giftpokémon, drehte sch aber im folgenden Fall auf den Rücken, um wenigstens nicht allzu unelegant auf dem Boden zu landen. Sand – überall. In ihrem Mund, ihren Ohren, ihrer Nase und ihren Augen. Und vermutlich in jedem Winkel ihrer Kleidung! Doch das wichtigste war, dass Corey nicht mehr allein stiften ging. Sie öffnete also die blauen Augen und sah das kleine Pokémon schwer atmend, aber zufrieden lächelnd an.
„Da … bist du ja!“, sagte sie. „Lauf nicht einfach weg … okay? Wir … haben uns Sorgen gemacht!“, sagte sie dann – und das Algitt schien zu realisieren, dass ihm gar keine Gefahr drohte. Allerdings musste nun Tallulah selbst bemerken, dass sie direkt vor den Füßen eines jungen Mannes gelandet war. Weiße Haare und blaue Augen konnte sie schließlich erblicken und dazu … ein unglaublich dicker Mantel für einen solch heißen Tag. Aber das war nebensächlich, richtig? Sie richtete sich direkt auf, war schnell auf den Beinen und klopfte sich dann mit der freien Hand den Sand von der Kleidung – natürlich völlig vergeblich, denn den würde sie gewiss noch in drei Tagen finden.
„Entschuldigen Sie bitte.“, sagte sie dann höflich lächelnd – immerhin war sie ihm ja förmlich vor die Füße gefallen und hatte somit seinen Weg direkt geschnitten, wohin auch immer dieser führen mochte. Ceith, die gerade mit Rilith auf dem Kopf bei ihnen ankam, lachte hämisch über den … nennen wir es eleganten Sprung beziehungsweise Sturz ihrer Trainerin, während Rilith das Algitt ansprach. Das regte sich jedoch nicht, sondern starrte unsicher den Fremden an, dessen Reaktion abzuwarten war.


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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spikeam So März 11, 2018 2:17 pm

Tallulah & Spike/Adam
Post Nr. 2
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Beim Begutachten des Strandes und dessen Umgebung für eine gute Einschätzung ob hier eine Investition gewinnbringend ist oder nicht, wurde Spike kurzer Hand unterbrochen. Erst durchlief ein kleines Pokémon sein Blickfeld, wo es schon Glück hatte, da Spike sich eher auf die Ferne konzentriert und dieses kleine Pokémon nur durch seinen hastigen Bewegungen auffiel. Doch kaum hat er dieses vor sich erblickt, stürzte aus der selben Richtung eine Frau zu Boden, mitten vor seinen Füßen. Dieses ganze Gehampel wirbelte am Boden nur noch mehr Sand auf und der Sandkasten in den Schuhen stieg.

Warum müssen hier den alle so abdrehen? Kann man nicht einfach am Strand oder sich im Wasser legen und etwas Ruhe sich gönnen? Diese jungen Menschen....

Spike war sichtlich genervt und sein Blick war bereits eiskalt gegen die Frau und deren Pokémon gerichtet, die nach und nach dazu stießen. Spike, der so viel Tumult gar nicht leiden kann, versucht sich zu beruhigen um nicht noch unnötig ein Streit anzuzetteln. So war es zum Vorteil, als die junge Dame sich vor ihm entschuldigt hatte. Es war ihr wohl selbst unangenehm.

>>Schon ok, auch wenn ich nun nen Sandkasten in meinen Schuhen habe. Sie sollten eventuell vorher schauen, wo sie mit ihren Pokémon fangen spielen.<<

Adam begutachtete während dessen die Pokémon die allen Anschein anch zu der Dame gehörten. Ein Algitt welches anscheint nach am Land schneller als ihre Trainerin ist und ein Gengar welches ein Botogel auf dem Kopf trägt.

Ein seltsam gemischtes Team. Vor allem ein Geist Pokémon. Sind ja bei vielen nicht sonderlich beliebt. Das Giftpokémon ist auch nicht eine sonderliche Schönheit. Worauf diese Trainerin wohl Wert legt?

Spike interessierte sich jedoch für das Botogel. Es war ein Eispokémon hinzu mit der Typenkombination Eis und Flug. Es sind zwar jetzt nicht die besten Flugpokémon, aber dennoch wäre es ein effektive Bereicherung für sein Team. Er hätte es gerne der Trainerin abgekauft, doch ohne gründliches Hintergrundwissen zu dem Pokémon, macht es keinen Sinn. So könnte er sich auch einfach ein wildes fangen.

>>Sie sind Pokémontrainerin stimmts? Sie haben da eine bunte Vielfalt an Typen, auch wenn das dazugehörige Aussehen, nicht gerade typisch ist für junge Frauen.<<

Spike versucht zunächst mit kleinen Gesprächen bei der Frau Gehör zu finden. Eventuell taugt das Botogel was und wenn nicht, hat sie eventuell Ahnung von diesem Ort oder viel mehr zu diesem Strand.

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Tallulaham Fr März 30, 2018 11:56 pm

Tallulah Noach


Oh je, der junge Mann mit dem weißen Haar schien sichtlich genervt von der Situation. Er schien nicht bester Laune zu sein, was sich auch in der folgenden Formulierung seiner Worte widerspiegelte. Ihr eben noch höfliches Lächeln wurde einen Deut distanzierter.
„Gewiss hätte ich mir über derlei Dinge Gedanken gemacht, wenn dazu die nötige Zeit vorhanden gewesen wäre. Jedoch behalte ich es mir gerne vor, zukünftig besser darauf Acht zu geben.“, gab sie also mit ruhigem Ton zurück, wobei sich das Algitt ein wenig an sie drückte. Sie drückte es leicht, damit sich Corey etwas sicherer fühlte. Dabei nahm sie aber eine gerade Haltung an, denn auch wenn sie ihn behindert hatte, falsch gemacht hatte sie in erste Linie nichts. Immerhin hatte sie nur Corey fangen und beruhigen wollen, richtig?
Jedoch schien das fremde Gesicht bereits abgelenkt vom eben Geschehenen, denn der Weißhaarige musterte gerade Tallulahs Pokémon eingehend. Ceith schien interessant, jedoch blieb sein Blick deutlich länger an Rilith hängen, was das Botogel natürlich bemerkte, weshalb es einen intensiven Blick zur Erwiderung ansetzte. Und da sprach der Fremde sie auch bereits auf ihre Lieblinge an. Sie lächelte still weiter, während er sprach. „Nun, ich mag im Besitz einiger Pokémon sein, jedoch verstehe ich mich nicht als klassische Trainerin.“, gab sie dann zunächst zurück. „Ich bin nicht auf der Jagd nach Orden, falls Sie das implizieren wollten – dies sind lediglich meine Freunde. Es mag so sein, dass es für junge Frauen untypisch scheint, da stimme ich Ihnen zu – jedoch denke ich, dass Aussehen nicht alles ist.“, fuhr sie dann fort. Ceith gab da augenblicklich ein lautes, aber tiefes Kichern von sich, das davon sprach, dass sie mehr als überzeugt von sich selbst war. Und um es zu gestehen – Tallulah fand all ihre Lieblinge herzzerreißend niedlich! Für sie gab es ohnehin keine hübscheren Wesen, als jene Pokémon, die an ihrer Seite weilten. Sie lächelte bei dem Gedanken schon wieder etwas herzlicher. „Und meine Lieblinge zeigen auch stets aufs Neue, dass sie es wert sind, ebenso geliebt zu werden wie alle anderen Pokémon dieser Welt.“, endete sie dann überzeugt, denn sie glaubte ja wirklich daran. Sie verstand ohnehin nicht, wie so viele Leute vor Geistern und Giftwesen zurückschrecken konnten, denn auch diese Gesellen waren einfach nur liebenswürdig. Man musste sie vielleicht verstehen lernen, aber sie erwiesen sich als fähige, loyale Partner. Man musste es eben nur zulassen, richtig? Sie blickte auf. „Aber das war es gewiss nicht, was sie zu erfahren gedachten, nicht wahr?“, sprach sie den Weißhaarigen dann abermals an – sein Interesse war sicher anders gelagert, gewiss war es ihm nicht wichtig, wie sie die Welt betrachtete. Vielleicht ging es eher um diese Pokémon an sich? Oder … eher um Rilith, welche er so interessiert begutachtet hatte.


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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spikeam Sa Apr 21, 2018 12:03 pm

Tallulah & Spike/Adam
Post Nr. 3
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Adam, der nicht wirklich an einer längeren Konversation Interesse hat außer er würde eventuell an das Botogel dieser Trainerin gelangen, wurde doch leicht überrascht, wie einsichtig dessen Trainerin doch ist. Nicht nur, dass sie sich entschuldigt hat nun hat sie auch deutlich gemacht, dass sie vorsichtiger sein wird.

Der junge Mann mit den weißem Haar respektiert diese Antwort zwar, doch weiß er auch, wie unbedeutend diese Ist. Natürlich sagt man, dass es einem Leid tut und man sich bessern will, doch wie oft im Leben kann man diesen Worten Glauben schenken?

Ja ja. In den nächsten Tagen rennst du eh deinen Pokémon wieder hinterher und spielst fangen. Aber was soll es.

Als Adam jedoch die Antwort auf seine Frage erhielt, traute er seinen Ohren nicht. Das war keine Antwort mehr, das vor schon ein Vortrag oder zumindest der Anfang einer Autobiografie. Die Rede war von nicht klassischen Trainern, Freunde und Orden.
Der junge Mann grübelte kurz noch mal über seine eigentliche Frage nach.

Ich hatte doch lediglich gefragt ob sie eine Pokémontrainerin ist oder habe ich geistig abwesend etwas noch dazu gedichtet, was ich vergessen habe? Warum kaut mir die Frau den gleich das Ohr ab?

Um keine längere Pause im Gespräch zu verursachen und die Situation noch unheimlich zu gestalten, sprach Adam kurz und bündig.

>>Ah ha... Gut.<<

Viel mehr viel ihm ehrlich gesagt auch nicht mehr dazu ein.

>>Also eigentlich wollte ich nur... ach ist jetzt auch egal.<<

Schlussendlich hat das Tijitu Mitglied ja die Antwort erhalten welche er hören wollte, auch wenn da ne menge Extras bei waren. Eigentlich wollte er jetzt nachfragen ob sie sich hier am Strand auskennt, doch die Antwort darauf könnte ihn erneut seine Ohren erledigen.

>>Wohnen sie hier in der Nähe oder kennen sie sich eventuell hier am Strand etwas aus?<<

Ob es nun wirklich so schlau war doch nochmal eine Frage zu stellen.

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Tallulaham So Apr 22, 2018 3:49 pm

Tallulah Noach


Sein Blick war … unstet. Tallulah vermochte die Augen dieses Mannes nicht gut zu deuten, sie wusste nicht einzuschätzen, wie genau er ihre Antwort auf seinen unnötigen Tadel empfand. Fakt war jedoch, dass es auch gar nicht von Interesse war – sie hatte gesagt, was richtig war und sie achtete gerne auf die Umgebung und darauf, niemanden zu behindern. Aber wenn eines ihrer Pokémon fortlief, aus Angst oder Wut heraus, dann würde sie es einholen und einfangen. Ihr Gegenüber schien nicht einmal mitbekommen zu haben, dass sie nicht „fangen gespielt“ hatten, sondern dass das Algitt aus Angst fortgelaufen war. Es tat ihr Leid, ihn behindert zu haben, aber wenn er selbst ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf das Geschehen gerichtet hätte, wären ihm solch unnötige Worte vielleicht gar nicht in den Sinn gekommen.
Aber das war einerlei, denn schon bei ihrer Antwort auf seine nächste Frage schlug ihr erneut Distanz und gewisses Desinteresse entgegen. War ihre Antwort falsch gewesen? Gewiss nicht, denn sie war auf seine Frage eingegangen. Sie war keine Traineirn – sie war lediglich im Besitz diverser Pokémon. Trainer waren Ordensjäger – sie war eine Reisende, weiter nichts. Wenn er das nicht hatte implizieren wollen, war seine Frage schlicht unnötig – denn wenn diese Pokémon ihr die ganze Zeit so nahe waren, war es offensichtlich, dass sie zusammen gehörten. Und auch auf diese Diskrepanz zwischen einem offenbar aktuellen Bild einer jungen Dame mit ihren Pokémon und dem, was sie eben zu bieten hatte, war sie eingegangen, ohne vom Thema abzuschweifen. Er begann einen Satz, der deutlich machte, dass er von Tallulah nicht im Ansatz so viel hören wollte – aber dann hätte er sie auch einfach direkt auf das ansprechen können, was er wissen wollte. Richtig?
Nun jedenfalls folgte eine weitere Frage, fort vom vorherigen Thema. Ob sie diesen Strand kannte, ob sie hier aus der Gegend stammte – was ging es diesen Fremden an, der nicht einmal die Höflichkeit besaß, sich selbst vorzustellen, bevor er ein junges Mädchen auszufragen gedachte?
„Nein.“, war daher ihre simple Antwort. Sie kam nicht von hier, sie wusste nichts über den Strand, abgesehen davon, dass hier vor wenigen Tagen ein Wailord gestrandet war und dass es hier viele Touristen gab, die nach Erholung suchten. Eben das, was sie selbst erlebt oder in Broschüren gelesen hatte. „Aber wenn Sie etwas zu den Stränden Ondulas in Erfahrung bringen wollen, könnten Sie doch einfach im Informationsbüro der Stadt nachfragen.“, fügte sie dann aber doch noch an. Dieses Vorgehen war schließlich am einfachsten, nicht wahr? Warum sich die Mühe machen und Passanten befragen – wenn man den Strand ganz offensichtlich ohnehin nicht leiden konnte – statt simpel im Informationsbüro oder im Rathaus zu erfragen, was man wissen wollte?
Sie wollte selbst aber auch gerne etwas erfahren.
„Ich will nicht unhöflich erscheinen, aber würden Sie mir vielleicht erläutern, was Euer reges Interesse auf mein Botogel lenkt? Mir ist nicht entgangen, dass ihr Rilith deutliche Beachtung schenkt.“, erklang also abermals ihre Stimme, wobei Ceith mit Rilith auf dem Kopf ein wenig näher an Tallulah heran rückte. Das Botogel selbst starrte den Weißhaarigen ja auch schon längst an – aus Neugier oder aus einer Vorahnung heraus? Was auch immer das Interesse hervorrief, Tallulah wollte nicht, dass andere Personen ihren Lieblingen Unbehagen bereiteten – daher musste das Thema in ihren Augen auch geklärt werden.


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