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✗ 30.11.2017 | Adventskalender 2017
Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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✗ 28.03.2016 | Oster Event
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Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

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Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

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Entscheidet bis zum 20.08.2015 mit, wie Megaentwicklungen zukünftig gehandhabt werden sollen. Hier geht's zur Umfrage!

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Bis zum 11.08.2015 (verlängert) könnt ihr mitwirken und uns eure Beschreibungen für Wettbewerbshallen schicken. Weiteres findet ihr hier.

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Es gibt nun eine Übersicht, in der alle aktuellen Quests gelistet sind. Zudem wurde das Thema "Informationen zu Quests" erweitert.

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Panaero-Höhle

Beitrag von Gastam Di Apr 12, 2016 11:00 pm

Panaero-Höhle

Die Panaero-Höhle ist eine Höhle in Einall. Den Höhleneingang findet man im Osten der Route 6, sobald man dem Flussverlauf im Uhrzeigersinn um das Jahreszeitenforschungsinstitut folgt. In der Höhle selbst ist es sehr dunkel, es wird der Einsatz von Blitz oder anderweitigen Lichtquellen empfohlen.

Zudem findet sich in dessen Tiefen die Kammer der Weisung in der man angeblich auch einem Weisen begegnen könne, der über die Legende die Ritter der Redlichkeit erzähle, wie auch, dass nur jenen mit reinen Herzen eine Begegnung mit Legenden ermöglicht sei.
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Re: Panaero-Höhle

Beitrag von Gastam Do Apr 14, 2016 1:30 am

¦ Firstpost ¦

Gerade waren sie vor dem düster wirkenden Eingang der Panaero-Höhle angekommen. Jonathan, der Forscherkollege, welcher sie hergebracht hatte, würde sie später wieder hier abholen kommen. So war die Abmachung, denn unweit der Höhle hätte dieser selbst Erledigungen zu besorgen. "Das Jahreszeiteninstitut erwartet mich bereits", mit diesen saloppen Worten hatte er sich aus dem Staub gemacht. Sie konnte es ihm jedoch nicht verübeln, schliesslich hatte nicht jeder einen solchen Entdeckerdrang wie sie, besonders wenn es sich um Legenden handelte. Doch hatte nicht auch jedes Gerücht und jede Geschichte einen wahren Kern, den es zu ergründen galt? Miyuki setzte sich die Stirnlampe auf, die ihre Haare flach an den Kopf presste. "Gut, sie sitzt", kommentierte sie knapp und nickte Fairy, ihrem männlichen Feelinara, welches sich neben ihr befand zu, worauf sie losschritten. "Was meinst du Fairy, ob an dieser Spur was dran ist?" Während sie dem steinigen Weg nach innen folgten, malte sich Miyuki schon so manche Begegnung aus, die sich ihr diesmal bestimmt zeigen würde: "Stell dir vor, wir begegneten wirklich der Legende Meloetta, stell dir vor, wir hörten es singen. Die wenigen, denen es begegnet sein soll, seien allesamt bezaubert worden, zumindest erzählt man es sich so." Mit leicht verträumten Blick begaben sie sich immer weiter nach innen, ohne Lichtquelle wären sie hier bestimmt verloren, ein Glück konnte sie sich darauf verlassen, wieder aus der Höhle heraus zu finden, was wäre sie doch aufgeschmissen ohne ihre werten Begleiter und Freunde. Sie hielt kurz an, strich Fairy kurz freundlich über den Kopf, als ob sie ihren Gedanken unterstreichen wollte. "Ich bin echt froh euch an meiner Seite zu haben." in Gedanken ging sie noch einmal durch all die Informationen, welche ihr die Forscherkollegen gegeben hatten. Sie hätten eine Spur gefunden, die unumgänglich zu Meloetta führen müsse. Nur selbst seien sie nicht weiter gekommen und hätten umkehren müssen. Ob sie sich einen Spass mit ihr erlaubten? Ihnen war bestimmt bewusst gewesen, dass sie dieser Spur mit Sicherheit nachgehen würde, trotz ihres Alters und der noch ausbaufähigen Erfahrung. Sie würde eine schon in naher Zukunft Anerkennung finden als Forscherin, dessen schien sie zuversichtlich. "Krrrrääächzzz! Krrrrrääächzz!", der schrille Schrei eines Pokemon hollte sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, ein leichtes Erschüttern der Höhle folgte. Hier müssten sie vorsichtiger umgehen, leise und kontinuierlich folgten sie der Wegbeschreibung durch die Gänge, welche man ihr als Hilfestellung mitgegeben hatte. Solange bis sie sich in einer Sackgasse zu befinden schienen. Mit der Stirnlampe suchte die junge Forscherin mit den weissen Haaren die Wände und die Decke ab. Nichts schien sich von gewöhnlichen Stollenwänden abzuheben. Drei Stunden hatten sie bis hierher sicherlich gebraucht, ein Erfolg schien noch in weiter Ferne zu stehen. "Kkkkrrrrääächzzzz! Kkkrrrrääächhhzz!", eine weitere, diesmal stärkere Erschütterung folgte. Gesteinsbrocken lösten sich in ihrer Nähe von der Decke. "Kkkkrrrrrääächzzz!", das erneute Beben liess sie erzittern, sie beide und die Höhle. Ein Teil der Stollendecke löste sich, mit einem verzweifelten Sprung entkam sie nur knapp der Geröllmasse. Dicht daneben ihr Begleiter, sie waren noch einmal um Haaresbreite davon gekommen. Kein Zweifel bestand darin, ein Pokemon musste all dies verursachen. Ein mächtiges Pokemon. Langsam wurde sie sich bewusst, weswegen ihre Forscherkollegen einen Rückzieher gemacht hatten, auch ihr wurde es ein wenig mulmig zumute. Besser sie suchten sich nun einen anderen Weg. Über das Geröll hinweg steigend, gingen sie das letzte Dutzend der hinter sich gelassenen Meter zurück um voller Erschrecken festzustellen, dass ihnen der Rückweg versperrt wurde. Der Gang war zugeschüttet worden. Obschon die Luft hier unten wahrlich nicht verglichen werden konnte mit derjenigen unter dem klaren Himmel, machte die Atmung noch keine Mühe. Stellte sich nur die Frage für wie lange, ein Feuer anzuzünden würde diesen Zustand nun sicherlich nicht verbessern. Sollte dies schon wirklich die Endstation sein? Bei lebendigem Leibe begraben? Nein, so wollte sie nicht denken. So schnell konnte sie die Finte nicht ins Korn werfen. Fairy setzte sich nun neben sie hin und fasste mit einem seiner Bänder die rechte Hand der Trainerin und konterte ruhig und gelassen den angespannten Blick Miyukis. Fairy stupste sogleich an die gerade eben abgelegte Tasche und fischte eines der Werkzeuge heraus. "Die Hacke?", fragend und verwundert zog sie die Augenbraue hoch, worauf sie anfügte, "Mit der kleinen Handschaufel könnten wir vielleicht etwas ausrichten, aber nicht mit der Hacke... " Wie Schuppen fiel es ihr von den Augen. Sie konnte noch immer etwas ausrichten, selbst wenn dies hiesse, dass sie sich hier herausgraben müssten. Vorsichtig tastete sie diesmal die Wände ab um ausfindig zu machen, wo der Versuch an sinnvollsten sein würde. Solange, bis die beiden sich wieder am Ende der Sackgasse befanden, die Erde bröckelte während sie darüber strich. Feelinara begann mit den Pfoten zu graben, hier löste sich die Erde erstaunlich gut. Miyuki half nach mit der Handschaufel, langsam ging es voran, schliesslich war dieses kleine Werkzeug auch nicht für grösse Grabungen in diesem Sinne gedacht. Man benutzte es normalerweise für die vorsichtige Abtragung einzelner Erdschichten. Ein leichter Luftzug war zu verspüren. Ein leichter Luftzug? Endlich hatten sie die Wand vor ihnen durchbrochen. Zuerst nur um eine Handbreite, bald schon sollte man auch hindurchrobben können. Sie hatten es geschafft, es musste einen Ausweg geben. Ein weiterer Gang erschloss sich ihnen, erleichtert klopfte sie sich nach diesem durchaus nennenswerten Erfolg ein wenig den Staub und den Dreck von der Kleidung, zwar brachte dies keine wirkliche Veränderung, doch die Zuversicht stieg wieder an. Ihre Untersuchung sollte noch nicht abgeschrieben werden. Da machte sich ihr zweiter Begleiter bemerkbar, einer der Pokebälle in ihrer Tasche schien sich ein wenig zu bewegen. Mit einem Griff und Knopfdruck entliess Miyuki den Psychotypen aus seinem Ball. “Kira, ich weiss zwar nicht wirklich, ob diese Umgebung wirklich was für dich ist, aber natürlich darfst du uns auch gerne begleiten”, meinte diese freudig zu ihrem nun eben auf der Bildfläche erschienenen Trasla. Dieses stupste schon nach wenigen Metern das Feelinara an, welches sich sogleich kurz hinlegte um Kira einen leichten Aufstieg zu gewähren. “Ihr beiden seid süss, wisst ihr das?”, mit einem Schmunzeln freute sie sich über die Freundschaft zwischen den beiden. Über die Zeit waren sie immer stärker aneinander gewachsen, eine Freundschaft, die man bestimmt nicht leicht erschüttern könnte. Nach kurzer Zeit mündete der Gang in einen grösseren Höhlenkomplex, der ein wenig überschaubarer zu sein schien, zumindest erschloss sich ihnen ein breiterer Radius im Schein der Lampe. Ruhig untersuchte sie Meter für Meter, endlich liessen sich Spuren der hier lebenden Arten ausmachen, die Höhlenwände schienen stabil und aus hartem Fels zu sein, jedoch schien rumdum der unterste Meter ein wenig abgekratzt worden zu sein, als ob man mit Fängen daran geschabt hätte. Die Abnutzung schien jedoch natürlicher Art zu sein.Der umliegende Boden war meist weich und nach ein paar Schritten musste man wieder Sorge tragen, dass man nicht in eines der Löcher stapfte, die wohl durch Gesteins- oder auch Bodenpokemon entstanden sein mussten. Ab und an flatterte einer der Höhlenbewohner an ihnen vorbei, diese liessen sich jedoch leicht von Traslas Säuselstimme fernhalten. Nach ein paar Metern fand sich aber das erste Indiz, welchem man folgen konnte. Büschel, einzelne Haarbüschel, so etwas hatte sie noch nie gesehen. Bisher hatte sie noch nie davon gelesen, dass sich jedwelche Pokemonarten selbst ganze Haarbüschel ausrissen. Worauf sie anfing ihre bisherigen Erkenntnisse stichwortartig mit angefügten Ausführungen zusammenzutragen. Das verkrustete Blut an den Haaren wies auf eine gewaltsame Entnahme oder an ein Herausreissen hin. Wer oder was mochte dies nur veruracht haben? Hatten hier vielleicht sogar Menschen ihre Hand im Spiel? Doch zu welchem Zweck? Mit ernsterem Blick betrachtete sie die Büschel im lichten Schein, dieser Frage musste auf den Grund gegangen werden. “Ich glaube wir sollten einen näheren Kontakt zu den flatternden Höhlenbewohnern aufbauen, ich vermute es handelt sich hierbei um deren Haarbüschel”, fügte die junge Forscherin mit suchendem Blick an, worauf sie sich nachfolgend direkt zum Psychotypen wandte, “Wenn wir das nächste mal einem der Fleknoil begegnen, verschreck sie nicht gleich, ja?” Mit einem Nicken bekräftigte Kira sein knappes “Asla”, durch welches es seine Zustimmung zu geben schien. Während sie weitergingen entdeckten sie von Zeit zu Zeit auch andere Büschel, dunklere, die wohlweisslich von einer anderen Art stammen mussten. Irgendetwas schien den natürlichen Ablauf der hier lebenden Pokemon zu stören und zwar in grösserem Masse. So manche Höhle hatte sie bisher schon gesehen, doch noch nie war Miyuki einem solchen Phänomen begegnet. “Fee…, Feeli”, das Feelinara wies auf den Rückweg. “Du hast etwas entdeckt?” Das klare “Feeli”, welches darauf folgte bestätigte die Vermutung. Im fahlen Licht des endenden Lichtkegels entdeckte man den sich bewegenden Schatten, eines der Pokemon schien ihnen gefolgt zu sein. Es flatterte ruhig auf der Stelle, obschon man es ja entdeckt haben mochte. Würden sie es wohl verscheuchen, wenn sie ihm näher kämen? Ruhig griff sie zur Tasche und nahm einen der Knurspe heraus, sie brach ein kleines Stück ab und warf es in dessen Nähe. Zuerst verschreckt war das wilde Pokemon ein wenig zurückgewichen, nach einigen stillen, sich nicht verändernden Momenten, musste wohl die Neugier überwogen haben, sodass es sich dem kleinen Stückchen näherte. Ein kurzer Moment des Riechens folgte und schon war es verschwunden. Es kam näher. Wieder brach sie ein Stück ab, das graue, fliegende Fellbündel mochte diese Sorte, dies war ihm definitiv anzumerken. Es kam mit jedem  ihm zugeworfenen Knurspstückchen näher. Je näher es kam, desdo deutlicher erkannte man die herausgerissenen Stellen seines Fells. Nun konnte sie sicher gehen, ein Teil der auf dem Boden liegenenden Bündel war mit absoluter Sicherheit von den hier lebenden Fleknoil. Zerrupft wie es aussah, mochte es bestimmt auch Schmerzen haben. Es sah schwach aus, kein Wunder hatten sich die Fleknoil so einfach abschrecken lassen, selbst die kleinste Attacke mochte in diesem Zustand ausserordentliche Schmerzen hervorrufen. Miyuki nahm einen der Hypertranksprays hervor und lockte das Fleknoil noch ein wenig näher. “Keine Angst, ich tue dir auch nichts”, meinte sie mit ruhiger, sanfter Stimme. Das Fleknoil flog vor ihre Füsse, woraufhin sie sich zu ihm niederkniete. Sie spritzte ein wenig von dem Spray auf die noch immer offenen Wunden. Es schien dem kleinen Ding zu gefallen. Die Kraft kehrte zunehmend zu ihm zurück. “Was mag dich nur so zugerichtet haben?”, sie stellte die Frage zwar eher in den Raum als das sie ihn direkt gefragt hatte. Verunsicherung machte sich wieder im Gesicht des kleinen Fellknäuels breit. “Magst du uns nicht vielleicht zum Übeltäter führen?” Liebevoll sah Miyuki ihm entgegen, ihr Entschluss stand fest, dieses Problem musste behoben werden. Irgendwie müsste sie die aktuelle Situation bestimmt beeinflussen können. Das Fleknoil machte jedoch keine Anstalten die Führung zu übernehmen, so entschlossen sie sich voranzuschreiten. Der Höhlenkomplex war noch lange nicht in seinen Wegen ausgeschöpft. Je eine kleine Probe des verkrusteten Fells packte sie jedoch noch ein. Vielleicht könnte sie später noch Erkenntnisse daraus gewinnen. Das Fleknoil machte es sich währenddessen auf der rechten Schulter des Mädchens bequem. Es würde sie also sicherlich ein Stück begleiten. Abermals endete der Gang durch den sie eben gegangen waren in einem grösseren Höhlenkomplex, doch bevor sie diesen betreten konnten, ertönte es wiederum schrill, “Kkkrrrräaaaachzzz…! Krrrrrääääächhhzz!”, ein Beben schloss sich dem an. Das Fleknoil auf ihrer Schulter erzitterte. War dies der gesuchte Missetäter? Vorsichtig schlichen sie zum Ende des Ganges. Den nächsten Anblick hätten sie sich nicht zu erträumen gedacht, eine Gruppe von Gesteinspokemon kämpfte gegen ein fliegendes Ungeheuer, zumindest sah es danach aus. Abgelenkt durch durch denk Kampf wurden sie zu ihrem Vorteil erstmalig nicht entdeckt. Sie war diesem fliegenden Pokemon in der Vergangenheit auch schon begegnet, dies jedoch nur in Aufzeichnungen und Geschichtsbüchern. Es war ohne Zweifel ein Aerodactyl. Dieses galt, soweit sie sich zu erinnern vermochte als ausgestorben, nur in seltenen Fällen sei es Wissenschaftlern geglückt ein solches wiederzubeleben, diese Fälle könnte man wahrscheinlich aber gesamthaft an einer Hand abzählen. War es nun Glück oder Pech einem solchen Ungetüm zu begegnen? Für die hier lebenden Pokemon war es ersichtlicherweise letzteres. Die Sedimantur warfen dem Aerodactyl Steine entgegen, versuchten es zu bezwingen, dieses schrie auf, sie schreckten zurück. In dessen festem Griff befand sich ein weiteres kleineres Gesteinspokemon, ein Kiesling, mit einem Knirschen schrie es auf. Weitere Steinwurfversuche folgten, ohne Erfolg. Mit schneller Geschwindigkeit warf es der Gruppe das Basispokemon entgegen. Gefolgt von einer Attacke. Mit rasendem Tempo flog es mit dem Kopf voran einem der Sedimantur entgegen und rammte es mit voller Wucht. Eines in unmittelbarar Nähe explodierte, ein kläglicher Versuch den Gegner zu bezwingen, da es diesen nur kurz zurückstiess. Die Gesteinspokemon sahen allesamt sehr mitgenommen aus, kurz vor der Erschöpfung. “Fairy, Kira, wir müssen einschreiten, es geht nicht anders”, mit diesen Worten stiegen sie aus dem Gang, das Trasla folgte mit ein paar Schritten Abstand. Sogleich bemerkte das Aerodactyl sie und flog in aggressiver Weise auf sie zu. “Sternschauer!” Sofort reagierte Feeli und entgegnete mit der Attacke. Ein brüllendes “Kkkkrrrrrääächzz!” erfolgte darauf und die Wut des wilden Pokemons schien sich noch zu verstärken. Wieder raste es auf sie zu, nur knapp konnten sie allesamt zu Seite springen, das Aerodactyl aber prallte mit voller Wucht gegen die Höhlenwand. Die Erde erzitterte. Kurz benommen, sah Miyuki ihre Chance, sie griff nach einem der Pokebälle und zielte auf das Aerodactyl. Sie traf, sie sah wie es darin verschwand und siegte. Es blieb darin. War es bereits so geschwächt gewesen? Wobei, selbst einen Urzeitriesen musste es erschöpfen gegen eine ganze Gruppe von anderen Pokemon zu kämpfen. Auf so eine Legende aus der Vergangenheit hatte sie nicht erwartet zu stossen, für die freilebenden Pokemon würde sich stetig der natürliche Kreislauf wieder einfinden, doch was sie mit diesem Widersacher anstellen würde war auch noch fraglich. Die Sedimantur zogen langsam durch einen der Gänge ab, nur das Fleknoil blieb an ihrer Seite und umflatterte sie aufgeregt. Mit einem Schmatzen saugte es sich an der Wange Miyukis fest, worauf ihr ein wenig schwummerig wurde, dieses löste sich wieder und verschwand in den Tiefen der Höhlen. Nach einer kurzen Untersuchung dieses Komplexes entschied sich die junge Forscherin dafür diese Untersuchung, dieses Experiment abzubrechen. Kein einziges Indiz sprach dafür, dass sich hier auch nur im Entferntesten eine Spur zu Meloetta finden lassen würde. Vermutlich hatten sie sich wirklich einen Spass erlaubt, schliesslich wussten sie ja, wie sehr sie sich wünschte selbst einmal Legenden zu begegnen und diese selbst mitzuerleben. Doch nicht schlecht würden sie staunen, wenn sie ihnen ihren neusten urzeitlichen Fund würde präsentieren können. Vor Neid würden sie erblassen, mit Sicherheit.

Sie rief das Feelinara in seinen Pokeball zurück und gab sogleich dem Trasla den Auftrag Teleport zu benutzen um sie wieder aus der Höhle herauszubringen. Draussen angekommen würde sie ihren Forscherkollegen Jonathan anrufen, sodass er sie wieder abhole. Zu diesem Ereignis würde sie, alsbald sie sich erholt hatte, einen Bericht schreiben, sodass später keines der Details dieses Erlebnisses vergessen gehen würde. Sie befand sich auf dem Heimweg.

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Re: Panaero-Höhle

Beitrag von Nannaam So Jul 02, 2017 7:47 pm

Nanna Sagah


#018 // -


Cf: Stadtzentrum

Es waren nun bereits einige Tage vergangen, seit sie den Abend mit Spencer verbracht hatte. Sie hatte sich in der Bibliothek mit der Restaurierung des Schriftstückes ablenken können, doch es war nicht ausreichend gewesen. Deshalb hatte sie an diesem Morgen beschlossen, heute einmal die Bibliothek zu schließen und, wie früher, einen kleinen Ausflug zu machen.
Ihr Weg hatte sie daher zur Panaero-Höhle geführt. Sie hatte den alten Palast auf Route 4 schon zuhauf erkundet, daher sollte nun mal etwas neues her! Der Weg war allerdings ungemein weit gewesen – sie war extra früh aufgebrochen, doch nun war es längst Nachmittag und sie hatte die Höhle gerade einmal betreten! Nun, es war ohnehin nicht zu ändern.
„Sie wirkt … klein im Vergleich, nicht wahr?“, sprach sie da mit Resi. Das eF-eM flatterte hastig hin und her neben ihr, auf und ab und sah sich alles an, aber es kamen zustimmende Laute von dem schillernden Pokémon. Der Palast war atemberaubend – aber sicher hatte auch die Panaero-Höhle einiges zu bieten. Sie war alt und auf einigen Karten nicht verzeichnet, weil eine ganze Zeit lang niemand von ihrer Existenz wusste. Heute war das natürlich anders, aber allein dieser Umstand machte Nanna neugierig. Was so lange vergessen war, hatte vielleicht noch das eine oder andere Geheimnis anzubieten, nicht wahr? Also besser, sie schlug hier keine Wurzeln! „Komm – lass uns losgehen.“, sprach sie daher und wieder erntete sie zustimmende Laute vom schillernden Pokémon, bevor Resi auch bereits voraus flatterte. Nanna schaltete indes eine Taschenlampe ein.
Dann lief auch sie los. Sie sah sich um, lief ruhigen Schrittes. Es wirkte auf den ersten Blick alles normal – hier und da schreckten ihre Schritte und der Strahl der Taschenlampe Zubats und Fleknoils auf, aber keines der Pokémon war aggressiv, sodass sie keinerlei Schwierigkeiten dabei hatte, voranzukommen.
Und anders als erwartet war die Höhle doch etwas größer, als sie dachte – denn nachdem sie einige Zeit in diesem Bereich verbracht hatte, fand sie einen Weg in eine weitere, höhere Ebene. Auch hier sah sie sich um – irgendwo tropfte etwas und sie hörte Resis Flügelschläge, konnte das eF-eM aber nicht ausmachen. Hinter einigen Stalagmiten entdeckte sie ein Rotomurf, das sich wohl gerade in den Boden eingrub. Sie lächelte – Pokémon in ihrer Heimat zu erleben war wertvoll. Und hier gab es viele von ihnen. Nanna konzentrierte sich aber nicht ausschließlich auf die verschiedenen Pokémon, die ihr begegneten – sie waren so ungewöhnlich friedlich, nicht wahr? Sie hatten nur selten mit Eindringlingen zu kämpfen und offenbar verhielt sich Nanna ruhig genug, damit sie sie nicht als Feindin ansahen.
Nanna jedenfalls hielt die Augen offen und machte sich hier und da einige Notizen, wenn sie alte Ornamente fand. Auch entdeckte sie ungewöhnlich geformte Steine, musste aber stets schnell feststellen, dass sie nicht weiter besonders waren, außer eben, dass sie interessant geformt waren. Sie fuhr mit ihren Händen über die Wände und Steinformationen, musterte alles eingehend und mit einem unscheinbaren Lächeln auf den Lippen – nicht, dass es jemand hätte sehen können, denn es schien, als wäre hier niemand außer ihr. Aber sie hatte es immer gemocht, Orte zu erkunden – es war genau das richtige, um den Kopf frei zu bekommen.
„Resi, hast du etwas gefunden?“, fragte sie dann aber überrascht, als das eF-eM plötzlich hastig zu ihr geflogen kam und ebenso ungeordnet erscheinende Laute von sich gab, während es um sie herum flatterte. Sie sah dem Pokémon aufmerksam entgegen, verfolgte jede Bewegung. „Resi, ruhig, was ist denn?“, sprach sie abermals und hielt den Arm hoch, woraufhin Resi sich auf diesem setzte und kurz verschnaufte, ehe er noch einmal mit den Flügeln wackelte, den Kopf in eine Richtung verdrehte und Laute von sich gab, die teils dringlich, teils spöttisch klangen. Woher sie das wusste? Nun, sie lebte ja schon einige Zeit mit diesem kleinen Wesen zusammen, da kannst man sich eben! Sie nickte also und Resi flatterte wieder los, um Nanna den Weg zu zeigen. Also folgte sie ihrem Freund und erreichte so bald eine weitere Ebene dieser Höhle. Sie tat noch einige Schritte – und bald hrte sie, wie etwas erst zu flattern schien und dann hart auf dem Boden aufschlug. Sie verharrte kurz, irritiert wie sie war. Resi wollte offenbar in genau diese Richtung. Sie nickte abermals, nahm die Taschenlampe in die andere Hand und lief weiter. Und bald kam ihr etwas in den Schein der Lampe, womit sie gewiss nicht gerechnet hatte. Da war ein Pokémon, klein und irgendwie zerrupft, welches mit größter Anstrengung versuchte, zu fliegen, nachdem es auf einen Felsen geklettert war! Doch kaum war es in die Höhe gesprungen landete es hart auf dem Boden. Das Ächzen war kaum zu überhören – und all die kleinen Wunden kaum zu übersehen. Sofort riss Nanna die Augen auf und lief zu dem Pokémon. Es schien sie nicht einmal zu bemerken, weshalb es ein leichtes war, das kleine Geschöpf aufzufangen, als es abermals von diesem Felsen springen wollte. Sie selbst jauchzte – sie hatte nicht erwartet, dass es so schwer war! Es polterte außerdem, als die Taschenlampe zu Boden fiel und nach kurzem Flackern ausging. Regungen in ihren Armen, das Flattern von Resi über ihr und Gekrächze unter ihr.
„Halt … doch still!“, sprach sie dabei atemlos, während das Wesen in ihren Armen sich wohl wehren wollte. Aber Nanna kannte diese Prozedere – mit Resi war es ähnlich gewesen. Aber das Geschöpf hier war doch etwas größer als das schillernde eF-eM und hatte auch ein deutlich gefährlicheres Argument zu bieten, wenn es seinen Kopf und nahezu steinernen Schnabel in ihre Arme und ihren Brustkorb grub! Irgendwann war Nanna dann soweit, dass sie in die Knie gehen musste – und endlich half auch Resi ihr mal! Als das kleine Wesen sich aus ihren Armen befreite, schlug Resi so stark mit den Flügeln und gab einen lauten Schrei von sich, als auch schon regelrechte Orkanböen aufkamen – und das Wesen direkt wieder in Nannas Arme beförderten, die selbst damit zu kämpfen hatte, nicht fortgeweht zu werden. Dann endete alles – und das Wesen regte sich nicht. Sie hustete leise, tastete dann nach der Taschenlampe, fand sie aber nur, weil auch hier Resi half und sie zu ihr zog. Sie ergriff sie, schüttelte sie, schaltete sie aus und ein – und nach einigem flackern ging sie doch schwach leuchtend wieder an. Nanna seufzte erleichtert und richtete die Taschenlampe auf das Pokémon, das, wie sie erkannte, nun regungslos auf ihrem Schoß lag und sich wohl im Dilirium befand. Sie musterte das kleine Wesen – war das nicht ein Fossilpokémon? Sie grübelte kurz – ein Flapteryx, oder nicht? Sie hatte ehrlich nie geglaubt, eines in freier Wildbahn zu finden. Vielleicht hatte es hier jemand zurück gelassen? Das wäre allzu grausam, nicht wahr? Ein Kopfschütteln – das war nun belanglos!
Sie schob das Flapteryx von ihrem Schoß, zog ihre Tasche heran, stellte die Taschenlampe etwas seitlich ab mit dem Schein auf das Pokémon und suchte dann Verbandsmaterial heraus. Ihr entging nicht, dass auch an ihren Armen und auf ihrem Brustkorb einige kleine Wunden waren, aber das musste warten. Sobald sie alles passende parat hatte, begann sie, die Wunden des Pokémon zu versorgen. Sie hatte gehört, dass diese Fossilwesen nicht in der Lage waren, zu fliegen – aber dieses Geschöpf hier wollte dergleichen wohl nicht wahr haben, huh? Sie gab ihr bestes, jede Wunde zu versorgen, damit es dem kleinen Wesen bald wieder besser ging. Und bald öffnete es auch wieder die Augen – gerade, als Nanna den letzten Verband festmachte. Das Flapteryx erschrak bei Nannas Anblick und wollte fort hüpfen – doch als es bemerkte, dass sie ihm geholfen hatte, die Schmerzen etwas zu lindern, hüpfte es bis auf wenige Zentimeter zurück. Es beäugte sie neugierig.
„Na – geht es dir etwas besser?“, fragte sie freundlich lächelnd, woraufhin das kleine Wesen den Kopf schief legte. Resi landete gerade neben dem Fossilpokémon und schien es anzusprechen. Eine rege Konversation lief da zwischen ihnen ab – worüber sie wohl sprachen? Nanna beobachtete das Geschehen neugierig, konnte aber leider nichts verstehen, so gern sie auch wollte. Sie musterte die zwei, die sich da so gestenreich unterhielten – bis Resi sich plötzlich an sie kuschelte und das Flapteryx krächzte, ehe es das auch tat. „W-was?“, fragte sie überrascht, bevor sie das Klackern von Resi bemerkte. Oh, was hatte dieser Frechdachs diesem armen Geschöpf nur eingeredet? Sie blickte zu dem Flapteryx, nahm es dann hoch, um es noch einmal genauer anzusehen. Offenbar durfte sie es nun anfassen. „Du musst besser auf dich aufpassen, okay? Die Wunden müssen erst einmal verheilen, bevor du waghalsige Flugmanöver übst!“, mahnte sie dann ernst, bevor sie ein Lächeln zeigte und das Flapteryx auf dem Boden absetzte. „Du kannst solange zu mir kommen – vielleicht hilft dir Resi ein wenig.“, schlug sie dann vor. Wenn es sich mal entwickelte, konnte es ja fliegen, richtig? Vielleicht war es also nicht unmöglich? Diese Idee jedenfalls schien sich für das Flapteryx enorm gut anzuhören, denn ohne zu zögern gab es ein Krächzen von sich, wackelte mit dem Hintern und sprang dann wieder auf Nannas Schoß. Die Bibliothekarin lachte laut auf, als sie das bemerkte und Resi schüttelte sich kurz, bevor er sich in die Lüfte erhob. Das Fossilwesen sah sofort mit leuchtenden Augen in die Dunkelheit hinauf, weshalb Nanna sich langsam aufrichtete, das Flapteryx in den Armen. Sie hob noch die Taschenlampe auf. „Gut, dann bekommst du Zuhause erst einmal was zu essen. Und danach sehen wir weiter, ja?“, sprach sie und zog so die Aufmerksamkeit des Pokémons wieder auf sich. Sie lächelte und das Flapteryx schien auch diese Idee gut zu finden, denn ein leises Magenknurren war zu hören. Sie kicherte. Dann suchte sie den Weg zurück aus der Höhle. Es dauerte einige Zeit, in denen das Flapteryx ihr wohl von seinen Übungen erzählte – so schien es ihr zumindest! Aber bald waren sie draußen an der frischen Luft und Nanne konnte sich eiligen Schrittes auf den Heimweg machen.

Tbc: Bibliothek / Stratos City

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