Die
neuesten Themen
» Rangwünsche
von Jin
Gestern um 7:05 pm

» Einkaufsstraße [Event]
von Kaya
Gestern um 6:21 pm

» Postpartnersuche
von Silvana
Gestern um 5:34 pm

» Stadtzentrum
von Kirika
Gestern um 11:53 am

» Slim Street
von Yang
Gestern um 11:43 am

» Blumenladen Wunschtraum
von Yoshi
Sa Feb 17, 2018 10:01 pm

» Pokémon-Center von Stratos City [Event]
von Yoshi
Sa Feb 17, 2018 9:07 pm

» Abwesenheitsliste
von Veit
Sa Feb 17, 2018 7:22 pm

» Reservierungen
von Jin
Fr Feb 16, 2018 8:41 pm

» Lotterie
von Lawrence
Fr Feb 16, 2018 8:31 am

» Der alte Stadtteil
von Chise
Do Feb 15, 2018 10:20 pm

» Sporthalle [Event]
von Spencer
Do Feb 15, 2018 8:02 pm

» Herausforderung Nr. 4
von Solomon
Do Feb 15, 2018 7:56 pm

» Das Pokémon-Center von Panaero City
von Solomon
Do Feb 15, 2018 1:06 pm

» Forschungslabor
von Kyano
Mi Feb 14, 2018 5:00 pm

» Hafenmeile
von Alex
Mi Feb 14, 2018 1:05 pm

» Route 3
von Livia
Mi Feb 14, 2018 1:03 pm

» Herausforderung #1
von Livia
Mi Feb 14, 2018 9:31 am

» Bergmitte
von Nero
Di Feb 13, 2018 8:39 pm

» Turm der Drachenstiege
von Solomon
Di Feb 13, 2018 5:09 pm

Login

Ich habe mein Passwort vergessen!

✗ 30.11.2017 | Adventskalender 2017
Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

✗ 22.06.2016 | Geburtstags-Countdown
Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

✗ 29.03.2016 | Teamänderungen
Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

✗ 03.03.2016 | Yoshi nur noch im Hintergrund
Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

✗ 01.01.2016 | Glücksziehen zum Neujahr
Versuch dein Glück doch mal bei unserem Glücksziehen, eventuell ziehst du ja das ganz grosse Los...?

✗ 30.11.2015 | Adventskalender
Passend zur Adventszeit könnt ihr jeden Tag ein Türchen in unserem Adventskalender öffnen. Was sich wohl dahinter verbirgt?

✗ 23.09.2015 | Das Oktoberevent
Sie ist wieder da. Die schaurig schöne Halloweenzeit! Daher haben wir für unser Oktoberevent gleich eine ganze Zombieapokalypse für euch parat. Fressen oder noch am fliehen?

✗ 14.09.2015 | Ein neuer Gegner erscheint!
Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

✗ 25.08.2015 | Megaentwicklungen 2.0
Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
Entscheidet bis zum 20.08.2015 mit, wie Megaentwicklungen zukünftig gehandhabt werden sollen. Hier geht's zur Umfrage!

✗ 12.08.2015 | Wettbewerbshallen-Abstimmung
Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

✗ 16.07.2015 | Wettbewerbshallen
Bis zum 11.08.2015 (verlängert) könnt ihr mitwirken und uns eure Beschreibungen für Wettbewerbshallen schicken. Weiteres findet ihr hier.

✗ 16.07.2015 | Quests
Es gibt nun eine Übersicht, in der alle aktuellen Quests gelistet sind. Zudem wurde das Thema "Informationen zu Quests" erweitert.

✗ 11.07.2015 | Reservationsliste
Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

✗ 29.06.15 | Aufbau
Das Forum befindet sich weiterhin im Aufbau. Es fehlen noch einige Threads und Unterforen, ehe wir loslegen können!

Noch keine Ahnung, was du spielen willst?


Dann wirf doch einen Blick in unsere zahlreichen Gesuche!
Ultrabestien suchen Einall heim und verwüsten Rayono und Stratos City! Ob du dem gewachsen bist? Mehr gibt es hier!

Seite 1 von 2 1, 2  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Eingangshalle

Beitrag von Gastam Do Mai 05, 2016 11:38 am

Eingangshalle

Betritt man den Alten Palast im Wüstenresort kommt man in einen sandüberhäuften, großen Raum, der von Säulen gehalten und gestützt wird. Die Steinfliesen auf dem Boden sind schon kaum noch zu erkennen und hier und dort finden sich einige Teiche aus Treibsand, die durch die Löcher im Boden führen.

Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Do Mai 05, 2016 11:51 am

Im Alten Palast- - - #20

cf. Route 4
Majara hatte wirklich ihr Bestes gegeben, Aimee im Sandsturm nicht zu verlieren. Unvorteilhafterweise schien der Sturm sich aber gedacht zu haben, dass es ziemlich cool wäre, wenn er mit jedem Schritt noch schlimmer wütete. Ganz zu Majaras Leidwesen hatte sie Aimee dann nämlich im Sand verloren und versuchte sie wieder zu finden, doch der Umriss der Züchterin wollte sich nirgendwo zeigen. Immerhin konnte sie noch vage den Umriss des Turmes erkennen den sie betreten wollten um Schutz zu suchen, so steuerte Majara weiterhin auf das Gebäude zu. Aimee würde schließlich das Selbe tun, letztlich war es ja ihr Plan gewesen dort Schutz zu suchen.
Majara nahm also all' ihre Kraft zusammen und versuchte das Brennen in ihren Augen zu ignorieren, allerdings war das nicht so leicht wie es sich anhörte. Sand im Auge war wirklich schrecklich - Sand in der Nase genau so. Oder Sand im Mund. Wenn sie hier jemals heil wieder heraus kommen würden, würde Majara sich erst einmal fünf Stunden lang unter einer Dusche verstecken, das war klar. Ab und an wäre es wirklich hilfreich ein Wasserpokemon dabei zu haben, das mithilfe von Regentanz solche Stürme einfach in Regen umwandelte... aber sollte Sakima jemals Regentanz lernen würden Groink anfangen zu fliegen. Gedanklich notierte Majara sich also ein Wasserpokemon auf ihrer "Pokemon, die noch ins Team müssen"-Liste, während sie weiterhin durch den Sand stapfte und versuchte, nicht den Verstand zu verlieren.

Überraschend hatte das Mädchen dann plötzlich festen Boden unter den Füßen und wanderte nicht mehr auf unebenem Sand herum - sie hatte den angesteuerten Turm wohl endlich erreicht. Erleichtert seufzte sie auf und lief schnell in das Innere des Turmes, welches zwar genau so mit Sand übersät war wie alles um den Turm herum, aber immerhin war sie hier vor dem Sturm geschützt. Augenblicklich ließ sie Sakima wieder aus ihrem Ball und sah sich anschließend um um zu schauen, ob Aimee auch bereits da war. Tatsächlich erkannte sie die Züchterin auch etwas von ihr entfernt, schritt aber sogleich auf sie zu. "Oh man.", seufzte sie und setzte sich auf den Boden. "So einen Sandsturm habe ich noch nie erlebt." Majara schüttelte den Kopf und versuchte ihre Haare und ihre Kappe mit den Händen vom Sand zu befreien, was allerdings nicht so gut funktionierte. Da half wohl alles nichts, außer waschen.
Neugierig blickte sie (und Sakima) dann zu dem Ei-Behälter. "Geht es dem Ei gut?" Augenscheinlich schien alles in Ordnung zu sein, aber gut auskennen tat Majara sich mit Eiern ja auch nicht. "Ich denke wir finden hier Schutz vor dem Sandsturm draußen und können weiter gehen, sobald er sich ein wenig gelegt hat." Sie schürzte kurz die Lippen und sah sich in dem Raum um, in dem sie sich gerade befanden. Die Steinwände waren mit Hammer und Meißel bearbeitet worden und schöne Bilder, die allerdings auch alle schon irgendwie demoliert waren, zeigten sich auf ihnen. Wo zum Henker waren sie hier? In irgendeinem Palast; in Majaras Klopf klingelte es irgendwo weit entfernt, aber sie kam einfach nicht darauf, was das hier für ein Ort war. Vielleicht würden sie es ja auch noch herausfinden... die ganze Zeit hier zu sitzen und zu warten bis der Sturm vorüber war wäre ja auch nicht sooo spannend... Aber das konnten sie wohl nur vom Zustand des Eis abhängig machen.

little blossom




Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Do Mai 05, 2016 4:43 pm


When spring comes, new life will be born
Post #018 :: Eingangshalle :: Alter Palast :: Majara

cf: Route 4
Hätte sie gewusst, dass sie in einen solchen Sandsturm gerieten, hätte sie Rayono City mit Sicherheit nicht verlassen. Der Sandsturm war erbarmungslos und fegte ihnen den Sand um die Ohren. Alles war voller Sand, doch das war nichts, worüber sich Aimee zur Zeit Gedanken machte. Es war nur wichtig, dass sie aus dem Sandsturm entkommen würden. Das war auch der Grund dafür, weshalb sie vorgeschlagen hatte, in diese Richtung zu gehen. Obwohl sie nicht genau wusste, was sie erwartete oder ob sie etwas erwartete, war es doch ihre einzige Chance - oder zumindest erkannte sie es als einzige Chance, weshalb die beiden Mädchen sich auf den Weg zu den Umrissen eines Turmes gemacht hatten. Leider war der Sandsturm so stark geworden, dass sie sich gegenseitig aus den Augen verloren hatten und nun allein durch die Gegend irrten. Nicht gut. Lieber irrte sie zu zweit durch eine Route, in der man kaum etwas erkennen konnte als allein. Leider waren die beiden nun getrennt und Aimee kämpfte sich allein durch den Sandsturm, während sie das Ei in seinem Behälter weiterhin gut festhielt. Ihm durfte einfach nichts passieren. Und der Turm, den sie entdeckte hatte, war nun einmal das Ziel der beiden gewesen, weshalb sie hoffte, dass Majara auch weiterhin auf diesen zuhalten würde. Sie jedenfalls tat genau das, lief immer weiter und weiter, während sie versuchte, ihre Augen so gut es ging zu schützen. Sie wünschte, dass sie längst in Stratos City wäre, doch das würde noch eine Weile dauern - nun noch länger als ursprünglich gedacht.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sie statt Sand wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Natürlich war auch der bedeckt mit einer kleinen Sandschicht, doch die war nichts gegen das, was draußen wütete - und immer schlimmer wurde. Ihr Schritt verlangsamte sich, bis sie den Kopf hob und mehrere Male blinzelte. Der Sand in ihren Augen sorgte dafür, dass sie kaum richtig sehen konnte, weshalb sie sich zunächst die Augen rieb, um den Sand daraus zu entfernen. Dann sah sie sich um. Sie stand in einem mit Sand bedeckten Raum, dessen Wände aus Stein bestanden - darauf waren einige Muster zu erkennen, die jedoch halb zerstört waren. Aimee überlegte, wo sie sich hier wohl befand, dann aber fiel ihr wieder ein, dass Majara auch auf dem Weg hierher war und sie sie bisher nicht entdeckt hatte. Sie drehte sich in die Richtung, aus der sie gekommen war und hoffte inständig, dass auch die Brünette es schaffen würde. Aimee schüttelte mehrmals ihren Kopf und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, um den Sand daraus zu entfernen, womit sie allerdings kein Glück hatte. Da Majara noch immer nicht aufgetaucht war, griff sie in ihre Tasche und zückte ihren PokéCom - kein Empfang. »Na ganz toll...« murmelte sie und steckte das Gerät wieder weg, ehe sie zu ihrem Pokéball griff und Raichu befreite, das sich daraufhin sofort umsah. Die Sorge um Majara stieg, bis diese schließlich endlich auch in dem Raum hineintrat. Erleichtert registrierte Aimee, dass es ihr gut zu gehen schien - ein Glück! »Ich muss so einen Sandsturm auch nicht noch einmal erleben.« erwiderte sie auf Majaras Worte hin, die sich mittlerweile hingesetzt hatte, um sich ein wenig von dem Sand zu befreien. Aimee vermutete, dass auch sie kaum Glück damit hatte. Sie würde definitiv duschen gehen müssen, wenn sie die Stadt erreicht hatte! Leider würde das noch ein wenig dauern. Aimee bezweifelte allerdings, dass sich das Ei diese Zeit noch nehmen würde. Als Majara sich nach dessen Zustand erkundigte, blickte Aimee erstmalig, seitdem sie den Palast betreten hatte, auf den Behälter hinunter, nur um zu erkennen, dass das Ei erste Risse aufwies. »Das ist gar nicht gut.« meinte sie besorgt und stellte den Behälter auf dem Boden ab. Erste Risse bedeuteten, dass das Pokémon stark genug war, die Schale zu durchbrechen. Und das bedeutete, dass das Knospi genau hier schlüpfen würde - denn in den Sandsturm würde sie dieses Ei ganz sicher nicht noch einmal schleppen. Dort, wo sie nun waren, war es wenigstens geschützt. Wieder griff sie in ihre Tasche und zückte den Pokéball von Illyria, die daraufhin aus ihrem Ball hervor kam und augenblicklich zu ihrem Ei lief, um es genau unter die Lupe zu nehmen. Aimee hatte versprochen, dass das Roselia beim Schlüpfen dabei sein durfte und dieses Versprechen würde sie nicht brechen, ganz gleich, wo sie sich befanden. »Wir müssen so lange hier bleiben, bis das Knospi geschlüpft ist, ganz gleich, ob sich der Sandsturm gelegt hat oder nicht. Ich kann das Risiko nicht eingehen, das Ei nochmal nach draußen zu schleppen und möglicherweise wieder von einem Sandsturm überrascht zu werden.« sagte Aimee schließlich zu Majara und ließ sich neben dem Ei nieder. »Es ist bald soweit.« fügte sie dann noch als Erklärung an, damit Majara nicht dachte, dass sie nun tagelang hier bleiben mussten. Ihre Begleiterin wusste schließlich nicht, dass es bald soweit war. Dass es eigentlich schon in wenigen Minuten soweit sein konnte. »Sakima kann gern dabei zuschauen - und du natürlich auch.« bot sie schließlich noch an, ehe sie ihre Aufmerksamkeit vollends auf das Ei richtete. Sie ging davon aus, dass sich Sakima zu ihnen begeben würde. Illyria und Lesya jedenfalls waren nah an das Ei gerückt, um es gut im Blick zu haben. Auch Jaylo wurde nun aus seinem Ball befreit, damit er beim Schlüpfen dabei sein konnte. Aufgeregt ließ er sich neben dem Behälter auf den Po plumpsen und sah wie gebannt auf das Ei, das sich immer mehr bewegte und bewegte.

Noch mehr Risse entstanden in der Schale, die immer weiter zerstört wurde. Ruhig und doch gespannt sah Aimee dabei zu, wie das Knospi aus eigener Kraft durch die Schale brach. Zuerst war die kleine Knospe zu erkennen, durch die es einem Knospi zum Beispiel möglich war, Licht zu absorbieren. Es drückte die Schale nach oben, die daraufhin neben das Ei in den Behälter rutschte und den Blick auf ein noch sehr kleines Pflanzenpokémon freigab, das noch halb in seinem Ei saß und zu den Umstehenden empor blickte. Sein Blick blieb an Illyria hängen, den es wohl instinktiv als seine Mutter erkannte. Ein breites Lächeln machte sich auf Aimees Gesicht bemerkbar, ehe sie vorsichtig die Glasabdeckung hochhob und zur Seite stellte. Anschließend hob sie das nur zwanzig Zentimeter große Pokémon vorsichtig mit beiden Händen hoch und entfernte einen Teil der Schale, die noch immer an seinem Körper klebte. »Hallo Süßes.« sprach sie sanft zu dem Pokémon, das sie ein wenig verunsichert anschaute. Illyria trat nah zu Aimee und legte sanft einen Arm um das kleine Wesen, damit es sich geborgen fühlte. Lesya betrachtete das Knospi zunächst aus einem Abstand, während Jaylo aufgeregt auf sie zugerannt kam, kurz vorher aber auch stehen blieb, um es von dort aus neugierig zu mustern. Vorsichtig strich Aimee über das frisch geschlüpfte Pokémon, während sie es gleichzeitig eingehend betrachtete. Es schien dem Pokémon so weit gut zu gehen, auch wenn es von dem Brechen der Schale leicht erschöpft war. Das war allerdings normal und nichts, was Aimee beunruhigen würde. »Es geht ihm gut.« verkündete sie an alle Umstehenden, die das mit Sicherheit interessierte. Lesya wollte das auf jeden Fall immer wissen und entspannte sich auch sofort ein wenig. Sie hatte immer ein wenig Angst, dass den frisch geschlüpften Pokémon etwas fehlte - das war hier aber zum Glück nicht der Fall. »Und es ist Weiblich.« sagte Aimee letztlich noch - das war immer das Erste, wonach sie schaute, nachdem sie wusste, dass es dem Pokémon gut ging. Nur so konnte man ihm später auch einen Namen geben - das allerdings würde noch warten müssen. Große Erleichterung machte sich in Aimee breit. Trotz des Sandsturmes hatten sie einen sicheren Ort gefunden, in dem das Knospi schlüpfen konnte, umgeben von seiner Mutter und einigen anderen, die der "Geburt" mit Freuden und Spannung entgegen gesehen hatten. Vorsichtig übergab Aimee Illyria ihr Baby, die das Knospi daraufhin sanft in den Armen hielt, sichtlich entspannt und nicht mehr besorgt. Es ging dem Knospi gut - da konnte man auch schonmal vergessen, dass immer noch ein Hundemon ganz in der Nähe war.
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Do Mai 05, 2016 5:51 pm

Im Alten Palast- - - #21

Zum Glück hatte sie Aimee in der Ruine tatsächlich wiedergefunden. Es wäre ja nicht auszumalen was passieren könnte, hätte sich die Züchterin mit dem Ei (oder Majara selbst) draußen im Sandsturm verirrt. Diese Ruine hier war zwar nicht der eigentliche Zielort der beiden gewesen aber musste fürs Erste musste es als Unterschlupf reichen, und solange sie nicht über ihren Köpfen zusammen brach sollte schon alles in Ordnung gehen. Ein kleiner Abstecher irgendwo hin war ja nun auch nicht besonders schlimm und gerade eine solche Ruine versprach ja doch schon ein bisschen Abenteuer! Wer wusste schon, was es hier für interessante Pokemon geben könnte?
Majara nickte als sie bei Aimee angekommen war und setzte sich anschließend auf den Boden. "Mhm, ich auch nicht.", stimmte sie der Züchterin zu und schüttelte sich kurz. Überall Sand, brr. Da hatte sie Regen und Gewitter definitiv doch lieber - Majara wollte gar nicht überlegen, wie viel Sand sich wohl gerade in ihren Schuhen befand!

Majaras und Sakimas Aufmerksamkeit wurde dann von Aimee auf das Ei gelenkt, das bereits oberflächliche Risse trug. Gepaart mit dem Satz den Aimee darüber aussprach hob Majara skeptisch die Augenbrauen und Sakimas Blick schwenkte ins sorgenvolle um - waren die Risse ein Zeichen dafür, dass dem Ei während des Sturmes etwas passiert war? Das Hundemon robbte etwas näher an den Behälter heran und ließ sich dann au den Bauch fallen, die Pfoten übereinander überkreuzt und den Kopf darauf ablegend. Die Sorge der beiden verschwand aber so schnell wieder wie sie gekommen war, denn Aimee offenbarte ihnen, dass das Ei wohl bald schlüpfen würde. Augenblicklich hellte sich Sakimas Miene wieder auf und er ließ die Zunge aus dem Maul hängen, während Majara nickte und wieder das Ei musterte. "Mich störts nicht hier fest zu sitzen.", meinte sie mit einem Schulterzucken und sah sich um. Der Turm schien ja vielversprechend zu sein, was Geheimnisse anging die man aufdecken konnte.
Schließlich war es so weit und das Ei erhielt noch mehr Risse als vorher. Es bewegte sich hin und her und Aimee befreite ihre Pokemon wieder, allerdings hatte Sakima nicht mal Zeit um Jaylo zu begrüßen, denn er starrte einfach nur gebannt auf das Ei. Hier ein Riss, da ein Riss... und dann war es vollbracht! Aimee hob den Glasdeckel vom Behälter ab und half dem Knospi das letzte Stück aus dem Ei. Augenscheinlich untersuchte die Züchterin das Pokemon ob es irgendwelche Schäden oder Mängel hatte, was aber nicht der Fall zu sein schien. Aimee verkündete, dass es dem Knospi gut ging und dass es weiblich war, anschließend gab sie es weiter an die Mutter. Sakima war vollkommen aus dem Häuschen, das konnte man ihm ansehen. Trotzdem hielt er sich zurück um das Baby nicht zu erschrecken (und um Illyrias Zorn nicht wieder auf sich zu ziehen) und beobachtete einfach von dort wo er war aus, was passierte. Majara selbst betrachtete das Knospi kurz, erachtete es als süß und überlegte dann, wann es sich wohl entwickeln würde. Babypokemon entwickelten sich ja immer anders als "normale" Pokemon, so viel wusste sie... Aber wie nochmal?
"Dann ist ja nochmal alles gut gegangen.", murmelte sie fröhlich und sah sich dann wieder im Raum um.

little blossom




Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 1:24 pm


When spring comes, new life will be born
Post #019 :: Eingangshalle :: Alter Palast :: Majara

Das frisch geschlüpfte Knospi wurde gut von der Mutter festgehalten, während alle umstehenden anderen Pokémon auf das kleine Wesen hinab blickten und es begutachteten. Für Lesya war es nicht das erste Babypokémon, das sie zu Gesicht bekam, während Jaylo und Sakima ein solches wohl das erste Mal sahen. Für die beiden schien der ganze Vorgang auch besonders spannend gewesen zu sein. Vorsichtig tapste Jaylo auf Illyria zu, die ihm daraufhin ihr Knospi zeigte, das nicht viel größer als eine menschliche Hand war. Es war so klein und schwach, Aimee hatte immer wieder Angst, dass ihre Knospi verletzt oder vom Wind weggeweht wurden. Wind gab es hier glücklicherweise nicht, weshalb sie es unbesorgt noch weiter außerhalb seines Balles lassen konnte, der noch immer auf dem Glasdeckel des Behälters ruhte. Diesen nahm sie nun an sich und packte ihn in ihre Tasche, damit er nicht verloren gehen konnte.
Währenddessen hatte sich Illyria zu Sakima gedreht und sah ihn nun überlegend an, offenbar unschlüssig, ob sie es ihm erlauben sollte, näher an ihr Baby zu kommen. Letztlich entschied sie sich dazu, einen Schritt nach vorne zu machen und dem Hundemon damit näher zu kommen. Vorsichtig zeigte sie dem anderen Pokémon das kleine Knospi, hielt es aber gut in den Armen. Zu nah wollte sie es eben doch nicht an das Hundemon kommen lassen. Es konnte froh sein, dass sie es ihm zeigte! Das Knospi hatte allerdings andere Pläne und wollte direkt jedes umstehende Pokémon kennen lernen. Ähnlich wie auch Pichu, für den die ganze Welt neu zu entdecken war. Illyria hielt das Knospi allerdings gut fest, sodass sämtliche Versuche, dem Griff ihrer Mutter zu entkommen, sinnlos waren.

»Ich denke, wir sitzen noch eine Weile hier fest. Vielleicht sollten wir uns ein wenig umsehen?« fragte Aimee schließlich nach einer längeren Weile, in der sie Illyria und ihre anderen Pokémon beobachtet hatte. Es machte allerdings keinen Sinn, die nächste Zeit auch noch am selben Platz zu verweilen und da das Knospi kerngesund und dazu noch wissbegierig schien, hielt Aimee es für eine gute Idee, den Ort genauer zu erkunden, an dem sie sich gerade befanden. Wo auch immer das war. Hatte sie den Ort nicht schon einmal in einem Artikel gesehen? Leider konnte sie sich nicht mehr wirklich erinnern, doch als sie sich umsah, kam in ihr der Wunsch hoch, die Verzierungen an den Wänden näher zu betrachten, auch wenn sie demoliert waren. Und vielleicht gab es ja etwas Interessantes hier zu entdecken? Aimee hatte nicht vor, noch einmal den Weg hierher aufzunehmen, da sie ihn als viel zu gefährlich erwachtete, allerdings wollte sie den Ort auch nicht verlassen, ohne zu wissen, was es hier drinnen zu entdecken gab. Überall war Sand, doch Aimee konnte auch eine Treppe erkennen - vielleicht konnten sie die hinab steigen? »Ich glaube da vorne ist eine Treppe. Wenn wir schon nicht raus können, können wir uns doch mal ansehen, was es hier so zu entdecken gibt.« Jedes ihrer Pokémon nickte, sogar Illlyria, die nach dem Schlüpfen ihres Pokémons entspannter zu sein schien. Wahrscheinlich war es erleichtert, dass es dem Knospi gut ging. Sobald sie Stratos City erreicht hatten, würde Aimee trotzdem ein Pokémon-Center aufsuchen, um das Knospi richtig untersuchen lassen zu können - und ihm letztlich noch einen Namen zu geben. Um über einen solchen nachzudenken, brauchte sie aber Ruhe, und die hatte sie hier nicht.

Lesya, Jaylo und auch Illyria - die das Knospi noch im Arm hielt - machten sich bereit, den Ruine zu erkunden, weshalb sich Aimee erhob, den Glasdeckel zurück auf den Behälter steckte und anschließend hochhob, um ihn mitzunehmen. Solche Behälter waren schließlich auch nicht billig, da würde sie ihn bestimmt nicht zurück lassen! Auch Majara und Sakima waren bereit, tiefer in den Ort vorzudringen. Er schien alt und ganz gewiss nicht restauriert. Tatsächlich konnte man durchaus mal hier sauber machen, wie Aimee fand, aber sie bezweifelte, dass sich irgendwer jemals die Mühe machen würde, den ganzen Sand zu entfernen. Also stapfte die kleine Gruppe ein paar Meter weiter in die Ruine hinein und während Aimee vor einer der Wände stehen blieb, um diese genauer zu untersuchen, befreite sich das Knospi aus den Armen seiner Mutter und beschloss, den Ort auf eigene Faust zu erkunden. Illyria wollte ihrem Baby hinterher, wurde aber von Lesya davon abgehalten, die demm Roselia offenbar mitteilte, dass ihre Kinder durchaus selbst auf Erkundungstour gehen konnten. Schließlich behielten sie sie ständig im Blick. So gab Illyria nach und ließ ihr Knospi zusammen mit Jaylo losziehen. Allerdings erkundeten sie nicht gerade lange, stattdessen fingen sie an, zusammen zu spielen und durch die Gegend zu tollen, ohne darauf zu achten, wo sie hintraten. So wussten sie auch nicht, dass sie sich gefährlich nahe am Treibsand aufhielten, der jeden, der ihm zu nahe kam, in die Tiefe reißen würde...

Illyria sah als Erste, dass sich ihre Babys in Gefahr befanden. Sofort schlug sie Alarm und machte Lesya darauf aufmerksam. Panisch - unter anderem auch deshalb, weil sie nicht wussten, was eigentlich gerade geschah - starrte Illyria das Knospi und Jaylo eine Sekunde einfach nur an, während Lesya Aimee warnte, die sich daraufhin erstmals wieder zu ihren Pokémon drehte. Bevor sie verstand, was vor sich ging, war es allerdings fast zu spät - auch Illyria würde es nicht mehr rechtzeitig schaffen, Jaylo und Knospi aus dem Treibsand zu befreien, der die beiden zappelnden Babypokémon immer weiter in die Tiefe zog...
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 2:41 pm

Im Alten Palast- - - #22

Illyria schien sich wirklich sehr beschützend um ihr frisch geschlüpftes Knospi kümmern zu wollen. War ja im Endeffekt nicht zu verdenken, nicht anders verhielten sich ja menschliche Mütter mit ihren Babys. Durch den Eindruck den das Roselia vermittelte kam Majara aber schließlich wieder auf die Frage zurück, ob man einem Pokemon "einfach so" sein Kind wegnehmen konnte. Vielleicht waren Züchterpokemon auch einfach darauf vorbereitet und konnten damit umgehen, aber irgendwo kam es Majara doch sehr skrupellos vor. Pokemon waren doch auch keine Brutmaschinen für die Menschen, oder? Wobei die Pokemon von (guten) Züchtern ja auch nicht wie Brutmaschinen behandelt wurden. Man sah es ja sehr gut bei Aimee, die jedes einzelne ihrer Pokemon liebte und sich rührend um sie kümmerte, auch wenn Majara die Bindung zu den Pokemon noch immer nicht ganz nachvollziehen konnte (oder wollte?).
Da Majara aber keine von Grund auf schlechte Person war freute sie die Freude von Illyria aber natürlich trotzdem, und dass es dem Knospi gut ging war auch eine gute Nachricht. Sie hätten vermutlich ernste Probleme haben können, wenn dem Pokemon etwas passiert wäre, schließlich waren sie meilenweit vom nächsten Pokemon Center entfernt und allzu viel Medizin hatte Majara auch nicht dabei, leider. Da fiel ihr sowieso noch ein, dass sie dringend mal wieder einkaufen sollte... Aber egal. Darum ging es ja jetzt nicht! Viel wichtiger war nämlich die Tatsache, dass Illyria zu überlegen schien ob sie Sakima ihr Kind näher zeigen sollte - und tatsächlich etwas näher rückte damit ihr Hundemon einen besseren Blick hatte. Fröhlich betrachtete Sakima das frisch geschlüpfte (und wirklich kleine) Pokemon und Majara hatte das Gefühl, dass er sich wirklich beherrschen musste um es nicht auch so abzuschlabbern wie er es bei Jaylo getan hatte. Doch Sakima war schließlich nicht aus schlechtem Hause und schien sich unter Kontrolle zu haben, so dass er das Knospi nur freundlich (und voller Faszination) ansah und dem Roselia anschließend seinen Dank mitteilte.
Schon bald wurde die Ähnlichkeit im Verhalten zwischen Jaylo und dem Knospi klar, denn das Pflanzenpokemon schien ebenso neugierig auf seine Umgebung und die Pokemon, die sie beinhaltete, zu sein wie es das Pichu war. Illyria allerdings hielt ihr Baby gnadenlos fest, so dass die Situation für das kleine Ding eigentlich so gut wie aussichtslos war. Majara beobachtete das Verhalten der Pokemon amüsiert, ehe Aimee vorschlug, sich ein wenig umzusehen.

Majara nickte darauf und richtete sich auf. Sie selbst hatte gerade ja auch noch darüber nachgedacht sich vielleicht ein wenig umzusehen. "Gute Idee! Hier gibt es bestimmt einen Haufen interessanter Sachen und vielleicht auch Pokemon, die man sehen könnte.", entgegnete sie und klopfte sich ein wenig Sand von der Kleidung, was eigentlich nur wenig Sinn machte, denn hier war ja trotzdem überall noch Sand, der sogar von der Decke rieselte. Sie konnte vermutlich langsam schon einem Hippoterus Konurrenz machen...
Majara folgte Aimee schließlich in Richtung der Treppe, während Sakima folgte und einen wachsamen Blick auf die beiden Babypokemon warf. Illyria hatte (dank Lesya) nun davon abgesehen das Knospi noch länger festzuhalten und Gelb und Grün fingen schon bald an, die Gegend allein zu erkunden, was sich schnell in ein Spiel verwandelte. Während dessen betrachtete Majara die Kunstwerke in den Wänden ebenfalls interessiert, allerdings nicht so interessiert, dass es sie lange an einem Fleck hielt. Sie schwenkte also zwischen den Wänden hin und her und betrachtete auch mehrere Statuen, von denen die meisten allerdings kaputt waren, als sie Sakimas Bellen vernahm und auf die Babypokemon aufmerksam wurde, die sich offenbar in den Treibsand verirrt hatten. Da sie am wenigsten weit von ihnen entfernt war setzte sich Majara, ohne groß zu überlegen, direkt in Bewegung um noch rechtzeitig zu den Pokemon zu kommen. Treibsand war eine schreckliche Sache, vor allem wenn man wild herum zappelte - und genau das taten die Pokemon. Majara kam rechtzeitig bei ihnen an, stürzte sich ohne Überlegung in den Sand und zog die beiden Pokemon zu sich, und schneller als sie gucken konnte hatte der Sand sie und die beiden Pokemon schon verschluckt.
Für den Moment hatte Majara das Gefühl ersticken zu müssen, den rund um sie herum war nur Sand und sonst nichts, doch sie hielt die Pokemon weiter an sich gedrückt und spürte schon bald wie ihre Beine wieder frei wurden und sie sie bewegen konnte - und dann ein schmerzlicher Aufprall auf ihren Hintern und Majara befand sich wieder auf festem Boden, während der Sand von Oben auf ihre Kappe herunter rieselte. "Ach du gute Güte..", murmelte sie und kam zu dem Entschluss, dass sie tatsächlich noch sandiger als vorher geworden war. Schnell ging sie unter dem Sand weg, der wie in einer Sanduhr herunter auf den Boden rieselte und sah nach oben - offenbar waren die drei nun eine Ebene (oder mehr?) herunter gezogen wurden und befanden sich nun in einem Gang, der mit Fackeln beleuchtet war. Erst jetzt fielen ihr die Pokemon ein, die sie ja noch in ihren Armen hielt, und lockerte den Griff ein wenig. Mahnend sah sie zu den beiden Pokemon herunter. "Ihr müsst doch aufpassen, wo ihr spielt..", seufzte sie und setzte dann beide Pokemon auf ihre Kappe um die Hände frei zu haben. "Und gut festhalten, nicht, dass uns so etwas nochmal passiert!"

Nun hieß es wohl einen Weg zurück nach oben zu finden. "Aimee, kannst du uns hören?", rief sie nach oben und wartete einen Moment, erhielt aber keine Antwort. Vermutlich waren die Steinplatten die sie von einander trennten zu dick, als dass man durch sie etwas hätte hören können. Majara stutzte kurz, seufzte und sah sich um. Es blieb ihr ja nichts anderes übrig als irgendwo lang zu gehen und zu hoffen, dass sie auf eine Treppe traf. Die Trainerin setzte sich also in Bewegung und kramte in ihrer Tasche nach zwei Leckereien, die sie den Pokemon hoch hielt, damit sie erst einmal mit Essen beschäftigt waren und nicht auf Unsinn kamen - lange würden die beiden vermutlich nicht ruhig auf ihrer Kappe sitzen bleiben und den Moment in dem sie auf beide Babypokemon aufpassen musste wollte sie gerne noch ein wenig heraus zögern.

little blossom




Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 3:20 pm


When spring comes, new life will be born
Post #020 :: Eingangshalle :: Alter Palast :: Majara

Auch Aimee war nach dem ersten Schockmoment zu dem Treibsand gelaufen, kam aber, wie sie bereits geahnt hatte, zu spät dort an. Zu ihrem Glück hatte Majara schnell reagiert und hatte sich mutig zu Jaylo und dem Knospi geworfen, war dafür letztlich aber auch im Treibsand gefangen gewesen. Daneben stand Aimee und wollte Majara soeben die Hand reichen, um sie vom Rand aus herein zu ziehen, als diese zusammen mit Aimees Pokémon einfach weiter hinab sanken und so schnell, dass Aimee kaum gucken konnte, im Sand verschwunden waren. »Majara?!« rief Aimee, erhielt aber keine Antwort - im Grunde hatte sie auch nicht damit gerechnet, doch es war erschreckend, dass ihre Begleiterin und die Pokémon einfach verschwunden sein sollten. Das durfte nicht sein! Und Aimee würde das auch ganz sicher nicht einfach so hinnehmen. Sie musste die drei finden und durfte keine Zeit verlieren, mit der Suche zu beginnen. Panisch sahen Lesya und Illyria zu dem Treibsand hin, offenbar noch mit der Hoffnung, dass ihre Babys daraus auftauchen würden. Aimee bezweifelte allerdings, dass das passierte. So schnell wie sie durch den Sand gezogen worden waren, konnte es sich eigentlich nicht um "normalen" Treibsand handeln, der vielleicht irgendwo einen Boden haben mochte. Jedenfalls war es Aimees Hoffnung, die drei auf einer anderen Ebene wiederzufinden. Etwas anderes wollte sie einfach nicht glauben, denn auch sie wollte ihre Babypokémon nicht verlieren. Was wäre sie für eine Trainerin, wenn die Kleinen in ihrer Obhut verschwinden würde? Gänzlich verschwinden und auch nicht mehr auftauchen würden...immerhin hatte sie bereits versagt. Sie hatte es nicht geschafft, Jaylo und Knospi vor dem Treibsand zu bewahren und war auch nicht mutig hinein gesprungen, wie Majara es getan hatte, um die beiden zu retten. Dass sie es zeitlich nicht hätte schaffen können, vergaß sie dabei völlig.

Zunächst einmal hieß es, nicht völlig in Panik zu verfallen, auch wenn der Anblick erschreckend gewesen war, die drei im Sand verschwinden zu sehen. Sakima schien auch nicht gerade begeistert zu sein. Aimee aber war hier nun einmal die Trainerin, was bedeutete, dass sie dafür zuständig war, den Kopf zu wahren und Ruhe in die Situation zu bringen, die alle anwesenden erschreckt hatte. »Okay, wir müssen ruhig bleiben. Es wird den dreien bestimmt gut gehen. Wir müssen sie nur finden und dann ist alles wieder in Ordnung.« sagte sie, kurz nachdem sie sich durch die Haare gefahren war und tief eingeatmet hatte. Es brachte nichts, in Panik zu verfallen, auch wenn sie sich große Sorgen um Jaylo und Knospi machte. Sie waren doch noch so klein! Auch wenn ihre Gedanken um ihre Pokémon kreisten und sie sowohl von Lesya als auch von Illyria einen bösen Blick zugeworfen bekam, als wollten sie ihr sagen, dass sie besser hätte aufpassen müssen, sah sie sich in dem Raum um, in dem sie sich gerade befand. Die Wände waren mittlerweile ganz und gar nicht mehr interessant. Sie musste unbedingt Jaylo, Knospi und auch Majara finden.
Ihr Blick blieb letztlich an der Treppe hängen, die sie schon zuvor gesehen hatte und die der Einzige Weg in einen anderen Raum zu sein schien. Da die drei definitiv nicht mehr in diesem Raum waren, konnten - mussten - sie woanders sein, weshalb sie beschloss, ihre Suche weiter unten zu beginnen. Die Treppe nämlich führte tiefer in die Ruine hinein. Aimee hoffte inständig, dass sie sich nicht auch noch verlaufen würden. Hoffentlich ging es den dreien gut! »Wir nehmen die Treppe und schauen, was sie unten so verbirgt.« teilte sie den noch anwesenden Pokémon mit, die allesamt nickten und sich beeilten, die Treppe zu erreichen - natürlich achteten sie dabei darauf, nicht auch noch in den Treibsand zu geraten. Sie wollten nicht auch noch getrennt werden!
So liefen sie gemeinsam die Treppe hinunter und kamen in den nächsten Raum, der noch mehr Sand zu beinhalten schien als der Erste. Auch hier waren die Wände verziert, jedoch genauso demoliert. »Majara, kannst du mich hören?« rief sie so laut sie konnte, erhielt aber keine Antwort. Sie war froh, dass Majara bei ihren Pokémon war und diese nicht allein umherirren mussten, dennoch wünschte sie sich, dass sie sie gar nicht aus den Augen verloren hätte.

Währenddessen schüttelte sich Jaylo, nachdem er durch den Treibsand nach unten befördert war, um den Sand aus seinem Fell zu bekommen. Leider rieselte der Sand auch weiterhin von der Decke hinab, wie bei einer Sanduhr, die man gerade erst umgedreht hatte. Das Knospi befand sich noch immer unter dem Sand, weshalb sich Jaylo zunächst darum kümmerte, das knospi daraus hervor zu ziehen. So klein wie es war würde es nur allzu schnell vom Sand begraben werden. Dankbar dafür entfernten sich Jaylo und Knospi zusammen mit Majara von dem Sandhaufen, der sich nun an der Stelle befand, an der sie soeben gelandet waren. Gut, dass Majara sie festgehalten hatte! Wahrscheinlich wären die beiden ansonsten schon jetzt unter dem Sand begraben worden. Schließlich bekamen sie noch eine Mahnung von Majara - auf die sie mit hängenden Köpfen und großen Kulleraugen reagierten - ehe diese sie auf ihre Kappe setzte. Dort schüttelten sich die beiden Pokémon erneut, um ein wenig von dem Sand loszuwerden, auch wenn das kaum etwas brachte. Erst dann krallte sich Jaylo mit einer Hand gut an der Kappe fest, während er mit der anderen das Knospi festhielt, das nicht dazu in der Lage war, sich selbst festzuhalten. Hände hatte es schließlich nicht, nur Füße und eine Knospe, die zur Zeit allerdings geschlossen war. Erst dann sah sich Jaylo um. Sie befanden sich in einem Raum voller Fackeln, in den sonst kein Licht fiel. Das allein beunruhigte Jaylo bereits. Wo war seine Trainerin? Und wo war seine Mutter? Ängstlich machte er sich auf der Kappe ganz klein, froh darum, dass zumindest Majara bei ihnen war, die sie doch bestimmt zurück zu Aimee bringen würde. Anders konnte es doch gar nicht sein! Zu Jaylos Freude und zur allgemeinen Ablenkung reichte Majara den beiden Pokémon Leckereien nach oben, die Jaylo nur zu gern entgegen nahm. In der Zeit musste er zwar kurz die Kappe loslassen, schaffte es aber, gut dort oben hocken zu bleiben. Eine der Leckereien gab er dem Knospi, das sie vergnügt aß, offenbar weniger verängstig als Jaylo, der die Leckerei seinerseits aber auch gern verspeiste. Leider blieb das Rufen nach Aimee ohne Antwort, weshalb sich Majara sogleich auf den Weg machte - Jaylo wusste zwar nicht wohin, setzte aber Hoffnung in Majara, dass diese schon wusste, was sie tat. Und wie sie zu Aimee finden würde.
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 4:14 pm

Im Alten Palast- - - #23

Dass sie nun hier unten fest saßen war wirklich keine gute Schicksalsfügung. Medea hatte ja schließlich auch keinen besonders guten Orientierungssinn, aber da der Weg sowieso nur in eine Richtung führte gab es ja auch nicht wirklich eine Chance, sich zu verirren. Vermutlich würde sie aus diesem Labyrinth eh nie wieder herausfinden und auf ewig in einer Ruine leben müssen. Juuuhu, das waren ja Aussichten, auf die man sich freuen konnte. Noch mehr als die derzeitige Situation an sich störte Majara allerdings, dass sie nun getrennt von Sakima war. Sie machte sich natürlich keine Gedanken darum, dass es ihm schlecht gehen könnte oder so etwas - sie war sich sogar ziemlich sicher, dass er einen kühlen Kopf bewahren konnte um Majara wieder zu finden. Sein Geruchssinn könnte da ja vielleicht auch behilflich sein, denn sie konnte sich nicht vorstellen, dass Sakima nun alleine los ziehen würde um sie zu suchen. Aimee würde ihre Babypokemon ja vermutlich (eher höchstwahrscheinlich) auch wieder haben wollen und Majara war sich ziemlich sicher, dass sie das gemeinsam schon schaffen würden. Irgendwie mussten sie ja wieder zu einander finden können... hoffte die Trainerin zumindest.
Während die Pokemon auf ihrem Kopf mit essen beschäftigt waren konzentrierte Majara sich darauf, den Weg entlang zu gehen. Bisher hatte es nur ein paar Abbiegungen gegeben, denen Majara aber nicht gefolgt war - und ihr war sogar die glorreiche Idee gekommen, dass sie dank ihrer Fußabdrücke im Sand ja sehen konnte, wo sie schon her gegangen war. Hier unten wehte ja zum Glück kein Wind und neuer Sand kam nur von einigen, wenigen Stellen an der Decke, also blieben die meisten Abdrücke ihrer Schuhe erhalten. Das war immerhin eine kleine Sache mit der Majara sich beruhigen konnte. Ohnehin war sie momentan (noch) nicht sehr panisch und eher optimistisch, bald wieder aus diesen Gängen heraus finden zu können. Vielleicht würde ihr das ein oder andere Pokemon begegnen, das dann aber hoffentlich freundlich gesinnt war... sonst hätten sie wohl doch ein größeres Problem, denn mit Jaylo und dem Knospi konnte und wollte Majara nicht kämpfen.

"Alles gut da oben?", fragte sie nach einiger Zeit und merkte, dass der Weg nicht mehr eben war, sondern immer weiter nach unten führte. Vermutlich gelangte sie immer tiefer in die Ruine; hoffentlich würde sie Aimee doch noch wieder sehen. "Ich bin übrigens Majara.", stellte sie sich dem Knospi nachträglich vor, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob das Pokemon überhaupt wusste was sie da redete. Aufgeweckt schien das Pokemon aber allemal zu sein, und auch nicht ganz so verängstigt wie Jaylo. Vermutlich wären da ein paar tröstende und aufmunternde Worte gut gewesen, aber in so etwas war Majara noch nie sonderlich gut gewesen... leider.
Majara bog um die Ecke als es nach vorn nicht mehr weiter ging und kam an eine kleine Treppe, die sie vorsichtig herunter stieg um nicht auf dem Sand auszurutschen. Wenn sie hier jemals wieder heraus kommen würde würde sie für die nächsten 10 Jahre auf sämtliche sandlastigen Orte verzichten, das war auf jeden Fall klar.

little blossom




Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 4:43 pm


When spring comes, new life will be born
Post #021 :: Eingangshalle :: Alter Palast :: Majara

Auf Majaras Kopf hatten sie einen guten Überblick über den Weg, den die drei liefen und noch vor sich hatten. Hin und wieder gab es ein paar Abzweigungen und ein wirklicher Weg war eigentlich auch nicht zu erkennen, doch Jaylo entspannte sich langsam ein wenig. Er musste einfach Vertrauen in Majara haben, dass diese sie schon wieder zurück zu Aimee bringen würde. So sah sich Jaylo aufmerksam um, nachdem er die Leckerei gegessen hatte und auch Knospi wollte alles, was man sehen konnte, in sich aufsaugen. Es war schließlich doch sehr spannend! Keiner der beiden hatte je etwas dergleichen gesehen und im Grunde war es durchaus interessant zu erfahren, wo sie eigentlich genau hin liefen. Vielleicht würden sie ja sogar etwas ganz Großes entdecken! Es kribbelte Knospi und auch Jaylo in den Fingern, einfach von der Kappe zu springen und auf eigene Faust vorzugehen, allerdings beschlossen beide Pokémon, dass es besser war, nahe bei Majara zu bleiben. Und näher als auf ihrem Kopf war es wohl kaum möglich. So beobachteten sie von dort oben aus, wie der Boden immer unebener wurde und tiefer in die Ruine hinein führte. Auf Majaras Frage hin nickten Jaylo und Knospi eifrig, gespannt darauf, was sie wohl erwarten würde. Dass sie ihre Mütter nicht in der Nähe hatten, hatten sie schon fast wieder vergessen. Aber eben nur fast. So war es ganz gut, dass Majara versuchte, ein wenig abzulenken, indem sie sich dem Knospi vorstellte, das daraufhin einen Laut von sich gab, den man nicht ganz definieren konnte. Er sollte wohl so etwas heißen wie, dass es sie freute, Majara kennen zu lernen - oder etwas Vergleichbares jedenfalls. Vielleicht hatte es sich ja auch selbst vorgestellt, wer wusste das schon? Jedenfalls schien sich Knospi bei Majara doch sicher zu fühlen, was zumindest dafür sorgte, dass seine Neugier nicht Überhand gewann und es auf der Kappe hocken blieb - vorerst jedenfalls. Nachdem Majara allerdings eine Treppe hinab gestiegen war, konnte das Knospi seine Neugier nicht zurück halten, befreite sich aus Jaylos Griff und sprang hinab auf den Boden, wo es unsicher zum Stehen kam. Dann rannte es ein wenig vor, jedoch nur knapp zwei Meter, ehe es stehen blieb und auf Majara wartete. Allein durch die Gänge zu irren traute sich das Pokémon dann wohl doch nicht.

Aimee hingegen wurde von drei erwachsenen Pokémon begleitet, wovon zwei nach wie vor kurz vor einer Panikattacke standen. Kein Wunder, schließlich wurden ihre Babys vermisst. Lediglich das Hundemon schien, trotz der Abwesenheit seiner Trainerin, die Ruhe zu bewahren und setzte hin und wieder seinen Geruchssinn ein, um die Fährte seiner Trainerin aufzunehmen. Bisher hatte er allerdings keinen Erfolg haben können, da sie schlichtweg nicht auf der selben Ebene waren. Vorsichtig tastete sich Aimee immer weiter heran, da sie nicht riskieren wollte, selbst in Treibsand zu geraten. Ihre beiden Pokémon blieben dicht bei ihr, sahen sich dabei aber gut um, um auch bloß nichts zu verpassen. »Wir finden sie schon.« ermutigte sie die beiden Mütter, die alles daran setzen wollten, ihre Kleinen wieder im Arm halten zu können. Und Aimee hatte vor, ihnen das auch zu ermöglichen. Irgendwann würde die Ruine bestimmt ein Ende finden und mit etwas Glück würden sie sich dann auch wieder treffen. Gut war, dass es bisher kaum Schwierigkeiten bereitete, den richtigen Weg zu finden, da es bisher eigentlich immer nur einen Weg gab - wenn sie nicht gerade zurück gelaufen wäre. Mehrfach musste sie dem Treibsand ausweichen, den es hier in Hülle und Fülle zu geben schien, doch letztlich hatte sie die nächste Treppe erreicht, die sie vorsichtig hinab stieg, um weiter in die Ruine vordringen zu können. »Majara?« rief sie erneut, in der Hoffnung, vielleicht schon im selben Raum zu sein wie sie, doch es kam erneut keine Antwort. »Kannst du sie vielleicht schon riechen?« fragte sie schließlich an das Hundemon gerichtet, auch wenn sie befürchtete, dass dem nicht so war und sie noch zu weit voneinander getrennt sein würden. Hoffentlich würden sie sich tatsächlich wiederfinden..
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 4:55 pm

Im Alten Palast- - - #24

Jaylo schien sich ein wenig zu entspannen. Es gab ja auch eigentlich nichts wovor man Angst haben sollte, schließlich war Majara ja da. Natürlich wären sie aufgeschmissen, wenn ihnen jetzt ein feindliches Pokemon begegnen würde, aber... naja, daran wollte man gerade einfach nicht denken. Majara hoffte auf das Beste und das beinhaltete keinen Überraschungskampf ohne selbst Pokemon dabei zu haben. Den Gedanken daran sprach das Mädchen natürlich auch nicht aus, schließlich wollte es die beiden Babypokemon nicht verunsichern - besser wäre es, sie mit irgendetwas abzulenken. Eigentlich wollte sie sich selbst ja auch gerne ablenken, denn das Laufen durch die Gänge wurde langsam doch ziemlich öde. Ab und an musste sie sich an die Wand drücken um an Sanduhr-Sand der herunter rieselte vorbei zu kommen, schließlich wollte sie Jaylo und das Knospi nicht unnötig mit Sand überschütten, aber mehr spannendes passierte dann doch nicht wirklich. Die Wände hier waren mittlerweile schon nicht mehr verziert und an manchen Stellen fehlten die Steinplatten schon komplett und die das dunkle, kalte Gestein dahinter wurde sichtbar. Sie waren also tatsächlich unter der Erde, was Majara kein Stück besser fühlen ließ - aber sie ignorierte den Gedanken und klammerte sich noch immer an die Hoffnung fest, bald aus diesen Gängen zu kommen. Wenn wenigstens mal irgendwo ein Raum wäre - aber nein, überall nur schmale, flur-ähnliche Passagen die immer tiefer unter die Erde führten. Nirgendwo ein Raum oder zumindest eine Möglichkeit sich kurz auszuruhen und die Gedanken zu sortieren. Doch darüber musste Majara hinweg sehen, wenn nicht um ihretwillen, dann um den von Jaylo und Knospi.
Die beiden schienen übrigens schon wieder recht gut drauf zu sein und das Knospi reagierte mit einem Laut auf Majaras Vorstellung, den sie selbst nicht deuten konnte. Da er sich aber fröhlich (und keinesfalls ängstlich) anhörte dachte Majara da nicht weiter drüber nach, schmunzelte kurz und ging weiter - bis sie abrupt stoppte als das Knospi von ihrer Kappe herunter sprang und ein paar Schritte vorlief. Erst wollte sie wie von einem Bibor gestochen nach vorn laufen um es wieder einzufangen, doch offenbar war es gar nicht die Intention des Knospi, wegzulaufen. Ganz im Gegenteil: es wartete sogar bis Majara wieder näher war und ging erst dann weiter. Na, immerhin.. In den Gängen schien es keinen Treibsand zu geben, zumindest waren sie noch keiner weiteren Stelle begegnet. Vielleicht waren diese Teiche nur in größeren Räumen anzufinden, zumindest konnte Majara sich das nur so erklären, also ließ sie das Knospi erst einmal selbst laufen. Sie behielt das Pokemon schließlich im Auge und war nie mehr als zwei Schritte von ihm entfernt - sollte also etwas passieren hätte sie das Pokemon schneller wieder in der Hand als es überhaupt blinzeln konnte. "Ich frage mich wo diese ganzen Gänge wohl hinführen.", murmelte sie während sie einem gewundenen Tunnel weiter nach unten folgten.

Im Vergleich zu Sakima und den anderen hatten Majara, Jaylo und das Knospi wohl eine ziemlich entspannte Zeit. Sakima hatte aber mit zwei wütenden Müttern UND dem Verlust seiner Trainerin zu kämpfen, und ersteres zerrte doch arg an seinen Nerven. Als würde es nun etwas bringen die ganze Zeit böse auf Aimee zu sein! Die beiden hatten doch selbst nicht ausreichend auf ihre Kinder aufgepasst, da war Aimee allein doch wohl nicht schuld dran. Trotzdem hielt Sakima die Klappe und konzentrierte sich lieber darauf Majaras Geruch aufzuschnappen, was sich aber bis jetzt noch nicht als erfolgreich erwies. So schüttelte das Pokemon auch kurz den Kopf als Aimee nachfragte, ob er etwas riechen konnte.

little blossom




Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 11:40 pm


When spring comes, new life will be born
Post #022 :: Eingangshalle :: Alter Palast :: Majara

Leider konnte Sakima Majara bisher immer noch nicht erschnuppern, weshalb die Gruppe weiter nach den verloren gegenganen Begleitern suchen musste. Es war aber auch ziemlich schwierig zu sagen, wo sie sich hier eigentlich gerade befanden. Sie war mittlerweile schon zwei Treppen nach unten gestiegen und hatte noch immer nicht das Ende erreicht. Gab es überhaupt ein Ende? Man konnte es nur hoffen, immerhin musste sie Majara irgendwo begegnen und das ging ihrer Meinung nach nur am Ende dieser Ruine, da sie sich fast sicher war, dass auch Majara sich dorthin aufmachen würde. Es musste einfach so sein! »Ihr werdet sehen, wir sind in Handumdrehen wieder bei den anderen!« sagte sie hoffnungsvoll, woraufhin Illyria nur grummelnd nach vorne sah und Lesya nickte. Zumindest das Raichu schenkte seiner Trainerin das Vertrauen, das sie auch verdiente. Es war zuversichtlich, dass sie die Babys finden würden. So liefen sie weiter die größeren Räume entlang, immer darauf achtend, nicht in Treibsand zu geraten. Einmal war es sehr knapp, als Illyria zu nah an solchem Sand vorbei gelaufen war, doch Lesya hatte sie rechtzeitig zurückgezogen, sodass sie nicht davon in die Tiefe gesogen worden war. Kurze Zeit später waren sie bereits bei der nächsten Treppe angekommen, die sie vorsichtig nach unten liefen. So ging das Ganze eine Weile weiter, bis Aimee schon gar nicht mehr wusste, wie viele Treppen sie eigentlich genommen hatten. Auf keiner der Ebenen konnte sie Majara ausmachen und auch Sakima hatte ihre Spur nicht erschnuppern können. So liefen sie immer weiter über den Sand, hinterließen die verschiedensten Spuren und betrachteten währenddessen ihre Umgebung, die im Grunde immer gleich aussah. Lediglich die Wände veränderten sich irgendwann, waren nicht mehr gänzlich aus Stein und lange nicht so schön wie noch am Anfang. Trotzdem verweilte Aimee nicht, um dieses Phänomen genauer zu untersuchen. Stattdessen lief sie immer weiter, bis sie wieder an einer weiteren Treppe angekommen war, die sie, wie konnte es auch anders sein, vorsichtig hinab stieg. Mittlerweile hatte sie herausgefunden, wie sie unbeschadet unten ankam, ohne auszurutschen oder sich zu verletzen. Trotzdem rutschte auf jener Treppe Lesya aus, überschlug sich und kullerte den Rest der Treppe hinab. Eher unsanft landete sie dann an dessen Ende, in einem kleinen Sandhaufen, der leider auch nicht unbedingt weich gewesen war. Mit schmerzerfülltem Gesicht richtete sich Lesya wieder auf und streckte sich, um dem Schmerz vorzubeugen. »Lesya, ist alles in Ordnung?« fragte Aimee sogleich besorgt und lief die restliche Treppe schneller hinab - nur um über die selbe Stelle zu stolpern und die Treppe ebenfalls nach unten zu rollen. Ebenfalls unsanft landete sie auf dem Sand, wo sie eine Weile liegen blieb. »Autsch.« meinte sie nur und drehte sich, um sich hinzusetzen. Die Treppe war an einer Stelle so kaputt gewesen, dass ein großer Teil davon fehlte - was man leider nicht hatte erkennen können, bevor man darauf getreten war. Gar nicht schön. Jetzt tat ihr jedenfalls der Rücken weh - auch ihr Kopf hatte etwas abbekommen, doch sie hoffte, dass es nicht weiter schlimm war.
So sah sie sich erstmals im Raum um, der irgendwie anders war als die anderen, durch die sie bisher gegangen war. Ein wunderschöner Steinfußboden zierte den Weg, der Sand war größtenteils verschwunden und große, alte Säulen stützten die Decke. Weiter hinten im Raum standen außerdem ein paar Steinsockel mit - so vermutete Aimee - alten Relikten. Wie lange es diesen Raum wohl schon gab? Selbst die Wände schienen weniger zerstört zu sein. »Wow - einfach unglaublich.« entkam es ihrem Mund, kurz bevor sie sich aufrichtete und weiter in den Raum trat. Einen anderen Ausgang schien es nicht zu geben, weshalb Aimee davon ausging, dass die Ruine hier ihr Ende fand. Auch Illyria sah sich fasziniert um, obwohl sie immer noch nur ihr Knospi finden wollte. Ähnlich ging es Lesya, die Jaylo allerdings tatsächlich für einen Moment vergaß - Majara würde schon auf es aufpassen. Und man durfte sich diesen Raum auf keinen Fall entgehen lassen. Er war einfach unglaublich!

Währenddessen waren Majara, Knospi und Jaylo bemüht, riesigen Sandhaufen auszuweichen und einen Weg zu suchen, der sie vielleicht hinausführen würde - oder einfach nur wieder mit Aimee vereinte. Auch die beiden Babypokémon hatten absolut keine Ahnung, wohin die Gänge führten, wollten es aber unbedingt herausfinden. Auch Jaylo hüpfte nun von der Kappe hinunter und lief neben Knospi her. Beide blieben in der Nähe von Majara, der sie in diesem Moment ihr Leben anvertrauten - immerhin wusste man nie, was noch passieren würde.
tbc: Ramoths Raum - Alter Palast
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Mi Aug 03, 2016 12:27 am

<--------------- Route 4

Sie hatte die Hoffnung. Ja sie hatte die Hoffnung, wieder zurückzufinden nach Stratos City, noch nicht aufgegeben. Trotzdem wurde sie von Minute zu Minute argwöhnischer, während sie so lief. Serpifeu hatte sie schon vor einer ganzen Weile zurück in seinen Pokéball geschickt, damit es sich ausruhen konnte. Pokémon müsste man jetzt sein, dachte sie. Dann würde sie jetzt entweder auch in einem Ball sitzen oder hier heimisch herumstreunen. Natürlich 100 Prozent weniger verloren als sie es gerade war. Hach, was war ja mal wieder typisch für sie. Wenn ihre Großeltern davon wüssten ... sie würden sie nach Hause holen und nie wieder gehen lassen. Aber irgendwann musste man sich ja mal weiterentwickeln. Hier und jetzt würde sie es beweisen. Dass sie auch schwierige Situationen meistern konnte. Neu motiviert stapfte sie weiter durch den Sand und versuchte galant zu ignorieren, dass ihr die Beine allmählich schwer wurden. Chika verstand jetzt warum es hieß, am Strand zu joggen wäre ein gutes Fitnesstraining. Der Haken an der Sache war, dass sie ja gar nicht trainieren wollte. Eigentlich wollte sie bloß wieder in die menschliche Zivilisation zurück. Denn auch wenn sie kein Angsthase war, so langsam wurde es ihr unheimlich allein durch die Wüste zu laufen und dabei nicht einmal einen Meter weit sehen konnte, da der Sandsturm noch so heftig tobte. Noch dazu war sie mittlerweile ziemlich durstig. Irgendwann gab sie es auf und setzte sich einfach auf den Boden, den Kopf zwischen Arme und Knie um ihr Gesicht vor den wirbelnden Sandkörnern zu schützen. Sieh es positiv, so ein intensives Peeling hast du nicht jeden Tag ...
Und langsam, ganz langsam legten sich die Winde und mit ihnen der Sand. Und zwar auf alles, was sich am Boden befand. Als die junge Trainerin allmählich aufstand war sie so eingesandet, dass sie sich erst einmal gründlich ausschütteln und -klopfen musste. Besonders in ihrer dichten Mähne hatte sich das Zeug festgesetzt. Als sie nun der Meinung war es würde gehen schaute sie auf, natürlich in der freudigen Erwartung wenigstens irgendetwas vor sich zu sehen. Pustekuchen. So weit das Auge reichte, nur Berge von Sand, Sand und ... ach ja, Sand. Die Enttäuschung traf sie wie ein Schlag in die Magengrube. Dazu mischte sich nun eine gehörige Portion Verzweiflung. Sie war inmitten von Niemandsland, mit einer Orientierung die gegen Null ging und zudem nahrungstechnisch auch nicht besonders gut ausgestattet. Aber Chika wäre nicht Chika, wenn sie jetzt aufgeben würde. Und so biss sie die Zähne zusammen und ging weiter.
Nach einiger Zeit tauchten plötzlich Umrisse am Horizont auf. Eine Fata Morgana? Nein, das war echt! Und nun begann sie zu rennen. Und sie rannte, bis sie das Gebäude erreicht hatte. Um Himmels Willen, es war wirklich, wirklich groß. Und es schien mindestens zur Hälfte im Sand versunken zu sein. Jedoch lag der Eingang frei. Zögernd trat sie ein.. und war augenblicklich geplättet. Sie befand sich in einer riesigen Halle, deren Fußboden fast komplett mit Sand bedeckt war. Nur hier und da konnte man ein paar der offenbar sehr alten Steinfliesen erahnen. Und die riesigen Säulen, die das schwere Dach stützen... einfach unglaublich. Vorsichtig ließ sie sich an einer von ihnen zu Boden gleiten. Und bemerkte wenig später, wie sie auf einmal rutschte. Mit Entsetzen stellte sie fest, dass sie in einem Treibsandloch saß! "Chika, du dumme Nuss", stöhnte sie und suchte nach Möglichkeiten dort hinaus zu kommen. Doch leider gab es die nicht und sie wurde immer tiefer hineingesogen. Langsam bekam sie Panik. "Bitte nicht!!" Sie kniff die Augen zusammen und streckte die Arme weit aus, in der Hoffnung noch irgendetwas greifen zu können...


Zuletzt von Chika Sawada am Sa Aug 13, 2016 2:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Do Aug 04, 2016 4:31 pm

Firstpost

Chase hatte sich auf den Weg gemacht das stürmische Wüstenresort unter die Lupe zu nehmen, welches wohl in jedem noch so kleinen Reiseführer in den Himmel gelobt wurde für seine alten Stätten und deren Sandpalast. In den Augen des ausgefuchsten Kriminellen war dies ein Ort, der auf seiner Liste nicht fehlen durfte und so hatte er sich rasch auf den Weg gemacht und war gerade dabei die Sandebenen zu durchpflügen. An der Seite des jungen Mannes lief das aufmerksame Igelavar, welches mit zusammengekniffenen Augen versuchte Umrisse in der Ferne zu erkennen, während das Hunduster vor ihnen den Weg ebnete und versuchte jede Gefahr zu erschnüffeln, die vor ihnen liegen könnte. Chase versuchte den Arm vor sich zu halten, damit die umher rauschenden Körner des Sandmeeres nicht in seine Augen gelangten, während er die Zähne zusammen biss. Es war wirklich schwer voran zu kommen und hätte er den blöden Wetterbericht ausführlicher durchforstet, wäre er auch selbst darauf gekommen, dass heutige kein passender Tag für eine Entdeckung war, denn wer hatte schon freiwillig Lust sich in dieser Gegend zu verlaufen? Doch so faul er auch war, hatte er gedacht, dass seine bahnbrechende Intuition richtig liegen würde und so hatte er fest entschlossen alles seine sieben Sachen gepackt  und war los geschlendert wie jemand, dem nichts aufhalten konnte. der Blöd nur, dass er weder Kompass noch Schutzbrille dabei hatte und so konnte man ihn wohl jede Minute ein weiteres Mal fluchen können, wie ein Mantra, dass sich „Dieses blöde Wetter“ nannte. Doch was brachte es ihm schon sich hier die Kehle aus dem Leib zu brüllen, denn  hier im Nirgendwo, wo jeder beschissene Weg im Wind verweht war, konnte er nicht mal seinen Ärger auslassen. An wem denn – dem nächsten Kaktus, der ihm die Augen ausstach oder dem nächsten Stein, der ihm die Knochen brach? Na vielen Dank auch!

Brummend zog er also weiter und verließ sich dabei auf den Orientierungssinn seines Hunduster, der in der Ferne wohl etwas durchaus interessantes entdeckt hatte. Er blieb stehen und setzte lautstark seinen Brüller ein, um die kleine Gruppe sicher zu seiner Entdeckung zu lotsen. Zusammen erkannten sie schummrige, zuckende Umrisse in der Ferne, die sich nur sehr vage in der derzeitigen Sturmlage abzeichneten. „Gut gemacht Hunduster“, gab Chase kund und tätschelte dem wolfsähnlichem Pokemon auf den Kopf, um ihn für seine Leistung zu loben. „Das ist doch mal was. Schauen wir mal, was wir dort finden können.“ Sie näherten sich dem alten Gebäude und konnten langsam ausmachen, dass es sich hier um den alten Palast handeln musste, der auch auf seiner Karte verzeichnet war. Es blieb allerdings keine Zeit sich dieses Gebilde näher anzusehen, denn aus dem Inneren der Mauern konnte man klar und deutlich ein „Bitte nicht!“ hören, welches nach außen an die Ohren der jungen Gruppe gelang. „Hunduster“, gab das schwarze Wesen neben ihm bekannt und knurrte wachsam, ehe er langsam in die Richtung der Stimme lief, um herauszufinden, wer da rief. Es klang nach einer jungen und weiblichen Stimme und wie jeder mitbekam, war sie wohl in allerhöchster Not, was die Freunde zu noch mehr Achtsamkeit mahnte. Niemand von ihnen wusste, was dort unten auf sie lauerte, aber abwarten oder gar abhaue kam gar nicht erst in Frage! Igelavar tauschte seinen Blick mit seinem Freund und legte den Kopf schief, als würde es nicht ganz verstehen, was dort gerade vor sich ging, doch auch er folgte dem Freund, als Chase sich ebenfalls in Bewegung setzte.

„Was gibt es dort?“ Vorsichtig versuchte das Team sich weiter in den alten Palast vorzukämpfen, denn es war nicht einfach sich auf dem Sand fortzubewegen, er zeigte sich als rutschig und beweglicher, als eine sturmgepeitsche Wehe auf dem Meer. Selbst im Inneren des alten Gebäudes pfiff der Wind schaurig durch jede Ritze des brüchigen Gesteins und verhieß nichts gutes. „Seid vorsichtig, das könnte holprig werden.“ Chase rutschte vorsichtig eine Sandschneise herunter und packte das Hunduster noch gerade rechtzeitig, ehe es in den riesigen Sandwirbel rutsche, der sich vor ihnen wie ein großes, gefräßiges Maul auftat. „Beim Feuer des Groudon.“ Chase weitete erschrocken die Augen und konnte kaum fassen, was sich gerade vor ihm abspielte, denn so etwas hatte er so noch nicht gesehen! Das Ungeheuer aus Sand war gerade dabei eine junge, hilflose Dame zu verschlucken, die hilflos mit den Armen in der Luft zappelte und versuchte sich panisch aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Immer weiter rutschte sie hinab und war schon bald mit dem ganzen Unterkörper im gefährlichen Treibsand verschwunden, welches unnachgiebig an ihr zog und seine Beute nicht loslassen wollte. „Versuch dich nicht zu bewegen, das macht es nur schlimmer“, rief er ihr zu und knurrte ärgerlich, denn wie sollt er sie dort nun herausholen. „Verdammt.“ Er sah sich um und überlegte, was er in diesen Räumlichkeiten nutzen konnte.

Sein Igelavar deutete dann auf ein hängendes Seil, welches einst die Besucher vor den Treibsandstrudeln abhalten sollte und nun mehr oder minder in dem Sand verschwunden war. Chase hangelte sich vorsichtig an den sicheren Steinplatten entlang und griff nach dem noch intakten Seil, um daran zu ziehen, doch es hing an der anderen Seite fest, scheinbar in den zusammengebrochenem Gestein. „Spike,  brenn' die andere Seite ab, damit wir ihr das Seil zuwerfen können!“ Das angesprochene Pokemon zögerte nicht und setzte sofort sein Flammenrad ein, um seinem Freund aus der Patsche zu helfen. Doch die Zeit war erbarmungslos und lief weiter, sodass das Mädchen schon bis zum Brustkorb verschwunden war. „Schnell pack' das Seil!“ Jetzt musste es schnell gehen, denn sonst sah es schlecht aus sie noch rechtzeitig zu retten. Er warf dem jungen Ding also das andere Ende des Seils zu und orderte seine Pokemon an ihm zu helfen zu ziehen. Startklar positionierten sie sich hinter ihm und nickten ihm zu. Dann packten die beiden Pokemon das Seil und bissen zu, begannen zu ziehen. „Bist du bereit? Dann los!“ Er stimmte das kleine Rettungsteam ein im richtigem Moment an dem Seil zu ziehen, damit sie die größtmögliche Kraft aufwenden konnten, um sie nach oben zu bekommen. „Zieht!“ Er achtete auf einen festen Stand und griff mit fest an das Seil, um sich nun in das Seilziehen einzubetten. „Und noch einmal!“.
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Do Aug 04, 2016 10:59 pm

Chikas schlimmster Albtraum wurde in diesem Moment wahr. Gut, genau gekommen hatte sie sich diese Situation zuvor noch nicht einmal träumen lassen. Aber in Zukunft würde das wohl zu ihrem schlimmsten, schon wahrgewordenem Albtraum werden. Oder zu einem Albtraum der schon Realität geworden war, bevor sie ihn je geträumt hatte? Egal. Worüber dachte sie hier eigentlich nach?! Sie sollte sich besser darauf konzentrieren hier wieder rauszukommen, aus diesem Ding. Was war das eigentlich? Es schien eine Art Sandstrudel zu sein, der einen in die Tiefe sog. Folglich war hier also ein Loch im Boden. Folglich steckte sie also im Treibsand. Ach so, Treibsand! Jep, das musste es sein. Moment ... TREIBSAND??
Sofort hatte sie Bilder im Kopf. Bilder von grinsenden Schädeln und nackten Knochen, von einem kleinen Finger, dessen Spitze gerade noch aus dem Sandloch ragte. Neeeeeeein sie war doch noch zu jung zum Sterben! Nun doch langsam panisch werdend suchte sie nach Möglichkeiten um sich festzuhalten und gegebenenfalls herauszuziehen. Da, da! Ein aus der Wand herausstehendes Stück Stein. Sie reckte sich um es zu erreichen, doch durch die Bewegung rutschte sie noch tiefer. Mittlerweile war sie bis zum Bauchnabel im Sand versunken, nur noch ihre angezogenen Knie ragten ein Stück hinaus. Das schlimmste war, dass auf ihrem Unterkörper somit ein solches Gewicht lastete, dass sie diesen absolut nicht mehr bewegen konnte. Chika fühlte sich wie gefangen und das jagte ihr nun doch solchen Schrecken ein, dass sie panisch anfing herumzuzappeln. Das ging natürlich entgegen aller Logik, in solchen Fällen sollte man sich möglichst ruhig verhalten. Eigentlich wusste sie das ja auch, aber in diesem Augenblick hatte ihr Gehirnskasten einen Totalabsturz und war nicht mehr fähig, klar zu denken. Ich will hier raus ... einfach hier raus, bitte ... Und das war der Moment, in dem sie die Augen zukniff und es herausschrie.
Sie erwartete schon keine Hilfe mehr, als plötzlich eine Stimme zu ihr hinüber schallte. ie schlug die Augen wieder auf und suchte nach dem Verursacher. Ein Stück entfernt und auf festem Boden, stand ein junger Mann. Da ihr jedoch schon Tränen der Angst in die Augen getreten waren, konnte sie ihn nicht klar erkennen. Der Schock saß noch zu tief und auch sein Erscheinen brachte sie noch nicht ganz wieder auf Vordermann, sodass es ihr in dem Moment wortwörtlich die Sprache verschlagen hatte. Sie konnte kaum atmen wegen dieser wahnsinnigen Anspannung und hatte folglich auch keine Luft zum Schreien oder auch nur Wimmern. Denn mittlerweile ging ihr den Sand bis zur Brust und es sah wirklich nicht gut aus. Auch bekam sie kaum mit was der Fremde tat, jedoch schienen Pokémon bei ihm zu sein. Sein Ruf hatte sie aber erreicht, sie bewegte sich nicht mehr. Geistesgegenwärtig ergriff sie das Seil was er ihr zuwarf. Den Rest bekam sie nicht mehr wirklich mit, klammerte sich nur noch an das raue Seil und merkte irgendwann, wie das Gewicht ruckartig von ihr abfiel. Dann lag sie auch schon vor seinen Füßen auf dem Boden. "D-danke", brachte sie heraus. Langsam, ganz langsam stützte sie sich auf die Arme, wischte sich über die Augen und richtete sich dann auf. Ihr Blick fiel auf ein Hunduster. Dieses Pokémon kannte sie schon, sie hatte es schon einmal bei einem Trainerkampf gesehen. Daneben ein Igelavar. Auch das kannte sie, jedoch nur vom Fernsehen her. Ziemlich cool. Und daneben befand sich ein paar Schuhe. Sie sah auf und nun konnte sie den jungen Mann auch deutlich sehen. Einerseits hatte er etwas Furchteinflößendes an sich, was durch seine Narben und die strengen Gesichtszüge noch verstärkt wurde. Nichtsdestotrotz hatte er eine starke Ausstrahlung und sah auf eine Art und Weise auch ziemlich gut aus. Und so wie er sie gerade anschaute... war er offenbar auch ziemlich sauer.


Zuletzt von Chika Sawada am Sa Aug 13, 2016 2:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Fr Aug 05, 2016 4:06 pm

Die Pokemon zogen mit aller Kraft und schafften es Stück für Stück mit der Hilfe von Chase die junge Dame wieder aus dem gefährlichen Treibsandstrudel zu ziehen, der sie stets weiter in die unheimlichen Tiefen ziehen wollte, als würden tausend Geisterhände von unten nach ihr greifen. Verständlicherweise war die Braunhaarige völlig aufgelöst und fertig mit den Nerven, was er sehr schnell an dem wachsbleichen Gesichtsausdruck erkennen konnte, der sich auf ihre Züge gelegt hatte und so schnell sicher nicht verschwinden würde. Als sie also vollends aus dem tiefen Loch gezogen war, schnauften die Pokemon erschöpft und ruhten sich sicher an der Seite aus, indem sie sich auf den Boden legten und nach Luft schnappten. Es waren immerhin tierische Gegenkräfte an Werk, die man erstmals überwinden musste, das wussten sie alle. „Geschafft“, schnaufte der Retter erleichtert und wischte sich die salzigen Tropfen von der Stirn, denn fast war er der Meinung loslassen zu müssen, um seine Freunde nicht ebenfalls zu gefährden. Vor allem jedoch fragte er sich, was die halb Ertrunkene hier in den alten Palastmauern machte, denn jeder der einen Blick in die Zeitschriften geworfen hatte oder sich bei den Einheimischen erkundet hatte, sollte doch wissen, dass es sich bei diesen, und zwar sehr tückischen Ruinen, um einen der gefährlichsten Gegenden in ganz Einall handelte. „Und nun verlange ich eine Erklärung“, meinte er daraufhin und verschränkte die Arme vor seiner Brust, während sich seine Züge unangenehm verschärften. „Was machst du hier ganz ohne Ausrüstung und dann noch ganz alleine!? Nicht mal ein Pokemon ist bei dir! Das ist kein Freizeittrip, sondern eine Ausgrabungsstätte! Es ist ein Wunder, dass ich dich noch rechtzeitig gefunden habe.“ Diese Frau musste wohl völlig von Sinnen sein, wenn sie dachte, dass sie mal mir nichts dir nichts einfach so in einen uralten Untergrund marschieren konnte ohne das ihr hier etwas passierte, denn es gab nicht nur Treibsandstrudel hier unten. Die sowieso schon schiefen Wände waren hier und da recht brüchig und drohten einzustürzen, wenn eine leichte Erschütterung die Grundfeste erreichte. Auch böswillige Pokemon lauerten in dieser Gegend und warteten darauf, dass ahnungslose Reisende in ihre Falle tappten, um dann von ihnen rücklings überfallen zu werden. Es war also alles andere als witzig hier unten. Er beugte sich zu seinen Pokemon herunter und überprüfte, ob es ihn nach dieser Aktion auch gut ging, was sich glücklicherweise auch als wahr heraus stellte. Er strich dem Hunduster gutwillig über den Kopf und stellte sich dann wieder auf, um die Frau vor sich noch einmal genauer zu mustern, denn dazu war er noch gar nicht gekommen bei den ganzen Wirbel hier. Wenn er so ihren Kleidungsstil musterte, konnte er sie als junge, angehende Archäologin einschätzen und vielleicht war das auch der Grund, warum sie hier unten anzutreffen war. Das einzige, was dies jedoch widersprach war, nunja, alles andere eben. Aufmerksam ließ er seinen Blick schweifen, brummte leicht und seufzte dann. Es wollte einfach nicht in seinen Kopf wie sie hierher gekommen war. In dieser Zeit schlenderte das Igelavar an seine Seite und schmiegte sich wohlwollend an sein Bein, um ihm zu zeigen, dass es ihm gut ging und auch mit dem Versuch seinen Ärger ein wenig herunterzufahren, denn er hatte sich doch ziemlich über diese Aktion aufgeregt.
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Fr Aug 05, 2016 4:46 pm

Während sie sich am Seil festhielt, entkam sie Stückchen für Stückchen dem Schlund des Sandloches. Jedoch geschah das alles sehr, sehr langsam, denn jenes wollte seine Beute nicht wirklich wieder loslassen. Das Problem war auch, dass ihr langsam die Kräfte schwanden und sie immer wieder abrutschte, im Endeffekt aber mit der Hilfe des Fremden und seiner Pokémon wieder festen Boden unter den Füßen erreichte. Geschafft... gerade als ihr das durch den Kopf ging, stieß es auch ihr Retter als Seufzer der Erleichterung aus. Aber dessen Stimmung konnte ja recht abrupt wechseln, wie sie im nächsten Moment zu spüren bekam. Schon sein Blick auf sie, als sie zu ihm hochgesehen hatte, hatte Bände gesprochen. Es war lange her, dass man sie so angesehen hatte und die offenkundige Wut in seinem Gesicht haute sie schier um. Hey ... konnte er damit nicht warten bis sie sich wieder gesammelt hatte? Nun verlange ich eine Erklärung, babababababa..., äffte sie ihn gedanklich nach, während sie sich aufrichtete.
"Wer bist du, meine Mutter?", fauchte sie zurück. Wenn er meinte, er müsste sie jetzt eben mal zur Schnecke machen, hatte er sich gewaltig geschnitten. Eigentlich war Chika ja eine recht friedliebende Person, doch dieser Kerl hier brachte sie zum Explodieren. "Jetzt komm mal wieder runter! Woher hätte ich denn wissen sollen, was das hier ist? Außerdem habe ich Pokémon bei mir und bin also nicht ganz alleine, und ... gaaaah!" Sie musste es jetzt wohl oder übel zugeben. "Gut okay, ich hab mich verlaufen und bin hier gelandet ohne zu wissen was das eigentlich ist. Bist du jetzt zufrieden?" Sie blies die Wangen nach Pummeluff Art auf und starrte direkt zurück. Das war nicht ganz einfach, aber Chika konnte durchaus manchmal ein unheimlicher Sturkopf sein und ja, jetzt gerade fühlte sie sich ungerecht behandelt. Sie war ihm anfangs sehr dankbar für seine Rettung gewesen, aber wenn sie es sich recht überlegte und zwischen diesem Griesgram oder dem Sandloch hätte entscheiden müssen, hätte sie sich wahrscheinlich doch für Letzteres entschieden. Zu seinen Pokémon schien er ja einen ganz guten Draht zu haben, während er sich zu ihnen beugte war sein Gesichtsausdruck jedenfalls 1000 Mal weicher als wenn er sie anguckte. Auch sie wandte den Blick ab. Es machte ihr immer recht viel zu schaffen wenn sie sich mit jemandem stritt, also wühlte sie erst einmal in ihrer Tasche und schaute ob alles noch da war. Und als sie die drei Pokébälle unversehrt sah, machte sich Erleichterung in ihr breit und strich über jeden einmal drüber. bevor sie sie wieder sicher verstaute. Wenn sie mal so genau über die Situation nachdachte, hatte sie wohl Unglück im Glück im Unglück gehabt. Als sie in das Loch hineingesogen wurde, war das Unglück. Als sie gerettet wurde, war das Glück. Aber dass dieser Jemand ausgerechnet er sein musste, das war fast schon wieder Pech. Aber gut, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Sie entspannte also ihre Gesichtszüge und sah ihn wieder an. "Darf ich denn jetzt wenigstens den Namen meines Retters erfahren?" Wäre ja nur zu freundlich.


Zuletzt von Chika Sawada am Sa Aug 13, 2016 2:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Aug 06, 2016 9:48 am

Chase hob verwundert eine Braue, als es sich frech und laut in Chika gesammelt hatte und heraus schoss wie bei einer Kanone, die vor nichts halt machte, auch nicht vor ihm, der ihr gerade das Leben gerettet hatte. Dabei wollte er ihr nur klar machen wie riskant sie gehandelt hatte, aber scheinbar war die Verleumdung darüber größer, als die Einsicht, dass ihre Aktion noch mal ganz knapp an ihrem Lebensrand geschabt hatte und auch an seinem, wenn er es genau nahm. Da war es doch völlig klar, dass er sich darüber aufregte und ein heißes Gemüt hatte er sowieso schon in die Wiege gelegt bekommen, was sich sehr schnell im Verlauf des Gespräches zeigte, denn das glimmende Feuer in seinen Augen glänzte auf, als sie ihre Backen aufplusterte wie ein missverstandenes Pummeluff. Er hob eine Augenbraue und schien nicht so recht zu verstehen, woraufhin ihre rein rhetorisch gesprochene Frage hinführen sollte. Außerdem war er sich auch uneins darüber, ob er über ihre Aussage lachen oder weinen sollte, aber beides mischte sich mehr in einen Strudel aus Überraschung und Ärgernis über diesen kleinen Sturkopf, der den Kopf gerade sprichwörtlich in den Sand steckte und so tat, als wäre rein gar nichts geschehen. „Das liegt doch auf der Hand. Man informiert sich doch bevor man in ein verdächtig aussehendes Gebäude läuft, welches mitten in der sturmgepeitschten Wüste steht und dann auch noch von jeder Menschenseele verlassen ist. Das ist es nicht ohne Grund. Selbst ein Faulpelz wie ich hat von den gefährlichen Gegebenheiten in dem alten Palast gehört und das hat schon was zu bedeuten. Wenn ich deine Mutter wäre, hätte ich dir die Ohren lang gezogen, bis sie so spitz sind, dass sie einem Pikachu gleichen.“ Die Sache war, dass sie auch noch Pokemon dabei hatte und sie nicht an ihrer Seite herumliefen – wirklich? Meinte sie das wirklich so wie sie das gesagt hatte? Seine Mundwinkel zuckten und bei dem letzten gesprochenen Satz zog er an ihren aufgeplusterten Wangen, als wollte er überprüfen wie elastisch sie noch werden konnten. „Dann hol sie das nächste Mal raus.  Es wird nicht immer jemand um der nächsten Ecke stehen und darauf warten, dass du endlich in einen Strudel fällst, damit er dich retten kann.“ Er ließ von ihren Plusterbäckchen ab und lauschte weiter, bis sie es endlich zugab. Er holte erleichtert Luft, als es endlich raus war. „Ja bin ich. War das so schwer es zuzugeben?“ Er strubbelte über ihren Kopf so wie er es bei seinen Pokemon machte, wenn sie etwas gut gemacht hatten und sah zu seinem Freund, der sich weiterhin beschwichtigend an sein Bein schmiegte und zu den beiden aufsah. „Keine Sorge, ich tue ihr schon nichts. Ich denke mal der Schock war groß genug für sie.“ Er beugte sich zu seinem Freund herunter und kraulte unter sein Kinn, was ihn leicht vor Wohlsein brummen ließ. „Du kannst mich Chase nennen“, meinte er zwischen seinen Krauleinheiten, bis sich das Igelavar wieder sicher war, dass er herunter gekommen war und Ruhe ausstrahlte. „Und mit wem habe ich die Ehre?“ Er sah aufmerksam zu ihr auf.
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Aug 06, 2016 11:59 am

So hatte sie eigentlich nicht ausbrechen wollen, nein das war sie eigentlich auch nicht. Jedoch ... manchmal schoss es einfach aus ihr heraus. Da sie jemand war der immer viel einsteckte und kaum austeilte, staute sich so etwas in ihr auf und irgendwann brauchte es dann nur noch einen belanglosen Tropfen um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Als ihr Gegenüber die eine Augenbraue hob wurde ihr bewusst, wie sie sich gerade verhalten hatte und im Prinzip tat es ihr schon wieder ein bisschen leid. Er hatte ja auch das Recht, sich aufzuregen. Die Situation, in die sie sich gebracht hatte, war wirklich nichts glänzendes gewesen und trotzdem hatte er sich die Mühe gemacht sie zu retten. In Anbetracht dessen sollte sie wohl besser die Klappe halten. Jedoch war sie ihm nun wohl oder übel auch eine Erklärung schuldig, die sie nur etwas ungern von sich gab. Denn etwas peinlich war die ganze Geschichte ja schon. Und sie musste ihm jetzt die ganze Geschichte erzählen, sonst würde er ihre Situation wohl nie verstehen. Es war einfach eine Verkettung unglücklicher Ereignisse gewesen. Wieder mal eine typisch-Chika-Situation. Wieso stolperte sie immer in solche Situationen hinein? Das war anscheinend ihr Wesen.
"Ja, im Normalfall tut man das ja auch", seufzte sie. "Aber das war nicht ganz so einfach. Ich hab mich in der Wüste verlaufen, weil der Sandsturm kam und ich meine Orientierung verloren hatte. Ich war müde und durstig und dachte ich wäre gerettet, als ich dieses Gebäude sah. Ich hatte keine Ahnung, dass dies hier eine Ausgrabungsstätte ist. Ich wollte mich nur etwas ausruhen..." Etwas witzig war es ja schon, wie er sich selbst als Faulpelz bezeichnete. Und der Vergleich mit dem Pikachu war ja auch nicht schlecht, aber sie war gerade so im Schmollmodus ... Jedoch schaffte er es tatsächlich, diese Wirkung außer Kraft zu setzen, indem er ihre aufgeplusterten Wangen ergriff und sie nach außen zog. Dadurch teilten sich ihre Lippen und die Luft entwich schlagartig. Etwas überrumpelt griff sie nach seinen Händen und schob sie zurück. Sie holte einmal kurz Luft, als er meinte, sie söllte doch in Zukunft ihre Pokémon auch herausholen, wenn sie welche dabeihatte. Sie nickte. "Ich war beim Trainieren und dann griff ein wildes Pokémon an, dadurch habe ich die zwei Erschöpften erst einmal in ihren Bällen gelassen und als ich dann herumgeirrt bin, bin ich nicht auf die Idee gekommen Vulnona herauskommen zu lassen." In Zukunft würde sie das jedoch tun, das hatte sie dieses Missgeschick gelehrt. "Es ist nicht einfach das noch ruhig zuzugeben, wenn man gleich so angefahren wird", murmelte sie und ließ den Kopf sinken. Was prompt dazu führte, dass er ihr über den Kopf strubbelte wie einem Hund. Sie biss sich auf die Lippe, sagte aber nichts dazu. "Mein Name ist Chika", antwortete sie dann. Chase und sein Igelavar schienen sich nun auch wieder beruhigt zu haben, insgesamt war die ganze Situation nun etwas entspannter. Auch sie sah ihn nun wieder an, weder wütend noch schmollend. Einfach nur ... erschöpft und dankbar.


Zuletzt von Chika Sawada am Sa Aug 13, 2016 2:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Aug 06, 2016 3:11 pm

Geduldig lauschte er den Worten der jungen Frau, als diese bemüht war ihre heikle Situation zu erklären. Nun schien sie etwas Licht in das Dunkle gebracht zu haben und das Puzzle vervollständigte sich allmählich. „Ah, das erklärt einiges“, sagte er und rieb sich nachdenklich über das Kinn, als er versuchte sich den Ablauf gedanklich vorzustellen. Bei dem chaotischen Wetterzuständen konnte er das nur allzu gut nachvollziehen, doch warum hatte sie das nicht vorher gesagt? Das hätte den ganzen Ärger erspart, aber vielleicht war er auch einfach zu forsch gewesen, so wie eigentlich immer, wenn ihn etwas derart aufregte. Tja, Eigenarten waren nun mal schwer abzulegen, aber das war nun war nun gerade zweitrangig. Wichtig war, dass die beiden es heile heraus geschafft hatten und nichts schlimmeres passiert war. Er nahm die Hand von seinem Kinn und musterte sie noch einmal, als sie fertig mit ihrer Erklärung war. „Bist du denn verletzt? Zeig mit mal dein Bein.“ Langsam beugte er sich hinab und prüfte zuerst einmal mit einem forschenden Blick, ob sie sich irgendwo verletzt hatte, entweder bei dem vorherrschenden Sandsturm oder dem Treibsandloch, in das sie vor kurzem geraten war. Es wäre schwierig mit einer tiefgehenden Verletzung den Weg zurückzufinden, denn diese Erfahrung hatte er einst am eigenen Leib erleben müssen und gefallen hat sie ihm, das konnte man ihm sogar ansehen, sicher nicht. „Spike magst du mal den Erste-Hilfe-Koffer holen?“ Mit einem kurzen Nicken in die Richtung des Rucksacks, den er bei der Aktion zur Seite gestellt hatte, tappte das aufmerksame Feuerpokemon in die Richtung und kam mit dem kleinen, aber handlichen Koffer im Maul wieder zurück. „Igelavar“, gab es zufrieden kund und rollte sich anschließend neben den beiden ein, um sie von dort aus in Ruhe beobachten zu können. „Tja, aber ich bin nicht derjenige, der in das Sandloch gefallen ist.“ Überlegen leuchteten seine Augen auf und einen Moment lang lag ein eigenwilliges Grienen auf seinen Lippen, ehe es wieder abebbte, damit er sich auf das abtasten konzentrieren konnte. Hunduster hielt in der Zwischenzeit Wache und achtete mit scharfem Blick auf die Umgebung, denn man wusste ja nie, was einem auf einmal überraschen konnte. Dabei schüttelte er einmal kräftig das strubbelige Fell und wühlte mit seiner Schnauze darin herum – mit dem Sand schien er sich wohl nicht besonders anfreunden zu können, was Chase ein kleines Schmunzeln auf die Lippen trieb. „Kommst du eigentlich von hier? Du scheinst mit den Wetterschwüngen hier nicht vertraut zu sein. Genauso wenig wie ich“, meinte er und schmunzelte keck. Für ihn sah das nicht so aus, als wäre sie hier heimisch und so wie sie es aussprach, schien sie wohl auf der Durchreise zu sein, aber das war nur eine Vermutung. „Der alte Knacker aus dem Wüstenresort hat die ganze Zeit wie ein Wasserfall auf mich eingeredet, um mich von meiner Abreise abzuhalten. Ich dachte er hört nie auf mich vollzuquasseln. Als wenn ich meine Entscheidung auf einmal in den Sand werfe, nur weil der eine oder andere Sandsturm über die Gegend peitscht.“ Und das der Greis im Endeffekt Recht hatte ärgerte ihn, aber das würde er natürlich nicht gegenüber Chika erwähnen. „Was wolltest du eigentlich hier im Wüstenresort? Hast du es auf seltene Pokemon abgesehen?“ Da wurde er natürlich hellhörig, denn vielleicht hatte sie bei ihrem Training das eine oder andere Versteck entdeckt.
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Sa Aug 06, 2016 4:40 pm

Während sie ihre Situation zu erklären versuchte, hörte er ihr stillschweigend zu und sie war sehr froh darüber. Auch zeichnete sich so langsam Verstehen in seinen Gesichtszügen ab und auch seine nächsten Worte bestätigten, dass er jetzt kapiert hatte wie sie in diese missliche Lage geraten war. Sie hätte es ihm ja schon früher erklärt, aber durch seine Forschheit war sie erst gar nicht dazu gekommen. Stattdessen war sie ziemlich eingeschnappt und erst jetzt wieder innerlich bereit gewesen, alles der Reihe nach zu erzählen. Hach ja, manchmal hatte sie einfach das Gefühl, nur sie würde wieder in solche Lagen geraten. Nun gut, es hatte seinen Grund warum sie ihre Großeltern erst mit 16 hatten gehen lassen, sie hatte es schon als kleines Kind immer wieder geschafft sich zu verlaufen. Unter anderem im heimischen Wald nebenan, den sie aber eigentlich schon immer gekannt hatte.
Erst bei seiner Frage ob sie verletzt war, kam ihr das überhaupt in den Sinn. Komischerweise vergaß sie so etwas des Öfteren, wenn es um ihre Gesundheit ging. Chika sah also an sich hinab und auf ihr Bein. An der Innenseite des Knies war der Stoff leicht zerfleddert und als sie die Fetzen beiseite schon entdeckte sie, dass sie sich ihre Kniekehle wundgescheuert hatte. Wahrscheinlich war das passiert, als sie im Treibsandloch steckte und versucht hatte, sich zu befreien. "Nein", murmelte sie. "Also nicht wirklich. Ich hab mir hier was aufgerieben, aber das ist nicht so schlimm." Da war sie sehr froh drüber, auch wenn es etwas weh tat. Denn immerhin konnte sie sich noch eigenständig fortbewegen. Sie beobachtete das Igelavar, wie es den Erste-Hilfe-Koffer bereitwillig herbeischleppte und musste kichern. Das war aber auch ein süßer Fratz, da ging es ihr doch gleich viel besser. Als sie seinen amüsierten Kommentar hörte, war sie automatisch wieder kurz davor die Wangen aufzuplustern, unterdrückte das dann aber. "Hm", brummte sie. "Das stimmt wohl." Und dann musste sie auch ein bisschen lächeln. Während die das wachehaltende Hunduster etwas beobachtete, erkannte sie dahingehend einige Parallelen zu ihren Pokémon. Für keines der drei war Sand ein Lieblingselement, doch wenn sie mussten nahmen sie es ruhig hin. "Wie?", fragte sie etwas gedankenverloren. "Ach so! Ähm, nein ich bin nicht wirklich von hier ... sonst wäre mir das wohl nicht passiert. Obwohl ... " Sie dachte an die Sache mit dem Wald. Bei ihr konnte man sich da wohl nie so wirklich sicher sein. Aber er kam anscheinend auch nicht von hier. "Ich wünschte mich hätte noch mal jemand dran erinnert", schmunzelte sie. "Ich hab mich zu weit raus begeben und dann nicht mehr auf die Zeit geachtet. Ich hätte früher zurückgehen sollen." Chase allerdings schien jemand zu sein, der sich freiwillig in solche Abenteuer stürzte und offenbar auch damit zurechtkam. Auf seine Frage hin schüttelte sie den Kopf. "Eigentlich wollte ich nur trainieren. Aber was ist mit dir?" Sie musterte ihn aufmerksam. "Wenn du schon so fragst, hast du es denn auf seltene Pokémon abgesehen?" Er schien jemand zu sein, der den Nervenkitzel suchte, das Besondere suchte.


Zuletzt von Chika Sawada am Sa Aug 13, 2016 2:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Mi Aug 10, 2016 12:43 am

Der leidenschaftliche Feuerpokemonsammler sah nachdenklich zu Chika, als diese abwehrend meinte, dass es nicht so schlimm wäre, dass sie sich durch die Reibung des Treibsandes am Bein verletzt hatte, aber Chase sah das anders, weshalb er still blieb und sich weiter um die rasche Hilfeleistung kümmerte. Er sah zu dem auf geschrammten Knie und dann zu dem Igelavar, dass mit dem Koffer still neben ihm stand und auf seinen Einsatz wartete. Zufrieden lächelte er zu seinem Partner, denn er war stolz darauf, dass er sich so gut auf seinen Freund und Helfer in der Not verlassen konnte, weshalb er ihm das Kästchen auch rasch abnahm. „Danke mein Freund“, sagte er und klappte den kleinen Koffer aus, wobei er ihre Freude über das Igelavar durchaus gemerkt hatte. „Das mag sein, aber besser ist wir waschen die Wunde einmal kurz aus, damit sie sich nicht entzündet.“ Das konnte selbst bei unscheinbar wirkenden Schürfwunden der Fall sein und gerade jetzt in einer alten Stätte wusste man nie welche Bakterien in dem ganzen Wüstenbergen aus Sand steckten und bei dem Gedanken daran schauerte es sogar ihm. Er nahm also die kleine Flasche mit dem sauberem Wasser heraus und spülte damit vorsichtig die Wunde, um den groben Schmutz zu entfernen und die Schramme anschließend zu desinfizieren. Nachdem dann noch ein flächendeckender Wundschnellverband angelegt war, schien er auch schon fertig. „Das war's schon. Es ist immer praktisch etwas für den Notfall dabei zu haben. Ich war einmal ziemlich aufgeschmissen, weil es meinem Hunduster nicht gut ging, deshalb ist nun immer was dabei.“ Einen kurzen Moment lang rauschten die unschönen Bilder in seinem Kopf vorbei, doch dann stand er wieder auf, klappte den handlichen Erste-Hilfe-Koffer zu und räumte ihn zurück in seinen Rucksack. Er konnte ihr ja schlecht erzählen, dass der Koffer nicht nur für seine eigenen Pokemon genutzt wurde, sondern viel mehr für jene Pokemon, die er den vernachlässigenden Trainern abgenommen hatte. Als sie dann auf seine Frage antwortete, schien sie nicht wohl gar nicht so sicher zu sein wie sie das ganze richtig beantworten konnte. Ein Hin und Her, was man ziemlich schnell an ihrem Gesichtsausdruck sehen konnte und so musste er sich doch redlich zurückhalten sein Amüsement darüber zu zeigen, denn irgendwie hatte er sie auch genau so eingeschätzt. Etwas holprig, aber mit dem Herz am rechten Fleck. „Verstehe. Hmm, wir sind hier auch ziemlich weit draußen und der Sandsturm tobt auch noch wie verrückt.“ Er rieb sich über das Kinn und schien nachzuvollziehen was sie meinte, doch nun weiterzulaufen wäre ziemlich irrsinnig, gar verrückt. Das nächste, verflixte Sandloch würde nicht mal er oder sein erfahrenes Hunduster erahnen können, denn die Stürme draußen peitschen so unnachgiebig dicht aufeinander, dass einem die ganze Sicht geraubt wurde. Ausharren und versauern war aber auch nicht so sein Ding und aus diesem Grund breitete er ihr einen Vorschlag aus. „Wir könnten versuchen uns ein wenig durch den Palast zu wagen. Ich habe eine Karte dabei. Denn es stimmt, ich bin hier, um seltene Pokemon abzustauben. Um genau zu sein: Feuerpokemon! Unter der heißen Wüstensonne gibt es bestimmt einige faszinierende Arten, die ich noch nicht gesehen habe. Wenn ich das verpasse, könnte ich mir nicht verzeihen.“ Irgendetwas in seinen Augen schien bei diesen Worten Feuer gefangen zu haben und auch das Igelavar und das Hunduster ließen sich sich davon anstecken, weshalb sie zustimmend zu ihrem Partner ausriefen. Außerdem war er der Meinung, dass sie etwas von einem Vulnona in ihrem Team erwähnt hatte. Das ließ ihn natürlich mehr als nur aufmerksam aufhorchen, denn war das nicht auch ein seltenes Pokemon seiner Wunschart? Es wäre doch eine Schande diese Chance einfach so aus den Händen gleiten zu lassen und er könnte es ganz einfach als seinen Lohn ansehen, den er sich später mehr oder weniger gerecht aneignen würde. All das brauchte...nur den richtigen Augenblick. So lange musste er zusehen, dass sie ihm nicht aus den Augen glitt. Vielleicht hatte sie ja sogar noch andere Feuerpokemon im Team, die sie noch nicht erwähnt hatte.
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Mi Aug 10, 2016 2:22 am

Zzzzzzt ... also so etwas kriegte sie nicht klein. Klar, solche Abschürfungen der Hautoberfläche taten schon weh, in Fact brannten sie gerade wie die Hölle. Aber im Prinzip war es keine Verletzung, die sie körperlich beeinträchtigen würde. Und solange das nicht der Fall war, gab es auch keinen Grund sich wie eine Memme anzustellen. Sie erinnerte sich an ihre Kindheit. Durch ihre zurückhaltende und schüchterne Art hatte sie kaum Freunde gehabt, hatte sie aber doch mal jemandem zum Spielen gefunden endete es darin, dass sie mit Löchern in den Knien und anderen Verletzungen nach Hause kam, dadurch dass sie dann so vor lauter Übereifer etwas zu wild wurde. Als er jedoch die Entzündungsgefahr erwähnte, konnte sie schlecht etwas dagegen einwenden. Zum Glück war sie geimpft gegen den Wundstarrkrampf, zumindest das konnte ihr also nicht passieren. Jedoch wusste sie nicht was noch alles so in den Sandbergen kreuchte und fleuchte, genau genommen wollte sie es auch gar nicht wissen. Daher war sie dankbar für seine Unterstützung. "Ist gut, aber ich kann das eigentlich auch machen..." Bevor sie jedoch dazu kam, war er schon mittendrin. Das Ausspülen nahm sie noch mehr oder weniger hin, das Desinfektionsmittel jedoch ließ sie sich auf die Unterlippe beißen und die Schultern anspannen. Doch es war schon bald vorbei und ihre Kniekehle fast wie von einem Profi präpariert. "Du hast Recht, ich sollte mir auch so ein Erste-Hilfe-Set zulegen. Vielleicht passiert ja meinen Pokémon oder jemand anderem auch mal was. Es wäre schlimm wenn ich dann nichts tun könnte." Bei dieser Vorstellung runzelte sie die Stirn, es würde sie bestimmt noch ewig wurmen, falls es jemals so kommen sollte.
Sie seufzte kurz, als er die Sache mit der Wüste erwähnte. Wenn sie doch nur wüsste wie lange sie gelaufen und aus welcher Richtung sie gekommen war ... Doch der Sandsturm hatte das so ziemlich wunderbar verhindern können. "Meine Güte", murmelte sie nachdenklich. "Was machen wir denn jetzt?" Das Beste wäre es vermutlich, wenn sie noch etwas hierbleiben würden. Zumindest bis sich der Sturm gelegt hatte. Ein Blick auf das schwere Tor, unter dessen unterer Kante immer noch Sand hereingefegt kam, sagte ihr, dass das noch nicht der Fall war. Allerdings ... sie sah sich um und betrachtete den Saal argwöhnisch. Sehr geheuer war ihr es hier nun auch nicht mehr. Als Chase ihr einen Vorschlag machte, horchte sie auf. "Wir sollen weiter vordringen? Na gut, scheint zumindest besser zu sein als hier hocken zu bleiben. Da du eine Karte hast, geht das ja. Und ich gehe mal davon aus, dass du sie auch lesen kannst." Sie lächelte schwach. Ob sie mit oder ohne Karte unterwegs war, machte bei ihr keinen Unterschied. Denn wenn sie eines nicht konnte, war es das Lesen und Interpretieren von Karten.
"Na dann bin ich mal gespannt auf was wir so stoßen werden!" Vermutlich würden sich hier mehr Bodenpokémon als alles andere rumtreiben, aber vielleicht irrte sie sich ja auch. Jedenfalls nahm sie sich seinen Rat von vorhin zu Herzen. Sie sollte auch wenigstens eines ihrer Pokémon an ihrer Seite haben, wenn sie durch unbekanntes Terrain ging. Und so holte sie einen Ball heraus und warf ihn. "Komm raus, Vulnona!" Nach einem kurzen Aufleuchten stand die Füchsin neben ihr. "Vulnona", meldete sie sich zu Wort und musterte Chase und sein Team. "Okay. Ich bin bereit, wollen wir los?" Chikas Abenteuerlust war geweckt und sie sah Chase erwartungsvoll an.


Zuletzt von Chika Sawada am Sa Aug 13, 2016 2:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Mi Aug 10, 2016 11:46 pm

Er war zwar kein Profi, wenn es darum ging einen Wundverband fachgerecht anzulegen, doch konnte man sagen, dass es recht vernünftig aussah und für den Sinn und Zweck halten würde. Als sie davon sprach sich ein solches Erste-Hilfe-Set auch anlegen zu wollen, konnte er dagegen nichts einwenden und stattdessen diesen Vorschlag mit einem zuversichtlichen Lächeln unterstützen. „Manchmal ist ein Pokemoncenter nicht in greifbarer Nähe, dann ist das schon praktisch.“ Vielleicht konnte sie dadurch andere auch aus der Klemme helfen, wenn es mal brenzlig werden würde, denn die Pokemon würden ihr danken. Einen Moment lang blickte er an ihr vorbei und beobachtete den tobenden Sandsturm, der weiterhin unnachgiebig über das Wüstenresort peitschte, ganz so, wie der alte Mann es vorhergesagt hatte. Selbst im Inneren des altes Palastes konnte man hören wie die einzelnen Wehen an Sandkörner an den Grundmauern schabten und der Wind schaurig durch die Ritzen der Steine heulte, als würde er nach ihnen rufen wollen. Es war wahrlich kein Kaiserwetter und Chikas Blick, der genau beobachtete wie der Sand versuchte sich in das Innere zu wühlen, bestätigte ihm, dass auch sie sich nicht wünschte nun weiterreisen zu wollen. Keiner würde sich nun die raue Umarmung des Sandkönigs wagen, der da draußen auf sie wartete, lauerte, weil er genau wusste, dass sie nun hier fest saßen. „Nun es ist besser, als hier zu sitzen und zu warten. Solange wir vorsichtig sind und ein gutes Auge auf den Weg vor uns werfen, wird das schon schief gehen. Es sei denn natürlich du traust dich nicht?“ War das etwa Provokation, die in seinen Augen aufblitze und sie herauszufordern schien? Gut möglich. Immerhin war das diebische Lächeln breit auf sein Gesicht geschrieben und sicher nicht so schnell wieder verschwunden, bis sie sich entschied mit ihm auf Abenteuerkurs zu gehen. „Selbst dann können wir uns noch auf Hunduster verlassen. Er ist ein ausgezeichneter Fährtenleser, der einen 7. Sinn für Gefahren entwickelt hat. Neben der Karte ist er unser bester Trumpf.“ Und als hätte sein Freund genau darauf gewartet, tappte er auf die beiden zu und sagte mit entschlossenem und stolzem Gesichtsausdruck: „Hunduster.“ Das Pokemon wusste genau, was es konnte und genau diesen Tatbestand schien es auch nicht im geringsten zu verbergen. Als wollte er den beiden genau dies in diesem Moment beweisen, was in ihm steckte und wohl auch um zu bestätigen, dass sie mit seiner Unterstützung diesen Pfad meistern konnten, deutete er mit dem Kopf auf den Torbogen, der weiter in das Innere führte. Wenn Chase es nicht besser wüsste, würde er sagen, dass sein treuer Wachhund ein richtiger Indiana Jones war, der die ältesten Stätten mit seiner Nase erschnüffeln konnte. „Manchmal habe ich das Gefühl, dass du uns ganz bewusst in diese Regionen führst.“ Mit keckem Schmunzeln sah er zu seinem Freund und war sich nicht mal so sicher, ob er sich in seinem Inneren nicht darüber freute, dass sie nun hier fest saßen, denn so konnte er mal wieder meisterlich strahlen. „Und was meinst du?“ Von Hunduster aus ging es zu Igelavar, der mit einem Nicken bestätigte, dass auch er bereit war: „Igelavar!“ Der Pokemontrainer stemmte die Arme selbstsicher in die Arme und meinte nur: „Ich schätze mal das war einstimmig.“ Sein Team stand hinter ihm und so wie es aussah war nun auch Chika bereit, denn warum sonst sollte sie sich Gedanken über das Innere des Palastes machen? „Genau das wollte ich hören!“, sagte er und mit einer raschen Handbewegung deutete er auf den weiteren Weg. „Dann mal los. Lasst uns schauen, was diese alte Bruchbude hier so zu bieten hat. Ich will grandiose Feuerpokemon sehen, die mich vom Hocker hauen!“ Hatte Chika etwa nur auf diesen Ausruf gewartet? Er jedenfalls spitze seine Ohren wie ein Haspiror, als der Name „Vulnona“ erklang und konnte gar nicht abwarten, dass sich das anmutige Feuerpokemon aus seinem kleinen Gefängnis befreite. „Ein Vulnona“, kam es hervor und das Leuchten seiner Augen wurde so stark, dass es dem von Kinderaugen zu Weihnachten glich. Wie in Trance trieb es ihn zu dem Pokemon, dessen neun Schweife sich sanft im Wind beugten. „Was für ein Pokemon!“ Es kribbelte in seinen Händen über dieses weiche Fell zu fühlen und zu sehen wie es in Aktion treten würde, doch da hatte er die Rechnung wohl ohne seine Freunde gemacht, denn diese riefen beide gleichzeitig aus und wollten ihn zur Besinnung bringen. Immer das gleiche mit diesem Feuerpokemontrainer – man konnte ihn einfach nicht alleine lassen! Das Igelavar zog an seiner schwarzen Hose und hatte sichtlich Mühe ihn von seiner neuen Faszination zu lösen, die ihn auf irgendeine quere Art und Weise gerade vollends einzunehmen schien. „Iiiiiii-gelavar!“ Wenn das so weiterging, baute er noch einen ganzen Schrein für die ungewöhnliche Füchsin der Tranerin. Das konnte ja noch was werden.

tbc: Innere des alten Palastes

Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Do Aug 11, 2016 10:04 pm

Sie nickte zu seinen Worten. "Das stimmt, und gewissermaßen trifft es auch genau diese Situation jetzt. Wenn sich meine Pokémon schlimmer verletzt hätten, wäre das jetzt ein Problem für mich gewesen." Ja, denn sie hatte nicht einmal den Hauch einer Ahnung in welche Richtung sie von hier aus musste, um wieder nach Stratos City oder vielleicht nach Rayono City zu gelangen. Nicht zu vergessen der Sandsturm, der immer noch wütete und nicht nachzulassen schien.
Auch Chase beobachtete, wie der Sand unter dem Türrahmen hindurch ins Innere gewirbelt wurde und sie konnte an dem Ausdruck in seinem Gesicht erkennen, dass er ebenfalls nicht wirklich vorhatte wieder einen Fuß vor diese Tür zu setzen. Was blieb ihnen also? Richtig. Sie mussten wohl oder übel warten, bis sich das Unwetter gelegt hatte. Gerade als sie kurz davor war sich vorsichtig wieder hinzusetzen und es sich bequem zu machen, äußerte er die Idee in der Zeit weiter ins Innere vorzudringen. Und eigentlich fand sie die Idee auch ganz gut und solange sie nicht alleine bleiben musste ... aus diesem Grund wäre sowieso schon mitgegangen. Auf seinen Kommentar hin verengte sie hingegen leicht die Augen, reckte das Kinn und blitzte ihn herausfordernd an. "Wer traut sich hier nicht, hm?" Versuchte er sie zu necken? Na den Zahn würde sie ihm schon ziehen. Chikas Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. Na das würde ja ein Spaß werden. Hm ... vielleicht war der Kerl ja doch gar nicht mal so schlecht. Und als er den Sinn seines Hunduster erwähnte, war sie schließlich zu 110% überzeugt. Mittlerweile kribbelten ihre Fingerspitzen. Das passierte immer, wenn sie den Reiz des Abenteuers verspürte. "Na ich schätze dann sollte es ja keine Probleme mehr geben." Sie lächelte Hunduster kurz zu, als es sich selbstbewusst und offenbar auch stolz neben seinen Trainer stellte und dessen Worte selber noch einmal bekräftigte. Es schien außerdem stark und gut trainiert zu sein. Als er noch kurz die Meinung seines Igelavar eingeholt hatte, schien er zufrieden zu sein. Es war ein einstimmiges Ergebnis und auch sie hatte keine Einwände. Denn es war lange her, seit sie sich das letzte Mal auf eine Entdeckungstour begeben hatte und gewissermaßen brannte sie darauf, in unbekanntes Terrain vorzudringen. Die mögliche Gefahr war ein zusätzlicher Faktor, der ihr einheizte. Jetzt wollte sie diesen alten Palast erforschen, seine Gänge, seine Wände, die Decken und Säulen und, nicht zu vergessen, die Pokémon. "Ja, lass uns los und uns vom Hocker hauen lassen!" Sie streckte die Faust in die Luft und lachte. Und dann kam ihr die Idee, auch Vulnona herauskommen zu lassen. Was sie prompt umsetzte. Und Chase schien fasziniert zu sein. "Ein Vulnona", hauchte er und starrte die Füchsin fast ehrfürchtig an. Diese starrte ihrerseits argwöhnisch zurück. Es schien fast so, als klebten unsichtbare Fäden an seinem Körper, als Chase sich in ihre Richtung bewegte. Doch sein Igelavar brachte ihn wieder zur Besinnung. Chika strahlte ihn an. "Nicht wahr? Schon als Vulpix hatte sie diese besondere Ausstrahlung ... dadurch haben wir auch diesen Schönheitswettbewerb gewonnen." Stolz sah sie sie an und ließ ihre Hand von ihren weichen Ohren, über ihren Rücken bis durch ihre buschigen Schweife gleiten. Dann folgte sie Chase weiter ins Innere.

--------> Innere des Alten Palastes
Gast
avatar
Gast

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Fionnam Di Dez 13, 2016 5:45 pm

Rei Jôhnsdottir

&& Safiya Pherigo


Es waren bereits einige Tage vergangen, seit sie Minako und Alain getroffen und sie in die Schwarze Stadt begleitet hatte. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie sie die beiden zu einem Kampf herausgefordert hatte. Und tatsächlich hatten beide zugestimmt, doch kurz darauf hatten sie sich anders entschieden. Das war dann auch der Moment gewesen, in dem sich Rei von dem Pärchen getrennt hatte – da sie nun zusammen waren, hielt sie nichts mehr an diesem Ort. Sie hatte ihre zurückgewonnene Ruhe genutzt, um sich die Routen noch einmal genauer anzusehen. Letztlich hatten sie sogar dort draußen geschlafen, ein wenig trainiert und waren dann weitergezogen. Letztlich war sie wieder zu Route 4 zurückgekehrt und hatte von dort aus entschieden, sich das Wüstenresort anzusehen. Von diesem hatte sie bereits in Hoenn erfahren, nun wollte sie es erkunden.
So war sie nun also hier gelandet. Letztlich war das Resort nichts weiter als ein abgetrennter Teil der Wüste, die ohnehin auf Route 4 vorherrschte. Das, was es letztlich so spannend machte, lag darin verborgen – der alte Palast. Sie war draußen bei der Ausgrabungsstätte gewesen, die ungewöhnlich voll gewesen war. Sie konnte sich bei solchen Massen kaum vorstellen, dass es noch viel zu holen gab. Deshalb war sie auch zielstrebig weitergegangen, mit ihrem Team an ihrer Seite. Und so befand sie sich nun in der Eingangshalle – zumindest ging sie davon aus, dass man das als solche bezeichnen konnte. Sie hatte schon etwas darüber gelesen – der einst strahlende Palast war ein Zeichen der Zivilisation gewesen, errichten von einem der sogenannten Zwillingshelden. Er war ein zentraler Wegpunkt gewesen – doch nun wurde er von Sand verschlungen. Auch im Inneren türmten sich die Dünen und Gesteinsbrocken aus den eingestürzten Wänden oder Säulen, die den Palast trugen. Der Zahn der Zeit nagte eben an allem – auch an so mächtigen Ruinen wie dieser.
Sie ließ den Blick wandern, während sie ein paar Schritte tat – Chesmu hatte sie noch in Rayono City in seinen Ball zurück gerufen. Istas und Mahu aber sahen sich neugierig um, wobei Istas der treibende Grund dafür war. Hier schien bisher niemand zu sein, also fürchtete sie nicht um ihre Trainerin, sondern wollte sich stattdessen alles ansehen. Und Mahu, die nur ungern ohne ihre Schwester war, folgte ihr schlichtweg.
„Seid vorsichtig.“, sprach Rei noch zu ihnen, ehe sie sich selbst wieder dem Bild widmete, das sich ihr bot, während Istas ihr mit einem kurzen Laut zu verstehen gab, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchte, während sie und Mahu sich ein wenig umsehen würden. An den Wänden konnte sie Bilder ausmachen, die schon stark verblasst waren. Die Konstruktion des Palastes allein war bereits atemberaubend. Auch die Bodenplatten, so man sie erkennen konnte, schienen jede für sich handgefertigt. Sie wollte gerne wissen, wie dieser Palast zu seiner Zeit ausgesehen hatte – eine Zeit, die bereits mehrere tausend Jahre zurücklag. „Es muss … unglaublich gewesen sein, ihn zu betreten …“, wisperte sie gedankenverloren – so sehr mit der Ruine beschäftigt, dass sie kaum mitbekam, was um sie herum geschah.

avatar
ɹǝʇslǝ ǝɥɔsıqǝıp
Taijitu - Rang 219

Pokémon-Team :

Punkte : 85
Multiaccounts : Tallulah & Co.
Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten




Re: Eingangshalle

Beitrag von Gesponserte Inhalte

Gesponserte Inhalte

Nach oben Nach unten




Seite 1 von 2 1, 2  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten