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Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam Sa Mai 14, 2016 2:43 am

Maid-Café "Niji Neko"

Zu deutsch bedeutet der Name des Cafés "Regenbogenkatze". Es ist ein Maid-Café in Stratos City - wenn es nicht in der größten Stadt Einalls ein Café gibt, in dem nur Mädchen in Maidoutfit kellnern, wo dann? Die Deko des Cafés hält sich in Pastellfarben, die Outfits der angestellten Maids sind standardmäßig schwarz-weiß, eventuell mit farblichen Akzenten passend zur Deko als Haarschmuck oder ähnliches. Es gibt sowohl drinnen als auch draußen einige Tische, wobei die draußen nur bei schönem Wetter in Verwendung sind. Das Essen hier ist verhältnismäßig teuer, da man zum Essen auch eine gewisse Zeitspanne mit einer der Maids dazubucht.
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Re: Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam Sa Mai 14, 2016 5:29 pm


cf: Silvs Wohnung
#005 - ein neuer Arbeitstag

Der Weg vom Wohngebiet zum Café war irgendwie schneller gelaufen, als der Heimweg gestern vom Wellness-Center aus ins Wohngebiet. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, hatte das etwas damit zu tun, dass er sich nun darauf freute, bald auf Hotaro zu treffen. Auch, wenn die Umstände natürlich kompliziert waren... Der Braunhaarige hielt den Rothaarigen ja für eine Sie, was sich immer wieder komisch anfühlte. Aber ihm die Wahrheit sagen konnte Silver nicht - er würde damit riskieren, seinen Job zu verlieren, und den brauchte er, wenn er nicht seine Wohnung aufgeben wollte. Silver betrat das Café, lächelte seinem Chef zu, und begab sich relativ zügig in den hinteren Bereich, wo er seine Tasche in einem Spind verstaute und sich in sein Maid-Outfit begab. Jetzt trug er statt Jeans und Shirt ein schwarzes Maid-Kleid, das ihm bis zu den Knien reichte, darunter schwarze Strümpfe, und darüber eine weiße Schürze, sowie einen weißen Haarreif auf dem Kopf. Der Rotschopf band sich auch ganz gewissenhaft die rote Schleife um den Hals, die zu seinen Haaren passte, und schlüpfte in zum Rest passende Schuhe mit leichtem Absatz. Silver seufzte leise. Die Mädchenklamotten waren ihm langsam nicht mehr peinlich, aber toll fand er es deswegen noch lange nicht, den Kram zu tragen. Und jetzt hieß es wieder: Sich ein Lächeln ins Gesicht kleben, und den ganzen Tag freundlich "Okaerinasaimase, Goshujin-sama" bzw "Ojou-sama" zu sagen, je nach dem ob ein männlicher oder weiblicher Gast ins Café eintrat, und diese nach ihrer Bestellung zu fragen - sowie, je nach Wunsch des Gasts, nach Überbringen der Bestellung eine bestimmte Zeitspanne mit ihnen zu verbringen. 'Spaß.' Aber immerhin wurde er dafür bezahlt...

Mit dem gespielten Lächeln im Gesicht lief Silver mit möglichst aufrechtem Gang und leichtem Hüftschwung wieder nach vorne ins Café, und wartete darauf, dass ein Gast durch die Tür trat.
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Re: Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam So Mai 15, 2016 1:08 am

cf: Houtarou Oreki's Wohnung

#002 - Kuchen und Kekse

Er tuckerte gemütlich durch die Stadt, und ließ nebenbei sein Flamara aus dem Ball und ließ es neben ihm herlaufen. Bei Pyroli hatte er keine Angst, dass es sich verlaufen würde oder irgendeinen Unfug anrichten würde. Der Fußweg von seiner Wohnung bis zum besagten Café betrug weniger als zehn Minuten, doch er nahm sich die Zeit und genoss den gemütlichen Spaziergang. Nun gut, wenn er ehrlich sein würde, dann würde er eher behaupten, dass er sich ein wenig davor drückte, erneut in das Maid-Café zu müssen, da es für ihn immer wieder eine peinliche Angelegenheit war, es zu betreten. Aber versprochen war versprochen, und nun gab es auch kein Zurück mehr.
Als er vor dem Café stand, bekam er wieder dieses Herzrasen, was er immer hatte, wenn er kurz davor war, den Laden zu betreten. Seine Freundin sah zu ihm auf, mit einem fragenden Blick, doch der half dem jungen Trainer kein Bisschen, sich zu überwinden, den Laden zu betreten. Er atmete tief ein und dann schwer wieder aus, kniff die Augen zusammen und nahm den Türgriff in der Hand und zog die Tür in seine Richtung hin auf.
Er wurde von dem sanften Geräusch einer Klingel empfangen, welches den Arbeiterinnen dort mitteilen sollte, dass Besuch im Haus war. Er rief sein Pokémon Flunkifer aus dem Ball, damit es sich die ganzen Leckerein in der Vitrine ansehen konnte. Mit einem hellen Strahlen kam sie aus ihrem Ball und war überwältigt von dem schicken Anblick des Ladens. "Willkommen im Café 'Niji Neko'!" begrüßte einer der Arbeiterinnen ihn freundlich und mit einem breiten Lächeln im Gesicht. "Ähm.. ja... hallo...." stammelte er vor sich hin, ohne die Frau dabei anzusehen, stattdessen beobachtete er Sari, welche an der Vitrine saß und ihr Gesicht gegen das Glas drückte. "Fluuukiii!" quietschte es mit zusammengekniffenen Augen und einem Strahlen. "Möchtet ihr lieber draußen oder drin sitzen?" fragte die Dame freundlich, doch Hotaro bekam die Frage nur halb mit, da er den Kopf in die Höhe streckte, um Silver zu finden. "Ähm. Draußen." antwortete er mit halbem Ohr und hoffte, dass er nichts falsch verstanden hatte. Er trat einige, lange Schritte zu Sari, und legte seine Hand auf ihren Kopf, dafür musste er sich allerdings ein Stück weit bücken. "Na, Sari? Was möchtest du haben?" fragte er mit liebevoller Stimme. Das Flunkifer patschte mit beiden Händen gegen das Glas, vor ihm war ein großer Schoko-Cupcake mit Karamell-Sahne und Mirabellen drauf. "In Ordnung!" er wurde von der überfreundlichen Bedienung nach Draußen geleitet und gab ihm eine Karte mit einer recht großen Auswahl an Kuchen, Kekse, Waffeln, Cupcakes, Bubble Tea, normalen Tee, Kaffee und Kaltgetränken. "Was darf ich euch denn bringen?" wollte die Dame mit einem leicht ungeduldigen Ton wissen, Hotaro vermutete, dass sie schlecht geschlafen haben muss, da sie leichte Augenringe hatte, die durch die Schminke hervorblinzelten. Er respektierte das, doch eigentlich war er nicht wegen ihr gekommen. "Entschuldigen Sie, aber ich wollte... äh, fragen, ob Silver vielleicht da ist?" stammelte er. Sein Flunkifer patschte ungeduldig auf den Sitzkissen herum, und wartete ungeduldig auf ihren Schoko-Cupcake mit der Karamell-Sahne. "Klar ist Silver da. Möchtest du lieber von ihr bedient werden?" Hotaro fiel ein Stein vom Herzen, als die Bedienung ihm eine längere Konversation abnahm, denn viel länger hätte sie die leicht aufdringliche Dame nicht mehr ausgehalten. "Ja, das wäre nett" gab er mit leicht trockenem Ton wieder, und sah dabei wieder Sari an. "Kein Problem, ich hole sie" sagte die Dame mit einem pingelig freundlich gespieltem Ton. Er verübelte es ihr immer noch nicht, er könnte sich auch einen tolleren Job vorstellen, als irgendwelche Single-Kerle in einem Kostüm zu bedienen. Pyroli saß neben Hotaros Stuhl, und wippte mit dem Schweif. Völlig in Gedanken versunken kramte der Trainer Tamotbeeren aus der Tasche, und gab sie Pyroli, welche die Beeren gierig verschlang. Das Flamara war kein großer Fan von Süßkram, zu mindest seit den letzten Jahren nicht mehr. Warum, wusste Hotaro nicht, doch hatte er es akzeptiert und eine andere Speise gefunden, die seine Freundin gerne aß; superscharfe Tamotbeeren. Er hatte viele Beeren gekauft und versucht, sie seinem Flamara zu geben, doch es hatte stets die Tamotbeeren gegessen, und als PokéFutter mochte es die Beeren auch nicht wirklich, Pyroli aß sie am liebsten so, wie sie vom Strauch gepflückt wurden.
Nun rief er auch Monozu aus seinem Pokéball. Ihm war es schon häufig genug passiert, dass der Dino durch alle möglichen Geschäfte gerannt war, und Chaos angerichtet hatte. Glücklicherweise wusste der Trainer, was sein Pokémon gerne aß, da es, zusammen mit Pyroli, nicht so wählerisch war wie Sari. Es kam aus seinem Ball und stellte sich auf die Hinterbeine und stützte dabei die Vorderbeine an Hotaros Armlehne ab. Dabei leckte er ihm mit seiner Zunge einmal über sein Gesicht und grinste danach dämlich und wedelte mit dem Schweif. "Bah, Monozu!" fluchte er, und kramte Tücher aus seiner Tasche, um sich den Kapuno-Sabber aus dem Gesicht zu wischen. "Setz dich hin und sei brav, sonst kriegst du kein Leckerli!" drohte der Trainer seinem Pokémon, welches sich sofort mit geradem Rücken neben ihn saß, und ein mitleidiges Fiepen von sich gab und den Schweif hängen ließ. Der Trainer streichelte ihm einmal über den Kopf als Zeichen, dass er ihm verziehen hatte.
Mit einem langen Seufzer lehnte er sich zurück und hoffte, bald von Silver bedient zu werden, da sein Flunkifer immer unruhiger wurde. Wenn es um Naschereien ging, konnte Sari manchmal unerträglich sein.
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Re: Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam So Mai 15, 2016 8:18 pm

#006 - Die Süßigkeiten-Prinzessin

Der Rothaarige hatte gerade "hinter den Kulissen" gearbeitet, also in der Küche dabei geholfen einen Nachtisch zuzubereiten, weswegen er nicht mitbekam, wie die Klingel des Cafés läutete. Silver war auch noch eine Weile damit beschäftigt, Cupcake-Teig zusammenzurühren, bevor eine seiner Maid-Kolleginnen in der Küche auftauchte und ihm mitteilte, dass ein gewisser Gast von 'ihr' bedient werden wolle. Silver fragte, welcher gewisse Gast denn gemeint sei, und als die andere Maid nur meinte, 'sie' würde schon wissen wen sie meinte, vermutete Silver, dass es tatsächlich um Hotaro ging. Er überließ den Teig wieder dem Koch und trat vor in den Laden. Da der Rothaarige Hotaro drinnen nicht entdecken konnte, musste dieser wohl draußen sitzen - was bei dem Wetter eigentlich verständlich war, es war warm und sonnig, da konnte man Leckereien auch mal außerhalb des Cafés genießen.

Mit bemüht aufrechtem Gang lief Silver also vor die Tür und erspähte ohne sich großartig umzusehen den jungen braunhaarigen Mann, der mit seinen drei Pokémon an einem Tisch saß. Das Flamara saß ganz geduldig und Beeren essend neben dem Stuhl seines Trainers, das Flunkifer wirkte inzwischen etwas unruhig - und das Kapuno war in dem Moment, als Silver Hotaro entdeckte, grade damit beschäftigt, seinen Trainer abzuschlecken. Das kleine Drachenpokémon hatte seine Leckerei für heute also offensichtlich schon erhalten. Mit einem ehrlichen Lächeln kam Silv näher an Hotaros Tisch - dieser wischte sich gerade Kapuno's Schmiererei aus dem Gesicht und schimpfte es aus. "Okaerinasaimase, Goshujin-sama.", sprach Silver mit warmem Unterton in der Stimme. "Was kann ich für Sie tun? Wissen Sie schon, was Sie bestellen wollen, Meister?" Silver legte seinen Kopf schief und sah Hotaro in die Augen. So traf das blau von Silvers Kontaktlinsen auf das leuchtende grün der Augen des Braunhaarigen. Bis Silver sich leicht errötend abwendete, und das kleine Flunkifer ansah. "Darf es etwas für Ihre Pokémon sein, oder doch lieber für Sie?" Das förmliche Master-Gerede war ihm noch immer etwas peinlich. Vermutlich würde es, wie ja auch gestern in der Viso-Caster-Nachricht schon angemerkt, wieder mal eine Leckerei für das Flunkifer Sari werden. Die Kleine war, sofern Silver das inzwischen mitbekommen hatte, eine echte Naschkatze. Und eine ziemlich wählerische noch dazu.

[geht zu Hotaro, will dessen Bestellung aufnehmen]
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Re: Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam Mo Mai 16, 2016 3:38 pm

#003 -Die Belohnung für Geduld ist.. Kuchen.

Es dauerte eine Weile, bis man den jungen Trainer endlich bediente. In der Zwischenzeit versuchte Hotaro verzweifelt, sein Flunkifer irgendwie zu beruhigen. Es wippte ungeduldig auf dem Stuhl herum, und gab laute Geräusche von sich, doch als wäre das nicht schon genug, fing es an, mit seinem Kiefer, der an seinem Kopf ist, an der Armlehne des Stuhls herumzukauen. "Lass das sein, Sari! Sonst müssen wir den Stuhl am Ende noch bezahlen!" schimpfte Hotaro mit seinem Flunkifer, doch es schien nicht sonderlich interessiert von dem, was er sprach. "Wenn wir den Stuhl bezahlen müssen, dann kriegen wir alle keinen Kuchen. Und du allein bist dann dafür verantwortlich. Und du willst es dir sicher nicht mit mir und Monozu verscherzen, oder?" das Flunkifer verschränkte empört die Arme, doch der Trainer hatte sein Ziel erreicht, indem es den Stuhl in Ruhe ließ. Langsam aber sicher wurde auch der Braunhaarige ungeduldig, doch das lag einzig und allein an dem Verhalten seiner Pokémon. Er dankte Pyroli im Stillen, dass es in aller Ruhe an seinen Tamotbeeren knabberte und brav neben ihm saß.
Plötzlich konnte er das Geräusch der Klingel des Innenbereichs vom Café erneut hören, was schlussfolgern ließ, dass er und sein Team nun endlich bedient werden würde. Sari schlug ihre zusammengekniffenen Augen blitzschnell auf, und richtete ihren Blick zur Tür, ohne den Kopf zu bewegen.
Er wollte Silver nett begrüßen, doch das Mädchen im Maid-Kostüm kam ihr zuvor. Er verschränkte verlegen die Arme, als sie ihn 'Meister' nannte und ihn warm anlächelte. Seiner Meinung nach wäre das nicht nötig gewesen, doch war es schließlich ein Teil ihres Berufes, so mit ihm umzugehen, dabei beschloss er, sich nichts weiteres dabei zu denken. "Hallo Silver." sagte er knapp, aber freundlich, da sein Flunkifer ihn bereits mit ungeduldigem Blick anstarrte und keine langen Reden mehr schwingen wollte. "Ich würde gerne für Sari, Monozu und mich bestellen. Für das kleine Flunkifer hätte ich gerne einen Schokodrops-Cupcake mit Karamellsahne und Mirabellen" während er die Worte aussprach, lief seinem Pokémon das Wasser im Munde zusammen und es strahlte die Rothaarige mit großen, verträumten Augen an. "Mein Freund Monozu hätte gerne einen Blaubeer-Bubble-Tea mit Lychee-Bubbles.. und das größte Stück von eurer Zitronen-Buttercremé-Torte, das ihr da habt!" als Hotaro die Bestellung für Kapuno aussprach, fing es an mit dem Schweif zu wedeln und grinste wieder dämlich. Es streckte seinen langen Hals zu Silvers Bein, in der Nähe ihrer Schürze und versuchte, daran zu knabbern. "Nein, Monozu, nicht!" rief er verzweifelt, und packte das Pokémon ein wenig unsanft am Hals und zog es zu sich hin. "T-T-Tut mir l-leid!" stammelte er, während er einen kleinen Leckerbissen für Monozu aus der Tasche kramte, und es in sein bereits offenes Maul warf. Er kaute genüsslich auf dem Beerensnack herum, während Hotaro verzweifelt versuchte, ihr noch seine Bestellung zu nennen. "Ich, ... ich hätte gerne ein Stück Blaubeerkuchen mit Sahne und einen Pfirsich-Bubble-Tea mit Orangen-Bubbles..." stammelte er, peinlich berührt von dem Gedanken, was wohl passiert wäre, wenn Monozu Silver's Schürze aufgefressen hätte. Das Kapuno hingegen grinste ihn nur, wie immer, dämlich an, und wackelte ungleichmäßig mit dem Schweif.


Zuletzt von Hotaro am Di Mai 17, 2016 8:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam Di Mai 17, 2016 7:30 pm

#007 - Von verfressenen, sabbernden Viechern

Silver musste umso mehr lächeln, als er bemerkte, wie Hotaro seine Arme verschränkte, während er die Begrüßung erwiederte. Er wusste, die Geste war bei dem Braunhaarigen nichts abweisendes - sondern mehr eine Art verschüchterter Selbstschutz. Er hatte es ja anscheinend nicht so mit Frauen, und entsprechend musste es ihn riesige Überwindungen kosten, regelmäßig ins Maid-Café zu kommen... und das anfangs nur für seine Pokémon, denn das diese die Süßigkeiten von hier liebten, war nicht zu leugnen. Inzwischen, so hoffte der Rotschopf zumindest, war er eventuell auch ein bisschen Mitschuld daran, dass Hotaro häufig hier erschien - schließlich wollte er auch immer von ihm bedient werden! Darauf war Silver zu gleichen Teilen stolz wie auch irgendwie peinlich berührt davon - er war sich nämlich unsicher, ob das daran lag, dass Hotaro ihn wirklich mochte, oder daran, dass Silv eben einfach keine wirkliche Frau war, und Hotaro das irgendwie registrierte.

Der Rothaarige machte sich knappe Notizen zu den Anfängen von Hotaros Bestellung auf einem Notizblock, den er auf der Arbeit immer bei sich tragen musste. Anstelle der vollen Gebäck- und Getränkenamen standen dort allerdings nur Abkürzungen, die ein außenstehender vermutlich nicht hätte entziffern können. Hotaros Flunkifer wirkte allein vom Nennen des Essens, das es bekommen würde, schon so begeistert, dass es nahezu aus seinem kleinen Mündchen tropfte - selbst aus dem Kiefer am Kopf hing ein kleiner Sabberfaden. Schlimmer noch war es bei Kapuno, denn das blau-schwarze Pokémon versuchte vor lauter Vorfreude auf seine baldige Mahlzeit, an Silvers Schürze herumzukauen. "Eeeh.", entkam ein eher unfeiner Laut seinem Mund, während er leicht verschreckt sein Bein von dem kleinen Drachen wegzog. Arceus sei Dank griff Hotaro auch schon ein, zog Monozu weg und entschuldigte sich bei dem Rothaarigen, welcher noch immer leicht irritiert murmelte: "Schon okay, es ist ja nichts passiert.." Silver fuhr damit fort, Hotaros nun gestammelte Bestellung zu notieren, lächelte wieder, und verschwand dann mit dem Kommentar "Bin gleich wieder bei Ihnen, Meister!" im Inneren des Cafés.

In der Küche gab er die Bestellung des Gastes durch - einfach, damit man Bescheid wusste, wovon hinter der Theke gleich etwas verschwinden würde. Dann platzierte er einen Schokodrop-Cupcake, ein verdammt großes Stück Zitronen-Buttercreme-Torte und ein Stück Blaubeerkuchen auf jeweils einem Teller, welche er auf einem Tablett abstellte, mixte die beiden Bubbleteas nach Wunsch zusammen, steckte in den für das Kapuno einen extra großen Strohhalm, und stellte beides auch auf das Tablett zu den Backwaren. Dann nahm er das Tablett und begab sich damit wieder nach draußen, zu Hotaro an den Tisch. Mit eleganten Handbewegungen platzierte er die jeweiligen Teller vor das richtige Pokémon beziehungsweise die richtige Person, und bugsierte danach die Bubble-Teas zum jeweils rechtmäßigen Besitzer. "Ich gehe davon aus, dass es, wie immer, der übliche Service sein darf?", fragte Silver freundlich, und war bereits dabei, Platz zu nehmen. Normalerweise wollte Hotaro nämlich ein wenig Gesellschaft beim Essen - eventuell auch, um einen Pokésitter zu haben, während er sein Stück Kuchen in Ruhe essen wollte. Silver wusste es nicht, und eigentlich konnte es ihm auch egal sein - sofern Hotaro nun nicht verneinte, würde er sich zu ihm setzen, eventuell ein bisschen mit ihm quatschen, und abkassieren, sobald der Braunhaarige gehen wollte. Sollte er wider Erwarten verneinen, so würde er ihn lächelnd eine Weile alleine lassen, und später kassieren kommen - auch wenn das Lächeln dann wieder zu einem gespielten werden würde, da Silver sich schon verletzt fühlen würde, sollte Hotaro seine Gegenwart nun doch verschmähen.

[zu viele innere Monologe; nimmt Bestellung auf; bekommt fast an der Schürze geknabbert und ist davon irritiert; bringt Bestellung]
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Re: Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam Mi Mai 18, 2016 8:08 am

#004 - KuchenBubbleschlacht!


Dem jungen Trainer fiel ein Stein vom Herzen, als Silver endlich seine Bestellung aufgenommen hatte und zurück im Café verschwand. Wieder war es ihm unangenehm, dass er ihn "Meister" nannte, auch wenn es für sie eine ganz normale Tat war und Teil ihres Jobs - er würde sich vermutlich nie daran gewöhnen können. Der Braunhaarige sah zu seinem Flunkifer und dann zu Monozu. Sari sah weitaus ungeduldiger aus, als Monozu, doch befürchtete er, der Dino würde ihn heute noch mindestens einmal erneut in eine unangenehme Situation bringen. Er hoffte einfach, dass er damit im Unrecht lag. Monozu hatte die Zunge aus dem Maul hängen und hechelte wie ein Hunde-Pokémon vor sich hin, er vermutete, dass ihm warm war. "Du bekommst gleich deinen Bubble-Tea, der wird dich abkühlen." versuchte, er ihn aufzumuntern und fluffelte ihm durch das Fell an seinem Hals, woraufhin er merkwürdige, gurgelnde Geräusche machte, die er sonst immer von sich gab, wenn er sich freute.

Er streckte den Arm nach unten zu seinem Flamara, welches sich ein kleines Nickerchen gegönnt hatte, und streichelte ihm den Kopf. "Immerhin du kannst dich benehmen, Evoli... äh, Pyroli... verdammt noch eins..." der neue Spitzname seiner alten Freundin war wohl immer noch nicht ganz bei ihm angekommen, aber wer konnte es ihm schon verübeln? 16 Jahre lang hatte er sein Pokémon Evoli genannt, aber selbst wenn er ihm keinen Spitznamen gegeben hätte oder es weiterhin Evoli genannt hätte, was sollten anderer Trainer von ihm denken? Dass er völlig verblödet war und ein Evoli nicht von Flamara unterscheiden konnte?
Während er seiner Freundin den Kopf streichelte, murmelte es friedlich vor sich hin und zuckte mit den Ohren. Ein kleines Schmunzeln zierte seine Lippen, als er das fluffige Pokémon schlafend sah.

Es dauerte gar nicht lange, bis Silver mit einem Tablett aus dem Café kam, und stellte die richtige Bestellung vor den richtigen Gast, und sah dabei ziemlich elegant aus und gab Hotaro das Gefühl, dass sie wusste, was sie da tat, beziehungsweise, dass sie das wohl schon seit einer Weile tat. Als Silver ihn sich setzten wollte, gab er ihm eine rasche Antwort: "Natürlich möchte ich das. Dass du da überhaupt fragen musst!" seine Worte klangen fast schon ein wenig verzweifelt. "Öhm, ich meine... ja, setz dich." murmelte er und sah sie dabei nicht an. Sari machte gigantisch große Augen, als Silver das Tablett für sie vor ihre Nase stellte. "Fluuuufi!" fiepte sie, und stürzte sich auf ihren Cupcake, bevor Monozu und der Trainer überhaupt darüber nachdenken konnten, ihre Bäuche mit Kuchen vollzuschlagen. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis das ganze Pokémon voll mit Sahne bekleckert war, doch sie ließ sich daran eher weniger stören. Der Trainer versuchte, sein Pokémon so gut es ging zu ignorieren und würde es später säubern.
Monozu inzwischen hatte auch mit seinem Kuchen angefangen, und sein Gesicht sah dem von Sari ziemlich ähnlich - beschmiert von Kuchen und Buttercremé, doch wusste Hotaro, dass davon nichts mehr übrig sein würde, sobald er mit dem Kuchenstück fertig sein würde. Vorsichtig begann er, sein Kuchenstück zu bearbeiten, und tunkte jedes Stück davon in die Sahne, die neben dem Stück lag und mit Zuckerguss-Sternchen verziert war und perfekt mit den frischen Blaubeeren zusammen aussahen, die als Dekoration in der Sahne steckten. "Wie läuft es denn so in letzter Zeit bei dir? Alles gut?" wollte er wissen, um ein Gespräch mit der Rothaarigen anzufangen.
Das blaue Dino-Pokémon streckte seinen Hals zu seinem Arm, der auf der Armlehne lag und stupste ihn an, dabei schmierte er die vollgesabberten Kuchenreste aus seinem Gesicht an den Arm des überforderten Trainers. Er machte sich dieses Mal gar nicht die Mühe, sein Pokémon anzumeckern, sondern holte ein Tuch aus der Tasche, und wischte sich das Zeug vom Arm. Er wusste, was er wollte: seinen eisgekühlten Tee, den er ohne seine Hilfe nicht trinken konnte. Er schnappte sich das Getränk und hielt es seinem Pokémon hin. "Langsam trinken!" ermahnte er Monozu, welcher die Angewohnheiten hatte, sich an den Kugeln zu verschlucken. Das letzte Mal  hatte er bei dem Versuch, die Kugel aus zu husten, den ganzen Platz mit Schnodder und Sabber beschmutzt und es war für ihn wahrlich kein Spaß, ihm in der Öffentlichkeit hinterher zu putzen. Das Pokémon schnaubte und schlürfte genüsslich an seinem Kaltgetränk. Er trank den gesamten Becher in einem Zug leer. "Mund auf machen" forderte er sein Pokémon auf, um zu verhindern, dass es Kugeln im Mund aufbewahrte um damit herum zu schießen. Mit einem bedrückten Geräusch, öffnete er das Maul, doch er konnte darin keine Bubbles mehr finden. "Gut, Monozu. So ist es brav." lobte er ihn und lächelte ihn knapp an. Währenddessen hatte auch Sari ihren Cupcake schon aufgefuttert und lag erschöpft und mit vollem Bauch auf dem Stuhl und wimmerte vor sich hin - allen Anschein nach hatte es zu viel gefuttert. Er zog den Stuhl, auf dem sein Pokémon lag, zu sich hin, und kramte ein weiteres Tuch aus der Tasche, um ihm das Gesicht von den Kuchenresten zu reinigen. Dann gab er ihr seinen Bubble Tea-Becher in die kleinen Händchen, zog dabei den Strohhalm allerdings ein wenig nach oben, da Sari die süßen Bubbles nicht mochte, die am Grund des Bechers lagen. Sie schlürfte einige Male an dem Halm und sah nach der Erfrischung wieder wesentlich besser aus.
Auf einmal hörte er ein empörtes Rufen seines Flamaras, welches aus dem Schlaf geschreckt war und aufgewühlte Geräusche von sich gab. "Flaflaflaaara!" Sofort sah er Monozu an, welcher Pyroli mit weißen Bubble Tea Bubbles bespuckte. "Gott verdammt, Monozu!!" fluchte er wutentbrannt, da sein Geduldsfaden nun endgültig gerissen war für das Verhalten seines Pokémons. Er packte den Dino am Hals und drückte ihn in die Richtung des Bodens. Er legte das Taschentuch mit den Kuchenresten unter sein Maul und forderte: "Ausspucken, sofort" in einem äußerst kühlen und scharfen Ton. Er vermutete, dass das Pokémon sie unter seiner Zunge versteckt haben musste. Pyroli leckte sich hastig ihr Fell sauber und sah Kapuno mit wütendem Blick an, welcher gerade die restlichen Bubbles in das Taschentuch spuckte. "Du wirst nie wieder einen Bubble Tea mit Bubbles bekommen, in Zukunft gibt es für dich nur noch den Tea" stellte er fest, woraufhin ihn das Pokémon anfiepte und traurig ansah. Doch dieses Mal würde er keine Ausnahmen mehr machen und seinen Entschluss durchziehen. Er formte das Tuch so, dass die besabberten Bubbles nicht mehr hinausfallen konnten und legte es auf den leeren Teller von Sari. "Alles in Ordnung bei dir, Pyroli?" wollte er mit beschämter Stimme wissen. Es sah ihn nicht an, da es mit der Fellpflege beschäftigt war, doch er wertete das als ein 'Ja'. "E-Entschuldigung... er ist .. anstrengend..." sagte er zu Silver gerichtet, aber den Augenkontakt konnte er vor lauter Scham nicht halten. Sein Gesicht war rot angelaufen, und er hoffte, dass  sie sich nun in keinster Weise von ihm entfernen wollte. Inzwischen wünschte er sich, dass er sein Kapuno einfach im Ball gelassen hätte.
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Re: Maid-Café "Niji Neko"

Beitrag von Gastam Mi Mai 18, 2016 6:12 pm

#008 - Peinliche Geschichten zum Trost

Silvers Gegenüber wirkte zwar sehr überzeugt davon, dass der Rothaarige sich zu ihm setzen sollte, allerdings war ihm das ganze wohl immer noch ein wenig peinlich - er sah direkt wieder weg, als Silver sich zu ihm setzte. Stattdessen beobachtete er wohl, wie auch der Rotschopf es tat, die Pokémon beim Essen. Sari stellte sich etwas unfähig mit ihrem Cupcake an - sie bekleckerte sich gefühlt überall mit Sahne, kümmerte sich aber nicht darum. Und auch Hotaro wirkte, als wäre ihm das im Moment egal. Das Kapuno stürzte sich quasi kopfüber in sein Tortenstück, und auch das versuchte Hotaro wohl zu ignorieren - dieser widmete sich nämlich seinem eigenen Stück Kuchen. Silver saß bisher bloß lächelnd neben dran und wartete ab, bis Hotaro ein Gesprächsthema anschnitt. "Soweit ist alles klar, ja. Die Arbeit ist wie immer anstrengend - aber mit dir eigentlich ganz unterhaltsam." Der Rothaarige war darauf bedacht, dem Cafégast nicht zu lange in die Augen zu sehen, und immer mal wieder wo anders hinzuschauen, weil er ihn nicht bedrängen wollte. Außerdem wirkte es ein wenig unterwürfiger und niedlicher, wenn man jemanden nicht dauerhaft anstarrte, das passte also auch besser zum Maid-Image. "Und zuhause halten mich meine Pokémon auch ganz schön auf Trab. Die kleine Foxy ist wirklich niedlich, aber probiert sich in letzter Zeit auch immer mal wieder gerne aus - was meinem Iksbat Fledermeep gar nicht zu sagt, die große Fledermaus wird richtig eifersüchtig auf den kleinen Feuerfuchs, das hätte ich ihr gar nicht zugetraut!" Reden war auf der Arbeit Teil seines Jobs. Und normalerweise trotzdem nichts tolles. Aber mit Hotaro.. da ging das eigentlich. Unterhaltungen mit ihm waren okay, und manchmal hatte er wirklich das Bedürfnis, ihm etwas mitzuteilen - das war nicht mehr vorgekommen, seit er damals bei seinem Vater abgehauen war.

Während dem Gespräch half der Braunhaarige seinem Kapuno dabei, den Bubble Tea zu trinken, und kontrollierte es danach darauf, ob es noch Bubbles im Mund hatte. Offensichtlich nicht, also gab es ein Lob für das Drachenpokémon, und man kümmerte sich kurz um die Süßigkeiten-Prinzessin Sari, die sich wohl an ihrem Cupcake überfressen hatte, und auch etwas Bubbletea bekam. Silver war sich unsicher, inwiefern das süße Getränk gut für Pokémon war... sein Team bekam, wenn überhaupt, meistens Kakao oder vielleicht mal einen Saft, als Abwechslung zu Wasser, wenn sie denn was trinken wollten. Das kam bei Foxy relativ selten vor, bei Frostkralle dafür um so mehr - lag vermutlich an den Typen, die die beiden hatten. Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, meldete sich Hotaros Flamara zu Wort - es beschwerte sich, weil Kapuno wohl doch irgendwo Bubbles in seinem Maul aufbewahrte, und das Feuerpokémon damit bespuckt hatte. Frecher, kleiner Drache. Die rothaarige 'Maid' beobachtete nun gespannt, wie Hotaro richtig böse auf Monozu wurde, ihn die restlichen Bubbles ausspucken ließ, diese weglegte, und es erneut - mit richtig kalter Stimme - auszuschimpfen. Das blaue Pokémon gab sich geschlagen und wirkte tatsächlich irgendwie deprimiert - man hatte ihm ja auch soeben weiteren Anspuck-Spaß mit Bubbles verboten. "Mach dir keine Gedanken. Ich weiß, dass Pokémon manchmal sehr schwierig sein können." Silver sah Hotaro aufmunternd an, auch wenn er verstehen konnte, dass dieser sich aktuell für sein Kapuno schämte. Der Drache hatte Mist gebaut, und das wäre eventuell nicht passiert, wäre er besser erzogen - doch selbst wenn, Monozu war ein eigenständig denkendes Wesen mit Charakter, und dieser schien eben auf Späße ausgelegt zu sein, selbst wenn diese für andere vielleicht nicht ganz so lustig waren. "Mein Iksbat, von dem ich vorhin erzählt hab, ist immer noch recht anstrengend. Die Große wirft sich zum Knuddeln immer auf mich drauf - die wiegt ja auch gut 75 Kilo, zusätzlich dazu wie groß sie eben ist. Mein Impergator muss mich des öfteren von ihr 'befreien', indem er sie von mir runter hebt.." Der Rothaarige hörte nicht auf zu lächeln, auch wenn es ihm schon leicht peinlich war, hier im Maiddress zu sitzen und Hotaro davon zu berichten, dass er nicht fähig war, sich selbst von seinem Iksbat zu befreien. Wobei hier ehrlich gesagt der Maiddress noch immer peinlicher war, als sein Versagen als Trainer. "Ich hab sie ja aber trotzdem lieb, auch wenn sie nicht immer auf mich hört." Mit einem Seitenblick auf das traurig wirkende Monozu meinte er noch höflich: "Ich glaube, der freche Drache will nur deine Aufmerksamkeit haben, wenn ich mich nicht völlig täusche. Foxy spielt auch oft mit ihrem Essen... endet meist ebenfalls eher unschön." Silver hoffte, dass dem Braunhaarigen die ganze Situation nicht zu peinlich gewesen wäre. Er befürchtete nämlich, dass der Stammgast nun vielleicht weniger häufig herkommen würde - das Kapuno hatte sich schließlich nicht zum ersten Mal so negativ aufgeführt. Die logische Schlussfolgerung wäre natürlich, es beim nächsten Mal einfach in seinem Pokéball zu lassen... aber Silver könnte auch verstehen, wenn Hotaro das nicht wollte.
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