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Route 3 - Kindergarten

Beitrag von Trafalgaram So Mai 15, 2016 9:53 pm

Route 3 - Kindergarten

Tja, nicht jeder kann den ganzen Tag auf seine Kinder aufpassen. Und wo gibt man sie dann ab? Richtig, im Kindergarten. Und hier gibt es viel zu erleben! Viele Räume wo alles vorhanden ist, was das Kinderherz begehrt. Spielzeug, Stifte, Bastelsachen und und und. Natürlich gibt es draußen auch einen großen Spielplatz, wo sich die Kinder nach Herzenslust austoben können. Verständlich, dass die Erzieher dort alle Hände voll zu tun haben...


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Re: Route 3 - Kindergarten

Beitrag von Trafalgaram Mo Mai 16, 2016 12:20 am


Cf: 'Zum plappernden Plaudagei'

Knapp drei Tage ist das Treffen mit Samantha jetzt her. So nett sie auch war, Law hatte definitiv wichtigeres im Kopf, als an ein Mädchen zu denken, welches er eh nie wiedersehen würde. Warum auch? Es war nur eine flüchtige Begegnung gewesen und nun hatte der Arzt noch was zu tun. Jedenfalls hatte er sich heute fest vorgenommen, etwas zu machen. Aber wieder einmal…scheiterte es an unzuverlässigen Untergebenen. Eben die gleiche Gruppe in Stratos City, wie auch das letzte Mal, als er mit ihnen arbeiten sollte. Wurde wohl mal Zeit, dass er seinen Chef informierter und das sich dieser mal um diesen Haufen kümmerte! Eigentlich…durfte er das auch selber, aber dazu hatte er schlichtweg keine Lust. Sollte diese Arbeit doch Spencer erledigen, er erlaubte ja schließlich, dass solche der Taijitu beitreten durften! Und nun…ging Law mit seinem Eneco spazieren. Ihr war das Ganze zu viel geworden und sie brauchte schließlich auch mal eine Auszeit, in der sich der Schwarzhaarige um das kleine Pokemon kümmerte.  Nur lange sollte diese Ruhe nicht währen.

“Woah, das Pokemon ist ja mal urniedlich!“, schrie eine hohe Stimme dann plötzlich hinter ihm und Law blickte über die Schulter. Das kreischende Etwas war dann nur aber schneller und sauste am Schwarzhaarigen vorbei und stürzte sich auf das arme kleine Eneco. “Hey! Finger weg, du kleine Göre, man fasst keine fremden Pokemon ohne Erlaubnis an!“ „Göre“ war durchaus berechtigt. Das kleine Etwas stellte sich nämlich als ein kleines Kind dar, welches Neko überschwänglich den Kopf streichelte. Welche das natürlich gar nicht toll fand. Sie mochte keine Fremden und das zu Recht! “Aber sie ist doch sooo süß!“, kicherte das Mädchen und drückte das zappelnde Eneco an sich. “Das muss ich uuuunbedingt meinen Freunden zeigen!“, quietschte die Kleine und rannte plötzlich los. “H-hey!“ Ehe er sich versah, rannte das kleine Mädchen doch plötzlich mit seinem Eneco weg! Was soll das? Natürlich musste der Arzt da sofort hinterher, wer weiß, was das Pokemon anstellte. Oder noch schlimmer, was dieses Mädchen mit Neko anstellte!

Erstaunlich, wie schnell Kinder von der Bildfläche verschwinden konnten. Kaum war das Mädchen nämlich losgerannt, war sie nicht mehr auffindbar. Und das fand Law nicht gerade toll. Nein, ganz im Gegenteil. Ein Passant half ihm dann aber, indem er Law erzählte, dass ein kleines Mädchen mit einem Eneco zum Kindergarten rannte. Kindergarten? Sehr schön, da könnte er den Erziehern gehörig eine Predigt halten, wenn diese zuließen, dass kleine Kinder auf der Route herumliefen und Pokemon stahlen!
Der Kindergarten war dann auch nicht schwer zu finden gewesen. Das Kindergeschrei war schon von weitem zu hören gewesen und Law ging schnurstracks darauf zu. Wurde Zeit, dass er Neko wieder bekam.

“Hallo? Hier ist ein Mädchen mit einem Eneco. Sie ist damit einfach weggerannt, obwohl es ihr nicht gehörte.“, konfrontierte der Schwarzhaarige dann sofort eine kleinere Erzieherin, die sich erschrocken zu ihm umdrehte. Wohl etwas überfordert, wie sie aussah. Aber bei diesen ganzen Kindern – schreienden und weinenden Kindern – war das auch kein Wunder. Wie es aussah, war sie auch alleine. “Huch? Ohh Entschuldigung! Dann ist das also Ihr Eneco? Ich hab mich schon gewundert, wo sie es her hat. RONJA! BRING DAS ENECO HER!“, brüllte die Frau dann plötzlich los, doch die Kinder übertönten sie trotzdem. “Ach wissen Sie was? Ich hab eine viel bessere Idee!“, wandte sich die Erzieherin dann an Law, welcher die ganze Sache nur skeptisch beäugte. Das waren definitiv zu viele Kinder auf einem Haufen. Und dann war diese Ronja auch noch mit Neko irgendwo in dieser Hölle.   Der Arzt war sich also kein Stück sicher, ob er diese „Idee“ hören wollte. “Wissen Sie, Ronja spielt gerne irgendwo im Bastelzimmer. Da wird sie das Pokemon bestimmt mit hingenommen haben. Von hier hört sie mich also nicht und…naja…“ “Und was „Naja“? Soll heißen, ich kann mein Pokemon da jetzt selber rausholen?“, fragte er die Frau etwas…weniger leise. Aber das lag auch nur an der lauten Umgebung. “Jaaa! Genau! Und wissen Sie, was noch besser ist?“, stellte die Erzieherin dann gleich die nächste Frage, auf welche ein unsicheres Kopfschütteln von Law folgte. “…nein?“ Und er war sich just in diesem Moment sicher, dass er es wirklich nicht wissen wollte. Denn genau jetzt fing die Frau breit zu grinsen an. Und es war ein böses Grinsen…“Noch besser wäre es, wenn Sie mich kurz ablösen würden! Ich muss nämlich noch schnell was erledigen! Also…bis später!“, rief sie und war…auch schon aus dem Kindergarten gelaufen. Moment. Was!? “Hey! Was soll denn das!? Ich pass hier garantiert nicht auf diese Blagen auf!“, rief er und hetzte der Frau nach. Doch…diese war wie Ronja und einfach verschwunden. Aber konnte hier doch nicht einen auf Erzieher machen! Er mochte Kinder nicht einmal, warum sollte er sich dann mit ihnen beschäftigen!?

Egal. War doch nicht sein Problem, wenn diese Frau plötzlich abhaute, der Schwarzhaarige war doch zu nichts verpflichtet! Er würde jetzt einfach Ronja suchen, ihr das Pokemon abnehmen und verschwinden. Oh man. Wenn der Ärmste nur wüsste, was in dieser Hölle noch auf ihn zukommen würde…denn in dieser Hölle war es plötzlich erstaunlich ruhig. Sofort misstrauisch betrat der Mützenträger wieder den Kindergarten und sah sich um – und es war komplett leer hier. “Waren hier nicht gerade noch die ganzen Teufel?“, murrte er, machte sich aber keine weiteren Gedanken darum. Wie gesagt – er würde nur Neko holen und wieder verschwinden! So lautete zumindest der Plan. Na gut. Was hatte die Frau noch gesagt? Bastelzimmer.

Kaum hatte er dieses gefunden, hörte er auch schon ein entsetztes kreischen, welches ihn reflexartig die Ohren zuhalten ließ. “Das ist der böse Mann! Er will uns Pinky wieder wegnehmen!“, brüllte das Mädchen weiter. Himmel nochmal! Schraub mal mit der Lautstärke etwas herunter, ja!?“ Das war doch nicht zum Aushalten! “Dann verschwinde von hier! Pinky gehört uns!“, brüllte Ronja weiter. Und wie zur Antwort brüllten gefühlt 500 Kinder eine Art Kriegsgeschrei. Endlich konnte sich Law dann auch ein Bild von der Lage machen und wenn man meint, ein paar Kinder können doch nichts ausrichten, hat man sich aber gewaltig geschnitten! Der Schwarzhaarige musste zweimal hinschauen, ehe er sich sicher war, dass das diese Bälger von gerade waren. Denn jetzt…hatten sie Federkopfschmuck auf und waren wie Indianer bemalt. Was ging denn jetzt bitte ab? Stöcker in den Händen und andere Dinge und hinter ihnen – Neko. In einem kleinen Käfig und daneben das Gör Ronja. Die konnten was erleben! “Ich hab keine Ahnung, was bei euch schief gelaufen ist, aber ihr lasst sofort das Pokemon frei, oder es gibt Ärger!“ Sinnlose Drohung des Älteren, denn wieder schrien die Kinder und eines von ihnen trat dann vor. “Ich bin Felix, der Häuptling hier! Und ich sage dir, Pinky ist jetzt unser Maskottchen!“ Maskottchen!? Moment. Mit Pinky war doch nicht Neko gemeint, oder? Ohh diese Kinder konnten was erleben! “Es ist mir sowas von egal, was du bist und was du entschieden hast. Wenn du ni- Hey!“ Hatte das Gör gerade tatsächlich einen Stein geworfen!? Das Blag hatte einen Stein geworfen! Was wird das denn hier? Wer hatte diese Kinder überhaupt erzogen, dass sie mit Steinen auf anderen warfen? Und so ungerne der Arzt auch einen Rückzug antrat, aber von Steinen ließ er sich jetzt nicht abwerfen! Gerade noch rechtzeitig konnte er die Tür hinter sich zu ziehen, als die ganzen Monster mit ihren Steinen loslegten. Glücklicherweise schützte die Wand ihn und so prallten die Brocken ohne jemanden zu verletzen von ihr wieder ab. “Ich glaubs ja nicht…werfen die mit Steinen und machen Neko zu ihrem Maskottchen.“ Aber nicht mit ihm. War ja nicht so, dass er Neko nicht auch auf eine andere Art und Weise da rausholen konnte. Das wäre doch gelacht, wenn er sich hier von einer verrückten Horde Kleinkindern unterkriegen lassen würde!

Also wartete der Arzt bis die Geräusche der Steine abklangen und die Kinder wieder zur Ruhe kamen. Noch einen Moment…dann öffnete er wieder langsam die Tür. “Wir geben Pinky nicht her, verschwinde!“, brüllte der „Häuptling“ sogleich, doch Law dachte gar nicht daran, zu verschwinden. “Oh ich soll gehen? Dann kann ich euch aber gar keinen Zaubertrick zeigen.“, bedauerte der Schwarzhaarige gespielt und wandte sich wieder zum Gehen. Das waren Kinder und wenn sein Plan aufging – “Warte! Was…für einen Zaubertrick meinst du?“ Na bitte. Der Bursche hatte sofort angebissen. Aber wie gesagt, es waren nur Kinder. Und wenn man ihnen etwas unter die Nase hielt, waren sie doch immer sehr neugierig. Und Law war ja auch nicht dumm. “Das kann ich dir nicht verraten. Aber wenn du ihn sehen willst…zeig ich ihn dir.“, lockte er das Kind weiter und war sich sicher, auch die anderen Blagen neugierig gemacht zu haben. “Zeig ihn uns! Dann lassen wir dich auch ohne Bestrafung gehen!“, befahl der Bengel und Law musste sich innerlich zur Ruhe zwingen. Wie gern hätte er diesem Bengel gezeigt, wer der Stärkere hier war. “Oh aber natürlich, werter Häuptling.“ Oh und wie der Bengel gleich staunen würde. “Pass auf, er geht leider sehr schnell.“, meinte der Schwarzhaarige und setze sich vor die Bande. Würde wahrscheinlich wieder Geschrei geben, aber wenigstens sah er keine Steine mehr. Und bis diese Bengel die Steine von gerade wieder aufgesammelt hatten, war er schon wieder weg!

Also zückte der ‚Zauberer‘ einen Pokeball, richtete diesen auf ‚Pinky‘ und holte das Pokemon somit in den Ball zurück. “Ein Verschwindezauber.“  Ohh und natürlich ging sofort wieder das Geschrei los! Allerdings lauter, wie der Schwarzhaarige es sich vorgestellt hatte. “Du Lügner, du hast Pinky geklaut! Nehmt den Dieb fest!“, schrie Felix lauthals und ehe Law auch nur aufstehen konnte, saßen zig Kinder auf ihn drauf und versuchten ihm den Pokeball abzunehmen. “Was zur-? Ganz sicher nicht, zieht Leine!“, schimpfte er, zuckte aber zusammen, als eines der Kinder ihm die Mütze vom Kopf zog und sich in seinen Haaren vergriff. “Ahh verdammt, euch werd ich helfen!“, schimpfte der Arzt und versuchte das Kind zu packen, welches so unsanft an seinen Haaren zog. Dabei gelang es einem der Kinder, ihm den Pokeball abzunehmen, welches sich natürlich sofort auf und davon machte. Tja, nur konnte der Schwarzhaarige dem Kind nicht folgen, da die anderen noch immer auf ihn draufsaßen und er sich erst einmal frei kämpfen musste. “Was soll der Mist? Rückt den Pokeball wieder raus!“, keifte er, doch Felix lachte nur. “Such ihn doch! Aber du wirst Pinky niiiiemals finden!“ Was zur Hölle haben die Kinder gemacht!?

Die Antwort fand er schnell heraus, als er der Kinderhorde zwei Räume weiter folgte. Und diese Antwort gefiel ihm gar nicht. Denn er wusste sofort, was auf ihn zukommt. Bunte Bälle. Viele bunte Bälle. Und ein großes Becken, welches mit diesen Bällen aufgefüllt war und…darin hockte der Bengel, welcher ihm Pink- eh Nekos Pokeball abgenommen hatte. “Sag mir nicht, du hast den Ball…da drin versteckt.“ Oh was war der Schwarzhaarige sauer. Diese Kinder würden noch was erleben! Doch erst…musste er Den Pokeball wiederfinden. “Jaa! Los!“, erklang die Stimme von Felix hinter ihm und leider war der Arzt so gar nicht darauf vorbereitet gewesen, dass dieser mit einer ziemlichen Wucht in ihn hereinrannte – und er somit geradewegs im Bällebecken landete. Ab diesem Tag war es sicher. Er hasste Kinder. Aber wo er schon einmal hier drin war, konnte er mit der Suche direkt beginnen. Das Kind, welches den Pokeball hier versteckt hatte, half wenigstens mit. Felix und seine ‚Anhänger‘ saßen lediglich am Rand und lachten. Wie konnten Kinder nur so grausam sein? Okay, er selber war auch nicht gerade lieb – aber er war auch kein Kind mehr!

Wie lange er wohl schon in diesem Becken suchte? Bestimmt schon eine ganze Weile und sein Geduldsfaden riss immer weiter. Nicht mehr lange und diese Kinder würden es wirklich bereuen, ihn hierher geholt zu haben. “Ahh, wie süß! Sie können ja wirklich gut mit Kindern umgehen!“, erklang dann plötzlich eine weibliche Stimme und Law blickte direkt zu der Erzieherin. “Seien Sie mir nicht böse. Ich habe den Kindern versprochen, heute mit ihnen Kuchen zu backen, aber leider hatten wir weder Mehr noch Eier. Also musste ich welches Einkaufen. Und da kamen Sie gerade wie ein Wink des Himmels!“, erklärte sie Schuldbewusst, doch das war dem Schwarzhaarigen egal. “Diese Kinder haben mein Eneco in einen Käfig gesperrt und dann den Pokeball geklaut. Diesen haben sie hier im Becken versteckt, zwischen einen Haufen von Plastikbällen. Es ist mir verdammt egal, was Sie diesen Kindern versprochen haben. Wenn ich nicht gleich mein Pokemon zurück bekommen, haben wir hier gleich ernsthafte Probleme!“ Jep. Das war es mit seiner Geduld. Und es half nicht wirklich viel, dass Felix plötzlich lachte und ihm einen Pokeball unter die Nase hielt. “Hier! Das ist der Ball von Pinky! Er war gar nicht im Becken, Jack hat nur so getan!“ Eiskalt an der Nase herumgeführt. Diese …Quälgeister!

Ohne ein Wort kämpfte sich Law aus dem Bällebecken und riss dem Bengel den Pokeball aus der Hand. Die Erzieherin erntete einen bösen Blick, sodass sie sich weitere Worte verkniff und…den Mützenträger einfach ziehen ließ. Die Tür wurde natürlich noch ordentlich ins Schloss geknallt und er schwor sich, dieser Geschichte würde er niemanden erzählen. Niemanden!
Tbc: Hafen von Ondula

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Re: Route 3 - Kindergarten

Beitrag von Oceanaam Sa Jul 16, 2016 8:05 pm

Post #001 xx Kindergarten xx Route 3 xx //


Einer ihrer ersten Einsätze innerhalb der RPV hatte sie nach Orion City geführt, allerdings hatte sich heraus gestellt, dass sie dort gar nicht gebraucht wurde. Oceana fragte sich, warum man sie dann überhaupt erst dorthin geschickt hatte, hatte es aber auch als gegeben hingenommen und war nun wieder auf dem Weg zurück nach Stratos City, wo sich das Hauptquartier der RPV befand. Innerhalb der einen Woche, die sie bisher bei der RPV tätig war, hatte sie noch nicht viele Erfahrungen sammeln können, doch sie hoffte, dass sich das bald ändern würde. Sie würde schauen müssen, was sich ergab, wenn sie zurück war und dafür musste sie die Route 3 durchqueren, wo sie auch an einem Kindergarten vorbei kam. Die dort spielenden Kinder zauberten ihr immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, auch wenn sie nicht oft dort vorbei kam. Es gab einfach nicht besonders viele Gründe, die Route zu durchqueren und durch die Städte zu pendeln. Sie lebte und arbeitete nun einmal in der Großstadt, wo es auch genug zu tun gab. Heute aber lief sie an diesem Kindergarten vorbei und wandte ihrem Blick jenem zu. Sie sah die lachenden und zum Teil auch schreienden Kinder und stellte sich einmal mehr vor wie es sein würde, eigene Kinder zu haben. War sie aufgrund ihrer Vergangenheit überhaupt dazu in der Lage, Kinder vernünftig großzuziehen? Was, wenn sie einfach alles falsch machen würde? Tatsächlich dachte sie oft darüber nach, ob sie nicht doch Züge ihres Vaters übernehmen oder gar schlimmer sein würde als er, obwohl sie davon ausging, kein bisschen so zu sein wie er. Immerhin tat sie ihr Bestes, das jeden neuen Tag jedem zu beweisen. Sie war nicht ihr Vater und würde es auch ihren Kindern gegenüber nicht werden.

Als eines der spielenden Kinder schließlich lachend auf sie zugestürmt kam und weitere Kinder folgten, wurde Oceana schließlich aus ihren Gedanken gerissen. "Hey du, sieh' dir mal mein süßes Pokémon hier an!" rief das eine Kind - ein Mädchen - aufgeregt. "Meins ist aber auch totaaaaaal niedlich! Kommst du es dir anschauen? Es sollte drinnen bleiben!" sagte ein anderes Mädchen, woraufhin Oceana einfach nur herzhaft lachen konnte. Wie süß diese Kinder doch waren! "Jaa, kommst du mit?" fragte ein anderes Mädchen und Nyssa, die die ganze Zeit über neben ihrer Trainerin her gelaufen war, sah schmunzelnd zu Oceana empor. »Wenn ihr mich so lieb bittet, kann ich schlecht Nein sagen.« Damit packte eines der Kinder ihr Handgelenk und Oceana ließ sich ohne Gegenwehr mit sich ziehen, sodass sie schon kurze Zeit später den Kindergarten betrat, in dem es nur so von Kindern wimmelte - kein Wunder, immerhin wurden sie hier nun einmal abgegeben, um erste sozialie Kontakte zu knüpfen oder auch einfach nur, weil ihre Eltern keine Zeit für sie hatten. Es richteten sich jedenfalls viele, viele Augenpaare auf Oceana, die jedes Kind freundlich anlächelte. Jedes der Kinder, die ein eigenes Pokémon bei sich hatten - viele waren es nicht - wollte Oceana es ihr unbedingt zeigen und präsentieren und so bekam sie zwei Felilou und ein Yorkleff zu Gesicht, die sie natürlich bewundernd musterte und anschließend die Kinder lobte, wie gut sie doch auf ihre Pokémon aufpassten und sich um sie kümmerten. Dass Oceana zu Besuch gekommen war, blieb allerdings auch der Erzieherin nicht verborgen, die überaus erleichtert darüber war, dass eine erwachsene Person aufgetaucht war. Oceana bekam davon zunächst nichts mit, wurde dann aber von eben jener Frau angesprochen, die es offensichtlich ziemlich eilig hatte. "Oh, gut, dass du gerade da bist! Kannst du nicht schnell ein Auge auf die Kleinen werfen? Ich muss schnell etwas erledigen, bin aber gleich wieder zurück!" sagte sie lediglich noch und war damit auch fast schon aus dem Kindergarten verschwunden. "Machst du das für mich, ja?" fragte sie noch einmal zur Sicherheit, da sie die Kinder ja nicht allein lassen konnte und obwohl - oder gerade weil - Oceana von der plötzlichen Bitte etwas überrascht war, nickte sie zustimmend. »Sicher. Wie lange denn ungefähr?« wollte sie noch wissen, allerdings war die Erzieherin bereits verschwunden, nachdem sie Oceanas Zustimmung erhalten hatte. Nun war sie also ganz allein mit den ganzen Kindern, die sie zwar immer noch bezaubernd fand, im ersten Moment aber nicht wirklich etwas mit ihnen anzufangen wusste. Sie war einfach noch ein wenig überrumpelt davon, dass sie nun hier die Aufpasserin spielen sollte. Nyssa betrachtete die Kinder skeptisch, als würde sie ahnen, was nun auf sie zukommen würde und sah ein wenig unsicher zu ihrer Trainerin empor. »Dann...habt ihr mich wohl nun für eine Weile an der Backe. Was würdet ihr denn gern machen?« Wenn man selbst auf die Schnelle keine Idee hatte, konnte man doch durchaus die Kinder fragen. Vielleicht hatten sie ja eine zündende Idee oder Lust auf ein bestimmtes Spiel. Doch es war, als hätte sich ein Schalter umgelegt in dem Moment, als Oceana ihnen mitgeteilt hatte, dass sie nun für sie verantwortlich war. Statt einer Antwort bekam sie nur lautes Geschrei um die Ohren gefegt und gleich darauf stoben die Kinder in die verschiedensten Richtungen davon. Verwirrt sah Nyssa ihnen nach, ganz eindeutig überfordert mit der Situation, während Oceana absolut keine Ahnung hatte, was das zu bedeuten hatte. Was war denn nur in die Kinder gefahren? Eben waren sie noch alle ruhig gewesen und nun liefen sie schreiend durcheinander. Vielleicht war allein das schon eine Art Spiel? »Vielleicht sollten wir sie machen lassen? Solange sie nichts kaputt machen, können sie doch bestimmt -« In dem Moment aber hörte sie, wie ein Glas zersprang und in tausende Scherben auseinander brach. Besorgt lief Oceana direkt in den entsprechenden Raum und fand tatsächlich die Scherben auf dem Boden wieder, während eines der Kinder auf dem Tisch stand und so tat, als sei es der König von allen. »Das ist gefährlich, du musst da wieder runter kommen!« sagte Oceana zu dem Jungen, der allerdings entschieden mit dem Kopf schüttelte. "Nee, hier oben ist es viel besser!" rief er aus und sprang nun auch noch auf dem Holztisch herum. Sofort dachte Oceana daran, was alles passieren konnte, wenn er nicht auf sie hörte und herunter kam und sie eilte sogleich zu ihm. »Du sollst da runter kommen!« sagte sie nun etwas strenger, allerdings erntete sie nur ein entschiedenes "Nö." seitens des Jungen. Und was tat man, wenn Kinder nicht auf einen hörten? Viele Möglichkeiten hatte man da ja nicht und so griff Oceana einfach kurzerhand nach ihm und hob ihn vom Tisch herunter, während er natürlich wie wild zappelte und sogar um sich schlug. Irgendwie schaffte Oceana es aber, den Schlägen auszuweichen und den Jungen am Boden abzusetzen. "Blöde Kuh!" warf er ihr entgegen und war schon im nächsten Moment davon gerannt. Oceana konnte nichts weiter tun, als dem Jungen hinterher zu schauen, bis ihr die Glasscherben auf dem Boden einfielen. Der Junge, wie auch immer er hieß, musste ein Glas vom Tisch gefegt haben, als er darauf geklettert war. Glücklicherweise hatte sich Nyssa bereits der Sache angenommen und mit Hilfe ihrer Psychokinese die Glasscherben in einen Mülleimer befördert. Zur Sicherheit hatte sie diesen außerdem hoch oben im Schrank des Raumes abgestellt, damit die Kinder nicht ran kommen und sich verletzen konnten. »Danke. Wir sollten die Kinder mal zusammen trommeln.« Leider glaubte Nyssa nicht wirklich daran, dass die Kinder auf Oceana hören würden, aber irgendetwas mussten sie auf jeden Fall tun. Also ging Oceana zurück in den Vorraum, in dem nun sämtliche Schuhe und Jacken auf dem Boden verstreut lagen. Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld. Was würde die Erzieherin nur denken, wenn sie wieder kam und es so hier aussah? Oceana war fest entschlossen, die Situation noch in den Griff zu bekommen, vor allem auch deswegen, weil sie sich selbst beweisen wollte, dass sie mit Kindern umgehen konnte. Manche waren eben ein wenig schwierig, aber es gab in diesem Tumult doch sicher auch den einen oder anderen, der nicht so war.

Als sie lautes Geschrei aus dem Zimmer links von ihr vernehmen konnte, beeilte sie sich sofort, dorthin zu gelangen und da sah sie eine Gruppe von 4 Kindern - drei Jungen und ein Mädchen - die um ein anderes Mädchen herum standen und lachten, während das in der Mitte kauernde Mädchen schluchzte und weinte. Es zerbrach Oceana fast das Herz, sie so zu sehen. »Was wird das hier?« Natürlich wollte sie es nicht dabei belassen und dem kleinen Mädchen helfen. Die anderen Kinder sahen sofort unschuldig zu Oceana hinauf. "Sie hat Mariah ihre Puppe weg genommen und als wir ihr sie wieder abgenommen haben, hat sie sich gewehrt. Wir wollten Mariah nur ihre Puppe wieder geben!" sagte einer der drei Jungen und deutete auf das Mädchen, das besagte Puppe im Arm hielt und wohl Mariah hieß. »Und wieso weint das arme Mädchen dann?« Auffordernd sah sie die drei Jungen an, da sie das Gefühl hatte, eindeutig belogen zu werden. Sie hasste es, wenn man sie anlog oder hinterging. Das hatte sie nun wirklich schon zur Genüge erlebt. "Wissen wir nicht." sagten die drei Jungen wie aus einem Munde, woraufhin sich Oceana einen Weg zu dem weinenden Mädchen bahnte und sich neben sie kniete, während Nyssa die umstehenden Kinder im Auge behielt. Diese wollten sich nämlich offensichtlich heimlich aus dem Staub machen, sobald Oceana ihre Aufmerksamkeit dem weinenen Mädchen gewidmet hatte. Nyssa ließ das allerdings nicht zu und wendete ihre Psychokinese nun an den vier zuvor nach lachenden Kindern an. Nun schienen sie allerdings in Panik zu geraten und schrien immer wieder, dass man sie runter lassen sollte. Nyssa aber dachte keine Sekunde daran. »Stimmt es, was sie gesagt haben? Hast du Mariah ihre Puppe weg genommen?« Schluchzend schüttelte das Mädchen ihren Kopf, nur vorsichtig und spähte an Oceana vorbei zu den anderen Kindern, die hilflos in der Luft schwebten. Dass das vielleicht nicht unbedingt die beste Methode war, störte Oceana im Augenblick absolut gar nicht. »Was ist denn dann passiert?« wollte sie nun von dem kleinen Mädchen wissen, das nach wie vor eingeschüchtert von den anderen wirkte. Offensichtlich wollte sie nicht sprechen oder sie fürchtete sich einfach davor, was die anderen dann mit ihr anstellen würden. »Ist es deine Puppe? Haben sie sie dir weg genommen?« Leicht nickte das Mädchen, woraufhin Oceana doch ziemlich wütend wieder aufstand und sich den vier Kindern widmete. Sie lief auf Mariah zu und nahm ihr die Puppe unter großem Protest ab. »Haben eure Eltern euch nicht beigebracht, dass man nicht lügen soll? Ich bin enttäuscht von euch! Wie könnt ihr dem armen Mädchen sowas nur antun?« sprach sie tatsächlich wütend und mit erhobener Stimme, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte. Aber auch ohne, dass es die anderen Kinder irgendwie zu stören schien. Sie kümmerten sich lieber um die Tatsache, in der Luft zu schweben und nicht davon laufen zu können. »Das wird noch ein Nachspiel haben.« warnte sie die vier vor, wandte sich dann aber erst wieder dem Mädchen zu und überreichte ihr die Puppe, die diese mit leuchtenden Augen entgegen nahm. Oceana wusste, dass sie diesem Mädchen und nicht Mariah gehörte. "Danke." Dankbar und mit großen Hundeaugen sah sie Oceana an, deren Herz nun erneut dahin schmolz. »Gern. Wie heißt du denn?« Namen zu kennen war schließlich nie verkehrt. "Aleana." »Ein schöner Name. Und von euch-« Mit diesen Worten drehte sie sich wieder den Jungen zu. »- will ich auch die Namen wissen.« Alle Kinder schwiegen allerdings eisern, woraufhin Nyssa die vier ein wenig in der Luft drehte und ihnen damit Angst einjagte, sodass sie ihre Namen schließlich doch voller Panik heraus rückten. So erfuhr Oceana, dass die drei Jungen Cedric, Tim und Louis hießen, was sie sich unbedingt merken wollte, um es anschließend der zuständigen Erzieherin zu sagen. Wie lange wollte diese eigentlich noch weg bleiben?

Nachdem Oceana den vier Kindern mitgeteilt hatte, dass sie so etwas nie wieder tun sollten, bahnte sich bereits das nächste Problem an. Als sie nämlich aus dem Fenster sah, erblickte sie eine ganze Horde Kinder, die dort spielten - und sich mit Matsch bewarfen. Oceana konnte sich ein Seufzen nicht verkneifen und fragte sich, wer diese Kinder wohl erzogen hatte. Sie hoffte inständig, dass sie das irgendwann besser hinbekommen würde. Jetzt aber rannte sie nach draußen auf den angrenzenden Spielplatz und überlegte fieberhaft, wie sie die Matschbombenschlacht beenden konnte. Einige hatten sich doch tatsächlich die nasse Erde ins Gesicht geschmiert, als sei es eine Art Kriegsbemalung und liefen nun durch die Gegend wie die Indianer...und als wäre das nicht genug, erkannte sie einige mit Seilen gefesselte Kinder, die mit Stöcken bedroht wurden, als seien es Schwerter. Die Fantasie der Kinder in allen Ehren, aber das konnte auch leicht ins Auge gehen, zumal hier niemand wirklich auf den anderen zu achten schien. Verzweifelt sah sie hinab zu Nyssa, die allerdings genauso ratlos war und nur mit den Schultern zuckte. »Alle aufhören damit!« rief sie als ersten Versuch in die Kindermenge hinein, die natürlich absolut nicht auf sie hörten. So ging sie einige Schritte weiter und kam schließlich zu der Schaukel, an dessen Standfüßen ein Junge gefesselt worden war. Sie befreite ihn, um ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen, woraufhin dieser allerdings direkt davon rannte und wieder anfing, Matsch durch die Gegend zu werfen. »Wenn ich euch allen ein Eis spendiere, hört ihr dann auf, euch mit Matsch zu bewerfen und euch wie ein Haufen aufgescheuchter Taubsi zu verhalten?« Sie musste ihre Stimme so stark erheben, damit sie überhaupt gehört wurde, dass sie fürchtete, man könne sie noch bis Septerna City hören. Es verfehlte seine Wirkung aber nicht, denn alle Kinder hielten in dem, was sie taten, inne und sahen zu ihr rüber. Ein Junge kam sogar auf sie zu und sah zu ihr empor. "Dürfen wir dann auch Pizza essen? Und Burger? Oh, und das Eis muss natürlich gaaaaanz groß sein." Alle Kinder sahen nun zu ihr rüber und Oceana überlegte, ob es sinnvoll war, ihnen das alles zu versprechen. Sie würde es nämlich nicht halten können und sie wollte nicht selbst zur Lügnerin werden. »Ein ganz normales Eis genügt doch für den Anfang, oder nicht? Und dann können wir weiter sehen.« versuchte sie es, in der Hoffnung, dass es klappen würde. Leider schien der Junge nicht zufrieden damit zu sein und rannte augenblicklich davon. "Das ist zu wenig!" rief er und damit fing jedes Kind an, wieder mit Matsch zu werfen. Nur mit dem Unterschied, dass Oceana dieses Mal das Ziel war. "Auf sieeee!" schrien einige im Chor und alle Kinder kamen auf sie zugerannt. »Stopp!« rief Oceana noch, allerdings vergebens. Bevor sie sich versah, war sie übersät von Matsche und anschließend auch Kindern, die auf ihren Rücken sprangen, sich an ihren Beinen festhielten und Griffel spielten, indem sie in ihre Arme sprangen. Oceana taumelte und drohte, zu stürzen und zu allem Überfluss hielt eines der Kinder ihr nun auch noch die Hände vor die Augen, sodass sie gar nichts mehr sehen konnte. Wie konnten Kinder nur so anstrengend sein? »Geht runter von mir!« rief sie aus, was natürlich keines der Kinder auch wirklich tun wollte. Sie musste sich also etwas anderes einfallen lassen. Leider hatte sie absolut keine Idee, taumelte weiter und fiel letztlich auf den Boden, wo sie von den Kindern umringt und belagert wurde. Eines der Kinder holte doch tatsächlich ein Seil, während die anderen sie festhielten und sie sich nicht wirklich wehren konnte, als das Mädchen sie schließlich mit dem Seil fesselte. Kinder waren tatsächlich ziemlich kräftig, wenn sie in einer großen Gruppe arbeiteten und das wussten sie scheinbar auch. Nyssa stand währenddessen ziemlich hilflos daneben, sah aber rot, als diese ungezogenen Blagen ihre Trainerin mit dem Seil fesselten. Und wo Oceana keine Ideen mehr hatten, setzte Nyssa kurzerhand Gähner ein - und zwar gegen alle anwesenden Kinder, was zwar eine Zeit brauchte, schließlich aber glückte. Nyssa musste so einige Blasen erzeugen, doch jede traf ihr Ziel und ließ die Kinder schließlich und endlich müde werden. Erleichtert atmete Oceana auf, als die Kinder von ihr abließen und erschöpft neben ihr auf dem Boden zusammen brachen. Es dauerte gar nicht allzu lang, ehe sie auch tatsächlich eingeschlafen waren. Als das geschehen war, kam schließlich aber ein weiteres Kind aus einem Versteck hervor und Nyssa machte sich bereit, auch das zum Einschlafen zu zwingen, erkannte aber Aleana, die vorsichtig auf Oceana zugelaufen kam und ihr letztlich das Seil losband, sodass diese sich wieder bewegen konnte. »Danke. Wenigstens eine nette Maus.« Obwohl Oceana überaus wütend und am Ende ihrer Nerven war, schaffte sie es doch, freundlich zu Aleana zu sein, die bisher immer noch nicht mehr gesagt hatte. Nyssa kam nun auf die beiden zu und sah sich auf dem Spielplatz um. Irgendwie mussten sie es nun schaffen, die Kinder wieder nach drinnen zu befördern. »Meinst du, du kannst sie mit Psychokinese ins Haus bringen?« fragte Oceana ihr Psiaugon, die daraufhin entschlossen nickte. Zwar würde es für sie anstrengend werden, jedes Kind ins Haus zu transportieren, aber sie würde es schon schaffen.

Zwei Stunden später waren nicht nur alle Kinder wieder im Gebäude, sondern sämtliche Räume wieder aufgeräumt. Mit Hilfe von Nyssa und sogar Aleana hatte Oceana es geschafft, wieder Ordnung in den Kindergarten zu bringen und ließ sich nun erschöpft auf die Couch sinken, die in dem Raum stand, in dem die Kinder ihren Mittagsschlaf hielten. Lange würden sie allerdings nicht mehr schlafen und Oceana fragte sich aufs Neue, wo denn die Erzieherin blieb. Sie hatte doch nur kurz auf die Kinder acht geben sollen! »Vielen Dank euch beiden.« Natürlich war sie Aleana und Nyssa dankbar für ihre Hilfe und es war ihr eine Freude gewesen, Aleana ihr gegenüber langsam auftauen zu sehen. Das Mädchen hatte in den vergangenen zwei Stunden tatsächlich so einiges erzählt und Oceana würde sie sogar ein wenig vermissen. Sie war allerdings auch das Einzige, was sie von dieser Erfahrung vermissen würde. Alles andere brauchte sie definitiv nicht und so war sie heilfroh, als die Erzieherin endlich wieder auftauchte. "Oh, wie ich sehe haben sie ein gutes Händchen für Kinder!" sagte sie entzückt und Oceana wäre ihr beinahe an die Gurgel gegangen. Wenn sie wüsste, was sie in den letzten Stunden alles durchgemacht hatte! »Jetzt sind sie wieder Ihr Problem.« erwiderte sie darauf schließlich nur und beeilte sich, schnellstmöglich den Kindergarten wieder zu verlassen. Auf keinen Fall würde sie hier länger als nötig bleiben. Ganz bestimmt nicht. Von Aleana verabschiedete sie sich zwar noch freundlich und auch erfreut, dann aber war sie verschwunden, um ihren Weg fortzusetzen. Noch einmal würde sie auf keinen Fall auf die Kinder aufpassen, so sehr sie Kinder eigentlich auch mochte!


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