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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

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Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

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Uferpromenade

Beitrag von Gastam Sa Jun 11, 2016 1:34 pm

Uferpromenade

Als Uferpromenade wird der "äußere Rand" von Stratos City bezeichnet. Hier kann man die schöne Aussicht auf das Meer genießen, spazieren gehen oder sich Souvenirs an den verschiedenen, vielfältigen Souvenirständen kaufen.

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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Sa Jun 11, 2016 2:15 pm

MIT AIMEE
17

Am nächsten Tag

Der aufregende (und tortenreiche) Tag war schnell vorbei gegangen und nachdem Rumi sich von Eleanor verabschiedet hatte, hatten sich ihre Wege auch schon wieder getrennt. Die alte Frau hatte sich mit ihren Pokemon wieder in den Zentralpark begeben, wo Tadezu wie vorher im Teich hatte schwimmen können, Kodai herum lief und Anmei seine neuen, weiten Flügel begutachtete. Rumi hatte sich dann auf die Bank gesetzt, wie am Anfang des Tages, bis sie sich dazu entschlossen hatte ein wenig mit Kodai zu trainieren. Sie hatte sich schon vorher vorgenommen etwas mehr mit Kodai zu trainieren, warum also nicht direkt anfangen? Das Larvitar hatte sowieso viel zu viel Energie übrig, die konnte man gut in ein Training stecken! Es hatte Rumi daher auch nicht überrascht, dass Kodai von der Idee sehr angetan gewesen war und sich sofort dazu bereit erklärte, sich dem Training hinzugeben. Vermutlich wollte das kleine Kerlchen auch endlich so groß und stark wie sein Vater werden… Auf jeden Fall lief das Training zu Rumis vollkommener Zufriedenheit ab, so dass das kleine Grüppchen als es dunkel wurde guten Gewissens zurück zum Pokemon Center gehen konnten, um sich für den nächsten Tag zu wappnen.

Dieser war dann schließlich auch gekommen und heute hatte Rumi sich mit Aimee verabredet. Sie kannte die Züchterin noch von damals, als sie die Pension in Teak City geleitet hatte, und irgendwie hatten sich die beiden so dann angefreundet. Dass Aimee und Rumi nun auch wieder in der selben Region unterwegs waren, war wohl ein glücklicher Zufall! Auf jeden Fall freute sich die alte Frau sehr darauf, ihre junge Freundin wieder zu sehen. Vor allem war sie auch darauf gespannt, wie sich Aimee wohl über die Zeit entwickelt hatte – und wie es wohl ihren Pokemon ging. Sie freute sich auch schon auf das Gesicht ihrer Freundin wenn sie die Mini-Ausgabe von Schatzi sah. Wissen tat Aimee schließlich noch nicht, dass Rumis Despotar zu alt zum Reisen geworden war und nun stattdessen den Haushalt schmiss und ihr seinen Sohn angedreht hatte… Rumi war gespannt, wie Kodai wohl reagieren würde, wenn er ebenfalls eine alte Freundin seines Vaters treffen würde…. Und ihre Pokemon. Im Allgemeinen war Rumi auf dieses Treffen also sehr gespannt und freute sich auch darauf, Aimees Geschichten zu hören – schließlich hatten sie sich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen!
Rumi hatte sich also fertig gemacht und das Pokemon Center wieder verlassen. Das Treffen mit Aimee war für den Nachmittag angesetzt, so dass die alte Dame den Morgen und den Vormittag noch für sich hatte. Bevor sie sich allerdings mit größeren Dingen beschäftigte suchte sie sich erst einmal ein Café zum Frühstücken, mit leerem Magen war das Arbeiten schließlich schwerer – und sie hatte sich vorgenommen Kodai heute noch, bevor sie Aimee trafen, die Attacke Steigerungshieb beizubringen. Sie hatte Kodai gestern Abend bereits schon ein wenig in die richtige Richtung gelotst, nun fehlte eigentlich nur noch der Feinschliff. Sie bestellte für sich und Kodai etwas zu essen (Tadezu und Anmei hatten schon im Pokemon Center etwas bekommen, da sie ja nun nicht außerhalb ihrer Bälle im Cafe sitzen konnten) und genoss die hübsche Aussicht von hier. Vermutlich würde sie auch auf dieser Uferpromenade das Training mit Kodai beginnen, sobald sie fertig gegessen hatte. Dafür würde sie sich nur eine etwas menschenleerere Stelle suchen müssen.

„Gut Kodai – wir machen es wie gestern.“, erklärte sie ihrem Pokemon und das Larvitar nickte entschlossen. Ihr Goldbat hatte sie nun auch aus seinem Ball befreit, allerdings hing Anmei nun kopfüber, wie üblich, an einer Laterne und schlief. Tadezu hatte Rumi nun endlich freilassen können damit er im Meer herum schwamm (allerdings hielt er sich immer in der Nähe der Promenade auf, damit Rumi ihn im Blick hatte) und so waren sie alle halbwegs vereint, doch Rumis Konzentration lag erst einmal auf Kodai. Dieser hatte sich nun in Kampfstellung positioniert und übte hoch konzentriert die Schläge, die irgendwann einen Steigerungshieb darstellen sollten. „Sehr gut!“, nickte Rumi fröhlich und setzte sich auf die nahestehende Bank. Ihre Beine machten es ihr leider nicht leicht, lange auf einer Stelle zu stehen und so präferierte sie das Sitzen doch lieber. Kodai konnte sie hier noch immer sehr gut beobachten und ihr fiel auf, dass Anmei wohl doch gar nicht geschlafen hatte. Viel mehr lugte er unter seinen zusammengefalteten Flügeln hervor und beobachtete Kodai, bis er sie ausbreitete und schnell zu dem Larvitar herunter flatterte. „Ah, ich denke Anmei möchte dir helfen zu trainieren.“, kommentierte Rumi das Verhalten und das frisch gebackene Golbat nickte kurz. Kodai verengte die Augen, hüpfte dann ein Stück näher zu Anmei und fing an seine Schläge auf ihn zu konzentrieren. Das Golbat steckte sie natürlich ohne Probleme ein, noch waren sie ja „nur“ normale Schläge, aber immerhin würden sie so auch gut erkennen können, wenn es ein Steigerungshieb wurde. „Konzentrier dich darauf, deine Schläge zu präzisieren und leg all deine Kraft hinein.“, wies sie ihr Pokemon an und legte den Kopf zur Seite, um ihr Pokemon weiter zu beobachten. Es verging eine Weile in denen Kodai nicht den Hauch von Müdigkeit zeigte und auch Anmei den Schlägen weiterhin standhalten konnte, bis… bis sich die Pfoten des Larvitars plötzlich in einen roten Schimmer legten, Anmei trafen und das Golbat zurück warfen. Überrascht richtete sich Rumi auf und grinste Kodai stolz an. Das Larvitar sah verwundert zu seinen Pfoten, sprang kurz freudig auf und wartete, bis Anmei sich wieder gefangen hatte und zurück zu ihm flatterte. „Versuch es nochmal.“, wies Rumi ihr Pokemon an und so führte Kodai wieder ein paar Schläge aus, bis das rote Leuchten zurück kam und Anmei erneut getroffen wurde. „Du hörst aber auf, sobald es dir zu viel wird, ja?“, meinte sie an ihr Golbat gerichtet, welches daraufhin fröhlich nickte. Rumi nickte ebenfalls und sah dabei zu wie Kodai versuchte, nun immer Steigerungshiebe zu machen, ohne normale Schläge dazwischen. Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen beobachtete Rumi das Geschehen, ab und an sah sie auch ihr goldenes Karpador aus dem Wasser hervor springen. So verging einige Zeit, bis Kodai die Attacke tatsächlich ohne Probleme ausführen konnte. „Sehr gut!“, lobte sie Kodai und Anmei gleichermaßen. „Ich wette dir hat es auch ziemlich geholfen.“ Sie schenkte ihrem Golbat ein Lächeln, welches daraufhin kurz nickte und sich dann zurück an die Laterne hing, während Kodai weiterhin den Steigerungshieb ausführte… nur eben in die Luft.
Ein Blick auf die Uhr verriet Rumi dann schließlich auch, dass Aimee wohl bald eintreffen würde. Neugierig sah sie sich kurz um, um zu schauen ob die Züchterin schon in der Nähe war.



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam So Jun 26, 2016 11:27 pm


When spring comes, new life will be born
Post #033 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Majara

cf: Pokémon-Center - Stratos City
Der Ort, den sie sich für ihr Treffen ausgesucht hatten, war unglaublich schön, denn er bot einen Blick auf das weite Meer, der sich auf jeden Fall lohnte. Auch wenn es nicht ihr erster Besuch in der Stadt war, gab es doch immer etwas, das man sich gern mehrere Male ansah. Gerade hatte sie sich erst von Majara - und Macawi, dem kleinen, frisch geschlüpften Knospi - getrennt, da hatte sie auch schon die Nachricht erhalten, dass Rumi nun Zeit hatte. Natürlich war ihre Antwort sogleich gekommen und sie hatten einen Ort ausgemacht. Und da war sie nun, bei der Uferpromenade, wo sie sich nach Rumi umsah. Ihr Roselia und Klingplim hatte sie wieder in die Bälle gerufen, lediglich Jaylo hatte sie nicht dazu überreden können, sich in seinem Ball auszuruhen und so war auch Lesya außerhalb ihres Balles, da sie ihren Sohn auf keinen Fall aus den Augen lassen wollte. Das Pichu hielt das Plüsch-Dedenne, das es von Sakima geschenkt bekommen hatte, noch immer fest, als würde sein Leben davon abhängen, obwohl das Plüschtier tatsächlich größer war als Jaylo selbst. Daher war das Plüschtier bereits jetzt dreckig geworden, was das Pichu allerdings nicht zu stören schien. Aimee beschloss, nichts dagegen zu sagen, zumal sie es unglaublich süß fand, wie Jaylo das Stofftier hütete wie ein Schatz.

Sie ließ ihren Blick über die Uferpromenade schweifen und entdeckte die ältere Frau schließlich auf einer der Bänke sitzen. Knapp vor ihr hieb ein Larvitar mit seinen Händen in der Luft, was Aimee an Schatzi erinnerte, das Despotar ihrer alten Freundin. Dieses allerdings war nirgends zu sehen, was Aimee doch verwunderte, da es meistens in der Nähe seiner Trainerin gewesen war. Trotzdem ging sie freudestrahlend auf Rumi zu und auch Lesya schien sich sichtlich zu freuen. Lediglich Jaylo konnte nicht dieselbe Freude empfinden, was allerdings darin begründet lag, dass er Rumi schlichtweg nicht kannte. »Hey! Es freut mich wirklich, dich mal wiederzusehen - du siehst gut aus!« begrüßte Aimee ihre Freundin, die sie noch aus ihrer Heimat Teak City kannte, wo Rumi noch eine Pension geleitet hatte. Diesen Job ging sie mittlerweile zwar nicht mehr nach, trotzdem waren sie in Kontakt geblieben und so kam es nun zu diesem Treffen. Freudig winkte Lesya Rumi zu und ließ ihren Blick schweifen auf der Suche nach dem Despotar, das sie jedoch nicht entdecken konnte. Wenn man es bisher auch nicht gesichtet hatte, würde das wohl auch so bleiben - immerhin waren Despotar nicht unbedingt dafür bekannt, übersehen zu werden. Dafür aber erspähte Lesya das Karpador von Rumi und ein Golbat, das an einer Laterne hing. Überlegend, ob es sich dabei wohl um das Zubat handeln mochte, das zu Rumi gehörte, beobachtete Lesya das Pokémon eine Weile, während das Pichu das Plüschtier auf dem Boden abgelegt hatte und darauf geklettert war, sodass er es nun als eine Art Kissen verwendete, während er zu Rumi hinauf sah und sie neugierig betrachtete. »Ist Schatzi etwa wieder geschrumpft?« fragte sie scherzhaft und deutete auf das Larvitar, von dem sie ausging, dass es zu Rumi gehörte. Es war ungewohnt, sie nicht mit dem Despotar zu sehen, trotzdem wusste Aimee zur zu gut, dass Pokémon sich nicht zurückentwickeln konnten. Es musste also eine andere Begründung für die Anwesenheit eines Larvitars geben und vielleicht erzählte Rumi ihr ja davon. Generell erhoffte sich Aimee, dass sich die beiden ein wenig austauschen konnten und über das berichteten, was sie in letzter Zeit getan hatten. Immerhin hatten sie sich eine ganze Weile nicht gesehen! Jaylo zum Beispiel kannte Rumi auch noch gar nicht. »Das hier ist übrigens Jaylo - er war schon ganz gespannt darauf, dich kenenn zu lernen.« stellte Aimee das kleine gelbe Pokémon mit einem Lächeln vor, während das Pichu weiterhin neugierig zu Rumi sah. Die anderen Pokémon waren dabei wohl eher Nebensache.
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Mi Jun 29, 2016 11:31 pm

MIT AIMEE
18

Es freute Rumi doch sehr, dass ihr kleines Larvitar so fleißig übte und vor allem lernen wollte. Früher oder später würde das Pokemon in die Fußstapfen seines Vaters treten und die alte Frau war sich sehr sicher, dass Kodai genau das auch im Sinn hatte – groß und stark werden wie sein Papa war schließlich ziemlich erstrebenswert und schwach war Schatzi auf keinen Fall! Ein Jammer, dass das Despotar nicht mehr mit ihnen reisen konnte. Rumi konnte das aber natürlich verstehen, schließlich war sie selbst ja auch nicht mehr die Jüngste und sogar nur ein paar Jahre älter als ihr Despotar. Es war schon durchaus die richtige Entscheidung gewesen, dass das Gesteinspokemon Zuhause blieb. Außerdem schadete das ja im Endeffekt auch niemanden und Rumi war oft genug Zuhause um mal wieder nach dem Rechten zu sehen. Früher oder später würde sie die Reisen auch nicht mehr schaffen, spätestens dann wären sie ja sowieso wieder vereint, auch wenn bis dahin hoffentlich noch viel Zeit vergehen würde. Aber Rumi fühlte sich fit wie ein Turnschuh, da konnte es bestimmt noch eine Weile dauern, bis sie tatsächlich in den richtigen Ruhestand gehen musste.
Kodai trainierte weiter seinen Steigerungshieb und Rumi hatte ein seeliges Lächeln auf den Lippen als sie ihren kleinen Partner beobachtete. Präzise wurden die Schläge, die mittlerweile auch durchaus einem Steigerungshieb glichen, ausgeführt und der ernste Blick im Gesicht des Pokemons war herzlich amüsant. Tadezu schwamm noch immer im Wasser herum und hüpfte hier und dort wieder nach oben, so dass Rumi einen Blick auf ihn erhaschen konnte, aber sie machte sich auch keine großen Sorgen um ihn. Auch wenn viele meinten, dass Karpador dumme Pokemon seien konnte Rumi das überhaupt nicht nachvollziehen. Tadezu war sogar ein sehr schlaues Pokemon, nur waren die Mittel für ein Karpador eben ziemlich begrenzt – seine Intelligenz würde sich aber früher oder später schon noch zeigen, spätestens wenn er ein Garados war! Und wer wusste schon, wann das sein konnte? Anmei hatte sich schließlich auch entwickelt und nun hing statt eines Zubats ein Golbat an der Srtraßenlaterne. Rumi hatte es im Gefühl gehabt, doch wann die Entwicklung schließlich stattfinden würde stand immer in den Sternen geschrieben – wer wusste schon, ob Tadezu nicht auch kurz davor war?

Rumi wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie ihre junge Freundin auf sich zugehen sah. Ein breites Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit und sie richtete sich von der Bank auf. Augenblicklich stoppte Kodai in seinen Bewegungen und drehte sich in die Richtung, in die Rumi guckte, und sah den Neuankömmlingen skeptisch entgegen – er kannte schließlich keinen einzigen von ihnen! „Aimee! Schön dich mal wieder zu sehen.“, begrüßte die alte Frau die Züchterin und sah anschließend herunter zu Kodai, als Aimee ihn ansprach. Ein amüsierter Ausdruck huschte über ihr Gesicht, ehe sie mit der Hand eine abwägende Geste machte. „Mehr oder weniger – das ist sozusagen Schatzi im Kleinformat.“, erklärte sie und lachte kurz leise in sich hinein. „Das ist Kodai, Schatzis Sohn.“ Als er vorgestellt wurde deutete Kodai kurz eine kleine Verbeugung an, sah den anderen aber immer noch argwöhnisch entgegen – es könnte ja jemand Rumi angreifen wollen! „Kodai, das sind Aimee und ihre Pokemon. Wir sind alte Freunde aus Johto und dein Vater mag sie auch gerne.“ Das schien das Larvitar immerhin ein wenig zu beruhigen, so schnaubte es kurz aus und widmete sich dann wieder seinen Übungen, linste aber doch hin und wieder noch zu den anderen.
Rumis Aufmerksamkeit galt schließlich dem Pichu, das zu Aimee gehörte. „Nein, wie süß!“, meinte Rumi begeistert und schenkte Jaylo ein freundliches Lächeln. „Ich nehme an du bist der Sohn von Lesya? Ein hübsches Dedenne hast du da!“, fragte sie an das gelbe Elektropokemon gerichtet, dann sah sie wieder zu Aimee. „Wir haben uns wirklich lange nicht mehr gesehen.“, murmelte sie und legte die Stirn in Falten. „Aber allzu viel ist bei mir auch nicht passiert. Anmei hat sich gestern entwickelt.“ Sie deutete mit einem Nicken auf das schlafende Golbat, dann sah sie wieder zu Aimee. „Und wie ist es bei dir gelaufen? Wie geht es dem Ei, von dem du mir erzählt hast?“ Neugierig setzte sie sich wieder auf die Bank und deutete Aimee an, sich zu ihr zu setzen.



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Do Jun 30, 2016 5:19 pm


When spring comes, new life will be born
Post #034 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Es freute Aimee wirklich, ihre alte Freundin wiederzusehen und sie hoffte, dass sie ein paar schöne Stunden zusammen würden verbringen können. Mit Rumi konnte man, so Aimees Meinung, überaus gut reden und sich unterhalten und das auch über Stunden hinweg. Tatsächlich war es schon vorgekommen, dass Aimee die Zeit gänzlich vergessen hatte. Sie war gespannt, wie es heute sein würde und vor allem auch, was Rumi zu erzählen hatte, immerhin hatten sich die beiden bereits eine Weile nicht gesehen und schon die Abwesenheit des Despotar sagte Aimee, dass sich etwas in Rumis Leben geändert haben musste. Die beiden waren schließlich ein Herz und eine Seele gewesen und Aimee hoffte inständig, dass dem Pokémon nichts geschehen war. Sie ging zunächst allerdings nicht vom Schlimmsten aus, weshalb ihre Frage das Larvitar betreffend auch scherzhaft gestellt wurde. Natürlich konnte es sich dabei nicht um das Despotar handeln, Rumi aber hatte direkt einen amüsierten Ausdruck auf dem Gesicht und auch Aimee musste grinsen. Lediglich das Larvitar schien der ganzen Situation argwöhnisch entgegen zu blicken, was Aimee aber auch verstehen konnte. Schließlich wusste es nicht, wer Aimee überhaupt war und was sie von Rumi wollte, weshalb die Züchterin es sogar begrüßte, dass das Pokémon vorsichtig war. Wenn Pokémon seine Trainer beschützen wollten, war das immer ein gutes Zeichen und es freute Aimee, dass Rumi einen neuen Freund dazu gewonnen hatte.
Als sie Rumis Antwort hörte, war sie tatsächlich ein wenig überrascht, positiv natürlich. Schatzi hatte also einen Sohn bekommen! Es war immer wieder ein kleines Wunder, wenn Pokémon aus Eiern schlüpften und Aimee wusste aus Erfahrung, wie sehr sich auch die Eltern darüber freuten. Schatzi musste es bestimmt ähnlich ergangen sein wie Lesya oder auch Illyria und Aimee sah mit einem warmen Lächeln auf das Larvitar hinab, das nun, da es vorgestellt wurde, eine leichte Verbeugung andeutete. »Es freut mich sehr, dich kennen zu lernen!« sagte Aimee freundlich, nachdem auch sie von Rumi vorgestellt worden war. Kodai schien nun jedenfalls ein wenig beruhigt zu sein und widmete sich wieder seinen Übungen, die es zuvor unterbrochen hatte, um ein wachsames Auge auf Rumi zu werfen. Lesya wollte das Larvitar eigentlich auch noch begrüßen, entschied sich aber letztlich dagegen und ließ es zunächst in Ruhe, um es nicht weiter zu beunruhigen. Stattdessen sah sie nun mit einem Grinsen zu Rumi auf, während sich die beiden Freundinnen weiter unterhielten. »Es freut mich, dass Schatzi nun auch einen Sohn hat. Ihm geht es doch hoffentlich gut?« fragte Aimee nun doch vorsichtig nach, da es sie nach wie vor wunderte, dass er eben nicht anwesend war. Sie hoffte sehr, damit keinen Wunden Punkt getroffen zu haben. Schatzi ging es doch bestimmt gut! Sie hoffte es jedenfalls sehr, denn ein Pokémon zu verlieren stellte sich Aimee schrecklich vor. Sie wollte es gar nicht erst erleben, denn es war schon schlimm genug, die frisch geschlüpften Pokémon immer wieder abgeben zu müssen- und da hatte sie wenigstens die Option, sie einmal wieder zu sehen. Da Rumi aber nicht wirklich traurig wirkte, ging Aimee eben nicht vom Schlimmsten aus, auch wenn der Schein manchmal doch trügte.
Nun war es an der Zeit, auch noch Jaylo vorzustellen, den Rumi immerhin noch gar nicht kannte und der die für ihn Fremde neugierig musterte. Das kleine Pichu wollte bisher noch die ganze Welt erkunden und viel Neues lernen, genauso, wie es auch viele neue Leute kennen lernen wollte. Und dass seine Mutter Lesya diese Person gern zu haben schien zeigte dem Baby-Pokémon, dass keine Gefahr von ihr ausging und er sich ihr ruhig nähern konnte. Und das ohne von seiner Mutter davon abgehalten zu werden. Als Rumi ihn also ansprach, nickte Jaylo eifrig. Natürlich war Lesya seine Mutter! Schnell kletterte er von seinem Dedenne herunter, schnappte es und lief auch die letzten Meter zu Rumi hin, nur um ihr das Plüschtier stolz zu präsentieren. Seit er es bekommen hatte, hatte er es nicht mehr aus den Augen gelassen, was für Aimee einfach unglaublich süß war. Er hatte sich so gefreut, es zu bekommen und es erinnerte ihn an Sakima, den er hoffentlich bald wiedersah.  »Er hat das Dedenne von seinem neuen Freund bekommen – einem Hundemon einer neuen Freundin von mir.« erklärte Aimee grinsend. Seitdem sie mit Majara durch die Wüste spaziert war, konnte man sie gut als Freundin bezeichnen, jedenfalls ging Aimee davon aus. Außerdem war nun Macawi bei ihr, das kleine Knospi, das aus dem Ei geschlüpft war und Aimee war froh, dass es bei jemandem wie Majara gelandet war, die sich offensichtlich gut um das Pokémon kümmern konnte. Und auch Sakima war voll dabei gewesen, als es hieß, dass Macawi bei Majara bleiben durfte. Beide hatten sich jedenfalls sehr gefreut und nun, so hatten sie es sich vorgenommen, blieben sie auch weiterhin in Kontakt. Dadurch würde Aimee auch weiterhin über Macawis Fortschritt Bescheid wissen, obwohl es gar nicht mehr bei ihr war und auch Illyria war zumindest ein wenig beruhigter gewesen. Auch wenn sie ihr Kind natürlich immer noch vermisste.
So viel war geschehen, seit sich Rumi und Aimee das letzte mal gesehen hatten! Wie Rumi sagte, war das letzte Treffen aber auch tatsächlich schon eine Weile her. Trotzdem schien bei Rumi nicht allzu viel vorgefallen zu sein, was Aimee eigentlich ganz anders sah. Immerhin war Schatz nicht mehr bei ihr, was ihrer Meinung nach schon eine größere Veränderung war. Erst als Rumi von der Entwicklung ihres Zubats sprach, entdeckt Aimee das Pokémon, das von einer Laterne herab hing und von Lesya längst gesehen worden war. Ihre Vermutung hatte sich also tatsächlich bestätigt und sie hatte den Drang, das Golbat einfach zu wecken und sich ein wenig mit ihm zu unterhalten, unterließ es aber und blieb lieber bei ihrem Sohn, während Aimee noch ein paar Sekunden zu Anmei sah, ehe sie den Blick wieder zu Rumi lenkte. »Das ist doch wunderbar! Dann hat sich das Training offenbar gelohnt – und wie ich sehe trainiert Kodai auch schon fleißig. Er will bestimmt so stark werden wie sein Papa, nicht wahr?« Mit einem Lächeln im Gesicht sah sie zu dem Larvitar, das eifrig Schläge übte und nun auch von Lesya beobachtet wurde. Aimee hatte das Gefühl, dass auch ihr Raichu mal wieder trainieren wollte und sie vermerkte es sich im Hinterkopf. Vielleicht würde sie ja heute noch dazu kommen, andernfalls auf jeden Fall am nächsten Tag. Nun aber wollte sie sich mit Rumi unterhalten, wegen der sie ja überhaupt erst her gekommen war und setzte sich neben sie auf die Bank, nachdem Rumi sie gefragt hatte, wie es denn bei ihr gelaufen war. Rumi wusste ja auch noch gar nicht, dass das Ei längst geschlüpft war! Und sie wusste auch nicht, unter welchen Bedingungen sie nach Stratos City gekommen war. Insofern hatte Aimee also schon viel zu erzählen und das allein vom letzten Tag! »Leider kann ich dir das Ei gar nicht mehr zeigen – es ist tatsächlich auf dem Weg hierher geschlüpft! Das war vielleicht ein Drama…als ich Route 4 betreten habe, war es noch ein Ei, aber dann sind wir in einen starken Sandsturm geraten und vom Weg abgekommen. Wir sind dann im alten Palast gelandet – und da ist Knospi dann geschlüpft.« erzählte Aimee und erinnerte sich an den Trubel, den das Knospi schon in seinen ersten Stunden erlebt hatte. »Und als ob es damit noch nicht genug wäre, sind das frisch geschlüpfte Knospi und Jaylo in Treibsand geraten und mehrere Ebenen nach unten gefallen – Majara, eine neue Freundin, ist ihnen hinterher und ich bin gefühlte tausend Treppenstufen gelaufen, um sie wiederzufinden. Zum Glück sind wir dann in Ramoth Raum wieder zusammen gekommen. Es war wirklich total aufregend! Aber dem Knospi geht es gut.« schloss sie ihre doch recht langen Ausführungen und fragte sich gleichzeitig, ob Macawi immer noch Freude daran hatte, bei Majara zu sein. Was, wenn sie Illyria vermisste? Zwar hatte sie nicht den Anschein gemacht, aber Pokémon kurz nach dem Schlüpfen wegzugeben, war eigentlich nichts, was sie sonst tun würde. Aber das Knospi schien sich bei Majara so wohl gefühlt zu haben! Und ihr erstes Abenteuer hatten sie auch bereits zusammen durchstanden. Wie Aimee sagte, ging es Macawi mit Sicherheit gut. »Oh, und das Knospi ist bei Majara geblieben – es hatte sie so ins Herz geschlossen.« Beinahe hätte sie vergessen, Rumi das Wichtigste mitzuteilen. Immerhin war Macawi eben nicht mehr hier und Aimee würde sie Rumi auch nicht zeigen können. Wäre sie aber hier gewesen, hätte Rumi sie bestimmt ganz entzückend gefunden!
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Do Jun 30, 2016 7:19 pm

MIT AIMEE
19

Rumi freute sich natürlich riesig darüber, ihre Freundin wieder zu sehen. Aimee und sie hatten sich schließlich zuletzt in Johto gesehen, und dass Rumi nach Einall gezogen ist war ja nun schon drei Jahre her! Definitiv eine lange Zeit, auch wenn die beiden über das Internet stets Kontakt hatten. Was die heutige Technik alles so konnte war schon ziemlich überraschend, vor allem für jemanden wie Rumi, der zu seiner Kindheit noch Briefe verschickt hat und zum Telefonieren nach Hause gehen musste. Aber es war schließlich schön zu sehen, wie sich alles weiterentwickelte. Rumi konnte von sich zwar nicht behaupten, hinter der Technik hinterher zu kommen und war oft schon damit überfordert, überhaupt ihren Viso-Caster zu benutzen, aber sie gab ihr Bestes, schließlich wollte sie ja mit den Menschen die ihr wichtig waren in Kontakt bleiben! Ein Jammer, dass ihr Despotar nicht telefonieren konnte, sonst würde sie den grünen Riesen hin und wieder mal anrufen… Vermutlich würde selbst das früher oder später mal möglich sein – wer wusste schon, wie weit die Technik noch gehen würde?
Hier und jetzt musste sie sich darüber aber keine Gedanken machen, schließlich war Aimee nun hier und sie konnten sich von Angesicht zu Angesicht unterhalten, was Rumi sowieso immer lieber mochte. Briefe oder auch Nachrichten, ja selbst Telefonate, waren für sie oft irgendwie unheimlich distanziert und unpersönlich. Da war ein direktes Gespräch immer um einiges schöner! Amüsiert sah sie zu Kodai herunter als er sich gegenüber Aimee zur Begrüßung leicht verbeugte und sich dann wieder seinen Übungen hingab. Nach Rumis Einschätzung war der Steigerungshieb schon perfekt so, wie er es eben gerade war, aber sie hinderte ihr Pokemon auch nicht daran es weiter zu üben, schließlich konnte er so auch eine Menge anderer Sachen verbessern, nicht nur die Attacke an sich. Taktik brauchte Kodai auf jeden Fall auch noch, wenn sie irgendwann einen Kampf bestreiten wollten, aber das hatte ja alles noch Zeit. Noch war Kodai schließlich auch jung und hatte noch viel zu lernen und Rumi hatte alle Zeit der Welt, ihm alles beizubringen, was er wusste. „Ja, sicher.“, entgegnete Rumi schließlich auf Aimees Frage nach Schatzis Befinden. „Er war nur ein wenig zu alt um noch länger in Kämpfen mitzumachen, deswegen hat er sich dazu entschieden Zuhause zu bleiben und den Haushalt zu schmeißen. Es würde mich nicht wundern, wenn er mittlerweile allein Kekse backen könnte.“ Bei dem Gedanken musste sie kurz grinsen, dann schüttelte sie den Kopf. „Wenn du Zeit und Lust hast kannst du ja auch mal bei uns Zuhause vorbei kommen, Schatzi würde sich bestimmt freuen, dich und deine Pokemon wieder zu sehen!“ Und sie selbst hatte auch gar nichts dagegen, mal wieder nach Hause zu gehen. Sie war zwar noch nicht allzu lange fort, aber Zuhause war es ja bekanntlich am schönsten, nicht wahr?

Das kleine Pichu, das Aimee als Jaylo vorstellte, war wirklich zuckersüß. Sowieso waren alle Babypokemon süß! Nein, alle Pokemon waren süß! Zumindest nach Rumis Auffassung. Aber dieses Pichu war doch wirklich herzallerliebst, vor allem mit dem großen Dedenne-Plüschtier, welches es nun hochnahm und Rumi voller Stolz zeigte. Diese sah das Dedenne natürlich bewundernd an und nickte Jaylo zu. „Ein wirklich bemerkenswertes Dedenne! Wo hast du es denn her?“ Die Frage wurde natürlich nicht von Jaylo beantwortet, aber von Aimee. Rumi sah daher wieder zu ihrer Freundin und nickte fröhlich. „Interessant! Es ist immer schön zu sehen, wenn Pokemon Freundschaften schließen.“ Bei Menschen war es natürlich genau so schön, aber Pokemon hatten bei Rumi einfach dieses Sonderstatus, dass alles schön war, was sie taten!
Rumi sah kurz hoch zu Anmei, der noch immer von der Laterne baumelte und schlief. Gut, es war ja auch hellichter Tag, da musste man sich wirklich nicht wundern, dass ein Golbat schlief. Trotzdem hätte Rumi wirklich nichts dagegen gehabt, wenn Anmei den anderen wenigstens kurz hallo sagen würde – doch früher oder später würde er wohl wieder wach werden, den ganzen Tag dort hängen konnte er ja schließlich auch nicht. Kodai nickte hastig, und unterbrach seine Übungen dafür, als Aimee ihn fragte ob er werden wollte wie sein Vater und grinste stolz. Um das zu untermalen vollführte er einen hübschen Steigerungshieb und stellte sich stolz hin. „Ein kleiner Angeber.“, kommentierte Rumi und nickte dann herüber zu der Laterne. „Willst du Anmei vielleicht mal wecken, damit er Aimee und ihren Pokemon Hallo sagen kann?“ Kodai nickte erneut und stiefelte schnell an den Pokemon vorbei, ehe er einfach stumpf gegen die Laterne schlug. Diese wackelte und Anmei breitete, mit einem langen Gähnen begleitet, die Flügel aus, ehe sich ein Auge nach dem anderen öffnete. Verschlafen sah das Goldbat zu Rumi, schenkte Kodai dann einen wütenden Blick und erkannte anschließend Aimee und ihre Pokemon. Mit einem Satz hatte er sich von der Laterne fallen lassen und flatterte den letzten Rest bis zum Boden um vor Lesya zu landen. Auch er vollführte eine wahrhaft edle Verbeugung um sie zu begrüßen und sah dann verwundert zu Rumi. „Aimee ist uns besuchen gekommen.“, erklärte sie schmunzelnd und war innerlich doch ein wenig froh darüber, dass Anmei nicht allzu böse über das Aufwecken war. „Anmei hat sich übrigens während einer Tortenschlacht entwickelt, weil er sich so viel Torte in den Mund stopfen wollte, wie es nur möglich war. Kein heroischer Kampf oder so.“ Sie warf Anmei einen vorwurfsvollen Blick zu, doch das Goldbat kicherte nur leicht. Ja ja, in diesem super feinen Café konnten sie sich auf jeden Fall nicht mehr blicken lassen!

Schließlich erklärte ihr Aimee, was es mit dem Ei auf sich hatte, das nun offenbar nicht mehr in ihrem Besitz war. „Herrje.“, kommentierte Rumi und hob die Augenbrauen. „Gut, dass dem Ei dabei nichts passiert ist. Und euch natürlich!“ Ja, die Naturgewalten waren nur schwer vorherzusehen, aber das Wichtigste war ja, dass für das Ei keine Gefahr bestanden hatte. „Wenn du dieser Majara das Knospi direkt anvertraut hast, muss die Bindung der beiden ja ziemlich groß gewesen sein.“, spekulierte Rumi und lächelte leicht. Wenn Pokemon und Trainer sich schon auf den ersten Blick mochten war das immer eine schöne Sache!
Während die beiden sich unterhielten war Kodai zu Jaylo gehüpft und schien den armen Kerl wohl herausfordern zu wollen. Herrje. Was ein Temperament!



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam So Jul 03, 2016 7:51 pm


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Post #035 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Es war eine Erleichterung zu hören, dass es Schatzi gut ging und er sich lediglich zu Hause niedergelassen hatte, weil er schon viele Jahre auf Reisen war und nun lieber den Haushalt schmiss, statt sich in Kämpfe zu wagen. Das konnte sein Sohn nun immerhin auch gut erledigen, zumindest schien das Larvitar eifrig bei der Sache zu sein und Aimee war sich sicher, dass er irgendwann genauso gut werden würde wie sein Vater. Es brauchte nur viel Übung, wie es immer der Fall war und natürlich Zeit, die Kodai durchaus hatte. »Da bin ich aber froh! Ich würde mich freuen, dich und deine Pokémon mal bei dir besuchen zu kommen. Wenn du magst, kannst du gern auch mal zu mir kommen und dir den Zucht-Raum anschauen.« Rumi war immerhin noch nie da gewesen und es war sicher interessant für sie, sich etwas dergleichen einmal anzuschauen. Und vielleicht hatten sie zu diesem Zeitpunkt ja sogar ein Ei da, das Rumi betrachten konnte. Aimee musste ihre Freundin dringend fragen, ob sie bereits neue Eier in Planung hatte, immerhin musste Aimee dann zum Teil auch mit dafür sorgen, dass es ihnen gut ging und zu Hause sein, wenn ihre Freundin es nicht war. Solange dem aber nicht der Fall war, konnte Aimee ohne Bedenken durch die Region reisen und alte Freunde treffen. Davon hatte sie zwar nicht allzu viele, traf sich mit Rumi aber immer wieder gern, vor allem auch, weil man sich mit ihr sehr gut austauschen konnte.

Das musste allerdings noch eine Weile warten, weil Jaylo Rumi unbedingt sein geschenktes Plüsch-Dedenne zeigen wollte, das Rumi natürlich ganz bewundernd betrachtete. Das Pichu war überaus stolz, das Plüschtier zu besitzen und hatte es bisher keine Sekunde aus den Augen gelassen. Daher gefiel es ihm auch besonders gut, dass Rumi das Tierchen zu gefallen schien. Freudig drückte es das Plüsch-Dedenne wieder an sich, während Aimee ihrer Freundin erzählte, wo sie es denn eigentlich her gehabt hatten. »Ja, das ist es wirklich. Obwohl das Hundemon meinen Pokémon zuerst doch Angst gemacht hat. Mittlerweile sind sie aber mehr oder weniger alle befreundet.« Auch, wenn Illyria noch immer eine gewisse Skepsis hegte. Glücklicherweise war diese so weit zurück gegangen, dass sie Majara ihr Baby anvertraut hatte. Das war schon ein wirklich großer Schritt in die richtige Richtung. Aimee selbst hätte nicht gewusst, ob sie es gekonnt hätte, aber das gehörte zu einer Züchterin - und ihren Pokémon - eben einfach dazu. Man konnte nun einmal nicht alle Pokémon behalten.
Wenn sie schon von Pokémon sprachen, lenkte Aimee das Thema kurz wieder auf das Larvitar, das auf ihre Frage hin eifrig nickte und gleich darauf einen Steigerungshieb vollführte, wohl um ihr zu zeigen, was es bereits alles konnte. Das brachte Aimee zum Schmunzeln und sie dachte daran, wie Lesya früher einmal gewesen war. Gewisse Ähnlichkeiten zu Kodai waren durchaus vorhanden, doch seitdem sie Mutter war, hatten sich ihre angeberischen Charakterzüge verflüchtigt und waren dem Fürsorglichen gewichen, das sie nicht nur Jaylo gegenüber an den Tag legte. Mit ihrem Raichu hatte sie wirklich eine gute Begleiterin und Unterstzützung bekommen, doch auch auf Kaali und Illyria konnte sie zählen. Vielleicht war es eine gute Idee, die beiden auch aus ihren Bällen zu befreien, damit sie den Pokémon von Rumi Hallo sagen konnten. Ähnlich, wie es nun das Golbat auch tun sollte. Extra dafür tapste das Larvitar auf die Laterne zu und vollführte erneut einen Steigerungshieb, sodass die Laterne wackelte, Anmei aufwachte und die kleine Gruppe entdeckte. Obwohl es zu Anfang leicht wütend gewesen zu sein schien - wer wäre das auch nicht, wenn man aus tiefem Schlaf unsanft geweckt worden war? - machte es nun einen recht freundlichen Eindruck und landete direkt vor Lesya, wo es eine Verbeugung andeutete, ehe Rumi ihm erklärte, dass Aimee sie besuchen gekommen war. Auch Lesya begrüßte das andere Pokémon, wenn auch nur mit einem Winken, während Jaylo nun doch von Rumi abließ und zu dem Golbat geschossen kam. Da es das Plüsch-Dedenne jedoch immer noch fest in Händen hielt und dieses größer war als das Pichu selbst, stolperte Jaylo über das Kuscheltier und überschlug sich einmal, ehe es direkt vor dem Golbat zum Liegen kam. Der kleine Patzer hielt ihn jedoch nicht davon ab, sofort wieder aufzustehen und dem Golbat aufgeregt zu winken, so als sei nichts gewesen - das Plüsch-Dedenne hatte es währenddessen nicht einmal losgelassen. Aimee konnte wirklich froh sein, dass Jaylo nichts weiter passiert war und auch Lesya war erleichtert, als sie sah, dass es ihrem Baby gut ging.
»Man muss sich ja nicht immer während eines heroischen Kampfes entwickeln! Eine Entwicklung zeugt ja immer davon, dass man stärker geworden ist.« antwortete sie auf die Worte Rumis in Bezug auf Golbats Entwicklung, auch wenn sie zugeben musste, dass sie es durchaus belustigend fand, dass sich Anmei während einer Tortenschlacht weiterentwickelt hatte, nur um so viele Torten wie möglich in sich hinein zu stopfen. Jeder hatte wohl so seine Vorlieben! Tatsächlich konnte sie sich durchaus vorstellen, dass Jaylos Entwicklung ähnlich unspektakulär verlaufen könnte, aber das wusste man vorher natürlich nie und wie sie schon sagte: eine Entwicklung war eine Entwicklung. Es spielte keine Rolle, unter welchen Umständen sie geschehen war. Jedenfalls ihrer Meinung nach.

Schließlich kam Aimee endlich darauf zu sprechen, was mit dem Ei und ihr geschehen war, als sie auf dem Weg nach Stratos City in einen Sandsturm geraten waren. Es war ein ganz schöner Trubel gewesen und sie konnte froh sein, dass Macawi dabei heil aus der Sache heraus gekommen war. Aimee hatte dabei auf jeden Fall etwas gelernt: nie wieder würde sie mit einem Ei Route 4 durchqueren. Es war einfach viel zu gefährlich und im Endeffekt auch unnötig. Immerhin gab es in Ondula genügend Möglichkeiten für sie, das Ei in Sicherheit auszubrüten, ohne gefahr zu laufen, dass ihm etwas geschehen würde. »Das kannst du laut sagen!« pflichtete Aimee Rumi bei, die kurz darauf noch einmal auf Majara zu sprechen kam. Tatsächlich hatte sich das Knospi scheinbar sofort in Majara verliebt und Aimee war froh gewesen, so schnell eine schöne Bleibe für das Pokémon gefunden zu haben. »Das Knospi wollte gar nicht mehr weg von Majara. Ich glaube wirklich, dass sie dort gut aufgehoben ist. Und Majara hat mir versprochen, mich auf dem Laufenden zu halten, auch damit Illyria ein wenig beruhigt ist. Für sie war es wirklich alles andere als leicht.« erzählte Aimee, ehe ihr wieder einfiel, dass sie Kaali und Illyria doch auch aus ihren Bällen hatte holen wollen. Also griff sie in ihre Tasche und befreite ihre anderen beiden Pokémon aus ihren Bällen, die sich daraufhin zunächst fragend umsahen. Illyria erspähte Rumi zuerst und lief freudig auf sie zu. Sie hatte sich schließlich auch schon eine Weile darauf gefreut, Rumi wiederzusehen! Mit einer eleganten Verbeugung begrüßte sie die alte Pensionsleitung, woraufhin auch das Palimpalim auf Rumi zugeschwebt kam und einen freudigen Glockenton von sich gab. Ganz offenbar freuten sich die beiden, Rumi zu sehen. »Als ich ihnen erzählt habe, dass wir uns treffen, waren sie ganz aus dem Häuschen.« Das war allerdings vor der Sache mit dem Ei, dem Sandsturm und dem alten Palast gewesen. Bei der ganzen Aufregung hatte zumindest Illyria vergessen, dass sie Rumi eigentlich hatten treffen wollen. Nun aber war es ihr natürlich wieder eingefallen.
Als Kodai schließlich auf Jaylo zukam und ihn herauszufordern schien, tapste das Pichu erstmalig zu seiner Mutter und übergab ihr das Plüsch-Dedenne, auf das sie aber ja gut aufpassen sollte, ehe er zurück zu Kodai lief und sich Funken um seinen kleinen Körper bildeten. Offenbar war es bereit für einen Kampf! Die Frage war allerdings, ob das wirklich so eine gute Idee war...immerhin waren Elektro-Attacken bei einem Larvitar nicht unbedingt das Effektivste - genau genommen überhaupt nicht. Einmal davon abgesehen hatte Jaylo bisher an noch keinem Kampf teilgenommen und beherrschte nur wenige Attacken. »Sieht so aus, als wollten sich die beiden ein kleines Kämpfchen liefern.« meinte Aimee, die die beiden Pokémon genau beobachtete. Jaylo wollte sein Können wohl unter Beweis stellen, auch wenn er kaum trainiert war...manchmal waren die jüngeren Pokémon doch einfach die anstrengensten.
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Mo Jul 04, 2016 1:43 pm

MIT AIMEE
20

Aimee nahm die Einladung zu Rumi nach Hause also gerne an. Die alte Frau nickte darauf und schmunzelte kurz – Schatzi würde sich sicher freuen, Aimee einmal wieder zu sehen. Sie hatten sich ja schließlich schon ewig nicht gesehen! „Sicher – ich schreibe dir dann, sollte ich mich mal wieder auf den Weg nach Hause machen, in Ordnung?“, schlug sie vor und lächelte leicht. Orion City war ja nun auch nicht allzu weit entfernt und vielleicht war Aimee ja zufällig in der Nähe, wenn Rumi mal Zuhause war. Das würde auf jeden Fall passen und sie könnten sich schön im Haus mit einer Tasse Tee unterhalten. Aimee wusste ja zum Beispiel auch gar nicht, dass Rumi zeitweise in einer Trainerschule gearbeitet hatte! Aber die Geschichte hob sie sich für später auf, wenn die Zeit gekommen war. Nun wollte sie sich lieber auf das Hier und Jetzt konzentrieren, denn vor allem Aimees Pokemon schienen in der Zeit, in der sie sich nicht gesehen hatten, ordentlich gewachsen worden zu sein – körperlich und geistig. Es freute Rumi immer zu sehen, wie sich Pokemon weiterentwickelten. So sehr unterschieden sie sich gar nicht von Menschen, wie man immer meinte… Wenn das nur jeder sehen könnte.
„Ja, Hundemon haben es irgendwie so an sich, angsteinflößend zu wirken.“, stimmte Rumi leicht nickend zu und schmunzelte leicht. „Es ist gut, dass dann klar wurde, dass das Pokemon gar nicht böse war. Schade eigentlich, dass manche Pokemon so einen schlechten Ruf haben.“ Sie schüttelte leicht den Kopf – für sie waren alle Pokemon liebenswürdig! Von kleinem Pummeluff bis zu Deponitox konnte Rumi alles ins Herz schließen, doch das konnte man auch nicht von jedem behaupten. Manche hatten vielleicht Angst vor gewissen Pokemon, andere weigerten sich einfach, sie näher kennen zu lernen. Das war wohl bei jedem irgendwie verschieden, doch bei Rumi wäre jedes Pokemon willkommen.

Anmei „erwachte“ aus seinem Schlaf und flatterte von der Lampe herunter vor Lesya. Tjaha! Das letzte Mal, als sie sich gesehen hatten, war Anmei nur ein bisschen größer als das Raichu gewesen, doch jetzt glänzte das Golbat schon mit der doppelten Größe von Lesya – und war sogar größer als Rumi selbst. Aber gut, Rumi war mit ihren 1,47 Metern ja nun auch nicht gerade die Größte, sie sollte man da also eher nicht als Messlatte nehmen. Trotzdem war es doch überraschend, wie schnell Pokemon während einer Entwicklung wuchsen. Anmei war um das Doppelte gewachsen und es gab ja auch Pokemon, die noch größer wurden. Es war Rumi ein Rätsel, wie Entwicklungen das schafften – aber genau das machte die geheimnisvolle Art und Weise von ihnen ja aus, nicht wahr? Amüsiert sah das Golbat herunter zu dem Pichu, als jenes angekullert kam und sich aber direkt wieder aufrichtete, als wäre nichts passiert. Jaylo winkte Anmei fröhlich zu und das Golbat hielt ihm die Spitze seines linken Flügels ihn, um seine kleine Pfote zu schütteln. Anmei hatte ja leider keine Arme, geschweige denn Hände oder Finger, da musste es so gehen! Fröhlich sah das Pokemon zu dem Pichu runter und wollte es dann mit dem Flügel umstupsen. Hehehe. Auf Aimees Aussage hin nickte das Golbat dann schließlich stolz, denn stärker geworden war es auf alle Fälle!
„Immer wieder überraschend, wie Kinder Freundschaften schließen.“, kommentierte Rumi Aimees Aussage zu Macawi und der Trainerin, der sie das Pokemon mitgegeben hatte. „Ab und an ist es wohl einfach Schicksal, wenn zwei auf einander treffen.“, ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus, dann schüttelte sie den Kopf leicht. „Hallo ihr beiden!“, begrüßte Rumi das Roselia und das Palimpalim schließlich auch und lächelte sie an. „Ihr seht wunderbar aus.“

Eine kämpferische Pose folgte von Kodai, als Jaylo sein Plüschtier weggebracht hatte und sich kampfbereit vor das Larvitar gestellt hatte, während Funken von seinem Körper absprangen. Dass Elektroattacken keine Wirkung auf ein Larvitar hatten wusste wohl weder Kodai noch Jaylo, was Rumi wiederum zum Grinsen brachte. Sie würden es wohl schon merken. Jaylos Mutter schien wohl nichts gegen einen Kampf zu haben und auch Aimee hatte nichts dagegen, daher sah Rumi auch kein größeres Problem darin. Kodai selbst war ja auch erst vor ein paar Wochen geschlüpft und auch wenn er ein wenig stärker wirkte als Jaylo hatte er bestimmt genau so wenig Erfahrung im Kampf wie das Pichu. Anmei faltete die Flügel zusammen und betrachtete den Baby-Kampf interessiert und sogar Rumis Karpador sprang öfter aus dem Wasser, um Blicke erhaschen zu können.
„Na dann Kodai – wie wäre es mit einem Biss?“, schlug Rumi vor und das Larvitar nickte schnell, ehe es auf das Pichu los lief und es stumpf beißen wollte.



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Di Jul 12, 2016 6:12 pm


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Post #036 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Nachdem die beiden geklärt hatten, sich gegenseitig auch einmal zu Hause zu besuchen, hatte Rumi noch gesagt, dass sie Aimee eine Nachricht würde zukommen lassen, sobald sie auf dem Weg zu ihrem Haus war, woraufhin Aimee nickte. Vielleicht hatte man ja tatsächlich Glück und Aimee hatte genau in dem Moment Zeit, tatsächlich auch zu Rumi kommen zu können. Es war auf jeden Fall zu hoffen, denn Aimee würde wirklich gern mal bei Rumi vorbeischauen und Schatzi wiedersehen. Nun aber hatten sie sich hier getroffen und konnten sich ein wenig über erlebte Dinge austauschen, was Aimee natürlich auch direkt getan hatte. Immerhin hatte sie innerhalb der letzten Tage so einiges erlebt! So kam sie natürlich auch auf das Hundemon von Majara zu sprechen und darauf, dass ihre Pokémon zunächst Angst vor ihm gehabt hatten. Es erinnerte Aimee ein wenig an Trikephalo, die auch eher für ihre dunkle Seite bekannt waren. Aber es gab bestimmt auch gutherzige Trikephalo, die dann direkt verurteilt und in eine Kiste gesteckt wurden. So war es auch bei Sakima gewesen, doch Aimee war wirklich froh, dass sich alles zum Guten gewendet hatte. »Ja, das ist wirklich schade. Es gibt zwar Pokémon, die die Vorurteile durchaus auch erfüllen, aber es sind eben nicht alle so. Menschen sind schließlich auch nicht alle gleich.« Und schob man Menschen etwa alle in eine Schublade? Vermutlich taten manche das tatsächlich, aber jeder Mensch war nun einmal verschieden und man konnte ihnen nicht in die Köpfe sehen. Wer wusste schon, was in so manchem Gehirn vor sich ging? Manchmal wollte Aimee es tatsächlich nicht wissen...

Als dann das Golbat von Rumi schließlich zu ihnen geflattert kam, wurde es von Jaylo direkt begrüßt und als Anmei ihm den Flügel hin hielt, wurde dieser auch eifrig von Jaylo ergriffen. Neugierig betrachtete es die Flügel des Golbat, da es tatsächlich noch nicht mit einem Pokémon zu tun hatte, das Flügel überhaupt besaß. Diese Dinger waren doch überaus interessant! Als Anmei versuchte, Jaylo mit diesem umzustupsen, purzelte dieser nach hinten, lachte dabei aber herzlich und stellte sich direkt wieder hin, um fröhlich um das Golbat herum zu hüpfen und dabei seine Flügel ausgiebig zu betrachten. Warum hatte Jaylo eigentlich keine Flügel?
Auch Kaali und Illyria waren aus ihren Bällen befreit worden und direkt zu Rumi gelaufen, um dort fröhlich von ihr begrüßt zu werden. Mit einem Grinsen bedachten sie die Aussage seitens Rumi, ehe sie sich vor der Bank niederließen. Auch Lesya stieß zu den beiden und beobachtete nun aus der Ferne ihr Pichu, immer darauf bedacht, dass es durchaus auch Unfug anstellen konnte. Noch war das zwar nicht passiert, aber was nicht war, konnte ja noch werden. Und tatsächlich wurde es direkt in einen Kampf mit Kodai verwickelt, allerdings auf freundschaftlicher Ebene. Sowohl Aimee als auch Rumi hatten nichts dagegen einzuwenden und so positionierten sich die beiden Pokémon. Während um Jaylo bereits die Funken sprühten, startete Kodai damit, mit einem Biss auf das Pichu loszustürmen. Viele Attacken beherrschte dieses einfach noch nicht und da Aimee genau wusste, dass Elektro-Attacken keinerlei Wirkung auf das Larvitar haben würde, schränkte sich die Auswahl noch einmal um quasi die Hälfte ein. »Weich aus.« sagte Aimee in ruhigem und freundlichem Ton und Jaylo sprang tatsächlich zur Seite und entkam der Biss-Attacke somit. Bevor Aimee aber die nächsten Worte hätte von sich geben können, entschied sich Jaylo dafür, einfach auf eigene Faust zu handeln und lud seinen Körper auf, nur, um einen Donnerschock auf das Larvitar loslassen zu wollen. Aimee erkannte durchaus, was ihr Pichu vor hatte und auch Lesya zog eine Augenbraue in die Höhe, wohl aus Skepsis der Attacke gegenüber. Das Raichu war eben schon länger im Geschäft und kannte sich besser mit Typenvorteilen aus, sagte aber nichts. Genauso wenig wie Aimee etwas sagen würde. Gerade weil es nur ein Freundschaftskampf war fand sie, dass Jaylo seine eigenen Erfahrungen machen konnte. Ernsthaft verletzt würde er deshalb schließlich nicht werden. Neugierig wartete sie die Reaktion ihres Pokémon ab, sollte die kommende Attacke das Larvitar tatsächlich treffen - und natürlich wirkungslos sein. Das würde Pichu dann allerdings auch selbst in Erfahrung bringen. Aimee jedenfalls schmunzelte in sich hinein und ließ Jaylo tun, was er tun wollte. Sich auszuprobieren war auch gar nicht verkehrt, solange er in einem richtigen Kampf auf sie hörte. Dazu würde es aber nicht so schnell kommen, da sie zuvor einfach noch trainieren mussten.
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Sa Jul 16, 2016 1:57 pm

MIT AIMEE
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Ein amüsiertes Grinsen zeigte sich auf dem Gesicht des Golbats, als klein Jaylo derart begeistert von seinen Flügeln zu sein schien. Tjahaha! Golbat waren eben doch ziemlich cool, auch wenn das viele Menschen nicht so sahen. Was konnte er denn schon dafür, dass Zubat sich eben viel in Höhlen aufhielten und von Trainerin aufgeschreckt wurden? Nichts! Und deswegen direkt die ganze Art zu verurteilen… Nein, das erschien Anmei doch als sehr herzlos! Stattdessen nun derart bewundert zu werden, selbst wenn es nur seiner Flügel wegen war, schmeichelte ihm da doch sehr, so dass er sich doch ein wenig in Pose setzte, während Jaylo um ihn herum lief. Vermutlich hätte das Golbat auch ncihts dagegen gehabt, eine kleine Runde mit dem Pichu zu drehen, allerdings was das Geflatter von Golbat doch sehr wild und unkontrolliert und Anmei wollte nicht riskieren, dass das Pichu vielleicht von seinem Rücken fiel. Beide blieben also auf dem Boden und Anmei fand sich damit ab, einfach so bewundert zu werden – das hatte schließlich auch was.
Dass Kodai schließlich über Jaylo herfallen würde, hatte Rumi sich irgendwie schon denken können. Sie hob kurz überrascht die Augenbrauen, als ihr Larvitar derart kampflustig dort stand und schüttelte anschließend den Kopf – ganz wie Schatzi früher. Da das Raichu und auch Aimee nichts gegen den kleinen Spielkampf hatten konnte es auch schon bald losgehen und Kodai startete mit einem Biss-Angriff, welchem Jaylo allerdings ausweichen konnte. Brummelnd blieb das Larvitar stehen und drehte sich wieder zu seinem Gegner um, ehe dieser bereits einen Blitz auf das Pokemon abfeuerte. Verwundert sah Rumi zu Aimee, dann zu dem Pichu und wieder zu Kodai, der sich schützend die Hände vor den Kopf gehalten hatte, als der Blitz ihn traf. Allerdings… passierte rein gar nichts. Nach ein paar Sekunden in denen er so stehenblieb ließ er die Arme wieder sinken und starrte Rumi verwirrt an, schließlich hatte er ja rein gar nichts vom Angriff gespürt, obwohl er ihn getroffen hatte. Da die alte Frau allerdings nicht antwortete tapste Kodai wieder zu Jaylo und hielt ihm den Arm hin um seine Hand zu nehmen und plapperte dann irgendetwas, was Rumi nicht verstand. Offenbar sollte Jaylo Kodai nochmal mit einem Blitz angreifen, damit man sehen konnte, was wohl passierte… Vielleicht war der gerade ja doch daneben gegangen.



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Sa Jul 16, 2016 3:28 pm


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Post #037 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Aus den Augenwinkeln konnte Aimee erkennen, dass Rumi zu ihr sah und Aimee wandte ihren Blick zu ihrer alten Freundin. »Soll er ruhig seine eigenen Erfahrungen sammeln.« sagte sie schmunzelnd und blickte dann wieder zu Jaylo und Kodai, der seine Arme schützend erhoben hatte. Der Donnerschock traf das Larvitar dann auch tatsächlich, war aber, wie Aimee genau wusste, vollkommen wirkungslos. Elektro-Attacken hatten bei Pokémon des Typs Boden eben keine Chance, was das kleine Pichu aber noch nicht wusste. Und auch Kodai schien keine Ahnung zu haben. Belustigt betrachtete Aimee die beiden Pokémon und auch Kaali, Illyria und vor allem Lesya blickten gespannt zu Kodai und Jaylo, die absolut keine Ahnung zu haben schienen, was gerade passiert war. Oder was eben nicht passiert war. Verwirrt blickte Jaylo das Larvitar an und glaubte im ersten Moment, dass die Attacke vielleicht doch nicht getroffen hatte. Vielleicht war sie daneben gegangen, weil es falsch gezielt hatte und dadurch konnte sie auch keinen Schaden anrichten. Aber Jaylo hatte doch gesehen, wie sie Larvitar getroffen hatte! Hatte er sich wirklich so geirrt? Kodai war offenbar genauso verwirrt und die beiden unterbrachen den Kampf. Nachdem beide Pokémon fragend zu ihren Trainerinnen geblickt hatten, diese aber keine Antwort gaben, tapste Kodai auf Jaylo zu und reichte ihm seine Hand, bevor er irgendetwas sagte, das Aimee allerdings genauso wenig wie Rumi verstehen konnte. Gespannt beobachtete Lesya, was ihr Baby so trieb und als nächstes tun würde und auch Aimee war interessiert daran, wie die beiden damit umgehen würden.
Jaylo jedenfalls nickte eifrig, vermutlich einverstanden mit den Worten Kodais und sogleich entstanden erneut Funken um es herum, woraufhin es einen erneuten Donnerschock auf das Larvitar abfeuerte. Da Aimee wusste, dass es absolut keine Wirkung haben würde, sagte sie auch nichts weiter dagegen, da es Kodai eben nicht schadete und Jaylo so herausfinden konnte, dass es bei Boden-Gegner seine Schwierigkeiten haben würde. Und zwar ganz ohne ihr zutun, was auch einmal gut war. Man musste schließlich seine eigenen Erfahrungen machen. Die Attacke jedenfalls hatte natürlich erneut keine Wirkung und Jaylo sah Kodai verwirrt an, denn dieses Mal hatte es definitiv getroffen. Es gab keinen Zweifel, dass der Donnerschock auf das Larvitar übergegangen war, trotzdem hatte es keinerlei Schaden angerichtet. Aufgeregt plapperte das Pichu etwas zu Kodai, das nur Aimees Pokémon verstehen konnten, nicht aber sie selbst. Offenbar stellte es diverse Fragen, warum die Attacke denn keinen Schaden anrichtete und wie so etwas überhaupt möglich war. Es wollte sich wirklich mit Kodai darüber unterhalten und eine Lösung finden, weshalb Aimee beschloss, sich noch eine Weile herauszuhalten, bevor sie ihrem Pokémon die Lösung sagte. Natürlich würde sie das Pichu nicht ewig im Dunklen stehen lassen, aber es war schön zu sehen, wie sich die beiden Pokémon untereinander unterhielten, auch wenn sie den genauen Inhalt der Diskussion nicht genau verstand. Jaylo jedenfalls lief nun einmal um Kodai herum und betrachtete ihn von jeder Seite, um die Ursache für das Versagen der Attacke auszumachen. Vielleicht lag es ja an dem Larvitar selbst! Vielleicht hatte es irgendwo einen Gegenstand bei sich, der dafür verantwortlich sein könnte. Von dieser Idee eingenommen, fragte Jaylo Kodai auch gleich danach, ob er irgendein Item bei sich trug, das Jaylo nicht sehen konnte, betrachtete Kodai allerdings auch weiterhin genauestens und überlegte, was gerade eigentlich passiert war. Der Schaden von Attacken konnte sich doch nicht einfach in Luft auflösen!
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Sa Jul 16, 2016 4:15 pm

Rumi & Aimee
· 22 ·

Es amüsierte Rumi doch sehr, wie die beiden jungen Pokemon auf die Tatsache reagierten, dass die Elektroattacke nicht gewirkt hatte. Da zeigte sich wieder, wie viel geschlüpfte Pokemon noch lernen mussten, bevor sie wirklich bereit dazu waren in Kämpfen anzutreten. Rumi hatte sich ja auch vorgenommen, bald ein wenig mit Kodai zu trainieren. Nicht unbedingt neue Attacken, aber einfach, wie Kämpfe denn überhaupt abliefen und was es zu beachten gab. Pokemonkämpfe waren schließlich mehr als einfach nur Attacken hin und her werfen. Es brauchte Strategie und Raffinesse, und das würde Kodai noch lernen müssen. Anmei hatte da definitiv schon bessere Chancen, aber das Golbat war schließlich auch schon älter als Kodai und hatte mehr Erfahrung. Was Tadezu anging konnte man diesbezüglich natürlich nichts sagen, denn ein Karpador war einfach nicht für Kämpfe geschaffen, aber auch bei ihrem süßen Shiny Pokemon hatte Rumi das Gefühl, dass es durchaus wusste, worauf es bei Kämpfen ankam. Rumi ließ das Karpador schließlich auch sehr oft bei Kämpfen zusehen, damit das Pokemon zumindest einen Einblick in Kämpfe hatte. Doch die alte Frau war sich ziemlich sicher, dass Tadezu auch selbst auf eine Entwicklung hinarbeitete. Er war schließlich kein Dummkopf, wie man es von Karpadoren gerne behauptete. Rumi hatte durchaus schon beobachtet, wie das Pokemon sich im Wasser immer anstrengte höher zu springen, schneller zu schwimmen oder gewisse Ausweichmanöver zu starten. Unterschätzen sollte man das arme Ding also nicht – vielleicht würde es auch bald ein Garados werden.
Da fiel Rumi doch glatt ein, dass Aimee ihr Karpador noch gar nicht kannte! Sobald Jaylo und Kodai also dahinter gekommen waren, weshalb der Donnerschock nicht wirkte, würde sie sich um Tadezu kümmern. Sie war sich gar nicht sicher, ob Aimee wohl schon einmal ein Shiny Pokemon gesehen hatte, schließlich waren sie ja ziemlich selten… allerdings wäre es wohl auch schon verwunderlich genug, dass Rumi ein Karpador im Team hatte.

Kodai und Jaylo waren jedenfalls ratlos, was ihren Kampf anging. Auch nachdem Jaylo dem Larvitar absichtlich einen Donnerschock verpasst hatte während sie sich gegenseitig an der Hand gefasst hatten, wollte Kodai einfach keinen Schaden davon tragen. War er wohl eine Art… Über-Pokemon? Konnten ihm andere Attacken vielleicht einfach nicht schaden? Ein kurzes, fieses Kichern kam von dem Larvitar, ehe es dem Pichu zuhörte und hin und wieder zustimmend nickte. Die fragende Mimik wollte allerdings nicht weichen und beide Pokemon kamen auf keine richtige Lösung, die Sinn machte. Schließlich hatte Jaylo die Idee von einem Item, das die Attacken vielleicht schwächte, allerdings konnte Kodai darauf nur den Kopf schütteln. Nein, ein Item trug er auf keinen Fall – das wüsste er ja! Trotzdem umkreiste Jaylo ihn, um wirklich alle Seiten anzuschauen und vielleicht doch ein Item zu entdecken und Kodai hob die Arme, damit Jaylo sicher gehen konnte, dass nirgendwo etwas war. Das Larvitar brummte kurz und setzte sich in Bewegung, als das Pichu mit der Inspektion fertig war und blieb vor Lesya stehen, ehe er ihr die Hand hin hielt und irgendetwas brabbelte – wohl wollte er schauen, ob es bei einer stärkeren Elektro-Attacke auch so war. Das Raichu schien damit kein großes Problem zu haben, doch auch die Blitze des entwickelten Pokemons wollten ihm keinen Schaden bereiten. Seufzend ging Kodai zurück zu Jaylo und ließ sich auf den Hintern plumpsen. Rumi grinste amüsiert und sah wieder zu Aimee. „Vielleicht sollten wir es ihnen sagen…?“, flüsterte sie und sah wieder zu den beiden jungen Pokemon.



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Fr Jul 22, 2016 10:45 am


When spring comes, new life will be born
Post #038 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Es war einfach unglaublich süß, wie Jaylo und Kodai versuchten, hinter des Rätsels Lösung zu kommen. Es fing schon damit an, dass sie absolut keinen Plan davon hatten, dass Elektro auf Boden einfach keine Wirkung hatte. Tatsächlich amüsierte das auch die älteren Pokémon, die alle mit einem Schmunzeln zu den beiden frisch geschlüpften Pokémon sahen. Sie waren zwar nicht mehr wirklich frisch aus ihren Eiern geschlüpft, lange war es aber eben auch noch nicht her und so mussten die beiden noch viel lernen. Aimee überlegte, vielleicht bald mal ein kleines Training mit Jaylo zu beginnen, um diesen an Pokémon-Kämpfe heran zu führen. Es hatte schließlich keine Ahnung, wie so etwas genau ablief und obwohl Aimee eine Züchterin und kein Trainer war, konnte es nie schaden, hin und wieder Pokémon-Kämpfe auszutragen, damit die eigenen Pokémon stärker wurden. Nur so konnte man sie dann immerhin auch zur Zucht verwenden. Wer wollte schon Baby-Pokémon von schwächlichen Eltern? Ob sie Jaylo jemals zur Zucht verwenden würde, wusste sie zwar noch nicht, aber gerade deshalb würde es gut sein, ihn an Kämpfe heran zu führen. So würde Jaylo auch hin und wieder etwas zu tun haben, auch wenn er mit Sicherheit auch gut auf kommende Eier achtgeben würde. Das hatte er bereits bei Macawi bewiesen.

Nun aber versuchte er immer noch das Rätsel zu lösen und grübelte zusammen mit dem Larvitar darüber nach, warum seine Attacke absolut keine Wirkung gezeigt hatte. Aimee beobachtete belustigt, wie das Pichu um Kodai herum lief und ihn genau inspizierte, aber natürlich zu keinem Ergebnis kam. Aimee war sich ziemlich sicher, dass es dabei auch bleiben würde, aber allein die Tatsache, dass Jaylo nach einer Lösung suchte, erfreute sie so sehr, dass sie es ihm nicht sofort nehmen wollte, weiter darüber nachzudenken. Sie würde ihn natürlich nicht ewig im Dunklen tappen lassen, aber ein kleines Weilchen ließ sie ihm noch Zeit. Und auch Kodai nutzte die kommenden Minuten, um auf eine Lösung zu kommen. Er tappste zu Lesya und fragte diese, ob sie ihn nicht auch mit einer Elektro-Attacke angreifen konnte. Aimee verstand zwar nicht, was die Pokémon da eigentlich sprachen, aber sie sah mit Neugierde dabei zu. Nachdem Lesya kurz zu ihrer Trainerin geschaut hatte, diese aber weiterhin keine Anstalten machte, das Rätsel zu lösen, nickte das Raichu dem Larvitar zu. Es wusste, dass seine Attacke keinerlei Wirkung haben würde und Kodai so auch nicht verletzt werden konnte, weshalb es kurzerhand einen Donnerblitz auf Kodai losließ, der es eigentlich in sich hatte - bei Pokémon, auf die es Wirkung hatte natürlich. Bei dem Larvitar war allerdings nach wie vor nichts zu sehen und es kehrte seufzend zu Jaylo zurück, der es Kodai gleich machte und sich beinahe schon verzweifelt auf den Hintern fallen ließ. Dort saßen die beiden kleinen Pokémon nun, nicht wissend, wie es weiter gehen sollte, geschweige denn, was gerade eigentlich passiert war.
Rumi und Aimee wussten natürlich, warum die Attacken nicht gewirkt hatten und als Rumi schließlich fragte, ob sie es ihnen nicht lieber sagen sollten, nickte Aimee amüsiert. »Ja, ich denke, das sollten wir langsam mal tun. Nicht, dass sie noch den Spaß am Kämpfen verlieren. Oder daran, selbst auf Lösungen zu kommen.« Das wollte Aimee natürlich vermeiden, denn sie wollte später nicht immer alles sofort aufdecken. Jaylo sollte weiterhin Spaß daran haben, Unbekanntes zu entdecken und Rätsel zu lösen und natürlich auch zu kämpfen. Wenn es nun glaubte, dass seine Attacken sowieso keine Wirkung hatten, war das natürlich frsutrierend und weniger fördernd. »Kommt mal her ihr zwei.« Jaylo horchte augenblicklich auf, erhob sich und kam auf Aimee zugelaufen, die sich allein darüber schon tierisch freute. Es zeigte doch, wie sehr Jaylo ihr vertraute, sie mochte und auch auf sie hören wollte. Das war die beste Grundlage für ein weiteres Zusammenleben. »Ihr habt gerade herausgefunden, dass Elektro-Attacken keine Wirkung auf Kodai haben - ich finde es wirklich toll, dass ihr versucht habt, eine Lösung dafür zu finden!« Aimees Meinung nach musste man das unbedingt erwähnen, damit sie auch in Zukunft selbst über Lösungen nachdachten. Und Lob schadete gerade bei kleinen Pokémon nie, wenn man wollte, dass etwas auch weiterhin so gut gemacht wurde. »Dass dein Donnerschock nicht gewirkt hat, liegt nicht etwa an dir - du hast es ja bei Lesya gesehen, ihr Donnerblitz hatte auch keine Wirkung. Und es liegt auch nicht direkt an dir, Kodai.« fing sie schließlich ihre Erklärung an und sah von einem Pokémon zum anderen. »Ihr habt gerade eine Typenschwäche kennen gelernt. Davon gibt es einige, aber in diesem Fall handelt es sich um Boden und Elektro. Möchten du es ihnen weiter erklären?« Die Frage ging natürlich an Rumi, denn Aimee hatte zwar den Anfang gemacht, wollte ihrer Freundin aber auch die Möglichkeit geben, etwas zu der Erklärung beizutragen. Und der Hauptteil kam ja erst noch! Jaylo jedenfalls hing gespannt an den Lippen seiner Trainerin und hatte sich bereits wieder auf den Hintern plumpsen lassen. Er war keinesfalls sauer darüber, dass Aimee nicht schon eher mit der Sprache herausgerückt war, er war lediglich überaus neugierig und wollte dringend wissen, was es nun damit auf sich hatte. Fast schon ungeduldig sah er nun zu Rumi auf, darauf wartend, dass die Erklärung fortgesetzt werden würde. Es war einfach viel zu spannend, um noch länger auf eine Antwort zu warten!
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Mi Jul 27, 2016 4:22 pm

Rumi & Aimee
· 23 ·

Während Jaylo und Kodai versuchten herauszufinden, weshalb ihre Attacken nicht funktionieren wollten, lehnte Rumi sich zurück und betrachtete die beiden jungen Pokemon. Es war schon irgendwie eine nostalgische Situation, wo Rumi doch auch schon ihr Despotar in solch jungen Jahren gesehen hatte und Schatzi sich genau so benommen hatte wie sein Sohn nun. Da konnte man wieder sehen, wie viel die Genetik ausmachte und was es für Ähnlichkeiten zwischen Eltern und Kindern gab. Schatzi wäre mit Sicherheit sehr stolz auf seinen Sohn, wenn er ihn sehen könnte. Rumi nahm sich vor bald mal wieder Zuhause vorbei zu schauen, einfach damit die beiden wieder etwas Zeit mit einander verbringen konnten. Schaden konnte es ja auch nicht und Tadezu würde es auch gut tun, mal wieder im Meer schwimmen zu können. Gedanklich setzte Rumi Ondula also nun auf ihre To-Do-Liste, damit sie bald wieder Zuhause sein würde. Der Weg dorthin war zwar lang, aber sie würde es schon hinter sich bringen können. Nicht schnell, aber letzten Endes lief ihr die Zeit ja auch nicht davon und vielleicht würde sie bald endlich auf ein Pokemon treffen, dass ihr vielleicht beim Laufen helfen konnte. So wirklich wollte sie zwar noch nicht wahr haben, dass sie „alt“ war und ihre Beine nicht mehr so funktionieren wollten wie sie es gerne hätte, aber mittlerweile hatte sie immerhin eingesehen, dass sie eine Hilfe brauchte. Schatzi hatte ihr früher ja immer geholfen, doch da dieser nun nicht mehr da war würde sie sich eine andere Hilfe suchen müssen. Rumi hatte schon oft darüber nachgedacht welches Pokemon dafür wohl in Frage käme…
Kodai und Jaylo gaben schließlich auf, weil sie keine logische Lösung hatten finden können. Nun, ganz so überraschend war das nicht, schließlich waren sie beide noch jung und hatten kaum Kampferfahrung. Kodai hatte zwar schon Kämpfe bestritten, aber bis jetzt war er noch nicht mit Typenuneffektivität in Kontakt gekommen. Die alte Frau sah daher zu Aimee, damit sie den Anfang machte und die beiden Pokemon endlich darüber belehrte, was los war. Man wollte ja auch nicht, dass sie dachten irgendetwas wäre mit ihnen falsch und dann den Mut verloren, Kämpfe bestreiten zu wollen. Jaylo und Kodai setzten sich also in die Nähe von Aimee und starrten sie gespannt an, während sie der Erklärung der Züchterin lauschten. Rumi lächelte bei dem Anblick der beiden und vor allem über Kodais überraschtes Gesicht, dass es tatsächlich Attacken gab, die ihm einfach nicht schaden konnten. Wirklich interessant!

Als die Blicke der beiden schließlich auffordernd zu Rumi gingen schmunzelte sie kurz. „Genau. Jedes Pokemon hat ja einen oder zwei bestimmte Typen, das wisst ihr ja sicherlich. Und jeder Typ wirkt sich auf einen anderen Typen anders aus – so macht zum Beispiel Elektro besonders viel Schaden bei Wasserpokemon, dafür aber überhaupt keinen beim Typ Boden. Welche Attacken bei welchem Pokemon am besten wirken wissen eure Trainer immer, deswegen solltet ihr euch darum keine Sorgen machen. Je öfter ihr kämpft, desto schneller werdet ihr lernen, was effektiv ist und was nicht. Habt ihr das verstanden?“ Natürlich behandelte das Thema noch viel komplexere Dinge, allerdings waren die beiden noch jung und Rumi wollte ihnen das Fachgerede über Typeneffektivitäten ersparen. Erst einmal war es wohl nur wichtig für die beiden zu wissen, dass so etwas überhaupt existierte und keinesfalls etwas „persönlich“ mit den beiden zu tun hatte. Kodai nickte nach einer Weile verstehend, sprang dann plötzlich auf und zog Jaylo am Arm mit sich. Gemeinsam rannten sie zur kleinen Mauer, die die Promenade vom Meer abgrenzte und er deutete durch die kleinen Spalten des Geländers zu Tadezu, der noch immer hin und her schwamm und ab und zu hoch sprang. Rumi hob die Augenbrauen und stand schließlich auf, als sie dahinter kam, was Kodai wohl vor hatte. „Kodai, du weißt ganz genau, dass Tadezu nicht einfach so angegriffen werden soll.“, ermahnte sie ihr Larvitar, welches daraufhin brummelig drein blickte. Aber immerhin hatte er verstanden, was sie ihm vorhin gesagt hatte - auf Tadezu wäre Jaylos Donnerschock schließlich sehr effektiv. Rumi trat zu den beiden Pokemon und sah kurz über die Mauer, aber Tadezu schien nichts von dem hier oben mitzubekommen. Rumi wandte sich schließlich zu Aimee und lächelte leicht. „Tadezu ist mein Karpador, das mir ein junger Mann geschenkt hat.“, erklärte sie schließlich und seufzte dann. „Kodai möchte immer mit ihm trainieren, aber du weißt ja, wie das mit Karpador ist.“ Unschuldig sah Kodai nach oben und grinste dann breit. „Hattest du heute eigentlich noch irgendetwas vor?“, fragte sie dann an ihre Freundin gewandt und legte den Kopf leicht schief. Rumi wollte sie schließlich nicht von irgendetwas abhalten.



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Sa Jul 30, 2016 5:43 pm


When spring comes, new life will be born
Post #039 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Neugierig sah Jaylo nun, da Aimee ihre Erklärung abgegeben und das Wort an Rumi weiter gereicht hatte, zu der älteren Dame empor, gespannt wartend, was sie ihnen als nächstes sagen würde. Er wollte unbedingt heraus finden, was gerade eigentlich geschehen war und lauschte interessiert den nun kommenden Worten, die Jaylo erklärten, warum er keinen Schaden bei Larvitar angerichtet hatte. Dadurch, dass er vom Typ Elektro war, hatte seine Attacke keinen Effekt auf Kodai, der vom Typ Boden war. Das leuchtete Jaylo zwar ein, toll fand er es aber noch lange nicht. Wieso konnte er selbst Kodai nicht treffen, anders herum aber schon? Das kleine Pichu fand das doch sehr unfair und zog im ersten Moment ein beleidigtes Gesicht. Doch als er noch eine Weile über die Worte nachdachte, kam ihm in den Sinn, dass er selbst vielleicht auch gegen einen Typen immun sein konnte. Das musste er unbedingt einmal ausprobieren! Dazu musste er nur ganz viele fremde Pokémon treffen und einfach gegen sie kämpfen. Das würde bestimmt ein Spaß werden! Mit plötzlich wieder bester Laune sah sich das Pichu aufgeregt an der Uferpromenade um, um mögliche Gegner aufzuspüren, konnte allerdings keine potenziellen Testpokémon ausfindig machen. Noch nicht, aber das würde bestimmt schnell kommen! Und dann war da ja noch die Tatsache, dass seine Elektro-Attacken angeblich effektiv gegen Wasserpokémon waren. Und wo befanden sie sich gerade? Richtig, am Wasser! Ein Pokémon diesen Typs zu finden sollte daher nicht allzu schwer sein und so sprang er gemeinsam mit Kodai freudig auf und ließ sich freiwillig von ihm mit zur Mauer ziehen, wo die beiden kleinen Pokémon hinauf kletterten und sich Jaylo schließlich gespannt umsah. Er folgte dem Deuten des Larvitar und entdeckte so ein Karpador, das im Meer immer mal wieder hinauf sprang, um gleich darauf wieder hinab zu tauchen. Es war das perfekte Ziel! Aufgeregt nickte Jaylo und lud sich bereits wieder auf, als er von hinten hörte, wie Rumi mit Kodai schimpfte und ihm sagte, dass Tadezu nicht angegriffen werden sollte. Verwirrt sah Jaylo zurück, dann wieder zu Kodai, der grummelig drein blickte, was Jaylo aber immer noch nicht viel sagte. Dass Tadezu das Karpador sein könnte, kam ihm gar nicht in den Sinn, einfach weil er seine Typeneffektivität so unglaublich gern ausprobieren wollte und darüber hinaus einfach alles andere unwichtig wurde. Er machte sich also nach wie vor bereit für die Donner-Attacke, die gleich kommen würde...

...bis Aimee von hinten an ihn heran trat und ihn, ohne mit der Wimper zu zucken, von der Mauer herunter hob. Zwar bekam sie dabei einen kleinen Stromstoß ab, dieser schadete ihr allerdings kaum und sie war es mittlerweile gewohnt, hin und wieder einen kleinen Stromstoß abzubekommen. Jaylo war immerhin nicht ihr erstes Elektro-Pokémon. »Rumi hat doch eben gesagt, dass es nicht angegriffen werden soll. Das gilt auch für dich.« ermahnte sie ihr Pokémon, das nun ebenfalls enttäuscht drein blickte. Aimee war hinter Rumi her gelaufen, als diese zu Kodai und Jaylo gegangen war und hatte so mitbekommen, was Rumi gesagt hatte. Dann hatte sie sich einfach zusammen gereimt, dass es sich wohl um ihr Pokémon handeln musste, das noch nicht in Kämpfe verwickelt werden sollte. Ohne, dass Aimee genauere Informationen besaß, war sie dann zu Jaylo gesprintet, um ihn von dem nahenden Angriff abzuhalten. Tatsächlich hätte sie es fast nicht rechtzeitig geschafft, aber letztlich war alles gut gegangen und nun blickte sie über die Mauer hin zum Wasser, wo sie erstmals ein Karpador hervorspringen sah. Etwas überrascht sah Aimee auch weiterhin hin, als das Karpador wieder im Meer verschwunden war, denn sie hätte schwören können, dass es von anderer Farbe war, als Karpadore normalerweise waren. Allerdings war es zu schnell wieder ins Wasser eingetaucht, als dass sie es mit Sicherheit hätte sagen können. Dann aber sprang es erneut aus dem Wasser und Aimee war sich sicher, dass es golden statt rötlich war. Handelte es sich dabei also um ein Shiny-Karpador?
Fragend sah sie zu Rumi, die ihr sogleich erklärte, dass das Pokémon tatsächlich zu ihr gehörte und dass Kodai immer gern mit Tadezu trainieren wollte. Zu der anderen Färbung aber verlor sie zunächst kein Wort. So beschloss Aimee, im ersten Moment auch noch nichts dazu zu sagen, doch man konnte sich sicher sein, dass das noch kommen würde. Shinys sah man schließlich auch nicht alle Tage! »Ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, wie man Karpador überhaupt trainiert - aber ich bin sicher, dass es bestimmt schnell zu einem Garados wird! Und dann kannst du, Kodai, mit Sicherheit auch mal mit ihm trainieren.« sagte sie erst zu Rumi, ehe sie Kodai ein Grinsen schenkte. Jaylo war auch immer Feuer und Flamme, wenn es um Pokémon-Kämpfe ging, freute sich aber gleichermaßen, einfach mit seinen Freunden - also Aimees Pokémon - zu spielen und zu kuscheln und die Welt zu erkunden. Es gab eben noch vieles zu lernen. »Wusste der junge Mann, dass Tadezu kein gewöhnliches Karpador ist?« Neugierig sah sie zu Rumi, während sie ihre Frage nach der Farbe einfach auf eine etwas andere Art gelöst hatte. Sie war sich zwar nicht hundertprozentig sicher, kam um ein Grinsen aber nicht herum, das sie ihrer alten Freundin schenkte. Sollte sie doch falsch liegen, würde sie das nun schon in Erfahrung bringen und sie wusste, dass Rumi ihr Fehler auch nicht übel nahm.

Mittlerweile zappelte Jaylo allerdings ungeduldig in Aimees Armen, sodass sie ihn wieder auf den Boden setzte, wo er sofort wieder auf die Mauer kletterte und zu Tadezu hinunter sah. Aimee vermutete stark, dass er nach wie vor überlegte, das Karpador einfach anzugreifen, um zu testen, ob er es richtig verstanden hatte, doch als er zurück sah und in Aimees mahnendes Gesicht blickte, beschloss er, es lieber nicht zu tun. Stattdessen sah er zu Kodai und unterhielt sich kurz darauf wieder angestrengt mit ihm. Wohl wollte er ihn fragen, ob sie nicht nach anderen Wasser-Pokémon suchen gehen konnten, damit sie testen konnten, ob seine Attacke wirklich effektiv gegenüber Wasserpokémon war. Währenddessen kamen Aimees andere Pokémon, Kaali, Illyria und Lesya auch auf die Mauer zu, wobei das Raichu das kleine Plüsch-Dedenne ihres Sohnes in Händen hielt, damit es nicht verloren ging. Während Kaali ein Stückchen über die Mauer schwebte, um sich das Karpador anzuschauen, fragte Illyria Lesya, ob diese sie vielleicht ebenfalls hochheben konnte. Als das Roselia dann auch auf der Mauer saß, betrachtete sie nicht nur das Karpador, sondern auch das Meer und grübelte darüber nach, wo ihre Tochter nun wohl war und ob es ihr gut ging. Es war noch keinen Tag her, als sich die beiden verabschiedet hatten, doch Illyria vermisste Macawi. Als sie zu Jaylo sah, musste sie allerdings trotzdem lächeln - sie hatte noch andere Familie und war froh darüber.
Schließlich richtete Rumi das Wort wieder an Aimee und lenkte das Gespräch so auf ein etwas anderes Thema. Der Tag war zwar nicht erst gerade angebrochen, doch es würde noch einige Stunden dauern, ehe es dann Abend war. Die Frage, ob sie noch etwas geplant hatte, war also durchaus berechtigt. Die Antwort war allerdings ganz schlicht: Aimee hatte absolut keine Pläne und war froh darüber. So musste sie sich keine Gedanken darüber machen, ob sie ihre Pläne auch umsetzen konnte - was sich meist als schwierig gestaltete. »Ich wüsste nicht, was. Meine Pläne für heute bezogen sich darauf, dich zu treffen.« sagte sie mit einem Lächeln, um Rumi noch einmal deutlich zu machen, dass sie sich wirklich auf das Treffen gefreut hatte. Nur was nun noch kommen würde, wusste sie nicht. Vielleicht ergab ja der Zufall noch irgendetwas?
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Mo Aug 01, 2016 1:55 pm

Rumi & Aimee
· 24 ·

Aimee hinderte schließlich auch Jaylo daran, Tadezu weiterhin angreifen zu wollen. Teilweise konnte Rumi den Enthusiasmus des Pichus natürlich verstehen, schließlich hatte es gerade erfahren, dass seine Angriffe eine sehr gute Effektivität auf Wasserpokemon hatte, andererseits war es wirklich ein schlechtes Verhalten, direkt das Nächstbeste angreifen zu wollen. So natürlich genau so von Kodai, der Jaylo schließlich auf Tadezu aufmerksam gemacht hatte, obwohl Rumi ihm oft genug gesagt hatte, er solle das lassen. Doch als Rumi und Aimee angriffen ließen sie vom Karpador ab, was wohl beruhigend genug war. Sie verzog kurz den Mund und beobachtete ihr Karpador nachdenklich, dann wandte sie sich wieder zu Aimee, die sich zu ihr gesellt hatte, um sie über ihr sonderbares Teammitglied aufzuklären. „Es ist auch irgendwie kompliziert.“, gestand Rumi und seufzte leicht. „Man kann nicht mehr machen als ihm den Freiraum zu geben den er braucht und ab und zu, wenn die Gegebenheiten da sind, lasse ich ihn bei anderen Kämpfen zusehen damit er Erfahrung bekommt, zumindest theoretisch.“, erklärte sie Aimee und zuckte kaum merklich mit den Schultern. „Ich glaube aber, dass es nicht mehr ganz so lange dauern wird, bis er sich entwickelt. Ich habe ihn nun schon länger und er wirkt auf mich sehr fit. Außerdem springt er höher als sonst, was vielleicht auch ein Indiz sein könnte. Ich weiß es aber ehrlich gesagt auch nicht – ich glaube eine Entwicklung zum Garados erfolgt mehr zu Zufall als durch richtiges Training.“ Ja, Karpador war schon ein Rätsel für sich. Allein schon, dass sie sich in solche Monster wie Garados entwickelten war wirklich sehr überraschend, schließlich waren sie in ihrer Basisform ja eher schwach. Garados war dafür ein wahrer Kämpfer und dieser Kontrast zwischen den beiden war wirklich überraschend.
Rumi schüttelte schließlich leicht amüsiert den Kopf. „Nein, wusste er nicht.“, entgegnete sie. „Er hat mich das Pokemon angedreht weil er dachte, es wäre ein normales Karpador. Als er dann im Nachhinein merkte, dass Tadezu ein Shiny Pokemon ist hat er sich darum bemüht es von mir zurück zu bekommen, aber ich habe nicht eingesehen, einem Trainer der sein Pokemon nur wegen einer Besonderheit haben will, ein Pokemon zurück zu geben, das er eigentlich verschenkt hat. Seitdem ist er mir auf dem Fersen und will Tadezu zurück.“ Rumi verdrehte kurz die Augen. Es amüsierte sie aber mehr, als dass es sie beängstigte, einen komischen Irren hinter sich herlaufen zu haben. Aber sie konnte sich ja schließlich durchaus wehren!

Während Jaylo und Kodai sich wieder über irgendetwas unterhielten und die Pokemon Aimee sich ebenfalls zur Mauer begaben flatterte Anmei zurück an die Laterne, wickelte die Flügel um sich und schlummerte schnell wieder ein. Es war ja auch helllichter Tag, da konnte man das bei einem Golbat durchaus verstehen. Rumi nickte schließlich auf Aimees Antwort und setzte kurz eine nachdenkliche Miene auf. „Hmmm…“, brummte sie und stützte sich auf ihrem Gehstock ab. „Wenn du möchtest könnten wir einen kleinen Spaziergang machen? Ich habe für heute nämlich auch keine Pläne.“, schlug sie vor und lächelte leicht. Was sie nicht bemerkte war eine Horde Kinder, bestehend aus 4 von ihnen, die sich schon an Rumi und Aimee herangeschlichen hatten und sie beobachteten.



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Mo Aug 22, 2016 1:09 pm


When spring comes, new life will be born
Post #040 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Wie Rumi eben war, versuchte sie Aimee auch sogleich darüber aufzuklären, wie man Karpador überhaupt trainierte, damit sie irgendwann einmal zu einem Garados werden würden. So genau schien sie das wohl auch nicht zu wissen - es war eben schwierig, ein Pokémon, das lediglich Platscher beherrschte, wirklich zu trainieren - aber sie war zuversichtlich, dass es vielleicht bald soweit sein konnte. Und es gab ja auch noch andere Methoden, Erfahrungen zu sammeln. Dafür musste man nicht zwangsläufig an Kämpfen teilnehmen. Im Grunde war es bei Baby-Pokémon ja auch nichts anderes. Aimee würde nicht auf die Idee kommen, frisch geschlüpfte Pokémon an Kämpfen teilnehmen zu lassen. Zunächst mussten sie zuschauen und lernen, bevor man sie in den Kampf schicken konnte, schließlich konnte so etwas auch mal gefährlich werden. Anders war es bei Karpador da wahrscheinlich auch nicht. »Es lernen ja viele Pokémon durch zuschauen - warum dann nicht auch Karpador? Ich glaube nicht, dass diese Pokémon so dumm sind, wie sie von manchen dargestellt werden.« Für viele hatten Karpador lediglich ihren Reiz, weil sie irgendwann einmal zu einem Garados heran wuchsen. Dass dazu aber viel Arbeit gehörte, ließen die meisten außer Acht und so vermutete Aimee, dass auch der Mann, von dem Rumi das Pokémon bekommen hatte, schlichtweg keine Lust mehr gehabt hatte, das Pokémon zu trainieren. Oder er hatte es aus Versehen eingefangen, denn viele wollten bereits ein fertiges Garados in ihr Team aufnehmen - wobei sie natürlich nicht bedachten, dass das oftmals gar nicht möglich war. Welches Garados ließ sich schon freiwillig fangen? Es war besser, eine Bindung bereits dann einzugehen, wenn es noch ein Karpador war, auch wenn der Weg zu einem Garados dann natürlich härter war. Aber es war die Mühe auf jeden Fall wert! »Ich würde auch niemandem ein Pokémon zurück geben, dass er erst verschenkt hat. Immerhin wollte er es dann offensichtlich nicht mehr haben.« stimmte sie Rumi bei, sich fragend, wie man Pokémon eigentlich einfach so gedenkenlos verschenken konnte. Natürlich war sie teilweise nicht anders, Majara hatte sie Macawi immerhin auch geschenkt, doch das war noch etwas ganz anderes. Sie war eben Züchterin und wenn sie sah, dass sich eines ihrer Pokémon bei jemandem besonders wohl fühlte, war sie durchaus dazu bereit, es als Geschenk durchgehen zu lassen. Und auch sonst verlangte sie nur Geld für den Arbeitsaufwand, nicht aber für das Pokémon...immerhin waren Pokémon keine Gegenstände, sondern Lebewesen! Lebewesen, die es verdient hatten, ein schönes zu Hause zu finden.

Nun, wo ein wenig Zeit verstrichen war, blieb die Frage nach weiteren Plänen für den Tag natürlich nicht aus, allerdings hatte sich Aimee noch keine Gedanken darüber gemacht. Und auch Rumi schien keine genauen Pläne mehr zu haben, schlug dann jedoch einen kleinen Spaziergang vor, wogegen Aimee nichts einzuwenden hatte. »Sehr gerne. Kodai und Jaylo können sich dann auch noch ein wenig austauschen.« Mit einem Lächeln bedachte sie Rumi und Jaylo schien sich sichtlich zu freuen, noch etwas Zeit mit Kodai verbringen zu können. Kaali allerdings wurde langsam auch wieder müde und auch Illyria drehte sich zu Aimee um, um kurz darauf ihren Ball anzudeuten, was für Aimee ein eindeutiges Zeichen dafür war, dass das Roselia zurück in ihren Ball wollte. Sie holte also die Bälle ihres Palimpalim und Roselia hervor und ließ sie gleich darin verschwinden, damit sie sich ausruhen konnten. Lesya und Jaylo wollten, wie so oft, allerdings noch ein wenig draußen bleiben, lediglich das Plüsch-Dedenne verschwand zusammen mit den Bällen in Aimees Tasche. »Dann kommt, ihr zwei.« Mit diesen Worten drehte sie sich um, nur um einer Gruppe von vier Kindern gegenüber zu stehen, die sie genau beobachteten. Wie langen hatten sie denn schon dort gestanden? Überrascht sah Aimee die vier an und auch Lesya war sichtlich verwundert. Lediglich Jaylo schien es nicht zu interessieren, ob dort Kinder standen oder nicht. Er war noch zu sehr damit beschäftigt, Wasserpokémon ausfindig zu machen. »Ja hallo! Was können wir denn für euch tun?« fragte Aimee freundlich und mit einem Lächeln auf den Lippen. "Wir fordern euch heraus!" sagte eines der Kinder, das vorne in der Gruppe stand. Würde Aimee raten, würde sie sagen, dass er wohl das Sagen hatte. Er wirkte aufgeweckt und bereit zu dem, was auch immer er nun genau vor hatte. »Eine Herausforderung? Zu was denn?« Aimee klang belustigt, da sie es irgendwie süß fand, dass eine Gruppe Kindern sie beide herausforderte, zu was auch immer. Aimee vermutete ein Spiel, da sie keine Pokémon ausmachen konnte, gegen die sie hätten kämpfen können. "Verstecken!" platzte es auch sogleich aus dem Jungen heraus, woraufhin Aimee beinahe losgelacht hätte. So überzeugend wie er es gesagt hatte, hätte man doch glatt meinen können, dass es sich um etwas lebenswichtiges gehandelt hatte. Fragend sah Aimee daraufhin zu Rumi - würden sie sich darauf einlassen?
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Di Aug 23, 2016 2:08 pm

Rumi & Aimee
· 25 ·

Rumi nickte auf Aimees Worte hin und lächelte leicht. Es war gut, dass sie und die Züchterin sich so gut verstanden, was man aber wohl auch auf ihre langjährige Freundschaft zurückführen konnte. Sie kannten sich schließlich nicht erst seit gestern, sondern schon länger und Rumi hatte Aimee damals immer gerne unterstützt, als sie selbst noch die Pension geleitet hatte. Angehende Züchter waren schließlich etwas wunderbares und Rumi hatte sich mit viel Freude mit dem Mädchen angefreundet, damit es von ihr lernen konnte. Als Aimee es schließlich geschafft hatte sich als Züchterin durchzusetzen war Rumi schon irgendwie stolz auf sie gewesen, doch kurz darauf hatten sich dann auch die Wege der beiden getrennt. Ein großer Zufall daher, dass sie sich ausgerechnet in Einall wiederfanden, wo die Welt doch so groß war! Aber es freute Rumi natürlich, vor allem auch, Aimees Pokemon zu sehen. „Genau, das dachte ich mir auch.“, entgegnete sie und ließ den Blick kurz wieder zum hochspringenden Karpador wandern, dann wieder zurück zu Aimee. „Ich habe auch das Gefühl, dass er ziemlich gerne dabei zuschaut, wenn jemand kämpft. Es ist halt nur immer schwer das bewerkstelligen zu können, schließlich muss man in der Nähe eines Teichs oder ähnlichem Kämpfen. Ein Karpador kann ja leider an Land nicht schweben wie andere Wasserpokémon.“, fuhr sie fort und dachte kurz darüber nach, wieso das wohl so wäre. Karpador und Barschwa waren die einzigen Pokemon die sie kannte, bei denen das so war. Sie hopsten an Land einfach hilflos herum und das war wirklich nichts, was Rumi Tadezu antun wollte. Wenn sich die Möglichkeit aber ergab, dass er zusehen konnte, nahm Rumi ihm die natürlich auch nicht, war ja klar. Und wenn es so weit war verzichtete Tadezu sogar immer darauf, unterzutauchen oder in die Luft zu springen und blieb ganz ruhig an der Wasseroberfläche um den Kampf zu beobachten. Dass ihm Kämpfe gefielen war also offensichtlich und dass er sie verstand setzte wohl auch ein gewisses Maß an Intelligenz voraus. Letzten Endes war es wohl tatsächlich nicht anders als bei Baby-Pokémon. „Ich glaube sogar, dass Karpador ziemlich intelligent sind. Wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt sind sie wirklich faszinierend… vielleicht fehlt ihnen einfach die Möglichkeit es auszudrücken.“ Die alte Frau zuckte kurz mit den Schultern und lächelte warm. Sie konnte Tadezu nur insofern unterstützen, dass sie ihm gut zuredete und ihm die Chancen gewährte, die er ergreifen konnte. Außerdem war es nie eine schlechte Idee, sich mit den Pokemon vor ihrer Entwicklung zu beschäftigen und anzufreunden. Gerade Garados war schließlich ein sehr widerspenstiges Pokémon, das kaum zu zähmen war, wenn man es bereits als Garados fing. Eine Bindung zu Karpador aufbauen war also keine falsche Idee und Rumi hatte auch nicht den Eindruck, dass Tadezu sie nicht leiden konnte.
„Eben. Vor allem hat er mir ihn nur geschenkt, weil er eben dachte, Karpador wären schlechte Kämpfer und zu nichts zu gebrauchen.“, fuhr sie fort und schüttelte ungläubig den Kopf. So jemandem würde sie definitiv kein Pokemon zurückgeben.

Aimee schien mit dem Vorschlag eines Spaziergangs einverstanden zu sein, was Rumi mit einem Lächeln abtat. Sie rief Tadezu zurück in seinen Ball und entschloss sich gleichzeitig, später näher ans Meer zu gehen, damit sie ihn ein wenig beim Schwimmen beobachten konnte. Jetzt allerdings wollten sie erst einmal einen Spaziergang machen und Rumi war gespannt, was sie wohl von Stratos City noch so entdecken konnten. Hoffentlich verliefen sie sich nicht, in so einer Stadt war das wohl nicht ganz unwahrscheinlich. Aimee rief einige ihrer Pokemon zurück und Rumi holte schließlich auch Anmei in seinen Ball zurück, damit er dort in Ruhe weiterschlafen konnte und nun nicht hinter ihnen herflattern musste. Lediglich Kodai blieb also außerhalb seines Balls und lief fröhlich neben Jaylo her – da hatten sich offenbar zwei gefunden.
Gerade als sie losgehen wollten stellte sich allerdings eine Gruppe aus Kindern in den Weg, die die beiden Älteren herausfordernd ansah. Rumi hob überrascht die Augenbrauen, aber Aimee übernahm bereits das Sprechen. So so, der in der Mitte war wohl der Anführer. Das konnte man wohl auch an seinem Auftreten erkennen und an dem Grashalm in seinem Mund… super cool, keine Frage. Die Gruppe wollte sie zu einem Wettkampf im Verstecken-Spielen herausfordern, woraufhin Rumi nur nochmal die Brauen heben konnte. Verstecken spielen? „Sicher, warum nicht?“, entgegnete Rumi gut gelaunt als Aimee sie fragend ansah und nickte den Kindern zu. „Wie sind die Regeln?“ Die Anführer musterte Rumi kurz. „Verstecken im Zentralpark. Wenn ihr alle von uns findet und gefangen habt bekommt ihr einen Preis von uns!“, verkündete er als wäre er unheimlich wichtig und lachte kurz, was sie anderen auch zum Lachen brachte. „In Ordnung. Dann auf zum Zentralpark.“, entgegnete sie und sah herunter zu Kodai, der sich wohl schon sehr auf diese Idee freute. Die Bande nickte schnell, drehte sich um und rannte schon mal vor, damit sie auch Zeit hatten sich zu verstecken. Rumi sah ihnen nach und blickte anschließend zu Aimee, um sie mit einem Schmunzeln anzusehen. „Was das wohl für ein Preis ist?“, meinte sie und setzte sich in Bewegung, um langsam in Richtung Zentralpark zu gehen. Offenbar zog es die Dame immer wieder dorthin, wo sie doch gestern schon fast den ganzen Tag dort verbracht hatte.
„Wie kam es eigentlich dazu, dass du nach Einall gekommen bist?“, fragte Rumi nach einer kurzen Pause in der sie lediglich nebeneinander her gegangen waren und sie sich damit beschäftigt hatte, Jaylo und Kodai zu beobachten. „Gab es dafür einen besonderen Grund?“ Rumi wusste schließlich, dass Aimee sich in Johto einen Namen hatte machen können, da war es sicher interessant zu erfahren, wieso sie sozusagen „neu“ hatte anfangen wollen, in einer neuen Region. Sie selbst war ja lediglich nach Einall gezogen weil sie zum Selbstschutz nicht in Johto hatte bleiben können und die Reise ihres Enkels in diese Region hatte sich dann einfach angeboten, mitzugehen. Bis jetzt war sie schließlich auch recht angetan von Einall, zumindest gab es nichts, was ihr so wirklich komplett missfiel – und die vielen neuen Pokemon die sie sehen konnte machten das Ganze nur noch besser. Rumi stützte sich auf ihren Gehstock während sie gingen und sah Aimee von der Seite an.
tbc. Zentralpark (Norden)



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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam So Sep 04, 2016 4:50 pm


When spring comes, new life will be born
Post #041 :: Uferpromenade :: Stratos City :: Rumi

Karpadore waren schon eine Sache für sich, aber trotz ihrer Art, die viele für dumm hielten, konnte sich Aimee durchaus vorstellen, dass sie schlauer waren als man meinen sollte. Natürlich war es schwierig, sie zu trainieren, schwieriger noch als bei anderen Pokémon, aber wenn man es schaffte und es sich letztlich zu einem Garados entwickelte, wusste man doch, was man getan hatte. Und Garados waren nicht dumm oder schwach. Demzufolge konnten es auch Karpador nicht sein, auch wenn man das vielleicht glauben mochte. »Seltsam eigentlich, dass Karpador nicht an Land schweben können - aber dafür können Garados fliegen! Vielleicht nennt man das "ausgleichende Gerechtigkeit"?« überlegte Aimee laut, fragte sich aber gleichzeitig ohnehin, wieso Wasserpokémon überhaupt an Land leben konnten. Ihrer Meinung nach gehörten sie einfach ins Wasser und nicht an Land, ganz gleich, ob sie es nun konnten oder nicht. In ihrem Element fühlten sie sich mit Sicherheit auch wohler, jedenfalls ging Aimee stark davon aus. Aber was wusste sie schon von Wasser-Pokémon? Ein eigenes besaß sie nicht - noch nicht! Sie hatte vor, das noch zu ändern, allerdings nicht sofort und wenn man Jaylo so betrachtete, wäre der wohl auch sofort auf das Wasser-Pokémon im Team losgegangen, wenn sie denn eines gehabt hätte. Insofern war es wohl gut, erst einmal Jaylo alles Nötige beizubringen, bevor man noch über ein weiteres Teammitglied nachdenken sollte. So wie es momentan war, war es doch gut, mehr brauchte sie erst einmal nicht - auch wenn sie natürlich immer auf der Suche nach neuen Baby-Pokémon war.
Jetzt allerdings lenkte sie ihre Gedanken wieder auf Karpador, die für viele Menschen einfach für dumm gehalten wurden, Rumi allerdings glaubte durchaus an ihre Intelligenz und warum denn auch nicht? Vorurteile mochte Aimee absolut nicht und auch sie war der Meinung, dass in jedem Pokémon ein schlaues Lebewesen stecken konnte. Natürlich mochte es auf manche Karpadore zutreffen, dass sie zu nichts zu gebrauchen waren, aber man sollte niemandem wegen eines Vorurteils verurteilen. »Das kann gut sein. Leider sehen das die Meisten einfach anders.« Was auch der Grund dafür war, dass viele ihr Karpador einfach wieder frei ließen oder - wie bei Tadezu geschehen - an andere Menschen verschenkten. Eigentlich, so glaubte Aimee, grenzte das eher an Dummheit des jeweiligen Menschen und nicht an die der Pokémon, denn auch wenn jemand schwach erschien, hatte er doch die selbe Fürsorge verdient wie jeder andere. »So jemand hat generell keine Pokémon verdient.« sprach sie noch ihren Gedanken aus, bevor das Thema rund um Karpador dann schließlich doch zum Stillstand kam.

Nun hatten sie einen kleinen Spaziergang geplant und ihre Pokémon bereits größtenteils wieder in ihre Bälle zurück gerufen. Weit kamen sie jedoch nicht, da direkt hinter ihnen eine Gruppe Kinder lauerte, die - so verkündeten sie nun - offenbar Verstecken mit ihnen spielen wollten. Schmunzelnd sah Aimee zunächst zu Rumi, die dann das Sprechen übernahm und anschließend zu Jaylo, der sich aufgeregt die kleinen Hände rieb. Offensichtlich freute er sich bereits darauf und auch Kodai schien bereit dazu zu sein, die Kinder zu suchen. Der Anführer - wie Aimee vermutete - stellte auch sogleich die Regeln auf und verkündete, dass sie im Zentralpark Verstecken spielen würden. Immer noch eine wirklich gigantisch große Fläche, aber besser als in ganz Stratos City...blieb nur die Frage, ob sie überhaupt eine Chance hatten, die Kinder zu finden. Denn wie gesagt war der Zentralpark auch nicht der Kleinste und doch recht weitläufig, aber sie hatten zugestimmt und die Kinder liefen auch schon einmal davon. Immerhin versprachen sie einen Preis, wenn Aimee und Rumi Erfolg hatten! Was das allerdings sein sollte, konnte Aimee sich nicht zusammen reimen, aber solange sie den Kindern eine Freude bereitete, war ihr der angebliche Preis auch recht egal. »Ich denke, das werden wir noch herausfinden! Oder auch nicht, wenn wir scheitern.« sagte sie mit einem kurzen Lachen, ehe sich die beiden in Bewegung setzten. Kinder waren doch wirklich entzückend! Hoffentlich würden sie nun allerdings nicht den kompletten restlichen Tag damit verbringen, sie zu suchen. Aimee befürchtete nämlich, dass die Kinder dann auch die Nacht über dort verbringen würden, bis man sie gefunden hatte und das war nicht verantwortbar. Finden mussten sie sie also, egal wie!
Auf dem Weg zum Zentralpark fing Rumi schließlich auch schon das nächste Thema an, das ein Gespräch zwischen den beiden am Laufen halten würde. Erst jetzt fiel Aimee ein, dass sie mit Rumi ja nie über den Umzug nach Einall gesprochen hatte. Und beruflich gesehen war es vielleicht auch kein sinnvoller Schritt gewesen, denn so viele Kunden, wie sie in Johto gehabt hatte, hatte sie in Einall bisher nicht. Aber gegen einen Neuanfang sprach ja bekanntlich nichts und sie hatte sich einfach so in die Stadt verliebt, in der sie nun auch wohnte, dass sie einfach hatte herkommen müssen! Und daran war nur Chase Schuld - wenn man denn von Schuld sprechen konnte. In Wahrheit war es natürlich ihre eigene Entscheidung gewesen und nun hatte sie nicht nur ein Haus mit einem extra Zimmer für die Zucht, sondern auch einen Garten für ihr Hobby: die Beeren, die sie dort anpflanzte. Viel besser konnte es doch gar nicht werden! »Ein Freund hat mich mit nach Ondula genommen und ich habe mich sofort in die Stadt verliebt - das Meer rings herum, die Natur, es hat mir einfach sehr dort gefallen. Und ein Neuanfang kann schließlich nie schaden - ich habe ein schönes Haus gefunden, das wirklich perfekt ist für meinen Job und mein Hobby.« Sie bereute es keine Sekunde, nach Einall gekommen zu sein, auch wenn sie bisher natürlich weniger gezüchtet hatte als in Johto. Aber das konnte alles noch kommen, schließlich war sie noch nicht lange in der Region. Und sie hatte bereits eine Freundin dazu gewonnen, was konnte es Besseres geben? »Und ich dachte mir, wenn ich schon in Johto eine bekannte Züchterin bin, kann ich doch auch versuchen, es ebenso in Einall zu werden.« Mit einem Schmunzeln sah sie rüber zu Rumi, die auf ihren Gehstock gestützt Richtung Zentralpark lief, gefolgt von Aimee, Jaylo und Kodai. Die beiden Pokémon allerdings liefen vielmehr vor ihnen her, während Lesya das Schlusslicht bildete. Sie hatte die Situation wohl lieber von hinten gut im Blick und wollte Rumi und Aimee bei ihrem Gespräch auch nicht groß stören. Sie machte sich eher Gedanken darüber, wie sie die Kinder finden sollten. Und vielleicht waren ihre Sorgen auch gar nicht mal so unberechtigt.
tbc: Zentralpark (Norden)
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Luzéam Fr Nov 25, 2016 2:53 pm

Luzé Hyouka

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Cf: Straße vor dem Pokémoncenter (Stratos City)

Luzé sah sich nun also gemeinsam mit Kronos ein wenig in Stratos City um – es schadete schließlich nicht, die Gegend ein wenig kennenzulernen. So hatten sie nun auch bereits einen großen Teil der Innenstadt erkundet und gelangten gerade in einen großen, zentral gelegenen Park, von dem Luzé auch bereits gehört hatte. Vor ihnen erstreckten sich große Wiesenflächen, auf der sich aber auch einige Bäume tummelten und wo an jeder Ecke Bänke standen, auf denen sich auch die einen oder anderen Leute ausruhten, welche natürlich vor allem im Rentenalter waren. Luzé sah zu Kronos herab, der bereits neugierig alles in Augenschein nahm. Er seufzte ergeben.
„Na los.“, sagte er dann – und schon preschte das Hundemon davon. Er sah seinem übereifrigen Freund nur kurz hinterher, ehe er ebenfalls einen Weg einschlug. Er schlenderte mehr durch den Park, als dass er gezielt etwas suchte oder ähnliches. Vielmehr sah er sich nur hier und da etwas um. Viele Menschen hier schienen in ihrem Leben bereits angekommen zu sein, andere waren gerade dabei, wortwörtlich ihre ersten Schritte zu tun. Er selbst war hier nach Einall gekommen, um einen Neustart hinzulegen – waren das also auch so etwas wie seine ersten Schritte? Vermutlich konnte man das so sehen, wenn man es denn wollte. In jedem Fall musste er erneut nach seine Mitte suchen. Und vielleicht würde er sie dieses Mal auch finden.
Bald jedoch hatte er den Zentralpark hinter sich gelassen und zusammen mit seinem Pokémon die so genannte Uferpromenade erreicht. Hier war es ebenfalls recht grün, nur mit dem Unterschied, dass man hier das Meer sehen konnte, von welchem er so gesehen gerade erst gekommen war. Auch hier machte sich Kronos alsbald davon, sobald Luzé ihm die Erlaubnis ausgesprochen hatte, während der Trainer sich auch hier etwas umsah. Ob er sich heute noch nach der Arena erkundigen sollte? Es wäre wohl eine Idee wert. Schließlich aber wurde er auf etwas aufmerksam, je weiter er in die Uferpromenade vordrang. Bald konnte er einige Stimmen ausfindig machen und als er sich nach ihnen umsah, konnte er einige Jungen und ein kleines Mädchen ausmachen, die gerade etwas umringten und freudig jemanden anzufeuern schienen. Einige lachten gehässig – Luzé zog argwöhnisch eine Augenbraue hoch, ehe er sich einige wenige Schritte näherte. Er erkannte so auch bald, dass diese Kinder wohl gerade ein Pokémon piesackten. Es handelte sich um ein Endivie, dass sich tapfer gegen die Angriffe der Kinder zur Wehr setzte. Einige der Jungs hatten ihre Pokémon aus ihren Bällen gerufen, sodass vor dem Pflanzenpokémon ein Nagelotz, ein Dusselgurr und ein Sodamak gegenüber standen. Neben den recht schwachen Attacken dieser Pokémon war vor allem hervorzuheben, dass diese Bälger das Pokémon auch ab und zu mit ein paar Steinen bewarfen. Luzé biss die Zähne zusammen, ehe er mit den Schultern rollte. Ein kurzer Blick über die Schulter verriet ihm dann, dass Kronos seine aufkommende Anspannung wohl gespürt haben musste, denn das Hundemon schlich gerade zwischen einigen Bäumen hervor und kam zu ihm gelaufen. Er nickte dem Pokémon kurz zu, ehe er zu den Kindern trat.
„Na was haben wir denn hier? Dumme, kleine Kinder, die denken, sie seien besonders stark, nur weil sie ein einzelnes Pokémon auf's Korn nehmen können.“, schnalzte er dabei – wodurch einige Kinder erschrocken herumfuhren. Schließlich hatte er bald die Aufmerksamkeit aller Kinder, sodass er die Arme vor der Brust verschränkte, als man anfing, ihn nun anzufahren.
„Hey, was willst'n du?“, grummelte das erste Kind, ein rot gelockter Junge mit einer mächtig großen Zahnlücke.
„Hast ja keine Ahnung, eh? Geh lieber wieder weg!“, schnauzte da das Mädchen.
„Ja, geh weg!“, stimmten dann zwei weitere Jungen mit in den Chor ein. Luzé schnaubte.
„Sonst was, hm? Wollt ihr mich auch mit Steinen bewerfen?“, gab er trocken zurück. Sofort blähte eines der Kinder die Wangen, bevor das Zahnlückenkind verschmitzt zu grinsen begann und ihm nun die Sache mit den verschränkten Armen nachahmte.
„Nee. Besser – wir lassen das einfach unsere Pokémon regeln.“, spuckte er da förmlich aus – und sofort waren alle anderen Kinder Feuer und Flamme. Luzés Blick wurde dunkler.
„Ach, ist das so?“, fragte er, woraufhin er eine Hand hob. Sofort trat Kronos an seine Seite, der bisher noch ein Stück zurück gewartet hatte. Die Kinder hatten das Pokémon nicht einmal beachtet – jetzt rissen einige von ihnen die Augen auf. „Nun, was haltet ihr dann davon, wenn ihr das mal versucht? Ich gewähre es euch sogar, all eure Pokémon zusammen einzusetzen – gegen meinen guten Freund Kronos hier. Klingt das nicht äußerst charmant?“, fragte er. Die Kinder schluckten, sahen sich an – und das Endivie, wie Luzé bemerkte, schlich sich ein wenig davon, nur um dann in großem Bogen an seine Seite zu treten. Es war wohl höchst neugierig, was nun geschehen würde. Kronos gab ein lautes Bellen von sich. „Was ist – seid ihr zu feige, um ihren Worten Taten folgen zu lassen?“
„Pah, ich zeig dir, was wir gleich folgen lassen!“, spie da der Rotlockige aus – und schickte sein Nagelotz vor. Das Mädchen rief ein Yorkleff dazu, das Dusselgurr und das Sodamak waren auch schnell mit von der Partie und hinzu kamen noch zwei Felilou und ein Ottaro. Die Kinder sahen teils böse, teils verunsichert aus – Luzé aber begrüßte diese Wendung. Wie gut er diese überheblichen Bälger doch kannte – und bevor sie dem kleinen Endivie noch mehr zusetzten, verpasst er ihnen lieber eine Abreibung. Also trat er ein paar Schritte zurück, damit Kronos, der sich bereits die Lefzen leckte, ein wenig Platz hatte. Natürlich erhob sich das Dusselgurr direkt in die Luft, aber dieses Täubchen interessierte das Hundemon herzlich wenig. Tatsächlich hatte es direkt die beiden Wasserpokémon ins Auge gefasst, die es wohl besonders schnell ins K.O. schicken wollte.
„Na dann leg doch los, hm?“, gab er also schließlich an die Zahnlücke zurück – die ihrem Nagelotz direkt befahl, mit einem Tackle zu starten. Luzé konnte nur müßig den Kopf schütteln – Kronos indes blieb einfach stehen und ließ das Nagelotz gegen ihn anrennen, welches natürlich direkt zurückgestoßen wurde. Dann schnaubte das Hundemon vielsagend. „Schwach.“, kommentierte Luzé – und steigerte den Zorn der Zahnlücke. Das Nagelotz sollte mit einem Biss fortfahren – und das Dusselgurr griff indes mit einem mickrigen Windstoß an. Die beiden Felilou wurden zu einem Kratzer genötigt und die beiden Wasserpokémon setzten eine Aquaknarre ein, während nur das Yorkleff noch ohne Befehl müßig in der Gegend herumstand. Luzé hatte die ganze Situation bereits erfasst. „Kronos, zurück.“, sagte er simpel – und das Hundemon wich mit einem Sprung zurück allen Attacken mit einer einzigen Bewegung aus. „Nun Donnerzahn auf das Ottaro.“, fügte Luzé schließlich an – woraufhin die Zähne des Hundemons zu blitzen begannen, ehe es wie von der Tarantel gestochen auf das Ottaro zustürmte und es mit seinem Donnerzahn traf. Das Pokémon ging natürlich direkt kampfunfähig zu Boden – und Kronos wich weiteren Tackles und Kratzern aus, bevor es von sich aus das Dusselgurr mit Knirscher angriff, welches ebenfalls zurückgerufen werden musste.
„Yorkie, Bodycheck!“, rief da das kleine Mädchen – und tatsächlich zog Kronos kurz erschrocken das Bein hoch, als es dort am Hinterlauf getroffen wurde. Die Strafe folgte auf dem Fuße, als das Hundemon das Yorkleff mit einem Feuerzahn ausschaltete. „Oh nein, Yorkie!“, kam da weinerlich der Kommentar des Mädchens – und es schien, als wäre dies das Zeichen gewesen, auf das die Pokémon gewartet hatten, denn nun suchten sie etwas Abstand. Das Sodamak sollte daraufhin wieder mit Aquaknarre angreifen, was allerdings von einem nervösen Felilou verhindert wurde, das das Sodamak anrempelte. Daraufhin wurde nicht Kronos attackiert, sondern das zweite Felilou, welches erschrocken das Weite suchte. Der Junge, zu dem das Pokémon gehörte, rannte seinem Felilou natürlich hinterher. Luzé schüttelte den Kopf.
„Lachhaft.“, knirschte er. „Kronos, beenden wir das – Inferno.“, entschied Luzé dann – und sofort entfachte das Hundemon eben jene gewünschte Attacke und schaltete die verbliebenen Pokémon auf einen Schlag aus. Entsetzt sahen ihn die Kinder an.
„Mann, das ist voll gar nicht fair!“, kreischte da die Zahnlücke, ehe sie ihr Nagelotz zurück rief. Der Trainer des verbliebenen Felilou schluchzte kurz.
„Echt … gemein.“, stammelte der dritte Junge. Die anderen sahen vielmehr irritiert aus. Luzé schnaubte.
„Unfair? Tss. Ich verrate euch was. Nur weil ihr denkt, ihr seid mega stark, weil ihr jetzt schon ein Pokémon habt, heißt das nicht, dass ihr auf wilden Pokémon oder anderen Kindern herumhacken könnte. Und wisst ihr auch warum?“, setzte er da an, woraufhin der rot Gelockte den Kopf hob.
„Warum denn, huh?“, fragte er bissig. Luzé beugte sich etwas vor.
„Weil dann Leute wie ich kommen und euch zeigen, wie blöd so etwas ist. Wenn ihr also nicht wollt, dass ich euch noch einmal aufmische, dann solltet ihr solche Scherze zukünftig unterlassen. Verstanden?“
„Pah, kann dir doch egal sein!“, schnauzte da die Zahnlücke – und zog mit dem Großteil seiner kleinen Freunde von dannen. Nur das Mädchen kam am Ende noch einmal zurück.
„Uhm … E-entschuldigung, ja, Endivie?“, sagte sie da zögerlich, bevor sie auch schon wieder fort rannte. Luzé richtete sich schon wieder auf – und streichelte kurz Kronos, der freudig wieder zu ihm lief.
„Gut gemacht, mein Freund.“, sagte er zu dem Pokémon, bevor er auch schon das Endivie ansah. Dieses starrte ihn von da unten begierig an – bevor es sich kurz an sein Bein schmiegte. Das sollte wohl danke bedeuten. „Kein Thema.“, erwiderte er also – woraufhin das Endivie sich auch bei Kronos bedankte. Luzé fiel bei den wenigen Schritten aber auf, dass das Pflanzenpokémon einen Hinterlauf etwas nachzog. „Na, du hast dich wohl mehr verletzt, als ich dachte, hm?“, fragte er und ging in die Hocke. Das Endivie schien das im ersten Moment zu erschrecken, aber letztlich kam es wieder zu ihm. Er sah sich die Beine des Pokémon an. „Vielleicht sollte sich das mal jemand ansehen. Willst du erst einmal mit mir ins Pokémoncenter kommen?“, schlug er dann vor – und das Endivie schien wohl durchaus davon begeistert, mit dem Schwarzhaarigen umherzulaufen. Also nickte Luzé kurz, erhob sich wieder und schlug den entsprechenden Weg ein. Er und Kronos drosselten ein wenig das Tempo, damit das Pflanzenpokémon mit ihnen mithalten konnte – immerhin gingen sie ja nur seinetwegen jetzt schon zum Center zurück.

Tbc: Straße vor dem Pokémoncenter (Stratos City)



Zuletzt von Luzé am Sa Dez 10, 2016 12:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Di Dez 06, 2016 11:15 pm

cf: Johto

#1 ~ Calluna und Namida

Namida hatte es sich gerade in ihrer Kajüte bequem gemacht, da klopfte es auch schon. Nari hob kurz den Kopf und neigte diesen leicht zu Seite. Das Pokemon hatte es sich auf dem Bett bequem gemacht, wogegen Shy bei Namida am Sessel schwebte und ihr über die Schulter schaute. Die junge Frau erhob sich und öffnete die Tür. Das Mädchen vor ihr, hatte ihr schon die letzten Tage das Essen gebracht. Sie dankte ihr höflich und nahm das Tablett an. Namida hatte entschieden nicht aufzufallen und so hatte sie den meisten Teil der Schifffahrt und Deck verbracht. Nachts war sie an Deck gegangen und die Ruhe das Nacht genossen. Nur selten waren ihr andere Fahrgäste begegnet, und erkannt wurde sie bisher glücklicherweise auch noch nicht. Zwar hätte die junge Frau damit wenig Probleme gehabt, aber sie wollte einfach ein bisschen ihre Ruhe genießen. Zudem konnte sie nachts auch Rishara ins Meer lassen, denn sie hasste es Pokemon in Bälle zu sperren. Rish war aber die Ausnahme, denn das Wasserpokemon konnte sie schlecht in der Handtasche mit sich rumführen.
Sie stellte das Tablett auf den Tisch ab und sah zu dem Chaos das sie angerichtet hatte. Auf dem kleinen Tisch neben dem Sessel lagen zwei ihrer Notizbücher, mit Kuli und Bleistiften. Daneben lehnte ihre neues Errungenschaft – eine Gitarre. Ein ganz einfache Akustikgitarre, aber Namida war schon seit Tagen am üben. Es hatte sich herausgestellt, dass es ihr noch leichter fiel als sonst. Denn das Greifen der Gitarre war der Violine ähnlich. So hatte sie versucht Melodien mit dem Instrument zu entwickeln, aber irgendwie wollte es alles noch nicht so wie sie es sich vorstellte.
Sie packte alles zusammen und räumte die Gitarre in ihren Instrumentenkoffer. Dann widmete sie sich ihrem Abendessen. Das Schiff schwankte bedenklich und Namida gelang es gerade so ihren Wein nicht zu vergießen. Sie grummelte leise – wie gerne wäre sie an Deck und würde die abendlichen Wellen beobachten. Sie sah zu Shy die leise summend zu ihr schaute. „Morgen in aller früh können wir das Schiff verlassen. Der Kapitän hat mir gesagt, dass wir so gegen drei oder halb vier im Hafen einlaufen. Ich habe Chico bereits eine Nachricht geschickt. Er schickt jemanden uns abholen“, sagte sie zu ihren beiden Pokemon. Nari streckte sich auf dem Bett und rollte dann auf die Seite. Sie hab ein schnurrendes Geräusch von sich und Namida betrachtete ihr Halsband. Das war das letzte Geschenk. Sie hatte am Anfang der Reise noch ein paar Briefe geöffnet. Neben den klassischen Fanbriefen war auch ein Umschlag vom Sternentänzer dabei. Sie würde zu gerne wissen wer diese Person war. Diesmal hatte er ihr ein ein Halsband für Nari geschickt. Es hatte die Farbe von Namidas Haaren – beängstigend gut war der Ton getroffen – und einen Anhänger mit einer Sternschnuppe auf dem Nari eingraviert war. Zudem war es aus einem festen Seidenstoff und sehr hochwertig verarbeitet. Das Pokemon hatte erst sehr argwöhnisch geschaut, geschnuppert und dann freudig geschnurrt. Als würde es den Geruch der noch leicht an dem Halsband haftete erkennen. Die junge Sängerin hatte entschieden, dass es Nari nicht schaden würde und ihr das Halsband angelegt.
Jetzt blickte sie auf die Uhr. Es war gerade acht Uhr abends und sie würde wohl schlafen gehen, nachdem sie das Essen vertilgt hatte. Morgen wäre die Nacht ihr zu früh vorbei. Sie machte sich fertig fürs Bett und stellte sich einen Wecker auf mitten in der Nacht. Dann legte sie sich zu Bett, Nari kuschelte sich an sie und Shy, die nie zu schlafen schien wachte über sie.

Der Wecker riss Namida aus ihren Träumen. Sie hasste frühes Aufstehen, und dass war mehr als früh. Ihre Hand suchte den Wecker, fand ihn und haute drauf. Sofort war es still. Sie drehte sich noch ein paar mal, dann hatte sie sich überwunden aufzustehen. Es war vier Uhr morgens. Es graute ihr. Sie hätte gerne einen Kaffee... aber auch das Schiff schlief noch, also musste sie das verschieben. Verschlafen zog sie sich an und packte ihre Sachen. Shy stupste sie an Namida nickte. „Ja wir müssen los, du hast recht. Ich hoffe Chico ist schon da.“ Sie wurde von einem Schiffsmitglied von Bord gelassen und sah sich hilfesuchend am Pier um. Hier war niemand den sie kannte, aber trotz der frühen Morgenstunden herrschte reges Treiben. „Ob er uns versetzt?“ flüsterte sie ihren beiden Pokemon etwas verunsichert zu. Sie entfernte sich etwas vom Schiff und sah sich wieder verloren um. Sie wusste, dass ihr Bruder Chico hier in Stratos City Polizist war. Aber er hatte ihr versprochen, dass er sich nicht alleine ließ. Namida war zwar mittlerweile alt genug, aber immer noch die kleine Schwester. Nari fauchte leise und die junge Frau richtete ihr Aufmerksamkeit auf ein Fukano das angesprungen kam. Es blieb vor ihr sitzen und ignorierte Nari gekonnt, die giftig mit dem Schwanz schlug. Namida legte den Kopf schief „Mina?“ fragte sie das Fukano, dass heftig nickte und freudig mit dem Schwanz wedelte. „Bringst du mich zu Chico?“ Da war Mina auch schon wieder losgelaufen. Das Fukano ihres Bruders kannte Namida schon länger. Er hatte es jetzt 7 Jahre und es war immer treu an seiner Seite. Mina blieb stehen und sah sich um. Sie bellte leise und auffordernd bis die Sängerin und ihre Pokemon samt Gepäck ihr folgten. Sie kamen nur langsam voran, denn Namida hatte zwei Instrumente, ihre große Tasche und eine Umhängetasche mit. Aber Mina war geduldig, wartete an den Häuserecken und brache sie sicher bis zu Chico nach Hause. Vor einer Tür tapste das Pokemon herum und haute immer wieder vorsichtig auf einen Stein. Es war definitiv zu früh, denn Namida war nicht in der Lage zu verstehen was es wollte. Shy musste den Stein hochheben, damit Namida realisierte das hier ein Ersatzschlüssel war. Sie betrat die leere Wohnung.
Die Wohnung war klein und nur spärlich ausgestattet. Man merkte, dass ihr Bruder selten zu Hause war. Auf dem Küchentisch lag ein Brief. 'Hallo Sternchen, es tut mir leid, aber ich muss jetzt schon zu Arbeit. Ich habe dir Mina geschickt damit sie dich abholt. Wenn du das liest, hast du auch den Ersatzschlüssel gefunden. Der ist für dich. Fühle dich wie zu Hause. Ich denke das ich heute erst spät wieder da bin. Mach dir einen schönen Tag, Mina kann alleine bleiben. PS: Ich habe dir die Kaffeemaschine angelassen, Tassen sind im Schrank darüber.' Das war wirklich ihre Rettung. Sie stellte eine Tasse unter den Kaffeevollautomaten und drückte den Knopf für eine Tasse. Einen Kaffee später sah die Welt schon viel besser aus. Sie packte ihre Sachen aus. Ihr Bruder hatte das Wohnzimmer zu ihrem Gästezimmer erklärt und das Sofa ausgezogen. Sie sah sich alles an, sprang noch unter die Dusche und als sie mit allem fertig war, sagte die Uhr ihr bereits 7:30. Der Blick aus dem Fenster verriet ihr, es würde ein sonniger Tag werden.

Zwei Stunden später, nach einem gemütlichen Frühstück , verließ sie das Haus. Sie hatte sich die Haar hochgesteckt und eine Sonnenbrille aufgezogen. Es war gut, dass das Wetter genau passend für eben solche war. Das würde hoffentlich verhindern direkt am ersten Tag entdeckt zu werden. Ihre Single 'Nevermore' hielt sich jetzt schon einige Zeit unter den Top Ten in Johto und hatte es letzte Woche auf Platz eins geschafft. Namida war unglaublich stolz auf ihr Team. Platz 1 hatten sie bisher noch nie geschafft. Aber so war ihr Gesicht auch in Johto überall bekannt. Sie hatte Glück. Ihr Weg durch die Straßen blieb unerkannt. Sie bummelte die Schaufenster entlang und überlegte über eine neue Hose. Shy war mittlerweile wieder in ihrem Pokeball und Nari wich nicht von ihrer Seite. Sie könnte also auch eine Trainerin sein, redete sie sich ein. Nach einiger Zeit entschied sie sich die Stadt zu verlassen. Ihrem Städteführer zu urteilen nach sollte die Stadt eine schöne Uferpromenade haben, von der aus man das Meer beobachten könnte. Rishara könnte dann auch nochmal 'frei sein', dachte sich die Frau. Sie genoss die Ruhe und die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut und ignorierte die Souvenirverkäufer, die zeitweise wirklich aufdringlich wurden. Endlich hatte sie einen Stelle erreicht an der man ans Meer gelangen konnte. Sie hatte die Stadt beinahe verlassen. Hier war nicht mehr viel los. Eigentlich gar nichts. Nur vereinzelnd kamen noch Menschen an ihr vorbei. Sie verließ den Weg und ging bis fast ganz zum Wasser. Der Wind war hier stärkter und zog an ihren Haaren. Sie kostete jeden einzelnen Moment vollkommen aus. Dann warf sie Risharas Pokeball in die Lust und flüsterte ruhig „Komm raus meine Schöne, dass Wasser ruft.“ Das Milotic erschien im Wasser und Namida fing den Ball wieder auf. „Es tut mir leid, dass du so lange eingesperrt warst!“ entschuldigte sich die Rosahaarige. Das Pokemon strahlte und tauchte ab. Sollte sie sich wohlfühlen. Namida wusste, dass ihr Pokemon immer wieder zu ihr zurück kam, aber jetzt wollte es erst mal durchs Wasser gleiten, und dass sollte ihr nicht verwehrt werden.
Namida suchte sich einen schönen Sitzplatz und fand ein paar glatte Steine am Meeresrand. Sie waren ganz warm und verleiteten zum sonnen. Sie sah sie um. Gerade war hier niemand, zu mindestens sah sie niemanden auf der Straße. Sie schloss die Augen, atmete tief die salzige Luft ein und nachdem sie das Meer vollkommen in ihre Gedanken aufgenommen hatte, begann sie Nari zu beobachten die am Strand entlang neugierig sich umsah.
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Callunaam Mo Dez 12, 2016 7:36 pm

Calluna & Odile
Post #016 :: Uferpromenade :: Stratos City
cf: Öffentliches Krankenhaus in Stratos City
Diese Stadt war wirklich gigantisch groß! Schon kurz nachdem sich Calluna von Odile getrennt hatte, hatte sie sich hoffnungslos verlaufen. Sie wusste weder, wie sie zurück zum Krankenhaus kommen würde, noch, wie sie die Stadt würde verlassen können. Hinein gekommen war sie auf einem nicht ganz so üblichen Weg und so kannte sie keine einzige Straße. Zusammen mit ihrem Vulpix, das gut gelaunt an ihrer Seite lief, machte sie sich jedoch nicht viel daraus, dass sie sich verlaufen hatte. Stattdessen betrachtete sie jeden Laden von außen eingehend und genoss es, so viele neue Dinge zu sehen. Es war faszinierend, wie viel eine Stadt hergeben konnte! Mit Sicherheit würde sie noch einmal hier her zurück kommen, um die Stadt noch einmal einer noch genaueren Betrachtung zu unterziehen, doch zuerst wollte sie eigentlich nach Avenitia, um ihren Pokédex abzuholen. Nur musste sie dafür erst einmal aus der Stadt heraus finden! In ihrer üblichen Traumwelt schlenderte sie die Straßen entlang, ohne wirklich zu wissen, wohin sie eigentlich lief. Sicherlich hatte das gut dazu beigetragen, dass sie absolut keine Ahnung mehr hatte, wo sie sich gerade befand. Vielleicht sollte sie irgendjemanden fragen, der sich hier auskannte. Stattdessen hüpfte sie fröhlich durch die Gegend und Zola lief vor und zurück, hin und her und schnupperte an jedem noch so kleinen Stein. Es waren viele Eindrücke, die auf sie nieder prasselten, doch Calluna genoss jeden einzelnen Moment.
Irgendwann wurde die Menschenmenge, die sich üblicherweise in der Großstadt tummelte, sogar geringer und Calluna glaubte, endlich einen Ausgang zu finden, der sie hoffentlich auch auf die richtige Route bringen würde. Es brachte ihr schließlich nicht viel, wenn sie Richtung Rayono City weiter laufen würde, doch daran dachte sie nicht mehr, als sie das wundershöne Meer vor sich sah. Erst vor Kurzem war sie im Meer schwimmen gegangen und hatte sich eine leichte Vergiftung von einem Tentacha eingefangen, trotzdem liebte sie es, wie sich die Sonne auf der Wasseroberfläche spiegelte. »Sieh' nur, ist das nicht wunderschön?!« sagte sie zu ihrem Vulpix, das Wasser jedoch leider nicht sehr leiden konnte. Calluna war das jedoch relativ egal, sie war so sehr fasziniert vom Wasser, dass sie den kurzen Weg hinab auch noch zurück legte. Den Weg, um die Stadt zu verlassen, würde sie schon irgendwann noch finden, jetzt aber wollte sie erst einmal das Meer betrachten! Wie viele Pokémon sich wohl darin befanden? Vielleicht gab es hier ja sogar Sterndu, die doch angeblicj mit dem Weltall in Verbindung standen. Vielleicht würde sie mal eines zu Gesicht bekommen, es würde sie auf jeden Fall freuen! Ganz in ihre Gedankenwelt versunken, die sich mal wieder um Außerirdische drehte, bemerkte sie nicht, dass ihr Vulpix wieder einmal davon lief, um - möglichst weit entfernt vom Wasser - Neues zu entdecken. Weit lief das Pokémon nie weg und so konnte sich Calluna sicher sein, dass sie sie auch immer wieder finden würde. Sorgen machte sie sich jedenfalls keine um das Pokémon.
Da aber erkannte sie im Wasser ein großes Pokémon, das anmutig seine Bahnen schwamm. Es war einfach wunderschön und elegant und Calluna beobachtete es faszinierend, auch wenn sie sich eigentlich mehr für Außerirdische Pokémon interessierte. Dieses Pokémon aber zog ihre Aufmerksamkeit völlig auf sich. »Zola, sieh' mal!« sprach sie zu ihrem Pokémon und drehte sich in die Richtung, in der sie das Vulpix erwartete, doch da war es nicht. Ohne Panik zu bekommen - Calluna blieb generell meist ruhig - sah sie sich am Meer um. Im Wasser war das Pokémon wohl kaum und nach einigen Sekunden entdeckte sie das Feuer-Pokémon nahe eines größeren Pokémon, das Calluna jedoch nicht kannte. Es war beige und hatte unglaublich süße Augen. Auf einem Felsen in der Nähe saß eine junge Frau und schien sich an der Sonne zu erfreuen. Ohne großartig nachzudenken, lief sie auf die Frau, ihr Pokémon und Zola zu - jene wollte offenbar mit dem Enekoro spielen und sprang vor ihr auf und ab. »Ich hoffe sehr, mein Vulpix stört Sie nicht.« sprach sie in ihrer üblichen, völlig verträumten und fast schon realitätsfremden Stimme, als sie in gutem Abstand zu der Fremden stehen blieb. Dass diese eine berühmte Sängerin war wusste Calluna nicht und sie würde sie wahrscheinlich auch dann nicht erkennen, wenn sie es wüsste. Sie lebte eben viel mehr in ihrer eigenen, kleinen Welt, die sie sich immer wieder selbst neu schuf.

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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Do Jan 12, 2017 9:57 am

#2 ~ Calluna und Namida

Rishara, die von der Beobachtung nichts wusste, spielte mit den Wellen. Sie tauchte so tief, es ging wobei das Wasser hier noch seicht war und schnellte wieder zur Oberfläche, so dass das Meerwasser spritzte und sie bunt im Sonnenlicht brach. Alles um sie herum schien dann zu glitzern, und das Pokemon sonnte sich in diesem Antlitz, obwohl es eigentlich nur mit den Wellen spielte. Das Wasserpokemon war war einfach nur verspielt.
Namida wandte ihre Aufmerksamkeit von Nari ab und beobachtete ihr Milotic jetzt. Dabei dachte sie darüber nach, dass die 'Kleine' gar nicht wusste, dass man ihr nachsagte, dass sie angeblich das schönste Pokemon der Welt sei. Sie war einfach nur unglaublich sanft, aber für die Sängerin immer wieder ihre Muse. Auch jetzt, wo sie durch das Wasser glitt, verleitete sie sie zu kreativen Ideen. Sie wollte ein Album nur über Pokemon schreiben – Lieder über sie – Geschichten die sie auf der Reise durch Einall erzählt bekam oder selbst erlebte. Tatsächlich hatte sie über Rishara noch nie etwas geschrieben. Dabei wäre es sehr emotional die Beziehung zwischen der Schönen und ihr selbst zu erzählen. Doch sie musste sich erst ein Gesamtkonzept erarbeiten. Also erst sammeln und dann kreativ werden. Sie lächelte als Rishara wie ein Seeschlange aus den Geschichten auf und ab durchs Meer glitt. Nur das sie niemals so gruselig aussah.
Ein kurzes neugieriges Mauzgeräusch ließ die Aufmerksamkeit der Sängerin auf Nari zurückkehren. Dort hüpfte ein Vulpix vor Nari auf und ab und Nari gleichsam erfreut und furchtbar verspielt fing an mit dem fremden Pokemon zu spielen. Es fiel auf, dass das Enekoro sich extra weiter vom Meer entfernte, was Namida nicht wunderte, als Feuerpokemon würde sie das Meer wohl auch nicht so anziehend finden. Sie blickte auf, als die Fremde sie ansprach und sah direkt in die goldgelben Augen einer wunderschönen jungen Frau. Sie wirkte abwesend, aber nicht im negativen Sinne – eher so als würde sie ganz in ihrer eigenen Welt hängen. Das war etwas, dass der Rosahaarigen durch den Klang der Stimme auffiel. Und auch weil sie selbst nicht ganz in der Realität zu Hause war. Das war aber wohl ein Teil des Künstlerlebens. Sie lächelte sanft und schüttelte den Kopf. „Ganz und gar nicht, ich glaube Nari hat schon ihren Spaß“, sagte sie strahlend und nickt in Richtung der spielenden Pokemon. Der Wind hier am Stand hatte ihre Hochsteckfrisur und vollständig zerstört, überall wehten Haare wie sie wollten um ihren Kopf und hatten sich auf der Frisur gelöst. Die Sonnenbrille hatte sich schon beim Setzen an den Strand auf ausgezogen und da die Fremde so ruhig war, fühlte sich die Sängerin nicht ertappt darüber, dass sie ein wenig wirr aussah. Im Gegenteil eigentlich fühlte sie sich ganz wohl. „Und wenn dein Vulpix so ist wie meine Nari, dann würde ich mich freuen wenn du dich zu mir setzt. Das könnte dann nämlich noch etwas dauern.“ Namida wusste zwar, dass es eigentlich unhöflich war, aber sie wollte nie gesiezt werden und so gestattet sie sich diese kleine Unhöflichkeit die Fremde direkt zu duzen. „Ich bin Namida“, stellte sich sich nur mit Vornamen vor und gab damit zu verstehen das ein 'du' völlig ausreicht. „Ich bin gerade in Einall eingetroffen. Kommst du von hier? Ich weiß mich nämlich gar nicht in dieser Stadt zurecht zu finden, sie ist mir zu groß“, fragte sie neugierig. Sie mochte tatsächlich keine riesen Großstädte, auch wenn sie selbst in einer lebte. Sie bevorsugte immer schon kleine schnucklige Städtchen. Sie blickte kurz zum Meer, dann beobachtete sie ruhig im Wechsel die junge Frau und die beiden spielenden Pokemon.


(auch hier - tut mir total leid, dass es so lange gedauert hat. Weihnachten und Silvester und Arbeitsbeginn war furchtbar stressig :( )


Zuletzt von Namida am Do März 30, 2017 2:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Callunaam Do März 23, 2017 3:04 pm

Calluna & Namida
Post #017 :: Uferpromenade :: Stratos City
Glücklicherweise schienen weder Pokémon noch Trainerin verärgert darüber zu sein, dass Zola einfach angerannt gekommen war und mit dem Enekoro spielen wollte. Ganz im Gegenteil, das fremde Pokémon erwiderte die Spielaufforderung direkt, sodass das Vulpix jemanden gefunden hatte, der mit ihr spielte und ein wenig Spaß hatte. Sie tollte mir ihr herum, rannte fort und wieder hin, immer darauf bedachte, sich nicht zu nah zum Wasser zu begeben. Nass werden wollte sie nämlich keinesfalls und sie war froh, dass das Enekoro ebenso darauf achtete. Calluna erfuhr währenddessen, dass der Name des Pokémon Nari war, was ihr jedoch nicht viel über das Geschlecht aussagte. Gut, dass es sie auch nicht besonders interessierte. Hauptsache, ihr Pokémon hatte Spaß. Sie selbst war ohnehin meist gut drauf, nicht immer anwesend, aber in ihrer eigenen, kleinen Welt. Die junge Dame schien das allerdings auch wenig zu stören. Sie hatte leicht wirres Haar, allerdings sahen Callunas Haare vermutlich nicht besser aus. Auch das störte sie nicht. Sie war froh um das schöne Wetter, der Wind konnte ihr dabei nicht die Laune verderben. Und als ihr Gegenüber vorschlug, dass sie sich doch zu ihr setzen konnte, dachte Calluna nicht daran, das Angebot auszuschlagen. Es störte sie auch nicht, dass sie direkt geduzt wurde - solcherlei Dinge machten ihr generell nichts aus. »Wenn Zola erst einmal jemanden zum Spielen gefunden hat, ist sie nur schwer davon abzubringen.« bestätigte sie, ehe sie sich tatsächlich neben dir ihr fremde Frau setzte. Wer sie war, war Calluna im Grunde egal, solange sie nicht gemein oder bösartig war. Doch bisher schien sie nett zu sein, auch gegenüber den Pokémon, was Calluna doch immer besonders wichtig war. Und schließlich stellte sie sich auch vor. Ihr Name war Namida und sie war gerade erst in Einall eingetroffen, weshalb sie sich auch in der Stadt nicht auskannte. Für Calluna waren Großstädte auch immer etwas, um das sie lieber einen großen Bogen machte. Sie waren zu überfüllt, zu unübersichtlich und zumeist zu laut. Als angehender Trainer musste man sie allerdings auch durchqueren. Was jedoch nicht hieß, dass sie sich deshalb hier auskannte. Sie war ja selbst noch nicht lange in der Stadt. »Ich komme aus Tessera - in Stratos City bin ich auch zum ersten Mal. Mir ist die Stadt auch viel zu groß. Leider weiß ich auch nicht recht, wo es eigentlich wieder raus geht.« Sie musste einen Ausgang finden, um die nächste Stadt anzusteuern, doch nun wollte sie erst einmal die Aussicht genießen. Das Meer neben sich, vor ihr ihr kleines Vulpix und die Sonne über ihr. Der Wind sorgte dafür, dass es nicht zu warm wurde, was jedoch nicht bedeutete, dass es kalt war. Es war angenehm und es gefiel ihr, einfach mal inne zu halten und die Natur zu genießen. Und dann war da noch dieses Pokémon, das immer wieder aus dem Meer auftauchte und mit dem Wasser spielte. Viel besser konnte es doch gar nicht mehr sein! »Ich bin übrigens Calluna!« sagte sie schnell, als ihr einfiel, dass sie sich noch gar nicht vorgestellt hatte. Dass sie in ihrer eigenen Welt lebte, bemerkte man eben doch nur allzu oft. »Wo kommst du denn her?« wollte sie dann noch wissen. Ob Namida einen weiten Weg hinter sich hatte?

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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Do März 30, 2017 1:58 pm

#3 ~ Calluna und Namida

Die junge Frau schien wirklich sehr nett zu sein. Namida beobachtete die beiden Pokemon. Zola hieß das Vulpix also. Ein sehr süßes Feuerpokemon. Die Sängerin musste leise kichern als Nari durch den Sand kullerte. Dann wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder der Fremden zu. Die Stadt die sie nannte, kannte Namida nicht. „Tessera habe ich noch nie gehört. Ist das eine kleine Stadt?“ fragte sie neugierig. Calluna hatte vollkommen recht Stratos City war zu groß. Auch wenn sie selbst oft in Dukatia City war, fühlte sie sich in der traditionellen alten Stadt wohler. Teak City war definitiv eher ihre Heimat. „Wenn man solange in eine Richtung läuft verlässt man die Stadt schon wieder“, gab sie lächelnd zurück als sie ihr sagte, dass sie nicht wüsste wie sie wieder hinaus käme. Wenn einem fremden Weg folgte konnte man viele neue Eindrücke gewinnen.
Sie wandte den Kopf gen Himmel und genoss die Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht. Sie war neugierig auf die Stadt aus der Calluna stammte. Sie glaubte schon das es wohl eine kleiner Stadt war, sonst würde sie große Städte vielleicht mehr mögen. Aber wissen tat Namida das natürlich nicht. „Ich komme aus Teak City“, beginnt sie leise. „Die Stadt ist zwar etwas größer aber sehr traditionell. Wir haben viele Tempel dort und ich wohne am Stadtrand, da bekommt man vom Trubel gar nicht so viel mit. Teak City liegt in Johto“, erzählt sie Calluna. Ihre Gedanken blieben kurz an ihrer Heimatstadt haften.

Sie beobachtete Calluna und ihr fiel auf, dass sie immer wieder Rishara ansah. „Heute morgen bin ich mit dem Schiff hier in Startos City angekommen. Für meine Freundin Rishara ist eine Schifffahrt sehr schön“, sie deutete auf das Milotic, „denn sie kann immer ins Wasser. Aber ich fühle mich irgendwann eingesperrt und das ständige auf und ab muss auch nicht von Dauer sein“, gab sie ehrlich zu. „Und leider ist sie etwas zu groß, als das ich sie eben mal in der Badewanne planschen lassen kann.“ Namida hatte gerade das Bild vor Augen, wie Rishara in ihrer Badewanne saß. Eine seltsame Vorstellung! Das Haus, dass sie gekauft hatte, hatte einen großen See auf dem Grundstück, darauf hatte sie extra geachtet. Jetzt wo sie Rishara so sah, hatte sie fast auch ein bisschen Lust zu schwimmen – wobei wenn sie genau nachdachte – auf der anderen Seite reichte es auch erst mal mit Wasser.

Sie blickte aufs Meer hinaus und löste den Rest ihrer Frisur, es war eh zu spät. Der Wind hatte ganze Arbeit geleistet. Jedoch mochte sie den Wind gerne. Das Haar fiel ihren Rücken hinunter und es hatte ein befreiendes Gefühl. Sie beobachtete Rishara und verlor sich fast in dem bunten Farbenspiel aus Wasser und Sonne. Doch sie würde dieses Mal über ihr Milotic schreiben. Aber es wäre nicht ihr Hauptlied des Albums. Sie wollte doch etwas über Pokemon erfahren. Die junge Frau hatte ein Pokemon. Also was sprach gegen fragen. „Erzählst du mir etwas über dich und Zola. Ich bin nach Einall gekommen um Geschichten zu sammeln. Aber nur wenn du möchtest.“ Sie mustert Calluna und lächelt. „Ich möchte diese Geschichten gerne irgendwann einmal aufschreiben.“
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