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Wohngebiet

Beitrag von Saariam So Jun 19, 2016 1:55 pm

Wohngebiet

Das Wohngebiet zeichnet sich durch die vielen hübschen Häuser aus. Hin und wieder trifft man aber auch auf große Wiesen, Spielplätze und andere Treffpunkte für Kinder und Jugendliche.

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Re: Wohngebiet

Beitrag von Saariam So Jun 19, 2016 2:18 pm

60 // All Alone
cf. Pokemon Center, alter Stadtteil von Twindrake City

Tybalt und William schienen sich auf Anhieb zu verstehen! Kaum, dass sie sich einander vorgestellt hatten saß das Pichu bereits auf dem Kopf des großen Nidokings und freute sich riesig darüber, auch so groß zu sein wie er. Auch Desdemona und Tamora schienen das neue Teammitglied sehr zu mögen – vor allem Tamora erschien Saari doch als sehr beschützermäßig, während sie William so beobachtete. Saari freute das irgendwie, einfach, weil Tamora nun doch jemanden hatte um den sie sich kümmern konnte – natürlich hatten ihre anderen Pokemon das Fennexis ebenso warm und herzlich bei sich aufgenommen wie William auch, doch schien Tamora einfach noch ein wenig zu schüchtern zu sein, um den Kontakt tatsächlich zu suchen. Vielleicht würde sie durch William, der ja offensichtlich ein sehr offener Typ war, etwas mehr Kontakt zu den anderen knüpfen können. Angefreundet hatte sich William mit Tybalt auf jeden Fall schon, denn auch als Saari ihre Pokemon zurück rief beharrte das gelbe Pokemon darauf, weiter auf dem Kopf des Nidokings sitzen zu dürfen. Saari gab sich geschlagen, seufzte und ließ Tybalt außerhalb seines Balles. Im Endeffekt hätte er sowieso mal wieder aus dem Ball geholt werden müssen, schließlich sollte er Einall ja auch sehen!
Saari wollte nun allerdings auch nicht ewig auf dieser Bank sitzen und Löcher in die Luft starren. Auch William schien sehr angetan davon zu sein, irgendetwas zu unternehmen und so entschloss Saari sich, irgendeinen Ort zu suchen auf dem sie vielleicht trainieren könnten. Auf der Straße ging das ja schlecht, dementsprechend würden sie eine größere Fläche brauchen, vielleicht eine Wiese oder so etwas, wo sie auch niemanden störten. Sie war schon lange nicht mehr mit Tybalt an ihrer Seite herum gelaufen… Das Problem war, dass ein Nidoking meistens nicht in Häuser gehen konnte, ganz im Gegensatz zu damals, als er noch ein Nidorino gewesen ist. Dafür war es nun umso schöner, dass sie ihren violetten Riesen wieder neben sich hatte – noch schöner war aber, dass er sich so gut mit William verstand!

Es dauerte nicht lange, da hatte Saari die Einkaufsstraßen hinter sich gelassen und kam in die Wohngegenden, wo sich dann auch gleich eine Wiese auftat, die Saari perfekt in ihre Planung passte! Ein paar Kinder spielten etwas entfernt Ball, aber der Abstand war noch groß genug um in Ruhe trainieren zu können, ohne die Kinder zu stören. William sprang von Tybalts Kopf herunter, machte auf dem Boden eine Rolle und stand dann wieder auf. Nachdenklich sah sich das Pichu um, und bevor Saari etwas gesagt hatte schien sich das Pokemon schon anzustrengen und kleine Funken und Blitze stießen sich von dem gelben Körper ab. Saari beobachtete das und ließ sich im Schneidersitz auf die Wiese plumpsen, ehe sie nachdenklich zu ihrem Pokemon sah. „Was versuchst du da?“, fragte sie daher neugierig und beobachtete, wie das Pichu sich erneut anstrengte, um diese Funken hervorzurufen. Saari dachte eine Weile darüber nach, dann kam ihr eine Idee. „Möchtest du eine neue Attacke lernen?“, fragte sie dann und erhielt als Antwort ein eifriges Nicken. „Ah!“ Saari grinste kurz amüsiert. „Hmm… Wie wäre es mit Donnerschock?“, schlug sie vor und erhielt erneut ein Nicken als Antwort. „Dabei musst du einen Stromstoß abfeuern… Ich glaube so wie du es gerade versuchst dürfte es irgendwann funktionieren.“ Attacken zu lernen war immer eine komplizierte Sache, wie Saari fand. Sie für ihren Teil wusste nie so richtig wie sie ihr Pokemon anweisen sollte, schließlich war sie selbst kein Pokemon und hatte auch ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man sich so ein Heraufbeschwören von Blitzen wohl kontrollierte. Ihr blieb also nichts anderes übrig, als ihr Pichu anzufeuern und aufzubauen während es selbst herausfinden musste, wie es denn im Großen und Ganzen funktionierte. Auch Tybalt hatte sich nun hingesetzt und sah William gespannt dabei zu, wie immer wieder Funken von der Haut des Pokemons absprangen, aber noch kein ganzer Blitz entstand. „Vielleicht hilft es, wenn du dich auf einen Punkt konzentrierst?“, schlug sie vor und William und sie sahen sich nach einem geeigneten Ziel um, bis Tybalt auf sich aufmerksam machte indem er auf sich zeigte. „Oh, gute Idee!“, meinte sie, grinste und sah zu William. „Elektro-Attacken haben keine Wirkung auf Tybalt, also kannst du ihn als Ziel nehmen.“ Der große Violette nickte schnell und William positionierte sich hastig gegenüber des Pokemons, so dass er besser üben konnte. Eine Weile lang blieb es immer noch nur bei den kleineren Funken, bis tatsächlich mal ein Blitz auf Tybalt übersprang. „Sehr gut!“, lobte Saari ihren William und lächelte aufmunternd. Gerade dadurch schien sich das Pichu noch sicherer zu sein es bald zu schaffen und konzentrierte sich noch mehr, bis tatsächlich ein ganzer Stromstoß auf das Nidoking hinabfuhr, ihm allerdings kein bisschen Schaden zufügte. „Klasse!“ Saari war fast außer sich vor Freude, genau so wie William und Tybalt. Jetzt wo er wusste, wie er es tun musste, schien es gar kein großes Problem mehr für das Pichu zu sein, so dass noch ein paar Stromschläge folgten, bis William sich auf den Hintern fallen ließ und laut ausatmete. „Wow, nicht schlecht.“, meinte Saari begeistert und streichelte dem kleinen Pokemon über den Kopf. „Du bist ja ein wahrer Meister.“ Sie grinste amüsiert, Tybalt nickte, und da sprang William auch schon wieder auf und lief herüber zu Tybalt. „Chu!“, rief er begeistert und schob an Tybalts Füßen herum (der natürlich nachgab, sonst hätte das Pichu ja keine Chance hin zu bewegen), bis Tybalt so da stand wie William es vorhin getan hatte. Wie ein Lehrer stellte sich William nun gerade hin und plapperte etwas, was Saari nicht verstand, vor sich hin, woraufhin Tybalt grinsend nickte. „Was…?“, fragte sie verwirrt, ehe schon ein Stromschlag wieder von William ausging. Nun schien sich Tybalt anzustrengen und ebenfalls einen Stromschlag heraufbeschwören zu wollen, allerdings passierte rein gar nichts. „Willst du…?“, fragte sie verwundert, doch William machte ein „Pscht!“-Geräusch, also hielt Saari den Mund und sah weiter zu.
Tatsächlich wollte William Tybalt wohl ebenfalls die Attacke Donnerschock beibringen. Ob das funktionierte wusste Saari gar nicht, aber sie wollte einfach mal dabei zusehen und schauen, ob es klappte. Irgendwie war es ja schon unheimlich niedlich, dass ein kleines Pichu einem Nidoking eine Attacke beibringen wollte und Saari konnte sich das Grinsen wahrhaftig nicht aus dem Gesicht wischen, als Tybalt sich immer wieder anstrengte um irgendwie einen Blitz zu machen. Es vergingen viele Minuten in denen William allerdings nicht aufgab, bis sich auf der Haut des violetten Pokemon für den Bruchteil einer Sekunde tatsächlich Funken zeigten. „Da!“, rief Saari augenblicklich, als sie die Funken gesehen hatte und William sprang fröhlich auf. Selbst Tybalt ließ ein fröhliches Murren von sich und übte sogleich weiter – doch für längere Zeit passierte dann wieder nichts. Die Koordinatorin merkte, wie langsam aber sicher die Geduld des Nidokings zu Ende ging und überlegte kurz ob sie vielleicht einen Cut machen sollte, doch gerade in diesem Moment brüllte Tybalt wütend auf und stampfte – und dann waren da wieder Funken. William klatschte überrascht in die Hände, gar nicht vom Brüllen eingeschüchtert, und schien Tybalt nur weiter antreiben zu wollen. Saari hob unsicher die Augenbrauen, ließ sie aber erst einmal machen – vielleicht funktioniert es ja irgendwann. Tatsächlich schien Tybalt nun den Dreh raus zu haben und musste die Funken nur noch richtig kontrollieren, aber das schien wohl schwerer zu sein als erwartet. Das Temperament des Riesen war schon bald geweckt worden und als Tybalt schon wieder ein Misserfolg krönte ließ er ein wirklich wütendes Gebrüll verhören und dann WUUSCH! Ein riesiger Blitz preschte aus dem Himmel hinab direkt auf William, der dank seiner Fähigkeit Elektroattacken auf sich zog. Das kleine Pichu fiel nach hinten um und Saari war auch beinahe umgefallen, so sehr hatte sie sich erschrocken, war allerdings zu besorgt um William. Dieser richtete sich aber innerhalb von Sekunden wieder auf und freute sich tierisch, dass Tybalt es geschafft hatte. Die Attacke war allerdings definitiv stärker als ein Donnerschock gewesen, deswegen vermutete Saari, dass es sich um Donnerblitz handelte – von der Attacke wusste sie immerhin auch, dass Nidoking sie erlernen konnte. „Nicht schlecht…“, meinte sie noch immer irgendwie überrumpelt und Tybalt schien schon wieder die Ruhe selbst zu sein. Unheimlich wenn man bedachte, dass er gerade einen riesigen Blitz auf William gefeuert hatte… Aber beiden Pokemon ging es gut, denn beide nahmen keinen Schaden von Elektro-Attacken, also sorgte sich Saari darum auch nicht weiter. „Ihr beide seid wohl ein eingespieltes Team.“, schmunzelte sie gut gelaunt und schüttelte dann den Kopf – sie würde Silvester definitiv viel zu erzählen haben, wenn sie sich wieder sahen! Er wusste ja schließlich noch gar nichts von William oder davon, dass Macbeth und Othello nun Zuhause waren… Der würde Augen machen, da war sie sich sicher!
* * *
Es dämmerte nun langsam. Saari, Tybalt und William hatten tatsächlich den ganzen Nachmittag damit verbracht, sich um die neuen Attacken zu kümmern und sie ein wenig zu perfektionieren. Tatsächlich waren die beiden Pokemon wirklich perfekt um Elektro-Attacken zu üben, das würde Saari sich für das nächste Mal auf jeden Fall merken, wenn William etwas Neues lernen wollte.
Nun waren sie aber auf dem Weg zurück zum Pokemon Center um dort die Nacht zu verbringen, denn ganz allein im Dunkeln wollte sie doch lieber nicht unterwegs sein. Sie schlenderte daher die Straße an den Häusern entlang und sah sich hier und dort einmal ein wenig um, ehe sie lautes Geschrei von einer Frau vernahm. Verwundert musterte sie eine Frau, die von einem Fenster im zweiten Stock herunter schrie, zu einem Mann der unten auf der Straße stand. Sie warf Tybalt einen skeptischen Blick zu, entschloss sich aber, einfach weiter zu gehen und nicht darauf einzugehen – war ja nicht ihre Sache. „Und dein verdammtes, nichtsnütziges Ditto kannst du auch mitnehmen!!“, hörte sie die Frau schreien und plötzlich… PATSCH! Saari wurde nach hinten geschleudert und fiel mit dem Rücken auf die Wiese, während sich irgendetwas glibberiges in ihrem Gesicht befand. Geschrien hätte sie gerne, aber das ging schlecht, denn dann hätte sie den Schleim im Mund. Panisch versuchte sie das Etwas aus ihrem Gesicht zu ziehen, das schien sich aber derart festgesaugt (oder gekrallt?) zu haben, dass sie es nicht alleine schaffte. Tybalt und Willam kamen schnell angelaufen und Tybalt versuchte, das Ding von ihr herunter zu holen, allerdings brauchte selbst das Nidoking ein paar Anläufe. Als ihr Gesicht dann aber endlich wieder frei war und Saari nach Luft schnappte, erkannte sie, dass es sich bei dem Ding um ein Ditto handelte, das vollkommen verblötet zu ihr sah. Die Frau und der Mann schienen sich darum nicht im geringsten zu kümmern, so dass Saari kurz verwirrt den Kopf schüttelte und sich langsam wieder aufrichtete. „Hat die dich aus dem Fenster geworfen…?“, fragte sie verwundert, allerdings noch immer atemlos, und das Ditto nickte kurz. Saaris Blick verdunkelte sich und sie trat schnellen Schrittes zurück auf die Straße und sah zu der Alten hoch. „Hey, Sie da! Was fällt Ihnen ein, ein…“ Sie musste mitten im Satz aufhören, denn da kam ein Toaster auf sie zugeflogen. Gerade rechtzeitig hatte sie zur Seite hechten können, so dass das Elektrogerät auf dem Boden zerschepperte anstatt auf ihrem Kopf. Hatten diese Frau alle guten Geister verlassen?! Sie schüttelte den Kopf und wollte gerade nochmal anfangen zu reden, da musste sie einem Haufen Bücher und einer CD-Sammlung ausweichen, während der Mann neben ihr doch tatsächlich von einem Pokal und einer Box voller Magazine auswich. „Was ist denn los?!“, rief sie und der Mann sah sie entschuldigend an. „Meine Frau hat mich rausgeworfen und nun ist sie wütend.“, erklärte er, aber eigentlich war es Saari doch irgendwie egal. Sie hatte auch keine Zeit sich darum zu kümmern, denn eine Stereo-Anlage kam aus dem Fenster und knallte knapp vor ihr auf dem Boden auf. „Grundgütiger.“, meinte sie geschockt und hopste zurück. Das Fenster oben wurde zugeknallt und Saari war sich schon sicher, dass es endlich vorbei sein würde, da öffnete sich die Haustür und die Frau kam mit einem Nudelholz ausgerüstet heraus gestürmt. „Oh mein…“ Mehr konnte sie gar nicht herausbringen, da hechtete die Alte schon auf die beiden zu und sah sie wütend schnaubend an. „So mein Lieber, und wer ist das?!“, rief sie aufgebracht und zeigte mit dem Nudelholz auf Saari. Der Mann konnte nur hilflos mit den Schultern zucken, während Saari die Hände abwehrend hoch. „Ich bin nur…“, versuchte sie, wurde aber unterbrochen. „Dich habe ich nicht gefragt, Flittchen!“, keifte die Frau dazwischen und Saari verengte die Augen. „Wie bitte?!“, rief Saari nun ihrerseits wütend und ging einen Schritt vor. „Wie haben Sie mich genannt?!“ Das war ja wohl die Höhe! Erst wird man von einem Ditto angegriffen und nun auch noch derartig beschimpft, nachdem man mit allerlei Sachen abgeworfen wurde! Das war doch wohl der Höhepunkt von allem, was man sich nur vorstellen konnte!
Saari fiel allerdings erst zu spät auf, dass sie das besser nicht gesagt hätte. Augenblicklich wandelte sich der Zorn über ihren Mann in Zorn über Saari um und sie hob mahnend das Nudelholz. Saari ging ein paar Schritte zurück, doch die Alte kam ihr nach. „Na warte, wenn ich dich in die Finger kriege!“, rief sie und damit war das Stichwort für Saari gefallen, das Weite zu suchen. Die Olle lief ihr allerdings hinterher und selbst Tybalt und William konnten im ersten Moment nichts anderes tun, als verdutzt drein zu schauen, wie Saari mit einem Nudelholz über die Wiese gejagt wurde. Lediglich vom Ditto war ein amüsiertes Lachen zu hören, welches Tybalt vernahm und dem sogleich ein Ende bereitete, indem er einfach auf das Ditto drauf trat. Das Lachen verstummte sofort, allerdings war das glibberige Pokemon so rutschig, dass Tybalt mit einer eleganten Drehung auf den Boden fiel und William dabei nur knapp verfehlte. Saari, die gerade auf Tybalt und William zugelaufen war, um sich Hilfe zu holen, hechtete über das umgekippte Nidoking und setzte ihre Flucht fort, während die Frau nicht so schnell reagiert hatte, an Tybalt hängen und klatschte mit dem Gesicht voran auf die Wiese, in den Dreck. Dort blieb sie erst einmal liegen, so dass sich Tybalt schnell wieder aufrichten konnte und William auf seine Schulter hüpfte. Der Mann kam angelaufen und rief schnell sein Ditto zurück, ehe er die Flucht ergriff. Seine ganzen Sachen die auf der Straße verteilt lagen ließ er zurück, allerdings war dies nun auch die Chance für Saari, das Weite zu suchen. Die Frau war nämlich schon wieder dabei sich aufzurichten!
Saari drehte also um, rannte zurück zu Tybalt und sprang in seine Arme, damit das Pokemon sofort loshechten konnte um der Verrückten zu entkommen. Diese war wieder auf den Beinen, hatte die Verfolgung aufgenommen und rannte nun Tybalt mit dem Nudelholz hinterher. Das Nidoking war aber zu schnell, und als die Frau merkte, dass sie ihn nicht einholen konnte warf sie das Nudelholz einfach stumpf gegen seinen Kopf. Wie frech! Als sie endlich außer Reichweite waren verlangsamte Tybalt sein Tempo und ließ Saari wieder auf die Beine zurück, die sich dann außer Atem gegen eine Hauswand stützte. „Was zum Teufel war das…“, keuchte sie und sah sich paranoid um, als würde die Nudelholz-Hexe gleich wieder zurück kommen. Wenn sie das Silvester erzählte… Saari stieß sich von der Wand wieder ab und ließ sich auf die nächstbeste Bank fallen – der Weg zum Pokemon Center schien ihr jetzt schier zu weit um ihn noch zu gehen. Erst einmal musste sie sich ausruhen… So viel war sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesprintet!


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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Sa Jul 09, 2016 2:38 pm

#056
Rückruf in die ferne Heimat


cf. Café Tempuras, Neuer Stadtteil, Twindrake City

"Wenn du es erfährst", gab der junge Mann nur mit einem heimtückischen Lächeln zurück, während er überhaupt nicht heimtückisch die Kakaotasse zum Mund hob und einen so schokoladigen Schluck nahm, dass man das Gebräu eigentlich schon als bitter bezeichnen konnte. Kakao mit viel Schokolade oder Pulver zubereitet, das war doch etwas Feines! Mit allen anderen - außer alkoholischen - Getränken konnte er zwar auch etwas anfangen, aber nicht so sehr wie mit Kakao. Saari müsste ihren Bruder allerdings so gut kennen, dass sie wissen müsste, dass er niemals absichtlich ihren Unmut erwecken wollen würde - zu seiner Familie hielt er, wie man nur konnte.

Flugs war das Essen serviert, als etwas gänzlich anderes aber seine Aufmerksamkeit erhaschte und er tatsächlich das ... Tanzbein schwang! Ein durch und durch faszinierendes Bild, wenngleich es wohl immer auch ein klein wenig verstörend sein konnte, wenngleich es ihn nie störte. Im Gegenteil, er war höchst erfreut über das seine Ohren erreichende Lachen seiner kleinen Schwester, und kümmerte sich nicht darum, ob ihn andere nun für einen Clown hielten oder nicht - er stand oft genug in der Zeitung, als dass es ihn noch kümmern würde. Wenn er seine Schwester erfreuen konnte, genügte ihm das, auch wenn es eher noch ein Nebeneffekt des plötzlichen Impulses war. Für sie allerdings schob er es gerne auch als Haupteffekt ab.
Als die Musik wieder verklang, konnte er sich eine närrische Verbeugung nicht verkneifen.

Die Zeit des Essens verlief still und geordnet, viel fanden die beiden nicht zum sprechen, doch der junge Mann genoss die Ruhe und die Stille, ehe sie auch wieder unterbrochen wurde durch den Fakt, dass Saari beim Anblick seines halb gegessenen Kuchens doch lieber alleine loszog, um die Sache schnell geklärt zu haben. "Ich werde schon nichts finden, du weißt doch, wie ich bin", seufzte der junge Mann auf ihre plötzliche Hektik und sah ihr nur milde lächelnd dabei zu, während er die eine Hand dazu nutzte, sein Kinn abzustützen. Es hatte Zeiten gegeben, wo das Reisen noch so spannend war, das Empfangen von Paketen, von Geschenken. Er fühlte sich bereits jedoch so weit von diesen Spannungen entfernt, dass er wohl noch Stunden damit zubringen könnte, den Kuchen zu essen.
"Wir sehen uns dann später - verwirre die Menschen nur nicht zu sehr!", rief er ihr noch hinterher, während er sich wieder seinem Kuchen widmete, nachdem er seiner Schwester noch dabei zugesehen hatte, wie sie doch tatsächlich in die falsche Richtung lief und dann aus seinem Blickfeld verschwand.
Und dann brauchte er tatsächlich mehrere Stunden für den Kuchen, oder eher noch für drei Kuchen und fünf Tassen, ehe er sich auf die Suche nach ihr machte. Die Stadt interessierte ihn nicht, doch das Dämmerlicht schläferte ihn einerseits ein, andererseits machte es ihn unruhig. Er hoffte nur, dass sich die kleine Dame keinen Ärger eingehandelt hatte ...!
Auch etwas anderes beschäftigte seine Gedanken, hatte er während er Stunden doch eine Nachricht der Liga in Johto bekommen, die ihn höchst amüsierte. Zuerst weg und dann doch wieder zurück? Für eines sollten sie sich doch entscheiden!
Nun, aber vielleicht war es ganz gut, vielleicht ... sollte er einmal mehr darauf vertrauen, dass seine kleine Schwester auch ohne ihn gut in der Welt zurecht kommen würde und ohne so einen trägen Klotz am Bein wahrlich mehr sehen könnte. Er könnte wohl an einer Hand abzählen, was er bereits gesehen und wieder vergessen hatte, was er noch einmal besichtigen wollte und wiederum auch nicht. Das Reisen reizte ihn nicht mehr und er fragte sich eher noch, ob seine Residenz noch Bestand hatte. Wurde er vielleicht doch alt und senil?

Es dauerte eine gemütliche Weile, bis er ein ungewöhnliches Szenario erblicken konnte und schon erzürnt eingreifen wollte, als Saari selbst schon Flucht beging und er gemächlich und unentdeckt hinterher spazierte. Im späten Abendlicht konnte man ihn zwar noch erkennen, recht gut sogar, doch wer interessierte schon ein spazierendes Etwas, welches keine Aufmerksamkeit verlangt?

Mehrere Minuten, vielleicht sogar eine Stunde dauerte dieser gemächliche Spaziergang zu seiner Schwester. "Bei dir scheint ja Action hoch im Kurs zu sein", neckte er sie spielerisch, sah sie nur neugierig an. "Ich hoffe, bei dir ist aber alles in Ordnung? Tybalt solltest du noch einmal später von Schwester Joy überprüfen lassen."
Dann überlegte er eine kleine Weile. Sie waren eben erst angekommen und er wollte jetzt bereits wieder verschwinden, nur weil ein Ruf der Liga kam? Vielleicht wurde er doch alt, gebrechlich und würde früh sterben. Vielleicht beschlich ihn einfach auch eine Lethargie. "Heute hat mir die Liga in Johto eine Nachricht geschickt, sie wollen mich wieder haben, ich sollte am besten noch heute nach Johto zurück kehren", berichtete er schließlich ohne große Umschweife und kratzte sich einem Impuls nach am Hinterkopf.
"Ich würde aber tippen, dass du lieber in Einall bleiben möchtest?", hakte er lediglich der Formsache noch einmal nach, wie er sie kannte, würde sie gewiss lieber in Einall bleiben und alle möglichen Sachen entdecken, die sie noch nicht gesehen hatte. Wirklich alleine lassen konnte er sie aber auch nicht, so direkt so formulieren, das ließ er dann doch lieber bleiben. "Hier, ich überlasse dir Stinson, er wird dir ein grober, aber auch guter Begleiter sein", formulierte er also geschickt - oder auch nicht - die Tatsache "Ich möchte dich nicht alleine mit deinen Pokémon reisen, ich weiß, dass sie stark sind, aber trotzdem" um, "Du darfst ihm übrigens auch gerne Manieren lehren, wenn du möchtest." Zwar war das große Pokémon nicht ohne, doch vielleicht würde es durch die Reise ja auch beständiger werden? Wer wusste es schon. Auf Kommando also nahm er das impulsive Wesen heraus und überreichte ihr herzlichst den Pokéball. "Ich zähl auf dich", fügte er noch hinzu.

"Ich werde dir Briefe schreiben und wehe, du beantwortest auch nur einen von ihnen nicht!", mahnte er die Jüngere mit drohend erhobenen Zeigefinger ab, und verschränkte danach mit einem prüfenden Blick die Arme, ehe er seine Haltung erneut änderte und sie fest in den Arm nahm. "Du schaffst es doch ohne mich, oder etwa nicht?", fragte er mit sanfter, aber doch noch ironischer Stimme nach. Sie hatte bereits einmal eine Reise bestritten und diese würde ihr wohl kaum schwerer fallen als die erste. Er richtete sich wieder auf und behielt seine Hände auf ihren Schultern.
"Es ist kein Abschied für immer und du kannst mich jederzeit besuchen kommen", versicherte er ihr noch einmal felsenfest. Viele Worte fielen ihm dann auch nicht mehr ein. Gab es noch welche, die er sprechen sollte?

Der Abschied rückte näher und näher und schließlich winkte er dem weißhaarigen Mädchen, welches nicht durch das Blut, aber durch geistige Bindungen seine Schwester wurde, freundlich und doch ein wenig schwermütig zu. Es war nicht unbedingt ein Abschied für immer. Und notfalls nahm er sich eben Urlaub.
Danach sah man ihn schon auch am Horizont entschweben, auf dem Panzaeron seiner Schwester - oder auch auf "seinem".

tbc. back to Johto

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Re: Wohngebiet

Beitrag von Saariam Mo Jul 11, 2016 12:31 pm

61 // Silvester

Zum Glück war sie der verrückten Frau mit dem Nudelholz entkommen. Es war hin und wieder wirklich verwunderlich, was Saari so zustieß. Wer erwartete während eines friedlichen Spazierganges schon, von einem Ditto abgeworfen und von einer wütenden Ehefrau mit einem Nudelholz verfolgt zu werden? Niemand. Ab und an fragte sich die Koordinatorin, ob sie wohl einfach so etwas an sich hatte, dass solche Schicksale immer sie treffen mussten. Ihr passierten solche Sachen schließlich im laufenden Band! Aber immerhin konnte man so von sich behaupten, dass man auch hin und wieder mal was erlebte … wenngleich das vielleicht nicht immer etwas Gutes war.
Vollkommen außer Puste ließ sie sich auf die Parkbank fallen und streichelte William über den Kopf, während Tybalt die Arme vor der Brust verschränkt hatte, ausschnaufte und sich immer mal wieder umsah. Es konnte schließlich gut sein, dass die Alte sie verfolgte und noch einmal angreifen wollte – darauf müsste das Nidoking vorbereitet sein! Das nächste Mal wenn so etwas passierte würde er sich nicht einfach so perplex unterkriegen lassen, sondern Saari beschützen – ohja, auf jeden Fall! Er war schließlich ein großes, starkes Nidoking und Nidoking ließen sich nicht einfach unterkriegen – schon gar nicht von verrückten Furien mit Nudelhölzern. So weit kam es noch, pff.

„Erschreck mich doch nicht so!“, rief sie aufgeschreckt aus, als Silvester plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht war und sie ansprach. Tybalt, der ja eigentlich Wache hatte schieben wollen, hatte den Neuankömmling einfach übersehen – da fragte man sich, wie gut dieses Nidoking als Wachmann wohl wirklich war… Aber es war ja schließlich „nur“ Silvester und von ihrem großen Bruder ging ja auch keine Gefahr aus. Zumindest nicht für die kleine Saari, ha ha! Sie schüttelte kurz wütend den Kopf, verschränkte die Arme vor der Brust und ließ sich gegen die Rückenlehne der Bank fallen. „Ja, alles gut.“, brummelte sie und nickte auf seinen Tipp hin, Tybalt mal von Schwester Joy abchecken zu lassen. Man wusste ja nie, was für Nachteile so eine Verfolgungsjagd haben konnte… „Diese Frau hatte doch vollkommen den Verstand verloren!“ Saari ließ ihre defensive Haltung fallen und sah ihren Bruder außer sich an. „Ich meine, sie hat mir ein Ditto ins Gesicht geworfen! Und mich dann mit einem Nudelholz verfolgt, weil sie meinte ich hätte was mit ihrem Ehemann gehabt, der gut 80 Jahre älter ist als ich!“ Gut, das war wohl ein wenig übertrieben, aber wenn man mal in Rage war, war so etwas ja nicht wichtig! „Verrückt. Allesamt hier…“, brummelte sie in sich hinein und erhielt von William ein bestätigendes Nicken. „Am besten finde ich Henry so schnell wie möglich, dann kann ich hier abhauen. Ist ja unglaublich, was hier für Menschen rumlaufen!“ Ja, ja. Ein schlechter Vorfall und direkt alles schlecht reden – typisch Mensch.
Silvester verfiel in ein kurzes Schweigen und die Koordinatorin ließ es ihm. Nachdenklich sah sie selbst zu Tybalt, der sich gerade am Bauch kratzt und in den Himmel starrte, dann wieder zu ihrem Bruder, als dieser begann zu sprechen. Skeptisch verengte sie die Augen, während er sprach und konnte bereits erahnen, auf was der Top 4 hinaus wollte – ob ihr das aber gefiel oder nicht konnte sie nicht wirklich sagen. So, so. Erst schickten sie ihn weg, nun wollten sie ihn zurück. Typisch. Saari grummelte kurz etwas unverständliches, nickte aber auf seine Frage hin. Natürlich wollte sie in Einall bleiben. In Johto war für sie ja nichts mehr zu erkunden und zu erreichen, da hatte sie schon alle Bänder gesammelt. Und sie wollte ihre Reise auch noch nicht aufgeben und zu ihren Eltern zurück kehren, also ja, sie wollte in Einall bleiben. Silvester schien sich allerdings der Sache bereits sicher zu sein, selbst nach Johto zurück zu kehren, also blieb der Weißhaarigen nichts anderes übrig, als langsam zu akzeptieren, dass sie den restlichen Weg ihrer Reise alleine antreten würde.

Verwundert blinzelte sie und sah von Silvesters Gesicht zu seiner Hand, in der sich der Ball seines Monargoras befand. „Stinson?“, wiederholte sie und neigte den Kopf leicht zur Seite. Saari hatte Stinson immer ziemlich süß gefunden, aber ihn selbst im Team zu haben? Hm. Trotzdem nach sie den Ball an, starrte ihn einen Moment an, und seufzte dann. „Danke.“, entgegnete sie und steckte den Ball in ihre Tasche. Mit dem selben Handgriff zog sie allerdings auch Desdemonas Ball hervor und hielt ihn ihrerseits Silvester hin. „Damit du nicht bis nach Panaero City zurücklaufen musst.“, erklärte sie. Es würde ja Jahre dauern, wenn er von hier zurück zum Flughafen laufen würde – Silvester war schließlich eine lahme Trantüte. „Manieren wird er so oder so lernen müssen, schließlich gehört er jetzt mir.“ Saari zwang sich kurz zu einem Lächeln, aber eigentlich wusste sie nicht so richtig, was sie nun fühlen sollte. Sie hatte natürlich nicht erwartet ganz Einall mit Silvester erkunden zu können, er hatte ja schließlich einen Job, aber sich so früh schon wieder trennen und dann lange Zeit nicht sehen? Das war doch doof.

Die Koordinatorin setzte sich auf, William auf ihrem Kopf, und sah zu ihrem Bruder hoch. „Ich vermute eher, dass du vergisst zu antworten.“, entgegnete sie und grinste jetzt doch ein wenig. Letzten Endes war sie schließlich schon alt genug um alleine zu reisen und ihr Bruder war ja auch nicht vom Erdboden verschluckt. Irgendwann würden sie sich schon wieder sehen können. Saari erwiderte die Umarmung ihres Bruders und seufzte erneut. Als sie sich von einander lösten warf sie ihm allerdings einen „Willst du mich veräppeln?“-Blick zu. „Natürlich schaffe ich das ohne dich. Die ganze Zeit über habe ja wohl ich auf dich aufgepasst. Nicht anders herum.“, entgegnete sie und boxte ihm gegen den Oberarm. Pfff, was bildete er sich denn ein!

Als Silvester sich schließlich langsam entfernte und Desdemona aus ihrem Ball befreite um mit ihr seine Reise zurück nach Johto anzutreten setzte Saari sich zurück auf die Bank und sah ihm nach, bis die beiden am Horizont verschwanden. Dann war sie nun wohl allein. Hmpf. Saari fischte den Ball von Stinson wieder aus ihrer Tasche und ließ das Monargoras aus dem Ball, welches sich doch ein wenig verwirrt umsah. Saari winkte ihm zu und erklärte ihm die Sachlage, während Tybalt schon im Stehen eingeschlafen war.

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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Do Aug 18, 2016 6:10 pm


#023 彡 mit niemanden
Das Leben ist fies.
CF 彡 Stratos City, Einkaufsstraße
Er war nicht selten hier. Generell hatte John Aurel die letzten Wochen den reinsten Terror verlebt, der auf Erden vorstellbar war. Wenn man ihn sich denn vorstellen konnte, denn man wollte sicherlich nicht. Was er erlebt hatte, war der Gipfel all dessen, was man sich nicht vorstellen wollte, und so ließ man von dieser Vorstellung auch schlichtweg ab - sonst würde dies nur in einer unnötigen Kette von Wiederholungen enden, und das wäre... nun ja, nicht allzu erfreulich.
So also trug es sich zu, dass der betagte und beschäftigte Doktor nun in dem alten Stadtteil war, vollkommen gerädert und fertig mit dieser Welt, sodass er nun auch auf der Stelle abdanken könnte. Er torkelte in seinem bekannten blütenweißen Forscherkittel durch die unschuldigen Straßen, es war eine Qual, die reinste Qual! Dieser Gedanke, dieser Kummer, dieser... er sah mit Verachtung auf seine eine Hand, und war fassungslos zugleich. Sie hatte... er hatte... Bei dem Gedanken daran musste er sich beinahe übergeben, so sehr war ihm dieser Gedanke abwegig...
Als er ihn jedoch erblickte, war er voller Freude und munter! Dieser Baum. Er wirkte so stämmig, so kräftig, so unglaublich vital, dass er wieder Mut fasste, und zudem einen teuflischen Plan ausheckte, immerhin musste man noch ein paar Dinge tun, solange man Junggeselle war! Also war er fix, so schnell es eben bei einem doch älteren Exemplar Herr mit ordentlich zerstörtem Leben ging, auf den Baum geklettert, und war vollkommen sicher, dass er nicht fallen würde, er doch nicht.
Hach, und da war er. Das dichte Laubwerk störte ihn, und das Knarren der Äste konnte ihn jederzeit an James verraten. Doch das war nun auch egal, sein Leben würde eh bald beendet sein... Er weinte innerlich bittere Tränen, während er äußerlich ein wunderbares Opfer entdeckt hatte! Muahaha! Da musste er ran. Er schlich sich also zu dem Ast, machte sich bereit, und... schwang sich schließlich herunter, sodass er umgekehrtes Gesicht zu Gesicht mit diesem Mann stand, der aus abwegigen Gründen auch immer gerade so unglücklich war, unter diesem Baum hindurchgehen zu müssen.
Die Augen waren unter der Maske nicht zu sehen. "Buh." Doch dies war noch nicht alles! Der Mann war zwar keineswegs erschreckt, eher noch irritiert über diesen ältlichen Kerl (die Haare sah man schließlich immer noch), der plötzlich da aus dem Baum aufgetaucht war, als er sich dann auch noch eine körperliche Rangelei mit diesem leisten musste.
Dies war wahrlich schnell erledigt, und John lag K.O. am Straßenrand, während der Mann über diese kurze Unterbrechung seines Weges nur den Kopf schütteln konnte. Doch wie ein Phönix aus der Asche war dieser merkwürdige Doktor auch wieder auf den Beinen! Und wieder auf dem Boden. Schien, als würde er nun kriechende Bewegungen machen, um zu seinem ehrenwerten Professor zu gelangen, was für eine Pein.
Doch er machte sich dann auf in diese Richtung, immer schön langsam aber stetig vorwärts, das war ja alles kein Problem für seinen schmerzenden Körper! Er war stählern, nein, war er nicht, und er war voller Kampfgeist, nein, war er nicht, und er jammerte ja auch gar nicht, was er sehr wohl tat.
Da trat noch eine andere Figur auf das Spielfeld, welche den winselnden Knaben nur verächtlich ansah. "Du hast dich in den letzten Jahren nicht verändert, du Weichei." Da blickte der winselnde Erwachsene, der schon zum Gespött der Kinder geworden war, zu dem Sprechenden hoch, und es stellte sich heraus, dass dieser exakt der war, nach dem er gesucht hatte! "Komm, wahrscheinlich hast du mal wieder meine Bude nicht gefunden." Dieser Herr trug einen vornehmen Anzug, und wirkte generell wie ein vornehmer Charakter. Seine Augen blickten hart auf seinen ehemaligen Studenten herunter, welcher sich vom Boden erhob, unter seiner Maske grinsend, und sich nicht wirklich um seinen Kittel kümmerte. "Du bist jämmerlich wie eh und je. Was soll diese alberne Maske eigentlich?" Sie hatten sich wirklich lange nicht gesehen.
Sie tauschten keine wirklichen Worte aus, während sie dorthin gingen, wo der gute alte Herr wohnte. John ging es nicht gerade besser, versuchte er einen kleineren Schaden beim Gehen zu beheben - oder bildete er sich ein, dass er sich etwas verdreht hatte? Nun ja, egal, er folgte jedenfalls seinem alten Professor wie ein Hündchen, ehe sie zu seinem geräumigen Haus am Rande des Wohngebietes ankamen, welches von einem großzügigen Garten umgeben wurde. Achja.
"Ergötz dich ruhig daran, das hättest du nämlich sicher auch haben können. Wenn du dir denn endlich mal eine anständige Frau suchen würdest, und das Geld nicht für sinnlose Dinge aus dem Fenster werfen würdest", stieß der Herr verächtlich aus, und schloss die Tür zu diesem Gebiet auf.
Da sackte John wieder das Herz in die Hose, er bückte sich, verkrümmte sich und sah aus, als würde er Höllenschmerzen leiden. Dafür erntete er natürlich einen verächtlich mahnenden Blick, doch bei dem Gedanken an das Bevorstehende hätte er sogar wie ein Kind zu flennen angefangen. "Frauen sind doof!", heulte er dann tatsächlich auch mehr oder weniger in kindischer Manier, wo es noch hieß, dass das Weibliche merkwürdig und unverständlich sei, doof eben. Was sich bei ihm nicht viel geändert hatte... "Verstehen Sie denn nicht Professor? Ich werde... ich werde..." Ohje, nun ließ er sich wirklich von seinen Emotionen leiten, und warf sich dem nicht nur bedeutend älteren, sondern auch größeren Herrn an den Hals, während er schluchzte wie ein Schoßhund.
Vollkommen irritiert von der Situation und zudem vollkommen perplex war der Professor erstarrt, und blickte auf den Doktor hinunter. Was war denn bitte in ihn gefahren? Doch da erhaschte er einen Blick auf seine Hand. Und da war eine... "Ach du heiliger Bimmbamm." Er klopfte seinem ehemaligen Studenten einmal auf den Rücken, und zerrte ihn dann in das Haus hinein. Seine Frau war heute nicht da, also machte er sich darum mal keine Gedanken.
Dann platzierte er den Knaben, der vollkommen durch den Wind war, auf einem Sessel und setzte sich gegenüber. Nun gut. Das war ein ernstes Problem. Denn auch wenn der ehrenwerte Professor eben gerade gesagt hatte, dass er endlich eine Frau finden und eine Familie gründen sollte, so wusste er genau, dass dies gleichzeitig der Tod von einem Gemüt wie John Aurel war. Er erinnerte sich zurück an die Faszination, die er für den Wunderknaben gehegt hatte - und an den Neid, der nun heute vollkommen deplatziert wirkte. "Wann?"
"Morgen", jammerte der heute psychisch sehr labile Herr, und wirkte ganz und gar jämmerlich. Zumal man vermutete, dass ein gewisser Bösewicht gerade jammerte, ähem. Daran hatte sich der Professor mittlerweile gewöhnt.
"Wie ist es dir denn überhaupt in letzter Zeit ergangen?", wollte dieser dann doch wissen, während er den beiden ein Getränk einschenkte. Es war noch früh, von daher handelte es sich nur um Tee. Er hatte keine Lust, seinen Studenten auch noch nach Hause fahren zu müssen!
Da fuhren wieder Lebensgeister in den großen Heulknaben, als er sich wieder an das erinnerte, was denn so Gutes passiert war. In lebhafter Darstellung und mit großen und kleinen Gesten schilderte er die Ereignisse mit dem Idioten John, seine endlich erfolgte Pensionierung und, weil er seinen Professor echt selten und nur in Notfällen wie diesen besuchte, auch davon, wie er einen Sohnemann gefunden hatte. Dann noch von diversen anderen Ereignissen, wie zum Beispiel dem Treffen auf einen anderen Forscher und diese merkwürdige Polizistin, oder aber eben von dem neulichen Zwischenfall mit dem Baum. Oder von seinem Experiment, von den Ergebnissen, die es gebracht hatte, und dass er beinahe wohl wieder mal sein Leben verloren hätte. Oder aber noch davon, wie es seinen Pokémon ging, wenngleich dieses Thema für ihn nicht so interessant war.
"Kannst du sagen, dass du glücklich warst?"
"Ja."
"Dann, mein Junge, erinnere dich an diese Zeiten zurück."
"... soll das irgendetwas heißen?!"
TBC 彡 Grabstätte John Familie Aurel <3
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Mi Jul 26, 2017 2:58 pm

Post #01

Zoey mochte Twindrake City und besonders das Wohngebiet wirklich. Sie wohnte zwar noch nicht so lange wie andere hier, aber ein Jahr hatte ihr bestimmt gereicht, um die hübsche Umgebung hier kennen zu lernen. Doch nicht nur der jungen Dame gefiel es hier, sondern auch ihr Petznief, das den Namen Aisu trug hatte sich an den alten Stadtteil gewöhnt. Das war auch langsam mal Zeit geworden, denn, obwohl sie schon eine Weile hier lebten hatte Aisu sich erst vor drei Monaten getraut sich etwas freier und nicht die ganze Zeit an seiner Partnerin klammernd zu bewegen. Natürlich war dieses Verhalten irgendwie süß, zeitgleich war es allerdings auch etwas nervig. Jetzt konnte Zoey wenigstens verstehen, wie sich ihre Geschwister früher immer gefühlt haben mussten.
Ihren Blick in den Himmel schweifen lassend überlegte das Rangermädchen, was sie heute machen könnte, während das Petznief mit den violetten Fell Akzenten neben ihr hinterher stolperte. "Wo sollen wir heute hingehen?...", überlegte sie gedankenverloren und achtete dabei nicht wo sie hinging. Das stellte sich als Fehler heraus, als sie fast mit einem Kind und ihrem Pokémon zusammen stieß. Beide konnten zum Glück rechtzeitig anhalten. Das Kind entschuldigte sich sofort, doch Zoey erwiderte: "Keine Sorge! Ich hätte wohl etwas besser aufpassen müssen!" Kaum war das Kind wieder weg, musste Zoey anfangen zu lachen. Sie war damals auch nicht anders gewesen. Ob das Zufall war, dass es sie ausgerechnet hier her gezogen hatte? Manchmal hatte sie das Gefühl, dass das Schicksal in ihrem Leben oft genug zuschlug. Bisher immer Positiv, aber ob sich daran etwas ändern würde? Hoffentlich nicht...
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 12:47 am

First Post

Kamui war seit langem nicht mehr so weit draußen wie in Twindrake City. Aber es verschlug ihn einfach mal wieder dort hin. Er hatte einfach das Gefühl das er dort gebraucht werden könnte. Immerhin war es für ihn nur üblich an verschiedenen Orten nach dem Rechten zu sehen. Er war nun einmal ein Gesetzteshüter und das bedauerte er keines Weges. Er liebte die Menschen und er liebte Pokémon, also gab es für ihn nicht einen Grund nicht zu den Rangern zu gehören. Er wollte also nach Twindrake City. Er stellte sicher das er keine neuen Nachrichten hatte und nicht rein zufällig schon einer Mission zugeteilt worden war. Aber da dies nicht der Fall war machte er sich auf nach Twindrake City. Natürlich nahm er nicht die Bahn oder etwas der gleichen, er sprang einfach auf sein Mamutel und bewegte sich in Richtung der Stadt. Vielleicht würde er sogar einen Ranger dort treffen, aber wer wusste das schon?

Er ritt bis in die Innenstadt bis er ein braunhaariges Mädchen sah, das seinen Interesse geweckt hatte, aber eigentlich nicht das Mädchen an sich, sondern eher das Pokémon bei ihr. Ein schillerndes Pokémon hatte er schon lange nicht mehr gesehen, dass letzte mal war es bei einem Taubsi das er damals aufgezogen hatte. Er sprang also von seinem Mamutel ab und ging auf das Mädchen zu. Er richtete sein Oranges Armband auf dem das Wort "Ranger" stand und sagte mit einem kaltem Blick "Ein schillerndes Petznief kommt nicht alle Tage vor." Es war natürlich nicht die freundlichste art auf einen Fremden Menschen zu zugehen, aber so war er nun einmal, direkt und etwas kalt, was aber nicht bedeutete das er kein netter Mensch war. Er kennt zwar nicht viele in Einall aber dennoch sollte er an sich arbeiten und das wusste er, aber es viel ihm halt schwer seine alte Art abzulegen und ein neues Leben zu starten.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Fr Jul 28, 2017 1:21 am

Post # 2

Die Bemerkung über ihr Pokémon riss Zoey aus ihren Grübeleien. Als sie ihren Kopf in die Richtung der Stimme wandte, erblickte sie einen jungen Mann mit schwarzen Haaren, der wahrscheinlich nicht viel älter als sie war und ihr mit einem kalten Blick begegnete. Hinter im stand ein beeindruckendes Mamutel, dessen Größe dafür sorgte, dass sich Aisu wieder etwas näher zu seiner Partnerin bewegte.
"Ich weiß und ich bin wirklich froh Aisu gefunden zu haben", erwiderte Zoey mit einem leichten Lächeln. Daraufhin viel ihr Blick auf das orangene Armband mit der Ranger Aufschrift, welches der junge Mann trug und wohl mehr als eindeutig seine Tätigkeit zeigte. Also konnte Zoey es nicht lassen und fragte nach dem Offensichtlichem: "Lass mich raten...du bist ein Ranger, oder?" Das diese Frage unglaublich unnötig gewesen war, war ihr bewusst, aber ein bisschen Spaß musste sein. Und zudem hatte das Armband einfach danach geschrien, dass sie fragte.

Aisu, der sich nun wieder etwas am Bein seiner Partnerin festhielt schaute weiterhin etwas eingeschüchtert, jedoch vor allem ziemlich beeindruckt zu dem Mamutel, das ihn um ein vielfaches überragte. Man merkte dem doch eher kleinen Pokémon an, dass es wirklich froh war jetzt neben Zoey zu sein.
Sogar Zoey selbst merkte das, oder eher die Pfote, die ihr Bein berührte. Aufmunternd lächelte sie dem Eispokémon zu. Egal wie stark es war, sein anhängliches Verhalten würde es wohl nie ganz ablegen. Und Stark war es tatsächlich, denn auch, wenn es nur einen halben Meter groß war, sollte man es nicht unterschätzen.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 1:34 am

Kamui guckte das Mädchen zwar kalt an aber in seinem inneren war er schon froh jemanden gefunden zu haben der mit einem Pokémon rumläuft und der scheinbar auch auf eine Konversation einging. Er war froh darüber hier her gekommen zu sein, denn nicht immer sah er Pokémon wie dieses Petznief. Eigentlich sah er solche Pokémon fast nie. Es lag daran da sie einfach deutlich seltener waren als die normalen Pokémon. Ein Mamutel sah man zwar auch nicht alle Tage, war aber häufiger Anzutreffen als ein schillerndes Pokémon wie dieses kleine Eis-Bärchen.

Die Brünette sagte das sie sehr froh war dieses Petznief gefunden zu haben was dem jungen Mann schon ein leichtes Lächeln aufsetzte, was allerdings wie immer war, war die Tatsache das sich nur die Mundwinkel bewegten und der Blick noch immer der gleiche war. Seine Blauen Augen strahlten das Mädchen an und Mamutel schnaufte nur einmal laut und deutlich. Kamui legte seine Hand auf den Stoßzahn auf seines Mamutel und sagte "Das ist Kyojin. Ich habe es nicht wie gewöhnliche Leute gefangen sondern ich habe es damals am Hafen von Startos City gefunden und es anschließend aufgezogen. Anschließend wollte es gar nicht mehr gehen." Kyojin nickte dabei nur und gab ein lautes "MAMUUU!" von sich.

Das Mädchen fragte Kamui ob er ein Ranger wäre er und er nickte ihr nur zu und sagte mit seinem kaltem und emotionslosem Blick "Ja, bin ich und dennoch habe ich momentan nichts zu tun. Was treibt dich hier her?" Er war ehrlich und gerade raus wie immer und dennoch waren seine Gesichtszüge wie eingefroren. Mamutel legte sich auf die Straße und schmiegte sich langsam an Kamui und lehnte sich leicht gegen ihn. Die beiden waren in sehr kurzer Zeit zu sehr guten Freunden geworden und waren unzertrennlich. Kamui fragte sich aber noch immer wie sie es schaffte ein schillerndes Pokémon zu bekommen, hatte das Mädchen echt so viel Glück?
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Fr Jul 28, 2017 2:05 am

Post # 3

Es hätte vielleicht auch Zoeys Einbildung sein können, aber hatten sich seine Mundwinkel kurz bewegt? Sie war sich nicht ganz sicher, da ihr Gegenüber immer noch den gleichen, kalten Ausdruck hatte wie davor. Aber das Äußere konnte ja Täuschen und dafür war sie nämlich der lebende Beweis, denn sie glaubte kaum, dass irgendjemand von ihr erwarten würde, dass ausgerechnet sie ein Ranger war.
Der Schwarzhaarige erzählte, wie er das Mamutel, welches den Namen Kyojin trug gefunden hatte. Anders als Zoey hatte er es nicht gefangen, sondern gefunden und aufgezogen. Dadurch merkte Zoey, dass er ein Herz für Pokémon hatte. Sie selbst hätte wahrscheinlich nichts anderes getan und man konnte dem Pokémon und seinem Partner ansehen, dass die beiden sich wirklich gut verstanden.
Nachdem er auf ihre Frage geantwortet hatte, obwohl diese sich eigentlich von selbst beantwortet hatte, wollte er nun von Zoey wissen, was genau sie hier in Twindrake City tat. "Ich bin ebenfalls ein Ranger und wohne hier. Bin von Nevaio City hier her gezogen. In Nevaio City hab' ich außerdem Aisu gefunden", antwortete sie und musste bei dieser Erinnerung aus ihrer Kindheit etwas kichern und ließ ihren Blick wieder zu Aisu schweifen, "Bei mir und Aisu war's eigentlich anders herum, als bei dir und Kyojin, denn eigentlich hat er mich gefunden. Als ich mit einem Freund mal als Kind die Drachenstiege erkunden wollte, hab ich mich verletzt und Aisu hat mich gefunden und aufgemuntert. Im Winter haben wir uns dann wieder gefunden und seitdem weicht auch er nicht mehr von meiner Seite. Ich schätze mal, dass ich nur Glück damit hatte, dass er schillernd ist." Dass sie diese Geschichte gerade zusammen gefasst hatte und sie noch länger darüber hätte reden können, ließ die Brünette einfach mal unerwähnt.
Lächelnd richteten sich ihre blauen Augen wieder auf ihr Gegenüber."Übrigens heiße ich Zoey. Nur, dass du's weißt", stellte sie sich vor.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 2:23 am

Sie redete mit Kamui als würden die beiden sich schon länger kennen als fünf Minuten, was Kamui ein bisschen unklar war. Immerhin war hätte er sich auch einfach als Ranger ausgeben können, dem Mamutel beigebracht haben ihn zu mögen und ihr was vorgaukeln können um an ihr schillerndes Pokémon zu kommen, aber so jemand war er nicht. Allerdings würde er diese Tatsache früher oder später noch erwähnen, wahrscheinlich allerdings erst dann wenn die beiden isch besser kannten, denn Kamui gibt niemandem Ratschläge den er nicht kannte. Sie war Fremd und er ist nur auf sie aufmerksam geworden, da sie einen kleinen Eisbären dabei hatte der nicht die natürliche Farbe hatte. Kamui fragte was sie hier treiben würde und sie erklärte ihm das sie ebenfalls ein Ranger wäre und in Twindrake-City leben würde. Twindrake-City war zwar keine Unbewohnte Stadt, aber dennoch fragte er sich wie man an einen solchen Ort ziehen konnte. Er selbst hatte kein Zuhause sondern lebte auf Wiesen, in Höhlen und auf Bäumen. Er zog immerhin bei seinen Großeltern aus und machte sich selbst auf den Weg um sein Leben zu leben. Er war zwanzig und somit auch alt genug dafür. Die Braunhaarige fing an Kamui die Geschichte von ihrem Partner und ihr zu erzählen und Kamui fragte sich wie ein Pokémon auf die Idee kam einem Menschen zu helfen. Vielleicht war das Bündnis der Beiden so stark weil sie beide Naiv waren. Aber irgendwie war die Geschichte echt niedlich. Mamutel schien die Geschichte zu gefallen und sein Gesicht verwandelte sich in eine Art Lächeln. Man sah das es sich freute und es schnaufte diesmal deutlich doller, so das Kamuis Haare sich etwas bewegten und er sie mit einer sanften Handbewegung wieder von seinem Gesicht nahm. Er antwortet auf die Geschichte "Eure Gesichte ist echt etwas feines. Dein kleiner Freund muss immerhin echt ein großes Herz besitzen." Er guckte allerdings noch immer emotionslos, hockte sich dann allerdings vor sie und streckte seine Hand aus. Wenn Petznief ihm vertrauen würde, würde es sicher zu ihm kommen und sich streicheln lassen, sollte es allerdings schüchtern sein würde es hinter dem Mädchen, das sich kurz darauf als Zoey vorstellte, stehen bleiben. Kamui guckte daraufhin zu dem Mädchen hinauf und sagte "Ich bin Kamui.
Zwanzig Jahre alt und man könnte mich als dauerhaften Reisenden bezeichnen."
Man sah allerdings weder ein Zelt noch etwas anderes. Das einzige was Kamui noch dabei hatte, war ein Taschenlampe und eine Trinkflasche die mit gesäubertem Wasser gefüllt war.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Fr Jul 28, 2017 3:05 am

Post #4


Das Mamutel freute sich wohl über die Geschichte, denn sein Schnaufen war dieses mal etwas stärker und brachte so sogar die Haare seines Partners durcheinander. Dieser Anblick ringte Zoey ein leichtes Grinsen ab.
Petznief betrachtete, nachdem der Dunkelhaarige sich auf den Boden niedergelassen hatte die ausgestreckte Hand und bewegte sich etwas stolpernd auf die Hand zu. Auch, wenn es eigentlich ziemlich ängstlich war, war Aisu ein anhängliches Pokémon. Warum es aber sofort auf Zoey zugelaufen war und bei anderen Personen zögerte, konnte sie sich immer noch nicht erklären. Mit großen Augen schaute der kleine Eisbär ihm in die Augen."Nieeef", gab das Eispokémon von sich. Zoey machte sich nicht ganz so viele Sorgen, denn erstens, war sie hier und zweitens, würde derjenige, der sich mit dem Petznief anlegen würde eine ganz schöne Überraschung erleben. Dennoch ließ sie ihren Blick in der Nähe von Aisu ruhen.
Ihr Gegenüber stellte sich nun als Kamui und durchgehender Reisender vor, aber noch immer hatte er diesen emotionslosen Blick. So langsam fing Zoey an sich zu wundern, ob er eigentlich jemals irgendeine Art von Emotion zeigte. Nicht, dass es sie irgendwie stören würde, denn jeder hatte seinen eigenen Charakter, aber dezent irritierend war es schon. Trotz dieser kalten Ausstrahlung, war er aber nicht unfreundlich und deshalb machte es ihr auch nicht so viel aus. Auf die Aussage, dass Aisu wohl ein großes Herz hatte nickte sie nur zustimmend.
Unauffällig begann sie nun Kamui zu mustern und entdeckte, dass er als Reisender dennoch ziemlich wenig dabei hatte. Allerdings hörte es sich auch ziemlich interessant an. Zumindest für sie, denn auf einer wirklichen Reise war sie noch nie gewesen, mal abgesehen von den Ranger Aufträgen. "Man erlebt bestimmt viel, wenn man fast die ganze Zeit auf Reisen ist, oder?", fragte sie und schaffte es mit aller Kraft ihre Abenteuerlust in minimalen Grenzen zu halten. Freunde waren das von ihr gewohnt, aber vor einem Fremden wollte sie sich nicht unbedingt blamieren.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 3:23 am

Das Petznief schien auf die ausgestreckte Hand anzuspringen und ging langsam und vorsichtig auf Kamui zu. Es war vorsichtig aber es ging auf Kamui zu. Er guckte das Petznief an und stellte fest das es wirklich etwas besonderes war. Mit diesem riesigem Tropfen in der Nase den es immer wieder hoch zog, eigentlich ganz niedlich. Mamutel schien in der Zeit, als die beiden Ranger unterhielten eine Runde auszuruhen und Kamui streichelte das Pokémon der anderen Rangerin ganz vorsichtig. Große knuffige Augen hatte das Pokémon auch und es war wirklich erstaunlich das es sich mit diesem komischen Tropfen überhaupt auf den Beinen halten konnte. Eigentlich müsste er das Gleichgewicht durcheinander bringen und es immer wieder hinfallen lasse, aber es schien sich daran gewöhnt zu haben und damit klar zu kommen also fragte Kamui Zoey nur "Petzniefs sind echt etwas besonderes mit diesem Tropfen an der Nase." Er lächelte noch immer nicht, es war einfach nicht seine Art und Weise Gefühle zu zeigen, da er der Meinung war das Emotionen seinen Einsätzen nur im Weg stehen würden. Was sie sicherlich auch taten. Zoey allerdings schien das anders zu sehen. Sie wirkte ab und an glücklich, dann allerdings auch mal verwirrt und ab und an auch mal aufgeregt so wie als sie Kamui fragte ob er nicht schon viel erlebt hatte. Er nickte ihr nur zu und streichelte nebenbei noch immer das Eis-Pokémon. Er sagte allerdings auch noch "Ja,
ich bin damals in Kanto geboren und aufgewachsen,
aber hier habe ich meine Ausbildung gemacht und habe anschließend nur in der Wildnis gelebt. Kyojin und ich haben schon viel Mitgemacht und viel geholfen. Ob nun bei Erdrutschen und Waldbränden oder aber bei Eskorten und der Ausbildung von Neulingen. Ich habe schon sehr viel erlebt ja."
Er dachte gerne an alte Zeiten zurück, als er und Kiyojin alleine durch die Landschaften gezogen waren und den verschiedensten Pokémon geholfen hatten.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Fr Jul 28, 2017 3:45 am

Post #4

Noch immer war keine Emotion bemerkbar, doch mittlerweile erwartete Zoey auch nichts anderes. Manche zeigten ihre Gefühle mehr, wie sie, oder weniger, wie Kamui. Trotz allem schien er zumindest etwas in die Richtung Fürsorge zu zeigen, als er anfing Aisu vorsichtig zu streicheln. Man konnte Emotionen eben nicht nur an Gesichtsausdrücken erkennen. "Ja, aber ich glaube, wenn sie jünger sind kommen sie mit diesem Tropfen noch nicht so ganz klar. Zumindest ist er, als wir an der Rangerschule waren noch viel öfter gestolpert als jetzt", kicherte sie und blickte zu dem Pokémon, das sich nun etwas mehr entspannte, da es merkte, dass keine große Gefahr von Kamui ausging.
Nun erzählte Kamui, wie er aus Kanto hier her gekommen war und nach der Ausbildung mit Kyojin in der Wildnis gelebt schon allerhand erlebt hatte.
Als allerdings das Wort "Eskorten" fiel, musste sie ein inneres Stöhnen unterdrücken. Natürlich half Zoey gerne Menschen, da war ja gar nicht das Problem. Das Problem war wahrscheinlich eher, dass solche Aufträge bei ihr irgendwie immer schief liefen. Woran das lag ließ sie dabei immer unkommentiert, da meisten sie selbst der Grund war. Sie versuchte sich zwar zu bessern, aber...dass das nicht so gut klappte, war eigentlich zu erwarten.
Schnell strich Zoey sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und meinte dann: Abgesehen von den Ragner Aufträgen, war ich noch nie wirklich auf Reisen. Ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich dauerhaft Reisende immer um die ganzen aufregenden Dinge, die sie erleben." Und da war wieder der Abenteuer Typ ausgebrochen. Sie konnte es einfach nicht verhindern, dass sie bei solchen Gesprächen etwas aufgeregt war, im Gegensatz zu Kamui. Es war ihr wirklich ein Rätsel wie er es schaffte so gut wie gar keine Gefühle zu zeigen.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 4:10 am

Es waren noch immer keine Emotionen bei Kamui zu sehen doch man hörte nun langsam Kyojins Schnarchen. Es schien eingeschlafen zu sein und man sah einen kleines Lächeln in dem Gesicht des Rangers. Er war froh wenn es seinem Partner gut ging und das sah man ihm dieses mal auch echt an. Das Lächeln war jetzt nicht sonderlich groß, aber man sah es. Er sagte dabei nur "Schlaf du nur, hast du dir verdient." Daraufhin verschwand dieses Lächeln allerdings wieder. Er guckte Anschließend wieder zu Zoey die ihm erklärte das diese kleinen Bärchen sicherlich in jungen Jahren viel öfter hinfallen, da es auch bei ihr und ihrem Petznief so war als die beiden auf der Rangerschule waren. War sie auf der selben Schule wie er? Er ging in seinem Kopf einmal durch was es ihm bringen würde zu fragen und er kam darauf, dass es ihm rein gar nichts bringen würde. Sie war nicht viel Jünger als er wenn nicht sogar gleich alt, was aber nicht bedeutete das sie zur selben Zeit wie er auf der Schule war. Immerhin war es nicht so das man immer mit dem gleichen Alter auf die Schule kam. Manche waren älter und mache waren jünger. Es kam immerhin darauf an in welchem Alter die Ranger gescoutet wurden. Kamui zum Beispiel war in einem anständigen Alter zu der Schule gekommen und war weder zu jung noch zu alt. Es freute ihn allerdings nicht an die Zeit zurück zu denken, da er öfter Ärger bekam als ihm lieb war. Kyojin hat ihm damals immerhin schon eine ordentliche Körpergröße und wollte dennoch mit ins Schulgebäude weshalb öfter mal Türen zerbrachen.

Zoey strich sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und meinte dann das sie abgesehen von den Ranger Aufträgen noch nie wirklich auf Reisen war und da kam Kamui eine echt nette Idee. Er würde ihr die Welt zeigen. Die Welt die er schon erkundet hatte würde sicher auch für Zoey interessant werden. Er lächelte sie an und hörte dann einen lauten Grunzer von Kyojin der scheinbar als Zustimmung diente. Es schien öfter so als würde Kiyojin die Gedanken von Kamui lesen können aber das nie so intensiv.

Kamui stellte sich wieder aufrecht hin und guckte sie mit seinem kaltem Blick an. Kurz darauf sagte er dann "Ich zeige dir Einall und das auf die Art und Weise wie du es noch nie zuvor gesehen hast." Mamutel stellte sich kurz darauf auf seine Hinterbeine und rief laut "MAAAMUUUTEEEL!" darauf folgte nur ein "Kyojin ist einverstanden." Es fehlte nur noch die Antwort von Zoey ob sie sich darauf einlassen würde. Immerhin war Kamui noch ein Fremder, aber dennoch ein anderer Ranger und sie würden früher oder später eh noch zusammen reisen. Das besondere an Kamui war nur das er auch auf einer längeren Reise niemanden an sich ran lassen würde, zumindest niemanden der seinen Respekt nicht verdient hätte. Bei Zoey war er nicht besonders überzeugt davon das die beiden noch enger zusammen kommen würden, aber auch das könnte sich auf dauer ändern. Er wusste es nicht genau, immerhin konnte er sie noch nicht ganz einschätzen.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Fr Jul 28, 2017 4:46 am

Post #6

Mittlerweile war das stattliche Partnerpokémon von Kamui eingeschlafen. Das Schnarchen war ja auch ziemlich schwer zu überhören. Während Kamui zu seinem Partner schaute, konnte man tatsächlich ein Lächeln auf seinem Gesicht erkennen. So schnell wie es gekommen war, war es allerdings auch wieder verschwunden, doch es war irgendwie schön zu sehen, dass das Mamutel selbst ihn hinter seiner Maske hervorlocken konnte. Er drehte sich wieder zu Zoey um und schien plötzlich über etwas nach zu denken, als sie die Rangerschule erwähnte. Vielleicht musste er gerade selbst an die Rangerschule zurück denken.
Zoey persönlich hatte die Zeit an der Rangerschule als gut empfunden, aber, wie als Kind hatte sie sich des Öfteren in Schwierigkeiten gebracht. Entweder sie hatte sich unerlaubt weg geschlichen, oder hatte irgendetwas anderes ausgeheckt, von dem sie wusste, dass sie dafür Ärger bekommen, wenn sie erwischt wurde. Aber dennoch hatte sie es jedes Mal getan und war, erstaunlicher Weise öfters damit davon gekommen, als sie es erwartet hatte. Petznief wollte sie immer davon abhalten, war aber letzten Endes doch mitgekommen und hatte "Abenteuer" mit seiner Partnerin erlebt. Und selbst, wenn etwas schief ging, konnte man an ihr und Petznief sehen, dass man immer noch etwas Gutes aus so einer Situation rausholen konnten.
Nachdem er kurz nachgedacht hatte, richtete Kamui sich wieder auf und...lächelte Zoey an? Sie schaffte es die Überraschung darüber zu verbergen. Nun hatte er aber wieder seinen kalten Blick drauf, meinte aber, dass er mir Einall auf eine Art und Weise zeigen würde, wie ich es nie zuvor gesehen hätte. Kurz zeichnete sich Verwirrung auf meinem Gesicht ab, jedoch durch Kyojins Ruf und Kamuis Aussage, dass dieser einverstanden war, hatte sie eine Ahnung, was er meinte.
Ein paar Sekunden und ein kurzes Überlegen später nickte sie schließlich, auch wenn sie noch nicht so recht wusste, wo sie hingehen würden. Sie hatte keine Ahnung, warum sie Kamui so vertraute. Wahrscheinlich eine der Nebenwirkungen ihrer Naivität, aber was konnte schon passieren? ...Okay, immer, wenn sie sich diese Frage stellte ging irgendetwas schief.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 5:04 am

Sie schien erfreut als Kamui sie anlächelte, aber auch das Verging mit dem Aufruf von Kyojin. Aber was würde sie antworten? Es kam keine Antwort, wollte sie jetzt mit oder nicht? Er konnte Gefühle nicht schwer erkennen, aber dennoch konnte er keine Antwort erkennen. Er würde sie natürlich mitnehmen, allerdings würde er sie nicht zwingen, da es gegen seine Prinzipien Verstößen würde, aber dennoch würde er zu gerne eine Antwort wissen. Er schaute nur zu Kyojin rüber und nickte diesem dann zu. Kyojin stellte sich vor Zoey und schnaubte sie einmal doll an um ihr eigentlich zu sagen das Kamui eine Antwort haben wollte, aber stattdessen verpasste es ihr nur eine neue Frisur. Kamuis Blick sollte sich in Lächeln umändern, aber er blieb kalt und sagte nur "Ich kann dich nicht mitnehmen, wenn ich keine klare Antwort von dir bekomme." Er meinte es ernst und das würde sie sicher auch bald merken. Ihr Petznief und sie waren doch ein Team also sollten sie sich vielleicht auch besprechen was das Reisen mit Kamui anging.

Er fasste nur an seine Wasser-Flasche trank einen Schluck und als Kyojin dann das Maul aufmachte kippte er auch etwas davon in das Mauel des Mammuts. Es schien sich darüber zu freuen und schmiegte sich daraufhin an Kamui. "Ne extra Pflege gibt's jetzt nicht Dickerchen." Es wollte eigentlich gestriegelt werden und gekuschelt werden, aber dazu hatte Kamui momentan keine Zeit er musste eine kleine Gruppe aufmachen. Eine Gruppe aus zwei Personen und die Person die er mitnehmen wollte stand genau vor ihm. Er brachte das Argument "Wenn du mitkommst wirst du eindeutig mehr sehen als den Norden von Einall."
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Fr Jul 28, 2017 5:19 am

Post #7

Anscheinend war das Nicken keine deutliche Antwort für Kamui gewesen, denn er wusste wohl nicht so ganz, was er von so einer Antwort halten solle. Okay, dass hätte sie sich auch irgendwie denken können, aber es war irgendwie alles überraschend gekommen. Das sie darauf nicht vorbereitet war, war ja irgendwie verständlich. Auch Kyojin wollte ihr das wohl sagen, denn er brachte auch ihre Haare mit einem kräftigen Schnauben durcheinander. Schnell brachte Zoey diese wieder in Ordnung, während Kamui etwas Wasser aus der Flasche trank, die er dabei hatte und auch Kyojin etwas abgab.
Schnell warf ich noch einen Blick zu Aisu, der aufgeregt nickte. Anscheinend wollte auch er mehr von Einall sehen. "Tut mir leid, das die Antwort nicht eindeutig war. Ich würde wirklich gerne mit dir Reisen und Aisu bestimmt auch", brachte ich zustande und lächelte aufgeregt.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 1:00 pm

Sie schien es nach dem Schnauber von Kyojin zu verstehen. So dachte Kamui zumindest und die Antwort die aus ihrem Mund kam sprach klar und deutlich dafür das sie es getan hatte. Immerhin sagte sie, dass sie sehr gerne Mitkommen würde. Kamui lächelte nicht und seine Augen blieben wie immer als er dann sagte "Dann solltest du dir irgendwie einen Schlafsack und etwas einpacken. Ich warte bis morgen hier in Twindrake City, dann hast du genügend Zeit deine Sachen zu packen." Er meinte es ernst das er hier warten würde, zwar eher auf der Route 9, da er nicht in der Stadt schlafen würde sondern lieber unter einem Baum oder etwas der gleichen. Er guckte Zoey mit seinem kaltem Blick an und sagte dann noch "Auf eine gute Zusammenarbeit." Er hörte kurz darauf sein Handy klingeln und ging auch gleich ran er meldete sich mit "Kamui hier." Er hörte genau zu und gab nur immer ein "Hmm" von sich das zusammen mit einem Nicker ausgeführt wurde und somit als Ja gezählt werden konnte. Am Ende sagte er noch klar und deutlich "Ich und Zoey werden uns der Mission annehmen. Wo finden wir den Neuling?" Daraufhin kam nur eine kurze Erklärung des Anrufers woraufhin ein "Okay ich werde dann hier warten bis der Neuling da ist." Kamui legte einfach auf ohne Tschüss zu sagen und sagte dann mit seinem üblichen Blick zu Zoey "Wir werden einen neuen Ranger dabei helfen sein Partner Pokémon zu fangen. Unser Job ist es lediglich auf ihn aufzupassen und dem Ranger Tipps zu geben." kyojin schien nicht besonders begeistert davon einen neuen Ranger zu trainieren weshalb es auch abwechselnd mit seinen Füßen aufstampfte. Kamui allerdings stellte sich dann vor es und sagte dann mit einem noch kälterem Blick als vorher, der schon fast Eiskalt aussah und etwas ernster "Was habe ich dir zu dem Thema protestieren erzählt?!" Er guckte anschließend wieder zu Zoey rüber und sagte "Ich denke das du dir erstmal Sachen besorgen solltest. Der neue Ranger kommt Morgen hier her dann kümmern wir uns um den, aber jetzt solltest du deine Sachen zusammen packen." Er würde sicher nicht noch einmal umdrehen nur weil sie etwas vergessen hatte, das wäre ihn im dem Falle nämlich ganz egal. Er legte sein Ziel fest und überlegte dennoch wo sie wohl als erstes hinwolle. Er wusste es nicht genau, aber er sagte deshalb auch zu ihr "Wenn du einen Ort hast an den du schon immer einmal wolltest, sag es jetzt." Er guckte sie dabei mehr als deutlich an. Sein Blick war genau der selbe den er Kyojin zuwarf, denn im Inneren war er genau so begeistert über diesen Auftrag wie sein Partner. Er hatte noch nie einen Einsatz gegen einen Gruppe von Schurken, aber ob er diese Art von Auftrag jemals haben wollte war ihm selber noch nicht klar. Natürlich würde er dann endlich seine Kämpfer-Natur nutzen können und klar und deutlich beweisen das er stark war, aber das war nicht der Job eines Rangers und deshalb ließ er den Gedanken einfach in seinem Kopf.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Fr Jul 28, 2017 11:15 pm

Post #8

Kamui schien nun die Antwort verstanden zu haben und meinte nun, dass Zoey ihre Sachen, wie Schlafsack und ähnliches zusammen packen sollte. Klar, machte auch irgendwie sinn. Er würde dann morgen hier in Twindrake City warten, damit sie genügend Zeit für das Packen der Sachen hatte. Er sagte noch etwas von einer guten Zusammenarbeit, bevor sein Handy klingelte und kurz darauf die Worte "Mission" und "Neuling viel. Also müssten sie einem neuen Ranger helfen? Das konnte lustig werden...
Nachdem Kamui einfach auflegte bestätigte er, mit wie üblich kalten Blick das, was sie gedacht hatte. Wirklich begeistert war sie nicht unbedingt, aber sie zwang sich immer daran zu denken, dass jeder am Anfang Hilfe brauchte und auch sie den älteren Rangern auf die nerven gegangen war, also Augen zu und durch. Kyojin war ebenfalls nicht sonderlich begeistert und selbst Kamuis noch kälterer Blick - dass das überhaupt möglich war, war erstaunlich - verriet, dass seine Motivation für die Mission beim Nullpunkt lag. Aisu schien es dennoch gelassen zu sehen. Okay, das war bei ihm nicht wirklich etwas besonderes, denn er besaß immer noch ein eher klein kindlichen Charakter und bis zur Entwicklung würde sich daran wahrscheinlich nicht so wirklich ändern. Wahrscheinlich nicht einmal nach der Entwicklung.
Kamui erklärte dann, dass der Ranger morgen hier warten würde, aber das Zoey sich erst einmal  um ihre Sachen kümmern sollte und meinte dann noch, wenn es irgendeinen Ort gäbe, an den ich unbedingt gehen wollte sollte ich es jetzt. Sofort kam mir ein Ort in den Sinn, den ich schon seit meiner Kindheit sehen wollte, aber ihn nie gesehen hatte. "Den Himmelsturm würde ich gerne sehen", antwortete ich schließlich und dachte dabei an die vielen Bilder, die ich mir schon von dem zweithöchsten Turm in Einall angesehen hatte.
"Also dann, bis morgen!", verabschiedete sie sich lächelnd von Kamui. Auch Aisu wollte wohl langsam wieder nach Hause, weshalb sie sich langsam wieder in Richtung Haus aufmachte.



Am nächsten Morgen, machte sie sich wieder auf den Weg zu der Stelle, wo Kamui mit dem Neuling wartete. Zum Glück konnte sie gestern alles bei ihr zuhause finden, was sie brauchen würde. Das war zum Glück nicht sonderlich viel, weshalb sie einen normal großen Rucksack, in dem sie unter anderem Heilitems, ihr Notizbuch, eine Karte (Man konnte nie wissen, wann man die brauchte), Essensrationen und das wichtigste, den alten Pokéball von Aisu eingepackt hatte besaß und noch einen etwas älteren Schlafsack.
Nicht lange und sie hatte die beiden erreicht. "Morgen", meinte sie mit einem Lächeln zu dem Neuling und zu Kamui.
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Gastam Fr Jul 28, 2017 11:37 pm

Zoey schien es verstanden zu haben, das Kamui eine klare Antwort haben wollte und einigte sich mit ihm darauf erst am nächsten tag aufzubrechen. Es war immer besser Tags über aufzubrechen als Nachts, denn sowas war einfach nicht das was man sich als Üblichkeit aneignen sollte. Kamui war zwar oft Nachts unterwegs, aber auch das würde sich ändern wenn Zoey nun dabei wäre. Die beiden würden zusammen durch die Landschaften ziehen und den verschiedensten Menschen und Pokémon begegnen. Kamui kannte Einall zwar nicht so gut wie ein Ranger der schon seit seiner Jugend im Dienst war und dann auch schon um die 50 war, aber er wusste das sein Wissen ausreichen würde um Zoey eine Reise zu geben, die sie nie vergessen würde. Was auch immer auf dieser Reise passierte würde in den Erinnerungen der beiden bleiben, auch wenn Kamui selten an alte Zeiten zurück dachte und Zoey vielleicht sogar irgendwann vergessen würde. Zoey machte sich zusammen mit dem Petznief auf den Weg nach Hause um die Sachen zu packen während Kamui sich auf Kyojin schwang und in Richtung Route 9 aufbrach. Er kam allerdings nicht weit, da ihn ein Teenager Ansprach der sagte "Mein Name ist Joe.. Ich soll bei euch als Ranger-Neuling meinen Partner besorgen?" Kamui guckte mit seinem kaltem Blick auf Joe hinunter und sagte dann "Ich bin Kamui. Ich werde dir helfen. Wir werden allerdings erst morgen aufbrechen. Anders wird das nichts." Joe nickte ihm nur zu und begab sich zusammen mit dem Eiskalten Ranger auf die Route 9, auf der das Einkaufscenter stand. Kamui allerdings schwang sich auf einen Baum und machte es sich dort gemütlich. Er sagte schon mit geschlossenen Augen "Lege dich lieber jetzt schon schlafen. Morgen wird es härter als du es dir vorstellen kannst." Joe wollte sich an Kyojin lehnen, das sich unter den Baum gelegt hatte doch das Mammut machte nur eine ruckartige Bewegung und schubste den Ranger-Neuling von sich hinunter. Es symbolisierte ihm das es kein Polster war und erst recht kein Kuscheltier. Der einzige der sich an dieses Pokémon lehnen durfte war Kamui und das bezog sich auf das reiten. Es warf jeden ab, der es reiten wollte, sollte aber Kamui auf das Pokémon steigen war es ihm komplett gleich.

Am nächsten Morgen begaben sich Joe, Kyojin und Kamui wieder in das Wohngebiet und Kamui sah Zoey schon zusammen mit ihrem Petznief ankommen. Sie begrüßte die beiden und Kamui machte nur eine Handbewegung und schubste den kleinen Ranger etwas nach vorne. Dabei sagte er mit dem üblichen Blick, der allerdings wieder etwas kälter war "Stell dich vor. Sie wird ebenfalls auf dich aufpassen." Er verbeugte sich und sagte laut und deutlich "Mein Name ist Joe! Auf gute Zusammenarbeit!" War er etwa schüchtern weil er einer Frau gegenüber stand? Kamui ahnte es nicht, aber er stolperte sogar nach vorne und hatte es scheinbar auf Körperkontakt abgesehen doch Kamui stellte ihm ein Bein und sagte mit einem eiskalten Blick auf ihn hinab "Denk daran wer dein Mentor ist. Das gerade war Absicht. Ich bin Kampfsportler, also versuche solche Dummheiten gar nicht erst!"

Nun widmete er sich allerdings wieder Zoey und sagte "Route 10 sollte glaube ich ganz gut sein." Kamui blickte dabei schon in Richtung der Route und schwang sich auf Kyojin. Er sagte allerdings noch zu Zoey "Ich kann Petznief gerne mit hier hoch nehmen, allerdings akzeptiert Kyojin keine anderen Menschen als mich um auf ihm zu sitzen. Deinen Rucksack kann ich dir auch abnehmen."
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Re: Wohngebiet

Beitrag von Zoeyam Sa Jul 29, 2017 12:10 am

Post #7

Kamui begrüßte sie nur mit einer Handbewegung und sagte dann zu dem jüngeren, dass er sich ebenfalls vorstellen sollte. Dieser tat das auch brav und stellte sich als Joe vor. Dabei verbeugte er sich und sah so irgendwie niedlich aus. Zoey hatte schon ein paar jüngere Ranger gesehen und viele reagierten so. Dabei musste sie wieder an sich selbst denken. Wenn sie einem älteren Ranger gegenüber gestanden hatte, war sie, obwohl man es nicht unbedingt erwartet hätte nicht anders gewesen und hatte sich meistens höflich verhalten. Nur wenn sie alleine gewesen war hatte die Abenteuerlust und die Neugier gesiegt.
Der Junge machte einen kleineren Schritt auf Zoey zu, doch plötzlich lag er auf den Boden, wofür anscheinend Kamui verantwortlich war. Er hatte dem Jungen ein Bein gestellt und sprach nun in einem ziemlich harschen und kalten Ton mit ihm und gab sogar zu, dass das Absicht gewesen war. Was war denn plötzlich mit dem los?! "Kamui, was sollte denn das?", fragte sie ihn und half dem Jungen wieder auf. "Danke...", bedankte sich Joe bei  ihr dafür.

Joe wartete ruhig darauf, dass sie los gingen, während sich Kamui wieder Zoey zuwandte und bot ihr an Aisu und ihren Rucksack auf Kyojin mit zu nehmen. "Nein, danke. Ich kann den Rucksack selbst tragen und Aisu kann selbst laufen.", meinte sie und versuchte möglichst ruhig zu klingen, "Dann gehen wir mal los." Sofort gingen die drei in Richtung Route 10, doch auf dem ganzen Weg ging Zoey die Aktion von Kamui nicht aus dem Kopf. Warum hatte er das getan? Hatte sie sich doch in ihm getäuscht?

gt: Route 10
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