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Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Das Moor

Beitrag von Gastam Mo Jul 18, 2016 1:09 pm

Das Moor

Das Moor von Nevaio City ist eine große Sumpflandschaft, die hier und dort auch mit Pfützen und Wasserflächen bedeckt ist. Die Bäume reihen sich dicht an einander und es gibt kaum festen Boden. Dafür gibt es hier aber durchaus seltene Pokemon, was das Moor zu einem gefundenen Fressen für abenteuerlustige Trainer macht.

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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Mo Jul 18, 2016 7:28 pm

Morrigan & Robin
- 1 -

Hier stand sie nun also. Ihre aller erste Mission in Einall und sie war… tatsächlich nicht sehr angenehm. Und nicht das, worauf sie sich eigentlich eingestellt hatte, oder gefreut. Oder überhaupt irgendetwas. Nicht, dass Eskortierungen ein Problem für Morrigan darstellen, eigentlich mochte sie sie sogar sehr gerne, allerdings nicht wenn sie einen ekeligen Kerl in der Midlife-Crisis durch das Moor von Nevaio City begleiten musste, der dazu auch noch irgendwie auf sie stand. Nun, was sagte man dazu? Gut, Morrigan war vielleicht ein recht hübsches junges Mädchen, aber das war es auch schon. Jung. MÄDCHEN. Definitiv nicht in ihren Vierzigern. Ja, nicht mal nach dem Gesetzt erwachsen. Aber trotzdem stand dieser ekelige, schmierige Typ vor ihr und schenkte ihr ein sehr offensichtliches Augenzwinkern. Herrje. Und der Weg war noch weit bis nach Nevaio City. Warum der Typ nicht einfach die Route genommen hatte, wollte Mo auch nicht so wirklich einleuchten. Vielleicht hatte er ja einfach Begleitung haben wollen und musste gar nicht eskortiert werden! So ein Frechdachs. Aber Mo, respektvoll wie sie war, konnte dem Mann natürlich nicht einfach so eine Abfuhr geben, außerdem wollte sie die Mission schaffen. Es war ja schließlich nicht nur ihre erste Mission in Einall, sondern würde sie so auch ihrem nächsten Ranger-Rang näher kommen, und wenn das nicht ein Grund war diese Situation hier durchzustehen, was dann? Morrigan riss sich also zusammen und versuchte das Gefasel von wegen schöne Augen zu ignorieren, während Archibald es sich in ihrer großen Kapuze gemütlich gemacht hatte und mit argwöhnischem Blick zu dem Mann sah. Wie war der überhaupt angezogen? Komische Kaki-Shorts und ein Unterhemd, das bestimmt irgendwann mal weiß gewesen war. Dazu eine rote Wollmütze und einen weißen Schnauzer, der an den Spitzen gekringelt war. Und nicht zu vergessen die Tennissocken in Sandalen. Wer lief bitte in Sandalen durch ein Moor?! Hatte er auch nur einen Moment darüber nachgedacht, dass es hier matschig war und überall Pfützen herumwuselten? Nö, offenbar nicht. Aber Mo war ja niemand, der andere verurteilte. Vielleicht mochte er es ja, wenn seine Füße und Socken von Schlamm überzogen waren.
„Sag mal… Tat es weh, als du vom Himmel gefallen bist?“, sülzte der Kerl und setzte ein schmieriges Grinsen auf, während er Morrigan musterte. Verwundert sah diese nun zu ihm und schüttelte den Kopf. „Äh..?“, war alles, was sie dazu raus brachte, schließlich lief sie schon eine Weile mit dem Kerl herum und langsam aber sicher war sie sich nicht mehr ganz so sicher, ob er nicht vielleicht doch ein Rad ab hatte. „Na, weil du ein Engel bist!“, antwortete er mit einem herzhaften Lachen und setzte anschließend wieder das Grinsen auf. Urgh. Morrigan hob die Augenbrauen, reagierte aber sonst nicht weiter darauf. Stattdessen sah sie sich lieber die Umgebung an, um abzuschätzen wie weit sie noch gehen mussten und wo sie überhaupt lang gehen konnten. Der Mann schwieg eine Weile, dann setzte er erneut an. „Oh Baby, tut mir mein Nacken weh…“, begann er und Morrigan sah doch tatsächlich etwas verunsichert zu ihm. Die Blicke trafen sich und sie bekam ein Zwinkern geschenkt. „… Kein Wunder, so wie du mir den Kopf verdrehst.“ Sie hob wieder die Augenbrauen und nahm einen Schritt Abstand, der jedoch von ihm wieder überbrückt wurde. Mit einem Mal hakte er sich bei ihr unter und kam ihr damit viel zu nahe, so dass Morrigan ein Schwall aus Schweiß- und Zigarettengeruch entgegen kam. Urgh. Wirklich nicht schön. Archibald plusterte sich in der Kapuze auf und wollte wohl gerade in den Arm des Mannes picken, da löste er sich schon von allein wieder. „Du bist nicht besonders redselig, was Süße?“ Das war tatsächlich der erste Satz den er heraus brachte, der keine direkte Anmache war! „Ich denke nicht, dass Sie und ich viel zu bereden haben.“, entgegnete sie daher vorsichtig und hoffte, dass sie nicht in irgendein Fettnäpfchen getreten war – aber falsch gedacht. „Oh, wir haben eine Menge zu reden!“, rief er aus und hob die Arme in die Luft, so dass wieder ein Schwall schönem Männerdufts hervortrat. „Habe ich schon erzählt wie ich einmal einen Schwarm Bibor ganz allein unschädlich gemacht habe? Ohne Pokemon? Ich war so ein Held. Alle Menschen des Dorfes haben mir zugejubelt und einige Frauen wollten sogar ein Stück von mir abhaben.“, faselte er und grinste selbstgefällig. Als von Morrigan keine Reaktion kam fuhr er fort. „Einmal habe ich auch den Kraterberg in Sinnoh bestiegen, ohne Sicherungen. Es war hart, keine Frage, aber sie mich dafür gefeiert haben…“ Mo verdrehte doch fast die Augen, hielt sich aber zurück. „Soso. Nicht schlecht. Sie sind wohl ein echter Held.“, entgegnete sie und wandte den Blick wieder zu ihm, um wieder angegrinst zu werden. „Für dich bin ich was du willst, Süße.“ Ein Zwinkern. Am liebsten hätte Mo sich übergeben, aber sie ließ es doch lieber sein. Stattdessen lächelte sie nur gequält und lief weiter gerade aus. Eine Weile schwiegen sie, gingen nebeneinander her, ehe es ihr doch ein wenig sehr ruhig vorkam. Langsam wandte sie sich um und entdeckte den Mann, wie er stehen geblieben war um ein paar Steine in ein Gebüsch zu werfen. „Was machen Sie da?!“, rief sie aufgeregt und rannte den Weg zurück, bis sie bei ihm angekommen war. Doch es war bereits zu spät. Zwei Glibunkel kamen aus dem Gebüsch gesprungen und sahen den Mann wutentbrannt an, der noch zwei Steine je auf die Köpfe der Pokemon warf. „Ich zeige meiner Holden, wie stark ich bin! Kommt nur, ihr Bösewichte!“, rief er laut und forderte die Pokemon so heraus, die ja dank der Steine sowieso schon schlecht drauf waren. „Das kann doch nicht wahr sein…“, murmelte sie ungläubig, und bevor die Glibunkel sich auf den Mann hatten stürzen können war Archibald bereits in die Luft aufgestiegen und hatte den Mann mit einem kräftigen Windstoß aus der Bahn gefegt. „Siehst du, meine Schöne?! Sie können mir nichts anhaben!“, rief er noch ehe er im Schlamm landete und sich schnell wieder aufrichtete. Morrigan ließ den Kreisel ihres FangKoms frei, welcher nun in der Luft herumsurrte, bereit dazu eingesetzt zu werden. Ein zweiter Windstoß folgte und eines der Glibunkel wurde vom Mann weggefegt, während Archibald sich im Nahkampf um das andere kümmerte. Das Glibunkel, welches vom Windstoß weggewirbelt wurde landete auf dem Boden und wurde das erste Ziel des Fangversuchs. Leider durchbrach es die Fanglinie wieder als es aufstand und überschüttete Mo zu allem Überfluss auch noch mit Schlamm, als es Lehmschelle einsetzte. Uäh. Während dessen feuerte der Mann heroisch Archibald an, der ebenfalls im Dreck gelandet war, das Glibunkel jedoch mit einem Windstoß von sich fegte. Selbst etwas tun tat der Kerl natürlich nicht. Wieso auch? Es war ja nicht so, als hätte er die Glibunkel wütend gemacht!
Nachdem Morrigan den Schlamm aus ihrem Gesicht hatte wegflitschen können startete sie einen neuen Fangversuch, der diesmal auch tatsächlich erfolgreich war. Das Glibunkel brach den Angriff auf Archibald ab und sah nur schnaubend zu Mo, griff aber immerhin nicht weiter an. Nun galt es, sich um das andere Pokemon zu kümmern, welches noch immer mit Archibald im Schlamm kämpfte. „Nutz Ruckzuckhieb um weg zu kommen und dann nochmal Windstoß um es auf Abstand zu halten.“, wies sie Archibald an, welcher sich mithilfe eines Ruckzuckhiebs schließlich vom entfernte und anschließend mit einem weiteren Windstoß wegfegte. Morrigan setzte zu einem weiteren Fangversuch an, der ihr zum Glück auch gelangt, so dass das Glibunkel bis aufs Erste ruhig blieb. Archibald schüttelte sich das Gefieder aus, während Morrigan sich zu den beiden Pokemon kniete. „Dem Mann tut es wirklich Leid, euch beide geärgert zu haben.“, begann sie und warf dem Mann (fettes Grinsen) einen mahnenden Blick zu. „Geht nun zurück, wir werden euch nicht wieder stören.“ Mit einem kurzen Befehl des FangKoms waren die beiden Pokemon wieder frei, nickten nur angebunden und verschwanden wieder im Gebüsch.

Morrigan richtete sich wieder auf, wollte sich zu dem Mann drehen und wurde direkt mit einer Umarmung empfangen. „OOH MEINE HELDIN!“, rief er dankbar und hing sich ihr förmlich an den Hals. „Wie du die Gefahr gemeistert hast! Eine wahre Heldin! Man sollte dir einen Orden verleihen! Oh weh, was alles hätte passieren können!“ Archibald warf der verschlammten Morrigan einen Blick zu, ehe er zurück in ihre Kapuze flatterte – es war ja eh alles matschig. „Ja, kein Problem.“, entgegnete sie und versuchte den Mann von sich zu drücken, denn auch der Schlamm wollte seinen Geruch nicht verdecken. „Ist in Ordnung. Lassen Sie uns nun bitte weitergehen, Sir.“ Immerhin ließ er sich nun los, grinste sie noch immer an und ging weiter neben ihr her, während er doch ernsthaft ihre Hand hielt! Mo schloss kurz die Augen und atmete tief durch, ehe sie die Hand wegzog und mit verschränkten Armen weiter lief. Immerhin zeichnete sich schon eine der Windmühlen von Nevaio City ab, also war es sicher nicht mehr weit, bis sie dort ankamen. Nur noch ein kleines Stück, dann hätte sie es geschafft! „Dass mich so eine hübsche Frau durch das Moor begleitet… Hach, heute muss mein Glückstag sein. Du bist wirklich ein Engel – und weißt du was? Gott hat dir keine Flügel gegeben, weil er Angst hatte, dass du ihm wegfliegst.“ Ein amüsiertes Gurren war aus ihrer Kapuze zu vernehmen, doch Morrigan sah irritiert gerade aus. „Ähm. Dankeschön.“, murmelte sie und hoffte inständig, dass diese Mission bald ein Ende haben sollte.
Morrigan sah schon beinahe reflexartig zu dem Kerl, als ein Branawarz aus dem Gebüsch spazierte und die beiden Menschen verwundert ansah – allerdings nicht feindselig. Der Mann schien die Chance zu wittern, sich wieder in Gefahr zu bringen und ehe Morrigan sich versah hatte sie ihn am Arm gepackt und weiter gezogen. „Keine weiteren Heldentaten mehr.“, murmelte sie und der Mann hakte sich wieder bei ihr ein. „Natürlich, was immer du sagst, mein Schnutzipu!“, trällerte er glücklich und umschloss ihre Hand mit seiner freien. Die letzten Meter hielt Morrigan das allerdings noch aus, bis endlich das Ende des Moors in Sicht kam und sie kurz vor Nevaio City standen. „Da wären wir. Nevaio City.“, kommentierte sie und löste sich aus dem Griff des Mannes um auf Abstand zu gehen. „Damit hätte ich Sie dann erfolgreich rekrutiert…“, seufzte sie dann kurz und Archibald bestätigte dies mit einem Gurren. „Ich denke den restlichen Weg schaffen Sie alleine?“ Doch nein, natürlich schaffte er es nicht. „Nein, meine Holde! Bitte bleib bei mir, verlass mich nicht!“ Er schluchzte allen Ernstes und Morrigan sah sich kurz um, ob ihr wohl irgendjemand zur Hilfe kommen könnte. „Meine Liebste – auch wenn wir nur kurz gemeinsam Zeit haben verbringen können möchte ich dir sagen.. Du bist das Licht meines Morgens! Ich habe noch nie ein Geschöpf derartiger Schönheit gesehen!“ Er nahm ihre Hand und Morrigan weitete die Augen. „Ich… Ich muss nun wirklich zurück an die Arbeit, Sir.“, murmelte sie und sah sich wieder um – hier musste doch irgendjemand sein…! „Nein, meine Holde! Ich verspreche dir, mit mir an deiner Seite wirst du nie wieder arbeiten müssen! Komm mit mir, lebe mit mir!“ Nun ging er auch noch auf die Knie. „Heirate mich!“ Was? Selbst Archibald starrte nun überrascht aus der Kapuze hervor und schüttelte den Kopf. „Sir, wirklich, ich…“ Sie wurde wieder von ihm unterbrochen, denn er sprang fröhlich auf und schloss sie in seine Arme – vollkommen egal, dass sie und er matschig waren. „Oh meine Liebste! Ich habe es doch gewusst! Wir sind für einander geschaffen. Du bist meine Sonne, ich bin dein Mond! Ich werde alles in die Wege leiten…“ Und dann… dann passierte es. Er löste sich von ihr, starrte ihr tief in die Augen und wollte sie tatsächlich küssen! Morrigan zuckte mit dem Kopf zurück um den ekeligen, spröden und matschigen Lippen des Kerls auszuweichen, doch hatte er seine Arme zu fest um ihre Oberarme geschlungen, als dass sie hätte zurückweichen können. Ein amüsiertes Gurren war von Archibald zu hören, während er Mann einen erneuten Versuch startete. Morrigan verzog das Gesicht, wandte den Kopf zur Seite uund.. BONG! Ein Fluchen des Mannes war zu hören, er löste den Griff und rieb sich, noch immer fluchend, den Kopf ehe sein Blick, und auch Morrigans, auf einen Boomerang am Boden ging. „Das kann doch nicht wahr sein! So ein dummer Mist! Das gibt eine fette Beule.. Na warte, wenn ich den in die Finger kriege!“ Wutentbrannt sah er sich um und schien schon wieder vollkommen vergessen zu haben, dass er gerade hatte heiraten wollen. Sein Gesicht lief purpurrot an, während er sich noch immer den Kopf rieb und in die Richtung stapfte, aus der der Boomerang wahrscheinlich gekommen war. Morrigan wurde einfach stehen gelassen, so dass sie ihm verdutzt, aber auch dankbar, hinterher sah und schließlich den Kopf schüttelte. „Menschen gibt’s…“, murmelte sie, ehe sie der Ranger-Vereinigung die Bestätigung sendete, dass die Mission geschafft war. Doch von wem war der Boomerang gekommen?


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Mo Jul 18, 2016 10:03 pm

Boah was war nochmal der Grund gewesen, in dieses Moor zu gehen? Es war verdammt schlammig hier! Naja…es war ein Moor. Natürlich war es schlammig. Das wusste man schon vorher. Eigentlich. Nur leider war Robin ziemlich überstürzt aufgebrochen, ohne wirklich darüber nachzudenken, wohin sein Weg denn führen sollte. Also eigentlich war es nur eine kleine Bitte von einem jungen Mädchen gewesen. Ihr kleines Pokemon wurde wohl immer von ein paar gemeinen Pokemon geärgert und sie traute sich deswegen nicht mehr, diesen Ort zu betreten. Wobei es ja eh fraglich war, warum ein kleines Mädchen so einen Ort betreten sollte. War ja nicht ganz ungefährlich hier! Allerdings war es nicht seine Aufgabe, ihr das zu verbieten. Nur weil er diesen Ort seltsam fand, musste es ja nicht auch für die Kleine gelten. Diese war im Übrigen auch Zuhause geblieben und hatte Robin eine Beschreibung der Pokemon gegeben, die immer so frech zu ihrem war. Wenn er richtig lag, waren es also zwei Felino, um die er sich kümmern sollte. Oh man. Auch noch Wasserpokemon. Ja, da konnte er die Abneigung des Mädchens verstehen. Besonders wenn diese so frech waren!
Da würde er auch über diesen Ort drüber stehen!

Selbstsicher wie immer, stiefelte der ‚Superheld‘ also durch dieses Moor und versuchte den Ort zu finden, den das Mädchen beschrieben hatte. Natürlich half Cole da tatkräftig mit! Dem Resladero schien das Moor gar nicht zu stören und er folgte seinem Trainer ohne zu murren durch den ganzen Schlamm. “Hey Cole! Schau mal da. Ist das nicht der Ort, dem die Kleine beschrieben hat?“, fragte Robin seinen Partner nun wieder bei weitem besser gelaunt und bekam natürlich prompt dessen Zustimmung. Eine große Schlammpfütze, in welcher ein Baumstumpf war und auf diesem ein recht großer Pilz wuchs. “Resla-Resladero!“, rief das Kampfpokemon und stürmte auch direkt los. Der Schlamm spritzte nur so auf und der Schwarzhaarige war recht froh, dass er noch so weit auf Abstand war, dass er diese Spritzer nicht abbekommen hatte. Diese würden sein Kostüm nur unnötig schmutzig machen! Und das war nichts feines.
Kaum hatte sein Partner dann diese Pfütze betreten, kamen auch schon zwei Felino an, die ordentlich Krach machen und direkt versuchten, Cole zu vertreiben. Das war für Robin natürlich das Zeichen, einzugreifen! Der Schlamm war sofort vergessen, zählte jetzt doch eh nur die superwichtige Aufgabe. Diesen Felino klar machen, dass sie das Mädchen und ihr Pokemon in Ruhe lassen sollen.
In einer supercoolen Pose – wie er fand – stellte er sich hinter seinem Partner und deutete mit dem Finger auf die Pokemon. “Hört mir gut zu! Ich bin hier, da mich eine kleine Dame um Hilfe bat! Von nun an, sollt ihr sie und ihr Emolga in Ruhe lassen, wenn – urgh!“ So viel zum Thema supertolle Ansprache. Eines der Felino fand es wohl ultrakomisch, dem armen Jungen eine Ladung Wasser ins Gesicht zu spritzen. Verdammte Aquaknarre! Prustens wischte sich Robin das Wasser aus dem Gesicht und versuchte seine Haare auch wieder so zu richten, dass sie ihm nicht ins Gesicht hingen. Hatte schon seine Gründe, warum er morgens so viel Zeit damit verbrachte, sie richtig zu frisieren! “Okay! Cole? Keine Gnade! Zeig den Beiden, was passiert, wenn man kleinere Ärgert!“ Wenn es nicht mit Worten funktionierte, dann eben so! “Karateschlag, los!“ Ein bestätigender Laut seitens des Pokemons war zu hören und das Felino, welches mit der Aquaknarre ‚angegriffen‘ hatte, durfte zuerst drunter leiden.
Überrascht darüber, quietschte das kleinere Pokemon auf und versteckte sich hinter dem Baumstamm. Das Zweite allerdings, ging nun auch zum Angriff über und wollte Cole mit einer Dampfwalze treffen. Zu blöd nur, dass sich das Pokemon einfach in die Lüfte erheben musste, um dieser Attacke auszuweichen. Resladero war immerhin noch ein Flugpokemon! Und da wirkten keine Attacken vom Typ Boden.
“Mach mit Flying-Press weiter!“, rief Robin seinem Pokemon zu. Da sich dieses bereits in der Luft befand, war es ein Kinderspiel. Mit erstaunlicher Geschwindigkeit preschte Cole wieder herunter und traf das Felino. Dieses landete im Schlamm und und fing lauthals an zu meckern. Auch das andere Felino kam missmutig dazu und half seinem Freund auf. Nach dieser Niederlage, fing Cole an, ein Gespäch in die Wege zu leiten. Welches Robin leider nicht verstand. Allerdings schien es gut zu laufen, da die beiden Felino kurz darauf verschwanden und Cole gut gelaunt zu seinem Partner zurückkehrte.
“Das hast du gut gemacht!“, lobte Robin sein Pokemon und gab diesem ein High Five. So wie es jedes Mal gemacht wurde, wenn sie eine ‚Mission‘ erfolgreich abschließen konnten.
“Sehr gut, dann lass uns das Moor schnell verlassen und der Kleinen Bescheid geben!“, meinte der kleine Held und grinste breit.
Dass es dazu aber noch nicht kommen sollte, konnte er ja nicht wissen.

Sie waren nicht weit gegangen, als hinter ihnen plötzlich ein ziemlich wütendes Morlord auftauchte. Shit. Da die beiden Felino in der Nähe waren, war klar, dass das Morlord mit den Beiden unter einer Decke steckten. Ehm. Kampf? Eher nicht. Das Pokemon sah nämlich sehr, sehr wütend aus. Erschrocken wechselte Robin einen Blick mit Cole und beide waren der gleichen Meinung. “Lauf.“
Ohne weiter nachzudenken lief das Duo sofort los. Mit so einem wütenden Pokemon wollte er sich nicht unbedingt anlegen! Und Cole auch nicht. Sein Cape flatterte nur so im Wind, während beide das Weite suchten. Nur leider konnte das Morlord sehr gut mithalten. Würde man dem Pokemon gar nicht zutrauen!
Da die Flucht also nichts zu bringen schien, griff Robin an seinen Gürtel und zog einen Bumerang hervor. “Wird Zeit, dass es uns in Ruhe lässt!“, rief Robin und – stolperte über eine Wurzel. “Ahh!“, hörte man noch, eher der tollpatschige Held der länge nach auf dem Boden fiel. Unglücklicherweise hatte er dabei auch seinen Bumerang geworfen, wo der Junge nur hoffen konnte, dass er kein Pokemon mit getroffen hatte! Noch ein wütendes Pokemon konnte er sich echt nicht leisten.
Das Morlord war nun aber stehen geblieben und schien den Helden auszulachen. Na vielen Dank auch! War ja nicht so, als wenn das Pokemon an seiner Miesere unschuldig war! Cole kannte dieses Unglück ja von seinem Trainer und ärgerte sich gar nicht darum. Stattdessen half er seinem Trainer hoch, welcher direkt versuchte, möglichst viel Dreck loszuwerden. Das Morlord lachte noch etwas, ging dann aber zum Glück weg. Scheinbar war ihm das genug gewesen. Oder…es hatte mitbekommen, dass Robin gleich den nächsten Ärger bekam.

Laut meckernd machte sich Robin dann mit Cole auf, seinen Bumerang zurückzuholen. Dieser kam ja leider nicht wie andere Bumerangs zurück! Irgendwas war falsch mit dem Teil. Er sollte endlich mal lernen, wie man so ein Ding richtig warf!  “Hey Bursche! War das dein Stock, welcher hier grade angeflogen kam!?“ Da klang aber jemand überhaupt nicht glücklich – und das zu Recht. Kaum hatte Robin den Ort betreten, wo sein Bumerang gelandet war, kam ein ziemlich schmierig aussehender Kerl auf ihn zugelatscht. Auf seiner Stirn pochte eine fette Beule und Robins Herz sank sofort in die Hose. Ein Pokemon wurde von seinem Bumerang nicht getroffen! Dafür aber einen Menschen…Verdammter Mist. Entschuldigend hob Robin sogleich die Hände und versuchte dem Kerl irgendwie klar zu machen, dass es wirklich nur ein versehen war. “Ein Versehen? Is‘ mir doch wumpe! Ich hatte grade ein Date, ja!? Ein Date! Und das hast du versaut!“ Hu? Ein Date? Erschrocken sah der junge Held an dem Kerl vorbei, wo ein jüngeres Mädchen stand. Bei weitem Jünger, wie der Kerl! Und sie sollte seine Begleitung sein?

Ohhoh. Da schrillten doch sämtliche Alarmglocken im Kopf des Schwarzhaarigen! Ein alter Kerl, eine junge Dame. Ein ominöses Date im Moor und die Tatsache, dass das Mädchen alles andere als glücklich aussah? Könnte genauso gut eine Entführung sein! Da musste das Mädchen doch sofort gerettet werden! Cole bekam die Veränderung bei Robin natürlich sofort war und verdrehte leicht die Augen. Das Verhalten war auch normal. Würde sich bestimmt gleich aufklären! Ohne auf den Protest des Mannes zu achten, lief Robin am diesem vorbei und schritt eilig auf das Mädchen zu. “Entschuldigung, wenn ich euer …‘Date‘ gestört haben sollte. Aber spricht der Mann die Wahrheit? Oder benötigst du Hilfe?“ Natürlich musste er sofort seine Hilfe anbieten! Ein junges Mädchen in der Not, ließ man nicht alleine!
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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Di Jul 19, 2016 9:36 pm

Morrigan & Robin
- 2 -

Immerhin hatte sie mit der Mission ja etwas Gutes getan. Auch wenn die Intention des Mannes, weshalb er überhaupt erst durch das Moor hatte gehen wollen, sicherlich die falsche gewesen war, war es trotzdem ein schönes Gefühl, jemandem geholfen zu haben – unabhängig der Tatsache, dass sie während dieser Mission beinahe geheiratet worden war. Bei dem Gedanken hob Morrigan sogleich wieder die Augenbrauen und schüttelte kaum merklich den Kopf. Das würde ihr doch niemand glauben, wenn sie es erzählte. Niemals. Sie konnte es ja selbst kaum fassen und lediglich der mysteriöse Bumerang, der dem Mann gegen den Kopf geknallt war, hatte sie vor einem schrecklichen Schicksal bewahrt. Morrigan war schließlich unheimlich schlecht darin, anderen gegenüber unfreundlich zu sein und gegenüber diesem Mann wäre ihr wohlmöglich nichts anderes übrig geblieben. Definitiv keine gute Sache. Apropos! Was auch nicht gut war, war die Tatsache, dass Archibald – ihr eigenes Partnerpokemon! – schadenfroh gelacht hatte, als der Mann sich auf die Knie geworfen hatte. „Darüber reden wir noch.“, murmelte sie und schürzte kurz die Lippen. Als Antwort darauf strich das Taubsi ihr mit dem Schnabel kurz durch die Haare, gurrte aber immer noch irgendwie amüsiert. Typisch Archibald. Irgendwann würde sie ihm das heimzahlen, ganz bestimmt!
Jetzt allerdings konnte sie sich nicht auf Rachepläne für ihren Partner konzentrieren, denn der Mann war ja noch immer nicht verschwunden und schien wirklich wütend darüber, dass er einen Bumerang gegen den Kopf bekommen hatte – klar, wer wäre das auch nicht? Skeptisch sah Morrigan ihm hinterher, als er von ihr weg stürmte und einen Jungen anpflaumte, der nicht weit entfernt stand. Morrigan legte den Kopf leicht schief, während sie den besagten Jungen musterte und darüber nachdachte, wieso er ihr so bekannt vorkam. Sie war schließlich neu in Einall und kannte hier eigentlich niemanden, aber irgendetwas klingelte in ihrem Kopf, was ihr sagte, dass sie ihn kannte. Hm! Mysteriös. Vielleicht fiel es ihr ja noch ein, oder er sah einfach jemandem ähnlich, den sie mal gesehen hatte.

Der Mann schien den armen Kerl ziemlich anzupflaumen und Morrigan hob die Augenbrauen, während sie überlegte ob sie wohl eingreifen wollte… doch als der Junge an dem Mann vorbei sah und Mo entdeckte, schien der Mann ihm sowieso schon wieder egal zu sein. Er stiefelte einfach an ihm vorbei, was den Kerl so wütend machte, dass er kurz aufstampfte und dann davon lief. Tja… So leicht ging das wohl. Wäre Morrigan nicht auf einer Mission gewesen hätte sie ihn sicher auch stehen lassen können, andererseits war das aber auch nicht wirklich ihre Art und Weise. Also wäre alles genau so verlaufen wie jetzt, nur dass sie dafür ihrem nächsten Rang nicht näher gekommen wäre.
Der kostümierte Junge blieb schließlich vor Morrigan stehen und neugierig lugte Archibald aus der Kapuze zu dem Jungen und seinen Pokemon – interessante Pokemon! „Äh…“, stammelte sie und ehe sie sich versah hatte sie doch lieber den Bumerang aufgehoben, als auf die Frage zu antworten. Höflich lächelnd hielt sie ihm jenen hin, ehe sie nochmal in die Richtung sah, in die der Mann verschwunden war. „Nein, also, es war weder ein Date, noch brauche ich… noch Hilfe.“ Sie grinste ein wenig dämlich, aber dümmer als sowieso schon konnte sie ja eh nicht aussehen, schließlich waren die und Archibald voller Schlamm. „Ich hatte die Mission ihn durch das Moor zu führen, mehr nicht.“, erklärte sie dann und kratzte sich leicht am Kopf. Einen Moment lang musterte sie den Jungen noch, ehe ihr ein Licht aufging. Ihre saphirblauen Augen weiteten sich und ihr Klappte das Kinn herunter, ehe sie ihn mit einem breiten Grinsen anstarrte. „Oh Arceus – bist du Robin?!“, fragte sie dann einfach frei heraus und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Der echte Robin! Der Superheld! Er war so gut wie der erste „komische Typ“ von dem Morrigan gehört hatte, als sie nach Einall kam. Einige Rangerkollegen hatten sich über einen selbsternannten Superheld unterhalten, der Selbstjustiz vollzog und sich Robin nannte – und der hier passte genau in die Beschreibung! Woah – wenn das nicht mal eine Bekanntschaft war!


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Di Jul 19, 2016 10:31 pm

Pruh. Der Mann war ja wirklich ziemlich sauer, als Robin ihn einfach stehen ließ. Allerdings sah es der junge Held auch überhaupt nicht ein, sich mit diesem Kerl zu beschäftigen, wenn er sich an ein junges Mädchen vergriff! Oh da würde noch was auf ihn zukommen, sollte die Kleine seine Annahme bestätigen! Dieses war aber zum Glück nicht so und Robin hatte keinen Grund, dem Kerl hinterherzulaufen. Dieser stiefelte nämlich noch sehr angesäuert davon. Tja. Dem Schwarzhaarigen konnte es egal sein. Er hatte dem Mädchen nichts getan, also musste er nicht eingreifen. Also war doch alles wunderbar! Auf seine Frage antwortete die Blonde allerdings nicht zuerst, sondern hob stattdessen seinen Bumerang auf, welchen der Held natürlich sofort entgegen nahm. “Ah! Danke dir!“, meinte er und befestigte das Teil wieder ein seinem Gürtel, wo es auch hingehörte.
Nun erklärte sie ihm auch, was eigentlich los war und Robin nickte verstehend. Also nur eine einfache Mission und sie bräuchte keine Hilfe. Warum der Alte es dann aber als Date ausgab, wusste Robin nicht. Weiter hinterfragen wollte er es aber auch nicht. Der Kerl war ja immerhin abgehauen, da sollte er das Thema auch ruhen lassen. Besser war es wahrscheinlich, solange der Typ nicht wieder auftauchte.
Dieser Meinung war wohl auch Cole. Das Resladero schaute noch immer in die Richtung, in die der Typ verschwunden war. Seinetwegen brauchte der auch nicht mehr aufzutauchen!

Und – oh! Das Mädchen hatte ihn erkannt! Ob er denn Robin sei? Na und wie er das war! Zuerst überrascht über die Erkenntnis des Mädchens, musterte der Held sie kurz, grinste dann aber breit und stellte sich etwas aufrechter hin. Als Held musste er doch eine stolze Figur abgeben! “Natürlich! Und wie ich Robin bin! Der Superheld von Einall!“, gab er noch von sich, um die Aussage der Blonden zu bestätigen. “Es freut mich, dass du von mir gehört hast! Ich bin der Retter in der Not! Wenn du mal Hilfe brauchst, zögere nicht, mich zu rufen!“, protzte er natürlich weiter und hielt ihr dann prompt einen kleinen Zettel hin, auf welchem seine Nummer stand. Wenn man um Hilfe rufen wollte, musste man doch irgendwie einen Weg dafür haben! Da war es am einfachsten, ihn auf seinem VisoCaster anzurufen. Wobei…so viele Anrufe hatte er noch nicht bekommen. Und es war immer recht schwer zu dem Ort zu gelangen, wo seine Hilfe benötigt wurde. Ha! Wie gut, dass man auf Titus gut fliegen konnte. Das Washakwil war manchmal der bessere Retter.  
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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Di Jul 19, 2016 10:54 pm

Morrigan & Robin
- 3 -
Whoa – dass sie tatsächlich dem echten Robin gegenüber stand! Das war wirklich… whoa! Sie hatte den Kollegen in der Rangerbasis natürlich nicht geglaubt, dass Robin so ein Idiot wäre und offenbar nahmen ihn die Gesetzeshüter auch nicht so ernst, dass sie gegen ihn vorgehen wollten, aber Morrigan war doch sogleich von ihm begeistert gewesen! Wieso auch nicht? Offenbar brachte er ja niemanden um oder so und sorgte nur dafür, dass keine Ungerechtigkeiten geschahen, ganz genau so wie Ranger oder Polizisten. Selbstjustiz war so ein weit dehnbarer Begriff, da konnte man ruhig mal Ausnahmen machen. Und solange nichts passierte gab es ja auch keinen Grund zur Sorge! Negatives in diesem Sinne hatte sie schließlich noch nicht von ihren Kollegen über ihn gehört, also konnte er ja wohl kaum ein allzu lausiger Held sein. Hin und wieder half er manchen Menschen bestimmt… so wie ihr jetzt! Wer weiß, sie wäre nun vermutlich verlobt gewesen, wenn der Bumerang nicht den Kopf des Mannes getroffen hätte.
Morrigan konnte sich daher auch nicht das Strahlen aus dem Gesicht wischen. Sie war ja bekanntlich sowieso eine sehr extrovertierte Person, die gerne mal ein wenig über die Stränge schlug was den Ausdruck ihrer Gefühle anging, und nun stand sie doch tatsächlich einen echten Helden gegenüber! Das war definitiv etwas, worauf man irgendwie stolz sein konnte. Normalerweise waren Superhelden ja eher so rar wie legendäre Pokemon, und nun stand doch tatsächlich einer direkt vor ihr! Ein fettes Grinsen zierte ihr Gesicht und nun flatterte auch Archibald aus ihrer Kapuze, um die Neuankömmlinge ausgiebig zu mustern. Das Taubsi blieb schließlich auf Morrigans Kopf sitzen und beäugte erst Robin selbst, dann das Resladero. Ein begrüßendes Gurren war zu hören und Archibald nickte kurz, was wohl bei seinem Körperbau einer Verbeugung gleich kam. „Oh – das ist übrigens Archibald! Und ich bin Morrigan, aber Mo reicht.“, stellte sie sich viel zu spät vor, aber ein wenig begriffsstutzig durfte man ja wohl sein, wenn man dem wahrhaft echten Robin gegenüber stand.

Ihre Augen weiteten sich überrascht und sie nahm den Zettel mit seiner Nummer schnell entgegen, ehe sie fast noch dümmlicher als vorher grinste. „Oh bei Arceus ist das cool.“, murmelte sie, während sie die Nummer in ihren FangKom einspeicherte. „Ich bin noch nicht lange in Einall, aber von dir habe ich fast als erstes gehört!“, fuhr sie fort und starrte Robin noch immer mit riesigen Augen an. „Echt unglaublich, dass ich dich jetzt hier treffe!“ Sie kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus – und hatte auch sogleich vergessen, dass sie ja noch voller Matsch war. „Darf ich ein Autogramm haben? Das ist ja SO cool. Am besten gleich zwei, eins für mich und eins schicke ich meinen Eltern!“ Während sie sprach kramte sie schon in ihrer Umhängetasche herum und zog Zettel und Stift hervor, die sie zum Glück immer dabei hatte. Man wusste ja nie, wofür man das brauchte! Mit abwartender Mimik sah sie Robin an, während sie ihm beides hin hielt. „Wie ist das Leben als Superheld so? Oh, ich hab so viele Fragen! Wie bist du Superheld geworden? Wer macht dir dein Kostüm? Ist es im Sommer darunter heiß? Oder hast du auch ein Sommerkostüm?“ Ihre Redefluss wurde nur durch ein kurzes Picken auf ihren Kopf von Archibald unterbrochen… was aber vermutlich ganz gut war.


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Di Jul 19, 2016 11:17 pm

Uhh da schien sich das Mädchen aber zu freuen. Wenn sie noch breiter Grinste, würde ihr Gesicht ja bald in zwei Teile gesprengt werden. Aber das störte den Helden nicht. Ach im Gegenteil! Nicht immer waren die Leute so freundlich und waren so…wie dieses Mädchen eben. Gab immer noch genügend Leute, die ihn als Verrückt abstempelten! Pah, die hatten doch keine Ahnung! Er half anderen Leuten eben, da war man doch nicht verrückt! Wenn sie es so aufnahmen, bitte. Das war dann eher bemitleidenswerter als alles andere. So freute sich auch Robin über die offene Art der Blonden. “Freut mich, eure Bekanntschaft zu machen!“, erwiderte Robin auf die Vorstellung von und Archibald. “Das ist mein Partner Cole!“, stellte er dann auch direkt sein Resladero vor. Wenn man schon bei einer Vorstellungsrunde war, dann schon richtig! Cole war natürlich genauso stolz wie Robin und reckte sofort die Brust.  

Als Morrigan sich dann auch noch über die Nummer freute und diese gleich in einem seltsamen Gerät einspeicherte, beobachtete Robin dieses genau. Hm. Das sah so ähnlich aus wie diese Dinger, die Ranger benutzen. Wie nannte man die Dinger? Fang…fang…irgendwas mit Fang! FangKom? Ja! Klar, genau das war es! Aha, dann wie die Blonde also eine Rangerin! Cool! Diese Leute halfen auch den Menschen und Pokemon. Das war doch genau das, was auch Robin tat! Da konnte er dieses Mädchen einfach nur sympathisch finden!
Wobei ihre Euphorie wirklich überwältigend war. Und ihren Redefluss. Robin kam gar nicht so schnell zu einer Antwort, wie sie ihre Fragen runterratterte. Also blieb er bei einem amüsierten Lachen, während er ihr den Zettel abnahm. Ein Autogramm also? Immer gerne! Das Autogramm war schnell gegeben und er reichte ihr den Zettel samt Stift zurück, als sie auch schon die nächsten Fragen stellte. “Uhm.“ Okay. Jetzt musste er nachdenken, dass er auch ja keine Frage unbeantwortet ließ. “Uff. Aufregend, das ist eine längere Geschichte, ich selber, ja etwas und nein.“, ratterte auch er die Antworten herunter, wobei er schnell an den Fingern abzählte, ob er auch ja keine vergessen hatte. Die Frage, wieso er denn ein Held wurde, würde länger dauern zu erklären, deswegen verschob er diese erst einmal. Das könnte man ja auch gleich noch klären! Wobei er natürlich darauf achten musste, nicht zu viel zu erzählen! Man wollte ja auch noch seine wahre Identität bewahren! Der Ursprung lag ja leider darin, dass seine Eltern nicht eben die besten ltern waren, wie sich andere Kinder wünschen würden. Oh -  ganz zu schweigen von der Tatsache, dass diese ja auch noch kriminellen Machenschaften hinterherhingen! Aber den Rest konnte man natürlich gut erzählen.
“Also der Hauptgrund warum ich ein Superheld wurde, ist halt der, dass ich gerne anderen Helfe.“ Das war gut zusammengefasst, oder? Doch ja, war es.

An ihren Fragen störte sich Robin aber auch nicht. Wobei Archibald wohl anderer Meinung war. Niedliches Taubsi. “Du bist eine Rangerin, oder? Aus welcher Region kommst du denn ursprünglich?“, stellte er jetzt auch eine, oder eben zwei Gegenfragen. Sie sagte ja, dass sie erst vor kurzem hier nach Einall gekommen ist.
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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Di Jul 19, 2016 11:43 pm

Morrigan & Robin
- 4 -
Vermutlich würde ihr Gesicht tatsächlich bald in zwei reißen, wenn sie weiter so grinste. Langsam tat ihr auch wirklich der Kiefer weh, aber sie konnte es einfach nicht verhindern. Wann traf man schon mal einen Superhelden, außer man war in großer Not? Das hier war ja wohl sie totale Ausnahme, da durfte man sich auch mal freuen. Immerhin war einer des Ranger-Duos noch bei klaren Verstand, so dass Archibald hin und wieder sein Gefieder spreizte und die beiden Fremden lieber neugierig musterte, anstatt sich einer unbeschreiblichen Euphorie hinzugeben. So war es tatsächlich ziemlich oft, denn immer wenn Morrigan sich mal wieder zu sehr von ihrem Gefühlen überwältigen ließ war es das Taubsi, welches sie zurück auf den Boden der Tatsachen holte. Es war schon erstaunlich, dass die beiden bereits miteinander umgingen als wären sie schon jahrelang Partner, schließlich hatte sich das Taubsi erst beim Antritt von Morrigans Umzug angeschlossen. Befreundet waren sie natürlich schon vorher gewesen, schließlich hatte Archibald sie mal aus dem Gebirge gerettet und von da an hatten sie viel Zeit verbracht – trotzdem wirkte es doch so, als wären die beiden schon länger Partner. Ranger-Partner. Also machten die beiden das wohl ziemlich gut, zumindest was „den Schein wahren“ anbelangte. Eine bessere Verbindung zwischen den beiden konnte Mo sich allerdings auch keinesfalls vorstellen, es war so wie es war einfach perfekt! „Freut uns aus!“, entgegnete sie und winkte dem Resladero fröhlich zu, ehe sie, ohne Vorwarnung, in die Hocke ging um auf Augenhöhe mit dem roten Pokemon zu sein. Archibald, davon aufgeschreckt, fing an zu flattern und brummelte vor sich her, ehe er wieder auf ihrem Kopf landete. „Du bist ja süß.“, schwärmte sie und hätte Cole am liebsten geknuddelt, aber sie hielt sich zurück. „Was bist du denn für ein Pokemon? Deine Art kenne ich gar nicht.“ Sie legte den Kopf leicht schief und musterte das Pokemon genauer – tja, in solchen Situationen wäre ein Pokedex wirklich hilfreich. Ihr FangKom konnte zwar auch Einträge verfassen, allerdings nur von Pokemon, mit denen sie einen erfolgreichen Fangversuch abgeschlossen hatte und da Cole nicht den Eindruck machte, dass er gleich anfing zu toben und alles zu verwüsten, gab es auch keinen Grund dazu einen Fangversuch zu starten.

Morrigan richtete sich wieder auf (diesmal langsamer, damit Archibald sich nicht wieder erschreckte) und speicherte schnell Robins Nummer ein, damit sie das ja nicht vergaß oder gar den Zettel verlor. Das wäre nämlich durchaus ihre Art und gerade bei einem Helden wollte sie das keinesfalls riskieren. Typisch für sie folgte eine Salve an Fragen und anders als Archibald schien Robin gar nichts dagegen zu haben, also nickte sie aufgeregt als er ihr jede Frage nacheinander beantwortete, bis auf die erste – zumindest nicht so richtig. „Wirklich cool.“, meinte sie nur und schüttelte fassungslos den Kopf. Ein tatsächlich echter Superheld! „Gibt es noch mehr Superhelden? So wie bei der Justice League?“ Sie hob neugierig die Augenbrauen – vielleicht war Robin ja auch ein Mitglied irgendeiner Vereinigung von Superhelden. Wäre das cool…!
Sie nickte auf seine eher angebundene Antwort kurz und legte die Stirn leicht in Falten. Schließlich war sie damit an der Reihe, Fragen zu beantworten, also nickte sie schnell. „Ja, Ranger.“, bestätigte sie, ließ aber aus, dass sie gerade erst aus der Ausbildung kam. „Wir kommen aus Almia.“, erklärte sie dann und kratzte sich ein wenig getrockneten Schlamm vom Arm. „Ich weiß nicht ob du davon gehört hast – dort gibt es keine Arenen und so etwas.“, fuhr sie fort und grinste dann wieder leicht. „Ich war ziemlich überrascht, als ich hier davon gehört habe. Zuhause wird sich ganz anders verhalten.“ Es war wirklich überraschend für sie gewesen, dass Pokemon hier unter anderem gefangen wurden um Kämpfe auszutragen – das kannte sie einfach nicht in der Art.


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Mi Jul 20, 2016 12:01 am

Süß? Süß!? Oh das fand Cole ja gar nicht toll. Verärgert verschränkte das Pokemon die Arme – oder Flügel – vor der Brust und schien zu schmollen. Süß? Er war cool, toll und bewundernswert! Aber doch nicht süß! Ein Taubsi war das vielleicht, aber doch kein Kampferprobtes Pokemon wie er!
Also sich Cole abwandte, lachte Robin leicht auf und ging neben Mo ebenfalls in die Hocke. “Süß war der falsche Ausdruck, versuch es mit etwas anderem.“, flüsterte er der Rangerin zu und grinste leicht. Er nahm es ihr nicht böse, Cole hatte eben auch so seine Eigenarten. Da war das völlig normal. Außerdem ließ er sich schnell wieder beruhigen, wenn man das Richtige sagte! Etwas lauter fügte er dann hinzu:“Cole ist ein Resladero. Soweit ich weiß, ist diese Art in der Kalos Region heimisch. Ich hab ihn aber in Kanto getroffen.“ Vor einiger Zeit, hmh. War auch schon eine Weile her, als er Cole traf. Da ging er noch zur Schule!
Aber schnell hatten sich beide verstanden und trainierten zusammen.

Nachdem er ihre Fragen dann beantwortet hatte, kam auch direkt die nächste. Ob es denn noch andere Superhelden gab? Wie in der Justice League? Hach. Schön wäre es durchaus. Doch leider hatte Robin noch niemanden getroffen, der sich ebenfalls für einen Helden hielt. Also musste er Mo leider enttäuschen und schüttelte den Kopf. “Naja, ehrlich gesagt…keine Ahnung. Es wäre schon toll, wenn es noch andere Superhelden gibt, aber getroffen hab ich noch keinen. Jedenfalls bis jetzt.“ Gab ja immer noch die Möglichkeit, dass sich dieses irgendwann mal ändern würde!  Man konnte bestimmt mehr ausrichten, wenn man mehrere Personen war! Mo hätte doch bestimmt auch das Zeug zu einer Heldin. Ob…er sie mal fragen sollte, ob sie Lust dazu hätte? Besser nicht. Sie war eine Rangerin. Sie half doch schon Menschen. Da war sie schon eine Art Heldin, da brauchte sie geheime Identität.

Dann erklärte Morrigan ihm, dass sie aus Almia kam. Ah! Von der Region hatte Robin gehört. Leider war das aber auch alles. Umso interessierter hörte der Schwarzhaarige ihr zu, was sie von der Region erzählte. Keine Arenen also? Auch interessant. “Wow. Das war für dich bestimmt eine ziemliche Umstellung, oder? Hast du dich denn schon gut eingelebt?“ Das wäre ja eh das wichtigste. Wenn man sich eingelebt hatte, konnte man auch gut mit neuen Sachen umgehen.
“Und ihr Ranger habt alle nur ein Partnerpokemon?“ Es klang nicht negativ, eher neugierig. Mit einem Partner kam man immerhin genauso gut klar, wie mit mehreren. Aber fragen konnte man ja noch!
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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Mi Jul 20, 2016 12:19 am

Morrigan & Robin
- 5 -
Ouuh, da hatte sie sich wohl glatt versprochen. Aber was konnte sie denn dafür, wenn das Pokemon wirklich zuckersüß war? Sie war eben ein Mädchen, und Mädchen fanden Dinge süß! Dass Jungs (und wohl auch männliche Pokemon) das nicht so gerne hörten hatte sie schon mal mitbekommen, aber wirklich darauf geachtet, ob sie dieses verachtete Wort auch nicht mehr in Gegenwart von männlichen Genossen nutzte, hatte sie nie wirklich. So war ihr das auch jetzt irgendwie herausgerutscht und dementsprechend reagierte auch Cole, in dem er bestürzt und doch irgendwie in seiner Ehre gekränkt dreinschaute, die Arme verschränkte und sich schließlich wegdrehte. Morrigan zog kurz eine Schmolllippe und Archibald gurrte amüsiert, ehe der Ranger den Blick wieder zu Robin richtete, der sich nun zu ihr in die Hocke begeben hatte und ihr erklärte, dass es mit einem anderen Wort sicher funktionierte. Hmmmm. Nachdenklich legte sie die Stirn kurz in Falten und überlegte sich, wie sie das Pokemon wieder auf ihre Seite ziehen konnte, während Robin ihr erklärte, dass es sich dabei um ein Resladero handelte. „Ahh, Resladero!“, entgegnete sie und nickte. Interessant! „Sind denn alle Resladero solche Kämpfernaturen wie Cole? Oder ist er einfach ein besonders herausragendes Exemplar seiner Art?“ Sie grinste amüsiert – mit diesen Komplimenten würde sie das Resladero bestimmt wieder auf ihre Seite ziehen können! Was genau Resladeros so machten und was sie auszeichnete wusste Morrigan zwar nicht, aber Cole schien ja ein besonders stolzer Geselle zu sein, da bildete er sich bestimmt etwas auf seine Stärke ein! Ein Glück war Archibald da ein wenig anders und hielt sich lieber für den Allerschlausten, statt den Allerstärksten. Wobei, ob das so viel besser war…?

Morrigan und Robin richteten sich wieder auf und klärten die restlichen Fragen, die noch offenstanden. Leider gab es keine anderen Superhelden von denen Robin wusste, was Morrigan doch ein wenig traurig stimmte. „Schade.“, brummelte sie und kratzte sich weiter getrockneten Schlamm vom Arm. „Vielleicht gibt es sie ja doch irgendwo, und irgendwann begegnet ihr euch! Das musst du mir unbedingt erzählen, wenn es passiert!“ So wirklich hatte sie sich zwar noch nie mit Superhelden oder derartigen Comics beschäftigt, aber sie hatte viele Filme gesehen und war auch ein riesiger Fan von Batman. Da wäre eine Superhelden-Vereinigung schon ziemlich cool, wirklich. „Ich bin da zuversichtig.“ Sie schenkte Robin ein aufmunterndes Lächeln.
„Ja, schon.“, stimmte sie ihm schließlich zu und blickte kurz nachdenklich drein. „Also im ersten Moment war ich ziemlich geschockt. In Almia fangen Menschen Pokemon nur, um sie als Freund zu haben, oder eben als Hilfe. Viele fangen sie auch gar nicht und Pokemon freunden sich einfach irgendwie an. Oder es gibt eben die Ranger.“, versuchte sie zu erklären und fand, dass die Art und Weise wie man in Almia lebte irgendwie um einiges schöner war als die, wie es in Einall war. Aber das war vermutlich einfach Ansichts- und Gewöhnungssache. „Es geht so.“, gestand sie schließlich und kratzte sich leicht am Kopf. „Aber das wird schon. Ich bin ja noch nicht lange hier.“ Das zuversichtige Grinsen kehrte wieder auf ihr Gesicht zurück und sie zuckte kurz sorglos mit den Schultern.
Schließlich kamen sie auf die Partnerpokemon von Rangern zu sprechen und Morrigan starrte kurz nach oben. Da plusterte Archibald doch tatsächlich sein Gefieder auf, wo es nun um ihn ging! So ein Eumel. „Ja, also mehr oder weniger.“, entgegnete sie und schmunzelte. „Ranger haben ein Partnerpokemon, das eine besondere, tiefe freundschaftliche Bindung zum Ranger hat. Wir können aber auch Pokemon mit dem FangKom fangen, dadurch übertragen wir positive Gefühle und das Pokemon schließt sich uns als Freund an. Aber wir zwingen keine Pokemon aus ihrem natürlichen Habitat, schließlich sind sie nur unsere Freunde und nicht unsere gefangenen Pokemon. Aber es gibt auch Symbol-Pokemon, das sind Pokemon, die uns auch außerhalb ihres natürlichen Lebensraums helfen, aber dann dorthin zurück kehren.“, erklärte sie recht simpel und grinste dann wieder. „Unser Partnerpokemon begleitet uns immer und überall hin, und wir können sie nicht in Bälle stecken. Wenn also jemand ein… Despotar oder so als Partner hätte, würde dieses immer überall mit hingehen müssen.“ Sie fand die Vorstellung immer recht amüsant, auch wenn so etwas natürlich auch Nachteile mit sich zog. Ranger, die Wasserpokemon als Partner hatten, hatten schließlich immer ein paar Probleme, ihre Partner bei sich zu haben… Aber an sich fang Morrigan doch, dass dieses Prinzip viel besser war, als seine Pokemonfreunde in kleine Bälle zu stecken.


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Mi Jul 20, 2016 12:41 am

Natürlich war die Situation gelockert. Darüber konnte Robin nur mit dem Augen rollen. Aber das sah man dank der Maske zum Glück nicht. Cole war einfach viel zu stolz, ließ sich davon aber aufmuntern und begab sich in seine typische Heldenpose, die Morrigan nun bestaunen durfte.
“Resladero sollen allgemein recht kämpferisch sein, allerdings kämpfen sie meisten gegen…alles und jeden. Cole kämpft jedoch für die Gerechtigkeit!“ Und dieses machte das Pokemon besonders! Wobei jeder Trainer wahrscheinlich der Meinung war, dass seine Pokemon besonders waren.

Es ärgerte den Helden dann aber etwas, dass die Rangerin nun traurig war. Er wollte nicht, dass sie so niedergeschlagen wirkte. Immerhin hatte sie ein hübsches Lächeln! Der traurige Ausdruck passte nicht zu ihr, allerdings wusste Robin auch nicht, wie er sie wieder aufmuntern konnte. Es war nun einmal so wie es war. Und anlügen würde er sie bestimmt nicht! Das gehörte sich nicht. Und Robin würde sich hüten, sich ein paar Geschichten auszudenken, nur um jemanden zum Lachen zu bringen.
Doch glücklicherweise fand die Rangerin ganz von alleine zu ihrem Grinsen zurück, worüber der Held im inneren sofort erleichtert war. Das sah doch viel besser aus! “Natürlich! Du wirst die Erste sein, die davon erfahren wird!“, versprach der Schwarzhaarige ihr also und nickte ebenfalls zuversichtlich. Er war bestimmt nicht der einzige Held hier. Irgendwo gab es auch noch andere Helden. Ganz bestimmt.

Nun erklärte Mo aber, wie das Pokemon ‚fangen‘ in Almia aussah und Robin staunte schon nicht schlecht. Wow. Also keine Pokebälle und so? Einfach nur ein übertragen von Gefühlen? Auch eine sehr interessante Art, sich mit Pokemon anzufreunden. Allerdings hörte man auch heraus, dass Morrigan die Sache mit den Pokebällen wohl nicht ganz so pralle fand. Verständlich, wenn man es bis dato nicht anders kannte. “Eben. Das wird schon! Alles Gewohnheitssache.“ Vorausgesetzt, die Rangerin akzeptierte dieses Unterfangen auch. Sie musste es ja nicht mögen oder so, aber eben…akzeptieren. Das würde alles viel einfacher gestalten! Aber Robin schätzte seine neue Bekanntschaft nicht so ein, als würde sie verschlossen mit diesen Dingen umgehen.

Auch die Erklärung um das Partnerpokemon der Ranger klang interessant. Wobei auch hier die Worte fielen, dass man die Pokemon nicht in Bälle zwang. Hm. Zwang war so ein gemeines Wort. “Die meisten Pokemon sind darüber aber auch nicht unglücklich. Ich hatte mich vorher mit meinen Pokemon auch angefreundet, ehe ich sie gefangen hatte. Ich glaube, viele Trainer sehen diese Bälle mehr als ein Zeichen der Verbundenheit. Es zeigt, dass dieses Pokemon zu einem gehört und von niemand anderes gefangen werden darf. Wenn die Pokemon nicht mehr bei jemanden bleiben wollen, kann man sie auch wieder freilassen. Wobei es auch Pokemon gibt, die gar nicht in einen Ball wollen und diesen von alleine verlassen. Eingesperrt sind sie also nicht.“ Warum er ihr das erklärte? Auf jedenfall nicht, um sie zu zwingen, dass sie es toll finden würde, wie die Trainer und so mit den Pokemon umgingen. Er wollte lediglich, dass Morrigan verstand, dass die Pokemon nicht unter böswilliger Absicht gefangen wurden. Okay ja! Es gab genug Leute, die es trotzdem taten! Aber diese wurden ja auch zur Rechenschaft gezogen! “Eure Partnerpokemon erleben dann bestimmt auch eine ganze Menge. Sind du und Archibald denn schon lange Partner?“  
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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Mi Jul 20, 2016 1:51 am

Morrigan & Robin
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Ein Glück. Sie hatte das sture Resladero doch halbwegs wieder auf ihre Seite ziehen können, was Morrigan nicht nur erleichterte, sondern auch sehr erfreute. Es war immer interessant neue Pokemon kennen zu lernen, die man bis dato noch nicht gesehen hatte, und von einem Resladero hatte Morrigan bis jetzt noch nicht einmal gehört. Cole schien sich immerhin wieder eingekriegt zu haben und drehte sich zurück zu den beiden Menschen um seine Pose wieder aufzunehmen, die er bis zu seinem fiesen Wegdrehen innegehabt hatte. Morrigan grinste amüsiert und musterte das Resladero noch kurz, ehe sie sich wieder aufrichtete. „Für die Gerechtigkeit kämpfen ist auch das einzig Wahre.“, stimmte sie ein und neigte den Kopf leicht zur Seite. „Im Endeffekt machen wir also genau das Selbe. Nur dass du ein Held bist.“, stellte sie erstaunt fest und schien selbst gar kein Problem damit zu haben, dass sie selbst wohl keiner war – oder zumindest nicht offiziell! Wenn sie irgendwann einmal den zehnten Rang erreicht hatte und ein Top Ranger werden würde, dann wäre sie auch offiziell ein Held. Bis dahin würde es aber wohl noch eine lange Weile dauern, schließlich hatte der frisch gebackene Ranger noch viel zu lernen. Nur weil man seine Ausbildung abgeschlossen hatte hieß es ja noch lange nicht, dass man sein Handwerk schon perfekt beherrschte! Morrigan für ihren Teil hatte definitiv noch einige Schwachstellen, die man dringend ausbügeln musste. Aber genau dafür war sie ja nun hier, auch wenn sie ihren Eltern noch immer nicht sehr dankbar darüber war, diese ganze Sache hier ohne sie arrangiert zu haben.
„Ich hoffe es doch.“, entgegnete sie wieder vollkommen gut gelaunt und wippte ein wenig vor und zurück. „Ansonsten werde ich dich wohl oder übel jeden Tag anschreiben müssen um zu fragen, ob du schon neue Superhelden gefunden hast.“ So wie Morrigan eben war, war das durchaus im Bereich des Möglichen, aber Archibald hatte für sich bereits beschlossen, dass er das verhindern würde. Man musste ja schließlich einen guten Ruf haben, und jemandem ununterbrochen auf die Nerven zu gehen war nicht gerade das, was man unter „nicht rufschädigend“ verstand. Mo selbst machte sich über sowas herzlich wenig Gedanken – genau deswegen passten die beiden ja so gut zu einander!

Als das Gespräch schließlich zu Almia schwankte war Morrigan doch tatsächlich Feuer und Flamme! Sie mochte ihre Heimat sehr; die Menschen, die Pokemon, die Umgebung… Eigentlich fiel ihr nichts ein, was sie an der Region nicht leiden konnte! Tja, dass es sowas gab. Robin schien es ein wenig zu verwundern, wie die Menschen in Almia mit den Pokemon umgingen, genau so wie es Morrigan im Umkehrschluss verwunderte, wie die Menschen es in Einall taten. Er erklärte ihr, dass das Einfangen in Bällen keinesfalls etwas war, was Pokemon verabscheuten oder ihnen schadeten und Robin war schließlich ein Superheld, also wusste er, wovon er redete. Langsam nickte sie als er zu Ende gesprochen hatte, blickte aber trotzdem noch kurz nachdenklich drein. „Hast du noch mehr Pokemon?“, fragte sie schließlich und musterte den Jungen mit neugierigem Blick. Wenn sein Resladero schon so interessant war, dann wären seine anderen Pokemon sicher auch interessant! ...Sofern er denn welche hatte. Nun regte sich auch Archibald wieder und blinzelte den Superhelden kurz an, um die Aufmerksamkeit wieder auf ihn zu lenken – wohl hatte das Taubsi kurz geschlummert.
„Nee, eigentlich nicht.“, gestand sie und grinste trotzdem stolz. „Archibald hat sich mir erst angeschlossen als ich umgezogen bin, also, so offiziell als Partnerpokemon. Aber wir kennen uns schon mehrere Jahre. Er hat eigentlich als Posttaubsi gearbeitet, deswegen haben wir uns jeden Tag gesehen.“, erklärte sie und ließ die peinliche Geschichte mit der Entführung mal aus. Vielleicht hakte er ja nicht weiter nach…!


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam So Jul 24, 2016 1:33 am

“Hehe genauso ist es!“, stimmte Robin ihr zu und auch Cole nickte. Ob man nun als Held bekannt war oder nicht…im Grunde spielte es keine Rolle. Es zählte nur das, was man tat! Jawohl! Morrigan würde als Ranger bestimmt auch bekannt werden. Sie war hübsch und freundlich. Da konnte man doch nur an Bekanntheit gewinnen! Jedenfalls hoffte der Held es für sie. War immerhin auch gute Werbung für sie. Also er fand jedenfalls gut, wenn man bekannt war. So waren die Leute viel offener! Meistens. So wie Morrigan eben! Er wurde erkannt und woah – toll. Manche baten dann auch gleich um Hilfe oder so. Wäre doch also gut, wenn Mo auch bekannt wurde! Gab dann bestimmt auch mehr Aufträge für sie. Aber nun, mehr als hoffen konnte Robin da auch nicht. Es lag immerhin in ihrer Hand, was sie machen würde.

Als dann aber die Frage aufkam, ob er noch mehr Pokemon habe, nickte der Schwarzhaarige sofort. “Klar! Willst du sie kennenlernen?“ Natürlich hatte er noch zwei andere Pokemon! Und auf diese war er genauso stolz, wie auf sein Resladero. Mit beiden hatte er schon eine Menge erlebt und sie waren doch echt ein unschlagbares Team. Schnell zog der tollpatschige Held die zwei Pokebälle heraus und entließ seine anderen beiden Partner aus diesen. Nun standen der Rangerin ein Washakwil und ein Lucario gegenüber. Letzteres musterte das blonde Mädchen skeptisch, während das Washakwil der Rangerin wohl am liebsten direkt um den Hals gefallen wäre. Titus mochte andere Menschen immer sehr schnell und wollte sie fast immer sofort knuddeln, wenn das Lucario dieses nicht bereits aufgehalten hätte. Mit einem knurren hielt das Kampfpokemon Titus am Flügel fest, bevor es dem Mädchen direkt auf die Pelle rückte. Robin störte sich daran nicht und stellte die Beiden auch schon direkt vor. “Also das sind Titus und Shawn! Und die Beiden hier sind Morrigan und Archibald!“ Oh warum konnte Shawn ihn nicht einfach loslassen? Die Kleine war ja echt zuckersüß! Das Washakwil ärgerte sich lauthals darüber, dass das Lucario sich auch immer einmischen musste! Nun musste der Trainer doch grinsen. “Hm… Titus ist immer etwas stürmisch, aber er ist ein hervorragender Flieger!“ War ja auch ein Flugpokemon. Aber trotzdem! Titus war der beste Flieger und fertig!
Shawn konnte über diesen Eifer nur den Kopf schüttelt und hielt der Rangerin stattdessen die Pfote hin, um sie vernünftig zu begrüßen. Sollte sich Titus mal ein Beispiel dran nehmen, ohja!

“Ein Posttaubsi? Cool, dann hast du also immer die Post zu ihr gebracht, hm? So kann man sich auch kennenlernen!“, meinte er dann auf die Geschichte, wie sich Morrigan und Archibald kennengelernt hatten. So ging es doch auch! Es war immer interessant, wie man seine Pokemon kennenlernte. Cole hatte er ja auch schon recht früh getroffen. Sie hatten im Wald zusammen trainiert. Als Robin noch als Fynn unterwegs war. Das Pokemon war wohl sein engster Freund. Immerhin wusste er, wer er früher war! Gut, Titus wusste manche Dinge zwar auch, aber Shawn? Er kam ja erst hier in Einall in sein Team. Ob er überhaupt wusste, wie Robin wirklich hieß? Der Junge konnte sich jedenfalls nicht erinnern, je was davon erzählt zu haben. Sollte er vielleicht mal tun, seinem Team vertraute er da auch.
“Was hast du heute eigentlich noch für Pläne? Ich glaube nicht, dass du noch lange hier im Moor bleiben willst, oder?“, fragte er dann nach. Es würde bestimmt nicht mehr lange dauern, ehe der Nachmittag sich dem Ende neigte. Und im dunklem wollte der Schwarzhaarige hier nicht im Moor herumlaufen!
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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Mi Jul 27, 2016 3:58 pm

Morrigan & Robin
- 7 -
Wie Morrigan es erwartet hatte (oder eher vermutet) hatte Robin auch noch mehr Pokemon außer sein Resladero. Er war schließlich ein Held, und Helden hatten oft Handlanger. Da Robin aber keinen menschlichen Handlanger in der Nähe hatte war die Rangerin einfach davon ausgegangen, dass er noch ein paar Pokemon besaß. Dass sich diese Annahme bestätigte freute sie natürlich sehr, denn damit hatte sie ja Recht gehabt! Morrigan nickte daher hastig als Robin nachfragte, ob sie seine Pokemon mal kennenlernen wollte. Natürlich wollte sie das! Auch wenn ihre Aufgabe nicht daraus bestand, alle Pokemon zu sammeln oder gesehen zu haben war es für Morrigan doch immer schön, neue zu Gesicht bekommen – und wo sie heute schon ein echtes Resladero gesehen hatte, hatte Robin vielleicht noch ein paar Pokemon, die Morrigan noch nicht kannte.
Sie beobachtete Robin dabei, wie er zwei weitere komische Pokebälle hervorholte und dachte kurz darüber nach, wie es da drin wohl aussehen würde. Vielleicht war das ja ein wahres Paradies für Pokemon und so schlimm war es gar nicht, wenn sie in ihren Bällen waren. Hm. Morrigan würde das nie so wirklich verstehen, allerdings musste sie sich ja auch nicht auf Pokebälle berufen. Sie konnte Symbolpokemon haben und diese um Hilfe bitten, und da diese Pokemon immer in ihr Habitat zurück fanden würden auch keine Bälle von Nutzen sein… Außerdem hatte sie noch nie Ranger gesehen, die mit Pokebällen um sich warfen. Naja, wie auch immer. Viel gespannter war sie schließlich auf die beiden Pokemon, die aus den Bällen erscheinen sollten! Ungeduldig wartete sie daher, bis der rote Strahl zwei Pokemon freigegeben hatte und staunte nicht schlecht. Ein echtes Lucario! Das andere Pokemon kannte sie tatsächlich nicht, aber Lucario gab es auch bei ihr in der Heimat. „Oh wow!“, rief sie daher begeistert aus und grinste wieder so breit wie vorhin. Beim Anblick des großen Flugpokemons flatterte Archibald schließlich auch aus Morrigans Kapuze und stellte sich auf ihren Kopf, während die Augen skeptisch den größeren Vogel musterten. Das Flugpokemon wollte Morrigan wohl sogleich fröhlich (und sehr herzlich) begrüßen, und die Blondine hatte da auch wirklich nichts gegen, doch das Lucario schien damit nicht einverstanden zu sein und hielt es zurück. Hm. Also Morrigan hätte es nicht gestört! Robin stellte die beiden Pokemon schließlich aus Titus und Shawn vor, woraufhin Morrigan nickte. „Was ist Titus denn für ein Pokemon?“, fragte sie daher und musterte das unbekannte Washakwil neugierig, während Archibald die Brust aufplusterte.
Morrigan schenkte Shawn ein Lächeln, als er ihr die Pfote hinhielt und schüttelte diese höflich, ehe sie zu Titus sah. „Ich habe nichts gegen Umarmungen!“, verkündete sie fröhlich – vielleicht würde Shawn das ja nicht zu eng sehen wenn er wusste, dass es für Morrigan in Ordnung war.

„Jap, genau.“, bestätigte sie Robin und grinste dann. „Einmal hat Archibald mich gefunden, als ich verloren gegangen bin.“ Ja, dann wurde die Geschichte eben doch erzählt! „Als ich klein war, hat mich ein Driftlon entführt und im Gebirge ausgesetzt und Archibald hat mich gefunden, weil er über das Gebirge fliegen musste. Seitdem war er eigentlich fast jeden Tag bei uns.“, erklärte sie kurz und schmunzelte. Ja ja, von einem Driftlon entführt werden. Das musste man erst einmal schaffen!
Morrigan sah auf seine Frage hin zu ihrem FangKom, der allerdings noch keine neue Mission aufzeigte. „Also bis jetzt habe ich noch nichts vor, aber es kann immer sein, dass mir die Vereinigung eine Mission schickt.“, erklärte sie ihm und lächelte wieder. Das war wohl einer der Kontrapunkte beim Ranger-Dasein: stets bereit zu sein, eingreifen zu müssen. Zumindest in Morrigans Lage war es so, dass sie ohne Vorwarnung Missionen erhalten konnte, die sie dann erledigen musste. Natürlich hatte sie auch frei, so musste sie beispielsweise Nachts nicht raus, außer es gab einen wirklichen Notfall, aber bereit sein sollte man immer. „Und was habt ihr noch vor?“, fragte sie daher und sah abwechselnd zu Robin und seinen Pokemon.


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Fr Aug 19, 2016 11:07 pm

“Titus ist ein Washakwil. Ein ziemlich starkes Flugpokemon!“, erklärte Robin und hörte sich dabei ziemlich stolz an. Oh und das war er natürlich auch! Seine Pokemon waren sein ganzer Stolz und Titus war wirklich ein starkes Pokemon. Im Gegensatz zu anderen Flugpokemon jedenfalls. Wobei Resladero war ja auch ein Flugpokemon. Aber eben auch vom Typ Kampf, also duldete Cole dieses Lob seinem Partner. Das Lucario hingegen versuchte währenddessen einfach seine Manieren zu behalten und diese auch Titus beizubringen. Oder eher aufzuhalten, dass der Vogel die arme Rangerin nicht überrannte!  Skeptisch blickte das Kampfpokemon zu der Blonden, als diese meinte, nichts gegen Umarmungen zu haben. Damit hätte Washakwil also die Erlaubnis…oder? Für Titus reichte dieses auf jeden Fall! Die Pfote des Lucarios wurde zur Seite geschoben und das Vogelpokemon begrüßte daraufhin die Rangerin eben auf seine Art!
Robin sah dem Ganzen nur amüsiert zu. Er kannte ja das Verhalten seiner Partner und es würde ihm nie im Traum einfallen, ihnen zu sagen, sie sollen doch damit aufhören. Dieses Verhalten machte sie doch aus! Warum also ändern? Und schaden taten sie ja auch Niemanden.

Nachdem dann Morrigan von Titus ‚begrüßt‘ wurde, widmete sich das Pokemon dem wesentlich kleineren Taubsi. Scheinbar fand es dieses wohl ziemlich niedlich, deutete man den entzückten Schrei des Pokemons richtig. Wieder konnte Robins Lucario nur mit dem Kopf schütteln und hoffen, dass Washakwil es nicht übertreiben würde. Seiner Meinung nach, war das Pokemon viel zu aufgedreht!

Doch Robin kümmerte sich da gar nicht mehr weiter drum und konzentrierte sich mehr auf Morrigan. Diese hatte nämlich gerade eine ziemlich spannende Geschichte erzählt! “Woah, echt!? Du wurdest echt von einem Driftlon entführt?! Wieso das? Du hattest doch bestimmt Angst, oder?“ Eigentlich eine gefährliche Sache, aber Robin war sofort beeindruckt gewesen. Sowas erlebte immerhin nicht jeder! “Haha, dann ist Archibald ja auch ein kleiner Held, wenn er dich damals aus dem Gebirge gerettet hat!“ So konnte man seine Partner auch kennenlernen. Aber mal ehrlich. War es nicht eh das Beste, wenn man seine Partner in einer gefährlichen Situation trifft und direkt weiß, dass man sich auf sie verlassen kann? Doch, ganz bestimmt!

Tja das Robin beeindruckt war, blieb allerdings noch eine kurze Weile. Die Rangerin bekommt ihre Mission direkt von der Vereinigung zugeschickt? Wahnsinn! “Da bekommt ihr bestimmt auch ziemlich spannende Missionen oder? Hattest du schon viele Aufträge?“ Naja heute würde es wohl nicht mehr so viele Aufträge geben. Er konnte sich nicht vorstellen, dass man Ranger auch mitten in der Nacht noch los schickte, oder? Naja…in einem Notfall schon, aber dann doch nur ganz Erfahrene, oder? Hach, er hatte von solchen Dingen einfach zu wenig Ahnung. “Naja, ich denke, ich werde heute nur noch nach Nevaio City gehen. Ein kleines Mädchen hatte mich gebeten, hier ein paar Pokemon zurecht zu biegen, die sie immer geärgert haben! Cole hat es natürlich geschafft, diese beiden Pokemon eine Lektion zu erteilen, dass sie kleinere nicht mehr Ärgern!“, meinte er wieder voller Stolz und ließ die Tatsache mal außer Acht, dass er danach von dem Morlord geärgert wurde und…ja. Den Rest kannte man ja.
“Und dann werde ich mir eine Unterkunft suchen und morgen weiter ziehen! Man kann ja so gut wie immer überall helfen! So wie ihr Ranger wahrscheinlich.“
Also…wirklich viel, hatte Robin damit auch nicht mehr vor. Außerdem würde er den Rest des Abends damit verbringen, diesen blöden Schlamm von den Klamotten zu kriegen! Blödes Moor. Hier würde er bestimmt eine ganze Weile nicht mehr hingehen!
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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Sa Aug 20, 2016 8:03 pm

- 8 -   Morrigan & Robin
Interessiert musterte Morrigan das Pokemon, das ihr nun als Washakwil vorgestellt wurde. Morrigan würde sich dringend noch weiter mit den Pokemon anderer Regionen beschäftigen müssen, was sie sich sofort auf ihren geistigen Merkzettel schrieb. Schließlich würde sie als Ranger in richtigen Missionen und Gefahren ja wissen müssen, mit was für einem Pokemon es zu tun hatte und was für Eigenschaften man ihm zuschreiben konnte. Ja, definitiv würde sie sich später nochmal über ein Buch setzen und sich ein wenig schlau machen, primär erst einmal über die Pokemon die in Einall beheimatet waren. Es wäre ja unglaublich unpraktisch, wenn sie in einer Region arbeitete, deren Pokemon sie nicht einmal kannte. Aber vor ihrer Abreise nach Einall hatte sie ja auch keine Zeit gehabt, sich überhaupt über die neue Region, die sie ihr Zuhause nennen würde, zu informieren. Das war schließlich alles mehr als überstürzt passiert und Morrigan war schon froh genug darüber, überhaupt an alles gedacht zu haben, was sie hatte mitnehmen wollen. Der Ranger nickte schließlich begeistert und grinste vor sich hin. „Oh, das sieht man ihm aber an!“, lobte sie das hübsche Pokemon und schenkte ihm ein warmes Lächeln. Aber auch Robins Resladero und sein Lucario wirkten auf Morrigan recht stark – wahrscheinlich waren sie gut trainiert. War ja auch logisch, wenn sie einem Superhelden dabei halfen, Verbrechen aufzudecken und Verbrecher hinter Gitter zu bringen!
Schließlich hatte Morrigan nichts gegen eine Umarmung von Titus und breitete die Arme aus, als das Lucario die Pfote von ihm genommen hatte. Stürmisch wie er war landete er direkt in Morrigans Armen und begrüßte sie so fröhlich, was Morrigan nur ebenfalls fröhlich entgegnen konnte! So herzliche Pokemon waren ihr doch immer die Liebsten, schließlich war Mo selbst ja auch eine unheimlich fröhliche und aufgeschlossene Person – da fühlte man sich zu Pokemon, die sich ebenso verhielten, natürlich irgendwie verbunden! Pokemon und Ranger trennten sich dann schließlich und das Washakwil betrachtete nun Archibald, der noch immer aus der Kapuze hervorlugte und ihm einen skeptischen Blick zuwarf. Die Augen verengten sich als er den Ausruf vernahm, der ihm wohl offenbar nicht gefiel. Archibald plusterte die Brust auf und breitete die Flügel aus, ehe er gurrte. Von wegen niedlich! Wenn er irgendwann ein Tauboss war, dann würde er Titus schon zeigen, wo der Hammer hing…! Oder so.

Sie nickte auf Robins Nachfrage hin und fand es irgendwie schmeichelnd, dass er so begeistert von der Geschichte war, statt sie als peinlich zu betiteln und Mo dafür auszulachen oder so etwas. Hatte es auch schon öfter gegeben, weshalb Morrigan die Geschichte im Regelfall gerne einfach verschwieg. „Ich weiß auch nicht wieso. Also, ich stand so herum und ich habe das Pokemon gesehen und wollte ihm Hallo sagen und dann hat es meine Schultern umwickelt und ist mit mir weggeflogen.“, entsann sie sich und verzog den Mund nachdenklich. Jaa, so war es gewesen! Sie war schließlich als Kind schon ein sehr offener Mensch gewesen, auch gegenüber Pokemon. Dass man fremden Pokemon nicht zu nah kommen durfte hatte sie dadurch aber gelernt und berücksichtigte das nun seit jeher. „Aber klar hatte ich Angst!“, meinte sie schließlich und schämte sich dafür auch nicht im Geringsten, schließlich war Angst ja nur menschlich. Man konnte schließlich ein zustimmendes Gurren von Archibald auf Robins Worte vernehmen, was Morrigan kurz schmunzeln ließ. „Jaa, das ist er!“, stimmte sie ihm nickend zu und Archibald schien den Ärger über Titus‘ Kommentar vorhin schon wieder vergessen zu haben.

Das Gespräch wurde schließlich auf ihren Beruf gelenkt und sie nickte auf seine Fragen hin. „Ja also schon.“, meinte sie und zuckte leicht mit den Schultern. „Also ich bin ja erst vor kurzem mit meiner Ausbildung fertig geworden, aber seitdem hatte ich schon einige Missionen! Meistens am Tag mehrere, so zwei ungefähr.“, spekulierte sie und verzog den Mund. Ja, also im Durchschnitt hatte sie immer so zwei Missionen oder Aufträge am Tag. „Man muss halt immer erreichbar sein, falls etwas ist und man eben gerade nicht frei hat.“, fügte sie an und zuckte mit den Schultern. Sie störte das nicht im Geringsten.
Morrigan hörte seinen Plänen zu und sah kurz in den Himmel. Es wurde langsam dunkel und Morrigan wollte wirklich ungern im Dunkeln weiter draußen sein. Sie musste auch noch dringend etwas gegen ihre Angst unternehmen und hatte schon überlegt, ob vielleicht ein Feuerpokemon als Symbolpokemon an ihrer Seite eine gute Idee wäre, aber so wirklich hatte sie sich da noch nicht dran getraut… und auch jetzt wollte sie sich damit eigentlich eher ungern beschäftigen Morrigan zog schließlich die Augenbrauen zusammen und schüttelte den Kopf. „So etwas ist echt nicht in Ordnung, auch nicht von Pokemon.“, stimmte sie ihm zu und schnaubte kurz. Genau so wie Menschen hatten sich Pokemon natürlich auch ordentlich zu verhalten und sollten niemanden ärgern! „Geht es dem Mädchen denn gut?“ Aufmerksam sah sie ihn kurz an, ehe sie kurz darauf wieder nickte. „Ja, ich werde wohl heute nacht auch in der Rangerbasis bleiben.“, entgegnete sie und war sich wirklich zu einhundert Prozent sicher, dass sie heute nicht mehr irgendwo anders hingehen würde. „Wollen wir den Weg bis zur Stadt noch gemeinsam gehen?“, schlug sie also vor, teilweise auch weil sie nicht allein im Dunkeln bleiben wollte.


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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam So Apr 23, 2017 3:08 pm



Quest

Mave war vielleicht ein Glückpilz! Zumindest dachte er das, als er einen, für seine Verhältnisse gar nicht mal so einfachen Auftrag bekam. Sonst wurden es immer nur kleine Botengänge oder einfache Patrouillen, aber jetzt hatte er wirklich mal einen interessanten Auftrag bekommen, den er natürlich perfekt meistern musste!
Doch nun, wie er so durch den riesigen Sumpf neben Nevaio City stapfte, von oben bis unten mit Schlamm vollgespritzt, weil Nick es total lustig fand in jede Pfütze zu springen die existierte und dieser Mann irgendwie überhaupt nicht so schien als würde er Hilfe brauchen, kam er sich leicht verarscht vor. "Hey Bürschchen, mir ist schon ziemlich kalt von dem ganzen nassen Schlamm, lass uns doch mal ein wenig enger zusammen rücken, du bist bestimmt richtig heiß!" mit diesen Worten legte er, wie in einer schlechten Kinoanmache, seinen Arm um den schutzlosen Blondschopf und drückte ihn ganz fest an sich. "Bitte... bitte lassen sie mic-..." Mave versuchte sich verzweifelt aus dem Klammergriff zu befreien stolperte dabei jedoch über das Bein des Mannes und landete, schön mit dem Gesicht zuerst, im Schlamm. So Aufmerksam wie Nick doch war, hörte er für eine Sekunde auf in Pfützen zu springen nur um seinen Besitzer so richtig schön auszulachen, na ja, zumindest klang es so ähnlich. Mave der nun eigentlich in der Laune dazu war, einfach nach Hause zu rennen, dies aber natürlich niemals machen würde, stand etwas wackelig wieder auf und versuchte sich irgendwie den Schlamm wegzuwischen, was allerdings nur bedingt funktionierte. Eher verteilte er die schleimige Masse immer weiter, bis er auf einmal, ohne Vorwarnung, ein vollkommen sauberes, weiches, weißes Handtuch in die Fresse geklatscht bekam und der Mann damit anfing seine Haare und sein Gesicht abzurubbeln, als wäre es genauso von Anfang an geplant gewesen. "Du bist vielleicht ein schmutziger, kleiner Junge." zuerst war Mave ja sogar ein bisschen dankbar gewesen, aber der Tonfall dieses Mannes... Als er dann auch noch anfing durch seine Haare zu wuscheln und ihn einen 'süßes Spatz' nannte, bekam Mave es mit der Angst zu tun und pflegte fortan einen Gewissen Abstand zu dem komischen Typen zu hegen. Nick interessierte das alles jedoch herzlich wenig, er sprang einfach weiter in alle Pfützen und bedachte dabei wohl nicht, wie wenig ihm das Bad diesen Abend gefallen würde! Wenigstens der Gedanke daran heiterte die Stimmung des Jungen etwas auf. Da der Mann nun auch schon eine ganze Weile lang Ruhe gegeben hatte, auch wenn er immer mal wieder einen ziemlich interessierten Blick zu dem Blondschopf warf dachte Mave wohl schon, dass er das Schlimmste überstanden hätte. Falsch gedacht! Das schlimmste stand dem armen Jungen noch bevor.

Langsam begann Mave wieder zu dem Mann aufzuschließen, da sie laut seiner Fangkomkarte schon fast das Ende erreicht hatten und er einfach hoffte, jene Story für immer zu vergessen. Er würde ganz bestimmt niemals jemandem davon erzählen wie komisch dieser Mann ihn angemacht hatte. "Oh du kommst ja doch wieder zurück zu mir Süßer!" sagte er daraufhin und versuchte wieder seinen Arm um den unschuldigen Jungen zu legen, dem Maverick jedoch gekonnt auswich. "Könnten sie das... bitte lassen..." erwiderte er, doch der Mann sah es noch mehr als Herausforderung an ihn weiterhin anzubaggern. "Ach komm Kleiner, du bist doch ganz niedlich!" der Mann grinste übers ganze Gesicht und Mave war sich nicht mehr sicher ob der Typ ihn einfach nur necken wollte, oder das alles hier ernst meinte.
Doch während er so in Gedanken versunken war, passierte es! Eine Horde wilder Reptain, um genau zu sein drei Stück tauchten, wie aus dem Nichts, aus dem Dickicht der Sümpfe auf und nahmen den Mann, der äußerst gekünstelt um Hilfe schrie, einfach mit. Mave verstand die Welt nicht mehr, Reptain waren überhaupt nicht heimisch in diesen Sümpfen, der Mann hatte sich einfach gar nicht gewehrt und was zur Hölle war überhaupt gerade passiert?! Es kam ihm einfach so perplex vor, das er erstmal eine Minute wie angewurzelt darum stand und überhaupt nicht verstand, den Mann retten zu müssen, bis Nick bellte. Dieser war davor schon ein paar Meter vor gelaufen um die Fährte der Pokémon aufzunehmen und hatte erst später bemerkt das Mave ihm gar nicht hinterher gelaufen war. Der Blondschopf jedenfalls erwachte aus seiner Trance, schüttelte sich einmal und rannte dann seinem Voltenso hinterher welches auf dem Boden nach dem Geruch der Reptain schnüffelte.
Was den Jungen jedoch am meisten störte, war der Gedanke daran, das sie wieder ein ganzes Stück zurück gingen um diese blöde Bande Pokémon zu finden, die ihm immer noch total komisch vorkam. Aber er konnte ja auch nicht ahnen, das sie eigentlich dem Mann gehörten. So stapfte er wieder durch diesen Sumpf, mittlerweile komplett durchnässt, versank auch noch ein Schuh richtig tief in einem Sumpfloch, der nun bei jedem seiner Schritte die Matsche und das kalte Wasser weiter in seinem Schuh verteilte. Egal wie er sich bewegte, sein ganzer Körper matschte, selbst in seinem Mund war noch Schlamm von dem Vorfall wo er sich hingelegt hatte. Er hatte einfach keine Lust mehr... Aber er konnte nicht aufgeben und rang mit seinem Gewissen, diesen Typen am liebsten einfach von den Reptain auffressen zu lassen, aß dieses Starterpokémon überhaupt Fleisch? Faktisch, war ihm in diesem Moment, einfach alles egal. Er machte nur weiter, da er nicht aufgeben konnte, sonst würde er sich deswegen vermutlich für immer hassen.

Endlich fand er das Versteck der Reptainbande, welche den Mann mit ein paar Lianen an einen der Bäume gefesselt hatten. Aber es sah so komisch aus, die Pokémon saßen einfach nur da als würden sie warten und der Typ lachte?? Vermutlich bildete sich Mave das auch einfach nur ein und er bekam langsam Wahnvorstellungen von dem ganzen Schlamm, der mittlerweile sein Hirn kontaminiert haben musste. So trat er hervor und zückte seinen Fangkom. Die grünen Pokémon sprangen auf und machten sich bereit für einen Kampf, so auch Nick, der ausnahmsweise mal, sogar ernsthaft an die Sache heran ging. Wobei man den beiden ihre Nervosität sehr gut ansehen konnte, immerhin hatte niemand damit gerechnet, dass sie so ein Fiasko erleben würden und auch noch gegen so viele Pokémon kämpfen müssten. Besonders viel Erfahrung hatte Maverick mit seinem Fangkom jedenfalls noch nicht sammeln können, da die meisten Pokémon die er gerettet hatte ohne solch ein Gerät ausgekommen waren und wenn es doch gefährlicher gewesen war, ist er nie alleine gewesen. Doch jetzt hatte er keine andere Wahl. Die einzige Frage war nur noch, wer den ersten Schlag machte, doch dies klärte sich schnell, als eines der Reptain vorpreschte, sein Arm anfing zu glühen und Mave kaum die Zeit hatte, seinem Voltenso den Befehl Donnerwelle zu geben. Welche sogar wirklich traf und das Reptain mitten im Sprung traf, wodurch es unsanft auf dem matschigen Boden landete und eine Fontäne an Schlamm durch das Gebiet spritzte. Der Blondschopf aktivierte schnell seinen Fangkom sodass die Fangscheibe hellauf zu leuchten begann und sich um das zitternde Reptain drehte, doch natürlich waren noch drei weitere dort, welche den Versuch nicht so einfach geschehen ließen.
Eines von ihnen stützte sich auf die Scheibe und das andere griff Nick direkt an. Da Mave nicht auf beiden Seiten aufpassen konnte, befahl er Nick erstmal Ruckzuckhieb einzusetzen, wodurch jedoch der Fangversuch des Pokémon unterbrochen wurde. Nick schaffte es zwar dem Reptain auszuweichen und seinen eigenen Angriff zu starten, doch auch der Starter wich seiner Attacke aus. "Funkesprung Nick!" sagte der junge Ranger noch in der selben Sekunde und konnte so das zweite Reptain auch ausschalten. Mit einem einzigen Treffer?! Irgendwie... kam ihm das viel zu einfach vor. Immerhin war Nick nicht der größte Kämpfer und diese Reptain waren ja auch schon entwickelt. Das dritte Reptain welches den Fangversuch unterbrochen hatte, stürzte sich nun auch auf Nick und wurde von einem einfachen Tackle umgehauen?? Mave verstand die Welt nicht mehr, hatte sein Voltenso irgendwelche komischen Superkräfte, oder wieso besiegte er alle mit einem einzigen Schlag?
Als er jedoch dann erneut dazu ansetze die drei Pokémon zu fangen, warf sich der Mann dazwischen. "Möchtest du mich nicht erstmal befreien Süßer, die Pokémon werden bestimmt nicht mehr angreifen!" er klang ein wenig ängstlich, doch dabei dachte der Jungspund sich nichts, immerhin würde das wohl jeder der an Lianen aufgehangen am Baum hängen würde, oder? Jedenfalls war Maverick nicht wohl dabei, die Pokémon erstmal liegen zu lassen, vielleicht würden sie ja einen Hinterhalt oder etwas in der Richtung starten. Aber der Mann behaarte so sehr darauf das Mave beinah schon keine andere Wahl mehr hatte. So befreite er ihn und ehe er sich umsah waren die drei Reptain wie vom Erdboden verschluckt... Doch er hatte kaum Zeit sich weiterhin darauf zu konzentrieren wohin diese Pokémon geflüchtet sein könnten, denn der Mann umklammerte ihn erneut. "Du bist mein Held!! Ich wusste doch etwas anderes kann ich nicht von so einem heißen Typen erwarten!" Diesmal wurde Mave jedoch handgreiflich und steiß dem Mann in die Rippen, welcher ihn augenblicklich losließ. "Das geht langsam zu weit, ich bin NICHT schwul und stehe bestimmt nicht auf so alte Säcke!! Wir gehen jetzt aus diesem scheiß Sumpf raus und sie Mister benehmen sich verstanden?" schon direkt nachdem er dies gesagt hatte, bereute er es, hielt sich erschrocken die Hand vor dem Mund und versuchte ein leises 'Entschuldigung' herzustottern. Der Mann versuchte den gesamten Rückweg zwar nichts mehr und darüber war Mave insgeheim auch äußerst froh, aber irgendwie fühlte er sich auch ziemlich schlecht. Er traute sich kaum noch ein Wort zu sagen und konnte kaum erwarten, endlich diese Mission abzuschließen und diesen blöden Mann endlich hinter sich lassen zu können. An die Reptain welche sowieso nicht mehr angriffen dachte er nun gar nicht mehr.

Und dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit, sah Mave endlich das Ende des Sumpfes und setze den Mann beim nächsten Pokémon-Center ab, in welchem er sich auch ein Zimmer mietete um erst einmal zu duschen und sich von dieser viel zu komplizierten Mission zu erholen, die ihm einfach seine gesamten Nerven geraubt hatte.

#001
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Re: Das Moor

Beitrag von Ferrisam So Mai 07, 2017 6:48 pm


Ferris & Rei
--- Das Moor - Moor von Nevaio
№ 20

# cf: Straße von Gavina - Gavina

Wo war er nun schon wieder hineingeraten? Nicht, dass Ferris sich groß beschweren konnte. Es war doch tatsächlich eine willkommene Abwechslung vom sonst stressigen Alltag und von den herben Rückschlägen, die er die letzten Tage hatte erdulden müssen. Die Arbeit mit dem Kleoparda war nicht vorangekommen. Das Pokémon machte dicht, legte das selbe, aggressive Verhalten wie eh und je an den Tag. Im Grunde wunderte es den Ranger nicht einmal. Es war eine Frage der Geduld und ein Rückschlag war nichts, um gleich die Flinte ins Korn zu werfen.
Der Rangerbasis von Nevaio City einen Besuch abzustatten, war ein Schritt gewesen, um eine andere Ansicht hinzuzugewinnen. Eine Möglichkeit, wie er die Arbeit mit dem Kleoparda vielleicht umso besser bewältigen konnte. Er hatte ja schließlich kein Problem damit, sich die Meinung von Kollegen einzuholen und zu überdenken. Dummerweise war die Rangerbasis jedoch so beschäftigt wie eh und je gewesen und sein Kollege, den er um Rat fragen wollte, war schon seit längerem mit einer Mission beschäftigt. Nichts, was er ändern konnte. Geduld war das Zauberwort.
Doch wie hätte Ferris je diese alte Dame ignorieren können, die in die Rangerbasis hereingeplatzt gekommen war, weil sie ihren lieben Pufflesworth vermisste? Ihr Felilou, wie sich herausstellte. Für den Ranger war es tatsächlich mehr als selbstverständlich auszuhelfen, wenn die Rangerbasis bereits so ausgelastet war, dass die alte Dame lange auf Hilfe hätte warten müssen. Schlimmer noch, sie hatte es ja sogar schon in Betracht gezogen, selbst ins Moor zu gehen, um nach ihrem Katzenpokémon zu suchen! Schöner Ranger wäre er, hätte er die alte Dame einfach ziehen und sich in Gefahr bringen lassen. Seinen Rangerkollegen hätte er damit auch keinen Gefallen getan.

Am Moor angekommen hatte sich jedoch alsbald das nächste Problem eingestellt: Priscilla. Eigentlich war sie weder zimperlich noch eitel, doch aus irgendeinem Grund ruhte sie lieber am Rande des Moors und starrte den nassen, matschigen Boden lange an, statt sich weiter in Bewegung zu setzen. Eigentlich war es ja Ferris Aufgabe, den Dreck anzustarren und sich unter Seufzen dann doch in Bewegung zu setzen. Dieses Mal blieb diese Aufgabe wohl an Priscilla hängen. Nur, dass das Seufzen ausblieb und ihr monotoner Blick weder Ekel noch Angst verriet. Anscheinend hatte sie nicht wirklich Ahnung, was überhaupt los war oder ihr fehlte schlicht und ergreifend die Lust zu arbeiten.
"Ein Felilou irgendwo im Moor...", überlegte Ferris laut und betrachtete sein stummes Partnerpokémon. Hoffentlich war die arme Katze nicht irgendwo versunken. Dieses Felilou musste der Alten immerhin einiges bedeuten, wenn sie sich selbst in Gefahr begeben wollte, um es zu suchen. Umso wichtiger war es wohl, dass sie das Unlichtpokémon schnellstmöglich fanden... und dabei natürlich nicht selbst im Moor versanken. Zum Glück konnte Ferris wohl sagen, dass seine Partnerin ein Eistyp war. Das konnte in einer solchen Situation wahrlich helfen, wenn Priscilla sich denn mal entschied, sich in Bewegung zu setzen. "Trägt ein Halsband auf dem sein Name steht.", teilte er seiner Partner sorgfältig mit, obwohl sie bei dem Gespräch eigentlich anwesend gewesen war. Der Name des Felilous, huh? Eigentlich musste Ferris ja zugeben, dass er als Felilou wohl auch abgehauen wäre, wenn man ihn "Pufflesworth" genannt hätte. Warum fanden alte Leute solche Namen auch nur so wahnsinnig toll?
Ob das Felilou mit dem Namen wohl zufrieden war? Priscilla hatte schließlich auch nie protestiert, aber Ferris wusste nicht einmal, ob sein Arktip überhaupt damit zufrieden war. Er schüttelte den Kopf, schubste den Gedanken beiseite, und ließ seinen Blick zunächst sorgfältig über Büsche, Bäume und Moorlandschaft streifen. So lange war das Felilou immerhin noch nicht verschwunden. Sie würden es schon finden. "Bewegung, Priscilla.", riet er seinem Partnerpokémon an, das wirklich begann, sich langsam in Bewegung zu setzen. Aber ganz langsam und irgendwie auch widerwillig...

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Papierkrieg
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Re: Das Moor

Beitrag von Fionnam Sa Mai 20, 2017 3:36 pm

Rei Jôhnsdottir

&& Ferris O'Reilly


Cf: Flughafen, Panaero City

Nachdem Rei mit ihren Pokémon nicht nur den Flughafen, sondern ganz Panaero City verlassen hatte, waren sie eine Weile umher gewandert. Sie hatten hier und da Halt gemacht und trainiert, meistens aber hat sie ihren Lieblingen eine Verschnaufpause gegönnt. Sie hatten es nicht eilig – und Rei wollte ihre Pokémon gewiss nicht überstrapazieren, auch wenn Istas wohl gerne mehr Action gehabt hätte.
Heute morgen aber waren sie an diesen Ort hier gekommen – das Moor von Nevaio erstreckte sich weit vor ihnen. Es war wirklich sumpfig, etwas düster außerdem. Hier herrschte eine Stille vor, die einem das Gefühl gab, ganz allein auf der Welt zu sein – denn außer einem Rascheln in den Zweigen und einem Plätschern hörte man hier fast gar nichts. Rei hatte wie immer ihre beiden Evolitionen draußen, die hier in diesem Gebiet tatsächlich an ihrer Seite blieben – denn beide mochten solche Gegenden nicht besonders, zu oft blieben sie in Matsch und Schlamm stecken. Rei aber wollte sich hier gerne umsehen, denn sie hatte einige Geschichten über diesen Ort gehört. Anders als in den meisten Regionen froren hier die Sumpfflächen im Winter zu – wie es hier dann wohl aussah? Davon abgesehen sollte es hier mal eine Tragödie gegeben haben – und von hier sollten außerdem vier legendäre Pokémon stammen. Sie wollte gerne mehr über diesen Ort erfahren – deshalb folgten Istas und Mahu ihr auch ohne zu Murren und hielten die Augen ebenfalls offen.
So wanderten sie zuerst durch das Moor – Rei sah sich alles ganz genau an und machte sich hier und da einige Notizen, die vielleicht nützlich waren oder die sie einfach interessant fand. Auf diese Weise trafen sie auch auf wilde Pokémon – meist konnte man sie vorher schon bemerken, aber einige waren so gerissen, dass sie sie erst sahen, als sie direkt vor ihnen standen. Dazu zählte beispielsweise ein Schnuthelm. Bisher hatten sie alle Konfrontationen mit den Pokémon umgehen können, aber dieses Käferwesen schien erpicht darauf zu sein, zu kämpfen – denn kaum waren sie in der Nähe gewesen, hatte es die gesamte Truppe mit Säure angegriffen! Rei verdankte es nur Istas und Mahu, dass niemandem etwas geschah – und sie funkelte das wilde Pokémon dunkel an, als es erneut zu diesem Säureangriff ansetzen wollte. Noch bevor die Hellhaarige etwas sagen konnte, griffen die beiden Evolitionen aber schon ein – Istas nutzte Rechte Hand und Mahu setzte dann direkt Sternenschauer ein, um das Schnuthelm in seine Schranken zu weisen. Rei musterte die beiden – Mahu ging in die Offensive, freiwillig? Das Psiana sah sie an – Entschlossenheit funkelte da in diesen Augen. Rei nickte. Nun gut – wenn Mahu freiwillig kämpfen wollte, dann sollte das die Psianadame auch ruhig tun!
Das Schnuthelm hatte sich wieder erholt – und nutzte Käfergebrumm!
„Ausweichen!“, rief sie, woraufhin sie und Istas fort sprangen und Mahu es ihnen in eine andere Richtung nach tat. „Psychoschock.“, sagte Rei dann, woraufhin das Psiana sofort leuchtende Augen bekam und die Attacke umsetzte. Aber das Schnuthelm war offenbar nicht ungeübt und setzte Schutzschild ein, um die Attacke zu negieren. Rei nickte sachte, eine Geste, die sie oft zeigte, wenn sie eine neue Information gewann. Das wilde Pokémon nutzte eine Attacke, die Rei als Lehmschelle identifizierte und der Mahu nicht ganz entkam, aber zumindest der unerwünschte Effekt blieb aus, das nur die Beine der Evolition getroffen wurden. „Dann versuchen wir es mal mit Ruckzuckhieb.“, sprach Rei – und sofort schoss Mahu auf das Schnuthelm zu. Dieses nutzte jedoch abermals Schutzschild und Mahu prallte unsanft ab. Dennoch, das Psiana fing sich schnell und ging von allein in eine Bissattacke über, die ordentlich saß! Das Schnuthelm verzog die Miene, nahm aber keineswegs Abstand, sondern setzte stattdessen Blutsauger ein! Mahu gab einen gequälten Laut von sich, ehe sie das wilde Pokémon abschüttelte.
„Mahu, noch einmal Psychoschock – und dann Ruckzuckhieb!“, rief Rei nun, woraufhin das Psiana etwas erzürnt die Psychoattacke umsetzte – schnell genug, damit das Schnuthelm nicht auf die Idee kam, Schutzschild abermals einzusetzen. So trafen beide Attacken hinter einander. Das Schnuthelm wankte – und schließlich verschwand es im Sumpf. Rei musterte die Gegend noch einmal kurz, ehe sie aufatmete. Mahu drehte sich zu ihnen um und wollte gerade zu ihrer Trainerin und ihrer Schwester laufen, als sich plötzlich Istas' Fell aufstellte. Rei bemerkte das und sah sofort nach vorn.
„Mahu, schnell!“, rief sie – woraufhin das Psiana einen Satz nach vorn tat und so einer Matschbombe entging, die ihr zwei Hydragil' entgegen warfen, die gerade aus den Sümpfen krochen. Da hatte das Schnuthelm wohl Verstärkung geholt – und davon nicht genug, krochen da auch noch ein Laukaps und ein Cavalanzas hervor. Na, da hatten sie sich ja in eine Situation gebracht, die wieder mehr als prkär war. Rei verfinsterte den Blick, sobald Mahu wieder bei ihr war – Istas stellte sich kampfbereit neben sie. Vier gegen zwei? Etwas ungeünstig, huh? Schnell zückte sie auch die anderen beiden Pokébälle und holte sich so Chesmu und Atropos zu Hilfe.
„Chesmu, kümmer dich um das Cavalanzas – ich verlasse mich auf dich!“, sagte sie sofort – woraufhin das Noctuh das wilde Cavalanzas mittels Zen-Kopfstoß und Schnabel unter Beschuss nahm. Das wusste sich natürlich zu wehren – aber Chesmu war erfahren, also vertraute sie dem Noctuh völlig, dass es mit dieser Situation allein zurecht kam. So konnte sie ihre Aufmerksamkeit nämlich auf die anderen drei legen. Die beiden Hydragil setzten zu Ruckzuckhieb und Sternschauer an, weshalb auch Rei sich in Sicherheit bringen musste. Atropos, die vor beiden Attacken gefeit war, regte sich als einzige nicht – und konterte dann direkt mit einem Kreideschrei, um alle vier Pokémon in ihre Schranken zu weisen. Auch Rei klingelten die Ohren, aber die Trainerin rappelte sich eiligst auf. Istas und Mahu stürzten sich auf die Hydragils – dann würde Atropo sich wohl erst einmal um das Laukaps kümmern! Das offenbar sehr jung und setzte Furienschlag ein, was natürlich mehr als nutzlos war, woraufhin das Shuppet direkt mit einem Spukball die Fronten klärte. Rei nickte.
„Gut so – Psychokinese!“, rief sie dem Geist also zu, ehe sie zu den Evolitionen sah, die zwei weiteren Ruckzuckhieben auswichen. „Istas, Spukball – Mahu, setze Konfusion ein!“
Beide Pokémon gehorchten aufs Wort, doch ein Hydragil konnte dem Spukball entweichen. Dafür wurde es von Mahus Konfusion erfasst und nahm dennoch Schaden. Das andere von den beiden aber griff Istas mit Fokusstoß an – und das Nachtara wurde schwer getroffen. Dennoch war das Unlichtpokémon schnell wieder auf den Beinen und nutzte abermals Rechte Hand, um dann einen Psychoschock von Mahu zu verstärken. Die richtete alles auf beide Hydrogil und schaffte es so, Istas außen vor zu lassen – und beide Käfer mussten den Schaden einstecken. Indes kam ein Gebrumm von Atropos, die sich von einer Kreuzschere verletzt sah.
„Schattenstoß, dann Spukball!“, rief sie, sah dann im Augenwinkel, wie Chesmu vom Himmel schoss und das Cavalenzas mit einem Treffer durch Himmelsfeger noch ein gutes Stück von ihnen fort schleuderte. Das Noctuh würde ihnen definitiv den Rücken frei halten. „Mahu, komm her – Istas, Finsteraura.“, fuhr sie dann fort – und Mahu, die in ihre Arme sprang, konnte so der Unlichtattacke entgehen, die dem Psychokätzchen sonst fatale Verletzungen eingebracht hätte. Sofort nach Beendigung sprang das Psiana aber wieder herunter – und nutzte nach Rei's Anweisung hin Sternenschauer, um die Hydragil zu trennen. Eins gegen Eins, so wirkte es nun – das war doch gar nicht mal schlecht.
Istas musste einem weiteren Fokusstoß entgehen, während Mahu von Wasser-Shuriken getroffen wurde.
So ging der Kampf weiter – Rei musste ihre Aufmerksamkeit auf drei Pokémon und drei Gegner legen, was sie ein Höchstmaß an Konzentration forderte. Zum Glkück war das Laukaps bald besiegt, weshalb Atropos den beiden Evolitionen zu Hilfe kam. Chesmus Kampf indes dauerte noch weiter an – offenbar war das Cavalanzas ein starker Gegner und das Flugwesen hatte einiges zu tun. Istas und das Hydragil, das ihr gegenüber stand, führten einen Schlagabtausch nach dem anderen aus, während Mahu mehr mit Ausweichen beschäftigt war, als damit, selbst anzugreifen. Rei ließ den Geist also vor allem bei Mahu, um dem Psiana ein wenig Unterstützung zukommen zu lassen – so kam es aber auch, dass Istas einen weiteren schweren Treffer einstecken musste. Und das Nachtara ging zu Boden, kam nur schwer wieder hoch. Rei biss sich auf die Lippe – und Mahu bekam mit, was ihrer Schwester da passierte, die doch sonst nie unterlag. Sofort stürmte das Psiana zu dem Nachtara und fing so einen Fokusstoß ab, der dem Psychokätzchen keinen Schaden bereitete. Das andere Hydragil aber schaffte es, sich Atropos vom Leib zu halten – und beide setzten Synchron zu einer Matschbombe an. Rei riss die Augen auf.
„Passt auf!“, rief sie – doch sie würden nicht ausweichen können. Aber da … fing Mahu an zu leuchten – und sie gab einen starken Laut von sich, der jedem feindlichen Pokémon in der Gegend klar machte, dass niemand ihrer Schwester zu nahe kam! Das Leuchten weitete sich aus – und schleuderte beide Hydragil fort. Rei schluckte – und noch bevor sie reagieren konnte, versetzte Mahu einem Hydragil den letzten Schlag mithilfe von Ruckzuckhieb, während Atropos das zweite mit Spukball endgültig in seine Schranken wies.
Rei wartete, Mahu stand über Istas, die schwer schnaufte – doch letztlich entschlossen sich die beiden Hydragil offenbar dazu, sich zurückzuziehen. Das Laukaps, das besiegt auf dem Boden lag, nahmen sie glücklicher weise mit. Sobald sie außer Reichweite waren, stürzte Rei zu ihren Pokémon – und schon kurz darauf gesellte sich das angeschlagene Noctuh zu ihnen. Sie musterte es kurz – seine Augen zeigten deutlich, dass es den Kampf für sich entschieden hatte. Rei nickte.
„Das habt ihr alle ganz fantastisch gemacht.“, sprach sie und zog Istas zu sich, die noch immer schnaufte. „Komm, wir müssen dich etwas versorgen.“, sagte sie dabei, woraufhin das Nachtara einen krächzenden Laut von sich gab. Rei sah zu Mahu, die bei ihr saß und beobachtete, wie Rei die Wunden von Istas versorgte. Sie lächelte das Psiana an. „Du warst am besten, Mahu – du hast deine Schwester wirklich gut beschützt.“, lobte sie das Psychokätzchen, welches sich daraufhin an Istas schmiegte, die sich gerade bei Rei einrollen wollte. Sie lobte noch Atropos und Chesmu, versorgte auch die Wunden der restlichen Pokémon. Dann nahm sie Istas auf den Arm und sie nahmen Abstand zu den Sumpfflächen, während Rei darüber grübelte, welche Attacke das von Mahu eben gewesen war. Mahu verließ ihre Seite nicht und Chesmu erkundete wieder die Gegend, während Atropos misstrauisch hinter jeden Busch lugte.

Auf diese Weise wurden sowohl der Geist, als auch der Vogel auf ein Pokémon aufmerksam, das jammernd auf einem Baum hockte. Rei wurde zu eben jenem Baum geführt und blickte hinauf – war das ein Felilou? Wie war es nur so weit nach oben gekommen? Sie seufzte leise, sah sich dann um. Nein, sie würde dort definitiv nicht hinauf kommen. Ihr Blick glitt zu Atropos – aber den Geist sollte sie wohl auch nicht hinauf scicken. Mahu musterte das Felilou neugierig – noch ein Katzenpokémon, das freute sie wohl sehr. Noch ein Seufzen, Rei sah zu Chesmu. Ein Kopfschütteln – das Noctuh sollte sie damit besser nicht behelligen. Also sah sie erneut zu Mahu, dann zu dem Felilou. Naja, Mahu wollte ja offenbar ohnehin ein wenig üben heute …
„Mahu, Schatz – hilfst du dem Felilou?“, fragte sie – woraufhin Mahu sie mit großen Augen ansah. Das Felilou krächzte dabei weiter und letztlich schien das Psiana zu nicken. „Gut, Danke – dann hole es bitte mit deinen Psychokräften zu uns herunter.“, bat Rei also ihre Evolition, woraufhin Istas neugierig zu ihrer Schwester sah, während sie weiterhin in Rei's Armen ruhte. Mahu's Augen begannen zu leuchten – und ebenso das Felilou, welches in eine Psychoaura gehüllt wurde. Das Katzenpokémon erschrak und wehrte sich, aber als es bemerkte, dass es dem Boden näher kam, gab es ruhe. Mahu setzte das Felilou schließlich ab und schnaufte dann erschöpft, als sie aufhörte, ihre Kräfte zu nutzen. Rei nickte lobend und ging dann in die Hocke. Mit einer kurzen Bewegung konnte sie ein paar Poffles aus ihrer Tasche kramen – und da kam das erst misstrauische Felilou dann auch zu ihr. Sie gab dem Pokémon das Leckerchen, wobei ihr Blick auf ein Halsband fiel – es war wohl alles andere als wild und demnach jemandem entlaufen. Außerdem war es ziemlich schmutzig, was aber in diesem Sumpf alles andere als ungewöhnlich war – Rei's Team sah ja auch ähnlich aus. „Na, alles in Ordnung?“, fragte sie dann, woraufhin das Felilou einen zustimmenden Laut von sich gab. Mahu war heran getreten und schnupperte das Katzenwesen ab, welches die Geste erwiderte. Atropos hielt sich dankbarer Weise etwas entfernt, um das Pokémon nicht noch einmal aufzuscheuchen. „Na, wollen wir mal schauen, ob wir deinen Trainer finden?“, fragte sie dann, doch das Felilou schien nicht darauf zu reagieren. Sie richtete sich auf. „Komm mit.“, sagte sie – und nach einer Weile folgte ihnen das Felilou tatsächlich. Das war aber wohl vor allem Mahu zu verdanken, die sich immer wieder zu dem Felilou zurück fallen ließ, um es dann ein Stück näher zu Rei zu bringen. So liefen sie bald Seite an Seite neben Rei.Sie grübelte – auf dem Halsband stand ein Name, aber sie war sich nicht sicher, wie man ihn aussprach. Ohnehin war das ein … ulkiger Name. Ja, so konnte man das wohl ausdrücken.
„Du heißt also … Pufflesworth? … Nein?“, sie hatte es wohl falsch ausgesprochen, versuchte es erneut. Drei, vier mal noch, bevor das Felilou einen entzückten Laut von sich gab. Ah, okay, so wurde das also ausgesprochen. Nun gut … solange das Felilou dessen zufrieden war? Nun sah sie sich aber wieder etwas um – sie hatte hier im Moor keine Menschenseele getroffen, also war der Trainer von Pufflesworth wohl nicht hier. Demnach sollten sie das Moor wohl bald wieder verlassen, huh? Das wäre auch für Istas eine fabelhafte Idee. Das Nachtara aber war inzwischen in ihrem Arm eingeschlafen – dass dieses Unlichtkätzchen nach einem Kampf immer so schnell wieder die Ruhe selbst war, war echt erstaunlich.

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Re: Das Moor

Beitrag von Gastam Sa Mai 20, 2017 9:10 pm

---Route 15
Ich betrachtete das sumpfige Moor, als ich ankam, mit einer finsteren Mine. Der perfekte Ort, um zu trainieren. Doch ich wollte einen sicheren Platz für mich suchen und dann anfangen. Mein Weg führte mich zu einem relativ trockenen Fleckchen Erde, wo ich all meine Pokémon heraus rief. Elekid sah mich aufmerksam, aber gleichzeitig kühl an, während Stolloss fast schon ängstlich wirkte. Ich hatte es noch nicht allzu lange, wahrscheinlich war ihm meine Art des Trainings nicht geheuer. Ich wusste nicht, was es von mir hielt, doch um ehrlich zu sein interessierte mich das nicht im geringsten. Den Rucksack legte ich auf dem Boden ab, damit ich sofort zur Stelle sein konnte, sollte etwas schief gehen. "Chelast." Das Pflanzen-Pokemon sah auf. In seinem Blick lag Ausdruckslosigkeit. Genau wie in meinem. Ich befahl ihm Panzerschutz, dann sollte Kramurx mit Schnabel auf es los gehen. Chelast flog direkt ins schlammige Moor hinein. Kramurx folgte erneut mit Schnabel und stach Chelast in die Seite, wodurch es noch mehr in den Schlamm gedrückt wurde. "Chelast, befreiende dich mit Tackle.",befahl ich kühl und Chelast versuchte krampfhaft hinaus zu springen. Aber mein Rabe ließ dies nicht so einfach zu und ging mit Schnabel auf es los. Langsam hatte Chelast keine Kraft mehr und sank immer mehr im Schlamm ein. Es erschlaffen schließlich und bevor es versinken konnte, rief ich es in seinen Ball zurück. Normalerweise würde ich jetzt etwas fieses sagen und meinem Pokémon vorhalten, was es falsch gemacht hat. Doch bei Chelast war das etwas anders. Chelast war das einzige Pokémon, welches mir etwas bedeutete. Zumindest ein wenig. Kramurx landete neben mir und sah mich erwartungsvoll an. Ich sagte nichts mehr, sondern legte den Ball zurück in den Rucksack und rief Stollunior und Elekid zum Kampf auf. "Elekid, Donnerschlag, Stollunior, Tackle mit Hakenschlagen." Die zwei gehorchte aufs Wort und ein riesiger Blitz durchzuführen die Luft. Elekid verfehlte jedoch, da Stollunior schneller war. Es rammte das Elektropokemon und ließ es in den Schlamm fallen. "Jetzt nochmals Tackle." Stollunior gehorchte und rammte Elekid, das sich jedoch sofort aufraffte und aus dem Schlamm zog. "Nicht schlecht...",gab ich grimmig zu, doch ließ ich keine Gnade walten. "Donnerschock und Tackle!" Die beiden Attacken prallten aufeinander und ein großer Blitz schoss in die Luft. Ich nickte schließlich, als Stollunior erschöpft am Boden lang und hob es aus dem Schlamm. Wenige Minuten später saßen wir auf dem trockenen Fleckchen und aßen unsere Vorräte für diesen Abschnitt unserer Reise. Dabei sprach keiner ein Wort, nicht einmal mein sonst so gesprächiges Kramurx. Ich sah mich eine Weile um, während ich in Ruhe ein paar Heidelbeeren aus einer Schale aß.
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Re: Das Moor

Beitrag von Ferrisam Sa Mai 27, 2017 11:27 am


Ferris & Rei
--- Das Moor - Moor von Nevaio
№ 21

Kaum hatte das Arktip ein paar Schritte getan, blieb es auch schon wieder stehen. Warum war Priscilla auf einmal nur so zimperlich? Hatte sie vielleicht Angst, dass sie selbst dem Moor zum Opfer fielen. Für einen Moment betrachtete der Ranger seine Partnerin stumm, aber eindringlich. Sie machte erneut keine Anstalten, sich vom Fleck zu bewegen. Dabei mussten sie sich doch eifrig auf die Suche nach diesem Felilou machen! Ferris glaubte nämlich nicht, dass die alte Dame lange auf sich warten ließ. Obwohl man ihr Hilfe versichert hatte, würde sie so oder so ins Moor kommen. Wer konnte auch schon stillsitzen, wenn seine Lieben möglicherweise in Gefahr waren? Auch Pokémon waren schließlich wichtige Familienmitglieder. Ins Besondere, wenn man sonst niemanden mehr hatte. Aber das musste Priscilla doch auch von selbst erkennen.
"Schluss jetzt.", sagte der Ranger schließlich an seine Partnerin gewandt. Sein Tonfall streng, als wäre es nicht seine Partnerin, sondern ein Ranger der Abteilung, der Unsinn angestellt hatte. Es gab Missionen, da zählte jede Sekunde und jeden Moment, den dieses Arktip damit verbrachte, stehen zu bleiben, machte es nicht besser. Im Gegenteil. "Bewegung, Priscilla. Wir müssen das Felilou schnell finden." Tatsächlich setzte sich das Arktip abermals in Bewegung. Immer noch vorsichtig und langsam. Ferris seufzte. Das konnte ja heiter werden, wenn das so weiter ging, doch ehe er erneut ansetzen konnte, seinem Pokémon die Dringlichkeit dieser Angelegenheit einzubläuen, beschleunigte das Pokémon seine Schritte und lief bald schon voraus. Dazugelernt hatte sie jedenfalls. Solange sie nicht wieder in alte Muster verfallen würde, war das auch vollkommen in Ordnung. Ferris selbst mochte das Moor schließlich genauso wenig. Man schleppte diesen Dreck doch wirklich überall mit hin. Seine Schuhe wollte er jetzt schon nicht mehr anschauen. Besser, man sah gar nicht erst hinunter.
Nachdem sie eine Weile gelaufen waren, nahm der Ranger zwei Hydragil wahr, die mit einem Schnuthelm im Schlepptau, vorbei huschten. Die Pokémon waren angeschlagen, das Schnuthelm sogar offensichtlich besiegt. Ob es Revierstreitigkeiten gab? Die gab es schließlich oft genug. Er hoffte bloß, dass diese Pokémon sich von Reisenden fernhielten. Das Moor war gefährlich genug, da brauchte es keine aggressiven Pokémon, die Passanten das Leben zusätzlich zur Hölle machten. Auch, wenn das Moor von Nevaio nicht gerade in seinen Aufgabenbereich fiel, wollte Ferris das Moor doch zumindest halbwegs sicher wissen. Die Ranger der Basis von Nevaio City hatten wirklich schon genug zu tun.

Urplötzlich rannte Priscilla jedoch los, um vor dem vermeintlichen Felilou einer Reisenden Halt zu machen und ihm den Weg zu versperren. Der Gruppe um das Unlichtpokémon herum, schenkte das Arktip jedoch keinerlei Beachtung. Stattdessen hüpfte das Eispokémon aufgeregt von einer Seite auf die andere und erweckte damit einen doch recht fröhlichen, aber auch ungeduldigen Eindruck. Ferris folgte seiner Partnerin schleunigst und musterte kurz das Felilou, ehe der Blick auf die Trainerin daneben fiel. Als er das Nachtara in ihren Armen sah, wurde ihm leider alsbald klar, dass die flüchtenden Pokémon kein Zufall waren. "Guten Tag.", sagte er und hob zum Gruß kurz seinen Fedora an. Er hatte nicht gedacht, im Moor eine Person zu treffen. Wahrscheinlich war das nun aber auch sein großes Glück. "Dürfte ich einmal einen Blick auf das Halsband dieses Felilous werfen?", fragte er schließlich. Das Pokémon konnte zwar auch genauso gut das Pokémon dieser Trainerin sein, doch davon wollte der Ranger sich doch lieber selbst überzeugen. Vorausgesetzt diese Frau hatte nicht den gleichen Namensgeschmack wie die alte Dame, die ihre Katze vermisste.

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Re: Das Moor

Beitrag von Fionnam So Mai 28, 2017 1:26 pm

Rei Jôhnsdottir

&& Ferris O'Reilly


Nun gut – die Frage nach der Aussprache dieses durchaus ungewöhnlichen Namens war dann also geklärt und Istas, die am meisten abbekommen hatte, schlummerte friedlich. Rei musterte die Gegend, achtete aber noch eher darauf, dass das aufgegriffene Felilou nicht doch noch einmal zurück blieb. Es war schön zu sehen, dass Mahu sich offenbar mit dem Unlichtkätzchen verstand – es war eher selten der Fall, wenn Istas nicht den Anstoß dazu gab. Sie überlegte, wie sie am besten vorgehen sollte – sollte das Felilou erst einmal mit ins Pokémoncenter kommen? Oder sollte sie es bei einer Rangerbasis abgeben? Die Entscheidung fiel nicht leicht, denn sie wollte Istas so schnell wie möglich wieder gesund in den Armen halten, dennoch war sie sich sicher, dass die Person, zu der Pufflesworth gehörte, sich genauso große Sorgen um das Felilou machte. Sie seufzte kurz, richtete den Blick nach vorn. Sie waren noch gar nicht allzu lange mit dem Felilou unterwegs, da wurde ihnen nun der Weg tatsächlich durch ein Pokémon versperrt. Rei erkannte es als ein Arktip – sie wusste, dass diese Eiswesen hier nicht heimisch waren, also würde es wohl jemandem gehören, richtig? Nur … wo war es eben so schnell hergekommen? Nun, jedenfalls war das Arktip alles andere als aggressiv – tatsächlich hüpfte es dann einfach nur um sie herum. Rei zog eine Augenbraue hoch, ehe Berührungen von Mahu sie darauf aufmerksam machten, dass sich noch jemand zu ihnen gesellte.
Ihre Vermutung bezüglich des Eispokémon war wohl richtig gewesen – ein rothaarige Mann erschien be ihnen und fasste an seinen Fedora, wobei er sie auch direkt grüßte. Rei sah kurz zu ihren Pokémon – ungewöhnlich. Sie hatte nicht geglaubt, dass sich hier jemand befand.
„Tag.“, erwiderte sie also, wobei ihr nicht der Blick auf Istas entging. Nichts, worüber sie reden würde – dem Nachtara würde es bald besser gehen. Sie brauchte nur ein ruhiges Fleckchen oder ein Pokémoncenter, sobald das Felilou wieder zu seinem Trainer gelangt war. Wirklich überraschend war dann aber doch, dass dieser Fremde sich nach genau diesem Pokémon erkundigte – Rei's Misstrauen war geweckt. Mahu spürte das sofort und gab dieses Gefühl auch an das Unlichtwesen weiter, welches sich etwas mehr an das Psiana schmiegte. „Können Sie mir versichern, dass Sie keine unlauteren Absichten haben bezüglich dieses Pokémon?“, fragte sie also ernst. Er sagte zwar, er wolle sich das Halsband von Pufflesworth ansehen, aber vielleicht hatte er auch etwas ganz anderes vor? Wenn dieses Felilou zu ihm gehören würde, hätte es den Rotschopf schließlich direkt erkannt. Es bestand natürlich die Möglichkeit, dass der entsprechende Trainer um Hilfe gebeten hatte, aber das hieß ja nicht, dass Rei nicht auf Nummer sicher gehen konnte, nicht wahr? Ihr persönlich war es zumindest lieber, wenn sie von vornherein auf alles vorbereitet war. Dieser tatsächlich recht gut gekleidete Mann schien zwar auf den ersten Blick vertrauenswürdig, aber wie oft hatte sie sich bereits getäuscht?

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Re: Das Moor

Beitrag von Ferrisam Mi Jun 14, 2017 11:14 am


Ferris & Rei
--- Das Moor - Moor von Nevaio
№ 22

Die Begrüßung der jungen Frau fiel ja nun nicht gerade begeisternd aus. Ferris musste zugeben, dass er ein wenig mehr Freundlichkeit bei einer Begrüßung schätzte, aber diese junge Dame schien wohl ohnehin von der ganz misstrauischen Sorte zu sein. So ganz anders als seine Tochter, auch wenn die vermeintliche Trainerin vor ihm wohl ein gutes Stück älter war als Shirley. Für Ferris aber immer noch jung genug, um sie innerlich als Mädchen zu titulieren. Aussprechen musste er das ja nicht. Seine Tochter protestierte ja schließlich auch jedes Mal, wenn man sie "Mädchen" nannte, sie sei ja schon viel zu erwachsen dafür. Mit 15 Jahren. Welche unlauteren Absichten diese Fremde sich wohl ausmalte, wenn sie schon eine derartige Frage stellte?
Priscilla blickte ja schon völlig empört zu dem Mädchen auf. Offenbar, weil sie dieses Misstrauen billigte. Anders als Ferris. Doch trotz des Eistypen war Priscilla immerhin ein warmherziges, freundliches Pokémon. Meistens, jedenfalls. Sie mochte es nicht, wenn man ihr misstraute, obwohl das Misstrauen wohl in erster Linie ihrem Partner golt. Für das Arktip war es jedoch das Gleiche, als würde man sie anzweifeln. Ferris war ja schließlich nur ihr Anhängsel! Zumindest glaubte der Ranger manchmal, dass das Priscillas Ansicht sein musste. Ob sie sich wohl selbst als stumme Heldin in einer korrupten Stadt sah.
"Du bist misstrauisch.", stellte Ferris höchst offensichtlich fest. "Ich gebe zu, das ist erfrischend." Wenn er sich überlegte, wie naiv und begeisterungsfähig Shirley trotz allem war, war eine Portion Misstrauen, auch wenn sie gegen ihn ging, durchaus angenehm, von Zeit zu Zeit. Schließlich stimmte es ja auch, er konnte genauso gut irgendein Kerl sein, der dieses Pokémon stehlen wollte. Wofür auch immer man ein Felilou namens Pufflesworth brauchte. "Und auch grundsätzlich nicht verkehrt, wenn man auf Reisen ist, nehme ich an?", fuhr der Ranger fort. Dass sie auf Reisen war, war zwar nur eine Vermutung, aber es war wohl eine recht Offensichtliche. Viele hatten den Weg als Trainer eingeschlagen und nicht viele begaben sich aus Spaß an der Freude ins Moor. Oft waren es Reisende, die die Gefahr unterschätzten oder einfach darauf angewiesen waren, das Moor zu durchqueren. Genauso gut konnte sie aber auch jemand sein, der einfach nur den Nervenkitzel suchte und sich deswegen hierher gewagt hatte. Wer wusste das schon.
"Ich kann dir jedoch versichern, dass ich lediglich auf der Suche nach dem entlaufenen Felilou einer alten Dame in Nevaio City bin.", erklärte er ihr, während er seinen RPV-Ausweis hervorkramte. Wer so misstrauisch war, der wollte sicherlich eine Art Beweis sehen und ein FangKom reichte da sicherlich nicht. Der hätte ja genauso gut geklaut sein können. Ein offizieller Ausweis mit Lichtbild? Schon schwieriger.
Er lächelte, freundlich wie möglich, während er der Trainerin seinen Ausweis reichte. Eine Portion Misstrauen kränkte ihn ja schließlich auch nicht unbedingt. Vor allem im Moor war es wohl schließlich auch angebracht. Gekränkt wäre er wohl nur, wenn sie ihn zu alt nannte. Bilder auf Ausweisen waren ja schließlich immer so wunderbar hässlich. "Darf ich fragen, was vorgefallen ist?", fragte der Ranger schließlich und deutete mit einer kurzen Kopfbewegung auf das verletzte Pokémon, das sie bei sich trug. Vielleicht war sie unvorsichtig gewesen oder hatte Kämpfe mit wilden Pokémon angefangen. Ferris ging jedoch lieber auf Nummer sicher, denn wenn es aggressive, wilde Pokémon gab, die Reisenden das Leben schwerer machten, wollte er die Angelegenheit doch lieber in Rangerkenntnis wissen.

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Re: Das Moor

Beitrag von Fionnam Do Jun 15, 2017 7:53 pm

Rei Jôhnsdottir

&& Ferris O'Reilly


Ihre Reaktion war wohl nichts, womit der Rotschopf und dessen Pokémon gerechnet hatten – speziell das Arktip plusterte sich empört auf und machte der Trainerin somit deutlich, was es von deren Misstrauen hielt. Rei schenkte dem Eiswesen allerdings nur einen kurzen Blick – denn es interessierte sie nicht weiter. Sie wollte lieber die entsprechende Antwort abwarten.
Als diese dann kam, musste sie feststellen, dass sie gedutzt wurde – das kam nicht mehr allzu häufig vor, die meisten waren der Meinung, dass ihr steter, dunkler Blick sie älter wirken ließ, als sie war. Nun, nicht dass sie noch als Jugendliche abzutun war, sie war ja schon über zwanzig Jahre alt … Nun, sei's drum. Der gut gekleidete Mann furh fort, sagte, es sei erfrischend, dass sie misstrauisch war und fügte an, dass das auf Reisen wohl positiv wäre, wobei der Blick eher fragend wirkte. Erhoffte er sich tatsächlich eine Antwort? Bevor sie diesen Fremden nicht beim Namen nennen konnte, würde sie sicher nichts zu sich selbst sagen. Nun ja, wenigstens bekam sie dann auch direkt, was sie eigentlich wollte – denn dieser Rotschopf hielt ihr eine Dienstmarke entgegen. Sie musterte ihn in Person noch einmal dunkel, bevor sie eben diesen Dienstausweis ergriff und näher ansah. Ferris O'Reilly, huh? Ein Top-Ranger, 36 Jahre alt, wenn sie sich nicht irrte, und der Ausweis war von der RPV. Das musste die große Behörde hier in Einall sein, wenn Rei sich nicht irrte. Sie gab den Ausweis zurück – dann war wohl alles soweit in Ordnung. Währenddessen erklärte er, dass er auf der Suche nach einem entlaufenen Felilou war, welches von einer alten Dame in Nevaio City vermisst wurde.
Rei sah zu dem Unlichtkätzchen hinab, das offenbar die Ohren spitzte. Sie nickte Mahu zu, die sich sofort entspannte, sah dann zu dem rothaarigen Ranger. Wenn er dienstlich nach dem Pokémon suchte, war es ihre Pflicht, zu erklären, was passiert war – und da er auch direkt nach Istas fragte, würde sie wohl von vorn beginnen. Auch, wenn Istas' Zustand ihn so gesehen überhaupt nichts anging, völlig egal, wie charmant er zu lächeln versuchte.
„Nun gut – ich schätze, man kann Ihnen wohl ein wenig Vertrauen entgegen bringen.“, begann sie also zunächst kühl, wobei sie Istas etwas auf ihrem Arm richtete. „Rei Jôhnsdottir. Wir wollten uns das Moor etwas genauer ansehen, als wir von wilden Pokémon angegriffen wurden. Es schien zuerst nur ein einzelnes zu sein, aber kaum war es besiegt, bekam es Verstärkung, der Istas' nicht genug entgegenzusetzen hatte.“, war ihre knappe Ausführung zu dem Kampf gegen die wilden und höchst aggressiven Pokémon. Dergleichen war relevant für Ranger, richtig? „Sie schienen generell auf einen Kampf gelauert zu haben – ich bin selten solch aggressiven Pokémon begegnet.“, fügte sie also an, wobei sie kurz den Kopf schüttelte. „Sobald die Wunden aller Pokémon weitgehend versorgt waren, wollte ich mit meinem Team das Moor verlassen, aber mein Noctuh hat mich auf dieses Felilou aufmerksam gemacht. Es saß auf einem Baum fest und kam nicht herunter. Sobald mein Psiana hier nachgeholfen hat, wollte ich es nach Nevaio City bringen. Es heißt Pufflesworth – das steht auf dem Halsband.“, fuhr sie dann fort, wobei sie direkt den Namen erwähnte, damit der Ranger nicht nachsehen musste. Oder besser gesagt, damit Pufflesworth nicht zuerst davon überzeugt werden musste, dass das in Ordnung war – wer wusste schon, ob das Felilou nicht vor Schreck wieder stiften gehen würde. „Es scheint soweit unverletzt und lediglich erschöpft – ich hätte es dennoch mit ins Pokémoncenter genommen. Schließlich kann ich mich auch irren.“, fügte sie dann also mit einem Blick auf das Unlichtpokémon an, welches sie wiederum anstarrte. Sie blickte auf. „Wird Pufflesworth schon lange vermisst? Wenn es sich schon längere Zeit hier aufhält, ist es vielleicht vor den Pokémon hier auf den Baum geflüchtet.“
Das Felilou hatte das Pokémonfutter ja auch dankbar verschlungen, sie konnte sich gut vorstellen, dass es ziemlichen Hunger hatte. Es schien nichts weiter passiert zu sein, aber ermüdet war das Pokémon durchaus. Ebenso wie Mahu und, vor allem, Istas. Sie sollten wohl nicht allzu lange in diesem Gespräch vertieft verweilen. Es sei denn, sie würden sich irgendwo hinsetzen, dann konnte Rei die Wunden einfach nochmals selbst versorgen. Ein wenig Medizin hatte sie für den Fall der Fälle immer parat – ihr waren Pokémoncenter nur deutlich lieber.
„Wäre es Ihnen unangenehm, wenn wir uns ein paar Meter weiter bewegten?“, fragte sie also direkt, wobei sie sich kurz nach einem passenden Platz umsah.

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Re: Das Moor

Beitrag von Ferrisam Di Jun 20, 2017 9:58 am


Ferris & Rei
--- Das Moor - Moor von Nevaio
№ 23

Ein wenig Vertrauen? Diese junge Frau schien wohl doch noch um einiges misstrauischer zu sein, als Ferris zunächst gedacht hatte. Sicherlich mochte eine gesunde Portion Misstrauen nichts Schlechtes sein, zu viel Misstrauen war aber weniger gesund. Und wenn man einem Fremden trauen konnte, dann ja wohl einem Ranger! Oder Polizisten. Obwohl Ferris nicht abstreiten konnte, dass es auch in seinem Berufszweig nicht zweifelhafte Varianten gab. Diese mochten seiner Erfahrung nach aber eher die Ausnahme sein. Zumindest Priscilla konnte sich damit aber nun wohl abfinden und schlurfte gemütlich wieder an die Seite ihres Partners. Lesen konnte sie als Pokémon ja ohnehin nicht, von daher war es wohl fragwürdig, das Halsband weiter anzustarren. Lieber noch war es Priscilla aber wohl, könnte sie sich jetzt in den Kühlschrank der Büroküche verkriechen. Zu blöd, dass der nur ziemlich weit weg war.
Währenddessen lauschte Ferris aufmerksam, was Rei zu erzählen hatte - wenigstens erfuhr er auch ihren Namen. Es war durchaus beunruhigend zu hören, dass es im Moor derart aggressive Pokémon gab. Vor allem für Reisende, die ihre Pokémon nicht besonders trainierten, konnte das äußerst gefährlich werden, wenn die attackierenden Pokémon in Vielzahl zuschlugen. Immerhin war auch Reis Pokémon nicht ganz unglimpflich davon gekommen. "Ich verstehe.", bestätigte Ferris zumindest, dass er wohl zugehört hatte, obwohl das keinerlei Bestätigung bedurfte. Es war eine Tatsache, die man seinem Gesicht problemlos ablesen konnte. Schöner Ranger wäre er ja auch, wenn er dieses Problem einfach als nichtig abtäte und den Leuten ihr Schicksal überließ. Auch, wenn er nunmal nicht in der Rangerbasis von Nevaio City arbeitete. Zumindest aber konnte er seine Kollegen informieren und mit ihnen absprechen, was zu tun war. Manchmal waren es schließlich die "Außenstehenden", die einen frischen Wind und andere Lösungen bringen konnten. "Vielen Dank. Das ist natürlich ein Problem, dem sich angenommen werden muss." Er hielt es jedenfalls nicht selbstverständlich, dass Rei ihm das erzählt hatte. Es gab schließlich auch durchaus Menschen, denen war alles andere egal, wenn wenigstens sie selbst davongekommen war. Eine Einstellung, die Ferris zwar verwerflich fand, dann aber doch niemandem vorwerfen wollte.
Es war wohl nicht gänzlich auszuschließen, dass das Katzenpokémon nicht ebenfalls Opfer der aggressiven Pokémon geworden war. Auch, wenn das Felilou unverletzt schien, so konnte es wohl nie schaden, auf Nummer sicher zu gehen. Zumindest stimmte aber der Name, sodass man wohl beruhigt davon ausgehen konnte, dass dieses Felilou das vermisste war. Es sei denn, Nevaio City hatte noch einige Senioren mehr, die ihre Katzen Pufflesworth nannten. "Ein paar Stunden.", antwortete er schließlich auf Reis Frage. "Seine Besitzerin war beunruhigt, weil er zum Essen nicht nach Hause gekommen war." Geregelte Mahlzeiten, musste ein schönes, ruhiges Leben sein, wenn man sich nicht gerade im Moor verirrte. "Aber es ist gut, dass du Pufflesworth aufgegabelt hast.", meinte er dann. "Ich befürchte nämlich, die alte Dame wäre sonst selbst bald ins Moor spaziert." Und wenn man eines auf gar keinen Fall wollte, dann waren es alte Damen, die einen Ausflug ins Moor machten. Ganz zu Schweigen davon, dass es doch zusätzlicher, unnötiger Stress für die Rangerbasis bedeutete und die dortigen Ranger gaben immerhin schon ihr Bestes.
"Oh, natürlich nicht.", sagte der Ranger, als die Trainerin sich doch eher auf festen Untergrund wissen wollte. Das war schließlich auch bei weitem angenehmer, weshalb Priscilla bei dieser Aussage auch sogleich voranlief. Vor allem Priscilla war es wohl, die schleunigst aus dem Dreck heraus wollte. Es verwunderte Ferris ja immer noch ein wenig, wieso sein Arktip derart reagierte.

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