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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Mi Jul 20, 2016 8:42 pm

Innere des alten Palastes

Der alte Palast besteht aus einem sandigen Labyrinth, in welchem man sich leicht verlaufen kann. Man sollte auch aufpassen, denn Treibsand, der dich auf eine tiefere Etage spülen kann, soll ebenfalls nicht selten sein! Die Gefahr, sich hier zu verlaufen, ist also ziemlich real.

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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Do Jul 21, 2016 3:57 pm


#017 & mit niemanden
Sand und Blitz
CF & Wüstenresort
Dieser Junge war eine penetrante Sprechmaschine. Quasi das Sprachrohr der unerhörten, weil stummen Bücher. Und dann auch noch die besonders alten Exemplare. Es ist nicht so, als würde Giulia dem nicht irgendwie Interesse entgegenbringen können, nein, das war es mitnichten, aber... Redeten alle Kinder in den heutigen Tagen so viel?
Am Anfang war sie ja noch enthuastisch gewesen, und hatte seinen Ausführungen gelauscht, wie der kleine Mann Danyel, den sie ja ebenfalls bei sich wusste. Doch sobald es daran kam, dass man selbst mal ein wenig von seinem Gehirnschmalz einbringen wollte, da... redete der Typ einfach weiter. Ungeachtet seiner Umgebung, man könnte ihn auch als ein Naturtalent bezeichnen. Denn er war eines, so ignorant und aufmerksam wie er war. Andererseits, wenn sein Bruder genauso war wie er selbst, kein Wunder, dass sie einander verloren hatten... oder in Treibsand fielen.
Und selbst in diesem Sandsturm ebbte der Redeschwall des Kleinen nicht ab, der in etwa so lief... "Wussten Sie schon, dass man Fossilien wiederbeleben kann?! Ist das nicht einfach ultracool und spannend, denn es handelt sich ja um Fossilien, und sie sind einfach nur absolut große Klasse. Man denkt, sie wären alt und tot und kaputt, aber sie leben immer noch, und zwar nicht nur in unserem Herzen! Es ist absolut faszinierend, wie man diese Legenden wieder zu sich rufen kann, auf dass sie wiederauferstehen und dann zu dir blicken und... wuah. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, wenn Sie ein Fossil wiederbeleben, das sage ich Ihnen aber mit aller Nachdrücklichkeit! Ich werde Ihnen das auf jeden Fall noch näherbringen und zeigen, auf jeden Fall. Wenn wir meinen..." Und dann ging das große Geheule wieder los.
Giulia war ja nicht leicht zu überfordern - oder doch? - aber das ging ihr zeitweise wirklich zu weit. Was war das denn bloß für ein Chaos, welches der Junge da veranstaltete? Es schien so, als ob er regelrecht Danyel, der ja schon ein aktives Mundwerk hatte, an die Wand geredet hätte, udn das war mal etwas, was einer nachmachen müsste. Und tatsächlich war es hier der Fall, doch der alte Palast rückte auch immer näher, und der Redefluss war ungebrochen...
Als sie drinnen waren, atmete Giulia erleichtert auf. So, immerhin etwas geschafft. Sie blickte sich zu Danyel um, der wohl schon weitergegangen war. Sie sah seinen blonden Schopf da, irgendwo hinten und... plumps. So lang wie ihr Gesicht wurde konnte ihr das wohl nicht so schnell jemand nachmachen, denn ihre Augen wurden dann tellergroß, und sie hob langsam die Hände an den Kopf. Sie bewahrte sich aber noch vor der Panikattacke, denn da war ja noch der kleine Kerl, der ja auch da war und nun mindestens genauso betrübt schaute wie bei dem Verlust seines Bruders. "Wir finden ihn. Versprochen." Ihre Worte klangen zuversichtlicher als sie war, ha ha.
Doch da war der kleine Rotzbengel, und das war nicht einmal beleidigend, sondern Tatsache, auch schon an ihrem Kittel, und begann neuerlich zu schluchzen und zu heulen. Ohje. Nun wusste sie, warum sie dem Rat ihrer Schwester nicht gefolgt war und keine Kindergärtnerin geworden war, denn hier offenbarte sich der Grund ja wohl.
"Also, komm, lass uns auf."
"BWAUHÄÄÄÄUHHHH", heulte der Junge aber ganz unbekannte Töne. Hatte er einen Bug in seinem Programm, oder was ging bei ihm ab? Hilfesuchend blickte sie zu Magnete, der da herumschwebte und einfach nichts tat, dieses Magnezone! Dann erhob es sich jedoch, und gabelte den Jungen an seinem Halssaum auf, und hob ihn dann in die Luft. Sprachlos wie der Junge ob des Verlierens des Bodens unter seinen Füßen war, verlor er kein Wort mehr, sondern starrte einfach nur.
"Super gemacht, mein kleiner Prinz!", rief sie belustigend ihrem Principe Magnete, was ja eigentlich Prinzip Magnet hieß, aber man wollte ja nicht so sein. "So, Kleiner. Nun bist du sicher vor dem Treibsand, und wenn ich falle, weißt du ja, dass du dorthin nicht gehen solltest. Wo hast du deinen Bruder gesehen?"
Der Kleine blinzelte überrascht, dass er hören konnte. Oder wegen irgendetwas Anderem überrascht, und zeigte dann immer noch stumm in die Richtung hinter ihr. Was war denn nun schon wieder mit dieser Welt nicht in Ordnung?
Giulia fuhr am ganzen Körper zusammen, und hopste einen Schritt nach hinten gegen ihr Stahlkoloss, als sie bemerkte, dass da ein nicht allzu freundlich wirkendes Pokémon lauerte. Ohne genauer hinzusehen lief sie blindlings in eine Richtung, und wie der Zufall es so wollte, sie landete eine Etage tiefer, nahcdem sie erst einmal durch eine sandige Ebene gefallen war. So viel zu "Dann weißt du ja, wo du nicht hintreten solltest." Denn es war exkat dieselbe Stelle, durch die Danyel just vorher gefallen war, und nun war sie auch hier gelandet.
Was für eine Blamage für das Forschergeschlecht, dass sie so wenig Analyse aufbrachte! Aber das Teil war ja auch verdammt gruselig gewesen. Diese Augen... Sie erschauderte. Nein, diese Augen waren ausgemachte Dämonen der Finsternis. Aber nun war sie.. so ziemlich alleine. Nicht einmal der kleine Fossiliennerd war hier irgendwo in der Nähe, sodass sie nun wirklich nur noch ratlos sein konnte, und auf diesem Sandhaufen sitzen bleib, durch den oben weiterer Sand hineinfiel. Scheint so, als ob sie nun aber weiter müsste, sie musste immerhin den Rest suchen.
WAHHAAAAAAAAHDJ!HFIEWKFDS!", entfuhr ihr ein ebenso unbekannter Laut, als sie sich dann wieder Angesicht zu Angesicht mit einem wahrlich Furcht einflößenden Monster der... "Magnete?" Es schien sich bei den rot glühenden Augen, die sich auf der Dunkelheit geschält hatten, wirklich nur um ihr geliebtes Pokémon gehandelt zu haben, welches immer noch den Jungen im Schlepptau hatte.
"Wir sind durch eine andere Kuhle gefallen", klärte der Junge auf, als sie dann bemerkte, dass sie total unprofessionell gehandelt hatte. Sie hatte einfach den Jungen... allein gelassen.
"Ich gelobe Besserung!", versicherte sie mit felsenfester Überzeugung, schien jedoch nur auf fragende Gesichter zu stoßen. "Dann wollen wir doch mal die beiden Treibsänder suchen gehen!", wechselte sie das Thema, auch wenn dies die Aktivität war, die sie eigentlich die ganze Zeit verfolgen sollten... "Vielleicht sind sie ja auch die ganze Zeit gefallen. Ohje. Ach, ne, den beiden wird es sicher gut gehen! Sie landen ja immer auf diesem schönen, weichen Sandhaufen!" Sie versetzte dem Sandhaufen einen böswilligen Tritt, ehe sie sich mit einem Grinsen wieder zu dem Jungen wandte. "Wollen wir?" Es schien so, als würde ihre Stimmung damit wechseln, ob sie redete oder nicht... Was ja durchaus so war, war sie eigentlich während des Sprechens immer peinlich guter Laune.
Der Junge nickte, und dann ging es auch weiter. Alter Schwedel, wo konnte denn so ein Junge sein? Vermutlich ganz unten... wenn es ein unten gab? Und was war mit dem Chip? Sie musste noch den Chip suchen?! Oh Gott... heute war wohl echt nicht ihr Tag, zu viele Dinge passierten auf einmal. Sie lauschte dem Jungen eher mit halben Ohr, denn trotz seiner immer noch schniefenden Nase schien er sich wieder gefangen zu haben, und sich an sein Fossilienwissen zu erinnern, welches er mal wieder in aller Hülle und Fülle preiszugeben drohte.
Ehe Giulia, die ja die einzige war, die nicht einfach über allen Treibsänden schweben konnte, erneut fiel. Sie war genauso wenig vorbereitet wie beim ersten Mal, und fand sich auf einem kuschelig weichen Sandhaufen wieder. "Diese trickigen Löcher...!", meinte sie mit einem Grinsen, welches ihre momentane Emotion nicht wiederspiegelte.
"Ist alles in Ordnung? Vielleicht sollten Sie sich ein Aerodactyl zulegen, das kann fliegen. Oh, oder Sie setzen sich hier auf Magnete drauf. Auch wenn ich glaube, dass er sich in dieser Umgebung nicht besonders wohlfühlt. Elektro-Pokémon haben es ja nicht so mit dem Boden und Gestein... anders als ich, ich finde es hier wirklich toll! Ah, ihr Kittel, wollen Sie vielleicht doch ein Wasser-Fossil, damit sie das Durchspülen können? Wenn Sie denn Wasser mögen, immerhin... aber Elektro... sind Sie denn eigentlich Elektro-Trainerin? Leider gibt es kein Elektro-Fossil, es ist wohl einfach damals nicht in gewesen, sich der Elektrizität zu bedienen. Ich mag übrigens auch Bücher mehr, sie sind so schön... alt. Und funktionieren zuverlässig auch ohne Strom!" Und so weiter und so fort. Als eine Verfechterin der modernen Technologie war diese Belehrungsstunde echt nicht schön, doch man ertrug es tapfer, denn Widerworte waren eh zwecklos.
Sie wurden direkt erstickt, bevor sie überhaupt zu Wort kamen, nein, irgendwie war dieser Junge ja auch richtig brutal. Wie konnte man nur so herzlos sein? Und da fragte man sich doch, wer hier seine Jugend wirklich verschwendet...
Ups.
Giulia war erneut gefallen. Und um es noch schöner zu machen, sie fiel direkt nochmal, nachdem sie sich aufgerichtet hatte. Da war aber auch erstmal Sendepause, und auch das Licht schien hier total ausgeknipst zu sein. Sie hatte sich ja eh schon gefragt, wieso sie eigentlich immer noch etwas sehen konnte, immerhin waren hier ja keine Fenster und es ging immer tiefer bergab. Bis auf das unheimliche Flackern hatte sie aber nichts bemerkt...
"Magnete?", rief sie in die Dunkelheit hinein, die ihr dann doch etwas Angst machte. Nichts außer ein Echo kam zurück, also schien der Raum etwas größer zu sein. Waren sie nicht mehr in diesem Labyrinth? "Junge? Danyel? Bruder von dem Jungen?" Doch keine Antwort ertönte... bis auf ihr Echo.
Ein Blitz erhellte die Gegend dann jedoch, und für einen Augenblick konnte sie den Jungen doch dahinten erkennen! Und da war ja auch ein Blondschopf, vielleicht war das Danyel? Aber wieso redeten sie nicht? Ihre Augen wurden wieder groß, und Sorge erfüllte ihr sonst eher sonniges Gemüt. Sie waren doch nicht gestorben, oder? Wieder erhellte ein Blitz den Raum, und er kam ihr sehr bekannt vor... "Magnete?" Doch immer noch war da keine Ahnung, merkwürdig.
Sie ging blindlings und ohne etwas zu sehen, denn das hieß es ja, blindlings zu gehen, auf die beiden zu, und dann, beim nächsten Blitz (waren die hier regelmäßig?) waren es sogar drei geworden! Eine Person hatte sich auf eine unheimliche Weise verdoppelt, war ja wirklich gruselig... "Ihr dürft übrigens auch reden, wisst ihr das?", meinte sie dann noch, als sie etwas Anderes bemerkte. Eine Gruppe von Kabutos und Galapaflos hatte sich um die Dreiertruppe versammelt, und sie schienen erbittert, und sie kamen immer näher. "HEY!", rief sie so laut wie sie konnte durch den Raum, und da schien sie auch die Aufmerksamkeit der Kinder zu haben. Doch auch die der Pokémon...
Sie winkte ihnen mit einem bedrängten Lächeln zu, als sie in so viele Augen des Bösen starrte... Und einen vertrauten Laut hinter sich wahrnahm. Es war ihr gerne stummer Gefährte, der Magnet-Prinz auf seinem Weg nach oben! Noch einmal erhellte ein Blitz den Raum, und Funken sprühten. Ihr Pokémon sah wirklich ungewohnt gefährlich aus, ha ha... Aber das war vielleicht auch gut so! "Da biste ja, also los!" Sie nahm zur Sicherheit etwas Abstand zu der Meute, die gerade auch gemeingefährlich schien, und ihr zudem auf die Pelle rückte, yeah... "BLITZKANONE!"
Ob es eine gute Idee war, direkt auf das Ganze zu gehen, wusste sie nicht, aber die Teile kamen ihr verflucht immer näher, und sie spürte die Nähe einer Wand in ihrem Rücken... oder auch nicht. Ein lauter Knall erfüllte den Raum ebenso wie gleißendes Licht, auseinander strebende Pokémon, die sich wieder verkrochen, und entsetzte Aufrufe seitens der Kinder.
...
Bitte was? Entsetzen? Giulia hatte sie soeben gerettet, was sollten sie denn mehr haben?! Und tatsächlich, im schwachen Schein einer Taschenlampe, die wohl irgendwer doch dabei hatte sahen sie alle sehr bedröppelt und traurig aus. "Was läuft denn hier falsch?"
"Wir haben uns eben gerade mit ihnen angefreundet!", rief einer der Jungen, und Giulia wollte sich einen Schuss ins Knie geben. Diese Starre war also keine Schockstarre gewesen... Mist. Sie kratzte sich etwas verlegen am Hinterkopf, als einer der Jungen sich auch zu ihr bewegte! Es schien der zu sein, mit dem sie den Trip nach unten hatte, doch... Wieso hatte er denn noch so einen Doppelgänger?
"Zwillinge?", fragte sie also eher dümmlich nach, eine Frage, die sie eigentlich nicht stellen wollte, aber ... sie war ihr dann einfach herausgerutscht. Ein Nicken, ein doppeltes Nicken folgte, und sie grinste dann wieder. "Scheint, als hättet ihr dan auch zueinander gefunden. Wie denn das eigentlich?"
"Ich bin durch den Treibsand hierher geplumpst, das Magnezone hatte mich nicht mehr so im Griff."
"Treibsand."
"Also alle Treibsand... und... jemand eine Idee, wie wir wieder hochkommen?"
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 13, 2016 12:26 am

CF: Eingang zum Wüstenpalast

Er lachte herzlich, als sie genau so auf seine Aussage ansprang wie er es erwartet hatte – diese Frau war wirklich amüsant, das war schon mal klar! Sicherlich würde das kleine Abenteuer in dem alten Palast spaßig werden, wenn sie ihn dabei begleitete, denn so wie er sie bisher eingeschätzt hatte, ließ sie sich ebenfalls von einem ordentlichen Schwung an Abenteuergeist erfüllen wie er selbst. Er ließ sich von ihr anstecken, ballte eine Hand selbstsicher zur Faust und schwang diese freudig in die Höhe, weil nun alle in der passenden Stimmung waren. „Yeah, das wollte ich hören!“ Und so wagten sie sich mit neuem Kampfgeist erfüllt weiter in die alte, geheimnisvolle Stätte, die so verheißungsvoll nach ihnen rief, dass man einfach nicht widerstehen konnte. Wenn es hier nichts spannendes, seltenes oder unglaubliches zu entdecken gab, dann wusste er auch keinen anderen Ort! Also lief er die von Trümmersteinen gepflasterten Stufen hinab und sah auf den gedrehten Torbogen, der thronend über ihnen hervor ragte und Wegmarke für den weiteren Verlauf in das Innere darbot. Durch diesen, er spürte es unangenehmem auf seinen Haarspitzen kitzeln, rieselte der körnige Sand hindurch, der sich von der Oberfläche wohl mit der Zeit hindurch genagt hatte. Für den einen Moment schoss ihm der Gedanke durch den Kopf, dass sie auch unter den ganzen Trümmern begraben werden konnten, sollte das Worst-Case-Szenario eintreten, doch im selben Moment der Erkenntnis schüttelte er wieder den Kopf. Diese Stätte hatte Jahrtausende überstanden, Sandstürme viel größeren Ausmaßes ausgehalten und bestimmt noch mehr von dem er nicht wusste, also würde sie auch jetzt für die beiden auf ihren Grundfesten stehen bleiben. Ihm entglitt ein kurzes Schnalzen, als er die Sandbrise aus seinen Haaren strich und sich, nach einem kurzen Blick hinauf, den nächsten Raum zuwandte. Sein Hunduster lief voran und auskundschaftete mit aufmerksamen Blicken die Gegend, die sich vor ihnen auftat. Chase hingegeben klebte wie ein lästiges Kaugummi an den Versen des Vulnonas, bombardierte es fast schon mit fanatisch strahlenden Blicken und war bei dem Versuch die Breitseite seines Gesichtes in dem Flauschfell von Vulnona zu versenken – was war das peinlich für die beiden Begleiter! Konnte er seine Faszination für das Pokemon der jungen Frau denn nicht ein kleines bisschen in Grenzen halten und nicht so tun, als würde die Göttin selbst in das Feuerwesen gefahren sein? Igelavar betrachtete seinen summenden Freund seufzend, gedanklich damit abschließend, dass er ein hoffnungsloser Fall war an dem er beißen konnte wie er wollte. Und während sich das so durch die Gänge hin weiter zog, tat sich vor ihnen ein langer Gang auf, er war gespickt von Vasen und verschiedenen Pokemonkarikaturen, die an den Wänden eingeritzt worden waren. Bei einem genaueren Blick darauf konnte man alte Uhrzeitpokemon entdecken, die den Himmel bevölkerten und über die Wüstensteppen herrschten, als hätte es niemals andere vor ihnenen gegeben. Chase munkelte sogar leise, dass er einige davon noch nicht einmal in seinem Pokedex gesehen hatte, wohlweislich, dass man noch zu wenig über diese Wesen herausgefunden hatte. Was dieser Ort wohl damals gewesen war? Er sah zu Chika hinüber und fragte sie nach ihrer Meinung darüber: „Was meinst du? Was war das wohl für ein Ort? Ob Pokemon hier zusammen mit Menschen gelebt haben?“ Sinnierend und brummend strich er über sein Kinn und versuchte das Puzzle zusammensetzten, welches sich ihnen knifflig in den Weg stellte. Gerade dabei die Inschriften mit seinen Fingerspitzen zu berühren, hörte man ein tiefes Dröhnen aus den Tiefen des Palastes, welches sich schaurig wie ein Echo durch die ganzen Hallen bewegte. Die alten Steinwände erzitterten, knackten und weiterer Sand rutschte durch die Spalten an der Decke. Chase musste sich auf den Beinen halten, als die kurze,aber deutlich bemerkbare Erschütterung über ihnen hinwegfegte wie eine böse Vorahnung aus den Urtiefen. „Was war das?“ Sein Hunduster sprang sofort auf und knurrte auf das Ende des dunklen Ganges, dort wo die Fackeln die Finsternis nicht mehr bezwingen konnten und greifende Leere ihre Hände nach ihnen ausstreckten. Sie warten, angespannt, doch es tat sich nichts auf, noch jedenfalls. Es ging nur weiter hinab. Lauerte etwa ein Pokemon in den Tiefen des Palastes, vielleicht sogar ein Wächter dieses alten Ortes?
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 13, 2016 1:24 am

<----------- Eingang zum Wüstenpalast

Er lachte ... hatte er etwa genau auf diese Reaktion gewartet? Als ihr das klar wurde, verdrehte sie die Augen und grinste. So ein Schlitzohr aber auch! Na das konnte ja heiter werden. Es war typisch für sie, dass sie so manche Sache zu ernst nahm. Und er war wohl jemand, der andere Leute auch ganz gerne mal neckte. Da war sie ja im Prinzip das gefundene Fressen für ihn. Tzt. Sollte er nur sehen.
Dass er auf ihre Geste aber ebenfalls so reagierte, brachte sie dann doch zum Lachen. "Schau an, du bist ja doch kein reiner Brummbär! Lach öfter mal, das steht dir besser." Wie sagte man so schön: Der erste Eindruck zählt. Aber der erste Eindruck trog auch oft und dieser Fall war das perfekte Beispiel dafür. Anfangs war sie total eingeschüchtert gewesen von seiner barschen, unfreundlichen Art und dem wütenden Blick, den er ihr zugeworfen hatte. Jetzt jedoch hatten sie sich beruhigt und sie war von seiner Abenteuerlust sogar angesteckt worden. Und so folgte sie ihm tiefer in den Palast. Gespannte betrachtete sie jede Einzelheit der alten Steine, an denen sie vorbeikamen. Mit Ausnahme des Fußbodens, der fast durchgängig von einer dicken Sandschicht bedeckt war. Schließlich kamen sie an einem großen Bogen an. Durch die Decke über ihm rieselte es Sand und ab und zu kleine Steinchen. Beunruhigt trat sie einen Schritt zur Seite, ohne groß darüber nachzudenken. Das war ein Fehler. Unter ihrem rechten Fuß brach ein großes Stück Stein weg. "Ah!" Sie stieß einen kleinen Schrei aus, als sich der Albtraum von vorhin zu wiederholen schien und wieder bis zum halben Schienbein im Treibsand steckte. Im Affekt hatte sie sich den Arm von Chase gekrallt, als sie aus dem Gleichgewicht gebracht zur Seite kippte. Eine Sekunde der Besinnung später drückte sie ihn mit Schwung wieder von sich, er musste ja nicht auch noch in das Loch fallen. Ihre Füchsin jedoch war geistesgegenwärtig mit einem Sprung bei ihr. "Vulnona!" Chika schlang die Arme um sie und wurde langsam wieder hinausgezogen. Uff. Zweimal an einem Tag? Sie musste heute aber auch eine Glückssträhne haben. Sie klopfte sich vorsichtig den Sand aus den Klamotten und sah Chase dann vorsichtig an. "T-tut mir leid", stammelte sie und erwartete wieder eine schroffe Anfuhr von ihm. Mit gesenktem Kopf folgte sie ihm dann weiter ins Innere und achtete nun noch genauer darauf, wohin sie ihre Füße setzte. Vulnona hatte in der Zwischenzeit mehr damit zu tun, sich Chase vom Leib zu halten. Wie angeschweißt folgte er ihr nur Zentimeter entfernt. Und seien wir ehrlich: Keine normale Frau, ob Mensch oder Pokémon, mag es so verfolgt und begafft zu werden. Logischerweise war die Füchsin Chases Affektion gegenüber nicht so begeistert. Und dann kam er ihr wirklich zu nahe. Als Chika den Kopf drehte, um nach Vulnona zu schauen, sah sie nur noch wie diese sich umdrehte und ihm einen gehörigen Klaps mit ihrer Vorderpfote versetzte. "Vulnona, was machst du da?!" Vulnona legte kurz die Ohren nach hinten und senkte den Kopf, sie war sensibel und vertrug es nicht gut wenn sie ausgeschimpft wurde. "Ist schon gut. Aber entschuldige dich bitte." Jedoch kam die Füchsin dieser Aufforderung nicht nach, reckte bloß Schweife und Nasenspitze in die Höhe, drehte Chase ihr Hinterteil zu und stolzierte weiter. "Eigentlich ist sie nicht so...", versuchte sich Chika für ihr Verhalten zu entschuldigen. Der Weg dem sie folgten wurde nun breiter und breiter, zudem schien er kein Ende zu nehmen.
Während sie durch den Gang schritten, wurde auch sei auf die Pokémonskizzen aufmerksam, konnte sie aber ebenfalls nicht zuordnen. "Ich denke schon", antwortete sie langsam. "Die bauliche Leistung für diese Zeit ist so groß, dass ich kaum glauben kann, dass sie es ohne Pokémon geschafft haben." Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, erbebte die Erde und erschrocken taumelte sie einige Schritte zurück. Das Geräusch dazu jagte ihr eine Heidenangst ein, das war unverkennbar an ihrem Gesicht zu erkennen. Aber sofort war Vulnona an ihrer Seite. Ihr weiches Fell in ihrer Hand zu spüren, beruhigte sie ein bisschen. Nervös sah sie ihren Begleiter an. Und jetzt?


Zuletzt von Chika Sawada am Sa Aug 13, 2016 2:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 13, 2016 3:30 am

„Ach“, sagte er, fuhr sich durch die Haare und grinste über beide Backen, als sie ihn darauf ansprach. Ihm fiel gar nicht auf, dass er sich wie ein Brummbär verhielt, aber manche Eigenheiten hatte man eben schon so intus, dass man sie selbst gar nicht mehr mitbekam. Zumindest war sie nun wieder guter Dinge, das war doch das wichtigste und wenn sie sich seine Worte ein wenig zu Herzen nahm, war das alles im Kasten. Als sie den Ort dann weiter erkundeten, merkte er rasch, dass sie ein wahrer Tollpatsch aus dem Buche war und wirklich jedes Fettnäpfchen mitnahm, welches ihr in den Weg gestellt wurde. Meine Güte hatte diese Frau eine Pechsträhne! Er fragte sich wie sie überhaupt bis hierher gekommen war, denn schon wieder rutschte sie mit vollem Karacho in ein Treibloch, obwohl doch Hunduster besonders aufmerksam auf die Problemstellen hinwies. „Oh verdammt“, rief er erschrocken aus und merkte, dass auch er schon mit dem halben Bein im rauschenden Sandstrudel gefangen war, einfach dadurch, weil Chika ihn ruckartig an sich gerissen hatte und so schnell kam er da nicht von selbst weg. Das ganze Prozedere ging so schnell vonstatten, dass er erst gar nicht realisierte, was los war und baff dreinblickte, ehe er trotz ihres Widerstandes ihren Arm packte, damit sie nicht noch weiter hinab sackte. „Festhalten“, rief er ihr zu und biss die Zähne zusammen, um gegen den enormen Widerstand anzukommen, der sich ihm in den Weg stellte. Glücklicherweise war auch schon Vulnona zur Stelle und mit Biegen und Brechen bekamen sie die Abenteurerin wieder aus dem Schlamassel befreit. Auch Chase schaffte es mit der Hilfe seiner beiden Begleiter auf sicheres Terrain zu kommen, um dort einmal kräftig durchzuatmen. „Dich kann man auch nicht alleine lassen“, kommentierte er. Seufzend kratze er sich am Nacken und fragte sich, ob er für diese Trainerin überhaupt noch Worte hatte. Was würde sie denn machen, wenn er mal nicht zur Stelle war? Konnte er sie nach dem ganzen hier überhaupt noch alleine lassen? Verständlicherweise machte er sich deswegen ein wenig Sorgen, denn er wollte sich nicht im nächsten Moment umdrehen und sie war auf mysteriöse Weise verschwunden. Und damit dann auch das Vulnona – das kam noch dazu! Es folgte wieder einmal ein mahnender Blick, doch er löste sich langsam auf, als er merkte, dass sie sich über ihren Fehltritt nun den Kopf zerbrach. „Sei das nächste Mal einfach vorsichtiger.“ Mit diesen Worten klopfte er ihr zweimal auf die Schulter und ging weiter. Als sich Vulnona bei seinen Versuchen sie durchzuflauschen wehrte und mit ihrer Tatze sein nahendes Narbengesicht von ihr drückte, schmollte er, ließ sich aber nicht davon unterkriegen. Als sie sich umdrehte, erstarrte er zu Stein und und verzog entgeistert das Gesicht: „Ngaaaaah.....Vulnona!!“ Die Hand in ihre Richtung ausgestreckt, tappte sie einfach davon und ließ sich nicht von seinen Annäherungsversuchen beeindrucken. Er ließ betrübt den Kopf hängen und brummte irgendetwas unverständliches zu sich selbst, ehe sein Kumpel ihn aus seiner Besinnung befreite und ihn ansah. Igelavar patschte ihn an die Seite, um ihn aufzumuntern, denn dafür ein Freund doch da. So war das eben bei den Frauen – sie waren unberechenbar und gerade dieses Feuerpokemon stand wie ein fester Fels im Leben und hatte es nicht nötig, dass man ihr hinterher stalkte.

„Du hast Recht“, meinte er dann und richtete sich langsam wieder auf. „Igelevar“, sagte sein Gegenüber, zeigte wohlgesonnen seine Flammen und nickte zufrieden, denn nun war er sich sicher, dass er es verstanden hatte. „Ich muss mich einfach noch mehr anstrengen!“ Die Hand zur Faust geballt, sog er die Luft ein und stapfte siegessicher den anderen hinterher. Igelavar jedoch konnte es nicht fassen – echt jetzt? Der Plan war doch eigentlich, dass er einsah, dass er es auf diese Weise nicht schaffen würde, aber wenn es sich um Chase handelte, ging es wohl in das eine Ohr rein und in das andere raus. Das Pokemon seufzte. „Igel....“ und folgte dann, nur um dann den erfolglosen Versuchen beizuwohnen das Vulnona für sich zu gewinnen. Nun, bis zu dem Moment, als dieses unangenehme Dröhnen sich bemerkbar machte. So kam Chase gar nicht mehr dazu auf die Überlegung von Chika einzugehen, denn in seinem Kopf machten sich gerade andere Gedanken breit. Sollten sie weitergehen? Dort vorne mussten die Pokemon ihnen den Weg leuchten, damit sie weiter kamen. Er drehte sich zu Chika um: „Alles noch dran?“ Ganz gleich, was sie Erschütterung ausgelöst hatte, es war nicht zu unterschätzen und so wie er die Stimme einschätze, auch nicht gerade guter Laune. Man konnte nur hoffen, dass das unbekannte Pokemon keinen Grimm gegen die Eindringlinge hatte. Die Trainerin schien zwar gewankt zu haben, aber sonst wirkte sie noch heil. Anschließend ging der Blick zu Hunduster, der grimmig knurrte. Vorsicht war angesagt, denn man wusste nicht, was dort lauerte. „Nun jetzt sind wir schon so weit gekommen...“, sagte er. Sollten sie sich nun einschüchtern lassen? Chase wollte das nicht hinnehmen und nahm seinen Mut zusammen, um den Schritt in die Dunkelheit zu wagen, denn er war nicht alleine. Igelavar ließ seine Flamme auflodern und sah nachdenklich zu ihm – ob das gut ging? „Zur Not können wir immernoch den Rückweg antreten, sollte es brenzlig werden, denn...es war zwar unheimlich, aber jetzt will ich erst recht wissen, was dort unten ist.“ Im Klang seiner Worte konnte man erkennen, dass die Neugierde über das Unbekannte überwog und die Flammen in seinen Augen davon sprachen, dass er sich entschlossen hatte. Deutliche Worte, konnte sich Chika davon auch überzeugen? Er wartete auf sie. Der Weg vor ihnen versprach nichts gutes, aber ein richtiger Abenteuer liebte das beständige Kribbeln der Gefahr und würde zwar mit sich ringen, aber nur, um dann über die Sorgen und Flausen im Kopf zu siegen. Vielleicht war dort unten ja ein seltenes Pokemon am randalieren? Nur ein kleiner, wenn auch nur flüchtiger Blick würde ihm schon reichen und die ganze Reise tiefer in das Innere des alten Palastes hätte sich gelohnt! Hunduster begann auf den Steinböden zu schnüffeln, die von de Sandmassen überschüttet waren. Möglicherweise hatte er gerade eine Fährte gefunden, denn er ruckte den Kopf in die Höhe und sah zu dem Vulnona zu Chase: „Hunduster!“
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 13, 2016 1:40 pm

Sie beobachtete, wie er sich mit den Fingern durch seine Haare fuhr. Vielleicht fiel ihm das gar nicht so wirklich auf, wie er sich manchmal verhielt. Genauso wie es ihr oft nicht auffiel, wie tollpatschig sie sich in manchen Situationen verhielt. So etwas nannte man Betriebsblindheit. Manche Sachen war man schon so gewöhnt, dass man sie selber gar nicht mehr bemerkte. Umso peinlicher war es dann, wenn man von anderen Personen darauf angesprochen wurde. Und wo man schon einmal bei Tollpatschigkeit war ... prompt steckte sie wieder mit einem Bein im Treibsand. Dummerweise hatte sie durch ihren Reflex, sich seinen Arm zu schnappen, mit hineingezogen. Als sie das nach seinem Ausruf bemerkte, stieß sie ihn wieder von sich in der Hoffnung, er würde durch den Schwung wieder hinauskommen. Etwas überrascht war sie dann schon, als er sie trotzdem erneut am Arm packte und offenbar darum bemüht war, sie oben zu halten, beziehungsweise im besten Falle herauszuziehen. "Festhalten? Festhalten ist gut, woran denn?!" Er hatte ja schon ihren Arm, wenn sie jetzt noch mit dem anderen nach ihm griff würde sie ihn wohl eher noch tiefer in das Loch ziehen. Doch glücklicherweise war Vulnona dann da und bereit zu helfen. Gemeinsam mit der Hilfe ihrer Pokémon schafften sie es, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Erleichtert stieß Chika die Luft aus ihren Lungen, in der Hektik hatte sie ganz vergessen zu atmen. Jetzt jedoch war das nicht wichtig, denn mental bereitete sie ich schon mal auf die Standpauke vor. Als er meinte, man könne sie auch wirklich nicht alleine lassen, biss sie sich auf die Lippe. Man konnte es schon ... und sie würde bestimmt auch die ein oder andere unglückliche Situation schaukeln können. Irgendwie hatte sie es bis jetzt ja auch immer geschafft, auch wenn sie dafür härter arbeiten musste als andere. Das er dann doch nicht ganz so sauer war, ließ sie aufatmen. "Bin ich", versprach sie leise.
Vulnona beschäftigte sich derweil damit, sich Chase vom Leib zu halten. Nachdem sie ihm mit ihrem Vorderlauf eine versetzt hatte, drehte sie sich um mit einem Blick welcher sagte: Friss meinen Staub, Mensch. Dann stolzierte sie weiter neben Chika her, die ihr einen mahnenden Blick zuwarf. Die Ohren der Füchsin zuckten kurz, als sie den Motivationsschub des jungen Mannes mitbekam. Himmel, was waren Männer primitiv ...
Ihre Gedanken wurden von einem Beben unterbrochen, dem ein seltsames Dröhnen voranging. Sofort sprang sie neben Chika. Jene sah sie nun nervös an. "Vulnona! Vul!" "Du meinst, es könnte vielleicht ein Pokémon sein?" Chika sah zu Chase hinüber. "Ja, mir geht es gut. Ich habe mich nur ein bisschen erschrocken." Sie holte tief Luft. "Du hast mich jetzt zweimal gerettet. Wenn du sagst wir können da runter gehen, vertraue ich dir." In ihrem Blick flackerte Unsicherheit, doch sie sah ihn fest an. Er hatte Recht, sie waren jetzt bis hierhin gekommen. Außerdem würde es wahrscheinlich ewig in ihr rumoren, wenn sie jetzt nicht weiterging und herausfand, was es war. Vulnona trat neben Hunduster und nahm ebenfalls die Gerüche in sich auf. Dann sah sie kurz zu Chika und lief den Gang hinunter. "Warte!!" Ohne groß darüber nachzudenken, sprintete sie ihrer Füchsin hinterher. Hinter einer Biegung stand sie plötzlich vor einer Weggabelung. Vulnona war in einer davon verschwunden. Ihre Chance richtig zu liegen, lag bei 50%. Chika nahm den linken Gang. "Vulnoooooooona!", rief sie. Ihr Stimme schallte von den Wänden zurück und erstreckte sich in einem tückischen Echo nach allen Seiten. Es war dunkel... und kalt. Sie fröstelte, während sie weiterlief.
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 13, 2016 7:27 pm

Chase war nun mal ein echter Sturkopf, wenn es darum ging seinem Traum nach den besten Feuerpokemon weit und breit nachzujagen. Dabei entwickelte er eine ungeheuerliche Energie sich jeder Hürde in den Weg zu stellen, die sich vor ihm auftat und das betraf auch das Vulnona, dass sich mit allen Mitteln gegen ihn zur Wehr setzte. Wie konnte er es schaffen das Pokemon für sich zu gewinnen, was musste er vollbringen, was schaffen, damit es ihn endlich wahrnahm? Es war eine Herausforderung, denn ganz gleich was er tat, so konnte nur Chika an sie heran und sich Gehör verschaffen. Es musste irgendetwas besonderes in diesem Menschen stecken, denn sonst würde sie doch keinesfalls so treu an ihrer Seite stehen und sich von ihr flauschen lassen, aber nicht von ihm. Grübelnd sah er zwischen den beiden her. Dann kam die Trainerin zu Wort. Sie vertraute ihm? Na hoffentlich stellte sich das auch als die richtige Entscheidung heraus, denn sie konnte ja nicht ahnen welche Absichten sich noch in seinem Innersten versteckten und nur darauf warteten, dass der richtige Moment sich offenbarte. Wie würde sie dann über ihn denken? Sicherlich würde sie zutiefst enttäuscht sein, dass gerade ihr Retter in der Not sich als Wolf im Schafspelz entpuppte und das Vertrauen wäre dann ein für allemal futsch. Solange sie jedoch gemeinsam hier unten waren, würde er es nicht wagen sie alleine in den Urtiefen ihrem Schicksal zu überlassen, denn dafür steckte dann doch zu viel Menschlichkeit in ihm. Er würde warten, bis sie wieder draußen waren und bis dahin würde er sich einen geschickten Schachzug zurechtlegen, der es ihm ermöglichte schnell mit dem Vulnona über alle Berge zu sein noch ehe sie realisierte, was geschehen war. Genau so musste es ablaufen und einen Moment lang sah man wie ein füchsisches Lächeln seine Lippen umspielte, als er über sein Kinn strich und sich seine Gedanken zurecht legte. Doch ehe mal dazu kam sich zu fragen, was sich gerade in seinem Kopf abspielte, war er auch schon wieder im Hier und Jetzt. „Gut, dann lass uns nachschauen, was wir dort finden können“, lenkte er ab und betrat den dunklen Gang. Die Pokemon schienen eifrig zu sein, denn sie sprinteten voran und waren konzentriert am Schnüffeln und am Fährten lesen. Wohl auch so vertieft und versunken in diesem Tun, dass keiner von ihnen bemerkte, dass bald etwas ungeahntes geschehen würde. Zwar erleuchtete das Igelavar mit seinen züngelnden Flammen die Räumlichkeiten und ein angenehmer Dämmerschein umhüllte die Gruppe, aber es schien ausgereicht zu haben, um alle zusammen zu halten. „Moment Mal“, kam es auf einmal von Chase Seite, als er das bekannte Feuerpokemon wie von einer Biene gestochen auf und davon sprinten sah. „Wo will es hin?“Nachdenklich sah er sich um und wandte sich dann an die Pokemon, doch keiner von seinen Kameraden wusste Bescheid. Auf einmal rauschte auch Chika an ihnen vorbei, viel zu schnell, als dass man sie noch einfangen könnte. Waren denn auf einmal alle übergeschnappt? Sie mussten zusammenbleiben! Ein flaues Gefühl breitete sich in der Gruppe aus und die Sorge um die Begleiterin wuchs, denn jeder wusste wie schnell diese in ein Fettnäpfchen treten konnte. Eine böse Vorahnung beschlich den Trainer und er hoffte, dass sie sich nicht bewahrheitete. „Igelavar“ meinte sein Freund und schüttelte den Kopf, zog besorgt die Augenbrauen zusammen, denn es tappte zurück und sah sich um. „CHIKA? VULNONA?“  Chase lauter Ruf hallte dröhnend durch die Gänge, als er die Hände zu einem Lautsprecher formte und langsam unsicher wurde. Hatte sie wieder ein Treisandloch erwischt? Er hätte sie an sich ketten sollen, damit ihr nicht schon wieder etwas passierte oder besser – er hätte sie in einen Pokeball stecken sollen. Erst einen Moment später hallte es zurück und die bekannte weibliche Stimme ertönte, doch war das Gemäuer so verschachtelt, dass ihre Stimme von allen Wänden widerhallte. Es war schwer auszumachen ab welcher Abbiegung sie nicht mehr mitgekommen war. Dabei hatte er immer wieder mal zurück gesehen, um zu überprüfen, ob der kleine Tollpatsch auch brav hinter ihnen blieb und auf ihre Schritte achtete. „Verdammt ich hab ihr doch gesagt sie soll vorsichtig sein“, knurrte er leise und biss die Zähne zusammen. Jetzt mussten sie sie schnell finden ehe etwas schlimmes passierte, denn jeder hatte gehört, was hier unten lauerte. Der Suchtruppe entschied sich dicht beieinander zu bleiben und den Ort langsam zu durchkämmen, denn wenn noch einer verloren ging, würden sie nie mehr hier heraus finden. Gab es irgendeinen Trick wie sie wieder zueinander finden konnten? Sein Blick ging zu Hunduster. Vielleicht konnte er ihren Geruch ausmachen? Auf einmal sprintete er los und schien wohl eine Spur der beiden entdeckt zu haben. Rasch eilten die beiden dem Schnüffler hinterher.
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam So Aug 14, 2016 6:09 pm

Eigentlich hatte sie ja vorgehabt, sich an Chase zu halten. Ganz einfach aus dem Grund, dass sie hoffte so würde sie nicht in einen weiteren Schlamassel hineinstolpern. Nun ja, dieser Plan war innerhalb weniger Sekunden ... Pustekuchen. Als Vulnona allein losrannte und in der unheimlichen Schwärze verschwand, setzte ihr Verstand aus und sie stürmte besorgt hinterher. Es wäre sicher sinnvoller gewesen, das Hunduster von Chase um Hilfe zu bitten. Dieser Gedanke kam ihr aber erst, als sie mutterseelenallein durch den dunklen Gang schlich. Und was war ... wenn sie jetzt auch noch den falschen Weg genommen hatte? Würde sie Vulnona dann überhaupt nicht mehr finden? Aber vielleicht lief es ja auch Chase über den Weg, dann wäre es zumindest nicht mehr alleine in dieser unheimlichen Umgebung. Und sie würde schon einen Weg hinausfinden. Ähm ... nur welchen sollte sie nehmen? Denn sie stand erneut an einer Weggabelung. Auf Gut Glück nahm sie wieder den linken. Vielleicht konnte sie Chase ja so beweise, dass sie doch alleine zurechtkam! Nun etwas motivierter, lief sie weiter.
Vulnona unterdessen hatte Spur aufgenommen. Das Dröhnen hatte sie kurz erschreckt, doch dann war sie ganz heiß darauf gewesen herauszufinden, was es verursacht hatte. Nachdem sie eine Weile gelaufen war, blieb sie jedoch plötzlich wie erstarrt stehen. Irgendetwas ... hielt sie davon ab weiterzugehen. Ihre Abenteuerlust war wie vom Winde verweht und sie schauderte. Nun wollte sie doch lieber zurück. Für die Füchsin war das kein Problem, sie fand den Rückweg auf Anhieb, indem sie ihrer eigenen Geruchsspur folgte. Im Nu stand sie wieder vor Chase und seinem Team. "Vulnona! Vul ... nona?" Verwirrt blickte sie sich nach Chika um. Mit einem kurzen Aufjaulen begriff sie, was passiert war.
Ihre Trainerin war unterdessen an einer steinernen Treppe angekommen. Chika sah kurz über ihre Schulter zurück und ging dann die Stufen hinauf. Oben angekommen stand sie in einem weiteren, großen Saal. Er schien sogar noch größer als die Eingangshalle zu sein. Auf der gegenüberliegenden Seite ging ein weiterer Gang tiefer ins Innere. Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den anderen. Der Fußboden war frei von Sand, nur an manchen Stellen lag eine dünne Schicht über den alten Steinen. Chika sah hier weder Löcher noch Treibsand, trotzdem guckte sie genau, wo sie hintrat. Ihr Blick glitt trotzdem immer mal zur Seite, das war unvermeidlich. Die Wände waren bedeckt von Wandmalereien, die Pokémon darstellten. Manchmal auch Menschen und manchmal auch beide sehr nah nebeneinander. Teilweise sah es so aus, als ob sie irgendetwas zusammen taten. Hatte sie mit ihrer Vermutung doch Recht gehabt, dass Pokémon und Menschen Hand in Hand arbeiteten, um diesen Palast zu erbauen? Das war wirklich sehr interessant. Vielleicht hätte sie lieber Archäologin werden sollen... Genau in diesem Moment brach der Boden unter ihr ein. Es ging alles so rasend schnell, dass ihr nicht die Zeit blieb sich irgendwo festzuhalten. "AAAAAAAAH!!!" Mit einem spitzen Schrei fiel sie in die Tiefe. Angsterfüllt kniff sie die Augen zu und erwartete einen heftigen Aufprall. Doch jener blieb aus. Stattdessen spürte sie ... Wärme.
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Do Aug 18, 2016 1:03 am

Es hatte eine Weile gedauert, bis Hunduster eine passende Spur gefunden hatte und sofort voraus eilte, um sein Ziel so rasch wie möglich ausfindig zu machen, denn wie jeder wusste zählte jede Sekunde! Da war es wohl kein Wunder, dass keiner seine Coolness behalten konnte und alle zusammen an einem Strang zogen, um das schlimmste zu verhindern und es lohnte sich, denn schon bald konnte man lautlose Schritte in der Ferne wahrnehmen. Chase Mimik erhellte sich, als er die schattenhaften Umrisse in der Ferne erkannte und sofort zuordnen konnte, dass es sich dabei um jemand ganz bestimmtes handeln musste. „Vulnona“, strahlte der Trainer über das ganze Gesicht und das mit einer aufblühenden Begeisterung, die kaum zu stoppen war, denn er stürzte sich freudig auf sie, um ihr zu zeigen wie froh er war, dass sie es geschafft hatte. Fortuna musste es gut mit ihr haben, denn sie war putzmunter und wohlauf - welch ein Glück! Obwohl sein eigenwilliges und aufdringliches Verhalten nicht selten auf Wände stieß, schien er nicht vor den Berg zu halten und versuchte wieder einmal chancenlos sein Gesicht in das samtweiche Fell der Mythenfüchsin zu drücken. Das Leuchten seiner Augen offenbarte, dass er nach wie vor ihrem Charme verfallen war und doch nicht verstand, dass sein Verhalten gerade fehl am Platz war. Das Igelavar tappte derweil los, als das altbekannte Pokemon vor ihm erschien und es war ihm am ganzen Körper anzusehen, dass er froh war, dass schon mal einer der beiden Vermissten in Sicherheit wissen konnte. „Igelavar“, sagte es begrüßend, nickte und lächelte dem Feuerfänger sanft entgegen. Dann aber wollte es wissen, was Chika machte, also warf er einen genaueren Blick hinter die Füchsin und merkte mit Erschrecken – da fehlte was! „Igel?“ Fragend legte es den Kopf schief und verzog die Augenbrauen, denn es verstand nicht wieso die beiden nicht zusammen zurück gekehrt waren. Unsicher drückte es seine Pfote gegen das Pokemon, fast so, als wollte es sie auffordern zu erklären, was geschehen war. Was, wenn ihr etwas zugestoßen war und Vulnona zurück geeilt war, um Hilfe zu holen? Viele Fragen kreisten in den Köpfen der Anwesenden und Hunduster scheute keine weitere Sekunde, um mit Hochleistung an der Weiterführung der Spurensuche zu arbeiten, die sich in diesem alt eingefallenen Gebäude als sehr schwierig erwies. Immer wieder schnüffelte er in der Luft, um dann die Position zu wechseln und ein weiteres Mal den Boden mit seiner Nase abzutasten, um einen der altbekannten Gerüche aufzunehmen. Als Chase dann auch erkannte, dass Chika mit Vulnona nicht zurück gekehrt war, löste er sich aus der Zwangsumarmung und sah eine Weile nachdenklich in die ausgedehnte Finsternis des Gängelabyrinths. „Vulnona hast du Chika nicht mitgebracht? Ich dachte sie wäre bei dir?“ Immerhin waren sie doch beide in die gleiche Richtung gelaufen und nun zeigte sich, dass irgendetwas schief gegangen sein musste. Vor ihnen schienen sich die Gänge immer mehr zu spalten und obwohl er nicht vorhatte das Vulnona in Bredouille zu bringen, schien er nun doch etwas ergrimmt über das Verhalten der Füchsin. Wenn es etwas gab, dass ihn verärgerte, dsnn war es das.

Dabei konnte er allerdings nicht mehr zuordnen, ob es nur die Wut gegenüber dem verantwortungslosen Handeln war, die da aus ihm sprach oder auch die Sorge und die Verzweiflung, die sich mit dem Entwischen der jungen Frau gebildet hatte. „Das wäre nicht passiert, wenn du bei der Gruppe geblieben wärst“, meinte er mahnend und sah mit ernstem Blick in die Richtung der Schuldigen, um wieder einmal eine geballte Belehrungskeule auszusprechen. Er entwickelte sich hier unten noch zu einem richtigem Gewitterbock, wenn das so weiter ging und das haute ganz schön aufs Gemüt. „Deine Trainerin vertraut dir und macht sich verdammt noch mal Sorgen um dich! Also lauf nicht einfach gedankenverloren los! Ihr bringt mich noch zum Herzkollaps“ Beide hatten etwas gemeinsames an sich, was sie fest und unweigerlich miteinander verband und je mehr er darüber nachdachte, umso weniger konnte er es den beiden übel anrechnen. Dennoch musste das Vulnona doch mitbekommen haben wie unsicher sie sich an ihr samtweiches Fell geklammert hatte, als sie sich tiefer in das Innere des alten Palastes vorarbeiteten. Der Trainer schnalzte mit der Zunge und dachte sich den Rest, winkte ab. Er musste jetzt wirklich nicht noch weiter auf ihr herum hacken und sie bitterböse zu Boden starren, bis sie wie ein Mantra um Entschuldigung bettelte, denn das machte die Situation nun auch nicht besser. Sie mussten sich jetzt erstmals darauf konzentrieren Chika zu finden. Und als hätte genau dieser eine Moment etwas ausgelöst, fing die Decke über ihnen an zu bröseln. Verdächtige Geräusche breiteten sich aus und es erklang ein Knacken und Bröseln, dass sich immer mehr verstärkte und in unmittelbarer Nähe zu verorten war. Dabei war es so dunkel, dass es schwer war zu wisen von wo es kam. Die Truppe hielt inne und beobachtete angespannt den Wegverlauf, bis die ersten deutlichen Einbrüche über ihnen sichtbar wurden, doch es war schon zu spät. Es folgte einen rasche Kettenreaktion und die ganze Decke über ihnen löste sich. „Hunduster“, sagte auf einmal das Wolfspokemon und drängte mit einem Ruck das Vulnona und Igelavar zur Seite, denn im nächsten Moment stürzte eine massive Steinplatte von oberhalb auf die Gruppe herunter und zersprang auf dem Boden mit einem gewaltigem Krachen. Eine Staubwolke wurde aufgewirbelt und tauchte die Anwesenden in einen dichten Schleicher aus feinen Sandpartikeln, welche die Sicht erschwerten. Chase allerdings blinzelte verwundert, denn von oben hatte sich ein ihm bekanntes Mädchen herabgestürzt und fast schon reflexartig hatte er seinen Kopf ausgeschaltet und war zu ihr gehechtet, um sie abzufangen. Nun lag sie da, ziemlich erschrocken in seinen Armen und er wusste einen Moment nicht mal, was er dazu sagen sollte, denn mit der ganzen Aufregung hatte auch er einen Aussetzer. Wer rechnete denn schon damit? Mit diesem Rätselspiel hatte er nun überhaupt nicht gerechnet! Der Zufall trieb sie einfach immer wieder in seine Arme und das sogar wortwörtlich, auch wenn er nichts dagegen gehabt hätte sie auf dem normalen Weg wiederzufinden, aber das Schicksal wollte es wohl so.
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam So Aug 21, 2016 1:38 pm

Vulnona hatte überhaupt nicht daran gedacht, dass Chika ihr hinterherlaufen würde. Allerdings kannte sie ihre Trainerin schon eine gefühlte Ewigkeit, eigentlich hätte sie das wissen müssen. In dem Moment hatte sich ihr Gehirnskasten aber abgeschaltet. Bitte ... welcher Mensch, außer Chika, würde denn auch einem Pokémon ohne zu überlegen einfach in unbekanntes Terrain hinterherlaufen? Niemand. Außer Chika .... und das war das Problem. Allerdings kam ihr das erst in den Sinn als Chase, Igelavar und Hunduster wieder in Sichtweite kamen und sich ihre Trainerin nicht bei ihnen befand. Vor lauter Unruhe stellten sich die Nackenhaare der Füchsin auf. Nicht zuletzt deswegen registrierte sie erst im letzten Moment, dass Chase direkt auf sie zustürzte. Sie quiekte erschrocken auf, als sie plötzlich sein Gewicht spürte und sein Gesicht im Fell ihres Halses versank. Es war beinahe ein Reflex, dass sie sich seinem Griff entwand, einen Schritt zurück machte und ein Stichflamme aus ihrem Maul schoss. Sekunden später roch es leicht angesengt. Verwirrt blinzelte Vulnona den jungen Mann an. Chase sah irgendwie ... leicht rußig aus. Seltsam. Se erwiderte den Gruß von Igelavar und nickte zurück. Als das Feuerpokémon sie entsetzt ansah und dabei wohl offensichtlich Chika meinte, schlug Vulnona ihre Schweife nervös hin und her und sah sich wieder um. Wo mochte sie nur abgeblieben sein? Die Füchsin drückte unterdessen ihre Schnauze in die Seite von Igelavar und versuchte mit klagenden Lauten auszudrücken, wie sie glaubte dass es passiert war. Dass ihr ihre Trainerin einfach hinterhergelaufen, und sich dann wahrscheinlich verlaufen hatte.
Auf die vorwurfsvollen und verärgerten Worte von Chase hin, legte die Füchsin die Ohren an. Gut, dann hatte sie eben nicht daran gedacht, dass Chika ihr einfach hinterherrennen würde. Wer machte denn auch sowas? Und außerdem, sie ärgerte sich sowieso schon genug über sich selber, da brauchte sie sich den Feuerpokémonfanatiker nicht auch noch anhören. Mit einem giftigen Fauchen, einer Mischung aus Frustration und Wut, machte sie ihren Gefühlen Luft. Dann drehte sie ihm wieder den Rücken zu und begann zu schnüffeln. Sie erkannte Chikas Duft, der leicht in der muffigen Luft hing. Gerade wollte sie wieder losgehen, da rieselte plötzlich Staub und Sand auf ihren Kopf hernieder, gefolgt von einem unheimlichen Knacken. Die helle Füchsin musste einmal niesen, bevor sie unerwartet von Hunduster zur Seite geschoben wurde. Was sie dann sah, konnte sie kaum fassen.
"Kyaaaaaaaaaah!" Aus schwindelerregender Höhe stürzte Chika auf den Boden zu. In diesem Moment dachte sie an gar nichts, spürte nur die eiskalte Luft, die ihr um die Ohren pfiff. Jedoch blieb der erwartete Aufprall aus. Stattdessen landete sie überraschender Weise in zwei weichen Armen und schaute in das vertraute Gesicht von Chase. Für einen Moment blieb ihr wortwörtlich die Spucke weg, starrte ihn nur an... Als sie dann die Situation registrierte, stieg ihr die Röte ins Gesicht und sie begann zu strampeln, bis sie wieder auf beiden Beinen stand. Das war aber nicht für lange, denn in der Sekunde danach wurde sie von einer euphorischen Füchsin zu Boden geworfen. Chika warf ihre Arme um ihren Hals und drückte ihr Gesicht in das samtweiche Fell. "Das war ein Abenteuer", murmelte sie erstickt.
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 27, 2016 1:25 pm

Chase war über die feurige Aktion überrascht, obwohl er doch damit hätte rechnen müssen, dass Vulnona aus diesem Schutzreflex reagierte. Als die Stichflamme ihn mit ganzer Ladung erfasste, hustete er eine kleine Rauchwolke aus und drückte die angesengte Strähne an seinen Haaren aus. „Eine wirklich...sehr...hitzige Begrüßung“, meinte er heiser und wischte sich die dünne Schicht Ruß aus dem Gesicht, ohne jedoch zu bemerken, dass er diesen damit nur noch mehr verteilte. Einen Moment lang war er damit beschäftigt den klebrigen Rest Kohlestaub aus seinem Igelhaar zu entfernen, bis er es letztendlich aufgab und sich wieder der derzeitigen Situation widmete. Es brachte ja eh nichts. Igelavar versuchte mit herzhafter Geste das Vulnona zu beruhigen, indem er mit seiner Tatze behutsam auf ihre Schnauze tastete. „Igel“, sagte er und konnte Verständnis aufbringen, dass sie in diesem Moment einfach mal Dampf ablassen musste, denn er wusste selber zur Genüge, dass Chase manchmal überreagierte und sofort, wie aus der Kanone geschossen, alles heraus posaunte, was in seinem Kopf herum schwirrte. Es war ja nicht das erste Mal, dass er sich mit seinen kecken Bemerkungen eine gefangen hatte – also keine Überraschung. Die Gruppe machte weiter und als dann die Erschütterung erfolgte, die Decke über ihnen zusammen brach und beinahe den gesamten Trupp von den Beinen riss, landete auch noch Chika in seinen Armen. Ihr erschrockener Ruf war unverkennbar und Chase war sich sofort sicher, dass es sich dabei um kein scharlatanartiges Geistpokemon handeln konnte, dass es sich gerade bei ihm gemütlich machte, denn so klang nur sie. Eher war er derjenige, der etwas erschreckend aussah und einem zauseligen Mann glich, der in einen Schornstein gefallen war, man bemerke die fast schon elektrisierten Haare, doch sicher konnte die junge Dame sich den Tatvorgang selbst erläutern. Sie hatte immerhin schon mitbekommen wozu der merkwürdige Verbrecher neigte, nunja. Chase eben. Als Chika also auf weichem Polster gelandet war, bemerkte der junge Mann erst wie leicht sie eigentlich war und schien einen Moment darüber verwundert zu sein, bis er darüber stolperte, dass die Dame himbeerrot anlief. Er hatte gar nicht daran gedacht sie wieder herunter zu lassen und erst, als sie wie ein wildes Menki herum wirbelte, ließ er sie wieder auf ihre eigenen zwei Beine herab. „Ja-ja. Ich hab schon verstanden.“ Er fuhr sich brummend durch das Haar und konnte nur schwer verbergen, dass es ihm nicht doch ein wenig gefallen hatte, aber das würde er ihr jetzt wohl kaum unter die Nase reiben. Was würde man da denken? „Ein Glück, dass du wohlauf bist“, meinte er erleichtert und seufzte, fast so,  als würde er in diesem Moment all den Ballast heraus atmen, der sich während ihrer Abwesenheit angestaut hatte. Irgendwie konnte er sie einfach nicht aus dem Kopf bekommen. Was war er froh, dass keines der Schreckensszenarien eingetroffen war! Auch das Igelavar freute sich über den Überfall auf Chika und tappte auf sie zu, um sie freudig zu begrüßen und seine Schnauze in ihre Handfläche zu drücken. Wie immer war er derjenige der Truppe, der am schnellsten Freundschaft fassen konnte und wohl bemerkt hatte, dass es sich bei der jungen Trainerin um einen guten Menschen handelte. Hunduster hielt sich mit seiner Freude zurück, denn er wusste, dass sie noch immer nicht aus dem Gefahrenbereich heraus waren und bis sie nicht alle in Sicherheit waren, würde auch er seine Contenance aufrecht erhalten. Er schaute nachdenklich auf den Weg, den sie bisher gegangen waren und schien ein wenig besorgt, denn der rapide Einsturz hatte zur Folge, dass der Rückweg nun mit riesigen Felsbrocken versperrt war und noch wusste er nicht wie sie diese beiseite schieben sollten – ob es noch einen anderen Ausgang gab? „Hunduster.“ Chase folgte der Erkenntnis von Hunduster und murmelte leise. „Das ist schlecht“, meinte er und fasste sich ans Kinn, um mit ihm über eine Lösung nachzudenken. „Dann sollten wir wohl einen anderen Weg einschlagen. Bis jetzt sehe ich nur den Weg weiter nach unten.“ Er sah zu Chika und wie sie sich alle wie verrückt in den Armen lagen, weil sie froh waren einaner wieder zu hatten. Da fiel es einem natürlich noch schwerer jetzt dazwischen zu fahren. Ein Seufzer entfuhr ihm, als ihm klar wurde, dass er mal wieder derjenige sein durfte, der die unangenehme Nachricht überbringen musste. Er verschränkte die Arme und überlegte wie er es sagen sollte. "Wir haben ein Problem", fing er an.
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 27, 2016 1:55 pm

Instinktiv war die Flamme aus dem Maul der Füchsin geschossen, ohne damit beabsichtigt zu haben, irgendeinen Schaden anzurichten. Es war in diesem Moment einfach so über sie gekommen. Deshalb blinzelte sie verwirrt, als Chase auf einmal schwärzer aussah als sonst. "Vulnona", entgegnete sie und musste niesen, als Igelavar mit seiner Pfote auf ihrer Schnauze herumdrückte. Und da tat es ihr dann auch ein ganz kleines bisschen leid, dass sie so reagiert hatte. Aber wirklich nur ein ganz, ganz kleines bisschen. Immerhin war er selbst schuld. Etwas unwirsch wedelte sie mit zwei ihrer Schweife über sein Gesicht, in der Hoffnung den Ruß etwas zu entfernen. In Wirklichkeit brachte das aber nicht viel, zwar war das Schwarze einem schmutzigen Grau gewichen, doch das änderte nichts an der Tatsache, dass er immer noch aussah wie ein Schornsteinfeger, den man einmal zu viel durch den Kamin gezerrt hatte. Amüsiert blitzen Vulnonas Augen auf und sie wandte sich ab, den Rest konnte er ja selber erledigen, als gestandener Mann sollte er das hinbekommen. Zudem schien er sowieso nicht sonderlich überrascht, so etwas kam wohl öfter vor. Sollte man nicht aus solchen Fehlern eigentlich lernen? Ach ja, sie vergaß. Er war ja ein Mann. Während sie darüber sinnierte, knackste die Decke über ihnen und einige Sekunden später rauschte Chika zu ihnen hinunter. Die Füchsin konnte ihr Glück kaum fassen. Sie war wieder da!
Chika war sicher in den Armen von Chase gelandet und war deshalb ziemlich peinlich berührt. Noch wurde das davon verstärkt, dass er keine Anstalten machte sie loszulassen, obwohl sie erst wieder 2 Kilo zugelegt hatte. Ihm mussten doch die Arme abfallen... Sie strampelte und daraufhin stellte er sie wieder auf die Füße. Sofort versank sie in einer langen Umarmung mit ihrer Füchsin und drückte auch Igelavar einen kleinen Kuss auf sein Köpfchen. Erst dann hörte sie wie Chase meinte, dass es ein Glück sei, wie wohlauf sie wäre. "Das ist richtig-" Sie hatte angefangen zu reden und sich wieder umzudrehen, als sie erst jetzt aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse mitbekam, dass etwas nicht stimmte. "Wie siehst du denn aus?!", platzte sie heraus. Aber noch bevor er antworten konnte, brach sie in einen derartigen Lachanfall aus, dass ihr Tränen über die Wangen liefen. Als sie sich wieder langsam beruhigte, sah sie von ihrer Füchsin zu Chase und wieder zurück. So langsam kapierte sie, was wohl passiert war und musste sich heftig auf die Lippe beißen, um nicht erneut loszukichern. Vorsichtig trat sie an den jungen Mann heran und zückte ein Taschentuch. Sich auf die Zehenspitzen stellend rieb sie vorsichtig damit an seiner Wange herum. Vulnona sah entgeistert zu und kniff sie ins Bein. "Aua, was...?" Da bemerkte sie, was sie da eigentlich gerade machte und drückte Chase das Tuch schnell in die Hände. "Den Rest schaffst du alleine", presste sie hervor und drehte ihm schnell den Rücken zu. Ihr Blick fiel auf den Steinhaufen, der den Rückweg versperrte. "Oh nein..." Auch Hunduster und Chase hatten die Lage erfasst und bei seinen Worten drehte sie sich tief schnaufend um. "Ich weiß", entgegnete sie, schloss kurz die Augen und öffnete sie dann wieder. Der Gnag vor ihnen war ihre einzige Chance. "Let's do it."
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 27, 2016 2:57 pm

„Danke“, meinte er etwas widerwillig und spürte wie der breite Schweif des Fuchspokemon wie ein übergroßer Staubwedel quer über das dunkle Rußgesicht fuhr. Sie versuchte, wenn auch etwas unwirsch, etwas von der Reaktion der Stichflamme zu entfernen – leider nur mit minderem Erfolg, denn man konnte immer noch überdeutlich sehen, was ihm zugestoßen war. Als er sich ein weiteres Mal mit den Fingerspitzen an die Wange fasste, war seine Hand ein weiteres mal recht aschefarben und er merkte, dass er diesen Ausdruck wohl für den Rest des Abenteuers behalten würde – na super. Er stöhnte genervt und verspürte den Impuls nun noch mehr an seinem Gesicht zu kratzen, aber unterdrückte diesen Drang, um nicht noch mehr Peinlichkeit auf sich zu ziehen. Es war ja schon schlimm genug, dass Chika ihn so erblicken würde, aber wie sollte er das nun noch verbergen? Etwa Igelavar wie eine undurchdringliche Maske vor seinem Gesicht herum tragen, sich ein Tuch umbinden mit der Meinung er habe eine Stauballergie entwickelt? Nee, das machte es nur noch offensichtlicher! Da musste er nun durch und wenn er Glück hatte sah sie das ganze in der Dunkelheit nicht einmal. In der Zwischenzeit vernahm er das wohlige und rhythmische Brummen seines Igelavars, als dieser einen sanften Kuss auf seine Stirn aufgedrückt bekommen hatte – na das war vielleicht ein Glückspilz. Kam da etwa ein kleines bisschen Neid auf? Das Feuerpokemon schien sich bei ihr recht wohl zu fühlen und so verharrte es einen Moment, um mit einem freudigen „Igelavar!“ wieder aufzustehen und mit ihr zurück zu Chase und Hunduster zu tappen, die wie zwei Kriminalbeamte vor dem Steinschlag verharrten, grübelnd, abwartend. Er hatte eigentlich gehofft, dass der schwache Dämmerschein des Igelavars vertuschen würde, was mit ihm passiert war, aber wie auch immer schaffte es die Frau mit den verteufelten Adleraugen seinen Ausrutscher zu enttarnen. Ein lautes Gelächter brach los und wie es aussah konnte sie sich kaum wieder beruhigen. Das war vielleicht peinlich! Er biss die Zähne zusammen und drehte seinen Kopf weg, wohl wissend, dass es ihm unangenehm war so entdeckt zu werden. „Tch“, sagte er und fing gar nicht erst an sich zu erklären, weil er wusste, dass er sich in seinen Versuchen bestimmt verzetteln und verraten würde. Und als wäre das nicht auch noch genug der Scham, kramte sie ein Taschentuch hervor und wischte ihm vorsichtig über die Wangen. Leichte Röte machte sich auf seinem Gesicht breit, denn er hatte doch gar nicht vorgesehen, dass sie sich um ihn kümmern sollte und nun tat sie einfach! Er wusste einfach nicht, was er dazu sagen sollte – da blieben ihm doch glatt die Worte im Halse stecken, denn wie sollte Mann da reagieren? Erst, als sie ihm das kleine Tuch in die Hände drückte und sich umdrehte, rieb er sich noch einmal über die leicht erröteten Wangen, ziemlich still, als wäre es ihm wohl noch immer peinlich, was ihm da zugestoßen war. Als er einen Großteil aus seinem Gesicht entfernt hatte, sah er wie sie entschlossen nach vorne tappte und in die Dunkelheit hinunter lief – war das wirklich noch die Chika von eben? Wieder einmal mal Chase von ihrer Reaktion überrascht und als Igelevar und er einen Blick tauschten, hoben beide die Schultern, als konnten sie es nicht erklären. Scheinbar hatte ihr kleiner Ausflug ihr einen neuen Schub an Energie gegeben und das war an sich nichts schlechtes wie die beiden fanden. Ganz schön mutig. Also folgte der Trupp Chika weiter in die Urtiefen, in denen es immer stickiger wurde, die Wände älter und das verstörende Dröhnen langsam, aber sicher näher rückte. Sie würden wohl bald ankommen, denn man merkte, dass alle Treppen sich allmählich in eine Richtung bahnten. Jetzt würde sich wohl zeigen, was sich dort unten versteckt hatte.

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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Aug 27, 2016 3:46 pm

Tzzzzt ... immerhin hatte sie es versucht. Konnte sie doch nichts dafür, wenn sein Gesicht klebrig wie ein Bonbon war, sodass sich der Ruß nicht wirklich entfernen ließ, sondern sich wie ein Tuschestift nur verschmierte. Sie würde ihm empfehlen mal etwas weniger zu schwitzen. Den Kopf leicht schieflegend sah sie ihn an und war mit dem Ergebnis genauso wenig zufrieden wie er selber. Etwas lustig fand sie das Ganze aber schon. Und so wie sie Chika kannte, würde die sich drüber köstlich amüsieren. Der Gedanke daran stimmte sie wieder etwas besser.
Und kurz darauf stieß eben jene auch wieder zu ihnen, wenn auch etwas unelegant. Umso eleganter beugte sie sich zu Chase's Igelavar, um ihm einen kleinen Bussi zu geben. Misstrauisch beobachtete die Füchsin Chase, der wiederum ihre Trainerin beobachtete und fast ein wenig eifersüchtig dabei aussah. Anscheinend musste sie nun noch ein wenig mehr auf sie aufpassen. Wenn er bei ihr so ranging, war das die eine Sache. Aber sollte er das bei Chika irgendwann mal so versuchen, und die würde sich wahrscheinlich aus dem Affekt heraus nicht einmal groß wehren können, konnte er was erleben. Nachdem die junge Frau dem Feuerpokémon lächelnd zusah, wie es zu seinem Trainer zurückkehrte, fiel ihr Blick noch einmal auf Chase. Zuerst kam nur ein heftiges Prusten über ihre Lippen, dann jedoch konnte sie sich nicht mehr halten. Nach einer Weile fing sie wieder an sich zu  beruhigen und wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln. "Tut mir leid, ich wollte nicht so lachen." Die Entschuldigung war angesichts seines beleidigten Ausdrucks wohl etwas überflüssig, doch sie tat es trotzdem. Auch wenn er wahrscheinlich selber dafür verantwortlich war, was sie mit einem Blick auf ihre Füchsin vermutete, die auffällig unschuldig in die andere Richtung starrte.
Sich fast dafür verantwortlich fühlend, kramte sie ein frisches Taschentuch heraus und begann ihm vorsichtig den Dreck aus dem Gesicht zu wischen. Als sie die leichte Röte auf seinen Wangen bemerkte, hielt sie inne. Selbst so sieht er einfach noch gut aus, schoss es ihr durch den Kopf. Dadurch lief nun auch sie wieder rot an, und Vulnona sprang ein um die Situation zu entschärfen.
Mit dem Rücken stand sie nun zu ihm und atmete mehrmals tief durch. Ihre Füchsin stand nun zwischen ihnen wie eine Stute sich zwischen ihr Fohlen und allem stellt, was eine potenzielle Gefahr sein könnte. Chika entdeckte derweil, dass es nicht mehr zurück ging. Im Prinzip ein gefundenes Fressen. Nun marschierte sie schnurstracks und scheinbar hochmotiviert in die einzige Richtung, die es noch gab. Das jedoch eher nur um zu verstecken, dass sie immer noch tomatenrot war und der Situation unbedingt entkommen wollte. Vulnona blieb ihr dicht auf den Fersen. Je länger sie nun liefen, desto enger wurden die Gänge, und desto stickiger und heißer die Luft. Zudem wurde das u heimliche Dröhnen immer lauter und lauter. Schließlich führte nur noch eine einzige Treppe in die Tiefe, was dort unten war konnte man nicht erkennen. Langsam wagte sie sich die Stufen hinunter, als ein lautes Brüllen plötzlich alles ringsum erzittern ließ und ihr einen kleinen Schrei entlockte. Sie sprang zurück und versteckte sich hinter ihrem Begleiter. "Geh du bitte vor", wisperte sie leise.

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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Do März 30, 2017 4:04 pm

№³³ - Rumi mit Shiro
cf. Route 4
Der Junge führte sie tatsächlich ziemlich zielsicher durch die Wüste. Die Sandstürme waren dort auch etwas stärker geworden und Rumi musste wirklich gestehen, dass sie ein kleines bisschen begeistert von dieser Navigationsfähigkeit war. Immerhin sah ihr alles gleich aus und man hatte ja nicht einmal einen Sternenhimmel um sich irgendwie zu orientieren. Nachdenklich ließ sie den Blick daher immer mal wieder über die Umgebung schweifen um zu schauen, ob sie irgendetwas fand woran der Junge sich orientieren konnte – doch nichts. Absolut rein gar nichts außer Sand, Sand, Sand. Er war also wohl ein Naturtalent oder einfach schon so oft hergekommen, dass er den Weg blind fand. Doch auch in dem Fall war es wirklich beachtlich, sich hier nicht zu verlaufen. Zielstrebig liefen die drei also nebeneinander her und Rumi hatte sich ihren Arm schützend vor ihre Augen gehalten, damit sie nicht so viel Sand ins Gesicht geschleudert bekam. Da würde sie am Abend ja wieder gründlich duschen müssen, so viel Sand wie gerade in ihre Kleidung sickerte. Kodai schien der Einzige zu sein, der sich über dieses Wetter und diese Umgebung freute. Das war wohl durchaus verständlich, immerhin war er ein Gesteinspokémon und bei seiner Art hatten manche auch die Fähigkeit, Sandstürme selbst entstehen zu lassen. Kodai stolzierte also überglücklich durch den Sand, sprang hier und dort herum und kicherte amüsiert vor sich hin, weil es offenbar nichts Schöneres als das gab. Rumi beobachtete das kurz lächelnd und sah dann wieder zu dem Jungen, als er rief, dass sie gleich da sein würden. Ein Trip durch die Wüste war also definitiv nichts, was Rumi wiederholen wollte. So spannend es auch sein konnte, für ihre alten Knochen war das einfach nichts.
Die Umrisse des Alten Palasts zeichneten sich langsam hinter dem Sandschleier ab und Rumi atmete erleichtert aus. Darin wären sie zumindest vor Sandstürmen sicher, das war ein kleiner Lichtblick. Das bedeutete allerdings nicht gleichzeitig auch, dass es dort weniger sandig sein würde… Nun, da musste sie nun wohl oder übel einfach durch. Es ging hier schließlich um das Leben eines kleinen Jungen, das würde sie nicht nur wegen Sand … in den Sand setzen. Der Palast kam immer näher und als sie endlich die Steinplatten unter ihren Füßen spürte, seufzte sie erleichtert aus. „Was ein Weg…“, murmelte sie und schüttelte leicht den Kopf, um den Sand von ihrer Mütze loszuwerden. Kodai kam ebenfalls hereingestolpert und sah sich sofort neugierig in dieser Eingangshalle um. „Pass auf den Treibsand auf, Kodai.“, meinte sie und das Larvitar nickte hastig. Von da an sah er auch mal auf den Boden und hielt sich von den Sandpfützen fern. Die alte Dame sah von ihrem Pokémon dann wieder zu dem Jungen. „Wo geht es lang?“, fragte sie ihn und blickte kurz zu Shiro, nur um sicher zu gehen, dass es ihr auch gut ging. „Hier, etwas tiefer in die Ruine…“, plapperte der Junge und deutete ihnen an ihm zu folgen. Sie setzten sich wieder in Bewegung und gingen durch ein paar Gänge, dicht gefolgt von Kodai, während der Junge plötzlich anfing zu plappern. „Eigentlich waren wir auf der Suche nach Fossilien, weil die kann man hier am besten finden. Mein Bruder und ich sind nämlich schon echte Archäologen! Jedenfalls wollten wir ein Klauenfossil finden weil mein Bruder Klauenfossilien lieb und dann wollten wir das wiederbeleben lassen, damit er sein erstes Pokémon bekommt. Dafür sind wir tiefer in den Palast gegangen, weil der ist schon soooooo alt, dass hier ganz viele Urzeitpokémon gelebt haben. Wusstet Ihr, dass manche Urzeitpokémon auch noch immer leben? Amonitas zum Beispiel kann man wenn man ganz, ganz, ganz viel Glück hat im Meer treffen, genau so wie Kabuto. Aber viele meinen auch, dass das nur ein Mythos wäre, mein Bruder und ich glauben aber wirklich daran. Amonitas finden wir aber wegen seiner Tentakel ein bisschen gruselig, deswegen wollten wir kein Helixfossil finden.“ Er redete ohne Punkt und Komma und Rumi warf Shiro einen verwirrten Blick zu. So viel Input hätte sie von ihm tatsächlich nicht erwartet, vor allem wo er gerade noch so super aufgelöst wegen des Verschwindens seines Bruders war… „Hier im alten Palast gibt es auch ganz viele verschiedene Bodenpokémon, wir sollten also besser aufpassen, dass wir keines stören. Und es gibt auch einen Raum der Ramoth gewidmet ist, aber bis jetzt haben wir den noch nicht gefunden. Wir wollen aber unbedingt mal so tief in den Palast vordringen, dass wir die berühmte Meißelei sehen können! Wusstet ihr, dass Ramoth auch als Sonnengott verehrt wird?“ Er sah über die Schulter zu den beiden und Rumi nickte ganz langsam. Da hatte wohl jemand dringenden Mittelbedarf.

Sie kamen in einem Raum an, der nach Rumis Einschätzung unter der Eingangshalle lag. Hier gab es auch einige mehr von den Treibsandpfützen und auf eine steuerte der Junge gerade zu. Er blieb vor ihr stehen und sah dann wieder zu Rumi und Shiro. „Hier ist er reingefallen.“ Der Junge deutete auf den Treibsand. „EEEERIIIIK, HÖRST DU MIIIICH?“, rief er ziemlich laut, so dass Rumi kurz erschrocken zusammenzuckte. Es dauerte einen Moment, dann konnte man eine dumpfe Antwort vernehmen. „JAAA, HAST DU HILFE GEHOLT?“ Der Junge strahlte kurz. „JAA, BLEIB WO DU BIST!“, rief er zurück und Rumi fragte sich was aus dem „Wir stören keine wilden Pokémon“-Vorhaben geworden ist. Der Junge drehte sich wieder zu ihnen und stemmte die Hände in die Hüfte. „Also Erik ist da unten, aber ich habe keinen Weg gefunden der auch nach da unten führt und deswegen brauchen wir eure Hilfe!“, meinte er und sah die beiden nacheinander voller Hoffnung an. „Könnt ihr uns helfen?“ Rumi hob leicht die Augenbrauen und sah von dem Jungen zurück zum Treibsand. „Nun, ich gehe auf jeden Fall nicht bevor wir Erik nicht helfen konnten.“, erwiderte sie mit einem leichten Lächeln und der Junge nickte begeistert. „Ich bin übrigens Johnny.“, stellte er sich vor. „Rumi.“, erwiderte Rumi und wandte sich wieder Shiro zu. „Hmm, hast du eine Ahnung wie wir anfangen könnten? Wenn es keinen Weg nach unten gibt, dann ist Erik wahrscheinlich in irgendeinem dieser geheimen Räume, die solche Ruinen oft haben. Wir könnten nach einem Geheimgang suchen, oder selbst vom Treibsand verschluckt werden, aber die Gefahr, dass wir stecken bleiben könnten ist da glaube ich zu groß.“, murmelte sie nachdenklich und verzog das Gesicht. Es war schließlich nicht immer so, dass man auf einer unteren Ebene wieder herauskam. Wenn man Pech hatte blieb man zu lange im Treibsand stecken und erstickte. Das war nichts, was Rumi gerne tun wollte.



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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Shiroam Do März 30, 2017 7:15 pm


Shiro & Rumi
"From old friends and heros?"


"A tourguide and secret passages?"


Zum glück hatten sie balt den Sandsturm hinter sich gelassen und waren in der Eingangshalle des alten Palastes angekommen, wo Blaze von Shiros Armen sprang und sich neugierig umsah. Die blonde sah kurz zu Rumi, als diese ihr Pokemon anwies auf denn Treibsand auf zu passen. Der Junge führte sie dann auch weiter und schien... großen Mitteilungsbedarf zu haben, was Shiro irritiert eine braue heben ließ. Fast wirkte es ja schon wie eine Führung. Sachte nickte sie auf die Frage ob sie wussten das Ramoth als Sonnengott verehert wurde.

Schließlich erreichten sie auch einen weiteren raum mit Treibsand. er musste wohl unter der Eingangshalle liegen, wenn sie sich nicht täuschte. blaze tappte neben shiro her und sah sich neugierig um. Sie schnupperte hier und dort. Als jedoch der Junge anfing neben einer Treibsandpfütze zu schreinen zuckte Shiro leicht zusammen, ebenso wie Blaze. Was war noch mal aus dem 'keine wilden Pokemon stören' geworden...? Jedenfalls schien der Junge zum glück keine aufgeschreckt zu haben und Blaze kam zu dem Treibsand um neugierig dort hin zu sehen. Blieb aber noch genug auf abstand. "Shiro.", stellte sie sich mit einem ruhig lächeln vor als sich der Junge mit dem Namen Johnny vorstellte.

Shiro blickte dann nachdenklich zu Rumi, die fragte wie sie anfangen könnten. "Aber einen Geheimgang zu finden dürfte auch nicht leicht sein. Immerhin sind es ja nicht umsonst geheimgänge.", wand die blonde nachdenklich ein. Blaze sah zu ihrer Trainerin und gab einen leisen laut von sich. Shiro sah zu dem Vulpix. "Hm?, gab sie aus ihren Gedanken gerissen von sich. Blaze wackelte leicht mit den Schweifen und schnüffelte ein wenig über den Boden. Shiro schmunzelte etwas. [color=olive]"Du denkst du findest eine Geheimtür?"sie von sich. Das Vulpix nickte tatsächlich eifrig und sah Shiro abwahrtend an. [color=olive]"Also gut, ich denke wir sollten nach einen Geheimgang suchen, Rumi. Es ist jedenfalls besser als vom Treibsand verschluckt werden zu müssen.", gab sie dann ruhig von sich. Blaze lief eifrig um Shiro herum und dann zu den Wänden des Raumes um dort zu schnuppern.

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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Mo Apr 10, 2017 1:23 pm

№³⁴ - Rumi mit Shiro
Das war wirklich eine Zwickmühle, in der sie sich nun befanden. Sie konnten sich schlecht in den Treibsand werfen und warten, bis sie unten bei Erik wieder herauskamen, aber einen Geheimgang zu finden war auch nicht gerade die einfachste Sache, die man tun konnte. Vor allem schienen Erik und sein Bruder den Palast ja in- und auswendig zu kennen, und wenn sie den Geheimgang nicht kannten, wie wahrscheinlich war es dann, dass sie ihn nun finden würden? Rumi war da ja doch ein wenig pessimistisch, aber sie wollte die Hoffnung trotzdem nicht aufgeben. Kodai hatte sich bereits wieder in Bewegung gesetzt und sah sich im Raum um, klopfte hier und dort gegen einen losen Stein und wartete dann, ob sich irgendwo eine geheime Tür öffnete. Das sah unheimlich niedlich aus, allerdings brachte es auch nicht viel. Solange sich Kodai dabei aber nicht in Gefahr brachte, ließ Rumi ihn machen. Er wollte wahrscheinlich auch nur helfen, das konnte man wohl verstehen.
Shiro sah die Lage mit dem Geheimgang wohl genau so kritisch wie Rumi und wusste auf die Schnelle auch keine Lösung für das Problem. Nachdenklich rieb sich Rumi mit der Hand über das Kinn und ließ den Blick durch den Raum schweifen, während Johnny im Hintergrund weiterhin mit Erik redete. Gerade ging es darum, welches Fossilpokémon denn wohl das coolste wäre und da waren sich die beiden wohl ziemlich uneinig. Rumi ignorierte das Geplapper hinter ihr für den Moment und wandte ihre Aufmerksamkeit dann dem Vulpix von Shiro zu, das wohl auch helfen wollte. „Oh, da kommt mir eine Idee!“, meinte sie dann und zückte den Pokéball von Anmei, um ihn ebenfalls freizulassen. Das große Golbat flatterte ein paar mal mit den Flügeln bis es sich in der Luft stabilisiert hatte und sah sich dann ein wenig verwirrt um, ehe es zu Boden flatterte und sich dort hinstellte. „Anmei, das sind Shiro und Johnny.“, stellte sie die beiden Menschen kurz vor, woraufhin Anmei zum Gruß den Flügel ausbreitete und eine Verbeugung andeutete. „Wir suchen nach Johnnys Bruder, der ist unten in einem anderen Raum gefangen. Wir vermuten, dass es da einen Geheimgang hin gibt und den müssen wir finden, meinst du, du kannst Blaze dabei mit deiner Echoortung helfen?“ Es wäre ja wahrscheinlich nicht unwahrscheinlich, dass Anmei durch diesen Ultraschall noch weitere Gänge entdecken könnte. Das blaue Pokémon sah kurz herunter zu Blaze und winkte ihr ein wenig umständlich zu, ehe er nickte und zu dem kleineren Pokémon tapste. „OH WOOOOW EIN GOLBAT!“, rief Johnny begeistert und rannte zu Anmei, um ihn einmal zu umkreisen und so von allen Seiten zu sehen. „Das ist ja so cool! Ihr habt so coole Pokémon! Ich hoffe ich habe auch mal so coole Pokémon, wenn ich groß bin.“, schwärmte er und seufzte dann fröhlich, ehe er ebenfalls zu Blaze sah. „Wohin müssen wir als erstes gehen, was meinst du?“, fragte er an das Vulpix gewandt. Auch Anmei sah zu dem Feuerpokémon, schließlich leitete es ja diese kleine Expedition, da wollte er sich nun nicht dazwischen drängen. Rumi sah nochmal zu Kodai und rief ihn zu sich, wo er dann auch Anmei begrüßte und abwartete, was für eine Entscheidung Blaze wohl treffen würde. Das war ja alles so spannend!

ooc: Sorry, ich hab irgendwie nicht mitbekommen, dass du schon geantwortet hattest. D:

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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Shiroam Mi Apr 19, 2017 11:01 pm


Shiro & Rumi
"From old friends and heros?"


"Blaze, the searcher!"


Kodai schien ebenfalls helfen zu wollen und Shio musste zugeben, es sah ja schon niedlich aus wie das kleine Larvitar versuchte einen Geheimgang zu finden. Rumi allerdings schien dann auch eine Idee zu haben und befreite eines ihrer Pokemon. Ein Golbat. "Heh, gute Idee. Werden Zubats nicht auch von Archeologen in Ruinen zur hilfe genommen für sowas? Golbat ist da sicher noch mal wesentlich stärker.", gab die blonde in gedanken von sich. Jedenfalls wenn sie sich da nicht täuschte, aber sie war der meinung sowas in der art gelesen zu haben. Blaze gab einen freundlichen laut von sich und begrüßte Anmei so. Eifrig machte Blaze sich dann daran weiter über den Boden zu schnuppern und lief dann auch schon los. Das Vulpix sah kurz dem Golbat und gab einen laut von sich, während es mit den schweifen wackelte und in eine richtung weiter lief.

Shiro schmunzelte leicht und folgte dem Vulpix. Sie vertraute darauf das Blaze schaffte was sich das Vulpix vor nahm. Und Blaze schien auch recht zielsicher. Die Ohren des Fuchspokemion waren ebenso aufmerksam aufgestellt. Vor einer Wand blieb Blaze dann stehen und sah auf diese. Dan sah es zu Anmei, neugierig.

[ooc: Ist okay :3 Bin selbst nicht so aktiv momentan D:]
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Sa Apr 29, 2017 9:19 pm

№³⁵ - Rumi mit Shiro
Der kleine Geistesblitz Anmei aus seinem Ball zu holen und sich seine Ultraschallfähigkeiten zu Nutze zu machen, würde ihnen bestimmt gut weiterhelfen können. Immerhin war es so ja einfacher, geheime Passagen zu finden. Vieles konnte man ja mit dem bloßen Auge nicht erkennen und auf diese Weise würden sie die kleinsten Lücken in den Wänden finden können, bis hin zu geheimen Tunneln. Blieb nur zu hoffen, dass sie auch die richtige Stelle fanden. „Ja, genau.“, stimmte Rumi Shiro mit einem Lächeln zu. Ein wirklich praktisches Pokémon für Archäologen. Durchaus. Rumi war auch der Meinung, dass der Ultraschall von Anmei stärker sein müsste als der eines Zubats, dafür waren Entwicklungen ja im Normalfall da – um zu stärken. Anmei flatterte zufrieden mit den Flügeln und begrüßte alle kurz, ehe er sich dem kleinen Vulpix zuwandte, welches die Expedition anführen sollte. Während das Vulpix über den Boden schnupperte und Anmei folgte, tastete Kodai weiterhin die Wände ab. Es konnte ja sein, dass irgendwo ein geheimer Schalter war! Ein loser Stein, den man nach hinten schieben konnte und dann öffnete sich eine geheime Tür oder so etwas Ähnliches. Er schenkte den beiden anderen Pokémon, die am komplett anderen Ende des Raumes standen, also gerade keine Aufmerksamkeit, bis er es schließlich aufgab und doch zu ihnen aufschloss. Half ja alles nichts.
Anmei folgte dem Vulpix zügig, als es offenbar etwas erschnüffelt hatte und lief hinter ihm her. Das sah zugegebener Maßen sehr witzig aus bei einem Golbat, aber die Decke war zu niedrig, als dass er hier richtig hätte fliegen können. Das hätte dann noch komischer ausgesehen. Gemeinsam mit Shiro folgte Rumi den beiden Pokémon und achtete kurz darauf ob Kodai auch schön weiterhin folgte, ehe sie vor einer Wand stehen blieben. Anmei stellte sich neben das Vulpix als jenes darauf hinwies, dass diese Wand wohl irgendwie interessant seie, und öffnete wieder seinen großen Mund. Natürlich war der Ultraschall nicht für die anderen zu hören, das wäre ja vollkommen absurd. Doch es dauerte nur ein paar Sekunden, bis Anmei eifrig nickte und sich zu den Menschen umsah, ehe er dem Vulpix ein breites Grinsen schenkte. „Gut, den Gang hätten wir gefunden.“, murmelte Rumi dann und neigte den Kopf leicht zur Seite. „Aber wie öffnen wir ihn?“ Gab es da tatsächlich einen geheimen Schalter? „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir die Wand aufschlagen müssen. Vermutlich gibt es einen anderen Weg… aber wenn wir den nicht finden, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben.“, murmelte sie weiter und rieb sich nachdenklich über das Kinn. Eine wirklich verzwickte Lage. Kodai hatte das als Aufforderung aufgefasst, direkt wieder mit wildem Herumdrücken an der Steinwand anzufangen, was Rumi einen Moment beobachtete, ehe sie sich wieder Shiro zuwandte. Auch der kleine Junge machte es Kodai nach. „Ich denke nicht, dass eines meiner Pokémon stark genug wäre um die Wand aufzubrechen und den Tunnel freizulegen. Hast du eines, das uns da helfen kann?“ Kodai könnte es wohl ganz vielleicht schaffen, wenn er sich besonders anstrengte. Doch das Larvitar war ja gerade eher darauf aus, an Steinen herumzudrücken…


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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Shiroam Di Mai 02, 2017 5:56 pm


Shiro & Rumi
"From old friends and heros?"


"How to open this door?"


Nachdem Amnei bestätigt hatte das an der wand wohl ein weiterer gang währe, sah das Vulpix triumphirend drein. Shiro lächelte ein wenig und streichelte das Vulpix sanft. Sie sah dann nachdenklich drein als Rumi meinte das sie die wand ja nicht einschlagen könnten. "Stimmt, aber die Wände scheinen sehr massiv zu sein.2, erwiederte sie nachdenklich und schnekte den Jungen und dem Larvita kaum mehr aufmerksamkeit. Rumi fragte dann ob sie ein Pokemon habe das Stark genug währe die wand auf zu brechen. "Ich befürchte nicht. Hopeless Klingensturm kann schon ziemlichen Schaden anrichten, aber ob er damit die wand aufbrechen könnte...", gab sie dann nachdenklich von sich. Blaze mittlerweile war dabei wieder über den Boden zu schnuppern und schien etwas zu suchen. es begann dann ein wenig auf ein paar Steine auf dem Boden zu tretten die es interessant zu finden schien. Shiro blickte zu Blaze. "Was machst du da, kleine?", fragte Shiro verwundert. Das kleine Fuchspokemon sah zu seiner Trainerin und gab einen fröhlichen laut von sich. Blaze schnupperte dann wieder über den Steinen und schien definitiv etwas zu überlegen.
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Re: Innere des alten Palastes

Beitrag von Gastam Do Jun 01, 2017 11:34 am

36 | RUMI & SHIRO
Sie hatten also einen kleinen Geheimgang gefunden, nur stellte sich jetzt die Frage, wie sie es schaffen könnten, jenen auch zu öffnen. Man kannte es ja aus den ganzen Filmen die in solchen Orten spielten. Irgendwo gab es einen lockeren Stein, den man drücken musste. Eine Fackel, die man herunterziehen könnte… irgendetwas, was einen geheimen Mechanismus in Gang setzen würde, damit sich die Wand zur Seite schob und den Weg freigab. Nur was das in Filmen offenbar immer ziemlich einfach, jenen Mechanismus zu aktivieren, während es im realen Leben doch ein wenig anders aussah. Nachdenklich ließ die alte Dame den Blick durch den Raum schweifen und tippte sich mit den Fingern gegen das Kinn. „Ja, sie scheinen recht massiv zu sein. Und wir wissen auch nicht, ob ein Stoß vielleicht die anderen Wände ebenfalls zum Wackeln bringen könnten.“, erwiderte sie nachdenklich und seufzte kurz. Es wäre äußerst unpraktisch, wenn ihnen der Palast auf den Kopf fiel. Wahrscheinlich würden sie da nicht ganz so unbeschadet wieder raus kommen, also galt es wohl einen anderen Weg zu finden. Ohnehin hatten weder sie, noch Shiro ein Pokémon, was diesbezüglich gerade helfen könnte. Einmal mehr erlangte Rumi die Erkenntnis, dass sie mal wieder mit ihren Pokémon trainieren könnte. Es würde auf jeden Fall nicht schaden und Kodai freute sich ja auch immer riesig, wenn es um neues Training ging.
Derweil die Menschen eifrig überlegten, sah sich Kodai weiterhin an den Wänden um und drückte gegen jeden Stein, den er mit seinen Pfoten erreichen konnte. Anmei hatte sich wieder Blaze angeschlossen und lief neben dem kleineren Pokémon her, während jenes über den Boden schnüffelte und offenbar etwas suchte. Auch der kleine Junge hatte sich wieder ein Stück weit von Rumi und Shiro entfernt, um nach einem Weg zu suchen die Wand zu bewegen. Rumi betrachtete derweil die Wand nachdenklich; vielleicht gab es ein Muster, nach dem bestimmte Steine berührt werden mussten? Dieses Muster herauszufinden würde allerdings auch wieder lange dauern. Die alte Frau sah zu Blaze als Shiro das Vulpix ansprach. Es dauerte ein paar Sekunden, dann kam ihr eine Idee. „Vielleicht ist es eine Druckplatte!“, meinte sie dann und sah zu Kodai herunter. Es war wohl nicht falsch anzunehmen, dass das Gesteinpokémon hier von allen Anwesenden das Schwerste war. Soweit Rumi sich erinnerte, hatte er das letzte Mal als sie ihn gewogen hatte ganze 75 Kilogramm auf die Waage gebracht und sie bezweifelte doch stark, dass Shiro mehr wog. „Kodai, kannst du mal bitte zu Blaze gehen und auf der Steinplatte herumhüpfen, an der sie schnuppert?“, fragte sie ihren kleinen Freund, der daraufhin begeistert nickte und direkt zu dem Feuerpokémon lief. Mit einem relativ hohen Sprung sprang er auf die Fliese, die sich… erst einmal gar nicht bewegte. „Nochmal, und mach dich so schwer wie du kannst.“ Sie schmunzelte leicht als Kodai total ernst nickte und wieder in die Luft sprang, mehrmals. Es dauerte noch ein paar Versuche, bis sich die Platte tatsächlich bewegte und ein Stück weiter in den Boden sackte. Noch ein paar Sekunden vergingen, dann regte sich auch die Wand vor ihnen, um den Geheimgang freizugeben. „Nicht zu fassen.“, meinte Rumi fasziniert und sah zu Kodai, Blaze und Anmei. „Was würden wir ohne euch nur tun? Gut gemacht.“, fuhr sie mit einem Lächeln fort.
Der kleine Junge war es schließlich, der vorrannte und den Geheimgang betrat. „EEEEERIK BIST DU HIIIIIER?“, hallte es durch den Gang, woraufhin Rumi seufzte. „Nicht so laut, Johnny.“, meinte sie. „Nicht, dass der Gang einstürzt oder wir Pokémon stören.“ Der Junge nickte sofort eifrig. Hoffentlich war das hier nun der richtige Weg. Es dauerte allerdings tatsächlich nicht lange, bis sie das Ende des Ganges erreicht hatten. In einem kleinen Raum saß schließlich ein Junge, der genau so aussah wie Johnny und dessen Mimik sich augenblicklich aufhellte, als er seinen Bruder erkannte. Er sprang auf und rannte auf ihn zu, um ihn schließlich zu umarmen. „Ich hab dich so vermisst!“, rief er und auch Johnny schien sich sehr zu freuen, Erik wieder zu sehen. „Das sind Rumi und Shiro! Sie haben geholfen dich zu retten!“, erklärte Johnny seinem Bruder und zeigte auf die beiden Frauen. „Ooooh coooooool! Und das trotz deines Alters! Du bist ne wirklich fesche Oma!“, meinte Erik begeistert. Ja… danke… Rumi nahm es als Kompliment. Sie lächelte leicht und beobachtete, wie Erik seinen Bruder am Ärmel zog und die beiden schließlich die Köpfe zusammensteckten und etwas besprachen. Es dauerte seine Zeit, dann lösten sie sich wieder von einander und wandten sich Shiro und Rumi wieder zu. „Gut, können wir jetzt gehen?“, fragte Erik aufgeregt und grinste seinen Bruder an. Rumi hob kurz die Augenbrauen – offenbar hatten die beiden irgendetwas vor. „Sicher.“, meinte sie mit einem Schulterzucken und zack, schon waren die Kinder an ihr vorbei gerauscht.

Sie hatten den Weg zurück aus dem Palast zum Glück schnell gefunden, schließlich kannten sich die beiden hier ja wieder aus. Der Sandsturm draußen hatte sich ein wenig gelegt, doch Rumi rief ihr Golbat trotzdem zurück in seinen Ball. „Vielen Dank für eure Hilfe!“, meinten die Zwillinge im Chor und blickten sehr zufrieden drein. Erik schwang seine Umhängetasche nach vorn und wühlte darin herum, ehe er zwei Steine herausholte, die er Shiro und Rumi hinhielt. „Das sind Fossilien, die wir gefunden haben! Bitte nehmt eins als Dank an.“, erklärten sie wieder im Chor. Rumi wollte erst nein sagen, doch die Jungs schauen so zuckersüß, dass sie wahrscheinlich beleidigt gewesen wären, wenn sie sie nicht angenommen hätte. „Das wäre doch nicht nötig gewesen.“, meinte sie amüsiert, nahm aber eines der Fossilien und verstaute es sicher in ihrer Tasche. „In Septerna City kann man sie wiederbeleben!“, erklärte Johnny stolz und wartete, bis auch Shiro ihre Wahl getroffen hatte – dann zupfte er seinem Bruder am Ärmel und fragte ihn, ob er wieder reingehen wollte. Man verabschiedete sich, nochmal mit tausend Dankeschöns, dann verschwanden sie direkt wieder im Palast. Rumi schüttelte leicht den Kopf und schmunzelte, ehe sie sich mit Shiro zusammen auf den Weg zurück zur Route machte. Durch den Sandsturm der nun abgeklungen war, war das zum Glück nicht zu schwer. Doch sie merkte, an der Route angekommen, dass ihre Knochen nicht mehr mitmachten und sie dringend eine Pause brauchte, weshalb sie sich schließlich auch von Shiro trennte und sich auf den Weg nach Rayono City machte. Doch sie tauschte ihre Nummer noch mit Shiro aus, damit sie in Kontakt bleiben konnten.
tbc. Wiese vor dem Musiktheater, Rayono City



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