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Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Gastam Fr Aug 12, 2016 1:58 am

Krankenhaus von Septerna - City

Ein kleines Krankenhaus in Septerna was errichtet wurde, weil viele Reisende aus dem Welt entweder eine falsche Beere gegessen hatten und in der nächstbesten Stadt behandelt werden mussten und um den Einwohnern die Reise in andere Städte zu ersparen. Es ist nicht allzu groß und doch mit dem Nötigsten ausgestattet, um gegen vieles gewappnet zu sein. Auch werden hier die Beeren und Kräuter der Wälder genauer unter die Lupe genommen, um die Leute vor bestimmten Sachen zu warnen oder sie für medizinische Zwecke zu verwenden.
Die Zimmer der klimatisierten Einrichtung sind alle schlicht gehalten. Maximal zwei Betten in einem komplett weiß gestrichenem Raum, in welchem sich auch ein Fernseher befindet und ein großes Fenster was - wenn man Glück hat - in Richtung des Waldes schaut.
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Re: Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Gastam Fr Aug 12, 2016 2:00 am


 
 

 

 

 Damon Yamato
 

 Orden: 2 . Pokémon im Team: 1 .

 


 
Etwas Ruhe schadet nie...

Cf: Ewigenwald | Labyrinth

Je näher er an die Stadt heranzukommen schien, desto mehr schien ihm jemand an die Füße Blei anbinden zu wollen, um ihm die ganze Situation noch weiter zu erschweren, obwohl er bereits genug unter Strom stand. Auf die letzten Meter hin durfte er jetzt aber sicherlich nicht schlapp machen oder gar an eine Pause denken, immerhin stand das Leben eines Menschen auf dem Spiel und er hatte sicherlich nicht vor, das restliche Leben mit dem Schuldgefühl zu verbringen, das Leben einer anderen Person nicht gerettet haben zu können. So wie er sich ins Laufen reinhing war zwischen ihm und seinem Turtok einiges an Abstand gekommen, sodass er in all der Hektik den Ball von seinem Gurt – etwas tollpatschig – löste und es in diesen zurückrief, ehe die Zähne zusammenbiss und wieder die Stadt in den Fokus nahm, auch wenn seine Sicht durch die Schweißtropfen, die ihm von der Stirn ins Auge rannen getrübt wurde, zumindest eines davon, was er in dem Moment auch zusammenkniff und umso mehr die Beine in die Hand nahm, das Schnaufen seinerseits lauter werdend.
Sport war ja immer etwas gewesen, was er neben seiner Berufung gerne getan hatte, doch konnte er das was er jetzt machte nicht mehr wirklich Sport nennen. Ein Rennen gegen die Zeit, ein Kampf gegen seinen eigenen Körper der den Dienst aufgeben wollte und Damon das Tragen erschwerte, während sowohl die Muskeln in den Beinen als auch in den Armen so extrem zogen, dass er schon eine Art Brennen in diesen verspüren konnte. Immerhin schien sein Angebot, so kläglich das auch erst gewesen war ihre Aufmerksamkeit – wenn auch nur für den jeweiligen Moment – geweckt zu haben und hätte er die Möglichkeit gehabt weiter mit ihr zu reden, hätte er das auch getan wenn schon allein das Rennen nicht eine enorme Last gewesen wäre. Würde er dann auch noch anfangen zu sprechen und seine Atmung so aus dem Konzept zu bringen, könnte er die letzten Meter zum Krankenhaus nicht mehr schaffen und würde selbst umfallen.
Als hätte er selbst das Gift abbekommen, war ihm auf einmal genauso warm und ebenfalls schlug sein Herz wie wild, sodass er den Herzschlag in seinem Kopf bereits hören konnte. Kaum gingen die Türen des Krankenhauses mit einem zischenden Geräusch auf, wurde der Trainer von einem kühlen Lufthauch empfangen, was auf die klimatisierte Einrichtung zurückzuführen gewesen war. Perplex blickte die Schwester am Empfang auf Damon, welcher jetzt erst wie ein Irrer ein und ausatmete, kaum in der Lage ein vernünftiges Wort hervor zu bringen.
„Wald...Pokémon...Giftschweif...Arm.“ Zwischen den Worten immer eine Pause einlegend, deutete er dann schon nach dem letzten Wort auf die Person auf seinem Rücken bzw. um genauer zu sein auf ihren Arm, damit sie spätestens jetzt verstehen würde, was er denn da zu sagen versucht hatte.
Umgehend ließ die Schwester eine Trage herbeirufen und verschwand mit Micah – welche sie auf eben jene Trage vorsichtig legten – weiter hinten im Hospital. Eine Zeit lang blickte Damon ihnen hinterher, bis zumindest das Personal mit Micah um eine Ecke gebogen waren und er sich völlig fertig auf den Boden fallen ließ.
Jeder Muskel in seinen Armen und Beinen brannte wie Feuer und jeder Versuch sich aufrichten zu wollen endete eher darin das seine Gliedmaßen den Dienst aufgaben. Auch wenn er noch alles um sich herum wahrnahm konnte er einer – anderen – herannahenden Schwester aus Erschöpfung nicht mehr antworten, ehe auch er mit einer Trage ins nächstbeste Zimmer gebracht wurde. Alles was er jetzt noch brauchte war etwas Ruhe... was auch der Grund dafür gewesen war, das sich seine Lider schlossen und er ohne große Verzögerung ins Land der Träume abdriftete. Was sich für ihn wie mehrere Stunden angefühlt hatte, waren in Wahrheit nur zwei Stunden gewesen in denen er wie ein Stein geschlafen hatte und man ihn mit den nötigen Sachen versorgt hatte, in seinem Fall zumindest eine geringe Dosis an Schmerzstillern und etwas Eis auf Beine und Arme.

Grummelnd richtete sich der Schwarzhaarige von seinem Bett etwas auf, aufgewacht durch das ständige Piepsen irgendwelcher Maschinen. Seine Tasche, sein Pokéball mit Turtok, alles lag neben seinem Bett ordentlich zusammengelegt auf einem Stuhl. Die Klamotten, die er jetzt an hatte konnte er in die Tonne hauen. Das sie nach so einem Erlebnis überhaupt noch nicht gänzlich kaputt waren grenzte schon an ein Wunder. Gerade wo er sich aufrichten wollte und mit den Füßen auf dem Boden landete spürte er schon ein starkes Ziehen in eben diesen, was hoch bis in die Schenkel ging. So unangenehm das Gefühl auch gewesen war und auch nicht unbedingt großartig besser, schien es erträglicher als vorhin. Eine dunkelblaue Jeans, ein weißes T-Shirt und einen schwarze Hoodie herausgekramt und angezogen, schnappte er sich all seine Sachen und wollte gerade das Zimmer verlassen, als die Krankenschwester von vorhin fast in ihn hineinlief, als sie die Tür öffnete. „Oh, du bist schon wieder auf den Beinen. Ich kam gerade mit deinen Ergebnissen. Alles im Grunde in Ordnung, nur solltest du es die Tage etwas ruhiger angehen.“ „Was ist mit...?“ „Mit deiner Freundin geht’s bergauf. Du kannst sie gerne besuchen, sie ist paar Räume weiter.“ Den Kopf schief legend blickte er die Schwester an, als würde er nicht verstehen, was sie ihm da zu vermitteln versuchte. Den Kern der Aussage hatte er selbstverständlich verstanden, aber nicht wie sie darauf kam zu behaupten, sie sei seine Freundin? Ohne ein Kommentar ging er dann an ihr vorbei, dankte ihr für die Behandlung und spielte kurz mit dem Gedanken das Krankenhaus wieder zu verlassen, jetzt wo es der Blondine gut zu gehen schien. Auch wenn er bereits einige Schritte von ihrem Zimmer weg getätigt hatte, seufzte er nur schwer.
Er würde eh keine Ruhe finden, bis er sich vergewissert hatte, dass es ihr auch wirklich gut ging. Da konnte er auch gleich nach dem Rechten schauen und danach seine Reise fortsetzen. Statt sie aber in ihrem Zimmer aufzusuchen, wollte er ihr noch die Ruhe gönnen und würde vor dem Krankenhaus auf einer Bank darauf warten, dass man sie entlassen würde oder – für den Fall das sie bleiben musste – an die frische Luft kam. So oder so würde er sie in dem Fall nicht verpassen. Nachdem er sich sicher war, dass es ihr gut ging konnte er seine Reise wie gehabt fortsetzen.  




 @Micah . Ewigenwald . Labyrinth . Post 006 . Outfit


 
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Re: Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Micaham So Aug 14, 2016 11:37 am

Post #007 ღ Krankenhaus ღ Septerna City ღ Damon
cf: Labyrinth; Ewigenwald
Letztlich war der Versuch, wachzubleiben, doch gescheitert und ihr waren die Augen zugefallen. Es war einfach viel zu anstrengend gewesen, sie noch länger geöffnet zu lassen und da Damon auch nicht mehr mit ihr gesprochen hatte, hatte es nichts mehr gegeben, auf das sie sich hätte konzentrieren können, um wach zu bleiben. Dass sich Kekona wie ein Griffel von Baum zu Baum schwang, um mit ihnen mitzuhalten, hatte sie auch nicht mehr mitbekommen. Irgendwann war sie einfach abgedriftet und ihr Verstand hatte sich endgültig abgeschaltet. So hatte sie weder mitbekommen, wie anstrengend es für Damon war, sie schnell bis zum Krankenhaus zu tragen oder gar wie sie dort angekommen war. Sie hatte nicht mitbekommen, wie die Ärzte sie behandelt, ihr das Gift aus dem Körper gepumpt und ihren Arm verbunden hatten und wie sie letztlich in einem Bett in eines der Krankenzimmer geschoben worden war. Sie war einfach zu geschwächt und nicht mehr ansprechbar. Und das änderte sich auch die nächsten Stunden nicht.
***
2 Tage später

Schon nach einem Tag hatte sie die Augen für kurze Zeit geöffnet, war aber noch zu schwach gewesen, um sich zu rühren und war relativ schnell wieder ins Reich der Träume abgetaucht. Kekona war die ganze Zeit über an ihrer Seite geblieben und hatte kaum ein Auge zugetan, aus Angst, Micah - ihre neue Familie - auch noch zu verlieren. Und nun, als der junge Ranger ihre Augen endlich wieder öffnete, war das Pokémon dermaßen erleichtert, dass sie vor Freude auf Micahs Bett sprang und sich eng an sie kuschelte. Ein Lächeln huschte über Micahs Gesicht, auch wenn sie im ersten Moment nicht wusste, wo sie überhaupt war. Sie versuchte sich aufzurichten und spürte augenblicklich einen stechenden Schmerz in ihrem linken Arm. Dadurch kam die Erinnerung augenblicklich zurück. Sie war im Wald gewesen, um ein verloren gegangenes Eneco zu retten, das von Toxiped gejagt worden war. Sie erinnerte sich daran, dass ein riesiges Cerapendra gekommen war und sie angegriffen hatte - daher der Schmerz in ihrem Arm. Ansonsten schien es ihr aber gut zu gehen - was sie verwunderte, denn wenn sie sich recht erinnerte, hatte das Cerapendra sein Gift in ihrem Körper verteilt. Wie war sie überhaupt hier her gekommen? Ihre rechte Hand strich über den Kopf ihrer Partnerin, die mit einem großen Lächeln zu ihr aufsah. Kekona ging es gut. Und wenn sie sich richtig erinnerte, hatte sie auch den Auftrag erfolgreich abgeschlossen. Und dann tauchte vor ihrem inneren Auge das Bild eines jungen Mannes auf und ihr fiel auch der Rest der Geschichte wieder ein. Der Fremde hatte ihr dabei geholfen, das Cerapendra in Schach zu halten und das Eneco zu retten. Und anschließend hatte er sie hier her gebracht - auch wenn sie sich nicht daran erinnern konnte, hier angekommen zu sein. »Wie lange bin ich hier?« fragte sie, wobei sie natürlich keine Antwort erwarten konnte. Immerhin konnte Kekona nicht auf diese Weise mit ihr kommunizieren. Doch sie sprang vom Bett hinab und lief zu Micahs Tasche, aus der sie den FangKom heraus holte und schließlich zu Micah brachte, die ihn dankend entgegen nahm und auf die angezeigte Uhrzeit und das Datum schaute. »Zwei Tage?!« Erschrocken starrte sie ihren FangKom an. Sie hatte tatsächlich zwei ganze Tage in diesem Krankenhaus gelegen? Zwei Tage, in denen sie nichts weiter getan hatte, als zu liegen und zu schlafen. Und das nur, weil sie ein Pokémon gerettet hatte.
Völlig ohne Grund fing Micah plötzlich an zu lachen. Sie lachte, einfach so, weshalb sie einen fragenden Blick von Kekona erntete. Sie hatte, um ein Pokémon zu retten, sich selbst in Gefahr gebracht und wäre tot, wenn sie keine Hilfe bekommen hätte. Doch sie hatte überlebt. Zwei Tage lang hatte sie sich erholen müssen, aber ihr ging es gut. Lediglich der Verband um ihren Arm zeugte davon, dass sie sich vor zwei Tagen in Lebensgefahr befunden hatte. »Ich muss wirklich aufpassen, vorsichtiger zu sein.« Trotzdem, die Situation belustigte sie - für einen kurzen Moment jedenfalls, dann wurde sie schlagartig wieder ernst. Sie würde das Krankenhaus nun verlassen, ob sie das sollte oder nicht. Sie schwang ihre Füße vom Bettrand und bemerkte erst jetzt, dass sie die typische Krankenhauskleidung trug. Na wunderbar...irgendjemand hatte sie also aus- und umgezogen. An solcherlei Dinge sollte man wohl lieber nicht denken, doch dann fiel ihr Gedanke auf den Schal, den sie immer bei sich trug und Panik erfüllte sie. Was, wenn der Schal verloren gegangen war? Oder kaputt gegangen? Panisch wühlte sie in ihrer Tasche herum, den Schmerz in ihrem Arm ausblendend und sie hörte erst auf, als sie das Stück Stoff schließlich gefunden hatte. Erleichtert atmete sie auf und drückte den blauen Schal an sich. Er war heil geblieben - Arceus sei Dank! Nachdem sie diesen Schockmoment also überwunden hatte, zog sie sich schnell ihre normale Kleidung an - eine kurze Hose, ein T-Shirt und darüber ihre blaue Jacke, wobei natürlich auch der Schal nicht fehlen durfte - und ging dann, samt Tasche, direkt aus dem Zimmer heraus. Natürlich wurden dadurch auch Krankenschwestern auf sie aufmerksam und kamen auf sie zu. "Miss, Sie sollten es ruhig angehen lassen." Natürlich hatte sie da nicht ganz Unrecht, aber sie hatte keine Lust, weiter in diesem Krankenhaus zu bleiben. »Werde ich. Aber ich werde trotzdem gehen.« So viel Selbstbewusstsein war eigentlich untypisch für sie und eigentlich spielte sie das auch nur vor. Aber wenn sie hier nicht mit Selbstbewusstsein auftrat, würde sie das Krankenhaus nie verlassen dürfen. "Wie geht es Ihnen denn? Schwindelgefühle? Starke Schmerzen?" »Es geht mir gut. Und ich möchte jetzt gehen, Danke für Ihre Hilfe.« Doch die Krankenschwester ließ sie nicht einfach so gehen. Bevor sie das Krankenhaus verlassen durfte, mussten noch einige Tests gemacht werden, um sicherzugehen, dass das Gift auch wirklich aus ihrem Körper heraus war und dass sie ungefährdet wieder ihren Weg bestreiten konnte. Ein Risiko wollte man bei dem starken Gift einfach nicht eingehen, zumal auch die Möglichkeit bestand, dass sie größere Schäden davon trug, wenn es nicht ausreichend behandelt worden war. Also ließ sie diverse Untersuchungen über sich ergehen, immer mit dem Gedanken, dass sie am heutigen Tag auf jeden Fall verschwinden würde.

***
Einige Stunden später

Letztlich war die Sonne bereits dabei, hinter dem Horizont zu verschwinden und den Himmel in Rot- und Goldtöne zu tauchen, als sie endlich aus den Türen des Krankenhauses trat. Mit Ausnahme von der Verletzung an ihrem Arm ging es ihr wieder soweit gut, als dass man sie entlassen konnte und so konnte sie nun die Abendluft einatmen, die ihr entgegen strömte. Sie schloss die Augen, atmete tief ein und genoss die letzten Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht. Kurz fragte sie sich, was wohl aus dem jungen Mann geworden war, doch sie wusste nicht, wie sie ihn finden sollte, um sich noch einmal bei ihm zu bedanken. Auch wenn sie es nur ungern zugab, ohne ihn würde sie jetzt wahrscheinlich tot sein. »Für heute werde ich definitiv keinen Auftrag mehr annehmen.« meinte sie schließlich zu Kekona, wofür sie die Augen auch wieder öffnete, um ihr Pokémon anzuschauen. Dieses starrte allerdings die ganze Zeit über in eine bestimmte Richtung, was Micah mit einem fragenden Blick quittierte. Erst als das Strawickl loslief, offenbar völlig aufgeregt, sah auch Micah in die entsprechende Richtung und entdeckte den Schwarzhaarigen, der völlig plötzlich in dem Labyrinth aufgetaucht war, um ihr zu helfen. Damon hieß er, wenn sie das richtig in Erinnerung hatte, denn auch wenn sie sich nie gegenseitig vorgestellt hatten, hatte er sich doch selbst einmal so genannt. Sie hatte also doch noch die Chance, sich bei ihm zu bedanken, ganz ohne ihn suchen zu müssen. Wieso er wohl noch hier war? Während Kekona bereits bei Damon angekommen war, zögerte Micah kurz, aus einem Grund, den sie selbst nicht so genau kannte. Was, wenn er sie nun lediglich kritisieren würde? Immerhin war es unglaublich gefährlich gewesen, was sie in diesem Labyrinth abgezogen hatte. Und seine Reaktion bereits im Labyrinth war schon dort nicht die Beste gewesen, im Gegenteil, er hatte sie schon da angepampt. Sie atmete einmal tief durch und schritt schließlich doch auf ihn zu, um in gebührendem Abstand vor ihm stehen zu bleiben. Kekona hatte da weniger Bedenken und hüpfte aufgeregt vor ihm auf und ab - es sollte wohl als Dankeschön gelten. »Danke. Für alles.« Zumindest das hatte er wohl verdient, auch wenn es sie nervös machte, nach Allem wieder mit ihm zu sprechen - auf normaler Ebene, ohne Gefahr im Rücken. Immerhin hatte sie vor ihm kein besonders gutes Bild abgegeben.
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Re: Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Gastam So Aug 14, 2016 12:49 pm


 
 

 

 

 Damon Yamato
 

 Orden: 2 . Pokémon im Team: 1 .

 


 
Die "Folgen" eines leichten Versprechens...


Ein letztes Mal in Richtung des Krankenhauses blickend, stand er schließlich auf und ging selbst in Richtung des Pokémon-Centers. Scheinbar würde sie heute – verständlicherweise – nicht mehr aus dem Krankenhaus gelassen werden, war sie denn überhaupt schon bei Bewusstsein. Eine Vergiftung war keine Sache gewesen, die man auf die leichte Schulter nehmen konnte und je mehr sie Zeit darin verbrachte, desto eher würde sie wieder auf den Beinen stehen und ihrem Tageswerk nachgehen können.
Kaum hatte er das Center betreten und sein Turtok in die Obhut der Schwester überlassen, setzte er sich bereits an einen freien Tisch im fast leeren Restaurant des Gebäudes. Um die Uhrzeit wären die Trainer bereits entweder auf ihren Zimmern oder aber gar bereits aufgebrochen, nur eine ältere Dame ein paar Tische weiter weg saß noch mit dem Rücken zu ihm. Da er selbst nicht der Gesprächigste war, beachtete er sie nicht weiter und blickte aus dem Fenster in die Ferne. Unzählige Gedanken kreisten dem Trainer im Kopf herum, wie zum Beispiel der Gedanke, ob er doch nicht zwei seiner Pokémon von Zuhause holen sollte, um effektiv an Arena-Kämpfen teilnehmen zu können. Eine Reise nur mit Turtok war eine großartige Herausforderung gewesen, doch Regeln waren nun einmal Regeln und wenn er mehr Pokémon brauchte... Im Moment vielleicht noch nicht, doch bis zu seinem nächsten Arena-Kampf sollte er zumindest mit dem Gedanken spielen einige seiner alten Freunde mit auf seine Reise zu nehmen. Ein anderes Fragezeichen was ihm im Kopf herumgeisterte war der Zustand der Blonden, die gerade im Krankenhaus lag. Sicher hatte sich ihr Zustand schon stabilisiert – wie ihm die Schwester vorhin noch mitgeteilt hatte – und alles was sie noch brauchte war ein klein wenig Ruhe und Entspannung. Warum machte er sich sonderlich Kopf? Er hatte alles gemacht, was man in der Situation machen konnte, sogar weitaus mehr wenn man bedachte wie sein Körper im Nachhinein den Dienst quittiert hatte und selbst er – wenn auch nur für paar Stunden – im Krankenhaus aufgenommen worden war.
„Deinem Turtok geht es bestens! Hier hast du es wieder“, ertönte es plötzlich von der Seite, was Damon leicht zusammenzucken ließ, so versunken in Gedanken wie er war und in die Ferne blickte. „Danke.“ Kaum war die Schwester wieder weg, holte der Schwarzhaarige noch einen größeren Teller, welchen er mit Futter für sein Turtok füllte und es auch schon kurz darauf aus dem Ball holte.
Was lustig und zeitgleich auch schön mitanzusehen gewesen war, waren die Essgewohnheiten die sein Begleiter inne hatte, seit es ein Schiggy war. Die Backen so voll wie es geht stopfen und das Futter alles auf einmal herunterschlucken. Er selbst stocherte noch teils in seinem Essen herum, ehe er einige Bissen davon nahm und schließlich den musternden Blick der älteren Frau bemerkte. Fragend blickte er zurück, als sie bereits die Stimme erhob. „Ein starkes Turtok hast du Jungchen.“ Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, stand sie schon auf und verweilte eine ganze Zeit vor dem Turtok, wobei dieses sie auch fragend anblickte. Es lediglich anlächelnd verließ sie mit einem „Gute Nacht“ auch schon das Restaurant, Trainer und Pokémon mit perplexem Gesichtsausdruck zurücklassend. „Komisch...“ Turrr
Etwas später als er schließlich wieder aufstehen und ins Bett gehen wollte, bemerkte er wie die alte Dame scheinbar etwas auf dem Tisch liegen gelassen hatte und so sehr er seine Neugier immer im Griff gehabt hatte, kam er nach ihrem Auftreten nicht drumherum mal zu überprüfen was sie wohl vergessen hatte. Im Zweifelsfall konnte er es ihr immer noch zurückbringen. Zu seiner Überraschung war da ebenfalls ein Turtok abgebildet, nur sah es anders aus. Etwas größer, mit Hydropumpen an den Händen und einer größeren auf dem Rücken, ganz anders als bei seinem. „Hast du schon einmal so ein Turtok irgendwo gesehen?“ Auch sein Begleiter inspizierte das Foto gründlich, schüttelte er aber wieder den Kopf. Sicherheitshalber steckte er das Foto einfach in die Tasche mit der Vermutung die alte Dame wieder irgendwo zu sehen.
Erst nach einem prüfenden Blick auf die Rückseite des Bildes bemerkte er eine handgeschriebene Notiz. „Aber er könnte noch stärker sein, genau in dieser Form“
Statt dass es großartig half, war das dem Trainer nur mehr Fragezeichen auf... Hatte Turtok etwa noch eine Entwicklung von der sie beide nichts wussten? Wenn ja, wieso hatte er sich in all den Jahren nicht entwickelt? Oder benötigte er dafür irgendeinen Gegenstand wie bei der Entwicklung eines Evoli zum Aquana? In Kanto zumindest war eine weitere Entwicklung nicht geläufig gewesen bzw. hatte er nie von so etwas gehört.
Auch wenn er – dank der Müdigkeit der heutigen Aktionen – ziemlich schnell einschlief, nahm er sich vor die Tage mehr über diese mysteriöse Form von Turtok herauszufinden.


Der Besuch im Krankenhaus am nächsten Tag, ergab auch keine großartigen Neuigkeiten. Sie schienen die Rangerin, deren Namen er immer noch nicht kannte nach wie vor zu behalten, was darin resultierte einen weiteren Tag in Septerna zu verbringen. Nicht das er sich daran störte, viel eher erhoffte er sich dadurch die alte Dame wieder zu treffen, doch schien ihm das Glück nicht hold zu sein. Auch wenn er um die gleiche Uhrzeit im Restaurant des Pokémon-Centers gewartet hatte war sie nicht aufgetaucht. Vielleicht reiste auch sie herum und er würde ihr vielleicht wieder begegnen?

Am zweiten Tag nach all dem Trubel im Wald setzte er sich erst gegen Abend wieder vor das Krankenhaus in der Hoffnung, dass die Blondine heute entlassen werden würde und er ruhigen Gewissens weiterreisen würde. Sowohl er als auch sein Turtok hatten genug Ruhe gehabt um sich zu entspannen und genug Stoff, um in den nächsten Wochen anzustreben, insbesondere diese neue Form seines Wasser-Pokémon, welches sich im Moment nicht in seinem Ball befand, sondern hinter Damon stand, welcher seinen Zeichenblock und einen Stift herausgeholt hatte und sich die Zeit mit einem seiner Hobbys vertrieb.
Anders als andere Künstler brachte er nicht die Landschaft oder die Dinge vor sich auf Papier, sondern Dinge die er vor seinem geistigen Auge sah und bereits einmal erlebt hatte. Ob es eher damit zu tun hatte, dass ihre Selbstlosigkeit bewundernswert gewesen war oder aber sie ihr Herzblut in ihren Beruf zu stecken schien war ihm nicht bewusst, doch ergaben die Linien nach einer guten Stunde ein Bild, einer jungen Frau mit einem Strawickl an ihrer Seite, während auffällige Dinge an der Frau eine Käppi und ihre langen zusammengebundene Haare waren und sie in ihrer Hand ein Gerät nach vorne ausgestreckt hielt, was an einen FangKom erinnerte. Worauf er jedoch beim Zeichnen geachtet hatte, war eben der Schal gewesen, auf welchen er aufpassen sollte noch während er sie auf dem Rücken hatte. Turrturr
Fast schon als wäre es zufrieden mit der Arbeit seines Trainers, stimmte es in einem zufriedenen Ton dem Werk Damons zu, als dieser es in Richtung seines Turtoks hielt.
Gerade als er den Zeichenblock neben sich auf die Bank gelegt hatte fiel ihm ein Strawickl vor ihm auf, was freudig und aufgeregt auf und ab hüpfte. War das etwa...?
„Kekona, richtig?“, fragte er das Pokémon und streichelte schon über dessen Kopf. So munter wie es drauf war konnte es der Rangerin wohl nur gut gehen. Wo er schon bei ihr war... wo Strawickl war, konnte sie doch sicher nicht weit sein. Das er mit der Vermutung auch nicht allzu verkehrt lag bemerkte er, als er den Blick umherschweifen ließ und nicht weit von ihm die Blondine erblickte, welche nun auch an ihn herangetreten war, im Gegensatz zu ihrem Begleiter aber entsprechenden Abstand haltend. Jeder andere hätte ihr vermutlich in diesem Augenblick eine Predigt darüber gehalten, wie fahrlässig und gefährlich ihre Aktion gewesen war. Er mochte sie zwar an Ort und Stelle nicht gerade mit Samthandschuhen angepackt haben, was aber nicht unbedingt auf ihre Aktion zurückzuführen gewesen war, sondern auf die Tatsache wie sie ihre Verletzung untertrieben hatte und verstecken wollte. Wenn man sich die Situation so Revue passieren ließ, war er ebenfalls losgelaufen, als er die Hilferufe des Eneco gehört hatte, demnach unterschied er sich nicht sonderlich von ihr. Er hätte genauso gut an ihrer Stelle sein können.
„Ist nicht der Rede wert.“ Turtok! Zustimmend hob sein Pokémon noch euphorisch einen Arm, als Zeichen dafür, dass sie gerne geholfen haben. Um nicht allzu wie ein unhöflicher Depp zu wirken, der kein Blatt vor den Mund nehmen konnte hatte er sich von der Bank aufgerichtet, seinen Zeichenblock da völlig für einen Moment vergessen. „Wichtig ist, dass du wieder auf den Beinen bist und deiner Arbeit nachgehen kannst.“ Auch wenn es recht nüchtern und monoton aus Damon gekommen war, konnte er bei solchen Dingen nicht einfach den Anschein erwecken, als wäre ihm alles egal. Genau deshalb hatte er auch die Gewissheit haben wollen, dass es Micah wieder gut ging und sie ihrem Werk nachgehen konnte und ihr Arm vor allem nutzbar war. Er hätte sich genauso auf ewig den Kopf darüber zerbrochen, wenn die Nutzung von diesem eingeschränkt gewesen wäre, nur weil er die improvisierte Bandage zu fest gezogen hätte.
Was er aber abseits seines Zeichenblocks vergessen hatte war die Tatsache, dass er der Blondine jetzt wohl ein Essen schuldete... wenn sie sich daran noch erinnern konnte, was aber zeitgleich bedeutete, dass Damon mit jemandem länger als ein paar Minuten interagieren würde, als es nötig war... Erst jetzt bemerkte er die „Folgen“ einer so leicht daher gesagten Aussage und dabei sollte das nur dazu dienen Micah lang genug wach zu halten.




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Re: Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Micaham Do Aug 18, 2016 6:59 pm

Post #008 ღ Krankenhaus ღ Septerna City ღ Damon
Das kleine Pflanzen-Pokémon nickte eifrig, als der Schwarzhaarige ihren Namen nannte und gab ein zufriedenes Geräusch von sich, als er ihr über den Kopf streichelte. Kekona war ohne Umschweife zu dem jungen Mann mit dem Turtok gelaufen, denn sie war ihm sehr dankbar dafür, dass er ihre Partnerin gerettet hatte. Angst hatte das Pokémon durchaus gehabt, noch jemanden zu verlieren, an dessen Herz ihr etwas hing und das war tatsächlich schon nach nur ein paar Tagen der Fall gewesen. Mittlerweile war Kekona sechs Tage lang an Micahs Seite - nicht allzu lang und trotzdem hatte sie sich Sorgen um den Ranger gemacht. Dieser trat nun auch an die kleine Gruppe heran, um sich für die Hilfe zu bedanken, die der junge Mann mehr oder weniger einfach abtat, als wäre es nicht wichtig gewesen. Eigentlich war es das aber durchaus, denn wenn er nicht gewesen wäre, würde Micah nun wahrscheinlich nicht hier stehen. Das konnte man natürlich nicht mit Gewissheit sagen, aber sowohl Micah als auch Kekona waren sich dessen sicher. Wäre er nicht aufgetaucht, hätte sie das Cerapendra nicht beruhigen können. Es wäre weiter auf sie losgegangen und hätte sie getötet - wenn sie es irgendwie geschafft hätte, das Gift-Pokémon doch noch zu beruhigen, wäre sie spätestens am Gift gestorben oder hätte wichtige Funktionen eingebüßt. Vermutlich hätte sie es auch gar nicht bis ins Krankenhaus geschafft...doch das waren alles Vermutungen, die sie zum Glück nie bestätigt haben würde. Es ging ihr wieder gut, wenn man einmal von dem Schmerz in ihrem Arm absah, der jedoch lediglich von der recht tiefen Schnittwunde ausging und nichts mehr mit dem Gift zu tun hatte. Glücklicherweise hatte man es nämlich geschafft, das Gift vollständig aus ihrem Organismus zu entfernen.
Micah lächelte nun lediglich auf die Aussage von Damon, da sie nicht mehr viel darauf zu sagen wusste. Ohnehin war sie nach wie vor recht nervös, auch wenn er sie nicht wieder belehren zu wollen schien. Was schon einmal ein gutes Zeichen war. Sie mochte es nicht besonders, wenn man sie kritisierte, nicht etwa, weil sie mit Kritik nicht umgehen konnte, sondern weil sie das Gefühl nicht mochte, etwas falsch gemacht zu haben. Oder nicht gut genug zu sein. Das Gefühl war ihr immerhin oft und lange genug vermittelt worden. Doch nun war sie in Einall, weit weg von ihren Eltern - tatsächlich fühlte sie sich manchmal irgendwie allein und noch mehr verunsichert als sonst, aber sie wusste, dass sie nicht zurück gehen würde. Sie würde bleiben und ihr Leben irgendwie hier auf die Reihe bekommen. Und vermutlich würde sie in Zukunft vorsichtiger sein, wenn sie einem Pokémon vom Typ Gift über den Weg lief...aus Unsicherheit senkte sie ihren Blick, wobei dieser auf den Zeichenblock fiel, der auf der Bank lag. Sie erkannte nicht sofort, was er gezeichnet hatte, lediglich, dass er gezeichnet hatte. Und auf den ersten Blick sah das Kunstwerk gar nicht so schlecht aus. »Du zeichnest?« fragte sie dann einfach gerade heraus, um das Thema auf etwas anderes zu lenken, wobei sie den Kopf nur kurz anhob, um ihn bei der Frage anzusehen. Dann aber senkte sie ihren Blick wieder auf den Zeichenblock und sah sich die Zeichnung aus der Entfernung etwas genauer an. Es sah tatsächlich aus wie...sie und Kekona. Verlegenheit machte sich in ihr breit, gleichzeitig fragte sie sich, wieso er sie gezeichnet haben mochte. Vielleicht war es ja auch gar nicht sie, vielleicht entpuppte es sich als etwas ganz anderes, wenn sie das Bild aus der Nähe ansehen würde. Vielleicht - vielleicht aber auch nicht.
Kekona hingegen schien sich um die Zeichnung gar nicht zu kümmern. Stattdessen lief sie direkt auf das Turtok zu, um von unten herab zu dem großen Pokémon zu sprechen. Wohl wollte es ihn daran erinnern, dass sein Trainer ihrer Partnerin noch ein Essen versprochen hatte - an das Micah im Augenblick auch nicht mehr dachte. Kekona allerdings hatte es nicht vergessen und war nun bemüht darum, dass es auch noch stattfinden würde. Immerhin konnte sie die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mit dem Retter ihrer Partnerin Zeit zu verbringen! Also redete sie ernst auf das Turtok ein und versuchte ihn dazu zu bringen, seinen Trainer an das Versprechen zu erinnern, dass er gegeben hatte.
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Re: Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Gastam Mo Aug 22, 2016 1:17 pm


 
 

 

 

 Damon Yamato
 

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Der Magen eines Ursarings


Einen Moment lang überrascht blickte er auf seinen Zeichenblock zurück, denn er fast auf der Bank vergessen hatte, als Micah ihn bereits danach gefragt hatte. Im Grunde machte er es nicht nur als Hobby, sondern irgendwo auch nebenberuflich um seine Kunst anderen zu zeigen und auch – neben dem Geld seiner Adoptiveltern – selbst ein kleines Einkommen für seine Reisen zu haben. „Kann man so sagen, ja. Aber ich bevorzuge anders als andere Künstler keine festen Sachen, die ich vor meinem Auge haben muss und ständig zwischen Bild und dem zu zeichnenden Objekt hin und her gucke. Ich zeichne viel eher aus meiner Erinnerung heraus.“ Im Grunde etwas, was deutlich schwerer war als Dinge auf Papier zu bringen die man die ganze Zeit im Blick hatte, doch seit er zurückdenken konnte war das seine Art des Zeichnens gewesen. Auch wenn er keine große Berühmtheit war, konnte man einige seiner Werke in Seegrasulb City betrachten, was er aber von sich aus nie wirklich erwähnte. Er war nicht der Typ, der sich mit solchen Dingen profilieren wollte oder gar damit angeben, dann würde er mit Visitenkarten herumlaufen und wohl kaum Zeit für seine eigentliche Leidenschaft haben. Reisen, Pokémon Kämpfe und stärkere Gegner herausfordern. Die Kunst war für ihn ein Hobby, mit welchem er sich ein gutes Fundament aufbauen konnte, um sein bisheriges Leben wie gehabt weiterzuleben. „Und was mir von den jüngsten Ereignissen hängen geblieben ist, war die Aktion im Wald. Da waren du und dein Begleiter eine interessante Quelle der Inspiration für eine schnelle Zeichnung.“ Mit den entsprechenden Utensilien konnte er auch andere Dinge machen als nur Zeichnungen, doch war es äußerst unpraktisch da noch weitere Gegenstände mit sich auf Reisen herumzutragen, wenn es nicht unbedingt nötig war. „Wenn du willst, kannst du das Bild gerne haben.“ Im Endeffekt konnte er jederzeit eine ähnliche Zeichnung anfertigen, so fest wie diese Erinnerung verankert sein würde. In der Zwischenzeit merkte er, wie sein Turtok mit dem Strawickl sich scheinbar spätestens jetzt angefreundet hatten und das Gespräch im vollen Gang war. Aus irgendeinem Grund schien sein Turtok dem Partner Micahs zuzustimmen, ehe es sich schlagartig schon in die Richtung von Damon gedreht hatte und ihn mit einem Funkeln in den Augen ansah was für den Trainer meistens nichts gutes verheißen konnte. „Turrtok, Turtok Turtok!“ Noch während das Wasser-Pokémon mit ihm sprach, klopfte er sich mit beiden Händen auf den Bauch, obwohl es noch nicht so lange her gewesen war, dass es was gegessen hatte. Nein, Hunger hatte er nicht, auch wenn er gerade so tat, denn an seinem Grinsen konnte er gut ablesen was die Absicht dahinter gewesen war. Ein Versprechen war ein Versprechen, egal ob er es nur gesagt hatte um sie wach zu halten oder aus einem sonstigen Anlass. „Ich wurde gerade daran erinnert, dass ich dir etwas versprochen hatte. Da ich heute ohnehin nicht mehr aufbrechen werde, kann ich genauso gut auch mein Wort halten. Also, was würdest du gerne essen?“ Manch einer wäre dabei vielleicht selbst etwas verlegen oder schüchtern gewesen, eine fremde Person einfach zum Essen auszuführen. Damon hingegen brachte es so nüchtern hervor, als sei es das Normalste der Welt für ihn gewesen, dabei mied er die Gesellschaft anderer weitestgehend.
Andererseits hatte er bisher auch niemanden auf dem Rücken eine so lange Strecke tragen müssen und hatte dabei seine Beine kaum mehr gespürt gehabt, sodass er mit Micah gemeinsam schon mehr erlebt hatte als mit jedem anderen der ihm über den Weg gelaufen war. Zumindest konnte keiner von denen behaupten, von Damon in das nächstbeste Krankenhaus getragen worden zu sein oder Geschweige denn mehr als einen halben Tag mit ihm verbracht zu haben, ehe sich die Wege wieder kreuzten. Wieso er die beiden Tage in Septerna gewartet hatte? Nunja... Er zumindest redete sich ein einfach ein reines Gewissen haben zu wollen und die Sicherheit jemanden vor einem großen Übel bewahrt zu haben. Das da vielleicht ein klein wenig Neugier aufgekommen war eine interessante Persönlichkeit wie Micah kennengelernt zu haben und sogar besser kennenlernen zu wollen, schloss er für sich aus, auch wenn da vielleicht doch mehr dran sein konnte, als er sich eigentlich eingestand. Außerdem konnte er sie ja nach dem Bild von dem mysteriösen Turtok fragen, vielleicht wusste sie ja mehr darüber oder konnte ihm zumindest einen Anhaltspunkt darüber geben, was es damit auf sich hatte.
Aber eines nach dem anderen: Erst sollten sie sich vielleicht ein Plätzchen zum Essen suchen, denn mittlerweile hatte auch Damons Magen anfangen Geräusch von sich zu geben, die sich mehr nach dem Knurren eines Ursarings anhörten, als nach dem üblichen Geräusch wenn man Hunger hat.




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Re: Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Micaham Fr Sep 02, 2016 7:44 pm

Post #009 ღ Krankenhaus ღ Septerna City ღ Damon
Eigentlich war ihre Frage überflüssig gewesen, denn so wie seine Zeichnung aussah, hatte er das nicht zum ersten Mal gemacht. Ganz im Gegenteil, er schien Talent zu haben, denn die Zeichnung sah fast schon lebensecht aus. Und wenn er wirklich aus dem Kopf gezeichnet hatte, wie er behauptete, konnte Micah ihm eigentlich nur großes Lob dafür aussprechen. Wenn sie denn etwas dazu sagen konnte. Momentan blieb sie eher stumm und nickte lediglich, während sie ihn gleichzeitig aber auch für sein Talent bewunderte. Wenn sie zeichnete, konnte man meist nicht einmal nach Raten erkennen, was sie eigentlich hatte zu Papier bringen wollen...jeder hatte eben seine eigenen Stärken und Schwächen. Micah konnte dafür ausgezeichnet kochen, was sie auch wirklich gern tat. Und ausgerechnet jetzt musste sie daran denken, dass sie Hunger hatte...Wie gerne würde sie jetzt etwas Köstliches zubereiten! Aber noch war sie beschäftigt mit dem jungen Mann, dem sie sich immer noch nicht vorgestellt hatte - eigentlich unhöflich, aber ihn schien es bisher nicht zu stören. Vielleicht war es ihm auch gar nicht aufgefallen oder er fand es einfach nicht wichtig, jedenfalls war Micah als erstes eben die Zeichnung ins Auge gesprungen - die Damon ihr nun sogar als Geschenk anbot. »Behalt' du es lieber, als Erinnerung - immerhin sieht es nicht gerade leicht aus, das zu zeichnen.« Aber was wusste Micah schon? Vielleicht war es ihm tatsächlich überaus leicht gefallen und er konnte ohne Probleme noch einmal eine Zeichnung anfertigen. Leider fand Micah es etwas unheimlich, dass er ausgerechnet sie und Kekona zeichnete - ganz aus dem Gedächtnis, denn dafür musste er sie bestimmt genauer angeschaut haben, als nötig war. Oder hatte er so etwas wie ein fotografisches Gedächtnis? Micah wusste nicht recht, was ihr davon lieber war, aber die Situation war ihr doch unangenehm. Warum war sie noch einmal her gekommen? Richtig, um sich zu bedanken...das hatte sie ja nun getan, dann konnte sie doch wieder nach Hause zurück kehren, oder?
Falsch gedacht, denn ihre Pokémon - sowohl Kekona als auch Turtok - hatten da andere Pläne. Offenbar, wie Micah nun klar wurde, hatte Kekona das Turtok auf ein Versprechen aufmerksam gemacht, das Damon ihr gegeben hatte, als sie bei Bewusstsein bleiben sollte. Dass er sich noch daran erinnern konnte, hatte sie nicht erwartet und eigentlich auch nicht gehofft, denn er war immer noch ein Fremder für sie. Aber er hatte ihr das Leben gerettet und das war doch schon viel Wert oder? Er würde sie also nicht doch noch überfallen...hoffte sie. Zumindest war er auch ihrem Wunsch nachgekommen, ihren Schal vor der Zerstörung zu retten. Wie erleichtert sie gewesen war, als sie ihn wieder gefunden hatte! Ja, er war wahrscheinlich ihr größter Schatz - auch wenn sie niemandem erzählte, warum er ihr so wichtig war. Damon jedenfalls erinnerte sie nun an das versprochene Essen und lud sie auch direkt dazu ein, was dazu führte, dass Micah ihn verunsichert ansah. Sollte sie denn wirklich mit ihm essen gehen? Und wenn, sollte sie es nicht eher bezahlen, als Dank für ihre Rettung? Vielsagend sah Kekona in ihre Richtung, erntete aber nur einen mahnenden Blick ihrer Partnerin, die es gar nicht toll fand, dass das Strawickl das Turtok daran erinnert hatte. Aber es ausschlagen konnte sie wohl kaum, immerhin hatte er ihr das Leben gerettet. »Ich...weiß nicht.« brachte sie nur hervor, woraufhin Kekona die Augen verdrehte, in ihre Richtung kam und Bewegungen machte, die Micah darauf hinweisen sollten, doch endlich selbst etwas zu kochen. Schwer möglich, wenn sie nicht zu Hause war, aber Kekona ließ nicht locker damit - Micah vermutete, dass sie sagen wollte, sie solle Damon doch als Dank etwas zu Essen zu kochen, statt mit ihm irgendwo essen zu gehen und es auch noch von ihm bezahlen zu lassen. Nur war es mittlerweile Nachmittag, was bedeutete, dass sie in Orion City gar nicht mehr am heutigen Tag ankommen würden. Und nun mussten sie immerhin auch noch etwas essen...grummelnd gestikulierte das Pflanzen-Pokémon weiter, wovon sich Micah jedoch nicht beirren ließ - vorerst. »Vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen - mein Name ist Micah, Kekona hast du ja bereits kennengelernt.« Damit anzufangen, war auch eine gute Ablenkung bezüglich des Essens, obwohl Micah leider sagen musste, wirklich Hunger zu haben. Daran ging also kein Weg vorbei und warum dann nicht in Gesellschaft essen? »Ist es eigentlich okay, wenn ich "du" sage?« fiel ihr dann vielleicht etwas spät ein, aber sie schätzte Damon älter ein als sie selbst und da war das Duzen nicht unbedingt selbstverständlich. Ja, vielleicht versuchte sie auch Zeit zu schinden, aber höflich war es doch trotzdem, nicht wahr? Kekona allerdings war davon doch etwas genervt und wandte sich wieder an das Turtok, nur um ihm zu sagen, dass er Damon mitteilen sollte, dass sie zusammen essen gehen würden und sich Damon den Ort aussuchen durfte - Micah würde es nämlich wahrscheinlich nicht tun und in den Augen des Strawickl kamen sie so eben einfach nicht weiter.

Dummerweise - oder vielleicht zu Micahs Freude? - klingelte, kurz bevor sie zu dem Restaurant gehen würden, ihr FangCom. Ein Anruf, der ihr mitteilte, dass sie irgendjemanden durch den Ewigenwald eskortieren sollte. Einmal mehr eine eher sinnlose Aufgabe, immerhin konnten die Leute doch auch gut allein laufen! Aber sie würde die Aufgabe natürlich trotzdem erledigen! Nur würde sie sich dafür von Damon und seinem Turtok verabschieden müssen. Nachdem sie es den umstehenden Lebewesen - Mensch als auch Pokémon - mitgeteilt hatte, schien zumindest Kekona sehr enttäuscht zu sein. Aber was sollte sie schon machen?
tbc: Slim Street in Stratos City


Zuletzt von Micah am Sa Nov 26, 2016 9:53 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Krankenhaus von Septerna - City

Beitrag von Gastam Di Nov 01, 2016 1:45 pm


 
 

 

 

 Damon Yamato
 

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Der Magen eines Ursarings#2


Gefiel ihr das Bild etwa nicht? Etwas verunsichert blickte er auf seine eigene Zeichnung ob er denn irgendein Detail ausgelassen – oder etwas unsauber auf Papier gebracht hatte. So selbstkritisch er aber auch war, konnte er an seiner Zeichnung keine gravierenden Fehler finden. Auf ihre folgende Anmerkung, dass es nicht sonderlich leicht aussehen würde und er das Bild als Erinnerung behalten solle legte er zunächst nur nachdenklich den Kopf schief, ehe er den Block in der Tasche verschwinden ließ.
„Es sieht auch nicht gerade leicht aus ein Pokémon mit dem „Ding“ da was du hattest zu beruhigen.“ Was er mit der Aussage eher zur Geltung bringen wollte war die Tatsache, das jeder eben etwas hatte, worin er ziemlich gut war und für einen selbst keine Probleme darstellte, obwohl es für andere wie ein unmögliches Unterfangen aussieht. Der Grund warum er den Block vorerst weggepackt hatte, hatte einfach nur den Grund das er nicht noch aus Versehen seine restlichen Zeichnungen präsentierte. Nicht das er nicht stolz auf seine Werke war, nur wedelte er sehr ungern vor der Nase anderer mit seinen Werken. Selbst als seine Sachen schließlich in einem Museum ausgestellt worden war, hatte sich neben dem Stolz ein kleines Gefühl des Unbehagens versteckt gehabt. So richtig erklären konnte er sich das nicht, aber so ging es ihm meistens wenn es um seine Kunst ging.
Außerdem wollte er der Blondine ein anderes Bild fertig stellen, sollte er denn zwischendurch die Zeit finden, immerhin wollte er ihre Bitte nicht ausschlagen dieses als Erinnerung zu behalten. Um ehrlich zu sein war sie die erste Person, die eines seiner Kunstwerke auf freundliche Art „zurückwies“. Nicht weil sie es nicht mochte, sondern aus komplett anderen Gründen. Um ehrlich zu sein machte sie das nur irgendwie interessanter und gab dem jungen Trainer einen weiteren Schubs die Rangerin kennenlernen zu wollen, etwas was er bisher bei kaum einer Person gehabt hatte, die er getroffen hatte. Da bot sich das Versprechen seinerseits sie zum Essen ausführen zu wollen eigentlich als ideale Gelegenheit. Während sie noch am Überlegen war, was sie denn Essen möchte und Kekona der Rangerin irgendetwas zu vermitteln versuchte, spürte Damon nur noch wie ihm jemand eine leichte Schelle auf den Hinterkopf gab, was niemand anderes als sein Wasser-Pokémon gewesen war, die Arme vor der Brust verschränkt und wie ein Mensch ungeduldig mit einem Bein auf und ab wippend. Sich den Hinterkopf kratzend und dem Turtok einen genervten Blick zuwerfend, wandte er sich wieder der Blondine deren Namen er endlich erfahren hatte. Immerhin konnte er sie so jetzt direkt mit ihrem Namen ansprechen.
„Vollkommen in Ordnung. Ich halt nicht viel von solchen Floskeln, außer es ist wirklich dringend notwendig.“, antwortete er auf ihre Frage hin, während er sich etwas später darauf aus dem Nichts heraus verbeugte. „Damon, Damon Yamato. Und meinen Partner, Turtok hier hast du bereits mit seiner eigenen Art kennengelernt.“ Seinen Seitenhieb vollkommen ignorierend fing es mit einem Mal an Micah und Kekona euphorisch zuzuwinken, damit sie auch wussten das wirklich er gemeint ist. „Jedenfalls... Es ist uns eine Freude euch kennenzulernen“ Noch während er das am Aussprechen war, war dieses Mal er es der seinem Pokémon einen sanften Klaps auf den Panzer gab, damit dieser sich ebenfalls verbeugte. Wenn man sich den Schwarzhaarigen so ansah, wirkte er gar nicht mehr wie der wortkarge und zurückhaltende Typ, als der er sich eigentlich immer gab. Ganz im Gegenteil; Er schien langsam aber sicher aus sich herauszukommen, auch wenn er es nicht unbedingt absichtlich tat, sondern intuitiv handelte. Da sie allerdings immer noch nicht zu einer Entscheidung gekommen und Damon vorsichtshalber in Deckung ging, bevor er noch die nächste Schelle abkriegte, signalisierte er seinem Turtok und Kekona verstanden zu haben, was sie von ihm wollten.
Zwar kannte er sich in der Stadt hier kaum aus, aber in der Zeit wo er darauf gewartet hatte das es Micah besser ging, hatte er hier und da doch etwas gesehen gehabt. „Ich hab da die letzten Tage ein Restaurant gesehen gehabt „zum plappernden Plaudagei“ hieß das glaub ich. Wenn du willst können wir da hin.“
Provisorisch setzte er die ersten Schritte schon in die Richtung, wo er das Restaurant in Erinnerung hatte und wandte sich dann schließlich wieder zu Micah um. „Kommst du?“, fragte er sie, als sein Magen noch lauter als zuvor zu Knurren begann er aber einfach so tat, als hätte er das nicht gehört gehabt. Sie hoffentlich auch nicht...
Sie wären zumindest essen gegangen, wenn Micah nicht einen weiteren Auftrag über ihren Com bekommen hätte und sich schnell auf den Weg machen musste. Ein wenig enttäuscht war Damon zwar schon, aber vielleicht war es auch besser so... Statt Essen zu gehen, machte er sich mit seinem Turtok auf in Richtung von Route 3, zurück zu den Anfängen und seinem eigentlichen Ziel.

TBC: 'Route 3'




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