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Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Gastam Fr Okt 14, 2016 8:59 am

Der Zentralpark (Norden)

Der nördliche Teil des großen Zentralparks in Stratos City. Hier gibt es besonders viele dichte Bäume und Sträucher, außerdem einen mittelgroßen See.

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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Gastam Fr Okt 14, 2016 9:18 am

· · · 26 · · Rumi & Aimee · · cf. Uferpromenade, Stratos City
Verwundert hatte Rumi ihre jüngere Freundin angesehen, als sie offenbarte, dass sie in Ondula leben würde. Wenn das nun nicht ein wirklich großer Zufall war, was dann? Ein amüsiertes Schmunzeln legte sich kurz auf ihre Lippen und sie verschränkte die Arme hinter dem Rücken, ehe der Kopf leicht zur Seite geneigt wurde. „Zufälligerweise wohne ich ganz in der Nähe von Ondula.“, erklärte sie Aimee und das Schmunzeln wurde zu einem Grinsen. „Ich habe mich nämlich auch direkt in das Meer und die Natur dort verliebt. Nur wohne ich etwas abseits der Stadt, etwas abgelegener.“ Ein wirkliches Wunder, dass die beiden Freundinnen eigentlich die ganze Zeit über ganz in der Nähe gewohnt hatten... „Dann dürfte es ja gar nicht so schwer sein, sich mal öfter zu treffen.“ Die alte Frau nickte amüsiert und löste die Arme hinter ihrem Rücken wieder. Des Weiteren war Ondula auch gerade für Tadezu ein guter Fleck zum Leben, weil das Karpador dort ungehindert im Meer schwimmen konnte – und das war schließlich immer noch das Beste für ein Karpador. Genau deswegen hatte Rumi sich auch für ihre Weiterreise vorgenommen, den Weg nach Ondula wieder einzuschlagen. Einerseits wollte sie auch Schatz wieder sehen, aber dass Tadezu sich ein wenig verausgaben konnte wäre ebenfalls keine schlechte Sache. „Es freut mich sehr, dass du das Dasein als Züchterin nicht an den Nagel gehangen hast!“, ließ sie schließlich verlauten und schenkte Aimee ein warmes Lächeln. „Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass du keine Probleme damit haben wirst, dir hier einen Namen zu machen.“ Ja, da war Rumi sogar ziemlich zuversichtig. Aimee hatte es in Johto schließlich schon mal geschafft, was sprach dagegen, sich auch in Einall behaupten zu können?

Erst als die Kinderbande in ihr Gespräch platzte hörte das Gespräch über das Züchten auf und Rumi und Aimee stimmten zu, die Herausforderung der kleinen Kinder anzunehmen. Es würde schon nicht allzu schwer werden, vier Kinder im Zentralpark zu fangen. Außerdem hatten sie ja immerhin abmachen können, dass nur der Norden des Parks genutzt werden würde – und Ablenkung und Spaß waren nie etwas schlechtes! Nachdem die Jungs bereits vorgelaufen waren um sich ihre Verstecke zu suchen schritt Rumi gemächlich mit ihren Pokemon und Aimee hinter ihnen her. „Ich bin sehr gespannt, was das für ein Preis sein soll.“, murmelte sie schmunzelnd und schüttelte leicht den Kopf.
Im Norden des Parks angekommen eröffnete sich den beiden Damen eine große Grünfläche aus Bäumen und Sträuchern, die definitiv perfekt dazu war, sich zu verstecken. Vielleicht würde das Finden der Kinder doch länger dauern als gedacht, aber davon ließ Rumi sich noch immer nicht unterkriegen. Stattdessen stützte sie sich etwas mehr auf ihren Gehstock, räusperte sich und sah wieder zu Aimee. „Wie wäre es, wenn wir uns aufteilen?“, schlug sie vor und sah kurz zu Kodai, der sich bereits in Bewegung gesetzt hatte und nach den Kindern suchte. „Oder wollen wir zusammen suchen?“ Der alten Frau war es im Endeffekt egal wie sie es machen würden... irgendwann würden sie die Kinder sowieso finden. Kodai war derweil zwischen ein paar Büschen verschwunden und Rumi seufzte lautlos. So ein Freigeist... „Ich gehe ihm mal nach.“, gab sie bekannt und setzte sich in Bewegung, direkt durch die Sträucher in die Kodai verschwunden war. Es dauerte ein paar Minuten bis sie ihren kleinen Freund wiedergefunden hatte und schmunzelte, als sie bemerkte dass er vollkommen aufgeregt auf einen großen Baum in der Nähe zeigte. Rumi deutete mit dem Zeigefinger vor ihrem Mund an, dass er ruhig sein sollte und schlich sich langsam an den Baum heran, blickte dahinter und erkannte einen der Jungen, der sich dort versteckte. Es war zwar nicht der Anführer, aber nun hatten sie immerhin einen von vier gefunden! Wütend stampfte der Junge auf und brummelte vor sich hin, ehe er sich aus der Ansammlung von Bäumen und Sträuchern entfernte und sich auf die große Wiese setzte um darauf zu warten, dass seine anderen Kollegen ebenfalls dazukommen würden. „Nicht schlecht, Kodai.“, lobte sie ihr Pokemon und schlug den Rückweg ein. Nachdenklich sah sie sich um, um Aimee irgendwo zu erkennen.


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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Gastam So Okt 30, 2016 10:38 am


When spring comes, new life will be born
Post #042 :: Zentralpark (Norden) :: Stratos City :: Rumi

cf: Uferpromenade - Stratos City
Wenn das mal nicht ein großer Zufall war! Da lebten die beiden Freundinnen doch tatsächlich dicht beieinander, ohne von der jeweils anderen zu wissen. Überrascht aber auch erfreut sah sie Rumi an, die ihr soeben mitgeteilt hatte, dass sie etwas außerhalb von Ondula lebte und sich ebenfalls in das Meer verliebt hatte. Sich mal zu treffen, war da bestimmt gar nicht schwer! Vielleicht würde Rumi sie dann auch besuchen kommen, wenn sie ein neues Ei hatte, das kurz vor dem Schlüpfen stand. »Na das ist wirklich ein großer Zufall! Da wohnen wir so nah beieinander und wissen es nicht einmal.« sagte Aimee belustigt und freute sich schon jetzt darauf, RUmi einmal besuchen zu kommen. So nah an ihrem eigenen Haus war es auch kaum ein Problem für sie, wenn ihre Freundin mal nicht zu Hause war, um auf die Eier aufzupassen. Solange sie sich in oder um Ondula befand, würde sie immer schnell wieder nach Hause können. »Das sollte dann wirklich nicht so schwer sein.« bestätigte Aimee noch, dann sah sie zu Jaylo hinab, der sich noch immer mit dem Larvitar unterhielt. Die beiden schienen gute Freunde zu werden, was Aimee wirklich toll fand! Sie wünschte sich für jedes ihrer Pokémon, dass sie Freunde fanden. »Ich würde das Dasein als Züchterin niemals aufgeben. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich mir hier auch einen Namen machen kann.« Sie lächelte in Rumis Richtung, die ihr zu ihrer Freude mitgeteilt hatte, dass sie wahrscheinlich keine Probleme hatte, auch in dieser Region an Bekanntheit zu gewinnen. Leicht war so etwas nicht gerade, aber sie konnte nicht erwarten, dass es von heute auf morgen klappte. So etwas brauchte Zeit und Geduld und vor allem viel Liebe den Babypokémon gegenüber.

Als die Kinderbande schließlich zu ihnen gekommen war, stimmten die beiden Freundinnen zu, mit ihnen im Park verstecken zu spielen, was in Anbetracht seiner Größe nicht unbedingt leicht für die beiden werden würde. Aimee war sich aber fast sicher, dass sie die Kinder schon finden würden, die bereits vorgelaufen waren, um sich ein geeignetes Versteck zu suchen. Und wenn sie es schafften, erhielten sie ja auch eine Belohnung! »Ja, ich auch. Wir werden uns überraschen lassen müssen!« sagte sie ebenfalls schmunzelnd, da der Preis, den die Kinder ihnen geben würden, mit Sicherheit auch eher ein Preis für Kinder sein würde. Aber Aimee fand es irgendwie niedlich und freute sich sogar schon darauf, die Kinder zu suchen.
Im Norden des Zentralparks angekommen, konnte Aimee eine große, grüne Fläche mit viel Buschwerk und Bäumen erkennen, hinter denen man sich hervorragend verstecken konnte. Es war eine recht große Fläche und Aimee befürchtete, dass sie die nächsten Minuten, wenn nicht sogar STunden, damit verbringen würden, die Kinder zu suchen. Vielleicht hätten sie sich doch lieber auf einen kleineren Bereich einigen sollen? Aber so konnte man zumindest noch Spaß haben! Rumi schlug vor, sich vielleicht zu trennen, um die Kinder zu suchen, was an sich keine schlechte Idee war. Die Frage war nur, ob sie sich dann selbst wiederfinden würden. »Wenn wir uns aufteilen, geht es vielleicht schneller.« antwortete sie, immerhin konnten sie dann eine größere Fläche schneller absuchen, da sie nicht an der selben Stelle suchten. Letztlich aber entschied Kodai auch für sie, denn er lief einfach voraus, auf der Suche nach den Kindern, die er wohl selbst gerne finden würde. Und auch Jaylo hatte beschlossen, die Suche selbst in die Hand zu nehmen. Ohne weitere Umschweife folgte Lesya ihrem Sohn, damit er nicht verloren ging oder Unfug anstellte, während Rumi zu Aimee sagte, dass sie Kodai hinterher laufen würde. »In Ordnung, dann werde ich wohl Jaylo folgen.« sagte sie lachend, dann trennten sich die beiden Frauen und suchten getrennt nach den Kindern, während ihre Pokémon die Richtung vorgaben.
Vor einem hohen und dichten Busch blieb Jaylo schließlich stehen und deutete aufgeregt darauf, was Aimee veranlasste, hinter eben jenen Busch zu schauen - tatsächlich hatte sich zwischen den Blättern einer der Jungs versteckt, der nun brummelnd aus seinem Versteck hervor kam und zur großen Wiese ging, um dort auf die anderen zu warten. Einen hatten sie nun also gefunden und vielleicht hatte auch Rumi schon Glück gehabt! »Gut gemacht, Jaylo.« lobte sie ihr Pokémon, das daraufhin voller Stolz die Brust hervor streckte. Belustigt sah Aimee zu dem Pichu, während seine Mutter die Augen verdrehte. Dann gingen die beiden zurück zu dem Punkt, an dem sie sich getrennt hatten. Rumi war bereits dort und wie Aimee nun erkennen konnte, hatte auch sie einen Jungen gefunden. Nun fehlten nur noch drei weitere Kinder, unter ihnen der Anführer. Ob es bei den drei weiteren auch so einfach werden würde? »Zwei haben wir schon - die anderen finden wir auch! Sollen wir jetzt zusammen weiter suchen?« wollte sie wissen, wobei sie auch einem getrennten Suchen zustimmen würde. Jaylo jedenfalls konnte es kaum erwarten, weiter nach den Kindern zu suchen und stürmte davon, ohne, dass Aimee etwas davon mitbekam.
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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Gastam Mo Okt 31, 2016 8:59 am

№²⁷ - Rumi & Aimee
Der Junge schien nicht gerade erfreut darüber zu sein, dass man ihn so schnell gefunden hatte. Offenbar konnte da jemand nicht verlieren, aber das war bei Kindern in diesem Alter schließlich kein großes Wunder. Rumi lächelte lediglich amüsiert und folgte ihm aus den Büschen und Bäumen heraus auf die Wiese, auf der sie vorhin gestartet hatten. Sie konnte sich gut vorstellen, dass es um einiges schwieriger werden würde den Anführer der Bande zu finden – er war schließlich nicht umsonst der Anführer und müsste sich wohl besonders gut verstecken können. Wie lange es insgesamt dauern würde bis sie die Bande komplett hatten, das interessierte Rumi eigentlich kaum. Sie hatte schließlich keinen Stress und alles was sie in naher Zukunft erledigen wollte, war nach Ondula zu reisen, um dort ein wenig mit Tadezu zu trainieren und ihn einfach mal ein wenig in seinem Element leben zu lassen. Und das hatte schließlich keine Eile, Ondula lief ja bekanntlich nicht weg.
Während Rumi darauf wartete ob Aimee ebenfalls mit einem Kind zurück kam, sah sich Kodai bereits wieder aufmerksam um und schien jeden Baum kontrollieren zu wollen. Rumi hielt es aber für unwahrscheinlich, dass die Kinder sich alle hinter Bäumen versteckten – das wäre schließlich ziemlich einfach. Doch solange er nicht einfach in den Wald lief, ließ Rumi ihn machen. Es dauerte auch gar nicht lange, da kamen Aimee und ihre beiden Elektropokemon ebenfalls aus dem kleinen Wäldchen und hatten im Schlepptau einen weiteren der Jungen, der nicht mehr begeistert aussah als der, den Rumi erwischt hatte. Brummelnd gesellte er sich zu seinem Freund, der ihm gegen die Schulter boxte. Rumi schüttelte schmunzelnd den Kopf, ehe sie zurück zu Aimee sah. „Hmm, ja ich denke wir können zusammen bleiben.“, entgegnete sie mit einem Nicken und sah zu den beiden Jungs, dann zurück zum Wäldchen. „Einfach reingehen, würde ich vorschlagen.“ Sie zuckte leicht mit den Schultern und setzte sich in Bewegung, den Gehstock als Laufhilfe. Wieder kam ihr der Gedanke sich nach einem Pokemon umzusehen, auf dem sie vielleicht reiten könnte. Es war wirklich anstrengend für sie, längere Strecken zu laufen und wenn man reiste war das stets ganz oben auf der Tagesordnung… Doch hier und jetzt würde ihr sowieso kein Pokemon der Art begegnen, also verwarf sie den Gedanken wieder und sah zur Seite zu Aimee. „Wann hast du denn vor, wieder nach Ondula zu reisen?“, fragte sie sie, während sie über ein paar Wurzeln stieg und den Blick wieder gen Boden richtete, um nicht zu stolpern. „Ich würde mich freuen mir deinen Arbeitsplatz anzusehen! Arbeitest du alleine?“ Sie selbst hatte ja stets allein gearbeitet seit ihr Mann gestorben war, mit Ausnahme von Schatzi, der ihr ja immer geholfen hatte. Sie hatte aber auch genug Züchter-Freunde, die gemeinsam mit anderen zusammenarbeiteten. Wahrscheinlich war das auch die bessere Alternative, damit man eben nicht immer an einem Ort festsaß wie sie damals… auch wenn ihr sowieso nichts anderes übrig geblieben war, weil sie sich zusätzlich ja auch noch um die Bäckerei hatte kümmern müssen. „Ich vermisse das Züchten selbst irgendwie.“, seufzte sie schließlich als sie an einem Baum abbogen. Kodai war bereits wieder vorgelaufen und sah hinter jeden Baum der ihnen im Weg stand. „Vielleicht komme ich ja irgendwann wieder an ein Ei, das würde mich freuen.“ Sie schmunzelte kurz. Sich um Eier zu kümmern hatte sie immer schon gemocht.



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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Gastam Fr Dez 02, 2016 6:35 pm

Zwei Jungen hatten sie mittlerweile gefunden, viele Kinder fehlten demnach also nicht mehr. Sie mussten lediglich anfangen, nach ihnen zu suchen und das war in diesem großen Park nicht unbedingt einfach. Wenn sie allerdings gar nicht anfingen, würden sie auch keinen Erfolg haben. Kodai uns Jaylo machten ihre Sache schon recht gut, denn eifrig suchen sie die Umgebung ab – auch wenn Aimee bezweifelte, dass sich noch mehr der Kinder hinter Bäumen verstecken. Aber so hatte das Pichu eine Beschäftigung, der er nachgehen konnte. Aimee und Rumi jedenfalls beschlossen, zusammen zu bleiben, um nach den Kindern zu suchen und machten sich auch gleich auf den weg in das Wäldchen hinein. Aimee bemerkte, wie sehr sich ihre Freundin auf den Gehstock stützen musste um laufen zu können. Könnte ihr ein Pokémon nicht vielleicht dabei helfen? Es gab tausende große Pokemon die sie mit Leichtigkeit würden tragen können. Die Frage war nur ob sie das auch wirklich wollte. Vielleicht würde Aimee ihr den Vorschlag bei Zeiten einmal machen, doch nicht jetzt, denn sie hatten ja eine Aufgabe! Während sie im Wald nach den Kindern suchten, fragte Rumi sie, wann sie denn wieder vor hatte nach Ondula zurück zu reisen. Tatsächlich wollte Aimee nicht mehr allzu lange in Stratos bleiben, immerhin konnte sie ihre Freundin nicht permanent die Aufsicht der Pokemon zu Hause überlassen und sie war bereits lange genug fort gewesen. „So bald wie möglich. Ich denke ich werde höchstens noch einen Tag hier bleiben und dann wieder zurück gehen. Ich vermisse die Eier!“ sagte sie mit einem Schmunzeln und wäre beinahe über eine hervor stehende Wurzel gestürzt, schaffte es aber, sich noch abzufangen. Jaylo war irgendwo weiter vorne und auch Lesya war außer Sichtweite verschwunden. Aimee nahm an, dass das Raichu bei Jaylo war, um den Kleinen zu schützen – und damit er nicht zu weit weg laufen würde. „Wenn du möchtest kann ich dir den Arbeitsplatz gerne zeigen! Er befindet sich direkt in meinem Haus. Und nein, ich arbeite nicht alleine – eine Freundin wohnt bei mir, die ebenfalls Züchterin ist. Wir teilen uns die Arbeit, damit wir auch mal reisen können.“ Erklärte sie, wirklich froh darüber, dass sie trotz ihrem Beruf die Möglichkeit hatte, ihren Wohnort auch einmal zu verlassen. Immer am selben Ort zu bleiben würde dann doch langweilig werden, auch wenn sie Ondula wirklich liebte. Das Meer war herrlich, der Strand ebenso und sie fühlte sich wirklich wohl in ihrem Haus. Trotzdem war es immer schön, auch mal andere Dinge zu sehen zu bekommen.
Wieder einmal waren sie an einem Baum vorbei gekommen und Aimee war sich nicht mehr so sicher, ob sie im Kreis liefen, denn alles sah irgendwie gleich aus, aber sie hatten seitdem noch kein Kind gefunden und auch ihre Pokémon schienen dabei noch keinen Erfolg gehabt zu haben. Solange man keinen Ort fand wo es sich verstecken ließ, konnten sich die beiden jedoch noch gut unterhalten und so führten sie das Thema rund ums Züchten fort. Aimee erfuhr, dass Rumi das Züchten vermisste, was sie gut nachvollziehen konnte. Der Moment, wenn ein Pokémon aus dem Ei schlüpfte, war wirklich wunderschön! Sie selbst wollte den Beruf auch nicht aufgeben, fragte sich aber hin und wieder, ob sie ihre Spezialisierung nicht ein wenig ausweiten sollte. Sie war nun schließlich in einer anderen Region, vielleicht war es auch gut, mal etwas anderes auszuprobieren. „Es lässt sich bestimmt einrichten, dass du nochmal an ein Ei kommst! Immerhin hast du eine Züchter-Freundin.“ Sagte sie schmunzelnd, sah dann aber hoch, als sie ein Geräusch direkt über Ihr vernommen hatte. Natürlich konnte es auch ein einfacher Vogel gewesen sein, allerdings klang es nach etwas wesentlich Größerem. Wieder bewegte sich etwas und da erkannte Aimee ein paar Beine zwischen den Blättern. Die Äxte hingen nicht hoch und man konnte problemlos darauf klettern. Aimee tat so, als hätte sie nichts gesehen und wandte sich wieder Rumi zu. „Als ich klein war, bin ich oft auf Bäume geklettert. Meine Mom fand das viel zu gefährlich, aber es hat mir irgendwie Spaß gemacht.“ Es wirkte etwas deplatziert, dass sie plötzlich davon anfing, doch sie deutete gleichzeitig unauffällig nach oben. Sie hoffte, dass Rumi den Wink verstand – sie wollte noch nicht dass das Mädchen wusste, dass sie gefunden worden war.
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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Gastam Di Jan 03, 2017 1:28 pm

№²⁸ - Rumi & Aimee
Rumi nickte auf Aimees Aussage kurz. Ja, sie konnte gut nachvollziehen, dass man nicht lange von seinen kleinen Schützlingen getrennt sein wollte. Damals als sie ihre Pension noch geleitet hatte, hatte sie auch nicht lange von den Pokemon weg sein wollen, oder von den Eiern um die sie sich kümmerte. Rumi konnte sie daher sehr gut verstehen und es zauberte sich wieder ein Lächeln auf ihre Lippen. „Ja, sich um die Eier zu kümmern ist immer ein sehr schönes Gefühl.“, erwiderte sie und lächelte selig. Vielleicht würde sie auch irgendwann wieder an ein Ei kommen und sich um jenes kümmern können. Das von Kodai war schließlich schon vor längerer Zeit geschlüpft. Sowieso hatte sie das Gefühl, dass die Zeit viel zu schnell umging. Noch vor kurzem hatte sie das kleine Larvitar dabei beobachtet wie es sich durch die Eierschale gekämpft hatte und mittlerweile hatte sie das Gefühl, dass Kodai mit jedem Tag stärker wurde. Das kleine Babypokemon was er damals gewesen war, davon war nichts mehr übrig. Die Zeit verging einfach wie im Flug und niemand konnte etwas dagegen machen. „Ist Route 4 eigentlich schwer zu überqueren?“, fragte sie dann und sah ihre Freundin wieder an, während sie durch den Park schlenderten. „Ich habe davon gelesen, dass dort oft Sandstürme wüten würden und ich bin mir unsicher, ob ich die Route tatsächlich passieren kann.“ Um die Aussage zu unterstreichen hob sie kurz ihren Gehstock an. Sie brauchte definitiv ein Pokemon auf dem sie reiten konnte. Allerdings fand Rumi es immer sehr komisch, sich gezielt ein Pokemon auszusuchen und es sich für die eigenen Zwecke zu fangen. Das degradierte das Pokemon ihren Augen irgendwie, weshalb sie sich darüber auch keine großen Gedanken machte. Vielleicht würde ihr irgendwann ein Pokemon begegnen, zu dem sie eine Bindung hatte und das gerne in ihr Team kommen wollen würde.
Die beiden sprachen weiter über Aimees Beruf und sie eröffnete ihr, dass sie direkt in Ondula arbeitete, und das gemeinsam mit einer Freundin. „Oh, das klingt wirklich wunderbar!“, entgegnete sie ehrlich und schenkte Aimee ein fröhliches Grinsen. Sie hatte sich damals nach dem Tod ihres Mannes auch gerne Unterstützung gewünscht, aber hatte es auch allein hinbekommen. Dann die Chance zu bekommen mit einer Freundin seinen Traumberuf auszuüben war natürlich mehr als erfreulich. „Habt ihr euch erst hier kennengelernt, oder den Wunsch zusammen zu Züchten schon vorher gehabt?“ Interessiert sah sie ihre jüngere Freundin an.

Sie liefen weiter durch den Wald des Parks, auf der Suche nach dem letzten Kind, das ihnen noch fehlte. Dabei handelte es sich um den Anführer und Rumi vermutete, dass der wahrscheinlich ein besseres Versteck hatte als die anderen – irgendetwas musste ihn als Anführer ja schließlich auszeichnen! Ein Grinsen schlich sich auf ihre Züge, als Aimee schließlich meinte, dass sie sicher mal an ein Ei kommen würde. „Das wäre natürlich ziemlich klasse.“, erwiderte sie mit einem fröhlichen Lächeln. Ihre Freundin fing jedoch plötzlich an in Nostalgie zu schwelgen und vom Bäumeklettern zu reden, was Rumi für den Bruchteil einer Sekunde sehr verwirrte. Erst ihr Deuten nach oben auf den Baum ließ die alte Dame verstehen was sie meinte und sie grinste wieder. „Ja, ich bin damals auch viel geklettert.“, stimmte Rumi ihr zu und stützte sich auf ihren Gehstock. „Heute bin ich allerdings zu alt dafür. Damals war meine Mutter aber der selben Ansicht wie du. Eltern ändern sich wohl nie.“ Sie schmunzelte, doch fragte sich gleichzeitig wie genau sie das Kind aus dem Baum holen sollten. Hochklettern konnte Rumi tatsächlich nicht mehr.
Die Sache war zwar knifflig gewesen, doch sie hatten den Anführer erfolgreich aus dem Baum locken können. Tatsächlich hatte er sich selbst verraten, indem er angefangen hatte zu lachen, wegen der Dinge die Rumi und Aimee so von sich gaben. So hatten sie ihn ebenfalls fangen können und alle der kleinen Strolche entdeckt, weshalb sie das Spiel gewannen – und der Preis: eine Anstecknadel aus einem Kronkorken, auf dem ein Menkikopf abgebildet war. Rumi erkannte den Kronkorken als Deckel einer beliebten Kinder-Soda, was das Ganze für sie nur noch lustiger erscheinen ließ. Damit waren sie nun offiziell Mitglieder der ganz kleinen Strolche – wenn das kein Grund zum Feiern war?
Doch die Zeit verging wie im Flug und schon bald entschied Rumi sich dazu, sich von den Kindern und auch Aimee zu verabschieden. Es wurde langsam spät und sie und ihre Pokemon mussten noch etwas essen, bevor sie ins Bett gehen würden. Doch die beiden Züchterinnen versprachen sich in Kontakt zu bleiben und waren sich einig, dass sie sich definitiv noch öfter treffen mussten.

tbc. Das Pokémon Center von Stratos City


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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Valentinam Do Jun 08, 2017 7:57 pm

cf: Café "Hellgar"
Mit nun einer Honigprobe schwerer im Gepäck, zeigte Valentin Shay den Weg in den Park. Im Nordteil allerdings, da dieser am nächsten war und der Park schlichtweg zu groß war, um alles an einem Stück zu zeigen. Jedenfalls war Valentin auch einfach zu faul, eine größere Führung zu starten. Er hatte immerhin nur zugesagt, den Weg zum Park zu zeigen und nicht jedes kleine Fleckchen genau zu erklären. Val ging aber auch nicht davon aus, dass Shay dies von ihm verlangte. Wäre ja noch schöner. Im Park tummelten sich einige Trainer und fochten Trainingskämpfe aus, oder spielten einfach nur mit ihren Pokemon. Das Wetter lud ja nur dazu ein! Es war trocken und warm. Auch wenn der Weißhaarige der Meinung war, dass es zu warm war. Aber ihm war eh viel zu schnell warm. Also konnte man seine Meinung getrost außer Acht lassen. “Da wären wir.“, meinte Val noch, ehe er den Weg zum See ansteuerte, der in diesem Teil des Parks lag. Dort konnte man sich zum Glück auch in den Schatten setzen.

“Vielleicht hast du ja Glück und wir treffen am See auf ein paar Evoli.“ Bei diesem Wetter war der See bestimmt gut besucht und oft traf man dort auch auf wilde Pokemon, die sich eine Erfrischung erhofften. Lenita kannte den Weg bereit und lief vor, dicht gefolgt von Aija, die es ebenfalls nicht mehr erwarten konnte. “Was willst du tun, wenn du wirklich das Glück haben solltest, ein Evoli zu treffen?“, fragte Valentin nach. Ob Shay zu der Art Trainer gehörte, die einen Deut auf Pokemon gaben und sie auch gegen ihren Willen einfingen? Wahrscheinlich würde sich der Weißhaarige dann einmischen. Er konnte es nicht leiden, wenn Pokemon zu Dingen gezwungen wurden, die ganz klar gegen ihren Willen waren. Kein Pokemon in Valentins Team war gezwungenermaßen bei ihm. Jedes von ihnen war freiwillig in sein Team gekommen und dafür schätzte er sie auch. Mit Lenita hatte er auch schon einiges erlebt, nachdem er sie erst gesund gepflegt hatte. Shay schien ein freundlicher Bursche zu sein, auch wenn Valentin natürlich nicht mit Gewissheit sagen konnte, dass er wirklich den nötigen Respekt vor Pokemon besaß. Auch wenn Lenita es zugelassen hatte, dass er sie anfasste. Sie ließ nicht jeden ihr Fell berühren. Aber wer weiß, was es im Endeffekt werden würde.

Der See war bereits im Blickfeld und Aija saß am Rande des Sees und stupste sachte in das kühle Wasser. Lenita hingegen saß etwas abseits und beobachtete das weiße Vulpix. Sie war zwar niemand, der freiwillig ins tiefe Wasser sprang, würde aber sofort hinterherhechten, sollte Aija reinfallen. Auch wenn Valentin dies bezweifelte. Aber man konnte nie sicher sein. Somit war er auch etwas froh, dass Lenita ein wachsames Auge auf das Alola Vulpix hatte. Der Weißhaarige könnte auch Sirja ins Wasser schicken, aber vielleicht war es noch zu riskant. Nicht, dass sie noch auf andere Pokemon losging. Aber wenn es etwas leerer wurde, konnte er seinem Aggrostella durchaus eine Erfrischung gönnen. Den ganzen Tag im Pokeball zu sitzen war bestimmt auch nicht schön. Auch wenn Valentin nicht die geringste Vorstellung hatte, wie es in einem Pokeball sein könnte.
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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Shayam Fr Jun 09, 2017 6:43 pm

cf: Café "Hellgar"

Es wunderte Shay ein wenig, dass alles so zügig voran ging und als sie den Park erreichten merkte man schon dass er ein wenig ins Schwitzen gekommen war. Allerdings konnte dies ebenso gut an den Temperaturen liegen, auch wenn er ziemlich sicher war dass es an seiner mangelnden Ausdauer lag. Zumindest war Lissa nicht aufgewacht und Snowy hatte nach wie vor ihren Spaß mit den neuen Spielgefährten.

Shay war etwas unwohl, da er schon vereinzelt Leute gesehen hatte die herumwuselten, mit Pokemon spielten oder nach Pokemon suchten. Irgendwie malte er sich keine großen Chancen aus ein Evoli aufzutreiben. Die Worte des Weißhaarigen leuchteten ihm allerdings ein. Wenn es im Park nur den See als Wasserquelle gab würden früher oder Später sämtliche Pokemon des Parks dort auftauchen um den Durst zu löschen. Also nickte Shay ihm zu und folgte langsam seinen Schritten um schließlich an einer Stelle halt zu machen die recht einsam und schattig zu sein schien.

Shay sah sich schon um als ihn Valentin fragte wie er vorgehen würde. "Oh, also ich denke ich versuche es erstmal mit Pokemonfutter anzulocken. Und dann hoffe ich... dass ich es irgendwie überzeugen kann. Ich greife ein Pokemon nicht einfach so an. Die meisten bestehen eher auf einen Kampf als Test ob man es wert ist. Aber nach Möglichkeit würde ich ein Pokemon lieber für mich gewinnen, da ich jedes Einzelne im Team sehr gern habe. Sollte man eigentlich auch von einem Trainer erwarten.", erklärte er knapp, während er sich nun doch ins Gras setzte. Hier gab es viele Büsche in denen sich sicher so einige Pokemon verstecken konnten.

Inzwischen hatte Snowy neben Aija Platz genommen und beschnüffelte leicht misstrauisch das Wasser. Man konnte ja nie wissen ob es sauber war und das war dem Vulpix sogar extrem wichtig. Shay setzte Lissa vorsichtig auf deinen Schoß, da er nun im Schneidersitz dasaß, ab einem Baum lehnend. "Vorerst kann ich mich nicht so ohne weiteres auf die Suche machen, solange Lissa schläft.", entgegnete Shay nun schmunzelnd und bemerkte auch dass aus einigen Büschen ein Rascheln zu hören war. Dennoch riskierte er nicht dass Lissa aufwachte, nur weil er unbedingt ein Evoli haben wollte. Das wäre ihm nun wirklich zu egoistisch vorgekommen und er würde sich im Nachhinein sehr schlecht fühlen. Schließlich fiel sein Blick wieder auf das Flamara. "Mal rein hypothetisch... Könnte es sein dass dein Flamara schon durch seine Anwesenheit Evolis in der Gegend neugierig machen könnten?", fragte Shay nun Valentin. Immerhin war das doch garnicht so abwegig, denn verspielte Pokemon suchten doch oft nach ihres Gleichen. War ja bei den beiden Vulpix auch nicht anders gewesen. Die Chance war sicher nicht so gering. Langsam holte Shay mit aller Vorsicht etwas Pokemonfutter hervor. Ein etwas verkrümmter Pappteller aus seinem Repertoire diente als Ablage. Schließlich platzierte er den Teller in einer Armlänge Entfernung, so dass ein Pokemon nicht eingeschüchtert sein dürfte, wenn es denn scharf auf das Futter war. Jetzt hieß es warten, wobei Shay schon daran dachte dass sich eher Vogelpokemon oder schnelle Baumbewohner das Futter schnappen würden.
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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Valentinam Do Jun 15, 2017 9:36 pm

Gemeinsam mit Shay saß Valentin nun im Gras und beobachtete die Pokemon, die am Wasser spielten. Außer Lissa, welche auf dem Schoß des Trainers schlief. “Naja, immerhin etwas.“, murmelte Valentin auf die Antwort des Jungen. Wenn er nicht wahllos angriff, war es ihm egal, dass er sich ein Evoli fangen wollte. Immerhin legte er Wert darauf, was das Pokemon dachte. Also was sollte dem schon im Wege stehen?
Die Hitze machte Valentin schläfrig und er hatte keine Lust mehr zu sitzen. Also legte er sich ins Gras und verschränkte die Arme unter seinem Kopf. So blickte er jetzt direkt in die Baumkrone, unter welcher sie saßen und beobachtete das Spiel zwischen Licht und Schatten, welches sich auf den Blättern abspielte.

Lenita hatte von dem Gespräch nichts mitbekommen und streunte eher am Ufer des Sees herum und betrachtete ihr Spiegelbild im Wasser. Aija spielte mit Snowy und war damit auch beschäftigt. Das Pokemonfutter, welches Shay auf einem Pappteller auslegte, wurde von den Beiden jedenfalls nicht bemerkt. “Und wenn du Lissa einfach ins Gras legst? Da kann sie ja sonst in Ruhe weiter schlafen. Und du kannst nach einem Evoli schauen.“ Und damit das indirekte Angebot, dass Valentin solange auf das Pokemon des Trainers achten würde. Er hatte sowieso nicht vor, hier bald wieder aufzustehen. Dafür lag er gerade zu bequem und die Hitze tat ihr übriges.

Auf die Frage Shays musste Valentin dann aber kurz nachdenken. Ob Lenita ein anderes Evoli anlocken könnte? Ehrlich gesagt hatte er keine Ahnung. “Es ist zwar normal, dass sich Gleichgesinnte oft suchen, aber es ist fraglich, ob das bei Lenita so einfach ist. Immerhin ist nur eine Entwicklung von Evoli. Ich weiß nicht, ob sie auch ihre Entwicklungen aufsuchen. Es könnte durchaus möglich sein, aber ich will nicht zu viel versprechen.“ Er kannte sich mit den Verhaltensweisen von Menschen aus, nicht von Pokemon. Und Valentin hatte auch nicht vor, diese zu lernen. Warum auch? Er hatte ja schon keine Lust mehr, sich weiter mit der menschlichen Psyche zu befassen, da würde er gewiss nicht bei den Pokemon weiter machen. “Aber vielleicht hast du ja trotzdem Glück.“ Glück würde Shay so oder so brauchen.

Aber scheinbar hatte Shay Glück, denn kurz darauf erschien im Wasser ein weiteres Spiegelbild neben dem von Lenita. Ein kleineres Pokemon sah ins Wasser, mit braunem, flauschigen Fell. Überrascht hatte Lenita auf das Spiegelbild geschaut, ehe sie neben sich blickte und dort ein kleines Evoli vorfand. Wo auch immer dieses plötzlich hergekommen war! Allerdings schien Shay Recht gehabt zu haben, dass Lenita eventuell ein Evoli anlocken konnte! Wovon Val allerdings nichts mitbekommen hatte. Und es wäre wahrscheinlich auch so geblieben, wenn…da nicht ein ziemlich lautes Geräusch gewesen wäre. Ein Geräusch, welches selbst Valentin dazu brachte, sich wieder aufzusetzen. Es kam ganz klar von dem Evoli, welches neben Lenita am Ufer saß. Doch etwas überrascht blickte der Weißhaarige zu dem kleinen Evoli. Einem Evoli, welches kurz darauf das nächste Geräusch von sich gab und Lenita dazu brachte, einige Schritte auf Abstand zu gehen. “Hat es gerade…? Das Evoli hat doch nicht wirklich ge- eh…gepupst?“ Oh Arceus. Wie bescheuert sich Val gerade vorkam, musste man natürlich nicht noch extra erwähnen. Aber das erlebte man auch nicht alle Tage. Da saß ein niedliches Evoli und gab Geräusche von sich, die selbst einem Truck Konkurrenz machten! “Ich…denke da hast du ein Evoli gefunden…“ Und was für ein Evoli. Ein niedliches Evoli mit ziemlichen Flatulenzen.
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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Shayam Mi Sep 06, 2017 8:32 pm

Im Gegensatz zu Valentin hatte Shay weniger das Gefühl der Müdigkeit bei den Temperaturen. Dennoch schien der Luftdruck nicht ganz der Norm zu entsprechen, weshalb Shay nach einigen Minuten einen leichten Kopfschmerz verspürte. Er versuchte es so gut es ging zu verbergen und dachte über Valentins Worte nach. Eigentlich wollte er sein Pokemon ungern absetzen und somit aus den Augen lassen. Nicht dass Lissa nicht auch gut alleine zurecht kam, sollte diese aufwachen, doch Shay hatte einfach Angst die Kleine vieleicht zu verlieren, sollte sie neugierig auf etwas werden, während er sich auf ein Evoli konzentrierte. Dennoch legte er das Pokemon behutsam ins Gras und stand dann auf, immer ein Auge auf sie gerichtet.

Valentin schien ja nicht sehr auf seine Umgebung zu achten, dachte Shay als er nun sah wie der andere Trainer vor sich hin döste. Die Idee die Shay aufgeworfen hatte war auch mit Skepsis des Weißhaarigen hingenommen worden, was Shay aber nicht wirklich störte. Glück war wirklich der entscheidende Faktor und als Shay dann ein paar verdächtige Töne hörte, drehte er sich zu dem Flamara herum. Erst hatte er gedacht sie könne da gewesen sein, doch offenbar war da ein kleines Evoli aufgetaucht und das Glück war Shay offensichtlich hold gewesen.

Das Pokemon hatte aber verdächtig ungewöhnliche Blähungen und als Shay sich vorsichtig näherte, sah er auch schon den gequälten Gesichtsausdruck des kleinen Pokemon. Valentins Bemerkungen machten es ja nicht besser und hätte dieser nun zu Shay gesehen, hätte er sicher gleich geahnt dass das nicht zum Lachen für den Trainer war. "Oh je... das ist echt schlimm. Ich glaube das Pokemon braucht Hilfe.", entgegnete Shay nun und beugte sich zu dem kleinen Pokemon herab, das ihn garnicht wirklich wahr nahm, so schlimm wie seine Blähungen sich äußerten.

"ich bin zwar kein Arzt... aber zumindest weiß ich was bei Blähungen hilft.", meinte Shay und hatte das sich quälende Pokemon schon sanft aufgehoben. Er hustete als ein neuer Gasaustritt erfolgte und tastete schließlich den Bauch den Pokemon ab um dann langsam und sanft in Kreisbewegungen zu massieren. Es schien tatsächlich zu helfen, doch letztendlich kam das dicke Ende zum Schluss. Ein erleichterter Gesichtsausdruck des Evolis gefolgt von einem lauten Krach und einen braunen halbflüssigen Batzen auf Shay's Arm, zeigte das Ende der Blähungen an.

Fragend starrte das kleine Pokemon den Trainer an, ehe es realisierte dass er ihm geholfen hatte. Erst wand es sich im Arm, ehe Shay das Pokemon absetzte und sich ein Taschentuch nahm um den fäkalen Rest den das Pokemon hinterlassen hatte zu entfernen. Sicherlich war er nun der Lacher für seinen Bekannten, der dem Spektakel zugeschaut hatte.

Eigentlich dachte Shay, nun würde das Evoli verschwinden, doch es schien eher als sei es mehr als dankbar für seine Hilfe. "Du... Es geht dir doch wieder gut... Aber vieleicht... willst du mich begleiten?", fragte Shay nun hoffnungsvoll. Das kleine Evoli neigte den Kopf leicht zur linken Seite. Hatte es nicht verstanden was er wollte? Aber sicher wollte es seine Freiheit behalten. Shay sah es traurig an und das Pokemon gab einen schuldbewussten Blick zurück. "Bitte... sei mein Freund.", flüsterte Shay nochmal und streckte langsam die Hand des Armes der sauber war aus. Das Pokemon näherte sich zögernd wieder... und kuschelte sein kleines Köpfchen an die Hand. Shay konnte nicht anders als zu lächeln, so niedlich war das.

Während das Evoli neugierig zusah, machte Shay seinen Ärmel weiter sauber und sah dann zu Valentin herüber. "Das roch schon fast wie Toxin...", murmelte Shay und war sich fast sicher dass sein kleiner Freund einfach etwas falsches gegessen hatte. Nun beschnüffelte das Evoli das Flamara und schien neugierig geworden zu sein. Warum war es überhaupt hier aufgetaucht? Hatte es sich ursprünglich Hilfe von Lenita erhofft? Aber mit Shay hatte das Pokemon ja auch einen hilfsbereiten Freund gewonnen.

Imzwischen war der Ärmel des Trainers wieder sauber, sollte jedoch auch noch in die Waschmaschine. Jetzt konnte Shay zumindest schauen ob er einen seiner Pokebälle entbehren konnte. Kurz hatte er einen Finsterball in der Hand, der aber eigentlich nur für die Nacht gut war. In dem Moment bemerkte er den Blick des Evolis auf sich und entschlossen war es auf ihn zugesprungen, hatte ihn umgeworfen und der Finsterball kullerte ins Gras. "Moment...", sagte Shay noch, doch das Evoli folgte dem Ball, stupste ihn an und spielte ein wenig damit bis das passierte was abzusehen war. Ein so typisches Geräusch des Balles der sich öffnete und das Pokemon in sich aufnahm. Shay erschrak und sah noch beim Aufrappeln, wie das Evoli in einer roten Energieansammlung in den Ball gesogen wurde und dieser dann zuckend am Boden liegen blieb.

Shay konnte es nicht fassen. Immerhin schien das Pokemon keine Anstalten zu machen sich gegen den eindeutig nicht für den Tag gemachten Pokeball zu wehren. Als dann der Stillstand eintrat, näherte sich Shay dem Finsterball und hob diesen mit zitternder Hand auf. "Das... muss ein Traum sein...", sagte der Trainer entgeistert und hielt den Ball fest in der Hand. Sofort drehte er sich zu Valentin um und fragte "Ist das jetzt wirklich passiert? Das kann doch nicht wahr sein oder...? Ich bin eingeschlafen oder?"

Lissa war inzwischen doch noch aufgewacht und hatte in etwa die Hälfte mitbekommen. Etwas mürrisch hoppelte es auf ihn zu, umkreiste dabei das Flamara und zog dann mit einer Pfote an Shay's Hosenbein. Gerade hatte er seine Fragen beendet als sein kleines verschlafenes Emolga ihn lehrte dass das kein Traum war. Mit einem Schlag erhielt er eine kräftige elektrische Ladung verpasst und taumelte rückwärts. "Kein Traum...", meinte er und hustete schließlich ein wenig gequält. Schließlich jubelte er hörbar, riss den Finsterball in die Höhe und vergaß fast, dass er dafür einen kräftigen Dünnpfiff auf seinem Ärmel hatte ertragen müssen. Sein Emolga wurde ebenfalls Opfer seiner Freude, denn es wurde hoch geworfen und geknuddelt. Ein wenig belämmert schaute es schließlich drein, als es sich selbst beschnupperte, als es wieder zu Boden gekommen war. Der Geruch des Ärmels hatte sich ja nicht geändert.
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Re: Der Zentralpark (Norden)

Beitrag von Valentinam Fr Sep 15, 2017 5:43 pm

Jep, das Evoli hatte Blähungen. Und das auch noch von der schlimmen Sorte! Valentin hatte mit angesehen, wie Shay aufgestanden war und das Pokemon zu sich genommen hat. Am liebsten wäre der Weißhaarige aufgestanden und sich in einem gewissen Abstand zu ihnen gesetzt, aber dafür saß er gerade zu bequem und es wäre vielleicht auch nicht so super angekommen, bei dem anderen Trainer. Wobei ihm dies ja herzlichst egal sein konnte. Der bequeme Sitzplatz war gerade einfach nur wichtiger. “Na wenn du glaubst, dass das hilft.“ Er war kein Arzt. Weder für Menschen, noch für Pokemon. Und er hatte auch nicht vor, Medizin zu studieren, um ein arzt zu werden. Er wusste, man Leute schmerzen zufügen konnte und dabei sollte es auch bleiben. Heilen war die Aufgabe anderer. Und wenn Shay der Meinung war, dass diese Massage des Bauches helfen würde, dann...sollte er es eben tun. Lenita war nun auch zu ihnen gekommen, da das Flamara neugierig darüber war, was denn nun passieren würde. Und passieren tat etwas. Worauf Valentin wirklich getrost hätte verzichten können! Selbst Lenita war wieder einige Schritte zurück gewichen, als sie den Kot auf den Ärmel des Trainers erkannte. Das war nun wirklich nichts, was man so gerne sehen wollte und auch Valentin wandte den Blick kurz ab. So wurde eine Hilfe toll gedankt!
Aber Shay schien es nicht zu stören und er setzte das Evoli einfach wieder ab und kümmerte sich um die grobe Säuberung des Kleidungsstückes. War so wohl auch besser so. Der Weißhaarige konnte nicht vorstellen, dass es sonderlich angenehm war. Allerdings verkniff sich Val auch jegliches Kommentar dazu und ließ den Trainer einfach machen. Es schien ja alles zu klappen und das Pokemon wurde von seinen Schmerzen befreit. Besser so, als wenn es sich weiter quälen würde! Es machte ja auch wieder einen ganz munteren Eindruck und so wie es schien, war dies der Beginn einer kleinen Freundschaft. Tja. So konnte man eine Freundschaft auch starten…

“Glückwunsch. Damit bist du dann wohl doch noch zu deinem Evoli gekommen.“, meinte Val, nachdem sich Shay wieder beruhigt hatte. “Also nein, kein Traum.“ Das Evoli war doch tatsächlich freiwillig in den Pokeball gegangen und hatte sich fangen lassen! Damit wurde es zumindest nicht gezwungen. Auch hatte Shay in der Zwischenzeit seinen Ärmel wieder soweit gereinigt, dass man den Fleck nicht mehr sah. Der Geruch war aber noch vorhanden. Um eine gründliche Wäsche kam er also nicht drum herum! “Und diesen Fang wirst du wahrscheinlich auch nie vergessen.“ Ein freches Grinsen konnte sich Val dann aber doch nicht verkneifen. Aber wie gesagt, es hatte dem Pokemon ja geholfen. Zudem war es ja auch nicht Val, der unter der schmutzigen Kleidung litt. Also konnte es ihm auch herzlichst egal sein. Der Ausflug zum Park hatte sich damit ja auch gelohnt.

“Und nun? Jetzt hast du dein Evoli. Was hast du jetzt vor?“ Wahrscheinlich würde er weiter ziehen oder so. Selten blieben Leute in diesem Park, um einfach nur zu entspannen. Die meisten Trainer kämpften nur, wollten Pokemon fangen, aber mal still sitzen und die Natur genießen? Nein. Eher nicht. Valentin hatte aber noch nicht vor zu gehen und legte sich wieder zurück in das Gras. Lenita blieb neben ihn sitzen und beobachtete noch immer Shay. Das er auch ja gut zu dem Evoli war!

Da Shay nun aber an sein Evoli gekommen war, gab es für Val keinen Grund mehr im Park zu bleiben. Eigentlich hatte er nichts dagegen gehabt, einfach weiter unter dem Baum zu sitzen, als plötzlich sein Handy klingelte und den Eingang einer Nachricht ankündigte. Leicht überrascht zog Val besagten Gegenstand aus der Tasche und fand eine Nachricht von seinem Chef vor. Ein dringender Auftrag also? Mit Yang zusammen? Soso. Interessant. Der Weißhaarige steckte das Gerät wieder weg und wandte sich an Shay. "Es tut mir leid, aber mir ist gerade etwas wichtiges dazwischen gekommen. Ich wünsche dir noch viel Erfolg mit deinem neuen Teampartner. Vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal wieder.", verabschiedete sich Val und erhob sich von der Wiese. Er winkte noch kurz, ehe er sich zum Ausgang des Parks machte. Vielleicht wurde der Tag doch noch gut!

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