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Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Liviaam Mi Okt 26, 2016 6:13 pm

Pfad zum Ewigenwald

Ein klar definierter Weg führt von der Stadt direkt zum Ewigenwald hin - je näher man dem Wald kommt, desto erdiger wird der Boden, auf dem man geht, denn die gepflasterten Steine schwinden und geben Blick auf die Natur frei. Viele Menschen kommen hier entlang, wenn sie die Stadt betreten oder Richtung Ewigenwald verlassen wollen, denn von hier aus sind es nur ein paar wenige Schritte in den Wald hinein.

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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Liviaam Mi Okt 26, 2016 6:13 pm

Just Livia
Post #011 :: Pfad zum Ewigenwald :: Septerna City
cf: Versteckte Lichtung - Dausing-Hof
Nachdem sie bei sich zu Hause alles Nötige geklärt, etwas Proviant und Kleidung zum Wechseln eingepackt und ein paar ihrer Pokémon davon überzeugt hatte, die Reise mit ihr anzutreten, hatte sie Eventura City letztlich wieder verlassen und war nach Vapydro City gereist, um dort die Fähre nach Stratos City zu nehmen. Das allein hatte bereits ein paar Tage in Anspruch genommen, denn sie hatte nicht nur einen Zwischenstopp in Vapydro City einlegen müssen, bis die Fähre anlegte, sondern hatte auch einen Tag auf der Fähre selbst verbracht. Um sich auszuruhen, hatte sie letztlich auch Rast in der Großstadt der Region gemacht, die sie eigentlich nicht unbedingt erstaunen sollte, da sie selbst in einer Großstadt aufgewachsen war. Dennoch hatte sie das Gefühl gehabt, in einer völlig neuen Welt zu landen. Sie mochte Großstädte noch immer nicht wirklich und hatte sich schon am nächsten Tag auf den Weg nach Septerna City gemacht, denn sie wollte Orion möglichst bald erreichen. Mittlerweile waren immerhin auch schon drei Tage vergangen und sie wollte die Käfer-Pokémon unbedingt noch sehen, von denen sie in Kenntnis gesetzt worden war. Ihre Freundin und frühere Arenaleiterin hatte ihr zumindest gesagt, dass sie den Ort bisher noch nicht verlassen hatten, was schon ein Gutes Zeichen war. Dies durfte sich nur innerhalb des nächsten Tages auch nicht ändern. Sie vermutete, dass sie ungefähr noch so lange brauchen würde, denn mittlerweile war es auch schon Nachmittag. Vom Ewigenwald aus betrat sie nun also Septerna City, an ihrer Seite ihr Voltula, das brav neben ihr her lief, um möglichst wenige Passanten zu erschrecken, die vor ihr nur allzu oft Angst hatten. Bisher war zumindest niemand kreischend davon gelaufen, was doch ein gutes Zeichen war.
Eigentlich hatte sie nicht vor gehabt, länger in der Stadt zu bleiben als unbedingt nötig und so steuerte sie im Grunde direkt Route 3 an - sie hatte sich vorgenommen, die kommende Nacht einfach in der freien Natur zu verbringen. Vielleicht begegnete sie so auch dem ein oder anderen Pokémon und als sie noch Kalos erkundet hatte, hatten sie oft in einem Zelt unterm Sternenhimmel übernachtet. Außerdem würde sie einfach wertvolle Stunden verlieren, wenn sie bereits jetzt wieder eine Rast machte. Lieber fuhr sie mit dem Weg fort - jedenfalls war das ihr Plan gewesen. Womit sie allerdings nicht rechnete, war ein hilfsbedürftiger Museumsangestellter, der ausgerechnet sie um Hilfe bat. Wie hätte sie so etwas auch im Kopf haben können? Selten genug, dass solche Menschen das Museum überhaupt erst verließen, noch seltener war es, dass sich Livia in der Stadt befand. Und war es nicht ein zu großer Zufall, dass sie, die sie Septerna City gar nicht kannte, nun direkt vor dem hiesigen Museum von einem fremden Mann angesteuert wurde, der vollkommen aufgelöst nach Hilfe suchte? Man konnte es durchaus meinen, aber Livia war niemand, die Fremden kein Gehör schenkte, besonders dann nicht, wenn sie so offensichtlich am Verzweifeln waren. »Oh nein, das ist furchtbar...! Wenn du das Teil nicht zurückbringst, werden sie mich bestimmt feuern! Tu etwas dagegen!« Er war direkt vor ihr stehen geblieben und war schließlich auch ohne Umschweife zum Punkt gekommen - als würde Livia wissen, worum es überhaupt ging. Sowohl sie als auch Tarua sahen den Mann etwas verwirrt an, nicht ganz wissend, wie sie darauf reagieren sollten. Was wollte der Mann denn von ihnen? Tarua war in Alarmbereitschaft und Livia war bemüht, sich von der plötzlichen Nähe des Mannes nicht abschrecken zu lassen. Vielmehr ging sie einen doch recht großen Schritt zurück - sie mochte es gar nicht, wenn Männer ihr so nah kamen. »Was ist denn vorgefallen?« fragte Livia also erst einmal, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Sie wollte zwar so schnell wie möglich die Stadt wieder verlassen, konnte aber auch einen hilfesuchenden Fremden nicht einfach seinem Schicksal überlassen. »Es ist furchtbar! Da waren diese Kerle, Verbrecher waren das!« fing er an zu erzählen, während er gleichzeitig den Abstand erneut überwand und Livia an den Armen packte. Sie versteifte sich augenblicklich, was wiederum Tarua bemerkte und einen bedrohlichen Laut ausstieß. Würde der Mann sie nicht loslassen, würde sie ihn angreifen, da war sich Livia sicher. »Wenn Sie mich bitte loslassen würden? Ich werde Ihnen auch meine Hilfe zukommen lassen.« Es fiel Livia unglaublich schwer, ruhig zu sprechen, glücklicherweise ließ der Herr sie dann tatsächlich los und entschuldigte sich auch für sein Verhalten. Anschließend erklärte er in Windeseile, was vorgefallen war. Scheinbar waren Diebe in das Museum eingedrungen und hatten einen wichtigen und seltenen Gegenstand gestohlen, der für die morgige Ausstellung von großer Bedeutung war. Er war dafür verantwortlich gewesen und wenn er den Gegenstand nicht alsbald wieder im Museum wissen konnte, würde ihn die Leiterin vermutlich feuern - was Livia in gewissem Maße sogar verstehen konnte, wenn der Gegenstand wirklich so wertvoll war. Andererseits konnte der Mann nichts dafür, dass Diebe eingedrungen waren und etwas gestohlen hatten. »Wissen Sie denn, in welche Richtung die Diebe verschwunden sind?« Livia brauchte zumindest einen Anhaltspunkt, um die Diebe überhaupt ausfindig zu machen. Der Mann, wie auch immer er heißen mochte, deutete in Richtung des Ewigenwaldes, dorthin, wo Livia vor einigen Minuten noch her gekommen war. Sie hatte niemanden davon laufen sehen, eigentlich war ihr niemand begegnet, weshalb sie guter Hoffnung war, dass die Diebe noch in der Stadt waren. »Ich werde sehen, was ich tun kann.« versicherte sie ihm schließlich, woraufhin der Mann ihr dankbar um die Arme fallen wollte - unwillkürlich machte Livia allerdings einen Schritt zurück, was den Mann dazu veranlasste, es gut sein zu lassen und die Rettungsmission, falls man das denn so nennen konnte, in ihre Hände zu legen. Sie hoffte wirklich, dass der Auftrag von Erfolg gekrönt sein würde - zum einen um des Mannes Willen und zum anderen für sie selbst, damit sie sich sagen konnte, dass ihre Zeit nicht verschwendet war, die sie hier in Septerna City verbrachte.

»Tarua, hilfst du mir bitte? Wir suchen zwei Männer, ungefähr so groß wie der Angestellte eben - du hast ja gehört, wie sie aussehen sollen. Wenn du sie siehst, sage mir doch bitte Bescheid.« Tarua nickte und so trennten sich die beiden Gefährten, um die Verbrecher ausfindig zu machen. Da Livia nicht davon ausging, dass die Diebe ewig in der Stadt bleiben würden, war ihr erstes Ziel der Übergang von Stadt zu Wald, immerhin würde man sich dort ganz hervorragend verstecken und letztlich untertauchen können, ohne, dass irgendjemand noch etwas von ihnen sehen würde. Aufmerksam beobachtete sie jeden Menschen, der ihr entgegen kam, konnte jedoch niemanden entdecken, der den Dieben ähnlich sah. Also fing sie an, Passanten zu befragen, ob sie eine solche Person, wie sie ihr beschrieben worden war, vielleicht gesehen hatten. Leider war das bei den meisten einfach nicht der Fall, einige wenige hielten es nicht einmal für nötig, ihr zu antworten. Wirklich sehr hilfsbreit die Menschen der Stadt! Livia kämpfte sich also noch ein wenig durch, sah hier und dort in die verschiedensten Gassen, konnte aber nicht viel entdecken. Es vergingen mehrere Minuten, die Livia wie eine Ewigkeit vorkamen. Sie wollte doch nur die Käfer-Pokémon sehen! Jetzt war sie in einer Stadt, in der sie sich nicht auskannte und musste nach Dieben suchen, die sie nie gesehen hatte. Das war nicht unbedingt von Erfolg gekrönt...nach einer halben Stunde trafen sich Tarua und Livia schließlich am vereinbarten Treffpunkt wieder und da niemandem etwas aufgefallen war, beschlossen die beiden, sich Richtung Ewigenwald aufzumachen. Dieser war jedoch auch nicht gerade klein und Livia bezweifelte ernsthaft, dass sie dort jemanden finden konnte, wenn sie es denn speziell darauf anlegten, nicht entdeckt zu werden.
Der Weg, der sie schließlich wieder in den Ewigenwald bringen würde, den sie eben noch verlassen hatten, war schnell gefunden und sie folgten ihm bis zum Rande der Stadt, als Livia tatsächlich ein Geräusch lauter Stimmen vernahm. Sie gehörten zwei Männern, die miteinander sprachen. Eigentlich klang es in ihren Ohren vielmehr wie ein Streit. "Für eine Pause ist keine Zeit, wir müssen von hier verschwinden!" hörte sie den einen sagen und langsam wagte sie sich näher an sie heran. Hinter einer Hecke konnte sie zwei Männer erkennen, die tatsächlich der Beschreibung entsprachen, die sie bekommen hatten. Stritten sie sich wirklich darum, die Stadt zu verlassen? Wenn man einen Diebstahl beging, musste man darüber ja wohl kaum nachdenken...Livia hatte zwar noch nie etwas gestohlen und sie hatte es auch nach wie vor nicht vor, wusste aber doch, dass es nicht sehr schlau war, an einer Stelle zu verharren - mit dem gestohlenen Gegenstand für alle sichtbar in Händen. Der Größere der beiden hielt nämlich eine antike Tonscherbe in Händen - laut Museumsangestellter ein wohl sehr teures Stück, auch wenn Livia keinen Wert darin erkennen konnte. Für sie war es einfach ein Stück Ton, das einmal zu irgendeiner Vase gehört haben musste. Jetzt war es zerbrochen und nicht mehr von Nutzen. Das aber war nichts, worüber sie sich den Kopf zerbrechen musste, das Wichtigste war nur, dass sie das gute Stück wieder zurück holte und dem Angestellten überreichen konnte. Die Frage war nur, wie sie das anstellen sollte. Die beiden Männer diskutierten nach wie vor darüber, ob sie die Stadt nun verlassen sollten oder nicht und hatten Livia und Tarua nicht einmal bemerkt. Gerade schienen sie sich allerdings doch darauf zu einigen, den Weg in den Ewigenwald hinein tatsächlich einzuschlagen und so blieben Livia nur wenige Sekunden, um eine Entscheidung zu treffen. »Versuche, sie mit Fadenschuss festzuhalten.« flüsterte livia ihrem Pokémon zu, das auch nicht lange brauchte, um den Befehl auszuführen, leider schien sie nicht leise genug gewesen zu sein, denn einer der beiden hatte sie offenbar gehört. "Weg hier!" sagte der Größere gehetzt und wollte den kleineren mit sich ziehen, doch Tarua war schneller und umschloss ihn mit ihrem Fadenschuss, sodass er sich nicht mehr von der Stelle rühren konnte. Der andere aber schien seinen Freund nicht wichtig genug zu finden, ließ ihn wieder los und floh samt Tonscherbe weiter in den Wald hinein, doch Tarua reagierte schnell und feuerte auch auf ihn einen Fadenschuss ab, der ihn am Rücken traf, wodurch Tarua ihn zu sich ziehen konnte. Sie durften es nicht zulassen, dass die beiden in den Wald entkamen, denn dort gab es nur allzu viele Verstecke und es würde ewig dauern, bis sie sie wiederfinden würde. Wenn es denn überhaupt möglich war. Die beiden Diebe aber wollten nicht geschnappt werden, wie Livia stark vermutete und so zogen beide Männer kräftig nach vorn, um dem Fadenschuss zu entrinnen. »Ryala, wärest du so freundlich, uns behilflich zu sein?« fragte sie, griff nach ihrem Ball und befreite ihr Schaloko, das sich zunächst verwirrt umschaute. Erst danach sah sie die beiden Männer - was sie jedoch noch mehr verwirrte. »Du würdest mir einen großen Dienst erweisen, wenn du so freundlich wärest, Tarua mit deinem Fadenschuss zu unterstützen.« Ohne zu wissen, was vogefallen war, tat Ryala ihrer Trainerin den Gefallen sofort und feuerte ebenfalls einen Fadenschuss auf die beiden Männer, die nun enorme Schwierigkeiten hatten, sich daraus zu befreien. Sehr schön! Entkommen konnten sie so nur schwer, nun musste sie nur noch die Tonscherbe an sich bringen. Und sich ihnen dafür nähern..aber gab es nicht auch einen anderen Weg? »Wenn Sie so freundlich wären, mir die Scherbe zu geben, wäre ich bereit, sie gehen zu lassen.« Sie versuchte, möglichst freundlich und sachlich zu klingen, doch die beiden Männer schnaubten nur. Offenbar wollten sie ihr das Stück nicht zurück geben. Stattdessen griff der Größere der beiden mit einer freien Hand irgendwie an seinen Gürtel und befreite daraus ein Pokémon. "Wir haben die Scherbe nicht gestohlen, um sie einem Kind wie dir nun zurückzugeben! Mach' Bekanntschaft mit meinem Hundemon." Das Feuer-Pokémon fletschte die Zähne und knurrte in Livias Richtung, was diese unwillkürlich einen Schritt zurückweichen ließ. Das Pokémon sah überaus gefährlich aus und in den Händen dieser Gauner war es das wahrscheinlich auch. Niemand hatte ihm beigebracht, dass es auch friedlich miteinander umgehen konnte. Musste Livia nun wirklich gegen ihn kämpfen? »Das muss doch nicht sein-« fing sie an, doch im selben Moment befahl der Dieb seinem Pokémon, einen Flammenwurf abzufeuern, der nun direkt auf Tarua zuschoss. Auf einen Kampf war sie eigentlich weder vorbereitet noch eingestellt, aber manchmal musste man eben spontan sein! »Du musst ausweichen, anschließend Agilität.« Die Aussicht, einen Kampf gegen ein Feuer-Pokémon zu gewinnen, war nicht sehr hoch, aber nicht unmöglich. Tarua ließ von dem Faden ab, feuerte einen weiteren Faden hoch in einen Baum und zog sich letztlich daran hoch, bevor der Flammenwurf sie treffen konnte. Oben angekommen setzte sie auch direkt Agilität ein, um ihre Initiative zu steigern. Währenddessen hatte der Flammenwurf am Boden den gesponnenen Faden der beiden Käfer-Pokémon erwischt, wodurch diese in Flammen aufgegangen war und langsam zerfiel. Ryala hatte sich augenblicklich davon getrennt, die beiden Männer allerdings hatten nicht das Glück. Durch die Verbindung zu den Fäden würden sie ein paar leichte Verbrennungen davon tragen, glücklicherweise aber waren die Flammen nicht stark gewesen und auch schnell wieder verglüht. Trotzdem gaben beide Männer einen Schmerzenslaut von sich. Natürlich hatte Livia sie nicht verletzen wollen, aber eigentlich waren sie selbst daran Schuld. Trotzdem tat es ihr leid, was die Männer nicht davon abhielt, nun richtig wütend zu werden. "Du kleine Rotzgöre, dir werden wir es noch zeigen!" rief der Größere aus, was Livia wirklich ausgesprochen unhöflich fand. Auch der Kleinere der beiden befreite nun ein Pokémon aus seinem Ball. Dabei handelte es sich um ein Seejong, das Livia sogleich in Augenschein nahm. Wahrlich nicht gut. »Tarua, Elektronetz und Ryala, versuche es mit Giftstachel!« Gesagt, getan; das Voltula feuerte ein Netz aus Strom auf das Seejong ab, das dem jedoch auswich und direkt mit Eisstrahl nachsetzte. Tarua schaffte es, dem eigenständig auszuweichen, während sich Livia auf Ryala konzentrierte, die das Hundemon mit ihrer Attacke angriff und sogar traf, da der Größere seine Konzentration auf seinem Partner gehabt hatte. Glücklicherweise wurde das Hundemon so vergiftet, knurrte nun jedoch noch bedrohlicher und stieß einen markerschütternden Schrei aus, der wahrscheinlich durch den ganzen Wald zu hören war. Er stürmte auf Ryala zu und wollte diese mit seinem Biss verletzen, doch Livia ordnete an, auszuweichen und anschließend mit Käferbiss nachzusetzen. Die Attacke traf und verletzte das Hundemon, das daraufhin zurück sprang und erneut mit Flammenwurf nachsetzte. Aus dem Augenwinkel konnte Livia erkennen, dass Tarua gerade seitens Seejong von einer Aquaknarre angegriffen wurde, jedoch direkt einen Elektroball abfeuerte, um der Attacke entgegen zu wirken. Es gab einen lauten Knall und beide Attacken explodierten gegeneinander, direkt in den Wipfeln der Bäume, in denen sich Tarua schließlich noch immer befand. Livia war wirklich froh, dass Tarua eigenständig handeln konnte und nicht nur auf ihre Worte wartete, denn ihr Sichtfeld war stark eingeschränkt und konnte sich nicht auf beide Gegner gleichzeitig fokussieren. »Wir können das doch auch friedlich klären!« versuchte Livia es erneut, schien aber erneut auch keinen Erfolg zu haben. Ohne groß auf sie zu hören, befahlen sie ihren Pokémon erneut, anzugreifen - als plötzlich etwas Unerwartetes geschah und dem Ganzen eine neue Wendung gab. Von nur kurzer Entfernung konnte man ein lautes Brummen vernehmen, dass immer lauter wurde. Die Diebe wandten sich Richtung Wald, um die Ursache dafür auszumachen und auch Livia war verunsichert, worum es sich dabei handeln konnte. Sie ahnte Schlimmes, denn es klang wie das Geräusch herannahender Käfer-Pokémon, die fliegen konnten.

Tarua war es schließlich, die die Horde wilder Bibor als erste entdeckte. Von oben herab warnte sie die anderen Pokémon, konnte damit aber nicht die Menschen erreichen. Mit Hilfe von Ryalas Fadenschuss wurde sie wieder auf den Boden befördert, dann sah sie zu Livia und nickte, insofern man das bei einem Voltula denn so sagen konnte. Livias Befürchtung wurde nicht nur durch diese Geste bestätigt, sondern auch durch die dann auftauchenden Pokémon, die aus dem Wald direkt auf sie zukamen. Livia vermutete, dass die Explosion ihrer Attacken die Pokémon aufgescheucht und wütend gemacht hatte. Jedenfalls sahen sie ziemlich wütend aus, was auch die Diebe wohl bemerkt hatten. "Scheiße, lass' uns verschwinden!" rief der Kleinere sogleich und im Moment der Ablenkung feuerte Tarua erneut einen Fadenschuss ab, dieses Mal jedoch auf die Hand des Größeren oder vielmehr auf deren Inhalt. Die Tonscherben, die er dort gehalten hatte, wurde von dem Faden umschlossen und so von Tarua leicht zu sich geholt, ehe die Männer überhaupt hätten reagieren können. Sie waren so von den Bibor abgelenkt, dass sie alles andere vergaßen und sich wohl auch nicht mehr wirklich für das Stück interessierten. Schnell riefen die beiden ihre Pokémon zurück und rannten alsbald davon - wie Feiglinge, die Livia nun jedoch ganz allein mit der Horde Bibor zurück ließen. Der Tag nahm eine immer schlimmer werdende Wendung...hoffentlich würde er nicht komplett übel ausgehen. Aber Livia hatte zumindest einen Vorteil: sie besaß selbst Käfer-Pokémon, die sich hoffentlich gut mit den Bibor verstehen würden. Sie mussten ihnen nur klar machen, dass sie ihnen nichts Böses wollten. Mit einem Nicken gab Livia Tarua zu verstehen, dass sie mit ihnen reden sollte, doch die wilden Pokémon hörten erst gar nicht zu, sondern setzten direkt mit einer Nadelrakete ein - die seltsamerweise nur von zwei Pokémon abgefeuert wurden. Livia hatte keine genaue Ahnung, wie viele es waren und sie hatte auch nicht vor, die Bande zu zählen, doch es griffen nur diese beiden an, die in vorderster Front standen oder vielmehr flogen, fast so, als würden sie den Angriff anführen oder einleiten. Mit ihnen allen konnte Livia es unmöglich aufnehmen, selbst wenn sie noch weitere Pokémon dabei gehabt hätte. Doch sie hatte nur Tarua und Ryala dazu überreden können, mit ihr auf diese kurze Reise zu gehen - was eigentlich auch vollkommen ausreichte. »Ihr müsst ausweichen!« rief Livia nur, bemerkte dabei aber gar nicht, dass die Attacke nicht nur auf ihre Pokémon gerichtet war, sondern auch sie treffen würde, wenn sie sich nicht bewegte. Zu spät bemerkte sie die Gefahr für sich, doch Tarua war zur Stelle und warf sich direkt vor sie - wodurch sie allerdings auch von der Nadelrakete getroffen wurde. Sie war zwar vom Typ Käfer, sodass ihr das recht wenig ausmachte, aber es richtete eben doch Schaden an. Gleichzeitig gerüht davon, dass Tarua ihr so geholfen hatte, war sie auch wütend darüber, dass es überhaupt hatte passieren müssen. Nur wusste sie, dass sie mit Wut hier nicht weiter kam. Zu ihrem großen Erstaunen aber griffen die Bibor nicht erneut an, stattdessen schwebten sie an ort und Stelle und sahen verwundert - jedenfalls glaubte Livia, dass es Verwunderung war - zu Livia und ihren Pokémon. Auch Ryala hatte sich schützend vor sie begeben und würde ebenfalls Attacken abfangen, falls das denn nötig wurde. Doch statt noch einmal anzugreifen, fingen sie plötzlich aufgeregt mit Tarua und Ryala an zu sprechen. Livia konnte sich keinen Reim daraus machen, sie wusste nicht, wie die Bibor mitteilten, dass Livia wohl etwas Besonderes sein musste, wenn sich zwei Käfer-Pokémon so schützend vor sie begaben. Erstmalig ließen die Bibor mit sich reden und Tarua erklärte ihnen, dass Livia ihre beste Freundin war, für die sie alles tun würden. Dann erklärten sie auch, was geschehen war und was zu dem Krach geführt hatte, der die Bande in ihrer Ruhe gestört hatte. Und die Bibor hörten tatsächlich aufmerksam zu. Einige wenige schienen wenig begeistert von der Waffenruhe zu sein, die meisten aber beruhigten sich und zogen auch sobald von dannen. Lediglich fünf Exemplare ihrer Art verharrten an Ort und Stelle. Eines der Pokémon begab sich vor die anderen und sprach erneut zu Tarua. Was Livia nicht wusste war, dass genau in diesem Moment eine Herausforderung ausgesprochen wurde. Wenn sich Tarua in einem Kampf mit dem Bibor gut schlagen würde, würden auch die anderen Bibor verschwinden und die Tatsache, dass sich die beiden Käfer-Pokémon vor Livia geworfen hatten, als Zeichen guter Absichten deuten. Es gab nur noch diesen einen Kampf zu bestehen - und Tarua willigte natürlich ein. Sowohl sie als auch Ryala sahen empor zu Livia, die kein einziges Wort verstanden hatte, wohl aber bemerkt hatte, dass die größte Gefahr gebannt war. Sie war wirklich stolz auf ihre Pokémon, denn irgendwie hatten sie die meisten beruhigen können. Doch wieso waren fünf von ihnen noch anwesend? Fragend sah Livia zu Tarua, der sie mehr vertraute als den meisten Menschen. Funken umgaben das Pokémon und ihr Blick glitt immer wieder zu dem einen Bibor, das vor der Gruppe schwebte. Es dauerte nicht lang, bis Livia zumindest so viel verstanden hatte, dass sie kämpfen sollten. Jedenfalls machte Tarua Anstalten, genau das tun zu wollen. Und vielleicht würde es ja dabei helfen, auch die anderen Bibor zu vertreiben? Dann jedenfalls würde sie einen Kampf gern noch in Kauf nehmen.
Ryala zog sich etwas zurück und Livia nickte, als Zeichen dafür, dass sie bereit war. Ihr Ziel, nämlich den gestohlenen Gegenstand zurück zu bringen, hatte sie bereits erreicht, jetzt musste sie es nur schaffen, die übrig gebliebenen Bibor zu besänftigen. Auch Tarua und Bibor schienen bereits zu sein und so fing der Kampf auch direkt an. Das Bibor setzte eine Attacke ein, die Livia als Energiefokus erkannte, was ein ziemlich guter Anfang war. »Agilität.« Zwar steigerte das Bibor seine Volltrefferquote, durch Agilität aber würde Tarua schneller reagieren können und hoffentlich rechtzeitig ausweichen, damit es gar nicht erst zu Volltreffern kommen konnte. Ohne weitere Verzögerung griff das Bibor auch bereits an - es raste auf Tarua zu und wollte diese mit seinem Furienschlag treffen, doch Tarua wich gekonnt zur Seite, sodass das Bibor an ihr vorbeo flog. Gleich darauf hörte Tarua den Befehl von Livia, mit einem Elektroball anzugreifen, sodass sie eine elektrisch geladene Kugel formte und diese direkt auf das Bibor abfeuerte, in der Hoffnung, dass es treffen würde. Stattdessen aber wich nun das Bibor seinerseits aus, indem es in einer fließenden Bewegung um den Elektroball herum direkt auf Tarua zuflog; seine Stacheln am vorderen Ende fingen zu Glühen an und es wollte Tarua mit einer Kreuzschere treffen. »Halte Zornklinge dagegen!« Dieses Mal sollte es kein direktes Ausweichmanöver werden, stattdessen leuchteten nun auch Taruas Fangarme auf, kurz bevor die Kreuzschere mit der Zornklinge aufeinandre prallte. Beide Pokémon nahmen dadurch zwar Schaden, doch er war vermindert - und hatte eben auch dem Bibor geschadet, ohne ausweichen zu müssen. Dieses allerdings setzte fast augenblicklich mit einem erneuten Furienschlag nach - dieses Mal war weder Tarua noch Livia schnell genug, um zu reagieren und so wurde das Voltula mehrfach getroffen und leicht zurück gedrängt. Nach einigen Treffern ließ das Bibor von Tarua ab, flog ein Stück zurück und sah das Voltula erwartungsvoll an. Dieses schüttelte sich und Funken umgaben es. Es war noch lange nicht besiegt, denn es war wesentlich Härteres gewohnt. »Versuche es mit Donnerwelle zu paralysieren.« Gesagt, getan, gelbe Funken schossen direkt auf das Bibor zu, das diesen auszuweichen versuchte, jedoch knapp davon getroffen wurde, sodass es nun paralysiert war. Sehr schön! Damit konnte man durchaus etwas anfangen und Livia hatte auch genau das vor. »Nochmal Elektroball.« Und wieder flog die gelbe Elektrokugel auf das Bibor zu, dass sich aufgrund der Paralyse für den Moment nicht rühren konnte. So wurde es von der Attacke getroffen und nach hinten befördert. Man konnte deutlich einige Kratzer ausmachen, stark verletzt war es allerdings nicht und Livia hatte auch nicht vor, das zu ändern. »Halte es mit Fadenschuss fest.« Wie zuvor auch sponn Tarua einen Faden, den sie direkt auf das Bibor feuerte, um es so wie die Männer zuvor an Ort und Stelle zu halten. Auch hier wollte das bibor ursprünglich ausweichen, doch es war gelähmt und konnte sich kaum rühren. »Wir wollen dir nicht weh tun - bist du damit einverstanden, dass wir den Kampf hier beenden?« Zuerst schien es, als sei das Bibor ganz und gar dagegen, was durchaus von großem Durchhaltevermögen zeugte, dann aber sah es zu Tarua und zu Ryala, die ihrerseits mit dem Bibor sprach, um dem Kampf ein friedvolles Ende zu bereiten. Letztlich nickte das Bibor leicht und Tarua ließ gänzlich von ihm ab. Die Paralyse war nach wie vor vorhanden und das Bibor sank zunächst auf den Boden, um sich eine kurze Pause zu gönnen. Die anderen Bibor kamen angeflogen und sprachen aufgeregt miteinander - worüber sie sich unterhielten, verstanden jedoch nur ihre Pokémon, die einen aktiven Part bei der Unterhaltung führten. Letztlich nickten alle Pokémon auf einmal - Livia wusste noch immer nicht, worum es eigentlich ging, doch die vier Bibor, die dem Kampf nur zugeschaut hatten, flogen wieder zurück in den Wald hinein, während das Bibor, das sie zum Kampf herausgefordert hatte, näher zu Livia geflogen kam und dicht vor ihr stehen blieb. Livia konnte nicht von sich behaupten, keine Angst zu haben, denn es war nun einmal ein wildes Pokémon, das unberechenbar war. Doch sie blieb ruhig und sah fragend von Bibor zu Tarua, die nun einen Fadenschuss auf ihre Tasche abfeuerte. Obwohl Livia das eigentlich nicht mochte, war es doch ein sicheres Zeichen dafür, dass Tarua irgendetwas aus ihrer Tasche haben wollte. »Ich verstehe leider nicht, was ihr mir sagen möchtet.« Sie wüsste wirklich gern, was die drei nun eigentlich von ihr wollten, doch ehe sie noch etwas dazu sagen konnte, zog Tarua an ihrer Tasche und wollte sie zu sich holen. Livia aber hielt sie fest umklammert. »Du weißt, dass ich das nicht leiden kann! Was möchtest du denn daraus haben?« fragte sie, beugte sich zu Tarua hinab und öffnete ihre Tasche, damit ihr Pokémon ihr zeigen konnte, was es wollte. Daraus hervor holte sie schließlich einen Pokéball - dieser aber war leer und gehörte keinem ihrer Pokémon, was Livia zunächst verwunderte. Dann aber deutete Tarua auf Bibor und allmählich verstand sie. »Du möchtest dich uns anschließen?« fragte sie erstaunt und gleichermaßen hocherfreut. Sie war überrascht, dass sich das Pokémon ihr anschließen wollte. Eifrig und entschlossen nickte es. Was Livia nicht wusste war der genaue Grund: es hatte es faszinierend gefunden, wie sehr Tarua für Livia eingestanden war und hatte von dieser auch von dem Gewächshaus und dem wunderbaren Leben in Livias Obhut erfahren. Von ihrer Tauglichkeit als Trainerin hatte es sich letztlich im Kampf überzeugt und nun wollte es seinerseits für die Arenaleiterin kämpfen dürfen. Livia war gerührt, dass sich das Bibor ihr anschließen wollte - sie freute sich wirklich sehr darüber. »Bist du ganz sicher? Wir leben in Eventura City, das ist ein ganzes Stück von hier entfernt.« gab sie trotzdem zu bedenken, da sie das Pokémon nicht aus seinem Lebensraum ziehen wollte. Doch ohne weitere Überlegungen nickte das Pokémon und als Livia ihm schließlich den Ball hinhielt, berührte es diesen kurz und wurde dann von dem Strahl hinein gezogen. Der Ball gab augenblicklich das übliche Klicken von sich, wenn ein Pokémon gefangen worden war - das Bibor gehörte nun also offiziell zu ihrem Pokémon-Team.

Hocherfreut über den Ausgang des heutigen Tages kehrte Livia schließlich zu dem Museum zurück und überreichte dem Mann die Tonscherbe, die er überaus dankend entgegen nahm. Er erwähnte noch, dass sie ihm damit wohl das Leben gerettet hatte und huschte alsbald zurück in das Gebäude, um die Scherbe wieder an Ort und Stelle zu bringen. Livia hingegen machte sich auf zum Pokémon-Center, wo sie die kommende Nacht nun doch verbringen wollte, denn es war schon spät und sie müde. Außerdem musste sie das Bibor einmal durchcheckten lassen und auch Ryala und Tarua gab sie so noch in Behandlung, ehe die Vierergruppe ihr Zimmer bezog, sich für die Nacht fertig machte und schließlich in einen angenehmen Schlaf verfiel. Bereits früh am nächsten Morgen aber zog die Gruppe weiter, denn ihr eigentliches Ziel war Orion City. Livia hoffte, dass sich dort noch die Käfer-Pokémon aufhielten, doch selbst wenn dem nicht so war, hatte sie einen neuen Käfer in ihren Reihen aufnehmen können. Die Reise hatte sich demnach also schon jetzt gelohnt - sie bereute sie jedenfalls gewiss nicht.
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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Suki Kanbaraam Mo Mai 08, 2017 9:11 am

(Anfänge liegen mir nicht so.. Deswegen ist der Anfang etwas kurz)

Seufzend saß die kleine Suki mit ihrem Mimigma und ihrem Frubaila einfach auf einer Bank... Sie schaute sie abwechselnd an und merkte das der kleine Mimigma noch ziemlich stur war.... Was sollte sie mit Bryan eigentlich nur machen? Sie wollte ihn auch nicht wieder gleich ihrem Bruder zurück geben... Sie biss sich auf die Lippen un hatte schon Angst gehabt... Was machte sie da eigentlich nur? Sie schmollte etwas und schüttelte den Kopf. Das war wirklich schlimm für sie gewesen. Hachjaa..... Das war wirklich dumm gewesen und sie konnte das Mimigma nicht beherrschen... Es war noch ziemlich bockig und wie sollte sie nun eine Trainerin werden?? Sie musste nun erst einmal Bryan beruhigen.
"OKay.... Was machen wir nun mit dir Bryan? Du kannst nicht immer abhauen.. Das geht einfach nicht.. Wir wollen doch zusammen Arenakämpfe unternehmen.. Ich weiß das du kämpfen willst... Also lass mich dich doch trainieren und wir werden schon Freunde werden.... Oder hasst du mich so sehr?? Wenn ich etwas daran ändern kann... Dann sag es mir och bitte.....", meinte sie mit einer sanften Stimme zu Mimigma und hatte schon ein paar lustige Ideen was sie machen konnten, um Bryan ein wenig munterer zu stimmen.. Aber irgendwie war es nicht so einfach wie es aussah... Sie blinzelte ihn etwas an und schaute dann zu ihrem Furbailar.. Dieses sah etwas skeptisch an und gruselte sich anscheinend immer noch etwas wegen Mimigma, aber lies es sich nicht anmerken.. Ihren ersten Kampf hatte sie abgebrochen, aber das würde nicht noch einmal passieren.. Sie erkannte das Mimigma kämpfen wollte, aber wenn dann nur eigensinnig.. Sie mussten aber ein Team werden... Aber wie?
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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Gastam Mo Mai 08, 2017 8:54 pm

cf: Der Fluss

Erschöpft aber zufrieden befand sich Shinsuke irgendwann auch wieder auf dem Heimweg vom Fluss. Es war etwas schade das Yuna sich vorerst hatte verabschieden müssen, aber sie hatten eine Möglichkeit gefunden in Kontakt zu bleiben, sodass es wohl keine große Rolle spielte. Der Koordinator hatte seine Pokemon wieder in ihre Bälle zurückgezogen, nur sein Mampfaxo durfte noch neben ihm her trödeln, weil er wollte das sich das neue Pokemon an ihn gewöhnte. Eine einfache Aufgabe war damit selbst ein simpler Spaziergang nicht mehr, denn das Pokemon machte ständig Halt oder riss einfach aus, wann immer es etwas Leckeres roch.
Meistens konnte Shinsuke es dem Pokemon schnell ausreden. Er überlegte angestrengt wie er dieses Verhalten in Zukunft aber gar nicht erst aufkommen lassen konnte. Ob sie sich einfach nur aneinander gewöhnen mussten? Er wusste es nicht, wollte es aber zumindest wagen und dem Mampfaxo seine Zeit geben. Wirklich Sorgen bereitete ihm aber wie der Rest des Teams diese lasche Herangehensweise wohl betrachten würde. Er mochte das kleine Pummelchen sehr, aber es konnte auch viel Ärger verursachen.
Kaum das er diesen Gedanken im Kopf hatte lief das Pokemon schon wieder los, dieses Mal aber mit ungeahntem Tempo, sodass Shinsuke es aus den Augen verlor. Seufzend blieb ihm nur sein Resladero zu rufen, damit sie sich gemeinsam auf die Suche machen konnten, denn Rufe hatten nichts gebracht. Er konnte nicht sehen oder ahnen das sich Mampfaxo einer jungen Dame auf einer Bank näherte oder besser gesagt an ihr und ihren Pokemon vorbei preschte und auf ein Gebüsch hinter ihr stürzte, wo es leckere Beeren gab. Shinsuke trudelte nur wenig später und sehr verlegen ein. "Verzeihung bitte... sie haben nicht zufällig ein Mampfaxo hier irgendwo gesehen?", fragte er reichlich verlegen und ein wenig außer Atem.
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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Callunaam So Mai 14, 2017 9:41 am

Calluna is alone
Post #022 :: cf: Labyrinth, Ewigenwald
Das war gerade noch so gut gegangen! Wäre dieses wirklich sehr kleine Wesen nicht mit seinem Schlafpuder aufgetaucht, hätten Calluna und Zola noch gegen dieses Karadonis kämpfen müssen und da Zola ohnehin schon geschwächt war, war es vielleicht nicht das Beste, noch einen Pokémon-Kampf auszutragen. Letztlich hatte das kleine Wesen ihnen sogar den Weg aus dem Labyrinth und aus dem Wald hinaus gezeigt, sodass sich Calluna und Zola nun in Septerna City befanden. Eine Stadt, die alt zu sein schien, aber doch weitläufig. Das Hauptziel war es, das Pokémon-Center zu finden, um Zola regenerieren zu können. Allerdings hielt sie das nicht davon ab, sich die Stadt genau anzuschauen, um zu genießen, dass sie hier war. Sie würde sie zwar noch einmal durchqueren müssen, aber das hieß nicht, dass sie es nicht schon beim Ersten mal voll auskosten wollte! »Ist es nicht wunderschön hier?« fragte sie Zola, die dem allerdings nicht viel abgewinnen konnte. Konnte ja nicht jeder so begeistert von allem und jedem sein. Außerdem fühlte sie sich irgendwie auch verfolgt...nervös sah das Vulpix zurück zum Wald, konnte auf den ersten Blick aber auch nichts entdecken. Erst als sie den Blick wieder nach vorn richten wollte, blieb er an einem kleinen Wesen hängen, das sie vorhin schon einmal gesehen hatte. Das Bubungus sah Zola ruhig ein und legte seinen pilzigen Kopf schief. Zola bellte einmal, um Calluna darauf aufmerksam zu machen, die - zu ihrer Überraschung und nicht so wie sonst - sogar reagierte. »Was gibt es denn?« wollte sie wissen, woraufhin Zola auf das Pflanzen-Pokémon zutapste. Erst da bemerkte Calluna das kleine Wesen, das sie doch eigentlich wieder zu seinen Artgenossen geschickt hatte! Verwundert ging sie auf es zu und hockte sich vor es, um es besser ansehen zu können. »Du hast mir wirklich sehr geholfen, aber deine Artgenossen warten im Wald bestimmt auf dich - den restlichen Weg schaffe ich allein.« versuchte sie es noch einmal mit einer freundlich-verträumten Stimme. Das Pokémon schien das aber nicht so zu sehen und schüttelte leicht seinen Kopf. Calluna verstand nicht ganz, warum es nicht zurück wollte, sie wollte aber auch nicht, dass es sie auf ihrer Reise begleitete. Erstens war es kein Wesen aus dem All und zweitens gehörte es hierher in den Ewigenwald zu seinen Freunden. »Der Ewigenwald ist dein zu Hause, da gehörst du hin. Nicht wahr Zola?« Eifrig nickte das Vulpix und versuchte dem Bubungus abermals zu erklären, dass es wieder zurück in den Ewigenwald gehen sollte. Außerhalb dessen würde es ja gar keine Bäume haben, von denen es sich ernähren konnte und sie reisten auch am Tage, nicht in der Nacht. Sowohl Zola als auch Calluna waren sich sicher, das Pokémon nun davon überzeugt zu haben, weshalb Calluna sich wieder aufrichtete und dem Pokémon fröhlich zuwinkte. »Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder.« sagte sie zum Abschied und machte sich nun auf, den Pfad entlang zu laufen - glücklicherweise gab es keinen anderen Weg zur Stadt hin und bald schon wandelte sich jener Pfad in die Hauptstraße der Stadt um, die Calluna und Zola entlang gingen, um das Pokémon-Center zu suchen - schließlich musste Zola sich ein wenig erholen! Außerdem war es eine gute Anlaufstelle, um nähere Informationen zu der Stadt und vor allem für den Weg hinaus zu bekommen. Denn das war ja immer noch primäres Ziel!
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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Suki Kanbaraam Sa Jun 10, 2017 1:10 pm

(Endlich schreiben!! Nach meinem Bruch hab ich das sooo nötig X_X)


Mit einem unruhigen Lächeln schaute sie nun zu ihrem Mimigma und schaute in den Himmel... Oh Mann... Das konnte noch heiter werden, aber durch den einen Kampf wusste sie das Mimigma anscheinend sie nicht hasste, sondern das er sie irgendwie prüfen wollte... Das war in der Hinsicht schon etwas interessant gewesen und sie biss sich auf die Lippen und hatte schon ein komisches Gefühl dabei, aber sie war sich klar gewesen das es doch nur gut werden konnte, wenn sie das weiterhin sah. “Ich denke wir finden einen netten Weg in der Hinsicht was schönes zu machen.. Vielleicht können wir uns einen Freund fangen... Ich weiß nicht.. Ich denke das wir noch viel stärker werden müssen.... Das wir sicherlich ein toller spaß oder?“, schlug sie vor uns schaute nun ihren kleinen Freund an und Fiona wirkte so als wäre sie entzückt von dieser Idee... Bryan konnte man nichts ansehen, aber wenigstens haute er nicht sofort ab in der Hinsicht.. Ein kleiner Anfang! Zwar kein großer aber wenigstens etwas!
Summend entspannte sie sich und die beiden Pokémon, die außerhalb aus ihrem Pokéball waren schienen sich wohl ebenfalls etwas zu entspannen... Jedenfalls konnten die Beiden etwas sich unterhalten, besonders wenn das längere im Besitz kommende Pokémon mit dem neusten zusammen ist.. Das könnte vielleicht ein wenig mehr Halt in die „Familie“ bringen. Sie konnte ja nicht ahnen das sie bald keine Ruhe mehr haben würde, denn ehe sie sich versah vernahm sie anfangs merkwüride Geräusche... Sie schaute normal nach vorne... Sah erst einmal nichts und schaute sich etwas perplex um.. Die zwei Pokémon schienen es ebenfalls bemerkt zu haben und schauten sich mit einem neugierigen Blick um..  Irgendwas ist hier doch faul? Auf einmal bemerkte sie ein Mampfaxo... Oh mein Gott war der Süß!!! Wie konnte so ein Pokémon so niedlich sein... Sie schaute es an und schaute sich danach um.... Auf einmal kam ein Junge hinterher und schien anscheinend ziemlich beschämt zu sein.. Sie wurde selber etwas unsicher und schaute sich kurz um und zeigte dann auf den Beerenbusch.

“Ich... Ich denke dein Mampfaxo vergreift sich an den Beerenbusch da.... Mein Mimigma haut auch gerne ab... Ihnen muss das nicht peinlich sein.. .Das kann schon einmal oder mehrmals vorkommen.... Ich kenne das eine Leid...“, meinte sie nun mit einem ziemlich schüchternen Lächeln und biss sich auf die Lippen.. Sie richtete ihre Haare und versuchte etwas nicht zu verpennt oder verplant aufzusehen.. Sie hätte gerne so ein Pokémon.. Ein Relaxo wirkte zwar für andere auf Faul, aber eigentlich waren sie ziemlich stark und konnten einiges anrichten, wenn man mit ihnen ein gutes Training aufbringe konnte...
Das war genau wie bei ihrem Mimigma so.. Sie schaute es kurz an un seufzte dann einmal und schien sich dann etwas zu entspannen.... OKay das konnte noch was tolles werden in der Hinsicht.. "Ich hoffe ein Mampfaxo wird nicht gleich wieder abhauen... Das wäre unschön, wenn du gerade nah dran bist es zu haben...", meinte sie mit einem freundlichen Lächeln und schaute ihn mit einem etwas glücklichen Blick an.
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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Gastam Sa Jun 10, 2017 3:27 pm

Im Allgemeinen war Shinsuke nie begeistert wenn seine Pokemon einfach so Beerenbüsche leer plünderten, doch in diesem Fall war es eine echte Erleichterung, denn so hatte er sein Mampfaxo zumindest wieder gefunden. Somit wich ein Großteil seiner Sorge und Verlegenheit großer Erleichterung und sein Gesicht erhellte sich, als er die freundliche Hinweisgeberin dankbar anlächelte. Die Tatsache das sie am Verhalten des Pokemons nichts schlimmes sah und sich direkt auch auf ihr eigenes Mimigma bezog half ihm ebenfalls zur Ruhe zu kommen, sodass sich seine ganze Körperhaltung und Mimik fast schlagartig änderte.
"Vielen Dank. Und ja, es ist ein bekanntes Leiden fürchte ich. Dieses Mampfaxo habe ich eben erst gefangen, erst vor wenigen Stunden. Es gehorcht also kaum.", meinte er nach einem Dank warum das pummelige Normalpokemon so umtriebig war, wonach er direkt zum angezeigten Gebüsch trat und es betrachtete. Allein anhand der vielen Bewegung und dem Rascheln konnte man erkennen, dass Francis dort noch immer munter futterte und kopfschüttelnd wandte er sich kurz wieder zur jungen Frau mit dem Mimigma. "Keine Sorge, der wird garantiert nicht mehr ausbüxen. Er hat ja jetzt Futter, wenn ein Mampfaxo gerade isst wird es nicht davon laufen.", erklärte er ihr warum er nun keine Eile mehr hatte den Ausreißer einzufangen.
"Hm... ich glaube ich lasse ihm sogar noch ein wenig Ruhe.", entschied er sogar und prompt hörte er ein etwas empörtes Krächzen von seinem Resladero, was er jedoch gekonnt überging. Das folgende heftige Rascheln war jedoch nicht zu überhören und Shinsuke stemmte empört die Hände in die Hüften als er sah wie Mampfaxo nicht nur die Beeren, sondern nun auch gleich den gesamten Busch verdrückt hatte. Kopfschüttelnd zog er es an einer Hand auf den Weg zurück. "So viel dazu... ", murmelte er leise und sah wieder zur Frau. "Nochmals danke, jetzt wird er jedenfalls nicht mehr so schnell loslaufen, Francis ist jetzt satt.", meinte er zu ihr und sein Lächeln war wieder mit einer Spur von Verlegenheit durchmischt. "Darf ich fragen warum Mimigma so oft davon läuft?", versuchte er es also einfach zu übergehen, indem er eine kleine Gegenleistung für die Information in Aussicht stellte, denn vielleicht wusste er ja einen Rat um das Mimigma zu beruhigen.
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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Suki Kanbaraam Di Jul 04, 2017 11:40 am

“Anscheinend bist du darüber erleichtert, das du nicht alleine bist mit deinem Leid eines überstürmisches Pokémon... Aber verlass dich drauf... Selbst ein Pokémon was meinem eigenen Bruder gehörte, würde auf jeden anderen besser hören als auf mich..... Aber ich bin etwas Schuld.... Ab... Aber ich denke das kommt mit der Zeit... Es reift ja auch weiter.. Jedenfalls beim Gehorchen.., beim Essen bin ich mir da nicht so sicher.....“, meinte sie Schüchtern und auch etwas verlegen zu gleich... Ihre Wangen wurden etwas rosig und unangenehm war es ihr auch schon... Ihr Mimigma war wirklich eigensinnig gewesen, doch hatte das auch seinen eigenen gewissen Charme in der Hinsicht gehabt.. Mit einem freundlichen und schüchternen Lächeln schaute die junge Dame den jungen Herren an. Sie gab ihm nun einen Hinweis und hörte dann auch noch seine Antwort bezzüglich seines Mampfaxos und das Essen und musste unweigerlich kümmern, als er ihm Ruhe gönnen wollte und sein Resladero empört krächzte.. sie waren schon eine lustige Bande.
“Das ist vielleicht eine Weise entscheidung.. Ich hoffe mal das er danach Satt ist und nicht gleich wieder abhaut, wenn es fertig ist... Solltest da mal ein Auge zwischendruch freihalten oder danach mal eine Essenspause im Pokéball gönnen...“, meinte sie mit einem freundlichen Rat und anscheinend waren sie wirklich ein lustiger Haufen und hatten auch so ihre kleine Probleme wie ich... Das war ein interessanter Plan gewesen und sie entspannte sich in der Hinsicht. Sie war nicht die einzige Gewesen, die in der Hinsicht nicht perfekt war und das war perfekt gewesen, aber dann die Frage wegen den Mimigma, war wirklich eine komische Sache gewesen und sie atmete ein und aus... “Naja.... Es akzeptiert mich noch nicht.... Also als Trainer.... Mein Bruder war damals ein Top Trainer... und ich.... Ich bin ein Anfänger... Ohne Selbstbewusstsein... Es will mich Testen in der Hinsicht... Ob ich gut genug bin.... Weißt du.. Ich habe Jahre vorher nur in einem Zirkus gearbeitet.. Ich habe also kaum eigene Kampferfahrungen.....“
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Re: Pfad zum Ewigenwald

Beitrag von Gastam Di Jul 04, 2017 5:01 pm

"Ich weiß nicht ob ich es erleichtert nennen würde, aber... ja... es ist zumindest gut und beruhigend zu wissen das ich nicht der Einzige mit dem Problem bin. Und das es dafür mit Geduld und Zuwendung eine Lösung gibt.", meinte Shinsuke freundlich lächelnd, auf die Erklärung Sukis hin. Das es der jungen Frau unangenehm war darüber zu sprechen bemerkte er deutlich, sodass er auf diesem Thema auch gar nicht lange rumreiten wollte, stattdessen würde er lieber versuchen andere Gesprächsinhalte zu finden, damit sie sich auch nicht unwohl fühlen musste.
"Ja, ich werde ein Auge auf ihn haben. Oder... besser gesagt mein Resladero wird dies übernehmen.", erklärte er ganz ruhig und mit kurzer Geste in Richtung des besagten Flugpokemons, als die Frau ansprach das Mampfaxo direkt wieder flüchten könnte, sobald es kein Futter mehr gab. In dieser Hinsicht war Shinsuke wirklich vollkommen beruhigt, sein Resladero würde ihn rechtzeitig warnen, sodass er dann einfach den Pokeball einsetzen konnte. "Jedenfalls ist es sehr aufmerksam das du mir weiterhin deine Ratschläge gibst, vielen Dank.", fügte er noch an, er wollte keineswegs undankbar wirken, auch wenn er ihren Rat nicht direkt angenommen hatte.
Stattdessen sah er es nun als seine Pflicht an wiederum Suki mit seiner Hilfe zur Seite zu stehen, als sie ihm erklärte warum ihr Mimigma sich so verhielt. Ihr Problem konnte er gut nachvollziehen und kurz nickte er, während er schon darüber nachdachte. "Ich verstehe. Sicherlich hast du Recht, es möchte dich testen.", stellte er nachdenklich und langsam fest, dann legte er den Kopf leicht schief. "Aber... das zeigt doch schon, das dem Mimigma etwas an dir liegt, oder? Du hast quasi schon gewonnen, denn wenn es eine Probe und kein Ungehorsam ist... dann hält es dich in gewisser Weise schon längst für würdig.", fand er, das es wohl wirklich nur am Selbstbewusstsein liegen musste, was ihn kurz lächeln ließ da ihm eine Idee kam.
"Ich bin sicher, im Zweifelsfall wird es dir gehorchen. Wie... wäre es denn mit einem kleinen Kampf zwischen uns Beiden? Dein Mimigma gegen mein Rattfratz, dann siehst du ja woran ihr arbeiten müsst oder wo ihr steht und dein Mimigma sieht wie toll es ist wenn ihr zusammen arbeitet. Ich bin zwar eigentlich Koordinator und kein Trainer, aber... ich denke ich sollte trotzdem ein wenig Gegenwehr leisten können, damit es euch hilft. Was sagst du dazu?"
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