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Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Odileam Fr Nov 18, 2016 11:57 am

Öffentliches Krankenhaus

Das Krankenhaus von Stratos City liegt recht zentral in der Stadt. Für jedes Weh-Wehchen findet sich hier eine passende Behandlung, allerdings ist das Krankenhaus primär auf Menschen spezialisiert.


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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Odileam Fr Nov 18, 2016 12:36 pm

Odile & Calluna
„the world is so wrong that there's no turning back now.“
- 26 -

cf. Route 13
Der Weg von Route 13 bis Stratos City war gut verlaufen, insofern man von „gut“ sprechen konnte in Anbetracht der momentanen Situation von Calluna. Odile hätte dem Mädchen gerne selbst geholfen, allerdings bezweifelte sie doch stark, dass Items die eigentlich für Pokemon gedacht waren auch bei Menschen halfen. Außerdem war ja nicht vollkommen klar, was Calluna nun eigentlich fehlte. Hinterher tat Odile noch irgendetwas, was dem Zustand des Mädchens mehr schadete als half und das wollte die Polizistin definitiv nicht. Besser also man ging auf Nummer sicher und ließ einen Experten seine Arbeit erledigen, selbst wenn es sich gerade nur um einen kleinen Schwächeanfall handelte. Charles hatte sich während des Flugs auch durchaus bemüht ruhig zu fliegen und nicht zu sehr zu wackeln, damit Calluna nicht tatsächlich in Gefahr geriet zu fallen, auch wenn Freud und Fromm durchaus darauf achteten sie auf dem Rücken des Riesen zu stützen. Odile fand es durchaus lobenswert, wie sich ihre Pokemon verhielten. Selbst Amelia war schließlich die erste gewesen die sich ins Wasser gestürzt hatte als Calluna plötzlich wieder verschwunden war, und sonst verhielt sich das Lucario ja doch eher passiv. Odile war froh darüber, dass der Weg bis nach Stratos City weder zu lang war, noch von größeren Komplikationen heimgesucht worden war. Allerdings hatte Charles auch nicht direkt vor dem Krankenhaus landen können, doch die Zeit war zu knapp um von außerhalb der Stadt bis ins Zentrum zu laufen. Die beiden Gestirne hatten daher wieder ausgeholfen und die Drei von Charles herunterschweben lassen, so dass sie vor der großen Glastür des Krankenhauses zu stehen kamen. Das Golgantes und auch die beiden Psychopokemon waren anschließend wieder weiter ihrer Wege gezogen um nicht zu viel aufsehen zu erregen.
„Jetzt haben wir es fast.“, murmelte Odile, während sie und Amelia sie noch immer stützten und Zola auf ihrem freien Arm lag. Langsam, um Calluna nicht zu überfordern, betraten sie das Krankenhaus schließlich und blieben vor der „Rezeption“ stehen, hinter welcher eine freundlich aussehende junge Frau saß, die nun aufsah und Calluna sogleich besorgt musterte. „Sie wurde von einem Tentacha angegriffen und hat sein Gift abbekommen.“, erklärte Odile kurz und die Frau nickte, ehe sie sogleich einen Arzt anpiepte. Offensichtlich wurde Calluna wohl als Notfall behandelt, denn sonst kannte Odile es nur so, dass man noch eine Weile wartete bis ein Arzt Zeit hatte. Es dauerte nun nur ein paar Minuten bis ein älterer Herr in einem weißen Kittel angelaufen kam, während eine Schwester mit einem Rollstuhl neben ihm her lief. Odile und Amelia halfen Calluna in den Stuhl, so dass Odile Zola nun auch wieder richtig halten konnte. „Wie lange ist es schon her?“, fragte er Odile während sie sich in Bewegung setzten und in den nächsten Behandlungsraum abbogen. Odile überlegte kurz und erklärte dann, dass es nun ungefähr 15 Minuten her war, während sie sich etwas abseits stellte um dem Arzt nicht im Weg zu stehen. „Gut, dass Sie sie hergebracht haben.“, fuhr er fort während er Calluna musterte. „Eine Vergiftung ist nie spaßig, selbst wenn sie nicht tödlich ist. Wahrscheinlich müssen Sie ein paar Tage bleiben, haben Sie jemanden den wir kontaktieren können?“, fragte er an Calluna gerichtet, während die Schwester ein paar Dinge zur Behandlung zusammensuchte.


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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Callunaam Fr Nov 18, 2016 10:31 pm

Calluna & Odile
Post #011 :: Öffentliches Krankenhaus :: Stratos City
cf: Route 13
Irgendwie schaffte sie es, nicht von Charles Rücken herunter zu fallen, auch wenn es ihr schleierhaft war, wie sie sich überhaupt an ihm hatte festhalten können. Vielleicht haten Freud und Fromm doch mehr getan, als Calluna mitbekommen hatte, letztlich aber ließen die beiden sie und Odile direkt über dem Krankenhaus wieder auf den Boden, damit Charles nicht landen musste. Ein wirklich seltsames Gefühl, von den Psychokäften eines Pokémon befördert zu werden! Wahrscheinlich wäre Calluna hellauf begeistert gewesen, mittlerweile war sie aber einfach müde und wollte schlafen. Das Lucario und Odile halfen ihr schließlich noch dabei, das Krankenhaus auch tatsächlich zu betreten, während sich Zola an Odiles Arm klammerte. Da diese sich auf Calluna konzentrieren musste, achtete sie weniger auf das Vulpix, wodurch es für dieses recht unbequem war. Doch es beschwerte sich nicht, sondern sah weiterhin besorgt zu Calluna. Es traute sich nicht einmal, vom Arm der Polizistin zu springen, wie sie es gern getan hätte, da sie fürchtete, diese dadurch abzulenken.
Langsamen Schrittes gingen sie auf die Rezeption zu, an der eine freundlich wirkende Frau saß. Würde es Calluna besser gehen, würde sie sie nun wohl fröhlich begrüßen, allerdings musste sie ihre ganze Kraft dafür aufbringen, auf den Beinen zu bleiben. Das Gefühl war immer noch nicht wirklich in ihre Beine zurück gekehrt, ebenso wenig redete sie selbst, als sie endlich bei der Frau angekommen waren. Odile erklärte jener, dass Calluna von einem Tentacha angegriffen worden war, woraufhin diese sofort alles in die Wege leitete, sie zu behandeln. Es musste wohl schlimmer sein als sie bisher gedach hatte, sonst wäre sie wohl kaum sofort an die Reihe gekommen. Andererseits konnte es ja auch sein, dass zur Zeit nichts los war...Calluna wusste es nicht genau, war aber heilfroh, als sie einen Rollstuhl bekam, in den sie sich setzen konnte. In der Zwischenzeit eröffnete man Odile, dass sie richtig gehandelt hatte, als sie sie ins Krankenhaus gebracht hatte und gleich darauf wollte der Arzt von Calluna wissen, ob es jemanden gab, den sie für sie anrufen konnten, denn sie würde ein paar Tage zur Beobachtung bleiben müssen. Eigentlich war Calluna absolut dagegen, immerhin hatte sie sich ein Ziel gesetzt und wollte so schnell es ging nach Avenitia kommen, statt nun hier im Krankenhaus festzuhängen. Aber wer war sie schon, den Arzt in Frage zu stellen. Es waren ja auch nur ein paar Tage! »Nein, danke.« gab sie noch als Antwort, denn sie wollte unter keinen Umständen, dass ihre Eltern davon erfuhren. Sie hatte gerade erst ihre Reise begonnen und wollte nicht, dass sie sich unnötig Sorgen machten. In ein paar Tagen würde es ihr wieder besser gehen und sie konnte so tun, als sei das alles nicht passiert. Auch wenn sie nicht wusste, ob sie ihren Eltern nicht im Nachhinein doch noch davon erzählen würde. Allerdings konnte sie das auch später noch überlegen.

Jetzt bog der Arzt erst einmal mit ihr um die nächste Ecke und brachte sie in ein Behandlungszimmer. Zola hatte es nun auch nicht mehr ausgehalten und hatte sich aus den Armen der Polizistin befreit. Sie war auf den Boden gesprungen und Calluna ohne Fragen gefolgt, ganz gleich, ob sie das durfte oder nicht. Sie wollte ihre Trainerin nicht allein lassen - außerdem hatten viele Menschen Pokémon, es war also vermutlich nicht verboten, wenn sich das Vulpix in der Nähe von Calluna aufhielt. Diese wurde recht schnell untersucht und behandelt. Es stellte sich heraus, dass sie tatsächlich eine lechte Vergiftung davon getragen hatte, man diese aber glücklicherweise gut behandeln konnte, da man sie sofort ins Krankenhaus gebracht hatte. Trotzdem musste sie mindestens für den nächsten Tag zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, falls das Gift doch noch Nachwirkungen hatte, die man nicht kannte. Und jeder Mensch reagierte auch anders auf Toxine. So hatte man sie schließlich auf ein Zimmer gebracht, in dem sie nun in einem dieser Krankenhausbetten lag - mit entsprechender Krankenhauskleidung, da Odile ihre eigene noch in Händen und in der Tasche hielt, die Calluna dabei gehabt hatte. Da es schnell gehen musste, war man dann auf diese typischen Kittel ausgewichen, denen selbst Calluna nicht viel abgewinnen konnte. Aber so konnte sie wenigstens endlich schlafen...Zola hatte sich auf dem Fußende des Bettes bequem gemacht und zusammen gerollt. Sie wusste, dass nun wieder alles gut werden würde.
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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Odileam Fr Nov 18, 2016 11:01 pm

Odile & Calluna
„the world is so wrong that there's no turning back now.“
- 27 -

Es beruhigte Odile doch halbwegs, dass Calluna sich die ganze Zeit über hatte wach halten können. Man kannte es ja aus diversen Filmen in denen es immer hieß, die betroffene Person solle bloß bei Bewusstsein bleiben. Odile konnte von sich nicht behaupten sich gut mit Giften auszukennen, aber es war ihr trotzdem wahrscheinlich vorgekommen, dass das Schließen der Augen keine gute Idee gewesen wäre, auch wenn sie diese Vermutung nicht wirklich begründen konnte. Offenbar war es aber auch aus ärztlicher Sicht gut, dass das Mädchen noch bei Bewusstsein war, so dass Odile erleichtert aufatmen konnte. Auch schien die Vergiftung an sich nun nicht tödlich zu sein oder größere Gefahren mit sich zu ziehen, so dass die Behandlung von Calluna direkt anfangen konnte. Des Anstandes wegen hatte Odile das Behandlungszimmer verlassen und auch Zola mitgenommen, damit das Vulpix die Ärzte nicht unabsichtlich störte, bis Calluna dann schließlich aus dem Raum „entlassen“ wurde und in ein hübscheres, gemütlicheres Zimmer geschoben wurde. Den Moment nutzte Zola um sich aus Odiles Armen zu befreien und ihrer Trainerin hinterher zu laufen, wovon Odile ausging, dass es in Ordnung war. Dass es hier Trainer mit Pokemon gab war ja verständlich und solange die Pokemon sich nur in Bereichen aufhielten in denen sie auch sein durften, sollte ja alles in Ordnung sein. Odile winkte dem Mädchen noch kurz zu und folgte der Schwester jedoch nicht, damit Calluna nun endlich die Ruhe genießen konnte sie sie schon so lange hatte haben wollen. Nun war es immerhin auch wieder in Ordnung, dass sie schlief. Odile wollte sie nicht weiter abhalten, daher ließ sie sich von der Schwester lediglich die Zimmernummer von Calluna geben und verließ das Krankenhaus mit Amelia im Schlepptau wieder. Sie hatte zwar ihren freien Tag, schließlich war es Wochenende, allerdings konnte Odile irgendwie doch nicht so lange ohne Arbeit wie sie es gerne gehabt hätte, vor allem nun, wo Calluna erst einmal fort war und sie nicht mehr von ihren Gedanken an ihre Schwester ablenken konnte. Zu dem Punkt ihrer Gedanken wollte Odile nämlich definitiv nicht zurück, weshalb sie sich nun so schnell wie möglich etwas anderes suchen wollte um sich abzulenken. Ihre Abteilung hatte ihr immerhin ein paar Informationen mehr zu dem Mordfall an den Kindern aushändigen können, mit denen Odile sich nun befassen wollte. Der Mörder war immerhin schon viel zu lange auf freiem Fuß und auch wenn sie dafür nichts konnte weil die Beweislage einfach fehlte, rügte sie sich dafür selbst doch ziemlich. Vielleicht würde es helfen wenn sie sich die neuen Infos durchlas und analysierte… irgendwo würde es mit Sicherheit einen kleinen Hinweis geben, an dem sich die Polizistin entlanghangeln konnte. Es brauchte nur diesen einen, kleinen Funken der Licht in die ganze Sache brachte und Odile hatte das Gefühl, dass sie der Sache immer näher kam.
Glücklicherweise wohnte Odile ja recht zentral in der Stadt um stets so schnell wie möglich zum Hauptquartier gelangen zu können, so dass der Weg vom Krankenhaus zurück nicht allzu lange gedauert hatte. Das Erste was sie dann tat war sich einen Tee zu machen, ehe sie sich mit einem leisen Seufzen an ihren Schreibtisch setzte und die ersten Akten öffnete.

*** 2 Tage später ***
Heute war der Tag an dem Calluna aus dem Krankenhaus entlassen werden würde. Odile hatte das junge Mädchen bereits gestern besucht und ihr zugesagt, sie heute abzuholen wenn sie entlassen werden würde. Auch wenn die Polizistin es nicht so ganz zugeben wollte, hatte sie doch irgendwie einen Narren an dem Mädchen gefressen. Irgendetwas hatte Calluna einfach an sich, was Odile faszinierte – höchstwahrscheinlich ihre verträumte Art und Weise und ihre Weltanschauung, die sich derart von anderen unterschied. Es machte sie zu etwas Besonderem und allen voran war Calluna ja auch nicht unfreundlich und hatte sogar bewiesen, dass ihr etwas an anderen Menschen lag. Immerhin hatte sie dem kleinen Mädchen sofort helfen wollen als sich die Möglichkeit ergab und das rechnete Odile ihr hoch an – so etwas würde nicht jeder tun.
Amelia lief wieder steif neben ihr her, während Odile doch eher entspannt auf das Krankenhaus zulief. Was genau Callunas weitere Pläne waren wusste Odile nicht, allerdings konnte sie es auch gut verstehen wenn sie erst einmal in der Stadt bleiben wollte um wieder „vollkommen gesund“ zu werden. Andererseits konnte sie ja durchaus auch derart voller Tatendrang stecken, dass sie ihre Reise direkt wieder fortführen wollte… Odile war da ja auch nicht großartig anders, schließlich hatte sie sich direkt am ersten Tag nach ihrer Entlassung schon wieder in ihre Arbeit gestürzt. Mit einem freundlichen Nicken begrüßte sie die Dame an der Anmeldung und ließ vermerken, dass sie Calluna nun besuchen und auch abholen würde, ehe sie weiter den Flur entlang ging und vor der Zimmertür des Mädchens stehen blieb. Sie klopfte drei Mal und wartete bis sie hineingebeten wurde und trat schließlich mit einem höflichen Lächeln in das Einzelzimmer. Calluna sah definitiv schon viel besser aus als noch vorgestern und auch gestern, was wohl bedeutete, dass sie tatsächlich wieder gesund war. „Guten Morgen.“, begrüßte Odile das Mädchen und Amelia nickte ihr kurz zu. Das Lucario blieb an der Wand stehen während Odile auf das Bett zu ging und ein paar Schritte davon entfernt zum stehen kam. Sie musterte Calluna kurz, ehe das Lächeln fröhlicher wurde. „Geht es dir besser? Kannst du wirklich schon gehen?“, fragte sie sicherheitshalber trotzdem nochmal nach. Eigentlich sollten die Ärzte wohl wissen wann eine Patientin dazu bereit war zu gehen, darum machte sich Odile keine größeren Sorgen… doch vielleicht war Calluna trotzdem noch ein wenig schwummerig oder sowas in der Art. „Freud und Fromm freuen sich riesig darauf dich bald wieder zu sehen.“, fuhr sie kurz darauf fort und hakte die Finger hinter ihrem Rücken ineinander. „Und Charles war auch sehr glücklich als ich ihm sagte, dass du heute entlassen wirst. Aber er kann natürlich nicht vor dem Krankenhaus warten…“ Odile schenkte Calluna einen entschuldigenden Blick und sah schließlich zu Zola, dem Vulpix. „Und ist es dir hier auch gut ergangen?“, meinte sie dann zu dem Vulpix und schmunzelte kurz. Amelia hielt sich noch immer so weit wie möglich fern von diesem Feuerpokemon, warum auch immer. Odile vermutete, dass Amelia nur nicht wollte, dass mit ihr gespielt wurde… irgendwo verständlich, denn Odile konnte sich definitiv nicht vorstellen wie ihre Begleiterin aussehen würde, wenn sie spielte…
„Wo möchtest du nun eigentlich als nächstes hin?“, stellte sie schließlich ihre vorige Frage nun und sah Calluna aufmerksam entgegen. Was waren wohl ihre Ziele?


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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Callunaam Sa Nov 19, 2016 10:55 am

Calluna & Odile
Post #012 :: Öffentliches Krankenhaus :: Stratos City

***
2 Tage später

Zwei Tage waren eine eigentlich sehr lange Zeit, aber Calluna wusste, dass sie eben jene Zeit doch sehr gebraucht hatte. Glücklicherweise war das Gift noch nicht stark in ihren Körper eingedrungen und so ging es ihr am zweiten Tag bereits wieder gut genug, das Krankenhaus verlassen zu dürfen. Worüber sie sich wirklich sehr freute! Und auch Zola war bester Laune. Sie saß mal wieder am Fußende des Bettes, während Calluna sich bereits anzog und ihre Sachen packte. Sie überlegte, ob sie noch eine Weile in Stratos City bleiben sollte, wollte aber eigentlich unbedingt ihren Pokédex haben - denn sonst wäre es zu schade um alle Pokémon, die ihr sonst noch begegneten. Schon Freud, Fromm, Charles und das Lucario - wusste sie eigentlich, wie das Pokémon hieß? - konnten nicht in ihren noch nicht vorhandenen Pokédex eingetragen werden. Hoffentlich wüde Calluna die fünf bald wieder sehen! Denn ihr momentanes Ziel war es unter anderem, den Pokédex zu vervollständigen. Nur musste sie ihn dafür erst einmal besitzen.
Calluna strich ihrem Pokémon über den Kopf, als es schließlich an der Tür klopfte. Calluna wartete nicht lange, bis sie der Person auch sagte, dass sie eintreten könne und war erfreut darüber, dass Odile tatsächlich gekommen war. Natürlich hatte sie es ihr bereits am vergangenen Tag mitgeteilt, aber es hätte bei ihrem Beruf auch durchaus etwas dazwischen kommen können. »Es ist wirklich ein wunderschöner Morgen, nicht wahr?« sagte sie in ihrer verträumten, aber dennoch fröhlichen Stimme. Man sollte wohl deutlich merken, dass es ihr besser ging, immerhin hatte sie noch vor zwei Tagen kaum ein Wort gesagt und auch nicht die Umgebung gelobt. Das Krankenhaus war doch auch gar nicht so ein schlechter Ort! Hier wurden Menschen geheilt, hier wurde ihnen geholfen und irgendwann konnte man den Ort auch wieder verlassen. Jedenfalls in einem Großteil der Fälle - und an andere Möglichkeiten dachte Calluna momentan überhaupt nicht. Sie wurde heute schließlich auch entlassen und konnte dann wieder tun, was immer sie wollte. »Ja, mir geht es sehr viel besser! Und ich verspreche feierlich, dass der Arzt mir erlaubt hat, zu gehen.« Fröhlich stand Calluna dann schließlich auch auf, woraufhin Zola von dem Bett sprang und ein aufgeregtes Bellen von sich gab. Statt aber im Kreis zu laufen, richtete sie ihren Blick direkt auf das Lucario, das einmal mehr Abstand von ihr genommen hatte. Sie legte den Kopf schief und überlegte, zu dem Pokémon zu rennen, doch sie wollte Calluna nicht allein lassen. Auch, wenn sie das eigentlich gar nicht war. Nach den letzten beiden Tagen zog Zola es vor, so nah wie möglich an der jungen Trainerin zu bleiben. »Ich freue mich auch darauf, die drei wiederzusehen! Ich muss ihnen schließlich auch noch danken.« Ohne die drei hätte sie es vielleicht auch gar nicht rechtzeitig ins Krankenhaus geschafft, wer wusste das schon? Auf jeden Fall wollte sie unbedingt noch einmal mit den beiden sprechen, bevor sich die Wege von Odile und Calluna dann vielleicht trennten. Sie wollte immerhin nach Avenitia, während Odile vermutlich wieder an ihre Arbeit musste. Sie hoffte trotzdem, Freud, Fromm und Charles noch einmal zu sehen, nicht zuletzt auch wegen ihrer Faszination für die drei. Und auch das Lucario hatte mittlerweile ihr Interesse geweckt. »Stimmt es, dass Lucario die Auren anderer erkennen können?« fragte sie daher neugierig. Auch dieses Pokémon hatte bei ihrer Rettung tatkräftig mitgewirkt, doch bei diesem und bei Odile hatte sich Calluna bereits am vergangenen Tag ausgiebig bedankt.
Als Odile schließlich noch fragte, ob es Zola denn auch gut ergangen war, gab diese erneut ein fröhliches Bellen von sich und wackelte mit dem Schweif, was wohl soviel bedeuten sollte wie ein Ja. Man hatte sich hier wirklich gut um sie gekümmert und sogar Pokémon-Futter hatte man ihnen gebracht, obwohl das Krankenhaus eigentlich auf Menschen spezialisiert war. Die zwei Tage waren also wahrlich nicht schlimm gewesen, auch wenn sie eine Vergiftung, sei sie auch noch so gering, nicht unbedingt noch einmal miterleben wollte. Aber ihre Reise fing gerade erst an! Sie würde bestimmt noch so einiges erleben. Aber zuerst musste sie ihren Pokédex bekommen! Hoffentlich würde sie den weiten Weg nach Avenitia nicht umsonst bestreiten. Jetzt, da sie ihre Reise begonnen hatte, wollte sie auch wirklich eine richtige Trainerin sein. Natürlich könnte sie sich auch direkt an der Arena der Stadt versuchen, sie hatte mit Zola allerdings noch nie wirklich trainiert zu kämpfen, weshalb das überaus wenig Sinn machte. Außerdem konnte es da dann auch wieder Pokémon geben, die sie in ihren Pokédex eintragen lassen konnte, sobald sie denn einen hatte. »Ich möchte nach Avenitia zur Regionsprofessorin. Ich habe meine Reise gerade erst angefangen und möchte mir einen Pokédex abholen! Und danach möchte ich die Region erkunden und so viel wie möglich dazu lernen.« schwärmte sie verträumt und dachte bereits jetzt an all die Dinge, die sie würde machen und erleben können. Und vielleicht würde sie dann im nächsten oder übernächsten Jahr einen Studienplatz bekommen. Oder ihr würde das Trainerdasein so gut gefallen, dass sie ihre eigentlichen Ziele änderte. Immerhin konnte sie auch ohne Astronomiestudium viel über das All, die Sterne und ihre Pokémon erfahren!
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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Odileam Sa Nov 19, 2016 1:01 pm

Odile & Calluna
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- 28 -

Calluna versicherte Odile schließlich, dass es ihr wirklich besser ging. Odile zweifelte daran auch gar nicht so sehr, schließlich konnte man dem Mädchen durchaus ansehen, dass es ihm besser ging. Es war schon ein kleines Wunder, zu was die heutige Medizin so im Stande war. Odile freute sich definitiv, dass Calluna wieder gesund gemacht werden konnte und auch, dass sie nun noch immer so voller Tatendrang zu sein schien… zumindest schätzte Odile das. Bei Callunas verträumter Art und Weise konnte man „Tatendrang“ nun nicht wirklich ausmachen, doch das Mädchen machte den Eindruck als wolle es schon bald mit ihrer Reise weiter machen. „Definitiv.“, antwortete sie mit einem Lächeln und wandte den Blick kurz aus dem Fenster. Es war wirklich ein schöner Tag; die Sonne schien hell und der Himmel war blau und bevor Calluna das angesprochen hatte, hatte Odile es gar nicht bemerkt. So sehr achtete die Polizistin momentan gar nicht auf ihre Umgebung… aber wie dem auch sei. Zola regte sich nun auch und von dem verängstigten Pokemon das sich Sorgen um seine Trainerin gemacht hatte war nun nichts mehr zu erkennen. Das Vulpix schien fröhlich zu sein, wie es das auch am Anfang gewesen war, als die beiden sich das erste Mal gesehen hatten. Ebenfalls ein Grund zur Freude.
„Sie freuen sich auch darauf dich wieder zu sehen.“, erwiderte Odile und schmunzelte leicht. Freud und Fromm waren begeistert gewesen als Odile ihnen gesagt hatte, sie würde heute Calluna aus dem Krankenhaus abholen. Es war schon ein wenig schade, dass sie Charles nicht hatte mitnehmen können, aber so war das eben bei einem großen Pokemon… Odile war sich auch ziemlich sicher, dass Calluna und sie sich nochmal wiedersehen würden. Amelia erwachte schließlich aus ihrer Starre, als erst Zola sie überlegend ansah und anschließend Calluna sie ansprach – oder eher Odile über sie ansprach. Das Lucario löste ihre Arme und sah Calluna entgegen, ehe sie nickte. Odile nahm dieses Nicken auf und sah von Amelia zurück zu Calluna. „Mhm, das stimmt.“, entgegnete sie und schmunzelte kurz. „Aber frag mich nicht wie das funktioniert, das weiß ich leider auch nicht… So sehr es mich auch interessiert.“, fuhr sie fort und zuckte dann leicht mit den Schultern. Es war nicht zu leugnen, dass auch Odile ihren Nutzen aus Amelias Fähigkeit zog, schließlich half ihr das Lucario stets bei den Verhören von Verbrechern.

Calluna erklärte ihr schließlich, dass sie nach Avenitia wollte um die Regionsprofessorin zu treffen und sich einen Pokédex zu holen. Odile nickte daraufhin und sah kurz herunter zu Zola, dann wieder zu Calluna. Also hatte sie ihre Reise gerade erst begonnen – interessant. Odile würde gerne wissen wie sich Calluna über die Zeit hin entwickelte. „Dann hast du es von hier aus ja gar nicht mehr so weit.“, entgegnete sie amüsiert und hakte die Finger hinter dem Rücken ineinander, während sie einen Schritt zurück ging. „Offenbar gibt es nun eine neue Regionsprofessorin.“, fuhr sie fort und zuckte leicht mit den Schultern. „Aus Johto.“ Odile hatte nur davon gelesen und die Professorin bisher noch nicht kennen gelernt. Odile ging einen Schritt auf die Tür zu und sah wieder zu Calluna. „Bist du fertig zum Gehen?“, fragte sie dann und lächelte leicht. „Sobald du deinen Pokedex hast müssen wir uns nochmal sehen, damit du die Einträge meiner Pokemon sammeln kannst.“, schlug sie vor und lockerte ihre Hände wieder. „Wenn du möchtest kann ich dir meine Nummer geben.“



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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Callunaam Sa Nov 19, 2016 7:03 pm

Calluna & Odile
Post #013 :: Öffentliches Krankenhaus :: Stratos City
Es freute sie, dass Freud und Fromm und Charles sie ebenfalls wiedersehen wollten, schließlich wollte sie auch nicht nerven oder aufdringlich sein, aber wenn die drei sich ebenfalls auf ein Wiedersehen freuten, konnte sie ohne schlechtes Gewissen noch einmal mit ihnen sprechen. Vielleicht erlaubten sie ihr dann ja sogar einn genaueren Blick? Immerhin war es wirklich faszinierend, dass Freud und Fromm der Sonne und dem Mond so ähnlich sahen. Warum das wohl so war? Calluna wollte es auf jeden Fall heraus finden, genauso wie sie herausfinden wollte, wo solche Pokémon tatsächlich herkamen. Das All war schließlich auch nicht gerade klein und bot viele Möglichkeiten für eine Herkunft. Vieles war wahrscheinlich auch noch gar nicht entdeckt, weshalb Calluna auch der Meinung war, dass manche Pokémon wesentlich schlauer waren als die Menschen. Immerhin hatten sie den Weg auf die Erde bereits gefunden, während die Menschen von anderen bewohnten Planeten noch nichts wussten. Die meisten glaubten ja nicht einmal daran, dass es noch anderes Leben da draußen gab! Calluna war aber der festen Überzeugung davon und wollte so viel wie möglich darüber erfahren. Doch das hieß natürlich nicht, dass sie an anderen Pokémon nicht auch Interesse hegte und so wollte sie kurzerhand wissen, ob Lucario tatsächlich Auren lesen konnten. Odile bestätigte ihr das sogar, wusste aber leider auch nicht, wie das genau funktionierte. Calluna vermutete, dass diese Fähigkeit vor allem bei der Polizeiarbeit von Nutzen sein konnte. »Durch seine Hilfe hast du doch bestimmt schon ein paar Verbrecher entlarvt, oder?« Sie stellte es sich durchaus spannend vor, als Polizist zu arbeiten, hatte aber selbst nicht vor, diesen Weg einzuschlagen. Ihre Interessen lagen einfach auf anderen Bereichen, auch wenn sie andere Menschen trotzdem gern half - wie man an dem Mädchen ja auch gesehen hatte. Trotzdem wollte sie ihre Zeit lieber mit der Erforschung des Alls verbringen, als Verbrecher zu schnappen.

Ihr nächstes Ziel war allerdings der Erhalt eines Pokédex, wofür sie nach Avenitia reisen musste. Sie erzählte Odile von ihren Plänen, woraufhin diese erst Zola und dann sie ansah, bevor sie etwas darauf erwiderte. »Genau - der kleine Flug hierher hat mir also weiter geholfen! Auch wenn der Grund dafür nun nicht unbedingt der Beste war.« sagte sie mit einem leichten Lachen auf den Lippen. Sie musste nur noch ein paar Städte durchqueren, dann würde sie in Avenitia angekommen sein. Es würde bestimmt noch einige Tage dauern, aber der Flug auf Charles hatte sie auf jeden Fall näher an ihr Ziel gebracht. Odile erwähnte noch, dass es wohl eine neue Regionsprofessorin aus Johto gab, wovon Calluna allerdings nichts wusste. Sie wusste nicht einmal, wer vor dieser Person Regionsprofessorin gewesen war, geschweige denn, wie die jetzige hieß. Das würde sie dann heraus finden, sobald sie in der Stadt war, bis dahin wollte sie sich aber keine großen Gedanken darum machen. Sie wollte sich schließlich auch nur ihren Pokédex abholen und dann ihre Reise erst richtig beginnen. »Interessant.« sagte Calluna trotzdem noch und grübelte kurz darüber nach, ob sie sich vielleicht über die Professorin informieren sollte, bevor sie sie tatsächlich aufsuchte.
Andererseits sollte sie sich jetzt erstmal darauf konzentrieren, sie überhaupt zu erreichen und das funktionierte nur, wenn sie ihren Weg fortsetzte und das Krankenhaus verließ. Und sie war mehr als bereit dazu, das Zimmer und auch das Krankenhaus zu verlassen. Es ging ihr wieder gut und sie konnte sich ihren Zielen widmen. »Ja, ich bin bereit!« stimmte sie zu, schnappte sich ihre Sachen und ging auch sogleich Richtung Tür. Nur kurz darauf schlug Odile vor, dass sie sich noch einmal treffen mussten, damit Calluna sich die Einträge ihrer Pokémon abholen konnte. Den Vorschlag fand sie wirklich ganz entzückend, zumal er nun auch von Odile gekommen war. Es erfreute sie sehr, dass sie die Chance darauf hatten, Freud, Fromm, Charles und das Lucario wiederzusehen. »Sehr gerne! Spricht denn etwas dagegen, wenn wir auch unabhängig von meinem Pokédex in Kontakt blieben?« wollte sie dann aber doch noch wissen, denn sie empfand Odile als wirklich freundliche Person und sie hatten nun auch schon einige viele Stunden zusammen verbracht. Und Odile hatte sie gerettet, natürlich. Trotzdem, man konnte sich auch unabhängig von der Rettungsaktion gut mit ihr unterhalten und dass sie Calluna nicht für verrückt hielt, machte sie auch direkt sympathisch. So hatte sie zumindest nicht das Gefühl, tatsächlich verrückt zu werden. »Das wäre wirklich toll!« antwortete Calluna schließlich und kramte in ihrer Tasche nach dem Viso-Caster, damit sie auf dem Weg nach unten ihre Nummern austauschen konnten. Wahrscheinlich würde sich ihr Weg nun bald trennen, doch auf diese Weise konnten sie in Kontakt bleiben - und vielleicht würde Calluna sich bei Fragen ja auch an sie wenden können! Immerhin war alles, was nun folgte, gänzlich unbekannt für Calluna. Hoffentlich würde ihre Reise gut werden!

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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Odileam So Nov 20, 2016 2:35 pm

Odile & Calluna
„the world is so wrong that there's no turning back now.“
- 29 -

Odile schmunzelte kurz, während Amelia leise ausschnaubte. „Amelia ist ein weibliches Lucario.“, korrigierte sie Calluna mit einem leichten Lächeln und sah kurz zu Amelia. „Weibliche Lucario sind nur seltener, deswegen geht man meistens davon aus, dass ein Lucario männlich ist.“ Amelia nickte kurz und lockerte ihre Arme wieder – letzten Endes konnte Calluna da ja nichts für. Es gab ja keine äußerlichen Merkmale, die weibliche von männlichen Lucario unterschied. „Aber ja, in manchen Fällen kann sie eben durch die Auren merken, wenn jemand besonders aufgeregt ist oder sich nicht wohl fühlt… dadurch ist es dann einfacher Lügen zu durchschauen.“, erklärte die Calluna dann und schenkte ihrem Pokemon kurz ein Grinsen. „Außerdem fühlen sich Schuldige immer besonders aufgeschmissen, wenn Amelia im Verhör neben ihnen steht. Die meisten wissen ja, was Lucarios für Fähigkeiten haben.“ Ja, Amelia war wirklich unverzichtbar für Odile geworden. Dass sie das Pokemon damals als Ei gefunden hatte und sich auch dagegen gewehrt hatte es wegzugeben war wohl einfach Schicksal gewesen und Odile konnte sich wirklich kein besseres Partnerpokemon vorstellen als Amelia – trotz ihrer schlechten Laune und der schrecklichen Kälte, die sie immer jedem entgegenbrachte. Doch die Polizistin wusste ja, dass irgendwo in Amelia ein weicher Kern schlummerte und dass sie durchaus dazu in der Lage war, auch freundlich zu sein. Man musste sich im Endeffekt nur genug Zeit nehmen um sie kennen zu lernen, dann würde man das auch merken.

Calluna erklärte schließlich, dass sie sich erst einmal den Pokédex abholen wollte und dass der Flug nach Stratos City ihr daher sehr geholfen hatte. Odile tat diese Aussage mit einem amüsierten Nicken ab und dachte einen Moment darüber nach was es für ein glücklicher Zufall gewesen war, dass Odile Charles in ihrem Team hatte. Sonst wäre es Calluna wahrscheinlich viel schlechter ergangen und vielleicht wären sie auch nicht mehr rechtzeitig zum Krankenhaus gekommen. Der größte Dank ging also wohl an Charles… das würde sie ihrem Pokemon auch noch einmal sagen. Calluna war auch kurz darauf bereit aufzubrechen, woraufhin Odile nickte und sich mit Amelia umdrehte, um den Raum zu verlassen. Immerhin waren sie in diesem Labyrinth aus Gängen und Fluren noch in einem überschaubaren Abschnitt und es würde nicht lange dauern, bis sie das Krankenhaus verlassen konnten. Während sie also einen der Gänge entlang gingen wühlte Odile bereits nach ihrem Viso Caster und schmunzelte anschließend leicht. „Natürlich spricht da nichts gegen, Calluna.“, entgegnete sie amüsiert und sah zu der Trainerin. „Es interessiert mich schließlich, wie sich deine Reise so entwickelt.“, fuhr sie fort und reichte Calluna schließlich ihren Viso-Caster damit sie ihre Nummer eintragen konnte, während sie selbst ihre in Callunas eintrug. „Scheu dich nicht dich so oft bei mir zu melden wie du möchtest.“, fuhr sie fort und steckte ihr Gerät dann wieder zurück in ihre Tasche.
Es freute sie schließlich, dass sie die Einträge von Odiles Pokemon ebenfalls haben dürfte. Für Odile war das gar keine Frage gewesen, doch sie fand es schön, dass Calluna sich derart darüber freute. „Sie werden sich bestimmt auch darauf freuen dich bald wieder zu sehen.“, entgegnete Odile und zuckte leicht mit den Schultern. „Und auch wenn Amelia nicht den Eindruck macht, ihren Eintrag darfst du sicher auch haben.“ Amüsiert grinste sie.



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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Callunaam So Nov 20, 2016 3:32 pm

Calluna & Odile
Post #014 :: Öffentliches Krankenhaus :: Stratos City
Sich Lucario weiblich vorzustellen, war doch sehr schwer, sie war einfach davon ausgegangen, dass es männlichen Geschlechts war. Sie hoffte, dass das Pokémon es ihr nicht allzu übel nehmen würde! »Oohh, das tut mir leid!« entschuldigte sie sich auch sogleich und nahm sich vor, sich den Namen des weiblichen Lucario zu merken. Amelia war ein ziemlich schöner Name, wie Calluna fand. »Amelie klingt hübsch.« fügte sie noch an und schenkte dem Lucario ein Lächeln. Sie würde bestimmt nicht mehr vergessen, dass es weiblich war! Dann bekam sie auch noch eine Antwort auf ihre eigentliche Frage, die ihre Vermutung bestätigte, dass Amelia Odile bestimmt schon öfter geholfen hatte. Es musste toll sein, Lügen leicht durchschauen zu können! Calluna konnte sich sehr gut vorstellen, dass viele Verbrecher sich in der Gegenwart des Pokémons unwohl fühlten, vor allem dann, wenn sie etwas zu verbergen hatten. Es war fast wie ein Lügendetektor - nur wesentlich zuverlässiger. Calluna fragte sich allerdings, warum das Lucario so verschlossen war. Vielleicht irrte sie sich auch, aber es hatte sich in der ganzen Zeit über kaum gerührt und war lediglich stumm neben Odile gestanden. Außer natürlich, als es ins Wasser gesprungen war, um sie zu retten. Insofern war sich Calluna sicher, dass ein weicher Kern hinter der harten Schale steckte. Sie fragte sich nur, warum sie nach außen hin so eisern tat. Vielleicht hatte das ja auch etwas damit zu tun, dass sie Auren lesen konnte? Das war sicher nicht immer angenehm...»Ich würde gern mal bei so einem Verhör dabei sein. Könnte bestimmt lustig und spannend sein!« meinte Calluna und lachte leicht auf, auch wenn sie natürlich wusste, dass das nicht möglich war. Immerhin war sie keine Polizistin und hatte in einem Verhörraum herzlich wenig zu suchen. Trotzdem war sie sich sicher, dass es interessant sein konnte, wie die Verbrecher unter Amelias Anwesenheit ihre geistige Stärke einbüßten und zusammenbrachen. Früher oder später kamen Lügen aber auch heraus, ohne dass es Lucario gab, das die Auren lesen konnte - nur dauerte es teilweise wahrscheinlich sehr viel länger.

Auf dem Weg nach draußen tauschten die beiden neuen Bekanntschaften dann schließlich ihre Viso-Caster aus, um ihre Nummern bei der jeweils andere einzutragen, während sie von ihren Pokémon hinaus begleitet wurden. Zu Callunas Freude stimmte Odile zu, dass sie auch so in Kontakt bleiben konnten und noch einmal mehr freute es sie, dass sie sie sich sogar immer melden konnte, wenn sie wollte. Dieses Angebot würde sie bestimmt annehmen, vielleicht hatte sie auf ihrer Reise ja ein paar Fragen, bei denen sie nicht weiter kam oder sie wollte mehr über Odiles Pokémon wissen. Oder eben einfach nur reden, wie es Freundinnen taten. Davon hatte Calluna leider nicht besonders viele, da die meisten sie eben für verrückt hielten, aber sie beschloss, Odile als solche zu betrachten. Zumindest ließ sich darauf doch eine gute Freundschaft aufbauen, auch wenn Odile älter war als sie. Aber das Alter spielte bei so etwas eigentlich gar keine Rolle. »Ich bin auch gespannt, wie die Reise wird! Ich sage dir dann gern, was ich so erlebe. Das wird sicher toll!« Jedenfalls hoffte Calluna das, denn sie wollte in der nächsten Zeit so viel mitnehmen, wie sie konnte. Sie wollte viel lernen und die Welt erkunden, neue Pokémon fangen und sehen und vielleicht noch mehr nette Leute finden, die sie ebenso wie Odile nicht für ihre Meinungen verurteilten. Bereits die ersten Tage ihrer Reise waren aufregend gewesen und sie hoffte, dass noch weitere spannende Tage folgen würden!
Ihren Viso-Caster verstaute sie nun wieder in ihrer Tasche, sie hatten es mittlerweile auch fast aus dem Krankenhaus hinaus geschafft. Dann würde sie Freud und Fromm noch einmal sehen und sich bedanken können. Sie hätte auch nichts dagegen, noch ein paar Stunden mehr mit Odile und ihren Pokémon zu verbringen, aber im Endeffekt mussten sich ihre Wege dann doch trennen, immerhin hatten beide noch etwas vor. Aber sie würden sich bestimmt wieder sehen und dann würde sie den Pokédex haben, um sich die Einträge abholen zu kommen! Freud, Fromm und Charles würden das wohl sofort erlauben, jedenfalls hatte Odile gesagt, dass Calluna das durfte und nun erwähnte sie auch, dass sie selbst den Eintrag von Amelia würde haben dürfen. »Ich glaube ja, dass Amelia gar nicht so hart ist, wie sie tut. Jaa, ich habe sie durchschaut!« sagte sie kichernd, der festen Überzeugung, dass Amelia sie niemals gerettet hätte, wenn sie so abweisend wäre, wie sie die ganze Zeit über tat. Vielleicht würde sie ja sogar mit Zola spielen, wenn diese sich denn trauen würde, endlich zu dem Lucario zu gehen. Allerdings fiel es Calluna sehr schwer, sich das tatsächlich vorzustellen. Vermutlich würde Zola lediglich an den Beinen des größeren Pokémon hochspringen, während Amelia stumm stehen blieb. Aber vielleicht irrte sich Calluna da ja auch?

Letztlich hatten sie es aus dem Krankenhaus heraus geschafft und standen nun auf der Straße davor, wo tatsächlich Freud und Fromm auf sie warteten. Freudig ging Calluna direkt zu ihnen, um sie zu begrüßen und ihnen natürlich ihren Dank auszusprechen. »Vielen Dank euch beiden für eure Hilfe!« Immerhin hatten sie dafür gesorgt, dass sie auch wirklich auf Charles geblieben und nicht hinunter gefallen war. Was alles hätte passieren können! Aber die beiden hatten ein wachsames Auge auf sie geworfen und sie sowohl auf Charles drauf, als auch von ihm hinunter schweben lassen. Ohne die beiden hätte das also gar nicht funktioniert, und dafür verdienten sie ihren Dank. Auch Charles hatte ihren Dank verdient, leider war dieser aber zu groß für die Stadt. Ein Wiedersehen musste sich leider auf später verschieben, auch wenn es Calluna wirklich leid tat, dass sie sich nicht mehr von ihm würde verabschieden können. Immerhin hatten sie auch einiges zusammen erlebt! »Ihr müsst unbedingt Charles von mir grüßen! Und wenn ich meinen Pokédex habe, dann komme ich nochmal her - ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich von euch einen Eintrag machen werde, wenn es dann soweit ist?« fragte sie noch hoffnungsvoll, denn sie wollte nicht über die Pokémon hinweg entscheiden. Vielleicht wollten sie es ja auch gar nicht, was zwar schade wäre, sie aber auch respektieren würde. Zola an ihrer Seite bellte zu dem Sonnfel und Lunastein hinauf, wohl um sich mit ihnen zu unterhalten, verlor aber schnell das Interesse an ihnen und rannte schließlich doch noch auf Amelia zu. Zu Callunas Überraschung aber blieb das Vulpix vor dem Lucario stehen und versuchte nun, sich mit diesem zu unterhalten. Süß, wie einfach immer!
Erst jetzt sah Calluna die Stadt so richtig - sie war gigantisch, überfüllt und geschmückt mit riesigen Häusern und den verschiedensten Läden. Allein diese Stadt zu erkunden, würde eine halbe Ewigkeit in Anspruch nehmen! Vielleicht sollte sie doch erst einmal eine Weile hier bleiben? Viel zu entdecken gab es hier mit Sicherheit.

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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Odileam So Nov 20, 2016 7:22 pm

Odile & Calluna
„the world is so wrong that there's no turning back now.“
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Amelia nahm es Calluna wahrscheinlich schon gar nicht mehr übel, ihr Geschlecht nicht gewusst zu haben. Zugegebener Maßen war es schließlich bei vielen Pokemon schwer ihr Geschlecht zu erraten und manche sahen einfach nach einem bestimmten Geschlecht aus – so wie Guardevoir im Regelfall den Eindruck machte weiblich auszusehen oder ein Machomei stets als männlich betitelt wurde. Ohnehin war Amelia doch eher eine Person, die wegen Nichtigkeiten nicht lange nachtragend war, weshalb Calluna sich definitiv keine Sorgen mehr machen musste. Odile nickte auf die Aussage von Calluna hin kurz und sah einen Moment zu Amelia. „Sie hat den Namen von Amelia Earhart.“, erklärte sie der Weißhaarigen dann und sah zurück zu ihr. „Eine Pilotin, die als erste Frau den Ozean überflogen hat.“, fuhr sie fort und schmunzelte kurz. „Alle meine Pokemon tragen Namen die berühmten Personen nachempfunden sind.“ Amelia nickte daraufhin kurz und wirkte doch tatsächlich ein wenig Stolz dabei, woraufhin Odile kurz lächelte. „Hat Zola für dich eine besondere Bedeutung?“ Die Polizistin sah von Calluna zu ihrer kleinen Begleiterin. Sie konnte sich gut vorstellen, dass aus dem Pokemon einmal ein starkes Vulnona werden würde – zumindest schien es den ausreichenden Tatendrang ja zu besitzen. Amüsiert schmunzelte Odile schließlich und schüttelte leicht ungläubig den Kopf. „Es ist interessant, aber meistens auch keine schöne Sache.“, entgegnete Odile auf Callunas Wunsch mal bei einem Verhör dabei zu sein. „Wenn man den richtigen Täter darin sitzen hat, besteht stets die Gefahr, dass etwas passieren kann.“ Aber sie konnte die Neugierde des Mädchens durchaus verstehen, schließlich faszinierte Odile die Polizeiarbeit selbst ja auch – sonst wäre sie keine Polizistin geworden. Mittlerweile waren Verhöre schließlich auch so etwas wie Routine für Odile, wohingegen sie gerade anfangs noch sehr aufgeregt und nervös gewesen war… da konnte man mal wieder sehen, wie die Jahre einen prägen konnten.

Der Weg aus dem Krankenhaus hinaus war nicht schwer zu finden und während die beiden ihre Kontaktdaten austauschten verging die Zeit ohnehin wie im Flug. Odile war durchaus bereit dazu Calluna auch bei Fragen zu unterstützen, wenn sie denn ihre Reise gerade erst begann, aber sie war sich sicher, dass Calluna das durchaus auch selbst wusste. Immerhin hatte Odile ihr auch so schon geholfen, da gab es keinen Grund es in der Zukunft nicht wieder zu tun. Ein leichtes Lächeln hatte sich auf ihre Lippen gelegt während Calluna von ihrer Vorfreude sprach und dachte daran zurück, als sie so alt war wie Calluna nun. Sie hatte keine eigene Pokemonreise gehabt sondern hatte erst die Schule beendet und war anschließend sofort zur Polizei gegangen, doch eine eigene Reise war bestimmt auch unheimlich spannend. „Ich wünsche dir dabei auf jeden Fall sehr viel Spaß.“, entgegnete Odile mit einem aufmunternden Lächeln. „Ich war selbst nie auf einer Reise, deswegen interessiert es mich umso mehr was du so erlebst.“ Sie grinste kurz und sah wieder nach vorn. Doch der Blick ging relativ schnell wieder zu Amelia, mit einem noch breiteren Grinsen, worauf Amelia nur mit einem Schnauben reagierte. Das galt wohl Callunas Aussage und sie wandte den Kopf ab, doch Odile nickte Calluna verheißungsvoll zu. Eigentlich war Amelia ja auch gar nicht so finster wie sie immer tat – da hatte Calluna durchaus Recht.
Als sie das Krankenhaus schließlich verließen schwebten auch sogleich Freud und Fromm auf die beiden zu und sie schienen sich riesig darüber zu freuen, Calluna wieder zu sehen. Wahrscheinlich hätten sie fröhliche Laute von sich gegeben, doch ohne richtige Münder funktionierte das nur schwer. Stattdessen drückten sie ihre Freude über Callunas Worte einfach mithilfe von Umdrehungen um sich selbst in der Luft aus und stießen das Mädchen kurz fröhlich an. Lediglich Charles war natürlich nicht hier, weil es in der Stadt zu gefährlich für ihn war. Odile war sich jedoch sicher, dass Calluna und er sich schon bald wiedersehen würden. Beide Gestirne nickten hastig auf die Frage des Mädchens hin und drehten sich erneut in der Luft, ehe sie ihre Aufmerksamkeit dem Vulpix schenkten, das vor ihnen zum Stehen gekommen war. Zola bellte ein paar Mal, doch verschwand dann schnell wieder, was die beiden ihr aber nicht wirklich übel nahmen. Stattdessen sahen wie wieder zu Calluna. Zola lief derweil auf Amelia zu und blieb vor ihr stehen und schien es sich diesmal nicht wieder anders zu überlegen. Stattdessen sah sie zu ihr hoch und schien sich zu unterhalten, woraufhin Amelia erst zu ihr herunter sah und nicht reagierte, bis sie sich schließlich doch überreden ließ und die Unterhaltung erwiderte. Worüber auch immer sie sich unterhielten… Letztlich ging das Lucario schließlich in die Knie und hielt dem Vulpix eine Pfote hin, wohl um sich zu verabschieden. Odile beobachtete das mit einem Grinsen, ehe sie zurück zu Calluna sah. „Hmmm, dann will ich dich natürlich nicht weiter von deiner Reise abhalten, Calluna.“, murmelte sie amüsiert und sah zu Freud und Fromm, die den Wink verstanden und Calluna ein letztes Mal fröhlich anstupsten, ehe sie etwas höher schwebten. „Melde dich bitte, sobald du in Avenitia angekommen bist und deinen Pokédex erhalten hast, in Ordnung?“ Irgendwie war das Mädchen ihr ja doch auf eine gewisse Art und Weise wichtig geworden, auch wenn sie sich noch nicht so lange kannten. Wahrscheinlich schweißten solche Erlebnisse wie mit dem Tentacha einfach zusammen, da konnte wohl niemand etwas gegen tun.

Amelia richtete sich schließlich wieder auf und gesellte sich neben Odile, ehe sie Calluna zum Abschied kurz zunickte… wie immer, eigentlich. „Und solltest du Probleme haben, sag Bescheid. Ich kann als Polizistin viel ausrichten.“, fügte sie nochmal ernster an, doch lächelte kurz darauf schon wieder. „Wir müssen dann jetzt auch zurück zur Arbeit. Passt auf euch auf, ihr beiden.“ Odile beugte sich nur kurz herunter zu Zola um ihr ein letztes Mal über den Kopf zu streicheln, ehe sie sich wieder erhob und den beiden noch kurz zuwinkte, um sich dann abzuwenden und zu gehen. Freud und Fromm folgten ihr in der Luft, doch ließen Calluna noch ein letztes Mal mit ihren Psychokräften ein paar Zentimeter vom Boden schweben, nur um sich dann amüsiert wieder um sich selbst zu drehen, Calluna und Zola noch ein wenig anzusehen und sich dann umzudrehen, um ihrer Trainerin zu folgen. Damit wäre wohl der Spaß für Odile erst einmal vorbei… nun hieß es sich wieder um die Arbeit zu kümmern und zu versuchen das was mit ihrer Schwester passiert ist zu verarbeiten…
tbc. [FSK] Wohngebiet, Stratos City




Zuletzt von Odile am Do März 30, 2017 4:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Öffentliches Krankenhaus

Beitrag von Callunaam Sa Nov 26, 2016 10:51 am

Calluna & Odile
Post #015 :: Öffentliches Krankenhaus :: Stratos City
Namen waren durchaus etwas Interessantes, zumal jeder Mensch die Namen für seine Pokémon anders wählte. Manche gaben ihren Pokémon auch gar keine Namen, für Calluna aber war es wichtig, dass ihre Pokémon welche besaßen. So waren sie schließlich noch ein wenig mehr individuell und einzigartig und jeder dachte sich bei den Namen auch etwas anderes. Odile hatte ihren Pokémon so Namen von berühmten Personen gegeben, auch wenn Calluna zugeben musste, eine Amelia Earhart nicht zu kennen. Aber solange Odile wusste, wer diese Frau war und auch Amelia stolz über ihren Namen zu sein schien, war alles gut, denn das war die Hauptsache! »Das ist ja cool! Es sind auf jeden Fall sehr schicke Namen.« sagte Calluna noch einmal. Irgendwie faszinierte es sie, nach welchen Beweggründen andere Trainer ihre Pokémon benannten. Für Calluna stand fest, dass die Namen ihrer Pokémon irgendetwas mit dem Sonnensystem und anderen Planeten und Sternen zu tun haben sollten. »Ja, ich habe den Namen von der Sonne abgeleitet. Zola ist so fröhlich, was mich an das Strahlen der Sonne erinnert und ihr Typ passt auch perfekt dazu. Außerdem ist die Sonne der Mittelpunkt unseres Sonnensystems und Zola ist meiner.« Und das würde sich wahrscheinlich auch nicht ändern, wenn neue Pokémon dazu kamen. Zola würde immer ihr erstes Pokémon sein, diejenige, mit der sie am Längsten ihre Zeit verbracht hatte. Das hieß zwar nicht, dass sie die anderen Pokémon nicht auch lieben würde, doch Zola würde auch für die anderen Pokémon zum Mittelpunkt werden, da war sich Calluna sicher. Irgendwann würde das Vulpix dafür sorgen müssen, dass das Team zusammenhielt, wenn Calluna es einmal nicht konnte! Sie war sich jedenfalls sicher, dass Zola dieser Aufgabe gewachsen war, auch wenn sie momentan eher noch einen verspielten Eindruck hinterließ.
Nachdem Calluna gesagt hatte, dass sie bei einem Verhör gern mal dabei sein würde, teilte Odile ihr mit, dass es zwar interessant war, meist aber nicht unbedingt schön, da auch immer die Gefahr bestand, dass irgendetwas passierte, sollte man den Richtigen gefasst haben. »Aber dann wäre er ja umzingelt von Polizisten, da wird doch bestimmt jemand eingreifen, sollte der Verdächtige Dummheiten machen.« meinte Calluna noch nachdenklich, konnte sich aber gut vorstellen, dass der Job nicht gerade einfach sein konnte. Aber Odile hatte ihn gewählt und Calluna war sich sicher, dass sie ihren Job auch gut machte.

Dann kamen die beiden wieder auf Callunas Reise zu sprechen, die sie ja jetzt gerade eben erst angetreten war. Odile wünschte ihr viel Spaß und teilte ihr mit, dass sie selbst nie auf Reisen gewesen war. Eigentlich sehr schade, aber wäre alles so gelaufen, wie sie es gewollt hatte, würde sie ebenfalls keine Reise beginnen. So würde sie noch ein paar Erfahrungen sammeln können, was sicherlich auch nicht verkehrt war. »Dann werde ich dir natürlich noch lieber davon erzählen!« sagte Calluna lächelnd und freute sich bereits darauf, Odile von ihren Erlebnissen zu berichten. Sie war selbst gespannt, was sie so erleben würde und hoffte, dass die nächste Zeit eine Schöne werden würde. Sie war sich auf jeden Fall schon mal sicher, dass sie viel Neues erleben würde. Hoffentlich würde sie vielen Pokémon begegnen!
So, wie sie auch schon Freud, Fromm, Charles und Amelia begegnet war. Sie hatte die vier irgendwie ins Herz geschlossen und es fiel ihr schwer, sich von ihnen zu verabschieden, aber sie würde sie irgendwann wieder sehen! Und dann würde sie sie auch in ihrem Pokédex registrieren können. Freud und Fromm schienen auch einverstanden damit zu sein, dass sie ihre Einträge holte, womit es nun irgendwie beschlossene Sache war. Zola lief währenddessen zu dem Lucario und schaffte es doch tatsächlich, dieses in ein kurzes Gespräch zu verwickeln, bevor es in die Hocke ging und dem Vulpix eine Pfote hin hielt, die Zola schließlich tatsächlich abschleckte, als Zeichen des Abschiedes. Dann bellte sie noch einmal und ging zufrieden zu Calluna. Sie hatte es also doch noch geschafft, sich zumindest kurz mit Amelia zu unterhalten! Zola schien sich darüber jedenfalls zu freuen, was wiederum Calluna erfreute.

Nun war aber auch die Zeit des Abschiedes gekommen. Freud und Fromm stupsten Calluna noch ein letztes Mal an, ehe sie höher schwebten und Odile sagte noch, dass sie sich melden sollte, sobald sie in Avenitia angekommen war und den Pokédex erhalten hatte. »Das mache ich!« sagte sie zuerst an Odile gewandt, ehe sie sich noch einmal zu Freud und Fromm umdrehte. »Bis bald ihr beiden! Und grüßt Charles von mir!« Dann wandte sie sich wieder an Odile, die ihr ihre Hilfe anbot, auch dann, wenn sie sich mal in Schwierigkeiten befinden würde. Es war bestimmt hilfreich, eine Polizistin zur Freundin zu haben! »In Ordnung! Vielen Dank nochmal für alles!« sagte Calluna lächelnd und beobachtete Odile dabei, wie sie Zola noch einmal über den Kopf streichelte, die daraufhin zufrieden bellte. »Bis bald!« sagte sie dann noch zu Amelia, die ihr wieder einmal zunickte und Odile dann folgte. Zola sah ihnen hinterher und legte den Kopf schief. Calluna glaubte, dass sie nun auch langsam weiter ziehen wollte. Doch bevor Odile und ihre Pokémon ganz verschwunden waren, hoben Freud und Fromm Calluna und Zola noch ein letztes Mal mit ihren Psychokräften hoch, woraufhin Zola ein Geräusch von sich gab, das Calluna als Lachen deutete und auch sie selbst kicherte. »Passt ihr auch gut auf euch auf!« sagte sie noch, ehe die beiden Gestirne ihrer Trainerin gänzlich folgten und Calluna zunächst allein zurück blieb. Doch sie hatte natürlich ein Ziel: Avenitia. Und sie wollte keine Zeit verschwenden, immerhin hatte sie schon zwei Tage verloren - auch wenn sie dadurch näher an Avenitia gekommen war und es daher vielleicht gar keine verlorene Zeit war. Auf jeden Fall wollte sich Calluna schnellstmöglich auf den Weg machen, um ihr Ziel zu erreichen und den Pokédex zu bekommen. »Dann wollen wir mal weiter, dieses Mal hoffentlich ohne Tentacha!« sprach sie zu ihrem Pokémon und machte sich auf, den Weg entlang zu laufen. Würde sie die Stadt überhaupt so einfach verlassen können? Sie war riesig und lud förmlich dazu ein, sich zu verlaufen! Und da sich Calluna nicht auskannte, konnte das durchaus auch passieren. Sie hoffte, dass sie ohne weitere Probleme die Stadt würde verlassen können.
tbc: ???

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