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Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Zeenaam Mi Dez 14, 2016 8:41 pm

Straße vor dem Pokémoncenter

Die Straße vor dem Pokémoncenter Septerna Citys ist eher als breiter Gehweg zu beschreiben. Hier und da stehen für jene, die sich auszuruhen gedenken, ein paar Bände bereit. Man hat hier einen guten Blick auf die Natur, die die Stadt umgibt - sie strahlt die Ruhe aus, die man hin und wieder braucht, um auf die Genesung seiner Pokémon zu warten.

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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Zeenaam Mi Dez 14, 2016 8:42 pm

Zeena Ciwan Lyell


#004 // Isaac Wescott


Cf: Route 2

Nachdem Zeena seinem Farbeagle gefolgt war, hatten sie zusammen schon bald darauf Route 2 hinter sich gelassen und Orion City erreicht. Hier waren sie ebenfalls nur durchmarchiert, immerhin gab es für keinen von beiden etwas, das von Interesse schien. So waren sie auf Route 3 gelandet. Sie hatten hier und da ein paar Pokémon gesehen und mussten sogar die Herausforderung eines heißblütigen Trainers ablehnen. Als Zeena ihm dann erklärte, dass er nicht in Kämpfen antrat, war der Junge ziemlich zerknirscht und hatte einiges gegeben, den Künstler vom Gegenteil zu überzeugen, aber letztlich hatte er einsehen müssen, dass nichts den Unwillen des Weißhaarigen ins Wanken bringen würde. So hatten sie auch Route 3 endlich durchqueren können – und waren nun in Septerna Cit angekommen. Hier war das Museum, für das er einige Aufträge erledigte – und hier war auch sein Atelier, in dem er sich auch häuslich eingerichtet hatte. Also kehrten sie zuerst dahin zurück, um die Bezahlung zu verstauen. Außerdem konnte er so auch direkt nach seinen beiden anderen Pokémon sehen, die hier auf ihn gewartet hatten. Da er noch einmal losgehen wollte, entschieden das Klingplim und das Maskeregen, dass sie dieses Mal mitkommen würden. Das gestattete er selbstredend, sodass sie sich nun alle auf den Weg machten.
Während sie so durch Septerna City streiften, hier und da ein paar bekannte Gesichte grüßten, diverse Leute abwiesen, die Zeena, was er nicht nachvollziehen konnte, für eine Frau hielten, kamen sie schließlich am Pokémoncenter vorbei. Hier am Center war meist einiges los – die meisten Trainer auf der Durchreise legten hier einen Stopp ein, um ihre Pokémon aufzupeppeln. Zeena aber war nicht deswegen hier langegangen – er lief einfach immer hier entlang, wenn er nach Stratos City wollte.
Er entschied sich aber, sich auf einer der Bänke niederzulassen. Nemoro fand dies ungewöhnlich, setzte sich aber bald darauf neben ihn, während sein Klingplim Arven sich zu seinen Füßen hinsetzte und es sich sein Maskeregen Thyrsia auf seinen Schultern gemütlich machte. Er war es gewohnt, von den dreien belagert zu werden – es störte ihn keineswegs. Er atmete durch – und gähnte kräftig. Sobald er Isaac besucht hatte – und somit sicher stellte, dass das alles nicht nur irgendein merkwürdiges Gerücht war –, würde er wieder heimkehren und sich unter seiner Bettdecke verkriechen, Wenigstens für ein paar Stunden, um sich ein wenig zu erholen. Danach musste er sich nämlich schon wieder an den nächsten Auftrag setzen. Bevor es aber dazu kam, wollte er sich wenigstens kurz ausruhen – und der Weg nach Stratos City konnte beschwerlich sein, die Brücke dorthin war immer voller Menschen, was großes Gedränge, viele Rempeleien und noch mehr Frust bedeutete. Und die Stadt selbst war ja auch stets überfüllt! Nur gut, dass er nach Septerna City gezogen war. Hier war es meistens ruhig. Außerdem war mit dem Museum sein bisher größter Arbeitgeber immer in Reichweite, sodass er alles kurzfristig mit der Leiterin, Safiya, besprechen konnte. Davon abgesehen war hier die Präsenz von Polizisten nicht allzu stark, was ihm ebenfalls noch mehr Sicherheit gab. Er lebte ja im Untergrund als Kunstfälscher und der Name, den er sich gemacht hatte, war längst nicht mehr unbekannt. Er musste nun immer darauf achten, sich möglichst unauffällig zu geben. Das war in einer ruhigen Gegend natürlich deutlich einfacher, nicht wahr?
Wieder ein Gähnen. Er sah Nemo an.
„Wir sollten gleich wieder losgehen. Sonst schlafe ich auf dieser Bank ein.“, sprach er lächelnd – und das Farbeagle gab einen Laut von sich, der einem Kichern recht Nahe kam. Nemoro fand das wohl ziemlich lustig – sicher würde er später eine Skizze zu sehen bekommen, die Zeena schlafend auf einer Bank zeigte.

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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Isaacam Do Dez 15, 2016 1:44 am

0 0 1 - mit Zeena
Es war wieder so ein Tag gewesen an dem Isaac bewusst wurde, wie wichtig es für ihn war, mobil zu sein. Schon seit einiger Zeit machte er sich Gedanken darüber, ob er sich nicht nach einem Galagladi für sein Team umsehen sollte. Es gab immerhin keine Kampfpokémon die Fliegen konnten und ihn gleichzeitig tragen konnten und Galagladi beherrschte Teleport – und er könnte es in Arenakämpfen nutzen. Um von A nach B zu gelangen war es definitiv keine schlechte Idee, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Isaac jederzeit irgendwo gebraucht werden konnte. Nach Septerna City hatte er nun relativ schnell und ohne weitere Probleme gelangen können, doch das war nicht immer der Fall. Auch wenn Stratos City das Zentrum Einalls war konnte man von dort noch lange nicht einfach so leicht andere Städte erreichen – allein zwischen Stratos City und Rayono City lag eine Wüste, die man nicht mal eben so durchqueren konnte. Ein Galagladi wäre also definitiv eine gute Entscheidung. Isaac würde sich noch überlegen, wie er am besten an eines dieser Pokemon kommen konnte.
Der heutige Tag war unheimlich anstrengend gewesen, allen voran weil er Stunden gearbeitet hatte. Er liebte seinen Beruf über alles und gerade weil er Pokemon damit helfen konnte verübte er ihn auch gerne, doch es war nicht zu leugnen, dass es anstrengend war stundenlang ruhig zu stehen und die komplette Kontrolle über den eigenen Körper haben zu müssen. Ein falsches Zittern seiner Hände und die ganze Arbeit – und wohl auch das Leben des Patienten – stand auf dem Spiel. Das konnte er sich nicht erlauben, also nahm er die Strapazen in Kauf. Heute hatte er sich um ein Tauboss gekümmert, dessen Flügel gebrochen war. Normalerweise war ein gebrochener Flügel kein Grund für einen Eingriff, allerdings war der gebrochene Knochen zersplittert und die kleineren Knochenstücke hatten entfernt werden müssen. Isaac hatte selbst einmal einen gesplitterten Ellbogen gehabt und das Glück, dass sich keine Splitter gelöst hatten. Er wusste was das für Schmerzen waren, was ihn nur umso mehr angespornt hatte, dem armen Pokemon zu helfen. Es war schon hin und wieder verwunderlich, was Pokemon in Kämpfen für Dinge aushalten konnten und sich dann in alltäglichen Situationen doch ernsthaft etwas zu tun. Ein Mysterium für sich, diese Wesen. Doch der Eingriff hatte erfolgreich ausgeführt werden können und nach ein paar Stunden Arbeit konnte Isaac erleichtert aufatmen. Die Genesung des Pokemons würde zwar lange dauern und er hatte dem Trainer unmissverständlich klar gemacht, dass es weder fliegen noch kämpfen durfte, aber immerhin würde es keine bleibenden Schäden mit sich tragen – ein Grund zur Freude.

Nachdem er eine Pause gemacht hatte um sich ein wenig auszuruhen und er sich anschließend von den Mitarbeitern des Pokemon Centers, wie auch dem Trainer des Taboss‘, verabschiedet hatte, verließ er das Pokemon Center. Der Ziel war nun erst einmal das eigene Haus in Stratos City, auch wenn sie eine Weile brauchen würden, bis sie dort angekommen waren. Isaac holte Epikurs Pokeball hervor und entließ das Glibunkel aus seinem Ball, welches sich augenblicklich schelmisch umsah als würde es nach der passenden Möglichkeit suchen, irgendeinen Unsinn anzustellen. Da allerdings nicht gefunden wurde sah er fragend zu Isaac hoch und schenkte ihm ein breites Grinsen, wie es für Pokemon dieser Art eben üblich war. „Wir machen uns jetzt auf den Weg nach Hause.“, erklärte er seinem Pokemon, welches daraufhin nickte. „Und ich glaube wir könnten uns heute wieder irgendetwas leckeres zu Essen gönnen…“ Sein Magen knurrte förmlich bei dem Gedanken an etwas zu essen. Wann hatte er seine letzte Mahlzeit zu sich genommen…? Sein Blick wurde einen Moment nachdenklich und er zuckte schließlich mit den Schultern. Hätte er sich, wie Epikur, nur mal ein wenig umgesehen wäre ihm sicher der junge Mann auf der Bank aufgefallen, umgeben von seinen Pokemon. Allerdings war Isaac wirklich zu müde um sich auf andere Dinge als sein direktes Ziel zu konzentrieren. Stattdessen kratzte er sich während des Gähnens am Hinterkopf und sah herunter zu seinem kleineren Begleiter. Epikur schien hellauf begeistert von der Idee zu sein, es sich heute Abend gut gehen zu lassen. Normalerweise fiel das Essen immer sehr spärlich aus (im Regelfall Nudeln mit Tomatensauce), weil Isaac des Kochens nicht mächtig war. Heute könnten sie aber sicher irgendwo essen gehen – ihm stand irgendwie nicht der Sinn nach Fastfood oder Nudeln mit Tomatensauce.
„Komm.“, murmelte er dann zu seinem Begleiter und wollte sich eigentlich gerade umdrehen, als Epikur sich bereits selbst wegdrehte und in eine ganze andere Richtung spazierte. Verzweifelt sah er seinem Pokemon nach, verzog den Mund und gab sich geschlagen. Isaac schlurfte dem Giftpokemon nach, welches nun vor dem jungen Mann auf der Bank stehen blieb und mit großem Interesse seinen Zylinder musterte. Ein Arm hob sich und deutete schließlich auf jenen, anschließend auf den eigenen Kopf. Ja, sicher. Ein Glibunkel mit Zylinder würde sicher hinreißend aussehen. Nicht. Isaac schüttelte innerlich den Kopf über dieses Verhalten, rieb sich kurz über die Augen und trottete dem Glibunkel dann auch die letzten Schritte hinterher, bis er knapp hinter ihm zum Stehen kann. Er musterte die Pokemon des Fremden kurz, anschließend den Fremden selbst. Ein wirklich interessantes Aussehen, wahrhaftig. „Verzeihung.“, entschuldigte er sich für Epikurs doch irgendwie dreistes Verhalten und legte die Hand in den Nacken. Immerhin hatte das Glibunkel sich den Zylinder nicht einfach gekrallt, wie er es sonst immer tat. Wäre er eeeetwas aufnahmefähiger gewesen hätte er seinen Gegenüber wohl nach kurzem überlegen erkannt, allerdings fehlte ihm dazu gerade einfach die Auffassungsgabe. „Komm, Epikur. Hör auf andere zu belästigen.“ Er unterdrückte wieder ein Gähnen und sah auffordernd zu seinem Pokemon herunter, das sich jedoch vehement dagegen wehrte zu gehen. Da wollte wohl jemand um jeden Preis einmal diesen Zylinder aufsetzen. Vielleicht würde Isaac ihm irgendwann mal einen kaufen, damit er nicht jeden x-beliebigen Menschen der Zylinder trug auf der Straße nervte, nur weil er einen aufsetzen wollte. Zugegebener Maßen war die Vorstellung eines Glibunkels mit Zylinder wirklich amüsant. Ein kurzes Lächeln huschte bei der bildlichen Vorstellung wieder über sein Gesicht, doch es verschwand so schnell wieder wie es gekommen war. Abwartend sah er zu Epikur herunter, der sich nun damit beschäftigte den Schweif des Farbeagles fasziniert zu betrachten. Bei Arceus… er würde heute vermutlich niemals nach Hause kommen.



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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Zeenaam Do Dez 15, 2016 4:28 pm

Zeena Ciwan Lyell


#005 // Isaac Wescott


Es dauerte gar nicht lange, da er den Entschluss gefasst hatte, dass sie sich bald auf den Weg machen sollten, als doch schließlich ein Pokémon zu ihnen trat. Arven bemerkte das Fremde Wesen als erstes und erhob sich, um dann mit klingelnden Geräuschen auf die Bank zu springen und sich – mehr oder minder gekonnt – hinter Nemo zu verstecken. Deshalb wurde Zeena vor allem auf das Giftpokémon aufmerksam, das sich zu ihm und seinen Freunden gesellte. Es war ein Glibunkel – Zeena hatte mal eines auf einem Portrait verewigen müssen. Dieses Exemplar hier war aber vor allem an einem interessiert – an Zeenas Zylinder. Es sah mit Sicherheit ulkig aus, wenn jemand im Frack durch die Gegend lief – aber noch ulkiger, wenn jemand einen Zylinder, aber nur einen einfachen Mantel zur Schau trug! Tatsächlich hatte Zeena den Zylinder aber gewöhnlich nicht bei sich, weil er auffallen wollte, sondern weil es ihn wesentlich einfacher als Mann identifizierte. Jedenfalls hoffte er das …
Das Glibunkel, dass da vor ihm saß, deutete aber schließlich auf den Zylinder des Weißhaarigen und dann auf seinen eigenen Kopf – was Zeena unwillkürlich schmunzeln ließ. Wie entzückend! Da hob sich seine Laune doch direkt. Und ebenso sein Blick, als jemand dazu kam und sich für das Glibunkel entschuldigte. Ein junger Mann stand da, mit dunklem Teint wie dem seinen und rosafarbenen Haaren, die zu einem Zöpfchen gebunden waren. Die Augen in blassem blau, die Statur generell zierlich. Er war mit Sicherheit kaum größer als Zeena selbst – und wenn dieser nicht wie so oft seine Emotionen zu verbergen wusste, so wäre ihm nun wohl bestimmt die Kinnlade herunter geklappt!
Vor ihm stand doch tatsächlich Isaac Wescott – der Isaac Wescott, wegen dem er nach Stratos City gehen wollte! Und dieses Glibunkel hatte den offensichtlich schwer ermüdeten jungen Mann direkt zu ihm geführt. Zeena sah wieder hinab – und lächelte so still vor sich hin. Er hatte gar nicht geglaubt, dass das so schnell gehen würde – und doch so schwer war, die passenden Worte für jemanden zu finden, den man doch eigentlich kannte.
„Ist schon in Ordnung.“, sagte er dann schließlich – und nahm seinen Zylinder ab, um ihm dem Glibunkel zu geben. Sollte es ihn ruhig aufsetzen, wenn es so gerne wollte. „Hier.“, sagte er noch dazu. Das Giftpokémon beobachtete aber auch schon die Schleife am Schweif von Farbeagle – Nemo hatte das auch bemerkt und sein Schwänzchen direkt fester an sich gedrückt. Diese Schleife hatte er von Camille bekommen, die würde er sicher nicht so einfach hergeben!
Zeena beobachtete das ganze amüsiert, wobei auch das Klingplim wieder ein paar Schritte näher kam und das Maskeregen sich etwas vorbeugte, um die beiden Gestalten näher zu betrachten.
„Du wirkst erschöpft – war ein anstrengender Tag, hm?“, wandte er sich dann dem jungen Mann zu. Er hob den Blick wieder und sah Isaac offen entgegen, mit dem schmalen Lächeln, das irgendwo zwischen Freude über dein bekanntes Gesicht und der Unsicherheit des Umgangs mit dieser einzuordnen war. „Ich hatte gedacht, du würdest dich mehr verändern – aber tatsächlich erkennt man dich noch genauso gut, wie damals in Dausing.“, fügte er schließlich an – für den Fall, dass Isaac ihn eben noch nicht erkannt hatte. Das war doch … ein guter Einstieg, oder? Oder war das eher unhöflich? Er war selbst zu müde, um dazwischen noch zu unterscheiden. Also sei es darum – er bedeutete Nemoro und Arven, ein wenig zu rutschen und folgte ihnen das Stück die Bank hinauf, um dann neben sich zu deuten. „Setz' dich lieber, bevor du noch umkippst – ich hab den Erste-Hilfe-Kurs nämlich geschwänzt, weißt du.“, sprach er dann, wobei Thyrsia auf seiner Schulter belustigt mit den Flügeln schlug. Arven, sein schillerndes Klingplim, hatte sich indes dazu entschieden, ebenfalls den Rosahaarigen im Blick zu behalten, weil sie ihn durchaus interessant fand. Woher sein Trainer diesen Mann wohl kannte? Arven hatte zu jener Zeit ja noch nicht bei Zeena gelebt, sodass eigentlich nur Nemoro den Rosahaarigen kannte. Das Farbeagle aber war eher auf das Glibunkel konzentriert, das da den Zylinder seines Freundes hielt.

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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Isaacam Di Jan 03, 2017 12:21 pm

0 0 2 - mit Zeena
Ein Glibunkel mit einem Zylinder, warum auch nicht? Wie Epikur immer auf diese Einfälle kam war Isaac ein Rätsel, doch mittlerweile hatte er es aufgegeben, solche Sachen zu hinterfragen. Vielleicht stand dem Glibunkel der Zylinder ja, wer wusste das schon. Trotzdem war es eine wirklich skurrile Vorstellung, wie ausgerechnet Epikur, der in seinem Leben nichts besseres zu tun hatte als jedem Scherze und Streiche zu spielen, sich anzog wie ein feiner Gentleman. Das war so ein großer Widerspruch, dass Isaac darüber am liebsten direkt losgelacht hätte. Nun ja, tat er aber nicht, immerhin käme es wohl sehr willkürlich und verwirrend, wenn er nun einfach auflachte. Zum Glück schien der junge Mann auf der Bank nicht allzu verwundert oder gar erbost über dieses doch freche Verhalten des violetten Pokemons zu sein. Stattdessen reichte er ihm sogar den Zylinder. Epikur machte für einen Moment wirklich große Augen, ehe er das Kleidungsstück mit einem breiten Grinsen annahm und sich den Zylinder auf den Kopf setzte. Danach folgte eine Pose, die seinen edlen Look nun unterstreichen sollte und er freute sich wie ein Kind zu Weihnachten. Herrje. Isaac beobachtete das mit zusammengezogenen Brauen, weil er dem Braten noch nicht ganz traute. Normalerweise hatte Epikur immer irgendetwas im Hinterkopf, wenn es auch noch so ein kleines Vergehen wäre. Fürs erste schien sich das Glibunkel aber benehmen zu können. Na, immerhin. Kaum, dass er fertig mit posen war hatte Epikur sich dann zu dem Farbeagel gewandt, um seinen Schweif zu mustern. Reichlich interessiert betrachtete er die pinselähnliche Spitze und schließlich die Schleife und schien doch durchaus überrascht zu sein, als das Pokemon seinen Schweif plötzlich an sich drückte. Das Glibunkel verengte überrascht die Augenbrauen und drehte den Oberkörper schließlich so, dass er sich halbwegs von hinten sehen konnte. Da war kein Schweif. Mist. Nicht mal später wenn er ein Toxiquak sein würde hätte er einen Schweif. Das Leben war so unfair! Deprimiert schob er die Unterlippe vor und seufzte theatralisch auf. Wirklich unfair.
Der auffällig gekleidete Mann auf der Bank setzte dann wieder zum Sprechen an und Isaac wandte den Blick von seinem Pokemon zurück zu ihm. Da war man also schon beim Du. Isaac wunderte das kurz, doch es störte ihn nicht. Einen Moment behielt er den Blick aufmerksam auf dem Gesicht seines Gegenübers, ehe er nickte. „Eine anstrengende Operation.“, erklärte er und stopfte die Hände in die Taschen seines Mantels. Eigentlich wollte er genau deswegen ja auch so schnell wie möglich ins Bett, mh. Als der Mann dann jedoch weitersprach änderte sich Isaacs Mimik und die Brauen zogen sich kaum merklich zusammen, während der Blick nun eher mit Skepsis auf seinem Gegenüber lag. Damals in Dausing? Die Zahnräder in seinem Kopf begannen zu rattern – offenbar sollte er diesen Jemand hier kennen. Uff. Er war doch so unglaublich schlecht darin, sich Namen zu merken. Plötzlich fiel es dem Chirurgen dann wie Schuppen von den Augen. „Zeena?“, fragte er also vorsichtig und nach ein paar Sekunden schlich sich dann ein Grinsen auf seine Züge. „Tatsächlich.“ Isaac schüttelte ungläubig den Kopf. „Was machst du denn hier?“ Die beiden hatten sich aus den Augen verloren, als sie ihrer getrennten Wege gingen. Eigentlich war das schade gewesen, weil sie sich so gut verstanden hatten. Sie waren beide irgendwie nicht so die „Normalen“ gewesen, da war es umso besser, wenn man einen Leidensgenossen gehabt hatte.

Auf Zeenas Einladung hin setzte sich Isaac dann neben seinen alten Kindheitsfreund auf die Bank. Die Müdigkeit war der Überraschung gewichen und Isaac betrachtete den jungen Mann noch immer sehr überrascht, doch mittlerweile war die Skepsis verflogen und er lächelte fröhlich. „Was ein Zufall, dass wir uns hier treffen.“, meinte er und zuckte leicht mit den Schultern. „Was hast du nach der Schule eigentlich getreben?“ Wirklich verrückt, diese ganze Sache.



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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Zeenaam Mi Jan 04, 2017 10:54 am

Zeena Ciwan Lyell


#006 // Isaac Wescott


Isaac schien das ganze Geschehen ebenfalls zu verfolgen, sein Blick verriet, dass er das ganze mit dem Zylinder auch ebenso amüsant fand für Zeena selbst. Das Glibunkel – Epikur, das hatte er mitbekommen – sah ihn jedenfalls überrascht an, als er ihm den Zylinder reichte. Bevor es den Zylinder mit breitem Grinsen entgegen nahm, ihn sich aufsetzte und damit posierte. Zeena schmunzelte darüber – Isaac hatte einen interessanten Gefährten an seiner Seite.
Noch immer mit dem Zylinder auf dem Kopf wandte sich das Glibunkel aber wieder Nemo zu, bevor es sich selbst über den Rücken sah. Ob es wohl selbst gerne einen Schweif hätte? Zeena konnte nur raten – Nemoro jedenfalls hatte beschlossen, dass es ihn nicht interessierte. Er fand das alles ja ganz schön frech! Aber solange Zeena nichts sagte, würde wohl auch das Farbeagle all das ertragen müssen.
Anders als das kam das Klingplim aber schließlich ganz hervor gekrochen und setzte sich neben das Giftpokémon. Es war wohl aufgetaut – schön anzusehen, fand Zeena, denn das kleine Psychopokémon war durchaus schreckhaft. Es erstaunte ihn daher immer wieder, dass es ihn so gerne draußen begleitete …
Nun aber hatte er sich wieder Isaac zugewandt. Der äußerte sich insofern, dass er eine anstrengende Operation hinter sich hatte – er war also Arzt? Da er aus dem Pokémoncenter kam, war er wohl ganz konkret Pokémonarzt, schloss Zeena. Waren die Gerüchte um die Arena also falsch? Sein Gegenüber versteckte schließlich die Hände in den Taschen, nachdem er ihn einen Moment aufmerksam angesehen hatte. Zeena schwenkte den Kopf etwas – Isaac hatte ihn tatsächlich noch nicht erkannt, hm? Dabei hatte er immer gedacht, dass er sich genauso wenig verändert hatte, was sein Äußeres anging.
Als er aber die Zeit in Dausing ansprach, musterte Isaac ihn aufmerksam – und vor allem skeptisch. Und dann – ein Grinsen, als er endlich bemerkte, wer hier auf der Bank saß.
„Lebendig und in Farbe.“, erwiderte Zeena dann und vollführte eine theatralische Bewegung, als Isaac ihn auch bereits fragte, was er hier tat. „Nun, hier auf dieser Bank wollte ich kurz verschnaufen. Generell in Septerna City … Nun, ich wohne hier in der Stadt. Mein Atelier ist am anderen Ende von Septerna City.“, erwiderte er dann, bevor er Isaac dazu aufforderte, sich zu setzen. Dem kam der junge Mann auch letztlich nach – er wirkte direkt weniger müde. Ebenso wie Zeena, wie dieser bemerkte – jemanden nach langer Zeit wiederzusehen sorgte ja immer für ein paar Überraschungen.
Isaac äußerte schließlich, dass es ein echter Zufall war, dass sie sich hier getroffen hatten. Zeena nickte.
„Stimmt wohl – ich hatte eher in Stratos City mit dir gerechnet.“, erwiderte er dann, als sein Kindheitsfreund auch bereits danach fragte, was er nach der Schule gemacht hatte. Zeena überlegte kurz, was er erzählen würde. „Ich hab erst einmal als freischaffender Künstler gearbeitet – mein Vater hatte mir das Atelier meiner Mutter überlassen. Es lief auch ganz gut, ich habe einige Bekanntschaften gemacht, die mich weiter vorangebracht haben.“, erzählte er zuerst. „Aber das ist Geschichte.“, fügte er dann an, wobei er die Hände im Schoß faltete und einen Augenblick auf sie hinab blickte. Einen Sekundenbruchteil konnte man Trauer in seinen Zügen erkennen, bevor er wieder aufsah und ein Lächeln aufsetzte. „Jetzt bin ich Restaurator – ich arbeite vor allem für das Museum. Aber es gibt auch genug andere Kunden, die ihre alten Kunstwerke wieder zu neuem Glanz verhelfen wollen.“, endete er dann, ehe er sich zurücklehnte. Thyrsia erschrak dabei und kletterte auf ihm herum, weil sie sich nun irgendwie anders hinsetzen musste. Letztlich saß das Maskeregen nun auf seiner anderen Schulter – so konnte es auch Isaac viel besser in Augenschein nehmen. Davon abgesehen rückte das Farbeagle etwas näher, denn es hatte Isaac auch längst erkannt und wollte dem alten Bekannten Aufmerksamkeit zollen. „Und du? Du bist ja offenbar Pokémonarzt.“, fuhr er dann doch fort, wobei er Isaac entgegen lächelte. „Ich hatte Gerüchte gehört, du hättest in Stratos City eine Arena aufgemacht – deshalb wollte ich heute eigentlich vorbei schauen. Ich frage mich natürlich, ob eben jene Gerüchte falsch sind, wo du doch soeben aus diesem Pokémoncenter gekommen bist.“, erklärte er dann mit einem Deut auf das Pokémoncenter. Er war gespannt, was Isaac ihm zu erzählen hatte.

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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Isaacam Mo Feb 13, 2017 1:36 am

0 0 3 - mit Zeena
Epikur beschäftigte sich weiterhin mit den Pokemon des anderen Trainers. Während das Farbeagle ihm mehr oder weniger die kalte Schulter zeigte, schien das Klingplim etwas offener zu sein. Der Violette richtete den Blick von seinem Rücken (wo er leider keinen Schweif gefunden hatte…) nun zu dem kleinen Psychopokemon, legte die Pfote an den Zylinder und hob ihn an, während er eine Verbeugung andeutete. Isaac hob bei diesem Anblick die Augenbrauen, denn er hatte nicht gewusst oder erwartet, dass Epikur überhaupt dazu im Stande war sich vornehm zu benehmen. Sowieso war es ein Wunder, dass das Glibunkel bis jetzt noch keinen Unsinn angestellt hatte, wie es das sonst immer tat. Er zeigte sich gerade tatsächlich von seiner besten Seite und Isaac hoffte, dass das auch so bleiben würde… sonst könnte das alles hier noch sehr, sehr peinlich werden.
Fürs Erste ließ er die Pokemon aber einfach mal machen und widmete seine Aufmerksamkeit seinem Gegenüber, den er bis gerade eben noch gar nicht wiedererkannt hatte. Das war aber auch ein riesiger Zufall! Wie lange hatten sie sich nicht mehr gesehen? Jahre! Das Ganze zauberte Isaac ein breites Lächeln ins Gesicht und die Müdigkeit der OP war schon wieder vollkommen vergessen. Wenn nicht ein ausgiebiges Schläfchen, dann hatte das hier geholfen ihn wieder halbwegs fit zu machen, zumindest so lange bis sein Körper sich wieder gegen ihn stellen wollte. „Das ist echt unglaublich.“, meinte er begeistert und das Grinsen wurde schiefer. Er schüttelte leicht den Kopf und hob eine Hand wieder aus seiner Tasche, um sich die Haare zurück zu streichen. Sein alter Freund Zeena! Klein war die Welt. „Oh, ein Atelier?“, fragte er interessiert und hob die Augenbrauen. Er trieb sich zugegebener Maßen nie weit entfernt von der Arena herum und wenn, dann nur in den Pokemon Centern um dort zu arbeiten. Zeit für Sightseeing hatte er nur selten und so war ihm auch das Atelier entgangen – zu seiner Verteidigung musste man aber auch sagen, dass er wohl den Prismatum in Illumina City übersehen würde, wenn er gerade in der Stadt zu arbeiten hatte. Da gab es dann eben nichts Wichtigeres als den Job. „Also bist du Künstler? Herzlichen Glückwunsch.“, meinte er locker und grinste noch immer. Vielleicht könnte er ein paar seiner Gemälde kaufen, wenn sie ihm gefielen. Ein bisschen Inneneinrichtung schadete schließlich nie, sei es nun für das eigene Heim oder die Arena. Zeena beantwortete Isaacs Nachfrage ausführlich und jedes Wort das er sprach wurde von dem Arenaleiter mit Interesse aufgeschnappt – sonst hätte er ja auch nicht gefragt. Der Bruchteil einer Sekunde, in dem Trauer in Zeenas Zügen zu erkennen war, entging Isaac nicht, doch er entschloss sich dazu nicht nachzufragen. Irgendwie ging es ihn ja schließlich nichts an, auch wenn sie schon lange befreundet waren. Hätte Zeena darüber sprechen wollen, dann hätte er es wohl getan. „Das klingt doch klasse.“, kommentierte er dann als Zeena geendet hatte und lächelte fröhlich. „Dann kommst du sicher in Kontakt mit vielen seltenen und wertvollen Gemälden und sowas?“, fragte er vorsichtig nach. Die Neugierde war noch immer nicht verfolgen. So war er eben.

„Aaaach najaaa…“, meinte Isaac langgezogen und hob die Hände aus seinen Taschen, um seine Arme stattdessen hinter seinem Kopf zu verschränken. „Eigentlich hast du es damit schon erfasst. Ich habe mein Studium in der Pokemonmedizin fertig gemacht und meinen Doktor bekommen, und dann wurde ich Chirurg für Pokemon.“, erklärte er und schürzte nachdenklich die Lippen. Gab es sonst noch etwas Wichtiges zu erwähnen? Er glaubte nicht – aber sein Hirn war gerade auch nicht das wachste. „Ja, vor Kurzem habe ich dann erfahren, dass es eine freie Stelle als Arenaleiter in Stratos City gibt. Darauf habe ich mich dann dort beworben und habe eigentlich eher als Spaß an diesem Turnier teilgenommen, und das dann gewonnen.“ Er zuckte leicht mit den Schultern und sah irgendwie ein wenig verlegen auf den Boden. „Kampf ist mein Typ. Epikur und Sokrates, mein Pandagro, halten mich ziemlich auf Trab.“ Vor allem weil Isaac ein fauler Sack war und mit Kampfpokemon definitiv viel zu aktive Begleiter gewählt hatte…



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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Zeenaam Do März 02, 2017 4:39 pm

Zeena Ciwan Lyell


#007 // Isaac Wescott


Das Glibunkel war offenbar wenig angetan davon, dass Nemoro ihm die kalte Schulter zeigte. Aber das Klingplim war umso interessierter, nun, da es etwas aufgetaut war! Das Giftpokémon zog tatsächlich den Hut zur Begrüßung! Das Psychopokémon klingelte freudig und trällernd, wackelte dabei ein wenig, wohl um zu zeigen, wie angetan es von dieser vornehmen Geste war. Dann rückte es etwas näher heran, um das violette Geschöpf näher in Augenschein nehmen zu können. Wonach hatte es denn so eifrig geguckt? Das Klingplim hatte das nicht so recht mitbekommen …
Aber Zeena konnte es dem Geschöpf auch nicht erklären, denn er war selbst zu sehr mit Isaac beschäftigt. Dass er hier vor einem alten Bekannten aus Kindertagen stand, schien ihn wohl wach zu rütteln – aber auch dem Künstler half es dabei, nach dieser kurzen Nacht die Augen besser offen zu halten. Die Art, wie er sich dann die Haare zurück strich – sie war ebenso wie früher. Zeena lächelte nostalgisch – das waren noch angenehme Zeiten gewesen. Schließlich erzählte er ihm, dass er hier in Septerna lebte und auch sein Atelier hier im Ort war. Da hinterfragte Isaac, ob er denn Künstler war. Er schüttelte den Kopf.
„Nun Restaurator – das liegt mir wohl eher.“, erklärte er noch einmal knapp. Sein Gegenüber erwiderte nach seinem kurzen Aussetzer – auf den er dankbarer Weise nicht einging – auch bereits, dass das gut klang. Und im gleichen Atemzug kam, etwas vorsichtiger, die Frage, ob er so auch mit seltenen, wertvollen Gemälden in Kontakt kam. Nun musste er nicken – denn dem war tatsächlich so! „Ja, durchaus. Weniger von privaten Kunden – die muss man erst von seinen Fähigkeiten überzeugen, außerdem sind sie meist sehr, sehr geizig. Aber das Museum hat fast ausschließlich Originale aus vergangenen Zeiten, von denen ich bereits einen großen Teil restaurieren durfte. Aber ich überarbeite auch Skulpturen – wenn sie ausbleichen, kann ich die ursprüngliche Farbgebung auffrischen. Oder eben kleine Risse ausbessern … Was halt so anfällt.“, gab er dann lächelnd zurück. Als er auch bereits Isaac danach fragte, was er nun tat. Naja, indirekt eben – er hatte ihn darauf angesprochen, dass er von der Arena gehört hatte – aber nun war der junge Mann aus dem Pokémoncenter gekommen.
Das wurde ihm aber auch schon bald erklärt. Isaac erläuterte so, dass Zeena durchaus recht hatte – er hatte sein Studium zur Pokémonmedizin abgeschlossen und seinen Doktor bekommen, wurde dann sogar richtiger Chirurg. Und dann hatte er selbst kürzlich erfahren, dass die Arena in Stratos City frei wurde und sich wohl aus Jux und Tollerei beim Turnier zur Neubesetzung angemeldet – und tada, da war er auch bereits Arenaleiter! Dann erklärte er noch, dass er für den Typ Kampf einstand und seine beiden Pokémon – das Glibunkel, das seinen Hut trug, und ein Pandagro, das wohl nicht dabei war – ihn auf Trapp hielten. Zeena nickte dann.
„Naja, zumindest der kleine Kauz hier scheint sehr lebendig zu sein.“, meinte er dann leicht grinsend, ehe er sich etwas zurück lehnte. Das nahm das Farbeagle als Aufforderung war, es sich auf seinem Schoß bequem zu machen. „Ich muss gestehen, ich kann mir dich kaum in einem Arenakampf vorstellen – vor allem neben so einem Riesen wie einem Pandagro. Aber so kann es sich eben ändern im Leben. Bist du denn zufrieden mit deiner neuen Position?“, fragte er dann weiter, wobei er das Farbeagle ein wenig kraulte. Er selbst hatte seine Pokémon ja alle aus unterschiedlichen Gründen – und sie hatten auch alle unterschiedliche Typen. Dennoch, die drei hielten auch ihn auf Trapp, immerhin führte man als Künstler eher ein ruhiges Leben. Zumindest gab es nicht allzu viel Aufregung, denn auf große Ausstellungen oder ähnliches ging er nur selten. Da waren seine drei Gefährten durchaus erfrischend!

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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Isaacam So März 05, 2017 11:43 am

0 0 4 - mit Zeena
Während Epikur sich überraschend gut benahm, was definitiv eine Seltenheit war, konnte Isaac sich ungehindert um Zeena kümmern. Das machte es einfacher, denn wenn er die ganze Zeit darauf achten müsste, dass sein Glibunkel keinen Unsinn veranstaltete, würde das Gespräche definitiv schwieriger gestalten. Woher der plötzliche Anflug von Benehmen und Etikette kam konnte der Rosahaarige sich zwar nicht mal im Ansatz erklären, aber es war gut. So konnte sich Epikur gerne öfter benehmen. Doch Isaac wusste ja, dass sein Pokemon es im Endeffekt eigentlich nicht böse meinte. Es war einfach seine Art und auch wenn er gerne gegen Isaac schoss war dem Arzt doch durchaus klar, dass er sich auf seine Pokemon verlassen konnte, und sie sich auf ihn. Das violette Giftpokemon fing an sich mit Zeenas Klingplim zu unterhalten, worüber auch immer. Gerade drehte er seinen Oberkörper wieder ein Stück um auf seinen Hintern zu zeigen und anschließend auf den Schweif des Farbeagles. Offenbar erklärte er dem anderen Pokemon gerade, dass er traurig darüber war keinen eigenen zu haben.
Zeena offenbarte Isaac dann, dass er als Restaurator arbeitete. Eine sehr interessante Berufswahl, die mit Sicherheit auch sehr spannend sein konnte. Isaac hätte auf jeden Fall seinen Spaß daran, alte Gemälde oder Büsten zu untersuchen und aufzupeppen, aber er konnte sich das nicht als seinen Lebensinhalt vorstellen. Wenn Zeena das konnte, dann war das ja wunderbar. Jeder sollte das machen was er gerne tat. In Isaacs Fall dann eben Pokemon gesund machen und junge Trainer prüfen, auch wenn Letzteres sich doch eher überraschend in seinen Tätigkeitsbereich geschoben hatte, jedoch nicht weniger Willkommen war. Die Mundwinkel hatten sich leicht gehoben während er Zeena zuhörte und als sein alter Schulfreund geendet hatte nickte er sachte. „Das klingt wirklich faszinierend.“, meinte er ehrlich und neigte den Kopf leicht zur Seite, während er Zeena weiterhin aufmerksam ansah. „Und bist du hier im Museum tätig? Ich wollte es die Tage noch besuchen, wenn sich die Zeit findet. Septerna City ist ja zum Glück nicht weit von Stratos City entfernt, von daher kann ich da hin und wieder Tagestrips hin machen…“ Er seufzte kurz. Die Arena nahm viel Zeit in Anspruch, aber das hatte er auch vorher schon gewusst. Er wollte sich noch nach einem Pokemon umsehen, das ihm vielleicht dabei helfen konnte, schnell von Ort zu Ort zu reisen. Soweit er wusste waren Galagladi da sehr gefragt, das konnte er immerhin auch als Arenapokemon nutzen… Darüber müsste er sich noch Gedanken machen.

Es ging dann schließlich um Isaacs Werdegang, der nun auch nicht wirklich spektakulär war. Eigentlich sogar ziemlich „normal“. Schulabschluss, studieren, Job. Keine interessanten Vorkommnisse, keine großartigen Erlebnisse oder Erfolge. Naja, bis auf seine Doktorarbeit vielleicht, aber als Arzt sollte die ja eigentlich Voraussetzung sein, von daher sah er das auch nicht gerade als besonders an. Ein kurzes Grinsen huschte über seine Züge und er wandte den Blick zu Epikur. „Ja, allerdings.“, stimmte er ihm zu und seufzte dann kurz. „Es wundert mich selbst, dass er sich gerade so gut benimmt. Sonst ist er ein bisschen… frecher.“ Frecher war noch freundlich formuliert. Epikur spielte sonst Streiche wo es nur ging (meistens trafen sie Isaac). „Sokrates macht sich einen Spaß daraus, mich zum Sport zu zwingen.“ Er verdrehte kurz die Augen. Er war so sportlich wie ein Stock, das konnte man ihm auch ansehen, und Kampfpokemon waren da wohl eher die schlechtere Wahl gewesen. Eher Typ Normal, mit Relaxo. Aber was sollte man machen?
Zeenas Farbeagle hatte es sich derweil auf dem Schoß seines Trainers gemütlich gemacht und genoss die Streicheleinheiten, die es bekam. Isaac betrachtete es einen Moment mit einem Lächeln, ehe er Zeena wieder ins Gesicht sah. „Ja, wenn ich ehrlich bin kann ich mir mich selbst auch nur schwer vorstellen.“, gab er mit einem leichten Lachen zu und zuckte kurz mit den Schultern, ehe er sich am Hinterkopf kratzte. „Aber ja, ich bin sehr zufrieden. Ich hätte nicht erwartet, dass mir das tatsächlich so viel Spaß machen würde. Es nicht mal wirklich das Kämpfen an sich, viel mehr das Zusehen wie junge Trainer und ihre Pokemon miteinander arbeiten. Und die Freude in den Gesichtern, wenn man den Orden dann übergeben kann.“ Das Lachen wurde zu einem breiten Grinsen. „Was habt ihr denn heute noch so vor?“ Er hob leicht die Augenbrauen und sah Zeena abwartend an.



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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Zeenaam So März 05, 2017 6:41 pm

Zeena Ciwan Lyell


#008 // Isaac Wescott


Ah, so war das also! Das Glibunkel schien betrübt, weil es keinen Schweif hatte. Das Klingplim trällerte daraufhin aufmunternd, dass es selbst ja auch keinen hatte – aber das machte dem Psychopokémon gar nichts aus! Das Farbeagle mochte zwar mit seinem Schweif malen können, aber es konnte ja nicht so trällern und klingeln, wie das Klingplim und es konnte auch die Bäckchen nicht so aufblasen, wie das Glibunkel! Jedenfalls fand das Geschöpf es nicht schlimm, dass das Giftpokémon keinen Schweif hatte – und hoffte, es so ein wenig aufzumuntern.
Da sich die Pokémon unterhielten, konnten auch Zeena und Isaac ungestört ihr Gespräch fortsetzen. Das Farbeagle hatte es sich auf dem Schoß des Künstlers gemütlich gemacht und genoss die Streicheleinheiten sichtlich, während das Maskeregen einfach weiterhin neugierig den Pokémonarzt, nun auch Arenaleiter, beobachtete. Es schien regelrecht fasziniert zu sein … Zeena jedenfalls berichtete von seiner Tätigkeit als Restaurator. Isaac hörte ihm aufmerksam zu – so war es immer schon gewesen. Es fühlte sich vertraut an. Der junge Mann fragte darauf auch, ob er im Museum tätig war. Zeena nickte.
„So kann man es bezeichnen – ich bin jedenfalls häufig dort, wenn ich nicht in meinem Atelier stehe. Wenn du willst, kann ich dich begleiten, wenn du zum Museumsbesuch herkommst – dann kommst du sicher auch rabattiert hinein. Du solltest dir dann die Ausstellung zu den alten Legenden ansehen, die ist sehr empfehlenswert.“, erwiderte er also lächelnd. Das Seufzen entging ihm natürlich nicht. Es war sicher nicht einfach, zwischen zwei Jobs zu pendeln, also irgendwie immer auf Achse zu sein. „Und dann gebe ich ein Heißgetränk aus – damit du mal ausspannst.“, fügte er also schließlich an.
Dann ging es auch bereits um Isaac. Der erzählte, wie er seinen Doktortitel bekam – und dass die Sache mit der Arena eher Zufall war. In jedem Fall grinste er, als Zeena ihn auf das Glibunkel ansprach. Es war wohl sonst bedeutend „frecher“, so beschrieb es der junge Mann. Tatsächlich war er gerade ziemlich vorbildlich.
„Ein kleiner Rabauke also, hm?“, fragte er milde lächelnd nach. Isaac verriet dann augenrollend, dass sein Pandagro ihn wohl zum Sport zwingen wollte – in der Hinsicht nahmen sich die beiden jungen Männer wohl tatsächlich wenig, denn Zeena war ebenfalls ein Sportmuffel. Umso ironischer, dass Isaac ausgerechnet den Typ Kampf vertrat. Er gab auch zu, dass er sich selbst auch nicht recht in dieser Rolle sah, fügte aber an, dass er dessen dennoch zufrieden war. Er hatte wohl viel Spaß daran, die Trainer auf ihrem Weg begleiten zu können. Schon allein, daran zu denken schien die Stimmung des Doktors aufzuhellen. Zeena sah das gerne mit an – und er erinnerte sich daran, wie angenehm es war, mit bekannten Gesichtern zu sprechen.
„Das ist schön zu hören, Isaac – es scheint dir wirklich gut zu tun. Du musst mir deine Arena mal zeigen!“
Als dann die Frage kam, was er und sein Team heute noch vor hatten, musste der junge Mann kurz nachdenken.
„Nun, da ich schon seit gestern morgen wach bin, werde ich wohl irgendwann schlafen gehen. Sobald ich irgendwo frühstücken war. Da könntest du natürlich mitkommen.“, meinte er dann, wobei er direkt darüber nachdachte, wo man jetzt am besten etwas essen konnte …

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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Isaacam Mo März 13, 2017 12:39 pm

0 0 5 - mit Zeena
Epikur hörte dem kleineren Pokemon zu und schien einen Moment über seine Worte nachzudenken. Hmm. Wahrscheinlich hatte das Klingplim Recht, jeder hatte eben so seine ganz eigenen Sachen, die er gut konnte. Nur um das unter Beweis zu stellen plusterte er direkt seine Wangen auf und grinste das Klingplim an, nur um ein bisschen anzugeben. Er war ja schließlich auch der weltbeste Wangen-Aufplusterer von allen Glibunkel und Toxiquak auf dieser Welt! Den Titel konnte ihm keiner streitig machen, egal wie sehr man sich anstrengte. Er hatte zwar bis jetzt schon länger keine anderen Glibunkel oder deren Weiterentwicklungen getroffen, aber das war ja egal und konnte getrost ignoriert werden. Niemand von ihnen könnte ihm das Wasser reichen, denn er war ja Epikur!
Derweil sich die Pokemon unter sich beschäftigten und Zeenas Farbeagle die Streicheleinheiten sichtlich genoss, hatten Zeena und Isaac Zeit genug um sich ausgiebig zu unterhalten. Das war definitiv nicht immer der Fall, vor allem wenn Epikur außerhalb seines Balls war. Dass er heute so zurückhaltend war konnte nur daran liegen, dass er selbst müde war. Anders konnte sein Trainer sich das wirklich nicht erklären, aber er war ganz froh drum. Einen Augenblick betrachtete er das violette Pokemon, dann schwenkte der Blick zurück zu Zeena, der ein breites Lächeln erntete. „Das würde mich freuen.“, erwiderte er ehrlich und nickte. Zu Rabatt sagte man ja bekanntlich auch nie Nein, und es war auch nicht so als würde Isaac das Museum nicht interessieren. Er hatte ja schon länger vorgehabt es mal zu besuchen. „Es würde mich aber auch freuen dein Atelier mal zu sehen.“, fuhr er fort und lächelte leicht. „Vielleicht findet sich etwas, was sich hübsch in meiner Arena macht.“ Beziehungsweise in dem Wartebereich der Arena, denn die Arena an sich war ja eigentlich ein Außenbereich, da konnte man schlecht Bilder hinhängen oder Skulpturen aufstellen. „Vielleicht erlangst du so etwas Bekanntheit oder so.“ Isaac deutete ein kurzes Schulterzucken an und ein sanftes Lächeln hatte sich auf seine Lippen gelegt. Sein Blick wirkte wie immer ein wenig verträumt, obwohl er voll und ganz da war. Das hatte er schon als Kind immer gehabt und es hat sich auch nie geändert. Er wirkte immer, als würde er gerade träumen.

Isaac nickte mit einem leichten Seufzen und wandte den Blick zurück zu Epikur, der gerade den Zylinder auf seinem Kopf richtete und ein Quaken von sich gab, als das Klingplim klingelte, als würde er Musik machen wollen. Herrje, wie war er nun auf diese Idee gekommen? „Ja, du sagst es.“, stimmte er zu und straffte kurz den Rücken. „Wenn du willst kannst du Sokrates auch gerne kennenlernen.“, schlug er vor und holte bereits den Superball hervor, mit dem er das Pandagro gefangen hatte. Das über zwei Meter große Pokemon manifestierte sich aus dem roten Strahl des Pokeballs und sah sich kurz um, ehe er sich den Grashalm zwischen die Zähne klemmte, den er immer dabei hatte, und anschließend zu Zeena und seinen Pokemon blickte. Das Pokemon guckte wie immer recht grimmig drein, doch nickte schließlich kurz ehe es zu Isaac sah und ihm zur Begrüßung gegen die Schulter boxte, woraufhin Isaac einen Schritt zur Seite taumelte. Er seufzte. „Sokrates, das ist Zeena und das sind seine Pokemon. Er ist ein alter Schulfreund.“, stellte er den Anderen vor und erntete wieder ein Nicken von Sokrates, ehe jener Epikur mit dem Zylinder musterte und die Augenbrauen hob.
„Ja klar, gerne.“, erwiderte er sowohl auf den Vorschlag sich die Arena mal anzusehen, als auch darauf gemeinsam etwas essen zu gehen. Isaac hatte immerhin auch noch nichts gegessen und seine Pokemon ebenso wenig, da wäre was zwischen den Zähnen definitiv willkommen. Auch Epikur nickte nun kräftig und Sokrates streckte sich kurz. „Ich hab nur keine Ahnung wo man hier gut essen kann. Also folgen wir dir einfach.“ Isaac grinste kurz breit.



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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Zeenaam So Apr 02, 2017 8:37 pm

Zeena Ciwan Lyell


#010 // Isaac Wescott


Zeena hatte dem Arenaleiter den Vorschlag gemacht, ihm Bescheid zu geben, sobald er das Museum besuchen wollte und allem Anschein nach, war Isaac mit diesem Vorschlag zufrieden. Er stimmte zu, sagte sogar, dass ihn dergleichen freuen würde. Zeena lächelte zufrieden – und nickte schließlich, nach kurzer Überraschung, als Isaac auch sein Atelier zu sehen bekommen wollte.
„Klar – für dich kann ich ja mal die Türen aufschließen!“, lachte da der Weißhaarige Künstler auf. „Ich habe tatsächlich noch ein paar eigene Bilder dort, die ein Heim suchen – wenn du etwas siehst, kannst du es gerne mitnehmen.“, fügte er dann auf Isaac Einwurf hinzu. Als er allerdings mit dem Thema Bekanntheit anfing, winkte Zeena schon wieder ab. „Ich bin als Restaurator bekannt genug – als freischaffender Künstler brauche ich keine Aufmerksamkeit mehr. Ich habe kein besonders großes Interesse mehr daran, für andere Gemälde zu erarbeiten. Dazu … fehlt mir wohl etwas Lebensgeist.“, sprach er dann schon wieder einen Ton ruhiger. Seit seine Schwester verstorben war, konnte er kaum noch für andere malen. Etwas zu restaurieren war etwas anderes – es fühlte sich nicht genauso an. So war es einfacher für ihn. Und außerdem kam er so auch viel besser an besonders wertvolle Objekte – wenn Isaac wüsste, dass Zeena nicht im Ansatz so rechtschaffen war, wie früher, was würde er dann wohl denken? Er würde es hoffentlich nie erfahren müssen … Nun, Isaac hatte es mit seinen Worten sicher gut gemeint. Aber solange Zeena noch nicht das Objekt seiner Begierde in die Finger bekam, konnte er einfach nicht so weitermachen wie früher. Doch dafür konnte der Doktor ja nichts, richtig? „Danke dir dennoch.“, sagte er also und zeigte schon wieder ein schwaches, nicht ganz so ehrliches Lächeln. Aber das war besser als nichts.
Schließlich ging es wieder um die Pokémon – Epikur war also ein ziemlicher Frechdachs. Isaac jedenfalls bestätigte das ohne Umschweife – und holte dann ein weiteres Pokémon aus einem Ball, welches sich als das Pandagro herausstellte, von dem er bereits gesprochen hatte. Das Unlichtpokémon namens Sokrates kaute auf einem Grashalm herum, begrüßte Zeena und seine drei Freunde mit einem Nicken – und schlug Isaac harsch gegen die Schulter. Der taumelte kurz, was Zeena doch zu einem leisen Lachen verleitete.
„Nimm es mir nicht übel, Isaac – aber in der Beziehung hast du ganz offensichtlich nicht die Hosen an.“, gab er von sich, ehe er das Pandagro ansah. Aber da erhob sich bereits das Maskeregen von seiner Schulter, um das Kampfpokémon zu umrunden. Thyrsia fand den riesigen Bären wohl wesentlich interessanter, als Isaac, Epikus oder das generelle Geschehen. Nun, auch gut – so hatte nun wenigstens auch diese farbenfrohe Dame einen Gesprächspartner gefunden. Sie war in jedem Fall fasziniert von der Körpergröße dieses Pokémons – anders als Arven. Das Klingplim verkroch sich bei dem Anblick lieber hinter seinem neu gewonnen Freund, dem Glibunkel.
Zeena indes richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf den Leiter, der ihm dann zugestand, einmal seine Arena zu besichtigen. Und als Zeena dann das Thema Frühstück ansprach, entgegnete ihm der Hellhaarige, dass er keine Ahnung hatte, wo es hier etwas zu Essen gab. Der Künstler winkte ab, erhob sich dann, sobald Nemoro von seinem Schoß gesprungen war. Offenbar waren auch alle Pokémon für ein stärkendes Mahl – na, dem sollte doch nichts im Weg stehen!
„Hier in der Nähe gibt es ein Café, das auch ein Frühstück ausrichtet. Es schmeckt ziemlich gut da! Der Tee ist wohl recht bekannt, hab ich mal gehört.“, erklärte er, ehe er Thyrsia ein Zeichen gab. Die trällerte kurz etwas, ehe sie das Pandagro dazu aufforderte, ihr einfach zu folgen. Und das Klingplim hüpfte dann auch direkt hinterher. Sobald Zeena sich gestreckt hatte und den ersten Schritt tat, beschloss das Farbeagle allerdings, dass er doch lieber auch weiterhin in seiner Nähe bleiben wollte und ergriff seine Hand. Nun, Zeena war es gewohnt – für Außenstehende gab es aber sicher ein teils abstruses, teils niedliches Bild ab. Und es war seiner Erscheinung als Mann äußerst abträglich, wenn er sein Pokémon bei der Hand nahm … Dennoch konnte Zeena dem Normalgeschöpf dergleichen nie ausschlagen, also sei's drum. „Es ist gleich hier um die Ecke – man kann es bereits sehen.“, sprach er dann und deutete nach vorn, wo tatsächlich das Café zu erkennen war. Der Weg war also alles andere als weit!

Tbc: Café / Septerna City

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Re: Straße vor dem Pokémoncenter

Beitrag von Isaacam So Apr 09, 2017 8:46 pm

0 0 6 - mit Zeena
Zeena bot Isaac an, mit ihm gemeinsam das Museum zu besuchen, was Isaac mit einem fröhlichen Nicken dankbar annahm. Museen hatten ihn schon immer fasziniert, bereits als er ein kleines Kind war. Seine Eltern hatten ihn so oft mit zum Museum mitgenommen, und auch wenn sie im Urlaub waren mussten sie immer einen Abstecher in ein Museum machen, wenn eines in der Nähe war. Schon damals war er einfach ein sehr wissbegieriges und interessiertes Kind gewesen, das so viele Eindrücke von der Welt erleben wollte, wie es ihm eben möglich war. Da es so gut wie unmöglich war die ganze Welt zu erkunden oder in der Zeit zu reisen, brachten Museen da definitiv einen guten Ausgleich und es war ihm wirklich ein Rätsel, wie man diese Institutionen langweilig finden konnte. Auch als Zeena meinte, dass es noch ein paar seiner Gemälde gab, die zum Verkauf offen standen, strahlte Isaac kurz über das ganze Gesicht und nickte begeistert. Mindestens eines von ihnen würde er auf jeden Fall mitnehmen – der alten Freundschaft wegen. Und außerdem waren die Wände des Wartezimmers der Arena wirklich noch sehr trostlos, da mussten dringend ein paar Farben hin. „Das wäre klasse!“, meinte er dann und strahlte noch immer über beide Ohren, als hätte man ihm ein riesiges Geschenk gemacht. „Ich bin mir sicher, dass sie meinen Geschmack treffen werden. Den von Epikur hast du ja allein schon mit deinem Kleidungsstil getroffen.“ Das Grinsen wurde zu einem sanften Lächeln, als Isaac zurück zu seinem Pokémon sah, das noch immer den Zylinder trug und davon noch immer hin und weg zu sein schien.
Zeena erklärte ihm dann, dass sein Ruf als Restaurator ihm reichte. Das konnte er nachvollziehen, weshalb Isaac kurz nickte und seinem alten Schulfreund ein aufmunterndes Lächeln schenkte. Er wusste nicht recht was das Problem war, aber zwischen ihnen entstand wieder diese befremdliche Ruhe, als hätte man etwas Falsches gesagt, ohne dass man es wollte und nun wurde der andere in seine unschönen Gedanken katapultiert. Das tat Isaac natürlich Leid, aber er sprach es auch nicht an. Es ging ihn nichts an und würde Zeena darüber reden wollen, dann hätte er es sicher bereits angesprochen.

Sokrates wurde aus seinem Ball geholt, damit sich der großgewachsene Bär auch ein wenig die Beine vertreten konnte. Leider wollte er wohl erst Isaac einmal um den Globus boxen, was er wohl auch fast geschafft hätte. Er lachte auf Zeenas Worte irgendwie ein wenig peinlich berührt und kratzte sich am Hinterkopf. „Jaa, das ist ziemlich offensichtlich.“, gestand er und grinste, und auch das Pandagro gab es amüsiertes Brummen von sich. Sokrates beobachtete das Maskeregen das sich ihm näherte kurz und nahm dann das Stöckchen aus seinem Maul, um der Dame höflich zuzunicken und sie so zu begrüßen. Er sah zwar grimmig aus, aber unhöflich war er ja nicht! Nur zu Isaac. Aber der kannte das ja schließlich. Hunger hatten sie also auch auf jeden Fall alle, denn auch Sokrates nickte und patschte mit der Pranke auf seinen Bauch, als es darum ging, wo man denn gut essen könnte. Ein Glück kannte Zeena sich hier aus und wusste auch schon direkt, wo man etwas Ordentliches zwischen die Zähne bekam. Isaac atmete erleichtert aus und nickte kurz. „Das klingt fantastisch.“, schwärmte er begeistert und sah zu Sokrates, der nickte und anschließend zu Epikur, der bereits von der Bank gehüpft war und Sokrates gegen das Bein boxte, zur Begrüßung. Dass Zeena sein Farbeagle an die Hand nahm, fand Isaac zuckersüß. Auch seine Pokémon schienen damit kein Problem zu haben – wieso auch? Sie liefen Zeena also hinterher, in hungriger Erwartung auf das mysteriöse Café mit dem guten Frühstück.
tbc. Café, Septerna City


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