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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

✗ 22.06.2016 | Geburtstags-Countdown
Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

✗ 29.03.2016 | Teamänderungen
Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

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Elyas' Wohnung

Beitrag von Elyasam Sa Feb 25, 2017 8:40 pm

Elyas' Wohnung

Die Wohnung von Elyas ist eigentlich recht schlicht gehalten. Da er aber eh nur selten dort ist, kümmert es diesen allerdings nicht. Zudem ist sie auch recht klein, wobei sie für eine Person vollkommen ausreicht. Von allen Räumen ist die Küche wohl die Ordentlichste. Das liegt aber auch daran, dass Elyas diesen Raum wenig nutzt. Am Schlimmsten sieht es wohl im Schlafzimmer aus. Das Wohnzimmer ist mit einer einfachen Sofagarnitur ausgestattet, einem Tisch und auch ein Fernseher fehlt hier nicht. Dafür fehlen aber Pflanzen. Diese würden allerdings auch eingehen!
Vom Wohnzimmer aus, kann man sogar einen kleinen Balkon betreten. Welchen…Elyas auch kaum nutzt. Eigentlich sitzen dort meist nur seine Pokemon.



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Zutaten für nen guten Entenbraten:

[ ] Hoppla! Einmal nicht aufgepasst, schon bist du auf den Schwanz eines Skunkapuhs getreten. Versuche den Stinker "auf deine Art" sofort zu beschwichtigen, damit du nicht plötzlich noch 24 Stunden lang deswegen stinkst. <- So viel zum Thema, Rothaarige halten zusammen ._.
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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Elyasam Sa Feb 25, 2017 8:41 pm

cf: Straße vor dem Pokemon Center
Haha wunderbar! Dem Endivie ging es recht gut, wenn Elyas das richtig verstanden hatte, doch das Pokemon Center hatte keinen freien Platz mehr. Also wurde es durchgesetzt, was der Rothaarige auch vorgeschlagen hatte. Luzé und seine Begleitung würde Unterschlupf in der Wohnung von Elyas finden! War doch eine super Sache!
Kurz nachdem der Schwarzhaarige auch meinte, er würde dem Koordinator folgen, hatte er sich Sinéad geschnappt und war losgestiefelt. Zwar könnte das Riolu durchaus selber laufen, aber irgendwie war ihm Kronos da doch noch etwas zu unsicher. Sinéad hatte sich die ganze Zeit umgeschaut und der Koordinator wollte es vermeiden, dass sie nochmal in das Hundemon reinlief, oder nicht aufpasste und einfach stehen blieb. Auch wenn das Kampfpokemon eigentlich einen ziemlich aufgeweckten Eindruck hinterließ! Aber egal. Er störte sich nicht daran, seine neue Partnerin zu tragen.

Gut gelaunt zeigte Elyas Luzé den Weg zu seiner Behausung. Auch wenn er erst ein paar mal falsch abgebogen war. Stratos City war einfach viel zu groß! Und die Häuser sahen doch auch alle gleich aus. Aber am Ende hatte er seine Wohnung noch gefunden! “Da sind wir!“, rief Elyas und deutete auf die Tür, zu einem großen Mehrfamilienhaus. Wenn man es so nennen konnte. Immerhin wohnten dort viele Familien. Seiner Meinung nach schon ein paar zu viel. Gut, er hatte nichts gegen Kinder, aber wenn man schlafen wollte, war Babygeschrei nicht passend. Wie gut, dass er eh selten hier war. Kurzerhand stellte Elyas die Tasche mit den Einkäufen ab, die sie unterwegs noch geholt hatten. Nicht viel. Eigentlich nur, um an diesem Abend und am Morgen was zu futtern zu haben. Okay und ein bisschen was zum Naschen. Schokolade konnte man immer gebrauchen. Oder nicht? Gut, Luzé schien da wohl anderer Meinung gewesen sein. Für ihn gab es dann also komische Nudeln und Frühlingsrollen. Warum auch nicht? Aber ja…jetzt musste der Rotschopf erst einmal den Schlüssel finden. Und das stellte sich etwas als Herausforderung auf.
Elyas konnte seine Taschen dreimal kontrollieren, ehe er die zwei kleinen Schlüssel aus der Jackentasche fischte. “Ha! Gefunden.“, gab er stolz von sich und schloss die Haupttür auf. Seinen Briefkasten ignorierte er einfach. Irgendjemand würde das Ding bestimmt mal leeren. Oder es passte einfach nichts mehr rein. Der Koordinator kontrollierte echt nie seine Post. Und selbst wenn…er würde eh zu schnell wieder vergessen, dass er auf diese Post antworten müsste.
“Ich wohne etwas weiter oben.“, meinte er zu Luzé und ging die Treppen rauf. Es gab zwar auch einen Fahrstuhl, aber an den dachte der Rothaarige irgendwie nie.

Auch seine Wohnungstür war schnell aufgeschlossen und Elyas ließ Sinéad wieder auf den Boden. “Willkommen in meiner kleinen Wohnung!“, sagte er fröhlich und trat dann endlich ein. Die Einkäufe landeten auf dem Sofa, statt sie direkt in der Küche abzustellen und ELyas sorgte erst einmal für frische Luft, indem er die Fenster aufriss. Auch die Tür zum kleinen Balkon wurde aufgemacht. “Hm…ja. Dahinten ist die Küche. Hier ist das Wohnzimmer, Schlafzimmer ist dahinten und äh…da ist das Badezimmer. Fühl dich wie zuhause!“ Schnell hatte Elyas die verschiedenen Räume aufgezählt und mit einer einfachen Handbewegung in die Richtung gedeutet. Puh. Er sollte wohl echt mal öfter hier auftauchen. Der Meinung war auch Sinéad, die skeptisch die vorhandene Unordnung beäugte. Wenn man wegging, konnte man doch auch etwas aufräumen!

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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Luzéam So März 05, 2017 6:44 pm

Luzé Hyouka

&& Elyas Kanae


cf: Straße vor dem Pokémoncenter – Stratos City

So waren sie nach der Absage der Schwester also zu dem Rotschopf aufgebrochen. Dieser hatte sich sein Riolu geschnappt – ob er wohl fürchtete, dass Kronos allergisch auf das junge Ding reagierte? Nun, es war zumindest nicht dumm, seine neue Partnerin mit dieser Aktion etwas mehr Sicherheit zu geben. Auch wenn Luzé einen Angriff wohl nicht einfach zulassen würde. Aber Vorsicht war bekanntlich besser, als Nachsicht.
So streiften sie schließlich durch Stratos City – und Luzße kam nicht umhin zu bemerken, dass der rothaarige Kauz eher schlecht zu seiner eigenen Wohnung fand. Da sie auch noch einkaufen gehen mussten, wurde so der Weg zu ihm ziemlich in die Länge gezogen und so war es bereits stockfinster, als sie endlich ankamen. Natürlich musste Elyas dann auch erst einmal den Schlüssel finden, der sich aber glücklicher Weise in seiner Jackentasche befand. Wenn sie den jetzt noch verloren hätten … Luzé wollte lieber nicht darüber nachdenken und musterte lieber das Gebäude. Hier schienen einige Familien zu leben. Wie das wohl war, so viele Nachbarn zu haben? Als Bewohner eines Waisenhauses war so etwas wie richtige Nachbarschaft eher ungewöhnlich. Und im Dojo hatte er ja auch nur mit anderen Kindern zusammen gelebt. Wenn er so darüber nachdachte, hatte er nie einen Ort gehabt, den er sein „eigenes Zuhause“ nennen konnte …
Elyas meinte schließlich, dass er etwas weiter oben wohnen würde, als sie durch den Hausflur liefen, vorbei an einem massig überfüllten Briefkasten, auf dem Luzé wage Elyas' Nachnamen erkennen konnte.
„Das sollte kein Problem darstellen.“, sagte er daraufhin und nahm die Treppen ohne große Atembeschwerden in Angriff und so auch bald hinter sich. In der Zwischenzeit hatte er das Endivie schließlich auch auf den Arm genommen, für das Pflanzenpokémon war es deutlich anstrengender als für ihn oder das Hundemon. Den Fahrstuhl hatte er zwar bemerkt, allerdings hielt er nichts von diesen Teilen. So, wie es nun lief, war es ihm schon angenehmer. Bei der Wohnung angekommen, schaffte es der Rotschopf nun bedeutend schneller, den richtigen Schlüssel zu finden und so aufzusperren. So traten sie ein, Luzé ließ das Endivie herunter und Kronos sah sich neugierig um, noch bevor Elyas irgendetwas sagen konnte. Der hieß sie dann erst einmal willkommen und erklärte knapp, wo sich was befand. Luzé ließ kurz den Blick schweifen. Es war etwas … unordentlich. Das konnte man so wohl bezeichnen. Aber der Koordinator hatte ja bereits erwähnt, dass er selten hier war. Auf jeden Fall schien das Riolu die Wohnung ihres neuen Trainers wohl auch nicht gerade gut zu heißen – aber Luzé musste ja nicht einziehen, also würde er sich heute erst einmal nicht daran stören. Zumindest … nicht allzu sehr. Hoffentlich.
„Danke … denke ich.“, sagte er dann ruhig, ehe er sich noch einmal kurz umsah und dann die Tüten ergriff. „Dort ist die Küche, hast du gesagt? Ich bin so frei, und mache Essen.“, sprach er dann und lief in besagten Raum. Hier war es tatsächlich ordentlicher, als im Rest der Wohnung. Und es war annähernd sauber. Jetzt musste er eben nur Töpfe und Pfannen finden, damit er für sich und den außerplanmäßigen Gastgeber das Abendessen zubereiten konnte. Oder eher Mitternachtssnack, in etwas deftiger Variation?
Anders als er fand Kronos das Durcheinander schon sehr liebenswürdig – so gab es ja nun allerhand zu entdecken! Das Hundemon nahm jeden Raum in Augenschein, kroch hier unter Möbel, sah dort in eine Ecke hinein, wühlte sich durch alles, was er fand. Ohne Schaden anzurichten, natürlich, sonst würde es noch tierischen Ärger mit seinem Trainer geben. Aber es war … einfach spannend! Das Endivie fand den Charakterwechsel schon ulkig – und entschied so, lieber bei dem Riolu zu warten. Das schien auch recht freundlich zu sein. Es wollte sich auch nicht so gerne umsehen, weil es das Terrain nicht kannte – und am Ende fand Elyas das nicht gut, was dann? Nein nein, lieber ging das junge Ding auf Nummer sicher und hielt sich an das Kampfpokémon, während der Schwarzhaarige mit der Küche kämpfte.


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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Elyasam So März 12, 2017 3:59 pm


Tja, da waren sie dann wohl endlich angekommen! Zum Thema Ordnung wurde zum Glück nichts gesagt, auch wenn sich Elyas wahrscheinlich nicht groß dran gestört hätte. Würde ihn das Chaos stören, würde er aufräumen. Ein Glück, dass er keinen Putzfimmel hatte! Putzen war langweilig. So war es auch gut, dass auch Luzé wohl nicht allzu pingelig war. Dieser hatte sich bereits in die Küche begeben, um für das Essen zu sorgen. Na wenigstens einer der Kochen konnte! Wenn Elyas keinen hatte, der ihn bekochte, war er meist ziemlich aufgeschmissen. Und dann ernährte er sich einfach von irgendwelchen Fertiggerichten. Ging doch auch! Also bislang hatte er damit keine Probleme gehabt. Bevor er seinen kurzzeitigen Übernachtungspartner aber folgte, wandte er sich noch kurz den Pokemon zu. “Fühlt euch einfach wie Zuhause!“, wies er sie an und strich Sinéad noch kurz über den Kopf. Für die war es hier ja auch noch Neuland! Aber sie und auch das kleine Endivie sollten keine Hemmungen haben, sich hier Wohlzufühlen. Kronos schien sich daran jedenfalls nicht zu stören. Mit einem Grinsen bemerkte der Rothaarige, dass das Hundemon bereits auf Erkundungstour ging. Na so sollte es auch sein!

Nun folgte Elyas Luzé aber in die Küche und bemerkte, wie er die ganzen Kochsachen zusammensuchte. Wahrscheinlich sollte Elyas besser helfen, aber er suchte auch immer. Was…auch daran lag, dass er beim Aufräumen immer alles dahinstellte, wo gerade Platz war. Statt also beim Suchen zu helfen, setzte sich Elyas einfach an den Küchentisch. Wobei setzen…untertrieben war. Irgendwie schaffte er es, sich mit dem Oberkörper über den halben Tisch zu legen. “Woah, sitzen ist grade gut.“, gab er dann von sich und setzte sich dann doch wieder ordentlich hin. Fast wären ein paar der Zutaten runtergefallen und das wäre wahrscheinlich nicht ganz so gut gewesen. Aber wenn er so darüber nachdachte, war es schon ein langer Tag gewesen. Erst traf er am Vormittag eine interessante Frau und dann einen Trainer, mit welchem er dann noch in der Eisdiele war und ein neues Pokemon aufgezwungen bekam, dann der Überraschend schnelle Tausch dieses Pokemons und den Erhalt von Sinéad und dann…das Treffen mit Luzé. Vielleicht sollte er Stratos City öfter besuchen, wenn die Tage dort so aufregend waren? “Was genau kochst du jetzt eigentlich?“, hakte der Koordinator dann nach. Neugierig war er ja schon. Oder sowas in der Art jedenfalls. Elyas kochte selber zwar nicht gerne, zumal er es auch gar nicht konnte, aber anderen sah er schon gerne dabei zu.

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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Luzéam Mo März 20, 2017 9:44 pm

Luzé Hyouka

&& Elyas Kanae


Luzé hatte für sich beschlossen, diese Unordnung für's erste zu ignorieren. Eine Nacht würde er das überstehen – definitiv. Umso besser war es, wenn er nun die Küche einnahm, während Kronos sich bereits irgendwo durch die Wohnung wühlte und das Endivie bei dem Riolu verblieb. Elyas meinte noch, dass sich alle wie Zuhause fühlen sollten – naja, das hieß zumindest, dass sich auch das Pflanzenpokémon umsehen konnte! Ob das Kampfpokémon es wohl begleiten würde, während es die Wohnung inspizierte?
Letztlich war der Rotschopf dem Schwarzhaarigen in die Küche gefolgt – doch statt ihm zu sagen, wo er was finden konnte, setzte er sich – halb liegend – an den Tisch. Luzé zog eine Augenbraue hoch, ließ es allerdings unkommentiert. Also ging die Suche eben weiter. Mehl fand er bald – das wurde ja wenigstens nicht schlecht. Eier, kleine Fische, Pfefferschoten, einen kleinen Kürbis, Frühlingszwiebeln und Nudeln hatte er gekauft, außerdem Frühlingsrolle. Wenn er alles zubereitete, blieb am Ende sicher etwas übrig, wovon er sich dann am nächsten Tag ernähren konnte. Jedenfalls am Abend, vorher würde er wohl ohnehin fasten. Dann ging es daran, Schüsseln und Teller zu finden, aber auch das war ja bald erledigt und auch die passenden Töpfe und eine Pfanne waren bald platziert. Erst da kam die Frage, was er denn zu kochen gedachte. Da musste er nicht lange überlegen.
„Soba-Nudeln, dazu Tempura aus Fisch, Pfefferschoten und Kürbis und die Frühlingsrollen.“, sagte er also knapp. „Die schmecken frisch gemacht zwar deutlich besser, aber das dauert zu lange und ist auf Dauer zu teuer.“, fügte er dann hinzu. Es war wirklich schade, dass er die Frühlingsrollen nicht selbst zubereiten konnte – aber die Masse an Zutaten wollten erst einmal eingekauft und dann zubereitet werden. Außerdem würden da sicher viel zu viele Frühlingsrollen raus kommen und sie waren ja doch nur zu zweit und er glaubte nicht, dass ihren Pokémon das Essen schmecken würde. Jedenfalls nicht jedem Pokémon – sein Psiaugon mochte es durchaus und Kronos verschlang ohnehin alles, aber Sy war da eine regelrechte Mäkeltante. Aber das war auch gut so – richtiges Pokémonfutter war ohnehin gesünder für sie als all dies, welches er in Fett und Öl zubereiten musste.
Er schob den Gedanken beiseite und widmete sich der Zu8bereitung. Zuerst die Nudeln – für die konnte er schon einmal die Brühe aufsetzen. Dazu musste er natürlich die Gewürze der Augenklappe plündern – und vorher testen, ob sie noch gut schmeckten –, aber daran störte er sich gerade kaum. Und während dann schließlich das Wasser aufgesetzt war, konnte er die Panade für das Tempura zubereiten. Mehl, Eier, kaltes Wasser – fertig! Den Kürbis schnitt er in entsprechende Stücke, die Pfefferschoten konnten so bleiben und den Fisch befreite er von Kopf und Gräten, ehe er all dies in der Panade einlegte. Dann waren die Frühlingszwiebeln dran, die, nachdem er die Nudeln ins Wasser gegeben hatte, ebenfalls in diese Brühe kamen. Es war nicht viel Wasser, der Sud, der entstand, würde köstlich schmecken. Die Reste der Pfefferschoten tat er ebenso mit hinein, würzte noch einmal nach. Nun musste es ein Weilchen köcheln – in der Zeit konnte er die Pfanne anheizen. Da Elyas offenbar keinen Wok besaß, musste das eben genügen – und das tat es, denn er kochte ja nicht das erste mal mit einer gewöhnlichen Pfanne. Öl hinein, warten, bis es heiß war und dann zuerst den Kürbis hinein. Sobald der fertig war, kamen Fisch und Pfefferschoten hinein, während er die Nudeln aus der Brühe holte. Platziert auf einem Teller konnten sie etwas auskühlen, so erreichten sie die richtige Temperatur, um sie zu essen. Die Brühe goss er in einer Schale ab. Kurz darauf war das Tempura fertig – und er konnte auch hier alles auf einem Teller herrichten. Er füllte alle Kochbehältnisse mit Wasser und stellte sie auf kalte Herdplatten – um den Abwasch würde er sich anschließend kümmern.
Ein kurzer Blick zum Tisch reichte, um zu wissen, dass das so nicht funktioniert. Er seufzte leise.
„Deck den Tisch.“, sagte er dann – bevor er einige weitere Schalen hervor kramte, sie kurz ausspülte und trocknete und darin das gekaufte Pokémonfutter anrichtete. Er packte für Kronos Fisch dazu, eine andere Schale schmückte er mit etwas unverbrauchtem Kürbis aus. Beim Rest packte er von jedem eine Kleinigkeit hinzu – so würden die Pokémon des Koordinators allein entscheiden können, was sie wollten und was nicht und ebenso das Endivie. Als er soweit war, drehte er sich wieder um. „Essen ist fertig.“, rief er knapp – und kurz darauf stand Kronos auch schon Spalier und auch das Endivie kam herbei getrottet. Er machte etwas Platz in er Küche – war schwer, ging aber – und stellte die Schalen hin. Dann griff er zu einem der beiden verbliebenen Pokébälle und ließ Amaltheia heraus. Das Psiaugon sah sich argwöhnisch um, ehe sie Kronos und Luzé fragend ansah. „Essen – hier, das ist deines.“, erklärte er und gab dem Psychopokémon die entsprechende Schale. Es nickte und verkroch sich in eine Ecke. Luzé nahm schließlich Platz und sah zu Elyas hinüber. „Ich habe auch für deine Pokémon genug gemacht – du kannst sie heraus lassen.“, sagte er, bevor er zum Besteck griff. „Itadakimasu.“


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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Elyasam Sa Apr 22, 2017 12:15 am

Wow. Also Luzé wusste definitiv was er da tat. Schon leicht beeindruckt beobachtete Elyas das Tun des Schwarzhaarigen. Er selber hatte nicht einmal ansatzweise eine Ahnung, was der Trainer da zusammenmischte. Für ihn war das einfach nur faszinierend! Wahrscheinlich könnte der Koch da gerade auch ein Gift zusammen mischen und Elyas würde es nicht erkennen, so eine Ahnung hatte er vom Kochen. Aber hey! Er bekam was zu Essen und das war die Hauptsache. Also mischte er sich auch gar nicht erst ein und blieb einfach da sitzen, wo er die ganze Zeit schon saß. Ja, er bot seine Hilfe nicht einmal an. Allerdings wirkte Luzé auch ziemlich konzentriert und ausnahmsweise bemerkte Elyas dies auch und störte diese Konzentration nicht.
Dafür überkam ihm aber auch schnell die Müdigkeit und der Rotschopf musste sich echt zusammenreißen nicht einzuschlafen. Das wäre echt…mies gewesen.
Da rackert sich sein kurzzeitiger Mitbewohner in der Küche ab und Elyas schlief dabei ein!
Nein, so ging das nicht. Auf die Idee, irgendwie anders zu helfen kam er aber nicht.

Zwischendurch lugte auch das kleine Riolu in die Küche, rein aus Neugier, was hier denn so gemacht wurde. Leider fand sie es nicht ganz so spannend wie ihr neuer Trainer und zog daraufhin auch schnell wieder ab. Wer weiß, was sie gefunden hatte um sich die Zeit zu vertreiben. Elyas hoffte ja schon, dass sie sich schnell einleben würde. “Was? Eh…ja! Klar, natürlich! Moment.“ Erschrocken blickte der Rothaarige auf, als er plötzlich von Luzé angesprochen wurde. Er sollte den Tisch decken? Da hätte er auch von selber drauf kommen können! Aber wie immer, war dies nicht der Fall gewesen.
Nun plötzlich etwas hektischer sprang der Koordinator auf und riss die Schränke auf, um das Geschirr auf den Tisch zu stellen. Teller, Tassen und Besteck war zum Glück schnell gefunden. “Ich hab schon lange nicht mehr jemand anderen zusammen gegessen.“, erzählte der Rotschopf währenddessen gut gelaunt. Sonst leisteten ihn immer nur seine Pokemon Gesellschaft. Was natürlich nichts schlechtes war! Und doch freute sich Elyas auch, mal wieder mit einer Person gemeinsam zu essen, mit der er sich unterhalten konnte. Leider passte Elyas durch die leichte Vorfreude nicht so sonderlich auf und stieß mit dem Ellenbogen versehentlich eine Tasse herunter. Schallend zerbracht das Porzellan auf dem Küchenboden. “Och nö!“, ärgerte sich der Rothaarige kurz, bevor er kurz grinste. “Aber gut. Wie sagt man so schön? Scherben bringen Glück!“ Leider war der Koordinator so abergläubisch, dass er auch noch daran glaubte. “Vielleicht bringen sie dir ja Glück bei deinem Arenakampf!“, meinte er noch zu seinem Gast, während er die Scherben vorsichtig aufsammelte und in den Mülleimer warf.

In der Zeit hatte Luzé dann auch schon das Essen angerichtet und der Koordinator stieß einen leisen, aber anerkennenden Pfiff aus. “Wow, das sieht ja wirklich super aus!“
Und dann rief der Schwarzhaarige seine Pokemon aus ihren Bällen und es wurde schlagartig eng in der kleinen Küche. Doch darüber ärgerte sich Elyas nicht im geringsten. Nein, begeistert beugte er sich über den Tisch, nun auch weitaus vorsichtiger, um nicht wieder etwas herunterzuwerfen, um einen Blick auf das Team seines Gastes werfen zu können. Jup. Er hatte definitiv coole Pokemon. Nickend nahm Elyas hin, dass für seine Pokemon auch etwas angerichtet wurde. “Danke! Die werden sich sicher freuen!“ Allerdings würde er sein Team hier nicht in die Küche lassen. Dafür war sie dann doch zu eng! Also nahm er einfach ein paar Schalen mit ins größere Wohnzimmer, wo er dann auch seine Pokemon entließ. Edana beäugte wie immer erst skeptisch die ganze Sache, während Ciarán durchaus begeistert war! Auch Aurora stimmte der Freude zu und Alasdair blieb wie immer die Ruhe selbst. Wie jedes Mal, wenn der Rothaarige Alasdair erblickte, lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. “L-Luzé hat gekocht! Also esst brav auf!“, wies er sie noch an, ehe er wieder in der Küche verschwand. Dicht gefolgt von Sinéad, die auch lieber in der Küche essen wollte.

Elyas selber nahm gegenüber von Luzé Platz und wünschte diesem auch einen guten Appetit. Und wow, das Essen schmeckte wirklich köstlich! “Wo hast du gelernt, so zu kochen? Das ist ja echt super geworden!“    

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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Luzéam So Apr 23, 2017 2:38 pm

Luzé Hyouka

&& Elyas Kanae


Ihm war natürlich nicht entgangen, dass Elyas ihm aufmerksam zusah – er hätte helfen können, aber Luzé fand es tatsächlich besser, dass der Rotschopf keinen Finger rührte, denn letztlich lenkte ihn das am Ende wohl eher ab, als dass es ihm helfen würde. Letztlich aber übertrug er der Augenklappe doch eine Aufgabe – Tisch decken. Der schien erst etwas erschrocken – oder verwirrt? Aber schließlich stimmte er zu und machte sich daran, Geschirr und Besteck zusammen zu suchen und auf dem Tisch zu platzieren. Er ließ dabei eine Tasse fallen, die scheppernd zerbrach – diese räumte er aber schnell weg, bevor irgendjemand in die Scherben treten konnte. Er sprach, dass Scherben ja Glück brachten – vielleicht auch Luzé bei seinem Kampf? Der Schwarzhaarige erwiderte nichts darauf, er war nicht abergläubig – Scherben waren Scherben, weiter nichts. Aber irgendwie war es ulkig, dass Elyas ihm Glück wünschte – schließlich kannten sie sich eigentlich gar nicht. Die Augenklappe verkündete dabei auch, dass er lange nicht mit jemandem zusammen gegessen hatte. Luzé überlegte kurz.
„Ich habe schon einige Jahre nicht mehr in Gesellschaft gegessen.“, sprach er – und es war die Wahrheit. Immer, wenn er zurück im Heim gewesen war, hatte er letztlich für sich allein gegessen, da er meist außerhalb des Hauses aß, also während des Trainings. Während er darüber nachdachte, bereitete Luzé kleine wie größere Schalen für die Pokémon vor, wobei Elyas die für sein Team in einen anderen Raum brachte. Nun, hier war es wirklich eng – dennoch würde er seine Pokémon und auch das Endivie nicht weg schicken. Allein Sy würde später essen müssen, aber Luzé würde das Dragonir dabei natürlich nicht allein lassen.
Jetzt aber war es Zeit, selbst Platz zu nehmen. Er wartete, bis Elyas wieder in der Küche war – das Riolu begleitete ihn, es wollte offenbar auch hier essen. Nun, es war zumindest in Gesellschaft, denn Luzés Pokémon waren alle hier und das Endivie fand es offenbar ohnehin besser, wenn das Riolu hier bei ihm war. Schließlich begannen sie zu essen – Luzé war Tischgespräche längst nicht mehr gewöhnt, weshalb er auch nicht zu reden gedachte und still aß – allerdings stieß Elyas aus, dass es ihm schmeckte und so wollte der Koordinator wissen, wo Luzé das gelernt hatte. Der blickte kurz auf.
„Ich habe schnell gelernt, mich selbst zu versorgen – als Waise gibt es niemanden, der einem auf der Reise Essen zukommen lässt.“, erwiderte er simpel. Viele würden wohl nicht darüber reden können, aber für Luzé war es kein Problem, sich als Waise zu bezeichnen. Es hatte ihn nie behindert, wenn man davon absah, dass man ihn in der Kindheit dafür hatte hänseln wollen. Aber letztlich hatte ihm dieser Umstand genau das gegeben, was er brauchte – Selbstbewusstsein. Und er konnte eben schon früh auf eigenen Beinen stehen und wusste, wohin er einmal wollte. „Immer Essen zu kaufen war auf Dauer ziemlich teuer – es war einfacher, wenn ich in den Pokémoncentern selbst gekocht habe. Wenn man das eine Weile macht, wird man automatisch besser.“, fügte der Schwarzhaarige schließlich hinzu. Er bereitete ja auch das Futter für sein Team zu – da er den Lebensmittelangaben nicht immer das nötige Vertrauen schenkte, war ihm das sogar deutlich lieber. So wusste er wenigstens, was er seinen Pokémon da gab – und wenn ihnen etwas nicht bekam, wusste er auch direkt, woran das lag und konnte das beim nächsten Mal berücksichtigen. Er hatte sich deshalb aber nicht als großen Koch gesehen – da er, abgesehen von den anderen Waisenkindern, nie für jemand anderen gekocht hatte, hatte er diese lobenden Worte auch noch nicht vernommen. Für ihn hatte es immer gereicht, dass seine Pokémon es ohne zu murren zu sich genommen hatten. Es war ein ulkiges Gefühl, wenn man für Essen gelobt wurde. Daran war ja schließlich nichts besonderes, richtig?


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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Elyasam Sa Apr 29, 2017 11:32 pm

Wow. Da war Elyas wohl in ein richtiges Fettnäpfchen getreten! Aber wundern tat ihn das nicht. Es war irgendwie sein verborgenes Talent, irgendwelche Fragen zu stellen, die man besser nicht stellte. So jetzt auch bei Luzé. Eigentlich war es eh nur eine Frage der Zeit gewesen, eher dies geschafft hätte und dann war es eben jetzt schon soweit!
Nachdem Luzé im zugestimmt hatte und meinte, er hätte ebenfalls schon lange nicht mehr in Gesellschaft gegessen, hatte sich Elyas kurz gefreut. Da war es doch umso schöner, wenn man jetzt mit jemanden zusammen aß. Gesellschaft war doch immer etwas Schönes. Natürlich hatten sie ihre Pokemon, aber wie gesagt…mit einem anderen Menschen war es dann doch etwas völlig anderes.
Allerdings hatte der Rothaarige dann gefragt, wo Luzé gelernt hatte, so zu kochen. Womit er direkt ins Fettnäpfchen getreten war. Oder direkt reingefallen. Ja genau, direkt vorne rein!
Dass Luzé ein Waisenkind war, wusste er nicht. Darauf wäre er nie gekommen. Wenn Elyas dies geahnt hätte, hätte er doch nie danach gefragt, wo er so Kochen gelernt hatte! Aber es leuchtete ein, dass man als Waise schnell lernte, sich selbst zu versorgen. Nichtsdestotrotz saß man dem Koordinator sofort an, dass er mit dieser Antwort nicht gerechnet hatte. “Das..äh..tut mir leid. Ich wusste nicht, dass…naja. Du ein Waisenkind bist. Ich wollte dir nicht zu nahe treten.“, entschuldigte sich der Rotschopf sofort. Er wollte dem Trainer wirklich nicht zu nahe treten. Das waren immerhin Dinge, die ihm nichts angingen. Zwar war der Koordinator durchaus ein sehr neugieriger Mensch, der es auch selten merkte, wenn er seine Nase in Dinge steckte, die ihn einfach nichts angingen, aber sowas? Das merkte dann sogar Elyas.
Dafür merkte er aber nicht, dass es Luzé nichts auszumachen schien. Für Elyas schien es nur normal zu sein, dass dies ein heikles Thema war und man darüber nicht sprechen wollte. Und er wollte den Schwarzhaarigen bestimmt nicht an unangenehme Dinge erinnern. Aber dafür war es jetzt wohl zu spät.

Daher war Elyas dann doch etwas erstaunt, als Luzé einfach weitersprach, als sei es nicht besonderes, dass er dann eben anfing zu kochen, da es so billiger war und man dadurch automatisch besser wurde. Das stimmte wohl schon. Je öfter man etwas tat, umso besser wurde man. Aber trotzdem! Argh. Mit diesem Hintergrund war es doch was völlig anderes! “Wir können auch gerne das Thema wechseln.“, meinte Elyas dann einfach, dem das Thema viel unangenehmer war, als Luzé selber. Was aber mehr daran lag, dass der Rothaarige einfach keine Ahnung hatte, wie man mit sowas umgehen sollte. Ganz normal? Nein, eigentlich nicht. Oder doch? Hachja. Elyas war ziemlich überfordert. Dabei meinte er es ja wirklich nicht böse. Er war eigentlich ganz normal aufgewachsen, wie es wäre ein Waisenkind zu sein, konnte er sich nicht vorstellen. Aber plötzlich ohne Eltern? Nein, das wollte sich Elyas auch gar nicht vorstellen. Dabei war es eigentlich etwas anderes, wenn man seine Eltern kannte, oder nicht. Vielleicht hatte Luzé sie ja auch schon früh verloren? Etwas, das dem Rothaarigen gar nicht in den Kopf kam. Vielleicht später irgendwann, aber wenn er jetzt weiter sprach, würde er sich einfach nur um Kopf und Kragen reden. “Wenn du möchtest, kannst du nachher in meinem Bett schlafen.“, wechselte er einfach das Thema. Er hatte Luzé ja angeboten, hier zu übernachten, da sollte dieser ja auch einen vernünftigen Schlafplatz bekommen. Kurz darauf fiel Elyas dann aber auf, dass man das ganz anders verstehen konnte. “A-also damit meine ich, dass ich dann auf dem Sofa schlafe! Du kannst dann alleine in meinem Bett schlafen und…ja.“ Und da hätten wir den Moment, bei dem Elyas wieder irgendwelche Sachen zusammen nuschelte. Mit einer gewissen Röte im Gesicht schob er sich dann einfach etwas von dem Essen in dem Mund und blickte stur auf seinen Teller. Bei Arceus, wie konnte man nur so von einem Fettnäpfchen ins nächste rennen!?

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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Luzéam So Apr 30, 2017 4:22 pm

Luzé Hyouka

&& Elyas Kanae


Huh? Die Augenklappe war ja plötzlich so unruhig. Nervosität? Weshalb? So, wie er ihn ansah, hatte Luzé gerade vom Ende der Welt gesprochen, der Apokalypse schlechthin. Er zog eine Augenbraue hoch – der Rotschopf war doch nicht etwa sensibler, als man anmuten wollte? Nun, die Bestätigung kam schnell – er brabbelte etwas davon, dass er nichts von Luzés Umständen wusste, ihm nicht zu nahe treten wollte. Luzé nahm erst einmal den nächsten Happen, ehe er reagierte. Dieser Kauz war wirklich merkwürdig …
„Woher hättest du es wissen sollen?“, fragte er zuerst ruhig – allerdings rhetorisch, denn er wollte keine Antwort haben. Elyas kannte ihn nicht, er kannte Elyas nicht – es bestand gar nicht die Möglichkeit, dass er von Luzé's nicht existenter Familie wusste, denn selbst in Sinnoh, wo er ja nicht unbekannt war, wussten nur die wenigstens davon. „Es ist nichts dabei – es stört mich nicht, keine Familie zu haben. Also mach nicht ein Gesicht, als wäre gerade jemand gestorben. Ist nicht so, als hätte ich etwas essentielles verpasst.“, fügte er also direkt an, während er ruhig weiter aß. Er kannte es nicht anders – seine Eltern hatten ihn bereits nach seiner Geburt vor diesem Waisenhaus abgelegt. Er hatte sie nie kennen gelernt, um was also sollte er trauern? Es gab nichts zu ändern – also gab es auch nichts, worüber man sich Gedanken machen musste.
Aber Elyas schien der festen Überzeugung zu sein, dass das kein angemessenes Thema war und wollte dieses lieber wechseln. Luzé zuckte nur knapp mit den Schultern – so sei es also. Ihm war es recht, völlig egal, in welche Richtung es nun gehen sollte. Allerdings war der nächste Kommentar seitens der Augenklappe wohl etwas unüberlegt formuliert gewesen. Er konnte in seinem Bett schlafen – und so, wie er direkt im Anschluss an seine Worte errötete, fand er seine Wortwahl wohl auch unpassend. Luzé musterte ihn kurz – was für ein komischer Kauz. Er erklärte sogar noch einmal, was er tatsächlich gemeint hatte. Natürlich sollte Luzé allein im Bett schlafen – nicht etwa mit den Rotschopf zusammen. Luzé schüttelte kurz den Kopf – nun, das hätte ihm beinahe ein Schmunzeln abgerungen.
„Keine Sorge, ich hätte dich so oder so aus meiner Reichweite getreten.“, kommentierte er knapp, bevor er seine leere Schüssel abstellte, kurz die Hände faltete und dann das Besteck daneben legte. „Aber ich bevorzuge das Sofa – ich bin kein Freund davon, jemandem seinen angestammten Schlafplatz zu nehmen. Selbst wenn es wohl nett gemeint war.“, erklärte er dann, ehe er aufblickte. Huh? Da starrte Elyas doch tatsächlich sein Geschirr an. Nun, er war offensichtlich doch zarter besaitet, als Luzé vermutet hätte … „Nun schau nicht so bedeppert drein, Idiot.“, sprach er dann, langte über den Tisch und schnippste der Augenklappe gegen die Stirn. Anschließend erhob er sich. „Wenn du fertig bist, wasche ich ab.“, sagte er, räumte sein Geschirr schon einmal in die Spüle. Dann nahm er die letzte, größere Schale. „Ich gebe noch eben meinem letzten Pokémon Essen.“, erklärte er kurz, verließ die Küche, durchquerte den Flur und lief in das Wohnzimmer, in dem er vorhin schon einen Balkon ausgemacht hatte. Amy, die aufgegessen hatte, wollte ihm erst folgen, allerdings entschied sie sich dann doch dafür, in der Küche sitzen zu bleiben und lieber das Riolu und das Endivie zu beobachten. Außerdem gab es ja noch Elyas, den sie noch nicht ganz einzuschätzen vermochte.
Luzé indes schaffte es, die störrische Tür zu öffnen, trat hinaus und ergriff den letzten Pokéball. Aus einem roten Strahl heraus ergoss sich die Silhouette von Syrinx, ehe das Dragonir deutlich zu erkennen war. Der Drachen sah sich kurz um – und begrüßte Luzé dann herzlich, indem sie ihren Kopf an seine Brust drückte. Nun lächelte er kurz, bevor er dieser Begrüßung mit einer sanften Streicheleinheit nachkam.
„Ich habe dir Essen gemacht.“, sagte er und hielt dem Dragonir die Schüssel hin. Dieses gab sofort erfreute Geräusche von sich und machte sich dann direkt über das Essen her, welches Luzé festhalten musste, da der Drachen nun einmal in der Luft schwebte und die Schüssel dazu aus physikalischen Gründen nicht in der Lage war. Bald war jene auch bereits leer. „Na, hat es dir geschmeckt?“, fragte er und Syrinx stimmte sofort zu, ehe sie ihre Runde um den Gebäudekomplex drehte. Schnell war sie zurück – und stierte dann hinter Luzé. Dieser drehte sich kurz um – um dann Elyas auszumachen. Nun, er hatte eigentlich auch nichts anderes erwartet, als dass er hinterher kommen würde … „Syrinx beißt nicht.“, sagte er also knapp, bevor er sich wieder der Drachenlady zuwandte, die den Rotschopf ziemlich interessant fand. Aber … das konnte auch schlicht daran liegen, dass Luzé einfach nie Gesellschaft hatte.


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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Elyasam Do Jun 15, 2017 6:12 pm

Irgendwie war Elyas ja schon überrascht, wie ruhig Luzé blieb und sogar meinte, dass er nicht wichtiges verpasst hätte. Hui. Da erntete er aber einen ziemlich erschrockenen Blick vom Rothaarigen. Nichts wichtiges verpasst!? Also wirklich! Elyas hing schon ziemlich an seiner Familie. Sie hatte ihn immer unterstützt und geholfen wo sie nur konnten. Klar hatte auch er so seinen Streit mit seinem Vater gehabt, aber mal ehrlich. Das kam doch auch mal vor, da musste man nicht drüber traurig sein. Aber konnte auch nicht wissen, wie sein Gegenüber darüber dachte. Wenn man nie eine Familie hatte, fehlte vielleicht auch keine. Und doch klang es in den Ohren des Koordinators total seltsam. So unwirklich. Für ihn gehörte eine Familie einfach dazu. Er hatte sofort einen Kloß im Hals, wenn er sich vorstellte, seine Familie wäre plötzlich weg. Das…konnte er sich einfach nicht vorstellen. Das war ein zu großer Unterschied und für Elyas etwa undenkbares. Selbst das Zwirrfinst hatte er behalten, auch wenn er so große Angst vor Geisterpokemon hatte. Aber es war ein Geschenk von ihnen gewesen, da konnte er es nicht ablehnen.
Während er so darüber nachdachte, bekam er durchaus etwas Heimweh. Vielleicht sollte er sich in den nächsten Tagen mal wieder bei ihnen melden. Aber nicht, solange Luzé noch bei ihm war. Diesen wollte der Rothaarige nicht damit belästigen und schob noch immer recht bedrückt ein paar Nudeln auf dem Teller hin und her. “Na wenn du meinst…“, murmelte er bloß und tat sich ziemlich schwer damit, einfach wieder gute Laune vorzuschieben.

Was er dann ja auch nicht musste. Er hatte sich nämlich ein weiteres Fettnäpfchen geleistet und kämpfte nun mit dem Scham und der Röte in seinem Gesicht. Wie konnte er auch nur so ein Depp sein und seine Worte dermaßen falsch wählen? Was Luzé jetzt wohl dachte? Elyas wollte es gar nicht wissen und starrte stattdessen sein Geschirr an. Da halfen auch nicht die Worte des Schwarzhaarigen, dass er ihn wohl außer Reichweite getreten hätte. Pff. Als wenn er das geschafft hätte! Aber…es wäre ja eh nicht dazu gekommen! Und dies wohl wirklich nicht, da Luzé das Angebot ausschlug und lieber auf dem Sofa schlafen wollte. Hu? Aber das ist total unbequem, wollte Elyas einwerfen, als ihm plötzlich gegen die Stirn geschnippst wurde. “He!“, rief er und fasste sich automatisch an die Stirn. “Ich bin doch kein Idiot!“, maulte der Rothaarige, musste nun aber doch wieder grinsen. Schlechte Laune stand ihm nicht. Aber scheinbar gab es wohl wirklich keinen Grund dafür.

Als Luzé sich dann aber erhob und ihn meinte, er würde noch seinem letzten Pokemon etwas zu Essen geben, schlang auch Elyas die Reste schnell herunter. Das wollte er doch auf keinen Fall verpassen! Während er sich an einer Nudel verschluckte und mit dem Husten zu kämpfen hatte, konnte es gar nicht schnell genug gehen! Sein Geschirr stellte er ebenfalls auf die Spüle und wischte sich beiläufig eine Träne aus dem Auge, die sich während des Hustens gebildet hatte. “W-warte auf mich!“, rief Elyas noch hinterher und konnte froh sein, nicht über seine eigenen Füße zu stolpern. Er und Eile? Nope. Das passte nicht und wurde stets bestraft. Dafür war seine Tollpatschigkeit zu schlimm. Aber er schaffte es aus der Küche zu laufen, ohne sich irgendwie zu verletzten und mitzubekommen, wie das letzte Pokemon von Luzé ein Dragonir war. Woah. Diese Pokemon waren verdammt schön. Und ihr Name Syrinx war es auch. Ziemlich bewundernd ging Elyas näher. “Wow…! Ziemlich cool! Hallo Syrinx, ich bin Elyas!“, stellte sich der Rothaarige dann vor. Damit kannte er dann wohl das komplette Team von Luzé. Ein beeindruckendes Team! Schon was feines. Aber sein Team war ja auch toll.

“Hmm…weißt du was? Ich glaube, den Abwasch machen wir einfach morgen.“, warf Elyas nach einem Blick auf die Uhr dann ein. Er hatte keine Lust mehr zu Putzen und würde von seinem Gast bestimmt nicht verlangen, jetzt noch abzuwaschen. Stattdessen ging er ins Schlafzimmer und holte ein frisches Oberbett heraus. Mitsamt einem frischen Bezug brachte er dies ins Wohnzimmer. “Bist du dir sicher, dass du auf dem Sofa schlafen willst? Mir macht es nichts aus, dir mein Bett zu überlassen.“ Er hatte ohnehin schon lange nicht mehr in diesem geschlafen. Hieß doch nicht umsonst immer, der Gast wäre König!

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Re: Elyas' Wohnung

Beitrag von Luzéam Do Jun 15, 2017 7:57 pm

Luzé Hyouka

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Der Rotschopf war nicht überzeugt – seine Blicke sprachen Bände. Luzé musterte die Augenklappe einringlich – was war es, das ihn besonders beschäftigte? Dass Luzé keine Familie hatte – oder dass er sagte, dass er keine brauchte? Er war sich … unsicher darüber. Weil er es schlicht nicht verstand. Er hatte immer all die anderen Kinder gesehen, die weinten, wenn man sie an stürmischen tagen nicht von der Schule abholte. Die zu ihren Eltern rannten, wenn sie sich ein Knie aufschürften. Die sich über einen Wochenend-Trip in einer andere Stadt freuten … Er schloss die Augen und atmete geräuschlos durch. Er hatte sie immer gesehen – aber er hatte es nie verstehen können. Er war allein zurück zum Heim gegangen, hatte die Wunden auch ohne Hilfe versorgen können und war, wenn er etwas haben wollte, allein in die entsprechende Stadt gelaufen, sobald Sy an seiner Seite war. War es denn wirklich so … besonders? Er würde es nie erfahren …
Umso erleichternder, wie Elyas reagierte, als er gegen dessen Stirn schnippste. Mit dieser Bewegung, so untypisch für ihn, fiel irgendetwas ab. Es hatte sich doch eine … Schwere auf ihn gelegt, die er nicht deuten konnte. Also musste sie fort, und das war sie. Die Worte des Koordinators überging er – kein Idiot, huh? Doch, schon ziemlich! In gewissen Belangen zumindest. Er stellte sein Geschirr in die Spüle und erklärte, dass er Syrinx das Essen bringen würde – beim Gang Richtung Wohnzimmer konnte er hören, wie der Rothaarige sich förmlich überschlug. Wow – gar nicht seine Art. Aber auf irritierende Art und Weise durchaus … erfrischend. Diese Empfindung war wohl der Müdigkeit zuzuschreiben, die der Schifffahrt wegen noch in seinen Knochen steckte. Gewiss. Jede andere Erklärung war fragwürdig.
Kaum hatte er dann schließlich Sy au ihrem Ball gelassen und ihr das Essen hingehalten, tauchte auch Elyas bei ihnen auf. Er hatte ja doch länger gebraucht, als der Schwarzhaarige vermutet hatte. Er lud ihn somit mit wenigen Worten dazu ein, einfach zu ihnen zu kommen – denn das Dragonir konnte es genauso wenig leiden wie Luzé, von irgendwo beobachtet zu werden. Elyas' Reaktion auf den Drachen war dann aber wieder dessen Charakter entsprechend, so fand jedenfalls der Trainer. Syrinx begrüßte ihrerseits ebenfalls Elyas, indem sie einen freundlichen Ton von sich gab. Dann drückte sie sich abermals kurz an Luzé. Der aber schüttelte den Kopf.
„Ich denke nicht, dass es die passende Zeit für einen kleinen Rundflug ist, Sy.“, sprach er ruhig, woraufhin das Dragonir enttäuscht den Kopf hängen ließ. Aber Syrinx hatte ihr Interesse bald wieder auf Elyas gelegt. Gesellschaft bei dem Schwarzhaarigen – was mochte nur geschehen sein, während sie im Pokéball geschlummert hatte? Sie waren doch nicht in eine fremde Dimension geraten? Jedennfalls musterte Sy den Rotschopf eingehend von oben bis unten und von jeder Seite, ehe sie ihn spielerisch anstupste – und dann einfach im Nachthimmel verschwand. Luzé sah ihr kurz nach und seufzte dann innerlich, ehe er sich umwandte. Elyas gab da auch gerade von sich, dass der Abwasch bis morgen warten konnte. Er hob eine Augenbraue, als Elyas auch bereits wieder in der Wohnung verschwand. Luzé schüttelte stumm den Kopf und ging in die Küche – wenn Elyas immer so an den Tag ging, war es kein Wunder, dass die Wohnung aussah, wie sie aussah. Er jedenfalls würde definitiv abwaschen. Dabei entging ihm nicht, dass Elyas wieder ins Wohnzimmer trat.
„Das Sofa reicht völlig.“, rief er also zur Antwort. Er war Gast – und es war schon freundlich genug, dass er und seine Pokémon überhaupt hier bleiben durften. Indes ließ er Wasser ins Spülbecken – und hatte bald darauf auch den Abwasch erledigt. Das war das mindeste, das er tun konnte, richtig? Sobald alles erledigt war, kehrte er ins Wohnzimmer zurück. Ob Sy es sich irgendwo auf dem Dach gemütlich gemacht hatte? Hoffentlich war das auch stabil genug dafür … Er sah noch einmal zu Elyas. „Danke.“, sagte er dann simpel und ohne weiter darauf einzugehen, ehe er nach seiner Tasche griff und sie neben dem Sofa abstellte. Amy war indes aus der Küche gekommen und hatte es sich bereits zwischen dem Bettzeug gemütlich gemacht. Kronos indes lag vermutlich immer noch in irgendeinem anderen Raum …


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Re: Elyas' Wohnung

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