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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

✗ 03.03.2016 | Yoshi nur noch im Hintergrund
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Gassen

Beitrag von Gastam So 19 März 2017 - 12:28

Gassen

Hintereingänge, Abkürzungen, Treffpunkte, abgeschottete Plätze. Dieser Ort bietet einiges, weshalb hier auch oft Raufbolde herumlungern, um Passanten zu ärgern, Kämpfe auszutragen oder einfach nur um mit ihren Kollegen abzuhängen. Dennoch wagen sich hin und wieder auch mutige Passanten hinein, um eine Abkürzung nach Hause zu nehmen und darauf hoffen keinem der zwielichtigen Gestalten zu begegnen...
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Re: Gassen

Beitrag von Gastam So 19 März 2017 - 12:28

Kazuya - Nahash

Die Sonne stand schon recht tief - was die Stadt noch dunkler wirken ließ, als sie sowieso schon war - als Kazuya durch die Gassen strich. Seine Hände hatte er in den Hosentaschen vergraben, den Kopf leicht gesenkt und sein Blick gedankenverloren auf den Boden gerichtet, während Pam-Pam auf seiner Schulter saß und ein kleines Nickerchen machte. Er dachte an damals, als er noch klein war und ganz allein versuchte auf der Straße zu überleben. Manchmal hatte er tagelang nichts gegessen, wenn ihm die Polizei auf der Schliche war, da er ein gutes Versteck suchen musste. Erst, als er Pam-Pam traf wurde es etwas leichter. Wäre er kein Kind gewesen, dann wäre er den Passanten auch nicht so aufgefallen, aber daran war seine Familie Schuld gewesen, dass er sich in so frühen Jahren davongeschlichen hatte. Allein beim Gedanken an seine Familie biss der kleine Teufel wütend die Zähne aufeinander. Jahrelang musste er nach ihrer Pfeife tanzen ohne jemals für irgendetwas gewürdigt zu werden. Im Gegensatz zu seiner Zicke von Schwester stand er immer im Schatten. Tja hatten sie davon. Hätten sie ihm...abrupt wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als er in eine Person lief und stolperte ein paar Schritte zurück. Kazu brauchte einen kurzen Moment, um sich zu sammeln, ehe er die Augen verengte und den Mann fixierte. Wie er es doch hasste bei Gedankengängen gestört zu werden. ,,Kannst du nicht aufpassen, Schwachkopf?!", giftete er ihn an. Eigentlich war er ja derjenige gewesen, der nicht aufgepasst hatte, doch interessierte ihn das? Nicht im geringsten. Ihm hatte man gefälligst Platz zu machen! Dem Mann sah man an, wie ihm die Farbe aus dem Gesicht wich. Gut so! ,,T-Tut mir leid ich..ich wollte nur...", stammelte er vor sich hin, worauf Kazuya nur die Augen verdrehte. ,,Weißt du was ich noch viel weniger leiden kann, als aus Gedanken gerissen zu werden?" Sein Blick bohrte sich in den des anderen. ,,Herumegdruckse." Pam-Pam - welches durch den Zusammenstoß aus seinem Schlaf gerissen wurde - wusste genau was sein Trainer als nächstes vor hatte und sprang von seiner Schulter und musterte den Mann angriffslustig. Ein selbstgefälliges Grinsen umspielte die Lippen des Rotschopf, als der alte Kauz ängstlich zurückwich. ,,Bitte ich will doch nur nach Hause. Ich wollte keinen Ärger machen!" Etwas, was ihn völlig kalt ließ. Hätte er besser aufgepasst würde er jetzt sich jetzt nicht in Kazuyas Visir befinden. ,,Armstoß." War das einzige was trocken über seine Lippen kam. Die Pfoten des kleinen Pandas begannen weiß zu leichten und es sprang nach vorne, nur um ihn mit einem kräftigen Stoß einige Meter zurück zu befördern. Normalerweise sprang er nicht so sanft mit Störenfrieden um, aber er hatte gerade keine große Lust sich mit einem Angsthasen herumzuschlagen. Keine Herausforderung und daher viel zu Langweilig. ,,Sieh zu, das du Land gewinnst." Wie zu erwarten ließ sich der Kerl das nicht 2 mal sagen, rappelte sich schnell wieder auf und rannte wie von der Tarantel gestochen in die andere Richtung davon aus der Gasse hinaus. Pam-Pam kam wieder zurück und kletterte an ihm hoch zurück auf seine Schulter, wo es sich gemütlich machte. ,,Was ein Schwächling. Uns fehlen echt die Herausforderungen. Davon scheint es jedoch nicht wirklich viele zu geben." Zumindest sah Kazuya das so. Nur selten Begegnete er Leuten, die ihn wirklich mal forderten. Langeweile war daher ein ständiger Begleiter von ihm, die ihn gleichzeitig noch gereizter machte. Im Grunde war dies eine der wenigen Gründe wieso er Arenaleiter schlagen wollte. Um sich die Zeit zu vertreiben. ,,Hast du auch Hunger?", fragte er das Fellknäul und drehte den Kopf leicht zu ihm. ,,Paaam!". gab es zustimmend von sich was ihn kurz schmunzeln ließ. ,,In Ordnung, dann schauen wir uns doch mal nach einer armseligen Gestalt um, der wir den Proviant klauen können." Mit diesen Worten setzte der 23-jährige auch schon seinen Weg durch die Gassen fort. Irgendwer würde ihm mit Sicherheit ins Auge springen, der ein gutes Ziel abgab.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham So 19 März 2017 - 15:57

# 29
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

# cf: [FSK] Hafen - Stratos City

Es war einige Zeit vergangen, nachdem Nahash zum Hauptquartier der Taijitu zurückgekehrt war und seine Wunde hatte versorgen lassen. Mal davon abgesehen, dass es eigentlich Yveltal war, das ihm dazu verholfen hatte. Ohne dieses Pokémon befände der Schwarzhaarige sich nun wohl eher in einem Krankenhaus umringt von Polizisten oder gar Leichenschauhaus. Ironisch genug, dass es das Pokémon der Zerstörung war, das ihn gerettet und sich dazu entschlossen hatte, bei ihm zu bleiben. Ob es daran lag, dass Nahash versucht hatte, den Meisterball zu zerstören? Vielleicht war er ja doch einfach nur in die Gnade dieses Vogels gefallen, der nun sein Team bereicherte. Auf freiwilliger Basis, sogar.
Doch statt sich auszuruhen und seine Wunde richtig verheilen zu lassen, hatte der Schwarzhaarige sich baldmöglichst wieder aufgerappelt, um zu erledigen, was er nicht zu erledigen geschafft hatte. Es war töricht. Ja, es war sogar unfassbar dämlich, was der Schmerz in der Bauchgegend ihm ständig aufs Neue klarzumachen versuchte. Er ignorierte es. So gut es ging. Das bisschen würde ihn doch nicht aufhalten! Stattdessen war er in die Schwarze Stadt gekommen, um sich umzuhören, bei Mitgliedern der Taijitu, die sich in der schwarzen Stadt aufhielten, aber auch bei anderem kriminellen Gesindel, das eventuell eine Ahnung haben konnte. Immerhin war die Schwarze Stadt doch der Dreh- und Angelpunkt vieler Krimineller. Auch, wenn Nahash tatsächlich keine große Ahnung hatte, wie er an die gewünschte Information kommen sollte.

Der letzte, den er befragt hatte, hatte wieder einmal keine Informationen, die er hätte preisgeben können - oder wollen. Der Wille spielte wohl auch eine große Rolle. Nahash hatte nichts, was er im Gegenzug hätte anbieten können und anderer Leute Leben bedrohen, bloß um an Informationen zu bekommen, entsprach nicht unbedingt seinem Wesen. Auch, wenn er sich nichts sehnlicher gewünscht hätte, als eine Spur zu finden. Sein Felilou, Aliqua, folgte ihm sicherheitshalber auf Schritt und Tritt. Es hatte nicht vor, seinen Trainer allein durch dunkle Gassen ziehen zu lassen. Jedenfalls nicht, solange es wusste, dass Nahash sich von einer schlimmen Verletzung erholte. Wäre ja auch unverantwortlich! Zumal sich das kleine Felilou doch perfekt dafür anbot. Es brauchte nicht allzu viel Platz, um sich zur Wehr setzen zu können und unterschätzen mochte man es vielleicht auch.
Es gefiel Aliqua wahrlich nicht, dass ihr Trainer sich ausgerechnet jetzt in zwielichtigen Gassen herumtreiben musste. Vor allem gefiel ihr aber auch all der Dreck und Schmutz nicht und die Tatsache, dass man nicht wusste, was einen erwartete. Konnte sie Nahash davon abhalten? Nein, nicht im Geringsten. Sie wusste nur zu gut, wie wichtig es ihm war, dieses eine Ziel schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen. Der Gedanke an Rache spielte dabei sicherlich auch eine untergeordnete Rolle. Es gefiel dem Schwarzhaarigen nicht, diese Niederlage einstecken zu müssen, obwohl er es zumindest geschafft hatte, dieser Verbrecherbande Yveltal abzuknöpfen. War nicht das schon ein Erfolg an sich? Dass er damit einen Plan zunichte gemacht hatte? Bloß fiel es ihm unheimlich schwer an einen Erfolg zu glauben, wenn er nicht unbeschadet aus der Sache herausgekommen war.
Als er abrupt stehen blieb, schaute das Felilou verwundert zu ihm auf, ehe es ebenfalls stehen blieb. Mit verschränkten Armen schien das Taijitu Mitglied viel zu sehr in Gedanken versunken zu sein. Gedanken, welches Ziel er als nächstes ansteuern konnte. "Sollte ich vielleicht doch nochmal zurück?", fragte er sein Katzenpokémon, das den Kopf neugierig zur Seite neigte. Vielleicht war es ja doch nicht verkehrt, noch einmal die hiesige Basis ansteuern. In der Zwischenzeit konnte sich ja durchaus etwas ergeben haben.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam So 19 März 2017 - 23:43

Gelangweilt setzte der Rothaarige seinen Weg also fort, um einem ahnungslosen Passanten den Proviant zu stehlen. Deshalb hielt er natürlich auch nach Leuten mit Rucksäcken ausschau. Jedoch waren die meisten Leute an denen er vorbei lief zwielichtige Gestalten, wie er selbst eine war. Vielleicht sollte er mal darüber nachdenken sich einen Beutel zu besorgen, in dem er die Sachen verstauen könnte. Besorgen im Sinne von stehlen natürlich. Insofern das Aussehen der Tasche seinem Geschmack entsprach würde er sie behalten, denn ganz egal war ihm das dann doch nicht. Immerhin sah man ihn damit herumlaufen und wenn er mit einem pinken Rucksack durch die Gegend laufen würde...nein, das würde seinem Image gänzlich schaden. Daher hoffte er ein Ziel zu finden, dass wenigstens Geschmack hatte.

Es dauerte zwar eine Weile, doch nachdem Kazuya eine gefühlte Ewigkeit durch die Gegend gelaufen war entdeckte er eine zierlich wirkende Frau, die ziemlich fröhlich wirkte, wenn man bedachte das sie durch ein nicht gerade sicheres Gebiet spazierte. Eindeutig eine typische Touristin. Zu dumm für sie. Kazuya griff zum Pokeball an seinem Gürtel und ließ Snibunna frei. ,,Okay. Pam-Pam, Snibunna. Lenkt die Kleine ab, klaut ihr dann den Rucksack und bringt ihn dann zu mir." Anhand von Snibunnas Gesichtsausdruck konnte er sehen, dass es sich freute mal wieder etwas Ärger machen zu dürfen. Sein pelziger Kollege nickte verstehend und sprang von seiner Schulter. Zusammen stürmten die Beiden los, während er selbst in eine andere Gasse einbog - die sich hinten natürlich erneut gabelte - wo er sich lässig an die Wand lehnte und nur auf das empörte Geschreie des Mädchens wartete. Das ließ auch nicht lange auf sich warten. ,,Hey!! Gebt mir meinen Rucksack zurück ihr gemeinen Pokemon!" Ein leises Lachen kam aus seinem Mund und er beobachtete prüfend beide Seiten, um Ausschau nach seinen Pokemon zu halten. Bei einem weiteren Blick nach links kamen sie auch schon angerannt. Snibunna mit dem Rucksack und wie erwartet dem Mädchen im Schlepptau. ,,Kommt zurück!"  Sein Stichwort. Er nahm Snibunna den Rucksack ab, hängte ihn sich selbst um und rief es zurück in den Pokeball, während Pam-Pam sich an der Tasche festhielt und rannte los.

Kazuya war deutlich schneller als das Mädchen und besaß auch mehr Ausdauer, als sie, denn nach ca. 800 Meter rennen blieb sie völlig außer Atem schnaufend stehen was es ihm ermöglicht hatte sie abzuhängen. Als der kleine Teufel sich sicher war, dass er sie abgehängt hatte verlangsamte er seinen Schritt. Das Rennen hatte ihn durchaus angestrengt, doch ihm blieb zumindest nicht die Luft weg und er musste nicht extra stehen bleiben, um sich wieder zu sammeln. Und da Kazuya nun nicht mehr rannte kletterte auch der Panda wieder auf seine Schulter. ,,Ein gelungener Diebstahl. Habens noch immer drauf." Mit einem breiten Grinsen hielt er Pam-Pam die Faust hin, dass natürlich direkt verstand und die Fistbump erwiderte. ,,Pam!" Sein Blick wanderte nun zu der Tasche. ,,Bin mal gespannt was da wohl so drin ist." Er zog im Gehen den Rucksack nach vorne und öffnete den Reißverschluss. Als er erkennen konnte was sich darin befand leuchteten seine Augen kurz auf. ,,Für uns beide was. Viele Sandwiches Die halten locker für 2-3 Tage." Neugierig blickte es in die Tasche. ,,Pa-Paaam!", gab es freudig von sich. Schmunzelnd machte er ihn wieder zu und ließ ihn zurück auf seinen Rücken sinken, während er den Blick nach vorne richtete, nur um abrupt stehen zu bleiben. Ein Pokemon. Nicht nur irgendeines. Die Vorstufe von Kleoparda, das seine Schwester besaß. Die Person bei dem Pokemon nahm er nicht einmal wirklich war. Sein Fokus lag einzig und allein auf der lilanen Katze, die Kindheitserinnerungen in ihm weckte, auf die der kleine Teufel überhaupt keine Lust hatte. Einzig und allein seinem ersten Impuls folgend griff er zu Traunfugils Pokeball und ließ dieses heraus. ,,Traunfugil, Spukball, sofort!", dabei zeigte er auf das Felilou, damit das kleine Geistpokemon auch wusste was denn sein Ziel war. Erst jetzt merkte er, dass jemand bei ihm stand was ihn jedoch nicht dazu brachte die Attacke abzubrechen. Sein Partner bemerkte die plötzliche Unruhe seines Trainers und blickte ihn nachdenklich an, versuchte ihn jedoch nicht daran zu hindern. Während Traunfugil besagte Attacke ausführte steuerte Kazuya die beiden an.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Mo 20 März 2017 - 0:26

# 30
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Dumm, schoss es dem Schwarzhaarigen abrupt durch den Kopf, als das lärmende Geschrei irgendeines Dahergelaufenen erfolgte. Er musste nichts sagen, denn Aliquas Reaktion auf die nachfolgende Attacke, folgte auf dem Fuß. Das Katzenpokémon öffnete das Maul weit, Flammen züngelten und der anbahnende Spukball wurde alsbald mit einer mächtigen Feuersalve abgewehrt, dass man sich fragen konnte, wie diese Katze es überhaupt geschafft hatte, einen solchen Flammenwurf zu zünden. Zugegeben war Aliqua nicht das stärkste Pokémon in Nahashs Team und zugegeben konnte es je nach Situation vergebens sein, sich auf Zuschuss zu verlassen. In einer Situation, in die es die einzige, rettende Option war, musste man sich aber doch auf den Zufall verlassen. Dieses Mal hatte es Früchte getragen.
Erst, nachdem der Spukball abgewehrt war, wandte Nahash sich herum, um den Angreifer sehen zu können. Aliqua wich selbstverständlich nicht von seiner Seite, machte sich für weitere Angriffe bereit. Immerhin konnte man in diesen Gassen nie so recht wissen, was das Ziel von jemandem war. Tatsächlich glaubte das Felilou nicht einmal daran, dass es selbst das erkorene Ziel war. Für Aliqua war das letztendlich ja auch nicht von Bedeutung. Für sie zählte nur das eine: Nahash zu beschützen.
"Es ist nicht weise, einen Überraschungsangriff vorher in die Welt zu schreien.", kommentierte der Schwarzhaarige jedoch und blickte den anbahnenden Trainer mit aufmerksamen Augen an. Nun, ein Überraschungsangriff verfehlte ja auch sein Ziel, wenn es keine Überraschung mehr war. Schwer zu verstehen war das wohl nicht. Vielleicht sollte es ja auch gar kein Überraschungsangriff sein. Für Nahash jedoch unverständlich. Vielleicht war dieser Kerl auch nur ein einfacher Krimineller, der gerne Chaos stiftete. "Zudem ist es nicht sonderlich klug, Spukball gegen ein Felilou einzusetzen.", fuhr der Schwarzhaarige kurz darauf mit seiner unerwünschten Belehrung fort. Letztendlich ratterte er damit selbst wohl auch nur die Lehren seines Vaters runter. Aber hatte der nicht immer zu sagen gepflegt, dass es wichtig war, die Stärken und Schwächen seiner Partner zu kennen? In dem Fall war ein Traunfugil ohnehin eine denkbar schlechte Wahl und doch war eine der wichtigsten Lehren, dass man sich nicht auf Vorteile verlassen sollte.

Nun, wenn es hart auf hart kam, so hatte er natürlich auch noch andere Asse im Ärmel. Bisher fühlte er sich nicht unsicher oder überhaupt bedroht und doch konnte dieses Gefühl furchtbar schnell umschlagen. Vielleicht war diese Begegnung aber auch ein Glücksgriff. Vorausgesetzt, dieser Kerl konnte ihm überhaupt weiterhelfen. Ein Versuch war es mit Sicherheit wert, nicht?
Während Aliqua den Fremden mit ihren Augen fixierte, steckte Nahash seine Hände in die Taschen. Wenn er den Fremden so genau betrachtete, war es wohl vergebens zu hoffen, dass er ihm weiterhelfen könnte. Auf der anderen Seite musste man aber wohl mit allem rechnen, wenn man es mit dieser Person zu tun hatte. "Sagt dir Yatagarasu etwas?", stellte Nahash seine Frage schließlich, obwohl er nicht unbedingt mit einer ehrlichen Antwort rechnete. Wer Überraschungsangriffe in die Welt hinaus brüllte, der gehörte seinem Glauben nach wohl nicht zur besonders plauderfreudigen Sorte. Oder zur besonders hilfsbereiten. Geld konnte er aber nach wie vor nicht anbieten und er bezweifelte, dass sich auch nur irgendjemand mit Pokémonkeksen bestechen ließ. Es hätte ja auch an ein Wunder gegrenzt, wenn dem so wäre.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Di 21 März 2017 - 22:08

War ja klar, dass die Attackte abgewehrt werden würde. Der Rotschopf hatte damit so gesehen schon gerechnet, aber es war sowieso nur eine Kurzschlussreaktion. Trotzdem gar nicht mal so schlecht für eine kleine Katze. Gut Pam-Pam war auch klein und nicht zu unterschätzen, davon gab es in seinen Augen aber nicht viele. Und wenn man sie nicht ordentlich trainierte blieben sie ebenfalls schwach. Aber dieses schien schon ein paar Kämpfe hinter sich zu haben. Kazuya hatte vor sein Pokemon eine weitere Attacke einsetzen zu lassen und gerade, als er schon die Luft einsog hielt er bei der Aussage des anderen Trainerns inne. Versuchte der ihn gerade ernsthaft zu belehren? Er verengte bei seiner darauffolgenden Antwort die Augen. ,,Spar dir die Sprüche, Klugscheißer. Ich muss mir von dir nicht erklären lassen, wie ich mit meinen Pokemon zu kämpfen habe!" Tze, so weit kommts noch, dass irgend ein dahergelaufener Freak meinte ihm da reinreden zu können. Er kämpfte auf seine Weise und hatte bisher auch hauptsächlich Erfolg damit. ,,Dein kleines Miezekätzchen mach ich mit Links fertig egal mit welchem Typ." Der kleine Teufel blickte hinab auf das Katzenpokemon was ihm noch immer zuwider war. Auch, wenn es nur die Vorstufe war, das änderte nichts an der Tatsache, dass es Erinnerungen weckte, weshalb er seine Abneigung auch gar nicht erst versteckte. Selbst der kleine Panda beäugte Felilou skeptisch, da es ebenfalls keine gute Einstellung dazu hatte.
Bei seiner Frage wurde der Rotschopf hellhörig. Yata - was? Den Namen hatte er noch nie gehört, doch aus irgendeinem Grund schien dieser Kerl nach der Person zu suchen. Ob ihn das interessieren sollte? Fiel ihm noch kein Grund zu ein. ,,Klar doch. Schon paar Mal gesehen, nicht zu unterschätzen der Typ." Sarkasmus. Das war das einzige, womit man seinen Tonfall beschreiben konnte. Kazuya und helfen? Da konnte man nicht viel erwarten, denn selbst wenn er es konnte tat er das niemals aus Nächstenliebe, sondern einzig und allein für einen Sinn und Zweck. Hm...wenn er so darüber nachdachte. Vielleicht konnte er sich ja für die unerwünschte Belehrung revanchieren und ihn etwas an der Nase herumführen? Konnte ja sein, dass irgendwas für ihn dabei raussprang, wenn er vorgab helfen zu können. Aber erst einmal hieß es Angel auswerfen und darauf hoffen, dass er den Köder auch schluckte. ,,Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass man dir die Infos einfach so entgegen schmeißt. Wieso suchst du ihn, heh?" Seit wann spazierte man durch die Gegend und fragte die Leute freundlich danach, ob sie eine bestimmte Person kannten? Vor allem in einem Gebiet, wie diesem hier? Ihm musste doch klar sein, dass da eigentlich nicht viel bei raus kam. Für langes rumgequatsche hätte er nicht die Geduld. Wollte man ihm was nicht sagen musste er eben nachhelfen. War doch ganz einfach. Nein, das verstand er nicht, aber es interessierte ihn auch nicht. Sollte jeder machen, wie er meinte. Aber wer weiß vielleicht erwies sich das ganze noch als nützlich. So gesehen hatte Kazuya sowieso nichts bestimmtes vor und da konnte ein netter Zeitvertreib doch nicht schaden.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Di 21 März 2017 - 22:56

# 31
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Offenbar handelte es sich bei diesem Fremden um die ganz aufbrausende Sorte. Nicht, dass es Nahash großartig störte. Tatsächlich war es in gewisser Weise sogar erfrischend, wenn man bedachte, dass er für gewöhnlich gemieden wurde. Jedenfalls innerhalb der Organisation. Überraschend war das nicht. Alltäglich, sogar. Dass der andere auf die unerwünschte Belehrung derart reagierte, war wohl auch abzusehen gewesen. Nun, wenn er der Auffassung war, dass er gut genug kämpfen konnte, dann sollte man ihm die vielleicht auch lassen. Die darauffolgende Aussage war jedoch etwas, was Nahash zutiefst anzweifelte. Er wollte gewiss nicht abstreiten, dass man auch mit einem Typnachteil den Sieg erringen konnte, doch seinen Gegner zu unterschätzen, war niemals gut. "Nun, Hochmut kommt vor dem Fall.", sprach Nahash, jedoch eher zu sich selbst, als zum anderen. Der wollte ja schließlich keine Belehrung hören.
Etwas zweifelnd betrachtete der Schwarzhaarige den aggressiven Burschen jedoch, als er behauptete, Yatagarasu schon ein paar Mal gesehen zu haben. Den offensichtlichen Sarkasmus verstand er zugegeben nicht. Er hielt es lediglich für eine aggressive Aussage. Nur mit ihr anzufangen, wusste Nahash so recht nichts. Nun, dass er nicht zu unterschätzen war, da musste er aber wohl zustimmen. "In der Tat.", gab er zu und dachte an die letzte, unliebsame Begegnung. Es hätte gewaltig daneben gehen können. Eigentlich hatte sie ihm doch tatsächlich beinahe den Kopf gekostet. Nichts, was der andere jedoch hätte wissen können.

"Um eine offene Rechnung zu begleichen.", antwortete der Schwarzhaarige ehrlich auf die Frage, weshalb er nach dieser Person suchte. Nun, sie befanden sich in der Schwarzen Stadt. Hochburg der Verbrecher, Ortes der krummen Geschäfte. Es war nicht ungewöhnlich, dass ein Verbrecher andere Verbrecher suchte. Aus diesem Grunde fiel es Nahash auch nicht gerade schwer, ehrlich darauf zu antworten. Ohnehin zweifelte er nun doch daran, dass dieser Fremde überhaupt irgendetwas wusste. Er hatte eine Art, die nicht zur Art Yatagarasus passte. Nein, ganz und gar nicht. Um den auszuhalten, musste man schon das Nervenkostüm eines Panzers haben und selbst da wäre Nahash noch ins Zweifeln gekommen.
"Aber wie ich das sehe, könntest du mir nicht weiterhelfen, selbst wenn ich etwas anzubieten hätte.", äußerte er letztlich und seufzte tatsächlich über die Tatsache, dass sich einfach keine Spur finden lassen wollte. Es war... unvorteilhaft. Und selbst, wenn dieser Typ ihm tatsächlich hätte helfen können, so hatte Nahash nach wie vor nichts anzubieten. Er war nur bedingt jemand, der sich mit Gewalt durchzusetzen versuchte. Etwa, wenn es ein Befehl war oder schlicht seine Arbeit involvierte. Dass er jedoch diesem Informanten hinterherschnüffelte, war jedoch weder auf Befehl, noch seine Arbeit. Es war sein eigener Wunsch.
"Solltest du ihm aber wirklich einmal begegnen...", begann der Schwarzhaarige, nur, um dann doch inne zu halten. Sein Felilou blickte zu ihm hinauf, als wartete es selbst auf die Antwort. Tatsächlich war Aliqua sogar in gewisser Weise gespannt, ob Nahash den Satz überhaupt beenden würde. "Ah, Verzeihung, du wolltest keine Belehrungen.", fiel es ihm dann jedoch ein, weshalb er den zuvor angebrochenen Satz nun doch nicht beendete. Dabei handelte es sich aber nicht etwa um Spott, sondern tatsächlich um eine Form der Rücksichtnahme, wenn man es denn so nennen wollte. Wer keine Belehrungen wollte, der wollte nun mal keine, obwohl Nahash durchaus der Ansicht war, dass Warnungen manchmal angebracht waren.
Selbst Aliqua schien zu seufzen, weil nun doch keine Antwort kam. Auf der anderen Seite war es für sie jedoch gewiss nichts Neues.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Mi 22 März 2017 - 10:57

Aus irgendeinem Grund erlosch sein innerer Vulkan wieder. Selbst jemand, wie Kazuya konnte erkennen, dass sein Gegenüber keine aggressive Ader zu besitzen schien. Einzig und allein die schlauen Sprüche nervten ihn und man sollte auch nicht denken, dass der kleine Teufel ruhig blieb, nur weil der andere es auch tat. Darauf konnte man sich weiß Gott nicht verlassen. Gerade jetzt jedoch sah er noch keinen Grund groß aus der Haut zu fahren, weshalb er sich nur dafür entschied ihm einen missmutigen Blick auf seine Aussage zu schenken und die Hände wieder in den Hosentaschen zu vergraben. ,,Ich weiß eben, woran ich bin.", entgegnete er ihm trocken. Was war falsch daran so viel Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben? Gut er übertrieb vielleicht gerne mal mit seinen Prahlereien, doch nannte man sowas nicht gesundes Selbstvertrauen? Besser so, als jemand der ständig rum jammerte, wie schlecht er doch war. Entweder man war sich sicher alles bezwingen zu können und brachte es zu etwas oder ließ es ganz bleiben, wenn man ständig zweifelte irgendwas hinzukriegen. Das war zumindest seine Meinung und ließ sich da auch nicht reinreden.

Langsam wurde das ganze interessanter. Eine offene Rechnung also? Normal interessierte Kazuya sich nicht wirklich für die Machenschaften anderer, aber dieser Kerl war definitiv keine normale Person, wenn er gerade an diesem Ort nach einer Person suchte. Das war auch der Grund, weshalb dieser mysteriöse Person sein Interesse weckte. Immerhin schien Kazuya bei seiner Flunkerei auch richtig gelegen zu haben. Jemand, der nicht zu unterschätzen war...? Na da wollte er jetzt aber mehr erfahren. Ihm war sowieso langweilig. ,,Was hat er denn getan mh? Dir ein Pokemon geklaut?" Seine Mundwinkel zuckten spöttisch. Ja, wenn er versuchte an Informationen zu kommen, dann tat der Rotschopf das auf seine eigene ruppige Art. Schade, dass er den Kerl nicht hatte hereinlegen können, aber wahrscheinlich musste er das auch gar nicht. Bisher antwortete er einfach so was ihn durchaus ein wenig verwunderte, da er selbst an seiner Stelle niemals auf die Idee kommen würde etwas auszuplaudern. Aber umso besser für ihn, so musste er einfach nur ein wenig zuhören. Wenn dieser Yata...Yatagia...die Person, die er suchte weiterhin so interessant blieb würde sich Kazuya noch mal überlegen, ob er sich nicht versuchte doch einzumischen. Insofern sein Gegenüber denn auch so offen blieb. Konnte ja schließlich sein, dass er auch mit ihm spielte wer wusste das schon? Einschätzen konnte er ihn nämlich definitiv noch nicht. ,,Hey, hey, nicht so negativ wer hat denn gesagt, dass ich das nicht kann?" Ein amüsiertes Grinsen umspielte seine Lippen. Er hatte also nichts anzubieten? Da war sich der Straßenjunge noch nicht so sicher. Bisher schien es nämlich noch so, dass er Spannung versprach. Und genau das war es was Kazuya momentan brauchte. Eine gute Ablenkung, die Action versprach. Ob er ihm das sagen würde? Natürlich nicht! war doch viel witziger ihn da im Unwissenden zu lassen.
Er blickte den schwarzhaarigen Trainer an, als dieser wohl mit einer weiteren wichtigen Notiz ankommen wollte, doch beendete den Satz nicht. Was der kleine Teufel nicht richtig wahrnahm oder einfach ignorierte war, dass Traunfugil schon einige Male versucht hatte ihn anzustupsen, da es anscheinend zurück in den Ball wollte, aber als ihr Trainer darauf nicht reagierte richtete sich ihre Aufmerksamkeit auf die kleine Katze, die sie neugierig musterte und ein wenig nährte. ,,Was auch immer du da grade sagen wolltest: Raus damit. Ich hab grad sowieso nichts zu tun, also klär mich auf." Er wollte keine Belehrungen, das stimmte, aber darunter fasste er andere Dinge. Und da er hier womöglich auf eine fantastische Möglichkeit gestoßen war hatte seine Miene sich auch eine gewisse Ernsthaftigkeit angeeignet. Er sagte das auch nicht nur so nebenbei, nein interessieren tat es Kazuya jetzt nämlich wirklich. Aus diesem Grund würde er auch nicht mehr locker lassen bis er zufrieden war mit den Antworten.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Mi 22 März 2017 - 15:35

# 32
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Er wusste, woran er war. Wieso nur bezweifelte Nahash diese Aussage? Übermut tat selten gut. Das war eine der wichtigsten Lektionen, die er gelernt hatte. Doch wenn dieser Kerl damit durchkam, verriet das vielleicht schon einiges über sein Umfeld. Obwohl der Schwarzhaarige sich da nicht beschränken wollte. Es konnte ja doch mehr hinterstecken, als er zunächst glaubte. Vorsicht war die Mutter der Porzellankiste und seine Lebensversicherung. Allen voran jedoch letzteres. Man wusste doch nie so wirklich, woran man war. Deshalb konnte Nahash bei dieser Aussage tatsächlich nur schmunzeln. Es war amüsant. Es war tatsächlich amüsant.
Die Frage, ob man sein Pokémon geklaut hatte, war dann aber doch etwas, was es endgültig schaffte, den Schwarzhaarigen zum Lachen zu bringen. So selten er auch lachte, dieser Kerl hatte es doch glatt vollbracht! Nicht, weil er witzig gewesen wäre, sondern aus dem einfachen Grund, dass diese Frage so unfassbar ironisch und... naiv war. Nein, ihm wurde kein Pokémon geklaut. Er ließ sich auch nicht so einfach beklauen und seine Pokémon ließen sich ebenfalls nicht so einfach stehlen. Viel eher hatte Nahash selbst gestohlen, wenn man es jedenfalls so bezeichnen wollte. Viel mehr hatte Althaia sich doch für ihn entschieden.
Als Nahash sich wieder gefasst hatte, schüttelte er jedoch den Kopf. Pokémondiebstahl - damit wäre er ohnehin niemals davongekommen. Vielleicht sollte Nahash das klarstellen, bevor jene Person vor ihm glaubte, es ausprobieren zu können. "Man müsste schon lebensmüde sein, meine Pokémon stehlen zu wollen.", meinte er. Was wie eine stumpfe Behauptung klang, war jedoch sein voller Ernst. Allein Acacia wäre doch sofort ihrem Pokéball entbüchst und hätte dem Dieb sämtliche Knochen gebrochen. Mit Ausnahme von Althaia waren all seine Pokémon dazu in der Lage, eigenständig aus ihren Pokébällen auszubrechen. Da das die meisten Diebe jedoch nicht wussten, trafen sie wohl kaum Vorbereitungen für den Fall der Fälle und das konnte durchaus tragisch enden.
Zu verraten, was Yatagarasu getan hatte, war dann leider jedoch etwas, was nicht ausgeplaudert gehörte. Es involvierte zu viele Informationen, die nicht für andere bestimmt waren. "Zu vieles, das ich nicht sagen kann.", antwortete er aber nichtsdestotrotz, auch wenn es wohl nicht die erhoffte Antwort war. Nun gut, er konnte es sagen, jedoch war das mit einer Konsequenz verbunden, der die Person vor ihm niemals einwilligen würde. Eine Konsequenz, der niemand einwilligen würde, der bei gesundem Menschenverstand war.

Das muntere Ratespielchen wollte dieser Fremde wohl noch ein Ründchen weiterspielen. Sicher, er konnte vielleicht doch etwas wissen. Die Wahrscheinlichkeit dafür war jedoch so lächerlich gering, dass Nahash es ihm wohl nicht einmal abgekauft hätte, wenn er ja doch etwas gewusst hätte. In manchen Belangen mochte er vielleicht ja naiv sein, Sarkasmus nicht verstehen und sich wie ein Idiot aufführen, aber diese Angelegenheit? Nun ja, sie war offensichtlich. "Du selbst, in gewisser Weise.", behauptete er und dachte erst im nächsten Moment daran, dass es wohl falsch ankommen könnte. Nahash wollte dem anderen ja nicht etwa Worte in den Mund legen, weshalb er nach kurzem nachdenken mit ernster Mine fortfuhr.
"Warum bist du davon ausgegangen, eines meiner Pokémon wäre gestohlen worden?", fragte er. Nicht etwa, weil er eine Antwort erwartete, sondern lediglich um seinen Standpunkt klarzumachen. Die Äußerung ging ihm doch tatsächlich nicht mehr aus dem Kopf. Diebstahl eines einzelnen Pokémon? Das wäre bei Weitem nicht das, was einem bei dieser Person in den Sinn gekommen wäre. "Yatagarasu ist kein Dieb, der Trainer bestehlen würde." Streng genommen war er gar kein Dieb in dem Sinne. "Dass du davon ausgehst, mir wäre ein Pokémon gestohlen worden, sagt mir nur, dass du keinerlei Ahnung hast, wer er eigentlich ist."
Nein, niemand, der Yatagarasu wirklich kannte, wäre von einem Pokémon Diebstahl ausgegangen. Vielleicht münzte der Kerl vor ihm seine eigenen Taten auf andere um. Es wäre nicht undenkbar. Pokémon Diebe, die sich für etwas Großes hielten, gab es wie Sand am Meer. Ob ihnen überhaupt bewusst war, dass es mehr gab, als nur den Diebstahl von Pokémon?

Zumindest war der andere wohl auch nicht gänzlich taub für Belehrungen oder gut gemeinte Ratschläge. Wenigstens das konnte man ihm wohl zu Gute halten. Ob er die Warnung ernstnehmen würde? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich würde er sie in den Wind schießen. "Solltest du ihm jemals begegnen, solltest du schleunigst das Weite suchen.", schloss Nahash seinen Satz schließlich. Auch, wenn es nun wirklich nicht mehr war, als eine Belehrung oder ein Rat, der nicht viel mehr preis gab, als "hau ab." Genügte das nicht auch? Vermutlich nicht. Vermutlich erwartete man Erklärungen, warum oder wieso. Ein erneutes Seufzen. Auf lange Erklärungen hatte Nahash zwar keine allzu große Lust, aber vielleicht war es nicht schlecht, eine gutgemeinte Warnung zu geben, bevor jemand in sein Verderben rannte.
"Du magst dir deiner Fähigkeiten vielleicht sicher sein...", begann der Schwarzhaarige. Sein Blick wurde fest, nahm an Kälte zu. "Aber Yatagarasu spielt in einer ganz anderen Liga." In einer viel gefährlicheren. Wenn Nahash es sich genau überlegte, so hatte dieser Kerl es doch tatsächlich geschafft, an Yveltal zu kommen. Er hatte keine Ahnung, wie er das angestellt hatte und immerhin befand das Pokémon der Zerstörung sich nun in seinem eigenen Besitz. Freiwillig; nachdem es einiges an Chaos am Hafen von Stratos City angerichtet hatte. Was wohl mit den versteinerten Körpern der Bandenmitglieder geschehen war? Nahash war nicht zurückgekehrt, um nachzusehen. Er wollte auch gar nicht dorthin zurückkehren.

Als das Traunfugil sich näherte, nahm Aliqua sofort eine drohende Haltung an. Nicht, weil sie angreifen wollte, sondern weil sie schlicht damit rechnete, dass dieses Traunfugil nichts Gutes im Schilde führte oder dessen Trainer irgendeinen Befehl hinausposaunen würde. Für das Felilou zählte nur, seinen angeschlagenen Trainer zu beschützen. Das Drumherum war irrelevant, weshalb sie dem Traunfugil zwar verdeutlichte, dass sie bereit war, anzugreifen, aber auch keine Anstalten machte, von sich aus anzugreifen - es blieb bei einer Verteidigung.
"Sich seiner Fähigkeiten sicher zu sein ist nicht unbedingt etwas Negatives, aber es kann etwas Negatives werden." Und da waren sie wieder, die Belehrungen! Nun, sie würden vermutlich eh in den Wind geschossen werden. "Man muss auch seine Grenzen kennen und sich vor Augen führen." Grenzen waren schließlich nur menschlich. Wer hatte sie nicht? Grenzen und Prinzipien. Wenn Nahash durch die Straßen wandern und alles und jeden abmurksen würde, wäre er mit Sicherheit nicht hier, sondern würde irgendwo im Knast verschimmeln. "Übermut verhilft zu Fehlern und zu glauben, zu wissen woran man ist, ohne es wirklich zu wissen, kann zu einem unverhofften Ende führen.", griff er die Worte am Anfang dieser kleinen Konversation wieder auf. Man wusste schließlich erst, woran man war, wenn man die nötigen Informationen besaß und die nötigen Vorbereitungen getroffen hatte.
"Yatagarasu ist ein Mann, bei dem man niemals weiß, woran man ist." So schwer es Nahash auch fiel, das zuzugeben. Es änderte jedoch nicht sein Ziel, ihn aus dem Weg zu räumen. Selbst, wenn es bedeutete, ein großes Risiko einzugehen. Und selbst, wenn es bedeutete, den Preis mit seinem Leben zu zahlen. Vielleicht lebte er auch nur deswegen noch. Einzig und allein aus dem Willen heraus, wenn er unterginge, ihn wenigstens mit sich zu reißen. "Wenn du dich mit ihm anlegst, landest du wohl eher unter der Erde oder versauerst im Gefängnis für Taten, die du nicht begangen hast." Zuzutrauen war ihm alles, wie Nahash selbst hatte feststellen müssen. Niemals stünde er hier, hätte er nicht billigend in Kauf genommen, selbst zu sterben. Aber ob das jeder so einfach in Kauf nahm? Nahash bezweifelte es.
"Deswegen solltest du ihn lieber meiden, statt ins offene Messer zu laufen.", schloss er. Obwohl man all das sicherlich auch auf Nahash hätte ummünzen können. Was ihn trieb war jedoch keine Neugierde und keine Abenteuerlust, auch nicht unbedingt der Wunsch nach Rache, sondern zu tun, was er schon einmal nicht zu tun geschafft hatte und eine Gefahr aus dem Weg zu räumen.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Do 23 März 2017 - 0:47

Wenn es eine Sache gab, die Kazuya nicht ausstehen konnte, dann war es ausgelacht zu werden. Gut vielleicht lachte er auch einfach nur über seine Aussage, doch das interessiere sein Temperament nicht. Aus diesem Grund spannte sich der Rotschopf auch automatisch an. Nicht, weil er befürchtete es würde gleich irgendetwas passieren, sondern weil es in ihm wieder begann zu brodeln. Es reichte noch nicht zum explodieren, aber es hatte Benzin ins Feuer geschüttet. Ruhig zu bleiben schaffte Kazuya auch nur, weil er seine Aussage sowieso nicht ernst gemeint hatte. Zu seinem Glück.
Schweigend und mit ausdrucksloser Miene wartete er also stattdessen bis sein Gegenüber wieder zur Beruhigung kam. Aber bevor er hätte etwas sagen können kam ihm der Schwarzhaarige zuvor. Was er sagte könnte sogar glatt von ihm stammen, aber der 23-jährige verzichtete darauf einzugehen. Immerhin musste er sich ja nicht jeder einzelnen Aussage annehmen, als würde sie ihn persönlich betreffen. Es kam allerdings noch besser. Bei dem Thema was genau dieser Kerl denn getan hatte blockte der Trainer doch lieber ab. Gerade weil er zuvor recht offene Antworten gegeben hatte kam es Kazuya noch verdächtiger vor. Jetzt war er sich ziemlich sicher, dass mehr dahinter steckte, als nur ein einfacher Verbrecher, wie er zuerst vermutet hatte. Sehr vielversprechend!
Der kleine Teufel hob eine Braue, als der ihm namentlich noch unbekannte meinte, dass er selbst gesagt haben sollte nicht helfen zu können. Er war schon dabei den Mund für eine Antwort zu öffnen, doch wieder einmal kam man ihm zuvor was ihn nur noch stutziger machte. ,,Noch nie was von Sarkasmus gehört? Das hatte ich nicht ernst gemeint, du Schwachkopf. Dabei hatte ich bei deiner Reaktion noch gedacht du hättest das verstanden. Hab ich mich wohl geirrt." Jemand, der keinen Sarkamus erkannte. Solche Leute traf er ja auch nicht häufig an. Man konnte jedoch gut mit ihnen spielen, aber sowas wurde auch schnell langweilig, wenn man es zu oft und zu lang tat. Bei diesem Kerl hatte es noch immer einen gewissen Reiz, ob dieser wohl schnell verloren gehen würde? Konnte er noch nicht sagen. Wichtig war es allerdings nicht.
Wenigstens beendete er nach Kazuyas Aufforderung seinen Satz. Allerdings hatte er sich da deutlich mehr erhofft. ,,Ohne zu Wissen, wie eine solche Person aussieht geht das schlecht.", meinte er daher stumpf. Stimmte ja aber auch. Wie sollte er sich vor jemandem in Acht nehmen von dem er nicht mal wusste, wie sie aussieht? Nicht, dass Kazuya der Typ war, der vor Gefahren weg rannte, aber trotzdem könnte er ihm ja dennoch über den Weg laufen und es nicht einmal wissen, dass er es war. Allerdings war der Kleiner noch nicht fertig. Es folgte noch etwas. Wie zu erwarten wieder nur ein paar Brotkrümel. ,,Bei so spärlichen Infos bezweifle ich das langsam." Konnte schon sein, dass dieser Yatagarasu gefährlich war, aber nur die Aussage jemand wäre es reichte dem Inugami bei Weiten nicht. Wenn er sowas ernst nehmen sollte musste man ihm schon klare Fakten auftischen, die es bewiesen. Immerhin konnte jeder sowas behaupten, aber ob es am Ende auch stimmte war immer die große Frage. Gerüchte gab es schließlich zur Genüge, die hauptsächlich dazu dienten andere einzuschüchtern, wie zum Beispiel Gruselgeschichten für Kinder, damit sie bestimmte Dinge unterließen. Aber oft waren sie eben genau das: Märchen. Zwar stempelte Kazuya den Kerl nicht so ab, doch wollte eben plausible Gründe hören.
Sein Blick schweifte für einen kurzen Augenblick zu kleinen Geisterpokemon, doch fixierte schnell wieder den Schwarzhaarigen. Traunfugil bemerkte das nicht, da ihre Aufmerksamkeit nur auf Felilou lag. Trotzdem hielt es kurz verwundert inne bei der angriffslustigen Haltung des Pokemon, doch lächelte wieder freudig, als nichts weiter folgte. Sorglos schwebte es nun um die lila Katze herum. Traunfugil war - in Kazuyas Augen nervigerweise - ein recht offenes und verspieltes Pokemon.
Bei seinen folgenden Aussagen lauschte der kleine Teufel bloß schweigend, da sein Gegenüber endlich etwas redseliger wurde. Auch, wenn er anfangs nur wieder mit Belehrungen um die Ecke kam bekam er am Ende doch eine halbe Erklärung Yatagarasu. Wobei man das auch nicht wirklich Erklärung nennen konnte, sondern eher Gründe wieso man ihm nicht über den Weg lief. Jedoch gerieten ausgerechnet diese Worte - die er zuvor noch wissen wollte - in den Hintergrund, da seine vorherigen Aussagen durchaus an ihm nagten. Der 23-jährige hatte diese wahrscheinlich anders interpretiert, als dieser Kerl es eigentlich hatte wirken lassen wollen. Es war auch nicht die Belehrung, die ihn dieses Mal störte. Man konnte den Rowdy generell leicht auf 180 bringen, jedoch gab es Themen bei denen das schneller ging und andere bei denen er eine gewisse Geduld bewies bevor er in die Luft ging. Hier hatte er durchaus einen Nerv getroffen, wenn man so sagen wollte.
,,Okay mir reichts! Ich hab genug davon, dass du auf mich herab siehst, als wär ich irgendein dahergelaufener Schlägertyp mit ner großen Klappe! Aber ich habe durchaus etwas auf dem Kasten und wenn du mir nicht glaubst finde es heraus." Kazuya konnte es wirklich überhaupt nicht leiden, wenn man ihn wie einen Schwächling darstellte und genau das hatte dieser Kerl in seinen Augen indirekt getan. Provokativ ging er daher einen Schritt zurück, als würde er sich schon bereit machen jede Sekunde anzugreifen. So gesehen war er das auch, denn das Adrenalin schoss nur so durch seinen Körper. Pam-Pam wurde ebenfalls unruhiger, machte sich bereit für einen Befehl seines Trainers. Selbst Traunfugil hörte auf Felilou zu umkreisen und sah mit großen Augen zu den beiden Trainern empor.
Und da hatte er doch tatsächlich noch in Erwägung gezogen zu helfen. Okay es wäre so oder so nicht aus Nächstenliebe gewesen, aber in seinen Augen konnte man sich durchaus glücklich schätzen, wenn er mal anbot zu helfen. Direkt gesagt hatte er es nicht, doch das hatte er auf indirekte Weise noch vorgehabt. Allerdings schien der Rotschopf sich wieder mal erst beweisen zu müssen. Eigentlich tat er das auch gern, da viele erst dann einsahen, dass man auch ihn nicht unterschätzen sollte, da deutlich mehr in ihm steckte, als nur ein rüpelhafter Straßenjunge. So leicht kriegte man Kazuya nämlich nicht klein, das musste schon eine echte Herausforderung sein. Und wer weiß vielleicht konnte man die ihm ja auch bieten?
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Do 23 März 2017 - 10:37

# 33
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Sarkasmus. Dieses eine, kleine Wort, das Nahash mittlerweile nicht mehr ausstehen konnte. Er hatte Sarkasmus noch nie erkannt. Aber war das verwunderlich? Für gewöhnlich führte er keine großen Konversationen. Musste er ja auch nicht, wenn es seine Arbeit betraf. Schließlich war es ja nicht seine Aufgabe, Smalltalk zu halten. Auf sozialer Ebene hatte Nahash schon immer versagt. Sein Vater hatte es aber auch nie für notwendig befunden. Wichtig war die Selbstverteidigung. Das Töten. Prinzipien, die zu befolgen waren.
"Verstehe.", gab der Schwarzhaarige deswegen von sich. Dass man ihn als Schwachkopf bezeichnete, ging geradewegs an ihm vorbei. Bei dem Temperament des anderen konnte man wohl darauf bauen, alle Nase lang beleidigt zu werden. Nun, letztendlich war es auch einfach nicht weiter schlimm. Es wäre wohl viel eher ein Versagen gewesen, wäre er deswegen nun aufgebracht.
Glücklicherweise war er aber eine ziemlich ruhige Person, die nur in seltenen Momenten aus der Haut fuhr. Und dieser Kerl schaffte es nun einmal nicht, dass Nahash sich aufregte. Eher noch war es Enttäuschung, dass der andere sich nicht im Griff zu haben schien. Nun, wahrscheinlich auch nur, weil sie derart verschieden waren, dass Nahash mit einem solch aggressiven Verhalten eh nichts anfangen konnte.
"Das mag stimmen.", gab Nahash zu, als der andere sagte, dass er eine Person, von der er nicht wusste, wie sie aussah, schlecht meiden konnte. Da war definitiv Wahres dran. Dann jedoch stand die Frage im Raum, ob dieser Kerl die Warnung ohnehin ernst nahm. Kaum auszumalen, Nahash lieferte eine Personenbeschreibung ab und dieser Kriminelle würde Yatagarasu tatsächlich finden und konfrontieren. Nun, letztendlich lag es dann nicht in Nahashs Verantwortung. Aus diesem Grunde konnte es ihm eigentlich vollends egal sein. "Nun, wenn ich ihn gefunden habe, brauchst du ohnehin keine Personenbeschreibung mehr." Dann würde ihm niemand mehr über den Weg laufen können.

Dass der andere Warnungen in den Wind schlug, stempelte Nahash innerlich erneut als dumm ab. Manche Menschen suchten wohl einfach die Gefahr. Nun, vollkommen falsch war das für ihn selbst nicht, allerdings verband er es stets mit seiner Arbeit und seiner Loyalität. Es hatte andere Beweggründe, die er als wichtiger als jeder Nervenkitzel empfand. Und dieser angriffslustige Typ vor ihm, der allmählich die Schnauze voll hatte, war gerade dabei sich diesen Beweggründen in den Weg zu stellen, weil er etwas falsch aufgefasst hatte.
"Das hat nichts mit herabsehen zu tun.", warf der Schwarzhaarige ein. Blieb bloß die Frage, ob er sich gut genug erklären konnte oder ob der andere nun derart auf Krawall gebürstet war, dass es ohnehin nicht mehr von Belang war. "Ich kann nicht beurteilen, wie du dich in deinem Metier schlägst." Und das konnte er tatsächlich nicht. Zum einen, weil Nahash nur eine grobe Ahnung hatte, was der andere "beruflich" tat, zum anderen, weil er selbst auch nur Meister seines Faches war. Er konnte zwar stehlen, ein Meisterdieb wäre ihm in der Hinsicht jedoch in allen Belangen überlegen. Im Gegenzug hatte der Meisterdieb aber vielleicht Hemmungen, jemanden zu töten oder wusste nicht, wie er es am geschicktesten anstellte.
"In meinem Metier kämst du so jedoch tatsächlich nicht weit." Vielleicht war das wieder zu viel gesagt. Andererseits hielt Nahash nichts davon, zu lügen und von seinem Standpunkt aus, kam der andere mit aggressivem Verhalten wirklich nicht, wären sie der selben Arbeit nachgegangen. Zugegeben, die Aussage, es herausfinden zu sollen, klang für Nahash jedoch wirklich nach dahergelaufenem Schlägertyp mit großer Klappe. Den Kommentar verkniff er sich jedoch, da er für die derzeitige Situation nicht förderlich war.
Ein Kampf in dieser Gasse wäre jedoch zugegeben gewagt. Ein Kampf ohne Pokémon barg derzeit einen Nachteil für Nahash. Ein Kampf mit Pokémon einen großen Nachteil für den anderen. Jedenfalls, wenn Nahash auf Althaia zurückgriff, obwohl es mit Sicherheit ein wenig leichtsinnig wäre. Letztendlich wäre es aber auch einfach nur Zeit- und Energieverschwendung, weshalb er auf die Provokation nicht einging. Nein, stattdessen wandte der Schwarzhaarige sich herum, was jedoch nicht bedeutete, dass er weniger aufmerksam war. "Vielleicht hab ich auf dem Schwarzmarkt ja mehr Glück." Auch, wenn er keine große Lust hatte, dem wirklich einen Besuch abzustatten.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Do 23 März 2017 - 14:57

Die Aussage, dass er keine Personenbeschreibung mehr brauchen würde, wenn er ihn fand bestätigte dem kleinen Teufel nur endgültig, dass er keine normale Person war. Höchstwahrscheinlich auch Kriminell, da keine normale Person andeuten würde jemanden um die Ecke zu bringen. Stören tat ihn das jedoch nicht. Viel mehr war es in gewisser Weise beeindruckend zu töten ohne auf Dauer gesucht zu werden. Okay er war noch nicht lange hier, aber bisher hatte er sein Gesicht noch auf keinem Fahndungsplakat gesehen. ,,Mhm ich hab sowieso keine Lust auf Leichensuche zu gehen.", meinte der Rotschopf daher nur belustigt.
Seine Augen verengten sich bei den Antworten des anderen zu Schlitzen. ,,Tze du unterschätzt mich gewaltig." Etwas was er überhaupt nicht ausstehen konnte. Bevor man nicht genau über die Fähigkeiten des anderen Bescheid wusste konnte man diesen nicht beurteilen. Hieß nicht, dass er selbst andere nicht auch unterschätzte. Tat er zugegeben sehr wohl. Und das ziemlich oft. Auch bei diesem wortkargen Typen tat er das. In seinen Augen berechtigte das jedoch niemanden es bei ihm zu tun. Ergab keinen Sinn? War ihm vollkommen egal. Seine Ansicht ließ sich nicht so leicht ändern.
Wütend ballte der 23-jährige die Hände zu Fäusten. ,,Traunfugil...", war das einzige was er sagte, als der Trainer sich von ihm abwandte. Der kleine Geist kam zu ihm geschwebt und wartete mit großen Augen darauf, dass sein Trainer einen Befehl gab, wie auch vorhin schon. Allerdings blieb es dabei. Kazuya schwieg. Schwieg und ließ den anderen nicht aus den Augen. Tausende von Gedanken rasten durch seinen Kopf, die er nicht mal alle richtig fassen konnte. Es nervte ihn schlichtweg, dass er laut der Aussage des anderen nicht weit kommen würde. Liebend gerne würde er sich blindlings einfach in einen Kampf stürzen - denn jede Faser seines Körpers schrie förmlich danach. Aber hie war es anders. Nicht, weil der kleine Teufel auf einmal anfing an seinen Taten zu zweifeln, sondern viel mehr machte die Ruhe des anderen ihn so aufgewühlt. Dadurch ließ er sich nur sehr schwer einschätzen, weshalb Kazuya auch nicht wusste was ihn erwartete, sobald er den Kampf eröffnete. Bei jeder anderen Person hätte er schon längst die Nerven verloren, aber das lag auch daran, dass diese mist genauso aggressiv, wie er waren oder einfach nur unglaublich dämlich, sodass sie ihn förmlich dazu zwangen Vernunft einzuprügeln. Was also sollte er hier am besten tun? Gehen lasen oder es einfach riskieren? Alles einfach auf sich beruhen lassen wollte der Rotschopf schon aus reinem Trotz nicht. Nein dafür war er nicht der Typ. Lieber regelte er alles direkt. Da konnte man sich ja schon denken, dass er nicht locker lassen würde. Aber ihm war ein anderer Gedanke gekommen, der ihn nochmal davon abhielt den von Traunfugil erwarteten Befehl auszusprechen. Stattdessen setzte er sich einfach in Bewegung und folgte dem Kerl. ,,Du kannst vergessen, dass ich das hier einfach so stehen lasse. Wenn du es schon nicht auf meine Art tun willst, dann hast du mich jetzt erst Mal am Hals." War immerhin auch eine Art, um mehr herauszufinden. Und er hatte einfach Pech, dass Kazuya sich langweilte. Immer alleine durch die Gegend laufen verlor irgendwann einfach seinen Reiz. Außerdem konnte der ein oder andere Kontakt auch nicht schaden. Wie nannte man das doch gerne? Connections. Genau. Falls es ihm zu langweilig wurde konnte er ja jederzeit gehen. ,,Und damit wir diesen Quatsch hinter uns haben: Wie heißt du überhaupt? Ich meine ich kann dich auch mit Blacki ansprechen, aber ich glaube nicht, dass dir das gefällt." Ein kurzes Grinsen konnte er sich da dann aber doch nicht verkneifen. ,,Ach ja, Kazuya.", fügte er nebenbei noch hinzu und blickte dann zu seinem Traunfugil, dass brav neben ihm herschwebte. ,,Willst du zurück in den Ball?" Einen Augenblick lang schien es zu überlegen, aber da keine Reaktion kam zuckte der Rothaarige nur mit den Schultern und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf den anderen.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham So 26 März 2017 - 15:48

# 34
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Man musste ihm lassen, dass er sich nicht leicht abschrecken ließ. Ob es einfach nur Mut oder Dummheit war, da war Nahash sich jedoch nicht sicher. Vielleicht war es auch wieder nur Sarkasmus? Sicher konnte er sich da wohl auch nicht mehr sein. Sarkasmus. Wer hatte das überhaupt erfunden und warum? Nicht, dass er groß etwas daran ändern konnte, außer wohl zu lernen, Sarkasmus zu erkennen. Einfach war das jedoch nicht. Für Nahash zumindest.
Und da war sie wieder, die Aussage, dass man ihn unterschätzen würde. Ob dieser Kerl ein Geltungsbedürfnis hatte? Vielleicht sah Nahash das auch nur zu pragmatisch, doch im Grunde fand er es sogar ganz hilfreich, unterschätzt zu werden. Das sorgte immerhin dafür, dass der andere seine Deckung vernachlässigte. Eine nur allzu perfekte Gelegenheit, um zuzuschlagen. Wahrscheinlich war seine Ansicht jedoch wie immer vernebelt von den Lehren seines Vaters. Das war keine Seltenheit und oft fiel es Nahash schwer, sich davon loszusagen.
Der Fremde jedoch gab wohl scheinbar immer noch nicht nach. Wenn auch auf andere Art, als Nahash gedacht hatte. Nun, Beharrlichkeit war auch nicht unbedingt etwas schlechtes, konnte aber ungemein nerven. Nicht, dass der Schwarzhaarige sich groß dagegen ausgesprochen hätte. Was der andere tat, war seine Sache. Problematisch wäre es wohl nur, wenn er ins Hauptquartier zurückkehren wollte. Selbst dann gab es aber wohl noch Mittel und Wege ihn loszuwerden. "Verstehe.", war jedoch das einzige, was der Schwarzhaarige daraufhin entgegnete.

"Kümmert mich nicht.", folgte schließlich, als der andere nach Nahashs Namen fragte und meinte, er könne ihn auch einfach "Blacki" nennen. Eigenartiger Name, in der Tat, letztendlich war es dem Schwarzhaarigen aber auch schlicht und ergreifend egal, wie man ihn nannte. "Nahash.", gab er dann jedoch nicht seinen wahren Namen, sondern sein Pseudonym preis, nachdem der andere sich als Kazuya vorgestellt hatte. Seinen tatsächlichen Namen verwendete er ohnehin nur äußerst selten. Letztendlich gab es aber auch so gut wie niemanden, der ihn überhaupt mit Faye ansprach. Das konnte auch ruhig dabei bleiben.
Während Aliqua den unliebsamen Verfolger böswillig anfunkelte, weil sie es für eine gänzlich furchtbare Idee hielt, dass er mitkam, widmete sich Nahashs Aufmerksamkeit eher dem Traunfugil. Zumindest schien Kazuya seine Pokémon gut zu behandeln. Das war schon einiges wert, wenn er denn auch richtig mit ihnen umzugehen wusste. Letztendlich widmete Nahash sich dann aber doch seinem Felilou, das nun gänzlich unentspannt wirkte. Nun, unentspannter als zuvor.
"Du scheinst deine Pokémon gut zu behandeln.", merkte Nahash an, was natürlich nicht seinem Pokémon, sondern Kazuya galt. Er selbst kramte in seiner Tasche nach dem Pokéball seines Kirlias. Schließlich wusste er nur allzu gut, dass sein Felilou es keineswegs zulassen würde, dass er in seiner derzeitigen Lage ohne ein Pokémon an seiner Seite herumlief. Ein Sorgenkätzchen sondergleichen. Kaum hatte Nahash sein Kirlia aus seinem Pokéball entlassen, war Aliqua doch auch viel entspannter und kehrte tatsächlich zufrieden in ihren eigenen Pokéball zurück. Nicht jedoch, ohne Kazuya noch einmal einen warnenden Blick zuzuwerfen.
Ohnehin war das Kirlia, Acacia, doch viel geeigneter, wenn man den Schwarzmarkt ansteuerte, obwohl man das vielleicht nicht so recht glauben wollte. Was für Pokémon Kazuya wohl besaß? Abseits des Traunfugils und Pam-Pams? Wenn er denn überhaupt weitere Pokémon besaß.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Do 30 März 2017 - 14:03

Wieder einmal fasste sich der andere nur äußerst kurz bei seinen Antworten. Aber damit hatte der kleine Teufel kein Problem, so wurde seine Wut wenigstens nicht weiter geschürt und er konnte sich darauf konzentrieren wieder runter zu kommen. ,,Na wenn´s dir egal ist bleibe ich bei Blacki." Ein freches Grinsen schlich sich auf seine Lippen. Wer ihm die Wahl überließ konnte sich meist auf Eigennamen einstellen. Nicht sonderlich originell, aber es passte und das reichte Kazuya vollkommen. Auch, wenn er sich kurz mit seinem Traunfugil beschäftigt hatte entging ihm der Blick des Katzenpokemons nicht, den er gleichermaßen erwiderte. ,,Brauchst mich nicht so anschauen ich kann dich genauso wenig leiden." Den Satz hatte er an das kleine Felilou gerichtet, auch wenn es bei Nahash noch schwankte. Er konnte ihn noch nicht gut genug einschätzen, um sagen zu können zu was er tendierte. Jedoch erntete er einen Pluspunkt, als er das Fellknäul zurückrief. Stattdessen fiel sein Blick kurz auf das Kirlia. Ob er wohl nur kleine Pokemon besaß? Oder überhaupt mehr? Okay Kazuya besaß selbst vergleichsweise kleine Pokemon, aber Größe musste nicht unbedingt etwas heißen. Das hatte er auch bei Felilou gemerkt, dass den Spukball abgewehrt hatte. Tze. Lästiges Fellknäul. Er wäre zufriedener gewesen, wenn es davon erwischt worden wäre, aber man konnte ja nicht alles haben. Wobei das für ihn auch nicht ganz stimmte. Immerhin musste er es jetzt nicht mehr sehen und das war doch mehr als genug Befriedigung und ein Sieg in seinen Augen.
Nahash riss den Rotschopf mit seinem Satz aus den Gedanken und blickte auf. ,,Mh? Eh ja, und? Sind immerhin ganz nützliche Wesen." Für das letzte bekam er von seinem Pam-Pam einen Schlag ab, der zwar nicht weh tat, aber seine Aufmerksamkeit erregt. ,,Kein Grund gleich beleidigt zu sein." Der kleine Panda übernahm hin und wieder gerne mal den Part der Belehrung, wenn Kazuya zu unsensibel wurde. Natürlich wusste es dabei auch immer in welchem Sinne er die Sachen meinte und das er Probleme damit hatte seine Gefühle auszudrücken. Aber aus diesem Grund versuchte es seinen Trainer darauf aufmerksam zu machen. Funktionierte nicht immer, manchmal nervte es ihn auch, aber insgeheim war er froh darüber.
,,Dein kleines Fellknäul ist aber ganz schön nachtragend muss ich mal so sagen. Nach einer Attacke gleich eingeschnappt." Natürlich hatte er das nicht wirklich ernst gemeint. Ihm war schon klar, dass es in Alarmbereitschaft geblieben ist, da Kazuya sich ja auch nicht gerade Mühe gegeben hatte Vertrauen zu gewinnen. Allerdings fand er es witzig, dass der andere keinen Sarkasmus verstand und nutzte es aus. Wenn schon...Moment. Wo war denn sein Traunfugil? Schnell blickte er sich um konnte es aber nirgends ausfindig machen. ,,Traunfugil?" Der kleine Teufel sah zu Pam-Pam, als dieses ihn antippte und zeigte nach hinten. Tatsächlich. Es schwebte dicht vor dem Rucksack, da es anscheinend die Sandwiches darin bemerkt hatte. Mit einem leisen lachen holte er den geklauten Rucksack nach vorne und öffnete ihn. Mit seiner grün-weißen Farbe entsprach er nicht gerade Kazuyas Favoriten, aber alles war besser, als pink. ,,Hier." Blindlings nahm er eines der Sandwiches heraus, befreite es aus seiner Ummantelung und hielt es Traunfugil hin, dass es mit schnellen Happen verspeiste. Nachdem er sich selbst eines rausgeholt und in den Mund gesteckt hatte, gab er auch Pam-Pam eines, ehe sein Blick zu Nahash wanderte. Einen kurzen Moment lang zögerte der 23-jährige. ,,Siehst hungrig aus. Hab genug hier drinnen. Du und dein Pokemon könnt auch eins haben, wenn du willst.", bot er an. So ganz gefiel ihm das nicht, aber er wusste, dass der kleine Panda ihm sonst nur damit auf die Nerven gehen würde, weshalb er es gleich hinter sich brachte.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Do 30 März 2017 - 16:30

# 35
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Blacki also. Wieso wunderte es Nahash nicht, dass Kazuya sich für den Spitznamen entschied, wenn er die Wahl hatte? Nun, es störte Nahash ohnehin nicht. Aliqua hätte damit wohl viel eher ein Problem gehabt. Die hätte es wohl als respektlos aufgefasst und vielleicht sogar versucht, Kazuya die Augen auszukratzen. Zwar verstand Nahash diese gegenseitige Anfeindung der beiden nur indirekt, machte sich auf der anderen Seite jedoch nichts draus, solange Aliqua nichts unüberlegtes tat.
Das Felilou zurückzurufen war wohl das beste, was er hatte tun können. Wie Kazuya das auffasste war dabei auch weniger von Belang. Die Frage, die Nahash gestellt hatte, wurde auch mit einer weniger wünschenswerten Antwort aufgeklärt. "Ganz nützlich" mochte mit Sicherheit stimmen, auf der anderen Seite waren Pokémon jedoch keine reinen Werkzeuge, wenn man ihn fragte.
Die Reaktion des Pam-Pams bewies jedoch, dass wohl mehr dahinter steckte, als Kazuya zugab oder auszudrücken vermochte. Es ergab nur leider kein allzu genaues Bild über die Ansicht des anderen. Wohl aber, dass er kein allzu schlechtes Verhältnis zu seinen Pokémon haben musste. Ansonsten würde er das Verhalten seines Pam-Pams wohl nicht allzu locker sehen und es wohl in seinen Pokéball befördern.

"Aliqua ist nicht wirklich nachtragend.", erwiderte Nahash, als Kazuya begonnen hatte, über das Felilou zu reden. Sie war manchmal kratzbürstig, aber nachtragend sah wohl noch etwas anders aus. "Sie hat nur einen ziemlich großen Beschützerinstinkt." Der aktuell umso größer war. Man konnte es wohl ganz einfach als Sorge dieses Pokémons sehen. Vielleicht gab sie sich aber auch ganz einfach die Schuld daran, dass ihr Trainer in keiner sonderlich guten Verfassung war.
"Man kann von Glück sagen, dass sie nicht zum Gegenangriff angesetzt hat.", fügte der Schwarzhaarige noch an. Auch, wenn Kazuya das sicherlich wieder falsch auffassen würde. Mit Zuschuss war Aliqua jedoch völlig unberechenbar und die Bereicherung von Yveltal war etwas, was diese Unberechenbarkeit zu etwas absolut gefährlichem machte. Immerhin hatte Nahash gesehen, was Unheilsschwingen anrichten konnten und er war tatsächlich nicht besonders scharf darauf zu erfahren, ob sie den selben Effekt erzielten, wenn Aliqua diese Attacke versehentlich einsetzte. Es konnte viel zu leicht in einer Katastrophe enden.
Letztendlich sah Nahash den anderen jedoch an. "Aber lass mich klarstellen, dass das nichts mit Unterschätzung zu tun hat.", meinte er, damit Kazuya ihm nicht wieder Dinge vorwarf. Vielleicht war es zu viel Information, wenn Nahash genauer darauf einging, vielleicht würde es in Zukunft aber auch einfach nur leichtsinnige Aktionen in den Staub treten. "Aliqua ist eines meiner schwächsten Pokémon, aber sie hat Zugriff auf Attacken, die Katastrophen heraufbeschwören können." Nun gut, vielleicht war "Katastrophen" etwas überspitzt, aber eine Unheilsschwinge auf engstem Raum war nicht gerade wünschenswert. Es käme wohl wirklich einer mittleren Katastrophe gleich und hätte wohl kein besonders rosiges Ende hervorgebracht.

Während das Kirlia amüsiert herumtänzelte, zückte Kazuya einige Sandwiches aus seiner Tasche. Dass er sein Essen mit seinen Pokémon teilte, sprach wohl für ihn. Verwirrung löste jedoch Kazuyas nachfolgendes Angebot aus. Nahash verstand nämlich wirklich nicht, warum der andere ihm und seinen Pokémon ebenfalls etwas zu Essen anbot. "Warum?", folgte die fast schon perplexe Frage. Erst dann ratterte in Nahashs Kopf die kleine, aber feine Aussage, er sähe hungrig aus, herunter. Sah er wirklich hungrig aus?
Tatsächlich blieb der Schwarzhaarige daraufhin stehen und sah an sich herunter. Natürlich fand er dort keine Begründung, warum er hungrig aussehen sollte. Sein Magen knurrte nicht, er war nicht ausgemagert und hatte auch sonst nicht das Gefühl, besonders hungrig zu wirken. War er blass? Er hatte sich keine Gedanken darum gemacht, als er aufgebrochen war. "Vielleicht kommt das nur von der Stichwunde...", murmelte er schließlich. So schnell wie er sich entschlossen hatte, jemandem hinterher zu jagen, der wahrscheinlich schon gar nicht mehr in der Region war, hatte er sich ja auch gar nicht vernünftig ausruhen und die Wunde ordentlich verheilen lassen können.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Fr 31 März 2017 - 10:11

Seine Mundwinkel zuckten abfällig bei der Verteidigung des Felilou. Er hatte es tatsächlich wieder ernst genommen einfach genial! Kazuya wusste selber, wie beschützend Pokemon sein konnten, denn Pam-Pam tat dies in einem Ernstfall auch immer. Vor allem damals, als der Rotschopf von Vögeln attackiert wurde was auch ihre erste Begegnung war. Seitdem waren sie richtige Freunde geworden, die gerne mal aneinander gerieten. Aber so war das in Freundschaften nun mal. Zumindest bei ihnen. Ob das auch bei anderen der Fall war konnte Kazuya nicht sagen, da er nie eine wirkliche Freundschaft mit einer anderen Person hatte. Jedoch nahm er einfach an, dass es da genauso sein musste. ,,Selbst wenn es zurückgeschlagen hätte, das kleine Fellknäul besiege ich mit verbundenen Augen." Von einer kleinen Katze - die Kazua wohlgemerkt nicht ausstehen konnte - hätte er sich ganz bestimmt nicht besiegen lassen. Bei keinem Pokemon wäre für den kleinen Teufel eine Niederlage so schlimm, wie bei diesem. Das würde er nicht mit sich vereinbaren können.
Kazuya sah zu Nahash, als dieser meinte es habe nichts mit Unterschätzung zu tun. Ausnahmsweise hatte er das dieses Mal auch nicht so aufgenommen. Allein, dass er ihn anscheinend milde stimmen wollte in dieser Hinsicht brachte ihn doch schon zum Schmunzeln. Was Nahash jedoch daraufhin sagte weckte sein Interesse. ,,DAS kleine Ding soll unheilbringende Attacken können? Vergiss es das kauf ich dir nicht ab ehe ich es mit eigenen Augen sehe." Nein für den 23-jährigen völlig unvorstellbar, dass sein verhasstes Pokemon so etwas können sollte. Außerdem konnte er sich auch nicht vorstellen was für Attacken das sein sollten. Es war eine schwache Katze und nichts weiter!
Auch Kazuya blieb stehen, als der andere Trainer es tat, der auf einmal so wirkte, als hätte er ihn bei irgendetwas auf frischer Tat ertappt. Der Rotschopf konnte nachvollziehen warum er die darauffolgende Frage stellte. Wäre es umgekehrt hätte er wohl genauso reagiert, aber er hatte keine Lust das zu erklären. Konnte er im Grunde auch nicht. ,,Warum? Ist doch vollkommen egal sei doch froh, dass ich es dir überhaupt anbiete." Mit einem Seufzen beobachtete Kazuya, wie Pam-Pam sich das Sandwich aus seiner Hand schnappte, von seiner Schulter sprang und zu Kirlia ging, um es ihr zu geben. Anscheinend fand Traunfugil das auch äußerst interessant, da es begeistert hinterher flog. Allerdings glitt Kazuyas Blick schnell wieder zu Nahash. Eine Stichwunde? Hinter dem Kerl steckte wohl wirklich mehr, als er ahnte. ,,Bist wirklich taffer, als du aussiehst. Mit einer Stichwunde herumzurennen hat schon was." Langsam wurde ihm der Kerl sympathischer, auch wenn er das natürlich niemals aussprechen würde. Jedoch verleitete es den kleinen Teufel dazu erneut in die Tasche zu greifen - die nun schon fast die Hälfte an Vorrat verloren hatte - und näher an ihn heranzutreten. ,,Frag nicht, sondern iss einfach. Hatte leider keine Zeit es zu vergiften." Mit einem Grinsen drückte er es ihm in die Hand. Ein Nein würde er jetzt schlicht und ergreifend nicht mehr akzeptieren. ,,Und wenn wir schon dabei sind: Wo geht es überhaupt hin?" Kazuya bezweifelte nämlich, dass sie ziellos durch die Gassen strichen. Konnte irgendwo natürlich auch der Fall sein, wenn er ihn loswerden wollen würde, aber so leicht geschah das nicht. Außerdem war es doch nur mehr als fair ihm das Reiseziel zu verraten wo er doch so großzügig war.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Fr 31 März 2017 - 11:35

# 36
NAHASH & KAZUYA
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Kazuya schien ja ein mächtiges Problem mit Felilous zu haben, so sehr wie er sich auf jenes einschoss. Ob das irgendeinen tiefgehenderen Grund hatte? Nun, nicht, dass es Nahash ernsthaft interessierte. Das war dann wohl Kazuyas Sache, ob er stillschweigen behielt oder sich mitteilte. So oder so hatte der Schwarzhaarige nicht vor, nachzuhaken, sondern es einfach auf sich beruhen zu lassen. Sollte der andere ruhig Töne spucken. Gegen Aliqua war ein Kampf letztendlich wirklich verhältnismäßig einfach.
"Nicht Aliqua beherrscht diese Attacken.", korrigierte Nahash jedoch sogleich. Aliqua selbst war wohl alles andere als vernichtend, wenn man es nicht heraufbeschwor. "Sie sind dank Zuschuss lediglich Teil ihres Repertoires." Ein Repertoire, das sich nun zu etwas Schlimmen entwickeln konnte. Wahrscheinlich war es sicherer, wenn Aliqua Zuschuss in Zukunft nicht mehr einsetzte - oder nicht mehr allzu häufig.
Dass Kazuya ihm das Ganze nicht abnahm, war zwar enttäuschend, jedoch verständlich. Behauptungen aufstellen konnten immerhin viele. Sie jedoch zu beweisen... Nun, es zu beweisen war in Nahashs Fall zwar nicht wirklich schwer, jedoch gänzlich unangebracht. Zumal es besser war, nicht mit Althaias Pokéball herumzuwedeln als wäre es ein Allerweltspokémon.
"Hoffen wir, dass du es nicht sehen musst.", meinte Nahash jedoch. Und man konnte es durchaus als ehrlich gemeinte Aussage verstehen. Er war selbst ganz froh, wenn Althaia nicht allzu häufig zum Einsatz kam und wenn er selbst nicht allzu häufig die Zerstörungskraft dieses Pokémon bewundern musste. Er würde ganz einfach dafür sorgen müssen, dass es nicht so weit kam.

Warum Kazuya ihm jedoch immer noch ein Sandwich anbot, verstand Nahash nach wie vor nicht. Er blickte nur kurz zu seinem Kirlia, das sich über das angebotene Sandwich ehrlich freute und einen eleganten Knicks machte, bevor es das von Kazuya geklaute Sandwich entgegennahm. Offenbar hatte dieses Pam-Pam durchaus Charakter und das Glück, dass Acacia heute wohl außerordentlich gut gelaunt war. Dieses Kirlia war für gewöhnlich ein außerordentlich gutes Beispiel dafür, dass nicht immer alles den Normen und Erwartungen entsprach. Nahash war sich jedoch sicher, dass Kazuya und seine Pokémon das noch früh genug herausfinden würden, wenn alles außerordentlich schlecht lief.
Genauso verwirrend wie dieses Angebot, war jedoch auch der Umstand, dass Kazuya mal... ein Kompliment machte? Nun, man konnte es wohl am ehesten als Kompliment einschätzen, obwohl Nahash das tatsächlich noch ein wenig anders sah. Er sah sich selbst nicht wirklich als "taff", es war ganz einfach seine Erwartungshaltung, dass er trotz Verletzungen seiner Arbeit nachging. Es war leichtsinnig und seltendämlich. Aber kaputtes Werkzeug wurde nunmal ausgetauscht, wenn es nicht mehr funktionierte und das letzte, was Nahash wollte, war es, ausgetauscht zu werden. "Ich kann schließlich nicht Däumchen drehen, wenn ich etwas zu erledigen habe." Nun, eigentlich sah er es als seine Pflicht an, aber der Schwarzhaarige schätzte, dass er nicht zu viel verraten sollte.
Die Hartnäckigkeit, mit der Kazuya sein Essen teilen wollte, überraschte Nahash jedoch erneut. Statt das Angebot zurückzuziehen und es auf sich beruhen zu lassen, drückte der andere ihm doch glatt einfach ein Sandwich in die Hand, das der Schwarzhaarige einen Moment lang nur anstarrte. Ein Danke war wohl angebracht. Aber bedankte man sich wirklich, wenn man etwas aufgezwungen bekam? Das kam ihm doch etwas merkwürdig vor. Letztendlich entschied er sich, einfach zu schweigen und es zu akzeptieren. Die Bemerkung, dass er leider keine Zeit hatte, es zu vergiften, ließ der Schwarzhaarige auch einfach unter den Tisch fallen. Wäre es wirklich vergiftet, so hätte Acacia sich längst gemeldet. Die genoss jedoch selbst ihr Sandwich.

Die Frage, wohin es überhaupt gehen sollte, traf jedoch in gewisser Weise einen Nerv. Es war nicht die Frage als solche, die ihn störte. Es war die Antwort. Abrupt wandte Nahash sich von Kazuya ab. Er hatte geglaubt, den Widerwillen andernfalls nicht verstecken zu können. "Ich... kenne jemanden, der sich oft in diesen Gassen herumtreibt..." Und dem er eigentlich nicht über den Weg laufen wollte. Am liebsten wäre Nahash einfach direkt zum Schwarzmarkt gegangen und hätte auf das Beste gehofft. Aber Tatsache war nun einmal, dass er dort wohl nicht weit kam, wenn er niemanden bezahlen konnte. Das war eine Sache, bei der er Wohl oder Übel Kazuya zustimmen musste: Niemand rückte ohne Gegenleistung freiwillig wertvolle Informationen heraus.
Acacia horchte jedoch auf, als sie von diesem Bekannten hörte und betrachtete stumm, wie ihr Trainer unweigerlich für einen kurzen Moment das Sandwich angespannt umklammerte. Die Anspannung war jedoch ebenso schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen war, bevor der Schwarzhaarige letztendlich doch begann, das eigentlich ungewollte Sandwich zu essen.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Mo 3 Apr 2017 - 10:43

Bei der Erläuterung des Schwarzhaarigen verdrehte Kazuya die Augen. Was für ein Repertoire sollte eine kleine Katze schon groß besitzen? Nein, das kaufte der Rothaarige ihm einfach nicht ab und wollte er auch gar nicht. In seinen Augen würde Felilou immer ein schwaches Pokemon bleiben, da konnte es noch so gut sein. ,,Glaub ich dir trotzdem nicht.", murmelte er und kratzte sich am Hinterkopf. Auch, wenn der kleine Teufel versuchte es zu unterdrücken stimmte ihn dieses Thema ein wenig melancholisch, da es alte Erinnerungen weckte. Bilder, die kurzzeitig vor seinem geistigen Auge erschienen und ihn daran erinnerten wieso er dieses Pokemon so sehr verabscheute. Natürlich nichts was er freiwillig zeigen würde, dennoch spannte Kazuya sich an. Er hatte keine Lust länger über diese blöde Katze zu reden. Aus diesem Grund ließ der 23-jährige auch Nahashs weitere Worte unkommentiert. Je schneller sie von diesem Thema wegkamen, umso schneller würde es ihm gelingen sich wieder zu fassen.
,,Keine Ahnung was du so treibst, aber diese Einstellung gefällt mir." Ausnahmsweise mal ein Satz, den er auch ernst meinte, auch wenn sein Mund sich zu einem Grinsen verzog. Er schien jedenfalls niemand zu sein, der sich von einer einzelnen Wunde von etwas abhalten ließ. Genau die gleiche Einstellung besaß Kazuya ebenfalls. Der kleinen Teufel hatte es schon oft genug in Schlägereien verwickelt, die er nicht immer unbeschadet überstand. Aber hatte ihn das jemals aufgehalten? Nein. War er wütend genug hatte er sich danach gleich wieder in die nächste geworfen. Und trotz Angeschlagenheit nicht gerade selten gewonnen. Man konnte sagen, die Zeit im Gefängnis hatte ihn zu einem äußerst zähen Burschen gemacht, der einiges austeilen konnte.
Kazuya legte den Kopf leicht schief, als sein Gegenüber das Sandwich betrachtete. Wer bekam auch schon oft einfach so Essen angeboten? Im Nachhinein fragte der kleine Teufel sich sowieso wieso er sich da von Pam-Pam hatte beeinflussen lassen, dass ihn mit zufriedenen Blick kurz ansah. Was solls. Er konnte sich schließlich jederzeit einfach wieder etwas zu Essen stehlen, wenn die Sandwiches ausgingen. Für einen Moment lang dachte Kazuya auch darüber nach seinem Snibunna eines zu geben, wenn grade schon Spendierzeit war, doch seine Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf Nahash, der sich von ihm abwandte. Entweder hatte er in den paar Sekunden etwas verpasst oder aber er hatte ein empfindliches Thema angeschnitten. Da der Rothaarige sich nicht sicher war musterte er ihn einfach nur stumm, wobei ihm die kurzzeitige Anspannung seines Gegenübers nicht entging. Auch seine Pokemon bemerkten, dass etwas nicht stimmte und blickten zu den beiden auf. Mit einem Seufzen fuhr er sich durchs Haar. ,,Zwar bezweifle ich, dass du mir das so einfach sagst, aber was für eine Person ist das? Hast mich ja sowieso erst mal am Hals, da könntest du mich auch ein wenig aufklären was genau du eigentlich vor hast." So gut wie immer war es Kazuya egal, wenn andere nicht über etwas reden wollten. Hatte man sein Interesse geweckt ließ er dann nicht mehr von einem ab bis er bekam was er wollte. Hin und wieder wurde er durchaus auch handgreiflich. ,,Vorhin hast du gemeint du suchst jemanden. Ist das diese Person? Falls es jemand ist von dem du Informationen brauchst...könnte ich behilflich sein, um es aus ihm rauszukriegen." Hilfe bot der Inugami normal nur an, wenn er genau wusste was er als Gegenleistung bekam. Nicht immer musste das etwas materielles sein. Genau, wie hier reichte es ihm manchmal auch schon, wenn es ihm eine nette Abwechslung vom Straßenleben bot.
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Mo 3 Apr 2017 - 15:02

# 37
NAHASH & KAZUYA
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Dass Kazuya ihm nichtsdestotrotz nicht glauben wollte, war wohl mehr als verständlich. Wer würde es auch nicht für einen Bluff halten? Zumal es ganz danach schien, als ob Felilou ein Thema war, mit dem der andere nicht besonders zufrieden war. So sehr wie Kazuya sich allein auf Nahashs Felilou eingeschossen hatte, war es wohl besser, wenn das Thema einfach zum Erliegen kam. Ohnehin war es nichts, worüber der Schwarzhaarige endlos diskutieren wollte. Es genügte ihm, dass er die Wahrheit kannte. Ob andere ihm Glauben schenkten war nicht von Belang.
Und da waren sie erneut. Worte, von denen Nahash am Anfang nicht geglaubt hätte, dass Kazuya sie überhaupt aussprechen könnte. Ob er damit irgendein Ziel verfolgte? Es steckte wohl doch einfach mehr hinter Kazuya als einfach nur eine große Klappe und aggressive Worte. Vielleicht waren es jedoch die selben Beweggründe, wie manch andere Mitglieder der Organisation sie an den Tag legten. Die Hoffnung, dass er einen Fehler machen und verrecken würde.

Sollte er den anderen wirklich aufklären? Was Kazuya sagte machte durchaus Sinn. Wenn er ihn ohnehin verfolgte, ohne zu wissen, worauf er sich überhaupt einließ, dann hatte er wohl durchaus das Recht, zu wissen was eigentlich Sache war. Vielleicht überlegte er es sich dann auch einfach völlig anders und suchte wieder das Weite. Denkbar war es. Ins Besondere, wo Kazuya nun seine Hilfe anbot, hatte er wohl wirklich ein Recht darauf, etwas mehr zu erfahren. Dass er überhaupt seine Hilfe anbot, wo er doch so wenig wusste, war bemerkenswert.
"Gut. Ich erkläre dir, so viel ich kann.", meinte er und dachte einen Moment darüber nach, wo er überhaupt anfangen sollte. Wahrscheinlich war es einfacher, ganz von vorne anzufangen und ihm genauer zu erklären, wer Yatagarasu überhaupt war oder was er getan hatte. "Ich hatte dich vor Yatagarasu gewarnt.", begann er und legte die eine Hand auf seinen Bauch, auf die Stichwunde, die er davongetragen hatte. "Dass ich verwundet bin, habe ich ihm zu verdanken." Jetzt, wo Kazuya ohnehin über die Wunde Bescheid wusste, konnte Nahash wohl auch getrost die Herkunft dieser offenbaren. Bisher hatte der andere zumindest noch keinen Vorteil daraus ziehen wollen. Das konnte noch passieren, aber in dem Fall war zumindest noch Acacia an seiner Seite. Und die war mit Sicherheit schon voller Vorfreude darauf, wieder jemandem wehtun zu dürfen.
"Du hast vielleicht von dem Vorfall am Hafen von Stratos City gehört?", fragte er schließlich. Nun, vielleicht hatte Kazuya das auch nicht, wenn er nicht dazu kam, Nachrichten zu schauen oder Zeitung zu lesen. Wie der Typ, der morgens beruhigt die Zeitung las, wirkte er ohnehin nicht wirklich, weshalb Nahash sogleich mit einer Erklärung fortfuhr. "Neben einer Spur von Verwüstung, fand man einige Steinstatuen vor, die einen verängstigten Eindruck machten." Auch, wenn es keine wirklichen Steinstatuen war. In Berichten wurden sie bloß als solche betitelt. Wahrscheinlich wussten die Ermittler jedoch ganz genau, was sie waren. "Das waren Menschen. Genauer gesagt Menschen, die Yatagarasu für seine Zwecke ausgenutzt hat."
Das Kirlia an seiner Seite nickte mit einer Mischung aus Aufmerksamkeit und Bestätigung. Acacia hatte die Sache zwar nicht selbst erlebt, sie war sich aber nur zu gut dessen bewusst, dass es ganz zu dieser fragwürdigen Person passte. Wie die Faust aufs Auge.
"Sie hatten es geschafft, Yveltal an sich zu bringen." Ob der Name Kazuya etwas sagen würde? Nun, wahrscheinlich hatte er von derlei Dingen einfach mehr Ahnung. "Für sie ging es jedoch furchtbar schief." Die Tatsache, dass es Nahashs Schuld war, dass dieses zerstörerische Pokémon gewütet hatte, konnte er ja einfach mal unter den Tisch fallen lassen. Nun, nicht, dass er es nicht erzählen wollte. Es war ihm egal. Eins und eins konnte Kazuya aber mit Sicherheit zusammenzählen und seinen Schluss daraus ziehen.

"Yatagarasu ist davongekommen und ich suche ihn, um die Sache ein für allemal zu beenden." Wie man vielleicht schon erahnen konnte. Das Detail, dass er Yatagarasu überhaupt erst suchte, weil er die Organisation verraten hatte, sparte er jedoch bewusst aus. Immerhin hatte er nicht vor, Kazuya von der Taijitu zu erzählen. Jedenfalls nicht, bevor er nicht mehr über ihn wusste. "Oder in Erfahrung zu bringen, ob er die Region verlassen hat." Denn auch das war nicht vollends undenkbar. Selbst jemand wie er würde sicherlich nicht in einer Region verweilen, in der viel zu viele Leute nach seinem Leben trachteten, so lebensmüde er auch war. Es war die sicherste Methode, denn zumindest Nahash würde ihn so nicht mehr jagen. Er konnte Einall nicht einfach verlassen.
"Die Person, die ich nun suche, um Informationen diesbezüglich zu bekommen...", begann er dann und seufzte schließlich. Nein, nach wie vor wollte er diesem Mann einfach nicht begegnen. "... Nun, ich würde ihr lieber nicht über den Weg laufen. Er würde mir ohnehin nur Informationen geben, wenn er die Möglichkeit sieht, dass ich bei einer Konfrontation sterbe." Und nicht mit allerlei dummen Bemerkungen sparen. Würde er dann überhaupt irgendetwas ausspucken, wenn er wusste, dass Yatagarasu nicht mehr im Besitz Yveltals war? Wahrscheinlich nicht. Es war jedoch klar, dass er diese Begegnung lieber meiden würde. Auch, wenn er es notfalls wohl auf sich nehmen musste.
"Dementsprechend...", begann der Schwarzhaarige dann und neigte den Kopf leicht zur Seite. Er glaubte tatsächlich nicht wirklich daran, dass Kazuya ihm dabei großartig helfen konnte, auch wenn man natürlich nie wusste, ob nicht doch jemand ein Ass im Ärmel hatte. "... wäre ich für jede Alternative dankbar." Selbst das Kirlia starrte mittlerweile Kazuya an, mit einer Mischung aus Aufforderung und Drohung in ihrem Blick. Wenn er eine gute Alternative kannte, dann sollte er sie gefälligst ausspucken! Letztendlich wandte Acacia jedoch beleidigt den Blick ab, nachdem sie bemerkt hatte, dass Nahash ihr einen warnenden Blick zuwarf. Drohungen halfen in einer solchen Situation keinesfalls weiter.
"Wenn du also jemanden kennen solltest, der Informationen haben oder beschaffen könnte, dann würde mir das schon weiterhelfen und einiges ersparen." Zwar hatte Kazuyas Angebot eher nach Prügelei geklungen, vielleicht kannte er aber doch jemanden, der weiterhelfen konnte. Vielleicht konnte man sich die Information aber auch ganz einfach selbst beschaffen. Auch wenn er bezweifelte, dass Kazuya ein Hacker war oder einen kannte.

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Mi 5 Apr 2017 - 10:32

Eigentlich hatte der kleine Teufel ja nicht damit gerechnet, dass er tatsächlich zustimmen würde. Die Gründe wieso er das tat waren ihm egal. Vielleicht hatte Blacki einfach eingesehen, dass er das Recht dazu hatte wo er ihn ohnehin verfolgte. Außerdem war es etwas was Kazuya schon die ganze Zeit brennen interessierte und endlich würde er die Erklärung bekommen. Das war der einzige Grund wieso der Rothaarige das tat - was nicht gerade zu seinen Stärken gehörte. Er schwieg und hörte Nahashs folgender Ausführung einfach nur zu.
Der Vorfall in Startos City? Bisher hatt Kazuya noch nichts davon gehört, aber das lag wohl auch daran, dass er weder Zeitung klaute, um über aktuelle Geschehnisse informiert zu sein, noch Nachrichten schaute. Aber da der Trainer ziemlich genau darüber bescheid wusste lag es ja auf der Hand, dass er damit etwas zu tun hatte. Womöglich stammt wohl auch seine Stichwunde von dort. Dieser Yatagarasu schien ja äußerst unbeliebt zu sein, wenn solch ein Aufruhr nur wegen ihm entstand. Musste man erst einmal schaffen! aber das Menschen zu Steinstatuen wurden verwunderte den 23-jährigen. Hatte das etwa dieses Ylvetal zu verantworten? Einen anderen Schluss konnte er aus Nahash Wortwahl nicht ziehen. Zwar hatte er keine Ahnung was für ein Pokemon es war, doch es musste immense Kräfte besitzen, wenn es Menschen in Steinstatuen verwandeln konnte. Interessantes Pokemon. Ob das Pokemon wohl noch frei war? Eine Frage, die Kazuya sich noch nicht ganz beantworten konnte, aber falls dem so wäre hätte man von diesem doch sicher schon etwas gehört. Wenn es in niemandes Besitz wäre, dann hätte sich die Schneise der Zerstörung doch sicher vergrößert. Da war es ziemlich naheliegend, dass Nahash dieser jemand sein musste, schließlich war er direkt vor Ort. Wie dieses Pokemon wohl aussah? Einen gewissen Reiz hatte es ja schon, wenn der kleine Teufel so darüber nachdachte. Danach fragen tat der Inugami aber noch nicht.
Wenigstens verstand er jetzt worum es hier ging. Okay, dass er den Typen jagte hatte er schon gewusst, doch jetzt kannte er auch den Hintergrund wieso. Deshalb brauchte er also auch die Informationen. Hatte er denn keine anderen Quellen wo er mehr in Erfahrung bringen konnte? Sah jedenfalls nicht danach aus. Nur wer suchte bitte nach Informationen mit dem Wissen, dass man nichts anzubieten hatte? Verstand Kazuya nicht wirklich. Kein Wunder also, dass Blacki nach Alternativen fragte. Sein Blick wanderte kurz zu dem Kirlia, dessen Blick ihm keinesfalls entgangen war, aber er nur ungerührt für einen kurzen Moment erwiderte, ehe er wieder zu Nahash sah. Dieser war anscheinend nun auch endlich fertig mit seiner Ausführung.
,,Also wie ich das so rausgehört habe, ist dieses Pokemon in deinem Besitz, mh? Meintest du das vorhin mit unheilbringende Attacken?" Jetzt konnte Kazuya sich das schon eher vorstellen was aber noch lange nicht bedeutete, dass er es wirklich glauben und akzeptieren würde. Da konnte dieses Fellknäul noch so viele Attacken beherrschen. ,,Aber zum anderen..." Ein Schmunzeln legte sich auf seine Lippen. ,,Kommt drauf an, auf welche Weise du die Informationen haben willst. Ich habe noch ein paar nette Kontakte aus dem Gefängnis, die ich bei Bedarf mal anfunken könnte, die dann sehen was sie tun können. Bei der Schlägermethode stände ich selbst zur Auswahl." Pam-Pam kam jetzt auch wieder zu ihm zurück und kraxelte an ihm hoch zurück auf seine Schulter. ,,In meinen Augen immer noch die beste Methode. Leute reden unglaublich schnell, wenn sie Todesangst haben, wusstest du das?" In seiner Zeit im Gefängnis hatte er sich des öfteren behaupten müssen, um nicht als leichtes Ziel zu gelten. War dem Rotschopf auch durchaus gelungen. Und ganz nebenbei hatte er auch unglaublichen Spaß an den Auseinandersetzungen gehabt. ,,Was darf es also sein? Egal was du sagst hab bestimmt die richtige Person dafür." Kazuya hatte zwar schon einige Zeit nicht mehr mit ihnen geredet, doch das musste er auch nicht. Wenn er mal was brauchte konnten sie ihm in den meisten Fällen weiterhelfen. Ob das auch hier der Fall sein würde würde sich noch zeigen.

(Ooc: Hach ich poste immer wieder gerne hier :D)
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Mi 5 Apr 2017 - 15:24

# 38
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Keine Einwürfe? Kein Nichts? Nahash musste ja schon zugeben, dass es ihn überraschte, dass Kazuya nicht erneut betonte, dass er ihm nicht glaubte. Er hatte wirklich damit gerechnet und es hätte ihn tatsächlich auch gar nicht gestört. Doch stattdessen kam der andere zu einem Schluss, den der Schwarzhaarige nun wirklich nicht abstreiten konnte. Er besaß Yveltal. Oder war es eher andersherum? Immerhin hatte er nicht wirklich die Wahl bekommen, ob er dieses Pokémon behalten wollte oder nicht. Nun, gegen das Pokémon der Zerstörung hatte er aber auch nichts einzuwenden.
"Das ist richtig.", bestätigte er. Es gab kein Drumherum. Es war eine Tatsache. Da gab es nichts abzustreiten. Tatsächlich zückte Nahash den Meisterball aus seiner Tasche, um ihn Kazuya zu zeigen. Er fürchtete nicht, dass der andere versuchen würde, ihn zu klauen. Eher wäre es wohl sein Untergang. Zumal Acacia ihm sicherlich zuvor kommen würde. "Ironischerweise kann man sagen, dass ich es Yveltal zu verdanken habe, dass ich überhaupt noch lebe." Das Pokémon der Zerstörung, das einen Menschen rettete. Na, wer wollte so eine Geschichte schon glauben? Doch wie so oft steckte einfach mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sah.
"Und ich habe Yveltal nicht behalten, weil ich wollte, sondern weil es darauf bestand." Ein Gedanke, der ihm selbst noch völlig fremd vorkam. Vielleicht waren legendäre Pokémon aber auch nur derart von Langeweile zerfressen, dass sie sich auf diese Weise Abwechslung und Spaß erhofften. Es hätte den Schwarzhaarigen nicht einmal verwundert und genauso wenig gestört. Er war lediglich froh, dass Yveltal sich überhaupt beruhigt hatte.

Dann konnte Kazuya ihm tatsächlich weiterhelfen. Auch, wenn es Nahash nicht so ganz gefallen mochte, dass Kazuyas Kontakte aus dem Gefängnis kamen. Dann war er also im Gefängnis gewesen? Eine Überraschung, die Nahash jedoch nicht besonders zu begeistern wusste. Das lag jedoch schlicht an Dingen, die sein Vater einmal gesagt und ihm eingebläut hatte. Wenn es jedoch keine anderen Optionen gab, dann musste man eben auch auf Dinge zurückgreifen, die einem nicht ganz zu gefallen wussten. Für einen Moment überlegte Nahash jedoch, welche Option wohl am besten war. Es war fraglich, ob überhaupt irgendjemand Yatagarasu gesehen hatte und dementsprechend überhaupt Informationen besaß.
"So wie ich ihn kenne, wird er kein Pseudonym nutzen, wenn er eine Reise bucht.", überlegte er laut. "Und ob überhaupt irgendjemand weiß, wo er ist, ist auch fragwürdig..." Ins Besondere, wenn Nahash ihn bereits zuvor schon so lange nicht hatte finden können. Yatagarasu war vorsichtig, legte zeitgleich aber auch allzu gerne Brotkrumen oder drückte einem die Niederlage geradewegs ins Gesicht. Der Schwarzhaarige seufzte schließlich. "Das Beste wäre es wohl, wenn jemand prüfen könnte, ob eine Reise auf dem Namen Siavash King gebucht wurde.", meinte er schließlich, hielt dann jedoch einen Moment inne, ehe er Kazuya mit einem fast schon genervten Gesichtsausdruck ansah.
Nein, dieser Kerl neigte in solchen Dingen zwar nicht zu großer Verschleierung, aber wenn man über die vorangegangene Auseinandersetzung und die Falle nachdachte... "Nein, auf dem Namen Faye Willoughby." In diesem Moment war Nahash sich endgültig sicher, dass dieser Kerl Einall längst verlassen hatte und es wurde ihm wieder allzu gut bewusst, warum er sich schon in erster Linie nicht auf die Leute der Taijitu verlassen hatte. Als ob dieser Kerl nicht noch das letzte bisschen Geduld ausreizen würde.


[Ooc: Nicht nur du :'D]

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Re: Gassen

Beitrag von Gastam Mi 7 Jun 2017 - 15:52

Hatte er also richtig gelegen mit seiner Vermutung. Dieser Kerl besaß wirklich Yvetal was auch immer das für ein Pokemon genau war. Gehört hatte der Rotschopf zumindest noch nie davon, weshalb es ihn irgendwo schon interessierte, doch das würde er mit Sicherheit nicht erwähnen. Wenn es so gefährlich war, wie Blacki sagte, dann würde er es auch sicherlich nicht einfach so aus dem Ball lassen für eine Vorstellungsrunde. Aber wenigstens diesen zückte er hervor, den Kazuya fasziniert betrachtete. Ein Meisterball? War der nicht extrem selten? Aber an ihrer Stelle hätte er für solch ein Pokemon auch den seltensten Ball benutzt. Zu seinem Glück war Kazuya normal nicht der Typ, der Pokemon stahl - auch wenn er nicht bestreiten konnte, dass das Pokemon sein Interesse weckte. Wäre Snibunna draußen sähe es mit Sicherheit anders aus, da dieser kleine Langfinger gerne Dinge stahl. Er selbst startete er keinen Versuch ihm den Ball abzunehmen, das wäre so offensichtlich auch nicht sonderlich schlau. Sein Blick wanderte daher wieder zum Trainer und hörte ihm schmunzelnd zu. ,,Ein gefährliches Pokemon, dass jemanden rettet. Hat das Zeug für ne grandiose Schlagzeile. Fast schon schade, dass ich das nicht in den Nachrichten zu lesen bekommen würde." Ein leises Lachen drang aus seinem Mund und schüttelte den Kopf. ,,Ich les sowieso keine Zeitung von daher, auch egal ich kenne ja jetzt die Wahrheit. Oder zumindest nen Teil davon."

Als er ihm Anbot womöglich weiterhelfen zu können lauschte er amüsiert seinen Worten. So einen interessanten Tag hatte er wirklich schon lange nicht mehr. Erfolgreicher Diebstahl, gefährliches Pokemon, ein schwer zu fassender Kerl, der es anscheinend verstand seine Spuren zu verwischen...ja, so müsste wirklich jeder Tag sein. Es war die richtige Entscheidung sich an die Fersen von Blacki zu heften. Vielleicht erwartete ihn noch mehr Spannung schließlich war der Tag noch lange nicht vorbei. Eine Sache brachte den Rotschopf jedoch zum grübeln bei den Worten seines Gegenübers. ,,Sagtest du nicht eben noch er würde kein Pseudonym benutzen? Wieso der Sinneswandel? Oder eher wieso sollte er den anderen Namen eher verwenden?" Sein Schmunzeln wich einem Grinsen. Aus irgendeinem Grund fand er das alles einfach unglaublich amüsant, da er Sekunde für Sekunde mehr herausfand. Es stimmte zwar, dass der kleine Teufel eine aufbrausende Persönlichkeit besaß, aber er konnte dennoch auch zuhören und konnte schnell misstrauisch werden. Gesundes Misstrauen besaß er zu Beginn zwar immer, aber es machte sich in vielen Fällen schließlich auch bezahlt, als wenn man blind alles glaubte was der andere sagte. ,,Ich meine es geht mir zwar am Arsch vorbei, wie sich dieser Kerl nennt, um irgendwohin zu kommen, aber wenn du erst schon sagst er nutzt kein Pseudonym." Er zuckte mit den Schultern. ,,Ob du´s mir sagst oder nicht, ist mir auch egal ich werd dir trotzdem helfen, denn sowas überprüfen zu lassen gehört noch zu den leichten Dingen. Musst mir nur 1-2 Tage Zeit geben, dann kriegste sicher nen Ergebnis. Aber dafür...muss ich wissen, wie ich dich erreichen kann, falls du mich nicht die ganze Zeit im Nacken sitzen haben willst." Er linste kurz zu Pam auf seine Schulter - der Nahash prüfend musterte, da er anscheinend immer noch nicht sicher war was er von ihm halten sollte -  ehe er wieder zu ihm sah und auf eine Antwort wartete.

[Ooc: Endlich zu gekommen! =3]

#tbc: Innenstadt


Zuletzt von Kazuya Inugami am Sa 5 Aug 2017 - 23:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Gassen

Beitrag von Nahasham Mi 7 Jun 2017 - 17:21

# 39
NAHASH & KAZUYA
Schwarze Stadt - Gassen

Das Pokémon der Zerstörung, das einen Menschen rettete. Kazuya hatte recht, das wäre wirklich der Stoff für eine Schlagzeile. Bloß hatte Nahash nicht vor, diese Geschichte an die Presse zu verkaufen. Davon hatte er nichts. Im Gegenteil. Unnötige Aufmerksamkeit war das letzte, was er wollte. Er konnte gut und gerne darauf verzichten. Zumal er sich ohnehin nur allzu gut ausmalen konnte, wieso dieses Pokémon ihn überhaupt gerettet hatte. Yveltal musste es ganz einfach für amüsant befunden haben. Ein zaghaftes Lächeln schlich sich auf seine Lippen. "Ich schätze selbst zerstörerische Wesen lassen nicht zu, dass ihr Eigentum kaputt geht." Nein, er war nicht so dumm zu glauben, dass er dieses Pokémon wirklich besaß. Wenn Yveltal gewollt hätte, hätte er ihn ebenso getötet wie den Großteil dieser Bande oder hätte ihn verbluten lassen. Also war es nicht eher andersherum der Fall? Ein Fakt, der den Schwarzhaarigen tatsächlich nicht im geringsten störte. Solange es bedeutete, dass er seinen Pflichten nachkommen konnte.
Kazuyas Einwand, was die Angelegenheit mit Yatagarasu anging, hatte allerdings durchaus Berechtigung. Einen Moment lang sah Nahash seinen Gegenüber bloß schweigend an und lauschte, während er sich seine Worte durch den Kopf gehen ließ. Wie viel konnte er ihm wohl erzählen? Und wenn Kazuya sich als nützlich herausstellte, vielleicht...? Kurz schüttelte der Schwarzhaarige seinen Kopf, seine eigenen Gedanken verneinend, obwohl man dieses Kopfschütteln wohl falsch hätte auffassen können. Es war nicht seine Entscheidung. Vielleicht konnte er aber etwas passendes arrangieren. Vorausgesetzt, Kazuya stellte sich wirklich als geeignet heraus und vorausgesetzt, seine Ansichten passten.
Schließlich nickte Nahash, was die Verwirrung wohl komplett machte. "Im Normalfall würde er kein Pseudonym nutzen.", korrigierte er. Klar genug hatte er sich ohnehin nicht ausgedrückt. Das wusste er selbst nur zu gut. Er wusste nur noch immer nicht, ob er sich genau erklären sollte und ob er damit nicht zu viel verriet. Nachdem er den Meisterball wieder in seiner Tasche verstaut hatte, grübelte er noch einen Moment darüber, wie er diese ganze Sache erklären sollte, ohne zu viel zu verraten. Ob er wohl so viel verraten konnte, dass er nicht alleine war, sondern eine Organisation im Rücken hatte? Das musste doch in Ordnung gehen, solange er nicht zu viel verriet. Und selbst wenn er es nicht sagte, schätzte er Kazuya nun gewitzt genug ein, seine Schlüsse zu ziehen.
"Er ist für gewöhnlich lebensmüde genug, sich selbst noch als Köder zu benutzen und er liebt es, zu provozieren." Und zwar etwas zu sehr. Diese ganze Geschichte mit Yveltal hätte genauso gut seinen Tod bedeuten können. Es war knapp und ohne Yveltals Einmischung wäre es wohl ziemlich eindeutig gewesen. "Deswegen würde er für gewöhnlich kein Pseudonym nutzen, um einem unter die Nase zu reiben, dass er gewonnen hat." Wenn er das so sagte, dann klang es ja wirklich so, als würde es keinen Sinn machen, ihn unter einem anderen Namen zu suchen. Das musste selbst Nahash zugeben, wenn nicht noch mehr dahinter gesteckt hätte. Leider viel mehr, als ihm lieb war.
"Aber...", begann Nahash schließlich. Unweigerlich senkte sich sein Kopf, während er seine Augen schloss. Und er schwieg. Er wusste noch immer nicht, wie er das Ganze verpacken sollte. "Er will mich aus dem Weg räumen. Wenn er meinen Namen angibt, weckt das Misstrauen.", sagte er schließlich. Auch, wenn er es nicht geradewegs heraussagte, konnte Kazuya sich damit wohl denken, dass sich im Hintergrund noch mehr abspielte. Nun, solange Nahash nichts genaueres sagte, würde das schon in Ordnung gehen. "Ich würde wegen diverser Umstände als Komplize da stehen." Zumindest für einige. Der Schwarzhaarige hegte zumindest genug Vertrauen in Spencer, dass er das Ganze hinterfragte. Aber andere Mitglieder? Er würde sich nicht wundern, wenn einige wenige, die den Mut dazu aufbrachten, daran dachten, Selbstjustiz zu ergreifen. Auch, wenn es für sie wohl übel ausgehen würde.

Als der Schwarzhaarige seine Augen wieder öffnete, neigte er seinen Kopf zur Seite und betrachtete Kazuya noch einmal nachdenklich. Hatte er nicht eigentlich schon zu viel gesagt? Nun, letztendlich konnte der andere sich zusammenreimen, was er wollte. Er war nicht dumm, aber selbst Nahash bezweifelte, dass er den Schluss zur Taijitu so einfach ziehen konnte, wenn er überhaupt etwas von der Taijitu gehört hatte. Schließlich kramte der Schwarzhaarige aber seinen Viso-Caster hervor. Es stimmte ja auch, dass Kazuya ihm wohl viel eher im Weg stehen würde, wenn er sich nun die ganze Zeit über an seine Fersen heftete. Irgendein Mittel zur Kommunikation würde Kazuya ja wohl haben, wenn er schon nach der Erreichbarkeit fragte. Auch, wenn ein, zwei Tage nicht die Welt waren, es war wohl doch besser, wenn Nahash in dieser Zeit zu ein wenig Schlaf kam.
Doch ehe Nahash seine Viso-Caster Nummer wirklich herausrückte, war ihm noch etwas ganz anderes wichtig. Etwas, was wohl gar nicht so wichtig erschien. "Du hast nicht zufällig einen Luxusball?" Blöderweise trug er selbst nur einfache Pokébälle bei sich, aber die waren wohl kaum angemessen. "Ich würde Yveltal lieber in einen anderen Ball verfrachten, aber ich habe nur normale Pokébälle..." Luxusbälle klangen zumindest angemessen, aber darum konnte er sich auch eigentlich noch später kümmern. Vorausgesetzt er hielt sich noch ein wenig in der Schwarzen Stadt auf. Nahash wusste selbst nicht so recht, ob er sich seelenruhig auf den Rückweg machen konnte. Er konnte sich ja auch noch nicht wirklich sicher sein, dass Kazuya ihm überhaupt wirklich half. Auf der anderen Seite war es aber wohl besser, sich ein wenig Ruhe zu gönnen.
Kurz fiel Nahashs Blick auf das Pam-Pam. Es schien ein aufmerksames Pokémon zu sein. Das war definitiv nichts Schlechtes. Doch statt ihm weitere Aufmerksamkeit zu schenken, widmete der Schwarzhaarige sich lieber seinem Viso-Caster, ließ mit einigen Knopfdrücken seine Nummer anzeigen und reichte ihn schließlich Kazuya. Er nutzte dieses Ding nun wirklich nicht oft und kannte seine eigene Nummer zugegeben nicht einmal auswendig. Ihm schrieben ohnehin nur wenige Leute und Anrufe waren erst recht selten genug. "Damit würdest du nicht glücklich werden. Zwei Personen sind für meine Wohnung definitiv zu viel." Zumal sie nun höchstwahrscheinlich ohnehin schon vollends eingestaubt war. Er besaß zwar eine winzige Wohnung in Nevaio City, bewohnt konnte man sie aber wirklich nicht nennen. Ohnehin hielt sich Nahash lieber im Hauptquartier auf, statt in seiner eigenen Wohnung, die ohnehin kaum Platz beherbergte. Sie besaß ja nicht einmal eine ordentliche Küche. "Aber vielleicht kann ich im Gegenzug trotzdem etwas für dich tun. Irgendwann." Und wenn es im Rahmen seiner Möglichkeiten war.

/edit.
Doch bevor der Schwarzhaarige wirklich auf eine passende Idee kommen konnte, ertönte auch schon das viel zu seltene Geräusch seines Viso-Casters, das eine Nachricht eingetroffen war. Nahash zögerte auch nicht lange, diese zu lesen und das Gerät anschließend wieder sorgfältig zu verstauen. "Es ist etwas Wichtiges dazwischen gekommen.", meinte er und wandte sich ab. "Man sieht sich.", verabschiedete er sich schließlich und trat seinen Rückweg an. Immerhin hatten derlei Nachrichten oberste Priorität.

# tbc: Taijitu Hauptbasis; Büro des Chefs

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