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Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam So Jun 18, 2017 8:00 pm

Aufenthaltsraum

Der große Aufenthaltsraum in der Hauptbasis ist der Dreh- und Angelpunkt für Konversationen aller Art. Einige Mitglieder, die eine Pause einlegen oder nichts zu tun haben, sammeln sich hier, um sich mit anderen Mitgliedern auszutauschen und zu entspannen. Es gibt genügend Sitzgelegenheiten, sowie den einen oder anderen Getränke- und Snackautomaten, obwohl man sich für eine ordentliche Mahlzeit wohl doch eher Richtung Caféteria begibt.

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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam So Jun 18, 2017 8:50 pm

# cf: Stratos City - Eiscafé Arktilas

Verdammt noch eins! So hatte Finlay sich das nun auch nicht vorgestellt. Da hatte er sich beim Boss ganz legitim seinen Urlaub erschlichen, sah sich dann aber mit dem miesen Umstand konfrontiert, dass er diese hässlichen Würgemale behalten hatte mit denen er sich ganz sicher nicht mehr herauswagen würde. Kaum auszumalen, Leute würden ihn danach fragen. Die meisten anderen Mitglieder hatten ihn ja sogar dümmlich verwirrt angestarrt, als er mit diesen hässlichen Würgemalen am Hals vorbeigelaufen war. Das nächste Mal blieb er wirklich das stumme Opfer und die Polizei konnte zusehen, wie sie das Ganze alleine entschärfte. Nicht, dass Finlay seine Einmischung wirklich bereute. Er hätte ja durchaus in seiner Rolle bleiben können und hätte er das getan, hätte er Ezra wohl nicht in seinem Team begrüßen dürfen. Bloß war er sich selbst so gar nicht sicher, warum er dieses Glibunkel eigentlich behalten hatte. Immerhin hatte dieses Biest ja nicht gezögert, ihn anzugreifen. Hoffentlich sah es in Zukunft davon ab, sonst konnte das noch zu höchst absurden Situationen führen. Ins Besondere war es ihm doch lieb, wenn dieser dämliche Frosch sich vor anderen Mitgliedern der Taijitu zurückhielt.
Statt sich also in die Welt hinauszuwagen und seine freien Tage zu genießen, versauerte Finlay nun doch hier, um nicht diese peinlichen Würgemale in die Welt hinauszutragen. Unter Kriminellen war es wohl auch viel eher akzeptiert. Die dachten sich wohl ihren Teil, auch wenn man ihren Gesichtern teilweise schon Neugierde ablesen konnte. Im Zuge seiner Aufgaben kannte Finlay es ja auch nur zu gut, wie ein Fußabtreter behandelt zu werden, aber derart gewürgt zu werden, dass es Male hinterließ? Das war auch für ihn neu, hatte bloß nichts mit seiner Arbeit in der Taijitu zu tun. Das Leben war manchmal doch echt kurios.
So hatte der Kriminelle sich also im Aufenthaltsraum niedergelassen. Ruhte weniger erfreut und wie ein nasser Sack in einem der bequemen Sessel und starrte unentwegt an die Decke. Spannend war sie nicht gerade. Vielleicht hoffte er ja darauf, dass blutige Buchstaben erscheinen würden - wie in einem Horrorfilm! Stattdessen hatte er jedoch bloß Gesellschaft von seinen beiden Molunk, die dreist versuchten, ihm die Coladose aus der Hand zu klauen. Ein nutzloses Unterfangen, weil Finlay nicht vor hatte, seine Cola mit ihnen zu teilen. Zusammen waren Audie und Leal aber doch um einiges frecher und mutiger. Dabei hatte doch gerade Leal ihn so herzlich im Stich gelassen. Kannst du vergessen, Leal., gab er von sich, während er den Blick nun doch auf sein schillerndes Molunk richtete, das gerade dabei war zu versuchen, die Dose anzuheben. Sowohl Leal, als auch Audie, sahen ihn zugleich an, als wären sie bei etwas Peinlichem erwischt worden, ehe sie abrupt den Sessel hinunterkletterten und sich mit artentypischen Lauten verständigten. Wahrscheinlich, um einen Plan zu entwickeln, an diese verdammte Dose zu kommen. Die sollten sie auch bekommen, aber nicht, solange sie voll war. Zwar hatte Finlay sich eine aus dem hiesigen Getränkeautomaten gezogen, aber die Lust, sie wirklich auch zu trinken, war bisher ausgeblieben. Hauptsache, seine Molunk ließen sich nicht irgendetwas Übles einfallen. Beide horchten jedoch lauernd auf, als ihr Trainer einen tiefen, wenn auch genervten, Seufzer von sich gab.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Rassimovam Mo Jun 19, 2017 9:51 pm

first post

Ein normaler Tag wie jeder andere Tag auch fand Rassimov für sich selbst. Wie jeden Morgen stand er auf, frühstückte und machte sich für den Dienst im Hauptquartier von Taijitu bereit.
Wie andere Mitglieder auch, wohnte er ebenfalls im Hauptquartier. Um dann aber doch mal etwas frische Luft zu bekommen unternahm er des öffteren mal kleine Reisen durch die Region. Sonst würde er ja in seinem Büro, was eigentlich sehr schick im viktorianischen Stil eingerichtet ist, versauern.
Jedenfalls ging er wie an den meisten Tagen Akten durch, manche von Neuzugängen bei Taijitu, um zu schauen ob sie geeignet für die Organisation sind und um sie dann zu einem Gespräch vorzuladen, aber auch von normalen Patienten die er in einer seperaten Praxis außerhalb des Hauptquartiers traf und behandelte. In die mehr kriminelleren Sachen der Organisation wollte der ältere Herr auch nicht verwickelt werden, weshalb er so doch sehr zufrieden mit seinen Aufgaben war. Er konnte die Ziele der Orgnisation teilen und verfolgen und trotzdem ein ehrlicher Mann bleiben. So war zumindest seine Sicht der Dinge.
Auch wenn der Tag keine besonderen Erreignisse mit sich brachte, so war er eher ruhig heute. Somit entschied der Mann mittleren Alters nach schon getaner Arbeit sich einen Kaffee zu gönnen. Also lief er zielstrebig zum Aufenthaltsraum. Bei seinem Gang durch die Flure hörte man seine Schritte, einer normal der andere begleitet von einem helleren und knallenderen Geräusch. Das Geräusch kam von seinem Gehstock den Rassimov brauchte um sich einigermaßen ordentlich fortbewegen zu können. Seid er damals seinen Unfall hatte, ist sein rechtes Bein sehr geschädigt und nicht mehr in der Lage ihn richtig zu stützen, weshalb er sich der Gehhilfe bediente. Doch es sah keinesfalls komisch an ihm aus. Der Gehstock schien das Outfit des Mannes sogar zu komplettieren, denn dieser war sehr adrett im viktorianischen Stil gekleidet und da machte die der Stock keinen schrägen Eindruck.
Im Aufenthaltsraum angekommen steuerte Rassimov zielstrebig zu Kaffeemaschiene und braute sich leicht summend einen Kaffee. Doch er verwendete nicht das Kaffeepulver von hier, denn seiner Meinung schmeckt der Kaffee von hier schrecklich. Dewegen hatte er sich selber Kaffeebohnen mitgebracht die er in seiner Unterkunft gemahlen hatte und in einem Beutelchen in seiner Manteltasche aufbewahrte. Nach dem der braun-schwarze Sud nun endlich heiß und dampfend in der Tasse war hielt er Ausschau anch einem passenden Sitzplatz um sich auszuruhen. Sein Blick schweifte durch den großen Raum und erblickte Finlay. Dieser sah nicht gerade zufrieden aus und bei Rassimov war irgendwie im Gedächtnis hängen geblieben, dass er doch Urlaub hatte oder nicht? Rassimovs siebter Sinn schlug an, dieser sagte ihm da wäre was im Busch. Zwar wollte er sich eigentlich eine Pause gönnen, aber er konnte es einfach nicht lassen zu analysieren. Und vielelicht brauchte Finlay mal jemanden zu reden, schließlich war es nicht gesund etwas in sich reinzufressen. Selbst zu viel Gemüse kann schädlich sein.
Also nahm er Kurs auf Finlay, der gerade seine beiden Mulunk davon ab hielt seine Coladose zu klauen.
"Darf ich dir Gesellschaft leisten mein Junge?", fragte er nach einem kurzen räuspern mit seiner recht tiefen Stimme und setzte sich dann auf den gegenüberstehenden Sessel. Finlay war das ziemlich egal bestimmt. Zumindest erwartete er keine genaue Antwort darauf. Zuerst schweigend setzte sich Rassimov und stellte die Tasse mit dem heißen Gebräu auf einem nebenstehenden Tischchen ab und putzte sich zuerst sein Monokel. Seinen Gehstock stellte er neben den Sessel hin. Dann endlich nahm er die Tasse und pustete vorsichtig , bis er schlussendlich einen Schluck nahm.
"Mh~ nichts geht über einen guten Kaffee...aber mir scheint es, als bevorzugst du eher süße Kaltgetränke...", fing er das Gespräch an. Bei so genervten Blicken sollte man liebr nicht zu sschnell auf die Kernaussage kommen ode rhier wohl eher Kernfrage. Die Würgemale hatte Rassimov natürlich bemerkt, viele sahen den jüngeren Mann dafür ja auch fragend an, aber da diese Wohl das Kernproblem waren sprach er sie nicht an, beziehungsweise ignorierte sie gänzlich. Schließlich sollte Finlay sich ihm öffnen und es ihm von selbst erzählen. Das war so seine typische Psychiaterstrategie.
"Du siehst aus, als sei etwas nicht so gelaufen wie du es gerne wolltest...Kummer im Liebesleben oder Arbeitsstress?", fragte er und spielte den Unwissenden. Nun nippte er nochmal am Kaffee und hörte auf Finlay zu zu texten. Schließlich sollte der jüngere Mann reden und nicht er selbst.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam Di Jun 20, 2017 10:38 am

Und da bahnte er sich schon an, der berühmtberüchtigte Psychodoc. Nicht, dass Finlay etwas dagegen einzuwenden hatte. Gegen eine gute Konversation sprach ja auch nicht das Geringste, auch wenn er befürchtete, dass es mit unangenehmen Themen enden würde. Es war immer noch ironisch, dass Finlay innerhalb der Organisation zwar so ziemlich alle Möglichkeiten offen hatte, es aber an einer Kleinigkeit scheiterte. Durch Rassimov ermöglichte die Taijitu ihm in gewisser Weise ja sogar eine Therapie! Wenn er sich nochmal darauf hätte einlassen können. Zumal das Alter des Herren bei dieser Hemmung durchaus eine Rolle spielte. Er traute Rassimov zwar zu, seine Arbeit gewissenhaft zu erledigen, aber da schwirrte immer noch der alte, demotivierte Psychologe in seinem Kopf herum, den er einmal aufgesucht hatte. Eine Begegnung, die er nie wieder machen wollte.
Sicher, wenn du das 'mein Junge' sein lässt., antwortete Finlay sogleich auf die Frage des älteren Herrn. Es war wohl eine Antwort, die er nicht unbedingt hatte geben müssen. Gesellschaft störte ihn ja nicht. Nur fühlte er sich selbst zu alt, um wirklich noch als "Junge" betitelt zu werden. In Rassimovs Augen musste das aber wohl zutreffen. Immer diese Altersunterschiede! Nicht, dass es wirklich von Belang war. Letztendlich empfand Finlay, dass sie nun einmal alle im selben Boot saßen. Da spielten Alter und Herkunft keine sonderliche Rolle. Schließlich richtete der Kriminelle sich auf und erntete damit ein verächtliches Schnauben seiner beiden Molunk, die sich gerade zu einer Räuberleiter zusammengerauft hatten, um wieder einmal an die Dose heranzureichen. Die Idee war gut, aber das Timing haperte.
Nein, nein, ein guter Kaffee ist was Feines., wandte er ein. Jedenfalls zog er Kaffee jeder Zeit dem Tee vor. Letzteres schmeckte für ihn ohnehin eher wie warmes Wasser. Allen voran, nachdem er einmal falsch zubereiteten Grünen Tee bekommen hatte, scheute er diese Getränke doch lieber. Aber eben Kaffee und kein Waschwasser. Er linste kurz zum Kaffeeautomaten hinüber. Nein, wenn er einen Kaffee trinken wollte, dann suchte er doch lieber ein gutes Café auf. Das war sicherer, ging dafür aber ein wenig ins Geld. Lieber zahlte er aber doch ein wenig drauf, als Spülwasser vorgesetzt zu bekommen.
Als Rassimov nach Liebeskummer und Arbeitsstress fragte, seufzte Finlay sogleich in übertriebenen Manier. Nun, es war sicherlich nichts verkehrtes, wenn man sich nach seinem Leben erkundigte und er seufzte auch keinesfalls, weil er genervt wäre. Es war lediglich das theatralische, überzogene Seufzen eines Mannes, der im Inbegriff war, absonderlichen Stuss von sich zu geben. Stell dir vor..., begann er und machte extra noch eine ebenso theatralische Pause, während er den Finger hob, als würde er gleich die erstaunlichsten Dinge erzählen, die ein Geheimnis bleiben sollten. Meinen letzten Schokoriegel musste ich opfern!, erfolgte die eher unnötige Offenbarung. Er trauerte nicht wirklich einem Schokoriegel hinterher. Nun ja, vielleicht ein kleines bisschen. Es war immerhin sein letzter gewesen! Zumindest war es aber erheiternd, ein wenig zu reden. Auch, wenn Audie und Leal es sich nicht nehmen ließen, weiterhin zu versuchen, ihm die Coladose zu klauen. Sie schafften es ja doch nicht und versuchten wieder einmal, einen anderen Plan auszuhecken. Die Räuberleiter hatte ja nicht funktioniert. Wenigstens waren diese zwei nach dem Geschehenen aber wieder munter.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Rassimovam So Jun 25, 2017 3:08 pm

Ein nachdenkliches 'Hm' verließ die geschlossenen Lippen als Finlay ihn "bat" das 'Junge' doch lieber sein zu lassen.
"Natürlich...du bist ein erwachsener Mann, da sollte eine Person meines Alters dich auch nicht mehr 'Junge' nennen Finlay.", gestand er ein und nippte weiter am Kaffee.
Somit kam das Gespräch letzt endlich ins rollen. Der ältere Mann schmunzelte bei dem Spektakel der beiden Molunks die immer noch versuchten Finlays Cola Dose zu bekommen, aber jedes Mal scheiterten, weil sich Finlay irgendwie bewegte, zu letzt sich etwas vorbeugte. Dieser gab ihm nun zu verstehen, das ein guter Kaffee doch immer ganz gut sei, aber wie sein nachfolgender Satz und der Blick zur Kaffeemaschine verrieten, nicht der Kaffee von hier.
"Ah, ich verstehe schon. Ja der Kaffee hier ist wirklich eine Zumutung. Wenn ich nicht selbst Kaffeebohnen oder Pulver mitbringen würde, dann würde ich wohl auch wie du einen der Getränke Automaten oder ein Cafe in der nähe vorziehen. Wir sollten mal einen Vorschlag für besseren Kaffee einreichen. Das ist ja nun wirklich nicht zu viel verlangt.", meinte er ruhig und trank einen weiteren Schluck aus der Tasse die mittlerweile perfekte Temperatur erreicht hat.
Nun kamen sie zum eigentlichen Kernstück ihres Gespräches und Rassimovs Weg, sich an die eigentliche Sache ran zu tasten, nämlich die Würgemale. Er musste wissen was dahinter steckte, in seinem Büro bekam er neben den Problemen der Patienten nichts mit. Was war es nur? Hat man versucht ihn zu ermorden? Hat er sich versucht selbst umzubringen? Oder hatte Finlay gewisse masochistische Tendenzen die er ausleben mussste? So viele Fragen, aber keine Antworten bis jetzt.
Sein Gesicht wurde sehr ernst. Finlay baute Spannung auf und Rassimovs Gedanken überschlugen sich. Aber was er dann preis gab, ließ den älteren Mann innerlich stolpern und hinfallen.
"J-ja...das ist natürlich sehr tragisch"
//Hm...aber vielleicht....vielleicht deshalb...//, dachte er sich.
"Und wie fühlst du dich deswegen? Schuldig? Denkst du, du müsstest deshalb dafür bestraft werden? Schließlich ist opfern etwas, was man eher unfreiwillig macht und deshalb viele Gewissensbisse haben kann oder andere...Gedanken."
Sein Blick war weiterhin ernst, aber man konnte nicht wirklich sagen in wie fern Rassimov selbst es noch wirklich ernst nahm, oder einfach nur das Spiel mitspielte und ihn mit veräppelte.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam So Jun 25, 2017 4:05 pm

Unweigerlich musste Finlay seufzen, denn Rassimovs Feststellung klang nun nicht wirklich sonderlich ernst. Natürlich war er ein erwachsener Mann, den man nicht mehr "Junge" nennen musste, aber musste man das derart formulieren? Letztendlich brachte es ja nichts, über verschüttete Milch zu weinen und solange Rassimov in Zukunft darauf achtete, war es wohl vollkommen in Ordnung. Ob er wohl mit allen Mitgliedern so umsprang? Für einen Moment versuchte er sich das ja tatsächlich auszumalen. Zu gerne würde er ja die Reaktion sehen, wenn der alte Psychiater Nahash mit "mein Junge" ansprach, obwohl bei dem Kerlchen mit Sicherheit Hopfen und Malz verloren war. Ob es Mitglieder gab, die Rassimov auch lieber mied? Er war kein ruchloser Verbrecher, also wollte er sich vielleicht nicht mit diesem "Gesindel" abgeben, aber wer wusste das schon.
Also brachte Rassimov sich seinen Kaffee selbst mit? Gut zu wissen, auch wenn es Finlay wohl zu blöd gewesen wäre. Er vertrieb sich die Zeit ohnehin gerne an der frischen Luft und sei es auch nur, um seinen Aufgaben zu entgehen. Darüber musste er sich nun ja glücklicherweise keine Sorgen mehr machen. Im Moment, jedenfalls. Spencer hatte ihm ja schließlich ein paar freie Tage eingewilligt und der Schwarzhaarige hatte klar gemacht, dass er sich diese Tage nicht mehr nehmen ließ. Auch, wenn das wohl keine Art war, zum Boss zu sprechen. Da konnte er wohl von Glück sagen, dass Spencer nicht in dieses typische, kriminelle Bild passte. Obwohl er immer noch für Überraschungen gut war. Das war vom Boss einer kriminellen Organisation aber wohl zu erwarten.

Amüsant war jedoch Rassimovs Reaktion auf die tragische Enthüllung! Ja, der arme, arme Schokoriegel! Er erweckte durchaus den Eindruck, dass er mit etwas anderem gerechnet hatte, doch wie er scheinbar mit darauf einstieg, war durchaus erheiternd. Wie hätte Finlay sich bei diesen Fragen und dem derart ernsten Gesicht denn bitte zusammenreißen können? Es war doch klar, dass er sofort loslachte und seine beiden Molunk mit verwirrten Gesichtsausdrücken zurückließ. Die waren aber auch so konzentriert gewesen, diese Coladose zu erhaschen, dass sie von dem Gespräch sowieso nicht wirklich etwas mitbekommen hatten.
Ich bin nicht Nahash., sprach er schließlich, als er sich wieder eingekriegt hatte, wofür er doch ein paar aufmerksame Blicke kassierte. Manche hatten ihn in der Hinsicht wohl ein wenig falsch verstanden und suchten mit ihren Augen den Raum nach erwähnter Person ab. Natürlich vergeblich, denn sie war nicht hier. Ehe ich mich bestrafen lasse, flieh ich nach Kalos. Auch, wenn das wohl nicht ganz zutreffend war. Bisher war er jedoch nie wirklich in eine solche Bredouille gekommen. Er nahm sich manchmal viel heraus und ging seiner Arbeit lieber aus dem Weg, aber letztendlich erledigte er sie ja doch zufriedenstellend.
Nun, dass Rassimov nicht munter plaudern wollte, war nun ziemlich offensichtlich. Für einen Moment starrte der Schwarzhaarige nachdenklich an die Decke, ehe er seinen Viso-Caster zückte. Online-Funktion, eine wahrlich wunderbare Erfindung! Für einen Moment suchte er schweigend nach einem gewissen Artikel; der Banküberfall in Stratos City vor ein paar Tagen; ehe er seinen Viso-Caster mit geöffnetem Artikel vor Rassimov auf den Tisch legte. Das war vielleicht nicht die ganze Antwort, aber sollte der alte Herr sich die Geschehnisse ruhig gedanklich zusammenpuzzeln, wenn er nicht direkt fragen mochte.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Rassimovam Do Jun 29, 2017 4:10 pm

Die lachende Reaktion des jüngeren Mannes hatte Rassimov nun doch etwas kommen sehen. Finlays Aussage war aber auch absurd gewesen, da konnte nichts gescheites rauskommen. Das er das dann jedoch mit Nahash verglich brachte selbst Rassimov zum schmunzeln.
"Aber aber...Nahash wird doch nicht wegen sowas weinen. Rede mit etwas mehr Respekt vor deinen Kollegen.", meinte er dann etwas belehrend und strich sich über seinen Bart.
Sie waren durch Finlays Gelächter nun etwas zum Mittelpunkt des Geschehens geowrden, aber das störte den Doktor nicht. Er war es gewohnt in der Öffenltichkeit bekannt zu sein, da er schon viele Patienten behandelt hatte.
Sie schenkten dann auch Kalos um, im Zusammenhang mit Rassimovs Fragenbündel.
"Kalos ja? Hm, ein schönes Fleckchen Erde. Wie du vielelicht weißt komme ich ja aus Kalos. Genau genommen komme ich aus Batika City. Eine wundervolle Stadt, das ist sie wahrlich. Aber auch außerhalb meienr Heimatstadt gibt es vieles Sehenswertes. Zum verstecken würde ich dir dann aber Illumina City nicht empfehlen, lieber Frescora oder Mosaia. Die kleinen Dörfer sind ziemlich abgelegen.", er wusste ja nicht genau was FInlay dann in kalos machen wollte. Aber ein paar gute Tipps konnte er ihm so oder so doch geben.
Trotz dieses kleinen Ausschweifers war Rassimov noch nicht näher am Ziel, aber Finlay schien gemerckt zu haben worauf er hinaus wollte und legte ihm einen Artikel auf seinem Visocaster auf den Tisch. Er rückte das Monokel zurecht und schaute den Artikel an.
"Ein banküberfall also... und daher sind diese Würgemale? Kling am logischsten...ein Kampf ,.. ja,.. ", mrumelte er nachdenklich. Er hätte Finlay auch nicht für eine selbstverletzende Person gehalten.
"Also nagt dieser Überfall an dir wenn ich dies nun richtig deute?"
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam Mo Jul 03, 2017 12:08 am

Mit mehr Respekt von Kollegen sprechen? Ha, das hätte der alte Mann wohl gerne! Finlay winkte unbekümmert ab. Passt schon. Hört mich eh nicht., meinte er. Würde schon kein Problem werden. Sollte ihn etwa jemand verpetzen? Wohl kaum. Bisher hätte Finlay ohnehin nicht gesehen, dass allzu viele Mitglieder mit Nahash sprachen. Der war ihnen wohl schlicht zu unheimlich. Verständlicherweise, denn Finlay musste unweigerlich zugeben, dass ihm ein Mitglied, dass sich Verräter entledigte, nicht gerade seine liebste Gesellschaft war. Da konnte man auch nicht gerade dumme Witze reißen. Hinterher wurden die noch ernst genommen. Jedenfalls glaubte der Schwarzhaarige, dass Nahash wohl weniger mitscherzen würde, wie Rassimov es tat. Der schlug ja immerhin sogar Orte in Kalos vor! Auch, wenn Finlay wirklich kein Interesse hatte, jemals dorthin zu reisen. Kalos war nun nicht unbedingt seine Traumregion. Genau genommen hatte er eigentlich gar keine Traumregion. Einall war schon in Ordnung so wie es war. Immerhin hatte er hier ja auch eine Art Heimat gefunden. Fernab der eigentlich Heimat.
Nah, in Kalos versteh ich nur Baguette., scherzte Finlay. Humor schadete nicht und Selbstironie erst recht nicht, von daher glaubte der Schwarzhaarige nicht, dass Rassimov ihn für den Kommentar nun an den Kragen springen würde. Zumindest hätte er selbst über Johto zu scherzen gewusst! War allerdings auch nicht schwierig, da er diese Region ohnehin schon seit langem nicht mehr als seine Heimat betrachtete. Viel zu viele negative Erfahrungen, denen er doch lieber entkommen wollte. Da gab es keinen Ort, an dem er jemals zurückkehren wollen würde. Gefiel ihm hier in Einall ja ohnehin viel besser.
Richtig., stimmte Finlay zu, als Rassimov auf einen Kampf schloss. Auch, wenn es bis zu jenem Kampf eine ganze Weile gedauert hatte. Immerhin konnte man als Geisel nicht mal eben so einen Kampf anzetteln. Das wäre dann doch eher nach hinten losgegangen. Nicht zuletzt wohl wegen dem prügelwütigem Glibunkel, das sich nun jedoch in seinem Besitz befand. Besser, er erwähnte diesen Umstand wohl nicht, sonst glaubte der Psychiater wirklich noch, er sei masochistisch veranlagt. Und diesen Stempel hätte er nun wirklich ungerne auf der Stirn stehen. Sehr, sehr ungerne! Hm, mehr oder weniger. Nagen konnte man es wohl kaum nennen. Zumindest nagte nicht der Banküberfall per se an ihm. Eher der Kopf dieser Bande, der nicht ganz die Strafe erhalten hatte, die Finlay sich für ihn gewünscht hätte. Immerhin war der Kerl nicht nur ein Kameradenschwein, sondern auch noch ziemlich wirr gewesen.
Mir schmeckt es nicht, wie der Kopf dieser Bande davongekommen ist., gab er schließlich zu und musste wohl doch ein wenig ausholen. Er hat seine Kameraden verarscht, nur um einer Polizistin das Leben zur Hölle zu machen. Hat wohl ihre Zwillingsschwester gefoltert und wollte das Gleiche bei ihr versuchen. Nur deswegen der Banküberfall. Nicht einmal wegen Geld., erzählte er und dachte dabei unweigerlich an die markante Schmetterlingshaarspange, die er in seinem Kleptomanie-Anfall zu stehlen versucht hatte. Er konnte wohl immer noch von Glück sagen, dass Odile in dieser Hinsicht ziemlich verständnisvoll gewesen war. Konnte man immerhin nicht von jedem behaupten. Für einen Moment starrte der Schwarzhaarige auf seine Coladose, während seine Molunk sich darüber berieten, wie sie wohl am besten herankamen. Es kotzt mich an, Mittel zum Zweck gewesen zu sein., gab er angesäuert von sich. Ja, das war eine Tatsache, die ihn wirklich wütend machen konnte. Er kannte es ja nur allzu gut, den Fußabtreter zu spielen. Heh, den spielte er im Sinne seiner Arbeit doch immer, um Informationen über diverse Banden zu sammeln, aber mit dieser ganzen Banküberfallgeschichte hatte er keinerlei Verbindung gehabt. Es war keine wichtige Arbeit, es war lediglich Schikane, die ihn zu einem dämlichen Mittel degradiert hatte. Und das hasste er.
Nun, wenigstens hab ich jetzt Kontakt zu einer RPV Polizistin. Das hat unter Umständen wohl auch wert. Vielleicht. Wirklich überzeugt war er von dieser Tatsache nicht, auch wenn Spencer es sicherlich begrüßen würde, an Informationen über die RPV zu gelangen. Eine Ebene, die Finlay jedoch lieber nicht betrat. Um nicht geschnappt zu werden und vor allem, um nicht möglicherweise befördert zu werden. Wäre ja furchtbar! Er wollte sich lieber weiterhin gemütlich auf seinem Rang ausruhen. Da war die Verantwortung nicht allzu riesig, die Stellung in der Organisation aber auch nicht zu schlecht. Das perfekte Mittelding eben.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Rassimovam Di Jul 11, 2017 6:51 pm

Manchmal wünschte er sich auch so unbekümmert zu sein, aber dann viel dem Mann wieder ein wieso er dies alles tat und verwarf diesen Wunsch ganz schnell.
"Na wenn du meinst Finlay", gab er auf dessen Kommentar noch wieder.
Eine Augenbraue wanderte nach oben als der Jüngere dann von Kalos meinte, er würde nur Baguette verstehen. Zwar musste Rassimov schmunzeln aber merkte dank seiner Erfahrung ein wenig wieso Finlay so war wie er war. Aber das war nicht ihr ihr Thema.
"Glaub mir du würdest mehr als baguette verstehen, aber ich will dich ja nicht überreden wegzugehen. Aber falls du mal einen Urlaub in einer anderen Region planst lass es mich wissen. Über Kalos kann ich dir noch so einiges erzählen.", sagte der Ältere und strich seinen Bart behutsam.
Nun kamen sie wieder auf den Artikel und das eigentliche Geschehen zurück. Rassimov hörte sich erstmal die ganze Geschichte an und nickte ab und zu. Er wusste zwar nicht in welcher Position genau Finlay war als das Erreignis stattfand, aber das brauchte er auch nicht um das Problem zu erkennen, welches der Andere dann auch mehr oder weniger beim Namen nannte.
"Ja das ist schon eine dumme Situation. Niemand ist gerne einfach Mittel zum Zweck, das liegt in der Natur des mesnchen. Aber ich finde es interessant wie du die Sache siehst. Du scheinst doch ein gutes Herz zu haben.
Ich werde nichts schön reden und ich mag nicht in jede Machenschaft der Taijitu involviert zu sein, dennoch weiß ich was hier so alles von statten geht. Und denkst du nicht das in manchen Teilen der Organisation es genauso abläuft? Schließlich sind wir nach Rängen eingestuft und da kann es unter Umständen genauso passieren das jemand seine Kameraden oder "Untergebenen" für seine Zwecke ausnutzt. Schließlich verfolgt jeder in der Organisation bis zu einem gewissen Grad eigene Ziele. Und das mit der vollen Bestrafung, kann amn genauso so sehen. Natürlich ist es, aus objektiver Sicht gesehen, keine schöne Sache, aber wir Beide wissen genau das nicht alles immer gerecht von statten geht.", erklärte er nun die Sicht seiner Dinge.
"Deshalb erstaunt es mich das du doch so einen recht ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hast Finlay"
Rassimov wurde doch jeden Tag ein wenig aufs neue von seinen Kollegen überrascht.
Wieder mal wanderte Rassimovs Augenbraue nach oben als Finlay vom Kontakt mit der RPV erzählte, naja, es eher kurz erwähnte.
"Wissen und Verbindungen sind Macht Finlay. Egal wohin diese führen. Wenn du aus ihnen Informationen ziehen kannst werden diese schon auf die ein oder andere Weise nützlich sein.", meinte Rassimov dazu nur und schlürte seinen Kaffee zu Ende. Er wollte auf letzteres eher weniger eingehen, schließlich wusste er das solche Kontakte eher für illegalere Sachen genutzt wurden. Und in diese wollte er soweit es ging nicht reingezogen werden.
Er wollte weiterhin nur ein Doktor sein, der für ein Unternehmen die neuen Bewerber unter die Lupe nimmt um eventuelle Gefaheren zu vermeiden. Mehr war seine Aufgabe hier nicht. Auch wenn er dank dieser doch recht wichtigen Aufgabe einen hohen Rang bekleidete. Schließlich konnte keiner unnütze oder unfähige Mitglieder gebrauchen.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam Di Jul 11, 2017 7:56 pm

Urlaub in einer anderen Region zu machen... klang ja durchaus verlockend, kam andererseits aber eigentlich gar nicht in Frage. Zumindest nicht für ihn. Er war in Einall eigentlich zufrieden genug und das Verbrechen schlief nun einmal nie! Nun, wenn es nicht gerade wegen Verletzungen Urlaub hatte. Das waren dann wohl die Vorzüge an einer Organisation. Man stand nicht im Regen, selbst wenn man seiner "Arbeit" einmal nicht nachgehen konnte. Auf der anderen Seite mochten das aber auch einfach nur die Vorzüge sein, Spencer als Boss zu haben. Immerhin hatte Finlay sich durchaus schon in Banden eingeschleust, deren Boss ganz anders drauf war als Spencer. Das untermalte Finlays Meinung nach jedoch ausschließlich, dass er die richtige Wahl getroffen hatte. Vorausgesetzt er verscherzte es sich nun dank seltendämlicher Kommentare nicht.
Als Rassimov jedoch mit gutem Herz und Gerechtigkeitssinn anfing, starrte Finlay ihn doch etwas dümmlich an. Er wusste nicht so recht zuzuordnen, ob der ältere Mann nun scherzte oder seine Aussagen vollkommen ernst meinte. Für den Moment glaubte der Schwarzhaarige ja letzteres. Andernfalls war es wohl ein viel zu langer Scherz, bei dem die Pointe längst verloren gegangen war. Konnte vorkommen, durchaus, aber irgendwie fühlte es sich nicht an, als wäre dies nun der Fall.
Kurzum lehnte der Schwarzhaarige sich wieder zurück und lächelte Rassimov versöhnlich an. Tut mir leid, aber ich muss dich enttäuschen., sagte er dann und öffnete auch endlich mal die Coladose, die er nun schon so lange gehalten hatte. Etwas, was seine Molunk leider ziemlich schockierte. Sie gaben sich nun endgültig geschlagen. Ich bin ziemlich weit davon entfernt, überhaupt einen Gerechtigkeitssinn zu haben. Eine Sache, die er durchaus ernst meinte. Nun, schlussendlich war er nun einmal ein Verbrecher, der andere hinters Licht führte. Rassimov mochte zwar nicht in diese Riege fallen, aber auch er war Teil der Organisation. Seine Arbeit war lediglich weniger kriminell.
Du könntest auch sagen, dass ich einfach nur zu rachsüchtig bin. Nun gut, vielleicht war Rachsucht auch das falsche Wort. Man musste ihm schon gehörig auf den Schlips getreten haben, um dieses Gefühl auszulösen. Dieser Bankräuber hatte es jedoch tatsächlich geschafft. Mich wurmt weniger, was dieser Kerl getan hat und mehr, was ich ihm hätte antun können, um es ihm heimzuzahlen. Schließlich war Finlay es ja auch gewohnt, den Fußabtreter zu spielen. Nur wer den Bogen überspannte, durfte sich gerne für Konsequenzen bereit machen. Für böse Konsequenzen. Dass der Kerl verhaftet wurde, passte ihm da überhaupt nicht in den Kram. Ich mag offene Rechnungen einfach nicht., meinte er noch, ehe er einen Schluck von seiner Cola nahm. Nun, zumindest war er der Ansicht, dass ein solcher Krimineller sich nicht wundern durfte, wenn ein anderer Krimineller es ihm heimzahlte. Und letztendlich hatte er die Not der Menschen in der Bank auch lediglich ausgenutzt, um seine eigene Haut zu retten. Daran war wirklich nichts heldenhaftes oder gerechtes. Gerechtigkeit war für Finlay ohnehin ein Thema, das nicht klar definiert war. Wer bestimmte schon, was gerecht war und was nicht?
Als Rassimov meinte, dass Wissen und Verbindungen Macht waren, schüttelte der Schwarzhaarige seufzend den Kopf. Nein, wenn es um die RPV ging, dann war er nicht bereit, auch nur irgendwelche Risiken einzugehen. Mag sein, aber ich werde in der Hinsicht definitiv nicht mit dem Feuer spielen. Nein, so bescheuert war selbst er nicht.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Rassimovam Mi Jul 26, 2017 4:54 pm

Ob Scherz oder nicht, ob purer Ernst oder nicht... Rassimov hatte schon gemerkt, dass er auf die falschen Fährte nun gelangt war. Vorallem verriet ihm dies Finlays Gesichtsausdruck.
Einen Ausdruck den er schon sehr oft gesehen hatte, da er oft anderen Leuten etwas erklären wollte und diese dann durch zu viel Inforamtionen einfach nicht mehr verstanden was los war. Dies lag nicht daran das diese Leute unbedingt dumm sein mussten, aber die Bewegründe des mesnchlichen Geistes waren nun mal kompliziert genug. Anstatt Rassimovs Erklrung zu nehmen, legte ihm Finlay seine eigene Erklärung nahe und diese verstand der Mann auch.
"Ja sowas kann schon mal am Ego kratzen...", sagte er aber nur dazu. Viel zu oft vergaß er gerne, dass Taijitu kriminelle Adern hatte und wenn man Gangstern auf den Schlips trat, es auch gern mal ungemütlich werden konnte. Ok, Adern konnte man es nicht nennen, eher Wurzeln und einen Stamm. Die eher wenig kriminelleren Sachen waren die Baumkrone die das alles nur abdeckten und verschleierten. Für Rassimov halt eine immer währende Spirale aus inneren Konflikten, aber jedes mal Entschied er dich dafür, dass das Ziel Überwiegte, anstatt die die kriminellen Machenschaften. Er mag sich da was schön reden, aber für ihn reichte der Abstand von der dunkeln Seite der Taijitu und diese Begründung um Nachts ruhig schlafen zu können.
Das Finlay aber bei der RPV dann so defensiv abwies war eine Begründung die er selbst ohne hin und her überlegen verstand.
"Ja das verstehe ich, nicht das man noch Wind von dem all hier bekommt", meinte er nur, bezog sich dabei aber halt auf die Negativen Sachen der Taijitu wo sich jeder Kriminalist freuen würde sie dabei zu erwischen und hinter Gitter zu bringen.
Nach dem das geklärt war stand Rassimov auf, sein Bein wollte nicht mehr sitzen, so wie er es immer nannte. Aber er hatte noch keine Beweggründe zu gehen, sondern stand nu mit seinem Gehstock neben seinem Sessel und sah zu Finlay.
"Nun, mir soll es egal sein wie du deine Probleme weiter löst, du weißt schon was das Beste für dich ist. Aber du solltest deinen beiden Molunks mal ein wenig Freude bereiten, die Beiden sehen so Niedergeschlagen aus.", bemerkte er schmunzelnd.
"Mein Team mag zwar sehr eingeschworen sein, aber ich überlege schon seit einiger Zeit, ob nicht mal ein neues Pokemon Mitglied meiner Familie werden sollte. Es ist schließlich immer wieder erfrischend jemand neues begrüßen zu dürfen, findest du nicht?"
Rassimov befand es nun doch als besser, wenn sie das Thema wechselten, zumindest wollte er nicht weiter über Themen reden die eher ins depressive glitten. Seine Psychiater Neugier war gestillt worden und seine Tasse Kaffe auch alle. Er war noch am überlegen ob er sich eine neue machen sollte oder sich seinen wertvollen Kaffee doch aufheben sollte für das nächste Mal. Einen weiteren Grund um sich einen zu holen hatte er eigentlich nicht. Er konnte ja nichtmal Finlay einen Kaffee anbieten, dieser blieb ja lieber bei seiner Cola Dose die die Molunks ja zuerst haben wolllten.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam Sa Sep 23, 2017 6:50 pm

Am Ego kratzen... Nun, so verkehrt war die Bemerkung wohl nicht. Wer mochte es aber schon, wenn sein Ego verletzt wurde? Ins Besondere in den kriminellen Gefilden gab es wohl diese unausgesprochene Regel, dass der eigene Stolz alles war. Der war wiederum aber Auslegungssache. Man konnte wohl immer noch seinen Stolz wahren, wenn man auf hinterlistige Art und Weise handelte. Komische Sache, das, aber stören würde Finlay sich daran wohl nicht. Sollte sich nur bloß keiner beschweren, wenn er sich derselben Masche bediente. Aber wie gerne beschwerten sich doch Menschen über Recht und Unrecht. Vielleicht war er genau aus diesem Grund hier gelandet. Wohl ein durchaus glücklicher Zufall.
Und wie., antwortete der Schwarzhaarige deshalb auf Rassimovs Bemerkung. Angekratztes Ego, ja, gab es denn was Schlimmeres? Außer körperliche Gewalt und angebrannte Pizza, natürlich. Oder von der RPV erwischt zu werden. Nicht unbedingt der einzige Grund, warum er lieber nicht mit dem Feuer spielte. Letztendlich stand es Finlay auch einfach nicht im Sinn, sich weiter nach oben zu arbeiten. Er war zufrieden auf seinem Rang und von einer schlechten Platzierung konnte ja immerhin auch keine Rede sein. Damit war er zumindest besser gestellt als noch so manch anderer, aber auch nicht so gut gestellt, dass man zu viel von ihm erwartete. Einfach perfekt! Er verstand sowieso nicht, wieso man sich vieles aufbürden wollte, wenn man es auch einfacher haben konnte. Aber das war ganz einfach seine Mentalität.

Als Rassimov die beiden Molunk ansprach, reagierte das kecke Duo wie aufs Stichwort. Leal drehte eine höchst dramatische Pirouette und landete in den Armen des gespielt trauernden Audie. Ganz so, als wäre das Leben des weißen Molunk nun vorbei, wo es die Coladose nicht mehr hatte an sich nehmen können. Diese zwei waren doch echt ein passendes Duo. In gewisser Hinsicht war Finlay ja sogar froh, dass sie sich so blendend verstanden. Manchmal verstanden diese Strolche sich aber doch ein wenig zu gut.
Tu ihnen zu viel Gutes und sie tanzen dir bald Schwanensee vor., meinte der Schwarzhaarige grinsend. Tatsächlich konnte er sich das sogar sehr gut vorstellen. Diese beiden Molunk waren ohnehin für jeden Blödsinn zu haben. Wahrscheinlich hätten sie wirklich noch ausprobiert, Schwanensee zu tanzen, hätten sie dieses Stück gekannt. Finlay kannte es allerdings auch nicht wirklich. Letztendlich ging er auch nur ungerne zu irgendwelchen Bühnenshows und wenn, dann nur weil er dazu gezwungen war. Was tat man nicht alles für seine Arbeit?
Ob neuer Teamzuwachs aber immer etwas Schönes war? Letztendlich hatte er ja dieses dämliche Glibunkel aufgenommen, das ihn beinahe verprügelt hatte. Und das nur, weil dessen Trainer es eiskalt verraten hatte. Mitleid; einfaches Mitleid. Schon eine Idee welches?, hakte Finlay nach. Zugegeben, er konnte sich nicht vorstellen, dass Rassimov auf die Pirsch gehen und wie ein Jungtrainer im Gras herumkriechen würde, um sein Wunschpokémon zu fangen, auch wenn es durchaus ein amüsierender Gedanke war. Ich hätte da noch ein überaus freches Glibunkel mit schlagkräftigen Argumenten. Und wie schlagkräftig die doch waren! Wortwörtlich nämlich. Trotzdem konnte einem dieses Pokémon wohl auch einfach nur Leid tun.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Rassimovam Sa Okt 07, 2017 2:27 pm

Sie sollten wohl mal langsam wirklich das Thema wechseln, Rassimov hatte sich wieder dabei erwischt wie er versuchte eine Sitzung draus zu machen. Insgeheim hatte er sogar schon einen Terminplan im Kopf erstellt, aber den verwarf er gleich wieder. Wenn Finlay wirklich Probleme hatte sollte er lieber zu ihm kommen. Ja genau, nicht aufzwingen.
Da war ihr neues Thema doch wesentlich angenehmer.
Über den Schwanensee Kommenta schmunzelte der ältere Herr amüsiert.
"Ich hätte dagegen nichts einzuwenden, ein klassisches Ballet hatte ich sed langer Zeit nicht mehr gehabt. Das dürfte sehr interessant werden, wenn es von Pokemon vorgetragen wird", meinte er und schmunzelte weiter.
Finlays Pokemon schienen sehr interessant zu sein. Er hätte am Anfang nicht gedacht das er sich solche Pokemon zulegen würde. Aber der Mensch war ein komplexes Wesen, also daher konnte man nie wissen was so kommen würde. Auch wenn man ihn, wie Rassimov es meistens tat, bis zu einem gewissen gard analysieren konnte.
"Hm ein Glibunkel sagst du? Nein Danke, behalte du deine Pokemon ruhig. Zu dem habe ich es nicht so mit Kröten.", lehnte er Finlays Angebot dankend ab. Er vermutete eh das es eher sarkastisch gemeint war. Oder hatte es doch einen wahren Kern? Wer weiß.
Die Frage die ihm von seinem Kollegen dann gestellt wurde war ziemlich interessant. Er hatte auch noch nicht nachgedacht so richtig darüber .
"Hm, ich habe ein paar Pokemon im opf die ich gerne meinem Team hinzufügen würde. Ein  Dratini oder ein Jurob wäre zum Beispiel eines meine Wünsche, da wir hier an der Drachenstiege sind, finde ich es passend wenigstens ein Drachenpokemon im Team zu haben. Dich ich interessiere mich auch sehr für das Pokemon Monozyto und seine Entwicklungen. Es hat etwas sehr faszinierendes an sich. Ich frage mich oft wie es wohl in anderer Farbe aussehen würde.", erklärte der Psychologe kurz. Er war von den sogenannten schillernden Arten der Pokemon sehr fasziniert. Aber er musste nicht unbedingt eine selber besitzen. Da überlies er es eher dem Zufall. Aber die Pokemon an sich, die er genannt hatte, würde er schon gerne in sein Team mit aufnehmen.
Was wohl Finlay dazu sagen wird?
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Gastam So Okt 08, 2017 4:19 pm

War das nicht eigentlich die Idee? Schwanensee tanzende Pokémon? Damit konnte man bestimmt ordentlich Geld scheffeln, wenn man das vernünftig aufzog. Wahrscheinlich war das aber eine Idee, die längst Anwendung gefunden hatte. Ein Ballett mit Guardevoir und Gladiantri in der Hauptrolle, das musste es doch einfach schon geben! Besser also, seine beiden Molunk dachten gar nicht daran, sich mit den wahren Profis zu messen. Das wäre sonst ein peinliches Schauspiel, das Finlay sich nun wirklich nicht antun wollte. Genauso peinlich wie der Umstand, dass Audie und Leal ohne einander zu nichts zu gebrauchen waren. Sie waren ganz die Sorte "nur gemeinsam stark." Dass Freya aber auch so gut wie alles alleine stemmen musste. Ein Glück, dass dieses Glibunkel sein Team nun mehr oder weniger verstärkte.
Apropos Glibunkel, Rassimov war ja sehr offensichtlich nicht an dieses Pokémon interessiert. Nicht verwunderlich, eigentlich, denn der Herr sah nicht wie der Typ Mann aus, der Kröten besonders spannend fand. Boxende Kröten, wohlgemerkt! Nicht?, hakte der Schwarzhaarige sogleich nach. Ich finde ja, so ein Quaxo würde dir stehen. Auch, wenn man daran wohl erstmal irgendwie gelangen musste. Schlecht fand Finlay diese Art aber wirklich nicht. Quaxo hatten doch irgendwie ihre Eigenarten, entsprachen Rassimovs Wünschen aber wohl nicht gerade. Der redete nämlich lieber von Dratinis, Jurobs und Monozytos. Passten wahrscheinlich aber auch einfach besser zu diesem älteren Herrn, als aufgeweckte Quaxo.
Kein Vulnona?, fragte Finlay schließlich. Hätte doch auch ganz hervorragend ins Schema gepasst! Alola-Vulnona sollen ja sehr sanftmütig sein. Wäre das nichts? Für Finlay in der Tat nicht. So ein Vulnona war sicherlich zu anmutig, um überhaupt einen Platz in sein chaotisches Team zu finden. Das würde herausstechen wie ein bunter Hund im Einkaufszentrum. Vielleicht aber auch nicht ganz so arg. Immerhin würde Finlay nicht behaupten, dass Mantidea nicht anmutig waren. Aber Freya hatte zumindest diese Eigenart, die sie passend machte. Von dem Glibunkel brauchte man gar nicht erst anzufangen.
Aber ich schätze, mit einem Drachen macht man nichts falsch. Obwohl Finlay ein Tandrak einem Dratini vorgezogen hätte. Tandrak konnten dank ihres Gifttypen wenigstens noch den Feen einheizen und das war doch zugegeben ein äußerst amüsanter Anblick. Warum Feen den Drachen überlegen waren, verstand er ohnehin nicht, aber manchmal war das so mit den Typeneffektivitäten. Altaria wäre aber auch nicht schlecht., meinte Finlay dann. Auch, wenn ihm da wieder die Frage aufkam, welcher Part von Altaria eigentlich einem Drachen glich. Kuriose Sache, diese Pokémontypen.
Das ist wenigstens flauschig weich. Und nicht schuppig hart! Notfalls konnte man so ein Altaria sicherlich auch als Kissen missbrauchen. Andererseits war das vielleicht ein Gedankengang, auf den nur Finlay kam, weil er regelmäßig ein weiches Bett vermisste. Viel zu viele Banden hatten einen doch wahnsinnig unbequemen Unterschlupf. Dinge, mit denen Finlay sich nicht allzu gerne herumschlug, aber wenn man der Fußabtreter war, hatte man wohl einfach keine andere Wahl. Warum konnte das Leben nicht auch ein wenig einfacher und angenehmer sein? Nicht, dass er sich nun riesig darüber beklagen wollte. Arbeit war immerhin Arbeit. Gab es eigentlich Pokémon, die er selbst gerne im Team wissen wollte? So genau hatte er eigentlich noch nie darüber nachgedacht.
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Re: Aufenthaltsraum

Beitrag von Rassimovam Fr Nov 03, 2017 4:46 pm

Finlays Vorschläge für Rassimov waren doch etwas interessant. Ein Alola-Vulnona? Hm, ok es stimmt schon das der Mann ziemlich sanftmütig war und Vulnona genauso. Auch wenn Finlay meinte, manche könnten ja aber Kälte nicht mögen, wäre es kein Hinderniss für ihn gewesen sich so ein Pokemon zuzulegen.
Aber dem Psychiater war es mehr anch einem Drachen Pokemon, auch da half ihm Finlay mit ein paar Beispielen.Doch sein Entschluss stand schon fest. Es stimmte schon, Altaria war weich und flauschig, es wäre auch im Kampf eine gute Einsatzmöglichkeit, da es Feenattacken einsetzen konnte. Aber Rassimov wollte lieber ein Dratini. Er fand es und seine Weiterentwicklung Dragonir sehr interessant und elegant. Zu dem konnte man dieses Pokemon auch vielseitig einsetzen.
NAch dem sich beide Seiten ausgesprochen hatten, musste Finlay verschwinden. Er hatte noch irgend etwas zu tun meinte er. Rassimov nickte nur und meinte, wenn irgendetwas sein sollte, dann solle er zu ihm kommen. Das war so eine Psychiater Gewohnheit.
Da sein Kaffee aber auch alle war und Rassimov doch wirklich Lust bekommen hatte auf Pokemon Jagd zu gehen, beschloss er nun etwas an die friche Luft zu gehen und zu Angeln. Dieser Ort hieß ja nicht Drachenstiege umsonst. Und Dratinis konnte man hier sehr gut im Wasser finden. Also nahm er sich seine Angel aus dem Büro und ging raus.

TBC: Wald der Drachenstiege
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Re: Aufenthaltsraum

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