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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

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Innenstadt [Event]

Beitrag von Zytomegaam Di Jun 20, 2017 2:04 pm

Innenstadt

Die Innenstadt von Rayono City ist mindestens so imposant wie der Freizeitpark! Man findet hier alles was das Herz begehrt und kann sich die Zeit schön mit einer großen Shoppingtour vertreiben. Zentral gelegen ist außerdem das Oakdale Medical Center, ein großes Krankenhaus.


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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam So Jul 02, 2017 5:23 pm

Na wer konnte denn ahnen, dass ein harmloser Einkaufsbummel zu einem Kampf auf Leben und Tod werden würde? Eigentlich war es mehr Zufall gewesen, dass sich Valentin in die Innenstadt von Rayono City begeben hatte. Ihm war das Pokemon Futter ausgegangen und da Miro so verdammt pingelig war, musste sich Valentin recht schnell darum kümmern, wieder passendes Futter für ihn zu bekommen. So befand sich der Weißhaarige nun in einem Laden für Pokemonfutter und hatte sein gut gelauntes Kramurx auf der Schulter. Das Pokemon liebte es, wenn es Aufmerksamkeit bekam und diese gab es heute nur genug! Immerhin durfte er mit seinem Trainer ganz alleine in einen Laden und sein Futter aussuchen. Was Miro natürlich ziemlich ausnutzte. Valentin war mittlerweile auch schon so weit, einfach das Futter zu kaufen, welches er sonst für Miro kaufte, da sein Kramurx schon mit Absicht einfach den Mäkelkopf spielte. So ließ Valentin sein Pokemon verschiedene Sachen probieren, um etwas zu finden, was das Kramurx mochte und er nicht immer das Gleiche bekommen musste, aber…ja. Wie gesagt. Miro nutzte sie Aufmerksamkeit aus und wollte weiter irgendwelches Futter probieren. Ob er danach nun Bauchschmerzen bekommen würde, war ihm relativ egal.
Aber wie ihm diese Sache egal war, so war es seinem Trainer nun auch egal, etwas anderes für das Kramurx zu suchen. Somit griff er einfach zu einer Packung Futter, die er sonst auch immer kaufte und ignorierte den Protest des gefiederten Pokemons. Er ging einfach zur Kasse und bezahlte das Futter, auch wenn Miro mittlerweile mit dem Schnabel an den weißen Haaren zog. Doch Valentin kannte dieses Verhalten bereits und ignorierte dies gekonnt.

Gerade als Valentin aber die Pokedoller in die Hand der Kassiererin legte, war ein ziemlich lauter Knall zu hören und ein wenig verwirrt blickte Val auf. Die Kassiererin blickte ebenso ratlos drein und zuckte nur ratlos mit den Schultern. Kurz darauf ertönte aber Geschrei und ein weiterer Schrei war zu hören. Dies reichte, damit die Kassiererin ihren Platz verließ und aus der Ladentür schaute. Valentin blieb wo er war und verstaute in der Zeit einfach das gekaufte Pokemonfutter, wurde aber doch misstrauisch, als die junge Frau ängstlich zurückwich. Ein kurzer Blickwechsel mit Miro folgte und das Kramurx krächzte neugierig. Der Ärger um den Abbruch des Einkaufes war vergessen.
Also verließ Valentin zusammen mit seinem Pokemon den Laden, trotz des Protestes der Frau, die meinte, er solle besser im Laden bleiben. Zuerst darüber verwirrt, verstand Valentin schon recht schnell, warum.

Am Himmel war eine große…was auch immer geöffnet. Es sah wie ein riesiges Loch aus, nur konnte man nicht erkennen, was auf der anderen Seite des Lochs war. Jedenfalls keinen Himmel. Des Weiteren stürmten irgendwelche Wesen aus diesem Loch, die der Weißhaarige zuvor noch nie gesehen hatte. Ob es irgendeine Art Pokemon war? Er hatte keine Ahnung. Fakt war aber, dass diese Wesen nicht friedlich gestimmt waren. Sie sorgten für ordentliches Chaos! Ein paar der Besucher der Innenstadt blieben interessiert stehen und deuteten auf die seltsamen Wesen. “Was meinst du Miro? Ob es nicht besser wäre, ob wir verschwinden würden?“, flüsterte der Weißhaarige leise zu seinem Pokemon, bekam aber nur einen protestierenden Laut als Antwort. Natürlich war das Kramurx viel zu neugierig! Wie auch Valentin selber. Einerseits erkannte er, dass diese Wesen alles andere als freundlich waren, aber andererseits…wollte er auch nur zu gerne wissen, was sie denn überhaupt waren. “Dann lass uns erst rausfinden, was das für Dinger sind und dann verschwinden!“ Diesmal kam auch mal etwas Zustimmung von seinem Kramurx.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam So Jul 02, 2017 6:24 pm

1 | VALENTIN
Verwirrt hatte Rumi zum Himmel gesehen, als sich da plötzlich ein Loch öffnete. Ein Loch! So etwas hatte sie ja nicht mehr gesehen seit… ja, seit noch nie. Das hatte sie tatsächlich noch nie gesehen, und das obwohl sie schon ziemlich viel in ihrem langen Leben gesehen hatte. Die alte Dame war stehen geblieben und hatte den Kopf in den Nacken gelegt um zu schauen, worum es sich dabei handelte. Anmei, ihr Iksbat, flatterte wie immer neben ihr her und schien von diesem Umstand ebenso verwirrt zu sein wie seine Trainerin. Der Knall ließ beide zusammenzucken und als plötzlich ein Haufen … Dinger aus den Löchern herausströmten wie Bibor aus ihrem Nest, wich Rumi einen Schritt zurück. Das konnte ja wohl nicht mit rechten Dingen zugehen! „Nicht da hoch fliegen.“, wies sie ihr Iksbat an, bevor es noch auf dumme Ideen kam. Es nickte hastig. Zum Glück war Kodai Zuhause bei Schatzi. Sie wollte ihn definitiv nicht dabei haben, wenn solche Dinge passierten. Ein gutes Omen waren Löcher in der Luft nämlich bestimmt nicht.
Die Menschen um sie herum begannen nun in Panik zu verfallen, als die ersten dieser Biester auf dem Boden landeten und sogleich anfingen, allerlei Unsinn zu treiben. Eines von ihnen, recht länglich, schien irgendetwas Elektrotypisches an sich zu haben. Zumindest schien es vor allem von dem Vergnügungspark angetan zu sein und viele seiner ‚Freunde‘ schlugen direkt den Weg dorthin ein. Die andere Art, ein quallenähnliches Etwas ohne Gesicht, schwebte stattdessen hier und dort herum und erinnerte in seiner Bewegung durchaus an ein kleines Mädchen. Rumi bezweifelte jedoch, dass es tatsächlich auch so unschuldig war. Die Menschen fingen an zu kreischen und panisch herum zu laufen, doch Rumi blieb noch ruhig. Sowas würde sie ja wohl nicht aus den Socken hauen, und solange sie noch auf den Beinen war, würde sie sich diesen Viechern entgegen setzen!

„Komm.“, meinte sie zu Anmei und setzte sich in Bewegung, als eines dieser Quallenviecher auf sie zusteuerte. Rumi hetzte sich nicht besonders, vor allem weil ihre Beine das sowieso nicht mitmachten, doch das Quallenvieh nahm die Verfolgung auf. Kurzerhand stieg Anmei höher in die Luft, fasste Rumis Schultern und hob sie in die Luft, um sie schneller davon zu tragen. So konnten sie die Qualle abhängen. Anmei ließ Rumi in der Nähe eines Jungen mit seinem Kramurx wieder auf den Boden und sah sich, mit grimmigen Gesichtsausdruck, um. Auch Rumi tat dies und bemerkte den Jungen, zu dem sie schließlich aufschloss. „Solltest du dir nicht lieber Schutz suchen?“, fragte sie besorgt. Für sie war immerhin alles unter 60 noch Jüngling und dementsprechend musste man sich um sie sorgen, unabhängig wie alt sie tatsächlich waren. „Ich weiß zwar nicht was das für Dinger sind, aber ich denke es ist keine gute Idee, in der Nähe dieses Lochs im Himmel zu stehen. Wer weiß schon, was da noch alles passieren kann.“ Hinterher wurden sie reingesogen wie bei einem Schwarzen Loch! Kurz sah sie zu dem Kramurx auf der Schulter des Jungen, dann wieder zu dem Jungen. Hier stehen zu bleiben war auf jeden Fall keine gute Idee, denn da kamen gleich zwei dieser langen, dünnen Elektroviecher auf sie zu.


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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam So Jul 02, 2017 11:04 pm

Schutz suchen? Überrascht drehte sich Valentin um, als hinter ihm eine ältere Dame landete. Getragen wurde sie von einem Iksbat, welches die Frau sanft auf dem Boden absetzte. Der Weißhaarige hatte sich noch immer das Geschehen angeschaut und überlegt, was er nun am besten tun würde. Dass er wissen wollte, was genau hier vor sich ging, brauchte man nicht erwähnen. Der Bursche war bekannt für seine Neugier und das er seine Nase in allerlei angelegenheiten stecken musste. Unbekannte Wesen stürzten vom Himmel? Das war genauso eine Angelegenheit, die der Junge nur zu gerne weiter untersuchte. Auch wenn er damit wohl in eine ziemliche Gefahr geraten würde. Aber man konnte ja jederzeit umkehren. Und alleine war er ja auch nicht. Er hatte immer noch seine Pokemon und hatte vertrauen in sie. Außerdem war Miro der gleichen Meinung.
Trotz allem war Val aber nicht so unhöflich, dass er die ältere Frau einfach dumm stehen ließ.
“Angebracht wäre es sicher. Aber dann erfährt man auch nicht, was das Ganze überhaupt soll.“ Musste doch einen Grund geben, oder nicht? Au jeden Fall musste ja irgendwas gewesen sein, warum diese ganzen seltsamen Wesen in diese Stadt kamen. Aus einem riesigen Loch im Himmel.

Allerdings hatte die Frau schon Recht damit, dass es vielleicht unklug wäre, sich so in der Nähe des Lochs aufzuhalten. Was noch passieren könnte, wäre immerhin sehr fraglich. Konnten ja noch viel schlimmere Kreaturen da heraus kommen! Möglich war irgendwie alles. “Damit haben Sie vielleicht Recht. Aber so schnell kommen wir hier wohl nicht weg.“, antwortete Valentin ruhig, der nicht so schnell in Panik verfiel, wie die meisten anderen Bewohner dieser Stadt. Auch nicht, als zwei der seltsamen Wesen sich ihnen in den Weg stellten und auf sie zu kamen. “Ich bezweifele ja, dass sie friedlich gestimmt sind.“ Natürlich waren die es nicht. Ohne groß zu überlegen, zog Valentin einen Pokeball aus der Tasche. Kurz darauf saß ein weißes, flauschiges Vulpix vor seinen Füßen und blickte die fremden Pokemon neugierig an. Schnell sprang das Alola Vulpix aber wieder auf, als eine der beiden Kreaturen vorschnellte und zum Angriff überging. “Aurorastrahl, Aija.“, wies Valentin seine Partnerin ruhig an und diese ging dann auch ganz brav in den Angriff über. Das Wesen aus Kabeln wurde getroffen und strauchelte. “Kann Ihr Iksbat kämpfen?“, fragte der Weißhaarige an die fremde Frau gewandt. Wenn er hier alleine gegen die beiden Kreaturen kämpfen musste, dann würde er mehr, als nur Aijas Hilfe benötigen. Vielleicht war es wohl doch ganz gut, erst einen sicheren Platz zu suchen und die Lage zu überblicken. Besser, als stumpf im Geschehen zu bleiben und so zum schnellen Ziel für Angriffe zu werden.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam Mo Jul 03, 2017 8:57 pm

2 | VALENTIN
Rumi musste sich eingestehen, dass der Junge da einen gewissen Punkt hatte. Auch sie konnte nicht behaupten, nicht wissen zu wollen was hier gerade los war. Ein kleiner Funken Neugier regte sich auf jeden Fall in ihr. Rumi wurde ohnehin immer von absolut allem angezogen, was irgendwie verrückt oder mysteriös wirkte – die momentane Situation war beides. Und ein bisschen beängstigend, wie auch gefährlich. Doch machte genau das nicht ein gutes Abenteuer aus? Nicht, dass sie nun Hals über Kopf in eines der Löcher fliegen wollte, aber herausfinden was das für Wesen waren und woher sie kamen wäre durchaus etwas, was Rumi gerne in Erfahrung bringen würde. Solange sie die Situation jedoch nicht einmal halbwegs einschätzen konnte, wollte sie auch keine zu große Gefahr eingehen. Man konnte ja nie wissen, was die tatsächliche Intention dieser Wesen war. Die Menschheit ausrotten? Die Weltherrschaft an sich reißen? Vielleicht waren es auch nur höchst missverstandene Wesen, die sich lediglich nach ein wenig Liebe und Geborgenheit sehnten. Die würden sie zwar nicht bekommen wenn sie Städte verwüsteten, aber nun ja… Manche schlugen hat einfach den falschen Weg ein um an ihre Ziele zu gelangen…
„Stimmt wohl.“, stimmte sie dem Jungen also zu und stemmte die Hände in die Seiten, während sie eines der Löcher am Himmel skeptisch betrachtete. Angst hatte sie nicht unbedingt. Mittlerweile war sie in einem Alter angekommen, in dem man nicht mehr so schnell von irgendetwas schockiert, geschweige denn wirklich verängstigt war. „Aber ich bezweifle, dass man darauf jetzt gerade Antworten finden würde.“, fügte sie an und verzog skeptisch den Mund. Es wäre natürlich hilfreich, wenn nun, wie in solchen Filmen, der Oberbösewicht ebenfalls aus diesem Loch stieg und seinen finsteren Plan offenbarte. Dann hätte er zumindest Licht ins Dunkle gebracht… Aber vermutlich würde das nicht passieren, immerhin war das hier kein Film, sondern die bittere Realität.

Zwei dieser Wesen schlüpften aus einem der Löcher und stellten sich Rumi und dem Jungen schließlich in den Weg. Die alte Frau musste zugeben, dass die Dinger wirklich komisch aussahen – und das nicht im lustigen Sinne. Nachdenklich betrachtete sie die Wesen während Anmei hinter ihr unruhig hin und her flatterte. „Das sind sie wohl definitiv nicht, mhm.“, erwiderte sie langsam. Bisher schienen die beiden Wesen nicht auf sie zusteuern zu wollen, sie starrten ihnen lediglich entgegen… insofern man das so nennen konnte, denn Rumi konnte kein Gesicht an diesem Körper erkennen. Der Junge holte ein Pokémon hervor, welches sogleich zu einem Angriff über ging. Odile nickte auf seine Frage. Zwar schien Anmei mit seinem Flugtyp hier im Nachteil zu sein, doch davon würde man sich nicht abschrecken lassen. „Versuch eines von ihnen mit Giftstreich zu vergiften.“, wies sie ihr Pokémon an, welches daraufhin auf eines der Wesen zu schellte und es mit einem gezielten Giftstreich angriff. Ob es vergiftet wurde konnte man noch nicht direkt sagen, doch es taumelte zumindest ein Stück zurück – dafür griff es direkt danach mit einer Donnerschockattacke an, die sowohl Anmei als auch das Vulpix treffen sollte. Rumi verengte leicht die Augen. Zähe Dinger. Doch sie war sich relativ sicher, dass das Wesen tatsächlich vergiftet worden war… Immerhin etwas.



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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam Di Jul 04, 2017 12:41 am

Irgendwie war Valentin froh, dass die alte Dame nicht auch in Panik verfiel, wie so viele andere hier in der Stadt. Dieses ganze Geschrei verursachte doch nur Kopfschmerzen! Und das sollte was heißen. Denn eigentlich war der Weißhaarige Geschrei durchaus gewöhnt. Er kannte es von seiner Arbeit nicht anders, welcher er leidenschaftlich nachging. Vielleicht auch mit etwas zu viel Freude…aber egal. Darum ging es hier nicht. Fakt war, dass er von der ganzen Panik genervt war. Statt einfach mal einen rationalen Plan zurecht zu legen und nach diesem zu handeln, nein, da wurde blindlings kreischend losgerannt. Warum auch nicht. Damit lockte man bestimmt keine feindlich gestimmten Pokemon an. Falls es denn Pokemon waren. Auch schien die Frau seine Ansicht ein wenig zu teilen. Wenn sie auch Recht hatte, dass man die Antworten jetzt und hier nicht finden würde. Schade eigentlich. Aber es doch bestimmt noch andere Wege. “Dann sollte man hoffen, dass es einen anderen Weg gibt. Aber wohl erst später.“
Denn so gerne Val auch weiter darüber nachgedacht hätte, es ging nicht. Zwei von den Kabelmonstern betraten den Weg von der alten Frau und dem weitausjüngeren Mann. Sie wirkten angriffslustig und Valentin zögerte gar nicht lange, um sich eine entsprechende Verteidigung zu suchen. Auch wenn sein Alola-Vulpix deutlich kleiner war, war es doch nicht schwach. Mit einem Aurorastrahl sollte das Kabelwesen aufgehalten werden, doch so leicht machte dies es nicht. Naja. Mit einem leichten Kampf hatte Valentin nicht gerechnet.
Wenigstens war die ältere Dame kein Klotz am Bein und schickte ihr Iksbat ebenfalls in den Kampf. Nicht, dass Valentin etwas gegen ältere Menschen hatte! So war es nicht. Eigentlich empfand er sogar recht viel Respekt diesen gegenüber. Sofern er denn angebracht war, aber er wollte in dieser Katastrophe nicht den Aufpasser spielen und hier jeden Beschützen. Wenn es nicht anders ging, würde sich der Weißhaarige aber auch nicht weigern.

Das Iksbat der Frau griff mit einem Giftstreich an und attackierte das andere Monster. Aija kümmerte sich währenddessen um die Kreatur, die sie als erstes angegriffen hatte. Nur leider ließen die Angriffe die eventuellen Pokemon nur noch wütender werden. Ups? Eine Donnerschockattackte folgte und Aija konnte nur mit Mühe einem Volltreffer ausweichen. Zwar steckte das kleine Vulpix ein bisschen was ein, war aber noch lange nicht am Ende!
Aber den Kampf sollte man vielleicht wirklich bald beenden, wenn diese Dinger mit jedem Schlag noch aggressiver wurden. Als Valentin aber bemerkte, dass die andere Kreatur dank des Giftstreichs des Iksbats vergiftet worden war, grinste er kurz. “Ich bin ja dafür, eine Vergiftung auszunutzen.“, meinte er und griff zu einem weiteren Pokeball.

Vielleicht eine etwas riskante Idee, aber besser, als in die Ecke getrieben zu werden. “Giftschock Sirja, spiel nicht lange rum!“, befahl er seinem Aggrostella, welches vor wenigen Augenblicken aus dem Pokeball gelassen wurde. Giftschock. Eine nützliche Attacke, welche doppelten Schaden anrichtete, wenn das Ziel bereits vergiftet war. Ha! Und dies war glücklicherweise schon der Fall. Das Aggrostella, welches sonst lieber mit seinem Gegner spielte, hörte aber auf die Worte des Trainers und schoss eine giftige Flüssigkeit auf das vergiftete Kabelmonster. Die Vergiftung setzte so schon zu und jetzt sorgte der Giftschock auch noch für doppelten Schaden. “Eine wirklich nette Kombi.“ Nur leider steckte Aija dafür in Schwierigkeiten, da der Partner des geschwächten Gegners nur umso wütender wurde. Der nächste Donnerblitz folgte darauf sehr schnell.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam Do Jul 06, 2017 5:30 pm

3 | VALENTIN
Es war wohl nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sie eines der unbekannten Wesen angriff. Besonders friedlich waren sie ja nicht und so gesehen standen der Junge und Rumi hier wie auf dem Präsentierteller. Immerhin hatten sie so die Chance, so ein Wesen von etwas naher zu sehen, auch wenn es Rumi nicht viel schlauer machte. Von so etwas hatte sie weder gehört, noch es je irgendwo gesehen, geschweige denn davon gehört. Es war ein riesiges Rätsel und Rumi konnte sich eigentlich damit rühmen, ziemlich viel zu wissen. Sie war gespannt, ob irgendwelche Forscher es wohl herausfinden würden, was es mit diesen Wesen auf sich hatte. Waren sie Pokémon? Eine komplett neue Rasse? Rumi wüsste wirklich gerne ob man sie fangen konnte, doch gerade war sie nicht unbedingt scharf darauf, einen ihrer Pokébälle an den Kopf des Wesens zu werfen… sofern man das überhaupt als Kopf bezeichnen konnte.
Der Donnerschock der auf beide Pokémon herabsauste traf das Vulpix zwar, doch es konnte einem Volltreffer entgehen. So war es auch bei Anmei, der aufgrund des Typs der Attacke jedoch trotzdem ein wenig mehr zu kämpfen hatte als das Eispokémon. Nichtsdestotrotz hielt die violette Fledermaus sich in der Luft und starrte den beiden Wesen wütend entgegen, darauf wartend, dass Rumi eine neue Anweisung geben würde. Allgemein schien das eine Wesen, welches von Anmei angegriffen worden war, geschwächter zu sein als sein Kollege. Rumi schloss daraus, dass es wohl tatsächlich vergiftet worden war, was als Konsequenz wiederum hatte, dass sein Partner wütender wurde. Aufhalten ließ Rumi sich davon jedoch nicht, geschweige denn unterkriegen! Auch Anmei sah dem wütenderen Ding kampfsicher entgegen und wartete ab, wie es weiter gehen sollte. Der Junge hatte schließlich die Idee, die Vergiftung des Kabelmonsters auszunutzen und rief sein Aggrostella aus seinem Ball, um sich seine Attacke Giftschock zu Nutzen zu machen. Rumi hob anerkennend die Augenbrauen. „Guter Einfall.“, meinte sie mit einem leichten Lächeln und beobachtete wie das Wesen davon getroffen wurde und ordentlich etwas einzustecken hatte.
„Zen-Kopfstoß!“, rief sie Anmei zu, als das wütendere Wesen erneut einen Donnerschock auf das Vulpix feuern wollte. Anmei raste auf das Ding zu und traf es gekonnt mit dem Kopf frontal, was dazu führte, dass die Donnerschock-Attacke abgelenkt wurde und stattdessen in den Himmel schoss, statt auf das kleinere Eis-Pokémon. Das Wesen taumelte zurück und schlug wütend mit einem der Kabelarme nach Anmei, von dem das Iksbat auch getroffen wurde und nach hinten geschleudert wurde. Es krachte gegen eine Hauswand und fiel zu Boden, wo es einen Moment brauchte, um sich wieder „auf die Beine“ zu hieven. Etwas unsicher flatterte Anmei herum, ehe er sein Gleichgewicht wieder hatte. Er blieb jedoch wo er war, denn so hatten sie die Wesen halbwegs umkreist: das Vulpix stand vor ihnen, während Anmei hinter ihnen war. „Eventuell können wir sie auf einen Schlag besiegen, wenn unsere Pokémon gleichzeitig eine Attacke einsetzen, die beide treffen kann?“, schlug Rumi vor und ging die Attacken durch, die Anmei konnte. Mit Windschnitt würde es funktionieren. Wenn das Vulpix nun auch so eine Attacke beherrschte, hätten sie vielleicht Glück.



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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam So Jul 09, 2017 12:42 pm

“Vielen Dank.“ Das Lob auf seinen Einfall mit dem Giftschock, wurde mit einem Nicken zur Kenntnis genommen und sich dann auch bedankt. Man musste hier ja wenigstens etwas die Etikette waren, auch wenn hier gerade eine scheinbare Apokalypse stattfand. Irgendwo weiter entfernt hörte man Explosion und das Geschrei verschiedener Menschen. Diese Wesen machten wirklich keinen Halt davor, die Stadt zu zerstören und die Einwohner zu verletzen. Tja. Was solls. Nicht sein Problem. Valentin kümmerte sich da nicht groß drum und interessierte sich viel mehr für das, was sich vor seinen Augen gerade abspielte. Und wenn er nicht wollte, dass seine Pokemon hier schwer verletzt wurden, war das wahrscheinlich auch besser so!
Nach dem Angriff mit dem Giftschock rief Valentin Sirja wieder in den Hintergrund. Allerdings nicht in den Pokeball, sollte er ihre Hilfe noch einmal benötigen. Da sie aber vom Wassertyp war, würde sie eine Elektroattacke nicht so einfach wegstecken. Also würde der Weißhaarige sein Aggrostella nicht ins direkte Kampfgeschehen schicken. Das überließ er dann lieber Aija. Diese konnte mit Elektroattacken besser umgehen. Auch wenn der Schaden nicht unerheblich war. Also musste der Kampf schnell beendet werden.

Nur leider wurde Aija wieder Ziel des nächsten Angriffs. Bevor Valentin aber reagieren konnte, war seine Kampfpartnerin schneller und befahl ihrem Iksbat, doch mit Zen-Kopfstoß anzugreifen. Dadurch wurde das Kabelding zwar abgelenkt und traf Aija nicht, dafür aber das Iksbat, welches kurzerhand in die nächste Hauswand geworfen wurde. Unschön! “Danke.“, bedankte sich Valentin ein weiteres Mal bei der Frau. Ohne ihr eingreifen, hätte sein Vulpix erheblichen Schaden einstecken müssen! So ein Mist aber auch.
Mittlerweile wollte Valentin den Kampf auch beendet haben. Er kämpfte ohnehin nicht gerne. “Eine gute Idee. Aija beherrscht so eine Attacke.“, antwortete Valentin und war froh, dass sein Vulpix die Fähigkeit Hagelalarm beherrschte. Für Blizzard war es äußerst praktisch, da die Attacke leider nur relativ selten traf. Dank Hagelalarm würde sie aber in jedem Fall treffen. “Aija! Greif mit Blizzard an!“ Das Vulpix nickte und blickte ihren Gegnern entgegen, ehe sie ihnen einen Schneesturm entgegenschickte. Jetzt nur hoffen, dass die Idee der alten Dame aufging und die beiden Kabeldinger besiegt wurden, wenn das Iksbat ebenfalls sofort angriff.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam Mo Jul 10, 2017 5:29 pm

4 | VALENTIN
Der Kampf verlief momentan eher… nun, ausgeglichen, könnte man sagen. Beide Seiten steckten ein und teilten aus, aber keine von ihnen wollte einknicken. Das konnte hier allerdings nicht ewig zu weiter gehen, das sah auch Rumi ein. Dass ihre Seite nicht verlieren durfte war ja klar, also mussten sie die beiden Kabelmonster irgendwie bezwingen. Anmei wurde jedoch bei dem Versuch das Vulpix zu beschützen schwer getroffen und gegen die nächste Hauswand geschleudert, was eher unpraktisch war. Sie fürchtete schon, dass ihr Iksbat vielleicht kampfunfähig sein könnte, doch zum Glück rappelte es sich wieder auf und schwang sich wieder in die Luft, um hinter den beiden Kabelmonstern in der Luft zu flattern und den nächsten Angriff abzuwarten. Nichtsdestotrotz sah das Iksbat sichtlich angeschlagen aus, auch wenn Anmei sich noch nicht so leicht unterkriegen lassen wollte. Waren die Angriffe der Wesen vielleicht stärker als normale Attacken? Griffen sie überhaupt mit Attacken an? Rumi verengte leicht die Augen während sie eines der Viecher genauer ansah, doch im Endeffekt gab ihr das auch keine Antwort auf ihre Frage.
Ihr Vorschlag, beide Pokémon einfach gleichzeitig anzugreifen, stieß bei Valentin auf Zustimmung. Rumi nickte kurz und legte ihren Blick wieder auf Anmei, welcher ebenfalls verstanden hatte und nickte. „Anmei, du nutzt Windschnitt!“, rief sie ihrem Pokémon zu. Das Iksbat wartete darauf, dass auch das Vulpix seinen Angriff startete und schien wortwörtlich die Luft zu durchschneiden, als seine Flügel silber aufleuchteten und er Schnitte in der Luft vollführte, die daraufhin auf die beiden Wesen zuflogen. Gleichzeitig mit dem Hagelsturm des Vulpix wurden sie getroffen und schienen für den Moment gar nicht sicher zu sein, wen sie nun eigentlich als erstes angreifen wollten, doch als beide Attacken beendet waren, sanken sie beide beinahe gleichzeitig zu Boden. Rumi wartete noch einen Augenblick um sicher zu gehen, dass sie auch tatsächlich nicht mehr aufstehen würden, ehe sie hörbar ausatmete und Anmei zurück zu ihr und dem Weißhaarigen flog. „Ein guter Kampf.“, murmelte sie und wandte sich dem anderen schließlich zu. „Wir sollten trotzdem nicht hier bleiben. Vielleicht sollten wir schauen, dass wir die Beine in die Hand nehmen.“ Das ging bei ihr zugegebener Maßen recht schwer, immerhin waren ihre Beine nicht mehr die jüngsten und sie brauchte so schon einen Stock als Gehhilfe. Aber man wusste ja, wie es gemeint war… „Ich bin übrigens Rumi.“ Sie ging davon aus, dass sie nun noch längere Zeit zusammen bleiben würden, denn was blieb ihnen schon anderes übrig? In einer solchen Situation nicht allein zu sein half sowieso ungemein, wie man bereits an dem vorangegangenen Kampf hatte sehen können. „Eventuell können wir erst einmal in irgendeinem Gebäude Schutz suchen und dann weiter schauen.“, murmelte sie weiter, ohne den Mann zu bemerken, der offensichtlich stinkwütend auf sie zu rannte. Er blieb vor dem Weißhaarigen stehen und schubste ihn kräftig an den Schultern nach hinten. „Was glaubst du wer du bist, heh?!“, rief der Mann ihm wütend entgegen und überbrückte die Distanz zwischen ihnen wieder. „Das da ist mein Lieblingsplatz auf dem du stehst, was fällt dir ein, dich auch einfach dahin zu stellen?!“ Was zur…? Verwirrt sah Rumi zwischen den beiden hin und her. Was war hier denn jetzt los?



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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam Di Jul 11, 2017 4:45 pm

Während Aija mit Blizzard angriff, nutze das Iksbat der älteren Dame Windschnitt. Die beiden Kabelmonster konnten weder ausweichen, noch zurückschlagen und dies wurde ihnen zum Verhängnis. Der Siegt kann an die Pokemon. Wie nasse Säcke sackten die Viecher zu Boden und blieben regungslos liegen. Ko konnten die Dinger seinetwegen ruhig liegen bleiben, auch wenn Valentin sich ihnen doch neugierig näherte. Sie waren nicht mehr bei Bewusstsein, was sollte also passieren? Plötzlich aufspringen und angreifen konnten sie ja nicht. Doch auch wenn der Weißhaarige die Kreaturen näher musterte konnte er sich keinen Reim aus ihnen machen. “Seltsame Dinger…“, murmelte Valentin, ehe er sich wieder umwandte und zu der Frau zurückging. “Ja…vielleicht wäre das besser. Bevor die nächten Wesen auftauchen.“, stimmte Valentin dem Großmütterchen zu, nachdem diese meinte, dass es vielleicht besser wäre, wenn sie die Flucht antraten. Einwände hatte der Weißhaarige keine. Jedenfalls im Moment nicht. Besser war es wohl wirklich.

Dann stellte sich die Frau als Rumi vor und Val nahm es nickend zur Kenntnis. “Freut mich, ich heiße Valentin.“ Auch wenn er meistens Val genannt wurde. Von den besonders sprachfaulen Leuten jedenfalls. Aber das kümmerte das Mitglied der Taijitu nicht wirklich. Auch gegen ihren nächsten Vorschlag hatte er nichts gegen einzuwenden.. “Vielleicht kann man ja jemanden finden, der etwas Ahnung von diesem Phänomen hat. Auch wenn ich nicht daran glaube.“ Es war höchst unwahrscheinlich, jemanden zu finden, der wusste, was hier vor sich ging. Aber man durfte ja das Beste hoffen! Oder nicht?
Nur großartig weiter kam er gar nicht, denn plötzlich kam ihn ein seltsamer Kerl entgegen, der…was zur Hölle tat er bitte!? Leicht verärgert sah Valentin zu dem hochgewachsenen Mann auf, welcher doch tatsächlich gewagt hatte, ihn zu schubsen. Also wirklich! Wo waren wir denn hier? Da griffen seltsame Kreaturen die Stadt an und dann wurde man auch noch von der Bevölkerung gefährdet? Und nicht nur das! Jetzt wurde ihm auch noch vorgeworfen, er würde auf den Lieblingsplatz des Mannes stehen würde. Mal ehrlich. Wen interessierte das jetzt bitte?! “Darf man erfahren, was das werden soll?“, fragte Valentin mit noch außerordentlich ruhiger Stimme. Wegen sowas würde er doch nicht an die Decke gehen! Nur leider schrie der Kerl weiter. “Du wirst es noch bereuen, dich auf meinen Platz gestellt zu haben! Dir wird‘ ich helfen!“ Der Mann klang ziemlich aggressiv und baute sich wütend vor Valentin auf, welcher nur unbeeindruckt zu ihm aufsah. “Achja?“ Na das möchte er doch mal sehen. Am liebsten hätte er diesem Mann jetzt auf seiner Folterbank liegen gehabt. Mal schauen, ob er dann auch noch so herumschrie.

Grund für diese Aggressivität war wohl eines der anderen Monster, welche entfernt an ein Tentacha oder ein Quabbel erinnerten. Es hielt sich etwas weiter entfernt zu ihnen auf und ‚beobachtete‘ das Schauspiel. Dass der Mann durch das Gift des Wesens so aggressiv wurde, konnte ja keiner wissen. Aber ob das Wissen groß helfen würde, war auch wieder fraglich. Gab ja kein Gegengift dafür, oder? War dann ja auch das nächste Problem. Das normale Gegengift würde wahrscheinlich nicht helfen. Aber…das wusste Valentin in diesem Fall ja nicht.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Zytomegaam Mi Jul 12, 2017 5:22 pm


Beide Städte
Wo ist Lilly?
Eine Gruppe von Kindern hatte Verstecken gespielt, ehe die Ultrabestien plötzlich angegriffen haben. Von einem Mädchen namens Lilly fehlt deswegen nun jede Spur und die Kinder bitten verzweifelt jeden in der Gegend um Hilfe, nach ihm zu suchen, da sie befürchten, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Dabei wenden sie sich auch an die durch Anego aggressiv gewordenen Erwachsenen, die sie jedoch harsch abweisen und sogar versuchen, sie mit Gewalt davonzuscheuchen. Jemand muss diese Kinder schützen und ihnen helfen.

   

   
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam Do Jul 20, 2017 11:20 am

5 | VALENTIN
Der junge Mann stellte sich Rumi als Valentin vor und Rumi nickte mit einem freundlichen Lächeln. Sie hatte in ihrer Pension damals in Johto mal einen Valentin gehabt. Ein kleines Mauzi, das sich immer einen Spaß daraus gemacht hatte sich mitten in den Weg zu legen, damit jeder über es stolperte und auf den Boden fiel, nur um sich dann auf denjenigen draufzulegen und zu schlafen. Ein lustiger Umstand, dass beide weiße Haare gehabt hatten… Bei der Erinnerung daran musste sie amüsiert grinsen, dann holte sie der Ernst der Situation wieder ein und sie ließ den Blick über die Umgebung schweifen. Viele Menschen waren gerade nicht mehr in ihrer Nähe, alle hatten die Flucht ergriffen. Allerdings waren auch nicht mehr ganz so viele von diesen Kabelwesen hier in der Nähe, was wohl teils ein gutes, teils ein schlechtes Zeichen war. Rumi stützte sich auf ihren Gehstock und setzte ihr Denker-Gesicht auf, doch auf eine richtige Lösung wollte sie nun auch nicht wirklich kommen. „Hm…“, brummte sie nachdenklich und legte die Stirn in Falten. „Jemanden zu finden der auch nur ansatzweise eine Ahnung haben könnte was hier los ist, dürfte denke ich schwierig sein. Verrückte Forscher sprießen ja nicht plötzlich aus dem Boden…“ Auch wenn es wirklich nicht schaden würde, ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Wenn sie allerdings davon ausgingen, dass diese Wesen hier das erste Mal auftraten, dann war es sehr unwahrscheinlich, dass es bereits Menschen gab die sie erforschen wollten, beziehungsweise konnten.
Bevor sie den Plan jedoch weiter austüfteln konnten, schubste ein recht wütend aussehender Mann einfach so Valentin zur Seite und blaffte ihn blöd an, das wäre sein Platz auf dem er stand. Erst war da komplettes Unverständnis in ihrem Blick, dann wurde sie doch ein wenig wütend. Gab es gerade etwa keine anderen Probleme als irgendwelche Stehplätze mitten in der Stadt?! Auch Valentin schien darüber nicht sehr amüsiert zu sein, reagierte auf den Mann jedoch recht gelassen. Rumi wollte jedoch auch nicht, dass sich die Situation, aus welchen Gründen auch immer, hochschaukelte und am Ende doch jemand verletzt wurde. „Valentin, wir sollten einfach weiter gehen.“, meinte sie und sah den Jungen auffordernd an. Man musste sich ja hier nicht unnötig provozieren lassen. Sowieso weckte etwas Rumis Aufmerksamkeit, was ohnehin direkt viel wichtiger zu sein schien als das hier. Nicht weit entfernt standen ein paar Kinder bei einer Gruppe Erwachsenen, die sich offensichtlich nicht über ihre Anwesenheit freute. Einer der Erwachsenen schubste eines der Kinder sogar grob zur Seite, so dass es zu Boden fiel und fast anfing zu weinen. Fassungslos sah sie das mit an, ehe sie sich in Bewegung setzte. Valentin… würde hoffentlich folgen. Auch Anmei flatterte hinter ihr her.

„Hey!“, rief sie den Erwachsenen zu als sie nah genug war und half dem kleinen Mädchen schließlich auf. „Was fällt Ihnen ein, so mit einem Kind umzugehen?“ Das wurde ja immer besser! Erst dieser Mann, der sich über einen Stehplatz aufregte und jetzt auch noch das hier. Nun bei näherer Betrachtung schienen alle drei Erwachsenen ziemlich wütend zu sein, und diese Wut konzentrierte sich jetzt gerade auf Rumi. Die Kinder sahen zwischen den beiden Fraktionen hin und her, ehe sie sich zumindest erst einmal hinter Rumi stellten.



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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam Sa Jul 29, 2017 11:50 pm

"Es wäre allerdings hilfreich.", war das Einzige, was Valentin noch zu dem Großmütterchen sagte. Er selber kannte genug verrückte Forscher. Oder allgemein verrückte Leute. Die Taijitu war immerhin voll davon! Und Val selbst gehörte da wohl auch genau mit dazu. Also...zu den Verrückten. Wenn man den Worten der anderen Glauben schenken wollte. Der Weißhaarige hielt sich eigentlich nicht für verrückt. Allerdings konnte es ihm auch egal sein. Und erst recht in dieser Situation. Eine Situation welche immer...seltsamer wurde. Nein, Valentin fand dafür keinen Ausdruck. Erst brach der Himmel auf, seltsame Wesen griffen und jetzt meckert ein Herr rum, der Weißhaarige würde auf seinen Lieblingsplatz stehen. Es gab ja auch nicht genügend andere Probleme oder so. Nein, nein. Hauptsache er konnte sich wieder auf seinen Platz stellen! Natürlich ließ sich Val sofort auf diese Diskussion ein, fühlte er sich doch ein wenig in seinem Stolz gekränkt. Er hasste es, wenn er grundlos irgendwelcher Dinge beschuldigt wurde! Und mal ehrlich. Lieblingsplatz? Also bitte. Zwar war der Mann viel Größer als Valentin, aber das schüchterte den Weißhaarigen nicht ein. Ziemlich gelassen, sofern es in diesem Moment möglich war, starrte er dem Kerl entgegen, ohne sich einschüchtern zu lassen. Der Ärger war im Gesicht des Anderen nur zu deutlich zu sehen. Weshalb Rumi wohl eingriff und Valentin zum Gehen bewegen wollte. Dieser wollte erst protestieren, beschloss dann aber, dass es wohl wirklich besser war.

Doch leider hatte die Frau das nächste Problem gesehen und wollte sich auch kurzerhand dort einmischen. Verständlich. Denn in einer kleinen Entfernung zu ihnen wurde eine kleine Gruppe Kinder von ein paar Erwachsenen geärgert. Von ziemlich aggressiven Erwachsenen. Und das führte dazu, dass eines der Kinder geschubst wurde und dieses...prompt anfing zu weinen. Na ganz super. Valentin konnte weinende Kinder nicht ausstehen. Dieses Geplärre war doch nicht zum Aushalten! Umso weniger konnte er Erwachsene leiden, die dafür sorgten, dass Kinder überhaupt erst zu weinen anfingen. Und so ging es wohl auch Rumi, die sich dem Kind direkt annahm. Wenn wohl auch aus einem Grund. Sie störte sich wahrscheinlich nicht am Weinen selber. Die Kinder versteckten sich kurzerhand hinter Rumi und die Erwachsenen bauten sich vor ihr auf. Na wie gut, dass Blicke nicht töten konnten. "Aija. Halt die Leute auf Abstand." Das brauchte ihr Trainer nicht zweimal sagen, denn das kleine Vulpix sprang sofort los und stellte sich vor dem Großmütterchen und der wütenden Horde. Das Knurren klang zwar wenig Eindrucksvoll, aber unterschätzen sollte man das Vulpix nicht. Eis tat auf der empfindlichen Haut nämlich auch weh. Und Valentin schreckte ja eh nicht davor zurück, seine Pokemon auch gegen Menschen in den Kampf zu schicken. Wer sich daneben benahm, musste halt daran erinnert werden, wo sein Platz war. Und wenn er eben auf Sirja zurückgreifen müsste.

Valentin schloss also zu Rumi auf und befand sich neben ihr, die Kinder hinter ihnen. Der Weißhaarige konnte gerade noch ein genervtes Seufzen verhindern, als er merkte, wie sich kleine Kinderhände in seine Kleidung gruben. "Es wird doch kein Problem geben, oder? Sie wollten doch bestimmt die Stadt verlassen. Oder wollen Sie lieber Bekanntschaft mit den fremden Wesen hier machen? Egal wofür Sie sich entscheiden, die Kinder können sie in Ruhe lassen." War ihm doch egal, was diese Leute machen wollten. Ob sie den Biestern nun in die Arme...oder eben in die Kabel liefen, oder flüchteten. Bei jeder Option konnten sie die Kinder in Ruhe lassen. Aber gutes zusprechen, brachte nichts. Oder das Knurren seiner Partnerin. Man würde hier doch nicht wirklich handgreiflich werden müssen, oder? Denn beruhigen schienen diese Leute sich nicht.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam Fr Aug 11, 2017 3:13 am

6 | VALENTIN
Was war denn hier nur los? Abgesehen von den verrückten Wesen die hier aus dem Himmel kamen, warum waren die Menschen so aggressiv? Rumi konnte es wirklich nicht nachvollziehen. Zwar war die Situation hier in der Stadt durchaus angespannt, aber deswegen gleich derart wütend werden? Vor allem wegen derlei Dinge, die es einfach nicht wert waren. Dass der eine Kerl sich aufregte, weil Valentin angeblich auf seinem „Lieblingsplatz“ stand, das war ja noch… darüber konnte man hinweg sehen. Aber diese Erwachsenen hier, die einfach so Kinder angriffen, das konnte Rumi nicht nachvollziehen – absolut nicht. Bei Kindern war der Spaß vorbei, das war klar. Und Rumi würde nicht einfach nur dabei zusehen und nichts tun, selbst wenn das bedeutete, dass sie sich allein gegen diese Erwachsenen stellen musste. Sie hatte mitnichten eine Chance gegen sie und Anmei wollte sie ungern Menschen angreifen lassen, doch wenn es nicht anders ging… dann ging es eben nicht anders. Glücklich schienen die nämlich nicht zu sein, denn der geballte Zorn von ihnen traf nun Rumi, nachdem die Kinder sich hinter ihr versteckt hatten und hoffnungsvoll an ihr vorbei lugten. „Was mischt du dich da ein?!“, knurrte sie einer von ihnen an, ehe er sich vor ihr aufbaute. Natürlich überragte er Rumi um mehrere Köpfe, aber das interessierte sie nicht. Ernst sah sie zu ihm hoch und ihm entgegen, während die anderen beiden sich neben ihm positionierten. Die alte Dame verschränkt die Arme vor der Brust und verengte leicht die Augen, während ihr Iksbat hinter ihr flatterte und so grimmig drein blickte wie üblich. „Das hier sind Kinder, die Sie derart anfahren.“, erwiderte Rumi. „Ich würde vorschlagen Sie achten darauf mit wem Sie sich angelegen und lassen Ihre unbegründete Wut nicht an kleinen Kindern aus.“ Der Mann schnaubte wütend und wollte gerade etwas erwidern, als Valentins Vulpix sich zwischen sie drängte. Er sah zu dem kleinen Pokémon herunter und lachte schließlich herzlich. „Was soll das denn?“, fragte er höchst amüsiert und schenkte dem Vulpix anschließend keine Beachtung mehr.
Sowieso zog nun Valentin seine Aufmerksamkeit auf sich, als er dazu stoß. Rumi sah kurz zu ihm herüber und die Kinder verteilten sich nun hinter ihnen beiden, während sie sich an sie klammerten. „Und wer ist das? Dein Pfleger?“, lachte er hämisch als er Valentin ansah und trat nun auf ihn zu, weiterhin das Vulpix ignorierend. „Ich würde vorschlagen du und deine Oma verschwinden jetzt, damit wir uns weiter um unsere Angelegenheiten kümmern.“, murmelte er bedrohlich. „Eure Angelegenheiten? Ihr lasst die Kinder in Ruhe. Bevor ihr euch nicht verzieht, gehen wir nirgendwo hin.“, erwiderte Rumi standhaft und starrte den Kerl weiter an. „Gut, dann eben so.“, knurrte er und im nächsten Moment hatte er schon die Hand gehoben, um Valentin einfach ins Gesicht zu schlagen. Rumi entglitten einen Moment die Gesichtszüge, so schockiert war sie. Anmei verengte die Augen und flatterte nun vor Rumi, falls noch jemand auf die Idee kam sie zu schlagen. Hämisch lachten die anderen beiden und die Kinder kreischten erschrocken auf, ehe sie zurückwichen. Das war ja wohl nicht zu glauben!



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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam Fr Sep 01, 2017 2:19 pm

Diese Situation war fast noch nerviger, als die davor. Valentin konnte die Aggression der Leute nicht verstehen, interessierte sich im Moment aber auch nicht dafür. Eigentlich fand er die Reaktionen von Menschen maßlos interessant und wollte mehr darüber erfahren, aber nicht jetzt und schon gar nicht wenn sie in höchster Gefahr schwebten. Außerdem litten die Kinder darunter. Rumi hatte sich als ziemlich hartnäckig erwiesen und der Weißhaarige wollte sie den Kampf nicht alleine ausfechten lassen. Die Erwachsenen schienen ziemlich aufgebracht und Valentin fand, dass es mehr einem Kindergarten glich. So ein Verhalten musste nicht sein. Aija knurrte, als sie ignoriert wirde und fand es gar nicht toll, wie wenig Beachtung sie bekam. Valentin ärgerte sich aber mehr über die Tatsache, als Pfleger abgestempelt zu werden. Er war doch kein Altenpfleger! Und Rumi wirkte zu fit, um wirklich einen Pfleger zu benötigen. Das sollte eigentlich auch ein Blinder mit einem Krückstock begreifen, aber dass die Personen soweit nicht dachten, hatte Val schon festgestellt. Auch auf die Aussage, er solle mit seiner Oma verschwinden, erwiderte der Weißhaarige nichts. Darüber Aufregen brachte nichts und Diskutieren noch weniger. "Ihr solltet besser tun, was Rumi sagt. An Kindern vergreift man sich nicht." Und schon gar nicht jetzt. Jetzt gab es immerhin wichtigeres.
Der Herr lachte jedoch nur auf. Und ganz ein Kommentar dazu ab, Ehe er grinste und die Hand zum Schlag ausholte. Na wunderbar, jetzt werden die Leute auch noch Gewalttätig! Der Schlag Valentin und der Herr hatte sich voll auf ihn konzentriert. Sehr zu seinem Leidwesen, denn so hatte er nicht bemerkt, dass das Vulpix die Szene genau beobachtet hatte. Bevor der Kerl zuschlagen konnte, hatte Aija herzhaft in dessen Beim gebissen. Und loslassen Tat das Alola Vulpix nicht. Schmerzerfüllt schrie der Mann auf und Fluchte farbenfroh. Valentin nutze die Gelegenheit um aus der Reichweite zu gelangen und war nun zum ersten Mal an diesem Tag wirklich verärgert. Dieser Idiot von einem Erwachsenen trat nah Aija. Da diese sich an seinem Beim festgebunden hatte, befand sie sich genau in Reichweite und bekam den Tritt direkt gegen die Seite. Das Jaulen, dass das Pokemon von sich gab, war schrecklich und auch die Kinder merkten, dass das hier nicht gerade super ablief. "Aija!" Das Vulpix jammerte und rappelte sich wieder auf die Pfoten, hielt nun aber weiter Abstand. Der Tritt hatte gesessen und auch wenn das Pokemon ganz andere Sachen einsteckte, so kam der Tritt unerwartet. Und Valentin war sauer. "Das wirst du bereuen." Doch wieder gab es nur ein Lachen zur Antwort.
"Sirja!" Das Aggrostella hatte nur darauf gewartet, dass ihr Trainer endlich Mal wieder was sagen würde. Und auch Sirja hatte gesehen, was dem Vulpix angetan wurde. Valentin hatte absolut kein Problem damit, seine Pokémon auf die Menschen zu hetzen. Jetzt Tat er es sogar mit Freude. Niemand vergriff sich an seine Pokémon! "Vielleicht sollst du die Kinder wegbringen, Rumi.", meinte der Weißhaarige noch zu der Großmutter, sollten die Kleinen vielleicht nicht mitbekommen, dass sein Aggrostella die Menschen wirklich angreifen würde.

"Aber Lilly fehlt noch...!", rief eines der Kinder noch ein, bevor man überhaupt weiteres machen konnte. Lilly? Das Nachfragen überließ Valentin Rumi. Aija kam wieder auf ihn zugetrottet und hatte den Kopf gesenkt. Scheinbar tat der Tritt mehr weh, als vorerst angenommen und auch die Gruppe Erwachsener fand diese Sache scheinbar übermäßig Amüsant. Womit die Valentin nur noch weiter reizten.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam Mi Sep 06, 2017 4:17 pm

7 | VALENTIN
Rumis Blick verdunkelte sich, als der Mann nach dem Vulpix trat. Gewalt im Allgemeinen konnte sie bereits nicht akzeptieren, doch Gewalt gegen Pokémon, dafür hatte sie absolut kein Verständnis. Sie ballte leicht die Hand zur Faust, auch wenn sie wusste, dass sie gegen die Männer herzlich wenig ausrichten konnte. Valentin jedoch schien die ganze Situation nur noch mehr zu verärgern, was für Rumi nur vollkommen verständlich war, immerhin war sein Pokémon gerade verletzt worden. Das Alola-Vulpix schien auch ein wenig mit dem Tritt zu ringen zu haben. Ebenfalls verständlich, immerhin hatte es den Tritt vollkommen unvorbereitet abbekommen und der Mann hatte sich auch nicht gerade zurückgehalten. Rumi atmete einmal tief durch und sah zu den Kindern hinter sich und Valentin. Sie würde sich wohl oder übel zusammenreißen müssen, denn auch wenn sie wirklich wütend war, wollte sie den Kindern trotzdem noch immer ein gutes Beispiel sein. Ohnehin übernahm Valentin nun das Reden und schien mehr als aufgebracht zu sein. Er rief sein Aggrostella dazu und auch wenn Rumi das Angreifen von Menschen durch Pokémon nicht gutheißen konnte, schien es doch in dieser Situation die einzige Möglichkeit zu sein. Außerdem bezweifelte sie, dass er vor hatte die Männer nun mit ernsthaft schädlichen Attacken anzugreifen. Vielleicht konnte er sie paralysieren oder einschlafen lassen, das wäre bereits hilfreich genug. Die alte Frau nickte ihm also nur langsam zu als er meinte, sie solle sich mit den Kindern zurückziehen und wandte sich zu ihnen um. „Anmei, du bleibst bitte hier und unterstützt Valentin, wenn nötig.“, meinte sie an ihr Iksbat gewandt, welches diese Entscheidung wohl nicht gutheißen konnte, jedoch trotzdem nickte und neben Valentin flatterte.
Eines der Kinder sprach eine Lilly an, was Rumi kurz die Stirn runzeln ließ. „Kommt erst einmal mit, dann könnt ihr mir erzählen was mit Lilly ist.“, murmelte sie und setzte sich in Bewegung. Die Kinder folgten ihr zögerlich und sie ließ den Blick über die Gegend wandern auf der Suche nach einem Ort, wo sie zum einen erst einmal sicher vor diesen Männern waren und zum anderen vor den Monstern. Sie entdeckte eine verwinkelte Gasse und deutete Valentin an, dass sie dort auf ihn warten würde, dann ging sie mit den Kindern los. Keines der Monster hatte sie dabei gesehen oder als interessant genug eingestuft um ihnen zu folgen, weshalb Rumi nun in die Knie ging um mit den Kindern auf einer Augenhöhe zu sein. „Also, was ist mit Lilly?“, fragte sie das Mädchen, welches vorhin ihre Freundin angesprochen hatte. „Wir haben gespielt, und dann… dann war sie einfach weg.“, schniefte sie und rieb sich mit dem Handrücken über die Augen. „Wir haben sie gesucht und wollten die Männer nach Hilfe fragen aber dann wurden sie wütend und…“ Sie schniefe wieder und Rumi streichelte ihr sanft über den Oberarm, um sie zu beruhigen. „Wir finden Lilly zusammen. Valentin wird uns auch gleich helfen.“, versprach sie ihr und richtete sich wieder auf. „Wo habt ihr denn gespielt?“ Hier in unmittelbarer Nähe konnte es nicht sein, denn hier hatten vorhin keine Kinder gespielt. Doch wer wusste schon, wie lange sie schon nach Lilly suchten? „Hinten im Innenhof unseres Häuserblocks…“, erklärte das Mädchen und die zwei Jungen nickten, die sie begleiteten. „Dann führt ihr uns gleich dorthin, dann suchen wir Lilly gemeinsam.“ Sie lächelte sie warmherzig an, dann ging ihr Blick zu dem weiter entfernten Valentin.



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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam Fr Sep 15, 2017 6:38 pm

Idioten. Es waren allesamt Idioten. Vergriffen sich erst an Kinder, dann wurden sie Handgreiflich und nun hatten sie es auch noch gewagt, Valentins Vulpix zu treten. Das konnte und wollte der Weißhaarige nicht hinnehmen und würde schon dafür sorgen, dass diese Leute eine angemessene Bestrafung erhielten! Wie konnte man nur so dumm sein und einem Pokemon willentlich Schaden zufügen? Das würden die Leute bezahlen und es war Sirjas Aufgabe, dies zu übernehmen. Allerdings hatte das Taijitu Mitglied das Großmütterchen, samt den Kindern weggeschickt. Zum einen Fehlte noch Lilly und zum anderen...sollten sie es vielleicht nicht ganz mit ansehen, wie Sirja sich um diese Leute kümmern würde. Es war aber verdient und ein Problem hatte er damit auch nicht. Rumi ließ ihr Iksbat noch bei dem Jungen, ehe sie ging. Aija folgte der kleinen Truppe.

„Und nun? Jetzt sollen wir Angst haben, oder was ist los!?“ Der Mann mit der großen Klappe, welcher es gewagt hatte, Aija zu treten, trat vor und beugte sich mit einem hässlichen Grinsen zu Valentin herunter. Dieser bleib aber unbeeindruckt und erwiederte den Blick kalt. Lachen folgte und der Kerl richtete sich wieder auf. „Weißt du was? Ich spiele etwas mit dir. Okay? Ihr Kinder spielt doch gerne!“, lachte der Mann weiter und griff nach einem Pokeball. Nun doch skeptisch beobachtete Valentin das Handeln des Mannes, als er ein kleines Schneckmag aus dem Pokeball ließ. „Pass auf. Es ist ganz einfach. Besiegst du mein Pokemon, lassen wir euch in Ruhe, gewinne ich...dann...hm. Dann bekomme ich deine Pokemon und ihr verschwi-“ “Siedewasser, Sirja.“ Der Befehl kam direkt und unterbrach den Kerl damit  mitten in der Ansage. Dieser riss überrascht die Augen auf, als das Aggrostella direkt angriff und sein Schneckmag mit einem Strahl heißen Wassers beschoss. Die Feuerschnecke gab einen überraschten Laut von sich, hatte aber keine Zeit gehabt auszuweichen und wurde damit frontal getroffen. Zwar wäre die Hitze wohl nicht das Problem, aber das Wasser. Auch wurde nicht nur das Pokemon getroffen, spritzte das Wasser doch auch vom Pokemon ab und regnete auf den dicht dahinter stehenden Mann. Blöderweise trug dieser auch nur ein T-Shirt, weshalb er die heißen Wassertropfen auf die blanke Haut bekam. Jammernd und fluchend schrie er auf. „Ahh! Pass doch auf, du sollst nicht mich angreifen!“, kreischte er und rieb sich die brennenden Oberarme. Das tat schon weh! „Glut! Nun mach schon, Schneckmag!“, brüllte der Kerl und die Lavaschnecke rappelte sich schnell wieder auf, um das Aggrostella wieder anzugreifen. Sirja wich der Glutattacke aber aus und griff ein weiteres Mal mit Siedewasser an. „Hee! Du kleiner Spinner du...“, fluchte der Mann. „Lass das nicht auf dir sitzen, Flammenwurf!“ Feuer gegen Wasser? Wasser war stärker. Alleine schon vom Typvorteil! Allerdings musste nun auch Sirja was einstecken, aber die ließ das genauso wenig auf sich sitzen.

“Aquadurchstoß!“ Womit es sich dann auch hatte. Schneckmag lag besiegt am Boden und dessen Besitzer war am toben wie Teufel. „Na warte! Das zahle ich dir heim!“, schnauzte er rum, aber Valentin ließ sich davon nicht beeindrucken. Idiot.
“Was denn? Es war doch genau das gleiche, was du meiner Aija angetan hast.“, antwortete er leise zurück und warf einen Blick auf Sirja die sich wieder angriffsbereit machte. “Ich habe den Kampf gewonnen, ihr verschwindet.“ So war immerhin der Vorschlag des Mannes gewesen! „Du hast einfach angefangen, während ich noch geredet habe! Das zählt nicht!“ Valentin zuckte nur mit den Schultern. “Giftstachel.“ Schreiend wich der Mann zurück, als die Attacke knapp an seinem Gesicht vorbeirauschte.
“Das nächste Mal trifft sie. Und glaube mir, so eine Vergiftung ist alles andere als angenehm. Zudem bezweifle ich, dass du zu dieser Zeit jetzt jemanden findest, der dir ein Gegengift verabreichen könnte.“ Val war noch immer sauer wegen der Sache mit Aija. Aber er hatte mitbekommen, dass Rumi ihn beobachtete und es die Männer jetzt wirklich zu vergiften, wäre vielleicht nicht ganz so klug gewesen. Auch wenn es ihn wirklich sehr in den Fingern gejuckt hatte!

“Sie sind weg. Was ist nun mit dieser Lilly? Habt ihr sie gefunden?“
Valentin war zu der Gruppe zurückgekehrt, nachdem die Männer das Weite gesucht hatten. Mit einer Vergiftung wollten sie sich wirklich nicht anlegen und suchten sich lieber jemand anderes, den sie ärgern konnten. Aija war ihm sofort entgegen gestürmt und der Weißhaarige hatte sein Alola Vulpix auf den Arm genommen und ihr über das weiche Fell gestreichelt. Scheinbar hatte sie keine größeren Verletzungen davon getragen. Auch wenn Val noch immer wünschte, dem Kerl eine passende Bestrafung gegeben zu haben. Vielleicht lief er aber auch einfach eines dieser Monster in die Arme und die Sache hatte sich erledigt. Jetzt konnten sie erst mal schauen, was mit Lilly war.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Gastam Fr Sep 15, 2017 10:23 pm

8 | VALENTIN
Es dauerte nicht mehr lange, dann schloss Valentin schon wieder zu ihnen auf. Rumi hatte beobachtet was passiert war und offenbar hatte Valentin die Situation mit einem Pokémonkampf klären können, was Rumi definitiv lieber war als eine körperliche Auseinandersetzung. Anschließend hatte der Weißhaarige sich sofort auf den Weg zu ihnen gemacht, während Anmei ihm folgte. Das Iksbat hatte unbeteiligt neben dem Kampf geflattert und hätte nur eingegriffen, wenn es tatsächlich nötig gewesen wäre. Das war zum Glück nicht der Fall gewesen, weshalb die violette Fledermaus nun zurück zu Rumi flog und sich neben ihr in die Luft stellte. Das Pokémon sah abwechselnd zwischen den Kindern hin und her, dann wieder zu Rumi. Jene hatte den Blick einen Moment auf das Vulpix in Valentins Armen gerichtet und seufzte leise mit einem Kopfschütteln. „Gefunden haben wir sie noch nicht.“, erwiderte Rumi auf Valentins Frage und kramte nebenbei in ihrer Tasche herum, um dem Mädchen schließlich ein Taschentuch reichen zu können. „Sie haben wohl alle zu viert gespielt und plötzlich ist Lilly verschwunden, als diese Wesen aus dem Himmel kamen. Sie haben in einem Innenhof von ihrem Häuserblock gespielt, zu dem sie uns führen wollten.“ Sie sah nun wieder zu den Kindern, nachdem sie Valentin auf den neusten Stand gebracht hatten. Diese nickten kurz und drehten sich dann langsam um, um sicher zu gehen, dass keines dieser Wesen am Ende der Gasse auf sie wartete. „Gut, dann sollten wir los. Je eher wir Lilly finden, desto besser.“ Anmei nickte zustimmend und die Kinder setzten sich schließlich in Bewegung um loszulaufen.
Schnellen Schrittes verließen sie die Gasse wieder, blieben jedoch in der Nähe der Hauswände und Seitenstraßen, um im Falle des Falles doch noch einen Weg zum Flüchten zu haben. Die Häuserreihe in der die Kinder lebten war zum Glück nicht weit entfernt und weit und breit war keines dieser Wesen zu erkennen, was durchaus beruhigend war. Rumi atmete kurz erleichtert auf, als sie vor dem Tor zum Innenhof stehen blieben. „Hier ist es.“, meinte das Mädchen und drückte das Tor auf, damit sie hinein gehen konnten. Tatsächlich war auf den ersten Blick weit und breit niemand zu sehen. Es hatte gar einen gespenstischen Eindruck, denn die Schaukeln die hier standen, wehten sanft im Wind und quietschten mit jeder Bewegung, wie in einem Horrorfilm. Zum Glück war es nicht dunkel. „Gut, vielleicht ist Lilly ja hier irgendwo.“, meinte sie und sah zu Valentin. „Wir können uns hier ja aufteilen? Man hat sich ja immer im Blick.“, schlug sie vor, denn ganz so groß war der Innenhof nun wirklich nicht. Die Kinder waren bereits wieder vorgelaufen und suchten den kleinen „Spielplatz“ nach Lilly ab und Rumi hoffte inständig, dass sie Lilly finden würden und dass es ihr gut ging. Sie wollte auf keinen Fall, dass sie verletzt war oder ihr gar schlimmeres passiert war, auch wenn es nicht unwahrscheinlich war, wenn man mal ehrlich war. Anmei flatterte ebenfalls davon und nutzte seinen Ultraschall um nach Lilly zu suchen, während Valentin und Rumi zurückblieben. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie hier noch irgendwo ist. Sie hat Angst bekommen und dann waren ihre Freunde plötzlich weg…“, murmelte sie.



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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Valentinam Sa Dez 09, 2017 1:00 am

Lilly wurde noch nicht gefunden, als Valentin wieder zu Rumi und den Kindern stieß. Schade eigentlich, wäre es doch so viel besser gewesen. Nun mussten sie sich in diesem Chaos auch noch damit beschäftigen, das Kind zu finden, welches Verstecken spielte. Aija drückte ihren Kopf gegen ihren Trainer, um somit seine Aufmerksamkeit zu erlangen und nickte ihm dann auffordernd zu. Der Weißhaarige müsste schon schön blöd sein, wenn er diesen Wink nicht verstehen würde! Natürlich. Er sollte selbstverständlich helfen, das Mädchen zu suchen. Auch wenn Valentin dies auch ihne Aufforderung getan hätte. Die Kinder konnten ja nichts an dieser Situation und so wäre es nur gut, wenn das Kind schnell gefunden wurde. “Lasst uns die Kleine schnell finden. Umso eher können wir uns auf das eigentliche Geschehen konzentrieren.“, meinte Valentin und stimmte Begeistert zu. Ihr Trainer jedoch war nur froh, dass das Alola Vulpix wieder so gut drauf war. Immerhin sprach es dafür, dass das Eispokemon durch den Tritt nicht ernsthaft verletzt wurde. Gut für den Idioten, der meinte das Vulpix treten zu müssen...

Schnell hatten sich Valentin und Rumi aufgeteilt um den  Innenhof absuchen zu können, in welchem die Kinder ihr Verstckspiel gestartet hatten. Die anderen Kinder sollten sich solange im Schatten des Hauses verstecken, was sie glücklicherweise auch taten. Musste man jetzt nur Lilly finden!

Es dauerte auch nicht lange, bis Aija plötzlich aufgeregt zu ihrem Trainer rannte und an seinem Hosenbein zerrte. Offenbar wollte sie ihm etwas zeigen! “Ich komme ja schon...“ Eilig folgte er seinem Vulpix, welches ihn durch einige Trümmer führte. Durch die Angriffe war eine Hauswand eingerissen und man konnte direkt in den Keller gelangen. Das Vulpix schien hier eine Spur gefunden zu haben! Und eben diese Spur erkannte auch Valentin schnell, als er das leise Rufen eines Kindes hörte. “Du brauchst keine Angst haben, Kleine. Ich  werde dir helfen.“, sprach Valentin ruhig und machte sich daran, die Trümmer aus dem Weg zu räumen. Aija half kräftig mit! “N-nein. Nicht machen! H-hier...hier ist irgendwas...“, kam die schluchzende Antwort und wie auf Kommando kamen von der anderen Seite des Kellers unschöne Geräusche. Es klang wie das Kichern eines Kindes oder so ähnliches. Und doch erkannte Valentin sofort eines dieser seltsamen Wesen, die die Stadt überfallen haben. Dieses Quallenartige Ding. Es schwebte einige Meter entfernt zu ihnen und gab irgendwelche Laute von sich, die Valentin nicht verstehen konnte. Was zwar kein Wunder war, allerdings schien Aija auch nicht zu wissen, was dieses Ding für Geräusche von sich gab. Fakt war allerdings, dass der Weißhaarige mit seinem Vulpix und der kleinen Lilly in der Falle saßen. Aus dem Keller gab es nur einen Ausweg und diesen versperrte das seltsame Pokemon. Verdammt! Verärgert über seine Unachtsamkeit biss sich Valentin auf die Lippen. Das war eigentlich nicht geplant gewesen. Er wollte dieses Kind eigentlich ohne weitere Zwischenfälle finden und dann seinen eigenen Weg weiter gehen. Eventuell mit Rumi zusammen, auf einen Kampf hatte er es eigentlich nicht anlegen wollen. Dass er um einen solchen nicht mehr drum herum kommen würde, war allerdings offensichtlich. Das seltsame Pokemon hatte sich genau zwischen Valentin und den Eingang positioniert. Ohne das Wesen zu Nahe zu kommen, würden sie hier nicht mehr rauskommen. Und Valentin hatte so den leisen Verdacht, dass es nicht sonderlich gut wäre, wenn er diesem Ding zu Nahe kommen würde.

Dass das Ding nicht friedlich gesinnt war, bewies der Angriff, der kurz darauf folgte. Ein heller Lichtstrahl erschien und verfehlte das Eispokemon nur knapp, welches vor dem Weißhaarigen stand. “Aufpassen Aija!“, rief Val und das Vulpix sprang einige Sätze vor. Das kleine Ding fletschte mit den Zähnen. Okay, um den Kampf kamen sie wirklich nur drum herum. “Aija, Aurorastrahl!“ Irgendwie war Val froh, dass sein Vulpix nur Attacken auf Distanz beherrschte und keine, die Kontakt herstellten. Da er keine Ahnung hatte, was dieses Ding konnte, wäre es wohl besser, jegliche Vorsicht walten zu lassen, wie es nur ging. Zumal der Kampf gegen diese Elektrodinger schon hart war. Dass es hier groß anders werden würde, bezweifelte Val.
Wie gewollt griff Aija mit Aurorastrahl an doch der gewünschte Effekt blieb aus. Es schien eher so, als würde dem Ding die Attacken kaum jucken. “Was zur...“ Dabei hatte Aija doch getroffen! Der Nachteil des Kellers. Er war zu klein um wirklich groß ausweichen zu können. Das hieß, der Kampf musste schnell beendet werden. Da der Platz zum Ausweichen aber zu gering war, konnte Val auch kein zweites Pokemon zur Unterstützung reinschicken!

Mittlerweile hatte sich hinter ihm etwas getan und ein kleines Mädchen kam hinter den Trümmern vor, die sie als Versteck genutzt hatte. “Das...das Ding ist böse.“, jammerte sie und wagte es nicht, noch näher zu kommen. “Schon okay, bleib einfach da. Aija wird sich darum kümmern.“ Valentin klang zuversichtlich, auch wenn er es nicht sonderlich war. Die Eisattacke hatte eigentlich nichts gebracht und Aija beherrschte nur solche Attacken. Wachsam behielt sie das fremde Wesen im Blick, welches wieder mit der gleichen Attacke angriff. “Weich aus!“, befahl der Weißhaarige, allerdings stolperte das Vulpix über ein Trümmerteil und wurde so von der Attacke getroffen. Das weiße Pokemon kullerte nach hinten und gab einen klagenden Laut von sich. Das Wesen allerdings schien zufrieden zu sein. Sofern man es so nennen konnte. Es tänzelte weiter in der Luft herum und Val wandte sich wieder seinem Pokemon zu. “Steh' auf Aija, das schaffst du schon noch!“ So wie Aija taumelte, war die Attacke wohl härter gewesen als gedacht. Sie schien sehr effektiv gewesen zu sein. Auf anhieb fielen dem Taijitumitglied die vier Typenschwächen ein, die das Alola Vulpix mit sich brachte. Feuer, Stahl, Kampf und Gestein. Ein Feuerangriff schien es nicht gewesen zu sein und Kampf schloss Val auch aus. Also entweder Stahl oder Gestein. Da Aija mit der Eisattacke nicht weit kam, passte es sogar. Verdammt. Damit hatten sie einen deutlichen Typnachteil. “Aija, du tauschst!“, rief der Weißhaarige seinem Pokemon zu, welches sofort mit einem Fauchen antwortete. Den Kampf wollte Aija jetzt gewinnen und griff dann direkt mit Eisesodem an. Wieder traf das Vulpix, aber ohne großen Erfolg. Das Quallenwesen schien diese Angriffe nicht mehr hinnehmen zu wollen und griff nun aggressiver an. Und wieder folgte der Strahl wie gerade und Aija versuchte diesen mit einem Aurorastrahl zu stoppen. Das brachte es jedoch nichts und sorgte für einen weiteren Treffer beim Vulpix. “Aija! Hör auf, es bringt nichts!“, rief Valentin und eilte auf sein Pokemon zu, um es aus dem Angriffsfeld zu holen. Nur brachte ihm dies wieder ein Fauchen ein und Aija preschte wieder vor um das Ding anzugreifen. “Aija!“ Doch sie hörte nicht und griff mir Eissplitter an. Und wieder wirkte es so, als würden die Splitter an dem Ding abprallen. Es war sinnlos.

Der nächste Angriff sorgte dann aber dafür, dass Aija gegen die Kellerwand prallte und am Boden liegen blieb. “Verdammt!“ Es war klar, dass es dazu kommen musste! Lilly hatte sich auch wieder hinter dem Trümmerstück versteckt und Valentin sah zu, dass er zu seinem Vulpix kam. Mühselig hatte sich das kleine Ding wieder aufgerappelt und versuchte aus Valentins Armen zu entkommen. Dieser wollte sie eigentlich zurück in den Pokeball schicken und sein Flamara zur Hilfe nehmen, musste sich dann aber selber schnell ducken, als das seltsame Wesen wieder Angriff. Der Angriff prallte über seinem Kopf gegen die Wand und Steine prasselten auf den   Weißhaarigen herab. Wunderbar! Einen Moment später geduckt und der Angriff hätte ihn getroffen! Super. Wirklich. Val biss die Zähne zusammen und wollte gerne aus dem Gefahrenfeld verschwinden, nur war das Quallending schneller gewesen und war bereits in seiner unmittelbaren Nähe. “Ohh sehr schön...“, murrte Valentin und blickte missmutig zu diesem seltsamen Ding auf. Verdammter Mist aber auch. Das Ding schien dann den nächsten Angriff vorzubereiten und für Val hieß es nun Vorsicht.

“Au, Aija! Was-?“ Ein stechender Schmerz in seinem Arm brachte den Weißhaarigen dazu, den Griff um sein Vulpix zu lockern. Sie hatte ihn einfach in den Arm gebissen und sprang wieder vor ihn, um ihn zu beschützen. Auch wenn es nichts zu bringen schien, wollte Aija es wieder mit einem Aurorastrahl versuchen. Allerdings folgte kein Aurorastrahl sondern eine andere Attacke. Zuerst konnte Valentin sie nicht einordnen,war sie doch ganz anders, wie die, die Aija sonst einsetzen konnte. Überrascht blickte Val auf, als das Quallending zurücktaumelte. Hu? “Egal was du gemacht hast, kannst du es noch mal machen?“, fragte Val sein Pokemon, welches ebenso überrascht war, wie er selbst. Zaghaft nickte das Vulpix und griff wieder an. Ihre Augen leuchteten auf und ein seltsamer Strahl traf das Quallending. Was dem Ding gar nicht zu gefallen schien, denn es fing sich an zu schütteln und wich immer weiter zurück. “Aija, ziele auf die Decke...“, flüsterte Val seinem Vulpix zu und Aija nickte sofort. Kurz darauf folgte ein lautes Rumpeln und große Gesteinstrümmer begruben das Quallenwesen. Valentin wartete da auch gar nicht lange, nahm Aija auf den Arm und rannte zu dem Trümmerstück, hinter dem sich Lilly versteckt hielt. “Los komm! Wir verschwinden hier, ehe das Ding wieder auftaucht.“ Da Lilly noch immer verängstigt war, zog der Weißhaarige sie einfach hinter sich her und schob sie aus dem Keller heraus. Bloß weg von hier! Lilly schluchzte zwar noch, war aber in Sicherheit. Und Aija? Nun Aija, war eingeschlafen. “Die Pause hast du dir verdient, Aija...“, murmelte Val und schickte sein Alola Vulpix nun endlich in den Pokeball zurück. Sie hatte sich gut geschlagen. Sie hatte das Quallenwesen nicht nur besiegt, sondern auch noch eine neue Attacke gelernt! Auch wenn Val erst noch herausfinden, um was für eine Attacke es sich genau handelte. Doch egal. Fakt war, dass Aija es geschafft hatte.

Valentin brachte Lilly zu Rumi und den anderen Kindern und beschloss, allein weiter zu gehen. Die Kinder waren bei der Seniorin besser aufgehoben, als bei Val, der Kinder eh nicht groß etwas abgewinnen konnte.

Tbc: Wiese vor dem Musiktheater
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Taijitu - Rang 7

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