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Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Gastam Do Jul 20, 2017 3:49 pm

Nördliches Stadtzentrum

Im nördlichen Teil des Stadtzentrums befindet sich die Parkanlage, die mit Bäumen und Sitzbänken gespickt ist. Folgt man dem Weg nach Süden, erreicht man den Brunnen, um welchen sich häufig Tänzer und Straßenkünstler sammeln.


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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Gastam Do Jul 20, 2017 3:55 pm

Minerva & Charlotte

Dieser ganze Aufruhr war ihr nicht geheuer. Besser gesagt, er kam ihr nicht gelegen. Ihrer Meinung nach hatte sie als Polizistin ohnehin schon zu viel um die Ohren. Nun meinte auch noch eine Pokémon Apokalypse über Stratos City herein brechen zu müssen. Im zügigen Lauf zog sie den Reißverschluss ihrer Umhängetasche zu, um zu verhindern, dass der Inhalt in diesem Chaos verloren ging. Würde sie jetzt auch noch ihre Pokémon verlieren, würde das dem ganzen wahrlich die Krone aufsetzen. Minerva hätte schwören können vor nicht einmal dreißig Sekunden noch einige ihrer Kollegen gesehen zu haben, doch diese schienen spurlos verschwunden zu sein als sie kurz den Blick von der Straße abwendete, um ihren Viso-Caster auf eingegangene Nachrichten zu überprüfen.
Verdammter Mist“, fluchte sie vor sich hin. Inzwischen wagte sie es kaum mehr nach oben in den Himmel zu schauen. Was hatten diese ominösen Löcher zu bedeuten aus denen in unregelmäßigen Abständen Gestalten krochen, die zwar entfernt wie Pokémon aussahen, sich aber nicht wie solche verhielten? Minerva war nicht auf den Kopf gefallen und sie konnte normalerweise eins und eins zusammenzählen, doch diese Situation überstieg auch ihren Horizont. So gerne sie sich gerade auch mit Theorien bezüglich dieser Wesen und deren Herkunft befassen würde, war dieser Moment gänzlich ungeeignet. In erster Linie musste sie sicherstellen, dass die Bewohner von Stratos zügig evakuiert wurden. Aber wie stellte sie dies am besten an? Außer Atem blieb sie im Norden des Stadtzentrums stehen und kramte zwei Pokébälle hervor. Ihr war bewusst, dass ihre Pokémon kaum Kampferfahrung hatten, aber ohne die beiden war Minerva sowohl schutzlos als auch vollkommen unnütz.
Sie befreite ihr Lin-Fu und Hunduster aus ihren Bällen und warf den Pokémon einen ernsten Blick zu. Minerva fühlte sich hilfloser als sie gerne zugeben würde. Eine Explosion nicht weit entfernt rüttelte sie wach und holte sie ins Geschehen zurück. Jetzt war keine Zeit zum Träumen. „Wir müssen uns mit jemandem zusammentun, alleine wird das nichts“, rief sie ihren Pokémon zu, während irgendwo ein Gebäude einzustürzen schien. Es war recht dunkel und durch die bröckelnden Gebäude und ausbrechenden Feuer bestand die Luft gefühlt zu fünfzig Prozent aus Qualm und Staub. Entsprechend bescheiden war die Sicht. „Cayenne, versuche andere Pokémon aufzuspüren“, mit einer Handbewegung schickte sie ihr Hunduster voraus, während sie selbst Ausschau hielt nach Kollegen, Verletzten … im Grunde irgendwem.
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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Charlotteam Do Jul 20, 2017 7:25 pm

Minerva & Charlotte | Event | #001

Charlotte hatte wirklich einen ganz normalen Tag haben wollen. Also, wirklich normal. Für sie normal. Mal ein Tag ohne Verantwortungen, ohne irgendwelche Pflichten und Dinge, die erledigt werden mussten. In ihrer Position war das natürlich normal, aber sie war auch ganz froh, wenn sie dann mal einen Tag 'frei' hatte. Urlaub hatte sie nie wirklich, da immer etwas sein könnte, aber manchmal hatte sie doch Glück und konnte mal einen Tag entspannen. Sowohl sie, als auch ihre Pokémon, kam das sehr sehr gelegen. Diese entspannten nämlich genauso gerne wie sie selbst. So war sie eigentlich nur durch die Straßen gelaufen, mehr noch durch das Stadtzentrum, um ein wenig shoppen zu gehen. Sie hatte sogar mal ganz normale Klamotten an, sodass sie absolut normal wie der durchschnittlichste Durchschnittsbürger aussah. Gut, es war ja jetzt nicht so, als wäre ihr Gesicht bekannt und gesucht. Aber je unauffälliger man sich kleidete, desto besser - zumindest ihrer Meinung nach.
So war sie eine ganze Zeit lang mit Choufette, ihrem Wie-Shu, durch die Straßen gelaufen. Denn dieses begeisterte sich für viele glitzernde Dinge und so konnte Charlotte es sich nicht nehmen lassen, ihrem Pokémon die Freude zu bereiten und die Schmuckstücke und teuren Klamotten im Schaufenster zu begutachten und zu bestaunen. Auch ihr Kleoparda Madame hatte nichts gegen schöne Dinge, aber es war weniger begeistert davon wie das Wie-Shu. Sie hatten gerade die Straßen mit den kleineren, teureren Geschäften hinter sich gelassen und waren in die Nähe von Parkanlagen gekommen, da war es auch schon losgegangen.

Am Himmel hatten sich Löcher geöffnet, Pforten, wie auch immer man das nennen wollte, was am Himmel geschah - Charlotte nannte diese jetzt einfach mal Löcher im Himmel. Durch diese waren Pokémon gekommen - zumindest glaubte die junge Frau, dass es Pokémon waren; welche, die sie noch nie zuvor gesehen hatte. Aber was, wenn es keine Pokémon waren? Was sollten die Viecher sonst sein? Charlotte hatte keine Ahnung, was hier passierte, sie wusste nur, dass sie nicht einmal fünf Minuten später am rennen war. Jetzt hätte sie gerne etwas bequemere Schuhe als High Heels an... Aber sie war darin geübt, auch in diesen zu rennen, trotzdem gut auszusehen und nicht hinzufallen und vor allem! nicht ihre Knöchel zu brechen. Choufette rannte ziemlich dicht neben ihr, bereit, irgendetwas zu tun und die Frau zu verteidigen, falls es nötig war.
Ziemlich bald gab es schon Explosionen, Häuser wurden beschädigt und Menschenmassen versuchten von überall her zu fliehen, sich irgendwie in Sicherheit zu bringen. Und Stratos City war sehr groß, das könnte ganz schnell ganz ungemütlich werden und unübersichtlich. Charlotte machte sich daran, ihre eigene Haut und die ihrer Pokémon zu retten, der Rest war ja egal. Hauptsache sie kam irgendwo in Sicherheit... verdammt! Sie hielt ihre Tasche nah an ihren Körper, schließlich befanden sich da die beiden anderen Pokébälle. Im Notfall würde sie die anderen beiden auch noch rausholen müssen...
Die Dunkelhaarige lief an einem Gebäude vorbei und entkam gerade so einer Explosion, ausgelöst durch das blau-grüne, riesige... was auch immer es war. Charlotte schützte zumindest ihr Gesicht mit ihren Armen und musste zur Seite springen... Mist, sie musste unbedingt hier raus. Sie rappelte sich ziemlich schnell auf und rannte weiter, ihr Pokémon ebenso. Beide hätten fast das Hunduster überrannt, welches in ihre Richtung, ja, fast schon genau auf die beiden zugelaufen war. Sie hatten aber noch rechtzeitig bremsen können. Gehörte das Pokémon jemanden? Charlotte wusste zumindest, dass sie das Pokémon nicht einfach hier zurücklassen konnte, dennoch lief sie weiter in die Richtung - allerdings folgte ihnen das Unlichtpokémon und.. führte sie fast schon? So erreichten sie eine andere Person, welche in dem Moment ein wenig hilflos aussah. Ah, Charlotte wollte eigentlich nur hier weg... "Gehört dieses Pokémon Ihnen?", fragte sie dennoch. Vielleicht hatte es seinen Besitzer gesucht? "Es ist mir hier entgegen gelaufen...", erklärte sie kurz angebunden. Eigentlich wollte sie direkt weiter... Das tat sie dann auch, aber erneut wurde sie aufgehalten - von einem der riesigen Viecher, die die Explosion zuvor ausgeführt hatten. "Scheiße...", murmelte sie.

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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Gastam So Jul 23, 2017 3:03 pm

Auf Hunduster war immer verlass. Das Kerlchen mochte zwar klein und unscheinbar sein, aber sein Näschen konnte man nicht täuschen. Und hatte es eine Aufgabe von Minerva bekommen, füllte es diese um jeden Preis aus. Nach wie vor angespannt und besorgt um Cayenne, riskierte sie einen weiteren Blick auf ihren Viso-Caster. Einen Versuch war es wert, vielleicht hatten ihre Kollegen probiert sie zu erreichen. Doch nichts. Nach dem letzten lauten Knall hatte sie nicht einmal mehr durchgehenden Empfang. Das Signal brach willkürlich alle wenige Sekunden ab. Frustriert verstaute sie das Gerät wieder in der Tasche, kurz bevor sie einen vertrauten Ruf vernahm. Cayenne! Zielstrebig bewegte sie sich auf das Pokémon zu, welches eine Frau gefunden zu haben schien.
Minerva tätschelte flüchtig den Kopf den Unlichtpokémons, als Zeichen ihrer Dankbarkeit und als Bestätigung es hätte einen guten Job geleistet. „Ja. Ich habe sie losgeschickt, um Personen in der Nähe aufzuspüren“, erklärte sie und musterte die Fremde kurz. Etwas kleiner als sie selbst, wirkte aber größer durch die Absatzschuhe. Unauffällig gekleidet, vermutlich Zivilistin. Hatte aber ein entwickeltes Pokémon bei sich, eventuell doch Trainerin oder zumindest Kampferfahrung. Wie üblich konnte sie es sich nicht nehmen lassen, ihren Gegenüber zumindest oberflächlich zu analysieren, um einschätzen zu können, woran sie war. „Ich sollte Sie evakuieren, ich bin …“, ehe Minerva ihren Satz beenden konnte, erschien eines der riesigen Viecher am Himmel und katapultierte seinen gewaltigen Körper gegen ein mehrstöckiges Gebäude ganz in der Nähe. Sie hoffte inständig, dass sich keine Menschen mehr in den Gebäuden hier aufhielten, denn das Monster hinterließ ein klaffendes Loch und Teile des Hochhauses krachten zu Boden.
Schutt versperrte nun die Straße in der Richtung aus der Minerva ursprünglich gelaufen kam. Die entgegengesetzte Richtung führte durch den Park, in welchem ebenfalls das Chaos wütete und bereits vereinzelt Bäume in Brand standen. Der aufgewirbelte Staub lief die Polizistin einmal kräftig husten. Sie hielt sich eine Hand vor das Gesicht und wendete sich der anderen Frau zu. „Ich glaube wir sitzen jetzt irgendwie im selben Boot.“ Bisher waren sie nur mehr oder weniger eingekesselt, aber das Viech schien glücklicherweise noch nicht auf sie aufmerksam geworden zu sein. Es war sehr offensichtlich, dass sie mit ihren Pokémon keinerlei Chance gegen ein Biest dieses Ausmaßes hatte.
Nun hatten sie die Qual der Wahl. Entweder durch den in Flammen stehenden Park hechten oder durch meterhohen Schutt prügeln. „Haben Sie ein Wasserpokémon bei sich?“, fragte Minerva und deutete mit dem Finger in Richtung Park. Falls nicht, blieb ihnen wohl nichts anderes übrig als sich mit Zertrümmerer herauszukämpfen.
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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Charlotteam Di Jul 25, 2017 4:00 pm

Minerva & Charlotte | Event | #002


Charlotte wollte einfach nur hier rauskommen. Dass sie jetzt einem Hunduster folgte, war vielleicht nicht der klügeste Schachzug. Aber es gab einige Pokémon, die spüren konnten, wo es Sicherheit gab, wo man von hier fliehen konnte. Und Charlotte war definitiv nicht suizidgefährdet genug, um sich einfach in den Kampf mit so einem Wesen zu stürzen. Also lieber irgendwohin flüchten. Solange sich andere um das Chaos kümmerten, konnte es ihr egal sein. Hauptsache sie kam hier einigermaßen heil raus. Ihre Beine und Arme taten dennoch ein wenig weh, schließlich hatte sie sich erst vor kurzem vor einer Explosion schützen und auf den Boden werfen müssen! Sie musste sich unbedingt noch verarzten, da sie ein paar wenige Schürfwunden davongetragen hatte (schicke Klamotten lieferten nicht den besten Schutz) und diese ziemlich nervig waren. Aber das musste sie machen, wenn sie irgendwie und irgendwo in Sicherheit war.

Das Hunduster hatte Charlotte schließlich zu einer jungen Frau geführt, der das Unlicht-Pokémon wohl gehörte. Ihr Wie-Shu war relativ skeptisch gegenüber Fremden, aber sie schien erstaunlich freundlich zu dem Lin-Fu zu sein - vermutlich, da dieses sogesehen ihre Vorentwicklung war. Also schüchtern war ihr Pokémon dem anderen gegenüber definitiv nicht.
Die Frau erklärte dann auch, dass das Pokémon losgeschickt wurde, um Personen aufzuspüren, diesen vielleicht zu helfen oder zumindest zu der Frau zu bringen, da diese noch erwähnte, dass diese andere Leute evakuieren sollte. Charlotte legte ihren Kopf leicht schief. Wieso sollte jemand freiwillig andere evakuieren bzw. ihnen helfen? Bevor die Frau allerdings weiter erklären konnte, wurde ein weiteres Gebäude von einem der Viecher attackiert. Aus Instinkt duckte sich Charlotte geschickt, und ihr Wie-Shu ebenso. Glücklicherweise fielen die Brocken des Hochhauses nicht in ihre Richtung - aber sie versperrten definitiv einen Teil der Straße.

Charlotte richtete sich wieder auf, allerdings traf auch sie eine etwas stärkere Staubwolke, weshalb auch sie leicht hustete und versuchte, ihre Atemwege irgendwie zu verdecken, also stülpte sie ein bisschen ihrer Kleidung über Mund und Nase. Allzu lange sollte sie hier definitiv nicht bleiben... Sie sah sich um. Beide Wege, die sie hätte gehen können, waren nun irgendwie abgeschnitten... Und wirklich zurück zu den Parks wollte Charlotte nicht gehen, da dort umso mehr Chaos herrschte. Scheiße aber auch!
Die Frau mit dem Hunduster und dem Lin-Fu meinte nun, dass sie jetzt im selben Boot sitzen würden. Charlotte knirschte leicht mit den Zähnen. So sehr gefallen tat ihr das nicht, aber... "Ja, sieht wohl so aus...", sagte sie und seufzte leise. Aber gut, vielleicht hatte sie bessere Chancen, hier rauszukommen, wenn jemand anderes mit ihr in der Scheiße steckte. Das hoffte sie mittlerweile.

Die junge Frau aus Kalos wurde schließlich noch gefragt, ob sie ein Wasserpokémon hätte. Das musste Charlotte leider verneinen mit einem Kopfschütteln. "Leider nicht. Vielleicht kann Choufette irgendwie die Trümmer durchbrechen...", überlegte sie laut und deutete auf ihr Wie-Shu. Dieses hatte als Kampf-Pokémon so einige Attacken, die sie hier rausbringen könnten. Alleine Durchbruch würde schon von großer Hilfe sein. "Ich nehme an, Ihr Lin-Fu beherrscht auch einige Kampfattacken? Vielleicht können wir so hier irgendwie rauskommen", schlug die Schwarzhaarige vor.

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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Gastam Mi Jul 26, 2017 11:47 am

Die Lage sah nicht unbedingt prächtig aus. Beide hatten also kein Pokémon vom Typ Wasser bei sich mit welchem man durch den Park hätte entkommen können. Nun würde sich der Brand vermutlich langsam ausbreiten bis sich vielleicht bald die Feuerwehr hierhin durchgekämpft hatte. Aber um ehrlich zu sein, interessierte das die Frau nur peripher. Es war nicht ihre Aufgabe Brände zu löschen, also hatte sie keinen Grund sich damit näher zu befassen. Andererseits war sie zuständig für den Schutz der zivilen Bevölkerung und dabei wollte sie auch nicht unbedingt draufgehen. Also hieß es nun sich durch die Trümmer zu schnetzeln, bevor eines dieser Viecher auf sie aufmerksam wurde.

Sie musterte das Wie-Shu, das die andere Frau bei sich hatte. Da es sich um die Entwicklung von ihrem eigenen Lin-Fu handelte, war Minerva bewusst, dass es zumindest eine Kampfattacke haben musste. Die Fremde bestätigte diesen Gedanken, was der Polizistin einen Stein vom Herzen fallen ließ. Vielleicht würden sie es gemeinsam tatsächlich unversehrt hier herausschaffen. Zwar war es ihr etwas peinlich von einer Zivilistin, welche sie eigentlich evakuieren sollte, unterstützt zu werden, aber im Grunde musste sie zugeben, dass diese scheinbar einfache Bewohnerin mit ihrem Wie-Shu im Moment hilfreicher war als Minerva.
Sie nickte der Frau zu und warf einen prüfenden Blick auf das Gestein und Geröll vor ihnen. „Kiddo hat tatsächlich den Zertrümmerer“, erklärte sie, woraufhin das Lin-Fu augenblicklich aufmerksam zu Minerva hinaufsah und sich beinahe kampfbereit in Position bewegte. Es war sehr lange her seitdem sie ihre Pokémon in einem richtigen Kampf eingesetzt hatte, mindestens fünf Jahre. Seitdem hatte sie die beiden auch keine Attacken mehr ausführen lassen. Umso erstaunter war sie, dass Kiddo innerhalb von Sekunden bereit war ihr Können zu demonstrieren.

Aber sie hatte keine Zeit in Erinnerungen an damals zu schwelgen. Ihr war nebenbei aufgefallen, dass die Frau Schürfwunden hatte, die sich bei all dem Schmutz und Staub hier leicht entzünden könnten. Am besten beeilten sie sich also und suchten danach außerhalb der Stadt einen Arzt auf. Oder die Fremde konnte das selbst tun, nach der Evakuierung hatte Minerva eigentlich nichts mehr mit ihr zu tun. „Wir müssen schnell und präzise handeln“, schlug sie vor. „Lassen wir uns zu viel Zeit, könnte eines der Monster auf uns aufmerksam werden.“ Welches Vorgehen war am effizientesten? Sie müssten mit einem starken Schlag an der Stelle mit dem wenigsten Schutt zuschlagen, um einen passierbaren Durchgang zu erschaffen. Ohne von dem bröckelnden Beton drum herum erschlagen zu werden.

Minerva machte einige Schritte nach rechts und deutete auf die Gesteinsmasse. „Am besten schlägt Ihr Wie-Shu hier zu.“ Wo am wenigsten Geröll lag. Sie ging davon aus die Frau konnte ihrer Logik folgen. „Hat es sich durchgeschlagen, laufen Sie vor. Ich folge Ihnen mit meinem Lin-Fu, sie wird dann die Trümmer, die seitlich herausbrechen und uns erschlagen würden, zertrümmern.“ Es musste schnell gehen. Sie warf ihrem Hunduster einen flüchtigen Blick zu, schätzte die Lage ab und entschied sich dazu es zurück in den Pokéball zu holen, weil es in dieser Situation eher ein Hindernis war. „Falls Sie keine Einwände haben, bin ich bereit.“ Nun hielt sie sich bereit für ihren und Kiddos Einsatz und überließ den Anfang der Frau.
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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Charlotteam Sa Aug 12, 2017 2:03 pm

Minerva & Charlotte | Event | #003
Nun war es an Charlotte, erleichtert aufzuseufzen, als ihr Gegenüber ihr erklärte, dass ihr Lin-Fu Zertrümmerer beherrschte. Das war gut, denn so würden sie die Brocken wortwörtlich zertrümmern können und irgendwie hier rauskommen! Irgendwie, ja. Die Frage war nur, ob das so klappen würde - aber gute Chancen hatten sie wohl jetzt. Jetzt hatte Charlotte wohl auch nichts mehr dagegen, mit der anderen Frau zusammenzuarbeiten, das mussten sie wohl oder übel tun, um hoffentlich heil hier rauszukommen, irgendwie.
Die Dunkelhaarige nickte als ihr Gegenüber dann noch erklärte, sie müssten schnell und präzise handeln, damit diese... was auch immer sie waren nicht auf sie aufmerksam wurden und ihnen die Flucht dadurch erschwert wurde. "Ich wäre stark dafür, ja", antwortete sie mit einem weiteren Nicken und erklärte dann ihrem Kampf-Pokémon alles. Dieses verstand den Ernst der Lage und wie das Lin-Fu auch begab es sich schon in eine gewissen Kampfhaltung. Choufette war kein aggressives oder kampflustiges Pokémon, nein, eigentlich war es immer sehr unbeschwert. Aber auch Choufette wusste, was hier zu tun war, bzw., dass sie nicht einfach fröhlich mit ihrer Trainerin herumlaufen konnte und weiterhin glänzende Dinge und Geschäfte begutachten.

Nach den Worten der Frau sollte das Wie-Shu als erstes zuschlagen und den Weg für alle durchbrechen, während das Lin-Fu sie von fliegenden Trümmern schützen würde. Charlotte wollte es selbst nicht glauben, da sie eigentlich nicht gerne mit Fremden zusammenarbeitete aufgrund ihrer misstrauischen Art, aber... "Ich denke, das klingt nach einem Plan. Wenn wir es so machen, sollten wir es jetzt machen", bestätigte sie den Plan ihrer neuen, ungewollten Bekanntschaft. Aber es hätte auch schlimmer kommen können... Gerade dachte die Frau aus Kalos nur daran, hier irgendwie heil rauszukommen - und selbst wenn das hieß, dass sie sich mit einer Fremden zusammentun musste. Diese wirkte wenigstens in Ordnung, nicht nervig oder sonst etwas. Die Frau schien etwas im Kopf zu haben, und das erkannte die Dunkelhaarige definitiv an. Auf Krawall gebürstet sein konnte sie gerade auch nicht, da die Situation tatsächlich ernst war und sie hier irgendwie rauskommen mussten!

"Gut, versuchen wirs." Einwände hatte Charlotte nicht. Da sie nicht Richtung Park fliehen konnten aufgrund mangelnder Wasserpokémon, blieb ihnen nichts anderes übrig, als jetzt den anderen Weg zu nehmen - hier bleiben sollten sie definitiv nicht, es passierte zu viel um sie herum.
Das Wie-Shu machte sich weiterhin bereit und es dauerte nicht lange, bis Charlotte die Befehle aussprach. "Choufette, benutze Durchbruch um hier einen Weg freizubrechen!", sagte sie hastig und doch gefasst zugleich. Das Pokémon nickte und setzte zum Schlag an. Mit ein paar Hieben waren die etwas kleineren Trümmer und das Geröll und Steinbrocken aus dem Weg geräumt - es funktionierte also. Charlotte sah sich kurz um, hielt Ausschau nach den unbekannten Wesen, dann sah sie zurück zu ihrem Pokémon. "Okay, mach weiter so!" Durch die Zusammenarbeit der beiden Pokémon und auch ihrer Trainer schafften sie es, sich irgendwie einen Weg zu bahnen - aber sie kamen nicht so schnell voran, wie Charlotte es gerne hätte. Es war natürlich auch anstrengend für die Pokémon, aber auch diese versuchten ihr bestes, um ihre Trainer hier rauszubekommen. Allerdings bahnte sich von weitem eines dieser Wesen an, auch wenn es noch nicht so schnell auf sie zukam...

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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Gastam Di Aug 15, 2017 9:42 am

Minerva war erleichtert als die Frau ihrem sporadischen Plan zustimmte. Er war nicht besonders gut durchdacht, aber in einer Situation wie dieser vermutliche eine ihrer besten Optionen. Sie hatten eben keine Zeit intensiver über Strategien nachzudenken, denn diese Bestien zerstörten die Stadt und schienen sich zu vermehren. Durch ihre Ausbildung bei der Polizei hatte sie außerdem keine Schwierigkeiten im Team zusammenzuarbeiten, bei gewissen Missionen und Einsätzen war ein Vorgehen in der Gruppe einfach unverzichtbar. Ebenso wie bei diesem Szenario.
Als die Frau ihrem Wie-Shu die Anweisung für den Durchbruch gab, hielt sich Minerva schützend die Arme vor das Gesicht, um sich notfalls vor fliegenden Brocken zu schützen. Dem fremden Kampfpokémon gelang es, sich durch die ersten Schichten Geröll zu brechen, was schon einmal ein guter Anfang war. Sie konnten sich nun in Bewegung setzen und dem Pokémon folgen, welches die Trümmer für sie von der Straße räumte.

Da willkürlich kleinere Steine und Gebäudeteile unkontrolliert in Richtung der beiden Frauen katapultiert wurden – einerseits ausgewirbelt durch das Wie-Shu, andererseits brachen die Brocken einfach von selbst aus den Trümmern heraus – gab Minerva ihrem Lin-Fu das Zeichen die beiden soweit es ging vor Schaden zu schützen. „Kiddo, Zertrümmerer auf die fliegenden Steine. Sei vorsichtig“, rief sie dem Kampfpokémon hastig zu. Natürlich machte sie sich Sorgen um ihren eigenen Hintern, dennoch musste sie unbedingt dafür sorgen, auch ihr Pokémon unbeschadet aus dieser Situation herauszuholen. Das Lin-Fu reagierte wie erwartet schnell genug, um die gefährlichen Brocken abzuwenden.
Der Lärmpegel war durch die Aktion doch höher als angenommen, wodurch sie wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit auf sich zogen als ihnen lieb war. Minerva nahm eine Gestalt war, die sich allem Anschein nach auf sie zubewegte. Auch das noch. Sie hatten es zwar fast durch den Schutthaufen in die Freiheit geschafft, doch zumindest ihr Lin-Fu brauchte danach eine kurze Pause. Die Tatsache, dass ihnen nun wohl eine Konfrontation mit einem dieser Biester bevorstand, schmeckte der Polizistin nicht.

Geschafft“, meldete sie sich hustend zu Wort. Sie hatten die Straße nicht nur wieder einigermaßen passierbar hinterlassen, sondern auch einiges an Staub aufgewirbelt. Aber das wichtigste war, dass sie nicht mehr eingekesselt waren und hier auf der anderen Seite etwas mehr Platz hatten. Minerva wischte sich den Staub und einige Schweißperlen von der Stirn und sah zu der Frau herüber. „Ähm, alles in Ordnung?“, fragte sie sicherheitshalber. Die Frau sah zwar tough und angesichts der Lage ziemlich beherrscht aus, aber Minerva fühlte sich verpflichtet zu fragen.
Ihr Lin-Fu war inzwischen wieder an ihrer Seite und machte einen recht fitten Eindruck. Vielleicht unterschätzte sie ihre Pokémon einfach chronisch. Die beiden waren eigentlich recht hart im Nehmen. „Sagen Sie mal – das Ding dort haben wir vorhin nicht gesehen, oder?“ Sie stand nun neben der Frau, deren Namen sie übrigens immer noch nicht kannte, und zeigte mit dem Finger auf das Wesen, das sich nun in einer besorgniserregenden Geschwindigkeit näherte.

Sie konnte das Ding nur schwer definieren. Von weitem sah es aus wie ein Maschok, bloß mit einem grellroten Körper, um einiges größer und muskulöser und bedrohlicher. Als es näherkam, fiel ihr zudem auf, dass es irgendeinen wuchtigen Gesteinsbrocken trug und scheinbar mit diesem ausholte. Es hatte es doch nicht auf die beiden Frauen abgesehen, oder? Ohne etwas über das fremde Pokémon, falls es eins war, zu wissen, würde es schwer werden es zu besiegen oder zumindest zu vertreiben. Von weitem wirkte es wie ein Kampfpokémon, doch hatte es einen Zweittypen? Beherrschte es irgendwelche Attacken? War es anfällig für Statuswerte, wie Paralyse oder Schlaf…
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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Charlotteam Sa Sep 02, 2017 10:39 am

Minerva & Charlotte | Event | #004
Auch Charlotte hielt sich schnell die Arme vors Gesicht, als ihr Pokémon damit anfing, die Trümmer zu durchbrechen. In diesem Moment war sie heilfroh, dass sie ihr Wie-Shu an ihrer Seite wissen konnte! Und, dass es überhaupt agierte. Das musste nicht der Fall sein, wenn es verängstigt war oder so. Aber es vertraute seinem Trainer und so schien es wenig Probleme damit zu haben, seinem Trainer helfen zu wollen. Charlotte lächelte leicht, aber wäre diese Situation dennoch nicht so beschissen. Aber das war sie, und da musste sie jetzt durch - und das anscheinend nicht alleine. Widerwillig hatte sie jetzt wohl eine Kameradin, mit welcher sie versuchen musste, hier rauszukommen. Aber gut, es gibt nervigere Personen, beschweren sollte sich die junge Frau im besten Falle nicht, bedachte man vor allem, was hier eigentlich los war und was für ein Ernst diese Lage hatte.
Auch das Lin-Fu trat nun in Aktion und machte sich daran, die herumfliegenden Trümmer und Brocken mit Zertrümmerer weiter zu verkleinern und unschädlich bzw. harmlos für die beiden Trainer zu machen. Der Plan der beiden Frauen ging also irgendwo auf, aber die andere Frau hatte mit ihren Überlegungen recht - auch Charlotte dachte daran, dass sie so einen viel höheren Lärmpegel hatten, als würden sie einfach nur versuchen, durch und über die Trümmer zu klettern. Aber das war nun einmal der schnellste Weg raus, zumindest momentan... Sie müssten so weitermachen, es gab keine andere Möglichkeit.

Charlotte spürte langsam, dass die Schürfwunden und anderes, was sie sich durch den Sturz zugezogen hatte, an ihren Kräften zog. Gut, sie hatte schon schlimmeres erlebt, aber hier irgendwie zu fliehen und das mit Beinen, die wehtaten aufgrund verschiedener Dinge, war nicht so toll. Aber das hielt jemand wie sie beim besten Willen nicht auf, oh nein. Sie würde hier definitiv rauskommen und ihren kostbaren Hintern retten. Und die ihrer Pokémon gleich mit!
Glücklicherweise hatten sie es dann auch irgendwann geschafft und durch die eine Straße gekämpft - was eine Erleichterung! "Das ging besser, als ich gedacht habe. Was ein Glück", erwiderte Charlotte. Ja, sie war schon etwas pessimistisch gewesen. Beide Pokémon waren jetzt allerdings ein wenig erschöpft, was ziemlich offensichtlich war, bedachte man, dass sie wiederholt und schnell nacheinander die immergleiche, anstrengende Attacke hatten einsetzen müssen. Charlotte lief auf ihr Pokémon zu und streichelte diesem über den Kopf. "Ma petite Choufette, das hast du sehr gut gemacht. Danke dir", sagte sie mit einem Lächeln. Zurück in den Pokéball rufen konnte sie ihr Pokémon aber dennoch noch nicht, hier könnten überall weitere Gefahren lauern.
Die Frau mit dem Lin-Fu erkundigte sich währenddessen, ob alles in Ordnung sei. "Angesichts der Scheißsituation, in welcher wir uns befinden, ja. Überraschenderweise", sagte sie. "Und bei Ihnen?" Charlotte musste zugeben, dass auch ihr Gegenüber ziemlich robust zu sein schien, dafür, dass die Frau einfach nur irgendeine Frau war, die durch die Straßen gelaufen war. Umso besser für die Dunkelhaarige, denn kompetente Leute bedeuteten gleich, dass man höhere Überlebenschancen hatte. Und naiv genug, um sich einzureden, dass das hier nicht so schlimm war, war das Elitemitglied der Taijitu auch nicht.

„Sagen Sie mal – das Ding dort haben wir vorhin nicht gesehen, oder?“ Charlotte drehte ihren Kopf von ihrem Pokémon weg (was mittlerweile auch schon wieder fitter aussah) und dorthin, wo die Frau hinzeigte. Charlottes Augenbrauen wanderten nach oben, als sie das sehr... muskulöse (?) Pokémon (?) sah, was angestürmt kam. Es gab schnellere Pokémon, aber es sah ziemlich heftig in der Masse aus. Es erinnerte an einen großen Käfer, der viel zu viel gepumpt hatte. Auch Charlotte fiel auf, dass dieses... Pokémon oder was zum Giratina es auch war, das war gerade scheißegal, einen großen Gesteinsbrocken trug, mit welchem es ausholte. Und tatsächlich - es warf den Brocken in die Richtung der beiden Frauen! Warum auch immer schien ihre temporäre 'Kameradin' in Gedanken versunken oder war in Überlegungen, und demnach war es Charlotte, die als erstes reagierte. "Achtung!" Sie rief den Pokémon eine Warnung zu und stieß dann sowohl die Frau als auch sich zur Seite - was ziemlich gut gewesen war, denn neben ihnen prallte der Gesteinsbrocken auf und wirbelte erneut viel zu viel Staub auf, welcher sich unangenehm in den Lungen festzusetzen schien. Charlotte hustete ein paar Mal. Na super, jetzt hatten sie ein weiteres Problem!

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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Gastam Di Sep 12, 2017 2:16 pm

Minerva konnte es immer noch kaum fassen, dass die beiden Frauen es halbwegs geschickt und heil aus ihrer misslichen Ausgangslage geschafft hatten. Einerseits wurden sie zwar nicht mehr vom Feuer im Park bedroht, andererseits hatten sie sich in eine wohl noch üblere Situation begeben. Nun wünschte sie sich fast schon sie hätten doch die andere Route gewählt und sich irgendwie durch die Flammen gekämpft oder einfach an Ort und Stelle verharrt.
Als die andere Frau sich nach Minervas Befinden erkundigte, nickte sie bloß und bestätigte kurz angebunden, dass es ihr gut ging. Auch ihr Lin-Fu schien sich allem Anschein nach erholt zu haben. Doch ganz ehrlich, wenn dieses monströse Geschöpft ernst machte und sie angriff, konnte das kleine Basis Pokémon nicht viel ausrichten.

Minerva hatte die Geschwindigkeit des Wesens scheinbar unterschätzt, denn während sie es gedanklich abwesend noch analysierte, um eventuelle Schwachstellen herauszufinden, katapultierte es den Felsbrocken bereits in Richtung der Frauen. Von ihrer Mitstreiterin zur Seite gestoßen, hatte Minerva kaum Zeit zu reagieren und landete unsanft auf ihren Knien und Handflächen, die sie sich auf dem rauen Untergrund aufschürfte. Durch den aufgewirbelten Staub verlor sie ihr Pokémon für den Moment aus den Augen. „Argh, verdammt“, fluchte sie immer noch perplex, während sie versuchte den unangenehm stechenden Schmerz zu ignorieren. Sie hatten gerade größere Schwierigkeiten als ein paar Schürfwunden.

Bisher hatte sie es geschafft die Ruhe zu bewahren und bedacht zu handeln. Aber bisher wurden sie auch nicht von einem Monster unbekannter Stärke angegriffen. Sie spürte wie ihr Puls raste und der Adrenalinspiegel allmählich sank. Damit kehrte dummerweise auch die Angst zurück, die ihre Knie zittern ließen. Dennoch rappelte sie sich auf und warf einen Blick in Richtung der anderen Frau, um zu überprüfen, wie es ihr ging.
Lin-Fu war inzwischen wieder an ihrer Seite und stellte sich schützend vor Minerva, um das Vieh notfalls mit einem Mogelhieb zu verschrecken. Die massive Bestie stieß einen ohrenbetäubenden, beängstigenden Ruf aus und schien nach einem weiteren Gegenstand zu suchen mit welchem es sie attackieren konnte. Zumindest griff es nicht mit irgendwelchen Attacken an, wahrscheinlich hatten sie da Glück im Unglück.

Ich will hier eigentlich nicht sterben. Wir müssen verschwinden“, wandte Minerva sich in diesem Moment an die Andere. Sie wollte nicht wirken wie ein Angsthase, aber ihre Pokémon konnten es nicht mit diesem Wesen aufnehmen. „Ich bin keine Trainerin und realistisch betrachtet, können meine Pokémon es nicht mit dem Ding da aufnehmen.
Die sinnvollste Vorgehensweise war es, das Monster irgendwie abzulenken oder seine Bewegung einzuschränken und dann abzuhauen. Minerva würde die Frau dann evakuieren und weiterhin versuchen ihre Kollegen mittels Viso-Caster zu erreichen. Sie hatte schon einen Plan, um das Biest gewissermaßen zu immobilisieren, doch dafür brauchte sie die Hilfe ihres Hunduster und vermutlich ein Ablenkungsmanöver.

Das Pokémon, zumindest nahm Minerva nun einfach mal an es sei eins, hatte inzwischen den Kotflügel eines Autos gefunden und kam wieder auf die beiden Frauen zugelaufen. „Mein Hunduster kann es vielleicht mit Feuerwirbel für kurze Zeit aufhalten. Aber dafür müssten wir das Ding irgendwie ablenken, um Hunduster eine Chance zu geben, anzugreifen“, schlug Minerva vor. Ihre Worte überschlugen sich etwas, die Anspannung war ihr nun deutlicher anzusehen.
Noch bevor ihr Gegenüber irgendetwas erwidern konnte, wurde ein Metallteil in Richtung der Frauen katapultiert. Minerva duckte sich so schnell sie konnte und zog den Kopf ein. Sie hoffte, die andere Frau hatte ebenfalls schnell genug reagiert und wurde nicht getroffen. Das Pokémon schien eine enorme Stärke zu haben, aber seine Genauigkeit ließ zumindest bei diesem Exemplar etwas zu wünschen übrig.
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Re: Nördliches Stadtzentrum [Event]

Beitrag von Charlotteam Di Okt 03, 2017 5:45 pm

Minerva & Charlotte | Event | #005
Um ehrlich zu sein, das Ganze hier hätte viel viel schlimmer ausgehen können, als die beiden Frauen zwischen den Straßen eingesperrt gewesen waren. Sie hatten es tatsächlich irgendwie rausgeschafft und durch die Trümmer - was größtenteils ihren Pokémon zu verdanken war. Die beiden Frauen konnten wohl von Glück reden, dass sie passende Pokémon dabei hatten, die ihnen hier hatten helfen können.  Zumindest Charlotte war extrem froh darüber! Trotzdem, erst überhaupt in dieser Situation zu sein... das fand sie nicht gerade toll. Aber wer hier, in der gesamten Stadt, fand das schon bitte toll?

Viel Zeit um sich zu erholen hatten sie leider nicht. Denn nachdem sie sich irgendwie einen Weg durch die Trümmer gebahnt hatten, waren sie schon von einem weiteren Vieh anvisiert worden, welches schließlich einen riesigen Felsbrocken nach ihnen geworfen hatte. Charlotte mochte nicht die aufrichtigste Person sein und erst recht nicht hilfsbereit, aber sie hätte nicht anders reagieren können, als sie es jetzt getan hatte. Die beiden landeten relativ unsanft auf dem Boden durch den Stoß, den Charlotte ihnen beiden gegeben hatte. Nur so hatten sie dem Brocken ausweichen können, und so würde Charlotte definitiv zurückkeifen würde man sie jetzt dafür anmeckern. Sie hatte der Frau vermutlich einiges an Verletzungen erspart, wenn nicht sogar das Leben gerettet. Obwohl Charlotte nicht glauben wollte, dass Leute in diesem Chaos ihr Leben ließen... selbst sie wünschte nicht jeder x-beliebigen Person den Tod. Nein, nur ein paar, die es verdient hatten. Und sie kannte ihren Gegenüber nun einmal nicht, um das beurteilen zu können.
"Tut mir leid, anders war es nicht möglich", sagte die Schwarzhaarige also schnell, als ihre Mitstreiterin zu fluchen anfing, vermutlich aufgrund der Schmerzen die durch den Aufprall auf den Betonboden entstanden waren. Ja... jetzt fühlte die Frau aus Kalos auch die Schmerzen, die sich vor allem in ihren Beinen breitmachten. Schon zuvor hatte sie ein paar Schürfwunden davongetragen... nur jetzt waren die nun mal ein bisschen größer und tiefer. Aber es gab schlimmeres. Charlotte war vermutlich momentan noch (!) ein wenig gefasster als ihr Gegenüber.

"Ich will hier eigentlich nicht sterben. Wir müssen verschwinden. Charlotte nickte. "Ich bin keine Trainerin und realistisch betrachtet, können meine Pokémon es nicht mit dem Ding da aufnehmen." Charlotte nickte erneut. "Besser so als irgendein Idiot zu sein der sich todesmutig auf dieses... Ding stürzt und am Ende noch bei draufgeht", pflichtete sie der anderen bei. Sie war da vermutlich auch nicht besser, als die Trainerin - oder was auch immer die Frau war. Sie könnte sich notfalls verteidigen, hah, sie gehörte zu einer Gruppe von sehr trainierten Leuten, aber sie war auch nicht blöd. Für sie war es alles andere als schlimm, auch mal weglaufen zu wollen, vor allem, wenn man wusste, dass man keine Chancen hatte. Alles andere war einfach nur scheißedumm.
"Ich habe keine Ahnung, ob meine es schaffen würden... aber ehrlich gesagt will ichs auch nicht riskieren und rausfinden", fügte sie schließlich noch hinzu.
Gut, die beiden wollten also hier weg. War verständlich, legitim. Jetzt war nur die Frage, wie sie das bewerkstelligen sollten - denn das riesige käferähnliche Vieh schien sie definitiv im Visier zu haben. Noch bevor Charlotte darüber nachdenken konnte, was sie jetzt machen sollten, hatte ihr Gegenüber eine Idee. Das Hunduster der Frau könne das Pokémon (oder was auch immer das Wesen war) mit Feuerwirbel aufhalten, dafür müsse das Vieh allerdings abgelenkt werden. Die Schwarzhaarige nickte. Sie war gerade dabei, den Pokéball mit ihrem Kleoparda hervorzuholen, da dieses sehr gut zum Ablenken sein würde, als erneut etwas nach ihnen geworfen wurde, dieses Mal ein Metallteil. Und dieses Mal war es Charlotte, die aus dem Weg gestoßen wurde, von ihrem Wie-Shu. Dieses wurde allerdings dann gestreift von dem Metallteil. Fürs erste brachte sie ihr Pokémon schnell zurück in den Ball, sie würde sich später um ihr Wie Shu kümmern, jetzt war keine Zeit.

"Madame, lenk das.... was auch immer mit Schmarotzer ab!", rief Charlotte, nachdem sie schnell ihr Kleoparda aus dem Ball geholt hatte. Dieses preschte fast lautlos nach vorne, nachdem es sich schnell mit der Situation vertraut gemacht hatte.
Ihr Pokémon war um einiges schneller als das riesige Käferartige. Vermutlich, weil es viel weniger Masse zu tragen hatte... so konnte das Kleoparda von hinten angreifen und überraschenderweise war die Attacke stark - das musste heißen, dass das unbekannte Wesen eine hohe Angriffskraft hatte! "Okay, jetzt!", rief sie schnell ihrer temporären Mitstreiterin zu, da sich das Vieh nun zu Kleoparda umgedreht hatte, welches kurz darauf umhersprang und so unwahrscheinlich getroffen werden würde. Das müsste dem Hunduster der anderen Frau genug Zeit geben, anzugreifen... hoffentlich würde das ausreichen. Vielleicht war ja gleich die Chance, dass sie abhauen könnten...! Fürs erste hoffte Charlotte aber erst einmal, dass das alles hier gut verlaufen würde und der Plan der anderen aufgehen würde... Charlotte wollte einfach nur noch aus der Stadt raus und sich erst einmal in Sicherheit bringen, irgendwo. Die Frage war nur, wo, wie und wann. Und ob das überhaupt möglich war. Aber von hier aus konnten sie die Situation ja nicht einschätzen... Verdammt, wieso musste sowas auch gerade jetzt passieren. Das war doch absolut scheiße! Sie konnte doch nicht so viel Pech haben und genau jetzt in der Stadt sein, wo sie von irgendwelchen komischen Wesen angegriffen wurde! Gut, es kam öfters vor, dass irgendein Pokémonkampf mal ausartete oder stärkere Pokémon von sich aus gegeneinander kämpften, aber wann wurde eine Stadt einfach so angegriffen, von Monstern, die aus dem Himmel kamen? Wieso konnten es nicht wenigstens irgendwelche bekannten Pokémon sein, die man einfach so besiegen konnte, wenn man ein bisschen Übung mit Trainerkämpfen hatte? Charlotte war nun wirklich nicht schlecht darin, mit ihren Pokémon zu kämpfen, aber gegen so ein Ding, wovon sie keine Ahnung hatte, was dessen Schwächen waren und ob es jetzt wirklich ein Pokémon war oder nicht... das war nicht gerade vorteilhaft, um es so auszudrücken! "Was sind diese Viecher nur...", murmelte sie, wartend, dass der Plan von der Frau in die Tat umgesetzt wurde. Wenn das wirklich ein Pokémon sein sollte, dann mussten doch sicher alle dieser Wesen eins sein, oder? Es wäre nicht das erste Mal, dass irgendwelche Pokémon plötzlich auftauchten und erst noch identifziert werden mussten. Gleichzeitig klang es aber auch so absurd... aber was sonst sollten die Viecher sein? Vom Aussehen her würde dieses Riesenvieh zum Typ Käfer passen, aber...

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