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✗ 30.11.2017 | Adventskalender 2017
Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

✗ 22.06.2016 | Geburtstags-Countdown
Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

✗ 29.03.2016 | Teamänderungen
Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

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Nördlicher Stadtrand [Event]

Beitrag von Gastam Sa Sep 16, 2017 1:00 pm

Nördlicher Stadtrand

Der Stadtrand im Norden grenzt an die Unterführung zur Route 4 an. Hier und dort sprießen ein paar Tannen in die Höhe, was an dem angrenzenden Wald liegt und man kann hier, abseits der großen Stadt, ein paar ruhige Momente genießen. Es wurden sogar ein paar Bänke aufgestellt um das Meer zu betrachten und ein Wanderweg führt tiefer in den Wald.

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Re: Nördlicher Stadtrand [Event]

Beitrag von Gastam Sa Sep 16, 2017 1:28 pm

001 Elfine hatte sich zum Stadtrand durchkämpfen können, als das ganze Drama eingetreten war. Natürlich hatte sie, so wie alle anderen auch, das Geschehen mit Skepsis und Verwunderung beobachtet, als die Löcher sich im Himmel auftaten und diese Wesen herausgeströmt waren. Anders als andere, hatte Elfine sich jedoch schon als sie das erste dieser Wesen entdeckt hatte, auf die Socken gemacht um sich in Sicherheit zu bringen. Sie war zwar eine sehr neugierige Person, aber alles hier schrie nach Gefahr und dementsprechend wollte sie sich lieber in Sicherheit bringen, als ihrer Neugierde nachzugeben und zu riskieren, dass ihr etwas passierte. Irgendwelche klugen Köpfe würden sich schon darum kümmern, diese Wesen zu untersuchen und dann konnte sie auch, wenn das alles hier vorbei war, schauen was es damit auf sich hatte. Dafür musste sie jetzt nicht ihr Leben riskieren und schon gar nicht das ihrer Pokémon. Tansai war in seinem Ball, weil Elfine es außerhalb zu gefährlich fand. Nur Tenjo, ihr Donphan, begleitete sie außerhalb seines Balles, damit er sicherstellen konnte, dass sie beschützt wurde. Schnellen Schrittes hatten sie Stratos City durchqueren wollen, allerdings stellte sich das als schwieriger heraus als gedacht. Diese Wesen waren nämlich alles andere als freundlich und ein Haus nach dem anderen fiel in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Man musste also ab und zu den schnellen Weg verlassen und Abzweigungen nehmen um diesen Wesen zu entgehen, weshalb die ganze Operation viel lange dauerte als anfänglich angenommen. Doch zum Glück war ihnen auf dem Weg nichts ernstes passiert. Elfine wurde einmal beinahe von einem Trümmerstück begraben, doch Tenjo hatte sie rechtzeitig wegziehen können und ansonsten konnten sie problemlos weiterlaufen, bis sie endlich am nördlichen Stadtrand angekommen waren. Elfine hatte weitergehen wollen um über Route 4 zu flüchten, allerdings hatte sich vor der Unterführung eine riesige Menschentraube entwickelt, die wohl auch alle durch wollten und nun war es zu einem Stau gekommen – das konnte sie sich also abschminken.
Stattdessen bog sie nach links ab, etwas weiter von der Unterführung entfernt und fand ein paar Bänke in der Nähe des angrenzenden Walds. Hier ließ sie sich erst einmal nieder und atmete auf, weil sie so viel am Stück gerannt war. Dafür war sie wirklich nicht geschaffen… Elfine schloss einen Moment die Augen, doch als sie sie wieder öffnete und den Blick gen Himmel gerichtet hatte, sah sie zu wie noch mehr fremde Wesen aus den Löchern geflogen kamen, die anders aussahen als die vorigen. Was war das nur für eine Invasion…? Tenjo setzte sich neben sie auf den Boden und schnaubte einmal aus. Es war hier hinten überraschend ruhig, beinahe schon beängstigend ruhig, während sie beobachtete wie ein Wolkenkratzer nach dem anderen in Stratos City in sich zusammen fiel. Elfine schüttelte leicht den Kopf und fuhr sich mit der Hand durch die Haare, ehe sie auf ein Geräusch aufmerksam wurde. Es glich einem Wimmern, einem schmerzerfüllten Wimmern, weshalb Elfine augenblicklich aufsprang und sich umsah. Wer auch immer das war brauchte offensichtlich Hilfe!

Auch Tenjo hatte das Wimmern gehört und war aufgestanden um sich umzusehen und beide kamen zu dem Entschluss, dass es aus der Nähe des Waldes kam. Sie machten sich also auf den Weg zu dem angrenzenden Wald, wo das Wimmern immer lauter wurde, bis sie den Ursprung schließlich entdeckten: ein seltsam gefärbtes Voltilamm, das auf dem Boden lag. An seinem Hinterbein hatte sich eine Falle festgebissen, die ihm offenbar Schmerzen bereitete. „Oh du liebe Güte!“, rief Elfine schockiert und lief sofort zu dem kleinen Pokémon. „Hey.“, meinte sie leise und kniete sich zu dem Pokémon. „Ich werde dir helfen. Halt ganz still.“ Wer stellt denn hier Fallen auf?! Wie verrückt musste man sein! Elfine schüttelte ungläubig den Kopf und wandte sich dem Hinterbein des Pokémons zu. Zum Glück schien die Falle nicht ganz so fest zu sein, so dass sie zwar eine tiefe Fleischwunde hinterließ, aber das Bein zumindest nicht abgetrennt war. Elfine löste das Scharnier der Falle und drückte sie auseinander, woraufhin Tenjo half, das Voltilamm von der Falle wegzuziehen. Mit einem lauten Geräusch surrte sie wieder zusammen, als Elfine sie los ließ. Augenblicklich nahm sie ihren Schal von ihrem Hals und wickelte ihn sorgfältig um die Wunde, um die Blutung ein wenig aufzuhalten. „Wer hat dir das nur angetan?“, fragte sie leise, doch hier im Schatten der Bäume konnte sie nicht viel erkennen. Immerhin schien das Voltilamm nicht böse gesinnt zu sein, so dass Elfine ihm beruhigend durch das Fell streicheln konnte, ehe sie sich aufrichtete und das Pokémon vorsichtig auf ihre Arme nahm. „Wir müssen weiter ins Licht, ansonsten kann ich dir nicht helfen.“, kommentierte sie dies und ging ein paar Schritte – und dann wurde sie plötzlich in die Luft gehoben. Mit einem erschrockenen Schrei verlor sie den Boden unter den Füßen und kippte nach hinten, schlug jedoch nicht auf dem Boden auf, sondern baumelte weiter in der Luft. Sie saß tatsächlich selbst in einer Falle. Eine schrecklich altmodische, bei der man ein Netz auf dem Boden spannte, welches die Beute dann hoch in den Baum zog, wenn man drauf trat. Wirklich… unpassend. Tenjo war noch am Boden und sah verwirrt nach oben, während Elfine in dem Netz hing, das Voltilamm noch immer in dem Armen. „Ach du liebe Güte…“, wiederholte sie sich und schüttelt den Kopf. Hier rauskommen dürfte schwierig sein, immerhin konnte sie nicht einfach die Seile aufschneiden, dann würden sie beide sehr hart auf den Boden fallen. „Dass es hier tatsächlich Wilderer gibt, finde ich sehr erschreckend.“, murmelte sie zu sich selbst. Dass es überhaupt noch Wilderer gab, fand sie schon verwunderlich genug. Davon müsste sie irgendwem berichten, der dann etwas unternehmen konnte – Hal zum Beispiel! Jetzt gerade ging das aber schlecht, denn sie hing ja in einem Baum.
Tenjo setzt sich schließlich in Bewegung und lief aus dem Wald, um irgendwen zu holen, der helfen konnte. Es dauerte nicht lange, bis er eine junge Frau entdeckte und vor ihr stehen blieb. Sein Rüssel wickelte sich um ihre Hand und er zog leicht an ihr, damit sie ihm folgte und vielleicht helfen konnte. Elfine war das ja schrecklich peinlich und am liebsten hätte sie es gehabt, wenn sie niemand gesehen hätte… aber dann würde sie wohl auch für immer hier oben hängen müssen.


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Re: Nördlicher Stadtrand [Event]

Beitrag von Rileyam Sa Sep 16, 2017 3:16 pm

Ultrabestienevent
Post #001, mit: Elfine
Das alles war gleichermaßen verrückt wie gefährlich, doch genauso interesssant und spannend. Wesen, die aus Löchern am Himmel kamen, wann konnte man so etwas schon sehen? In Hoenn war ihr so etwas jedenfalls nie begegnet, insofern war Riley doch recht neugierig, was es damit eigentlich auf sich hatte. Trotzdem hatte sie auch Angst, da es nicht in ihrem Interesse lag, heute zu sterben. Sie hatte noch ihr ganzes Leben vor sich! Zwar hatte sie nicht versucht, wie viele andere, aus der Stadt zu entkommen, hatte sich aber auch nicht direkt ins Getümmel geworfen, sondern ein paar sichere Verstecke gesucht, von denen sie das Ganze hatte beobachten können. Eines der Wesen war nur ganz winzig klein und hatte doch ganze Häuser zerstört. Ein weiteres war riesig, ungefähr so groß wie ihr Stahlos. Das hatte sie am meisten fasziniert. Sie wusste nicht, ob es gefährlicher war als das andere, doch für sie war es tausendmal schöner. Sie liebte große Pokémon einfach - was ihr hier jedoch nicht weiter half. Würde sie ihre Pokémon frei herum laufen lassen, wäre sie eine offene Zielscheibe für alle Wesen, die den Menschen etwas antun wollten. Oder warum auch immer sie eigentlich in der Stadt waren. Hinter das Ziel der Wesen war sie noch nicht gekommen, genauso wenig wusste sie, wo genau sie eigentlich hergekommen waren. Fest stand, dass es für viele mit Sicherheit ein neuer Ansatzpunkt in der Forschung sein würde. Sie hoffte jedenfalls, dass sie beim nächsten Angriff - Arceus bewahre, dass er eintrat - besser vorbereitet waren als jetzt. Jedenfalls hatte Riley noch nie von solchen Wesen gehört. Wie schön wäre es, wenn sie Tantalus nun an ihrer Seite haben könnte! »Zu gefährlich..« murmelte sie und hoffte, dass es ihrer Schwester gut ging. Hoffentlich hielt sie sich gerade nicht in Stratos City auf. Andererseits wäre es wohl ein Abenteuer, dass sie gern bestreiten würde.
Als schließlich weitere Wesen aus dem Himmel kamen und auf Stratos City zuschossen, zuckte Riley kurz zusammen. Sie richteten ein noch größere Chaos an und waren sogar dazu in der Lage, schwerste Trümmerteile einfach aufzuheben, als handelte es sich um Tauboss-Federn, nur um sie anschließend durch die Luft zu schleudern. Riley zweifelte langsam daran, dass sie hier rechtzeitig herauskommen würde. Fliehen war zu Beginn aber auch keine Option gewesen. Dank der Menschenmassen wäre auch dort die Wahrscheinlichkeit nicht besonders hoch gewesen, heil aus der Sache herauszukommen. Die meisten Ausgänge waren jedenfalls ziemlich überfüllt gewesen, als sie daran vorbeigelaufen war. Wodurch sie ein ganz wunderbares Ziel für die Wesen abgegeben hatten. Wie viele Tote es wohl gab? Riley wollte jedenfalls nicht dazu gehören, weshalb sie schließlich auch die Beine in die Hand nahm, als eines dieser muskelbepackten Wesen direkt auf sie zukam - samt Trümmer in den Händen, den es glatt nach ihr warf. Nur knapp konnte Riley ausweichen, stürzte aber und schlug sich dabei das Knie auf. Sie biss die Zähne zusammen, ignorierte den Schmerz und stand augenblicklich wieder auf, um dem Wesen zu entkommen. Um ihr Knie würde sie sich später kümmern. Sie rannte und rannte, so weit sie konnte und bis sie nicht mehr konnte, bog um die nächste Ecke und erreichte so den nördlichsten Stadtrand. Er führte zu einem Wald, durch den sie ohne Weiteres entkommen konnte. Die Frage war nur, ob sie die Stadt wirklich verlassen wollte. Völlig außer Atem blieb sie zunächst stehen. Ihr Herz raste und ihr Knie pochte, doch das spielte im Augenblick keine Rolle. Sie war dem Wesen entkommen und hoffte, dass es sie auch weiterhin nicht finden würde.
Es dauerte gar nicht lang, da hörte sie ein paar schwere Schritte und fürchtete bereits, dass das Wesen ihrer Spur doch gefolgt war. Als sie ängstlich den Kopf hob, stellte sie aber mit Erleichterung fest, dass es sich lediglich um ein Donphan handelte. Ein ihr bekanntes Pokémon und keines der unbekannten Wesen. Die Frage war nur, was es hier tat. Riley hatte gar keine Gelegenheit, sich groß darüber zu wundern, denn das Pokémon umschlang ihren Arm mit seinem Rüssel und versuchte sie sanft, in eine Richtung mitzuziehen. Wollte es ihr etwas zeigen? War vielleicht jemand verletzt? »Was ist denn los?« fragte sie noch immer völlig außer Atem, während sie dem Donphan folgte und damit Richtung Wald lief. Schon aus einiger Entfernung konnte sie dort etwas von einem Baum herab hängend erkennen, konnte es zunächst aber nicht einordnen. Erst als sie näher kam erkannte sie ein Mädchen, das gemeinsam mit einem Voltilamm in einem Netz hing. Dass das Pokémon verletzt war, bemerkte sie zunächst nicht. »Wie bist du denn da hoch gekommen?« fragte sie besorgt, doch die Wichtigere Frage war ja, wer hier solche Fallen aufstellte. Das sollte man wohl bei der Polizei melden. Wenn die zur Zeit nicht ganz andere Sorgen hätte. Riley sah noch einmal über die Schulter, nur um sicher zu gehen, dass gerade nichts in der Nähe war. Wenn sie das Mädchen befreien wollte, bräuchte sie doch Hilfe von ihrem Monargoras. Das Seil einfach durchschneiden wäre keine besonders gute Option. Sie könnte zwar versuchen, den Knoten vom Baum zu lösen, aber wer wusste schon, wie lange das dauerte? »Ich bin Riley Avari - ich werde dich da runter holen.« sprach sie zu dem Mädchen, um sie zu beruhigen. Sie wusste zwar nicht, ob das Mädchen in Panik war, aber angenehm war es da oben sicher nicht. Sie griff in ihre Tasche und blickte sich abermals um, bevor sie Tantalus aus seinem Ball befreite. Das Monargoras sah sich um und erblickte zunächst das Mädchen im Netz, dann hörte es den Krach, der sich innerhalb der Stadt abspielte. Fragend sah er zu seiner Trainerin. »Kannst du sie befreien? Alles andere erkläre ich dir später.« Tantalus nickte zunächst nur und umfasste das Netz dann mit seinen beiden kleinen Armen. Richtig umschließen konnte er es nicht, wohl aber festhalten, sobald er das Netz durchbissen hatte. Dabei achtete er natürlich darauf, das Mädchen oder Voltilamm nicht zu verletzen. »Gleich bist du wieder unten.« sprach Riley solange, da sie nicht wusste, ob ihr Gegenüber Angst vor dem großen Pokémon hatte. Dann biss das Monargoras zu und das Seil riss. Das Netz samt Mädchen und Pokémon fiel dank der Schwerkraft nach unten, konnte aber durch Tantalus gehalten werden, sodass die Blondine gemeinsam mit dem Voltilamm sanft auf dem Boden abgesetzt werden konnten. Als das geschafft war, duckte sich das Monargoras so tief es konnte, um nicht entdeckt zu werden. »Ist alles in Ordnung?« fragte Riley schließlich und trat näher an das Mädchen heran. Was machte sie eigentlich noch hier? Hätte sie nicht mit anderen fliehen sollen?



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Re: Nördlicher Stadtrand [Event]

Beitrag von Ian McShayneam Sa Jan 20, 2018 12:07 am

cf: Irgendwo in Stratos

Seitdem die Ultrapforten im Himmel über Stratos aufgegangen waren, war in der Stadt das reinste Chaos ausgebrochen. Schon nach kurzer Zeit waren Evakuierungsmaßnahmen ins rollen gekommen, und mittlerweile war die Stadt ziemlich leer. Zumindest sollte das eigentlich so sein. In Wahrheit war in der Stadt noch viel mehr los, als man vielleicht erwarten würde. Neben Nachzüglern, und Zivilisten, die sich weigerten, ihre Häuser zu verlassen, gab es auch jene, die aus irgendwelchen Gründen durch die Bestien verseuchte Stadt streiften. Neben offiziellen, die versuchten Mensch und Material zu schützen, oder Lösungen zu finden, die Pforten vielleicht sogar zu schließen, waren auch die bei solchem Chaos öfter anzutreffenden Plünderer vorhanden. Leute, die sich die Verwirrung und die Abwesenheit der Leute zu nutze machten, um ganze Häuser auszuräumen.
Ian war weder das Eine, noch das Andere. Er stromerte durch die teilweise verwüsteten Strassen der Großstadt und suchte sich scheinbar wahllos Gegenden raus, die er pro Tag durchlief. An den meisten Tagen würde ein jeder Beobachter wohl sagen, er schien, als würde er von dem Chaos, und den Bestien um sich herum überhaupt keine Notiz nehmen. Meistens mit einem oder zwei seiner Pokemon, und manchmal sogar mit Begleitung, schien er Spazier- oder Rundgänge durch die Stadt zu unternehmen. Von der Wahrheit war dieser Schein auch eigentlich gar nicht so weit entfernt, denn tatsächlich machte Ian bereits seit dem Beginn der Krise regelmäßige Runden in der Stadt. Diese waren jedoch keineswegs als entspannende Spaziergänge in seine fast tägliche Routine eingegangen, sondern sein Weg, bei dieser Krise zu helfen. Ian wusste schon seit der Krise Team-Crypto Sache in Orre, wie schwer es für die offiziellen Kräfte war, eine so große Stadt effizient und unter ständigen Angriffen zu Evakuieren. Also unternahm er seine Rundgänge, die das Ziel verfolgten, versprengte, Nachzügler und verletzte aufzugabeln, und zu seinen Räumlichkeiten im Hafen von Stratos zu bringen. In seiner Werkstatt und seinen Warenlagern war es zumeist geschützter als irgendwo in der Stadt, und die Nähe zum Wasser machte die Evakuierung einfacher. Ian hatte alle seine Angestellten Benachrichtigt, und ihnen freigestellt, ihn zu Unterstützen. Aufgrund der Gefährlichkeit der Situation hatte er niemanden gezwungen oder unter Druck gesetzt, und doch war eine Unerwartete Anzahle Helfer bei ihm aufgetaucht. Zusammen hatten sie in der Schmiede eine größere Küche aufgebaut, die Wände verstärkt und die großen Tore verbarrikadiert. In einer der Lagerhallen war ein Bereich zwischen den großen Regalen mit Rohmaterialien zu einem Provisorischen Schlafraum geworden, der durch das viele umgebende Metall relativ einfach zu verteidigen und grundsätzlich sicher war. Alle paar Tage verständigte Ian eine offizielle Stelle, um die bei ihm unter Gekommenen zu evakuieren. In der Zwischenzeit zog er seine Runden durch die Bezirke, und versuchte Leute, die noch immer nicht aus der Stadt waren zu finden.
An diesem Tag hatte es Ian weit in den Norden von Stratos-City verschlagen, wo er normalerweise nicht hin kam. Die meisten Bewohner, die so nahm am Stadtrand lebten waren bereits geflohen, oder wären nur schwer lich bis zu seiner Werkstatt zu bewegen. Ian ärgerte sich ein wenig, Shao in der Schmiede gelassen zu Haben, aber Sie hatten einige Katagami beobachtet, die am Morgen über dem Hafen gekreist waren, und beschlossen, die Essen auf Hochtouren zu bringen, um die Papierartigen Bestien zu verscheuchen. Da es jedoch nicht ausgeschlossen war, dass einige der Wesen trotzdem versuchen würden, in die Schmiede einzudringen, hatte Ian Shao zurückgelassen, um im Notfall seine Angestellten bei der Verteidigung zu unterstützen. Währenddessn war er mit Damokles und Goro losgezogen, um sich einmal mehr in der Stadt umzusehen. Mittlerweile stellte Ian diese Entscheidung jedoch in Frage, da er den ganzen Tag über Katagami sah, die sich an den Hauswänden der Hochhäuser und an Laternenpfählen und anderer Dekoration zu schaffen machten. In seiner Erfahung waren diese kleinen Origamiwesen zusammen mit den massiven Kraftpaketen, welche die Masskito darstellten das Gefährlichste, was durch die Pforten kam, da sie auch Personen häufig aktiv anzugreifen schienen. Und beide schienen keine großen Fans von Feuer zu sein, was seine Entscheidung, sein Tornupto daheim zurückzulassen immer dümmer erscheinen liess. Doch er wusste, dass er sich auch auf seine anderen Pokemon verlassen konnte, und deswegen störte ihn dieser Umstand auch nur geringfügig.
Als Ian gerade auf eine der größeren Strassen einbiegen wollte, hörte er das Trappeln von schnellen Schritten. Er sah sich auf der Strasse um, und sah noch grade eine Frau um eine Ecke biegen, ein Masskito hinter sich lassend, dass in der entgegengesetzten Richtung der Seitenstrasse in der er sich befand das Interesse an ihr zu verloren haben schien, und sich wieder irgendwelchen Trümmern zuwand, und diese pulverisierte. Ian wusste genau, das jetzt auf die Strasse zu gehen nicht gut ausgehen konnte, und so wartete er ab, ob sich das massige Wesen von selbst wieder verziehen würde. Nach einiger Zeit geschah auch genau das, und das Masskito verschwand in einer anderen Seitenstrasse. Natürlich war es damit noch keineswegs aus der Welt, aber Ian würde so zumindest die Strasse überqueren können, ohne in einen Konflikt mit ihm zu geraten. Vorsichtig, aber schnell, um keine Zeit zu verschwenden ging er der Frau hinterher, die er hatte verschwinden sehen, und kam dem eigentlichen Stadtrand immer näher. Irgendwann hörte er Stimmen, und bewegte sich auf diese, und damit auf den Rand des Waldes zu. Mit einem leichten Druck liess er Damokles aus seinem Ball und steckte diesen in seine Tasche zurück.
"Hey mein Freund. Sei doch so lieb und halt mir den Rücken frei, ich kann bekanntlich nur in eine Richtung gucken."
Mit einem zustimmenden Zischen liess sich das Duokles auf seinem Rücken nieder, die lilanen Bänder zum festhalten über seine Schultern legend. Das leichte Gewicht auf seinen Schultern gab Ian ein Gefühl der Sicherheit, da sich nun niemand mehr einfach an ihn anschleichen können würde. Um die nächste Ecke tretend erreichte er eine interessante Szene, in der eine Frau mit einem Monargoras gerade jemanden aus einem Netz befreite. Er näherte sich den Anwesenden und machte gleichzeitig mit einem lauten Räuspern auf sich aufmerksam, um niemanden zu erschrecken. Rumgerenne oder Geschrei konnte nämlich im Moment niemand gebrauchen. Glücklicherweise schien hier keiner richtig verletzt zu sein, und das Monargoras schien zu begreifen, dass es hier nicht den großen Despoten raushängen lassen konnte, wie es diesem Pokemon ja oft nachgesagt wurde. Etwa in einer Entfernung, dass man sich in normaler Lautstärke Unterhlaten konnte blieb Ian stehen und hob eine Hand, während er mit der anderen seine Jacke anhob, und so zeigte, dass er keine Waffen bei sich trug. Er hatte sich dies bereits nach kurzer Zeit auf seinen Runden angewöhnt, da er mit seinen Tätowierungen und seinem stechenden Blick bei vielen Leuten eine negative erste Reaktion in diesem Chaos auslöste. Also zeigte er lieber sofort, dass von ihm keine Gefahr ausging, die man nicht auch sofort sehen konnte.
"Guten Tag. Kann man ihnen helfen?"
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Re: Nördlicher Stadtrand [Event]

Beitrag von Charlotteam Mo Jan 22, 2018 5:12 pm

cf: Stratos City - Nördliches Stadtzentrum [Event]

Riley & Ian McShayne & Charlotte | Event| #006

Charlotte wusste nicht, wie lange sie jetzt mit ihrem Wie-Shu durch die Trümmer gelaufen war. Mit der anderen jungen Frau hatte sie sich durch jegliche Brocken und Getrümmer kämpfen können. Gut, dass sie die entsprechenden Pokémon dafür dabei hatten! Das ganze hatte aber ziemlich lange gedauert und Charlotte hatte nicht einmal gewusst, wo genau sie hinkommen würden. Einfach nur weg von diesen riesigen Viechern, die immer mehr und mehr über die Stadt geschwärmt sind und versucht haben, möglichst viel zu zerstören - zumindest schien es so, bisher. Irgendwann, nach vielen Schürfwunden mehr und viel Zeit, hatten die beiden es schließlich aus dem Stadtzentrum gehabt. Die andere Frau war dann aber aufgehalten worden, hatte etwas anderes zu tun gehabt. Die schien eh wie jemand, die meinte, jedem helfen zu müssen, und da sie und Charlotte jetzt aus der größten Gefahrenzone raus waren, hatte sie wohl einfach andere Sachen zu tun. Der schwarzhaarigen Frau war das nur recht, so gerne arbeitete sie schließlich nicht mit Fremden zusammen, obwohl sie die andere schon hatte gut einschätzen können.
Nun war sie also endlich ein bisschen aus der Gefahrenzone gekommen. Sie war vermutlich, soweit sie es erkennen konnte, jetzt am nördlichen Stadtrand. Hier war sie gar nicht so oft, selbst wenn sie schon seit längerem jetzt hier lebte. War aber jetzt auch nicht wichtig.

Charlotte nutzte die Gelegenheiten, jetzt gerade mal Ruhe zu haben, um eine kleine Pause zu machen. Sie lehnte sich gegen eine noch intakte Hauswand. Ihr Pokémon gesellte sich zu ihr. "Hey, danke, dass du uns da rausgeholt hast. Du hast mir sehr geholfen", sagte sie und strich ihrem Pokémon über den Kopf. "Komm, fürs erste kannst du zurück in deinen Pokéball", fügte sie hinzu und verstaute besagten Pokéball in ihrer Tasche, nachdem sich das Wie-Shu wieder in diesen begeben hatte. Ihr Pokémon hatte auch eine Pause verdient, schließlich hatte es die meiste Arbeit hinter sich. So. Was jetzt? Es tat der Frau mal ganz gut, endlich eine Pause einlegen zu können. Erst jetzt, wo sie mal Pause machen konnte, spürte sie das Brennen der kleinen Kratzer und Schürfwunden, welche sie sich zugezogen hatte. Es war nichts schlimmes, Charlotte konnte darüber hinwegsehen. Toll war die ganze Situation aber trotzdem nicht. Wieso verdammt nochmal wurde die Stadt angegriffen?! Sie konnte doch nicht so viel Pech haben, oder? Aber gut, neben ihr hatten noch viele, viele andere Menschen Pech... Stratos City war schließlich riesig. Charlotte wusste nicht einmal, wie das Ausmaß der Zerstörung aussah, wie viel der Stadt zerstört war oder angegriffen.

Charlotte konnte aber auch nicht ewig hier verweilen. Also, nach fünf Minuten mehr Pause, stieß sie sich wieder ab von der Wand und lief weiter. Die Frage war, wo sie hinlaufen sollte. Da sie schon am Stadtrand war, vielleicht außerhalb der Stadt oder so? Wäre eine Möglichkeit... Also lief die Schwarzhaarige erst einmal in eine Richtung von der sie glaubte, dass diese richtig war.
Sie war nicht die einzige, die schließlich über ein riesiges Monargoras 'stolperte', welches gerade Leute zu befreien schien. An sich interessierte sich Charlotte nicht dafür. Zumindest bis dann nicht, als sie ein bekanntes Gesicht in der Menge entdeckte, was sie bei all dem Chaos definitiv nicht erwartet hätte. "Du auch hier, eh?", sprach sie ihn also an. Sie hätte auch einfach weiterlaufen können, aber gut, rückgängig machen konnte sie es jetzt auch nicht.

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Re: Nördlicher Stadtrand [Event]

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