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Hafen Café

Beitrag von Gastam Mi Jul 08, 2015 11:01 pm

Hafen Café
Der Hafen von Marea City bietet mehr als nur eine Andockstelle für Schiffe, dort gibt es ein Café von welchem man einen wunderschönen Ausblick auf das Meer hat. Es ist besonders berühmt für seinen Fisch und Meeresfrüchte.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Do Jul 09, 2015 6:36 pm



Kajja post 8 mit Leach
Kajja nickte und ließ sich somit von Leach führen. Da er den Weg kannte, war sie nicht wirklich darauf bedacht, darauf zu achten wohin die beiden genau gingen. Aufmerksamkeit war keine Stärke von Kajja und ihre vielen Tagträume ließen sie zugleich auch noch unhöfflich erscheinen. Auf Leachs Frage antwortete sie soweit auch erst, als die beiden auf der Straße standen und sie durch einen scharfen Wind wieder zurück ins Leben gerufen wurden. Kein Wunder, diese Stadt grenzte ja auch direkt am Meer. Doch auch der Himmel trug dazu bei, es war warm, sehr warm. Sie konnte sich überhaupt nicht entscheiden ob es nun kalt oder warm wahr, allerdings ergänzten sich beide Naturmächte perfekt um eine doch relativ angenehme Kühle zu erschaffen, die nur ab und an von Windstille unterbrochen wurde. Ni-cht direkt, i-ch wurde nur in m-meinem B-eeruf versetzt und wol-lte mir jetzt au-ch mal die R-eegion ansehen. sie posaunte es nicht heraus, im Endeffekt war es ihr mittlerweile auch ziemlich egal geworden, ob sie jemand erkannte, sie hatte nichts gegen Bewunderung, trotzdem brauchte Kajja keine Fanboys-, oder girls.

Im Café war viel los, so kam es das die beiden nur noch einen Tisch für eine Gruppe von sechs Personen bekamen, aber ihr war es gleich. Wenigstens die Aussicht war schön! Als der Kellner die Karten brachte setze Kajja ihr Gespräch fort. Wie ist da-s-s den sons-t so als Rang-ger? Ha-sst du sch-schon ein paar gefährl-iche Mis-sionen gehabt? sie stellte diese Frage eher, weil sie von sich ablenken wollte, nicht das sie die Arbeit nicht auch interessant fand, nur eigentlich war es ihr in diesem Moment auch ziemlich egal.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Jul 12, 2015 6:13 pm


Leach & Kajja
# cf: Markthalle

Das Mädchen brauchte ziemlich lange mit einer Antwort, aber hetzen würde Leach sie nicht. Vielleicht war es doch eine zu persönliche Frage. Letztendlich bekam er ja doch seine Antwort, als sie zum Café unterwegs waren. Es war angenehmes Wetter, fand der Ranger, während er sich fragte, was Kajja wohl für einem Beruf nachging. Arbeitete sie in einem großen Unternehmen, dass man sie nach Einall versetzt hatte? Stratos City brummte schließlich vor lauter Geschäfte. Vielleicht irrte er sich aber auch und sie sprach von etwas ganz anderem. Es war eine geschäftige Region, es konnte alles Mögliche gemeint sein. Als sie im Café angekommen waren, blieb ihm auch nicht mehr die Gelegenheit, wirklich nachzuhaken. Kajja kam ihm zuvor und fragte nach seiner Arbeit als Ranger. Er hatte nichts dagegen, solange sie nicht nach allzu persönlichen Dingen fragte. Letztendlich war das aber wohl nur fair. Immerhin war er selbst nicht weniger neugierig.
Der Ranger warf zunächst einen Blick auf die Karte, während sein Luxtra sich neben ihm auf dem Boden niedergelassen hatte. »Nein, nicht wirklich.«, antwortete er auf die Frage nach gefährlichen Missionen. »Ich arbeite erst seit einem Jahr als Ranger. Da brummt man mir nicht gerade die gefährlichsten Missionen auf.« Zwar machte Leach sich nicht schlecht, aber für gefährlichere Missionen war es doch noch etwas zu früh. Kaum zu Schweigen davon, dass einige seiner Kollegen wohl auf die Barrikaden gehen würden. Nicht, weil er noch relativ neu war, sondern weil sie befürchteten, er könne erneut unerwünscht im Krankenhaus landen. Leach fand, dass einige von ihnen schlicht paranoid waren. Was sollte er aber auch schon sagen? »Und was ist mit dir? Was machst du beruflich?«
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Jul 12, 2015 8:21 pm



Kajja post 9 mit Leach
Erst hörte sie Leach aufmerksam zu, also war er erst ein Jahr lang als Ranger unterwegs. Was er wohl davor gemacht hatte? Aber so weit wollte Kajja auch nicht nachharken, immerhin waren ihr diese Fragen auch unangenehm. Na ja auch wenn sie eigentlich sogar damit angeben würde, wäre da nicht...
So ignorierte sie die Frage von Leach kurz und sah sich erstmal die Karte an. Meeresfrüchte waren nicht so ihr Ding, aber zum Glück standen dort auch noch andere Sachen. Wobei ihr der Hunger jetzt wo sie hier saß wieder ein wenig verging, es war typisch. Sie war niemand für große Mahlzeiten sondern eher für kleinere Snacks, sie entschied sich also schließlich einfach ein Dessert in XXL Größe zu bestellen, das würde schon reichen.
Dann sah sie Leach an. Nu-n ja... ihr Kopf sank wieder Ich bi-n seit neu-eestem in d-der Top 4 v-on Ein-nall. sie flüsterte etwas leiser, da sie keine Lust hatte das jeder in diesem Raum anfing sie ungläubig anzustarren, oder gar viel schlimmeres. Ab-er häng es bit-tte nicht so an die gr-oße Gloc-cke. fügte sie noch hinzu, sie wusste ja nicht wie Leach reagieren würde, oder gar sein Pokémon. Irgendwie fühlte sie sich jetzt jedoch auch erleichtert, niemand hatte es bemerkt und Leach na ja, würde schon nicht überreagieren. Aber mi-ch würde mal interes-ssieren, wie du zu deine-m Partner ka-mst, bei Rangern ist da do-ch immer eine be-ssondere Verbindun-g, oder nicht? ja Pokémon und Freundschaft war ihr sehr wichtig, man musste zwar sicherlich nicht Ranger sein um so ein Band aufzubauen, trotzdem, sollte die Geschichte doch interessant genug werden, um die Wartezeit zu überbrücken.


Zuletzt von Kajja am Di Jul 14, 2015 10:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Jul 12, 2015 10:54 pm


Leach & Kajja
Top Vier Mitglied? Kajja? Leach konnte gar nicht anders, als sie zunächst verdutzt anzusehen. Das war jedenfalls nicht das, womit er gerechnet hatte. Sie wirkte nicht unbedingt wie ein Mitglied der Top Vier, aber der Schein trügte nun einmal oft, weshalb er gar nicht erst auf die Idee kam, die Aussage zu hinterfragen. Sie würde schon nicht lügen. »Verstehe.«, sagte er und lächelte das Mädchen einfach sanft an. Er würde es auch nicht groß herumposaunen, wenn sie schon darum bat. Letztendlich musste es wohl auch nervenaufreibend sein, wenn Leute einen erkannten und mit Autrogrammwünschen oder Sonstigem belästigten. Da musste er nicht der Schuldige sein. Er wollte es auch gar nicht sein. Es war ohnehin viel angenehmer, wenn man sich nicht inmitten von Leuten befand, die um Autogramme kämpften. Schließlich wollten sie doch nur in aller Ruhe etwas essen und trinken.
Als Kajja jedoch nach dem Partnerpokémon des Rangers fragte, legte er ein wenig verunsichert die Hand in den Nacken. Wie sollte er darauf auch antworten, wenn er dieses Pokémon erst seit zwei Jahren kannte? Beziehungsweise, wenn er glaubte, es erst seit zwei Jahren zu kennen. Es war einfach da. War bei ihm gewesen. Als wäre es schon immer da gewesen. »Avry war da, seit ich mich erinnern kann.«, beantwortete er die Frage schließlich - und das nicht einmal gelogen. Immerhin reichte seine Erinnerung ja auch nur zwei Jahre zurück. Als er im Krankenhaus aufwachte. Mit Avry an seiner Seite.

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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Di Jul 14, 2015 10:33 pm



Kajja post 10 mit Leach
Okay. nach dem ziemlich kleinen Vortrag von Leach, war sie ein wenig enttäuscht, sie hatte eine epische Story erwartet, oder zumindest eine kleine Geschichte über seine Kindheit. Also heiß-t das, du ken-nst Avry sch-schon seit du klei-nn bist? sie wollte nicht wirklich viel mehr ins Detail gehen, vielleicht war ihm die Story ja auch einfach unangenehm und peinlich.
Auch wenn sie es nicht bemerkte, lenkte sie dieses Gespräch wirklich sehr von ihren letzen Monaten ab und das obwohl bisher noch gar nicht viel gesprochen wurde. Eher dachte sie jetzt darüber nach, was für ein Akt es damals gewesen war Demalia zu fangen und dem Pokémon zu helfen. Sie war nach ihrem Fang erst mal panisch durch die ganze Höhle gerannt und hat das Mädchen dabei auch mehrmals umgenietet. Mein ers-stes Pokémon zu f-angen, war nich-cht norma-l gewesen, oder? sie flüsterte es mehr zu sich selbst, Leach hätte es aber auf jeden Fall hören müssen.
Schließlich kam dann aber auch endlich der Kellner vorbei und fragte zuerst die junge Dame nach ihrer Bestellung. Kajja schreckte erst hoch, verstand die Situation doch ziemlich schnell. Also ein-mal einen Ka-kao bitte und einen Sab-baionepud-ding in... ihr Blick schweifte durch das Restaurant, sie hatte doch für wenigen Minuten noch eine Familie gesehen die Salat aß. Schließlich fand sie wonach sie suchte und zeigte mit ihrem Finger darauf. In di-eser Schüss-sel bitte. die Schüssel auf die sie zeigte, war ungefähr halb so groß wie eine Salatschüssel, umfasste dementsprechend also ungefähr ein ein halb Liter. Für sie war das nichts besonderes, der Kellner sah sie jedoch erst ein wenig komisch an, schüttelte einfach den Kopf und wannte sich dann Leach zu. Und der Herr?


Zuletzt von Kajja am Mi Jul 15, 2015 6:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Mi Jul 15, 2015 6:02 pm


Leach & Kajja
Seit der Kindheit? Zu gerne hätte der Weißschopf gesagt, dass er dieses Luxtra schon kannte, seit er ein Kind war, das wäre jedoch eine Lüge gewesen, weshalb er die Hand verlegen in den Nacken legte und ein kurzes »Nicht wirklich.« von sich gab. Er wusste es einfach nicht, weshalb die Frage, wieso dieses Pokémon so loyal und fürsorglich war, wohl offen blieb. Kannte er dieses Pokémon wirklich schon lange oder steckte etwas ganz anderes dahinter? Er wusste es schlicht und ergreifend nicht. Es konnte alles Mögliche geschehen sein und er hätte es nicht wiedergeben können. Es gefiel ihm nicht, nicht zu wissen, was eigentlich geschehen war. Er würde aber Wohl oder Übel damit leben müssen, wenn die Erinnerung nicht plötzlich wieder zurückkehrte, als wäre nichts gewesen. »Ich kann mich nur an die letzten zwei Jahre erinnern.«, gab Leach schließlich zu. Es war zwar nichts, was er groß in die Welt hinausposaunen wollte, lügen wollte er jedoch auch nicht. Immerhin hieß das ja nicht, dass er seine Gedanken dazu vollends offenbaren müsste. Er würde es ohnehin nicht tun. Selbst seine Kollegen konnten nur erahnen, wie er zu dem Ganzen stand. Er hatte es nie deutlich gesagt und es als Nichtigkeit abgetan.
»Allerdings war Avry da, als ich im Krankenhaus aufwachte und wich mir nicht von der Seite.«, meinte er schließlich und warf einen kurzen Blick auf das Luxtra, das seine Lauscher spitzte, während Kajja irgendetwas vor sich hin wisperte. Ihr erster Pokémon Fang? Nicht normal? Klang jedenfalls interessant. »Dein erster Pokémon Fang?«, hakte Leach deswegen nach. Manchmal waren die Geschichten, wie die unterschiedlichsten Leute zu ihren Pokémon kamen ja doch ganz interessant. Es gab kunterbunte Geschichten. Manche recht faszinierend, manche recht gewöhnlich, aber jede Geschichte hatte doch etwas ganz eigenes; etwas Persönliches. Schließlich kam aber auch der Kellner, um die Bestellungen aufzunehmen. Ihm schien Kajjas Bestellung ja nicht sonderlich zu passen, wenn er schon den Kopf schüttelte. »Ein Mineralwasser und Rotes Curry, bitte.«, bestellte er und ließ das - für ihn jedenfalls - unhöfliche Verhalten des Kellners einmal außen vor.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Sa Jul 18, 2015 12:59 pm



Kajja post 11 mit Leach
Kajja war erst schockiert und setze an um tausend Fragen zu stellen, die in ihrem Kopf vorgingen. Doch schließlich klappte der Mund einfach ohne einen Ton wieder zu, es ging sie nichts an oder? Aber ansonsten hätte Leach es ihr vielleicht gar nicht gesagt? Sie beschloss einfach kein Wort mehr darüber zu verlieren, irgendwie war es nicht gut wenn sie jetzt auch noch in diesen Wunden herumstochern müsste. Du tu-st mir l-eid. war deshalb alles. Sie hoffte einfach das es nicht zu bemitleidenswert klang, denn das wollte sie keineswegs damit ausdrücken. Ob dieses Pokémon gar nichts wusste? Es benahm sich ahnungslos und selbst wenn hätte es sowieso nicht viel sagen können. Ha-st du nic-ht mal Avry gefr-agt? Viel-leicht wei-sß er was? fragte sie dann schließlich doch, sie wollte sich eigentlich nicht einmischen, aber vielleicht half es ja. Wobei, warum sollte er nicht selbst schon auf diese Idee gekommen sein.
Die Frage, die Leach danach stellte beantwortete Kajja erst nachdem der Kellner wieder weg war. Öm-m, mein erster Pokém-onfa-nng? hatte sie das laut gesagt? Auch egal, die Geschichte war es jedenfalls Wert, auch wenn sie diese noch nicht vielen Leuten erzählt hatte, höchstens... Dafür musst du wis-ssen, dass ich aus Fio-re kom-me, einer Region in de-rr es keine Pokébäl-lle oder ähn-liches gibt. Wahrsch-scheinlich hast du sch-schon davon gehört, wen-n du eine Rangerausbil-dung gemac-ht hast. sie stoppte kurz und überlegte wie sie nun weiter erzählen könnte, als der Kellner wiederkam und schon einmal die Getränke brachte.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Di Jul 21, 2015 8:56 pm


Leach & Kajja
Avry fragen klang zwar nach einer guten Idee, aber letztendlich war das Pokémon auch stur genug, um den Mund zu halten. Vielleicht war es auch besser so. Vielleicht gab es Dinge, die man auch einfach nicht wissen wollte. Es konnte schließlich alles Mögliche geschehen sein. Manche Dinge vergaß man letztlich besser. »Avry schaltet lieber auf stur.«, antwortete Leach. Als es seinen Namen hörte, hob das Luxtra interessiert den Kopf, legte ihn bald darauf aber auch nieder. Nein, Avry würde wohl niemals mit der Sprache rausrücken und Vergangenheit lieber Vergangenheit sein lassen. Übel nahm Leach ihm das jedoch nicht. Wer wusste auch schon, was dieses Pokémon gesehen hatte. Der Weißhaarige wollte es lieber nicht hinterfragen, sondern schlicht darauf warten, dass das Luxtra irgendwann bereit dazu sein würde, mit der Wahrheit rauszurücken. Auch, wenn es wohl nicht einfach so etwas erzählen konnte. Schließlich sprachen Luxtra nun nicht gerade die menschliche Sprache. Es hätte ihn jedenfalls sehr überrascht, hätte Avry plötzlich zu sprechen angefangen - aber wahrscheinlich nicht nur ihn.
Letztendlich war die Frage nach Kajjas erstem Pokémon Fang wohl interessanter. Scheinbar hatte sie wohl nicht einmal bemerkt, dass sie es ausgesprochen hatte, wenn sie aber gewillt war, davon zu erzählen, war ja alles in Ordnung. »Ich habe zumindest von Fiore gehört.«, bestätigte Leach, auch wenn er keine Einzelheiten kannte. Er wusste, dass es dort wohl mehr Ranger und auch mehr Ranger Basen gab, als hier, dann hörte sein Wissen allerdings auch schon wieder auf. Letztendlich konnte man ja auch nicht alles wissen und seine Ausbildung hatte er ohnehin ziemlich schnell beendet. Vielleicht hatte er es einfach nur verpasst, etwas mehr über andere Regionen zu hören.

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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Jul 26, 2015 4:23 pm



Kajja post 12 mit Leach
Wenn sich das Pokémon schon stur stellte, musste ja wirklich etwas schlimmes passiert sein. Vielleicht hatte es Angst? Doch Kajja wusste es nicht und so genau konnte man das Pokémon sowieso nicht befragen, vielleicht verstand auch niemand so wirklich und es hatte schon versucht etwas zu sagen. Schließlich ging es sie jedoch auch nichts an, dieser Mann war ein wildfremder, er schien nett, aber wer wusste schon was er gemacht hatte. ich hat-te auch mal ein so st-ures Poké-mon sagte Kajja, sie meinte Veronika damit. Sie war schon immer ein Pokémon gewesen, das eigentlich nie wirklich bei ihr sein wollte, mit der Versetzung hatte sie sich dann jedoch vollkommen verkrümelt. Kajja konnte sie ja auch nicht zwingen, also ließ sie das Caesurio einfach wieder frei, ob sie wohl wieder gefangen wurde? Wenigstens brauchte man sich um sie keine Sorgen zu machen, Veronika war ein sehr starkes Pokémon gewesen.
Schließlich erzählte sie dann weiter. In Fi-ore gibt es wie ges-agt keine Pokébäl-le, ich hatte dabei schon G-llück, das ich m-al einen zum Gebur-tstag geschenkt beka-mm. sagte sie zur Erklärung und fing nun mit der richtigen Geschichte an. Es lief unge-fähr so ab: Meine E-ltern und ich mach-ten Urlaub und ich machte einen Ausf-l-lug zur angrenzend-en Höhle, als ich Kampf-geschrei hörte. Zwei Sta-hhlos prügelten auf ein klei-neres Stahlos ein, welches sch-schon Ohnmächtig am Bo-den lag. Doch in Fi-ore sind die Pok-émon sehr sch-scheu und deshalb si-nd die beiden Rauf-bolde abgehauen, al-s ich die Hö-hle betrat. sie machte eine kurze Pause, schnappte sich ihren heißen Kakao und trank vorsichtig einen Schluck daraus. Kakao war mit absolutem Abstand wirklich ihr Lieblingsgetränk, ob nun kalt zum abkühlen, oder warm zum aufwärmen, man konnte ihn einfach immer trinken und noch dazu schmeckte er nach Schokolade!
Nun l-ag das Stahlos-s also immer no-ch da und da ich es schle-cht transp-ortieren konnte, fing ich es in eben jenem Poké-ball, einem Heilbal-l. Danach befreite sie sich quiet-sch-schfidel wieder und sorgte ers-tmal dafür, dass der halbe Tun-nel einstürzte so äng-stlich war sie... jetzt wo sie es erzählt hatte, klang es gar nicht so besonders, aber die meisten Sachen waren nur witzig so lange man sie auch wirklich erlebt hatte. Verrückt war es aber allemal.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Jul 26, 2015 8:32 pm


Leach & Kajja
Sture Pokémon, huh? Letztendlich war es Leach egal wie stur Avry war. Mit Sicherheit hatte er seine Gründe dafür. Er hinterfragte es besser nicht und vertraute darauf, dass dieses Luxtra ihn eigentlich nur schützen wollte. Schließlich war er sich sicher, dass Avry es eigentlich nur gut meinte. Zumal er mit dem Luxtra keinen Streit wollte. Zwar wünschte er sich manchmal, dass Avry sich etwas besser benahm, letztendlich war es aber wohl einfach nur Avry. So, wie er ihn kennengelernt hatte. Als eigensinniges, stures Pokémon, jedoch stets darauf bedacht zu helfen und zu beschützen. Sollte Avry ruhig eigensinnig bleiben, solange er die Arbeit ernst nahm. Dann begann jedoch Kajja die Geschichte ihres ersten Fangs zu erzählen. Dann hatte sie also einen Pokéball geschenkt bekommen? Wohl kein schlechtes Geschenk, wenn es in Fiore eher ungewöhnlich war. Schlecht hingegen war, was sie danach erzählte. Zwei Stahlos, die auf ein kleineres einprügelten? Eigentlich sollte es nicht verwundern, dass Pokémon wohl ebenso grausam sein konnten wie Menschen. Die Vorstellung war jedoch keine allzu Schöne. Das Stahlos tat dem Ranger da einfach nur leid. Es hatte wohl großes Glück, dass Kajja in der Nähe gewesen war und die beiden anderen Stahlos verschreckte. Dennoch ein amüsanter Gedanke, wenn zwei riesige Stahlos vor einem kleinen Mädchen flüchteten.
»Ziemlich großzügig von dir den Ball für das verletzte Stahlos zu verwenden.«, merkte Leach an und lächelte. Ja, in der Tat. Es war großzügig, fand er. Wenn sie den Heilball für jedes beliebige Pokémon hätte verwenden können, ihn aber nutzte, um einem verletzen Pokémon zu helfen, war das keine Selbstverständlichkeit. Genug andere hätten wohl einfach darüber hinweg gesehen. War ja auch nicht ihre Angelegenheit. »Ihr habt euch gut miteinander angefreundet, nehme ich an?«, fragte er dann schließlich. Jedenfalls konnte er sich nicht vorstellen, dass das Stahlos völlig undankbar gewesen war. Immerhin musste es auch für ein Stahlos wohl nicht gerade angenehm sein, von seinesgleichen angegriffen zu werden. Auch wenn er sich durchaus fragte, wie das Stahlos es wohl geschafft hatte, den Tunnel beinahe einstürzen zu lassen. Andererseits waren diese Pokémon ja auch ziemlich groß. Vielleicht erübrigte sich die Frage da auch einfach schon von selbst.

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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Fr Jul 31, 2015 5:48 pm



Kajja post 13 mit Leach
Großzügig? Er fand es großzügig das Kajja den Ball für das Stahlos verbraucht hatte, zuerst verstand sie die Aussage nicht ganz und runzelte die Stirn. Wohl auch, weil sie es sehr unverantwortlich fand, aber spätestens als ihr die vielen Menschen in den Sinn kamen, die Pokémon quälten und sie nur zum Kämpfen missbrauchten, wurde ihr irgendwie bewusst, das wohl jeder andere Demalia einfach liegen gelassen hätte, oder sich diese Situation zu nutzen gemacht hätte um so einfacher an ein starkes Pokémon zu kommen. Als ihr dies klar wurde, stieß sie einen flüchtigen Seufzer aus. Ec-ht traurig, das m-an jema-nden für sowas scho-n großzügig nen-nen mus-ss. Für mich war e-s damals selbst-verständlich. genauso selbstverständlich war es für sie gewesen Kewin zu helfen, während alle anderen einfach weggelaufen waren. Ob dieser Typ wohl mal sein Pokémon in einem Kampf von ihr gesehen hat? Wäre ihm definitiv eine Lektion gewesen. Lustig wie ein Pokémon, das er eigentlich töten wollte, nun so stark geworden ist. I-ch habe aber ein-deutig schon schlim-mmere Trainer ges-ehen. Die sprie-ßen ja förmlich aus dem Bode-n. sagte sie traurig. Mittlerweile kam es einfach nur noch auf Stärke an, das Pokémon Lebewesen waren, tja, das blendeten viele einfach aus.
Würd-e ich sagen, zu ihr ha-be ich eine sehr sta-rke Bindun-g. Ich ken-nne sie ja jetzt auch sch-schon sieben Jahre. antwortete sie. Ja auch wenn sie alle ihre Pokémon gleich behandelte, war die Bindung zu Demalia doch irgendwie fester. Vielleicht lag es wirklich an den vielen Erinnerungen, die sie schon irgendwie Nostalgisch werden ließen. Das ist schon so verdammt lange her und seitdem, hatte sie nie wieder etwas von ihren Eltern gehört. Leben taten sie definitiv noch, sonst gäbe es drei Tage lang nichts anderes mehr in den Nachrichten. Viel-leicht ist es ja gut, das du dein Gedäch-chtnis verloren hast, es gibt einige Mensch-schen die sich wünschen, bestim-mte Dinge einfach zu verges-sen. es klang vielleicht blöd, weil man sowas eigentlich kaum vergleichen konnte, aber es hatte auch Hand und Fuß. Es würde schon einen Grund geben warum sich Avry stur stellte.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Fr Jul 31, 2015 7:03 pm


Leach & Kajja
Traurig, huh? Nicht, dass Leach damit übereinstimmen konnte. Vielleicht war es für manche traurig, dass man eine solche Aktion großzügig betitelte. Vielleicht mochte es für Kajja auch selbstverständlich sein, so wie sie es sagte. Für Leach war es das aber schlicht und ergreifend nicht. Immerhin waren Pokémon auch gar nicht so ungefährlich. Wie es schlechte Menschen gab, gab es nunmal auch schlechte Pokémon. Immerhin hätte das Stahlos den Fang auch weniger gut auffassen können. Die Natur konnte nun einmal grausam sein. Egal ob zu Mensch oder zu Pokémon. »Für dich ist es vielleicht eine Selbstverständlichkeit.«, meinte der Weißhaarige und griff zu seinem Glas, um vom Mineralwasser zu trinken. Bevor er jedoch einen Schluck nahm, führte er den Gedanken aber lieber zu Ende. »Aber es gibt auch unberechenbare und aggressive Pokémon, die einem Trainer gefährlich werden können. Man kann schlecht wissen, wie das gefangene Pokémon im Nachhinein reagiert.« Er verstand, wenn Menschen auf Nummer sicher gehen wollten. Gerade, wenn die Pokémon eher scheu waren, so wusste man nie, was sie taten, wenn man sie einmal in die Ecke drängte. »Vielleicht hätte es dem Stahlos ganz und gar nicht gefallen, plötzlich gefangen zu sein. Dass du deinen einzigen Pokéball für ein Pokémon opferst, von dem du nicht einmal weißt, wie es reagiert, halte ich durchaus für großzügig.« Wenigstens schien sich das Stahlos mit seiner Trainerin aber zu verstehen. Eine schöne Nachricht. Endlich nahm Leach auch einen Schluck von seinem Wasser und stellte das Glas wieder auf den Tisch, als Kajja weitersprach.
Vielleicht war es gut? Das Mädchen hatte echt Nerven, das jemandem zu sagen, der tatsächlich Gedächtnisverlust hatte und auch, wenn Leach es gekonnt überspielte, hatte diese Aussage doch ordentlich gesessen. Nein, dem Weißhaarigen wäre es lieber, er hätte sich an jedes Detail erinnert. Die Narben, die Blindheit auf dem linken Auge, Freunde, Familie - er hätte sich gerne daran erinnert. Der Gedanke, dass er Freunde nicht wiedererkennen und sie damit verletzen würde, war mehr als nur unangenehm. Nicht zu wissen, was geschehen war, dass er Narben davon trug, war ebenso unangenehm. »Du solltest so etwas nicht sagen.«, meinte er deswegen und lächelte das Mädchen sanft an. Sicher, was sie gesagt hatte, hatte ihn durchaus getroffen, aber so war das Leben nun einmal. Man konnte nicht leben, ohne zu verletzen und ohne verletzt zu werden. »Es mag sicherlich Dinge geben, die man lieber vergisst, aber das nicht wissen ist unerträglich.« Wenigstens das konnte er mit Fug und Recht behaupten. Sicherlich schloss man auch irgendwann damit ab, nicht Bescheid zu wissen, aber letztendlich war es, als hätte sein Leben erst vor zwei Jahren begonnen. Das war nichts, worüber man einfach so hinweg sah.

»Weißt du...«, begann er dann und warf einen kurzen Blick auf sein Luxtra. »Avry mag zwar versuchen, mich vor irgendetwas zu schützen, aber das ist kein Leben. Man kann niemanden immer und überall vor Schmerzen schützen. Es gehört einfach zum Leben dazu. Vergessen zu haben ist jedoch, als hätte ich nie ein Leben gehabt.« Und trotzdem wusste er, dass es Menschen und vielleicht sogar noch Pokémon gegeben haben musste, die ihm etwas bedeuteten. Vielleicht war er in seinem "vorherigen Leben" aber auch vollkommen anders gewesen. Er konnte alles gewesen sein. Vielleicht war er auch kriminell gewesen und hatte Menschen Schmerzen zugefügt, die sich dafür gerächt haben. Offenbar hatte ja durchaus jemand versucht, ihn umzubringen. Warum und weshalb war ihm schleierhaft. Er wollte lediglich Gewissheit. Erneut nahm der Weißhaarige einen Schluck von seinem Wasser und stellte das Glas anschließend wieder auf den Tisch.
»Aber was erzähle ich dir eigentlich.«, meinte er dann. Unter anderem, um das Thema auf etwas anderes zu lenken. Er wollte nun wirklich nicht große Gedanken daran verschwenden, ob ihn irgendjemand dafür verfluchen mochte, dass er ihn vergessen hatte. »Wenn du so etwas schon sagst, dann wirst du deine Gründe haben. Dich bedrückt schließlich ganz offensichtlich etwas.«, sprach er aus und streichelte dem Luxtra, das sich schlussendlich doch lieber setzte, über den Kopf. Ob Kajja nun darüber reden wollte, war eine andere Sache. Zwingen würde er sie mit Sicherheit nicht.

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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Aug 02, 2015 5:25 am



Kajja post 14 mit Leach
Aus diesem Blickwinkel hatte Kajja das noch nie betrachtet. Aber sie war sowieso viel zu Naiv, weshalb ein einfaches schwarz und weiß denken für sie an der Tagesordnung war. Grauzonen erkannte sie erst dann, wenn sie jemand, so wie Leach gerade, daraufhin wies. Aber sie musste ihm durchaus zustimmen, Pokémon waren den Menschen sehr ähnlich und es war niemals ausgeschlossen, das sie nicht auch verdorben werden konnten. Trotzdem, das wäre ihr egal gewesen. Hätte es Proteste gegeben, hätte sie Demalia sowieso wieder frei gelassen, immerhin war sie ja Dank dem Ball schon geheilt gewesen. Ich hät-te es wahrsch-scheinlich auch getan, wenn ich gewus-st hätte, das-s sie na ja... "böse" wäre. das böse betonte sie noch einmal extra, um deutlich zu machen, das ihr gerade einfach keine bessere Umschreibung einfiel. Aber ic-h finde dei-ne Sicht-tweise interes-sant, wobei ich nicht glaube d-das Menschen, weg-gen so einem Gru-nd das Pokémon liegen gelas-sen hätten, sondern eher aus Eg-oismus.
Sie hob erneut ihren Kakao an, trank einen Schluck und musste sich kurz danach auch schon schämen. Was musste sie auch immer so verdammt ehrlich sein und einfach alles so herausposaunen wie es ihr Kopf hergab? Leach hatte zwar recht, woher auch immer er es gemerkt hatte, ja sie hatte Probleme. Aber wieder einmal hatte sie nicht nachgedacht, wäre es wirklich besser gar nichts mehr zu wissen? Wenn man nach Lust und Laune kleine Teile aus seinem Gedächtnis verbannen könnte? Aber er hatte alles vergessen... es musste hart sein. Tut m-ir leid... mein Mund denk-kt leider immer schnel-ler als mein Gehi-rn. damit konnte sie ihre Aussage zwar nicht rechtfertigen, oder gar ungeschehen machen, aber helfen konnte sie Leach auch nicht. Sie wusste ja noch nicht einmal ob es wirklich stimmte, wobei... diese Reaktion war schon eindeutig, ein Lügner würde nicht so reagieren. Außerdem, war sie eh so naiv jedem alles zu glauben.
Ja mi-ch bedrückt sch-schon etwas, aber das ist k-ein Vergleich. Nur ein w-enig Liebeskum-mer. ein eingespieltes Lächeln zog sich über ihre Lippen... im Grunde stimmte es durchaus. Natürlich waren da noch die Verluste ihrer beiden Pokémon. Wieso hatte sie ihr Leben nur hin geschmissen? Sie unterdrückte es zwar gekonnt, doch Tränen waren nicht weit entfernt auszubrechen.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Aug 02, 2015 12:22 pm


Leach & Kajja
So wie Kajja sich anhörte, schien sie ein ziemliches Schwarz-Weiß Denken zu besitzen. Leachs Meinung nach, jedenfalls. Es gab immer Gründe, ob sie nun gut oder schlecht sein mochten und mit Sicherheit gab es auch Menschen, die aus rein egoistischen Beweggründen heraus handelten. Doch dass sie alle Egoisten waren, bezweifelte Leach. Letztendlich, wie man es auch drehte und wendete, waren alle Menschen in gewisser Weise egoistisch. Es gab schließlich immer Situationen, in denen man auf den eigenen Vorteil aus war, auch wenn manche Menschen das lieber leugneten. Trotzdem hätte Leach sie deswegen nicht alle als Egoisten bezeichnet. Es war einfach menschlich und gehörte letztendlich auch einfach dazu. Großartig darüber diskutieren wollte er mit Kajja allerdings nicht. Sie hatte ihre Ansicht der Dinge und das war vollkommen in Ordnung so. Manchmal war es ja auch einfacher, wenn man nur in Schwarz und Weiß einteilte. Nicht immer von Vorteil, aber auch nicht immer von Nachteil. Es kam wohl ganz auf die Situation an.
Schließlich entschuldigte das Mädchen sich für das, was es gesagt hatte. Es war ohnehin nicht weiter schlimm. Sicher, es hatte Leach durchaus getroffen, aber einen Vorwurf machte er Kajja daraus nicht. Letztendlich war es wohl einfach natürlich, dass man anders über gewisse Dinge beurteilte, wenn man nicht selbst betroffen war. Schlimmer waren für den Weißhaarigen da nur die Scherze, die manche seiner Kollegen bewusst machten. Doch schon stellte sich das nächste Problem. Kajja gab zu, dass sie etwas bedrückte. Bloß mit Liebeskummer konnte der Ranger nicht viel anfangen. »Der schwerste Kummer, wie eine Kollegin zu sagen pflegt.«, meinte Leach und falsch fand er diese Aussage nicht. Liebe hatte einfach etwas bittersüßes an sich. Sie war schön, aber sie konnte auch ordentlich zuschlagen. Immerhin wog etwas, das von einem geliebten Menschen kam, immer schwerer. Was sollte er dazu auch sagen? "Ach, das geht vorbei" oder "Es gibt noch viele Fische im Meer"? Nichts, was jemand im Liebeskummer gerne hörte und nichts, was wirklich aufbauend war. Ohnehin bezweifelte Leach, dass er Kajja nun irgendwie aufbauen könnte. Alles was er sagen könnte, war in gewisser Weise falsch, weshalb er schlussendlich einfach ein »Es ist in Ordnung.«, von sich gab.
Leach selbst neigte zwar dazu, seinen Frust in sich aufzustauen und seine Probleme zu verschweigen, aber er wusste auch, dass es nicht die beste Methode war, um damit umzugehen. Es konnte einen kaputt machen. »Weinen, schreien, die Luft rauslassen - es ist in Ordnung.«, ergänzte er sich schließlich, damit die Aussage letztlich nicht falsch aufgefasst wurde.

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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Di Aug 11, 2015 2:26 pm



Kajja post 15 mit Leach
Leach verlieh kein Wort mehr darüber und noch dazu sah er auch noch so nachdenklich aus. War er sauer? Was dachte er gerade? Oh ja und wie das Kajja gerade interessierte, einfach nur um sich sicher zu wissen, um sich zu vergewissern das sie nicht immer alles verbockte. Doch trotzdem ließ sie eben so wie Leach, das Thema ruhen, es hatte schon einen Grund warum er schwieg, ob er nun sauer war, oder einfach nicht mehr weiter drüber reden wollte. Warum machte sie sich überhaupt so viele Gedanken darum? Es. Ging. Sie. Nichts. An. Eine Dauerschleife in ihrem Kopf, so war sie leider auch nur bedingt froh als Leach nun wieder sie ansprach. Klar, sie machte kein großes Geheimnis draus, warum auch, es war Kajja. Aber eigentlich redete sie trotzdem nicht gerne darüber, schließlich... wollte sie es vergessen.
Nun trat eine wirklich, wirklich lange Schweigeminute ein. Denn Kajja ordnete erstmal ihre Gedanken, sie wollte jetzt nicht vor allen Leuten losheulen und vor allem wollte sie Leach nicht volljammern. Nicht jetzt, nicht wo sie sich doch eigentlich ablenken wollte. Es ge-ht schon. setze sie an. Ihr Mund war mit einem mal staubtrocken und weigerte auch nur ein weiteres Wort zu sagen, schnell griff sie also nach ihrer Kakaotasse um dieser Sprechpause keine Hintergedanken einpflanzen zu lassen. Irgendwa-nn findet man sich-ch damit ab. ja... sie musste nur noch auf den Tag warten, an dem das passierte, oder? Würde es überhaupt irgendwann mal passieren? Hast du nic-ht auch Hun-ger? eine sehr schlechter Themawechsel, doch wer konnte schon in solchen Situationen denken? Ich kan-ns kaum erwarten, end-dlich was zu es-sen.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Do Aug 27, 2015 4:28 am


Leach & Kajja
Langes Schweigen. Nichts wirklich angenehmes. Letztendlich hatte der Weißhaarige aber auch nicht vor, weiter auf dem Thema herumzuhaken. Liebe. Nichts, wovon er wirklich verstand. Er war nicht verliebt, hatte nicht einmal eine Schwärmerei für jemanden übrig, von Bewunderung vielleicht einmal abgesehen. Ob es jemanden gegeben hatte? Wer wusste das schon, außer Avry vielleicht. Doch letzten Endes hatte Leach auch keine Ahnung, wie lange er dieses Luxtra schon kannte. Für ihn waren es zwei Jahre. Wie viele waren es wohl wirklich? Vielleicht konnte dieses Pokémon ihm ohnehin nicht groß weiterhelfen. Nichts, was ihn nun kümmern sollte, die Gedanken schweiften für diese Schweigeminute aber dennoch ab, bis Kajja das Wort schließlich wieder ergriff. Irgendwan fand man sich ab. Ja, vielleicht. Vielleicht dauerte es auch lange, vielleicht wurde es unerträglich, vielleicht dachte man bald schon gar nicht mehr daran. Ein Vielleicht war womöglich viel zu breit gefächert. Schlussendlich lenkte das Mädchen das Thema aufs Essen. Nichts, wozu Leach groß beitragen konnte, er war nun wirklich kein großer Koch. Das Nötigste, mehr bereitete er gar nicht zu. Davon abgesehen war die Caféteria in der Ranger Basis gut genug.
»Hunger lässt sich nicht abstreiten.«, gab der Ranger zu und ging damit auf den abrupten Themawechsel ein. Wenn Kajja sich ablenken wollte, dann sollte sie es tun. Auch, wenn es über das Problem nicht hinweg half. Wenn sie reden wollte, würde sie schon reden. Glaubte er jedenfalls. »In Nevaio City kommen die Alten gerne mit Keksen in der Ranger Basis vorbei.«, erzählte er lächelnd. Es war nicht wirklich relevant, aber zumindest passte es zum Thema Essen, auch wenn es die Wartezeit wohl nicht besser machte. Mit Sicherheit würde es aber nicht mehr lange dauern, bis sie endlich zu ihrem Essen kamen. »Manchmal werden wir regelrecht damit überhäuft, weil sie sich bedanken wollen.« Nach wie vor hatte es keinerlei Relevanz. Vielleicht war es ein doch etwas unbeholfener Versuch, etwas zum Thema beizutragen. Aber immerhin besser als gar nichts.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Mi Dez 09, 2015 10:33 pm




Post #001
Wo ist die Arena?

„Wo zur Hölle ist die Arena hin?!“ Der Blick wanderte von der Arena, zum „Geschlossen“-Schild davor, während zwischen ihm und dem Gebäude, wo einst der Arenaleiter Mareas tätig war und mit seinen Bodenpokémon residierte ein Heuballen durchrollte. Das war doch wohl ein schlechter Scherz... der letzte Kampf hatte abgebrochen werden müssen, weil ein Notfall Tsukiyamas Anwesenheit erforderte.  Erst hieß es, dass es nur ein paar Tage dauern würde,  wobei aus Tagen eine Woche wurde und nun – nach einer ganzen Woche – sich der Grünhaarige einen spannenden Kampf erhofft hatte. „Na ein Glück haben sie mich benachrichtigt...“ Gab Takeru mit einem ironischen Unterton, gefolgt von einem resignierten Seufzer von sich, ehe er sich wieder umdrehte und zurück in Richtung Pokémon-Center ging. Irgendwo schon eine Enttäuschung, gerade weil er sich beweisen wollte und zeigen, dass er seinen Kontrahenten auch direkt bei der ersten Auseinandersetzung hätte besiegen können, aber bedeutete das, dass es hier in Marea-City keine Arena mehr gab? Unwahrscheinlich, gerade weil er in den letzten Tagen bemerkt hatte, dass einige Trainer in die Stadt gekommen waren und mit gemischten Gefühlen wieder aus der Stadt gingen. Ob es eine neue Arena gab?
Wie dem auch sei... Takeru hatte sich in seinem Kopf bereits einen anderen Plan zurecht gelegt, den er schon seit langem umsetzen wollte, wobei er bereits noch auf halbem Weg eines seiner Pokébälle zückte und keinen Wimpernschlag später ein lautes, mächtiges Brüllen zu hören gewesen war. Eines, welches Euphorie, Stärke und einen eisernen Willen repräsentierten, doch viel mehr aber die Vorfreude auf einen Kampf.

Irritiert blickte sich sein Glurak dann aber um, als sie nicht in der Arena waren, wo er kurz vor Abbruch des Kampfes zum Einsatz gekommen war. „Tut mir Leid, Partner. Die Arena hat geschlossen, vorerst wird das nichts mit dem Kampf. Allerdings wollte ich mit dir etwas trainieren!“
Seitdem er diese Attacke überhaupt gesehen hatte, wollte der Grünhaarige unbedingt seinem Glurak jene Attacke beibringen, nur wie... das wusste er noch nicht. Etwas abseits der Stadt kamen die beiden in einer weniger bewaldeten Gegend zum Stillstand, wobei der Trainer die Arme vor der Brust verschränkte und sein Glurak mit einem herausfordernden Blick ansah. „Wir lernen heute die Lohekanonade, mein Freund!“ So voller Tatendrang Takeru war, umso irritierter war sein Feuer-Pokémon, während dieses sich verwundert am Kopf kratzte. Gut... Es hatte den Angriff weder je gesehen, noch irgendwie versucht anzuwenden, was das Ganze schwieriger gestaltet. „Ich hab da etwas, was das Ganze erleichtern wird!“ Fix hatte er seinen Viso-Caster hervor gezückt, auf welchem er ein Video abspielte, welches er von einem der Liga-Kämpfe aufgenommen hatte, genau für diesen Moment! Noch während er das Video abspielte blickte sein Glurak fast schon mit Kulleraugen auf das Display seines Viso-Casters ehe es bereits etwas Abstand zu Takeru und sich selbst schaffte und versuchte größere Mengen an Flammen um sich zu konzentrieren, genau wi es in dem Video der Fall gewesen war. Die Konzentration und Anstrengung war ihm anzusehen gewesen, doch gerade in dem Moment wo der Grünhaarige glaubte, dass sein Begleiter die nötigen Mengen an Flammen aufgebracht hatte, verlor dieser den Fokus auf die Technik und ließen das Feuer im Nichts verpuffen. „Also im Video sah das anders aus.“ Fast schon beleidigt stieß sein Glurak etwas Rauch aus den Nüstern, ehe bereits Takerus rechte Hand über dessen Flügel strich.
„Wir haben schon schwereres hinter uns, wir versuchen es wann anders!“ Sich den Staub von den Klamotten abklopfend richtete er sich wieder auf, um seinem Begleiter ein High-Five zu geben. Nichtsdestotrotz war es von Vorteil gewesen, dass sie schnell das Weite suchen würden, wenn sie nicht unbedingt scharf darauf waren, für einen neuen Anstrich in der Gegend verantwortlich zu sein. Immerhin hatte nichts Feuer gefangen, nur ein paar „Dellen“ hier und da.

Gut eine halbe Stunde später und sein Glurak wieder zurück in seinen Pokéball geholt befand sich der Grünhaarige wieder in der Stadt. Wer glaubte, dass er sich nach getaner Arbeit ausruhen wollte irrte sich gewaltig. Klar, er saß in einem Café, schlürfte an seinem Milchshake und war dabei den zweiten zu bestellen, aber was er eigentlich machte war warten. Ja genau, warten. Nicht auf jemand bestimmtes oder auf ein gewisses Ereignis, sondern auf ein paar Trainer, die mitten im Café ihrem Frust kund tun würden, den Orden der Stadt nicht erlangt haben zu können, wo genau sein Auftritt sein würde. So würde er auf eine raffinierte Art und Weise herausfinden, wo er für seinen nächsten Orden antanzen durfte. Flüchtig erspähte er am Nebentisch eine blonde Dame, scheinbar etwas älter als er, die ebenfalls alleine saß. Wenn er schon dabei war zu warten, konnte er die Zeit mit ein paar Gesprächen verbringen. „Pssst. Ich hab gehört hier soll es eine neue Arenaleiterin geben. Ich war dabei gewesen den letzten Arenaleiter herauszufordern, der hat aber seine Arena geschlossen. Bei wem kann ich meinen neuen Orden verdienen?“ Das es sich bei eben genannter Blondine bei um die – von ihm – gesuchte Person handelte, wusste er zu dem Zeitpunkt noch nicht und wenn er Herr über diese Information gewesen wäre... dann hätte er mit Sicherheit nicht so einen dämlichen Gesprächseintritt hingelegt und in ein ordentliches Fettnäpfchen getreten. Immerhin hatte er sich nicht noch blöder angestellt, als er es sonst vor Riah getan hatte...
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Do Dez 10, 2015 8:37 pm

   in Marea City, mit Takeru.#1
Es war ein recht ruhiger Tag gewesen. Valeriya hatte mit Nordlicht und Südlicht ein wenig trainiert, anschließend hatten sie gegessen und sich dann gefragt, wie sie wohl den restlichen Tag verbringen könnten. Ein Herausforderer hatte sich für heute nicht gemeldet und demnach war Valeriya ein wenig.. nun, unausgelastet. Wirklich etwas zu tun hatte sie nicht und sie hatte auch keine Ahnung was sie tun sollte, was nicht ganz so wichtig war aber trotzdem Zeit vertrieb.
Sie hatte sich also mit ihren beiden Pokemon zum Strand aufgemacht und war dort ein wenig spazieren gegangen, dann hatte sie Nordlicht zurück in seinen Ball gerufen und war mit Südlicht allein weitergegangen. Das Walraisa war nun mal ein wenig.. sehr groß und mit ihm durch die Straßen der Stadt zu laufen war schwieriger als es aussah. Anders sah es da mit dem Snibunna aus, klein und wendig wie es war. Oft vertrieb Südlicht sich die Zeit damit, über die Dächer zu laufen und so mit Valeriya Schritt zu halten anstatt neben ihr her zu laufen - so auch heute, bis Valeriya sich dazu entschieden hatte das Hafen Café von Marea City zu besuchen. So ein kleiner Milchshake zwischendruch brachte ja niemanden um, nicht wahr? Sie pfiff also einmal kurz und Südlicht landete wie aus dem Nichts pötzlich neben ihr auf dem Boden, klopfte sich den imaginären Staub von der Brust und stolzierte neben seiner Trainerin in das Café.

Es war nicht sehr voll, hier und dort saßen ein paar einzelne Menschen oder Freunde an einem Tisch und unterhielten sich leise, doch an sich war es eher spärlich gefüllt. Valeriya war das eigentlich anders gewöhnt, aber vielleicht hatte sie auch einfach eine unpassende Zeit erwischt. Ein Kellner kam schnell zu ihrem Tisch, begrüßte sie überschwänglich und nahm ihre Bestellung, einen Erdbeermilchshake, auf. Südlicht hatte sich ganz stumpf gegenüber von ihr auf dem anderen Stuhl breit gemacht und die Arme verschränkt, natürlich angesäuert darüber, dass er nichts bekam. Valeriya schmunzelte darüber nur, schüttelte den Kopf und blickte aus dem großen Fenster, was Südlicht ihr schon bald gleich tat.
Es dauerte auch nicht lange bis sie ihren Milchshake bekam und gedankenverloren am Strohhalm schlürfte. Südlicht schwieg auch und starrte aus dem Fenster und so verharrten die beiden langjährigen Freunde, bis ein Junge sich zu ihnen verirrt hatte und Valeriya ansprach.
Die Frage brachte sie für einen Moment zum Schmunzeln, offenbar hatte er keine Ahnung, wer sie war. Jetzt stellte sich natürlich die Frage ob sie ihn ein wenig hereinlegte, oder ihm die Wahrheit sagte.. Hm, schwierige Entscheidung! Im Blickwinkel sah sie wie Südlicht sich die Pranke an die Stirn schlug, wodurch ihre Tarnung wohl so oder so aufgeflogen wäre. "Den Gletscherorden kannst du dir bei mir verdienen.", antwortete sie also grinsend und hielt ihm ihre Hand hin. "Valeriya Saitova." Sie nickte bei ihrer Vorstellung kurz und deutete dann zu ihrem Snibunna. "Das ist Südlicht, ein ziemlicher Grummelkopf. Ignorier ihn einfach." Dafür erntete Val zwar einen wütenden Blick ihres Pokemons, aber sie war sich sicher, dass Südlicht wusste, dass sie so etwas nicht ernst meinte - dafür waren die beiden schließlich schon viel zu lange zusammen als dass sie keine Späße übereinander verstehen würden.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Sa Dez 12, 2015 6:26 pm




Post #002
Ryu...tzaziki?

Hatte er etwas falsches gesagt? Oder gar irgendetwas gemacht, was der Auslöser für das Schmunzeln der Blondine war? Takeru konnte sich die ersten Augenblicke absolut keinen Reim darauf machen, auch nicht, als das Eis-Pokémon sich mit einer Hand gegen die Stirn schlug, bis die junge Frau schließlich die Stimme erhob und etwas preisgab, was er die ersten Augenblicke nicht glauben konnte, dann aber zwischen dem Begleiter und der Blondine hin und her blickte. War er gerade tatsächlich so dumm gewesen und hatte sich gegenüber jener Person, die er herausfordern wollte derart aus dem Fenster gelehnt?

Schwierige Frage... Zumindest wenn man wie er gerade noch nach einer Ausrede suchte, die das Ganze beschönigen würde, doch sollte ihm nichts einfallen.
„Ups... Hehe, das ist mir jetzt etwas unangenehm.“ Verlegen am Hinterkopf kratzend mied er die ersten Momente den Blick zu der neuen Arenaleiterin Mareas. Jetzt ergab die Reaktion des Snibunnas auch Sinn, gerade wegen seiner idiotischen Frage und der offensichtlichen Antwort, die die ganze Zeit vor seiner Nase gewesen war. „Gletscherorden? Vor paar Tagen war das noch ein ganz anderer Orden...“ Die Arme ineinander verschränkt blickte der Grünhaarige nachdenklich auf den Tisch, was wohl der Grund dafür gewesen war, dass Tsukiyama mit seinen Boden-Pokémon nicht mehr die Stadt unsicher machte. Sicher, Takeru war nicht erpicht darauf gewesen, noch einmal die verschiedenen Schächte mit unzähligen Zertrümmerersteinen und Pokémon zu durchqueren, einmal hatte ihm das gereicht gehabt. Natürlich konnte niemand wohl von sich behaupten durch die Beine eines Nidoking geslidet- und über ein Knogga hinweg gesprungen zu sein.
Trotz allem war ihm ein kleiner Hauch von Enttäuschung anzusehen gewesen, nicht aber weil jetzt ein anderer Wind in Marea wehen sollte, sondern weil er nicht die Gelegenheit haben würde den Kampf zu Ende zu führen. Zu schade, aber nichts woran er etwas großartig ändern konnte. „Also nicht das du mich falsch verstehst, ich freue mich über jede Herausforderung, nur konnte ich den letzten Kampf mit dem Arenaleiter nicht zu Ende bringen, daher gerade das Gesicht.“, erläuterte er ihr, nicht dass sie seine Reaktion nicht noch falsch auffasste und er gänzlich in ein Fettnäpfchen tritt. „Freut mich euch beide kennenzulernen! Mein Name ist Takeru. Takeru Yamato u-...“ In dem Moment wo er sie offiziell herausfordern wollte, machte sich eines seiner Pokémon selbstständig und platzierte sich kurz nachdem es aus eigener Lust aus seinem Ball gekommen war auf dem Kopf des Grünhaarigen. „Chuuuu“ Freudig hob sein Pichu zur Begrüßung die Hand, ehe es zwischen dem Snibunna und der Blondine hin und her guckte. „und das ist Pichu.“ Mittlerweile war es fast schon keine Überraschung mehr, wenn es aus dem Nichts mitten auf seinem Kopf erschien und in eine Szene hineinplatzte. Für den Grünhaarigen gehörte das schon fast zum Alltag. Bevor er aber weiter sprach registrierte er erst jetzt den Namen der jungen Blondine. V-a-l-e-r-i-y-a.
Valeriya?! Okay gut, es gab viele Valeriyas aber bestimmt nicht viele die mit einem Begleiter unterwegs waren, der auf den Namen Südlicht hörte. „DU bist also Valeriya! Ich bin jemandem begegnet, der auf der Suche nach dir ist! Wie hieß er doch gleich...“ Nachdenklich kratzte er sich am Kopf, während auch sein Pichu den Anschein erweckte, als würde es nachdenken und versuchen auf des Rätsels Lösung zu kommen, doch so sehr Takeru es versuchte, kam er einfach nicht auf den Namen. „Ryusoßi... Nein, Ryutzaziki? Nein, das war es auch nicht.“ Wenn Valeriya es bis zu diesem Zeitpunkt nicht erraten konnte, würde er sich den ganzen Tag den Kopf drüber zerbrechen, wie der volle Name Ryus war. Wieso hatte er auch nicht noch einmal nachgefragt...  
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Dez 13, 2015 10:04 am

   in Marea City, mit Takeru.#2
Da hatte Valeriya den grünhaarigen Jungen wohl in Verlegenheit gebracht. Gut, er war auch irgendwie in ein kleines Fettnäpfchen getreten, nicht wahr? Doch großartig stören tat Valeriya diese Tatsache nicht, denn sie hatte schließlich nicht auf der Stirn stehen, dass sie Arenaleiterin war, woher sollte er es also wissen? Sie nahm es dem Jungen also nicht wirklich übel und das Gestammel mit dem er versuchte, sich irgendwie da raus zu reden amüsierte die Blondine irgendwie, trotzdem achtete sie darauf nicht zu breit zu grinsen. Wie würde es denn aussehen, wenn eine Arenaleiterin den Anschein machte, ihre Herausforderer auszulachen? Definitiv nicht gut, und ihren Ruf ruinieren wollte Valeriya keinesfalls. Valeriya hob also abwinkend die Hand und machte eine Bewegung, als würde sie etwas wegwischen wollen. "Macht doch nichts.", antwortete sie ruhig und lächelte höflich. "Sowas kann passieren."
Nachdem Valeriya dem Jungen den Namen ihres Ordens nannte schien er in Gedanken zu versinken. Weshalb und was der Auslöser war vermochte die Blondine nicht zu sagen, aber sie ließ ihm seine Gedanken und sah kurz zu Südlicht, der die Augen verdrehte, die Arme verschränkte und dann wieder aus dem Fenster sah. So ein sympathischer Kerl! Nicht. Nachdem ihr Snibunna den Blickkontakt abgebrochen hatte sah sie wieder zu dem Grünhaarigen und bemerkte eine Art von Enttäuschung in seinem Blick. Einen kurzen Moment fragte sie sich, ob sie dafür der Grund sei, doch der Junge merzte diesen Gedanken direkt wieder mit einer Erklärung aus, als er aus seinen Gedanken wieder aufgetaucht war. "Ah, ach so." Valeriya nickte verständnisvoll. "Sowas ist immer schade. Einen Kampf gegen mich wirst du aber auf jeden Fall zu Ende führen können.", grinste sie schief und deutete mit der Hand auf einen der freien Stühle am Tisch. "Setz dich doch." Valeriya wartete, ob der Junge das Angebot annahm, dann sprach sie weiter. "Wie viele Orden hast du denn schon errungen?", lautete die nächste Frage und Valeriya hob interessiert die Augenbrauen. Natürlich gab es keine Voraussetzung die man erfüllen musste um Valeriya herauszuforden. Manche Arenaleiter mochten es, solche Voraussetzungen aufzustellen, wie dass man eine bestimmte Anzahl an Orden brauchte, aber für Valeriya spielte das eigentlich keine große Rolle. Jeder sollte selbst entscheiden wann er der Meinung war, sie herauszufordern, schließlich konnte man sich selbst immer noch am besten einschätzen.

Der Junge stellte sich als Takeru vor und wie auf ein Kommando befreite sich ein kleines Pichu aus seinem Ball und machte es sich auf dem Kopf des Trainers gemütlich. Valeriya brachte das kurz zum Lachen, dann nickte sie den beiden zu. "Schön, euch kennen zu lernen.", gab sie zurück und sah abwartend zu Südlicht, der sich grummelig wieder zum Geschehen drehte und die Pfote hob, um den beiden kurz zuzuwinken. Schon wurde sich wieder zum Fenter gedreht.
Was dann jedoch folgte verwirrte Valeriya kurz. Jemand suchte nach ihr? Weshalb das denn? Sie wollte gerade nachfragen, als Takeru bereits versuchte sich den Namen zurück ins Gedächtnis zu rufen. Das klang doch verdächtig nach... "Ryuzaki?", half sie ihm auf die Sprünge und hob eine Augenbraue. Was machte Ryuzaki denn in Einall, und wieso suchte er nach ihr? Sie hatte ja schon ewig nicht mehr an ihren Kindheitsfreund gedacht.. Das war interessant. "Wo hast du ihn denn getroffen?" Die Neugierde hatte Valeriya gepackt und sie sah Takeru abwartend an.
Dabei bemerkte sie gar nicht, dass sich ein Kellner wieder zum Tisch geschlichen hatte. Er räusperte sich kurz, bis Valeriya auf ihn aufmerksam wurde und ihn freundlich anlächelte. "Miss Saitova, Mr. Acar richtet ihnen aufrichtige Grüße aus und möchte Ihnen dieses Gastgeschenk überreichen, als Dank ihres Besuchs bei uns." Der Kellner hielt Valeriya ein kleines Paket hin, das sie (mit etwas Verwirrung im Blick) annahm und sich anschließend bedankte. Der Kellner verbeugte sich kurz und verschwand dann wieder in Richtung Küche. "Hm.", meinte sie und fummelte das Paket auf. "Mr. Acar ist Besitzer des Hafen Cafés.", erklärte sie Takeru während dessen. "Arenaleiter muss man sein.", grinste sie amüsiert. Ja, als Arenaleiterin hatte man schon gewisse Vorteile, keine Frage... Natürlich war sie noch nicht lange Arenaleiterin, aber zumindest in Marea City hatte sie einen gewissen Bekanntheitsgrad.
"Oh, wie nett.", meinte sie erstaunt als das Paket geöffnet war und sich darin fünf Hyperheiler fanden. "Die kann ich bestimmt irgendwann mal gebrauchen.", schmunzelnd klappte sie das Paket wieder zu und hielt es Südlicht hin, der es direkt annahm und bei sich auf den Schoß legte. Irgendwie mochte er Kartons einfach.. es machte ihm Spaß, sie mit seinen Krallen auseinander zu rupfen...!
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Dez 13, 2015 11:12 am




Post #003
Arenaleiter muss man sein...

Puh, immerhin kriegte sie seine Bemerkung von eben nicht in den falschen Hals und ging ziemlich entspannt mit seinem – übermütigen – Auftritt um. Sicher hätte es den einen oder anderen gegeben, der ihn sicher etwas zurechtgewiesen hätte, wie falsch sein Verhalten doch sei und er den Tag nicht vor dem Abend loben sollte. In manchen Fällen mochte das Stimmen, aber gerade wenn es um Pokémon-Kämpfe ging, war er sehr von sich überzeugt gewesen, manchmal – wie man eben gut hatte erkennen dürfen – zu überzeugt.
Ohne es sich zwei Mal sagen zu lassen nahm er bereits neben der Blondine platz, voller Euphorie als sie ihm versichert hatte, bei ihr den Kampf mit Sicherheit zu Ende führen zu können. Diese Einstellung konnte man nur loben! Und größtenteils spielte da die Freude an Pokémon-Kämpfen, die der Grünhaarige sein eigen nennen konnte eine wichtige Rolle. Wann immer sich die Gelegenheit für eine wirkliche Herausforderung bot – so schwer sie auch sein mag – packte er die Gelegenheit beim Schopfe. Im Endeffekt würde er nur eine Erfahrung reicher werden, ungeachtet des Ausgangs des Kampfes.

„Zwei! Den aus Eventura und aus Vapydro. Ein dritter war zum Greifen nah gewesen, aber dann hat Tsukiyama plötzlich die Arena geschlossen.“ Warum konnte er sich bis heute nicht erklären, allerdings hatte es scheinbar schnell jemanden gegeben, der seinen Platz hatte einnehmen können, was eigentlich nur für Valeriya sprach. Wenn sie nicht einiges auf dem Kasten hatte, dann hätte man nicht ihr so schnell die Arena in Marea zugesprochen, was die Vorfreude des Grünhaarigen umso weiter steigerte. Das würde mit Sicherheit ein interessanter Kampf werden! Erst jetzt realisierte er bei ihrer Frage, dass sie vielleicht eine gewisse Anzahl an Orden voraussetzte, ehe man sie herausfordern konnte. „Sag nicht, ich brauche noch mehr, um dich herausfordern zu müssen. Nein, kein Problem. In der Nähe von Marea gibt es sicher noch einen Arenaleiter, der sich auf die Schnelle den Orden abluchsen lässt!“ Was ihm zwischenzeitlich aufgefallen war, waren die Launen des Snibunna gewesen, welcher – so vermutete Takeru – mit der Einstellung des Trainers nicht so ganz einverstanden war, wie die Arenaleiterin. Nahm er es ihm übel? Keineswegs, ganz im Gegenteil. Das verlieh dem Pokémon irgendwie einen sympathischen Touch, so komisch das vielleicht auch klingen mochte.
„Du hast übrigens echt ein interessantes Snibunna! Seine komplette Art machen es irgendwie... einzigartig!“ Es war keineswegs negativ gemeint, ganz im Gegenteil! Insbesondere Pokémon mit einer eigenen, prägnanten Persönlichkeit zogen die Aufmerksamkeit des Yamato auf sich. „Ich freue mich schon auf den Kampf mit euch beiden! Vorausgesetzt du setzt Südlicht im Kampf ein. Und die Freude ist natürlich ganz unsererseits.“ Nur weil sie mit einem ihrer Pokémon unterwegs war, bedeutete das nicht zwanghaft dass sie es auch einsetzen würde, schon gar nicht, wenn er nicht dem Typ der Arena entsprach. Was für Typen sie wohl einsetzte? Anhand des genannten Ordens konnte er nur vermuten, dass es sich um Eis-Pokémon handelte, aber wirklich sicher konnte er sich da nicht sein.

Er würde sich einfach überraschen lassen müssen. Schnell aber beschäftigte er sich schon mit anderen Dingen, als es um den Jungen ging, der nach der Arenaleiterin suchte und er sich darüber den Kopf zermarterte, wie sein voller Name denn gewesen war. Glücklicherweise half sie ihm schnell auf die Sprünge und nannte eben jenen Namen, der ihm die ganze Zeit auf der Zunge gelegen hatte. „Genau das war es! Ryuzaki!“ Bevor er jedoch auf ihre Frage eingehen konnte, was er hier denn machte, hatte er bereits Luft für eine längere Erzählung geholt, als ein Kellner näher an sie herangetreten war und ihr ein Paket überreichte. Wie Valeriya nach dessen verschwinden erklärte ein Geschenk des Cafébesitzers, wobei Takeru spielerisch beleidigt die Backen aufplusterte. „Das bekomme ich auch ständig von Riah zu hören. Was für Vorteile es denn hat, Arenaleiter zu sein...“ Es war nicht selten vorgekommen, dass auch seine Freundin irgendein Geschenk bekommen hatte, nur weil sie die örtliche Arenaleiterin war. Und dann waren das auch noch so tolle Gegenstände, für die er selbst Geld blechen musste. Genauso schnell wie er sich in die Rolle der beleidigten Leberwurst hineinversetzt hatte, war sie auch wieder von ihm abgefallen, als er beobachtete wie ihr Snibunna das Paket annahm und es – scheinbar- als Spielzeug betrachtete. Wegen den Vorzügen eines Arenaleiters war er sicherlich nicht beleidigt, es hatte nur gerade gut gepasst gehabt eben diese Rolle zu mimen. „Hyperheiler sind sicher praktisch, ich versuch auch hier und da einen in der Reserve zu haben, insbesondere bei einem bestimmten Pokémon.“ Um welches es sich dabei handelte, gab er jetzt nicht unbedingt preis, um nicht bereits vor dem Kampf ein offenes Buch für die Arenaleiterin zu sein. In der Zwischenzeit war das Pichu aus Neugier von seinem Kopf herunter gehopst und tappste langsam in die Nähe von Südlicht, um ebenfalls einen genaueren Blick auf den Karton zu bekommen. „Ahja!“ Fast schon hatte er vergessen gehabt, was Valeriya ihn vorhin gefragt hatte in Bezug auf Ryuzaki, nach dem Geschenk und dem Gespräch über die Nützlichkeit von Hyperheilern. „Getroffen hab ich ihn – wenn auch kurz- hier in Marea.  Als er mit dem Arenaleiter bereits fertig war, kam ich gerade in die Stadt, haben etwas geredet und da hatte er erzählt, dass er erst in Kanto auf der Suche war und jetzt ausversehen in Einall gelandet ist. „ Das zumindest hatte er ihm erzählt gehabt, als sie beide genau in diesem Café kurz das Vergnügen miteinander gehabt hatten. Bewundernswert war aber, dass er von Sinnoh aus durch ganz Kanto gereist war und dann – wenn auch versehentlich – in Einall ankam, wo er seine Suche fortsetzen wollte. Unglücklicherweise hatte seine Suche in Marea angefangen gehabt, noch bevor Valeriya hier gewesen war. Zumindest hatte er ihm nicht geschrieben gehabt, dass er seiner Kindheitsfreundin wieder über den Weg gelaufen war, immerhin hatte er die Nummer seines Viso Casters bekommen... was er natürlich gegenüber Valeriya meinte nicht erwähnen zu müssen, weil es ihm einfach nicht in denn Sinn kam.  Dabei hatte der Schwarzhaarige ihm seine Nummer extra für den Fall gegeben, sollte er der Blondine je über den Weg laufen, damit er ihm Bescheid sagen konnte, doch bei der Freude auf seinen Kampf mit der Arenaleiterin, war das ein klein wenig in den Hintergrund geraten.
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Dez 13, 2015 3:01 pm

   in Marea City, mit Takeru.#3
Erfreut sah Valeriya dabei zu, wie Takeru sich bereitwillig an den Tisch setzte. Es wäre auch irgendwie ein wenig.. sehr komisch gewesen, wenn er sich nicht gesetzt hätte, wo sie es ihm doch angeboten hatte. Dann würde sie ihre Hand wieder senken, ihn in komischer Manier ansehen und es würde eine gruselige, unangenehme Atmosphäre ausbrechen, in der keiner wusste, was er noch sagen sollte. Aber dazu kam es ja zum Glück nicht und Takeru machte es sich auf dem Stuhl gemütlich. Takeru offenbarte Valeriya, welche Orden er schon besaß und sie nickte. Es waren also die ersten beiden Orden von Einall errungen und nun wollte er es in Marea City versuchen - gut. Doch Valeriya würde es ihm keinesfalls einfach machen, nur weil sie sich vor dem eigentlichen Kampf bereits kennen gelernt hatten! Doch Takeru schien schon bald den selben Gedanken zu haben wie Valeriya es kurz nach ihrer Frage gehabt hatte - nur, dass sie es nicht ausgesprochen hatte.
Valeriya entging nicht, dass Takeru ein großes Maß an Siegeswillen besaß und sie schätzte es sehr, einen solchen Charakter bald als ihren Gegner ansehen zu dürfen. Wenn er nun auch noch so siegessicher kämpfte wie er sprach, versprach das sicher einen interessanten und aufregenden Kampf! "Nein, keine Sorge.", beruhigte sie ihn und schmunzelte kurz. "Ich bin der Ansicht, dass jeder Trainer selbst einschätzen kann wann er einen bestimmten Arenaleiter herausfordern kann. Ich brauche dafür keine extra Bestätigung von kleinen, glänzenden Dingern.", fuhr sie fort und hob kurz die Augenbrauen, wo sie doch selbst so ein kleines, glänzendes Ding vergeben konnte. "Und selbst wenn wären zwei Orden wohl das, was ich erwarten würde, also ist alles gut." Sie nickte kurz und nahm einen Schluck ihres Milchshakes, der leider schon bald leer sein würde...

Südlicht sah plötzlich überrascht auf, als Takeru begann von ihm zu sprechen. Eine Augenbraue wurde gehoben, dann die andere... und schließlich hoben sich tatsächlich ein kleines bisschen die Mundwinkel! Tja, das Snibunna mochte halt nichts mehr, als Selbstbestätigung und Komplimente. Augenscheinlich hatte sich die Laune des Pokemons wohl gebessert und es deutete eine kleine Verbeugung an, wohl als Dankeschön. "Jetzt scheinst du ihn wohl auf deine Seite gewonnen zu haben.", schmunzelte Valeriya und faltete die Hände ineinander. Anschließend nickte sie kurz, behielt jedoch für sich, ob sie Südlicht tatsächlich in den Kampf schicken wollte, schließlich wollte sie ihrem baldigen Gegner nicht ihre ganzen Taktiken und Strategien offenbare. "Wir werden sehen, nicht wahr?" Valeriya grinste kurz und hob vielversprechend die Augenbrauen.
Das Gepräch ging dann wieder weiter zurück auf Ryuzaki, der offenbar in Marea City gewesen war, was aber schon eine Weile her war. Unglaubliche Ironie des Schicksals, dass sie nun hier war und er nicht. "Oh.", murmelte sie und verzog nachdenklich das Gesicht. "Nun, ich bin mir sicher, dass er irgendwann nochmal hier vorbei kommen wird. Spätestens wenn er wohl erfährt, dass es hier einen neuen Orden zu erringen gibt. Zumindest wenn er noch immer o drauf ist wie früher." Valeriya lachte kurz, dann wanderte ihr Blick zu Südlicht und Takerus Pichu. Das Pokemon hatte sich tatsächlich getraut, zu dem Snibunna zu gehen und... Südlicht ließ das Pichu auch wirklich in das Paket sehen. Offenbar hatte das Kompliment von Takeru ihn tatsächlich ein wenig aufgemuntert.
Die Frage die sich Valeriya jedoch stellte war, weshalb Ryuzaki sie suchte. Sie hatten doch schon seit Ewigkeiten keinen Kontakt mehr gehabt, weshalb war sie also so wichtg für ihn? Das herauszufinden war natürlich mehr als erstrebenswert, aber ohne zu wissen wo der Trainer war würde das wohl schwierig werden...
"Hat er gesagt, weshalb er mich sucht?"
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam Sa Dez 19, 2015 1:08 am




Post #004
Warum sucht der eigentlich nach ihr?

Auch wenn es ihn im Grunde nicht verwundern sollte, war es doch ein rares Gut, einen Menschen anzutreffen, welcher solch ein bescheidenes Verhalten an den Tag legte und gar nicht darauf aus gewesen war, die eigenen Fähigkeiten noch einmal in den Vordergrund zu stellen. So wie er die Blondine die ersten Minuten aber kennengelernt hatte, wäre es ihm gar nicht in den Sinn gekommen, sie als solches einzuschätzen. Darüber hinaus setzte sie – wie man es von anderen Arenen vielleicht kannte – keine feste Anzahl an Orden voraus, die man bereits im Besitz haben musste. Klar, immerhin  zeigten diese, dass man einiges auf dem Kasten- und hinter sich hatte, doch gab es Trainer wie ihn, die erst später damit anfingen die einzelnen Arenen abzuklappern oder besser gesagt den Trainer-Beruf ernster zu nehmen. „Das soll jetzt die anderen Arenaleiter gewiss in kein falsches Licht rücken, aber jemanden mit einem derart korrekten Charakter hab ich selten angetroffen!“ Nicht, dass die anderen Arenaleiter alle großkotzig gewesen waren oder ein falsches Bild von sich präsentierten. Dennoch musste man ihr Verhalten da in höchsten Tönen loben. Solch edle und bescheidene Charakterzüge hatte Takeru nur in Rayono bei Riah gesehen gehabt, doch sonst waren es mehr förmliche Gespräche gewesen als wie diese mit Valeriya. Sie setzte sich mit ihren Herausfordern persönlich auseinander, lernte sie kennen – zumindest im Falle des Grünhaarigen – und erweckte absolut nicht den Anschein, als würde sie das nur wegen ihrem Beruf machen. Scheinbar machte es ihr Spaß Kontakte zu knüpfen, neue Leute kennen zu lernen oder aber Takeru lag komplett falsch und schätzte sie auch entsprechend verkehrt ein, was er jedoch bezweifelte.
Ideale Voraussetzungen für einen Arenakampf! So konnte das Ganze nur Spaß machen, egal wie die Auseinandersetzung ausgehen würde und sollte Takeru doch nicht so erfolgreich sein, wie er es sich erhoffte, hätte er erneut etwas worauf er sich freuen  würde, auch wenn er es nicht unbedingt darauf anlegte, den jetzigen Kampf zu verlieren.

Was aber viel weniger mit dem Kampf zu tun hatte, ihn aber trotzdem positiv überraschte war die Reaktion von ihrem Snibunna auf das Lob des Grünhaarigen. Klar, allzu viel ließ es sich nicht anmerken, doch die minimal angehobenen Mundwinkel, die ein Zeichen von Zufriedenheit und Dank vermittelten, was in Form einer leichten Verbeugung noch ein weiteres Mal verdeutlicht wurden. „Das freut mich zu hören! Je interessanter das Pokémon ist, desto erfreulicher fallen solche Reaktionen für mich aus. Seitdem ich selbst welche habe, versuche ich – wenn sich die Situation bietet – einen Draht zu anderen Pokémon aufzubauen, um sie noch besser zu verstehen. Klingt bestimmt etwas merkwürdig, ist aber einfacher als es sich anhört!“ Natürlich hatte er die Gunst des Eis-Pokémons gewinnen wollen, doch hatte er keineswegs deswegen zu Lügen greifen müssen, was er ohnehin nicht getan hätte. So etwas lag ihm überhaupt nicht, gerade weil er es bei anderen nicht sonderlich ausstehen konnte.  Nichtdestotrotz hatte er nicht wirklich herausfinden können, ob Südlicht ebenfalls ein Teil der Arena gewesen war und somit auf dem Kampffeld aus einem Freund ein Kontrahent werden würde, den es zu schlagen galt. Nicht gerade überraschend, immerhin hätte ihm das doch einen kleinen Vorteil gebracht, auf welchen er aber auch gut verzichten konnte. Die Kämpfe mit einer ordentlichen Portion an Überraschung zu bestreiten, war doch eine komplett andere Sache.  Die Hand zunächst zur Faust geballt, schnellte der Daumen sogleich auch schon in die Höhe, ehe der Arm etwas nach vorne gestreckt wurde, untermauert von einem Lächeln, was große Vorfreude signalisierte. „Ich bin schon ganz gespannt!“ Neben ihm hatte es sicher noch ganz andere Herausforderer gegeben, die einen Blick auf ihre Begleiter hatten erhaschen können, aber damit wollte er sich nicht den kompletten Spaß verderben. Nicht zu wissen, welchem Gegner man gegenüberstehen wird und man einer ungewissen Herausforderungen entgegenblickte, war genau der Reiz, der Trainer wie Takeru umso mehr motivierte. Wo es aber um Trainer ging, die sie herausfordern könnten, kamen sie schon wieder auf Ryuzaki zurück, welcher – ihrer Aussage nach – früher oder später wieder hier aufkreuzen würde. Das ginge ja viel einfacher, wenn denn jemand die Nummer seines Viso-Casters gehabt hätte. Moment, er hatte die Nummer doch! Fast hätte er das Thema schon in die Wege geleitet, als sie seine vorherige Anmerkung schließlich kommentierte und daran glaubte, den jungen Mann wieder zu sehen, sollte er noch eine ähnliche Art und Weise wie früher haben. Takeru konnte das leider nicht beurteilen, er kannte „nur“ den aktuellen Ryuzaki und der passte zu der Beschreibung der Blondine ziemlich gut. „Mag Pokémon Kämpfe, will die Liga herausfordern. Ja, kann gut sein, dass er noch einmal hier vorbei kommt. So wie ich das mitbekommen habe, wäre es bei seinem Orientierungssinn kein Wunder.“ Ernsthaft, wie konnte jemand nach Johto wollen, aber in Einall wieder rauskommen?! Das war doch vollkommen absurd und selbst mit einem verkorksten Orientierungssinn konnte man sich doch nicht derart verlaufen.  Andererseits...
In der Zwischenzeit schweifte der Blick des Grünhaarigen zu den beiden Pokémon, wobei sein Pichu sich doch dazu traute die Box des Snibunna gründlicher zu inspizieren, bis es fast schon am Tischrand stand und reinzugucken versuchte, als es wenig später bereits ins Straucheln geriet und drohte vom Tisch runter zu fallen, nur weil seine Neugier ihn an den Rand befördert hatte und er nicht mehr Herr über sein Gleichgewicht gewesen ist. Lediglich zwei Finger des Trainers, die das Elektro-Pokémon knapp am Rücken gepackt hatten hielten es vor einem unsanften Fall ab, der sicherlich noch morgen wehgetan hätte. „Du bist echt ein kleiner Tollpatsch.“ Fast schon wie Takeru in einigen Situationen packte es sich mit der Pfote verlegen am Hinterkopf, ehe es aber wieder einige Schritte in Richtung der Box machte und versuchte aus den unterschiedlichsten Seiten einen weiteren Blick auf das Innere der Box zu werfen. Erst als Valeriya ihm wieder eine Frage stellte, war Takeru wieder vollends wieder im Hier und Jetzt und nicht in seiner Gedankenwelt, wo er die beiden Pokémon bei der Inspektion der Box beobachtete und sich die kuriosesten Dinge vorstellte, was die Box vielleicht geheimnisvolles beinhalten könnte, außer den Hyperheilern. Zu viele Krimi-Filme... Takeru...Zu viele Krimi-Filme.
„Uff, eine gute Frage. Alles was ich mitbekommen hab war, dass er nur gewartet hat aus dem Waisenhaus raus zu können und sich auf die Suche zu machen. Er hatte mir gesagt, ich solle ihm sofort schreiben, sobald ich etwas weiß.“  Und immer noch war es ihm nicht in den Sinn gekommen, seine Nummer der Blondine einfach zu geben oder gar dem Schwarzhaarigen zu schreiben. Man mochte meinen, dass der Trainer manchmal nur Moos im Kopf hatte...
Aber eine gute Frage: Warum suchte der eigentlich so sehr nach ihr?
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Re: Hafen Café

Beitrag von Gastam So Dez 20, 2015 1:41 pm

   in Marea City, mit Takeru.#4
Valeriya hob die Mundwinkel als Takeru ihr ein solches Kompliment aussprach. So etwas hatte sie (über sich) tatsächlich noch nie gehört, wenn sie ehrlich war. Eigentlich hatte sich die Blondine darüber auch nie wirklich Gedanken gemacht, sie war schließlich der Ansicht, dass jeder seinen Beruf ausüben sollte wie er wollte, wenn er dafür die Freiheiten hatte - und Arenaleiter hatten bekanntlich ziemlich viele Freiheiten. Eigentlich waren sie nur an die Stadt gebunden, selbst den Standort der Arena konnten sie sich selbst aussuchen. Die Regeln, die Gewinne, der Orden, das Aussehen der Arena, das Innere der Arena, Rätsel und Aufgaben.. all' sowas lag komplett in den Händen der Leiter und die Liga bezahlte alles. Irgendwie also ein ziemlich guter Job, wenn man so darüber nachdachte. Und wenn dann einige Arenaleiter der Meinung waren, der Herausforderer musste bereits gewisse Standarte erfüllen, dann war es eben so. Valeriya war zumindest noch nie jemand untergekommen, bei dem sie es übertrieben gefunden hatte, was er für Voraussetzungen an seine Herausforderer hatte. Andererseits war sie nun auch noch nicht so vielen Arenaleiterin begegnet, wenn sie ehrlich war, hah..
"Oh danke, das freut mich zu hören.", antwortete sie also freundlich und lächelte Takeru an. Der Arenakampf gegen diesen Jungen dürfte interessant werden, zumindest erhoffte sich die Leiterin das. An sich schien der Grünhaarige ja ein interessanter Kerl zu sein, und das nicht allein wegen seiner sonderbaren Haarfarbe (Waren die gefärbt oder war er so geboren...? Eine Frage die sie sich stellte, aber niemals aussprechen würde, das war klar). Auch ohne einen Kampf merkte Valeriya, dass Takeru sehr ehrgeizig war und seine Ziele klar verfolgte - Eigenschaften die sie sehr schätzte und auf die sich, für sich selbst, auch hinarbeitete. Wenxiang half ihr dabei, keine Frage, aber sie musste es auch "allein" schaffen, der Geschäftsmann konnte ihr schließlich nicht immer unter die Arme greifen. Wo trieb der sich eigentlich gerade herum? Die beiden hatten nun schon mehrere Tage nicht mehr kommuniziert.. und damit kam das auf ihre imaginäre To-Do-Liste in ihren Kopf, ehe sie wieder zu Takeru sah und ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte.

Valeriya nickte langsam als Takeru erklärte, dass ihm der Draht zu Pokemon sehr wichtig war. Eine weitere Einstellung, die die Arenaleiterin an dem Jungen zu schätzen wusste. Für manche Trainer waren Pokemon schlichtweg "Diener" und Wesen, die einfach nur zum Kämpfen da waren. Sie mussten die Stärksten sein und wenn sich bessere boten, wurden die alten einfach ersetzt - eine Art und Weise von Benehmen, die Valeriya bis auf die Knochen hasste. Wie konnte man andere Lebenwesen nur so für seine Zwecke missbrauchen?
Auch Südlicht nickte auf Takerus Worte und schenkte ihm ein Lächeln. "Südlicht ist gerade Anfangs immer ein wenig schwer.", erklärte sie und zwinkerte dem Snibunna zu. "Aber sobald er sich an Gesellschaft gewöhnt hat, kann er ganz erträglich werden." Südlicht streckte Valeriya daraufhin die Zunge heraus und im nächsten Moment schellten seine Hände nach vorne, um das Pichu aufzufangen das drohte, herunter zu fallen. Takeru kam dem Pokemon jedoch zuvor und Südlicht begab sich sofort in seine "Ausgangsposition", als wäre überhaupt nichts gewesen. Lediglich den Karton drehte er ein wenig in die Richtung des Pichu und öffnete ihn ein wenig, damit das Pokemon nicht erneut beim Versuch hinein zu linsen herunter fiel...

Das Gespräch fiel dann wieder auf Ryuzaki und Valeriya nickte. Trotzdem konnte sie sich noch nicht vorstellen, was genau der Junge von ihr wollte, schließlich war ihr Kontakt zu einander gerade am Ende der Zeit im Waisenhaus irgendwie zurück gegangen, wo er doch Sinsora gefunden hatte. Doch Valeriya kam eine Idee, die eigentlich am naheliegendsten war und auf die die beiden eigentlich schon direkt am Anfang hätten kommen können. "Hast du denn seine Viso-Caster Nummer?", fragte sie also und zückte sogleich ihren eigenen, um sich die Nummer dann auch direkt einzuspeichern. Sie könnte ihm dann schließlich auch direkt schreiben anstatt alles über Umwege (also Takeru) zu regeln.


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