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Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Fr Jul 10, 2015 3:29 pm

Der Bahnübergang

Der Hauptübergang um von einer Seite der vielen Schienen zur anderen zu kommen. Er ist erhöht und führt somit über die Schienen herüber, auf beiden Seiten endet er in einer Treppe. Die höchste Ebene ist ausgestattet mit Laternen an den Seiten und einigen Bänken um sich auszuruhen. Von hier aus kann man Ferrulas Schienenverkehr perfekt überblicken.

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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Fr Jul 10, 2015 3:47 pm

mit Kazuma
in Ferrula
#001
Es war Sonnenuntergang. Der Himmel war orange-gelb gefärbt und einige Wolken zogen sich in weißen Fäden über die Ebene. Einige Dusselgur flogen in Schwärmen über den Himmel und gurrten vor sich hin, während am Boden reger Verkehr zu sein schien. Gerade war ein Zug angekommen der einen Berg Touristen mit sich gebracht hatte, die nun in Massen aus dem kleinen Gefährt strömten und sich neugierig umsahen. Hin und wieder blitzte ein Licht der Kameras auf und man konnte das aufgeregte Gerede der Menschen hören.
Naraka stand auf dem erhöhten Bahnübergang und lehnte sich an das Geländer, das verhindern sollte, das man vom Übergang auf die Schienen fiel. Kuraokami flog in ihrer Nähe durch die Luft und amüsierte sich prächtig beim Anblick der Touristen; Naraka selbst schenkte den Menschen nur kurz ihre Aufmerksamkeit, dann wurden schon wieder die Bahngleise angeschaut. Sie wartete auf Kazuma, auch wenn sie sich sicher war, dass er bereits schon in der Nähe war; eine komische Angewohnheit ihres Freundes war es nämlich, immer und überall viel zu früh zu sein. Vermutlich tummelte er sich also gerade irgendwo hier rum und sah sich etwas an oder las; und zum ausgemachten Zeitpunkt wäre er dort, wo Naraka auf ihn wartete. Auch sie war etwas zu früh, wenngleich auch nicht so früh wie ihr alter Freund es immer war. Aber sie mochte es, vor einem Treffen erst einmal noch Zeit für sich zu haben und zu entspannen; man konnte ja nie wissen, wie das kommende Treffen das Gemüt beeinflussen würde. Naraka war sich zwar eigentlich relativ sicher, dass Treffen mit Kazuma sie nie in irgendeiner Weise aufregen würden (außer sie kamen mal wieder auf die hirnrissige Idee sich zwischen zwei kämpfende Pokemon zu werfen..), aber hin und wieder riss es schon an ihren Nerven wenn Kazuma so unglaublich.. ärh.. langsam sprach. Gut, nicht langsam, aber so.. - Naraka hob die Augenbrauen bei dem Gedanken. So entspannt? Kazuma war immer entspannt; daran konnte doch irgendetwas nicht gesund sein..

Kopfschüttelnd stieß sie sich vom Geländer ab und stellte sich wieder richtig hin. Kurz hörte man ein lautes Pfeifen und schon steuerte das große, schwarze Glurak den Bahnübergang an. Natürlich hatte er sofort sämtliche Blicke und Kameras der Touristen eingefangen, die nun total überwältigt zusahen, wie er vor dem Geländer in der Luft zum Stehen kam und fragend zu Naraka sah. Die Schwarzhaarige hob sie Hand und streichelte dem Glurak liebevoll über den Kopf. "Du sollst doch vor den Menschen nicht so angeben.", schmunzelte sie und erntete dafür ein schelmisches Grinsen von seinem Partner. Wenn Kuarokami etwas gut konnte, dann war es angeben - und das tat er immer, wenn ihm die Möglichkeit geboten wurde. Naraka schüttelte den Kopf und trat einen Schritt zurück. "Kazuma müsste gleich hier sein. Wenn du willst kannst du ein wenig durch die Gegend fliegen. Du musst nicht die ganze Zeit hier sein." Kura nickte und schlug ein paar Mal kräftig mit den Flügeln um wieder an Höhe zu gewinnen - bevor er sich jedoch vom Acker machte kam er nicht darum herum, noch einmal einen schönen Rückwärtssalto vor den Touristen zu machen, die das natürlich mit Staunen beobachteten. Als seine "Arbeit" getan war grinste er und flog anschließend über die Wälder hinweg.
Seufzend wandte Naraka sich nach dem Schauspiel um und entdeckte Kazuma, der so eben die Treppen des Übergangs hoch ging. Sie wartete noch, bis er bei ihr angekommen war, ehe sie ihn zur Begrüßung umarmte. "Hey.", begrüßte sie ihn und ging anschließend wieder einen Schritt zurück. "Kura musste vor den Touristen da unten angeben." Mit einem Kopfnicken deutete sie zu der Menschengruppe, die sich so eben auf dem Weg zur Treppe gemacht haben. "Wie verlief dein Weg hierher?" Sie sah kurz an ihrem Freund vorbei um sicher zu gehen, ob Osiris und Anubis auch da waren - die würden dann schließlich auch begrüßt werden!


Zuletzt von Naraka am So Jul 12, 2015 5:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Sa Jul 11, 2015 3:26 pm

#001
Kazuma & Naraka
Dawning of a day

Und hier war er wieder.
Kazuma atmete die ruhige Luft um ihn herum ein, ab und zu durchstochen von dem markantem Geruch von Bahnhöfen. Es war ein ruhiger Tag - aber für ihn waren alle Tage ruhig - und er war entspannt - aber er war jeden Tag entspannt -, sodass er auch keine Hetze an den Tag legte - aber wann tat er das auch schon? Ein Blick auf die Uhr verriet, das er mal wieder exakt eine Stunde zu früh dran war und das erfreute ihn. Wenigstens hieß das nur, dass er sich nicht verspäten konnte und das war doch das Wichtigste! Er nahm gemütlich im Bahnhof Platz, kaufte sich eine Zeitung, die er dann sofort zu lesen begann, während sein Vipitis Anubis zu seiner Linken ruhte und das Sengo Osiris rechts neben ihm Platz genommen hatte. Seit jeher war es schon die Aufteilung gewesen, Kazuma mochte es zwar nicht, dass das Vipitis ihm gegenüber wohl noch Schuldgefühle hegte, da es ihm bekanntlich das linke Auge verätzt hatte, dabei war Kazuma ihm nicht böse (war er es jemals?).
Dennoch akzeptierte er diese Aufteilung ohne Wenn und Aber, hatte er denn eine Wahl? Er schmunzelte leicht, dabei war der Artikel, den er gerade las, nach wie vor kein schöner. Hatten sie denn nichts Gutes zu berichten? Seufzend blätterte er weiter, ehe er etwas fand, was seinem Interesse gerecht wurde. Sie handelte von einer Neueröffnung eines Café, welches nach der Eröffnung auch gleich ein paar Stammkunden gefunden hatte! Wie schön, dachte er lächelnd. Nur fand er es wiederum doof, dass sich solche guten Neuigkeiten immer viel zu schnell lesen ließen. Können die Journalisten es denn nicht ausschweifender schreiben?, dachte er deprimiert bei sich, als die nächste Seite der Zeitung wieder eine Schreckensmeldung beherbergte.
Er seufzte. Na ja, was soll es auch. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass er langsam aufbrechen sollte, ansonsten wäre er wie immer zu früh am Ort generell, aber nicht am verabredeten Zeitpunkt am verabredetem Ort! (Es blieben ihm noch sage und schreibe vierundzwanzig Minuten.)

Mit der gewohnt entspannten Haltung ging er also aus dem Bahnhof heraus zu dem Bahnübergang, der erhöhten Plattform. Da er wie immer langsam ging, kostete selbst das Herausgehen aus dem Bahnhof selbst ein paar Minuten, ehe er die frische Luft erreichte. Siebzehn Minuten. Und da fand er doch direkt einen netten Gesprächspartner, mit dem er sich kurz über die Zeitung, die er in Händen hielt, und derem Inhalt unterhielt! Ein netter, älterer Herr. Wieder ein Blick auf die Uhr. Ach je, noch neun Minuten! Jetzt musste er wirklich an sich halten! Die Zeitung jemand anderem schenkend stieg er die Treppen zum Bahnübergang hoch und ehe er es sich versah sah er schon ein schillerndes Glurak in die Höhe steigen. Er hielt inne und beobachtete das protzerische Glurak, welches nur einer Person gehören konnte.
Schließlich entdeckte er auch die dazugehörige Rangerin und trottete, zwar etwas schneller als gewöhnlich, aber er trottete immer noch, zu ihr hinüber und erwiderte ihre Umarmung. "Abend", erwiderte er ihren Gruß lächelnd nickend. "Das habe ich noch mitbekommen, aber er ist ja auch ein prächtiges Glurak~", sagte der ruhige Mann lächenlnd, den Blick gen Himmel gerichtet, nach dem schwarzen Herren der Lüfte suchend.
"Alles bestens, ich hatte die ein oder andere nette Konversation. Aber schrecklich, wie sehr die Welt doch von schlechten Nachrichten bevölkert wird", gab Kazuma nachdenklich von sich, während sich sein Blick aber wieder lächelnd zu Naraka wandte. "Und selbst? Ich hoffe, du hattest keine Strapazen auf dem Weg?"
Osiris hebte millimeterhoch seine Hand, ein kleiner Gruß von seiner Seite aus, während Anubis freudig mit seinem Schweif hin und her wedelte. Wie er es öfter tat, aber er mochte bekannte Gesellschaft einfach.
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Sa Jul 11, 2015 5:48 pm

mit Kazuma
in Ferrula
#002
Wie gewöhnlich brachte Kazuma nichts aus der Ruhe. "Sag das bloß nicht, wenn er in der Nähe ist.", entgegnete Naraka auf Kazumas Kompliment an Kuraokami. Natürlich war er ein prächtiges Glurak, aber leider schien er das auch nur zu gut zu wissen. Kura war ein sehr selbstüberzeugtes Glurak, das gerne mal ein wenig übertrieb um gut dazustehen, allerdings blendete diese gewisse Arroganz keinesfalls seinen Sinn für den Ernst. Meistens gab er einfach nur aus Spaß ein wenig an um andere zu beeindrucken, sobald es jedoch ernst wurde konnte man sich zu einhundert Prozent auf ihn verlassen; das hatte er nur zu oft bewiesen. Warum Kura allerdings so selbstüberzeugt war konnte sich Naraka nicht ganz erklären, die hatte ihn schließlich nie verhätschelt oder so.. vielleicht hatten schillernde Pokemon einfach so etwas in den Genen.
Bei dem Gedanken musterte sie kurz Anubis und Osiris und lächelte den beiden zu. "Na ihr beiden, bei euch auch alles gut?" Ein echtes Wunder, dass Kazuma es geschafft hatte, die beiden Erzfeinde irgendwie zu vereinen. Gut, es war vermutlich einfach eine Handlung im Affekt gewesen die beiden Bälle zu werfen, aber trotzdem schien ihr Freund und Kollege es geschafft zu haben, dass die beiden nebeneinander stehen konnten ohne sich zu zerfleischen; und sogar als Team kämpfen konnten, mittlerweile. Naraka lächelte die beiden Pokemon freundlich an, ehe sie sich wieder zu Kazuma wendete. "Hm, ja.", nachdenklich nickte der Ranger und sah anschließend in den Himmel. Tatsächlich kam es Naraka in letzter Zeit auch so vor, als würde größtenteils nur noch schlechtes auf der Welt passieren. Das war natürlich irgendwie ein ziemlich übertriebener Eindruck, aber die Medien hatten eben einfach so einen gewissen Effekt auf Menschen.~ "Dafür sorgen wir ja dafür, dass zumindest die schlechten Nachrichten, die verhindert werden können, verhindert werden.", fuhr sie fort und lächelte ihren Freund aufmunternd an.

Naraka ging wieder einen Schritt zurück um sich erneut gegen das Geländer zu lehnen; irgendwie war das einfach gemütlicher. "Mhm, es lief alles gut. Ich durfte Kura zwar immer und immer wieder eintrichtern, dass er keine Saltos machen soll wenn ich auf seinem Rücken sitze, aber ansonsten verlief der Flug ganz entspannt." Seit Kuraokami zu einem Glurak geworden war nutzte Naraka kaum noch öffentliche Verkehrsmittel. Fliegen war doch um einiges leichter (und stylischer) als sich in vollgestopfte Busse oder Bahnen mit lauter Menschen zu drängen. Allein bei dem Gedanken schüttelte es Naraka. "Irgendwann musst du auch mal fliegen, hm?", grinste sie amüsiert und wandte den Kopf anschließend zur Treppe, die gerade von dem Touristenhaufen erklommen wurde. Ein Mann, dick und glatzköpfig, der sich mit einem Tuch die Schweißperlen von der Glatze wischte, war ganz vorne und lief hektisch auf die beiden Polizisten zu. "Sie, bitte! Helfen Sie mir! Diese Gruppe von Touristen aus Kanto möchte in Ferrula herumgeführt werden, aber der Reiseführer kam nicht. Übernehmen sie das doch bitte!" Bevor Naraka reagieren konnte wandte er sich schon wieder zum Mopp mit Kamera. "Meine Damen und Herren, die Beiden werden Sie heute in Ferrula herumführen! Ich wünsche Ihnen viel Spaß und noch einen erholsamen Abend." - und zack, schon war er weg. Verwirrt sah Naraka dem Mann nach, ehe sie die ganzen Blicke auf sich spürte.
Sie stieß sich wieder von dem Geländer ab und klopfte ihre Kleidung glatt, ehe sie die Menschen anlächelte. "Guten Abend. Mein Name ist Kegareki no Naraka, das hier ist mein Kollege Kazuma Otogiri. An was sind Sie denn am meisten interessiert?" Wie gut, dass Naraka das sprechen vor Menschenmassen drauf hatte; anders wäre sie wohl als Boss der RPV schlecht dran gewesen. Mit einem hilfesuchendem Blick zu Kazuma deutete sie ihm an, ihr zur Seite zu stehen, während die ersten Kameras schon wieder aufblitzten.


Zuletzt von Naraka am Fr Jul 17, 2015 1:14 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam So Jul 12, 2015 2:23 pm

#002
Kazuma & Naraka
A Quest to be done

Kazuma lächelte, als Naraka ihn so etwas wie ermahnte. "Ich werde es mir merken", gab er ruhig zurück. Er würde es sich tatsächlich merken, aber irgendwie war er doch ein Mensch, der selbst gerne andere lobte, wenn sie etwas gut getan hatten. Aber bei Kuraokami ... na gut. Da war es wirklich erst einmal nur die grundlegende Erscheinung, auch wenn er sich oft genug bewiesen hatte.
Na ja~, dachte er schmunzelnd bei sich, Lassen wir ihn einfach so sein, wie er ist. Mit diesen Gedanken schloss er das Thema "Kuraokami" ab und widmete sich nun den folgenden Fragen oder Antworten. Auf Narakas Frage an seine Pokémon nickte Osiris minimalistisch, während das Vipitis sogar ein wenig schüchtern wurde, als es nickte. Das Ereignis damals hatten aus dem hasserfülltem Vipitis eine sanftere Erscheinung gemacht, er hatte nicht nur Naraka mit bleibenden Narben versehen, sondern auch seinen derzeitigen Trainer das halbe Augenlicht gekostet ... Wahrscheinlich würde es aber auch dauern, bis Anubis ein wenig mehr Offenheit auch im Alltag zeigen würde.
Dass Osiris und Anubis aber im Team kämpfen konnten, das war wieder einer anderen Sache zu verschulden ... Aufmerksam hörte Kazuma den Worten seiner alten Freundin zu und nickte lächelnd. "Da hast du Recht", erwiderte er. Wahrscheinlich schlug mal wieder seine pessimistische Seite aus, das sollte er schleunigst versuchen, sich abzugewöhnen! Aber wahrscheinlich gehörte es auch einfach zu ihm ...

Naraka erzählte ihm von ihrem Weg hierhin und er nickte. Sie war wirklich selten nicht auf dem Rücken ihres Gluraks zu finden, seitdem es eines war. Es musste wirklich entspannend sein, noch viel schneller (und früher) an verabredeten Orten zu sein! Als Naraka ihm indirekt einen Flug anbot, lachte er nur leicht auf. "Ich weiß noch nicht, wie ich Höhen gegenüberstehen soll", antwortete er gelassen, und ehe einer der beiden auch noch ein einziges Wort hätte sagen können, kam ein Mann von etwas ... pummeligerer Statur zu ihnen herüber geeilt, voller Hektik und hinter sich eine Touristengruppe vereinend.
Ehe einer von den beiden höflichst ablehnen konnte, diese "Führung" zu machen, war er auch schon verschwunden und sie standen nun da, mit zwei aufgezwungenen Führer-Cappys, wie Kazuma sie schon ab und an gesehen hatte, auf dem Kopf und einer Touristengruppe aus Kanto vor ihnen. Da Kazuma noch ein wenig langsam schaltete, immerhin war es spät und so, war er ganz froh darum, dass Naraka die Ansprache übernahm und diese "Führung" einleitete. Dabei wusste er doch kaum etwas über diesen Ort! ... Egal. Naraka zählte, wie sie es mit einem Seitenblick zu ihm klarmachte, auf ihn und das würde er auch - hoffentlich - gut erfüllen. Geprägt von seiner inneren Ruhe, die gemächlich zurückkehrte, lächelte er in die Runde hinein (diese grüne Cappy stand ihm ganz und gar nicht) und hörte sich aufmerksam die Meinungen an.
Der eine wollte leere Schienen fotografieren, der andere interessierte sich für die Architektur, die andere wiederum wollte nur etwas zu essen und ein anderer wiederum wollte sich nur die Führung anhören - keine Wünsche.
... Konnte der Reiseleiter denn keine Gruppe zusammenstellen, die sich ein wenig mehr einig war?! Dennoch behielt sich Kazuma sein Lächeln und sagte nun: "Ich denke, wir werden dann einfach einen kleinen Rundgang machen. Wenn Sie etwas besonders interessant finden, heben Sie einfach die Hand und wir werden versuchen, Ihren Wünschen gerecht zu werden." Eine kleine, typisch japanische Verbeugung folgte, ehe sich der Trupp letztendlich in Gang setzte.
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam So Jul 12, 2015 5:11 pm

mit Kazuma
in Ferrula
#003
Naraka seufzte innerlich. Natürlich war die Gruppe aus Touristen total zufällig zusammengewürfelt worden und keiner von ihnen hatte einen bestimmten Wunsch, wo er hin wollte - und wenn, dann gab es niemand anderen, der das auch wollte. Der Ranger legte den Kopf schief und musterte alle Menschen nacheinander, ehe auch sie sich die grüne Gruppenführer-Cappy aufsetzte und Kazuma sprechen ließ. Anders als sie deutete sie am Ende der Rede kein Verbeugen an; so förmlich war Naraka nun auch nicht. Zusammen mit dem Trupp setzte sie sich in Bewegung um wieder zu den Schienen zurück zu gehen, von denen die Touristen eigentlich kamen.
Hin und wieder bemerkte der Ranger, wie vor allem Osiris und Anubis im Blickpunkt der Touristen standen; wieso auch nicht, schließlich waren das gleich zwei schillernde Pokemon und mit Kuroakami hatten sie heute schon drei Stück dieser seltenen Pokemon gesehen. Naraka legte die Stirn in Falten und dachte kurz darüber nach, wo Kura sich wohl gerade aufhielt, ehe sie sich schwungvoll umdrehte und zum Stehen kam. Sie befand sich nun vor einer der fünf Schienen und lächelte die Touristen freundlich an. Einer von ihnen, ein Mann mit dunklen Haaren und grünem T-Shirt mit einem Bisasam drauf, hob die Hand. Naraka nickte ihm kurz zu. "Ist das hier der Hauptbahnhof von Einall? Oder weshalb münden hier so viele Schienen ineinander?" Eine interessante Frage, auf jeden Fall.. nur leider wusste Naraka darauf keine Antwort. Was interessierten sie bitte schon Züge? Trotzdem behielt sie ihr Pokerface aufrecht und nickte wissend. "Nun, als Hauptbahnhof würde ich es nicht bezeichnen. Vielmehr ist es in Ferrula möglich, die Züge mithilfe einer Zugdrehscheibe auf verschiedene Weise umweichen zu lassen." Hoffentlich stimmte das, was sie da redete, zumindest im Ansatz. "Dadurch können Züge schneller die Fahrtrichtung und das Ziel ändern." Der Mann nickte fasziniert und sah anschließend an Naraka vorbei wieder zu den Schienen.
Eine Frau hob die Hand. "Von wem wurde dieses Weichensystem denn entwickelt?" Ergh.. Das wurde ja immer besser. Ein kurzer, kaum merklicher Seitenblick zu Kazuma ließ ihren Freund wohl vermuten, dass sie keine Ahnung hatte, was sie da redete. "Das Weichensystem stammt von Gerhard Ferrula, nach dem auch die kleine Stadt benannt ist.", erklärte sie fachmännisch und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Hoffentlich fragte die jetzt nicht auch noch, wann genau das passierte... Doch Naraka hatte Glück und die Frau war mit der Erklärung einverstanden.
Gerade als sich ein weiterer Mann meldete und Naraka ihn gerade dran nehmen wollte ertönte ein helles Piepen und die verschiedenen Ampeln die an den Schienen angebracht waren leuchteten rot auf. Naraka hob die Arme zu einer ausladenden Bewegung und drängte die Touristengruppe so ein Stück von den Schienen mit. "Was ein Zufall! Jetzt können wir sogar Zeuge von dem Wunder der Weichenumstellung werden." Erstaunt klatschten einige Touristen und beobachteten gespannt einen Zug, der in die große Halle einfuhr in der er das Gleis wechseln sollte. Natürlich konnte man von außen nicht dort hinein sehen, doch nach ein paar Minuten öffnete sich ein anderes Tor und der Zug kam, auf einer anderen Schiene als vorher, wieder heraus und fuhr weiter. Verschiedene "Ooh!" und "Aah!"-s entsprangen den Mündern der Touristen und sie machten so viele Fotos wie es ihnen möglich war.

Nach diesem Spektakel sah Naraka wieder zu Kazuma, um ihm den nächsten Teil der Führung zu überlassen.
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam So Jul 12, 2015 6:38 pm

#003
Kazuma & Naraka
Once Upon a Time in Ferrula

Osiris mochte - ganz offen gesagt - die viele Aufmerksamkeit nicht, während Anubis sich immer noch genierte. So viele Leute! So viele Fremde! Er war ganz fasziniert von der Menschenmenge um ihn herum, sodass sein Schweif noch aufgeregter als sonst hin und her schwenkte. Kazuma ermahnte ihn mit einem kleinen Fingerzeig, denn er wusste nicht, ob er nicht - aus Versehen - jemanden verletzen würde und sofort stellte sich mehr Ruhe bei dem Pokémon ein, die auch dadurch ausgelöst wurde, dass der Polizist sich selbst gelassen gab, während Naraka und er die ein oder andere Frage beantwortete.
Schließlich befanden sie sich vor den fünf Schienen, das Hauptaugenmerk Ferrulas. Naraka beantwortete mit Bravour alle Fragen, wenn sich Kazuma bei ein paar Antworten doch zusammenreißen musste, um nicht laut loszulachen. Es war aber auch nur zu köstlich, wenn Menschen von Dingen sprachen, von denen sie keine Ahnung hatten!
Bevor sich ein weiterer Mann mit Narakas unsicherem Wissen konfrontiert werden konnte, fuhr ein Zug vorbei und unterbrach die ganze Fragerei, denn es folgten nur noch recht viele "Oh"s und "Ah"s.

Seine kleine Freude sollte sich aber hiermit auch wieder rächen, denn es schien, als sei Kazuma dran und er drang geschickt in den Vordergrund, um nun die Touristen weiterzuführen. Sie gingen an den Schienen entlang und um die Weichenstation herum, während sich Kazuma urplötzlich an eine interessante Begebenheit erinnerte, die vor Jahren einmal passiert war. "Wo wir doch bei dieser höchst erstaunlichen Weichenstation sind", gab er laut und hörbar von sich und blieb vor dem genanntem Monstrum sanft stehen, "fällt mir ein Kriminalfall von vor zwanzig Jahren ein." Es folgten wieder einige "Oh"s und "Ah"s, denn man dachte doch gar nicht an Mord oder Totschlag hier! Als die Menge wieder mehr verstummt war, Osiris seinen prüfenden Blick ablegen konnte, fuhr er weiter fort: "Vor zwanzig Jahren war Ferrula noch ein recht beschauliches Städtchen gewesen, man hatte noch nicht so viele Besucher, so fiel ein Fremder natürlich ganz besonders auf! Es war ein kurioser Mensch, der-"
"DER MÖRDER!", rief eine alte Dame, sich aufgeregt Luft zufächelnd.
Kazuma lächelte freundlich. "Nein, Ma'am, ich bin mir noch nicht sicher, ob man dies an dieser Stelle schon sagen sollten ...", gab er geheimnisvoll von sich und machte dann ohne weitere Störung weiter, während die Weichenstation ihre Arbeit erledigte und man ihr dabei zusehen konnte. "Dieser Fremde war ein äußerst freundlicher Mann gewesen, den die Bewohner schnell in ihr Herz schlossen. Sie waren aufgeschlossene und freundliche Leute gewesen, die ein wenig Abwechslung in ihren Reihen sehr Willkommen hießen", fuhr Kazuma seine Erzählung fort und schilderte so die Umstände, die das Ferrula von damals beschrieben. Er wusste selbst nicht mehr genau, woher er noch einmal die Geschichte aufgeschnappt hatte, denn als sie geschah war er doch selbst erst sieben Jahre alt gewesen!
Dennoch erinnerte er sich - im Schein der Abendsonne - sehr gut an die Worte, die er gelesen oder gehört hatte. "Doch ehe ich mit meiner Geschichte fortfahre", gab er schließlich abrupt von sich, "Haben Sie weitere Wünsche?" Er sah lächelnd in die Runde. Vielleicht nicht gerade günstig, genau hier abzubrechen, aber es war ja noch nichts in seiner Erzählung "geschehen". Ein wenig Spannung musste man schließlich halten ... Wie lange ging so eine Führung denn überhaupt?
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Mi Jul 15, 2015 11:21 pm

mit Kazuma
in Ferrula
#004
In sich hinein lachend folgte Naraka der Gruppe nachdem Kazuma den Part des Führers übernommen hatte. Nun konnte er sich mit den blöden Fragen herumschlagen, zu denen sowieso niemand eine Antwort wusste. Gerhard Ferrula, herrje. Dass die Leute ihr das überhaupt abgekauft hatten war ein Wunder, und dass Kazuma nicht direkt losgelacht hatte auch. Ihre Tarnung wäre allerdings aufgeflogen, wenn sie zugegeben hätte, dass sie null Ahnung von Zügen hatte, und damit durfte Kazuma sich jetzt befassen, ha!

Doch ihr Freund und Arbeitskollege ging in eine ganze andere Richtig; erzählerisch, natürlich. Im Bezug auf das Gehen gingen sie an der Weiche entlang um sie zu "bestaunen" (Gott wie interessant ein großes Eisendings zu beobachten...) als Kazuma urplötzlich mit einem Kriminalfall anfing. Naraka hob eine Augenbraue und verschränkte die Arme vor der Brust als ihr Kollege anfing zu erzählen und die Touristen direkt in seinen Bann fing. Unglaublich, dieser Kerl. Hätte Naraka gewusst, dass "langweilige Kriminalfälle von vor 100 Jahren" nach den Spielregeln auch erlaubt waren hätte sie davon auch anfangen können anstatt über Züge und Gerhard Ferrula zu reden. Ausgefuchste Schlange, dieser Kerl.
Sie stellte sich kurz auf die Zehenspitzen um die Köpfe der Touristen zu überragen und Kazuma mit verengten Augen einen "Dich kriege ich noch dran"-Blick zuzuwerfen. Mit Sicherheit kam heute noch irgendeine Situation in der er sich eine irrsinnige Lügengeschichte ausdenken musste! Als Kazuma jedoch seine Geschichte für Fragen und Wünsche unterbrach ging ein enttäuschtes Stöhnen durch die Reihen, doch eine Frau (die zuvor ganz hysterisch auf "den Mörder" getippt hatte) hob die Hand und winkte kurz mit ihr herum. "Nun - äh - Herr Otogiri - ähm." Wurde die da gerade etwa rot..? Mit gehobener Braue ging Naraka ein Stück an der Gruppe vorbei um wieder nach vorne anzuschließen - allerdings nicht um ihrem Freund beizustehen, sondern lediglich um die Dame auch von vorne sehen zu können; und ja, sie wurde rot! "Haben, nun.. haben Sie diesen Fall selbst aufgeklärt?" Schüchtern sah die Frau kurz gen Boden, dann mit einem hoffnungsvollen Blick wieder zu Kazuma - oooh, wenn sich da nicht jemand Hals über Kopf in den Polizisten verliebt hatte!
Das war Narakas Chance! Bevor Kazuma das Wort ergreifen konnte trat die Schwarzhaarige einen Schritt vor und lächelte die Frau höflich an. "Aber ja! Herr Otogiri selbst hat den Verbrecher geschnappt und hinter Gitter gebracht, nicht wahr, werter Kollege?" Sie wandte sich wieder zu ihm um und warf ihm ein schelmisches Lächeln zu, á lá "Sieh zu wie du da wieder raus kommst" und stellte sich wieder zu ihm. Die Frau, sich wieder Luft zufächelnd, sah Kazuma nun mit noch größeren Augen an und war schier hin und weg von der Vorstellung, einen wahrhaftigen Verbrecher-Schnapper vor sich stehen zu haben. "Ich bin mir sicher, dass Herr Otogiri Ihnen die Geschichte gerne weitererzählen würde." Zuckersüß lächelte sie den Arbeitskollegen an und ließ die Hände in die Taschen ihrer Jacke sinken - hach, was ein toller Tag. In ihren Jackentaschen verblieben die Hände allerdings nicht lange, denn schon ein paar Sekunden später legte sich eine Hand auf den Kopf von Anubis, um der großen Schlange eine beruhigende Streicheleinheit zu geben. Auch ihr war nicht entgangen, wie aufgeregt das Vipitis war.
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Do Jul 16, 2015 5:58 pm

#004
Kazuma & Naraka
No need to blush, old man

Während Kazuma so seine Geschichte erzählte, bemerkte er aus den Augenwinkeln einen Blick von Naraka, die wohl sichtlich Rache verspürte, denn er hatte sich nicht mit Fragen - so merkwürdig sie waren - von den Touristen herumschlagen müssen. Daraufhin verbreitete sich das Lächeln des Polizisten aber nur ein wenig, Schadenfreude war durchaus auch eine Freude - auch wenn er sie nicht allzu oft verspürte. Heute war doch ein allzu lustiger Tag! Er fuhr ruhig seine Geschichte weiter, nur, um sie an einer recht ungünstigen Stelle zu unterbrechen, um nach Fragen zu fragen.
Tatsächlich - zu seinem Erstaunen - hatte eine Frau (die, die den Fremden, wobei bislang kein Mord eingetreten war, als Mörder beschuldigt hatte) eine Frage und er war ebenfalls überrascht über ihr rotes Gesicht, ließ sich jedoch nichts anmerken. Das Sengo neben ihm gab einen leisen, zischenden und vermeintlich verächtlichen Laut von sich, jedoch bewegten sich seine Lippen nicht wirklich (oder nur minimal), sodass Kazuma nur raten konnte, dass das minimalistische Geräusch von seinem Partner zur Rechten stammte. Ein leicht empörtes Lächeln huschte zu ihm und das schillernde Sengo wandte sich nur ab.
Ehe er die Frage beantworten konnte - natürlich hatte er den Fall nicht gelöst, hörte ihm jemand wirklich zu? -, widmete sich Naraka - freundlicherweise - der Beantwortung der Frage. Ja, natürlich hätte er das und ja, natürlich würde er nur allzu gerne weitererzählen. Ihr Lächeln danach konnte sie natürlich nur so deuten, dass sie Rache genommen hatte ... Wie amüsant? Den vielen "Oh"s und "Ah"s zufolge, die direkt nach der Antwort einsetzten, hatte ihm wohl wirklich keiner so direkt zugehört. Oder sie dachten wirklich alle, er sei extrem alt. Wow. Oder sie denken wirklich, dass er den Fall mit knapp sieben (oder zehn oder so) Jahren gelöst hatte ... Man konnte nicht in die Köpfe anderer blicken, was?

"Jedenfalls", nahm er den Faden gefasst wieder auf, einfach die Touristen im Wissen haltend, dass er wohl extrem alt war, aber einfach nur jung aussah, "Ein Schatten legte sich über die Idylle, als ein-" Schon wieder riefen die Menschen "Mord!" - "Raubmord!" - "Überfall!" - und so weiter in die Menge hinein und er seufzte innerlich. Konnten sie sich denn überhaupt nicht normal konzentrieren? Anubis jedenfalls, der durch die kleine Streicheleinheit von Naraka ein wenig ruhiger wurde, aber nicht minder verlegen, genoss den Trubel, denn normal war es eher unruhiger, beunruhigender Trubel, da war das hier doch eine wirkliche Abwechslung!
"Als ein Diebstahl des Dorfschatzes geschah", räusperte er sich, um die Stimmen zu beruhigen, die auch tatsächlich jetzt leiser wurden. Endlich. Eigentlich mochte er Menschenmassen schon gerne, aber Touristen ... "Man beschuldigte den jungen Fremden, den Dorfschatz gestohlen zu haben, jagte ihn aus dem Dorf fort, doch der Schatz kehrte natürlich dadurch nicht zurück", erklärte er in seinen Worten die nüchtern geschilderte Sachlage, über die er gelesen hatte. ... Nein, den Fall hatte er wirklich nicht gelöst. Nicht mit sieben ...
Plötzlich erinnerte er sich aber wieder, woher er den Fall kannte. Sein Vater hatte ihn gelöst, als er eine Reise nach Einall unternahm. Er hatte vorher seine Karriere als Polizist an den Nagel hängen wollen und suchte Ablenkung, um ihn Ruhe darüber nachdenken zu können ... Aber natürlich! Wie konnte er das nur vergessen! Der junge Fremde in dem Kriminalfall war sein Vater gewesen! Nostalgisch wurde sein Lächeln und er fuhr weiter fort: "Allerdings war es ein habgieriger Dorfbewohner gewesen, der den Schatz verkaufen wollte. Der junge Fremde ließ der Fall nicht los und er versuchte, außerhalb des Dorfes, den Fall zu lösen und schaffte es sogar, den Dieb zu stellen. Allerdings wollte er ihn nicht als Dieb vor den anderen Dorfbewohnern bloß stellen, weshalb der junge Fremde ihn gehen ließ, das Versprechen, so etwas nie wieder zu tun, abnehmend und den Schatz an sich nehmend. Er schickte ihn anonym zurück und man hörte nie wieder etwas von ihm."
Damit schloss er lächelnd die alte Geschichte, seine Lieblingsgeschichte von seinem Vater, ab, und fragte schließlich - standardmäßig - in die Menge hinein: "Haben Sie noch weitere Fragen zu Ferrula oder zum Fall?"


Zuletzt von Kazuma am Fr Jul 17, 2015 1:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Fr Jul 17, 2015 1:12 pm

mit Kazuma
in Ferrula
#005
So ganz stellte Naraka das nicht zufrieden. Jetzt hatte sie ihn so schön in die Enge getrieben und er redete sich trotzdem raus; verdammt nochmal. Innerlich seufzend streichelte sie weiterhin Anubis Kopf und hörte der Geschichte zu, die Kazuma erzählte. Sie kannte sie sogar selbst, denn Kazuma hatte sie ihr schon einmal erzählt.. aber in welchem Zusammenhang nochmal? Irgendetwas war an dem Fall besonders gewesen; kann es sein, dass sein Vater ihn gelöst hatte? Sicher war Naraka sich dabei allerdings nicht mehr richtig, weshalb sie das Thema damit schloss.
In gewisser Weise konnte Kazuma ihr doch trotzdem leid tun, denn die Menschen redeten ständig dazwischen mit irgendwelchen Vemutungen, die komplett fehl am Platz waren. Naraka beschäftigte sich nebenbei damit, sich die Gesichter der Menschen genau einzuprägen, man konnte ja nie wissen, wann einem das nochmal nützlich werden konnte. Nachdem die Gesichter eingespeichert waren wanderte der Blick der Schwarzhaarigen in den Himmel. Langsam wurde es dunkel und die Sonne war bereits fast untergegangen. Man sah den Umriss des Mondes bereits und einige Sterne blinkten am Firmament; sie verzog kurz den Mund und dachte darüber nach, wo Kura sich wohl gerade herumtrieb. Normalerweise müsste er bald schon wieder zurück kommen. Er ließ Naraka nie gerne lange allein (typischer Beschützerinstinkt...) und war meistens gen Abend wieder da, wenn er vorher unterwegs gewesen war. "Hm.", stieß sie kurz sich gegenüber aus und wandte den Blick vom Himmel wieder zu Kazuma, der so eben seine Geschichte abgeschlossen hatte und nach weiteren Fragen fragte.

Die Menschen waren hin und weg von dieser Geschichte - allen voran die junge Frau, die sowieso auch hin und weg von Kazuma selbst war. Total begeistert vom jungen Mann sah sie ihn mit großen Augen an als würde sie ihn gleich auffressen wollen. Schmunzelnd hoben sich Narakas Mundwinkel - daraus konnte man sicher noch was machen!
Vorher hob sich jedoch die Hand eines Mannes, dem Naraka anschließend zu nickte. "Können Sie uns sagen, wo wir diese Nacht nächtigen könnten?" Gute Frage. Naraka hob kurz eine Augenbraue, ehe es ihr einfiel. "Wenn Sie den Bahnübergang übergehen und am Bahnhofsgebäude entlang laufen werden sie ein kleines Hotel extra für Touristen finden.", erklärte sie fachmännisch und lächelte höflich. "Wenn ansonsten keine Fragen sind hoffe ich, dass Ihnen die Führung gefallen hat und sie vieles dazu lernen konnten." Dass das meiste Falschinformationen waren ließ sie mal außen vor. Die Gruppe brach in einen kleinen Dankesapplaus aus, ehe sie sich langsam teile und in einzelne Gespräche wandelte, während kleinere Gruppen den Bahnübergang erklommen.

Lediglich die Frau die auf Kazuma stand blieb noch und sah Narakas Kollegen scheu an. Naraka schmunzelte kurz amüsiert und sah zwischen den beiden hin und her. Bevor sie jedoch etwas sagen konnte spüre sie etwas; etwas, was sie immer spürte, tief in sich drin: Kuraokami war in der Nähe. Der Kopf ging gen Himmel und es dauerte einen Moment, bis sie den schwarzen Drachen am Himmel entdeckte. Das Glurak setzte zur Landung an und kam knapp neben Naraka auf den Füßen an. Die Frau, die vorher versucht hatte, irgendetwas zu Kazuma zu stammeln sah das Glurak mit großen Augen an, ehe sie einen Schritt zurück ging und mit einem kurzen Abschied die Flucht ergriff. Verwirrt sah Naraka ihr nach bis sie sich zu Kuraokami drehte und ihm über den Hals streichelte. "Na, wo hast du dich herum getrieben?", schmunzelte sie. Kuroakami senkte den Kopf, einer Verbeugung ähnlich, gegenüber Kazuma und winkte Anubis und Osiris mit seiner Hand zur Begrüßung zu. Ja ja, Anstand hatte er!
"Tja - das war ja mal.. interessant." Naraka hob eine Braue und lächelte Kazuma an. "Was machen wir jetzt?"
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Fr Jul 17, 2015 5:10 pm

#005
Kazuma & Naraka
End of this Day

Es war schon dunkel und ihn beschlich das Gefühl, dass die Führung doch bald ihr Ende finden sollte. Kazuma beendete seine Erzählung und verbeugte sich bedankend. Wenigstens hatten sie ihn bei seinen letzten Worten nicht unterbrochen.
Als Naraka die letzten Worte sprach und sogar ein kleiner Dankesapplaus (der von Osiris nur mit einem "Pah!"-ähnlichem Geräusch kommentiert wurde) ertönte, atmete der freundlich lächelnde Polizist innerlich auf. Er unterhielt sich noch mit ein paar anderen Touristen, ehe sich wirklich alle auf dem Weg machten.
... Alle, bis auf die eine junge Frau, die ihm scheinbar etwas mitteilen wollte, es aber doch nicht über die Lippen brachte, auch wenn Kazuma sie immer wieder freundlich ermutigte. Was für eine kuriose Begegnung ... Irgendwie erinnerte ihn das immer wieder an seine Dienstzeiten, dort, wo er auch aus stammelnden Menschen zusammenhängende Sätze herausbringen musste. Irgendwie wurde er aber das Gefühl nicht los, dass dieses Gestammel hier nicht wirklich den gleichen Ursprung hatte wie die der Opfer von Kriminalfällen ... Aber das war nur so ein Gefühl, diesem musste er nur in einem Kriminalfall nachgehen - und das hier war sicherlich keiner.

Als das schillernde Glurak ankam, verabschiedete sich die Frau hektisch und war dann auch weg. Kazuma sah ihr kurz skeptisch hinterher, beließ es aber dann doch dabei. Schließlich widmete er seine Aufmerksamkeit dem angekommendem Pokémon. Er hob die flache Hand zum Gruß und lächelte. "Guten Abend, du Großer", meinte Kazuma gutmütig zu dem Ankömmling und auch Osiris und Anubis erwiderten den Gruß Kuraokamis (wenn das Vipitis auch deutlich enthusiastischer als das Sengo).
Kazuma nahm die grüne Kappe von seinen verwuschelten Haaren herunter, strich sich abwesend durch die Haare und hörte Narakas Worten zu. "Ja, das war durchaus ... ein interessanter Tag", dachte er laut und lächelte in Narakas Richtung. Er deutete auf die Kappe. "Vielleicht sollten wir sie zurückbringen? Vielleicht gibt es auch eine kleine Belohnung für zwei tapfere Wegweiser?", schlug er auf ihre Frage, was nun zu tun sei, vor und verkniff sich sein schelmisch aufblitzendes Grinsen nicht. Die grüne Kappe hatte ihn wirklich nicht so gut gestanden, wenn man nach seiner (und nach Osiris') Meinung ging. Kurzerhand zog Kazuma die Kappe über den Kopf des blauen Sengos und erntete dafür direkt einen missbilligenden Blick.
"Du hast echt was verpasst, Kuraokami-kun", sagte er, sich an das Gelände des Bahnübergangs lehnte, an die Minuten vor dem Eintreffen des Gluraks denkend. Er hatte sich an einen wichtigen Fall erinnert, den sein Vater gelöst hatte, hatte gelernt, dass er ganz sicher niemals Touristenführer werden wollte und hatte nun Mitleid mit denen, die diesen Job hatten (kein Wunder, dass das Touristenbüro einen Engpass besaß ...). Wobei die auch wahrscheinlich mit besseren und - das war besonders wichtig - richtigen Informationen ausgestattet waren. Gerhald Ferrula?, dachte er leicht grinsend bei sich, Ich hoffe nur, das sucht jetzt niemand ... Ein amüsanter Tag ging vorbei.

Als sein Blick aber noch einmal auf Naraka fiel, fiel ihm es plötzlich wieder ein.
"Ach ja", sagte er und zückte sein Notizbuch heraus, "Ich habe die Informationen, die du haben wolltest." Er blätterte in seinem Notizbuch herum, bis er bei einer Seite haften blieb. "Wenn du willst, könnten wir uns morgen das Ding einmal ansehen? Heute ist es wohl etwas zu spät ..." Sein Blick verlor sich in den abertausenden von Sternen, die über seinem Kopf in dem Himmel platziert waren.
Wenn er sich jetzt nicht noch einmal geirrt hatte ... ha ha ...
[out: Ich hoffe, das passt so? |'D ~]
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Fr Jul 17, 2015 10:00 pm

mit Kazuma
in Ferrula
#006
tbc: Stratos City, der Park
Erst jetzt fiel Naraka wieder ein, dass sie eine hässliche grüne Kappe auf dem Kopf hatte. Mit einem schnellen Handgriff waren ihre schwarzen Haare von dem grässlichen Ding befreit und sie schüttelte kurz den Kopf. Der Vorteil von kürzeren Haaren war einfach, dass man sie schnell wieder so liegen hatte wie man sie wollte! Naraka hatte sogar mal längere Haare gehabt, aber irgendwie gingen sie ihr dann auf die Nerven.. Ständig hatte man irgendwelche Strähnen im Gesicht und vor allem bei Aufträgen die viel körperliche Aktivität beanspruchten nervte es ungemein ständig Haare im Gesicht zu haben - kurzerhand wurde die Haarpracht also abgeschnitten und seitdem hat Naraka kurze Haare.
"Mhm, ja.", nickte sie auf Kazumas Vorschlag hin die Kappen zurück zu geben. Vermutlich konnte man sie einfach am Touristenhotel abgeben, zumindest hoffte Naraka das inständig. Sie hatte keine Lust jetzt noch nach jemandem zu suchen, der die hässlichen Dinger an sich nahm - und behalten wollte sie sie auch nicht. Sie wurde kurzerhand Kuraokami aufgesetzt, der sich, nicht wie Osiris, ziemlich darüber freute. Zumindest schien es Naraka so, und so wirklich an seinen Kopf ran kam sie ja auch nicht, also hing die Kappe eher an einem von Kuras Hörnern als dass sie auf seinem Kopf lag.

Naraka setzte sich anschließend langsam in Bewegung; man wollte schließlich heute noch wieder in sein warmes Bett in Stratos City und nicht auch noch dazu gezwungen sein, in Ferrula die Nacht zu verbringen. Das war allerdings doch eher unwahrscheinlich, schließlich konnte Naraka fliegen wann sie wollte, selbst wenn es 5 Uhr Morgens war. Anders war das mit Kazuma. Sie beobachtete ihren Kollegen von der Seite und dachte darüber nach, wie er wohl nach Hause kommen sollte. Eigentlich könnte Kuraokami ihn ja mitnehmen, war ja nicht so als würden Naraka und Kazuma nicht im selben Haus wohnen (hah). Die Frage war nur, ob Kazuma das auch zulassen würde. Wenn er hier bleiben wollte über Nacht würde Naraka nichts anderes übrig bleiben als auch hier zu bleiben. Sie war schließlich lieber gemeinsam mit einem Freund irgendwo im Nichts als allein Zuhause um sich zu langweilen. Der Ranger zuckte kurz mit den Schultern und vergrub ihre Hände in den Taschen. Kura folgte ihnen gemächlich, allerdings in der Luft. Er war sich wohl nicht ganz sicher, ob der Bahnübergang auch für über 90 Kilogramm schwere Pokemon geeignet war... und das war auch gut so. Noch weniger Lust als auf eine weitere Touristen Tour hatte sie auf einen zerstörten Bahnübergang der dadurch die Züge aufhielt und damit ein regionales Desaster auslöste - und das war dann alles auf ihrem Mist gewachsen...

Der Ernst kam jedoch in ihr Gesicht zurück als Kazuma erwähnte, dass er die Informationen hatte die Naraka gebraucht hatte. Dafür hatten sie sich ja auch ursprünglich getroffen... Sie nickte knapp. "Mhm, Gut.", murmelte sie und wandte das Gesicht dann komplett zu Kazuma während sie die Treppen herunter lief. "Sicher, machen wir. Willst du auf Kuro mit zurück nach Stratos City fliegen? Sonst sitzen wir hier wohl fest.", grinste sie schief und sah kurz zu Osiris und Anubis.


Zuletzt von Naraka am Sa Jul 18, 2015 4:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam Sa Jul 18, 2015 3:25 pm

#006
Kazuma & Naraka
Toward Tomorrow

Kazuma musste bei dem erfreutem Gesicht Kuraokamis ein wenig schmunzeln, der sich wohl über die Kappe, die ihm genauso wenig stand wie einer der anderen Anwesenden, durchaus freute, Freude daran fand. Es war ja auch schön, wenn sich Mensch oder Pokémon freuten. (Auch, wenn die Kappe eher windschief an seinem Horn hing als auf seinem Kopf lag.)

Schließlich stieß er sich ebenfalls vom Bahnübergang ab, klappte sein Notizbuch, welches er heraus gekramt hatte, zu und verschob jegliche weitere Inspektion des kleinen Büchleins auf später - vielleicht, wenn die Sonne wieder schien und er es nicht unter künstliche Lichtquellen halten musste, um etwas darin lesen zu können. Stattdessen ging er mit den vielen Pokémon und Naraka im Schlepptau zu dem Touristenhotel, welches, wie es sich herausstellte, tatsächlich für die Führungen verantwortlich war. Entsprechend konnten sie auch dort die Kappen - endlich - loswerden und waren für den heutigen Tag wirklich fertig. Glücklicherweise gab es zu so später Stunde noch jemanden, der ihnen die grünen Modekatastrophen abnahm (sie waren ja eigentlich recht gut als Erkennungsmerkmal, diese Kappen würde wohl niemand anderes freiwillig tragen ...) und ihnen sogar ein paar Pokédollar in die Hand drückten. Na also, hatte es sich doch durchaus ein wenig gelohnt! ... Nur so ein bisschen.

Kazumas Gesicht verzog sich jedoch ein wenig, verrückte das Lächeln minimal, als er Narakas Vorschlag hörte, doch zusammen nach Stratos City zurück zu fliegen. Er war noch nie - Wunder! - mit einem Pokémon geflogen, mochte er doch den Boden eigentlich ganz gerne, wie ihm gerade auffiel ... Wobei es durchaus schneller gehen würde und es wurde langsam wirklich spät. "Mh ...", meinte er nur unsicher, die "Risiken" und "Vorteile" abwägend. Sicher, er misstraute dem Glurak nicht, dafür war Naraka schon viel zu oft mit ihm geflogen, aber dennoch ... "Na gut. Lass uns zurückfliegen", gab er schließlich nach, es war wirklich viel zu spät und so spät fuhr wahrscheinlich auch kein Zug mehr. Außer die Nachtzüge oder so ...
Tatsächlich hörte er nicht mehr die üblichen Geräusche eines Bahnhofes, es war still und stiller geworden, ihm blieb also praktisch nichts anderes mehr übrig. "Ich begebe mich in eure Hände, Nara, Kuraokami-kun", sagte er mit einem schelmischem Unterton und holte sowohl das Sengo (froh, die Kappe los zu sein und auch zu etwas Ruhe kommen zu können, wenn es im Ball war) und das Vipitis (ein wenig traurig, weil es nichts mehr sehen würde, aber freudig den nächsten Tag erwartend) in ihre Bälle zurück.
Er seufzte einmal kurz auf und sah Naraka skeptisch an.
Eine Reise auf einem Glurak?

Tatsächlich kamen sie - mehr oder weniger - heile in Stratos City an, wo sich Kazuma sofort in sein Bett fallen ließ, nachdem er die übliche Prozedur von Zähne putzen, sich umziehen und allen, die im Haus waren, eine gute Nacht zu wünschen, erledigt hatte.
Morgen würden sie sich dann mit dem Fall beschäftigen, für den er eigens recherchiert hatte und dann ... Er fiel schon bald in einen tiefen Schlummer, wo er konkret von sich selbst zeichnenden Teekannen auf weißem Grund träumte.
Aber das tat er ja sowieso jede Nacht.

tbc. Hochhaus - Stratos City
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Re: Der Bahnübergang

Beitrag von Gastam So Mai 15, 2016 12:48 pm

#001 - Mag ich Züge...?

Bedingt begeistert sah Melissa sich um. Sie war soeben aus einem Zug gestiegen, der sie von einer anderen Region hier her gebracht hatte - nach Ferrula in Einall. Sie war ihrer Zwillingsschwester Farina gefolgt, mit welcher sie fast dauerhaften Viso-Caster-Kontakt hielt, und so wusste, dass diese auf dem Weg nach Einall war, und sich aktuell wohl in einer Stadt namens "Panaero City" aufhielt. Soweit Mel wusste, lag das in der Nähe von Rayono City, und dort käme sie von hier mit einem weiteren Zug problemlos hin. Dieser Zug fuhr allerdings nur alle paar Stunden, und so hatte die Rothaarige noch etwas Zeit totzuschlagen. Also stand sie gerade am Bahnübergang und starrte auf Gleise. Diese Stadt war eigentlich so gar nicht nach Melissas Geschmack - zu viele Züge, die entsprechend Krach machten und Abgase verursachten, und nach außen hin war da irgendwie auch nichts. Nur Bäume. Dann doch lieber gleich ein Wald, da fuhren wenigstens keine Züge durch. Sie wollte sich gerade gedanklich weiter darüber auslassen, dass da ja sogar die Abstellkammer bei Team Finsternis spannender war als dieses Zug-Kaff, als jemand sie ansprach. "Du da! Du siehst vielversprechend aus. Zieh dir das an, und mach eine Führung mit ein paar Touristen durch die Stadt. Du wirst nicht schlecht bezahlt werden." Recht verwirrt starrte Melissa die junge Frau an, die ihr soeben ein Cappie mit der Aufschrift "Ferrula" sowie ein Ansteck-Schild mit dem Text "Touristen-Führer" in die Hand drückte. "Entschuldigen Sie, aber ich bin selbst Tourist. Ich kenne mich hier nicht aus. Ich -", doch die fremde Frau unterbrach die Rothaarige nur. "Ach, das ist schon okay, ich hab jetzt nur was zu erledigen, und da kommt gleich eine Gruppe von mehreren Leuten, die eine Stadtführung bei mir gebucht haben - übernimm du das doch für mich, in einer Stunde bin ich wieder da, dann kriegst du da auch Geld für! Beschäftige die Leute einfach." Und bevor Melissa erneut widersprechen konnte, war die Frau bereits verschwunden, und hinterließ eine verdutzte Diebin mit Ferrula-Kappe und einem Touri-Führer-Anstecker. "Ist das grade wirklich passiert..?", murmelte Mel verwundert zu sich selbst. Da sie normalerweise nicht halluzinierte, musste es wohl tatsächlich passiert sein. "Verdammt." Einfach abzuhauen erschien der Rothaarigen allerdings nicht wie eine Lösung, also musste sie wohl hier bleiben und auf die Gruppe von Touristen warten. 'Verdammt!', wiederholte sie gedanklich. Sie hatte doch gar keine Ahnung von diesem Zug-Kaff. Das würde... interessant werden. Sowohl für sie, als auch für die Touristen. Sie steckte sich den Anstecker an ihren Pullover, und holte ihr Irrbis aus seinem Pokéball. Der kleine lila Kürbis schwebte begeistert um seine Trainerin herum. "Iiiirr! Irrbis!" Melissa lächelte ihr Shiny Pokémon an, sagte: "Hiermit küre ich dich zu meinem Helfer bei einer absolut unnötigen Aufgabe!", und setzte dem Irrbis das Cappie auf die Locke seines Kopfes. "Iiiirrr, Irr!", freute sich das Pokémon grinsend, und schwirrte sichtlich entzückt um Melissas Kopf. Die Kriminelle und ihr Pokémon wirkten schon fast wie professionelle Touristenführer für die Stadt Ferrula. Mit Betonung auf 'fast', denn Ahnung von dem Ort hatte Melissa natürlich trotzdem keine - und das Kürbispokémon sowieso nicht.

Es dauerte nicht lange, bis Mel von ihrem Standort aus eine etwa zwanzig-köpfige Gruppe Menschen aus einem Zug wuseln sah. Es waren Männer und Frauen verschiedener Altersgruppen, darunter auch ein paar Kinder. Die Rothaarige zwang sich ein Lächeln ins Gesicht, winkte der Gruppe zu, und schickte ihnen ihr Kabo-chii mit dem Kommentar "Dann mal los" entgegen. Die Touri-Gruppe schien zu verstehen, was das Pokémon mit der Ferrula-Kappe von ihnen wollte, als es "Iiirrbis!" rufend auf sie zuschwebte, um sie herum wirbelte, und zurück zu seiner Trainerin flog, denn die Menschenmenge folgte ihm. Als alle am Bahnübergang um Melissa versammelt standen, begann sie zu sprechen. "Hallo, mein Name ist..." Sie zögerte kurz. Sie wollte weder ihren vollen Namen nennen, noch ihren üblichen Rufnamen. Also nannte sie wohl oder übel den Spitznamen, den sie hasste. "Lissa. Ich werde euch heute etwas über dieses wuuunderschöne Städtchen erzählen, das bekannt für seinen Zugverkehr ist! Direkt hinter mir kann man, ähm, was sieht man denn da, ja richtig, man sieht die Zugdrehscheibe. Da stehen Züge drauf, und die kann sich drehen." Erstaunlicherweise hing die gesamte Touristengruppe gespannt an Melissas Lippen. Und das, obwohl diese definitiv nur offensichtliche Fakten erzählte, und dies auch noch relativ unsinnig. "Je nachdem wohin die Scheibe sich dreht, kann der darauf stehende Zug in eine bestimmte Richtung, beziehungsweise auf ein bestimmtes Gleis weiterfahren. Das ist wichtig, damit die Züge alle an ihren Bestimmungsort kommen. Die Kampfmetro zum Beispiel wird hier so gedreht, dass sie immer nach Rayono City fahren kann!" Bei der letzten Aussage grinste sie stolz - sie hatte den Leuten grade etwas erzählt, dass garantiert korrekt war! Allerdings schien es ja keinen Unterschied zu machen, was sie den Leuten erzählte. Die hatten mindestens so viel Ahnung, wie Melissa selbst, und entsprechend konnte sie ihnen alles erzählen, was sie wollte, solange es halbwegs ins Bild der Stadt passte. Das machte ihren unfreiwillig angenommenen Job doch noch mal ein bisschen leichter. "Wir stehen aktuell auf dem Bahnübergang. Von hier kann man gut alles überblicken, was es zu sehen gibt. Die Drehscheibe habe ich ja schon erwähnt. Da hinten ist ein großes Gebäude. Dort werden Züge abgestellt, die keiner mehr braucht. In dieser Richtung" Melissa hob ihren Arm und deutete in irgend eine unbestimmte Richtung. "liegt das Wohngebiet hier in Ferrula. Die Einwohner der Zug-Stadt müssen ja auch irgendwo leben. Die Häuser liegen etwas abseits der Gleise - wer will schon andauernd Zuglärm lauschen? Richtig, niemand." Na gut, sie wollte das nicht, und konnte sich daher auch nicht vorstellen, dass es irgend jemand anderes wollen würde. Gut, wovon konnte sie nun noch erzählen...? "Und, ähm, die Stadt ist nur erreichbar per Zug. Drumherum ist ganz viel Wald - natürlich kann man versuchen, auf einem Pokémon hier her zu gelangen, aber das würde ewig dauern - also warum so kompliziert, wenn man einfach mit dem Zug fahren kann?" Den ganzen Vortrag über schwebte ihr Shiny Irrbis glücklich mit der Mütze auf dem Kopf um die ganzen Menschen herum und fiepte dabei immer mal wieder glücklich "Irrrrbiiis", was manche der Touristen auch zum Schmunzeln brachte.

Es vergingen einige Minuten, in denen Melissa immer absurdere Dinge über Ferrula erzählte - darunter auch eine Geschichte über einen Geisterzug, der kleine Kinder in Geisterpokémon verwandelte - woraufhin plötzlich die Kinder unter den Touristen das Irrbis ziemlich schockiert anstarrten. Das konnte Melissa gaaar nicht nachvollziehen, grinste, und erfand irgend etwas darüber, was für Pokémon so um Ferrula herum anzutreffen wären. Irgendwann sagte sie: "So, habt ihr nun noch irgendwelche Fragen?" Niemand meldete sich. Sie waren wohl alle zu schockiert von dem, was ihre Pseudo-Ferrula-Führerin ihnen bisher erzählt hatte. "Gut, dann noch viel Spaß dabei, euch hier umzusehen!" Mel grinste fies, setzte ihrem Kabo-chii die Kappe ab und rief es zurück in seinen Pokéball. "Na husch, haut schon ab. Mehr gibt's nicht zu sagen.", meinte sie nun etwas lauter. Die meisten der Touristengruppe liefen tuschelnd in Richtung der Gleise, um sich dort etwas besser umzusehen - da Melissa bei ihrer 'Führung' durch den Ort ja keine Anstalten gemacht hatte, sich zu bewegen. Wenn ihr schon jemand diese Aufgabe aufdrückte, dann konnte sie das doch auch lösen, wie sie wollte - nämlich faul, wie sie es eben war.

Sie lehnte sich an das Geländer des Bahnübergangs und musste nicht mehr zu lange warten, bis die Frau von vorhin auftauchte, ihr Kappe und Anstecker wieder abknöpfte, einmal "Danke!" rief und Melissa dafür 2000 Pokédollar in die Hand drückte, bevor sie wieder verschwand. 'Seltsame Frau. Naja, leicht verdientes Geld... und jetzt kommt wenigstens gleich der Zug nach Rayono City.' Mel lief nun auch in Richtung Bahnsteig, wo bereits der Zug der Kampfmetro-Linie stand, der sie nach Rayono City bringen würde. Ein Ticket hatte sie bereits  bei ihrer Ankunft gelöst, also stieg sie nun einfach in den Zug ein.

tbc: Kampfmetro

[kommt in Ferrula an; bekommt eine Touristenführung aufgedrückt (Quest); steigt in die Kampfmetro, um nach Rayono zu kommen]
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