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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Einkaufsstraße

Beitrag von Lawrenceam Fr Jul 17, 2015 8:11 pm

Einkaufsstraße
Diese Straße der Großmetropole ist mit zahlreichen Läden für alle möglichen Dinge besetzt. Von Kleidung bis zur Elektronik kann man hier fast alles finden - auch Cafés und Bäcker, die die müde werdenden Shopper mit ihren Waren locken wollen, befinden sich hier.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Fr Jul 17, 2015 8:13 pm

Mit Tamsin

<- Marea City/Hafen

Trotzt zahlreicher Menschenmassen, welche sich in Stratos City herum trieben, war Lydia die Großstadtmetropole doch noch weitegehend lieber als die langweilige Hafenstadt, in welcher man zu allem Überfluss auch noch von langweiligen Touristen angerempelt wurde. Natürlich war hier das Risiko auf Journalisten und Reporter zu treffen weitaus höher, doch ging die junge Frau dies gerne ein, für die atemberaubenden Hochhäuser und die natürlich vorzüglichen Einkaufsmöglichkeiten. Eine kleine Shopping Tour konnte man sich immerhin mal bieten, wenn es sich beim gewünschte Vitalkraut, wegen welchem man erst nach Marea City gekommen war, um vorerst ausverkaufte Ware handelte, wie der Standbesitzer dem Top Vier Mitglied erzählt hatte. Jener arme Mann, welcher sie daraufhin mit anderen Heilkräutern, die er auf Lager hatte, beschwichtigen wollte, konnte sich erst ein mal einen langen, anstrengenden und ausführlichen Vortrag der nicht gerade angenehmen Gesprächspartnerin anhören.

Doch da sie noch vorhatte, bei jenem Kerl in Zukunft weitere Einkäufe zu tätigen, musste sie sich wohl oder übel damit abfinden und ihr Temperament vorerst etwas zügeln. Und außerdem hatte die Sache doch noch etwas gutes. So nahm sich die weißhaarige immerhin die Zeit, welche sie eigentlich für die Planung zum Wendelbergausflug, welcher nun erst mal warten musste, nutzen wollte und gönnte sich nun ein leckeres Eis auf einer der Parkbänke in der Einkaufsstraße, wo sich weitere zahlreiche Musiker und Straßenkünstler herum trieben, ein durchaus amüsanter Anblick, wie sie selbst fand. Glaziola und auch die Pokemonverträglicheren Mitglieder ihres Teams behielt sie jedoch vorerst im Ball, genoss diesen Moment der absoluten Einsamkeit, während die Klänge einer kleinen Straßenband, welche einige Meter weiter weg spielten, in ihr Ohr drangen. Zu früheren Zeiten hätte sie nun mit der Entscheidung kämpfen müssen, ob sie zuhause vorbei sehen sollte oder nicht. Heute würde Lydia nicht ein mal mehr auf die Idee kommen und außerdem wohnt in Stratos City, angemerkt die Geburtsstadt der Eisstrainerin, eh keiner ihrer Familie mehr. Dabei kam ihr jedoch der Gedanke, dass sie während des Trainingsaufenthaltes im Wendelberg, wann auch immer dieser statt finden mochte, ja auch mal wieder bei ihrer Tante in Nevaio vorbei schauen könnte. Währenddessen wurde die nun leere Eiswaffel in den kleinen Mülleimer neben der Parkbank geschmissen.

Doch brachen sämtliche Planungen und gedankliche Vorschläge augenblicklich ab, als sich plötzlich ein kleines, pinkes Wesen der zierlichen Gestalt jener jungen Frau nährte. Diese, gerade noch so erfreut über ihre Einsamkeit, betrachtete erst fragwürdig, dann genervt das Eneco, welches sich vor ihre Füße setzte und die weißhaarige anzustarren schien. Was? Was willst du? fragte sie schroff, als könne das kleine Wesen ihr Antwort geben. Doch dieses schien gar nicht daran zu denken, blieb einfach sitzen und rührte sich nicht. Kusch.... geh weg setzte das Top Vier Mitglied nun zum Verscheuchversuch an, diesmal mit einer etwas sanfteren Stimme und unterstrichen von hektischen Handbewegungen, die das Normal Pokemon zum Umkehren bewegen sollten, vergeblich! Für eine Weile blieben die kühlen, türkisfarbenen Augen der jungen Frau auf dem Wesen ruhen. Zwar war es kein Eispokemon, doch immer noch besser als eines dieser Feuer Viecher und doch irgendwie ganz niedlich. Das Eneco richtete sich nun auf und gerade als die Isley schon annahm, es würde endlich verschwinden, nährte es sich ihr noch mehr und schlängelte sich durch ihre dünnen Beine. Als sich das kleine, freche Wesen nun auch noch an ihre weißen Stiefel schmiegte, blickte die junge Frau aufmerksam nach links und rechts, nur um sicherzugehen, das auch bloß niemand zu sah. Daraufhin beuge sie sich etwas herunter und streichelte dem Pokemon mit dem Anflug eines Lächelns über den Kopf.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Fr Jul 17, 2015 9:13 pm


Stratos City, mit Lydia
001

Seufzend hing Tamsin die Schürze an den Haken. Ein weiterer Arbeitstag war geschafft; zum Glück. Heute war es besonders voll im Café gewesen und damit umso mehr Arbeit für Tamsin, doch sie hatte es mit Würde genommen und hervorragende Arbeit geleistet, wie immer eben. Sie hatte heute Frühschicht gehabt und war damit nachmittags fertig geworden, womit sie noch ein wenig Freizeit hatte bevor sie sich... wichtigen Dingen zuwenden musste. Erst Abends wurde aus Tamsin The Yōkai, die Zeit davor wollte Tam noch nutzen.
Sie war kurz nach Hause gegangen um sich umzuziehen (mittlerweile hatte sie sich vom Lohn eine eigene kleine Wohnung leisten können) um anschließend wieder ins Stadtzentrum zu gehen und ein wenig zu spazieren. Doch erst als sie gerade die Tür hinter sich schloss fiel ihr auf, dass etwas fehlte: Varuna. Seufzend sah Tamsin sich um ob das kleine Eneco irgendwo zwischen ihren Beinen herumschlich, doch das war Fehlanzeige. Vermutlich war sie vom Café ausgebüchst und nun mal wieder in Stratos City unterwegs; das bedeutete für Tamsin, dass sie sie erst einmal suchen musste bevor sie sich wirklich entspannen konnte.

Sie seufzte und huschte schnell die Treppen herunter, schloss die Haustür des Hauses hinter sich und machte sich anschließend auf den Weg zum Zentrum der Stadt; dort hielt Varuna sich öfter auf, einfach weil dort so viele Menschen waren. Nichts tat die kleine Prinzessin lieber als im Mittelpunkt zu stehen, irgendwann würde ihr das noch zu Schaden kommen.
Tamsin legte die Stirn in Falten während sie die die Straßen entlang lief. Nebenbei kramte sie den Pokeball von Antares aus ihrer Tasche und ließ das Gengar frei, das sofort neben ihr her schwebte und fragend zu dem Mädchen sah. "Varuna ist mal wieder auf Wanderschaft gegangen, hilf mir bitte sie zu finden, ja?" Das Gengar nickte und grinste schelmisch, ehe es sich in Nichts auflöste und damit aus Tamsins Sicht verschwand.

Während dessen tummelte Varuna sich tatsächlich im Stadtzentrum herum, in der Nähe einiger Parkbänke. Mit hoch erhobenem Schweif tapste es leichten Schrittes an den Menschen vorbei, bis sie jemanden erblickte der ihrer Meinung nach würdig für sie war. Eine junge Dame, die sich so eben mit einem Eis auf eine Parkbank gesetzt hatte. Das pinke Pokemon kam bei der Dame an als sie gerade die leere Eistüte in den Mülleimer neben sich warf und setzte sich auf die Hinterpfoten vor ihr auf den Boden und sah mit großen Augen zu ihr hoch. Als sie sich sicher war, die Aufmerksamkeit der Frau auf sich gelenkt zu haben stand sie wieder auf und schlich langsam um ihre Beine herum, woraufhin sie sich eine schöne Streicheleinheit verdiente.
Fröhlich schnurrend rieb das Katzenpokemon sich weiter am Stiefel der Frau, bis die Ohren zuckten und der Kopf sich alarmiert hob. Varuna verengte die Augen und sah sich um, ehe direkt neben der Frau und ihr aus dem Boden der Kopf eines Pokemons trat, das sowohl Varuna als auch die Frau breit und fies angrinste. Varuna fing an zu fauchen und wollte dem Pokemon einen Kratzer verpassen, allerdings zeigte das keine Wirkung beim Geist. Als das Pokemon ganz aus dem Boden aufgetaucht war manifestierte sich die Gestalt auch und gab Preis, dass es sich um ein Gengar handelte.

Ungefähr gleichzeitig erreichte Tamsin die Einkaufsstraße und entdeckte Antares und Varuna. Seufzend lief sie weiter, bis sie bei der Bank angekommen war. "Varuna, da bist du ja.", rief sie aufgeregt und nahm das Eneco hoch. Varuna rieb den Kopf kurz am Kinn von Tamsin und sprang anschließend auf ihre Schulter, um es sich dort gemütlich zu machen.
Antares grinste die Frau auf der Bank weiter an während er sich neben Tamsin stellte und sie darauf hin wies, dass da noch jemand saß. "Oh. Hey. Tut mir Leid, Antares wollte Sie bestimmt nicht erschrecken.", murmelte sie obwohl sie sich nicht einmal sicher war ob er sie überhaupt erschreckt hatte.. wobei man natürlich auch bedenken musste, dass nicht alle Tage ein Kopf aus dem Boden kam...
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Sa Jul 18, 2015 2:34 pm

In der Einkaufsstraße herrschte um diese Uhrzeit ziemlich viel treiben. Lärm und Gedrängel lockten sicher nicht allzu viele Ruheliebhaber an, auch wenn es Lydia trotzdem hier her verschlagen hatte. Doch noch während ihre Hand über den kleinen, weichen Kopf des Pokémons strich, fragte sie sich wem das Wesen wohl gehörte, war der Zweifel an der Tatsache, dass sich ein wildes, kleines Pokemon nicht von den Menschenmassen vertreiben ließ, viel zu groß, wodurch das Top Vier Mitglied zu dem Schluss kam, dass es seinem Trainer wohl weggelaufen war. Noch während sie dem Eneco keine überschwänglichen, doch von der Eistrainerin deutlich ungewohnten Streicheleinheiten zukommen ließ, schweiften der ihre wilden Gedankengänge erneut ab und sie fragte sich wie sie wohl reagieren würde, wenn das Pokemon nicht bald verschwand. Auf Suchtour würde sie sich ganz sicher nicht begeben und genauso wenig Babysitterin spielen, so weit kam es noch! Doch andererseits.... könnte sie das Ding ja auch schlecht seinem Schicksal überlassen, oder? Somit klammerte sie sich einfach weiterhin auf der Hoffnung fest, der "nervige Fellball", wie die junge Frau das Eneco gedanklich bereits nannte, würde einfach wieder von selbst verschwinden, wenn es genug von den Streicheleien hatte.

Doch waren diese ganzen Überlegungen gar nicht nötig gewesen, tauchte doch kurz darauf urplötzlich eine Art Kopf aus dem Boden auf, ausgestattet mit einem breiten, hinterlistigen Grinsen und von Lydia, welche im ersten Augenblicklich unweigerlich etwas verwundert und überrascht, doch keineswegs beängstigt, drein blickte, sofort als Geist Pokemon identifiziert. Und jene Vermutung bestätigte sich spätestens in dem Augenblick, als das nun wohl gar nicht erfreute Normal Pokemon, mit den Krallen nach dem neuen Besucher schlug, durch dessen Gestalt die Pfote jedoch einfach hindurchging. Solche kleinen, fiesen Streiche kannte die weißhaarige bereits von ihrem Frosdedje, wenn sie auch immer das Gefühl hatte, ihr Pokemon vom Typ Eis und Geist, lege Wert auf etwas mehr.... "Stil" und seie darauf bedacht, sich von anderen Geist Pokemon abzuheben, wenn es auch eine pure Lüge wäre zu behaupten, Chione fände keinen Gefallen an dem ein oder anderen Streich. Kurz darauf manifestierte sich der neue Besucher und entpuppte sich als ein Gengar, einem Pokemon, welches der erfahrenen Trainerin bereits bekannt war, doch hier in der Einall Region war jenes Wesen nicht sonderlich häufig anzutreffen.

Und wie auf die Sekunde traf in diesem Moment wohl auch die Trainerin der beiden Pokemon ein, augenscheinlich ein Mädchen oder eine junge Frau, mit roten, langen Haaren, sowie einer sportlichen Figur, welche nur kurz darauf von ihrem Eneco angesprungen wurde. Und so gleich verwarf das grüblerische Top Vier Mitglied die Vermutung, das Pokemon wäre aufgrund Gemeinheiten des Trainers weggerannt, wahrscheinlich handelte es sich bei "Varuna", wie das Mädchen es nannte, einfach um ein ziemlich freches, keckes Ding. Lydia spielte schon mit dem verlockenden Gedanken der Dame ein paar Worte zu texten, doch hatte nicht nur das kleine, charmante Ding ihre wohl durchweg eingefrorene Laune etwas erwärmt, nein auch die junge Frau schien nicht gerade den Anschein zu erwecken, als wäre sie mit dem Verlust des Wesens locker umgegangen. Und auch, wenn es sich bei der Eistrainerin um jemanden handelte, welcher nur liebend gern die Krallen ausfuhr, behielt sie diese vorerst drin, angemerkt, soweit das möglich war. Wenigstens wurde sie nicht wieder angerempelt! Bald bedauerlich, richtete sich ihr Blick auf das Geist Pokemon und nur für den Bruchteil einer Sekunde, erhob sie ihre feingliederige Hand zum Gruß, ehe sie sich locker dem Rotschopf zu wandte. Kein Problem, hat er nicht!.... Geist Pokemon huh.. erwiderte Lydia in kühlem, ausdruckslosen, doch wie immer bestimmt direkten Tonfall, welcher schon darauf schließen ließ, dass diese Frau keine Meisterin darin war, einen halbwegs angenehmen Smalltalk abzuhalten. Ihre hübschen, doch kalten, türkisfarbenen Augen richteten sich auf das nun auf der Schulter sitzende Eneco und Lydia fuhr mit etwas erhobenerer Stimme fort ziemlich freches Ding. Sind sie Trainerin? Oder.... Koordinatorin? Beim letzten Wort verzogen sich ihre Mundwinkel etwas. Zwar hatte sie im Grunde nichts gegen Wettbewerbe oder deren Bestreiter, doch konnte sie bei bestem Willen nicht nachvollziehen, wie es sich jemand zum Lebenswerk machen konnte, seine Pokemon zum Affen zu machen. Auch wenn die junge Frau immer für eine gute (und aufspielerische) Show gut war, und ebenso ihre Pokemon, konnte das Koordinatoren Zeug nie ihr Interesse oder Sympathie wecken.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam So Jul 19, 2015 7:32 pm


Stratos City, mit Lydia
002

Glücklicherweise schienen weder Varuna noch Antares der Frau irgendwelche Probleme gemacht zu haben; ein Glück, denn sonst würde sie wohl mit den beiden ein ernstes Wort sprechen müssen und das.. war einfach nicht ihr Ding. Sie konnte ihren süßen kleinen Pokemon einfach nicht böse sein! Eine Hand des Mädchens ging zu ihrer Schulter um Varuna über den Kopf zu streicheln. Irgendwie schien Tamsin die Dame allerdings ein wenig... kalt? Vielleicht führte sie nicht oft Gespräche mit Fremden; wobei, wer tat das schon oft.. "Gut, das freut mich.", antwortete sie also und lächelte die Frau höflich an. Irgendwo her kam sie ihr bekannt vor, aber noch wollte Tamsin nicht darauf kommen, wo sie sie schon einmal gesehen hatte. Sie wusste, dass es sich bei ihr um irgendeine Berühmtheit handelte, aber von denen gab es ja nun momentan auch nicht gerade wenig. Vom Aussehen her würde Tamsin sie wohl in die Sparte Schauspieler, Model oder so etwas in der Art stecken, aber dann wäre es ihr noch rätselhafter, woher sie sie kennen sollte. Zugang zum Fernsehen hatte Tamsin nun nicht wirklich oft gehabt und eigentlich interessierte sie das auch herzlich wenig..

"Äh - Trainerin, irgendwie.", beantwortete die Rothaarige die Frage und kratzte sich kurz am Kopf. "Also, ich habe noch keine Orden.", gab sie zu und grinste schief. "Aber das wird schon. Momentan muss ich erst einmal Geld beschaffen bevor ich auf Reisen gehen kann." Sie konnte nun ja schließlich schlecht sagen, dass sie Hauptberuflich Diebin war. "Für Wettbewerbe würde ich vermutlich viel zu wenig Kreativität besitzen." Schulterzuckend beendete sie die Erklärung, was dazu führt dass Varuna angenervt von ihrer Schulter sprang. Wie konnte Tamsin es auch wagen, ihre Schulter zu bewegen während Varuna darauf saß? Unglaublich! Seufzend kommentierte sie den arroganten Sprung ihres Enecos und streichelte stattdessen Antares den Kopf (Ja, das ging tatsächlich!). "Und Sie?" Wie ausgefuchst von ihr! So fand sie am leichtesten heraus woher sie die Frau kannte.. zumindest hoffte Tamsin das. Es war ja gemeinhin bekannt, dass manche Berühmtheiten es nicht mochten ständig im Rampenlicht zu stehen, vielleicht würde die Frau ihre "wahre" Berufung dann auch nicht nennen; doch da musste Tamsin sich einfach mal überraschen lassen.
Varuna schlich derweil um Tamsins Beine herum, bis sie sich schlussendlich einfach plump fallen ließ und sich zu einem Knäuel zusammenrollte um zu schlafen. Antares genoss die Streicheleinheit kurz, ehe er sich wieder "auflöste" und Tamsin so beinahe zur Seite fiel weil ihre Hand plötzlich ins Nichts griff - machte ja einen super Eindruck! Das Gengar vergnügte sich dann damit, ein wenig durch die Gegend zu wandern und hier und dort mal halb aus dem Boden zu gucken um wilde Pokemon zu erschrecken. Dieses Verhalten würde er wohl niemals ändern, da war sich Tamsin sicher..

"Varuna scheint Sie zu mögen.", stellte Tamsin fest als das Eneco sich doch dazu entschlossen hatte, nicht zu schlafen sondern sich lieber wieder zur Frau zu gesellen und sich neben ihr auf den Boden zu setzen als wäre sie ihre Begleiterin. Kurz zuckten die rosa Öhrchen ehe Varuna sich daran machte, sich die Pfötchen zu putzen.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mo Jul 20, 2015 7:53 pm


Lydia & Tamsin
Ihre Gegenüber sprach mit angenehmer Höflichkeit, keiner Schleimerei, doch einer Note Respekt, etwas was Lydia von ihren Gesprächspartnern seltsamerweise automatisch zu verlangen schien, aber selbst dagegen nicht aufbrachte. Für ihre Verhältnisse, ging das ganze bis jetzt sogar ungewohnt ruhig und streitarm ab, um sich in Erinnerung zu rufen, dass die Szenarien sonst eine andere Gestalt annehmen, musste die weißhaarige sich nur das kurze Gespräch mit der Guardevoir Dame und ihrem Riesen Koffer in Marea City, zurück ins Gedächtnis rufen, doch wäre Lydia ja wohl kaum Lydia, wenn sie sich von solchen Erfahrungen oder sonstigen Auswirkungen ihrer forschen, kratzbürstigen Art, zu einer Besserung verleiten würde. Man wollte es den lieben Mitmenschen ja auch nicht zu leicht gestalten! Für einen kurzen Moment funkelte das kalte Augenpaar jener jungen Frau, ihre Gegenüber registrierend an, und richteten sich dann einzeln, doch möglichst unauffällig auf ihre beide Pokemon. Letztere schien ein festes Band mit ihrer Trainerin zu vermitteln, natürlich gestaltete es sich auch für eine Top Vier schwer, so etwas auf dem ersten Blick zu erkennen, doch merkte man immerhin, wenn jemand seine Partner gut behandelte. Und war eine Kameradschaftliche Basis nicht der Schlüssel zur Zusammenarbeit mit Pokemon? Natürlich gab es auch Personen, welche mit forscher und harter Behandlung bei jenen Wesen weiterkamen, doch bis jetzt war Lydia keinem in dieser Branche, mit einer hohen Position begegnet, welcher zu seinem Team kein gutes Verhältnis pflegte. Sie war zwar selbst jemand, welcher seinen Pokemon keine andauernden Streicheleinheiten oder sonstigen Kitsch zukommen ließ, was sie nach außen hin wohl ebenfalls als eine strengere Trainerin erscheinen lassen konnte, doch herrschte zwischen ihr und ihren Eispokemon trotzdem ein enges Band.

Die Antwort der rothaarigen Dame auf ihre momentane Tätigkeit dagegen, überraschte das Top Vier Mitglied doch ein wenig, auch wenn sie sich dies natürlich keineswegs anmerken ließ, war sie sich eigentlich sicher gewesen, dass es sich hierbei um eine Trainerin auf Reisen handelte. Doch anscheinend lag sie falsch in dieser Annahme, wenn auch nicht vollkommen. Mhm ich verstehe.... Geld als Stolperstein, kann wirklich eine Sünde sein entgegnete sie kühl, ungeachtet der Tatsache, dass sich der Spruch sogar gereimt hatte! War sie nicht gut? Aber tatsächlich fand es Lydia immer schade, wenn engagierten, zielstrebigen Trainerin mit Potenzial, auch wenn sie letzteres ihrer Gegenüber momentan noch nicht bewerten konnte, eine hohe, undurchdringliche Mauer in den Weg gestellt wurde, nur weil die finanziellen Mittel nicht vorhanden waren. Sie selbst hatte in dieser Hinsicht relatives Glück gehabt, war ihre Mutter zwar kein weltberühmtes und reiches, doch wohl verdienendes Model, welche ihren Kindern das Nötige bieten konnte, auch wenn die Isley heute beim Gedanken an den Kontaktabbruch eher mit Glück erfüllt ist, als mit Trauer. Denn wenn man sich erst ein mal auf eine Reise begeben hatte, diese zielorientiert fortsetzt, sich keinen Luxus erhofft, spart, sowie siegreich aus Kämpfen vorgeht (vor allem letzteres), konnte man ihrer Meinung nach so etwas auch ohne Unterstützung anderer bewerkstelligen, vor allem, wenn man bedachte, dass das Preisgeld eines besiegten Arenaleiters, keineswegs eine kleine Summe betrug. Als sie der jungen Frau daraufhin ihre Anmerkung zu Wettbewerben aussprach, kommentierte Lydia dies vorerst mit einem nicken, ehe sie mit abfälligem Gesichtsausdruck entgegnete Tz man benötigt nicht nur Kreativität, sondern auch eine gehörige Menge an Immunität gegenüber Schamgefühl, meiner Meinung nach! Und nach der Ansicht dieser Dame, war ihre Meinung die richtige, auch wenn sie an sich eigentlich keinen Groll gegenüber Koordinatoren an sich hegte. Nur brachte sie ihnen eben kein sonderlich großes Maß an Respekt gegenüber, doch mal ernsthaft, als ob sie das bei irgend einer Berufsgruppe tat. Das sich ihre Gegenüber daraufhin jedoch auch nach der Tätigkeit von ihr erkundigte, war selbstverständlich und bei der weißhaarigen handelte es sich um niemanden, der aus seiner Identität ein großes Geheimnis machte, sie jedoch auch nicht hinaus posaunte, zumindest nicht auf offener Straße. Denn so arrogant sie auch manchmal erschien, Top Vier, Arenaleiter und natürlich vor allem der Champ, wurden von den Medien immerhin wie Prominente behandelt. Es waren Prominente, vor allem in Einall! Oh ich bin.... begann sie direkt und ohne große Umschweife, merklich das diese junge Frau Selbstvertrauen besaß, als plötzlich eine ihr unbekannte Stimme, passend wie auf die Sekunde brüllte "OH MEIN GOTT, DA IST LYDIA VON DEN TOP VIER". Die eben noch recht entspannte Miene jener so eben genannten, wandelte sich augenblicklich in einen genervten Gesichtsausdruck um. Sie konnte es nicht leiden unterbrochen zu werden! Ja.... genau meinte sie in mürrischem Tonfall zu ihrer Gesprächspartnerin, wissend was gleich kommen würde, da stürmte auch schon ein junger Mann gekleidet in eine Art Pokemonkostüm an und rannte dabei fast die Kellnerin um.

Gerade als der Kerl das Wort erhoben wollte, hob Lydia die Hand, ähnlich einer Königin, welcher einem ihrer Untertanen augenblicklich das sprechen verbot. Ok ok ein Autogramm und dann zischst du ab, keine Twe.... doch sie brauchte gar nicht ab, da umarmte der Kerl sie schon stürmisch und die weißhaarige machte ein Gesicht, als wäre sie so eben in eine Grube krabbelnder Käferpokemon gelandet. In diesem Moment platzte auch ihr Frosdedje aus dem Pokeball, eine Angewohnheit, welche Lydia ihrem Pokemon einfach nicht abtrainieren konnte und in Fällen von aufdringlichen Fans, war das Geist Pokemon manchmal auch ganz praktisch. "Wowwww wie cool, das ist ja wie Weihnachten und Ostern zusammen.... und Silvester.... unnndd ähhhh... ähh" der Fan kratze sich am Kopf. Nikolaus? half Lydia ihm genervt auf die Sprünge und steckte ihm sogleich ein Autogramm zu, ohne zu fragen, wer er denn überhaupt sei. Dabei warf sie der rothaarigen einen Blick zu welcher gleichermaßen "ich brauch nen Kaffee" als auch "erschieß mich" bedeuten konnte. "Klasse jetzt hab ich schon eines von dir, dem Champ und Dustin Bieber". Wer? Eigentlich hatte sie darauf gehofft, ihr Chione könnte Konfuhstrahl einsetzen oder ähnliches, doch anstatt ihrer Trainerin beizustehen, betrachtete diese eher interessiert das Gengar. Erst nach einigem wenn und aber, sowie einem Versuch von dem Kerl der Kellnerin irgendeine bekannte Modelidentität anzudrehen, wahrscheinlich nur um noch ein Autogramm abzustauben, verschwand er endlich und Lydia sträubte sich. Igitt.... ich brauch Desinfektionsmittel! Achja wie heißt du eigentlich? Zumindest war sie den idiotischen Fan los geworden und hatte den Namen des niedlichen, anschmiegsamen Enecos heraus gefunden. Veruna passte irgendwie und sie zwinkerte dem Pokemon zu, während sich dieses die Pfoten leckte. Ob der aufdringliche Pokemonliebhaber das Gespräch der beiden Damen nun versaut hatte?
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mi Jul 22, 2015 6:21 pm


Stratos City, mit Lydia
003

Mit interessiertem Blick sah Tamsin die Frau ihr gegenüber an. Eine wirkliche Schönheit war sie, das konnte Tamsin nicht leugnen. Das junge Mädchen fragte sich, woher sie wohl kommen mochte; eine solche Hautfarbe war schließlich nicht allzu oft in Stratos City zu sehen (zumindest hatte Tamsin noch nicht viele gesehen), daher musste die Frau wohl von weiter her kommen. Und diese Haarfarbe! Nachdenklich musterte Tamsin die Haare der Frau und überlegte eifrig ob sie wohl von Natur aus weiß waren oder ob die Frau sie färbte.. so oder so passte es sehr gut zu ihrem Aussehen, irgendwie stand die Haarfarbe so im Kontrast zu ihrer Hautfarbe, dass es schlichtweg interessant aussah! Anerkennend hob Tamsin die Augenbrauen ehe sie wieder ein freundliches Lächeln aufsetzte und auf die Reaktion der Frau wartete als Tamsin preisgab, dass ihr für eine Reise schlicht die Mittel fehlten.
Überraschender Weise schien die Frau das Problem zu verstehen, doch Tamsin konnte sich nicht vorstellen dass sie selbst diese Probleme auch gehabt hatte; aber man sollte Menschen ja nicht nach dem Äußeren bewerten, es konnte ja sein dass sie tatsächlich mal angefangen hatte wie Tamsin und sich einfach hochgearbeitet hatte. "Ja..", nickte sie kurz niedergeschlagen und nickte. "Aber ich arbeite daran. Ich arbeite seit einiger Zeit in einem Café hier in der Nähe und irgendwann habe ich bestimmt Geld um zumindest in die nächste Stadt reisen zu können.", erklärte sie und zuckte mit den Schultern als wäre es ganz normal, dass man nicht einmal Geld hatte um in die nächste Stadt zu reisen. Tamsin war glücklich, dass sie sich vor kurzem überhaupt eine Wohnung hatte leisten können um ein Dach über dem Kopf zu haben. Primär hatte Tamsin sich die Wohnung allerdings auch eher gekauft um ihren Pokemon etwas warmes bieten zu können; sie selbst hätte auch noch, wenn nötig, länger irgendwo herumstreunen können. Natürlich hatten Varuna, Antares, Cephei und Canis ihre Pokébälle in denen sie es bestimmt auch warm hätten (so ganz sicher war Tamsin sich dabei aber auch nicht, schließlich wusste sie nicht wie genau es in einem Pokeball aussah...) aber Tamsin konnte sich nicht vorstellen, dass es immer gemütlich war in einem kleinen Ball gefangen zu sein.

Die Frau schien Tamsins Ansicht über Wettbewerbe zu teilen, zumindest dachte sie das aufgrund des Nickens was sie als Reaktion erhielt. Mit der darauffolgenden Aussage konnte die Rothaarige jedoch nicht übereinstimmen. "Naja.", begann sie und verlagerte ihr Gewicht von einen auf den anderen Fuß. "Wenn es den Pokémon gefällt muss man sich ja nicht schämen, denke ich." Sie hob die Augenbrauen nachdenklich und zuckte anschließend wieder mit den Schultern. "Aber so wirklich etwas anfangen mit Wettbewerben kann ich auch nicht.", gestand sie und grinste schief.
Gerade als die Frau offenbaren wollte, wer sie war kam ein hysterischer Mann angelaufen der laut ausschrie, dass sie Lydia von der Top 4 war. Natürlich! Wie konnte Tamsin sie nicht erkannt haben? Nun gut... alles was sie von den Top 4 zu wissen bekam erfuhr sie durch die Tageszeitungen und die hatten auch nicht jeden Tag Artikel über die Elite der Trainer. Tamsin verzog den Mund und mit dem Trubel hatte Varuna sich auch wieder zu ihrer Trainerin bewegt und war in ihre Arme gesprungen; überschwängliche Umarmungen waren definitiv zu viel Tumult für das kleine Kätzchen. Auch Antares hatte sich wieder neben Tamsin manifestiert und sah den Mann mit gehobener Graue, doch trotzdem einem dicken Grinsen, an. Erstmal hielt Tamsin sich aus allem raus und beobachtete, wie das Frosdedje sich selbst aus dem Ball befreite und anschließend Antares musterte. Das Gengar reagierte folgender Maßen: Als er das Frosdedje erblickte grinste er (noch) breiter, hob kurz beide Augenbrauen und deutete eine altmodische Verbeugung an, woraufhin er über seine eigene Tat zu kichern anfing. Tamsin schüttelte darauf den Kopf doch reagierte sonst nicht weiter. Vielleicht war es mal ganz gut für Antares sich mit anderen Geistpokemon außer Cephei zu beschäftigen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit (und einem Autogramm) verschwand der Kerl endlich und Tamsin spitzte die Lippen. Sie stellte es sich unheimlich nervig sein nicht aus dem Haus gehen zu können ohne erkannt und überrannt zu werden; damit war sie dann ganz glücklich, selbst keine berühmte Trainerin zu sein. Ihr Verhalten gegenüber Lydia änderte sich jedoch nach der Erkenntnis, sie sei ein Top 4 Mitglied, in keinster Weise. Dafür interessierte Tamsin sich zu wenig für das Ordensammeln oder Trainerangelegenheiten und sowieso hielt sie überhaupt nichts davon, berühmte Personen anders zu behandeln nur weil sie berühmt waren, für was auch immer.
Tamsin schmunzelte auf den Ausruf von Lydia amüsiert, fragte sich jedoch im Hinterkopf ob die Trainerin wohl irgendeine Phobie vor Berührungen hatte, dass sie sich sofort Desinfizieren wollte... "Oh - äh. Tamsin. Tamsin Winter.", stellte sie sich leicht überrumpelt vor. "Vermutlich nicht ganz so bekannt wie "Lydia von den Top 4".", fügte sie scherzend an und grinste die dunkle Schönheit an. Hoffentlich nahm sie das nun nicht falsch auf..

Varuna war in den Armen von Tamsin eingeschlafen und schnurrte ruhig vor sich hin während Antares sich von Tamsin entfernt hatte und auf das Frosdedje zugegangen war um es näher zu betrachten. So ein Pokemon hatte das Gengar ja noch nie gesehen! Wie auch; so viel ist das kleine Grüppchen ja auch nicht herum gekommen. Es wunderte Tamsin ein wenig dass das Gengar plötzlich so gesellig war, aber sie tat es einfach mal so ab und kümmerte sich nicht weiter darum. Solange er keinen Kampf startete war schließlich alles in Ordnung; gegen ein Top 4 Mitglied würden Tamsins Pokemon bestimmt nicht ankommen können.
"Wollen wir uns irgendwo hinsetzen oder so?" Tamsin konnte nicht richtig einschätzen was genau die Intention von Lydia war. Das Gespräch verlief ja recht angenehm und die beiden fingen nicht an sich gegenseitig die Haare auszuraufen - gutes Zeichen. Entweder also man konnte das nun vertiefen oder man trennte sich; Tamsin war beides recht. Sie hoffte allerdings dass, wenn Lydia zustimmte sich gemeinsam irgendwo hin zu setzen, sie sich kein Café oder so aussuchte, dort könnte sie sich nämlich so oder so nichts kaufen können und das würde sie irgendwie in eine peinliche Lage bringen...

ooc: Tut mir so Leid! >.< Ich hab irgendwie gar nicht mitbekommen, dass du schon geantwortet hast. T.T
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Fr Jul 24, 2015 8:40 pm


Lydia & Tamsin


Genervt rieb sich Lydia die Schläfen, während man den freudig, aufgedrehten Fan noch von dannen ziehen sehen konnte. Manchmal war diese mangelnde Privatsphäre, mit welcher wohl alle Prominenten zu kämpfen hatten, wirklich schrecklich. Sie kannte es ja noch von ihrer Mutter, welche damals alles daran gesetzt hatte, dass die Medien nichts von ihren Drogenproblemen mitbekamen, doch als halbwegs gut verdienendes Model hatte man heutzutage sicher nicht solch einen hohen Anlauf an Fans und Bewunderern, wie Arenaleiter, Top Vier und natürlich der Champ. Zwar konnte sich die weißhaarige nicht daran erinnern, schon ein mal eine Stadt betreten zu haben, in welcher sie letztendlich kein Autogramm gegeben hatte, doch würde sie sich deshalb nie aus ihrem Beruf zurück ziehen, war die Arbeit mit ihren Pokemon und das gelegentliche "Arschtreten bei Trainern" doch ihr Leben und alles was sie hatte. Der Gedanke, dass andere diesbezüglich gegensätzliche Entscheidungen getroffen haben, ließ in ihr die Erinnerung an Freunde aus Johto aufsteigen, welche ebenfalls in der Arenaleiter und Top Vier Branche tätig waren. Yumi, diese alte Plaudertasche, hatte ihr bei einem damaligen Telefongespräch ausführlich darüber berichtet, dass Samuel sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte und seinen Posten als Arenaleiter niederlegte, bot sich wohl wegen verzwickter, privater Begebenheiten keine andere Möglichkeit. Manchmal mussten Menschen nun mal Entscheidungen treffen, was ihnen wichtiger war und welcher Schritt sich für sie als der beste erwies. Müsste Lydia zwischen privater Beziehung und Job entscheiden, so würde sie mit großer Sicherheit letzteres nehmen, hart wie es vielleicht klang, wäre das nun mal ihr Lebensgang.

Ihr kühler Blick richtete sich wieder auf die Gesprächspartnerin, welche für den Moment ziemlich perplex gewirkt hatte. Wer konnte es ihr verdenken? Wann rechnet man schon damit, mit der bekannten Eisstrainerin aus der Liga ein Gespräch zu führen und dazu noch fast von einem Verrückten überrannt zu werden. Vielleicht nicht der Traumbeginn einer Bekanntschaft, doch hatte jenes Szenario, doch irgendwo auch etwas humorvolles, auch wenn Lydia bei solcher Aufdringlichkeit ganz und gar nicht nach lachen zumute war. Der Rotschopf, welcher sich kurz darauf als Tamsin Winter vorstellte, hatte mit ihrem kurz zuvor erwähnten Job als Kellnerin, sicher nicht mit solchen Problemen zu kämpfen, doch wie bereits erwähnt, dafür mit anderen, darunter die Geldprobleme. Das sich hinter der freundlichen, jungen Frau eine Diebin versteckte, konnte selbst das kluge Köpfchen der Isley nicht erraten und wenn sie schon mal das vielleicht einjährige Wunder vollbrachte und sich mit einer Person verhältnismäßig gut verstand, erschien es ihr nicht sonderlich angebracht, dieses Gespräch mit Misstrauen zu zerstören. Auf die kleine, wohl als Scherz gedachte Anmerkung, zuckten die sonst so emotionslosen Mundwinkel der jungen Frau, sich leicht nach oben und mit bereits bekannter, kühler Stimme entgegnete sie Mhm, ich liebe meinen Beruf, doch die Sache mit der mangelnden Privatsphäre ist echt nervtötend. Ein kurzer Moment der Stille folgte, ehe ihre Stimme diesen erneut durchbrach. Eigentlich müsste ich ja beleidigt sein, dass sie mich nicht sofort erkannt haben, aber dafür sind Leute, die bei dem Erkenntnis so ruhig reagieren, einfach viel zu angenehm. Schwang da ein Hauch Arroganz in ihrer Stimme mit? Natürlich, immerhin war das hier Lydia, doch würde Tamsin den versteckten Humor, hinter ihrer nun etwas weicher gewordenen Stimme, sicher entschlüsseln.

Während die zwei jungen Frau ihr Gespräch fortsetzten, musterte das Frosdedje mit einem für sie doch recht ungewohnt interessiertem Blick, Tamsins Gengar, hatte sich das selbstsichere Pokemon doch keineswegs von dem aufdringlichen Fan aus der Ruhe bringen lassen. Auf die Verbeugung des Geistes ließ sie auch eine Art kichern ab und klimperte interessiert mit den Augen. Wahrscheinlich schoss Chione so eben durch den Kopf, in welch zivilisierter Geistergesellschaft sie hier doch gelandet sei und könnte ihre Trainerin Gedanken lesen, so würde diese jenen mit einem gewaltigen Schlag vor ihr eigenes Gesicht abtun. Doch dien dunkelhäutige war vorerst viel zu sehr mit ihrem ausnahmsweise gut laufenden Gespräch beschäftigt, welches in so starkem Kontrast zu dem erst neulich geführten am Hafen von Marea City, stand. Da sie jedoch keinen sonderlich großen Gefallen daran fand, sich auf eine Parkbank zu setzten und dort simplen Smalltalk zu halten, wollte sie einen anderen Vorschlag unterbreiten, wobei es bei der durchsetzungsstarken Frau viel eher nach einer Forderung klang.Klar, los ich kenn hier ganz in der Nähe ein traumhaftes Café, ich lade dich ein. Da sie ja nun beide den Namen der anderen kannten, führte sie auch gleicher mal das Duzen ein. Bei diesem Café handelte es sich um ein teures Nobelcafé, welches auch in Kalos vertreten war und Preise besaß, welche einen normalverdienenden ganz sicher nicht dazu angehalten hätten, dort mal simpel ein Eis schlecken zu gehen. Für die weißhaarige war es kein Problem jemanden einzuladen, sie machte sich nicht viel aus solchen Gefälligkeiten, war Geld an sich für sie etwas nebensächliches, Luxus, welchen sie sich selbst verdient hatte, dagegen nicht. Man merkte schnell, dass es dieser jungen Dame nicht häufig gegeben war, gut laufende Gespräche mit Leuten zu führen und wohl, wenn auch sicher unbewusst, bei einer tatsächlich gut laufenden Bekanntschaft, einiges daran setzte, diese auch aufrecht zu erhalten, sollte man jedoch nicht denken, sie würde sich deshalb verstellen, ausnutzen lassen oder sich auf andere Weise ändern. Es war simpel ein Gefallen, welcher nicht sonderlich häufig aufgebracht wurde und sich im Moment sicher eher wie ein Befehl anhörte, stapfte die Top Vier auch gleich darauf ohne Wenn und Aber los, dicht gefolgt von ihrem Frosdedje. Los jetzt!

-> Café Ottimamente

out: ach kein Problem und ebenfalls sorry



Zuletzt von Lydia am Fr Jul 31, 2015 10:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam So Jul 26, 2015 10:41 am


Stratos City, mit Lydia
004

Aufrichtig lächelte Tamsin das Top 4 Mitglied an, als die Rothaarige den Hauch Arroganz in ihrem Satz mitbekam. "Meine Interessen liegen derzeit einfach woanders.", erklärte sie ruhig als Erklärung darauf, dass sie so ruhig blieb obwohl eine Berühmtheit vor ihr stand. "Wenn ich irgendwann in diesen Bereich falle kann ich immerhin damit angeben mich mal mit einem Top 4 Mitglied unterhalten zu haben, hm?", fügte sie an und das Lächeln wurde zu einem schiefen Grinsen.

Derweil schien das Frosdedje vom Lydia hin und weg von Antares zu sein, der sich allerdings auch größte Mühe gab. Eines hatte die Gesellschaft von Varuna ihren beiden Geistpokemon nämlich beigebracht: Wie man sich in Gegenwart einer Dame (die man nicht unbedingt erschrecken will) richtig verhält - und wenn es eine schönes Dame war (und eine Geistdame passte perfekt in Antares Beuteschema, natürlich...), dann konnte das sonst so hinterlistige Gengar doch schon alle Register ziehen. Nur sein breites Grinsen, das bekam der junge Herr nicht aus seinem Gesicht, allerdings wirkte es bei all den Bemühungen des Pokemons doch eher einen Tick charmant, zumindest mit viel, viel Phantasie.
Total altmodisch wollte Antares die Hand des Frosdedjes nehmen und ihr einen schlichten Handkuss geben, woraufhin Tamsin die Augenbrauen hob und ihren Begleiter beinahe schon entsetzt ansah. Was war mit dem bitte passiert? Jetzt wusste sie zumindest, dass es keine gute Idee war Cephei auch aus seinem Ball zu befreien, dann dann würde es einen Kampf um das Chione geben, das kannte Tamsin nur zu gut von der Anfangszeit mit Varuna.

Der Blick wandte sich wieder zu Lydia als sie den Vorschlag von Tamsin annahm und direkt auch einen Vorschlag machte, wo sie hingehen könnten. Kurz dachte das Mädchen nach und kam nur auf den Schluss, dass es sich bei diesem Café um ein recht teures halten musste, einerseits weil es hier in der Nähe eher teurere gab und andererseits weil sie sich nicht vorstellen konnte, dass ein Top 4 Mitglied bei McGoofys essen wollte. Tamsin verzog kurz das Gesicht und wollte gerade sagen, dass sie sich das nicht leisten konnte und auch das Angebot nicht mit schlechtem Gewissen annehmen wollte, als Lydia schon weg stapfte.
Varuna hob nun wieder den Kopf und musterter Antares und seine Show, schüttelte den Kopf, mauzte kurz und legte ihn wieder auf ihre kleinen Pfötchen. Das Gengar schien das Eneco gar nicht zu beachten sondern ging einen Schritt zurück um dem Frosdedje aus dem Weg zu gehen und deutete mit einer Handbewegung an, sie solle doch vor laufen - ganz der Gentleman. Er würde dann hinter ihr her laufen, zumindest wäre das das einzige was logisch war.

Tamsin blieb im Endeffekt nichts anderes übrig als zu folgen, schließlich konnte sie Lydia nun nicht einfach allein lassen und irgendwie hatte ihr Tonfall etwas an sich, was einfach keinen Widerspruch akzeptierte. Tamsin brummte kurz unwohl ehe sie sich auf der Stelle drehte und Lydia hinterher ging - anfangs natürlich etwas schneller um sie überhaupt wieder einzuholen (was Varuna überhaupt nicht gefiel...). "Na gut.", murmelte sie als sie Lydia eingeholt hatte und ihren Schritt wieder verlangsamen konnte, jedoch blieb sie trotzdem einen Schritt hinter ihr, schließlich wusste sie nicht, wohin es gehen sollte.
TBC: Café Ottimamente
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mo Aug 03, 2015 9:06 pm

Shane & Ella & Jonathan - # 1
Was gab es Schöneres, als einen freien Tag damit zu verbringen, durch die Einkaufsstraße von Stratos City zu wandern und sich die unterschiedlichsten Angebote anzuschauen? Vieles. Sehr vieles. Leider hatte die Einkaufsstraße nur dieses kleine, durchaus überzeugende Argument, das sich Comicladen nannte. Und wie überzeugend dieses Argument doch war! Comics hatten durchaus etwas faszinierendes, fand der Blondschopf. Die verschiedensten Welten, die verschiedensten Superhelden und Superschurken. Spannende Reiche, in die man doch allzu gerne eintauchte. Und der Comic der Wahl? Fables.
Interessiert wurde der Comic durchblättert, während der junge Mann sich mit der Frage "kaufen oder nicht kaufen?" aufhielt. Schlussendlich fiel die Wahl ja doch auf nicht kaufen und das Angebot lieber weiter durchstöbert. Dabei schien Shane ja fast schon zum Inventar zu gehören. Zugegeben, seine recht ungewöhnliche Jacke ließ doch irgendwie vermuten, dass er selbst irgendeiner Comicwelt entsprungen war, weshalb er so manche Blicke der Passanten auf sich zog. Blöd, wenn es sich bei dem "Comicladen" eher um einen Comicstand handelte. Da fiel man ja nur umso mehr auf. Auch der Verkäufer hatte eher einen verwirrt-interessierten Blick für das Kerlchen übrig, das so eifrig seine Comics studierte. Nicht, dass es Shane groß gestört hätte. In gewisser Weise war er es ja gewohnt.

Bald schon griff der junge Mann zum nächsten Comic, um ihn zu durchblättern. »Uii, Rorschach.«, kam ihm dabei interessiert über die Lippen, womit er sich nur erneut einen verwirrt-interessierten Blick des Verkäufers einhandelte. Etwas sagen würde er wohl offensichtlich nicht. Ließ er den komischen Kauz doch lieber in Ruhe stöbern. Immerhin schien Shane doch auch ziemlich konzentriert in den Comics herumzublättern. Je nachdem, welches gerade sein Interesse weckte. Dabei bemerkte der Blondschopf nicht einmal, dass sich sein Skelabra aus seinem Pokéball befreit hatte und sogleich manche Passanten verschreckte. So ein plötzlich auftauchendes Geistpokémon konnte einem ja auch schonmal Angst einjagen. Nur Shane bekam davon mal wieder gar nichts mit.
Sein Skelabra, Kito, hatte aber mal wieder nur Unfug im Sinn und machte sich sogleich ans Werk, weiteren Passanten das Fürchten zu lehren - und zwar so, wie er das immer versuchte: Indem er das böse Skelabra mimte, das seinem Trainer doch bedrohlich nahe kam, um ihm die Seele zu rauben! Nicht, dass Kito das je vorgehabt hätte. Aber er hatte reichlich Spaß daran, so zu tun als ob. Zumindest dem Besitzer dieses Comicstandes stand die Angst bereits ins Gesicht geschrieben.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Micaham Di Aug 04, 2015 11:48 am




Post #001
Goes Width Shane & Jonathan
Ort: Einkaufspassage in Stratos City
Zum jetzigen Zeitpunkt hatte die Dunkelhaarige nichts weiter zu tun, sodass sie Zeit dafür hatte, etwas für ihren Laden zu besorgen. Oder sich zumindest nach Antiquitäten umzusehen - vielleicht fand man auf der Einkaufspassage ja etwas! Immerhin gab es hier alles Mögliche - so, wie es auch alle möglichen Menschen gab. Sie selbst war jemand, der in dem ganzen Trubel wohl enorm auffiel. Nicht nur, dass sie anderen Passanten mehrfach den Weg blockierte, man musste ihr auch noch Platz machen, wenn man nicht angefahren werden wollte. Sich in einem Rollstuhl fortbewegen zu müssen war nun einmal nicht immer leicht und obwohl sie schon eine Weile nicht mehr selbst laufen konnte, hatte sie sich doch noch immer nicht daran gewöhnt. Sie fragte sich, ob man sich überhaupt je daran gewöhnen würde. Aber Hoffnung gab es, so ihr Stand der Dinge, nicht. Also musste sie sich wohl oder übel damit arrangieren.
Auf der Schulter der jungen Frau saß ihr geliebtes - und einziges - Pokémon, das wie Ella selbst aufmerksam von einer Seite auf die andere schaute, auf der Suche nach etwas, das seiner Trainerin gefallen könnte. Fündig wurde es bisher jedoch nicht, doch es wusste, dass Ella sich nicht daran störte. Im Grunde war sie froh, mal ein wenig raus zu kommen, wenngleich sie nicht vor hatte, mit irgendjemandem zu kommunizieren. Die meisten gingen ihr ohnehin aus dem Weg. Und die, die es nicht taten, standen selbst an Ständen und schauten sich das Angebot an. »Vielleicht sollten wir wieder gehen, was meinst du, Morph?« fragte sie schließlich ihr andersfarbiges Ditto, da sie glaubte, sowieso nichts Interessantes mehr zu finden. Dass sie sich da täuschte, zeigte ihr Pokémon ihr im nächsten Moment.
Sie kamen gerade an einem Comicstand vorbei, dem Ella allerdings nur wenig Beachtung schenkte, als ihr Ditto anfing, sich überaus seltsam zu verhalten und seiner Trainerin offenbar etwas zu sagen versuchte. Obwohl sie im ersten Moment nicht wusste, was ihr Ditto auf einmal hatte, wanderte ihr Blick doch zu dem Comicstand und damit auch zu dem jungen Mann, der selbst einem solchen Comic hätte entspringen können. Was hatte er denn da an? Das aber war nicht das Hauptaugenmerk, auf dem ihr Blick ruhen blieb, stattdessen schrie sie auf, was nur noch mehr Blicke auf sie zog. Das allerdings störte sie nicht, denn das sowieso schon schreckhafte Mädchen starrte nun das Pokémon an, das dicht neben dem Mann mit der ungewöhnlichen Jacke schwebte und so aussah, als wolle es seiner Natur freien Lauf lassen. Überhaupt nicht gut! Während Ella mehr oder weniger erstarrt in ihrem Rollstuhl saß, entschied sich ihr Ditto, kurzerhand den Mann zu beschützen. Ohne zu zögern setzte es die einzige Attacke ein, die es beherrschte, sodass schnell zwei Skelabra in naher Umgebung waren. Skela!! rief das vermeindliche Geist-Pokémon aus, um die Aufmerksamkeit des anderen auf sich zu lenken. Ella wusste, dass ihr Pokémon gern kämpfte, aber vielleicht war das alles auch nur ein Irrtum? Trotz dieser Gedanken schaffte sie es doch nicht, den jungen Mann einfach anzusprechen und ihn zu warnen - wenn er bisher noch nicht gehört hatte, was vor sich ging, würde er ihre Worte ohnehin nicht vernehmen können.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Do Aug 06, 2015 3:41 pm

Jonathan, Shane und Ella | Post Nr. 2
[cf: Dausing - alter Glockenturm]

Nach seiner Reise durch Dausing hatte Jonathan sich zunächst einmal auf den Weg nach Vapydro City gemacht, mit der Hoffnung, die dortige Leiterin herausfordern zu können. Leider war sie momentan wohl nicht anwesend, so beschloss er zunächst die Fähre nach Stratos City zu nehmen und die Großstadt zu erkunden. Na ja, was hieß hier erkunden... so groß, wie die Metropole war bräuchte er sicher mehr als nur einen Tag, um sich wirklich alles anzusehen. Und er hatte ebenfalls größte Mühen, sich hier nicht zu verlaufen. Die größte Stadt, in der er bisher in seinem Leben gewesen war, war Saffronia City. Und obwohl die Großstadt seiner Heimatregion bereits aufgrund des wirtschaftlichen Status nicht gerade klein war, konnte man sie absolut nicht mit den Maßen dieser Riesenmetropole vergleichen.
So war er gleich ins Touristenzentrum gestürmt und hatte sich den erstbesten Stadtplan abgegriffen und versuchte mit seiner Hilfe einen ort zu finden, wo er seine Vorräte aufstocken konnte. Das war auch wieder leichter gesagt als getan. Wie sollte man sich bloß mit so einer gewaltigen Karte zurechtfinden? Da war sogar die grobe Karte der Region einfacher zu handhaben als dieses Straßenwirrwarr! Zum ersten Mal verfluchte Jonathan es, als Landei geboren worden zu sein. Er hatte einfach keine Erfahrung mit Orten wie diesebn, dabei war er schon in den letzten zwei Jahren seiner Karriere als Trainer recht weit herumgekommen. Doch keine Erfahrung im Kampf bereitete ihn wohl auf diese banalen Probleme des Lebens vor.

Nachdem er einen Passanten gefragt hatte, war er allerdings gleich umso schlauer geworden. Anscheinend gab es gleich in der Nähe eine Straße mit verschiedenen Läden, wo er bestimmt einige interessante Dinge finden konnte und so machte er sich auf den Weg. Das allerdings nicht, ohne etwas zu essen. So besorgte er sich in einer nahen Bäckerei ein Croissant und ging weiter, dabei in Begleitung von seinem Glutexo. Er hatte das Pokémon vorsichtshalber draußen gelassen, immerhin gab es in Städten wie diesen viele Taschendiebe und für einen Reisenden wie ihn wäre es äußerst fatal, würde ihm plötzlich sein Rucksack oder auch nur sein Geldbeutel abhanden kommen. Immerhin war darin doch alles, was er brauchte!
Kaum hatte er die Straße erreicht, machte sein Glutexo ihn aber auf etwas aufmerksam. Vehement zeigte es mit einer Kralle auf den Kopf des Weißhaarigen, was diesen fragend seinen Blick heben ließ. Tatsächlich musste er zugeben, dass es sich so anfühlte, als würde irgendein Gewicht auf ihm liegen und als er weiter nach oben schielte starrte ihm plötzlich ein Dusselgurr entgegen. "Hey.", begrüßte er den unerwünschten Kopfparker trocken und starrte ihn weiterhin an, woraufhin das Flugpokémon jedoch nur fragend seinen Kopf zur Seite neigte. "Was willst du?" Ein leises Gurren war von ihm dem Dusselgurr zu hören, während es auf das halb aufgegessene Croissant des Jungen starrte. Jonathan folgte seinem Blick und musste dann doch schmunzeln. Etwas teilen konnte nun nicht schaden... also brach er ein Stück ab und reichte es nach oben zu der Taube, damit sie es fressen konnte. Doch das Dusselgurr verweilte nach wie vor auf seinem Kopf. "Wie, willst du den Rest auch noch?" Keine Antwort. Kurzerhand zuckte der Pseudo-Brillenträger als mit seinen Schultern und nahm es hin, dass das Vieh nicht verschwinden wollte. Lief er halt mit einem Dusselgurr auf dem Kopf durch die Gegend. Dabei wusste er noch nicht einmal, wie man dieses Pokémon nannte. Er hatte es zwar schon oft auf den Straßen dieser Region gesehen, war aber noch nie dazu gekommen, jemanden zu fragen, wie es nun hieß... Dabei kannte er schon exotischere Wesen wie Maracamba und nun wollte ihm der Name einer der häufigsten Spezies Einalls nicht einfallen. Irgendwie war das peinlich.

So stopfte er sich den Rest des Croissant in den Mund, während sein Glutexo seine Entscheidung nicht weiter zu hinterfragen schien und ihm einfach folgte. Dabei entging es dem Pokémon jedoch nicht, dass einige Passanten seinem Trainer aufgrund des Dusselgurrs auf dem Kopf hinterherstarrten, weil der Anblick doch recht ulkig war. Doch Jonathan schien dies vollkommen auszublenden.
"Ahh, ich weiß!", kam es mit einem Mal pötzlich von dem Rotäugigen, während sie ihren Weg fortsetzten, "Das müssen 'head pigeons' sein! Oder so..." Sein Feuerpokémon schien daraufhin irritiert seine nicht vorhandenen Augenbrauen zusammenzuziehen, was den Trainer erklären ließ: "Das, äh... Ist eine Gag-Krankheit aus ner Sendung, die ich als kleiner Junge gesehen habe... ach, auch egal, musst es nicht ernst nehmen." Wie sollte ein Pokémon diese Referenz auch kennen können? Nun kam sich Jonathan blöd vor, das mit einem Mal vor sich hin gesagt zu haben. Es wäre dennoch schön, wenn dieses Dusselgurr endlich von alleine verschwinden würde, immerhin wollte er es nicht gewalttätig davonscheuchen.

Im nächsten Moment blieb der Blick des Weißhaarigen an einem Comicstand hängen. Das, was seine Aufmerksamkeit erregte, waren jedoch zwei Skelabra, von denen eines besonders kampflustig zu sein schien. Von diesen Pokémon hatte er doch gelesen! Anscheinend waren das besonders mächtige Geistpokémon, die obendrein nicht häufig anzutreffen waren. Warum waren dann gleich zwei von ihnen hier? War das etwa ein Trainerkampf in der breiten Öffentlichkeit? Aber so etwas war doch gefährlich! Nachdenklich neigte Jonathan bei diesem Anblick den Kopf zur Seite und legte sich eine Hand ans Kinn, während er die Situation aufmerksam beobachtete. Er kannte die Verhaltensweisen dieses Pokémon nicht besonders gut, weshalb er nicht sofort erkannte, weshalb eines der Skelabra den jungen Mann mit der seltsamen Jacke so bedrohlich ansah. "Hmm, wenn ich schon einmal hier bin könnte ich auch gleich eine Videokamera oder so etwas kaufen, um in Zukunft sowas dokumentieren zu können...", murmelte er dabei vor sich hin und erhielt ein zustimmendes Gurren von dem Dusselgurr auf seinem Kopf. Was wäre denn eine Reise ohne entsprechende Erinnerungsstücke? Ja, eine Kamera klang wirklich nicht nach einer schlechten Idee...
Doch ehe er sich versah näherte sich sein Glutexo bereits den beiden Skelabra. Natürlich, es war darauf erpicht eines der stärksten Feuerpokémon überhaupt zu werden, und da Skelabra nun einmal nicht nur dem Typ Geist angehörten sondern auch eben diesen Typen besaßen war sein Starter natürlich neugierig geworden. Wollte er etwa Attacken studieren, sollte es hier zu einem Kampf kommen?
"He, Glutexo, sei aber bloß vorsichtig! Nicht, dass du noch wen störst!", rief Jonathan seinem Partner noch hinterher, von dem er auf der Entfernung nur einen bestätigenden Wink mit dem Arm erhielt. Er selbst blieb jedoch lieber noch auf Abstand. Von Situationen, die man nicht einschätzen konnte, hielt man sich lieber fern.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Do Aug 20, 2015 4:26 pm

Shane & Ella & Jonathan - # 2
Der Tag hätte doch so ruhig werden können! Nun gut, Ruhe war vielleicht doch etwas zu langweilig für den Blondschopf. Wenn nichts los war, musste man doch immer so mühsam eine Beschäftigung finden. Was er jedoch nicht gewollt hatte, war es Leute zu verschrecken. Hatte er doch wirklich nicht gemerkt, was sein Skelabra wieder trieb. Lediglich der Schrei, der klar zu vernehmen war, weckte bereits eine böse Vorahnug. Außerdem war er zu nah, als dass es irgendetwas anderes sein könnte, weshalb der junge Mann sich sogleich wütend »Kiiitoo!!« rufend herumwandte und sich auf sein Pokémon stürzte. Dieses verdammte Skelabra! Nicht nur, dass es Menschen verschreckte, es lockte ganz offensichtlich auch noch Pokémon an. Konnte man das Zivilcourage nennen? Jedenfalls war das wohl etwas, womit das Skelabra nun nicht gerechnet hatte, hatte es sich doch regelrecht erschrocken und windete sich im Griff des Blondschopfes, ehe es schlussendlich ruhig blieb. Was sein Skelabra anbelangte war Shane sogar ziemlich schmerzfrei. Er fürchtete die Flammen seines Pokémon nicht, auch wenn er wusste, was sie anrichten konnten. Dafür vertraute er diesem Skelabra einfach viel zu sehr. Anders war das mit diesem zweiten, recht anders aussehendem Skelabra. War das eine besondere Färbung, so wie sein Viscogon eine hatte? Von den natürlichen Farben eines Pokémon verstand er doch recht wenig. Er wusste, dass sein Viscogon nicht normal war, mehr jedoch auch nicht.
Ob das andere Skelabra wohl eine Gefahr darstellte? Angegriffen hatte es jedenfalls wohl nicht. »Äh, 'tschuldigung, Kito spielt gerne Streiche.«, sprach er schließlich, sowohl an das andere Skelabra gewandt, als auch an die junge Frau im Rollstuhl. Ob sie die Trainerin dieses Pokémon war, wusste er nicht, aber sie wirkte doch ziemlich verschreckt und das war immerhin seine Schuld. Blöd nur, dass er Kito einfach nicht einbläuen konnte, wie mies diese Streiche waren. Umso mieser war es da nur, dass dieses Skelabra keine Anstalten machte, sich für diese Sache zu entschuldigen. Unhöfliches Ding! Sogleich drückte der junge Mann das Pokémon ein wenig runter. Kito hasste den Boden aus unerfindlichen Gründen, sodass er sofort erneut zu zappeln begann. »Wo bleiben deine Manieren?«, fragte der Blondschopf sein Pokémon, das sofort aller Hand an Geräuschen von sich gab. Nach etwas, was wie eine Entschuldigung klang, folgten auch schon Laute, die an ein "und jetzt lass mich los!" erinnerten. Wenigstens hatte es sich nun entschuldigt, weshalb Shane sein Pokémon auch endlich wieder los ließ. Kein Wunder, dass das Skelabra schleunigst außer Reichweite schwebte. Bloß weg von diesem gruseligen Boden! Ob es an Shanes Beruf lag? Irgendwie schien es ihm fremd, dass sein Pokémon sich wegen aller Hand Tatorten vor Boden ekeln könnte. Dabei hatten sie doch so manche blutigen Tatorte gesehen. Ob es das war?

Das Glutexo das angetrabt war, wurde von Kito aber nur misstrauisch gemustert. Hätte es ein zwei gegen eins Kampf werden sollen? Vielleicht musste er ja doch überdenken, wo er Streiche spielte. »Aber ähm...«, begann Shane schließlich, während sein Blick wieder zu dem fremden Skelabra wanderte. Wieso ausgerechnet ein Geistpokémon? An Kito hatte er sich ja gewöhnt, aber wer versicherte ihm denn, dass andere Geistpokémon genauso freundlich waren? Man hörte doch die gruseligsten Schauergerschichten über diese Art von Pokémon. »... dein Skelabra ist lieb, oder?«, hakte er doch etwas nervös nach. Nicht, dass ihn dieses Ding gleich wirklich anfiel! Bei Kito wusste er doch schließlich, dass es Spaß war. Außerdem wirkte dieses fremde Skelabra um einiges bedrohlicher. Es hatte schließlich Warnfarben! Und umso gruseliger leuchtende Augen.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Micaham Sa Aug 22, 2015 6:42 pm




Post #002
Goes Width Shane & Jonathan
Ort: Einkaufsstraße in Stratos City
Auf ihren Schrei hin hatte der junge Mann mit dem seltsamen Mantel augenblicklich reagiert, indem er sich umdrehte und das Skelabra schnappte, das offenbar ihm zu gehören schien. Ella war fast gleichzeitig - samt Rollstuhl - zurückgewichen und beobachtete den Umgang des Trainers mit seinem Pokémon, das sich zunächst noch wehrte, dann aber ruhig blieb, was wiederum Ella beruhigte. Und auch Morph schien längst nicht mehr darauf aus zu sein sich mit dem anderen Pokémon zu prügeln - der Mann brauchte eben keine Hilfe mehr! Und obwohl Morph immer darauf aus war, stärker zu werden, brauchte es doch nicht immer einen Kampf, gerade dann, wenn keiner von Nöten war - und es im Grunde nur für seine Trainerin einen Kampf begonnen hätte, die nun langsam wieder anfing, sich zu beruhigen. Es war also kein feindlich gesinntes Geist-Pokémon, das seinem Trainer auch nicht das Leben nehmen wollte. Zumindest nahm Ella das mal stark an, denn es wirkte so, als wäre es der junge Mann längst gewöhnt, sein Pokémon von etwas abhalten zu müssen.»Schon gut...« murmelte Ella, auch wenn ihr Herz im Grunde immer noch zu schnell schlug. Aber der Schreck war vergangen und sie brauchte sich keine Sorgen mehr machen! Außer natürlich ihr Ditto - alias Skelabra - kam auf die Idee, doch noch kämpfen zu wollen. Ihr jetziges Gegenüber sorgte aber erst einmal dafür, dass sein Skelabra..sich entschuldigte? Ella nahm an, dass es etwas in der Richtung sein sollte, obwohl sie sich nicht sicher sein konnte. Ein Trainer verstand sein Pokémon nun einmal immer noch besser als fremde Menschen - was man auch gesehen hatte, als das Feuer-Geist-Pokémon seinem Trainer eben nicht das Leben entziehen wollte.
Ella atmete einmal tief durch, während Morph nach wie vor vor ihr schwebte, in der Gestalt eines andersfarbigen Skelabra. Scheinbar traute es der Situation noch nicht ganz und als dann auch noch ein Glutexo dazu kam, bei dem Ella nicht ganz wusste, ob es einen Trainer unter der Menschenmenge besaß, entschloss sich ihr Ditto endgültig, noch eine Weile in der Form zu bleiben. Schaden konnte es nicht, außerdem konnte es so seine Wandlung üben, wie eigentlich immer, wenn es in einen Kampf geriet. Nur, dass es momentan an gar keinem Kampf teilnahm. Dass der Trainer des anderen - echten - Skelabra gar nicht wissen konnte, dass Morph eigentlich ein Ditto war, vergaß Ella dabei immer wieder. Seine Frage aber erinnerte sie an das Offensichtliche, weshalb sie von dem Glutexo hinauf zu dem anderen Trainer sah. »Nein nein - also ja, es ist lieb, aber es ist kein Skelabra.« sagte sie, was für jeden anderen wohl ziemlich verrückt klingen musste. Natürlich war es ein Skelabra! Was sollte es sonst sein? Erkannte sie ihr eigenes Pokémon etwa nicht? Solche Fragen hatte sie sich schon manches Mal anhören dürfen, weshalb sie wohl schnell eine Erklärung folgen lassen sollte. Glücklicherweise blieb ihr das vorerst erspart, denn ohne, dass sie etwas gesagt hätte, kam Morph zurück zu ihr geschwebt und verwandelte sich kurzerhand wieder in das Pokémon, das es tatsächlich war: ein blaues Ditto. Ditto! rief es freudig aus und richtete seinen Blick auf das Glutexo, das nun seine volle Aufmerksamkeit genoss. »Es ist ein Ditto.« beendete sie ihre vorherige Erklärung noch, auch wenn dies nun etwas ganz Offensichtliches sein dürfte. Morph jedenfalls sprang nun von Ellas Beinen hinab auf den Boden, hin zum Glutexo, überlegend, ob es sich nun auch in dieses Pokémon wandeln sollte. Letztendlich beließ es das blaue Wesen jedoch bei seiner eigenen Form - immerhin war das hier kein Kampf und somit eine Wandlung auch nicht nötig!

[PS: Ich hoffe, das ist richtig so mit dem Ditto, dass das geht ^^' Im (Doppel-)Kampf würde es so natürlich nicht laufen. Ansonsten aber ne PN schicken, dann ändere ich es]
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Do Sep 03, 2015 1:03 am

Jonathan, Shane und Ella | Post Nr. 3
Wie schnell sich das Blatt doch wenden konnte. Letzten Endes sah es doch nicht nach einem Kampf auf, als sich der Blondhaarige umwandte und sich auf das Skelabra stürzte. Kurz betrachtete Jonathan das Schauspiel, ehe er sich dazu entschloss den Comicstand näher zu betrachten. Der Vogel auf seinem Kopf hatte ihn auf die Idee gebracht nachzusehen, ob nicht vielleicht der nächste Invader Zim Comic erschienen war. Aber eine schnelle Musterung der Auslage musste ihn leider enttäuschen. So war das nun einmal, wenn man in der Weltgeschichte herumgurkte und kein Internet hatte. Da verpasste man doch alle News zu seinen Fandoms!
Kurzerhand musste er allerdings feststellen, dass der Verkäufer ihn etwas irritiert anstarrte. Ob es wohl... an seiner Begleitung lag? "Ähm, Entschuldigung?", warf er also kurzerhand ein und versuchte den Mann freundlich anzulächeln, "Wissen Sie, wie das Vieh auf meinem Kopf heißt?"
"...Dusselgurr.", antwortete er trocken, woraufhin der junge Mann sich peinlich berührt die Faust vor die Stirn schlug. "Ach, richtig. Haha, ich Dussel..." Dieser schreckliche Wortwitz war schlussendlich dann wohl auch genug den Vogel dazu zu bewegen endlich abzuhauen, zumindest hob er in der Sekunde darauf kommentarlos ab und verschwand. Der Weißhaarige konnte ihm dabei nur verdattert hinterhersehen. Na sowas.

Sein Glutexo hingegen beobachtete das Geschehen interessiert, vor allem, nachdem sich das rote Skelabra doch tatsächlich als schillerndes Ditto entpuppt hatte. Vielleicht würde das ja seinem Trainer gefallen? Das Skelabra schien er zuvor nicht identifiziert zu haben, da er mit den Pokémon in Einall noch nicht wirklich bewandert war, aber Ditto hatte es in Kanto auch einige gegeben. So winkte das Glutexo dem Weißhaarigen am Comicstand zu und versuchte mit einem knappen "Glu! Exo!" seine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Tatsächlich wandte sich Jonathan mit einem fragenden "Hm?" um und sah, was sein Pokémon dort drüben trieb. Jedoch reagierte er lediglich mit einem mürrischen Abwenden seines Blickes. Oh mein Gott, Menschen..., ging es ihm durch den Kopf und er musste tief seufzen. Kontakte knüpfen war nicht wirklich seine Stärke. Was verlangte sein Pokémon da nur von ihm?
"EXO!" Es schien jedoch penetrant zu bleiben, weshalb der Trainer sich dann doch ganz umdrehte... und sie sah. Tatsächlich erregte etwas an dieser schwarzhaarigen jungen Frau seine Aufmerksamkeit, was ihn verwundert seine roten Augen weiten und näher an sie herantreten ließ. Ja, fast schon entgeistert sah er sie letzten Endes an, als sein Blick auf ihr ruhte und er ihr definitiv in die Augen starrte. Dabei schien es ihn auch gar nicht mehr zu interessieren, dass er hier womöglich ein Gespräch unterbrochen hatte.
"Oh. Mein. Gott.", brachte er betont hervor, ehe er seine beiden Hände vertikal so hob, dass sie in seinem Blickfeld ihr Gesicht einrahmten. "Diese Brille...!"

Sein Glutexo schlug sich kurz darauf fremdschämend die Hand vor die Stirn. Da gab es doch so vieles... das schillernde Ditto oder gar der Fakt, dass sie im Rollstuhl saß. Ja, sogar die seltsame Jacke dieses blondhaarigen jungen Mannes war doch noch interessant! Aber wofür hatte Jonathan mal wieder einzig und allein die Augen? Die Brille. Dadurch wurde es auch offensichtlich, dass er der Rollstuhlfahrerin nicht in die Augen sondern auf die Gläser gestarrt hatte. Das war wirklich das einzige, wofür er sich gerade interessierte. "Ähhh..." Kurzerhand schien er jedoch zu realisieren, wie affig er sich mal wieder benahm und sah irritiert zwischen den beiden Leuten hin und her. "Oh, ähm...!" Eine leichte Panik kam in ihm auf. Genau deshalb dachte man auch nach bevor man handelte. So legte er sich peinlich berührt die Hand an den Hinterkopf und deutete eine Geste an, die einer Millisekundenverbeugung glich. "V-verzeihung, ich wollte nicht stören...", stammelte er danach kurzerhand hervor und sah die Schwarzhaarige schüchtern aus dem Augenwinkel an, "Aber... Sie steht Ihnen super. Die Brille, meine ich."
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Do Sep 03, 2015 7:51 pm

Shane & Ella & Jonathan - # 3
Verarscht von einem Ditto. Na, da konnte Shane ja noch mehr auf seine Karte schreiben, als nur die unliebsamen Spitznamen. Dann war er nicht mehr nur der komische Geek, sondern auch noch scherzhaft der "Dittoflüsterer." Ein Glück hatte keiner seiner Kollegen diese Sache mitbekommen. Das wäre wohl mehr als einfach nur peinlich gewesen, derart auf ein Ditto hereinzufallen. Wenigstens die Anspannung wich wieder, als das vermeintliche Skelabra wieder die Form eines Dittos annahm. Eines höchst ungewöhnlichen Dittos. Schließlich war eine blaue Färbung nicht typisch für diese Pokémon. Faszinierend, allerdings. Auch, wenn so eine blutrote Färbung einem Ditto bestimmt auch toll stünde! »Es hat eine schöne Farbe.«, meinte der Blondschopf und betrachtete das Wandlerpokémon, das sich wohl eher für dieses Glutexo zu interessieren schien. Für weitere Worte blieb aber letztendlich keine Zeit, schon mischte sich der Trainer dieses Feuerpokémon in das Gespräch ein und... kommentiere die Brille der Frau? Etwas entgeistert starrte Shane diesen Kerl an. Wirklich? War das sein ernst?
»Und mich nennen sie Geek...«, kam es ihm ungläubig von den Lippen. Da verstand man die Welt doch nicht mehr. Wenn er eine beunruhigende Vorliebe für Blut hatte, dann hatte dieser Kerl doch eine beunruhigende Vorliebe für Brillen! Darüber nachzudenken stellte sich jedoch als großer Fehler heraus. Auf diverse Bilder, die da vor seinem inneren Auge auftauchten, hätte er doch verzichten können. Es gab einfach Dinge, die wollte man nicht sehen. Stattdessen verspürte Shane doch viel eher die Lust, es dem Glutexo gleichzutun und die Hand vor die Stirn zu schlagen. Es war ein Verlangen! Ja, die Hand, sie rief nach der Stirn! Nichtsdestotrotz verkniff der Blondschopf sich die Geste, auch wenn man seinem Gesicht wohl ablesen konnte, dass er es nur allzu gerne getan hätte.

Offensichtlich aber musste der Blondschopf sich dieser Geste nicht hingeben, denn die Arbeit nahm ihm sein eigenes Skelabra ab. Ein Blick zur Seite, weil das Pokémon blöd herumzappelte, verriet, dass es gerade versuchte, das Glutexo nachzuäffen. Erfolglos selbstverständlich. Immerhin war dieser Kronleuchter doch deutlicher in seiner Bewegung eingeschränkt als dieses Glutexo. In gewisser Weise wirkte das blöde herumgezapple doch wie ein affiger Tanz, bei dem der Blondschopf sofort wieder die Lust verspürte, es dem Glutexo nachzumachen. Es nicht zu tun glich ja fast schon einem Kampf mit sich selbst. Stattdessen seufzte er tief. Erst dieser Streich, jetzt das. Letztendlich ließ er es doch lieber unkommentiert. Vielleicht schenkte man dem Skelabra auch einfach keinerlei Beachtung. Das war jedenfalls wünschenswert. Sehr wünschenswert.
Das Skelabra ignorierend, stellte Shane lieber Überlegungen an, wie er diese Sache wieder gutmachen konnte. Immerhin schien diese Frau sich ganz schön erschreckt zu haben - und wurde dann auch noch von einem Brillen-Fetischisten belästigt! »Kann ich das irgendwie wieder gutmachen?«, fragte er letztendlich einfach drauflos. Ewig darüber grübeln brachte ja doch nichts.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Micaham So Sep 20, 2015 11:20 am




Post #003
Goes Width Shane & Jonathan
Ort: Einkaufsstraße in Stratos City
Es war beruhigend, dass das fremde Skelabra offenbar nichts Böses im Sinn hatte, auch wenn es genau nach dem ausgesehen hatte. Doch offensichtlich war das nur ein schlechter Scherz gewesen, der Ella allerdings sehr erschreckt hatte. Andererseits war es nichts neues, dass sie sich erschreckte...sie war nun einmal sehr schreckhaft, begründet auf allem, was geschehen war. Der einzige Trost war doch, dass ihr Vater tot war. Das aber war ein gänzlich anderes Thema, schließlich ging es hier gerade um ihr Ditto und um nichts anderes. Ditto - ihr besonderes, kleines Pokémon. Besonders nicht nur deshalb, weil es ihr Liebling war, sondern auch wegen seiner Färbung, die den Leuten natürlich immer zuerst auffiel. Wann sah man schon blaue Dittos? Ella jedenfalls hatte bisher nur Morph in einer solchen Farbe gesehen. Sie hatte wirklich Glück, es zu haben. »Danke. Ich finde, das blau steht Ditto viel mehr als das pink, in dem man sie üblicherweise antrifft.« sagte Ella, doch das Gespräch über Ditto sollte schnell in eine andere Richtung gelenkt werden. Denn während Morph auf dem Boden vor dem Glutexo hockte, hatte dieses scheinbar nach seinem Trainer gerufen, der nun ihr Gespräch unterbrach und...auf ihre Augen starrte? Ella fühlte sich dabei alles andere als wohl und sie fragte sich, was das wohl sollte. Auch die Bewegung mit seinen Händen machte ihren Gedanken, dass der Typ ein wenig verrückt zu sein schien, nicht zunichte, im Gegenteil, es bestärkte ihn noch. Und warum das Ganze? Ella sollte schnell erfahren, dass es sich um ihre Brille drehte. Eine ganz gewöhnliche Brille, sollte man wohl dabei sagen, immerhin war es keine Sonderanfertigung, wenn man von den Gläsern einmal absah, die natürlich auf ihre Sehstärke ausgerichtet worden waren. Aber nun gut, so wusste sie zumindest, dass er eben nicht ihre Augen angestarrt hatte. Was es allerdings auch nicht gerade besser werden ließ. Es gab vieles, was man an ihr sofort bemerken würde. Die Brille gehörte jedoch nicht dazu. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie sich das Glutexo die Hand an die Stirn legte, gleichzeitig erkannte sie, dass das Skelabra aus ihr unerfindlichen Gründen wild zu zappeln begann. Beides ignorierte sie und ging nicht weiter darauf ein, doch wenn ihr Ditto in diesem Moment Hände gehabt hätte, hätte es sich diese wohl auch vor die Stirn geschlagen. Leider wusste Ella auch nicht wirklich, was sie darauf erwidern sollte. Sie war in gewisser Weise sprachlos und war froh, als der Typ - wer auch immer er sein mochte - schließlich doch noch etwas dazu sagte und sich zunächst entschuldigte, bevor er erneut die Brille ansprach. »Danke.« sagte sie noch leicht verwirrt, entschloss sich aber dazu, nicht weiter darüber nachzudenken. Jeder hatte wohl einen Tick, den man nicht einfach verschwinden lassen konnte. Und dieser Typ stand eben auf Brillen. Warum auch immer. Er trug ja selbst eine. Vielleicht kam es also daher. »Deine steht dir aber auch.« Mehr fiel ihr dazu nicht ein und da sie nicht unbedingt nichts sagen wollte, brachte sie eben jenen Satz hervor - auch wenn er in ihren Augen ein wenig sinnlos war. Aber was war schon sinnvoll im Leben? Zu ihrem Glück nahm der junge Mann mit dem seltsamen Mantel nun wieder das Gespräch an sich, indem er sie noch fragte, wie er das wieder gutmachen konnte.  Zunächst leicht verwirrt sah sie ihn fragend an, da sie im ersten Moment tatsächlich vergessen hatte, was er denn wieder gut machen wollte. Dann aber fiel es ihr wieder ein! Sein Skelabra hatte sie schließlich erschreckt. Durch den Brillen-Fanatiker hatte sie das beinahe wieder vergessen. »Ist doch gar nicht weiter schlimm. Es hat sich ja alles geklärt.« gab sie ihm zur Antwort, da sie wirklich nicht wusste, was er sonst noch hätte tun können. Dennoch empfand sie es als nett, dass er zumindest den Versuch gestartet hatte. Nicht jeder würde das schließlich tun, vor allem, da es im Grunde nicht seine Schuld gewesen war. Pokémon hatten eben ihren eigenen Willen und es war manchmal schwer, sie von manchen Dingen abzuhalten, vor allem dann, wenn man selbst beschäftigt war.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam So Sep 20, 2015 3:59 pm

Jonathan, Shane und Ella | Post Nr. 4
Jep, jetzt halten sie dich offiziell für irre., war der Satz, der Jonathans Gedanken kreuzte, als er den Blick der Anwesenden auf sich bemerkte. Dann wiederum war die Frage: Was war so ungewöhnlich daran, Brillen zu mögen? Schließlich hatte jeder andere Vorlieben, in seinen Augen war es doch mindestens genau so verrückt Briefmarken zu sammeln, wodurch diese kleinen Papierfetzen einen Wert von tausenden von Pokédollar erreichten... ach, was machte er sich da nur vor? Letztendlich war das doch wirklich seltsam. Seltsam genug jedenfalls, um sein Glutexo einen vorwurfsvollen Blick auf ihn richten zu lassen. Was auch immer das zu bedeuten hatte.
Nebenher bekam er noch mit, wie das Skelabra des Blondhaarigen irgendwie zu zappeln begann, was doch fast irgendeinem seltsamen Tanz glich. Tatsächlich brachte dieser den Weißhaarigen zum schmunzeln. Seltsame Sache... Vermutlich wäre sie für ihn noch seltsamer geworden, hätte er den Schabernack des Geistpokémon zuvor wirklich mitbekommen, doch auf diese Weise war es in seinen Augen fast schon irgendwie niedlich.

Letztendlich bedankte sich die junge Frau aber für sein Lob und erwiederte es sogar. Ein Lob von einer richtigen Brillenträgerin zu seiner eigenen Brille... Das trieb ihm letzten Endes dann doch die Schamesröte ins Gesicht. Besser, er sagte nicht, dass er sie eigentlich nur aus Dekorationsgründen trug, ansonsten würden sie ihn für noch irrer als ohnehin schon halten. Ja, diese Situation wurde allmählich wirklich unangenehm. "Ehehehe... auch vielen Dank...", brachte er letzten Endes schüchtern hervor und kratzte sich mit dem Zeigefinger am Kinn, während er ein verlegenes Lächeln auf den Lippen trug. Komplimente von schönen Frauen zu bekommen war zwar eine tolle Sache, letztendlich hätte er sich aber gewünscht, dass es unter anderen Umständen passiert wäre. So war das Ganze doch einfach peinlich.
Sein Pokémon schien die Situation ebenfalls zu verstehen, weshalb Glutexo sogleich an seinem Hosenbein zupfte, um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen und kurzerhand die Straße hinunter deutete. "Glutexo!" Scheinbar wollte es, dass sie in die Gänge kamen. Richtig, immerhin musste er noch seine Reisevorräte aufstocken und wollte am Abend noch pünktlich die Fähre nach Vapydro City wieder erwischen. In dem Fall sollte er sich nicht länger mit den Begebenheiten hier aufhalten. So wartete der Weißhaarige kurz ab, bis die beiden anderen sich kurz aufgrund der Entschädigung ausgetauscht hatten, schließlich wollte man ja nicht schon wieder wie ein seltsamer Trampel ins Gespräch reinplatzen, ehe er wieder seine Stimme erhob.
"Na, wie dem auch sei, ich muss weiter. Also... bis dann! Vielleicht sieht man sich mal zweimal im Leben." Nach einem kurzen Abschiedswink griff er sich mit seinen Händen in den Schulterriemen seines Rucksacks fest und macht sich anschließend auf den Weg, versuchte dabei aber ein tiefes Seufzen zu unterdrücken, was ihm aber nur halb gelang. Wenn man die ganze Zeit alleine unterwegs war vergaß man irgendwie, wie man richtig mit anderen Menschen umzugehen hatte. Dieses Gefühl war ziemlich unangenehm. Wenigstens trottete ihm nun sein Glutexo zufrieden hinterher.

[tbc: Arena von Vapydro City]
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Di Sep 22, 2015 2:47 pm

First Post ♦ Ceara
Hallo Modesünde, wie geht es dir?
Stratos City ♦ Einkaufsstraße

Style Up! - Quest


Die Einkaufsstraßen von Stratos City war für Ara wirklich sehenswert und anspruchsvoll. Gerade auch, weil man hier nicht sonderlich auffiel. Viel zu viele Menschen waren unterwegs, so das niemand der erfolgreichen Koordinatorin einen Blick schenkte. Wieso auch? Würde man sich Ceara just in diesem Moment anschauen, würde man nie auf die Idee gekommen, sie wäre eine Koordinatorin. Kein schickes Kleid, klein Make-up, kein Glitzer - nicht einmal Schmuck! Die erfolgreiche, gutaussehnde, mit einer schlanken Taille gesenkete Ara, lief in einer verwaschenden weiten Jeans, abgetretenen Turnschuhen, einem viel zu weitem grauen Hoodipullover, einer schwarzen Beanie auf den roten Haaren und ihrer zu großen roten Brille rum - ein wunderschöner Anblick... nicht. Ceara störte es auf jeden Fall nicht, war doch genau das ihr Plan - unscheinbar zu sein.

So schlenderte die graue Maus weitere durch die Einkaufsstraße. Ab und an blieb sie stehen und schaute sich verschiedene Sachen in den Schaufenstern an. Schmuck, Kleider, Pokébälle, Taschen, Schuhe, verschiedene Schatuellen für Orden oder Bänder und so weiter. Hier und da fand man auch Cafés - alles im allen ein Ort welchen Ara sich merken musste, würde sie neue Bühnenoutfits brauchen. Aber ob sie heute was kaufen würde, wusste sie nicht. War sie doch ohne bestimmtes Ziel in der Einkaufsstraße. Dann blieb man wieder stehen, diesesmal vor einer Modeboutique. Während sich Ara also die Kleider im Schaufenster anschaute, kramte sie in ihrer Tasche um ihre Tafel weiße Schokolade hervor zu holen und sich ein Stück abzubrechen. Doch leider fand das Stückchen der geliebten Schokolade nicht Aras Mund, sondern den Boden. Denn aus der Boutique kam eine junge Frau aus gerannt. "Neeiin! Lass das!" rief sie als sie auf dem Weg zu Ceara war. Naja gut, was hieß schon laufen. Die Frau versuchte halt nicht auf ihren Highheels um zu kippen. Bevor noch ein weiteres Unglück passiert, verstaute sie ihre Tafel Schokolade in der Tasche und schaute fragend zur Frau. "Ist es jetzt schon verboten auf offener Straße Schokolade zu Essen?" kam es aus Aras Mund und musterte die blonde Frau welche langsam zum stehen kam. "Schätzchen, erstens. Von Schokolade bekommst du unreine Haut und zweitens, wie läufst du den hier rum?" die Frau schüttelt ihren Kopf. "Hast du den keine Ahnung von Mode?" Ara musterte die Frau. Schwarzes Kleid, mit schwarzen Highheels, schrecklich gefärbte Blonde Haare, knallrote Lippen und lilafarbener Liedschatten und Ara war die, die keine Ahnung hatte. Natürlich. "Wer sagt den das ich keine Ahnung hätte?" entgegnete Ara. Ein weiteres mal schüttelte die Blonde den Kopf und griff nach Aras Arm. "Liebes, Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Ich werde aus dir einen wunderschönen Schmetterling machen." und zerte Ara von der Straße ins Geschäft. Der Rotschopf versuchte sich aus dem Griff der Blonden zu reißen aber keine Chance. "Sie sind doch verrückt! Lassen Sie mich los" rief Ara und der Blonde gab nur lässig von sich. "Ich bin verrückt nach Mode!" und schon verwand sie mit Ara im Geschäft.

In der Boutique angekommen, wurde Ara bis zur Umkleide gezerrt und dann unsamft in diese geschupst. "So Herzchen. Warte hier." mit dem Unterton 'Du kannst nicht fliehen! Ich habe dich im Auge!'. So setzte sich Ara wiederwillig auf den viereckige Hocker und verschrängte genervt die Arme. Sowas ist mir noch nie passiert. Da will man in Ruhe einen Stadtbummel machen und wird von einer Irren in ein Modegeschäft geschleppt. Ara seufzte und schaute sich das Geschäft von ihrer Position aus an. Das Innere des Geschäftes war sehr modern eingerichtet und viele Spiegeln boten den Kunden die Möglichkeit sich komplett anzuschauen und zu prüfen ob ihnen nun wirklich das Kleid oder das Hemd stehen würde. Und langsam kam Ara der Gedanke nun aufzustehen und leise ab zu hauen. Der Körper der Koordinatorin erhob sich, die Augen schauten sich um und die Füße machten sich auf den Weg. Fast wäre sie aus der Umkleide entkommen, da kam die Schreckschraube schon wieder. Ihre Augen funkelten und in ihren Händen fanden sich einige Sachen. Also ging Ara rückwärts wieder in die Kabine. Dann hielt sie Ara ihren Fund entgehen. "Zieh das an und du wirst in neuem Glanz erstahlen!" Genervt rollte Ara mit den Augen und nahm ihr die Sachen ab. "Ich warte hier!" und zog den Vorhand zu.
Da stand Ara also nun in der Kabine, auf dem Hocker die Sachen. Man kann es ja mal versuchen... ging es ihr durch den Kopf und fing an, sich auzuziehen. Ihre Sachen verstaute sich sicherhaltshalber in ihrer Tasche, viel war diesesmal nicht drine und wenn nur Kleinkram, so das sie genug Platz für ihre Anziehsachen hatte. Und zog dann die Sachen der Irren an.

Nach einigen Minuten des Ziehens und Zerrens hatte Ara es geschaft sich um zu ziehen. Sie war in ein creamfarbenes hautenges Kleid gekleidet, welches bis zu den Knien reichte. Dazu schwarze Pumps und ein schwarzer durchsichtiger Schal ruhte auf ihren Schultern. Die Koordinatorin drehte sich einige Male und begutachtetet die Sachen. Naja, so schlimm war es nun nicht aber halt nicht das, was sie gerade tragen wollte. "Fertig." antwortetet dann der Rotschopf und der Vorhang öffnete sich. Die komische Blonde musterte Ara und strahlte. "Herzchen! Schau dich an! Wie schön du doch bist! Diese Figur! Diese Beine! Wenn du heute nicht dein Traumann findest, weiß ich auch nicht!" und klatsche glücklich in die Hände. "Aber naja, deine Brille ist etwas störend aber mit ein paar Kontaktlinsen, kannst du dieses nervige Ding auch los werden." Ara rollte mit den Augen. "Darf ich den nun gehen?" kam es genvert über ihre Lippen und die Blonde nickte. "Natürlich Schätzchen. Ach ja, die Sachen darfst du behalten aber dafür musst du allen deinen Freundin erzählen das die Modegöttin Grazia dich eingekleidet hat!" Ara hörte gar nicht zu, während sie ihre volle Tasche schnappte, sie nickte nur. "Ja, klar, was auch immer." murmelte sie nur und machte sich auf den Weg aus der Kabine. "Dann wünsch ich dir einen schönen... warte mal." Grazia stockte und Ara schaute sie fragend an. "Oh du heilige Mutter der Mode! Du.. nein, das kann doch nicht sein!" Aras Augen weiteten sich vor schreck. Um Himmels willen, die hat mich doch jetzt nicht erkannt oder? "Du bist die großartige Koordinatorin aus Hoenn! Um Himmelswillen, Herzchen!" Ara lief los und zeigte ihr nur den Vogel. Äh, nein... bin ich nicht. Ich muss los!" und stürmte aus dem Geschäft. Ara bekam noch die Rufe der Blonden mit, verstand diese aber nicht. Verdammt nochmal! Ich muss hier weg!

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mi Sep 30, 2015 6:34 pm

Shane & Ella - # 4
Komischer Kauz. So schnell wie er auch aufgetaucht war, machte er sich schon wieder aus dem Staub, nachdem er sich für das Kompliment bedankt hatte. Letztendlich hatte er es wohl schlicht und ergreifend eilig. Ob er Trainer auf Durchreise war? »Bis dann.«, erwiderte Shane etwas überrascht und gedankenverloren. Was Nika wohl machte? Wenn er so darüber nachdachte hatte er schon eine ganze Weile nichts mehr von ihr gehört. Was für Abenteuer sie wohl erlebte? Ob sie schon den Champ irgendeiner Region geschlagen hatte? So gerne er das auch wüsste, eine Antwort würde ja doch nicht einfach so vom Himmel fallen. Irgendwann würde sie sich mit Sicherheit wieder melden. Jedenfalls hoffte er das. Immerhin war Nika tough und nicht zu unterschätzen. Vielleicht empfand er das aber auch lediglich so, weil er von Pokémomkämpfen keine Ahnung hatte. Dafür verstand er so einiges von anderen Dingen, von denen manch einer wohl lieber nichts verstehen würde.
Schließlich wandte Shane sich wieder der Frau im Rollstuhl zu. Besser, er blieb nicht zu lang in irgendwelchen Gedanken versunken. Sollte sie nicht glauben, man würde sie ignorieren wollen. »Das blau hat jedenfalls was.«, stimmte er zu, um das Thema wieder aufzugreifen. Nach wie vor fand er, dass ein blutrotes Ditto sicherlich auch gut aussähe, aber das posaunte er besser nicht hinaus, wenn er nicht wieder sofort als Freak abgestempelt werden wollte. »Ein blaues Ditto muss jedenfalls eine nette Überraschung gewesen sein.«, fügte er an und lächelte freundlich. Letztendlich mochte wohl jedes Pokémon mit besonderer Farbe eine nette Überraschung sein. Für die meisten jedenfalls. Sicherlich nicht für alle. Schließlich gab es auch Menschen, die dem skeptisch gegenüber standen. Ein lohnendes Ziel waren diese Pokémon auch. Für Sammler musste ein solches Pokémon wohl einen enormen Wert haben, auch wenn Shane nicht wirklich verstand, warum man Pokémon sammeln sollte. Schließlich waren es immer noch Lebewesen.

»Hm, wie wäre es denn mit einer Kleinigkeit zu Essen?«, fragte der Blondschopf schließlich und grinste die Fremde keck an. Sie hatte zwar gesagt, dass diese missverständliche Begegnung nicht weiter schlimm war, aber letztendlich waren Kleinigkeiten doch immer drin. Jedenfalls würde es seinen Geldbeutel schon nicht auffressen. »Und wenn nicht als Entschuldigung, dann als einfache Einladung.« Ob es das besser machte? Leicht missverständlich war es vielleicht. Dass die Einladung als Entschuldigung diente, hatte er aber hoffentlich klar gemacht. Schließlich wollte Shane nicht Frauen aufreißen, sondern lediglich nett sein. Auch, wenn mancher wohl anderes behauptet hätte. Letztendlich hatte der Blondschopf aber gelernt, nichts auf die dummen Sprüche und Kommentare seiner Kollegen zu geben. Nun, nicht wirklich. Sie störten ihn trotzdem. Immerhin war er in den Augen der meisten eher ein gruseliger Freak. In gewisser Weise sogar verständlich. Das änderte bloß nichts daran, dass Shane es ganz und gar nicht mochte. Ob er besser noch einmal klarstellte, dass es lediglich eine Entschuldigung war? Etwas verunsichert verschränkte der Blondschopf die Arme vor der Brust und grübelte. Sie würde es schon nicht als blöde Anmache verstehen, richtig?
Und wenn keine Einladung, was dann? Immerhin wollte er diese Sache nicht einfach so unter den Tisch kehren, auch wenn diese Frau behauptete, es wäre nicht weiter schlimm. Und wenn er sich eben noch etwas ausdenken musste! Irgendetwas musste es ja schließlich geben, mit dem er sich vernünftig entschuldigen konnte.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Micaham Sa Okt 10, 2015 6:57 pm




Post #004
Goes With Shane
Ort: Einkaufsstraße in Stratos City
Es war seltsam, dass der junge Mann einfach so verschwand, doch Ella war nicht böse darum. Im Grunde hatte sie ja nicht einmal geplant, mit irgendjemandem in ein Gespräch verwickelt zu werden. Morph hingegen fand es ein wenig schade, dass das Glumanda so einfach verschwand - dafür aber konzentrierte es sich nun voll und ganz auf Ella, die nun nur noch den jungen Mann vor sich hatte, dessen Pokémon sie so erschreckt hatte. »Ja, das war es wohl.« erwiderte sie auf seine Worte hin, dass das Pokémon wohl eine Überraschung gewesen sein musste. Morph war tatsächlich überraschend gekommen, doch nicht so sehr wegen der Farbe, was dazu natürlich noch beigetragen hatte. Heute erinnerte es Ella immer an die Liebe ihrer Mutter, die für sie nur das Beste gewollt hatte, ohne es wirklich geschafft zu haben. Innerlich seufzte Ella. Sie dachte nicht gerne darüber nach und war froh, dass der junge Mann schließlich auch weiter sprach, wenn auch mit Worten, wegen der sie ihn doch etwas seltsam ansehen musste. Er wollte mit ihr essen gehen? Es dauerte etwas, ehe ihr bewusst wurde, dass es nur als Entschuldigung dienen sollte - was natürlich absolut nicht nötig war! Sie hatte zwar nichts Genaues für den Tag geplant, doch sie kannte ihn nicht und würde mit Sicherheit nicht so unvorsichtig sein, einfach mit ihm essen zu gehen, sei es auch nur zum nächsten Fast Food Laden. »Das ist wirklich nicht nötig. Es ist wie gesagt nichts passiert. Mir geht es gut und Morph auch.« antwortete sie schließlich freundlich, in der Hoffnung, dass er es damit auch dabei belassen würde. Sie hatte ohnehin noch vor, einige Dinge für ihren Laden zu besorgen, auch wenn sie noch nicht wusste, was es sein würde. Es würde kommen, wenn sie es sah und nicht vorher planen.
Glücklicherweise schien der junge Mann aufzugeben, was die Entschuldigung betraf und verschwand nach einigen weiteren Minuten zusammen mit seinem Skelabra vollkommen, während Ella mit Morph allein zurück blieb. Dieser hatte es sich auf ihrem Schoß bequem gemacht. »Dann wollen wir mal weiter, meinst du nicht auch?« sprach sie zu ihrem Pokémon, auch wenn sie nun gänzlih den Faden verloren hatte und eigentlich nicht mehr ganz wusste, was sie für den Tag eigentlich geplant hatte. Hatte es überhaupt einen Plan gegeben? Jedenfalls fuhr sie zunächst noch eine Weile durch die Einkaufsstraße, in der Hoffnung, etwas passendes zu finden. Sie ließ ihren Blick nach links und rechts schweifen, fand aber nichts, was sie ansprechen würde. »Das war nun leider nicht sehr erfolgreich...« sagte sie, woraufhin sich ihr Ditto an ihren Bauch schmiegte und gleich darauf zu ihr hoch sah. Ella lächelte und streichelte es, ehe sie weiterfuhr und überlegte, was sie heute noch alles erledigen konnte. Leider fiel ihr absolut nichts ein, weshalb sie beschloss, einfach durch die Stadt zu fahren und zu schauen, was sich ergab. Irgendwann würde sie schon etwas finden!

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mi Okt 21, 2015 3:21 pm



coming from ... Stadtrand, Ferrula
to be continued ... Straßen von Stratos City, Stratos City


So ... Und dann war sie wieder hier, in Stratos Cty und wusste nicht genau, warum. Auf jeden Fall schien irgendetwas, von dem sie nicht wusste, was, sie hierher gelockt zu haben, wieder zurück in die große, weite und ... leider Arceus' auch öffentliche Welt. Sie wollte laut aufseufzen und einfach nur den Kopf schütteln, da sie ja nicht einmal wusste, was genau sie jetzt hier anfangen sollte. Müde fühlte sie sich keineswegs, irgendwie eher seltsam erfrischt. Bei dem Anblick der vielen Schaufenster verspürte sie zum Beispiel keinen Drang, die Scheiben einzuschlagen - was sie manchmal tatsächlich gemacht hatte, damals, früher ... ... Sie wollte gar nicht daran denken, schüttelte den Kopf und ging gelassen weiter. Sie war nichts weiter als ein weiterer Fisch in dieser Umgebung, ein weiterer, kleiner, mickriger Fisch, der mit dem Strom schwamm - niemand, der sonderlich auffiel, aber auch niemand, der gänzlich mit der Masse verschmelzen wollte.
Mit einem nicht gerade ziel gerichtetem Gang schlenderte sie an den Läden und sich öffnenden Gassen vorbei, ohne irgendwem oder irgendetwas sonderlich große Beachtung zu schenken. Es war einfach ein ruhiger, ruhiger Tag, der nichts verhieß.
... Bis jemand sich doch tatsächlich an ihre Seite stellte und anfing, sich über sein Leben auszulassen - von dem Lissa eigentlich nichts wissen wollte. "Es ist schrecklich, furchtbar! Es läuft alles schief, was nur schiefgehen kann. Mein Leben liegt im Ruin! Ja, ich bin ruiniert! Ruiniert, sag ich! Was soll ich meiner Frau erzählen? Meinen Kindern? Die verlassen mich doch! Und dann ist das Haus weg... Das Fukano nehmen sie bestimmt auch mit! Und das Auto! Oooh, es geht alles den Bach runter!", fing er an, sich über sein Leben auszulassen und die angesprochene Dame, die vermeintlich angesprochene Dame drehte ihren Kopf etwas und sah einen ziemlich elend blickenden Büroangestellten neben sich, der sich scheinbar an sie kletten wollte, um seine Sorgen und Probleme loszuwerden; zumindest sprachlich, denn gelöst waren sie mit einem Mal von einem Ausspruch noch lange nicht!
Stumm sah Lissa ihn an, während er von seinen Leiden berichtete und sie in die Welt hinaus trug, stumm schielte sie immer mal wieder nach links und nach rechts, doch niemand schien wirklich auf das seltsame Duo zu achten, was sich dir nichts mir nichts zusammen gefunden hatte. Also sah Lissa nur stumm und mit resignierter Mimik auf den anderen hoch (ja, sie war verdammt klein ...!) und wartete ab, ob sein Strom nicht irgendwann abbrechen würde oder ob sie nicht irgendwann in eine Gasse schlüpfen könnte, um diesem elendem Tropf zu entgehen - wie sie ihn nervte ...! Aber alles Klagen und wagen half nichts, der Mann blieb an ihr wie eine Klette. So versuchte sie nicht, ihm eine reinzuhauen wie es sonst ihre gewohnte Art war (es waren ihr zu viele Menschen hier ...) und unterbrach ihn abrupt in seinem schon monologähnlichem Wortfluss: "Entschuldigen Sie bitte, aber WAS genau ist eigentlich Ihr Problem?" Obgleich Lissa bemüht höflich sprach, war sie doch alles andere als angetan von der Situation, man hörte deutlich den Sarkasmus und die eigentliche Ironie heraus, die einfach nur bedeutete, dass sie absolut kein Interesse an seinen Probleme hatte - aber so ignorant Menschen auch sein konnten, so war er es hier auch und achtete wohl nur auf den Inhalt der gesprochenen Worte, nicht aber auf die Verpackung und die Art des Sprechens, die diese Dame ja bewusst an den Tag gelegt hatte.
"Mir wird mein Job gekündigt ... Ich werde arbeitslos!"
"Ah ja."
"Und dann werde ich ALLES verlieren, was ich je in meinem Leben hatte, ich werde einfach ALLES verlieren und NICHTS wird mir übrig bleiben, weil ich ALLES verliere und es ist einfach nur FURCHTBAR, dass das so ist!"
"Mh-hm."
"Und sie werden mir mein Haus wegnehmen und es an irgendeinen verkaufen, denn ich nicht kenne, meine Frau wird mich verlassen und zwar auf der Stelle und sich jemand anderen suchen, der viel jünger ist als ich - ich werde ja auch nicht jünger! Ich werde keinen Job mehr finden und kümmerlich auf der Straße verhungern und ich werde alle Wetten, die ich noch schließen wollte, verlieren und um mein restliches Geld und Erspartes gebracht werden und ..."
"Ach, Sie haben noch Geld über?"
"Eh, was, ja - ich habe immer für so einen Fall noch etwas gespart ..."
"Ach, das ist aber interessant. Fahren Sie doch fort."
"Äh - wo war ich denn? Ach ja, ach ja, das Geld. Aber es ist ja nicht nur das Geld! Meine Frau wird mich für erbärmlich halten und mir den Umgang mit den Kindern verbieten; aber nein, sie ist doch so verständnisvoll ... Aber nein! Das Gericht wird mir gewiss den Umgang mit meinen Kindern verbieten und ich werde sie nie wieder sehen können; ich werde nicht sehen können, wie sie wachsen und wie sie erwachsen werden und ihre ersten Pokémons kriegen und ihre Trainer- oder Koordinatorenkarriere beginnen wie ich sie nie hatte und es wird alles so furchtbar werden, dass ich einfach nicht weiß, wohin damit ..."
"Ach, Sie armer Tropf (...)! Ihnen ist die Kehle doch gewiss besonders durstig, doer nicht? Ich werde Ihnen etwas zu trinken kaufen, geben Sie mir nur etwas von dem Geld, was Sie dabei haben!", bot die Dame freundlich an.
"Was, äh, ja, natürlich - hier, danke, sehr nett von Ihnen!"
"Keine Ursache, aber fahren Sie doch fort!" Sie steckte das Geld in ihre Hosentasche.
"Äh, was, natürlich - danke. Und wenn das alles so weit ist, werde ich auf der Bnak schlafen müssen und unter dem freiem Sternenhimmel und ich werde kümmerlich erfrieren oder gar verhungern und ...", fuhr er so weiter und so fort und war am Ende um seinen ganzen Geldbeutel leichter und hatte nicht ein einziges Mal etwas zu trinken gekauft bekommen.

Munteren Mutes verabschiedeten sich beide, da Walther, wie er hieß, nun um ein paar Geldscheine und Münzen leichter (um alle, die er so per se dabei hatte), seine Sorgen und Probleme jemandem nahe (nicht) legen konnte und sich erleichtert fühlte, seine Gedanken doch einmal ausgeschüttet zu haben, und Lissa, die um ein paar Geldscheine und Münzen reicher war (um alle, die er so per se dabei hatte).
Davon würde sie sich erst einmal selbst etwas zu trinken kaufen.



»... Are you kidding me?«#012 × Lissa × Walther (NPC)
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Sa Jan 30, 2016 2:14 pm


#018 彡 mit Lucio
Da ist Pudding!
CF 彡 Stadtzentrum, Stratos City
Und so rettete man sich in aller Eile in sichere Ufer, ein Glück. Als er meinte, weit genug entfernt zu sein, wischte sich John den Schweiß von der Stirn - die Maske verrutschte dabei geringfügig, gab aber keinen Blick auf das entzückende Gesicht des Forschers, wie eine gewisse Person es bezeichnen würde, frei - und blickte sich dann triumphierend um. Achja, nun war er vom Jäger zur Beute geworden, huh? Naja, was soll's schon sein, es würde ihn ja wohl kaum sein letztes Hemd kosten. Und er war sich immer noch hundertprozentig sicher, dass er unschuldig war!
Er kannte ja nicht umsonst die Rechtslage auswendig, als dass er seinen eigenen Frevel nicht doch als unschuldig markieren konnte. Naja, warum er das eigentlich mal gelernt hatte, wohl aus Langeweile. War ja nun auch egal, das Recht konnte ihm nun wirklich nicht interessieren!
Die wichtigere Frage war ja, wo gab es hier in der Nähe Pudding zu futtern? "Siehst du schon ein Café oder Restaurant mit Pudding?" Den überlauten "NEIN!"-Ruf des werten Kollegen überhörte er mal geflissentlich, ihm war es nun wohl egal. Er wollte einfach nur endlich Pudding zwischen die Zähne bekommen, egal, welcher Sorte er war! Am liebsten aber wohl Vanille. Wobei Schokolade ja auch ging. Ach, im Grunde war es wohl doch egal! "Ah, da ist ja was." Zielstrebig ging er auf einen Laden zu, welcher ein wenig... rüschig und pink und gelb und rosa war. Äh. Einfahc übersehen, lautete wohl das Motto - störte den Kerl wohl überhaupt irgendetwas? Vermutlich nicht.
"Ein Tisch für zwei!", verkündete er dem Empfang am Eingang dann, welcher die beiden Neuankömmlinge merkwürdig musterte, sie dann aber zu einem Tisch führte. Achja, dieser Laden erinnerte ihn aber auch wieder an unangenehme Dinge... die er mal beiseite schob.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam So Jan 31, 2016 6:42 pm

cf: Stadtzentrum, Stratos City

Offenbar stimmte die Gerüchte um Herr Aurel, er schien wirklich etwas neben der Spur zu sein und gegen den Strom zu schwimmen. Lucio konnte immerhin nun wieder normal stehen. Doch wo hatte ihn John denn hingeführt? Auf jeden Fall weg von der Schönheit, die er gerade kennengelernt hatte, was dem Frauenliebhaber natürlich nicht sonderlich recht war.
"Was ist denn in dich gefahren? Was hast du angestellt, dass du so reiß aus nimmst?", das interessierte den Forscher nun doch, aber offenbar hatte John gerade kein freies Ohr für ihn, da er ihn geradezu meisterhaft ignorierte.
Zugegeben...wenn er etwas schlimmes angestellt hätte...dann würde es den Mann, dessen Nachname ganz offensichtlich an den Kastanienbaum erinnerte, nicht wundern, aber wirklich zutrauen würde er es dem Mann nicht. Der Grünhaarige hatte ja auch eine relativ gute Menschenkenntnis.
Aber trotzdem...wäre John nicht der erste Verbrecher mit einer kriminellen Vergangenheit. Mit dieser Erkenntnis machte sich in Lucios Gedanken ein düsteres Schmunzeln bemerkbar. Immerhin hatte er selbst ja auch keine weiße Weste, aber was die Menge nicht weiß, macht sie nicht heiß, heißt es ja.
Kurz tippte er mit dem Zeigefinger seine spiegelnde Brille dann doch etwas verdutzt hoch, als er hörte, wie sich sein Forscher-Kollege nach...einem Lokal für...Pudding erkundete.
"Ich denke, dass da vorne eines-", schnell fand sein Satz ein Ende, als der Mann mit der Maske seine Aussage ohnehin ignorierte und das selbe Café entdeckte, auf das der Professor ihn gerade aufmerksam machen würde.
Kurzerhand steuerte John auch bereits auf den Laden zu und Kastan folgte nach einem kurzen Moment der Besinnung. Wieso folgte er ihm überhaupt? Vermutlich weil beide eine Interesse für auffällige und von der Norm abweichende Persönlichkeit hatten, welche Lucio in diesem Moment auch voran trieb in ein Lokal, das so aussah, als wäre es in einen Topf voller femininer und verniedlichter Klischees gefallen. Naja, das sollte ihn nicht weiter stören. Immerhin hielt er sich bereits in...Etablissements auf, die...die Weiblichkeit in anderen Bereichen hervorhob, aber darüber wollte er jetzt lieber schweigen.
Derweil besorgte John den beiden einen Tisch, zu welchem sie daraufhin geführt wurden.
Lucio fackelte nicht lange und nahm Platz, das Lokal gefiel ihm dann doch irgendwie sehr von der einladenden Atmosphäre her. So lies auch die erste Bedienung nicht lange auf sich warten. Eine junge Dame, die sich mit freundlicher Stimme nach den Wünschen der beiden Forscher orientierte.
Der Professor warf noch einen flüchtigen Blick in die Karte, die bereits auf dem Tisch stand, bevor er sich de Bedienung widmete.
"Für mich bitte eine heiße Schokolade und...ääääääähhhhhh...den Schokoladenpudding. Danke sehr."
Freundlich nickte er nun seinem Kollegen zu.
Derweil hüpfte Lucios Fluffeluff in den Laden, dieser war darüber jedoch nicht sonderlich überrascht, da ihm sein Pokémon ja immer auf Schritt und Tritt folgte. Zwischen ein paar Menschen hindurch hüpfend, sprang es schließlich auf den Schoß seines Besitzers, welcher das Baby-Pokémon mir kurzen Streicheleinheiten über den Haaransatz des flauschigen Pokémons begrüßte, welchem diese wiederum sehr zu gefallen schienen.
So widmete er sich wieder seinem Kollegen.
"Und tut dir die Pensionierung gut? Du musst doch jetzt eine Menge Freizeit haben, nicht wahr? Wie nutzt du die denn so, wenn ich fragen darf?"

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam So Jan 31, 2016 7:16 pm


#019 彡 mit Lucio
Freie Zeit
Sollte der liebe Herr Kasten das Wort an den lieben Herrn Gold gerichtet haben, so möge der Letztere es mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% überhört haben. John hatte wirklich keinen Nerv mehr frei, waren sie doch alle der Suche nach einem Café oder Laden oder Geschäft oder Restaurant (?) oder wasauchimmer mit Pudding beschäftigt. Und auch, als der andere seinen Beitrag dazu leisten wollte, wurde dieser mit einer gekonnten Sturheit ignoriert und mitgezogen - etwas Anderes konnte man von diesem Herrn aber auch nicht erwarten.
Wie das Lokal aussah, war ihm so wurscht, dass man es sogar schon Wurst nennen konnte. Hauptsache, es würde ordentlichen Pudding zu mampfen geben, etwas Anderes interessierte ihn in diesem Augenblick nicht. Wobei, naja, es rief ja doch unangenehme Erinnerungen auf, aber... die schob man doch lieber tatkräftig beiseite. Sein Forscherkollege bestellte schon, während John noch abwägend die mit Rüschen verzierte Karte musterte. Tjoah... Was für einen Pudding wollte er denn eigentlich haben? Sein Gegenüber bestellte ausschließlich Schokoladiges. "Machen Sie eine Kanne aus der heißen Schokolade, und einmal die Gefleckte für mich!", meinte John dann, nachdem er eine vielleicht zu lange Ewigkeit diese Karte studiert hatte. Die Bedienung war schon versucht gewesen, abzuhauen, doch da hielt sie sich mit einem freundlichen Lächeln auf und verschwand dann den Umständen entsprechend endlich, um sich anderen Gästen widmen zu können.
Da war aber auch wieder eine Frage in Richtung Ohren geflattert, welche John, nun wieder die halbwegs vorhandene Ruhe in Person, auch wahrnahm. Zumal sie ja um seine Pension gestrickt war, hehe! Das würde er doch mit Freuden beantworten, immerhin konnte er dann ja auch mal angeben und so! (Er war ein Kind, nach alledem.)
"Also, viel habe ich sie noch nicht genutzt - heute kam erst die Bestätigung herein." Der Blick unter der Maske verdüsterte sich in Erwähnung dieser einen Person, und prompt schaute man sich auch nach allen Seiten um, als wäre man ein gesuchter Schwerverbrecher. "Ich denke aber, ich werde die Tage endlich mal ein aufwendigeres Experiment beenden." Achja, ein kleiner Wunsch würde wohl damit in Erfüllung gehen, immerhin hatte er endlich auch alle Chemikalien zusammen, und das allein war ein Akt gewesen... Nicht, dass da etwas wirklich Verbotenes dabeigewesen wäre, aber manche Extrakte waren so verdammt selten, und manchmal noch richtig teuer. Der Forscher seufzte. "Nun dürfte ich endlich die Zeit dazu haben." Endlich, endlich, endlich würde er sich in seinem Kabuff von Labor verkrümeln können und sich in aller Ruhe allen möglichen Dingen zuwenden, die volle Konzentration und Aufmerksamkeit erforderten.
Und weil es ihn doch interessierte, bequemte er sich sogar zu einer Gegenfrage! "Woran arbeitest du momentan, Kasten?" Ja, er konnte es sich nicht verkneifen. Die Veralberung von Namen... war wirklich zu verlockend. Und er hatte ja keinerlei Probleme damit, wenn man seinen Namen in irgendeiner Art verunstaltete - lag vielleicht auch daran, dass mit "Yahweh ist gnädig" und "Gold" nicht allzu viel angestellt werden kann, was irgendwie wirklich negativ wäre... Zumindest ist ihm bisher nichts eingefallen. Und seinem Kumpel Gevatter Mort auch nicht. (Namen und deren Assoziationen - in den meisten Fällen nicht allzu schmeichelhaft.)
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