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Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Fr Feb 05, 2016 7:38 pm

Offenbar war John ebenfalls ein Fan von Heißer Schokolade. Zugegeben, wer war das nicht?
Seine Bestellung dauerte zwar länger als eine durchschnittliche andauerte, aber das störte Kastan kein bisschen. In der Zwischenzeit streichelte er einfach weiter sein Pokémon, dem dies deutlich gefiel. Dann begann sein Forscher-Kollege ihm auch schon ein paar Dinge über seine Pensionierung zu erzählen und seine Pläne. Ein Experiment beenden? Lucio interessierte sich selbstverständlich für die Arbeit von John. Immerhin war er im Bereich der Wissenschaft nicht unbekannt.
Dann kam etwas, womit der Pokémon-Professor nicht gerechnet hatte:
Der Mann mit der Maske wollte doch glatt wissen, woran Lucio im Moment arbeitete. Doch...Moment...wie war das gerade? Hatte er sich wirklich einen Scherz über seinen Nachnamen erlaubt? Als würde es nicht reichen, dass Akairo sowas auch tat. Jedoch waren die Witze, die er sonst zu hören bekam, eher an die Baumart angelehnt, als an einen...Kasten. Lachen konnte er über den Witz wirklich nicht, was man ihm äußerlich auch anmerke. Vielleicht war er in dieser Hinsicht etwas pingelig, doch das war ein Ausnahmefall.
Aber er wollte mal nicht so sein und seinem neu gewonnenen Freund eine Antwort geben. Vor allem, weil er nie nach seiner Forschung gefragt wurde.
"Naja mein Lieber, ich arbeite aktuell an einer Feldstudie und beobachte Pokémon in ihrem natürlichen Umfeld und warte ab, wie sie sich, ohne das Eingreifen von Menschen, weiterentwickeln. Das schöne daran ist, dass man endlich mal aus dem Labor kommt und etwas frische Luft schnappen kann."
Seine Ansprache beendete er mit einem sanften Lächeln, dass seine Leidenschaft zu seiner Forschung ausdrücken sollte.
Allerdings...verschwieg der Professor gekonnt, dass er  bei seinen Beobachtungen nicht selten einschlief oder sich ein interessanteres Ziel aussuchte...wie...ein paar schön anzusehende Frauen. Nicht selten hatte ihn Professor Camshire bereits bei solchen Dingen erwischt und das war definitiv nicht schön. Sie bezeichnete ihn ständig als "faulen Lüstling". Für Lucio war dies unbegreiflich.
"Und mein Fluffeluff assistiert mir dabei natürlich so gut es kann. Bei Forschungen ist es schön jemanden um sich zu wissen, der einen gleichzeitig nicht behindert...oder irgendwelche dummen Fragen stellt, hahah."
Gerade als der Professor fertig war mit seiner Erzählung kam auch schon die Bedienung mit der Bestellung zurück. Der Service in diesem Laden war wirklich nicht schlecht. Mit einem aufgesetzten Grinsen brachte die Bedienung zwei Tassen und füllte die Heiße Schokolade in diese. Anschließend stellte sie die Kanne mit dem Heißgetränk auf den Tisch.
Johns Bestellung sollte wohl gleich folgen.
"Ah, vielen Dank. Und ähm, wo war ich? Ach ja. Ich muss sagen, es ist wirklich ein Segen, dass Akairo die Neulinge unter den Trainern einweiht und das alles. So hab ich mehr Zeit für...andere Sachen."
Der Grünhaarige ging bewusst nicht näher auf seine Freizeit ein, da er nur zu gut wusste, wie schnell ein Gesellschaftlicher Selbstmord zustande kommen konnte. Besonders in Wissenschaftskreisen, in denen man ihn auch als "Schwarzes Voltilamm" bezeichnen könnte.
...Wobei...sowas ähnliches hatte der Professor auch schon über Herr Aurel gehört. Vermutlich war er noch einer derjenigen, die seinen Lebensstil am ehesten Verstanden. Mit ihm konnte er sicherlich auch mal einen Trinken gehen. Ob es zu früh war, ihn mal darauf anzusprechen? Vermutlich. Immerhin wäre es komisch beim Trinken von Kakao das Thema auf alkoholische Getränke zu lenken. Damit war er auch wieder beim Gesellschaftlichen Selbstmord angekommen.
Um nicht zu lange in Gedanken zu versinken hob er mit einem freundlichen Grinsen die Tasse.
"Na dann...zum Wohl und auf die Wissenschaft."
Ein wahrlich grässlicher Trinkspruch und dazu noch zu einer solchen Situation? Er hatte schon besser reagiert, das musste er zugeben, aber das war ihm zum aktuellen Zeitpunkt ziemlich gleichgültig.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Fr Feb 12, 2016 4:43 pm


#020 彡 mit Lucio
Arbeitszeit
Während die beiden Forscher, welche scheinbar ihre Vorliebe für heiße Schokolade teilten - es war immerhin... heiße... Schokolade; das konnte man nicht nicht mögen! - auf ihre Bestellung warteten, ergab sich die Zeit für ein paar Fragen von beiden Seiten. Die Frage nach der momentanen Arbeit stand bei beiden Seiten hoch im Kurs, immerhin handelte es sich letzten Endes immer noch um Forscher! Da wollte man doch wissen, was es gerade zu erforschen gab.
Zugegeben, Johns Aussage blieb vage wie eh und je, doch er wollte auch keine genaueren Angaben machen. Es war schlichtweg etwas schwer zu erklären, und naja, ob die Erkenntnisse, welche er daraus gewann, irgendwem helfen würden, wäre ebenfalls die Frage. Es war ein aufwendiges Experiment, welches er eher zum Spaß ausführte, mehr und weniger war es nicht.
Der Ausrutscher, der bei dem Namen des Gegenübers erfolgt war, wenn man das so nennen konnte, wurde beim Gegenüber nicht wirklich positiv aufgenommen, was auch verständlich war. Doch so genial wie John auch war, er war kein Genie in der Kommunikation oder Soziologie. Was ihn interessierte, waren eher Zellen, keine Ansammlung davon. Wobei auch Ansammlungen interessant waren, und auch sich bewegende Haufen von Zellen waren toll, doch das ganze in einer kommunikativen, sozialen Ebene zu analysieren? Kein Fall für diesen Forscher. Und so wurde dieses Thema eher ignorant übersprungen, als dass irgendwie weiter darauf eingegangen wurde. Jemand, der sich entschuldigte, war er in den meisten Fällen eben auch nicht.
Doch man kam ja auch schnell zu einem anderen Thema, nämlich der Arbeit des Professor Lucio Kastans. Eine Feldstudie also über das Verhalten von Pokémon und deren Entwicklung im natürlichen Umfeld? Interessant. Oder so? Es war nicht so, dass er es als langweilig betrachten würde, doch der Einwand, dass man dann endlich mal aus seinem Labor herauskommen konnte... Ja, das war doch eine zwiegespaltene Sache. Doch erst einmal wollte er etwas Anderes zur Sprache bringen. "Wussten Sie, dass der Verlauf eines Experimentes auch davon abhängt, ob es einer Beobachtung unterliegt oder nicht?" Er konnte es sich nicht verkneifen, über dieses Thema zu reden. "Das Experiment könnte auch ganz anders verlaufen, wenn wir es nicht beobachten würden - nur würden wir es nie erfahren." Eine wirkliche Erklärung oder ein Beispiel anzubringen war dem Forscher dann aber doch wieder zu anstrengend, da auch weitere Ausführungen des anderen Professors folgen sollten.
"Ja, es ist ein Segen, niemanden zu haben, welcher einen mit unnötigen und ablenkenden Fragen konfrontiert." Er hatte nur äußerst selten Assistenten, da es ihm in den meisten Fällen schlichtweg zu anstrengend war, diese einzuweihen. Zumal sie ihn einfach nicht verstanden! Es war eine Plage. Nun ja, dafür hatte er hier und da ein paar tödlich anmutende Hampelsprünge machen müssen, doch dass er lebte, war ja ein Beweis dafür, dass es sich auch gut ohne Assistenten leben ließ.
Bevor er noch auf weitere Punkte eingehen konnte, wurde die heiße Schoklade auch zum Tisch gebracht, und John nahm sich sogleich seine Tasse. Ehe er sie jedoch herunterschlingen konnte - Manieren waren eine Art Fremdwort für ihn - mahnte Lucio noch zu einem Trinkspruch an. Aber ja, wieso nicht. Er stieß also mit Lucio an, verkündete dabei mit nicht allzu überzeugender Stimmverzerrerstimme "Auf die Wissenschaft!", und setzte dann das Gefäß an seine Lippen an.
Zumindest war das der Plan. Schien, als würde er doch die Maske vom Kopf nehmen müssen. Erneut blickten seine Augen durch das Café, ob da diese eine oder diese andere Person war, welche ihn nicht in Frieden lassen wollten... Doch da war gar niemand, und so nahm er die Maske hinunter, und sein Gesicht kam zum Vorschein, welches ob des glorreichen "Ich musste zum Amt"-Tag von allen möglichen Eitereien frei war. Gar nicht so unansehnlich also. Wenngleich er sofort nach einem Schluck doch wieder die Maske aufsetzte. Misstrauisch betrachtete er dann die Tasse. Da war doch nichts drin, oder...?
[out. Den Post hatte ich dann irgendwann mit Screen geschrieben! |D]
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Tallulaham Sa Apr 16, 2016 5:35 pm

cf: Antiquitätenladen "Old Times"

„Style Up!“ - Quest

Ihre Füße trugen die 15jährige Tallulah und ihr Gengar Ceidith in die Einkaufsstraßen von Stratos City. Eigentlich eine Gegend, in die sie gar nicht gelangen wollte – aber würde es jetzt schaden, sich etwas umzusehen? Davon abgesehen schien Ceidith ganz begeistert von der gesamten Stadt zu sein – sie wollte am liebsten alles einmal berühren, kosten, anprobieren – was eben so möglich war.
„Oh, du bist so niedlich, wenn du so aufgeregt bist!“, neckte sie das Gengar – das sich sofort rächte, indem es sie in die Seite piekste. „Ieks, nicht doch!“, lachte die 15jährige. Kaum hatte Ceidith aber geendet, schwebte sie davon – hin zu einigen Schaufenstern. Tallulah folgte ihr federnden Schrittes. Ceidith stand vor einer Patisserie – was für eine Naschkatze! „Willst du ein paar Schokoladenstücke?“, fragte sie – und Ceidith keckerte zustimmend. Sie nickte dann und ging in den Laden. Dort kaufte sie ein wenig Schokolade, trat wieder hinaus und gab Ceidith die Hälfte ab. Das Geistpokémon mochte Schokolade sehr gern – und in Windeseile war alles verputzt! Tallulah brauchte da schon etwas länger. In der Zeit schlenderten sie weiter über die Einkaufsstraßen – als plötzlich ein Schrei ertönte!
Sofort drehte Tallulah sich um, alarmiert, bereit, einzugreifen – bis sie eine junge Frau in übermäßig schrillen Klamotten entdeckte, die direkt auf sie zugestiefelt kam.
„Oh nein – herrje! Wie schrecklich!“, stammelte sie. Tallulah sah sie verdutzt an.
„Kann ich Ihnen viell-“
„Furchtbar! Grotesk!“, führte die Frau ihren Monolog fort – und begann plötzlich, an Tallulah herum zu zupfen. Die 15jährige wusste erst gar nicht, wie sie darauf reagieren sollte – aber dafür blieb ihr ohnehin keine Zeit, denn diese merkwürdige Frau redete ohne Punkt und Komma weiter. „Der reinste Unfall – schämst du dich nicht, in diesen abscheulichen Klamotten herumzulaufen? Hast du denn gar keinen Respekt vor dir selbst?“
„W-wie bitt-“
„Ssssch, sag nichts weiter, Schätzchen – ich werde diese Ansammlung von Gräueltaten beseitigen. Ich werde dich in einen Schwan verwandeln, Schätzchen – komm mit. Los los, auf geht’s!“
Tallulah wusste gar nicht, wie ihr geschieht, als sie plötzlich von der Frau in einer Boutique gedrängt wurde.
„Hören Sie, ich-“
„Keine falsche Scheu – ich werde dir das Leben erleichtern – ach, was sage ich, ich werde es perfektionieren! Ich bin die Expertin schlechthin in Dingen Mode – ich bin nämlich eine sehr angesagte Designerin! Ja, du schaust zurecht so bewundern drein – du hast einen echten Star vor dir, Schätzchen. Komm, nimm schon einmal das hier. Und ab in die Umkleide!“
Tallulah wurde bereits in die Umkleide geschoben, wobei dieser schrille Vogel ihr einen Haufen Klamotten hinterher warf. Und da ging auch schon der Vorhang hinter ihr zu. Tallulah starrte eben jenen sicher eine geschlagene Minute an, bis diese Frau, die sich als Designerin bezeichnete, schnaubte, weil sie noch nicht herausgekommen war. Dann seufzte die Schwarzhaarige.
„Wenn man anderen sonst keine Freude machen kann ...“, murmelte sie und gab sich geschlagen. Den Fummel, den man ihr gereicht hatte, zog sie an – und sie musste sich unglaublich anstrengen, nicht das Gesicht zu verziehen, als sie sich im Spiegel sah. Ein Kleid – ein groteskes Kleid. Lange Flügelärmel, eine Bluse, die ihre Taille gleich fünfmal schmaler wirken ließ und mit einem Rock vernäht war, der irgendwie ihre Hüften fraß. Nicht, dass sie besonders üppige Hüften hatte – aber sie fühlte sich plötzlich geschrumpft. Außerdem war das Dekolletee alles andere als schmeichelhaft, denn einen nennenswerten Vorbau hatte sie mit ihren 15 Jahren natürlich auch nicht. Sie schnaubte.
„Schätzchen, komm schon! Zeig dich mir!“, trällerte da diese Frau. Tallulah seufzte erneut – drehte sich dann um und trat entschlossen hinaus in den Laden. Sie bemühte sich, keinen finsteren Blick aufzusetzen – aber ihre Züge entglitten ihr direkt, als sie Ceidith entdeckte. Das Geistpokémon beobachtete sie und lachte sich offensichtlich schlapp!
„Na warte!“, murmelte sie – und trat zu dieser Designerin.
„Oh, ganz fabulös, Schätzchen!“, sprach sie entzückt.
„Oh, habt Dank – aber ich denke, ich bin doch etwas zu klein geraten für dieses … diesen Traum von einem Kleid, meint Ihr nicht?“, gab sie zurück. Die Frau legte eine Hand ans Kinn, bedeutete ihr, sich zu drehen – was Tallulah im Überschwang tat. Ceidith keckerte belustigt weiter.
„Hm, du magst recht haben, Schätzchen – für dieses Kleid braucht man mehr … Weiblichkeit! Hier – versuche es hiermit!“, schon wurden der Schwarzhaarigen weitere Klamotten in die Arme gedrückt – und sie zurück in die Umkleide geschoben. Sie zog sich langsam um – sollte die Frau ruhig ihren Spaß haben. Sie würde Ceidith zeigen, dass sie sich davon sicher nicht unterkriegen lassen würde!
Ganz, als wäre es ein Stichwort gewesen, kam Rilith, ihr Botogel, aus ihrem Pokéball. Das Pokémon sah sich verwundert in der Umkleide um – und dann erschrocken Tallulah an. Diese zwinkerte.
„Eine kleine Fashionshow – willst du mitmachen?“, sprach sie – und schon war Rilith ganz Feuer und Flamme. Tallulah nahm Rilith auf den Arm und streckte den Kopf heraus.
„Meine kleine Freundin würde ebenfalls gerne von Euch eingekleidet werden!“, sagte sie dann – und schon hatte Schriller Vogel die passende Kleidung parat. Tallulah zog sich selbst an, dann das Botogel und beide sahen sich einem anderen Selbst in Matrosenuniform gegenüber. Sie nickte, traten dann wieder in den Laden hinaus, präsentierten die Kleidung ohne Umschweife.
„Fantastisch!“, applaudierte Schriller Vogel – und Ceidith stieß einen Laut aus, der einem Pfiff nahe kam. Tallulah zwinkerte Rilith zu – das Botogel schien diese Art der Beschäftigung zu gefallen!
„Habt Ihr noch etwas?“, fragte Tallulah dann – und bekam direkt neue Klamotten. Wieder zogen sich beide um. Erneut hatten sie Kleider an – im Barockstil, üppig, weit und sehr … eng. Rilith musste helfen, das Korsett zu schnüren, was für das kleine Pokémon gar nicht so einfach war! Rilith selbst hatte noch einen passenden Kopfschmuck dazu bekommen. Wieder traten beide hinaus – sie hatten wohl die Entscheidung gefällt, das beste aus der Situation zu machen und es am Ende einfach zu genießen!
Es folgten vier weitere Outfits, die schrill, exklusiv, eines sehr freizügig waren. Dann einige Klamotten, die eher an schlechte Kostüme erinnerten. Weitere Kleider, Uniformen – ein Outfit, dass an eine junge Detektivin erinnerte. So ging es eine lange Zeit – bis ihr Schriller Vogel, die indes absolut begeistert davon war, dass Tallulah sich so von ihr einkleiden ließ, der Schwarzhaarigen ein Outfit reichte, welches sie doch sehr stark an ihr eigenes erinnerte. Dennoch, sie und Rilith zogen sich ohne Widerworte um, lachten sogar leise und halfen sich gegenseitig. Als Tallulah sich im Spiegel betrachtete, war eigentlich nur eines völlig anders an dem Outfit – die hatte keine Schleife im Haar, denn sie sollte eine Mütze tragen. Und während sie sich so betrachtete, missfiel ihr diese Mütze auch überhaupt nicht – sie war schwarz, hatte keinen großen Schirm, fühlte sich weich an und hatte ein paar kleine Clips dran. Einer, der größte, war dunkelrot und zeigte eine Art Feder – die zwei kleineren waren in Blaunuancen gehalten. Rilith kletterte ihr in die Arme – auch ihr schien es zu gefallen, was sie da sah. Das Botogel hatte eine schwarze Weste bekommen und ebenso eine solche Mütze, nur eben im Kleinformat.
„Du siehst sehr hübsch aus, Rilith.“, wisperte sie sachte, ehe sie aus der Umkleide trat. Schriller Vogel nahm da ihre neonfarbene Brille ab und schien sich eine Träne aus den Augen zu wischen.
„Fantastisch – einfach fantastisch! Geradezu perfekt! Ich wusste, ich könnte aus dir einen Schmetterling machen!“
Tallulah kicherte leise.
„Sagtet Ihr vorhin nicht noch „Schwan“?“, gab sie zurück – Schriller Vogel winkte ab. Sie zog Tallulah an sich, musterte sie eingehend, ließ sie sich drehen.
„Ja, genau das muss es sein!“
„Dann bin ich zufrieden. Wir werden uns noch eben umziehen, in Ordnung?“, sprach sie und Schriller Vogel nickte – ergriffen?
Während Tallulah sich ihre eigenen Sachen wieder anzog und die Schleife in ihre Haare band, tauchte Ceidith in der Umkleide auf.
„Na – du hast dich ziemlich amüsiert, was?“
Sie keckerte, ehe sie Tallulah kurz umarmte – und wieder verschwand. Typisch!
Schnell waren die Sachen getauscht und alles hergerichtet, die ganzen Outfits zusammengelegt und fortgebracht. Nur die Mützen und die Weste für Rilith nahm sie an sich. Zusammen traten sie dann zum Tresen. Schriller Vogel bestand darauf, für sie zu bezahlen, auch wenn sie es redlich bedauerte, dass ihr Schätzchen nicht gleich alles haben wollte, was sie vorgeschlagen hatte. Tallulah nahm nach einigem Zögern auch dankend das Angebot der Bezahlung an. Sie traten sogar alle gemeinsam wieder auf die Straßen – wo Schriller Vogel sich schon verabschieden wollte. Tallulah aber hielt sie auf.
„Wartet! Hier – nehmt die an Euch. Meine Mutter ist eine sehr bekannte Designerin in Kalos, vielleicht wollt Ihr euch mit ihr auseinandersetzen? Sie sucht stets nach neuen Schützlingen und Partnern.“, sagte sie, während sie Schriller Vogel die Visitenkarte ihrer Mutter übergab. Dann verabschiedete sie sich, nachdem Schriller Vogel sie umarmt hatte. Sie setzte dann beim gehen Rilith die Mütze auf, während sie alles andere in ihrer Tasche verstaute.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Sa Apr 23, 2016 11:13 am

Lucio nahm einen kräftigen Schluck von seiner heißen Schokolade. Ein köstlicher Genuss! Gleich darauf setzte er ab und hielt die Tasse noch weiter auf Brusthöhe vor sich.
Es war nicht schwer zu erkennen, dass Professor Kastans Gegenüber definitiv kein durchschnittlicher Mann war. Weniger machte Lucio diese Erkenntnis an der Erscheinung von John, mit Gasmaske und Laborkittel, als an der Tatsache fest, dass dieser ihn über ein Phänomen aufklären wollte. Eine nette Abwechslung mal nicht mit einer Person zu sprechen, bei der er das Gefühl hatte, dass sie ihm nicht folgen könnte.
"Selbstverständlich, mein Lieber. Eine bedauernswerte Tatsache, aber darüber mache ich mir keine Gedanken."
John war eine etwas...eigene Persönlichkeit. Seine Stärke lag keineswegs im Umgang mit anderen Menschen. In Wissenschaftskreisen war er als Exzentriker abgestempelt worden. Vielleicht fand ihn Lucio gerade deswegen so faszinierend.
Seine Begeisterung verflog jedoch relativ plötzlich, als sein Gegenüber die Maske absetzte, um einen Schluck aus seiner Tasse zu nehmen. Lucio blickte sich kurz in dem Café um, ob die Szenario auch noch andere so sehr faszinierte, wie ihn selbst. Allerdings schien es die anderen Menschen nicht zu interessieren oder sie sahen es einfach nicht.
Bisher hatte der Grünhaarige nur Geschichten über das wahre Erscheinungsbild des Maskenträgers gehört, welche sich alles andere als appetitlich anhörten, jedoch war Lucio ja hart im nehmen. Das Licht, das durch die Fenster in den Raum gelangte, wurde von seinen Brillengläsern reflektiert, wodurch diese fast völlig weiß erschienen und seine Augen verschwinden ließen. Kastans sturer Blick war auf John gerichtet, der nun endlich seine Maske fallen lies um etwas trinken zu können. Der Anblick war...ungewöhnlich. Lucio stellte es sich zuvor zwar schlimmer, als es letztendlich war, aber trotzdem fehlten ihm die Worte, um zu beschreiben, was er gerade sah. Glücklicherweise setzte sein Forscherkollege die Maske sogleich wieder auf.
Die ganze Szene wurde von Lucio lediglich mit einem räuspern bewertet. Anschließend stellte er die Tasse vor sich ab ohne einen weiteren Schluck zu nehmen. Derweil griff sich sein Fluffeluff einen Zuckerwürfel aus einer Schale, welche wohl auf dem Tisch stand, damit Gäste ihren Kaffee versüßen konnten. Das Ballon-Pokémon begann zufrieden den Würfelzucker abzulecken und sich nicht weiter stören zu lassen.
Lucio wollte den Gesprächsball nicht fallen lassen und ging wieder auf das Thema ein.
"Nun ja, eine besonders wichtiger Faktor in meiner Feldstudie ist, dass Pokémon sich bekannterweise überall und zu jeder Zeit entwickeln können. Somit ist eine ständige Beobachtung nicht zu umgehen."
Die Erklärung seiner Tätigkeit erschien vielleicht etwas schlicht, war aber dennoch nicht zu unterschätzen. Vor allem weil Lucio sich in dieser Zeit nach...anderen Dingen umsehen konnte. Aber über seine Geheimnisse musste ja niemand bescheid wissen.
Um sich nicht in Gedanken zu verlieren nahm er einen weiteren Schluck aus seiner Tasse. Obwohl das Getränk sehr heiß war, schien es Lucio ohne Probleme einfach trinken zu können.
"Vor allem kompliziert ist dieses Vorgehen bei Vogel-Pokémon, welche ja eher in ihren Nestern anzufinden sind, als auf dem Boden. Deswegen muss ich mir die Mühe machen auf Bäume zu steigen um sie zu beobachten. Dazu kommt, dass sie in der Regel entweder sehr scheu sind und einfach abhauen oder mich als Feind betrachten und mich mit ihren Attacken angreifen um ihr Nest zu verteidigen. Es erfordert wirklich viel Geduld und Nerven aus Stahl."
Abwegig begann er seine Tasse abzusetzen und sein Fluffeluff mit einer Hand den Kopf zu streicheln. Eben dieses schien die Streicheleinheiten wirklich zu genießen.
"Meine Informationen trage ich später alle in meinem Büro zusammen. Dort habe ich dann auch Zeit mich etwas zu entspannen. Wie verbringt ihr eure "Forschungszeit", wenn ihr in eurer Pensionierung überhaupt noch welche habt, mein Lieber?"
Eine gefährliche Aussage, wenn man bedenkt, dass der Pokémon-Professor gerade in einem Café sitzt anstatt zu arbeiten. Darüber wollte er sich keine Gedanken machen. In seinen Augen arbeitete er genug, für ihn war es unverständlich, dass vor allem Campshire das nicht zu sah.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mi Apr 27, 2016 1:15 pm


#021 彡 mit Lucio
Paranoia
Was auch immer John für einen Eindruck hinterließ, wenn man es nicht klar mit Worten betitelte, verstand er es nicht und würde es niemals nachvollziehen können. Die einzige Sprache, die er sprach, war die per Schallwellen, was das ganze Gedöns mit Mimik oder Gestik anging, so verstand er allenfalls das übertriebene Herumfuchteln erst als Gestik, mit der er etwas anfangen konnte.
"Nun, es ist wohl auch unmöglich, ein Experiment verfolgen zu können, ohne es zu verfolgen. Aber letzendlich lassen sich dann immerhin Gesetzesmäßigkeiten in den Belangen feststellen, die für uns messbar sind", meinte der Arzt und Chirurg dann mit einer Art Zustimmung, als sein nicht-so-ganz-Kollege meinte, dass er keine wirklichen Gedanken daran verschwendete.
Nun denn, John verschwendete kaum Zeit mit den Gedanken, die bei seinem Gegenüber aufkommen könnten, als er sich dazu entschloss – nach ausgiebiger Kundschafterei – einen Schluck aus seiner Tasse zu nehmen. Nach dem Schluck kümmerte sich der paranoide Mensch auch eher darum, ob die Kellnerin vielleicht mit James in Verbindung stand, und dort Abführmittel oder so drin wäre... Kritisch musterte er das Stück Keramik, denn Porzellan war wohl zu fein, als dass dieser Laden es führen könnte, und nach einem Stück aus Ton sah es nun nicht aus – wobei er nicht einmal genau wusste, ob da ein Unterschied bestand, musste er gleich mal nachschauen gehen, so ging es ja wirklich nicht mehr weiter mit ihm...
Da riss ihn der Forscher für allerlei Dinge wieder aus den Gedanken, um den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. John nickte nachdenklich, dies schien wohl durchaus der Fall zu sein. Auch wenn er im Prinzip fast nichts über das Fach wusste, so wusste er doch irgendwie das Wichtigste des Faches, und das war, dass es um Pokémon ging. Ha. Okay, das war nun auch nicht sein ganzes Wissen, aber es war immerhin die Grundlage für alles.
Aber es klang doch nach manchen halsbrecherischen Aktionen, wenngleich John dies wohl nicht wirklich bewerten könnte. Er würde aus reinem Spaß auf alle möglichen Bäume klettern, einfach, weil es einfach lustig war und das reichte ihm allemal als Begründung. Man könnte ihn wohl mit dem Grund, dass es lustig sei, zu beinahe allem überreden – wenn man nicht gerade oder gerade eben ein paar bestimmte Personen war/en.
Auf die Frage hin, wie er seine Forschungszeit verbrachte, wurde der pensionierte Forscher doch etwas nachdenklich. "Meine Forschungszeit?", hakte er also erst einmal nach, ein rhetorischer Kunstgriff, welchen er sich von irgendwo abgeschaut hatte – sonst würde er schlichtweg schweigen und die Klappe halten. "Nun, sie beläuft sich wohl vor allem auf das, ganz grob gehalten, Zusammenkippen von verschiedenen Chemikalien, um zu schauen, wie sie reagieren und zu was sie reagieren, das Überprüfen von verschiedenen Stoffen auf ihre Inhalte und so weiter und so fort.
Momentan arbeite ich an einer Art Herzensexperiment, zumindest plane ich es seit ziemlich langer Zeit durchzuführen. Doch meistens kam... mir etwas dazwischen."
Er hüstelte, als ob er sich mit einem Mal verschluckt hätte, und schaute sich weiter ängstlich um. Ob die beiden Alpträume seines Lebens hier in der Nähe auf ihn lauerten? Mit aller Sicherheit. Sie waren hier irgendwo... und sie wollten ihn haben... Misstrauisch, was man unter der Maske blendend würde erkennen können, blickte er sich wieder in alle Richtungen um, duckte sich beinahe unter den Tisch und war jederzeit bereit, abzuhauen.
"Welche Erkenntnisse gab es denn so in letzter Zeit?", hakte John dann nach, immer noch irgendwie halb über dem Tisch, halb unter dem Tisch seiend, wachsam und nun ja. Paranoid?
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam So Mai 15, 2016 6:43 pm

Während Lucio den Worten von John lauschte, trank er die Tasse voll heißer Schokolade, die vor ihm stand, in einem Zug leer. Er liebte nun mal Heißgetränke und genoss den Geschmack richtig. Eine kurze Zeit saß er mit geschlossenen Augen da, während der Arzt, der ihm gegenüber saß, von seinem jetzt-nicht-mehr-so-ganz-beruflichen Alltag berichtete. "Zusammenkippen von Chemikalien". Immerhin riss sich John bei seiner Erklärung kein Bein aus. Zugegeben, Kastan war kein Experte was den Fachbereich Chemie anging, er interessierte sich zwar für viele Dinge, aber, wie es einigen Leute vielleicht aufgefallen war, eher für die Theorie, die er selbst in die Praxis umwandelt. Einige Bereiche gab es zwar auch beim "Zusammenkippen von Chemikalien", die ihn interessierten, aber es war zu bezweifeln, dass John sich mit seinen Interessen beschäftigte.
Offenbar hatte John die Möglichkeit etwas gewagtere Experimente durchzuführen, seitdem er pensioniert war. Schön für ihn. Wobei der Grünhaarige nicht wirklich wissen wollte, was der Gasmasken-Träger am Herzen "herumexperimentierte". Lucio mochte John zwar, aber bei der Vorstellung kam ihm eher eines Horrorfilm-Szenarios gleich. Immerhin gab es Personen, die ihm schon mehr mit ihrer...Mimik verraten hatten, als er. Aufgrund der Tatsache, dass John sich danach wie ein Verrückter umsah und daraufhin zur Hälfte unter dem Tisch verschwand, als würde er sich in einer Schießerei im Einkaufszentrum befinden, wie man sie so oft in Filmen sah. Als nächstes warf er vermutlich den Tisch um und zog seine Waffe.
Der Gedanke brachte Lucio leicht zum Schmunzeln.
Jedoch wurde der Professor sogleich wieder aus seinen Gedanken gerissen, als John ihn nach seinen Erkenntnissen fragte.
"Erkenntnisse?"
In dem Kopf des Professors spukten die Bilder der jungen Damen umher, die er heute morgen auf dem Fahrrad an sich vorbeiradeln sah. Eine Blondine, eine Brünette und eine Schwarzhaarige. Die Brünette gefiel ihm persönlich am Besten.
Lucio wurde für einen kurzen Moment still, bis es ihm dann doch gelang seine Gedanken zu ordnen.
"Ähm ja, Erkenntnisse. Ich habe seit einiger Zeit zwei Schwalbini beobachtet, die von ihrer Schwalboss-Mutter täglich gefüttert wurden und in der letzten Woche ihr Nest gewechselt haben. Das ist auch der Hauptgrund, wieso ich hier bin und nicht in meinem Labor."
Plötzlich drehte Lucio seinen Kopf nach rechts und starrte mit leerem Blick durch das Fenster auf die Straße, offenbar in Gedanken vertieft.
"Ich...ich weiß nicht mehr, ob ich überhaupt bescheid gesagt habe, dass weggehe."
Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass Professor Kastan nur noch an seine Arbeit dachte und alles andere um sich herum vergas.
"Ich...ich glaube ich hab bescheid gegeben...oder?"
Langsam drehte der Grünhaarige seinen Kopf zurück zu John, seine Gesichtszüge spiegelten seine Verwirrtheit wieder, dies erkannten sogar Personen ohne jegliche Menschenkenntnis.
"...Miyuki wird mir wohl böse sein, hahaha."
Verlegen kratzte er sich am Hinterkopf.
Lucio war sich nicht ganz sicher, mit wie viel Humor seine Assistentin die Situation nahm, allerdings sollte sie ihn ja kennen, so etwas passierte nicht zum ersten Mal.
Etwas mehr bei klarem Verstand warf der Pokémon-Professor nun einen Blick auf seine Armbanduhr.
"...Ach, was soll's. Ich mach mich später auf den Weg, auf die paar Minuten kommt es nun auch nicht mehr an."
Kaum den Satz beendet, stimmte ihm sein Fluffeluff auch schon mit einem hohen "Fluffel" zu.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Do Mai 26, 2016 1:18 pm


#022 彡 mit Lucio
Hinterfragen
Laut John Aurel musste man immer auf der Hut sein, und zwar in allen Situationen. Er hatte in den letzten Jahren gelernt, dass bestimmte Personen immer einen Weg fanden, zu ihm vorzustoßen, und die meisten Begegnungen endeten beinahe tödlich. Deswegen war er, wechselnd, immer in Alarmbereitschaft, und dann doch wieder nicht. Denn trotz seiner paranoiden Ader, er vergaß irgendwie manchmal wohl schlichtweg, dass er sich eigentlich verfolgt fühlen sollte. Nun gut, dass war wohl seine Art es doch irgendwie nicht so ernst zu nehmen wie man es eigentlich sollte, denn darin war er schon seit Jahren ziemlich gut.
Ebenso wie das von ihm kurz zusammengefasste Zusammenkippen von Chemikalien - in die Details wollte er trotz seines Besserwissertums nun auch nicht mehr gehen. Zumal es nun wirklich eine Herzensangelegenheit war, und da musste es nun nicht jeder wissen. Und seine Forschung in Bezug auf das Vergiften von Stahl sollte er vielleicht auch mal weiterführen, auch wenn es echt eine lächerliche Vorstellung war. Doch das Heilen von dies und jenem erschien auch lächerlich, aber wahrscheinlich noch möglicher als das. Denn die einzige Schwachstelle von Metall war wohl die Korrision, und dies war bei Stahl doch nun wirklich ausgeschlossen. Aber der Gedanke, dass er sie vielleicht damit loswerden könnte, nun... der beflügelte doch ziemlich.
Während Lucio also in positiven Erinnerungen an Frauen schwelgte, so hatte ein Bildnis Johns Vorstellungen für immer zerstört, da er sich ohnehin für keines der Geschlechter wirklich interessierte. Er war nie der Typ für Romantik gewesen und würde es auch nie sein.
Die Erzählung, welche Professor Kastan dann tätigte, war etwas, was John nicht besonders interessant fand. Nicht nur, weil alle Pokémon, die nicht dem Gift-Typ angehörten (Stahl hatte er aufgrund von Gründen nicht ausprobiert), bei ihm gestorben waren, sondern auch, weil es irgendwie nicht nach einer aufschlussreichen Tätigkeit klang. Die folgenden Gedankengänge waren da doch irgendwie interessanter, wenngleich er sich immer noch keinen Reim darauf machen konnte.
Komische Menschen waren das, die ihm immer wieder begegneten. Den Bezug zu anderen hatte John selbst vermutlich schon vor langer Zeit verloren, und so fand er es wohl wirklich nur merkwürdig, wenn andere ihn noch besaßen. Zumal er mit dem Namen nichts anfangen konnte. "Ist es wichtig, ob du Bescheid gegeben hast oder nicht?", fragte er also stumpf nach, kein bisschen Verantwortungsgefühl gegenüber anderen zeigend, wie er denn war.
Nun, aber letzten Endes schien es doch wieder egal zu sein, so schloss John zumindest aus der Tatsache, dass das Thema doch mehr oder weniger abgewürgt wurde. Nun aber interessierte es ihn aber wieder doch. "Was schließen Sie denn aus dem Verhalten der Schwal...dingensfamilie?" Für ihn klang es nicht sonderlich interessant, nahm er einfach vielleicht auch das Familienverhalten hier alltäglich an. Nun, würde es um die Reaktion von Chemikalien oder dem natürlichen Lauf von biologischen Prozessen gehen, würde die Sache wohl ganz anders aussehen. Denn auch wenn dies beinahe natur- und gottgegeben vonstatten lief, hier fragte er nach. Hier fragte er nach dem altbekannten und dennoch knackigen und unlösbaren "Warum?" einer Sache, einer Begebenheit. Auch bekannt als das Hinterfragen eines Umstandes, eines Sachverhaltes und das nicht einfache Hinnehmen von etwas als gegeben.
DOCH HALT! "Ich gehe schonmal, danke fürs Bezahlen!", meinte der Maskierte auf einmal, und hatte flugs das Café verlassen, um sich der Außenwelt zu widmen, denn er hatte ihn gesehen.
TBC 彡 Twindrake City (alt), Wohngebiet
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Nahasham Di Nov 15, 2016 8:34 pm

# 24
NAHASH & THE COOK'S MATE
Stratos City - Einkaufsstraße

# cf: Taijitu Hauptbasis; Großküche

Shopping. Eine der Freizeitbeschäftigungen, denen Nahash nun nicht allzu häufig nachging. Er sah schließlich auch keinen Grund dazu. Er beschäftigte sich auch nur selten mit Äußerlichkeiten. Wichtig war letztendlich nur, dass die Kleidung bequem und praktisch war. Knallbunte Klamotten machten sich in seinem Berufsfeld nun einmal nicht besonders gut, wenn er nicht versuchte als Clown durchs Land zu ziehen. Und das tat er für gewöhnlich nicht. Es mochte also nicht verwundern, dass er alles andere als euphorisch war. Während Zaara sich also mit breitem Grinsen durch die Straße begab, folgte der Schwarzhaarige mit wenig Erwartung und wenig Enthusiasmus. Zumindest einer der beiden war wohl froh über dieses unerwartete Shopping.
Unterwegs hatte Zaara dann wiederum auch glatt vergessen, dass sie den Auftragskiller eigentlich über etwas aufklären wollte. Tatsächlich hatte Nahash jedoch kein großes Interesse an einer Erklärung, weshalb er auch nicht weiter nachgefragt hatte. Ohnehin wäre die Erklärung sicherlich nicht für fremde Ohren bestimmt. Glaubte er zumindest. Oder war es nicht offensichtlich? Wichtiger war auch erstmal ein völlig anderes Thema. Während Zaara in ihrer Shopping-Euphorie aufblühte und sich mit größter Vorfreude umsah, blieb die Vorfreude bei Nahash vollkommen aus. Hier und da wurde nur kurz das Schaufenster irgendeines Ladens betrachtet. Kleidergeschäfte, Souvernirläden, Krimskrams, Restaurants; kurzum wohl alles, was das Herz begehrte, wenn es auf glorreicher Shoppingtour war. Nahashs Herz war es jedenfalls nicht. Im Gegenteil. Lieber mied er volle Straßen, Schaufenster und verurteilende Blicke, weil er sich nicht der neuesten Mode hingab. Die Blicke hingegen störten ihn letztendlich wohl weniger, als Zaaras Euphorie. Unter anderem, weil er noch nicht gelernt hatte, sie zu ignorieren.

Stolz und mit wildem Gefuchtel, das manch Umstehende interessiert beäugten, blieb die junge Frau schließlich stehen und machte auf einen Laden aufmerksam, von dem sie glaubte, dass Nahash hier an der richtigen Adresse wäre. Zumindest das Schaufenster wirkte nicht so nervig farbenfroh, wie all die anderen Geschäfte an denen sie vorbeigelaufen waren. Während der Schwarzhaarige seinen Kopf jedoch fragend zur Seite neigte; die Wahl anzweifelnd; räusperte sich Zaara schließlich und begab sich wieder in eine weniger aufmerksamkeitserregende, lächerliche Pose. "Ich glaube, dieser Laden ist perfekt.", meinte sie schließlich, die neugierigen Schaulustigen ignorierend. Dass der Schwarzhaarige nicht auch nur im Ansatz das Wort ergriff, machte es zu einer außerordentlich peinlichen Stille. Nun, was hatte sie auch erwartet? Dass er jubelte? Dass er vor Begeisterung auch nur die leiseste Regung in seinem Gesicht preisgeben würde?
"Äh... Schauen wir uns um!", brach sie schließlich das Schweigen, um mit gespielter Euphorie in den Laden zu marschieren. Während manch einer über dieses Schauspiel kicherte, folgte Nahash ihr stillschweigend hinein. Dass Zaara sichtlich enttäuscht war und sich nun hinter einer mehr als zerbrechlichen Maske verbarg, registrierte er nicht im Geringsten. Er hielt diese Euphorie für überaus echt.
Eines musste Nahash diesem Geschäft jedoch lassen: Sie schienen wirklich an der richtigen Adresse zu sein. Keine überschwänglichen Farben, keine überaus modischen Klamotten, die in drei Wochen wieder out waren und vor allem keine viel zu überschwänglichen und heuchlerischen Berater, die nur daran interessiert waren, für viel Geld ihre Sachen zu verkaufen. Im Gegenteil, jene Angestellte, die wohl eindeutige die Rolle eines solchen Beraters spielen sollte, wirkte lustlos und gelangweilt, blätterte an der menschenleeren Kasse in einem Magazin und machte Kaugummiblasen, um ihre Langeweile zu vertreiben. Nur kurz wanderte ihr Blick zu dem ungleichen Paar, das hineingekommen war und sogleich haftete eben jener Blick auch schon wieder auf der Seite des Magazins, in dem es um irgendein neues Album einer provokanten Band ging.
Nahash jedenfalls hieß dieses Desinteresse an Kundschaft überaus willkommen. Nichts war doch nerviger, als voll gelabert zu werden, damit man seine scheinheiligen Produkte verkaufen konnte. Nein, stattdessen übernahm Zaara gänzlich die Rolle eines Beraters oder eher einer Mutter, die ihren Sohn ordnungsgemäß einkleiden wollte. Nur wirkten die Kleidungsstücke in diesem Laden wohl eher, als wollte man sein Kind für die üble Schulhofgang einkleiden, damit es nicht ausgeschlossen wurde. Tatsächlich war die junge Frau aber überaus zielstrebig beim Shoppen - für eine Frau. Natürlich konnte der Schwarzhaarige nicht wirklich behaupten zu wissen, wie Frauen drauf waren, wenn es ums Thema Shoppen ging. Eigentlich hatte er alles, was er darüber "wusste" auch nur aus irgendwelchen Schundromanen, die er einst gelesen hatte, um sich die Zeit zu vertreiben. Keine sichere Quelle. Für diesen 28-jährigen Mann, der keine Ahnung von der Welt hatte, jedoch die einzige bisherige Quelle, die er je hatte.

Zaara jedenfalls hielt zielstrebig auf die Abteilung mit den Mänteln zu - dafür waren sie schließlich auch hier. Immerhin musste Nahashs Mantel ja auch irgendwie ersetzt werden. Interesse, wie ein kunterbunter Hund herumzulaufen hatte er immerhin nicht. Dank dieses Balgs war es aber durchaus Zeit, Ersatz zu beschaffen und war es nur, um in Zukunft eine Alternative zu haben, sollten ihn erneut kleine Teufel mit Farbbomben bewerfen. Die Wahrscheinlichkeit dafür? Gering. Allerdings hatte er auch nie damit gerechnet, je als Babysitter eingesetzt zu werden und zuzusehen, wie das gesamte Anwesen in Flammen aufging, weil jemand sein Vulnona nicht unter Kontrolle hatte. Eine Tatsache, für die er nach wie vor kein Verständnis hatte. Es verdeutlichte doch bloß, dass Pokémon nicht in die Hände derer gehörten, die sie nicht zu kontrollieren wussten. Pokémon waren mächtig; konnten viel Schaden anrichten, wenn man sie ließ. War es nicht gänzlich unverantwortlich, sie in den Händen von jemandem zu lassen, der mit ihnen nicht umzugehen wusste?
Die junge Frau vor ihm, riss ihn jedoch alsbald wieder aus seinen Gedanken, indem sie ihm stolz einen Mantel vor die Nase hielt, von dem sie glaubte, dass er zu ihm passen könnte. Tatsächlich schüttelte Nahash als Antwort jedoch bloß den Kopf. Der Mantel verfügte über allerlei Verzierungen und Schnallen, dass er wohl völlig damit überfordert wäre, jedesmal sämtliche Schnallen zu öffnen, um seinen Mantel an- oder auszuziehen. Grübelnd hängte Zaara ihn also wieder weg und sah sich nach dem nächsten Mantel um. Ironischerweise sah sie sich doch deutlich intensiver dabei um, als der Schwarzhaarige, für den dieser Mantel bestimmt war.
Der nächste Mantel, den Zaara ihm unter die Nase hielt, erntete auch alsbald ein Kopfschütteln. "Du bist echt wählerisch.", quittierte die junge Frau und sah sich auf ein neues nach einem anderen Exemplar um. Dabei war es doch erst der zweite! "Ich bevorzuge etwas Schlichtes.", war die simple Antwort auf diesen Vorwurf. Immerhin musste der Mantel vor allem praktisch sein. Was nützten schon allerlei hübsche Verzierungen, Schnallen und Schnickschnack, wenn es nichts ausmachte? Zumal er sich komplett verziert auch einfach nicht wohl fühlte. Die wandelnde Schnallensammlung? Nein, das wirkte doch etwas eigenartig und wenig ernstzunehmend. Außerdem bevorzugte er es ebenfalls, wenn der Mantel nicht allzu teuer war. Es war immerhin kein modisches Accessoire oder Statement, sondern für seine Arbeit, die nun einmal mit wenig Modebegeisterung daher kam. Immerhin ging es nicht darum, seinen unliebsamen Opfern zu beweisen, wie modisch er sich doch kleiden konnte, sondern ihnen schnell den Garaus zu machen.

Jetzt musste sie den Vogel abgeschossen haben, dachte Zaara, als sie trotzig das nächste Stück präsentierte. Ein Vorschlag, der nicht einmal besonders ernst gemeint war, sondern die Aussage, es würde schlicht bevorzugt, reizen sollte. Ha! Ein Mantel, dessen Kapuze mit Katzenohren verziert war? Nie im Leben würde- "Hm...", gab der Schwarzhaarige jedoch in Überlegung von sich, während er den Mantel begutachtete, sogar prüfte, ob es die passende Größe war. Tatsächlich hatte Nahash nie groß darüber nachgedacht, ob nicht eine Kapuze sinnvoll war, doch jetzt, wo er so darüber nachdachte, erschien es ihm doch logisch, dass eine Kapuze nur zu weiterer Anonymität verhalf. Kapuze? Maske? Eine ausgesprochen gute Kombination um nicht erkannt zu werden! Ins Besondere, wenn er durch die Kombination seine doch ein wenig auffälligen Haare verstecken konnte. Der Tatsache, dass diese Kapuze Katzenohren als Verzierung hatte, schenkte er bei seiner Überlegung jedoch keinerlei Beachtung.
Als Nahash den Mantel dann auch noch tatsächlich anprobierte, fiel Zaara jedoch endgültig vom Glauben ab und starrte den Mann an, als hätte er so eben den schlechtesten Witz gerissen, den diese Welt jemals gehört hatte. Vielleicht lief ja auch irgendwo eine Kamera und sie wurde Opfer einer dieser berühmten "Versteckte Kamera"-Shows. Fast hoffte sie es sogar, traute dem Killer einen solchen Streich aber nun wirklich nicht zu. Nein, tatsächlich kam ihr diese Hoffnung auch sogleich überaus unsinnig vor. Das anschließende Nicken des Schwarzhaarigen, das als "Nehm ich" gedeutet werden durfte, brachte sie jedenfalls umso mehr aus der Fassung. "Willst du mich verarschen?", kam es der jungen Frau schließlich ungläubig über die Lippen. Der verwirrte Blick, den sie dafür erntete, war jedoch Antwort genug, dass sie hier nicht gerade verarscht wurde, er es sogar ziemlich ernst meinte.
"Sollte ich?", folgte tatsächlich die Frage, die Zaara augenblicklich dazu veranlasste, sich selbst gegen die Stirn zu schlagen. Dieser Kerl war doch wirklich unfassbar. Manchmal fragte sie sich doch wirklich, wie sie tatsächlich hatte Angst vor ihm haben können. Nun, bei all den Gerüchten und Erzählungen, die innerhalb der Organisation um gingen, war das wohl nicht außergewöhnlich. Überraschenderweise entpuppte sich dieser gefürchtete Killer aber nun wirklich als ein ziemlich ahnungsloses Kerlchen. "Ach, vergiss es...", ruderte sie schließlich zurück, bevor der Schwarzhaarige sich auf zur Kasse machte, bezahlte und sämtliche Etikette entfernen ließ, um den Mantel sogleich wieder anzuziehen. Ohne Mantel war er ja in gewisser Weise doch unvollständig. Immerhin waren sie doch eine Art ständige Begleiter.

Kaum hatten die beiden das Geschäft nach erfolgreicher Tour wieder verlassen, fand auch Zaara zu ihrer alten Euphorie zurück. Dann hatte er sich diesen Mantel nun gekauft, auch gut! Damit würde er leben müssen. Das war ganz sein Problem, wenn das nur noch mehr Gerüchte streute. Ohnehin war Nahash nun wirklich niemand, der viel auf etwaige Gerüchte gab. Er hatte weder das Bedürfnis, sie aus der Welt zu schaffen, noch sie zu korrigieren. Zumindest, wenn man nicht gerade Gerüchte streute, die Spencer betrafen. Wenn jemand der Reputation des Bosses schaden wollte, sollte er auch die Konsequenzen dafür tragen. Und das - da konnte man sich sicher sein - waren keine besonders schönen. Wenn es nach Nahash ging, jedenfalls. Da konnte mancher wohl von Glück sagen, dass es eben nicht alles nach seiner Nase tanzte. Ob die Instanz über ihm da aber tatsächlich anders dachte? Jedenfalls konnte Nahash sich nicht vorstellen, dass auch die Elite gerne Gerüchte über ihren Boss hörte. Wäre ja noch schöner.
"Oh, lass uns-", begann Zaara, wurde jedoch jäh unterbrochen, als Nahash sie mit einem Mal schubste. Sie brauchte einen Moment, um zu realisieren, was passiert war und betrachtete kurz nach ihrer Erkenntnis überrascht das kleine Vulpix, das sich nun dem Schwarzhaarigen zugewandt hatte. So wie es schnaubte, war es alles andere als freundlich gesinnt. Das Maul weit geöffnet feuerte das Fuchspokémon sogleich auch eine ganze Ladung Glut auf den Schwarzhaarigen ab, der schleunigst nach einem seiner Pokébälle gegriffen hatte, um das darin befindliche Pokémon zur Verteidigung zu befreien. Aus dem Ball materialisierte sich das altbekannte Kirlia, das nicht lange fackelte und mit einem Spukball die Glut abwehrte. Zaara fand es in gewisser Hinsicht faszinierend, das dieses Kirlia die Situation so schnell erfasst hatte, um schnell zu handeln. Die Faszination verlor sich jedoch sogleich wieder, als das Vulpix das Kirlia vollkommen ignorierte und mit einem Ruckzuckhieb den Schwarzhaarigen so plötzlich rammte, dass er zurück taumelte.
Nahash musste nicht einmal die erschrockenen Blicke der Umstehenden sehen, um sich unfassbar dämlich vorzukommen. Zumindest hatte er es geschafft, auf den Beinen zu bleiben! Tatsächlich war dieser Angriff doch eine ganz andere Stufe, als nur einfach unangenehm oder peinlich. Es war ein Vulpix! Ein kleines, knuffiges Pokémon! Dass dieser Fuchs es doch tatsächlich geschafft hatte, ihn zum Taumeln zu bringen, war doch lächerlich! Etwas, was er ungerne stehen ließ. Während das Vulpix sich jedoch für einen weiteren Angriff bereit machte und erneut auf Nahash zusprang, reagierte Acacia blitzschnell und beförderte das Vulpix mit Hilfe ihrer Psychokinese einige Meter weiter. Dass der Fuchs gegen eine Straßenlaterne knallte wurde nur allzu gerne in Kauf genommen. Wenn Acacia das nicht sogar beabsichtigt hatte.
Zaara hingegen kam gar nicht erst dazu zu fragen, ob alles in Ordnung war, schon stürmte aus irgendeiner zwielichtigen Gasse auch schon ein Typ, dem man nur so weit traute, wie man spucken konnte. "Lässt du gefälligst mein Vulpix in Ruhe?!", schnauzte er drauflos, als das genannte Feuerpokémon sich auch schon wieder aufrappelte. Vulpix. Warum musste es ausgerechnet ein Vulpix sein, das für diesen Ärger sorgte? Es war die blanke Ironie. Er hätte mit allem Leben können, aber warum musste es kurz nach dieser dämlichen Begegnung in der Villa, ausgerechnet ein Vulpix sein? Waren diese Pokémon etwa allgemein so eigenwillig? "Wenn du ihm gehorsam eintrichtern würdest, müsste ich mich auch nicht verteidigen.", folgte die recht kühle Antwort, die nicht gerade auf verständnisvolle Ohren traf. Nein, dieser Kerl schien alles andere als begeistert, als er diese Worte vernahm. Offenbar behagte ihm der Vorwurf, das er sein Pokémon nicht im Griff hatte, nicht im Geringsten.

Zaara, die abseits bei den Schaulustigen stand, seufzte tief. Ob es wohl normal war, dass Nahash sich solchen Ärger einhandelte? Nun, sicher, dieses Vulpix hatte definitiv zuerst angegriffen. Andererseits musste man aber sicherlich nicht so übertreiben, richtig? Jetzt, wo der Trainer dieses Fuchses anwesend war, hatte es sich sichtlich beruhigt... glaubte sie. Der Trainer war nämlich genauso wutentbrannt wie das Vulpix und als dann auch noch ein "Ruckzuckhieb!" folgte, konnte man sich endgültig auf einen Kampf einstellen. Kampfstimmung machte sich aber auch bei den Schaulustigen breit, die sich; wie schaulustige Menschen nun einmal waren; um die Kämpfenden geschart hatten. Andere betrachteten diesen Kampf auf offener Straße jedoch missbilligend.
Während das Vulpix zum Ruckzuckhieb ansetzte, schlief aber auch das Kirlia nicht, entriss mit seiner Psychokinese einem Schaulustigen die Einkaufstüte und schleuderte sie mit voller Wucht dem Vulpix entgegen, das durch seinen Ruckzuckhieb geradewegs hinein donnerte. Das empörte "HEY!!" des Tütenbesitzers war aber auch nicht der einzige Ausruf aus dem Publikum. Andere jubelten, andere lachten. Während der Inhalt der Tüte sich lieblos auf dem Boden verteilte und sogleich wieder in die Luft befördert wurde. Acacia dirigierte die schwebenden Packungen elegant in der Luft, um sie eine nach der anderen auf das Vulpix abzufeuern. Dem gegnerischen Pokémon keine Möglichkeit zum Angriff lassen, war die Devise!
Während das Vulpix fleißig hin und her sprang, um den Geschossen auszuweichen, vernahm man nur das Scheppern und das leise Wimmern des armen Kerls, der diese Sachen gekauft hatte. "Ugh, Flammenwurf!", folgte der verzweifelte Befehl des Trainers. "Doppelteam!" Nahash zog schleunigst nach. Während das Vulpix Feuer im Maul sammelte, erschuf Kirlia mit schnellen Bewegungen Doppelgänger. Was sich abspielte war eine bühnenreife Vorstellung. Tänzelnd vermischten sich die Kopien, um das Original zu verstecken. Der Flammenwurf ging ins Leere, ließ eine Illusion zerbersten, hinderte die restlichen Illusionen aber nicht daran, tänzelnd das Feuerpokémon einzukreisen, das sich von dieser tanzenden Übermacht deutlich einschüchtern ließ. "Spukball, jetzt!", befahl der Schwarzhaarige. Sämtliche Kopien bildeten den Ball aus negativer Energie in ihren Händen, blickten das arme Opfer mit freudigem Ausdruck an und ließen die Illusionen auf es herniederregnen. Während das Vulpix verzweifelt versuchte, den Spukbällen auszuweichen, hatte das Original sich in die Luft teleportiert und das arme Pokémon mit einem Spukball von oben herab bombardiert - es hatte gesessen.
Das Vulpix ging besiegt zu Boden und wurde anschließend von seinem Trainer zurückgerufen. Manche der Umstehenden seufzten enttäuscht darüber, dass der Kampf nicht länger angedauert hatte. "Tch. Das war unfair!", rief Nahashs Gegner wütend, obwohl er nicht genau benennen konnte, was nun das Unfaire war. Sicher, die Einkaufstüte vielleicht. Aber das war letztlich auch nur das Einbeziehen der Umgebung in den Kampf! Nicht etwa, weil Acacia sich nun ins Fäustchen darüber lachte, dass der arme Kerl über seine zerstörten Einkäufe wimmerte. Tatsächlich hatte dieser Kerl sämtliche Aufmerksamkeit von ihr, während sie sich eisern zusammenzureißen versuchte, nicht lauthals loszulachen.

Der Kerl, der den Kampf verloren hatte, stapfte wütend auf Nahash zu, baute sich vor ihm auf und musste feststellen, dass der Schwarzhaarige sich davon leider keineswegs einschüchtern ließ. Verdammter Mist aber auch. Seine Wut stieg ins Unermessliche. Zumindest aber beherrschte er sich. Jedoch hinderte es Nahash nicht daran, diesem Kerl einen zusätzlichen Denkzettel zu verpassen. Zaara, die sich wieder heranwagte, bekam deutlich mit, wie der Schwarzhaarige den anderen absichtlich anrempelte und den Pokéball des Vulpix aus dessen Tasche entwendete. Tatsächlich war das eine Tat, die Zaara dem Schwarzhaarigen nicht zugetraut hatte. Sie wusste nicht, ob sie enttäuscht sein sollte oder ob es eine völlig normale Handlungsweise für ihn war. Eigentlich war es das nicht und wie Nahash schnell feststellen musste, war dieser kleine Taschendiebstahl nicht unbemerkt geblieben.
"Ooooh, das hast du jetzt nicht getan!", fielen die Worte des anderen, der zur Sicherheit nochmal in seine Tasche griff. Der Ball war definitiv weg. Nahash blieb noch einmal stehen; sah zu ihm zurück. Ja, es war ziemlich offensichtlich, dass er den Diebstahl bemerkt hatte. Wahrscheinlich kannte er die gängigen Tricks, mit denen Nahash nicht allzu sehr bewandert war. Sicher, er konnte die einen oder anderen Dinge unbemerkt entwenden, er war jedoch keinesfalls geübt darin. "Ich kenne die Tricks, mir machst du nichts vor!", beschwerte der Kerl sich lautstark und stapfte erneut auf den Schwarzhaarigen zu. Der Groschen war nun endgültig gefallen.
"Der Angriff des Vulpix war Absicht.", stellte Nahash nüchtern fest. Sehr zu Zaaras Verwirrung, die sich nun endgültig wieder dazu begeben hatte. Nun lag es so klar auf der Hand, dass der Schwarzhaarige sich fragte, warum er es nicht eher bemerkt hatte. Eine nette Masche. Sein Pokémon angreifen lassen, den Angegriffenen freundlich helfen und sie eiskalt beklauen. Netter Plan, der durchaus auch hätte aufgehen könnte, hätte dieser Kerl sich nicht gerade Nahash ausgesucht. "Und du gibst mir jetzt brav mein Pokémon zurück!", forderte der andere, ohne auf die Feststellung zu antworten und streckte seine Hand aus. Wenn sich alle Streitigkeiten doch nur so einfach hätten beilegen lassen.
Nahash schüttelte jedoch eiskalt den Kopf. Nein, dieser Kerl würde sein verdammtes Vulpix nicht zurück bekommen! Jedenfalls war er eiskalt darauf versessen dieses Pokémon fürs Erste zu behalten und eventuell auch an irgendjemanden abzugeben, der damit umzugehen wusste. Manche Menschen sollten keine Pokémon besitzen und dieser Gauner war ein wunderbares Beispiel, warum dem so war. Ihm das Pokémon zurückgeben? Nicht, wenn es gegen sämtliche Prinzipien verstieß, die Nahash gerade einzuhalten versuchte. Die Rechnung hatte er jedoch ohne Zaara gemacht, die diesen Kindergarten endgültig leid war. Sehr zu Nahashs Überraschung griff sie ohne Umschweife nach seiner Hand, in der er den Pokéball hielt, und legte sie auf die des Gauners. "Du gibst den Ball jetzt zurück und wir benehmen uns alle wieder wie Erwachsene.", meinte sie in leicht genervten Tonfall. Sie mochte sicherlich recht haben, dass sich die beiden Kriminellen; die sich hier so finster und missbilligend anstarrten; wie Kindergartenkinder benahmen, die sich um ein Spielzeug stritten. Trotz allem wollte Nahash den Pokéball aber nicht ohne Weiteres los lassen, selbst wenn Zaara seine Hand festhielt, sodass er sie nicht zurückziehen konnte.
Die Überraschung endete jedoch nicht. Mit der freien Hand schlug die junge Frau schließlich auf Nahashs Handrücken, sodass er den Ball doch ungewollt losließ und zog seine Hand anschließend zurück, damit er nicht wieder nach dem Pokéball griff. "Hmpf.", war der einzige Ton, den der Schwarzhaarige zu der Sache von sich gab. Freiwillig hätte er diesen verdammten Ball sicher nicht zurückgegeben. Und auch der andere Kriminelle antwortete mit einem stumpfen "Hmpf.", als er den Pokéball wieder in seine Tasche steckte. Die beiden hörten jedoch nicht auf, einander missbilligend anzusehen. "Idiot.", schimpfte der Dieb schließlich drauflos. "Kleingeist." - "Blöder Affe." - "Drittklassiger Gauner." - "Oh, das hast du jetzt nicht gesagt, du-!"

Tief seufzend vergrub Zaara ihren Kopf in ihre Hände. Das war ja schlimmer als der Kindergarten! Sogar kleine Kinder wiesen sicherlich ein höheres Niveau als dieses Geschimpfe auf! Auch, wenn sie sich da nicht wirklich sicher war und als wäre dieses Hin und Her nicht schon genug, eskalierte es erneut völlig, als der Dieb sein Zoroark rief. Acacia machte sich augenblicklich wieder zum Kampf bereit und Zaara machte eher widerwillig Platz, während die zwei Kriminellen sich wieder miteinander messen wollten.
Das Zoroark bewies sogleich, dass es mehr auf dem Kasten hatte, als dieses olle Vulpix und landete mit einem Nachthieb sogleich einen Treffer, der gesessen hatte. Kampferfahrung konnte man diesem Zoroark jedenfalls zuschreiben. Doch kaum scharten sich wieder Leute um die Kampfwütigen, griff das Kirlia zu Mitteln, die Nahash noch nie gesehen hatte. Es hauchte dem Zoroark einen Kuss zu. Tatsächlich eine Geste, die zu verwirren wusste, auch das Zoroark unvorbereitet traf, das sich kurz darauf verlegen zeigte. Zu schade, dass keiner kommen gesehen hatte, dass es sich nicht um einen schnöden Luftkuss handelte, sondern um die Attacke Diebeskuss, die dem Zoroark sogleich Energie entzog und auf Acacia übertrug, die sich nun doch wieder deutlich fitter zeigte, während das Zoroark doch plötzlich ein wenig zurückwich. Natürlich handelte es sich um keine starke Attacke, aber auch diese schwache Feenattacke zeigte durchaus Wirkung auf das Unlichtpokémon.
Die Verwirrung des gegnerischen Pokémon ausnutzend, erschienen auch sogleich zauberhafte Blätter, die das Kirlia ohne zu Zögern auf das Zoroark abfeuerte. Leider hatte das Pokémon sich jedoch relativ schnell wieder gefasst und entgegnete den Blättern mit einem Nachthieb, zerstreute sie und hielt auf das Kirlia zu, das sich mit Teleport in Sicherheit begab, um dem Unlichtpokémon aus sicherer Entfernung erneut einen Diebeskuss zuzuhauchen. Nur dieses Mal fiel das Zoroark nicht darauf herein. Was folgte war ein Schlagabtausch aus Zauberblatt und Nachthieb. Keine der Parteien war gewillt, dem anderen auch nur einen erfolgreichen Angriff zu gönnen.

Der Kampf wurde durch ein lautes "SOFORT AUFHÖREN!!" jäh unterbrochen, als sich in der Ferne uniformierte Gestalten abzeichneten. Sowohl Pokémon, als auch Trainer ließen den Kampf für den Moment ruhen um den Gestalten entgegen zu starren, die ihnen nur allzu bekannt war. Es war der Dieb, der sich als erstes an Nahash wandte. "Unentschieden?" - "Unentschieden." Kurz machten die beiden Pokémon, die den Kampf ausgetragen hatten, einen empörten Ausdruck, ehe sie zurückgerufen wurden. Doch gerade teilten die beiden Kriminellen sich die selbe Absicht und das selbe Ziel: Laufen! Manch einer empfand es sicherlich als amüsant zu sehen, wie die beiden gerade noch Kämpfenden synchron losspurteten. Natürlich hatten aber beide Kriminelle keinerlei Interesse daran, von Polizisten mit aufs Revier genommen zu werden. Als sie bemerkten, dass die beiden Individuen, die für Aufruhr gesorgt hatten, flüchteten, legten sie "STEHEN BLEIBEN!!" rufend auch schleunigst einen Zahn zu. Zaara seufzte verzweifelt. Zum einen, weil sie diesen Kindergarten mitansehen musste, zum anderen, weil nun beide Verbrecher zeitgleich davonstürmten - und sie alleine ließen. Würde sie eben alleine zum Hauptquartier zurückkehren.
Was Nahash und den anderen Gauner anging, so hätte wohl jeder, der ihre Auseinandersetzung mitangesehen hatte, nun ungläubig geschaut, wenn er gesehen hätte, wie die beiden Streithähne Hand in Hand zusammen arbeiteten. Nun ja, fast. Die Fluchtroute war die gleiche. Durch enge Gassen, hier eine Mülltonne umkippend, die wohl genauso gut den Mitflüchtenden behindern sollte. Immer wieder musste der Gauner dabei feststellen, dass sich Nahash nicht allzu leicht davon aufhalten ließ. Und letztendlich mussten beide einsehen, dass eine "Zusammenarbeit" in dieser Hinsicht wohl sinnvoller war. Auch wenn diese im Endeffekt nur daraus bestand, dass sie bei der nächsten Gasse getrennte Abzweigungen nahmen. Zu Nahashs Glück hatte er genau die Abzweigung erwischt, die nicht gut einsehbar war und die beiden Polizisten, die sie verfolgt hatten, gemeinsam dem Dieb hinterher hechteten, weil sie glaubten, beide wären in die gleiche Richtung geflüchtet. Schwarze Kleidung in dunklen Gassen hatte nun einmal Vorteile. Insgeheim sprach Nahash auch ein kleines Dankeschön an den Dieb aus, dass er die Aufmerksamkeit der Polizisten durch zusätzliches Umstoßen von Mülltonnen noch weiter auf sich zog. Dann konnte er selbst nämlich wunderbar und unbemerkt, vor allem aber ganz gemütlich, verschwinden.
Nichtsdestotrotz bewegte der Schwarzhaarige sich vorsichtig voran. Schließlich konnte genauso gut auch noch ein Polizist an irgendeiner Ecke warten, um ihn zu überraschen. War Vorsicht nicht auch die Mutter der Porzellankiste? Sein Geschleiche hätte sicherlich aber genauso wieder Aufmerksamkeit erregt, würde er sich nicht in einer dunklen Gasse fortbewegen. Nur, dass sie den Kampf nicht hatten zu Ende führen können, behagte dem Schwarzhaarigen nicht. Gerne hätte er gewonnen, dem anderen gezeigt, dass er auf einem viel zu hohen Ross saß und davon runter gehörte. Aus reiner Vorsicht heraus setzte Nahash schließlich auch die neue Kapuze auf. Vielleicht half es, damit man ihn auf den Rückweg nicht erkannte. Zaara hatte sich bestimmt schon auf den Rückweg zum Hauptquartier gemacht. Zumindest ging Nahash einfach mal davon aus.

# tbc: Stratos City; Bibliothek "Distant World"

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Fr Dez 09, 2016 8:11 pm


011#Test the best
cf. Vapydro City, Pokéwood

Die Einkaufsstraße! Ein Ort, welchen sie eigentlich eher mied, wenn sie ehrlich war. Heute war sie jedoch im Sinne eines Testes als "Therese Chamberlain" aufgetreten, eine braunhaarige, etwas sehr verwöhnte Dame, die in einem renommierten Restaurant zu speisen pflegte. Diese Rollen waren mitunter die anstrengendsten, doch sie waren auch diejenigen, welche man übertreiben konnte, ohne, dass es allzu falsch aussah, wenn man es geschickt anstellte. "NEIN! Ich verbitte mir, in so einem Restaurant zu speisen. Lassen Sie mich augenblicklich zum Chefkoch, oder es setzt etwas, haben Sie verstanden?!" Ihre Stimme war dem Kreischen nahe, besaß jedoch noch die Würde und Autorität, die sie einer höheren Tochter zuschreiben würde. Ihr Blick hinter den farbigen Kontaktlinsen war eisig, und die Pause, die darauf folgte, ebenso.
"Wissen Sie eigentlich irgendetwas richtig zu machen?", seufzte sie schließlich, als der Kellner nicht reagierte, stützte ihren Ellebogen in ihrer anderen Hand, ihre Finger elegant an ihr Kind angelegt. "Ich gebe Ihnen einen guten Ratschlag. Geduld ist nicht meine Stärke, aber ich werde immerhin nicht dafür bezahlt." Kein Teil der eigentlichen Nina Bluhm regte sich in ihr, als sie ihre Sachen - einen eleganten Mantel mit ebenso kleiner, aber eleganter Tasche - an sich nahm, welche tatsächlich nur geliehen waren, und dann aus dem Restaurant trat.
Sie behielt die Würde bei, als sie aus den Straßen bog, hier und da in einer Ecke verschwand, um dann durch den Hintergang eines gewissen Ladens wieder in die Einkaufsstraße gelang. Es handelte sich dabei um das Geschäft "Wonderland" - der Startpunkt ihrer Mission. Dort hatte sie sich erst einmal mit den Kleidern eingedeckt, die das Label an sie glücklicherweise auch ab und an verlieh, wenn sie gerade die wirklich teuren Sachen brauchte. Heute waren dort die Zwillinge anwesend gewesen, welche ihr gleich noch Perücke und Frisur, Make-Up und was nicht alles gerichtet hatten. Als sie herauskam, war sie nicht nur innerlich komplett in ihrer Rolle gewesen, sondern auch äußerlich. "Ich danke euch, dass ihr mir immer wieder unter die Arme greift." Sie gab die nun wieder ordentlichen Sachen den beiden grinsenden jungen Frauen zurück, die sie flötend an sich nahmen.
"Nichts, nichts zu danken!"
"Genau, immerhin war da viel zu wenig PUNK!"
"Na hör mal, wenn da etwas zu wenig war, dann war es RÜSCH!"
Die Blicke der beiden, die Deedle Dee und Deedle Dum verkörperten, trafen sich und es sprangen Blitze herum, unter deren Einfluss sich Nina sichtlich unwohl fühlte. "Könnt ihr..." Doch sie brauchte den Satz nicht zu beenden, dafür kannte man sie hier wohl zu gut. Mit einem einstimmigen Lächeln hatte man sie, nun wieder in ihrer normalen, unauffälligen Kleidung als Nina Bluhm, auf die Straße befördert, damit man den Streit in Ruhe ausführen konnte. Ohne, dass da so eine pazifistische Tante war.
Dass änderte aber nichts an ihrer Besorgnis, doch dies änderte nichts an den verschlossenen Türen. "Müssen sich Menschen denn immer streiten?", fragte sie eher zu sich selbst und ging weiter ihrer Wege, in den Boutiquen würde sie wohl kaum etwas einkaufen gehen, oder? Ihr Blick schweifte umher, nun wieder das ruhige Mädchen, welches sie eher war. Als Begleitung hatte sie wie so oft das kleine, torkelnde Pandir neben sich, auf welches sie mit wachsamen Augen aufpasste - nicht, dass es in irgendjemanden hineinlief oder verloren ging!
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[out: Hoffe, der Post (und dass ich einfach angefangen habe...?) geht dann in Ordnung, @Alistair / @Lawrence & @Drehdas / @Shawn :3 Sonst einfach Bescheid geben, wie immer. |D]
EDIT: ... cf editiert, hüstel.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Alistairam Mi Dez 14, 2016 1:05 pm

Alistair & Drehdas & Nina | Post Nr. 28
[cf: Zentralpark]

Wie weit man doch rennen konnte, nur weil einem das Wohl des eigenen Pokémon am Herzen lag... Alistair fühlte bereits, wie ihm die Puste ausging und für gewöhnlich war er auch ein Mensch, dessen Ausdauer äußerst schnell an seine Grenzen gelangte. Doch trotz allem hatte sein Flamara ihn nun bis in die Einkaufsstraße geschleppt, da er es nicht aus den Augen verlieren wollte. Inzwischen kam er nur leider eher schlecht voran und musste sich wenige Meter in die Einkaufsstraße hinein schließlich geschlagen geben. So lehnte er sich nach Luft ringend und sich bückend mit einer Hand an den nächsten Laternenpfahl, die andere auf seine Knie gelegt, um nicht völlig auf dem Boden zu liegen. Das konnte er nicht in der breiten Öffentlichkeit tun.
Zu seinem Glück musste er nur seinen Blick noch einmal heben, um zu erkennen, dass sowohl sein Flamara als auch das wilde Rattfratz nioch in seiner Nähe waren. Sie tänzelnden vielmehr um die Beine eines unscheinbaren Fräuleins mit rosa Haaren herum. Das Rattfratz schien zwischen seinen Beinen wohl verspielt Deckung gesucht zu haben und forderte das Feuerpokémon immer wieder dazu auf, es hervorzujagen, weshalb das Flamara nun verspielt mit seinem Schweif wedelte und sein Hinterteil hochgestreckt hielt, als wäre es ein kleiner Hund. Was für ein ulkiger Anblick. Zwar fand Alistair es niedlich, aber er konnte sich vorstellen, dass diese Frau wahrscheinlich keinen großen Gefallen daran hatte, unfreiwillig als Spielutensil hineingezogen zu werden.
"Flamara!" So rief er noch einmal etwas zurückhaltend nach seinem Pokémon, das daraufhin endlich einmal seine Aufmerksamkeit wieder ihm zuwandte und ihn verwundert aus seinen großen und dunklen Augen anstarrte. Es schien gar nicht realisiert zu haben, wie weit es sich eigentlich vom Zentralpark entfernt hatte. "Bitte verzeihen Sie.", entschuldigte sich Alistair kurzerhand noch mit einem leicht unbeholfenen Senken seines Kopfes bei der jungen Frau, was das Rattfratz dazu veranlasste, nun auch einmal hervorzutreten und ein paar freudige Luftsprünge auf seinen Hinterpfoten zu vollführen. "Ratt, ratt!", quiekte das violette Pokémon dabei freudig hervor. Es schien zumindest eine Menge Spaß gehabt zu haben.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Di Dez 20, 2016 3:32 pm

cf: Stratos City - Der Zentralpark

Dieses ganze Wegrennen vor Sanitätern, die es wagten, ihm zu sagen, er sei alt, gebrechlich oder dergleichen (was natürlich Quatsch mit Soße war), hatte Drehdas ziemlich gut zu Fuß gemacht. Man bekam wohl nach einer Weile Ausdauer davon! Was sagten diese Möchtegern-Profi-Ärzte denn dazu, huh? Jetzt lief er diesem Anzugträger hinterher, der offenbar irgendetwas anderem hinterher oder vor ihm weg lief. So richtig erkennen konnte der Regisseur es nicht, aber wieso sollte er denn auch schon vor ihm wegrennen? Das war doch... Hah! Total abwegig.
Zum Glück kam er aber nicht so... Huff... Schnell aus der... Huh... Puste wie dieser... Dieser... "Nicht so schnell! Ich brauche eine... huh... Verschnaufspause! Ihr... Hängt mich noch... Ab...!", rief Drehdas verzweifelt, als ihm Alistair fast schon davon lief. Doch glücklicherweise brauchte der sie gerade auch. Wo waren sie denn jetzt? In der Einkaufsstraße? Er war sich nicht sicher, doch wenn ihn nicht alles täuschte, waren die beiden inzwischen recht weit weg vom Zentralpark. Diese ganze Strecke war er jetzt schon durchgelaufen ohne schlapp zu machen! Und dabei hielt er noch mit solch einem jungen Hüpfer mit! Hah! Augen hätten die Ärzte gemacht! Wenn er sich allerdings jetzt so abgestützt hätte wie der Brillenträger.. Puh, nein, lieber nicht. Noch einen Hexenschuss in der Öffentlichkeit musste man ja auch nicht provozieren. Es gab Angenehmeres.
Was sagte der da grade? Flamara? War das etwa seins? Und ein Rattfratz auch noch? Das war ja herzallerliebst, wie die beiden miteinander spielten! Am liebsten hätte der Regisseur Squizzel jetzt auch nach draußen gelassen, um etwas zu spielen. Die Pachirisu-Dame hatte auch immer so gern rumgetollt... Der Mann sah kurz runter auf seinen Pokéball.. Nein, vermutlich war das in der aktuellen Situation gar nicht mal so klug, was er feststellte, als Alistair sich bei der Dame entschuldigte, welche in die Spielereien hineingezogen wurde. Richtig. Man wollte ja nicht unhöflich sein oder die Dame in eine unangenehme Situation bringen oder gar noch zu der Sache beitragen! Oh nein!
Drehdas näherte sich den beiden ein kleines Stück weit mit einem höflichen Lächeln im Gesicht. War das etwa eine Chance auf ein "Zwei auf einen Streich", die der Regisseur da roch? "Wir sind untröstlich, Madame. Bitte verzeihen Sie die Störung.", fügte er der etwas unbeholfenen Entschuldigung Alistairs hinzu und verbeugte sich erst einmal so weit es ging (ohne einen Hexenschuss zu bekommen), obwohl er ja eigentlich recht wenig mit der ganzen Situation zu tun hatte. Doch so eine reizende Dame musste doch wissen dürfen, wie aufrichtig es den beiden leid tat! Nach ein paar Sekunden richtete sich Drehdas wieder auf und sah Alistair freundlich lächelnd an. "Ich dachte schon, Sie wollten mich loswerden, wie Sie so ohne Vorwarnung verschwanden! Ohohoho!" Er lachte einmal herzlich und sah dann wieder abwechselnd zu seinen beiden Gegenübern. Hatte er.. Etwas Falsches gesagt?
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Di Dez 27, 2016 2:50 pm


012#Random encounter
Nina war definitiv überrascht, als aus dem Nichts ein Flamara und ein Rattfratz auftauchten, welche sie als neuen Spielort erwählt hatten. Das Rattfratz suchte zwischen ihren Beinen Deckung, überrascht versuchte sie sich bestmöglichst an die Bewegungen des Pokémons anzupassen, oder sich vielleicht auch gar nicht zu bewegen. Erstaunt blickte sie dann aber doch immer wieder dorthin, wohin das lilafarbene Pokémon entschwand, und dann auch schon wieder weg war! Das Flamara wiederum schien dem Rattfratz wohl hinterherzujagen, was durchaus einen ulkigen Anblick bot. Sie kicherte ob des Spieles der beiden Pokémon, rief sich aber auch sofort dann ihr Pandir Ivan ins Gedächtnis. Wo war das denn bloß?
Als jemand sich nach dem Flamara erkundigte, drehte sich Nina gerade in die Richtung, wo sie ihr Normal-Pokémon vermutete, um sich dann aber auch kurz zu dem sich nähernden Mann umzudrehen. Für einen Augenblick war sie doch recht verwirrt, widmete sich dann aber wieder ihrem Pokémon! Dieses wurde von den Spielaktivitäten etwas ins Abseits gedrückt, erkämpfte sich aber wieder den Weg an die Seite seiner Trainerin. Wenn sich nur die ganze Welt nicht so drehen würde!
Das Flamara war mittlerweile an die Seite des Mannes gewandert, und als sie die sich nähernden Schritte wahrnahm, drehte sie sich auch wieder um. "Ach was, nichts doch!", winkte sie mit einem freundlichen und erheiternden Lächeln ab. "Ich freue mich, dass sie Spaß gehabt haben", fügte sie noch hinzu und kicherte, als sie sah, wie sich das Rattfratz auf seine zwei Hinterpfoten begab. "Das machst du super, Großer!", lobte sie es und kniete sich zu diesem hin, um nicht mehr so groß zu erscheinen.
Da erschien aber auch noch eine ganz andere Gestalt, die sich ebenfalls noch bei ihr entschuldigte...? Sie erhob sich in einer fließenden Bewegung und nickte auch diesem Mann freundlich zu. Die Verbeugung musterte sie ebenfalls lächelnd, und erwiderte sie mit einem nicht allzu tiefen, eher spielerischen Knicks. "Ach nichts doch! Es ist ja nichts weiter passiert, Ivan geht es auch gut, nicht wahr?" Oh-oh. Der Wackelkandidat torkelte in Richtung des Flamaras, oder auch des Rattfratzes, oder in beide? "Achtung, Ivan, nich..." Da war auch schon das Pokémon gefallen. Und wen hatte es noch mit sich gerissen? Es war ein Wunder, aber wahr: Sowohl Flamara als auch Rattfratz wurden von dem todeswankelnden Pandir getroffen, aber ob sie genauso gefallen waren wie das Pokémon selbst?
"Verzeihen Sie bitte nun mir, Pandir hat es manchmal nicht so mit der Koordination", war sie nun an der Reihe, sich zu entschuldigen und half ihrem Punkteteddy auf die Sprünge. "Mein verwirrter, kleiner Teddy!", meinte sie mit einem Lächeln, als ihr Ivan wieder stand und gelegentlich auch wankte. Sie hielt es an seinen Armen fest, damit es wieder (oder vielleicht endlich mal?) zur Balance fand. "Geht es ihren Pokémon auch gut?", fragte sie dann noch besorgt, als sie überprüft hatte, ob es ihrem Pandir gut ging.
"Sie besitzen beide wirklich lebhafte Pokémon", merkte sie dann noch mit einem Lächeln an, als sie aufgestanden war. Ihr Pandir hielt sie sicherheitshalber noch halb an einem Arm fest, es machte nämlich immer wieder verdächtige Bewegungen in verschiedene Richtungen, und am Ende würde sie es wohl vollkommen in der Menge verlieren.
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[out: Post ist auch endlich da, pardon fürs Warten! D:
EDIT: DAMN. WIESO GEHE ICH DAVON AUS, DASS JEDES PANDIR PANDA HEISST?! |DD Hüstel.]
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Alistairam Fr Jan 20, 2017 8:15 pm

Alistair & Drehdas & Nina | Post Nr. 29
So wie Alistair die Situation einschätzen konnte, schien die Unbekannte nichts dagegen gehabt zu haben, dass die Pokémon um ihre Beine herumgetollt waren. "Ich... verstehe.", entgegnete er ihre Worte daher ein wenig zurückhaltend. Auch wenn sie freundlich schien verblieb leider nach wie vor das Problem, dass ihm die Gegenwart von Frauen ein wenig unangenehm war. Es war zwar nicht mehr allzu schlimm, seit er sich wieder in Stratos City eingelebt hatte, doch sie machten ihn dennoch nervös. Aus diesem Grund wusste er auch nicht so recht, was er sonst noch auf ihre Worte sagen konnte. Er war nach wie vor noch etwas durch den Wind, da diese plötzliche Verfolgungsjagd ihn doch ein wenig durcheinandergebracht hatte.
Das Rattfratz zumindest war sehr erfreut, als sich die Rosahaarige zu ihm hinunterkniete und es lobte. "Ratt!", brachte es noch einmal glücklich hervor und tätschelte kurz einmal aus Dank eines ihrer Knie, ehe es wieder auf seine Vorderpfoten fiel, weil ihm diese Position doch ein wenig zu anstrengend wurde. Das Flamara gesellte sich daraufhin wieder zu dem Normalpokémon und nickte ihm glücklich zu. Anscheinend bedankte es sich noch einmal für das Spiel gerade.

Es dauerte allerdings nicht lange, da hatte sich auch schon Drehdas zu ihnen gesellt. Der alte Mann war ihnen bis hierher gefolgt? Alistair konnte nicht anders, als ihn bei seiner Entschuldigung mit einem dezent mürrischen Blick von der Seite anzustarren. Nicht, dass er ihn hätte absichtlich loswerden wollen... Aber nun, wo er einige Meter ohne ihn gerannt war, hatte er erneut realisiert, wie schön es doch war, seine Präsenz nicht genießen zu müssen. Die junge Dame gab sich allerdings erneut freundlich und kurz nach ihren Worten fiel dem Angestellten auch schon das Pandir auf, das ihm bis jetzt noch gar nicht aufgefallen war. Es war allerdings auch nicht gerade schwer zu übersehen, wenn es mit seinem torkelnden Gang auch schon die anderen anwesenden Pokémon zu Boden riss, die nun ein wenig flach auf dem Boden lagen und sich aufgrund der Überraschung erst einmal nicht rührten, da sie selbst ein wenig verblüfft waren. "Ach... ähm...", stotterte der Brillenträger ein wenig schüchtern auf die Entschuldigung der Rosahaarigen hervor, da auch sein eigenes Pokémon von diesem Ungeschick betroffen war, "das... ist nicht schlimm. Es geht ihnen gut." Seine Worte waren zaghaft und leise gesprochen, während er nervös seine Hände ein wenig vor sich hin knetete. "Oder?", richtete er kurz darauf etwas sanfter sein Wort an die beiden geplätteten Pokémon, die sich wieder aufgerichtet haben und jeweils mit einem energischen Nicken zu verstehen gaben, dass alles in Ordnung war. Auf den Kommentar hin, dass sie lebhaft waren, machte das Rattfratz gleich wieder ein paar verspielte Sprünge in die Luft. "Ratt! Rattfratz!", quiekte es scherzhaft und musterte das Pandir neugierig, das nun von seiner Trainerin festgehalten wurde. Flamara hingegen war erst einmal ein wenig damit beschäftigt, sich sein bauschiges Fell zu reinigen, nachdem es so plump auf den Asphalt gedrückt worden war.
"Das war nicht meine Intention.", ging Alistair nun kalt auf die Worte Drehdas' über sein Verschwinden ein, statt den Kommentar der Fremden über sein Pokémon zu erwidern. Er war sich nicht wirklich sicher, was der Regisseur sich sonst dabei noch dachte. Immerhin war Alistair auch nur ein Mensch und nicht wirklich dazu in der Lage, seine Pokémon jede freie Minute im Auge zu behalten.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mi Feb 01, 2017 10:39 pm

Drehdas wurde einfach das Gefühl nicht los, dass er diese junge Frau irgendwoher kannte. Einerseits konnte es zwar sein, dass sie einfach ein Allerweltsgesicht hatte, das dem gewöhnlichen Sterblichen meist sowieso bekannt erschien, andererseits jedoch war sich Drehdas fast schon sicher, dass er sie irgendwoher kennen sollte. Wahrscheinlich ließ ihn aber einfach mal wieder sein Gedächtnis im Stich. Aber nein! Keinesfalls hatte er das Gedächtnis eines alten Mannes. Dafür war er ja viel zu jung. Ha.. Haha..
Aber diese Art und Weise, wie sie lächelte, ihre übermäßige Freundlichkeit, ihre Liebe zu den Pokémon... Es schien wie ein einziger Déjà-vu-Moment. Als hätte er sie schon getroffen. Aber nein, das konnte nicht sein. Wo hätte er das Mädchen denn schon einmal sehen sollen? Haha, manchmal spukten ja verrückte Gedanken in seinem Kopf herum.

Aber wie dem auch sei, die Entschuldigung des Regisseurs in Kombination mit einer solch charmanten Geste wie einer Verbeugung konnte wohl niemand auf dieser Erdkugel ruhigen Gewissens ablehnen. Da war es keine Überraschung, dass selbst die Fremde geradezu entzückt von dieser Höflichkeit zu sein schien und selbst einen kleinen spielerischen Knicks vollführte. Während sie von einem Ivan redete, begannen Drehdas' Augen schon die Umgebung abzutasten, er nahm das Monokel für einen Moment ab und versuchte, durch alternierendes Annähern und Entfernen der Linse vor seinem Auge die Umwelt besser zu erkennen. War diese reizende Dame etwa schon in männlicher Begleitung?
Oh, nö. Entwarnung. Es war nur ein Pandir. Zugegebenermaßen - Ein sehr entzückendes Pandir. Obgleich sein Auftritt sehr unbeholfen wirkte, hatte es doch seinen ganz eigenen Charme - Dem geschulten Auge des Regisseurs entging doch rein gar nichts. Das Fernsehen und die Kinos genossen solche herzallerliebsten Figuren doch immer wieder! "Ivan also? Ich bin entzückt!", gab der Herr herzlich lachend von sich.

Scheinbar ging es trotz der ganzen Aktion auch Flamara und Rattfratz nach wie vor gut. Unterdessen fiel Drehdas auch der mürrische Blick des Büroangestellten auf, den er erntete... Wofür auch immer! Er hielt es für gesünder, die Sache nicht zu sehr zu zerdenken, schließlich lag es laut ihm ja auch gar nicht in seiner Absicht, vor dem Regisseur davonzulaufen. "Aber natürlich, der Herr.", kommentierte er freundlich lächelnd, sich der Unschuld Alistairs vollkommen sicher. Nun war jedenfalls die Zeit gekommen, sich wieder dem Ernst des Lebens zu widmen - Dem Vorstellen.
Drehdas zückte in dem Moment, in dem die Fremde meinte, wie lebhaft die Pokémon der beiden wären, zwei Pokébälle. "Nun, werte Dame - Keines der beiden Pokémon hier gehört meiner Wenigkeit, aber wenn Sie sie um jeden Preis sehen wollen...! Dann will ich nicht so sein, ohohoho!" Nach diesem Satz, den er wieder mit einer herzlichen Lache beendete, warf er die beiden Bälle in die Luft, um seine beiden Pokémon zu befreien. "Darf ich vorstellen? Picasso und Squizzel!" Während das Farbeagle in einer Hand den Schweif festhielt und beide Arme verschränkte, während es mit einem eher schelmischen Grinsen in die Runde schaute, gab sich Squizzel viel quirliger. Sofort musste es die Umgebung genaustens inspizieren, die anderen Pokémon und Menschen begrüßen und sich natürlich noch einmal persönlich in seiner Sprache vorstellen, nachdem der Trainer das schon für nötig hielt zu übernehmen. Zunächst eilte es nacheinander zu den Pokémon, dann zu dem Mädchen, dann zu dem Anzugträger. "Pachi, Pachiii!" rief es jedem Anwesenden freudig entgegen und hüpfte bei jedem Schritt vor Freude.
Während Drehdas diese Szene gerührt mitverfolgte, sah er wieder zu seinen beiden Mitmenschen. Stimmt! Wie unhöflich. Jetzt musste er selbst sich ja auch noch vorstellen.
"Und zu guter Letzt wäre ich dran.", meinte er dann zu Schluss. "Dieser junge vor Eleganz strotzende Anzugträger hier kennt meine Wenigkeit schon. Es ist an der Zeit, dass auch Sie in den Genuss dieses Privilegs kommen, nicht?" Er räusperte sich kurz, breitete dann seine Arme und und schloss die Augen, um dann mit einem breiten Grinsen auszurufen, während Picasso natürlich jede seiner Bewegungen nachahmte: "Ich bin Drehdas! An Drehdas!"
Die Tatsache, dass man beim Nennen solch eines lächerlichen Namens in solch einem Ausmaße begeistert und leidenschaftlich wirken konnte, grenzte wohl an ein Wunder.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Sa Feb 04, 2017 5:04 pm


013#Random encounter
Der Mann, zu welchem die zwei Pokémon gehörten, wurde etwas zurückhaltender, was Nina nachdenklich stimmte. Hatte sie irgendetwas falsch gemacht? Ein besorgter Ausdruck huschte über ihre Augen, doch als geübte Schauspielerin wusste sie es, ihre eigenen Emotionen hinten anzustellen und diese nicht allzu sehr zum Tragen kommen zu lassen. Sie lächelte und ging nicht weiter auf seine Worte ein, da ihr auch schlichtweg nichts wirklich mehr dazu einfiel, ohne, dass es deplatziert wirken könnte - da war das Rattfratz vielleicht auch eine willkommene Ablenkung, welches ihr auch eines der Knie tätschelte. Sie kicherte und blickte das Pokémon fröhlich an - es war einfach zu schön, wenn jeder um sie herum glücklich sein konnte.
Eine ganz andere Person war dann aber auch schon bei ihnen! Zu dem Braunhaarigen und der Rosahaarigen gesellte sich noch ein ältlicher Herr mit währlich tiefgrünen Haaren, Monokel, welcher zu dem Mann mit dem Flamara zu gehören schien. Auch er entschuldigte sich, dieses Mal sogar mit Verbeugung!, woraufhin sie nicht anders konnte, als spielerisch einen Knicks anzudeuten. Doch da kam es auch schon dazu, dass Ivan den Rest der Pokémon mit seinem torkelnden Schritt zu Fall brachte, ebenso wie sich selbst. Sie richtete ihn auf und entschuldigte sich noch einmal, etwas verlegen. "Dann ist ja gut! Manchmal habe ich das Gefühl, dass du ein wenig senil wirst, mein Großer!", meinte sie noch mit einem funkelnden Aufblitzen in ihren Augen zu ihrem Punkte-Panda. Wieder machte sie sich aber Sorgen, ob sie irgendeine unangenehme Handlung vollbracht hatte, oder wieso der Mann nun verhältensmäßig leise sprach und leicht stotterte. Der dazugetretene Mann schien sich für Ivan zu interessieren, und sie lächelte, während sie ihn noch festhielt. Sie blickte ihr Pandir mit einem festen Blick an, ehe sie es dann losließ und er sich auf seine ungeschickte Weise seit einiger Zeit mal wieder an eine Verbeugung wagte, die sogar einigermaßen gelang!
Den anderen Pokémon schien es auch gut zu gehen, was sie unheimlich erleichterte. Nun offenbarten sich aber wieder Spannungen zwischen den beiden Männern, die Nina etwas eingeschüchtert musterte, sich aber auch fasste, um keinen schwachen Eindruck zu machen. Es stellte sich dann auch heraus, dass keines der beiden Pokémon dem Grünhaarigen gehörte, weswegen sie beide wohl dem Brillenträger zugehörig waren...?
Die Vorstellung, welche seitens des Grünhaarigen folgte, erschien etwas pompös, aber Nina lächelte darüber hinweg, neugierig darauf, was wohl seine Pokémon waren. Und es handelte sich wirklich auch um zwei entzückende Pokémon! Farbeagle mochte sie aufgrund seiner künstlerischen Art, und das Pachirisu wirkte einfach herzlich. Ivan schien von dem Trubel um ihn herum nicht allzu unberührt zu bleiben, doch er schaffte es gerade noch so, seine Balance zu halten! "Die beiden sind wirklich aufgeweckt!"
Es folgte dann auch noch selbst die Vorstellung von An Drehdas, wie sie nun erfuhr, und sie bemerkte, dass sie sich ja nicht vorgestellt hatte. Auch die Vorstellung von dem älteren Mann war durchaus ziemlich... naja... dick aufgetragen, wenn man es milde formulierte wie Nina es immer bevorzugte. Sie hatte ihr geschäftliches, freundliches Lächeln aufgezogen, welches sie immer dann trug, wenn sie im Grunde auch keine Ahnung hatte, was sie sonst tun sollte. "Es freut mich sehr, Sie kennenzulernen!", antwortete sie dann aber wahrheitsgemäß. Sie faszinierte vor allem die Kombination aus Picasso und Drehdas, denn sie schienen beide wirklich sehr gut miteinander zu harmonieren...! Sie mochte es immer, wenn Pokémon und Trainer auf derartige Weise verbunden waren. "Sie können mich Nina nennen", offenbarte sie dann ihren Namen, in der Hoffnung, dass nicht sofort der Schauspieler-Groschen fallen würde, und nickte ihrem Ivan unauffällig zu, ehe sie synchron zu einem Knicks und einer Verbeugung wieder ansetzten, aus der sie sich elegant und fröhlich wieder erhob.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Alistairam So März 12, 2017 2:54 pm

Alistair & Drehdas & Nina | Post Nr. 30
Drehdas entließ tatsächlich einfach so seine Pokémon ins Freie, nachdem er richtig gestellt hatte, dass keines der anwesenden Pokémon ihm gehörte. Dieser Mann besaß in der Tat überhaupt keine Hemmungen, eine Tatsache, die Alistair immer wieder aufs Neue beunruhigte. Allerdings konnte man nicht behaupten, dass seine Pokémon eine unangenehme Gesellschaft waren. Ganz im Gegenteil. "...süß.", kam es dem Angestellten fast schon mit einem leisen Anflug von Entzückung über die Lippen, während er das kleine Elektroeichhörnchen dabei beobachtete, wie es alle anwesenden freudig begrüßte. Als es schließlich ihm entgegen kam, kniete er sich sachte zu ihm herunter und tätschelte ihm einmal den Kopf. Dabei vergaß er völlig, dass er eigentlich noch an dem Geschehen um ihn herum beteiligt war und realisierte gar nicht, dass Drehdas eine Anspielung auf ihn machte.
Dennoch entging ihm nicht, dass man sich einander vorstellte und er richtete sich wieder auf, um das Pachirisu weiterflitzen zu lassen. Sein Flamara hatte sich wieder neben ihn gesellt und sah seinen Trainer mit großen Augen an. Er wusste nicht so recht, ob er nun auch seinen Namen nennen sollte. Eigentlich wäre das ja nur höflich, oder? "Alistair...", nannte er seinen Namen schließlich etwas unbeholfen und hatte seinen Kopf dabei leicht zu Boden geneigt. Hauptsache, er musste den anderen nicht in die Augen sehen. Ansonsten fehlte ihm wirklich das Bedürfnis, sich näher an der Konversation zu beteiligen. Er hatte nämlich nicht den blassesten Schimmer, was gerade in Drehdas' Kopf vor sich ging. Eigentlich hatten sie sich ja getroffen, weil er ihm die Hauptrolle in einem Film andrehen wollte. Sollte er es aber vergessen haben, war es ihm nur Recht. Er würde es von selbst jedenfalls nicht ansprechen.
Das Rattfratz unterdessen war weitaus lebendiger und inspizierte nun neugierig die Pokémon des alten Mannes, nachdem das Pachirisu sich schon so quirlig vorgestellt hatte. Es schien allerdings absichtlich ein wenig Abstand von dem Pandir zu nehmen, da es befürchtete, noch einmal das Opfer einer Bauchlandung werden zu können.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mi März 15, 2017 3:31 pm

"...süß.", kam es diesem Brillenträger über die Lippen, als Drehdas sein herzallerliebstes Pachirisu nach draußen ließ. Kurz musterte ihn der ältere Herr, ehe er ihn mit einem fast schon ungewohnt warmherzigen Lächeln ansah. "Ja, durchaus. Bei Squizzels Anblick geht nahezu allen Menschen das Herz auf!", merkte er an, ehe er sein Elektro-Hörnchen weiter lächelnd dabei beobachtete, wie es vollkommen begeistert sämtliche Anwesenden seinem Begrüßungsritual unterzog. Es war nicht schwer festzustellen, dass Drehdas seine Pokémon von ganzem Herzen zu lieben schien, auch wenn er - Hand aufs Herz - ein durchgeknallter Vogel war.
Auch die junge Dame meldete sich nun zu Wort, sie merkte nämlich an, wie aufgeweckt die Pokémon des Regisseurs doch seien. "Ja, die beiden sind mein Ein und Alles, mein ganzer Stolz!", meinte er grinsend, ehe ihm dabei einfiel... Gut, sie waren toll, aber war es richtig zu sagen 'sein ganzer Stolz'? Schließlich war er auch sehr stolz auf seine Arbeit. Nun, da einer von zwei Anwesenden sich dessen noch nicht bewusst war, war es natürlich von Nöten, sich vorzustellen.
Nina stellte sich nun auch mit Namen vor und der ältere Herr näherte sich ihr vorsichtig. Wie es sich für einen Gentleman wie ihn, zumindest seiner eigenen Meinung nach, gehörte, setzte Drehdas zu einer halben Verbeugung an und streckte seine Hand nach ihrer aus. Er wartete selbstverständlich ab, ob sie auch auf seine Geste einging und ihm ihre Hand gab, aber seine Absicht war es, ihr einen Handkuss zu geben. Ja, im Bezug auf solche Sachen und... In generell fast jeder Situation war Herr Davis ein sehr altmodischer Mensch. Für ihn gehörte es zum guten Ton, einer holden Dame solch eine Begrüßung anzubieten. "Sehr erfreut, Nina.", brachte er ihr dabei höflich lächelnd entgegen, den Blick auf sie gerichtet, die Hand dabei ausgestreckt.

Daraufhin wurde Drehdas klar, dass er ja noch immer nicht erzählt hatte, worauf er neben seinen beiden Pokémon so stolz war. Nachdem Squizzel nun die Runde gemacht hatte, machte auch Picasso einmal die Runde, um jedem Anwesenden einmal mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Hand zu schütteln, der Regisseur beobachtete diese Szene unterdessen kurz und machte sich sogleich daran, zu erzählen, woran er arbeitete.
"Wissen Sie, Nina... Ich arbeite in Pokéwood als Regisseur. Als erfolgreicher Regisseur.", behauptete der Regisseur stolz, nachdem sich nun auch Alistair vorgestellt hatte. An eben diesen wollte er sich auch nun wenden, denn es ging ja schließlich noch immer ums Geschäftliche. "Entschuldigen Sie bitte, aber ich wollte mich mit Herrn Alistair gern übers Geschäft unterhalten." Nun ließ er die holde Dame für einen Moment aus den Augen und wandte sich wieder dem Brillenträger zu. Offenbar war ihm die ganze Situation gerade nicht wirklich geheuer, das beste Gespür für solche Dinge hatte Drehdas allerdings noch nie. In dieser Sekunde wusste er nur, dass er einen wundervollen potentiellen neuen Stern am Schauspielhimmel entdeckt hatte und alles dafür geben wollte, diesen Fisch an Land zu ziehen.
"Herr Castle, ich biete Ihnen eine Hauptrolle in meinem neuesten Film an. Das Drehbuch ist schon aufgesetzt, Sie dürfen es gerne ansehen, nur.. Müssten Sie dazu mit nach Pokéwood kommen, ich führe es nicht mit mir." Kurz lächelte er etwas verlegen. Eigentlich hätte er es ja mitbringen können, das wäre vermutlich praktischer gewesen, aber... Wo blieb sein Ehrgeiz? Es ging darum, ihm die Rolle schmackhaft zu machen!
"Nun, was sagen Sie? Sie, so als großer Star auf der Leinwand, mit weiteren bekannten Gesichtern aus Pokéwood... Ist es nicht das, was Sie wollen?", fragte er grinsend und linste kurz zu Nina rüber. Nun - Eigentlich war das gelogen. Die Besetzung war bisher nicht sonderlich prominent, aber... Das konnte sie ja noch werden! Mit diesem vor Ausstrahlung strotzenden jungen Mann in der Hauptrolle fuhren sie ganz sicher gut. Blieb nur abzuwarten, was er von dem großzügigen Angebot hielt!
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Mo März 20, 2017 5:34 pm


014#Random encounter
Nina musterte die Szene mit dem Pachirisu und dem braunhaarigen Anzugträger mit einem Schmunzeln. Auch dem Besitzer des Pokémons schien die ganze Szenerie nicht ungerührt zu lassen, und für einen Augenblick schien es so, als würden sie alle in formvollendeter Harmonie da beisammen sein, ganz, wie die Rosahaarige es mochte! Sie blickte ihr Pandir ebenfalls lächelnd an, manche konnten es bei dem tollpatschigen Punkteteddy zwar nicht glauben, aber auch sie beide hatten schon den ein oder anderen Erfolg in diese Richtung gefeiert!
Man könnte beinahe sagen, dass sich ein wenig von Ninas strahlendem Lächeln etwas vertiefte, als Drehdas seine tiefe Verbundenheit zu seinen Pokémon bezeugte, und sie nickte sachte zur Bestätigung. "Sie sind wirklich tolle Wesen. Sie sind immer da, wenn wir sie brauchen, nicht wahr, Ivan?" Sie zwinkerte ihm zu, woraufhin ihr Pokémon mit galanter Tollpatschigkeit eine halbe Verbeugung andeutete, ehe er drohte nach vorne zu kippen. Vielleicht sollte sie mal wieder ein wenig mit ihm trainieren gehen, so langsam schien er ja ganz aus der Form zu sein! Aber gleichzeitig wusste sie auch, dass auch in diesem unscheinbaren Pandir ein ganzer Schauspieler steckte. Nur eben ein wenig... verwirrt.
Sie nickte, als sie die neuen Namen hörte, immer freundlich in die Richtung von dem, der sich gerade vorstellte. Bei Drehdas' Angebot eines Handkusses musste sie für einen Augenblick überlegen, aber dann reichte sie ihm mit einem leichten Knicks die Hand - sie wäre im Prinzip nicht der Typ für solche Aktionen, aber ihr Dasein als Sternchen reichte ihr doch einige Gewohnheiten ab, die ungewohnt waren. Sie wollte die Menge einfach nicht enttäuschen. "Die Freude liegt ganz bei mir", erwiderte sie dabei auch, als sie sich dann wieder aufrichtete. Ivan schien sich nun an der Seite seiner Trainerin eingebürgert zu haben, zum Wohle alle. Sie lächelte ihm zu und tätschelte ihm die Ohren.

Nina erwiderte das Händeschütteln des Farbeagles ebenfalls freundlich, als Drehdas wieder Anstalten machte, das Wort zu erheben. Mit einem fragenden Gesichtsausdruck blickte sie ihn an, was war denn nun los? Ein Regisseur aus Pokéwood also? Für einen Augenblick ergriff sie wieder das Gefühl des Schauspiels und die Frage, wann wohl der Film, den sie neulich mit Horatio und Heather angefangen hatte, wohl zu Ende gedreht wurde. Ein wenig Skepsis, die sie aber gut verbarg, kam ihr auf, als er den Zusatz des Erfolges machte - doch sie war niemand, der jemanden reinredete.
Auch nicht, als sie aus der geschäftlichen Konversation herausgehalten wurde. Da fühlte sie sich doch ein wenig... naja. Sie wusste, dass sie damit nichts zu schaffen hatte, aber irgendwie war sie doch mit der Formulierung nicht so ganz einverstanden. Zumal sie ja auch ihren Stolz als Schauspielerin hatte - doch wofür dann diese ganze Maskerade? Für einen Augenblick nagten ernsthafte Zweifel in ihr, ob sie überhaupt das Richtige tat, ehe sie etwas Anderes realisierte.
[...] mit Herrn Alistair [...]
In ihrem Kopf schrillten die Alarmglocken, hatten sie in ihrer Vorstellung und soweit sie es wusste bisher nicht wirklich als Paar harmonisiert. Es war eher so, dass der Braunhaarige den anderen noch loswerden wollte, auch wenn das gar kein schöner Ausdruck war... Sollte sie da nicht irgendwie eher versuchen, einzugreifen? Sie machte sich Sorgen, was mit der Seelenruhe Alistairs werden würde, wenn er einen ganzen Tag mit Drehdas verbringen würde, so nett sie ihn persönlich ja auch fand...
Diese Gedanken stürmten auf sie ein, während der Grünhaarige weiter sein Anliegen vortrat, und sie war zu einem Entschluss gekommen. "Brauchen Sie vielleicht noch eine weitere Schauspielerin?", platzte Nina mit ihrem Angebot dann eher hastig als besonnen heraus, wobei sie sich schnell wieder fasste. Mit einem wieder seriös wirkenden Lächeln fuhr sie fort: "Ich wollte mich wirklich nicht einmischen, aber ich bin Schauspielerin von Beruf", sie platzierte erneut die Andeutung eines Knicks an dieser Stelle, "und besitze gerade ein wenig Freizeit." Das Formular zu dem Restaurant konnte sie ja später noch ausfüllen.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Alistairam Mo Apr 03, 2017 2:32 pm

Alistair & Drehdas & Nina | Post Nr. 31
Es war nicht zu übersehen, dass sowohl Nina als auch Drehdas beide sehr stolz auf ihre Pokémon waren. Alistair verzichtete allerdings darauf, ebenfalls auf dieses Thema einzugehen. Nachdem das Pachirisu weitergeflitzt war, wandte er stattdessen seinem Flamara seine Aufmerksamkeit zu, das ihn weiterhin mit großen Augen ansah, ehe es weiter auf ihn zutapste und Andeutungen machte, dass es gerne in den Arm genommen werden wollte. Letztendlich kniete der Brillenträger sich also noch einmal hinab und hob seinen kleinen Partner ähnlich eines Kuscheltiers also hoch. Er war auch einfach so unglaublich flauschig und warm.
Ein wenig unbeholfen stand Alistair jedoch im Abseits, als Drehdas der jungen Dame einen Handkuss gab. Er machte sich nicht allzu viel aus dieser Geste, dementsprechend war es in seinen Augen wieder einmal nur dieser eine seltsame Mann, der seinen seltsamen Neigungen nachgab. Dieser grünhaarige Mensch war nichts weiter als reine Verwirrung auf zwei Beinen.

Umso lauter schrillten die Alarmglocken bei dem Braunhaarigen, als der merkwürdige Kauz wieder seinen Beruf als Regisseur ansprach. Etwas abwehrend drehte sich Alistair von ihm weg, doch leider gab es kein Entkommen. Schon war das eigentliche Thema ihres ursprünglichen Treffens wieder angesprochen worden und erneut fand der Angestellte sich mit dem plötzlichen Angebot einer Hauptrolle entsprechend überfordert. Zwar blieb seine Miene nach wie vor kalt wie Eis, doch in seinem Inneren machte sich die bloße Nervosität breit. In seinen Augen war es anmaßend, dass dieser Kerl glaubte, er würde wissen, was er selbst sich von seinem Leben erträumte. War das alles nicht im Grunde das, was sich dieser Regisseur immer wieder erhoffte.
"..." Lediglich drei Punkte konnten des Schweigens gerecht werden, das in diesem Moment auftrat. Es sah nicht so aus, als würde Alistair überhaupt Anstalten machen, auf eine vernünftige Antwort zu kommen, doch da mischte sich auch schon Nina in das Gespräch ein. Sie bot sich selbst als Schauspielerin an, was den Anzugträger seine Augen tatsächlich einmal weiten ließ. So unscheinbar, wie sie wirkte, hätte er ihr diesen Beruf tatsächlich nicht angesehen, doch dann wiederum hatte er ohnehin seine Komplexe, was das andere Geschlecht betraf. "Sind Sie sich sicher?", setzte er daher ernst an und hatte ihr seinen Blick zugewandt. "Dieser Mann ist-" Abrupt hielt er inne und ermahnte sich dazu, nicht unhöflich zu werden. Letzten Endes blieb ihm wohl keine andere Wahl. Er hatte sich etwas Abwechslung in seinem eintönigen Leben erhofft und nun stand er hier. Wenn eine berufstätige Schauspielerin sich für dieses Projekt anbot, hatte er zumindest eine gewisse Absicherung. Das Flamara in seinen Armen machte ihn schließlich mit winkenden Vorderpfoten darauf aufmerksam, dass er erneut zu lange schwieg. "Fla! Fla!"
"...also gut.", seufzte er schließlich aus, als hätte er gerade in einer politischen Verhandlung den Kürzeren gezogen. "Ich würde aber zuvor gerne einmal das Skript sehen und dann weiter darüber nachdenken." Seine Brillengläser verbargen seinen Blick, doch konnte man seiner Haltung ansehen, dass er nach wie vor äußerst nervös war. Der Gedanke, mit jemandem wie Drehdas an so etwas zu arbeiten, war... wirklich nicht berauschend. Doch man kam im Leben nicht weiter, wenn man sich nicht einmal in das Ungewisse wagte. Zumindest hatte er das irgendwo einmal gelesen.

"Ratt, Ratt, Ratt, Ratt, Ratt, Rattfratz!!" Ein gewisses wildes Pokémon schien dabei jedoch nicht vergessen werden zu wollen. Das Rattfratz von eben hatte sich blitzschnell neben Drehdas gesellt und sprang nun neben seinen Beinen energisch auf und ab, in der Hoffnung, von ihm bemerkt zu werden. Seine Augen sprügten dabei vor Enthusiasmus und Hoffnung. Anscheinend war der violette Nager von dem Gedanken an eine Filmrolle überaus begeistert und wollte selbst nun auch nach Pokéwood mitgenommen werden. Da schien jemand wohl auch allmählich in die Verblendung des Showbiz abzutauchen.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Di Apr 25, 2017 12:14 am

Vorzüglich! Die holde Dame schien auf Drehdas' Versuch eines Handkusses anzuspringen und gab ihm bereitwillig ihre Hand. Der ältere Herr nahm ihre Hand mit einer leichten Verbeugung entgegen und pflanzte behutsam einen zarten Kuss auf den Handrücken, wonach er die Hand wieder losließ und zu der Dame hinauf schaute. "Nina, Sie sind eine junge Dame mit Klasse. Sie gefallen mir!", gab er amüsiert von sich und lächelte höflich. Für einen kurzen Moment funkelte er zu Alistair hinüber, der ein wenig im Abseits stand, vermutlich war er nicht so der Typ für solche Höflichkeitsfloskeln. Natürlich würde Drehdas sich nie eingestehen wollen, dass diese Floskeln inzwischen doch mehr als nur veraltet waren.

Ein umso freudigeres Grinsen legte sich auf die Lippen des alten Regisseurs, als noch nicht einmal einer der Anwesenden auf die Idee kam, es in Frage zu stellen, dass er erfolgreich war! Vielleicht hatten sie ja doch schon einmal von ihm gehört...?! Nun, gut. Alistair nicht, das hatten sie ja vorhin schon im Einkaufszentrum geklärt. Dennoch bestand da bei Nina noch eine gewisse Hoffnung. Im Endeffekt arbeitete Drehdas doch für den Spaß, aber wenn ihn dann wer erkannte oder sogar seine Arbeit mochte... Es gab für ihn auf der ganzen Welt nichts schöneres.

Unerwarteterweise zeigte sich der andere Anzugträger aber nicht sonderlich begeistert von der Idee, in dem Film mitzuspielen - Nein - Sogar die Hauptrolle zu bekommen! Doch bestimmt war das nur gespielt. Zurückgehaltene Euphorie. Schließlich war das ein wahnsinnig gutes Angebot! Wahrscheinlich hielt er sich eher klein, um eine größere Zahl aus der ganzen Sache rausschlagen zu können. Doch Drehdas kannte diese ganzen Tricks ja! Ja, er war sogar bereit, mehr Geld für die Sache springen zu lassen. Die Sache war dann nur - Zuerst musste er ihm fest zusagen. Sonst lief gar nichts!
Eine unerwartete Wendung nahm das ganze dann, als Nina sich plötzlich zu Wort meldete. Noch eine Schauspielerin! Hervorragend! "Aber selbstverständlich können Sie dabei sein!!", rief der ältere Herr sofort freudig aus und war kurz davor einen Luftsprung zu vollführen, doch... Er sollte sich wirklich zurückhalten. Nicht, dass die zwei es sich plötzlich noch anders überlegten, wenn er jetzt zu sehr aus sich heraus kam. Sein breites Grinsen, das er eben noch im Gesicht hatte, ließ er sofort verschwinden, um wieder einen seriösen Eindruck zu erwecken.... Gerade pünktlich, als Alistair kurz davor war, Zweifel anzubringen.
"Dieser Mann ist-"
"Schon gut, Herr Castle. Ich weiß schon ganz genau, was Sie uns mitteilen möchten." Drehdas grätschte direkt in der nächsten Sekunde, nach der Alistair sich sowieso schon selbst unterbrach, in den Satz hinein. "Ich weiß, ich weiß. Dieser Mann ist doch niemals willens, jeden zu nehmen, der ihm über den Weg läuft! Das befürchten Sie doch, nicht wahr?" Nun... Im Grunde genommen war Drehdas dem Personalmangel zufolge froh um jede freiwillige arme Seele, die er in seinen metaphorischen fensterlosen Van nach Pokéwood verschleppen durfte, ohne das Risiko einzugehen, Ärger mit der Polizei zu bekommen. Nun - Um fair zu sein - So einer war Drehdas auch nicht. Noch nicht. Doch wer weiß... Verzweiflung konnte und kann Menschen zu unaussprechlichen Dingen treiben.
"Ich wäre Ihnen zu tiefstem Dank verpflichtet, würden Sie sich bereit erklären, unseren Film um solch ein hübsches Gesicht auf der Leinwand zu bereichern!", entgegnete Drehdas, Nina wieder zugewandt, ihr fast schon kriminell übertrieben Honig ums Maul schmierend. Doch... Drehdas konnte bei jungen Damen nicht anders, als so charmant zu sein. Niemals würde er Hintergedanken bei dem, was er da sagte, haben, schließlich... War sein Interesse für Liebe abseits der Leinwand fast vollständig erloschen. Dennoch gehörte es für ihn einfach zum guten Ton.
Alistair wieder zugewandt freute sich Drehdas natürlich auch tierisch über eine zweite Zusage. Nun... Das "Ja" hatte eine Bedingung und war nicht mal direkt als "Ja" zu interpretieren für jemanden, der nicht den Namen Drehdas trug, doch... Die Bedingung war sowieso kein Hindernis, schließlich mussten sie ja sowieso alle mit nach Pokéwood kommen, wenn sie überhaupt das Skript sehen wollten.
"Nun denn. Wenn Sie einen Blick in das Skript werfen möchten, bevor Sie Ihre Entscheidung fällen, liebend gern. Doch ich führe es nicht mit mir, wir müssen dafür leider wirklich erst eine Fähre nach Pokéwood nehmen. Wir alle drei. Mitsamt unserer fabelhaften Taschenmonster natürlich, ohohohoho!" Ein Lachen entfuhr ihm, eher unwillkürlich. Er konnte sein Glück einfach kaum fassen, dass er jetzt schon zwei begabte Talente für die nächste Produktion auftreiben konnte! Er war beinahe wie ein kleines Kind, das sich auf Weihnachten freute. Wobei - Was hieß "beinahe"....
"Also! Wollen wir ins Zauberland der Filme reisen? Das nächste Schiff geht in 20 Minuten!"
Ja, er hatte gestern einen Plan auswendig gelernt, wann die Schiffe ablegten und nun alle 2 Minuten auf die Uhr gesehen, um abschätzen zu können, wann sie das nächstbeste Schiff nehmen konnten, na und? War das verrückt? Ja... Okay... Vielleicht ein bisschen.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Sa Apr 29, 2017 3:16 pm


015#Random encounter
Nina beobachtete aus den Augenwinkeln mit einem Lächeln, wie harmonisch Alistair und sein Flamara miteinander agierten. Da ging ihr wortwörtlich das Herz auf, sie könnte die ganze Welt umarmen! Wenn sie das nicht ohnehin immer konnte, ha ha. Ihr Ivan bedachte sie da sogar noch recht zurückhaltend mit einem Tätscheln auf dem Kopf, wobei sie ihre Hand auch über seinen Kopf verharren ließ. Eine Übung der beiden, damit er sich auf einen Punkt fixieren konnte, und weniger hin und her wackelte.
Die Geste, die Drehdas ihr mit dem Handkuss erwies, führte sie auch zu einem Ende, als sie ihm ihre Hand anbot. Sie nahm ihn mit der Andeutung eines Knicks an, ein Lächeln auf den Lippen. Es war nichts, was sie wirklich "mochte" oder Ähnliches, es war nur ebenfalls etwas, was ihrer Meinung nach von ihr erwartet wurde - und Erwartungen entsprach sie! Personen, welche im Showbusiness unterwegs waren, hatten in mancherlei Hinsicht wohl noch mehr als andere den Drang, von anderen geliebt zu werden, anerkannt zu werden. Und da waren sich wohl der Regisseur und die Schauspielerin sehr ähnlich.
Auf das Kompliment hin vollführte sie noch einmal den Ansatz eines Knicks, den Kopf leicht geneigt, ein Lächeln auf den Lippen. Um das Bild zu komplettieren hätten wohl auch leicht errötete Wangen dazugehört, doch das war etwas, was Nina trotz ihrer Schauspielkünste nur selten anwenden konnte (und wollte).

Alistair schien sich nicht sonderlich über das Angebot zu freuen, in einem Film mitzuspielen, wohingegen Drehdas über und über enthusiastisch war, was das anging. Nina selbst war dabei ein wenig außen vor, was ihr doch ein wenig zusetzte - doch viel mehr fürchtete sie den Gedanken, dass sie diese beiden alleine lassen müsste. Gut, sie waren auch vorher schon irgendwie miteinander ausgekommen, doch irgendwie... wollte sie einfach nicht, dass Alistairs Laune vielleicht noch schlimmer wurde oder seine Seelenruhe gestört wurde! (Um Drehdas machte sie sich ja weniger Gedanken, er machte einen recht guten Eindruck auf sie.)
Es war also einerseits unerwartet und andererseits zwangsläufig, dass sie sich für eine weitere Rolle direkt bewarb. Dass sie Schauspielerin war, schien jedenfalls doch ziemlich überraschend zu sein - zivil hatte sie aber auch wirklich nicht die Ausstrahlung, die sie auf der Bühne haben konnte. Drehdas schien von der Idee äußerst begeistert zu sein, doch Alistair sah die Sache etwas verhaltener. Hatte sie doch überreagiert? "Ich bin mir sicher", meinte sie dann aber mit einem zuversichtlichen Lächeln, welches jegliche Sorgen nehmen sollte. Was der Brillenträger auch immer sagen wollte, an dieser Stelle konnte er es nicht mehr anbringen, doch dafür beendete der Regisseur den Satz. Das... hatte sie tatsächlich nicht wirklich gedacht. Dafür war ihre Natur viel zu gutgläubig ausgelegt, sie konnte und wollte sich einfach nicht vorstellen, dass irgendetwas Böses geschehen konnte! Auch wenn sie es wusste und manchmal auch im Schauspiel begegnete. Sie wollte es einfach nicht, selbst wenn es ein dummes Verhalten war. "Aber nicht doch!", entgegnete sie dann also, "Das ist doch nicht wahr. Immerhin kennen wir Sie nicht, und man sollte niemanden der Chance berauben, sich vorzustellen, bevor Urteile gefällt werden." Wenngleich auch bei ihr wohl vorher ein Urteil gefällt wurde, eines, welches zu gut war.
Bei dem Kompliment, mit welchem Drehdas ihr begegnete, neigte sie auch leicht verlegen den Kopf. Sie bekam es durchaus schon oft zu hören, aber dann eher, wenn sie wirklich als "Nina", die Sängerin, unterwegs war. So jedoch? Sie wirkte wohl eher wie ein unscheinbares Mauerblümchen. "Ich würde mich sehr freuen", entgegnete sie dann also lächelnd und schaute fragend zu Alistair hinüber. Beim Anblick von ihm und seinem Flamara überkam sie mal wieder ein recht tiefes Gefühl der Harmonie und Ruhe, aus welchen Gründen auch immer. Wie gerne würde sie das flauschige Pokémon auch mal in den Händen halten, es sah so niedlich aus! Die Bedingung, die Alistair nannte, konnte auch Nina nur mit einem Nicken noch unterstützen. "Ich würde auch gerne vorher noch einmal das Skript sehen, falls möglich." Sie war doch, was das anging, sehr kritisch. Eine Zusage, mitzumachen, kam schnell, aber dann konnte es einem Skript auch gut und gerne an den Kragen gehen, bevor sie wirklich anfing zu schauspielern.

Drehdas jedenfalls schien ziemlich glücklich zu sein, und Nina konnte nicht anders als schmunzeln. Sie mochte es einfach, wenn die Personen in ihrer Umgebung lachten und fröhlich waren! "Gerne doch." Das Rattfratz schien ebenfalls mitkommen zu wollen und sie musterte es lächelnd. "Möchtest du auch mitkommen?" Sie bot ihm an, auf ihre Schulter zu kommen, indem sie noch noch weiter hinkniete, und dann auch vorsichtig Ivan in ihre Arme bugsierte. Zum Glück waren beide Pokémon nicht besonders schwer, sollte das Rattfratz sich denn auf ihre Schulter begeben wollen. Ivan jedenfalls hielt sie lieber in ihren Händen, damit er nicht doch noch wieder Personen umrannte.
"Dann sollten wir uns auf den Weg zum Hafen machen, oder?", fragte Nina dann in die Runde hinein. Sie... wusste grob, wo der Hafen lag, aber so genau... sie hoffte, dass einer der anderen Anwesenden das wusste.
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Alistairam Do Jun 08, 2017 5:43 pm

Alistair & Drehdas & Nina | Post Nr. 32
Die Aussage, die Drehas in seine eigentlichen Zweifel hineininterpretierte, ließ Alistair für seine Verhältnisse ein wenig verdattert dreinsehen. "Ähhh..." Nun hatte der überenthusiastische Regisseur ihn mal wieder vollends aus dem Konzept gebracht. Der ehemals Kriminelle wusste nicht so recht, was er auf die Fragen des Grünhaarigen entgenen sollte und senkte daher lediglich seinen Blick ein wenig, nur um sich kurz darauf Nina zuzuwenden und ihr kurz zuzunicken, um zumindest zu signalisieren, dass er aufgenommen hatte, dass sie sich in dieser Angelegenheit sicher war. Im Grunde war die Rosahaarige doch ziemlich freundlich, doch andererseits war seine Unsicherheit gegenüber Frauen und die Misogynie, die er sich dadurch einzureden versuchte, immer noch eine viel zu große Hemmschwelle. Diese Konstellation war für ihn wirklich alles andere als günstig, weshalb er für wenige Momente schließlich vollends in sein Innenleben abdriftete, während die Schauspielerin und der Regisseur noch ein paar Worte miteinander wechselten. Nun gut, auf der anderen Seite war es wenigstens auch ein Stück beruhigend, zumindest eine Person in diesem Projekt zu haben, die wusste, was sie tat. Das Geschlecht mal außen vor gelassen.

Wenigstens stimmte Drehdas zu, sie das Skript vorher lesen zu lassen... wenn sie ihn nach Vapydro City begleiteten. Und da war es. Bestimmt würde er sie nun mit Chloroform betäuben, auf das nächste Frachtschiff werfen und-
Aber nein, das war ja völlig absurd.
"In Ordnung.", entgegnete Alistair daher knapp und monoton mit einem Nicken auf die Worte seiner beiden Gesprächspartner, während sein Flamara auf diese Geste hin einmal mit seinen langen Ohren wackelte. Selbst das Feuerpokémon schien wohl gespannt zu sein, worum es sich bei diesem Skript nun handeln würde. Auch der Enthusiasmus des wilden Rattfratz blieb nicht unbemerkt und der violette Nager funkelte Nina aus glänzenden Augen an, als sie ihm anbot, auf ihre Schulter zu klettern, was es schließlich auch energisch tat. Von der Schulter dieser jungen Frau aus sah die Welt dann doch plötzlich viel größer aus! Ob man sich so jeden Tag fühlte, wenn man erst mal ein Star war?

[out: Krönchen, machst du das tbc? Wenn nicht, editiere ich es noch rein :'D]

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam So Jun 25, 2017 3:50 pm


016#Break down
Dass Alistair sich dann doch aus den geschäftlicheren Angelegenheiten heraushielt, als es daran ging, bemerkte Nina natürlich, konnte in dem Moment jedoch nur wenig tun, um ihn einzubinden, und um es auch ganz nüchtern auszudrücken - sie war immer jemand, der ihre Arbeit zuoberst nahm, und das war gerade ein Teil davon geworden. Dabei versuchte sie auch, zwischenmenschliche Kontakte nicht allzu sehr abschweifen zu lassen, aber wie man es an dem Beispiel ihrer Vergangenheit sehen konnte, es hatte nicht unbedingt immer geklappt.
Sie machten sich dann auch alle aufbruchsbereit, selbst das Rattfratz hatte dann noch einen Platz auf Ninas Schulter gefunden, als... äh? Etwas irritiert war Nina dann doch, als auf einmal noch mehrere Personen im Kittel auf den Plan traten, welche es wohl auf den grünhaarigen Regisseur abgesehen hatten. "Mister, Mister! Sie können nicht einfach gehen!", riefen sie, als dann auch schon die angesprochene Gestalt die Beine in die Hand genommen und geflohen war. Perplex blieb die Rosahaarige nun mit dem Braunhaarigen zurück, etwas zu verblüfft, um dem Geschehen noch weiter sinnvoll folgen zu können. Was war gerade eben geschehen? Es schien sich wohl beinahe zur Gänze ihrem Verständnis zu entziehen, wenn sie es mal so sah... es war wirklich viel zu kurios, oder?
"Ähm...", begann sie dann zögerlich und schenkte dem noch hoffentlich anwesenden Anzugsträger ein unsicheres Lächeln, "Sie wissen nicht zufällig, was hier gerade los ist?" Sie persönlich jedenfalls hatte absolut keine Ahnung, was sie von der ganzen Situation gerade halten sollte. Oder was sie gerade tun sollte, denn der Regisseur schien erst einmal... weg zu sein?
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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Alistairam Fr Jun 30, 2017 7:57 pm

Alistair & Nina | Post Nr. 33
Alle Anwesenden waren wohl sichtlich verblüfft, als plötzlich Personen in weißen Kitteln auf den Plan traten, wegen denen der Regisseur schließlich die Beine in die Hand nahm und einfach verschwand. Selbst sein Flamara und das Rattfratz konnten der Verfolgungsjagd nur mit großen Augen beiwohnen. Tja. So viel dazu. Alistair mochte zwar ein geringes Menschenverständnis besitzen, aber er war wissend genug, um zu vermuten, in welchen Einrichtungen Menschen in weißen Kitteln für gewöhnlich arbeiteten. "Nun...", setzte er monoton auf Ninas Nachfrage an und fixierte weiterhin die Straße vor ihm, um der Rosahaarigen nicht ins Gesicht zu sehen. "Ich habe ja seit geraumer Zeit die Vermutung gehegt, dass dieser Mann... einen etwas eigenen Geisteszustand hat."
Dann wiederum... wer war er schon, um so etwas zu beurteilen? Wahrscheinlich hätte so manch eine seiner alten Bekanntschaften ihm sicher auch Leute aus der Klapse auf den Hals gehetzt. Vielleicht irrte er sich aber auch und es handelte sich bei diesen kuriosen Gestalten nur um irgendwelche Krankenhausangestellte. "Ich schätze aber einmal, dass wir sein Angebot damit wohl nicht weiter beachten müssen.", sprach er das Unausweichliche aus, was den violetten Nager auf Ninas Schulter deutlich betrübte. Aber es ließe sich wohl nichts daran ändern. Vielleicht war es auch besser so.
Kurz bückte sich der Angestellte einmal, um sein Flamara herunterzulassen, welches angedeutet hatte, dass es nun wieder selbst laufen wollte. Schließlich wandte er sich zurückhaltend wieder Nina zu. Auch wenn sie nett erschien, es fiel ihm immer noch schwer, sich einigermaßen mit Frauen zu unterhalten, insbesondere wenn er alleine mit ihnen war. Auch wenn er sich an seinem Arbeitsplatz mehr mit ihnen abzufinden hatte, er konnte diese fest verankerte Abneigung nicht einfach unterdrücken. "Ich würde mich zumindest lieber wieder meinem Alltag widmen..." Er hatte keine Ahnung, wie er in Worte fassen sollte, was er gerade fühlte. Er wusste nicht einmal, was genau er eigentlich fühlte. Einerseits war er auf eine merkwürdige Art und Weise enttäuscht, dass dieser verrückte Mann so plötzlich verschwunden war, doch andererseits... war dieses Angebot ohnehin äußerst suspekt gewesen.

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Re: Einkaufsstraße

Beitrag von Gastam Do Jul 06, 2017 9:31 pm


017#Break down
Die Überraschung saß wohl allen Anwesenden im Gesicht fest, als die Person, welche Verursacher des Chaos gewesen war, dann einfach so entschwunden war - ein riesiges Fragezeichen hinterlassend, denn auf einmal kamen Ärzte auch, und... äh? "Ich glaube nicht, dass das wirklich so einen Grund hat", erwiderte Nina mit einem erstaunlich entschiedenen Tonfall, aber sie mochte es wohl auch einfach nicht, wenn man schlecht über andere redete. Egal nun über wen, sie wollte an das Gute glauben! Auch wenn es ihr im nächsten Moment wieder etwas peinlicher war. "Also, glaube ich jedenfalls...", fügte sie etwas verlegen und deutlich milder hinzu.
Es stimmte dann aber wohl, dass sie das Vorhaben nun lieber ins Wasser lassen fielen. Sie tätschelte dem enttäuschten Rattfratz mit einem aufmunternden Lächeln den Kopf, war selbst auch traurig über die Begebenheit. Sie wollte so gerne spielen! Schauspielern, ihr Können beweisen. "Ja, das wäre wohl besser. Ich weiß auch nicht, wie viel Sinn Warten da hat - entschuldige, mein Kleiner." Sanft bugsierte sie das Rattfratz von ihrer Schulter und hielt es dann in den Händen, in einem geringen Abstand zu ihr selbst, damit es sie noch ansehen konnte. "Unsere Zeit kommt dann sicher später, nicht wahr?", meinte sie enthusiastisch und lächelte zaghaft, ehe sie dann erst einmal auch das Rattfratz wieder herunterließ. Was nun?
"Oh, entschuldigen Sie, wenn ich Sie davon abgehalten habe...!", entschuldige sie sich prompt, als er meinte, dass er sich lieber wieder seinem Alltag zuwenden würde. Da klingelte auch ihr Handy. "Ähm... entschuldigen Sie mich bitte!" Und dann war sie auch schon rangegangen, und ... es dauerte nur eine halbe Minute, bis das Gespräch beendet war. Es würde sie nicht wundern, wenn der Herr nun schon verschwunden wäre, aber... sie brauchte ihn gerade auch wieder!
"Ähm, entschuldigen Sie! Mister Castle?", rief sie ins Blaue hinein, in der Hoffnung, dass er zumindest in Hörweite war. Oder hatte sie ihn in der Aufregung gerade übersehen?
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