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Alistairs Wohnung

Beitrag von Alistairam Mi Aug 19, 2015 7:11 pm

Alistairs Wohnung
Die Wohnung des Angestellten befindet sich im obersten Stockwerk eines sechsstöckigen Wohnblocks innerhalb eines ruhigeren Wohngebiets, das etwas entfernt von der Innenstadt liegt.



Hat man das Treppenhaus bezwungen und ist eingetreten wird man sich zunächst einmal in einem schmalen Flur wiederfinden, der mit weißen Fliesen ausgelegt ist und zudem weiß gestrichene Wände besitzt. An der Wand neben der Eingangstür ist eine festgebohrte Garderobe untergebracht, an der man seine Jacken hängen kann und unter der häufig ordentlich beieinander gelegt die Schuhe des Wohnungsbesitzers zu finden sind. Ansonsten ist hier neben den Türen zu den anderen Zimmern nichts besonders auffällig.
Die Tür direkt gegenüber der Eingangstüre ist stets abgeschlossen, was schlicht und ergreifend daran liegt, dass dieser Raum ungenutzt und somit komplett leer ist. Dummerweise hatte Alistair bei seinem Einzug nicht genügend Geld für entsprechende Möbel, ansonsten hätte er mit Sicherheit ein Gästezimmer dort eingerichtet. Aber da ihn ohnehin nie jemand besuchen kam, hat er diesen Plan später auch einfach verworfen. Das Zimmer an sich besitzt ansonsten einfach nur einen dunkelgrauen Teppichboden und ebenfalls weiß gestrichene Wände, also nichts interessantes, sollte man tatsächlich hineingelangen.

Direkt daneben befindet sich das Wohnzimmer mit anschluss zur Küche. In der Küche gibt es ebenfalls einen weißen Fliesenboden, während das Wohnzimmer mit Parkett ausgelegt wurde. Die Trennung zwischen den beiden Räumen erfolgt durch eine hölzerne Schiebetür, die sich einfach aus der Wand herausziehen lässt.
Die Küche an sich ist jedenfalls recht bescheiden eingerichtet, links vom Eingang befindet sich die Spüle mit darunter liegendem Mülleimer, der allerdings hinter einer Schranktür verborgen liegt, während sich rechts der Kühlschrank befindet. Neben dem Kühlschrank ist ein Vorratsschrank für weniger verderbliche Lebensmittel wie Reis und Gewürze und direkt ihm gegenüber befindet sich Ein Herd mit daran anschließender Arbeitsfläche und sich darunter befindlichem Ofen. Über dieser Reihe hängen außerdem weitere Schränke, deren Türen aus Milchglas sind und hinter denen sich Teller, Gläser und Tassen befinden. Vom Eingang aus gesehen in der hintersten rechten Ecke des Raumes ist zudem noch eine helle Kommode, deren obere Schubladen Besteck beinhalten, während man in den größeren Schubladen unten andere Kochutensilien wie Töpfe, Pfannen, Schneebesen, Handmixer und Co. finden kann. Die Küche hat gegenüber der Schiebetür ein Fenster, auf dessen Sims momentan eine kleine Basilikumpflanze steht. Von hier aus sieht man nicht besonders viel, da die Aussicht von den anderen Wohnhäusern versperrt wird.

Das Wohnzimmer selbst ist ebenfalls bescheiden eingerichtet, an den weißen Wänden wird man kein einzges aufgehängtes Bild sehen. Bilder wird man eher auf der schwarzen Kommode sehen, die sich direkt an der Wand zum Küchenraum befindet. Tatsächlich findet man dort in einem aufgestellten Rahmen ein Familienfoto, auf dem man einen 16-jährigen Alistair erkennen kann, der zwischen seinen Eltern auf einem Sofa sitzt. Alle drei scheinen glücklich zu wirken, auch wenn sein eigenes Lächeln schwächer als das seiner Eltern scheint. Ansonsten findet man auf der Kommode lediglich eine Halterung für leere Papierblätter, einige Stifte und zusätzlich ein paar Wörterbücher, aus denen Post-It-Zettelchen ragen, die wohl als Lesezeichen dienen. In der Kommode selbst findet man einige Videospiele für die Playstation 3 unter dem Fernseher, ein Headset und eine Flasche Kräuterschnaps, die er einmal von einem Kollegen geschenkt bekam. Er hat keine Ahnung, was er damit tun soll.
Rechts von der Kommode an der Wand zum Flur ist ein Bücherregal, das bis oben hin voll mit jeglicher Art von Literatur ist. Alistair hat die Ablagen selbst beschriftet und die Bücher dort alphabetisch nach den Nachnamen der Autoren geordnet, was einem auf den ersten Blick sofort auffallen wird sind die zahlreichen Zettel und Lesezeichen, die aus jedem einzelnen dieser Bücher ragen. Würde man eines aufschlagen, würde man darin zahlreiche Unterstreichungen und Notizen sehen, insbesondere an den Stellen, die komplizierte Redewendungen oder metaphorische Ausdrücke beinhalten, zusammen mit an den Rand geschriebenen Fragen und Recherchenotizen. Und so sieht es in jedem einzelnen dieser Bücher aus.
In der hinteren linken Ecke des Raums befindet sich ein Ecksofa, auf dem dünne Decken ausgebreitet wurden und ein paar Kissen liegen, sowie ein Abstelltisch mit Glasoberfläche direkt vor ihm. Unter der gläsernen Tischplatte ist ein Stauraum, indem sich Game-Controller, Fernbedienungen und außerdem eine dicke Mappe befinden. In der Mappe wird man ebenfalls zahlreiche Dokumente finden, die vor allem irgendwelche Analysen und Charakterisierungen von bestimmten Personen und fiktiven Figuren beinhalten, die größtenteils aber unfertig sind und irgendwo in der Mitte aufhören. Direkt neben dem Sofa steht außerdem noch eine Topfpflanze.
Direkt gegenüber findet man den Fernseher, der auf einem niedrigen Abstelltisch steht, in dessen Hohlraum Spielkonsole und Receiver stehen. Direkt neben ihn findet man außerdem noch ein leeres Regal, das eigentlich ohne bestimmten Grund dort steht...

Eine breite Glasschiebetür führt zum Balkon, auf dem neben ein paar bepflanzten Blumenkästen jedoch nichts nennenswertes ist. Die Aussicht ist hier auch nicht viel besser als die der Küche.
Das Bad hingegen ist recht klein und über den oberen Teil des Flurs zu erreichen. Hier findet man - wie wohl überall - Spiegel, Waschbecken, einen Schrank darunter und einen Handtuchhalter direkt gegenüber sowie eine Toilette. Eine Duschkabine in dem Sinne gibt es hier nicht, lediglich eine Glastrennwand mit zuziehbaren Vorhang, hinter der an der Wand die Brause eingelassen ist. Aus diesem Grund ist auch der gesamte Boden schwarz befliest. Ein kleines Milchglasfenster in der hinteren linken Ecke des Raums öffnet sich zum Balkon, ist aber rein zum Lüften gedacht.
Direkt nebenan findet man das Schlafzimmer mit Doppelbett und Nachttisch an der oberen Seite und Klerderschränken direkt gegenüber. Auch hier befindet sich ein Teppichboden, außerdem ist hier 24 Stunden am Tag der Rolladen heruntergelassen.
Zuletzt kommt das Büro, in dem wohl die Schreibtischecke im hinteren Bereich des Raumes wohl als erstes ins Auge sticht. Ein fest angeschlossener PC sowie ein Laptop sind meistens auf ihm platziert, ebenfalls ein Drucker mit Faxgerät und ein Kopierer. Ein hoher Aktenschrank steht ebenfalls in der unteren linken Ecke des Raums, der allerdings stets abgeschlossen ist. An der nördlichen Wand ist ein in der Wand eingelassenes Bücherregal, das vor allem Sachbücher und weitere Wörterbücher beinhaltet, letztere sehen extrem abgenutzt aus. Der Parkettboden hier besitzt einige Kratzer, die wahrscheinlich von dem rollbaren Schreibtischstuhl stammen.

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Re: Alistairs Wohnung

Beitrag von Alistairam Mi Sep 02, 2015 10:50 pm

Alistair & Rika | Post Nr. 9
[cf: Wohngebiet]
"The Vanishing of... was...?" Erneut war Alistair irritiert. Ein Spiel über ihn? Was zur Hölle ging nur in Rikas Kopf vor sich? Alex hingegen lachte auf diese Äußerung hin nur amüsiert auf. "Definitiv The Vanishing of Mister of Mister Smartass.", kommentierte er die Begebenheit und sah neckisch zu dem Büroangestellten auf, "Der Originaltitel ist einfach awesome." Bezog sich das Ganze etwa auf irgendwelche Videospiele? Alistair selbst war nie wirklich ein Gamer gewesen, obwohl er eine PS3 in seiner Wohnung stehen hatte, ein Gerät, das er aufgrund der Langeweile in dieser Großstadt gekauft hatte. ber irgendwie stimmte es ihn auch nicht wirklich zufrieden, da er kein Spiel mit wirklich interessanten Charakteren gefunden hatte... er besaß wirklich eine unerklärliche Versessenheit darauf, fiktive Charaktere zu zu analysieren, die seit seiner Kindheit bestand. Es faszinierte ihn einfach. Aber da er von der restlichen Thematik nicht wirklich etwas verstand entschloss er sich erneut dazu einfach zu schweigen.
Nachdem auch die Sache mit dem Haarstil wohl endgültig geklärt war äußerte sich Rika auch wieder erneut über ihr Verhältnis zueinander. Romantische Seite... und was hatte nun eine literarische Epoche damit zu tun? Er konnte sich nicht daran erinnern, jemals ein großer Träumer gewesen sein, wobei... im Grunde erfüllte er doch genau die Kriterien. Sehnsucht nach Reisen, nach der Natur, Traumbilder...
Und dass Rika damit wohl eine ganz andere Seite der Romantik gemeint haben konnte schien ihm in seinem momentanen Zustand erst gar nicht in den Sinn zu kommen, dafür grübelte er zu sehr über die Dinge nach, die er in de Schule gelernt hatte und blendete den Rest aus. So bekam er auch nicht mit, wie Alex "Ro... Alistair und romantisch?" unsicher hervorstammelte und dem Angestellten für einen Moment einen unsicheren Blick zuwarf. "Pfffh, ach was!", winkte der Junge schlussendlich ab und grinste vor sich hin. Wahrscheinlich stellte er sich eher vor, dass die Auffassung des Angestellten von einem romantischen Date ein Ausgang ins Museum war. Und höchstwahrscheinlich lag er damit auch gar nicht so falsch.

Letzten Endes setzten sie sich aber doch in Bewegung, nachdem Rika zustimmte, dass Alex sie schieben durfte. Fast schon ein wenig zu enthusiastisch machte sich der Junge ans Werk, während Alistair nach wie vor mit dem Azurill im Arm hinterhertrottete. Als die Hackerin schließlich anmerkte, dass er sich ruhig eine Scheibe von dem Jungen abscheiden konnte, horchte der Brillenträger dann doch wieder auf, kommentierte jedoch nichts. Er hatte sie doch eben erst freiwillig durch die Gegend kutschiert, obwohl sie laufen konnte. Da sollte sie sich gefälligst nicht beschweren. Letzten Endes wollte sie ihn wohl auch nur vor dem Kleinen bloßstellen, aber in den Sinn kam ihm diese Option nicht.
Glücklicherweise war sein Wohnblock von ihrem momentanen Standpunkt aus auch nicht weit entfernt, es ging noch schnell über einen Parkplatz in Richtung des Vorgartens. Ein Hindernis stellte sich ihnen jedoch noch in den Weg: Die Erhöhong des Vorplatzes direkt nach dem Parkplatz. Unter angestrengtem Stöhnen versuchte Alex den Rollstuhl dort hochzubekommen, doch es gelang ihm nicht. Natürlich, er war immerhin auch keine Sportskanone. Alistair beobachtete das ulkige Geschehen kurz, doch das Azurill in seinen Armen versuchte ihm wohl mit einem auffordernden "Azu!" zu deuten, dass er seinem Trainer gefälligst helfen sollte.
So ließ er die kleine Quietschemaus wieder zu Boden und packte mit Hand an. Zu zweit schafften sie es schließlich doch mit Leichtigkeit und nach einem kräftigen Ruck war der Rollstuhl schlussendlich doch oben. "Äh... hehe..." Nach einem kurzen Schnaufen sah Alex dann doch etwas beschämt zu Boden und gab nur ein leichtes und schüchternes "Danke." von sich, dem Alistair jedoch nicht weiter Beachtung schenkte und stattdessen den Rollstuhl selbst weiterschob. Irgendwie tat der Junge ihm dann doch Leid, er wusste ganz genau, wie er selbst sich damals bei solchen Dingen gefühlt hatte, also wollte er nicht länger darauf herumreiten.

So kamen sie vor dem beigefarbenen Wohnblock an, bei dem sich der Junge letzten Endes auch verabschieden musste. "Ich muss jetzt dann leider los.", kündigte er also plötzlich an und lächelte Alistair noch ein letztes Mal an. "Vergiss aber bitte nicht, was du mir für dieses Wochenende versprochen hast, ja?"
Für einen kurzen Moment schwieg der Angestellte, ehe er dann doch mit einem schwachen Lächeln leise entgegnete: "Werde ich nicht." So verabschiedete sich der Junge mit einem letzten Winken und nahm sein Azurill mit. Worum es sich dabei handelte würde er Rika nun definitiv nicht erzählen wollen. Am Ende lachte sie ihn noch dafür aus, dass er dem Kerlchen versprochen hatte, ihm beim Training seiner Pokémon zu helfen. Darauf konnte er sehr gut verzichten.
"Ich muss dir eine Frage stellen.", wechselte er also kurzerhand das Thema und sah die Frau mit dem bunten Haar wieder direkt an, "Meine Wohnung befindet sich im sechsten Stock. Was machen wir mit deinem Rollstuhl?" Eine durchaus berechtigte Frage. Selbst wenn sie ihn irgendwie hochbekommen sollten hätte er dort definitiv keinen Platz für ihn.

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Re: Alistairs Wohnung

Beitrag von Gastam Fr Okt 09, 2015 11:24 pm

Rika & Alistair


<- Wohngebiet

Rika verstand ja altbekannt nicht sonderlich viel von den menschlichen Normen, Verhaltensregeln und ihren Wünschen, sowie Träumen, welche in der bunten, wahnsinnigen Welt jener jungen Frau, wie eine graue, leblose Masse erschienen. Wieso wollte der Knirps denn unbedingt ihr Gefährt schieben, was, wie er natürlich nicht wissen konnte, auch ganz von alleine fuhr, ohne jeglichen Kraftaufwand. Doch erwiderte sie nichts und lehnte sich genießerisch zurück. Die schwarzhaarige machte sich erst gar nicht die Mühe ihrem Begleiter die Bedeutung ihrer Neckereien zu vermitteln, wahrscheinlich würde er sexuelle Anspielungen nicht einmal nach einem ausführlichen Wikipedia Eintrag verstehen. Doch seine Unwissenheit und die Röte die ihm ins Gesicht stieß, sobald es doch mal klick gemacht hatte, erinnerte die Hackerin irgendwie an einen amüsanten,  kleinen Jungen, welcher die ersten Bekanntschaften mit Mädchen machte. Der Gedanke eines kleinen Alistairs veranlasste sie irgendwie zum unaufhörlichen Kichern, welches  Außenstehenden vermutlich genau so seltsam erschien, wie auch das ständige Umschauen in der Gegend, als hätte die junge Dame im rollenden Gefährt noch nie eine städtische Wohnsiedlung erblickt…. oder war es viel eher die schiere Aufmerksamkeit, die Hyperaktivität, welche sie anscheinend zu besitzen schien, war es ihr anscheinend nicht möglich nur eine Minute still zu sitzen, ohne loszuplappern oder mit den Fingern so auf den Lehnen des Rollstuhles herum zu klappern, als wolle sie es als Ersatz für die Tastatur benutzen. Immer diese Suchterscheinungen!

Nach wenigen Minuten kramte sie ein neumodisches Handy heraus und zog den Kopf des Jungen hinter ihr etwas nach vorne. „Komm mal her, ne kleine Selfie Nummer. Sag Cheeeessseee! „ Die Kriminelle grinste übertrieben breit in die Kamera, während sich der Junge ein schüchternes Lächeln abringen konnte. An der Seite sah man einen desinteressierten Alistair, welcher nach wie vor keine Miene verzog. „Darling nun schau mal nicht wie drei Tage Regenwetter“ meinte Rika in gespielt empörten Ton und betrachtete kurz das Bild auf ihrem Handy. Während Alex sie durch weitere Blocks schob und der Brillenträger unbeteiligt neben her lief, schien die Computerspezialistin das Bild mit einer dieser zahlreichen Apps bearbeiten und malte dem Büroarbeiter rotzfrech einen Schnurbart. Vertieft in diese künstlerische Meisterleistung, bekam sie auch kaum die Anstrengung der Männer mit, sie über den Absatz zu tragen, doch machte sich ein fieses lächeln auf ihrem Gesicht breit bei dem Gedanken, dass ein gewisser Herr ganz genau wusste, dass sie eigentlich simpel hätte aufstehen und laufen könnten, mal abgesehen davon, dass jenes neumodische Gerät gar nicht solch einen Aufwand benötigte. Doch wer unbedingt seine Kräfte austesten musste! Eigentlich wollte Rika ihrem ehemaligen Kollegen noch mit ständigen „sind wir schon da“ Fragen auf den Nerv gehen, doch übermannte die Vorbildfunktion und sie ließ es bleiben, immerhin sollte der Junge lernen, sich gefälligst eigene Mobbing Ideen für Allys auszudenken. Wie verantwortungsbewusst sie doch war! Innerlich klopfte sich die Hackerin selbst auf die Schulter, genau wie wenn sie den Weg zum Getränkeautomaten beschreitet – zu Fuß!  

Endlich vor der Haustür angekommen, machte sich nun auch der tapfere, kleine Zinnsoldat auf den Weg nach Hause und verabschiedete sich von dem „Pärchen“. Breit grinste Rika ihn an und nickte „Tschüssi Knirps und färb dir die Haare“ Darauf folgte ein Haarewuscheln und freches Zuzwinkern ihrerseits, ehe der kleine Mann sein Wort noch an den weniger tapferen, großen Zinnsoldaten wandte, welcher ihm allen  Anschein nach irgendetwas versprochen hatte, die junge Frau ging erst gar nicht davon aus, dass ihre Begleitung vor hatte, von diesem „Etwas“ zu berichten. Eine andere Sache reizte sie da viel mehr zum ansprechen. „Meine Güte Ally, ich wusste gar nicht das du so ein Kinderliebhaber bist, hab gehört das kommt bei der Damenwelt sexy rüber…. Oder gelesen…. Whatever.“ Ihre Worte trieften selbstverständlich nur wieder vor Spott und Provokation bis in alle Maßen, anscheinend hatte sie heute wirklich Lust ihre Grenzen auszutesten. Auf die Frage des jungen Mannes dagegen zuckte sie fast unbeteiligt mit den Schultern und streckte sich mit allen Gliedmaßen provokativ um noch einmal zu verdeutlichen, dass eigentlich alles super beweglich war. „Uhm den können wir über Nacht im Keller verstauen.“ Weshalb sie ihr geliebtes Gefährt so einfach unten unterbringen wollte? Nun der Rollstuhl war ohne Rikas Fingerbadrücke gar nicht benutzbar…. und wer klaute schon einen auf den ersten Blick neuartigen, doch einfachen Rollstuhl für Gehbehinderte. Eine andere Sache weckte da erneut eher das Interesse an Gesprächsstoff. Darstellend blickte sie nach oben und daraufhin wie gar selbstverständlich und stur Alistair an „also laufen tu ich ganz sicher nicht. Los, trag mich!“ Es erschien nicht so, als sei dies einer der abgedrehten Späße, welche sie junge Frau sonst so vorzog.

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Re: Alistairs Wohnung

Beitrag von Alistairam So Okt 25, 2015 11:39 am

Alistair & Rika | Post Nr. 10
Selfies... eine dieser neumodischen Trends, die Alistair einfach nicht verstehen konnte. Doch eine "moderne" Frau wie Rika war natürlich auf dem neuesten Stand, was solche Dinge betraf und schoss kurzerhand eines dieser Bilder, worüber der ehemals Kriminelle lediglich seufzen konnte. Er ignorierte lieber, was sie da tat und beschäftigte sich mit seinen eigenen Gedanken. Er hatte auch das Gefühl, dass diese Art der Handlung gesünder für ihn selbst war.
Aber was meinte sie da? Er würde wie drei Tage Regenwetter dreinschauen? Glücklicherweise kannte er diese Redewendung, aber er hatte keine Ahnung, was sie ihm nun damit sagen wollte. Das war sein Gesicht. Er sah immer so aus. Ein leichtes Seufzen entfuhr ihm. Tatsächlich erinnerte ihn das an seine Mutter, sie hatte auch stets behauptet, dass er nur zu Hause wirklich glücklich aussähe und außerhalb alle Leute mit seinem grimmigen Blick auf Abstand bringen würde. Es ergab für ihn einfach keinen Sinn. Er sah doch immer so aus!

Nachdem Alex sich verabschiedet hatte, durfte er sich auch gleich wieder einen anderen Kommentar von Rika bezüglich auf die Damenwelt anhören. Ihr machte es wirklich viel zu viel Spaß auf seinen Schwächen herumzureiten. Mit einem frustrierten Stöhnen rieb er sich dabei die Nasenwurzel. Wenn ihn eines beschäftigte, dann war es garantiert nicht, wie er bei der Damenwelt punkten konnte. Mit diesem Thema hatte er nach seiner ersten Beziehung abgeschlossen. "Bei Frauen, die eine Familie gründen wollen, vielleicht. Ja.", gab er also einfach trocken zurück und sah neutral zu der Pseudo-Rollstuhlfahrerin. "Wegen der Emanzipation gibt es doch so viele Karriereweiber da draußen... die wollen erst einmal selbst erfolgreich werden, bevor sie auch nur an Kinder denken. Und dann ist es zu spät." Als er diesen Fakt aussprach war ein gewisser Hauch von Verachtung in seiner Stimme zu hören. Dem gab er auch die Schuld, weshalb es zu viele unerzogene Bälger da draußen gab... keiner übernahm mehr die Verantwortung über die Erziehung.
Als die Hackerin schließlich meinte, man könne den Rollstuhl einfach im Keller verstauen, nickte der Brillenträger nur stumm. Ihre nächste Aussage gefiel ihm aber ganz und gar nicht. Sie tragen? Bitte, was? Und als nächstes sollte er ihr bestimmt Trauben füttern und ihr die Füße massieren. Sie wussten doch beide ganz genau, dass sie eben nicht gehbehindert war. "Niemals.", erwiderte der Braunhaarige also trocken und verschränkte dabei seine Arme, "Mit dir im Schlepptau... komme ich höchstens drei Schritte voran." Rika konnte sich von ihm jedenfalls keinen kräftigen Prinz Charming erhoffen. Er war selbst sicherlich körperlich so schwach wie sie es war... und er hatte auch selbst wirklich jedes Mal damit zu kämpfen, selbst die Treppen hochzukommen. Da würde das niemals im Leben funktionieren. Außerdem war er heute bereits viel zu nett zu ihr gewesen. Irgendwo musste man einfach einen Schlussstrich ziehen. Zwar hatte er Goliath früher jeden Wunsch von den Lippen abgelesen, aber er würde sich nicht noch einmal zum Schoßhündchen irgendeiner kriminellen Präsenz degradieren lassen.

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Re: Alistairs Wohnung

Beitrag von Gastam Sa Nov 14, 2015 5:18 pm

Rika & Alistair


Auf Alistairs Aussage bezüglich der Familiengründung entfuhr Rika nur ein krankhaftes, übertrieben langes Lachen, welches durch das ganze Treppenhaus schallte und wahrscheinlich auch noch den letzten, unwissenden Hausbewohnern vermitteln sollte, das der gute Herr Castle eine vollkommen Irre zur Freundin hatte und wahrscheinlich gerade eine Befreiungsaktion aus der Psychiatrie engagierte. Sie selbst verstand solche Denkweisen nicht, war doch schön, wenn Menschen mal richtig herzhaft lachen konnten! Fast ruckartig bekam sich die junge Frau jedoch wieder an und sah ihn schmunzelnd, doch fast unerwartet ruhig an. „Familien werden überbewertet.“ Und da folgte es auch schon…. das Thema Emanzipation. Für den prüden Brillenträger wahrscheinlich Titel sämtlicher Alpträume. Rika interessierte es kurzerhand nicht,  dass sie keine Person für Kinder und Küche war, müsste ja wohl jedem klar sein. Doch eine gewisse Abneigung empfand sie diesen perfect Moms gegenüber dann doch….mit ihrem krankhaft aufgesetztem meine Familie ist die beste – Grinsen. Ekelhaft! „Da spricht der Frauenhasser aus dir Darling“ entgegnete sie provokant wie immer, doch verging ihr die scheinbar gute Stimmung, als ihr ziemlich grottiger Gastgeber sich weigerte, die Prinzessin auch noch hochzutragen. Ein gespielter Schmollmund wurde gezogen und genervt schnaubend erhob sie sich aus ihrem treuen Gefährt. „Pff du bist wirklich ein Schlappschwanz“ murmelte die Wahnsinnige während sie sich herausfordernd kurz an seinen Arm hing. Bei jedem andere wäre sie wahrscheinlich einfach sitzen geblieben, doch das Problem bestand darin, dass Alistair wahrscheinlich einfach ohne sie hochgegangen wäre. Ruckartig hüpfte sie also verspielt die Treppenstufen hinauf, wahrscheinlich provokant um noch einmal extra darzustellen, dass sie sich die Mühe mit dem Rollstuhl eigentlich völlig umsonst gemacht hatten und scheinbar wollte sie noch extra riskieren, dass der Herr unter ihr ausversehen einen Blick unter das zur punkermäßigen Kleidung passende Röckchen werfen würde.

Endlich oben angekommen war ihr das freche Grinsen jedoch gehörig vergangen, machten sich nach einer Weile doch die Anzeichen der mangelnden Bewegung bemerkbar. Nach ausgelaugtem Schnaufen und Luft holen – weil sie kindisch unbedingt zuerst oben sein wollte- hatte sich die Dame dann jedoch wieder gefangen und wartete auf den Wohnungsbesitzer. Noch während dieser aufschloss, stellte sich die Hackerin in imposanter Pose hin und verstellte ihre Stimme spielerisch. „Heute ist ein großer Tag in der Geschichte der Menschheit. Erstmalig betritt ein weibliches Geschöpf die Wohnung von Alistair Castle. Presse und Bürgermeister sind auf den weiteren Verlauf gespannt.“ Endlich drinnen, schweifte der Blick der jungen Dame fast adlerartig aufmerksam durch den Flur und blieb sogleich an einem Familienbild auf einer Kommode haften. „Nett Süßer. Sind das deine Eltern? Haha.... erklärt so einiges.“ Ob sie es mit ihrem abschätzigen Grinsen diesmal nicht etwas zu weit trieb? Doch Rika hatte die Grenzen der Moral und Normen schon längst verlernt einzuhalten.


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Re: Alistairs Wohnung

Beitrag von Alistairam Fr Nov 20, 2015 9:33 pm

Alistair & Rika | Post Nr. 11
Alistair verzog keine Miene, als Rika mit einem Mal begann lauthals loszulachen und schien sichtlich unbeeindruckt. Für ihn selbst war es ebenfalls kein merkwürdiges Verhalten derartiges zu tun, immerhin war es auch nicht schwer ihn zu so einem Verhalten zu treiben, aber auf der anderen Seite war ihm gerade nicht wirklich nach Lachen zumute und wartete daher einfach, bis sich die Hackerin wieder gefangen hatte. Familien wurden überbewertet, hm? Da hatte sie auf jeden Fall Recht. Immerhin genoss er sein Dasein allein in dieser Wohnung in vollen Zügen, er könnte sich nicht vorstellen irgendwen anders dort über längere Zeit zu Gast zu haben. Zwar besaß er eine überaus lebhafte Vorstellungskraft, doch für solche Dinge war sie einfach nicht geschaffen. "In der Tat.", pflichtete er ihr also kühl bei und musste sogar ein wenig schmunzeln, doch diese Geste verflog sogleich, als Rika seinen Frauenhass kommentierte. Für einen moment starrte der Angestellte seine ehemalige Kollegin ausdruckslos an, ehe er nur ratlos mit den Schultern zuckte. "Es ist allerdings die Wahrheit." Zumindest seine Wahrheit. Das war das einzige, was er dazu zu sagen hatte.
Glücklicherweise stellte sich Rika nicht auf stur und erhob sich sogleich aus ihrem Rollstuhl, um enthusiastisch die Trette hinaufzuhüpfen. Ihren provokanten Kommentar ignorierte er dabei gekonnt. Aber was hieß hier denn glücklicherweise? Er hätte sie auch schlicht und einfach dort sitzen lassen können. Letztendlich spielte es aber wohl keine Rolle. In gemäßigtem Schritt folgte er ihr, immerhin musste er sich seine Kraft für diesen schrecklichen Treppengang aufteilen... Und da war ihr Rock. Für einen kurzen Augenblick sah Alistair ein wenig verdattert drein, hatte sich aber doch schnell wieder gefangen und ging einfach weiter. Nein, er hatte nichts gesehen, absolut gar nichts...

Oben angekommen war er wohl fast so außer Puste wie Rika, wenn auch nicht ganz, schließlich hatte er sich nicht so sehr "verausgabt" wie sie. "Oh mann...", brachte er nur leise hervor, während er kurz noch einmal am Geländer hing und nach Luft rang. Es war wirklich furchtbar. Wie konnte die Menschheit auch nur auf die Idee kommen, solche grauenhaften Erfindungen wie Treppen zu machen? Aber letztendlich war es wohl auch besser als einen rutschigen Hang hinaufzusteigen...
Als er sich aber doch dazu bequemte die Wohnungstür aufzuschließen vernahm er auch gleich wieder Rika hinter sich. Diese Kriminelle konnte aber auch wirklich keine Sekunde still sein. "Haha.", lachte er danach nur trocken und mürrisch auf, als er eintrat. Sie sollte sich bloß nichts darauf einbilden, dass sie die erste Frau in diesen vier Wänden war. Worauf sie sich jedoch etwas einbilden konnte war allerdings die Tatsache, dass er sich wegen ihr tatsächlich bemühte so etwas wie Emotion zu zeigen. Aber letztendlich wollte er auch einfach zeigen, dass er trotz dem Ende seiner kriminellen Karriere nicht hinter ihr her hinkte.
Im Flur bereute er es aber sogleich in der nächsten Sekunde, die Punkerin hereingelassen zu haben. Sie hinterließ nämlich einen Kommentar über seine Eltern, nachdem sie dieses eine Bild gesehen hatte... was den Brillenträger unwillkürlich die Hand zur Faust ballen ließ. Abschätzig musterte er die Frau mit dem bunten Haar dabei. Er hatte keine Ahnung, worauf sie mit dieser Aussage hinauswollte, aber es gefiel ihm nicht.
"...was?"

[tbc: Einkaufszentrum]

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Re: Alistairs Wohnung

Beitrag von Alistairam So Jun 05, 2016 4:56 pm

Alistair all alone | Post Nr. 21
[cf: Einkaufszentrum, Stratos City]

Die bohrenden Blicke seiner eigenen Pokémon in seinem Rücken waren unerträglich, als sie ihren Nachhauseweg angetreten hatten. Man konnte Alistairs kaltem Blick wie gewöhnlich seine schlechte Laune nicht ansehen, doch sie war definitiv vorhanden. Diese Begegnung mit diesen beiden anderen Menschen im Einkaufszentrum hatte nun so viel durcheinander gebracht... er musste sich selbst zunächst einmal sammeln, ehe er wirklich realisieren konnte, was genau nun geschehen war. Sonst verabredete er sich doch nie mit anderen Leuten. Es war schrecklich. Warum also war er auf das Angebot dieses verrückten Mannes eingegangen? Er musste doch lebensmüde sein! Allein der Gedanke an ein Wiedersehen mit diesem Typen gruselte ihm und er war sich nicht sicher, ob er ihn jetzt nicht einfach sitzen lassen sollte. Aber andererseits hatte er auch sein Wort gegeben. Nicht, dass ihm Versprechen generell so viel bedeuteten, aber obwohl er viel Wert auf seine Routine legte war der Alltagstrott Stratos Citys... unspektakulär. Er hatte das Gefühl, einzugehen und zu verkommen. Eventuell war es ja die Hoffnung, etwas mehr Lebendigkeit zu spüren, die ihn zu dieser Merkwürdigen Entscheidung gebracht hatte. So genau wusste er das nicht einmal selbst.
Als Alistair schließlich die Tür in den Wohnblock geöffnet hatte und den qualvollen Aufstieg zu seiner Wohnung bewältigen wollte, hörte er in diesem Treppenhaus plötzlich ein Geräusch. Es klang wie ein leichtes Wehklagen, als würde etwas verängstigt irgendwo lauern. So wandte er seinen Blick in die Ecke des Raumes unter den Briefkästen und sah dort ein weißes... Etwas. Nein, es war nicht nur irgendetwas, es war ein Pokémon. Ein Gelatini, um genau zu sein. Der Angestellte zeigte sich bei dem Anblick deutlich irritiert. Es wirkte ein wenig aufgewühlt und schien sowohl angeschlagen als auch äußerst ermüdet zu sein. Für einen kurzen Moment trafen die Blicke des Angestellten und des Eispokémon aufeinander, ehe er sich einfach abwandte und die Stufen erklomm. Diese Sache ging ihn nichts an. Wenn es das Pokémon eines anderen Trainers war, sollte er sich ohnehin nicht mehr einmischen, er hatte sich mit diesem Zoroark heute ohnehin schon genügend Ärger eingebrockt. Das war einfach zu viel für einen Tag.

Oben angekommen verräumte er schließlich die Einkäufe, während seine Pokémon es sich im Wohnzimmer bequem gemacht hatten. Für einen Moment überlegte Alistair, was er nun eigentlich zu Abend essen wollte. Jetzt musste er schon wieder kochen... Eigentlich hatte er ja gar keine Lust darauf. Seine Gedanken schwenkten jedoch erneut in eine andere Richtung, als er ein suspektes Geräusch aus dem Flur vernehmen konnte. Ein wenig misstrauisch trat er daraufhin aus der Küche und sah das weiße Wesen von zuvor wieder. Wie zur Hölle war dieses Gelatini nun in seine Wohnung gekommen? Er hatte überhaupt nicht bemerkt, dass es ihm gefolgt war. Scheinbar hatten nun sowohl sein Lucario als auch sein Simsala gemerkt, dass sie einen ungebetenen Gast hatten und standen nun ebenfalls im Flur, um das kleine Ding in Augenschein zu nehmen. Es schien sichtlich eingeschüchtert zu sein und ließ seinen Blick aufgeregt zwischen den Mann und seinen beiden Pokémon hin und her schweifen, währenddessen bewegte es sich immer wieder kleine Stücke rückwärts, um Abstand zu gewinnen. Der Brillenträger starrte es einfach weiterhin an, ehe er doch zu dem Schluss kam, das etwas getan werden musste. Nur war er sich sicher, dass das Gelatini niemals im Leben einfach so hereingekommen wäre... Hatte er nicht seine Pokémon gebeten, die Tür hinter sich zu schließen?
"Wer von euch beiden hat es hereingelassen?", fragte er die Taschenmonster daher streng, jedoch brachte die Antwort der beiden nicht wirklich Klarheit in die Sache. Sie zeigten einfach gegensetig auf den jeweils anderen, also wollte es nun wieder keiner gewesen sein. Von seinen beiden diszipliniertesten Pokémon hatte er in dem Punkt definitiv ganz andere Dinge erwartet. Alistair musste bei dem Anblick ein tiefes Ausatmen unterdrücken. Er hatte für heute definitiv schon genug Stress gehabt und musste am nächsten Morgen obendrein wieder arbeiten, wieso konnte er jetzt nicht einfach essen und dann ins Bett gehen? Er musste diese kleine Eistüte definitiv wieder hinausbefördern. So trat er sachte einen Schritt an sie heran, allerdings war das Gelatini wohl von seinen vorherigen Erlebnissen schon so verschüchtert, dass es nun plötzlich die Flucht ergriff und blitzschnell im momentan offen stehenden Bürozimmer des Angestellten verschwunden war. Na toll. Mit ungeduldigem Schritt folgte er dem kleinen Pokémon daher, da er sich nicht ausmalen wollte, was es in seiner Panik eventuell beschädigen konnte. Tatsächlich war es auf den ersten Blick jedoch nirgends zu entdecken, vermutlich hatte es sich versteckt. So kniete sich Alistair mit einem leicht ermatteten Stöhnen nieder und sah, dass sich das Gelatini unter seinem Bürotisch verschanzt hatte und dort nun verängstigt vor sich hin bibberte. Theoretisch konnte er jetzt wohl einfach ebenfalls unter den Tisch kriechen und versuchen es hervoruscheuchen, doch was würde er tun, sollte es ihn angreifen? Der Gedanke einen Eissturm ins Gesicht geschossen zu kriegen war nun wirklich nicht besonders verlockend und wahrscheinlich auch unangenehm schmerzhaft. Er musste friedfertiger an die Sache herangehen, nur hatte er dank seines generellen emotionalen Unverständnisses Schwierigkeiten damit zu erahnen, wie er dieses Gelatini nun beruhigen konnte. Nachdenklich verließ er also wieder das Büro und wurde sogleich von seinem Simsala in Empfang genommen, das ihn fragend ansah. "Es versteckt sich.", antwortete er daraufhin trocken und sah über seine Schultern hinweg noch einmal in das abgedunkelte Zimmer. "Ich frage mich ja, was es durchgemacht hat, dass es sich so benimmt." Ganz ohne Gesellschaft schien es immerhin auch nicht sein zu wollen, ansonsten wäre es ihm bestimmt nicht die Treppe hinauf gefolgt. Wie war es denn überhaupt erst in das Treppenhaus gelangt? War es ausgesetzt worden? Diese Sache wurde Alistair nun wirklich unangenehm. Er konnte dieses Ding einfach nicht einschätzen und war nun maßlos überfordert. Auch der ratlose Blick seines Simsala verriet ihm, dass es nicht wirklich wusste, was genau nun mit dieser Situation anzufangen war. Lucario unterdessen hatte einfach den Fernseher angeschaltet und sah sichirgendein Abendprogramm an. Auf die Hilfe des Aurapokémon konnte er in dem Fall wohl definitiv verzichten...

Da fiel ihm jedoch ein, dass das Gelatini vermutlich hungrig sein musste, so schwächlich, wie es gewirkt hatte. Mit schnellem Schritt begab sich der ehemals Kriminelle daraufhin erneut in die Küche und nahm die bereits geöffnete Tüte Pokémonfutter mit. Eventuell konnte er das kleine Wesen zumindest damit ein wenig besänftigen. Zurück im Büro stellte er auch fest, dass es sich keinen Millimeter bewegt hatte und den Menschen vor sich nach wie vor mit einem angsterfüllten Blick regelrecht niederstarrte. Warum war es ihm denn überhaupt erst gefolgt, wenn es ihm trotz allem derart misstraute? Vielleicht hatte es die Angelegenheit einfach unterschätzt und wollte einfach raus aus dem Treppenhaus. Alistair selbst konnte sich zumindest vorstellen, dass es in einer Wohnung immer noch angenehmer und sicherer war als in diesem riesigen Raum, wo man der Außenwelt immer noch schutzlos ausgeliefert war.
Es war wohl am besten, die Sache stück für Stück anzugehen. Erneut kniete sich der Angestellte hin und stellte das Futter neben sich ab, von dem er einen kleinen Brocken entnahm. Anschließend schnipste er es einfach unter den Schreibtisch, direkt neben das Gelatini. Dieses sah ihn zunächst fragend an, ehe es seinen Blick zu dem kleinen Futterstück wandte und es äußerst verlangend betrachtete. Es war wohl tatsächlich hungrig. Letzten Endes gab es seinen Bedürfnissen doch nach und machte einen kleinen Satz auf das Futter zu, um es gierig hinunterzuschlingen. Bei diesem Anblick legte sich ein sachtes Lächeln auf die Lippen des Braunhaarigen. Noch einmal schnipste er ein Futterstück in Richtung des Pokémon, das es sogleich auch wieder auffraß und anschließend Alistair fragend aus großen Augen betrachtete. Scheinbar wollte es mehr, war jedoch immer noch leicht verunsichert. Daher stellte er nun das Futtersäckchen direkt vor dem Schreibtisch ab, immerhin wollte er nun nichts überstürzen. "Ich lasse es einfach für dich hier, ja?" Und mit diesen sanft ausgesprochenen Worten erhob er sich wieder und machte sich auf in Richtung Küche. Ein hungriger Magen war zufriedengestellt, fehlte nur noch sein eigener. Am besten etwas, das schnell ging. Er würde nun wohl einfach etwas Gemüse in der Pfanne anbraten und den Reis vom gestrigen Tag noch einmal erwärmen, das wäre wohl das einfachste.

Während er am Kochen war, hatte sich das Gelatini bereits am Futter zu schaffen gemacht und traute sich inzwischen auch wieder, aus dem Büro hervorzulinsen. Aus diesem Winkel konnte es gerade sehen, wie der große Mann am Herd stand und roch dabei noch einmal den Geruch von Essen. Die Tüte war inzwischen leer und hing nun schlaff zwischen seinen zwei kleinen Eiszapfhänden, doch es war nach wie vor hungrig. Unsicher verweilte das Eispokémon daher im Türrahmen und beobachtete den Menschen noch eine kleine Weile, ehe es sich dazu entschloss vorsichtig und langsam den Weg in Richtung Küche anzutreten.
Diese Geste blieb von Alistair nicht unbemerkt, daher neigte er fragend seinen Blick zu Boden und sah nun, wie das Gelatini die leere Futtertüte direkt vor ihm wie eine schützende Wolldecke an sich presste. Dieser Anblick war auf eine gewisse Weise tatsächlich amüsant, jedoch war er zu sehr damit beschäftigt, das Gemüse in der Pfanne zu schwenken, damit es nicht anbrannte. "Hat dir das Futter gereicht?", fragte er daher einfach frei heraus und hoffte, dass er einigermaßen dazu in der Lage sein würde, das Gelatini zu verstehen. Immerhin kannte er dieses Pokémon kaum.
"Gela..." Obwohl diese Antwort verneinend und teils auch ein wenig beschämt klang, konnte der Angestellte diese Intonierung nicht wirklich festmachen. Stattdessen zog er ratlos seine Augenbrauen zusammen. Fremde Pokémon waren doch leider genau so kompliziert wie fremde Menschen. "Hm." Schlussendlich konnte er es aber doch daran festmachen, dass das kleine Eispokémon ihn nach wie vor so hilfsbedürftig anstarrte, wie es das auch getan hatte, als es noch unter dem Schreibtisch gekauert hatte. Eigentlich traf sich das ja nicht schlecht, immerhin musste er den Rest seines Teams auch noch füttern. Bis auf Dragonir. Eine riesige Drachenschlange in seiner Wohnung freizulassen wäre alles andere als gut für ihn, daher musste er es stets morgens auf dem Weg zur Arbeit füttern. So ein großes Pokémon in einer Großstadt zu besitzen war wirklich nicht einfach und es tat ihm jedes mal auf's neue Leid, dass er es nicht richtig versorgen konnte. Zumindest konnte er aber nun diesem Gelatini helfen, er war der Gegenwart weiterer Pokémon durchaus nicht abgeneigt. "Warte bitte noch ein wenig. Ich kümmere mich gleich darum.", reagierte er daher in einem für seine verhältnisse wirklich erstaunlich lockeren Tonfall und konnte sich tatsächlich noch zu einem freundlicheren Lächeln durchringen. Dieses schüchterne Pokémon war ihm auf eine merkwürdige Art und Weise sympathisch geworden. Vielleicht, weil er sich selbst mit diesem Verhalten zu einem gewissen Punkt identifizieren konnte.

Und so endete das ganze schließlich darin, dass er sein Abendessen direkt vor dem Fernseher auf dem Sofa aß, während sein Simsala und sein Lucario direkt neben ihm saßen und gespannt auf den Flimmerbildschirm starrten. Eigentlich interessierte sich Alistair für diese Sendung nicht besonders, aber er wusste, dass sein Lucario aus unerfindlichen Gründen diese actiongeladenen Zeichentrickserien mochte. Zugegeben... er fand es doch auch recht ansprechend. Der Cartoonsender war immer noch besser als diese seltsamen Dinge, die hin und wieder auf den Sendern liefen, die eigentlich eher die Erwachsenen ansprachen. Er verstand solche merkwürdigen "Slice of Life"-Sachen einfach nicht. Nur würde er wohl bald umschalten müssen, da kamen die Abendnachrichten.
Unterdessen befanden sich sein Flamara, das heute unerlaubterweise entwendete Zoroark und das Gelatini auf dem Boden des Wohnzimmers und fraßen dort ihr Futter. Seine anderen Pokémon wussten inzwischen über den Diebstahl bescheid und waren nicht gerade begeistert davon, doch das Zoroark schien sich hier erstaunlich wohl zu fühlen. Vermutlich war es einfach froh darum, nicht mehr länger bei diesem Mädchen sein zu müssen, es schien seine Trainerin wirklich gehasst zu haben. "Wird Marinette eigentlich jemals herausfinden, dass Chat Noir in Wirklichkeit Adrien ist?", fragte der Brillenträger nach dem Ende der heutigen Folge ein wenig mürrisch und schaltete zu den Nachrichten. "Ich verstehe das irgendwie nicht. Diese Charakterdynamik wird unnötig verkompliziert." Kurz darauf erntete er schon einen empörten Blick seines Lucario, das anschließend mit ein paar aufgeregten Lauten versuchte, seinem Trainer das Material irgendwie zu erklären. Dumm nur, dass er kein Wort verstand. "Aha. Aha.", meinte er daraufhin trocken, nickte hin und wieder gekünstelt bestätigend und tat einfach so, als würde er dem Fanboygehabe seines Pokémon Aufmerksamkeit schenken. Er fand es ohnehin äußerst ulkig, dass sein Lucario diese Zeichentrickserien so sehr mochte. Er kannte eigentlich keine anderen Pokémon, die so etwas taten. Aber vermutlich war er auch eine der wenigen Leute, die mit ihren Pokémon ständig vor dem Fernseher saßen, weil sie doch auf irgendeine Weise Gesellschaft brauchten. Sein Simsala musste unterdessen einfach in sich hineinlachen.

Nachdem die Nachrichten beendet waren und Alistair das Geschirr und die Futternäpfe gespült hatte, hatte er sein Flamara und sein Lucario zurückgerufen und widmete sich nun dem Zoroark und dem Gelatini. Gerade konnte er dabei sehen, wie der schelmische Polymorfuchs zu der kleinen Eistüte irgendetwas sagte, was sie ungemein verschüchtertze und vor dem grauroten Wesen zurückweichen ließ. Das konnte wirklich noch etwas werden... "Was habt ihr beide nun vor?", fragte er die Pokémon also frei heraus und erhielt fragende Blicke von beiden. "Ich hätte kein Problem damit, euch hierzubehalten... solltet ihr hier erst einmal bleiben wollen." Eigentlich erstaunlich für einen ehemals Kriminellen, aber er war einfach kein Mensch, der Pokémon wirklich gegen ihren Willen einbehalten würde. Das Klikdiklak von damals war eine Ausnahme gewesen. Zumindest das Zoroark nickte als Antwort bekräftigend mit einem breiten Grinsen auf der Schnauze, während das Gelatini etwas unsicher dreinblickte. Es schien wirklich nicht zu wissen, was es wollte. "Ich kann dich auch gerne wieder freilassen, sollte es dir hier nicht gefallen.", meinte Alistair daraufhin mit einem verständnisvollen Lächeln und versuchte das kleine Ding dazu zu ermutigen, eine Entscheidung zu treffen. Ansonsten kämen sie mit Sicherheit keinen Schritt weiter.
Schlussendlich nickte das Gelatini doch ein wenig unsicher, es schien sogar ein sachtes Lächeln zu zeigen. Der Angestellte zeigte sich daraufhin sichtlich zufrieden. Es war schon so lange her, dass er Teamzuwachs erhalten hatte und sein Klikdiklak hatte er freilassen müssen, daher war er nun ziemlich froh darum, mehr Pokémon zu besitzen. Er fühlte sich mit ihnen einfach sicherer. "Also gut.", meinte Alistair daraufhin mit einem Lächeln, das jedoch so schnell wieder verschwand, wie es gekommen war. Eine unangenehme Erkenntnis war ihm nämlich in dieser Sekunde gekommen. "Ich habe vergessen, Pokébälle zu kaufen..." Dumm gelaufen. Nein, das würde ihn bestimmt nicht davon abhalteb, diese Sache jetzt noch durchzuziehen! Er würde jetzt einfach schnell welche kaufen gehen und das Pokémon dann bei seiner Rückkehr fangen. "Simsala!", rief er daher seinem Pokémon zu, das still auf dem Balkon den Sonnenuntergang betrachtete, während er sich seine Schuhe wieder anzog. "Ich werde noch schnell zum Supermarkt gehen und Pokébälle kaufen. Passe hier bitte solange auf." Das Psychopokémon nickte daraufhin sachte und im nächsten Moment war sein Trainer auch schon verschwunden. Zurück blieben nur ein recht irritiertes Gelatini und Zoroark, doch das Simsala zeigte beinahe schon ein freudiges Schmunzeln um seine Schnauze, obwohl sein Trainer es heute noch im Einkaufszentrum angefahren hatte. Alistair mochte heute schon wieder etwas Falsches getan haben, ja. Aber wenn diese Taten ihn letzen Endes glücklich machten würde es ihn auch nicht davon abhalten, schließlich war das einfach die Hauptsache. Er hatte in den letzten Momenten weiaus häufiger gelächelt als sonst.

[tbc: Zentralpark]

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