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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

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Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

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Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam So Aug 23, 2015 11:21 pm

Himmelspfeilbrücke
Die mit Sicherheit längste Brücke der Einall-Region ist wohl die Himmelspfeilbrücke. Über das mächtige Bauwerk gelangen Autos inert kürzester Zeit vom Ewigenwald nach Stratos City. Die Brücke ist jedoch auch für Fussgänger und Radfahrer gleichermassen zugänglich und bietet eine wunderbare Aussicht auf die grosse Stadt und die Weiten der See.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam So Aug 23, 2015 11:47 pm

Was für ein herrlicher Tag! Die Sonne schien und ihre feinen Strahlen glitzerten im blauen Meer. Fasziniert von diesem Anblick stand ein rothaariger Junge am Rande der Himmelspfeilbrücke. Er kam gerade aus Stratos und hatte einen kleinen Abstecher auf die Brücke unternommen, da er diese Aussicht einfach liebte. Außerdem liefen hier viele Menschen rum. Ein perfekter Ort für den jungen Mann. Wenn er genau hinhörte, konnte er den Unterhaltungen der umherlaufenden Menschen lauschen und man erfuhr sehr schnell, wohin die Reise ging. Eine dunkelhaarige Frau lief nicht weit von ihm vorbei, hatte einen kleinen Jungen an der Hand und ihr Ziel lag irgendwo in Stratos. Mit einem frohen Lächeln drehte sich Elyas um und blickte nun richtig zur Brücker, auf welcher er stand. Gerade noch den Blick auf das wunderschöne Meer und nun auf den vielen Menschen. Elyas liebte es, wenn viele Menschen da waren, man konnte schnell ihre Aufmerksamkeit erlangen.
Und wie aufs Stichwort fiel der kleine Junge von der Frau hin. Bitterliches Weinen war zu hören und seine Mutter versuchte verzweifelt ihn zu Trösten. Aber da hatte Elyas doch eine bessere Idee!

“Edana, ein kleines Spiel!“, rief der Rothaarige laut und warf einen Pokeball in die Höhe. Wie jedes Mal ertönte der sanfte Ruf des Pokemons ehe es stolz auf dem Boden der Brücke landete. Flammen umspielten Teile des Körpers und auch kleine Funken stoben durch die Luft. Dieser Auftritt war schon lange einstudiert und es ging gar nicht mehr schief. Dieses Ponita liebte diesen Auftritt, da sie sich vollkommen zeigen konnte und sie wusste auch, was jetzt kommen würde. Elyas stand mittlerweile auf das Geländer der Pfeilbrücke und breitete die Arme breit aus. Sein orangener Schal flatterte im Wind, doch der Junge hatte keine Angst zu fallen. Er würde ja auch nicht lange dort oben stehen bleiben. “Meine Damen und Herren! Liebe Kinder! Ich wünsche euch nun viel Spaß an der Vorführung von Edana, mein liebes Ponita und mir, Elyas!“ Laut und Kraftvoll, voller Freude hallte seine Stimme über den Schauplatz und auch eine Verbeugung ließ nicht auf sich warten, nachdem er vom Geländer gesprungen war. Es hatte auch nicht lange gedauert, da blieben viele Menschen interessiert stehen und sahen dem Jungen zu, welcher seinem Ponita einige Stichworte gab und dieses eine Vielzahl an Kunststücken vorführte. Der weinende Junge sah ebenfalls zu und keine weitere Träne kam aus seinem Auge.

Doch dafür hatte Elyas nun nicht wirklich die Aufmerksamkeit. Er musste sich konzentrieren, immerhin durfte er keine Fehler machen. Ein falsches Kommando und Edana könnte ebenfalls einen Fehler machen. Und Schuld war dann der Rothaarige. Aber daran dachte er jetzt gar nicht. Nein, die vielen Funken und kleine Flammen, die in der Luft schwirrten waren ein viel zu schönes Bild. Wie kleine Knospen wurden sie Größer, wuchsen wie kleine Blumen und verwelkten wieder, wenn die Flamme erloschen war. Immer wieder hörte man das Hufgeklapper des Feuerpokemons, welches sich im Takt des Klatschens von Elyas bewegte.

Ja, der Junge hatte wirklich seinen Spaß an solchen, spontanen Auftritten. Immerhin war er Koordinator! Die letzten Funken verloschen in der Luft und gleichzeitig verbeugten sich Edana und Elyas vor ihrem Publikum. “Vielen Dank für ihren Applaus und ihre Aufmerksamkeit!“, verkündete der Rothaarige noch und beendete dann seine Show. Sein Blick fiel nochmal auf den kleinen Jungen, welcher nun herzlichst Lachte und von seiner Mutter fortführen ließ. Wieder hatte er einige Menschen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und Elyas war wirklich froh. Der Auftritt war zwar kurz, hatte aber seine Wirkung nicht verfehlt. Wie immer blieb er noch etwas an dem Ort stehen und kam ein wenig zur Ruhe, auch Edana hatte eine Pause verdiente. Stolz strich Elyas ihr über das warme Fell. “Du hast dich heute wieder selbst übertroffen!“

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[ ] Hoppla! Einmal nicht aufgepasst, schon bist du auf den Schwanz eines Skunkapuhs getreten. Versuche den Stinker "auf deine Art" sofort zu beschwichtigen, damit du nicht plötzlich noch 24 Stunden lang deswegen stinkst. <- So viel zum Thema, Rothaarige halten zusammen ._.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Di Aug 25, 2015 10:29 pm

Kaum hatte sie die traute Halle des Pokemon-Centers verlassen, fühlte sie die Einsamkeit in ihr aufkommen. Natürlich ging sie nicht für immer, dennoch würde sie eine ganze Weile weg sein. Zweifel überkamen sie und so rief sie ihr Chaneira herbei. Kurze Zeit liefen sie in Stille nebeneinander her, bereits hatten sie die grosse Brücke erreicht, die sie zu überqueren gedachten, bis das Mädchen schliesslich mit der Sprache herausrückte: "Denkst du, dass es gut ist, einfach zu gehen? Mama wird jetzt sicher viel zu tun haben.." Das runde, rosa Pokemon protestierte, wenngleich seine Stimme noch immer sanft und freundlich klang. Es war nicht besonders aufbauend und respektierte die Entscheidungen, aber auch die Sorgen ihrer Trainerin. Seine Meinung konnte es dennoch sehr verständlich vorbringen. "Ich weiss, ich wollte... Aber wenn ich daran denke, dass Mama die ganze Arbeit nun alleine machen muss.. Nein, das sind nur Ausreden, ich habe etwas Angst.. Ich möchte lernen, was es bedeutet eine Trainerin zu sein, damit ich den jungen Trainern später genauso gut helfen kann, wie meine Mutter es tut. Ich frage mich nur, ob ich das jemals können werde." So wie sie da lief und ihre Zweifel mit Anna teilte, bemerkte sie kaum, wie sie Menschen auf der Brücke stehenblieben. Sie wich ihnen, gedankenverloren aus und realisierte erst was um sie geschah, als eine hübsche kleine Feuerblume vor ihr glühte und ihren Blick auf sich zog. Ein Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit.

Selbst wen sie sich dabei albern vorkam, sie freute sich richtig über den schönen Anblick. Zwar war sie schön öfters bei Wettbewerben gewesen, um dort zuzusehen, jedoch war es jedes Mal wieder etwas ganz anderes. Sie betrachtete den Tanz des Feuers, der von einem Ponita ausging und dachte derweil darüber nach, was es wohl brauchte, bis ein Pokemon so eine schöne Attacke vollbringen konnte. Sie selbst wollte ebenfalls gerne einmal an einem Wettbewerb teilnehmen, jedoch eher aus Neugierde. Leider schien ihr derzeitiges Team dafür nicht unbedingt ideal zu sein. Nun, vielleicht konnte sie es dennoch einmal ausprobieren. Erst musste sie sich aber auf die Arenakämpfe konzentrieren, dafür hatte sie sich schliesslich auch angemeldet.
Schliesslich wurde das Ende der kleinen Vorstellung angekündigt, was das Mädchen aus ihren Gedanken riss und sie euphorisch klatschen liess. Auch ihrem Chaneira schien es gefallen zu haben. Serina hatte bisher erst zweimal etwas mit dieser Pokemonart zu tun gehabt. Das eine Exemplar davon war noch ein Junges gewesen und sie hatte sich zu Beginn, beim Versuch es zu berühren, die Hände verbrannt. Dieser Junge streichelte es jedoch einfach, als wäre es nicht weiter warm. "Sehr schön", entwich ihren Lippen, bevor sie es verhindern konnte. Begleitet wurde dieses Lob von einem Lächeln.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam Di Aug 25, 2015 11:06 pm

Ruhig ließ Edana die kleine Streicheleinheit über sich ergehen. Immerhin wusste ihr Trainer genau, wie er sie zu streicheln hatte! Das hatte der Rothaarige schon früh gelernt, um sich nicht an den Flammen zu verbrennen. Eigentlich musste er diese nur meiden und bei ihrem samtenen Fell bleiben. Es erfüllte ihn immer mit Wärme und ein stolzes Lächeln konnte sich Elyas nicht verkneifen.
Diese Show hatte ihn wieder aufgemuntert. Nicht dass er die nötig hatte, nein. Er war ja immer ein aufgeweckter junger Mann, aber ein wenig Fröhlichkeit schadete bislang noch niemandem, oder?
Während er Edana noch einen Knursp gab, bemerkte der Koordinator, dass er nicht alleine war. Es war nichts neues das ein Zuschauer nach einer solch spontanen Show noch etwas stehen blieb, daher wunderte sich Elyas auch nicht.

Also sah er auf und lächelte eine junge Frau fröhlich an. Sein Lächeln wuchs sogar noch in die breite, als er das Lob der Frau vernahm. Sofort erhob sich Elyas und lachte leise auf. “Haha, vielen Dank! Es freut mich immer zu hören, wenn so eine kleine Showeinlange gut ankommt!“, meinte er gut gelaunt und ließ seinen Blick über sein Gegenüber streifen. Schön war sie, keinen Zweifel. Langes, rosanes Haar und blaue Augen. Ein starker Kontrast wie Elyas fand, aber bei ihm war es ja eigentlich auch nicht anders. Rote Haare und strahlend grüne Augen. Okay gut. Und ein strahlend grünes Auge. Das andere war ja wie immer von einer schwarzen Augenklappe verdeckt. Aber dies störte den Jungen überhaupt nicht mehr und eingeschränkt fühlte er sich dadurch auch nicht.

Dann fiel sein Blick auf das Chaneira. Dann war sie wohl eine Pokemontrainerin? Oder doch vielleicht Koordinator? Ranger? Es gab viele berufliche Möglichkeiten und anhand eines Pokemons war es meist unmöglich zu sagen. Allein Elyas grenzenloser Neugier war es zu verdanken, dass er so manches schon erfahren konnte. Sein Blick richtete sich wieder auf das Mädchen und grinste breit. “Bist du eine Trainerin? Oder eine Rangerin? Nein warte, lass mich raten! Du hast ein Chaneira bei dir. Du bist eine Pflegerin, oder?“ Genervt schnaubte das Ponita neben ihm auf. Ihr Trainer nahm wirklich nie ein Blatt vor dem Mund! Dieses Mädchen hatte doch nur ihren Auftritt gelobt, warum musste man da sofort ein Gespräch anfangen? Aber so war Elyas leider.
Ob er nun Recht hatte, war eine andere Sache. Immerhin spekuliert der Rothaarige gerne mal und nicht selten lag er einfach völlig daneben, getrieben von seiner Euphorie, die selten Grenzen hatte…

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Fr Aug 28, 2015 10:28 pm

Ein verträumtes Lächeln zierte ihre Lippen, als sie das Geschehen bestaunte. So etwas war doch wirklich etwas tolles, denn es animierte die Leute dazu einen Moment stehen zu bleiben und ihre Gedanken für einen Moment loszulassen. Serina hatte das Lachen auf dem Gesicht eines Jungen gesehen, der aufgeregt von Edana erzählt hatte. Sie vermutete, dass es sich dabei um den Spitznamen des Ponitas handelte.
Mit einer hellen und unschuldigen Begeisterung, in der die auch ihr Lob gesprochen hatte, ignorierte sie den jungen Mann und lief stattdessen einige Schritte auf das stolze Pokemon zu. Dieses interessierte sie weitaus mehr und sie hatte schlichtweg mehr ihren Gedanken gelauscht als den Worten des Rothaarigen. Ihr schien noch nicht einmal bewusst zu sein, dass er etwas gesagt hatte. Wäre ihr dieser Umstand bewusst gewesen, hätte sie dies wohl, mit leichter Verlegenheit, auf ihre selektive Wahrnehmung geschoben. Dem war jedoch nicht so und so trat sie etwas näher an Edana heran. Rasch aber schon blieb sie stehen, denn sie wollte es weder in die Enge treiben noch verärgern. Langsam streckte sie ihm eine Hand entgegen und verharrte so. Es sollte die Entscheidung treffen, ob es angefasst werden wollte oder nicht. Für sie als Krankenschwester war diese Tatsache ausserordentlich wichtig. Ein Pokemon, das sich vor einem fürchtete, konnte nicht behandelt werden und das war schliesslich ihre Aufgabe. Jedenfalls würde sie es irgendwann sein. Meistens war es kein grosses Problem, denn es geschah mit der Erlaubnis des jeweiligen Trainers, dem sie in der Regel nach einer gewissen Zeit vertrauten, dennoch gab es auch schwierige Fälle. Gerade dann, wenn das Pokemon gerade erst gefangen worden war, konnte es geschehen, dass es sehr misstrauisch oder gar aggressiv war, wenn man es zu sehr bedrängte. Sie musste jedoch noch sehr viel über den Umgang mit Pokemon lernen. Aus diesem Grund beschäftigte sie sich gerne mit fremden und auch wilden Exemplaren. Ihr Vertrauen zu gewinnen, das war ihr Ziel. „Du bist Edana, richtig?“, fragte sie das Ponita schliesslich, denn der Gebrauch der Sprache war ebenfalls sehr wichtig, um das Vertrauen zu gewinnen. „Wie du diese Feuerattacke ausgeführt hast, das war einfach wundervoll. Es war als würde man in einer Kirschblütenbaumale stehen und der sanfte Wind würde die Blütenblätter mit sich tragen und sie sicher zu Boden geleiten. Dieser Anblick kombiniert mit der Leidenschaft, die eine Feuerattacke mit sich bringt. Ich bin zu gleichen Teilen begeistert und neidisch. So etwas würde ich mit meinen Pokemon auch sehr gerne beherrschen, aber da steckt vermutlich jede Menge Training dahinter“, schwärmte sie mit einer gewissen Fröhlichkeit in ihrer Stimme. Nun, es war wohl so, dass sie manchmal etwas zu viel sprach und sich zu sehr in die eine oder andere Sache hineinsteigerte. Dennoch, sie sagte, was sie dachte. Würde es das Ponita zulassen und die Distanz zu ihr schliessen, so würde sie ihm in gleichmässigem Druck mit der ganzen Handfläche über die Seite des Kopfes streicheln. Unklare Berührungen waren unangenehm und könnten das Pokemon womöglich verunsichern. Dem würde sie auf jeden Fall vorbeugen wollen.
Derweil mischte sich das Chaneira in ihre traute Schwärmerei ein, um sie diskret darauf aufmerksam zu machen, dass sie gerade den Trainer vernachlässigte. Sie betrachtete Anna einen Moment, bevor sie die Erkenntnis erreichte. „Ah!“, entfuhr es ihr, „Natürlich, du willst auch mit Edana reden, oder?“ Wobei sie vielleicht nicht genau verstanden hatte, was ihr Pokemon ihr gerne mitgeteilt hätte. Es deutete in einer langsam Bewegung auf den Rothaarigen. Sie folgte der Deutung mit ihrem Blick und schien sich erst jetzt wieder so richtig bewusst zu sein, dass da tatsächlich noch ein anderer Mensch stand. „Oh“, gab sie von sich, „Naja, äm.. Hallo, ich bin Serina und das hier ist Anna, mein Chaneira.“ In ihrer Stimme klang nun etwas Verlegenheit mit, diese war auch zu vernehmen als sie schliesslich etwas zögerlich fragte: „Hast du irgendetwas gesagt?
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam So Aug 30, 2015 9:30 pm

Ehm…wurde er gerade ignoriert? Etwas stutzig war der Rothaarige ja doch, als das Mädchen einfach an ihm vorbeiging und ihre Aufmerksamkeit Edana schenkte. Nicht, dass es Elyas störte. Nein im Gegenteil. Er freute sich sogar recht immer, wenn seine Pokemon gut ankamen. Immerhin war es Auftritt gewesen, er selber gab nur die Anweisungen. Doch das Können selber kam von den Pokemon! Und darauf war Elyas stolz. Also störte er sich nicht weiter daran, wie er einfach übergangen wurde und sah ebenfalls zu seinem Ponita. Dieses wusste nicht wie es damit umzugehen hatte. Arme Edana. Normalerweise waren es kleine Kinder die sie streicheln wollten. Meist auch ohne die Erlaubnis des Trainers. Aber das Feuerpokemon war schon lange bei Elyas um zu wissen, dass dies kein kleines Menschlein war, sondern um einiges älter! Und sie hatte auch ein Pokemon bei sich. Was Edana allerdings verunsicherte, war die Sache wie dieses Weibchen mit ihr umging. Ganz anders wie die ganzen Kinder. Langsamer. Sanfter. Es war etwas völlig neues für sie.
Wobei…wenn sie sich recht erinnerte, war Elyas anfangs nicht anders mit ihr umgegangen. Aber er war auch ihr Trainer! Wollte dieses Mädchen ihr neuer Trainer werden? Mit leisen Rufen wich das Feuerpony zurück und beäugte die junge Frau skeptisch.

Mit einem Lachen setzte sich Elyas im Schneidersitz daneben und legte seine Hand auf ihrem Rücken. “Ganz ruhig! Sie tut dir schon nichts.“, sagte er leise und ließ Edana dabei nicht aus den Augen. Ihr Blick glitt zu ihm und die Ruhe kehrte wieder zurück. Elyas würde ihr nicht sagen, alles wäre gut, wenn dem nicht so wäre. Sie hatte vollstes Vertrauen in ihm und sah wieder zu dem Mädchen mit dem Chaneira. Erlaubte es ihr, sie zu streicheln. Sehr schön, damit hatte sich das erledigt und der Rothaarige grinste einfach vor sich hin. Auf das Kompliment des Mädchens ging er nicht ein. Warum auch? Diese schönen Worte waren an Edana gerichtet, nicht nach ihm. Und doch erfüllten sie auch den Rothaarigen mit Stolz. Er freute sich immer, wenn das Können seiner Pokemon so gelobt wurde! Was würde er nur ohne sie machen…?

Während das Mädchen mit Edana beschäftigt war, besah sich Elyas das Chaneira und wieder lachte er leise, als das rosane Pokemon versuchte die Aufmerksamkeit ihrer Trainerin zu erlangen. Was schließlich auch klappte und sie zu Elyas sah. Dieser schenkte ihr ein breites Lächeln. Ihre Verlegenheit war deutlich zu hören und doch überging der Koordinator diese einfach. Es war ja nichts vorgefallen, außerdem konnte er es verstehen. Eigentlich war er von dieser Faszination ein wenig beeindruckt. Dieses Mädchen war vollkommen mit ihren Gedanken bei Edana gewesen. Hatte das ganze Treiben ausblenden können. Dies konnte er selber nur, wenn er eine kleine Vorführung lieferte. “Serina und Anna…schöne Namen, es freut mich euch kennenzulernen!“, antwortete Elyas und neigte kurz seinen Kopf, ehe er die eigene Vorstellung hinterherhing. “Edana kennst du ja bereits! Und mein Name ist Elyas! Wobei die Meisten mich eh nur…Elyas nennen!“ Ein eher unlustiger Witz, aber so stellte sich der Rothaarige so gut wie immer vor! War es doch auch viel lustiger, wenn man sich selber nicht ganz so ernst nahm.
Auf die Frage, ob er etwas gesagt hätte, nickte er bloß. “Ja, ich hatte gefragt ob du eine Pflegerin bist. Zuerst dachte ich wegen Anna, aber dein Umgang mit Edana war…ja so wie von einer Pflegerin. Könntest aber auch eine Rangerin sein, aber das glaub ich weniger.“ Er konnte kein FangKom erkennen und allgemein wirkte sie dafür zu Ruhig. Aber irren konnte man sich ja immer.

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Mo Aug 31, 2015 8:59 pm

Trotz ihrer Bemühung schien das Ponita zunächst sehr misstrauisch, aber das war schon in Ordnung. Es konnte nie wissen, was für Personen ihm gegenüber standen, selbst wenn sie so nett und unscheinbar wirkten, wie es der Joy-Spross eben tat. Trotzdem war es etwas ernüchternd, dass sie es nicht alleine geschafft hatte. Nun, sie musste noch viel lernen. Ihre Mutter sagte immer, dass es Zeit bräuchte um das Vertrauen der Pokemon zu gewinnen, sie jedoch schien damit kaum Probleme zu haben. Sie tat dies auf eine vollkommen natürliche Weise und daher viel es Serina schwer zu glauben, dass da nicht mehr als Geduld dahinter steckte. Wie auch immer, sie hatte ihre Reise schliesslich angetreten um ihr Wissen zu erweitern, daher war es in Ordnung so.
Sie erhielt tatsächlich die Möglichkeit Edana zu streicheln, was sie eben auch tat. Es hatte ein kurzes, weiches Fell, das eine gewisse Wärme aussandte. Ihre Muter hatte dazu gesagt, dass dies auf die Gesundheit eines Pokemons schliessen liess. So war sie sich sicher, dass es dieses Ponita bei seinem Trainer gut hatte. Es gab nichts aussagekräftigeres als das Wohl eines Pokemons um auf die Kompetenz und Zuneigung eines Trainers zu schliessen. Vielleicht war es etwas zu hoch gegriffen, auf diese Weise auf den Charakter eines Menschen zu schliessen, jedoch war sie sich sicher, stand für sie das Wohl eines Pokemons an erster Stelle, weshalb sie wohl keiner Person vertrauen würde, die diese schlecht behandelte. ihr Gegenüber schien in dieser Hinsicht also unbedenklich zu sein, er schien sich noch nicht einmal daran zu stören, dass sie ihn vollkommen ignoriert hatte, weshalb sie ihre Verlegenheit ablegte und ihm für sein Kompliment, bezüglich ihrer Namen, ein Lächeln schenkte. Gleich darauf legte sie jedoch eine etwas verwirrte Miene an den Tag. Den Witz, den er bezüglich seines Namen gemacht hatte, schien sie weder als einen solchen identifizieren zu können, noch konnte sie ihm eine andere Bedeutung zuordnen. Sie schloss einfach einmal ganz simpel daraus, dass es wohl Elyas genannt werden wollte.
Schliesslich versuchte er zu erraten, was sie wohl war, wobei Pflegende sein erster Tipp war. Das war gar nicht mal so schlecht, immerhin war sie ja eine Schwester Joy, im Grunde hätte er es kaum genauer ausdrücken können. Trotzdem, eigentlich stimmte es ja nicht. Sie war.. "Nun, nicht ganz, ich bin Pokemon Trainerin. Ich habe vor die acht Orden der Arenen zu sammeln und dann die Pokemon Liga herauszufordern", erklärte sie mit unterdrücktem Enthusiasmus. Sie freute sich auf ihre Reise, wenngleich sie bisher noch keine grossen Erfahrungen in Kämpfen gemacht hatte. Sie war zuversichtlich. Vielleicht konnte sie dabei auch noch ein bisschen über Pokemon Wettbewerbe lernen, denn auf keinen Fall wollte sie diesen wichtigen Aspekt ausser Acht lassen. "Ich habe meine Reise zwar erst angetreten, aber ich werde sie trotzdem alle fertig machen, irgendwie", sprach sie, wobei sie ein ausgelassenes Kichern von sich gab. Sie war bei weitem nicht so Ehrgeizig, wie sie sich gerade gab, denn sie tat dies alles nicht wirklich um irgendwann ein Champion zu werden. Trotzdem, sie war motiviert genug um vor kampfesgeist zu strotzen.
Schliesslich wollte sie jedoch nicht nur über sich reden, sondern ihren Gegenüber etwas ausfragen, wenn sie schon einmal die Gelegenheit dazu hatte: "Und du bist ein Koordinator, richtig? War ja schwer zu übersehen." Sie blickte kurz lächelnd zu dem Ponita bevor sie weiter fuhr: "Ich würde wirklich zu gerne wissen, wie man eine so schöne Attacke hinbekommt. Ich habe schon oft bei Wettbewerben zugesehen und es ist unglaublich, wie die Koordinatoren mit ihren Pokemon harmonieren." Sie geriet in leichtes Schwärmen, denn sie erinnerte sich daran, wie sie in einer der Wettbewerbshallen mit gefiebert hatte. "Eine solche Harmonie wünsche ich mir ebenfalls zwischen meinen Pokemon und mir. Denkst du nicht auch, Anna?", schloss sie schliesslich ihre Ausführung ab und sah zu ihrem Chaneira. Dieses nickte einmal und gab einen freudigen Laut von sich. Bereits als es noch ein kleines Wonneira war, hatte es so etwas immer gerne gemocht. Eines der wenigen Dinge, in der es mit der Euphorie ihres Trainers mithalten konnte. Trotzdem reagierte es gelassener als das Mädchen.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam Mi Sep 02, 2015 10:40 pm

Huch? Sie war eine Trainerin und will die Pokemonliga herausfordern? Zugegeben, damit hatte Elyas wirklich nicht gerechnet. Pflegerin, okay. Ja vielleicht sogar noch eine Rangerin, aber Trainerin? Und dann eines solchen Kalibers? Beeindruckend. “Trainerin? Wirklich? Ich hätte mit vielen gerechnet, aber nicht damit. Du wirkst so sanft und freundlich. So wie du mit Edana jedenfalls umgegangen bist. Ich hätte nicht gedacht, dass du eine knallharte Kämpferin bist und den Champ herausfordern willst!“ Tja, so konnte man sich eben irren. Die Verwunderung hörte man den Rothaarigen auch genau an, dabei war es nicht einmal Böse gemeint. Er fand es eher sogar lustig, wie sehr sich die Wege unterscheiden und selbst sanfte Mädchen einen Traum wie diesen haben können. Steckte doch jeder voller Überraschungen! “Jeder fängt einmal an. Wichtig ist nur, den ersten Schritt zu machen. Der Rest kommt von alleine.“, meinte der Rothaarige, als Serina erzählte, dass sie ihre Reise gerade erst begonnen hatte. Aber was machte das schon? Alles muss einmal Anfangen und ohne einen Anfang, konnte es keinen Weg geben, den man zu bestreiten hatte. Daran glaubte Elyas jedenfalls.

“Ganz genau!“, rief er dann als Antwort, auf die Feststellung, dass er Koordinator wäre und sprang ruckartig auf. Verärgert trat Edana einige Schritte zurück und schüttelte abfällig ihren Kopf. Erschrocken hatte sie sich nicht, immerhin war sie schon lange bei dem verrückten Burschen. Trotzdem musste es ja nicht sein, dass man so plötzlich aufsprang. Breit grinsend stemmte der Rothaarige die Hände in die Hüfte. “Koordinator, Straßenkünstler, Nervensäge und noch vieles mehr! Zwar bin ich hauptsächlich Koordinator, aber aus dem Spaß heraus und nicht, weil ich so auf Siege fixiert bin!“ Ahja. Die alltägliche Rede, wenn es darum ging, ob er Koordinator sei. Edana kannte dieses Verhalten nur zu gut und störte sich daran nicht. Konnte aber nicht leugnen, dass sie froh war, als Elyas endlich mit dieser Rede fertig war und sich am Geländer hinter ihm anlehnte und lässig die Arme vor der Brust verschränkte.
“Langes Training und viel Übung. Edana hat dies selber erlernt. Eigentlich ist es nur ein einfacher Feuerwirbel gewesen. Sie hat es aber geschafft, ihre Flammen soweit zu kontrollieren, dass sowas entstand. Ich war anfangs selber überrascht und doch ist es wirklich ein schöner Anblick.“ Er sprach gerne in solch hohen Tönen von seinen Pokemon. Sie waren für ihn was Besonderes und dies sagte er stets offen heraus.
“Man muss aber doch nicht Koordinator sein, um mit seinen Pokemon zu harmonieren.“ Er klang etwas verwundert. Klar, Koordinatoren legten eine besondere Art des Pokemontrainings hin, aber was hieß das schon? “Nicht alle Koordinatoren harmonieren perfekt mit ihren Pokemon. Es gibt auch welche, die kommen gar nicht mit ihren Pokemon klar. Dafür gibt es aber auch viele Trainer, die besser mit ihren Pokemon harmonieren, als manch Koordinator. Ich finde, das kommt nicht auf sowas an…Du harmonierst mit Anna doch bestimmt auch super!“ Es war für Elyas ein Rätzel, wie manche darauf kamen, dass andere „Gruppen“ eine andere Beziehung zu ihren Pokemon hatten. Es kam dabei doch ganz auf dem Menschen drauf an! Wenn er seine Pokemon respektierte, respektierten sie auch ihn.

Aber gut. Das war ihre Sache, woran sie glaubte und Elyas würde ihre Meinung gewiss nicht umkrempeln wollen. Mit der Hand strich er sich durchs Haar und wischte diese zurück. Durch diesen verdammten Wind, lagen sie teilweise schon wirr im Gesicht, trotz des Sitrnbandes. “Hmh naja gut. Wenn deine Reise gerade erst begonnen hat, wohin willst du als erstes gehen? Willst du direkt eine Arena herausfordern?“

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Do Sep 03, 2015 10:38 pm

Ihr Gegenüber schien tatsächlich überrascht, als sie erklärte, dass sie die Pokemon Liga herausfordern wolle. Es war sogar so, als wollte er es ihr gar nicht so recht glauben. Nun, im Grunde war sie sich dessen selbst noch nicht ganz sicher, immerhin hatte sie ihre Reise gerade erst heute angetreten und weit gekommen war sie ebenfalls noch nicht. Es war noch ein befremdliches Gefühl nun einfach zu gehen und für eine Weile fortzubleiben, doch irgendwie machten ihr die Worte dieses Jungen auch irgendwie mut. Sie hatte den ersten Schritt getan und nun, da sie sich dieser Tatsache bewusst wurde, fühlte es sich toll an. So antwortete sie mit einem breiten Lächeln: "Ja, auch sanfte, nette Mädchen können kämpfen." Nach dem streckte sie ihm kurz die Zunge heraus, um ihm zu signalisieren, dass sie ihre Worte alles andere als überheblich gemeint hatte. Sie fand es lediglich amüsant, dass er ihr scheinbar etwas völlig anderes zugetraut hatte. Würde er irgendwann herausfinden, dass sie praktisch eine Schwester Joy war, wäre es sicherlich lustig sein Gesicht zu sehen. "Und ja, ich bin fest davon überzeugt, dass ich es schaffen kann. Ich will mein Ziel unbedingt erreichen!" Dass sie damit nicht zwingend die Pokemon Liga meinte, liess sie unausgesprochen. Wenn sie auf ihrer Reise nur so viel wie möglich über Pokemon und ihre Trainer lernen konnte, war sie schon zufrieden.
Bei der kleinen Rede ihres Gegenübers, genauer gesagt als er auf einmal aufsprang, erschreckte sie leicht, wenngleich sie dies nur innerlich tat. Im Umgang mit Pokemon war es wichtig keine Furcht zu zeigen, denn manche von ihnen reagierten negativ darauf, wenn man sich ängstlich zeigt. Sie lauschte also ruhig und aufmerksam den euphorischen Worten ihres Gegenübers. Er schien diese Art von Vorstellung zu mögen, ja er provozierte die Aufmerksamkeit sogar regelrecht. Dies empfand sie als einen etwas seltsamen Charakterzug, da sie sich eine solche Extrovertiertheit gar nicht gewohnt war. Trotzdem, sie hatte ein gutes Gefühl bei ihm. Ponita war ausgezeichnet trainiert und das schaffte man nicht, wenn man nur grosse Töne spuckte und sich dann nicht anständig um seine Pokemon kümmerte. "Na dann, es freut mich deine Bekanntschaft zu machen Koordinator, Strassenkünstler, Nervensäge und dergleichen", wobei ein leichtes Kichern auf ihre Aussage folgte. Auch seine Einstellung war nicht zu verachten. Es sagte ihr, dass er nicht um jeden Preis gewinnen wollte, wobei sie sich nur anschliessen konnte. Das Wohlergehen der Pokemon war immer noch das wichtigste. Auch seine Erklärung bezüglich des Trainings unterstützen diesen Eindruck. Er prahlte nicht, wie er mit Edana trainiert hatte, sondern wie es diese Leistung selbst vollbracht hatte. Bei diesen Worten blickte sie anerkennend zu dem Ponita.
Als er sie jedoch auf ihre Beziehung zu ihrem eigenen Pokemon ansprach, sah sie kurz zu Anna. Schliesslich bildete sich ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen: "Hm... Ich hoffe es sehr. Anna gibt sich auf jeden Fall alle Mühe der Welt um mir zu helfen und mich zu unterstützen. Das war schon immer so. Ja, ich bin mir ganz sicher, dass du recht hast. Ich weiss, dass ich mich immer auf meine Anna verlassen kann und es würde mir schwer fallen, etwas zu tun, was nicht zu ihrem Wohl oder in ihrem Sinne wäre." Das mochte sich nun vielleicht etwas kitschig anhören, dennoch stand sie fest hinter diesen Worten. Dies war aber nicht nur bei ihrem Chaneira so, sondern auch bei ihrem Femmli und ihrem Roselia. Das wohlige Gefühl, als sie so an ihre Pokemon dachte, hielt an, bis Elyas nach ihren Reiseplänen fragte.
Etwas nachdenklich schilderte sie schliesslich: "Ich denke schon, dass ich so bald wie möglich eine Arena herausfordern möchte. Bisher habe ich vor allem gegen andere Trainer gekämpft und daher möchte ich gerne wissen, wie die Kämpfe dort aufgebaut sind. Dann kann ich mich auch besser darauf vorbereiten." Sie hatte sich noch keine grossartigen Gedanken dazu gemacht, wohin sie als erstes gehen wollte. Sie hatte sich mal auf den Weg nach Septerna City gemacht, weil ihre Tante gemeint hatte, dass sie sich schon auf ihren Besuch freuen würde. Nun, ihre Mutter hatte natürlich gleich alle ihre Schwestern und Cousinen darüber informiert, dass ihr kleiner Liebling eine Reise antreten wollte. Dieser Umstand war ihr tatsächlich etwas unangenehm gewesen, aber sie besuchte ihre Tanten ganz gerne, vor allem weil sie sie so selten sah.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam Mi Sep 23, 2015 4:26 pm

Gut, selbstbewusst war sie zumindest! Ohne ein gesundes Selbstbewusstsein konnte man einen Plan direkt in die Tonne kloppen. Man musste es ja schließlich auch ernst meinen, mit dem was man sagt. Wenn man halbherzig an eine Sache heranging, würde es nie was werden und Elyas mochte es nicht, wenn man dann nach Aufmerksamkeit schrie und fragte, ob man es denn auch schaffen könnte. Diese wehleidigen Menschen konnte der Rotschopf einfach nicht leiden. Aber gut, egal. Neben ihm regte sich wieder Edana, die sich wohl nun langweilte. Lobesreden waren zwar schön und gut aber sie hockte wieder zu lange auf einen Fleck und dass passte ihr wiederum nicht. Und Elyas würde sich hüten, seinem Ponita etwas zuzumuten, was sie nicht mochte. Das konnte ganz schnell nach hinten losgehen! Er grinste zu Serina, als sie dies auch aussprach. “Hehe…was soll denn da noch schiefgehen, wenn du ein solches Vertrauen in Anna hast?“ Also Elyas wünschte ihr schon, dass sie ihr Ziel erreichte. “Ach das wird schon. Vielleicht nicht ganz so leicht, aber niemals aufgeben, ne?“
Nebenbei packte der Junge seine ganzen Sachen ein, die noch etwas herum lagen. Bälle und ein kleines Tuch, in dem die Bälle eingewickelt waren. Diese verstaute er schnell in seiner Tasche und spürte den erwartungsvollen Blick von Edana auf sich. Leicht winkte er ab. “Wir gehen ja schon bald weiter, aber nicht drängeln, ja?“

Wieder lehnte er sich lässig an der Reling der Brücke und grinste zu Serina. “Bald eine Arena herausfordern? Soweit ich weiß, ist hier in Stratos City eine. Wirst du dann erst dahin gehen?“ Stratos City…eine riesige Stadt! Und voller Leute! Manchmal auch überfüllt, aber man fand immer einen kleinen Ort, wo man eine kleine Vorführung starten konnte. Aber gut, darum ging es jetzt ja nicht. Aber wenn Serina auf dem Weg dorthin war…vielleicht konnte er sie noch ein Stück begleiten? Oder auch in die andere Richtung? “Naja wenigstens hast du ein festes Reiseziel! Ich geh ja lieber dahin, wo ich gerade hin möchte.“ Mit diesen Worten sprang Elyas wieder auf das Geländer der Brücke und breitete die Arme aus, um das Gleichgewicht zu halten. Ein paar Schritte vor und eine kleine Drehung, damit er wieder zu dem Rosahaarigen Mädchen schauen konnte.
“Hast du noch andere Pokemon, oder ist Anna deine einzige Begleitung?“ Edana hatte es bereits aufgegeben zu drängeln. Sie hatte ihrem Trainer mitgeteilt, dass sie weiter wollte. Aber Geduld musste auch sie leider mal zeigen.

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Mo Okt 05, 2015 3:39 pm

Es hatte ihr gut getan mit diesem Fremden zu reden. Neuer Mut war in ihr aufgeflammt und so war sie sich nun sicher, dass sie ihre Reise tatsächlich antreten wollte. Das hatte sie zwar schon getan, aber besonders weit war sie ja noch nicht gekommen. Sie liess sich einfach zu rasch verunsichern, aber so eine Reise trat man auch nicht jeden Tag an. Bisher war sie nur selten aus Strator City fortgegangen. Vielleicht einmal um eine ihrer Tanten zu besuchen und einmal hatte sie Vertretung gespielt. Es war ein lustiger Gedanke, dass wohl nie jemand genau wusste mit welcher Schwester Joy er es wohl gerade zu tun hatte und wohl auch nie auf den Gedanken käme, dass es die falsche sein könnte. Nun es war aber auch schwierig die werten Damen auseinander zu halten. Serina selbst sprach ohnehin alle mit Tante an, ausser ihre Mutter natürlich. Wer jedoch nun deren Schwester oder Cousine war konnte sie sich beim besten Willen nicht merken, dafür waren es einfach zu viele.
"Es könnte alles schiefgehen, aber ich bin mir sicher, dass wir die Probleme gemeinsam lösen könnten, aufgeben werden wir auf jeden Fall nicht", sprach sie freundlich und lächelte Anna zu, die eine sanfte Bestätigung von sich gab.
Als es darum ging ihm von ihrem nächsten Reiseziel zu erzählen, hielt sie sich zunächst sehr wage. Dies lag nicht daran, das sie es ihm nicht sagen wollte, sondern eher, weil er seine Frage mit einer anderen überschattet hatte. Da er sich nun wiederholte, rechnete sie ihr nun einen höheren Stellenwert zu. Sie seufzte leise bei dem Gedanken, dass sie sich vorgenommen hatte erst einen Umweg zu machen. "Nun die nächste Arena ist in Stratos, das stimmt schon, aber ich wollte erst noch nach Septerna City um ein bisschen zu trainieren. Ich denke nämlich, dass ich noch nicht so weit bin gegen die Arenaleiterin zu bestehen", im Grunde widersprach sie sich selbst, denn sie hatte sich eigentlich sehr entschlossen gezeigt, eine Arena herauszufordern. Trotzdem traute sie es sich noch nicht so recht zu. Flemmli hatte seine Angst vor Kämpfen und generell vor anderen Personen und Pokemon noch nicht so recht überwunden. Es würde ihm sicherlich helfen mal eine Weile ausserhalb des Pokeballs zu sein und sich selbst mit der Umgebung vertraut zu machen, doch im Pokemoncenter war das nicht möglich gewesen, weil es nur für Unruhen gesorgt hätte.
Sie liess sich etwas zu sehr von diesem Gedanken ablenken, denn es beschäftigte sie schon ziemlich lange. Ihre Mutter hatte gemeint, dass es eine wichtige Aufgabe wäre, das Vertrauen dieses Pokémons wiederherzustellen, das von seinem letzten Trainer so übel zerstört worden war. In dieser Hinsicht hatte der Joy-Spross aber noch keine wirklichen Fortschritte gemacht. Nun, vielleicht griff es nicht mehr grundlos jeden an, den es zu Gesicht bekam, aber es liess sich weder anfassen noch ansehen. Chaneira und Roselia hatten sich soweit mit ihm anfreunden können, so wie es seiner jetzigen Trainerin auch etwas annäherte, aber als wirklichen Fortschritt definierte sie das noch nicht.
"Was wirst du denn jetzt machen?", fragte sie schliesslich um den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen, den sie ja irgendwie hatte schleifen lassen.
Zudem wollte sie ihm auch auf seine letzte Frage antworten, die sich auf ihre weiteren Pokemon bezog, sie nickte leicht und lächelte dann, wenngleich ihr nach diesen Gedanken nicht mehr ganz danach zu mute war: "Ja, ich habe noch zwei weitere Pokemon, ein Flemmli, das auf den Namen Cheek hört und ein Roselia, das ich Lis genannt habe. Also eigentlich Elisa, aber meistens nenne ich es doch nur Lis. und was ist mir dir? Hast du noch weitere Pokemon?" Sie versuchte neugierig zu klingen, was ihr auch ganz gut gelang, dennoch blieb in ihrem Kopf die Sorge um ihr Feuerpokemon hängen. Es würde dem Flemmli gut tun ausserhalb der Stadt zu sein, wo es nicht so viele bedrohliche Dinge geben würde.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam Mo Nov 02, 2015 8:27 pm

Sehr schön, Mut hatte sie. Da war Elyas von überzeugt, dass sie ihren Weg schaffen würde. Und wenn sie mittendrin abbog. Einen Anfang hatte die Rosahaarige ja! Und mit Anna würde es schon werden. So war der Rothaarige auch erstaunt, dass dieses Mädchen nicht einfach mir nichts, dir nichts in die Nächste Arena rannte und diese dort Herausforderte, sondern lieber noch trainierte.
“Haha, bringt auch nichts, sich sofort ins Kampfgeschehen zu stürzen!“ Stimmt ja. Serina erwähnte, dass sie ihre Reise erst begonnen hatte. Sofort ein Arenakampf stellte sich Elyas schwierig vor. Er selber hatte ja auch lange trainiert, ehe er mit seinen Pokemon an einem Wettbewerb teilnahm. Und auch da hatte er gerade mal den zweiten Platz erreicht. Das ging in einer Arena nicht. Entweder man gewann oder verlor eben.
“Und in Septerna City willst du dann trainieren? Kennst du da jemanden, der dir da helfen kann?“
Edana hatte es mittlerweile aufgegeben zu nörgeln und drehte ihrem Trainer trotzig den Rücken zu und sah von der Brücke runter. Elyas strich ihr nebenbei übers sanfte Fell. Das Ponita konnte manchmal schnell eingeschnappt sein.

“Hm…was ich machen werde…keine Ahnung. Einen genauen Plan hab ich gar nicht. Meist geh ich dahin, wo ich am Ende Lust zu hab.“ Einen wirklichen Plan hatte der Rothaarige wirklich nicht. Heute war er nur auf der Brücke gewesen um eine kleine Show zu liefern, das war alles. Was dann kommen sollte, hätte er spontan entschieden. Entweder wieder zurück nach Stratos City oder…eben in die andere Richtung. Wobei er auch nochmal in den Vergnügungspark wollte. Da waren viele Kinder, die bei einer Vorstellung zusahen. Manche hatten sogar kleine Knursp oder Pokeriegel für die Pokemon dabei! Wobei Edana meist zu stolz war um solche Dinge von anderen anzunehmen. Ciarán war da ganz anders. Der freute sich immer, wenn es um sowas ging. Wenn er auch etwas schüchtern war.

Aufmerksam hörte Elyas dem Mädchen zu, als sie von ihren weiteren Pokemon erzählte. Ein Flemmli und ein Roselia also. Klang doch nach nem guten Team! Auf die Frage nickte Elyas. “Klar! Zu meinen Partnern gehört noch ein Elezeba namens Ciarán, ein Amagarga mit dem Namen Aurora und…naja ein Zwirrfinst. Dieser hört auf den Namen Alasdair.“ Bei Alasdair stockte Elyas kurz. Er war ein Angsthase. Und dazu gehörten auch Geisterpokemon! Wenn er dieses Pokemon nicht von seiner Großmutter geschenkt bekommen hätte, hätte er den großen Geist nicht einmal mit in sein Team genommen! Aber ihn frei lassen…? Das brachte der Rothaarige nicht übers Herz. Alasdair war so ja auch ganz lieb.

Nachdem er Serina von seinem Team erzählt hatte legte er den Kopf schief und überlegte kurz. Die Rosahaarige wirkte…bedrückt? Ob etwas nicht stimmte? Verlegen strich sich der Straßenkünstler durch die roten Haare. “Ehw…entschuldige, aber ist alles in Ordnung? Du wirkst auf einmal so betrübt. Ist etwas mit deinen Pokemon?“ Er war zwar nicht gerade der Schnellste, was solche Dinge anging, aber ihm war doch auch aufgefallen, dass ihre gute Stimmung angeknackst wurde, als die Sprach auf ihr Team fiel. “Ich hoffe meine Frage zu deinem Team war nicht unangebracht.“, entschuldigte sich Elyas sofort. Meist hatte er das Glück in solche Fettnäpfchen zu treten!
[out: Sorry nochmal fürs späte posten Dx]

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Mi Nov 04, 2015 8:29 pm

Elyas schien dem Wunsch seines Ponitas nicht entsprechen zu wollen. Vermutlich hielt sie die Beiden auf, was ihr so nicht recht war. Sie beschloss, die Sache nicht unnötig in die Länge ziehen, dennoch wollte sie dem Jungen keine Antwort schuldig bleiben. So etwas war nicht höflich. So machte sie sich mit ihrer natürlichen Sorgfalt an die Beantwortung. "Ja genau, ich wollte etwas raus aus der Stadt, damit ich in Ruhe mit meinen Pokemon trainieren kann. Ich bin in Stratos City aufgewachsen und es immer ziemlich hektisch dort. Ausserdem hat mich  eine Tante gebeten, sie zu besuchen, wenn ich auf diese Reise gehe. Ich weiss nicht, wie viel sie mir beibringen kann, aber sie kann auf jeden Fall wunderbar mit Pokemon umgehen", sie lächelte leicht bei dieser Aussage. Natürlich konnte ihre Tante das, sie wäre wohl nicht das, was sie eben war, wenn sie es nicht könnte.
Sie fand es etwas seltsam, dass er keine festen Ziele hatte und einfach nur etwas herumstreunte. Sie selbst war da schon ein bisschen orientierter und das brauchte sie auch um ihre Unsicherheiten zu überbrücken. Ausserdem konnte einem so ein Ziel auch sagen in welche Richtung man gehen musste. Serina zum Beispiel wollte ein ruhiges Plätzchen zum Trainieren finden, damit Flemmli sich dabei auch etwas entspannen konnte, also musste sie aus Stratos City raus. Wo genau der Punkt dieses Gedankenganges war, wusste sie nun selbst nicht so genau,  aber das tat nichts zur Sache. Jedenfalls nickte sie bei seiner Aussage, da sie dazu nicht wirklich etwas sagen konnte. Kritisieren wollte sie diese Eigenschaft nicht und auch keine Bewunderung für diese Unbeschwertheit aussprechen. Sie lächelte ebenfalls, um damit ihre Gedanken zu überspielen.
Die Sache mit seinen Pokemon fand sie da schon wesentlich interessanter. Er hatte also im Ganzen vier. Das waren doch schon ziemlich viele, vermutlich waren sie alle ebenfalls so gut trainiert wie das Ponita. Da sie auf so etwas um einiges sensibler reagierte, bemerkte sie auch, dass er zögerte, als er Zwirrfinst erwähnte. Sie sprach daher die unverbindliche Frage aus: "Stimmt etwas mit Alasdair nicht?" Vielleicht hatte es ja ein Problem, wobei er ihm helfen konnte. Zwar war sie noch lange nicht so gut, wie sie es irgendwann sein sollte, doch ein bisschen etwas vom Handwerk ihrer Familie verstand sie schon. Als sie den Spitznamen aussprach, befand sie diesen sogleich als etwas seltsam. Sie versuchte stets einfache Benennungen zu tätigen, wobei dies wohl bei jedem anders war. Er war vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber hübsch.
Als er dann aber darauf zu sprechen kam, dass sie etwas bedrück aussah, spannte sie sich kaum merklich an. Es war so etwas wie ein wunder Punkt, immerhin sollte sie wirklich in der Lage sein, das zu schaffen, aber alle Mühen waren bisher vergebens gewesen. Anna zu ihr auf und tippte sie kurz am Unterarm an. Das Mädchen lächelte seicht. "Kein Problem. Ich denke ich mach mir etwas zu viele Sorgen deswegen. Mein Flemmli ist sehr scheu und rennt immer weg, wenn es andere Pokemon und Menschen sieht. Irgendwie weiss ich nicht so recht, was ich dagegen tun kann. Bisher habe ich es nur geschafft, dass es sich an mich gewöhnt und an Anna. Es greift sogar Roselia an, weil es Angst vor ihr hat", gab sie leicht schmerzlich zu. Zu Beginn versuchte sie noch zuversichtlich zu klingen, doch das scheiterte mit jedem Wort mehr. Es war kein schönes Gefühl einem Fremden zu gestehen, dass man sie eigenen Pokemon nicht im Griff hatte.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam Mi Nov 04, 2015 9:56 pm


Ah, sie kannte also jemanden in dem Ort, wo sie hinwollte. Ihre Tante also. Ob diese Serina wirklich helfen konnte, bezweifelte der Rothaarige nicht. Das Mädchen klang jedenfalls sehr überzeugt, als sie von ihr sprach. Aber warum sollte ihre Tante auch nicht helfen können? Imnerhin konnte man von jedem etwas lernen! Vorrausgesetzt, man wollte es auch. Brachte es doch nichts, wenn man versuchte jemanden etwas beizubringen oder zu helfen, wenn derjenige es gar nicht wollte. Und Serina wollte es ja wohl, also von daher. "Deine Tante, ja? Ist sie auch eine Trainerin wie du?", fragte der Koordinator neugierig nach. Vielleicht war sie ja auch eine Trainerin und konnte der Rosahaarigen wertvolle Tipps geben...
Zu spät wurde dem Grünäugigen bewusst, wie ungeniert er dem Mädchen fragen stellte. "Entschuldige...hehe, da stell ich wohl wieder zu viele Fragen." Edana schaubte darauf nur genervt und um sie ein wenig zu besänftigen, kramte er ein paar Knursp aus seinem Beutel. Er wusste, dass sein Ponita diese mochte und so freute sie sich auch jetzt.
Fragend blickte er kurz zu Anna, ehe er Serina ebenfalls einen dieser Leckerreien entgegenhielt. "Für Anna auch einen?"

Natürlich fragte die Trainerin nach Alasdair. Es hätte ihm auch gewundert, wenn er sein Unbehagen so gut hätte verstecken können. Ob etwas mit dem Zwirrfinst nicht stimmt? Hmh, nicht mit Alasdair, eher mit Elyas. Verlegen fasste sich der Junge an den Hinterkopf und versuchte die Situation mit einem leichten Lachen zu überspielen. Wurde aber sogleich von Edana vorwurfsvoll angestupst und der Rothaarige seufzte resigniert. "Nein, mit Alasdair ist alles in Ordnung. Es ist nur so...naja...ich hab einfach fürchterliche Angst vor Geisterpokemon...haha, schon lustog, dass ich trotzdem ein Geisterpokemon im Team hab, hm?"
Tja, da hatte er ihr eine seiner Schwächen mitgeteilt. Elyas ließ alles liegen, wenn es um Geisterpokemon ging. Gut, beim Zwirrfinst geht es mittlerweile, immerhin will Alasdair ihm ja nichts böses. Und trotzdem hatte er noch Schiss vor seinem Partner.

Aber hey, so wie es schien, war er nicht der Einzige mit einem Pokemonproblem. Ihr Flemmli machte wohl auch Probleme. Naja was hieß auch? Alasdair machte ja keine Probleme. Lag ja an dem Rothaarigen selbst. "Hu? Dein Flemmli greift sogar dein Roselia an?" Verwundert war der Straßenkünstler ja schon. Er kannte niemanden, dessen Pokemon andere aus dem selben Team angriff. Das klang nach viel Arbeit. "Woran liegt das denn? Hat Flemmli etwas erlebt, warum es so handelt?" Möglich wäre es. Aber...erstaunt war Elyas ja schon. Wenn dieses Flemmli wirklich solche Probleme verursachte, war das training sicherlich schwer. "Wahnsinn, dann musst du selber es als Trainerin ganz schön drauf haben, wenn es dir und Anna schon vertraut. Und Geduld musst du auch haben." Ja...Geduld. Das war als Trainer eine wichtige Eigenschaft. Unbewusst zupfte er an seiner Augenklappe rum. Jaja, seine Ungeduld hatte er damals hübsch bezahlt. Zu schnell wollte er damals hoch hinnaus. Bei einem Wettbewerb. Das Resultat lehrte ihm dann Geduld. Aber gut, damit hatte er abgeschlossen. "Wie lange ist Flemmli denn schon in deinem Team? Aber so ist dein Plan auch gar nicht schlecht, erstmal aus Stratos rauszukommen." Das würde ihn ja auch Interessieren. Ach allgemein, warum das arme Flemmli so drauf war...nicht, dass es etwas schlimmes erlebt hatte, warum es so auf andere Reagierte.

[Out: Isn Handypost, dürften also ein paar mehr Fehler drin sein..xD]

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Sa Nov 07, 2015 10:51 pm

Da sie dieser Frage nicht ausweichen konnte und auch stricht bei der Wahrheit bleiben wollte, beschloss sie ihm zu erklären, dass ihre Tante keine Trainerin war. Es war nicht so, dass sie sich ihrer Herkunft wegen schämte, natürlich nicht, ihre Familie leistete einen grossartigen Dienst in der Gemeinschaft. Das Problem waren nicht ihre Verwandten sondern sie selbst. Sie hatte immer mehr das Gefühl, dass sie dieser Bürde nicht gewachsen wäre. Besonders nun im Bezug auf die Schwierigkeiten mit ihren Pokemon. Zwar konnte sie ihr Roselia selbst wieder heilen und rasch gesund pflegen, doch Lis hatte für das Feuerpokemon wenig Verständnis. Es war noch nicht sehr lang in ihrem Team und war vorher ein wildes Pokemon gewesen, welches sich vor Angreifern stets hatte verteidigen müssen. Dass es das bei Cheek nicht durfte schien ihr unsinnig. Das war der Grund weshalb sie die Beiden nicht gleichzeitig aus ihren Bällen nehmen konnte. Nun, bei Flemmli musste sie ohnehin darauf achten, dass niemand in der Nähe war, ausser ihr selbst und ihrem Chaneira. Wobei es sogar bei Anna Schwierigkeiten gegeben hatte.
"Meine Tante arbeitet im Pokemon-Center von Septerna City. Sie weiss eine Menge über Pokemon, aber das Kämpfen an sich mag sie nicht besonders. Ich denke trotzdem, dass ich viel von ihr lernen kann", erklärte sie lächelnd, während sie versuchte ihre Gedanken zu verdrängen. Es war jetzt nicht die Zeit um diese Sorgen zu Überhand ergreifen zu lassen. Es gelang ihr halbwegs als er sich entschuldigte, so viele Fragen zu stellen: "Frag ruhig was immer du wissen möchtest, wenn ich nicht antworten möchte, dann werde ich das schon mitteilen." Sie lächelte weiter, auch noch als er Anna ein Knursp anbot. Diese blickte zu ihr auf und sie nickte leicht: "Bedanke dich aber anständig dafür." Diese Ermahnung war eigentlich unnötig, da das Chaneira eines der höflichsten Pokemon war, das sie je gesehen hatte, jedoch wollte sie damit nur sagen, dass sie sich frei fühlen konnte, dieses Angebot anzunehmen.
Ihr Lächeln hielt an und wurde etwas mitleidig, als er ihr gestand, dass er eine gewisse Angst vor Geist-Pokemon hegte. Nun, es gab viele Personen, die Angst vor bestimmten Pokemon-Typen hatten. Käfer-Pokemon waren in dieser Hinsicht auch ein eher leidiges Thema. "Dann bin ich beruhigt. Und.. Warum sollte es seltsam sein? Wenn du Angst hast, dann ist es doch gerade gut, dass du Alasdair in deinem Team hast. Du stellst dich damit deiner Angst und Stück für Stück wirst du mutiger im Umgang mit ihm. Das ist sehr wichtig, denn immerhin kannst du nicht immer Angst haben, wenn dir ein Geist-Pokemon gegenüber steht", sprach sie aufmunternd zu ihm. Er hatte eigentlich bereits den zweiten Schritt gemacht um seine Angst zu überwinden.
Damit kamen sie aber auch schon zu ihrem Hauptproblem, welches sie zur Zeit hatte. Sie war einfach noch nicht gut genug, um mit einem Pokemon wie Flemmli richtig umzugehen. Ihre Mutter hatte ihr dabei allerdings auch nicht helfen können, da Cheek sie auch nicht an sich ran gelassen hatte. Sie seufzte etwas und ihr Lächeln verblasste nun: "Vor etwa eineinhalb Jahren kam ein Trainer ins Pokemon-Center von Stratos City und wollte seine Pokemon heilen lassen. Ich war alleine dort, weil meine Mutter eine Besorgung machen musste. Ich kümmerte mich also um die vier Pokemon und wollte mich dann dem letzten widmen. Das Problem war nur, dass sich sein Flemmli nicht von mir anfassen liess, deshalb konnte ich nichts für es tun. Ich bat den Trainer also ins Behandlungszimmer, da ich dachte, dass es dann weniger Angst vor mir hätte, aber er machte es im Prinzip nur noch schlimmer. Er schrie es an, dass es sich nicht so anstellen solle. Dann bin ich eingeschritten. Ich habe ihm gesagt, dass er so nicht mit einem Pokemon reden könne, dann wollte er es wieder zurückrufen, aber ich habe ihn aufgehalten, immerhin sollte ich es untersuchen und es sah nicht wirklich gut aus. Er.. er drohte damit, dass er es auch ohne meine Erlaubnis wiederholen könne. Dann kam aber zum Glück meine Mutter zurück und bat den jungen Mann nach draussen. Sie sagte ihm, dass er später zurückkommen solle, um das Flemmli abzuholen. Nun, dann ging er und kam nicht wieder. Seitdem kümmere ich mich um es, aber das ist nicht so einfach, da es solche Angst hat, dass es aus reiner Verzweiflung seine Feuerattacken einsetzt und sich dann versteckt. Ich dachte zwar, dass es mir und Anna etwas vertrauen würde, aber seit ich ein Roselia gefangen habe, scheint es sich wieder mehr zu distanzieren. Es war mir zwar klar, dass es sich an dieses neue Pokemon auch erst gewöhnen müsste, aber es scheint als hätte es mit Lis ein ganz besonders grosses Problem. Zudem ist Lis auch nicht so geduldig wie Anna, sie hat ihrerseits angefangen sich zu verteidigen, so kann ich sie praktisch nicht mehr gleichzeitig aus ihren Bällen lassen." Nach dieser ausgedehnten Erklärung verfiel sie in resigniertes Schweigen. Anna wandte sich ihr zu und beobachtete sie mitleidig. Sie wusste, dass sie ihrer Trainerin in dieser Angelegenheit nicht so gut helfen konnte, wie sie es sich selbst wohl gewünscht hätte. Das machte für sie noch schlimmer, das Mädchen so zu sehen. Die Rosahaarige schollt sich innerlich selbst, dass sie einem Wildfremden ihre Sorgen aufhalste. Sie wusste einfach nicht, wie sie damit umgehen sollte. Sie fragte sich weiterhin, ob auch andere Leute solche Probleme mit ihren Pokemon hatten, oder ob es einfach ihrer eigenen Unfähigkeit zuzuschreiben war, dass sie ihrer Pokemon nicht im Griff hatte. Ausserdem, wenn sie ihre eigenen Pokemon nicht im Griff hatte, wie sollte sie es denn bei anderen schaffen. Sie seufzte abermals. Sie war einfach noch nicht gut genug um sich um dieses Flemmli zu kümmern, aber sie konnte es nicht einfach weggeben. Das würde seine Angst nur noch verschlimmern und ausserdem wollte sie es weiter in ihrem Team behalten. Sie war keine von diesen Personen, die an eine schwierige Aufgabe gerieten und dann einfach die Hände in den Schoss legten und aufgaben. Solche Leute mochte sie nicht und so jemand wollte sie auch nicht sein. Irgendwie würde sie es schaffen, dass sich ihr Flemmli an die neuen Umstände gewöhnte. Vielleicht wusste sie jetzt noch nicht wie, aber sie hatte ja eine Reise angetreten um neue Dinge zu lernen. Sie würde herausfinden, was sie zu tun hatte und dann wäre sie an dieser Aufgabe gewachsen.
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Elyasam Fr Dez 11, 2015 6:01 pm

Oha, eine Pokemon Krankenschwester? Das war ja echt cool! Begeistert blickte Elyas zu der Pinkhaarigen. Da würde Serina bestimmt eine Menge lernen…da konnte man ja glatt eifersüchtig werden! Okay, der Rothaarige hätte wohl niemals die Motivation sowas zu lernen, geschweige denn den Leuten wirklich zuzuhören. Das war einfach nicht seine Welt. Trotzdem fand er die Leute toll, die sowas konnten. Er selber war ja eher auf…Koordinatorenkram fixiert. Serinas Bereich war dann aber weiter gefächert, oder? Training mit den Pokemon auf Kämpfe, Arenenkämpfe und dann wohl auch den Krankenschwesterbereich. “Wahnsinn! Da wirst du dann bestimmt ne Menge lernen! Machen das viele in deiner Familie?“, hakte Elyas dann noch weiter nach. Könnte doch sein, oder nicht? Naja das erklärte aber auch, warum sie so gut mit Edana umgehen konnte.

Allerdings wusste Elyas nicht, wie er damit umgehen sollte, als sie das Thema Alasdair mehr aufgriff, wie er gehofft hatte. Sprach von Mut. Und dabei war der Koordinator doch ein verdammter Angsthase. Wenn es drauf ankam würde er eher die Beine in die Hand nehmen und flüchten, was war da mutig an ihm? Und mit Alasdair beschäftigte er sich auch nur, wenn es unbedingt sein musste. Und das war sehr selten. Im Grunde tat es ihm schon leid, wie er mit seinem Zwirrfinst umging. "Naja…lieb von dir, wie du das meinst, aber ich denke kaum, dass man wirklich „mutig“ sagen kann. Alasdair…ach ich weiß auch nicht. Er wäre bei einem Trainer sicher besser aufgehoben, aber er ist immer noch im Auftrag meiner Oma hier.“ Seufzend ließ er den Kopf hängen und holte Gedankenverloren den Pokeball Alasdairs hervor. Jap. Das Zwirrfinst war wirklich selten aus dem Pokeball draußen. Aber gut, es war jetzt keine Zeit in Selbstmitleid zu versinken! Immerhin hatte er ein Mädchen vor sich, da konnte man doch keine Schnute ziehen!  Also grinste ELyas bald darauf auch schon wieder und meinte bloß: “Aber sobald Alasdair es nicht mehr sollte und gehen will, wird ich mich ihm nicht in den Weg stellen. Es ist immer noch seine Entscheidung, wo er bleiben möchte!“ Stimmt…keines seiner Pokemon zwang er, bei ihm zu bleiben. Wenn eines gehen wollte, durfte es das auch. Der Koordinator fand es schrecklich, Pokemon gegen ihren Willen fest zu halten.

Dann ging es aber wieder um das Flemmli und Elyas war schon froh über den Themenwechsel. Die Geschichte klang fürchterlich und der Rothaarige konnte verstehen, warum das Pokemon so schlimm auf andere zu sprechen war. Solche Menschen waren einfach verachtenswert! Wie konnte man so etwas einem Pokemon nur antun? Wenn man so mit ihnen umgehen würde, würde es mächtig Ärger geben. Elyas merkte schon, wie er sich über diesen Trainer aufregte und  die Arme vor der Brust verschränkte. “Solche Leute sind echt das Letzte. Da kann man dein Flemmli wirklich verstehen.“ Ein weiterer Seufzer. “Da kann das Kleine echt froh sein, jemanden wie dich zu haben. So wie du wirkst, wirst du es früher oder später sicher schaffen, dass es dir und deinen anderen Pokemon vertraut.“ Es würde ihm ja schon interessieren, wie das Pokemon auf andere Reagierte. Wenn es sogar Menschen angriff. Beziehungsweise das Roselia von Serina. Naja schon verständlich, dass sich das Pflanzenpokemon dann verteidigte. “Kann man nur hoffen, dass du bei deiner Tante fortschritte mit dem Flemmli machst. Es wird sicher nicht einfach, wenn es sich nicht mit deinem Roselia verträgt.“ Kurz schwieg auch Elyas. Naja vielleicht vertrugen sich die beiden auch nicht, weil sie sich so vom Typen unterschieden. Pflanze und Feuer waren ja ziemlich verschieden. “Hmm…hast du schonmal versucht, Flemmli mit einem anderen Feuerpokemon zusammen zu lassen? Vielleicht fühlt es sich unter Pokemon mit dem gleichen Typ wohler.“

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Di Mai 31, 2016 11:43 am

Auf der Himmelspfeilbrücke- - - #45

cf. Kanalisation, Stratos City
1 Tag später
Es war leider genau so gekommen, wie Majara es erwartet, allerdings nicht gewünscht hatte: sie hatte, um im Pokemon Center duschen zu können, noch einmal ein Zimmer nehmen müssen und dementsprechend auch noch einen Tag bleiben müssen. Besonders froh war sie darüber nicht gewesen, da sie schließlich eigentlich ganz gerne schon weiter gegangen wäre, um endlich ihr Domfossil wiederbeleben zu lassen, aber ändern konnte sie es letztlich auch nicht. Auf diese Dusche waren sie und ihre Pokemon angewiesen, weil sie gerade aus der Kanalisation gekommen waren und bis zum Himmel stanken. Eine einfache Dusche hatte es damit auch nicht getan, Majara hatte sich ganze 3 Mal hintereinander duschen müssen, um auch nur ein kleines bisschen Veränderung an ihr zu bemerken. Die Wasserkosten würden für das Pokemon Center auf jeden Fall ziemlich hoch sein dank der drei, allerdings interessierte das die Trainerin nicht großartig. Als sie selbst endlich sauber war (und ihre Klamotten auch ungefähr einhundert Mal gewaschen wurden) konnte sie sich darum kümmern Sakimas Fell sauber zu machen und anschließend Macawi, auch wenn das Knospi nicht besonders schwer zu reinigen war. Sakimas Fell war da ein größeres Problem, aber geschafft hatten sie es letztlich trotzdem.
Majara hatte also noch einen Tag in Stratos City verbracht, diesen allerdings mehr im Zimmer des Pokemon Centers als draußen. Sie wollte sich auf den Weg nach Septerna City vorbereiten und sich ein wenig ausruhen, schließlich war das Spektakel in der Kanalisation auch nicht einfach so an ihr vorbei gezogen. Etwas Ruhe war ihr dann ja wohl vergönnt und auch ihren Pokemon. Sakima hatte sich sogar, sobald er wieder trocken gewesen war, sofort hingelegt und war eingeschlafen und Macawi hatte sich frech zu ihm gesetzt und war an ihn gelehnt eingeschlafen. Majara selbst war zwar nicht sonderlich müde gewesen, trotzdem hatte sie sich ebenfalls ins Bett gelegt und sich noch ein wenig über Feen-Pokemon informiert, damit sie auf den Kampf gegen Riah vorbereitet war, zumindest halbwegs. So konnte sie sich natürlich nur in der Theorie schlau machen, für die Praxis würde sie gegen Feen-Pokemon kämpfen müssen – die Frage ist nur, wie sie das hinbekommen konnte. Vielleicht konnte sie ja irgendwie herausfinden, wo sich viele Feen-Pokemon hier aufhielten und dann dort mit ihren Pokemon trainieren… Ja, das war eine Idee! Aber zu Erst, bevor überhaupt der Kampf mit Riah anstehen würde, würde sie die Arenaleiterin von Stratos City herausfordern, also würde das auch noch Zeit haben. Majara wollte sich da auch keinen großen Stress machen, schließlich blieb ihr ja alle Zeit der Welt, um Einall weiter zu erkunden. Fürs Erste hatte sie ja nun vor nach Septerna City zu gehen, dort ihr Kabuto zu erhalten und dann vielleicht etwas weiter nach Südosten zu gehen um sich vielleicht das Labor der Regionsprofessorin anzusehen. Soviel Majara wusste stand das in Avenitia, vielleicht ergab sich da ja irgendetwas. Sie war schließlich mit ihren Gedanken eingeschlafen und erst am nächsten Morgen wieder erwacht.

Und nun stand sie hier! Die Himmelspfeilbrücke erstreckte sich vor ihr und würde sie über das Wasser führen, bis sie in Septerna City angekommen war. Gut, dass sie keine Höhenangst hatte, denn sonst wäre das hier vermutlich sehr problematisch… Aber die hatte sie ja nicht, also konnte es los gehen. Sakima zu ihrer Rechten war ohnehin super gelaunt und auch Macawi staunte nicht schlecht über die Brücke und die Landschaft, die sich um sie herum (und unter ihr) befand. Das Knospi war nun schon einige Zeit in ihrem Team und hatte sogar schon bei Kämpfen mitgeholfen – das war mit Sicherheit eine gute Sache und vielleicht rückte Macawis Entwicklung damit endlich etwas näher, denn Majara freute sich schon darauf, mit ihrem Roselia zu trainieren und hoffte, dass es bald so weit sein würde.
“Dann wollen wir mal.“, seufzte sie und trat den ersten Schritt auf die Brücke. Übrigens hatte sie ihr frisch gefangenes Sleima in der Box des Pokemon Centers gelagert, weil sein Gestank selbst durch den Ball noch zu riechen war und Majaras Tasche so von innen immer roch als würde etwas darin vergammeln, worauf Majara nun wirklich keine Lust hatte. Ein schlechtes Gewissen deswegen hatte sie tatsächlich auch nicht, schlichtweg weil sie das Sleima sowieso eigentlich nicht in ihrem Team haben wollte… aber das wusste ja keiner. Macawi hatte das Pokemon irgendwie schon wieder vergessen und Sakima schien wohl auch froh darüber zu sein, seine Nase nicht mehr dem Geruch aussetzen zu müssen…
Gemächlich ging Majara die Brücke entlang und betrachtete die Aussicht von hier. Ab und an kamen ihr andere Menschen entgegen, manchmal Radfahrer oder auch Motorradfahrer, oder auch Autos. Nichtsdestotrotz erschien ihr die Brücke doch trotzdem recht friedlich und war nichts im Vergleich zu diesen Autobrücken, auf denen sich die Autos stauten, die die Luft verpesteten und ununterbrochen ein Hupkonzert von sich gaben. Nein, tatsächlich war es hier sehr ruhig und Majara genoss die Ruhe, was vielleicht auch einfach an der Tageszeit liegen konnte. Es war noch sehr früh und die Sonne war noch gar nicht richtig aufgegangen, weshalb die Welt in ein hübsches Orange getaucht war. Es war wirklich schön anzusehen und Majara war froh darüber, endlich ihren Weg wieder gehen zu können. Das Hindernis mit der Kanalisation gestern war natürlich ärgerlich gewesen, letztlich hatte sie aber auch jemandem helfen können und Riah kennen lernen können – alles in allem also auch keine schlechte Sache. Sie hatte sogar Aimee geschrieben und ihr mitgeteilt, dass Macawi sich mit einem Sleima angefreundet hatte, welches Maja nur ihretwegen hatte fangen müssen…

„Hey, Sie dort!“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihr, zu der Majara sich dann umdrehte. Ein verrückt aussehender Kerl kam auf sie zu gerannt. Er trug einen riesigen, violetten Hut, hatte einen langen braunen Mantel an und seine Hose (grün) hatte mehrere Löcher und er trug nur einen Schuh… und als wäre das nicht genug schob er noch einen prall gefüllten Einkaufswagen vor sich her und grinste Majara fröhlich an. Majara sah sich kurz nach einem Fluchtweg um, aber da sie auf einer Brücke stand gab es nur den Weg weiter nach Septerna City oder zurück nach Stratos City und damit direkt in seine Arme. Wenn sie einfach weiter ginge würde er sie sowieso einholen, also seufzte Majara kurz und blieb stehen, bis der Mann bei ihr angekommen war. Er schob seinen Einkaufswagen nun neben Majara her, die langsam wieder weiter ging, und sah sie neugierig an. „Hallo! Ich bin Rainer.“, stellte er sich vor und Majara nickte kurz. Macawi schien mehr als interessiert an diesem Mann zu sein, während Sakima sich damit beschäftigte ihn skeptisch anzusehen. „Ich verkaufe… Zeug. Allerlei Waren aus aller Welt und wirklich sehr wertvoll!“ Nun ebenso skeptisch dreinblickend wie Sakima musterte Majara den Inhalt des Einkaufswagens, der auf sie mehr wirkte wie… Müll als irgendetwas Wertvolles. Sie konnte nur ein paar Hyperbälle ausmachen, die vielleicht etwas taugten, der Rest war allerdings… Unsinn. Sie seufzte kurz. “Eigentlich habe ich da kein Interesse dran.“, entgegnete sie knapp und hoffte, dass sie den verrückten Kerl bald los war. „Und uneigentlich?!“, fragte er enthusiastisch und fischte irgendetwas aus dem Einkaufswagen, das aussah wie eine abgebrochene Fernsehantenne. „Hier zum Beispiel, ein Prachtexemplar!“, schwärmte er und rieb das Ding an seiner Wange. “Nein, danke..“, murmelte sie und seufzte innerlich. Warum immer sie? Rainer blickte verwundert drein, stopfte die kaputte Antenne zurück in den Wagen und zog das nächste Gedöns hervor, was Majara ebenso wenig interessierte wie die Antenne – oder irgendetwas, was sich in diesem Wagen befand. Leider wollte Rainer auch nicht locker lassen und blieb ununterbrochen neben Majara um ihr immer wieder neuen Ramsch zu zeigen, den er in seinem Einkaufswagen liegen hatte. Sie konnte ihn einfach nicht abschütteln und selbst Sakimas grimmiger Blick schreckte ihn nicht ab – was ein Pech. So hatte Majara nun einen unfreiwilligen Gefährten gefunden, der sie allen Ernstes bis zum Ende der Himmelspfeilbrücke begleitete, als hätte er nichts Besseres zu tun. Majara musste wirklich sehr mit sich kämpfen, dem Kerl keine runter zu hauen damit er sie endlich in Ruhe ließ, aber sie hatte sich unter Kontrolle und versuchte sich auf das letzte Stück Weg zu konzentrieren, das noch vor ihr lag, während Rainer sie volllaberte mit seinen Fundstücken aus aller Welt, wie besonders sie waren und vor allem was sie Wert waren. Majara sah in dem ganzen Zeug weiterhin nur unsinnigen Müll, aber sie behielt ihre Gedanken für sich. Sowieso schwieg sie die meiste Zeit einfach, weil Rainer ohnehin nur laberte und keine Pause machte. Ab und an holte er irgendetwas aus seinem Einkaufswagen hervor und hielt es stolz in die Lüfte während er ihr erzählte, wo er es ergattert hatte, dann machte er mit dem nächsten weiter… und immer so weiter. Majara musste sich wirklich in Geduld üben, bis sie endlich den Ewigenwald und die Route erkannte, die den restlichen Weg zu Septerna City anzeigte. Unweigerlich beschleunigte sie ihren Schritt, bis die Brücke hinter ihr lag. „Ich hoffe, dass wir uns bald wieder sehen!“, rief ihr Rainer fröhlich hinterher. Offenbar machte er seine Runden nur auf der Himmelspfeilbrücke… Immerhin. Dann wäre sie ihn erst einmal los, nur wenn sie zurück nach Stratos City ging würde sie irgendwie versuchen müssen, ihm aus den Weg zu gehen oder ihm gar nicht erst zu begegnen. Das würde ja was werden…

Macawi trauerte Rainer einen Moment nach, während Majara und Sakima überglücklich waren, ihn loszuwerden. Hoffentlich trafen sie nicht allzu schnell wieder auf ihn, denn noch so einen Weg mit ihm an ihrer Seite würde Majara sicher nicht aushalten – zu einhundert Prozent nicht. Nun aber lag er erst einmal hinter ihr und Maja konnte ein wenig entspannen, bis sie das letzte Stück, das sie von Septerna City noch trennte. Der Weg, der sich nun vor ihnen erstreckte beeindruckte Majara doch ein wenig. Wo sie nun die letzten Wochen in Stratos City verbracht hatten war dieses Fleckchen Natur doch sehr willkommen, was vermutlich auch daran lag, dass der Ewigenwald nicht weit entfernt war. Vor allem Macawi schien außer sich zu sein vor Freude, endlich so viele Pflanzen sehen zu können. Das Knospi konnte sich kaum auf Majaras Schulter behalten, so aufgeregt war sie, was Majara durchaus verstehen konnte. Macawi war in einer Sandlandschaft geschlüpft und hatte nun die ersten Wochen ihres Lebens in Stratos City verbracht und weder in der Wüste noch in der Stadt gab es besonders viel Grün. Umso überwältigender erschienen ihr nun der Wald, die Wiesen und die vielen Blumen die hier am Wegesrand wuchsen und das Grün der Wiese in vielen Farben sprenkelte. Mit einem Mal – wie so oft – war Macawi von ihrer Schulter gehüpft, doch Majara störte es nicht, so lange sie ihr Knospi im Blick hatte. Zugegeben, das war nicht ganz so leicht wenn man bedachte, dass hier alles grün war, aber Sakima achtete ja auch darauf, dass ihr nichts geschah. Das Knospi schien wirklich überglücklich zu sein und Majara dachte darüber nach, ob sie wohl doch länger hier bleiben sollte als eigentlich geplant, wenn es Macawi hier so gut gefiel – vielleicht half es dabei, ihrer Entwicklung näher zu kommen…
“Macawi, sollen wir später den Ewigenwald besuchen?“, fragte sie also an ihr Pokemon gewandt, das etwas vorgelaufen war. Nun blieb das Knospi stehen, drehte sich zu Majara um und nickte enthusiastisch, ehe sie zurück zu den beiden lief und es sich auf Sakimas Kopf gemütlich machte. Maja schmunzelte kurz amüsiert, sah dann aber wieder gerade aus. Den Ewigenwald zu besuchen hatte sie sowieso gereizt, gerade weil sie auch gerne wissen wollte, wie er im Vergleich zum Vertania Wald aussah. Es blieb nur zu hoffen, dass sie sich dort nicht verlief, so wie im Vertania Wald früher… Aber sie blieb optimistisch, schließlich hatte sie ja auch Sakima und seine gute Spürnase dabei, die sie mit Sicherheit zurück aus dem Wald führen würde, wenn sie sich doch tatsächlich verirren sollte! Apropos Sakima, der bellte gerade fröhlich auf und Majara wandte ihre Aufmerksamkeit von den Bäumen zu ihren Seiten wieder nach vorne, wo sie nun die Dächer der Häuser von Septerna City erkennen konnte. “Wir sind da!“, rief sie fröhlich und Sakima nickte kurz, aber vorsichtig, um Macawi nicht von seinem Kopf zu werfen – worüber sich Majara allerdings noch keine Gedanken gemacht hatte war die Tatsache, ob das Wiederbeleben eines Fossils wohl etwas kostete, und vor allem, wie lange es dauerte… Tja – das hätte sie wohl herausgefunden, wenn nicht plötzlich ein ziemlich fieser Wind aufgekommen wäre, der Macawi doch glatt von Sakimas Kopf und in Richtung des Ewigenwaldes geweht hatte…

tbc. Ewigenwald

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Larinaam Sa Sep 17, 2016 11:51 pm

Larina Selene


First Post – Quest „Durch den Monsun“ // -


Larina sah sich um – sie stand auf der Himmelspfeilbrücke. DIE Brücke schechthin in ganz Einall. Was daran jetzt so besonders war? Alles! Die zurückhaltende junge Frau hatte es tatsächlich ganz allein geschafft, nicht nur Rayono City zu erreichen, sondern sogar Route 4 zu überqueren und sich durch ganz Stratos City zu schlagen! Und jetzt war sie hier gelandet, bei dieser wirklich riesigen Brücke, die auf den ersten Blick kein Ende zu haben schien!
Gut, eigentlich wollte sie gar nicht hierhin – sie wollte eine Fähre nehmen und nach Vapydro City reisen, um dann weiter bis nach Eventura City zu kommen. Sie hatte nämlich erst vor wenigen tagen von einer Beerenzüchterin gehört – und den Entschluss gefasst, sich von dieser mal etwas zu Beeren erklären zu lassen. Da ihre Schwester heute aber im Teehaus bleiben musste, musste Larina notgedrungen alleine losziehen. Sie hoffte ja sehr, dass sie sich nicht wieder einschüchtern ließ, nur dadurch, dass jemand mit ihr sprach …Übrigens war dies auch der Hauptgrund dafür, dass sie die Fähre nicht genommen hatte – sie hatte sich schlichtweg nicht getraut, dem Fährmann zu erklären, wo sie und ihr Team denn hinwollten. Amenophis, ihr Echnatoll, war daraufhin mit ihr hierher verschwunden, wo sie etwas durchatmen konnte. Und das tat sie – hier tummelten sich zwar ebenfalls viele Leute, aber gerade jetzt stand sie in einer leeren Ecke herum, gehüllt in ihren schwarzen Umhang und an der Seite des Sarkophagpokémons. Das brachte ihr einige neugierige Blicke ein – aber wenigstens sprach sie niemand an. Sie lief nun also den Blick schweifen – was war denn hier los? Sie atmete durch und lief los. Abstand zu den anderen Passanten haltend, schlenderte sie über die Brücke und stellte allsbald fest, dass hier einige Leute ein paar Stände aufgestellt hatten. Es gab die verschiedensten Dinge – Items für Pokémon, Accessoires für Koordinatoren, Merchandise für Fans von diversen Berühmtheiten hier in Einall. Ob es … wohl irgendwann Merchandise von ihr geben würde? Als Arenaleiterin war ihr Name sicher bald auch einigen Trainern bekannt. Aber das hatte letztlich ja nichts zu bedeuten … Ein Kopfschütteln folgte, ehe sie weiter lief. Amenophis blieb nach einer Weile stehen – er sah sich gerade einige Stände an, an denen frittiertes Gemüse und ähnliche Leckereien angeboten wurden. Sie beobachtete es kurz, ehe sie näher trat.
„Ame, wir haben doch erst gegessen.“, flüsterte sie – doch das Echnatoll ignorierte sie. Sie seufzte. „Aber … ich mag nicht …“, setzte sie an, ließ den Blick senken. Ein Seufzen, Schultern, die gestrafft wurden. „Okay. Aber … aber du bleibst dicht bei mir!“, stellte sie fest, woraufhin das Echnatoll natürlich polötzlich Feuer und Flamme war. Gemeinsam traten sie zu dem Stand heran. Vor ihnen waren noch ein paar Kinder dran, ehe der Verkäufer Larina und Amenophis begrüßte.
„Tag, junges Fräulein – was darf's sein?“, fragte er sofort – Larina spürte, wie sich sofort alles an ihr anspannt.
„I-i-ich …“, sie schluckte. Nahm allen Mut zusammen. „Wir nehmen einen Spieß frittierte Tsitrubeeren!“, brachte sie dann endlich heraus, wobei sie zum Ende hin wieder deutlich leiser wurde. Der Verkäufer sah sie erst verblüfft an, ehe er lautstark auflachte und ihr einen Spieß reichte. Larinanahm ihn entgegen und gab ihm dafür schnell das Geld, ehe sie sich verbeugte und noch verschwand, bevor der Verkäufer ihr das Wechselgeld zurückgeben konnte. Als sie endlich außer Reichweite war, atmete sie abermals durch. Die Hände, die den Spieß hielten, zitterten – und sie erschrak fürchterlich, als Amenophis ihr diesen dann einfach entriss. „Iiieks!“, gab sie von sich, ehe sie sich umwandte. Und sah, dass Ame den Spieß schon komplett von seinen Berren befreit hatte. Wie typisch … Sie seufzte abermals – als da plötzlich Regentropfen auf ihrem Umhang landeten und abperlten. Sie blickte hinauf – plötzlich war es dunkel geworden und da waren auch eine Menge Wolken, die nicht gerade gutes Wetter verhießen …
Da wurde auch das Treiben auf der Brücke hektischer, als die Passanten anfingen, das Weite zu suchen, je stärker der Regen zu prasseln begann. Es donnerte sogar einmal. Larina sah, wie alle Verkäufer ihre Stände in windeseile zusammen räumten. Alle waren sehr flink, was das anging – außer einer alten Dame, wie sie bald feststellte. Sie verkauftze wohl Pokémonpuppen und es fiel ihr schwer, alles zu verstauen. Bei ihr war ein Kind – vielleicht ihre Enkeltochter? Es donnerte abermals, als das Mädchen einige Puppen ergreifen wollte – sie zuckte unweigerlich zusammen und ging auf die Knie, ehe sie lautstark zu weinen begann. Die alte Frau versuchte, sie zu beruhigen, während sie den Stand zusammenzuräumen suchte. Larina bemerkte auch, dass es allen anderen wohl herzlich egal war, dass das kleine Mädchen offensichtlich schreckliche Angst vor dem einbrechenden Gewitter hatte. Larina schluckte – sie kannte das Gefühl. Das Gefühl der Panik und die Blicke aller anderen, die einem nicht zu helfen gedachten …
„Ame...“, wisperte sie – und das Echnatoll schien sie auch so zu verstehen. Es begann damit, sich auf den Stand zuzubewegen, als Larina es ihm gleichtat. Sie erreichten schnell den Stand – und Larina trat neben die Alte und die Kleine. Sie sah das Großmütterchen an.
„W-wir … wir helfen Ihnen.“, versprach sie, ehe sie in die Hocke ging und dem Mädchen über den Kopf fuhr. Amenophis indes nutzte seine vier Arme dazu, eine ganze Reihe der Puppen zu ergreifen und in diversen Kisten und Säcken zu verstauen. Die Alte bemerkte, dass es so viel schneller ging und packte mit an, während sie die Kleine Larinas Obhut über ließ. Die weinte nach wie vor lautstark, sodass Larina sich aufrichtete und sie auf die Arme zog. Sie hatte immer gedacht, Kinder wären etwas schwerer …
„H-hey … hör auf zu weinen, ja? Schau, w-wir … wir sind ja hier. W-wir p-passen auf, dass dir nichts … nichts passiert.“, versprach sie dem Mädchen, welche sich beim nächsten lautstarken Donnern an ihre Schultern drückte. Larina schluckte – die Kleine tat ihr sehr leid. Sie streichelte über ihren Kopf, ehe sie sie fester packte und dann begann, noch die eine oder andere Puppe zu greifen und in eine Kiste zu werfen. Der Regen wurde stärker – begann bereits, auf Boden und Brückenpfeiler zu prasseln. Amenophis tat sein bestes, alles zusammen zu räumen und sobald alle Waren verstaut waren und das Großmütterchen sich eine der Kisten nahm, ließ sich Larina zwei der Säcke von Amenophis geben. Sie ergriff sie etwas unhandlich, aber das tat nichts zur Sache. Das Echnatoll wollte auch den Stand selbst irgendwie zusammen packen, aber der Wind begann plötzlich zu tosen und das Großmütterchen fortzuschieben. Der Regen wurde peitschend.
„Ame, schon gut – wir müssen die zwei hier wegbringen!“, rief die junge Leiterin gegen den Wind. Niemand hätte sie wohl verstanden, aber das Echnatoll wusste immer, was Larina von ihm wollte. Schnell griff es sich die letzten Waren und kam zu ihnen. Larina nutzte den Moment, in dem Amenophis ihnen Schutz vor Regen und Wind bot, um das Kind abzusetzen. Das jaulte und schluchzte vehement. Die Weißhaarige stellte die Säcke ab und entledigte sich ihres Umhanges, welchen sie schließlich dem Großmütterchen umlegte. „Hier – das schützt sie ein wenig!“, rief sie, nahm der Frau die Kiste ab und gab ihr stattdessen ihre Enkeltochter, welche ebenfalls gut unter den Umhang passte. Das Mädchen klammerte sich sofort an die Alte, welche wiederum ein karges Lächeln zeigte, ehe sie weiterlief. Auf ein Nicken hin folgte Amenophis ihr und schützte sie so gut es ging vor dem Unwetter. Ein weiteres Donnern ließ Larina zusammenzucken – es war so nah! Dann ein Blitz – als würde die Welt auf ihren Abgrund zusteuern. Sie packte die Kiste, die beiden Säcke, und lief los. Sie trainierte – regelmäßig. Sie war kräftig, sie konnte dieses Gewicht ohne Probleme zum Ende der Brücke bringen. Auch gegen den tosenden Wind, der wie Ketten an ihr zog. Trotz starkem Rege, der wie Nadeln in ihr Fleisch stach. Sie biss die Zähne zusammen – sie sah kaum etwas und fühlte deutlich, wie der Wind drehte und sie nun seitlich abdrängte. Wo waren Ame und das Großmütterchen mit ihrer Enkelin? Sie konnte sie nicht mehr erkennen, alle Seiten sahen gleich aus. Immer weiter – das sagte sie sich. Nicht aufgeben! Kälte überrollte sie, aber da tauchte schon ein Schemen auf. War das die Passage, die nach Stratos City führte? Sie konnte es nicht erkennen. Wieder ein Donnern, Blitze zuckten von Wolke zu Wolke und erhellten den düster klagenden Himmel mit einem drohenden Licht. Sie hörte auch nichts mehr – es war, als würde ihr die Ohren zugehalten. Tief durchatmen, mehr konnte sie gerade eh nicht tun. Ein Blick zurück folgte dennoch – hatten sie auch nichts übersehen? Ein Kopfschütteln, es tat jetzt nichts mehr zur Sache. Neben ihr tauchten Brückenpfeiler auf – war sie schon so weit abgedrängt worden? Das wurde allmählich gefährlich! Sie kämpfte gegen den Wind an – als ein Weinen an ihre Ohren drang. Und dann – endete der Regen. Nicht, weil die Wolkendecke aufbrach – Amenophis tauchte neben ihr auf. Das Echnatoll gab ihr Schutz vor dem Unwetter, sodass sie nun selbst auch sicher bei der Passage ankam. Unter der Überdachung erblickte sie viele Menschen. Aber ganz deutlich erkannte sie das Großmütterchen mit dem Mädchen auf dem Arm. Sie und Amenophis traten unter das Dach – und endlich heraus aus diesem Unwetter. Ein Donnern begleitete abermals ihre Schritte. Larina atmete abermals durch, ehe sie die Waren abstellte und in die Hocke ging.
„Geschafft …“, murmelte sie erleichtert.
„Danke! Vielen Dank!“, kam da plötzlich die Alte zu ihr. Ihre Enkeltochter schluchzte noch immer – aber sie schien sich wohl endlich zu beruhigen, jetzt, wo sie sich in der Passage in Sicherheit wiegte. Das Großmütterchen ließ die Kleine vom Arm, diese klammerte sich dennoch weiter an sie. Larina lächelte, wollte gerade abwinken, als die Alte ihr schon wieder ihren Umhang umlegte. „Du hast uns sehr geholfen – wären du und dein Pokémon nicht gekommen, wären wir nicht nur durchnässt bis auf die Knochen, sondern hätten auch all unsere Waren verloren. Unsere Lebensgrundlage …“
Die alte Dame war überschwänglich – Larina schüttelte den Kopf und stand auf. Sie strich sich die nassen Haare aus dem Gesicht.
„D-das war … selbst....selbstverständlich.“, sprach sie dann zur Antwort. Amenophis stimmte diesem mit einem lauten Grunzen zu. Naja … wenn man es denn ein Grunzen nennen konnte. Das Kind erschrak abermals und sah das Sarkophagpokémon entgeistert an. Hatte es über den Schreck nun etwa vergessen, warum es so außer sich gewesen war? Larina sah es amüsiert an und auch das Großmütterchen lachte auf. Larina ging wieder vor dem Mädchen in die Hocke. „H-hey … D-das … Das ist mein bester Freund. Ame ist ein netter Kerl, auch wenn er ganz schön … ganz schön schaurig wirkt.“, kicherte sie, während sie die Hand neben ihren Mund hielt, als würde sie dem Mädchen die Worte zuflüstern. Die sah nun die Arenaleiterin an – und begann selbst zu kichern. „Also, alles wieder … alles wieder in Ordnung?“, fragte sie dann, worauf das junge Mädchen nickte, ehe sie abermals das Großmütterchen umarmte. Larina nickte verstehend, lächelte und stand wieder auf. Sie zog sich die Kapuze über den Kopf. „Brauchen … Sie noch Hilfe?“, fragte sie dann, doch die Alte schüttelte das Haupt.
„Ab hier schaffen wir es allein.“, versicherte sie. Abermals nickte die Arenaleiterin, sie sah Ame an, wollte sich zum gehen wenden. Aber die Alte berührte sie am Handgelenk. Die Weißhaarige zuckte zusammen und drehte sich wieder zum Großmütterchen. Ihr Herz klopfte wild gegen ihre Brust. Aber die Alte lächelte so freundlich – so herzlich. Schnell beruhigte sich Larina wieder. „Warte bitte – deine Mühe, ich schätze sie sehr. Hier – ich hab nur euch zu verdanken, dass wir sie nicht verloren haben. Sucht euch bitte eine der Puppen aus, ja?“
Die Weißhaarige musterte die Alte und das Mädchen, welches auch vehement zu nicken begann. Dann tauschte sie abermals einen Blick mit Ame, welcher ebenfalls dafür war, das Angebot anzunehmen.
„Oh … Na … na gut.“, erwiderte sie schließlich in gewohnt leisem Ton. Dann sah sie sich um – sie sah nur kurz in die Kisten und Säcke. Alle Puppen waren auf ihre Art und Weise niedlich. Und die Nähte waren sehr fein. Ob das Großmütterchen sie selbst herstellte? Da entdeckte sie etwas, was ihr durchaus gefiel. Sie griff in einen der beiden Säcke, die sie sogar selbst getragen hatte, nachdem sie sich etwas das Regenwasser abgeschüttelt hatte und zog schließlich eine Puppe heraus, die aussah wie ein Paragoni. Allerdings kein normales, sondern mit blauen Augen und einem weißen Baumstumpf. „Schau, Ame – könnte Vivis Bruder sein!“, sprach sie und ließ sich die Puppe vom Echnatoll abnehmen. So, wie es die Puppe betrachtete und schließlich an sich drückte, hatte er sie wohl gerade für die seine erklärt. Sie seufzte lächelnd, ehe sie das Großmütterchen ansah und sich verbeugte. „Vielen … Dank! Und … passen Sie gut auf s-sich auf, ja?“, verlautete sie, verabschiedete sich und zog von dannen. Sie winkte dem Mädchen noch einmal zu, ehe sie mit Ame durch die Menschen verschwand und wieder in Richtung Stratos City verschwand. Ihr war kalt – sie zitterte sogar. Sie war plitschnass und durchgefroren. Aber das alles störte sie wenig. Dass sie heute einem Menschen geholfen hatte, nein, zwei Menschen, dass sie mit ihnen geredet und mit ihnen zusammen gearbeitet hatte, das machte sie sehr stolz. Sie arbeitete immer so hart daran, dass genau das funktionierte – hoffentlich würde Lumina ihr auch glauben, wenn sie es ihr heute Abend erzählte! Jetzt aber hieß es, die Fähre erreichen. Das Unwetter legte sich sicher bald wieder – und wenn es heute doch so gut lief, dann konnte der Tag ja nur noch besser werden!

Tbc: Versteckte Lichtung (Dausing-Hof)


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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Do Jun 15, 2017 7:20 pm

Post #1

Endlich war ich nicht mehr im Ewigenwald, sondern befand mich auf der Wunderpfeilbrücke. Schon bei meiner Reise nach Septerna City, um das Domfossil wieder zu beleben, war es für mich ein regelrechter Kampf durch den dunklen Wald gewesen.
Ich war einfach kein großer Fan von ihnen, was größtenteils auch an meiner Abneigung gegenüber Pflanzen Pokémon lag. Tja...da ich in Viola City aufgewachsen war, wo Knofensa nur so verehrt wurde, hatte ich vorerst genug von solchen Pokémon.
Damit ich meine Gedanken auf etwas anderes lenken wollte, wollte ich meine Aufmerksamkeit Flash, meinem treuen Freund und Partner Ampharos widmen. Dieser befand sich die meiste Zeit neben mir...oder sollte sich zumindest neben mir befinden, denn er war, ohne, dass ich es bemerkt hatte, verschwunden.
Leise seufzte ich, weil das nicht unbedingt das erste Mal war, dass Flash sich einfach verkrümelte. Das Ampharos war einfach neugierig und verspielt, weswegen ich manchmal meinte, dass er innerlich immer noch ein kleines Voltilamm war.
"Flash?", rief ich nach meinem Pokémon, wofür ich natürlich ein paar seltsame Blicke erntete, die ich aber gekonnt ignorierte, "Flash, wo bist du?"
Erst nach ein paar Minuten, erblickte ich ihn auf das Meer schauend am Rand der Brücke, wo sich weniger Passanten befanden. Der Gesichtsausdruck, den er gerade hatte war der gleiche, welchen ich manchmal bei meinen Tagträumereien hatte.
Erleichtert lief ich zu ihm und lachte: Oh man, Flash! Du sollst doch nicht einfach weglaufen!" Überrascht drehte er sich zu mir um und blickte mich entschuldigend an.
Ich konnte meinen Freund ja verstehen. Es war nun mal eine neue Region und so einen Ausblick hatten wir Zuhause auch nicht gehabt. Beim Beginn unserer Reise hatte ich auch gemerkt, dass das aufgeregte Kind in mir wieder zum Leben erwacht war.
Allerdings war unser Ziel ein anderes und für dieses hatten wir noch einen weiten Weg vor uns. Bei diesem Ziel handelte es sich um den alten Palast, der in der Nähe von Route vier lag und das perfekte Ziel für eine Hobby-Archäologin wie mich war.
Deshalb schulterte ich schon bald meine schwere Tasche, die nun mal mit allerlei gefüllt war, was man für eine Reise brauchte, und wir setzten unseren Weg über die endlos erscheinende Brücke fort.
Und mit endlos meinte ich wirklich ENDLOS! Teilweise hatte ich das Gefühl, dass wir nie in Stratos City ankommen würden, doch endlich kam das Ende der Brücke und damit auch die Hochhäuser der Stadt in Sicht.
Dort war ich auch mit dem Schiff aus Johto angekommen, aber ich hatte noch keine wirkliche Chance gehabt die Stadt zu erkunden.
Vielleicht könnte ich, bevor wir uns zum Palast begeben würden mich dort kurz umschauen? Schaden konnte es nicht und außerdem hatte ich ja alle Zeit der Welt den alten Palast und noch andere Plätze, die nur danach riefen erkundet zu werden, zu besuchen.
Flash schien das auch so zu sehen, da er sich sichtlich zurückhalten musste nicht wieder weg zu rennen und das Ende der Brücke zu erreichen.
Noch einmal musste ich lachen, bevor ich ihm sagte:"Wettrennen!"
Und mit diesem Wort rannten wir beide nach Stratos City.

Tbc.: Straßen von Stratos City
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Zeenaam Do Jun 15, 2017 7:54 pm

Zeena Ciwan Lyell


#014 // Isaac Wescott


CF: Café (Septerna) + Isaac

Er hatte Isaac nach dessen Information darüber, dass er den Arenatypen wechseln wollte, danach gefragt, ob es da Dinge zu beachten gab – und natürlich war dem so. Er musste also der Liga Bescheid geben und dann eine entsprechende Anzahl an Arenapokémon auftreiben, ehe jemand anderes den Typ Fee für sich beanspruchte, huh? Nun, umso wichtiger war es natürlich, dass Zeena dem Freund aus Kindertagen unter die Arme griff! Daher erinnerte er sich ja auch daran, dass dann wohl ein weibliches Trasla perfekt wäre. Isaac stimmte dem natürlich zu, weshalb die Sache für Zeena nun fest stand. Isaac dankte ihm nun auch abermals. Zeena grinste.
„Du dankst mir zu oft – nicht, dass ich am Ende mit leeren Händen da stehe … das wäre nur allzu verwerflich.“, erwiderte er mit bester Laune. „Ich kenne einige Leute, die sich mit der Pokémonforschung beschäftigen – meist als Hobby, aber auch die können einiges erzählen. Es erschien mir während den Arbeiten an einem Gemälde immer recht … eintönig, aber nun scheinen diese Kontakte wohl doch hilfreich zu sein.“, fügte er dann lächelnd hinzu. Er hatte … glatt vergessen, wie es sich anfühlte, jemandem zu helfen. Nicht, weil etwas auf dem Spiel stand, sondern weil er es von sich aus wollte.
Umso erfreulicher war es, dass Isaac dem Tausch der Nummern zustimmte – so würden sie sich nicht erneut aus den Augen verlieren. Zudem kam so auch das Essen der beiden, was beide genüsslich verschlungen, wenn man es so nennen wollte. Zeena bezahlte vorab und letztlich schwiegen sie eher beim Essen. Anschließend waren dann aber beide gesättigt und demnach auch recht erfreut. Das war nun eine Sorge weniger – und Zeena konnte sich dann mal wieder durch die Arbeit hungern, ohne dabei umzukippen und von diesem grausigen Anwalt aufgelesen zu werden. Der hatte sich tatsächlich schon eine Weile nicht mehr gemeldet … Zeena sollte wohl mal anrufen. Oder auch nicht.
Isaac tätigte da gerade den Vorschlag, noch eine Runde spazieren zu gehen – wohl, um nicht so eilig wieder getrennter Wege zu gehen. Zeena nickte zustimmend und erhob sich, rief dabei dann das Klingplim und das Maskeregen in deren Pokébälle zurück. Auch diese zwei hatten Schlaf nötig. Nun, Nemo war ebenfalls müde, aber der hatte ja keinen Pokéball …
„Klar – ich hab gewiss noch einiges an Zeit tot zu schlagen!“, stimmte er nun also auch noch einmal verbal zu, bevor sie sich auf den Weg machten.
Dieser war nicht allzu weit – die Himmelspfeilbrücke war ja so gesehen in der Nähe. Und … riesig. Das vergaß Zeena jedes Mal auf's neue. Septerna war eben nicht besonders groß und auch Dausing war eher ein Dorf. Diese Brücke aber … enorm. Und voller Menschen, schon so früh am Morgen. Aber der Ausblick entschädigte das durchaus … Der Wind, der über die Brücke ging, war frisch. Er zog den Mantel, den er trug, etwas fester, wobei Nemoro an ihm hinauf sprang und sich auf seiner Schultern setzte. Zeena nahm es kaum war – er blickte stattdessen zu der anderen, nicht zu erkennenden Seite der Brücke. Da lag Stratos – da arbeitete jetzt Isaac. Eine Arena war kaum zu verfehlen – er würde gewiss mal vorbei schauen. Das nahm er sich fest vor.
„Und – was hast du heute noch geplant?“, fragte er dann also, wobei er den Blick wieder über die Menschen schweifen lief.

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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam So Jul 02, 2017 3:09 pm

10 - mit Zeena
cf. Café, Septerna City
Nach diesem wirklich vorzüglichen Essen war ein Spaziergang genau das, was man brauchte. Isaac hatte immer das Problem, dass er nach einem guten Essen immer unglaublich müde wurde und am liebsten einen Mittagsschlaf halten wollte, aber das ging jetzt gerade ja eher schlecht. Müde war er ja ohnehin, weil er so lange operiert hatte. Doch Stratos City war nicht fern und er konnte sein gemütliches, weiches Bett bereits rufen hören. Erstmal wollte er jedoch noch die Zeit mit Zeena genießen, bis sie sich wieder trennen würden. Aber man hatte nun ja die Nummern gegenseitig ausgetauscht, so dass man endlich in Verbindung bleiben konnte und sich auch nochmal treffen konnte, sobald beide Parteien denn Zeit hatten. Allzu weit wohnten sie ja nun auch nicht auseinander, da würde das sicher klappen! Isaac war zumindest zuversichtlich was das anging.
Der Weg von Septerna City bis zur Himmelspfeilbrücke, die die beiden Städte mehr oder weniger verband, war allerdings recht schnell hinter sich gebracht. Allzu viel Route war ja auch nicht dazwischen und sie hätten zwar durch den Ewigenwald gehen können, aber Isaac war gerade nicht dazu in der Stimmung darauf achten zu müssen, nicht ständig an Dornen oder Ästen hängen zu bleiben. Sie hatten also den herkömmlichen Weg über den gepflasterten Steinweg eingeschlagen und standen schon bald vor der recht imposanten Brücke, die sich vor ihnen erstreckte. Isaac ließ den Anblick einen Moment auf sich wirken und betrachtete, wie Zeena auch, die anwesenden Menschen und Pokémon, ehe er wieder bei seinem alten Schulfreund stehen blieb. Etwas unschlüssig hob er den Arm und kratzte sich am Hinterkopf, ehe er mit den Schultern zuckte. „Wahrscheinlich lege ich mich gleich ein oder zwei Stunden hin, und danach schaue ich mal. Besonders viel habe ich für heute nicht mehr geplant.“, gestand er und grinste schief. Er sah kurz herunter zu Epikur, der noch immer den Zylinder trug und sich mehr oder minder interessiert umsah. Vielleicht konnten sie später noch trainieren oder so, das wäre eine Möglichkeit. Sokrates würde sich darüber sicher auch freuen; Isaac konnte ihn nur gerade nicht fragen, weil er ihn in seinen Ball zurück gerufen hatte. „Und du? Hast du was Besonderes vor?“

Es war ein Trainer, der schließlich Isaacs Aufmerksamkeit auf sich zog. Etwas verwundert sah er zu dem Mann herüber, der abseits der Brücke stand, kurz vor der Klippe, an der sich hin und wieder die seichten Wellen des Flusses aufbäumten. „Wofür habe ich dich gefangen, wenn du für nichts nutze bist?!“, rief er seinem Pokémon wutentbrannt zu. Isaac erkannte es als Vulnona, und interessanter Weise auch in der Alola-Form, von der Isaac vorhin noch gesprochen hatte. Was ein Zufall! Das Pokémon hatte den Kopf stolz in die Luft gereckt und von seinem Trainer abgewandt, während der Schweif sorgsam um die eigenen Pfoten gelegt worden war. „Nun fang endlich an! Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!“, schrie er das Pokémon weiter an, noch das Vulnona gab lediglich ein Schnauben von sich. „Was ist denn da los?“, fragte Isaac an Zeena gewandt, doch bevor sein Freund hatte antworten können, hatte sich Isaac bereits in Bewegung gesetzt und war auf den Mann zugegangen, weil momentan alles darauf hinwies, dass er bald handgreiflich werden könnte. „Entschuldigen Sie, aber warum behandeln Sie Ihr Vulnona derart?“, fragte er direkt heraus und erntete einen wütenden Blick von dem Mann. „Was geht dich das an?! Wie ich mit meinen Pokémon umgehe ist allein meine Sache, jetzt verzieh dich!“ Die Freundlichkeit in Person.


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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Zeenaam So Jul 16, 2017 11:00 am


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#015 with „Isaac Wescott“


Sie hatten nach diesem guten Frühstück innerhalb kurzer Zeit die Himmelspfeilbrücke erreicht, nachdem sie ausgemacht hatten, noch ein wenig Zeit zu verbringen, indem sie spazieren gingen. Zeena, der erfreut über das Wiedersehen war, hatte natürlich sofort zugestimmt, auch, wenn ihm die Müdigkeit arg in den Knochen saß. Nun, wo sie hier inmitten der Menschenmassen standen, erinnerte er sich aber wieder daran, dass er genau solche Situationen eigentlich wenig amüsant fand – Menschenmassen waren einfach nicht sein Ding. Aber er war nicht der einzige, der die Menge kurz in Augenschein nahm – und die Brücke, die immer wieder imposant anzusehen war, egal, wie oft man sie nun überquerte. Zeena ergriff nun also das Wort und erfragte, was sein alter Schulfreund heute noch geplant hatte. Die Antwort war eigentlich wenig überraschend und leierte Zeena ein aufrichtiges Kichern aus den Rippen.
„Nun, man könnte sagen, wir teilen heute auch unsere Pläne. Sobald ich daheim bin, werde ich meinen verloren gegangen Schlaf nachholen und mir fest vornehmen, vor heute Abend keinen Finger mehr zu rühren.“, entgegnete er also munter, bevor er kurz zu Nemoro hinab sah. „Und sobald ich aufgestanden bin, fange ich an, meine Kontakte abzuklappern – immerhin wollen wir dir ja schnell ein Trasla besorgen. Davon abgesehen muss ich aber auch noch einen Auftrag für das Museum beenden.“, fuhr er dann fort, wobei er wieder zu Isaac blickte. Es fühlte sich tatsächlich irgendwie gut an, sich für den Rosahaarigen einzusetzen – er hatte wohl einfach zu lange nicht mehr mit einem Freund aus der Tageswelt zu tun gehabt.
Allerdings mussten sie ihr Gespräch bis auf weiteres auf Eis legen, denn ein junger Mann erregte Isaacs Aufmerksamkeit. Auch Zeena folgte dem Blick und so bemerkte er diesen Trainer, der mit einem … Vulnona schimpfte? Ob das diese Alola-Form war? Es ähnelte einem Vulnona wirklich sehr – welch ein Zufall. Isaac hatte ja so gesehen gerade erst von einem erzählt und nun solch eine Begegnung. Auf jedenfall war festzuhalten, dass dieser Kauz alles andere als pfleglich mit dem Pokémon umging – tatsächlich war es sogar schon so miserabel, dass sogar Zeena genervt die Augenbrauen hoch zog. Gewöhnlich hielt er sich aus derlei Angelegenheiten heraus, doch in diesem Fall verstand er sehr gut, weshalb Isaac den Trainer ansprach und folgte ihm zu diesem hinüber. Isaacs Frage erntete einen giftigen Kommentar – etwas, was Zeena alles andere als leiden mochte.
„Mir scheint, du bist ein ziemlich beschränkter Geselle, huh? Wenn es nach mir ginge, würde es dir gut tun, einmal über dieses Geländer dort zu stürzen.“, sprach er ruhig zurück, deutete dabei auf das Geländer der Brücke und zeigte mit seinem Blick dabei deutlich, dass das tatsächlich ganz ernsthaft seiner Vorstellung entsprechen würde. Nemoro, der Zeenas Hand losgelassen hatte, knurrte tief. Dann zeigte der Künstler ein Lächeln, das aber wenig aufmunternd war. „Wie es wohl wäre, wenn man mit dir so verfahren würde? Gewiss wäre dein Schrei in der Tiefe herzallerliebst und eine regelrechte Befriedigung für dieses zarte Wesen, dessen Begleitung du offenkundig nicht verdient zu haben scheinst.“, fuhr er dann fort, wobei er dem Vulnona einen freundlichen Blick zuwarf. Er sah zu Isaac, verschränkte die Arme. Er konnte sich nämlich nicht vorstellen, dass der Leiter und Chirurg diesen Holzkopf einfach so davon kommen ließ, wenn er weiter so mit diesem Pokémon umging. Das ging ja schon allein deshalb nicht, weil er als Chirurg für Pokémon eine Verantwortung gegenüber deren physischer und auch psychischer Verfassung trug – und als Arenaleiter Trainer anleiten musste, wie man es richtig machte. Und Zeena … Nun, Zeena konnte es schlicht nicht leiden, wenn man seine Freunde so anging. Da war er sehr … strikt. Und auch wenn er sonst ein umgänglicher Geselle war – durfte man sich selbst eigentlich so bezeichnen? –, so war er doch in derlei Situationen stets gewillt, auch mal aus der Haut zu fahren. Und Nemoro sah das ganz genauso – nur, dass es dem Normalwesen hier vor allem um das Vulnona ging. Wenn sie dem Trainer ein wenig Vernunft eintrichtern konnte … das würde auch zum Besten dieses Pokémon sein.




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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Do Jul 20, 2017 12:33 pm

11 - mit Zeena
Ein belustigtes Grinsen schlich sich über sein Gesicht, als Zeena ihm mitteilte, was er für den Tag noch geplant hatte. Ja, tatsächlich stimmten ihre Pläne wohl ziemlich überein. Wahrscheinlich was das aber nur verständlich, immerhin hatten sie beide offenbar eine sehr anstrengende Nacht gehabt – sich ein wenig Ruhe zu gönnen war da nur gerechtfertigt. „Das nehme ich mir auch vor.“, erwiderte er, noch immer die Mundwinkel leicht gehoben, während er seinen alten Schulfreund ansah. „Allerdings nehme ich mir das oft vor, und am Ende mache ich dann doch wieder irgendetwas, statt mich einfach aufs Sofa zu setzen und zu entspannen.“ Er verdrehte über sich selbst die Augen und lachte leise. Er war einfach keine Person die lange untätig herumsitzen konnte, irgendetwas musste er immer machen. Jetzt gerade allerdings konnte er sich gut vorstellen, dass er einfach direkt schlafend in sein Bett fallen würde und die nächsten drei Tage komatös in seiner Wohnung verbringen würde. Das war natürlich recht unwahrscheinlich, aber gerade hatte er wirklich das Gefühl, dass es passieren könnte.
Etwas verlegen machte er mit der Hand eine abwinkende Bewegung und schenkte seinem alten Freund ein kurzes Lächeln. „Mach dir da bitte keine Umstände.“, meinte er und grinste schief. „Es eilt ja nicht, und ich will dich wirklich nicht um deine Entspannung bringen.“ Isaac lachte leicht. Es freute ihn sehr, dass Zeena ihm helfen wollte, doch Umstände machen musste er sich wirklich nicht. Wer wusste schon, wann er überhaupt ein passendes Team zusammen haben würde um seinen Typen zu wechseln? Trotzdem sah er diesem Umstand schon freudig entgegen, denn Fee-Pokémon waren wirklich wunderbare und bezaubernde Wesen.

Gerade auch dieses Vulnona, welches augenscheinlich viel Unmut bei seinem Trainer hervorrief. Isaac mochte es nicht, wenn man mit seinen Pokémon auf diese Art und Weise anging. Gerade als Arenaleiter hatte er schließlich die Aufgabe auf so etwas zu achten und nicht umsonst machte ihn so ein Verhalten oft recht wütend. Gerade behielt er jedoch seine Contenance. Einfach wegsehen und daran vorbei gehen konnte er allerdings auch nicht, weshalb er schnurstracks auf den Mann und sein Vulnona zulief und vor ihnen stehen blieb. Der schien darüber überhaupt nicht glücklich zu sein, natürlich, und blaffte Isaac auch sogleich an. Der Rosahaarige setzte gerade zu einer Antwort an, als Zeena bereits neben ihm stand und das Wort ergriff. Er hob nur leicht die Augenbrauen ob seiner Worte, der plötzliche Wandel in Zeenas Stimme war schließlich nicht zu verkennen. Isaac sagte jedoch dazu nichts, auch nicht zu der offenkundigen Gewalt in seinen Worten, sondern sah dabei zu wie der Kerl darauf reagierte – ebenfalls nicht erfreut. Lediglich das Vulnona hatte den Blick auf Isaac gerichtet, auch wenn Isaac seinen Blick nicht deuten konnte.
„Wer glaubt ihr, wer ihr seid?!“, rief der Kerl wütend zurück und schubste sein Vulnona einfach grob zur Seite. Jenes schnaubte wütend und schüttelte den Kopf, ging jedoch rückwärts zur Seite. „Kommt hier an und mischt euch in Sachen ein die euch nichts angehen und habt große Klappe!“ Er griff in seine Jackentasche und zückte einen Pokéball, den er sogleich in die Luft warf. Ein durchaus kräftiges Maschock wurde freigegeben, welches Zeena und Isaac mit verengten Augen betrachtete. „Du kämpfst auch!“, giftete er sein Vulnona an, welches aber gerade einfach dort sitzen blieb wo es war. Isaac schnaubte kurz und sah zu Zeena, ehe er Epikur aus seinem Ball freiließ. Dann eben so!


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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Zeenaam Sa Jul 29, 2017 12:50 pm


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#016 with „Isaac Wescott“


Nun, Isaac und er schienen sich nicht allzu viel zu nehmen – denn als der Rosahaarige erklärte, dass er meist anderes tat, als er es sich vornahm, lachte Zeena nickend auf. Das kam ihm nur allzu bekannt vor, huh?
„Das kenne ich nur zu gut! Meist sind es aber meine Rabauken, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen! Vor allem Thyrsia ist dann immer so … aufgedreht.“, sprach er also wahrheitsgemäß. Aber heute … Heute würden sie ihn von seiner Mütze Schlaf gewiss nicht abhalten! Es war ein glücklicher Umstand, dass Nemoro auch die ganze Nacht wach geblieben war – die anderen beiden konnte er ja einfach in den Pokébällen lassen. „Ach was – sobald ich ausgeschlafen bin, sind es ja keine Umstände mehr.“, gab er dann noch zurück – er wollte Isaac nämlich tatsächlich gerne helfen und es schadete nicht, hier und da noch einen Gefallen einzufordern.
Allerdings rückte dieser Plan in den Hintergrund, als sie diesen groben Trainer bemerkten und dessen Vulnona, das sich dieser Gegenwart offenbar alles andere als erfreute. Isaac schritt sofort ein – Zeena ließ ihn in der Angelegenheit natürlich nicht allein und folgte ihm. Die Worte dieses Holzkopfes waren eindeutig – er war mehr als unerfreut über Isaacs Einschreiten. Doch als der den Arenaleiter angiftete, war es Zeena, der konterte. Er hatte nicht viele Leute, die er als „Freunde“ bezeichnen würde. Aber da Isaac der alten Zeiten will ganz klar dazu zählte, ließ es sich der Künstler nicht nehmen, für diesen einzustehen. Der Kerl wollte Ärger? Bitte, den konnte er haben. Zeenas Worte wurden mit scharfer Zunge und giftigem Blick gesprochen – ihm entging Isaacs Reaktion nicht, aber es kümmerte ihn gerade wenig, solange dieser freche Kerl ihn nicht weiter anblaffte. Die Reaktion folgte auf dem Fuße – und der Kerl fingerte einen Pokéball heraus, aus dem ein Maschock erschien. Zeena musterte das übergroße Wesen gelangweilt. Ein Kampfpokémon, huh? Nun, das war eindeutig Isaacs Metier. Als der dann sein Glibunkel aus dem Ball befreite, nickte er dem Rosahaarigen zu – natürlich würde er ihn unterstützen. Nemoro trat entschieden vor, ohne, dass Zeena etwas hätte sagen müssen.
„Große Klappe, huh? Nun, wir werden ja sehen, ob das nicht eher auf dich zutrifft.“, sagte er simpel, wobei er ein dunkles Lächeln zeigte. Dass der Kerl das Vulnona da mit reinzog … Wenn es nicht kämpfte, würde Zeena es jedenfalls außen vor lassen. „Ich hoffe du nimmst es mir nicht übel, wenn ich den Anfang wage, mein Freund.“, sprach er dann zu Isaac, ohne den Blick von dem Maschock abzuwenden. „Nemo, Pilzspore.“, sagte er dann schneidender – und sofort sprang das Farbeagle in die Höhe und setzte die einst nachgeahmte Attacke auf das Maschock ein, um diesen Gegner in Schlaf zu versetzen. „Anschließend Falterreigen.“, fuhr Zeena noch während Nemoros Angriff fort – und das Normalpokémon landete kaum, da es mit Falterreigen seine Initiative  und weitere Eigenschaften steigerte. Ein deutliches Knurren folgte – Nemoro war gewillt, diesem mit Holzwolle gefüllten Kopf des jungen Trainers eine ordentliche Abreibung zu verpassen!




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Zuletzt von Zeena am Sa Aug 12, 2017 8:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Himmelspfeilbrücke

Beitrag von Gastam Fr Aug 11, 2017 3:07 am

12 - mit Zeena
Isaac würde es niemals verstehen können, weshalb Trainer derart mit ihren Pokémon umgehen konnten. Wenn man nicht gewillt war, die Gefühle anderer zu beachten und zu schätzen, wieso fing man sich dann Pokémon? Die mittelalterliche Einstellung, diese wundersamen Wesen wären lediglich dafür da, Menschen zu dienen und ihnen bedingungslos zu gehorchen, konnte Isaac noch weniger nachvollziehen. Offensichtlich handelte es sich bei ihrem Gegenüber nun aber über genau so einen Menschen. Einen Menschen, der dachte die ganze Erde und wohl auch das ganze Universum, drehte sich nur um ihn und jeder hatte nach seiner Pfeife zu tanzen – vor allem seine Pokémon. Isaac konnte gut verstehen, dass das Vulnona sich dagegen sträubte. Sie waren derart grazile und stolze Pokémon. Man musste darauf achten und Wert legen, wie man mit ihnen umging. Isaac schüttelte nur leicht den Kopf, als Zeichen seiner Enttäuschung und seines Missverständnisses, während sein Freund das Reden übernommen hatte. Er war nun wirklich kein Mensch, der schnell zum Pokéball griff um Konflikte derart zu lösen, doch das hier war etwas, was sein Blut einfach zum Kochen brachte und über das er einfach nicht hinweg sehen konnte. Der Pinkhaarige zückte also seinen Pokéball, nachdem der andere ein Maschock frei gelassen hatte. Durchaus ein Pokémon, welches Isaac ebenfalls sehr schätzte, vor allem natürlich wegen seines Typs. Isaac entließ sein Glibunkel Epikur aus seinem Ball, als Reaktion darauf. Der violette Frosch hüpfte kampflustig auf und ab und sah zwischen seinen beiden Gegnern hin und her, denn es wirkte schließlich so, als würde der Mann auch sein Vulnona in den Kampf schicken. Ob jenes jedoch auch für ihn kämpfen würde, das bezweifelte Isaac. Er hatte zumindest nicht vor, das schöne Eispokémon anzugreifen, wenn es von sich aus nichts tat. Er war schließlich nicht dafür hier, gegen Unschuldige zu kämpfen.
Zeena schickte Nemoro in den Kampf und es überraschte Isaac auch gar nicht weiter. Augenblicklich ging sein Freund zu einem Angriff mit Pilzspore über, um das Maschock in einen Schlaf zu versetzen. Definitiv keine schlechte Idee, denn so konnten sie den Kampf recht schnell beenden, ohne dass die Pokémon großartig hätten kämpfen müssen. Doch der Kerl befahl seinem Pokémon, auszuweichen, weshalb das Maschock sich gekonnt zur Seite rollte, bevor die Sporen es hatten treffen können. Anders als das Vulnona schien es immerhin an diesem Kampf teilnehmen zu wollen. „Nutz Überroller!“, rief der Mann seinem Pokémon zu. Durch seinen Normal-Typ war Nemoro hierbei im Nachteil, doch Isaac war sich sicher, dass sich das Farbeagle davon nicht unterkriegen lassen würde. Das Maschock jedenfalls stürmte auf Nemoro zu, um ihn zu packen und sich mit ihm über den Boden zu rollen und ihn anschließend in jenen zu rammen. „Epikur, du greifst mit Eishieb an.“, befahl Isaac, woraufhin sich Epikur in Bewegung setzte und dem Maschock, während es noch auf Nemoro zustürmte, einfach ins Gesicht sprang, um ihm die vereiste Pfote ins Gesicht zu schlagen. Eine sehr konfrontative Art einen Kampf zu führen, doch Isaac war es von seinem Pokémon gewöhnt. Epikur wusste, wie viel er aushielt und was er tun konnte – darauf vertraute Isaac. Sein Blick ging kurz zu dem Vulnona, welches den Kampf eher desinteressiert beobachtete. „Los, benutz Hagelsturm du dummes Vieh!“, rief der Trainer seinem Pokémon zu.


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Re: Himmelspfeilbrücke

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