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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Fr Feb 05, 2016 6:51 pm

Lächelnd sah Nao auf. Das er in Luka vielleicht einen neuen Freund findet freute den Züchter und Azubi. Zwar war Luka noch recht jung, aber war ein angenehmer Geselle und sobald er auftauen würde konnte er sicher sehr gesprächig werden.
Jedenfalls wollten die beiden nun zusammen los gehen und sein Psiau merkte wohl das es los ging, denn es kam wehmütig zu seinem Trainer und gab den Ball zurück. Dust hingegen sprang auf Naos Rücken und wartete. Ok super. Nao lächelte und fing an los zugehen in Richtung Orion City.
Nao ging freudig die Route entlang. Gerade knurrte sein Magen und Nao lachte. Haha Entschuldige. Da geht der Hunger wohl mit mir durch. grinste der junge Mann. Nao sah zu Luka. Was hast du eigentlich für die nächsten Tage geplant Luka? Irgendwelche Ideen? fragte Nao ihn. Es war klar das die beiden sich nicht ewig nur unterhalten konnten. Schließlich musste Nao immer noch Rumi aufsuchen und zudem wollte er an Arenakämpfen teilnehmen um ein paar Orden zu gewinnen.

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Re: Route 3

Beitrag von Lukaam Sa Feb 06, 2016 6:43 pm

Irgendwie musste Luka eindeutig zugeben das er Nao mochte. Sicherlich würden beide noch gute Freunde werden und das war doch sicher etwas was man sich auf solche einer Reise wünschte. Noch dazu war Nao freundlich und Luka hatte große Lust noch mehr über den älteren zu erfahren. Psiau hatte ganz brav den Ball zurückgebracht und Luka nahm es wieder auf den Arm um weiter zu gehen. Das Pokemon von Nao sprang auf seinen Rücken. Kleoparda war genau neben Luka und schurrte kurz. Tja dann waren wohl alle bereit. Auch Nao sah das so sprach kurz und ging dann los. Luka ging genau neben ihm auch los. Beide gingen ein wenig die Rute entlang und dann knurrte Naos Magen und er selber lachte. Er entschuldigte sich auch und meinte das sein Hunger mit ihm durch ginge. "Schon okay." meinte Luka nur und kicherte auch etwas. Danach fragte er was Luka denn so die nächsten Tage geplant habe. "Ähh.. also geplant hatte ich eigentlich nichts. Bisher habe ich es eher gesehen mein Pokemon zu trainieren und Akai zu finden. So wirklich einen Plan kann man das nicht nennen." meinte er und musste zugeben das dies etwas ungenau war. Nun okay genauer wusste er es auch nicht..

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Re: Route 3

Beitrag von Yuutaam So Mai 15, 2016 6:23 pm

Nach einiger Zeit in der Yuuta weiter gereist war kam er dann auch zum stehen. Wie immer lief Absol treu neben ihm her und passt auf das ihm nichts geschehen würde. Er lauschte den Geräuschen des Route und atmete die frische Luft ein. Ihm schien es so als wäre dies eine sehr schöne Route zum gehen. Mit seinem Stock tastete er sich dann voran und merkte das der Weg recht ebenmäßig war, auch nur wenige Steine waren in der Erde. Eigentlich gab es keinen Grund hier zu stolpern, aber das konnte ich schnell ändern, also blieb er weiterhin wachsam. Ein warmer Windzug wehte über die Route und die Luft erfüllte sich mit einem angenehm Duft. Offenbar standen hier irgendwo Blumen. Manchmal war es für Yuuta schon blöd nichts sehen zu können. Trotz das er sich mehr als nur ein bisschen mit dem allen abgefunden hatte. Die Schönheit einer Umgebung war eben schwer sich vorzustellen. Dennoch war es für ihn kein Grund sich zurückzuziehen. Man könnte auch nur zu Hause sitzen und sich beklagen, aber was würde das bringen? Er hielt dann irgendwann an und ließ sich den Wind kurz durch die Haare wehen. Absol musterte ihn dabei und wartete geduldig. In seine Armen rekelte sich etwas und er lächelte. Sein Vulpix hatte bis eben noch in seinen Armen geschlafen und schien nun wach geworden zu sein. Dieses sah sich neugierig um und Yuuta setzte sich zusammen mit Absol wieder in Bewegung. Ja ein guter Tag schien heute zu sein. Wer weiß was noch passieren könnte. Eine neue Bekanntschaft wäre nett. Jemand neues kennenzulernen war ebenfalls eine Sache welche er liebte und das obwohl er diese Personen nie sah..
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Re: Route 3

Beitrag von Gastam So Mai 22, 2016 1:28 pm

Sora ihre Reise ist schon ein wenig gewachsen. In Einall angekommen, begann ihre Reise auch gleich in Mera City. Dort begann auch schon ein kleines Abenteuer mit einem Togepi welches sie erfolgreich einem Trainer anvertrauen konnte. Seit diesem Vorfall allerdings, verblieb die Reise ziemlich ruhig. Das bereisen von Routen blieb größtenteils ohne Vorfälle und auch in den Städten blieb es recht ruhig. Abgesehen von der Hauptstadt, wo sie etwas Ruhe doch gewünscht hätte.
Einige Tage sind bereits vergangen wo sie nun die Route drei betritt.
Da hier sich ein Kindergarten befindet, ist auch die Wildnis hier nicht sonderlich gefährlich, immerhin wäre das kontraproduktiv. Sora ging weiter die Route entlang. Mit dem kleinen Pichu im Arm, welches die Gegend erkundet und von den ganzen Bäumen begeistert zu sein schien, lies sich Sunny davon nicht sonderlich begeistern. Das kleine rote Pokémon schien mit seiner Aufmerksamkeit zu wancken. Mal ist es die Umgebung, al ist es Sora und dann ist es auch mal das kleine gelbe Pokémon in Sora ihre Arme. Bisher sind sie auf noch keinem fremden gestoßen, seid sie diese Route entlang laufen.

>>Ich hoffe wir begegnen wenigstens noch mal einen Menschen. Hier in der Ecke scheinen ja nicht viele entlang zu laufen. Scheinen wohl nur kleinere Orte hier hinten zu sein. Naja, ich werde es ja gleich sehen... oder später.<<

Eine Weile reiste noch die Gruppe, eh sie tatsächlich noch auf jemanden trafen. Ein junger Mann wie es schien. An seiner Seite liefen ebenso zwei Pokémon.

Noch jemand der keine Pokébälle verwendet. Sieht man nicht häufig.

Als sie näher kamen, entdeckte sie, das die beiden Pokémon ihr bereits geläufig sind. Ein Vulpix und ein Absol. Auch wenn den Pokémon Unheil nachgesagt wird, werden sie von vielen Trainern gefangen. Ob die alten Legenden und Mythen über die Pokémon überhaupt stimmen?

Moment mal, der Stock... Ist er blind?

Sora blieb ruckartig stehen, da sie noch nie mit einem blinden zu tun hatte. Er ist auch einfach nur ein Mensch wie sie und jeder andere auch, aber geht man mit jemanden um, der nicht sehen kann.
Sora schüttelte den Kopf und brachte diese wirren Gedanken wieder vor die Tür wo sie hingehören.

Als sie noch grobe zehn bis zwölf Meter entfernt standen, grüßte Sora den jungen Mann.

>>Hallo.<<

So, nun hat sie ihn zwar gegrüßt, doch wie macht sie weiter. Sie hätte gerne etwas Gesellschaft und etwas Smaltalk, aber was sollte sie schon ansprechen. Nach dem Weg zu fragen wäre schon etwas sinnlos, da es nur einen gibt und irgend welchen starken Pokémon jagt Sora eh nicht hinterher.
Als hätten ihre Pokémon gespürt, das ihr nicht einviel, über dass sie sprechen könnte, bauten die Pokémon eine Art Brücke. Pichu sprang von Sora herab und tapselte auf das Vulpix zu.

>>Pichu!.... hä?<<

Das Pichu klammerte sich an den Vorderbein des Fuchspokémon und fing an dieses zu kuscheln.

>>Was wird den das jetzt?.... ÄH, ich bitte vielmals um Entschuldigung, es ist noch ein Baby und macht manchmal noch unfug.<<

Sora griff nach der kleinen Elektromaus und nahm sie wieder in den Arm.

>>Ich hoffe ihr Vulpix wird es meinem Pokémon nicht all zu übel nehmen. Manchmal sind die jungen Pokémon einfach unberechenbar.<<

Post Nr. 2.1.
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Re: Route 3

Beitrag von Yuutaam Mi Mai 25, 2016 4:09 pm

Noch war hier alles recht entspannt und Yuuta lief mit seinen Pokemon über die Route. Absol ließ sich nicht davon abbringen sich an Yuutas Beinen zu schmiegen während Vulpix nun lieber alleine laufen wollte. Natürlich blieb sie in seiner Nähe. Nach einiger Zeit kam vor ihm dann ein hallo. Er blieb dann stehen und auch die Pokemon sahen zu der Person. Es war auf jeden Fall eine Frau. Das Pichu sprang dann wohl von ihrem Arm und rannte zu Vulpix. Es klammerte sich an dessen Vorderbein. Ihm gefiel dies eher weniger und schüttelte es leicht. Die Dame entschuldigte sich dann für ihr Pokemon und meinte es sei noch ein Baby, deswegen mache es manchmal noch Unfug. Sie hoffte Vulpix nahm es ihr nicht übel. Yuuta blieb kurz still und vermutete das sie größer war als er und deswegen versuchte er ungefähr auf die Höhe ihres Gesichtes zu kommen. "Aber nicht doch. Vulpix schien die Geste zwar nicht als angenehm zu empfinden, aber das macht nichts. Er nimmt es ihrem kleinen Pichu sicher nicht übel, außerdem ist er selber auch noch nicht ganz so alt." antwortete Yuuta ruhig mit einem lächeln und hoffte schon circa in ihre Richtung zu gucken, was natürlich nicht schwer war, aber eben auch nicht leicht..
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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Mi Jun 15, 2016 10:55 am

Sora war erleichtert das man Verständnis für das kleine Elektropokémon zeigte. Kinder machen halt manchmal Dinge, die niemand voraussehen kann. In dem einen Moment liegen sie noch in deinen Armen im nächstens wollen sie ein Pokémon umarmen.

>>Naja, also ich bin hier nur auf einer Durchreise.... wobei, welchen Grund sollte man auch sonst haben mitten auf einer Route umherzuwandern?<<

Sora hat die Elektromaus wieder in den Armen welche sich auch wieder einkuschelt bereits. Sun wiederum beobachtet die ganze Situation. Eventuell geht aber auch nur der Beschützerinstinkt mit dem kleinen roten Pokémon durch.

>>Mein Name ist im übrigen Sora Tushida, aber einfach nur Sora reicht vollkommen aus. Ich habe es nicht so mit Höflichkeitsformeln. Wie darf ich euch, nennen?<<
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Re: Route 3

Beitrag von Yuutaam Fr Jun 17, 2016 4:25 pm

Das Verständnis gegenüber der kleinen Elektromaus war eindeutig vorhanden und irgendwie würde er sie gerne sehen, aber man musste es nicht. Das Pokemon schien schon einen niedlichen Laut zu haben und deswegen konnte man sich wohl auch ein gutes Bild von ihm machen. Vulpix wollte nun aber wohl lieber wieder getragen werden und kratzte an Yuutas Hosenbein. Dieser nahm ihn dann auch auf den Arm und krauelte ihn ein wenig. Die Dame meinte sie sei auf der Durchreise und wusste wohl auch nicht wieso man sonst auf einer Route sein sollte. "Ich bin auch auf der Durchreise." erklärte er und lächelte leicht. Yuuta versuchte auch sich ein leichtes Bild von der Frau gegenüber zu machen, was allerdings nicht gerade leicht war. Aber an sich musste er es ja auch nicht wissen. Danach erzählte sie, dass sie Sora Tushida hieß und fragte dann mit wem sie es zutun hatte. "Mein Name ist Yuuta, aber Yuu reicht auch." meinte er und lächelte..
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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Mi Jun 22, 2016 4:39 pm

Post 2.3.
Yuuta & Sora

-|-|-|---------------------------------------------|-|-|-

Yuuta berichtete Sora ebenso, dass auch er nur auf Durchreise sei.
Was sonst würde man auf einer Route machen? Nach einem Forscher sah Yuuta auch nicht sonderlich aus. Nach genauem betrachten viel Sora jedoch auf, das Yuuta nicht gerade sonderlich gesprächig ist. Er gab zwar eine Antwort zu einer gestellten Frage aber wirklich Eigeninitiative zeigte er keine. Fragen von Yuuta kamen bisher keine. Eventuell hatte er aber keine sonderliche Lust auf Sora.

>>Alle klar, dann nenne ich dich eben Yuu, wenn dir das genehm ist.<<

Eventuell hat es mit seiner Größe zu tun. Für ein jungen Mann wirkte er etwas klein. Eventuell fehlt ihm daher das nötige Selbstbewusstsein. Jedoch... eventuell ist er auch noch gar nicht so alt wie ich vermute und seine Größe passt dann wiederum. ....

>>Sag mal Yuu, wie alt bist du eigentlich. Also von deine Größe her gesehen könntest du mein kleiner Bruder sein. Na mal sehen, eventuell adoptiere ich dich ja.<<

Sora versuchte mit einer kleinen Gemeinheit. Yuu etwas herauszulocken. Währenddessen betrachtete sie auch die Pokémon an seiner Seite. So wie bei Sora sind diese dich an Yuu. Dies kann viele Gründe haben, aber den Selben wie bei Sora, hält die Erzieherin für ausgeschlossen. Yuu ist in ihren Augen bestimmt kein Erzieher.

-|-|-|---------------------------------------------|-|-|-
Information

>>Text<< Wörtliche Rede

Text Gedankenrede

[207 – Wörter]
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Re: Route 3

Beitrag von Yuutaam Sa Jun 25, 2016 3:30 pm

Das Mädchen welches noch immer gegenüber von ihm stand entschied sich dazu ihn Yuu zu nennen. Natürlich nur wenn es ihm genehm ist und er nickte nur darauf. Vulpix sah Sora interessiert an und musterte sie. Nun da Yuuta das nicht tun konnte machte meist das kleine Pokemon dies. Dann wedelte er leicht mit seiner Rute. Daraufhin fragte Sora ihn wie alt er denn sei. Offenbar konnte er von der Größe her ihr kleiner Bruder sein. Sie meinte dann wohl auch als Scherz das sie ihn vielleicht adoptiert. Er kicherte kurz und sah dann wieder in ihre Richtung. Na ja ungefähr. "Also ich bin 13 Jahre alt. Und du? Und du brauchst mich nicht zu adoptieren." erklärt er und streichelte seinem Vulpix über den Kopf, worauf dieser einen glücklichen Laut von sich gab und  lächelte. Das kleine Pokemon liebte es gestreichelt zu werden, aber während er ging war das nicht möglich. Ohne seinen Stock konnte er nichts sehen und da er ihn ja auf dem Arm hielt war es ab und an schwer in zu streicheln. Allerdings war er dann umso glücklicher wenn er dann gekrauelt wurde..
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Re: Route 3

Beitrag von Gastam So Jul 03, 2016 9:04 pm



Notiz 2.4. Yuuta & Sora




13 Jahre ist der junge vor Soras Augen jung. Für Sora ist das Alter schon fast zehn Jahre her. Sie schmunzelte und blickte den jungen mit einem Kichern an, welches er leider nicht sehen konnte.
Auch war er anscheinend der Meinung, das er nicht adoptiert werden müsse. Sora sieht dies jedoch etwas anders.

>>Ach, ich würde dich dennoch gerne adoptieren, als mein kleinen Bruder.<<

Sora kam näher und wuschelte durch dem mittellangem Haar von Yuu durch. Recht locker und somit noch knuddeliger, war dieses Haar für Sora.

>>Schuldige, ich konnte einfach nicht anders. Ich bin übrigens zweiundzwanzig Jahre alt. Jetzt kommt bestimmt von dir. „Oma“.<<

Sora kicherte als sie es selber sagte.







Plötzlich aber bemerkten die beiden Pokémon von Sora etwas aus dem Grass kriechen. Ein Käferpokémon, genau gesagt, ein Paaras. Deutliche Schnittverletzungen am Körper waren zu sehen und auch eines der beiden Pilze war beschädigt. Das Pokémon alles andere als fit aus. Als es seine Augen erhob und ersuchte die Menschen und anderen Pokémon zu erfassen, machte es quiekende und stöhnende Geräusche. Auch danach hechelte es noch stark. Es war deutlich zu erkennen, dass dieses Pokémon gerade aus einem Kampf kam. Ob es als Sieger oder Verlierer hervor ging, ist unklar.

Sora ging auf das Pokémon, langsam zu.

>>He, Paaras, was ist los? Ist alles in Ordnung?<<

Obwohl Sora wusste, das nicht alles in Ordnung ist,stellte sie dennoch diese sinnlose Frage.

Sora kniete sich vor dem verletzten Pokémon, obwohl dieses mit zwischen und erhobenden Krallen versucht sich zu wehren.










>>Jetzt beruhige dich doch mal, ich will dir nur helfen. Yuu? Hast du eventuell Medizin dabei? Ich selber habe leider nichts bei mir, sonst müssen wir das Pokémon zum Pokémon Center bringen. Es sieht zwar nicht Lebensbedrohlich aus, aber so würde ich es ungern herumlaufen lassen.<<







Reden <<>>
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Re: Route 3

Beitrag von Yuutaam Fr Jul 08, 2016 4:05 pm

Nun wusste Sora auch wie alt Yuuta war nun wollte er aber auch wissen wie alt sie war. Ein ungefähres Bild wollte er sich von ihr machen, auch wenn das etwas schwer sein würde. Aber ein wenig würde das sicherlich gehen. Sie schien gekichert zu haben, zwar sah er das nicht, aber er vermutete es. Auch wenn er nicht genau sagen konnte weshalb. Nachdem Yuuta ihr versichert hatte das sie ihn nicht zu adoptieren braucht schien sie das trotzdem anders zusehen. Sie wollte ihn dennoch adoptieren, als kleinen Bruder. Nah ja eigentlich besaß Yuuta ja schon einen älteren Bruder. Sora kam dann näher und wuschelte ihm durchs Haar. Das hatte sein älterer Bruder auch immer gemacht und meinte immer das er ja so knuffig sei. Da er nicht sehen konnte wusste er nicht ob es stimmte, aber er glaubte im bisher einfach immer. Sora entschuldigte sich dann und meinte das sie nicht anders konnte. Dann erzählte sie das sie 22 Jahre alt sei. Sie vermutete das Yuuta das für alt hielt, aber eigentlich fand er das nicht alt. Er lächelte aber lieber einfach. Dann schien aber etwas die Aufmerksamkeit von seinen Pokemon und Sora zu erregen. Dann merkte auch Yuuta das als er die Geräusche hörte. Mit dem Pokemon stimmte etwas nicht, es war wohl verletzt. Sora ging dann zu dem Pokemon und fragte was los sei. Offenbar war es ein Paras. Sie wollte ihm helfen, aber das Pokemon schien dies nicht sonderlich zu erfreuen. Dann fragte sie Yuuta ob er Medizin dabei hatte, leider hatte sie selbst keine. Ein Pokecenter war weit weg und auch wenn es nicht schwer verletzt war sollte man etwas machen, es hatte sicher Schmerzen. Leider musste auch er zugeben das er keine hatte. "N-nein leider nicht.." gab er dann zu und hoffte das man jetzt irgendwie schnell etwas machen konnte..
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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Fr Jul 22, 2016 10:42 pm



Notiz 2.5. Yuuta & Sora




Sora nickte und sah der Tatsache ins Auge, dass es nun mal nicht anders gehen wird, als das Pokémon in einem Pokémon Center zu verschleppen.

>>Sun, verwende Gesang und trällere dem kleinem Käferpoki ein sanftes Liedchen zu.<<

Das rötliche Eneco gehorcht und macht sich dran ein Schlaflied zu singen, dass aber nur so laut war um vom Pokemon vor diesem zu vernehmen und dessen Wirkung zu entfalten. Paaras war zu geschwächt um dem Gesang zu widerstehen und schlief tief und fest ein.

>>Das ist unsere Chance.<<

Sora schnappt sich das kleine orangefarbene Pilzpokémon und mit diesem im Arm und dem Rest auf dem Rücken blickte sie Richtung Yuu.

>>Ich laufe schon ein mal vor, Richtung Osten. Wird treffen uns im Pokémon Center gerne wieder wenn du magst!<<

tbc: Pokémon Center, orion City





Reden <<>>
Denken Text
NPC <<>>


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Re: Route 3

Beitrag von Yuutaam Mi Aug 03, 2016 1:43 pm

Yuuta musste zugeben das er keine Medizin für Pokemon da hatte und so sah man keinen anderen Ausweg als es schnell in ein Pokecenter zu bringen. Gleichzeitig fühlte er sich auch etwas schlecht, da er nichts für das arme kleine Pokemon tun konnte. Sora meinte zu ihrem Pokemon das es Gesang einsetzen sollte um dafür zu sorgen das es einschlief. Yuuta konnte sich vorstellen das das Paras viel zu schwach war um der Attacke stand zu halten und schlief dann friedlich ein. Was gut war den so konnte man es endlich auf den Arm nehmen und schnell zu einem Pokecenter bringen. Sie wendete sich an Yuuta und meinte das sie in Richtung Osten laufen würde und schon mal ein Pokecenter aussuche. Sie würden sich dort sicher wieder treffen. Der kleine nickte nur und nahm es ihr nicht übel das sie ohne ihn los lief. Aber er war nun mal blind und da war rennen keine richtige Option. Wenn er richtig dachte wäre die erste Stadt in Richtung Osten Orion City. Also würde er sich auch dorthin begeben. Er und seine Pokemon machten sich dann auch auf den Weg und er hoffte das es dem verletzten Pokemon bald besser gehen würde..

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Re: Route 3

Beitrag von Majaraam Fr Okt 21, 2016 11:40 am

Auf Route 3- - - #62

cf. Museum, Septerna City
Anders als ursprünglich geplant hatte Majara doch noch ein paar Tage in Septerna City verbracht, einfach weil sie sich nicht hatte hetzen wollen und sich stattdessen lieber noch ein wenig die Stadt ansehen wollte. Außerdem wollte Achak wohl auch noch nicht gehen sondern lieber schauen, was es hier in dieser Stadt alles zu entdecken gab. Majara konnte das durchaus verstehen, schließlich war er ja erst ein paar Tage zuvor zurück ins Leben geholt worden und nun in einem vollkommen anderen Zeitalter gelandet. Sie selbst wäre da auch ziemlich überwältigt von allem gewesen… Außerdem schien Achak unheimlich interessiert am Museum zu sein, so dass Majara dieses auch erneut hatte besuchen müssen – diesmal allerdings nicht um etwas wiederbeleben zu lassen. Was genau Achak an den Ausstellungen so interessant fand konnte Majara nicht sagen, aber sie hatten fast einen kompletten Tag dort verbracht und als das Museum hatte schließen wollen, wollte Achak gar nicht gehen. Offenbar ein Kunstliebhaber… oder so etwas in der Art. Ansonsten hatte sich die Gemeinschaft die Zeit in Cafés und kleinen Gärten vertrieben in denen vor allem Macawi viel Spaß hatte, sie hatten weiter miteinander trainiert und sogar Achak hatte seinen ersten Kampf gegen Sakima gehabt. Maja musste zugeben, dass das Kabuto es faustdick hinter den (nicht vorhandenen) Ohren hatte und man keinesfalls meinen sollte es wäre schwach, nur weil es erst vor kurzem wiederbelebt worden war. Achak hatte den Trainingskampf zwar nicht gewonnen, aber Majara hatte gemerkt, dass das Urzeitpokemon definitiv Spaß daran hatte – ein gutes Zeichen. Doch alles sollte irgendwann einmal zu Ende gehen, weshalb Majara sich nach dem dritten Tag dazu entschlossen hatte, weiter zu gehen. Sie wollte schließlich auch immer noch zur Regionsprofessorin um sich die Einträge der Starterpokemon zu beschaffen und ein wenig dazu zu lernen, dafür sollte sie langsam mal aufbrechen.

Auch Achak war zum Glück in Aufbruchsstimmung gewesen, so dass die Gruppe das Pokemon Center recht schnell hatten verlassen können und sich auf den Weg machen konnten, Route 3 zu überqueren. Das Kabuto gab sich zwar weiterhin äußert desinteressiert und unbeeindruckt, aber Majara konnte doch merken, dass das alte Pokemon durchaus begeistert von der Umgebung war, immerhin war das hier die erste Route die es sah. Für Majaras Verhältnisse hielten sie sich sogar ziemlich lange auf der Route auf, denn Achak wollte in einem kleinen Teich schwimmen gehen, wodurch die Gruppe eine Pause einlegte und es sogar zu einem Kampf kam – zwischen Achak und einem Barschuft, das sich wohl bedroht gefühlt hatte. Nicht nur, dass Majara so noch einen Pokedex-Eintrag eines Einall-Pokemons hatte ergattern können, nein, auch Achak hatte seinen ersten Kampf für sich gewinnen können und war darauf mehr als stolz. Majara freute sich umso mehr, das Fossil damals gefunden zu haben und war wirklich glücklich darüber, dass Achak und sie so gut zurecht kamen. Wie die Forscher im Museum ihr schließlich gesagt hatten konnte es auch sein, dass die Pokemon sehr verwirrt waren oder gar aggressiv; bei Achak hatte sie da definitiv Glück gehabt. Es wäre vermutlich ziemlich suboptimal gewesen, wenn Achak das Museum verwüstet hätte… Majara wollte sich das gar nicht vorstellen.
Nachdem sie schließlich die Pause beendet hatten und Achak sich ein wenig von seinem Sieg erholt hatte, konnten sie weiter in Richtung Orion City gehen. Ursprünglich hatte Majara vorgehabt sich nun von nichts mehr ablenken zu lassen, allerdings kam ihr da etwas dazwischen: eine Pokemon Pension. Dass es eine in Einall geben würde war ihr schon bewusst gewesen, sie hatte nur nicht gewusst, dass sie hier liegen würde. Damit war dann eigentlich schon klar gewesen, dass sie noch einen kleinen Schwenker in die Pension machen musste, schließlich konnten die Leiter der Pension ihr ihre Fragen über Baby-Pokemon sicher beantworten.

„Hallooo meine Lieben!“, wurde sie bereits begrüßt, kaum dass sie die Pension betreten hatte. Auf Majara und ihre Pokemon kam eine ältere, ziemlich herzliche Dame zu, die sie mit einem breiten Lächeln empfing. Sakima sah mit schiefgelegtem Kopf zu ihr auf und Macawi schenkte ihr ein strahlendes Lächeln, während Achak sich ein wenig umsah und sich bereits etwas von den anderen entfernte. „Setzt euch, setzt euch!“ Mit einer Handbewegung deutete die Dame auf ein paar gemütliche Sessel. Majara nickte mit einem höflichen Lächeln und kam der Aufforderung nach. Macawi blieb weiterhin unter ihrer Kappe und Sakima ließ sich neben ihr auf dem Boden nieder, während Achak noch ein wenig herumkrabbelte. Die alte Frau setzte sich Majara gegenüber und musterte ihre Pokemon einen Augenblick mit einem forschenden Blick, eher er wieder auf Maja lag. „Was kann ich für euch tun? Möchtest du eines deiner Pokemon zur Pflege hier lassen?“ Sakima öffnete die Augen augenblicklich wieder und starrte zu Majara hoch, die allerdings schnell den Kopf schüttelte. „Nein, nein.“, entgegnete sie ruhig und sah von ihrem Hundemon wieder zur Dame. „Ich habe nur gehofft, man könnte mir hier ein paar Fragen zu Baby-Pokemon beantworten. Weil es ja eine Pension ist und hier vermutlich öfter Baby-Pokemon zu Besuch sind… oder schlüpfen.“ Kaum hatte die Trainerin zu Ende gesprochen nickte die Pensionsleiterin bereits mit einem Lächeln und setzte zur Antwort an. „Sicher, sicher! Was hast du denn für Fragen? Lass mich raten – geht es um dein Roselia? Wahrscheinlich hast du es als Knospi erhalten, nicht wahr?“ Die Brünette war ein wenig überrumpelt von dieser präzisen Antwort, nickte aber schließlich – genau so wie Macawi. „Ja, genau. Ich erhielt Macawi von einer Züchterin. Zum einen wäre da die Frage, was die Entwicklung eines Baby-Pokemons beeinflusst. Kämpfen sollte man mit ihnen ja besser nicht.“ Die Dame nickte nachdenklich und musterte Macawi kurz, ehe sie sich in dem Sessel zurück lehnte. „Es ist eigentlich ganz einfach, denn jedes Baby-Pokemon entwickelt sich unter der selben Bedingung: Freundschaft.“ Recht überrascht hob Majara die Augenbrauen. Sie hätte gerne etwas gefragt, doch die Dame schien ihre Verwunderung darüber schon selbst zu bemerken. „Genau, Freundschaft. Je wohler sich das Baby bei dem Trainer fühlt und je enger die Bindung zu einander ist, desto schneller entwickelt sich das Baby. Man kann die Entwicklung also nicht „herbeizwingen“, lediglich darauf hinarbeiten, indem man dem Baby-Pokemon ein schönes Zuhause bietet.“ Langsam nickte die Brünette, war allerdings noch immer recht verwundert. Freundschaft? Offenbar konnte Macawi Majara so gut leiden, dass sie sich tatsächlich schon so früh entwickelt hatte… Bedeutete das, dass sie eine Bindung zu einander hatten? So stark, dass sie sogar eine Entwicklung hervorrufen konnte? Irgendwie konnte Maja sich das nicht recht vorstellen; das einzige Pokemon zu dem sie eine richtige Bindung hatte war schließlich Sakima… oder etwa nicht? War es doch möglich sich mit Pokemon einfach anzufreunden ohne, dass man bereits Jahre miteinander verbracht hatte? Das war etwas über das Majara auf jeden Fall noch nachdenken musste, allerdings nicht hier und jetzt. Erst wollte sie die Chance nutzen die sich ihr gerade offenbarte, um noch mehr über Baby-Pokemon heraus zu finden. „Es sieht so aus als würde dein Roselia sehr gut mit dir auskommen! Es freut mich immer sehr, so eine gute Trainer-Pokemon-Beziehung zu sehen.“, fuhr sie fort und lehnte sich etwas nach vorn, um eine Schüssel mit Keksen näher zu Majara zu schieben, die auf dem Tisch zwischen ihnen stand. Majara nahm sich einen und teilte die Hälfte mit Macawi, ehe sie zurück zu der Dame sah.
Sie hatten noch eine ganze Weile miteinander geredet – so lange, dass es Macawi irgendwann langweilig wurde und sie sich stattdessen mit Achak beschäftigte. Zusammen erkundeten sie die Pension, was die Leiterin offenbar nicht störte, und unterhielten sich auch mit den Pokemon die hier momentan lebten. Achak hielt sich zwar zurück und schien die anderen lieber zu beobachten als sich wirklich „in die Menge“ zu mischen, aber Majara war schon froh darüber, dass er sich überhaupt die Mühe gab mit anderen Pokemon auszukommen. Es war auch gut, dass er sich mit Macawi und Sakima derart gut verstand… Doch irgendwann ist es immer Zeit zu gehen und mit einem Blick aus dem Fenster fiel Majara auf, dass die Sonne bereits anfing unter zu gehen. Eigentlich wäre sie gerne vor Einbruch der Nacht in Orion City gewesen, aber wenn sie sich beeilten würden sie es vielleicht noch schaffen… Macawi verabschiedete sich nur ungern von den anderen Pokemon, aber Achak hatte kein Problem damit, weiter zu reisen, ganz wie Sakima auch. Die Pensionsleiterin hatte Majara noch ihre Nummer gegeben, falls sie noch Fragen haben sollte, und ihren Pokemon zusätzlich ein paar Leckerlis geschenkt – eine wirklich herzliche Dame. Majara und ihr Team verabschiedeten sich von ihr, dann verließen sie die Pension und gingen weiter in Richtung Orion City.

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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Di Nov 15, 2016 12:28 am







Damon Yamato

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Die Rache der Käfer-Pokémon?


Völlig in Gedanken versunken verließ er im Schritttempo wieder die Stadt in Richtung der Route 3, auch wenn er kein großes Ziel vor Augen hatte, zumindest nicht aktuell im Moment. Viel eher kreisten seine Gedanken um seine Begegnung von eben und ob es ihr gut gehen würde so schnell wieder im Einsatz zu sein? Um ehrlich zu sein – auch wenn er es nie zugeben würde – machte er sich doch Sorgen um die Rangerin, auch wenn sie wohl gut auf sich selbst aufpassen konnte und nicht auf seine Hilfe angewiesen wäre. Schade war es nur, dass die Bekanntschaft so kurz ausgefallen war und er nicht die Möglichkeit gehabt hatte sie bei einem Essen etwas näher kennenzulernen. Zum ersten Mal in seinem Leben bereute er es wirklich mit jemand neuem nicht mehr Zeit verbracht zu haben... Aber im Endeffekt hatte ihre Pflicht gerufen und daran hätte er sie nicht hindern können... Vielleicht, aber auch nur vielleicht würden sie sich irgendwann wieder über den Weg laufen und die Möglichkeit bekommen, die ihnen heute verwehrt geblieben war. Bis dahin hatte er das Bild von Kekona und ihr in seinem Zeichenblock, was zum Einen eine Erinnerung an sie und zum anderen ein Denkzettel für Damon gewesen war, dass es auf Dauer nicht allzu gesund für ihn ist, ständig die Schiene des einsamen Wolfs zu fahren. Ob er das eigentlich so sehr wollte? Wenn sein misstrauen in sein Umfeld nicht wäre, hätte er wohl viel weniger Probleme zu anderen Vertrauen aufzubauen.
“Turrrtok, Turtok.“, brummte sein Begleiter neben ihm her und klopfte ihm tröstend auf die Schulter. Auch Turtok schien der Ausgang der Situation nicht zu passen, aber ändern konnte keiner der beiden was. Zumindest konnte er seinem Wasser-Pokémon ein mattes Lächeln als Dankeschön schenken ehe er den Blick wieder nach vorne richtete. Auch wenn er unbedingt mit den Arenen hier in der Region weitermachen wollte, gab es noch ein anderes Mysterium zu lüften, was ihm seit gestern nicht aus dem Kopf gegangen war. Es musste doch irgendjemanden geben, der ihm sagen konnte was für eine Art von Turtok die Frau ihm als Bild hinterlassen hatte... Man konnte klar und deutlich erkennen, das es sich dabei um ein Turtok handelte und doch stachen die Unterschiede so sehr ins Auge, das da irgendetwas im Spiel sein musste. „ Was hältst du davon? Erst lösen wir das Rätsel um das Turtok auf dem Bild und danach holen wir zwei alte Bekannte von Zuhause wieder, um die Arenen hier abzuklappern?“ Voller Euphorie sich mit den Armen auf den Bauch klopfend und zwei Ladungen Wasser aus seinen Düsen schießend bekundete sein Turtok seine Zustimmung und wollte gerade weitergehen, als seine lauten Schritte verstummten und er fokussiert in eine Richtung starrte. Überrascht blickte er erst zu seinem Pokémon und dann in die Richtung in die es guckte. Sehen konnte Damon absolut nichts, aber sah Turtok dort denn überhaupt etwas? Als hätte er etwas gerade bestätigt, deutete es mit fuchtelnden Armen in die Richtung und stapfte auch schon los. Instinktiv hatte er sich schon in Bewegung gesetzt und sich im Kopf gefragt, ob denn wieder Micah in der Nähe war und in Schwierigkeiten steckte, doch wurde diese Hoffnung wieder beseitigt, als Turtok zum Stillstand kam.
„Hab ich irgendetwas verpasst oder ist Septerna-City ein Magnet für solche Fälle?!“ Zwar kam das ziemlich monoton über seine Lippen, doch war es durchaus ernst gemeint. Vor paar Tagen Micah im Wald und nun ein unbekannter Mann, vermutlich in seinem Alter der regungslos auf dem Boden lag und von einem Yanma und Yanmega umkreist wurde. Ob sie für seinen Zustand verantwortlich waren konnte Damon noch nicht sagen, doch kaum hatten die Käfer-Pokémon sie bemerkt, sauste das Yanma ohne jegliche Vorwarnung auf sie zu und statt Turtok anzugreifen... war Damon das Ziel?! In letzter Sekunde die Arme schützend vor seinem Körper hochreißend, wurde er keine Sekunde später schon von einer Tackle Attacke getroffen und zu Boden gerissen. Einige Sekunden blieb er da auch liegen, seine Deckung so gut es ging oben haltend, auch wenn ihm der Kopf ziemlich dröhnte. Mit einem Auge durch seinen Schutz luckend bemerkte er nur wie das Yanma erneut im Anmarsch war und einen weiteren Angriff gegen ihn starten wollte als im nächsten Moment ein erzürntes Brüllen seitens seines Turtoks ertönte und aus seinen Düsen ein eisiger Strahl schoss, welches das Yanma nicht nur traf, sondern auch einfror was Damon die Zeit gegeben hatte sich zur Seite wegzurollen und so gut es ging aufzurappeln. Was immer auch passiert war, hatte scheinbar die Pokémon hier ziemlich aggressiv gemacht, so sehr das sie auf die Menschen losgingen. Die Arme zu den Seiten ausgestreckt und zähneknirschend stand sein Turtok schützend vor Damon und versuchte das Yanmega zu einem Angriff auf ihn regelrecht zu provozieren, um die Aufmerksamkeit von Damon abzulenken. Zögernd blickte es noch zwischen Turtok und Damon hin und her, als sein Turtok eigenständig schon in Wasser eingehüllt war und mit hohem Tempo auf das Yanmega schoss und nicht nur traf, sondern es auch noch weit genug zurückdrängte, um die bewusstlose Person in Sicherheit bringen zu können. Auch wenn Damons Körper von der Tackle-Attacke noch schmerzte, biss er die Zähne zusammen und rannte schnell zu seinem gleichaltrigen Gesellen und warf einen seiner Arme über seine Schulter, damit er ihn schnell von dort wegziehen konnte. Ob er auch von den Käfer-Pokémon angegriffen worden war oder vielleicht sogar wusste, was hinter dem Angriff steckte blieb abzuwarten, wie schnell er wieder zu sich kam.
In aufrechter Position lehnte er den jungen Mann schließlich an einen nahegelegenen Baum und untersuchte ihn auf irgendwelche oberflächlichen Verletzungen. Es erweckte zumindest nicht den Anschein, als hätte er großartige Verletzungen, doch war Damon kein Mediziner um das zu beurteilen. Solange man keine blauen Flecke, Wunden oder Blut irgendwo hatte, erweckte man den Anschein halbwegs auf den Beinen stehen zu können. Vorsichtshalber klatschte er dem Jungen vorsichtig mit der Hand gegen die Wange, um ihn irgendwie wach zu bekommen, während er zwischendurch mal immer wieder einen Blick zu Turtok riskierte und dabei bemerkte, wie ein weiteres Yanma sich zu ihnen gesellt hatte... Hatten die jetzt hier irgendwo ein Nest oder warum war nun ein weiteres da?!




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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Di Nov 15, 2016 1:31 am

out: ich Dieb, bis ich ein eigenes finde, hihihi







Jacoby Shaddixx

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Konfus(ius)



Es genügte ein 'Tok' und mit einem Mal wurde es schwarz.

Pure Finsternis herrschte und ein dumpfes, dunkles Rauschen drang erschreckend durch die Ohren des Jungen. Er spürte nichts. Ihm war weder kalt, noch zog eine Regung durch seinen Körper. Schwerelos fühlte es sich in dieser Dunkelheit an und verzerrt zugleich. Wie auch immer er an diesen Ort gelangte, es wirkte alles sehr einsam und unecht, auch wenn es ihm derzeit nicht in den Sinn kam zu urteilen, was genau echt und unecht zu sein schien. Eine ganze Weile verbrachte Jacoby in dieser Finsternis und mit der Zeit bildete sich Unbehagen in seinem sonst so lockeren Gemüt. Was war geschehen?, fragte er sich und riss immer und immer wieder seine Augen auf, selbst wenn er nichts sehen konnte. Ein Pochen drang durch seinen Kopf – schmerzlich und kurz. Er verzog seine Miene, griff sich an seine Schläfe und versuchte zu schreien, doch es geschah nichts. Kein Laut und kein Schall. Doch immer weiter stieg das schmerzliche Pochen, quälte ihn und kicherte in das eine Ohr hinein, während es aus dem anderen wieder hinaus trat. Er erinnerte sich grob, wenngleich auch gar nicht. Er und Hundemon waren auf einem kleinen Pfad gewesen, als... als was? Zu verzerrt und durcheinander waren die Gedanken und Erinnerungen daran. Zu lückenhaft derzeit. Er begann sich in dieser Finsternis zu drehen und blickte dabei wild umher, als würde er etwas suchen, um sich festzuhalten. Sein Herzschlag war nun deutlich zu hören, schlug zum Takt der rasantesten Klaviersymphonien – die Symphonien der Schwärze. Schwindel und Übelkeit machten sich breit. Dieser Ort schien verzwickt und grausam zu sein, wollte Jacoby doch wissen, wo er war und weshalb er hier war. Der Pfad.., sauste es durch seine Gedanken. Sein Weg hing an Hundemon. Er war definitiv alleine hier, keine Seele schien bei ihm zu sein, kein anderes Lebewesen oder was auch immer er selbst momentan zu definieren war. Völlige Einsamkeit und gänzlich die Gedanken, die durch seinen Kopf umher irrten waren bereit, diese Einsamkeit nicht überwiegen zu lassen. Ob er jemals wieder aus diesem finsteren Gefängnis entkommen vermochte? Er wusste es nicht. Er war sich nicht einmal sicher, ob es in Ordnung wäre zu fliehen und wo anders zu sein, obwohl er nicht einmal herausgefunden hatte, in welchem Hier und Jetzt er überhaupt war. Was geschah nur? Wie konnte dies mit ihm passieren? Hatte er eine Gottheit erzürnt, ein legendäres Pokemon erbost und dabei den schwarzen Peter gezogen? Jacoby wusste es nicht, doch hoffte er auf eine baldige Antwort und Lösung zu diesem Problem.
Silhouetten tauchten auf dem Pfad auf. Sie lachten und schrien, sprangen umher und mit einem lauten Knall endete dieses kurze Theaterspiel. Und er erinnerte sich einen Schritt weiter. Man hatte ihn abgefangen. Irgendwelche Fremden und er hatte nicht ahnen können, was sie wollten. Mit diesem Gedankenstück endete jedoch die kleine Reise des Jungen. Erneut begann es zu rütteln und schütteln. Dieses Mal fühlte es sich lebendiger an, live, als würde etwas ganz Großes vor seinen Augen geschehen. Jacoby riss sie auf und sah nichts, weiterhin Schwärze. Doch diese Schwärze schien sich zu bewegen, wirkte wellenartig und sprang von einer Seite zur anderen. Immer wieder polterte es und die Finsternis blitzte für Bruchteile hell auf. Seine Augen zuckten, seine Hände wankten gleich eines baldig Ertrinkenden.
HEY!, schrie er, doch nur gedanklich. Ihm missfiel die derzeitige Situation nun sichtlich und er versuchte sich zu wehren und zu wanken, die Finsternis zu verbannen und wieder Herr der Lage zu werden, als mit einem weiteren Beben plötzlich Licht in die Dunkelheit drang und sich seine Augen tatsächlich öffneten.
“Apfel..ringe..“, murmelte er völlig unhörbar in sich und ein gleißendes Licht flutete seine müden und angestrengten Augenlider. Er starrte auf saftig grüne Büsche und lehnte an einem Baum. Er spürte die Grashalme unter seinen Fingern und kleine Steinchen, die sich versuchten gewalttätig in sein junges und zartes Fleisch zu bohren. Die Sonne schien und er spürte eine sehr angenehme Temperatur auf seinem Körper. Leicht warm war ihm, da er noch etwas verwirrt und schockiert nicht einmal blinzelte und dabei seine Umgebung kurz abscante. Ein Junge kniete neben ihm und ein gigantisches Turtok stand standhaft ein paar Meter weiter entfernt. “Oh man...“, pustete Jacoby angestrengt und kniff die Augen zusammen – in der Hoffnung wieder in der Finsternis zu sein und nicht einem gewaltigen Turtok entgegentreten zu müssen. Zumal er nicht einmal wusste wie, da er keinerlei Erinnerung gerade an sein Hundemon besaß und nicht wusste, wo es war. Er öffnete zaghaft seine Augen und sah den stählernen Panzer eines Turtoks vor sich. Er starrte für einen kurzen Augenblick auf den Schuppenpanzer, ließ diesen Blick wieder ab und seine Augen weiter schweifen. “Ich habe kein Geld.“, sprach er fast monoton und schluckte kurz. “Ich bin voll der.. Penner... und so......“. Mit diesen Worten überraschte er sich selbst und hätte sich am Liebsten erst einmal die Kehle durchgeschnitten, doch gesagt ist gesagt. Mittlerweile hatte er jedoch wieder ein Gefühl in seinen Beinen und Armen, blickte kurz hin und her, sah ein Yanma, schreckte schauspielerisch auf, zeigte in eine andere Richtung und schrie “Ein Sichlor, ACHTUNG!“. Diese kleine Ablenkung genutzt, sprang er auf seine beiden Beine und nahm zwei Meter Abstand von seinem Gegenüber. Nun konnte er die Situation besser beurteilen und sah, dass sich das Turtok bereit machte, mit einem Yanma zu kämpfen und der schnieke junge Kerl ihm gegenüber wohl einfach nur dastand, auch wenn er etwas angeschlagen wirkte. Je näher er ihn betrachtete, umso suspekter wurde er für Jacoby. Ob er auch so ein  Pech wie Jacoby hatte und ihm irgendetwas zugestoßen war? In dieser Region schien das, in Anbetracht der momentanen Situation, gar nicht so abwegig zu sein - wohl gänzlich normal? Wahrscheinlich war ihm Jacoby zugestoßen und er hatte ihn in seiner Trance mit einem zuckenden Arm verdroschen. Aus Erfahrungen weiß Jacoby, dass dies sehr schmerzhaft für diejenige Person enden kann, wenn er sein Sleeping Kung Fu anwendet. “Beruhige dich.“, sprach der junge Trainer gelassen, auch wenn ihm auf einmal sehr schwindelig wurde und er sich stark bemühte stehen zu bleiben. “Ich kann dir helfen!“.



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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Di Nov 15, 2016 1:20 pm







Damon Yamato

Orden: 2 . Pokémon im Team: 1 .



Die Rache der Käfer-Pokémon?#2


„Was zum?!, entglitt es dem Schwarzhaarigen als die bewusstlose Gestalt vor ihm etwas zu murmeln schien, das sich wie Apfelringe angehört hatte... Egal was passiert war, scheinbar hatte man ihn wirklich so zugerichtet, dass er ziemlich benebelt sein musste in so eine Situation so etwas herauszuhauen. Je mehr Damon ihn aber betrachtete, desto deutlicher wurde wie der Typ scheinbar keinerlei Ahnung hatte wo er war, was er hier machte und wenn der Trainer ehrlich war würde es ihn nicht einmal wundern, wenn er nicht einmal mehr seinen eigenen Namen kannte.
Abrupt wurde sein Fokus aber von dem jungen Mann auf sein Turtok gelenkt, welches sich für einen Moment in seinen Panzer eingezogen hatte und zu einem Turbodreher überging, um das Yanmega und Yanma etwas zurückzudrängen, ehe es wieder aus seinem Panzer herauskam und sich wieder schützend vor Damon und den unbekannten Jungen stellte. Auch wenn es sicherlich kein Zuckerschlecken war gegen zwei Pokémon auf einmal zu kämpfen hatte Turtok schon weitaus härteres hinter sich, als das ihn so eine kleine Herausforderung in die Knie zwingen würde. So abgelenkt von dem Kampf bekam Damon gar nicht mit, wie Mr.X einige Zeit lang die Augen zupresste in der Hoffnung sich weiterhin in der Bewusstlosigkeit zu befinden und das alles nur ein Produkt seiner Fantasie gewesen war. Dafür das er scheinbar die Dresche seines Lebens bekommen hatte und gerade von Käfer Pokémon in die Bredouille genommen wurde, war er doch ziemlich ruhig und gelassen. Perplex wandte sich Damon aber zu dem Unbekannten, als er mit einem Mal erzählte kein Geld zu haben und ein verwahrloster Obdachloser zu sein. Meinte er das jetzt wirklich ernst? Schlagartig wich schon der perplexe Ausdruck in seinem Gesicht und machte Platz für Unglaubwürdigkeit, während der Schwarzhaarige ihn von oben bis unten einmal musterte. Dafür das er ein Penner sein sollte, trug er – abgesehen von dem Dreck – eher neuere Klamotten. „Ich will dein Geld ni-...“ Bevor er aber auch nur seinen Satz zu Ende sprechen konnte, warnte ihn der Unbekannte vor einem heransausenden Sichlor, wobei Damon selbst instinktiv eine Rolle zur Seite machte und Turtok sich ebenso nach einem weiteren Feind umsah und es geschah... Nichts? Sichtlich irritiert blickte sich auch Damon um und musste feststellen, dass da absolut nichts war bis ihm ein wenig dämmerte, wozu die Aktion überhaupt galt. Von allen Sachen die man auf der Welt als Bedrohung erachten konnte, war Damon wohl das was das geringste Gefahrenpotenzial ausstrahlen sollte, insbesondere wenn er der betroffenen Person gerade das Leben gerettet hatte. Das aber überspannte den Bogen nicht, noch nicht. Erst als er dann mit einem Mal Damon gut zuzureden versuchte und ihm seine Hilfe anbot konnte man Damon einen Gesichtsausdruck ansehen, der Bänder sprach. Wollte er ihn gerade verarschen oder meinte er das wirklich ernst?   „Wer hilft hier gerade wem?! Du lagst bewusstlos vor dem Yanmega und Yanma, als wir hier eintrafen!“ Für ihn völlig ungewohnt war er in dem Moment ein klein wenig aus seiner Haut gefahren und war alles andere als ruhig geblieben, atmete aber kurz darauf aus und versuchte wieder zur Ruhe zu kommen, als er in der nächsten Sekunde schon sein Turtok hörte und nur sah, wie es scheinbar einen Angriff abbekommen hatte und versuchte sich mit den Beinen abzufangen, während es weiter mit dem Yanmega beschäftigt war. Das Yanma hingegen hatte sich wieder zu Damon und dem Fremden gewandt, dieses Mal wieder den Fremden im Fokus, wobei Damon sich schon in Bewegung setzte und den Fremden zu Boden riss, als das Yanma keinen Wimpernschlag später über ihre Köpfe hinweg sauste und verärgert feststellte das Ziel verfehlt zu haben. „Hast du irgendwelche Pokémon, um ein klein wenig auszuhelfen?“ Genau in solchen Situationen wäre es praktisch gewesen ein zweites Pokémon im Team zu haben und je mehr Damon so darüber nachdachte, desto mehr überdachte er seinen Plan vielleicht nicht doch vorher zu einem Pokémon-Center zu gehen und sein Team aufzustocken. Darüber konnte er sich aber auch noch später Kopf machen, denn als hätten die aktuellen Gegner nicht gereicht, erschien in der Ferne tatsächlich ein Sichlor , als hätte der Fremde sich das verschrien. „Du scheinst das Pech wirklich wie ein Magnet anzuziehen...“ Wenn noch weitere hinzukommen würden, dann hätten sie mit Sicherheit ein gewaltiges Problem, was sie auf die Dauer nicht bekämpfen können würden, zumindest nicht alleine...
Bevor das Sichlor aber in Aktion treten konnte, würde er seinem Turtok einen kleinen Vorteil verschaffen können. „Turtok, Regentanz!“ Schlagartig bildete Turtok zwischen seinen Händen eine blaue Energiekugel, nachdem er das Yanmega weggedrückt hatte, die er sogleich auch schon in den Himmel schoss, wo sich binnen Sekunden Gewitterwolken zusammenbrauten und für einen kleinen Wetterumschwung sorgten, wobei Turtok einen Moment lang die Augen schloss und das Wasser auf seiner Haut genoss, welches auf ihn zeitgleich heilende Wirkungen hatte, ehe er stärker denn je und voller Kampfgeist die Augen aufriss und die beiden Pumpen auf seinem Rücken auf seinen Kontrahenten richtete. „Hydropumpe!“ Als hätte es den Angriff bereits selbst geplant, schoss nach der Aufforderung Damons eine gewaltige Menge Wasser aus den Pumpen auf seinem Rücken, welches das Yanmega erfassten und mit brachialer Gewalt in einen Fels donnerten. Gestärkt durch den Regentanz hatte der Angriffe eine weitaus gravierendere Wirkung als sonst schon. Ohne auch nur mit dem Flügel zu zucken, blieb es am Aufprallort liegen, was auch das Yanma dazu bewegte zögernd zwischen den beiden jungen Männern und dem Turtok hin und her zu sehen ehe es die Flucht ergriff. Dann blieb nur noch das Sichlor übrig, wenn sie nicht noch weitere Gesellschaft bekommen würden... Was auch immer aber passieren würde, sie würden schnell die Beine in die Hand nehmen müssen, um etwas Abstand zu dem Schauplatz des Kampfes zu gewinnen und die Käfer-Pokemon los zu werden. Ob sie nun von dem Krach angelockt wurden, sie ihr Territorium verteidigten oder aber ein anderer Faktor hierbei eine essentielle Rolle spielte, konnten sie erst sagen wenn sie sich genauer mit der Sache beschäftigten und der Fremde erzählte, was mit ihm überhaupt passiert war... natürlich wenn er sich überhaupt daran erinnern konnte...




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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Di Nov 15, 2016 3:49 pm







Jacoby Shaddixx

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Zusammenhalt



Um die derzeitige Situation besser einschätzen zu können, wanderten Jacos Augen von einer Seite zur anderen. Er befand sich in einem Wald bzw. einem Waldstück, es war Tag und die Sonne schien kräftig, aber angenehm warm. Irgendeine fremde Person hatte ihn wohl an einen Baum platziert, um sich und ihn vor den vermehrenden Yanma und Yanmega zu schützen und strategisch sicheres Terrrain zu beziehen. Mittlerweile waren alle Gefühle wieder im Körper des jungen Trainers zurückgekehrt und teilweise wünschte er, dass diese ganz schnell wieder verschwinden würden. “Bah, das schmerzt gehörig..“, brummte er in sich hinein, hielt mit seiner linken Hand seinen Hinterkopf und mit der rechten seinen linken Brustkorb. Irgendetwas hatte ihm diese Schmerzen zugefügt, doch er war sich sicher, dass es diese Pokemon hier nicht waren. Menschen haben ihm dies zugefügt, doch was ist nur geschehen? Es schien, als hätte der Schlag auf seinen Hinterkopf einige Erinnerungen zerbrochen und in Scherben zurückgelassen, aber das sollte nicht alles sein. Denn wie ihm ein mulmiges Gefühl überkam bemerkte er, dass jemand fehlte. Hundemon... Sein treuer Freund und Begleiter war verschwunden, obwohl er nahezu immer an seiner Seite war. Irgendetwas mag ihm zugestoßen sein? Das würde sich Jacob niemals verzeihen können..
Auch die Worte des Fremden, dass er bewusstlos vor Yanma und Yanmega auf dem Boden kauerte, schienen logisch. Immerhin hatte er für eine kurze Zeitspanne seine Erinnerungen verloren, aber wie bereits erwähnt, haben diese beiden Pokemon nichts damit am Hut. Demnach waren Turtok und Onkel Tom wohl seine beiden Retter gewesen. Als Prinzessin hätte es den beiden sicher besser gefallen, aber leider war Jacoby nur ein kleiner junger Trainer, der durch die Aneinanderreihung eigenartiger und unglücklicher Zusammenhänge, die ihm bislang noch entfallen waren, gewesen. Er schüttelte seinen Kopf, kniff beide Augen noch einmal zusammen und atmete tief ein und wieder aus. “Nungut, werter Ritter..“, wendete er seine Stimme dem Neuling entgegen. Er schien ein erfahrener Trainer zu sein, wenn er bereits ein Turtok besaß und demnach musste er aufpassen bzw. Acht geben, dass er nicht ganz in den Hintergrund fällt. Immerhin handelte es sich bei Jacoby ebenfalls um einen erfahrenen und herausragenden Trainer, dessen strategisches Geschick oftmals den Sieg einheimsen konnte. Seinen Satz konnte Jacob jedoch nicht vollenden, da das eine Yanma zum Angriff ausholte, mit Schwung auf ihn zustürmte, er jedoch gekonnt von seinem Retter ein weiteres Mal gerettet wurde – dieses Mal unsanft auf den Boden der Tatsachen gerissen. Die beiden polterten unangenehm umher, konnten jedoch froh sein, dass der Untergrund leicht durch weichen Rasen gepolstert war und der Sturz dementsprechend gedämmt wurde. “Wow...“, spuckte Jacoby genervt und rappelte sich hastig wieder auf seine beiden Beine. Nun war er etwas angenervt, obwohl er eine eigentlich ruhige und gelassene Person war. “Jetzt wird es Zeit die Wünschelrute auszupacken..“, sprach  er selbstsicher. Der Fremde hatte nach einem Pokemon gefragt? Das konnte er haben. Auch wenn Hundemon immer nahe bei ihm war, konnte es tatsächlich gewesen sein, dass er seinen Begleiter einfach in einen Poke-Ball gerufen hatte, damit diesem nichts geschehen würde. Mit seiner rechten Hand griff er in seine Innentasche, presste seinen Daumen auf den Knopf der stählernen Kugel und ließ sie größer werdend aufploppen. Eine Schweißperle suchte sich zielstrebig den Weg gen Erdoberfläche, als sie seine Schläfe entlang streifte und innerlich hoffte er, dass Hundemon wirklich in diesem Pokeball war. “Dann legen wir los!“, brüllte er voller Energie, als das Sichlor tatsächlich aufgetaucht war und er für einen kurzen Augenblick darüber sinnierte, ob er nicht lieber als Wahrsager in einem kleinen Dorf arbeiten wollen würde.
Sein Turtok hingegen hatte bereits eine Veränderung der Wetterlage vorgenommen und den so schönen Sonnenschein in eine etwas regnerische und nasse Angelegenheit verwandeln lassen. Hydropumpe folgte und Yanmega und Yanma verschwanden von der Bildfläche. Starke Sache, dachte sich Jacoby und jonglierte mit seinem Pokeball hin und her. Mit einem süffisanten Grinsen holte er nun letztlich erneut aus und warf seinen Pokeball in Richtung Sichlor. Dieser kam auf, polterte vor sich her, öffnete sich und ein kleiner Lichtblitz gefolgt von... gefolgt von nichts. Für ein paar Sekunden betrachtet Jacoby sicher den Pokeball, ehe Sichlor diesen mit seinen gewetzten Klingenarmen zurück zu seinem Trainer katapultierte, sodass er ihn auffangen konnte. “Also ich glaube...“, begann Jacob ruhig und sich dabei an seiner Schläfe juckend. “... mein Pokemon ist verschwunden.“. Als würde dieses Spektakel in einer schlechten Anime-Adaption auf RTL II laufen, verstaute er seinen Pokeball zurück in der Innenseite seiner Tasche und ging in Kampfstellung. WAS ZUM TEUFEL IST HIER LOS!??, schrie er gedanklich, um seinen kleinen Verzweiflungsausbruch nicht anmerken zu lassen, als ruckartig das Sichlor los sprintete, mit seinen Flügeln ein unangenehm aggressives Zirren entfachte und mit beiden Klingen ausholte, als es auf die Trainer zustürmte. Für einen musste sich das Turtok entscheiden, da es sicherlich nicht beide retten konnte und das Sichlor viel zu schnell schien, um doppelt gestoppt werden zu können. Innerlich verabschiedete sich Jacoby bereits von allem, war aber gewillt mit aller Kraft gegen das Sichlor physisch zu kämpfen, wenn nötig.
Das Sichlor schien nicht dumm zu sein. Es hatte Turtok als Zugehöriger des Fremden bereits identifiziert und stürmte mit einem enormen Schub auf Jacoby zu. Dieser schluckte, ließ seinen Blick erneut zu seinem Retter schweifen, um diesen mit einem Peace-Zeichen in Sicherheit zu wiegen und nun selbst das Sichlor mit beiden Augen zu fokussieren. Wenige Sekunden trennten die beiden voneinander, als er einen Schatten von der Seite wahrnehmen konnte. Ein sanftes, sportliches Hecheln. Ein Hecheln? Und wie ein Blitz schoss es ihm durch den Kopf. Jacoby lockerte seine Haltung, stand gelassen vor dem heran preschenden Sichlor und sprach sanfte: “Feuersturm.“.
Ein gigantisch flammendes Zeichen schoss aus seinem rechten Augenwinkel vorbei an Turtok und dem Fremden. Sichlor, welches zu fokussiert auf den jungen Trainer gewesen war, bemerkte zu spät das Aufblitzen der Höllenflammen und wurde brachial getroffen. Von der Druckwelle des Zusammenpralls kam ebenfalls Jacob ins Wanken, als er mit seiner rechten Hand ausholte und plötzlich Halt an etwas fand, was er nur zu gut fühlen und erinnern konnte – Hundemon. Das Sichlor war zu Boden geworfen und leicht angekokelt. Der Regen schien dem Schaden dieses Angriffes etwas gekostet zu haben, doch war es genug gewesen, um das aggressive Pokemon letztlich in die Flucht zu schlagen. “Ich wusste doch, auf dich kann man immer zählen..“, freute sich Jacoby ruhig und streichelte sein Pokemon erst einmal ausgiebig. Eine Umarmung war ebenfalls drin und auch Hundemon war glücklich, wieder seinen Herren gefunden zu haben. “Ein bisschen mitgenommen siehst du aus.“.



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Zuletzt von Jacoby Shaddixx am Mo Nov 21, 2016 1:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Mi Nov 16, 2016 9:23 pm







Damon Yamato

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Schon wieder Septerna?


War das jetzt ein schlechter Scherz ? Einen Moment lang hatte Damon den kleinen Hoffnungsschimmer gehabt, dass sie nun wenigstens einen ausgeglichenen Kampf haben würden, stattdessen beschlich den Yamato die Erkenntnis dass aus dem Ball nichts mehr kommen würde, je länger sie ihn anstarrten. Unkontrolliert fing sein rechtes Auge an zu zucken, als er in die Richtung des Fremden blickte und versuchte die sonst so ruhige Ausstrahlung beizubehalten und nicht das Opfer eines Anfalls zu werden, indem er statt sein Turtok auf die Käfer-Pokémon loszulassen sich um das eigentliche Opfer der Situation kümmerte. Solche Einfälle hatte er eigentlich nur damals bei  seinem Adoptivbruder gehabt, bevor man ihm davon erzählt hatte kein Teil der Familie zu sein, zumindest nicht vom Blut her. Warum er gerade bei einem wildfremden Typen so eine Seite präsentierte war ihm in dem Moment selbst nicht einmal klar und wenn er ehrlich war gab es andere Sachen, die ihm weitaus größere Kopfschmerzen bereiteten wie die Situation in der sie sich nach wie vor befanden. „Verschwunden?“, wiederholte Damon in einer stoischen Art und Weise, auch wenn das darauffolgende tiefe einatmen dem Zweck diente nicht wieder aus der Reihe zu tanzen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Da kannte er den Typen ein paar Minuten und musste Seiten von sich unterdrücken, die er lange Zeit nicht mehr an die Oberfläche gelassen hatte, unter anderem deswegen weil es weder einen Anlass dafür gab, noch irgendeine Situation es aus ihm heraus kitzelte. Abgelenkt durch dieses Spektakel seitens des Fremden, bemerkte Damon erst spät wie Jacoby zum neuen Ziel des Sichlor auserkoren wurde. Egal was der Schwarzhaarige ab diesem Punkt machen würde, wäre viel zu spät um einen Unfall zu verhindern. Selbst wenn er die schnellste Attacke Turtoks einsetzen würde und diese mit dem Druck mit rasanter Geschwindigkeit auf Sichlor zuschießen würde, konnte nicht verhindert werden dass der leicht „verwirrte“ Typ etwas abbekommen würde.
Bevor Damon aber überhaupt zu einem Entschluss kommen konnte bemerkten sowohl er als auch sein Turtok wie ein weiteres Pokémon Teil des Kampfes wurde und binnen Augenblicken einen Befehl von dem Fremden entgegen nahm, trotz des Regens einen Feuersturm abfeuerte der die Hitzewelle bei dem Abstand des Schwarzhaarigen auf Distanz spüren ließ und für Sichlor die Endstation bedeutete. Es brauchte nicht lange bis sich für den Trainer daraus ergab, dass der Fremde doch Pokémon besaß, noch dazu ein Hundemon. Was ihn leicht Schmunzeln ließ und seinen Blick in die Richtung seines Begleiters wandern ließ war der Anblick der beiden, was ein starkes Band zwischen Trainer und Pokémon präsentierte. Scheinbar waren die beiden genauso ein unzertrennliches Duo wie auch Damon und Turtok es waren.  
Für ihn war es nach wie vor das kleine, verspielte Schiggy war vor vielen Jahren aus seinem Ei geschlüpft war und seither die einzig „wirkliche“ Familie war, die Damon hatte. Die Erinnerung die die beiden teilten, die Sachen die die beiden bereits durchgemacht hatten konnte nicht jeder sein eigen nennen. Eventuell war das bei den beiden genauso der Fall gewesen? Vielleicht waren sie genauso lange unterwegs wie Damon und Turtok und waren ein unzertrennliches Duo? Überraschend wäre es nicht. Den gemeinsamen Augenblick der Wiedervereinigung von dem Fremden und seinem Hundemon wollte der Schwarzhaarige gewiss nicht stören, stattdessen beobachtete er die beiden einige Sekunden ziemlich genau und prägte sich das Bild detailgetreu wie möglich ein. Beizeiten könnte das eine weitere, ansehnliche Skizze für seine private Sammlung von unbeschreiblich schönen Momenten werden, sollte er die Harmonie und die Synergie der beiden auf Papier bringen können. „Ich weiß zwar nicht wie ihr beiden hier gelandet seid, aber ich kann euch zurück nach Septerna begleiten, damit ihr dort etwas zur Ruhe kommt. Ist nicht weit von hier.“ Schon wieder... Warum auch immer zog es den Trainer immer wieder zurück in diese Stadt, einmal wegen Micah und nun wegen... ja, wie hieß er eigentlich?
„Damon.“, fügte er zu dem eben gesagten noch an, damit auch – hoffentlich – der Fremde sich vorstellte und der Trainer ihn mit einem Namen ansprechen konnte. Was ihm jetzt erst aber auffiel war, dass Turtok schon eine geraume Zeit auf das Hundemon ununterbrochen starrte, es mehrmals fixiert hatte. Nicht so, als würde er sich einen Kampf mit ihm wünschen, der Blick sah anders aus und vor allem sprach dann seine Körperhaltung Bänder. Waren sie sich vielleicht schon einmal begegnet ohne das Damon es bemerkt hatte?   „Kennt ihr euch?“ Nicht das er wirklich davon ausging, aber trotz allem konnte er das Verhalten seines Turtoks nicht wirklich in eine spezifische Richtung deuten.
Ein letztes Mal ließ Damon den Blick in der Umgebung umherschweifen, um sicher zu gehen nicht gleich wieder einem Überraschungsangriff anheim zu fallen doch wirkte die Gegend ziemlich ruhig und friedlich. Das hieß nicht unbedingt, dass sie es heraufbeschwören sollten und hier einfach weiter wie angewurzelt stehen blieben. Wenn sie schon in diesem Moment etwas Ruhe hatten dann sollten sie die Gunst der Stunde nutzen und das Weite suchen. Ein zwei Kämpfe waren sicherlich kein Problem, doch auf die Dauer hin würde das an den Kraftreserven beider Pokémon zerren. „Du weißt zufällig nicht, warum gerade die Käfer-Pokémon dieser Gegend etwas gegen dich haben? Oder besser gesagt allgemein gegen unseresgleichen?“ Von jemandem, der gerade einen leeren Pokéball in den Kampf geschickt hatte erwartete er keine sonderlich aufschlussreiche Antwort. Wenn er ehrlich war, erwartete er nicht einmal ansatzweise eine hilfreiche Antwort, doch gab es mit minimaler Wahrscheinlichkeit die Hoffnung, das er sich zumindest an den Grund seiner Bewusstlosigkeit erinnerte und es einen Zusammenhang mit dem aggressivem Verhalten der Bewohner der Gegend gab.
Auch wenn der Regentanz seines Begleiters noch anhielt, setzte Damon sich schließlich in Bewegung um eine weitere Nacht in Septerna zu verbringen... Womöglich hatte er Glück und er würde Micah wieder über den Weg laufen? Instinktiv schüttelte er den Gedanken wieder ab, als er sich selbst dabei ertappte einen kleinen Hoffnungsschimmer in seiner Rückkehr in die Stadt zu sehen. So wie er sein Glück aber kannte, würde er statt auf Micah bei seinem erneuten Versuch die Stadt zu verlassen auf ein weiteres Malheur treffen, was er für eine andere Person ausbaden dürfte.

TBC: "Zum plappernden Plaudagei"




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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Mi Nov 16, 2016 10:09 pm







Jacoby Shaddixx

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Hunger



Tosende Flammen, ein Zischen und alles endete mit einer sachten, aber zerstörerischen Eruption. So oft hatte Jacoby bereits dem Flammenspiel seines Hundemons gelauscht, so oft hatte er es bereits betrachten und in sich übertragen dürfen. Feuer, das Element der Zerstörung. Es bringt Tod und Leid über diejenigen, die sich nicht davor retten können und dennoch, gänzlich gegen Jacobys ruhige und friedliche Art, fühlte er sich mit diesem Element am Nähesten verbunden. Vielleicht war es einfach die Wärme, die Jacoby lange suchte. Die Suche, die an sich nicht nötig gewesen war, da seine Eltern, die ihn damals adoptiert hatten, glücklich aufgenommen und gepflegt haben. Irgendeinen Drang nach dieser Wärme hatte er immer verspürt und Hundemon schien diese Lücke, die er dabei in sich trug, zu füllen. Hundemon war sehr stattlich, muskulös und groß gebaut. Dennoch kniete sich der junge Trainer nieder, um es mit seiner rechten Hand vorsichtig zu kraulen und zu begutachten. Er vollzog dies immer so, als wäre Hundemon noch der kleine Welpe, frisch ausgeschlüpft aus dem Ei und so unkontrolliert, konfus und naiv. Sein Pokemon schnupperte an seiner Wange, leckte diese sachte ab und begutachtete ebenfalls seinen Trainer aufs Ganze. Die beiden hielten immer an sich und ließen sich gegenseitig in keiner Situation zurück. Fürsorglich kämpften sie sich den Weg durch mehrere Kontinente, bahnten sich den Weg durch unzählige Trainer und fanden wohl ihre Bestimmung in Einall, einer fortschrittlicheren Variante ihres eigentlichen zu Hauses – Kanto. Diese Reise trug zur Stärkung der beiden bei.
Jacoby erkannte, dass auch Hundemon einige Prellungen an sich trug und diese von nicht allzu langer Zeit stammten. Mit der Berührung der beiden blitzten Bilder allmählich auf, zeigten zurück auf die Momente  vor dem Unfall und wie es zu diesem Ereignis kommen konnte. Jacob tat sich nur etwas schwer diese zu ordnen, da sein Kopf noch etwas schwummrig und angeschlagen wirkte. Momentan war er jedoch glücklich, dass Hundemon zurückgekehrt war und es nicht abhanden gekommen ist, wie es leider in dieser Welt der Fall sein kann. “Was stellst du nur immer wieder an?“, kicherte er sein Pokemon an und klopfte ihm sachte auf den Kopf. Hundemon knurrte nur leicht und ließ einen krächzenden Atemstoß aus, der wie ein versuchtes Lachen klang. Vorsichtig richtete sich Jacoby wieder auf, Hundemon blickte entschlossen in die Augen seines Herrchens, welcher seinen Blick erhob und in Richtung des Fremden wandern ließ. Dieser hatte bereits das Wort zu den beiden gewandt.
“Ich weiß es auch nicht.“, antwortete er ruhig, war dabei ein paar Schritte auf Damon zugelaufen und reichte ihm die Hand. “Jacoby.“, er lächelte. “Sehr angenehm, haha. Gerne kannst du uns begleiten, ich denke das wäre auch gar keine so schlechte Idee. Wir sind etwas erschöpft.. zumindest habe ich das Gefühl, dass es so ist. Außerdem hat uns dein Turtok etwas nass gemacht, das sollte man denke ich ändern.“. Jacob drehte sich um und lief zurück zu seinem Hundemon. Aus seinem Rucksack, den er mit sich führte (und nun auf wundersame Art und Weise vorhanden ist), entnahm er eine kleine Trinkflasche sowie eine kleine Schachtel. Er goss Hundemon einen kleinen Schluck in eine Schale, entpackte aus der Schachtel eine Kopfschmerztablette und schluckte diese mit ein wenig stillem Wasser hinunter. Nun sollte es innerhalb der nächsten halben Stunde besser sein. Und wenn nicht, dann würde er sich einfach mitsamt seines Begleiters von der nächsten Brücke springen und hoffen, dass nach dem Tod nicht weitere Kopfschmerzen auf ihn warteten.
Damon fragte ebenfalls, ob sich Hundemon und Turtok kannten oder gar Jacoby bereits mit diesem Turtok Kontakt geknüpft hatte, wenn auch nur marginal. Jacoby zuckte perplex mit den Achseln. Er bemerkte, dass auch Hundemon eigenartig das Turtok fixierte, gar anvisierte, doch eher interessiert, als aggressiv. Ebenfalls schien es Damon zu betrachten, schnupperte in der Luft etwas und versuchte irgendetwas herauszufinden, was dem jungen Trainer nicht einleuchten sollte. “Eigentlich..“, begann er nachdenklich darüber zu philosophieren, ob dies der Fall hätte sein können. “... nicht.“. Wäre doch auch eigenartig gewesen, sollte er ihm tatsächlich über den Weg gelaufen sein. Seltsam war die Reaktion der beiden Pokemon allerdings gewesen – das musste er zugeben. Damon hinterfragte, wie es zu dieser Situation kommen konnte und weshalb die Welt der Käfer einen Komplott gegen ihn und Hundemon geschmiedet hatte. Er hingegen hatte eine leichte Ahnung.
“Menschen.. sind dafür verantwortlich. Mein Kopf brummt jedoch zu sehr, als dass ich die Puzzleteile nun zusammenfügen könnte. Anscheinend habe ich mehr abbekommen, als ich dachte.“. Ja sein Kopf brummte etwas, dies nervte ihn ungemein. Auch er wollte nun endlich einen Reim darauf bringen, was genau passiert ist und weshalb die beiden sich fühlten, als hätte man sie einen kompletten Tag lang hart und ohne Rücksicht durchgenommen. Jacoby ahnte nichts Gutes bei dem Gedanken daran – er fühlte, dass es nichts Gutes sein sollte. Ein dunkler Schauer überzog den Rücken des jungen Trainers, sofern er versuchte sich zu erinnern. Gedanklich spielte er mit der Möglichkeit, dass er es einfach schlimmer im Unterbewusstsein abgespeichert hatte, als es eigentlich war? Grau war diese Welt, doch nicht immer sollte sie so sein. Es wird sich eine - hoffentlich - nicht allzu schlimme Begründung finden, wieso die beiden nun so mitgenommen aussahen. Er und Hundemon folgten Damon und Turtok, als sich diese in Bewegung brachten und Richtung Septerna City steuerten. Jacoby hoffte auf dem Weg Klarheit zu bekommen und nicht als verlorene Seele zu wirken, die nicht wusste, was um sie geschehen war und keine Ahnung hatte, ob sich dies jemals wieder ändern könne. Zumindest erkannte er, dass sein Magen knurrte. Hundemon und er konnten definitiv einen Happen vertragen und etwas Geld, so hatte er es in seinem Rucksack gesehen, führte er ebenfalls noch mit sich. Damon also.. sein Retter in der Not und anscheinend ein netter Kerl. Auch Hundemon schien keinerlei Anzeichen von sich zu geben, dass es etwas skeptisch dem Duett gegenüber war. Dennoch musterte es Damon und schnüffelte ihm hinterher, während es immer wieder zu Jacob zurück blickte und auch dort den Geruch erschnüffelte – als ob es die beiden verglich.
“Was ist denn los? Du machst mich ganz verrückt.“, flüsterte er seinem Pokemon hinzu und hoffte, dass sich dieses bald wieder beruhigen würde.

TBC: Damon hinterher Boiz



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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Sa Dez 03, 2016 2:23 am







Damon Yamato

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Men in Black


CF: Zum plappernden Plaudagei

„Was grinste denn so dämlich vor dich hin?“ Nicht gerade die feine Art jemanden danach zu fragen, was der Anlass für den plötzlichen Anflug an guter Laune denn sei, aber das war nun einmal die Art Damons... Direkt und etwas unverblümt. Immerhin hatte Jacob ihm angeboten dabei zu helfen, der Sache näher auf den Grund zu gehen, gerade weil da vielleicht der Stein auf sie warten konnte, welcher Turtok auf die nächste Stufe bringen würde. So simpel und euphorisch das Gemüt von seiner Begleitung war, würde dieser sich aber vermutlich gar nicht davon die Laune vermiesen lassen, sondern – ganz im Gegenteil – ihn dazu motivieren noch besser gelaunt zu sein. Überraschen würde es Damon nicht. In einem Punkt musste der Schwarzhaarige ihm aber Recht geben... Irgendetwas schien sich doch dort abgespielt zu haben, wovon Jacoby wohl Zeuge wurde und was man ihm aus ihm höchstwahrscheinlich heraus geprügelt hat. Das würde zumindest seinen verwirrten Zustand erklären, als er die Augen aufgemacht hatte und mit einer Seitwärts-Rolle Distanz aufbaute.
„Aber ich glaube, du hast Recht... Irgendetwas ist dort und entweder bist du dem über den Weg gelaufen und solltest es wieder vergessen oder bist einem der Typen begegnet und ihn so lange vollgequatscht, bis... naja ich dich bewusstlos fand.“  Nur zu schade, dass sich Jacoby wirklich an Nichts erinnern konnte und so keine Anhaltspunkte gab, womit sie hätten rechnen können. Noch immer hatte der Schwarzhaarige den Geschmack der Pizza von eben im Mund und könnte sich die Finger lecken, wenn es erstens nicht gerade unangebracht wäre und zweitens er doch irgendwo satt war, seine Augen aber versuchten über seinen Magen zu triumphieren. Nein, irgendwann später aber jetzt konnte er nicht allein deswegen am Rande der Stadt umdrehen und seinem Verlangen nach Pizza nachgehen.
Das konnte er genauso gut, wenn sie mit ihrer Aufgabe fertig waren und sicher wieder in die Stadt zurückkehrten, bis dahin musste er den Gedanken an die dampfende Delikatesse verdrängen.
Einige Zeit später waren sie dann schon am Ort des Geschehens angekommen, wo Damon vor ein paar Stunden noch Jacoby gefunden hatte in der Hoffnung so seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Irgendetwas musste er hier doch sehen, was bruchstückhaft die Erinnerung daran zurückholte. Käfer-Pokémon gab es in der Nähe zum Glück keine, sodass sie im Augenblick etwas Ruhe hatten oder die Zeit weiterzuziehen. Je länger sie an einem Ort verweilten, desto mehr gingen die Alarmsirenen von Damon los. Etwas nachdenklich kraulte er sich am Kinn und blickte Gen Himmel, welcher in ein dunkles Abendrot getaucht gewesen war und die letzten Sonnenstrahlen Platz für die Dunkelheit machten. Herrlich... Ein Wald voller Käfer-Pokemon die einem ans Leder wollen, Vollidioten die aus irgendeinem Grund hier ihr Unwesen treiben und zu all dem noch Nacht... Da schien es jemand mit ihnen wirklich nicht gut zu meinen oder aber liebte es ihnen eine Herausforderung mit auf dem Weg zu geben. Wenig später hörte er dann aber hinter ihnen Geräusche oder besser gesagt das Gerede zweier Personen, die ihnen immer näher kamen. Ohne über seine Handlung nachzudenken, packte er Jacob und schliff ihn förmlich mit zum nächsten Gebüsch, wo die beiden sich verstecken konnten, als zwei in schwarz gekleidete, kuriose Gestalten an der Stelle vorbei gingen und ein kurzes Plauderpäuschen hielten. „Bringen die irgendwelche Erinnerungen hoch?! Oder hast du die noch nie in deinem Leben gesehen?“, flüsterte er zu dem anderen Trainer, dabei noch den Zeigefinger an die Lippen legend, um ja keinen Mucks von sich zu geben. Keine große, aber es gab nun wieder Hoffnung. Vielleicht würden die beiden ja sie zur Wurzel des Übels führen, ohne es absichtlich zu machen.



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Re: Route 3

Beitrag von Gastam So Dez 04, 2016 11:21 am







Jacoby Shaddixx

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Damons Liebesgrotte


CF: Das Plappernde Plaudagai

Einen Großteil des Fußweges schwiegen sich die beiden Trainer gelassen an. Der Tag war anstrengend gewesen und auch Jacoby merkte, dass seine Redelaune etwas abgesackt war – ein bisschen Ruhe tat den beiden wohl ziemlich gut. Vor allem Damon, welcher sich erst einmal an den neuen Charakter des Braunhaarigen gewöhnen müsste, da, so wie es Jacoby auffiel, er noch etwas Probleme mit dem offenen und wirren Gemüt des Trainers hatte. Es wird die Zeit kommen, da würde aber auch Damon andere Seiten von ihm sehen. Seiten, die man nicht erwarten würde. Denn hinter Jacoby wachte eine sehr gerissene und interessierte Persönlichkeit. Man sah es ihm zwar nicht an, doch war er für sein Alter recht gebildet, sehr sportlich und versuchte sich allerlei Dinge anzueignen, die viele gar nicht erst wissen wollten.
Die beiden Trainer passierten den Haupteingang von Septerna-City und begaben sich wieder auf Route 3. Das Wetter war, wie bereits vor etwas mehr, als einer Stunde, weiterhin schön und ruhig geblieben. Zu diesen Zeiten war es Jacoby am Liebsten zu reisen, da er und Hundemon die Sonne genießen konnten, auch wenn sie eigentlich mehr Fan von Nacht und Kälte waren. “Ich grinse, weil der Tag so schön ist.“, erwiderte Jacoby gelassen auf die harsche Frage von Damon, was ihn so zum Grinsen brachte. “Und die Tatsache, dass endlich ein kleines Abenteuer vielleicht vor uns steht, hatte ich schon lange nicht mehr. Du wirst es wissen, manchmal kann das Trainer-Dasein einfach langweilig sein, wenn nichts geschieht und man lediglich durch die Prärie wandert, ohne dass etwas passiert.“. Er verschränkte seine Arme hinter seinem Nacken und gaffte mit leicht offenem Mund verträumt in Richtung einer großen weißen Wolke, welche sich ihren Weg über die Köpfe der beiden Männer bahnte. Oftmals begann Jacoby darüber zu sinnieren, wie doch der Blick von dort oben war und  was für ein Erlebnis es sein müsste, wenn man sich einfach fallen lassen könnte, wie ein Tauboss, um dann das Himmelszelt zu erkunden und bei solch herrlichem Wetter die Aussicht zu genießen und den Wind auf seiner Haut zu spüren. Eigentlich müsste mein nächstes Pokemon ein Flug-Pokemon sein.

In seinen Gedanken versunken bemerkte Jacoby etwas später, dass sie sich immer mehr der Stelle näherten, an welcher Damon ihn bewusstlos aufgefunden hatte. Langsam ließ er seine Hand in seine Innentasche wandern und zückte einen äußerst kleinen Pokeball, welchen er mit einer kleinen Betätigung eines Knopfes auf Handballengröße wachsen ließ. Erneut drückte er auf den Knopf, hielt den Poke-Ball dabei weiterhin in seiner Hand und ein leichtes Blitzen schoss aus ihm, um Hundemon aus diesem zu befreien. “Hundemon.“, sprach er ruhig, mit einem sanften Lächeln auf seinen Wangen und zeigte mit seinem Zeigefinger voraus. “Wir benötigen deinen Spürsinn. Falls du unseren genauen Ort findest, an welchem uns diese Raudis überrascht haben und Damon uns aufgefunden hat, tust du uns bereits einen großen Gefallen. Ich weiß, dass wir abseits des Weges waren, so wie eigentlich immer, weil Orientierung.. naja egal.“. Er räusperte sich kurz und fuhr fort. “Solange wir also hier weiter laufen, sollte es in Ordnung sein und uns sollte nichts passieren. Aber falls dir etwas auffällt, dann gib uns Bescheid und wir biegen vorsichtig ins Gebüsch und.. haben dann unseren Spaß, falls wir jemanden finden.“. Klare Anweisungen an sein Pokemon, wie immer, wenn es ernst wurde. Jacoby wusste, dass er sich auf den Spürsinn seines Hundemon verlassen konnte. Das war ein Vorteil seiner vierbeinigen Art. Die Sonne nahm mit jeder Minute etwas mehr ab und der Himmel tauchte sich in ein wundervolles Abendrot. Die letzten Sonnenstrahlen tauchten den Thron der Erde in ein leicht orange-violettes Farbspektakel. Dinge, die einen Wanderer oder Reisenden einfach das Herz höher schlugen ließ. Es dauerte eine Weile, bis es schließlich immer dunkler wurde. Jacoby, welcher noch etwas verträumt und müde zugleich seine Schritte über den Weg zählte, verpasste, dass Damon etwas aus der Ferne auffiel und auch Hundemon etwas mürrisch reagierte. Sein neuer Kumpane griff energisch den Unterarm des braunhaarigen und verschwand mitsamt Hundemon und ihm in einem Gebüsch. Die beiden Gestalten näherten sich immer weiter und in sicherer Deckung beobachteten sie die beiden. Beide hatten sie die Hände tief in die Hosentasche gedrückt. Sie trugen jeweils einen schwarzen Kapuzenpullover mit Reißverschluss, eine dunkle, enge Hose und Stiefel artige Schuhe. Ein roter Schal kennzeichnete die beiden. Gleicher konnten sie eigentlich nicht aussehen und Jacoby versuchte sich, auf den verbalen Drucks von Damon, zu erinnern, ob etwas mit ihnen sein könnte. Das Detail des roten Schals war so markant und zugleich so einfach, da es lediglich ein schlichter großer Schal war. “Wir sollten sie etwas beobachten, suspekt ist immerhin suspekt..“. Sein Blick wanderte zu Hundemon, dessen Gesichtsausdruck man gar nicht anders hätte interpretieren können. Ein sehr sehr leichtes Knurren gab er von sich, als er die beiden immer weiter fixierte. Dies sollte Jacoby Zeichen genug sein, um zu wissen, dass sie auf der richtigen Spur sind. “Alles klar, wir verfolgen sie etwas,  eventuell führen sie uns direkt in ihre geheime Superbasis oder Liebesgrotte, je nachdem..“. Mit ernster Miene, richtete sich Jacoby energiegeladen auf, folgte jedoch mitsamt Damon und Hundemon vorsichtig den Männern in Schwarz. Diese schienen keinerlei große Worte füreinander zu haben.

Für einen kurzen Moment dachte Jacoby darüber nach, ob dies einfach ein zerstrittenes Paar sind, was nun keine Lust hat miteinander zu sprechen. Letztlich würden sie jedoch bald wissen, auf was die beiden aus wahren. Etwas eigenartig kam es dem Trainer vor, da sie sich Septerna-City näherten und nun wieder in die Stadt zu gelangen war eigentlich nicht ihr Ziel gewesen. Doch dann bogen sie plötzlich in einen sehr sehr kleinen – bei dieser Dunkelheit auch leicht zu überschauenden – Trampelpfad ein. Damon, Hundemon und Jacoby warteten für einen kurzen Augenblick. Sie mussten den beiden einen Vorsprung gewähren, um nicht aufzufallen. Hundemon hatte sowieso die Fährte der beiden aufgenommen und konnte die beiden Trainer nun mit Leichtigkeit zu diesen ominösen Gestalten führen. Dennoch versuchten sie immer wieder ein Auge auf die beiden werfen zu können. Mittlerweile konnten sie das Rauschen von Wasser hören und nach wenigen Metern erkannte man einen Fluss. Die beiden Personen bogen erneut hinter ein paar Bäumen weg und verschwanden schlagartig. Damon und Jacoby folgten ihnen, doch standen nun am Ufer des Flusses – keine Spur von den beiden in schwarz gekleideten. “Fuck, wo sind die hin?“, musste Jacoby verdutzt zugeben. Er ließ seinen Kopf von links nach rechts wandern, doch konnte niemanden ausfindig machen. Hundemon schnupperte und schnupperte. Die beiden waren wohl kaum in den Fluss gesprungen oder etwa doch? Der Braunhaarige versuchte den Laufweg der beiden nachzustellen und gelangte an einen eigenartigen Felsen, welcher im Sandbett des Flussufers niedergelassen war. Um ihn herum waren ebenfalls einige, doch auch Hundemon fand diesen suspekt. “In allen Comics und Manga, die ich bisher gelesen habe, verschwinden solche Typen entweder im Wasser oder aber in einem solchen Stein..“. Er untersuchte diesen Stein etwas, Hundemon kratzte an der Oberfläche und wies seinen Herren auf einen Henkel hin, welcher sehr undeutlich an diesen Felsen befestigt wurde. Und langsam kam ihm die Erinnerung wieder. “Hundemon und ich wollten.. hier eine kurze Rast am Wasser einlegen. Es ist so klar und ich dachte, er könnte etwas trinken oder gar ich und vielleicht wollte Hundemon etwas baden.“. Hundemon nickte. Jacoby griff nach dem Henkel und zog mit einem kräftigen Ruck. Man spürte, dass sich etwas bewegte, doch der Fels war sehr schwer. Damon musste anpacken, um schließlich durch ein leichtes Klacken den Felsen in Bewegung zu bringen und das Tor zu öffnen.



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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Di Dez 06, 2016 12:36 am







Damon Yamato

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Aufgeben ist nicht drin!


Eines musste man ihm lassen... Der Typ schien eine Frohnatur durch und durch zu sein. So wie er drauf war, merkte man ihm überhaupt nicht an, dass er von irgendwem niedergeschlagen und von einigen Käfer-Pokémon ins Visier genommen wurde. Ein ziemlich leichtes Gemüt und wohl ebenso leicht zufrieden zu stellen...
Ein kleiner Hauch von Neid machte sich schon in dem Schwarzhaarigen breit, auch wenn er es sich äußerlich nicht anmerken ließ und auf seine Bemerkung lediglich schwieg. Bis er von seinen Adoptiveltern erfahren hatte, dass man ihn eigentlich gar nicht hatte gewollt und irgendwo als Baby aussetzte ging es ihm nicht anders. Erst danach war er eher zurückhaltender und ruhiger geworden, was ihn an sich auch nicht störte. Und doch konnte er gewisse Eigenschaften an sich nicht gänzlich ausblenden, die er gar nicht mehr so richtig von sich kannte, wie zum Beispiel die Art Jacobs, die ihn tierisch auf die Palme bringen konnte, aber zeitgleich auch erheitern konnte, von dem was er meistens zum Besten gab. Er hatte sicher nicht das Schicksal erleiden müssen, was Damon zuteil geworden war, aber vielleicht war das auch gut so. Immerhin würde das wohl nur seiner Frohnatur ein Bein stellen und ihn zu … naja zu jemandem wie Damon machen. Aus den Gedanken wurde er gerissen, als der Trainer sein Pokémon wieder rief und dessen Geruchssinn für ihre Zwecke verwenden wollte. Ein schlauer Einfall um ehrlich zu sein und etwas was der Schwarzhaarige seiner Begleitung nicht unbedingt zugetraut hatte. Immer für eine Überraschung gut.
Bevor sie überhaupt eine vernünftige Fährte aufnehmen konnten, hieß es erst für den Moment abzutauchen und die beiden komischen Gestalten zu beobachten, welche dem Hundemon wohl nicht geheuer waren. Sein Knurren war Damon ein deutlicheres Zeichen gewesen, als Jacobys Antwort. „Suspekt ist immer suspekt?“, wiederholte Damon flüsternd mit einem Unterton in der Stimme, der zwischen den Zeilen den anderen Trainer zu denken geben sollte, ob er ihn gerade verarschen wollte. Was war das denn bitte für eine Aussage... Wollte er ihn nun bald noch mit Dingen wie „Wasser ist nass“, „Im Wald gibt es Bäume“ oder „der Wind ist windig“ ankommen? Viel mehr klang die Aussage gerade wie ein Produkt aus einer schlechten Kinderserie, die sich mit albernen Tanzeinlagen und so merkwürdigen Charakteren, das sie wieder interessant waren am Leben hielt. Auch wenn er in Gedanken kurz vom Thema abkam, konnte er sich Jacoby in der Rolle als Moderator solch einer Sendung äußerst gut vorstellen... fast schon erschreckend gut...
Für den Bruchteil einer Sekunde wollte der Schwarzhaarige tatsächlich seine Begleitung loben und ihm auf seinen Vorschlag hin zunicken, als er seinen eigenen Moment verdarb, indem er eine Option nannte, die das Ganze nicht hätte lächerlicher machen können. „Eine Frage... tut es irgendwie weh?“ Was er genau damit meinte, war zwar offen, doch wollte Damon in so einem Moment nicht unbedingt eine Diskussion anfangen und dann auch noch die Fährte zu den beiden Typen verlieren. Immerhin konnte er auch noch die Schmerzen von seiner Bewusstlosigkeit meinen und nicht unbedingt – in seinen Augen – die mangelnde Intelligenz von Jacoby. Sich an Hundemon und seinen Besitzer hängend, folgten sie langsam und mit genug Abstand den beiden Gestalten, welche – was ihm jetzt erst ins Auge stach – bis aufs letzte Detail genau identisch gekleidet waren. Ob sie einer Gruppierung angehörten und damit vielleicht auch der Grund waren, warum die Pokémon hier so unruhig waren? Was auch immer sie am machen waren, läuteten Damons Alarmglocken das Ganze unterbinden zu müssen. Wenn eine Sache aber angemerkt werden musste, dann die Häufigkeit wie er die letzten Tage zwischen dem Wald, Septerna und der Route 3 hin und her pendelte. Irgendwie kam er einfach nicht dazu die Stadt zu verlassen.

„Das ist doch wohl ein Scherz...“, rutschte es dem Schwarzhaarigen aus, als die beiden Typen nur einfach um eine Ecke gebogen waren und im Nichts verschwanden! Das konnte doch nicht angehen. Irgendwo hier mussten sie sich herumtreiben oder verstecken, oder aber... Kaum wollte Damon den Gedanken aussprechen, kam ihm Jacob schon zuvor und erläuterte das natürlich anhand eines Beispiels, was mal wieder nicht absurder hätte sein können und doch plausibel erschien. Er hätte nie gedacht, dass das Comic- und Mangawissen von einer anderen Person ihm mal von Nutzen sein würde und spätestens als Hundemon bereits an einer Art Mechanismus kratzte verkniff sich Damon jegliche Kommentare wie lächerlich das eigentlich klang. Immerhin schien sich Jacoby an etwas zu erinnern, als er damit beschäftigt war den Mechanismus zu betätigen und Damon ihm dabei etwas zur Hand ging und ebenfalls Druck auf den Henkel ausübte. „Du hast viel mit einem Mauzi gemeinsam, weißt du das? Die sind auch dafür bekannt immer wieder auf den Pfoten zu landen.“ Ja, Damon hatte gerade tatsächlich so etwas wie einen Scherz gebracht, wobei selbst seine Mundwinkel etwas in die Höhe gezuckt waren und man ein leichtes Schmunzeln erkennen konnte. Mit einem Mal ertönte aber ein lauter Rums, gefolgt von zahlreichen Mechanismen, die mit einem Mal in Bewegung gesetzt wurden, ehe sich einige Kiesel von der sich öffnenden Tür lösten und... die beiden Gestalten offenbarten, welche mit einem süffisanten Grinsen vor ihnen standen, einer von ihnen aber ohne Vorwarnung auf Damon loslief und mit voller Wucht tackelte, noch bevor dieser sich vom Hebel lösen konnte und geradewegs in den großen See flog, in welchen der Wasserfall mündete.
„Hahaha, was für Idioten, das sie dachten, wir hätten sie nicht bemerkt. Der eine säuft sowieso ab, den anderen kannst du dir krallen!“

Alles was er jetzt noch mitbekam war, wie einer der beiden ein Brutalanda und der andere ein Impergator aus den Pokébällen rief, ehe Damon im Wasser abtauchte. Schemenhaft konnte er anhand der Brechung der Wasseroberfläche erkennen, wie das Brutalanda über dem See seine Kreise zog, scheinbar nur darauf wartend wie der Schwarzhaarige oder eines seiner Pokémon versuchen würde das Wasser zu verlassen. Vermutlich sollte es nur sicher gehen, dass Jacoby keine Unterstützung bekam und Damon auch sonst kein Problem mehr darstellen würde. Wenn er nicht sprechen könnte, würde er ihr Versteck hier auch nicht preisgeben können.  
Er sagte das ja nicht gerne, aber er saß so ziemlich in der Zwickmühle... Jacoby hätte alle Hände voll mit dem Impergator und das Brutalanda würde wohl auch jeden Moment losschießen, wenn Damon auch nur mit einem Muskel zuckte. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis die Luft in seinen Lungen verbraucht wäre und er langsam aber sicher ein Problem bekäme... Was allmählich auch so passierte, immerhin hatte er durch den abrupten Angriff nicht genug Luft sammeln können, bevor er ins Wasser fiel, sodass seine Sicht schon etwas unklarer-, als auch die Kälte des Wassers deutlich spürbarer wurde. Bevor er selbst jedoch an den Pokéball griff und auch nur in Erwägung ziehen konnte sein Turtok der Gefahr auszusetzen, befreite sein Begleiter sich von ganz alleine und blickte seinen Trainer etwas besorgt an. Gerade als es in die Höhe schießen wollte, um das Drachen-Pokémon anzugreifen, kam es nicht einmal dazu einen Angriff zu starten, als das Brutalanda mit einem Hyperstrahl gen Wasseroberfläche schoss und sein Turtok zurückdrängte. Im Normalfall hätte es sich aufgerappelt und weitergemacht, doch von den Kämpfen vor einigen Stunden war die Erschöpfung doch noch bemerkbar. Durch den Druck der Technik wurde der Schwarzhaarige nur noch weiter gen Grund des Sees befördert, mit seinem Bewusstsein ringend, die Oberhand zu behalten was immer schwieriger wurde. Er wollte nicht, dass es so endete und doch hatte er keinen blassen Schimmer, wie er sich aus dieser Lage befreien sollte.  Schon ironisch... Seit ein paar Tagen hatte er zwei Personen in Not geholfen gehabt und konnte sich dabei selbst nicht aus solch einer Lage befreien.
Für den Bruchteil einer Sekunde merkte er, wie langsam auch seine Muskeln sich zu entspannen begannen, als hätte sein Körper sich mit seinem Schicksal abgefunden. Sollte er einfach loslassen? Sich gar nicht großartig wehren?
Zugegeben... Der Gedanke war durchaus verlockend gewesen, doch fiel dann sein Blick zu seiner Rechten, wo er sein Turtok erblickte, wie es auf dem Rücken ebenfalls mittlerweile den Grund erreicht hatte. Reiß dich zusammen! Diese Worte wiederholte er immer wieder in seinem Kopf, bis im selben Moment sein Turtok die Augen aufgerissen hatte und in Richtung seines Trainers schwamm.
Des Weiteren hatte er seit seiner Ankunft hier so vieles erlebt und insbesondere zwei bestimmte Menschen getroffen, die es geschafft hatten Eigenschaften aus ihm herauszukitzeln, die er sonst immer mit allen Mitteln unterdrückte. Micah auf einer Seite hatte in ihm wieder die Neugier geweckt gehabt ihm fremde Menschen kennenlernen zu wollen, auch wenn er das ihr nicht so gesagt hatte. Er kannte sie vielleicht ein paar Tage und davon war sie die Hälfte bewusstlos gewesen, doch nichtsdestotrotz hatte sie mit ihrer Art etwas in ihm zurückgeholt, was er bei all den Reisen schon verloren geglaubt hatte. Noch jetzt in diesem Moment empfand er ein bisschen Enttäuschung, dass es mit dem Essen nicht geklappt hatte.
Dann gab es da noch Jacoby, welcher direkt in der ersten Minute ihn dazu gebracht hatte sämtliche Barrikaden fallen zu lassen und ihm den letzten Nerv zu rauben. Der Typ war eigentlich alles, was Damon nicht ausstehen konnte und doch fühlte er sich zu dem Trainer jetzt schon verbunden... Es war schon komisch gewesen, dass er anders als bei vielen anderen gerade bei diesen beiden Menschen keine Mauer hochgezogen hatte, um sich vor neuen Bekanntschaften zu schützen und ihnen aus dem Weg zu gehen. Ganz im Gegenteil! Er hatte keinerlei Anstalten gemacht, dass sich ihre Wege trennten. Das beste Beispiel dafür stand mit seinem Hundemon direkt hinter ihm.
Nein, aufgeben war noch nie so ihr Ding gewesen und das würde sich bis zum bitteren Ende auch nicht ändern. Wenn sie untergingen, dann so wie man sie kannte! Das letzte bisschen an Kraft mobilisierend wollte er seinem Partner gerade das Zeichen geben an die Oberfläche zu schießen, bis ihm aus dem Augenwinkel etwas leuchtendes ins Auge stach, gar nicht so weit von ihm. Es wäre weitaus klüger gewesen wieder aus dem Wasser zu gehen, weil jede Sekunde Damons Aus bedeuten konnte, doch eine innere Stimme trieb ihn regelrecht dazu an, unbedingt dieses Ding zu bekommen, von dem eine angenehme Wärme ausging. Die kurze Strecke dahin schwimmend, nahm er einen leuchtenden Stein in die Hand und spürte nur wie das Leuchten umso stärker wurde, je näher er es an Turtok hielt, welches zum Teil überrascht und zum Teil auch voller Erwartungen den Stein fokussierte..
Moment! Genau so hatte im Pokédex auch der Megastein ausgesehen gehabt! Damon wollte gar nicht hinterfragen, wie dieser hierher gekommen war und woher die alte Frau aus dem Restaurant gewusst hatte, das er hier den Stein finden würde, stattdessen drückte er diesen nur seinem Turtok mit einem Nicken in die Hand, ehe aus dem See heraus ein gleißend helles Licht erstrahlte, als etwas umgeben von Wasser in die Luft schoss und direkt das Brutalanda traf, nur um im Anschluss nicht weit von Jacoby mit einem Krachen zu landen.

Da hatten wir einerseits Damon, welcher auf allen Vieren nach Luft schnappte und versuchte bei sich zu bleiben, dabei seine Lungen von dem Wasser befreiend, welche sich doch kurz bevor er aus dem Wasser kam sich einen Weg in diese gebahnt hatten und ein Turtok... Was nicht mehr wie sonst aussah, sondern anders. Eine riesige Kanone auf dem riesigen Panzer und zwei weitere an seinen Handrücken, welche ebenfalls von einem kleinen Panzer umgeben waren. Noch dazu kamen die nun rubinroten Augen, welche das Brutalanda im Moment anfunkelten und nicht außer Acht ließen. Allein der Anblick reichte schon aus, um Damon – wenn auch geschwächt – wieder auf die Beine zu bringen und ihm ein amüsiertes Grinsen auf die Lippen zu zaubern. Nicht nur, dass sein Turtok nun ein Level erreicht hatte, was die eigentlichen Grenzen sprengte, Damon konnte sich nun auch an den beiden dafür revanchieren, dass er beinahe ersoffen wäre... Und dann gab es da noch die Rechnung mit Jacoby, die sie begleichen mussten. Immerhin hatten sie ihn KO geschlagen gehabt und den Käfer-Pokémon überlassen. „Ich hoffe, du hattest keine allzu schwierige Zeit...“ Immer noch außer Atem, wandte er zumindest mit kleineren Pausen und ein paar Hustenanfällen das Wort an Jacoby, während sein Turtok aus den Augenwinkeln zu Damon blickte, bereit seine neuen Kräfte unter Beweis zu stellen.
Pah! Als ob ein paar weitere Kanonen einen Unterschied machen! Du und dein Turtok dürft gleich wieder den Grund des Sees begrüßen!“



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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Do Dez 08, 2016 1:46 pm







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Comeback



Der Griff des Felsens war fest in diesem verankert gewesen und ein einfaches Aufhebeln der geheimen Tür somit schwieriger, als erwartet. Sicherlich war Jacoby ein sportlicher Mann gewesen und trainierte hin und wieder, um nicht aus der Form zu kommen, doch war Damons Hilfe nötig gewesen, um die Tür auch nur ansatzweise von ihrem Fleck bewegen zu können. Der Braunhaarige begann langsam zu zweifeln. Wie konnten zwei Gestalten, die ungefähr eine Statur wie Damon und Jacoby aufwiesen, einen solch gewichtigen Eingang öffnen, ohne großartigen Lärm zu veranstalten? Und zudem so schnell? Womöglich würde es eine Art Fernöffnung geben, wodurch die Verbrecher, Halunken oder was auch immer sie waren, diesen Mechanismus mit Leichtigkeit haben in Bewegung bringen können. Und je mehr die beiden Trainer an der Tür zogen, desto lockerer wurde sie und Jacoby begann darüber nachzudenken, was sich genau hinter diesem Versteck befand? Sicherlich erst einmal ein Gang.. aber was hatten diese Typen vor, dass sie an einer relativ offenen Fläche einen geheimen Gang in den Untergrund ziehen konnten? Handelte es sich hierbei um einen größeren Verbrecherring und die beiden Trainer würden sich gerade in ihr Verderben stürzen, da sie nicht sonderlich lange gegen eine große Anzahl an feindlicher Trainer überstehen würden? Allerlei abenteuerlustige Gedanken streiften durch die kognitiven Bewusstseinsströme des jungen Mannes und malten die verrücktesten sowie spannendsten Situationen aus, welche auf die bei Trainer warteten.
“Mauzis sind süß, also denke ich, dass das passt..“, antwortete er selbstbewusst auf Damons Aussage. Glück hatte Jacoby sein Leben lang. Irgendwie konnte er sich, trotz seiner relativ traurigen Vergangenheit als Säugling, durchs Leben mogeln. Vieles hatte er seinen Adoptiveltern zu verdanken, da sie ihn von kleinauf immer unterstützt hatten und hinter ihm standen, was auch immer er sich vorgenommen hatte. Immer, wenn er zurück an Kanto dachte, seine Familie und die erste Reise, die er unternommen hatte, wurde er nostalgisch und wollte für einen Moment wieder zurück in seine Heimat, durch den Steineichenwald schlendern oder in seinem Zimmer einen ruhigen Tag verbringen, sofern er nicht seinen Eltern bei der Feldarbeit helfen müsste. Womöglich würde er nach einem einzigen Tag erst einmal ohnmächtig, abends ins Bett fallen, da er den Kraftakt nicht mehr gewohnt war. Und wieder musste er sich ins Gedächtnis rufen, dass er seinen Eltern eventuell Hilfspokemon zuschicken könnte, die als Ersatz für ihn die Arbeit übernahmen – zumal diese um einiges zuverlässiger waren, als er selbst und vor allem stärker. “Aber du hast Recht.. man muss nur wissen – gekonnt, wie. So kann man irgendwie immer auf beiden Pfoten landen, wenn man es möchte.“. Auf diese Aussage folgte ein Knacken, ein metallischer, harter Ton, welcher aufschrie und die Tür bewegte sich. Mit voller Freude grinste Jacoby dem Geheimnis entgegen, welches sich die Zeit über verborgen hatte und erhaschte Blick auf ein leicht gedimmtes Licht und zwei Silhouetten, die ihm sehr bekannt vorkamen. Es waren die beiden Rüpel gewesen, die Jacoby aufgemischt  und Damon mit ihm bis hier an den Fluss verfolgt hatten. Nun fiel ihm alles wieder ein, er hatte damals ein Gespräch gelauscht und war diesen suspekten Individuen gefolgt gewesen, als er auffiel und verprügelt wurde. Doch all das, was geschehen war, konnte er nun gar nicht verarbeiten, da mit einem Ruck Damon ins Wasser katapultiert wurde und Impergator sowie Brutalanda vor ihnen standen – Zähne fletschend und höchst aggressiv.

Jacoby schluckte. Unterlegenheit hatte ihn noch nie aus der Fassung gebracht, aber sie waren noch etwas müde gewesen und das Impergator wies definitiv einen Typen-Vorteil auf. Eigentlich ebenso kein Problem, doch die Gesamtsituation gefiel Jacoby überhaupt nicht. “Fuck..“, brummte er überrumpelt, musste zusehen, wie Damon abtauchte und das Brutalanda als Trennlinie zwischen ihn und den Rüpeln fungierte. Hundemon knurrte laut und der Braunhaarige konnte den brennenden Willen in dessen Augen erkennen. Egal wie angeschlagen er war, er kämpfte bis zum bitteren Ende und das wusste der junge Trainer zu schätzen. “Alles klar.. scheint so, als wolltet ihr eine Revanche. Dieses Mal überrumpelt ihr mich aber nicht..“. Hundemon sprintete zur Seite und Jacoby nahm etwas Abstand. Mit einem Ruck entfachte sein Pokemon eine Glut, die auf Impergator und in Richtung des Verbrechers schoss. “Lass das lieber, du hast keine Chance.“. Mit einem Blubbstrahl wurde die Glut erloschen, bot jedoch seinem Hundemon die Möglichkeit die Spiegelungen der Bläschen zu nutzen, um einen taktischen Angriff durchzuführen. “Hundemon, ausweichen und Finte, du weißt was zu tun ist.“. Auch Hundemon wusste Bescheid, konnte mit einem diagonalen Sprint dem Strahl ausweichen, nutzte die Blasen aus und tackelte Impergator seitlich in seine Rippen hinein. Damit nicht rechnend, fiel es zu Boden und grummelte verärgert in sich hinein. Schnell rappelte es sich auf und Jacoby erkannte in dem Blick seines Gegenübers, dass er sehr verärgert schien. “Du hast dich mit den falschen angelegt... Interessierte Jacoby das? Nicht im Geringsten. Er musste seinen Ruf wiederherstellen, denn SEIN RUF GEHT KAPUTT, NICHT DEIN.. DEREN.

Ein süffisantes Lächeln breitete sich auf dem Gesicht des Trainers aus. Impergator stürmte auf Hundemon zu und versuchte es mit einer Schlitzer-Attacke zu treffen. Erneut zündete Hundemon seine Glut, feuerte diese auf den Boden, um Impergator den Schwung sowie Geschwindigkeit und Sicht zu nehmen und erneut mit einer Finte – dieses Mal von der anderen Seite – heran zu preschen und das Krokodil umzunieten. Unsanft schlug es auf dem Boden auf und schüttelte wirr den Kopf. Jacoby wusste, dass er gegen Typen, die stark gegenüber Feuer waren, vorsichtig und strategisch kämpfen musste. Ein falscher Schritt könnte, wie zwar in jedem Kampf, aber bei einer Unterlegenheit umso schwerwiegender, zum fatalen Treffer führen und eine Niederlage bedeuten. Verlieren wollte Jacoby nie, aber hier ging es um etwas mehr. Denn was die beiden vielleicht anstellen würden, nachdem sie Damon und Jacoby aufgemischt haben, wollte er sich gar nicht erst vorstellen müssen. Fakt war jedoch, dass er nicht lange alleine kämpfen konnte und so mehr Sekunden vergangen, umso größer wurde die Sorge seinem Freund Damon entgegen, welcher bislang nicht aufgetaucht war. Die Situation spitzte sich dadurch zu, Impergator hatte sich erneut aufgerappelt und atmete schwer, da die beiden Seitenhiebe der Lunge des Pokemon nicht gut taten. Ich komme nicht durch, Damon, versank er in Gedanken. Brutalanda, als sehr starkes Drachen-Pokemon, war vielleicht zu viel, um es Hundemon zumuten zu können.
Doch keine zwei Sekunden später geschah das unerwartete. Ein Lichtstrahl schoss aus dem Fluss empor und Damon erschien wieder auf der Bildfläche. Mit ihm sein Turtok, welches anders aussah, als zuvor. Ein gigantisches Artilleriegeschütz auf dem Rücken und an beiden Handgelenken weitere Kanonen? Jacoby erinnerte sich, dass es nun Ähnlichkeiten mit dem Foto hatte, welches Damon ihm im Restaurant gezeigt hatte und war sich sicher – Turtok hatte diese so genannte Mega-Evolution vollzogen. Erneut musste er selbstsicher Grinsen.

“Soooo Leute, ich glaube ihr könnt euch nun ergeben. Du kommst genau richtig, Damon, mir wurde fast schon langweilig.“.




@"Damon Yamato" . Septerna City . Route 3 . Post 008 . Outfit of the daaaay


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Re: Route 3

Beitrag von Gastam Sa Dez 10, 2016 12:17 am







Damon Yamato

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Mega... müde


Was er gerade durchlebt hatte war nicht unbedingt etwas, was er in absehbarer Zeit wiederholen würde, so sehr er das Wasser auch mochte. Es grenzte schon an ein Wunder, dass er überhaupt so lange die Luft hatte anhalten können und nicht bereits das zeitliche gesegnet hatte, doch allzu viel Zeit dieses Erlebnis vor seinem geistigen Auge erneut abzuspielen hatte er nicht. Er hatte vor sich immer noch das Brutalanda als Problem, welches sein Turtok nicht ein einziges Mal aus den Augen ließ. „Egal wie oft sich dein Turtok noch verwandelt, hat er nicht den Hauch einer Chance gegen mein Brutalanda. Los, Donnerzahn!“ Schon nach der Attacke hatte der Kriminelle ein dreckiges Lachen von sich gegeben, als hätte er mit dem Typvorteil der Attacke den Kampf bereits im Sack. Hätte er sich bloß zwei Mal überlegt gehabt, ob er denn wirklich so nah an sein Turtok wollte, denn angesichts der neuen Fähigkeit von diesem würde die Konfrontation mit dem Drachen-Pokémon ein jähes Ende nehmen. „Drachenpuls!“ Die Kanonen an seinen Händen und die auf dem Rücken auf das Brutalanda gerichtet was herangeflogen kam, schoss es mit einem Mal drei unterschiedlich farbige Strahlen, die sich im Flug zu einem größeren Verbanden und die Form eines Drachenkopfes annahmen. Mit einer rasanten Geschwindigkeit schoss es auf das gegnerische Pokémon zu, umschloss diesen in dem Maul des riesigen Energiedrachen, ehe dieser in einer Detonation hochging und das Brutalanda wie ein Blatt im Wind umherwirbelte, als es schlussendlich unsanft in jenem See landete, wo sich vorhin noch Damon und Turtok befunden hatten. „Langweilig sagt er...“ Bei allem Respekt, doch selbst für so ein ruhiges und zeitgleich durchgedrehtes Gemüt wie Jacoby war die Situation sicher alles andere als langweilig gewesen, gerade weil er mit einem Pokémon zu kämpfen gehabt hatte, dass einen Vorteil gegenüber seinem besessen hatte. Wenn er es aber bis jetzt irgendwie ausgehalten hatte, dann würde er sicherlich auch den Rest alleine schaffen, weshalb sein Partner eines der Kanonen an seinen Händen auf den Trainer des besiegten Drachen-Pokémons hielt, damit dieser ja keine falsche Bewegung machte und nicht von der Stelle wich. Nebenbei kontaktierte er noch mit seinem Viso-Caster die örtlichen Behörden, um sie auf den Vorfall nicht weit weg von der Stadt aufmerksam zu machen. Er selbst hätte nur zu gerne das Versteck untersucht und weitere Gegner herausgefordert um die neue Kraft von Turtok auszutesten, doch hatte Turtok in den letzten Tagen genug erlebt gehabt und auch Damon fühlte sich so, als könnte er direkt einschlafen, wenn er sich in ein Bett legte.

Und wie es schien hatte auch Jacoby seinen Kampf mit dem Kleinkriminellen beendet, zu seinen Gunsten wohlgemerkt. „Nimm es mir nicht übel, aber abgesehen von der Tatsache, dass ich von Kopf bis Fuß nass bin und bald die Nacht hereinbricht, fühle ich mich nach dem kleinen Vorfall „ein klein wenig“ fertig.“ Selbst jetzt noch spürte er, wie sich seine Lungen bei jedem Einatmen so stark zusammenzogen, dass es fast schon schmerzte. Mit genug Ruhe und Zeit würde sich auch das erübrigen, doch würden sie erst noch zurück in die Stadt reisen müssen. „Du Idiot! Wie konnte dein Brutalanda nur innerhalb eines Angriffs verlieren?! Wir hatten die Käfer-Pokémon so weit, dass wir bald von den Leuten das Geld aus der Tasche hätten ziehen können!“, grummelte einer der Typen, als auch er von der anderen Kanone Turtoks erfasst wurde und bei einer falschen Bewegung das Opfer einer zufälligen Attacke wäre. „Ich lasse mir von niemandem etwas sagen, der nicht einmal einen klaren Typvorteil für sich nutzen kann. Lachhaft.“ Wie ein altes Ehepaar... Jeder schob jedem die Schuld in die Schuhe, um mit einer reinen Weste und einem angeblich makellosen Plan dazustehen... Die beiden toppten für Damon das Maß an Dummheit, womit Jacoby ihn seitdem sie unterwegs waren immer wieder konfrontiert hatte, doch er schien im Gegensatz zu den beiden eine helle Leuchte zu sein... Die sich hatte von den Intelligenzkönigen KO schlagen lassen.
„Damit hätten wir unsere Aufgabe zumindest erledigt. Ich hab den Mega-Stein gefunden und wäre dabei nur beinahe gestorben. Je länger ich in Septerna bleibe, desto merkwürdiger wird es. Paar Tage vorher hab ich eine Rangerin aus dem Wald bis in die Stadt getragen...“  Schon bei dem Gedanken zog es in seinen Beinen und Armen, wenn er daran zurückdachte was für einen Sprint er hingelegt hatte trotz der Tatsache jemand weiteren auf dem Rücken zu haben. Unbewusst hatte er damit aber ein kleines Detail zum Besten gegeben, was er Jacoby lieber nicht verraten hätte, um nicht Opfer seiner Scherze zu werden, denn wenn er genau hingehört und sich das nicht hatte entgehen lassen, würde er wohl vermutlich als nächstes darauf herumreiten, dass Damon eine Rangerin in die Stadt brachte und wie romantisch das doch sei. Um schnell noch das Thema zu wechseln und nicht doch diese Tortur ertragen zu müssen, suchte er nach einem Anlass das Thema wechseln zu können. „Das hätten wir erledigt... Hast du denn schon irgendwelche Pläne, wohin es dich als nächstes führt?“ Planen würde Damon zwar auch, doch ob er es auch umsetzen können würde und doch nicht vielleicht Arceus beschloss Septerna City anzugreifen und die Stadt dem Erdboden gleich zu machen blieb abzuwarten. So sehr er seine Reise auch fortsetzen wollte, konnte er sich genauso gut vorstellen, dass der nächste Grund für ihn hier in der Stadt zu bleiben irgendwie aus dem Nichts auftauchen würde. Eines aber nach dem Anderen, erst hieß es die Klamotten zu wechseln und eine ruhige Bleibe für die Nacht zu finden, was höchstwahrscheinlich das Pokémon Center werden würde, immerhin hatte er da schon einen Raum, wo er auch seine Jutetasche mit all seinem Hab und Gut gelassen hatte. Ein Glück waren sie  nicht bei ihm gewesen, als er in den See geflogen ist, denn gerade um die Zeichnungen wäre es schade gewesen... Zeitgleich konnte er da seinen Partner abgeben, damit dieser wieder vollkommen fit an seiner Seite stand, um sich mit ihm ins nächste Abenteuer zu stürzen. Ein lautes Gähnen von sich gebend, wischte er die damit entstandenen Tränen aus seinen Augen, dabei nicht mal mehr den Blick in die Ferne gerichtet sondern fast schon vollends auf den Boden.


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