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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
Entscheidet bis zum 20.08.2015 mit, wie Megaentwicklungen zukünftig gehandhabt werden sollen. Hier geht's zur Umfrage!

✗ 12.08.2015 | Wettbewerbshallen-Abstimmung
Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

✗ 16.07.2015 | Wettbewerbshallen
Bis zum 11.08.2015 (verlängert) könnt ihr mitwirken und uns eure Beschreibungen für Wettbewerbshallen schicken. Weiteres findet ihr hier.

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✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Zytomegaam Mi Sep 02, 2015 1:45 pm

Nevaio City ✶ Die Frosthalle
Das Gebäude
Gebäude außen: Von außen wirkt das Gebäude wie ein riesiges Iglu, damit es die Farbe in weiß auch beibehält, wurde das Gebäude aus Mamorblöcken errichtet. Der Eingang der Halle ist ähnlich dem einer Luftschleuse, nachdem man eintritt wird hinter einem das Tor geschlossen, die Raumtemperatur fällt auf -10 Grad, ehe das Tor wieder geöffnet wird und man in das Innere der Halle gelangt.
Gebäude innen: Die Halleneinrichtung ist komplett aus Eis angefertigt, Thermokissen zeigen die Sitzplätze für Gäste an. Für Koordinatoren sowie Gäste, gibt es ständig heiße Schokolade kostenlos, um sich von innen aufzuwärmen.

Das Band
Die Bänder sind Schneeflocken nachempfunden, jedoch sieht jedes für die Klasse ein wenig anders aus, so wie es bei normalen Schneeflocken der Fall ist.

Sonderregeln
- Bühne besteht aus Eis, sprich: rutschig.
- Temperaturen
- Über der Auftrittsbühne befindet sich ein Automat der es schneien lässt.

geschrieben von Mayuri & Kajja

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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Saariam Fr Dez 18, 2015 10:34 am

Die Frosthalle ✶ Normal-Klasse
» Die Teilnehmer & gleichzeitig auch die Postingreihenfolge:

Nunnally

   Fire   
Knirscher
Brüller
Finsteraura
Donnerzahn
Elyas

   Edana   
Tackle
Glut
Flammenrad
Nitroladung
Feuerwirbel
Doppelkick
Saari

   Macbeth   
Steinwurf
Tarnsteine
Steinhagel
Fußkick
Doppelteam
Sandsturm
Eishieb
Shinsuke

   Tegetthoff   
Ruckzuckhieb
Energiefokus
Biss
Flammenrad
Zertrümmerer
Superzahn
Eisenschweif
Lawrence

   Delilah   
Nitroladung
Feuerwirbel
Psychoschock
Irrlicht
Magieflamme


» Die Jury & ihre Themen:

Denaya Megane
Putzigkeit/Anmut
Nao
Coolness
Shawn
Klugheit
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Fr Dez 18, 2015 7:15 pm







#1 Wettbewerb - Runde 1: Putzigkeit/Anmut

Nunnally - Elyas - Saari - Shinsuke - Lawrence & Die Jury


    Fire    
Knirscher
Brüller
Finsteraura
Donnerzahn


Nun stand sie also wieder in einer Wettbewerbshalle. Es war bereits einige Zeit her, dass dies der Fall gewesen war, doch nun konnte sie nicht mehr zurück, auch, wenn sie nicht wirklich viel Zeit gehabt hatte, sich vorzubereiten.
Sie sah zu Fire, welcher selbstsicher vor ihr stand und zu ihr blickte.
'Keine von Fires Attacken passt wirklich zu Putzigkeit oder Anmut, aber vielleicht gelingt es mir zumindest sie ein wenig anmutig zusammenzustellen...', versuchte sie sich zu beruhigen. Sie fühlte sich, als wäre sie vollkommen unvorbereitet hierhergekommen. Dennoch ließ sie sich nichts anmerken. Nun war es zu spät, um darüber nachzudenken, ob sie doch lieber mit ihrem Evoli am Wettbewerb teilgenommen hätte.
Stattdessen trat sie vor und nickte ihrem Pokémon zu. Sie würden das nun durchziehen, egal wie wenig das, was das Magnayen beherrschte, zu dem passte, was die Jury eigentlich sehen wollte. Doch nun durfte sie nicht mehr zögern.
»Fire, los! Knirscher!«
Das Pokémon stellte sich so, dass es den Halt auf der glatten Oberfläche beibehalten konnte und kurz darauf bildeten sich dort, wo das Pokémon stand und wo es seine Attacke soeben eingesetzt hatte, bereits leichte Risse in der Eisfläche.
Nunnally wartete nicht lange, sondern gab sofort den nächsten Befehl: »Jetzt Finsteraura«
Inmitten der ich von seinem Standort ausbreitenden, hauchdünnen Risse, hob das Magnayen nun seinen Kopf und wenige Sekunden später schoss ein Strahl aus lila, leicht leuchtenden Kreisen über die Eisfläche, auf welcher sich diese spiegelten und sie so leicht lila erscheinen ließen. Inmitten dieser Attacke fielen die Spiegelungen besonders innerhalb der Risse auf. Selbst die, welche hinter Fire lagen, reflektierten leicht die Farbe der Attacke und die kreisende Bewegung verursachte den Eindruck, als ob die Spiegelung im Eis leicht blinken oder gar glitzern würde.
»Nun der Schluss, Fire«, meinte sie schließlich, als die Attacke bereits verebbte.
Daraufhin nutzte das Pokémon Donnerzahn so wie zuvor Knirscher, wodurch es so aussah, als ob die letzten Reste der lila Spiegelung von der Elektiziät, welche sich in den Rissen sichtbar ausbreitete, verdrängt worden wäre.
Nun trat Nunnally vor und blieb neben ihrem Pokémon stehen.
'Du wirst wohl mehr Attacken lernen müssen, wenn wir wirklich mal zusammen einen Wettbewerb gewinnen wollen', dachte sie sich, während sie ihre Hand au den Kopf des Magnayen legte und ihren Auftritt beendete.


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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Elyasam So Dez 20, 2015 4:29 pm

Himmel, was das kalt in dieser Halle! Ob das für den ersten Wettbewerb in Einall wirklich so vielversprechend war? Schon lange hatte der Rothaarige an keinem Wettbewerb mehr teilgenommen, eher öffentliche ‚Vorführungen‘ gegeben. Allerdings war er in der Nähe von Nevaio City gewesen, als er mitbekommen hatte, dass dort ein Wettbewerb stattfinden sollte. Und da er eh nichts zu tun hatte…warum nicht? Es wäre mal wieder eine schöne Abwechslung! Die Anmeldung ging schnell und da Elyas die Verbindung Eis und Feuer so liebte hatte er sich auch sogleich für Edana entschieden. Sie würde sich bestimmt freuen…
Und endlich war es dann auch soweit. Der Tag des Wettbewerbes. Die meisten Koordinatoren hatten sich mächtig in Schale geworfen und auch Elyas gab sein Bestes. Eine Art schwarz-rote Uniform, das übliche grüne Stirnband und sein dicker, orangener Schal. Und trotzdem fröstelte es denn jungen Koordinator. Naja, wie gut, dass es immer wieder heißen Kakao zum Aufwärmen gab!  Edana selber hatte das Problem zum Glück nicht. Ihre flammende Mähne spendete zugleich auch Wärme und wenn sie erst einmal an der Reihe waren, würde die Hitze auch schon zurückkommen.
Als zweites waren sie an der Reihe und durften sich somit noch den Auftritt einer Koordinatorin mit einem Magnayen ansehen. Nicht schlecht, aber davon würden sie sich nicht einschüchtern lassen!
Endlich, der Aufruf, dass nun die Beiden dran waren. Ein kurzer Blick zu seinem Ponita, welches bereits stolz auf die Eisbühne blickte und es konnte Losgehen.

“Dann mal los! Ein kleines Spiel, Edana, fang mit deinem Feuerwirbel an!“ Sie hatten ihren Auftritt gut geprobt, auch wenn Elyas nicht wirklich auf das gewinnen aus wahr. Blamieren musste man sich aber trotzdem nicht. Mit leichten Schritten ging das Ponita voran, die kleinen Flammen des Feuerwirbels wirbelten um sie herum, brachten das Eis zum Glitzern und verursachten schöne Lichteffekte. Das Feuerpferd warf seinen Kopf zurück, ließ einen Ruf ertönen und bäumte sich auf. Etwas wackelig, war das Eis doch kein perfekter Boden und somit rutschig, aber es ging. Die Feuerfunken wurden etwas wilder, einem Schneesturm gleich und vermischten sich mit den Schneeflocken, welche von der Decke rieselten. Edana landete mit ihren vorderen Hufen wieder auf der Bühne und kam auf zwei Flammen auf, welche sogleich in kleinen Funken auseinander stoben und erloschen. Gleichzeitig wurden auch die anderen Flammen des Feuerwirbels zu Ruhe und eine nach dem anderen verschwand. Der Schnee dominierte wieder und einen Augenblick blieb das Ponita ruhig stehen, ehe sie auf Elyas‘ “Glut!“ Kommando einen kleinen Kreis lief. Ihre Hufe klapperten leise auf dem Eis und mit ihrer Glutattacke sorgte sie wieder für einige Lichtspielchen mit dem Eis. Ließ die Funken größer werden, wie eine Blume erblühen, immer größer, ehe sie schließlich zerfielen und in kleinen Fünkchen auf das Eis rieselten und knisternd verschwanden. Zusammen mit dem Schnee ein schönes Schauspiel und  zu guter Letzt stand das Ponita in der Mitte der Bühne den Kopf leicht schräg und Elyas stellte sich zu ihr. “Dann nochmal den Feuerwirbel.“, flüsterte der Rothaarige eher zu sich selbst, kannte Edana den Ablauf doch eh und wieder knisterten die kleinen Flammen zwischen dem Schnee, diesmal größer und schloss das kleine Team ein. Kurz wurde es dichter, verdrängte den Schnee und ließ dann schnell nach. Der Feuerwirbel gab Edana und Elyas wieder frei, welche sich bereits vor dem Publikum verneigten und während die Beiden die eisige Bühne wieder verließen, verloschen auch die letzten Flammen des Auftrittes.

__________________________
Zutaten für nen guten Entenbraten:

[ ] Hoppla! Einmal nicht aufgepasst, schon bist du auf den Schwanz eines Skunkapuhs getreten. Versuche den Stinker "auf deine Art" sofort zu beschwichtigen, damit du nicht plötzlich noch 24 Stunden lang deswegen stinkst. <- So viel zum Thema, Rothaarige halten zusammen ._.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Saariam So Dez 20, 2015 5:35 pm

Wettbewerb von Nevaio City | 01
Saari war so aufgeregt wie noch nie - seit Johto hatte sie keinen Wettbewerb mehr bestritten, doch nun war es endlich wieder so weit! Ein Glück hatten Silvester und sie sich nach Nevaio City verirrt, denn sonst hätte Saari vermutlich den Wettbewerb verpasst und dann.. wäre sie ziemlich traurig gewesen. Aber so war es nicht gekommen, und nun stand sie im Wartebereich der Wettbewerbshalle und wartete gespannt darauf, dass sie an der Reihe war.
Schon mehrere Tage vorher hatten Macbeth und sie fleißig an der Choreographie gefeilt und sogar ein paar neue Attacken extra dafür gelernt, die das Mogelbaum nun heute vorführen werden sollte. Saari war zuversichtig, dass alles glatt (ha, Wortspiel) laufen würde was ihre Zusammenarbeit anging. Anders sah es mit der Sicherheit zu gewinnen aus, denn das, was die zwei Wettbewerbsteilnehmer vor ihr vorgeführt hatten war schon ziemlich gut. Doch Saari ließ sich davon nicht beirren, denn sie und Macbeth hatten nach ihrer Meinung ausreichend geübt und wenn es nicht reichte, dann versuchte man es eben nochmal. Sowas war ja kein Untergang der Welt, oder...?
Nachdem der junge Mann, der vor ihr an der Reihe gewesen war, die Eisfläche verlassen hatte und die kleinen Flämmchen seines Ponitas (was ein süßes Pokemon das war!) erloschen war, war nun Saari an der Reihe. Passend zur Kälte hatte sie sich extra ein dickeres Kleid mit einem extra Umhang angezogen, um nicht zu frieren. Da die Fläche an sich aus Eis bestand hatte sie sogar daran gedacht, sich von ihren Eltern ihre Schlittschuhe schicken zu lassen. Selbst Macbeth hatte seinen gelben Schal umgetan, auch wenn er in diesem Wettbewerb tatsächlich nur die Funktion des wärmenden Stoffstücks übernahm.
Nach einer kurzen Ankündigung seitens des Moderators verdunkelte sich dann die Halle und ein einziges Scheinwerferlicht richtete sich auf den Eingang, aus dem Pokemon und Koordinator kommen sollten.

Das Mogelbaum trat zu Erst in das Blickfeld des Publikums. Sichtlich verwirrt über das Eis und sich ab und an am Kopf kratzend beugte sich das Pokemon herunter, um mit dem Finger gegen die Eisfläche zu tippen. Der Bewegung wegen rutschte das Pokemon dann aus und landete auf dem Hintern; ein fragender Blick zum Publikum und ein Schulterzucken suggerierten jedoch, dass das keineswegs ein Patzer, sondern durchaus geplant war.
Nachdem Macbeth vom Publikum (natürlich) keine Antwort erhielt drehte sich das Pokemon auf dem Hintern ein wenig um wieder in Richtung Eingang zu sehen, um dort wie wild Saari zu sich zu rufen, die nun auf ihren Schlittschuhen zu dem Pokemon in die Mitte der Bühne schlitterte. Sie machte dabei ebenfalls den Eindruck, unsicher auf den Beinen zu sein, als hätte sie keine Schlittschuhe an. Saari half dem Mogelbaum auf und betrachtete nun gemeinsam mit ihrem Partner das Eis, beide sahen sich fragend an und zuckten dann mit den Schultern, a lá "Das stört uns ja nicht!". Schnell stellten sich beide nebeneinander und in Mogelbaum'scher Manier begann Macbeth, die Hüfte zu schwingen - nur um wieder aus dem Gleichgewicht zu kommen und hin zu fallen. Saari legte erschrocken die Hände an die Wangen und half ihrem Pokemon wieder auf die Beine. Die Zeigefinger wurden synchron an die Kinne gelegt und so eine denkende Mimik hervorgerufen, bevor sie, ebenso synchron wie vorher, den Zeigefinger anschließend in die Luft hoben, sich wieder zu einander drehten und sich dann mit einem Mal von einander entfernen. Durch den Platz der nun zwischen Saari und Macbeth entstanden war breitete sich auch das Scheinwerferlicht aus und erhellte so nun die komplette Eisfläche, damit man alles ausreichend erkennen konnte.

Macbeth schloss nun die Augen und drehte sich mit dem Körper zu Saari, ehe er mit den Händen immer schnellere, kreisende Bewegungen vollführte. Zeitgleich mit diesen Bewegungen begann Saari eine Pirouette, als würde sie von ihrem Pokemon gesteuert werden, und um sie herum zeichneten sich langsam aber sicher immer mehr helle, schwebende Sandkörner ab, die in ihrer Bewegung immer um sie herum wirbelten und sie schon bald in einer Sandhose eingeschlossen hatten. Immer mehr Sandhosen entstanden auf dem Eis und wirbelten um Saari sowie auch um Macbeth herum, belegten die Eisfläche langsam mit Sand und tanzten in symmetrischen Linien über die Fläche. Macbeths Sandsturm verdichtete sich zusehendst, bis zu einem Punkt an dem Macbeth und Saari komplett vom Sand verhüllt und vor den Blicken der Zuschauer geschützt waren. Just in diesem Moment stoppte die Bewegung des Sandes und die Sandkörner blieben an Ort und Stelle in der Luft stehen - bis sie alle gleichzeitig auf das Eis fielen und es so komplett bedeckten.
Der Blick sollte nun auf Saari fallen, die aus der Sandhose befreit wurde und sich fragend umsah. Die Hand wurde zu Macbeth ausgestreckt und das Pokemon lief nun auf seine Partnerin zu, denn der Sand auf dem Eis minderte die Chance, auszurutschen. Macbeth führte Saari in die Mitte des Eises und beide drehten sich, wie zu Anfang, wieder zum Publikum. Ein erneuter Versuch zum Tanzen wurde gestartet, während die Sandkörner um die beiden herum sich wieder regten und langsam um die beiden herum wirbelten. Macbeth, der natürlich mit dem Tanz voll in seinem Element war, streckte die Arme in die Luft und gab sich voll und ganz dem innerlichen Takt hin, während Saari in schönen Kreisen um das Pokemon herum schlitterte und mit den Kufen der Eislaufschuhe schöne Linien im Sand hinter sich her zog.
Neben Macbeth entstanden zwei weitere Sandhosen, die jedoch viel kleiner und lichter waren als die vorigen, und aus deren Inneren ein helles, weißes Leuchten ausging, gleichzeitig begannen seine Hände hell weiß zu leuchten und direkt vor ihm manifestierte sich in der Luft ein großer Felsen, der durch einen Steinhagel vor Macbeth auf das Eis fiel. Um den Felsen herum begann die oberste Schicht des Eises zu splittern, was ein Muster in der leichten Sandoberfläche zurück ließ. Mit einem gekonnten Sprung hüpfte das Mogelbaum auf den Stein, welcher nun als Podest diente, und führte seinen Tanz fort. Der Wirbel der Sandhosen verblasste nun langsam und erlaubte es den Zuschauern so, einen Blick auf das Innere der Sandhose zu werfen. Man konnte nun die Umrisse zweier weiterer Mogelbaum erkennen, die dank Macbeths Doppelteam im selben Takt tanzten wie ihr Erschaffer.
Alle drei Mogelbaum tanzten im Takt der nicht vorhandenen Musik, bis Saari einmal durch beide Illusionen hindurch fuhr und sie so verblassen ließ. Das Mogelbaum hörte nun auf zu tanzen und wandte seinen Körper zu Saari bis sie neben ihm zum stehen kam. Pokemon und Koordinator gaben sich die Hand und vollführten zum Abschluss eine Verbeugung, bis das Licht der Scheinwerfer aus ging und die Halle so in leichte Dunkelheit legte.

Für einen Moment herrschte dann Stille, bis das Licht wieder anging und Saari und Macbeth sich erneut verbeugten, ehe sie in Richtung des Ausganges von der Bühne gingen. Der Stein sowie der Sand verschwanden langsam, lediglich die Risse im Eis blieben bestehen.

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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam So Dez 20, 2015 8:43 pm

Mit zwei Fingern kraulte Shinsuke seinem Rattfratz Tegetthoff hinter dem linken Ohr. Das kleine Pokemon wartete bereits ungeduldig auf seinen ersten großen Auftritt und auch der Koordinator war voller Vorfreude. Die ungewöhnlichen Begebenheiten der Wettbewerbshalle von Nevaio City hatten ihn dazu gezwungen einige Änderungen in seinem Kostüm vorzunehmen, auch hatte er vorab mit Rattfratz auf dem eisigen Untergrund trainieren müssen. Anstelle des üblichen Piratenkostüms trug Shinsuke - der mittlerweile wieder dazu übergegangen war sich nur noch wie seine Kunstfigur Sven Schwarzbart zu verhalten - eine deutlich wärmere Kluft, die aber nicht weniger bunt war. Ein weiter Umhang mit allerlei Orden aus Plastik sowie Fellstiefel und Handschuhe verliehen ihm beinahe das Aussehen eines echten Admirals aus nördlichen Gefilden, jedoch war der Hut der Alte geblieben, womit er wieder wie ein Freibeuter anmutete. Passend dazu hatte er auch noch seinen Plastiksäbel parat.
Die letzte Koordinatorin vor ihm verließ die Bühne und Shinsuke atmete noch einmal tief durch. Vor ihm waren schon viele gute Darbietungen gezeigt worden, aber das hinderte ihn nicht daran den Moment zu genießen. Er trat immer wieder auf der Stelle, allerdings nur um warm zu bleiben, nicht etwa weil er zu sehr unter Nervosität litt. Rasch wurde die Eisfläche neu aufbereitet, währenddessen wartete er eben. Dann endlich gab man ihm das Zeichen loslegen zu dürfen. Er wurde angekündigt und sogleich drehten die Schneewerfer an der Decke wieder voll auf, um die Illusion eines Schneetreibens zu erschaffen.
Langsam schritt Shinsuke nun auf die Eisfläche, noch ohne sein Rattfratz. Er war nicht auf Schlittschuhen unterwegs und musste daher sehr konzentriert bleiben um nicht den Eindruck zu erwecken er könne bald stürzen. In der Mitte der Eisfläche angekommen wartete er kurz, dann sah er ruckartig gen Himmel und die Halle verdunkelte sich kurz damit ein Spotlight auf den Piraten zur Geltung kam. "Yarr, ihr Landrratten! Hörret nun die Geschichte des alten Pirratenschiffes 'Seemeise'!", begann er mit schwungvollem Ausbreiten seiner Arme laut über ein unauffällig an seinem Kragen verstecktes Mikrofon zu erzählen. "Seht nurr herr, wie derr steife Wind den Leichtmatrrosen an Deck durrchschüttelt!", forderte er vom Publikum, mit der üblichen Freude daran die "R"-Laute kräftig zu rollen. Passend zu seinen Worten tapste Tegetthoff auf die Bühne. Das Rattfratz trug eine Wollmütze mit orange-schwarzem Ringmuster und gab sich alle Mühe auf dem Eis möglichst im Zickzack hin und her zu schleudern, um den angesprochenen Seegang zu simulieren.
"Achweh! Eine Welle schüttelt den Leichtmatrrosen durch!", berichtete Shinsuke mit dramatischer Stimme und prompt setzte Rattfratz einen Ruckzuckhieb an. Durch die rutschige Oberfläche schlitterte das Pokemon somit in einer wilden Schlangenlinie über die Eisfläche, doch die scheinbar zufälligen Drehungen waren kunstvoll und genauso geplant. "Was ist das?! Beim Klabauterrmann, ein Eisberg!", erzählte der Koordinator weiterhin in seiner Rolle, während er nun damit begann entlang des Begrenzung des Feldes langsam seine Runden zu drehen. Rattfratz sprang derweil mit den letzten Zügen seines Ruckzuckhiebs hoch in die Luft um mit Eisenschweif wuchtig auf das Eis zu donnern, wodurch es ein Stück heraus brach, welches den Eisberg darstellen sollte. Es tat auch direkt ganz erschrocken und tapste verdattert zurück, als wäre es überrascht vom plötzlichen Hindernis. "Schnell Matrrose, du musst dein Schiff rretten!", rief Shinsuke Tegetthoff zu und wie geplant setzte es ein Flammenrad ein um sich direkt durch den vermeintlichen Eisberg hindurch zu rollen. Ein beträchtlicher Teil des Eises verdampfte dabei, der Rest zerbarst in dutzende feine Splitter, die sich mit Funken in der Luft für einen kurzen Moment zu einer effektvollen Szenerie vermischten. Das kleine Normalpokemon landete hingegen unversehrt vor den Zuschauerreihen, wo es noch den letzten Schwung durch geschicktes Abrollen neutralisierte und dann kurz in Pose stehen blieb.
"Donnerrwetterr! Derr kleine Matrrose hat es tatsächlich geschafft sein Schiff, die 'Seemeise', vor dem Eisberg zu retten!", rief Shinsuke mit gespielter Überraschung heraus. Dann schlitterte er zu Rattfratz herüber um es rasch einzusammeln. "Doch welche Abenteuerr errwarrten den tollkühnen Matrrosen sonst noch?", stellte er als offene Frage in den Raum, was auch gleichzeitig sein Abschluss war und Spannung für die nächste Runde erzeugen sollte. Langsam und mit einer Verbeugung verschwand er wieder von der Eisfläche, während die Überreste des Eisbergs rasch wieder mit der Umgebung verschmolzen.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Lawrenceam So Dez 20, 2015 11:14 pm


Wettbewerb von Nevaio City
We will rock you ~♫
Runde 1

"Eins, zwei, drei, vier... fünf, sechs, sieben, acht!"
Zusammen mit Delilah befand sich Lawrence im leeren Flur der Wettbewerbshalle, um noch einmal die heiklen Stellen der Vorführung durchzugehen, um auch ja sicher zu sein, dass alles funktionieren würde. Sie schienen ein paar Tanzschritte durchzuführen, alle jedoch mit stolzer Haltung, Kopf  oben gehalten, Schultern nach hinten gedrückt. Dabei hielt der schwarzhaarige ein Lineal in seiner Hand, dreißig Zentimeter lang, um den Stab seines Fennexis zu simulieren. Er mochte Arenaleiter sein, ja. Aber da Delilah nun einmal die Persönlichkeit einer Showdame hatte, er Abwechslung benötigte und ihr diesen Wettbewerb eigentlich schon seit zwei Jahren schuldete hatten sie seit der Ankündigung dessen fleißig geübt, um sich ja nicht zu blamieren. Das wäre auch wirklich der Höhepunkt. Drei Choreografien hatten sie und wie der Perfektionist, der er nun einmal war, hatte sich Lawrence vorher gut informiert. Dumm nur, dass sein Pokémon so viele Feuerattacken beherrschte und sie fast alle unter die Kategorie Schönheit fielen, aber irgendwie würde er das schon ausgleichen können. Auch wenn seine Kleidung wohl eher schlampig war... statt des üblichen Kimono mitsamt Hakama trug er nun einfache Straßenkleidung, geschmückt mit heller Strickjacke und einem Schal aufgrund der niedrigen Temperaturen. Er hasste Kälte und sich in dicke Klamotten zu zwängen kam für ihn nicht in Frage, kein Wunder, dass es ihm fröstelte. Aber er würde der Halle schon ordentlich einheizen, um das wieder wett zu machen. Zumindest hoffte er das. Aber ohne gewisses Selbstbewusstsein kam man auch nie besonders weit. Daher hatte er alle störenden Faktoren aus seinen Gedanken verbannt, auch wenn er über den Verlust eines teuren Freundes nach wie vor alles andere als hinweg gekommen war. Jetzt gab es nur ihn und den Wettbewerb. Mehr nicht. Das war alles...

Da er bis jetzt noch geübt hatte war er leider nicht dazu gekommen die Auftritte der anderen Koordinatoren zu verfolgen, allerdings hatte er sich vorgenommen, das in der zweiten Runde zu ändern, da er doch ziemlich neugierig auf die Fertigkeiten seiner Gegner war. Aber wenn man schon als Letzter an der Reihe war musste man die gegebene Zeit auch nutzen... zumal er das Aufwärmen wirklich gebraucht hatte. Bei Delilah war er sich nicht wirklich sicher. Ihr Blick sprach Bände, sie konnte es kaum erwarten vor das Publikum zu treten. Über diese Begebenheit konnte Lawrence nur seufzen. Wäre er nur nicht der Arenaleiter von Twindrake City... Aber gut, letztendlich war es auch nur der Ruf von Henry Simmons, der hier auf dem Spiel stand. Zumindest war es nicht sein eigentlicher Name, er würde seiner eigenen Familie keine Schande bereiten. Nur war es die Frage, ob Emi und ihre Eltern ihm danach noch ins Gesicht sehen konnten...
Aber darüber durfte er auch nicht nachdenken. Es war an der Zeit, vorzuführen! Nachdem der Moderator ihn angekündigt hatte, gab er auch sogleich den ersten Befehl an sein Fennexis: "Okay, wie gehabt. Lasse einfach deinen Psychoschock hinunterregnen, wir brauchen das." Nach einem Nicken sprang Delilah schließlich elegant auf die Bühne, in Sichtweite des Publikums. Dabei hatte sie ihren brennenden Ast aus ihrem Fell gezückt und schwang ihn sogleich energisch mit einer Drehung, um blitzschnell eine Reihe silberner Kugeln über sich zu beschwören. Erneut sprang sie in die Luft und ließ den Psychoschock daraufhin kraftvoll auf die glatte Eisfläche niederprasseln. Die Spiegelfläche zerbarst in viele Splitter und kleine Krater, die dazu da waren, die Rutschgefahr zu vermindern. Aber diese Prävention blieb nicht einfach so im Raum stehen, denn nach diesem Manöver hatte die Fuchsdame ihren Stab bereits wieder in ihrem Fell versteckt, wobei sie kurz darauf ihre Arme mit Spannung nach oben führte und anschließend ihre kleinen, schwarzen Hände wie eine südlandische Tänzerin sich gegenseitig umkreisen ließ und ein paar Schritte auf dem rauen Feld nach vorne trat. Lawrence hatte währenddessen ebenso die Bühne betreten und spannte am Rande des Feldes angekommen seinen Körper ebenfalls an, seine linke Hand war dabei an die Hüfte gelegt, seine rechte Hand hatte er weit nach oben ausgestreckt und über seinen Kopf geführt. Immer wieder ließ er dabei rhythmisch seine Füße auf die Eisfläche schnellen, während er seinem Pokémon allmähölich näher kam, den emporgestreckten Arm senkte und ihn weit vor sich hielt, als würde er Delilah zu etwas auffordern wollen. Wer sich auskannte würde wohl bemerken, dass sich in diesen Gesten die Ansätze eines Paso Doble befanden, der nun auch durchgeführt wurde. Sogleich drehten sich sowohl Trainer als auch Pokémon flamboyant aufeinander zu, als der Abstand gering genug geworden war, hatten mit ihren Armen gegenseitig die Hüften umschlungen und drehten sich dabei für einen kurzen Augenblick um das gemeinsame Zentrum weiter im Kreis, ehe sie sich gegenseitig wieder auseinanderrissen und sich dabei jeweils an die gegenüberliegende Seite des Feldes begaben.
Dabei wurde es jedoch nicht belassen, da Lawrence in diesem Manöver einen Griff in das Fell Delilahs getan und sich somit ihre "Waffe" angeeignet hatte, den Ast, der an seinem anderen Ende nun brannte. Leise, sodass niemand anderes es hören konnte, summte er dabei die Ouvertüre von "Carmen" vor sich her, das Stück, auf dem er den ersten Teil der Vorstellung aufgebaut hatte. Er hatte jedoch darauf verzichtet, es direkt einzubauen, ansonsten wäre es ihm wirklich zu peinlich geworden, hätte er einen Fehltritt gemacht. Danach schritten beide mit schnellen Schritten erneut aufeinander zu, den Stab hielt er dabei weit von sich entfernt und versuchte dabei gleichzeitig Haltung zu bewahren, obwohl das Eis ihm nach wie vor zu schaffen machte. Als sie schließlich in der Mitte wieder aufeinandertrafen gab es eine weitere Drehung... und schließlich stach Lawrence zu, wie der Kämpfer, der das Tauros erlegte. Delilah hatte sich allerdings schnell zur Seite gewandt, den Arm ihres Trainers ergriffen und mit einer weiteren gemeinsamen Drehung, bei der sie den Arm des Schwarzhaarigen über seinen Kopf geführt hatte, hatte sie ihr Eigentum bereits wieder an sich gebracht. Doch als sie noch einmal Abstand voneinander gewannen war Lawrence ein paar Schritte getaumelt, obwohl er versucht hatte es so gut wie es ging zu vertuschen. Delilah war doch wilder vorgegangen, als er es erwartet hatte.
Kaum hatte die Fuchsdame sich angeeignet, was ihr gehörte, führte sie auch gleich den nächsten geplanten Befehl aus. Mit einem Feuerwirbel, den sie aus ihrem Stab schnellen ließ und weiterhin steuerte, formte sie einen Ring um sich und ihren Trainer, den sie nach und nach wieder enger zog und sie dabei zwang, mit seitlichen Schritten allmählich aufeinander zuzugehen, ehe sie sich erneut an ihren Hüften packen konnten und sich noch einmal drehten, die freien Arme weit nach außen gestreckt. Während das geschah erschuf die Feuerhexe mit ihrem Stab zahlreiche Irrlichter, die um sie herum schwebten und sich lagsam über dem Feuerwirbel-Ring drehten. Kurz darauf schnellten beide Tänzer wieder mit einem abrupten Satz auseinander, wobei sich das Feuer um sie herum schnell nach außen hin auflöste, als wäre es von ihnen durchbrochen worden. Nach diesem Manöver ließ Delilah sogleich als abschließende Pose ihren Stab nach oben schnellen, der die Irrlichter dazu brachte abrupt aufeinander zuzurasen und miteinander zu kollidieren. Das ergebnis war eine kleine, stumme Explosion aus violettem Feuer, dessen Energie sich mit den herabrieselnden Schneeflocken verband und ihnen einen dunkelvioletten Schimmer verlieh.

Doch damit war der Auftritt nicht beendet. Nun standen sowohl Trainer als auch Pokémon in gleichmäßgen Abstand voneinander. Das Fennexis hatte seinen Ast einfach zwischen seine Zähne geklemmt, sodass es ebenso wie Lawrence sich auf dem stabilen Stand auf dem Boden kümmern konnte, nach wie vor war die Haltung vorhanden, Kopf oben gehalten, Schultern nach hinten, die Hände dabei beide neben dem Kopf gehalten. Und so setzten sie dazu an, sich nun die benötigte Musik zu verschaffen, während der violette Schnee nach wie vor herabrieselte. Eine schnelle Abfolge von zwei lauten und vernehmbaren Stampfern auf der rauen Eisfläche, sowie einem Klatschen.
Stampf, stampf. Klatsch. Stampf, stampf. Klatsch.
Wer allgemeingebildet genug war, sollte wohl wissen, worum es sich dabei handelte. Lawrence hatte diese Geste jedoch nach zweimaligem Wiederholen gebrochen und trat hervor, um mit einem Schwenken seiner Arme das Publikum vor ihnen zu animieren, mitzumachen.
Oh ja, er würde endlich Hitze in diese kalten Gefilde bringen. Und wenn er sie zum Beben bringen musste.
Tatsächlich stimmten die Zuschauer allmählich ein. Schon kurz darauf war die Wettbewerbshalle donnernd von dieser Geste erfüllt. Dabei wollte der Arenaleiter es allerdings nicht belassen, da er sogleich zur Seite tretend fast schon auffordernd seine Stimme erhob, dabei aber laut und deutlich gegen das Donnern rufen musste, da er kein Mikrofon zur Verfügung hatte: "Buddy, you're a boy, make a big noise, playing in the street, gonna be a big man some day! You got mud on your face! You big disgrace! Kickin' your can all over the place..." Eine Wendung zum Publikum folgte, bei der er auffordernd seinen Arm ausgestreckt hatte. "...singin'...!"
Nichts.
Obwohl das Publikum weiterhin stampfte und klatschte, waren sie auf seine gesangliche Aufforderung nicht eingegangen, obwohl er so laut wie möglich gerufen hatte. Bevor sie daher den Rhythmus brachen forderte er sie daher umso lauter direkt auf, die Arme provokant auseinandergerissen: "KOMMT SCHON! ICH WILL EURE STIMMEN HÖREN!"
"We will, we will rock you!" Ein zufrieden Grinsen schlich danach auf die Lippen des Schwarzhaarigen. Er gab den Leuten einen Daumen nach oben und drehte sich erneut Delilah zu, die ihre Pose noch nicht gebrochen hatte, nahm selbst aber wieder mit dieser Geste die Haltung des Tanzes an. Hätte er sein Wissen darüber nicht im Internet aufgefrischt, hätte er wohl niemals im Leben geahnt, dass man Paso Doble zu "We Will Rock You" von Queen tanzen konnte. Aber sie hatten ohnehin eine Menge üben müssen, da Kenntnisse aus den Tanzkursen der Schule damals und dem Fernsehen leider nicht genug gewesen waren. Da war das doch geradezu perfekt gewesen. So drehten sie sich erneut aufeinander zu, während er zu der zweiten Strophe ansetzte: "Buddy, you're a young man, hard man, shouting in the street, gonna take on the world some day! You got blood on your face! You big disgrace! Wavin' your banner all over the place...!"
"We will, we will rock you!" Dabei hatte Delilah wieder ihren Stab ergriffen und ließ ihn erneut in die Höhe schnellen, wo sich durch die Attacke Psychoschock erneut einige silberne Kugeln bildeten und über der Bühne schwebten. "Singin'!"
"We will, we will rock you!" Nun ergriff der Schwarzhaarige die Arme seines Pokémon, mit gebeugten Armen wirbelten sie sich in tänzerischem Schritt über die Bühne im Rhythmus des Publikums, ehe Delilah in dieser Geste ihren Arm hinausschnellen ließ und zu einer Magieflamme ansetzte, die die Kugeln des Psychoschocks traf und sie in Brand setzte. Lawrence hatte seinen Arm dabei zu den Zuschauern gerichtet und motivierte sie mit einem Schwenken seiner Hand dazu, die Sache zuende zu bringen. Wer kannte diese Lyrics denn nicht?
"Buddy, you're an old man, poor man, pleading with your eyes, gonna make you some peace some day! You got mud on your face! Big disgrace! Somebody better put you back into your place!", hallte es durch das Gebäude, während man auf das Eisfläche das Donnern ihres synchronisierten Stampfens vernerhmen konnte. "UND JETZT LAUTER!"
"WE WILL, WE WILL ROCK YOU!" Eine letzte Drehung folgte von Trainer und Pokémon, Lawrence stellte sich dabei elegant hinter sein Fennexis, während dieses sich bei den nächsten Worten des Publikum zu Boden warf: "WE WILL, WE WILL ROCK YOU!"
Kurz darauf streckte das Fennexis seinen brennenden Ast zum letzten Mal in die Höhe und mit dieser Geste schnellten die brennenden Psychoschock-Kugeln abrupt aufeinander zu und zerbarsten in einer kleinen Explosion. Das Ergebnis war ein sich ergießender, greller Funkenregen, bei dem der Arenaleiter nun stolz und mit Haltung seine Arme ausbreitete und den Moment einfach genoss. Wie schön es doch gewesen wäre, an dieser Stelle ein Gitarren-Solo zu haben. Aber man konnte es sich mit Sicherheit vorstellen. Den Kopf nach hinten geneigt erblickte er das Schauspiel, seine Augen hinter der Brille glänzten vor Freude, als er die hinabfallenden Sterne betrachtete. Es hatte einfach Spaß gemacht.
Mit dem Funkenregen endete auch das Stampfen und Klatschen des Publikums, Lawrence ergriff danach die Hand Delilahs und half ihr beim Aufstehen, wobei er sie kurz darauf nach oben hielt und noch einmal hinausrief: "Danke! Vielen Dank!"
Der Applaus folgte sogleich und nach einer kurzen Verneigung verschwanden die beiden auch schon von der Bühne. Er schwitzte wie die Sau, aber das war es wohl wert gewesen. In seinen Augen ein würdiger Auftakt für das zweite Drittel, immerhin hatte er den anderen Koordinatoren damit eine deutliche Nachricht übermittelt:
Zwar mochte er selbst keiner sein, doch war er ehrgeizig genug, um fest dazu entschlossen zu sein, sie allesamt zu rocken.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Mo Dez 21, 2015 7:58 pm

Hallo liebe Koordinatoren.
Der Grad zwischen Anmut und Schönheit ist sehr fein und oft wird er überschritten. Daher ziehe ich diese Grenze für mich ganz deutlich.
Etwas was ein unheimlicher Genuss fürs Auge ist, muss nicht immer gleich anmutig oder putzig sein.
Heute habe ich das Gefühl, dass einige von Euch – wie über das Glatte Eis – an dieser feinen Linie  vorbei geschlittert sind.
Kommen wir nun zu meiner ganz persönlichen Wertung dieser Runde, für die ich mich erst einmal Bedanken wollte. Ich denke das Publikum war genau so begeistert wie ich!
Ich möchte zuerst einige Worte sagen, bevor ich meine Platzierung zum Schluss verkünde.
Zuerst: Nunally und Fire.

Nunally, ich war sehr überrascht – um nicht zu sagen erschrocken – als du direkt mit dem Knirscher begonnen hast. Ich denke dabei spreche ich nicht nur für mich. Für mich war es eher eine Präsentation der Stärke als der Anmut. Allerdings hast du die Risse für deine Vorführung genutzt und mir ist alles klar geworden. Die Finsteraura ist wirklich ein wunderschönes Spiel mit dem Eis eingegangen – es war eine perfekte Kombination. Auch die Elektroattacke hatte einen wirklich magischen Einfluss. Jedoch muss ich sagen, dass mir die Haltung deines Pokemon noch nicht ausgefeilt genug war. Als Magnayen ist es vielleicht nicht ganz so einfach putzig oder anmutig zu wirken, doch ich erwarte von einem Trainer, dass er auch dies aus seinem treuen Partner herauskitzeln kann.
Deswegen und weil der Auftritt mich eher an Schönheit erinnerte, kann ich dir von meiner Seite aus leider nicht die volle Punktzahl geben.

Das Ponita Edana von Elyas hingegen, kam bereits mit einer sehr stolzen Haltung auf die Bühne! Genau das, was ich sehen möchte als Juror. Diese Ausstrahlung ist mir ganz wichtig! Ich für meinen Teil empfand es auch überaus anmutig, wie Ponita durch das Feuer geschritten ist oder die Glut anwendete. Der kleine Stolperer – nun ja – der ist uns natürlich allen nicht entgangen. Glücklicherweise ist Edana nicht gefallen, sonst hätte dir das durchaus die Show vermasseln können. Leider muss ich als Kritikpunkt nennen, dass die Vorführung auf Dauer etwas... eintönig war. Feuer und Eis sind eine wunderschöne Kombination, aber ich hätte mir noch etwas anderes dabei gewünscht. Zum Beispiel einen leuchtenden Solarstrahl oder einen funkelnden Sternenschauer. Ich hatte nur das Gefühl, dass Edana die anmutige Haltung nicht bis zum Ende durchhalten konnte – schade.

Saari und Macbeth das Mogelbaum. Ich war wirklich neugierig zu erfahren, wie du ein Mogelbaum für diese Art von Wettbewerb in Szene setzen möchtest. Leider hat mich der Anfang wirklich sehr verwirrt, da nicht klar ersichtlich war, dass es sich dabei nur um gutes Schauspiel drehte. Für mich sahen diese Stolperer eben sehr echt aus und es wirkte ein wenig... unbeholfen. Auch muss ich sagen, dass – trotz der wirklich sehr guten Vorstellung – ich manchmal das Gefühl hatte, dir als Trainerin mehr Aufmerksamkeit zu schenken als deinem Pokemon. Etwas, was einfach nicht passieren darf in einem Wettbewerb für Pokemon. Allerdings war die Vorstellung außergewöhnlich und die Elemente wirklich sehr gut miteinander verwoben. Jedoch war dies für mich auch eher eine überwältigende Präsentation der Schönheit und nicht mehr ganz die der Anmut. Ich denke mit etwas mehr Feinschliff in Richtung Anmut, hättest du ganz oben aus diesem Runde hervortreten können liebe Saari.


Nun zu Sven Schwarzbart und seinem Rattfratz Tegetthoff. Nun, zuerst einmal war die Einleitung wirklich kreativ, auch wenn ich mich zuerst gefragt habe, wie ein Pirat die nötige Anmut ausstrahlen soll. Jedoch geht es hier ja nicht nur um Anmut sondern auch um die Putzigkeit der Vorführung und genau hier muss ich sagen, dass das kleine, flitzende Rattfratz mit dieser süßen Mütze direkt mein Herz erobert hat! Vor allem die vielen Pirouetten hinterher über das glitzender Eis – es war wirklich sehr schön. Leider wurde die Putzigkeit abrupt unterbrochen, als diese riesige Eisbrocken auf die Bühne fiel und direkt zerstört wurde. Die Funken und das Eis waren zwar sehr schön, aber... für mich war dies eher eine schöne Präsentation der Stärke, die in einem kleinen Pokemon wie Rattfratz stecken kann. Jedoch empfand ich die Vorstellung als einzigartig und mit der Erzählung sehr schön untermalt. Ich habe mich am Ende richtig gefreut, dass Rattfratz den Tag retten konnte haha, entzückend!

Tja, kommen wir nun zu der letzten Vorführung in Sachen Anmut. Henry und Delilah.
Ja, was soll man dazu sagen? Dein Fennexis kam bereits mit solch einer Anmut und Ausstrahlung auf die Bühne gesprungen, dass mir im ersten Moment die Spucke wegblieb. Beim Psychoschock war ich mir erst unsicher, diese Demolierung der Eisfläche schien mir alles andere als Anmutig oder gar putzig. Jedoch war der darauf folgende Tanz einfach... grandios~ er war fesselnd, fließend und sehr schön ausgeführt. Der Feuerwirbel der euch schließlich einhüllte und der darauffolgende Regen aus den Irrlichtern und den Flammen – es war wunderbar. Vor allem die sehr starke Präsenz deines Pokemon – es besaß immer diese Stolze funkeln in seinen Augen. Ich habe es geliebt. Jedoch war ich ein wenig verwirrt, als nach diesem großen Finale noch etwas folgte. Es war eine Überraschung. Hier hätte ich mir vielleicht einen etwas fließenderen Übergang gewünscht, doch ist das hier nun meckern auf dem ganz hohen Niveau. Dem Publikum hat es wirklich gefallen muss ich sagen – ich denke es war die beste Präsentation des Abends. Zumindest bisher!

Im Anschluss möchte ich noch einmal sagen, dass mir die Körpersprache der Pokemon sehr wichtig ist. Sie müssen eben diese Haltung inne haben, um Angriffe besonders anmutig oder auch putzig für das Publikum rüber zu bringen. Mit dieser Feinheit, hätte der ein oder andere vielleicht noch ein paar Punkte mehr herausholen können!
Die Wertung ist daher meiner ganz persönlichen Meinung nach wie folgt.

Nunally:
7:

Technik: 7
Stil: 7
Kreativität: 7
Thema: 7

Elyas:
7,7:

Technik: 8
Stil: 9
Kreativität: 5
Thema: 9

Saari:
7,7:

Technik: 8
Stil: 7
Kreativität: 10
Thema: 6

Sven:
9,2:

Technik: 9
Stil: 10
Kreativität: 10
Thema: 8

Henry:
9,7:

Technik: 10
Stil: 10
Kreativität: 10
Thema: 9


Und nun gebe ich weiter an meinen Kollegen.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Di Dez 22, 2015 4:40 pm

Willkommen liebe Koordinatoren,
hier in der Frosthalle zu eurem eisigen Abenteuer. Ich möchte mich bei euch allen für eure Aufführungen danken. Nun verkünde ich meine Meinung zu den einzelnen Vorführungen und vergebe anschließend meine Punkte.

Nunally, du und dein Fire haben einen interessanten Anfang geboten. Die Attacke Knirscher einzusetzen um Risse im Eis zu bilden zeugte meiner Meinung nach mehr von Klugheit als Putzigkeit. Allerdings konntest du deinem Pokemon so einen besseren Halt auf der rutschigen Fläche bieten. Deine anschließende Finsteraura verlieh dem Eis einen wunderschönen Spiegeleffekt. Den Schluss mit einer Elektroattacke zu krönen, gefiel mir gut. Allerdings solltest du mehr daran arbeiten die Putzigkeit und Anmut aus deinem Fire herauszuholen. Aber ich denke das wird dir irgendwann gelingen.

Kommen wir zu Elyas und sein Edana. Eure Vorführung hat gezeigt wie putzig und anmutig man Attacken doch nutzen kann. Der Feuerwirbel  zu Anfang war wirklich schön und spielte perfekt mit dem Eis. Das Spiel den Feuerattacken ist euch beiden ausgezeichnet geglückt. Als du Glut eingesetzt hast konnte man wieder feststellen wie schön ihr eure Attacken ausgewählt habt. Die Lichteffekte und euer Abschluss gaben euren Auftritt noch mal einen besonderen Schliff.

Also Saari um ehrlich zu sein hatte ich ebenfalls den Eindruck,dass dein Macbeth eher unfreiwillig hingefallen ist. Eure anfängliche Showeinlage war meiner Meinung nach weder putzig noch anmutig. Eure Aufführung gleichte überwiegend einer Tanzaufführung, als einer Wettbewerbsvorführung. Nichts desto trotz waren sehr schöne Bewegungen bei. Allerdings Saari hat man teilweise mehr von dir als von deinem Macbeth gesehen. Du hattest den richtigen Ansatz und solltest bei deiner nächsten Vorführung daran arbeiten Macbeth mehr in den Mittelpunkt zu bringen. Trotzdem war eure Vorführung sehr schön anzusehen.

Kommen wir zu Sven. Eure Vorführung war äußerst interessant. Die Idee dein Pokemon seine Putzigkeit in Form einer Geschichte darzustellen war brillant. Wie dein Rattfratz sich zu den einzelnen Abschnitten deiner Geschichte bewegt hatte überzeugte gerade so von Putzigkeit. Allerdings passte der "Eisberg" so nicht in die Putzigkeit deines Pokemons, aber dennoch zu deiner Geschichte, weswegen es trotz allem eine schöne Vorführung. Dein Rattfratz hat wahrlich mit Putzigkeit überzeugt und ich freue mich schon auf eure nächste Vorführung.

Kommen wir zu unserem letzten Teilnehmer. Der Anfang eurer Vorführung war gewagt gewählt. Die Attacke Psychoschock gleichte zwar einer Attacke der Schönheit, aber hat sie dennoch ihren Zweck erfüllt. Die Tanzvorführung war äußert entzückend und prahlte nur so vor Anmut. Der Abschluss eurer äußert schönen und anmutigen Tanz und Singeinlage überzeugte ebenfalls .Die Explosion und der anschließende Funkenregen war äußert magisch. Im großen und ganzen habt ihr eine äußerst anmutige Vorführung vollbracht.

Wie meine Kollegien möchte ich mich nochmals für eure verschiedenen Vorführungen bedanken. Ich denke ihr konntet viele Koordinator mit euren Vorführungen überzeugen und zu Ideen anregen. Kommen wir nun also zu meiner persönlichen Punktevergabe.

Nunally:
7:
Technik: 8
Stil: 7
Kreativität: 7
Thema: 6


Elyas:
7,75:
Technik: 8
Stil: 8
Kreativität: 8
Thema: 7

Saari:
7:
Technik: 7
Stil: 7
Kreativität: 8
Thema: 6

Sven:
9:
Technik: 8
Stil: 9
Kreativität: 10
Thema: 9

Henry:
9,5:
Technik: 10
Stil: 10
Kreativität: 9
Thema: 9
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Mi Dez 23, 2015 2:52 pm

So, liebe Koordinatoren,
als dritter und letzter Juror ergreife ich das Wort und möchte mich zunächst einmal bei allen Teilnehmern bedanken, die heute hergefunden haben und eine wundervolle erste Runde geliefert haben. An dieser Stelle haben sie sich auch einen großen Applaus verdient für das, was sie bisher geleistet haben. Wirklich, tolle Arbeit! Wir hatten hier fünf grandiose Vorführungen, jede davon war auf ihre eigene Weise etwas Besonderes. Aber wollen wir gleich zu den einzelnen Teilnehmern und meiner Punktevergabe für ihre erste Runde kommen:

Nunnally mit Fire
Bei dem Thema Anmut beziehungsweise Putzigkeit war ich schon äußerst gespannt, wie du plantest, deine Aufführung mit Magnayen zu gestalten. Mit solch einem Pokémon ist eine putzige Aufführung hinzulegen vermutlich nicht das einfachste Welt, dachte ich mir. Dennoch ließ sich das Ergebnis durchaus sehen. Der Knirscher, der das Eis zum Teil beschädigte, ließ etwas Zweifel bei mir aufkommen, sich auf das Eis als solches nicht ganz einzulassen und das Terrain zu verändern war aber nicht nur Nunnallys Idee. Doch keinesfalls will ich diese Idee schlecht reden, es zeugt durchaus von Kreativität und Mut zu etwas Neuem. Jedenfalls wurde mir alles schlagartig klar, als die Finsteraura zum Einsatz kam, die diese wunderschönen Glitzereffekte im Eis verursachte. Zwar kratzte die Aktion schon an der Grenze zur Schönheit, anmutig wirkte es dennoch auf mich. Auch der Donnerzahn rundete das ganze recht schön ab, aber wie gesagt - schön. Zugegebenermaßen mögen die Grenzen stellenweise fließend sein, der Auftritt als Gesamtbild hinterließ bei mir einen eher schönen als putzigen oder anmutigen Eindruck. Leider wirkte Fire meiner Meinung nach bei dieser Aufführung auch etwas zu steif. Gerade bei der Kategorie Anmut ist es wohl etwas knifflig, alles aus Magnayen herauszuholen, ich bin aber sicher, dass du noch genug Erfahrung sammeln wirst, auch das zu meistern. Ich erwarte in den Kategorien Coolness und Klugheit Großes von dir und Fire!

Nunnally (7,0):
Technik: 7
Stil: 8
Kreativität: 7
Thema: 6

Elyas mit Edana
Eis und Feuer, immer wieder ein gern gesehenes Spiel. Auch diese Aufführung setzt wie die Nunnallys auf schöne Lichteffekte, was dank dem Feuer auch gut gelingt, jedoch wieder auf eine andere Weise, was mich doch erfreut hat. Dieser Aufführung gelang es in meinen Augen auch etwas besser, sich im Rahmen der Anmut zu bewegen. Der Feuerwirbel war mit diesen Lichtspielchen genau wie die Glutattacke schön anzusehen, was ich jedoch schade fand, war, dass mir etwas Entscheidendes gefehlt hat, was die Aufführung deiner Vorgängerin hatte - Abwechslung. Zwar war die Feuerwirbel- sowie die Glut-Idee gut, auch dass die herabfallenden Schneeflocken integriert wurden, war ein netter Einfall, es kam aber in meinen Augen wirklich etwas zu wenig Abwechslung, weshalb es das ganze auf Dauer etwas eintönig wirken ließ. So sehr ich dieses Feuer-Eis-Lichtspiel zu schätzen wusste, viel mehr kam leider nicht. Dann gab es zwar noch kleinere Patzer wie, dass es Edana anfangs etwas schwer fiel, sich auf den Hufen zu halten, als es sich aufbäumte, auf der glatten Eisfläche kann man das jedoch durchaus verzeihen und Abzüge werde ich deswegen eher unterlassen, vor allem, da sich das Pokémon ja wieder fing. Also dann, ich sehe auch in euch noch Steigerungspotential, wenn euch nächste Runde noch etwas mehr Abwechslung in der Aufführung gelingt, kann das noch sehr spannend werden!

Elyas (7,25):
Technik: 8
Stil: 8
Kreativität: 5
Thema: 8

Saari mit Macbeth
Hier bekommen wir einen recht schönen Eindruck davon, was ein Pokémon macht, das mit dem Eis an sich überhaupt nicht zurechtzukommen scheint. Direkt schon zu Beginn fiel Macbeth sofort auf den Hintern und das nicht nur einmal. Auch wenn es vielleicht ein gewollter Effekt war, um eine Einleitung für das kommende zu schaffen, wird die eher negative Wirkung zwar etwas abgeschwächt, ganz abklingen tat es für mich jedoch nicht, ich denke, wenn es geplant war, hätte es auch einfach ein wenig unbeholfenes zögerliches Schlittern über das Eis getan. So hinterlässt die Einleitung bei mir leider einen etwas negativeren Eindruck, zu schwer fällt es aber auch nicht ins Gewicht, da mich das Nachfolgende doch beeindruckt hat. Du und Macbeth, ihr macht hier schlichtweg mal etwas anderes. Ihr habt offenkundig gezeigt, dass ihr euch auf die Begebenheiten der Bühne nicht einfach so einlasst und sie mit Sandsturm kurzerhand "umgestaltet". Ein Manöver, das mich sehr überrascht hat, jedoch im positiven Sinne. Der viele Sand minderte die Rutschgefahr auf dem Eis und ganz plötzlich war Macbeth wieder ganz in seinem Element - Wunderbar gefangen hat es sich. Die Tanzvorführung hatte durchaus was, ich habe während der Aufführung auch den Eindruck gewonnen, dass der Tanz eben das zu sein scheint, was Macbeth am besten beherrscht. Auch die Doppelteam-Illusionen waren eine sehr schöne Idee und der Stein als Podest, auch wenn dieses Demolieren der Eisfläche durch den Stein für mich eher in die Kategorie der Stärke einzuordnen wäre. Insgesamt eine äußerst kreative und schön anzusehende Vorführung, bei der es allerdings ein bisschen an der Einleitung und dem Themenbezug haperte. Etwas Luft nach oben gibt es in diesen Bereichen noch, aber ich lasse mich in den nächsten beiden Runden mal von euch zwei überraschen. Sonst war es eine schöne Vorführung!

Saari (8,0):
Technik: 7
Stil: 8
Kreativität: 10
Thema: 7

Sven mit Tegetthoff
Zu Beginn der Vorführung mochte ich noch etwas gezweifelt haben, wie eine Geschichte über einen Piraten in eine Anmut- oder gar eine Putzigkeits-Vorführung passen wollte. Dein Auftritt hat mich aber davon überzeugt, dass ich mein Urteil etwas voreilig gefällt habe. Auch hier habe ich die Einleitung zunächst etwas fragwürdig gefunden, bis ich dann bemerkte, worum es ging. Dein Auftritt wurde wirklich wie die Erzählung einer Legende über einen Piraten aufgebaut. Und nein, nicht etwa über dich, es ging um dein zugegebenermaßen wirklich putziges Rattfratz. Du interagierst während der Aufführung mit Tegetthoff, rückst dich selbst jedoch eher weniger in den Vordergrund, sondern wirklich dein Pokémon, was mir auch positiv auffiel. Das, was zunächst wie Patzer aussehen mochte, waren im Endeffekt doch geplante Manöver, die Dinge wie Seegang und Wellen symbolisierten. Das Eis war nicht euer Nachteil - Im Gegenteil, ihr habt es zu eurem Vorteil ausgenutzt, um die Erzählung wirklich lebhaft gestalten zu können. Sehr schön. Auch die Idee mit dem Eisberg war schön, auch wenn das Zerschmettern eines Teils der Eisfläche fast wieder in die Stärke-Kategorie abdriftete. Die Attacken wurden jedoch alle gezielt und klug eingesetzt, zudem scheint die Schuaspielerei deinem Rattfratz echt zu liegen, es war schön anzusehen. Das Flammenrad war wohl eine der letzten Attacken, mit denen ich bei einem Rattfratz gerechnet hätte, eine schöne Methode war es jedoch, den symbolischen "Eisberg" als Hindernis zu beseitigen. Ich muss gestehen, dass du mich wirklich neugierig gemacht hast, welche Abenteuer dein kleiner "Matrose" in den nächsten beiden Runden erleben wird. Eine gut durchdachte und kreative Aufführung jedenfalls, bei der eher Kleinigkeiten noch etwas unstimmig waren.

Sven(9,25):
Technik: 9
Stil: 9
Kreativität: 10
Thema: 9

Henry mit Delilah
Auch diese Aufführung setzte sich zu einem großen Bestandteil aus Tanz zusammen, was mir im Großen und Ganzen ziemlich gefiel. Dein Auftritt wirkte im Gesamtbild ziemlich anmutig, vom Themenbezug her war es wirklich besonders im ersten Teil sehr gut. Ich mochte zu Beginn zwar etwas skeptisch gewesen sein, als Delilah den Psychoschock auf die Eisfläche anwendete, da schon wieder die Eisfläche beschädigt wurde, doch die Skepsis legte sich, als ich sah, wie anmutig das Pokémon sich dank dieser Maßnahme auf dem Eis bewegen konnte. Trainer und Pokémon, beide lieferten hier gemeinsam eine wirklich schön anzusehende tänzerische Einlage, der Paso Doble, wenn ich mich gerade nicht irre...? Aber auch hier muss ich auf der positiven Seite verbuchen, dass das Pokémon doch der Mittelpunkt der Aufführung blieb. Erneut bekamen wir das wunderschöne Spiel von Feuer und Eis zu sehen, diese Darbietung war jedoch voll von Überraschungen und Abwechslungen, insgesamt wirkte sie wie ein einziger einstudierter schön anzusehender Tanz. Zuerst dachte ich schon, es wäre nach dem Regen der dunkelviolett schimmernden Eisflocken zu Ende gewesen, doch es folgte eine positive Überraschung. "We will rock you". Ein Klassiker, äußerst gewagt, dies in eine Vorführung für einen Wettbewerb einzubauen, vermutlich wäre es im Coolness-Thema der nächsten Runde auch noch ein Stückchen besser aufgehoben gewesen, dennoch konnte es mich wirklich überzeugen. Stil- und Kreativitätspunkte brachte es dir zweifelsfrei ein, du hast als erster auch aktiv das Publikum mit in deine Vorführung eingebunden und ich glaube, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass das einen wirklich guten Eindruck hinterließ. Eine im Gesamtbild sehr gelungene Aufführung, die meiner Meinung nach nur am Schluss leider etwas Themenbezug einbüßte. Weiter so!

Henry (9,5):
Technik: 9
Stil: 10
Kreativität: 10
Thema: 9

Zum Abschluss möchte ich noch einmal betonen, dass diese Wertung einzig und allein meiner persönlichen Meinung entspricht und unter anderem auch dazu gedacht ist, ein sinnvolles und ehrliches Feedback an die Teilnehmer zu geben. Verzagt also nicht, wenn ihr in Runde 1 nicht die meisten Punkte bekommen haben solltet - es liegen noch zwei Runden vor euch, da ist alles noch offen und ihr habt noch genug Gelegenheit, euch zu steigern!

So, damit sind wir mit mir, dem letzten Juror, beim Ende der ersten Runde angekommen. Mit der zusammengezählten Punktzahl der drei Juroren inklusive der vier möglichen Bonuspunkte werde ich nun die Platzierung bekanntgeben, wie sie jetzt nach Runde eins aussieht.

1. Henry - 28,75 Punkte:
9,75 (Denaya)
9,5 (Nao)
9,5 (Shawn)
0 (Bonus)
------------
28,75

2. Sven - 27 Punkte:
9,25 (Denaya)
9,0 (Nao)
9,25 (Shawn)
0 (Bonus)
---------------
27

3. Elyas - 23,75 Punkte:
7,75 (Denaya)
7,75 (Nao)
7,25 (Shawn)
1 (Bonus - Zum Thema passende Attacken)
-----------
23,75

4. Saari - 22,75 Punkte:
7,75 (Denaya)
7,0 (Nao)
8,0 (Shawn)
0 (Bonus)
-----------
22,75

5. Nunnally - 21 Punkte:
7,0 (Denaya)
7,0 (Nao)
7,0 (Shawn)
0 (Bonus)
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21

Dann bedanke ich mich erneut bei allen Teilnehmern für diese wundervolle erste Runde und hoffe, auch eine schöne coole zweite Runde sehen zu dürfen!
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam So Dez 27, 2015 6:28 pm







#2 Wettbewerb - Runde 2: Coolness

Nunnally - Elyas - Saari - Shinsuke - Lawrence & Die Jury


    Fire    
Knirscher
Brüller
Finsteraura
Donnerzahn


Mit ihrer insgesamten Bewertung lag Nunnally eindeutig hinter den anderen, was sie jedoch bereits vermutet hatte. Zu ihrer Erleichterung würden Feuers Attacken zu der nächsten Kategorie besser passen als zur Vorherigen.
Nun standen sie also wieder auf der Eisfläche. Sofort konnte sie sehen, dass ihr Magnayen sich eindeutig geschickter als beim letzten Mal anstellte und somit um einiges sicherer auf der glatten Oberfläche stand. Nach den anderen Vorstellungen fragte sie sich jedoch, was sie hier eigentlich machte und warum sie sich nicht lieber vollkommen auf das Training ihrer Pokémon konzentrierte, anstatt es bei Wettbewerben zu versuchen. Solche Auftritte lagen ihr einfach nicht.

»Nun machen wir es besser, Fire!«, versuchte sie sich selbst und ihrem Pokémon wieder etwas mehr Mut zuzusprechen. Daraufhin setzte das Magnayen Finsteraura ein, dieses Mal war jedoch nicht das Eis, sondern der restliche Raum das Ziel, woraufhin sich ein leichter, dunkler Schleier über dem Eis ausbreitete, in welchem das dunkle Pokémon, um welches sich die Attacke besonders geballt hatte, kaum zu sehen war.
Ein paar Sekunden später, stieß es sich von der Eisfläche ab und durchdrang den 'Nebel' seiner vorherigen Attacken, während es Donnerzahn einsetzte. Geschickt und zu Nunnallys Erleichterung ohne den Halt zu verlieren, landete Fire neben ihr.
Kurz wartete sie ab bevor sie dem Pokémon zurief: »Brüller!«
Mit einem gewaltigen Aufjaulen vertrieb Fire die Überreste seiner Attacken, welche Dank der kalten Luft länger erhalten blieben als es eigentlich der Fall war, an den Rand des Aufführungsbereiches, wo sie vollständig verschwanden.

Der Auftritt war kurz gewesen, hatte aber zumindest zum Thema gepasst, zumindest nahm sie es an. Noch während die letzten Töne verklangen, beendete sie ihren Auftritt und verließ die Fläche, um dem nächsten Platz zu machen.

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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Elyasam Di Dez 29, 2015 10:26 pm

Oha. Nach der ersten Runde auf dem dritten Platz. Na damit konnte man doch locker klarkommen! Elyas war mehr als zufrieden mit der Bewertung und die Jury hatte doch auch Recht. Feuer und Eis war zwar schön mit anzusehen, aber man brauchte einen kleinen…Kick. Etwas, was das Ganze besonders machte! Und das hatten die anderen Kandidaten gehabt. Na, aber mit dieser Vorstellung würden sie ihren Stand aber bestimmt halten! Da war der Rothaarige recht zuversichtlich. Nur hoffen, dass die Jury dies genauso sah wie er und Edana. Diese befand sich bereits auf der Bühne. Ihrer Vorstellung stand nichts mehr im Wege…
Der Raum wurde verdunkelt, nur einzelne Lichtquellen sorgten dafür, dass die Halle nicht stockfinster war. Edana selbst lag etwas am Rande und rührte sich nicht. Ruhe kehrte in das Publikum ein und die Vorstellung konnte starten!
Leise Töne kamen aus den Lautsprechern der Halle und das Lied, zu welchem die Beiden sich was ausgedacht haben, ertönte. Ein Scheinwerferkegel schien auf Edana herab, welche so tat, als würde sie auf der Bühne schlafen. Erst als der Gesang ertönte, erhob sie sich. Gespielt schwerfällig, als würde sie aus einem langen Schlaf erwachen.
“Kaum aus dem Kokon erbrochen, tanzt das Puppenwesen schon. Biegt und wiegt die weichen Knochen, bringt sie flink in Position…~“
Ihre Bewegungen wurden flüssiger, verschmolzen mit dem Takt des Liedes und das Ponita legte einen im Moment noch langsamen tanz hin. Erleichtert stellte ihr Koordinator fest, dass ihre Schritte sicherer waren, als in der ersten Runde und sie sich an den rutschigen Untergrund gewöhnt hatte.
Noch geizte das Pokemon mit Attacken, aber nicht mehr lange…!
“Sieh‘ die braunen Augen blicken. Aufgerichtet, keck und schön. Steht’s um Hitze auszuschickend und beginnt sich schnell zu drehen…!“ Das Stichwort.
Ruckartig hielt Edana an, stand in der Mitte der Bühne, hob den Kopf und blickte in die Menge. Ihre braunen Augen waren durchaus schön…
Ein Feuerwirbel erschien, wirbelte um das Ponita herum und auch die Musik wurde im Takt schneller, lauter. Und dann kam der Refrain und mit ihm erhob sich Edana auf die hinteren Hufen.
“Der Schlaf war lang, der Schlaf war tief, der Traum erschütternd bis ins Mark…“ Ohja, sie würden auch die Bühne bis ins Mark erschüttern. “Und den Doppelkick!“, flüsterte Elyas im Hintergrund und sah seiner Partnerin gespannt zu. Und tatsächlich, mit dem Doppelkick durchbrach das Feuerpony den Feuerwirbel und schmetterte die Hufe auf das Eis. “Ein Reigen wie ein Freudenschrei!“ Das splittern des Eises klang tatsächlich wie ein Freudenschrei und dazu das Wiehern des Ponitas.
“Wildfang! Mein Windfang!“  Ein wahrhaftiger Wildfang war das Pony. Ihr Tanz wurde schneller und wilder. Ihre eigenen Flammen, ihre Mähne und der Schweif warfen ein interessantes Licht auf die Eissplitter, welche dieses Reflektierten.
Elyas war erstaunt, wie sehr sich Edana in den Tanz vertiefte, einen reinen Einklang mit der Melodie bildete und sich immer mehr richtung Bühnenrand bewegte. Sehr schön. Ein Grinsen spiegelte sich auf seinen Lippen wieder, als es langsam zum Finale überging. Ihren Kopf wieder erhoben, wurde aus dem Tanz ein leichtes Rennen und – sie sprang. "Die Nitroladung!"
“Sieh das Puppenwesen schweben, leicht wie ein gehauchter Kuss…“ Eingehüllt in die Flamme einer Nitroladung sprang das Ponita über die Eisfläche, wirkte tatsächlich, als würde sie fliegen und Elyas hoffte inständig, dass sie den Aufprall schaffen würde. Was sie glücklicherweise auch tat. Dieser Sprung war auf Eis wirklich waghalsig gewesen und es hätte einiges schief gehen können, aber es klappte! So, als wäre der Sprung nichts gewesen, glitt sie sofort in den vorherigen Tanz über und bewegte sich wieder in die Mitte der Bühne. Die Vorstellung neigte sich wie das Lied dem Ende entgegen und das Pferd bewegte sich…angespannter, abgehackter.
“ Da verhärten sich die Glieder, Tag und Nacht als Stroboskop…“
Und schlussendlich blieb Edana ganz still stehen. Ihr Blick gen Decke gerichtet und – Schluss. Musik verstummte und auch das Licht ging aus. Die Vorführung war zu Ende.
Leise verließen beide die Bühne und Elyas lobte sein Ponita mächtig. Er war ziemlich stolz auf sie!

__________________________
Zutaten für nen guten Entenbraten:

[ ] Hoppla! Einmal nicht aufgepasst, schon bist du auf den Schwanz eines Skunkapuhs getreten. Versuche den Stinker "auf deine Art" sofort zu beschwichtigen, damit du nicht plötzlich noch 24 Stunden lang deswegen stinkst. <- So viel zum Thema, Rothaarige halten zusammen ._.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Saariam Mi Dez 30, 2015 12:26 am

Wettbewerb von Nevaio City | 02
Die erste Runde des Wettbewerbs war also nun vorüber und während der Wartezeit auf die Bewertungen hatte sie sogar Lawrence und sein Fennexis Delilah kennenlernen dürfen! Nicht nur, dass Lawrence und Delilah eine irre Show gebracht hatten, die beiden waren auch noch unglaublich freundlich. Vor allem gegenüber Tamora war Delilah ziemlich... nun, offen gewesen, was das schüchterne Fennexis ein wenig überrumpelt hatte, doch Saari hatte den Eindruck, dass es dem introvertierten Pokemon keinesfalls geschadet hatte.
Die Punktebewertung lief nicht direkt nach Saaris Vorteil aus, aber sie gönnte Lawrence auf jeden Fall den ersten Platz, den er nun innehielt. Für die nächste Aufführung wusste Saari nun schließlich, was sie besser machen konnte und die erste Runde entschied bekanntlich noch garnichts kaum etwas. Coolness war ohnehin ein Thema, dass für Macbeth besser gemacht war als Anmut, keine Frage. Der Ansicht war Macbeth wohl genau so wie Saari und deswegen waren sie zuversichtig, dass es dieses Mal besser klappen würde. Angesichts der Kritik die sie erhalten hatten gab es zwar ein paar kleinere Änderungen in der Choreographie, doch keine großen Dinge, die alles über den Haufen werfen sollten - Saari musste sich einfach ein wenig zurück halten, das war alles. Hah. Diesmal hatte sie sogar für Musik gesorgt, doch der Konkurrent vor ihr hatte diese Idee wohl auch gehabt, so dass Saari nun hoffte, dass es nicht schlechter bewertet wurde wenn sie auch Musik nutzte; vorstellen konnte sie sich das allerdings nicht, wo die Jurymitglieder ihr bisher recht fair vorkamen. Das leicht mulmige Gefühl im Bauch konnte sie jedoch trotzdem nicht abschütteln  - teils der Aufregung wegen und teils weil sie sich Sorgen machte, vielleicht auf den hintersten Platz zu rutschen. Ein bisschen Ego hatte die kleine Dame ja schließlich auch...
Bevor die beiden die Bühne wieder betraten sprach Saari Macbeth gut zu und erinnerte sich selbst daran, dass es bei sowas nicht zwingend ums Gewinnen gehen musste - und dann öffnete sich die Tür zur Bühne und Macbeth war wieder an der Reihe.

Die Halle verdunkelte sich langsam, bis man die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. Es dauerte daher auch nicht mehr lange, bis sich das Publikum beruhigt hatte und sich eine kalte Stille über das Eis gelegt hatte. Wann fing es an? Was passierte auf der Bühne? Keiner der Zuschauer konnte es erkennen, bis ein Scheinwerferlicht den großen Lichtkreis auf das Eis warf und den Eingang zur Bühne beleuchtete, aus dem Saari und Macbeth nun heraus traten. Dieses Mal verzichteten sie auf absichtliche Fehltritte und zeigten sich sehr geschickt darin, auf dem Eis zu laufen. Hand in Hand und seelig lächelnd liefen sie nebeneinander her, ab und zu kicherten sie miteinander und Macbeth rieb seinen Kopf an Saaris Arm. Das alles sollte den Eindruck eines jungen Liebespaars erwecken, das einen kleinen Spaziergang unternahm. Das Licht des Scheinwerfers folgte den beiden unabwegig, bis sie in der Mitte der Bühne angekommen waren.
Dort blieb das Liebespaar stehen. Sie nahmen sich nun an beide Hände und standen sich gegenüber. Tiefe Blicke wurden ausgetauscht, die Gefühle ausdrücken sollten wie sie jeder Mensch, der einmal sein Herz verschenkt hatte, kannte - doch dann wurden die beiden auseinander gerissen. Ein kleiner, doch starker Windhauch, der Sand mit sich trug um erkennbar zu sein, zwängte sich zwischen den beiden her und zwang sie, sich loszulassen, und die Blicke der beiden schellten nach links, wohin der Sandhauch verschwunden war; in die Dunkelheit. Saari hob die Hand und legte sie erschrocken auf ihren Mund, während Macbeths Haltung sich anspannte und er sich beschützerisch vor Saari stellte. Herausfordernd hob er den Kopf und blickte der Dunkelheit entgegen und dann... dann schaltete sich der Scheinwerfer wieder aus und hüllte die Halle in Dunkelheit. Nur für ein paar Sekunden, doch die Zuschauer konnten Wind spüren der über ihre Köpfe hinweg sauste und wie eine Melodie erklang, die langsam immer lauter wurde. Mit dem ersten Beat ging das Licht wieder an und erhellte nun die ganze Bühne. Vor Macbeth hatte sich nun ein Sandsturm aufgebaut, der um etwas herum wirbelte, als würde sich in seiner Mitte etwas befinden. Man sah Macbeth die Anstrengung an die er benötigte um den Sand genau so wirbeln zu lassen wie er es tat, doch alles in allem passte es recht gut zu seiner allgemein angespannten Haltung.
Synchron mit dem ersten Ton der Gitarre im Song legte sich der Sandsturm und in der Mitte des Sturmes befanden sind dank der Doppelteam-Attacke nun vier Kopien von Macbeth. Sie stellten sich im Takt in einer Reihe auf und blickten Macbeth herausfordernd entgegen, die Köpfe hoch erhoben und verachtend auf Saari und das wahre Mogelbaum hinabsehend - eindeutig eine Gang aus Gangster-Mogelbaum! Macbeth grinste ihnen nur amüsiert entgegen. Bevor er etwas anderes tat packte er Saari an der Hand, zog sie zu sich runter, gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange und strich ihr anschließend in aller Macho-Manier mit der Hand über die Wange...
... und schon im nächsten Moment als er sich umdrehte hob er die Hände in die Luft und beugte seinen Oberkörper ein Stück vor. Sein Fuß tippte im Takt der Musik auf den Boden auf, während sich knapp vor den Kopien mehrere Tarnsteine in der Luft manifestierten und vor ihnen schließlich auf den Boden fielen. So entstand eine mittelgroße "Mauer" vor den Kopien die ihren Weg für eine kurze Zeit abschneiden sollte - und diese kurze Zeit machte Macbeth sich zu nutzen. Während er immer noch leicht im Takt der Musik mittanzte beschwor er ein Paar Steine direkt vor sich, und als die erste Kopie die Steine überwunden hatte wandte Macbeth den Blick zur Jury und zwinkerte ihr zu; zeitgleich vereiste er einen der Steine mit einem Eishieb und schleuderte ihn so gleichzeitig auf die erste Kopie zu, die sich daraufhin auflöste und verschwand. Macbeth wandte den Blick nun wieder von der Jury ab und wirbelte einmal herum, um den nächsten Stein mit einem Fußkick auf die nächste Kopie zu schleudern - und da waren es nur noch zwei.

Diese zwei hatten die Mauer jedoch auch schon überwunden und waren nun kurz davor, Macbeth zu erreichen. Immer im Beat gingen sie synchron einen Schritt nach vorne und wackelten dann einmal kurz mit ihrem Körper. Nächster Beat - noch ein Schritt. Während sie immer näher kamen sah Macbeth ihnen jedoch mit kühler Gelassenheit entgegen als hätte er keine Gefahr zu fürchten. Das Mogelbaum hob die rechte Hand und machte leicht kreisende Bewegungen mit ihr, und als die Kopien knapp vor ihm waren grinste Macbeth breit und deutete mit der freien Hand nach oben. Knapp über den beiden Kopien wirbelten zwei kleinere Felsen herum, die in feinen Staub und Sand zerfielen als sie die Fake-Mogelbaum berührten. So wirkte es, als hätten sich die beiden Kopien in diese Mischung aus Staub und Sand aufgelöst, die nun in einem feinen Wirbel über Macbeths Kopf tanzte.
Nun wandte Macbeth sich wieder um - die Blicke von Saari und ihm trafen sich und der Kavalier hielt Saari seine freie Hand hin. Das Mädchen sah ihr Pokemon bewundernd an, nahm die Hand des Pokemons und wurde von ihm herum gewirbelt. Zeitgleich stoppte Macbeth die Kontrolle über den Sandwirbel und ließ ihn nach oben an die Decke schießen, um Saari im richtigen Moment mit dem Arm am Rücken zu stützen und sie leicht nach hinten zu beugen, während sie sich nach hinten fallen ließ. Das Pokemon lehnte den Kopf nun vor und so hatten die beiden die perfekte Pose für einen dramatischen Kuss in der Endszene geschaffen - doch natürlich küssten sie sich nicht wirklich. Die Mischung aus kleinen Kieseln, Staub, Sand und auch Schneeflocken rieselte neben ihnen herunter und ließen sie in einem Regen in ihrer Pose verharren.
Die Musik verebbte, das Licht verdunkelte sich. Für ein paar Sekunden blieb es dunkel, dann erhellte sich alles wieder und Saari und Macbeth verbeugten sich vor dem Publikum, bevor sie die Bühne wieder verließen.


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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Mi Dez 30, 2015 8:33 pm

Die erste Runde war für Shinsuke mehr als zufriedenstellend verlaufen. Tegetthoff hatte sich hervorragend behauptet und dafür erntete das Rattfratz auch einiges Lob, während sie sich für die zweite Runde vorbereiteten. Hier ging es an das Thema Coolness und es war wohl die Paradedisziplin für das Rattfratz, da es hier einige Attacken beherrschte. Doch Shinsuke wollte sich seiner Sache nicht zu sicher werden, da auch die anderen Teilnehmer mit starken Darbietungen für gute Unterhaltung gesorgt hatten. Im Übrigen hatte auch Shinsuke selbst diese Auftritte genossen, so gut er es bei der knapp bemessenen Zeit hinter den Kulissen konnte. Denn für den zweiten Part hatte er das Kostüm seines Pokemons leicht verändert.
Nunmehr wieder voll in seiner Rolle des Sven Schwarzbart kam der Koordinator selbst unverändert aufs Eis. Wieder würde er eine Geschichte erzählen, eine Geschichte, welche auf dem ersten Teil aufbaute. Im Gegensatz zum ersten Auftritt lief die Schneemaschine an der Decke jedoch nur äußerst sparsam. Shinsuke schritt langsam in die Mitte der Eisfläche, dann warf ein Scheinwerfer ein Licht auf ihn, während sich der Rest der Halle verdunkelte. Nach und nach erschienen weitere Lichtstrahlen, die scheinbar willkürlich durch die Arena fuhren, während Shinsuke zu sprechen begann. "Yarr, dank unserres tapferren Leichtmatrrosen konnte das Schiff sicherr in den nächsten Hafen einlaufen. Natürrlich muss die Heldentat des Matrrosen gefeierrt werrden! Es gibt Rrum und Gesang bis zum Morrgengrrauen und die Mannschaft zieht mit ihrrem Helden von Haus zu Haus!", verkündete er mit froher und feierlicher Stimme. Bei seinem letzten Satz riss er den Arm hoch, womit er direkt auf Rattfratz deutete, welches gerade die Eisfläche betrat. Sogleich richteten sich alle Scheinwerfer auf das Pokemon, welches kurz abwartete, dann wurde die Halle wieder komplett hell und die eigentliche Show konnte beginnen.
Die Bommelmütze von Rattfratz war einmal umgeschlagen worden, sodass sie mehr wie eine große Kappe wirkte und das Pokemon war mit einem farblich passenden Halstuch versehen worden, auf dem sich ein Totenschädel wiederfand. "Derr Held marrschierrt durch die Siedlung! Der Rruhm ist ihm zu Kopf gestiegen!", erzählte Shinsuke und passend dazu begann Rattfratz sein Programm. Wieder legte es mit Ruckzuckhieb los, doch es bewegte sich ganz anders als zuvor. Sollte sein Weg eben noch Wellen symbolisieren, so waren die Bewegungen nun deutlich klarer. Rattfratz machte geradlinigere Sätze und drehte sich dabei nach dem Start, sodass es rückwärts schlitterte und direkt wieder geradeaus durchstarten konnte. Dies sollte den Weg durch den Hafen darstellen und wenig später begann Shinsuke wieder zu sprechen.
"Die Masse lässt den Helden hochleben!", verkündete er und Rattfratz stellte sich mit Eisenschweif nun auf seinen Schweif, während es weiterhin viel Schwung durch Ruckzuckhieb hatte. Es war ebenfalls eine Attacke aus dem vorherigen Durchgang, doch wieder setzte Tegetthoff sie anders ein. Statt einmal wuchtig zu schlagen, nutzte er den Eisenschweif wie eine Art Eisbrecher. Es ritzte ein - noch nicht erkennbare - Figur in das Eis, in dessen Mitte es zum Stehen kam. "Was für ein Angeberr!", meinte Shinsuke dazu und dieses versteckte Kommando startete das Finale der Show. In seiner ins Eis geritzten Figur kam Rattfratz zum stehen. Es wartete kurz ab, dann setzte es seinen Energiefokus ein, womit es ein prachtvoll schimmernde Aura um sich herum erschuf. Nicht nur begann dadurch das Pokemon zu leuchten, auch das Eis erhellte sich, genauer gesagt die Spalten im Eis. Durch den Eisenschweif hatte Rattfratz sie so präpariert, dass nun aus den Ritzen der helle Glanz des Energiefokus drang, womit es für einige Momente das Bild eines Totenkopfes ins Eis zauberte.
Zuletzt schlitterte das Pokemon zügig von der Fläche, natürlich erhobenen Hauptes und betont lässig. Shinsuke derweil folgte nur langsam, während er seine Schlussworte sagte, nach denen er sich kurz verbeugte um den Auftritt zu beenden. Wieder sollte es einen Cliffhanger geben: "Werr feste arrbeitet muss auch feste Feste feierrn, altes Pirratensprrichworrt. Doch ob diese Siegesfeierr unserem Matrrosen bekommt?"
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Lawrenceam Mi Jan 06, 2016 3:04 pm


Wettbewerb von Nevaio City
I'm fine. No, that's not my name...
Runde 2

Lawrence hatte sich vorgenommen, die Vorstellungen der anderen Teilnehmer endlich mal zu sehen, jetzt, wo er sich mehr oder weniger bereit für die Auftritte fühlte.
Fehlanzeige.
Stattdessen war er schon wieder in den Flur geflüchtet und hampelte dort vor Freude herum, wie der kleine Fanboy, der er nun einmal tief in seinem Inneren war. Vielleicht konnte man es auch mit einem Grillmak auf Drogen vergleichen, aber diese Ansicht war wohl subjektiv. Die Hauptsache war allerdings, dass keiner ihn so sah. Ansonsten würde er vor Peinlichkeit im Boden versinken. Egal ob Henry, Lawrence, wer nun auch immer, zumindest wollte er nicht rüberkommen wie diese elfjährigen Jungs im Internet. "Haaaaaah, höchste Punktzahl diese Runde und ich habe ein schillerndes Fennexis gesehen...!", schwärmte er vor Freude, die Hände dabei fest an seine Wangen gedrückt, während Delilah ihm den Scheibenwischer gab. Ja, ihr Trainer hatte wieder einmal soeben seinen Verstand verloren. Zumindest in ihren Augen. Warum konnte er nicht einmal dazu stehen, wie er in Wirklichkeit war? Aber gut, wenn man sich dermaßen über den ersten Platz nach der ersten Runde freute und es vor den anderen Teilnehmern zeigte, dann schuf man mit Sicherheit auch nur böses Blut. Oder? Es kam wohl ganz darauf an, mit wem man es zu tun hatte. Aber das Fennexis war zufrieden damit, einfach eine neue Bekanntschaft unter einer seiner Artgenossen gemacht zu haben. Es hatte wirklich Gefallen an Tamora gefunden.
So verbrachten die beiden ihre Zeit erneut alleine im Flur, um hinderliche Emotionen abklingen zu lassen und tatsächlich hatte sich der Brillenträger bis zum Zeitpunkt ihres Auftritts wieder etwas beruhigt. Nun ja, fast. Ihm war plötzlich nach Weinen zumute. Aber er konnte sich nicht wirklich erklären, weshalb. Letztendlich spielte es wohl auch keine Rolle, immerhin mussten sie sich darauf fokussieren, ihren Auftritt vernünftig über die Bühne zu bringen. Und er hatte auch schon eine passende Idee dafür, obwohl er von Coolness herzlich wenig verstand. Für ihn beinhielt diese Thematik nur eines: Explosionen, übertriebenes Draufgängersein... und Explosionen. Viel mehr konnte er da wohl auch nicht rausholen. Aber zumindest hatten sie mit Nitroladung eine passende Attacke.

So waren sie also am Rande der Bühne, kurz davor, sie zu betreten. Lawrence zog seine Brille ab und verstaute sie in der linken Tasche seiner Strickjacke, in der Rechten befand sich etwas anderes, das er noch nutzen wollte. Zwar sah er dadurch nicht mehr hervorragend, aber glücklicherweise waren seine Augen nicht so schlecht, als dass er nicht mehr erkennen können würde, vor allem, da die Distanz auf der Bühne nicht zu groß war. Enthusiastisch ballte er danach seine Hand zur Faust. Einfach auf die Bühne... "Okay... gut...!", murmelte er selbstmotivierend vor sich hin, bewegte sich aber noch keinen Millimeter. Delilah sah ihn daraufhin fragend von der Seite an. Nichts tat sich, ehe der Schwarzhaarige doch begann langsam seinen Kopf zu schütteln und dabei einen beklommenen Gesichtsausdruck zu zeigen. "...ich... ich krieg' weiche Knie..."
Fassungslos schlug sich das Fennexis daraufhin seine Hand vor die Stirn. Es war wohl ein Fehler des Arenaleiters gewesen darüber nachzudenken, dass er nach dieser ersten Runde eventuelle Erwartungen des Publikums enttäuschen konnte und daher nun unter einem plötzlichen Anfall von Lampenfieber litt. Aber so weit wollte es sein Pokémon nicht kommen lassen, abrupt packte es seinen Trainer am Pullover und hob ihn unter Anstrengung in die Höhe. "Wa...?! Mo-Moment, NEI...!", stotterte dieser kurz darauf perplex hervor, aber da war es auch schon zu spät. Delilah hatte ihn mit aller Macht auf die Bühne geworfen, direkt in das Sichtfeld des Publikums. So flog er in einem niedrigen Bogen auf die Spiegelglatte Eisfläche und kam dort mit seinem Rücken auf. Es schmerzte. Aber er versiuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Obwohl er aufgrund der Trägheit noch eine kurze Strecke weiter in die Mitte der Bühne schlitterte, hatte er versucht darauf zu achten, nicht mit ausgestreckten Gliedmaßen dort zu landen. Das hätte ansonsten erbärmlich ausgesehen und wäre das Ende ihres Auftritts gewesen. Dass Delilah auch immer so direkt an diese Dinge herangehen musste...! Nein, er musste improvisieren! Das war jetzt Teil der Schau! Einfach möglichst professionell wirken!
Wobei er jetzt wirklich in Tränen ausbrechen könnte.
Aber stattdessen versuchte er, sich auf den Bauch zu rollen und sich langsam wie ein angeschlagener Krieger aufzurichten. Das wirkte sogar extrem authentisch. Nicht aufgrund seiner Schauspielkunst, sondern vielmehr, weil sein Rücken einfach schmerzte und die eisige Oberfläche der Bühne verdammt rutschig war. Ahhhhh, dieser Wettbewerb wird mich UMBRINGEN...!
Glücklicherweise war es Delilah, die die Situation rettete. Mit langsamen, erhabenen Schritten trat sie in die Vorführung, ein diabolisches, breites Grinsen aufgesetzt. Ihren Atem hatte sie wohl besonders aufgeheizt, da mit jedem Luftzug, den sie tat, Funken zwischen ihren scharfen Zähnen hervorsprühten. Sie strahlte das pure Böse aus. Gewissermaßen war sie das auch, das Böse in Person. Einzig Astra konnte ihr da wohl Konkurrenz machen, aber dieser Anblick allein reichte wohl schon aus, um die Augen des Arenaleiters mit Furcht zu füllen. Er konnte sich gut vorstellen, was nun kommen würde. Hatte er noch in der ersten Runde den Takt vorgegeben, war es nun Delilah, die diese Vorführung zu ihrer eigenen machen wollte. Bei Arceus... Nein, ich bin schon tot! Sowas von erledigt...!
Und in dem Augenblick, in dem dieser Gedanke sein innerstes gekreuzt hatte, nahm das Fennexis abrupt ihren Ast hervor und ließ plötzlich die Attacke Feuerwirbel wie eine bedrohliche Flammenwelle hervorschnellen, die sich in lodernden Funken vor ihr über die Fläche ausbreitete und den Schwarzhaarigen zurückweichen ließ. Danach war er endlich dazu in der Lage, sich ganz aufzurichten, ballte allerdings entschlossen und drohend seine Hände kampfbereitvor sich zu Fäusten und versuchte, eine möglichst stabile Haltung einzunehmen. Er verstand allmählich. Sie war die große, böse Hexe und er derjenige, der sie zur Strecke bringen sollte. Oder? Nun, Hauptsache, das Ende würde noch bleiben wie geplant... Auf diese Geste hin setzte die Fuchsdame zu einem hämischen Lachen an, mit stolz gehobenem Kopf, der deutlich machte, dass sie sich absolut überlegen fühlte. Und wieder ließ sie ihren Stab kreisen und beschwor mit ihrem Feuerwirbel eine Säule aus Feuer, die sie geschickt lenkte und anschließend in sich zusammenfallen ließ, sodass das Feuer sich erneut über den Boden der Bühne ausbreitete. Dabei schien sie jedoch tunlichst darauf zu achten, nicht die Füße ihres Trainers anzusengen, da in seine Richtung hin eine Lücke verblieb, als würde sie ihre Macht lediglich arrogant zur Schau stellen wollen. Dieser hingegen begann wieder zu schwitzen. Er fühlte es auch auf dem eisigen Boden, der mehr und mehr begann einen dünnen Wasserfilm auf der Oberfläche zu bilden. Delilah heizte wirklich ordentlich ein. Lawrence hatte seine kampfbereite Haltung inzwischen wieder gelöst und ließ sich von ihrer Darbietung tatsächlich einschüchtern, er starrte sie nur noch ehrfürchtig an. Er hatte doch keine Ahnung, was er tun sollte! Dies schien sein Pokémon auch deutlich wahrzunehmen, noch einmal grinste es fies, ehe es spielerisch ein paar violette Irrlichter über sich beschwor und mit einer Geste Andeutungen machte, ihn damit anzugreifen. Nein, so weit wollte er es jetzt definitiv nicht kommen lassen! Er wollte endlich wieder zurück in die ursprüngliche Planung, verdammt! Also tat er es wie im Pokémonkampf, zeigte direkt auf Delilah und rief deutlich entschlossen hinaus: "Psychoschock!" Sie würde ihrem Trainer nun gefälligst Folge leisten, ob es ihr passte oder nicht! Tatsächlich führte sie ihren Stab in die Höhe und beschwor die silbernen Kugeln, diese Kreisten allerdings um die Irrlichter herum und fuhren durch sie hindurch anschließend auf sie selbst nieder. Mit einem hastigen Sprung zur Seite hatte das Fennexis sich daraufhin in Sicherheit gebracht und die Attacke prallte auf die Eisfläche, um anschließend in einem silbervioletten Knall zu zerbersten. Angespannt leckte der Arenaleiter daraufhin seine Unterlippe. Du schlaues Biest... Jetzt hatte sie es doch tatsächlich so aussehen lassen, als hätte er sie angegriffen.

Glücklicherweise ging es danach wieder in ihren ursprünglichen Ansätzen weiter. Delilah scetzte anschließend ihre Magieflamme ein, indem sie ihren Stab vor sich her wirbelte, dadurch einen Feuerring erschuf und gen Decke wie ein Feuerschlucker durch ihn hindurch blies. Während der Flammenstrahl hervorschnellte, hatte Lawrence auf eine Stelle der Bühne gezeigt, auf der sich mit einem weiteren Schwung des Astes eine weitere Ansammlung von Irrlichtern entstand. Kurz darauf versuchte er trotz des rutschigen Bodens ein paar Schritte auf das Fennexis zuzuschnellen, als würde er versuchen, es zu fassen zu bekommen. Doch kurz bevor das geschah, hatte es sich bereits in Flammen gehüllt und schnellte abrupt durch die Hilfe der Attacke Nitroladung auch gen Decke, wo es das Feuer der Magieflamme zusätzlich noch aufnahm und anschließend, wie ein brennender Komet, auf die Ansammlung von Irrlichtern stürzte. Während dieses Prozesses hatten sich zum Spannungsaufbau die Lichter in der Halle verdunkelt, was das Signal an den Arenaleiter war, schnell aus der rechten Tasche eine Sonnenbrille hervorzufischen, die er sich aufsetzte, während er sich von Delilahs Fall wegdrehte. Just in dem Moment, in dem er sich ganz weggedreht hatte, war sie auf die Irrlichter gestürzt, woraufhin es zu einer großen Feuerexplosion aus rot, orange und violett kam, die sich aufgrund der gedimmten Lichtverhältnisse im wässrigen Film des nun dunkel erscheinenden Eisbodens spiegelte. Lawrence versuchte jedoch, sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Lässig wie eine Figur in einem Actionstreifen schritt er mit der Sonnenbrille auf der Nase von der Explosion weg, sein Schal wehte dabei locker hinter ihm her. Wie es nun einmal so schön hieß: Cool guys don't look at explosions. Und er hatte eine böse Hexe erlegt! Gab es zumindest eine Sache, die noch mit der Thematik übereinstimmte.
Eigentlich hatten sie geplant, nach dieser Stelle aufzuhören, doch wie schon zu Beginn hatte Delilah wohl selbst ganz andere Pläne. Als die Flammen der Explosion zu sterben begannen schnellte sie plötzlich nochmal aus dem Feuer hervor. Ihr aus Fell bestehendes Beinkleid brannte dabei nach wie vor und gab mit jedem Schritt aufgrund der Verdunstung des feuchten Untergrundes ein bedrohliches Zischen von sich. Das war kein Actionstreifen mehr, das war ein Horrorfilm. Glücklicherweise war dieses Feuer bereits erloschen, als sie ihren Trainer am Schopf gepackt und anschließend mit der nicht brennenden Seite ihres Stabes von hinten erdolcht hatte. "AGHHHHH...!" Verkrampft hob er aufgrund des Schmerzes seine Arme in halbe Höhe und sank auf die Knie. Er hatte es kommen hören, ja. Aber inzwischen hatte er sich gar nicht mehr getraut, sich umzudrehen. Für Delilah war das Ganze ohnehin nur eine große Satire, wer sich von der Gefahr abwandte musste damit rechnen, dass sie noch nicht vorüber war. Eigentlich eine gute Lektion in Sachen "Coolness", weh tat sie aber trotzdem. Vor allem, da sein Rücken nach wie vor vom anfänglichen Wurf etwas geschmerzt hatte. Er konnte sich noch nicht mal mehr auf den Knien halten, doch noch bevor er wie ein Toter mit dem Gesicht voran zu Boden ging, hatte sein Fennexis sich die Sonnenbrille geschnappt und sich selbst aufgesetzt. Ein schnelles Fingerschnippen seinerseits folgte und eine letzte Psychoschock-Kugel wurde noch einmal hinter seinem Rücken in die Flammen geschleudert, wo sie für eine letzte, kleinere Funkenexplosion sorgte, vor der Delilah locker mit verschränkten Armen posierte, um deutlich zu machen, dass sie nach wie vor der Mittelpunkt der Vorstellung war. Lawrence hingegen lag einfach flach auf dem kalten, feuchten Grund, wie die kleine, erbärmliche Existenz, die er nun einmal war.
Dabei beließ sein Pokémon es aber nicht. Die Vorführung war jetzt zu Ende. Kurzerhand half Delilah ihm also wieder auf die Beine zu kommen und lächelte ihn amüsiert an. Dieser Gesichtsausdruck... nein, so konnte man ihr doch gar nicht böse sein, Der Schwarzhaarige erwiderte das Lächeln seufzend, ehe sie sich Hand in Handvor dem Publikum verbeugten. Zumindest würden sie das, aber aufgrund seines schmerzenden Rückens war es vermutlich nur eine Viertelverbeugung.

Anschließend waren sie von der Bühne gegangen. Ihre Chemie war allerdings nach wie vor dieselbe. "Verflucht, mein Rücken... meine Nerven...! MEIN RÜCKEN!", jammerte er kläglich mit zerknirschtem Gesichtsausdruck hervor und konnte sich nicht entscheiden, über welchen geschundenen Teil seines Körpers er nun mehr erbost sein sollte. Delilah lachte sich währenddessen hinter seinem Rücken tot. Sie amüsierte sich viel zu prächtig darüber, dass er mit seinem halb gekrümmten Rücken inzwischen davonhumpelte wie ein alter Sack. Glücklicherweise ließ der Schmerz aber allmählich nach, wäre ja auch schön blöd von ihr gewesen, hätte sie ihren Trainer für die dritte Runde außer Gefecht gesetzt. Ein Seufzen entwich ihm bei dem Gedanken. Immerhin  nahm er auch nur für sie an diesem Wettbewerb teil. Hauptsache, sie hatte ihren Spaß. Aber jetzt würde er sich erst einmal eine heiße Schokolade besorgen.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Di Jan 12, 2016 8:58 pm

Liebe Koordinatoren, liebe Zuschauer,

Die Zeit vergeht mal wieder schnell, erneut ging eine Runde zu Ende und wir sind schon wieder bei den Bewertungen der Jurymitglieder angekommen. Zunächst einmal möchte ich wieder an alle Teilnehmer mitsamt ihren Pokémon-Partnern ein großes Lob aussprechen für diese großartige zweite Runde und ich bin froh, dass bisher alles so reibungslos ablaufen konnte, wirklich, vielen Dank an alle, die uns diesen tollen Abend ermöglichen!
Doch bevor ich hier noch zu emiotional werde, kommen wir zu den Bewertungen. Diesmal ging es um Coolness, nachdem die Koordinatoren die letzte Runde ihre Pokémon in ein möglichst putziges beziehungswiese anmutiges Licht rückten. Und wie ich den Eindruck hatte, fiel es diesmal allgemein etwas leichter, den Themenbezug auf angemessene Art zu finden, auch wenn hier ebenfalls die Grenzen zu der Stärke-Kategorie fließend sein können. Ich bin zudem davon überzeugt, dass die Platzierungen sich nach dieser Runde durchaus verändern können.
Noch einmal sage ich deutlich, bevor ich anfange, dass sich diese Wertung nur auf meine subjektive Meinung zu den Auftritten bezieht, ich versuche dabei aber, so gerecht wie möglich Punkte zu verteilen.
Also, beginnen wir wieder mit euch, Nunnally und Fire!

Nunnally mit Fire
Ich kann jedenfalls behaupten, bei dieser Runde mehr das Gefühl gehabt zu haben, dass das Thema deinem Pokémon lag. Zum Teil stark, aber auch durchaus cool trat es auf. Diese Art Nebel aus Finsteraura, die sich über das Eis legte, war ziemlich schön anzusehen und hatte einen ziemlich mysthischen Touch, der auf ziemlich draufgängerische coole Art aufgelöst wurde, als der Donnerzahn dann kam. Es kam überraschend, ich hatte nicht damit gerechnet, als der Nebel sich um dein Pokémon hüllte. Als dann letztendlich der Brüller den restlichen Nebel vertrieb, war ich wirklich sehr beeindruckt, allgemein hatte ich auch das Gefühl, dass du diesmal mit ziemlich plötzlichen unerwarteten Zügen gespielt hast, was an sich auch gut ankam. Tatsächlich ist dann so ziemlich der einzige nennenswerteste Punkt, den ich auf der negative Seite zu verbuchen habe die Dauer. Und zwar war mir der Auftritt zu kurz. Ich finde, so gut, wie Fire angefangen hatte, hätte da ruhig noch was kommen können! Auch wenn Fire nicht die größte Attackenvielfalt haben sollte, es geht ja auch gerade darum, das Repertoire, das das Pokémon an Attacken hat, auch effektiv zu nutzen. Ich fand es wirklich ziemlich schade, dass wir von deinem Unlicht-Pokémon nicht mehr sehen konnten. Zwar war das, was ich gesehen habe, toll - Aber ich habe für meinen Geschmack leider etwas zu wenig sehen können. Traut euch doch ruhig, eure volle Zeit auf der Bühne auszunutzen und kreativ zu sein, ihr habt ja bewiesen, dass ihr es könnt! Die Dauer schmälert hier auch leider den Gesamteindruck. Traut euch in der dritten Runde ruhig mal was, da ist noch einiges offen für euch beide! Das Zeug dazu, noch aufzuholen, habt ihr!

Nunnally(7,25):
Technik: 6
Stil: 8
Kreativität: 7
Thema: 8

Elyas mit Edana
Ich glaube, die größte Überraschung in dieser Runde erlebte ich bei diesem Auftritt - jedoch im positiven Sinne. Du und Edana habt euch seit der letzten Runde ziemlich stark steigern können - Immerhin habt ihr den Sprung geschafft von einer zwar recht schönen Aufführung, die auf Dauer aber etwas eintönig auf mich wirkte, auf eine komplett durchgeplante abwechslungsreiche Aufführung, die auf einem ziemlich interessanten Konzept beruhte. Zwar war mir das Lied, das hier verwendet wurde, bisher nicht bekannt, dennoch war es eine sehr gute Wahl, die Aufführung forderte vom Zuschauer schließlich keine Vorkenntnisse, was das Lied anbelangte. Nun aber zu der Aufführung selbst. Diese Synchronität Edanas mit dem Lied war kurzum beeindruckend, hier war zu sehen, wie sich jemand ziemlich viele Gedanken machte. Die Bewegungen waren teils auf den Text, teils auf die musikalische Gestaltung an sich abgestimmt, doch ich werde das Lied gar nicht erst in einzelne Textzeilen zerlegen, sondern direkt frei heraus sagen, dass sich die Zusammenarbeit Edanas mit dem Lied insgesamt auf einer Skala von passend bis perfekt umgesetzt bewegte. Auch der intelligente Einsatz von Attacken kam nicht wirklich zu kurz, da der Feuerwirbel, der durch den Doppelkick während des Refrains zerschmettert wurde, einen wirklich coolen Eindruck hinterließ. Den Höhepunkt bildete dann die Nitroladung gen Himmel und nach diesem schönen Anblick das erneute Landen auf dem Eis. Einen runden Abschluss bekamen wir ebenfalls, als passend zu dem Schluss des Liedes auch Edana wieder zur Ruhe kam. Zusammenfassend gesagt fand ich diese Aufführung sehr schön anzusehen und ihr zwei habt euch ordentlich steigern können. Ihr habt beweisen können, dass nach der ersten Runde noch nichts entschieden war und eine gelungene zweite Runde hingelegt. Weiter so!

Elyas(9,25):
Technik: 10
Stil: 9
Kreativität: 10
Thema: 8

Saari mit Macbeth
Auch hier eine musikalische Aufführung! Und auch hier empfand ich es als gut umgesetzt. Es erfordert zwar einen gewissen Grad an Mut zu etwas Neuem, auch einmal mit den Wettbewerbs-Traditionen zu brechen und sich etwas ganz eigenes auszudenken und wenn das dann gut umgesetzt ist, hinterlässt das selbstverständlich einen guten Eindruck. Doch kommen wir zur Aufführung selbst. Eure Schritte auf dem Eis wirkten diesmal recht sicher, im Vergleich zu der Rutschpartie beim letzten Mal empfand ich diesen Anfang doch als schön gemacht, auch, wie mit Lichteffekten gespielt wurde - hinter diesem Auftritt steckte auch Arbeit. Statt Synchronität mit dem Liedtext legte dieser Auftritt eher weniger den Fokus auf die Musik an sich, sie untermalte die erzählte Geschichte schlichtweg. Die Idee dahinter fand ich ziemlich ulkig und es wurde gelungen umgesetzt. Allein schon, die Doppelteam-Illusionen Macbeths als Gegner darzustellen, die sich zwischen Koordinator und Pokémon drängten, welche offenbar ein Paar darstellten - auf so etwas muss man erst einmal kommen. Und auf eine ziemlich coole Art und Weise wurden sie alle drei besiegt: Die Tarnstein-Idee fand ich super, die Kopien wurden alle auf unterschiedliche und gleichzeitig sehr lässig wirkende Art und Weise besiegt, auch das wusste zu gefallen. Auch der Abschluss war gelungen, als die glitzernden Sandkörner herunterrieselten und sozusagen ein dramatischer "Kuss" kam. Insgesamt eine wirklich schöne Idee, die wohl auch ohne die musikalische Untermalung gut rübergekommen wäre. Auch ihr habt euch gesteigert, weiter so!

Saari(9,0):
Technik: 9
Stil: 8
Kreativität: 10
Thema: 9

Sven mit Tegetthoff
Eure Geschichte hat sich mit dieser Aufführung fortgesetzt und zieht somit eine Art roten Faden durch eure gesamten drei Runden, was ich sehr schön finde. Ich muss aber gestehen, dass mir der Beginn der Story etwas mehr zusagte. Die Siegesfeier unseres kleinen Tegetthoff, das diesmal in einem anderen Aufzug auf die Bühne kam: Eine große Kappe und ein Halstuch, auf dem ein Totenkopf war, wenn ich mich nicht versehen habe, es war schließlich recht klein. Ist aber auch eine schöne Idee, das Pokémon für jedes Thema passend zu kostümieren, das hat einen gewissen Charme. Jedenfalls war die Hauptidee hinter der Aufführung ja, den "Matrosen" bei seiner Siegesfeier darzustellen und wie es sich übermütig über die Bühne bewegt und diesen Totenkopf in die Eisfläche ritzt, welcher ja dann dank Energiefokus erkennbar wurde. An sich hast du es auch schön erklärt und ordentlich umgesetzt wurde es auch. Das Totenkopfsymbol gegen Ende wirkte auch ziemlich bedrohlich und verlieh dem ganzen auch einen ziemlich coolen Flair, nur hinterließ es bei mir kein ganz so gutes Gesamtbild wie letztes Mal, muss ich gestehen. Versteht mich nicht falsch, ich fand die Aufführung gut, nur hatte sie nicht ganz so überzeugen können wie die erste, zumindest in meinen Augen. Ändert aber nichts daran, dass ich es trotzdem gelungen fand und mich weiterhin auf den dritten Teil der Geschichte freue. Diese Cliffhanger haben echt was. Ich bin echt schon gespannt, wie die Ereignisse nach der Feier in der Klugheits-Runde untergebracht werden.

Sven(8,5):
Technik: 9
Stil: 8
Kreativität: 9
Thema: 8

Henry mit Delilah
Ich dachte schon, dass das, was ihr am besten in dieser Aufführung untergebracht hättet, nun schon verbraten wäre, aber ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt, tatsächlich wäre es im Kontext des restlichen Konzepts nicht ganz so gut rübergekommen. Das Konzept war diesmal ein dramatischer Showkampf zwischen euch beiden, der vor allem cool aussehen sollte, was auch gelang. Der Anfang wirkte zwar  unbeabsichtigt tollpatschig, doch ich werde das nicht allzu streng sehen, da ja das "Monster", beziehungsweise die "Hexe", dich zwecks des Kampfes zu werfen schien. Der Feuerwirbel, der die Feuersäulen erzeugte, wirkte auch schön mächtig, Delilah trat auch dementsprechend gefährlich auf, sodass ich mich schon fragte, was du als Trainer ihr denn entgegensetzen wolltest oder ob du nun bloß bombadiert wurdest. Doch tatsächlich - es kam etwas - der Psychoschock, der es traf. Es kam dabei tatsächlich ziemlich authentisch rüber, so als hättest du die Attacken auf das Pokémon geschleudert. Für einen Moment hattet ihr mich getäuscht, hehe, nicht schlecht. Auch der weitere Verlauf des Kampfes war super gelungen. Da erzeugtest du die Irrlichter und hast Delilah geschickt hineingelockt, was eine Explosion erzeugte, auf die Michael Bay vermutlich stolz gewesen wäre. Wirklich sehr cool! Die Pointe des ganzen kam ja dann noch, als du von deinem Pokémon "erdolcht" wurdest, das kam unerwartet und irgendwie auch lustig an, es sorgte jedenfalls für einen runden Abschluss, ich habe mich wirklich super unterhalten gefühlt. Das Thema Coolness hast du in meinen Augen mit diesem dramatischen actionfilm-würdigen Kampf am besten von allen getroffen, ich war begeistert. Gebt in der dritten Runde noch ein letztes Mal alles und ihr könntet das schaffen, die Konkurrenz jedoch ist groß und wurde diese Runde noch größer, also unterschätzt sie nicht. Lasst euch das bloß gesagt sein.

Henry(9,75):
Technik: 9
Stil: 10
Kreativität: 10
Thema: 10

Damit war's das auch schon wieder mit der zweiten Runde des Wettbewerbs, nun geht es ab in den Endspurt! Ich wünsche allen Teilnehmern noch einmal viel Glück in der letzten Runde und hoffe, dass ihre Pokémon auch auf der Klugheits-Ebene überzeugen können. Euch allen viel Spaß und Erfolg in der finalen Runde, die über alles entscheiden wird!
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Mi Jan 27, 2016 7:12 pm

Und auch die zweite  Runde habt ihr geschafft, wie mir aufgefallen ist,sind eure Pokemon diesmal viel sicherer mit dem Eis umgegangen.
Ich bedanke mich bei euch dafür und komme nun zu meiner Bewertung.

Nunally und Fire:
Ein gelungener Auftritt und viel sicherer als beim letzten mal. Die Kombination von Finsteraura und Donnerzahn war gut gewählt und verlieh deinem Pokemon einen coolen Auftritt. Allerdings ist euer Auftritt für meinen Geschmack zu kurz geraten. An sich war eure Vorführung sehr beeindruckend, aber zu kurz. Ich denke das du daran aber sicher noch arbeiten kannst. Es war schön zu sehen, wie Fire mit Brüller den Rest seienr vorherigen Attacke verschwinden ließ, das verlieh dem ganzen noch mal etwas schönes.
Nunally 7,5:
Technik: 7
Stil: 7
Kreativität: 8
Thema: 8

Elyas, dass war wirklich eine wundervolle und beeindruckende Aufführung und sie war sehr gut durch dacht. Euer Auftritt war wirklich passend zum Thema. Es war beeinruckend wie schön dein Ponita zu der Musik die Attacken eingesetzt hat, war sehr schön azusehen. Im großen und ganzen war euer Auftritt wirklich cool und passend zum Thema. Dein Ponita kam hier mit ihren Feuerattacken wirklich gut zur Geltung.
Elyas 9,25:
Technik: 9
Stil: 9
Kreativität: 9
Thema: 10

Es ist spannend das auch du einen musikalischen Auftritt gewählt hast Saari. Ich glaube für das Thema scheint Musik anscheinend ziemlich passend zu sein. Euer Auftritt war gut durchgedacht und schön anzusehen. Das Spiel mit dem Licht hat mir sehr gut gefallen. Wie ihr mit den Doppelgängern von Macbeth gearbeitet habt, fand ich ebenfalls sehr interessant. Man konnte sehen, dass ihr euch viel Mühe gemacht habt. Die glitzernden Sandkörner zum Abschluss fand ich besonders gut gelungen. Ich muss meinem Kollegen recht geben ihr habt euch wirklich gesteigert.
Saari 9,0:
Technik: 9
Stil: 8
Kreativität: 10
Thema: 9

Kommen wir zu Sven. Ihr habt die Idee, von eurer vorherigen Aufführung wieder aufgeriffen, dass fand ich schön. Der Siegeszug des tapferen Heldes fand ich interessan anzusehen. Das ihr mit euren Attacken einen Totenkopf in das Eis graviert habt und diesen durch Energiefokus zur Geltung brachten, gelang euch beiden sehr gut. Für meinen Geschmack eine sehr gelunge Aufführung, aber meiner Meinung nach zu wenig Spannung. Doch trotz allem sehr gelungen und ich bin gespannt, was in der nächsten Runde kommen wird.
Sven 8,25:
Technik: 9
Stil: 8
Kreativität: 7
Thema: 9

Nun zu guter letzt Henry. Eure Aufführung wurde sehr schön und überzeugend umgesetzt. Anfangs hab ich einen Schock bekommen, als Deliah dich über die Bühne warf, aber wer hätte ahnen können, das die alles ein Teil eurer Show war. Die ganze Show von euch strotze nur so vor Coolness und zum letzten mal habt ihr euch noch einmal gesteigert.  Die Kombinationen der Attacken und die Tatsache das es sogar so aussah, als würdest du Deliah angreifen fand ich äußert schön anzusehen.
Henry, 9,75:
Technik: 9
Stil: 10
Kreativität: 10
Thema: 10
Ich bedanke mich bei allen für ihre Auftritte und freue mich schon auf die nächste Runde.  Kommen wir nun zur Gesamtbewertung dieser Runde plus die Bonuspunkte.

1. Saari 20,0 Punkte:
9,0 (Nao)
9,0 (Shawn)
2 (Bonus)
2. Henry 19,5 Punkte:
9,75 (Nao)
9,75 (Shawn)
0 (Bonus)
2. Elyas 19,5 Punkte:

9,25 (Nao)
9,25 (Shawn)
1 (Bonus)
3. Sven 18,75 Punkte:
8,25 (Nao)
8,5 (Shawn)
2 (Bonus)
5. Nunally 16,75 Punkte:
7,5 P (Nao
7,25 P(Shawn)
2 (Bonus)


(EDIT: Hatte bei Saari den Bonus vergessen,falls ihr euch über die neue Reihenfolge wundert)


Zuletzt von Nao am So Feb 07, 2016 10:41 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Di Feb 02, 2016 8:20 pm







#3 Wettbewerb - Runde 3: Klugheit

Nunnally - Elyas - Saari - Shinsuke - Lawrence & Die Jury


    Fire    
Knirscher
Brüller
Finsteraura
Donnerzahn


So fand sie sich also letztendlich erneut auf dieser Eisfläche wieder. Sie verfluchte sich innerlich für ihre bisherigen schlechten Leistungen, behielt äußerlich jedoch ein leichtes Lächeln bei.
Zwar passten Fires Attacken auch dieses Mal nicht wirklich zum Thema, jedoch hatte sie sich etwas vollkommen Spezielles ausgedacht, was sie so zuvor noch nie gemacht oder gar versucht hatte.
Gemeinsam stellten sie sich an die rechte Seite der Eisfläche, wo ihr Magnayen die Aufführung schließlich mit einem lauten, lang anhaltendem Brüller, dicht gefolgt von Finsteraura begann. Die zweite Attacke setzte er so ein, dass beinahe die gesamte Fläche bedeckt und das Pokémon selbst nicht mehr zu sehen war. Während sich die Attacke aufzulösen begann, hatte sich das Magnayen an die gegenüberliegende Seite der Eisfläche gestellt, während Nunnally da geblieben war, wo das Pokémon sich zuvor befunden hatte.
Nun begann der nächste Teil, oder eher gesagt erst der richtige Teil dessen, was Nunnally geplant hatte. Hoffentlich würde es funktionieren.
»Wirf den Turm!«
Mit sieben gewaltigen Sprüngen überquerte das Pokémon erneut die Eisfläche, wobei es stets bereits während des Sprunges Knirscher vorbereitete. Als das Magnayen an der gegenüberliegenden Wand ankam, stand es mitten auf dem zersplitterten Eis. Dort, wo es zuvor aufgekommen war, waren ähnlich große zerbrochene Flächen zu erkennen.
»Der nächste Zug!«
Das Pokémon drehte sich leicht schräg und tat nun dasselbe wie zuvor. Dieses Mal jedoch von einer Ecke der Fläche in die andere und anstatt von Knirscher setzte er Donnerzahn ein.
Dasselbe folgte noch ein paar Mal, wobei das Pokémon immer wieder andere Wege zurücklegte, jedoch ohne eine der bereits beschädigten Flächen ein zweites Mal zu berühren. Als es wieder dort angelangte, wo es begonnen hatte, auf der gegenüberliegenden Seite von Nunnally, ließ sich die Form eines Schachbretts erkennen.
Sie nickte ihrem Freund zu und sie beide begaben sich auf einer weiter in der Mitte liegenden Fläche des Feldes. Fire stand nun direkt gegenüber auf dem Feld der Königin und bei jedem Schritt, den Nunnally nach vorne tat, wechselte er sein Feld. Zugleich sah man, wie langsam elektronische Funken um ihn erschienen.
'Gut..., er staut seine Energie so, dass er Donnerzahn viel langsamer als sonst aktiviert.'
Sie freute sich, dass zumindest etwas zu funktionieren schien. In diesem Moment trat sie auf die nächste Fläche und übertrat somit genau die Mitte des "Schachbretts".
In genau demselben Moment kam das Magnayen hinter ihr zu stehen. Wenige Sekunden später hörte sie das Eis brechen.
Sie drehte sich nicht um. Wenn das Pokémon alles wie geplant gemacht hatte, dann hatte der Donnerzahn einen geraden Riss vor dem Pokémon gebildet.
»Schachmatt!«
Erneut setzte Fire Finsteraura ein, durch welches er eine Spirale um Nunnally bildete. Mit einer leichten Verbeugung sank sie zu Boden und beendete den Auftritt.

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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Saariam Fr Feb 12, 2016 12:27 pm

Wettbewerb von Nevaio City | 03
Die zweite Runde des Wettbewerbs war nun auch geschafft. Tatsächlich hatte sich ihre kleine Showeinlage bezahlt gemacht, so dass sie dank der passenden Attacken sogar auf den ersten Platz gerückt waren - allerdings auch nur sehr knapp vor Henry mit seinem Fennexis. Es war also in gewisser Art und Weise nun ein Kopf an Kopf-Rennen, das sich der Arenaleiter und die Koordinatorin lieferten, außer sie vermasselten die Auftritte nun beide. Für Saari war das gar keine so abwegige Vorstellung, denn sie und Macbeth hatten wirklich kaum eine Ahnung wie sie das Thema "Klugheit" darstellen sollten. Das Mogelbaum beherrschte keine Attacken die dieser Kategorie zugeschrieben werden konnten, was sowieso schon mal ein Nachteil war, und ohnehin war Klugheit oder auch Intelligenz etwas, was nur schwer darzustellen war. Sie konnten schließlich schlecht auf der Bühne ein neues Element entdecken oder sowas... schwierig.
Die junge Dame die vor Saari an der Reihe war hatte sich auf ein metaphorisches Schachspiel gestüzt, was Saari ziemlich begeisterte. Das war tatsächlich eine wunderbare Idee gewesen wie sie fand und auch sehr gut umgesetzt.
Aber Saari und Macbeth wären nicht Saari und Macbeth, wenn sie nicht eine Lösung gehabt hätten! Sie wussten ja auch nicht erst seit 5 Minuten, was das letzte Thema des Wettbewerbs sein sollte und hatten dementsprechend schon eine Aufführung in der Hand, allerdings wusste Saari nicht, wie diese wohl ankommen würde. Sie und Macbeth hatten sich dafür auf jeden Fall herausgeputzt, denn für das Kommende brauchten sie neue Kostüme! Saari trug nun ein sehr altmodisches Kleid im Barock-Stil und Macbeth dafür einen supersüßen, kleinen schwarzen Anzug mit Wams und weiten, bauschigen Ärmeln, die an den Enden mit Manschettenknöpfchen verziert waren. Um den Hals hatte das Mogelbaum sogar eine kleine Mühlsteinkrause, während Saari einen Spitzenkragen trug. Die beiden gaben wirklich ein belustigendes Pärchen ab in ihren mittelalterlichen Kleidungsstücken, aber sie störten sich nicht an den Blicken der anderen, schließlich gehörte es zu ihrer Aufführung, die nun bald starten sollte.

Nachdem Nunnally die Bühne verlassen hatte und die Bühne wieder geräumt wurde war es Saaris und Macbeths Zeit, doch bevor sie die Eisbühne wieder betraten hatte Saari sich noch ein Mikrofon geben lassen, damit sie ausreichend vom Publikum gehört werden konnte.
Gemeinsam trat das Pärchen auf die Bühne bis sie in der Mitte angekommen waren. Beide drehten sich zum Publikum und Macbeth verbeugte sich, während Saari einen altmodischen Knicks verrichtete. Als sich beide wieder aufrichteten entfernte sich Saari von Macbeth und ließ das Barock-Mogelbaum alleine in der Mitte stehen um sich selbst ein wenig in den Hintergrund zu stellen um die Vorstellung nicht zu stören.

Saari nickte Macbeth kurz zu, dann hob sie das Publikum und begann zu sprechen. "Es war einmal ein junger Mann, stattlich und klug. Ein wissbegieriger Bub, den nichts mehr faszinierte als die Gestirne...." Während Saari sprach hatte Macbeth mithilfe von Tarnsteinen mehrere runde Steine in der Luft beschworen, allesamt in verschiedenen Größen. Der Größte schwebte in der Mitte, die kleineren schwebten in langsamen, kreisenden Bewegungen stetig um ihn herum. Mithilfe eines kontrollierten Sandsturms wurden kleinere Sternenwirbel an den Miniatur-Nachthimmel gezaubert, anschließend legte Macbeth sich auf den Rücken, verschränkte die Arme hinter den Kopf und starrte nachdenklich in den angeblichen Nachthimmel.
"Als Meister auf seinem Gebiet und dank seinen äußerst scharfen Augen bemerkte er, dass es ihm bisher nicht gelungen war, die Planetenbewegungen wirklich korrekt vorherzusagen. Vor allem die Laufbahn des Mars' machte ihm zu schaffen, denn der kleine rote Planet wollte sich einfach nicht so verhalten, wie es die Regeln zur Bewegung der Himmelskörper vorschrieben."
Macbeth stand nun auf, legte die rechte Hand an sein Kinn und kratzte sich mit der linken am Kopf. Weiterhin war der Blick auf das kleine Sonnensystem gelegt, dann trat er näher an jenes heran und der vierte Stein-Planet von der Sonne aus gesehen schwebte zu ihm herunter in seine Hände - der Mars.
"Unser Entdeckter beschloss, den Mars genauer zu untersuchen..." Auf Kommando betrachtete Macbeth den runden Stein in seiner Hand nachdenklich von allen Seiten, bewegte ihn in seiner Hand, roch an ihm, tippte mit den Fingern auf ihn und nickte anschließend bestätigend, um ihn dann wieder hoch zu werfen und ihn zurück an seinen Platz des Sonnensystems zu befördern. ... und stellte gestützt auf seine Beobachtungen ein paar Rechnungen an." Macbeth ließ sich auf den Hintern plumpsen, das Gesicht zum Publikum, und betrachtete seine insgesamt sechs Finger, die er immer und immer wieder einknicken ließ, den Kopf schüttelte, sie mit der anderen Hand antippte, wieder einknicken ließ... wie ein Grundschulkind, das versuchte eine Rechenaufgabe mit den Fingern zu lösen. Mit einem Mal sprang Macbeth auf und deutete wie verrückt auf die Laufbahn des Mars' um die Sonne herum. "Als er nach vielen Jahren seine mathematischen Erkenntnisse ausgewertet hatte fiel es unserem Entdecker wie Schuppen von den Augen: Der Grund dafür, dass man die Bahn des Mars' nie berechnen konnte war, dass man davon ausging seine Bahn wäre kreisförmig, wobei sie eigentlich eine elliptische Form hatte." Das Miniatur-Sonnensystem änderte sich und die kleineren Planeten bewegten sich nun nicht mehr kreisförmig um die Sonne, sondern ellipitisch. "So kam es dann, dass unser kluger Forscher eine große Entdeckung für die Menschheit machte. Mit mehreren Gesetzen konnten die Erkenntnisse von ihm in Worte gefasst werden, die noch heute wichtig für die Arbeit mit Planeten sind."
Macbeth stellte sich nun unter das kleine Sonnensystem, das sich zu ihm herunter bewegte und letzten Endes um ihn statt um die Sonne kreiste - so als wäre er selbst die Sonne. Mit einer schnellen Drehung seinerseits wandelten sich die Planeten und die Sternenwirbel zurück zu Sand, der von Macbeth seinerseits dann kontrolliert wurde und für die Zuschauer das Sternenbild "Löwe" formte, in welchem sich der Mars dieses Jahr befinden würde. Das Bild wurde ein paar Sekunden aufrecht erhalten damit die Zuschauer es ausreichend betrachten konnten, dann wurde der Sand mit einer weiteren schnellen Bewegung von Macbeths Händen einfach in Luft aufgelöst und nichts war mehr von ihm übrig.
Natürlich war die Darstellung von Keplers Gesetzen sehr, sehr, seeehr minimalistisch dargestellt worden, doch eine solche Entdeckung hatte für Saari einfach in die Vorführung gehört!

Bevor das Publikum jedoch klatschen konnte räusperte sich Saari und drehte sich wieder zu Macbeth, der nun auf der Stelle lief als würde er spazieren gehen. "Nach den anstrengenden Jahren Rechnen und In-die-Sterne-Gucken wollte sich unser Entdecker erst einmal ausruhen. Was bot sich dafür besser an als die Berge?"
Macbeth blieb stehen und beschwor mithilfe von Steinhagel und Steinwurf ein paar kleinere Felsen in Form von Bergen, die er nacheinander nebeneinander auf die Eisfläche schweben ließ. Geüsslich streckte sich das Mogelbaum einmal durch, schüttelte die Hände aus und ließ den Kopf kreisen, ehe es sich auf den Boden setzte und sich gegen die kleinen Berge lehnte. Das eine Bein wurde über dem anderen verschränkt, die Hände entspannt auf den Bauch gelegt und die Augen geschlossen.
"Es war aber auch wirklich ein wunderschöner Tag! Die Sonne schien, die Taubsi zwitscherten... wäre da nicht..." Sie sprach nicht weiter, denn über Macbeths Kopf erschien ein kleinerer Stein des Steinhagels in Form eines Apfels und fiel direkt auf Macbeths Kopf. Das Mogelbaum schreckte natürlich auf, rieb sich den Kopf und nahm den kleinen Stein hoch um ihn wütend zu betrachten. "... ein Apfel, der wie aus dem Nichts einfach auf seinen Kopf gefallen war.", fuhr Saari fort und beobachtete wie Macbeth sich nun aufrichtete und den Stein-Apfel kopfschüttelnd betrachtete. Er blickte auf den Boden, in den Himmel, auf den Apfel - immer abwechselnd. "'Der Apfel fiel nach unten weil die Erde ihn anzieht...', dachte sich unser Entdecker und schloss daraus, dass es eine Kraft geben musste, die alles auf der Welt nach unten zieht."
Macbeth nickte bestätigend auf Saaris Worte und setzte sich nun wieder in Bewegung. Er entfernte sich von den Miniatur-Bergen und ging seines Weges, während er den Blick weiterhin auf den Stein-Apfel gerichtet hatte. "Seine neue Entdeckung wollte er unbedingt seinen Freunden zeigen. So ging er zurück in die Universität und erzählte den anderen von seiner Entdeckung." Das Mogelbaum blieb stehen und innerhalb von wenigen Sekunden hatten sich dank Doppelteam mehrere Kopien von Macbeth um ihn versammelt. Mit Gesten und Mimik deutete Mogelbaum seine Entdeckung an und zeigte wie wild auf den Apfel, doch die Kopien schüttelten ungläubig den Kopf und fingen an, ihn auszulachen. "Niemand wollte unseren Entdecker ernst nehmen, was ihn sehr wütend machte. Er zog sich aus der Universität zurück und schloss sich in seinem Zimmer ein um Berechnungen zu starten, denn er wusste, dass er Recht hatte."
Macbeth ließ seine Kopien hinter sich, ließ sie jedoch nicht verschwinden. Er ging mit ärgerlichem und nachdenklichem Blick wieder seiner Wege, bis er wieder bei den Bergen angekommen war.
"Die Jahreszeiten zogen in das Land ein und aus und so kam es, dass es bald Winter wurde." Macbeth trat hinter die kleineren Berge und berührte jede Spitze mit einem Eishieb, der die Spitze sofort einfrierte und so den Schnee auf den Gipfeln darstellen sollte. Das Pokemon begab sich dann wieder vor die Berge und setzte sich wie am Anfang an ihren Fuß. "Während unser Entdecker so den zugefrorenen See vor sich betrachtete kam ihm eine Idee. Schnell hatte er sich aufgerichtet und nach seinen Freunden gerufen..." Macbeth stellte sich wieder hin und rief einmal laut "Mogel, Mogel!" und die paar Kopien von ihm kamen angelaufen. "... welche seinen Rufen folgten und über den zugefrorenen See zu ihm laufen wollten." Ein kleines Lächeln zauberte sich auf Saaris Lippen während sie beobachtete, wie die Mogelbaum-Kopien auf dem Eis der Bühne absichtlich ausrutschten, versuchten aufzustehen und wieder ausrutschten.
Macbeth hatte die Hände auf den Bauch gelegt und lachte herzlich über den Anblick der immer wieder ausrutschenden Kopien. Sie ließen die Show ein paar Minuten auf die Zuschauer wirken und Saari musste sich wirklich beherrschen nicht selbst zu lachen, ehe Macbeth sich wieder gerade hinstellte und die Kopien sowie die Berge hinter sich verschwinden ließ.
"So kam es, dass er seinen Freunden beweisen konnte, dass die Gravitation tatsächlich existierte.", fuhr Saari fort und beobachtete wie Macbeth näher zum Publikum schlenderte um einem kleinen Mädchen das dort mit ihren Eltern saß den Stein-Apfel zu überreichen. "Mithilfe der Entdeckung der Gravitation konnte er seine vorigen Erkenntnisse über die Planetenbewegung untermalen und erlangte so ein hohes Ansehen in der Welt der Wissenschaft.", erklärte Saari und trat nun zu Macbeth in die Mitte der Bühne. "Und wie unser Forscher die Elektrizität entdeckte werde ich Ihnen das nächste Mal erklären.", schloss sie die Erzählung und Macbeth und Saari verbeugten sich beide um das Ende ihrer Vorführung zu signalisieren.
Während das Publikum applaudierte verließen Saari und ihr Mogelbaum die Bühne wieder - jetzt hieß es sich schnell umziehen und das Ergebnis abwarten.

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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Fr Feb 12, 2016 10:59 pm

Obwohl Shinsuke in der zweiten Runde weniger Punkte eingefahren hatte als zuvor überhäufte er sein Rattfratz hinter der Bühne mit Lob. Immerhin hätte er nie gedacht in der dritten Runde noch so gut im Rennen zu sein. Mit einem Sieg rechnete der Schwarzhaarige zwar nicht mehr, aber wenn er ehrlich zu sich selbst war hatte er auch von Anfang an nicht damit gerechnet. Tegetthoff war einfach zu unerfahren um an solche Triumphe zu denken. Da er aber trotzdem eine gute Leistung gebracht hatte entschied Shinsuke ihren letzten Auftritt gar nicht mehr lange zu besprechen. Sein Rattfratz sollte sich entspannen, zumal er am Kostüm keine großen Veränderungen vorgenommen hatte. Die Bommelmütze war in ihrer ursprünglichen Form zurückgekehrt, das Halstuch rührte er nicht an. Somit blieb genug Zeit noch einen Blick auf den Auftritt der Koordinatorin vor ihm zu werfen und Shinsuke nickte immer wieder in stiller Anerkennung ihrer Handwerkskunst.
Als er wieder an der Reihe war, war von diesem Respekt aber nichts mehr übrig. Jetzt galt es nämlich selbst eine gute Show zu bieten und möglichst die Punkteausbeute wieder zu steigern. Wieder einmal begann die Show damit, dass sich die Halle verdunkelte. Flink huschte Rattfratz unbemerkt von den Augen der Zuschauern auf die Eisfläche. Es legte sich ins Zentrum, wo es zunächst regungslos liegen blieb, als würde es schlafen. Ein Spotlight fiel nun auf Shinsuke, der bedächtig auf die Eisfläche geschlittert kam. Weitere Scheinwerfer kreisten scheinbar willkürlich übers Eis, wann immer ein Licht auf Rattfratz traf blieb es auf das Normalpokemon gerichtet stehen. Dies ging solange bis alle Lichter ihre Irrfahrt beendet hatten und nun entweder auf Pokemon oder Koordinator gerichtet waren. Genau in diesem Zeitpunkt begann Shinsuke wieder - ganz der Pirat Sven Schwarzbart - mit seinem Vortrag.
"Unserr Held schläft den Schlaf der Tüchtigen. Doch beim Barrte des Daves Jones, lange soll seine Rruhe nicht währren!", verkündete er und passend dazu regte sich sein Rattfratz. Es simulierte nach einer langen Nacht langsam zu erwachen, während abgesehen von einem Scheinwerfer alle anderen Lichter wieder auf Irrfahrt gingen. Der auf Tegetthoff verbleibende Scheinwerfer färbte sich mit einem dezenten Grünstich, die anderen Lichter wurden bedrohlich rot. "Wach auf, du Tagedieb! Yarr, Leichtmatrrose du musst die Stadt verrlassen! Denn die Zeche deinerr Siegesfeierr hat man dirr ganz allein angehängt! Lauf schnell, sonst werrden diese faulen Flunderrn feststellen das dein Säckel so endlos leerr ist wie der Grrund des Ozeans!", forderte er von seinem Pokemon, doch als es sich schlitternd und in gespielter Panik übers Eis bewegen wollte kamen die roten Lichter immer wieder bedrohlich nahe. Jedes Mal wenn er mit solch einem Licht zu kollidieren drohte wich Rattfratz geschickt aus, doch durch diese Art Tanz blieb das Pokemon stets im Zentrum des Eises gefangen.
"Du musst diese lausigen Landrratten loswerrden! Setz dich zur Wehrr, zeig deine Zähne!", befahl Shinsuke mit breitem Grinsen und Rattfratz begann nun die näher kommenden Lichter jeweils mit einer Bissattacke scheinbar zu attackieren. Die grünlich aufleuchtenden Bissspuren in der Luft sorgten für ein farbliches Spektakel, welches damit verfeinert wurde, dass sich die Lichtkegel bei jedem Angriff in zwei kleinere Teile aufspalteten und schneller zu kreisen begannen. Rattfratz begann nun einen Sprint zu Shinsuke, nachdem alle Lichtkegel so geteilt waren. "Schnell! Zu deinem Schiff, Matrrose!", rief Shinsuke, doch gerade als Tegetthoff ihn zu erreichen schien überholten die Scheinwerferlichter das Pokemon seitlich, um eine Art Grenze vor dem Koordinator zu ziehen, der das rettende Schiff darstellen sollte und dafür bereits einen Arm nach dem Pokemon ausgestreckt hatte. "Die muffigen Miesmuscheln haben das Schiff umstellt! Sie wollen es beschlagnahmen!", rief er entsetzt und dramatisch aus, während Rattfratz vor den Lichtern zurückwich.
Kurz grinste er, dann deutete er urplötzlich und mit großer Geste auf sein Pokemon. "Du musst sie überlisten! Hierr hilft kein Muskelschmalz, sonderrn nurr dein Grrips!", rief er auf das Eis und Rattfratz begann eine lange Runde durch die Arena zu ziehen. Die Linie aus Licht rückte derweil langsam immer weiter vor, sie entfernte sich von Shinsuke und kam auf Tegetthoff zu. Doch dies war genau das Signal für das Normalpokemon. Mit Zertrümmerer hämmerte es auf das Eis, zeitgleich setzte eine Schneekanone direkt über dem entstandenen Krater ein. Schnee fiel vom Himmel, Eissplitter flogen durch die Luft und Rattfratz verschwand in diesem undurchschaubaren Gemisch aus weiß und blau. Als die Luft sich Sekunden später wieder klärte hatte Rattfratz einen weißen Bart aus Schnee und Eis. Sein Halstuch schützte es vor der Kälte dieses hastig geformten falschen Bartes. "Yarr! Der Satansbrraten hat sich verrkleidet um seinen Häscherrn zu entgehen!", verkündete Shinsuke mit großer Überraschung. Zielstrebig hielt Rattfratz nun auf die Lichter zu, die sich bereitwillig aus dem Weg machten, wodurch das Pokemon zu seinem Trainer zurückkehren konnte. Sogleich nahm der Koordinator es mit beiden Armen im Empfang, doch dann deutete er direkt wieder auf die Eisfläche.
"Sieht so aus als hätte die Tarrnung nurr kurrz gehalten. Der Matrrose hat es auf sein Schiff geschafft, aber die Gläubigerr rrücken wiederr vorr!", klagte er verzweifelt, während die Lichtkegel sich wieder zu einer Linie formten und auf die Beiden zu hielten. "Verrteidige dein Schiff!", befahl der falsche Pirat mit großer Geste und das Rattfratz sprang ihm aus dem Arm um sich der scheinbaren Gefahr zu stellen. Mit einem genau gezielten und im richtigen Augenblick ausgeführten Superzahn sorgte Tegetthoff nicht nur für Applaus im Publikum, sondern auch dafür, dass sich die Lichtkegel zurückzogen. "Jetzt aberr nichts wie weg hierr!", verlangte Shinsuke, doch sein Pokemon verbeugte sich erst noch als Abschluss ihrer Vorstellung, woraufhin es in seinen Pokeball zurück gerufen wurde. "Yarr, ich glaube der Matrrose hat seine Lektion gelerrnt. Wenn du eine Siegesfeierr abhältst, achte darrauf das du auch genug Dublonen errbeutet hast! Oder... prrelle die Zeche wenigstens rrechtzeitig!", schloss er den Auftritt noch ab, dann verbeugte sich auch Shinsuke, um zufrieden lächelnd wieder vom Eis zu schlittern.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Lawrenceam Sa Feb 20, 2016 2:40 am


Wettbewerb von Nevaio City
Liar, liar, out of fire.
Runde 3

Heiße Schokolade ausgetrunken? Check. Auftritte der anderen Koordinatoren angesehen? Check. Lampenfieber bekämpft? ...so halb.
Nervös wippte Lawrence mit seinem rechten Bein auf und ab, als er die Vorführung des Piratenkapitäns vor ihm gesehen hatte. Seine Konkurrenz war wirklich nicht ohne. Da fühlte er sich gleich umso geehrter, dass Saari ihm in der ersten Pause noch dieses großzügige Lob ausgesprochen hatte. Er hatte es jetzt in seinen Augen nämlich umso weniger verdient. Sie erbrachten alle so geniale Leistungen! Zwar war er selbst nach wie vor in Führung rechnete man die Punkte der letzten beiden Runden zusammen, aber es drohte immer noch zu kippen. Da musste er nur hoffen, dass die Kleinigkeit, die sie sich passend zum Thema ausgedacht hatten, wirklich gut genug war. Letztendlich war es aber auch gar nicht in seinem Sinn, wirklich zu gewinnen. Immerhin war er kein Koordinator. Aber er wollte den anderen trotzdem in nichts nachstehen. Der Ehrgeiz verlangte es so.
Daher nickte der Schwarzhaarige Delilah entschlossen zu, als er sich erhob. Ein leicht stechender Schmerz durchzuckte dabei immer noch seinen Rücken, jedoch war er nicht mehr so schwer, als dass er ihn großartig behindern würde. Jedoch vermutete er, dass das trotzdem einen ordentlichen blauen Fleck geben würde. Mit einem Seufzen griff er sich daher das Lineal, das er zuvor noch für die Tanzprobe verwendet hatte. Würde schon schiefgehen. Zumindest grinste Delilah zuversichtlich, als sie mit ihm aufstand. Scheinbar war sie sehr zufrieden mit dem, was sie bisher erreicht hatten.

Auf der Bühne war es schließlich so weit. Entschlossen befanden sich nun Trainer und Pokémon am Rande der Eisfläche, gerade im Sichtfeld des Publikums. Sie wollten es simpel halten, jetzt gerade stand etwas völlig anderes im Fokus. Zuversichtlich nickten sie sich gegenseitig zu, ehe die Fuchsdame ihren brennen Stab hervorholte und Psychoschock einsetzte. Jedoch beschwor sie nur sieben dieser Kugeln, die schließlich in einer horizontalen Reihe in gleichmäßigen Abstand auf der Bühne platziert wurden. Schnell schwenkte sie den Stab nach vorne, schnell schossen die silbernen Kugeln über die eisige Fläche und zogen dabei eine deutlich sichtbare Linie hinter sich her, zusammen mit einem leichten Funkenregen aus Eissplittern. Dieselbe Prozedur wurde noch einmal wiederholt, dieses Mal vertikal vom unteren Rand der Bühne nach oben. Auf diese Weise bildeten die Linien eine Fläche mit quadratischen Feldern. Zählte man den nicht eingeschlossenen Rand mit, hatte man ein Spielfeld mit acht mal acht Quadraten.
"So weit so gut. Ich hoffe, du kannst das jetzt auch halten.", meinte Lawrence schließlich ein wenig skeptisch, doch Delilah zwinkerte ihm zuversichtlich zu. Schließlich konzentrierte sie sich und setzte noch einmal Psychoschock ein. Zwei Mal zwölf Kugeln auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Feldes, in einer Position aneinandergereiht, die man wohl kennen dürfte: Hierbei handelte es sich um die Vorbereitung einer Partie Dame. Angestrengt hatte das Fennexis bei der Positionierung des Psychoschocks die Augen verzogen, und als die Kugeln schließlich auf ihren passenden Positionen waren, schwenkte es seinen Stab noch einmal ruckartig und beschwor eine Reihe aus zwölf Irrlichtern, die es auf die silbernen Kugeln in der Reihe direkt vor ihm niederfahren ließ. Diese wurden vom Feuer eingehüllt und glühten anschließend in einem dunkelvioletten Licht. Daraufhin tippte Delilah auf die Schulter ihres Trainers und deutete auf die Kugeln. "Ah. Du willst also rot?", fragte er mit gehobenen Schultern und musste anschließend schmunzeln. "Na gut. Dann nehme ich die da." Mit einem breiten Lächeln huschte sie auf diese Antwort hin flink über die eisige Fläche auf die andere Seite des "Bretts", wo sich nach wie vor die anderen silbernen Kugeln befanden. Daher ließ sie schnell die brennende Spitze ihres Astes kreisen und erschhuf vor sich einen Ring aus Feuer, durch den sie anschließend hindurchblies, um Magieflamme einzusetzen. Der Psychoschock, der von dieser Attacke getroffen wurde, verfärbte sich anschließend tiefrot. Daraufhin wurde das Licht in der Halle gedimmt.
Nun strahlten die "Spielsteine" in ihrem Licht klar und deutlich hervor, ihr Schein wurde von der Eisfläche reflektiert und spiegelte sich auch in den Gesichtern der beiden Kontrahenten wieder, was der Ausgangsposition dieses Spiels eine dramatische und düstere Aura gab. Ein tückisches Grinsen zeigte sich auf den Lippen des Arenaleiters, ehe er Delilah das Lineal in seiner rechten Hand herausfordernd entgegenstreckte. "Du durftest dir die Farbe aussuchen, also ist es nur fair, wenn ich anfange, oder?", rief er zu ihr herüber, was die Fuchsdame damit quittierte, dass sie ihm ebenfalls ihren brennenden Ast entgegenstreckte und ein bestätigendes "Fen!" von sich gab. Damit konnten sie ja anfangen.

Lawrence konnte die Pschoschock-Kugeln selbst nicht bewegen, also musste er sich voll und ganz darauf verlassen, dass Delilah fair blieb und seine Anweisungen auch tatsächlich so ausführte, wie er sie haben wollte. Immerhin war die Füchsin gewieft, dafür kannte er sie lange genug. Außerdem war sie eine weitaus längere Zeit das Pokémon seiner Mentorin gewesen, die wirklich eine wahre Meisterin im Vorhersehen von Zügen gewesen war, immerhin hatte er als Jugendlicher ständig gegen sie verloren. Davon musste sicher etwas auf Delilah übergespungen sein... denn gegen sie verlor er heute noch oft genug. Vor allem im Schach. Aber bei Dame hatte er die Gelegenheit, sich bei seiner Partnerin zu revanchieren.
"Also dann.", setzte er konzentriert an und deutete mit dem Lineal auf den ersten "Spielstein" und auf das nächste diagonale Feld, auf das dieser ziehen sollte. Delilah verwendete anschließend ihre telekinetischen Kräfte, um den Stein dorthin zu bewegen. Dieser zog jedoch nicht einfach dort hin, sondern vollführte einen spielerischen Hüpfer auf dieses Feld, der einen leuchtenden, dunkelvioletten Schweif hinter sich her zog, um das Ganze auch visuell ansprechend zu gestalten. Danach war sie an der Reihe mit Ziehen und sie vollführte ebenfalls ihr Manöver auf der roten Seite. So wurde die ersten Male gezogen, doch letztendlich war es Lawrence, der als erster dazu in der Lage war, einen ihrer Steine zu überspringen und somit aus dem Spiel zu nehmen. Doch statt ihn einfach an die Seite des Bretts zu verfrachten ballte Delilah nun ihre freie Hand zur Faust. Diese Geste ließ die Kugel in einer kleinen Explosion zerspringen, die rote Funken freisetzte. Und auf diese Weise setzte sichdas Spiel fort. Strategisch von den beiden Spielern gelenkt tanzten die schimmernden Kugeln nun über die Spielfläche, ein Krieg rot gegen violett. Dabei zogen sie ihre leuchtenden Spuren hinter sich her und hin und wieder gab es weitere knallende Funken, jedes Mal wenn einer der Steine aus dem Spiel genommen wurde. Meistens geschahen sie sogar in rhythmischer Abfolge, sofern mehrere Spielsteine geschlagen worden waren. Sowohl Lawrence als auc sein Pokémon achteten darauf, die Züge schnell genug auszuführen, um die Spannung und die visuelle Darbietung für das Publikum aufrecht erhalten zu können, gleichzetig schenkten sie sich jedoch nichts. Sie waren taktisch einander ebenbürtig und beide darauf erpicht zu gewinnen, so konnte man hin und wieder ein Zähneknirschen bei einem unvorteilhaften Zug beobachten, oder wenn ein Stein, der nicht zum Schlagen verwendet worden war, deshalb aus dem Spiel genommen werden musste.
Delilah war letztendlich diejenige, die triuphierend grinste und ihre scharfen Zähne zeigte, als eine ihrer Kugeln die Feldseite ihres Gegners erreicht hatte und somit zur Dame wurde. Da es schwer war, einen weiteren Spielstein mithilfe von Psychoschock über diesen schweben zu lassen, schwenkte sie daher schnell ihren Stab und ließ das Feuer um die Kugel verschwinden, woraufhin diese wieder silbrig glänzte, was den anderen Status verdeutlichen sollte. Angestrengt biss sich der Schwarzhaarige daraufhin auf die Unterlippe. Er wusste nicht, was sein Pokémon so selbstsicher machte. Noch hatte das nichts zu bedeuten! Aber es kam, wie er es wohl zu erwarten hatte. Nach seinem nächsten Zug legte das Fennexis los und ließ seine Dame angriffslustig über die Bühne peitschen, die gnadenlos eine violette Schneise der Zerstörung hinter sich ließ. Die Feuerfüchsin kicherte schon hämisch voller Selbstzufriedenheit, was den Arenaleiter angespannt aus der Haut fahren ließ: "Werde ja nicht hochmütig!", ermahnte er Delilah angespannt und obwohl er sich nicht zu viel Zeit lassen wollte, dachte er nun doch intensiver nach und ließ sein Lineal dabei immer wieder sachte gegen seine Stirn schlagen. Er versuchte, die verschiedenmen Zugmöglichkeiten durchzugehen. Schließlich seufzte er. Er hatte einen Plan. Mit seinen letzten Steinen, die sich in etwa auf der Mitte des Feldes befanden, zog er weiter nach vorne und Schlug wieder eine von Delilahs roten Kugeln. Diese war wohl darauf erpicht, das Spiel nun schnell zu seinem Ende zu bringen, in ihrem Hochmut opferte sie tatsächlich ihre Dame für eine strategisch günstigere Position, doch letztendlich waren nach wenigen weiteren Zügen nur noch zwei ihrer Steine übrig, die sich ein Feld entfernt direkt gegenüber standen. Delilah war am Zug. Sie hatte verloren.
Zähnefletschend nahm sie ihren Ast schließlich zwischen beide ihrer Pfoten und sah ihren Trainer vernichtend an. Nun war er derjenige, der hämisch auflachte. "Nun, ich kenne dich inzwischen lange genug, um über deine Schwächen Bescheid zu wissen, meine Liebe!", warf er ihr in leicht spottendem Unterton entgegen. Sobald ihr Ego gestärkt war, wurde sie auch immer viel zu voreilig. Da war der menschliche Intellekt ohl nach wie vor sein Vorteil. Schließlich seufzte das Fennexis ergeben, diese letzten Züge musste man gar nicht mehr ausspielen. Stattdessen ließ es seinen Stab nach oben fahren, woraufhin auch die letzten beiden Psychoschock-Kugeln in einer sich gegenseitig umwindenden Spirale nach oben schossen und schließlich nahe der Decke der Halle aufeinanderprallten, wo sie diese in einer letzten Funkenblume noch einmal in Rot und Violett erstrahlen ließen, ähnlich eines Feuerwerks.

Trainer und Pokémon traten schließlich in die Mitte der Bühne und gratulierten sich gegenseitig zu dem Spiel, indem sie sich die Hand gaben. Der plötzliche Applaus des Publikum ließ sie allerdings für einen kurzen Augenblick aufschrecken. Sie waren so sehr auf ihr Spiel fixiert gewesen, dass sie beinahe vergessen hätten, wofür sie es eigentlich ursprünglich ausgetragen hatten. Somit verbeugten sie sich ein letztes Mal jeweils mit einem leich beschämten Lächeln vor der Menge, der Brillenträger jedoch nach wie vor nicht besonders tief, da sein Rücken ihn immer noch quälte. Anschließend war es an der Zeit von der Bühne zu huschen und die Bewertungen abzuwarten. Nun würde man wohl sehen, wer diese Halle um ein Band reicher verließ. Lawrence war schon gespannt.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam So Feb 21, 2016 5:50 pm

Und das wars auch schon mit der dritten und letzten Wettbewerbsrunde des heutigen Wettbewerbs hier in der Frosthalle. Es waren drei wirklich durch und durch spannungsgeladene Runden und bin richtig beeindruckt, wie sehr sich zum einen Mal die Teilnehmer Mühe gaben und zum anderen auch, wie das Publikum doch so begeistert war. Dafür noch einmal ein dickes Dankeschön an alle!
Doch ich will hier gar nicht großartig emotional werden. Die Runde 3 wurde dem Thema Klugheit gewidmet, das Thema, das ich mir gewünscht hatte. Die großartigen Auftritte, die hier bei allen dabei rumkamen, sind schon genug Grund dafür, wieso ich es so haben wollte. Die Teilnehmer wurden alle sehr kreativ, schade nur, dass einer von ihnen keine dritte Runde aufgeführt hatte. So leid es mir auch tut, da es gut um ihn stand, da kann ich leider nur null Punkte vergeben, wenn ich keinen Auftritt zum Bewerten habe. Doch kommen wir zu den Bewertungen selbst.

Nunnally mit Fire
Oh ja, die größte Überraschung der dritten Runde und die wohl größte Steigerung. Ich war ziemlich beeindruckt. Eure Aufführung war geistreich, passte gut ins Thema, hatte Spannungsfaktor und dein Pokémon hat eine sehr gute Figur gemacht. Das beste, was ich von euch diesen Abend bisher gesehen habe. Ihr habt die euch verfügbaren Mittel bestmöglich versucht anzuwenden, um ein Schachbrett beziehungsweise ein Schachspiel zu symbolisieren. Das gelang mit Knirscher, Donnerzahn und der Spannung erzeugenden Finsteraura zu Beginn auch recht gut. Man konnte zumindest gut erkennen, was es darstellen sollte. Ein Schachspiel, passte gut ins Thema rein. Und ich war auch begeistert davon, was ihr aus eher begrenzten Mitteln letztendlich doch herausholen konntet. Und es war nicht nach ein-zwei Attacken vorbei, nein, da hat sich jemand seine Gedanken gemacht. Das große Finale war dann das Schachmattsetzen zu Schluss. Eine insgesamt gelungene Aufführung, gut gesteigert habt ihr euch.

Nunnally (8,5):
Technik: 9
Stil: 8
Kreativität: 8
Thema: 9

Elyas mit Edana
Schade, dass ihr nicht aufgetreten seid, ihr hättet sonst den Kontrahenten noch ganz schön das Leben schwer machen können.

Elyas (0,0):
Technik: 0
Stil: 0
Kreativität: 0
Thema: 0

Saari mit Macbeth
Auch im Licht der Klugheit erstrahlt Macbeth hell! Eine Erzählung über eine wirtschaftliche Entdeckung, auf das Wesentliche reduziert, nicht allzu fachlich gehalten und sowohl spannend als auch recht ulkig dargestellt. Zu Beginn möchte ich auch kurz erwähnen, dass die Kostüme mir gefielen, das hat die Wirkung der Aufführung nochmal etwas aufgewertet. Die Erzählung an sich war kurzweilig und konnte mit der Tarnstein- und Sandsturm-Attacken doch recht gut verbildlicht werden, auch, wenn es vielleicht zu Beginn etwas Fantasie erforderte, um sich vorstellen zu können, was genau hier denn dargestellt werden sollte. Genauer gesagt bestand die Geschichte aus zwei Teilen - einmal ging es um die Bahn, auf der sich der Mars bewegt und dann um eine recht bekannte Geschichte, die vielen von uns bekannt sein dürfte: Der Apfel, der auf Newtons Kopf fiel. Newton, verkörpert durch einen Macbeth in Topform, ruhte sich in einer durch Steinhagel und Steinwurf erzeugten Berglandschaft aus und machte die sagenhafte Entdeckung der Schwerkraft, schön umgesetzt. Auch das Eis wurde sich schön zunutze gemacht, um die Doppelgänger, die die Studienkollegen unseres Genies darstellten, darauf ausrutschen zu lassen. Man merkt, wie ihr euch Gedanken gemacht habt und alle Register gezogen habt, um eine runde und schöne Aufführung zum Thema Klugheit auf die Beine zu stellen. Eine wunderschöne Abschlussrunde von eurer Seite aus!

Saari (9,5):
Technik: 10
Stil: 8
Kreativität: 10
Thema: 10

Sven mit Tegetthoff
Und nun der Abschluss eurer kleinen Geschichte. Ich muss erneut an dieser Stelle betonen, dass mir die Idee richtig zusagt, alle drei Aufführungen auf einer einzigen längeren Geschichte aufzubauen. Für diese Idee erstmal nochmal meinen Respekt. Dann aber auch zur letzten Aufführung von eurer Seite: Es ist eine schöne Idee gewesen, passend zum Abschluss eine Art Flucht theatralisch darzustellen, nachdem man  versucht hat, sämtliche Kosten der "Siegesfeier" auf deinen Tegetthoff gehen zu lassen. Dadurch, dass die feindlich Gesinnten durch rote Lichter symolisiert wurden, entstanden auch viele das Auge schmeichelnde Lichteffekte. Nach der zweiten Runde als eher notwendigen Aufbau hierfür kam dann wieder richtig Spannung ins Spiel bei der Frage, wie dieses Rattfratz es nur schaffen würde, den Feinden zu entkommen. Sehr originell fand ich dann die Verkleidungs-Idee. Es sah ziemlich ulkig aus, ich musste sogar lachen! Klug konnte man das aber allenfalls auch nennen. Durch Zertrümmerer und die Schneekanone konnte das ganze auch schön eingeleitet werden. Auch der abschließende Superzahn.. Eine wunderschöne Idee, so die Feinde endgültig zu vertreiben! Es kamen einige gut gezielte Attacken, schöne Lichteffekte und eine spannende Show - viel mehr konnte man sich hierbei nicht wünschen, ich habe nur den Themenbezug stellenweise etwas vermisst. Insgesamt aber ein gelungener Abschluss!

Sven (9,0):
Technik: 9
Stil: 10
Kreativität: 10
Thema: 7

Henry mit Delilah
Dann kommen wir auch wieder zum Abschluss der Vorführungen. Ein Spiel der Lichteffekte kamen wir auch hier zu sehen mit einem interessant beleuchteten Dame-Spiel, das das Konzept eurer Aufführung darstellte. Ein nettes Konzept, besonders, wenn man auf das Thema achtet. Der ganze Raum dürfte gebannt gewesen sein, als du gegen deine feurige Dame... Dame gespielt hast. Durch die Psychoschock-Kugeln wurden die Dame-Steine symbolisiert, die durch Magieflamme und irrlicht unterschiedliche Farben bekamen... Eine sehr schöne Idee, wie ich fand. Ja, auch ein richtiges Feld wurde aufgebaut. Alles, was also für ein Dame-Spiel erforderlich ist. Gedanklich konnte ich dem Spiel auch fast durchgehend folgen. Ihr habt nie zu lange auf Züge warten lassen und dennoch ziemlich taktisch gedacht, beeindruckend, habt ihr das so oft geübt und war das gescripted oder spielt ihr tatsächlich so oft gegeneinander Dame? Naja, das nur als Frage aus reinem Interesse. Als Auftritt war es sehr gelungen. Ich hab zwar zugegebenermaßen gegen Schluss, als du gewonnen hast, noch auf eine Überraschung gewartet wie letzte Runde, aber auch nicht tragisch, dass da nichts mehr kam. Ich lege dir nur ans Herz Henry... Schon deinen Rücken die nächste Zeit etwas. Schöne Abschlussrunde!

Henry (9,5):
Technik: 10
Stil: 9
Kreativität: 9
Thema: 10

Und damit sind wir auch schon durch mit der allerletzten Runde. Ich bin froh, dass ihr alle so unheimlich viel Herzblut in eure Aufführungen gesteckt habt und hoffe, auch in Zukunft weiterhin Wettbewerbsteilnahmen von euch allen mitverfolgen zu dürfen. Danke für die rege Teilnahme, danke auch an das hervorragende Publikum und danke an alle Organisatoren, die diesen wundervollen Abend möglich gemacht haben. Ja, schade, dass es schon wieder vorbei ist, ich hätte auch liebend gern noch eine Runde von euch gesehen, aber ihr habt euch jetzt eure Pause verdient. Ich bin schon gespannt, wer von euch das Band mit nach Hause nehmen darf!
Leider sitzen wir hier nur noch zu zweit, da unserem dritten Juror leider kurzfristig etwas dazwischen kam. Wir bitten dies zu entschuldigen, auch so können wir ja noch die Wertung manierlich zu Ende bringen, hoffe ich. Ich verabschiede mich somit schweren Herzens von euch allen und gebe weiter an meinen Kollegen, der auch die endgültige Entscheidung verkünden wird!
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

Beitrag von Gastam Mo März 07, 2016 7:17 pm

Nun haben wir also auch die dritte Runde geschafft. Es freut mich das ihr alle so schön mit gemacht habt. Ihr habt euch Runde für Runde selbst übertroffen und ich freue mich schon darauf euch wieder einmal in einem Wettbewerb zu erleben. Ich bedanke mich für eure wundervollen Vorführungen und komme nun zu meiner Bewertung.

Nunally und Fire
Eure Vorführung war wirklich fantastisch und ihr beide habt euch gesteigert. Ein Schachspiel vorzuführen ist eine äußert interessante Idee gewesen und auch die Umsetzung gelang euch beiden sehr gut. Die Attacken haben perfekt harmoniert und es ergab sich ein teilweise schönes Farbspiel. Am Ende konnte man sogar das starke Vertrauen zwischen Koordinator und Pokemon wahrnehmen. Nicht jeder lässt sich von der Attacke seines Pokemon umgeben. Eine gelungene Aufführung. Vielen Dank ihr zwei.

Nunally 9,0:
Technik: 9
Stil: 8
Kreativität: 10
Thema: 9

Elyas und Edana 0 Punkte
Leider kann ich hier keine Bewertung vornehmen, da ihr nicht aufgetreten seit.

Saari und Macbeth
Eine äußerst fantasievolle Vorführung. Zu Anfang für manche vielleicht schwer zu verfolgen, aber dennoch äußerst gelungen. Ich finde ihr habt die Attacken wohl überlegt und perfekt eingesetzt. Eure Vorführung war mehr als durchgeplant. Man merkte sofort das ihr euch sehr lange mit der Aufführung auseinander gesetzt habt. Die Kombination von Tarnsteine und Sandsturm war schön anzusehen und auch das einsetzen der anderen Attacken gelang euch gut.

Saari 9,0:
Technik: 9
Stil: 9
Kreativität: 9
Thema: 9

Sven und Tegetthoff
Sven und Tegetthoff auch ihr habt eine tolle Vorführung geboten. Das Ende der Heldengeschichte war wirklich schön. Im allgemeinen gefiel es mir sehr wie die Vorführungen aufeinander aufgebaut haben. Die Lichteffekte waren wirklich wunderschön und harmonierten perfekt, es war nicht zu grell und auch nicht zu viel für das Auge. Die Art und Weise wie ihr die "Feinde" in die Flucht geschlagen habt, gefiel mir ebenfalls sehr gut. Allerdings war es nicht komplett Themenbezogen, was ich ein wenig schade fand.

Sven 8,75:
Technik: 9
Stil: 9
Kreativität: 10
Thema: 7

Henry und Delilah
Ein wunderschöner Auftritt. Der Funkenregen zu Anfang zog einen sofort in seinen Bann. Das anschließende Damespiel war sehr schön anzusehen. Das zerplatzen der Kugel und die Farbpracht die daraus entstand wirklich gut überlegt. Es wirkte fast so als würdet ihr jeden Tag Dame gegeneinander spielen. Die verschiedenen Farben der Steine machten es einem einfach dem Spiel zu folgen und auch die Züge waren gut überlegt. Das dabei entstehende Farbspiel und der "Funkenregen" waren wirklich schön anzusehen.

Henry 9,75:
Technik: 10
Stil: 9
Kreativität: 10
Thema: 10

Nun gut kommen wir zur abschließenden Auswertung aller Runden und der Verkündung des heutigen Gewinners. Vor ab möchte ich mich noch einmal bei allen Teilnehmern bedanken und bitte seit nicht traurig, dass ihr nicht gewonnen habt. Ihr seit alle auf dem richtigen Weg und werdet sicher noch viele Bänder gewinnen.

Nun kommen wir zur offiziellen Platzierung:
1. Platz geht an Henry und Delilah mit 67,5 Punkten
2. Platz geht an Sven und Tegetthoff mit 63,5 Punkten
3. Platz geht an Saari und Macbeth mit 61,25 Punkten
4. Platz geht an Nunally und Fire mit 55,25 Punkten
5. Platz geht and Elyas und Edana mit 42,25 Punkten

Nochmals vielen Dank an alle für diesen tollen Wettbewerb und viel Erfolg weiterhin.
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Re: Die Frosthalle [Wettbewerbshalle]

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