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Re: Route 6

Beitrag von Sakuam Do März 09, 2017 2:58 pm

# cf: Rayono City; Innenstadt

Es war nun schon einige Zeit her, dass Saku mit einer derart wichtigen Mission betraut wurde. Zwar arbeitete er nach wie vor als Ranger, aber die Tatsache, das er über kein Partnerpokémon mehr verfügte, hatte doch einen Einschnitt in seine Tätigkeiten mitgebracht. Er verstand, wieso dem so war. Immerhin konnte er sich nun nur noch ausschließlich auf wilde Pokémon verlassen. Die ersetzten aber kein festes Partnerpokémon, das mit Rat und Tat zur Seite stand.
Davon abgesehen hatte die Rangerschule ihn doch mehr eingenommen, als er anfänglich gedacht hatte. Nicht, dass es etwas schlechtes war. Früher war er selbst einmal auf diese Schule gegangen, um zu lernen. Heute ging er wieder auf diese Schule, aber dieses Mal, um den Nachwuchsrangern etwas beizubringen. Es war keine schlechte Arbeit. Weniger gefährlich, ruhiger und auch so viel spaßiger, als die Tätigkeiten damals in der RPV. Keine Arbeit, die er je verteufeln würde, doch zugegeben, es war erfrischend von all dem Negativen Abstand zu nehmen und sich auf die schöneren Dinge des Lebens zu konzentrieren.
Schön war die Mission jedoch keinesfalls. Wilderer waren kein Spaß und die Tatsache, dass man die Flegmons, die sich auf dieser Route ansiedelten, mit derartiger Brutalität begrüßte, war verachtungswürdig. Wäre Cherry hier gewesen, so wäre sie wahrscheinlich geradewegs über die Route marschiert und hätte jedem Wilderer so kräftig Feuer unter dem Hintern gemacht, dass sie sich gar nicht mehr wagten, auch nur einen Fuß je wieder auf diesen Pfad zu setzen. Leider war Cherry aber nicht mehr dazu fähig und ruhte nun ahnungslos im Haus von Sakus Eltern. Der Ranger hatte ohnehin nicht vor, seine alte Partnerin zu involvieren. Sie hatte sich ihren Ruhestand gehörig verdient und genau das sollte auch so bleiben.

"Wie sieht's eigentlich mit 'nem neuen Partner aus?", ertönte eine Stimme aus dem FangKom. So schön es auch war, dass das Gerät auch als Kommunikationsgerät fungierte, manches Mal wünschte Saku sich trotzdem, auf einen Viso-Caster angewiesen zu sein, den er notfalls zerschmettern konnte, wenn er keine Lust zum Reden hatte. Bei seinem FangKom ging das leider Gottes schlecht. Schließlich musste er damit seine Arbeit verrichten.
Eine Antwort blieb jedoch aus. Tatsächlich war Saku es Leid, ständig gefragt zu werden, ob er ein neues Partnerpokémon in Aussicht hatte. Er hatte es nicht. Jetzt nicht und höchstwahrscheinlich auch nicht in nächster Zeit. Ganz zu Schweigen davon, dass er ohnehin keine Entscheidung aus dem Bauch heraus treffen würde. Die Chemie musste stimmen. Allen voran war er sich jedoch unsicher, ob er überhaupt Ausschau nach einem neuen Partner halten sollte. Er wollte nicht der Ranger sein, der bekannt dafür war, andauernd seine Partnerpokémon zu verlieren.
"Also nichts in Aussicht.", stellte die Stimme vom FangKom fest. Damit hatte sie den Nagel auf den Kopf getroffen. "Die Verstärkung müsste auch bald da sein.", fuhr sie mit den wichtigen Dingen fort. Es war klar, dass Saku eine derart gefährliche Mission nicht alleine bestreiten würde. Schon gar nicht ohne ein schützendes Partnerpokémon an der Seite.
"Hast du ein Glück!" - "Wieso? Krieg ich anschließend einen Drink von dir spendiert?", scherzte der Schwarzhaarige, als wieder die dieses Mal eifersüchtig klingende Stimme aus dem FangKom drang. Es kümmerte den Ranger aber eigentlich nicht, warum er angeblich ein solches Glück haben sollte. Einen Drink würde er aber sicherlich nicht ausschlagen.

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Re: Route 6

Beitrag von Gastam Do März 09, 2017 5:56 pm

cf: Rayono City  ~  Saku & Caitlyn

Caitlyn war ein paar Tage bei ihrer Schwester zu Besuch gewesen. Sie hatte endlich mal soetwas wie Urlaub gehabt und wollte danach noch ein paar Tage zu ihren Eltern. Doch heute in aller früh hatte sie einen Anruf bekommen. Im Westen auf Route 6 hatte man mehrere Flegmon gesichtet, deren Rute abgetrennt war. Soviel zu Urlaub. Aber das störte Cait nicht im geringsten. Sie liebte ihre Arbeit über alles und jeder wusste, dass man auf sie zählen konnte, wenn irgendwas im argen war.
Ein Flegmon ohne Rute war jetzt eigentlich nichts Ungewöhnliches. So etwas kam bei diesen Pokemon durchaus schon mal vor. Hier aber handelte leider nicht um ein oder zwei Exemplare sondern um wesentlich mehr. Das war kein Werk der Natur, sondern schlechter Menschen. Auch wenn Cait immer ein wirklich positiver Mensch war und der Meinung, dass jeder eine Chance verdient hatte, so konnten Wilderer auf diese Seite der jungen Frau nicht hoffen. Ganz im Gegenteil – die Rangerin hatte ein ziemliche Wut im Bauch. Sie wusste, dass das Schmerzempfinden dieser Wasserpokemon erst spät einsetzte, aber es setzt ein und die langsame Reaktionszeit so schamlos auszunutzen machte sie sauer. Den Zorn nahm auch Nymphaea wahr, die neben ihr her schwebte und daraufhin vorsichtig die Hand der jungen Frau berührte. Caitlyn blieb stehen und sah ihr Pokemon mit schief gelegtem Kopf an. „Ja du hast ja recht. Ich sollte durchatmen“, seufzte sie und blickte dem Guardevoir in die Augen. Sie atmete ein paar mal tief durch.
„Ich bin gerade kein guter erster Eindruck, oder?“ Das war auch kein Wunder. Sie hatte mit ihrer Schwester bis tief in die Nacht erzählt und nach nur vier Stunden Schlaf klingelte ihr FangKom. Man hatte ihr mitgeteilt, dass sie sich mit einem gewissen Saku Laine treffen sollte. Er würde ihr bei der Mission helfen.
Dank Nymphaea hatte sie sich wieder beruhigt. Manch einer sagte Caitlyn eine gewisse Ruhe nach, aber die junge Frau wusste, dass das zu großen Teilen der Verdienst ihres Pokemons war. Immer wen Caitlyn die Hutschnur zu platzen drohte, war das Pokemon da. Das Guardvoir und sie waren außerdem auch ein gutes Team und harmonierten perfekt. Sie hätte sich keine andere Partnerin vorstellen können. Nymphaea vertraute ihr blind und sie tat alles daran, sie nicht zu enttäuschen. Dennoch fürchtete sie sich immer wieder, dass ihr etwas zustoßen könnte.

Sie kam an Route 6 an und sah einen schwarzhaarigen Mann gerade in sein FangKom sprechen. Das wird er bestimmt sein, dachte sich die Rangerin und ging geradewegs auf ihn zu. Das Haar hatte sie zu einem dicken Zopf geflochten, damit es sie nicht störte. Ein Fremder würde kaum eine Rangerin in ihr vermuten, denn das knielange Kleid wirkt nicht gerade praktisch. Nur beim genaueren hinsehen, konnte man erkennen, dass unzählige Stellen geflickt waren und der ein oder andere Grasfleck stur auf dem weißen Stoff verharrte – darüber hinaus war ihr Schuhwerk alles andere als damenhaft. Dazu kam, dass am Gürtel verschiedenste Lederbeutel und kleine Ledertaschen befestigt waren, die optisch nicht unbedingt passten. Doch Caitlyn gab nicht viel auf Äußerlichkeiten. Sie musterte den jungen Mann kurz abschätzend. Ihr wurde bereits mitgeteilt, dass Saku Laine keinen Partner hatte zur Zeit und Caitlyn war nicht so unsensibel ihn danach zu fragen. Sie wollte sie gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn Nymphaea nicht mehr an ihrer Seite wäre. Als sie bei ihm angekommen war verneigte sie sich kurz. „Saku Laine?“ fragte sie höflich, wobei sie kaum glaubte das ein anderer Ranger hier einfach so warten würde. Als er sich umdrehte konnte sie ihre Vermutung bestätigen. Damit sie in ihrer verträumten Art nicht an dem Mann vorbei lief, hatte man ihr nämlich in weiser Voraussicht ein Foto geschickt. „Ich bin Caitlyn MacKenzie“, stellte sie sich knapp mit einem Lächeln auf den Lippen vor.
Sie blickte sich kurz um. Wo fing man am besten an. Sie könnten die gesamte Route durchkämmen, was aber wenig sinnvoll wäre. Hier hab es genug Höhlen wo man sich verstecken konnte und der Wald war auch dicht genug um nicht aufzufallen. Sehr wahrscheinlich, so glaubte Cait, würden sich die Wilderer in der Nähe des Flusses aufhalten, denn dort waren auch die Pokemon zu finden. Ihre Vermutungen hatte sie am Morgen auch ihrer Schwester mitgeteilt. Catherine hatte ihr versprochen, dass sie die ganze Zeit für sie erreichbar ist, sobald sie die Übertäter stellten könnte sie auf die Polizei aus Rayono City zählen. Caitlyn schätzte gute Zusammenarbeit über alles und war froh gewesen über das Angebot ihres Zwillings.
„Ich denke man sollte sich ein Bild über das Ausmaß der 'Verstümmelung' ansehen“, begann Caitlyn langsam und angewidert sprach sie das Wort Verstümmlung aus. Natürlich gab es weit schlimmere Zurichtungen als 'nur den Schwanz abgeschnitten zu bekommen' – das machte es aber keinen Deut besser! Sie hasste es, wenn Menschen so mit Pokemon oder anderen Menschen umgingen. Das war abartig! „Wenn sie nicht ganz dumm sind werden wir wohl kaum über ein Lager stoßen. Trotzdem könnte man in der nähe des Flusses nach so etwas Ausschau halten. Ich befürchte, dass sie die Ruten bei Dämmerung oder nachts sammeln. Denn hier auf der Route ist bei Tag schon einiges los.“ Die Route hatte damals zu ihrem Gebiet gehört, deswegen wusste sie um das Gewusel, dass hier manchmal herrschte. Aber sie wusste auch, dass die Pokemon hier oftmals sehr viel mehr mitbekamen, als ein Mensch glaubte.
Während sie auf seine Einschätzung wartete, stellte den Ton an ihrem FangKom am Arm aus. Das letzte was sie jetzt brauchen konnte, war jemand der anrief. Währenddessen fiel ihr auch endlich ein, woher sie den Mann kannte. Er war Lehrer an der Ranger Schule im weißen Wald. Caitlyn versucht so oft wie möglich nach Hause zu reisen, auch wenn es nur für ein paar Tage war. Und dann ließ sie es sich auch nie nehmen in ihrer alten Schule vorbei zu schauen.
Guardevoir lehnte an einem Baum und wartet ruhig aber aufmerksam. Sie beobachtete Saku ziemlich genau, auch wenn das nicht so offensichtlich war. Eine falsche Bewegung und das Pokemon wäre bei ihrer Partnerin. Diese jedoch war in ihrer offen freundlichen Art darin vertieft herauszufinden, was Saku von der ganzen Sache hielt.
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Re: Route 6

Beitrag von Sakuam Do März 16, 2017 2:36 pm

Offenbar ließ die Verstärkung nicht lange auf sich warten. Als der Ranger seinen Namen hörte, wandte er sich halb herum, um den Neuankömmling zu betrachten. Eine Frau. Wieso gab es immer wieder diesen Wink des Schicksals? Warum versuchte man auch immer wieder, ihn zu etwas zu zwingen? Man könnte wohl sagen, dass es keine böse Absicht war. Die Tatsache, dass Saku sich distanzierte, dass er kein neues Partnerpokémon wünschte, es hatte egoistische Beweggründe, derer Saku sich nur allzu gut bewusst war. Zumindest aber schien Caitlyn kein großes Geplänkel zu erwarten, sondern kam direkt auf die Situation zu sprechen. Das war etwas, mit dem Saku ausgesprochen gut leben konnte. Um einiges besser als erzwungene Konversationen über das Wetter.
Caitlyn machte alsbald auch ziemlich deutlich, was sie von den Taten der Wilderer hielt. Sie sprach das Wort "Verstümmelung" so angewiedert aus, dass Saku sich ein kurzes, amüsiertes Lächeln nicht verkneifen konnte. Auf Saku machte es tatsächlich einen leicht naiven Eindruck. Wie viele Schüler gab es nicht, die ebenso angwiedert von einer Sache sprachen oder so schockiert darüber waren, dass ihr hübsches, kleines Weltbild in sich zusammenbrach? Er hatte bereits einige gesehen. Hatte in der RPV auch einige Ranger kennengelernt, die diese kurz darauf verlassen hatten. Es gab Dinge, mit denen sich nicht jeder auseinandersetzen konnte und wollte.
Saku hätte nur allzu gerne einen makaberen Witz gerissen, doch so wie Caitlyn sprach, hätte sie ihn wohl nicht allzu gut aufgenommen. Davon abgesehen zählte das wohl zu einer Konversation, die er nicht wollte. Die Wilderer stellen, die Mission erledigen und nichts wie weg. Ehe das Ganze doch noch in eine nicht wünschenswerte Richtung umschlug.

Der Ranger nickte bei Caitlyns Vorschlag, sich das Ausmaß anzuschauen. Es war ein logischer Schritt. "Je nachdem wie viele Flegmon betroffen sind, lässt sich vielleicht feststellen, ob wir es mit einer großen oder einer kleinen Bande zu tun haben." Schließlich brauchte man auch genügend Leute, um den Flegmon die Rute abzuschlagen. Flegmon waren vielleicht nicht die aktivsten Pokémon, aber das machte sie nicht gänzlich ungefährlich und trotz allem brauchte man Manneskraft, um aus den Ruten Profit zu schlagen. Je mehr es waren, desto mehr Ruten konnten sie schließlich sammeln.
Es konnte jedenfalls nicht schaden zu wissen, ob man es mit einer kleinen Bande zu tun hatte, die auf schnelles Geld aus war oder ob es ein großes, organisiertes Verbrechen war. Ersteres war wünschenswert. Wer auf schnelles Geld aus war, der machte verräterische Fehler. Fehler, die ihnen den Kopf kosten konnten.
Ein Lager schloss Saku jedoch ebenfalls aus. Es war zu riskant. Selbst für Anfänger, die sich zum ersten Mal mit etwas derartigem befassten. Zumindest schrieb Saku diesen Menschen einen gewissen Grad an Intelligenz zu, wenn sie bis jetzt unentdeckt geblieben waren. "Ein Lager werden wir wohl nicht finden, nein.", stimmte er zu. "Aber ich rechne damit, dass wir auf Fallen stoßen werden." Es mochten Flegmon sein. Pokémon, die für ihre Langsamkeit und Trägheit bekannt waren. Saku zweifelte jedoch, dass sich ausschließlich Flegmon am Fluss finden lassen würden. "Wenn sie auch nur etwas Ahnung haben, stellen sie Fallen auf. Es ist Zeit sparend und weniger riskant, wenn sie nur die aufgestellten Fallen abklappern müssen." Zumal gut versteckte Fallen nicht unbedingt von Passanten entdeckt wurden. Die Pokémon wurden mit Lockstoffen herangezogen, von denen die Menschen doch nichts mitbekamen. Es war weit weniger riskant, als zum Fluss zu gehen und munter Ruten zu sammeln.
"Davon abgesehen wird es sicherlich auch Lahmus oder Laschoking geben, die ihre Gruppe schützen." Und wenn dem so war, dann war das auch für Saku positiv. Mit Sicherheit konnte er ein Lahmus oder Laschoking fangen, damit es ihm aushalf. Als temporärer Partner. Im Fall der Fälle wollte man eben doch einen Partner an seiner Seite wissen. Auch, wenn es wohl eher eine Art Zweckbündnis darstellte. Aber das tat der Sache ja keinen Abbruch.

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Re: Route 6

Beitrag von Gastam Do März 30, 2017 12:59 pm

Saku & Caitlyn

Was Saku nicht wissen konnte, was das Cait durch aus schon Bilder gesehen hatte, bei denen sich der ein oder andere Magen umgedreht hätte. Verstümmlungen waren ihr kein fremde Bild. Jedoch war das amüsierte Lächeln des Rangers herzlich egal. Sollte er von ihr denken was er wollte, solange er vernünftig seinen Job machte. Daran hatte Caitlyn jedoch keinen Zweifel. Sie war froh, dass er ihren Vorschlag annahm – Diskussionen waren nicht gerade ihre Lieblingsbeschäftigung – und nickte in seine Richtung.

„Wenn wir hier weiter gehen,“ sie zeigte zwischen den Bäumen lang „kommen wir direkt zum Fluss.“ Sie wartet kurz und wandte sich ihrem Guardvoir zu. „Nymphaea halt mit die Augen offen, sobald wir näher am Fluss sind. Laine-san hat recht, wir sollten auf jeden Fall nach Fallen die Augen offen halten.“ Das Guardvoir nickte leicht und Caitlyn ging los. Die Anrede gebot der Höflichkeit. Da Saku sich ihr nicht vorgestellt hatte, wieso auch sie hatte ihn ja schon mit Namen angesprochen, und sehr distanziert wirkte, wollte sie nicht unhöflich sein.
Ihre Schritte durch den Wald waren sehr bewusst und aufmerksam. Sie achtete sehr gut auf ihre Umgebung, denn jetzt war keine Zeit zum Träumen. Sie stellte wieder mal fest, wie sehr sie ihre Stiefel liebte. Bequem und wirklich knöchelschonend. Sie wandte sich Saku zu. „Ich hoffe wirklich, dass es ein Lahmus oder Laschoking gibt. Doch befürchte ich, wenn ein solche Pokemon da ist, stimmt etwas nicht mit ihm. Die psychokinetischen Kräfte beider Pokemon sind nicht gerade zu verachten.“ Flegmons und ihre Entwicklungen waren zwar langsam aber nicht dumm.

Es dauerte nicht lange und der Wald lichtete sich. Am Ufer des Flusses zog sich ein breiter Wiesenstreifen entlang. Jetzt musste sie erst recht achtsam sein. Caitlyn sah sich um und sog die Eindrücke ein. Am Waldrand einige Meter von ihnen entfernt war eine Gruppe Tarnpignon und am Fluss selbst tummelte sich ein Gruppe Sesokitz im Sommerkleid. Wie wurde vom Waldrand von einem Kronjuwild beobachtet. Caitlyn war sich sicher, dass er auf die anderen aufpasste. Doch von einem Flegmon war weit und breit nichts zu sehen. Nun gut, der Fluss war lang, also würde ihnen nichts andere übrigbleiben als entlang zu gehen.

Sie blieb stehen und wandte sich Saku zu. „Wenn wir dem Fluss folgen, werden wir früher oder später auf die Pokemon treffen. Es ist so früh am Tag, dass wir keine Angst haben sollten, das sie uns mitbekommen.“ Sie zwirbelte eine Haarsträhne, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte. Das tat sie immer wenn sie noch irgendetwas anderes sie beschäftigte.
Ihre Partnerin erschien neben ihr. Caitlyn hatte sich mit den Jahren daran gewöhnt, dass das Pokemon immer plötzlich neben ihr auftauchte, trotzdem war sie immer noch ein bisschen erschrocken wenn es so plötzlich passierte. Nymphaea hielt immer ein bisschen Abstand, trotzdem war man fast immer unvorbereitet wenn es passierte. Doch Cait blieb vollkommen ruhig nur den Bruchteil einer Sekunde setzte ihr Atem aus, dann war alles wieder in Ordnung. Das Pokemon kam zu ihr und deutete das Flussufer entlang. Sie schwebte schon vor, was der jungen Frau sagte, dass sie sich beeilen sollte. Es war doch vollkommen normal, das die beiden mittlerweile die Gewohnheiten der anderen kannten, oder nicht? „Sie hat etwas gefunden.“, sagte sie zu Saku und folgte dem Pokemon zügigen Schrittes.

Die wilden Pokemon sahen ihr nach, ließen sich von der Frau aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie war wohl einfach nicht gefährlich für sie. Damit hatte der Instinkt der Pokemon auch vollkommen recht. Sie war wachsam, aber noch immer hatte sie keine Falle gesehen. Glücklicherweise sahen zwei Augenpaare mehr als eins. Saku würde sich melden, wenn er was fand. Zudem war Caitlyn sich fast sicher, dass die Fallen nicht nur den Flegmons gefährlich geworden waren.
Der Fluss mache einen Schlenker und fiel einen Hügel hinab. Cait blieb abrupt stehen. Sie wartet aus Saku und deutete ins Tal hinab. Die Flegmon hatten sie auf jeden Fall gefunden. Am Ufer waren mehrere rosafarbene Flecken zu erkennen...
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Re: Route 6

Beitrag von Sakuam Do März 30, 2017 6:50 pm

Caitlyn wies in eine Richtung und gab ihrem Partnerpokémon schließlich eine Anweisung. Es war nicht die Anweisung als solche, die Saku dazu veranlasste, skeptisch eine Braue zu heben. "Laine...-san?", widerholte er verdutzt, leise für sich. Hatte sie ihn gerade wirklich "Laine-san" genannt? War ihr Name nicht Cailyn MacKenzie? Nein, er war sich ziemlich sicher, so hatte diese Rangerin sich vorgestellt! Ob es einen tieferen Sinn hatte, warum sie auf eine solch... eigenartige Sprachweise zurückgriff, die Fehl am Platz war? Tatsächlich konnte Saku sich keinen wirklich Grund ausmalen, außer vielleicht, dass Caitlyn versuchte, etwas zu sein, was sie nicht war oder den Namen Saku für missverständlich empfand. Kam vor. Saku verknifft sich auch jeglichen Kommentar dazu. Er war ohnehin nicht an einer wirklichen Konversation interessiert.
Während sie foranschritten war wenigstens nur die Arbeit das Thema. Das sorgte zwar in gewisser Weise für eine Konversation, diese war aber zumindest für die Mission relevant. Caitlyns Bedenken konnte Saku jedoch nicht komplett teilen. "Auch ein Lahmus oder Laschoking kann nicht Augen und Ohren überall haben, selbst wenn sie beachtliche Kräfte haben.", meinte er. Natürlich waren diese Pokémon nicht zu unterschätzen, aber auch nicht zu überschätzen. "Wenn ein frisch entwickeltes Pokémon auf die Gruppe aufpasst, kann es damit vielleicht auch einfach noch nicht umgehen." Zumindest war das eine Möglichkeit, auch wenn der Ranger nicht wirklich daran glaubte.
"Oder aber wir haben es wirklich mit einer größeren Bande zu tun, die zahlenmäßig überlegen ist." Und vielleicht sogar mit Elektropokémon oder Ähnlichem aufwarteten. Das war vielleicht nicht verkehrt, wenn man mit Flegmon hantierte.

Während Caitlyn erneut mit Erklärungen aufwartete, die Saku eigentlich nicht für notwendig hielt, kehrte auch ihr Partnerpokémon zurück, das wohl etwas entdeckt zu haben schien. Schweigend, aber zügig, folgte Saku der Rangerin und ihrem Partner. Das Revier der Flegmon war bald schon erreicht.
"Ich schau mich auf dieser Seite um.", gab der Ranger von sich und deutete auf eine Seite des Flusses. Sich aufzuteilen hielt er zunächst für die bessere Option, um sich das Ausmaß anzuschauen, obwohl er nicht klar und deutlich eine Aufteilung vorschlug. Tatsächlich setzte er sich einfach in Bewegung und sah sich in der Nähe dr Flegmon sorgfältig um. Sein Weg führte ihn jedoch etwas abseits des Flusses. Bevor er sich das wirkliche Ausmaß ansah, wollte er die Umgebung des Flusses nach Fallen abklappern. Er bezweifelte, dass sie zu nah am Fluss aufgestellt waren.
Schließlich wurde er fündig, nachdem er einen der umgebenen Büsche näher inspiziert hatte. Tatsächlich fand er eine Falle vor, die ein armes Flegmon beinhielt und ließ es sich nicht nehmen, diese Falle behutsam zu öffnen, um das Flegmon wieder herauszuholen. Nachdem er es herausgeholt hatte, schloss er die Falle vorsorglich, damit kein zweites Flegmon hineinstolpern würde, während das nun freie Flegmon in aller Gemütlichkeit zum Fluss zurücktrottete.
Mehr fand Saku, in diesem Gebüsch, jedoch nicht und machte sich vorsorglich auf zum nächsten. Eine zweite Falle und ein zweites, armes Flegmon, das hineingeraten war. Er wiederholte die gleiche Prozedur. Befreite das arme Wasserpokémon aus seiner misslichen Lage und entließ es in die Freiheit. Doch bevor er dazu kam, die Falle zu schließen, fiel ihm eine kleine Sache auf, die doch arg nach... Futter aussah? Vorsorglich nahm er es aus dem Käfig und nahm es vorerst mit. Es konnte schließlich ein Hinweis sein.
Nachdem er weitere Gebüsche nach Fallen abgesucht hatte, machte er sich wieder auf dem Weg zum Fluss und musste alsbald feststellen, dass das, was er in dem einen Käfig gefunden hatte, wirklich einen Lockstoff darstellte. Wenn auch langsam trotteten einige Flegmon auf den Ranger zu, angelockt von diesem herrlichen Duft, den Saku selbst jedoch nicht wahrnehmen zu vermochte. "Ich verstehe.", gab er von sich.

Kaum versuchte Saku jedoch, sich die Rute eines der Flegmons näher anzusehen, hielt er doch inne und sprang schleunigst zurück, um den Juwelen, die in dem Boden vor ihm einschlugen, auszuweichen. Pokémonattacken konnten echt unheimlich sein. Ins Besondere, wenn man mit gefährlichen Geschossen bombardiert wurde, wie von Juwelenkraft. Der Übeltäter war schnell ausgemacht. Tatsächlich ein Laschoking. Da hatte sich der Ranger ja in eine ganz hervorragende Situation manövriert. Zum Glück war er kein Bewegungsmuffel und war relativ flink auf den beiden. Exakt wegen solchen Situationen. Ein schöner Ranger wäre er, wenn er nicht mit so einer Situation umzugehen wusste.
Ehe das Laschoking sich versah, kam ihm auch schon ein FangKom entgegen. "Che-" Ein Ausruf, der abrupt unterbrochen wurde. Er schnalzte mit der Zunge, als das wilde Pokémon den FangKom abwehrte. Cherry war nicht hier. Wieso hatte er darauf gebaut, das Laschoking mit einem Angriff ablenken zu können?
"Dann eben auf die harte Tour." Auch, wenn es wohl eher die harte Tour für sich selbst war. Das Laschoking hatte immerhin den Vorteil, dass es angreifen konnte. Der zweite Fangversuch. Doch kaum war der FangKom wieder in Aktion, begann die Erde zu beben und brachte den Ranger aus dem Gleichgewicht. Nicht dumm, von dem Laschoking, Erdbeben einzusetzen, auch wenn es mit Sicherheit Aufmerksamket erregte und den anderen Flegmon nicht besonders zu Gute kam. Es war blind vor Wut. Tobte. Saku ließ den FangKom jedoch nicht von seiner Bahn ankommen, auch nicht, als der Boden um ihn zu bröckeln begann und einige, kleinere Steine wie Wurfgeschosse in die Luft beförderte, kleinere Teile seiner Kleidung aufriss und auch seine Wange letztendlich nicht verschont blieb.
Das Beben hörte augenblicklich auf, als der Fangversuch glückte und das Laschoking wieder zur Ruhe kam. Gerade noch hatte Saku jedoch erleichtert ausgeatmet, verlor er auch schon das Gleichgewicht völlig und machte eine volle Landung in den Fluss. Das der Grund unter ihm gebrochen war, trug seinen Teil dazu erheblich bei.
Als er auftauchte, stand das Laschoking bereits am Rand und sah zu ihm herunter. Saku wusste nicht ganz zuzuordnen, ob das Laschoking sich nun sorgte oder ob es ihn innerlich einen Vollidioten schimpfte. Vielleicht überwog die Sorge, gemischt mit ein bisschen Schadenfreude. Zum Protest zeigte der Ranger auf das Pokémon. "Schau du mich nicht so an, du bist derjenige, der sich von Wut hat blenden lassen!" Das Laschoking starrte ihn für einen Moment verdutzt an, ehe es den Kopf nachdenklich zur Seite neigte. Sein Blick schweifte über den Fluss, über einige Flegmon, die sich in trottende Manier Schutz gesucht hatten oder wieder aus dem Wasser kletterten.

Schließlich hievte der Ranger sich wieder an Land, während das Laschoking versuchte, ihm dabei behilflich zu sein. Na, das war ja ganz wunderbar gelaufen mit diesem unfreiwilligem Bad. Wie sollte er das nur erklären. Er nahm sein Stirnband vom Kopf, wringte er vorsichtig aus und prüfte dann in aller größter Sorgfalt, ob die Steine es irgendwie beschädigt hatten. Er lächelte melancholisch und zufrieden, als er feststellte, dass es glücklicherweise unversehrt geblieben war.

# tbc: ???

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Re: Route 6

Beitrag von Tabrisam So Jun 18, 2017 11:31 pm

cf: Ewigenwald
Huii. Jetzt war er schon tatsächlich drei Wochen unterwegs gewesen! Und der Bursche musste wirklich sagen, dass es ihm durchaus gefiel, so als Trainer unterwegs zu sein. Wobei er sich wahrscheinlich noch nicht ganz als Trainer bezeichnen konnte. Immerhin hatte er noch keinen einzigen Arenakampf bestritten, oder sonstige Dinge, die einen Trainer wirklich auszeichneten! Viele Kämpfe hatte er mit Shinji oder Rei auch noch nicht bestritten oder mit ihnen trainiert. Er fand es viel interessanter, sich die ganzen Pokemon anzuschauen, die Umgebung zu erkunden oder andere Trainer kennenzulernen. Mit manchen war er auch schon kurze Zeit zusammen gereist. Wenn Tabris auf einer Route zum Beispiel einen netten Trainer getroffen hatte, waren sie auch schon zusammen zur nächsten Stadt gelaufen. Gut. So oft kam es jetzt auch nicht vor, aber immerhin!
So hatte Tabris bislang auch schon Stratos City, Rayono City und gestern hatte er sogar Marea City erreicht! In Marea City hatte er sich aber nicht lange aufgehalten, hatte er doch ein bisschen über die Route 6 gehört. Angeblich soll sie recht Naturbelassen sein und oft traf man hier auf allerlei Pokemon und andere Trainer. Sogar ein Klimainstitut befand sich wohl dort! Das wollte der Grauhaarige unbedingt sehen. Und es wurde Zeit, dass er anfing, wirklich ein Trainer zu sein. Er musste seine Pokemon trainieren und vielleicht auch einen Trainer zum Kampf herausfordern. Bislang wurde er nämlich immer nur von Anderen herausgefordert und nicht andersherum. Das musste sich mal ändern! Doch erst…sollte Shinji eine neue Attacke lernen. Zwar wusste Tabris, dass Pokemon neue Attacken lernen können, wusste aber nicht wie das gehen konnte. Mussten sie etwas bestimmtes dafür tun, oder kam es einfach so? Oder kam es in einer Notlage, oder wenn sie sich besonders wohl fühlten? Hach, das war wirklich kompliziert! Zum Glück hatte der Bursche keine Probleme damit, sich zu erkundigen, wie es denn jetzt wirklich funktionierte. Und zum Glück fand man im Pokemon Center immer schnell Hilfe, was das anging. Oder unter anderen Trainern. Alleine stand man nie da! Auch wenn der Junge sich natürlich bei der Professorin hätte melden können. Allerdings war sich Tabris noch nicht so sicher, ob er dies wirklich tun sollte. Seine Ansprechperson war ja Professor Campshire gewesen. Doch leider hatte er vor einiger Zeit die Nachricht bekommen, dass die Professorin in eine andere Region gereist war. Schade. Tabris war am Anfang wirklich traurig gewesen. Immerhin war sie diejenige gewesen, die ihm die Reise hier überhaupt ermöglicht hatte! Nun hatte eine gewisse Elizabeth Periwinkle ihren Platz als Regionsprofessorin eingenommen. Zwar hieß es, Tabris könne sie auch jederzeit kontaktieren, doch noch hatte der junge Trainer dies nicht getan. Er hätte sie gerne vorher kennengelernt, ehe er sie einfach übers VisoCaster kontaktierte und mit Fragen löcherte! Das war ja auch nicht gerade die feine Art.

Doch das war jetzt ja auch ziemlich egal. Immerhin hatte er es auch so herausgefunden, wie man Pokemon neue Attacken beibringen konnte. Auch wurde ihm mitgeteilt, was ein Serpifeu so an Attacken lernen konnte und dass er es am besten mit Grasmixer versuchen sollte. Diese Attacke wäre wohl gut zu lernen und Tabris hatte sich fest vorgenommen, dies auch mit Shinji zu üben! Sein Serpifeu war natürlich auch sofort Feuer und Flamme dafür gewesen und beide würden sich mächtig ins Zeug legen, diese Attacken zu erlenen. Was…sich dann doch als schwieriger herausstellte, als vorerst angenommen. Hachja. Und nun? Nun versuchten Tabris und Shinji es seit knapp zwei Stunden, es hinzukriegen diese Attacke zu lernen. Sein Pokemon hatte einen Baum als Opfer ausgewählt und Tabris saß in der Nähe im Gras und durchwühlte ein paar Zettel. Im Pokemon Center hatte er sich genau aufgeschrieben, wie das funktionieren sollte, nur irgendwie hatte er das Gefühl, irgendwas falsch zu machen. Rei unterstützte Shinji natürlich wo sie nur konnte, aber auch das Gelatini war in etwas so brauchbar wie Tabris. Ein ziemliches Ärgernis, aber sie hatten sich vorgenommen nicht aufzugeben! Jedenfalls noch nicht.
“Oho, na das sieht ja interessant aus! Habt ihr vor den Baum zu fällen?“, ertönte dann plötzlich hinter ihnen eine Stimme und Tabris drehte sich etwas überrascht um. Huch? Er hatte nicht erwartet plötzlich angesprochen zu werden und auch Shinji ließ das Training ruhen. Nun standen sie einem anderen Jungen gegenüber. Vielleicht ein, oder zwei Jahre älter als Tabris. Er hatte braunes, ziemliches wuscheliges Haar und grüne Augen. Ein keckes Grinsen zierte sein Gesicht und die Hände hatte er in den Hosentaschen vergraben. Neben ihm stand ein Pokemon, welches Tabris nur aus Büchern kannte. Es war ein Panflam und gehörte zu den Starterpokemon aus der Sinnoh Region. Ziemlich cool! “Oh! Eh…hallo! Also eigentlich sind wir nur am Trainieren, der Baum sollte danach eigentlich noch stehen.“, antwortete Tabris schließlich. Er hatte bestimmt nicht vor, mit Serpifeu den Baum zu fällen! Auf die Antwort lachte der fremde Junge allerdings nur und trat näher. “Schon gut, ich wollte dich nur ein wenig ärgern. Ich hab schon gesehen, dass ihr nur am Trainieren seid.“ Die Antwort ließ den Grauhaarigen nur verwirrt den Kopf schief legen. Ärgern? Warum sollte er das tun? Sie kannten sich doch nicht, also warum sollte er denn bitte Tabris ärgern? Wieder lachte der Junge. “Guck nicht so, ich mache nur Spaß. Ich bin Eddi und das ist mein Partner Panflam. Wir waren eigentlich auf dem Weg in die nächste Stadt, haben uns aber wohl verlaufen.“, stellte sich der Junge dann vor und erklärte auch direkt, dass er sich wohl verlaufen habe. “Oh, verlaufen ist nicht so schön. Ich habe eine Karte, vielleicht finden wir so den genauen Weg?“, bot Tabris dann auch schon sofort seine Hilfe an, ehe er kurz stockte. Huch. Da hatte er doch glatt vergessen, sich selber auch vorzustellen! “Mein Name ist übrigens Tabris und das hier ist Shinji. Kommst du nicht aus Einall?“ Eddi hatte ein Panflam, welches ja eigentlich zu den Startern der Sinnohregion gehörte und hatte sich dann auch noch verlaufen. Tabris tippte also darauf, dass seine neue Bekanntschaft nicht aus Einall kam und dieser nickte darauf auch. “Genau. Ich komme eigentlich aus Sinnoh. Falls…dir das was sagt. Ich bin mit meinem Onkel hergekommen, weil er etwas sucht. Aber das ist ja nicht so wichtig. Das Angebot mit der Karte nehme ich aber gerne an!“

Natürlich hatte Eddi Tabris durch seine Worte direkt neugierig gemacht. Sie waren aus Sinnoh hierhergekommen, weil sie etwas suchen? Was das wohl war? Es war immerhin ein weiter Weg bis nach Einall, da musste es gewiss etwas wichtiges sein. Aber der junge Trainer fragte nicht weiter nach. Er fand es unhöflich, weiter nach Dingen zu fragen, die ihn ja eigentlich nichts angingen. Auch wenn die Frage wirklich auf der Zunge brannte! Also kramte er einfach seine Karte von Einall aus seiner Tasche und breitete diese auf dem Boden aus. “Hier, schau. Ich glaube…wir müssten hier sein! Auf Route 6. Und je nachdem wo du hinwillst, könntest du nach Panaero City oder nach Marea City.“, meinte Tabris und tippte die Orte nach einander auf der Karte an. Eddi hatte die ganze Zeit schweigend zugesehen. “Ich wollte nach Panaero City. Dann müsste ich also in diese Richtung…“, antwortete der Junge und kratze sich nachdenklich am Hinterkopf. “Mit meiner Orientierung, bin ich wahrscheinlich erst in fünf Jahren da.“, lachte er schließlich und Tabris rollte die Karte wieder zusammen. Nachdem er diese wieder in seiner Tasche verstaut hatte und sich wieder aufgerichtet hatte, sagte er zu Eddi:“Ich möchte auch nach Panaero City. Ich möchte ganz Einall erkunden! Wenn du möchtest, können wir ja gemeinsam nach Panaero City gehen. Mit einer Karten sollten wir uns auch nicht verlaufen.“
Ein Angebot, welches Tabris in ein ziemliches Abenteuer ritt, auch wenn er es jetzt noch nicht wusste. Eddi schien sich über dieses Angebot ziemlich zu freuen und war direkt Feuer und Flamme! “Wenn es dir nichts ausmacht, fände ich das echt super! Aber…Moment. Wenn du mir hilfst, will ich auch dir helfen.“ Der plötzliche Ernst in Eddis Stimme überraschte Tabris. Wobei wollte er ihm denn helfen? “Du warst mit Shinji ja am Trainieren. Wie wäre ein kleines Training mit Panflam? Er wird nicht wie ein blöder Baum stehen bleiben und auch mal zurückschlagen! Na? Was sagst du?“

Der junge Trainer musste gar nicht lange über die Worte nachdenken und nickte sofort. Das wäre wirklich ein super Angebot und so konnte Shinji stärker werden! Dieser war auch sofort begeistert und stellte sich dem Panflam gegenüber. “Da sage ich nicht nein!“, antwortete Tabris also und Eddi ging mit Panflam ein wenig auf Abstand, sodass der erste Angriff nicht direkt ein Volltreffer sein würde und Shinji noch Zeit zum Ausweichen hatte. “Alles klar! Seid ihr bereit? Also wir sind es! Los geht’s, Panflam! Kratzfurie, schnell!“ Kaum hatte Eddi den Kampf begonnen, raste das Feuerpokemon auch schon auf Shinji zu. Auf Befehl seines Trainers konnte es gerade noch ausweichen und konterte mit Tackle. Der Angriff hatte gesessen und Panflam landete auf dem staubigen Boden. Im Punkt Schnelligkeit war das Serpifeu überlegen, allerdings besaß Panflam den Typvorteil. Um Panflam aber auch gar keine Chance zu lassen, setzte Serpifeu direkt mit Silberblick nach, um die Verteidigung des Feueraffen zu senken.
“Lass das nicht mit dir machen Panflam! Flammenrad, los!“, wies Eddi sein Pokemon dann an, welches direkt aufsprang und mit Flammenrad angriff. Keine gute Sache! “Schnell, du musst ausweichen!“, rief Tabris und Shinji eilte los, um den Angriff noch zu entkommen, was nicht so klappte. Panflam traf und schleuderte das arme Serpifeu über das Kampffeld. Tabris bat, dass sein Pokemon aufstehen würde und Shinji erhob sich schließlich. Auch wenn es schon ziemlich wackelig auf den Beinen war. “Nicht aufgeben, Shinji! Tackle, los!“ Shinji hörte und rannte auf das Panflam zu. Darauf hatte Eddi aber nur gewartet und wies Panflam an, wieder mit Flammenrad anzugreifen. Ausweichen? Nicht möglich. Shinji rannte geradewegs in den Angriff und…hatte damit das Ende des Kampfes besiegelt. Besiegt lag das kleine Serpifeu auf dem Boden und Panflam sprang daneben freudig auf und ab. “Haha, ein guter Kampf, aber ihr müsst noch ganz schön was lernen!“, rief Eddi und ging zu den beiden Pokemon. Tabris lief natürlich auch schnell zu seinem Pokemon und nahm es auf. “Du hast dich echt angestrengt Shinji, du warst toll!“ Nur schade, dass er nicht gewonnen hatte. Aber gegen ein Feuerpokemon zu gewinnen war wohl wirklich schwer. “Hier, damit kannst du Panflam heilen.“ Tabris hatte von Professor Campshire ja auch noch fünf Tränke bekommen, bevor aufgebrochen war und gab Eddi davon einen. Mit einem anderen, kümmerte sich der Grauhaarige um sein eigenes Pokemon, ehe er es in den Pokeball zurückschickte. “Das war ein toller Kampf, danke!“ Ein schlechter Verlierer war Tabris ja nun auch nicht! “Ach, ich hab zu danken! Immerhin zeigst du mir ja den Weg nach Panaero City!“, winkte Eddi ab und zog ebenfalls einen Pokeball aus der Tasche und richtete ihn auf Panflam. Der rote Strahl traf das Feuerpokemon und brachte es in das Innere des Balls. “Ruh dich aus, Panflam.“

“Wie lange hast du Serpifeu schon? Es schien nicht sonderlich viel Kampferfahrung zu haben.“, fragte Eddi dann, nachdem er den Pokeball wieder verstaut hatte. Etwas betroffen grinste Tabris. “Seit einen Monat so etwa. Ich bin noch nicht lange Trainer.“, gestand er, fühlte sich aber auch nicht schlecht oder so. Ihm war klar, dass er noch einen weiten Weg vor sich hatte, ehe er ein wirklich starkes Team hatte. Aber er war auch nicht unzufrieden damit. Immerhin hatte er schon lange darauf gewartet, dieses Weg zu gehen! “Oh wow. Das ist aber wirklich noch nicht so lange. Ich bin…hm…seit knapp zwei Jahren Trainer. Allerdings habe ich nur Panflam mit nach Einall genommen. Meine anderen Pokemon habe ich in Sinnoh gelassen.“ Wieder dieses Thema und dieses Mal konnte sich Tabris nicht zurücknehmen, zu fragen was er hier dann suchte. “Du hast vorhin schon erwähnt, dass du hier auf der Suche nach etwas bist. Darf ich fragen nach was?“ Man sah dem Jungen deutlich an, dass er seine Neugier nicht zügeln konnte und Eddi lachte. “Aber nur wenn du mir versprichst, es niemanden zu sagen! Und du darfst auch nicht lachen!“ Tabris nickte und versprach es. “Keine Ahnung, warum ich es dir eigentlich erzähle…aber du scheinst nett zu sein. Ich will mal nicht zu sein. Also…okay.“ Es schien, als müsste der Braunhaarige erst Mut fassen, ehe er es wirklich aussprach. Zugegeben, dies verringerte Tabris‘ Neugier kein bisschen. Aber er wollte auch nicht drängeln und ließ Eddi die Zeit, die er brauchte.

“Hast du schon mal von dem legendären Pokemon Arceus gehört?“, fragte Eddi schließlich und wieder nickte der Grauhaarige. Natürlich hatte er das! “Ja! Man sagt, es habe das Universum erschaffen. Unsere Welt, die Pokemon, einfach alles!“ Oh und wie er die Geschichte um Arceus kannte. Er liebte die Geschichten um die Legenden und ihre ganzen Mythen. Ob da ein Funke Wahrheit drin steckte? Ganz bestimmt.
“Genau! Es soll ein verdammt mächtiges Pokemon sein. Und ich…will es finden!“
Jep. Jetzt war Tabris überrascht. Und das so ziemlich. Zum einen, gehörte die Legende um Arceus nicht zu Sinnoh? Warum suchte er hier in Einall nach diesem besonderen Pokemon? Und außerdem. Wieso suchte Eddi nach Arceus!? “Du schaust schon wieder so überrascht! Aber ja. Bevor du fragst; ich suche wirklich nach Arceus. Mein Onkel hat gehört, dass sich ein wichtiges Artefakt, welches mit Arceus in Verbindung steht hier in Einall befinden soll. Und ich will Arceus so gerne sehen!“
Ein weiteres Mal bei diesem Treffen nickte Tabris. Ja. Er würde dieses Pokemon auch gerne sehen, wenn man schon die Möglichkeit dazu hatte. Es war ja wirklich etwas Besonderes! “Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei!“, sagte Tabris dann ernsthaft zu Eddi und dieser schien darüber überrascht zu sein. Ha! Jetzt war es mal nicht Tabris, welcher überrascht war! Allerdings wich der Überraschung ein Lächeln. “Danke. Aber jetzt lass uns nach Panaero City gehen!“

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