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Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Mi Sep 16, 2015 7:35 pm

Tiefkühlcontainer
Die Tiefkühlcontainer sind riesige Gebilde nahe des Hafens, in denen verderbliche Waren untergebracht werden. Da es in und um ihnen stets kalt ist findet man hier vor allem fluffig eingepackte Arbeiter vor. Ebenso von der Atmosphäre angezogen werden allerdings auch Eispokémon.

Copy + Paste from here. Phew.
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Do Sep 17, 2015 7:50 pm


Das ist aber mal ein seltsamer Auftrag! Sie waren noch nicht lange - das heißt Shishiho und Shishiyo Shimoharano - in Einall, da drückte man ihnen schon einen so merkwürdigen Auftrag in die Hand! Sie hatte sich auf dem Hinweg zu dem seltsamen Ort prächtig mit ihrer Zwillingsschwester unterhalten, obgleich es für andere vom Sinn her wohl eher wie ein Selbstgespräch vorkam - doch das äußere Auge trügte doch allzu oft! Ein Glück - oder ein Pech -, dass sie in Einall noch niemand als Spiegelungen voneinander bezeichnet hatten oder sich eingebildet hatten, sich die jeweils andere Shimoharano-Schwester einzubilden! Welch ein Frevel, an was sie nur dachte, wo sie doch vor ... dem eisigem und überhaupt nicht niedlich wirkenden Tiefkühlcontainern der Stadt Stratos City standen. "Das ist nicht ...", meinte sie mit einem sehr skeptischem, fast schon mitleidigem Unterton in ihrer Stimme, die von so vielem sprach - nur nicht von Ernsthaftigkeit.
Sie hatten sich beide recht warm angezogen, für den Weg eine Qual, doch wo sie hier die ersten eisigen Luftzüge spürten, da lief es ihr doch kalt den Rücken hinunter. Brr, war das kalt! Und dieses ganze Eis-Massaker auch nur für Lebensmittel, uh là là! "Dann wollen wir die ...", sagte sie dann doch noch in einem versucht kämpferischem, versucht euphorischem Ton. Ohja, ohja - sie war ganz und gar begeistert von der Aufgabe, einen ganzen Tag lang Gelatinis beobachten zu dürfen, um im Anschluss einen Bericht darüber zu verfassen ... Tatsächlich hatten sich die beiden vorher noch Klemmbretter besorgt, die in ihren Augen Einweg-Dinger waren - hast du sie einmal benutzt, kannst du sie auch schon in die nächste Tonne pfeffern! (Keine Sorge, die, die sie gekauft hatten, waren aus fester Pappe und nicht irgendwie noch mit Plastik versehen.) Die Hände noch einmal aneinander reibend sah sie ihre Zwillingsschwester fragend an, die ihr so sehr glich und ihr so ähnlich war, dass sie eigentlich nicht mehr sagen konnte, dass sie ohne sie leben könnte, denn dafür waren sie einfach viel zu viel zu viel zu gleich und voneinander abhängig - so als würde eine Hälfte, ein Teil ihrer Seele fehlen, wenn ihr gleichsames Gegenstück weg wäre! "Sollen wir unsere ...", fragte sie diese, auch wenn es eigentlich klar war, dass sie wohl tun würden - wenn sie schon danach fragte, war das ja auch eine Sache für sich! Munter zog sie also noch Handschuhe an, die allerdings die Finger einzelnd wärmten - nicht diese seltsamen Fäustlinge, die man manchmal bei kleinen Kindern fand, nein, das waren schon so richtige, erwachsene Handschuhe, mit denen man auch noch schreiben konnte, wenn man es nur darauf anlegen würde! So richtig coole und so! ... Wenn da nur nicht das Schreiben wäre. "Müssen wir das wirklich ...", stöhnte sie entsetzlich auf, als sie an die Dokumentierarbeit dachte. Konnten denn die TV-Leute, die eine Dokumentation über Gelatinis und ihr Lebens- und Tagewerk machen wollten, nicht selbst den Tiefkühlcontainer besteigen und selbst jämmerlich Stunde für Stunde mehr und mehr und noch viel, viel mehr erfrieren?
Sie fiel ja beinahe in eine theatralische Gestik, als sie die Tür öffnete, um in den Saal des Schreckens zu gehen - um Gelatinis zu beobachten. (Von denen sie noch nicht wusste, wie unglaublich reizend sie doch waren!)

#001
&& Shishiyo & Ayaka
Quest: Im Leben eines Gelatinis [1 / 8]
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Do Sep 17, 2015 8:05 pm


Es gab Dinge in dieser Welt, die waren einfach nicht gut zu verstehen! Nicht, dass sie gänzlich komplizierter Natur oder Ähnlichem waren, nein, das war es ja gerade nicht! Aber sie waren von solch merkwürdiger Art, dass Shishiyo Shimoharano sich mit ihrer Zwillingsschwester, Shishiho Shimoharano ordentlich auseinandersetzen musste, selbst wenn es vielleicht nicht so wirkte! Manche sahen es als Selbstgespräch an, denn es war wirklich manchmal sogar schon als gruselig zu betrachten! Diese Telepathie, die diese beiden Wesen aneinanderkleben ließen, ja, die war nicht zu verachten. Doch nun gut, nun standen sie also, gemäß ihres Auftrages, vor diesem... Tiefkühlcontainer. "... wirklich ein Tiefkühlcontainer, oder?", beendete sie die Frage im Sinn ihrer Schwester. Ihre Stimme klang einerseits vergnügt, wie immer, andererseits auch etwas fröstelnd. Was sie an einem Tiefkühlcontainer machte... daran erinnerte sie sich in den nächsten Sekunden wieder. (Und wieso stand der gleich hier?)
Sie war zwar warm angezogen, aber kalt war es immer noch! Es fröstelte sie richtig, sie und ihre Zwillingsschwester, wie sie wusste. "... Gelatinis suchen gehen!" Ihr Ton war ebenso kämpferisch und versucht euphorisch wie der ihres Klons, denn sie hatten eigentlich nur selten abweichende Launen! Und so waren sie auch heute eigentlich in vollkommenen Einklang zueinander, jede wie die andere und wie ein Ei dem anderen eben auch. Das Klemmbrett in ihrer Hand jedoch fühlte sich eher an wie ein Eisblock, ha ha. Sie sah ebenfalls zu ihrem Gegenstück, ohne welches sie sich total unvollkommen fühlen würde, als diese zu ihr herübersah. Und ja, eine Frage! Die natürlich von ihnen beiden kam, ebenso wie die Antwort. "... Handschuhe anziehen?" Und die Frage wurde bejaht, die schon rot angelaufenen Hände wurden in warme Fäustlinge gesteckt! Wobei es im Grunde eigentlich keine Fäustlinge waren, sondern normale Handschuhe. Dennoch war ihr immer noch kalt. Und sie würde damit schreiben müssen. Eine grässliche Arbeit, wie sie fand! "... an diesem Ort machen?", stöhnte sie also, in arbeitsfauler Manier, auf. Ohje, wieso, wieso nur? Doch sie würden da durch müssen, oder? Es war eine unglaubliche Gram und sie fragte sich, wieso sie sich das alles eigentlich antaten. Sie erinnerte sich nicht mehr an den Grund, außer an irgendwelche Gutmütigkeit, ha ha... Diese Leute vom Fernsehen hätten es ja auch selbst machen können! Das motorische Drehen eines Zahnrades im Hintergrund ließ sie dann auch wieder aufhorchen. Ohje! Ob die wohl auch erfrieren würden? Aber nein, hier erfror doch keiner! Aber es knirschte schon gefährlich. Waren sie vorher etwa durch Wasserdampf gelaufen oder so, dass es nun so fror bei Bingo? Sie blickte besorgt zu ihrem Klikdiklak, welches genauso aussah wie das ihrer Schwester. Eigentlich ein Wunder, dass die diese irgendwie noch auseinanderhalten konnten.
Dann aber riss ihre Schwester auch die Tür auf! - einfach so! Und ein Schwall kalter Luft ergoß sich über die armen Mädchen, die da immer noch da standen und froren. Erst einmal sah die frisch gebackene Rangerin Shishiyo Shimoharano, die, wohlgemerkt, auch das erste Mal in Einall zu finden war, ebenso wie ihre Schwester, vor kaltem Dampf gar nichts. Wobei sie es auch nicht Dampf nennen wollte, es war ja unheimlich kalt da! Jedenfalls blendete das ausströmende Wasserdampfding sie für eine Weile und sie erlitt noch einmal einen Zitteranfall. Kalt, wirklich kalt hier!

#002
&& Shishiho & Ayaka
Quest: Im Leben eines Gelatinis [2 / 8]
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Sa Sep 19, 2015 6:50 am

First Post / Einstieg

Endlich war sie da. Ayaka atmete tief ein, nahm dabei so viel Seeluft auf, wie ihre Lungen fassen konnten und stieß sie dann langsam, Pö a Pö wieder aus. Die Rothaarige hatte grade eben erst, vor wenigen Augenblicken das Schiff verlassen, welches sie hergebracht hatte. Sie kam keineswegs aus ihrer neuen Heimat, aus Eventura City, auch wollte sie nicht wirklich zeitnah wieder hin zurückkehren. Sie kam aus Saffronia City, hatte Verwandte besucht und für etwa zwei Wochen dort gelebt. Über Orania, wo sich ein Besitzer eines Privatschiffes dazu – na überreden wäre das falsche Wort – hat hinreißen lassen sie mitzunehmen. Stratos City war ihr Ziel, also die Stadt, die sich nun vor ihr aufbaute und in für sie unermessliche Höhen ragte. Der gute Mann verlangte nicht einmal eine Gegenleistung, noch Entgelt dafür, genoss er doch die Gesellschaft der quicklebendigen, fröhlichen, jungen Dame so sehr. Die Beiden unterhielten sich nahezu die gesamte Fahrt lang und lachten gemeinsam viel. Nicht zuletzt deswegen trug Ayaka ein breites Grinsen, als sie auf die Wolkenkratzer zumarschierte, die mit jedem Schritt an Größe zunahmen. Hoffentlich verirre ich mich in einer so großen Stadt nicht, dachte sie sich. Allerdings hielten sich ihre Sorgen in Grenzen. In einer so modernen Stadt kam man sicher jederzeit schnell an sein Ziel, oder wieder hinaus. Ihr würde schon nichts geschehen und um ihre Sicherheit machte sie sich ohnehin nie Gedanken. Wer sich mit ihr anlegte, ihr böses oder aber ihr Hab und Gut wollte, der würde sich schon noch wundern. Weiter setzte die Rothaarige entschlossen einen Schritt vor den anderen und bald hatte sie den Steg, gar den direkten Hafenbereich, zumindest den für Passagierschiffe hinter sich gelassen. Anstatt jedoch geradewegs auf die Stadt zu und in sie hineinzugehen, machte Ayaka vorher einen Schlenker. Ihr genaueres Ziel war nicht das Zentrum von Stratos City, sondern eine Straße mehr außerhalb und dort wollte sie auch ohne größere Umwege hin. Ihr Weg führte die Trainerin der Top Vier an einigen Containern vorbei und eigentlich schenkte sie ihnen auch kaum Beachtung, als sie plötzlich zwischen zwei großen, angerosteten, rot lackierten Container hindurch zwei Personen erspähen konnte, die sich an einem weiteren Container zu schaffen machten. An sich nichts ungewöhnliches, schließlich gab es genug Hafenarbeiter, die ständig etwas aus oder einzuladen hatten. Allerdings trugen diese meist Kleidung, die sie beinahe unverwechselbar als Ihresgleichen identifizierten. Diese beiden Gestalten jedoch sahen nicht wirklich wie Personen aus, die für eine Hafengesellschaft arbeiteten. Eine weitere Besonderheit an ihnen war, dass sie sich einander ähnelten, wie eine Person ihrem Spiegelbild. Hätte Ayaka beim Hinsehen nur eine von beiden jungen Frauen gesehen und nach einem Augenblinzeln nur die andere gesehen, so hätte sie diese wohl für ein und denselben Menschen gehalten. So aber, beide zur gleichen Zeit im Auge, war alles sofort klar, es handelte sich um Zwillinge, eineiige. Welche Frage jedoch unbeantwortet blieb war die, was diese, sich so sehr ähnelnden Geschöpfe an dem Container zu suchen hatten. Ob ein krimineller Gedanke dahinter steckte? Ayaka entschied sich dazu, ihre Anwesenheit nicht zu verschleiern und ging guten Gewissens auf die Beiden zu. Nicht etwa, dass sie den Zwillingen etwas unterstellt hätte und die Stellung irgendwelche Ansprüche auf Informationen stellen zu können hatte sie sowieso nicht, doch ihre Neugierde war geweckt und sie musste gestillt werden. Mit jedem Meter, den die Trainerin ihnen und dem großen Metallbehälter näher kam, fröstelte es sie mehr und mehr. Kühlwahre… ging es ihr durch den Kopf. Die Rothaarige zupfte ihre Jacke zurecht, die bis dato lässig geöffnet, mit jedem Schritt baumelte, zog sie zusammen und verschränkte ihre Arme vor der Brust, sodass sie sich auch nicht mehr öffnen konnte. >> Moin <<, sprach sie mit gespieltem Akzent, schon aus einigen Schritten Entfernung. Erst dann erkannte Ayaka die Klemmbretter in den Händen der Zwei. Ob sie doch nur zu einer Inspektion vor Ort waren? >> Welch fieser Job treibt euch denn an solch einem schönen Tag an solch einen bitterkalten Ort? <<, fragte sie offen und gradeheraus, hatte dabei jedoch größere Mühe ein Zittern in der Stimme zu verbergen.
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam So Sep 20, 2015 7:14 pm


Ehe Shishiho mit ihrer Zwillingsschwester eintrat (und das war etwas, was sie nicht gerne tun wollte), wurden beide Schwestern von der Seite aus angesprochen und sofort die Möglichkeit einer Verzögerung des Eintritts in die kalte Stube warnehmend drehte sie ihren Kopf in die Richtung, aus der die Stimme kam. Und ... da stand doch tatsächlich ... "OH MEIN ...", stieß sie vollkommen verblüfft aus, denn stand da tatsächlich ... "SIE sind doch nicht ...", fragte sie mit aufgeregter Stimme, die Frage der wahrscheinlich waschechten Top 4 vor ihr geflissentlich überhörend, denn es gab etwas, was höhere Prioritäten zu genießen schien. Und das war erst einmal eine Runde Klatsch und Tratsch mit berühmten Persönlichkeiten, denn so etwas machte gewiss viel mehr Spaß als ... Schreiben ... und ... Kälte ... und ... Nicht-Saft ...
Impulsiv befiel sie ein Gedanke und sie musste einfach davon ausgehen (nein, sie ging einfach davon aus), dass es sich hier um eine berühmte Persönlichkeit handelte und meinte mit sehr aufgeregter Stimme, denn es war eine essentielle Frage, die sie nun stellen sollte: "Findest du diesen Container nicht ..." Ohja. Mit einem unruhigem Blick huschte ihr Blick über ihre eigene Schulter hinweg zu dem Tiefkühlcontainer, zu dem sie nun mit dem Rücken stand - eher weniger produktiv, denn die Tür stand noch offen und blies unbarmherzig eine kleine Kältewelle nach der anderen nach draußen. Aber dennoch ... OH IHR ARCEUS! Das hatte sie ja beinahe vergessen (ha ha ...)! "Wir müssen noch ...", meinte sie also nicht minder aufgeregt wie, als sie die Frage (halb fertig) gestellt hatte. Sie zerrte an der Kleidung ihres Zwillings und guckte entschuldigend zu der berühmten Dame vor ihnen. "Wir müssen noch ...", versuchte sie zu erklären und deutete auf den Container hinter ihr. Ach, warum auch die besten Sachen immer weg liefen, wenn man sie gerade vor sich hatte! Da konnte man sich einmal mit jemand Ultraberühmten unterhalten, da pfuschte dieser blöde Job, den sie natürlich gewissenhaft erledigen würden, denn sie waren auf ihre eigene, eher unspektakuläre und durchschnittliche Art und Weise pflichtbewusst ihren Aufgaben als Rangern gegenüber (wobei sie sich ernsthaft fragte, was das noch mit Rangern zu tun hatte, ha ha ...), ihr zwischen und machte all ihre schönen Fragen und Sätze zu nichte! Zu null und zu nichtig!
... Aber nein, da befiel ihr ein weiterer Gedankenblitz, denn für keine Frage war sich die Dame zu schade. Und besonders kannte sie kein Scham- oder Schuldgefühl Fast-Fremden, aber auch engen Bekannten gegenüber. "Möchten Sie uns nicht ...", fragte sie also mit freundlicher und einladender Miene, denn sie würde dieses berühmte Weib schon um den Finger wickeln, ha! Aber eine der Kältewellen ließ sie das Lächeln schwer halten und mit einem kurzem, vernichtendem Blick bedachte sie den Container, ehe sie sich wieder zu der Berühmtheit wandte und ihr Lächeln fortsetzte, aber ... in ihrem Gedächtnis war so ein Bild eingebrannt, ganz plötzlich, sie wusste nicht, woher ... (nein, eigentlich schon, denn immerhin stammte das Bild ganz einfach aus dem Container) ... Ihr Herz machte einen kleinen, großen Hüpfer. Sie. Hatte. Ja. Nicht. Gewusst. Wie. NIEDLICH. Gelatinis. Aussahen. Jetzt musste sie nur noch schleunigst in diesen dämlichen Container hinein und eines dieser eisigen Biester knuffen gehen - dann wäre sie vorerst glücklich. Vorerst.

#003
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Quest: Im Leben eines Gelatinis [3 / 8]


Zuletzt von Shishiho am So Okt 04, 2015 6:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam So Sep 20, 2015 7:41 pm


Es ging wirklich eine eisige Kälte von diesem Ding vor ihr aus, das war ja kaum zu glauben! Dennoch würde sie nun mit ihrer Schwester in diesen Tiefkühlcontainer wagen müssen, in den sie nun gar nicht hineingehen wollte. Im selben Moment wie ihre Schwester rettete sie sich aber vorzeitig durch die willkommene Ablenkung, als ihr dann auch die Kinnlade herunterklappte. "... ARCEUS!", entfluschte es ihr dann als Vollendung des Satzes ihrer Schwester. "... die Top 4 Kampf, oder?!", führte sie mit derselben Aufregung zu Ende. Ohje, ohje! Das war alles so aufregend geworden, immerhin traf man solche Berühmtheiten nicht jeden Tag! Und sie würden sich sicher gut unterhalten können, denn das würde sie in diesem Moment um einiges lieber machen als... in diesen Container gehen! Der eisekalt war! Und in dem sie schreiben musste! Manchmal fürchtete sie sich ja um ihre Finger... Selbst wenn sie supercoole, nicht kindische Handschuhe trug, sie durfte sich ja wohl ein paar Sorgen um ihre Finger machen, oder? Sie waren ihr ja immer noch sehr wichtig!
Ebenso wie ihre Schwester befiel sie der Geistesblitz, diese Frage, die einfach keinen Aufschub duldete. Denn es war eine grundlegende Frage, beinahe genauso wie die Frage nach der Henne und dem Ei! Oder zumindest wie der Ursprung des Lebens! "... auch nicht besonders niedlich?" Denn das war der bestimmt nicht. Eher noch eisig und kalt und sie wollte hier nicht sein! Wuah, und dann herrschte auch noch ein kalter Wind in ihrem Rücken, wie es Bingo wohl bei alledem ging? Sie warf einen Blick zu ihrem Partner, an dem sich kleine Eiszapfen bildeten. Ob das wohl so produktiv war...? Ohje! "... Gelatinis suchen gehen!" Ausgerechnet an diesem Ort. Andererseits, konnte man denn Gelatinis irgendwo anders finden...? Mal eine andere Frage, wie sahen die eigentlich aus? Aber nein, sie durfte sich nicht mit diesen Nichtigkeiten aufhalten! Sie mussten diese Arbeit hinter sich bringen, irgendwann, irgendwie! Doch zuerst einmal mussten sie... "... in den Container rein!" Um ihre Arbeit zu erledigen, pflichtbewusst wie sie trotz allem irgendwie noch waren. Auch wenn es schwerlich vorstellbar war, was das eigentlich alles noch mit eienm Rangerdasein zu tun hatte... Vielleicht ja wegen ihrer Verbundenheit zu Pokémon...?
Geistesblitz ließ noch einmal grüßen! Sofort musste diese Frage, die vielleicht für nicht mehr als zwei Sekunden existierte, gestellt werden. Oder eher beendet. "... Gesellschaft dabei leisten?" Sie setzte ein ebenso freundliches und einladendes Lächeln wie ihr Zwilling auf, in der Hoffnung, dass diese Berühmtheit, wie aufregend!, sich zu ihnen gesellen würde. Es wäre sonst doch auch so langweilig, nein, sie mussten diese Person um den Finger wickeln! Als ihr dann auch die Antwort auf die Gelatini-Frage wieder einfiel. OH NEIN! Das war doch nicht ernsthaft wahr, oder? Konnte so eine Niedlichkeit existieren? Die Stimmung schlug schlagartig um. Sie musste in diesen Container, mit ihrem Klon natürlich, und diese Dinger finden. Und. Mal. So. Richtig. Knuddeln gehen! Wie es ihr bloß entfallen war, wie diese kleinen Pokémon aussahen? Oh nein, das war einfach zu knuddelig! Dass es dennoch kalt war, ließ sich aber nicht bestreiten... Ihr Lächeln schien zumindest irgendwie einzufrieren, ha ha... Vielleicht sollte sie ihre Gesichtsmuskeln mal wieder bewegen.

#004
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Sa Sep 26, 2015 9:03 am

Je näher Ayaka dem Container kam, desto mehr trieb es sie innerlich in die entgegengesetzte Richtung. Doch es interessierte sie, was sie da gesehen hatte und sie würde keine Ruhe bekommen, ehe sie nicht nachgesehen und sich versichert hatte, was da vor sich ging. Natürlich ging sie nicht direkt davon aus, dass es sich um kriminelle Machenschaften handelte, doch möglich war es und selbst wenn nicht, so ergäbe sich vielleicht ein interessantes Gespräch mit zwei… sich „zum Verwechseln ähnlich“ aussehenden Schwestern. Wobei das wohl noch eine Untertreibung war, denn sie sahen sich nicht nur zum Verwechseln ähnlich aus, sie glichen wie ein Ei dem anderen. Man möge an dieser Stelle darauf verzichten weitere Metaphern und Sprichwörter auszugraben, es sei jedoch gesagt, dass es wohl selbst die Mutter der Schwestern schwer gehabt haben musste, ihre Kinder auseinanderzuhalten, wobei Eltern, speziell Mütter ja ein ungergründbares Gefühl für solcherlei Dinge haben sollten. Die nun zur Genüge beschriebene Gleichheit der Zwei war allerdings nicht die Einzige Verbindung zwischen ihnen. Bereits nach dem ersten Satz, der aus dem Munde einer der Schwestern… beziehungsweise beiden entfloh, runzelte Ayaka überrascht die Stirn. Mit dieser Beschreibung war eigentlich schon beinahe alles gesagt, doch um es noch zu verdeutlichen… Die eine Hälfte der Sätze wurde von der einen, die zweite Hälfte, also der Schluss jeden Satzes von der anderen gesprochen. Das fand mit einer solchen Wortsicherheit, mit einem solch flüssigen Übergang statt, dass es einem, in Person der Top Vier Kampf schon unheimlich wurde. Eine Nachfrage oder eine Bemerkung zu diesem Phänomen sparte sich Ayaka. Ohnehin wusste sie nicht so recht, was sie dazu noch sagen sollte, da sie von der Situation, so musste sie zugeben, doch etwas überrumpelt war. Was die Trainerin außerdem noch wunderte war, dass die Zwei ganz außer sich waren und sie sofort als die Person erkannten, die sie war. Das war ihr in der Form zuvor noch nicht untergekommen, vor allem da sie ihren Beruf noch nicht wirklich besonders lange ausübte. >> Ja… überhaupt nicht niedlich. << Bei der Beantwortung dieser Frage, die wohl möglich auch rhetorischer Natur war, musste sie grinsen. Auf diese Beschreibung wäre sie selbst nicht gekommen, doch irgendwie traf sie irgendwo schon etwas zu. >> Ja gut, ihr habt mich erkannt. Dann muss ich mich wohl nicht mehr vorstellen… Darf ich denn fragen wer ihr seid? << Einem kurzen Moment der Ratlosigkeit, folgte eine heiterere Stimmung. Irgendwie waren die Zwei recht interessant. Noch nie war sie solchen Personen zuvor begegnet.
Bei der Aussage, dass die Beiden noch in den Tiefkühlcontainer hinein wollten, riss Ayaka ihre Augen weit auf. >> Da rein? Und dann? Für wie lange denn? Ich finde es hier draußen ja schon bitter kalt! << Bei dem Gedanken, sich in die Höhle des (Eis-)Bären zu begeben, fröstelte es die Trainerin kurz noch intensiver, so dass sie kurz deutlich zitterte und sich daraufhin die Oberarme rieb. >> Aber ich kann euch nun auch nicht mehr alleine da reingehen lassen. Was, wenn euch etwas zustößt? << In Gedanken versuchte sie sich die Frage selbst zu beantworten, verwarf ihren Ansatz jedoch gleich wieder, da sie sich ohnehin bereits dazu entschieden hatte sich und ihren Körper zu quälen. Vielleicht hatte es ja sogar etwas Gutes, immerhin war es auch irgendwie eine Art ihren Körper zu stählen. Zwar war der Hintergedanke Ayakas ein anderer, als der der beiden Gleichen, doch spielte das eine Rolle? >> Was wollt ihr denn mit den Gelatinis? Sucht ihr Eis-Pokemon? << Die Trainerin baute eine wahnsinnige Körperspannung auf, versuchte jedes Zittern zu unterdrücken, während sie sich im Geiste bereits darauf vorbereitete jeden Moment einzusteigen.
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 6:26 pm


Shishiho nickte enthusiastisch, als sie die Antwort dieser Berühmtheit vernehmen konnte. Ohja - der Container brauchte dringend irgendetwas Niedliches; zum Beispiel einen Saftladen! - Ha ha. Aber oh ihr Arceus, diese Berühmtheit war ja wirklich die Berühmtheit, für die die beiden Zwillinge sie gehalten haben! Shishiho musste sehr an sich halten, damit sie nicht los kreischte wie eine Irre, die gerade ihr Idol getroffen hatte (was hier dann doch eher weniger der Fall war, da Ayaka Shojiki eine Kampf-Trainerin war und die junge Rangerin mit dem Trainer-Dasein ungefähr so viel am Hut hatte wie ein Apfel mit einem Stück Plastik, ha ha - was nicht hieß, dass sie sich nicht freuen durfte, eine Berühmtheit zu treffen!), aber dennoch sprach sie fasziniert aus: "Nein, ..." Wobei man anmerken könnte, dass sie die Antwort ja ohnehin kannte.
Aber nun war der glorreiche Auftritt der beiden Schwestern dran! "Meine Schwester hier heißt Shishiyo ...", stellte sie ihren Gegenpart vor, der ja ebenso aussah wie sie, ein Spiegelbild in Vollkommenheit - nur, dass sie eben zwei Individuuen der seltsamsten Art waren. Freudestrahlend zog sie ihr Klikdiklak an sich und stellte es ebenfalls vor: "Und das ist ...", wobei sie ebenfalls auch noch das Klikdiklak ihrer Schwester vorstellen musste - oder wenigstens anfangen musste, vorzustellen, weil es ja Bingo sonst unhöflich gegenüber war, wenn Bingo vorgestellt wurde, Bingo aber eben nicht! Ha ha. "Und dies ist ...", variierte sie sogar ihre Wortwahl ein wenig, aber so richtig viele Wörter gab es dann eben - doch. Recht viele sogar, und Shishiho sollte sich später in Grund und Boden grämen, dass ihr diese Zauberworte der Sprach- und Wortvielfalt nicht schon damals eingefallen waren; denn man traf ja nicht jeden Tage auf eine Berühmtheit ~
"Einen ...", sagte sie mit düsterer Mimik, als sie gefragt wurden, wie lange sie denn in diesem eisigem Container bleiben mussten. Gräh. Was für eine Qual, was für eine Aufgabe für so zartes Jungfleisch wie sie es waren - ha ha. "Das ist sehr ...", sprach der eine Teil der Shimoharano-Zwillinge mit unterdrückter Begeisterung aus; auch wenn es so schien als würde sie nicht direkt abhauen, ha ha ... Auf die Frage nach dem Warum, da grübelte die eine Schwester doch wirklich kurz, ehe sie kurz zu ihrer vorherigen Selbstvorstellung noch ergänzte: "Wir sind ..." Dann erläuterte sie in einigen (abgehackten) Sätzen, was sie zu erledigen hatten, um die Dame auch genauestens in das Bild der Ranger-Quälerei von TV-Sendern zu setzen: "Wir müssen einen Tag lang ... Und dann einen ... Es soll eine Dokumentation ..." Sie nickte wissend; ohja, das müssten sie machen ... UND SOLLTEN SIE DOCH LANGSAM MAL MACHEN! Voller Schreck - denn ihr Unterbewusstsein hatte sie doch gerade knallhart angeschrien, oder nicht?! - zog die energische junge Dame sowohl ihr Ebenbild als auch die frisch kennengelernte Berühmtheit mit in den Abgrund! Los, los, das musste nun zackig gehen!
Sie kreischte ("OOOOOOOOOOOOOH!!") bei dem nahem Anblick der Gelatinis, knuddelte eines, behielt eines in den Armen und setzte sich gemeinsam mit den anderen irgendwohin, um Gelatinis zu stalken beobachten! Was aber nicht hieß, dass sie keine Kaffeekränzchen halten würde, hah! Das Brett hielt sie immerhin noch in der Hand und kritzelte immer wieder Belangloses Zeug, während sie sich mit den anderen unterhielt. "Wie gefällt es ...", fragte sie zum Beispiel mit einer lächelnden Mimik.

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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 6:48 pm


Es war kaum zu glauben, auf welche Berühmtheit sie hier eigentlich gerade trafen! Nahezu unglaublich, dass sie es kaum glauben konnte, denn es war hier immer noch verdammt kalt! Und richtig, dieser Tiefkühlcontainer hatte absolut nichts Niedliches an sich, nichts und null! Vielleicht brauchte er ja auch Saft...? Oder Schleifchen! Wobei Saftschleifchen sicher auch total nett aussehen würden, mh-hm. So flüssig und lecker und so. Quasi Deko zum Essen, wie Marzipankartoffeln! Und diese eine Antwort, die sowieso wohl offensichtlich war, musste dringend ebenfalls kommentiert werden. "... nicht niedlich!" Was lustigerweise sogar eine dreifache Alliteration und so weiter und so fort war.
Ohje, ohje! Sie durften sich nun einer Berühmheit vorstellen, wie aufregend! "... und das ist meine Schwester Shishiho!" Man durfte wieder bedenken, dass es exakt der selbe Wortlaut war, der diesen beiden Namen entsprang. Wieso nannten Eltern ihre Kinder gleich so? Aber halt! Da musste ja noch ein Partnerpokémon, oder eher zwei, vorgestellt werden! Und zwar am besten augenblicklich! "... Bingo, ein Klikdiklak!" Aber da war ja noch eines und Bingo wäre sicherlich stinkig auf Bingo, wenn Bingo vorgestellt wurde und Bingo einfach eiskalt übersprungen wurde und Bingo! "... Bingo, auch ein Klikdiklak!" Sie hörte sogar metallisches Rattern, als die beiden Pokémon vorgestellt wurden.
Wuah. Der Tiefkühlcontainer war ja auch da, welche Schmach. "... ganzen Tag!", antwortet sie mit füster finsterer Miene, als sie nach der Dauer ihres Aufenthaltes gefragt wurden. Ohje. Das. War. Furchtbar! Einfach nur schrecklich, wie sie befand. Und der Top Vier schien es auch nicht allzu gut bei dem Gedanken zu gehen, kein Wunder, bei der Schrecklichkeit, die diese Aufgabe sie kosten würde... "... freundlich von Ihnen!", erwiderte Shishiyo mit einem begeistert leuchtenden Gesicht, wenngleich die Begeisterung ebenso unterdrückt wurde, als diese Berühmtheit meinte, sie würde sie in diesen nicht niedlichen Container begleiten! Aber ah, da war ja noch etwas gewesen, es wusste ja nicht jeder, was sie waren. "... Ranger!", um dann in perfekt abgestimmten Timings die Sätze ihrer Schwester zu vollenden, als wäre es eine Person (so langsam wurde es doch dezent gruselig mit den beiden, ha ha...): "... Gelatinis beobachten. ... einen Bericht schreiben. ... dazu zu sehen sein!" Ja, das waren ihre Aufgaben, die sie eben gerade aufgelistet hatte und HERRJE SCHRECK SIE MUSSTEN JA MAL SO LANGSAM! Von ihrer Schwester mitgezerrt betraten sie dann das eisige Paradies der Gelatinis, zackig und schnell! Sie durften ja nicht ihren Auftrag bei all der Berühmtheit vergessen!
Und mit ihrer Schwester kreischte auch sie, entzückt bei dem Anblick der Gelatinis laut auf, schnappte sich eines zum Knuddeln und wollte es scheinbar nie wieder loslassen. All die Kälte war bei der Niedlichkeit vergessen, und sie hielt sich ebenso eines in den Armen, während sie zu einem Platz zum Beobachten gehen würden. Das würde sicherlich nicht halb so schlimm werden bei diesen kleinen putzigen Wesen, diesen kleinen knuddelig moppeligen (...) Wesen! Sie kritzelte natürlich etwas auf ihr Klemmbrett, aber es war meistens eher belangloser Kram, und sie unterhielt sich dabei mit den anderen. "... Ihnen hier bei den Gelatinis?" Ihr Lächeln hatte etwas Festgefrorenes an sich, was sicherlich auch so war - aber es war immer noch irgendwie strahlend.

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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Sa Okt 10, 2015 7:20 pm

Es war sicherlich etwas Neues, Seltsames in Ayakas Leben, dass sie sich bei manchen Menschen, die ihren Weg kreuzen, nicht mehr vorstellen musste. Zumindest hatte sie sich noch nicht daran gewöhnt. Als Polizistin kannte man sie vorher nur in einem gewissen Bereich, innerhalb ihres Einsatzgebietes eben und selbst dort sprach man sie ja erst mit ihrem Namen an, sobald man sie wirklich kennengelernt hatte. Mit dieser neuen Aufgabe, diesem neuen Beruf änderte sich das. Nun eilte ihr Ruf, besser gesagt ihr Name ihr voraus. Einen richtigen Ruf hatte sie sich ja noch gar nicht aufgebaut, doch das würde sicher noch kommen. Ayaka wusste noch nicht so recht, ob ihr ihre Bekanntheit gefallen oder ob es sie stören sollte. Es waren undefinierte, mulmige Gefühle, die ihr bei dem Gedanken an die ganze Sache durch den Magen schwirrten. Immerhin sorgte das voranschreitende Gespräch auch dafür, dass sie gar keine Zeit hatte sich darüber überhaupt Gedanken zu machen. Jedenfalls für den Moment. Die junge Frau, beziehungsweise beide jungen Frauen stellten sich vor, weiterhin in ihrer ganz speziellen Art der Zusammenarbeit. Dabei stellte sich heraus, dass die Beiden sich nicht nur verdammt ähnlich, beziehungsweise gleich aussahen, nein. Sie trugen zudem noch Namen, die sich einander beinahe genauso ähnelten wie ihre Trägerinnen. Die Top Vier Trainerin stand also Shishiyo und Shishiho gegenüber. Allerdings würde sie wohl vermeiden die Namen der Zwei zu verwenden, da allerhöchste Verwechslungsgefahr bestand und sie eine solche Peinlichkeit gerne vermeiden würde. >> Schön euch kennenzulernen. << entgegnete Ayaka mit einem warmen Lächeln, insofern bei einer derart kühlen Umgebung noch von einem solchen sprechen konnte. Neben den Zwillingen waren da natürlich auch noch ihre Pokemon, die, wie sollte es anders sein, natürlich der gleichen Art angehörten und einander genauso ähnelten wie ihre Trainer. Allerdings gab es bei den Klikediklak eine kleine Feinheit, also neben der Tatsache, dass es Pokemon waren, die sie von ihren Trainerinnen unterschied. Sie trugen denselben Namen, also Bingo und … Ja, Bingo eben. >> Auch schön euch kennenzulernen. << Sie zwinkerte den Beiden zu, hatte auch kurz überlegt ihnen zu winken, doch dann dazu entschieden ihre Arme weiterhin dazu zu nutzen einander warm zu halten. Den Dank für ihre Unterstützung quittierte die Rothaarige lediglich durch ein Intensivieren oder besser gesagt Auffrischen ihres Lächelns, welches nur zu schnell wieder dem Ausdruck von Frieren wich. Jedenfalls wurde sie auch bald über den Grund der selbstmörderischen Aktion aufgeklärt. Die Zwillinge waren Ranger, welche einem TV-Sender ihre Unterstützung zugesprochen haben, um ihm bei einer Dokumentation zu helfen. Eine Dokumentation über Gelantis, welche wiederum als Eispokemon lediglich an kalten, sehr kalten Orten zu finden waren. >> Ah, ich verstehe. Jetzt gibt’s Sinn… << Aber einen ganzen Tag? Welch Qual! Klar, Ranger verpflichteten sich oft dazu zu helfen, aber so etwas war ja schon fast unmenschlich, dachte sich Ayaka. Da gefiel ihr der Beruf einer Polizistin schon eher, aber jedem das seine.
Natürlich ließ sie sich auch nicht lange bitten und folgte den kühnen Helferinnen in den Container. Die Rothaarige jedoch zog es vor zu stehen. Ein Hinsetzen kam gar nicht in Frage. So konnte sie sich noch etwas die Beine vertreten und dafür sorgen, dass ihr Blutkreislauf auch schön in Schwung blieb. Das Zittern verschlimmerte sich von Minute zu Minute und die ersten Momente fühlten sich bereits wie eine Ewigkeit an, dort in dieser bitteren Kälte. Allerdings hatte sie zugesagt das Ganze mit den Rangerinnen durchzustehen und davon würde sie auch keinen Rückzieher machen. Diese waren sofort Feuer und Flamme (währen sie es doch wortwörtlich gewesen… ) für die kleinen Pokemon. Beide schnappten sich sofort eines und so wie es aussah würde keine von ihnen ihren Kuschelpartner so schnell wieder hergeben. >> Ach, ich hätte es mehr genossen, wenn sie zu uns nach draußen gekommen wären. <<, scherzte Ayaka, setzte kurz ein breites Grinsen auf. Dann ging sie ein paar Schritte durch den Container, nur um kurz darauf vor einem Exemplar der zu beobachtenden Wesen stehen zu bleiben und sich hinzuhocken. So konnte sie das Galanti näher beobachten. Wie ein kampfstarkes Pokemon sah es nicht unbedingt aus. Es war quasi keines, welches sie sich zwingend fangen sollte, mal davon abgesehen, dass es ohnehin dem falschen Typen angehörte. Ayaka streichelte dem Eispokemon kurz über das Haupt, ehe sie sich auch schon wieder dazu gezwungen sah aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Ihre Gedanken streiften umher, kurz blieben sie bei der Idee stehen, ihr Panflam herauszulassen, um so wenigstens in einer Ecke für etwas Wärme zu sorgen. Allerdings würde dies wohl die wilden Pokemon verschrecken und abgesehen davon auch die Dokumentation verfälschen. In der natürlichen Umgebung eines Galantis zeigen sich Feuerpokemon doch nur ziemlich selten, wenn überhaupt. So war der Gedanke also auch schnell wieder verworfen und der Fokus wieder auf die beiden Rangerinnen gelegt. >> Gebt ihr euch etwa immer solchen extravaganten Aufgaben hin? Was für Missionen erledigt ihr sonst so? << Vom Dasein eines Rangers hatte Ayaka absolut keine Ahnung. Auch war sie zuvor noch nie einem begegnet, jedenfalls nicht wissentlich.
Derweil ließ die Top Vier etwas ihre Arme kreisen, dehnte darüber hinaus die Muskulatur, in der Hoffnung es würde dieses elendige Zittern, also Muskelzucken etwas unterbinden.
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 5:05 pm


Oh ihr Arceus, diese Berühmtheit, die sie gerade da trafen, war ja auch noch so freundlich! Shishiho flippte beinahe aus, als sie überhaupt eine Erwiderung vernahm, die nicht in die Richtung "Häh? Wie heißt du jetzt nochmal? Und du? Kann ja wohl nicht sein, dass ihr denselben Namen tragt!" ging, sondern ganz einfach die Tatsache annahm, dass man beides gleich aussprechen durfte. Wenn man nicht gerade das H oder Y betonte. "Die Freude liegt ...", erwiderte sie also im Sinne aller vier anwesenden, zu Ranger und Rangerpokémon berufenen Wesen und lächelte freundlich, wobei man schwer sagen konnte, ob es ihr denn nicht einfach eingefroren sei.
Und natürlich waren sie auch noch nicht so in der Kälte, sodass sie auch direkt in ihrem Wahn, diesen dämlichen Auftrag zu beenden, in den Container stürmten! H-H-Hurra ... Aber sie hatten genügend Stoff, um ihre Gehirne wenigstens auf Trab zu halten! Zum einen notierte Shishiho, was die Gelatinis so taten, auf ihrem Klemmbrett - und das war nicht so grandios viel -, zum anderem unterhielten sie sich ja auch prächtig mit der Berühmtheit!
"Sie belieben zu ...", meinte die eine Zwillingsschwester schmunzelnd, während sie aufschrieb, wie das von Ayaka gestreichelte Pokémon so darauf reagierte - nämlich mit einem kaltem Eishauch als Atem ausstoßend, was wahrscheinlich ein Zeichen von Freude sein sollte - und fügte neunmalklug hinzu: "Wir würden ja dann ihren ..." Immerhin war ihr Auftrag, es so authentisch wie möglich zu gestalten und vor den Containern fand man eher ungewöhnlich Gelatinis! Die waren da ja auch nicht zu Hause, zumindest nicht nach Shishihos Wissen und bestimmt teilte ihre Zwillingsschwester dieses Wissen mit ihr; ach nein, ganz sicher teilte sie es mit ihr! Da gab es eigentlich kein Ja oder Nein und auf gar keinen Fall ein Vielleicht, es war einfach so!
Aber wie Shishiho sich eigentlich so warm hielt? Eigentlich gar nicht. Sie zitterte ein wenig, behielt aber möglichst die Ruhe, während sie saß, schrieb, antwortete, sich unterhielt, schrieb, beobachtete, schrieb, antwortete und so weiter. Wahrscheinlich würde sie am Ende einer einfachen Erkältung erliegen, aber wenigstens wäre sie damit nicht allein gewesen, ha ha ... Diesmal fragte Ayaka sie etwas und sie überlegte kurz, ehe sie antwortete: "Eigentlich haben wir kein ... Wir machen das, was ..." Dann überlegte sie noch ein wenig weiter, ehe sie sich dazu (natürlich mit dem telepathischem Einverständnis ihrer Schwester, heh!) entschied, die Episode "Bingo!" ihres Lebens zu erzählen. "Wir haben zum Beispiel ... Und daraus sind dann ... Und sie wurden zu ...", gab sie in kleinen Teilsätzen wieder und nickte zufrieden, als sie wieder an die Jahre zurückdachte. Damals, kleine Rangerinnen, und damals, kleine Klikks. Ach ja, ach ja, solche Szenen musste es eben immer geben!
Was jetzt auch hieß, dass sie ebenfalls wieder eine Frage stellte, hah! "Wie ist es denn so ...", fragte sie in ihrem immerfreundlichem Ton, da es ja nicht um ihre Arbeit geht, der sie durchaus doch nachging.
Zum Beispiel hatte sie jetzt schon bei ihren Notizen so stehen:
1. Gelatinis hüpfen gerne herum.
2. Sie stören sich nicht an Besuchern.
3. Sie kühlen auch schon einmal Lebensmittel, indem sie einfach niedlich um die Verpackungen stehen und so wie Lebensmittelkühlhalthüter wirken.
4. Manchmal stoßen sie einen kleinen Hauch von Eis aus, was ihr Atem ist.
5. Sie haben ein niedliches Äußeres.
6. Darf ich eines haben?
7. Sie sind so knuffig.
8. Sie sind oft in Gruppen unterwegs.
9. Sie halten die Temperatur auch gekühlt niedrig.

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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 6:47 pm


Es war kaum zu fassen, dass diese Berühmtheit ihnen so entgegen kam und so freundlich war und überhaupt nicht hochmütig und alles! Wundervoll, prächtig, grandios! Der Tag schien besser zu werden als man zuerst erwartet hatte, nachdem man erst einmal in Einall angekommen war und dann auch direkt auf solch eine frostige Mission mit Schreibarbeit geschickt wurde... Brr. "... ganz bei uns!", vollendete sie den Satz ihrer Schwester mit einem breiten, strahlenden Lächeln, welches aber vielleicht auch einfach das Produkt von Temperaturen unter 0 Grad Celsius war. Doch egal, wie es um das Lächeln stand, sie würde es so oder so noch gebrauchen können.
Dann ging es an die Besteigung dieses Tiefkühlcontainers, der nichts wirklich Niedliches, noch irgendetwas Saftiges oder Safthaftes an sich hatte. Aber diese kleinen, goldigen, putzigen Dinger, die sie dann auch noch ganz unverhohlen anstarren durfte! Achja, welches Glück dann auch noch mit einer richtigen Berühmtheit sprechen zu dürfen, diese Aufgabe war doch in Nullkommanichts erledigt! (Und das Gelatini war zwar eisig kalt, aber soooo unglaublich niedlich!)
"... zu scherzen!", meinte die andere Zwillingsschwester dann schmunzelnd und notierte sich ebenfalls etwas auf ihr Klemmbrett. Das Gelatini schien sich richtig zu freuen! Sie fragte sich auch nur, ob das eigentlich schon die letzte Entwicklung war? Und ob die vielleicht nicht nooooch niedlicher wurden? "... ihren natürlichen Lebensraum verlassen!" Vor Containern waren meistens einfach keine Gelatinis, zumindest soweit sie wusste, oh außer natürlich Papa Gelatini wollte Onkel Gelatini im benachbarten Container besuchen, aber bekam man die Teile als Gelatini eigentlich auch auf...?
Ein leichtes Zittern begleitete sie, während sie schrieb, sich umschaute, ein wenig kreischte, das Gelatini knuddelte, schrieb, antwortete, zitterte, fror, schrieb, Gelatinis knuddelte und so weiter und so fort. Eine Erkältung wäre wohl nur eine der Folgen, die sie haben würde, aber immerhin nicht allein! (Wie sie ja eigentlich auch nichts alleine tat, nicht einmal sprechen, ha ha.) "... wirklich fest gelegtes Gebiet. ... man uns aufträgt und was ansteht!" Nachdenklichkeit breiteten sich über ihre strahlend eingefrorenen Züge aus, die sie langsam wieder zu lockern gedachte, und dann ihrer Schwester telepatisch das Einverständnis gab, die Geschichte zu erzählen, die die Bingos hervorbrachte! "... einmal auf zwei Eier aufgepasst. ... zwei Klikks geschlüpft! ... Klikdiklaks, nachdem sie Kliklaks waren!" Welche Nostalgie! Das war vielleicht mal ein spektakuläres Ereignis im Leben der Shishih/yo Shimoharano gewesen! Hachja. So kamen sie also zu ihren Partnerpokémon, die wirklich wie erstarrt schienen - vor Freude natürlich, war ja nicht kalt oder so.
Und nun durften sie wieder eine Frage stellen, japuh! "... als Top Vier?" Sie hatte keine Ahnung von ligatechnischen Details, wusste eigentlich nur, um welche Persönchen es bei der Liga handelte und wer denn als Berühmtheit bezeichnet werden durfte und wer nicht und wen sie am besten kannte und so weiter und so fort! Aber die ganze Sache mit den Orden und so weiter gehörte dann doch eher der uninteressanteren Natur an, zumindest in ihren Augen. Es war zwar eigentlich alles furchtbar spannend, aber irgendwie auch wieder nicht so interessant! Keine Ahnung, vielleicht sollten sie sich ja mal an einem Orden oder Band probieren, ja! (Wobei Band eher weniger, Doppelaufführungen gab s ja nicht.)
Ihre Notizen derweil umfassten eigentlich so ziemlich dasselbe wie die ihrer Schwester Shishiho - auch wenn man dann meinen könnte, es brauchte ja nur einer aufschreiben, nein, das würde ihre Synchronität oder so ähnlich stören! Von daher stelle man sich als Shishiyos Notizen Shishihos Notizen vor, jawohl!

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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Di Okt 20, 2015 4:10 pm

Bevor Ayaka ihre Reise antrat, hätte sie garantiert nicht damit gerechnet, dass sie sich schon bald in einem Tiefkühlcontainer wiederfinden würde. Wenn dem so gewesen wäre, dann hätte sie sich dazu wohl passender, sprich wärmer angezogen. Nun kam es jedoch dazu und sie war nicht vorbereitet gewesen. Sie musste also das beste aus der Situation machen, in guter Gesellschaft war sie ja. All das hin und her, das Auf- und Ablaufen half nur temporär. Sobald Ayaka wieder einen Augenblick ruhte, fing ihre Muskulatur gleich wieder an zu zucken und zu zittern.
Sicher, würden sie die Pokemon mit hinaus nehmen, beziehungsweise ihnen dort begegnen, dann wäre es keine gute Dokumentation mehr. Jedenfalls nicht ihr natürliches Leben. Ja, sie beliebte zu scherzen und damit war sie auch noch nicht fertig, vielleicht brauchte sie das für den Moment auch einfach, um bei guter Laune zu bleiben. >> Sicher, aber dann wären wir in unserem natürlichen Lebensraum. << Die Rothaarige grinste breit, ehe sie ihre Hände aneinander rieb, sie vor ihren Mund hielt und versuchte etwas warme Luft hineinzublasen, um nicht das Gefühl der Finger zu verlieren. Neben den lebenserhaltenden Maßnahmen war es vor allem die Gesellschaft, die die Top Vier bei Laune hielt. Vor allem war es der einzige Grund, warum sie überhaupt in der Situation steckte, in der sie sich nun mal befand. Ablenken, irgendwie ablenken. Die Gedanken der Trainerin wanderten umher, stets von „Kälte“ über „überall anders ists jetzt besser“ zu, „was kann ich tun, damit es hier besser zu ertragen ist“. Ablenken, das war der Punkt, zu dem sie immer wieder zurückkehrte, so als würde sie sich im Kreis drehen. Etwas, dass ein wenig zur Ablenkung diente, war die recht kurze Geschichte, die die Zwillinge erzählten. Es ging um einen vergangenen Auftrag, sie passten auf Pokemoneier auf, aus denen dann Klikks schlüpften. Natürlich brauchte Ayaka nicht fragen, um was für Klikks es sich dabei handelte. Sie musste nur Eins und Pi Eins zusammenzählen und schon kam sie auf Zwei. Nämlich auf die Zwei Klikdiklaks, die den Beiden nun treu zur Seite standen.  Jedenfalls war die Rechnung so dermaßen einfach, dass die Rothaarige sie nicht hinterfragte. Natürlich konnte es sich auch um zwei andere Pokemon gehandelt haben, doch wenn dem so war, dann würde sie sicherlich darauf aufmerksam gemacht werden. >> Aber mit diesem Auftrag habt ihr jedenfalls keinen Glücksgriff gelandet! <<, merkte sie noch an. Wenn dies ein beispielhafter Auftrag für Ranger war, dann wollte Ayaka definitiv nicht mit ihnen tauschen. Die Gegenfrage, die ihr dann gestellt wurde, war für die noch recht neue  Top Vier gar nicht so leicht zu beantworten. Wirklich Erfahrung in ihrem Beruf hatte sie nicht, wie sollte sie sie da mit jemandem teilen? >> Och, bisher kann ich mich nicht beklagen. Immerhin ist es an meinem Arbeitsplatz wesentlich wärmer und besser auszuhalten! << Einen gewissen ironischen Unterton behielt sich Ayaka bei. Es war etwas, dass ihr einen Hauch von Wärme brachte, wenn auch nicht in Form von Wärme direkt... Dann jedoch etwas ehrliches frei raus. >> An diese Bekanntheit muss ich mich jedenfalls noch gewöhnen. << Wieder lächelte sie, wieder so kurz wie zuvor. Nun sah sich die Trainerin wieder an der Reihe den Ball in die Hand zu nehmen und das Gespräch zu leiten. >> Na ihr scheint ja total auf diese Eispokemon abzufahren. Gedenkt ihr euch auch welche mitzunehmen? << Über die Praktikabilität hatte Ayaka ja bereits nachgedacht. Für sie wären die Gelanti nichts. Aber für die beiden Schwestern ja vielleicht.
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Fr Okt 23, 2015 2:50 pm


Ah, oh ihr Arceus, die eine Zwillingsschwester genoss die Anwesenheit der anderen wirklich! Zumindest lächelte sie immer noch und schmunzelte leicht, obgleich man es vielleicht nich allzu mitbekam, da ihre Züge immer noch recht eingefroren schienen. "Das ist ...", erwiderte sie mit Zufriedenheit über die Bemerkung der Berühmtheit, denn über nichts um alles in der Welt würde sie gute Unterhaltung gegen irgendetwas anderes ersetzen wollen (außer vielleicht ... gegen Saft ...!) "Die Dokumentation ginge ja ...", meinte sie mit leicht vorwurfsvoller, aber überwiegend belustigter Stimme, während emsig und auch nicht emsig geschrieben und beobachtet wurde. Nur hoffte Shishiho doch, dass es nicht als eine Unhöflichkeit angesehen wurde, wenn sie nicht der Berühmtheit in die Augen blickten, sondern Gelatinis beobachten gingen ...!
Sie unterhielten sich die ganze Zeit sehr gut, denn eigentlich gingen ihnen nie die Themen aus - und wenn doch, dann würden sie sich eben welche erfinden, hah! So kam es auch irgendwie und irgendwann dazu, dass sie von ihrem Auftrag als Ranger, ihren allerersten wohlgemerkt, erzählten, wonach sie doch tatsächlich ihre beiden Partnerpokémon hatten! ... Die gefährlich hinter ihnen knarzten, aber immer noch klickten. Zumindest Bingo versuchte, dessen Getriebe noch schneller laufen zu lassen, was aber bei Bingo irgendwie Erfolg versprechender aussah, aber irgendwie hielt sich auch Bingo wacker. Zumindest schwebten die beiden aber durch den Raum und wiesen immer mal wieder auf interessante Gelatinis (SO knuffig!) hin, die sie dann ausführlicher beobachteten - Partner waren immer eine unglaubliche Hilfe! Besonders, wenn nicht nur vier, sondern acht Augen mehr sahen als nur zwei!
"Kann man wohl ...", sagte die eine mit bibbernder und leicht schon schmollender Stimme, wobei sich ihr Mund tatsächlich regte! "Wir waren die ... Und so hat ...", beschwerte sie sich dezent über dieses System des "First comes, first gets" - das hier eher negativ in ihren Augen war. Hätten die beiden doch nur ein wenig bei ihrem vorherigem Auftrag getrödelt und nicht einmal einstimmig den Entschluss gefasst, doch ein einziges Mal wirklich vorbildhafte Ranger zu sein! Aber nein ... So kam es eben anders. "Das freut ...", sagte sie aber wieder mit munterer Stimme, als auf ihre Gegenfrage geantwortet wurde und sie hörte interessiert zu - beinahe so sehr in dem Mitschreibwahn war sie schon, dass sie auch das mitschreiben wollte ...! "Wie sieht es ...", fragte sie aber, nachdem sie ihren Stift zum Erliegen brachte und eine kleine Verschnaufspause einbaute, "Uns kennen ... Aber lassen Sie sich diese ..." Den letzten Satz sagte sie mit leicht schmunzelnder Miene, denn es gab so einige, die dann doch eher den Wahn gerade heraus haben und jene, die immer noch bescheiden waren und blieben. Sie selbst würden wohl höchstens als Top-Ranger bekannter werden, aber Ranger standen in ihren Augen ohnehin nie so richtig im Fokus.
"Wir können ...", erklärte sie und deutete auf ihre beiden Klikdiklaks, "Wir haben ja ..." Ohja, in diesem Zusammenhang waren Ranger schon etwas Eigenartiges, Spezielles, Besonderes - ein Pokémon, was man bis zum Tode und manchmal sogar auch darüber hinaus bei sich hält, weil beide Parteien sich dafür entschieden haben! Sie verfiel beinahe in einen Kyaaah-Schrei, als sie wieder daran dachte, wie ultracool sie (andere) Ranger fand! (War ja nicht selbstverliebt oder so; nur ein wenig.) "Und ...", fragte sie neugierig, legte den Kopf schief, korrigierte sich aber binnen fünf Sekunden wieder selbst: "Aber ... Sie sind ja ..." Sie schüttelte bedauernd den Kopf; wie peinlich, ihr war es einfach so entfallen! Ohje!

Aber so vergingen die Stunden und eine um die andere läutete den Abend aus; endlich war es geschafft! Sie waren aus den Fängen der Kälte draußen! "Vielen ...", sprach sie höflich zu der Berühmtheit, die ja nur ihretwegen auch mitgekommen war, "Und entschuldigen ..." Sie sah skeptisch in die Runde hinein. "Niemand ...", fragte sie mit einem leicht ironischem Unterton, als wirklich alle draußen waren und die Sonne schon dem Abend winkte.

#009
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[out: Ich hoffe, der Zeitsprung war so okay! Einfach, um den Tag und die Quest mal zu haben |'D]
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Fr Okt 23, 2015 3:52 pm


Es wäre ein Frevel, würde es der einen Zwillingsschwester anders ergehen als der anderen, weswegen auch sie sich schon königlich bei der Unterhaltung amüsierte! Nichts außer Saft wäre wohl besser als gut unterhalten zu werden, die Sorgen der Kälte zu vergessen und einfach nur... Spaß zu haben! Denn das war es, worauf sie aus war. Langweilige Sachen erledigte sie nur wirklich ungerne, aber wenn es ihre Pflicht war, dachte sie sogar daran. Ein Glück, dass hier auf diese Berühmtheit getroffen waren! "... ist wahrlich wahr!", beendete Shishiyo den Satz ihrer Schwester. (Welche Eltern kamen auf diese Idee, deckungsgleiche Namen für Zwillinge zu nehmen? Wollten sie die Welt verspaßen? Das war ja... ja, das waren wohl die Eltern der beiden, ha ha...) "... dann eher um Gelatinis in unserer Umgebung!" Was natürlich kompletter Unsinn war. Wäre sicherlich auch interessant und noch lange nicht so frostig... Aber auch irgendwo langweilig, nicht?
Die Themen, mit denen sie diese Kälte füllen, waren ebenfalls immer von mindestens interessanter Natur. Sie gingen ihnen niemals aus, und wenn sie dann eben über ihren glorreichen Auftrag Numero Uno reden mussten! Was auch wirklich interessant war, irgendwie, denn so kamen sie schließlich zu ihren Partnerpokémon, die mit ihren vier Augen ebenfalls unterstützende Hilfe leisteten, immerhin sahen vier Augen auch nicht alles und acht Augen waren schon sehr gut! Auch wenn es Bingo scheinbar nicht so gut wie Bingo ging und Bingo vielleicht etwas bedröppelt wirkte, Bingo munterte Bingo schon auf! (Wo wir bei den Eltern gewesen waren, welche Zwillingsidiotinnen nannten ihre Partnerpokémon denn exakt gleich?)
"... ruhig nochmal sagen!", bibberte die andere Zwillingsschwester, immerhin hatte Ayaka es schon laut gesagt! "... die ersten, die zurückgekommen waren. ... uns der Leiter den Auftrag aufgedrückt!", nörgelte sie ebenso wie ihre Schwester. Das war soooo unfair! Immerhin hatten sie ganz vorbildlich gearbeitet, wieso konnten sie keinen anderen Auftrag bekommen? Diese Welt, diese Welt, sie war einfach nicht fair. Aber hey, immerhin musste nicht jeder so leiden wie sie. Und das war doch etwas Positives! "... uns sehr!" Doch wieso zuckte ihre Hand bei den Worten der Rothaarigen, als ob er mitschreiben wollen würde? Sie wollte mitschreiben! "... denn dort so aus?", fragte sie neugierig, den Stift in ihrer Hand erfolgreich zumindest kurzzeitig zur Seite gelegt. "... nicht so viele Leute. ... Berühmtheit nicht zu Kopf steigen!", meinte sie kichernd und ergänzend zu den Worten ihrer Schwester. Es gab ja wirklich abschreckende Beispiele, huh? Sie selbst würden aber wohl wenig Bekanntheit erlangen, wenn sie allein schon durch ihren Spiegel auffällig waren wie zwei bunte Pudel oder so... Andererseits stempelten es tatsächlich manche als Hallzuination ab, ha ha... Fragte sich nur: Wer war denn echt?
"... nicht, selbst, wenn wir wollten!" Ihr Finger, eisekalt und beinahe schon tot, zeigte auf die beiden Partnerpokémon im Hintergrund. "... schon unsere Partner!" Es war schon ein sehr besonderes Band, welches diese beiden Wesen miteinander verknüpfte, beinahe so wie sie und ihre Schwester! Das war so richtig cool, dass sie ihrem Gefühl eigentlich Ausdruck verleihen wollte! Sie dachte an all die coolen Ranger in der Welt, und geriet ein wenig ins Schwärmen. "... Sie?" Die nächsten fünf Sekunden machte es jedoch "Klikk" und sie korrigierte sich wieder: "... das ist ja anders. ... eine Trainerin!" Peinliche Angelegenheit, wirklich.

Die Zeit verstrich ihrem Fluss folgend in einer gemächlich-rasenden Weise. Und kaum man sich versah, es war Abend. "... Dank!" Diese nette Dame hatte ihnen Gesellschaft geleistet, den ganzen Tag über! "... Sie die Kälte!", meinte sie mit einem leichten Schmunzeln. So langsam taute man doch wieder auf. "... erfroren?" Der ironische Unterton war in ihrer fröhlich schwingenden Stimme deutlich zu hören. Ein schöner, schöner Tag~

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[out: Entschuldige, wenn es so plötzlich kam, ich hatte vergessen, dass ich dich hätte fragen können :'D]
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Sa Okt 24, 2015 6:55 am

Die Antwort(en) auf Ayakas Reaktion bezüglich des Aufenthaltsortes der Drei, beziehungsweise der Drei und den Pokemon an sich, wirkte recht ernst, zeugten fast schon etwas von Empörung. An dem Schmunzeln und Kichern der Schwestern jedoch, erkannte die Top Vier, dass sie ihren Spaß schon verstanden hatten, lediglich etwas mitspielten. Was diesen total dreckigen, beschhhhheidenen Mistauftrag eher weniger spaßigen Job anging, so stellte sich heraus, dass die beiden einfach Pech hatten, beziehungsweise vom Leben für ihren Fleiß und ihren Eifer bestraft wurden. Nur weil sie den Auftrag zuvor schnell und sauber, ohne zu schlampen oder zu trödeln durchgezogen hatten und dementsprechend als erste wieder verfügbar waren, gelangten sie überhaupt an diese eisige Tortur, sonst wäre sie wohl jemand anderem zuteil geworden. >> Oh… Ja das Leben schert sich um so etwas wenig bis gar nichts… <<, sprach Ayaka mitfühlend. So war es leider viel zu oft. Denen, die es wirklich nicht verdient hatten, trat das Schicksal ordentlich in den Hintern. Ob es so etwas wie Schicksal überhaupt gab, sei an dieser Stelle dahingestellt. Eigentlich hatte die Trainerin mit ihrem Arbeitsplatz an dieser Stelle bereits gedanklich abgeschlossen, doch sie wurde mit der Frage noch einmal zu diesem Thema zurückgeführt. >> Mhm? <<, fragte die Rothaarige aus Reflex und um sich unbewusst auch noch etwas Zeit zum Überlegen der Antwort zu verschaffen. Verstanden hatte sie die Zwillinge nämlich sehr wohl. >> Ach, eigentlich eher schlicht. Stellt euch den Trainingsraum eines Karatedojos vor. Holzboden, Matten zur Polsterung, holzverkleidete Wände und Decke. Nicht besonders gemütlich, aber die Arena ist ja auch nicht zum drin wohnen gedacht! << Mit Ende ihrer Antwort ballte sie ihre Hand zur Faust, um mit ihr eine Pose zu performen, die vor Kampfeslust nur so strotzte. Jetzt ein ordentlicher Kampf, der würde ihren Blutkreislauf schon wieder ankurbeln und für innere Wärme sorgen, dachte sich die junge Dame. Hätte sie jedoch ein klein wenig mehr Zeit in dieser Haltung verbracht, hätte man sie direkt als Top Vier Eisskulptur abtransportieren und verkaufen können. Als der gut gemeinte Ratschlag, dass sie sich ihre Berühmtheit besser nicht zu Kopf steigen lassen sollte, bei ihr ankam, rieb sich Ayaka bereits wieder ihre Arme. >> J-ja. Keine Sorge, d-dafür bin ich nicht der T-Typ! <<, antwortete sie bibbernd. Nein, wahrlich nicht. So ehrgeizig und verbissen sie auch kämpfte, sich etwas auf ihren Status einbilden war nicht ihr Ding. Mal davon abgesehen, dass er sie bis dato auch eher störte. Grade darum fiel ihr in diesem Moment auch etwas auf. >> Aber benutzt doch bitte das „Du“. <<, fügte sie an, versuchte mal wieder ein Lächeln aufzusetzen, dass jedoch wieder nicht besonders lange halten wollte. >> Und wenn ihr weiter so fleißig arbeitet, dann werdet ihr euch in der Rangerszene sicherlich auch euren Ruf erarbeiten! Wenn ihr sogar solche Aufträge „eiskalt“ durchzieht. << Ob letzteres nun witzig war oder nicht, vermochte Ayaka nicht zu sagen. Allerdings könnte ihr eigenes Lachen auch zuvor erfroren sein, man konnte ja nie wissen. Die Frage, ob die beiden Gelantifans eines für den Eigenbedarf mitnehmen, also fangen wollten, verneinten die Angesprochenen. Sie wiesen dabei auf ihre Professionen, auf ihre Berufe hin. >> Ah ja, stimmt ja. Ranger… <<, antwortete Ayaka nachdenklich. Ranger sammelten ja gar keine Pokemon, das war ihr doch glatt entfallen. Die Rothaarige hatte zwar bereits von Rangern gehört, doch bisher noch nie mit welchen zu tun gehabt. Die prompte Gegenfrage verneinte sie dann ebenfalls. >> Niedliche Wesen, aber nicht so mein Fall. << Sie hatten einfach nicht genügend Power, waren zudem noch keine Kampfpokemon, behielt sie dann noch für sich.
Nun, obwohl Ayaka dachte, es würde noch Ewigkeiten dauern, bis sie der Kälte wieder entfliehen würde, doch im Endeffekt ging die Zeit, nicht zuletzt aufgrund des angenehmen Gespräches (oder konnte man es wegen der Synergie der Zwillinge schon Dialog nennen?), doch ganz schön schnell vorüber. Ayaka atmete erleichtert durch, als sie ihren Fuß wieder auf den zementierten Boden, also nach draußen setzen konnte. Auch wenn es drau0en auch nicht wirklich warm war, so war es im Vergleich zum inneren des Containers dennoch deutlich weniger kalt.
>> Nichts zu danken, hat Spaß… na es war interessant! << Lügen wollte Ayaka dann doch nicht und wenn sie ehrlich bleiben wollte, dann durfte sie nicht behaupten, dass ihr sich den Ar*** Gluteus Maximus abfrieren Spaß gemacht hätte. >> Es war mir eine Ehre zwei so fleißige Rangerinnen kennengelernt zu haben! << Dies jedoch war ebenso ehrlich und absolut ernst gemeint. Es war schön zu wissen, dass es da draußen so ehrliche und unerschrockene (Das durfte man aufgrund der Umstände, die Ayaka am eigenen Leib erproben und erfahren „durfte“ wohl behaupten!) Helfer gibt! Um den Beiden ihren verdienten Respekt zu zollen und auch ein wenig aus Gewohnheit, aus der Zeit als Polizistin, salutierte die Rothaarige vor ihren Gesprächspartnerinnen. Wäre sie nicht heilfroh gewesen, dass sie der kalten Hölle endlich entflohen war, hätte sie sich wahrscheinlich selbst über ihren Enthusiasmus gewundert. Hoffentlich war der nicht auf Frostschäden zurückzuführen! Nachdem Ayaka ihre Haltung wieder lockerte, konnte sie nicht mehr wiederstehen. Der Gedanke, von dem sie sich selbst zuvor wegen der Rücksicht auf die Gelanti abgebracht hatte, schlich erneut durch ihren Kopf und diesmal waren keine Eispokemon mehr anwesend, die man hätte abschrecken können. In einer Bewegung zückte sie einen Pokeball und warf ihn mit den Worten: >> Lui, ich brauche dich! << Dem Ball entsprang ein Panflam, welches sogleich eine angespannte Kampfhaltung einnahm, sich mit Karateposen umsah und nach Gegnern Ausschau hielt. Als ihm die beiden Klikediklak auffielen, wollte es schon auf sie zustürmen, doch Ayaka griff sich geistesgegenwärtig ihr Pokemon, nahm es auf den Arm und drückte es fest an sich. Lui schaute sich verwirrt um, wehrte sich jedoch keineswegs. >> Nein, nein. Kein Kampf, entspann dich. <<, fügte Ayaka noch hinzu. Sie hatte es ausschließlich auf die Wärme ihres noch unerfahrenen Pokemons abgesehen und wirkte deswegen sofort total entspannt. Natürlich hatte die Top Vier dennoch aufgepasst, was ihre neuen Bekannten von sich gegeben hatten. >> Zum Glück nicht! << Nicht, dass es nicht auch gut hätte passieren können, dass jemand erfror. Für einen längeren Aufenthalt von Menschen waren solche Container schließlich nicht gedacht! Natürlich war Ayaka den Beiden auch wegen der Kälte nicht böse, schließlich konnten sie ja weder etwas dafür, noch dagegen… also tun. Die Top Vier schaute sich um, erkannte anhand der Sonne, welche bereits den Horizont küsste, die ungefähre Uhrzeit. Ihren Besuch bei dem Meister der Kampfkünste, den sie für diesen Tag angedacht hatte, musste sie wohl verschieben, doch das war kein Problem. Sie hatte sich ja nicht einmal angekündigt, drum wusste niemand außer ihr selbst von ihren Absichten und sie musste niemanden vertrösten und auch vor niemandem für ihre mangelnde Anwesenheit rechtfertigen. Für diesen Tag würde sie wohl im nächsten Pokecenter mal nach einer Stelle für die Nacht fragen und am nächsten Morgen dann frischgestärkt (und vor allem warm!!!) losziehen, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.

[Out: Absolut kein Problem und eine gute Maßnahme. Ansonsten wären wir wohl auch beim Doppelten der geforderten Postanzahl angelangt xP Das wär‘s dann auch, oder? Einfach per PN antworten ^^]
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Sa Okt 31, 2015 2:17 pm


Dieser Auftrag war aber auch wirklich nicht gerade angenehm! Aber, obwohl, doch. Eigentlich empfand sie es aber auch recht angenehm - da sie ja immerhin eine Berühmtheit auf Yvetal komm raus kennengelernt hatten! - ... bis vielleicht auf die Tatsache hin, dass sie das Gefühl hatte, ihre Haare würden einfrieren, ha ha ha. Als ob sie nicht schon durch das ein oder andere Haarspray in Form gehalten würden ... Aber dies Beschreibung ihres Kampfplatzes ... Das ließ die eine Schwester doch sogleich wärmer werden. Nicht gemütlich, aber wahrscheinlich ... "Wahrscheinlich deutlich ...", fragte sie den einen Teil ihrer Frage und ein seltsam verzerrtes Lächeln trat auf ihre Züge, beinahe gezwungen lächelte sie schon, ein Zucken, ein Zaudern. Ach, wie gern würde sie denn auch irgendwann aus dem Container raus sein ... Aber nun gut. Man konnte eben auch nicht alles haben ~ Sie schien aber wirklich kämpferisch zu sein, als sie auch noch eine entsprechende Haltung einnahm! "Sie sind ja wirklich ...", meinte sie schmunzelnd und schon war das Gezwungene wieder aus ihrem Lächeln verschwunden. Ach, wirklich, es war ein wechselseitiges Gespräch und zum Glück ... beschwerten sie sich nicht durchgehend, ha ha.
"Das freut ...", gab sie fröhlich von sich und kritzelte ein paar Notizen, die ihr so eben aufgefallen waren, schleunigst nieder. Wenn die Berühmtheit, die sie getroffen hatten, auch bodenständig blieb, war das einfach nur cool! (Anders als von einem gewissen anderem Top 4, der sich mit Gerüchten zu rühmen scheint, ha ha - ha.)
Schockiert sah Shishiho die Berühmtheit an, als sie meinte, dass die beiden Zwillinge sie duzen dürften. "Das können ...", rief sie Kopf schütteln aus, auch wenn sie andererseits das Angebot gern angenommen hätte - so leichtsinnig waren sie dann ... äh, eigentlich schon, aber ... na ja. Vielleicht waren die Standpauken der Rangerbasis-Leiter, die sich durch und durch beschwerten, wenn die beiden mal wieder eine Berühmtheit angequietscht und geduzt hatten, ja wirklich doch wirkungsvoll ... Aber das war doch nun wirklich nicht tragisch, einen wichtigen Firmenchef freundschaftlich mit "Du" anzureden, wenn er schon weiße Haare hatte, oder nicht?! ... Egal. Egal. Egal. Es ging jetzt aber um das Ansehen in der Ranger-Szene, nicht um senile Männer, die gerne gesiezt werden möchten, um sich noch älter zu fühlen! "Ich denke ...", gab sie verneinend von sich, schmunzelte aber ihre Schwester antippend über den gebrachten Wortwitz, der amüsiert zu der Situation passte. "Wir reisen ...", erklärte sie, warum sie meinte, es nicht zu besonders viel Berühmteheit zu erlangen, "Daher sind wir ..." Sie wirkte schon beinahe entschuldigend, aber so mancher Ehrgeiz fehlte den beiden einfach. ... Außer, man musste als Top-Ranger weniger Papierkram erledigen? Ha ha.
Verstehend nickte die eine Schwester, als sie meinte, dass sie nicht so der Fall Ayakas seien. "Ver- ...", gab sie murmelnd von sich; dass sie sogar ein Wort teilte ...
Aber das Gespräch lief weiter und hier und da gab es lustige Sequenzen, die man sich aber als werter Leser geflissentlich selbst ausdenken durfte.

Shishihos Gesichtsmuskeln, die im Lächeln erfroren waren, tauten wieder auf und das Lächeln wirkte nun viel natürlicher, als sie meinte, dass es Spaß-, nein, dass sie es doch eher interessant gefunden hatte. Interessant war es gewiss, ein Training für die beiden Schlappfüße von Shimoharano-Zwillingen war es gewiss auch gewesen! "Uns hat es ...", pflichtete sie ebenfalls aufgeregt bei, als sie beiden gelobt wurden - das war eines der wenigen Male, woohoooo! Sonst tadelte man sie wegen seltsamen Notizen, die einzeln keinen Sinn ergaben ... Ha ha. Automatisch musste Shishiho das Salutieren der anderen nachmachen und setzte sogar ein ernstes Gesicht auf. Ohja, das war eine amüsante Zeit und es war das erste Mal, dass sie noch dritte bei einem Auftrag dabei hatten!
Und ... "OOOOOOOOOOOOH MEEEEEEEEIN ...", quietschte die eine plötzlich auf und hielt sich die Hände (wärmend) an die Wangen und tänzelte schließlich sogar um Ayaka herum. Das war aber auch ein soooooooooo niedliches Pokémon, das Ding da, was sie Lui nannte! Während sie aber ein paar Mal um die beiden ihre Runden drehte, die Containertür gewissenhaft zuschließend, entdeckte sie ein kleines Gelatini am Rande der Tür und sie beugte sich fragend hinunter. Na so was aber auch ... Das kleine Gelatini (sie hätte beinahe schon wieder losgekreischt) drückte jeder der beiden freudig ein "Ewiges Eis" in die Hand ... Nanu. Aber damit konnten die beiden ... irgendwie nicht so viel anfangen. In ihren Köpfen bildete sich aber eine Idee und sie wandte sich schwungvoll zu Ayaka hoch. "Wir wissen, Sie ...", erklärte sie, denn sie wussten immerhin, wer welchen Typ in Einall und auch sonstwo hatte, präsentierte aber das Ewige Eis in ihrer Hand. Es fühlte sich gar nicht mal soooo kühl an ... Oder sie war einfach zu sehr gewöhnt, ha ha. "Aber trotzdem möchten ...", gab sie wohlnickend von sich, denn sie wollte sich in irgendeiner Form bei der netten Berühmtheit erkenntlich zeigen! (Passte wahrscheinlich echt nicht in ihr Team oder in ihren Typ, aber ha ha ...) Ohne ein Wenn und Aber zu akzeptieren drückte sie der Top 4 das Ewige Eis in die Hand und dann waren sie auch ganz schnell wieder weg.
"Bis ...", gab sie lächelnd winkend von sich und sie verstanden ... genau, ab zur Rangerbasis.

TBC: ???

#011
&& Shishiyo & Ayaka
Event: Abschied nehmen - schwer gemacht!
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Sa Okt 31, 2015 4:54 pm


Es war einfach nur schlimm, ganz, ganz furchtbar, dass man ihren Fleiß einfach nicht belohnen wollte! Wieso durften sie sich nicht einen angenehmeren Auftrag aussuchen? Aber... Es war ja schon... niedlich gewesen. Diese kleinen knuddeligen Putzedinger, das waren richtige Herzensbrecher gewesen! Die Beschreibung des Kampfplatzes hingegen war wohl eher herzerwärmend oder so. "... wärmer als hier, oder?", fragte sie, ihre Haare steif gefroren. Ja, dieser eine Zopf da auf der Seite bewegte sich keinen Millimeter mehr. Wieso ging man gleich für einen Tag in einen Tiefkühlcontainer? Und wie überlebte man das denn eigentlich auch noch zu allem Überdruss? Aber hey, man sollte der Sache so kämpferisch begegnen wie diese junge Dame hier! "... motiviert, oder?" Sie freute sich, wenn Leute so enthusiastisch waren! Das gab ihr, Shishiyo Shimoharano, gleich neuen Mut!
"... uns sehr!", meinte sie munter ihrer Schwester folgend. Immerhin mochte sie bodenständige Personen, wenn es sich um solche Berühmtheiten handelte! Viel besser als irgendwelche anderen aufgeblasenen Top 4-Mitglieder war diese hier allemal!
Sie war jedoch sprachlos, als diese Berühmtheit Ayaka Shojiki ihnen dieses Angebot machte, dass sie liebend gerne annehmen würde, aber nicht konnten! "... wir doch nicht machen!" Zu viele Predigten rauschten in just diesem Moment in ihrem Ohr vorbei. Und schwush. Nein, nein, das waren zu viele gewesen, ihr Kopf dröhnte ja schon wieder viel zu laut! Was für eine Plage, was für eine unglaubliche... Plage. "... nicht", meinte sie schmunzelnd und ihre Schwester antippend, Wortwitze waren immer wieder etwas Feines! Aber ihre eigene Berühmtheit würde wohl nur eher ein weit entferntes Ziel bleiben. "... einfach zu viel herum!", meinte sie den Satz ihrer Schwester beendend. "... nie an einem Platz und arbeiten uns nicht so hoch!", fügte sie noch eine tiefergehende Erklärung hinzu. Ob das nun verständlich war? Aber sie waren irgendwie eben auch nicht so ehrgeizig, hehe...
Aber ja, das war schon verständlich. Jeder hatte seinen eigenen Geschmack, den man respektieren sollte! "... -stehe", meinte sie ernsthaft nickend. Ja, auch Wörter erlagen manchmal der Trennung.
Und es ging weiter an fröhliche Gesprächsteile, die jedoch der Fantasie des Lesers überlassen werden.

Das Glück, seine eigenen Gesichtsmuskeln wieder zu spüren, beflügelte Shishiyo nun. Denn es war hier deutlich wärmer als da draußen, und dass man wirklich irgendwann dieser Kälte entflohen war... War ein Geschenk des Himmels. Oder irgendetwas anderes Tolles wie Saft. "... auch sehr gefreut!", beendete sie den Satz mit nicht zu übersehener Freude. Sie wurden mal nicht nur getadelt, das war ja immerhin etwas! Besonders oft geschah das nämlich nicht, man beschwerte sich nur und man beschwerte sich... Vielleicht hätten hier zwei Lebewesen eher zusammen geboren werden sollen, und irgendwie auch nicht.
Und ... "... AAAAARRRCEEEEEUUUUSSS!", quiekte sie ihrer Schwester ebengleich und vollführte dieselben Bewegungen wie ihr Spiegelbild. Was war das nur für ein unglaublich putziges Kerlchen! Und das war so unglaublich niedlich! Bei diesen Hüpfern schloss ihre Schwester die Containertür, und da entdeckten sie beide noch ein kleines, ebenfalls ultraniedliches Gelatini. Freudig drückte es ihnen "Ewiges Eis" in die Hände, und verschwand dann wieder. Eine Gestalt nahm dann in zwei Köpfen Raum und Platz ein... Schwungvoll drehte man sich wieder zu Ayaka um. "... trainieren Kampf-Pokémon." So viel Grundwissen durfte auch bei diesen Zwillingen noch sein! "... wir Ihnen das schenken!", sprach sie nickend und feierlich. Das Eis in ihrer Hand war kalt, oder auch nicht, es ließ sich nur schwer sagen, ha ha... Und sie duldeten keinen Widerspruch, denn irgendwie mussten sie sich erkenntlich zeigen! Es wurde in die Hände gedrückt und dann war man auch schon wieder weg.
"... irgendwann!", riefen sie ihr noch zu, ehe sie den Weg zur Rangerbasis einschlugen.

TBC: Bucht von Ondula, Küstenbereich

#012
&& Shishiho & Ayaka
Event: Abschied nehmen - schwer gemacht!

[out: Ich bedanke mich sehr für das Play! :D]


Zuletzt von Shishiyo am Di Nov 10, 2015 5:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Tiefkühlcontainer

Beitrag von Gastam Di Nov 03, 2015 6:33 pm

Hach was war das für ein angenehmes Gefühl. Wie schön war es doch, überhaupt wieder etwas zu fühlen, dachte sich Ayaka, während die Wärme ihres Panflam auf sie abstrahlte und steif gewordenen Gliedmaßen wieder Leben einhauchte. Am liebsten hätte sich die Rothaarige Zuhause in eine Decke eingewickelt und Tee geschlürft, um ihren Körper wieder auf eine gesunde Betriebstemperatur zu bringen, doch Lui war eine verdammt gute Notlösung, die diesen negativ angehauchten Namen gar nicht verdient hatte. Er schaffte es, dieses grausam kalte Szenario irgendwie wieder vergessen zu machen und sehr schnell verschwendete Ayaka keinen Gedanken mehr daran, wie sie zuvor auf und abgelaufen war, verzweifelt versuchend dieses lässssssstige Zittern zu unterbinden. Was die Top Vier zunächst gar nicht bemerkte war, dass die Zwillinge beim Anblick ihres Feuerpokemon ähnlich entzückt waren, wie es bei den kleinen, niedlichen Eispokemon der Fall war. Den Aufschrei hatte sie natürlich wahrgenommen, doch es brauchte einen kurzen Moment, bis Ayaka gerafft hatte, was Sache war. Lui hingegen bemerkte den Trubel um ihn sofort. Neugierig schaute er den Beiden hinterher, wie sie ihn und seine Trainerin umrundeten, bis sie dann plötzlich vor zwei weiteren Gelatini zum Stehen kamen, die letztlich wieder die Aufmerksamkeit der Zwillinge erhaschten. Die Rothaarige sah zwar, wie sie sich zu den Pokemon herunter beugten, jedoch nicht was sie taten. Eigentlich lag die Vermutung, sie würden sie wieder knuddeln, ja ganz nahe, doch dem war anscheinend nicht so. Als die Ranger sich der Aufgetauten nämlich wieder zuwandten, hielten beide etwas bläuliches in der Hand. Ayaka blickte zunächst auf die Gegenstände, dann in die Gesichter der Geschwister. >> Ewiges Eis? << , fragte sie, zugegeben etwas rhetorisch, denn die Antwort auf diese Frage kannte sie ja bereits. >> Für mich? <<, ebenfalls geprägt von diesem Stilmittel. Zwar konnte die Top Vier zunächst gar nichts mit diesen Items anfangen, doch das wussten die Ranger und somit war es dennoch eine schöne Geste. >> Ich hab aber gar nichts, um mich dafür zu revanchieren! <<, stieß die Rothaarige noch aus, doch ihre neuen Bekanntschaften hatten sich schon halb aus dem Staub gemacht, winkten ihr aus der immer weiter anwachsenden Entfernung zu, ließen sie mit ihrem Panflam und den beiden Items alleine. Die Trainerin blickte noch ein paar mal zwischen den beiden Items hin und her. >> Sie gleichen einander wie die Beiden Rangerinnen einander gleichen, findest du nicht? <<, fragte sie ihr Lui, welches sie einfach nichtssagend anstrahlte und nach den Eisstücken griff.
Ayaka schaute den Zwillingen dann noch eine Weile verdutzt hinterher, erwiderte das Winken zaghaft, ehe sie sich dann auf machte, ihre Reise fortzusetzen. ~ Nette Mädels... ~ ging es ihr noch durch den Kopf, als sie sich schon zum nächsten Pokemoncenter aufgemacht hatte, um dort nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu fragen. Diese sollte sie selbstverständlich auch bekommen. Die Schwester des Centers war hilfsbereit wie eh und je, so wie in wohl so ziemlich jedem Center. Ayaka bekam für ein kleines Entgelt ihr Zimmer und durfte eine angenehme Nacht, ohne jegliche Unterbrechungen verbringen.

Tbc: Straße vor dem Pokemoncenter
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Re: Tiefkühlcontainer

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