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✗ 30.11.2017 | Adventskalender 2017
Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

✗ 03.03.2016 | Yoshi nur noch im Hintergrund
Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

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Versuch dein Glück doch mal bei unserem Glücksziehen, eventuell ziehst du ja das ganz grosse Los...?

✗ 30.11.2015 | Adventskalender
Passend zur Adventszeit könnt ihr jeden Tag ein Türchen in unserem Adventskalender öffnen. Was sich wohl dahinter verbirgt?

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Sie ist wieder da. Die schaurig schöne Halloweenzeit! Daher haben wir für unser Oktoberevent gleich eine ganze Zombieapokalypse für euch parat. Fressen oder noch am fliehen?

✗ 14.09.2015 | Ein neuer Gegner erscheint!
Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
Entscheidet bis zum 20.08.2015 mit, wie Megaentwicklungen zukünftig gehandhabt werden sollen. Hier geht's zur Umfrage!

✗ 12.08.2015 | Wettbewerbshallen-Abstimmung
Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

✗ 16.07.2015 | Wettbewerbshallen
Bis zum 11.08.2015 (verlängert) könnt ihr mitwirken und uns eure Beschreibungen für Wettbewerbshallen schicken. Weiteres findet ihr hier.

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Es gibt nun eine Übersicht, in der alle aktuellen Quests gelistet sind. Zudem wurde das Thema "Informationen zu Quests" erweitert.

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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Jul 10, 2016 11:33 pm

In Stratos City
09

Schön, dass es auch noch Polizisten mit einem Gewissen gab, die nicht in jeder Person die vielleicht etwas ““Schlimmes““ tat, tatsächlich etwas böses sah. Grafitti war wirklich nur selten etwas Schönes, aber in dem Fall war ja selbst Shiori begeistert von dem Gemälde und es war ihr Haus, das beschmiert wurde… und solange sie nichts dagegen hatte, sollte wohl alles in Butter sein. Das sah schließlich auch Cephelanthus so und so kamen sie auf einen gemeinsamen Nenner. Wozu auch unnötigen Stress verursachen? Nein, Shiori war definitiv kein großer Fan von Stress und wollte anderen diesen auch möglichst nicht antun… und sie konnte sich sehr gut vorstellen, dass das Bearbeiten einer Anzeige ziemlichen Stress verursachte. „Sicher. Ich hoffe, dass ich ihn bald mal erwische.“, entgegnete sie und zuckte leicht mit den Schultern. „Ich würde ihm selbst nämlich auch gerne danken. Es haben mich schon mehrere Kunden auf das hübsche Bild angesprochen.“ Ein leichtes Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. Wäre sie nur auch so künstlerisch begabt! Aber sie war nur gut im „im Dreck“ wühlen…

Schließlich klagte Shiori dem Polizisten ganz frei ihr Leid, denn sie hatte es ja wohl auch schwer! Einfach so angegriffen von einem Pokemon, das durch Stahl beißen konnte. Vermutlich hatte sie noch Glück gehabt, dass die Hand überhaupt noch dran war. Ärgerlich, wirklich… Aber wer hätte auch schon erwarten können, dass das Ding plötzlich aus dem Boden kam! „Je nachdem… Wenn man weiß, wo man suchen muss.“, entgegnete sie mit einem leichten Lächeln, aber der Ärger über das graue Pokemon war noch nicht verpufft. Sein folgender Satz wunderte sie doch ein wenig und ratzfatz war der Ball in die Lüfte geworfen, der sich ja noch in ihrer Hand befand, und das kleine Stollunior manifestierte sich vor Cephelanthus auf dem Boden. Neugierig sah es sich um, dann zu dem Polizisten hoch und anschließend umkreiste das Pokemon ihn ein paar Mal.
Sie nickte kurz amüsiert auf seine Worte. „Ja, das wird es wohl gewesen sein.“, kommentierte sie und seufzte dann, während sie das Pokemon beobachtete. „Aber Sie scheint er genau so zu mögen. Hoffentlich beißt er Sie nicht auch, sonst komm ich noch in Gewahrsam…“ Und das wollte ja nun wirklich niemand!


ooc: Sorry, bin eingeschlafen. ovo
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Jul 16, 2016 9:55 pm

Cephelanthus Occidentalis

~ Vor dem Schmuckladen "Diamantsturm" ~

Mit: Shiori

Neugierig betrachtete Ceph das Stollunior, welches da nun aus dem Pokéball gekommen war. Mit großen blauen Augen sah es ihn an, dann begann es um ihn herumzustapfen.
"Nawww ist das niedlich!", brach es aus Ceph hervor und er vergaß vollkommen dass er eigentlich im Dienst war. Entzückt ging er in die Hocke um Stollunior seine Hand hinzuhalten, damit es daran schnuppern konnte. Das Stahlpokemon unterbrach seine Kreise und besah sich kurz die Hand, dann kam es etwas näher. Ceph zögerte ein wenig als ihm einfiel wie Shioris Hand jetzt aussah, doch dann streckte er vorsichtig die Hand weiter aus um das Stollunior zu streicheln.

Das kleine Pokemon schnupperte tatsächlich kurz an seiner Hand - und warf sich dann mir seinem vollen Gewicht dagegen. Überrascht zuckte Ceph zusammen, entschloss sich dann aber sehr umsichtig den Kopf des Stollunior zu streicheln. Das Metall war kühl und glatt, aber Stollunior schien gerne gestreichelt zu werden da es sich glücklich gegen seine Hand drückte.
"Ich... glaube es ist einfach nur kuschelbedürftig...?", wunderte Ceph sich laut. Das Stollunior schien nicht besonders aggressiv, zumindest nicht ihm gegenüber? Schnell wurde Ceph mutiger und streichelte den Rücken des kleinen Pokémon.

Komplett fasziniert setzte sich der Grünhaarige nun komplett auf den Boden um das Stollunior zu streicheln. Stollunior bemerkte dies und kam näher... und näher... Bis es dann plötzlich begann auf seinen Schoß zu krabbeln.
"FFFFFFFFF" Ceph hatte DEFINITIV nicht damit gerechnet dass das Vieh so VERDAMMT schwer war. Klar, es war aus Metall, aber das war lächerlich. Stollunior dagegen schien es nicht besonders zu kümmern dass es den Jungen geradezu zerquetschte und versuchte nun seinen Oberkörper zu erklettern. Durch das nicht erwartete zusätzliche Gewicht kippte Ceph schnell nach hinten um in lag nun Auf dem Rücken. Auf der Straße. Mit einem sozusagen wilden Stollunior auf dem Brustkorb. Die ganze Situation war einfach atemberaubend für den jungen Polizisten, zumal Stollunior ziemlich glücklich aussah und nun beschloss, sich auf seinem Brustkorb zusammenzurollen und scheinbar ein Nickerchen zu halten.
"Hilfeeee...", flüsterte Ceph, nicht sicher ob er glücklich war dass das Stollunior ihn mochte oder panisch da es ihm die Luft aus den Lungen presste. Er fühlte sich als wäre er unter einen sehr komprimierten Zug geraten.

[Streichelt Stollunior, dieses will mit ihm kuscheln und zerquetscht ihn mehr oder weniger]

Angesprochen: Shiori
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Jul 16, 2016 10:11 pm

In Stratos City
10

Amüsiert beobachtete Shiori das Verhalten des Stolluniors. Guuut, es hatte ihre Hand gebrochen, aber niedlich war es trotzdem. Letzten Endes war Shiroi vielleicht teilweise selbst Schuld an dem Malheur, schließlich hätte sie ja auch nicht ihre Hand dahin halten müssen um zu schauen, was sich da aus dem Boden grub. Andererseits hätte das Stahlpokemon natürlich auch einfach los lassen können… Aber wie auch immer. Nun war es ja sowieso zu spät und Shioris Hand befand sich bereits in einem festen Gips. In ein paar Wochen würde sie sie auch endlich wieder bewegen können und ihrem Handwerk wie zuvor nachgehen können, nur eben mit dem Wissen, nicht direkt überall ihre Hand hinzuhalten… Dementsprechend hatte diese Erfahrung wohl auch etwas Gutes gehabt, denn nun wusste Shiori wieder mehr also vorher.
Dass das kleine Stollunior allerdings derart auf den Polizisten reagieren würde, hätte selbst die Archäologin nicht gedacht. Sie hatte Stollunior eher schüchtern in Erinnerung, schließlich verbrachten sie viel Zeit des Tages unter der Erde und nicht in Gesellschaft von Menschen, doch dieses hier schien wohl eine Ausnahme zu sein. Fröhlich lief es um den Polizisten herum und betrachtete ihn von allen Seiten mit einem fröhlichen Gesichtsausdruck, ehe es wieder vor ihm zum Stehen kam. Als der Polizist sich schließlich zu ihm kniete und ihm doch tatsächlich die Hand hin hielt, wollte Shiori schon etwas sagen, doch reagierte das Stollunior nicht so darauf, wie Shi es gedacht hätte. Es biss Ceph nämlich nicht in die Hand, sondern ließ sich glücklich aussehend von ihm streicheln – was eine Überraschung.

„Könnte sein.“, pflichtete sie dem Polizisten bei und legte nachdenklich die Stirn in Falten. Das Stollunior schien den Polizisten tatsächlich zu mögen und schenkte ihr, obwohl sie seine Trainerin war, keine Beachtung. Letzten Endes war der Fang ja auch nur ein Unfall gewesen und Shi hatte nie vor gehabt ein Stollunior in ihr Team aufzunehmen. Hmm. Warnend hob sie die gesunde Hand und wollte gerade etwas sagen, als es bereits zu spät war. Das Stahlpokemon hatte es sich bereits auf dem Polizisten gemütlich gemacht und erdrückte ihn wohl wortwörtlich mit seinem Gewicht. „Stahlpokemon können übrigens ziemlich schwer sein, auch wenn sie danach nicht aussehen.“, murmelte sie und grinste leicht, als sich das Pokemon auf seine Brust legte und dort wohl schlafen wollte. Sie wollte allerdings auch nicht Schuld daran sein, dass ein erdrückter Polizist vor ihr auf der Straße lag, also rief sie das Pokemon kurzerhand wieder zurück in seinen Ball, damit er wieder atmen konnte. Nachdenklich musterte sie erst den Ball, dann wartete sie bis sich Cephelanthus wieder aufgerichtet hatte. „Das Stollunior scheint Sie doch ziemlich zu mögen.“, meinte sie und verzog kurz nachdenklich den Mund, ehe ihr eine Idee kam. „Wie wäre es, wenn Sie es in ihr Team aufnehmen? Der Fang war ohnehin ein Unfall und ich hätte das Pokemon beim nächsten Mal, wenn ich in der Wüste gewesen wäre, wieder freigelassen. Bei Ihnen scheint es sich aber wohl zu fühlen.“ Ja, Shiori hatte wirklich nicht vorgehabt, das Stollunior zu behalten. Der erste Eindruck wog schließlich doch etwas. Fröhlich lächelnd hielt sie ihm den Hyperball auffordernd hin – nun musste er nur noch zustimmen…



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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Jul 17, 2016 12:03 am

Cephelanthus Occidentalis

~ Vor dem Schmuckladen "Diamantsturm"~

Mit: Shiori
Dankbar richtete Ceph sich wieder auf und klopfte sich den Staub von seiner Uniform, nachdem Shiori das Stollunior von ihm entfernt hatte. Doch ihre nächsten Worte irritierten ihn doch sehr, bot sie ihm doch tatsächlich das Stollunior an! "Was, wirklich??", fragte Ceph sehr erstaunt auf das Angebot hin. "Sie...wollen mir das Stollunior einfach so geben?" Ungläubig musterte er die Schwarzhaarige. Ich meine, gut, ich kann es verstehen dass sie sich nicht gerade mit dem Kleinen angefreundet hat... Aber will sie es mir tatsächlich schenken?? Für umsonst?? Dann wurde ihm klar, was das eigentlich heißen würde. Er würde tatsächlich endlich ein eigenes Pokémon haben! Sein erster, eigener Partner! Und Stahl-Pokémon waren jetzt auch nicht unbedingt eine schlechte Wahl, so typenmäßig gesehen. Ja, Ceph gefiel die Idee immer mehr. Außerdem hatte er das Stollunior irgendwie bereits etwas gern gewonnen, auch wenn es ihn halb erstickt hatte.

Plötzlich fiel ihm noch etwas ein: sein Megastein! Er hätte sich die Hand vors Gesicht schlagen können, wäre er nicht so aufgeregt gewesen. Stimmt ja, Stollunior entwickelt sich zu Stollrak und dann zu Stolloss! Und der Megastein den ich schon seit Jahren mit mir rumschleppe ist ein Stollossnit, also muss er ja irgendwie damit zusammenhängen! Mann bin ich blöd. Er begann zu grinsen als ihm klar wurde, dass er dieses Stollunior tatsächlich gerne in seinem Team hätte, als sein erstes Pokémon! Auf einmal bemerkte er, dass er Shiori schon wirklich lange hatte warten lassen.

"Wäre das denn wirklich okay, wenn ich das einfach so annehme? Ich meine, Sie haben es ja immerhin gefangen und so..., fragte er zu Sicherheit nochmal nach. Doch Shiori schien nichts dagegen einzuwenden zu haben, und so griff Ceph fast schon ehrfürchtig nach dem Hyperball den sie ihm anbot. Ein Glücksgefühl durchströmte ihn. Er hatte endlich sein erstes eigenes Pokémon! Ein Stollunior! Zufrieden grinste er Shiori an. "Vielen vielen Dank! Ich kann ihnen gar nicht sagen wie dankbar ich bin, oh mann... Jetzt hab ich endlich ein eigenes Pokémon!!" Unfähig, seine Begeisterung in Worten auszudrücken, nickte er ihr enthusiastisch zu und hoffte, dass sie seine Dankbarkeit verstand.

Dann wandte er sich dem Hyperball in seiner Hand zu. SEINEM Hyperball. Er konnte es immer noch kaum fassen dass er so plötzlich zu einem Pokémon gekommen sein sollte und so öffnete er ersteinmal den Ball und entließ das Stollunior wieder auf die Straße. Es schüttelte kurz den Kopf und sah ihn dann hoffnungsvoll an. Erneut bückte Ceph sich zu ihm hinunter, nahm es hoch und wirbelte es vor Freude im Kreis herum! Allerdings nur einmal. Dann setzte er es wieder ab. 60 kg war halt doch schon einiges uns so beschränkte Ceph sich darauf, die Metallplatte am Kopf des Stollunior zu streicheln. "Hallo, ich bin jetzt dein neuer Trainer! Ich bin Ceph... Hmm, und wie soll ich dich nennen...?" Kurz dachte er über einen passenden Namen für das Stahlpokémon nach, dann hatte er eine Idee. "Ich hab's! Ich nenne dich Daikin!" Das Stollunior legte fragend den Kopf schief und sah Ceph mit großen blauen Augen an. Ceph lachte und tätschelte ihm erneut den Kopf. Es schien wirklich gerne gestreichelt zu werden.

"Okay, dann lass uns das mal ausprobieren!", meinte Ceph voller Tatendrang und nahm die Kette mit dem Megastein von seinem Hals. Er hängte das Stollosnit dem Stollunior um den Hals und trat einen Schritt zurück. "Okay Stollunior! Megaentwicklung!", rief er begeisternd und sah das kleine Pokémon fordernd an. Überraschenderweise geschah nichts. Stollunior kaut auf dem Megastein herum. "Hm. Das hat wohl nicht geklappt.", stellte Ceph trocken fest. Sein Kopf war hochrot angelaufen und trotz seines nüchternen Tons schämte er sich fürchterlich, als er dem Stollunior den Megastein wieder wegnahm und ihn sich wieder um den Hals band.

[denkt nach, nimmt Stollunior an, benennt es Daikin, versucht es megazuentwickeln]

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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Jul 17, 2016 11:47 am

In Stratos City
11

In der heutigen Welt schien es nicht mehr üblich zu sein, einfach so Geschenke zu bekommen. Zumindest konnte Shiori sich Cephelanthus‘ Reaktion nicht anders erklären, denn er schien nicht glauben zu können, dass die Archäologin das ernst meinte. Aber nun mal ehrlich – das Stollunior und sie hatten keinen guten Start gehabt und es schien sich bei dem Polizisten doch um einiges wohler zu fühlen als bei Shiori, also tat sie dem Pokemon damit schließlich auch etwas Gutes. Der Polizist selbst schien ja schließlich ebenfalls ein netter Kerl zu sein, soweit die Archäologin das beurteilen konnte. Sie würde schon keinen Fehler damit gemacht haben. „Sicher, nur zu.“, meinte sie schmunzelnd und hielt ihm den Ball weiterhin hin. Irgendwie ja niedlich, wie er so schüchtern war.

Er schien sich trotzdem noch immer nicht ganz sicher zu sein, doch Shi hielt ihm den Ball weiterhin hin und nickte auf seine Nachfrage erneut, bis der Polizist sich den Ball endlich nahm und das Stollunior frei ließ. Sie nahm die Hand zurück und schmunzelte amüsiert, als das Stahlpokemon sich dem Polizisten näherte und dieser ihm erklärte, was nun Sache war. Darüber schien das kleine Pokemon doch sichtlich froh zu sein und Shiori war sich sicher, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte. „Kein Problem, wirklich.“, meinte sie fröhlich und legte den Kopf leicht schief, während sie die beiden beobachtete. Der Spitzname, den sich der Polizist ausgedacht hatte, gefiel Shiori ebenfalls und sie grinste leicht. Da hatte man heute wieder jemanden glücklich gemacht – dann war der Tag ja vielleicht doch nicht so schrecklich, wie er angefangen hatte.
„Für eine Mega-Entwicklung muss das Pokemon auf der Endentwicklungsstufe sein.“, kommentierte sie Cephs Versuch einer Mega-Entwicklung und schmunzelte. „Also muss Daikin erst ein Stoloss werden.“ Woher der Polizist wohl einen Megastein hatte? Shiori hätte nur zu gerne gefragt, allerdings kam ihr das ein wenig zu persönlich vor. Außerdem spürte sie neben sich ein Ziehen an ihrer Hose und sah herunter, um ihr Stolobor zu entdecken, das zum Laden zeigte. „Ah, offensichtlich werde ich gebraucht.“, kommentierte sie das Tun ihres Pokemons und sah wieder zu Ceph. „Ich hoffe, dass Sie und Daikin gute Freunde werden. Besuchen Sie mich doch nochmal, wenn Sie Zeit haben. Ich würde mich freuen Sie beide wieder zu sehen.“, fuhr sie fort und lächelte leicht. „Stollunior fressen übrigens gerne Stahl. Wenn Sie also mal etwas haben…“ Sie grinste amüsiert, dann hob sie den gesunden Arm und winkte den beiden kurz. „Einen schönen Tag noch!“ Sie wandte sich damit um und ging, von Kaseigan begleitet, zurück zum Laden. Dort drehte sie sich nochmal um, winkte nochmal kurz und betrat schließlich den Laden um eine Horde Kundschaft zu empfangen.

tbc. Archivierung




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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Aug 27, 2016 3:33 pm

#001 · mit Claudio
Rausschmiss und seine Folgen
WAS WAREN DAS EIGENTLICH IMMER FÜR IDIOTEN?! Alte, senile Knacker in Elvans Augen, nichts weiter. Die hielten sich wohl für ganz besonders schlau... pff. Eins hatte zum anderen geführt, und das wunderbare Resultat war, dass sie sich vor den Toren der Universität fand, mehr oder weniger ausgesperrt. Eher ausgesperrt als freiwillig nach draußen befördert. "Sollen sie doch sehen, wie sie zurechtkommen...", murmelte die junge Forscherin vor sich hin, und wandte sich naserümpfend von dem Tor ab. Als ob die ohne sie zurechtkommen würden, sie sah es schon vor sich, wie sie am nächsten Tag schwanzwedelnd zu ihr kamen. Ein Grienen setzte sich auf ihr Gesicht fest, ja, das klang doch nach einem sehr wahrscheinlichen Szenario.
Sofort milder gestimmt machte sie sich auf den Weg irgendwohin, doch wieder echoten in ihrem Gedächtnis diese Verleudmungen in ihrem Kopf. Ihre Gesichtszüge verzerrten sich in bester Manier, geprägt von böser Absicht und dem schlichten Verlangen, irgendetwas kurz und klein zu schlagen. Sie ballte ihre Fäuste auch entsprechend, woah, wieso konnte es denn nicht an jeder Ecke etwas geben, worauf sie eindreschen konnte?! "Diese alten Kittelaffen...", murmelte sie vor sich hin, steckte ihre Fäuste in ihre eigenen Kitteltaschen und schnalzte mit der Zunge. Dass sie selbst ein solcher Kittelaffe war, war ihr durchaus bewusst - aber sie war im Gegensatz zu denen ja noch jung, jung, jung, aber nicht zu jung, Menschenskinder!
Ihr liefen diverse Personen über den Weg, welche sie schräg ansahen, doch dies sollte nun wirklich ihr Problem nicht sein. Wäre ja noch schöner, wenn sie sich um andere scheren würde... Ne, also, heute würde sich ihre Laune vermutlich nicht mehr bessern. "Alter, ey...", verlieh sie ihrem Ärger nochmal Luft, "Immer diese Krassos, grässlich." Und weil sie denen laut ihnen leider untergestellt war, konnte sie rebellieren wie sie wollte, am Ende wurde sie doch nur ihren Job los.
Was in dieser Gruppe auch nicht unbedingt das Übel wäre. Woahhhhhh, das regte sie so auf! Sie stampfte weiter, und kramte in ihren Taschen nach irgendeiner beruhigenden Süßigkeit oder wie auch immer. Aber sie fand nichts. Also war das doch alles in ihrer Tasche gewesen, die sie natürlich bei ihrem grandiosen Abgang nicht mitgenommen hatte... NARGH! Unbemerkt in das Uni-Gebäude zu kommen war nur möglich, wenn sie da einbrach...
"Du hast nicht zufällig eine Idee, wie man in die Uni dahinten einbricht?", fragte sie dann einen Mann, welcher ihr gerade zufällig über den Weg lief. Er war rund 30 Zentimeter größer als sie, wirkte wie ein ziemlicher Grobian und kriminell noch dazu. Tja, das wäre doch der ideale Ansatz, und wenn dem doch nicht so war, dann war es halt nicht so, Mensch! War ja nicht so, als würde man regelmäßig komische Gedanken besitzen. Sie zeigte auch mit ihrem Daumen in die Richtung, aus der sie gekommen war, um zu bemerken, dass sie doch ein ganzes Stück schon gelaufen war. Und immer noch hin und her lief, zumindest ein wenig. Und wenn sie nicht lief, dann wippte sie doch ein wenig. "Beziehungsweise die Uni in Stratos. Irgendwo." Sie fokussierte sich für einen Augenblick auf ihre Umgebung, versuchte auszumachen, wo sie waren... "Zufällig nicht auch noch eine Ahnung, wo wir sind?"
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Aug 27, 2016 5:44 pm

cf: Alte Lagerhalle am Hafen

Einen Tag nach seinem überaus interessanten Abstecher zu den alten Lagerhallen am Hafen spazierte Claudio wieder durch gewohntere Straßen. An seiner Seite war sein Magnayen, welches er einfach nur Gassi führen wollte. Er suchte sich einen ruhigeren Bereich, da ihm die allzu großen Menschenmassen einfach nur auf die Nerven gingen. Keine guten Voraussetzungen für das Leben in dieser Großstadt, aber das Taijitu Mitglied kannte natürlich längst sämtliche Tricks um dichtem Verkehr und Herden von Passanten aus dem Weg zu gehen. Sein Weg war trotzdem alles andere als leer und eine Person stach ganz besonders heraus, ganz einfach da sie ihn aus heiterem Himmel ansprach.
Claudio stutzte, unschlüssig wie er die Frage der jungen Frau vor ihm verarbeiten sollte. Eine Hupfdohle wie sie im Buche stand war da vor ihm, selten hatte er Jemanden so aufgedreht gesehen. Die Zöpfe der Frau wippten auf und ab, während sie scheinbar keine einzige Sekunde ruhig bleiben konnte. Eine Mischung aus irritiertem Stutzen und amüsiertem Lächeln schlich sich für kurze Zeit ins Gesicht das Glatzkopfs. Erst ihre zweite Frage beantwortete er ihr, nachdem er zuvor in Richtung der Universität von Stratos City geblickt hatte. "Planet Erde. Einall. Stratos City. Nennt sich Realität, schon mal davon gehört?", kam es überaus trocken und spöttisch von ihm, wobei er auch noch zweimal auf Augenhöhe der Hupfdohle mit den Fingern schnippte, als wolle er sie aus einem Schlaf wecken.
Die ganze Aufgekratztheit der Dame im Kittel machte ihn zumindest neugierig, warum sei denn in die Universität einbrechen wollte. Sie wirkte als hätte sie viel zu viel Koffein oder aber gar kräftigeres Zeug gehabt oder aber als wäre sie gerade raus geworfen worden. Vermutlich war es eine Mischung aus Beiden. "Komm erstmal runter, Stöpsel.", meinte Claudio also, wobei sich sein Spott dieses Mal im Spitznamen äußerte, den er überaus treffend fand. "Gibt es nen Grund das du mich hier so anfällst? Eigentlich müsstest du doch ganz einfach in die Uni kommen, siehst jedenfalls so aus.", fragte er dann noch, um auch sicher zu gehen ob die Frage nach dem Einbruch wirklich ernst gemeint war. Denn die Art und Weise legte nahe das man ihn hier auch auf den Arm nehmen könnte. Beide Fälle würden Claudio missfallen und seinem Magnayen gefiel zumindest die junge Frau nicht, da sie eindeutig zu hibbelig war. Doch eine Handbewegung beendete das Knurren und das Pokemon hielt sich wieder still und gehorsam an der Seite seines Trainers, dessen Blick wieder kurz in Richtung der Universität zuckte.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Sep 04, 2016 2:00 pm

#002 · mit Claudio
Plan - check!
Es verlief meistens gleich. Elvan stellte Fragen, und ging dabei auf und ab. Oder einfach schnell vorwärts, wenn sie gerade eine Diskussion während eines Gespräches führten. Aber es schien fast so, als würde sie nicht mehr denken, wenn sie stehen blieb, einem Hai nicht unähnlich, der starb, wenn er sich nicht bewegte. Nicht umher schwamm und Plankton in sich aufnahm, ja, dies war wohl die beste Bezeichnung für diese Forscherin. Und hier war mal wieder ein exzellentes Beispiel dafür, denn auch als sie diesen ihr absolut fremden, aber gefährlich aussehenden Mann ansprach, hatte sie erstens keine Ruhe und zweitens keine wirkliche Angst. Aber sie scheute Skrupel und das Risiko ohnehin nicht.
Ihre erste Frage wurde aber frecherweise übersprungen, sodass sie ihm eine Art vernichtenden Blick zuwarf, sich dann aber der zweiten Antwort widmen musste, welche die erste Antwort war. Anstrengend, aber alles nach der Reihe war wohl zu langweilig. "Von Realität schon, bin ja kein Mathematiker, da ist es wohl komplizierter. Komische Räume, aber egal. Planet Erde glücklicherweise auch ohne den Unterschied zu anderen Planeten zu kennen, Einall ohne großartig Geograph zu sein und Stratos City auch, ohne deren wirtschaftliche Struktur genau durchstoßen zu haben. Und auch dieses nette Straßenschild habe ich gelesen, brachte mir aber nichts ohne eine genaue Abbildung der Karte in meinem Gedächtnis - ich wohne noch nicht so lange hier, eh?", gab sie eine sehr langatmige Antwort. Boah, so viel... redete sie wohl ab und an immer wieder, ha ha. Das Schnippen mit den Fingern vor ihren Augen hatte sie geflissentlich ignoriert, oder mit einem Seitenblick gestraft, während sie weiter hin und her gestampft war. Die konnten sie doch einfach nicht...?!
Bei seiner Aufforderung atmete sie einmal tief durch. Und hielt dabei sogar inne. Sie hatte tief Luft geholt, verharrte für mehrere Sekunden, die Luft anhaltend, und fühlte sich recht bald so, als würde sie gleich sterben. Jep, sie war wohl ein Hai. Beim Ausatmen nahm sie wieder Fahrt auf, auch wenn es tatsächlich ein wenig ruhiger schien. "Stöpsel sind im Allgemeinen durchaus kleiner, Schrank", entgegnete sie dann trocken, aber aha, da kam man also wieder auf das eigentliche Problem zurück, huh? Aber oh, da war ja noch ein Pokémon. Sie warf einen kurzen Blick darauf, klassifizierte es als Magnayen, Unlicht-Pokémon, hundeartig. "Aussehen. Schubladendenken, d.b.a 'Der würde mir am ehesten bei einem Einbruch helfen.'" Eine Sekunde nachdem sie das gesagt hatte, realisierte sie, dass er wohl lieber verstehen sollte, was sie sagte, anders als andere. "das bedeutet also, btw." Das würde er ja wohl noch verstehen, oder?! "Theoretisch komme ich durch den Uni-Eingang rein, und dann auch durch alle Flure, aber! Großer Haken. Rausgeworfen, kann nicht so ohne Weiteres wieder rein, um meine Tasche zu holen. Und da ist im Prinzip alles wichtige Unwichtige drin." So viel Aufwand wegen einer Tasche, das fiel wohl wirklich nur ihr ein. Aber sie meinte es absolut ernst. "Habe Einbruch schonmal erwogen, falls ich nachts mal ins Labor muss und keiner mich durchlassen will. Im Grunde macht es keinen Unterschied, ob du nachts oder tagsüber einbrichst, entweder Sicherheitssysteme oder Geschick. Je nachdem, ob man sich eher Verkleiden will oder sich in die Systeme hackt." Sie zuckte mit den Schultern, so war das halt. Und diese Lücken meldete sie sicherlich nicht... und sie erwägte wirklich einen Einbruch. Dass sie nicht wirklich kriminell war... es wäre wohl nur eine Frage der Zeit.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Sep 04, 2016 5:17 pm

Die Kittelträgerin hatte allem Anschein nach sogar noch ein, zwei Schrauben mehr locker als Claudio es im ersten Moment vermutet hatte. Allein ihre Antwort auf seine spöttische Ortsbeschreibung sorgte dafür, dass sich eine seiner Augenbrauen langsam immer höher zog. Von dem Kauderwelsch das sie sich zusammen reimte verstand er höchstens die Hälfte, weshalb er am Ende einfach nickte. "Ja... äh... ist klar.", meinte er dazu nur. Vielleicht war es doch am Besten sie einfach stehen zu lassen, ehe sie richtig verrückt wurde. Oder lag es nur an ihrer geschwollenen Sprache? Vielleicht redeten an der Universität alle Eierköpfe so. Mit den Forschern der Taijitu konnte sich Claudio jedenfalls auch nur sehr eingeschränkt unterhalten, die selbe Wellenlänge suchte man nämlich meist vergebens.
Die junge Frau schaffte es schließlich Claudios Geduldsfaden zu verlängern. Ihre Antwort auf den Spitznamen war gut, sogar sehr gut. Der Glatzkopf musste viel Beherrschung abrufen, um deswegen nicht los zu prusten, stattdessen blickte er also einfach nur grimmig drein, was nicht einfach war, während er innerlich jeden Moment loslachen wollte. Auch ihr nächster Satz verbesserte diese Situation nicht gerade. So richtig ernst konnte er diese Schwätzerin nämlich weiterhin nicht nehmen. Er sah nach einem Einbrecher aus, also sprach sie ihn einfach für einen Einbruch an? Das war entweder ein schlechter Scherz oder geradezu himmelschreiend blauäugig. "Mhm.", schnaubte er dementsprechend genervt.
Wenigstens erhielt er endlich eine Erklärung was der ganze Aufriss sollte. Die Kleine war raus geworfen worden und Claudio konnte sich nicht mehr zurückhalten. Er prustete kurz und schüttelte hörbar atmend den Kopf. "Raus geworfen?", fragte er halb lachend nach, denn diese Geschichte passte in der Tat wie die Faust aufs Auge. Ihre Ehrlichkeit was die Einbruchsgedanken anging hielt er für ähnlich amüsant, wenngleich auch nicht ungefährlich. "Nehmen wir mal für eine Sekunde an ich wäre ein Einbrecher. Dann wäre das Letzte was ich täte es dir einfach auf die Nase zu binden und zu helfen. Ich kenne dich ja nicht einmal. Stattdessen wäre ich sehr ungehalten... Nein, sagen wir lieber höllisch angepisst, wegen deiner Nachfrage. Und das wäre dann sehr gefährlich für dich.", erklärte er ihr in staubtrockenem Tonfall, warum er ihr Vorgehen schlichtweg für dumm hielt. Aber damit war er natürlich längst nicht fertig.
"Aber vielleicht bin ich auch kein Einbrecher. Sondern ein braver Bürger. Der sich beleidigt fühlt, weil du ihn für einen Kriminellen hältst. Ebenfalls sehr gefährlich, denn das Mindeste wäre ja wohl dich zu verpfeifen.", ging es weiter, ehe er mit den Schultern zuckte und seufzte. "Vielleicht ist aber auch dein Glückstag, weil ich echt nicht weiß wie man dich einschätzen soll. Bist ja echt süß mit deinem Rumgehampel, aber mich würds auch nicht wundern wenn du die halbe Stadt abfackelst um deine olle Tasche zu holen.", blieb er immerhin ehrlich bei der Aussprache seiner Gedanken. Er sah wieder in Richtung der Universität und hatte dann ein Angebot. "Erzähl mir warum du rausgeschmissen wurdest und was du normalerweise an der Uni machst, dann helfe ich dir mit deiner Tasche. Ist einfacher als du denkst.", lautete dieses Angebot, wobei Claudio direkt Zweifel an der Klugheit des Ganzen bekam, kaum das er es laut ausgesprochen hatte.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Sep 10, 2016 3:14 pm

#003 · mit Claudio
Noch einmal von vorne
Nun konnte Elvan auch noch einmal richtig Dampf ablassen, und sie wurde bei ihrem Redeschwall auch ungewöhnlicherweise nicht unterbrochen - sie blickte den Größeren mit einer gehobenen Augenbraue an, hinterfragte es dann aber nicht weiter. Die Antwort fiel auch von diesem entsprechend aus, und sie hatte keine Geduld mehr, es weiter auszuführen. Es war ja auch zur Genüge klar geworden, dass er sie in diesem Bezug wohl auch nicht verstand. Und da klopfte sie sich mal wieder insgeheim auf ihre Schulter, weil sie ja ach so schlau war, höhö!
Zumal es auch interessantere Dinge gab, hatte er sie ernsthaft Stöpsel genannt?! Das verbot sie aber, war sie wohl mal um Einiges größer als so ein mickriger kleiner Stöpsel, der an ihre Größe ja gar nicht heranreichen konnte! Das grimmige Gesicht nahm sie dann ebenfalls nicht allzu sehr wahr, dafür lag ihr Fokus auch zu sehr auf anderen Dingen. Okies, bei dem Schnauben fokussierte sich ihre Aufmerksamkeit doch für einen Augenblick auf das zugelaberte Objekt - pff, als ob er nun Rechte daran hätte, genervt zu sein!
Nichts jedoch würde sie wohl von ihrem Redefluss abhalten, zugig wurde die Lage aufgeklärt, ganz nach dem Verfahren: Was du niemanden sagen kannst, den du kennst, sag es jemanden, den du nicht kennst! Dass dies der Gipfel bei dem Fremden war, um das Prusten rauszulassen, nahm sie mit Missgunst wahr, der Typ respektierte ihre Probleme ja wohl mal gar nicht, oder? "Jep, rausgeworfen, wie man es halt unter guten Forschern so macht", bestätigte sie und rollte mit den Augen, diese Idioten konnten sie mal...!
"Sekunde verstrichen", kommentierte sie bei seiner Predigt trocken, welcher sie lauschte, während sie mit verlangsamten Tempo immer noch auf und ab ging. Herrje, sie wollte irgendetwas zerschmettern! Aber gut. Die Argumente klangen logisch, musste sie zähneknirschend und mit einem verächtlichen Blick gen Hausreihen feststellen. Aber nur weil dies der Fall war, musste sie ja dem nun auch nicht folgen, oder? "Dann nenn's halt weibliche Intuition!", wechselte sie schließlich die Linie, auch wenn es nichts weiter brachte. "Und ich bin nicht süß, damit das mal klar ist? Das ist kein Rumgehampel, sondern Förderung meiner intellektuellen Geister", fügte sie noch hinzu, die Hände in ihre Kitteltaschen steckend, dort herumkramend, nichts findend, weiter herumgehend.
Das Ganze artete dann aber doch in etwas recht erfreulichem, nämlich einem Angebot hinaus. Das war ja wohl gleich mal viel besser! Sie setzte ein diabolisches Grinsen auf, ehe sie dann noch einmal tief Luft holte. "Forsche in der Biologie, Genetik und so'n Krams. Diese Idioten von Ach-ich-bin-so-alt-und-weise-Professoren sind mal wieder ordentlich an die Decke gegangen. Und das nur, weil ich ihre ach so fundierten Thesen in Frage gestellt habe!", schnaubte nun sie und blickte wieder verächtlich in irgendeine Richtung, sie brauchte dringend einen Boxsack... "Ihnen gefiel wohl mein Tonfall nicht, oder mein Alter, weiß ich doch nicht. War nun jedenfalls der zweite Clinch diese Woche, und da hat es mir gereicht und denen anscheinend auch. Großer Abschluss mit Krawumms, dem Türengeknalle und dem dem Liegenlassen der Tasche auf feindlichem Gebiet." Wenn sie allein nur daran dachte...! Ihre Laune sank auf dem Nullpunkt.
"Ne Idee, wie das zu lösen ist?"
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Sep 10, 2016 9:26 pm

Die Art und Weise wie der Rauswurf bestätigt wurde steigerte Claudios Interesse immens. Nicht weil er mitfühlte oder sich ernsthaft mit dem Problem der jungen Frau befassen wollte. Es lag schlicht daran, dass es so raus klang, als wäre sie keineswegs eine gewöhnliche Studentin sondern Teil des Forscherteams der Universität. Dies wiederum würde bedeuten, dass sie vielleicht doch nicht verrückt, sondern einfach nur hysterisch war. Das war natürlich immer noch nervtötend, aber wenigstens nicht gefährlich.
Wie nervtötend sie seien konnte, bewies die Hupfdohle mit dem nächsten, trockenen Kommentar. Claudio ließ ihn weitestgehend unbeachtet, zumindest versuchte er es nach außen hin. Ein kurzes Flattern des Nasenflügels verriet aber, dass er trotzdem gereizt worden war. Die Spinnerin hatte also auch einen Sinn für schlagkräftigen Humor, die einzige Art von Humor die Claudio halbwegs ertragen konnte. Nur war es eben nicht halb so schön, wenn er selbst die Zielscheibe der scharfen Kommentare war. "Wundert mich nicht das da oben gleich mehrere Geister rum spuken.", schoss er also auch zurück, kaum das die junge Frau ihr Rumgehüpfe gerechtfertigt hatte. Scheinbar gefiel es ihr auch nicht süß genannt zu werden, dass würde der Glatzkopf sich gut merken.
Nach diesem gegenseitigen Gerangel um die schlagfertigste Antwort gab es aber endlich eine anständige Erklärung der Situation. Stöpsel war tatsächlich Forscherin, sogar im Bereich der Gentechnik. Das war nun schon beeindruckend, auch wenn das Taijitu Mitglied dies nicht aussprach, da er ihr den Triumph nicht gönnen wollte. "Verstehe.", murmelte er also schließlich einfach nur, was dieses Mal auch nicht gelogen war. "Diese alten Säcke halten sich für was Besseres. Da kann man noch so recht haben, wenn du keinen Ruf hast interessiert es keine Sau. Kenne ich nur zu gut, Stöpsel.", gab er sich sogar verständnisvoll was ihre Situation anging, wobei dies wiederum mehr Lüge als Wahrheit darstellte. Es war eindeutig das die Forscherin den Drang aller Jungspunde verspürte es den alten Hasen zu zeigen, auch Claudio kannte diesen Drang. Er lag nun aber schon eine Weile zurück und somit diente seine Sympathiebekundung nur dazu die Kleine ruhiger zu stellen.
"Mehrere Ideen, Stöpsel. Irgendeine wird schon brauchbar sein.", meinte er vielsagend auf ihre letzte Frage, dann deutete er in Richtung der Universität. "Ich erklärs auf dem Weg.", fügte er an und schon setzte er sich in Bewegung. Wenn die Forscherin seine Hilfe wollte, musste sie also folgen. "Wenn die alten Säcke ständig Stunk machen, warum arbeitest du noch in dem Schuppen?", fragte er, noch lange bevor er überhaupt daran dachte seine Idee zu erklären. Erst einmal wollte er sie weiter testen, man stolperte ja nicht jeden Tag eine durchgeknallte Tussi mit Zugang zu einem Gentechnik-Laboratorium über den Weg. "Ich wäre da schon längst abgehauen, ist den Ärger nicht wert.", kommentierte er weiter, bevor er kurz Halt machte und an einem Kiosk die aktuelle Tageszeitung kaufte, die er sich wortlos unter den Arm klemmte, um den Weg dann fortzusetzen. "Wenn du dich mit Genetik auskennst müssten dich doch zig andere Unternehmen und Institute wollen. Welche mit mehr Weitblick.", fuhr er seinen Versuch fort sie zusätzlich gegen die Universität anzustacheln wobei er nun auch versuchte zu sehen was passierte wenn er ihr Ego kitzelte. Es hieß Eitelkeit sei die Schwäche der Frau, bestimmt würde Diese daher falsche Preisungen ihrer Forscherarbeit gerne schlucken.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Mo Sep 12, 2016 6:51 pm

#004 · mit Claudio
Alte Knacker
Trotz ihrer üblen Laune bekam Elvan erstaunlicherweise noch das kurze Flattern der Nasenflügel des unbekannten Mannes mit, was wohl aber auch daran lag, dass sie eine Reaktion beobachten wollte. Diese alten Knacker gingen immer gleich an die Decke, wenn ihnen so etwas entgegen geschleudert wurde, aber bitte! Elvan konnte doch nichts für deren unglaublichen Mangel an Präzision, das war ja ein regelrechter Aufruf, das Feuer zu eröffnen! Da war Ignoranz wirklich das beste Mittel gegen, und auch das zugleich unbefriedigenste für Elvan. "Jep, die brauchen leider auch so ihren Auslauf." Was richtig nervig werden konnte - zumindest für andere. Ihre Hyperaktivität hatte ihr ja einen Titel eingebracht... was für Proleten, konnten die nicht beim Französischen bleiben?!
Da schien sie sogar mal auf Verständnis zu stoßen, oh es gab doch noch Hoffnung auf dieser Welt! Zumindest erkannte sie die Lüge dahinter nicht, und hatte auch keine Lust, sich da in irgendeiner Weise näher mit zu befassen. Diese Was-wenn-Fanatiker waren doch eh alles nur zaudernde Angsthasen, zu denen sie sich nicht gesellen musste. "Diese eingesackten Sesselfurzer", gesellte sich eine weitere Beleidigung zu dem Haufen dazu, in Kombination mit einem absolut düsteren Blick, "Aber inwiefern ist dir das bekannt? Gibt es eigentlich noch normale 'Vorgesetzte'?!" Sie seufzte, denn dem schien nicht so zu sein. In welchem Kontext der Unbekannte es auch immer meinte.
Man setzte sich dann nicht also auf dem Weg, sondern setzte ihn fort! Sie hatte keine Probleme damit, zu folgen, da Pseudo-Einbrecher, wie sie ihn nannte, doch ein wenig Respekt von ihr verdient hatte - und das zahlte sich durchaus aus. "Wäre ich auch gerne, aber das wäre der zweite Wechsel in dem Jahr. Da nimmt einen garantiert keiner mehr, viel Vertrauen haben die eh nicht in mich, bei dem Alter... Ruhen sich also auf ihren Lorbeeren aus und verbauen der Jugend ihre Zukunft, schöne Erwachsene!", fauchte sie, und rang mit ihren Händen in der Luft, ehe sie es unterließ, sie in ihre Kitteltaschen wieder stopfte, und wieder herausnahm. Aber wieso zum Henker...? "Steht irgendetwas Interessantes in einer normalen Zeitung?" Sie las meistens nur wissenschaftliche Blätter, waren imposanter und zudem witziger. Auf was für Pfade abgedrehte Physiker und Mathematiker kamen... echt genial.
Der Kerl war ja unheimlich schmeichelnd! Nicht, dass er irgendetwas sagte, was Elvan nicht ohnehin schon wusste. Sie war halt die Tollste, das sah ja jeder, der hier vorbeilief! "Theoretisch ja - aber da sind immer noch diese alten Knacker. Ist nicht besonders leicht, Fuß zu fassen, wenn man irgendetwas Brisantes veröffentlichen will. Die jagen einem regelrecht die Erkenntnisse ab und veröffentlichen sie vor dir - und sahnen die Kohle ab. So oft kam das nicht vor, aber durchaus oft genug. Halte meistens die Ergebnisse selbst für mich noch einmal fest - und das Zeug steckt in meiner Tasche." In einer sehr kryptischen Form, die nur sie wirklich zu entschlüsseln wusste, aber das musste er ja nicht wissen. Gänzlich dumm war sie nicht, auch wenn sie es so gut wie ausgeschlossen hatte - aber wer wäre sie denn, wenn sie einen Fremden nicht nur als verbalen Boxsack, sondern als Vertrauten behandelte? Sicher nicht Elvan Wie-auch-immer!
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Mo Sep 12, 2016 9:49 pm

Scheinbar konnte Stöpsel also auch zu Beleidigungen greifen um der Wut Luft zu verschaffen. Das war nicht nur gesund, sondern für Claudio auch überaus erheiternd, denn jedes Mal wenn sie so schimpfte wippte der ganze Körper mit und ihre Zöpfe begannen wie bei einem kleinen Kind herumzubaumeln. So richtig ernst nehmen konnte er sie also weiterhin nicht, auch wenn sie nun einen interessanten Punkt ansprach. "Hab noch nie einen normalen Vorgesetzten gehabt.", antwortete er mit einem Schulterzucken. Zumindest auf seine aktuelle Situation war dies voll zutreffend. Wenn er Jemanden als Boss bezeichnen würde dann wohl am Ehesten Nadeshiko und die war nun wirklich nicht normal.
"Wenn juckts das sie dir die Zukunft verbauen wollen, Stöpsel? Musst halt jede Tür die sie dir verschließen kaputt treten.", riet er weniger später. Der Rat war nicht sonderlich durchdacht, aber er musste ja irgendetwas sagen. "Tja, ich hab zwar keine Ahnung von Biologie, Forschung und all dem Schnack, aber trotzdem... wüsste ich einen Ort wo du noch hin könntest. Da würden sie dich garantiert nehmen und auch respektieren.", machte er eine bewusste Andeutung in Richtung Taijitu ohne weitere Details zu nennen. Erstmal musste sie neugierig werden, dass Karpador musste gewissermaßen erst den Köder schlucken. Zudem hatte Claudio überhaupt keine Ahnung ob sie auch mit voller Überzeugung bei der - in seiner Meinung überaus edlen - Sache mitmachen würde oder aber nur für einige schnelle Erkenntnisse über die Forschung der Universität missbraucht werden sollte.
"Nein, Stöpsel. Aber sie eignet sich um den Haufen eines Magnayens aufzusammeln. Der hat ungefähr den gleichen geistigen Wert wie diese Schmierblätter. Deshalb kauf ich auch immer das Billigste und nur dann wenn ich mal wieder vergesse ne Tüte mitzunehmen.", lautete die Begründung für den Kauf der Zeitung, was ganz und gar nicht der Wahrheit oder besser gesagt der Meinung von Claudio entsprach. Der Glatzkopf wollte die Zeitung durchaus lesen, besonders den Sportteil. Aber es war bestimmt nicht dumm irgendwie mit der Hupfdohle übereinzustimmen. Und da sie anscheinend keine gewöhnliche Zeitung las, tat Claudio es eben vorerst auch nicht. "Ein Becken voller Tohaido also?", hakte er nach, als sie sich über die gestohlenen Ideen echauffierte. Die älteren Wissenschaftler hielten ihre Vorschläge also unten, nur um sie dann selbst zu übernehmen und den Ruhm einzustreichen? Das war doch ein hervorragender Gedankengang, genauso würde Doppel-C es auch machen.
"Na, wenn das so hinterlistige Arschlöcher sind wollen wir doch nicht nur die Tasche holen sondern ihnen auch ordentlich die Woche vermiesen, oder?", fragte er Stöpsel mit einem kurzen, möglichst diabolischen Grinsen. Wenn das nicht reichte um sie auszuhorchen war es weiteren Aufwand nicht wert. Mit einer schnellen Bewegung zückte er einen Pokeball, aus dem sein Nebulak entstieg. "Beschreibe mir den kürzesten Weg von einem Fenster zu deiner Tasche sowie die Lage des Fensters und die Kleine hier wird den Rest erledigen. Und wenn du magst spielt sie im Labor auch noch ordentlich Poltergeist.", erklärte er den zugegebenermaßen simplen Plan. Nicht liebte ein Geistpokemon mehr als Chaos anzurichten und wenn es dann auch noch vom Trainer angestiftet wurde machte es die Sache umso süßer. "Hast du eigentlich auch Pokemon?", fragte er völlig zusammenhangslos, obwohl es für ihn sehr wichtig war. Wenn sie falsch antwortete würde er einfach mit ihrer Tasche und ihren Ergebnissen verduften.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Sep 18, 2016 4:27 pm

#005 · mit Claudio
Erkenntnisfolgen
Dass sie aufgrund ihrer Zöpfe recht amüsant aussah, wenn sie in Rage war, wusste Elvan nicht wirklich, denn jeder, der darauf auch nur eine Anspielung gemacht hätte, wäre in diesem Augenblick von ihr zerfleischt worden. Ihre Haare waren ohnehin immer in einer wippenden Bewegung, wenn sie gerade nicht jedem ganz ernstlich drohte - und dann in einer beinahe schon gruseligen Stille verharrte. Dieser Unterschied machte wohl die Grundlage ihres Bluffs aus, mal ganz abgesehen von den Fachtermina, die sie dann zu verwenden pflegte. "Ich hatte bisher auch nur hirnrissige Vollpfosten", murrte sie, auch die vorherige Gruppe war nicht gerade besser gewesen. "Ich als Leiterin wäre nicht normaler, aber MENSCH..." Sie brach mitten im Satz ab, rollte mit den Augen, und gab ein genervtes Schnauben von sich. Diese... alten... KNACKER!
Der Rat, welcher ihr dann erteilt wurde, klang ziemlich brutal, aber doch nach ihrem Geschmack. "Wenn man es so einfach wäre, die sind nämlich auch Spezialisten im Mauerbau!" Es gab eine Menge Beispiele, welche suggerierten, wie dämlich eigentlich ihrer Meinung nach die ältere Schicht der Gesellschaft sein konnte. Wieso die dann die Politik machten, wusste sie nun ernsthaft nicht. Der nächste Vorschlag klang aber doch recht interessant, sodass sie für einen Moment mit Neugier zu dem Schrank hochblickte, sogar recht ruhig für ihre Verhältnisse. "Das klingt ja nach Eden", meinte sie schließlich, denn dieser Ort wäre für sie garantiert eine Art Paradies auf Erden. (Witzig, dass Eden im Prinzip Erden ohne r war... ob dies wohl eine Bedeutung hatte?) "Erzähl mehr davon, was ist das für ein... 'Ort'?" Sie nahm stark an,d ass es sich eigentlich eher um ein Unternehmen handelte. Und die Vermutung, dass es nicht ganz so legal zuging, war wohl auch berechtigt, doch dies war etwas, was sie nun wirklich nicht kümmerte. Sie war ohnehin mit kriminellen Attitüden versehen, da war es nur ein winziger Schritt bis zur richtigen Kriminalität.
Sie brummte, als sie mal wieder Stöpsel genannt wurde, noch ein Spitzname?! "Kannst mich auch Elvan nennen, Schrank", merkte sie dann an, achja, sie kannte den Namen ihres Gegenübers gar nicht... naja, unwichtig. "So gewissenhaft bist du also?", kommentierte sie trocken die Begebenheit, dass er den Haufen seines Magnayens mit der Zeitung aufheben wollte... wo sie wieder auf das Magnayen zu sprechen kam, diese Gene würde sie auch liebend gerne mal untersuchen... aber nein, sie durfte ja nicht, das Labor war ja auch so besetzt und nargh. "Jep, exakt! Auch wenn ich sie eher als Karpador sehe. Passt zu ihrer Intelligenz, und sie sind in etwa genauso erkenntnisreich wie ein Karpador an Land." Deswegen war sie mit aller Bestimmtheit die bessere Forscherin, fertig!
Als er meinte, dass man denen auch die Woche ordentlich vermiesen könnte, musste auch Elvan diabolisch grinsen. Da wurde sie tatsächlich viel ruhiger, als wären die Rachegeister in ihr zu einer Art Ruhe gekommen - einer Ruhe vor dem Sturm, um genau zu sein. "Das klingt nach einem guten Plan." Das Nebulak, welches dem Pokéball entkam, schien jedenfalls perfekt für dubiose Pläne zu sein...! Und nun waren sie auch vor dem Unigelände angekommen, beziehungsweise vor einer ruhigen Seitennische. Ihre Forschungsgruppe war zum Glück im abgeschiedenen Teil platziert, und hier hielten sich nie allzu viele Leute auf. Ein Blick auf ihre Armanduhr versicherte ihr auch, dass sie nun wohl nicht allzu zahlreich im Labor sein würden. "Das Fenster dort, zweite Reihe von oben, viertes Fenster von links. Davor steht noch ein ziemlich großer Laubbaum, Ahorn. Ich arbeite immer am Fenster, also liegt die Tasche so ziemlich direkt davor." Und sonst hätte sie sie mit aller Kraft gegen das Fenster geworfen, um Krawall zu stiften und ihrer Wut Platz zu machen. "Ich wünsche der Guten viel Spaß!", schickte sie dann noch diabolische Grüße hinterher, ein ebenso gestimmtes Grinsen auf dem Gesicht.
Die nächste Frage irritierte sie aber durchaus. "Nahhh...", meinte sie dann, blickte nachdenklich drein, und steckte wieder die Hände in die Kitteltaschen. "Jap, aber ich kämpfe eher selten, sind eher noch mein Forschungsprojekt. Müsste nun etwa... also, neben einem Ditto, noch 16 Icognitos haben. Wieso?" Sie blickte ihn mit einer gewissen Skepsis an, tat dies nun irgendetwas zur Sache? Nicht, dass er sie am Ende doch überwältigen und mit ihrer Tasche abhauen wollte. Achja, manchmal war sie doch erfrischend naiv.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Sep 18, 2016 8:28 pm

Allem Anschein nach nahm Stöpsel die Dinge gerne äußerst wörtlich. Oder aber ihre Art auf Metaphern zu reagieren war ähnlich ausgefallen wie ihr sonstiges Auftreten. So oder so war es auf eine irritierende Art und Weise lustig. Überhaupt konnte Claudio nicht so genau sagen warum sie gleichermaßen gefährlich und komisch erschien, Beides teils auf unfreiwillige Art. Es war also große Vorsicht geboten, im Umgang mit dieser Forscherin. Dies wiederum bedeutete, dass Claudio nicht direkt von Taijitu sprechen durfte. "Mhm.", murmelte er deshalb nur, als sie direkt von "Eden" sprach. Hatte er den Hinweis zu früh eingestreut? So oder so musste er es jetzt geschickt ausbaden. "Hm... dafür ist später noch Zeit.", schob er die Nachfrage hintenan, was zwar nicht sonderlich geschickt war, aber fürs Erste musste es reichen.
Wenigstens erfuhr er den Namen der potenziell Verrückten. Elvan klang ausgefallen, also passte der Name wohl perfekt. "Und du kannst mich Claudio nennen, Stöpsel.", stellte er sich selbst vor, wobei er es sich natürlich nicht nehmen ließ noch weiterhin den Spitznamen zu verwenden. Es brachte sie zu sehr auf die Palme, als das er darauf verzichten könnte. "Jep.", war Alles was er zu der Bemerkung sagen konnte er sei gewissenhaft. Sie würde sich auf viele knappe Antworten einstellen können. "Spotte nicht über ein Garados im Aufbautraining.", war eine vergleichsweise lange Antwort, auf ihren Vergleich. Claudio fand Karpador ganz und gar nicht uninteressant, denn so nutzlos sie auch erscheinen mochten beeindruckte ihn ihr Potenzial zu einer mächtigen Seeschlange zu reifen.
Kaum das dann später sein Plan ausgesprochen war fragte er sich ob Elvan nicht doch mit Nadeshiko verwandt war. So ein teuflisches Grinsen passte auch gut auf das Gesicht seiner Chefin. Er hatte also einen Nerv getroffen, jetzt hieß es nur noch aufpassen, dass nichts schief ging. Dazu gehörte auch sich dezent nach Überwachungskameras umzusehen, während sie dem Unigelände näher kamen. Gewiss würde Niemand ein Nebulak zurück verfolgen können, aber wenn sie zusammen mit einem Nebulak gefilmt würden wäre es ein leichtes Eins und Eins zusammen zu zählen. Glücklicherweise bemerkte sein geübtes Auge aber nichts Verdächtiges. "Du hast es gehört. Ab mit dir. Tob dich ruhig aus und dann komm mit der Tasche zurück.", befahl er seinem Nebulak, nachdem der Weg zum Fenster beschrieben war. Einem Geist war kaum eine Barriere unüberwindbar und des dauerte nicht lange bis das Pokemon im Inneren des Gebäudes verschwunden war. Damit blieb ihnen eine kurze Zeit um sich über Elvans Pokemon zu unterhalten.
Es missfiel Claudio sehr, dass sie scheinbar nicht einmal genau wusste wie viele Pokemon sie besaß. Jedenfalls klang es aus ihren Worten so heraus, als müsste sie bei der Anzahl ihrer Icognito erstmal scharf nachdenken, um eine Nummer zu nennen. Auf ihre Frage nach dem "Wieso" ging er darum auch vorerst nicht ein. "Das klingt so als wüsstest du es nicht genau. Sind deine Pokemon wirklich nur Forschungsprojekte?", fragte er lieber selbst nach. "Das fände ich enttäuschend. Pokemon sind weit mehr. Mein Nebulak gehorcht nur so gut, weil ich es als Partner betrachte, nicht als Projekt.", konnte er sich einer kleinen Predigt nicht erwehren. Als er fertig war rollte er kurz mit den Augen, allerdings weil er sich über sich selbst ärgerte. "Hat deine Forschung wenigstens einen Nutzen für die Icognito oder die Allgemeinheit?", wollte er noch wissen, denn Stöpsel war drauf und dran seine Unterstützung zu verlieren.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Sep 24, 2016 3:48 pm

#006 · mit Claudio
Codes und Modifikation
Der Mann, den sie für einen Kriminellen hielt, schien sich gerne in Rätseln zu kleiden. So kam es zumindest Elvan vor, führte er das, was er meinte, erst einmal nicht weiter aus, woraufhin sie ihre Lippen schürzte und missmutig die Augenbrauen verzog. "Wenn das Später nicht noch meine Geduld strapaziert...", murmelte sie, und wirkte ganz und gar unzufrieden. Sie war jemand, der sich selbst überschätzte, aber diesen Schrank weiter herausfordern wollte sie nun auch nicht. Zumal sie gerade nicht einmal irgendeine Unterstützung hatte, was Pokémon anging - sie vergaß wirklich ihre Tasche. Ihre Tasche, samt allem!
Dann folgte nach den Minuten des trauten Zusammenseins auch mal eine Vorstellung, wer hätte das gedacht! "Ich kann dich aber auch Schrank nennen", entgegnete sie mit einem frechen herausfordernden Grinsen. Sie liebte leider Gottes doch die Balanceakte auf dem Faden, zumal sie die weitere Verwendung von Stöpsel ja irgendwie noch quittieren musste! Ob er nun wirklich so gewissenhaft war, wie er behauptete, konnte sie momentan nicht einschätzen, aber wenn sie ihre Tasche erst einmal wiederhatte, was alles erst einmal gut! "Nyu, ist eher so, als würden sie noch einmal Karacho eine Talfahrt machen und sich ihr Ei nochmal aufbauen..." Aber das stimmte schon, Garadosse waren schon cool. "Es ist wirklich erstaunlich, da fragt man sich doch glatt, wie die DNA-Struktur aufgebaut sein muss, damit so etwas möglich ist..." Es gab eine Menge Gebiete, denen sie sich widmen konnte, irgendwann vielleicht einmal.
Der ausgeheckte Plan war dann ganz zu Elvans Gunsten, denn wenn man es in die Luft sprengte, würde es leider auch nichts bringen. Sie brauchte ja vielmehr noch ihre Versuchsaufbauten, die manchmal Wochen an Vorbereitung benötigten. Dass Claudio sich noch umsah, bemerkte sie nicht wirklich, fehlte es ihr gerade auch definitiv an einer gewissen Vorsicht - sie wollte doch in den allermeisten Fällen einfach durch die Wand. Dem Nebulak blickte sie mit einem schadenfrohen Grinsen hinterher, und auch das klischeehafte Reiben der Hände konnte sie sich nicht verwehren.
Da wurde das Thema auch umgestülpt, nun war die Rede von ihren Pokémon - den Zusammenhang zwischen diesem Thema, und dem davor erschloss sich ihr nicht gerade. Doch etwas an der Antwort missfiel wohl dem Schrank. "Keine Sorge, ich weiß gut genug, wie viele Icognitos in meinem Team sind - es kam nur halt auch vor, dass ich jemanden bei der Anzahl nicht mehr losgeworden bin, bis ich eine unsanfte Maßnahme ergreifen musste." Es gab schon merkwürdige Leute auf der Welt. Es war wohl so, dass Claudio durchaus eine beziehungsreichere Sicht zu Pokémon pflegte als Elvan es erwartet hatte. "Ich glaube bei dem Aufwand, sie alle zu finden, ist es wirklich umstritten", erwiederte sie mit einem trockenen Lachen, als sie an die Kämpfereien dachte, und auch an ihre Brüder, "Sie komplett bindungslos zu sehen wie eine Probe ist also nicht drin, wenn du das meinst." Bei der Frage mit der Forschung musste sie aber wohl darauf achten, nicht einfach die Standardantwort zu geben - auch wenn es sich nicht komplett vermeiden ließ. "Ob Forschung letzten Endes etwas bringt, hängt wohl von dem entdeckten Ergebnis ab - zufriedenstellend ist die Antwort wohl nicht. Erforsche gerade, wie genau die Formen zustandekommen, und welcher genetische Code hinter ihnen steckt. Also, zumindest privat. Nützlich wäre es in dem Sinne, dass man eventuell von dem Code der Form auf andere Formen schließen könnte, und so es vielleicht schafft, komplett einen eigenen DNA-Code zu kreiieren, oder halt zu verändern - wenngleich die Gesellschaft das ja immer umstritten sieht." Sie zuckte mit den Schultern, in ihren Augen war das nun wirklich gar kein Problem. Doch Klonen war wohl eine Sache, ebenso wie DNA-Modifikationen.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Sep 25, 2016 4:21 pm

"Es wird die Geduld wert sein.", lautete der Kommentar mit dem Claudio das Missfallen von Elvan beiseite schob und weiterhin die rätselhafte Sprache bezüglich Taijitu wahrte. Vorerst war sie nicht würdig Alles direkt auf die Nase gebunden zu bekommen und das durfte gerne noch einige Zeit so bleiben. "Nur zu, Stöpsel.", entgegnete er ähnlich trocken, als sie meinte sie könne ihn auch weiterhin Schrank nennen. Er musste schon mit schlimmeren Spitznamen klar kommen und da es die Hupfdohle wohl mehr ärgerte als ihn, war das völlig akzeptabel. Die Erwähnung der DNA Struktur führte kurz dazu, dass er eine Augenbraue hoch zog. Das war ihm dann eine Spur zu kompliziert und Claudio sagte nichts weiter.
Erst als ihr Plan zur Wiedererlangung der Tasche angelaufen war musste er gesprächiger werden, um die Wartezeit gut zu nutzen. Wenigstens schien Elvan doch nicht so rücksichtslos zu sein, als das sie die Anzahl ihrer Pokemon nicht kannte. "So etwas Ähnliches.", brummte er nachdenklich, nachdem sie mit ihren Ausführungen fertig war und wissen wollte ob er ihr unterstellt hatte die Pokemon nur als Probe zu sehen. "Willst also Gott spielen?", war direkt die nächste Frage der sich Stöpsel stellen musste, nachdem sie den Nutzen ihrer Forschung erklärt hatte. Claudio sah es durchaus nicht so eng wie seine Frage es suggerierte, aber er musste ihr ja gründlich auf den Zahn fühlen. Viel Zeit dafür blieb nicht, denn just in diesem Moment war aus dem Inneren des Gebäudes ein dumpfes Geräusch und dann ein Klirren von Glas zu hören.
"Wird Zeit für den Abgang.", kommentierte Claudio das Geschehen, wobei er seinen Pokeball zückte und ihn unauffällig hinter dem Rücken hielt. "Wir gehen die Straße weiter von der wir gekommen sind. Sieh nicht nach hinten, geh einfach ganz normal mit mir weiter.", instruierte er rasch seine Komplizin, da zerbrach auch schon die Fensterscheibe, durch die Nebulak eben noch einfach hindurch schweben konnte. Nun aber hatte das Pokemon eine Tasche im Griff seines Gigasaugers, die Ranken waren die sicherste Art ein Objekt während des Flugs zu manipulieren. Kaum das sich das Pokemon genähert hatte zog Claudio es in den Pokeball zurück. "Gut gemacht.", meinte er dabei zufrieden, aber es war keine Zeit für Lobhudelei. Der Lärm war gewiss innerhalb des Gebäudes bemerkt worden, also drückte er Elvan ihre Tasche in die Hand und ging dann wie besprochen los. Zunächst zügig bis zur Gebäudeecke und dann weiter ganz normal auf die Straße. Nichts anmerken lassen war die Devise, der Rest war eigentlich ein Leichtes.
Stratos City war befüllt und hektisch genug, dass zwei weitere Passanten Niemandem auffielen. Jedenfalls sofern sie nicht aus der Reihe tanzten und das war bei Elvan die große Sorge von Claudio. Zwar wusste er nicht was genau sie tun sollte um jetzt noch gepackt zu werden, aber etwas nervöser als im Vergleich zu einem Alleingang war er schon. Daher achtete er auch genau darauf was Elvan nun tat. "Du sagtest du hast 16 Icognitos. Fehlen da nicht noch ein paar Formen, Stöpsel?", stellte er dabei auch noch eine Frage. Das würde sie Beide ablenken und hoffentlich wieder dazu führen das die Frau von ihrer Forschung sprach.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Fr Sep 30, 2016 3:32 pm

#007 · mit Claudio
Tasche zurückerobert!
Dieser Claudio war wirklich jemand, der Elvans Geduld wähnte, oder wieso hielt er sich bitte so bedeckt?! Sie selbst was ziemlich direkt, von daher konnte sie sich kaum vorstellen, wieso man etwas geheimhalten sollte, wenn man es seinem Gegenüber dann doch eh sagen wollte... "Aha. Dann bin ich ja mal ganz gespannt", erwiderte sie darauf, misstrauisch und skeptisch, aber auch unverhohlen neugierig und ungeduldig. Sie könnte es zwar versuchen zu verbergen, aber das hatte für sie gerade kaum Sinn, fand sie. "Achja. Ich glaube, das ist der Beginn einer ganz wundervollen Freundschaft, Schrank!" Ihr Sarkasmus klang deutlich genervt, und empört, aber sie würde ihn noch dazu bringen, dass er irgendwann ehrfurchtsvoll Mademoiselle Elvan zu ihr sagte, MUHAHA! ... Wobei, nein, nein. Das wollte sie doch überhaupt nicht sehen.
Die Ausführung ihres Fachgebietes tat ihr dann doch auch ganz gut, immerhin mochte sie es immer, wenn die anderen sie nur ratlos anblickten - auch wenn es bei Forscherkollegen nun wirklich ungünstig und absolut nicht hilfreich war. Man konnte wohl nicht alles haben... "Wollen wir das nicht alle?", entgegnete sie mit einem spitzbübischen Grinsen und Schulterzucken - ob sie es ernst nahm, oder wirklich auf die leichte Schulter, ließ sich nicht wirklich erkennen. Ehe sie es jedoch weiter ausführen konnte, kam auch schon das Splittern von Glas in ihre Hörweite, und es schien, als wäre die Mission erst einmal ein voller Erfolg gewesen.
Sie nickte die Instrutionen ab, war sie trotz aller Ambitionen erst einmal niemand, der so vertraut mit dem kriminellen Milieu war. Die Schadenfreude trug sie offen auf ihrem Gesicht, räusperte sich dann im Zuge der Auffälligkeit und entspannte sich wieder ein wenig. Diese Leute waren echt unmöglich, und das führte wohl dazu. Sie schnappte sich ihre Tasche, als sie ihr zugeworfen wurde, und hängte sich das gute Stück um. Braunes Leder, abgenutzt, aber praktikabel. Der Inhalt klapperte darin, zum Glück hatte sie da keine Flasche drin... oder doch?! Nun ja, nun setzte man sich erst einmal in Bewegung, und sie wirkte wirklich hochzufrieden. Selbst ihre wippenden Zöpfe hatten etwas Zufriedenes an sich, wenn man sich denn so viel auf ein Wippen einbilden wollte.
Entspannter ging sie dann auch das Gespräch mit Claudio dann wieder an, als er sie fragte, ob da nicht noch ein paar Formen fehlten. "Jep, leider. Sind noch 10 Formen, die ich brauche, und von der Wurzel weg ist auch nicht unbedingt praktisch."
Dann fiel ihr aber wieder das Thema des Anfanges wieder ein, und sie stellte sich ein wenig vor ihn, um ihn quasi abzubremsen - auch wenn dies vermutlich eher weniger gelingen wird - und blickte ihn neugierig an. "Und, was ist nun mit dieser geheimnisvollen Sache? Immerhin würde ich 'jetzt' gerade so ziemlich als das vorige 'später' definieren." Sie vermutete zwar, dass die Verbindung zwischen dem Vorfall und ihrer Tasche auch zufällig sein konnte, und dies kein Problem darstellen würde, aber sie hasste ihre Kollegen dann doch ein wenig sehr. Da wäre eine neue Forschungsgruppe ganz recht, wobei... kannte Schrank aka Claudio wirklich so etwas Praktisches? Sie hätte es ihm auf jeden Fall nicht zugetraut!
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Fr Sep 30, 2016 8:59 pm

Der Fisch zappelte am Haken. Elvan wollte nun unbedingt wissen was es mit diesem Angebot auf sich hatte, dessen war sich Claudio sicher. Und er dachte gar nicht daran ihr voreilig Informationen zu servieren, jetzt erst recht nicht mehr. Mit diesem Wissen war er auch bereit ihr kleines Wortgefecht, welches um die Spitznamen herum entbrannt war, tot zu schweigen. Stöpsel war sicherlich genervt deswegen und er wollte sie gerne weiter triezen, aber irgendwann musste ja auch Schluss sein. Darüberhinaus hatten sie ohnehin weit Wichtigeres zu tun als sich gegenseitig mit Worten zu beharken. "Aye.", stimmte er zu, als Elvan meinte das doch jeder Gott spielen wolle. Da hatte sie vermutlich Recht. "Und es ist gut das wir es nicht können.", fügte er deswegen noch an. Wer konnte schon ahnen ob diese Forscherin nicht tatsächlich einen Gottkomplex hatte. Zuzutrauen wäre es ihr jedenfalls.
Während die Universität dann nach dem geglückten Raubzug immer weiter hinter ihnen verschwand entspannte Claudio stetig. Elvan hatte sich genau an die Anweisungen gehalten und Alles war glatt gelaufen. Rückblickend eigentlich unglaublich, dass er dieser Wildfremden wegen ihrer ollen Taschen geholfen hatte. Aber nun war es eben geschehen und sie entfernten sich gemeinsam vom Tatort. Unterwegs interessierte sich der Glatzkopf sehr rasch nicht mehr für die Icognitos. Die Frage hatte ihn nie brennend interessiert und nun wo der Zweck der Ablenkung erfüllt war, nickte er nur ohne weiter nachzuhaken.
Leider blieb Stöpsel weniger ruhig. Es musste ja so kommen, dass sie wieder neugierig wurde. Claudio aber ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Er machte einfach einen Schritt seitwärts und dann schnell nach vorne, sodass er sich wortlos an ihr vorbei geschoben hatte, als sie versuchte ihn zu verlangsamen. "Blöd nur, dass es nicht auf deine Definition von 'später' ankommt, sondern auf meine.", erwiderte er schmunzelnd, ehe er wortlos weiter ging. Erst nachdem die Straße eine leichte Biegung beschrieb und die Universität nicht mehr zu sehen war hielt er inne. "Wie wäre es wenn wir uns einen ruhigeren Ort suchen um das in aller Ruhe zu besprechen?", fragte er, ehe er mit der Zunge schnalzte. "Ach stimmt! Ich muss dich ja gar nicht fragen. Wenn du etwas erfahren willst musst du so oder so mitkommen.", stellte er zufrieden fest. "Aber ich will mal nicht so sein. Such du uns ein schönes Eckchen aus wo wir uns hinsetzen können, dann spanne ich dich nicht länger auf die Folter, Stöpsel."
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Okt 02, 2016 1:25 pm

#008 · mit Claudio
Vor einer zweiten Zielgeraden
Sie mochte es wirklich nicht, wenn sie derart nicht herausfinden konnte, was sie denn nun eigentlich wissen sollte! Doch es schien nicht so, als würde Claudio irgendeinen weiteren Hinweis geben, nein, sie war eher der Fisch auf dem Trockenen. Und irgendein Druckmittel besaß sie nicht wirklich, in dieser Lage konnte sie ja nicht einmal Bluff anwenden! Es kam nur noch zu einem kurzen, ablenkenden Wortgefecht, und schließlich zu der Bemerkung, dass es wohl ganz gut sei, dass sie dies nicht könnten. "Kann sein", antworte sie schlichtweg, ihrer Meinung nach fand sie nichts Schlimmes daran, ein wenig in der Natur herumzupfuschen. "Dann sollte man manchen Menschen nur nicht vermeintlich die Mittel dazu geben", fügte sie noch an, manchmal gab es schon komische Leute auf der Welt, zu denen sie ja glücklicherweise nicht zählte, ha ha!
Eine weitere Ablenkung bot auch die Universität, und das anschließende Zurückholen ihrer Tasche. Alles verlief ziemlich reibungslos, und erstaunlich glatt, doch etwas Anderes würde Elvan von ihrem Schein-Kriminellen nicht erwarten! (Und mal ganz ehrlich, er war definitiv einer.) Sie machten sich auf dem Weg, sich von der Universität zu entfernen, ein kurzer Smalltalk wurde gehalten, ehe sie sich wieder an das eigentliche Thema der ganzen Unterrednung erinnerte. Der Versuch, sich dem Schrank in den Weg zu stellen, war nicht besonders erfolgreich, doch das hatte sie auch nicht wirklich erwartet. Bei aller Selbstüberschätzung, was das angeht, war sie doch erstaunlich realistisch. "Bist du denn ein Mathematiker?", maulte sie und schmollte für den Bruchteil eines Augenblickes, ehe sie davon absah, und lieber wieder aufholte. Zumindest behaupte diese ominöse Fachschaft immer, sie dürfte und könnte alles Mögliche definieren, pah!
Als die Uni außer Sichtweite kam, kam das Gespräch wieder auf diese geheimnisvolle Organisation zu sprechen. "Pff", machte sie bei seiner Eigenkorrektur, dass ihre Meinung da ja gar nicht gefragt sei. Immerhin lenkte Schrank dann auch wieder ein, sonst wäre Elvan sich nicht mehr so sicher gewesen, ob sie denn wirklich noch Interesse hatte - auch wenn dies wahrscheinlich wieder ein Bluff gewesen wäre, denn mit dieser Forschungsgruppe versöhnte sie sich so schnell nicht wieder. Sie kannte Stratos City mehr oder weniger seit etwa einem Jahr, von daher war die Anzahl der Orte, die sie kannte im Prinzip auch etwas beschränkt - durch ausgiebige Entdeckungstouren hatte sie jedoch das ein oder andere Plätzchen entdeckt. "Im Stadtzentrum gibt es einen kleinen Park, um diese Uhrzeit dürfte i.d.R. nichts los sein, und sonst gibt es noch diverse Cafés, aber wie diskret da die Kellner sind... Pokémon-Center scheidet kategorisch aus. Wir gehen also ins Stadtzentrum!", beschloss sie schließlich am Ende ihres lauten Gedankenganges, und blickte Schrank mit hochgezogener Augenbraue an.
Mittlerweile war ihre eine Hand auch in der Tasche verschwunden, um sich der Unversehrtheit ihres Inhaltes wieder bewusst zu werden. Glücklicherweise waren auch ihre Notizen in der Tasche verstaut gewesen, sonst wäre es wohl recht ungemütlich für sie geworden. "Oder hast du eine Präferenz für die Slim Street?", fügte sie mit einem trockenen Unterfall hinzu, einfach, um ein wenig das Klischeehafte zu unterstreichen. Sie vermutete mal nicht, dass sie da heute landen würde, aber es war schon ein interessantes Eck, diese Straße!
[out: Wenn du magst, kannst du im nächsten Post ein tbc setzen, sonst bleiben wir auf den Straßen, oder? XD]
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Mo Okt 03, 2016 5:48 pm

"Hä?", entfuhr es Claudio bloß, als die Reaktion auf seine Worte in Form der Frage ob er denn Mathematiker sei kam. Was genau er in diese Richtung gesagt haben könnte war ihm völlig entgangen, aber er ersparte es sich lieber nachzuhaken. Er konnte in dieser Gelegenheit auch einfach gut sein lassen und sich viel mehr daran erfreuen, dass Elvan so überhaupt nicht einverstanden damit war, dass sie es war die ihm mehr oder minder gehorchen musste, wenn sie denn von dem versprochenen Ort erzählt bekommen wollte.
Auch ihre Kommentare zur Platzwahl waren interessant bis belustigend. "Die Kellner können lauschen so viel sie wollen. Wir machen doch nichts Verbotenes.", meinte er schulterzuckend und natürlich betont unschuldig. Es war nicht gut, dass Stöpsel schon so sehr davon ausging das höchste Geheimhaltung angesagt war. Zwar war es das irgendwie auch, aber wissen brauchte sie es ja trotzdem nicht. "Aber ich gebe dir Recht, das Stadtzentrum klingt ganz nett.", fügte er noch an, denn auch Claudio war damit einverstanden sich in den Park zu pflanzen. Bei ihrem nächsten Vorschlag rollte er allerdings mit den Augen.
Nun war es der Glatzkopf, der seinem Gesprächspartner halb den Weg verstellte. "Ich an deiner Stelle wäre vorsichtig, Stöpsel.", mahnte er streng. "Man kann sein Glück auch überdrehen.", waren die schlecht gelaunten Worte mit denen er wieder zu seinem normalen Tempo überging und auch nicht mehr ihren Weg kreuzte. Zugegebenermaßen kannte er sich in der Slim Street gut aus. Ob es bei Elvan genau so war? "Und außerdem will ich die olle Tasche nicht noch ein zweites Mal holen müssen.", bemerkte er noch ähnlich trocken wie Elvan zuvor, dann deutete er auf eine Seitenstraße, die nicht weit von ihnen abführte. "Dort ums Eck gibt es ein anständiges Bistro. Und nicht viel weiter beginnt die Slim Street. Guter Kompromiss würde ich sagen.", schlug er also vor sich den Weg ins Zentrum zu sparen und trotz seiner anfänglichen Skepsis doch in Richtung Slim Street vorzudringen. Claudio sparte es sich Stöpsels Zustimmung abzuwarten, denn er wusste das sie folgen würde. Vielleicht nicht gerade begeistert, aber eben mit der Aussicht endlich mehr zu erfahren.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Okt 09, 2016 1:45 pm

#009 · mit Claudio
Des Lebens Lehren
Elvan verkniff sich in den allerwenigsten Situationen ihre unverständlichen Aussagen oder ihr Besserwissertun, wo käme sie denn sonst auch hin! Zumindest Personen, bei denen es sich lohnte, würde sie es nicht unterlassen, und zu dieser Sorte Person zählte Elvan ihn nun. "Laut meinem Mathelehrer dürfen Mathematiker alles Mögliche definieren, die Lizenz haben sie quasi mit dem Studium erworben. A.g., also anders gesagt, kennst du den Witz damit, wie ein Mathematiker einen Löwen fängt?" Sie war mal wieder in Plauderstimmung gekommen, denn den Witz an sich hängte sie einfach auch ohne auf eine Antwort abzuwarten hintendran. "Wie fängt ein Mathematiker einen Löwen in einem Käfig?" Sie wartete den Bruchteil eienr Sekunde, sollte Claudio in dieser Zeit antworten können, und dann auch richtig, wäre ihr Respekt wohl gestiegen. "Er setzt sich da rein und definiert drinnen als draußen." Sie persönlich fand Mathematiker ziemlich schräg, nur so angemerkt.
Man könnte beinahe schon sagen, dass sie schon irgendwie enttäuscht reagierte, als er meinte, sie würden nichts Verbotenes tun. Mannomann, da hegte man schon Hoffnungen! Man konnte wohl auch sehen, dass sie gewissermaßen unzufrieden mit der Antwort war, aber beklagen würde sie sich nun auch nicht, sonst würde sie ja erneut auf eine Moralpredigt hinschiffen, und darauf konnte sie verzichten.
Gerade, als sie dann wieder überaus zufrieden das Stadtzentrum anvisieren wollte, äußerte sie eine Bemerkung, was dem Ganzen doch wieder einen Strich durch die Rechnung zog. Als der Riese dem Zwerg den Weg versperrte, prallte sie doch tatsächlich beinahe gegen ihn, konnte sich im letzten Moment aber noch bremsen. Sie brummte missmutig irgendetwas, was wohl selbst sie nicht enträtseln könnte. "Vorsicht ist nur etwas für Langweiler", entgegnete sie, und kaschierte weitesgehend, dass sie doch tatsächlich noch ein wenig Schreck in den Gliedern sitzen hatte. Das war aber auch ziemlich unerwartet - wobei es wohl nur für sie so war, andere Menschen einschätzen war nicht wirklich ihre Stärke. Ob das nun an ihr lag, das war ihr ziemlich egal. "Das is'n Einwand, sonst geht noch was kaputt..." Olla, ob ihr Handheld wohl noch in Ordnung war? Im Moment handelte es sich dabei zwar um ein älteres Gerät, aber sie hatte doch Software drauf...!
Schrank schlug dann doch einen anderen Platz vor, ein Bistro in der Nähe der Slim Street. Da er vorging, bemerkte er vermutlich Elvans Grinsen nicht, welche sich ihren Teil dazu dachte. Sie war nach wie vor der festen Überzeugung, dass es sich bei ihm um einen ausgefuchsten Kriminellen handelte, wobei auch in Fragezustellen war, mit welchen klischeehaften Beschreibungen das Gehirn dieser eigentlich sehr intelligenten jungen Dame arbeitete. Sie folgte ihm also recht widerstandslos, immerhin würde er ihr ja dann wohl auch hoffentlich bald mehr erzählen...!
Die Platzwahl überließ sie dann ihm, und schaute sich an, was es so zu essen gab. Hatte sie Hunger? Ihr Magen bestätigte ihr dies mit einem lauten, nicht zu überhörenden Knurren. Sie blickte auf ihren Bauch, und grinste dann. "Scheint, als bräuchte mein Magen wieder etwas zum Zersetzen", kommentierte sie die Lage recht locker, ein Mensch des Schams war sie nie wirklich gewesen, "und mein Gehirn Informationen zum Verarbeiten. Alsooooooooo....?" Sie dehnte das O recht lange, und blickte ihn dabei eigentlich sogar schon erwartungsvoll an. Oder interessiert? Manchmal konnte man es bei ihr nicht wirklich unterscheiden.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Okt 09, 2016 8:11 pm

"Nein.", antwortete Claudio ebenso simpel wie wahrheitsgemäß. Er kannte den Witz mit dem Mathematiker der einen Löwen fängt nicht. Zugegebenermaßen war er auch nicht sehr scharf darauf ihn zu hören, aber Elvan war so gut in Fahrt, da wollte er sie auch nicht bremsen. "Ein echter Schenkelklopfer.", lautete dann kurz darauf das Urteil über den Witz. Sein trockener Tonfall und der Gesichtsausdruck sprachen wohl Bände darüber, wie wenig lustig er das Ganze gefunden hatte. Aber gut, wenigstens wusste er jetzt das Mathematiker allerhand Sachen definieren dürfen. Immerhin.
Interessanter und amüsanter wurde es dann, als er Stöpsel beinahe über den Haufen rannte. Nicht weil Claudio sich daran erfreut hätte sie niederzutrampeln, sondern wegen der sehr eigenen Reaktion. "Stimmt.", meinte er schmunzelnd und nach einem scharfen Schnauben. Vorsicht war meistens sehr langweilig, da hatte Elvan Recht. "Schätze ich bin gerne ein Langweiler, Stöpsel.", fügte er noch an. Im Moment sprach wirklich Vieles dafür Elvan irgendeine Lügengeschichte zu erzählen, die ihr sämtliche Lust auf sein Angebot nahm. Ob Taijitu so schräge Vögel gebrauchen konnte? Er wollte ihr ohnehin im Moment nur sehr wenig erzählen und noch weniger Wahres. Aber vielleicht war selbst das zu viel.
Bis sie vor dem Bistro Platz genommen hatten, hatte der Glatzkopf dann aber beschlossen ihr eine Chance zu geben. In irgendeine produktive Richtung musste sich so viel Energie ja lenken lassen. Doch ohne ein paar Vorsichtsmaßnahmen würde das nicht funktionieren. Während Elvan also das Speiseangebot studierte nahm Claudio sein Handy zur Hand um eine Nachricht zu versenden. Mithilfe ihres ausgefallenen Vornamens und ihrer Beschäftigung an der Universität sollte irgendeiner seiner gewissen Kontakte schon in der Lage sein einen anständigen Hintergrundcheck bei ihr durchzuführen. In der Zwischenzeit musste er sie also nur noch mit einer geschickten Lüge so lange vertrösten wie es eben dauerte. Schließlich würde er Niemanden einfach so von Taijitu erzählen oder seine Tätigkeit dort auf die Nase binden.
"Ganz ruhig. Wir bestellen was zum Zersetzen und dann können wir in Ruhe quatschen.", beruhigte er dann Elvan, als er wieder von seinem Handy aufsah. Da sie gegenüber saßen hatte sie logischerweise keinerlei Chance gehabt auf sein Display zu linsen und somit blieb eigentlich nur noch ihre ursprüngliche Grundannahme er sei kriminell übrig um dieses Gespräch zu versauen. Wie angekündigt bestellte Claudio zuerst und erst als der Kellner wieder gegangen war musterte er Stöpsel noch einmal sehr genau.
"Also...", begann er, womit ihre Aufmerksamkeit bestimmt wieder auf ihm lag. Vorhin hatte ihr Blick ja gedroht sich glatt durch ihn zu bohren. "...könntest du dir vorstellen etwas Wohltätiges zu machen?", beendete er dann seine Frage. "Ich arbeite für das Zeder Projekt, wir setzen uns für den Schutz der Lebensräume der Pokemon ein. Naja, streng genommen bin ich nur Hausmeister bei deren Labor, aber... das spielt ja keine Rolle. Jedenfalls wird das Projekt vom Privatvermögen des Gründers am Laufen gehalten, verdienen wirst du da also echt nicht viel. Allerdings - und das ist für dich glaube ich interessanter - haben wir ein gutes Labor und die Forscher große Freiheiten auf dem Gebiet der Pokemonforschung. Denn um die Pokemon zu schützen und ihre Lebensräume optimal zu erhalten muss man sie ja auch verstehen. Jedenfalls gibt es dort keine Chefs die dir deine Ideen klauen. Der einzige Chef ist der Gründer des Projekts, Professor Zeder. Er ist ein sehr angenehmer Mensch, kann ich dir sagen. Nur... wie soll ich sagen... in einer Sache ist er sehr eigen. Er lässt nur Leute für das Projekt arbeiten wenn sie auch wirklich mit vollem Eifer hinter dem guten Zweck stehen und lieber für die Sache als für viel Geld arbeiten.", erzählte er also eine Lügengeschichte, mit der er Elvan gleichermaßen hinhalten und testen wollte. "Lass mich dir also zwei Fragen stellen. Glaubst du das jeder Mensch einfach so das Recht haben sollte Pokemon zu fangen? Und wärst du bereit dich einem großen Ziel unterzuordnen?", fuhr er noch kurz fort womit die Sache an Substanz gewann.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Okt 29, 2016 3:11 pm

#010 · mit Claudio
Unerwartete Gedanken
Der Witz mit dem Mathematiker und dem Löwen war zugegebenermaßen weder lustig noch bekannt. Zumindest laut Elvans Maßstäben. Aber wenn sich mal eine Stelle fürs Besserwissertun eignete, musste man sie schließlich auch nutzen! Er konnte ihr zwar nicht antworten, teilte aber immerhin ihre Meinung zu diesem Witz! "Genau das dachte ich mir auch. Junge, ich verbringe viel zu viel Zeit mit den falschen Leuten. Aber diese Leute haben Essen", fügte sie noch hinzu, wenngleich ihr Tonfall verriet, dass dies wohl eher als Scherz gedacht war - aber eine Tatsache! Komischerweise hatten sie immer Essen. Es war ziemlich abgedreht, aber naja. Vielleicht sollte sie aufhören, mit einem Mathematiker ihre Zeit zu vertrödeln, sonst würde sie noch fett werden.
Weniger witzig war für sie auch, als sie überraschenderweise wohl ihr Lot überzogen hatte, und dann beinahe über den Haufen gerannt worden wäre. "Kam mir aber bisher nicht so vor, Schrank", entgegnete sie, nun wieder etwas entspannter, wich aber auch keinen Schritt zurück - auch wenn es echt unangenehm war, bis zur Decke des Schrankes zu schauen. "Als Forscher ist es ziemlich schlecht, ein Langweiler zu sein - Erkenntnisse kommen schließlich nicht, indem man dasitzt und abwartet. Oder noch schlimmer. Gesetze befolgt." Sie rollte mit den Augen, ließ es aber sonst auch recht unkommentiert. Ob es nun Naturgesetze oder allgemeine Gesetze waren, in den meisten Fällen überschlug man sich doch eh mit neuen Erkenntnissen, die alles bisher gekannte über den Haufen warfen...
Sie war so sehr mit der Speisekarte beschäftigt gewesen, dass sie erst sah, dass er wohl irgendetwas am Handy machte, als sie sich wieder zu einem Gespräch aufrafften. Scheinbar wollte der Gute das Ganze noch einmal hinauszögern, was Elvan mit einem missmutigen Zungenschnalzen nahm, aber erstaunlicherweise nicht kommentierte. Vielleicht bemerkte auch sie so langsam, dass sie hier nicht die Einfluss nehmende Person war. Sie bestellte also auch, irgendetwas Ausgefallenes, und musterte Claudio dann wohl in einer ähnlich genauen Weise.
Ob sie sich vorstellen könne, etwas Wohltätiges zu machen? Sie hob eine der Augenbrauen und wirkte sichtlich überrascht, ließ sich dann aber von dem Ernst in Claudios Stimme weiter in die Materie tragen, ohne irgendeine Unterbrechung kundzugeben. Sie nahm die Informationen auf, nickte ab und an nachdenklich, und spielte zum ersten Mal mit dem Gedanken, wirklich vielleicht etwas... etwas Nützliches für diese Welt beizutragen, und nicht nur ihrem eigenen Frohsinn zu dienen. Geld war nicht einmal das einschneidende Argument, immerhin hatte sie als Adoptivtochter dieser reichen, traditionsreichen Familie van Cauwelaert eh genug davon.
Sie antwortete nicht sofort auf die Fragen, und ließ sich ein wenig Zeit, diese zu beantworten. Was hielt sie davon, dass jeder Pokémon fangen konnte? "Nein", lautete schließlich die Antwort zu der ersten Frage, "ich denke nicht, dass das wirklich ein gutes System ist. Es gibt Fälle, bei denen Pokémon aus ihrem Lebensraum regelrecht gerissen werden, die es eigentlich nicht wollten. Was nicht einmal das Hauptargument wäre, denn Pokémon sind erstaunlich anpassungsfähige Wesen. Wie so oft steckt der Mensch hinter allem Übel, welchen er fabriziert und über welchen er sich sowohl aufregen als auch erfreuen kann, wenn man krank genug dazu ist. Umsiedlung von Pokémon findet zudem auch dadurch statt, dass sie von ihren alten Trainerin einfach über Board geworfen werden." Sie kannte diese Fälle, wahrscheinlich zu viele, um alle zu kennen, aber einige. "Verantwortung ist nicht nur in den Bereichen der Wissenschaft von enormer Wichtigkeit." Und diese schlug so oft fehl. Sie vertrat diese These nicht nur aus dem Grund der Barmherzigkeit, welche ihr so oft fehlte, sondern aus schlicht praktischen Gründen. Was war, wenn das ganze System, in welchem sie lebten, so aus dem Kippen geriet, dass es nicht mehr lebenswert war? Wenn selbst die Zerstörungswut der Legendären ohne eine führende Hand erweckt wurde? In so einer Welt würde sie schlichtweg auch nicht forschen können.
"Was dann die zweite Frage angeht, so habe ich diese Möglichkeit noch nie wirklich bedacht. Nie erwägt, nie mit dem Gedanken gespielt, denn es gab bisher kein großes Ziel, welches mir gefallen würde." Im Vergleich zu vorher war ihre Sprache recht hochgestochen, vornehm geworden, vermutlich der Einfluss des Ernstes, und der höheren Tochter in ihr. "Welches Ziel wäre es? Prinzipiell kann ich ja sonst sagen, was ich will. Hängt es nicht meist von der Sache ab, wie wir entscheiden? Der Versuch von Normen erscheint mir geradezu lächerlich..." Den letzten Satz hatte sie eher zu sich gemurmelt, als gedankliche Memo, eine Notiz.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam So Okt 30, 2016 12:04 pm

Erstaunlich wie viel es über das Thema Langeweile zu sagen gab. Ob Elvan ihn nun für einen Langweiler hielt oder nicht störte Claudio herzlich wenig. Viel interessanter war da, dass sie meinte ein Wissenschaftler dürfte nicht langweilig sein oder sich gar an Gesetze halten. Damit war sie auf einer guten Fährte, fast schon zu gut. Claudio wurde immer misstrauisch, wenn es zu glatt lief und auch hier stellten sich seine Nackenhaare auf. "So, so...", murmelte er aber nur desinteressiert, nicht gewillt seine wahren Gedanken zu zeigen.
Als er sie dann aber über ihre Ansichten zu Pokemon befragte konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Der Glatzkopf ertappte sich dabei zu lächeln und zu nicken während Elvan sprach. Sie traf einen Nerv und ihre Worte gefielen ihm. Ihre Meinungen gingen nicht weit auseinander, was selten war, wenn man am Liebsten dem Großteil der Menschen ihre Pokemon nehmen wollte. "Absolute Zustimmung. Verantwortung ist wichtig und leider selten geworden.", stimmte er am Ende zu, wobei wieder der Gedanke kam warum auf einmal jede Antwort zu stimmten schien. Da würde die Prüfung ihres Hintergrunds hoffentlich besonders gründlich erledigt werden. Bis dahin musste Claudio aber noch die Fassade wahren, auch wenn es ihm immer mehr so vorkam als wäre er längst durchschaut, was nicht weit hergeholt war. Einfach einknicken tat er deshalb aber erst recht nicht.
"Strikte gesetzliche Regelungen einführen und den Besitz von Pokemon an strenge Eignungstests binden.", formulierte er also auf Nachfrage hin ein Ziel mit dem er sich einerseits identifizieren konnte, andrerseits aber auch noch den Anschein wahrte mit rechten Mitteln zu handeln. "Die meisten Normen sind lächerlich, da gebe ich dir Recht. Aber ein paar Regeln muss es geben, sonst funktioniert gar nichts.", fühlte er sich dann noch dazu genötigt Stöpsel ein wenig zu belehren. Damit war es für ihn aber auch genug des Guten. Er wollte ihr nicht mehr selbst auf den Zahn fühlen, sondern brauchte etwas Abstand. Also erhob er sich, ohne selbst wirklich viel gegessen zu haben. Er legte einfach etwas Geld auf den Tisch vor Elvan, zudem schrieb er ihr eine Adresse auf einen Zettel.
"Komm morgen Abend, 21 Uhr dorthin.", wies er sie an. Ob sie es tun würde lag ganz bei ihr, da würde er abwarten müssen. Ohne weitere Erklärung verließ Claudio jedenfalls das Cafe und damit wohl auch Elvan. Natürlich nutzte er einige Tricks um zu testen ob sie ihn verfolgte. Doch er glaubte nicht daran. Er war sich recht sicher, dass sie am morgigen Abend oder vielleicht auch eher an der aufgeschriebenen Lagerhalle am Hafen vorbei kommen würde. Und er würde ihr Eintreffen aus dem Fenster einer anderen Halle beobachten und so auch etwaige, ungewollte Aufpasser entlarven, falls sie denn welche besaß. In der Zwischenzeit würde man ihren Hintergrund hoffentlich gründlich durchleuchten.

gt: Alte Lagerhalle am Hafen
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