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Re: Route 16

Beitrag von Gastam Sa Jul 23, 2016 9:20 am

Rei Jôhnsdottir

&& Minako Monroe

& Alain Sinclair


Rei's Ausführungen wurden weitestgehend von Alain abgenickt – er schien dem ganzen nichts hinzuzufügen zu haben. Auch Minako lauschte aufmerksam – und zwischenzeitlich sah sie etwas mitleidig aus. Sie fühlte sich wohl als schlechte Trainerin, aber das gehörte dazu. Rei selbst hatte sich lange Zeit so gefühlt. Und sie war noch immer nicht zu ihrer alten Stärke zurückgekehrt. Aber genau dafür kämpfte sie schließlich – irgendwann wäre es wieder soweit. Und bei Minako würde es genauso sein.
„Das Problem, das ihr habt, ist Angst. Haru fürchtet sich nur, hinten anzustehen. Dabei sollte es wissen, dass es als dein Starterpokémon immer eine besondere Rolle in deinem Herzen haben wird. Ihr werdet das gewiss hinbekommen.“, erwiderte sie dem jungen Mädchen zuerst. Minako wirkte auf ihre Worte hin, dass sie und Haru ja bereits ein starkes Band hatten, schon wesentlich entschlossener. Nachdem das Vulnona Alains zu ihr getreten und sie an der Hand berührt hatte, setzte auch sie sich leise in Bewegung. Haru jedenfalls war ihr längst von den Armen gesprungen und lauschte aufmerksam, während es sich so leise als möglich bewegte. Dass das honigblonde Mädchen ihren Freund an ihrer Seite wissen wollte, war außerdem nichts, was Rei nicht erwartet hätte. Und so wartete sie, bis das Mädchen in ihrer Nähe war. Sie sah ihr kurz entgegen, deutete dann direkt auf das Pokémon, dass da so gedankenverloren im Gras vor sich hin tanzte. Es war sicher eine Herausforderung für Minako – aber sie würde das hinbekommen.
Sie sah zu Istas – diese schien das sofort zu bemerken und drehte sich ihr soweit zu, dass sie ihr ebenfalls entgegen sehen konnte. Ein Nicken reichte, damit sie sich zurückzog. Mahu aber verblieb auf der anderen Seite. Sollte das Pokémon zu fliehen versuchen, würde das Psiana da sein, um es aufzuhalten.


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Re: Route 16

Beitrag von Gastam So Jul 24, 2016 6:24 pm

Alain überließ lieber der anderen Frau erstmal die Führung, immerhin könnte es Minako verwirren, wenn zwei verschiedene Personen auf sie einredeten. Außerdem reichten Reis Worte völlig aus, da brauchte er nicht auch noch den Mund aufmachen. Zudem musste er sein Hochgefühl und seinen Puls wieder auf ein normales Niveau bringen. Immerhin hatte das Zusammentreffen mit Minako sein Herz höher schlagen lassen, waren sie doch einige Zeit nun schon getrennt. Sein Vulnona indess hatte keine Scheu ihre Freude zu zeigen und wollte Minako in ihrem Vorhaben aktiv unterstützen, auch wenn das honigblonde Mädchen anscheinend nicht darauf kam, dass sie das Vulnona noch als Vulpix gekannt hatte. Doch schien das neunschwänzige Wesen ihr das nicht übel zu nehmen.
Auf ihren Wink hin folgte nun auch Alain seiner Freundin auf leisen Sohlen und erblickte sobald ein tänzelndes Wesen, welches aussah, als hätte ein Teddybär einen über den Durst getrunken. Ein Pandir wankte im hohen Gras hin und her und mimte seine Verwirrung, wie Alain von einem Pokémon-Professor erfahren hatte. Ziel dieser Fortbewegungsweise war natürlich, potenzielle Feinde zu verwirren und Angriffen zu entgehen. Es würde jedenfalls für Minako nicht einfach werden, aber Alain hatte Vertrauen in seine honigblonde Freundin.
Derweil bezogen Reis Pokémon Stellung und schnitten dem Pandir mögliche Fluchtwege ab, während sein Vulnona weiterhin bei Minako blieb, um sie wohl im Notfall zu unterstützen. Dabei war Vulnona der jungen Frau so nahe, als wäre sie die Trainerin, womit das Pokémon wohl zeigen wollte, dass sie der Frau ebenfalls genügend Vertrauen entgegenbrachte. "Erinnere dich an die Grundlagen, die du vor Jahren schon bei mir beobachten konntest.", sprach er leise auf seine Freundin ein und hielt dabei das Pandir im Auge. "Also lass dein Igamaro das Pandir angreifen und wenn es das Pokémon genug geschwächt hat, versuch es mit einem Poké-Ball zu fangen.", erklärte er, obwohl er sicher war, dass sich Minako noch gut daran erinnern konnte und es eigentlich wusste. Aber er versuchte sie natürlich auch mit seiner ruhigen und besonnenen Stimme zu beruhigen. "Und wie es aussieht, scheint dir mein Vulnona im Notfall auch zur Seite zu stehen.", fügte Alain mit einem freundlichen Lächeln an. Nun lag es aber an Minako, wobei Alain ihr aber gute Chancen ausrechnete. Sie hatte es bei ihm ja oft genug sehen können und war intelligent und sicher genug, um es entsprechend in ihrem Sinne umzusetzen.
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Re: Route 16

Beitrag von Gastam Di Jul 26, 2016 1:41 pm


“So hab ich es gar nicht gesehen...... Ich dachte immer nur das es eben so anhänglich ist, wegen dem... was auch so im Labor aufgefallen ist..... Als ich Haru bekommen habe, da hat es mich angesprungen und schien sich gleich von den anderen Herausheben zu wollen... Er hat mich zu seiner Trainerin bestimmt und ich konnte nicht wirklich nein sagen... Es war eben Liebe auf den ersten Blick und ich denke.... Die Bindung wird eine Hilfe sein für mich in der Zukunft.. Jedenfalls, wenn wir mal davon absehen, das er noch etwas überempfindlich ist...“, meinte sie mit einem nachdenklichen Blick. Es war doch schon ziemlich seltsam gewesen und sie würde versuchen damit wirklich klar zu kommen, worauf sie dann doch dann Rei verfolgte und auch Alains Vulnona machte ich sogleich auf den Weg mit ihr, nachdem es ihre Zuversicht zeigte. Sie nickte und folgte ihr weiterhin auf leichten Füßen und sah dann ein tänzelndes Pokémon... Rei schien ihre Pokémon mit einem Blick das zu sagen, was sie erst verstand, als die Pokémon sich auf den Weg machen, während sie die Hinweise von Alain lauschte.. Er erklärte ihr das, was sie Jahre lang bei ihm beobachtet hatte und das Vulnona ihr auch helfen würde. Sie schüttelte den Kopf und atmete ruhig ein und aus, während Haru es nicht abwarten konnte.
“Alain... Ist schon gut... Ich denke das Haru und ich es tun müssen... Wir müssen aus unserer eigenen Kraft schaffen.... Oder eben nicht... Wir müssen die Erfahrungen sammeln.. Es wäre ungerecht, wenn ich dann mit einem anderen Pokémon es machen würde....Auch wenn nur im Notfall....“, meinte sie nun, schaute ihren Freund an und sprach ziemlich bedacht, weil sie ihn nicht verletzten wollte oder sein kleines Vulnona, was sie schon so lange kannte... Sie strich seinem Pokémon über den Kopf und drückte Vulnona einen Kuss auf die Nase und schaute dann zu Haru, wobei er den Blick von Minako einfangen konnte. Man sah ihm an das er am liebsten sofort los legen wollte und so beugte sie sich zu ihm hinunter und nahm ihn einmal auf den Arm, doch blieb sie am Boden sitzen... Sie wollte vorher mit ihm reden...

“Haru das wird unser erster richtiger Kampf sein... Ich vertraue dir und du vertraust mir... Wir beide sind vielleicht etwas aufgeregt, aber wenn wir zusammenhalten wird es schon... Okay? Dann haben wir einen neuen Freund oder Freundin in unserem Team....“, meinte das junge Mädchen mit einem aufmunternden Blick und hoffte das Haru auf sie hören würde und anscheinend verstand er das alles und irgendwie war ihr klar das Haru sich bestimmt abmühen würde und freute sich immer mehr. Haru nickte entschlossen und so lies sie Haru nun hinunter und dann freute sie sich etwas deswegen. Sie stand dann auch auf und behielt das Pandir im Auge. Sie atmete tief ein und aus und würde das schon irgendwie schaffen.
"Okay Haru... Dann machen wir uns nun Kampf bereit.... Wir werden es natürlich schaffen... Setz Tackel ein!", meinte die junge Dame nun mit einem entschlossenen Lächeln und war wirklich zuversichtlich gewesen das die Attacke treffen würde... Sie würde es das dann auch ziemlich gut schaffen. Haru griff nun so gut wie es ging an, doch anscheinend schien Pandir, so Pandir mäßig umher zu tänzeln, weswegen Haru ziemlich verwirrt war und daneben haute... Verdammt... Das Pandir hatte Haru ziemlich irritiert und verunsichert...
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Re: Route 16

Beitrag von Gastam Sa Jul 30, 2016 1:19 pm

So war das also. Minakos Igamaru war von Anfang an schon ein ziemlich anhängliches und besitzergreifend. Sie schien keine wirkliche Wahl gehabt zu haben, da sich das Pflanzenpokémon ziemlich in den Vordergrund gedrängt hatte und im Prinzip den anderen Startern die Show stahl. Anscheinend war es jedoch, wie Minako selbst sagte, Liebe auf den ersten Blick. Ganz glauben wollte der junge Kerl das aber nicht. Immerhin konnte er sich gut erinnern, wie groß ihre Angst vor Pokémon früher war. Und so ein Energiebündel hatte sie zunächst sicher erst erschrocken.
Nun umzingelten aber alle Parteien das schwankende Pokémon und Minako lehnte höflich die Hilfe von Vulnona und Alain ab, da sie es immerhin als wirklich eigene Erfahrung erleben wollte. Und sie empfand es als ungerecht, wenn sie statt ihres Starters ein anderes Pokémon verwenden würde. Lächelnd hob Alain die Arme. "Hey, das war ganz allein ihre Idee. Ich hab damit nichts zu tun.", meinte Alain humorvoll und wollte damit Minakos Aufregung etwas lösen. Kurz darauf wurde sein Lächeln herzlicher, als seine Freundin das Vulnona tätschelte und ihr einen Kuss auf den Kopf drückte, was das Pokémon mit aufgeregtem Schweifwedeln beantwortete, ehe es sich auf die Hinterläufe saß und der ganzen Sache zuschauen wollte.
Auch Alain hielt gebührenden Abstand und lauschte der kurzen Ansprache Minakos, die ihrem Pokémon damit Mut zusprechen wollte. Eigentlich gar nicht so ungeschickt, was man daran erkannte, dass Haru mit einer sichtbaren Entschlossenheit dem Pandir gegenübertrat. Nun kam also ihre erste Bewährungsprobe, wenn man das so nennen sollte. Da setzte Haru auch schon an, das Pandir zu tacklen, was aber gehörig daneben ging. Das unerfahrene Pokémon wurde von der tänzelnden Bewegungsweise sosehr irritiert, dass es schlichtweg ins Leere sprang. Doch so schlimm war das nicht, denn immerhin hatte Alains Absol bei diesem Pokémon zunächst auch ein Paar mal daneben gehauen, ehe es vermutlich einen Glückstreffer landete. Sowas kam eben auch mit der Erfahrung. "Jetz bleib dran. Setz das Pandir weiter unter Druck. Du packst das schon!", rief Alain seiner Freundin zu und lächelte aufmunternd. Dieser Misserfolg hatte noch gar nichts zu sagen, immerhin hatte sie sich da kein leichtes Ziel ausgesucht.
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Re: Route 16

Beitrag von Gastam So Aug 07, 2016 7:30 pm

Sie schaute zu dem Pokémon ihres Freundes, nachdem sie dann auch noch ablehnte, das sie die Hilfe nicht brauchen würde.. Anscheinend schien Alain es okay zu finden und das Herz machte einen kleinen Satz. Natürlich war es bemerkenswert gewesen... Beide meinten es gut mit ihr, aber sie würde sich nicht unterkriegen lassen und dann kam es endlich soweit... Sie setzte zum ersten Schlag ein.... Jedoch war es ein Fehlschlag und Haru schien eine kleine Zornes Falte zu bekommen oder was es auch in ihren Augen war. Sie lauschte die Worte die ihr liebster Freund von sich brachte und sie atmete ruhig ein und aus.. Sie durften nicht in Versuchung kommen einfach drauf los zu stürzen.. Sie mussten das Pandir weiter unter Druck setzen. Es war schwer, aber nicht unmöglich. Sie schaute Alain für einen Moment an und nickte. “Los Haru! Neuer Versuch! Setz Tackle an und versuch auf die Bewegungen von Pandir einzugehen...“, meinte sie nun und meinte das erste etwas selbstbewusster, aber dennoch wurde sie von Wort zu Wort unsicherer.. Haru nickte, schien auf sich aufmerksam machen zu wollen das er es verstanden hatte und setzte dann zu einem weiteren Tackle an. Jedoch ging es dann auch noch ziemlich schief. Es landete dieses mal direkt vor den Füßen von Pandir und schaute es genau an, doch dann schien Haru auf einmal wie fasziniert zu zu schauen was Pandir machte. Es bewegte den Kopf hin und her. OH NEIN!
“Pass auf Haru! Nicht hinschauen! Es setzt Hypnose sein! Schau nicht hin!“, meinte Minako etwas panisch und rief noch ein paar mal nach ihrem kleinen süßen Pokémon, doch anscheinend schien es erst zu realisieren das etwas passierte, nachdem Pandir Spuckball einsetzte. Es passierte jedoch etwas unglaubliches. Statt das es normal aufgesprungen war um sich zu retten kamen irgendwie Ranken von ihm und stießen ihn vom Boden ab. Sie blinzelte und die Augen funkelten bewundert. Auch Haru hatte neue Energie gesammelt und schien immer entschlossener zu sein. Zum Glück war die Attacke von Pandir daneben gegangen und so schlug Haru mit einer neuen Attacke zu... Rankenhieb... Es setzte tatsächlich Rankenhieb ein. Leider konnte Haru sie noch nicht perfekt steuern, aber sie trafen Pandir endlich.. Es schlug das Pandir ein wenig damit und dann klammerte es sich fest und kombinierte die Attacke mit Tackle, denn es zog sich schnell an das Pokémon heran. JA!
“DU HAST ES RAUS! Das machst du gut so! Sollte es noch nicht erschöpft sein setzte noch einmal Tackle an... Ich denke dann wird es geschwächt genug sein!“, meinte sie mit einem entschlossenen Blick und anscheinend schien Pandir nach der Attacke noch etwas taumelnd auf den Beinen zu sein.. War es das übliche Taumeln oder war es einfach wirklich bewusst geschwächt gewesen? Sie beobachtete das Pandir und merkte das es doch noch etwas zu viel energie hatte. Mit einem entschlossenen Blick nickte sie zu Haru, als er schwer ein und ausatmete und auch Kampfgeist zeigte. Minako nickte, grinste erfreut und befahl Haru erneut Tackle zu benutzen. Hoffentlich war es endlich das Finale Tackle... Pandir lag erschöpft auf den Boden und bewegte sich kaum.. Minako holte ihr Pokéball heraus und warf diesen auf das Pandir... Sie blieb starrend auf den Ball stehen und beobachtete wie es wacklte... Einmal... Zweimal... Dreimal... Dann kam ein erleichtener Ton und das Herz war so in die Hose vor Hose gerutscht. Sie rannte vor und nahm erst den Ball und dann Haru in die Arme. Das war so wundervoll und das sah man ihr an... Sie freute sich so sehr!
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Re: Route 16

Beitrag von Gastam Fr Aug 12, 2016 7:14 pm

Rei Jôhnsdottir

&& Minako Monroe

& Alain Sinclair


Die junge Frau beobachtete das Geschehen stumm – Alain wollte seiner Freundin helfen, doch diese verlautete, dass sie es aus eigener Kraft schaffen wollte. Der darauf folgende Kampf zeigte ihre Unsicherheit, aber bald auch die Verbissenheit, die tief im Herzen dieses Mädchens versteckt lag. Sie ging gut auf Haru ein – und so konnten sie am Ende über das taumelnde Pandir gewinnen. Als der Pokéball das Signal gab war der Honigblonden anzusehen, wie froh sie war, es geschafft zu haben. Sie schloss ihr Igamaro in die Arme – und Rei sah zu Boden, als Mahu durch das Gras geschlichen kam um sich wieder an die Seite ihrer Schwester, ihres Kameraden und ihrer Trainerin zu stellen. Ihre Augen funkelten – das Psiana freute sich mit der jungen Minako, war aber zu scheu, um es ihr selbst zu zeigen. Rei nickte – sie verstand, was Mahu sagen wollte.
„Das war ein guter Kampf, Minako – Du wirst noch eine gute Trainerin werden.“, sprach sie. „Mahu freut sich sehr, dass du nun einen neuen Freund für dich gewinnen kannst.“
Kaum hatte sie ihre Worte ausgesprochen, versteckte sie das schüchterne Psiana auch schon hinter Rei's Beinen. Istas kam aber dafür einen Schritt näher, sogar soweit, dass Minako ihre Hand nach dem Nachtara hätte ausstrecken können. Istas senkte kurz den Kopf, ehe sie einen Laut von sich gab, der Minako wohl verdeutlichen sollte, dass auch sie der jungen Trainerin gratulierte. Rei schloss einen Moment die Augen, während sie die Arme verschränkte. Dann sah sie auf. Chesmu fing ihren Blick auf und stieß in die Luft. Er zog seine Kreise über ihnen.
„Nun, nach diesem Kampf sind sowohl Haru als auch dein neuer Gefährte erschöpft – sie sollten ins Pokémoncenter gebracht werden.“, sagte sie dann. Sie erinnerte sich daran, dass das Pokémoncenter in Rayono sehr voll gewesen war, als sie vor einigen Minuten dort entlang gekommen war. Vielleicht war es also eine bessere Idee, die Wunderbrücke zu überqueren und zur schwarzen Stadt zu reisen. Haru konnte ja noch aufrecht stehen – und das Pandir würde eben solange im Pokéball verweilen müssen. Sollte es zu Pokémonbegegnungen kommen würde Alain zudem sicher auf seine Freundin acht geben. Sie nickte – mehr zu sich, als zu den anderen beiden. „Ich begleite euch.“, sprach sie. Sie wollte ohnehin zur schwarzen Stadt – es bot sich also an, mit den beiden zu gehen. „Rayono City ist sehr voll – die schwarze Stadt ist aber auch nicht weit. Wenn wir nicht trödeln sind wir bald da.“
Sie wandte sich – und als sie losging, waren Istas und Mahu wieder sofort auf ihrer Position, während Chesmu vorausflog. Sie steuerte die Wunderbrücke an – achtete aber auch darauf, dass die beiden anderen bald wieder auf ihrer Höhe waren.

Tbc: Pokémoncenter [Schwarze Stadt] ++ Minako Monroe/Alain

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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Mi Apr 26, 2017 7:46 pm

Tag 1
Post #001, mit: Shiori
Heute war es soweit! Ihre Reise als Trainerin begann. Ein neuer Lebensabschnitt startete für sie und sie war gespannt, wie sie ihn meistern würde. Gemeinsam mit Nohara hatte sie die Route vor wenigen Augenblicken betreten und nun hatte sie vor, Pokémon ausfindig zu machen! Immerhin musste man trainieren, wenn man gut werden wollte und bevor sie die Stadt gänzlich hinter sich ließ, wollte sie sich noch an der Arena versuchen. Da sie aber nicht unvorbereitet dort hinein gehen wollte, stand nun erst einmal Training an. »Ceiran, Talika, Sylvan, ihr dürft auch raus kommen!« sagte sie und befreite ihre drei Pokémon aus ihren Bällen. Reica und Farah ließ sie bewusst in ihren Bällen, damit sie sich noch ein wenig ausruhen konnten. Es war ja auch noch früh am Morgen! »Wir gehen jetzt Pokémon suchen! Versucht, sie nicht zu verscheuchen.« erklärte sie ihrem Team und alle machten sich sofort aus dem Staub - natürlich blieben sie in ihrer Nähe und Nohara wich sogar überhaupt nicht von ihrer Seite. Gemeinsam schlichen sie im hohen Gras umher und es dauerte gar nicht lange, da hatte Neyla das erste wilde Pokémon auch schon erspät. Es war klein und grau und Neyla kannte es nicht - also zückte sie sogleich ihren Pokédex und erfuhr, dass es sich dabei um ein Picochilla handelte. Durch das Geräusch des Pokédex war das kleine Wesen jedoch aufgeschreckt worden und war geflüchtet - leider. »Okay, so geht es also nicht.« überlegte sie laut. Sie hatte diesbezüglich nicht besonders viel Erfahrung, aber das konnte sich ja noch ändern.
Nur Sekunden später hörte sie Kampfgeräusche in der Nähe, sodass sie sich aufrichtete und sich nach ihren Pokémon umsah. Ein paar Meter entfernt entdeckte sie Ceiran, den sie dabei beobachtete, wie er einen Konfustrahl abfeuerte. Schnellstmöglich rannte Neyla zu ihm und entdeckte ein weiteres Picochilla, das das Nachtara ganz offensichtlich angegriffen hatte. Seltsam eigentlich, da sie doch eigentlich eher zurückhaltend waren, oder? »Das perfekte Training!« Auch, wenn Picochilla nun nicht unbedingt stark waren. Aber was machte das schon? »Ruckzuckhieb!« rief sie aufgeregt - die Reise fing schon jetzt an, Spaß zu machen. Und das Beste: sie konnte sich ihre Zeit ganz so einteilen, wie sie selbst das wollte. Sie hatte keine Verpflichtungen mehr. Ceiran traf das Picochille frontal, das daraufhin mit einem Duplexhieb konterte und Ceiran ebenfalls traf. »Jetzt Gegenstoß!« Die Attacke traf und saß, denn sie war doppelt so stark wie sonst, da das Nachtara nach dem Picochilla angegriffen hatte. Dieses war davon so eingeschüchtert, dass es lieber schnell das Weite suchte. Neyla war klar, dass das so nicht weiter gehen konnte - also beschloss sie, lieber untereinander zu trainieren.
Sylvan und Talika waren mittlerweile auch wieder bei ihnen angekommen, weshalb sie nun von Talika und Nohara wollte, dass sie sich gegenüberstellten. Ihre Liebsten sollten ihnen dabei zuschauen. »Nohara, du agierst auf eigene Faust und Talika hört auf mich.« bestimmte sie und beide Pokémon nickten. »Alles klar, Talika, Psystrahl!« befahl sie ihrem Psiana, das sofort einen Psystrahl auf Nohara abfeuerte, die auswich und mit Eissplitter konterte. Mit Ruckzuckhieb wich Talika den Meisten Splittern aus, wurde aber trotzdem noch gestriffen - konnte dafür aber das Glaziola treffen, das direkt im Anschluss, jetzt, wo Talika so nah war, mit Eiszahn zuschlug. »Nochmal Psystrahl.« sagte Neyla noch einmal, woraufhin Talika aus nächster Nähe Nohara traf und diese etwas nach hinten rutschte. Es schien dem Glaziola wirklich Spaß zu machen, endlich wieder kämpfen zu können. Neyla war sich sicher, dass sie eine schöne Zeit miteinander haben würden! »Und jetzt ---« Wollte sie gerade enthusiastisch sagen, als sie in einiger Entfernung eine junge Frau mit einem gigantischen Pokémon ausmachen konnte. Neugierig sah sie zu ihr und vergaß darüber hinaus den Trainingskampf - ihre Pokémon sahen sie fragend und verwirrt an, bis Neyla realisierte, dass sie ja noch gar nicht fertig waren. »Beenden wir den Kampf und schauen, ob es der Frau dort gut geht!« Sie deutete auf die junge Dame, die - Neylas Meinung nach - irgendwie ein wenig Angst vor dem großen Pokémon zu haben schien. Vielleicht konnte sie ihr ja helfen? Also machte sie sich ohne Umschweife auf den Weg zu ihr, gefolgt von ihren vier Evolitionen. Dass sie die Frau mit dem Aerodactyl ansteuerte, war eigentlich kaum zu übersehen.



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Re: Route 16

Beitrag von Gastam Sa Apr 29, 2017 6:38 pm

#005

» Aren't you somethin'
to admire?
'Cause your shine is
somethin' like a mirror


cf. Museum, Septerna City

Die letzten Tage waren ... zugegebenermaßen auf irgendeine Art "interessant" für die Weißhaarige gewesen. Während sie gewohnheitsmäßig ihrer Arbeit nachgegangen war und mit Ruhe und Bedacht die Fossilien untersuchte, die man ihr über die Theke gereichte, sich selten weiter mit den Trainerinnen und Trainern unterhielt, die ihr diese Fundstücke und somit die Arbeit brachten, war sie auf der anderen Seite, was das große Pokémon in ihrem Team anbelangte, nicht wirklich weiter gekommen. Es war eigentlich schon frustrierend, dass die junge Dame überhaupt keine Fortschritte machte. Immer noch war ihr die Anwesenheit des ruhigen Aerodactyls eher unangenehm, eine Qual, wenn man es genauer beziffern wollte. Sie wagte es kaum, zu atmen und schien alles Rationale nicht mehr beachtet zu haben. Genauer gesagt fiel es ihr sogar schwer, zu sagen, dass das Pokémon keine Bedrohung war, so wenig, wie es eigentlich tat.
Angst war eine so unberechenbare und irrationale Sache, dass sie sich eigentlich gleich zu der Wurzel aus fünf quartieren konnte.

Von ihren Kollegen vorgeschlagen hatte sie sich ausnahmsweise auf den Rücken des gewaltigen Pokémons getraut und sich niemals kleiner gefühlt. Wie hilflos es war, sic einem Wesen zur Gänze zu überlassen - wie konnte ihr Vater nur glauben, dass seine Pokémon ihn nie hintergehen würden? Sie biss sich in die Lippe bei dem alleinigen Gedanken daran, dass sie ihn auch nur von sich aus anrufen könnte. Stattdessen versuchte sie selbst, diese Angst zu überwinden, was eher kläglich gut voranging. Se schrie zwar nicht am Spieß, als sie das erste Mal auf dem Rücken eines Pokémons, ohne jemand anderen, über die Städte und Baumwipfel Einalls hinweg flog, doch ihre Augen verrieten die Furcht. Sie wusste nicht, ob sie sich noch weiter an das Gefährt klammern konnte oder ob es sie abwerfen würde. Dass sie überhaupt auf dem Rücken blieb, war wohl ein einziges Wunder.
Doch auch, nachdem sie in Rayono City gelandet, sprach sie kein Wort, rief das andere Pokémon aber auch nicht zurück. Praetorium ... Ja, auf Shiori wirkte das Pokémon alles andere als heimatlich. Um das Starren der Menschen zu vermeiden hatte sie sich auf eine der umliegenden Routen geschlichen, wollte sie eigentlich das Musiktheater der Stadt besuchen - doch in ihrem Zustand war ihr weder das möglich, noch konnte sie etwas anderes vernünftig sprechen. Schließlich war sie auf Route 16 gelandet, wo sie sich an die äußerste Straßenseite hielt, um nicht von einem der Fahrradfahrer überfahren oder angefahren zu werden. Ihr Aerodactyl probierte sich derweil im Gehen und als hätte er es bereits viele Male zuvor gemacht hielt er tunlichst ungefähr zwei Meter Abstand zu der Dame, die ihn aus dem Schlaf erweckt hatte. Er spürte die Angst, die von dem Körper ausging, nur zu gut und wartete, bis sie nachlassen würde. Er hatte auch gemerkt, dass sich die Angst nur vermehrte, je näher er ihr kam.
In Shioris Kopf war mittlerweile einiges wieder angeschaltet, doch trotzdem war ihr Kopf leer und sie dachte kaum nach. Sie hörte die leichten Schritte des Aerodactyls hinter sich und sie wusste, dass Praetorium ihr folgte - was hätte es auch sonst tun sollen? Immerhin gehörte das Pokémon zu ihr. Dennoch ... wirkte sie eher so, als würde sie von einem Dämonen verfolgt werden.
Ihr Umgebung nahm sie mitnichten wahr.
© Shiori | Image © 纷F
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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam So Apr 30, 2017 2:52 pm

Tag 1
Post #002, mit: Shiori
Auch als sie näher kam, schien die junge Frau sie irgendwie nicht zu bemerken. Sie war wohl zu sehr damit beschäftigt, das Aerodactyl zu ignorieren, das hinter ihr auf dem Boden lief. War es für Flug-Pokémon nicht angenehmer, zu fliegen, statt zu laufen? Vielleicht hatte das aber auch irgendeinen anderen Grund, den Neyla nicht ergründen konnte. Gehörte das Pokémon überhaupt der Frau? Sie war sich da nicht so ganz sicher. Aber nachfragen schadete doch nicht, oder? »Geht es Ihnen gut? Stört das Pokémon Sie?« fragte Neyla direkt, als sie nah genug an der Frau dran war. Talika, Ceiran und Sylvan beäugten das Aerodactyl misstrauisch, Nohara hingegen sah das große Pokémon neugierig an. Bösartig wirkte es nicht, eher so, als wollte es die junge Frau nicht verschrecken. Ob irgendetwas zwischen den beiden vorgefallen war? Nohara wollte zunächst danach fragen, beließ es dann aber doch dabei und blieb lieber bei ihrer Trainerin. »Wenn das Aerodactyl Sie belästigt, können wir sicher dafür sorgen, dass es verschwindet.« Die Sorge in den Augen der jungen Dame konnte man ja kaum mit ansehen! Neyla wollte helfen, auch wenn sie nicht wusste, wie es zu dieser Situation überhaupt gekommen war. Allerdings kam sie, wie Nohara auch schon, zu dem Entschluss, dass das Gesteinspokémon der jungen Frau nichts tun würde. Sonst hätte es das wahrscheinlich längst getan. Neugierig sah Neyla zu dem Pokémon rüber. In Natur hatte sie so eines noch nie gesehen. Es war doch ein Fossilpokémon, nicht wahr? Jemand musste es also wiedererweckt haben. Neylas Blick ging von dem Fossilpokémon zu der Weißhaarigen und wieder zurück. Irgendwie wirkte es, als würden sie durchaus zusammen gehören - dann aber auch wieder nicht. Neyla war sich auch nicht ganz so sicher, ob sie nicht vielleicht etwas unhfölich rüber gekommen war, aber selbst wenn dem so wäre, konnte sie es nun auch nicht mehr ändern.



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Re: Route 16

Beitrag von Gastam Fr Mai 12, 2017 5:41 pm

#006

» And I can't help
but notice
You reflect in
this heart of mine


Es war nicht selten, dass die Weißhaarige in ihre ganz eigene Welt versank - zumindest, wenn sie gerade am arbeiten war und mit einem Fossil hantierte und es analysieren durfte, bis sie nahezu alle Daten zu den urzeitlichen Pokémon erfasst hatte. Es war ihr immer wieder eine Freude, zu sehen, wie viel gemein und wie unterschiedlich all diese Analysen verlaufen konnten - so wie auch die heutigen prägten auch die urzeitlichen Pokémon Unterschiede und weitere Unterschiede, jedes war einzigartig.

Das jedoch lenkte sie nicht von der Tatsache ab, dass sie mit dem Aerodactyl ein Pokémon bei sich hatte, an dessen Größe sie sich weder gewöhnen noch entwöhnen würde, wie es ihr gerade schien. Fokussiert auf ihre trübe Welt im Inneren, war es ein abruptes Erwachen, als sie einfach so von der Seite angesprochen wurde. Irritiert hob sie ihren Kopf, fixierte mit ihrem Gesicht ein anderes, welches ebenfalls von hellen Haaren umrahmt wurde, ehe sie sich in das Gedächtnis rief, dass sie auch jemanden anblicken und wahrnehmen konnte.
Wie peinlich, gedanken versunken eine Route entlang zu laufen und dabei auch noch geglaubt zu haben, das mehr oder minder unbehelligt tun zu können ... Wie närrisch. Wie närrisch war sie auch, als sie glaubte, ein vergleichsweise großes Pokémon bei sich haben zu können, dessen Größe schon immer da war. Bei Unda konnte sie sich wenigstens noch an die Zeit erinnern, als es noch ein Liliep war.
"Es ist alles in Ordnung, das Pokémon ... gehört zu mir", sprach sie mit einem nüchternen Gesicht, welches sich nciht zu einem kleinen Lächeln überreden wollte, aus und merkte selbst, dass es mehr ironisch denn war klang. Sie und das Aerodactyl gehörten zusammen? Das war beinahe schon ein Witz, so wie sie sich hier aufführte.
Als seine Trainerin gestoppt war, war auch Praetorium stehen geblieben, immer noch mit einer gewissen Distanz. Die neuen Pokémon, die ihm fremd waren, interessierten ihnen, doch er neigte nur leicht den Kopf, um seinen Blick auf sie richten zu können. Immerhin wollte er Shiori nicht erschrecken. Doch es war einfach nur faszinierend ... wie viele Pokémon es gab. Wie anders alles hier aussah.
Dass es Menschen gab.
"Oh, nein, bitte nicht!", musste die Weißhaarige dann doch mit einem Hauch von Belustigung von sich geben, ehe sie laut aufseufzte und sich zu sammeln suchte. Ihre Hand falteten sich ruhig, als sie noch einmal aufseufzte. "Ich muss wirklich furchtbar ausgesehen haben ... Verzeihung, aber es ist wirklich alles okay." Zumindest, solange sie sich nicht mehr allzu stark an die Präsenz des anderen erinnerte, mied sie auch den Blick nach hinten. Auch wenn es nichts tat und einfach nur da war, so war sie sich doch sicher, dass es nicht weggeflogen war. Irgendwie blieben die beiden einfach immer noch zusammen. Sie erhaschte selbst einen Blick auf die Pokémon der anderen und beschloss, das Thema von sich abzulenken. "Sind das Ihre Pokémon? Sie scheinen sich also stark mit Evolis zu beschäftigen?", wollte Shiori nun im Gegenzug davon wissen. Immerhin war das auch eine Art Forschung, wenn man sich auch nur auf eine Art spezialisierte, die dennoch so vielfältig war.
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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Sa Mai 13, 2017 1:44 pm

Tag 1
Post #003, mit: Shiori
Wenn Menschen ein Problem mit Pokémon hatten, sollte man ihnen, Neylas Meinung nach, einfach helfen! Und diese junge Frau hatte, ihrer Meinung nach, gerade ein ziemlich großes Problem mit einem Pokémon. Oder vielmehr ein Problem mit einem großen Pokémon. Es lief hinter ihr her als würde es sie verfolgen, wobei es sie nicht aus den Augen ließ. Irgendwie unheimlich, wie Neyla fand und daher hatte sie die Fremde einfach angesprochen. Sie reagierte nicht sofort und schien erst aus einer Art Trance zu erwachen. Wahrscheinlich war sie in Gedanken versunken gewesen? Was allerdings nicht erklärte, warum sie von einem Aerodactyl verfolgt wurde! Dass alles in Ordnung war glaubte Neyla ihr jedenfalls nicht und auch, dass das Pokémon zu ihr gehörte, erschien ihr mehr wie ein schlechter Scherz. Skeptisch betrachtete sie ihr Gegenüber. Wollte sie schlichtweg keine Hilfe? Vielleicht war es ihr unangenehm? Oder hatte sie wirklich die Wahrheit gesagt? Das urzeitliche Pokémon war nun jedenfalls mit einer gewissen Distanz zu seiner angeblichen Trainerin stehen geblieben und betrachtete die anwesenden Evolitionen. Nohara neigte leicht den Kopf zur Begrüßung, während Ceiran und Sylvan das Pokémon schlichtweg betrachteten. Talika hingegen fragte nach, ob das Aerodactyl tatsächlich zu der jungen Dame gehörte und was denn überhaupt los war. Neyla schlug indes vor, sich notfalls um das Pokémon zu kümmern und es zu verscheuchen, bekam als Antwort jedoch, dass das nicht nötig sei. Diesbezüglich war sie immer noch eher skeptisch, denn irgendetwas stimmte hier gewiss nicht. »Sind Sie ganz sicher?« fragte Neyla vorsichtshalber noch einmal nach, auch nachdem ihr Gegenüber ihr noch einmal versichert hatte, dass alles in Ordnung war. Nach hinten zu "ihrem" Pokémon sah sie nämlich noch immer nicht, ganz im Gegenteil, sie schien es eher zu meiden. Hatte sie Angst davor? Oder mochte sie es einfach nicht? Was war vorgefallen? Neyla verstand nicht, wie man sein eigenes Pokémon nicht mögen konnte und daher bezweifelte sie noch immer, dass die beiden tatsächlich zusammen gehörten.
Doch ehe sie das noch einmal ansprechen konnte, wurde sie von der Weißhaarigen auf ihre eigenen Pokémon angesprochen. Doch die waren nicht nur einfache Pokémon für sie, sondern neben ihren Begleitern auch noch ihre besten Freunde. Sie konnte sich nicht vorstellen, sie zu meiden und war froh, sie bei sich zu haben. »Ja, die vier gehören zu mir - Nohara, das Glaziola hier, begleitet mich schon seit meiner Geburt. Da habe ich recht schnell ein Interesse an Evoli und seinen Entwicklungen bekommen.« erklärte sie, voll in ihrem Element. Dass die Frau ihr gegenüber ein Problem mit dem Pokémon hinter sich zu haben schien, war für kurze Zeit komplett vergessen, denn wenn sie über ihre Pokémon sprach, war sie Feuer und Flamme. Sie liebte sie einfach und das würde sich auch nicht ändern! »Mich begleiten noch zwei weitere Evolis, die beiden ruhen sich aber gerade aus.« fügte sie noch an und dachte an Reica und Farah, ihre zwei Jüngsten im Bunde. Farah war erst vor knapp einem Monat aus ihrem Ei geschlüpft und war noch sehr neugierig.
Aber! Das war doch hier eigentlich gar nicht das wichtige Thema, wie Neyla gerade wieder bewusst wurde. Das Aerodactyl blieb auf Abstand zu der jungen Frau, die sich nicht darum bemühte, irgendwie in Kontakt mit dem Wesen zu treten. Nur warum? »Ich möchte wirklich nicht aufdringlich sein, aber sind Sie wirklich sicher, dass alles in Ordnung ist? Ist irgendetwas vorgefallen? Sie scheinen eine Abneigung gegen Ihr eigenes Pokémon zu haben - das ist wirklich sehr traurig.« versuchte sie es also noch einmal. Vielleicht konnte sie ja doch irgendwie helfen? Es wäre jedenfalls schade, wenn das Verhältnis von Trainer zu Pokémon derart schlecht bleiben würde.



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Re: Route 16

Beitrag von Gastam So Mai 21, 2017 3:59 pm

#007

» If you ever
feel alone and
The glare makes
me hard to find


Es war ein kluger, nachdenklicher Blick, mit dem das Aerodactyl eines der Evolitionen betrachtete. Beinahe schon melancholisch, als würde das urzeitliche Pokémon gar nicht in die Gegenwart, sondern in eine viel früher liegende Zeit blicken. Damals ... gab es da überhaupt Menschen? Sie waren komische Wesen und die Bälle, die sie mit sich führten, waren ebenfalls eine kuriose Angelegenheit. Manchmal könnte man es Faulheit nennen, dass das Pokémon sich einfach so den neuen Gesetzen unterwarf, aber was sollte er auch tun? Es gab keine Welt mehr, wie es schien, die er noch verteidigen konnte.
Um die weißhaarige Dame vor ihm aber nicht weiter zu erschreken, ersparte er sich eine Antwort, auch wenn er sich ein wenig schuldig fühlte. Die junge Dame schien sich gerade erst zu entspannen.
"Natürlich, Sie können meinem Wort ruhig Glauben schenken", erwiderte Shiori just in dem Augenblick. Tatsächlich wirkte sie durchaus ruhiger, als es zunächst den Anschein hatte, auch wenn man sich natürlich immer fragen konnte, inwiefern das nun gespielt oder nicht gespielt war. Wie es auch war, so schien die äußere Hülle zumindest wieder stabil zu sein. Eine weitere Blamage wollte sie sich ohnehin nicht mehr leisten, immerhin hatte sie das Pokémon erwecken und finden wollen. Nun hatte sie beides getan, also gab es nichts mehr zu bereuen, oder?
Sie wechselte also rasch das Thema, sprach die junge Dame auf ihre eigenen Pokémon an. Es war immer faszinierend, wie die Menschen dazu tendierten, sich trotz oder gerade wegen der großen Artenvielfalt auf kleine Massen zu beschränken, wegen was auch immer. "Dann haben Sie sicherlich das Ziel, alle Evolitionen zu entwickeln?", hakte die Weißhaarige noch einmal mit einem leichten Lächeln nach. Wie viele wohl noch fehlten? Shiori hatte nur wenig Ahnung von diesen Pokémon, waren sie auch nicht wirklich ihr Spezialgebiet. Sie selbst war in ihrem Bereich tatsächlich nicht allzu ehrgeizig, wollte sie nicht alle Fossilien haben und war sie doch einverstanden mit der Menge an den Pokémon, die sie besaß. Und dank ihrer Arbeit war sie so oder so in Kontakt mit jedem der Fossilpokémon gekommen, mindestens mit einem Exemplar pro Art, die man bisher gefunden hatte.
Sie dachte eigentlich, dass das Thema rund um ihr eigenes Pokémon damit endgültig aus dem Weg geräumt war und sie sich sogar daran machen konnte, ihre Aufmerksamkeit nicht mehr auf das Pokémon hinter ihr zu bündeln - da schritt die Trainerin noch einmal eine Kehrtwende ein und rückte erneut mit dem Thema heraus. Hartnäckig ... huh. Ganz so begeistert war sie von den Worten der jungen Dame nicht, auch wenn sie wusste, dass es sicherlich nur gut gemeint war. Zählte der Gedanke? "Es ist wirklich alles bestens", gab die Archäologin mit einem Lächeln von sich, während sie sich eine Strähne aus dem Haar strich, "ich hasse das Pokémon nicht." Nicht das war die Sache, aber wieso sollte es auch so sein? Sie fand das Pokémon aufgrund seiner ruhigen Art doch eher suspekt und wusste nicht, ob das wirklich so war. "Wir müssen uns bloß noch anfreunden", erklärte sie das Thema hiermit für beendet und wollte rasch auf andere Gedanken kommen, auch wenn Flucht niemals das Wahre war. "Wohin wollten Sie eigentlich gehen? Sie kommen mir wie eine Trainerin auf Reisen vor, habe ich Recht oder Unrecht?", war es wieder die junge Dame, die das Thema umlenken wollte. Immerhin war ihr das Thema sichtlich unangenehm.
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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Di Mai 30, 2017 8:30 am

Tag 1
Post #004, mit: Shiori
Erneut versicherte ihr die Weißhaarige, dass tatsächlich alles in Ordnung war, auch, wenn Neyla nicht so recht daran glauben wollte. Aber wer keine Hilfe wollte, dem konnte man wohl auch nicht helfen, nicht wahr? Ohnehin stand es ihr nicht zu, die Worte des Gegenübers in Frage zu stellen. Wenn sie sagte, dass alles in Ordnung war und es keine Probleme gab, musste sie ihr das wohl oder übel glauben. Sowieso schien sie lieber nicht darüber sprechen zu wollen, denn das Thema war recht schnell gewechselt und auf Neylas Pokémon gekommen. Natürlich berichtete sie mit einem gewissen Stolz über ihre Begleiter, die sie bereits sehr lieb gewonnen hatte. Ihr Glaziola begleitete sie, seitdem sie ein Baby war, das Band zwischen den beiden war also sehr eng, weshalb sie auch nun direkt neben ihr stehen blieb. Man wusste ja nie, ob ihr nicht irgendjemand etwas Böses wollte - auch wenn das bisher gewiss nicht den Anschein hatte. Im Gegenteil, die junge Frau schien durchaus sehr freundlich zu sein. Und sie schien Neyla auch nicht zu kennen - das konnte man nun sowohl positiv als auch negativ auffassen, doch Neyla genoss es für den Moment, nicht erkannt zu werden. »Oh ja, definitiv!« bestätigte sie eifrig die Frage der Weißhaarigen und sah kurz zu ihren Pokémon herab. Mit vier Entwicklungen war sie schon recht gut dabei, aber noch hatte sie ihr Ziel nicht erreicht. Außerdem hatte sie es sich neuerdings ja auch zum Ziel gemacht, ein paar Arenen herauszufordern, da bedarf es doch einiges an Training. Sehr zur Freude Noharas, die es sichtlich genoss, endlich wieder auf einer Trainerreise zu sein.
Schlussendlich konnte es Neyla aber doch nicht lassen, noch einmal nach dem großen Pokémon zu fragen, das bisher ziemlich friedlich hinter der jungen Dame gestanden hatte. Diese teilte ihr einmal mehr mit, dass alles in Ordnung war und fügte an, dass sie das Pokémon nicht hasste. Nun, das war...erfreulich? Unsicher sah Neyla zu der Weißhaarigen herüber. Nicht hassen bedeutete nicht, dass sie sich mochten und erst recht nicht, dass alles in Ordnung war. Dennoch schien sie darauf zu bestehen, dass es keine Probleme gab und erklärte, dass sie sich nur noch anfreunden mussten. Auch wenn Neyla mit dieser Antwort nicht gerade zufrieden war, sah sie doch ein, dass ihr Gegenüber lieber nicht mehr darüber sprechen wollte. Was auch geschehen war, es war ein Thema, das sie wohl lieber nicht mehr hören wollte. Das musste Neyla akzeptieren, weshalb sie lediglich nickte. Verstehen konnte sie es ja nicht, aber das musste sie auch gar nicht. Da Talika keine wirkliche Antwort seitens des Aerodactyls bekommen hatte, beschloss sie, das Pokémon nun einfach zu ignorieren - konnte ja nicht angehen, hier keine Antwort zu erhalten! Sie hockte sich neben Ceiran und sah wieder zu der Weißhaarigen, die erneut das Wort an Neyla richtete und damit auch erneut ganz klar das Thema wechselte. Dieses Mal würde Neyla auch nicht wieder auf das Fossil-Pokémon zurückkommen, auch, wenn sie gern wegen eines Dex-Eintrages fragen würde. »Sie haben Recht! Gestern habe ich meine Trainerreise erst angefangen, daher heißt es nun trainieren und noch mehr trainieren. Ich wollte mich an der Arena in Rayono City versuchen, überlege aber, ob ich nicht vielleicht zuerst den weißen Wald besuchen soll.« sprach sie ihre Überlegungen aus. Was war besser? Hier auf dieser Route weiter zu trainieren, um dann nach Rayono City zurückzukehren und sich an der dortigen Arena zu versuchen oder zunächst einen neuen Ort erkunden? Zur Zeit hatte sie erst einmal vor zu trainieren, einen genauen Plan hatte sie also eher weniger.



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Re: Route 16

Beitrag von Gastam Fr Jun 16, 2017 8:31 pm

#008

» Just know that
I'm always parallel
on the other side.
to you.


Es beruhigte die junge Dame ungemein, aus dem Fokus zu rücken und ihr Aerodactyl vielleicht - so unschön das auch nun wieder klang - noch ignorieren und ausblenden konnte. Generell schien das Fossilpokémon eine eigenartige Gestalt zu sein, die sie irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen konnte; oder vielmehr, sie wollte es nicht nachvollziehen. Sich Ängsten stellen klang natürlich immer schön und gut, doch sie konnte nicht von einem Moment auf den anderen ... vielleicht konnte sie doch. Aber sie wollte in diesem Moment nun wirklich nicht darüber nachdenken!

Und so kam es, dass sie auf die Evolitionen ansprach. Ein Thema, was sie nun wirklich eher weniger interessierte, doch es war interessant zu beachten, wofür sich Trainerinnen und Trainer alles begeistern konnten; wie sie willkürlich ihr Team zusammen stellen konnten oder doch nach ganz bestimmten Gesichtspunkten selektierten. Hier und da vielleicht doch lieber eine Typspezialisierung? Oder wurde man bereits mit einem Pokémon und seinen Entwicklungen glücklich? Natürlich konnte man sich auch auf gar nichts konzentrieren und einfach die Pokémon nehmen, die man lieb gewonnen hatte. Nur wenige wollten sich hierbei ganz den Fossilpokémon verschreiben, denn sie sind auch tunlichst schwer zu bekommen - selbst sie hatte kein reines Fossilpokémonteam und ihre beiden Fossilien bisher waren auch eher Glücksgriffe gewesen.
"Ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen", sprach Shiori mit einem Lächeln aus. Ein wenig mehr Entspannung ... doch ihr fiel auf, wie schwer es ihr mit jedem Tag fiel, das Pokémon zu missachten, welches sie erweckt hatte und für welches sie sich selbst entschieden hatte, es behalten zu wollen. Welches sich entschieden hatte, bei ihr bleiben zu wollen, auch wenn sie sich schon ... ziemlich schräg verhielt.

Noch einmal kehrten sie auch zu dem Thema zurück; es schien eine wirklich hartnäckige Person zu sein ... aber hoffentlich ließ sie es jetzt endlich beruhen. Und tatsächlich sprach die andere Weißhaarige von ihrer eigenen persönlichen Reise - Shiori hatte richtig geraten -, die noch ein wenig mit Unsicherheit gepflastert schien. Etwas, was sie oft von vorbeiziehenden Trainern zu hören bekam - Unsicherheit. Auch sie war sich einmal unsicher gewesen und war es scheinbar immer noch. Sie überlegte kurz, sachlich, lenkte sich ab. "Es kommt ganz auf Sie selbst an - der weiße Wald eignet sich ebenfalls hervorragend als Trainingsstätte, allerdings ist der Weg dorthin nicht unbedingt kurz. Möchten Sie also nicht mehr so bald hierhin zurück kehren, wäre es vielleicht besser, wenn Sie sich zuerst den Orden erkämpfen und danach zum weißen Wald aufbrechen ... Ist Ihnen das aber persönlich egal, können Sie natürlich auch zum weißen Wald aufbrechen, ohne Umschweife, meine ich", erklärte sie ihre eigene Sicht auf die Dinge. Sie war zwar nie Trainerin, doch sie hatte immer wieder von den Geschichten gehört, die über die Theke zu ihr hinüber gelangten. Geschichten von Abenteuern, die nie ihr gehören würden, die sie niemals haben würde, weil sie eine andere Geschichte besaß.
"Im Endeffekt habe ich persönlich aber ohnehin den Eindruck, dass so manch ein Trainer lieber seine Entscheidungen komplett aus dem Bauch heraus fällt", meinte die junge Dame anschließend mit einem kleinen Schmunzeln. Ja, es gab nicht selten Fälle, die hinein preschten und dann schon wieder weg waren ... eigenartig.
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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Sa Jun 17, 2017 1:12 pm

Tag 1
Post #005, mit: Shiori
Vergnügen würde sie ganz bestimmt haben, solange sie mit ihren Pokémon zusammen sein konnte. Sie liebte sie alle gleichermaßen und war froh, sie an ihrer Seite zu haben. Wie würde es nur werden, wenn sie eines davon in irgendeine Box ablegen oder zu ihrer Tante schicken musste, weil sie zu viele Pokémon an ihrer Seite hatte? Noch wollte sie nicht darüber nachdenken, vor allem weil es ja auch noch gar nicht so weit war. Sie würde sich dann schon irgendetwas einfallen lassen, darin sah sie kein allzu großes Problem. »Vielen Dank.« sagte sie noch und überlegte, ob ihr Gegenüber sich vielleicht auch auf eine Art Pokémon spezialisiert hatte. Auf Fossilien vielleicht? Wobei ihr Verhalten zu diesem Pokémon doch irgendwie nicht dazu passte. Vielleicht war es ja auch lediglich ein Versehen gewesen, wer wusste das schon? Im Endeffekt ging es Neyla allerdings nicht wirklich etwas an, weshalb sie beschloss, weder nachzufragen noch weiter darüber nachzudenken.
Das Thema schwankte schließlich auch zu etwas völlig anderem, nämlich zu ihrer Reise, bei der sie noch nicht ganz wusste, wie sie am Besten als nächstes vorgehen sollte. Zuerst den Arenaleiter von Rayono City herausfordern - wer auch immer das war - oder den weißen Wald besuchen. Beides war ein gutes Ziel und sie konnte sich noch nicht wirklich entscheiden, obwohl die Arena sie wesentlich mehr reizte. Immerhin hatte sie deswegen die Reise begonnen und ihr Glaziola war mehr als bereit, in einer Arena anzutreten. Das hatte sie schließlich schon mit ihrer Mutter getan, als diese noch gelebt hatte. Nun würde sie es an Neylas Seite tun - und vielleicht einen Sieg erringen! »Mhm...Training schadet nie, aber ich denke, dass ich so bald nicht nach Rayono zurückkehren werde, wenn ich erst einmal gegangen bin. Vielleicht ist es sinnvoller, es erst hier in der Arena zu versuchen.« Es war wirklich freundlich, dass die Fremde ihr bei ihren Überlegungen half, auch wenn sich die beiden eigentlich gar nicht kannten. Und Neyla ihr zu Beginn wahrscheinlich auch auf die Nerven gegangen war. Sie hoffte, dass sie ihr das nicht allzu übel nehmen würde. Bisher redete sie jedenfalls ziemlich normal mit ihr, auch wenn sie das Fossil-Pokémon noch immer keines Blickes würdigte. Neyla versuchte, diese offensichtliche Tatsache zu ignorieren, auch wenn sie darüber nachdachte, wegen eines Pokédex-Eintrages zu fragen. Nur würde das die Aufmerksamkeit wohl wieder auf das Wesen lenken, was ihr Gegenüber tunlichst zu vermeiden versuchte. Daher konnte sich Neyla noch nicht recht entscheiden, ob sie es wirklich machen sollte oder nicht. »Entscheidungen aus dem Bauch heraus sind manchmal sehr hilfreich. Der Verstand sollte nicht immer die Oberhand gewinnen.« erwiderte sie und dachte an ihre eigene Entscheidung zurück. Ihr Verstand hatte ihr ganz klar gesagt, dass sie die Reise nicht antreten, ihre Karriere nicht aufgeben sollte. Was, wenn sie nicht mehr dorthin zurückkehren konnte? Dennoch hatte sie ihre Reise begonnen, entgegen jeder Logik. Sie wollte es einfach, wollte erleben, wie ihre Mutter gelebt hatte, wollte ihrem Glaziola eine Freude machen und Orden erringen. Und vielleicht würde sie dann irgendwann sogar der Champ werden? Das jedenfalls war ihr momentanes Ziel. Und so viel Zeit wie im Augenblick hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nicht gehabt! Jedenfalls konnte sie sich an keine Zeit mehr erinnern, in der sie jemals Freizeit gehabt hatte. Wie sie ihren Abschluss geschafft hatte, war ihr immer noch ein Rätsel...»Und was sind Ihre Pläne?« fragte sie schließlich, zum Teil aus Höflichkeit, zum Teil aus Interesse. Es war doch interessant zu erfahren, was andere Menschen für ihren Weg so geplant hatten! Diesbezüglich war schließlich jeder ganz unterschiedlich.



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Re: Route 16

Beitrag von Maurice Sakkiam Do Okt 12, 2017 10:28 pm

Maurice & Neyla #1


"Schon sechs Tage ist es her, seitdem ich meinen Titel abgetreten habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in anderen Regionen auch sehr bekannt bin. Aber damit muss man wohl leben, wenn man sich viel im Fernsehen zeigt und öfters im Radio zu hören ist." Dachte sich Maurice, während eines Spaziergangs auf Route 16. Er schaute kurzzeitig in den blauen Himmel und musterte eine Wolke, die ihn an ein Dratini erinnerte. Doch schon wenige Sekunden Ruhe später, wird er durch das freudige Gekreische zweier Mädchen unterbrochen, die auf ihn zu rannten. "Du bist doch der Champ von Johto, oder?" Fragten die Mädchen nahezu synchron. Maurice wurde sofort aus seinen Gedanken gerissen und blickte die beiden Mädchen verwirrt an und brauchte kurz um zu rekonstruieren, was die beiden gerade sagten. Bevor er zu sprechen begann, rückte er sein Sakko wieder zurecht und krempelte nochmal die Ärmel zurück. Nun stand er da, mit einem offenen Sakko, die Hände in den Hosentaschen und zurück gekrempelten Ärmeln.
Ein Lächeln macht sich breit. "Genau genommen, habe ich meinen Titel vor 6 Tagen abgelegt, um eine Pause machen zu können." Erwiderte er kurz, nur um danach von drei anderen Typen in die Seite gepiekst zu werden. Maurice zuckt kurz, um dann leicht verärgert zu Seite zu blicken. "Das ist wirklich Lucifer, Johtos Teufel. Ich habe dich schon oft im Fernsehen gesehen. Deine Kämpfe sind atemberaubend." Schmeichelt einer der Männer. "Danke, das sind aber nicht nur meine Kämpfe. Meine Pokémon nehmen schließlich auch an ihnen Teil. Aber ich würde jetzt gerne meine Ruhe haben. Also, wenn ihr mich nun bitte entschuldigen würdet." Mit diesen Worten richtet er wieder sein Sakko, was durch den Piekser etwas verrutscht war. Nun versuchte er sich irgendwie aus der mittlerweile kleinen Ansammlung an Personen zu befreien, was ihm auch gelang.
Nach einem kleinen Stückchen hatte er es auch geschafft, dass ihm niemand mehr folgte. "Wozu Urlaub machen, wenn man überall von Leuten belagert wird, die etwas von einem wollen?" Fragte er sich nun etwas erleichtert.
Aus etwas Entfernung wurde er zwar immer boch von ein paar Personen beobachtet, aber immerhin hatte er jetzt seine direkte Ruhe und konnte ein wenig den Tag genießen. Wieder ging er ein Stück, bis eine kleine Gruppe Dusselgurr über ihm hinweg flog.
Kurze Zeit blickte er der Gruppe einfach nur hinterher. Da er Dusselgurrs Weiterentwicklung Fasasnob noch aus einer Titelverteidigung kannte, zogen ihn die Dusselgurr umso mehr in ihren Bann. Doch kurze Zeit später, wagten sich die nächsten Personen an ihn heran und mit jeder halben Minute die verstrich wurden es immer mehr. Mittlerweile sah es schon aus wie ein kleines Fantreffen. In der Umgebung sprach es sich langsam herum, dass der ehemalige Champ Johtos da sei, der seinen Titel erst vor 6 Tagen abgetreten hatte, um Urlaub zu machen. "Das war's wohl mit meiner Ruhe." Dachte er, während er freundlich auf die Fragen, Komplimente umd mehr zu antworten versuchte. Nun stand er da, mit einer kleinen Schar Menschen um sich herum, die irgendwas von ihm wollten.

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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Sa Okt 14, 2017 5:21 pm

Tag 1
Post #006, mit: Maurice
So richtig gesprächig war die Frau mit dem Aerodactyl nicht gewesen, aber zumindest hatte Neyla noch die Möglichkeit gehabt, das Pokémon in ihrem Pokédex zu registrieren, bevor es gemeinsam mit ihrer Trainerin seiner Wege gegangen war. Das war gerade einmal ein paar Minuten her und Neyla überlegte, was sie nun eigentlich genau tun sollte. Da sie aber für Training ursprünglich auf die Route gekommen war, entschied sie sich dafür, genau das fortzuführen. »Okay, wir trainieren weiter! Wir wollen schließlich bald den Arenaleiter von Rayono herausfordern!« sagte sie enthusiastisch zu ihren Pokémon, die ihr eifrig zustimmten. Ceiran war im Grunde Feuer und Flamme, einen Trainingskampf durchzuführen und so wollte Neyla ihm das auch ermöglichen. »Ceiran und Nohara, ihr zwei seid dran. Ceiran kämpft für mich, Nohara für sich allein.« bestimmte Neyla also und beide Pokémon begaben sich auf ihre Plätze. Ceiran hatte eigentlich mehr Lust, allein zu kämpfen, aber er musste auch lernen, auf sie zu hören. Nicht, dass er das nicht bereits tat, aber manchmal hatte er einfach seinen eigenen Kopf. »Ceiran, starte mit Konfustrahl.« leitete sie schließlich den Kampf ein und ein Strahl, der Nohara veriwrren sollte, steuerte direkt auf sie zu. Das Glaziola aber schaffte es rechtzeitig, der Attacke auszuweichen und konterte mit Eissplitter. »Mit Ruckzuckhieb ausweichen.« sagte Neyla schnell und Ceiran schaffte es, den Eissplittern auszuweichen und gleichzeitig direkt auf Nohara zuzustürmen. Würde sie ebenfalls Ruckzuckhieb beherrschen, wäre sie nun vielleicht ausgweichen, stattdessen wartete sie auf den Aufprall mit dem Nachtara und konterte direkt mit Eiszahn, als Ceiran sie erreicht hatte. So wurden beide Pokémon von den Attacken getroffen, doch da es eben ein Trainingskampf war, sorgten die beiden dafür, den jeweils anderen nicht zu stark zu verletzen. »Gut gemacht ihr zwei!« rief Neyla ihnen entgegen. Es war immer gut zu erkennen, wann sich eine Gelegenheit bot und Nohara hatte erkannt, dass Ausweichen keinen Zweck gehabt hatte. Statt aber den Kopf in den Sand zu stecken hatte sie gekontert und genau das war es, was Neyla von ihren Pokémon sehen wollte. Niemals aufgeben und immer voran, egal wie hart es war!
Neyla wollte gerade zur nächsten Attacke ansetzen, als sie laute Stimmen vernehmen konnte, die mehr und mehr wurden und dazu immer näher kamen. Neyla war es gewohnt, erkannt zu werden, schließlich war sie eine berühmte Musical-Darstellerin, doch als sie sich umdrehte, bereits gewappnet, Autogramme zu geben, erkannte sie, dass sich die Menschenmasse gar nicht um sie rankte. In einigem Abstand standen viele Menschen um einen jungen Mann herum, der Neyla allerdings völlig unbekannt war. »Wartet mal.« sagte sie zu ihren Pokémon, die erst jetzt aufschauten und die Menschenmenge ebenfalls bemerkten. Sie wunderten sich, dass sie gar nicht bei Neyla standen und kamen so zu ihrer Trainerin zurück. Diese war nicht wirklich begeistert, dass sie gerade nicht diejenige war, die die Aufmerksamkeit bekam. Nicht, dass sie unbedingt im Rampenlicht stehen wollte, aber...nun, es war eben schon schön, im Mittelpunkt zu sein! Und wenn es ein anderer als sie war, fand sie das nicht unbedingt berauschend. Ohne groß darüber nachzudenken, stampfte sie direkt auf die Menschenmenge zu und versuchte, sich nach vorn zu drängen. Mehr als einmal ließ sie den Satz »Darf ich mal?« fallen, schob aber einige Menschen auch bei Seite, um überhaupt durchkommen zu können. Sie wollte unbedingt wissen, wer dieser Kerl war, den sie von Weitem nicht wirklich erkennen konnte. Vorn angekommen musterte Neyla ihn von Kopf bis Fuß, konnte ihn aber immer noch nicht zuordnen. Anders als die anderen wollte sie weder ein Autogramm haben, noch gab sie ihm Komplimente. Stattdessen sah sie ihn einfach nur an und versuchte herauszufinden, was an ihm so besonders war. Doch je länger sie hier stand, desto mehr Sätze bekam sie von den umstehenden Menschen mit. Warum er denn seinen Posten niedergelegt hatte, fragten einige und ob er, als Champ von Johto, ihnen nicht ein paar Tipps geben konnte. Er war also der Champ von Johto? Irgendwie sah er gar nicht danach aus. Auch wenn Neyla nicht wusste, wie ein Champ denn auszusehen hatte. Sie musterte ihn skeptisch und war sich noch nicht schlüssig darüber, ob sie es gut oder schlecht finden sollte, dass er so viel Aufmerksamkeit bekam. »Du bist also der Champ von Johto?« fragte sie ihn schließlich einfach, mit lauter Stimme, damit er sie überhaupt hören konnte. Ihr Tonfall machte deutlich, dass sie nicht recht daran glaubte und ihre Eifersucht, die wegen der ganzen Aufmerksamkeit entstand, konnte sie auch nicht ganz verbergen. Ihre vier Pokémon wollten auch gern bei ihrer Trainerin sein, leider war das bei der Menschenmenge unmöglich, sodass sie außerhalb des Kreises standen, der den Mann umschloss. Na hoffentlich würde Neyla keinen Unfug anstellen!



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Re: Route 16

Beitrag von Maurice Sakkiam Sa Okt 14, 2017 8:42 pm

Maurice & Neyla #2


Es war wirklich anstrengend, wenn man über längere Zeit von so vielen belagert wurde. Maurice war es zwar gewohnt, dass er egal wo er hingeht, angesprochen wird. Aber zu diesem Zeitpunkt, hätte er sich wirklich was zum trinken gewünscht. Sein Mund und Hals waren schon ganz trocken vom ganzen sprechen. In seiner Zeit als Champ musste er lernen, von einem Gespräch zum anderen zu springen, auch wenn er manchmal nicht genug verstand um eine richtige Antwort zu geben. Eigentlich wollte er nur einen ruhigen Tag verbringen und kein Fantreffen geben. "Was soll's? Irgendwann müssen sie ja Ruhe geben." dachte er sich in einer Sekunde schweigen. Er mochte es eigentlich im Mittelpunkt zu stehen, doch gerade war es ihm einfach zu aufdringlich. Ruhe, mehr wollte er gerade nicht. Die selben Fragen, immer und immer wieder. Für die Person, die im Mittelpunkt steht, wird so was auf Dauer wirklich anstrengend. Dann hörte Maurice die Laute Frage, der blonden Frau. Du bist also der Camp von Johto? Diese Frage verwunderte ihn. Es müsse doch bis jetzt eigentlich jeder wissen, dass er kein Champ mehr ist. "Ich war der Champ von Johto. Ich habe diesen Titel vor sechs Tagen abgelegt, um eine Pause machen zu können und..." antwortete er, bis sicher einer der Pokébälle an seinem Rucksack öffnete und ein Dragoran heraus kam. Das tat es immer, wenn es merkte dass viel los ist. Dragoran liebte es genauso wie sein Besitzer, im Mittelpunkt zu stehen. Nun flog Dragoran also über der Menge und brüllt einmal. "Dragoran, bitte nicht... So werden die niemals gehen." dachte sich Maurice frustriert. Sein Sakko war mittlerweile schon etwas zerknautscht.  So wurde Maurice von seinem Dragoran dabei unterbrochen, wie er die Frage der blonden Frau beantworten wollte.

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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Sa Okt 14, 2017 11:44 pm

Tag 1
Post #007, mit: Maurice
Die umstehende Menge war wirklich ziemlich aufdringlich und sie achtete absolut nicht darauf, ob noch andere Menschen da waren. Jeder schubste und drängelte und auch Neyla hatte sich nicht davon freisprechen können. Doch nun stand sie in der ersten Reihe und richtete ihre Frage an den Mann, der die ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. So erfuhr sie von ihm, dass er nicht der Champ war, sondern den Titel vor 6 Tagen abgelegt hatte. Neyla würde das ja für verrückt halten, wenn sie nicht Ähnliches getan hatte. Sie selbst hatte ihren Job - im Grunde ihr ganzes Leben - aufgegeben, um ein neues Leben zu beginnen. Um neue Dinge zu erleben und zu erfahren, wie das Leben als Trainer war. Wie ihre Mutter früher einmal gelebt hatte. Heute hatte sie diese Reise begonnen - der ehemalige Champ von Johto hatte sie vor 6 Tagen angefangen. Eigentlich hatten sie allein dadurch große Gemeinsamkeiten, aber es passte Neyla immer noch nicht richtig, dass sich gerade niemand für sie, sondern nur für ihn interessierte. Und dann befreite sich auch noch das Dragoran des Champs aus seinem Ball und flog über die Menge hinweg, wo es dann seine Kreise zog. Neylas Evolitionen sahen gen Himmel, genauso wie all die Menschen, die um den Champ herum standen. Statt ihren Pokémon Aufmerksamkeit zu schenken, betrachteten nun alle das Drachen-Pokémon. Neyla aber blickte nach kurzer Zeit wieder zu dem jungen Mann. Sie wusste nun, dass er der Champ von Johto war, seinen Namen kannte sie deswegen aber noch lange nicht. Wenn sie es richtig mitbekommen hatte, hatte ihn vorhin jemand mit Mr. Sakki angesprochen, aber sicher war sie sich dabei nicht. »Also, ehemaliger Champ von Johto. Ist bestimmt nicht einfach, von jedem erkannt zu werden, wenn man eigentlich eine Pause machen will.« versuchte sie erneut, mit dem Mann zu sprechen. Sie war sich nicht einmal sicher, ob er überhaupt sprechen wollte, aber das war ihr erst einmal egal. Sie wollte wissen, was so besonders an ihm war und wie Champs eben so waren. Immerhin hatte sie vor, irgendwann den Champ von Einall herauszufordern! Da schadete es ja eigentlich nicht, vorher einen kennen zu lernen.



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Re: Route 16

Beitrag von Maurice Sakkiam So Okt 15, 2017 3:16 pm

Maurice & Neyla #3


So flog Dragoran nun über den Köpfen der Menge. Maurice Blick sagte mehr als tausend Worte. Nun griff Maurice nach Dragorans Pokéball und rief es zurück. Kaum war Dragoran zurück in seinem Pokéball, wurde Maurice von mehreren Trainern herausgefordert, die sich unbedingt mit ihm messen wollten. Dann hörte er die Frage der blonden Frau und brauchte kurz um sich zu sammeln.
"Man gewöhnt sich daran und ich war noch nie jemand, der Anerkennung abgelehnt hatte.
Mittlerweile wurden so viele Herausforderungen hörbar, dass sich Maurice entschloss eine davon anzunehmen.  
"Ich möchte mit meinem Hutsassa gegen dich kämpfen!" wurde eine der Personen besonders laut. "Wie könnte ich als ehemaliger Champ eine Herausforderung ablehnen?" Ein bereites Lächeln wurde sichtbar und in seinen Augen entbrannte ein Feuer, dass sicher erst nach einem Sieg erlöschen würde. Seine Entschlossenheit und Bereitschaft zum Kampf war ihm anzusehen. Dann ertönte die Stimme einer Frau. "Ich möchte auch gegen dich kämpfen!" Da die Menge durch die Annahme und Spannung verstummt war, war ihre Stimme umso deutlicher zu vernehmen. "Also gut, dann ein Doppelkampf. Dann brauche ich noch jemanden, der an meiner Seite kämpft." Es sollte also ein Doppelkampf werden. Worauf ließ Maurice sich da ein? Er war fest davon überzeugt, dass nach diesem Kampf Ruhe wäre und bestimmt der ein oder andere noch etwas aus diesem Kampf lernen könnte. Es wurde um die drei Personen Platz gemacht.
Nun wurden wieder Stimmen von der Seite laut, die verdeutlichten, dass sie mit ihm Seite an Seite kämpfen wollen würden. Doch Maurice wartete lieber darauf, bis sich jemand direkt zu ihm stellte. Innerlich bereitete er sich schon auf den Kampf vor und überlegte sich schon eine Taktik.

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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam So Okt 15, 2017 7:01 pm

Tag 1
Post #008, mit: Maurice
Noch etwas, das sie mit ihm gemeinsam hatte. Anerkennung würde sie auch niemals ablehnen, im Gegenteil, sie genoss es, im Mittelpunkt zu stehen. Durch das, was sie bisher gemacht hatte, hatte das auch gut funktioniert, aber jetzt und hier erkannte sie niemand und wenn sie ehrlich war, störte es sie durchaus. Sie ging natürlich nicht davon, dass jeder sie kannte, eben weil nicht jeder Musical-begeistert war, aber dass jeder diesen Mann zu kennen schien, ärgerte sie. Warum wusste eigentlich jeder in dieser Region, wie der Champ von Johto aussah? Hatte sie da vielleicht irgendetwas verpasst? Auf jeden Fall wollten einige der umstehenden Personen unbedingt gegen ihn kämpfen und Maurice blieb im Grunde nichts anderes übrig, als eine der Herausforderungen auch anzunehmen. Doch es wirkte nicht, als sei es ein Zwang gewesen, im Gegenteil. In seinen Augen brannte plötzlich ein Feuer, das zuvor nicht da gewesen war. Offenbar freute er sich wirklich darauf, gegen den Mann zu kämpfen, der mit seinem Hutsassa antreten wollte. Waren alle Champs so? Eigentlich war es die Gelegenheit für Neyla, einen Champ in Aktion zu sehen. Eine gute Vorbereitung für ihre Reise und irgendwann ihren eigenen Kampf gegen den amtierenden Champ der Region. Doch es wollten noch viele weitere gegen ihn antreten und so entschied der Champ, einem weiteren Herausforderer die Möglichkeit dazu zu geben. Dabei handelte es sich um eine Frau, die sich sichtlich zu freuen schien, dass sie mit von der Partie war. Nun stand es zwei gegen eins und für einen Doppelkampf würde noch eine weitere Person benötigt werden. Neyla beobachtete den Champ und die Menge gleichermaßen und war erstaunt, dass den drei Kämpfenden sofort Platz gemacht wurde. Viele meldeten sich, um an Maurice' Seite zu kämpfen, doch er entschied sich für keinen von ihnen, als würde er auf irgendetwas warten. Oder als müsste er noch überlegen, wer denn an seiner Seite antreten sollte. Viele Anwesenden meldeten sich zwar freiwillig, machten aber keine Anstalten, von sich aus nach vorn zu kommen. Ein paar Minuten verstrichen, bis Neyla einen Entschluss fasste. Konnte ja so nicht ewig weitergehen! Außerdem würde sie dann auch wieder im Mittelpunkt stehen - und an der Seite eines Champs kämpfen! Eine bessere Vorbereitung konnte es ja eigentlich gar nicht geben. Ohne Umschweife und ohne noch einmal darüber nachzudenken, trat Neyla schließlich vor und gesellte sich mit den Worten »Ich werde kämpfen!« einfach direkt neben den ehemaligen Champ von Johto. Dabei war es ihr auch herzlich egal, was die anderen davon hielten. Sie hätten ja auch einfach die Initiative ergreifen und sich aufs Kampffeld begeben können! »Nohara, ich brauche dich hier!« rief sie laut aus, sodass ihre Pokémon ihre Stimme gut hören konnten. Wenn der Mann mit einem Hutsassa antreten wollte, war das Eis-Pokémon perfekt dafür. Außerdem machte sie diese Reise ja auch, damit Nohara wieder kämpfen konnte, so wie sie es mit ihrer Mutter früher auch gemacht hatte. Alle vier Pokémon, die zu Neyla gehörten, zwengten sich nun durch die Menge und traten zu ihrer Trainerin hin. Sie sahen fragend zu ihr auf, doch Erklärungen waren gar nicht mehr nötig. Ceiran hatte die Situation sofort erfasst und wollte am Kampf teilnehmen, doch Neyla bestand darauf, dass Nohara antrat. Das Nachtara war darüber nicht gerade erfreut, hockte sich aber neben Talika hin und beschloss, dem Kampf wenigstens aufmerksam zu folgen. Talika hingegen lehnte ihren Kopf an das Nachtara, während Neylas Folipurba sich auf dem Boden zusammenrollte und beschloss, ein kleines Nickerchen zu halten. Nohara trat schließlich auf das Kampffeld, bereit, den Kampf zu beginnen. »Ich bin bereit wenn ihr es seid.« sagte Neyla schließlich und wartete nun ihrerseits darauf, dass alle Teilnehmer ihre Pokémon aufs Feld riefen. Das Hutsassa war bereits aus seinem Pokéball befreit worden, doch welche Pokémon würden die anderen beiden einsetzen?



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Re: Route 16

Beitrag von Maurice Sakkiam So Okt 15, 2017 7:23 pm

Maurice & Neyla #4


Nun war es so weit, der Kampf sollte nun beginnen. Maurice war nun so bereit, wie er es vor jedem Kampf war. Als sich die blonde Frau dann neben ihn stellte und ihr Glaziola bereit machte, nickte er ihr sachte zu. In einer fließenden Bewegung, ließ er seinen Rucksack von seinem Rücken rutschen und warf ihn hinter sich. Maurice deutete der brünetten Frau an, ihr Pokémon in den Kampf zu schicken. Sogleich ließ sie ihr Panzaeron aufs Kampffeld. Aus seinem Rucksack, holte er nun einen Pokéball und stellte sich neben die blonde Frau. Er richtete sein Sakko, schloss kurz seine Augen und riss sie voller Feuer auf. Im selben Moment, warf er elegant seinen Pokéball aufs Kampffeld.
"Los Dragoran, zeigen wir diesen Laien, wie man richtig kämpft. Lassen wir sie die Kraft eines ehemaligen Champs spüren!" machte Maurice sein Dragoran sofort bereit für den Kampf, welches sofort laut brüllte. Maurice hob seine linke Hand auf Höhe seines Kinns, mit der Innenfläche nach innen, welche zu einer Faust geballt war. Auch Dragorans Augen waren von diesem Feuer erfüllt.
Die beiden schienen ein Herz und eine Seele zu sein. Dragoran stellte sich vor Maurice und blickte kurz zu ihm, bis Maurice Dragoran zu nickte. Nun standen alle Pokémon bereit auf dem Kampffeld und warteten nur noch auf den Beginn des Kampfes. Einer der Außenstehenden, entschloss sich, den Kampfrichter zu spielen und eröffnete den Kampf. Jetzt stellte sich die Frage, wer den ersten Zug macht. Als ehemaliger Champ, ließ Maurice die Chance zum ersten Angriff bei den anderen.

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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Mo Okt 16, 2017 3:37 pm

Tag 1
Post #009, mit: Maurice
Es dauerte gar nicht lange, da hatte die andere Frau ebenfalls ihr Pokémon auf dem Kampffeld. Es handelte sich dabei um ein Panzaeron, was Neyla nicht unbedingt beglückend fand. Stahl war immerhin effektiv auf Nohara, aber davon würden sich die beiden nicht abschrecken lassen. Wenigstens war Eis nicht gänzlich ineffektiv, von daher hatten sie eigentlich eine gute Chance, hier etwas bewirken zu können. Der ehemalige Champ rief auch sein Dragoran wieder aus dem Ball, auch wenn Neyla schleierhaft war, wieso er es überhaupt zurückgerufen hatte. Doch das war nicht weiter wichtig. Sie beobachtete das Feuer in den Augen von Maurice, das sich in seinem Pokémon wiederspiegelte. Seine folgenden Worte hingegen störten Neyla schon ein wenig, denn nur, weil er der ehemalige Champ Johtos war, waren andere nicht gleich Laien. Das klang vielmehr so, als würden sie ihn sowieso nicht erreichen können und als wäre das hier nur ein Kampf, bei dem bereits sicher war, wer gewinnen würde. Gut, wenn Maurice gewann, kam das in diesem Fall auch Neyla irgendwie zu Gute, aber das war ein Detail, das sie für den Moment einfach ausblendete. Zeigen wir es ihm. dachte Neyla bei sich, ohne es laut auszusprechen. Sie hatte bei Trainerkämpfen zwar kaum Erfahrung, aber das hieß nicht, dass sie nicht wusste, was zu tun war! Und sie würde beweisen, dass sie mindestens genauso gut war wie Maurice. Gut, jedenfalls war das irgendwie ihr Plan, auch wenn es nicht gerade wahrscheinlich war, ihn umzusetzen. Denn wäre sie jetzt, am Anfang ihrer Reise, bereits so gut wie der ehemalige Champ, würde sie sie ja gar nicht antreten brauchen, richtig? Das Glaziola sah das Ganze da etwas lockerer, da sie sich einfach freute, an einem richtigen Trainerkampf teilnehmen zu können. Wie er ausgehen würde, war ihr im Endeffekt ganz egal.
Da niemand irgendwie den ersten Schritt machen wollte, beschloss Neyla wieder einmal, die Initiative zu ergreifen. Niemand schien sich so recht entscheiden zu können, wer beginnen sollte oder ihre Herausforderer trauten sich auch einfach nicht, den ersten Schritt zu tun. Neyla hatte damit hingegen kein Problem. Leider konnte sie nicht, wie sonst üblich, mit Hagelsturm loslegen, da sie damit auch dem Dragoran schaden würde. Für einen Doppelkampf war das also nicht unbedingt der beste Start, auch wenn sie sich mit Doppelkämpfen noch viel weniger auskannte, als mit Einzelkämpfen. Und war Eis nicht auch besonders effektiv gegen Drachen-Pokémon? »Okay, wir starten mit Eissplitter auf Hutsassa!« sagte Neyla also aus und sogleich ließ ihr Glaziola mehrere harte Eissplitter entstehen, die sie auf das Pflanzen-Pokémon abfeuerte. Beinahe zur gleichen Zeit schimmerten die Flügel des Panzaeron hell auf und es stürmte mit Stahlflügel direkt auf Nohara zu. Es war also nur logisch, dass das Panzaeron auf das Glaziola losging, Hutsassa allerdings war vermutlich auch nicht besonders effektiv gegen das Dragoran. Was bedeutete, dass sich ihre Gegner vermutlich zunächst gegen Nohara stellen würden. Neyla hoffte ja, dass es nicht so kommen würde, aber der Champ hatte da ja auch noch ein Wörtchen mitzureden. Würde er das Panzaeron abwehren oder anderweitig aufhalten, damit Nohara ungehindert weiter Eissplitter auf das Hutsassa abfeuern konnte? Oder musste Neyla dafür sorgen, dass ihr Glaziola der Attacke irgendwie selbst entkam?

Panzaeron: Stahlflügel, ...



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Re: Route 16

Beitrag von Maurice Sakkiam Mo Okt 16, 2017 4:38 pm

Maurice & Neyla #5


So standen sie nun da. Maurice scharfer Blick, prüfte die anderen Trainer und doch wartete er ruhig ab. Als das Glaziola nun angriff, blickte Maurice zu den anderen Teilnehmern und erkannte früh genug, dass Panzaeron mit Stahlflügel angriff.
"Dragoran, du weißt was zu tun ist!" rief er seinem Dragoran zu, während er seinen linken Arm nach vorne ausstreckte. Ohne zu zögern, entzündete sich die rechte Hand von Dragoran und es flog mit einem unwahrscheinlich hohem Tempo auf Panzaeron zu. Solche ähnlichen Szenarien hatten Maurice und Dragoran schon öfters erlebt, weshalb beide wussten, was sie machen mussten. Da Panzaeron selbst mit seinem Angriff beschäftigt war, erwischte Dragoran dieses eiskalt. Oder doch eher heiß? Dragorans Feuerschlag erwischte Panzaeron mit voller Wucht. Dieses wurde einige Meter weiter zu Boden geschleudert. "Man sollte niemals einen Gegner aus den Augen lassen. Sowas ist in einem Doppelkampf zu gefährlich." dachte sich Maurice, welcher seinen Blick nun auf das Hutsassa gerichtet hatte. Hutsassas Trainer gab den Befehl, Energieball einzusetzen. "Dragoran, Donnerwelle. Setz Hutsassa zu!" wies Maurice seinem Dragoran an, welches ohne zu landen direkt eine Donnerwelle auf das Hutsassa schleuderte, welche dieses direkt erwischte. Dann flog Dragoran etwa 5 Meter in die Höhe und Maurice begutachtete das paralysierte Hutsassa und das sich erst noch aufraffende Panzaeron. Nun wartete Maurice wieder. Das Publikum hielt den Atem an, als Dragoran zwei Angriffe auf Glaziola verhinderte. Die Eissplitter, waren nun direkt auf dem Weg zu Hutsassa und würden bestimmt treffen. "Wir werden es ihnen nicht leicht machen, dennoch werden wir vorerst Glaziola und der Blonden den Vorrang lassen und in die Defensive gehen... Das wird das Beste sein." war sich Maurice innerlich sicher. Wie würde die blonde Trainerin nun weiter vorgehen? Würde sie weiter in die gefährliche Offensive gehen? Oder würde sie ebenfalls defensiv vorgehen?

Panzaeron: Stahlflügel, ...
Hutsassa: Energieball, ...

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Re: Route 16

Beitrag von Neylaam Mo Okt 16, 2017 5:14 pm

Tag 1
Post #010, mit: Maurice
Mit Doppelkämpfen hatte Neyla keinerlei Erfahrung, wusste aber, dass man sich immer auf beide Gegner konzentrieren musste. Dass das nicht immer einfach war, lag auf der Hand, doch dafür hatte man noch seinen Partner, der einem im besten Fall aus der Patsche half. Genau das machte das Dragoran, als es mit voller Wucht auf das Panzaeron zuflog und dieses mit seinem Feuerschlag traf, bevor es Nohara überhaupt hätte erreichen können. Maurice hatte nicht einmal eine Attacke erwähnt, lediglich ein kurzes Handzeichen gegeben. Neyla musste zugeben, dass sie das beeindruckend fand, aber natürlich konnten sie sich darauf auch nicht ausruhen. Während der Eissplitter auf das Hutsassa zuflog, versuchte dessen Trainerin einen Konter mit Energieball, doch auch den wusste Dragoran zu verhindern. Mit Hilfe seiner Donnerwelle schaffte es es, das Pflanzen-Pokémon zu paralysieren und damit so weit außer Gefecht zu setzen, dass die Eissplitter von Glaziola auf das Pokémon zuschossen - und letztlich auch trafen. Alles war so schnell gegangen und binnen weniger Sekunden vorbei, das Neyla kaum dazu kam, es noch einmal im Kopf durchzugehen. Ihren Gegnern ging es wohl genauso, denn beide gegnerischen Pokémon mussten sich erst wieder finden. In einem Kampf durfte man nur keine Verwirrung oder Überraschung zulassen, man musste weiter machen und genau das hatte Neyla auch vor. Mit Dragoran hatte sie einen starken Partner an ihrer Seite und sie wollte verhindern, dass Nohara daneben völlig unterging. Bevor sie aber etwas hätte sagen können, sollte das Panzaeron bereits wieder mit Stahlflügel angreifen, so als hätte das Dragoran es so eben gar nicht davon abgehalten. Dieses Mal war Nohara allerdings nicht beschäftigt und konnte selbst handeln. »Warte bis es da ist.« sagte Neyla ruhig, natürlich verfolgte sie damit auch einen gewissen Plan und sie hoffte, dass Maurice das verstehen würde. Allzu viele Attacken beherrschte Nohara nämlich nicht, aber mit den wenigen, die sie kannte, konnte bereits viel erreicht werden. Natürlich blieb auch das Hutsassa währenddessen nicht unbewegt. Es verwendete Gigasauger, um sich ein wenig von seiner verlorenen Energie zurückzuholen. Die Attacke schoss direkt auf das Dragoran zu, ungeachtet der Tatsache, dass es kaum Wirkung zeigen würde. Seine Paralyse hatte das Hutsassa aber überwunden, zumindest für diese Attacke. Trotzdem sprühten die Funken noch um es herum, was ein klares Zeichen dafür war, dass es nach wie vor paralysiert war. »Jetzt Eiszahn!« rief Neyla, als das Panzaeron Glaziola fast erreicht hatte. Im letzten Moment sprang dieses zur Seite und rammte dem Stahl-Pokémon seine eisigen Zähne in die Seite. Vermutlich war das nicht gerade angenehm für Nohara, da Panzaerons Körper hart wie Stahl war, aber es verfehlte seine Wirkung nicht. Die Attacke traf und richtete Schaden an, doch um Nohara schnell aus der Gefahrenzone zu bringen, ließ dieses schnellstmöglich wieder von dem Pokémon ab. "Windschnitt!" hörte Neyla den Mann, dem das Panzaeron gehörte, noch sagen, als auch bereits die luftigen Windklingen auf Nohara zugeströmt kamen. Da sie so nah an dem anderen Pokémon dran war, gab es wohl kaum eine Möglichkeit, noch rechzeitig zu entkommen. Neyla stellte sich darauf ein, dass ihr Pokémon getroffen werden würde, doch so war es wesentlich besser, als mit einer Stahl-Attacke konfrontiert zu werden. Außerdem musste man auch mal einstecken können, um anschließend wieder zuschlagen zu können!

Panzaeron: Stahlflügel, Windschnitt, ...
Hutsassa: Energieball, Gigasauger, ...



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