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Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Fr Okt 02, 2015 6:23 pm

Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Wenn Mathematikerin und Krimineller
Des Undefinierbar aufeinandertreffen,
So heißt es doch nur: 'Werd schneller!'
In Stratos City, damit sie es noch schaffen,
Diese Zombies platt zu machen.
Da macht man keine halben Sachen!
Denn seit ein paar Stunden schon,
Nehmen sich die Untoten ihren Lohn.
Fort dahin!

Genannt wurden die Namen Artsuiro und Rekken Revee


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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Fr Okt 02, 2015 6:40 pm

+001 x mit Schirm
Von Schirmen und Straßen
Man sollte nicht unbedingt meinen, dass Untoten sich schlagartig wie Bakterien verbreiteten. (Wobei auch diese ja des Öfteren ein wenig ihrer Zeit bedarfen.) Aber dass sie dennoch ein Tempo drauf hatten, war schon ersichtlich. Vor allem, wenn man bedachte, dass sie erstens nicht nur superlangsam zu sein schienen, sondern auch zweitens sich wie ein Virus ausbreiteten.
Davon aber merkte eine gewisse Dame nichts, während sie sich durch die Straßen Stratos Citys bewegte. Sie wusste nicht, wie sie hierhergekommen war, sondern nur, dass sie da war und gerade ihre Mittelschuluniform trug. (Hatte wohl nichts Anderes mehr gehabt, ha ha.) Und in ihrer einen Hand befand sich grandioserweise ein Schirm. (Warum auch immer.) Sie besah ihn sich in der menschenleeren Gasse, die noch halbwegs hell erleuchtet war - es war wohl früher Nachmittag - genauer an. Ein hübscher, ansehnlicher Schirm, wie sie fand. Von undefinierbar roter Farbe, undefinierbar einfältig schönem Aussehen und schlichter Undefinierbarheit, die sie schon beinahe merkwürdig fand. Doch das tat alles nichts zur Sache, denn ihr fiel auf, dass sie partout keinen Plan hatte, wo sie sich befand.
Entfernt hörte sie ein elektronisches Geräusch in der Nähe. Ob das Arie, ihr Porygon-Z war? Könnte sein, es haute immer wieder gerne ab. Irgendwohin. Wie die meisten ihrer Pokémon, wenn sie etwas Interessantes entdeckt hatten. (Wie sie selbst, wenn sie irgendetwas interessant fand?) Sie machte sich also in Richtung des Geräusches, noch nicht wissend, was in dieser scheinbar ruhig scheinenden Stadt vor sich gehen würde, den Schim noch gelassen herumschwenkend. Merkwürdig, wirklich merkwürdig, dieser Schirm.
Wo auch immer sie sich in dieser Stadt befand, in dieser seltsamen Realität.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Fr Okt 02, 2015 7:07 pm



In was für eine Lachnummer war denn der junge Herr schon wieder geraten?! Nein, wirklich - er konnte es langsam nicht mehr ertragen, dieses ständige, idiotengleiche, stillose und absolut unerträgliche Anklopfen an seiner Tür und seinen Fenstern, die er alle mit nicht-rechtlichen Geldeinkünften erworben hatte, war einfach nur unter seinem Niveau! Diese Irren, die ihn zu Tode quälten und fremdschämen ließen, ja, die sahen zu ihrer Glorie auch noch exakt so aus, als hätten sie nicht mehr alle Tassen im Schrank - aber mal im Ernst, wer lief denn bitte mit einem deutlich sabberndem Mund herum?! Und diese Augen erst, die sahen wirklich so aus, als hätten sie keinen Verstand mehr! Und Menschen ohne Verstand - na ja, würdest du eigentlich immer um die nächste Straßenecke finden und so ... Seiner Ansicht nach. Aber das war ja nicht einmal alles! Wie ... - das fand er auch noch schrecklich - ... wie zum Darkrai (Insider-Witz, denn Sherlock selbst (noch) nicht verstand, ha ha) kamen die eigentlich zu seinem Fenster im siebtem Stock?! Besonders sportliche Menschen, er sah es - war ja klar.
Murrend war er aus dem Bett gestiegen und wollte die "Menschen" von dort gehörig verscheuchen gehen - machte das Fenster auf. "KUSCH, weg da!", keifte er die (untote) Menge an, die hörte aber - Wunder, geh auf! - nicht auf ihn. Nein, stattdessen wollten sie ihn zu sich ziehen und so, aber nicht mit ihm! "FINGER WEG!", brüllte er die verstandlose Menge an und sah als einzigen Ausweg - er warf einen Pokéball und tadaa, da sprang das Galagladi heraus und wurde direkt mit einer vernunftlosen Menge konfrontiert, während sein lieber Trainer auf die Straße abhaute. Glücklicherweise hatte er nach dem Aufstehen direkt seine Sachen angezogen und einene Degen neben ihm gefunden, so einen richtig coolen schwarzen, wie er ihn manchmal auch hatte (wenn er sie nicht ständig verlegen würde ...) und so.
...
The HELL happens?!

✝ 001 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Fr Okt 02, 2015 7:17 pm

+002 x mit diesem Degen-Idiot
Ich finde das echt unfair.
Kaum bog sie dahin zu diesem elektronischen Geräusch, erblickte die Mathematikerin auch etwas, was ihr auf den nüchternen Verstand wie Magen schlug. Denn was erblickte sie denn da? Eine echt widerlich aussehende Meute, die scheinbar auch sie ins Visier genommen hatte. Aber zumindest nicht ganz so direkt, denn erst einmal musste dafür ein Mann mit bescheuert pinken Strähnen am Hinterkopf an ihr vorbeirasen - ihr Porygon-Z hatte sie im Übrigen unter der Meute nicht gefunden, da schienen sich nur verstandlose Leute aufzuhalten - und eher aus Reflex heraus folgte sie einem bestimmten, schwarzen Strich.
EY DER TYP HATTE DOCH EINEN DEGEN, ODER?!, schien es in ihren Gedanken zu schreien, während ihr Gesicht wie eh und je neutral nach außen hin war, eine ausdrucklose Miene, hinter der es eigentlich gehörig arbeiten sollte. Immerhin hatte man gerade einen echt widerlichen Anblick zu sehen bekommen, dessen Ursache eigentlich geklärt werden sollte. Eigentlich. Erst einmal war da dieser Typ mit diesem Degen, den sie viel zu cool für diesen Pinkie fand. Diese Welt. Ja, diese Welt war hart, ungerecht und unfair. Das Leben ist einfach eine merkwürdige Mischung aus Zufälligkeiten, die einfach keinen Sinn hatten.
"Hey, bleib mal stehen!", rief sie, unwilligerweise, nach einiger Rumrennerei und mit den echt laaaaaaaangsamen Leuten (worüber sie im Grunde ziemlich froh war), durch die Straße, um den Typen vor ihr zum Stehen zu bewegen. Meine Herrn, da war es auch wieder. Ihre Konditionw ar schon immer die beste gewesen, sie merkte es jetzt mal wieder auf eine sehr glorreiche Weise. Diesen roten Schirm in undefinierbar immer noch in ihren Händen haltend und sich auf die Knie stützend holte sie erst einmal tief nach Luft, ehe sie irgendetwas wieder denken oder sagen würde.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Fr Okt 02, 2015 7:31 pm



Lockeren Schritts, denn er war von dem ekligem Anblick zumindest an seinem Fenster befreit worden, ging er also durch die Straßen - so halb zumindest. Auch draußen bewegte sich eine Masse der wahrscheinlich gleichen Art - unglaublich langsam und alles, das war echt geschmacklos, dieser Partnerlook, oh sein Arceus, er konnte wirklich nicht lange hinsehen und sich an dessen Einfältigkeit ergötzen, was er sonst schon gerne getan hätte, aber was nicht ging, ging nun einmal nicht, darüber war sich auch der dümmster herausragendster Krimineller absolut bewusst, deswegen ließ er es auch einfach bleiben, auch wenn er (oh sein Arceus, das durfte doch nicht wahr sein!) immer wieder Blicke nach hinten riskierte, die er sofort wieder bereute, denn sofort wollten seine Hände seine armen Augen, die sich so etwas ja auch unbedingt angucken mussten, weil ein gewisses Hirn das Gesicht zu den unglaublich peinlichen Gesellschaften lenkte, und wollte schon die Menschen anschreien, aber ... jemand kam ihm zuvor. Nicht, dass es jemand unglaublich coolen wie ihn gab, der genauso nicht nervig war wie er selbst - so eine Person existierte eben nicht gerade mehrmal, sondern nur einmal, Ende -, nein, es war ein ganz normaler Ausruf - nach ihm. Murrend drehte er sich um - keine Leute, die ihm was andrehen wollten, oder? "Was ist?", gab er ganz rüpelhaft von sich, den Degen an der Hüfte baumelnd, die Hände provokant in die Hosentaschen gesteckt. Die Meute war weit genug entfernt und bla, also, er konnte sich erst einmal ein wenig beruhigen, während er mit dieser hoffentlich normalen Person redete oder so.

✝ 002 ✝

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Zuletzt von Rekken Revee am Sa Okt 03, 2015 2:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 1:32 pm

+003 x mit diesem Degen-Idiot
Erste Gesprächsansätze
Ob dieser merkwürdige Typ stehen geblieben war, als sie ihn dazu aufgefordert hatte? Na wohl hoffentlich. Immerhin rannte sie erstens nicht jeden Tag irgendwelchen Leuten mit Degen hinterher, zweitens überlegte sie für Sekunden, auf die kriminelle Schiene zu gehen, und ihm diesen Degen abzuluchsen und drittens war es unglaublich, wie wenig Kondition sie hatte.
Aber tatsächlich, inmitten all dieser Gedanken kam die Person vor ihr doch tatsächlich zum Stehen. Sie konnte sich also doch tatsächlich an jemanden wenden, der nicht so aussah wie ein Zombie - aber die gab es ja bekanntlich nicht. "Du weißt nicht zufällig, was diese Teile dahinten sind?" Sie appellierte ja an irgendeinen Film mit versteckter Kamera oder so, die sie nicht mehr hassen konnte als ... andere Dinge, die sie eben nicht mochte. Sie riskierte einen Blick weiter nach hinten, ehe sie sich stur gerade auf den Blick vor ihr konzentrierte. Es war menschenleer, soweit sie wusste. Und sie fragte sich erneut, was diese merkwürdigen Sachen eigentlich waren. Denn eine wirkliche Existenz von Wesen wie Zombies gestand sie sich nicht ein, würde sie nie tun und Ende. Das grenzte schon beinahe an einen schlechten Witz.
Was es ja vielleicht auch war. Meine Herren, wer zum Teufel war dieser Pinkie eigentlich? Konnte sie nicht jemand Normalerem hier begegnen? Wie spät war es eigentlich? Reflexartig blickte sie auf ihr Handgelenk, bemerkte dann aber die Absens eines bestimmten Gerätes. Konnte man das noch Pech nennen, oder war es eher ein Fluch? Versuchte hier jemand, sie ganz offensiv und kindisch zu mobben? "Aiyaa...", seufzte sie nur und schielte vorsichtig nach hinten. Die Meute rückte wieder näher, herrje.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 2:11 pm



Nein, diese Person sprach ihn doch wirklich tatsächlich an! Mit skeptischem Blick bedachte er diese Person vor ihm. Kleiner als er - was ja kein Kunststück war, wenn man auch noch weiblich war, ha ha - und ... war das allen Ernstes eine Schuluniform?! Das konnte doch nicht ihr Ernst sein! Geflissentlich ihre Frage überhörend, wandte er sich also mit theatralischer Gestik, die Hand verzweifelt und hoffnungslos an die Stirn gepappt, an diese Dame vor ihm mit den kurzen, schwarzen Haaren, der Brille und so weiter: "Sag mal, wenn du schon so etwas -" Er betonte es bewusst abfällig und beachtete es nur mit einem niederträchtigem Blick, der seine Abneigung noch verstärken und betonen sollte und alles. "- trägst, musst du nicht dann auch bald zur Schule?" Skepsis mischte sich in seinen Blick. "Ey, sag mal, welchen Wochentag haben wir?", fragte er also, wieder ohne auf die Frage der anderen einzugehen; natürlich war er sich selbstverständlich viel zu hoch dafür, um eine Frage einer anderen Person als ihm selbst zu beantworten.
Die Gestalten kamen in einem nicht-bahnbrechendem Tempo näher und Sherlock riskierte einen winzigen Blick darin, aber wie so oft vorher schon konnte er nur peinlich berührt den Kopf schütteln, sein armes Gesicht mitsamt Hirn und Augen in seinen Händen vergraben, weiter den Kopf schütteln, einfach nur die Hölle auf Erden verfluchen und alles. Als er sich wieder so etwas wie beruhigt hatte, wandte er seinen Blick wieder zu der Person, die ihn dreist angesprochen hatte, was die Situation aber in keinem wirklichem Falle besser machte, als sie ohnehin war. Ach, es war doch hoffnungslos mit dieser Welt! Ohja, das war es.

✝ 003 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 2:21 pm

+004 x mit diesem Degen-Idiot
Zertretene Kekse
Wieso hatte sie gleich diesen Pinkie angesprochen? Denn im nächsten Moment war dieser scheinbar auch dabei, in regelrechter Verzweiflung aufzugehen - mal etwas ganz Neues für die Mathematikerin, die schon andere Reaktionen gewohnt war. Sie blickte den Mann vor ihr also erst einmal mit fragender Miene an, ihr Blick dezent entgeistert und auch ihr Mund zum Aufklappen bereit. Wen hatte sie denn da bitte erwischt? Aber was erwartete sie denn auch von einem "Pinkie, ich gehe schon seit gut zwölf Jahren nicht mehr zur Schule", rutschte es ihr also heraus, offensichtlich genervt, unter anderem darüber, dass ihre Frage einfach überhört worden war, was sie als eine ziemliche Frechheit empfand, da man ja auch nur kurz ein "Nein, kein Plan, nie gesehen" geben könne, was als Antwort so ziemlich gereicht hätte; aber nein, man musste sich erst einmal über die Kleidung einer ehrwürdigen Dame auslassen, die nicht zur Schule ging, aber immer noch den Fummel von damals trug und verdammt, was waren diese ekligen Biester denn eigentlich nun?
Aha. Wieso erwartete der Typ eigentlich dann auch noch von ihr, dass sie wusste, um welchen Wochentag es sich handelte? "Mars." Es gab eine wirklich schöne, schöne, wunderschöne Uhr in irgendeiner Region, die war unglaublich! Nie da gewesen, aber schon sehr viel darüber gehört. Astronomische Uhr sollte diese heißen und das war feinste Uhrmacherkunst! "Also, was sind diese Teile? Wenn du es nicht weißt, ignorier die Frage, wenn doch, sei so gut und mach Platz." Denn sie hatte keine Lust, von Unbekannt erledigt zu werden, und würde sich weiter auf die Suche nach anderen Leuten machen, die nicht dermaßen merkwürdig aussahen. Zombies? Sicher nicht. Bestimmt auch keine Aliens, die auf die Erde herabgekommen waren. Meine Herren, das waren vermutlich nur Schauspieler! Mit ein paar vielen Kontaktlinsen bekam man diesen Ausdruck in den Augen sicher hin, der aber wohl manchen Menschen einfach so eigen war. Aber wie machte sich dieser Kerl denn bitte auch zum Affen?
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 2:54 pm



Oh. Sein. Arceus. Das wurde hier ja nur noch immer und immer schlimmer!
Sein Mund klappte ziemlich weit auf, entgeistert und vollkommen von der Klappe getroffen - oh sein Arceus, das durfte doch nicht wahr sein! Erst waren da diese gruseligen, ekligen und unglaublich anhänglichen Groupies, dann kam jetzt noch so eine scheinbare Dame, die an die dreißig sein müsste - in Schuluniform. Oh sein Arceus. Dieser Tag hatte ja schon schrecklich angefangen, aber musste das wirklich so schrecklich sein und werden?! (Und wo war eigentlich Handlanger, wenn man ihn gerade brauchte ...?! - Ha ha.) Seine Hand fand wieder den Weg zu seinem Gesicht. Oh sein Arceus. Oh sein Arceus. Oh sein Arceus. Wie ein Mantra rief er das Alpha-Pokémon an, aber natürlich - wie Handlanger erschien das doofe Ding nie, wenn man es gerade am meisten brauchte - musste er eben wie ein Mann und so alleine mit der Situation fertig werden, jawohl!
"Dir ist bewusst, dass du dann nicht mehr mit diesem Ding rumlaufen musst - oder eher solltest?", gab er abschätzig zurück, er rümpfte die Nase über dieses Frevel der nicht-Jugend, dabei verklagte er eigentlich immer nur die Jugend - ha ha. Dabei gehörte er auch einmal dazu, aber wie es sich gehörte, regte man sich eben immer über Dinge auf, die einen mal betrafen, nun aber nicht mehr betrafen. Und dann noch diese seltsame Antwort auf seine simple, leichte und absolut korrekt-nich-höfliche Frage! "Was soll DAS denn wieder heißen?!", gab er in einem verzweifeltem Ton von sich. Nein, da waren ihm ja diese verstandslosen Dinger im Schneckentempo lieber. Die sprachen wenigstens keinen Unsinn, oh sein Arceus!
Und ihre Frage ... die beantwortete er beim zweiten Stellen dann auch mal, aber nicht ohne noch einmal einen mitleidigen und abwertendem Blick Richtung Ihr gewendet zu haben. "Groupies. Oder Verstandslose. Geisteskranke. Irre. Psychokliniker. Schwache Menschen. Randmesnchen", gab er als Antwort von sich, abgehackt und aufzählend. Etwas anderes konnte er sich bei den Stichworten "verstandslose Menschen" einfach nicht vorstellen ~

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 3:05 pm

+005 x mit diesem Degen-Idiot
(Ir-)Realitätsflucht
Sollte es Artsuiro amüsieren, dass der Kerl vor ihr gerade einem nervlichen Zusammenbruch ziemlich nahe war? Jedenfalls herrschte eine ziemlich lange Weile Funkstille, die Artsuiro dazu nutzte, zu überlegen, ob sie diesem Mann eins mit ihrem Schirm überbraten sollte oder nicht. Vielleicht wäre es ja eine gute Gelegenheit, noch einen Schirm ins Nirvana zu schicken, andererseits fand sie ihn ja immer noch undefinierbar schön. Irgendwie, warum auch immer. Vielleicht war es ja die rote Farbe?
Der Kerl vor ihr jedenfalls schien aus dem Nirvana wieder zu erwachen, denn er sprach sie mal wieder an. Achja, ihre Schuluniform. Wieso hatte sie sie angezogen? Und warum? Tja, es gab wohl nichts Anderes mehr. Und das versuchte sie dann mit beherrschter Stimme ihrem Gegenüber zu erklären. "Ich würde die Uniformen ja auch nicht mehr anziehen, wenn mein Schneider nicht immer erstens scheinbar keine Zeit hat und zweitens neulich nicht aus meiner Zweitheimatregion abgehauen wäre, okay?", gab sie mit dann doch genervter Stimme zurück. Denn dieser andere Kerl regte sie mal wieder auf. Sie konnte ja froh sein, ein Kostüm zu haben, den sie anziehen konnte, wenn sie geschäftlich unterwegs war. Wieso hatte sie nie den Schneider gewechselt?
"Noch nie französisch gehabt?" Und nun war es an ihr, den anderen bedauernd anzusehen. Wieso eigentlich jeder diese wunderschöne Sprache nicht mochte? Aber hey, die andere Frage fand endlich Anklang. Sie nickte bedächtig. Ja, das klang logisch. Und deswegen war es wohl war. Von jeglichem Gedanken der Unlogik befreit fühlte sie sich gleich viel erfrischter. Hachje, wenn das denn nun wirklich Zombies gewesen wären! Nein, das würde nicht in ihr Denken passen, absolut nicht. Wuah. Unvorstellbar. "Aha", antwortete sie dann, um irgendetwas geantwortet zu haben.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 3:27 pm



Aha, aha, damit wollte sich die andere Dame also aus der Situation ziehen, ohohohohoho! Er hatte sie - nicht - durchschaut, dieses garstige Biest von irgendetwas! Aber ... halt. Nein, da war etwas ganz verkehrt, ganz seltsam. Schnei- ... -der? ... Geflissentlich streifte Sherlock diesen Gedanken wieder ab und widmete sich seiner alltäglichen Gepflogenheit, nämlich der, sich über andere Menschen einfach aufzuregen und ihnen in inre Schranken zu weisen, die nämlich - laut ihm - jeder besaß, außer er selbst natürlich. "Alter Falter, du kannst ja wohl nicht aus NOT einfach ALLES anziehen, was dir in die Hände fällt! Schon einmal etwas von Stil gehört?! Ich glaube nicht", gab er mit rümpfender Nase von sich, denn langsam wurde es mit seiner Fremdscham wieder besser, je mehr er sich einfach über die anderen aufregte - hach, war die Welt wieder schön. ... Nein, doch nicht, wenn er sich diese verstandslosen, ekligen Menschen ansah. Ganz und gar nicht.
... Französisch? Diese Snobbie-Sprache? "Was soll ich den mit FRANZÖSISCH anfangen?", gab er entgeistert von sich, starrte die Dame vor sich so an, als wäre sie nicht mehr ganz richtig im Kopf (was ja gewisse Menschen oder so hier ja auch waren, ha ha). Nein, wirklich. Punkt. Aus. Ende.
Allerdings schien sie mit seiner Aufzählung zufrieden zu sein, denn sie gab eine dreistellige Antwort von sich. Da waren zwei As und dazwischen ein H. Kurz. Wow. Sherlock hob seinen Blick. Oha. Da nahm sie also einfach seine Aufzählung so an? "Ist ja gruselig", sprach er seine Gedanken laut aus. Oh sein Arceus. Das erste Mal, dass jemand seine Gedanken so hinnahm.
Aber ... halt (zum Quadrat). Hatte sie ihn nicht gerade ... Pinkie genannt?

✝ 005 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 3:49 pm

+006 x mit diesem Degen-Idiot
Merkwürdigkeiten und so weiter
War sie gerade wirklich im Inbegriff, mit einem Mann über Mode zu reden? Das war ja nicht einmal ein Thema, über das sie mit gleichgeschlechtlichen Personen redete! Zumindest freiwillig. Wie sehr man sich darüber aufregen konnte, was andere taten... Musste ein ziemlich anstrengendes Leben sein, fand sie schließlich. Und ha ha, tatsächlich waren ihr Dinge wie Stil eher unbekannt, was ihre eigene Kleidung anbelangte. Solange sie irgendetwas hatte, würde es ja wohl in Ordnung sein, oder? Naja, bei dem Mann vor ihr scheinbar nicht. "Ich bin nicht diejenige, die ihre Haare mal pink hatte", gab sie nur zurück, ihren Blick immer wieder zwischen dem Degen und den merkwürdigen Leuten in ihrem Nacken huschend. Meine Herrn, die waren so ekelhaft! "Und es ist ja nicht aus Not, sondern aus Prinzip." Weil sie keine Lust hatte, sich einen anderen Schneider zu suchen, jawohl!
"Dir entziffern, was Mars mit den Wochentagen zu tun hat." Was aber nur eine Wenigkeit war, das man mit dem Französischen anfangen könnte, doch diese Dinge zählte sie nun nicht mehr auf, weil sie schlichtweg keine Lust darauf hatte und naja, sie würde nun doch gerne mal den Ort des Geschehens wechseln.
Denn diese Groupies, Verstandlosen, Geisteskranken, Irren, Psychokliniker, schwache Menschen und Randmenschen kamen immer näher. "Ich würde sagen, wir hauen wieder weiter ab?" Wie es immer dazu kam, dass sie sich wildfremden Leuten anschloss, und dann auch noch so einer merkwürdigen Person. Herrje, was hatte dieser Typ eigentlich? Manchmal glaubte sie, dass er einfach chronische Anfälle hatte. Immer schön positiv sein! Aber was gruselig sein sollte, verstand sie auch nicht. "Die Menschen da?"
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 4:00 pm



Schock im Gesicht, Herz in der Hose, Klappe hinunter - er war kurz gesagt gerade für einige wenige Sekunden weggetreten und für einige darauf folgenden Momente ziemlich fassungslos. Oh sein Arceus. Das konnte ja wohl nicht möglich sein, oder etwa doch?! Sie kannte ihn oder was sollte diese Bemerkung mit seinen Haaren heißen?! Instinktiv griff er sich an seine Haare, die jämmerlich blond mit irgendwelchen diffusen dunklen Strähnen waren, das schöne Pink, was einst seinen Schopf zierte, war einfach nur nicht mehr da - aber als ob er das fühlen konnte. "Woher ... weißt du das?!", fragte er mit bebender, nervöser Stimme, indem er sich immer noch ununterbrochen an seine Haare fasste, die nicht mehr den Ton hatten, den er einst eigentlich richtig gerne gemocht hatte. Oh sein Arceus.
"Wo ist hier denn Prinzip?!", fragte er laut und in den Himmel hinein, als er das hörte. Die Füße sackten ihm unter den Boden zusammen - oder wie auch immer - und er schüttelte nur den Kopf, die Hände erst in den Himmel erhoben, so, als würde er irgendein legendäres Pokémon gerade anrufen wollen, dann aber an seinem Körper schlaff hinunterhängend. Ja, wo war da nur das Prinzip? Er konzentrierte sich und stellte sich hüstelnd wieder ganz normal hin - war ja nicht so, dass er sich gerade in Grund und Boden blamiert hatte, nein, nein, aus seiner Sicht doch nicht!
Diese Snobbie-Sprache wollte er aber nicht lernen, deswegen gab er nur ein kurzes "Phe!" ab, denn mehr gab es nicht zu sagen zu dieser Sprache. Pah.
Geistig gerade irgendwie nicht so richtig vorhanden stimmte er ihrem Vorschlag nur durch ein Nicken zu und überhörte auch geflissentlich ihre nächsten Sätze - so per se einfach mal. Musste ja nicht jeder wissen, dass er sonst immer voll gedisst wurde, ha ha - nicht.

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 4:13 pm

+007 x mit diesem Degen-Idiot
Ich wiederhole zu viel.
Diese Aussage schien ihn nun wirklich aus dem Konzept zu ziehen, sollte er jemals eines gehabt haben. Aus dieser Reaktion schlussfolgerte Artsuiro, dass er keinen Plan von seinen pinken Strähnen hatte und es gab nur noch einen Gedanken: Also, ich sag's ihm bestimmt nicht. Mit einem Pah!-Unterton, wohlgemerkt. Sollte der doch selbst mal hinten auf seine Birne schauen, dieser merkwürdige Typ, der sonst eher so wirkte, als würde er sich im Spiegel vergöttern. Und musste er sich derart an seine Haare halten? Was war an denen denn so besonders? Oder hatte er gerade wirkliche Panik? Nein, man konnte nicht sagen, dass sie in irgendeiner Weise schlau aus seinem Verhalten wurde. "Tja." Mehr sagen wollte sie auhc nicht, denn sonst würde sie sich verraten müssen oder... "Wusstest du nicht, dass die Aura von ehemals Pinkhaarigen oder Pinkhaarigen dezent anders ist?" Keine Ahnung, wie sie drauf kam, aber egal. Ihre Nerven waren gerade überlastet, sie würde die Unlogik daraus aber dennoch raushauen. "Das liegt an den Farbpigmenten, die im Haarfärbemittel benutzt werden und an allem möglichen haften bleiben." Machte nicht gerade viel mehr Sinn, oder?
Dieser Kerl blamierte sich zum dutzendsten Mal in Grund und Boden, so viel stand schon einmal fest. "Das Prinzip, nicht die Schneider wie sonstwas zu wechseln", erläuterte sie mit noch ruhiger Stimme. Vielleicht würde sie so bleiben, aber sie hatte gerade keine große Lust auf ein Rendez-Vous mit den Leuten da hinten. Dass Französisch wie immer sehr verpönt wurde, war sie schon gewohnt, weswegen sie nur mit Schulterzucken reagierte.
"Und wo lang jetzt?", wiederholte sie laut und deutlich ihre Worte noch einmal, als würde sie mit einem Schwerhörigen reden! Würde das so weiter gehen, würde sie sich alleine durch die Stadt bewegen.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 5:13 pm



Oho, oho, oho, er wusste, das Pinkhaarige einfach anders waren - nämlich viel cooler als die normale Bevölkerung. Diese durch und durch unlogische und eigentlich sogar richtige dämliche Erklärung für dieses Wissen einfach annehmend nickte er, dachte darüber nach, nickte erneut und für ihn war das Thema dann auch beendet; scheinbar kannte sie doch nicht seine Vergangenheit und das war auch gut so, wer weiß, vielleicht war sie ja eine Polizistin oder so? Auf Verfolgungsjagden hatte er gerade nun einmal herzlich wenig Lust, obgleich er gegen sie wohl ein leichtes Spiel hatte und zusätzlich eigentlich auch gerade in einer Verfolgungsjagd war - also, mit ziemlich langsamen Gesellen, die noch immer ein paar Meter überbrücken mussten, ehe sie das seltsame Duo in ihrer Mitte erreichten.
Und dann dieses Prinzip. Sherlock gab einen eindeutigen "Pah!" laut wieder, aber statt etwas Hochmütiges, Arrogantes, etwas von oben herab hatte es eher etwas Bitteres und er schüttelte seinen Kopf. Ohja, dieses Prinzip kam ihm plötzlich so bekannt vor; wenn er sich es recht überlegte, kam ihm auch die Geschichte mit dem Schneider verdächtig bekannt vor ... Aber was sollte das schon. Mehr sagte er zumindest nicht mehr dazu, irgendwie war ihm das zu doof, etwas darauf zu antworten. Ha ha.
Aber diese Dame war ja ungeheuerlich! Sie konnte ja auch leiser reden, oder nicht?! Statt dem armen-nicht-armen Kriminellem das Ohr vollzuschreien ... Aufmümpfig sah er in die verschiedenen Richtungen. Also, hinter dieser Dame waren gerade eine Meute von Menschen zu sehen, die eben doch keine Menschen zu sein schienen oder so; aber hey, waren da auch Pokémon dabei, die mittorkelten? Oh sein Arceus, was machte Arceus nur falsch! Den Kopf resigniert schüttelnd sah er sich um, dabei hielt er seine flache Hand als Abschirmung gegen die Sonne (Welche Sonne? - ha.) gegen seine Stirn und kniff ernstlich die Augen zusammen, um in jede Richtung zu blicken - und zwa vollkommen ernst und mit der damit verbundenen Gestik.
Er wies in die andere Richtung, in die Richtung, der er bis gerade eben seinen Rücken zugewandt hatte. "Da lang." Ende. Punkt. Aus.

✝ 007 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 5:22 pm

+008 x mit diesem Degen-Idiot
Zwei hängende Platten
Sie starrte ihn unverhohlen und offen an, als er ihr diese offensichtlich neu erfundene Wahrheit doch tatsächlich abnahm. Oder zumindest nicht protestierte. Und sie offensichtlich ziemlich gut fand. Was war bitte mit diesem Kerl los? Mochte er diese Farbe so sehr oder stimmte aufgrund der eben erwähnten Pigmente tatsächlich etwas mit seinem Gehirn nicht mehr? Für einen Augenblick glaubte sie das tatsächlich, doch ganz offensichtlich war jedenfalls, dass dieser Typ sie nicht mehr alle hatte! (Ob ihre Tassen noch vollzählig waren sei mal dahingestellt.)
Das "Pah!" wurde nun zum zweiten Mal wiederholt. Und wieder reagierte sie selbst kaum darauf. Es war eben eines ihrer Prinzipien - oder ihre eigene Faulheit, um es deutlicher beim Namen zu nennen - und daran würde sie auch festhalten, oder so! Und sich Schneider herauszukramen war ihr wirklich viel zu lästig, das wäre wirklich ziemlich anstrengend. Da sie ja auch kaum jemanden kannte und so. (Ganz zu schweigen davon, dass sie sich lieber um andere Dinge kümmern sollte.)
Die Person vor ihr jedenfalls legte momentan wieder einen Affentanz hin. Er erinnerte jedoch eher weniger an seine Anfälle als an eine Art "Ich schau mir die Richtungen jetzt genau an!"-Tanz, was aber nicht minder lächerlich war. "Was soll das werden, wenn es fertig ist?" Sollte es jemals fertig werden. Sie hätte auch keine Probleme damit, den Irren bei den anderen Irren zu lassen.
Aber da war es auch zu Ende, als sie auch für einen kurzen Augenblick erwägt hatte, selbst diesen merkwürdigen Tanz mitzumachen, was sie aber sofort wieder verworfen hatte. Es reichte ja, wenn einer sich blamierte. "Dann mach mal hin!" Ob der sie überhaupt verstehen würde?
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 8:56 pm



Oh sein Arceus. Klappe die man-vergaß-zu-zählen. Er hielt in seinem "Tänzchen" inne und sah sie fassungslos an, Klappe runter, Augen groß, Blick unglaubwürdig. Das hatte sie doch gerade nicht ernsthaft gefragt, oder? Das konnte sie doch nicht gerade wirklich gefragt haben, oder? Nein, das war doch gänzlich unmöglich, diese Frage zu stellen, oder? Oder? Oder? Oder?! "Na, DU hast doch nach 'ner Richtung gefragt, du olle Tante", gab er beleidigt von sich, ohja, das war nicht gerade nett gegenüber der Person, die sie anführen sollte - und das noch nicht einmal auf seine eigene Bitte hin, sondern auf ihre Frage! Wie unhöflich diese Dame doch war! Stur machte er weiter, ehe er in seiner Perfektion eine Richtung auserkoren hatte, die wahrscheinlich gar nicht so weit davon entfernt war und alles. Nein, sie war sogar ganz wahrscheinlich gewesen, dass er sie nahm - nach hinten ging es eben nicht und so.
Jetzt war er aber an der Zeit, sie für schwerhörig zu beklagen! "Ich sagte doch schon: Da lang!", keifte er sie selbst in einem trotzigem Ton an und zeigte in die Richtung, in die eben gerade sein Rücken geguckt hatte - wenn es denn Augen oder so hätte, ha ha ha. Prüfend sah er sie an, so, als würde er erst prüfen müssen, ob sie denn überhaupt mit ihm mitkommen durfte - am Ende stellte sie sich auch noch als eine von diesen lästigen Groupies, die ihn nie und nimmer bisher verfolgt hatten, heraus; nur, dass sie dann noch eben Verstand hatte. Dann ging sein Blick auch noch einmal gegen die verstandslosen Groupies. Oh sein Arceus, wie eklig sie aussahen - wie konnte man nur damit herumlaufen, mit dieser Fratze und diesem Gesicht und dieser Kleidung?
(Oh, wobei, der eine trug Markenkleidung, der hatte Stil!)

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 1:26 pm

+009 x mit diesem Degen-Idiot
Zwei hängende Platten²
Sie war drauf und dran, sich in eine Ecke zu hocken und sich zu fragen, wieso sie ausgerechnet so einer Person begegnet war. Es reichte letzten Endes aber nur dafür, dass sie ihr Gesicht in den Händen vergrub und einfach nur entsetzt war über diesen affigen Tanz, den der andere immer noch weiter ausführte. Man durfte sich zu Recht fragen, wer aber im Grunde der größere Idiot von den beiden war, denn es war schlichtweg undefinierbar. Beide waren in ihrer eigenen Art solche Knallhirne, dass es schon merkwürdig war, dass sie noch lebten.
"Haste's bald?", quengelte sie dann nach einer Weile, während der andere immer noch nicht fertig schien und die Verstandlosen aber immer näher kamen. Sie hatte wirklich gerade keine Lust, einer solchen Meute aufzusitzen. Aber ganz ehrlich, im Nachhinein fand sie ihre Frage recht überflüssig, denn es gab in dieser Gasse nur eine Richtung, zumindest glaubte sie es nun. Als er sich endlich für eine Richtung entschieden hatte, gab sie noch einen drängelnden Kommentar von sich, der aber nicht gerade auf Gehör traf. "Hallo?" Sie pikste ihn mit der Spitze ihres supercoolen Regenschirmes in den Rücken, damit er endlich voran ging. Wieso war sie nicht schon lange abgehauen? Menschen waren wirklich Herdentiere mit Gruppenzwang, ha ha. Aber so langsam wurde es nicht mehr lustig, wenn es denn jemals lustig war.
"Jetzt geh doch endlich!", forderte sie ihn dann nochmal energischer auf, drauf und dran, ihn mit einem kräftigen Schlag ihres Schirmes - ein Vorteil war ja noch, dass sie niemanden mit dem Schirm direkt töten konnte - nach vorne zu bugsieren, aber vielleicht würde sich der Herr doch von alleine dazu bequemen, sie hatte ja keine Ahnung, wer das war.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 1:56 pm



Mit einer solchen Emsigkeit und einem solchem Ernst vollführte er die Ausmachung der Richtung, in die sie marschieren sollten, dass es natürlich für die gelobte Gründlichkeit dieser Aktion auch einiges an Zeit einnahm, was natürlich nur selbstverständlich war, wenn man so gründlich und so genau vorgehen wollte wie es dieser beachtliche junge Mann es hier tat; zumindest, wenn es nach ihm selbst gehen würde, denn im Ganzen war es dann doch eher eine peinliche Aktion, einem Pfadfinder in einem Alter von acht Jahren gleich - ein Alter, aus dem er schon seit zweiundzwanzig Jahren getrost draußen war, es aber manchmal nicht alle glauben wollten -, jede einzelne Richtung genau auszumachen, wobei ja von vorneherein ein paar der Wege und Richtungen, in die sie gehen und die sie einschlagen konnten, ausgeschlossen werden durften, denn manche waren einfach bevölkert von einer Bevölkerung, die keiner näheren Betrachtung wirklich wert waren - weil sie schlichtweg eine Ausstrahlung und Erscheinung hatten, die an Moder, verrottende Pflanzen, sterbendes, verderbendes Vieh und an den Tod selbst gar erinnern, obgleich es für den jungen Mann, der immer noch in aller Seelenruhe, ohne sich dabei von einer anderen, gerade erst getroffenen und weiblichen Person hätte irgendwie auch nur ansatzweise ablenken lassen wollen - denn all ihre Rufe verhallten stumm und unbeantwortet in der Ferne der nahenden verstandslosen Menschen -, seine persönlich bevorzugte Richtung aussuchte und erwählte (denn es nahm in der Tat Zeit in Anspruch, die der junge Mann einfach für das bloße Nichtstun und -denken verplemperte), eher eine Ansammlung Geistes- und Körperkranker war, die einfach nicht wussten, wohin mit ihnen und der Welt; so jagten sie eben den Mann, der nun auf die letzte, pampige Aufforderung der Rotschirmigen mindestens ebenso pampig - nur mit weniger Gewalt, wie er missmutig feststellte, aber er wollte ja niemanden ermorden gehen, ha ha - erwiderte und sich in Bewegung setzte: "Ja, dann mach du doch hin."

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 2:06 pm

+010 x mit diesem Degen-Idiot
Atem anhalten!
Sollte sich Artsuiro wirklich über diesen Mann derart aufregen, der entgegen jeglichem Sinn für Gefahr und entgegen jeglichem Sinn hier in aller Seelenruhe irgendeine Richtung auszumachen versuchte, die im Grunde dann doch innerhalb weniger Sekunden entschieden werden konnte - letzendlich aber aufgrund ungeklärter Umstände in Minuten anhaltende Länge gezogen wurde, die die Mathematikerin in sichtliche Unruhe versetzte, auch wenn man bei diesen Groupies gerade keine wirklich hohen Erwartungen in Bezug auf anwachsende Schnelligkeit haben sollte, da diese permanent nicht vorhanden war und auch nicht vorhanden sein würde - und doch nicht getan wurde, denn es schien auch, dass der gute Mann vor ihr sich alle Zeit der Welt mit voller Absicht nahm, sodass die Frau mit dem jugendlichen Aussehen, der Brille und dem Regenschirm wirklich versucht war, diesen jungen Herrn mit einem gezielten Schlag in die weite Ferne zu bugsieren, damit es endlich mal voranging, um nicht in Berührung mit diesen wahrlich widerlich anmutenden Menschen zu machen, die sie wohl wirklich nicht mehr alle hatten; wie zwei Kandidaten auf der anderen Seite, die zwar noch putzmunter aussahen, im Grunde aber wohl auch nicht mehr so richtig im Hirn waren, gewesen waren und sein werden, es schien eine Art Merkwürdigkeit zu sein, doch dieses Phänomen der Abartigkeit und Absonderlichkeit schien vielleicht auch nicht nur sie selbst zu betreffen - genügend Gegenbeispiele gab es ja auf dieser Welt voller Irren, und seit neustem auch mit dieser neusten Sorte von Irren und scheinbar Geisteskranken, die diese beiden verfolgten, welche sich dann endlich in Bewegung zu versetzen schienen, nach einer scheinbaren Ewigkeit und nun endlich: "Soll ich also doch die Führung übernehmen?"
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 2:23 pm



"Oh Arceus, du nervst!", seufzte der nicht gerade gern gehetzte Mensch laut auf, ehe er sich mit einem gemütlichem Hoppsa-Hey-Tempo auf den Weg in die Richtung machte, der er bis vor Kurzem noch seinen Rücken zugedreht hatte. Warum noch einmal hatte er sich ohne Frage, ohne Bitte und ohne jedwege Rückmeldung dieser anderen Person eigentlich angeschlossen? Wie bitte kam diese seltsame Konstellation zu Stande? ... Oh sein Arceus, jetzt beschäftigte sich sein Gehirn auch noch mit lästigen Fragen; besser, er stellte (einmal mehr) sein Denken ab und ging einfach in die Richtung. Er sah sich um und dachte gar nichts, bis auf, dass es noch recht ruhig war, dabei war doch ein Geschäftstag, oder nicht? Bis auf die torkelnde Masse hinter ihnen, deren Tempo ja beinahe fünfmal so langsam war wie sein Hoppsa-Hey-Gehschritt, war eigentlich niemand so richtig auf den Straßen. Der Degen blitzte in der Sonne, die ab und zu durch die Hochhäuser schien und eigentlich einen recht ruhigen Tag verkündete - glaubte er zumindest, bis er sah, dass immer wieder kleine, ebenso eklig und unheilverkündend aussehende Pokémon aus Mülleimern und zwischen den Häusern krochen und auf sie zu kamen - so schien es zumindest für ihn. Seufzend wandte er sich von diesem Anblick an.
Es schien, als würden nicht nur menschliche Organismen von diesem seltsamen Ding befallen werden können, sondern auch Pokémon. Geistes- und körperkranke Pokémon, die ihn an Handlanger und noch besonders mehr an Toaster erinnerten, dieses flattrige, anhängliche und unerträgliche Ding.
... Aber wohin wollten sie eigentlich gehen? Ehrlich gesagt, ihm fiel kein Auftrag ein, den er noch hätte erledigen müssen noch schien er gerüstet dafür zu sein, etwas hochgehen zu lassen. ... Shoppen vielleicht?
Im Groben hielt er einfach einen inneren Monolog.

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 2:41 pm

+011 x mit diesem Degen-Idiot
Zurück zum "Alltag"?
Immer noch wusste sie nicht, ob sie diesem Typen gerne eine reinwürgen würde oder was auch immer sie gerne mit diesem Schirm in ihrer Hand und seinem Gesicht anstellen würde... Doch sie ließ all diese mörderisch anmutenden Gedanken beiseite und hatte wieder dieses Vergnügen mit diesen pinken Strähnen an seinem Hinterkopf, die doch in aller Peinlichkeit sein sollten. Aber sie erwähnte sie mit keinem Sterbenswörtchen und ließ ihn einfach in seinem Glauben, Pinkhaarige hätten aufgrund der Pigmente eine andere Aura, ha ha... War sie eine Aura-Leserin oder so? Sah sie vielleicht so aus? Sie wusste ja, dass sie momentan nicht wie eine ernsthafte Professorin aussah - wenn sie Vorlesungen hatte, dann zog sie ja auch bitte ihr geschäftliches Kostüm an, so tief sank sie nun auch nicht - und eher wie ein Schulkind wirkte, aber trotzdem?! Sie atmete ein und aus, um sich zu beruhigen.
So gingen sie also, ausnahmsweise mal nicht keifend und zeternd, durch diese Straße und fragten sich wohl beide, was sie eigentlich hier wollten. Keinerlei Erinnerungen an das Wie ihres Kommens habend wandte sie sich auch nicht mehr an ihr Gedächtnis, sondern wohl eher an ihren Magen. Denn es schien, dass sie Hunger bekommen hatte. "Lass uns etwas essen gehen", meinte sie zu ihrem Weggefährten, der irgendwie zu einem geworden war, doch wieso und warum wusste man nicht, es war einfach so passiert. Und sie hatte gerade auch keine Lust, das großartig in Frage zu stellen, denn es war momentan einfach so und Punkt. Vielleicht würde er ihr ja noch etwas ausgeben, ha ha... Sie glaubte selbst nicht daran.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 3:10 pm



Essen. Das war irgendwie auch wie Shoppen, also fand es bei ihm nicht gerade eine Abneigung, sodass er lediglich murrend meinte: "Mh, okay." Obgleich er innerlich schon binnen Sekunden von einer Vorfreude, die nicht mehr von dieser Welt war und gar nicht einmal hätte möglich sein können, gepackt wurde, die in seinem Innern den Dift nach warmen Mahlzeiten und einem duftendem Frühstück, eine unerreichbare Nostalgie von der Fülle der Marmalade, die auf dem Tisch direkt neben der Butter stand, weich und doch fest zugleich; sie war nicht ölig, schmierig, sondern besaß die perfekte Konsistenz einer Butter, die dem Kriminellem würdig war - das Höchste, was man im Leben als Butter also erreichen konnte! Welch ehrwürdiges Geschenk würde ein solche delikates Frühstück mit knusprigen Croissant, dessen größter Teil ohnehin durch seine Knusprigkeit auf dem Schoße des Essenden (also er) Platz finden sollte, wenn es denn nicht auf dem Teller landete, er aus perfektem Porzellan geschmiedet worden war, ein Meisterwerk seiner Kunst. Daneben noch ... Ach halt. Mittagessen war auch gut.
"Frühstück oder Mittagessen?", fragte er also knapp, und wenn er knapp sprach, dann konnte man sich meist sicher sein, dass er die Anwesenheit der umstehenden Personen als nicht allzu lästig empfand - wenn er sie als lästig empfinden sollte, dann war er ja doch eher ein Vulkan von Beschimpfungen und Meckereien, wo jeder lieber schnell das Weite suchen sollte.
Ach ja! Wie lange würde er denn noch hier festsitzen, in dieser Stadt, in der Pokémon schon aus dem Müll krochen wollten, obgleich sie nicht Deponitox oder dieses andere Pokémon vor Deponitox waren! Wobei, sie krochen ja wahrscheinlich selbst nicht aus dem Müll, sie waren ja auf irgendeine Weise Müll - ha ha - nicht.

✝ 011 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 3:18 pm

+012 x mit diesem Degen-Idiot
Die Frage nach dem Essen
Essen schien immer gut anzukommen, selbst bei so merkwürdigen Käuzen wie sie eben getroffen hatte. Jedenfalls schien er regelrecht in Ekstase aufzugehen, schien es ihr, oder bildete sie es sich nur ein? Seine Antwort war jedenfalls alles Andere als begeistert, aber das war ihr im Grunde auch egal. Hätte er nicht essen gehen wollen, wäre sie eben alleine gegangen, pah! (Hatte sie ihr Porte-Monnaie eigentlich dabei?) Das Letzte, was sie brauchte, war Hetze beim Essen. Wobei diese Irren ja nicht locker lassen wollten mit ihrer Verfolgung, auch wenn sie selbst nun ein gutes Stück weiter entfernt waren. Hatten sie denn nichts Besseres zu tun? Und dann bemerkte sie auch aus den Augenwinkeln diese Pokémon, die von überall herzukommen schienen, und die ebenso aussahen wie diese Menschen... War das ein neuer Mode-Trend oder so? Aber ne, dann würde dieser Herr hier ja dem wohl auch folgen, oder? Aber es hieß ja nicht immer, dass sie Masse Recht behielt, wie man hier mal wieder schön sehen konnte...
"Ich wäre eher für ein Frühstück mit Mittagessen", meinte Artsuiro dann und offenbarte damit wohl merkwürdige Essgewohnheiten, ergänzte dann aber noch: "Aber nur herzhaft." In ihren Augen machte das die Sache wieder besser, wie es mit den anderen stand, wusste sie nicht. Fakt war aber, dass sie gerade eher etwas Herzhaftes essen wollte, vielleicht ja nachher noch ein Dessert oder so, aber Marmelade ging ihr gerade nicht gut an den Kragen. Da damit wohl die Frage nach dem Was geklärt wurde, war nur noch das: "Und wo sollen wir essen?" Sie schienen in einer Straße mit mehreren Restaurants und Cafés angekommen zu sein, jedenfalls schien es so. Merkwürdig, wie leer es hier war.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam So Okt 04, 2015 3:34 pm



Oh sein Arceus, auf ihre Antwort hin sah er schon wieder die Marmalade und die perfekte Frühstücksbutter vor sich, das zarte Croissant und das knusprig-knackig harte Brötchen wie auch das unglaublich frisch gepresste Saft von Orangen; so frisch, dass man meinen müsste, man habe gerade erst in eine Orange selbst noch gebissen, die man im Garten selbst erwählt und für gut befunden hatte, ohne, dass jemand anderes in die eigene Wahl gesprochen und beeinflusst hatte. Oh - was für ein Zauber ein Frühstückstisch, vor dem Essen noch frei von Krümeln und von solcher Sanftheit in seinem Sein, doch in sich hatte, das war ... unbeschreiblich. "Ich würde vorschlagen, dorthin", sagte er und deutete auf ein Café, dass leerzustehen schien - oder so ähnlich. Zumindest war da keiner drin, aber die Tür würde er sicher aufbekommen, ha ha. Er ging ohne ihre Zustimmung schon einmal dahin und lugte durch die Fenstertüren hinein. Hier und da standen angefangene, gerade erst gebrachte Frühststücksteller herum, aber keine Seele weit und breit. Mit einem rüpelhaftem Verhalten, das ihm so eigen war wie die pinken Strähnen am Hinterkopf, stieß er die Tür auf und immer noch regte sich nichts. Er legte den Kopf schief. Na so was, kam ihnen jemand zuvor und hatte schon alle verscheucht? So ein Mist aber auch, dabei hatte er sich gefreut, endlich einmal nicht mehr der Gejagte zu sein; hipp-hipp-nicht-hooray! Er guckte sich um und sah prüfend auf die liegen gelassenen Teller. Schien alles frisch zu sein und zum Teil auch nicht angerührt. Na, hey, Essen umsonst! Ha ha ha.
"Was möchtest du haben?", fragte er sogar höflicherweise, in dem Glauben, sie habe ihm in das Café gefolgt - wenn man scheinbar noch mehr Stunden miteinander verbrachte, dann lieber harmonisch!

✝ 012 ✝

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