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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 4:49 pm

+038 x mit diesem Degen-Idiot
Entspannung
Bei dieser Dame konnte man eigentlich wirklich behaupten, dass sie den Verstand verloren hätte. (War nicht so unwahrscheinlich, ha ha.) Doch diesen Vorfall wollte man nun auch nicht mehr weiter kommentieren und ließ ihn einfach schweigsam passieren, und man nehme es als Tatsache an, dass hier gerade jemand sein Schulwissen revidierte. (Weil die Autorin nicht alles während der Ferien vergessen darf.)
Ohje. Touri-Infos. Da wurden Erinnerungen geweckt, ha ha... "Weißt du denn, wo eine sein könnte?", fragte sie nichtsdestotrotz, etwas entspannter, seit der Modergeruch zumindest dezent nachgelassen hatte. Es kam ihr so vor, als würde die Welt verrotten, und irgendwo mochte es ja auch stimmen... Realität, die nun Wirklichkeit war? Ein merkwürdiger Gedanke, den sie wieder verwarf. Es machte ja auch keinen wirklichen Sinn. Und tja. Was war mit diesem Gesicht denn, abgesehen von der alptraumhaften Hässlichkeit natürlich? "Das Blut sieht nicht besonders angenehm aus." Sie sah sich nach einer Waschgelegenheit für ihren nicht-Kumpanen um, während sie sich etwas näher zu den Straßen bewegten. Oder sollte sie versuchen, ihn mit einem kräftigen Schlag ihres Schirmes ins Meer zu befördern, damit dort gleich mal das Blut aus seiner Kleidung gewaschen wurde? Wobei sie eher daran zweifelte, dass sie genügend Kraft dafür haben würde. Die Stunden oder eher Tage oder eher Wochen oder okay, es waren manchmal auch Monate, ha ha, brachten es vollkommen. Warum konnte sie anstelle von körperlicher Betätigung nicht eine Doktorarbeit innerhalb einer Woche fertig stellen müssen oder so? Das wäre sicherlich genauso harte Arbeit, nur irgendwie auch wieder angenehmer. (Beide Aufgaben waren auf jeden Fall wohl in ähnlicher Weise unlösbar.)
"Dahinten sind Restaurants, geh dort auf die Toilette." Sie würde sich dann wohl nach weiteren Personen umschauen.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 5:44 pm



Wo stand eine dieser Aufnahmestätten für gestrandete Touris? Mh. Tja. Damit war der geborene Kriminelle eigentlich dezent und schlicht und ergreifend ein wenig sehr überfordert. Wo man so etwas finden wollte ...? Tja. "Im Stadtzentrum vielleicht?", gab er nachdenklich, grübelnd von sich, war er doch in irgendeiner Weise nicht von seiner Antwort überzeugt. Es könnte ja durchaus und natürlich sein, dass man das Zentrum für Informationen für schein-Stadtinteressierte eben nicht in die Mitte, sondern woanders gebaut haben könnte. Er wusste nicht, wie die Städtebauer so tickten und in welchem ehrwürdigem Gebäude, von denen es in Stratos City zumindest nicht allzu viele gab, wie er es selbst empfand, sie nun ein solches Center des Lärmes und so weiter gepflanzt hatten. Na ja. War es denn eigentlich so wichtig ...? Aber Stichwort Blut. Oh, ach ja, da war ja noch etwas. "Stimmt", gab er scheinbar erleuchtet von sich und nickte wissend. Ohja, da war ja noch etwas gewesen und er war sich im Grunde sogar eigentlich nicht so ganz darüber im Klaren, ob das Blut in seinem Gesicht nicht ... na ja, es war Sherlock ... stylisch war? Natürlich äußerte er das nicht, sondern pflichete ihr nur bei: "Yoah, könnte ich machen - wo ist ein Bad?" Und da waren auch schon wieder die Fragen und Fragen. Wo ist die Touri-Info? Wo war ein Bad? Tja. Er hatte von alledem keinen blassen Schimmer.
Aber er war scheinbar der einzige Planlose, denn die andere Dame gab sofort ein Restaurant, wo es eine Toilette - geben sollte. Er marschierte mit einem Achselzucken dahin und trat manierlich durch die Tür ein. Mal wieder herrschte Ruhe. Und es war dämmrig in dem Restaurant, weil natürlich auch niemand Beleuchtung am helllichtem Tag mochte.

✝ 038 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 6:49 pm

+039 x mit diesem Degen-Idiot
Geisterrestaurant
Hmm. Stadtzentrum war gerade nicht unbedingt der Ort, an den sie jetzt hingehen wollen würde. Also eher lieber doch keine Touristeninformation? "Stadtzentrum klingt schlecht", kommentierte sie also und überlegte. Wo konnte man denn eigentlich noch Karten kaufen? (Da es ihre erste Reise war, hatte sie absolut keine Ahnung.) "Vielleicht ja in einer Buchhandlung?" Würde vielleicht dann eher eine Blättermichum-Karte sein, aber das sollte einen nun auch nicht stören... Oder man kaufte eben einen Reiseführer, manchmal hatten sie auch nette Stadtpläne.
Zumindest gab es keine Widerworte, als der andere Herr sich bitte des Blutes im Gesicht entledigen sollte. Aber mit einem Bad konnte sie nicht dienen, dafür würden sie wohl eher irgendwo einbrechen müssen, und das tat sie als gesetzestreue Bürgerin natürlich nicht! Von daher verwies sie ihn auf die Toilette im Restaurant, welches sie soeben erblickte, und betrat es ebenfalls, um sich ein wenig umzusehen - vielleicht gab es hier ja noch irgendwelche Menschen mit Verstand? Jedenfalls verschwand der blutige Herr sogleich auf der Toilette - zumindest hoffte sie das - und sie blickte sich im dämmrigen Raum um. Es wurde nur langsam dunkler, aber es wurde eben dunkler, weswegen es nicht gerade hell erleuchtet war. Man sah zwar alles irgendwie, aber manches eben nur schemenhaft. Aber auch hier schien niemand zu sein, der ihr weiterhelfen konnte. Gruselig..., war ihr einziger Gedanke, während sie sich einen Stuhl nahm und sich weiter umblickte. Stratos City war doch auch sonst keine Geisterstadt, wieso also... war es gerade so ruhig? Sie würde wohl keine Antwort erhalten, und fragte sich, wie es wohl in den anderen Städten aussehen mochte, die sie ebenso wenig kannte wie Stratos.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 8:32 pm



Wie denn jetzt? Stadtzentrum sei schlecht? Also, da würden sie ja wohl irgendwo einen Plan herkriegen ...! Aber er beschwerte sich nicht laut, denn dazu hatte er wieder keine Lust. Na ja. Was sollte es auch. Dann wollte sie eben eine Buchhandlung suchen. "Dann eine Buchhandlung?", hakte er Sicherheits halber nach, ehe er seinen Schritt fortsetzte, um der Bitte der anderen Dame Folge zu leisten oder so. Dabei war er sich sicher, dass das Blut in seinem Gesicht unglaublich stylisch aussah ... Oder so. Er war sich zwar nicht ganz sicher, nicht ehe er es mit eigenen Augen gesehen hatte, aber ja, etwas sicher war er sich dann schon. Aber er ging nicht alleine in das Restaurant, wie ihm auffallen sollte, sondern die Dame folgte ihm. Sollte sie nicht eher nach einer Buchhandlung Ausschau halten, damit sie schleunigst aus Stratos City heraus kämen? Wobei, vielleicht waren die Geisteskranken ja auch überall, dann konnte er sich auch nicht helfen, wäre auch gut, wenn sie dann einfach hier bleiben würden, aber wer wusste schon, wo wer war und so ... Jedenfalls, er ging brav auf das Klo, schnappte sich ein paar Tücher, machte sie nass und wischte sich das trockene Blut aus seinem Gesicht, wobei er schon fand, dass dieses Blutige schon etwas hatte. Aber egal.
Während er damit beschäftigt war, das Blut wegzubekommen, was bei seinem Gesicht mit nassen Tüchern ja auch hervorragend ging, wenn das Tuch aus Papier sich nicht gerade in seine Einzelteile auflösen wollte, weil es nass war, hatte eine einsame Gestalt draußen ihren Weg gekreuzt und sah mit seinen Augen in das Restaurant, in dem sich gerade Sherlock mit der anderen Dame befand, hinein ...

✝ 039 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 8:45 pm

+040 x mit diesem Degen-Idiot
Nächte und Sessel
"Genau." Sie betätigte doch noch einmal ihr Gedächtnis und fragte sich, ob nicht in der Nähe des Pokémon-Centers eine Buchhandlung war. Und da war doch auch eine, oder etwa nicht? Ja, doch, ihr Chelast Feliff hatte es schließlich "geortet" und dann waren sie da hereingengangen und... tja, wenn sie sich an mehr erinnern könnte. Litt sie nun etwa an Amnesie, oder schlimmer, Alzheimer? Sie stockte. Nein, das würde es schon nicht sein, oder?
Oder?
Zu diesem Alptraum würde es jedenfalls passen, ha ha... Ihr blieb das Lachen im Halse stecken. Es fehlte vermutlich nicht mehr viel, ehe sie sich zu einer wahnsinnigen Lache überreden ließe... Worauf sie momentan wirklich ganz große Lust hatte... Aber sie ließ es dann doch bleiben, irgendwann würde das Fass schon überlaufen.
Jedenfalls fühlte sich Artsuiro nun ganz und definitiv beobachtet. Wieso sie sich auch momentan, in ihrer sitzenden Position, an ein Zitat erinnerte. "Und er saß ganze Nächte und Sessel durch...", murmelte sie vor sich hin. Wenn dieser Kerl sie so lange warten lassen wollte, würde sie wirklich ihre Lache loswerden - einmal Hexe sein hatte ja auch etwas. Aber dieser Blick. Sie erschauderte. Wer war das? Und vor allem: Wo? Sie sah niemanden irgendwo und jemanden nirgendwo. Es war zum Verrücktwerden, aber vielleicht war es auch einfach die Nervosität, sie war vermutlich ohnehin einem Nervenzusammenbruch nahe. (Das Zitat war im Übrigen von Jean Paul oder so.) So, aber wo war das Center nun?, lenkte sie ihre Gedanken auf praktischere Themen. Vermutlich hier irgendwo in der Nähe, sie würden es wohl finden, oder? Die Buchhandlung lag zwar etwas weiter weg, aber naja... Herumstreunen war keine wirklich bessere Alternative.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 1:21 pm



Dann würden sie also eine Buchhandlung aufsuchen und wenn dort niemand war, dann würde zumindest Sherlock mal wieder kriminell werden (was er ja ohnehin war) und würde sich eine Karte klauen gehen - Ende der Geschichte. Wenn dann aber doch ein Polizist um die Ecke schielte und ihn deswegen festnehmen wollte, dann lag sein Glück wirklich nicht im Diebstahl, so viel stand dann schon einmal fest!
Ehe er sich aber darüber Gedanken machen durfte oder sollte, gab es andere Sachen zu erledigen; wie die Gesichtswäsche zum Beispiel, die er auch fein säuberlich durchführte, während das Klo selber eher unter den Papp-Papieren leiden musste, aber das interessierte ihn geflissentlich wenig - er musste es ja nicht wegmachen, hah!
Während er aber der Reinigung seines Gesichts oberste Priorität zuschob und zusätzlich auch noch sich selbst ein wenig im Spiegel, der in diesem Moment eben nicht nervig war, bewunderte, hatte die andere Dame scheinbar ganz andere Probleme. Immer noch streunte eine undefinierte Person vor den Fenstern des Restaurants umher und sah sich hektisch, ja, beinahe schon panisch, wenn nicht sogar hysterisch um. Sie sah immer wieder durch das Fenster und hatte niemanden erhaschen können, so dämmrig war es in dem Restaurant! Die Augen rollten sich vor Hysterie, vor Panik, vor Hektik, und sie wusste nicht weiter mit ihr selbst. Die Person ...
Aber weiter sollte man ja nicht kommen, denn just in diesem Moment wollte der werte Herr sich aus seiner Gesichtswäsche begeben, nachdem er das Klo ordentlich eingesaut hatte, und rümpfte die Nase. "Fertig", meinte er bloß und wartete stehend, ehe sich die andere Dame wohl erheben würde.

✝ 040 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 1:40 pm

+041 x mit diesem Degen-Idiot
Diese Person
Da war also sie. Diese hysterische Person, die da hin und her lief. Und da war also sie. Diese Person, die gerade dem Durchdrehen nahe war, weil sie zudem auch wirklich große Lust verspürte, eine wahnsinnige Lache von sich zu geben - einfach so. (Immer wieder erfrischend, sollte man mal ausprobieren! Sporthallen eignen sich gut, wenn sie gerade in vollem Betrieb sind.) Doch sie atmete durch, und... versuchte sich zu beruhigen, auch wenn sie wusste, dass sie irgendwann wohl nicht mehr an sich halten können würde und es einfach durhczog. Diese Lache von sich gab. Punkt. Aber eben nicht jetzt, wo denn dann auch der andere Kerl sich dazu bequemte, nach einer halben Ewigkeit wie es ihr schien, aus dem Bad zu kommen. Ohne jegliche Reste von Papier oder Blut im Gesicht, wie Artsuiro nicht ohne eine gewisse Erleichterung feststellte.
"Gehen wir dann?" Sie erhob sich zwar von ihrem Sessel, den sie schon nächtelang durchgesessen (nicht) durchgesessen hatte, nur zögerlich und bewegte sich auch dann keines Schrittes vorwärts sondern blieb eigentlich dort stehen und wartete darauf, dass der Herr zumindest den ersten Schritt nach draußen wagte. Denn sie fühlte sich immer noch irgendwie beobachtet, und sie fühlte sich immer noch nicht gerade wohl und nein, sie hatte wohl nicht ihre Tage bekommen. Wer war bloß diese Person? Und, und das war die große Grundsatzfrage wie das Huhn un dd das Ei, wo war diese Person? Sie erblickte niemanden im dämmrigen Licht des Restaurantes, welches wie ausgestorben wirkte, und dessen Schatten zu tanzen schienen. (Aber vermutlich halluzinierte sie nur schon? Da waren Pilze gewesen, sie hatte es gewusst!)
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 4:50 pm



"Yo", gab Sherlock etwas bescheiden von sich (bescheiden in der Natur des Niveaus dieser Antwort) und wollte gerade seinen ersten, grandiosen Schritt in eine Welt setzen, die deutlich gerade unter seinem Niveau zu sein schien mit all ihren gespenstigen Orten, die so verlassen waren wie ein Geisterschiff es auch hätte sein können; mit all ihren seltsamen Kreaturen, denen Sherlock nur den Verstand sowie auch den nie besessenen Stil - in seinen Augen - aberkennen wollte und sollte und auch mit all den seltsamen Kreaturen und den Häusern, die er so oft gesehen hatte und doch nie wirklich für sich gewinnen konnte; in irgendeiner Weise schienen ihn selbst diese sprachlosen Wesen, die keiner Sprache und auch keiner eigenständigen Handlung mächtig waren, in gewisser Art und Weise, die man einfach nicht zu definieren wusste, weil es für sich unerschlossenes Gebiet darstellen sollte, auf die Nerven - auf seine ach so geliebeten und wichtigen Nerven - zu gehen, wie es sogar manchmal kein Mensch auslösen sollte; diese Genervtheit, die einen zur Weißglut treiben ließ und nur noch weiße und keine schwarze, keine kohlrabenschwarze und absolut undurchsichtige Asche zurückließ, die dann irgendein Unglückseliger wegmachen und zusammen kehren durfte, obgleich sich jener direkt bei dem Kontakt mit diesem Haufen von Hinterlassenschaft, die nicht mit den Hinterlassenschaften eines lebenden Wesens zu vergleichen waren - oder lieber nicht damit verglichen werden sollten; so erinnerte aber weiße Asche auch just in jenem Augenblick den werten Herrn, der gerade einen Schritt machen wollte Richtung Ein- oder Ausgang, an das fahle und bleiche Gesicht, welches er plötzlich im Fenster erblicken durfte; leichenblass und mit einem hysterischem Ausdruck auf dem Gesicht starrte es zu ihnen herüber - und der werte Herr sprach: "Da ist jemand."

✝ 041 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 5:03 pm

+042 x mit diesem Degen-Idiot
Ewigkeit und eine Person
Und die werte Dame sprach in diesem Moment, welcher ihr vorkam wie weit mehr als nur eine halbe Ewigkeit; wobei man sich dabei getrost fragen darf, wie man darauf kam, die Ewigkeit zu halbieren, sodass es erstens zwei Ewigkeiten waren und die Ewigkeit im Grunde dann doch immer gleich groß war, weil selbst die Unendlichkeit in ihrem Namen beinhaltete, kein Ende zu haben, so wollte doch auch die Ewigkeit als halbe Portion doch das Recht auf den Namen Ewigkeit haben, sodass es sogar eigentlich sein könnte, dass es mehrere Ewigkeiten gab (was es in irgendeinem Sinne wohl auch gab), die alle das Anrecht auf den Titel der Ewigkeit hatten, auch wenn es vielleicht alles nur weit weniger als halbe Portionen waren, denn auch ein kleinstes Stück Ewigkeit war im Endeffekt doch so groß wie das Ganze an sich, doch dabei sollte man sich auf fragen, wie weit denn Ewigkeit dann eigentlich reichte, und ob Ewigkeit sich wirklich wie Würmer fortpflanzen kann, wenn man es denn fortpflanzen nennen will, denn das ist doch im Endeffekt auch nur ein Prozess von sich weiter ausbreitender Ewigkeit, oder war es doch anders; daran glaubte man aber dann doch nicht, doch welcher Raum Ewigkeit einnahm, das wurde mit dieser grandiosen Frage dann doch nicht beantwortet, denn diese Welt schien einfach sehr, sehr kompliziert zu sein, als dass man sie mit einfachen Worten beschreiben kann; und doch ist es doch gerade das, was man immer und häufig tut, verkennt man also die Welt in ihrer Komplexität, indem man sich des Wortes bediente, indem man Bilder malte und Lieder schrieb, indem man nicht einfach alles auf einmal sprach und sang und zeichnete und es war: "Eine Person."
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 5:52 pm



"Das sehe ich selbst", erwiderte der werte Herr etwas patzig, als sie anmerkte, dass es sich um eine Person handelte - auch wenn es gewiss nicht so gemeint war von der anderen Dame, zumindest ging man als allwissender Erzähler einfach mal davon aus. Sherlock musterte die Gestalt, die hysterische, wie zu erwarten stillose und abgrundtief bleiche Gestalt mit einem schweigendem, musterndem Blick - tatsächlich wurde er durch die Geisteskranken soweit abgehärtet, dass er gar keinen Anfall von Fremdscham erlitt, ehe er einigermaßen sachlich die Person mustern konnte. Der Mund stand hilflos offen und die Haare waren vollkommen zerzaust; nichts ließ darauf schließen, dass sie eine ehrwürdige Person war, die eigentlich Theaterbühnen verzauberte - oder so. Zumindest sollte das die Geschichte sein, die sie den beiden Unwissenden auftischen sollte ... Und wer wusste, was Fiktion und was Realität war?
"Was machen wir jetzt?", fragte er gelassen, ohne eine Spur Panik im Gesicht. Vielleicht war er ja gelassen ob des Degens an seiner Hüfte, der ihn gegen menschliche Wesen schon zu schützen wusste, die nicht gerade "dickes Fell" anhatten, ha ha ha. Er legte den Kopf schief und verschränkte wohl wissend die Arme. Was taten sie denn jetzt, was taten sie nur jetzt ... Konnte man mit der Person sprechen oder würde sie sie nur verfolgen wollen, in dem torkelndem Gang, in dem er schon einige hatte torkeln und gehen sehen (rennen konnte man das bei Weitem nicht nennen). Er wartete die Antwort der anderen Dame ab, mutmaßte aber, dass man wohl mit der Person sprechen konnte. Sie sah zwar unschicklich hysterisch aus und war auch noch eklig leichenblass, aber ... na ja. War jetzt auch nicht seine Entscheidung, phe.

✝ 042 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 6:09 pm

+043 x mit diesem Degen-Idiot
Diese eine Person
Irgendwie erregte diese Person doch ein gewisses... Mitleid in Artsuiro, jetzt, wo sie sah, dass es doch eine recht ärmliche Gestalt war. Die Haare vollkommen durcheinander, der Blick irr und wirr, hilflos und scheinbar am Ende ihrer Kräfte. Aber gleichzeitig war sie auch gewappnet, denn naja... die Irren waren manchmal gerade diejenigen, die am gefährlichsten waren. Doch auch solch eine Person? Sie beantwortete die Frage mit Ja. Ihre Nerven waren schon angeschlagen genug und naja, zugegebenermaßen, sooo unheimlich kontaktfreudig und so weiter war sie eben nicht.
Also fiel ihr auch nur ein Vorschlag in weniger als drei Sekunden ein: "Wir nehmen den Hinterausgang." Ein ernst gemeinter Vorschlag, und irgendwie wusste sie auch nicht, ob sie dieser Person würden helfen können. Aber manchmal war es besser, die Augen zu verschließen? Sie hatte keine Ahnung. Diese Welt war eine grausame, und sie war vielleicht grausam, vielleicht schützte sie sich nur selbst. Wie sollte man es schon definieren?
In Betracht der Dame schien es aber auch so zu sein, dass sie nicht vernunftlos schien. Sie würden vielleicht sogar mit ihr klarkommen. Vielleicht wäre sie ja auch diese eine Person, die sie die ganze Zeit suchten! Eine Person mit Verstand. Also rangelte Artsuiro sich innerlich wieder mit ihrer Antwort und fügte zögerlich hinzu: "Vielleicht kann man aber auch mit ihr reden?" Sie schien zumindest ungefährlich zu sein, und wenn doch nicht, dann... Sie unterdrückte ein dezentes Würgegefühl, welches in ihr aufstieg und würde eher dazu tendieren, sie mit dem Schirm bewusstlos zu schlagen oder so, ha ha... Wäre jedenfalls eine magenschonende Alternative.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 6:55 pm



Und da hatte er schon einen Vorschlag, mit dem er recht zufrieden war; als ob er jemals Mitleid mit einer solch stillosen Person, wie sie das ja eigentlich alle waren, haben konnte! Von daher war er schon zum Hinterausgang gedreht, er wollte gerade den ersten, bombastischen Schritt in jene Richtung wagen, da schlug die andere Dame auch schon wieder etwas anderes vor; war sie denn so dermaßen wankelmütig? Es schien ihm so, so drehte er sich wieder zu der Person um, die vom Fenster starr zu ihnen starrte - oder eben auch nicht, was die Person genau anstarrte konnte Sherlock dann eben doch nicht so genau sagen, er war ja auch nicht dafür da, um anderer Leute Blicke zu wissen und zu beobachten, nein, er war schlicht und ergreifend einfach dafür da, um die Welt für alle Beteiligten etwas erträglicher zu machen und der Welt wenigstens etwas Stil zu verleihen; aber das war auch nur seine Sicht und Arceus gelobe, wenn jemand diese Sicht außer ihm ebenfalls noch jemand vertreten sollte ...! Jedenfalls sah er sich die Person noch einmal an und zuckte dann wie so oft schon mit den Schultern, ihm war es ja ohnehin gleich und außerdem hatte er einfach heute keine Lust dazu, großartige Entscheidungen zu treffen, auch wenn er sich sicher war, dass sie gewiss von ihm gefordert wurden! "Mir ist das absolut egal", erwiderte er also, "Wir können auch versuchen, mit der Person zu reden." Immerhin nannte er sie auch noch Person und nicht geisteskrank, das musste doch auch was heißen! Aber abhauen, das war ohnehin auch immer eine gute Sache; für fast alle Beteiligten.

✝ 043 ✝

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 7:32 pm

+044 x mit diesem Degen-Idiot
Das Kind von Hysterie und Wahnsinn
Ihr leider gewordener Partner schien ihr nicht gerade bei der Entscheidung irgendwelche Hilfe leisten zu wollen, von daher... Überlegte sie. Es war schon ein Wort für die Person, dass es sich in den Augen des merkwürdigen Menschens neben ihr um eine Person handelte und nicht um eine Geisteskranke - sprachlich feine Unterschiede fand sie immer wieder faszinierend, ebenso wie Dialoge und diverse andere Dinge, über die die Betroffene sicherlich sehr lange und ausschweifend zu reden vermochte, wenn es denn irgendwen interessieren würde - weswegen sie noch einmal scharf nachdachte und sich dann für eine Blitzentscheidung entschied. Sie winkte der Person zu. Es war nur diese eine Handlung, die Person selbst jedoch schien es zu erschrecken. Ihr schon irrer, hysterischer Blick nahm für einen Augenblick durchgeknallt wahnsinnige Dimensionen an, ehe sie sich langsam regelrecht zur Tür hangelte, um diese knarzend aufzumachen.
Artsuiro lief es dann doch eiskalt den Rücken hinunter, doch sie blieb standhaft da stehen, auch wenn sie doch lieber Plan 1 nehmen würde und durch die Hintertür abgehauen wäre. Aber sie blieb da einfach stehen und musterte diese Person mit einer gewissen Angst und Furcht, da sie keinerlei Ahnung hatte, um was für eine Person es sich handelte. "G-guten Abend", rutschte es ihr heraus, unterschwellig mit Furcht gespickt. Ob diese sich als berechtigt erweisen sollte? Die Gestalt jedenfalls bewegte sich zögerlich voran, vorsichtig nahm sie auf einem Stuhl Platz. Ihr Gesicht wollte nicht zu diesen Handlungen passen. Diese verzerrte, ausgehungert wirkende Fratze des Wahnsinns, der reinen Hysterie. Wieder erschauderte die Professorin. Was musste passieren, damit ein Mensch so aussah?
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 7:47 pm



"G-guten Abend", erwiderte die Person, die man nun irgendwie ja noch als weiblich identifizieren konnte, die sich nun auf einem Stuhl gesetzt hatte, ebenso zögerlich und von Furcht gespickt wie die andere Dame bereits. Sie sah sich immer noch panisch um, nach links, nach rechts, nach vorne, sogar nach hinten wie auch nach unten und oben sah sie sich um; ihr Gesicht war wirklich schrecklich hysterisch und es wirkte, als hätte sie schon einige Tage mit einer Furcht, die ihr niemand nehmen konnte oder es auch nur wagte, sie ihr zu nehmen, lebte, die ihr wirklich und wahrhaftige Alpträume bescherte.
Sherlock musterte sie kurzerhand und prompt wurde ein Stuhl heran gezogen, auf dem er sich rückwärts hinsetzte. Er sah die Person mit seufzendem Blick an, der sich auf eine langatmige und überaus langatmige wie auch langweilige Story gefasst machte, an und schüttelte sogar leicht den Kopf, wenn auch kaum merkbar. "Na dann, schieß los", meinte er mit einem murrendem Unterton, denn etwas anderes hatte er nicht erwartet; als wüsste er alles und kannte die Zukunft schon, bevor die Zukunft sich selbst kannte - so in etwa spielte er sich gerade auf, aber vielleicht lag es einfach daran, dass er immerhin schon die ein oder andere Tragödie (auch mit den Momenten, den vielen Momenten des Fremdschams) mitbekommen und gesehen hatte - da kam immer so eine Szene, in der sich die Charaktere auslassen durften. Immer. Immer. ... Na gut, meistens. Nicht immer, aber meistens.
Die Gestalt, die als weiblich zu identifizieren war, sah ihn perplex und verwirrt an, sie zitterte immer noch am ganzen Leib und ihr Blick war immer noch von Furcht geprägt. "W-Wie bitte?", fragte sie und Sherlock verkniff sich ein Seufzen, rollte aber mit den Augen.

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 8:11 pm

+045 x mit diesem Degen-Idiot
Direkt fragen
Puh. Sie konnte sprechen, stank nicht aus dem Mund und hatte ein paar weitere Punkte an sich, die zu ihrer Sympathie beitragen sollten. Welch ein Glück, dass es sich wohl um eine recht normale Person handeln sollte oder so. (Wie ihr wirres Aussehen zustande kam, ließ man an dieser Stelle mal außen vor.) Gemäß dem Pinkie nahm auch sie sich wieder einen Stuhl, beziehungsweise setzte sich auf den durchgesessenen Sessel, welcher immer noch in ihrer Nähe stand. (Mit Angst im Bauch ließ es sich entweder sehr gut bewegen, oder sehr schlecht. Es war immer eine Sache der Persönlichkeit.)
Ganz prompt und direkt fing er dann auch mit seiner Frage an. Artsuiro fand sie dezent kontextlos und legte, ihr Geist war weitesgehend wieder beruhigt, den Kopf schief. Auch die Person, die andere weibliche Person, schien sich nicht so mit der Denkweise des ihr fremden Mannes (Artsuiro wünschte, sie würde ihn auch nicht kennen, kannte ihn dann aber wohl doch leider) vertraut machen zu können. Sie war immer noch mit schrecklicher Angst erfüllt, wie es aussah, also nahm Artsuiro das Zepter in die Hand - nicht gerade sicher, ob sie das ganze Dilemma in irgendeiner Weise würde verbessern können. "Was ist Ihr Problem?" Die Standardfrage, die sie auch manchmal ihren Studenten stellen durfte, fand nun auch hier ihren Platz. Immer noch ziemlich direkt gefragt, aber naja, eine andere Frage fiel ihr in diesem Moment auch nicht ein. Außer vielleicht nach... Dingen, die keinen interessierten, und vor denen es anderen Personen so ziemlich grauste. Am Ende würden sie diese Person noch verschrecken. (Was vielleicht ja auch nicht so schlecht wäre, ähem...)
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Di Okt 13, 2015 8:22 pm



Ein Glück (?) für den gewillten Kriminellen, dass die andere Dame die Führung übernahm und er somit nicht mehr sprechen musste; oder seine grandios-nicht-grandiose Denkweise noch weiter erläutern und klären musste, denn scheinbar verstand die einfache Dame sie einfach nicht, sodass sie noch nicht einmal wusste, was gefragt war ...! Oh sein Arceus, das war einfach nur ... Aber gut, er lehnte sich nunmehr zurück und wartete auf die Geschehnisse, die Tragödie, die Geschichte einer femme fatale oder was auch immer noch die geistreichen Dichter und Denker für Ideen und Bezeichnungen hatten, die auf eine Dame hätten zutreffen können, lauschen zu dürfen. Oder zu müssen. Für ihn war es ja eher zweiteres, aber das sagte er ja niemanden, weil er ordentlich die Klappe hielt, wenn andere Menschen redeten - total untypisch für ihn und die anwesenden Personen konnten froh sein, dass er mal nicht den Rüpel, der er ja bekanntlich war, heraus hängen ließ.
"A-Also, i-i-ich wurde von grausigen Kreaturen verfolgt ...", schilderte die Dame zu Beginn und zog ihre Sachen, die sie anhatte, karge und zerschlissene, aber durchaus noch nutzbare Kleider, die die einstige Schönheit nur erahnen ließen, noch enger an ihren Leib. "V-V-Von diesen Z-Z-Z- ...", wollte sie gerade weiter ausführen, aber ihr stockte der Atem bei diesem Wort. Das konnte sie ja bei Leibe nicht aussprechen, oder doch?! Nein, das wäre zu ... Erinnerungen ... Hilfe ...!!
Sherlock sah sie entgeistert an. ... Sie war zwar nicht geisteskrank wie die Menschen es zum Beispiel am Hafen waren, aber für ihn stand nun eindeutig fest, dass sie sie nicht mehr alle hatte.

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mi Okt 14, 2015 1:21 pm

+046 x mit diesem Degen-Idiot
Zombies gibt es nicht!
Die Dame fing dann auch sogar wirklich an zu reden. Wenn auch ihre zwei ersten Sätze so berauschend viel Inhalt hatten, dass Artsuiro ihr gar nicht mehr folgen konnte. Als jedoch das besagte Z-Wort kommen sollte, hüstelte die Mathematikerin und Verfechterin der Realität leise, doch die andere Dame schien so oder so nicht sonderlich viel Lust auf einen Fortgang ihrer Worte zu haben. "Zombies gibt es doch, wie Sie doch bekanntlich wissen sollten, nicht, meine Liebe." Wenn sie anfing, andere mit "meine Liebe" zu reden, hatte man in ihren Augen wohl einen nicht geringen Dachschaden. Die andere blickte sie irritiert an.
"A-a-a-aber... da-das w-w-w-waren..."
"Geisteskranke, vermuten wir. Eine Kollektivveranstaltung vielleicht." Sie hüstelte erneut, denn sie erinnerte sich mal wieder an ein kürzlich erst genommenes Blutbad. "Oder so ähnlich", fügte sie etwas leiser hinzu, ehe sie laut ergänzte: "Aber es waren keine Zombies, denn Zombies entsprechen keiner Logik und widersprechen dieser." Ob sie an einer Massenhalluzination litten? Zumal Zombies nicht dachten, und was nicht dachte war nicht! - wenn man zumindest Descartes' Theorie in einen völlig falschen Zusammenhang setzen wollte. Im Grunde eigentlich nie ihr Anliegen, doch sie hatte eben keine Nerven aus Stahl. (Erstaunlich, dass sie sich noch so gut hielt, ha ha.) Ah, da war wieder dieses Bedürfnis nach einer wahnsinnigen Lache, dem aber nicht stand gegeben wurde. Erst einmal diese schrecklich hartnäckigen Hirngespinste austreiben gehen.
"A-a-a-a-aber das w-w-wa-wa-war-waren Z-z-z-z..."
"Nein, meine Liebe", unterbrach Artsuiro erneut mit bestimmter Stimme. "Wie können wir Ihnen helfen?" Da aus den vergangenen Taten wohl nichts mehr herauszuholen war, würde man sich wohl an die praktischen Dinge wenden.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mi Okt 14, 2015 1:37 pm



Ein Glück (?) (zum zweiten Mal), dass er nicht sprechen musste, denn das hätte in hysterisches Kreischen und ungläubiges, unglaublich starkes Kopfschütteln geendet, wo er die Person vor ihm, die ja schon ohnehin total verstört war, auch noch zutiefst in ihrer Person beleidigt hätte, indem er angezweifelt hätte, ob sie denn Verstand besäße - denn irgendwie war jeder nervig und seiner Meinung nach war jemand, der nicht nervig war, auch jemand mit Verstand - nämlich dieser konnte bemerken, wenn er sein Umfeld nervte und somit das nervige Verhalten auch prompt einstellen, aber ... aber ... Na ja. Man redete ja nicht umsonst von seiner Weltansicht, die ohnehin auf den Kopf gestellt zu sein schien.
Die andere Dame schien der einen Dame mit einer ungewöhnlichen, eher weniger ruhigen Ruhe eintrichtern zu wollen, dass es keine Zombies gab - aber es gab ja auch keine, wie Sherlock immer wieder mit Genugtuung feststellen sollte, denn seine Art und seine Sicht auf die Dinge waren so logisch und so verständlich - wie sie eben nicht logisch und auch nicht wirklich verständlich waren. Das ließ sich der gewillte Kriminelle natürlich erstens nicht in seine Gedanken schieben, noch sonst irgendwie unter die Lupe kommen lassen - er war ja immerhin ein standfester Mensch, der zu sehr auf seine Meinung beharrte, ohja, ohja.
Aber die andere Dame fragte sogleich die eine Dame, wie man ihr denn helfen könnte. "I-I-I-I-I-I-Ich, weiß es nicht ...", gab sie von sich und schüttelte bedauerlich den Kopf, das Gesicht in die schmutzigen Hände vergrabend und sogar leise schluchzend war ihr Kopf nach vorne gebeugt und die Haare fielen in Strähnen um ihr verdecktes Gesicht. Wieder kamen unheimlich Erinnerungen hoch und eigentlich wollte sie doch nur zum Theater ...!

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mi Okt 14, 2015 1:50 pm

+047 x mit diesem Degen-Idiot
Eigenarten des Alters und weinende Menschen
Ohje. Mit weinenden Menschen hatte Artsuiro nie wirklich etwas anfangen können. Weder mit kleinen Kindern, die ihren Ballon verloren hatten, noch mit Mitschülern, die wegen irgendetwas weinten, noch mit Studenten, mit denen sie sich aber glücklicherweise meistens nicht heulend befassen musste, die sich wegen irgendetwas zu Tode weinen wollten. Oder mit Verletzten, sie kam ja nicht einmal damit klar, wenn sie selbst mal auf die Tränendüse drücken musste... Also. Was tat man also in dieser Situation? Vielleicht beruhigend auf die Schuler klopfen und dabei möglichst beruhigend aussehen und wirken und so weiter, aber das konnte sie mal so gar nicht. Entweder sie funkelte Leute an, oder sie... keine Ahnung, regte sich über welche auf? Ach, war ja auch egal. Also... Was machte man denn nun? Sie war kein bisschen schlauer. Zumindest nicht wirklich.
"Können wir Sie denn irgendwohin bringen, wo man Ihnen helfen kann?" Sie verkniff sich die Psychatrie, die sie beinahe noch dran gehangen hätte. Ihr fiel einfach kein anderer Ort ein, da sie auch nicht erkennen konnte, ob ihre Kleidung vielleicht einstmal sehr hübsch und kostbar gewesen war und so. Wenn sie das könnte, stimmte mit der Welt wohl irgendetwas nicht... "Wer sind Sie denn eigentlich?", fragte sie dann noch einmal mit einer Mischung aus Misstrauen und Freundlichkeit, was wirklich merkwürdig wirkte, so viel durfte gesagt sein.
Und so kam es wohl auch ein. Etwas irritiert (we eigentlich schon die ganze Zeit, die Arme war auf wirklich merkwürdige Gestalten getroffen) blickte sie zu der Dame in der Schuluniform um. Leute in ihrem ALter müssten sie doch kennen, oder nicht? Sah sie etwa SO entstellt aus? "S-s-sie kennen mich nicht?"


Zuletzt von Artsuiro am Do Okt 15, 2015 3:26 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Mi Okt 14, 2015 3:28 pm



Oh nein, die eine Dame mit dem zerschlissenem Kleid, den schmutzingen Fingern und dem hysterischem und bleichem Gesicht war einem erneutem Ausbruch der Tränen nicht gerade weit entfernt. "I-I-I-I-Ich sehe also so entstellt aus ...", heulte sie plötzlich los und schämte sich gerade in Grund und Boden, auch nur den Boden dieses Restaurants betreten zu haben; ach, wäre sie doch eher den Z-Z-Z- ... den "Z-undsoweiter" zum Frass gefallen, dann würde sie sich diese Schande nicht antun müssen! Oder so etwas; wer nur an ihrem Unglück Schuld war? Vielleicht ja sogar sie selbst?! Oh, was für ein ungerechtes und niederes Schicksal gerade bei ihr im Gange war, das konnte sie nicht ertragen!
"Was'n jetzt los?", mischte sich der einzige Mann im Raum wieder in das Geschehen ein, als er sah, wie sie nach der Frage der anderen Dame in Tränen ausgebrochen war, die scheinbar nicht mehr der Furcht oder der Angst wegen waren. Seltsame Personen, diese Weiber, das waren sie doch alle, total und durch und durch und durch und durch seltsame Wesen ... Musste er ja nicht verstehen, oder doch? "Sie hat doch nur nach ihrem Namen gefragt", meinte er mit genervter Mimik und rollte ebenso genervt mit den Augen, wonach er auch noch skeptisch eine Augenbraue hob. Also, wenn das nicht seltsam war ... Zuerst vor Furcht verzerrt und vor Angst ja sogar beim Sprechen gelähmt sein und jetzt wegen dem eigenem Namen heulen ... Konnte ja wohl nicht der Frauen Ernst sein! Wegen so einer Lappalie, man würde ja wohl nicht Karl oder so heißen, so geschmacklose Eltern gab es doch (wohl hoffentlich) nicht! Wenn er sich doch irrte, dann war die Welt eindeutig an ihrem Ende ...

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Do Okt 15, 2015 1:10 pm

+048 x mit diesem Degen-Idiot
Namensproblematiken
Und wieder einmal ganz großen Mist gebaut, es war nicht zu fassen. Der Name schien wohl wirklich tragisch zu sein, oder? Zumindest konnte sich Artsuiro nichts Anderes vorstellen, was jemanden derart in Tränen ausbrechen ließ. Hieß sie etwa... ... Ihr fiel nicht wirklich ein Name ein, über den sie sich so sehr schämen würde, ha ha... "Alles in Ordnung?", fragte Artsuiro, als der Herr im Bunde ebenfalls seine Bemerkungen gab, die sie nur zu sehr unterstützt hätte, aber da nahm sie doch lieber dieselbe Seite wie ihre weibliche Kollegin ein - war irgendwie doch sympathischer als dieses Bündel merkwürdiger Nerven. "Es ist ja wohl nicht so, dass Sie einen besseren Namen hätten", behauptete sie einfach mal ins Blaue hinein, wusste ja nicht, wie der Kerl hieß. (Was ihr Name eigentlich war, tja... davon hatte sie keine Ahnung. Klang aber irgendwie nach einer Misshandlung des Japanischen, oder gab es das Wort kunstfarben wirklich? Allerdings würde sie so manches nicht mehr wundern.)
Doch nun stellte sich mal wieder die Frage, wie man mit einer weinenden Person umgehen sollte. Sie schien nämlich kaum etwas mitzubekommen. Wollte man, dass man ihren Namen erriet oder so? Es wäre vielleicht gar keine so schlechte Idee, das vielleicht doch mal zu versuchen... Sicher war sie sich allerdings nicht. Sie wusste eben nicht, wie sie damit umgehen sollte. Es war ihr ein Rätsel. "Vielleicht... Annabellinne?" Sie räusperte sich leise, kaum hörbar, ob des -inne, welches sie angehangen hatte. Warum auch immer. Diese Endung hatte etwas an sich, fand sie, und war gleichzeitig ziemlich unnötig. Aber gab dem Namen wiederum einen unverkennbaren Hauch.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Do Okt 15, 2015 1:34 pm



Aber, was für eine Schmach sie hier erlitt, oh nein, wäre sie doch nur abgehauen und hätte nicht so penibel an ihrer Rolle festgehalten, die große, glorreiche Madonna des Stückes endlich, endlich, endlich, nach so vielen Jahren, endlich hätte spielen dürfen ... Nein, wenn sie nur weggegangen wäre, mit ihm, dann wäre es ihr vielleicht sogar viel besser ergangen, vielleicht wäre sie dann ja so etwas wie glücklich geworden ... Ihr Gesicht immer noch in den Händen verbergend hielt ihr Schluchzen über die Jämmerlichkeit ihres Lebens und der damit verbundenen Entscheidungen weiter an - dass jeden Moment wieder die gefürchteten "Z-"s und (oder) die ebenfalls mindestens genauso verhassten Geisteskranken auftauchen könnten, schien irgendwie jeder geflissentlich vergessen zu haben. Stattdessen schluchzte sie nur noch hilfloser auf, als die anderen wieder Worte sprachen. Nur ein Name? NUR EIN NAME?! Sie dachte eigentlich, sie hätte es zu einer Berühmtheit, zumindest einer kleinen, geschafft, aber ... aber ... aber diese Ernüchterung tat ihr einfach nicht gut.
Sherlock schüttelte den Kopf, und vergrub ob der schlechten und miserablen Lage, die die eine Dame offen zeigte, ebenfalls sein Gesicht in die Hände grub und es somit verdeckte, weil eer es einfach nicht aushalten konnte, wie stillos sich diese junge Dame dann doch benahm! Es war ... es war einfach unerträglich peinlich! Er wollte gerade seinen innerlichen Schimpftiraden Luft machen, da kam auch schon etwas von der anderen Dame, die wohl so etwas wie einen Namen nannte. Einen Namen, der seltsamer war als alles, was Sherlock jemals über dem Weg gelaufen war - immerhin hatte er persönlich einen Namenspatron, wenn auch nicht unbedingt einen, den er gut heißen konnte - so per se gesagt.
Die Dame schreckte auf und plötzlich fing ihr Gesicht an zu strahlen. "Du meine Güte!", rief sie erfreut aus und wollte sich wacklig auf ihre Beine erheben, ließ es dann aber ob der instabilen Haltung dann doch, "Sie kennen mich ja doch!"
... Äh ja, wer war das noch einmal? (Fragte Sherlock innerlich.)

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Do Okt 15, 2015 2:17 pm

+049 x mit diesem Degen-Idiot
Und es war der Name!
Der Dame schien es wirklich sehr sehr schlecht zu gehen. Doch war einen Namen ins Blaue raten eigentlich dann legitim? Jedenfalls schien es ein wenig sehr zur Verbesserung der Lage beizutragen, denn sie hatte eigentlich immer noch keine Ahnung, wer diese Person denn war... Sie verkniff sich ein Hüsteln, ein Räuspern und jegliche Antwort außer einem krampfhaft wirkenden Lächeln. Es war furchtbar. Wer war diese Dame bloß? Am liebsten hätten sie ihr ja doch nicht mehr helfen wollen, ha ha...
Denn diese Dame legte auch mit ihrer Lebensgeschichte los, und zwar in Form von ellenlangen Tiraden, die sich eigentlich nur wiederholten, mit Höhen und Tiefen, Metaphern und ohne jeglichen Witz, denn sie nahm das alles ziemlich ernst, aber an manchen Stellen klang es einfach so merkwürdig lächerlich, dass zumindest die Mathematikerin sich ein Lachen verkneifen musste. Das wäre wohl nicht schicklich gewesen. Also hörte sie einfach nur, immer noch krampfhaft zu, und lauschte einfach den Worten und den Worten und wünschte sich zeitgleich an einen anderen Ort.
"Geht es Ihnen jetzt besser?", fragte sie, nachdem diese Dame wohl endlich geendet hatte; das Zeitgefühl war der Professorin währenddessen abhanden gekommen, aber es schien ihr mal wieder so, als hätte sie Nächte und Sessel durchgesessen (Jean Paul als Urheber, man erwähne es mal wieder), denn es schien auch so, als wäre ihr Bein nicht gerade angenehm eingeschlafen, und ihre Augen wollten eigentlich einfach nur noch zufallen. Aber sie blieben offen, das Lächeln weiter auf dem Gesicht und nur weiter die erzwungene Freundlichkeit vortäuschen, ha ha... Würde diese Dame jetzt bitte gehen?, schien sich das Gesicht zu fragen, doch niemand antwortete.
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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Do Okt 15, 2015 2:44 pm



Sherlock schaltete ob der tragisch-idiotischen Lebensgeschichte der einen Dame, die man ihm natürlich dann ohne wenn und aber und warum und doch und man führe so weiter fort einfach vortragen musste; es war ja auch nicht so, als würde der werte Herr viel Wert auf gute - Betonung auf das kleine, entscheidene und nichts sagende Wort "gut" - Unterhaltung legen ... Nein, das tat er natürlich nicht (sehr wohl). Zum Glück konnte er das mit dem "auf Durchzug schalten" schon so lange, wie er angefangen hatte, sich in Opern und Theatern hinein zu schmuggeln (was tatsächlich besser klappte als die Kombination von ihm und stehlen). Aber was brachte es einem auch, der Leidensgeschichte von jemand Fremden zu zu hören, über die man sich aber wahrscheinlich köstlich amüsieren könnte, wenn man nicht sekundenlang immer wieder in Anfälle von Fremdscham verfiel! Was für eine Peinlichkeit sich ihm präsentierte, das sollte ihm zum Glück erspart bleiben; wenn auch nicht gänzlich, so bekam er immer wieder etwas mit, aber da entgleisten ihm bloß die Züge, denn die Dame plapperte ohne Wenn und Aber und Doch und Warum und Weshalb, nein, sie ließ sich nicht so einfach unterbrechen, nein, sie ließ sich gar nicht unterbrechen, wenn man ehrlich war. Überhaupt nicht. Sie redete nach Strich und Faden durch und sogar die Sache mit den "Z-" aka Geisteskranken zog sie bis zum bitterem Ende durch, schluchzte aber so undeutlich, dass man ihr selbst wenn man ihr zuhörte, noch nicht einmal ein einziges Wort verstehen konnte. Kein Stück.
"J-ja, danke sehr", gab die eine Dame, der so viele Menschen auch natürlich so grandios zugehört hatten, erleichtert von sich, als danach gefragt wurde - wo Sherlock schon beinahe Hat keiner danach gefragt! antworten wollte, aber er verkniff es sich, denn er war eingeschlafen. Und wachte gerade wieder auf.

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Re: Mit Schirm und Degen / Dem Tode entgegen!

Beitrag von Gastam Do Okt 15, 2015 3:25 pm

+050 x mit diesem Degen-Idiot
Gute Taten
Ihr glücklicher Kumpane war also einfach komplett eingeschlafen. Wäre sie am liebsten auch. Doch sie war ja eine halbwegs höfliche Person, also war sie wach geblieben. Anders als ihre Beine, die nun anfingen, auf unangenehme Weise zu kribbeln. Würden sie diese Person jetzt loswerden? Sollten sie sie an diesem gottverdammten Theater loswerden? "Dann können Sie sich also auf in ihr Theater machen?", fragte Artsuiro mit freundlicher Miene nach, erntete aber nur einen entsetzten Blick.
"D-da allein dr-draußen? N-n-n-nein!" Sie weinte nun beinahe wieder, sodass Artsuiro schnell einlenkte.
"Wir bringen Sie selbstverständlich dorthin." Wie sie weinende Personen nicht mochte. Sie musste wohl stark an sich halten, nicht einfach während ihrer Eskorte dann in irgendeine Gasse zu verschwinden und diese leidige Dame endlich loszuwerden, aber es war ja auch ein gewisses Menschlichkeitsgefühl da... welches im Zuge der tragisch-nicht-tragischen Lebensgeschichte der Dramaqueen hier so gut wie verflogen war. Menschen, die ihr Leben derart theatralisch sahen, konnte einem auf den Senkel gehen! Selbst dann, wenn man keine hatte. Glaubte sie zumindest.
Und mit einem Ruck war die Dame auf den Beinen, richtete ihren Rest an Kleidern und ihre Haare und wollte sich auch nach draußen wagen. "D-dad-dann wollen wir doch", meinte sie mit zitternd hysterischen Blick in Erinnerung an die Z-s. Ohje. Das könnte ja mal was werden. Wo war gleich die Hintertür? Seufzend erhob sich auch Artsuiro, die Tatsache mehr oder minder verfluchend, im Angesicht der Irren nicht einfach entflogen zu sein. Gutmenschen hatten es wirklich schwer im Leben, und erst recht während einer Apokalypse... die es ja nicht war.
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