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Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Zytomegaam Mi Jul 01, 2015 6:19 pm

Pokémon-Center
In dieser Raststätte mit dem allseits bekannten roten Dach können Trainer ihre Pokémon kostenlos heilen lassen. Gegen etwas Geld bekommt man hier ebenfalls etwas zu Essen und kann über Nacht bleiben, auch ein kleiner Laden für den Trainerbedarf lässt sich finden.

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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam Di Apr 19, 2016 5:01 pm


002#Conclusion for illusioned
cf. Monsentiero, kleiner Flughafen

Ihr Geist beruhigte sich allmählich, als sie dem Polizisten zu einem anderen Polizisten folgte, der... sichtlich genervt wirkte. Zumindest etwas genervt? Sofort stellte sich bei Nina ein schlechtes Gewissen ein, welches ohnehin auf fast alles zu reagieren schien. Sie war einfach geflüchtet, das war schon wahr, aber dieser Termin... er saß ihr immer noch im Nacken. Und ihr Handy hatte sie auch nicht dabei, es hätte schlimmer kaum kommen können für die auf Ordnung und Perfektion bedachte Dame. Wo war denn bloß wieder ihr Kopf geblieben? Vermutlich auf ihren Schultern, doch die Gedanken schienen sich in eine andere Richtung zu bewegen.
Sie nickte dann, wieder in der Gegenwart angelangt, als der Polizist an einen anderen Ort führte. "Sie können mich ruhig Nina nennen, Mister Janoschka", erwiderte Nina auf seine Begrüßung hin bestimmt, aber noch freundlich. Nur wegen eines Berufes verlor man ja nicht gleich seine Identität, oder etwa doch? Nun, das würde Nina schwer verwundern - auch wenn es schien, dass sie selbst ihre eigene doch ab und dann verlor, ha ha... Schauspieler führten ein hartes Leben. Oder zumindest sie, aber sie war auch eine andere Spezies, hatte sie manchmal das Gefühl. Zumindest, was ihre Leidenschaft anging - doch wenn man die Jahre zuvor quasi das gemacht hatte, was einen noch lange nicht so passioniert und begeistert hatte, war das wiederum vielleicht eine gut schlechte Begründung dafür.
Sie setzte sich gehorsam, als Jiellko sie zum Sitzen aufforderte, und machte nun einen wirklich eher ruhigen Eindruck. Es schien, als hätte sie zumindest noch die Thematik mit dem Termin nach hinten geschoben, um sich auf dieses Problem konzentrieren zu können. Wie lange es letzendlich anhielt, wäre wohl auch die Frage. Erneut nickte sie, als er ihr ein Klemmbrett hinhielt und sie es mit aller Ruhe und Ordentlichkeit aufschrieb, was auch immer von ihr verlangt wurde. "Sie können mich normal sehr gut über das Handy erreichen, aber das habe ich gerade nicht dabei. Soll ich Ihnen den Ort meines nächsten Termines noch mit aufschreiben? Damit Sie dort noch Kontakt aufnehmen können, auch wenn ich versuchen werde, das Handy so schnell wie möglich wiederzubekommen", erklärte Nina dann die aufkommende Problematik mit offensichtlicher Verlegenheit. Ihr war es wirklich peinlich, das vergessen zu haben, egal, wie nebensächlich es für manche war. In ihrem Job konnte sie es sich kaum leisten, nciht erreichbar zu sein, und vor allem musste sie auch andere Leute erreichen können.
Am Ende würde sie noch irgendetwas Wichtiges verpassen - einen Anruf von Ishiko zum Beispiel. (Okay, das zählte unter eine andere Kategorie von wichtig, aber! Es war wichtig.) "Welche Fragen haben Sie denn an mich? Ich kann Ihnen vermutlich nicht sehr viel weiterhelfen, ich habe ja kaum bemerkt, dass das ein Diebstahl war..." Sie lächelte, immer noch peinlich berührt. Eine unangenehme Situation, doch sie versuchte, zumindest irgendwie noch ein Bestes darauszudrehen! So schlimm konnte das... nun, sie wollte abhauen, auch wenn sie beinahe überfallen worden wäre, und das war sicherlich nicht allzu förderlich für die Arbeit der Polizei und nun... sie hatte ein wirklich riesiges Potential an Schlechtes Gewissen, das musste man ihr lassen.
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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam Mi Apr 20, 2016 7:03 pm

Chapter I - Be aware of Hitting Dogs

#6 | cf. Das Pokémon Center von Monsentiero

"Okay, dann 'Nina'", brummelte der immer noch nicht allzu gut gelaunte Polizist vor sich hin, als beide das Pokémon Center betraten und er darauf wartete, dass sie sich setzte und ihre Formalien aufschrieb. Dabei musste er auch noch ihren extrem langen Ausführungen zuhören, dass er innerlich nur mit den Augen rollen konnte, während alles nach draußen ... na ja, nicht unbedingt höflich, aber wenigstens neutral zu sein schien.
Bis er hörte, dass sie ihr Handy vergessen hatte.
... Bitte was? Welche junge Person hatte ... vergaß bitte ... was? Nein, das entzog sich seinem Verständnis und das sah man seinem nicht gerade perfekten Pokerface auch an. "Ah. Ja. Das mit dem nächsten Termin wäre ganz gut", gab er nur trocken zurück, schüttelte er kaum merklich den Kopf, ehe er stumpf mit der Befragung fortfahren wollte, als das zweite Fragezeichen sich in seinen Kopf schlich.
... Bitte was? Hatte ihm diese Dame vor ihm gerade wirklich weismachen wollen, dass sie ... dass sie noch nicht einmal gemerkt hatte, wie sie fast bestohlen wurde? Wie ... verblindet oder was auch immer konnte man eigentlich sein ...?! Das war ... wirklich unerhört! Meine Güte!, dachte er sich nur frustriert, war aus der Person wohl nicht wirklich etwas rauszuholen, was ihn weiterbringen würde. Ungeachtet der Situation zog er seinen Kollegen heran und kommunizierte in gedrosselter Lautstärke, die jedoch an Genervtheit nicht zu überbieten war.
"Hey. Sicher, dass ihr die Richtige habt?"
"Öh, ja, ziemlich."
"Sie hat nicht gemerkt, wie sie fast bestohlen wurde."
"Eh, ja, das haben wir auch gemerkt."
"Und sie ist dann trotzdem hier?"
"Na ja, sie ist eine Zeugin ... oder so ..."
"... Befrag du sie."
"Und später beschwerst du dich darüber, dass du sie nicht selbst vernommen hast ..."
Und da musste auch der gewiefte (nicht-gewiefte) Verhandlungstaktiker einknicken. Dieser Fakt war eindeutig etwas, was dafür sprach, dass er sie selbst vernahm, war es bei früheren Fällen schon einmal vorgekommen, dass ein paar Puzzleteile gefehlt hatten, weil die falschen Fragen gestellt wurden. Nicht nur von dem sporadischen Team, was er sich immer zusammen zimmerte, nein, natürlich auch von ihm. Aber er zog es vor, selbst zu befragen und den Patzer zu leisten, selbst verantwortlich zu sein, als die Schuld auf andere schieben zu müssen.
Seufzend nahm er gegenüber der pinkhaarigen Dame Platz und betrachtete die Daten, die sie aufgeschrieben hatte. Nina Bluhm ... Der Name sagte ihm doch etwas ... "Ach, die Nina Bluhm?", stieg er wieder locker in das Gespräch ein. War sie nicht ... ähm ... irgendetwas in der Unterhaltungsbranche? So genau kannte er sich da auch nicht aus, nur manchmal waren ein paar Gesichter wichtig oder weniger wichtig, je nachdem.
Abrupt aber wandte er sich wieder dem eigentlichen Thema des ganzen hinzu, während auch das Stalobor ihren Weg in das Pokémon Center gefunden hatte, wo es sich brav neben Jiellko stellte, die ewige Quelle der Ruhe. Ach ja. "Nun, dann möchte ich sie kurz darüber aufklären, dass alles, was Sie sagen für oder gegen Sie verwendet werden kann; aber da ich hier mit dem Fast-Opfer eines Diebstahls rede, ist es nur zu Ihrem Besten, mir einfach alles zu erzählen." Und nächster Punkt abgehakt, er war soooo gut dabei.
"Nun, die erste Frage: Was haben Sie genau gesehen? An was erinnern Sie sich?", fragte er nun und er hoffte inständig nicht auf irgendeine banale Antwort wie ... "Nebel" zu kriegen. Dann wäre der Tag endgültig gelaufen.

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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam Do Apr 21, 2016 5:59 pm


003#Conclusion for illusioned
Okay, sie hatte den Polizisten definitiv verärgert. Reumütig knabberte Nina an ihrer Unterlippe herum, aber nur für eine kurze Zeit, ehe sie durchatmete und versuchte, sich zu entspannen. Es war aber nach wie vor keine besonders schöne Situation, denn das, was man als Person der Öffentlichkeit vermittelt bekommt, ist der Drang danach, geliebt zu werden - wenngleich es erst einmal abstrakt oder gar befremdlich klingen mag. Bei ihr war dies zwar nicht allzu stark vorhanden - es ist ihr eher eine Besessenheit mit ihrem Fach zu eigen, die schon gruselig anmutet - aber doch irgendwie, und wenn sie von ihrem Manager ermahnt werden muss.
Sie bemerkte auch während sie sprach, dass sie nicht gerade das lieferte, was gewünscht war, und machte sich ein Bild von dem Eindruck, den sie macht, und musste daraufhin auch wieder sich innerlich ziemlich sammeln. Sie war so ein verdämlichtes Knallhirn heute, es war ihr selbst kaum begreiflich. Nun, das mit dem Diebstahl, den sie nicht begriffen hatte, war ihr auch ziemlich peinlich, und sie zuckte regelrecht zusammen, als sie die entgleisten Züge der Person vor ihr bemerkte, und auch die sich verändernde... Aura oder wie auch immer man das nennen sollte. Sie hatte nun definitiv keinen guten Start hingelegt, und sie wusste, dass sie kaum etwas zu diesem Fall beitragen könnte. Kein besonders gutes Stück, wenn sie sich selbst ansah...
Kein Kommentar oder böses Wort kam ihr über die Lippen, als sich Mister Janoschka sich zu seinem Kollegen wandte, geduldig wie eh und je. Sie verfluchte sich selbst immer noch wohl ein wenig dafür, wie dämlich sie eigentlich war, und naja. Das würde wohl erst einmal noch eine Weile so andauern.
Als der Polizist zurück kam, übergab sie ihm die Daten und nickte dann, doch irgendwie überrascht, auch wenn sie sich vielleicht daran wieder gewöhnen sollte. Es war ungewohnt, dass die Leute ihren wirklichen Namen kannten, doch... nun ja... er war eben wohl passender, wenn man ihren Managern und der Agentur traute. Abrupt jedoch wandte sich das Thema in eine andere Richtung, und sie nickte bei den folgenden Worten, welche ihr zuerst wieder einen Schrecken einjagten. Da sie sich jedoch nichts zu Schulden kommen ließ - und sie, naja, auch sonst das Opfer war - würde sie ohnehin keine Lüge auftischen.
Dann begann sie schließlich zu erzählen, wie ihr Tag bisher verlaufen war. "Ich habe in meiner Eile nicht wirklich auf viel geachtet, und es war ziemlich neblig. Ich bin die kürzeste Route gelaufen, die ich nehmen konnte, um vom Pokémon-Center aus nach Ondula zu kommen, und dort weiterzugehen. Ich habe aus den Augenwinkeln eine Gestalt gesehen, dachte aber, dass es ein normaler Passagier war. Ich glaube, dass sie nicht besonders groß war, bin mir aber nicht sicher. Ich bin weitergelaufen, irgendetwas passierte ganz schnell, und dann bin ich auch weiter geeilt." Sie schloss und überlegte, ob sie etwas vergessen hatte, verneinte sich selbst in Gedanken dann aber.
"Entschuldigen Sie bitte die Frage, aber könnten Sie mir erzählen, was da ganz schnell genau passiert war?", fragte sie, nicht ohne eine gewisse Peinlichkeit zu verspüren. Aber sie wollte es nun doch wissen, denn sie hatte es nicht realisiert und nicht bemerkt, zu ihren Missgunsten.
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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 6:07 pm

Chapter I - Be aware of Hitting Dogs

#7 | Jiellko, der eigentlich schon jeglichen Glauben in diese junge Dame, die zwar einen berühmten Namen hatte, heute aber anscheinend besonders darauf getrimmt war, Polizisten auf den werten Geist zu gehen, verloren hatte und somit eigentlich nur sporadisch zuhörte, als sie auch schon anmerkte, dass sie eine Person gesehen hatte. Sofort horchte er auf, konnten die anderen Zeugen in vorherigen Fällen den Täter eigentlich nie beschreiben oder auch nur irgendetwas über ihn aussagen. Bis auf diese eine Sache mit der Hand oder mit der Pfote. Was auch immer eben.
Bevor er jedoch seinem Interesse breit machen konnte, war sie auch mit ihrer Frage schon wieder schneller. Nun, es war eine durchaus berechtigte Frage, die sie ihm stellte, immerhin hatte sie ein Anrecht darauf, zu erfahren, was ihr beinahe passiert wäre. ... Natürlich hatte sie das, aber für gewöhnlich wussten die Opfer oder die Fast-Opfer auch von selbst, was genau geschehen war. "Sie sind fast überfallen worden, ein junger Mann hatte das noch verhindert", fasste er kurz zusammen und beließ es dabei. Er wollte noch ein paar Informationen kriegen und bevor er ihr nur irgendwelche Sachen sagte, die sie wiederum sagen würde, nur damit er nicht so mies gelaunt war oder so, war nicht der Sinn einer Befragung. Nur zu hören, was man hören wollte, wäre zwar schön und gut, entspräche in den meisten Fällen aber auch einfach nicht der Wahrheit.
"Nun gut, ich fahre dann mit der Befragung fort, wenn sie nichts dagegen haben", kehrte er zum eigentlichen Sinn der Sache zurück (er sollte Informationen von ihr bekommen und nicht sie von ihm), "Können Sie die heran nahende Gestalt irgendwie klassifzieren, beschreiben?" Wenn sie das tatsächlich könnte und er sich auf ihr Wort verlassen könnte, wäre es schon eine Errungenschaft für sich. Der sich im Nebel tarnende Dieb hatte einen kleinen Fehler begangen und immer noch durfte sich der junge Polizist fragen, ob es sich nur um eine Einzelperson oder gar um organisierte Kriminalität handelte. Wenn er ehrlich war, hatte er mit organisierter Kriminalität nicht allzu gerne etwas am Hut, da man sich dabei niemals alleine durchwagen konnte und bestenfalls noch einen oder gar mehrere Partner haben sollte. Und für gewöhnlich arbeitete der junge Mann auch nicht allzu gerne zu mehreren zusammen, denn wie man es schon von der Chemie gewohnt war: Die langsamste Teilreaktion bestimmte die Geschwindigkeit der Gesamtreaktion. Diesen Gedanken wie eine lästige Fliege gedanklich wegwischend, widmete er sich erneut der Befragung.
"Erinnern Sie sich sonst noch an irgendetwas, egal, wie unwichtig das sein mag? Irgendetwas, was sich heute morgen ereignet hat, was Sie gesehen haben?", stellte er sogleich seine nächste Frage hintenan, nur, um Zeit und Ähnliches zu sparen. Mittlerweile wirkte er dabei gar nicht mehr so gestresst und genervt, der draußen tobende Sandsturm und die von den Wolken bedeckte Sonne schienen ihr Übriges getan zu haben, aber dennoch ... war da noch eine kleine Spur von angerissenen Nerven zu sehen.
Langsam aber schien sich auch seine Laune irgendwo zu ändern und zu drehen, zu fließen und zu gehen. Die wachsamen Augen blieben bei den restlichen Sonnenstrahlen immer noch erhalten, doch man spürte, wie eine kleine Veränderung vor sich ging; ganz leicht tendierte er nun zum nachdenklichen Mann, wenngleich die Sonne eben noch ihren Dienst tat.

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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam Mi Mai 04, 2016 8:28 pm


004#Conclusion for illusioned
Sie wusste mit schlafwandlerischer Sicherheit, dass sie sich nicht gerade bei diesem Polizisten beliebt machte. Sie, Nina Bluhm, die eigentlich eine sehr akkurat arbeitende Person war, und das war ihr unendlich peinlich. Dieser Vorfall, welcher sie mächtig ins Wanken brachte, auch wenn sie sonst noch recht... naja, was hieß hier gelassen. Sie wollte um jeden Preis und auf jeden Fall nicht allzu doof dastehen, aber auch keine falschen Informationen verbreiten. Hoffentlich war das, was sie redete, nicht völliger Humbug. Sie ermahnte ihr Gehirn, in all der Aufregung nicht einfach irgendetwas zu erfinden... Doch vielleicht sollte sie noch so viel Vertrauen in dieses Konstrukt oben in ihrem Kopf haben.
Den folgenden Worten, die die Antwort auf ihre erfolgte Frage bildeten, lauschte sie dann doch ganz aufmerksam. Auch wenn es nicht so unglaublich viele waren, da der Sachverhalt schnell erklärt schien. Zumindest hatte die Schauspielerin nun einen besseren Überblick, sie würde sich wohl erst nachher auf mehr Informationen einstellen können. Mr. Janoschka schien zumindest momentan eher Wert auf die Befragung zu legen, und sie würde ihn dann dabei auch nicht unterbrechen. Zumindest bis auf ihre Antworten eben.
Er leitete diesen Prozess dann auch entsprechend ein, und sie schaltete ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Denken und das Erinnern zurück. "Also, die Gestalt war groß", begann sie mit dem Offensichtlichsten, "Ich glaube, in etwa... ein Kopf größer als ich. Die Kleidung war etwas eher Helles, vermutlich mit Kapuze, oder er hatte helle Haare. Sie war schon recht stämmig, oder zumindest raumergreifend. Ich kann da nicht so gut beurteilen, ob es von der Kleidung kommt oder nicht - ich war zu schnell wieder weg." Sie schloss ihre Augen, um zu schauen, ob da noch ein Detail war. "Ah, jetzt fällt es mir wieder ein. Ich glaube, dass die Gestalt rote Schuhe hatte. Das waren diese... All Moons?", warf sie dann fragend in den Raum hinein, mit Schuhen kannte sie sich nicht so gut aus... Oder generell im Prinzip mit Mode. Sie zog das an, was man ihr vorsetzte, und eigene Entscheidungen... eigentlich nur im Sinne einer Rolle, einer Figur. Ob sie irgendetwas wie einen eigenen Modegeschmack besaß?
Ob sie noch etwas Anderes gesehen hatte? Um ehrlich zu sein, nun musste sie wirklich stark nachdenken. "Nein, nicht wirklich. Außer ein eher beklemmendes Gefühl, das ich aber manchmal vermehrt habe... Als ob ich beobachtet werden würde, wissen Sie?" Sie machte eine kurze Pause, erinnerte sich zurück. "Deswegen habe ich mein Pandir, welches zuerst noch draußen war, auch wieder in den Ball gerufen. Deswegen, und weil ich es eben sehr eilig hatte."
A propos eilig. Sie musste doch noch irgendwohin, richtig? Ein Gefühl der Unruhe überkam sie wieder, doch sie gab ihr Bestes, einen gelassenen Eindruck zu machen. Mit ihren Schauspielkünsten müsste es doch funktionieren! Schade nur, dass sie da wieder ein extrem ehrlicher Mensch war. Und wenn sie sich nicht gerade hinter einer ihrer tausend Masken verstecken konnte, verbergen konnte, brachte sie es auch nicht wirklich übers Herz. Aber die eine Frage zu stellen, das wagte sie momentan auch nicht. Sie wollte diesen Herrn schließlich nicht bei seiner Arbeit stören!
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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam So Mai 08, 2016 8:01 pm

Chapter I - Be aware of Hitting Dogs

#8 | Und da war es auch schon, die nervige Person wurde weniger nervig, sobald sie auch einmal Fakten vorzuweisen hatte, die etwas Nützliches beitrugen. Eine ungefähre Personenbeschreibung war das, was sie noch am ehesten heraus bringen konnte, sie war ja auch eine der wenigen Personen, die ganz nah an diese dubiose Person heran kommen konnten.
Nun war diese Person also groß gewesen, einen Kopf größer als sie gewesen, also etwa fünfzehn Zentimeter plus vielleicht? (Er nahm sich vor, die Gesichter von fünf zufällig ausgewählten Kollegen auszuwählen und zu vermessen, um einen Durchschnittswert zu erhalten.) Die junge Dame war recht normal groß für ein Mädchen, also an die hundertachtundsechszig oder hundertsiebzig Zentimeter groß, vielleicht ein bisschen größer oder kleiner; den genauen Wert konnte er vielleicht noch in ihrer Krankenakte finden (nein, dieser Polizist scheute wirklich keine Geheimnisse). Helle Haare oder helle Kapuze, eigentlich würde er ja auf das zweite tippen, doch auch eine Kapuze war recht auffällig, Nebel hin oder her. Er schrieb sich alles fein säuberlich auf, beinahe jedes Wort, was die Dame von sich gab, wurde konzentriert aufgeschrieben. Dass sie dann aber wieder die Schuhe beschreiben konnte ... er musste sich von einem seiner Kollegen eine Liste der Bewohner geben und dann auch noch einmal alle Schuhpaare überprüfen, nur um sicherzugehen, dass das Paar auch von keinem Bewohner dieser kleinen verschlafenen Stadt, die er zudem auch noch seine Heimat schimpfen konnte, getragen wurde. Eigentlich hoffte er das, denn er wollte nicht, dass er einen seiner ehemaligen Nachbarn, die er nicht kannte, beschuldigen musste oder so. Oder gar seine Großeltern, die er bei dieser Gelegenheit wohl auch noch besuchen musste ... Ha ha. Die Marke aber kannte er, irgendwoher, vielleicht sein Kollege, der diese Marke ja so angepriesen hatte.
"Danke für die wichtigen Beschreibungen, wir werden gewiss damit arbeiten können", erwiderte er höflich und dankend, mit dem Kopf nickend, während er seine letzten Notizen vervollständigte, nachdenklich mit dem Kugelschreiber auf dem Blatt herum tippend, ehe er den Kopf hob und dabei gar nicht mal mehr so mies gelaunt aussah; scheint, als hätten die Wolken und der Sand ihr Bestes gegeben, um die Sonne wenigstens ein bisschen zu vertreiben.
"Welches Pokémon hatten Sie denn draußen?", hakte er nur noch einmal nach, als er auch die Sache mit dem Pandir - reine Vollständigkeit - ebenfalls notiert hatte und unten drunter noch die Sachen notiert hatte, die er noch nachfragen musste. Dann aber erinnerte er sich wieder zurück an die Tatsache, dass sie ja scheinbar ach so dringend noch wohin musste, sodass er auch wohl zu ihrem Glück nach dieser Frage und Antwort direkt einmal sagte: "Danke für die Antworten, das wäre es dann gewesen. Einen angenehmen Tag noch." Yep, und das wäre es auch für ihn für's Erste gewesen, musste er eben nur noch ein paar Einzelheiten nachgucken, bei seinen Großeltern vorbeischauen und dem Sandsturm trotzen. Zum Glück waren seine Pokémon da nicht so empfindlich ...
Das Stalobor erdreiste sich dazu, die junge Pinkhaarige noch zur Tür des Pokémon Centers zu begleiten, ehe es zu ihrem Trainer zurückkehrte, der grübelnd über die Notizen hockte und sich nur einmal erhoben hatte, als er sich von Nina Bluhm verabschiedet hatte.

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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam Fr Mai 13, 2016 2:55 pm


005#Conclusion for illusioned
Während ihrer Beschreibung der Person, die hoffentlich auch seine Richtigkeit besaß, schien sich die Laune ihres Gegenübers aufzubessern, was die Schauspielerin mit Erleichterung zur Kenntnis nahm. Es gab doch einen meilenweiten Unterschied zwischen beruflichem Verhalten und ihrem sonstigen Verhalten. Sie kratzte sich für einen Augenblick kurz am Hinterkopf, eine Geste der Verlegenheit, die nur kurz ihren Platz fand. Es war wirklich merkwürdig, doch sie liebte die Schauspielerei wohl gerade deshalb, weil sie dann so vieles und so viel anders sein konnte!
Sie zählte so weit die Dinge auf, an die sie sich erinnern konnte, und achtete nicht darauf, dass der Polizist sie sorgfältig aufschrieb. Ein mancher wäre bei dieser sorgfältigen Dokumentierung wohl ins Grübeln geraten, doch Nina vertraute auf das Gute im Menschen! Und das würde sich vorerst wohl auch nicht ändern, nein, im Gegenteil, es würde eher noch beständiger und beständig werden. Auch wenn sie ins Wanken geriet, sie versuchte, auf dem schmalen Grad nicht zu fallen und ihre Schritte mit Bedacht zu wählen und fest zu setzen.
Sie wurde dann schließlich entlassen, und sie nickte noch einmal ernst. "Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Aufklärung des Falles", meinte sie dann noch einmal und hoffte wirklich, dass dieser Dieb geschnappt werden würde, auch wenn sie ihn nicht bemerkt hatte. Oder anders gesprochen, sie hatte ihn ja bemerkt. Aber das war es auch schon. Ein wenig sehr peinlich war ihr der Vorfall ja dann doch wieder... Als sie dann aber noch ihr Pandir erwähnte, blieb sie doch noch einmal sitzen. "Mein Pandir Ivan hatte ich aus dem Ball, dann aber doch wieder nicht", erklärte sie dem Polizisten, und erhob sich dann endlich.
Sie nickte ihm noch einmal zum Abschied zu, winkte dann doch auch und drehte sich dann um, um den Ausgang, beziehungsweise ja den Eingang anzupeilen. Sie lächelte dem Stalobor zu, welches sie begleitete - vermutlich das von Mister Janoschka, nicht wahr? Sie lächelte es sanft an, und beugte sich dann ein ein wenig herunter, um ihm dann... irgendwie auf die Schulter oder so zu klopfen. "Danke, mein Großer." Dann wandte sie sich wirklich dem Ausgang zu, und kaum war sie aus der Tür entschwunden, fing sie auch schon an zu rennen.
Sie warf einen Blick auf ihre Armbanduhr, verfluchte ihre eigene Dummheit, und rannte dann einfach nur, um die nächsten Busse oder Züge oder was auch immer zu erwischen, um dann zum nächsten Ort zu gelangen, an den sie nun hinmusste. Sie war schon viel zu viel zu viel zu spät dran, dass sie sofort schon wieder das große Grämen bekaml. Doch nun hieß es erst einmal, die Beine in die Hand nehmen und sprinten, nichts Anderes als sprinten!
Sie musste immerhin immer noch pünktlich da ankommen, und hoffentlich würde sie dieses Mal nichts weiter behelligen. Sie hielt ihre Augen wachsam zu beiden Seiten, um auch niemanden unabsichtlich anzurempeln. Der Tag war mittlerweile etwas weiter vorangeschritten, und die kleine Stadt füllte sich mit etwas Leben. Sie würde es wohl gerne beobachten, hatte sie aber momentan wirklich andere Dinge zu tun - sehr zu ihrem Bedauern.

tbc. Vapdydro City, Pokéwood
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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

Beitrag von Gastam So Mai 29, 2016 5:00 pm

Chapter I - Be aware of Hitting Dogs

#9 | Die letzten Fakten wurden aufgenommen, es schien nun konkreter, welche Person er suchen musste. Es war noch nicht ganz geklärt, ob es sich jetzt "nur" um eine Einzelperson handelte oder nicht doch eine größere Gruppe dahinter steckte, doch er würde weder zweiteres noch ersteres begrüßen. Organisierte Kriminalität war ihm schon immer zuwider gewesen, viel zu lästig, alle fangen zu wollen, doch auch Einzelpersonen waren dann in ihrem Wahn meistens so versessen, dass es schon gruselig wurde.
Am besten, er dachte erst einmal weder an die eine noch an die andere Möglichkeit. Erst einmal müsste er an diese Person oder an diese Personen herankommen, doch bevor er alles das geschehen konnte ... musste er erst einmal seine Großeltern besuchen. Warum führte ihn noch einmal dieser Fall ausgerechnet nach Monsentiero? Ach ja, Fortuna "liebte" ihn ja.

"Hallo, Großvater, guten Tag, Großmutter!"
So in etwa fing eigentlich jeder Besuch bei seinen werten Großeltern an, egal, ob zu Weihnachten, zu Neujahr oder einfach jetzt, so zwischendurch. Er konnte sich nicht vor diesem Besuch drücken, dafür waren Polizisten in diesem kleinen Ort viel zu auffällig und seinen Namen und sein Aussehen kannte man hier natürlich. Er war zwar nicht oft hier, aber trotzdem. Es war schon beinahe gruselig, wie dicht besiedelt so etwas sein konnte.
Nun also saß er bei seinem grummeligen Großvater und seiner sanften Großmutter (reines Klischee) bei einer Tasse Tee und einem Stück Kuchen.
"Deine Großmutter hat den Kuchen gerade gebacken, du kommst genau richtig", brummelte der Großvater gerade und nickte seinem Enkel zu. Es war nicht so, dass sie sich nicht leiden konnten, doch die wenig standhaften Launen seines Enkels hatten ihm nie wirklich zugesprochen.
Sie unterhielten sich eine kleine Weile lang, ehe der Herr Polizist mit einem Anliegen hervor preschte, was ihn durchaus von Nutzen war und den Besuch so irgendwie erfolgreich machte. "Entschuldige, Großvater, aber ... gibt es hier jemanden, der AllMoons trägt?", fragte er seinen allwissenden Großvater, der in dieser Sache aber hinter seiner Frau zurück stehen musste.
"Nun, so weit ich weiß, nein, diese teuren Markenschuhe werden hier draußen doch viel zu schnell dreckig!", gab diese also die Antwort, die über die modischen Belange dieser kleinen Stadt durchaus besser Bescheid wusste als ihr Mann, der nun hüstelte.
"Ich stimme ihr zu", gab er kurz angebunden und Jiellko musste über seine Großeltern ein wenig lächeln. Die Tatsache jedoch ließ das aufkeimende Licht schnell erlöschen, denn nun musste er sich scheinbar doch dazu anschicken, die Dame ein weiteres Mal zu behelligen. So viel Zeit wie er vertrödelt hatte, war sie bei ihrer Eile aber gewiss nicht mehr hier. Nun, dann müsste das erst einmal warten.
"Danke", gab er ehrlich von sich, nahm einen Schluck und stellte endlich die Frage, die eigentlich alle Anwesenden beinahe vergessen hatten: "Oh, wie geht es euch eigentlich?"

Er sammelte nach dem Besuch bei stürmenden Sandsturm noch ein paar Indizien ein, hatte sich im Pokémon Center eine kleine EDV-Station aufgebaut, wo er mithilfe eines Miniscanners eines Kollegen ein Frottage (er skizzierte mit einer Bleistiftmiene über die Spuren eines aufgenommen Fußabdruckes, vermutlich pokémon'scher Herkunft) einscannte und sogleich zwei Emails verfasste. Die erste mit dem gescannten Abdruck ging an eine Rangerin, die zweite war anhangslos und ging an eine Forscherin. Nun, ob ihm das etwas weiterhalf ... Langsam musste er auch wieder zurück in die leidige Zentrale, dort seine Informationen zusammen kratzen.

tbc. Zentrale der RPV, Stratos City

Begleitet von Stalobor, Demeter
Aufnahme der Zeugenaussage von ... seinen Großeltern?
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Re: Das Pokémon-Center von Monsentiero

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