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Schrebergärten

Beitrag von Gastam Do Okt 15, 2015 2:58 pm

Schrebergärten

Nachdem die Stadt durch mehrere Hotels und den regen Güterverkehr aufblühen konnte haben sich einige der Bewohner von Marea City einen kleinen Garten gewünscht, in dem sie dem kleinen Großstadtfeeling entkommen können. Im Nordwesten der Stadt, von einem kleinen Wäldchen umrandet, befinden sich nun einige wenige Schrebergärten von den verschiedenen Bewohnern.

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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Do Okt 15, 2015 3:19 pm

1
mit Ella
Warum war sie noch gleich hier? Welcher Teufel hatte es geschafft, dass sie sich in so eine Gegend begeben musste die durch und durch mit Menschen gefüllt und mit Fisch-Duft durchzogen war? Ach ja. Sie selbst.
Wieso auch immer Amaranth auf die Idee gekommen war, nach Marea City zu kommen - jetzt bereute sie es. Diese Stadt war mit Abstand die hässlichste Stadt die sie je gesehen hatte, und Stratos City war da sonst immer der Vorreiter. Tja, Marea City hatte das nun übertrumpft. Doch wenigstens hatte sie sich die Angebote am Markt ansehen können, dort gab es schließlich Dinge, die es sonst nirgendwo in Einall gab - Interesse bestand an der Sache also schon, auch wenn Amaranth das, was sie hätte haben wollen, mit Sicherheit auch nicht gekauft hätte sondern irgendwie anders in die Finger bekommen hätte. Doch auch der Markt enttäuschte sie in diesem Sinne, denn es gab dort heute nichts, was sie interessierte und was sie "unbedingt" brauchte.

Nachdem sich die Weißhaarige etwas zu Essen geholt hatte schlenderte sie nun durch die Stadt auf der Suche nach irgendetwas interessantem, was man tun könnte. Ihre Kleidung war heute sehr schlicht gehalten: lediglich eine schwarze Jeans und ein weißes Hemd, das in die Hose gesteckt war. Wie immer wenn sie auf keinem Auftrag war hatte sie ihre Maske nicht dabei und sah, bis auf die weißen Haare und roten Augen, aus wie jeder andere Mensch. Niemand hätte wohl vermutet, dass sich hinter der Fassade eine sadistische Verbrecherin befand.
Neben ihr her lief Sgiath, der die meiste Zeit außerhalb seines Balles verbrachte. Amaranth hatte die stählerne Ameise einfach gerne an ihrer Seite und sie mochte die Blicke der Menschen, die diese Pokemon Art nicht leiden konnten. Überraschender Weise waren das mehr als erwartet und ihre Gesichter, wenn sie den Käfer sahen, waren mehr als priceless.

Nun gingen sie gerade in Richtung Westen um die Stadt wieder zu verlassen, als Sgiath urplötzlich stehen blieb und sich umsah. "Was ist los?", murmelte sie und sah zu ihrem kleinen Begleiter herunter, der sich bereits wieder in Bewegung gesetzt hatte - jedoch nicht in die Richtung, in die sie gehen sollten. Amaranth verdrehte die Augen und ging der Ameise hinterher, in Richtung mehrerer kleiner Schrebergärten.
In einen von ihnen gelang Sgiath ohne Probleme; bei seiner Größe war das ja keine Frage. Zielstrebig krabbelte der Käfer über die helle Wiese des Gartens bis zu einem kleinen Strauch, an dem Beeren hingen. Eine nach der anderen wurde gepflückt und dann verspeist; erst als Amaranth ihn eingeholt hatte hielt er in seinem Tun an und wandte sich um um Amaranths Blick zu sehen. "Ist das dein Ernst? Nur für Beeren?", brummte sie mies gelaunt und wollte gerade wieder umdrehen und zurück zum Weg gehen; doch vor ihr stand nun ein orangenes Ding das aussah wie ein Rasenmäher und brummte sie wütend an. "Was zur.." Weiter kam sie nicht, denn der Rasenmäher, mittlerweile als Rotom entlarvt, raste direkt auf die Frau zu. Mit einer geschmeidigen Bewegung war Amaranth ihm jedoch ausgewichen und das Rotom steuerte direkt gegen den Zaun - und von einer auf die andere Sekunde waren da plötzlich eine ganze Horde Rasenmäher.
"Vorsicht, die sind gefährlich!", hörte sie einen Mann von weiten rufen, der jedoch auch nicht den Anschein machte irgendetwas zu unternehmen. Wunderbar.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham Sa Okt 17, 2015 5:26 pm




Post #005
Goes With Amaranth
cf: Einkaufsstraße in Stratos City [Quest: Angriff der Rasenmäher]
Ihr Blick glitt nach links und rechts, denn das einzige, was man ihrer Meinung nach hier machen konnte, war die schönen Gärten zu bewundern - leider waren nicht alle Gärten auch wirklich schön. Manche dachten sich wohl, dass die Natur schon ihren Weg finden würde. Tatsächlich sahen manche so aus, als würde kein Mensch daran arbeiten. Welch eine Schande! Was hatte das noch mit Ordnung zu tun? Sie musste dringend wieder an ihren Arbeitsplatz...dort herrschte wenigstens Ordnung! Aber sie war in Marea City, einige Kilometer von Stratos City entfernt, einfach weil ihr Pokémon diese Stadt hatte besuchen wollen. Viel gab es hier immerhin nicht und langsam fragte sich Ella, wieso sie Morph diesen Gefallen getan hatte. Selbst die Arena wollte sie im Augenblick nicht herausfordern. Aber Morph hatte Freude - und das war zumindest die Reise wert gewesen.
So saß ihr Ditto auf ihrem Schoß und beobachtete die Leute, die durch die Wege der Schrebergärten liefen und bestaunte die Natur. Das blaue Pokémon schien fasziniert davon zu sein, obgleich es Ella ein Rätsel war, warum. Sie jedenfalls bekam langsam aber sicher doch Schmerzen in den Armen, denn es war anstrengend, den Rollstuhl eigenständig zu bewegen - natürlich war es nichts Neues für sie, denn sie hatte noch nie einen ausgefallenen Rollstuhl besessen, auch wenn sie sich sicher war, dass sie sich mit ihren technischen Kenntnissen wahrscheinlich noch selbst einen bauen könnte, doch sie war mit diesem Modell immer gut klar gekommen. Er war schlicht, schwarz, wie die meisten Rollstühle eben waren, doch er war auch bequem. Und das war für sie nun einmal wichtig. »Können wir jetzt wieder zurück fahren?« fragte sie ihr Pokémon, womit sie natürlich nur meinte, zurück nach Marea zu gehen, denn nach Stratos City würde sie am heutigen Tage sicherlich nicht mehr aufbrechen. Statt einer Antwort seitens ihres Pokémon aber sprang dieses ohne Vorwarnung von ihrem Schoß herab und verschwand durch eines der Gartentore, in einen Garten, in dem sich bereits Menschen befanden. »Morph, komm zurück!« rief sie ihrem blauen Ditto hinterher, das jedoch nicht die Anstalten machte, auf Ella zu hören. Mit einem leisen Fluch fuhr sie auf den Garten zu, in der Hoffnung, dass ihr Rollstuhl durch das Tor passen würde. Diese Tore waren leider nie sonderlich groß...
Sie kam gerade einmal zu eben jenem Tor, noch nicht den Versuch gestartet, sich hindurch zu zwängen, da sah sie schon eine Horde Pokémon, die Ella allerdings nicht zuordnen konnte. Sie hatte sie noch nie in Echt gesehen, konnte sich nur daran erinnern, sie einmal im Fernsehen gesehen zu haben und konnte nicht sagen, um welche Pokémon es sich tatsächlich handelte. Gab es diese Art nicht in verschiedenen Formen? Jedenfalls waren es ziemlich viele, was Ella nicht unbedingt erfreute, zumal sie sah, wie eines davon die anwesende Frau attackiert hatte, die diesem ausgewichen war. Ihr Ditto hingegen hatte sich mittlerweile in ein solches unbekanntes Pokémon verwandelt, bereit, einen Kampf zu bestreiten, was in Anbetracht der Situation allerdings nicht unbedingt die beste Lösung war. Glücklicherweise konnte Ella ihr Pokémon unter all den Pokémon trotzdem erkennen - es war schließlich andersfarbig, was ihr hier zum Vorteil wurde. Auch, wenn sie nicht vor hatte, diese Horde tatsächlich zu bekämpfen. »Morph, komm her, sofort!« rief sie ihrem Pokémon zu, leicht wütend darüber, dass es zuvor nicht auf sie gehört hatte. Und tatsächlich kam es brav zu ihr zurück getrottet, wenngleich es nun irgendwie unheimlich aussah...nein, diese Art von Pokémon mochte Ella nicht. Am liebsten wäre sie auch zurück gegangen, doch sie ahnte, dass hier etwas nicht stimmte. Die Pokémon schienen aufgebracht und nicht bereit, sich beruhigen zu lassen. »Was ist denn hier passiert?« fragte sie stattdessen mit lauter Stimme, da die Geräusche der Pokémon enorm laut waren. Sie konnte kaum ihre eigene Stimme verstehen.
Schließlich interessierte es sie doch noch, um was für Pokémon es sich eigentlich handelte, weshalb sie ihren Pokédex aus der Tasche holte, die an ihrem Rollstuhl hing. Dieser zeigte ihr nach Aufklappen dann auch endlich, welches Pokémon sie vor sich hatte. Rotom – Das Plasma-Pokémon. Rotom macht sich einen Spaß daraus seinen Plasmakörper in die Form elektronischer Apparate zu bringen. Nun, jetzt wusste sie zumindest, dass es ein Rotom war - was ihr auch nicht weiter half. Mit großer Mühe fuhr sie schließlich mitsamt ihres Rollstuhls durch das Gartentor hindurch, es passte gerade so, war jedoch sehr knapp - schnell fliehen konnte sie so jedenfalls nicht mehr, was ihr noch zum Verhängnis werden konnte. Denn eines der Rotom kam nun direkt auf sie zu, offensichtlich angriffslustig und das einzige, was sie tun konnte war, ihr Ditto doch in den Kampf zu schicken - was sie eigentlich nicht gewollt hatte. Doch nun stellte es sich vor seine Trainerin, bereit, den Angriff abzuwehren.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Sa Okt 17, 2015 7:00 pm

2
mit Ella
Tja.. Tatsächlich war sie nun in einer Situation angekommen in der sie nicht wirklich wusste, was sie tun sollte. In den nächsten Momenten würde sie von wild gewordenen Schneid-Rotom überrollt und zerschnippelt werden - was ein toller Tod. Nicht. Vor allem nicht für sie. Kurzerhand wurde also der Ball von Saoghal gezückt und das Washakwil befreit, welches sich.. erstmal ausgiebig das Gefieder putzte, anschließend den Kopf hob und dann die Situation erfasste. Tja.. der eigentliche Plan war es nun gewesen, auf den Rücken des großen Vogels zu springen und sich vom Acker zu machen - wäre da nicht plötzlich eine Dame in den Garten geplatzt, die nach irgendeinem "Morph" rief. Amaranth wandte den Kopf zu ihr und hob eine Braue als sie bemerkte, dass die Frau im Rollstuhl saß. Ein abwertendes Schnauben folgte, was bei der Frau aber vermutlich durch den Lärm der Pokemon nicht ankam, dann wollte sie ihrem Plan doch wieder folgen und sich auf Saoghals Rücken schwingen. Doch Sgiath hielt sie davon ab indem er mit seinen Greifern ihr Bein packte und auf ein ganz bestimmtes Rotom deutete, das sich von den anderen abhob: ein rotes Rotom, wo die anderen doch orange waren. Was das bedeutete wusste wohl jeder, der sich nur ein wenig mit Pokemon befasste: Shiny.
Es gab also eine Planänderung. Ein Shiny-Pokemon war doch recht interessant - interessant genug um die Horde von normalen Rotom irgendwie abwehren zu wollen. Offensichtlich gehörte dieses Shiny zu der Frau zu welcher es nun ging um sie vor einen heranrasenden Rotom zu schützen.. Amaranth sah sich das Schauspiel an; auch keines ihrer Pokemon griff in diesen Angriff ein. Weshalb auch? Es war der Kampf der Frau, nicht ihrer, und sie schuldete ihr auch nichts.

Um aber auch nicht komplett untätig herum zu stehen (denn die anderen Rotom wollten sie ja auch bald überrollen) wie sie Saoghal an, sich und Sgiath durch seinen Rückenwind schneller zu machen, damit zumindest die beiden es leichter hatten, auszuweichen. Apropos ausweichen: gerade raste erneut ein Rotom auf das Dreiergespann zu, doch bevor Amaranth wieder zu Seite springen konnte hatte Saoghal sich bereits in die Luft erhoben und das Rotom am Griff gepackt um es in die Luft zu tragen und von dort in den nahe gelegenen Wald zu schleudern. Nicht gerade Amaranths Art, aber so war zumindest diese Gefahr ausgeschaltet.
Doch dann überkam die Weißhaarige eine Idee. Wenn sie sich mit der Frau gut stellen konnte würde sie mehr über das Shiny-Pokemon herausfinden.. doch dafür musste sie sich mit ihr zusammen tun. Etwas, was Amaranth nur zu sehr hasste, doch für eine gute Show musste man eben auch sowas eingehen. "Sgiath, hilf du der Frau.", meinte sie also zu dem Fermicula, das sich sogleich auf den Weg zu dem roten Rotom machte und das gegnerische Rotom mit einer Zornklaue traf, die dank der Typenschwäche auch ordentlich saß. Sgiath sah für einen Moment recht skeptisch zu dem anderen Pokemon hoch, konzentrierte sich dann aber trotzdem wieder auf den Gegner.

"Ich glaube es wäre sicherer wenn Sie hier verschwinden.", rief sie der Frau über die Geräuschkulisse hinweg zu. Ein wenig Mitgefühl heucheln würde die Beziehung bestimmt ankurbeln.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham Sa Okt 24, 2015 1:02 pm


Post #006
Goes With Amaranth
Ort: Schrebergärten [Quest: Angriff der Rasenmäher]
Eine Antwort auf ihre Frage bekam sie nicht und sie glaubte, dass die Frau sie einfach nicht gehört hatte, was durchaus möglich war, da die Horde Rotom doch einen enorm hohen Geräuschpegel verursachten, durch den Ella sich kaum selbst hören konnte. Hatte sie Angst? Ein wenig. Doch das würde sie so gut es eben ging verbergen. Während sie der doch recht ungewöhnlichen Frau - wer hatte schon solch weiße Haare und dazu noch rote Augen, die mehr als nur ein wenig hervorstachen? - dabei zusah, wie sie ihr Pokémon anwies, die Rotom zu bekämpfen, kam bereits ein anderes Rotom auf sie selbst zu, wogegen sie als Person wenig ausrichten konnte. Was gleichzeitig auch bedeutete, dass Morph nun übernehmen musste - wäre da nicht das Fermicula der fremden Frau gewesen, das ihr zu Hilfe kam, gefolgt von einem Ruf seiner Trainerin, dass es wahrscheinlich sicherer war, wenn Ella verschwinden würde. Natürlich wäre es sicherer gewesen. Allerdings würde sie kaum schnell genug mit ihrem Rollstuhl umdrehen können. Und sie hatte auch nicht vor, die Frau mit den ganzen wilden Pokémon allein zu lassen - auch wenn sie die Fremde eben nicht kannte. »Wäre es wohl, aber ich bleibe trotzdem.« rief sie der Weißhaarigen zu, vor allem auch deshalb, weil sie es zumindest ganz spannend fand, sich der Horde Rotom zu stellen, wenngleich sie nicht ganz wusste, wie sie das anstellen sollte. Aber es war mal etwas anderes, aufregendes und obwohl das nicht wirklich auf ihrem Plan gestanden hatte, konnte es doch interessant werden. Und Morph kam endlich mal wieder zu einem Kampf! Allerdings glaubte Ella, dass ein Kampf nicht viel bringen würde - dennoch, zur Not war ihr Ditto bereit, auch wenn sie nicht wusste, welche Attacken es nun eigentlich beherrschte. Das war nun einmal das schwierige an diesem Pokémon - nach der Wandlung wusste man nie, was kommen konnte. »Ich glaube nicht, dass wir mit einem Kampf weit kommen!« rief sie und überlegte gleichzeitig, was man stattdessen unternehmen konnte, um das Problem zu lösen. Man musste die Pokémon beruhigen. So, dass sie freiwillig verschwanden. Man konnte ihnen Futter geben. Allerdings hatte Ella nicht genug für alle dabei, weshalb sie diese Idee auch direkt wieder verwarf. Leider blieb ihr kaum Zeit zu denken, denn das nächste Schneid-Rotom kam bereits auf sie zu. Ihr Ditto allerdings - in Form des unheimlichen Rotom - reagierte sofort und setzte eine Attacke ein, die Ella als Unheilböen vermutete. Wenigstens konnte sie mit ihrem Pokémon immer auch viel über andere Pokémon lernen. So wusste sie nun, dass Rotom Unheilböen beherrschte - und es war immer wieder schön zu sehen, wie Morph die anderen mit ihren eigenen Waffen schlug. Leider waren sie nicht immer effektiv, was den Kampf allerdings nur noch spannender machte. »Versuch', sie nicht noch mehr aufzuregen, Morph. Hindere sie nur daran, näher zu kommen, aber versuch', sie nicht direkt zu treffen.« Natürlich war das keine leichte Aufgabe, doch ihr Pokémon hatte verstanden und lenkte seine Attacken nun so, dass sie das gegnerische Pokémon nur dann treffen konnte, wenn es näher kam - was das Rotom glücklicherweise zunächst bleiben ließ. »Haben Sie irgendeine Idee?« fragte sie schließlich mit lauter Stimme die Frau, auch wenn Ella niemand war, der Fremden direkt vertraute. Doch man musste nicht vertrauen, um ein Problem zu lösen. Man musste für den Moment lediglich zusammen arbeiten. Und da die Frau ihr bereits geholfen hatte, glaubte sie, dass es eventuell funktionieren konnte.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam So Okt 25, 2015 12:49 pm

3
mit Ella
War ja klar, dass die Frau nicht verschwand nachdem Amaranth ihr das zugerufen hatte. Verwunderlich war es nun wirklich auch nicht, schließlich hätte sie genau so wenig auf irgendwen gehört. Andererseits hätte sie keine Probleme damit gehabt, jemanden der in so einer Situation war einfach alleine zu lassen; das konnte die Frau wohl auch nicht. Sehr traurig.
Wie dem auch sei - sie hatte auf jeden Fall Recht, dass Bekämpfen nichts bringen würde. Sie mussten die Pokemon irgendwie anders loswerden. Es gab natürlich die Option, dass Saoghal einfach jedes Rotom in den Wald flog, aber das würde auch viel zu lange dauern und in der Zeit in der er nicht da war würden sie vermutlich wieder angreifen und dann hatten sie den Salat. Genervt seufzte Amaranth und warf ihrem Fermicula einen Blick zu, der so viel aussagte wie "Du hast uns hier rein gezogen".

Das Shiny-Rotom, das wohl zur Frau gehörte, setzte Unheilböen gegen eines der Rotom ein. Amaranth hob die Augenbrauen, doch viel Zeit zum überlegen blieb ihr auch nicht. Plötzlich kam ihr eine Idee. "Sgiath könnte den Boden unter den Pokemon brüchig machen, so dass sie in ein Loch stürzen. Dann würden sie nicht wieder heraus kommen.", rief sie der Frau zu. Natürlich würde die schöne Wiese des Schrebergartens darunter leiden, schließlich wurde sie zerstört, aber das war nun wirklich nicht Amaranths Problem. Doch auch das würde Zeit kosten und Sgiath wäre solange nicht da um vor angreifenden Rotom zu schützen. Amaranth seufzte und sah zum Himmel, wo Saoghal gerade kreiste und nun wieder neben ihr landete. Durch ein Einstürzen des Bodens wäre das eigentliche Problem allerdings auch nicht gelöst, wenn man darüber mal nachdachte. Wieso war nun keiner von diesen bescheuerten Kreisel-Typen da, die Pokemon mit ihrem Gerät beruhigten? Die hätten jetzt was zu tun. Aber war ja typisch für diese Art von Menschen.

Es half aber alles nichts. Das Fermicula grub sich in den Boden und verschwand dort nun für eine längere Weile, während die Frau, ihr Rotom und Amaranth mit Saoghal an der Oberfläche blieben. Das Rotom, das von Unheilböen getroffen wurde, schien überhaupt nicht erfreut darüber zu sein und versuchte das Shiny Pokemon erneut anzugreifen, doch dieses Mal kam Amaranth dazwischen. "Jag ihm mit deiner Grimasse Angst ein. Vielleicht ist es dann starr vor Angst, oder so.", murmelte sie woraufhin das große Washakwil mit den Flügeln schlug und direkt vor dem Rotom wieder landete, um ihm mit einer fiesen (und doch wirklich erschreckenden) Grimasse Angst einzujagen. Das gelang auch, denn das Pokemon ließ von seinem Versuch erneut anzugreifen ab und huschte zurück zur Gruppe der Schneid-Rotom um sich ganz hinten zu verstecken. Offensichtlich waren die Pokemon aber auch nicht so klug, alle auf einmal anzugreifen - stattdessen schickten sie nun den nächsten Kämpfer vor, der sich Amaranth und der Frau in den Weg stellte. Kopfschüttelnd kommentierte Amaranth dieses Vorgehen und sah wieder zu der Frau. "Sgiath wird für so ein Tunnelsystem noch ein wenig brauchen, auch wenn er eine Ameise ist.", rief sie ihr zu. "Irgendwie müssen wir die Pokemon hier oben beschäftigen." Und das am besten ohne sie anzugreifen und wütend zu machen - wunderbar.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham So Okt 25, 2015 11:18 pm


Post #007
Goes With Amaranth
Ort: Schrebergärten [Quest: Angriff der Rasenmäher]
Hatte es etwas gebracht, das gegnerische Rotom anzugreifen? Nein, natürlich nicht. Leider musste man sich ja irgendwie verteidigen, wenn man angegriffen wurde. Zu dumm nur, dass es sie hier einfach nicht weiter brachte. Nicht nur, dass die Pokemon dadurch noch wütender wurden, Morph war außerdem auch in Gefahr. Denn gegen all die Pokemon kam es allein einfach nicht an. Und auch die Hilfe der fremden Frau würde da nicht groß helfen. Diese hatte nun zumindest schon eine Idee, was sie unternehmen konnten. Allerdings war sich Ella nicht sicher, ob es eine wirklich gute Idee war. Den Boden brüchig machen? Es gab mehreres, was dagegen sprach. Zum einen wurde der Garten dadurch vollkommen zerstört. Was, wenn der Besitzer Anzeige erstattete und sie eine Klage am Hals haben würden? Darauf konnte Ella gut verzichten, zumal sie auch nicht den ehrlichsten Beruf ausübte - auch wenn man es ihr vielleicht nicht ansah. Davon aber einmal abgesehen war das Problem dadurch auch nicht wirklich gelöst - die Rotom würden einfach eine Etage tiefer mit dem weiter machen, was sie eben so tun wollten. Eine andere Überlegung war, dann einen Ranger zu rufen, der sich sicher darum kümmern konnte. Allerdings hatte Ella nicht gerade die Nummer eines solchen eingespeichert. Und das größte Problem: war der Boden brüchig; hatte auch Ella selbst ein Problem. Durch das Tor konnte sie nicht schnell genug entkommen. Und würde der Boden brechen, würde sie genau wie die Rotom hinein fallen. Und dennoch machte sich das Fermicula dran, unter die Erde zu schlüpfen und mit seinem Werk zu beginnen. »Halten Sie das für eine gute Idee?« fragte sie trotzdem, noch war nichts verloren und noch konnten sie einen anderen Weg finden.
Gleichzeitig zu ihren Überlegungen mussten sie jedoch auch dafür sorgen, die Rotom abzuwehren, denn aufgrund der Attacke seitens ihres Ditto war das eine Rotom entsprechend wütend und setzte längst wieder zum Gegenagriff an. Doch die Frau, obwohl sie fremd war, befahl ihrem Pokemon, ihr zu helfen, indem es das Rotom verschreckte, das daraufhin zu seinen Freunden verschwand - schlau genug, gleichzeitig anzugreifen waren die Pokemon glücklicherweise nicht, was die Sache zumindest ein wenig verbesserte. Und dennoch, kompliziert war die Lage trotzdem. Erneut kam eines der Rotom auf die Frau und Ella selbst zu, während die Frau meinte, dass ihr Pokemon noch eine Weile brauchen würde. Was in Ellas Augen nicht unbedingt schlecht war, denn sie war sich nach wie vor nicht sicher, inwiefern der Plan der Weißhaarigen tatsächlich sinnvoll war. Leider fiel Ella auch nichts Besseres ein. »Dann müssen wir uns wohl etwas überlegen.« meinte sie nur, wenngleich sie keine Idee hatte. Sie sah sich im Garten um und überlegte, wie man die Pokemon wohl aufhalten konnte. Gleichzeitig machte sich ihr Ditto bereit, das heran nahende Rotom anzugreifen, um es erneut zu verscheuchen. Da kam der Dunkelhaarigen eine Idee. Vielleicht keine Gute, aber ein Anfang. »In jedem Garten gibt es Wasser. Wir könnten die Pokemon mit Hilfe des Schlauchs von uns fern halten.« Mit dem Strahl sollten sie es schaffen, die Rotom zurück zu drängen, vielleicht sogar in die Flucht zu schlagen, auch wenn sie an letztes kaum glaubte. Und ob es so schlau war, ein Pokemon wie Rotom mit Wasser zu bespritzen, stand auch noch in Frage - aber es war ein Anfang! Nur konnte sie wohl kaum schnell genug an den Rotom vorbei. Der Rollstuhl war eben doch ein Handicap. Eines, an das sie sich noch immer nicht ganz gewöhnt hatte.
So aber kam sie eben noch nicht am angreifenden Rotom vorbei, dem sich Morph nun in den Weg stellte. »Greif es nicht an! Wir sollten sie besser nicht weiter verärgern.« Wie ihr Pokemon das allerdings anstellen sollte war ihr schleierhaft und auch Morph schien ernsthaft zu glauben, dass seine Trainerin den Verstand verlor. Doch im Allgemeinen zweifelte das Pokemon nicht an den Entscheidungen von Ella, weshalb es sich auch jetzt etwas überlegte. So raste es auf das Rotom zu, drehte jedoch kurz vor ihm um und "fuhr" anschließend im Kreis, um das Pokemon zu verwirren - ein wahrlich lustiges Schauspiel, was Ella jedoch gleichzeitig auch peinlich war. Was mochte die fremde Frau nun wohl denken? Welches Pokemon lief schon permanent um ein anderes herum? Nun, es half, um das Schneid-Rotom abzulenken und davon abzuhalten, Ella weiterhin anzugreifen. Und mehr sollte die ganze Aktion auch gar nicht bewirken.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Do Okt 29, 2015 6:25 pm

4
mit Ella
Ein wenig verwirrt sah Amaranth herüber zu der Frau als jene es tatsächlich wagte ihren Einfall zu hinterfragen. Doch die Weißhaarige musste sich in Zaum halten; würde sie die Frau nun anpampen hätte sie keine Chance ihre Sympathie zu gewinnen und damit erst Recht nicht, ihr Pokemon genauer unter die Lupe zu nehmen. Theoretisch blieb ihr natürlich noch die Möglichkeit das Pokemon einfach zu stehlen (Amaranth konnte sich zumindest nicht vorstellen, wie jemand im Rollstuhl sie dabei aufhalten sollte), allerdings.. nun ja, so viel hielt sie persönlich nicht von Pokemondiebstählen. Was eine Ironie, wo sich doch in ihrem Team ein gestohlenes Pokemon befand!
Und damit kam ihr dann eine weitere Idee! Statt der Frau im Rollstuhl zu antworten zog sie den Pokeball von Milera und ließ das Fluffeluff aus dem Ball.. und wie sehr Amaranth dieses Pokemon verabscheute - allein schon weil es rosa war. Seufzend verdrehte sie die Augen als das Pokemon über den Boden kugelte um seine Show abzuliefern, anschließend aufsprang und in einer "TADAA"-Pose wieder auf dem Boden aufkam. Ein schreckliches Pokemon. Eigentlich sollte Amaranth dieses Vieh loswerden, aber dafür war Milera noch zu wichtig für Amaranths Einsätze. Erst wenn sie einen Ersatz gefunden hatte konnte sie einen Gedanken daran verschwenden, Milera wieder frei zu lassen oder so ähnlich.
Bevor das Fluffeluff jedoch irgendetwas anstellen konnte hatte Amaranth es bereits gepackt und auf den Arm genommen - man wollte ja einen guten Eindruck machen.

Die fremde Frau hatte die Idee die Pokemon mithilfe von Wasser fern zu halten, was Amaranth zwar unheimlich primitiv vorkam, jedoch durchaus effektiv sein könnte. "Milera, versuch das Pokemon bei der Frau mit deinem Gesang zu treffen.", befahl sie dem Fluffeluff während sie selbst in Richtung des Schlauches lief, der sich ihr offenbart hatte als sie den Blick suchend umherschweifen ließ. Zumindest in diesem Fall konnte man sich auf das rosa Flauschebällchen verlassen, denn schon bald erklang der liebliche Gesang, der für die Entwicklungsreihe von Fluffeluffs üblich war. Da Milera jedoch recht untrainiert (und noch jung) war konnte sie mit ihrem Gesang immer nur einen Gegner auf einmal einschläfern - somit waren Ella und Amaranth sowie ihre Pokemon (und leider auch die restlichen Rotom) davor geschützt, einzuschlafen. Lediglich das Rotom, dass es auf die Frau und ihr eigenes Rotom abgesehen hatte wurde davon getroffen und verfiel in einen tiefen Schlaf. "Gut gemacht.", lobte sie zähneknirschend; irgendwie konnte sie so etwas einfach nicht - jemanden loben. Aber es musste sein um den Schein zu bewahren.

Amaranth hatte den Schlauch gepackt und war dabei ihn abzuwickeln und das Ende dann der Frau hinzuhalten - es war ihre Idee gewesen, also durfte sie die Rotom auch gerne mit dem Wasser abspritzen. Amaranth hatte da nur wenig Gefallen dran, außerdem musste sie Milera weiterhin in ihren Armen halten damit das Pokemon nicht weglief, wie es das so gerne tat. Aber sie lief ja auch nicht im wahrsten Sinne davon (darüber wäre Amaranth nämlich froh!), sondern wollte dann meistens einfach alles erkunden und tja..
"Hoffen wir, dass es mit dem Wasser eine Weile klappt. Milera kann nicht alle Rotom auf einmal einschläfern.", klärte sie nun noch die andere Frau auf neben der sie nun stand.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham So Nov 01, 2015 3:33 pm


Post #008
Goes With Amaranth
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Ohne eine Antwort zu bekommen - woraus Ella schloss, dass ihre Bedenken der Frau im Grunde ganz egal waren - holte die Weißhaarige einen weiteren Pokéball hervor, aus dem kurzerhand ein Pokémon erschien. Es war rosa, klein und rund und in Ellas Augen einfach nur niedlich! Nur schien es ihr, als würde es nicht ganz zu den anderen Pokémon im Team der fremden Frau passen. Aber was wusste sie schon? Ihr eigenes Team bestand immerhin gerade mal aus einem einzigen Pokémon. Zwar war es eine Kunst für sich, Kämpfe mit dem Wesen zu bestreiten, da man eben nie wusste, was kommen konnte, doch eine erfolgreiche Trainerin konnte sie sich deshalb noch lange nicht nennen. Die Orden in ihrer Tasche bewiesen zumindest, dass sie mit Morph einigermaßen gut umgehen konnte - aber im Endeffekt war es ihr auch ganz egal, wie viele Arenen sie herausgefordert hatte. Sie war nur froh, Morph zu haben und vielleicht ging es der Frau mit dem Fluffeluff ähnlich. Man konnte ja nicht in fremde Köpfe schauen!
Ihr eigener Vorschlag schließlich schien zumindest ein wenig Gehör gefunden zu haben, denn die fremde Frau ging kurzerhand auf den Wasserschlauch zu, den auch Ella bereits erblickt hatte, während sie das Fluffeluff anwies, mit Gesang das herannahende Rotom einzuschläfern, das im Augenblick noch von Ditto geärgert wurde. Jedenfalls schien es dem Pokémon nicht zu gefallen, dass Morph permanent Kreise um ihn zog, ohne es wirklich anzugreifen. Gerade, als es den Eindruck machte, als würde es Morph wieder angreifen wollen, wirkte der Gesang des Fluffeluffs, obgleich die Attacke ziemlich schwach zu sein schien. Üblicherweise konnten diese Art von Pokémon wesentlich mehr einschläfern als nur ein einziges Pokémon, manchmal sogar, ohne dass man es wirklich gewollt hatte. In diesem Fall wurde aber wirklich nur das eine Rotom getroffen, was Ella zumindest ein bisschen Unterstützung gab. Es schlief jedenfalls und konnte damit nicht mehr weiter angreifen.
Was der fremden Frau nun widerum die Gelegenheit gab, Ella den Schlauch hinzuhalten und das Fluffeluff wieder in ihre Arme zu nehmen. Es war ein seltsames Bild, zumal die Frau nicht unbedingt wie ein süßes Mädchen aussah, das auf knuddelige Dinge stand. Doch darüber wollte die Schwarzhaarige nicht urteilen. Es war jedermanns eigene Entscheidung und solange man damit zufrieden war, war alles gut. Als Dank nickte Ella nun kurz, als sie den Schlauch entgegen nahm und das Ventil öffnete, aus dem bald das Wasser heraus schießen würde. »Hoffen wir es. Das gibt uns Zeit, nachzudenken.« erwiderte Ella nur und fragte sich, wieso das Fluffeluff wohl nicht alle auf einmal einschläfern konnte. Sie hatte es sich schon gedacht, immerhin wäre es sonst längst geschehen, doch einen Grund konnte sie nur vermuten. Vielleicht war das Pokémon einfach noch zu untrainiert. »Morph, komm wieder her.« wies sie da ihr Pokémon noch an, da sie nicht wollte, dass sie es womöglich auch noch traf. Und so schaffte es das Ditto gerade noch so, dem Wasserstrahl zu entkommen, der nun aus dem Schlauch auf die Rotom schoss und sie für eine Weile von ihnen fern hielt. Die Reaktion der Rotom darauf war auch wie gewünscht: sie zogen sich zunächst zusammen zurück, in eine Ecke des Gartens, doch Ella war sich nicht sicher, ob sie sich nur sammelten, um dann zusammen anzugreifen. Bisher hatten sie es nur mit einzelnen Rotom aufnehmen müssen, doch wenn sie gemeinsam angriffen, konnte es durchaus zu einem großen Problem werden. Ein Problem, dass das vielleicht Ellas Schuld gewesen sein würde. Sie hoffte einfach, dass nichts dergleichen geschah. Leider befürchtete sie, dass die Rotom gerade untereinander eine Art Absprache tätigten - hoffentlich beschlossen sie einfach, zu verschwinden. Der Wasserstrahl jedenfalls schaffte es, sie auch weiterhin von Ella und der Fremden fernzuhalten. Vorerst.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Do Nov 05, 2015 11:42 pm

5
mit Ella
Wenigstens war Milera nun einmal für etwas gut gewesen. Es nervte Amaranth tierisch, dass sie das Pokemon jetzt weiterhin auf dem Arm halten musste um so zu tun als würde sie es mögen - am liebsten hätte die Weißhaarige das Fluffeluff einfach wieder zurück in ihren Ball gerufen und damit hätte sich die Sache, aber sie musste ihre Maske beibehalten und dafür musste man eben ab und zu auch Opfer eingehen - in diesem Fall eben die Gesellschaft dieser schrecklichen, pinken Kugel, die nun zu allem Überfluss auch noch anfing sich in die Arme der Frau zu kuscheln als wäre sie ein Sofa oder so etwas in der Art. Kurz verzog Amaranth das Gesicht, hinderte Milera jedoch auch nicht daran, schließlich.. tja, zum Gesamtbild (wenn man von der Abwegigkeit, dass jemand mit dem Aussehen wie Amaranth auf süße Pokemon stand) passte es eben, und so war es gut so.

Aber wie dem auch sei. Nachdem Milera das eine Rotom eingeschläfert hatte und es nun friedlich dösend auf dem Boden lag und selbst das Wasser des Schlauches es nicht wecken konnte hörte das Rotom der Frau auch auf, das schlafende zu umkreisen und kam zurück zu ihnen. Nun aus nächster Nähe betrachtet schmunzelte Amaranth kurz; es handelte sich also tatsächlich um ein Shiny Pokemon, wie schön. Es wäre vermutlich ziemlich schön in ihrer Sammlung aber... Pokemon-Diebstähle waren so unglaublich niveaulos. Demnach schüttelte man den Gedanken wieder ab und beobachtete die Reaktion der Rotom-Horde auf das Wasser. Sie drängten sich zusammen und machten den Eindruck als wollten sie eine Kriegsbesprechung abhalten, was nur dazu führen konnte dass Amaranth und die fremde Frau gleich eine ordentliche Ladung Rotom-Angriffe abbekommen würden. Besser sie verhinderten dies bevor es zu spät war.
Langsam schwiff Amaranths Blick über den Boden, bis nicht weit von dem Fleck auf den ihre Augen gerade sahen Sgiath aus dem Boden auftauchte - doch der Boden unter den Rotom stürzte nicht ein. Schnell kam das Fermicula zurück zu Amaranth gekrabbelt und schüttelte wütend den Kopf - wenn es könnte würde es vermutlich vor Wut rot anlaufen. Amaranth deutete das einfach mal so, dass es nicht möglich war den Boden von unten umzugraben; aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht irgendwelche unterirdischen Rohre oder so etwas in der Art - damit fiel dieser Plan aber auch wieder weg.

Seufzend schüttelte Amaranth den Kopf. Irgendwie musste man diese Pokemon doch wohl besiegen können? Kurz murmelte sie etwas zu Milera, die daraufhin erneut mit ihrem Gesang begann und ein Rotom aus der Gruppe auch zum schlafen brachte, doch bis Milera sie alle eingeschläfert hatte war es vermutlich auch schon wieder zu spät. Hätte die Frau kein Shiny Pokemon wäre Amaranth ohnehin schon längst abgehauen und hätte die Rotom ihrer Verwüstung freien Lauf gelassen. Wie das Leben eben so spielte.
"Langsam gehen mir leider die Ideen aus.", seufzte sie und streichelte Milera über den Kopf. Der eigene Kopf wandte sich zu der Frau im Rollstuhl, wartend ob sie vielleicht eine weitere Idee hatt. "Irgendetwas wird sie doch bestimmt wütend gemacht haben? Wenn wir heraus finden was es war und das eventuell beheben könnten wir sie vielleicht beruhigen.", fuhr die Weißhaarige fort und hob abwartend die Augenbrauen.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham So Nov 22, 2015 12:33 pm


Post #009
Goes With Amaranth
Ort: Schrebergärten [Quest: Angriff der Rasenmäher]
Kurz nachdem Ella es geschafft hatte, die Rotom mithilfe des Schlauches in eine Ecke zu drängen, tauchte das Fermicula der Frau wieder aus dem Boden auf, der jedoch nicht zusammen fiel, wie es eigentlich ihr Plan gewesen war. Es geschah einfach gar nichts. Ob Ella darüber nun erfreut sein sollte oder nicht wusste sie nicht genau, denn damit hatten sie nun überhaupt keinen Plan mehr. Und den brauchten sie, wenn sie die Horde Rotom noch in Schach bekommen wollten. Aber was sollten sie noch tun? Was konnten sie noch tun? Ella hatte absolut keine Ahnung und auch ihr Ditto schien diesbezüglich ziemlich planlos. Am liebsten hätte es jedes Rotom einzeln angegriffen, doch Ella wusste, dass das auf keinen Fall gut enden würde. Dafür waren es einfach zu viele. Und selbst mit dem Fermicula, das nun wieder kampfbereit an der Oberfläche stand, waren sie doch klar in der Unterzahl.
Das Fluffeluff der Frau würde es ebenfalls nicht rechtzeitig schaffen, alle Rotom einzuschläfern, bevor diese wieder angriffen, doch zumindest schlief nun schon ein zweites, was die Zahl der Rotom nun insgesamt um genau...zwei verringerte. Keine sehr gute Ausbeute. Und Ideen fehlten den beiden offensichtlich auch. Zumindest gab die Weißhaarige zu, keine mehr zu haben und Ella ging es da ähnlich. »Mir leider auch.« erwiderte sie auf die Worte der Frau hin, überlegte gleichzeitig jedoch weiterhin, ob ihr nicht doch noch etwas einfiel. Kurz darauf brachte die Frau etwas ein, an dem durchaus etwas dran sein konnte. Das Problem dabei war nur, herauszufinden, was die Rotom so wütend gemacht hatte. Vielleicht hatte man einen von ihnen mit einem Rasenmäher verwechselt? Möglich war es ja, allerdings fiel Ella diesbezüglich nichts ein, wie sie es wieder gut machen sollten. Vielleicht hatte man ja auch ein Zusammentreffen gestört! Oder hatte sie angegriffen. Vielleicht war es auch etwas gänzlich anderes und die Rotom wollten einfach nur von hier verschwinden, raus aus dem Garten, konnten es aber nicht, weil das Tor ja geschlossen war? Auch jetzt kamen sie nicht an ihnen vorbei - Ella blockierte mit ihrem Rollstuhl den Ausgang. Wenn es tatsächlich das war, sollte es ein leichtes sein, etwas dagegen zu unternehmen. Aber lag es wirklich daran? Vielleicht war eines auch verletzt und brauchte Hilfe. Oder sie hatten schlichtweg Hunger. Es gab so viele Möglichkeiten...»Und wie sollen wir die Ursache herausfinden? Für alles Mögliche eine Lösung finden, würde zu lange dauern. Vielleicht wurde einer verletzt oder sie fühlen sich in die Enge getrieben. Oder vielleicht haben sie auch einfach nur Hunger. Die Sache herauszufinden, wegen der sie so wütend sind, wird da sicher kein Kinderspiel.« Aber was war schon leicht im Leben? Gar nichts, das hatte sie am eigenen Leib erfahren. Und wenn sie ihr bisheriges Leben gemeistert hatte, warum dann nicht auch diese im Vergleich dazu leichte Aufgabe? Sie konnten versuchen, ruhig auf sie einzureden - Morph in Form der Rotom könnte versuchen, mit ihnen zu kommunizieren und als Gutes Beispiel voran zu gehen, indem es den Garten einfach friedlich verließ. Ella bezweifelte aber, dass ihnen das in irgendeiner Weise helfen würde. Wahrscheinlich würden die fremden Rotom nicht einmal auf ihr Ditto hören - auch wenn man vielleicht nicht erkennen konnte, dass es eben ein Ditto war.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Mo Nov 23, 2015 4:01 pm

6
mit Ella
Die Frau schien ungefähr so ratlos was die Situation anging zu sein wie Amaranth es selbst war. Gut, sie hatte die Option einfach abzuhauen - das hätte sie auch in jeder anderen Situation getan, doch dafür war ihr Interesse an dem Shiny Pokemon zu groß. Wie oft sah man schließlich schon eines dieser äußerst seltenen Pokemon? Man konnte froh sein, wenn man man für eine Sekunde in der Wildnis einen Blick erhaschen konnte und das war es auch schon - wenn man dann ein "zahmes" Shiny sehen konnte sollte man die Chance auf jeden Fall auch nutzen; auch wenn das bedeutete, von einer Horde Rotom zerschnitten zu werden. Sie seufzte innerlich und verdrehte die Augen. Irgendetwas musste ihnen doch wohl einfallen können? Milera könnte nicht jedes Rotom einschläfern und zudem würden einige mit der Zeit wieder aufwachen und dann würden sie sich in genau dem selben Problem befinden wie sie es jetzt taten - es war einfach eine Endlosschleife.

Amaranths Verdacht, dass die Rollstuhl-Dame genau so ratlos war wie sie bestätigte sich schon bald, als sie jenes zugab. Sie befanden sich also tatsächlich in einer ziemlich aussichtlosen Situation, denn bekämpfen war wirklich keine Option, allein schon (selbst wenn sie eine Chance hätten) weil sie Saoghal und Sgiath das nicht antun wollte.
Das fehlende Empathieverständnis der Weißhaarigen zeigte sich schon bald, als die Frau im Rollstuhl vorschlug nach der Ursache der Wut der Pokemon zu suchen. Wie sollten sie das denn bitte machen? "Na ihr süßen Rotom, wollt ihr uns nicht sagen was euch so wütend macht?" oder was? Amaranth für ihren Teil konnte sich null in die Gemüter der Pokemon hinein versetzen - bis gerade war ihr nicht mal bewusst, dass es auch Möglich war, dass die Pokemon wegen etwas wütend waren, beziehungsweise ein Problem hatten. Hätte ja auch sein können, dass sie einfach so Lust hatten jemanden anzugreifen - wer wusste das schon?
"Äh.. Sicher.", bestätigte sie den Vorschlag trotzdem, denn was blieb ihr auch anderes übrig? Ob eines der Pokemon verletzt war würden sie nicht sagen können, wenn die Pokemon weiterhin so nah aneinander standen. Erstmal konnte man also an der Vermutung arbeiten, dass sie sich in die Enge gedrängt fühlten. Das war auch etwas, was man relativ leicht beheben konnte.. wenn da nicht eine gewisse Dame in einem gewissen Rollstuhl direkt vor der Gartentür stehen würde. "Dann müssten Sie allerdings ein Stück weg rollen.", merkte Amaranth also an und deutete mit einem Nicken auf die Gartentür. Wenn man so darüber nachdachte kamen die Rotom ja tatsächlich nicht mehr aus diesem Garten heraus wenn die Tür nicht offen stand.. Sie konnten ja schlecht springen oder fliegen.

Was allerdings, wenn es nicht an der Einzäunung an sich lag? Das wäre wieder ein Tacken schwieriger, vor allem wenn es darum ging, irgendetwas zu schlichten oder (noch schlimmer) jemanden zu trösten. Das würde Amaranth zu einhundert Prozent nicht tun. "Sehen Sie vielleicht irgendwo ein Jungtier?" Jungtier? Sagte man das so? Amaranth machte sich darüber überhaupt keine Gedanken, doch so viel sie wusste waren Babys ohnehin immer ein Grund um wütend zu werden. Entweder schrien sie wie am Spieß oder sie stanken. Oder sie waren verletzt, und das war ja Grund Nummer 1 um wütend zu werden. Vielleicht traf das hier ja auf irgendwen zu - bei so einem Rudel war es bestimmt auch nicht unüblich, wenn es ein jüngeres Pokemon dazwischen gab. Aber.. wie sahen Baby-Rotom überhaupt aus?

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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham Fr Dez 11, 2015 1:06 pm


Post #010
Goes With Amaranth
Ort: Schrebergärten [Quest: Angriff der Rasenmäher]
Die Frau schien, wenn auch wenig begeistert, zumindest mit Ella überein zu stimmen und so konnten sie nun gemeinsam über einen Grund nachdenken, warum die Rotom so aufgebracht sein könnten - keine allzu leichte Aufgabe, zumal sie alle auf einem Haufen saßen und nach wie vor den Eindruck erweckten, als seien sie in einer Kriegsbesprechung, aus der sie jeden Moment hervortreten und sie wieder angreifen würden. Nichts, worauf Ella wartete, weshalb sie der Meinung war, dass schnell gehandelt werden musste. Das Problem hierbei war jedoch nach wie vor, dass sie auf den ersten Blick nichts erkennen konnte, was die Pokemon so aufgebracht haben könnte. Sie könnte höchstens versuchen, Morph als einen von ihnen in die Gruppe einzuschläusen. Doch sie war fast sicher, dass dies bemerkt werden würde - vor allem auch wegen der anderen Farbe ihres Lieblings. Pokemon waren ihres Wissens nach immerhin nicht dumm.
So hieß es nun, dass sie im Grunde raten mussten, was die Wesen bedrückte, was nicht unbedingt leicht werden würde, doch einen ersten Ansatz hatten sie zumindest schon. Vielleicht fühlten sich die Pokemon einfach eingeengt und das Problem ließ sich lösen, indem sie den Ausgang frei machte - was in der Theorie kein Problem darstellte. Den Kommentar der Frau dazu, dass sie dafür vom Eingang wegrollen musste, ignorierte sie mehr oder weniger, da sie es immer noch nicht mochte, ein solches Handicap zu haben und noch weniger, darauf auch noch aufmerksam gemacht zu werden. Was die Frau wahrscheinlich gar nicht beabsichtigt hatte. Das allerdings spielte nur eine geringe Rolle. Jedenfalls hatte Ella nun vor, das Gartentor frei zu machen und setzte sich in Bewegung. Ihr Ditto folgte ihr dicht neben dem Rollstuhl, durch den es Ella nur schwer geling, auf den Rasen neben dem Weg zu kommen. Letztlich aber war der Ausgang frei - was die Rotom leider auch nicht beruhigte. Zwar hatten sie sie aufmerksam beobachtet, doch machten sie keine Anstalten, den Garten wieder zu verlassen. Es musste also einen anderen Grund geben. »Scheinbar liegt es nicht an der Umzäunung.« stellte Ella vielleicht etwas unnötigerweise fest. Sie brauchten also eine andere Lösung, die sie allerdings erst einmal finden mussten.
Der Schwarzhaarigen waren allerdings schon lange die Ideen ausgegangen und so hoffte sie, dass die Weißhaarige eine zündende Idee haben würde, die sie weiter brachte. Irgendetwas mussten sie doch machen können! Ella war der festen Überzeugung, dass es einen Grund für den Aufruhr geben musste. Andernfalls würden sich die Pokemon bestimmt nicht so aufführen. Und da kam die andere Frau auch schon auf einen Gedanken, auf den Ella auch durchaus selbst hätte kommen können. Was könnte denn ein besserer Grund für Wut sein, als ein Baby? Sie waren verletzlich und wurden nur allzu oft von den Erwachsenen beschützt. Es handelte sich also durchaus um eine Theorie, mit der sie weiter arbeiten könnten. »Ich weiß nicht.« musste sie nur leider sagen, da sie absolut keine Ahnung hatte, wie Baby-Rotom eigentlich aussahen. Aber dafür hatte man ja ein eigenes Pokemon, das einem dabei helfen konnte! »Morph, kannst du ein Junges entdecken?« fragte sie so ihr Pokemon, das daraufhin augenblicklich Ausschau nach einem solchen hielt. Aus der Ferne jedoch konnte auch Ditto nichts dergleichen erkennen, weshalb es sich wagte, weiter vorzuschreiten. Was vielleicht nicht seine beste Idee war, denn daraufhin schienen die Rotom noch angriffslustiger zu werden. »Nicht näher ran, komm wieder zurück!« rief sie ihrem Pokemon zu, das jedoch nicht die Anstalten machte, auf Ella zu hören. Und das, obwohl es nie einen Befehl ihrerseits verweigerte. Es reckte den Hals, falls man das bei einem Rotom denn so nennen konnte und kam erst dann ganz aufgeregt zu seiner Trainerin zurück. Mit seinen Lauten und Blicken in eine bestimmte Richtung versuchte es, Ella auf etwas aufmerksam zu machen, das sie zunächst nicht erkennen konnte. Fragend sah sie in entsprechende Richtung und dann wieder zu Morph, der sich nun, ohne Ankündigung, in ein Ditto zurückverwandelte. Warum, war Ella schleierhaft, denn so konnte es sicher nicht gegen die Rotom kämpfen, falls das denn noch getan werden musste. Außer Morph hatte Ella nämlich kein Pokemon. Dieses aber schien ein besonderes Ziel zu verfolgen, denn es blieb nur so lange in seiner ursprünglichen Form, bis es sich gesammelt hatte und vorbereitet war, um die nächste Verwandlung anzustreben. So sah man schon bald ein schillerndes Fluffeluff neben Ella stehen, das daraufhin sofort mit seinem kleinen Arm direkt auf eine Stelle zeigte - in seiner früheren Form hatte Morph es einfahren nicht geschafft. Die Stelle wurde von einigen Rotom bedeckt, doch die Schwarzhaarige wusste, dass dort etwas von Bedeutung sein musste. Also bemühte sie sich, zu erkennen, was sich dort befand und entdeckte schon bald etwas Rundes, Kleines. Ella erkannte sofort, um was es sich handelte, denn obwohl sie selbst nie eines besessen hatte, wusste sie doch, wie Pokemon-Eier aussahen. »Da, ein Ei! Wahrscheinlich wollen die anderen es beschützen!« Verkündete sie, nicht sicher, ob die Fremde auch erkannt hatte, was Morph ihnen hatte zeigen wollen. Dieser war nun mittlerweile jedoch leicht erschöpft - weshalb Ella froh war, dass sie die Ursache der Wut der Rotom wohl gefunden hatten. Sie wollten das Ei beschützen. Vielleicht hatte irgendjemand es ja klauen wollen! Oder jemand war ihm einfach zu nahe gekommen. Was es auch war, sie mussten jetzt dafür sorgen, dass die Rotom nicht mehr glaubten, dass sie das Ei stehlen wollten. Das allerdings könnte erneut schwierig werden...was Ella aus der Entfernung allerdings nicht erkennen konnte, war die Tatsache, dass das Ei erste Risse zeigte. Ein klares Anzeichen dafür, dass es nicht mehr allzu lange dauern konnte, bis das Ei schlüpfen würde.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Sa Dez 12, 2015 10:16 am

7 | mit Ella
Hätte Amaranth gewusst, dass sie heute in so eine Situation geraten wäre, hätte sie sich definitiv nicht dazu entschlossen, nach Marea City zu kommen. Das ganze war doch so unglaublich unnötig. Sollte sich der Besitzer dieses Gartens doch um diese Pokemon kümmern, warum ausgerechnet sie?! Das Schicksal hatte ihr also mal wieder einen Streich gespielt, das tat es ja gerne. Innerlich seufzte sie kurz und schüttelte den Kopf. Um hier heil heraus zu kommen musste sie sich aber leider auf das ganze einlassen, was auch bedeutete, dass sie mit der Frau im Rollstuhl zusammenarbeiten musste. Zusammenarbeiten, pah. Wäre die Frau nicht zufällig vorbei gekommen wäre Amaranth auch alleine mit der Sache fertig geworden - sie wäre nämlich einfach gegangen. Nicht mehr und nicht weniger. Doch das ging nun nicht mehr.
Die Frau schien ebenfalls darüber nachzudenken, was die Rotom so wütend machte, doch auf einen Grund, der wirklich zu 100 Prozent stimmte, kam sie nicht. Gut, die Rotom haben ihnen auch überhaupt keine Hinweise darüber, was sie so verärgerte. Eindringen in ihr Revier war es ja wohl definitiv nicht, schließlich war das hier nicht ihr Revier (zumindest wäre eine Horde Rotom wohl vorher schon mal aufgefallen). Hunger konnte man von außen nicht sehen, genau so wenig wie Durst. Und Verletzungen schien keines von ihnen zu haben, demnach blieb erst einmal nur die Option, dass sie sich vielleicht eingeengt fühlten. Die Frau machte auch sogleich den Weg zum Gartentor frei und Amaranth kam nicht darum herum, darüber nachzudenken, wie schwach so etwas jemanden machen würde und dass sie Glück hatte, dass sie nicht auch im Rollstuhl saß - doch sie sprach es Arceus sei Dank nicht aus.

Leider schien das Versperren des Ausgangs nicht der Grund für ihre Wut zu sein, das wäre vermutlich auch wieder viel zu leicht gewesen. Amaranth seufzte kurz aus und strich sich die Haare aus dem Gesicht während sie Milera weiterhin im Arm fest hielt.
Die Frau setzte ihr Pokemon, Morph, darauf an herauszufinden, ob zwischen den Rotom irgendwo ein Junges aufzufinden war. Durch die undurchdringliche Wand aus Rotom konnte das Pokemon aber wohl nichts erkennen und trotz des Befehls der Frau wagte sich das Pokemon näher heran. Sehr interessante Sache... Noch interessanter wurde es dann als Morph sich augenscheinlich in etwas anderes verwandelte - ein Ditto, das jedoch nicht wie sonst violett war, sondern hellblau. Amaranth ob kurz überrascht die Augenbrauen, lächelte dann jedoch. Es handelte sich also um ein Shiny Ditto. Nicht zu fassen wenn man bedachte, wie selten diese Pokemon waren. Nun war das Interesse an dem Pokemon natürlich noch größer, doch erst einmal beobachtete Amaranth weiter.
Erst als Morph sich in ein Fluffeluff verwandelte um seiner Trainerin etwas zu zeigen (Rotom hatten schließlich einen Mangel an Armen und Fingern) regte sich auch das Fluffeluff in ihren Armen, befreite sich aus dem Griff und rannte schnurstracks zu dem Ditto-Fluffeluff. Kurz bevor Milera bei ihm angekommen war stolperte sie jedoch, legte sich lang und rollte den letzten Rest der Strecke bis sie gegen das andere Fluffeluff stieß und zum stehen blieb. Als wäre überhaupt nichts gewesen richtete sie sich schnell auf und machte eine Geste a lá "Tadaaa!" und sah das Pokemon an, das nun im direkten Vergleich zu Milera etwas dunkler war als sie. Amaranth verdrehte die Augen.

Während Milera sich mit Morph beschäftigte versuchte Amaranth herauszufinden, wohin das Ditto gedeutet hatte. Es dauerte eine Weile bis sie das kleine, runde Ding in der Mitte der Formation erkannte. Offenbar ein Ei, das bereits schon Risse trug, was Amaranth auf die Entfernung jedoch noch nicht sah. Deswegen waren sie also so feindlich - sie dachten sie wollten ihnen ihr Ei klauen. Auch die Frau schien auf den Gedanken gekommen zu sein und Amaranth nickte ihr zu. "Offenbar.", stimmte ihr die Weißhaarige zu und legte nachdenklich die Hand an ihr Kinn. "Nun müssten wir ihnen nur klar machen, dass wir ihnen nichts böses wollen.", murmelte sie weiter und seufzte dann. Wie sollten sie das denn bitte machen? Sobald jemand auf sie zukam wurden sie schließlich wild wie ein wütendes Rihorn. Dazu kam auch noch, dass Empathie und Mitgefühl überhaupt nicht Amaranths Stärken waren. Mh.

Es dauerte jedoch nicht lange, da schaltete sich Milera wieder ein. Nachdem sie sich angeregt mit dem Ditto unterhalten hatte (worüber auch immer) stolzierte das Pokemon schnurstracks auf die Rotom-Horde zu. Amaranth beobachtete das mit gehobener Braue und sah kurz zu Sgiath, der sich sogleich in Stellung brachte. Sollten die Pokemon Milera angreifen wollen wäre das Fermicula zur Stelle. So sehr Amaranth das Fluffeluff nicht mochte, momentan war sie auf seine Dienste angewiesen und konnte es sich nicht leisten, es zu verlieren. Doch erst einmal wurde beobachtet.
Milera lief also auf die Gruppe zu, fröhlich lächelnd und bei jedem Schritt ein wenig hüpfend. Die Rotom reagierten natürlich sofort darauf und schmissen ihre Motoren an (hah..), doch sie griffen das rosa Ding komischer Weise nicht an - weshalb? Amaranth hob eine Augenbraue und verschränkte die Arme vor der Brust. Milera begann mit den Pokemon zu sprechen und.. sie hörten ihr tatsächlich zu? Die Weißhaarige hatte zwar keine Ahnung was sie sprachen, aber das tat auch reichlich wenig zur Sache, denn es schien zu funktionieren. Langsam entspannten sich die roten Pokemon und ab und an warfen sie Blicke in Richtung von Amaranth und der Frau. Und dann fiel Amaranth ein, woran das ganze liegen könnte.

"Fluffeluff können einen süßlichen Duft ausstoßen, der Gegner beruhigt.", erklärte sie der Frau im Rollstuhl und entspannte ihre Arme wieder. "Offenbar scheint das zu funktionieren. Vielleicht kann dein Morph auch dazu kommen und es versuchen? Dann sind sie vielleicht gar nicht mehr so feindseelig.", schlug Amaranth dann vor und sah kurz zu dem dunkleren Fluffeluff. Das Pokemon schien von den Verwandlungen langsam aber auch schon geschwächt zu sein, doch nach Amaranth Ansicht sollte es sich einfach mal zusammen reißen.
Auch Saoghal hatte nun den scharfen Blick auf Milera gerichtet um sie im Falle des Falles aus der Rotom-Horde heraus zu holen, doch das schien offenbar gar nicht nötig zu sein...
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham Mo Dez 14, 2015 5:28 pm


Post #011
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Für Ella war es mittlerweile etwas ganz Natürliches, dass sich ihr Pokemon verwandeln konnte und so dachte sie kaum darüber nach, dass es für anderes etwas Besonderes war, das man nicht so oft zu Gesicht bekam. Nicht, dass sie Morph als Selbstverständlich betrachtete, im Gegenteil, es war immer wieder faszinierend, was das kleine Wesen alles schaffte. Doch sie sah es eben doch jeden Tag. Die andere Frau hingegen nicht. Vor allem ihr Fluffeluff schien davon ganz aufgeregt zu sein, denn es sprang aus den Armen seiner Trainerin und sprintete direkt auf Morph zu, der noch damit beschäftigt war, aufgeregt auf das Ei zu deuten. So sah er Milera auch nicht kommen, als diese stürzte und direkt in Morph hinein rollte, der daraufhin aufgrund seiner nur kurzen Beine umfiel - was ihm ganz und gar nicht passte. Leicht verärgert drehte er sich zu dem richtigen Fluffeluff um, das in Morphs Augen eine so süße Reaktion zeigte, dass es ihr nicht mehr länger böse war. So unterhielten sich die beiden Fluffeluff - auch wenn das eine eigentlich ein Ditto war - über Dinge, die Ella nicht verstehen konnte, weshalb sie die beiden einfach in Ruhe ließ. Vorerst hatte Morph schließlich getan was ihm aufgetragen worden war. Nun hieß es, eine Lösung für das Problem finden. Und das lag an den Menschen, nicht an den Pokemon. »Hast du denn irgendeine Idee, wie man es ihnen begreiflich machen kann?« fragte Ella die Weißhaarige, in der Hoffnung, dass sie einen möglichen Plan parat hatte. Wie konnte man Rotom davon überzeugen, dass man nichts Böses von ihnen wollte, wenn man sich ihnen nicht nähern konnte? Ella selbst wäre in der Situation der Rotom misstrauisch, einfach weil sie wusste, wie schrecklich die Welt doch sein konnte. Man konnte nun einmal niemandem vertrauen, höchstens noch sich selbst. Und diese Rotom wollten ein Ei beschützen - verständlich. Nur war das hier eindeutig der falsche Platz dafür.
Ehe Ella oder die andere Frau aber etwas hätten machen können, hatte sich das Fluffeluff dazu entschieden, einzugreifen und obwohl Ella es nicht für schlau hielt, dass es auf die Horde Rotom zusteuerte, schwieg sie, da auch Mileras Trainerin keinen Kommentar dazu abgab. Es konnte also nicht gegen ihre Meinung sprechen und so beobachtete Ella das Ganze und war sichtlich erstaunt als sie sah, dass das Fluffeluff es tatsächlich schaffte, die feindlichen Pokemon zu beruhigen - wie auch immer sie das hinbekam. Die Rotom hörten dem kleinen Wesen zu und schienen tatsächlich ruhiger zu werden. Beinahe wie von Zauberhand ...wenn man das denn so nennen konnte. Ella hatte keine Ahnung, wieso es funktionierte oder was das Fluffeluff sprach, doch im Endeffekt war es auch egal. Dennoch kam im nächsten Moment eine Erklärung seitens der Weißhaarigen, die die Vermutung anstellte, dass es am süßlichen Duft ihres Pokemon lag. Das wäre natürlich wunderbar! So konnte man die Rotom aus dem Garten treiben, ohne gegen sie kämpfen oder sie wütend machen zu müssen. Besser ging es doch gar nicht! Ella fragte sich allerdings, wieso die Frau nicht schon eher darauf gekommen war. »Morph, hilf ein wenig und rede auch auf die Rotom ein. Sag ihnen, dass wir ihnen nichts böses wollen, sie aber aus dem Garten verschwinden müssen. Es ist immerhin nicht ihrer.« Da konnte man nur hoffen, dass sie das auch verstanden! Morph jedenfalls gehorchte sofort, trotz dass es leicht geschwächt war. Im Training hatte es sich schon wesentlich öfter verwandeln müssen. So tappste es direkt auf die Rotom zu und blieb neben Milera stehen, von wo aus es nun an dem Gespräch der Pokemon teilnahm. »Manchmal wünscht man sich einfach, zu wissen, was sie sagen.« stellte sie in den Raum. Es würde bestimmt interessant sein zu wissen, mit welchen Themen sich Pokemon untereinander beschäftigten.
In diesem Fall war es jedoch nur das Wichtigste, dass sich die Rotom beruhigten und eine Lösung für das Problem gefunden wurde. Die feindlichen Pokémon schienen zumindest nicht abgeneigt, den Garten zu verlassen, doch sie konnten nicht gehen, solange das Ei noch dort lag. Selbst transportieren konnten sie es nicht, außerdem war es kurz davor, zu schlüpfen, weshalb ein Transport auch nicht das Ratsamste war. So war Morph bemüht, den Rotom klar zu machen, dass sie verschwinden mussten, sobald das Ei geschlüpft war - das war zumindest ein recht guter Kompromiss, was Ella sicherlich auch so empfinden würde, wenn sie wüsste, was die Pokémon eigentlich besprachen. Das, was für Ella aber von Bedeutung war, war, dass ihr Pokémon nicht mehr angegriffen wurde und auch das Fluffeluff der Frau in Ruhe gelassen wurde. »Ich nehme mal an, dass wir warten werden müssen, bis das Ei schlüpft, ehe die Rotom verschwinden.« stellte sie inzwischen die Vermutung an, da sie es ebenso machen würde. Ein Ei konnte nicht allein zurück gelassen werden! Blieb nur die Frage, wie lange es noch dauern würde, ehe daraus tatsächlich ein Pokémon zum Vorschein kam.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Fr Dez 18, 2015 12:53 pm

8 | mit Ella
Milera schien das Ditto wohl im ersten Moment mit ihrer Tollpatschigkeit zu verärgern. Das konnte Amaranth auf jeden Fall nachvollziehen; sie wäre auch verärgert darüber wenn jemand auf sie zu stürmte, stolperte und dementsprechend dann hinfiel und sie mit umriss. Aber anscheinend hatte das richtige Fluffeluff irgendetwas an sich, was den Ärger darüber direkt wieder verpuffen ließ - was auch immer das sein konnte. Die Weißhaarige selbst sah nichts süßes an dem rosa Ball, das sie dazu bringen könnten weniger wütend zu sein, wenn sie es denn wäre. Aber das war wohl einfach so ein Pokemon-Ding, vermutete sie, schließlich unterhielten die beiden sich jetzt aufgeregt über irgendetwas, was sich im Endeffekt ziemlich komisch anhörte. Was für Laute machten Fluffeluff schließlich?
Die Frage der Frau konnte Amaranth nicht mehr beantworten, denn Milera setzte sich schon direkt wieder in Bewegung, direkt auf die Rotom zu. "Hm, offenbar hat Milera eine Idee." war dann das einzige, was sie auf die Frage zuvor antwortete und beobachtete gemeinsam mit ihren beiden anderen Pokemon das Geschehen. Vor allem Saoghal beobachtete jedes einzelne Rotom ganz genau, denn irgendwie waren die Pokemon von Amaranth etwas ... nun, freundlicher, könnte man sagen, als ihre Trainerin. Saoghal und Sgiath mochten Milera sogar irgendwie, schließlich war sie das erste Mädchen in den Reihen und dazu auch noch zu jung. Vielleicht hatte das irgendwie einen Beschützerinstinkt in den beiden geweckt, als würde man seine kleine Schwester beschützen wollen. Bei Amaranth jedenfalls war das nicht der Fall. Sie sah das kleine Pokemon als Mittel zum Zweck und wenn sich etwas besseres bieten würde (beispielsweise ein starkes Psychopokemon mit Hypnose oder ähnlichem) wäre Milera die erste, die sie aus dem Team schmeißen würde. Überhaupt hatte sie das Pokemon ja nur wegen eines dummen Zufalls. Wer konnte auch schon erwarten, dass der Auftraggeber festgenommen wurde kurz nachdem man den Auftrag ausgeführt hatte? Amaranth seufzte innerlich und beobachtete weiter Milera und die Rotom, die sich mit jeder Sekunde die verstrich etwas mehr beruhigten.
Das Ditto der Frau machte sich sogleich ebenfalls auf den Weg zu Milera, nachdem seine Trainerin ihn gebeten hatte, dem richtigen Fluffeluff unter die Arme zu greifen. Hach, was für willenlose Diener Pokemon doch sein konnten... Sgiath und Saoghal waren dabei natürlich eine Ausnahme. Ihre beiden Pokemon waren ihre Komplizen, ihre Rückendeckung. Aber alle anderen Pokemon.. Kopfschüttelnd verengte Amaranth kurz die Augen und beobachtete das Gespräch der Pokemon weiter. Just in diesem Moment sprach die Frau im Rollstuhl das aus, was Amaranth genau in dem Moment auch gedacht hatte. Nickend bestätigte die Weißhaarige den Satz also und lockerte die Arme ein wenig. "Es würde auf jeden Fall in vielen Situationen helfen.", pflichtete sie der Fremden bei. Tja, wenn sie verstehen könnten was Pokemon sagten wäre das ganze Dilemma hier ja auch nie passiert, denn dann hätten die Rotom einfach gesagt was sie stört - aber so war es eben nicht, und so mussten sie dann selbst auf eine Lösung kommen.

Man kam zu dem Entschluss, dass man warten würde bis das Ei geschlüpft ist. Amaranth konnte für einen kurzen Moment nun auch einen Blick darauf erhaschen, dass das Ei bereits Risse trug - all zu lange würde es also auch nicht mehr dauern. Die Auftragskriminelle zuckte also mit den Schultern und nickte. "Klar, wieso nicht.", meinte sie dann und lächelte die Fremde sogar an. "Ich bin übrigens Amaranth.", stellte sie sich beinahe nebensächlich vor. Sie hatte immer gute Arbeit geleistet, wenn es darum ging ihre Identität zu schützen. Niemand in den kriminellen Kreisen kannte sie als Amaranth, und niemand in den ""guten"" Kreisen kannte sie als Amethyst. Im Endeffekt lebte sie also zwei verschiedene Leben, doch was man eben für die Macht alles tat...
Einige der Rotom gingen ein Stück zur Seite um so eine kleine Gasse bis zum Ei frei zu machen, durch welche Milera nun fröhlich hüpfte. Nun hob Amaranth doch verwundert die Augenbrauen - Milera hatte es geschafft, dass sie sie zu dem Ei ließen? Nicht schlecht. Vielleicht hatte das kleine Ding doch mehr drauf als Amaranth erwartet hatte... Das Fluffeluff jedenfalls kam beim Ei an und betrachtete es staunend und mit (noch) größeren Augen als sonst. Schnell wandte sie sich um, nickte den Rotom schnell zu und lächelte dann fröhlich. Was das ganze sollte wusste wohl niemand außer den Pokemon. "Interessant...", murmelte Amaranth in Gedanken und sah dann wieder zu der Frau. "Vielleicht kommen wir hier ja doch heile wieder heraus." Sie schmunzelte kurz, denn sowas machte Menschen ja sympathisch, und sah dann wieder zum Geschehen. Milera hatte sich derweil damit beschäftigt, immer wieder um das Ei herum zu hüpften. Anscheinend fand sie das Ding einfach so interessant...

Nun hieß es warten. Amaranth zückte kurz ihren Viso-Caster um zu schauen ob es etwas neues gab; Fehlanzeige. Irgendwie musste sie sich die Zeit halt vertreiben, und so sah sie dann wieder zu Ella. "Was führte euch eigentlich her?", fragte sie dann interessiert und blickte nochmal zu dem unechten Fluffeluff, was man vermutlich auch für ein echtes Fluffeluff hätte halten können, würde Milera nicht direkt neben ihm stehen. "Ich habe übrigens noch nie ein Shiny Ditto gesehen. Wirklich interessant. Das Blau ist echt schön." Unter anderem auch, weil Amaranth rosa und pink einfach überhaupt nicht leiden konnte...
Nach einer Weile in dem die beiden Frauen das Gespräch führten begann das Ei sich zu regen. Milera quietschte augenblicklich auf und zog Amaranths Aufmerksamkeit so wieder auf sich, ebenso jene der Rotom. Offenbar die Mutter des Eis kam sofort angerollt und sah mit großen Augen zu ihrem Ei, das sich nun immer schneller bewegte und immer mehr Risse entstanden. Wäre Amaranth nicht Amaranth wäre sie wohl total gerührt von dem Anblick eines schlüpfenden Pokemon, doch.. es interessierte sie einfach nicht. Nicht eine Gefühlsregung erreichte ihr 'Herz', doch nichtdestrotz legte sie ein Lächeln auf um den Schein zu wahren.
Milera war komplett aus dem Häuschen. Sie hatte sich zu Morph gestellt und hüpfte aufgeregt auf und ab um bloß nichts zu verpassen - und endlich war die Schale des Eis zerbrochen und ein kleines Rotom in seiner normalen Form blinzelte dem Sonnenlicht entgegen. Rotom waren ja ohnehin nicht besonders groß, aber dieses Baby-Rotom passte perfekt auf eine Hand, war also wirklich ziemlich klein. Die Mutter, und auch alle anderen Rotom, freuten sich wohl riesig und sammelten sich sogleich um das kleine Pokemon herum, so dass Milera nichts mehr sehen konnte. Das Fluffeluff verzog kurz das Gesicht, hüpfte dann aber letzten Endes zurück zu Amaranth und in ihre Arme. "Dem Pokemon scheint es gut zu gehen.", stellte Amaranth fest und lächelte Ella an. "Ein Glück."

Nach kurzer Zeit war es dann so weit, dass die Rotom sich auf den Weg zurück machten. Bedeutete: Aus dem Garten heraus. Ella hatte den Weg zum Gartentor ja wieder frei gemacht, so dass es für die Rotom kein Problem war, heraus zu gehen. Fröhlich summend fuhr die Schar an den Menschen vorbei, die Mutter des geschlüpften Rotom ganz vorne. Doch da war doch auch noch das Rotom, das von Milera in den Schlaf versetzt wurde...
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham So Dez 20, 2015 1:30 pm


Post #012
Goes With Amaranth
Ort: Schrebergärten [Quest: Angriff der Rasenmäher]
Sie musste doch zugeben, dass es sie überraschte, dass die Frau ihr tatsächlich zustimmte. Sie hatte geglaubt, dass sie sie für verrückt hielt, weil sie gern wissen würden, was Pokémon so untereinander sprachen. Es freute sie, dass sie nicht die einzige war, die es so sah. Wie nützlich es doch sein könnte, Pokémon verstehen zu können! Dann wäre das Problem mit den Rotom gar nicht zu einem Problem geworden. Man hätte mit ihnen sprechen und die Schwierigkeit aus der Welt schaffen können. Glücklicherweise schien dies aber gerade auch zu geschehen - ein Glück, dass man Pokémon hatte, die sich eben miteinander unterhalten konnten, wenn es darauf ankam! So lösten die Fluffeluff - das eine echt, das andere nicht - das Problem mit den Rotom, während sich Ella mit der Frau unterhielt, die sie nun zum ersten Mal auch anlächelte. Auch Ella schenkte ihr ein Lächeln, einfach aus Höflichkeit, auch wenn sie den meisten Menschen nur selten vertraute. Vertrauen hatte schließlich nichts mit Höflichkeit zu tun - und dass ihr das Leben ein Lächeln eigentlich gänzlich ruiniert hatte, mussten andere ja nicht wissen. »Ich bin Ella.« stellte sie sich vor, wenn auch nicht mit ihrem kompletten Namen, den aber niemand zu wissen brauchte. Ihr Spitzname reichte hier voll und ganz, zumal sie mit dem Namen auch bekannt war. Außerdem war sie sich nicht sicher, ob die Weißhaarige sich tatsächlich mit ihrem richtigen Namen vorgestellt hatte - den Namen Amaranth hatte Ella zumindest noch nie gehört und wenn sie ehrlich war, fand sie ihn doch ein wenig seltsam. Auf der anderen Seite lag es jedoch einfach daran, dass er ungewöhnlich war und in Ellas Augen gar nicht wie ein Name klang - eher wie etwas zu Essen, das vielleicht nicht einmal besonders lecker war. Es könnte natürlich auch eine Pflanze sein...jedenfalls beschloss Ella, nicht weiter über den Namen nachzudenken und es dabei zu belassen. Wer wusste schon, was sie die Eltern der Frau dabei gedacht hatten? Auf keinen Fall wollte sie unhöflich sein und ihre Gedanken laut aussprechen.
Lieber beobachtete sie das Fluffeluff der Frau, das es scheinbar geschafft hatte, zu dem Ei vorzudringen. Nun betrachtete es das Ei interessiert, während die Rotom das pinke Wesen beobachteten, wohl aus dem Grund, dass man sich gänzliches Vertrauen erst verdienen musste und Milera gewiss noch nicht lange genug bei den Rotom gewesen war. Ein gewisses Maß an Vertrauen musste jedoch schon vorhanden sein, wenn sie das Fluffeluff zu dem Ei ließen. »Ich hoffe es. Aber unsere Pokémon scheinen das ja gut im Griff zu haben.« erwiderte Ella auf die Worte der Frau, die ihr nun zumindest nicht mehr ganz so abweisend erschien. Vielleicht war sie ja doch ganz nett, man wusste es nicht. Dafür kannte sie Amaranth noch zu wenig, um sagen zu können, welche Seite sie gewählt hatte - die Böse oder die Gute. Doch solange sie freundlich zu ihr war, würde Ella das ebenso zu ihr sein und so blieb ihr Lächeln bestehen, während sie warteten und warteten und dabei ganz offensichtlich ein Gespräch begonnen. Amaranth jedenfalls stellte ihr eine Frage, die sich Ella auch schon gestellt hatte. Ja, warum war sie eigentlich hier? Die Antwort war klar, doch schon am vergangenen Tag, als sie in Marea City angekommen war, hatte sie sich gefragt, warum sie nicht in ihrem Büro geblieben war. »Morph wollte die Stadt sehen und war schließlich so begeistert von den Schrebergärten, dass ich ihn hierher begleiten musste. Allein hätte ich ihn ja schlecht schicken können. Und wie sieht es bei dir aus?« Wer wusste schon, ob Morph zurück gefunden hätte! Außerdem hatte sie es immer lieber, in der Nähe ihres Pokémon zu bleiben, damit sie es nicht verlieren konnte. Das wäre wahrlich das Schlimmste, was ihr noch passieren konnte - obwohl Morph das einzige war, was ihr von ihrem alten Leben geblieben war. Doch gerade aus diesem Grund würde sie alles dafür tun, Morph für immer an ihrer Seite zu haben. Denn das kleine, blaue Wesen war auch eine Erinnerung an ihre Mutter, ein Zeichen ihrer Liebe, trotz allem, was Ella hatte durchleben müssen. So war sie auch immer wieder Stolz, wenn jemand fand, dass das Ditto gerade wegen seiner anderen Farbe schön aussah - es freute sie, wenn jemand ihr das sagte und gleichzeitig zugab, noch nie eines gesehen zu haben. Shiny Pokémon waren eben ohnehin selten. Wie ihre Mutter an Morph gekommen war, wusste Ella auch heute noch nicht. »Ich finde auch, dass blau wesentlich hübscher ist als pink. Nichts gegen Fluffeluff, aber dem Ditto steht blau einfach besser...finde ich.« sagte Ella mehr oder weniger begeistert und musste Schmunzeln. Sie liebte Morph eben einfach und war froh, dass er außergewöhnlich war.

Nachdem die beiden Frauen eine Weile miteinander geplaudert hatten und auch die Pokémon ihre Unterhaltung führten, konnte man ein Quieken hören, das Ella dem Fluffeluff der Weißhaarigen zuordnete - ein interessantes Geräusch, das ihnen zumindest sagte, dass nun etwas passiert. Und dieses Etwas geschah mit dem Ei, das mittlerweile zu wackeln begann. Es hatte noch mehr Risse bekommen, die man nun auch aus der Ferne erkennen konnte. Ella beobachtete das Geschehen aufmerksam und interessiert. Es war rührend zu sehen, wie ein Pokémon aus dem Ei brach, zumal sie es noch nie zuvor hatte sehen können. Ein schöner Anblick auf jeden Fall, vor allem deshalb, weil die Mutter des Kleinen stolz und froh zu sein schien, dass es ihrem Baby gut ging. Mütter freuten sich doch immer über ihre Kinder. Zumindest nahm Ella das an. Wo der Vater des Baby-Pokémon war wusste sie jedoch nicht. Wobei man sagen musste, dass sie von Vätern sowieso nicht viel hielt. Aber es waren ja nicht alle so wie ihrer...innerlich schüttelte sie den Gedanken ab und auch die Emotionen, die gerade in ihr hoch kamen verdrängte sie. Das Ei war geschlüpft und die Rotom konnten verschwinden. Das Problem war gelöst und das war wunderbar. Sowohl das Fluffeluff der Weißhaarigen als auch ihr Ditto kehrten nun zu ihnen zurück. Während Milera in die Arme von Amaranth hüpfte, verwandelte sich Morph wieder in das Ditto, das er nun einmal war und machte es sich auf Ellas Schoß bequem, von wo aus er beobachtete, wie die Horde Rotom vergnügt um das frisch geschlüpfte Pokémon standen und sich letztlich auf den Weg machten, den Garten zu verlassen. Ella hatte zum Glück den Weg frei gemacht, sodass sie nun ungehindert verschwinden konnten. »Und wir mussten nicht doch noch einen Kampf austragen.« erwiderte Ella noch auf die Worte der Frau, froh, dass sich alles zum Guten gewendet hatte. Ihre Pokémon hatten es geschafft, die Situation zu beruhigen und der Garten war mehr oder weniger heil geblieben. Der Besitzer konnte nun also ohne Bedenken wieder zurück kommen.
Als Ella sich gerade noch einmal an Amaranth wenden wollte, erblickte sie jedoch ein weiteres Rotom, das ganz allein auf dem Rasen lag und schlief. Milera hatte es ganz zu Anfang einschlafen lassen und dort lag es nun noch immer. Die große Horde hatte es offensichtlich vergessen - sehr traurig und Ella machte sich Gedanken darum, wie es denn nun wieder zu seinen Freunden zurück finden sollte. »Sie haben ein Rotom hier vergessen - einfach allein gelassen.« sagte Ella betrübt. Noch schlief das Pokémon, doch irgendwann würde es aufwachen und sich fragen, wo denn all seine Freunde geblieben waren.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Mo Dez 21, 2015 11:18 am

9 | mit Ella
Die Rotom waren also nun endlich weg und hatten die Menschen (und ihre Pokemon) im Garten alleine stehen gelassen. Na, immerhin waren die davon gekommen ohne verletzt zu werden. Das war ja schon mal etwas... Auch, wenn sie den Tag lieber anders hätte verbringen wollen, aber was sollte man schon machen. Wenn es passierte passierte es wohl und dann musste man wohl oder übel mit der Situation zurecht kommen. Das einzig gute an der Sache war wohl, dass sie ein Shiny Ditto gesehen hatte. Das konnte auf jeden Fall nicht jeder von sich behaupten, dementsprechend hatte der Tag vielleicht doch etwas gutes gehabt.

Als Ella das zurück gelassene Rotom ansprach wanderte der Blick der Kriminellen zum besagten Pokemon. Warum hatten sie es wohl einfach zurück gelassen und nicht vorher wenigstens geweckt? Vielleicht war es zu schwach, zu nervig oder zu unwichtig? Amaranth war es ziemlich egal, schließlich war es nicht ihr Pokemon und interessieren tat es sie auch nicht, was mit dem Wesen nun passierte wenn es aufwachte. Offenbar schien Ella jedoch darüber nachzudenken und damit musste auch Amaranth sich damit auseinander setzen. Sie schürzte kurz die Lippen, dann rief sie Saoghal und Milera zurück in ihre Bälle und verstaute sie in ihrer Tasche.
"Du kannst es ja fangen.", schlug Amaranth also nebenbei vor, während sie sich zu Sgiath beugte der irgendetwas in den Greifzähnen hatte. Es handelte sich dabei um ein paar Reben mit Beeren dran, die Amaranth so schnell nicht identifizieren konnte. Kurzerhand nahm Amaranth ihrem Pokemon die Reben ab und verstaute sie in ihrer Tasche; ein paar Beeren waren ja wohl das mindeste dafür, dass sie eine Horde Rotom aus diesem Schrebergarten verjagt hatten. Der Besitzer des Gartens würde sich deswegen schon nicht ins Hemd machen. Und wenn interessierte es die Weißhaarige auch nicht wirklich.

Amaranth richtete sich wieder auf und sah abwartend zu Ella. "Wenn es sowieso zurückgelassen wurde wird es wohl für die restlichen Pokemon nicht so wichtig gewesen sein. Vielleicht hat es es besser, wenn es gefangen wird." Was faselte sie da eigentlich? So einen Unsinn hatte sie ja noch nie von sich gegeben. Wenn das Pokemon zurückgelassen wurde hatte es dafür einen Grund, im Umkehrschluss würde Amaranth das Pokemon genau so wenig bei sich haben wollen. Aber Ella schien eine Person zu sein die sowas interessierte und die emotionaler als Amaranth an die Sache heran ging, dementsprechend war das, was die Weißhaarige von sich gab, vielleicht genau das, was Ella als Anstoß brauchte.
Sgiath jedenfalls setzte sich wieder in Bewegung und ging auf das schlafende Rotom zu, um es ein paar Mal anzustoßen bis es endlich aufwachte. Verwirrt sah sich das Pokemon um, realisierte, dass es allein war und schaute dann (noch verwirrter) herüber zu Ella.
Amaranth hob die Augenbrauen und verstaute ihre Hände in den Hosentaschen während sie beobachtete, was zwischen Ella und dem Rotom ablief. Vielleicht sollte sie sich langsam auch mal um ein neues Pokemon kümmern, gerade um Milera endlich mal los zu werden... Ein Überlegen war es wert, doch sowas musste gut durchdacht sein. Das Pokemon musste perfekt sein.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham Do Dez 31, 2015 3:53 pm


Post #013
Goes With Amaranth
Ort: Schrebergärten
Es war beruhigend, nicht mehr jeden Moment von den Rotom angegriffen werden zu können, doch es stimmte Ella traurig, dass sie eines ihrer Artgenossen einfach hier gelassen hatten, ohne sich darum zu kümmern, was wohl aus ihm wurde. Nun war es allein und hatte niemanden mehr - ein trauriges Schicksal, obgleich Ella wohl das selbe ereilt hatte. Vielleicht konnte sie ja gerade deswegen mit dem Pokémon mitfühlen. Sicher würde es verwirrt sein, wenn es aufwachte, vielleicht auch ängstlich und vor allem einsam. Der Vorschlag der Weißhaarigen schien da gar keine so schlechte Idee zu sein - auch wenn Ella Amaranth im ersten Moment erstaunt ansah. Sie hatte nicht groß darüber nachgedacht, ein Pokémon zu fangen. Genau genommen hatte sie noch nie den Versuch gestartet, ein wildes Pokémon in einen ihrer Bälle zu bekommen - Morph war immerhin ein Geschenk gewesen und so hatte sie sich nicht darum kümmern müssen, wie man es eigentlich fing. Von daher war sie in dem Gebiet wohl ein absoluter Anfänger. Lediglich im Fernsehen hatte sie sehen können, wie Pokémon gefangen wurden. Und natürlich auch bei ihrem besten Freund - selbst aber hatte sie es noch nie versucht. Und jetzt, in Anwesenheit einer im Grunde immer noch Fremden ein Pokémon zu fangen, war nicht unbedingt das, was Ella für diesen Tag erwartet hatte. Aber warum denn eigentlich nicht? Schwer konnte es bestimmt nicht sein und sie konnte Teamzuwachs gut gebrauchen - Unterstützung war schließlich nie schlecht.
Doch erst einmal musste das Rotom aufwachen - natürlich hätte sie auch sofort einen Ball werfen können, doch sie war sich nicht sicher, ob das so viel Sinn machte. Sie wollte das Pokémon schließlich nicht noch mehr erschrecken, als es das vielleicht schon würde, sobald es aufwachte. Allein und verlassen. Ella verdrängte die Gedanken daran und beobachtete, wie das Pokémon der Weißhaarigen auf das Rotom zulief und es mehrfach anstupste, bis dieses schließlich erwachtet. Das erste, was Ella erkennen konnte, war zumindest keine Angst, nur Verwirrung, die sie nur zu gut verstehen konnte. Immerhin war es noch in einer großer Horde gewesen, bevor es eingeschlafen war. »Vielleicht wäre es besser, ja...immerhin wäre es so ganz allein.« Traurig, dass es den anderen Pokémon egal war, was aus diesem Rotom wurde. Wirklich sehr traurig...Ella sah das Rotom an, das wiederum sie ansah, als wäre sie die einzige Person hier im Garten. Vielleicht würde das Rotom es ja gut finden, von ihr gefangen zu werden! Ella würde sich auf jeden Fall gut um es kümmern. Sie sah auf Morph hinab, das seine Trainerin neugierig musterte, scheinbar bereit, noch einmal in den Kampf zu schreiten - doch vielleicht war das ja gar nicht nötig. Vorsichtig näherte Ella sich dem Rotom, das nun neugierig zu der jungen Frau im Rollstuhl sah, jedoch nicht zurück wich. Obwohl es vor dem Schlaf noch gerne angegriffen hätte, blieb es nun ruhig, als würde es mit Spannung den nächsten Schritt erwarten. Morph hüpfte von Ellas Schoß hinunter und stellte sich nun direkt vor das Rotom. Angeregt unterhielten sich die beiden Pokémon, ohne dass Ella irgendetwas dazu hätte beitragen können. Offenbar wollte Morph nicht direkt zum Angriff übergehen, sondern zunächst mit dem wilden Pokémon sprechen. Was die beiden sagten, konnte Ella natürlich nicht sagen, doch sie hoffte, dass ihr Ditto einfach versuchte, das Rotom davon zu überzeugen, ihrem Team beizutreten.
Es dauerte auf jeden Fall einige Minuten, ehe das Gespräch der beiden Pokémon abebbte und das Schneid-Rotom auf Ella zukam. Immer noch fand diese das Gesicht dieses Pokémon ein wenig gruselig, doch jetzt, wo es nicht mehr angriffslustig und feindselig war, entdeckte Ella auch in diesem Gesicht eine Freundlichkeit, die manchen Menschen einfach fehlte. Sie kramte aus ihrer Tasche, die an ihrem Rollstuhl hing, einen ihrer leeren Pokébälle hervor und hielt ihn dann direkt vor das Rotom. »Was sagst du? Würdest du mit uns kommen? Ich verspreche, dich auch nicht allein zu lassen, so wie es die anderen Rotom getan haben.« sagte Ella vorsichtig, unsicher, ob das überhaupt etwas brachte. Zunächst war das Rotom stumm, sah dann zu Morph zurück und wieder zu Ella hoch und brachte dann eine Bewegung zustande, die Ella als Nicken deutete, auch wenn es diesem Pokémon nicht gerade leicht fallen konnte, eine solche Geste auszuführen. Doch es schien eifrig bemüht zu sein, den Pokéball zu erreichen und so beugte sich Ella etwas weiter hinunter, damit das Rotom den Ball berühren konnte. Als das übliche Geräusch ertönte, wenn man ein Pokémon gefangen hatte, hatte der Ball nicht einmal mehr großartig gewackelt. Sie hatte also ihr erstes Pokémon selbst gefangen! Mehr oder weniger, denn den meist dazugehörigen Kampf hatte sie übersprungen. Was es nicht weniger erfreulich machte. Sofort ließ sie das Rotom wieder hinaus kommen und schenkte ihm ein breites Lächeln. »Jetzt brauchst du noch einen Namen!« verkündete sie und während das Rotom gespannt zu Ella hinauf sah, überlegte diese, was denn ein passender Name sein könnte. Bei Morph war es einfach gewesen - doch wie konnte man ein Rotom nennen, das, wie Ella wusste, durchaus in der Lage war, seine Gestalt zu verändern, wenn es die passenden Objekte in der Nähe hatte? Sie wusste, dass es vom Typ Elektro war - was ihr in ihrem Denken doch etwas weiterhalf. »Was hältst du von Rayo?« fragte sie das Pokémon schließlich, das daraufhin ganz begeistert anfing, kleine Kreise zu drehen. Damit war es also beschlossene Sache. Ihr neues Pokémon hieß Rayo, übersetzt also schlichtweg der Blitz - passend also, wie Ella fand. »Wunderbar, dann gehörst du nun zu uns!« verkündete sie und drehte sich mit diesen Worten wieder zu Amaranth um, die sie in dem Trubel natürlich nicht vergessen hatte. Gab es noch irgendetwas zu sagen? Sie hatten sich schließlich nur zufällig getroffen - ob sie nun noch irgendetwas zu erzählen hatten war fraglich. »Scheinbar hat es sich über den Vorschlag gefreut.« sagte Ella an Amaranth gewandt, die das aber wahrscheinlich längst mitbekommen hatte - mehr wusste sie jedoch auch nicht zu sagen. Immerhin hatten sie die Rotom vertrieben - und mehr gab es da auch nicht zu besprechen.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Qiuyiam Do Dez 31, 2015 4:09 pm

#028 ● mit Amaranth & Ella
Zerstreut
CF ● Stratos City, Labor der RPV
In der Zentrale hatte sie nur wenig Zeit verbracht. Sich die wichtigsten Notizen in ihr eigenes Notizbuch gemacht, ein wenig Mirco - also ihrem Mitodos - beim Schweben zugeschaut, während es irgendetwas beobachtet hatte, und in ihrem Büro ein wenig herumgesessen - wirklich produktiv war sie also nicht gewesen.
Das hatte sie schließlich auch gemerkt und hatte kurzerhand reißaus genommen, es gab ohnehin keinen anderen Fall mehr für sie. Vielleicht würde sie sich zu Hause etwas konzentrieren können - die Frage war nur auch, wann Sheryll wohl wieder in diese Wohnung zurückkehren würde. Noch hatte sie ihre Ruhe, und wann ihre beste Freundin wieder ihren Platz dorthin fand? Sie hatte keine Ahnung, aber sie war zuversichtlich, dass es dieser gut ging. Es konnte eigentlich kaum anders sein, oder?
Um ehrlich zu sein, sie schien heute wirklich neben der Spur zu sein, denn auch in ihren eigenen vier Wänden hatte sie es nicht länger als eine halbe Stunde ausgehalten. Und so war sie schließlich wieder nach draußen gegangen, um ein wenig spazieren zu gehen. Ihre Gedanken kreisten um den Fall und ihr Begleitpokémon war immer noch das herumschwebende Mitodos Mirco, welches ebenfalls etwas neben sich wirkte. Da bildeten Trainerin und Pokémon wohl eine gute Einheit.
Der Kugelliebhaberin war es gar nicht aufgefallen, dass sie sich schließlich an den Schrebergärten der Stadt wiedergefunden hatte. Merkwürdig, wie weit ihre Beine sie letzendlich noch getragen hatten. Sie blickte sich um, ein flüchtiges Lächeln zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, welches ihrer gewohnten ernsten Miene wich. Schönheiten bewundern war zwar schön und gut, aber gerade wohl der denkbar schlechteste Zeitpunkt.
Ebenso hatte sie eigentlich weniger auf Leute treffen wollen, doch da waren zwei.
[out: Frohes Neues ~!]

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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Fr Jan 01, 2016 2:39 pm

10 | mit Ella und Qiuyi
Amaranth hatte den Eindruck, dass sich Ella nicht ganz sicher bei der Sache war. Die Weißhaarige konnte das nicht nachvollziehen - da lag ein wehrloses und auch nicht ganz schlechtes Pokemon vor ihr, sogar schlafend, und sie zögerte, es zu fangen. Wäre das Rotom auch nur halbwegs interessant für Amaranth gewesen hätte sie keine Sekunde gezögert. Was interessierte es sie schon, was das Pokemon sich dabei dachte? Wenn es zurückgelassen wurde hatte es eben Pech gehabt, darauf musste man ihrer Ansicht nach keine Rücksicht nehmen.
Doch Ella schien das zu tun und irgendwie wusste sie wohl auch nicht, wie genau sie nun in dieser Situation handeln sollte. Audrey unterdrückte ein Seufzen. Stattdessen rief sie Milera zu sich zurück nachdem sie das Rotom geweckt hatte und ließ sie zurück in ihren Ball schlüpfen, ebenso wie Saoghal. Lediglich Sgiath blieb weiterhin außerhalb seines Balles, wie er es die meiste Zeit über sowieso tat. Das Fermicula klapperte mit seinen vorderen Zangen aneinander und lief ein paar Mal um Amaranth herum, ehe es sich wieder entfernte und ein wenig im Garten herumlief. Sgiath war das ganze wohl einfach zu langweilig, wie es schien. Amaranth konnte mit ihm fühlen.

Anstatt zu einem Pokeball zu greifen und das Rotom einfach zu fangen entschied Ella sich dafür, auf das Pokemon zu zu gehen (rollen..) und.. mit ihm zu sprechen? Allen ernstes? Amaranth verdrehte nun doch die Augen, weil sie sich sicher war, dass Ella es nicht sehen würde.. sie stand schließlich mit dem Rücken zu der Weißhaarigen. Eigentlich wäre nun wohl auch eine gute Gelegenheit um einfach zu gehen. Die Rotom hatten die beiden in die Flucht geschlagen und in diesem Garten gab es sonst nichts mehr, was für die Kriminelle von Belang war. Beeren hatte sie schließlich auch schon.
Trotzdem blieb sie stehen wo sie war und verschränkte lediglich die Arme, während der Blick auf Ella, dem Rotom und ihrem Ditto lag. Offensichtlich hatte die Braunhaarige Erfolg damit, einfach mit dem Pokemon zu sprechen und irgendwann sah Audrey den roten Blitz der auftrat, wenn man ein Pokemon fing oder befreite. Anscheinend war das Rotom dem Team von Ella tatsächlich beigetreten. Hm. Das Mädchen befreite das Rotom kurz darauf wieder und gab ihm den Namen Rayo. Hörte sich für Amaranth viel zu sehr nach Mayo an, aber das war wohl Geschmackssache. Als Ella sich dann wieder umdrehte und zu Amaranth sah schenkte die Frau ihr ein Lächeln. "Meinen Glückwunsch. Ich bin mir sicher, dass Rayo mit euch beiden eine bessere Familie findet als die, die er vorher hatte.", säuselte sie und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
Gerade überlegte sie wie sie es jetzt am besten anstellte zu gehen, als Sgiath zurückgelaufen kam und Amaranths Hose kurz mit seinen Greifern zwickte. Die Frau wandte sich zu ihrem Pokemon und folgte seinem Deut in Richtung des Ausgangs des Strebergartens, wo sie dann.. eine weitere junge Frau herlaufen sah. Für den Moment weitete Amaranth kurz überrascht die Augen, dann legte sich ein Schmunzeln auf ihre Lippen. Qiyui Virva Lin. Interessant, was das Schicksal so brachte, wenn man es nur geschehen ließ...
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Micaham Sa Jan 02, 2016 1:31 pm


Post #014
Goes With Amaranth
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Tatsächlich hätte sie die Frau nicht so eingeschätzt, dass sie sich Gedanken darum machte, wo ein Pokémon es besser haben könnte - dafür stimmte ihr Auftreten einfach nicht. Dennoch nickte Ella, glücklich, ihr Team um ein Pokémon erweitert haben zu können. Jetzt hieß es nur noch, das Band zwischen sich und Rayo zu vertiefen, damit sie ein gutes Team werden konnten - genau wie sie und Morph, der längst wieder auf dem Schoß seiner Trainerin saß und die Umgebung beobachtete. »Ich hoffe, dass es ihm bei mir auch besser gefällt.« sagte Ella noch, denn das war die nächste Frage. Sie wollte auf jeden Fall, dass es Rayo bei ihr gut ging und es sich wohl fühlen konnte. Und sie musste es schaffen, dass es seine alte Horde vergaß - oder zumindest nicht mehr an sie dachte. Wie sie das schaffen sollte, wusste sie zwar noch nicht genau, aber im Endeffekt spielte das auch keine Rolle. Sie allerdings musste sich dringend über Rotom informieren - sie hatte im Kopf, dass sie auch andere Gestalten annehmen konnten. Vielleicht war ja eine dabei, die weniger furchteinflößend aussah. Man würde es sehen, doch erstmal nahm sie das Pokémon so an wie es eben war. Sonst hätte sie es wohl kaum gefangen.
Nun jedenfalls überlegte sich Ella zunächst einmal, wie sie, ohne unhöflich zu erscheinen, gehen konnte, um sich wieder nach Marea City aufzumachen. Immerhin ging die Sonne schon fast wieder unter und sie hatte keine große Lust, im Dunkeln durch eine ihr fremde Stadt zu fahren, wenn die Gefahr bestand, den richtigen Weg nicht wieder zu finden. Bevor sie aber etwas in der Richtung hätte anklingen lassen können, bemerkte sie, wie das Fermicula von Amaranth diese am Bein zupfte und sie offenbar auf etwas aufmerksam machen wollte. Ella folgte dem Blick der Weißhaarigen und entdeckte eine weitere Person. Weiblich, mit dem Erscheinungsbild einer noch jungen Frau - ebenfalls Weißhaarig. Da stach Ella selbst mit ihren schwarzen Haaren ja ganz schön heraus...als sie zu Amaranth zurück blickte, erkannte sie in deren Augen ein Widererkennen der ihr fremden Person - die beiden schienen sich also zu kennen, woher auch immer. Es ging Ella nichts an und erst recht nicht wollte sie die beiden stören. Bisher schien die ihr fremde Frau Amaranth zwar noch nicht gesehen zu haben, doch sie hatte das Gefühl, dass jene das bald ändern würde. »Ich sollte dann jetzt langsam wieder in die Stadt zurück - vielleicht sieht man sich ja irgendwann noch einmal.« sagte sie an Amaranth gewandt und dachte an das Sprichwort, dass man sich immer zweimal im Leben sah. Dass die Weißhaarige Interesse an ihrem Shiny-Ditto hatte, hatte sie immer noch nicht mitbekommen, weshalb sie sich auch die Mühe nicht machen würde, sie ihr Ditto näher betrachten zu lassen - wie sie es sonst vielleicht getan hätte. »Einen schönen Tag noch.« wünschte sie zum Schluss noch mit freundlicher Stimme und einem nur leichten Lächeln auf den Lippen, bevor sie sich daran machte, ihren Rollstuhl Richtung Gartentor zu manövrieren. An sich kein schweres Unterfangen, die Schwierigkeit lag nur wieder darin, den Rollstuhl passgenau durch das enge Gartentor zu bringen. Sie schaffte es nicht auf Anhieb, sondern musste mehrere Male wieder zurück rollen, um schließlich doch den Garten verlassen zu können. Innerlich ärgerte sie sich enorm darüber, dass sie in ihrer Bewegung so eingeschränkt war - und es war ihr auch ein wenig peinlich. Wäre ihr Vater nicht gewesen, könnte sie jetzt wie jeder normale Mensch auf zwei Beinen laufen.
Als sie zu ihrem Ditto hinab sah, erkannte sie, dass dieses sie die ganze Zeit über angeschaut hatte, etwas fragend, doch auch aufmunternd, denn es wusste genau, dass Ella mit allem eigentlich nicht klar kam. Das zauberte der Schwarzhaarigen tatsächlich noch ein Lächeln auf die Lippen. Sanft fuhr sie ihrem Ditto über den "Kopf", was genauer gesagt eigentlich sein Körper war. Dann drehte sie sich zu Rayo um, der ihnen glücklicherweise gefolgt war. Nun konnte es also wieder zum Pokémon-Center gehen - mal schauen, wie lange sie für den Weg dorthin brauchen würde. Im Vorbeirollen nickte sie der anderen, ihr fremden Weißhaarigen noch einmal freundlich zu, ehe sie die Schrebergartenanlage dann doch verließ.

tbc: Hafen in Stratos City


Zuletzt von Ella am Sa Jan 09, 2016 6:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Qiuyiam Sa Jan 02, 2016 1:54 pm

#029 ● mit Amaranth
Fremd und vertraut
Gerade, als die Kugelliebhaberin weiter auf die zwei fremden Frauen zusteuerte, schien eine der beiden - schwarzhaarig, mit glatten, langen Haaren und in einem Rollstuhl - dann auch direkt entschwinden zu wollen. Nun, es war nicht unbedingt in Qiuyis Interesse, viel Kontakt aufzubauen, weswegen es ihr ganz recht war - ob sie sich nur irgendwie bemühen sollte, der Dame im Rollstuhl durch das Gartentor zu helfen? Nun, es scheint ja ohnehin dann gelöst zu sein, weswegen sie sich diese Mühe sparte. Sie erwiderte das freundliche Lächeln nur mit einem nachdenklichen Nicken, für solcherlei Freundlichkeiten hatte sie nicht viel übrig. (Und tatsächlich, sie musste sich noch ein paar Kommentare verkneifen, welche ihr im Zuge der Aufmerksamkeitsverschiebung dann doch wirklich entsagten, zumal es eine doch sehr unhöfliche Weise war - wogleich man alles gleich behandeln sollte, egal, welchen Einschränkungen man auch unterlag.)
Denn immerhin war da auch noch diese andere Frau, ebenfalls mit weißen Haaren geboren, nur ihres Zeichens ein "vollständiger" Albino - sie selbst besaß ja noch mittelblaue Augen, was ihr aber nur rechtens war - konnte es eben ihren frostigen Eindruck nur noch mehr unterstreichen. Sonst wirkte sie ja eher wie eine Kriminelle oder so. Aber sie wurde auch das Gefühl nicht los, dass sie die Person vor sich kannte; vermutlich aber nur ein weiteres Gewirr in ihrem täglichen Wahnsinn an Gesichtern, welche ihren Blick streiften. Also keine wirkliche Bekannte, konnte sie sich an niemanden mit diesem Aussehen erinnern. Ob die Fremde sie wohl kannte? Sie glaubte es wohl auch nicht. Und generell, es war eine unangenehme Situation, und sie widmete sich einfach wieder den Gärten, welche um sie herum waren. Sie kannte diese Person nicht, also würde sie keinen Grund haben, mit dieser zu reden.
Mirco hingegen schwebte in seiner doch irgendwie neugierigen Weise auf das fremde Fermicula zu, immer ein wenig in seinem Flug schwankend und immer ein wenig dümmlich dreinschauend.

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Re: Schrebergärten

Beitrag von Gastam Sa Jan 02, 2016 4:21 pm

11 | mit Qiuyi
Nun, das weitere Gespräch mit Ella war eher krag gehalten und die Dame schien sich dann letzten Endes auch dazu zu entscheiden, zu gehen. Amaranth hielt Ella nicht auf und nickte ihr höflich zu als sie sich auf dem Weg aus dem Garten machte. "Einen schönen Tag wünsche ich noch.", meinte sie dann zu Abschied und sah der Braunhaarigen nach, bis sie verschwunden war. Die Probleme die sie hatte, den Garten zu verlassen, ignorierte Amaranth getrost und ging nicht weiter darauf ein, schließlich war es weder ihre Aufgabe sich darum zu kümmern, noch Ella in irgendeiner Weise zu helfen. Ohnehin schien sie das nach ein paar Anläufen auch allein zu schaffen, damit hatte sich die Sache dann sowieso erledigt.
Eigentlich hatte Amaranth kein Interesse daran, ein Gespräch mit Qiuyi zu führen. Sie fürchtete nicht, dass sie sie erkennen könnte, schließlich hatte sie nichts ausschlaggebendes sehen können als sie ihr Fluffeluff mitnahm, aber sie hatte schlichtweg keine Lust darauf, sich noch weiter mit irgendwem zu unterhalten. Die andere Weißhaarige selbst schien auch keine Intention zu haben zu Amaranth zu kommen und damit hatte sich die Situation eigentlich schon erledigt, wenn da nicht die zwei Pokemon waren.

Sgiath stand ungefähr im Eingangstor des Schrebergartens und klimperte mit den Greifern als ein Mitodos auf die Ameise zugeschwebt kam. Verwundert sah das Fermicula dem Pokemon entgegen wie es so hin und her schwebte und den un-intelligentesten Blick drauf hatte, den Amaranth jemals bei einem Pokemon gesehen hatte. Die Kriminelle hob kurz überrascht die Augenbraue, dass Sgiath das Pokemon nicht gleich wieder verjagte sondern ihm interessiert entgegenschaute.. vielleicht wegen des Aussehens des Pokemons.
Amaranth setzte sich also in Bewegung und gesellte sich zu ihrem Fermicula, ehe sie lächelte und zu Qiuyi sah. "Offenbar findet Sgiath Ihr Pokemon interessant.", meinte sie und wandte den Blick wieder zu den beiden Pokemon.
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Re: Schrebergärten

Beitrag von Qiuyiam Sa Jan 02, 2016 5:08 pm

#030 ● mit Amaranth
Smalltalk?
Auch die andere Dame schien nicht allzu sehr auf eine Konversation aus zu sein, was ihr nur allzu recht war. Sie widmete sich voll und ganz der Pflanzenpracht, um welche sie sich ebenfalls ab und an kümmerte, wenn ihre Nachbarn keine Zeit hatten. In Marea City kannte sie ja dann doch den ein oder anderen, vor allem aufgrund ihrer Ausflüge hierhin in die Schrebergärten. Da machte man doch die ein oder andere unwillige Bekanntschaft - merkwürdig, dass sie gerade hier wieder auf jemanden traf. Sie schien jedoch nicht aus der Umgebung zu kommen, sonst hätten sie sich wohl öfters gesehen.
Aus ihrer Ruhe wurde sie dann wieder von der anderen Dame gerissen, welche einen Kommentar zu Mirco und dem Fermicula in die Welt setzte - sie selbst hatte nicht bemerkt, wie ihr Mitodos weitergeschwebt war, aber sie bemerkte es meistens ohnehin nicht, wenn es irgendwo war... Schon ein wenig traurig, wie unauffällig es schien. Oder wie verloren in ihren Gedanken seine Trainerin eigentlich war.
"Dieser dümmliche Blick ist wahrlich famos, oder?", entgegnete sie, eine Spur von Gereiztheit in ihrem Tonfall, doch der ließ sich kaum von ihrer sonstigen, bissigen Art unterscheiden. Sie wusste sehr gut, dass es manchmal etwas doof aus der Wäsche guckte, aber es war nun einmal seine Art und somit nicht wirklich böse gemeint. Da sie ohnehin glaubte, dass es diesem Pokémon nichts ausmachte. Da es sich jedoch auch nie irgendetwas anmerken ließ und der Blick eigentlich schon Standard war, war es nicht allzu klar zu definieren, was das Pokémon dachte - wenn es dachte. Sie wusste es nicht, und es interessierte sie nicht, denn so war Mirco dann eben.

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