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Das Pokémon-Center von Twindrake City
In dieser Raststätte mit dem allseits bekannten roten Dach können Trainer ihre Pokémon kostenlos heilen lassen. Gegen etwas Geld bekommt man hier ebenfalls etwas zu Essen und kann über Nacht bleiben, auch ein kleiner Laden für den Trainerbedarf lässt sich finden.

Die Schwester Joy dieses Centers besitzt ein Chaneira und befindet sich häufig im Streit mit der Schwester Joy und ihrem Ohrdoch im neuen Stadtteil, da beide Center nah an der Grenze von beiden Stadtteilen liegen und somit stark um die sie besuchenden Trainer konkurrieren. Die Schwester Joy hier behauptet, dass ihres besser wäre, da es der Tradition folgt.
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Re: Das Pokémon-Center von Twindrake City (alt)

Beitrag von Gastam So Aug 02, 2015 2:07 pm

allein in Twindrake City | tbc: Route 1 { ♯ 001
Verwirrt stemmte das junge Mädchen die Hände in die Hüften, reckte den Kopf nach oben und sah sich um. Wo zum Teufel war sie hier?! Sie hatte eigentlich in Richtung Avenitia gehen wollen um sich dort die Nummer der Regionsprofessorin zu holen (man konnte schließlich nie wissen wann man den Rat einer erfahrenen Professorin brauen konnte), aber irgendwie hatte sie sich komplett verrannt und stand nun vor einem recht alt aussehenden Pokémon Center. Der Mund der jungen Dame war halb geöffnet als sie den Blick vom Himmel wieder abwandte und zu Boden sah. Neben ihr standen sowohl Asena wie auch Ceres; es kam zwar nicht oft vor, dass Seira beide ihrer Pokemon gleichzeitig freiließ, aber wenn man sich verirrt hatte wollte man schließlich ein wenig Gesellschaft.
Als Seira das charakteristische Dach des Pokemon Centers erblickt hatte konnte sie nicht anders als auf das Gebäude zulaufen; irgendjemand dort (vorzüglich Schwester Joy) würde ihr bestimmt sagen können wo sie war und wie sie nach Avenitia kommen könnte. Kaum, dass sie jedoch näher an das Center gekommen war, drangen schon die wütenden Rufe an ihr Ohr und sie war verwirrt stehen geblieben - und nun stand sie eben hier. Nachdem sie die Quelle der Rufe (zwei streitende Schwester Joys vor dem Eingang des Pokemon Centers) ausgemacht hatte, hatte sich ein Mann zu ihr gesellt und folgte ihrem Blick zu den beiden Damen. "Ohje - die Schwester Joys zanken sich mal wieder.", seufzte er und schüttelte den Kopf. "Es ist ein Jammer! Immer dasselbe! Die beiden hören einfach nicht auf zu streiten und keiner schafft es, sie zu beruhigen." Seiras Blick ging nun von den beiden rosahaarigen Frauen zum Mann. "Warum streiten sie sich denn?", fragte sie ihn interessiert und funkelte ihn mit großen Augen an. "Nun, die rechte Schwester Joy arbeitet im alten Stadtteil; in dem befinden wir uns gerade. Sie hat ein Chaneira und ist der Ansicht, dass ihr Pokemon Center das bessere ist weil sie traditionell arbeiten.", erklärte er und deutete anschließend auf die linke Schwester. "Die linke Schwester Joy arbeitet dafür aber im neuen Stadtteil und hat ein Ohrdoch; sie ist aber auch der Ansicht, dass ihre Arbeit die bessere ist. Tja, und so zanken sie sich Tag ein Tag aus lautstark und die Bewohner kriegen regelmäßig die Krise." Erneut schüttelte der Mann den Kopf und rückte seinen Anorak zureckt. "Vielleicht kannst du den beiden ja helfen - die Menschen hier wären dir sehr dankbar." Mit diesen Worten drehte der Mann sich dann wieder um, verabschiedete sich von Seira und ging wieder seine Wege - und Seira hatte endlich ein neues Ziel! Es wäre ja wohl nicht so schwer einen kleinen Streit zu schlichten, oder etwa nicht?

"Äh - entschuldigen Sie?", begann sie vorsichtig zu sprechen als sie näher an die Schwestern herangetreten war. Leider hielten die Frauen in ihrem Streitgespräch jedoch nicht an, sondern führten es einfach lautstark weiter ohne Seira Beachten zu schenken. Das junge Mädchen räusperte sich kurz und versuchte es erneut, diesmal mit kräftigerer Stimme. "Entschuldigen Sie!" Dieses Mal hatte sie es geschafft; die beiden Frauen verstummten und wandten ihre Blicke zu Seira. "Was?!", fauchte eine von ihnen angespannt und funkelte Seira aus bösen Augen an, von denen sich die Grünhaarige sich jedoch nicht abschrecken ließ. "Ich habe Ihr Streitgespräch mitbekommen.. Denken Sie nicht, dass sich das Problem anders lösen lässt?" Oh oh, damit hatte sie endgültig den Zorn der beiden auf sich gelenkt.
Die traditionelle Schwester Joy stemmte die Hände in die Hüften und sah Seira ungläubig an. "Problem lösen?! LÖSEN?! Hier haben ihr kein Problem! Meine "werte Kollegin" hier hat nur offenbar die Weisheit mit Löffeln gefressen und meint sie verrichtet bessere Arbeit als ich!" Und damit hatte sie die neue Schwester Joy direkt wieder provoziert, die nun eine ähnliche Haltung annahm und der anderen Schwester einen Todesblick zuwarf vor dem sich vermutlich sogar ein Gengar gefürchtet hätte. "DU verrichtest bessere Arbeit als ICH?! Dass ich nicht lache! In deiner altmodischen Bruchbude kann man doch gar nichts ordentlich hinbekommen! DU und dein Chaneira seid..." Und so fingen die gegenseitigen Beleidigungsreden wieder an und Seira blieb nichts anderes übrig als den Kopf zu schütteln und sich an die Stirn zu fassen. Ceres und Asera sahen verwirrt zu den rosahaarigen Frauen hoch, die sie sonst als so freundlich und zuvorkommend kannten.

"Meine Damen!", versuchte Sarei es erneut und konnte die Aufmerksamkeit der beiden Schwestern wieder auf sich lenken. "Weshalb können Sie sich denn nicht einigen, dass beide Center gleich gute Arbeit leisten?" Die Frage verdutzte die Frauen im ersten Moment und es dauerte ein paar Sekunden bis sie sich eine Antwort zusammengereimt hatten. "Weil es einfach nicht so ist! Jeder Mensch weiß, dass Trainer die traditionelle und angenehme Atmosphäre meines Centers lieber mag!", antwortete die traditionelle Schwester schrill, hob die Nase und gab einen arroganten Laut von sich, den Seira nicht wirklich einordnen konnte. Gerade als die neue Schwester ihren Mund aufmachte um dem zu widersprechen hob Seira die Hände um sie davon abzuhalten. "Gut, ich sehe, was das Problem ist! Sie wollen sich beide offenbar übertrumpfen, allerdings schaden Sie damit ihrem Ruf! Sämtliche Anwohner fühlen sich gestört durch eure Streits tagtäglich und dadurch würden sie bestimmt auch keines der beiden Center besuchen.", stellte Seira fest und sah beide Frauen nacheinander an, die tatsächlich über ihre Worte nachzudenken schienen. "Da Sie jedoch nicht dazu bereit sind, das Konkurrenzdenken zu beenden habe ich einen Vorschlag der vielleicht für alle Beteiligten für den Anfang gut wäre." Nachdem kein Einspruch von einer der Damen folgte (sondern lediglich immer wieder zerstörende Blicke zueinander ausgetauscht wurden) fuhr Seira vor. "Jede von euch beginnt eine Strichliste. Für jeden Trainer der das jeweilige Center besucht macht ihr einen Strich und am Ende des Monats wird verglichen, wer die meisten Trainer behandeln konnte. Dadurch habt ihr jeden Monat einen neuen "Gewinner" und könnt sehen, wie gut eure Arbeit tatsächlich ist." Im Endeffekt war das wohl ein recht einfacher Vorschlag auf den tatsächlich jeder hätte kommen können, aber Seira schien es als wäre das die einzige Möglichkeit die beiden für eine Weile ruhig zu stellen...

Nachdenklich sahen beide Schwestern Seira an, ehe sie nickten. "Gut. Machen wir das so." Ein gegenseitiges, böses Anstarren folgte. "Und ich werde gewinnen!", knurrte die neue Schwester Joy biestig und wandte sich um, um wütend wegzustapfen. "Ja ja, das werden wir ja noch sehen!", rief die traditionelle ihr hinterher und wandte sich ebenfalls um um das Center zu betreten. "Äh, moment, bitte.", kam ihr Seira zuvor und sah sie hilfesuchend an. "... wo bin ich hier eigentlich? Und wie komme ich nach Avenitia?" Nun sah die Schwester Seira an als wäre sie von allen guten Geistern verlassen. "Du befindest dich in Twindrake City, nördlich von Stratos City. Und Avenitia ist südwestlich von Stratos City, du bist also komplett falsch." Seufzend sah Seira sie an. "Und wie komme ich nun nach Avenitia?" Die Schwester sah sich kurz nachdenklich um und legte eine Hand an ihr Kinn, ehe sie in südliche Richtung deutete. "Am besten gehst du erst einmal zurück nach Stratos City. Dort hälst du dich dann westlich in Richtung der Himmelspeilbrücke und dann folgst du den Routen immer weiter. Einen Moment, warte eben hier!" Die Schwester huschte schnell ins Pokemon Center und kam nach ein paar Minuten wieder zurück, mit einem altmodischen, zusammengerollten Blatt Papier, das sie ihr hinhielt. "Das ist eine Karte von Einall die dir helfen sollte. Natürlich ist sie recht altmodisch und nicht dieses neuartige Technikmodel, aber für den Anfang sollte es dir bestimmt weiter helfen!" Seira bedankte sich bei der Schwester, die sich ebenfalls bei ihr bedankte, und begab sich anschließend auf die Straße, die die Schwester ihr gezeigt hatte.
Den ganzen Weg also wieder zurück - na wunderbar!
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59 // All Alone

Saari war zum Pokemon Center gehechtet. Ja, wirklich gehechtet! Sie war so aufgeregt, was ihre Eltern wohl für ein Geschenk für sie hatten, dass sie es gar nicht abwarten konnte. Dass sie dabei komplett am Pokemon Center vorbei gerannt war hatte die Weißhaarige gar nicht bemerkt, und dass sie zusätzlich auch den Stadtteil verließ auch nicht. Tja, so waren Kinder eben… Zwar war es bestimmt ziemlich auffällig, wenn ein riesiges Gebäude mit rosa Dach an einem vorbei zog, aber Saari war so fixiert auf das gewesen, was vor ihr war (sprich die Straße), dass sie vollkommen vergaß zur Seite zu gucken um zu schauen, wie weit es noch zum Pokemon Center war. Naja. So war es eben, aber Saari wäre ja nicht Saari, wenn sie dafür keine Lösung hätte! Naja, wenn man ehrlich war brauchte sie ja keine Lösung, weil sie schließlich das Problem gar nicht sah, und so merkte sie auch erst viel zu spät, dass sie sich gar nicht mehr im neuen Stadtteil befand. Erst, als sie vor dem vermeintlichen Pokemon Center des neuen Stadtteils befand fiel ihr auf, dass sie sich vor dem Center des alten Stadtteils befand – das aber auch nur, weil es auf dem Schild stand. Verdutzt hatte sie sich umgesehen, letztlich war es ihr dann aber auch egal, schließlich hatte sie ja ein Pokemon Center erreicht und konnte sich nun mit ihren Eltern in Verbindung setzen. Oh, wie aufgeregt sie war! Nun nicht mehr nur wegen des Geschenks, sondern auch weil sie endlich ihre Eltern wieder sah – und bestimmt auch ihr Bluzuk Mercutio! Es tat ihr ja schon ein wenig leid, das Pokemon einfach Zuhause gelassen zu haben, aber Mercutio hatte ihr ja gezeigt, dass er nicht weggehen wollte, also war es für ihn besser so gewesen. Vermissen tat sie ihn trotzdem!
Saari stürmte also in das Pokemon Center und direkt weiter zum PC, ehe sie die Nummer des Pokemon Centers von Mahagonia City wählte und wartete, bis jemand abhob. Es dauerte nur ein paar Sekunden, da erschien auf dem Bildschirm des PCs das Gesicht ihrer Mutter. Saari strahlte über das ganze Gesicht und brach sogleich in alle möglichen Formen der Begrüßung aus, bis auch ihr Vater ins Bild trat. Beide begrüßten ihre Tochter ebenso, fragten aber auch wo Silvester sei. Dass er trainieren war schien die beiden auch gar nicht so sehr zu wundern. „Wir haben deinen Wettbewerb im Fernsehen verfolgt!“, meinte ihre Mutter stolz und ihr Vater grinste über beide Ohren. „Du und Macbeth haben wunderbare Shows geliefert!“, lobte dieser sie nun und Saari spürte, wie sie errötete. Gewonnen hatte sie das Band zwar letztlich doch nicht, aber was soll’s! Versuchte sie es beim nächsten Wettbewerb eben nochmal.
Saari begann den beiden zu erzählen, was sie so erlebt hatte – und sie ließ Tamora aus ihrem Pokeball, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie ein waschechtes Shiny Pokemon in ihrem Team hatte. Die beiden Erwachsenen waren sehr beeindruckt und Tamora, schüchtern wie sie war, winkte nur kurz. Saari holte sie dann in ihren Ball zurück und plapperte weiter darüber, was sie mit Silvester so gemacht hatte – von dem Fiffyen, dessen Trainer abgehauen war (das hielt sie auch schnell hoch in die Kamera), über den Turm für verstorbene Pokemon, bis zu Nevaio City und dem Üben mit Macbeth, zum Moor, zur Bikergang, über das Corasonn und dann schließlich zum hier und jetzt. Sie hatte tatsächlich ununterbrochen geredet, aber ihre Eltern hatten ihr sanft lächelnd zugehört und reagierten ihrerseits damit zu erzählen, was Zuhause so los war. Das Erste was sie hörte war, dass Mercutio sich entwickelt hatte! Sogleich flog das Omot ins Bild und flatterte fröhlich mit den Flügeln als es Saari sah, und auch Saari freute sich riesig, ihr Omot wieder zu sehen!

Früher oder später musste es aber schließlich auch zum Grund ihres Treffens kommen, so dass Saari neugierig einwarf, was sie denn für ein Geschenk für sie hatten. Ihre Mutter und ihr Vater lachten kurz leise. „Mach die Augen zu!“, wies ihre Mutter sie an und Saari legte sich die Hände auf die Augen. Sie wartete einige Momente, die ihr vorkamen wie eine Ewigkeit, ehe ihre Eltern ihr sagten, dass sie wieder hinschauen durfte. Statt ihrer Eltern war auf dem Bildschirm nun ein kleines Pichu zu sehen, das Saari fröhlich zuwinkte. Der Koordinatorin klappte der Mund auf und sie sah erstaunt zu dem Pokemon, ehe ihre Mutter und ihr Vater wieder ins Bild traten. „Wir wollten dir für deinen ersten Wettbewerb in Einall ein Geschenk machen!“, erklärte ihre Mutter breit grinsen und ihr Vater nahm das Wort auf. „Und dann dachten wir uns, dass dir das Pichu bestimmt gefallen würde. Es hat mit Mercutio im Garten gespielt und dann haben wir es für dich gefangen.“ Das Pichu nickte eifrig, so dass die Ohren hin und her wibbten. „Pichu ist übrigens ein Er und würde liebend gern in dein Team. Möchtest du ihn aufnehmen?“ Saari wusste für einen Moment gar nicht, was sie sagen sollte, dann aber nickte sie hastig. „Natürlich!“, rief sie aufgeregt, ehe ihr einfiel, dass sie dank des verrückten Corasonns keinen Platz mehr im Team hatte. Sie wurde kurz nachdenklich. „Dann müsste ich aber ein Pokemon zu euch schicken. Ist das in Ordnung?“, fragte sie, erwartete aber nicht, dass ihre Eltern Nein sagen würden. Sie begrüßten Gesellschaft schließlich. Genau das taten sie dann auch, so dass Saari überlegte, wen sie wohl nach Hause schicken könnte. Ihre Entscheidung fiel schließlich auf Othello, doch da sie das Teddiursa nicht vollkommen allein lassen wollte, entschied sie sich dazu, Macbeth mit zu schicken. Beide Pokemon befreite sie aus ihren Bällen, ehe sie sich hinkniete und ihnen die Situation erklärte. „… und deswegen, wenn es euch nicht stört, würde ich euch gerne zu meinen Eltern schicken. Mercutio ist auch da.“, endete sie dann. Macbeth schien kurz nachdenklich, doch als Othello das Omot herumflattern sah wollte er das Pokemon direkt kennen lernen – also war es für ihn schon mal kein Problem. Da Macbeth sich auch niemals von Othello getrennt hätte stimmte auch das Mogelbaum zu – außerdem war es ja kein Abschied für immer! Saari dankte ihren Pokemon also und rief sie zurück in ihre Bälle, ehe sie diese dann in den Behälter am PC legte. Mit einem kurzen „WUSCH“ waren die Bälle verschwunden und bei ihren Eltern im Pokemon Center angekommen (echt eine faszinierende Technik…). Ihre Eltern riefen dann das Pichu zurück und nach ein paar Sekunden erschien im Behälter ein neuer Ball – der des Pichu. Sofort befreite Saari das Pokemon und es sprang Saari sogleich an und umarmte sie (halbwegs), ehe es sich es auf ihrer Schulter gemütlich machte. Ihre Eltern lächelten seelig. „Offenbar mag er dich.“, stellte ihr Vater fest und Saari nickte.
Während sich Saari noch ein wenig mit ihren Eltern unterhielt machte sich das Pichu daran ihre Haare zu untersuchen, bis sie sich schließlich von einander trennten – man konnte den PC im Pokemon Center schließlich nicht ewig besetzen und Schwester Joy sah sie schon immer wieder abwartend von der Seite an.

„Sooo…“, meinte Saari nachdenklich, als sie das Pokemon Center wieder verlassen hatte. Sie saß nun auf einer Bank und das Pichu auf ihrem Schoß, während das Fiffyen an ihren Füßen lag. Nachdenklich musterte Saari das gelbe Pokemon. „Gleich stelle ich dir den Rest meiner Pokemon vor, aber erst brauchen wir einen Namen für dich!“ Die Augen des Pichu weiteten sich aufgeregt und es nickte schnell. Saari ratterte ein paar Namen herunter, die ihr aus Shakespeares Werken bekannt waren, doch keiner gefiel dem Pichu. „Hartnäckig bist du. Hmm… Wie wäre es mit William?“ Nachdenklich knickte das Pichu ein Ohr ein, überlegte laaange Zeit… dann nickte es. „Perfekt! Dann begrüße ich dich mal im Team, William!“, rief sie fröhlich und auch das kleine Maus-Pokemon schien sich darüber zu freuen. Jetzt musste er nur noch dem Rest des Teams vorgestellt werden, also holte Saari die Bälle ihrer anderen Teammitglieder hervor (bis auf den des Corasonns) und ließ ihre Pokemon frei. Schon bald entdeckten sie den Neuankömmling und fielen über ihn her wie hungrige Wölfe… im positivsten Sinne!

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Re: Das Pokémon-Center von Twindrake City (alt)

Beitrag von Saariam Fr März 17, 2017 4:54 pm

78 // ALL ALONE

cf. Blumenladen Wunschtraum, Alter Stadtteil, Twindrake City
- zwei Wochen später -

Mittlerweile hatte Saari so gut wie jeden Winkel von Twindrake City erkundet, egal ob er im alten oder im neuen Stadtteil lag. Mittlerweile zählte diese Stadt definitiv zu ihren Lieblingen in Einall, auch wenn sie bis jetzt noch nicht allzu viele gesehen hatte. Doch der Kontrast zwischen alt und neu war wirklich atemberaubend und genau das, was sie so schätzte. Teak City war in Johto ja auch ihre Lieblingsstadt, aus den selben Gründen. Allzu traditionell war es hier in Einall zwar nicht, was verständlich war, schließlich war Einall eine ganz andere Kultur als Johto, aber es gefiel ihr doch recht gut. Saari hatte sich auch nur deswegen so lange in Twindrake City aufgehalten, weil es ihr hier eben so gut gefiel. Normalerweise war sie ja immer recht zügig was die Weiterreise anbelangte, aber hier hatte sie sich alles ganz genau ansehen müssen. Selbst das Haus der Kämpfe war für sie unheimlich interessant gewesen, und das obwohl sie selbst gar nicht so oft kämpfte. Langsam allerdings brach auch in ihr die Aufbruchsstimmung auf und da sie sowieso alles Interessante gesehen hatte, konnte sie sich nun auch langsam wieder auf den Weg machen. Genau das hatte sie vorgehabt, allerdings war ihr etwas dazwischen gekommen. Stinson ging es schon seit einigen Tagen nicht besonders gut. Auch wenn Saari ihn noch nicht allzu lange im Team hatte konnte sie aber durchaus erkennen, dass etwas nicht stimmte. Er war schlapp und lustlos und das war für sie wirklich besorgniserregend, weshalb sie sich kurzerhand dazu entschlossen hatte zum Pokemon Center zu gehen um ihn einmal durchchecken zu lassen, nicht dass hinterher noch irgendetwas ernstes der Fall war und sie hatte sich nicht richtig darum gekümmert.
Saari saß daher nun im Wartebereich des Pokemon Centers und nippte an ihrem Tee, den sie sich mitgebracht hatte. Aufgeregt war sie ja schon irgendwie und vor allem besorgt, dass irgendetwas schlimmes sein könnte. Außerdem war das Pokemon Center heute mit Reisenden überfüllt, was die Behandlung von Stinson noch mal verzögerte. Neben ihr saß William auf dem Tisch und aß ein paar kleine Pokémon-Leckerlis, während er die anderen Pokemon der hereinkommenden und wartenden Trainer beobachtete. Mit ihm hatte sie die letzten zwei Wochen sehr intensiv trainiert und mittlerweile konnte sie nicht leugnen, dass er sich zu einem starken Pokemon entwickelt hatte. Er würde sich durch Freundschaft entwickeln, das wusste Saari, von daher war sie sich auch ziemlich sicher, dass die Entwicklung nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Aber sie war geduldig und wollte ihn auch zu nichts drängen, außerdem konnte man es ohnehin nicht erzwingen. Klar war aber, dass sie sich wirklich gut verstanden und mittlerweile war es schon so, dass William kaum noch in seinem Pokeball war. Er lief immer neben Saari her oder wurde von ihr getragen, das hatte sich irgendwie einfach so ergeben. Es war fast so wie mit Tybalt damals, als er noch ein Nidoran gewesen war. Die guten alten Zeiten. Saari drehte die Tasse gedankenverloren in ihren Händen und sah kurz zu William, der gerade versuchte so viele Leckerlis wie möglich in seinen Mund zu stopfen, weshalb seine roten Wängchen schon ganz aufgeplustert waren. Der Anblick zauberte ihr ein kurzes Lächeln ins Gesicht, und dann wurde sie auch schon von Schwester Joy gerufen.

Er war tatsächlich krank. Schwester Joy hatte ihr versichert, dass es nichts ernstes war und er es einfach auskurieren müsste, aber er müsste sich ausruhen und wahrscheinlich hätte sie ihm auch strikte Bettruhe verordnet, wenn es sich dabei um einen Menschen gehandelt hätte. Saari nickte, sichtlich erleichtert darüber, dass es nichts allzu schlimmes war, hatte jedoch im selben Atemzug auch schon einen Entschluss getroffen. Solange Stinson krank war und sich ausruhen müsste, könnte er nicht mit auf Reisen kommen. Sie wollte ihn daher zu ihren Eltern schicken damit sie sich um ihn kümmerten, immerhin hatte ihr Vater auch das nötige Wissen um ihm Medizin zu machen. Saari hatte sich also zurück an den Tisch gesetzt und wartete ab bis es im Pokemon Center ruhiger wurde, damit sie den Computer benutzen und sich mit ihren Eltern in Verbindung setzen konnte. Es dauerte gar nicht lange, da hoben sie bereits ab und waren hellauf begeistert, dass Saari sich meldete. Saari schilderte ihnen die Situation und sie stimmten verständnisvoll zu, sich erst einmal um Stinson zu kümmern. Saari schickte ihnen also den Pokeball und bedankte sich herzlich bei ihnen. Sie redeten über dies und das, was Saari so erlebt hatte (und vom Treffen mit dem Champ der Region waren sie ebenfalls begeistert) und als sich das Gespräch schließlich dem Ende neigte, bekam Saari auch noch ihre beiden Pokemon zu sehen, die ebenfalls unheimlich aufgeblüht waren. Die Stimmung änderte sich irgendwie und als ihre Eltern wieder ins Bild kamen, sahen sie ernst aus. Saari hatte schon Sorge, dass irgendetwas passiert war oder sie etwas falsch gemacht hatte aber es handelte sich tatsächlich „nur“ darum, dass sie der Meinung waren, Othello und Macbeth würde es hier Zuhause mehr gefallen als auf reisen. Sie hatten sich beide wunderbar in die Arbeit im Beerengeschäft eingegliedert und sich um die Beeren zu kümmern machte ihnen mehr Spaß als alles andere. Die Koordinatorin dachte darüber eine Weile nach, bis sie wieder selbst mit den beiden sprach und merkte, dass ihre Eltern da vollkommen Recht hatten. Schweren Herzens trennte sie sich also auch von Othello und Macbeth und übergab sie ‚offizielle‘ Obhut ihrer Eltern, womit sie nun nicht mehr zu ihrem Team gehörten. Doch sie schienen so glücklich, dass Saari darüber gar nicht allzu traurig sein konnte. William meldete sich schließlich auch noch einmal um Hallo zu sagen und dann ging das Gespräch auch schon zu Ende, sie verabschiedeten sich und Saari konnte sich auf den Weg machen. Das nächste Ziel war Route 11, auf die sie sich schon sehr freute. Sie hatte von der Route viele schöne Dinge gehört und sie war wirklich gespannt auf die Wasserfälle. Vielleicht könnte sie dort noch einmal ein wenig mit William trainieren, wenn er Lust hatte. Aber gerade stand ihr der Sinn vor allem nach einem Picknick am Fluss, wofür sie auch schon die benötigten Besorgungen gemacht hatte…
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