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Windmühlen von Nevaio City Empty Windmühlen von Nevaio City

Beitrag von Gastam Mo Nov 16, 2015 5:50 pm

Windmühlen von Nevaio City

Im Süden von Nevaio City befinden sich riesige Windmühlen, die im Winter besonders schön aussehen wenn der Schnee auf ihren Blättern liegt. Sie befinden sich auf Anhöhen, sind aber für Unbefugte nicht betretbar. Trotzdem ist die Aussicht von dort recht schön.

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Windmühlen von Nevaio City Empty Re: Windmühlen von Nevaio City

Beitrag von Gastam Mo Nov 16, 2015 7:12 pm

cf: Pokemon Center, Nevaio Citymit Rekken Reeve | 28
Es war noch recht früh gewesen als Saari das Pokemon Center verlassen hatte. Silvester schlief (natürlich) noch, und obwohl Saari versucht hatte sich noch im Zimmer zu beschäftigen wurde ihr das mit der Zeit langweilig, so dass sie das Gebäude kurzerhand verließ - im Schlepptau Reeves Fiffyen und Macbeth, der auch bereits auf den Beinen war und genau wusste, was heute auf ihn zukam: Training!
Draußen war es noch dunkel, doch die Koordinatorin wusste, dass es bald hell werden würde. Nur selten war sie so früh wach, dass sie den Sonnenaufgang noch mitbekam - doch wenn sich die Chance schon einmal zeigte sollte man sie auch ergreifen! Das weißhaarige Mädchen suchte gemeinsam mit ihrem Mogelbaum eine Anhöhe aus, auf der eine große Windmühle stand. Über eine alt aussehende Holztreppe konnten sie nach oben kommen und sich dort im Gras niederlassen, während die Windmühle im Hintergrund knarrte. Abenteuerlustig wie Saari war hatte sie sich natürlich erst einmal versichert ob man in die Windmühlen reingehen konnte - leider war das eine Fehlanzeige, so dass sie die interessante Tour durch eine Windmühle wohl oder übel verschieben musste.
Bevor sich die beiden ans Training machten setzten sie sich an den Rand der Anhöhe und ließen die Beine baumeln. Reeves Fiffyen hatte sich neben Saari ins Gras gelegt, den Kopf auf den Vorderpfoten abgestützt. Die drei saßen nicht lange dort, so wollten sie doch einfach nur den Sonnenaufgang beobachten, der gerade im vollen Gang war. Die Dunkelheit wich und langsam wurden die Dächer der Häuser und die Berge in der Ferne in ein schönes Orange getaucht, während einzelne Sonnenstrahlen durch die Kronen der Bäume fielen und in kleinen Punkten auf die Erde fielen. Ein atemberaubender Anblick! Wäre Silvester hier gewesen wäre es noch schöner gewesen, aber der verschlief ja immer alles, was schön war...!
Saari wandte den Blick zum Fiffyen, das aus halbgeschlossenen Augen die helle Scheibe beobachtete, die immer höher in den Himmel schwebte. "Ich möchte dich so schnell wie möglich wieder zu deinem Trainer bringen, ja?", sprach Saari das graue Pokemon an, das daraufhin mit den Ohren zuckte und den Kopf hob. Ein, zwei Mal wurde gezwinkert, sich über die Nasenspitze geleckt und anschließend genickt. "Aber vorher muss ich deinen Trainer suchen, und bis jetzt habe ich keine Ahnung wo er sich aufhält." Ein erneutes Nicken folgte. "Also tu mir bitte den Gefallen und bleib bei mir, solange wir ihn suchen, ja? Ich kann dich in keinen Pokeball zurück rufen und ich möchte dich auch nicht verlieren, weil du plötzlich wegläufst. Macbeth kann dich ja nicht immer tragen." Gespannt wartete Saari auf eine Reaktion des Fiffyens, die allerdings auf sich warten ließ. Verdattert blickte das Pokemon Saari an und das Mädchen hatte bereits die Hoffnung aufgegeben, dass er sie verstanden hatte, dann plötzlich nickte er und leckte ihr über die Hand. "Wunderbar!", meinte sie und hob die sabberbedeckte Hand um dem Pokemon über den Kopf zu streicheln, dann stand sie auf und blickte zu Macbeth, der sich beinahe gleichzeitig erhob. "Dann wollen wir mal. Für heute stehen zwei Attacken auf dem Plan, die aber nicht so schwer sind.", erklärte sie und klopfte sich das Kleid ab. Gemeinsam gingen sie vom Abgrund weg (das Fiffyen folgte und setzte sich dann an die Windmühle) und Saari stellte sich gegenüber von Mogelbaum. "Wenn du die Attacken perfekt beherrschst können wir auch schon die Choreo üben, aber lassen wir uns damit Zeit." Sie lächelte und Macbeth nickte. "Gut, die erste Attacke... Doppelteam." Doppelteam war eine Attacke die gerade bei Wettbewerben gerne genutzt wurde - auch Saari fand sie unheimlich gut für Vorführungen, schließlich hatte man so viel mehr "Pokemon" die irgendetwas machen konnten und damit auch mehr Tiefe im Auftritt.
Macbeth nickte und sah Saari abwartend an. Das Mädchen strich sich die Haare aus dem Gesicht und nickte ihm ebenfalls zu. "Offenbar lässt sich die Attacke mit schnellen Bewegungen üben.", erklärte sie und beobachtete dann, wie Macbeth sich erst einmal warm mache. Es wurde dort und hierhin gelaufen, hier gehalten, dort drüben gerannt... immer so weiter. Ein Glück, dass Macbeth ein fitter Kerl war (Tanzen hielt ja bekanntlich fit!), so dass er schnell aufgewärmt war und sich bereit wieder vor Saari stellte. "Du kannst am besten tanzen, versuch also deine Tanzbewegungen zum Doppelteam zerfließen zu lassen.", schlug sie vor.
Die nächste Zeit verlief dann relativ unspektakulär. Macbeth gab jedes Mal sein bestes, seine Bewegungen zu verschnellern und ab und zu schaffte er es sogar, ein Abbild von sich zu erschaffen woraufhin Saari ihn nur so mit Komplimenten zuballerte - woraufhin Macbeth natürlich der Ehrgeiz packte und er fleißig weiter machte. Es dauerte ungefähr anderthalb Stunden bis das Mogelbaum den Dreh raus hatte und zwei Kopien von sich erschaffen konnte. "Unglaublich!", staunte Saari und ging um die Kopien herum. "Die sehen ja echt aus wie du!", grinste sie, stellte sich dann aber wieder vor Macbeth. Nun ging es nur noch an das Einüben und die Feinschliffe, denn keine Attacke war bei Erlernen sofort perfekt. Doch Macbeth schien das Training Spaß zu machen, vor allem vermutlich weil er so viel Tanzen konnte wie er wollte und es ihn zusätzlich auch noch stärkte!

Als Saari ihre Tasche öffnete und geschmierte Brote herausholte wachte auch Reeves Fiffyen wieder auf, das in der Morgensonne eingeschlafen war. Mittlerweile war es schon Vormittag und Saaris Magen knurrte - und eine gute Trainerin machte schließlich Brote und PokeSnacks wenn sie unterwegs war, vor allem Training war ja sehr anstregend! Macbeth hatte sich eine Pause auch redlich verdient, denn mittlerweile beherrschte er Doppelteam beinahe schon perfekt! Saari ließ sich ins Gras nieder und stellte den beiden Pokemon eine Tüte mit Knurpsen hin, die sie am Morgen noch gekauft hatte. Beide Pokemon stürzten sich gierig auf das Essen und ein Konzert aus Schmatzen und Sabbern entstand, das Saari zum Grinsen brachte.
Nach dem Mittagessen war erst einmal Mittagspause angesagt..! Mit vollem Magen sollte man bekanntlich nicht schwimmen gehen, und erst Recht nicht trainieren! Während Macbeth und das Fiffyen sich also ausruhten und im Gras dösten hatte Saari ihren Nintendo 3DS aus der Tasche geholt, sich an Macbeth gelehnt und das Spiel gestartet - durfte man ja auch mal! Saari spielte momentan ihr Lieblingsspiel - Ein Remake von Pokemon Kristall. Hah, was eine Ironie, ein Pokemon Videospiel zu spielen wo es doch echte Pokemon gab! Trotzdem fand Saari daran irgendwie ihren Spaß, schließlich konnte sie in den Spielen auch mal Trainer sein und auch kein schlechter; anders als im echten Leben, ha.. Außerdem war sie so wieder in Johto! Einem verpixelten, mit 8-bit Musik untermalten Johto, aber der Gedanke zählte!

Nach der Mittagspause ging das Training dann weiter. Allerdings beschäftigten sich die beiden nur noch wenig mit Doppelteam, denn Macbeth beherrschte die Attacke so langsam perfekt. Ein, zwei Feinschliffe noch, dann wäre es passend für den Wettbewerb, aber das war im Handumdrehen geübt und dann ging es an die nächste Attacke. "Ich bin stolz auf dich, Macbeth.", lächelte sie und streichelte dem Mogelbaum über den Kopf. "Die nächste Attacke wird ein wenig schwieriger, aber das schaffst du bestimmt. Sandsturm.", klärte sie ihr Pokemon auf, das daraufhin nickte. Saari und Macbeth hatten Sandsturm schon öfter geübt, allerdings nie zu Ende "perfektioniert". Das Mogelbaum konnte den Sand zwar heraufbeschwören, allerdings noch nicht richtig kontrollieren, was aber für den Wettbewerb sehr wichtig war. Einerseits natürlich damit weder die Jury noch die Zuschauer getroffen wurden, andererseits weil man mit einem steuerbaren Sandsturm viele schöne Dinge machen konnte.
In diesem Training würde es also darum gehen, den Sand kontrollieren zu lernen - eine Aufgabe bei der Saari ihrem Pokemon leider kaum helfen konnte, außer indem sie es anfeuerte. Beim Doppelteam hatte sie Tipps geben können, die sie irgendwo mal gelesen hatte. Zu Sandsturm hatte sie allerdings nicht so viel gefunden und wenn, dann nur wie die Pokemon ihn heraufbeschworen konnten und nicht wie man ihn bändigte. Es ging also nur eines: Üben, üben, üben. Es war wirklich ein Kampf, diesen Sand zu kontrollieren. Nicht selten bekamen Saari und das Fiffyen die kleinen Körner ab, wurden davon aber nicht groß verletzt. Hin und wieder feuerte sogar das Fiffyen den langen Baum an, hielt dann aber schnell wieder den Mund als Sand hinein geflogen kam. Saari ließ aber nicht davon ab, Macbeth anzufeuern und zu stärken. Ab und zu legten sie eine Pause ein und das Mogelbaum streckte sich oder tanzte ein wenig um sich locker zu machen und seine Gedanken wieder zu fassen. Beim Lernen war es ja nicht anders. Wenn man sich zu lange versuchte auf irgendetwas zu konzentrieren klappte das irgendwann nicht mehr und dann machte man eine Pause und bewegte sich ein wenig und schon funktionierte das ein wenig besser.
Gerade Reeves Fiffyen half dem Mogelbaum, sich ein wenig abzulenken. Die beiden spielten ein wenig, kämpften aber nicht ernst gegeneinander. Vermutlich weil Macbeth wusste, dass das Pokemon noch sehr jung war und auch noch nicht groß trainiert. Ab und zu spielten sie auch Fangen, je nachdem auf was das Unlichtpokemon so Lust hatte, und dann ging es wieder an den Sandsturm. Die Bewohner von Nevaio City wunderten sich vermutlich schon, weshalb vor der Windmühle ständig Sand aufstieg und dann wieder fiel.. aber da sich bisher noch niemand beschwert hatte kümmerte Saari das nur wenig.

Ein Glück hatte sie Silvester einen Zettel hinterlassen auf den sie geschrieben hatte, dass sie trainieren war. Denn mittlerweile dämmerte es bereits und als das kleine Grüppchen sich wieder ins Gras setzte um Abend zu Essen war es schon fast dunkel. Nur noch wenig Licht tauchte die Welt in eine Mischung aus Orange und Violett, was wirklich unheimlich schön aussah - schöner sogar als der Sonnenaufgang am Morgen!
Sie hatten nun den ganzen Tag damit verbracht zu trainieren und mittlerweile hatte Macbeth den Bogen raus, wie man den Haufen Sand kontrollieren konnte. Natürlich funktionierte es noch nicht perfekt, aber er konnte es. Er wusste wie es ging und wie zuvor beim Doppelteam ging es nun nur noch um den Feinschliff, den man üben musste. Doch Saari war unglaublich stolz auf ihr Pokemon! Der Tag war sehr anstregend gewesen und auch trotz der verschiedenen Ruhephasen (und dem guten Essen) war es sehr nervenaufreibend gewesen, so dass alle Beteiligten vermutlich k.o. ins Bett fielen wenn sie am Pokemon Center angekommen waren.
Jetzt saßen sie wieder an der Anhöhe. Macbeth hatte seinen Kopf gegen Saaris Schulter gelehnt und ließ die Beine baumeln, so wie Saari ihren Kopf gegen Macbeths Kopf gelehnt hatte und auch ihre Beine baumeln ließ. Das Fiffyen hatte seinen Kopf auf ihren Schoß gelegt und war eingenickt. Das Mogelbaum hatte die Augen zwar geschlossen doch Saari hatte den Eindruck, dass es noch nicht schlief. Vielleicht war da irgendein.. Beschützerinstinkt oder so im Gange, dass er Saari nicht einfach so "sich selbst" überlassen wollte. Ihre anderen Pokemon waren ja schließlich noch im Pokemon Center. Niemals hätte Saari gedacht, dass sie bis Abends hier sein würden - aber so wie es gelaufen war war es eben gelaufen und das war schon gut so.
Saari hatte ihren Nintendo wieder herausgeholt und das Spiel gestartet, allerdings ohne den Ton damit Reeves Fiffyen nicht wach wurde. Gerade war sie beim Arenaleiter von Dukatia City und bei dem Gedanken daran, wie oft sie dort mit ihren Eltern einkaufen war ließ sie Grinsen. Saari fasste den Entschluss, ihren Eltern bald mal wieder zu schreiben oder sie anzurufen. Sie wollte ja schließlich auch wissen wie es Mercutio ging! Von ihrem Bluzuk hatte sie schon länger nichts mehr gehört, vielleicht war es ja mittlerweile auch ein Omot geworden...! Sie grinste und konzentrierte sich dann wieder auf das Spiel, bis ...

... sie ein Geräusch hinter sich hörte. Kurz zuckte sie erschrocken zusammen und Macbeth hob den Kopf um sich umzusehen. "Wer ist da?", fragte sie in die Abenddämmerung hinein und verengte die Augen um etwas auszumachen. Da stand wohl irgendwer, aber so genau konnte Saari das nun nicht erkennen. Vorsichtig, um das Fiffyen nicht zu unsanft aus dem Schlaf zu reißen, stand Saari auf und drehte sich um. Der 3DS war noch immer geöffnet und leuchtete zumindest ein wenig in die Richtung aus der sie das Geräusch gehört hatte...
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Windmühlen von Nevaio City Empty Re: Windmühlen von Nevaio City

Beitrag von Gastam Fr Nov 20, 2015 8:22 pm



cf. Das Pokémon Center von Nevaio City, Nevaio City

Es war schon spät, der Auftrag erledigt (oder zumindest angefangen, ha ha) und er war fix und alle - wie anstrengend andere Menschen doch auch immer waren! Er konnte es einfach nicht glauben; ungeheuerlich war das, einfach nur ungeheuerlich.
Er war gerade auf einem Spaziergang durch die Umgebung Nevaio Citys, er hatte sich hier ein Zimmer in einem Hotel genommen (in dem Pokémon Center würde er es einfach nicht mehr länger aushalten ...) und sah in der Ferne plötzlich ein kleines Licht auffachen. Was ist denn das?, fragte er mit skeptischer Stimme in seinem Innerem sich selbst.
Da ... da war doch so ein Mädchen ... weiße Haare ... Er stutzte. Hey. Hatte er nicht genau so ein Mädchen in seinem seltsam bizarrem Traum letzte Nacht gesehen? Oder so? ... Ach nein, er war sich einfach nicht sicher. "Hey", rief er von Weitem zu ihr hin, denn er fand es seltsam, wie sie den Weg ausleuchtete - mit einem 3DS. Er hob skeptisch eine Augenbraue. "Was tust du da?", fragte er, dabei ihre Frage, die er noch mitbekommen, aber eben nicht mehr behalten hatte, und das auch noch nicht einmal in leiser Lautstärke; er war einfach ein Trampel.
Er näherte sich dem Mädchen und hob immer wieder nur durchgehend durch die Augenbrauen; hatte er sie schon einmal gesehen? Hatte er sie noch nie gesehen? Er konnte es einfach nicht beantworten ...! "Sieht obskur aus", gab er trocken von sich, als er die Tätigkeit des Mädchen, irgendetwas mit dem 3DS auszuleuchten, kommentierte. Auf was für Gedanken diese heutige Jugend auch nur kam ...! Das war ja schon makaber! Richtig unheimlich, wofür technische Errungenschaften so per se genutzt werden konnten.

#004

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Windmühlen von Nevaio City Empty Re: Windmühlen von Nevaio City

Beitrag von Gastam Fr Nov 20, 2015 9:51 pm

mit Rekken Reeve | 29
Mit zusammengekniffenen Augen sah Saari der Silhouette entgegen, die auf sie zu kam. Gut, sie hatte nun auch wirklich nicht die beste Lichtquelle, die es auf der Welt gab - so atemberaubend war das Licht vom 3DS nämlich nicht, vor allem nicht als Taschenlampe, hah.. Und das schien auch der Kerl zu denken, der bald in das spärliche Licht trat und Saari einen komischen Blick zu warf, den das Mädchen nicht ganz deuten konnte. "Ähm... Hey.", erwiderte Saari die Begrüßung des Fremden und hob eine Augenbraue. Kaum, dass er nachfragte was sie da tat hatte sie die Spielekonsole schon wieder etwas erhoben, nun aber doch wieder zu sich gewandt um nicht wie der letzte Vollidiot auszusehen. "Versuchen auszumachen, wer da auf mich zu kommt.", gab sie also in einem Tonfall zurück, der weitesgehend lässig klingen sollte. "Das geht im Dunkeln bekanntlich nicht so gut.", fügte sie an und sah zur Seite zu Macbeth, der sich bereits ein Stück vor sie geschoben hatte und den Gegenüber skeptisch ansah. Man konnte ja nie wissen, wer da aus den Schatten trat! Ihre Eltern hatten ihr mehr als ein Mal eine Predigt darüber gehalten, wie gefährlich manche Menschen da draußen sein konnten - vor allem zu kleinen Mädchen wie sie eines war. Seit der Sache mit Alistair am See des Zorns ging Saari ohnehin viel vorsichtiger mit anderen Menschen um als sie es davor getan hatte, einfach als.. Schutzmaßnahme, auch wenn sie manchen Leuten damit vielleicht Dinge zuschrieb, die gar nicht auf sie zutrafen. Aber lieber ein Mal zu viel vorsichtig als ein Mal zu wenig, nicht wahr?

Saari nutzte den Moment als er näher trat um den Fremden etwas genauer zu mustern. ... Komisches Aussehen. Pinke Haarsträhnen und eine pinke Brille? Wie.. funky. Oder so. Saari legte den Kopf kurz schief und runzelte die Stirn - irgendwo her kam ihr der Mann bekannt vor, aber sie konnte bei Arceus nicht sagen woher. Vermutlich war das nur einer dieser gruseligen Déjà-Vu Momente die man machmal im Leben so hatte und die einfach keinen Sinn machten - zumindest fühlte es sich genau so an.
"... Obskur?", wiederholte Saari ungläubig und klappte die Spielekonsole zu. Sie dürfte nur nicht vergessen zu speichern, ohje.. Wenn der DS ausging, ohne dass sie gespeichert hatte.. dann würde sie diesem Kerl an die Gurgel springen, ohja! "Sehr obskure Art, sich auszudrücken.", erwiderte Saari und ließ die Mini-Konsole in ihrer Tasche verschwinden. Macbeth stand noch immer halb vor Saari, die Arme verschränkt und der Blick grimmig auf den Fremden gerichtet. Saari hätte ihrem Pokemon ja gerne eine Entwarnung gegeben, aber er sah nun wirklich nicht sehr.. vertrauenswürdig aus. Die Reaktion des Mogelbaums konnte Saari also doch schon nachvollziehen, keine Frage.

Und wie ging es jetzt weiter? Unterhielt man sich jetzt ganz normal mit jemandem, den man nicht kannte und der einem selbst aus den Schatten begegnet war? Irgendwie komisch. Sehr komisch. Wäre Silvester doch nur hier, der wüsste, was zu tun war. Die Beine in die Hand nehmen und weglaufen war schließlich auch ein wenig... obskur. Stellte man sich jetzt vor? Auch das kam Saari komisch vor. "Hey, du kennst mich nicht und ich kenn dich nicht und wir unterhalten uns erst seit 2 Sekunden, aber ich bin Saari!". Nein, besser nicht. Das Mädchen entschied sich dazu, erst einmal zu schweigen - vielleicht hatte der Typ ja eine Idee wie es weiter gehen sollte.

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Windmühlen von Nevaio City Empty Re: Windmühlen von Nevaio City

Beitrag von Gastam Sa Nov 21, 2015 1:55 pm



Er hob eine Augenbraue. Aha-aha. Das machte also das kleine Mädchen da, was ihm irgendwo so bekannt vor kam, aber irgendwie auch nicht. Vielleicht hatte er sie eher noch in einer Zeitung gesehen als in seinem Traum? Wäre ja echt gruselig! Er schüttelte sich aus von außen nicht ersichtlichen Gründen und schüttelte nur sprachlos den Kopf. Die weißen Haare bestätigten sich, je näher er ihr kam, aber das orangefarbene Licht war auch etwas, was die genaue Identifikation der Haarfarbe ein wenig erschwerte. Er legte den Kopf schief, die Hände ruhig in seinen Hosentaschen und hinter ihm folgte ihm sein Galagladi, getauft Handlanger, mit missmutiger Miene, die sich aber sofort änderte, als er das kleine Mädchen sah - er durfte ja nicht einfach böse Miene machen, wenn ein kleines Mädchen in der Nähe war!
Sherlock aber fand das Mogelbaum, wie es sich so vor das kleine Mädchen schob, ziemlich seltsam. Er war ja kein gemeiner Krimineller oder so! ... Ha, ha, ha. Wer das glaubte, der lag gewaltig daneben.

Das kleine Mädchen sah anders als, wie er es in dem schwachen Schein - das gesamte Licht des multifunktionalen Spielgerätes warf sich ja nur auf ihn und nicht auf sie - erkennen konnte; dieser Gothic-Look ... "Obskur", wiederholte er bestätigend, "Es ist eine Art, sich auszudrücken, ja, das ist sie wohl. Vielmehr frage ich, ob du wirklich weißt, was "obskur" heißt oder nur eines dieser Nachahmer-Kids bist." Er sah sie mit einem skeptischem Blick an. Na, das konnte ja heiter werden, die Dame ... hm. "Kennen wir uns?", fragte er also, plump dahergeredet wie er manchmal war, aber das Abbild ließ ihn einfach nicht los. Irgendwie hatte er ein böses Gefühl; irgendwie ja - so ein Gefühl, das ihm sagte, er solle besser aufpassen, ansonsten würde er noch angezündet werden ... Aber da war ja vollkommener Schwachsinn! ... Oder?

#005

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Windmühlen von Nevaio City Empty Re: Windmühlen von Nevaio City

Beitrag von Gastam Sa Nov 21, 2015 6:58 pm

mit Rekken Reeve | 30
Saari gefiel der Blick nicht, mit dem der Fremde sie ansah. Irgendwie.. als würde er angestrengt über etwas nachdenken was sie betraf, aber zu keiner Lösung kommen. Ungefähr so wie sie vermutlich, die sich den Kopf darüber zerbrach, woher sie ihn wohl kannte. Er kam ihr.. so bekannt vor! Als hätten sie sich schon gesehen und würden sich sogar kennen, aber... nun, solche Déjà-Vu Momente waren einfach nicht zu deuten. Irgendwann würde sie sich damit mal näher beschäftigen, da war sie sich sicher - und dann würde sie es deuten können wenn sie wieder in so eine Situation kam...! Vermutlich nicht, ha. Erstmal gab es bestimmt keine "Déjà-Vu Experten" und dann war es vermutlich auch Humbug, solche Phänomene überhaupt verstehen zu wollen. Manches lag einfach außerhalb der Macht von Menschen.
Saaris Blick wandte sich vom Mann, der näher kam, zu seinem Begleiter, den Saari bisher noch gar nicht bemerkt hatte. Ein Galagladi, wie die Koordinatorin deutete, und ein durchaus niedliches! Das weißhaarige Mädchen weitete die Augen und starrte das Psycho-Pokemon an, hielt sich jedoch in Zaum - sie wollte kein wildfremdes Pokemon umspringen und umarmen, hah... "Oh, was ein schönes Pokemon!", sprach sie also stattdessen und lächelte das Galagladi fröhlich an, dessen Gesichtsausdruck sich auch recht schnell von "grimmig" in "freundlich" gewandelt hatte. Ob das an ihrer Aussage lag oder einfach, weil es nicht grimmig rüber kommen wollte vermochte Saari nicht zu beurteilen. Auch Macbeth hob kurz eine Hand und winkte dem Psycho-Pokemon zu, doch genau so schnell sank der Arm wieder und schloss sich erneut vor seiner Brust mit dem anderen Arm zusammen.

Nun jedoch musste das Mädchen die Augenbrauen heben. Sowohl überrascht, als auch leicht in ihrem Stolz verletzt starrte sie dem Anderen entgegen und gab ein kurzes "Pah" von sich. Was bildete der sich denn ein? Nur weil sie (augenscheinlich) viel jünger war als er konnte sie also nichts mit der alten Sprache anfangen? Na, da hatte er sich bei Saari aber geschnitten. Ihr kurzzeitig ungläubiger Gesichtsausdruck wandelte sich in ein spöttisches Grinsen - tja, man sollte sich bei sowas besser nicht mit jemandem anlegen, der sämtliche Shakespeare-Werke mehrmals gelesen hatte und ein wahrer Meister seiner Sprache war. "Ich werd' ihm ein paar obskure Liebesbriefe in den Weg werfen. Und er soll glauben, daß er selbst darin beschrieben wird - seine Haarfarbe, seine Beine, sein Gang, sein Augenaufschlag, seine Stirn, überhaupt sein ganzes Aussehen. Ich hab' fast die gleiche Handschrift wie Mylady, Ihre Nichte.", zitierte sie die Maria aus "Was ihr wollt" und nahm, als würde sie selbst jene Maria sein, Macbeths Hand als würde sie die Komödie selbst spielen. "Obskur, vom lateinischen "obscurus", bedeutet so viel wie fragwürdig aufgrund einer nicht näheren Bekanntheit von Etwas.", schloss sie und schenkte dem Mann ein vernichtendes Lächeln. Ja, ja. Man sollte sie nicht herausfordern!

Doch sein nächster Satz durchbrach ihre Sicherheit wieder und sie stutzte kurz. Auch er hatte also das Gefühl, sie zu kennen. Sehr komisch. "Ich bin Koordinatorin, vielleicht haben Sie mich bei einer Vorführung oder so gesehen.", entgegnete sie und dachte sich in Gedanken hinzu, dass sie ihn eventuell dann im Publikum hätte sehen können - allerdings sehr, sehr unwahrscheinlich...


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Beitrag von Gastam So Nov 22, 2015 1:28 pm



Während sein werter Trainer eben nicht wirklich etwas tat, stand das Galagladi ebenfalls nur ruhig schräg hinter ihm und wurde ein wenig verlegen bei dem leicht starrend wirkendem Blick des weißhaarigen Mädchens, was er noch nie gesehen hatte - anders als bei seinem Trainer, der aber ohnehin sich bei jedem einbilden konnte, ihn schon einmal gesehen oder auch nicht gesehen zu haben. Das Galagladi nickte dem Mogelbaum und dem weißhaarigem Mädchen höflich zu und stand sonst aber nur ruhig hinter dem anderem. Wie freundlich andere Wesen doch sein konnten ... anders als dieser Trainer hier, der sofort stutzte und sie schief ansah. "Meinst du Handlanger?", fragte er vorsichtshalber nach und deutete auf das Galagladi hinter ihm. Ach, weh, was für ein demütigender Name ihm doch gegeben wurde, was für ein jämmerliches, trauererfülltes Schicksal! Er wollte seinem Trainer schon einen Schlag verpassen, aber weil er nicht unbedingt scharf auf eine Standpauke war, hielt er ruhig die Klappe und die Hände bei sich.

Oh, aber wer redete denn sofort von Shakespeare? Er hob vernichtend eine Augenbraue und schien überhaupt nicht beeindruckt von der Darbietung der kleinen Mademoiselle zu sein, Pustekuchen! Ihm war es nun wirklich egal, ob er es mit literaturvernarrten kleinen Damen oder zahlenbesessenen älteren Herren (oder Damen) zu tun hatte - sie waren doch alle irgendwo gleich, anders eben als er; nichtiger vielleicht?
"Der Zufall spielt in diesen Dingen eine große Rolle", fing er seinerseits an, Proust zu zitieren - beim Arceus, das ihm das überhaupt im Gedächtnis blieb, so flüchtig wie die Worte sich in das Gedächtnis einbrannten, so lang waren die Sätze Marcel Prousts, "und ein anderer Zufall, nämlich der unseres Todes, erlaubt uns sehr oft nicht, die Gunst jenes ersteren abzuwarten." Für ihn war es ein schlichter Zufall, was auch immer sein sollte - und außerdem war der Tod ohnehin etwas, was unvergleichbar gleich war. So idiotisch klein, nichtig ... Nun gut. "Der Zufall, etwas, was man nicht vorausgesehen hat, was nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah und mathematisch etwas, man auch als Wahrscheinlichkeit zu berechnen zu können glaubt", ergänzte er eine Erklärung zu dem wiederkehrendem Phänomen, an das er nicht glaubt. "Hast du jemals Proust gelesen?", fragte Sherlock lapidare und zusammenhangslos vor sich her, die Arme mal an seinem Körper stützend, mal lasch hinunter hängend, mal sich überhaupt nicht regend, mal irgendetwas und doch nichts tuend. "Wenn nicht, solltest du auch lieber nicht", sprach er einfach weiter und überhörte dabei geflissentlich die eventuell kommende Antwort der anderen; im Grunde interessierte ihn das ja auch nicht.

"Nein, ich sehe mir so etwas derart Beleidigendes nicht an", sprach er prompt, als sie sich als Koordinatorin vorstellte - nein, er tat sich zwar das Theater, die Opern und das Drama an, aber an so etwas - in seinen Augen recht Geschmacklosem - tat er sich dann doch einfach nicht an. Er wollte ja nicht in ewig währender Fremdscham versinken, nein, dafür kannte er sein eigenes Alter Ego viel zu gut! "Du tust mir Leid, Kleine", schnalzte er nur dezent die Spuren eines Bedauerns ausdrückend mit der Zunge, aber zum größten Teil war er doch deutlich spöttischer Natur. Koordinatoren ... das war ein recht ulkiger Beruf und er war froh, sich das nicht antun zu müssen!

#006

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Beitrag von Gastam Mo Nov 23, 2015 2:59 pm

mit Rekken Reeve | 31
Handlanger? Hatte er sein süßes Pokemon ernsthaft Handlanger getauft? Was ein.. durchaus unpassender und herabwürdigender Name..! Einem solch majestätischen Pokemon überhaupt nicht ebenbürtig, keine Frage. Das weißhaarige Mädchen hob also kurz eine Augenbraue, sah von dem Mann zu seinem Pokemon und wieder zurück und nickte dann. "Ja, anscheinend.", murmelte sie dann und lächelte das Pokemon wieder fröhlich an. "Handlanger heißt du also? Dann bist du bestimmt ein guter Freund und Helfer deines Trainers, mh?" Sich mit dem Pokemon zu unterhalten fiel Saari immerhin leichter als sich mit dem Fremden zu unterhalten.. Vielleicht weil sie noch diese kindliche Naivität besaß, dass alle Pokemon lieb waren. Nun, bisher war sie auch noch nie auf fiese Pokemon gestoßen. Selbst die Pokemon von Alistair hatten noch halbwegs Grips in der Birne und wussten von Anstand. Und das bedeutete schon etwas...!

Der fremde Mann antwortete auf ihre Ausschweife über das Wort "obskur" mit eigenen Zitaten, die Saari schweigend, doch trotzdem mit überraschtem Blick, über sich ergehen ließ. Sie hätte von jemandem wie ihm nicht erwartet, dass er auch nur einen Funken an literarischem Können im Blut hatte (wenn man sich rein auf Vorurteile und Klischees stützte, natürlich...), war dafür aber umso überraschter, als er ihr das Gegenteil bewies. Was er mit seinen Zitaten aussagen wollte verfehlte Saari nicht, doch das ignorierte sie geflissentlich. Warum sollte man nun auch eine große Welle schieben und eine Diskussion starten, schlichtweg eines Wortes wegen.. Sehr unnötig.
"Nein, habe ich nicht.", gestand Saari und notierte sich in ihrem Hinterköpfchen, mehr über diesen Proust heraus zu finden. Zumindest das, was der Fremde zitiert hatte, klang recht ansprechend und interessant. Sogleich wurde diese Notiz aber zu Nichte gemacht als der Fremde anmerkte, dass sie seine Werke auch gar nicht lesen müsste, wenn sie es nicht schon getan hatte. Aaaha. Was ein komischer Kauz. Rein aus Prinzip sollte Saari sich die Werke nun durchlesen! Aber.. sie hatte gerade keine dabei, demnach fiel das weg. Sie antwortete dem Kerl lediglich mit einem Schulterzucken; mehr hatte sie ohnehin nicht zu sagen, woraus nicht direkt eine Diskussion starten würde.

Eine solche Diskussion beschwor der Mann jetzt jedoch herauf, als er allen ernstes ihre Arbeit durch den Dreck zog - und das in keiner guten Manier. Doch würde Saari sich über jeden Menschen aufregen, der etwas gegen Wettbewerbe hätte, würde sie am Ende noch frühzeitig an einem Herzinfarkt sterben. Geschmäcker waren eben einfach verschieden, das konnte sie nicht ändern, und demnach musste man auch akzeptieren wenn jemand etwas nicht mochte - auch wenn dieser Jemand das auch freundlich und mit Respekt äußern konnte, doch gutes Benehmen und Erziehung konnte man wohl einfach nicht von jedem erwarten.
Saari antwortete also wieder mit einem recht gelangweiltem Schulterzucken. "Ach, wissen Sie, das letzte was ich brauche ist Mitleid. Jeder Mensch hat eben andere Vorlieben." Höflich wurde gelächelt und Macbeth nickte ihre Antwort zufrieden ab - im Gegensatz zu anderen Leuten hatte Saari nämlich eine äußerst vornehme Erziehung genossen.
Nichtsdestotrotz war die Frage, woher die beiden sich nicht kannten noch immer nicht geklärt. "Saari Niequist.", stellte sie sich also einfach mal bei Namen vor und deutete dann zum Mogelbaum. "Macbeth." Das Gesteinspokemon machte eine altmodische Verbeugung und verharrte anschließend wieder so, wie es vorher gestanden hatte. Reeves Fiffyen hatte sich neben Saari ins Gras gestellt und witterte interessiert an den beiden Fremdlingen, doch Saari sparte es sich es vorzustellen - ohnehin kannte sie seinen Spitznamen überhaupt nicht, denn das, was Reeve ihr gesagt hatte in Panaero City war vermutlich nicht der richtige Spitzname gewesen. "Und Sie sind?" Leicht wurde der Kopf in die Schräge gelegt.


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Beitrag von Gastam Mo Nov 23, 2015 6:59 pm



Oh sein Arceus, er hatte doch gewusst, dass das Mädchen einen schlechten Geschmack besaß! Theatralisch fasste er sich an seine Stirn. "Oh, ihr Weibsaugen", seufzte er nur bedauerlich, wobei es sicherlich nicht wirklich das war, was er bedauerte, und schüttelte nur durchgehend den Kopf, sodass er die fröhlichen und freundlichen, non-verbalen Kommunikationsverlauf zwischen dem weißhaarigem Mädchen und seinem Pokémon eigentlich de facto gar nicht mitbekam.
Das Galagladi erwiderte das ungewohnt fröhliche Lächeln nur ganz schüchtern, indem er grüßend eine Hand hob. Nein, freundlichen Umgang, das war er gewiss nicht gewohnt ...! Ha ha. Auf die Worte des Mädchen wusste das Galagladi aber nichts zu erwidern; klar hatte er immer bei den bösen und fiesen Machenschaften mitgespielt, aber das hatte er nie besonders toll gefunden ... Anders als das Pokémon selbst, an dem die Worte wohl gerichtet waren, hatte der Trainer aber durchaus Worte an die Mademoiselle zu richten, die er gerade erst seit etwa sehr wenigen Minuten kannte, von der er aber schon bevor er sie kannte wusste, dass sie nervig war. Und das war sie auch. Hiermit in seinen Augen bestätigt. "Oh my, er leistet ganz passable Arbeit, aber das war es auch schon", gab er die Nase rümpfend von sich und sah das kleine Mädchen mit hoch gezogener Augenbraue an. Was dieses Mädchen aber auch für Worte von sich gab ...!

... erfuhr er erst ein paar wenige Sekunden danach. Sie zitierte Shakespeare und er legte mit Proust nach; etwas, von dem er gleich wusste, dass die Mademoiselle es nicht gelesen hatte, weil er der Ansicht war, dass kaum jemand so etwas gelesen hatte. Nicht nur, dass er gleich zehn solcher Bände schreiben musste, er brauchte auch stets eine halbe Ewigkeit, bis er auch nur einen dieser Bände durch hatte! Aber wie dem auch sei, er hatte seine Kommentare dazu abgegeben und die Mademoiselle würde schon wissen, wo sie war, wenn sie das lesen würde - oder auch nicht.

"Oh, da verstehst du mich gänzlich falsch", gab er korrigierend zurück, als er ihre Worte auf seine Beleidigung ihrer Arbeit hörte, denn immerhin bemitleidete sie ihn nicht. Und ihm war es sogar gleichgültig, wie sie darauf reagierte; erbost, rücksichtsvoll, verständnisvoll, wütend, zornig, was auch immer. "Ich bemitleide dich doch nicht", gab er also erneut korrigierend von sich, "Ich bin immer der Ansicht, dass die Welt Kasper braucht - ob nun ihr oder die, die sich Arenaleiter oder so nennen, glaube ich." Eigentlich hatte er sogar von gar keinem Beruf eine wirklich gehobene Meinung, selbst als Schauspieler machte man sich seiner Meinung nach bloß zum Affen; dabei gab es immer wieder Theaterstücke, in die er gerne - oder so, wie man es definieren wollte - ging und alles.
Dann aber fielen abrupt Wörter, die er so schnell nicht einzuordnen versuchte. "Was soll das sein?", fragte er also recht plump und schob sich mit runzelnder Stirn die Brille hoch, die ein wenig nach unten gerutscht war von dem ganzen Weg hierhin und alles. Doch das Mogelbaum, was mit dem Mädchen herum ging, bewies doch eine Spur Stil. "Mpf", kommentierte er bloß und sah sie weiter ohne jegliche Teilnahme an.
Und dann wurde er nach seinem Namen gefragt. Und ehrlich gesagt, wusste er sich nicht ob er a) seinen Vornamen nennen sollte, b) seinen Decknamen nennen sollte, c) überhaupt etwas nennen sollte oder d) sich einen Namen aus dem Ärmel schütteln sollte, wobei selbst sein eigener Name wie ein Name, der aus dem Ärmel geschüttelt war, klang.
Also entschied er sich eben dafür. , gab er kurz von sich. Was brachte ihr nur diese Erkenntnis ...?

#007

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Beitrag von Gastam Mo Nov 23, 2015 8:17 pm

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Nein, wie putzig dieses Galagladi war, wie es so schüchtern den Arm hob um zu grüßen! Nein, wie ober putzig! Allerdings machte es auf Saari auch den Eindruck, dass es Nettigkeit nicht in dieser Form gewohnt war. Auch "Handlanger" getauft zu werden und die anschließende Beurteilung der Dienste weckte in Saari eine leichte Sorge. Das Mädchen verengte kaum merklich die Augen und musterte das Galagladi nach... ja, nach was denn? Blutergüssen? Narben? Gebrochenen Gliedmaßen? Konnten Pokemon so etwas überaupt haben..? Der Typ machte jedenfalls nicht den Eindruck eines guten Pokemontrainers (auch wenn "gut" subjektiv war und mit Sicherheit von jedem anders aufgefasst wurde).
Der Blick ging während dieses Gedankens vom Pokemon wieder zum Trainer. "Ah.", war die Reaktion darauf und kurz tippte sie mit der Fußspitze des rechten Fußes auf den Boden. "Also Jemand, der in Pokemon eher Bedienstete sieht als Freunde, hm?", fragte sie dann recht direkt und schrägte den Kopf leicht. In ihrer Stimme lag allerdings keinesfalls Anfeindung oder Herablassung... sie war einfach nur.. neutral, monoton. Wie man eben mit jemanden sprach, den man noch nicht kannte (und nicht kennen lernen wollte). Das arme Pokemon! Wenn der Kerl tatsächlich der war, dessen Eindruck er machte... Dann war dieses Galagladi (und eventuell andere Pokemon, falls der Kerl noch welche besaß) in ziemlicher Gefahr!

Kurz musste Saari einfach die Augen verdrehen. Bei Arceus, der war ja von sich selbst mehr überzeugt als ein Shiny Guardevoir! "Da haben Sie wohl Recht.", gab sie ruhig zurück. Nein, von so etwas ließ sie sich nicht ärgern. Langsam wurde sie zu alt für sowas und wenn irgendein dahergelaufener Idiot meinte, alles und jeden zu verallgemeinern und schlecht zu reden, dann war das eben so. Konnte auch Saari nicht ändern und demnach musste sie sich darüber auch nicht aufregen. "Dann hat man zumindest immer etwas zum lachen, nicht wahr?" Die Mundwinkel hoben sich amüsiert. Wenn seine Intention war, sie zu provozieren, dann steuerte er in die komplett falsche Richtung. Allerdings wüsste Saari aus dem Stand keinen Grund, weshalb er sie provozieren wollen würde; sie kannten sich schließlich nicht. Aber es gab ja bekanntlich auch Menschen deren Lebensinhalt es war, anderen auf den Geist zu gehen. Vielleicht hatte sie genau so einen gerade vor sich...
Intelligent schien er auch nicht gerade zu sein. Zumindest wirkte er für einen kurzen Moment so. "Das nennt man Namen.", half sie ihm auf die Sprünge und verhakte ihre Hände hinter ihrem Rücken. Komischer Kauz.

Und einen Namen schien er auch nicht zu haben. "Ah, interessanter Name.", meinte sie also sarkastisch und zuckte mit den Schultern. Wenn er ihr seinen Namen nicht nennen wollte war das eben so. Es war ja nun auch nicht so als wäre Saari überaus erpicht darauf zu wissen, wer da vor ihr stand. Vermutlich würde sie ihn sowieso nie wieder sehen und demnach... war es ihr auch egal. Es wurde ohnehin langsam Zeit wieder zurück zum Pokemon Center zu gehen.. Silvester machte sich vermutlich schon Sorgen und wer weiß, ob er gerade versuchte ihr hinterher zu spionieren.. Wenn er sie dann mit diesem Kauz sah würde er ihn vermutlich... keine Ahnung. Irgendwas negatives auf jeden Fall.
Andererseits wollte Saari sich jetzt auch nicht einfach umdrehen um abhauen, doch genau so wenig wollte sie Smalltalk anfangen auf den der Fremde offensichtlich ohnehin keine Lust hatte....

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Beitrag von Gastam Di Nov 24, 2015 3:43 pm



Tatsächlich machte das Pokémon, welches das kleine Mädchen so eindringlich musterte, einen ziemlich frischen Eindruck; lebendiger konnte es eigentlich nicht sein! (Zumindest, so weit man es beurteilen wollte, ha ha ...) Auch wenn man vielleicht nicht das beste Bild von dem Trainer hatte, so war er doch lieber jemand, der jemanden verbal niedermachte als sich körperlich auszudrücken - er nannte es eher die "Fußvolkarbeit", sich derart auszudrücken.
Die letzten Worte aber schmeichelten den Kriminellen schon noch. "Oh, das ist ein exzellentes Wort, das muss ich sagen", gab er mit einem Hauch von Ironie heraus; das hässliche Wort der Sklaven hatte sie zum Glück nicht in den Mund genommen, sonst hätte er sich wohl auch trotz seiner nicht gerade niedrigen Ignoranz beledigt gefühlt. Wahrscheinlich wusste er nicht, was er damit lostreten würde - wenn überhaupt - und auch nicht, was diese Worte für sie überhaupt bedeuteten. Er sah darin wohl etwas dezent anderes als sie - und solange er nicht sein Fleknoil hervor zauberte oder es sich selbst aus dem Ball befreite ... Ha ha.

Die Bejahung löste weder etwas Positives noch etwas Negatives in sich aus; wie sie schon vorher war er einfach ein neutraler Kommentator, der seine Kommentare abgab, was auch immer zurück kommen würde - oder eben auch nicht. "Finde ich auch", gab er also nur zurück und sah der heruntergehenden Sonne beim Untergehen zu, denn etwas wirklich Interessantes fand er sonst nicht - sein Blick schweifte schon wieder weiter und heftete sich für die Momente, in denen sie sprach, auch wieder an die kleine Mademoiselle an.
... Natürlich. Das hätte er direkt gewusst, wenn sie nicht so seltsam heißen würde. "Verstehe", gab er in nuschelnder Tonlage von sich und hielt sich nachdenklich das Kinn, wiederholte: "Verstehe." Natürlich war sein Gedächtnis brillant und er hatte den Namen des Mädchen schon beinahe wieder gänzlich aus dem Kopf gestrichen, wäre da nicht der Name des Pokémons gewesen. Wenn er richtig tippte, denn Macbeth war - solange man nicht ein "Mrs" davor hing - wohl eher ein männlicher Name und der vermeintliche Herr war kein so großer Idiot, als dass er ein kleines Mädchen mit einem Jungen oder gar einem erwachsenem Mann verwechseln würde!

"Finde ich auch", gab er bejahend zurück, bei seiner Glanzleistung, einen noch idiotischeren Decknamen gefunden zu haben als sein eigentlicher Name war. (Da dieser auch nicht einmal passte und alles ... ach, das war doch zum Nervenaustreiben!) "Versuch damit mal, bei 'nem bürokratischem Formular durchzukommen", sprach er mit deutlich ironischem Unterton aus; natürlich hatte er es noch nie versucht, aber die Heinis da oben dachten doch von allem, dass sie einen Namen hätten. Selbst seinen eigenen Pokémon gab er sogar Namen, auch wenn er vielleicht nicht gerade der Mustertrainer war und alles.
Er seufzte einmal auf und nahm das Thema als erledigt an; er musste sich doch nicht wirklich dazu aufraffen, einem kleinen Mädchen zu erzählen, dass er genauso wie dieser Spinner von "beratender Detektiv" hieß, oder? Er sah sich die Stirn runzelnd noch einmal um und fragte die andere, anwesende Person (wohl weil ihm nichts Besseres einfiel und alles): "Was machst du eigentlich hier draußen?"
Dann stutzte er und hob ziemlich skeptisch eine Augenbraue: "Sag bloß, du bist von zu Hause weggelaufen." Oh nein, mit so etwas kam er nicht klar (wenn überhaupt mit etwas), die waren so peinlich, er ... oh sein Arceus.

#008

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Beitrag von Gastam Di Nov 24, 2015 6:39 pm

mit Rekken Reeve | 33
Anzeichen dafür, dass das Galagladi (und eventuell andere Pokemon, sollte der Mann mehrere besitzen) Gewalt erleiden musste gab es rein vom Äußerlichen her nicht, doch Saari wusste, dass Gewalt sich nicht immer non-verbal ausdrücken musste. So wie der Mann jedenfalls über sein Pokemon redete machte es nicht den Eindruck, als hätten sie es gut bei ihm. Saari schürzte kurz die Lippen und behielt den Blick weiter auf dem Pokemon, bis sie es letzten Endes aufgab, in den Kopf des Pokemons schauen zu wollen. Im Endeffekt war es ja nun auch nicht ihre Aufgabe... und das Pokemon wirkte auch so stark, dass es sich im Falle des Falles wehren konnte.
Der Tonfall der Antwort des Mannes verwirrte Saari jedoch für einen Augenblick. Es machte den Eindruck, als hätte sie ihm geschmeichelt, gleichzeitig schwang ein wenig Ironie in seiner Antwort mit was.. sich irgendwie widersprach. Saari hob dementsprechend nur kurz die rechte Augenbraue in die Höhe und nickte knapp. "Absolut.", war ihre Antwort auf seinen Satz und sie warf einen Blick zu Macbeth, der das Gespräch aufmerksam verfolgte und hin und wieder zwischen den Sprechenden hin und her sah. Was er wohl über diese ganze Sache dachte? Vermutlich wäre es ihm lieber sie würden gehen, aber solange er keine Anstalten machte das in die Tat umsetzen zu wollen gab Saari darauf nicht viel; denn auch ihrem Mogelbaum konnte sie nicht hinter die Stirn gucken.

Saari schenkte dem Namenlosen ein zufriedenes Lächeln als er ihre Aussage bestätigte. Schön, es würde also zu keiner Diskussion kommen die alle Beteiligten nur in den Wahnsinn treiben würde - wunderbar! Wenn das mal nicht etwas zum feiern war... Das Mädchen öffnete leicht den Mund um etwas zu sagen, überlegte es sich jedoch nochmal anders und schloss ihn wieder. Nein, man wollte nun keinen Vortrag darüber halten, dass Personen mit pinken Haarsträhnen für manche vermutlich genau solche Kasper waren wie für andere Menschen Arenaleiter und Koordinatoren. Das würde vermutlich kein gutes Ende nehmen, und daher behielt sie ihren Gedanken für sich und kramte in der Tasche ihres Kleides herum während sie aufmerksam beobachtete, wie im Namenlosen ein Licht aufging und er verstand, dass es sich bei den Ausführungen um Namen handelte. Hätte man ja mit Sicherheit auch nicht von allein drauf kommen können...!

"Ich verzichte.", murmelte sie und machte mit einer Hand eine abwinkende Handbewegung. Bürokratie war nie ihres gewesen. "Wenn ich Sie also ansprechen möchte werde ich "John Doe" nutzen, in Ordnung?", meinte sie in einem Tonfall, der den Satz beinahe nebensächlich wirken ließ. Vermutlich würde sie den Mann ohnehin nie bei Namen ansprechen (den sie ja auch nicht kannte...), demnach würde sie auch nie von "John Doe" Gebrauch machen müssen; da war sie sich ziemlich sicher.
Ungefähr zeitgleich mit den seinen hoben sich Saaris Augenbrauen. "Von Zuhause weggelaufen?", wiederholte sie ungläubig und schüttelte anschließend leicht den Kopf. "Ahm... Nein. Ich reise.", erklärte sie und senkte die Brauen wieder. "Und bis vorhin habe ich mit Macbeth trainiert.", fügte sie an, woraufhin das Mogelbaum hastig nickte um sie zu bestätigen. "Und Sie?" Während die beiden ihr Smalltalk-Gespräch führten schnupperte das Fiffyen weiter in ihre Richtung, bis es sich in Bewegung setzte und vor dem Galagladi zum stehen kam, sich in das Gras setzte und mit treudoofem Blick zu dem größeren Pokemon aufsah - die Zunge halb aus dem Mund hängen lassend.



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Beitrag von Gastam Di Nov 24, 2015 7:43 pm



Ach, das Mädchen fing an, ihn zu amüsieren - wahrscheinlich lag es nur daran, dass er ihr nicht allzu genau zuhörte, ihre Zustimmung immer recht knapp ausfiel (und er sich nicht darüber Sorgen brauchte, dass sie ihn ungeahnte Kitschbejahungen ausfiel, die mehrere Seiten eines Dramas umfassen würden und zusätzlich das Publikum - in diesem Falle eigentlich nur er und ein paar Pokémon - in ungeahnte Langeweile versetzen wrüde), sie nicht vor hatte, ihm irgendwie etwas verbal oder nonverbal anzutun und außerdem noch grandios dabei war, wie sie ihm manchmal entgegnete, dessen Erwiderungen dann aber auch grünen Boden für den Kriminellen zu seiner Erwiderung gaben.
Aber wie man auch über einen angenehmenen oder weitaus weniger angenehmenen Gesprächspartner spekulieren konnte, so spekulierte wahrscheinlich die Dame so einiges über die famose und durch und durch seltsame Gestalt sich zusammen reimte; wohingegen Sherlock eher weniger über jemand anderen fantasierte, weil er zu beschäftigt war, sich selbst zu huldigen, ha ha ...

Die Namen waren erledigt, während sie ihre ohne jegliche Vorankündigung und Vorwarnungen präsentiert hatte, hatte er eben nur den Namen seines Pokémons verraten. Man durfte ja auch einmal ohne Namen durch die Welt gehen, oder? Zumindest empfand er dies als weniger nervig als wenn er jemanden bei einem ultrakomplizierten, unaussprechlichen und super vergesslichen Namen nennen müsste, denn er ohnehin jedes, und wirklich absolut jedes Mal vergaß. ... Was selbst bei Namen mit so wenigen Buchstaben schon der Fall sein konnte.

Sie würde es also nicht versuchen, aha; dabei wäre es sicherlich ziemlich lustig, die ohnehin schon zum größten Teil gereizten Beamten noch mehr zu reizen, nein, wirklich, eine famose Idee war ihm untergekommen und er nahm sich vor, das bei seinem nächsten Streifzug zu erledigen; hah! Und um eine böse Tat wurde er reicher, die zumindest in seinen Gedanken stattfinden wollte; je nachdem, wie lange sie eben in seinem Gedächtnis bleiben wollte, gab es je nachdem auch die Tat oder eben nicht.
Dass das kleine Mädchen da gerade einen Streich angezettelt hatte, würde er aber wohl nicht verraten. Zumal sie ihn ... wie nennen wollte? "John Doe", wiederholte er skeptisch und zog eine Augenbraue hoch, "Da sind mir aber bessere Pseudonyme eingefallen." Er erwiderte es schlicht und trocken, aber im Grunde widersprach er nicht; sollte sie ihn doch nennen wie sie wollte, er würde wohl in 99,999....9% der Fälle nicht reagieren, einfach des Faktes wegen, dass er es a) nicht bemerken oder b) vergessen würde, dass sie ihn so nennen wollte oder eben c) er würde nicht merken, dass er angesprochen wurde.
"Also keine Ausreißerin ... Arceus gelobe!", rief er tatsächlich seelenheil erleichtert aus und streckte sogar eine Hand dankbar dem Himmel entgegen; nein, für ihn war es eine durch und durch hässliche Angelegenheit, wenn jemand von zu Hause wegrann, es sei denn, er war es selbst, denn das hatte er durchaus oft getan. Anders als alle anderen war natürlich er viel stilvoller ... und bla. Sie fragte nach seinen Tätigkeiten und er log natürlich - sie musste ja nicht unbedingt wissen, dass er kriminell war ... "Besorgungen erledigt, spazieren gegangen", erwiderte er also knapp und das war gewiss nicht einmal die halbe Wahrheit ...
Das Galagladi dagegen war sich ziemlich unsicher, was er mit dem Fiffyen, das ihn so treu(doof) anstarrte, machen sollte ... er ... Er konnte doch nicht mit Kindern ...!

#009

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Windmühlen von Nevaio City Empty Re: Windmühlen von Nevaio City

Beitrag von Gastam Mi Nov 25, 2015 6:16 pm

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Ganz begeistert von seinem neuen Spitznamen war John Doe wohl nicht wirklich - doch wer wäre das schon? Saari hatte ihn schließlich nach dem englischen Platzhalternamen benannt, wobei sie (für sich) John Doe (oder Jane Doe..) eher mögen würde als Max Mustermann (oder Erika Mustermann)... Doch darüber konnte man sich mit Sicherheit streiten. Wenn er ihr allerdings keinen Namen nennen wollte hatte er sich wohl oder übel mit John Doe abzufinden. Aber wie schon erwähnt: sie würde vermutlich nie einen Satz sprechen in dem sie den Namen des Kerls nennen musste, womit das ganze eigentlich recht unnötig wurde...
"Von denen Sie aber keinen genannt haben. Dementsprechend muss ich mir selbst helfen.", erklärte sie grinsend und hob neckisch die Augenbrauen. Ein wenig Spaß musste ja schließlich auch sein! Auch wenn ihr bewusst war, dass ihr Gegenüber vermutlich nicht den Hauch von Humor besaß (und wenn, dann irgendein verdrehter und absurder Humor, den wohl niemand außer ihm verstehen würde. Wenn man natürlich rein nach Vorurteilen und dem ersten Eindruck ging, hust), wagte sie es tatsächlich einen kleinen Spaß zu machen. Man würde ja sehen, wohin sie das führen würde...!

"Ich habe es nie für nötig gehalten, vor meinen Problemen wegzulaufen.", entgegnete Saari recht trocken auf sein überspitztes Lob an eine dritte Person und fixierte den Mann mit ihrem Blick. "Dementsprechend hielt ich es auch nie für nötig, weglaufen zu müssen. Schon gar nicht von Zuhause." Außerdem hätte Silvester sie früher oder später sowieso wiedergefunden und dann war die Standpauke so groß, dass sich das Weglaufen rückblickend gar nicht gelohnt hatte. Saari war sowieso ein Mensch der Konfrontationen. Sie konnte es auch nicht nachvollziehen, wenn andere Menschen vor so etwas davon liefen. Das ist schließlich keine Art Probleme zu lösen. Die einzige Ausnahme die es bei diesem Thema (für Saari) gab war, wenn Misshandlung oder sogar Missbrauch im Spiel waren. Niemals würde sie einem Opfer raten, sich diesem Problem zu stellen - das wäre ja komplett daneben!
Das weißhaarige Mädchen nickte auf seine Aussage kurz, wunderte sich aber für einen kurzen Moment, dass er trotz seiner Besorgungen keine Tasche oder Tüte oder ähnliches hatte.. doch was ging sie das schon an? Er musste vor ihr ja kein Zeugnis abgeben.

"Oh - hier ist schon jemand..", erklang eine enttäuschte Stimme nicht weit entfernt. Saari und ihre Pokemon wandten den Kopf nach Links und entdeckten ein junges (und ganz offensichtlich verliebtes) Pärchen. Vermutlich wollten sie.. äh.. hier einen romantischen Abend verbringen. Das Mädchen nickte auf den Satz ihres Freundes enttäuscht und sah sich um. "Wir könnten zum Moor.", schlug er dann vor und das Mädchen schüttelte rasch den Kopf. "Da ist doch die Hexe..!", flüsterte sie schon beinahe und schüttelte erneut den Kopf. Den Jungen schien das zu überzeugen, so nickte er und führte seine Freundin wieder weg.
EINE HEXE?! Das musste Saari sehen! Sie war schon längst aus dem Alter heraus in dem man an Märchen glaubte, dementsprechend bezweifelte sie auch, dass es im Moor von Nevaio tatsächlich eine Hexe gab - also musste da irgendetwas anderes interessantes hausen, was unbedingt von Saari entdeckt werden wollte...! Das Mädchen wandte den Kopf also wieder zu John Doe und legte ihn kurz schief. "Na ja. Ich bin dann mal weg. Schönen Abend wünsche ich Ihnen noch, John Doe." Sie machte einen altmodischen Knicks (ja, sogar das Kleid wurde angehoben) und Macbeth eine Verbeugung - dann wandten sich die beiden von John Doe und Handlanger ab um die Windmühlen wieder zu verlassen - im Schlepptau das Fiffyen, das erst gar nicht gemerkt hatte, dass sie gegangen waren...
tbc: Route 8, Eingang zum Moor von Nevaio


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Beitrag von Gastam Do Nov 26, 2015 6:38 pm



Das kleine Mädchen ... wie sie auch nur auf diesen Namen kam. Nein, wirklich, ihm fiel kein wirklicher Zusammenhang ein, nein, er wollte ihm partout nicht einfallen. "Fein", sagte er schließlich nur gedankenverloren, immer noch eine Logik suchend, aber auch schon so weit von ihr abgelöst und weggeschweift, wie man nur sein konnte. Er dachte zwar darüber nach, aber er dachte eben auch sehr schnell über andere Dinge nach.
Solange sie nicht von ihm erwartete, dass er einen auf brav Hunduster machte, wenn er sie bei diesem absurdem Namen rief, dann war ja noch alles in Ordnung - er reagierte ja auch kaum auf seinen wirklichen Namen oder Decknamen, ha ... ha ...

"Das ist besser für dich - dann muss ich mir erstens kein Gejammer anhören, zweitens kein Gejammer anhören und drittens ...", gab er mit ironischer Stimme von sich, denn irgendwie nahm er die ganze Sache mit dem "von zu Hause weglaufen" nicht so ganz ernst wie er es eigentlich vielleicht hätte nehmen sollen; er war selbst Ausreißer gewesen und so war es für ihn kaum mehr als ein simples Spiel, bei dem jeder und niemand verlor und er gewann. "... ist schonmal eine weitere ausgelatschte Idee für ein Drama vom Tisch. Wie sie sich auch alle gleichen müssen - oder auch nicht." Er sah skeptisch in den Himmel hinein, der langsam eine bedenklich dunkle Farbe annahm. Oder war es doch eher noch etwas heller? Er wusste es nicht, aber es interessierte ihn auch nicht so besonders.

... Hatte dieses Paar sie noch alle?! Fassungslos starrte Sherlock alias Rekken Revee alias "John Doe" (diesen Namen würde er wohl nie akzeptieren, aber er wurde der Vollständigkeit halber doch noch einmal erwähnt) die beiden Liebestäubchen an. Oh sein Arceus, die waren vielleicht peinlich - und zwar peinlich in dem, was normal war, es war ein ziemlich normaler Anblick; nur faselten und faselten sie ja Zeug, das war ... ungeheuerlich ...! Er erlitt einen Anfall und verdeckte sich sein rötlich anlaufendes Gesicht, was aber in dem Schein der Sonne nicht gerade etwas ausmachte und erkennbar war, mit seinen beiden Händen. Wie ... Wie ... wie grässlich diese Welt doch war! Sie wusste ja gar nicht, was für einen Stuss sie von sich gab, es war kaum zu ertragen, nein ...!!
Der so eben mit dem Namen, den niemand nennen sollte, genannte Sherlock, beachtete das davon stolzierende Mädchen und ihren Knicks gar nicht, er war noch zu sehr in einer Phase des "Aaah, ist die Welt nicht peinlich?!" und hatte dementsprechend kaum Aufmerksamkeit für das kleine Mädchen übrig. Er fluchte in leiser Sprache vor sich hin und stampfte immer mal wieder wütend mit dem Fuße auf, aber alles etwas, was nicht so unbedingt etwas zu tun hatte mit der Aufnahme der heiß auf die Hexe erpichten Dame.
Verwirrt sah Handlanger ihnen hinterher, wie sie plötzlich aufstrebten und seine nicht vorhandenen Nackenhaare stellten sich auf, als er vorher nicht da gewesene Psi-Kräfte (oder so, ha ha) spürte ... Da ging doch etwas nicht mit rechten Dingen zu! Unsicher sah er zu seinem Trainer, der sich noch fremdschämte, und dorthin, wo die Dame hingelaufen war. Ob ...? Er spürte etwas Ungemütliches vor sich gehen und beschloss, auf eigene Faust loszulaufen.
Dem Mädchen hinterher.

"HEY!", rief Sherlock, als er das Fehlen seines Partners feststellte und fluchte rennend dem "Viech" hinterher.

tbc. Route 8 - Eingang zum Moor von Nevaio

#010

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Beitrag von Gastam So Jun 05, 2016 5:39 pm


#056 x mit niemanden
Schneefall und Schneeschmelze
CF x Nevaio City, Innenstadt
Am nächsten Tag war Artsuiro unschlüssig, was sie tun sollte. Dies hatte wohl eine der älteren Damen, die im Pokémon-Center bemerkt, und ihr vorgeschlagen, doch zu den Windmühlen im Süden der Stadt zu gehen. Der Schneefall hatte über Nacht zugenommen, und es musste sicherlich himmlisch aussehen. Sie hatte sich wirklich bereden lassen, weil es ihr ohnehin an Plänen mangelte, und sich dann in ausreichender Kleidung aufgemacht, um dahinzugehen.
Die kalte Luft umfing sie, als sie nach draußen trat. Auch Alyne, ihr Glumanda-Mädchen, schüttelte sich ob des kühlen Windes, der sie voll und ganz umfasste. Besorgt musterte sie aber eher Feliff, der seit der Aktion mit dem Botogel etwas angeschlagen war. Sie beugte sich zu ihm hinab und musterte es besorgt. "Nein, nein, du kommst am liebsten wieder in deinen Ball hinein, mein Großer." Etwas unter Protest zückte sie ihren Ball, doch verhindern konnte er nicht, was für seine eigene Gesundheit wohl am besten war.
"Du musst dann wohl heute alleine zurechtkommen", meinte sie mit einem schiefen Lächeln zu Alyne, die dieses erwiderte. Die Lebenslust schien jedenfalls überströmend zu sein, die Flamme an ihrem Schwanz war nur mäßig getrübt. "So, dann wollen wir doch mal." Sie setzte sich in Bewegung, und ihre treue Dame folgte ihr auf den Fuß. Der Weg verlief schweigend, sie konzentrierten sich wohl beide darauf, nicht allzu sehr einzufrieren.
Sie wickelte die Jacke noch etwas enger an den Körper, zum Glück hatte sie sich heute für eine warme Hose entschieden - eines der wenigen anderen Kleidungsstücke, die sie besaß. Ob der Frühling bald auftauchen würde, und den Schnee auftaute? Hoffentlich nicht heute, denn sie mochte diese Stille, die hier herrschte. Es war ein kleines Dorf, und so konnte man kaum viel Trubel erwarten. Sie genoß die Stille richtiggehend, auch wenn sie etwas kalt war. Der Winter... sie wurde nachdenklich.
In dieser Jahreszeit schien alles zu schlafen, und tatsächlich wirkte es so. Eine weiße Decke hatte sich über die Welt ergossen, und deckte sie mit ihrer wohlig reinen Farbe ein. Ein unschuldiges Kind würde keinen besseren Schlafplatz haben können und doch... es war ein kalter Ort zum Schlafen. "Ich sollte nicht so trüben Gedanken nachhängen...", murmelte sie vor sich hin, ein Zupfen erregte ihre Aufmerksamkeit. Es war Alyne, die sie besorgt musterte. "Der Meinung bist du sicher auch, nicht wahr?" Ein leises Kichern entrutschte ihr, und sie blickte sie schief an.
"Ah... Das sind sie dann wohl." Ihr Schritt hatte sich verlangsamt, als sie den Blick erneut hob. Die Windmühlen zeichneten sich in einiger Ferne ab, der Schnee hatte sich auf den Blättern der Räder abgesetzt. Es ergab ein idyllisches Bild, bei dem die Mathematikerin für einen Moment innehielt. Es war ein wirklich schöner Anblick.
Sie stapfte ein wenig näher durch den Schnee heran, und entdeckte dann eine kleine Menschenmenge, die aufgeregt etwas vorzubereiten schien. Mit zurückhaltender Neugier näherte sie sich, als ihre kleine Feuerechse auch schon schneller war, als sie blicken konnte.
Sie hatte keine Chance, diese zurückzurufen, da war sie auch schon bei den Menschen angelangt und wurde neugierig gemustert. "Entschuldigen Sie, wenn Alyne Sie gestört hat", entschuldigte die Professorin gleich mitsamt Verneigung, und winkte ihr Feuer-Pokémon wieder zu sich.
"Ach, das ist doch kein Problem, meine Liebe! Ihr seid aber nicht von hier, nicht wahr?", sprach eine der älteren Damen sie an, und war ganz freundlich und offen. Sie war ein wenig verblüfft, aber es war wohl nicht schwer zu erahnen, dass sie nicht aus Einall war.
"Ja, das stimmt. D-darf ich fragen, was Sie hier eigentlich machen?" Nun hatte sie ein wenig Mut gefasst, und konnte zudem besser erblicken, was sie hier taten. Sie hatten hier im Freien zusammengesessen, ein Feuer sollte wohl entzündet werden. Ihre Hände wurden in Handschuhen warm gehalten, sie erblickte etwas, was sie nicht weiter definieren konnte. Vielleicht Nähzeug?
"Wir bereiten eine kleine Verabschiedung des Schnees vor", antwortete eine andere Dame lächelnd, fröhlich, beschwingt. Dies irritierte die Professorin.
"Aber Sie können doch gar nicht wissen..." Doch das Lächeln der anderen Frauen ließ sie inne halten. Sie selbst legte ein kleines Schmunzeln auf das Gesicht, und auch Alyne schien wohl, aus welchen Gründen auch immer, zu verstehen.
"Setz dich doch zu uns! Kannst du häkeln?"
Artsuiro zögerte, wurde dann aber von den Fängen der Warmherzigkeit zum Sitzen verurteilt und nahm gehorsam Platz. Auf die Frage hin nickte sie nur, wurde wieder der Situation bewusst. Von der fröhlichen Stimmung ließ sie sich aber bald aufweichen, ebenso wie von den Gesprächen. Zum Glück erhielt sie auch Handschuhe, und so konnte sie mit weniger klammen Fingern hier im Schnee, draußen, tatsächlich häkeln. Sie hätte nie gedacht, dass sie es tatsächlich tun würde. Das Feuer wärmte mit seiner wohligen Wärme, darauf achtend, dass keine Wolle in die Flammen geriet.
"Feiern Sie das jedes Jahr?"
"Ja, ja! Und deswegen haben wir auch so viel Erfahrung damit."
"Was machen Sie denn mit den Handarbeiten, die Sie herstellen?"
"Wir legen sie in den Schnee."
"In den Schnee?"
"Genau, in den Schnee. Und wenn er geschmolzen ist, waschen wir die Handarbeiten mit dem Schmelzwasser wieder."
"Warum macht ihr das?"
"Tja. Das wissen wir wohl selbst nicht so genau."
"Ach, mein Kind! Du weißt gar nicht, wie man doppelte Stäbchen häkelt?"
"Äh... nein."
"Komm zu mir, ich zeige es dir schnell. Nur nicht so schüchtern!"
Artsuiro zählte weder die Sekunden, noch die Stunden, welche sie hier verbrachte. Auch das Essen teilte man mit ihr, es kam frisch aus dem Ofen. Noch mehr Frauen hatten sich dazu gesellt, es war eine wohlig warme Runde. Sie fühlte sich wohl und schuldig zugleich. Das Produkt der Stunden war ein kleines Tier, welches sie nicht genau benennen konnte. Es war aber niedlich, und das reichte vollkommen.
Man legte die Arbeiten des Tages bei Sonnenuntergang in den frisch gefallenen und unberührten Neuschnee. Sie lagen da, und wieder befiel Artsuiro eine Nachdenklichkeit, die sie lieber missen wollte. Gedanken, die so traurig waren, dass sie sie lieber nicht denken wollte. "Ich bedanke mich für den heutigen Tag, er war wirklich sehr schön." Sie konnte ihre Dankbarkeit kaum zum Ausdruck bringen, haderte mit Gefühlen herum.
"Es war auch für uns eine sehr schöne Zeit, meine Liebe!"
Ihre Wege trennten sich, doch sie hatte versprochen, bei der Schneeschmelze wieder da zu sein, um ihre Arbeit abzuholen und im Frühlingslicht zu erblicken.
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Beitrag von Violetam Di Mai 21, 2019 7:34 pm

Windmühlen
Post #001, mit: Caspian
Es war ein wunderschöner Tag; die Sonne schien auf ihr Gesicht und auch, wenn sie sie nicht sehen konnte, spürte sie doch die Wärme, die sie ausstrahlte. Der Wind wehte ihr durch die Haare und brachte ihr - heute violettes - Kleid leicht zum Schweben. Es fühlte sich an, als würde sie auf dem Wind tanzen - was sie selbstverständlich nicht tat, doch heute war ein ganz hervorragender Tag, um sich zu den Windmühlen der Stadt aufzumachen. Seit sie Nevaio City das erste Mal betreten und Aristea ihr von den Windmühlen erzählt hatte, liebte sie diesen Ort. So war sie schließlich auch in Begleitung ihrer beiden Pokémon hierher gekommen - um dem Wind zu lauschen und das Gras unter ihren Füßen zu spüren. Sie hatte ihre Schuhe ausgezogen und sich auf die Wiese direkt vor einer der großen Windmühlen gesetzt und strich gerade mit ihren Händen über die grüne Fläche, die sie nicht sehen, wohl aber spüren konnte. Der Wind pfiff gleichzeitig durch die Blätter der Windmühle und Violet wusste, dass sie sich drehten. Sie wusste nicht warum, aber das Geräusch übte eine gewisse Beruhigungskraft auf sie aus, die sie alles um sich herum vergessen ließ. Hier war sie in der Natur, mitten in einer Stadt, umgeben von menschlichem Trubel und einem Moor, das nicht ganz ungefährlich war. Doch mit ihren Pokémon an ihrer Seite war es absolut kein Problem, sicher durch die Stadt zu kommen. Ihren Langstock hatte sie gefaltet in ihrer Tasche, denn sie brauchte ihn zur Zeit nicht. Delphis hockte neben ihr im Gras und hatte es sich gemütlich gemacht. Da zur Zeit keine Hindernisse oder Gefahren ersichtlich waren, ruhte sich das Dartignis eine Weile aus. Aristea hingegen saß wachsam neben Violet und behielt die Umgebung im Auge. Man konnte ja nie wissen, was sich so alles ergab und da er Violets Augen war, wollte er nicht riskieren, irgendetwas zu verpassen. Das konnte zwar auch sehr anstrengend sein, aber seitdem Violet nichts mehr sehen konnte, hatte er es sich selbst zur Aufgabe erkoren, über sie zu wachen. »Faszinierend, wie wunderschön so ein Ort sein kann.« grübelte sie vor sich hin, während ihre Hände immer wieder über die Grashalme fuhren und der Wind mit ihren Haaren spielte. Wie meist trug sie sie auch jetzt offen, mit einer geflochtenen Strähne vorn und einem violetten Haarband, das nur ein wenig heller war als ihr Kleid. Wie üblich hatte Aristea ihr geholfen, die richtigen Farben zu erwischen, obwohl es ihr auch nichts ausmachte, wenn sie zueinander unpassende Farben trug.

Die drei Gefährten saßen eine ganze Weile dort und genossen die Natur, bis sich Aristea schließlich rührte. Sofort war auch Violet bereit, für was auch immer kommen mochte. Sie fühlte recht schnell, wenn sich die Haltung ihrer Pokémon änderte und wollte gerade fragen, was denn los sei, als ihr Psiana es ihr bereits erklärte. Floette kommen und fliegen mit dem Wind. Floette - das waren wirklich niedliche Pokémon, die sich ihr ganzes Leben lang an einer Blume festhielten, die sie sich selbst gesucht hatten. Sie hatte sie früher, als sie noch kleiner war, immer gern beobachtet. Es waren wirklich süße Pokémon, wie sie fand und die Verbundenheit zu der Natur hatten sie wohl mit ihr gemeinsam. »Beschreib' sie mir.« bat Violet und legte ihre Arme auf ihren Knien ab, nur um dann ihren Kopf auf ihren Armen zu betten. Ob es wohl ein schönes Gefühl war, mit dem Wind zu fliegen? Eigentlich konnten Floette ja nicht fliegen und Violet konnte sich nur schwer vorstellen, wie sie die Kontrolle über ihren Flug behalten sollten. Sind viele. Große -- Herde? Violet lachte leise. »Eine große Gruppe. Aber Herde geht wohl auch.« berichtigte sie, ehe ihr Psiana ihr erklärte, dass es Floette mit ganz unterschiedlichen Blumenfarben waren und sie scheinbar von der angrenzenden Route aus direkt zu der Fläche mit den Windmühlen zusteuerten. Violet lauschte neugierig und versuchte, sich das Schauspiel vorzustellen, als sie nur wenige Sekunden merkte, dass Aristea irgendwie unruhig wurde. »Ist alles in Ordnung?« fragte sie besorgt und streckte die Hand aus, um den Rücken ihres Pokémon zu berühren. Aristea reagierte jedoch nicht sofort, sondern beobachtete zunächst weiter die Gruppe Floette, die unnachgiebig auf die Windmühlen zusteuerten, ohne Möglichkeit, irgendwie abzubremsen oder die Richtung zu wechseln. Das erschien dem Psiana nicht sehr sicher, eher noch gefährlich, denn die Blätter der Windmühle drehten sich weiter und weiter und würden sicher nicht auf die kleinen Pokémon acht geben. Sie fliegen auf die Windmühle zu. erklärte das Pokémon, doch Violet verstand nicht, was daran so schlimm sein sollte. Immerhin kamen sie doch dann direkt auf sie zu! Vielleicht hatte sie dann ja sogar die Gelegenheit, eines zu berühren oder mit ihm zu sprechen. Oder vielleicht auch nur zu spüren, wie eine der Blumen ihre Wange streifte. Ganz egal was, sie konnte sich nur positive Dinge vorstellen. Sie hörte, wie Aristea in Pokémonsprache zu Delphis sprach, der daraufhin alarmiert aufsprang und einen Warnschrei abgab - eigentlich etwas, was er nur tun sollte, wenn Violet in Gefahr war, weshalb sie erschrocken aufsprang und dabei fast das Gleichgewicht verloren hätte. Das Dartignis hatte sich mittlerweile auch in die Luft erhoben, sodass sie nun seinen Flügelschlag neben sich hören konnte. Violet verstand nur leider immer noch nicht, was eigentlich los war und Aristea schaffte es im Eifer des Gefechts auch nicht, es ihr zu erklären, da ihr die passenden Wörter zur Beschreibung der Gefahr fehlten. Wenn sie jedoch nicht schnell etwas unternahmen, würde die Schar an Floette aber bald medizinische Hilfe benötigen, wenn nicht sogar Schlimmeres und das mussten sie definitiv irgendwie verhindern.


»Violet spricht«
Psiana spricht in Gedanken



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Beitrag von Haruam So Mai 26, 2019 10:00 am

1 // MIT VIOLET

Ein wunderschöner Tag für einen Spaziergang. Caspian hatte es sich angeeignet, jeden Morgen, egal ob an einem Arbeitstag oder am Wochenende, eine große Runde spazieren zu gehen, um den Geist zu erfrischen und angenehm in den Tag starten zu können. Mittlerweile war das für ihn schon zur Routine geworden; generell war er ein sehr routinierter Mensch und gerade seine morgendlichen Rituale liefen immer nach dem selben Muster ab. Der Spaziergang hatte sich da gut eingeordnet und da er ohnehin ein Mensch war, der früh aufstand, erwischte er auch nicht selten den Sonnenaufgang, was immer ein gleichermaßen schönes wie atemberaubendes Bild darstellte. Heute hatte er frei, deswegen war er nicht ganz so früh losgelaufen wie sonst, allerdings machte das dem Spaziergang keinesfalls einen Abbruch. Wie jeden Tag spazierte er in Richtung Nevaio City, um die Windmühlen zu betrachten. Hin und wieder spazierte er auch über die begehbaren Wege des Moors, allerdings sah er heute davon ab. Der Weg nach Nevaio City war genau so unspektakulär, wie er jeden Tag war. Es gab keine besonderen Vorkommnisse oder Gespräche, lediglich freundliches Zunicken im Vorbeigehen. Mozart und Beethoven liefen beide neben ihm her, da sie das Spazierengehen immer sehr genossen und es sich auf dem Weg auch nie missen ließen, sich gegenseitig ein wenig zu necken. Die Brüder waren wirklich unzertrennlich und Caspian konnte sich noch immer nicht ganz erklären, weshalb niemand das Doppelpack hatte haben wollen, als es noch beim Züchter gewesen war. Sicher, sie waren sehr eigensinnig und auch in bestimmten Situationen recht boshaft, aber alles in allem würde er ihre Anwesenheit nicht mehr missen wollen. Wahrscheinlich lag es vor allem daran, dass sie auf Caspian hörten und sich ihm gegenüber nicht wie die größten Rabauken aufführten…
Nevaio City war schnell erreicht und das kleine Städtchen schnell durchschritten, um zu den Windmühlen zu gelangen. Wie erwartet eröffnete sich ihm ein wirklich schönes Bild, das durch die Wärme der Sonne und dem leichten Windzug nur untermalt wurde. Er atmete einmal tief durch und wandte den Blick dann zu seinen Pokémon, die bereits damit angefangen hatte, durch die Wiese zu tollen und wohl fangen zu spielen. Gerade solche Momente waren es, in denen man gar nicht erwartete, dass diese beiden Pokémon maßgeblich zur Bestrafung von Verrätern beitrugen. Caspian schüttelte leicht den Kopf und sah sich um, wurde allerdings erst darauf aufmerksam, dass sie nicht allein waren, als Mozart und Beethoven plötzlich ihr Spiel unterbrachen, um zu einem anderen Punkt in der Wiese zu gehen. Erst jetzt entdeckte er das Mädchen in Begleitung des Psianas und Dartignis, welches ihm wohlbekannt war. Es handelte sich um Violet, ein junges Mädchen, das bereits zur Taijitu gehörte und in seiner Abteilung arbeitete. Ihr Verhältnis war nun nicht übernatürlich stark zueinander, allerdings hatte Caspian sich schon oft dabei erwischt, ein besonders wachsames Auge auf sie zu werfen, weil sie ihn irgendwie an seine Tochter erinnerte.
Mozart und Beethoven liefen also auf die kleine Truppe zu und blieben ein paar Meter entfernt stehen, um Violets Psiana zu begrüßen. Es war ein amüsanter Umstand, dass sie auch eine Evolition besaß; doch vor allem gut, weil Mozart und Beethoven zu „ihren Arten“ prinzipiell freundlicher waren. Aristea schien allerdings plötzlich wegen irgendetwas aufgewühlt zu sein und als die anderen beiden Evolitionen ihrem Blick folgten, bemerkten auch sie die Floette, die direkt auf die Windmühlen zusteuerten. Caspian hatte mittlerweile zu ihnen aufgeschlossen und blieb bei seinen Pokémon stehen, um ebenfalls die Pflanzenpokémon zu beobachten, die sich vom Wind tragen ließen. „Hallo, Violet“, begrüßte er Violet trotzdem zuerst, damit sie sich nicht zu Tode erschreckte, wenn er plötzlich einfach so neben ihr stand. Sein Blick lag allerdings auf den Pokémon. Er hob die Hand nachdenklich an sein Kinn und sah zu seinen Pokémon herunter. „Es scheint mir, als würden sich dein Psiana um die Floette sorgen“, observierte er und wandte den Blick wieder zu den Windmühlen. „Womöglich, weil sie sich verletzen könnten, wenn sie von den Windmühlenblättern getroffen werden.“ Prinzipiell wäre ihm das eigentlich egal, allerdings wollte er vor Violet nun auch nicht wie ein Arsch dastehen. „Beethoven, meinst du, du kannst die Windmühlenblätter einfrieren und so verlangsamen?“, war das erste was ihm einfiel, woraufhin das Glaziola ein eisiges Seufzen ausstieß und näher zur Windmühle tapste. Sein Blick legte sich auf Violets Pokémon. „Delphis, beherrscht du Flugattacken, die die Bahn der Floette ablenken könnte?“, fragte er an das Dartignis gewandt.


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Beitrag von Violetam So Mai 26, 2019 3:24 pm

Windmühlen
Post #002, mit: Caspian
Es war ihr noch immer nicht klar, was so schlimm daran sein sollte, dass die Floette direkt auf sie zugesteuert kamen. Immerhin waren sie dann ganz in ihrer Nähe, doch irgendetwas schien Aristea zu beunruhigen, ohne dass sie es in Worte fassen konnte. Dass Delphis einen Warnschrei abgegeben hatte, machte die Sache da nicht besser, denn gerade wusste Violet überhaupt nicht, was eigentlich war. Als sie jedoch Schritte hörte, die sich auf sie zubewegten, wandte sie sich rasch dem Geräusch zu, konnte aber natürlich nicht sehen, wer sich ihnen da genähert hatte. Und da Aristea nach wie vor die Floette ansah, hatte sie weder das Folipurba, noch das Glaziola gesehen. Erst als Delphis es ihr sagte, wandte sie ihren Blick den beiden Pokémon zu. Gerade wollte sie Violet erklären, wer da vor ihnen stand, als auch der Trainer der beiden hinzustieß und Violet begrüßte. Die erkannte seine Stimme sofort und war direkt erleichtert, dass sich ihr niemand Fremdes angeschlichen hatte. »Caspian! Was machst du denn hier?« fragte sie überrascht, das Floette-Problem, das sie als keines erkannte, war schon fast wieder vergessen. Doch der Abteilungsleiter der Abteilung, in der sie tätig war, sprach genau das nun auch wieder an. Er hatte wohl auch bemerkt, dass sich Aristea um die Pokémon sorgte - nur wusste Violet eben immer noch nicht, warum. »Ja. Ich verstehe aber nicht, warum.« erklärte sie daher, in der Hoffnung, dass er es ihr vielleicht sagen konnte. Aristea hatte das passende Wort nämlich immer noch nicht gefunden. Das wurde ihr nun aber von Caspian geliefert, der vermutete, dass die Sorge daher rührte, dass die Floette sich möglicherweise an den Windmühlenblättern verletzen konnten. Das Wort würde sich Aristea definitiv merken, bestätigte Caspians Vermutung dann aber auch an Violet gewandt, wobei natürlich nur sie ihn hören konnte. Das ließ Violet nun aber auch einiges klarer werden. Sie wollte nicht, dass sich die armen Floette verletzten! Vielleicht würden sie das ja irgendwie verhindern können? Oh, sie mussten es unbedingt verhindern! Caspian hatte da auch schon die erste Idee und fragte sein Glaziola - Violet wusste mittlerweile, dass Caspian ebenfalls von zwei Evolitionen begleitet wurde - ob es die Windmühlenblätter nicht vielleicht einfrieren konnte. Kurz darauf konnte sie hören, wie das Pokémon langsam näher kam. Würde es die Blätter jetzt tatsächlich einfrieren? War das nicht schädlich für die Windmühle? Und würden die Floette dann nicht trotzdem dagegen fliegen und sich verletzen? Eine andere Lösung musste also schon noch her; Caspian hatte da aber auch noch eine Idee, denn er fragte Delphis, ob er eine passende Flugattacke beherrschte. Was...nur leider nicht der Fall war. Das Pokémon schüttelte betrübt mit dem Kopf, doch das würde Violet natürlich nicht davon abhalten, etwas zu tun! »Außer Aero-Ass und Ruheort beherrscht Delphis leider keine Flugattacke und die würden uns hier nur wenig helfen. Aber vielleicht kannst du einfach ganz kräftig mit deinen Flügeln schlagen? Floette sind doch ganz leicht, vielleicht reicht das ja schon!« sprach Violet da ihre Gedanken aus. Delphis musste ja nicht unbedingt eine Flugattacke einsetzen. Vielleicht genügte sein normaler Flügelschlag, um genug Wind zu erzeugen. Und dann gab es da natürlich auch noch Aristea! »Und wenn eines doch zu nah an die Windmühle heran kommt, kannst du es doch sicher mit deinen Psychokräften retten, oder Ari?« fragte sie dann noch an ihr Psiana gewandt, das ihr in ihren Gedanken zustimmte. Nur konnte sie auch nicht diese Menge davon abhalten, insofern war es durchaus besser, wenn Delphis und Beethoven mit ihrer Aktion erreichten, was sie erreichen sollten. Delphis erhob sich nun auch weiter in die Lüfte, hoch hinaus und positionierte sich so, dass er - hoffentlich - möglichst viele Floette erwischen konnte. Dann fing er an, kräftig mit seinen Flügeln zu schlagen, immer weiter, immer stärke - Violet hoffte sehr, dass sie mit ihren Plänen Erfolg haben würden.


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Beitrag von Oskaram Mi Jun 05, 2019 10:36 pm

- 1 -
Mit einem leisen Brummen öffnete er die Augen. Im ersten Moment zwang ihn das Licht, das ihm entgegenschlug, die Augen wieder zu schließen und sich schützend die Hand vor diese zu legen, weil er das Gefühl bekam, ansonsten würden ihm vielleicht die Augen wegschmelzen. Es dauerte ein paar Minuten, bis er langsam blinzelnd die Augen wieder öffnen konnte und sie sich an die Lichtverhältnisse gewöhnten. Nur langsam kam das Leben zurück in seinen Körper, als er versuchte, sich langsam aufzusetzen und irgendwie die Orientierung wiederzufinden. Allerdings fehlte ihm in den ersten Minuten vollkommen die Erinnerung daran, was überhaupt passiert war. Verwundert sah er zu seinen Händen, die sich nun, wo er saß, im Gras abstützten. Schönes Gras! Begeistert weiteten sich Oskars Augen und er betrachtete das Gras genauer. Die dunkelgrüne, saftige Farbe deutete darauf hin, dass es hier kräftig gedeihen konnte und eine solche Entdeckung war doch schon immer eine gute Sache! Zufrieden lächelte er, als er die Hände hob und sich weiter umsah. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sein ganzer Körper schmerzte. So, wie wenn er am Abend nach einem sehr anstrengenden Arbeitstag ins Bett fiel und ihm jede Faser des Körpers daran erinnerte, wie schwer er gearbeitet hatte. Aber eigentlich hatte er doch heute gar nicht gearbeitet? Und wo war er überhaupt? Mit gerunzelter Stirn ließ er den Blick wandern, konnte jedoch weit und breit keine Anhaltspunkte erkennen, die ihm Aufschluss darüber geben konnte, wo er war. „Hmmm…“, brummte er nachdenklich und lehnte sich ein Stück zurück, als könne er so besser nachdenken.
Angestrengt starrte er eine Weile nur gerade aus, bis die Erinnerung langsam wiederkam. Der Angriff des Regibora! Doch als Oskar sich umsah, war seine Farm und sein Zuhause weit und breit nirgendwo zu erkennen. Er erinnerte sich daran zurück, in den Stall gelaufen zu sein, um die Regibora von dort nach draußen und in Sicherheit zu führen und dann… dann war da dieses Loch gewesen! Der Blick des Jungen wanderte nach unten zum Boden, doch da war kein Loch. Auch über ihm im Himmel war kein Loch. Mit gerunzelter Stirn hob er die Hand und rieb sich verwirrt über die Stirn, während er Revue passieren ließ, was geschehen war. Er war in das mysteriöse Loch gefallen und Edgar hatte ihn festhalten wollen und dann… aus irgendeinem Grund waren sie zusammen in das Loch gefallen. Ab da war eigentlich alles schwarz und nun befand er sich hier. War er durch das Loch in eine Art unterirdische Welt gefallen? Wenn ja, warum gab es hier unten Sonnenschein und einen Himmel? Sehr verwirrend. Er spitzte die Lippen und entschied sich dazu, sich schließlich aufzurichten. Nur durch rumsitzen würden die Fragen sich ja nicht beantworten! Mit einem Ächzen stand der Blonde also auf und streckte sich einmal durch, als wäre er gerade aus dem Bett aufgestanden. Die Schmerzen in seinem Körper waren gerade in seinen Schulterbereichen sehr stark. Wahrscheinlich war er ziemlich hart gelandet, als er vom Himmel gefallen war. Für Oskar war es zumindest die plausibelste Erklärung, dass er durch das Loch in eine Welt unter dem Boden gefallen war. Wahrscheinlich lebten hier solche Regibora, die normalerweise immer im Boden lebten. Ja, das ergab Sinn! Dann müsste er nur schauen, irgendwie wieder nach oben zu kommen. Vielleicht gab es noch irgendwo so ein Loch im Himmel, durch das er wieder an die Oberfläche kommen konnte, wenn er eine Leiter baute, die groß genug war! Wunderbarer Plan.
Voll Schreck fiel Oskar auf, dass er ja barfuß war. Die kühle Erde unter seinen Fußsohlen und die Grashalme, die seine Haut kitzelten, waren zwar willkommene Eindrücke, doch seine Schuhe waren ihm eigentlich sehr wichtig gewesen! Er sah sich um und ging ein wenig umher, falls er seine Schule einfach beim Fallen verloren hatte, doch weit und breit waren die Latschen, die eigentlich nicht mehr als billige Sandalen gewesen waren, nicht zu sehen. „Dabei habe ich doch so viel für sie getrauscht…“, seufzte er und stemmte die Hände in die Seiten. Seltsam. Die ganze Sache war wirklich seltsam. Oskar spitzte die Lippen und hob eine der Hände, um sich am Kopf zu kratzen, während er sich weiter umsah. Nicht weit entfernt von ihm entdeckte er schließlich ein bekanntes Gesicht: Edgar. Stimmt, der war ja mit ihm heruntergefallen! Sofort setzte Oskar sich in Bewegung, um zu seinem langjährigen Freund zu gelangen und kniete sich neben ihm ins Gras. „He, Edgar. Wach auf“, meinte er und stupste das Chevrumm an, bis es die Augen öffnete. Im ersten Moment wirkte Edgar genau so verwirrt wie Oskar, als er sich umsah und sich langsam auf die Beine hievte. „Ich weiß nicht, wo wir hier gelandet sind, aber ich bin mir sicher, wir können es herausfinden!“, rief er zufrieden und absolut sorglos. Wahrscheinlich wäre ein wenig Sorge oder Panik angebracht, wenn man bedachte, dass man glaubte, gerade in einer unterirdischen Welt unter der eigentlichen Welt zu sein, aber Oskar war eben kein Typ Mensch, der sich groß sorgte. Irgendeinen Plan würden Askan und Regigigas wohl gehabt haben, ihn durch dieses Loch fallen gelassen zu haben. Also machte sich Oskar auch keine weiteren Gedanken über das Warum und Wie – ein Plan würde wohl verfolgt werden und der Farmjunge war gespannt darauf, welcher das sein würde.
Als Edgar sich aufgerichtet hatte, schüttelte er einmal sein Fell aus und so wurde auch der dritte im Bunde offenbart: Siegbert, das Zigzachs, wurde von Edgar abgeschüttelt und landete auf dem Boden. Das Pokémon sah sich verwundert um, allerdings schien die Umgebung und der Grund für ihr Hiersein ihn nicht großartig zu interessieren. „Siegbert, du bist ja auch hier!“, rief Oskar überrascht aus und beugte sich zu dem Regibora herunter, um es kurz zu streicheln. Siegbert nickte daraufhin zustimmend, erntete von Edgar ein genervtes Schnauben und verlangte schließlich, von Oskar auf Edgars Rücken gehoben zu werden. Mittlerweile wusste Oskar schließlich um die faulen Eigenschaften des Zigzachs Bescheid, weshalb er das Regibora auch mit einem Seufzen hochhob und auf Edgars Rücken setzte, wo es es sich direkt gemütlich machte. Edgar schien davon nicht sehr begeistert, doch der Umstand, dass sie sich gerade irgendwo befanden, wovon sie nicht wussten, wo sie waren, schien ihn gerade mehr zu stören. „Ich würde vorschlagen“, fing Oskar an und hatte die Hand nachdenklich an sein Kinn gelegt, „dass wir erstmal nach meinen Sandalen suchen. Ich habe sie irgendwo verloren, also liegen sie sicher noch hier herum. Und dann schauen wir, ob wir irgendwo einen Menschen finden!“ Wobei Oskar sich sicher war, hier bestimmt keine Menschen zu treffen, wenn das hier doch die Welt der Regibora war, die unterhalb der Erde lebten. Edgar nickte jedoch zustimmend und das Chevrumm setzte sich in Bewegung, während Oskar langsam neben ihm her spazierte. Ent- und gespannt wanderte sein Blick hin und her, um die verschiedenen Eindrücke dieser Umgebung aufnehmen zu können. Wie spannend!


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Beitrag von Violetam So Jun 16, 2019 11:59 am

Windmühlen
Post #003, mit: Oskar
Nun, da Violet endlich verstanden hatte, warum sich Aristea solche Sorgen machte, würde sie natürlich alles daran setzen, die Floette zu retten, auch wenn sie sie gar nicht sehen konnte. Aber dafür hatte sie ja Aristea und Delphis, die ihr dabei mit Sicherheit irgendwie helfen würden. Und das Glaziola des anderen Taijitu-Mitglieds war ja auch noch da. Violet hatte bereits mitbekommen, dass sich Delphis in die Lüfte erhoben hatte und mit seinen Flügeln schlug, so stark er eben konnte und Aristea machte sich bereit, die Floette wenn nötig mit seinen Psychokräften davon abzuhalten, gegen die Windmühlenblätter zu fliegen. Diese fror das Glaziola nun aber auch ein, sodass sie sich zumindest nicht mehr drehen konnten. Violet spürte den eisigen Lufthauch und als Aristea ihr in Gedanken mitteilte, dass die Blätter eingefroren waren, nickte sie kaum merklich. Natürlich hieß das aber nicht, dass die Floette nun in Sicherheit waren. Zu gern würde sie tatsächlich sehen können, was passierte, doch da musste sie sich einfach auf die anderen Anwesenden verlassen. Als eines der Floette der Windmühle zu nah kam, beförderte Aristea das Pokémon auch schnell in eine andere Richtung und Delphis tat sein bestes, um die meisten Floette von der eigentlichen Flugbahn abzubringen. Violet stand unten am Boden und bangte darum, dass auch ja alles gut gehen würde und fragte Caspian zwischendurch immer wieder, ob ihr Plan auch funktionierte. Sie musste ja auf dem Stand bleiben, denn wenn etwas schief ging, musste noch ein anderer Plan her! Tatsächlich klappte aber alles mehr oder weniger gut - die meisten Floette wurden von Delphis in eine andere Richtung befördert, während Aristea diejenigen, die der Windmühle doch zu nah kamen, mit ihren Psychokräften sanft zur Seite beförderte. Es erforderte höchste Konzentration, weshalb Violet auch davon absah, ihr Pokémon dabei zu unterbrechen. Doch letztlich war die Gefahr doch endlich gebannt! Die Floette zogen unbeschadet weiter und gerade, als sich Violet Caspian wieder zuwenden wollte, spürte sie einen leichten Windhauch neben ihrem Kopf. Sie zuckte kurz zusammen, bekam dann aber von Aristea erklärt, dass eines der Floette um ihren Kopf herum flog, wohl um sich bei ihnen zu bedanken. Selbes tat es auch noch bei allen anderen Beteiligten, was Violet ein Kichern entlockte. So süß! »Das haben wir doch gern gemacht.« sagte sie lachend, dann war auch das letzte Floette weitergezogen. »Das war ganz schön knapp!« sagte sie, auch wenn sie es ja nicht wirklich gesehen hatte. Aber aus den Worten der anderen heraus hatte sie das gut erschließen können. Sie war wirklich erleichtert, dass den Pokémon auch nichts passiert war und sie freute sich, dass sie dabei hatte helfen können. Langsam ließ sie sich wieder ins Gras sinken und lehnte sich an die Windmühle an. Die Blätter würden sicher früher oder später auch wieder schmelzen - oder sollte Delphis sie lieber auftauen? Violet hatte allerdings ein wenig Sorge darum, dass sie sie dann komplett zerstören würde, weshalb sie lieber davon abließ. Caspian musste mittlerweile aber auch wieder gehen, den genauen Grund nannte er ihr nicht, doch Violet wollte noch eine Weile hier auf der Wiese hocken und die frische Brise genießen. Sie liebte diesen Ort, da er so vieles für sie bereit hielt. So schloss sie ihre Augen, spürte das Gras unter ihren Händen und Füßen und hörte, wie sich Delphis und Aristea wieder neben ihr auf die Wiese fallen ließen. Rundum ein sehr idyllisches Bild!

Wie lange genau sie hier verbrachte, war Violet nicht ganz bewusst. Sie genoss es einfach, im Freien zu sitzen und die Natur zu spüren, da spielte Zeit für sie kaum eine Rolle. Außer, sie hatte noch etwas vor, was heute aber gar nicht der Fall war. Sicherlich könnte sie trainieren, um vielleicht doch mal an einem Wettbewerb teilzunehmen, aber bis es tatsächlich soweit war, würde es noch eine ganze Weile dauern. Und sie wollte ja auch nichts erzwingen! Also saß sie eben hier, nach wie vor mit geschlossenen Augen - als ein heftiges Krachen sie kräftig zusammenzucken ließ. Unmittelbar öffnete sie die Augen, auch wenn sie genauso wenig sehen konnte, wie mit geschlossenen. Was war gerade passiert? »Ari?« fragte sie ihr Psiana, das jedoch zunächst nur zu einer Stelle starrte - was Violet nur eben nicht sehen konnte. Sie spürte, dass sich Delphis neben ihr regte und bereit machte, loszufliegen. Vorsichtig tastete sie nach dem Körper ihres Psiana, das daraufhin ihre Aufmerksamkeit auf Violet richtete und ihr eilig berichtete, was sie gerade gesehen hatte. Jemand ist aus dem Himmel geflogen. Ein Mensch. Skeptisch sah Violet daraufhin zu Aristea, da sie doch nicht wirklich glauben konnte, dass ein Mensch vom Himmel auf die Erde geflogen sein sollte. »Du sollst mich doch nicht auf den Arm nehmen.« sagte sie lachend. Die Geshcichte war doch irgendwie viel zu absurd, als dass sie wahr sein könnte. Doch Aristea bestand weiterhin darauf, dass genau das passiert war. Und ein Chevrumm war auch dabei gewesen! Zugegeben, sie hatte den Knall gehört, aber dass ein Mensch samt Pokémon, das eigentlich nicht fliegen konnte, vom Himmel geflogen sein sollte? Unwahrscheinlich. Eigentlich unmöglich. Doch Aristea klang so ernst und Delphis gab auch noch zustimmende Laute von sich, sodass Violet eigentlich nicht daran zweifeln konnte. Denn ihre Pokémon hatten sie bisher noch nie angelogen, auch nicht aus einem Scherz heraus. »Dann..sollten wir nachsehen gehen oder?« fragte sie, nicht ganz sicher, was sie tun sollte. Aristea jedenfalls sagte ihr, dass der Mensch nicht weit von hier nach unten gefallen war. Sie konnte ihn zwar gerade nicht sehen, aber er war sicher in der Nähe und bestimmt auch verletzt. So einen Sturz konnte man schließlich nicht unverletzt überstehen! Er brauchte also Hilfe und so stand Violet nun doch wieder auf. Sie zog ihre Schuhe wieder an, die sie zuvor ja ausgezogen hatte, dann nickte sie Aristea und Delphis zu. Na dann konnte es jetzt losgehen - ohne Blindenstock, denn die beiden Pokémon würden ihr schon sagen, wenn sie auf der weiten Fläche den Menschen erreichten.
Tatsächlich dauerte es auch überhaupt nicht lang, bis sie einem Menschen begegneten, denn er kam direkt auf sie zu! Da ist er! Und er...steht. teilte Aristea ihr schon nach wenigen Sekunden mit. Er wollte ihr jetzt also sagen, dass der Mensch vom Himmel auf die Erde gekracht war und hier herum spazierte als wäre nichts gewesen? Violet wusste wirklich nicht, was sie davon halten sollte, blieb aber stehen und ließ sich von Aristea die ungefähre Richtung erklären. Das Chevrumm war wohl auch dabei, ebenso ein Zigzachs, das auf dem Pflanzenpokémon ritt. Dass der Junge keine Schuhe trug, ließ das Psychopokémon allerdings unerwähnt, da es zunächst keine besondere Bedeutung hatte. »Hallo! Geht es dir gut?« rief Violet dem Jungen zu, von dem sie bisher noch keine genaue Vorstellung hatte. Gleichzeitig hob sie ihre Hand, als eine Art Begrüßung und auch, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie hoffte nur, dass sie ungefähr in die richtige Richtung blickte und nicht gänzlich an ihm vorbei. Die Entfernung konnte sie auch noch nicht genau abschätzen, aber das würde sich sicher ergeben, sobald der Junge dann auch mit ihr sprach. Hoffte sie. Aber er war nicht wirklich vom Himmel gefallen...oder?


»Violet spricht«
Psiana spricht in Gedanken



Violet
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Beitrag von Oskaram Mi Jun 19, 2019 6:01 pm

#2 · mit Violet
Oskar schob den Strohhut, den er an einem Band an seinem Hals baumelte, zurück auf seinen Kopf und verschränkte seine Arme anschließend entspannt hinter seinem Kopf. Es war wirklich hübsch hier und definitiv heller, als Oskar es erwartet hatte, wenn man bedachte, dass er sich unterhalb des Bodens befand. Aber man lernte bekanntlich nie aus, weshalb er wahrlich begeistert davon war, dass hier unten so viel genau so aussah, wie in der richtigen Welt. Anders als er schien Edgar es nicht so entspannt zu sehen, hier gelandet zu sein. Das Chevrumm wirkte aufgewühlt und noch grimmiger als sonst, was sich vor allem darin äußerte, dass es oft hin- und hersah, als würde es in jedem Moment einen hinterlistigen Angriff erwarten. Siegbert hatte es sich derweil auf dem Rücken des großen Regiboras gemütlich gemacht und schlummerte bereits wieder, weshalb er gar nichts von der Sache mitbekam. „Hmm, meine Sandalen sehe ich nirgendwo“, flötete er, während er den Blick auf das Gras gerichtet hatte. Er konnte aber auch nicht akzeptieren, dass seine teuren Sandalen einfach verschwunden waren! Irgendwo lagen sie bestimmt herum und er würde es absolut nicht gutheißen, wenn er sie nicht wiederbekam. „Siehst du sie irgendwo, Edgar?“ Das Chevrumm schnaubte verneinend, allerdings war es auch nicht so, als würde es tatsächlich suchen. Edgar sah sich stattdessen immer weiter um, bis ihm das Mädchen und die Regibora auffielen, die sich ihnen näherten. Er schnaubte erneut, diesmal um Oskar auf sich aufmerksam zu machen und dann in die Richtung des Mädchens zu nicken, was sich auf sie zubewegte. Oskar folgte seinem Nicken und sah sichtlich überrascht darüber aus, tatsächlich ein Mädchen zu treffen. Vor allem war sie ebenfalls von Regibora begleitet und sie hatte ein wunderschönes Kleid an – es lag also auf der Hand, dass sie vom Adel sein musste.
Oh je. Bei Regigigas, er hatte noch nie mit jemandem vom Adel gesprochen! Seine Eltern hatten ihm immer gesagt, man sollte besonders höflich und respektvoll sein, damit man sie nicht verärgerte. Eigentlich war Oskar das ja immer, aber dann musste er wohl noch eine Schüppe drauflegen! Auch wenn er nicht wusste, wie man das tat. Überhaupt ging er erstmal davon aus, dass das Mädchen ihm wahrscheinlich gar keine Beachtung schenken würde. In der Stadt, wenn er denn adeligen Menschen begegnete, sah man ihn auch nicht wirklich an oder schenkte ihm Beachtung, immerhin war er nur ein einfacher Farmer. Als sie allerdings ihre Hand hob und ihm zuwinkte und ihn sogar begrüßte, blickte Oskar für einen Moment überaus überrascht und etwas überfordert drein. Ein hilfesuchender Blick wurde zu Edgar geworfen, der allerdings, anders als sein Freund, gar keine Scheu hatte und mit seinem üblichen grimmigen Blick auf das Mädchen zuging. So blieb Oskar ja gar nichts anderes übrig, als zu folgen!

In ein paar Schritten war die Distanz zwischen ihnen überbrückt und Oskar blieb ein paar Schritte vor dem Mädchen stehen. Er schätzte sie ungefähr in seinem Alter ein, allerdings konnte er das auch nicht ganz so gut einschätzen, weil er kein Konzept von Zahlen hatte. Sie sah nur ungefähr aus wie ein Mädchen, mit dem er auf der Farm oft gespielt hatte und von ihr wusste er, dass sie ungefähr im selben Jahr geboren war wie er. „Hallo!“, begrüßte er das Mädchen etwas steif und hob auch die Hand, um ihr nochmal zu winken. Ob es ihm gut ging? Nun, beschweren konnte er sich nicht. „Ja, mir geht es gut! Und dir?“ Machte man das so? Durfte er sie überhaupt fragen, wie es ihr ging? So viele Fragen! Oskar wusste überhaupt nicht, wie man mit Menschen umging, die über einem standen! „Ich habe nur meine Sandalen verloren und ich finde sie nicht wieder…“, setzte er nach und wandte den Blick nochmal zum Boden für den Fall, dass sie vielleicht hier herumlagen. Doch das taten sie leider auch nicht…


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Beitrag von Violetam Do Jun 20, 2019 12:21 pm

Windmühlen
Post #004, mit: Oskar
Gerade eben noch war sie sich sehr sicher gewesen, dass der Junge gar nicht so nah sein konnte, doch schon wenige Sekunden später - gefühlt jedenfalls - hörte sie, dass etwas unmittelbar vor ihr stehen blieb. Sie vermutete, dass es das Chevrumm war, da die schweren Schritte nicht zu einem Menschen gepasst hatten. Schon kurz darauf aber hörte sie auch, wie der Junge näher kam und so blieb ihr im Grunde nichts anderes übrig, als ihren Weg zu stoppen. Ihre Pokémon hatten sie natürlich auch vorgewarnt, sodass sie nicht mit dem Jungen oder seinem Pokémon zusammen stieß. Er begrüßte sie nun ebenfalls, wobei sie natürlich nicht sehen konnte, dass er ihr zur Begrüßung ebenfalls die Hand hob und Aristea hielt es auch nicht für nötig, sie darüber in Kenntnis zu setzen. Immerhin hatte Violet ihn ja auch schon begrüßt, da war das, zumindest in den Augen des Psiana, einfach von nur geringer Relevanz. Oder eben gar keiner. Die Frage, ob es ihm gut ging, bestätigte der Junge auch sogleich - er hatte eine wirklich angenehme Stimme, wie Violet fand! Sie war sich sicher, dass sie sie auch wiedererkennen würde, wenn sich die beiden trennten und irgendwann wieder begegneten. Zumindest, wenn sie noch eine Weile weiter miteinander sprachen. Dass er ihr die Frage allerdings zurückgab und auch nach ihrem Befinden fragte überraschte Violet ein wenig. Warum sollte es ihr nicht gut gehen? Sie hatte ihn ja auch nur gefragt, weil er angeblich vom Himmel gefallen war. Hatte sich Aristea da doch einen Spaß mit ihr erlaubt? Dieser Frage würde sie später auf den Grund gehen, auch wenn sie jetzt schon wusste, dass sie den Jungen sicherlich nicht darüber ausfragen würde, wie er denn hier gelandet war. Das würde nur komisch sein, außerdem würde sie es auch nicht erklären können, dass sie es angeblich gesehen hatte. Eben weil sie nichts sehen konnte. »Ja, mir geht es auch gut.« bestätigte sie mit einem Nicken, bemüht, ungefähr in seine Richtung zu blicken. Sie schenkte ihm dabei auch ein leichtes Lächeln, wusste nun aber schon nicht mehr, was sie eigentlich noch groß sagen sollte. Immerhin..ging es ihm wohl gut und er war nicht vom Himmel gefallen. Oder? Dieser Frage gingen nun aber Aristea und Delphis nach, die die beiden anderen Pokémon begrüßten und einfach gerade heraus fragten, wie sie denn den Sturz aus dem Himmel hatten überleben können. Das Psiana hatte das immerhin gesehen und er war doch sehr verwirrt darüber, dass der Junge und seine Pokémon nun trotzdem wohlauf waren. Violet hingegen hatte etwas anderes, auf das sie nun ihre Gedanken lenken konnte - denn der Junge vermisste offenbar seine Sandalen! Es war ihr zwar schleierhaft, wie man seine Schuhe verlieren konnte, aber barfuß durch die Gegend zu laufen, war auch nur für eine gewisse Zeit angenehm. Die Wiese fühlte sich zwar wunderbar an, aber sobald man wieder auf die Steinwege kam, sollte man doch Schuhwerk an den Füßen tragen. »Oh, das ist aber nicht gut! Wir können dir ja dabei helfen, sie zu finden! Wo hast du sie denn zuletzt gesehen?« wollte Violet sogleich wissen. Sie würde sie zwar auch nicht so leicht selbst finden können, aber sie war sich sicher, dass Aristea und Delphis ihr dabei helfen würden, dem Jungen zu helfen! Sie würde auch einfach darauf bestehen, da gab es gar keine Widerrede. Und sobald sie seine Schuhe gefunden hatten - sie war sich sicher, dass sie sie finden würden! - konnte sie ja versuchen herauszufinden, wo er nun eigentlich genau hergekommen war. Sobald sie sich überlegt hatte, wie sie ihre Frage darum am besten stellen konnte, jedenfalls.


»Violet spricht«
Psiana spricht in Gedanken



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Beitrag von Oskaram Sa Jun 22, 2019 6:46 pm

#3 · mit Violet
Interessiert sah Oskar dem Mädchen entgegen. Er hatte wirklich nicht erwartet, dass hier in der unterirdischen Welt Menschen leben würden! Oder war sie auch mal durch so ein Loch gefallen und lebte seitdem hier? Dazu kam noch, dass ihre Augen so seltsam aussahen. Sowas hatte Oskar noch nie gesehen und es verwirrte ihn; hatten alle Menschen, die hier lebten, solche Augen? Er wäre gerne näher ran gekommen, um sich das genauer anzusehen, aber seine Mutter hatte ihm ja Manieren beigebracht und jemandem einfach so ungefragt zu nahe zu kommen, das gehörte sich schließlich nicht. Nervös fummelte er an seinen Fingerspitzen herum und nestelte mit seinen Händen, weil es für ihn doch sehr überfordernd war, tatsächlich mit einem Mädchen vom Adel zu sprechen. In so einer Situation war er noch nie gewesen und er wünschte sich gerade seine Mutter an seine Seite, denn die wusste immer, was man in welchen Momenten am besten sagen sollte. Zumindest ging es dem Mädchen ebenfalls gut – ein Umstand, der Oskars Gesicht ein großes Lächeln auf die Lippen zauberte. Es freute ihn immer, wenn andere auch einen positiven Gemütszustand hatten. Er selbst war ja nur sehr, sehr selten mal traurig und eigentlich die meiste Zeit über glücklich, aber er wusste, dass das bei anderen Menschen anders sein konnte. „Das freut mich!“, erwiderte er, noch immer mit einem Lächeln auf den Lippen, und sein Blick wanderte kurz zu ihren Regibora. Diese Arten hatte er noch nie gesehen, aber das violette sah aus wie eines, was ein typisches Adelspokémon war. Besser er blieb etwas auf Abstand, denn seine angelernte Vorsicht gegenüber Regibora verschwand ja nicht einfach, nur weil er mit ihrer Besitzerin sprach.
Sprechen taten die Regibora nun auch mit Edgar und Siegbert, wobei Siegbert noch immer schlief – oder zumindest so tat. Edgar war es, der den Pokémon eine Antwort gab, die aber wohl auch nicht großartig aussagekräftig war. Er erklärte ihnen, dass sie durch ein Loch im Stallboden gefallen war und das nächste, woran er sich erinnern konnte, war der Fall vom Himmel. Kurz vor dem Boden war er etwas abgebremst worden, was das Chevrumm sich auch nicht erklären konnte und deswegen hatten sie sich wohl nichts getan. Hätte Oskar gewusst, dass Edgar sich genau so wenig einen Reim aus dieser Geschichte machen konnte, hätte ihn das wohl ein wenig beruhigt.

Die Suche nach seinen Sandalen schien Oskar aber viel wichtiger zu sein, als dem Grund nachzugehen, warum er durch ein Loch im Boden gefallen war. „Hmm… Naja, an meinen Füßen“, erwiderte er etwas verwirrt. Wo hätte er seine Sandalen denn sonst haben sollen..? Die Frage war für ihn ein wenig konfus, aber er entschied sich dazu, nicht weiter darüber nachzudenken. „Vielleicht habe ich sie verloren, als ich vom Himmel gefallen bin.“ Oskar hob die Hand und kratzte sich am Kopf, wofür er den Strohhut ein Stück anheben musste. Anders ging es ja eigentlich nicht – er war aufgewacht und seine Sandalen waren weg. Vielleicht hatte er sie im Fall verloren oder sie hatten sich in Luft aufgelöst. Letzteres hoffte Oskar natürlich nicht. Er wollte sie lieber finden, denn sie hatten einen hohen Wert für ihn…


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Beitrag von Violetam Sa Jun 22, 2019 7:28 pm

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Post #005, mit: Oskar
Dass ihr Gegenüber ein wenig nervös war, weil er mit ihr sprach, wusste Violet nicht, aber das tat hier wohl auch nur wenig zur Sache. Wichtiger war es doch irgendwie, dass sie wissen wollte, ob es ihm wirklich gut ging. Leider war sie sich dessen nicht so ganz sicher, denn wenn es stimmte, dass er vom Himmel gefallen war, konnte es ihm doch nicht wirklich gut gehen. Nur konnte sie ihn halt auch nicht direkt danach fragen und das machte die Sache ein wenig schwieriger. Er schien sich aber wirklich darüber zu freuen, dass es ihr auch gut ging, zumindest konnte Violet hören, dass er Lächeln musste. Jedenfalls nahm sie das einfach an, weshalb auch sie lächelte. Ihre Pokémon unterhielten sich währenddessen auch miteinander und wenn Violet gewusst hätte, was sie besprachen, hätte sie sich wohl gern daran beteiligt. Nur konnte sie die Sprache der Pokémon eben auch nicht verstehen. Dass sie mit Aristea sprechen konnte, war schon sehr viel Wert, aber auch das lief eben nicht in Pokémonsprache ab. Ihre Begleiter jedenfalls erfuhren so, dass der Junge mit seinen Pokémon durch ein Loch im Stallboden gefallen und dann hier gelandet waren. Offenbar wurde der Sturz irgendwie gebremst, was sich aber niemand so wirklich erklären konnte. Und auch Aristea und Delphis fanden das doch sehr merkwürdig. Sie sollten also tatsächlich durch ein Loch in den Himmel gekommen sein, von dem aus sie dann hier auf der Wiese gelandet waren? Und das, ohne sich zu verletzen? Das war irgendwie recht unglaubwürdig, auch wenn es keinen Grund gab, dem Chevrumm nicht zu glauben. Warum sollte es auch lügen? Aristea fragte daher nach, wo dieses angebliche Loch denn hergekommen sein sollte und ob sie versucht hatten, dem Loch irgendwie auszuweichen. Löcher erschienen immerhin nicht einfach so.

Währenddessen versuchte Violet, das Problem mit den fehlenden Sandalen zu lösen und zu überlegen, wie sie ihn am besten nach seinem Fall fragen konnte. So wollte sie wissen, wo er seine Sandalen denn zuletzt gesehen hatte. Seine Antwort fiel allerdings...wenig informativ aus und Violet sah ihn ein wenig verwirrt an - womit sie es ihm im Grunde gleichtat. Naja, dass man Sandalen an seinen Füßen trug, war nur logisch, aber da sie dort nicht waren, musste er sie zuvor ja irgendwo abgelegt haben, oder? Violet war sich nicht sicher, was sie darauf nun antworten sollte, außer eben, dass sie seine Schuhe dann halt irgendwie suchen würden. Sie waren sicherlich irgendwo hier, vor allem, wenn er sie noch nicht allzu lang verloren hatte. Dann aber fügte der Junge seiner Antwort noch etwas hinzu, was sie wieder hellhörig werden ließ. Er stellte nämlich die Vermutung an, dass er sie bei seinem Sturz vom Himmel verloren hatte! Also war er tatsächlich vom Himmel gefallen? »Du bist vom Himmel gefallen?« fragte sie überrascht nach, denn obwohl Aristea ihr das ja schon gesagt hatte, konnte sie es immer noch nicht wirklich glauben. Sie konnte sich einfach nicht erklären, wie das möglich war. »Wie hast du den Sturz überlebt?« fragte sie weiter, nun wieder besorgt, auch wenn sie immer noch nicht sicher war, ob das alles tatsächlich der Wahrheit entsprach. Aber wenn Aristea und Delphis und jetzt auch der Junge selbst es gesagt hatten, war es wohl doch wahr. Oder? »Man fällt doch nicht einfach so vom Himmel und spatziert einfach weiter, als wäre nichts gewesen!« fügte sie noch an, wobei es absolut nicht als Vorwurf gemeint war. Sie machte sich einfach Sorgen und konnte es immer noch kaum glauben, was beides an ihrer Stimme gut zu hören war. Delphis hatte sich nun auch wieder dem Jungen zugewandt, da Aristea sich mit dem Chevrumm unterhielt und ja irgendwer ein Auge auf Violet haben musste. Nicht, dass ihr noch etwas passierte! Auch wenn das beim Stehen sehr unwahrscheinlich war, aber vielleicht stürzte ja gleich der nächste Junge vom Himmel?


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