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Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam So Feb 07, 2016 12:37 pm

Kleine Lichtung

Die kleine Lichtung im Ewigenwald ist ein kleiner netter Ort, der oftmals von verliebten Pärchen besucht wird. In der Mitte der Lichtung befindet sich ein kleiner See mit kristalklarem Wasser. Auch kann man einige wilde Pokémon beobachten, wie sie sich zum Beispiel ein Schluck vom Wasser gönnen oder wenn sie sich einfach nur ausruhen.

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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam So Feb 07, 2016 3:59 pm



The best way to find out if you can trust somebody is to trust them...
Wälder waren schon immer die zweite Heimat der Rangerin gewesen, somit freute sich Aneko um so mehr genau hier einem angehendem Ranger über die Schulter zu schauen. Aber wie kam es nun dazu, das sich Aneko gerade jetzt im Ewigenwald aufhielt, während jemand genau hier eine Mission absolvieren sollte? Naja, das lag wohl an der Erfahrung, welche Anekos Eltern mit ihr gemacht hatten. Nach dem sie den Weißen Wald verlassen hatte, meldete sich Neko immer mal wieder bei ihren Eltern um ihnen ihren aktuellen Aufenthaltsort zu verraten. Das es dann dazu kam, das genau hier, ein schwaches und aufgebrachtes Pokémon war und die Hilfe eines Rangers brauchte - da war Aneko sofort dabei einem Neuling bei seiner ersten Mission zu helfen. So trottete das schillernde Gallopa mit Neko auf seinem Rücken durch den Wald. Das Ziel war eine Lichtung, wo der junge Ranger schon warten würde.

Es dauerte nicht lange da erreichte die Rangerin und ihr Partner die besagte Stelle. Auch der andere Ranger - ein Junge, den Neko um die Fünfzehn schätzte, mit blonden Haare - welcher bei Nekos Anblick sofort mit seinen Arme umher wirbelte um die Aufmerksamkeit der Rangerin zu bekommen. Ganz von selbst bewegte sich das schillernde Pokémon auf den Ranger zu und stoppte, als beide den Ranger erreicht haben. "Da! Da hinten!", kam es aufgebracht von dem Blonden. "Was soll ich den machen?!" Neko antwortete erst einmal nicht, sondern stieg von Asterisk's Rücken ab und musterte erstmal denn den Ranger vor ihr. "Erstens, Ruhe bewahren. Wie willst du einem Pokémon helfen, wenn du selber nicht einmal ruhig bist." begann sie ruhig. "Wie heißt du? Und wo ist dein Partner?" folgte es dann. Der Blonde Ranger vor ihr atmete tief ein um sich zu beruhigen. "Ich bin Levi und Juliet ist dort hinten bei dem Pokémon." und zeigte hinter sich zum See in der Mitte der Lichtung. Neko folgte dem Fingerzeig und konnte ein Geronimatz und ein weibliches Fasasnob erkennen. Das Geronimatz schien das aufgebrachte Pokémon zu sein und das Fasasnob war dann wohl das Partner-Pokémon von Levi. Dann nickte Neko. "Gut, was hast du schon versucht zu unternehmen?" Betreten schaute der Ranger zu Boden. "Na ja..." "Nichts?", entgegnete Neko und Levi nickte. "Aber was ich bis jetzt sagen kann ist, das es wohl aus einem Nest gefallen sein könnte. Ich hab Juliet die Baumkrönen absuchen lassen und sie hat ein leeres Nest mit einigen Geronimatz-Federn entdeckt." Aufmuntern legte daraufhin Neko eine Hand auf seine Schulter. "Hey, das ist doch schon  mal ein super Anfang. Findest du nicht?" Levi wusste nicht so recht, wie er reagieren sollte und nickte einfach nur. "Also, was ist der nächste Schritt?" verkündete Neko freundlich und Levi zuckte mit den Schultern. "Das Geronimatz müsste zurück ins Nest..." Neko nickte. "Dann wäre nun deine Aufgabe zu sehen, wie es dem Pokémon geht und es dementsprechend wieder ins Nest bringst, hm?", fügte Neko hinzu und wieder zuckte Levi mit den Schultern. Asterisk schabte ungeduldig mit den Hufen, als wolle er sagen 'Nun mach schon was'. Neko nahm die Hand von Levis Schulter und nickte zum See. "Alles gut. Ich bin ja bei dir." und widerwillig drehte sich Levi gen See und bewegte sich auf diesen zu. Neko und Asterisk folgten Levi etwas entfernt. An sich war es seine Mission und er sollte Erfahrungen sammeln, Nekos Part bei der Sache war nur dann einzugreifen, wenn wirklich alles schief laufen würde.

Auch wenn er sich nun zu den beiden Pokémon hin bewegte, merkte Aneko sofort, das sich Levi nicht ganz wohl bei der Sache fühlte. Neko kannte das Gefühl nur zu gut, war sie auch so nervös gewesen, als sie ihre erste Mission hatte. Das Fasasnob schaute hoch, als sich Levi nährte und schien glücklich darüber das ihr Partner sich nun auch bereit erklärte zu helfen. Er strich ihr sanft über den Kopf und schaute dann hinter sich. Neko nickte nur mit einem Lächeln. "Wenn es dir hilft, sag laut, was du vor hast." riet sie ihm und er nickte. "A-also gut." Neko sah, wie Levi sich hin unter zum dem Geronimatz bückte. Es versuchte sich mit seinem kleinen Schnabel zu verteidigen. "I-ich glaube, das Geronimatz ist etwas verwirrt." erklärte Levi. "Es wirkt etwas s-schwach. Bestimmt wegen dem Sturz." "Du machst das gut." Neko versuchte motivierend zu klingen. "I-ich würde dem Geronimatz einige Sinelbeeren geben, damit es sich e-etwas erholen kann und zu Kräften k-kommen kann." Neko nickte. "Das ist ein sehr guter Plan. Somit kannst sein Vertrauen gewinnen und kannst es so vielleicht leichter zurück ins Nest bringen." auch Levi nickte. "V-verstanden." Darauf hin sah Neko, wie Levi aus seiner Tasche einige Beeren hervor holte und diese dem klein Pokémon anbot. "H-hey, die B-beeren sind gut für dich. Sie helfen dir." Das Geronimatz versuchte sich noch immer mit dem kleinen Schnabel zu verteidigen, doch als es die Beeren entdeckte schien es sich sehr für diese zu interessieren. Vorsichtig nahm Levi eine der Beeren in die Hand und hielt diese dem Vogel-Pokémon hin. "Keine Angst, es wird dich schon nicht beißen!" Leichter gesagt, als getan. Natürlich wusste Neko nicht, ob das Vogel-Pokémon sie einfach so nehmen würde. Doch schien das Verhalten des Geronimatz darauf zu schließen das es nur einige der Beeren fressen wollte. So nährte sich der Schnabel des Pokémon der Beere und schnappte sich diese. Levi erschreckte sich so derartig, das er das Gleichgewicht verlor und auf seinen Rücken landete, die Beeren welche zuvor in seiner Hand waren, flogen im hohen Bogen auf den Boden. "Levi!" Neko lief zu ihm und hockte sich neben ihn. "Alles ok?" Levi versuchte sich zu beruhigen. "I-ich... ich d-dachte, es wollte mich beißen." Neko seufzte nur und schüttelte den Kopf. "Das Baby wollte nur die Beeren. Schau, wie ruhig es die Beeren frisst." und zeigte auf das Geronimatz, welches seelenruhig eine Beere nach der anderen futterte. "Wahrscheinlich war es so auf gebracht, weil es hungrig war. Seine Eltern sind sicherlich gerade auf Nahrungssuche." erklärte sie sachlich und half Levi hoch. Dieser brauchte einen Moment um sich von dem 'Schock' zu beruhigen. "Und außerdem, hätte dein Partner sicherlich sofort eingegriffen, wenn das kleine Ding hier, böse Absichten gehabt hätte." Darauf hin nickte das Fasasnob. Levi seufzte. "Du hast ja recht... ich glaube ich tauge als Ranger nicht." kam es nun niedergeschlagen von ihm. Neko zog eine Braue hoch und musterte Levi. "Ach wieso das den? Der Anfang ist immer etwas schwer. Ich mein, ich hab mich genauso angestellt, als ich meinen ersten Auftrag hatte." Sie wusste nicht so recht, ob es ihn auf muntern würde, so sprach sie einfach weiter. "Ich musste mich um ein Wattzapf kümmern, das sich verletzt hatte. Es stellte keine Gefahr da, trotzdem habe ich mich verhalten als wäre das Pokémon vor mir ein wütendes Wie-Shu." Levi seufzte. "Und selbst wenn... aus mir wird doch nichts..." Neko legte den Kopf schief und zeigte auf das Baby-Pokémon vor ihnen. "Schau, es war vielleicht wirklich etwas aufgedreht aber nun ist es ruhig und das hast du ganz alleine geschafft. Du hast gut kombiniert - Sinelbeeren heilen Pokémon etwas und viele mögen sie auch. Somit hast du sicher gestellt, das Geronimatz wieder etwas zu Kräften kommt und dir vertraut. Du hast also den Grundstein dafür gelegt, es nun wieder sicher nach Hause zu bringen oder meist du nicht, hm?" Ihre Stimme war die ganze Zeit über sanft und freundlich. Sie merkte das sich Levi wirklich nicht wohl dabei fühlt, das Neko diese peinliche Situation mit erlebt hatte. "Also, jetzt wo das kleine Ding hier ruhig und freundlich gesinnt ist, solltest du den Auftrag abschließen. Danach kannst du immer noch darüber nach denken, ob das Rangerdasein wirklich was für dich ist oder nicht, ja?" Es dauerte etwas bis Levi reagierte. Er nickte nur und schaute dann, zu seiner Partnerin. "Meinst du, Juliet, du könntest das kleine Geronimatz noch oben in sein Nest bringen?" Das Fasasnob nickte und ging auf das andere Vogel-Pokémon zu. "Ganz vorsichtig, ja?" "Fasasnob!" kam es von seiner Partnerin. Es erhob sich nur einige Centimenter vom Boden ab und griff mit den Krallen vorsichtig nach dem Geronimatz, das Geronimatz selber wusste nicht so recht was passierte und schaute daher nur etwas verdutzt drin. Levi und Neko folgten mit ihren Blicken den Fasasnob, welches in Richtung des Nestes flog, von dem Levi anfangs gesprochen hatte. Es dauerte auch nicht lang, da landete das Fasasnob wieder vor den beiden. "Fasa-fasas!" kam es stolz von ihr und fing an sich zu putzen. "Danke Juliet! Du bist die Beste." hörte Neko nun Levi sagen und legte ein weiteres mal aufmuntern ihre Hand auf seine Schulter. "Da würde ich mal sagen - Fall gelöst. Jetzt hast du dir eine Pause gegönnt. Sag in der Rangerbasis Bescheid, das du dich erfolgreich um das kleine Ding gekümmert hast und gönne dir eine Belohnung - iss etwas oder mach sonst etwas." Er lächelte. "Das mach ich und ohne dich wäre ich vielleicht gar nicht so weit gekommen." Neko machte nur eine Handbewegung. "Ach was." und zwinkerte ihm zu. "Und wegen der Sache von vorhin - rede mit deinen Eltern oder mit einem anderen Ranger darüber. Vielleicht ist deine Zeit jetzt noch nicht gekommen und du brauchst noch etwas Zeit, egal was es auch ist, ich bin mir sicher das du mit deiner Entscheidung am Ende sehr glücklich werden wirst." Nun schaute Levi schon etwas zuversichtlicher aus und sprang auf. "Komm Jul, wir sind fertig für heute." und lief zusammen mit seiner Partnerin davon. Neko erhob sich und schaute Levi hinter. Asterisk stupste Neko an und sie lächelte. "Wieder mal eine gute Tat vollbracht." sie ging um ihr schillerndes Pokémon herum und setzt sich auf den Rücken von Astersik. "Los mit dir, irgendwo wird sicherlich unsere Hilfe gebraucht." Glücklich wieherte das Gallopa und lief los. Wohin? Das wussten beide noch nicht so genau.
Post: #001 | place: Ewigenwald - Kleine Lichtung | Quest: [Ranger] Babysitting | TBC: ???
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Ethanam Sa Sep 10, 2016 7:37 pm

# cf: Reisebedarf "Joe's Journey"

Stratos City, huh? Eine beeindruckende Stadt. Das musste Ethan zugeben. Ganz das, was man von einer Metropole erwartete, weshalb er sich auch nicht hatte zurückhalten können. Was eine Großstadt zu bieten hatte, das musste nun einmal ausgekostet werden! Deswegen hatte er sich kurzer Hand dazu entschlossen, sich reichlich mit unterschiedlichstem Gebäck einzudecken, das probiert werden wollte. Entdeckungen musste man auch auf kulinarischer Ebene machen, so viel war sicher. Und gab es nichts Schöneres, als das Frühstück in den Ewigenwald zu verlegen? Immerhin hatte der Trainer durchaus vor, ein wenig zu trainieren. Zunächst jedoch lehnte er gegen einen großen Stein, ruhte auf dem Boden und genoss gemeinsam mit seinen Pokémon das Frühstück, das es wohl nicht gegeben hätte, hätte Elsie ihn nicht grob aus dem Bett befördert. Frühstück im Wald. Etwas, was er wohl durchaus öfter tun konnte. Es hatte unabstreitbaren Charme, so viel war sicher.
"Hier probiert das mal!", sprach er, nachdem er das Stück Brot, das er so eben abgebissen hatte, hinunterschluckte. Die Hälfte teilte er nochmal und reichte sie seinen beiden Pokémon. Während das Tauboga genüsslich darauf herumpickte, hatte das Galapaflos, Kelby, das Stück in einem Haps verschlungen. Wenn Elsie eine Genießerin war, dann war Kelby wohl der reinste Gierschlund. Und Ethan? Der aß ebenfalls lieber hastig. Man konnte ja nie wissen! "Schmeckt gut, oder?", wartete er auf die Zustimmung seiner Gefährten. Tatsächlich schnappte Kelby gierig nach der Brottüte und hätte sie mit größter Sicherheit auch erwischt, hätte der junge Trainer nicht schnell genug reagiert und sie rechtzeitig weggezogen. "Nicht so gierig.", tadelte er das nun schmollende Pokémon. So wie Kelby das Essen hinunterschlang, wäre es in Null Komma Nichts die ganze Tüte leer gefuttert. Aber immerhin sollte es ein gemeinsames Frühstück sein! Ein gemeinsames, friedliches Frühstück, das bald darauf schon gestört wurde.
Überrascht wandte Ethan sich herum, um den großen Stein hochzuschauen, auf den sich so eben jemand gesetzt hatte. Vollkommen wortlos. Nicht, dass es den Jungen besonders störte. Nein, er hatte definitiv nichts dagegen, wenn ihm jemand Gesellschaft leistete, doch dieser jemand wirkte allen voran getrübt und geknickt. Nicht wie jemand, der sich am Tag erfreute, am Leben erfreute und der hoffnungsvoll in die Zukunft blickte. Es war das vollkommene Gegenteil der Fall. Er war deprimiert, starrte den Boden an, als hoffte er auf Antworten, obwohl er wusste, dass es absurd war. Mit einem aufbauenden Lächeln reichte Ethan ihm die Brottüte. Er hatte genug gekauft. Er konnte teilen. Ohnehin war gemeinsames Essen doch immer besser! "Guten Morgen.", grüßte er. Der Fremde schenkte ihm einen verwirrten Blick. Verwirrt und deprimiert gleichermaßen. "Das ist kein guter Morgen." Die dargebotene Tüte ignorierte er fürs Erste. Warum auch essen? Vielleicht hatte er allerdings auch schon gefrühstückt. Wer wusste das schon. "Jetzt nicht und nie wieder.", lamentierte er. Der Braunhaarige zog die Tüte wieder zurück, nahm stattdessen ein Brötchen heraus, um sie seinem Galapaflos zu reichen, das sich erneut mit einem kräftigen Haps bediente. Das Essen zu genießen war diesem Pokémon wohl mehr als fremd.

"Kommen Sie öfter hierher?", fragte Ethan drauflos; an den Mann gewandt, ohne ihn anblickend. Stattdessen beobachtete er, wie Kelby auf dem Brötchen herumkaute, um es möglichst schnell hinunterschlucken zu können. "Jeden verdammten Tag." Jeden Tag, huh? Aber er trug einen Anzug. Bedeutete das nicht, dass er arbeiten musste? Wer begab sich schon mit einem Anzug in den Wald? Das wirkte doch etwas ungewöhnlich. Vielleicht mochte er aber auch bloß Anzüge. Den Gedanken jedoch verwarf Ethan sofort wieder, als der Mann weitersprach. "Ich habe meinen Job verloren. Meine Frau weiß nichts davon. Jetzt komme ich jeden Tag hierher, um die Zeit tot zu schlagen.", erklärte er ungebeten. Auch, wenn es Ethan nicht im Geringsten störte. Dieser Mann hatte Kummer. Ein Problem. Und zwar ein schwerwiegendes. Wie gemein wäre er denn, wenn er da nicht zuhören würde? Einer fremden Person ein offenes Ohr schenken war wohl das Mindeste, was er tun konnte, denn wer Kummer hatte, der musste sich irgendwie äußern. Besser, als es in sich hineinzufressen und ewig mit sich herumzuschleppen. Es machte kaputt. Körperlich und seelisch.
"Das tut mir leid." Auch, wenn Mitgefühl in dieser Situation wohl keine allzu große Hilfe war, hoffte Ethan dennoch, dass er diesem Mann wenigstens das Gefühl vermitteln konnte, dass es ihm nicht egal war. "Wie kam es dazu?", fragte er schließlich, auch wenn es vielleicht unangebracht war. Immerhin hatte dieser Mann aus freien Stücken erzählt, da durfte eine Frage wohl noch erlaubt sein. Währenddessen griff er in die Brottüte und biss in das Brötchen, das er herauszog, sofort hinein. Mohnbrötchen, aber überraschenderweise ziemlich fluffig. Es wusste durchaus zu überzeugen. Schon mit einem Bissen! "Ich habe einen großen Fehler gemacht, der das Unternehmen zu viel Geld gekostet hat..." - "Daf if flefft.", sprach Ethan mit vollem Mund, was in einer unverständlichen Aussage resultierte. Der Mann schenkte ihm lediglich einen verwirrten Blick, ehe der Junge schluckte und noch einmal wiederholte: "Das ist schlecht." Offensichtlich. Sowas konnte man ja schließlich nicht gut nennen, richtig? Es musste wohl ein fataler Fehler gewesen sein.
"Aber Ihre Frau weiß nichts davon?", hakte der Braunhaarige weiter nach, obwohl genau diese Frage der Mann zuvor schon längst beantwortet hatte. "Nein. Sie denkt, ich gehe jeden Morgen zur Arbeit." War Vertrauen nicht das A und O einer Ehe? Zumindest sein Vater hatte ihm dies stets gesagt. Denn auch, wenn Rosie nur selten zuhause war und im Weißen Wald als Rangerin arbeitete, hatte Ethans Vater, Gregory, stets großen Vertrauen in sie. Nie fürchtete er, dass sie ihn betrügen könnte, auch wenn sie sicherlich die Gelegenheit dazu hatte. "Und stattdessen kommen Sie hierher.", stellte der Junge nüchtern fest, obwohl er diese Information ebenfalls bereits bekommen hatte. Sicher, in den Ewigenwald würde eine Hausfrau sicherlich nicht gehen. Vorausgesetzt, die Frau dieses Herrn war wirklich Hausfrau. Aber war es nicht ein großer Vertrauensbruch, etwas derart wichtiges zu verschweigen? Nun, offensichtlich war dieser Mann verzweifelt. Mehr als offensichtlich. Er wusste schließlich wirklich nicht, was er tun sollte.
"Wenn ich Ihre Frau wäre, wäre ich ziemlich sauer.", gab der Junge plötzlich von sich und entlockte dem Herrn damit einen tiefen Seufzer. Einen tieferen hatte Ethan wohl noch nie gehört. "Deswegen sag ich ihr ja auch nichts..." - "Nein, nein.", wandte er schleunigst ein. Es wäre sauer, definitiv. Nicht aber, weil jemand einen Fehler gemacht hatte, sondern schlicht und ergreifend, weil das Vertrauen fehlte. "Ich wäre sauer, weil es ohnehin auffliegen würde und man mir nicht Bescheid gesagt hat.", erläuterte er. Auffliegen, ja, das würde es sowieso. Spätestens, wenn das Geld auf dem Konto aus blieb. Und dann? Dann hatte dieser Mann sicherlich eine wütende Ehefrau zuhause sitzen, die endlich Antworten verlangte. Lügen hatten immer schon kurze Beine.
Erneut reichte Ethan dem Mann die Tüte und dieses Mal griff er beherzt zu. Vielleicht brachte das Essen ihn wieder ein wenig zur Ruhe oder veranlasste zumindest dazu, dass er Ethan nun Gehör schenkte, ohne sofort alles hinzuschmeißen und nur noch Trübsal zu blasen. "Mein Vater hat mir immer gesagt, dass Vertrauen das wichtigste in einer Beziehung ist.", begann der Junge zu erzählen, was Gregory ihm stets eingetrichtert hatte. "Meinen Sie nicht, Ihre Frau vertraut darauf, dass Sie sich in schweren Zeiten an sie wenden?" Zumindest sein Vater und seine Mutter vertrauten darauf. Sie kannten keine Geheimnisse voreinander. Kein Wunder also, dass Rosie stets wusste, was Sache war und was Ethan angestellt hatte, als er noch kleiner war. Natürlich hatte sein Vater es erzählt und nie Geheimnisse daraus gemacht. Manchmal doch sehr zu seinem Leidwesen. Seine Mutter erfuhr auch immer die peinlichsten Dinge.

"Vielleicht, aber... wenn ich es ihr sage, verlässt sie mich... Wer will schon mit einem Loser verheiratet sein, der nicht mal seine Familie absichern kann?"
"Denkt Ihre Frau wirklich so?"
"Und unsere Kinder... sie werden mich bestimmt leugnen, weil ihr Vater so ein Versager ist..."
"Meinen Sie nicht, dass es Ihren Kindern egal ist, solange sie ihren Vater behalten?"
"Und die ganzen Schulden... Wir verlieren alles... Wenn ich doch nur einfach verschwinden könnte! Poof! Weg! Auf nimmer Wiedersehen! Weg von all den Problemen!"
"Wäre das nicht zu einfach?"
Stille. Es war dem Jungen keinesfalls entgangen, dass der Mann seinen Fragen auswich. Entweder er kannte keine Antwort oder aber er wollte sie nicht aussprechen. Er blieb ruhig. Vielleicht war er an einen Punkt angelangt, an dem er keine Lust mehr hatte. An dem er wirklich verschwinden und nie wieder auftauchen wollte. Aber war das nicht zu einfach? Seine Liebsten im Stich lassen und einfach verschwinden? Es war feige. Das war sicher. "Sie sind echt ein Egoist." Er hatte es ausgesprochen, ehe er überhaupt darüber nachgedacht hatte. Vielleicht war es etwas, was dieser Mann nicht hören wollte. Vielleicht war es absolut unpassend und machte mehr kaputt, als man erahnen konnte, aber so war Ethan nun einmal. Reden, statt nachdenken. Er sprach aus, was er dachte. Jetzt und in Zukunft.
"Bitte was?", fragte der Mann angesäuert, als er die Worte vernahm und starrte den Jungen an, der den Blick erwiederte. Auch, wenn Freude deutlich etwas anderes war, wirkte der Mann jetzt wenigstens verärgert, statt deprimiert. Vielleicht war es auch eine Mischung aus beidem.
"Sie sind egoistisch.", wiederholte Ethan. "Sie wollen den einfachsten Weg gehen, weil Sie Angst haben, sich der Realität zu stellen. Verschwinden. Nichts mehr damit zu tun haben. Und was ist mit Ihrer Frau und Ihren Kindern? Ich dachte, 'in guten wie in schlechten Tagen' hat eine Bedeutung." Für seine Familie hatte es das jedenfalls. Das konnte Ethan mit absoluter Gewissheit sagen. Selbst, wenn seine Mutter nicht immer da gewesen war, hatte er sich nichtsdestotrotz auf sie verlassen können. Genauso wie auf seinen Vater. Die Vorstellung, sein eigener Vater hätte in schweren Zeiten die Flinte einfach ins Korn geworfen, war absurd. Gregory war kein Feigling und er hatte oft genug seine Frau um Rat gefragt und um Hilfe gebeten. Es war keine Schande, Schwäche zu zeigen und zu sagen, dass man Hilfe brauchte. Es war nur natürlich, denn jeder Mensch brauchte einmal Hilfe. Ausnahmslos. Auch, wenn sie es nicht zugeben wollten.
"Wäre es nicht am fairsten, Sie würden Ihrer Frau einfach beichten, dass Sie Ihren Job verloren haben? Sollten Sie nicht eine gemeinsame Lösung finden? Einfach verschwinden mag verlockend klingen, aber sind Sie sich sicher, dass Sie es nicht bereuen würden, weil Ihre Frau und Ihre Kinder sie vermissen würden? Würden Sie sie wirklich einfach so im Stich lassen?"
"Aber wenn sie mich verlässt-"
"Dann sind Ihre Kinder noch da."
Erneut machte sich Stille breit. Offenbar wusste der Mann nicht so recht, was er sagen sollte; wandte den Blick ab, um auszuweichen. Es war egoistisch und es war definitiv feige vor Problemen wegzurennen, die nicht die alleinigen waren. Es gab Leidtragende, aber sie würden Leidtragende sein, wenn sie im Dunkeln gelassen wurden. Und letztendlich waren sie Menschen, die mit der Konsequenz zu leben hatten. Es war nicht fair, sie im Unklaren zu lassen, ihnen etwas vorzugaukeln und vorzumachen. Ganz zu schweigen davon, dass man irgendwann daran zerbrach. Dann war es vorbei. Ewig konnte dieser Mann es ohnehin nicht geheim halten und wenn seine Frau es erfuhr, dann war es doch immer noch besser, wenn sie es aus seinem Mund hörte, statt vor einem leeren Konto zu stehen. Das Leben war nun einmal kein Zuckerschlecken - und das würde es niemals werden.
"Wenn Sie die Flinte jetzt schon ins Korn werfen, haben Sie wirklich verloren.", fuhr Ethan nach einer Weile des Schweigens fort. Offenbar wollte dieser Mann sich nicht mehr äußern. Es so stehenlassen wollte Ethan jedoch auch nicht. "Es ist wie ein Arenakampf! Vielleicht verliert man, aber dann steht man auf und versucht es erneut. Vielleicht verliert man auch ein zweites oder drittes Mal, aber wenn man es dann geschafft hat, kann man Stolz auf sich sein, nicht aufgegeben zu haben. Und gibt man vorher auf, dann verpasst man vielleicht die Chance seines Lebens." Eine richtige Chance! Wer wusste schon, welche Türen sich öffneten, als der Mann seinen Job verloren hatte? Wer wusste schon, welche Chancen auf ihn warten würden, wenn er es nur versuchte? Vielleicht fand er sogar einen weitaus besseren Job, auf den er Stolz sein konnte. Mit dem er glücklicher war.
"'Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnen sich andere Türen.'", zitierte er schließlich seinen Vater und grinste breit. Ja, er hatte ihm wahrlich viel mit auf den Weg gegeben. Dinge, an die Ethan durchaus glaubte und die er sich als wichtig im Kopf markierte. Man konnte eben nie wissen, wann sie nützlich würden!

"Vielleicht verlässt Ihre Frau Sie wirklich. Aber ist das nicht nachvollziehbar, wenn Sie ihr wichtige Dinge verschweigen?" Wer wäre da immerhin nicht sauer? "'In einer guten Ehe werden die Sorgen geteilt, die Freuden verdoppelt.'" Erneut ein Zitat. Nicht jedoch seines Vaters, sondern eines, dass er irgendwann mal in irgendeinem Sprüchebuch gelesen hatte. Er fand aber durchaus, dass es passte. Was wäre das schon für eine Ehefrau, die sofort alles wegwarf und ihren Mann verließ. Obwohl Ethan es durchaus verstehen konnte, wenn der Mann weiterhin darüber schwieg. Hatte seine Frau nicht das Recht, es zu wissen? Der Mann schaute Ethan mit einer Mischung aus Faszination und Verurteilung an. Einerseits fragte er sich wohl, was für ein Idiot vor ihm saß, der sich dumme Vergleiche zu nutze machte, andererseits aber mit Sprüchen antanzte, die den Nagel auf den Kopf trafen. Ein komischer Kauz. Aber nicht, dass dieser komische Kauz sich von dem Blick irritieren ließ.
"Selbst wenn sie mich nicht verlässt, was ist mit den Schulden? Wie sollen wir das hinkriegen?" Endlich ergriff er wieder das Wort! Und zumindest schien er halbwegs erkannt zu haben, dass es vielleicht nicht so schlimm war, wie er glaubte. "Sie haben keine Idee und ich kenne mich damit nicht aus. Aber vielleicht hat Ihre Frau die rettende Idee." Aber dazu musste er seiner Frau das Ganze erstmal beichten. Für ihn stellte das wohl offensichtlich eine Zwickmühle da. Er stöhnte entnervt, wirkte beinahe völlig verzweifelt. Dabei konnte es doch so simpel sein, wenn er sich nur traute. Wer die Angst nicht überwand hatte wohl schlicht ein großes Problem. Bloß schien dieser Mann sie gar nicht überwinden zu wollen.
"Ihre Frau wird es früher oder später selbst herausfinden.", merkte er nüchtern an, ehe er schlussendlich in die Brottüte griff und sich ein neues Brötchen schnappte. Bei all dem Gerede durfte man das Frühstück eben nicht vergessen! Vor allem, wenn das eigene Galapaflos nach Futter gierte. Elsie hingegen hatte schlicht zugehört und während Ethan in das Brötchen biss, schien zumindest der Mann seine Entscheidung gefällt zu haben. Er atmete erleichtert auf. Ja, das klang wirklich danach, als hätte er seine Entscheidung gefällt. Und zwar hoffentlich eine positive. Wortlos stand der Mann auf, warf noch einen Blick zu Ethan und starrte ihn für wenige Augenblicke einfach nur an.
"Dass ich mich von einem Kind belehren lassen muss.", meinte er. Ob es negativ gemeint war? Sah man einmal von der Bezeichnung "Kind" ab, denn ein kleines, unwissendes Kind war Ethan bestimmt nicht. Auch, wenn er mit 16 Jahren sicherlich nicht über alles Bescheid wusste. Ethan jedoch grinste als Erwiderung. "Einem 16-Jährigen vielleicht-irgendwann-mal-Champ!" Tatsächlich konnte der Fremde sich ein amüsiertes Lächeln nicht verkneifen. Das war doch wohl ein deutlicher Fortschritt! Immerhin hatte er die ganze Zeit über zu keinem Lächeln mehr gefunden. "Ich schätze, ich werde dann mal nach Hause. Danke." Und mit einem Nicken als Antwort, machte der Mann sich schließlich wieder auf den Weg nach Stratos City, um seiner Frau endlich zu gestehen, was passiert war. Mental drückte Ethan ihm alle Daumen. Vielleicht würden Sie sich auch irgendwann einmal wieder über den Weg laufen und er konnte sich anhören, wie es ausgegangen war. Auch, wenn Stratos City groß war, aber wie es so schön hieß, man sah sich immer zweimal im Leben!

Nachdem Ethan sein Frühstück beendet hatte - mehr oder weniger, weil Kelby die Tüte zu fassen bekommen hatte - war Training angesagt! Schließlich waren sie deswegen in den Ewigenwald gekommen. Es diente alles einem höheren Zweck! Wenn man so wollte, jedenfalls. Doch statt das Training wirklich zu beginnen, hatte die Faszination über den Wald, Ethan ganz in seinen Bann gezogen. Hier und da hüpften ein paar Pokémon umher. Hier ein Strawickl, dort ein Lilminip und irgendwo flatterte noch ein Dusselgurr umher, die es jedoch auch in Stratos City zuhauf gab. Und dann war da dieses eine Pokémon. Diese eine, auffällig herausstechende Kreatur, die zum ganzen Ambiente nicht passte und vor dem soeben noch ein Ohrdoch flüchtete. Es wirkte erzürnt, wütend, verwirrt und irgendwie auch verloren. Ob es sich in den Ewigenwald verirrt hatte und nun nicht mehr herausfand? Eine Antwort würde er ja doch nicht bekommen.
Das wütende Pokémon schnaubte und schnaubte noch mehr, als es Ethan und seine Pokémon erblickte. Wohl ein gnadenloser Fall von 'zur falschen Zeit am falschen Ort.' Vielleicht war es aber auch die Gelegenheit, ein interessantes Pokémon zu fangen! Es wirkte so Fehl am Platz, dass es in Einall vielleicht sogar gar nicht heimisch war. Das war doch die Gelegenheit! Dass es sich lediglich um ein Camaub handelte, wusste Ethan nicht. Letztendlich hatte er auch noch keines zu Gesicht bekommen, obwohl sie in Einall nicht vollkommen unüblich waren.
"Okay, Kelby!", begann Ethan. "Das ist dein Kampf!" Und mit einem erfreuten Laut, bestätigte das Galapaflos, dass es auf diesen Kampf brannte. Es hüpfte vor und hatte noch nicht einmal die Gelegenheit, sich ordentlich vorzubereiten, da stürmte das Camaub bereits auf das Wasserpokémon zu und versetzte ihm mit einem Eisenschädel den ersten Stoß. Ein Treffer, auch wenn es der groben Unvorbereitung zu verschulden war. "Biss!", rief Ethan und das Galapaflos reagierte sofort. Jetzt, wo das Camaub sich herangetraut hatte, war es die perfekte Gelegenheit. Doch stellte sich heraus, dass das Camaub keinesfalls dumm war. Es wich aus, gerade noch gut genug, um von der Attacke nicht erwischt zu werden und setzte sofort wieder zum Gegenangriff an. Der Boden begann zu wackeln, nicht so stark wie bei einem Erdbeben, aber sicherlich stark genug, um dem Galapaflos großen Schaden zuzufügen. "Kelby, Eisenabwehr!" Zeit die Verteidigung zu erhöhen und mit gestärkter Verteidigung fiel der Schaden auch nicht allzu groß aus, was wohl zusätzlich der Fähigkeit des Galapaflos zu verdanken war. "Und noch einmal, Eisenabwehr!" Erneut erhöhte die kleine Schildkröte ihre Verteidigung, während das Camaub... gähnte. Dass es kein gewöhnliches Gähnen war, fiel dem Trainer nicht einmal auf. Anschließend stürmte es wieder vor, um Kelby mit einem Eisenschädel zu attackieren.
Dieses Mal jedoch wich das Galapaflos geschickt aus und öffnete das Maul weit. "Aquaknarre!", folgte der Befehl, mit dem das Pokémon bereits gerechnet hatte, ehe es mit voller Breitseite Wasser auf das Camaub spuckte, das nicht schnell genug weg kam. Ein Treffer, der gesessen hatte und der das Pokémon ganz offensichtlich schwächte. Offenbar war es schwach gegen Wasserattacken. Notiert. Während das Camaub sich in aller Ruhe wieder aufrappelte und noch wütender schnaubte, als zuvor, schlief Kelby einfach ein. "Kelby?", fragte der junge Trainer erschrocken, dem erst jetzt so langsam dämmerte, dass das Gähnen vorhin kein gewöhnliches Gähnen war. Warum gab es nur solche Attacken, die man missverstehen konnte? Erneut attackierte das Camaub das nun wehrlose Galapaflos mit einem Eisenschädel, der die Schildkröte mit voller Wucht traf, doch aufwachen wollte sie davon nicht.
Genug war es jedoch nicht, sodass das Camaub tief Luft holte und mit einmel Mal Feuerblasen auf das Galapaflos spuckte, das noch immer nicht aufgewacht war. Glücklicherweise ein weniger effektiver Angriff. Doch als die Feuerkugel zerberstete, sprühten die Funken in alle Richtungen, sodass Ethan ruckartig zurückweichen musste, um nicht Opfer der Funken zu werden. Mieses Spiel! Elsie flatterte schleunigst empor, um außer Reichweite zu gelangen und so vor den Funken sicher zu sein. Sie hätte sich eingemischt, wenn sie nur gedurft hätte. Dies war allerdings Kelbys Kampf, der sich von einer Feuerattacke definitiv nicht beeindrucken ließ. Stattdessen erwachte das Pokémon endlich wieder aus seinem Schlaf. Angeschlagen, aber noch immer fähig zu kämpfen, der erhöhten Verteidigung sei Dank.
"Noch einmal Aquaknarre!", rief Ethan und das Galapaflos gehorchte. Es holte Luft und spuckte erneut einen Wasserstrahl auf seinen Gegner, der versuchte, dem auszuweichen. Doch das Galapaflos ließ nicht locker, verfolgte das Camaub mit dem Strahl, bis es endlich, wenn auch nur halb, erwischt wurde. Auch, wenn es kein Volltreffer war, so schien das Camaub nun wenigstens genug geschwächt zu sein. Zeit für einen Fangversuch! Sogleich zückte der Braunhaarige einen der leeren Pokébälle, die er dabei hatte, aktivierte ihn und warf den Ball auf das Camaub, das in einem roten Strahl in den Ball verschwand. Der Ball wackelte am Boden und ungeduldig und gebannt warteten Mensch und Pokémon auf ein Ergebnis. Das Camaub befreite sich. Doch noch ehe es wieder irgendetwas anstellen konnte, handelte das Galapaflos ohne Befehl und griff mit seinem Steinwurf an, um das Feuerpokémon weiter zu schwächen. Der Stein traf das unvorbereitete Camaub und brachte es deutlich ins Taumeln. Wenn das keine Gelegenheit war. Dann war eben der zweite Ball an der Reihe! Erneut zückte der Trainer einen Pokéball hervor und warf ihn nach dem Camaub, das sogleich wieder darin verschwand. Das Wackeln am Boden verriet wieder Spannung, doch dieses Mal blieb der Ball reglos liegen.
Nichtsdestotrotz wartete Ethan ein Weilchen länger. Man wusste schließlich nie, ob nicht doch noch eine böse Überraschung wartete, auch, wenn er gar nicht erst daran dachte. Er konnte lediglich nicht fassen, dass der zweite Fangversuch geglückt war. Kurzum wurde die Hand zur Faust geballt und mit einem Ruck in die Luft gestreckt. "Spitze, Kelby!", lobte er sein Galapaflos, das siegreich lächelte. Damit war das Team um ein Mitglied reicher, das sich hoffentlich bald einleben würde. Ohne Umschweife ging Ethan zu dem Pokéball, hob ihn auf und entließ das frisch gefangene Pokémon aus seinem Ball. Es schnaubte. Noch viel, viel wütender, als ohnehin schon. Nichtsdestotrotz setzte der Braunhaarige sich geradewegs vor das Pokémon, das zumindest erkannt zu haben schien, dass es verloren hatte. Elsie landete neben ihnen, um ein wachsames Auge auf den Neuling zu werfen.

"Also, wie nennen wir dich...", begann er nachdenklich. Das Camaub legte den Kopf schief und betrachtete seinen neuen Trainer verurteilend. Namen? Unsinn! Ohnehin hatte dieses Pokémon keine Lust, für diesen Vollidioten den Hampelmann zu spielen. Der erste Eindruck war ohnehin dahin. Nicht zuletzt, weil Ethan das aggressive Verhalten vollkommen egal war. Dieses Camaub gehörte nun zum Team. Punkt. Alles andere war irrelevant.
"Dean?" Das Pokémon starrte ihn verdutzt an. Meinte dieser Kerl das wirklich ernst? Er wirkte auch noch so glücklich dabei! Es folgte ein Kopfschütteln und ein umso nachdenklicher Trainer, der seine Arme verschränkte, als würde es auf mysteriöse Art dabei helfen, den richtigen Einfall zu bekommen. "Kenneth?" Kopfschütteln. "Base?" Kopfschütteln. "Marley?" Kopfschütteln. "Anian?" Kopfschütteln. Erneut. "Percy?" Kopfschütteln 2 - Die Rache. "Cole?" Wiederkehr des Kopfschüttelns. "Locan?" Das Kopfschütteln schlägt zurück. "Guinn?" Ein Kopfschütteln kommt selten allein. "Rye?" Ein Kopfschütteln lauert auf. "Uther?" Der Kopfschüttel-Killer. "Tane?" Kein Kopfschütteln. Nein, doch, natürlich! Harter Brocken den passenden Namen für dieses Camaub zu finden. "Flet-" Es folgte ein böser Blick. "Nicht Fletcher.", räumte Ethan ein. Was hatte dieses Pokémon gegen den Namen? "Cenhe-" Der nächste, böse Blick. "Cenhelm auch nicht." Er seufzte, dachte noch angestrengter darüber nach, wie er das Camaub bloß nennen sollte. Zumindest das Camaub hatte sich durch diese ganze Scharade irgendwie beruhigt.
"Jetzt hab ich's!", ließ Ethan verlauten und grinste das Camaub siegessicher an. Ob es wirklich der Einfall schlechthin war? Wusste er nicht, aber dieses Pokémon konnte ja nicht jeden Namen hassen, oder? "Leigh!" Erwartungsvoll starrte er das Camaub an, das weder den Kopf schüttelte, noch böse drein schaute. Ha! Ein Sieg auf ganzer Linie! Zumindest nach zig verneinten Namen. "Gut, dann nenne ich dich Leigh. Willkommen im Team!" "Willkommen" fühlte das Camaub sich nur leider ganz und gar nicht. Schließlich kam da einfach so ein Typ dahergelaufen, der es einfach so gefangen hatte. Nein, das war kein herzliches Willkommen in den Augen dieses Feuerpokémon. Eher noch war es eine Demütigung ausgerechnet von so einem irritierenden Kerl gefangen worden zu sein. Eine Tatsache, mit der es jetzt wohl leider leben musste. Verächtlich schnaubte das Camaub noch einmal kräftig aus. Etwas, was Ethan jedoch gekonnt ignorierte. Er schien die Verachtung dieses Pokémon nicht einmal wirklich zu bemerken. Immerhin war es das erste Pokémon, das er gefangen hatte. Wenn das kein Grund zur Freude war! Nur das Training konnte sich damit wohl verabschieden. Ehe er seinen angeschlagenen Pokémon zu viel abverlangte, ging er doch lieber noch einmal ins Pokémon-Center. Das war schließlich seine Pflicht als Trainer, weshalb er seine Pokémon schlussendlich zurückrief und sich wieder auf den Weg in die Stadt machte. Komischer Morgen.


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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam So Jan 08, 2017 3:08 pm

XXX - Harry

Post Nr. 2


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Komme von: Der Fluss

Nicht mehr Lange am Fluss verblieben, blieb Harry stehen und entschied sich nun wieder Richtung Stadt zu laufen. Doch machte er dabei ein schweren Fehler. Statt den weg zurück zugehen, auf dem er Kam oder überhaupt einen Weg zu nutzen, hielt er es für einfacher, quer durch den Wald zu laufen. Was er dabei nur unterschätzte war, auch bei guter Orientierung kann ein großer Wald den Verstand rauben wenn man nicht genau weiß, wo es nun lang geht. Seid einer viertel Stunde läuft Harry nun gefühlt im Kreis und glaubt jeden Baum schon bestimmt hundert mal gesehen zu haben.

Der Ranger blickt zu Air und machte dabei ein Hoffnungslosen Gesichtsausdruck.

>>Ich gehe nie wieder ohne einem Kompass in einem Wald wo ich so blöd bin, den weg zu verlassen, der so groß ist, das ich nur noch Bäume sehe!<<

Air nickte, den auch das Vogelpokémon ist von der momentanen Situation wenig begeistert. Eine Unterstützung am Himmel kann es jedoch dem Ranger auch nicht werden, da der Wald zu dicht ist und so das Stahlpokémon nicht abheben könnte, geschweige von Harrys Position aus gesehen werden würde, wenn es am Himmel fliegen würde.

Harry dachte mittlerweile an ein heißes Band, ein gemütliches Bett, etwas leckes zu essen oder aber einfach.... ein Dach über dem Kopf. Plötzlich fing es an zu regnen und die Laune von beiden die bereits im Keller lag, haben noch ein weiteres Untergeschoss eingerichtet. Der regen wurde größtenteils von den Bäumen abgefangen, dennoch kam genügend Nass vom Himmel durch, das Harry und sein Partner völlig durchnässt wurden.

Der Tag wurde noch besser, den vor ihnen stand nun eine Lichtung.

>>Super, eine Lichtung, noch weniger Schutz vor dem Regen, doch bei dem Mistwetter, kann ich dich nicht fliegen lassen.<<

Air erblickte einen ausgehöhlten Baum. Eventuell durch einen Blitzeinschlag, doch ist der Grund momentan egal. Wichtig ist die Tatsache, das er groß war und Schutz bietet.
Panzaero zupfte an Harrys Hose und machte ihn auf dem Baum aufmerksam. Er verstand und so liefen sie beide in diesem. Etwas eng aber besser so, als noch länger die Naturdusche genießen zu dürfen.

>>Wir bleiben jetzt hier bis es aufhört zu regnen. Danach fliegen wir hier raus.<<

Erwartungsvoll auf etwas Sonnenschein,  richteten beide ihre Aufmerksamkeit Richtung Himmel.
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam Mo Jan 09, 2017 6:10 pm


#023 && mit Harry
Verfluchte Außenwelt
CF && Wüstenresort, Wüstenresort
Giulia war eigentlich nun auf dem Weg gewesen, sich nun doch nicht nach Norden zu begeben - Arima und sie hatten sich getrennt, große Heultirade! - und doch stattdessen erst einmal ihr Quartier in Septerna City anzuvisieren. Die Chips mussten dringend untersucht werden und sie hatte noch einige ausgelatschte Kisten in ihrem Repetoire zu Hause. So eine Ansammlung von langsamen Schrott, der aber auch erstaunlich aufgepäppelt war, würde man wohl nur... in anderen Haushalten finden, yeah!
Womit sie jedoch nicht gerechnet hatte, dass sie nach einem herrlich sonnigen Trip durch Stratos City - sie hatte sich auch ein Eis genehmigt! - nun noch Regen im Ewigenwald erwarten würde. An sich nicht so schlimm. Immerhin gab es im ewigen Wald ein großes Blätterdach. ABER WIESO?!
Sie hatte sich verlaufen. 2.0.
"Ach du heiliger Crêpe!", fluchte sie, als sie querbeet durch den Wald lief, dabei weder von ihrem Magnezone noch von ihrem Kabuto begleitet. "Da rennt man mal nach draußen, und dann das! Himmel Herr Gott, mir fehlt echt nur noch Hagelsturm!", rief sie weiter, fast in das Englische verfallend, aber dafür fehlte ihr ehrlicherweise doch die Tastatur, ha ha. "Und das ist wirklich nicht nötig, Himmelgeschehen." Mensch. Hätte sie ein Formeo, das wäre ja glatt eskaliert. Ha, die Teile waren echt witzig, wenn sie sich so nahm...
Da nahm sie auch schon einen Baum war, in dem sich zwei Wesen quetschten. Sie selbst hatte keine Ahnung, wer die waren, aber das kümmerte sie auch nicht. Sollte sie da die Biege machen? Andere Menschen war schließlich irgendwo auch so ein Restrisiko, ha ha...!
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam Di Jan 24, 2017 4:33 pm

Giulia - Harry

Post Nr. 3


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Harry's Blick war nach wie vor Richtung Himmel gerichtet, auch wenn er langsam ein ziehen im Nacken verspürt. Die Hand im Nacken gerichtet löst er zunächst die verspannung eh ein demotiviertes seufzen folgte. Air neben ihn war auch nicht besser gelaunt und versuchte es mit etwas anschmiegen zu bessern.

>>Ach mein Freund, wenn es so weiter regnet können wir hier noch übernachten. <<

Vereinzelnd huschten noch ein paar Pokémon vorbei. Wahrscheinlich noch einige die auf der Jagt waren und es nicht rechtzeitig in ihren Bauten, Höhlen oder sonstige Behausungen schafften, ohne vom Regen überrascht zu werden. Selbst Pokémon die sich normalerweise jagen würden, laufen neben einander her nur um ins Trockene zu gelangen. Schon interessant wie selbst die Pokémon ein trockenen Unterschlupf, einer Beute vorziehen.

Plötzlich bemerkte Harry das nicht all zu weit am Rand der Lichtung zu ihrer Linken, eine Person stand. Harry dachte nicht sonderlich lange nach wer die Person ist oder wer sie wohl möglich sein könnte geschweige ob sie freundlich oder feindlich gesinnt sein könnte. Die Beine in die Hand genommen lief er auch schon auf die Frau zu. Unsicher ob sie ihn auch bemerkt hat, ruft er noch der Fremden zu.

>>He! Hier drüben! Stell dich mit uns in dem Baum, da bist du im trockenen.<<

So gleich die Botschaft und auch der Hintergrundgedanke von Harry lieb und nett ist, so ist es auch ziemlich komisch wenn aus dem nichts eine fremde Person wie von einem Webarak gestochen auf dich zugerannt kommt.

Air schüttelte den Kopf und dachte sich sein Teil dazu. Doch eingreifen, dass sah das Stahlpokémon aktuell nicht ein. Bis es vor Schreck ein mal laut aufschrie. Ein Blitz etwas entfernt vom Ort des Geschehen verschreckte das Flugpokémon.

Harry ist mittlerweile bei der jungen Dame angekommen. Er hechelte leicht und deutete mit einem Finger auf den holen Baum, wo Air immer noch auf die Rückkehr seines Partners wartet.


>>Komm mit da im Baum, da bist du trocken!<<
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam Sa Jan 28, 2017 3:02 pm


#024 && mit Harry
Scherze waldiger Art
Giulia war unschlüssig, was sie nun in diesem Code verdammten Wald eigentlich anstellen sollte. Und zu allem Übel hatte sie sich wohl auch noch verlaufen. Jaja, es gab Gründe, weswegen sie Informatikerin geworden war, jaja... Wieso respektierte ihre Arbeit das eigentlich nicht?! Sie seufzte, ihre gespreizten Finger stützten ihre Stirn, und ihre Kleidung war nun einmal herrlich durchnässt. Zum Glück war ihre Tasche da aber zumindest ein wasserfestes und wettererprobtes Ding, sodass ihre Technik wohlbehalten nach Hause transportiert werden sollte.
Aus dem Nichts erschall dann auch eine Stimme, welche sie zuerst irritierte. Soweit sie wusste, waren Bäume im Normalfall nicht von innen hohl, sodass man sich wirklich IN sie stellen konnte - und sie kannte sich doch recht gut mit Bäumen aus, waren sie ja ideales Material für Stühle! Auch wenn sie sie dann doch eher selten live und in action erlebte.
Und dann rannte auch noch eine Person auf sie zu, hiyaa! Sollte sie nun lieber fliehen oder nicht? Man konnte ihr wohl ansehen, dass sie ziemlich verblüfft über die Gestalt war, die tatsächlich AUS einem Baum kam, und nicht etwa unter ihm hervor oder so. Und dann stand er tatsächlich vor ihr, ein junger Mann, der aus einem Baum kam. "Kommst du gerade echt da aus dem Baum?", fragte sie mit einem belustigten Funkeln in den Augen, nun wieder deutlich fröhlicher, wie sie es eben gewohnt war, wenn sie ein Gespräch führte. "Oh, ich hab's! Du bist sicher ein Waldelf." Dabei grinste sie über beide Ohren, wenn das mal nicht bei dem hilfsbereiten Menschen falsch ankam... Ihre spezielle Art von Humor und ihre Vorliebe für Stühle jagten doch eine Menge Menschen ins Bockshorn.
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam Fr Feb 17, 2017 9:01 pm

Giulia - Harry

Post Nr. 4


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Ein Superheld, ein Frauenschwarm ein Held der Träume... naja und all das würde Harry gerne sein. Zwar ist er selbst fest davon überzeugt, dass es so ist, aber die Realität sieht anders aus.
Vor der jungen Dame stehen, während die Regentropfen nur so auf ihn ein schlugen, versuchte er sie ins trockene zu geleiten, doch zu seinem erstaunen war sie schlicht und ergreifend erstaunt das er aus dem Baum kam. Eh Harry da auch nur etwas zu sagen konnte, wurde er als eine Waldelfe abgestempelt.

Harry war schockiert. Eine Waldelfe? Das hat er sich noch nie anhören müssen. Wie kommt die junge Dame da nur drauf. Dem Superhelden war nun klar, hier war Aufklärung angesagt.

>>Nur um eines mal fest zu legen. Ich bin keine Waldelfe. Ich bin ein echter Superheld. Beruflich bin ich zwar ein Ranger aber in Wirklichkeit bin ich der Held für jeden, daher bin ich auch sehr bekannt. Du hast bestimmt schon von mir gehört.<<

Im Gespräch versunken, seine Ehre und Stolz noch irgend wie zu retten, ist dem Blauhaarigen Ranger schon völlig entgangen das er noch immer mit der jungen Dame im strömenden Regen steht.
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam Do Feb 23, 2017 3:19 pm


#025 && mit Harry
Superhelden im Regen
Hoppalaflopp! Da wurde sie auch schon aus dem Nichts von jemanden "gerettet", der einfach so mir nichts dir nichts aus einem Baum entschwebt kam...! Da musste Giulia natürlich nachfragen, was es mit diesem ominösen Menschen auf sich hatte. (Nicht, dass sie noch Gefahr lief, in das Elfenland verschleppt zu werden, wo es mit Sicherheit keine Elektronik gab, die sie dringend zum Überleben benötigte.)
"Aha! Also ein Superheld", meinte Giulia mit einem belustigten Grinsen nach seiner Ansage, welches erstaunlicherweise auch nicht den Anschein erweckte, als würde sie es nicht sonderlich glauben wollen. "OH DU BIST RANGER?", fiel ihr dann aber ein anderer Fakt auf, der ihr bedeutender erschien. Mit einem prüfenden Blick musterte sie die regennasse Gestalt von oben bis unten. "Also... sach me mal se", setzte sie dann an, eine Hand am Kinn, irgendeinen nicht existenten Dialekt fabrizierend, "Ich hab dich noch nie gesehen!", fügte sie dann aber hinzu, wobei sie ziemlich fröhlich wirkte, was nicht zu ihrer Aussage passte. "Bist du Teil der Superhelden-Vereinigung, bestehend aus Rangern, Polizisten und Forschern?" Sie hob musternd eine Augenbraue.
Mit einem Schlag fiel ihr die Elektronik wieder ein, die sie ja mit sich herumschleppte. "WOAH!", rief sie erschrocken aus, blickte ihre Tasche an, und dann einen Ort, an dem sie sich unterstellen konnte. Halt. Da war ja etwas...! "Dort hinten war der Baum, nicht war?", fragte sie eiligst, ehe sie dann auch schon losgedüst war. In ihren Gedanken herrschte nur der Gedanke, dass sie keine wertvollen Daten verlieren durfte, nur, weil sie verpennt hatte, einen der kostbaren Regenschirme mitzunehmen, die man in allen Wettersituationen ja dringend auch brauchte! nicht.
TBC && Septerna City, Wohnblock
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Gastam Mo Aug 28, 2017 5:24 pm







Jacoby Shaddixx

Orden: 2 . Pokémon im Team: 1 .



Magarine ist nicht umsonst


Jacoby hatte sich erneut in eine Lage formuliert, die er nicht unbedingt zu diesem Zeitpunkt herbei geschworen hätte. Es regnete aus allen Wolken und dankend lehnte er das Angebot der netten Schwester Joy einfach ab, obwohl die beiden Trainer dies wirklich nötig gehabt hätten. Nach diesem Parcours durch den Ewigenwald werden sie nicht nur einer Pneumonie jämmerlich erliegen, sondern auch gleichzeitig anderen Trainern ein Statement setzen – bitte ignoriert das dumme Gefasel eines jungen und naiven Trainers, der zu viele Teile geschmissen hatte. Auf Damons Frage musste er gar nicht lange überlegen, doch versuchte er zumindest den Anschein zu erwecken, dass seine Gehirnzellen irgendeine Tätigkeit derzeit ausführten und ließ sich demnach Zeit.
“Damon.“, begann Jacoby mit gelassener und ruhiger Stimme. “Ich merke in deiner Frage eine durchaus skeptische Ader pulsieren und diese gefällt mir nicht. Kann man bei Ärzten übrigens entfernen lassen, aber ja... “, er wendete sich zu seinem Gesprächspartner und lächelte zuversichtlich – hob dabei sehr verzweifelt einen Daumen in die Höhe. “Ich weiß ganz genau, wo uns die Reise hinführen wird, sofern wir nicht von diesem Monsun artigen Regen zurück nach Kanto gespült werden, hahahaa!“. So wirklich witzig würde es Damon wohl nicht finden, aber das war in Ordnung. Den Emo würde Jacoby eines Tages noch zum Lachen bringen. Jacoby und Damon wateten nahezu durch den Regen, beide mit ihren sexy Gummistiefeln bestückt, aber keinen genauen Plan in sich tragend, wo es als nächstes die beiden verschlagen mag. Das Ziel war Stratos City, doch Jacoby kannte sich hier in keinerlei Weise aus.
Nach ein paar Minuten des Wanderns gelangten die beiden Trainer an eine Lichtung. Inmitten dieser Lichtung erkannte man einen schönen großen See, der bestimmt unglaublich schön wirken würde, sofern nicht der Regen auf ihn niederprasselte. Ein wenig war zu erkennen, dass durch den vielen Regen der Wasserspiegel des Sees erheblich gestiegen war. “Nun, ich habe nicht erwartet auf einen See zu treffen. Aber die hier umliegenden Bäume könnten uns eventuell etwas Schutz vor dem ganzen Regen bieten. Viel los scheint hier auch nicht zu sein.“. Eigentlich konnten die beiden gar niemanden um sich erkennen. Sie schlenderten ein paar Meter am See entlang und trafen auf eine Art Überdachung, die natürlichen Ursprungs hatte. Wurzeln und Äste, die ineinander verschlungen lagen; gleich einem verliebten Pärchen. “Das hier könnte helfen.“, murmelte Jacoby und beugte sich etwas vor, um unter die „Überdachung“ zu gelangen. Er setzte sich auf einen herausragenden Stamm einer Wurzel, um nicht stehen zu müssen. Auch Damon setzte sich hin. “Eventuell.. so angesichts des Wetters, hättest du mich daran hindern sollen Schwester Joy eine Abfuhr zu verpassen und doch mit ins Auto zu steigen. Mist.. dabei hatte sie uns nicht einmal Häschen oder Süßigkeiten angeboten..“. Er seufzte, aber setzte sofort sein liebes Grinsen auf. “Naja, was soll's. Du und ich, wir sind richtige Abenteurer.“, erwiderte er auf seine eigene Aussage und lachte dabei. Trotz des prasselnden Regens konnte Jacoby dennoch das Auftreten von Füßen bzw. Schuhen im Matsch wahrnehmen. Irgendeine Person schien sich den beiden Trainern zu nähern. “Ach, hörst du Damon? Wir bekommen wohl Besuch. Vielleicht ein neuer Begleiter für unterwegs nach Stratos oder längere Zeit, so wie wir beide.“. Das letzte schien fast eine Drohung in Damons Ohren zu sein, zumindest könnte sich Jacoby vorstellen, dass er diese Aussage als eine solche aufnehmen könne. Das Stapfen der Schuhe wurde immer lauter und drang näher an die beiden Trainer heran, bis die Silhouette von Draußen erkennbar war und sich ebenfalls unter die Überdachung gesellte. Triefend und komplett nass stand sie vor Damon und Jacoby. Schwarz gekleidet, einen rötlichen Schal, keinen Regenschirm und keinen Regenmantel – sehr sehr unpassend für die derzeitige Wetterlage. Doch eines kam dem Weißhaarigen sehr bekannt vor. Er dachte sich die komplett nasse Kleidung etwas trockener, das Gesicht nicht so ausgelaugt und angestrengt  und betrachtete generell die Optik des Fremden detaillierter. “Moment Mal..“, murmelte Jacoby und spitzte seine Augen. “Den netten Herrn kennen wir beide doch, Damon. Wo ist denn sein kleiner Freund?“.
Der Fremde richtete erst jetzt, vollkommen außer Atem und fertig mit der Welt, seinen Blick auf und erkannte, um wen es sich bei Damon und Jacoby handelte. Einer der beiden Kriminellen, die sich doch vor kurzem noch am Fluss von Septerna City befunden hatten, hatte es wohl geschafft auszubrechen und war nun auf der Flucht. Zu schade, dass er unglücklicherweise in die Hände der beiden Trainer rannte, die ihn doch zu seinem Gratisaufenthalt im Gefängnis verholfen hatten. Jacoby griff instinktiv an seinen Pokeball und musste nicht einmal ausholen, um ihn zu werfen. Hundemon sprang elegant aus seinem Ball und knurrte bedrohlich den Kriminellen an. Dieser war schockiert und wusste gar nicht, was er sagen sollte “Ihr schon wieder.. nein, nein, nein bitte nicht!“. Mit einem Mal machte er kehrt und rannte, wie von einem Hornliu gestochen, hinaus. Hundemon und Jacoby rannten selbstredend hinterher. Was Damon genau machte, dass bekamen die beiden gar nicht mit. Sicher jedoch war, dass der Fremde seinen Körper abtastete und nach Pokebällen suchte, die ihm aber wohl abgenommen wurden und er somit keine Chance hatte zu kämpfen. Nachdem ihm dies bewusst wurde, blieb er am Ufer des Sees stehen und konfrontierte Hundemon mit einem zielsicheren Blick. Er beugte sich und hob einen Stein auf, der bei dem leichten Hochwasser wohl ans Ufer gespült wurde, nahm ihn in die Hand und wartete. Was er wohl bei dem Regen nicht wahrgenommen hatte - dies war ein Megastein. “Hundemon, Finte und dann ab mit ihm hinter die schicken Gitter!“. Nach Jacobys Befehl sprintete Hundemon los. Der kriminelle Idiot warf den Stein mit hohem Bogen in Richtung des Pokemons, welches diesen raffiniert mit seiner Schnauze auffing und vor dem Kriminellen zu Boden kam, um seinen Angriff auszuführen. Doch dann geschah etwas, was nicht einkalkuliert in diese Situation mit einberechnet werden musste.
Hundemon begann zu leuchten, strahlend weiß. “Was hast du nach meinem Freund geworfen?!“, musste Jacoby unweigerlich aufrufen – wütend und zornig, wie man ihn nie zuvor gesehen hatte. Dass sich Hundemon jedoch entwickelte verstand er erst einige Sekunden später, als er selbst in Richtung des Kriminellen gerannt war. Dieser stand regungslos da und betrachtete sein Unglück widerwillig. Mit einem Mal stand ein Mega-Hundemon vor den beiden Trainern und dem Fremden. “Krasser Scheiß..“, staunte Jacoby nicht schlecht, als er seinen Partner vor sich auffand – in einem tadellosen und noch stärkeren Zustand, wie zuvor. “Irgendwie habt ihr schon gelitten. Uns beiden Trainern einfach zu einer Mega-Entwicklung verholfen und dabei mega auf die Fresse bekommen, haha!“. Die einzige Kurzschlussreaktion, die das kriminelle Genie sich hatte überlegen können, war der Sprung ins kalte Nass. Unter den Umständen, dass er kein Pokemon dabei hatte, wohl die einzige Alternative, die ihm übrig geblieben war.
“Jetzt will ich mal deine Power sehen, los Mega-Hundemon, Flammenwurf“ Bruzel ihn aus dem Wasser!“. Gesagt getan, Mega-Hundemon sprang empor, vollführte einen Salto und spuckte einen unglaublich heißen Flammenstrahl in Richtung des Sees, sodass beim Auftreffen eine Explosion ausgelöst wurde und den Kriminellen in hohem Bogen aus dem See katapultierte und über die Baumkronen schleuderte.
“Hups..“, murmelte Jacoby. “Ich glaube.. den müssen wir jetzt suchen.“



@"Damon Yamato" . Ewigenwald . Kleine Lichtung . Post 018 . Outfit of the daaaay


by infinity @ TCP
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Elara Lyallam Di Feb 27, 2018 8:19 pm


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Hachja.... Die junge Dame hatte sich eine kleine Auszeit gegönnt. Die junge Elara Lyall liebte so kleine Lichtungen oder sonstige mythische Orte.. Es war für sie eine Erholung gewesen. Sie hörte von vielen das dort auch Pärchen waren, aber sie war alleine da, während ihr Oberin im kristallklarem See baden ging.. sie selber saß genau am Rand auf einer Decke Auf ihrem Schoss lag ihr kleines Feelinara, während Mimigma auf einem Stück der Decke lag. Sie entspannte sich so sehr und legte sich etwas zurück. "Oberin...Wir werden wohl noch länger hier bleiben... Also lass dir ruhig etwas Zeit. Ich freue mich wirklich über diesen kleinen Urlaubsort....", meinte sie mit einem freundlichen Lächeln. Sie schloss die Augen und würde sich solche Momente immer wieder Gönnen. Sie dachte in solchen Moment so viele Dinge nach die sie noch tun wollte oder diverese andere Dinge. Sie behielt die Augen geschlossen und würde sich wohl einen Plan schmieden müssen.

"Diana... Wir sollten später noch etwas trainieren.... Damit wir für die nächsten Arenakämpfe noch besser vorbereitet sind.. Ich will eine Top Leistung sehen.. Also eine "neue" Arenaleiterin sollten wir uns jedenfalls gut behaupten gegen die erfahrenen Arenaleiter. Ich möchte einfach keinen Mackel haben... Okay... Jemand der perfekt ist, ist immer Unperfekt... Also sollten wir uns darauf konzentrieren das wir es gegen viele verschiedene Leute zu tun haben....", sprach sie zu ihrem engsten Vertrauten Diana und schaute danach kurz zu dieser, dann zu Mimigma und danach zu Oberin der sich gerade auf der Kante im Wasser bequeme machte... Freya hatte heute keine Lust draußen zu sein, sondern wollte lieber im Ball bleiben, wobei die junge Dame jeden Wunsch ihrer Pokémon und Freunde erfüllte und auch Respektierte.. Diana, das Feelinara auf ihrem Schoss machte ein Zustimmendes laut und sie selber grinste darüber nur erfreut. "Na gut... Dann wollen wir später noch etwas trainieren..."
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Aresam Fr März 02, 2018 8:27 pm

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"Und? Gefunden?" Kopfschütteln. Ares seufzte. Er war Polizist. Er legte sich mit kriminellen Psychpathen an, gefährdete sein eigenes Leben um das der Anderen zu beschützen. Und nun versagte er dabei, ein einfaches Pokemon zu finden?
Eigentlich war der Schwarzhaarige nur auf der Durchreise gewesen. Wollte wieder zurück nach Stratos City. Doch im Ewigenwald war plötzlich ein kleines Mädchen auf ihn zugestürmt, völlig verheult und erst musste Ares alles daran setzen, das Mädchen zu beruhigen, damit sie überhaupt ein anständiges Wort von den Lippen brachte! Ihr Pokemon sei abgehauen. Ein Charmian, welches sie von ihrer Oma bekommen hatte. Scheinbar ein sehr rachsüchtiges Pokemon. Laut der Erzählung der Kleinen, wurde sie von ein Vegimak geärgert und dieses habe ihr das Haarband geklaut. Charmian versuchte das Haarband zurück zu erobern, scheiterte aber und das Vegimak entkam. Charmian hinterher. Nun war das Mädchen ganz traurig und weigerte sich den Wald ohne Charmian zu verlassen. Ihr Kindermädchen redete gegen eine Wand. Ohne das Charmian ging sie nicht wieder nach Hause! Seufzend hatte sich Ares ihrer erbarmt und ihr gesagt, dass er das Charmian suchen würde. Es war sicher ein starkes Pokemon und würde sicher keine Schwierigkeiten haben! Daraufhin hatte sich die Kleine sehr gefreut und war ihrem Retter um den Hals gefallen. Unbeholfen hatte der Polizist ihr den Rücken getätschelt und nur erwidert, dass es doch nur seine Aufgabe wäre. Das Kindermädchen hatte ihm den Pokeball des Charmians, wie auch ihre Adresse gegeben und konnte die Kleine endlich dazu überreden, wieder nach Hause zu gehen. Da sie in Stratos City wohnten und dies eh Ares' Ziel war, konnte er ihnen das Pokemon dann Problemlos vorbeibringen.

Blöd nur, dass dieses Charmian nirgends zu sehen war. Dabei sollte man meinen, dass ein Charmian in Einall durchaus auffallend war! Zu seinem Pech hatte der Schwarzhaarige noch keine Spur gefunden und hatte schließlich sein Arkanie zur Hilfe gerufen. Izar unterstüzte ihn tatkräftig, konnte aber auch noch keine Erfolge vorweisen. Ihr Weg hatte sie schließlich auf die Lichtung im Ewigenwald geführt und es wunderte den Grünäugigen nicht, dass schon jemand dort war. Die Lichtung wurde gerne besucht. "Entschuldigen Sie bitte, haben Sie vielleicht ein Charmian hier gesehen?", sprach Ares das Mädchen einfach an. Möglich wäre es! Doch beim näher kamen, hielt er abrupt inne. Natürlich hatte er sie erkannt. Rote Haare, grüne Augen. Izar hatte das Mädchen auch schon am Geruch erkannt und blickte sofort zu seinem Trainer, dessen Blick sich verfinstert hatte. Mürrisch hatte Ares die Hände in den Hosentaschen vergraben und bedachte die Rothaarigen mit einem Blick, welcher sich nicht definieren ließ. "Vergiss die Frage einfach. Tun wir so, als hätte ich dich nicht angesprochen." Verfluchtes Charmian. Er hätte gehen sollen. Seine Pflicht lag an anderen Stellen der Gerechtigkeit. Es gehörte eben nicht zu seinen Aufgaben, entlaufende Pokemon einzufangen. Man merkte ja, wohin es führte.

Elara Lyall. Seine kleine Schwester und zugleich auch ewiger Streitpunkt mit seinem Vater. Neben seiner Arbeit versteht sich. Eigentlich hatten sie lange Zeit ein gutes Verhältnis gehabt, bis er den Kontakt zu seiner Familie abrupt und ohne Worte gegenüber seiner Schwester abgebrochen hatte. Gründe hatte er genug. Das Gespräch zu Elara hatte der Polizist aber trotzdem nicht gesucht. Erwartet sie hier zu treffen, hatte er bestimmt nicht.
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Elara Lyallam Mo März 05, 2018 3:29 pm


Die junge Dame fühlte sich ziemlich wohl in dieser Lichtung und erwartete nicht böses oder sonst etwas, doch dann wurde sie auf einmal angesprochen. Ob sie vielleicht ein Charmian gesehen hatte und anscheinend bemerkte eines ihres Pokémon sofort um wen es sich handelte und sie selber drehte sich um, da diese Stimme ziemlich bekannt vorkam. Sie selber konnte nicht wirklich etwas tun und stand unsicher auf, während sie anfangs nichts sagen konnte und doch schien dieser nicht wie sie so erfreut zu sein ihn zu sehen. Sie selber konnte erst nichts sagen, doch dann sagte er etwas und sofort schüttelte Elara den Kopf und richtete ihre Sachen und ihre Pokémon standen etwas bereit dort.. Suchte er hier ein vermisstest Pokémon? Sie wusste es nicht genau und biss sich auf die Lippen, kämpfte sich etwas Mut an und würde endlich etwas sagen können. Sie war nun eine Arenaleiterin und würde erwachsener werden müssen. Sie war als Kind schon ziemlich Reif und nun konnte sie es Beweisen. “Alles gut Ares... Ich habe kein Charmian gesehen..., aber sollte es sich hier verlaufen haben kann ich dir helfen das Pokémon zu suchen... Ich meine es gehört zum guten Ton das ich helfen werde...“, meinte sie nun erwachsener und doch merkte man dieses Bedürfnis mehr zu sagen und sie biss sich unsicher auf die Lippen.

“Ares.... ich freue mich wirklich dich zu sehen.... Also.. Nach so langer Zeit....“, meinte sie nun zögernd und biss sich auf die Lippen und machte sich große Sorgen über das ganze. Es war für sie ziemlich schlimm gewesen und sie bekam schlimmes Herzklopfen.. Was sollte sie noch sagen, doch ehe sie wirklich reagieren konnte ging das muntere Oberin auf ihn zu und hob eine seiner Hand. Es war schon ziemlich merkwürdig gewesen, aber sie konnte sich noch nicht bewegen.. Sie stand noch stumm dort und biss sich auf die Lippen.. Was sollte sie denn nun auch machen? Er war so lange Weg und er ignorierte sie meistens oder suchte kaum Gespräche zu ihr... Sie wusste es nicht... Es machte ihr Sorgen. "Also......
Kann ich dir behilflich sein oder.... denkst du alleine in so einem großen Stall findest du dich zurecht?"
, meinte sie mit einem freundlichen Lächeln und hoffte das er was sagte...
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Aresam Fr März 16, 2018 4:38 pm


Innerlich musste Ares den Drang bekämpfen, sich nicht einfach umzudrehen und zu gehen. Er hatte kein Interesse daran, jetzt mit seiner Familie konfrontiert zu werden. Bei ihm war alles in Ordnung. Seine Arbeit lief, er hatte einen sicheren Wohnsitz, ein festes Einkommen. Seine Pokemon standen ihm treu zur Seite. Es gab nichts, was sich der Schwarzhaarige wünschte. Auch keine Einigung mit seiner Familie. Eigentlich wollte er jetzt nur dieses vermaledeite Charmian finden, es seiner Besitzerin wiederbringen und zurück zur Arbeit gehen. Aber dazu würde es jetzt gewiss nicht so schnell kommen.
Elara war über die Begegnung auch nicht sonderlich erfreut, wie es schien. Oder war einfach nur unsicher. Oder was auch immer. Als Glücklich konnte man dieses Treffen nicht bezeichnen. Auch wenn ihre Worte etwas anderes sagten. Aber Worte konnten schon immer täuschen. Es war nicht schwer zu lügen. Ares mochte keine Lügen.
Doch es war nicht die vermeintliche Lüge, die den Polizisten ärgerte, sondern dieses erwachsene Verhalten seiner Schwester. Es gehöre sich zum guten Ton, zu helfen? Doch noch enthielt sich Ares dazu eines Kommentars. Stattdessen schwieg er und hörte zu, was seine Schwester sagte.

Izar warf seinem Trainer einen langen Blick zu, fragend. Unsicher, wie es sich nun verhalten sollte. Er kannte seinen Trainer. Ares war noch nie sehr gesprächig gewesen und wahrscheinlich würde sich das auch nie ändern. Dieses hier war aber ein anderes Schweigen. Eher eines, welches Worte zurückhalten sollte, die er sonst wohl noch bereuen würde. Izars Blick wanderte zu dem jungen Mädchen. Natürlich kannte das Arkani das Mädchen. Wusste auch, dass es sich um die jüngere Schwester handelte. Den Streit zwischen ihnen hatte es aber nie verstanden. Was vielleicht einfach daran lag, dass es einfach keinen Streit gab. Jedenfalls zwischen ihnen. Es war eher ihr Vater, der den Keil zwischen die Geschwister gerammt hatte.
"Ich finde mich schon zurecht. Danke, für das Angebot." Endlich hatte Ares sein Schweigen gebrochen. Das Lächeln seiner Schwester hatte er nicht erwidert. Eher war in seinem Blick etwas abweisendes getreten. Es war offensichtlich, dass er sich hier und jetzt nicht darum kümmern wollte. Ohne ein weiteres Wort ging er an Elara vorbei und deutete Izar mit einem Kopfnicken an, ihm zu folgen. Das treue Arkani setzte sich sofort in Bewegung, allerdings nicht ohne, Elara noch einmal neugierig anzustarren.

Das hätte fast dazu geführt, dass Izar in seinen Trainer hineingelaufen wäre, der doch wieder stehen geblieben war. Es gab wohl doch Worte, die ausgesprochen werden wollten. Umdrehen tat sich Ares aber nicht."Hör auf, dich so erwachsen zu geben. Du bist fünfzehn Jahre alt. Sei ein normales Kind, erwachsen wirst du früh genug." Während er sprach, sah er Elara nicht an. Er hatte auch gar nicht vor, sich wieder umzudrehen, aber es passte ihm nicht, wie sich seine Schwester verhielt. Zur Hölle, sie war Fünfzehn. Jedes normale Mädchen hätte geweint, hätte ihn angeschrien oder hätte weiß Arceus was getan. Aber dieses gespielt erwachsene Verhalten ging dem Schwarzhaarigen gegen den Strich. Es wäre ihm wirklich lieber gewesen, wenn sie ihm irgendwelche Vorwürfe an den Kopf geworfen hätte. Aber nicht auf höflich tun, freude vorgaukeln und dann auch noch Hilfe anbieten.
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Elara Lyallam Mi März 21, 2018 11:15 pm


Elara wusste einfach nicht weiter. Es war für sie schon ziemlich kompliziert gewesen. Sie hatte nie eine Ahnung gehabt wieso ihr Bruder immer so Böse war, aber sie versuchte immer und immer wieder die Beziehung zum guten zu wenden, aber auch ihr wird irgendwann der Geduldsfaden reißen. Schon das Schweigen machte sie schon etwas unsicher und es macht sie auch innerlich etwas fertig.. Es machte sie wütend und bedrückte sie auch zu einem großen Teil etwas das sie das erleben musste. Sie wollte Helfen, weil es um ein Vermisstes Pokémon ging und nicht weil es ihr Bruder war.., wobei innerlich hoffte sie das ihr Bruder zur Vernunft kommen würde.., aber sie würde es schon hinbekommen und es machte ihr immer mehr Sorgen. Sie biss sich auf die Lippen und fühlte sich so verunsichert dadurch und konnte ihren Bruder verstehen, aber sie musste versuchen es zu schaffen und biss sich etwas auf die Lippen. Sie schaute kurz ihre Pokémon an und hatte auch eigentlich besseres zu tun. Sie wollte damit nicht sofort Aufgeben oder ansatzweise Aufhören an ihren Bruder zu denken, aber dieses Schweigen nervte sie und sie holte schon alle Pokémon zurück bis auf ihr liebstes Feelinara. Es war einfach Ätzend gewesen und selbst eine reife Jugendliche wie sie verlor die Beherrschung, weil sie selber noch eine Jugendliche war und doch lies sie es sich nicht anmerken.. Sie schaute zu Boden und würde dann wohl gehen. Sie würde gehen und dann ihren Bruder in Ruhe lassen, wenn dieser bald nichts sagte, doch dann passierte es...

Er hatte etwas gesagt und sie fühlte sich so unwohl dabei was er da sagte und sie schüttelte nur den Kopf. Es war für sie schwierig gewesen. “Schade dabei dachte ich dir behilflich zu sein.“, meinte sie mit einem noch freundlichen Ton, aber man merkte ihr an das sie Abwesenheit sie nervte. Es machte sie schon etwas wütend, aber sie war Jemand der gelernt hatte ihre Gefühle etwas zu kontrollieren und nicht gleich sofort zu eskalieren oder so etwas in dieser Art. Sie blickte ihm mit einem freundlichen Lächeln an und biss sich auf die Lippen.“Wenn du dieses Pokémon nicht finden solltest, dann würde ich vielleicht suchen wo ein Pokémon wie dieses sein könnte.. Es würde einem schon erleichtern...“, meinte sie mit einem freundlichen Lächeln und doch schien er sie dann auch noch zu ignorieren und wollte gehen. Es machte ihr das Leben schwer und sie selber hatte eine Stimmung wie an einem Regentag.. So fühlte sich das an und es tat ihr auch ziemlich weh. Jedoch schien er sie nicht komplett zu ignorieren und es fühlte sich seltsam an.. .Sie schaute ihn doch noch an und schüttelte den Kopf. Sie wusste das Ares sie nicht sehen konnte und sie bekam dieses Bauchgefühl nicht los. “Ares... Ich weiß nicht ob du das gemerkt hast, aber ich habe seit kurzem eine Position bekommen wo es erforderlich sein wird etwas Reifer zu sein und schon damals war ich nicht so ein Kindskopf wie Andere.. Ich möchte kein schlechtes Beispiel sein und mich zu kindisch Verhalten. Ich habe Verantwortung übernommen.....“, meinte sie nun doch leicht trotzig, was sie wohl unbewusst nur bei ihrem Bruder so war.. Sie lies unbewusst das raus was sie wollte und doch rehte sie sich wieder weg und schaute ihr Feelinara an. “Lass uns lieber zurück gehen... Ich habe keine Lust mehr wirklich hier zu bleiben... Wir gehen etwas trainieren..“, meinte sie nun etwas ernster und würde sich dadurch etwas abreagieren und es machte sie etwas ungeduldig.
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Re: Kleine Lichtung

Beitrag von Aresam Do März 29, 2018 6:11 pm

Wieder schwieg Ares auf das, was seine Schwester von sich gab. So, sie wollte also behilflich sein? Konnte sie ja gerne sein, aber nicht bei ihm. Er brauchte ihre Hilfe nicht. Bislang kam er auch alleine gut klar. Izar litt deutlich unter der Atmosphäre, wagte es aber nicht, sich irgendwie bemerkbar zu machen. Er ließ seinen Trainer einfach machen und kümmerte sich besser nicht um diese Familienstreitigkeiten. Stumm wie sein Partner betrachtete Izar das Mädchen dabei, wie sie ihre Pokemon, bis auf das Feelinara zurück rief und eher etwas trotzig wirkte, als wirklich erwachsen. Der Meinung war auch Ares. Kinder, die sich erwachsen gaben, wirkten einfach nur trotzig und bockig. Aussprechen tat er es aber nicht. Zum einen hatte er kein Interesse an einen weiteren Streit und zum anderen hatte er allgemein keine Lust, zu sprechen.
Elara hingegen redete weiter und Ares war bereits wieder losgelaufen. Leider konnte er sich ein Kommentar dann aber doch nicht verkneifen und blieb stehen, um eben dieses los zu werden. Woran sich das Mädchen wohl dran störte, denn sofort griff sie zum Gegenkommentar. Soso? Sie hatte vor kurzem also eine Position erlangt, die Reife erforderte? Es war zu seinem Glück, dass Elara in seinem Rücken stand und sein Gesicht nicht sehen konnte. Missbilligend hatte der Polizist das Gesicht verzogen. Warum konnte sie nicht einfach ein normales Kind sein? Reife würde sie schon früh genug benötigen! Bei Arceus, sie war erst fünfzehn Jahre alt. Sie musste jetzt ganz bestimmt noch keine Reife zeigen!
Da seine restliche Körperhaltung aber nichts über seinen Gemütszustand verriet, konnte seine Schwester nicht erkennen, wie er darüber dachte. Gleichgültig zuckte er dann einfach mit den Schultern.
"Nun, wenn du unbedingt hilfsbereit sein willst, dann nutze doch deine neue Position aus und helfe so anderen. Ich denke, ich komme schon gut alleine zurecht. Ich werde wie immer einen Weg finden, um das Charmian zu finden." Seine Stimme klang ebenso gleichgültig, wie auch seine Haltung aussah. Dann sollte sie doch anderen Leuten eher so helfen, anstatt sich in seine Angelegenheiten einzumischen. Auch wenn er es eigentlich war, der sie gefragt hatte, ob sie ein solches Pokemon gesehen hätte.

"Bleib du nur hier. Immerhin bin ich der Eindringling. Ich habe nicht vor, hier noch länger zu bleiben. Sonst ist das Charmian nachher noch über alle Berge. Also dann, machs gut." Auch wenn ihre Beziehung alles andere als super fröhlich war, besaß Ares zumindest noch den Anstand, sie nicht zu vergraulen. Sollte sie ruhig noch hier bleiben, der Schwarzhaarige hatte eh noch was zu tun. Und dieses war nun mal nicht hier auf der kleinen Lichtung, sondern irgendwo anders im Wald. Es würde zwar vielleicht noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen, aber daran störte sich Ares jetzt nicht mehr. Der Polizist hatte heute eh nichts mehr vor und würde nach diesem Treffen eh einige Zeit für sich alleine benötigen. Außer eben Izar. Sein Arkani durfte natürlich bleiben und musste nicht in den Pokeball zurück. Aber Izar genoss eh großes Vertrauen.

Dann hob Ares noch kurz die Hand zum Abschied, versenkte die dann wieder in der Hosentasche und verschwand wieder im Wald. Wenn Elara noch trainieren wollte, könnte sie es auch noch gut auf der Lichtung tun. Ares hatte nicht vor, noch länger zu stören.

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Re: Kleine Lichtung

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