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Strand von Ondula

Beitrag von Lawrenceam Mi Jul 01, 2015 8:52 pm

Strand von Ondula
Ein Strand mit reinweißem Sand, der zu einem spaßigen Badeurlaub einlädt. Geprägt ist die Landschaft von Schirmen, Klappstühlen und Sonnenanbetern. Neben Touristen und Urlaubern findet man hier auch viele reiche Persönlichkeiten vor.

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spenceram So Sep 06, 2015 10:24 am

Spencer streckte sich einmal ausgiebig, während er auf einer erhöhten Mauer saß und hierbei dem Rauschen des Meeres lauschte. Seine bloßen Füße berührten dabei den warmen Sand, seine Stiefel hatte er ausgezogen und dabei direkt neben sich gestellt. Er musste zugeben... der Abend in Ondula war wunderschön. Leider hatte er nicht allzu oft die Gelegenheit, ihn auf diese Weise beobachten zu können. Doch wie die Sonne sich allmählich dem Horizont zuneigte war immer wieder ein wunderschönes Spektakel. Die Welt, getaucht in flimmerndes Orange und helles Gelb, deren Farbspiel ebenso in Funken über den Ozean sprühte... ach, er sollte wohl besser nicht zu poetisch werden.
Tatsache war jedoch, dass er nur selten Zeit dafür fand. Da hatte er heute wirklich Glück gehabt. Immerhin waren die "Verhandlungen" mit einem der reicheren Bewohner dieses Urlaubsortes wirklich sehr gut vonstatten gegangen, sodass er sich einmal eine Auszeit gönnen konnte, wenn auch nur für diesen Abend. Ob er wohl einen Spaziergang machen sollte?

Sein Arkani, das zuvor noch unterwegs gewesen war, um die Umgebung abzusichern trat nun an ihn heran und ließ sich ruhig neben ihm nieder. In dem Fall war die Umgebung wohl sicher. Er prüfte lieber einmal, bevor noch ein Unglück geschah. So fuhr Spencer dem schönen Biest einmal durch seine weiche Mähne, woraufhin es ihn nur aufmerksam beäugte. Manchmal wusste er nicht, was er von Yurei halten sollte. Zwar hatte sie ihn anfangs wohl abgrundtief gehasst, doch nun schien sie ihn gewissermaßen zu respektieren. Aber ob sie ihn tatsächlich als Trainer mochte oder ihn doch nicht leiden konnte, das würde wohl ein Rätsel bleiben. Immerhin war das einzige, was das Arkani tat, wirklich loyal sein und seinen Befehlen zu gehorchen. Mehr brauchte er zwar nicht, aber es war nicht zu leugnen, dass auf diese Weise nach wie vor noch eine gewisse Gefahr von dem Feuerpokémon ausging.
"Was hältst du eigentlich von diesem Sonnenuntergang?", fragte er sein Pokémon also plötzlich, was es verwundert aufhorchen und ihn aufmerksam ansehen ließ. "Ein Feuerpokémon wie du hat ja schließlich eine besondere Bindung zur Sonne, oder? Also ich mag ihn." Das typische Lächeln des Weißhaarigen spiegelte sich dabei auf seinen Lippen wieder. Yurei betrachtete den Sonnenuntergang für einen Moment und mit einem Mal schien ein leicht melancholischer Ausdruck in die Augen des Arkani zu treten, ehe es seinen Kopf auf die Vorderpfoten senkte und nachdenklich zu werden schien. "Haha, ich verstehe. Lass dir ruhig Zeit.", antwortete Spencer also und sah auf das Meer. Es waren nicht mehr allzu viele Leute hier, nur eine Kleinfamilie war noch anwesend mit einem kleinen Kind, das noch ein wenig im seichten Wasser umherplantschte und ein Paar, das wohl einen Spaziergang bei diesem Sonnenuntergang machte. Die Atmosphäre war wirklich idyllisch... Noch einmal sah der Brillenträger zu seinem Arkani. Er hatte nicht wirklich verstehen können, was es damit ausdrückte aber er gab einfach sein Bestes, es zu deuten. Immerhin wusste er, inwieweit dieses Wesen ihm überlegen war. Er hatte es ja am eigenen Leib gespürt. Dieser Gedanke ließ ihn seufzen.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Di Sep 08, 2015 6:06 pm

"Herrlich!", verkündete das junge Mädchen der Welt, als sie das farbenfrohe Sonnenuntergangsspektakel bemerkte. Ihr kleines Azurill, das sicher in ihren wärmenden  Armen umschlossen war, stimmte ihr mit einem fiependen "Rill, rill!" zu.
Es war kein Fehler gewesen, um diese Zeit noch spazieren zu gehen, dessen waren sie sich nun beide bewusst. Sie liebte es sowieso, die kühle Abendluft einzusaugen und dabei in Ruhe die Umgebung zu mustern.
Apropos Umgebung... Die Braunhaarige hielt inne, als sie plötzlich eine doch nur allzu gut bekannte Gestalt auf einer Mauer sitzen sah. Das ist doch...? Ihre Züge erhellten sich zu einem  breiten Lächeln, die Augen begannen zu strahlen, ehe sie losrannte und mit winkender Hand dem Mauermann entgegenschrie: "Papa, Papa!" Oh, sie war so glücklich! Wie lang war es jetzt schon seit ihrem Aufbruch her? Mindestens zwei Jahre, oder? Das kleine Azurill, das seit damals zumindest etwas an Grösse zugenommen hatte und nach ihrem Vater benannt war, wackelte auch schon aufgeregt in ihren Armen umher. Die beiden waren einfach auf Spencer-Entzug gewesen, so aufregend und spannend ihre bisherigen Abenteuer auch gewesen sein mochten, der Aspekt mit dem Zuhause-Verlassen war weder für Silvana, noch für Azurill angenehm gewesen.
Sie stoppte erst, als sie neben ihrem Vater und dem prächtigen Hundepokémon angekommen war. Breit grinsend verstand sich natürlich und dermassen hibbelig aufgeregt, dass sie in gleich einmal mit geöffneten Armen ansprang. Ihr Wasserpokémon konnte sich nur noch schnell mit einem grosszügigen Platscher zur Seite vor der vollkommenen Zerquetschung befreien und blies verärgert die Bäckchen auf.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spenceram Di Sep 08, 2015 11:34 pm

Für einen Moment hatte Spencer sich dazu entschlossen die Familie mit ihrem Kind zu beobachten, wie sie dort spielte und wohl eine idyllische Zeit zu verbringen schien. Sie sahen sehr glücklich aus. Natürlich durfte man sich von solch kleinen Momenten nicht täuschen lassen, nach jedem frohen Augenblick konnte auch einer der Trauer folgen, doch es war stets der Moment, der für den Weißhaarigen zählte. Zumindest, wenn es um sein eigenes Empfinden von Freude ging. Er zeigte so selten seine tatsächlichen Gefühle, dass er sich manches Mal fragte ob in seiner Brust überhaupt noch ein Herz schlug. Daher war es ihm lieber zumindest für wenige Sekunden etwas zu empfinden statt wie eine Maschine einfach nur zu funktionieren.
Tatsächlich wurde er ein wenig eifersüchtig auf diese Leute. Solche schönen Augenblicke... was brachten sie einem, wenn man sie mit niemandem teilen konnte? Das war auch sein Beweggrund gewesen, letzten Endes auch eine Familie zu gründen, obwohl er sich der möglichen Konsequenzen bewusst war. Aber schlussendlich war man selbst als Boss einer einflussreichen kriminellen Organisation nur ein Mensch, selbst wenn er noch von sich behaupten konnte, dass man ihn nicht unterschätzen durfte. Noch ein Seufzen entfuhr ihm. Allmählich begann er, Silvana zu vermissen und sich zu fragen, was sie wohl gerade auf ihrer Reise tat. So lange war sie nun schon unterwegs... ob sie wohl erfolgreich war?

Tatsächlich war es Yurei, die aufgrund ihrer höher entwickelten Sinne die sich nähernde Person eher bemerkte als ihr Trainer und somit aufmerksam den Kopf hob. Das Arkani schien die Situation bereits erfasst zu haben, noch bevor die junge Frau sie wirklich bemerkt hatte, so war es auch nicht überraschend für das Feuerpokémon, als sie euphorisch nach ihrem Vater rufend heranstürmte.
Für Spencer hingegen kam das Ganze etwas plötzlich, weshalb er überrscht aufhorchte und seinen Augen kaum traute. Da hatte er doch gerade erst an sie gedacht...! Zufälle gab's. So versuchte er etwas zu sagen, doch seine Tochter war weitaus schneller als er und fiel ihn schon mit offenen an, bevor er überhaupt wirklich etwas tun konnte und war von dieser überraschenden Geste derart überwältigt, dass er mit ihr von der Erhöhung gerissen wurde und rücklings in den Sand fiel. "Whoa!" Mit einem breiten Lächeln im Gesicht lag er also da und obwohl er zu Anfang etwas irritiert über den plötzlichen Zufall gewesen war, so war er nun mehr als erfreut darüber Silvana hier zu sehen und wuschelte ihr gleich über ihren braunen Schopf, während er dabei amüsiert lachte. "Ich habe dich auch vermisst.", setzte er im nächsten Moment breit grinsend an und schielte zu ihr. So etwas bewies wohl immer wieder, dass die Welt kleiner war als man dachte.

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Sa Sep 12, 2015 3:18 pm

Rackzack und bumm! So schnell konnte es gehen, ehe man sich im Sand wiederfand. Sie war bei ihrer "Begrüssung" wohl etwas zu stürmisch an die Sache herangegangen. Vermisst wirkte im Übrigen wie ein Codewort und das Mädchen spürte, wie sich plötzlich das Wasser in ihren Augen sammelte. Nein... sie würde hier jetzt nicht vor Freude heulen! Zusammen mit einem Schniefen wischte sie sich mit der linken Hand über die Augen.
"Ach was, das waren nur zwei Jahre!" Sie klang mit ihrer nun ziemlich leisen Stimme wenig überzeugend, aber immerhin.

Silvanas zuvor noch verärgerte Azurill kicherte fröhlich vor sich hin und schien sich an dem Anblick seiner Trainerin und deren Vater am Boden zu amüsieren. Tatsächlich hopste das kleine Mauspokémon bald wieder auf seinen kleinen Ball und führte seine Lieblingsattacke aus: Platscher. Dabei hüpfte er frech um das Arkani herum und liess es sich nicht nehmen, mit grosszügigem Anlauf die Szene seiner Trainerin nachstellen zu wollen und das Arkani ebenfalls anzuspringen. Sofort erhob sich das Mädchen und fing ihr Azurill noch im Sprung auf. "Na, na, Sp-...azurill. Du hast sie zwar lange nicht mehr gesehen, aber Yurei will das vielleicht gar nicht.", ermahnte sie das eigene Pokémon, welches sofort verstand und mit seinem Gesichtsausdruck zwar die Enttäuschung zeigte, Silvanas Entschluss jedoch akzeptierte.
Ihr Blick blieb noch einen Moment lang an dem grossen Hundepokémon haften, während sie mit ehrfürchtiger Stimme zu ihm sprach: "Es tut mir leid!" In ihren Augen übertreibte es ihr erstes Pokémon ab und zu mit dem Gute-Laune-Verbreiten.
Toll, jetzt hatte sie sich gleich schon blamiert! Nur gut, dass dies bei ihrem Vater geschah, da war es ihr wenigstens weitaus weniger peinlich, auch wenn sie ihm gerne andere ihrer Qualitäten gezeigt hätte.

"Ahja! Papa, ich brauche deinen Rat. Mein Sandamer muss uuuuunbedingt Einigler erlernen, aber es beherrscht bereits so viele Attacken und wir wissen nicht, auf welche es verzichten sollte..." Sie klang nun leicht frustiert. Das Sandamer bereitete ihr sowieso bereits seit einiger Zeit Kopfschmerzen. Kevin wollte viel lieber kämpfen, hatte ein paar Pfunde zu viel und war charakterlich einfach so vollkommen anders als ihre wettbewerbsbegeisterten Pokémon. Und zu allem Übel: Seit Silvana ihr von der Killerkombination Einigler und Walzer erzählt hatte, war das Sandamer Feuer und Flamme dafür, Einigler zu erlernen. Anderseits war ihr Sandamer halt auch eine gute Einnahmequelle. Silvana absolvierte zusammen mit ihr dann doch einige Pokémonkämpfe und kam somit an ihr Taschengeld. Es war jedoch kein Geheimnis unter den beiden, dass sie ihr Brot lieber durch Wettbewerbe verdienen würde.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spenceram Sa Sep 19, 2015 11:39 am

Milde belächelte Spencer seine Tochter, als sie sich die Tränen aus den Augenwinkeln wischte. ob sie wohl Heimweh gehabt hatte? Er selbst kannte dieses Gefühl gar nicht, war seine Reise damals doch viel zu kurz gewesen. Aber letztendlich spielte das wohl keine Rolle. Es war schön zu sehen, dass Silvana an ihn dachte und obwohl er selbst wohl kaum dazu in der Lage war vor Freude zu weinen nahm er die Sache einfach breit lächelnd hin. Ja, er freute sich. Wüsste er doch nur, wie er es besser zum Ausdruck bringen könnte... wenigstens für Silvana wollte er doch mal andere Seiten aufzeigen.
Zumindest das Azurill schien quietschfidel zu sein und gleich auf Yurei zuzuhüpfen, die zunächst einmal mürrisch den Blick hob, ehe sie die kleine Maus auf sich zurasen sah. Fast schon wäre das Arkani aufgeschreckt, wäre Silvana nicht rechtzeitig aufgestanden und hätte ihr Pokémon aufgefangen. Ein tadelndes Schnauben war daraufhin von dem Feuerpokémon zu hören, ehe es sich wieder entspannt niederließ. Diese Sache fand es wohl nicht ganz so witzig. Auf die Entschuldigung der Koordinatorin reagierte es hingegen nicht, nahm sie aber sehr wohl zur Kenntnis und behielt Silvana daraufhin aufmerksam im Auge. Nicht, weil es weitere Ausrutscher erwartete, sondern eher weil es wusste, was diese junge Frau ihrem Trainer bedeutete.
Spencer hatte sich währenddessen ebenfalls wieder aufgerichtet und klopfte sich seine Kleidung ab. Den Anflug des Spitznamens des Azurill, als es von seiner Tochter getadelt wurde, hatte er dabei nicht bemerkt. Dafür war er auch von seiner eigenen Zufriedenheit abgelenkt, als er sie dabei beobachtete, wie sie sich bei seinem Arkani entschuldigte. Auch wenn das Azurill etwas eigenwillig war, dass sie den Pokémon auf diese Art und Weise Respekt entgegenbrachte, war nicht zu verachten... daher kommentierte er diese Begebenheit auch nicht weiter.

Etwas skeptisch musterte er Silvana allerdings, als sie ihn um einen Rat bezüglich des Sandamer fragte und verschränkte dabei seine Arme. So hatte sich das Sandan von damals wohl weiterentwickelt... während er ihr bei ihrem Problem zuhörte fragte er sich, ob es wirklich die richtige Entscheidung gewesen war, ihr dieses Pokémon zu schenken. Zwar hatte es einen robusten ersten Eindruck gehabt, aber man konnte ja nie wissen, wie es sich letzten Endes verhalten würde. Gut, vielleicht machte er sich auch einfach zu viele Gedanken darum. Er musste seiner Tochter einfach vertrauen, immerhin trug sie seinen Nachnamen, also würde sie das schon schaukeln.
So lächelte er wieder, nachdem sie geendet hatte. "Ich verstehe. Dann erzähl mir doch mal was es inzwischen alles gelernt hat." Dabei trat er näher an sie heran und legte ihr seine Hand auf die Schulter. "Überhaupt interessiert es mich, was du in den letzten zwei Jahren alles geschafft hast. Wie ist denn deine Reise verlaufen?" Ein Teil von ihm erkundigte sich rein aus väterlicher Fürsorge und Neugierde, doch der andere... Er hoffte wirklich sehr, dass Silvana sich gut um ihre Pokémon kümmerte. Ansonsten hätte er mit Sicherheit darib versagt ihr seine Mentalität näher zu bringen, auch wenn er sich geschworen hatte sie in diesem Punkt nur mit Samthandschuhen anzufassen. Alles andere wäre einfach zu grausam, so etwas tat man nicht. Etwas, das man seinem eigenen Adoptivvater sicher erzählen hätte müssen.

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam So Sep 20, 2015 5:22 pm

Uh. Natürlich! Wie sollte ihr Vater ihr denn helfen können und sie bei den Attacken beraten, wenn er nicht einmal wusste, welche Attacken Kevin besass? Da musste sie dann doch überlegen, von welchen Attacken er noch keine Kenntnis hatte und welche ihr Sandamer als Sandan beherrschte. "Also... Du hast es mir mit Turbodreher, Giftstachel, Walzer und Zornklinge gegeben, richtig?" Eventuell war da noch eine fünfte Attacke, so genau hatte sie das nicht mehr in Erinnerung. Jedenfalls beherrschte das eigentlich Sophie heissende Sandamer ja auch schon seit längerem Sandsturm, fragte sich nur, seit wann genau. Sie legte den Kopf unbewusst etwas schief und grübelte noch ein wenig an der Sandsturmsache herum, beschloss jedoch, ihrem Vater lieber erst einmal genauere Informationen zu geben. "Sophie hat jedenfalls noch Konter, Superzahn, Metallklaue, Erdbeben und Schwerttanz gelernt!" Sie grinste ihren Vater etwas keck an, gewissermassen war sie ja auch stolz auf ihr Pokemon, da lohnten sich die vielen Kaempfe wenigstens ein kleines bisschen. Im Grunde würden wohl auch ihre anderen Pokemon nicht ganz von Kampf-Trainings verschont bleiben, wenn sie sich denn mit einer größeren Attackenauswahl gegen die Konkurrenz behaupten wollte. "...und Sandsturm kann sie auch noch. Es folgte eine Pause und sie überlegte, ob sie noch so eine wichtige Sache vergessen hatte. - Tatsächlich! Gerade für Koordinatoren war es eigentlich doch auch wichtig, dass die Pokemon die Attacke nicht nur beherrschten, sondern diese auch gekonnt ausführen konnten.
"Ahja, bevor du dir Sorgen machst: Ich habe darauf geachtet, dass sie die Attacken auch wirklich im Griff hat, was gut funktionierte. Sophie ist ein sehr lernwilliges Pokemon." Sie lächelte vergnügt, dass sie dieses Pokemon von ihrem Vater erhalten hatte, war dann wiederum ein positiver Aspekt zu ihm. Sorgenkind blieb Kevin trotzdem. Lernwillig war das Sandamer nämlich nur, was Kaempfe anbelangte. Für ihre geliebten Wettbewerbe würde sie das Mauspokemon wohl nie begeistern könne, was sie immer noch sehr schade fand.

Ihr Vater fragte sie zudem, wie ihre bisherige Reise verlaufen wäre. Puuuuh... Wo sollte sie hier denn bloss anfangen? In zwei Jahren geschah eine Menge und bestimmt war er nicht in den einzelnen Details interessiert, von denen sie ihm aber am liebsten allesamt berichtet hätte! So entschloss sie sich dazu, es vorerst lieber allgemein zu halten und ihn dann nach und nach mit Details zu füttern: "Hauptsaechlich gut. Ich habe tolle Menschen und Pokemon getroffen und... manche begleiten mich nun auch." Sie verwies auf ihren Gürtel mit den Pokebaellen und betrachtete ihren Vater interessiert.
"Was hast du die beiden Jahre lang denn so gemacht?", kam es schliesslich zur Gegenfrage. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er ebenfalls auf Pokemonjagd - oder besser gesagt Katzenpokemonjagd - war oder sich mit der Informationsbeschaffung und Übung zu diesen Wettbewerben beschäftigte. "Du würdest die Arenaleiter bestimmt noch zum Staunen bringen mit deinen Pokemon", fügte sie noch an. Ja, sie konnte sich ihren Vater eher dort vorstellen. Natürlich, für sie war es klar, dass ihr Vater bestimmt auch ein prima Koordinator werden könnte, wenn er es denn wollte. Nur glaubte sie schlichtweg, dass es weniger zu ihm passen würde.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spenceram Sa Sep 26, 2015 5:53 pm

Aufmerksam hörte Spencer Silvana zu, während sie ihm die Attacken ihres Sandamer aufzählte. Und er musste zugeben... das, was sie ihm in der Zwischenzeit beigebracht hatte, war in der Tat nicht von schlechten Eltern. Nicht nur war nun ebenfalls eine starke Attacke wie Erdbeben vorhanden, es hatte auch einige praktische Angriffe wie Konter, Superzahn und Schwerttanz gelernt, mit denen man sicher eine interessante Strategie anwenden könnte, besaß man im Kampf das Köpfchen dazu. Ironisch an der ganzen Sache war nur, dass Silvana doch im Grunde Koordinatorin sein wollte. Gut, letzten Endes hatte er selbst sich aber nie mit dieser Art der Aufzucht von Pokémon beschäftigt, deshalb wollte er dazu auch nicht allzu viel sagen. Sicher konnte man mit Stärke und Kampftauglichkeit dabei auch punkten, oder? Immerhin gab es eine Themenkategorie, die so hieß. Und dass Silvana auch darauf geachtet hatte, diese Attacken nicht einfach nur einsatzbereit zu haben sondern auch wirklich an ihrer Beherrschung gefeilt hat, musste wohl ebenfalls essentiell für derart genaue Darbietungen sein. Sollte das alles stimmen musste sie sich wohl wirklich gut schlagen...
"Ich muss sagen... ich bin beeindruckt.", lobte er seine Tochter schließlich mit einem sanften Lächeln, nachdem sie geendet hatte. Dass sie nicht mehr wirklich wusste, welche Attacken Sophie damals als Sandan noch beherrscht hatte, war für ihn in diesem Punkt eher irrelevant. Immerhin wusste er es nicht einmal mehr selbst. Letztendlich zählte auch nur das Ergebnis, nicht der Weg dorthin. "Aber spontan gesagt, wenn Sophie wirklich unbedingt Einigler lernen möchte, würde ich dafür wohl Zornklinge aufgeben. Bei dieser weiten Variation an Attacken wäre eine, die man wiederholt einsetzen muss um wirklich Effekt zu erzielen, mit Sicherheit hinderlich für eine facettenreiche Strategie.", teilte er der Braunhaarigen schließlich seinen ratschlag mit und rückte abschließend einmal seine Brille zurecht. So klang es einfach am besten für ihn, wenn man viele Mittel zur Verfügung hatte, sollte man sie auch ausnutzen und sich nicht an einem Punkt festfahren. Sobald man begann Zornklinge einzusetzen war es nämlich klar auf was man hinarbeitete, es sei denn man würde es für eine Finte nutzen. Aber diese Option klang auch eher suboptimal.

Es freute ihn außerdem zu hören, dass ihre Reise bisher gut verlaufen war. Wenn er sich ihren Gürtel besah, nachdem sie auf ihn verwiesen hatte... ein ganzes Team also schon. Gut, in zwei Jahren tat sich bestimmt auch eine Menge, wenn man intensiver nach neuen Teammitgliedern suchte. Am liebsten hätte er sie gefragt, ob er den Rest ihres Teams auch einmal sehen dürfte, aber wahrscheinlich wäre es etwas zu viel jetzt schon sechs Pokémon auf einmal hier draußen zu haben, also hob er es sich lieber für später auf. Stattdessen entgegnete er einfach mit einem leicht amüsierten Unterton: "Ich verstehe. Du bist aber wirklich fleißig im Fangen gewesen, andere zögern ja noch ein wenig mit dem Teamaufbau."
Als sie schließlich nachhakte, was er in den letzten zwei Jahren getan hatte, musste der Weißhaarige einmal nachdenklich zur Seite sehen. Wenn du nur wüsstest... Letztendlich war es aber gut, dass sie eben diese Dinge nicht wusste. So machte er sich lieber keine Gedanken mehr darum und lächelte einfach in sich hinein. Er würde wohl einfach das sagen, was er sich jeden Tag im Kopf zurecht legte, wenn man ihn nach seinen "Tätigkeiten" fragte. "Ach, nichts Besonderes. Ich war ziemlich mit meiner Arbeit beschäftigt.", antwortete er also, bis ihm etwas einfiel, das ihm doch ein leichtes Strahlen ins Gesicht setzte. "Aber ich habe es endlich einmal geschafft, mir den alten Palast im Wüstenresort anzusehen. Zwar war es nur kurz, aber ich habe schon gedacht, ich komme nicht mehr dazu, bevor er endgültig im Sand versinkt." Er besaß einfach eine ziemliche Faszination für alte Dinge, zumal solche Zeugen der Zeit allein durch ihre Präsenz unglaubliche Geschichten erzählen konnten. Es war wirklich eine Schande, dass dieses Gemäuer derart verwahrloste, aber es würde wohl unmengen an Geld kosten, es vor dem endgültigen Untergang zu bewahren. Geld, das er zwar hatte, aber für Wichtigeres benötigte.

Silvana kommentierte ebenfalls noch, dass er die Arenaleiter mit seinen Pokémon bestimmt zum Staunen bringen würde, was den Blick des Brillenträgers für einen kurzen Moment zu Yurei schweifen ließ, die aber recht desinteressiert wegen der momentanen Ereignisse zu sein schien. Für einen kurzen Augenblick wurde er daraufhin nachdenklich. "Hmm... zwei der acht Orden habe ich ja bereits...", murmelte er dabei vor sich hin, ehe er grinsen musste, "Du könntest recht haben. Leider fehlt mir einfach die Zeit dazu, mich noch einmal wirklich damit zu beschäftigen." Dabei legte er sich etwas verlegen die Hand an den Hinterkopf. Vielleicht sollte er versuchen, etwas bescheidener zu sein. "Eventuell versuche ich mich ja noch einmal an einer Arena, wenn ich nichts Besseres zu tun habe." Obwohl er schwer bezweifelte, dass dieser Zustand jemals eintreten würde. Lesen war doch immerhin noch die beste Entspannung, wenn er nicht gerade Angelegenheiten Taijitus regeln musste. Wobei etwas Training seinen Pokémon mal wieder bestimmt nicht schaden würde, immerhin waren sie sein persönlicher Schutz und wenn er an seinen Prinzipien festhalten wollte musste er auch beweisen können, dass er sich um sie kümmern konnte. Sie mochten zwar stark sein, aber bestimmt nicht stark genug. Letztendlich war diese Idee also doch nicht so verkehrt, er würde später noch einmal darüber nachdenken.
Apropos nachdenken... nach dieser Aussage überlegte er, ob er nicht vielleicht noch etwas mit Silvana tun könnte. Immerhin hatten sie nun nach zwei Jahren endlich wieder die Gelegenheit etwas miteinander zu unternehmen, das wollte er auf keinen Fall verpassen. Blieb nur die Frage, was. So driftete Spencer für einen Moment erneut in Gedanken ab, während er sich dabei die Hand ans Kinn legte.

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Fr Okt 23, 2015 4:56 pm

Lob kassiert, Grinsemodus an! Es freute sie wirklich giga, dass sie ihren Vater beeindrucken konnte. Immerhin sah sie zu ihm auf und erwartete von ihm, dass er sie nicht nur einfach ihrer Beziehung wegen lobte.
Aufmerksam hörte sie ihm dann auch bei seinem Ratschlag und der Begründung dazu zu, wieso sie auf Zornklinge verzichten sollte. Es klang plausibel! "Dann soll es Zornklinge sein! Ich mag die Attacke eigentlich, weil sich damit hübsche Kombinationen machen lassen würden, aber Sophie ist sowieso kein wettbewerbsbegeistertes Pokemon. Dankeschön für den Tipp!" Sie schenkte ihm ein breites Lächeln dabei, das immer noch von der Freude des plötzlichen Wiedersehens geprägt war. "Eines Tages fordere ich dich heraus. Aber bis dahin übe ich noch!" Während sie ihre "Kampfansage" verkündete, ballte sie ihre Händchen zu Fausten und drückte diese fest gegen die eigene Brust. Entschlossenheit, ja. Wirklich einschüchternd, nope.

"So ganz sicher war ich mir auch nicht. Es waren einfach immer diese "Muss ich in meinem Team haben!"-Momente, die schliesslich zum Fang führten. Bis auf ein Pokemon lag mein Bauchgefühl absolut richtig und wir üben nun für die Wettbewerbe. Du bist doch sicher bei meinem ersten Wettbewerb dabei, oder?" Erwartungsvoll sah sie ihn bei dieser Frage, die viel eher einer indirekten Aufforderung glich, an. Sie wusste, dass sie es einfach akzeptieren müsste, falls ihr Vater keine Zeit dafür hätte, doch wer nicht probierte, der würde auch nie vorankommen!
Ihr Vater zog wohl dieselbe Taktik wie sie selbst durch und war etwas sparsam mit den Details. Dafür hatte die Braunhaarige vollstes Verständnis, immerhin erging es ihr ja gerade ähnlich. "Deine Arbeit muss ziemlich anstrengend sein... Versprich mir einfach, dass du gut auf dich aufpasst, ja?" Sie wollte nicht, dass er zu einem dieser Zombies mutierte, die sie in manchen Dokumentation über Burnout sah. Nein, das wollte sie überhaupt nicht! Davon bekäme sie bestimmt noch Albträume und dann... Brrr, es gruselte ihr davor.

Spencer erzählte ihr auch noch vom alten Palast im Wuestenresort und auch wenn sich Silvana eher weniger für altertümliche Dinge interessieren mochte, hörte sie ihm doch weiterhin aufmerksam zu. "Kann ich mir den heutzutage noch ansehen?" Sie musste sich selbst eingestehen, dass sie nicht wirklich viel über diesen alten Palast wusste. Aber ihr Vater klang nicht danach, als würde dieser Palast noch lange bestehen. Also eventuell wäre selbst dieses öde wirkende Geschichtsdingsda noch einen Besuch wert!

"Zwei sind aber nicht acht", sprach sie wieder etwas keck und kicherte dabei kurz vor sich hin, ehe sie einfach vollkommen grundlos mit dem Finger seinen Bauch anstupste.
"Einfach ist es aber nicht. Brauchst selbst du so viel Zeit, um dich für Arenen vorzubereiten oder meintest du das eher allgemein?" Nicht, dass sie sich jetzt urplötzlich den Arenen verschreiben würde, immerhin interessierte sie sich einfach weitaus weniger dafür als für Wettbewerbe. Aber es gab ihr schon zu denken, dass ihr Vater kaum Orden besass, wo er doch so geniale Strategien entwickeln konnte. Seine Erklärung im Bezug auf Zornklinge bestätigte dies für Silvana einfach nochmals. Eventuell hatte jedoch bei ihr auch einfach zu viel Sympathiebonus, sodass sie vieles unter einer falschen Brille sah.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Spenceram Mi Nov 04, 2015 4:09 pm

So nahm Silvana also seinen Rat an. Aber Sophie war tatsächlich nicht wettbewerbsbegeistert? Da hatte sich dieser Movepool tatsächlich nicht grundlos zusammengesammelt. Aber im Grunde erleichterte es Spencer auch, immerhin war es gut zu wissen, dass Silvana ein Pokémon besaß, mit dem sie sich verteidigen konnte. Ja, es war wirklich die richtige Entscheidung gewesen, ihr dieses Sandan damals anzuvertrauen. "Gern geschehen.", entgegnete er ihr also sanft und musste schmunzeln, als seine Tochter ihm doch tatsächlich eine Kampfherausforderung aussprach. Ja, mit Sicherheit war sie momentan noch lange nicht so weit, aber wer wusste schon, was die Zukunft noch bringen würde... eventuell war sie doch die Richtige, sollte sie es doch schaffen, ihn eines Tages zu besiegen.
"Dann bin ich schon einmal gespannt.", entgegnete Spencer also ebenfalls mit einem herausfordernden Ausdruck, nur um im nächsten Moment einen Blick auf Yurei zu werfen. "Aber wir werden es dir nicht leicht machen. Nicht wahr?" Die einzige Antwort der Arkanidame war ein desinteressiertes Gähnen, womöglich hatte er einen falschen Augenblick gewählt, um den Fokus auf sie zu legen. So schwieg der Brillenträger für einen kurzen Augenblick betreten und kratzte sich daraufhin am Hinterkopf. Wäre stattdessen Roy draußen gewesen, hätte die Sache komplett anders ausgesehen.

Als Silvana ihn schließlich fragte, ob er bei ihrem ersten Wettbewerb dabei wäre, sah Spencer für einen Augenblick etwas unsicher zur Seite. "Also... versprechen kann ich dir leider nichts...", setzte er dabei etwas unsicher an und faltete seine Hände ineinander, "aber versuchen werde ich es trotzdem. Du wirst mich dann bestimmt nicht übersehen können, immerhin werde ich dich dann im Publikum am lautesten anfeuern." Bei diesen Worten lag ein schelmisches Grinsen auf seinen Lippen. Wer den Boss der Taijitu näher kannte, konnte es sich eigentlich kaum vorstellen, dass er irgendwen enthusiastisch anfeuern würde. Immerhin war sein Gemüt doch sehr zurückhaltend und kalt. Doch für Silvana versuchte er immer, eine Ausnahme zu machen. Sie hatte es sich einfach verdient. Er hoffte nur, dass er wirklich die Zeit finden konnte, aufzukreuzen. Manches Mal gingen die "Geschäfte" doch drunter und drüber, sodass ihm schon häufiger Dinge dazwischengekommen waren, sollte er einfach nur nach etwas Ruhe gesucht haben. Aber wenn man Geschäfte auf der anderen Seite betrieb, musste man auf solche Dinge leider gefasst sein. Nur ermüdete ihn dieses Leben tatsächlich etwas.
Das wurde ihm auch umso mehr bewusst, als seine Tochter ihn darum bat, auf sich Acht zu geben. Erneut lächelte er, wenn auch etwas Bitteres darin lag. Er konnte einfach nichts versprechen, vielleicht würde eines Tages auch plötzlich ein Attentäter in sein Büro stürmen und dann... Er versuchte den Gedanken so schnell wie möglich zu verbannen. Zwar war er kein Mann, der sich vor dem Tod fürchtete, ansonsten wäre er seinem Vater nie nachgefolgt, doch er fürchtete sich vor der Zukunft, die sein Tod seinen Hinterbliebenen einbringen würde. Sowohl Silvana als auch der Organisation. Also versuchte er die Braunhaarige aufmunternd anzusehen und legte ihr seine Hand auf die Schulter. Es tat ihm Leid, dass sie von all dem nichts wusste, was gerade in ihm vorging, aber man konnte es auch nicht ändern. Sie war auch einfach nicht bereit dafür. "Ja, mach dir nur keine Sorgen. Ich gebe schon auf mich Acht.", antwortete er also und nahm seine Hand wieder herunter.

Schlielich fragte sie ihn, ob man sich den alten Palast nach wie vor ansehen könne. Für einen Augenblick wurde der Brillenträger nachdenklich, legte sich dabei eine Hand ans Kinn und sah gen Himmel. "Hmm... ich schätze, das sollte nach wie vor möglich sein.", meinte er und fixierte nun wieder seine Tochter. "Aber das gilt nur für die oberen Räume, das Innere ist schon ziemlich einsturzgefährdet. Ich schätze, dass es wohl ziemlich gefährlich wäre, sich dort aufzuhalten." Mit anderen Worten: Kein Spielplatz für kleine, unschuldige Silvanas! Schließlich wollte er doch auch nicht, dass ihr etwas zustieß. Er wollte sie zwar nur ungerne einschränken, aber gefallen würde es ihm auf jeden Fall nicht, sollte sie an solchen Orten herumlungern.
Als sie ihn schließlich keck auf die Anzahl der Orden hinwies, die es insgesamt gab und dabei seinen Bauch stupste lachte Spencer kurz amüsiert auf. "Das ist wahr.", gab er also mit einem Lächeln zurück und legte seinen Kopf leicht schief, "Und ja, ich meinte das eher allgemein. In letzter Zeit bin ich kaum mehr aus Nevaio City herausgekommen..." Bei dem Gedanken seufzte er. Zwar stattete er hin und wieder auch den anderen Basen einen Besuch ab oder wickelte Geschäfte ab, wie zum Beispiel hier in Ondula, aber das war es dann auch. Man musste eben dafür sorgen, dass in der Organisation alles so lief, wie man es haben wollte. Aber er beklagte sich auch nicht darüber. Immerhin hatte er ein Ziel, auf das er hinzuarbeiten hatte. "Insgesamt fehlt mir also einfach die Zeit, die einzelnen Städte aufzusuchen. Das ist alles." Vielleicht sollte er ja doch einmal wieder versuchen, einen anderen Arenaleiter herauszufordern. Twindrake City lag Nevaio City ja noch am nächsten... Eventuell würde sich dort noch ein Besuch lohnen, aber er war sich nicht sicher.
"Wie dem auch sei, gibt es vielleicht etwas, das du unternehmen möchtest?", wechselte er schließlich das Thema und verschränkte seine Arme hinter seinem Rücken, "Es ist schon viel zu lange her, seit wir etwas gemeinsam unternommen haben und ich habe fürs erste Zeit. Eventuell könnte ich dir sogar beim Training helfen?" Ablenkung und etwas Zeit mit seiner Tochter zu verbringen würden ihm wirklich nicht schaden. Er hoffte nur, dass auch keine plötzlichen Vorkommnisse ihm noch dazwischenfunken würden... Ansonsten würde sich letzten Endes die Gefahr eines Burnout vielleicht doch noch ankündigen.
Yurei hatte sich bei diesen Worten doch endlich erhoben und streckte sich einmal ausgiebig. So entspannt, wie sich das Arkani gab, konnte man kaum glauben, das in ihm eine erbarmungslose und wilde Kämpferin stecken konnte. Vielleicht war es in dem Punkt seinem Trainer nicht wirklich unähnlich. Spencer sah man schließlich auch nicht direkt an, über welche Längen er gehen würde, um seine Ziele zu erreichen... Auch wenn er in solchen Momenten sehr sanftmütig und nachgiebig sein konnte, durfte man ihn keinesfalls unterschätzen. Hinter diesem Lächeln verbargen sich noch andere Seiten, die er aber Silvana keinesfalls offenbaren wollte. Zumindest nicht in nächster Zeit.

Edit:
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Mo Jul 11, 2016 9:57 pm

Ondula; wo der reiche Abschaum gerne die Seele baumeln ließ und am Strand Cocktails schlürfte. So hatte Eskil es sich jedenfalls stets vorgestellt. Damals noch hatte sein Vater des Öfteren vorgeschlagen, sich ein kleines Ferienhäuschen hier zu kaufen, um Ferien am Strand genießen zu können. Es war nie dazu gekommen. Nicht zuletzt, weil seine Mutter stets einen Einwand hatte. Familienurlaube waren ohnehin eine Seltenheit gewesen, da brauchte man wohl kein extra Ferienhaus. Jetzt war Ondula nur noch eines: Ein Städtchen, das in Eskils Augen zum Großteil Abschaum beherbergte. Und trotzdem war er hergekommen, um sich mit einem Bekannten zu treffen, der vor wenigen Minuten dann doch abgesagt hatte. Nachdem er bereits eine Stunde mit Warten verbracht hatte. Zuverlässigkeit konnte bei manchen Leuten eben nicht großgeschrieben werden. Neu war das jedoch nicht. Der einzige Grund, warum der Rotschopf sich nicht auf seinen Rückweg begeben hatte, war die simple Tatsache, dass ein Wailord gestrandet war und einige Menschen sich daran gemacht hatten, dieses Pokémon zurück ins Meer zu befördern. Nun, sie versuchten es zumindest. Besonders erfolgreich wirkte die ganze Aktion nämlich nicht besonders. Mittlerweile war der Anblick noch nicht einmal mehr sonderlich interessant oder spannend. Gar langweilig.
"Was meinst du, Fafnir?", sprach er, an sein Stolloss gelehnt, das sich gelangweilt auf dem Boden niedergelegt hatte und nun zum Meer hinüber sah. Gelangweilt. Faul. Vor allem aber ziemlich desinteressiert. Nichtsdestotrotz gab das Stahlpokémon ein leises Knurren von sich, als hätte es das Gefühl, antworten zu müssen. "Ich sage, sie schaffen es nicht.", fuhr Eskil schließlich fort, als wäre er gerade dabei, eine Wette mit seinem Pokémon einzugehen. Eine, auf die sich das Stolloss nur allzu gerne einließ. Menschen konnte man schließlich nie unterschätzen. Eigentlich wusste Eskil das nur zu gut, doch so tollpatschig und trottelig, wie sich die derzeit Anwesenden anstellten, würden sie wohl Jahre brauchen, um dieses Wailord tatsächlich zurück ins Meer zu bekommen. Besonders viele waren es letztlich auch nicht. Dabei war so ein Wailord doch vergleichsweise ziemlich leicht! Jedenfalls mit Fafnir verglichen. Konnten sie von Glück sagen, dass sie dieses Stolloss nirgends hinschieben mussten. Daran hätten sie wohl noch eine ganze Weile mehr zu knabbern gehabt.
Gemütlich legte Eskil seine Hände hinter den Kopf. Ein Kissen war nämlich leider nicht rein zufällig in greifbarer Nähe und so ein stählernes Pokémon war leider alles andere als weich und bequem, obwohl es tatsächlich keine Seltenheit war, dass Eskil sein Pokémon als Lehne missbrauchte. Ob sich Verdandi wohl als Kissenersatz anbieten würde? Andererseits war es wohl nicht richtig, ein Picochilla als Kissen zu missbrauchen. Zumal Verdandi wohl ohnehin erst einmal versuchen würde, mit ihrem Schweif den Strand sauberzuwischen. Ein ohne jeglichen Zweifel vergebenes Unterfangen. Das Resultat wäre bloß, dass der Rotschopf anschließend dazu verdammt wäre, das Fell seines Pokémon wieder sauber zu bürsten. Darauf konnte er gut und gerne verzichten. Allen voran, weil es wegen Ungeduld in aller Öffentlichkeit geschehen musste. Wäre ja noch schöner. Er würde sich doch ganz bestimmt nicht irgendwo hinsetzen und erst einmal Stunden damit verbringen, dieses viel zu penible Picochilla zu bürsten. Sein Stolloss war da wenigstens weitaus unkomplizierter, obwohl es mit seinem plötzlichen Schnauben etwas Sand wegpustete.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Di Jul 12, 2016 7:39 pm


cf. Route 14

Irina war gerannt und gerannt und gerannt und Charlotte gleich mit hinterher, wenngleich auch etwas langsamer, und ZACK!!! da war sie auch schon wieder hier gelandet, und zwar ganz woanders. Hä. HÄ?! Das war nun wirklich so ziemlich gar nicht lustig, denn sie hatte keine Ahnung, wo Olivier den nun abgeblieben war. Ihr Gesicht wurde ganz lang, und sie blickte schockiert in die Richtung, aus der sie vermeintlich gekommen war. (Die übrigens nicht die richtige war, nur so als zusätzliche Information für besonders Kluge.)
Sie starrte ziemlich lange und ziemlich bedröppelt in diese Richtung, hatte sie nun wirklich keine Ahnung, was sie machen sollte. Das war ja nun echt dämlich von ihr gewesen, einfach abzuhauen, oder?! Sie raufte sich die Haare, was für eine dumme Aktion das nun gewesen war, und hielt dann mitten im Moment inne. Denn TADAA! Charlotte, ihr Flamara, war immerhin hinterhergekommen und blickte sie mehr als nur skeptisch an. Mit Tränen in den Augen näherte sich das schwarzhaarige Mädchen dem Flamara, welches sich bereitwillig durchknuddeln ließ. Was für eine gute Seele sie denn auch war!
Doch da vernahm das kleine Mädchen auch schon Aufruhr, welches wohl aus ihrer Rückengegend kam. Also nicht wirklich aus ihrem Rücken, aber die Richtung, in die dieser zeigte. Und da staunte sie nun wirklich nicht schlecht. Ihre Augen wurden ganz groß, als da so ein richtig riesiges Pokémon da war, und es sah aus, es sah aus, es sah vielleicht aus! Es sah aus, als würde es die nächsten Momente einfach... "STIRBT ES?!", rief Irina panisch aus, oh nein, was sollten sie nur machen?!
Wieder brannten bei dem Mädchen so gut wie alle Sicherungen durch, die vorhanden waren, wenn da überhaupt noch welche von den vorigen Malen übrig geblieben waren, und waren mit einem Zack durch gewesen, ab und davon. Sie rannte in die Richtung des Wailords, welches noch andere fleißige Helfer hatte, und hielt dann in einem Satz inne, um mit großen Augen ihr Augenmerk auf etwas Anderes zu richten. "Oh...", entfuhr es ihr bei der Haarfarbe einer bestimmten Person, die ebenso Platz an diesem Strand gefunden hatte. Und untätig herumsaß! "WOAH KRASS IHRE HAARFARBE IST VOLL TOLL!!", fokussierte sie sich vor Freude richtiggehend schreiend erst einmal auf die erstere Tatsache, die sie mit großer Bewunderung an diesem fremden Mann begutachtete. "Das ist ja schon fast die Farbe von Charlottes Fell!" Nun wurde auch das Flamara wieder mit den Telleraugen ins Visier genommen, die sich eigentlich schon in Ruhe gewähnt hatte, da ihre Trainerin ja wohl bitte nicht wirklich von ihr verlangen würde, da auch nur in die Nähe von dem... Wasser zu gehen, oder?!
"Meinen Sie ich kriege auch irgendwann so coole Haare?", fragte sie ihn dann ganz ernstlich und nachdenklich, wobei dies von dem Anflug von Staunen überblendet wurde.
"Mist, wir brauchen noch mehr Leute!", ertönte es dann von hinten, und mit einem Schlag schaltete sich Irina wieder auf das eigentliche Thema zurück.
"Sie sehen so cool aus, Sie müssen unbedingt auch mithelfen!", meinte Irina aus tiefsten Ernst, wenn das bei ihr denn wirklich existierte. Immerhin war sie mitunter auch eines der Wesen, welches man nur in manchen Belangen wirklich ernst nehmen konnte, aaaaber egal.
#064
Irina mit Eskil & Matthew
Wailord am sterben!

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Di Jul 19, 2016 2:28 pm

Ehw. Okay. Das sah man auch nicht alle Tage. Ziemlich überrumpelt und vor allem auch ziemlich überfordert stand der blonde Trainer im Sand und blickte zu einem verdammt riesigen Pokemon. Ein Wailord. Nunja, das Pokemon war ihm nicht ganz unbekannt, in der Hoenn Region hatte er schon öfters eines dieser riesigen Pokemon gesehen, aber immer im Meer. Und nicht auf dem Strand. Es war ganz offensichtlich, dass das arme Pokemon gestrandet war und aus eigener Kraft nicht mehr ins Wasser konnte. Zig Leute hatten sich vor dem Pokemon versammelt und versuchten dieses wieder ins Wasser zurückschieben. Das…würde definitiv nicht funktionieren. Dafür war das Wailord zu groß und zu schwer. Da konnten die Leute schieben wie sie wollten, passieren würde nichts.
Wobei Matthew natürlich keine Ahnung hatte, was man sonst versuchen sollte. Solche Situationen wurden gemieden! Beziehungsweise waren diese zu selten, als dass Matthew sowas schon einmal erlebt haben könnte.
Also stand der Trainer leicht abseits und sah einfach zu. Was natürlich einige miese Blicke bedeutete. Immerhin könnte er ja auch helfen, statt nur blöd zuzuschauen. Dieser Meinung war auch Tía. Sein Jungglut nahm es direkt als Herausforderung, das Wailord wieder ins Wasser zu bringen und half den anderen Leuten beim schieben. Tía war allerdings genauso erfolgslos wie die anderen Leute.

Plötzlich schrie dann ein junges Mädchen, ob das Wailord denn sterben würde und Matthews Aufmerksamkeit legte sich kurz auf die Kleine. Nein, das Wailord würde bestimmt nicht sterben! Naja…noch nicht. Konnte ein Wailord daran sterben, wenn es zu lange am Strand lag? Er hatte keine Ahnung und nachfragen würde er auch nicht. Dann rannte das Mädchen auch schon zu einem anderen Kerl, welcher ebenso untätig herumstand, beziehungsweise herumsaß wie Matthew selber. Nur mit dem Unterschied, dass sein Pokemon auch nichts tat. Tía hingegen war voller Motivation!

Da das Ganze aber nichts zu bringen schien, kam das Jungglut wieder zu ihrem Trainer und versuchte diesem klar zu machen, dass er doch bitte helfen solle. Matthew sah dies allerdings ganz anders und schüttelte direkt den Kopf. Was für einen Unterschied würde es schon bringen, wenn er ebenfalls anfing zu schieben? Gar nichts.
Worüber sich sein Jungglut sich sofort etwas ärgerte und ihren Trainer dann eben etwas unsanft Richtung Wailord schupste. “Ist ja gut, ich werds ja auch versuchen…“, grummelte er und stemmte sich gegen das übergroße Wasserpokemon. Ohne Erfolg, aber das war klar.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Di Aug 02, 2016 12:44 am

Vorbei war es sogleich mit der Ruhe. Hatte man überhaupt von Ruhe sprechen können, während sich die Anwohner abmühten, ein Wailord zu "retten"? Tatsächlich bezweifelte Eskil, dass dieser kleine Landgang dem Wasserpokémon wirklich gefährlich werden könnte. Er konnte es zwar nicht mit Sicherheit sagen, doch die ausgerufene Frage eines kleinen Mädchens, ob es sterben musste, hielt er für nichtig. Selbst wenn, dann bedeutete es doch nur, dass es ein Wasserpokémon weniger gab. Ihn jedenfalls störte das nicht. Diesen Typen konnte er ohnehin nicht ausstehen und auch Fafnir würde sich wohl hüten, sich in die Nähe des Wassers zu begeben, obwohl er das Wailord mit Sicherheit ohne große Mühen zurück ins Meer zu schieben wusste. Ironischerweise war dieses Stolloss doch noch um einiges schwerer als das gestrandete Pokémon. Konnte man wohl von Glück sagen, dass es "nur" ein Wailord war. Undenkbar, würde Fafnir stecken bleiben.
Das aufgedrehte Mädchen legte ihr Augenmerk bald aber schon auf etwas gänzlich anderes. Im ersten Moment zuckte der Rotschopf sogar zusammen, als dieses Kind ihn förmlich anschrie, um zu verkünden, dass es seine Haarfarbe toll fand. Es war vor allem plötzlich gewesen. Eben noch wunderte das Mädchen sich, ob das Wailord sterben musste und nun verteilte es Komplimente zu Haarfarben. War das ein Fall von "die Jugend von heute" oder war ihm das Wailord nun doch nicht so wichtig? Schnell schweifte der Blick jedoch zum Flamara, als das Mädchen "Charlottes Fell" erwähnte. Jedenfalls vermutete Eskil, dass es der Name dieses Pokémon sein musste. Nein, eigentlich war es sogar so offensichtlich, dass selbst ein Blinder es gesehen hätte. Nun, wenigstens besaß dieses Mädchen ein Feuerpokémon, was wohl wenige Pluspunkte einbrachte. Im ersten Moment konnte Eskil sich nämlich nicht entscheiden, ob er es schlicht als einfach nur nervig abstempeln oder doch einfach aufstehen und gehen sollte.

"Das kommt wohl ganz darauf an. Möglich wäre es.", antwortete er schließlich auf die Frage des Mädchens. Und es kam wohl ganz darauf an, ob sie einen guten Friseur fand. Dass es dafür wohl etwas zu früh war, musste er wohl nicht sagen. Zumindest Eskil betrachtete es stets skeptisch, wenn Kinder, die er vielleicht auf zehn, elf Jahre schätzte, beim Friseur saßen und ihre Haare färbten. Es war schlicht zu früh, um den Verstand kleiner Kinder mit falschen Schönheitsidealen zu verblenden, aber einen Vortrag darüber musste er wohl nicht halten - ihm fehlte ohnehin die Lust dazu und Fafnir würde es auch nicht gutheißen.
"Ich bevorzuge es, diesem Pokémon nicht zu nahe zu kommen." Helfen? Er? Eskil würde doch nicht anfangen, irgendwelche Wailords durch die Gegend zu schieben. Wäre ja noch schöner. Stattdessen lehnte er sich einfach weiter zurück. Ob man das als provokant auffassen konnte? Einige herübersehende Leute fassten es wohl tatsächlich so auf, äußerten sich jedoch nicht und versuchten stattdessen weiter, das Pokémon zurück ins Meer zu schieben. Darunter auch ein junger Trainer, der es wohl nur widerwillig tat. Ein Glück war Fafnir genauso desinteressiert an der Situation. "Mit einem Washakwil wäre die Angelegenheit aber mit Sicherheit einfacher zu lösen.", gab er anschließend zum Besten. Offenbar besaß aber niemand ein Washakwil... oder hatte schlicht und ergreifend keinen blassen Schimmer, wie schwer diese Vögel schleppen konnten. Wailord mochten riesig sein, aber was war das Gewicht schon für ein oder zwei Washakwil?
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Mi Aug 03, 2016 6:49 pm


Irina war in Panik geraten, als sie das Wailord da so hilflos am Strand liegen sah, auch wenn es natürlich irgendwie auch etwas war, was sie nicht so mochte, aber das hatte nun wirklich keiner verdient! So schnell und leicht abgelenkt wie sie war, hatte sie sich dann aber auf ganz andere Informationen versteift, die in ihrem Gehirn ankamen. Zum Beispiel dieser coole Mann mit den ultraroten Haaren, die so unglaublich cool aussahen! Mit einem Haps war sie dann auch schon da gewesen, und starrte ihn mit strahlenden, Feuerfunken sprühenden Augen an.
Ob sie wohl irgendwann auch so coole Haare haben würde?! "Eeeecht?!", stieß sie begeisternd aus, und lachte dabei fröhlich. "Wissen Sie, mein Freund Danyel, der hat schon so gelbe Haare!" Da wäre es ja nur passend, wenn sie auch rote Haare haben wrüde! "Oh... kann ich die auch in lang haben?", fragte sie dann noch weiter, als ihr auffiel, dass Olivier auch meinte, dass sie auch so lange Haare haben konnte! "Da war so jemand, der hatte soooo lange Haare!" Und da deutete Irina eine Spanne an, die so weit war, wie ihre Hände auseinanderliegen konnten, und strahlte dabei vor Begeisterung.
Ihr Flamara wollte sich einfach nur verziehen, doch Charlotte blieb da und seufzte einfach nur. Und da hatte Irina auch wieder ihre Aufmerksamkeiten auf das Wailord geschickt, welches immer noch am Strand lag und doch zu vetrocknen drohte!! Natürlich bat sie dann den Mann um Hilfe, aber er meinte, dass er es bevorzugen würde, dem Pokémon nicht zu nahe zu kommen. "Waaaaas....?", entfuhr es Irina enttäuscht, und es schien, als wäre sie mit einem Mal um ein paar Meter in den Boden gesackt. Sie schrumpfte zu einem Häufchen deprimierten Etwas zusammen, als sie dann rettende Worte in der Dunkelheit vernahm! "AHA!", rief sie aus, und war wieder zu ihrer vollen Größe angewachsen, nun wieder ganz in ihrem Element! Also musste sie nur ein Washakwil ausfindig machen, das würde doch locker klappen!
Sie flitzte also zu irgendeinem random-Trainer, den sie dann sofort ansprach. "Haben Sie ein Washakwil?" Ihre Augen glänzten vor Erwartung, sie waren auf den Trainer gerichtet, der zuerst ebenfalls nicht unbedingt seine Hilfe anbieten wollte, nun aber wegen seinem Pokémon doch dazu kam. "Wir brauchen laut dem Mann da eines, damit wir das Wailord wieder in das Meer schubsen können!", führte sie dann weiter aus, und zeigte dann auf den netten Mann, der ihr den Tipp verraten hatte! Dabei unterdrückte sie stark den Impuls, herumzuhüpfen, weil sie nicht wusste, wohin mit ihrer Energie gerade und WUAH! "Ich fühle mich so, als könnte ich Bäume ausreißen!", meinte sie dann, wieder lachend, und warf die Arme dann doch in die Luft. "Ob ich auch ein Wailord reinschubsen kann?" Sie blickte es prüfend an, und dann wieder strahlend zu dem Trainer.
Charlotte blinzelte ob der Verwandlung, und streckte sich dann, immer noch an Ort und Stelle verweilend. Sie hatte ebenfalls keine sonderliche Lust, sich dem großen Wasserpokémon zu nähern, da waren sich die beiden Rothaarigen wohl ziemlich einig. Sie würde aber auf Anraten von Irina wohl dennoch gehen müssen, doch nun sollte sie die Chance nutzen, da Irina nicht darauf achtete, was Charlotte tat. Aber abhauen konnte (und wollte) sie auch nicht. Es würde nur eine Frage von Minuten sein, bis ihre Trainerin wieder da war, hoffentlich gab es nach der Aktion nur auch etwas Gutes zu essen... Sie gähnte.
#065
Irina mit Eskil & Matthew
Washakwil an Board?

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam So Aug 14, 2016 2:27 pm


Die Kleine war definitiv mit zu viel Tatendrang gesegnet. Matthew hatte sich ziemlich erschrocken, als das junge Mädchen plötzlich zu ihm rannte und ihn fragte, ob er denn ein Washakwil habe. Was zur Hölle sollte das denn bitte sein? Ein Washakwil? Nie von gehört. Aber es schien wohl ein starkes Pokemon zu sein, wenn es das Waillord wieder ins Meer schieben konnte. Trotzdem musste der Blonde erst einmal mit dem Kopf schütteln und die Frage des Mädchens verneinen. “Nein, ich hab kein Washakwil…“ Ob sie aber noch zuhörte, wusste Matthew nicht. Die Kleine fragte dann nämlich schon ob sie das Waillord wieder ins Meer schieben konnte. Glücklicherweise sprang da Tía ein und gab zustimmende Laute von sich. Natürlich glaubte das Jungglut fest daran, dass sie es schaffen konnten! Schnell nahm das Pokemon die Kleine an die Hand und zog es wieder zu dem Waillord und versuchte dieses wieder ins Wasser zu schieben, wollte dem Mädchen so zeigen, wie es funktionierte.

Matthew fragte sich dafür nur, was denn ein Washakwil war und näherte sich dem anderen Trainer, welcher dieses wohl behauptet hatte. “Was ist Washakwil denn für ein Pokemon?“, fragte er diesen dann und hoffte mal darauf, dass dieser auch antworten würde. Vielleicht konnte man so ein Pokemon ja hier in der Nähe finden und um Hilfe bitten? Sollte ja nicht sonderlich schwer sein, ein Pokemon um Hilfe zu beten! Taten Ranger das nicht immer wieder?
Dass diese darin aber auch geschult waren, verdrängte Matthew mal ganz schnell. Einen Ranger aufzutreiben würde wahrscheinlich unmöglich sein. Jedenfalls auf die Schnelle. Musste man es eben selber versuchen!
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Mo Aug 15, 2016 3:55 pm

So wie dieses Mädchen sprach, konnte man ja fast davon ausgehen, dass es in den nächsten Laden rennen und Haare bestellen würde, als würde es sich einen Burger bestellen. Seine Faszination für Haare konnte Eskil ohnehin nicht verstehen und betrachtete das junge Mädchen bloß mit einem missbilligendem Blick, als es davon erzählte, welche Haarfarbe ihr Freund hatte und mit Armbreite versuchte darzustellen, wie lang die Haare von einer anderen Person gewesen waren. Wirklich, dieses Kind war ein ganz anderes Kaliber, als andere Kinder. Viel aufgedrehter und unverständlicher. Da war sogar das Gebrabbel irgendeines Babys aufschlussreicher! Und zwar viel aufschlussreicher.
Zumindest konnte Eskil behaupten, mit dem Flamara dieses Mädchens mitzufühlen, seufzte zeitgleich mit eben jenem Pokémon und hoffte, dass dieses Kind sich bald verziehen würde. Das Flamara konnte es aber ruhig hier lassen. Feuerpokémon waren dem Mann nämlich nur recht. Was gab es auch Schöneres als Feuer- und Stahlpokémon? Vorausgesetzt sie waren nicht so faul wie das Stolloss, das wieder einmal nur schnaubte und damit Sand wegpustete. Außerdem hatte dieses Flamara mit Sicherheit ein sehr weiches und angenehmes Fell. Auch das war Eskil nur recht, während dieses Mädchen sich zunächst enttäuscht gab, dann aber doch wieder vollends entflammte. Viel zu viel Tatendrang. So viel, dass der Rotschopf es wirklich nicht mehr nachvollziehen konnte. Dieses Kind musste doch irgendeine Art Störung haben! War das der Grund, wieso es scheinbar allein in die Welt hinausgeschickt wurde? Damit es anderen auf den Geist geht und nicht den Eltern? Lausig. Ein ganz mieses Spiel, aber... verständlich; wenn dem denn überhaupt so gewesen wäre.

Glücklicherweise rannte das Mädchen dann auch endlich davon, um Fremde zu fragen, ob sie ein Washakwil besaßen. Die armen Leute. Eskil fühlte mit ihnen, auch wenn er im Grunde genommen ganz froh darüber war, dass dieses Mädchen sich neue Opfer aussuchte. Darunter ein scheinbar junger Trainer, dessen Jungglut wohl ebenso viel Tatendrang besaß und dem Mädchen wohl helfen wollte. Ha, da kam doch sämtliche Hilfe zu spät! Vielleicht schafften sie es ja doch, das Wailord zurück ins Meer zu schieben. Der Trainer jedenfalls fragte schließlich, was denn ein Washakwil war. Nicht aus Einall, also. Nach kurzer Musterung kam Eskil zu dem Entschluss, dass er wohl auch nicht aus Kanto oder Johto stammte. Auch, wenn er sich da nicht sicher war. Einflüsse gab es schließlich überall. Zumindest war er nicht aus Kalos! Da war Eskil sich nun jedenfalls wirklich sicher. Auch, wenn das schlicht mit einem Vorurteil begründet war.
"Ein, in dieser Region, heimisches Vogelpokémon.", folgte die stumpfe Erklärung. "Kriegerisches Äußeres, kräftige Klauen, ..." Nah, er würde doch jetzt keine großartige Beschreibung zu diesem Vogel abliefern. Sollte dieser Junge es doch selbst herausfinden. Immerhin musste es ja einen Grund geben, weshalb er in Einall war. Trainerreise war wohl noch das wahrscheinlichste. Also sollte er seine Erfahrungen auch selbst machen. "Jedenfalls kann es Autos durch die Gegend fliegen.", schloss der Rotschopf also und blickte zu dem Wailord hinüber. Trotz seiner Größe war dieses Wasserpokémon eben nicht besonders schwer. Sogar Fafnir war deutlich schwerer. "Da ist ein Wailord wohl das geringste Problem." Vielleicht war es sogar eine Überlegung wert, sich eines anzuschaffen. Obwohl er nicht unbedingt auf Flugpokémon stand. Warum konnte es auch kein fliegendes Feuerpokémon sein?
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Do Aug 18, 2016 1:44 pm


Das Flamara schien auf einen Gleichgesinnten gestoßen zu sein, was die überschäumende Energie Irinas betraf, blickte es den Herrn mit leichtem Misstrauen an, als er zeitgleich wie sie seufzte. Doch er schien in seiner Bewegungsarmut - ganz zu schweigen von Irina, die schon wieder weitergehüpft war - ungefährlich zu sein, weswegen sie es dabei ließ und einfach noch gähnte. Der Kampf von eben saß ihr noch in den Gliedern, und dieses Wailord war ihr, gelinde ausgedrückt, ziemlich egal.
Nachdem Irina einen Tipp vom großen rothaarigen Meister - ähem, bitte was? - erhalten hatte, hatte sie sich sofort auf den Jungen gestürzt, der leider in der Nähe war. Sie fragte ihn direkt mal nach einem Washakwil, doch er schien keins zu haben. Sie zog ein langes Gesicht, ehe sie sich wieder in Windeseile aufgerappelt hatte - war die Reaktion vorher eine Halluzination? - und den anderen Jungen anstrahlte. ABER WOAH KRASS!!! Als sie nämlich fragte, ob sie wohl das Wailord wieder ins Meer schieben konnten, trat noch etwas OBERCOOLES auf das Feld! Sie starrte das Jungglut an, welches ganz definitiv ein Feuerpokémon war, und obendrein... "SUPERCOOL!", rief sie begeistert aus, das Pokémon des Trainers voll Freude anblickend. Hehe, sie erkannte eben Feuer, wenn es da war! "Wir schaffen das ganz sicher!", beschloss Irina dann noch einmal und warf die Arme zuversichtlich und freudig in die Luft, das würde doch ein Klacks werden! - oder so ähnlich. Wenn ihre Charlotte doch nur so tatkräftig wäre... aber diese putzte sich nur gerade wieder das Fell.
Sie hing dem Trainer dann mehr oder weniger an den Fersen, wollte sie aber auch wissen, was eigentlich ein Washakwil war - ähem. Es war also ein Vogelpokémon! "Ein Feuervogel?", hakte Irina mit leuchtenden Augen nach, das wäre ja sooo awesome, denn es klang auch so, als würde es in Flammen stehen, jawohl! Aber woah... Irinas Augen nahmen die Größe von Tellern an, als sie hörte, dass es Autos durch die Gegend fliegen konnte. "Kraaaasss....", murmelte sie erstaunlich leise vor sich hin, ließ die Information erst einmal in sich sacken, das war ja mal... "WIE COOOOOOOL!", rief sie dann aus, und warf erneut die Arme in die Luft - man durfte sich fragen, ob sie wohl eines Tages auch abfielen... - drehte dann noch eine Pirouette oder so etwas Ähnliches, und blickte dann mit Feuereifer von einer Person zur anderen. "Wenn wir das also haben, kriegen wir das Wailord wieder in das doofe Wasser?", fragte sie eifrig, als sie erschrocken eine Hand auf ihren Mund klatschte. Hatte sie gerade wirklich das Wasser als doof bezeichnet? Ihr Blick war ausnahmsweise für längere Zeit als eine Sekunde wirklich bedröppelt, denn man durfte das ja nicht machen, das war gegen... irgendetwas, Mode oder so...? Morsch? Mousse? Mortal... Immortal?
"Das war nicht meine Absicht, ich meinte, äh..." Nun war sie sprachlos. Wirklich... "Es ist so Bäh und Spritz und ZISCH und nicht so... KNISTER, wissen Sie?", versuchte sie ihre Gedanken bezüglich des kühlen und kalten Nass, welches sie nicht besonders mochte, darzulegen. Ohje, das war ihr nun aber echt peinlich... Und dabei mochte Danyel es ja auch so! Aber das war für sie so... bäh. Schlichtweg bäh.
#066
Irina mit Eskil & Matthew
BOAH! und bäh...

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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Do Sep 15, 2016 9:23 am

Tja, Tía war von der Begeisterung der kleinen Dame wirklich begeistert und beschäftigte sie dann auch eine kurze Weile. Erfolglos blieb der Versuch dennoch, das Wailord wieder zurück ins Wasser zu schieben. Hmh, da musste man wohl wirklich weiter überlegen.

Laut dem Rothaarigen sind diese Washakwil wohl wirklich starke Pokemon. Matthew staunte nicht schlecht, als der Ältere meinte, dass diese Vogelpokemon wirklich Autos durch die Gegend transportieren konnte! Wahnsinn. Das würde man einem normalen Vogel doch nie zutrauen, oder? Aber gut, das änderte nichts daran, dass sie kein Washakwil hier hatten. Das junge Mädchen schien wohl auch keines zu haben, da sie wohl glaubte, es sei ein Feuervogel. Eh…nein. Kein Feuervogel. Wenn ich das richtig verstanden habe.“, meinte Matthew also zu ihr und hoffte, sie nicht allzusehr zu enttäuschen. Sie mochte Feuerpokemon wohl ganz gerne. Außerdem musste Matthew sofort an Lavados denken, wenn er Feuervogel hörte. Eines der legendäre Vogelpokemon, von denen er schon das ein oder andere gehört hatte.

“Aber ja, ich glaube das heißt. Ein Washakwil kriegt das Wailord ins Wasser. So fern…wir ein Washakwil bekommen. Kennt ihr jemanden, der eines hat? Vielleicht kann der ja helfen.“, fragte der Blonde einfach mal drauf los. Warum half er überhaupt mit? Eigentlich wollte er doch nur weiter. Naja egal, jetzt wurde es wenigstens etwas interessanter, auch wenn er bezweifelte, dass einer von den Beiden jemanden kannte, der eines dieser Pokemon hatte. Er selber kannte da ja auch niemanden. Er wusste ja nicht einmal, was das für ein Pokemon war.. Ganz klasse. Außer es sollte doch so sein und sie kannten jemanden mit einem Washakwil. Dann würde Matthew wohl doch noch eines sehen!
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam So Sep 25, 2016 2:19 am

Natürlich währte die Ruhe nicht gerade lang. Was erwartete man aber auch, wenn ein Wirbelwind, mit Energie für Zehn, in der Gegend war? So mischte sich das junge Mädchen, dessen Namen Eskil noch immer nicht kannte, doch alsbald in das knappe Gespräch ein, das Eskil mit diesem Jungen führte. Dass es sich bei Washakwil nicht um ein Feuerpokémon handelte, hatte der Junge wenigstens erkannt. Cleveres Bürschchen. Wenigstens er machte diese ganze Situation deutlich angenehmer. Während das Mädchen sich jedoch in seinem Staunen verlor, richtete der Rotschopf sich auf, nachdem er beschlossen hatte, dass es wohl klüger war, nicht im Sand sitzen zu bleiben. Fafnir jedoch blieb reglos liegen, als wollte er Eskil deuten, dass er sich nicht auch nur ein Millimeter vom Fleck rühren würde. Das konnte dem Rotschopf aber nur recht sein. Kaum hatte er sich ausgiebig den Sand von der Kleidung geklopft, setzte er sich auch schon auf den Rücken seines eigenen Pokémons. Ein ganz hervorragender Stuhl.
Fafnir störte das Ganze jedoch keinesfalls. Tatsächlich merkte er kaum etwas davon. Nicht zuletzt war Eskil für ihn jedoch auch das reinste Fliegengewicht. Lästige Schmeißfliegen wurde man doch relativ einfach wieder los. Auch, wenn es sicherlich nicht in Fafnirs Interesse lag, auf Fliegenfang zu gehen. Während Eskil die Beine übereinander schlug und sich mit den Händen am Rückenpanzer seines Pokémons abstützte, lauschte er mehr oder weniger den Worten dieser beiden Kinder. Der Junge hatte immerhin eine gute Kombinationsgabe. Das Mädchen hingegen schämte sich wohl scheinbar lieber dafür, Wasser als doof zu bezeichnen. Wenn es jedoch schon einen Begriff wie "doof" als schlimm erachtete, musste Eskil sich wohl deutlich zusammennehmen. Dann wiederum konnte die junge Dame doch auch sicherlich einfach diverse Ausfälle überhören. Vorausgesetzt, es brachte überhaupt irgendetwas fertig, Eskil zur Weißglut zu treiben. Nun, schwer war das ja eigentlich nicht.

"Richtig.", stimmte er dem Jungen zu. Ein Washakwil war die einfachste Lösung. Nun ja, die einfachste wäre es wohl eigentlich, wenn Fafnir das Wailord zurück ins Wasser schob. Allerdings würde er sich nicht einmal im Ansatz dorthin bewegen; ins Nasse. Dann wiederum war es bei all dem nachgiebigen Sand wohl auch nicht das Beste, wenn dieses Stolloss sich in Bewegung setzte. Nicht, dass es irgendetwas schlimmer machte. "Ich kenne allerdings niemanden, der eines besitzt." Dieser Wirbelwind und der Trainer mit Sicherheit wohl auch nicht. Immerhin wüssten sie wohl, was ein Washakwil war, wenn sie schon mal eines gesehen hatten. Zumindest bei der knappen, wenig aufschlussreichen Beschreibung hätte es doch klingeln müssen! Was war also der Plan? Sich in Ondula auf die Suche begeben? Am Strand herumfragen? Nun, seinen Teil hatte Eskil zur Rettung dieses Wailords ja wohl beigetragen! Auf die Idee, ein Washakwil einzusetzen, hätten die panischen Helfer aber auch kommen können. Warum ihnen das wohl nicht eingefallen war? Vielleicht waren sie einfach viel zu sehr damit beschäftigt, ihre Eimer ins Wasser zu tauchen und das Wailord feucht zu halten, während die anderen schoben, was das Zeug hielt. Ergebnislos.
Rumfragen also? Nicht, dass Eskil vor hatte, sich vom Fleck zu bewegen. War ja schon ein Wunder, dass er sich erhoben hatte, um sich auf sein Stolloss zu setzen! Nun, zumindest wurde das Ganze aber nun halbwegs interessant.
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Mi Sep 28, 2016 4:07 pm


Irinas Kinnlade klappte nach unten, ebenso wie ihr Gesicht einfach und schlicht länger wurde. Wie konnte denn so etwas Cooles KEIN Feuer-Pokémon sein?! Aber gut, das war dann wohl die Welt... Sie nickte eifrig, auch wenn es nach außen hin merkwürdig wirken musste, und knüllte ihre Hände zu Fäustchen. Das war etwas, womit sie sich arrangieren musste, "HA!" ... Sie verharrte nach ihrem kämpferischen Schrei noch eine Weile, ehe sie, spätzünderisch wie sie manchmal war, endlich realisierte, dass dies alles laut in die Welt gegangen war. "Oops. Äh..." Sie kratzte sich verlegen am Hinterkopf, sie sollte doch nicht mehr so laut sein! "T'schuldige."
Es ging auch wieder eher an die Problematik, als sich Irina wieder einigermaßen beruhigt hatte, weil sie schlimme Dinge gesagt hatte, auch wenn sie in ihren Augen wahr... naja, auch egal. Die Zusammenfassung des fremden Jungens klang dann auch für Irina schlüssig, und sie nickte eifrig, das wäre doch ein Kinderspiel, und darin war sie doch als Kind besonders gut, hehe! Leider schien der rothaarige nun keinerlei Connections in diese Richtung zu haben, und sie selbst leider auch nicht. "Ich kenn auch niemanden!" Äh, wobei, eigentlich ja doch, aber wie hieß die Person denn und was war denn überhaupt ihr Name und das war ja irgendwie dieselbe Frage, jep! Also nicht hilfreich.
Kurzerhand, wenn es halt in ihrem Bekanntenkreis nicht gab, weitete Irina das Ganze mal aus, und drehte sich mit einem absolut optimistisch zuversichtlichen freudestrahlenden Gesichstausdruck der absoluten und nicht zu toppenden Zuversicht der Menge am Strand zu, welche wohl ihren extrem intensiven Blick wohl dezent mitbekam. Sie holte tief Luft, als wäre dies ihr großer Auftritt, und formte dann mit ihren Händen einen Trichter um ihren Mund "HAT IRGENDJEMAND VON IHNEN EIN WASHAKWIL?!", fragte sie so laut wie sie konnte, und wirkte dabei freudestrahlend wie eh und je. Ganz große Stille. Jeder schien zu zögern, diesem Gesicht eine Absage zu erteilen, und blickten sich nervös um, hin und her. Es schien nicht wirklich so, wieso sollte denn auch gerade ausgerechnet jetzt jemand ein Washakwil haben? Das war ja eine total absurde Idee! Aber sie klang auch nicht schlecht, also, irgend...?!
"Ein B-bekannter hat e-eines", meldete sich dann ein doch etwas zögerlicher Wicht, so zögerlich wie es nur ging. Sofort drehten sich Irinas Augen zu ihm, ihr strahlend erwartungsvoll fixierender Blick war ja eigentlich schon unheimlich. Sie bewegte sich minimal, als müsste sie diese Information erst einmal verarbeiten, und setzte einen Schritt - Charlotte seufzte schon und trottete los - um dann mit einem Affentempo zu diesem Typen zu sprinten, und ihn weiter mit erwartungsvollen Blick zu fixieren.
"Dann kann uns dieser Bekannte ganz sicher helfen, meinte der da hinten!", rief sie freudig aus, ergriff die Hände des Unbekannten mit Bekannten mit Washakwil - erstaunlich, dass sie überhaupt den Namen des Pokémons bisher richtig sagen konnte - und warf sie in die Luft, wobei der ja auch irgendwie größer war als sie, ha ha... "Oh." Sie bemerkte etwas, und sprintete noch einmal zurück zu den beiden, die vielleicht immer noch an derselben Stelle ausharrten. "Ich bin übrigens Irina Asphen, habe ich das schon erwähnt?", stellte sie sich kurzerhand mit Verspätung und schlechtem Salutieren vor! Ja, dafür musste auch noch die Zeit sein, jep!
Charlotte derweil tat so viel wie zuvor auch, nämlich nichts. Ihr war das echt zu anstrengend, und es ging um Wasser - da war sie ohnehin draußen. (Was sie ja nun eh ohnehin war.)
#067
Irina mit Eskil & Matthew
Washakwil, Washakwil!


[out: Ich dachte, ich treibe es mal voran, wenn irgendjemand damit nicht einverstanden ist, kann der Bekannte ja auch gerade in ... einer anderen Region sein oder so XD]
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Mi Nov 30, 2016 2:36 pm

Energie. Dieses Kind steckte doch voller Energie. Nicht, dass Eskil etwas dagegen hatte. Kinder sollten Energie haben, er verstand nur allzu gut, wieso die Eltern dieses Mädchens es auf eine Reise hatten gehen lassen. Wenn der Energieballen aus dem Haus verschwand, hatte man wenigstens wieder Ruhe. Und Ruhe war doch etwas Schönes! Dass die Kleine niemanden kannte, der ein Washakwil besaß, war auch nicht mehr verwunderlich, nein, eigentlich sogar ziemlich logisch, wenn sie schon nach diesem Pokémon hatte fragen müssen. Es sei denn natürlich, sie hatte schlicht und ergreifend vergessen, was ein Washakwil war. Für ein Kind mochte das vielleicht auch ein viel zu komplizierter Name sein.
Dass der Name nun aber doch nicht wirklich kompliziert war, wurde kurz darauf jedoch regelrecht in die Welt hinausgeschrien. Kontaktfreudig war sie, das musste man ihr lassen, auch wenn ihr plötzlicher Ausbruch Eskil nur ein Seufzen und Kopfschütteln entlockte. Tatsächlich meldete sich auch jemand zu Wort, wenn auch zögernd. Verständlich, wenn man bedachte, dass einfach urplötzlich ein kleines Mädchen nach einem Washakwil schrie. Man konnte Eskils Gesichtsausdruck förmlich ablesen, dass er sich nun lieber aus dem Staub machte - so wie der Junge mit seinem Jungglut gerade. Clever. Doch ehe Eskil sich überhaupt daran machen konnte, sein Stolloss zurückzurufen, deutete das Mädchen in der Ferne auch schon auf ihn. Was genau sie sagte, konnte er zwar nicht ausmachen, konnte sich aber nur allzu gut denken, dass es ein "der da hat gesagt"-Thema war. Das machte auch das Zeigen schon offensichtlich. War ja noch schöner. Da konnte er doch nicht einfach abhauen!

Kurz darauf sprintete das Mädchen auch schon wieder zurück, während Eskil sich mehr oder minder gelangweilt streckte. Er konnte diese Situation nicht unbedingt als ermüdend bezeichnen, immerhin hielt das aufgeweckte Mädchen mit ihrer Energie sicherlich stets das komplette Pokémon-Center wach, wenn es sich dazu entschloss, dort zu übernachten. So jedenfalls schätzte Eskil das Mädchen ein, obwohl jeder Mensch wohl seinen Schlaf brauchte. Irgendwann erschöpfte sich diese Energie auch, oder nicht? Vielleicht war sie ein Wesen von einem fremden Planeten. Vielleicht war es dort Gang und Gebe vor lauter Energie zu strotzen. Vielleicht bildete der Rotschopf sich aber auch nur irgendeinen Schwachsinn ein, um sich das Ganze erklären zu können. Ja, das musste es sein.
"Eskil.", entgegnete er Irina knapp auf ihre Vorstellung. Für einen Nachnamen sah er keinen wirklich Grund. Er war nicht gerade der Typ Mensch, der sich gerne mit "Herr Tjaard" ansprechen ließ. Furchtbare Vorstellung, die sofort wieder verbannt gehörte.
Notgedrungen stand der Rotschopf nun von seinem Sitzplatz auf, als das Stolloss unter ihm sich urplötzlich zu regen begann. Schwerfällig richtete das Stahlpokémon sich auf, schnaubte einmal ausgiebig und laut und betrachtete anschließend das kleine Mädchen mit nun wachsamen Augen. Eine Seltenheit für sich, dass Fafnir einmal Interesse an jemandem zeigte. "Das ist Fafnir.", stellte Eskil seinen stählernen Partner vor, weil er schlicht darauf bestand, vorgestellt zu werden. Zu blöd, dass er es selbst nicht konnte. Vielleicht war das aber auch ganz gut so.
"Und?", begann er dann, weil er schlicht neugierig war, ob das Rumgeschreie etwas gebracht hatte. "Besitzt jemand ein Washakwil, das helfen kann?" Eigentlich konnte ihm das Wailord nur egal sein, aber die Gesichter, wenn ein Washakwil das Wailord zurück ins Meer verfrachtete, wollte er sich eigentlich nicht entgehen lassen. Bestimmt würden es Gesichter sein, die sich die brennende Frage stellten, warum sie nicht auf diese Idee gekommen waren - und das war Eskil nur recht.


[ooc: Ist mit dem Bekannten Okay und Sorry, dass Matthew übersprungen werden wollte, wusste ich bis vor kurzem nicht und als ich's erfahren habe, war da ja dann das andere Problem |D]
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Fr Dez 02, 2016 8:31 pm


Irina war ein wandelndes Bündel an Energie, das stimmte schon! Dass ausgerechnet sie auch Games ziemlich mochte und nicht nur der Grashüpfer draußen in der Prärie (?) war, sondern auch mal in den Welten von abertausenden Pixeln verschwand, ja, das hatte man wohl nicht erwartet! Hehe! Lag vermutlich daran, dass Konsolen so elektrisierend waren... Vor allem, wenn sie einen Kurschluss hatten! (Was bisher nur einmal unwillentlich passiert war, und willentlich nie geklappt hatte.)
Dass sie aber nicht nur unerwartete Hobbys hatte, sondern auch unerwartet Pläne durchkreuzen konnte, was eher noch ihre Spezialität war, wurde auch soeben deutlich und klar! Sie schrie nämlich nicht nur ihren Wunsch in die Welt hinaus, sondern befasste sich auch damit, die Pläne des flüchtenden Unbekannten - kannte sie seinen Namen? - zu durchkreuzen, auch wenn sie davon nichts wusste. Sie sprintete erst zu dem Jungen, der einen Waschakwala-Bekannten hatte (nun setzte ihr Gedächtnis wieder grandios aus), sondern zeigte auch mit großen Augen auf Eskil, zu dem sie dann auch wieder zurücksprintete, weil sie sich ja nicht vorgestellt hatten, wie sie dann wieder bemerkt hatte! Charlotte hatte sich auch nun wieder gestreckt und erhoben, doch dann begann ein ganz anderer Koloss sich zu regen. "Das ist ein cooler Name! Er hat so ein kra oder so, wissen sie? So... ki! KITZ! ... das klang irgendwie falsch." Sie hielt inne und dachte nach, was bei ihr nichts Gutes heißen konnte. "Wissen Sie so... ESKALATIOOON!", rief sie mit einem Mal aus und warf die Arme in die Luft, als dann auch das ihr unbekannte Riesenpokémon sich bewegte und regte.
"Ich dachte, das wäre ein Felsen", meinte sie dann stumpf, als sie das riesige Pokémon betrachtete, ehe ihre Augen zu leuchten anfingen. "DAS IST SOOO COOL!!!" Und sie ging erneut in die Luft, wie warme Luft nach oben stieg, nur halt sehr viel schneller. Dabei wedelte sie noch mit den Armen, kippte mit ihrem Oberkörper nach hinten und hielt die Balance, um wieder nach vorne zu schnellen. "Ahhhhhch..." Sie schien sich wieder auf dem Boden der Ruhe zu befinden, was Charlotte nur Recht war, als sie sich an die Seite platzierte. Sie würde zwar nichts gegen den Koloss ausrichten können, aber sie würde auch nicht zulassen, dass Irina etwas passierte...!
Da wurde sie von Eskil wieder herausgeholt, als er wieder von dem Washakwil sprach. "Ah, richtig, richtig, RICHTIG!" Sie tänzelte wieder in einem schnellen Tempo aufgeregt und spähte nach der Person, die sie eben ausfindig gemacht hatte. "WOAH DA IST SIE JA SCHON!" Und da war dieser Wicht dann da, der sich ein wenig verlassen gefühlt hatte, weswegen er einfach hinter dem Mädchen hergelaufen kam. Besonders sicher wirkte er dennoch auch nicht wirklich.
"Der Bekannte meinte, er würde gleich kommen, aber wieso brauchen Sie denn ein Washakwil?", fragte er zögerlich nach, dieses Glitzern und Funkeln in Irinas Augen war ja beinahe schon mit einer Attacke zu vergleichen...! Und diese ging just in diesem Augenblick weiter an den Rotschopf der Runde, damit dieser seine famose Idee darstellen konnte, sie wollte ja niemanden seines Ruhmes berauben! Oder so ähnlich, aber sie hatte gerade auch einfach nicht mehr die Übersicht. Ihre Gedanken waren... CHAOS!
#068
Irina mit Eskil
WOAHHWOAHFDCHAOS!


[out: Kein Problem, wusste auch nichts davon... und hatte auch PC-Probleme. Yeah. XD Kannst den Bekannten auch gerne npcen, je nachdem, wie schnell die Sache gegessen werden soll XD]
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Sa Dez 17, 2016 4:36 pm

Beinahe überfordert seufzte der Rotschopf, als das Mädchen wieder einmal völlig eskalierte. Eskalation? Sicher, dass sie da nicht von sich selbst sprach? Lieber hätte es Eskil wohl, hätte man seinen Namen unkommentiert gelassen. Schließlich hatte er doch keinen super komplexen, fantastische Eigenschaften ausdrückenden Namen. Also, fast nicht. Hätte er sich mit vollem Namen vorgestellt, dann hätte er sich nun möglicherweise beleidigt gefühlt. "Gibt's bei dir auch 'nen Ausschalter?", fragte er schließlich völlig unverblümt. Natürlich besaßen Menschen keinen Off-Knopf, praktisch wäre es aktuell jedoch schon, wenn sich das Mädchen als Roboter herausstellte. Das hätte auch diese komischen, undefinierbaren Laute erklärt, mit denen es Namen beschrieb.
Dass Irina Fafnir jedoch für einen Felsen gehalten hatte, kam ihm dann doch leicht Spanisch vor. Ein Felsen?! Nein, was immer dieses Kind für Zeug genommen hatte, es tat ihm nicht gut; musste aber gutes Zeug sein. "Ein Stahlfelsen am Strand. Sicher." Nicht im Geringsten konnte er sich ausmalen, wie man ein Stahlpokémon für einen Felsen halten konnte. Fafnir hatte diese Aussage augenscheinlich aber sehr getroffen, sodass er das "cool" vollends überhörte und sich den Sand vom Bauch klopfte. So gut es ihm eben möglich war. Dass er dabei Eskil auffordernd ansah, versuchte der Rotschopf hingegen zu ignorieren. Als ob er jetzt sein Stolloss abklopfen würde! Das kam doch nicht in die Tüte.

Nachdem das Mädchen dann glücklicherweise doch etwas - kaum - heruntergefahren hatte, kam auch schon die Person angetrabt, die es belästigt hatte. Vielleicht war der arme Schlucker verzweifelt, weil man ihn vollgelabert, dann aber stehengelassen hatte. Zumindest sein Verhalten ließ diese Schlussfolgerung zu. Verunsicherte Menschen. Manchmal waren sie Eskil noch am liebsten, weil man sich auf keine große Gegenwehr einstellen musste. Als er schließlich fragte, wozu denn ein Washakwil benötigt wurde, deutete Eskil gelangweilt auf das Wailord, das manche Leute noch immer mit Wassereimern attackierten. Dazu hätte Irina auch schon gar nicht mehr erwartungsvoll schauen müssen.
"Wenn man ein Wailord zurück ins Meer befördern will, braucht man eben einen Plan." Blödes Anschieben und mit Wasser bombardieren schien dem Rotschopf nämlich nicht besonders clever, wenn man sich auf die Stärke von Pokémon verlassen konnte. "Ein Washakwil kann es problemlos stemmen.", fuhr er fort, zuckte dann jedoch mit den Achseln. "Wenn man's dem Wailord angenehmer machen will, besorg' noch irgendeine bequemere Tragmöglichkeit." War ja schließlich nicht unbedingt angenehm, wenn so ein Vogel sich in die Schwanzflosse krallte. Ob man nun ein Seil nahm oder irgendeine möglichst stabile Plane. Hauptsache, das Washakwil konnte das Wailord irgendwie tragen. "Nimm ein Bodenpokémon, lass' es ein Seil, eine Plane, was auch immer, drunter graben und mach's ums Wailord fest. Dann kann das Washakwil es leichter tragen." Nicht, dass es ihn groß kümmerte, aber auf die Idee hätte man ja wohl kommen können! Schließlich halfen Pokémon in allen Lebenslagen, da konnte man sich auch auf sie verlassen, wenn es darum ging, einen fetten Wal zurück ins Meer zu schubsen.
"Meinetwegen kannst du auch selbst ein Loch drunter graben, um eine Plane durch zu ziehen, wenn kein passendes Pokémon zur Hand ist." Aber wer wollte das schon freiwillig tun? Sich unter so einem Wal durchzugraben? Eskil würde sich dafür jedenfalls nicht freiwillig melden. Verdandi, vielleicht, aber das schmutzige Fell im Anschluss, wollte man seinem Pokémon dann doch nicht antun. Und sie war nicht einmal ein Bodenpokémon!


[ooc: NPC du ihn ruhig, ich mag's nicht so gerne, Charaktere zu npc'n, die von anderen erwähnt/ins Spiel gebracht wurden x'D]
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Re: Strand von Ondula

Beitrag von Gastam Mo Dez 26, 2016 9:01 pm


Die Frage, welche Eskil stellte, sorgte tatsächlich für wenige Sekunden dafür, dass Irina erstarrt in die Leere starrte und nachdachte. Da es jedoch für sie eine ganz neue Erfahrung war - was auch ein wenig übertrieben formuliert ist - kam sie nicht wirklich lange damit klar und widmete sich doch lieber direkt der Antwort, die schlicht lautete: "Keine Ahnung." Wobei diese stumpfe Aussage natürlich nicht alles sein konnte! "Haben etwa andere Menschen einen Ausschalter? Funktioniert der dann wie bei meinem 3DS? Geht dann alles... POOOOOOFFF!!! aus?", fragte sie also neugierig und mit glitzernden Augen nach, wobei die wichtigste Frage dann doch noch ausblieb. "Kann man das wieder anmachen?"
Die Unlogik des Stahlfelsens am Strand fiel dem kleinen weltfremden Mädchen aber nun auch erst auf, als Eskil es erwähnte. "Also gibt es am Strand keine Stahlfelsen, okay...", murmelte sie erstaunlich leise vor sich hin, grinste dann aber daraufhin wieder. "Werde ich mir merken!" Interessiert betrachtete sie dann aber den auffordernden Blick von dem Stolloss. Was wollte er denn? "Was will er?", fragte sie dann auch prompt nach, wobei sie sich selbst auch den Sand, der aufgewirbelt wurde, dann von der Kleidung klopfte.

ABER WOAH WARTE ES GAB JA NOCH ANDERE DINGE! Sie blickte mit großen Augen zu dem Rotschopf herüber, als der Junge von vorhin wieder kam und meinte, dass der Bekannte dann auch kommen würde. Aber was war denn eigentlich das Vorhaben? Sie hatte gerade absolut keine Ahnung mehr! Es war alles so aufregend, dass sie, dass sie...! Eskil anstarrte. Erwartungsvolle Kinderaugen hafteten an ihm, auch wenn die Erklärung der Situation, die eher selbsterklärend war, wohl kaum nötig war.
Die nüchterne Erklärung folgte sie mit stetig heftig nickendem Kopf, ja, das klang, logisch, mh-hm, absolut nachvollziehbar! Wie viel sie auch immer davon dann wirklich mitnahm, war wohl die andere Frage, die sie erst einmal nicht klären würden... Der Junge jedenfalls nahm etwas Abstand zu dem etwas kurios energiegeladenen Mädchen, die Ausführungen ergaben zumindest in seinen Ohren auch bleibenden Sinn. "Okay, verstanden! Ich werde mich auf die Suche nach einer Plane machen, denke ich." Vermutlich, um den heftigen Begeisterungsstürmen des kleinen Mädchens mit den schwarzen Haaren zu entkommen, die ihr Flamara mit großen und erwartungsvollen Augen ansah.
Charlotte jedoch gab ihr klar und deutlich zu verstehen, dass sie mit Sicherheit nicht unter diesem Wailord kriechen würde, weil sie das Wasser hasste und Dreckigsein zudem. "Ich kriech drunter!", meinte sie dann auch spontan, und reckte ihre kleine Hand in die Höhe, natürlich nicht ohne selbst dabei ein wenig in die Höhe zu schnellen. Daraufhin erntete sie von ihrem Feuer-Pokémon einen bestürzten Blick, ja geradezu entsetzten Blick. "Na, wenn du nicht gehen willst! Das wird ja wohl nun nicht so schwer, oder?", grinste sie in vollstem Vertrauen in die Ungefährlichkeit jedes Unterfangens dieser Welt.
Sie machte sich dann auch schon wupps auf dem Weg zum Wailord, um den anderen den Plan zu erzählen, den Skil erdacht hatte, aber irgendwie klang dieser Name ja auch falsch... Esstiel? "Der nette Herr dahinten wird uns anleiten!", schloss sie dann jedenfalls ab, wobei sie auch letzten Endes auf den richtigen Namen Eskil gekommen war! Dass ihr Publikum aber verwirrt war, war wohl unübersehbar.
#069
Irina mit Eskil
Die Mission beginnt?!


[out: Okies, gut XD Und sorry für die Wartezeit, Klausuren und Weihnachten sind keine schöne Kombi DX ]
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