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Café Tempuras Empty Café Tempuras

Beitrag von Gastam So Feb 21, 2016 1:00 am

Café Tempuras

Ein etwas kleineres, aber dennoch beliebtes Café im Herzen des neuen Stadtteils von Twindrake City. Die Einrichtung behandelt das Thema Zeit. Die Tischplatten sind mit Glas geschützte, zatsächlich funktionierenden Uhren, während die Tischbeine ein wenig an Pendel aus Standuhren erinnern. Die Stühle sind aus massivem Holz wie bei einer Standuhr. Die Räume sind eher rund gestaltet und verzichten auf Ecken, um den Gästen noch eher das Gefühl zugeben, von Uhren umgeben zu sein.
Wenn man genau hinhört, dann kann man sogar, das leise Ticken einer Uhr hören und zu jeder vollen Stunde ertönt ein leiser, wohlklingender Gong.

Draußen vor dem Café sieht es weniger spektakulär aus, da hier nur simple Metallstühle und -tische abgestellt wurden.

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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam So Feb 21, 2016 1:00 am

Riki | ...
Panzaeron | Dartignis | Togetic | Gramokles
Über belästigende Vögel und mehr~ (#1)

Es war eigentlich ein recht schöner Tag in Twindrake City. Nun, der Polizist grübelte an einem der Tische des Cafés sehr hart über Probleme die ihn plagten und malte mit seinem Finger geistesabwesend Formeln und Zeichnungen auf den Tisch. Er wollte ziemlich bald in seinem Forschungsgebiet weiter machen, wo er nämlich überhaupt keine Fortschritte machte. Leider hatte er so überhaupt keine Ahnung, woran das liegen konnte. Denn würde er Fortschritte machen, müsste er auch nicht mal grübeln. Desweiteren war da noch das Problem, dass er nicht mal wusste, ob das wirklich einen Nutzen hatte. Vielleicht sollte er das ganze Projekt einfach über Bord werfen und aufgeben. Aber über was sollte er denn dann forschen? Das war alles einfach so auswegslos und ärgerlich.

Während der Winzling mit einem Strohhalm die Bläschen des Mineralwassers im Glas aufspießte und somit brutal ermordete (oder es zumindest versuchte), schien sein Dartignis dabei Spaß zu haben, durch die Gegend zu hopsen und diversen Passanten auf die Nerven zu gehen. Ihm war es egal, denn er war gedanklich sowieso abgelenkt. Also konnte sein Vogel genauso gut vor den Gesichtern der Passanten fliegen und es wäre ihm völlig egal. Man würde ja sehen, dass es ihm gehörte, denn Riki war nunmal der Einzige, der zur Zeit bei den Tischen außerhalb des Cafés saß. Oder es für ein streunendes Pokémon halten und einfach ignorieren.

Nun, eigentlich blockierte sein Dartignis gerade jetzt einem Passanten den Weg, und musterte diesen neugierig, als ob sein Pokémon noch nie zuvor so etwas gesehen hatte. Das war wiederum der Vorteil als ein Pokémon. Ihnen nahm man so etwas nicht so sehr übel, wie wenn es ein Mensch machen würde.
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam So Feb 21, 2016 5:39 pm

Naoki war mittlerweile in der Stadt angekommen und wusste nicht genau was er machen sollte. Er wollte reisen, doch was genau er eigentlich machen wollte wusste er nicht. Einfach etwas mehr von all den Regionen sehen, das war klar, aber sonst offenbar nicht. Gut es war viel Arbeit alles sehen zu wollen, aber er wollte ja auch nicht alles sehen sondern nur das was ihn interessierte. Der Tag heute war schön, also stand doch alles unter einem guten Stern. Tama sah es wohl ähnlich und wedelte die ganze Zeit mit der Rute. Naoki hatte das kleine Pokemon auf dem Arm und sah sich wie er etwas um. Shadow war noch in seinem Pokeball und so sollte es auch erstmal bleiben. Naoki seufzte etwas und setzte sich weiter in Bewegung. Er war etwas erschöpft und wollte sich lieber etwas hinsetzten. Erstmal musste er aber dafür etwas finden, fragen wollte er aber nicht, dafür war er zu schüchtern. Doch wie es aussah hatte Naoki Glück, denn ein Cafe schien gerade hier zu sein. Dann sah Naoki wie ein Dartignis ein wenig die Passanten ärgerte oder ablenkte. Das Pokemon nicht aus der Region wenn Naoki sich da nicht irrte, aber das war auch nicht weiter wichtig. Naoki musste nur an dem Vogel vorbei, aber als er das wollte sah das Pokemon ihn an als ob er noch nie zuvor einen Menschen gesehen habe. Dem Pokemon nahm Naoki es nicht übel, aber er wollte trotzdem vorbei. Er sah sich kurz um un erblickte einen Jungen der draußen vor dem Cafe saß. War dies sein Trainer oder war das Pokemon wild. Egal was es war, es sollte ihn doch einfach nur durch lassen. Tama bellte den Vogel an und wollte wohl auch durch. Immerhin konnte einer etwas sagen, denn Naoki traute sich nicht das Pokemon noch den Trainer anzusprechen..
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Mi Feb 24, 2016 9:19 pm

Riki | ...
Panzaeron | Dartignis | Togetic | Gramokles
Über belästigende Vögel und mehr~ (#2)

Das Flugpokémon hatte unglaublichen Spaß dabei, seinen Trainer zu ärgern. Aber Fremde auf die Nerven zu gehen machten sogar viel mehr Spaß, denn dadurch ließ sich auch sein Trainer ärgern. Auch wenn er dies nicht zeigte, so konnte der Phönix Gedanken lesen. Naja, eigentlich nicht, denn das konnte so ein Pokémon nicht. Aber der Vogel kannte Riki sehr gut, was nah genug war. Mit einem recht frechen Zwitschern blockierte es weiterhin den Weg des Passanten, während ein Fiffyen den Vogel anknurrte. Als ob er sich was von dem sagen lassen würde! Wenn das Hündchen es herausforderte, dann würde es einfach das geben, was die Menschen als “Hot Dog“ bezeichneten. Aber das würde seinem Besitzer wahrscheinlich auch nicht gefallen… Der schien jedoch gerade überhaupt nicht aufpassen, da er mit seinen Gedanken an einem anderen Ort war. Da entschied sich das Flugpokémon für eine geniale Idee. Egal ob die klappen würde. Es zu versuchen war jedoch immer gut. Mit einem melodischen Zwitschern flog der Vogel um sein Ziel herum und schlug dann mit seinen Flügeln sanft in die Luft vor seinem ausgewählten Ziel, während er das Fiffyen ignorierte. Phoenix wollte den Jungen damit in die Richtung, in der Riki saß, scheuchen. Hoffentlich ließ sich der Junge darauf ein, denn eigentlich meinte er es nur gut. Naja, um genau zu sein wollte er seinen Trainer nur mit Gesprächen ablenken, damit er weiterhin Blödsinn machen konnte. Auch jetzt noch bemerkte der Polizist nichts von dem Theater, welches sein Pokémon zurzeit abzog. Die Blasen seines Getränks faszinierten ihn zu sehr, um die Welt wahrzunehmen. Vielleicht konnte Riki ja irgendwas in Richtung von Wasser erforschen. Wie man sauberes Wasser produzieren konnte oder so.
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Fr März 04, 2016 5:52 pm

Das Vogelpokemon schien nicht auf die Idee zu kommen aus dem Weg zu gehen, sondern ärgerte Naoki weiter. Auch das knurren von Tama brachte nichts. Nun gut, er war auch nicht sehr bedrohlich, dennoch machte das keinen unterschied. Naoki wusste nicht wirklich was er machen sollte. Das Pokemon ließ ihn nicht vorbei und so einfach würde sich das auch nicht ändern. Das Pokemon schien aber noch vor Naoki überlegt zu haben und wehte ihm nun Luft zu. Ein wenig komisch war es schon. Aber es ärgerte ihn immer noch. Wie schwer war es zu verstehen das Naoki doch einfach nur vorbei wollte? Nun das fremde Vögelchen hatte seinen eigenen Kopf und Naoki bewegte sich von dem Vogel so weg das er auch irgendwie auf das Cafe zu ging. Da es eh sein Ziel gewesen war machte das nichts, aber verwundern tat es hin schon. Nicht nur das es schien auch das Ziel zu haben Naoki näher an den fremden Trainer zu bringen. Dieser war ganz fasziniert von den Blasen in seinem Wasser. Okay, das war etwas eigenartig. Man sah dem Trainer aber ein wenig an das er über etwas nachdachte. Ob er Kummer hatte? Schwer zu sagen, dafür müsste man ihn ansprechen und das traute sich Naoki nun bei Gott nicht! Peinlich war es schon wenn Angst davor hatte andere anzureden, kein Wunder das Naoki nicht so viele Kontakte hatte. Tama fand alles immer noch nervig und knurrte weiter. Er sah nicht ein das dies nichts brachte. Beide Pokemon hatten wohl gerade einen Dickkopf..
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Mi März 09, 2016 9:45 pm

Riki | ...
Panzaeron | Dartignis | Togetic | Gramokles
Über belästigende Vögel und mehr~ (#3)

Inzwischen hatte das Vogelpokémon den Menschen dort hin gescheucht wo es ihn haben wollte. Bei Riki natürlich, damit dieser mal an was anderes dachte als an langweilige Foschungen. Aber die Anwesenheit eines Lebewesens reichte nicht aus, um Aufmerksamkeit von Riki zu erhalten, wesewegen Dartignis ein kleines Liedchen anstimmte. Natürlich mit einer Vielzahl von falschen Tönen, um den jungen Mann extra auf die Nerven zu gehen.

Trotz dem Lärm den das Flugpokémon veranstaltete ließ sich der Polizist nicht ablenken. Den Lärm war er gewohnt, also musste schon was anderes passieren. Deswegen schnappte das Dartignis sich Rikis Zaubererhut und ließ ihn auf Naokis Kopf fallen. Das sorgte nun dafür, dass der Kleine aufsah und eine fremde Person sah. Daneben flatterte sein Dartignis frech ein Liedchen trällernd. "Phoenix, du weißt genau, dass der Hut für dich verboten ist. Du machst alles kaputt, und da Geld nicht auf Bäumen wächst, habe ich nicht die Chance, alles immer wieder neu zu kaufen." Leicht verärgert stand er auf, schnippte seinem Rabauken gegen die Stirn und holte sich sein gestohlenes Kleidungsstück zurück. "Tut mir Leid für die Unanehmlichkeiten. Mein Partner hier versteht häufig nicht, wann der Spaß vorbei ist. Ich hoffe er hat sie nicht allzu sehr belästigt, mein Name ist jedenfalls Ricken Richten." Das Feuerpokémon strahltr inzwischen vor Stolz, da es den Fokus seines Trainers auf etwas anderes gelenkt hatte. Nur wenige Personen und Situationen waren dazu in der Lage. "Ich lade Sie auch gerne hier auf etwas ein, um Sie für diesen Zwischenfall zu entschädigen."
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Fr März 11, 2016 5:33 pm

Noch immer hatte das Vogelpokemon nicht aufgehört ihn zu ärgern. Damit würde es wohl auch nicht aufhören. Letztendlich stimmte es ein Lied an mit einiges falschen Tönen. Tama legte dann auch die Ohren an, ihm gefiel es noch viel weniger als Naoki. Kuerz darauf hörte er Vogel auf und Tama sah zu ihm. Dann merkte Naoki wie etwas auf seinen Kopf fiel. Es war ein Hut. Von wem wohl? Nah gut es war nur noch ein weiterer Mensch hier. Der Verdacht das es der Trainer des Vogelpokemons war verschloss sich. Warum sonst sollte es so etwas tun? Der Mann am Tisch sah dann auch auf und sah zu Naoki und zu dem Dartignis. Es war sein Pokemon und er meinte das der Hit für das Pokemon verboten war, da er immer öfter etwas kaputt machte. Auch auf das Geld welches solch ein Hut kostete spielte er an. Naoki fiel dazu im Moment nichts ein und auch Tama schien nichts richtiges sagen zu können. Er schnipste seinem Dartignis dann an die Stirn und holte sich den Hut wieder. Tama war wieder dabei mit der Rute zu wedeln. Der Trainer wandte sich dann auch an Naoki. Er entschuldigte sich für sein Pokemon und offenbar wusste diese nie wann der Spaß aufhörte. Wenn man es überhaupt als Spaß ansehen konnte. Er stellte sich dann auch vor. Erst wusste Naoki nicht was er sagen sollte. "N-n-nein ist schon gut." meinte er nervös und konnte sich fast selber Ohrfeigen, so sollte man ein Gespräch nicht anfangen. Dann meinte Ricken das er Naoki auf etwas einladen würde um diese Situation zu entschädigen. "D-das ist nicht nötig." meinte er wieder und wollte dabei nicht unhöflich wirken. Jedoch hatte er ein wenig Angst, nicht vor Ricken, aber davor andere anzusprechen...
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam So März 13, 2016 9:58 pm

Riki | Naoki
Panzaeron | Dartignis | Togetic | Gramokles
Über belästigende Vögel und mehr~ (#4)


Es war seltsam, dass der andere so ein Angebot ausschlug. Im Normalfall wurde sowas dankend angenommen, da dies nicht der Normalfall war, vor allem nicht bei fremden Leuten. Hatte Riki sich etwa vertan und diese Geste in der falschen Situation angewendet? Nein, dessen war er sich sicher. Vielmehr lag es an dem Gesprächspartner, welcher scheinbar Probleme damit zu haben schien, problemlos Gespräche führen zu können. Dies konnte schon an dem Stottern erkannt werden. Ein Zeichen für Schüchternheit. Oder es war ziemlich kalt, wobei der Polizist eher auf ersteres tippte. "Natürlich müssen Sie das Angebot nicht annehmen, aber Gesellschaft tut manchmal doch recht gut, wie manche meiner Arbeitskollegen immer meinen. Außerdem würde der Vogel hier-", der Braunhaarige zeigte währenddessen auf das Dartignis, "-Sie sowieso nicht gehen lassen, vermutlich deswegen, weil ich angeblich wieder nur an meine Arbeit denke und mich mal ausruhen sollte. Nett gemeint, ist aber leider die falsche Herangehensweise für das angebliche Problem. Man sollte ein Problem an der Wurzel packen, um es endgültig zu lösen.
Gewissermaßen war der Vogel ja teil seiner Arbeit, also war Riki gewissermaßen immer von Arbeit umgeben, ob er es wollte oder nicht. Aber wenn man etwas von ganzem Herzen gerne tat, dann war es doch keine Arbeit mehr. Viel eher ein Hobby, und deswegen nicht auslagend, erschöpfend oder ausbrennend. Er hatte gewissermaßen seine Interessen mit seiner Arbeit verbinden können und konnte deswegen nich weutermachen, auch wenn es noch so frustrierend war. Witzig, Minuten vorher noch war er berzweifelt gewesen, nun aber hatte Riki wieder sein Ziel vor Augen. Manchmal war es schon fraglich, wer denn nun der Trainer war. Der Mensch oder das Pokémon?
"Ich habe eine Frage an Sie. Denken Sie, dass ein Mensch von seinen Pokémon genauso lernen kann wie ein Pokémon von seinem Besitzer? Diese Frage mag plötzlich kommen, jedoch ist es interessant, was so manch einer darauf antwortet."
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Sa März 19, 2016 5:58 pm

Naoki wollte eindeutig nicht unhöfflich sein, jedoch konnte er nicht annehmen. Wieso? Da gab es keinen Grund, es lag einfach daran das er zu schüchtern war. Vor allem schämte sich Naoki gerade das er so gestottert hatte. Was sollte den nun Ricken von ihm denken? Ein kleines Kind welches sich nichts traut? Nah ja eigentlich wusste Naoki das nicht so genau. Ricken meinte dann das Naoki durchaus das Angebot nicht annehmen musste, jedoch war Gesellschaft manchmal recht angenehm und das wusste Ricken auch. Außerdem schien auch das Pokemon das Problem zu sein. So, so das Pokemon wollte also das sein Trainer mal an etwas anderes als an seine Arbeit dachte. Nun das war sehr aufmerksam von dem Vogel. Der Trainer des Pokemons schien es auch als nett zu empinden, jedoch war die Vorgehensweise nicht nach seinem Geschmack, er machte es wohl eher direkt oder wie sollte man es ausdrücken? Was war den Rickens Arbeit? Diese musste ja der deprimierend sein, wenn man bedacht wie er zuvor da so saß. Oder vielleicht gab es irgendwelche Probleme, aber so genau konnte Naoki das nicht sagen und fragen konnte er bei Himmel nicht. Dann fragte Ricken Naoki etwas was ihn erst etwas ins grübeln brachte. Konnte ein Trainer etwas von seinem Pokemon lernen? "I-ich denke schon das ein Trainer von seinem Pokemon lernen kann." meinte Naoki und war froh antworten zu können, jedoch verwirrte es ihn das Ricken ihn das Fragte..
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Di März 22, 2016 9:53 pm

Riki | ...
Panzaeron | Dartignis | Togetic | Gramokles
Über belästigende Vögel und mehr~ (#5)

Die Antwort war durchaus faszinierend. Zwar war sie nicht so ausführlich wie erwartet, jedoch konnte man sowas durch genaueres Nachfragen ausgleichen. Denn Riki war durchaus daran interessiert welche Art von Wissen diese Person in sich hatte. “Nun, hatten Sie eine solche Situation schon einmal am eigenen Leib erlebt? Eine These sollte immer mit Beweisen belegt werden, damit sie glaubwürdiger erscheint“, warum sagte er das wenn er sich selber zurzeit nicht mal daran hielt? “Meine Pokémon haben mir zum Beispiel schon gezeigt wie man gute Papierflieger baut. Das mag zwar wertlos erscheinen und auch merkwürdig, aber ohne sie wäre ich niemals auf die Idee gekommen diese Vorgehensweise zu verwenden. Das war natürlich nur etwas Praktisches. Ein Pokémon als Begleiter kann einem viel beibringen, wenn es um Gefühle geht. Sowas ist faszinierend wenn man bedenkt, dass Menschen in der Rangordnung der Rechte gerne mal über Pokémon gestellt werden. Dabei haben sie genauso Bedürfnisse und Wünsche wie mir. Wenn sie reden könnten, wäre vieles um einiges leichter für sie…“ Auch das wäre interessant, wenn man hier Fortschritte machen könnte. Denn manchmal wüsste Riki schon gerne, was seine Pokémon ihm mitteilen würden. “Es wäre sicherlich interessant, wenn eines Ihrer Pokémon ohne Umwege mit Ihnen sprechen könnte, nicht wahr?“

Solche Fragen kamen einfach in einer solchen Situation unerwartet, an einem solchen Tag vor einem Café während die Passanten unbekümmert und unbeschwert ihrem eigenen Leben nachgehen. Trotz der Höflichkeit, die der Polizist an den Tag legte, würde er so manchen Personen mit solchen Fragen einfach zu nahe kommen. Jedoch konnte er nichts gegen diesen enormen Wissensdrang tun. Hoffentlich würde Naoki ihm das verziehen.


Zuletzt von Riki am So Apr 03, 2016 10:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Gastam So März 27, 2016 4:09 pm

Naoki wusste nicht genau wie er dem bisher noch recht Fremden gegenüber stehen sollte. Für ihn war es immer schwer Gespräche anzufangen oder besser gesagt so wirklich richtig zu antworten. Ricken fragte dann ob Naoki je solch eine Situation erlebt hatte nach der er fragte. Nun musste Naoki wirklich überlegen ob das eigentlich je der Fall gewesen ist. Es war schwer zu sagen. Zuerst erzählte Ricken jedoch von etwas was er durch seine Pokemon lernte. Nun es war wirklich nichts wirklich besonderes, aber alles war schön was man von ihnen lernen konnte. Danach stellte sich die Frage ob es nicht interessant wäre wenn die Pokemon mit einem reden könnten. "Nah ja, v-vielleicht wäre es interessant, aber auf eine bestimme Art und Weise verstehe ich meine Pokemon. O-oder zumindest in etwa weiß ich was sie mir sagen wollen." gab Naoki dann zu und lächelte leicht. Tama kommentierte dies mit einem leisen wuff. Er stimmte wohl zu oder so ähnlich. Dennoch wusste er zu der ersten Frage von Rickens Seite keine wirkliche Antwort. Ihm fiel im Moment nichts ein, auch wenn er sich sicher war das man so einiges lernen konnte. Was sicher mehrere Dinge sind. Doch je mehr Naoki überlegte desto weniger fiel ihm ein. Tama und Shadow waren immer für ihn da, aber ob sie ihm etwas beigebracht haben. Ein wenig mehr Vertrauen und Selbstbewusstsein, aber sonst nichts...
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Beitrag von Gastam So Apr 03, 2016 10:43 pm

Riki | Naoki
Panzaeron | Dartignis | Togetic | Gramokles
Über belästigende Vögel und mehr~ (#6)

Auch wenn die Antworten des Jugendlichen auf den ersten Blick sehr lückenhaft und unzufriedenstellend aussahen, so waren sie in Wahrheit eigentlich doch sehr interessant. Denn etwas musste aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet werden, damit keine Fragen mehr offen blieben. Dahingehend war Naoki doch eine Hilfe. "Genau das. Genau das macht diese Wesen interessant. Trotz der Hürden, die uns Mutter Natur in den Weg stellt, finden wir dennoch Möglichkeiten, zu kommunizieren. Auch wenn dies noch so klein ist, gibt es diese Möglichkeit!" Dieses Gespräch weckte wieder die Lebensgeister des Polizisten. Zuvor war er niedergeschlagen gewesen, doch waren seine Sorgen vom Winde verweht. Sein Dartignis bemerkte dieses und freute sich. Seine Freude behielt es jedoch für sich. Als ob es mit dem Hündchen feiern würde.
"Pokémon haben überraschende Effekte auf einen, besonders auf Minderjährige. Die Begleiter stärken einen, oft unbewusst, in verschiedenen Sachen. So wird man beispielsweise selbstbewusster, oder auch gutmütiger. Die Effekte sind unglaublich."

Inzwischen war ein Kellner wieder gekommen und fragte danach ob jemand etwas wollte. Riki war bewusst, dass er sich unbeliebt machen würde, wenn er nichts weiter als Wasser bestellen würde. Deshalb blieb ihm keine andere Wahl, als ein Stück Kuchen zu bestellen. Natürlich würde er vorher den Vogel vorkosten lassen. So naiv war er nicht, so leicht würde er nicht etwas Essen, ohne zu wissen was darin enthalten war.
Der Kellner wollte, nachdem er die Bestellung des Polizisten aufgeschrieben hatte, nun auch wissen, ob Naoki etwas wollte.
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Fr Apr 08, 2016 7:36 pm

Irgendwie hatte Naoki ein bisschen Wissensbisse wenn er betrachtete wie klein und löchrig seine Antworten doch waren. Nah ja aber jeder konnte anders formulieren. Nach der Antwort seinerseits schien Ricken es ebenfalls so zu sehen. Er meinte genau dies machte Pokemon so interessant. Und auch was er sagte stimmte, egal wie schwer es doch war, irgendwie verstand man seine Pokemon dennoch. Der bisher noch recht Fremde schien nun doch etwas mehr aufzublühen was für Naoki an sich eine gute Sache war, jedoch war er schon etwas überrascht gewesen. Vielleicht war es genau das was das Pokemon von Ricken erreichen wollte. Dieser Elan welcher sich jetzt zeigte sollte wohl wieder an die Oberfläche gelangen, immerhin wirkte er nun nicht mehr ganz so niedergeschlagen. Tama schien dies eher zu verwirren, er war eben noch jung und musste noch lernen das es durchaus Menschen gab die schnell eine andere Laune bekommen konnten. Er erklärte dann das Pokemon auf Minderjährige eine Wirkung hatten. Man wurde durch sie unbewusst selbstbewusster oder gutmütiger meinte er. Ja das wusste Naoki und nickte nur. Er selber wusste dies weil er durch Tama und Shadow etwas mutiger wurde, wenn auch nur wenig. Wenig später kam wieder ein Kellner und fragte ob jemand noch etwas wollte. Ricken bestellte sich ein Stück Kuchen auch wenn er dabei etwas komisch wirkte. Und dann fragte er auch Naoki. Da er wusste das es nicht toll war nun nichts zu Bestellen entschied er sich einfach dazu einen Tee zu bestellen. Vielleicht konnte er sich auch mit bisher zwar für ihn fremden, aber dennoch netten Mann unterhalten..
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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam Fr Mai 13, 2016 10:23 am

55 // Silvester
cf. Route 9

"Das ist ja so unglaublich EPISCH!", rief das weißhaarige Mädchen begeistert, als sie das Cafe Tempuras betraten. Der Weg nach Twindrake City war nicht mehr weit gewesen und beide hatten sich darauf geeinigt erst einmal in einem Cafe zu rasten, schließlich hatten sie ja heute schon ziemlich viel erlebt (und es geschaffte eine Biker-Bande nach ihren Pokemon zu benennen...), da konnte man auch mal eine bestimmte Zeit einfach herum sitzen und sich entspannen! Nachdem die beiden die Komplexität des neuen und alten Stadtteiles analysiert haben hatten sie sich dazu entschlossen den neuen Stadtteil zu besuchen und waren auf das Cafe Tempuras gestoßen, welches Saari sofort verzaubert hatte.
Ohne auf Silvester zu warten und mit Reeves Fiffyen im Schlepptau lief Saari quer durch das Cafe nach draußen auf die Terrasse - da würde sie heute speisen! Die Aufmachung des Cafes begeisterte Saari zunehmend, egal wo sie auch hinsah. Kaum hatte sie sich an einen der Tische gesetzt und Silvester hatte sie eingeholt starrte sie schon total begeistert den Tisch an sich an. "Silvi, das sind Uhren!", murmelte sie begeistert und betrachtete das Zahlenblatt fasziniert. Wie kam man nur auf solche Ideen? Der Besitzer des Cafes musste ein Genie sein, anders konnte Saari sich das nicht erklären! Das Fiffyen hopste auf Saari Schoß und betrachtete den Tisch genau so wie seine Nicht-Besitzerin, schien aber nicht ganz so begeistert davon zu sein wie Saari selbst. Aber das bemerkte das Mädchen gar nicht, denn es war schließlich viel spannender darauf zu achten ob man auch ein Ticken hören konnte!

Saari wurde erst wieder aus ihrer Konzentration gerissen (und ja, man konnte ein leises Ticken hören), als eine Frau mit einem Notizblock neben ihr stand und Silvester und sie freundlich begrüßte und ihre Bestellungen aufnehmen wollte. "Oh!", meinte sie und schreckte auf, grinste dann ein wenig blöd. "Können... Können Sie gleich nochmal wieder kommen?", grinste sie schüchtern. "Ich muss mich noch entscheiden!" Die Kellnerin lächelte Saari an und nickte, sah dann zu Silvester, nickte wieder, und drehte wieder um. Saari warf Silvester einen "Wie Peinlich"-Blick zu und schnappte sich eine der Karten die auf dem Tisch lagen. "Was nimmst du denn?", fragte sie fröhlich und blätterte durch die Angebote. "Ich glaube ich nehme einen Sinelbeeren-Kuchen und einen grünen Tee..", spekulierte sie weiter während sie herum blätterte und sah dann zu Silvester. "Und du?"
Als die Problematik des Essen Bestellens hinter ihnen lag faltete Saari die Karte wieder zusammen und legte sie zurück auf den Tisch um das Fiffyen auf ihrem Schoß zu kraulen. "Ich bin so gespannt wo Henry wohl ist! Ich hoffe Tamora freut sich Delilah wieder zu sehen." Sie seufzte kurz fröhlich, da piepte ihr Viso-Caster. Saari hob kurz eine Augenbraue und musterte Silvester skeptisch (als hätte er ihr gerade per Gedankenkraft eine Nachricht geschickt), zog das Kommunikationsgerät aus ihrer Tasche und las die Nachricht - und mit jeder Sekunde die verstrich hellte sich ihr Gesicht mehr auf. Saari tippte eine Antwort und steckte das Gerät wieder weg, ehe sie Silvester strahlend ansah. "Mama und Papa haben ein Geschenk für mich!", meinte sie fröhlich und grinste. "Ich soll wenn ich Zeit habe zum Pokemon Center gehen und mich mit ihnen in Verbindung setzen. Und ich soll dir liebe Grüße ausrichten und dir sagen, dass du immer frische Unterhosen anziehen sollst." Saari kicherte kurz amüsiert.

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Café Tempuras Empty Re: Café Tempuras

Beitrag von Gastam So Mai 15, 2016 1:58 pm

#053
Tickende Uhren


cf. Route 9

Es hatte nicht lange gedauert, bis sie in ein Café spaziert waren, was beiden mehr oder weniger gefallen hatte. Und es hatte auch nicht lange gedauert, bis sich Saari auch sogleich einmal in dieses Café "verliebte". Es war ein außergewöhnliches Konzept, was das Café verfolgte, das musste selbst Silvester zugeben, doch ihn interessierte es dann ... irgendwie doch nur mäßig. Vielmehr wunderte er sich, dass die Uhren tatsächlich zu funktionieren schienen, während das Corasonn fast die gleiche und die selbe Begeisterung für das Ganze teilte wie die kleine Schwester ihres Trainers bereits, als sie eingetreten waren. Es schloss beinahe genießerisch und nachdenklich die Augen, hörte dem leisen Klang der Uhren, das kaum merkliche Ticken der Uhren zu, während sie immer noch mühelos mit den beiden Menschen und ihren Begleitern Schritt halten konnte.
"Hatten wir nicht schon einmal über ... diesen Namen gesprochen?", seufzte er nur, als sie ihn auf die ganz offensichtlich oft vertretenen Uhren aufmerksam machte, seine Stimme klang amüsiert und seufzte doch gleichzeitig im Atemzug. Er nickte jedoch auf ihre Aussage hin, wobei er sich nicht sicher war, ob sie das überhaupt sah.
Jedoch nahmen sie außerhalb der inneren Plätze auf der Terasse Platz, was dem Top 4 nur allzu recht war, würde eine eventuell anhaltende Welle der Begeisterung dann eher im Wind verklingen, als ein Echo in den Räumlichkeiten hinterlassen. Und außerdem war frische Luft auch einmal gut, nachdem man Zylinderbrückenluft und Einkaufszentrumluft (und ... Damentoilettenluft, ha ha) schnuppern durfte.
So konzentrierten sich seine Blicke eher auf alles drum und dran und nicht immer wirklich auf die Uhren, wobei er sein kleinen Corasonn sogar auf den Tisch gehoben hatte - noch speisten sie ja nicht -, damit dieses den Tisch in all seiner Pracht begutachten konnte.

Bevor Silvester seine kleine Schwester aber in all ihrer Versunkenheit, die dem Tisch und der Uhr darunter (?) galt, auf die nahende Bedienung aufmerksam machen konnte, war diese auch schon bei ihnen angelangt und wollte so eben die Bestellung aufnehmen. Nun, scheinbar waren beide recht verpeilt gewesen, denn auch Silvester schien keinen einzigen Blick auf die Karte riskiert zu haben. Während Saari sich einer Bestellung entzog, hatte sich Silvester in Hinblick auf das Getränk schon entschieden. "Bereiten Sie hier ihren Kakao mit Schokolade oder Pulver zu?", fragte er beinahe schon mit sehr fachmännischen Ton, während die Bedienung nicht lange überlegen musste.
"Wir servieren für gewöhnlich heiße Milch mit hochwertiger Trinkschokolade am Stiel, wir haben Zartbitterschokolade, Vollmilch und weiße Schokolade zur Auswahl", erklärte sie ihm ausführlich über deren Sortiment an Trinkschokolade, Kakao oder wie man das auch immer nannte.
"Das passt sehr gut, dann einmal diese Trinkschokolade - bitte jedoch mit zwei dieser Schokoladen am Stiel, danke schön", bestellte er schon einmal sein Getränk, wobei er sich nicht sicher war, ob einer dieser Schokolöffel doch nicht besser war ... Die Bedienung schien nur in einem kurzen Moment verwirrt zu sein, ehe sie jedoch ihre Professionalität zurückgewann und kurz mit Silvester den Preis über diesen ... außergewöhnlichen Zusatz verhandelte.
Dann war sie auch schon wieder weg, um zu einem späteren Zeitpunkt wohl erneut zu erscheinen. Währenddessen überlegte Saari, was sie denn nehmen könnte und auch Silvester riskierte - endlich - einen Blick in die Karte. Hm. Hm. Hm. "Ich denke, ich nehme den Früchtekuchen zum Kakao ...", überlegte er kurz, zu süß hatte er es nun auch nicht haben wollen, auch wenn Schokoladenkuchen ebenfalls nie verkehrt war ...
"Nun, irgendwo in der Stadt oder in der Nähe müsste er sich eigentlich aufhalten, vielleicht ist er aber auch ganz woanders?", mutmaßte er, als sie die eher rhetorische Frage nach dem Verbleib des Feuerarenaleiters dieser Stadt stellte. Dass sich zwei Pokémon einer Art mochten, war zumeist nicht verwunderlich, sodass er nur langsam nickte, während er das Corasonn vor ihm anstupste. Auf ihren skeptischen Blick nach dem Viso-Caster hin erwiderte er nur einen beinahe ebenso skeptischen Blick, allerdings mit der Nachricht: Also, ich war es nicht.
Tatsächlich stellte es sich heraus, dass ihre Eltern ihr etwas geschickt hatten und sie es sich bald abholen sollte. Er nickte langsam, musste bei dem letzten Satz jedoch ebenso lächeln, seufzend. "Was denken sie nur immer von mir ...", seufzte er theatralisch auf und schüttelte nur leicht den Kopf, "Ich reise immerhin schon seit mehr als ... zehn Jahren?" War er etwa schon so alt? Tja, wie die Zeit nur verging!

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Beitrag von Gastam Do Mai 19, 2016 12:01 pm

56 // Silvester

Also Saari musste wirklich zugeben, dass Twindrake City mit diesem Café sowieso schon Pluspunkte gesammelt hatte. Sie hatte zwar noch rein gar nichts anderes von der Stadt gesehen (außer eben die paar Straßen bis zu dem Café), aber sie liebte die Stadt jetzt schon, einfach aus Prinzip, weil hier so ein cooles Café stand. Das war zwar ziemlich voreilig und auch unüberlegt, aber… Hallo?! Tische die eigentlich Uhren sind! Gibt es etwas cooleres?! Nein, definitiv nicht! Wer auch immer der Besitzer dieses Café war, war ein wahres Genie… der Uhren liebte. Vielleicht konnte sie ihn ja irgendwann mal kennen lernen…
Ihre Freude über dieses Etablissement wurde auch nicht durch Silvesters Anti-Freude gekränkt. Ihr großer Bruder schien von den Uhren nämlich gar nicht so angetan wie die kleine Schwester, was Saari nun wirklich überaupt nicht nachvollziehen konnte. Aber Silvester begeisterte sich ja eh nur für komische Dinge. So wie Steine. Komisch. Einfach nur komisch. Es gab so viele bessere Typen, aber naaaja. Was konnte Saari da schon dran machen! Ihr Team war eine bunte Mischung aus allen möglichen Typen – sich vorzustellen sich nur auf einen einzigen spezialisieren zu können war für sie ein komplettes Unding, auf das sie getrost verzichten konnte. Aber jeder wie er mochte…!
Saari sah schließlich auf als sie sich setzten und schenkte Silvester einen frechen Blick, wie sie es so gerne tat. “Ich werde nie aufhören dich Silvi zu nennen.“, gab Saari zurück und zuckte gleichgültig mit den Schultern. Jeder hatte eben sein Päckchen zu tragen und bei Silvester hieß es eben Silvi. Allerdings durfte auch nur Saari ihn so nennen, nur, dass das klar war!

Die Bedienung, die Saari so unhöflich ignoriert hatte, schien die Begeisterung über die Aufmachung des Café aber in ihrem Gesicht zu sehen und nahm ihr nicht übel, sie einfach wieder weg zu schicken – ein Glück, denn das Letzte was Saari sein wollte war unhöflich! Mit gehobenen Brauen betrachtete sie Silvester, während er die Dame über verschiedene Kakao-Arten und deren Zubereitung ausfragte. Wie konnte man nur so pingelig sein…! Das Mädchen tauschte einen vielsagenden Blick mit dem Fiffyen aus, dann hatte Silvester sich schließlich auch entschieden (und die Bedienung ziemlich verwirrt). Die Kellnerin verschwand mit einem höflichen Lächeln, würde aber wohl schon bald wieder kommen; Saari hatte schließlich noch nichts bestellt.
Sie nickte Silvesters Entscheidung, sich ebenfalls einen Früchtekuchen zu bestellen, ab und faltete die Karte schließlich zusammen. Das ging ja schneller als gedacht! Das Gespräch schwankte auf Henry um und Saari runzelte kurz nachdenklich die Stirn. “Hoffentlich ist er überhaupt in der Stadt.“, seufzte sie und brummelte vor sich hin. “Nicht, dass ich hier bin und er ist irgendwo anders!“ Das wäre ja wirklich das schlimmste Szenario, das Saari gerade in den Sinn kam! Sie hatte sich doch so gefreut Henry und Delilah wieder zu sehen…. “Was willst du denn machen während ich Henry besuche? Oder willst du mitkommen?“ Saari konnte sich nicht wirklich vorstellen, dass ihr Bruder so viel Spaß daran haben würde neben ihr zu stehen während Saari mit Henry über irgendetwas schwärmte…

Saari hob schließlich die Schultern an und steckte den Viso-Caster wieder weg. “Hoffentlich hast du in den 10 Jahren mal deine Unterhose gewechselt.“, meinte sie stumpf und grinste schief.

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Beitrag von Gastam Do Mai 26, 2016 1:53 pm

#054
Das Jahr hat normal ganze dreihundertfünfundsechzig Tage.


Nun, scheinbar machte das Café in Saaris Augen durchaus etwas her, doch der junge Mann begeisterte sich zugegebenermaßen nicht wirklich dafür. Es war eine interessante und außergewöhnliche Ausstattung, keine Frage, doch ... Begeisterung sah man bei ihm immer wieder andererorts. Nun also setzten sich die begeisterte Schwester und der schwerfällige Bruder und verstrickten einander in eine Konversation, bei der Silvester schließlich seufzen musste, sich fragend, wer von ihnen eigentlich noch einmal das schlimmere Gedächtnis hatten - manche Sachen prägten sich ihm ebenso ein und seinen Namen würde er auch niemals vergessen. "Hatten wir nicht da eine Art ... Abkommen?", versuchte er also an das eine Versprechen zu erinnern, doch wenn sie sich nicht an ihre Abmachung hielt, müsste er sich ja auch nicht weiter daran halten, oder nicht? Man musste ja Gleiches mit Gleichem vergelten!

Die Bestellung seinerseits lief durchaus so ausführlich ab, als würde er über den passenden Wein zu einem Gericht wie auch über die perfekte Temperatur reden - leider mochte der junge Mann Alkohol nicht wirklich und so war das einzige, worüber er sich mit der Bedienung unterhielt, dunkler, dunkler Kakao. Oder Trinkschokolade oder Schokolade oder welche Namen dieses braune Gebräu auch immer noch hatte.
Als er fertig war und die Bedienung vonstatten ging, widmete er sich wieder Saaris Worten. "Nun, er ist Arenaleiter, ich würde ihm eigentlich nicht raten, sich wirklich weit von der Stadt zu entfernen, oder hat er ein Flugpokémon?", äußerte er seine Vermutung (natürlich, er, als Neuankömmling in der Top Vier, meilenweit von seinem Kampfplatz entfernt, ohja, ohja) und stellte in gleichem Maßen eine Frage. Ein Flugpokémon war äußerst praktisch und auch er beherbergte eines, wenngleich es nicht ganz so zuverlässig war wie man eigentlich meinen durfte. Nun, jedem das seine. Die Frage, was er nun machen sollte, läutete ein kleines Grübeln bei ihm ein. Was er nur machen wollte ...? Anders als Saari stand er nicht so sehr auf Sightseeing, hatte keinerlei Kontakte mit Personen, die sich in Twindrake City aufhielten, ... Kurz: Die Stadt war für ihn bis auf das Ausfindigmachen von ein paar Buchläden eigentlich ziemlich langweilig und seine Schwester auf Treffen mit Bekannten begleiten, nun, das war eher eine andere Sache ... und Saari war ja auch schon groß genug, um auf sich selbst aufzupassen. "Ich denke, ich werde auf den umliegenden Routen trainieren", stellte er also nach reiflicher Überlegung fest, "Pass auf dich auf, wenn es so weit ist, hm?" Hier stellte sich seine zunehmende Abneigung gegen jedwelche Fernkommunikation, die dem traditionellen Wege des Briefverkehrs nicht entsprach, mal wieder als ein Hindernis dar. Saari hatte einerseits keine Möglichkeit, ihn bei Problemen zeitnah zu kontaktieren, er hatte auch keine Möglichkeit, sie bei Problemen oder Nachfragen zeitnah zu kontaktieren. Tja, so fühlten sich also Menschen vor hunderten von Jahren? Irgendwie nostalgisch. ... Nicht.

"Stell dir vor", sagte er mit räuspernder Stimme, "Ich habe meine Unterhose mehr als sechsunddreißigtausendfünfhundert Mal gewechselt." Er war doch kein Mensch von unhygienischer Manier, nein, so viel Faulheit war ihm noch abhanden gekommen! Eine andere Bedienung näherte sich nach dieser heldenhaften Aussage wieder dem Tisch, anders als die Bedienung, die sie bereits bedient hatte, und brachte lediglich den Kakao, wie geordert mit zwei dieser Schokoladen - und stellte sie höflich vor Saari ab, ehe sie sich leicht verbeugend wieder abzog. Unauffällig zog der junge Mann die Schokolade zu sich herüber. Dass das aber auch immer häufiger passierte ...!

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Beitrag von Gastam Do Mai 26, 2016 3:33 pm

57 // Silvester

Saari ignorierte ganz gekonnt Silvesters Erwähnung ihres Abkommens und starrte stattdessen in den Himmel, als hätte sie ihn nicht gehört. Püüh. Auch ein Abkommen würde sie nicht hindern, ihn so zu nennen! Irgendwann würde er irgendwo sitzen und sich denken „Hach, wäre doch meine super tolle, sehr begabte und wirklich faszinierende Schwester hier und würde mich Silvi nennen, dann wäre ich so glücklich!“, da war sich Saari so sicher wie bei sonst nichts! Aber sie ließ den Gedanken unausgesprochen, denn sie wusste ganz genau, dass Silvester das nicht zugeben würde (auch wenn es wirklich stimmte!).

Silvester hatte schließlich seine super special Bestellung abgeschlossen und die arme Kellnerin wieder aus ihrem Leid entlassen, so dass sie die Flucht ergreifen konnte. Saari hob kurz die Augenbrauen und sah der Frau hinterher, dann wieder zu Silvester. “Von Schokolade wird man FETT.“, merkte sie mit unschuldigem Blick an und musterte dann wieder die Tischplatte und die tickenden Zeiger. Jaja. Ihr Bruder würde FETT werden. Wie ein Relaxo. Und dann würde sie ihn auslachen und sagen „Ich habs dir ja gesagt! Damals, als wir im Café Tempuras waren, da hab ich’s dir gesagt!“. Oh, das war eine wunderschöne Vorstellung, auch wenn ein übergewichtiger Silvester an sich nicht schön anzusehen war… Aber naja. Er war ja alt genug um auf seine Ernährung zu achten, da musste Saari ja wohl nichts mehr sagen. Oder etwa doch?!
Die Koordinatorin nickte kurz auf Silvesters Worte hin, auch wenn er selbst das perfekte Anti-Beispiel zu seiner These war. “Ich hoffe einfach mal auf das Beste.“, murmelte sie und schürzte kurz die Lippen. Wenn Henry nicht da war würde sie ihm einen fiesen Brief hinterlassen, oh ja! Und dann… würde er sich wundern und sich fragen, was nur wichtiger hätte sein können als ein Treffen mit Saari. War zwar ziemlich unwahrscheinlich, aber erschien Saari nichtsdestotrotz doch als ziemlich möglich. “Und äh… weiß ich gar nicht. Also ich weiß nicht mal, welche Pokemon er außer Delilah noch besitzt.“ Jetzt kam Saari sich doch ein wenig blöd vor, aber was konnte sie denn schon dafür, dass sie Henry auf einem Wettbewerb kennengelernt hatte und deswegen auch nur das Pokemon gesehen hatte, mit dem er angetreten war? Pff. Aber da er Feuerleiter war gab es schon viele Möglichkeiten für ein Flugpokemon… Saari würde ihn bei Zeiten einfach mal fragen.
Training! Eigentlich wäre ein Training für ihre Pokemon auch mal wieder was gutes, aber wenn sie ehrlich war hatte sie da nicht so viel Lust drauf… Der nächste Wettbewerb war eh noch weit weg, also gab es deswegen ja auch keinen Stress. Auf Silvesters Plan hin nickte sie also und verzog kurz den Mund. “Aber wehe du gehst zu weit weg.“, warnte sie ihn und verengte die Augen. “Sonst werde ich böse.“ Was eine Drohnung!

Schließlich kam die Kellnerin, oder eher eine andere Kellnerin, mit Silvesters Kakao + Schokolade und stellte die Sachen vor Saari ab. Eeey. Das stimmte nicht. Verdutzt blickte Saari das Heißgetränk an, ehe Silvester es auch schon verschmitzt zu sich schob. “Tja.“, meinte sie darauf nur und zuckte mit den Schultern. Kam davon, wenn man sich Kindertrinken bestellte! … Apropos bestellen, sie hatte das bis jetzt noch nicht getan. Sie sah sich also um und winkte die nächste Kellnerin heran um ihr Zeug zu bestellen, dann lehnte sie sich wieder entspannt zurück.
“Ich wollte gar nicht so genau wissen wie oft du deine Unterhose wechselst.“, gestand sie, als ihre Aufmerksamkeit plötzlich von einer ziemlich rhythmischen Musik auf sich gezogen wurde. “Uuuuh!“, rief sie fröhlich und schnappte sich Macbeths Ball um das Mogelbaum frei zu lassen – dieser verstand den Wink sofort und als er die Musik hörte konnte er gar nicht anders als zu tanzen! Ab und an musste man seinen Pokemon ja mal die Möglichkeit geben dem nachzugehen, was sie liebten… und in Macbeths Fall war es das Tanzen!

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Beitrag von Gastam Fr Jun 03, 2016 5:38 pm

#055
Gebrochen und doch tanzend


Das Phänomen, dass Menschen für gewöhnlich nur hörten, was sie hören wollten, war dem jungen Mann nicht gerade unbekannt, vielmehr erstaunte es ihn, dass er es hier erblicken konnte. Doch was tat man bei einem solchen Menschen, der nicht hören wollte - besonders, wenn es sich um seine kleine Schwester handelte? Richtig. Gar nichts. Er suefzte einmal schwer und damit war die Sache wohl oder übel auch erledigt, denn Widerworte waren im Fall des Schweigens eine verdammt anstrengende Angelegenheit.

Nun, aber wie sollte er nun auf ihren leidlichen Kommentar reagieren? Er zuckte nur höchst belustigt mit der Augenbraue. "'Gewöhnliche' Menschen, ich doch nicht", erwiderte er mit einer ordentlichen Prise Selbstbewusstsein, denn langjährige Erfahrung zeigten: Er war noch so sehr in Bewegung, dass er es sich leisten konnte. ... Oder so ähnlich. An der Ernährung seiner Schwester zweifelte sie - auch aufgrund ihrer Auswahl - nicht so wirklich. Anders als er musste sie aber auf öffentlicher Bühne eine gute Figur abgeben, weswegen sie sich da hoffentlich auch in das Zeug legte. Er dagegen ... hm. Die Liga würde ihn ja wohl kaum wegen Übergewicht feuern, oder? ... Hoffentlich nicht ...
Dass er selbst gerade ein herumtreibendes Ligamitglied war, schien dem jungen Mann tunlichst aus dem Auge gefallen zu sein, setzte er aber noch - wenn er daran denken würde - den kleinen, aber feinen Unterschied, dass er deutlich weniger Herausforderer bekam als der Feuerarenaleiter es wohl bekommen würde. Was einfach daran lag, dass manche länger für alle acht Orden brauchten und sich - anders als er damals - die Zeit nahmen, ein wenig durch die Region zu bummeln. Er damals hatte für die Schönheit einer Region kaum etwas übrig gehabt. Die Arenen von innen kannte er aber nur allzu gut.
Er nickte weise, das Wissen hätte er ja auch gar nicht erwartet. Glaubte er zumindest. Er selbst kannte auch die anderen Teams anderer Menschen nicht auswendig, war sein Gehirn auch zeitweise so lückenhaft und einem Sieb nicht unähnlich, dass er vieles einfach wieder vergaß oder es in solche Tiefen vergrub, dass der selbstverliebte Mann auch keine Lust mehr hatte, danach zu graben. Wahrscheinlich ränkelte sich eine Sache im Erden neben die andere, fragte die andere, wie es ihr ginge, doch war das sein Problem? Nicht doch.
"Nun, vielleicht siehst du seines bei der nächsten Gelegenheit in seiner vollen Pracht?", gab er nachdenklich von sich, aufgrund der Wortwahl war ein kleiner ironischer Hauch jedoch unverzichtbar.
Er hob abwehrend die Hände, als sie ihn dazu anhielt, nicht allzu weit weg zu gehen. "Nur in dem mir erlaubten Bereich, Mylady", gab er höflich zurück, zur Hälfte war da immer noch etwas Ironisches, doch auf ihre Worte ihr gegenüber konnte sie durchaus etwas setzen. Trotz aller Strapazen, die er jemals um seine etwas seltsame Familie hatte, er käme nie auf die Idee, sie jemals irgendwie im Stich lassen zu wollen. Manchmal ... musste man auch nicht wissen, warum das so war.

Immer noch ein wenig beleidigt nahm er den ersten Schokostiel in die Hand und rührte in der heißen Milch damit um. Es war faszinierend, wie schnell Schokolade schmelzen konnte, und ebenso "faszinierend" fand Saari wahrscheinlich auch die Tatsache, wie oft der werte Herr seine Unterhose wechselte, als auch ...
Nun, als die rhythmische Musik erklang, war es allzu wahrscheinlich, wer nun aus dem Pokéball in Saaris Hand schlüpfen würde und tatsächlich legte das Mogelbaum direkt einmal los. Es dauerte jedoch auch nicht lange, da überkam dem Gesteinstrainer eine seltsam (steinerne, höhö) Verbundenheit mit dem Gesteinspokémon, sodass er die Schokolade links liegen ließ und aufstand, um sich den Bewegungen des Mogelbaums allen Vorschriften gemäß anpassen konnte. Tja, wer sagte denn, dass ein Pokémon in aller Öffentlichkeit tanzen durfte, der werte Herr der Top Vier aber nicht? Na, bitte.
Wie so oft ignorierte er natürlich die hektisch wirkenden Kellnerinnen und Gäste des Cafés, die alle tuschelnd miteinander redeten, während er aber ziemlich konzentriert ... tanzte eben.

tbc. Wohngebiet, Alter Stadtteil, Twindrake City

mit Saari


Zuletzt von Silvester am Sa Jul 09, 2016 2:08 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Beitrag von Gastam Do Jun 09, 2016 8:31 pm

58 // Silvester

Nachdenklich hob Saari die Augenbrauen und runzelte gleichzeitig die Stirn, so dass sie irgendwie aussah wie eine (super) alte Frau, die zusätzlich auch noch nachdachte. Falten über Falten! … Gut, eigentlich nicht, schließlich war sie ja noch recht jung, aber es sah doch schon komisch aus in dieser Kombination. In ihrem Kopf ratterte es aber erheblich, denn sie suchte gerade alle Pokemon aus ihren Gedächtnis, die den Typ Feuer hatten und auch fliegen konnten. Da war auf jeden Fall Glurak, das war klar… dann… konnte man auf Ramoth fliegen? Saari war sich da nicht so sicher, weil sie noch nie ein echtes Ramoth gesehen hatte, aber hm. Was gab es noch… Lavados und Ho-Oh, aber das war eher nicht so logisch, dass Henry die beiden Pokemon in seinem Team hatte… oder auch nur eines davon. Vielleicht hatte er ein Fiaro? Mehr Pokemon auf denen man auch fliegen konnte wollten der Koordinatorin auch schon nicht mehr einfallen, also gab sie das Nachdenken auf, seufzte und entspannte ihre Mimik wieder. „Ich hoffe er hat ein Ramoth.“, schwärmte die Weißhaarige und sah ihren Bruder verträumt an, wobei sie eher durch ihn hindurch guckte als ihn wirklich an. Ramoths waren wirklich interessante Pokemon – vielleicht würde sie hier in Einall endlich mal eines sehen können… wobei das bestimmt auch ziemlich selten war. Mist. Hmpf. Saari seufzte wieder, dann schüttelte sie den Kopf. „Aber ich freue mich auch schon, Delilah wieder zu sehen.“, nickte sie dann entschlossen, widmete ihrem Bruder wieder ihre Aufmerksamkeit und grinste schief.
Kurz darauf verengte sie aber doch wieder prüfend die Augen, musterte ihren Bruder von oben bis unten und nickte dann. „Das hoffe ich doch, mein Herr.“, murmelte sie ernst und hob gefährlich eine Augenbraue, um ihrem „gefährlichen“ Aussehen das gewisse Etwas zu geben. „Wenn ich erfahre, dass du ohne mich weiter gegangen bist, dann werde ich böse.“ Sie verengte nochmal die Augen, dann zuckte sie behelligt mit den Schultern. „Jetzt hab ich Hunger.“ Sie sah sich neugierig um, da fing auch schon die Musik an und sie ließ Macbeth aus seinem Pokeball. Nachdenklich hatte sie den Blick von dem Top 4-Mitglied abgewandt und starrte ihr Mogelbaum an, das sich sogleich der Musik hingegeben hatte und die Hüften schwang. Hatten Mogelbaum überhaupt Hüften..? Saari runzelte wieder die Stirn, kam aber zu dem Entschluss, dass sie sich nicht über die Anatomie der Pokemon Gedanken machen wollte. Dafür gab es definitiv geschultere Menschen, jawohl!

Herzlich verwundert jedoch sah sie wieder auf als ihr Bruder sich vom Tisch erhoben hatte und sich neben Macbeth stellte, um in exakt den selben Bewegungen mit ihm zu tanzen. Nun stand Saari doch wirklich die Überraschung ins Gesicht geschrieben und sie schüttelte den Kopf. „Was ist denn in dich gefahren?“, fragte sie skeptisch, konnte sich das schiefe Grinsen aber nicht aus dem Gesicht wischen und fing dann doch an zu lachen. Sie hatte Silvester tatsächlich noch nie tanzen sehen! Nun, es gab wohl immer ein erstes Mal für alles, also genoss sie den Anblick ihres tanzenden Bruders (und natürlich ihres Mogelbaums), bis die Bedienung kam und ihre Bestellungen auf den Tisch stellte. Sie betrachtete den tanzenden Trainer ebenfalls mit einem leichten Lächeln, dann entfernte sie sich wieder.
Während des Essens lag zwischen den beiden dann schließlich Stille, weil Saari das Gefühl hatte schon seit JAHREN nichts mehr gegessen zu haben! Jetzt musste sie das hier genießen und das ging nicht, wenn man nebenbei sprach. Ab und zu bekam auch das Fiffyen ein kleines Stückchen ab, aber an sich hatte Saari doch den Großteil selbst gegessen.
Sie schob den leeren Teller dann zurück, trank ihr Getränk aus und lehnte sich im Stuhl zurück, ehe sie sich auf den Bauch klopfte. „Perfekt.“, seufzte sie und grinste schief. „Hier müssen wir öfter essen.“, stellte sie fest und betrachtete mit regem Interesse wieder die tickende Uhr, die im Tisch eingebracht war. Saari schmatzte kurz fröhlich und strich gedankenverloren über den Kopf des Unlichtpokemons, ehe ihr einfiel Macbeth zurück in seinen Ball zu rufen. Dafür musste sie sich aber wieder richtig hinsetzen und den Ball hervor kramen, und wo sie gerade dabei war konnte sie auch direkt das Geld, was sie dem Café schuldete, auf den Tisch legen. Anschließend gähnte die Weißhaarige kurz und streckte sich dann … jetzt ein Nickerchen. Das wäre was… Dafür müsste sie aber erst einmal zum Pokemon Center. Mahh…

Das Pokemon Center!
Saari saß plötzlich kerzengerade auf ihrem Stuhl und sah Silvester erschrocken an. „Mama und Papa wollten, dass ich sie anrufe sobald wir hier fertig sind!“, rief sie erklärend für ihren plötzlichen Wechsel der Körpersprache und wühlte in ihrer Tasche herum. „Macht es dir was aus, wenn ich jetzt schnell gehe? Ich will UUUUNBEDINGT sehen, was sie für mich haben! Bestimmt irgendwas cooles. Hoffentlich ein Kleid! Vielleicht haben sie das Paket ja an das Pokemon Center geschickt… Oh ein neues Kleid wäre fantastisch!“, schwärmte sie und vergaß schon wieder fast, dass sie gehen wollte. „Also… wenn es dich wirklich nicht stört flitze ich schnell ins Pokemon Center. Dann kann ich uns gleich zwei Zimmer holen!“ Sie wartete allerdings nicht auf eine richtige Reaktion ihres Bruders, sondern war schon aufgestanden. Von der plötzlichen Hektik um sich herum wurde auch das Fiffyen aufgewühlt und sah sich erschrocken um, als würde es eine Gefahr suchen. „Also, bis… dann! Und wehe du gehst zu weit weg! Und wehe du entdeckst was cooles ohne mich, dann bin ich böse!“ Sie schenkte ihrem Bruder noch einen prüfenden Blick, dann schob sie den Stuhl wieder an den Tisch und flitzte durch das Café wieder von der Veranda runter bis zur Straße. Bevor sie allerdings weiterging blieb sie nochmal am Zaun stehen um Silvester anzusehen. “Wir treffen uns dann heute Abend am Pokemon Center, ja? Ich reserviere unsere Zimmer auf deinen Namen, dann gucken nämlich immer alle so überrascht, ehehe.“ Saari kicherte finster, dann richtete sie ihr Kleid, winkte ihrem Bruder zu und flitzte die Straße entlang. Auf halbem Weg merkte sie dann, dass sie in die falsche Richtung ging, drehte um, ging nochmal grinsend an Silvester vorbei, und verschwand um die nächste Ecke. Während dessen zog sie ihren Viso-Caster hervor und kontaktierte ihre Eltern, dass sie nun bald am Pokemon Center sein würde.

tbc. Pokémon Center von Twindrake City


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