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Die Felder

Beitrag von Gastam Di März 22, 2016 6:21 pm

Die Felder

Wie es sich für einen erfolgreichen Hof gehört gibt es auch beim Dausing Hof einige Felder und Wiesen. Manche von ihnen sind zwecks der Pokémon eingezäunt, manche einfach so zu betreten.

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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Di März 22, 2016 7:01 pm

super süße voltilamm ahead!
10 // Sierra
cf. Dausing - Pokémon Center
Nachdenklich nickte Medea auf Sierras Frage hin. Wäre wohl praktischer Milch mitzunehmen als Tränke, keine Frage.. und es wäre vermutlich auch gesünder, schließlich steckten in Milch auch ein paar Vitamine. "Wenn man aber nur noch Kuhmuh-Milch herstellen würde, würden bestimmt die Miltank darunter leiden.", meinte sie nachdenklich und zuckte kurz mit den Schultern. "Schließlich würde man sie dann ja nur noch für Milch züchten und das ist bestimmt auch nicht gut für die armen Pokémon.", schloss sie ihre Überlegungen und verzog kurz den Mund. Sie konnte sich überhaupt nicht vorstellen wie man Pokemon für eigene Zwecke "überzüchten" konnte - solche Gedankengänge wollten einfach nicht in den Kopf des Mädchens. Das hatte ja schließlich auch irgendwie etwas mit Moral, Respekt und Ethik zu tun, aber vielleicht waren das Werte die manchen schlichtweg egal waren. Traurig. Medea legte nachdenklich die Stirn in Falten und dachte weiter über dieses Verhalten von manchen Menschen nach, bis Sierra sie wieder in die Wirklichkeit katapultierte. "Es geht eigentlich. Natürlich etwas teurer als die normale Milch, wegen des Heileffekts.", seufzte sie strich sich die Haare zurück. Das war der einzige Haken daran. Kuhmuh-Milch war natürlich teuer, wenn sie nur von ausgewählten Farmen und Höfen hergestellt und von diesen Kleinunternehmern verkauft wurde. "Ich glaube um die 500 Pokedollar oder so.", murmelte sie nachdenklich und grinste Sierra an. "Ich kaufe ein paar auf Vorrat, dann kann Akos gerne auch was davon haben." Milch erschien Medea als Züchterin eigentlich als etwas, worauf sie nicht verzichten konnte. Gerade für frisch geschlüpfte Pokemon wäre Milch sicher eine gute Ernährungsgrundlage...

Als das Gespräch dann auf Chaneira umlenkte blickte auch das rosa Pokemon neugierig zu den beiden Mädchen. "Chaneira legen sogar mehrere Eier am Tag, hab ich mal gelesen.", versuchte sie sich zu erinnern und wog den Kopf hin und her. "Ich denke mal, dass die Eier an sich keine Heilkräfte haben und sie erst bekommen, wenn ein Chaneira das so möchte. Zumindest könnte ich mir das so erklären.", fuhr sie fort und sah fragend zu dem Chaneira, das aber weder nickte noch den Kopf schüttelte, sondern die beiden einfach neugierig anblickte. Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn sie einfach eine Antwort hätten bekommen können! "Weil Chaneiras aber so selten sind gibt es die Eier nicht einfach so zu kaufen in Supermärkten oder so. Meistens kriegt man sie in irgendwelchen fünf Sterne Restaurants bestellen, als Delikatesse." Was Menschen so alles aßen...
Die folgende Frage von Sierra zauberte ein Lächeln auf Medeas Gesicht, allerdings warf sie dem Mann der hinter Sierra stand augenblicklich einen Todesblick der besten Klasse zu als er anfing über die Frage zu lachen - so amüsant sie auch war, man konnte ja wohl mal fragen! "Nein, die Eier aus denen Wonneira schlüpfen sind wieder andere Eier, die Chaneira auch legen können. Aber eben nur wenn sie schwanger waren.", erklärte sie Sierra dann und war froh, dass sie zu dem Thema tatsächlich etwas wusste. Eier waren schließlich ihr Spezialgebiet! "Eier von Chaneira kann man auch leicht von den normalen Eiern von Chaneira unterscheiden. Die normalen Eier sind weiß, die in denen sich ein Wonneira entwickelt wären anders gefärbt, meistens rosa." Sie deutete wieder auf das Chaneira, das nun fröhlich lächelnd das Ei aus ihrer Bauchtasche hob um es Sierra zu zeigen.

Bevor Medea überhaupt hatte reagieren können war Sierra dann schon wieder aus dem Pokemon Center geflitzt. Vermutlich wollte sie einfach so schnell wie möglich von diesem bescheuerten Mann weg, der von Medea noch einen fiesen Blick zugeworfen bekam. Bevor sie Sierra folgte hielt sie noch schnell bei dem kleinen Pokemon-Markt-Abteil der in jedem Pokemon Center für Pokemon-Bedarf zu finden war und kaufte sich ein paar Supertränke, falls doch mal etwas passieren sollte - dann verließ sie das Gebäude genau so wie Sierra mit ihren Pokemon im Schlepptau.
Sie stopfte die Tränke gerade in ihren Beutel als sie Sierra erblickte und zu ihr aufschloss. Yeri und Atra hatten schon wieder angefangen sich gegenseitig zu ärgern und Cuora versuchte sie auseinander zu halten, schaffte das aber auch nicht ganz. "So, dann mal los!" Medea setzte sich dann in Bewegung und folgte der Straße in Richtung Nordosten, dicht gefolgt von den zankenden Pokemon, die sich aber trotzdem nicht weit von Medea und Sierra entfernten um sich nicht zu verlieren. "Hoffentlich sind die Hofbesitzer da, oder irgendwelche Mitarbeiter. Nicht dass wir da ankommen und es ist keiner da.", murmelte sie besorgt und bemerkte, dass sie die Stadt langsam wieder verließen und auf einen kleinen Landweg abbogen. Ein kleiner Hügel wurde bestiegen und tada - vor ihnen lag der Dausing Hof mit all seinen Feldern und Weiden. "Wow! Schau mal da, da weiden Voltilamm!" Medea deutete mit dem Zeigefinger auf eine eingezäunte Wiese mit einem Haufen weißer Wattebäusche. Ihr Gesicht begann zu strahlen und ihr Grinsen wurde breiter denn je. "Komm!", rief sie nun Sierra zu und war im nächsten Moment schon losgeflitzt. Yeri, Atra und Cuora konnten so schnell gar nicht schauen wie ihre Trainerin weg war und kurzerhand folgten sie - allerdings ließen sich Yeri und Atra einfach fallen und rollten den Hügel so herunter. Cuora schüttelte nur den Kopf und blieb an Sierras und Akos Seite um mit den beiden zusammen herunter zu gehen.

"OH MEIN ARCEUS! Schau dir diese supersüßen Voltilamm an!", rief Medea Sierra aufgeregt zu. Sie hatte sich mittlerweile an einen der Zäune gestellt, ihre Zeichensachen schon wieder herausgekramt und zeichnete ein süßes Baby-Voltilamm, das an einer zähen Löwenzahnwurzel herumzog um sie aus dem Boden zu reißen. "Oh ich liebe Baby-Pokemon ja so.", schwärmte sie und kritzelte weiter. Hier gab es viel zu viele süße Pokemon - allerdings auch genug Pokemon um ihre Skizzensammlung weiter zu machen! Sie konnte bisher die Voltilamm sehen, ein Terribark und sogar ein Yorkleff - schon wieder drei Pokemon die sie zeichnen konnte. Und nicht zu vergessen das Miltank, wenn die Arbeiter des Hofs sie das anschauen lassen würden...
Als sie das Voltilamm fertig gezeichnet hatte sah sie begeistert zu Sierra. "Ich liebe es hier jetzt schon.", grinste sie amüsiert und wog den Kopf hin und her. Hoffentlich durfte sie das Miltank auch sehen...










Zuletzt von Medea am Mi März 23, 2016 3:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Di März 22, 2016 7:46 pm


Post #011
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
Die FelderDausing-HofEinall
cf: Pokémon-Center von Dausing
Die armen Miltanks, wenn man bedachte, wie beliebt Kuhmuh-Milch doch war. Angeblich. Sierra wollte sich selbst davon überzeugen, wie gut diese Milch war! Aber Medea hatte schon recht damit, dass Miltanks wahrscheinlich ausgebäutet werden würden. Sierra verstand zwar nicht, wie man das einem Lebewesen überhaupt antun konnte, aber manche Menschen waren eben einfach seltsam. Und sollten gar nicht erst auf der Erde wandeln! »Dann bin ich dafür, dass es so bleibt, wie es jetzt ist! Die Miltank sollen nicht leiden.« schloss sie die Überlegungen ab und sagte das mit einer solchen Überzeugung, dass es keine Widerrede zuließ. Trotzdem war sie noch lange nicht fertig mit dem Thema - es war eben einfach zu interessant. Kuhmuh-Milch war bestimmt etwas Tolles, aber tolle Dinge kosteten meist mehr Geld als Dinge, die eben...nicht toll waren. Das wusste Sierra auch schon, jaa! »Würdest du das wirklich tun?« fragte Sierra ihre Freundin schließlich begeistert, als diese ihr mitteilte, dass Akos auch etwas von ihrem Vorrat haben durfte, sollte sie ein paar mal Milch kaufen. Das war wirklich sehr nett von Medea! Das musste sie Akos dringend sagen, sobald er wieder bei ihr war, vielleicht würde er sich auch darüber freuen. Geschenke waren schließlich immer toll, oder nicht? Akos sah das doch bestimmt auch so.

Allerdings war er noch nicht hier und Sierra musste sich noch ein wenig mehr die Zeit vertreiben. Und das Thema rund um Wonneira und Chaneira war doch fast so interessant, wie Miltank und seine Milch! Es waren schließlich Pokémon und Sierra wollte so viel wie möglich über diese Wesen lernen, während sie ihre Reise machte und mit Medea durch die Region wanderte. Und offenbar schien das Chaneira auch interessiert, dass die beiden Mädchen über es oder vielmehr seine Art sprachen. Chaneira legte also mehrere Eier am Tag. Aber weil es nur wenige von ihnen gab, waren auch die Eier eine Seltenheit. Die Frage war nur, warum Chaneira selten waren, wenn sie doch so viele Eier legten?! Sierra verstand durchaus, dass man etwas Seltenes nicht einfach im Supermarkt verkaufen konnte, doch es war ihr schleierhaft, wieso Chaneira ein seltenes Pokémon war. Man traf es doch in jedem Pokémon-Center! Oder etwa nicht? »Aber warum sind Chaneira so selten? Wenn sie doch so viele Eier legen, können sie doch auch für Nachwuchs sorgen!« sprach Sierra ihre Überlegungen aus und bekam schon da ein Schmunzeln von dem Mann entgegen gebracht, der hinter ihnen stand. Zu diesem Zeitpunkt konnte sie das allerdings noch ignorieren - während das bei der nächsten Frage schon nicht mehr möglich war. Nachdem der Mann gelacht hatte und sich Sierra zunehmend unwohl fühlte, erntete dieser dafür einen Todesblick von ihrer Freundin, was Sierra doch sehr nett fand, auch wenn sie sich wünschte, einfach ganz normal sein zu können. Aber sie war es nun einmal nicht - und sie war neugierig, also musste sie wohl irgendwie damit leben, ausgelacht zu werden. Leicht war das nicht unbedingt, aber man gewöhnte sich daran. Halbwegs. »Und wie entstehen dann die weißen Eier?« fragte sie verwirrt, da sie sich bei bestem Willen nicht vorstellen konnte, wo der Unterschied lag. Nicht, dass sie besonders viel Ahnung von Schwangerschaften hatte, aber sie wusste, dass dazu zwei Pokémon gebraucht wurden! Entstanden die normalen Eier dann einfach...aus dem Nichts? Das war doch alles sehr verwirrend und auch ein wenig unlogisch in Sierras Augen, aber vielleicht würde Medea ja Licht ins Dunkel bringen!

Nachdem Akos schließlich endlich zu ihr zurück gekommen war, dauerte es gar nicht lange, ehe Sierra auch schon komplett aus dem Pokémon-Center verschwunden war. Sie wollte nicht viel länger da drin bleiben als nötig. Lieber wartete sie außerhalb auf ihre Freundin, die sich wohl noch Supertränke kaufen wollte. Sierra wartete lieber darauf, ob es nicht Kuhmuh-Milch zu kaufen gab. Und da fiel ihr auch wieder ein, was sie Akos hatte fragen wollen! »Sag mal Akos, was hältst du von Kuhmuh-Milch?« Das Fiffyen sah zu seiner Trainerin hoch, ehe es fröhlich mit seinem Schwanz zu wackeln begann und dann aufgeregt um Sierra herum rannte, was diese wiederum zum Lachen brachte. Scheinbar gefiel ihm ihr Vorschlag! Sehr gut. »Haha, das freut mich! Denn weißt du, wir gehen jetzt zum Dausing-Hof und vielleicht geben uns die Miltank dort ja etwas von ihrer Milch ab.« Sierra freute sich schon tierisch darauf, den Dausing-Hof aufzusuchen. Sie konnte es kaum erwarten! Und als Medea endlich auch zu ihnen traten, war Sierra die erste, die loslief - leider in die falsche Richtung, wie sie dann von Medea erfuhr, sodass sie die Richtung noch wechseln musste. Trotzdem war sie genauso gut gelaunt wie die meiste Zeit auch. Sie würden bald neue Pokémon sehen! Hoffentlich gab es davon ganz, ganz viele auf dem Hof. »Kann das denn passieren? Es muss doch bestimmt immer einer da sein um auf den Hof aufzupassen, oder?« überlegte Sierra, machte sich aber kaum Gedanken darum, dass vielleicht niemand anwesend sein würde. Auf irgendjemanden würden sie schon treffen. Außerdem hatten sie die Stadt mittlerweile auch verlassen und einen Rückzieher würde sie ganz sicher nicht machen! Selbst wenn niemand da war, würde sie doch etwas Neues sehen und das war den Weg auf jeden Fall wert.

So stiegen sie schließlich einen kleinen Hügel hinauf und hatten von dort aus einen wunderbaren Blick auf den kompletten Dausing-Hof - inklusive Felder und Weiden. Sierras Augen weiteten sich vor Erstaunen. Es sah einfach unglaublich aus! Sie sah in die Richtung, in die ihre beste Freundin deutete und wurde immer aufgeregter. Da waren ganz viele Voltilamm! Süße, kleine und große, flausche Voltilamm, die sich doch bestimmt anfassen ließen! »Oooohh, da müssen wir hin!« rief sie freudig und ließ es sich nicht zweimal sagen, den Hügel hinab zu laufen. Während Medea, Yeri und Atra vorrannten, folgte auch Sierra auf schnellem Fuße, um bloß nichts zu verpassen. Obwohl Cuora bei ihnen geblieben war, achtete Sierra kaum auf das Pokémon, denn dazu war sie einfach zu aufgeregt. Und Akos war überaus erfreut darüber, dass seine Trainerin tatsächlich rannte, statt einfach nur zu laufen. Freudig rannte es so Sierra hinterher, sodass sie nur kurz nach Medea unten angekommen waren. Die Dunkelhaarige stellte sich auf die unterste Sprosse des Zaunes, um darüber hinweg sehen zu können und sah sich jedes einzelne Voltilamm ganz genau an. »Die sind ja so knuddelig!« rief sie aufgeregt aus und kramte in ihrer Tasche nach dem Pokédex, der ihr gleich darauf einige Informationen über Voltilamm ausspuckte. Voltilamm – Das Wolle-Pokémon. Voltilamm speichern Elektrizität in ihrem wolligen Fell. Sie vermeiden Kämpfe und haben ein sanftes Wesen. »Darf man die anfassen?« fragte Sierra, da sie unbedingt einmal das kuschelige Fell berühren wollte - dass der Pokédex zuvor noch gesagt hatte, dass das Fell statisch aufgeladen sein konnte, hatte sie dabei schon wieder gänzlich verdrängt. Sie waren eben einfaach zu putzig. Ganz besonders das Baby-Voltilamm hatte bei Sierra dafür gesorgt, dass sie ganz hin und weg war.

Als sie ihren Blick kurz von den Voltilamm löste, erkannte sie ganz in der Nähe noch zwei weitere Pokémon, die sie natürlich noch nicht in ihrer Sammlung hatte. »Oh guck mal, da sind kleine Hundchen!« rief sie erfreut aus und sprang von dem Zaun herunter, direkt auf Terribark und Yorkleff zu, die eigentlich gar nicht mal so klein waren. Auch hier hielt sie ihren Pokédex in die Höhe, ehe sie ihn in ihre Hosentasche steckte - die Tasche stand schließlich noch am Zaun der Voltilamm - und sich zu dem Yorkleff herab beugte. »Hey du!« sagte sie mit sanfter Stimme zu dem Pokémon und streckte ihre Hand aus, damit das Yorkleff daran schnüffeln konnte. Tatsächlich kam es einen Schritt näher und ließ sich sogar von Sierra streicheln. Oh es war ja so süß! Akos seinerseits trat nun jedoch an Sierras Seite und stupste diese an. Offenbar wollte es lieber gestreichelt werden, statt dabei zuzusehen, wie ein fremdes Pokémon gestreichelt wurde. »Hihi, du bist doch genauso süß!« sagte sie grinsend und nahm Akos auf den Arm, um ihm dort den Kopf zu streicheln. Dann ließ sie die fremden Pokémon hinter sich und ging zurück zu Medea, die ihre Zeichnung inzwischen beendet hatte. »Es ist einfach wunderbar hier!« sagte sie begeistert und sah noch einmal zu den Voltilamm herüber. Durfte sie sie nun eigentlich mal streicheln? Die Wolle sah doch so unglaublich weich aus!
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Mi März 23, 2016 1:18 pm

11 // Sierra

Auf den ersten Blick konnte man auf dem Dausing Hof keine Menschen erkennen. Medea fiel das überhaupt nicht auf, denn ihre Aufmerksamkeit galt einzig und allein dem kleinen Baby-Voltilamm, das noch immer mit dem fiesen Löwenzahn kämpfte und das Pflänzchen einfach nicht aus dem Boden ziehen konnte. Nachdenklich ließ die Grünhaarige ihren Blick weiter über die Wiese schweifen und versuchte auszumachen wer wohl die Eltern des kleinen Dings waren, allerdings war das ungefährt so als würde man eine Nadel im Heuhaufen suchen - wenn sie ehrlich war waren die ganzen weißen Wattebäusche nämlich alle gleich und Medea konnte sich wirklich nicht vorstellen, dass sie jemand auseinander halten konnte. Die Züchtern schüttelte kurz leicht mit dem Kopf und wandte ihrer Zeichnung wieder ihre Aufmerksamkeit zu, bis Sierra neben ihr angekommen war und ebenso hin und weg von den Voltilamm war wie sie selbst. "Ich glaube da sollten wir lieber jemanden fragen der hier arbeitet.", gab sie zurück, auch wenn Medea selbst liebend gern so ein Voltilamm streicheln wollte. "Nicht, dass wir die Pokemon noch erschrecken und dann einen Stromschlag kriegen oder so." Ein Stromschlag war nichts, was Medea für ihre Pokemon-Reise eingeplant hatte, wenn sie ehrlich war. Das war so etwas worauf man getrost verzichten konnte und das Medea auch nicht riskieren würde. Nachdenklich hob sie den Blick wieder und ließ ihn erneut über den Hof schweifen - noch immer keine Menschenseele in Sicht. Hoffentlich waren sie wirklich nicht alle verschwunden, Medea wollte doch unbedingt Milch kaufen...

Medea hob den Blick wieder an als ihre Freundin urplötzlich davon lief und sich nun mit den zwei Hund-Pokemon beschäftigte. Medea beobachtete die Pokemon und Medea kurzzeitig um sicher zu stellen, dass die Pokemon ihr nichts taten, dann zeichnete sie weiter. Kurz bevor Medea ihre Skizze beendet hatte, hatte es das Voltilamm tatsächlich geschafft die Blume aus dem Boden zu ziehen, kugelte sich über den Boden und verspeiste sie genüsslich. Medea schmunzelte amüsiert und beendete ihre Skizze - und schon war Sierra wieder an ihrer Seite. "Ja, es ist echt klasse hier.", stimmt sie ihrer Freundin zu und grinste schief. "Wenn man nur wüsste, wo die Angestellten sind..", fügte sie hinzu und seufzte leise. Ihr Blick ging herunter zu Cuora, Atra und Yeri, die es sich allesamt im Gras gemütlich gemacht hatten und irgendetwas bequatschten. Schade, dass sie die Sprache der Pokemon nicht verstehen konnte. Es kam nur selten vor, dass ihre beiden Chaosveranstalter sich mit dem Schiggy zusammensetzen um zu quatschen - wer weiß also, worüber sie sich da unterhielten. Medea beschloss, dass es kein Problem war sie dort im Gras sitzen zu lassen, hier war schließlich weit und breit keine Gefahr in Sicht - und so stieß sie sich vom Zaun ab und betrachtete die beiden Hund-Pokemon. Es schien ihr als wären die beiden Pokemon irgendwie verwandt - vielleicht waren sie ja Geschwister oder so. Gerade spielten sie zumindest miteinander und Medea wollte sie nur ungern stören, weshalb sie beiden Pokemon einfach beim Spielen zeichnete. Das entpuppte sich als äußerst schwierig, schließlich bewegten sich die Pokemon ja. Kurzerhand ließ Medea sich also auch auf den Boden fallen und zeichnete im sitzen weiter, das würde schließlich länger dauern...

"Kann ich euch helfen?", ertönte nach ein paar Minuten hinter ihnen eine Stimme und ein Mann trat auf sie zu, ungefähr Mitte 30. Gerade war er dabei sich die Hände mit einem Lappen abzuputzen und ging freundlich lächelnd auf die beiden Trainerinnen zu. Medea schloss ihre Skizze schnell ab und richtete sich wieder auf - der Höflichkeit wegen. Ein kurzer Blick ging zu Sierra um sicher zu stellen, dass es ihr gut ging, dann ging sie auf den Mann zu und hielt ihm freundlich die Hand zur Begrüßung hin. Der Mann betrachtete kurz seine Hand um sicher zu gehen, dass sie sauber war und schüttelte Medeas dann freundlich. "Hallöchen! Ich bin Medea und das ist Sierra. Wir sind auf einer Reise und wollten uns den Hof ansehen, wenn das kein Problem ist.", erklärte sie dem Mann und schenkte Sierra ein Lächeln. Der Man nickte Sierra höflich zu und verstaute seine Hände dann in den Taschen seiner Hose. "Ah, so ist das! Ich bin Gunter und arbeite hier. Wenn ihr möchtet könnt ihr euch gerne umsehen, achtet nur darauf die Pokemon nicht zu verschrecken oder ähnliches." Grinsend sah Medea zu Sierra, dann wieder zu Gunter. "Haben Sie hier auch ein Miltank? Und verkaufen sie Kuhmuh-Milch?", sprudelte es aus ihr heraus und hoffte wirklich imständig, dass er beide Fragen bejahte - und genau das tat er auch! Sie hatten sowohl ein Miltank als auch einen Vorrat an Kuhmuh-Milch da, den sie auch verkauften. Wun-der-bar! Aufgeregt sah Medea zu Sierra als der Mann anbot sie mit in die Scheune zu dem Miltank zu nehmen und deutete ihr mit einer Handbewegung an, mitzukommen. Cuoroa, Yeri und Atra durften gerne bleiben wo sie waren - Medea machte sich da keine großen Sorgen.

"So, da wären wir! Hier haben wir unser Miltank." Gunter öffnete die große Scheunentür und die Mädchen konnten mit ihm gemeinsam eintreten. Von Innen sah sie aus wie eine ganz normale Scheune - mit viel Stroh und allem drum und dran. Kaum, dass die Tür aufgegangen war lief auch schon ein großes Pokemon auf die Menschen zu und begrüßte Gunter fröhlich - ein wirklich echtes Miltank! Medea weitete die Augen und grinste treudoof vor sich hin. Die waren ja fast noch süßer als die Voltilamm auf der Weide. "Hey mein Kleiner! Sag mal, darf ich vielleicht ein Bild von dir Zeichnen?", fragte sie dann an das Miltank gewandt, sah gleichzeitig aber auch fragend zu Gunter. Der schien nichts dagegen zu haben und entfernte sich bereits wieder von den Mädchen um sich ein paar Kisten in der Ecke der Scheune anzusehen. Auch das Miltank schien reichlich wenig dagegen zu haben und nickte hastig um sich dann in Pose zu werfen. Medea machte sich natürlich sofort daran, das schöne Pokemon auf Papier einzufangen.
"Ist das nicht klasse?", murmelte sie zu Sierra und grinste ihre Freundin schief an. Gunter kam derweil schon mit einer der Kisten wieder und stellte sie vor Medea und Sierra ab. "So, hier haben wir unsere Kuhmuh-Milch. Eine Falsche kostet 500 Pokedollar. Wie viele hättest du denn gerne?" Medea ließ den Block sinken als sie zu Ende gezeichnet hatte und musterte die Glasflaschen nachdenklich. Zu viele würde sie nicht tragen können, aber wenn sie zu wenig kaufte würde ihr das auch nicht viel bringen. Fragend blickte sie zu Sierra - vielleicht wusste sie ja eine gute Anzahl.










Zuletzt von Medea am Mi März 23, 2016 3:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Mi März 23, 2016 2:06 pm


Post #012
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
Die FelderDausing-HofEinall
Schade aber auch, dass sie die Pokémon nicht einfach so streicheln konnten, aber wahrscheinlich hatte Medea schon recht. Sierra wollte sicherlich keinen Stromschlag davon tragen. Das stand zumindest nicht auf ihrer imaginären To-Do-Liste. Andererseits wüsste sie dann zumindest, wie sich so etwas anfühlte - die Frage war nur, ob man wissen wollte, wie sich so etwas anfühlte. Vermutlich eher nicht. Also würden sie halt jemanden fragen müssen! Bisher war jedoch noch niemand anwesend, weshalb sie das auf später verschieben mussten. Also musste sie sich nun auf etwas anderes konzentrieren! Dass ihre Freundin ihre Meinung, wie toll es hier doch war, auch teilte, freute Sierra sehr, doch sie hatte nicht vor, nur die Voltilamm zu beobachten, so süß diese auch waren. Also war sie zu den Hund-Pokémon gegangen und hatte diese gestreichelt, auch deshalb, um einen Eintrag in ihrem Pokédex zu haben. Schließlich musste sie darin jedes Pokémon festhalten, genau wie ihre Freundin es mit ihren Zeichnungen tat! Das würde ein dicker Stapel Papier werden, wenn sie einmal alle Pokémon gezeichnet hatte. Für Sierra ein wenig zu viel Arbeit, zumals sie künstelrisch nicht annähernd so begabt war wie Medea. Sierra nutzte lieber ihren Pokédex, den sie nun jedoch in ihre Hosentasche gestopft hatte, um mit Akos auf dem Arm zu ihrer Freundin zurück zu kehren. Yorkleff war nun genug gestreichelt worden! Außerdem musste sie unbedingt das Baby-Voltilamm weiter beobachten! Dieses hatte mittlerweile die Blume aus dem Boden gerissen bekommen und kaute nun genüsslich daran - einfach zum Anbeißen!

Sierra ließ sich neben ihre Freundin in das Gras sinken und setzte Fiffyen neben den drei Starter-Pokémon ab, die Medea gehörten. Dort gesellte es sich so dazu, dass es mitreden konnte, worüber auch immer sich die Pokémon gerade unterhielten. Es wäre toll zu wissen, was sie sprachen oder wie sie dachten, aber das war nun einmal nicht möglich und Sierra wollte sich auch nicht der Hoffnung hingeben, dass es irgendwann einmal möglich war. Vielleicht verstanden die Pokémon die Menschen ja genauso wenig? Schon seltsam, dass Pokémon scheinbar schlauer sein mussten als Menschen...immerhin mussten sie ja irgendetwas verstehen, sonst würden sie ja kaum Befehle ausführen können. Oder? Während Medea ihre Zeichnung weiter führte, grübelte Sierra eine Weile darüber nach, bis sie eine Stimme vernahm. Männlich, wie sie erkannte und als sie sich umdrehte, sah sie einen Mann, den sie um die dreißig schätzte. Vielleicht auch älter, Sierra war darin nicht besonders begabt. Sie folgte Medeas Beispiel und erhob sich ebenfalls, blieb jedoch an Ort und Stelle stehen, während ihre Freundin auf den Mann zutrat und ihm die Hand gab. Sierra war froh, dass sie das ihrerseits nicht zu tun brauchte, auch wenn das zumindest etwas war, was sie bereits gelernt hatte - wenn auch mit einem mulmigen Gefühl. Glücklicherweise schien es dem Mann zu genügen, dass Medea ihm die Hand reichte, denn daraufhin steckte er seine eigenen Hände in die Taschen seiner Hose. »Hallo.« sagte Sierra noch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, da sie nicht als unhöflich gelten wollte, doch Medea hatte das Meiste bereits gesagt, weshalb Sierra davon ausging, dass sie es nicht noch einmal wiederholen musste. Einmal reichte schließlich aus, nicht wahr? Der Mann stellte sich daraufhin als Gunter vor - ein wirklich seltsamer Name wie Sierra fand, aber darüber sollte sie wohl lieber nicht urteilen. Zumindest schien der Mann ganz nett zu sein, das war doch schonmal viel Wert. Sierra erwiderte das Grinsen ihrer Freundin, bevor diese Gunter fragte, wie es denn mit dem Miltank aussah, dass die beiden Freundinnen doch so unbedingt noch sehen wollten - und natürlich die Kuhmuh-Milch! Ja, Sierra wollte unbedingt Kuhmuh-Milch, ob nun von Medea gekauft oder von sich selbst, doch sie hatte es Akos schließlich versprochen. Und Versprechen mussten gehalten werden! Also musste sie jetzt dafür sorgen, irgendwie an die Milch zu kommen. Es wäre zu schade, wenn es sie gar nicht geben würde...

Gunter aber versicherte ihnen, dass es tatsächlich Kuhmuh-Milch zu verkaufen gab und dass sie sogar das Miltank sehen durften. Aufgeregt klatschte sie in die Hände und folgte Medea und dem Mann Richtung Scheune, in der angeblich das Miltank zu finden war. Vorher allerdings schnappte sie sich noch ihre Tasche, die sie sich wieder über die Schulter hing, damit diese nicht vor dem Zaun der Voltilamm liegen blieb. Da fiel ihr doch glatt wieder ein, dass sie noch eine dringende Frage an den Mann hatte! Aber erst einmal wollte sie das Miltank sehen - die Frage musste also warten. »Akos, kommst du mit oder bleibst du hier?« fragte sie ihr Fiffyen, dass jedoch eher Anstalten machte, bei Yeri, Atra und Cuora zu bleiben, was Sierra nun einfach mal so hinnahm. In der Natur war es doch auch schön! Und solange Cuora ein Auge auf ihr Pokémon haben würde, machte sich Sierra auch keine Sorgen, dass es gänzlich weglaufen konnte. Selbst wenn, würde das Schiggy dafür sorgen, dass es wieder zurück kommen würde. Also ging Sierra ohne ihr Pokémon mit in die Scheune, die nun für die beiden geöffnet wurde. Beide traten ein und fast augenblicklich kam ein großes Pokémon auf sie zu - das musste dann das Miltank sein! Sierras Augen weiteten sich vor Aufregung. Hier gab es so viele, schöne, süße Pokémon! Sie könnten glatt hier bleiben und einziehen. Auf einer Farm ließ es sich doch bestimmt gut leben. Vielleicht gab es hier ja auch noch irgendwo Vogel-Pokémon! Man musste bestimmt nur in den Bäumen danach suchen. Eigentlich gab es die ja überall. Miltank aber eben nicht, weshalb Sierras ganze Aufmerksamkeit nun auch auf diesem Pokémon lag. Medea stellte natürlich wieder ihre übliche Frage, wenn sie ein nicht wildes Pokémon sah, schließlich wollte sie es zeichnen - was für Sierra das Stichwort dafür war, ihren Pokédex aus ihrer Hosentasche zu ziehen. Immerhin brauchte sie auch noch einen Eintrag! Der Pokédex spuckte ihr so aus, dass die Milch eines Miltank dabei helfen konnte, kranke Pokémon zu heilen und Miltank allgemein nicht gerne kämpften. Irgendwie konnte sich Sierra auch kaum vorstellen, wie ein Miltank einen Kampf bestritt, doch manche nutzten diese Pokémon auch dafür, Kämpfe auszutragen. Vielleicht gab es da auch einfach Unterschiede im Charakter, wie bei den Menschen eben auch. »Es ist einfach ganz toll hier!« schwärmte Sierra fröhlich. Da vergaß sie doch glatt, dass immer noch ein fremder Mann in ihrer Nähe war. Auch als dieser samt Milch wieder zu ihnen trat, fühlte sich Sierra nicht wirklich unwohl. Sie war einfach immer noch zu abgelenkt von dem Miltank, das sich für Medea in Pose geworfen hatte. Waren eigentlich alle Pokémon so unglaublich süß? Sierra glaubte fast, dass es tatsächlich so war. Zumindest hatte sie bisher keines getroffen, das nicht süß war.

Nun aber mussten sie sich über die Anzahl der Milch Gedanken machen, die sie kaufen wollten. Die Flaschen waren ziemlich groß und bestimmt schwer, weshalb sie wohl nicht allzu viel davon mitnehmen konnten. Wenn Sierra sich das so ansah, würde sie vermuten, dass sie vielleicht zwei Flaschen davon selbst mit sich herum schleppen konnte - dann zwei in Medeas Tasche und damit würden sie genug Gewicht mit sich herum tragen. »Vier oder fünf vielleicht?« fragend sah sie in Medeas Richtung, an die die Frage des Mannes eigentlich gestellt worden war. »Ich denke ich kann zwei tragen - eine hab ich Akos versprochen, die andere kannst du dann gerne auch haben.« erläuterte sie ihrer Freundin, damit diese ihre Gedankengänge verstehen konnte. »Vielleicht auch drei in meine Tasche...« Sierra hatte wirklich keine Ahnung, doch sie fand, dass sich ein Kauf auch lohnen musste. Immerhin waren sie nicht immer hier - wenn sie Dausing erst einmal gänzlich hinter sich ließen, würden sie eine Weile nicht mehr hier vorbei schauen können. Sie brauchten also Vorrat! Vielleicht würden vier Stück pro Tasche doch besser sein...? Aber die Flaschen wirkten so schwer. Wie viel Geld hatten sie denn überhaupt? Vermutlich sollten sie das wohl zuerst klären, andererseits hatten sie von ihren Eltern genügend Geld mitbekommen. »Ich hab noch eine andere, überaus wichtige Frage!« kündete sie an, als würde es sich um eine ganz besonders wichtige Frage handeln, bevor sie diese wieder vergessen würde. »Darf man die Voltilamm streicheln?« Dass dann eine solche Frage dabei heraus kam, hatte der Mann vermutlich nicht erwartet, aber Sierra stellte sie mit einer solchen Ernsthaftigkeit, als wäre sie wirklich von großer Bedeutung. Und für sie war sie das ja auch irgendwie.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Mi März 23, 2016 2:43 pm

12 // SIERRA

Das Schmunzeln auf Medeas Lippen blieb bestehen, während sie das Miltank zeichnete. Ganz nach dem Antlitz eines griechischen Gottes hatte es sich hingestellt und blickte konzentriert in die Ferne, um die Pose nicht zu verlieren. Interessant auf was für Ideen Pokemon manchmal kamen... Es hätte Medea ja schon gereicht das Pokemon einfach ganz normal zu zeichnen, allerdings war sie auch niemand der dann die Idee einer eigenen Pose ausschlug. Ohnehin würde das am Ende, wenn man sich die ganzen Zeichnung ansah, mit Sicherheit für ein paar Lacher und schöne Erinnerungen gut sein, ganz nach dem Motto "Weißt du noch als wir damals am Dausing-Hof waren?". Auch Sierra schien sich hier wohl zu fühlen, trotz dessen dass der Mann in ihrer Nähe war. Wenn man ehrlich war machte Gunter auch nicht einen solchen unsympathischen Eindruck wie der Mann im Pokemon Center - vielleicht hatte das ja auch ein gewisses Gewicht dabei, wie Sierra sich bei Begleitung von Menschen fühlte. Medea konnte das ja verstehen. Sie würde auch nicht gerne ewig mit Menschen in einem Raum hocken die ihr selbst unsympathisch waren - vollkommen nachvollziehbar, keine Frage.

Als der gute Gunter dann mit der Kiste voll Milch zurück kam und sie vor ihnen abstellte verstaute auch Medea ihre Sachen wieder in ihrer Tasche. Nachdenklich betrachtete sie die Milchflaschen und sah dann fragend zu Sierra, die offenbar genau so wenig Ahnung hatte wie viele man denn wohl tragen könnte wie Medea selbst. Die Grünhaarige hörte sich also die Spekulationen ihrer Freundin an und legte nachdenklich die Stirn in Falten, ehe sie sich entschied. "Dann nehme ich mal vier Stück.", meinte sie dann zu Gunter und wuselte in ihrer Tasche herum um nach ihrem Portemonnaie zu suchen. Vier Stück würde sie schon irgendwie transportieren können.. und so gierig wie ihre Pokemon immer waren würde die Milch auch schneller leer sein als Medea gucken konnte. Gunter nickte darauf. "Das wären dann 2000 Pokedollar.", rechnete er und nahm die paar Scheine von Medea fröhlich an, im Austausch gegen vier Flaschen der Milch. Medea steckte sie schnell in ihre Tasche und blickte dann zu Sierra. "Möchtest du auch noch welche? Sonst können wir uns die vier von mir auch teilen." Wenn Medea ihren Pokemon Milch hinstellte wäre ohnehin klar, dass Akos sich auch bedienen konnte. Sie und ihre Pokemon wären die letzten die das Fiffyen dann verscheuchen würden.

Nachdem die Frage um die Milch geklärt war hatte Sierra selbst den Moment gefunden um ihre Frage bezüglich der Voltilamm in den Raum zu stellen. Der Mann schmunzelte kurz warm (komplett anders als der Mann im Pokemon Center) und nickte dann. "Natürlich kann man die Voltilamm streicheln, du musst aber aufpassen. Man darf sie nicht aufscheuchen und du solltest nur die Voltilamm streicheln, deren Schweife nicht leuchten. Je heller die Kugel am Schweif leuchtet, desto aufgeladener ist die Wolle.", erklärte er und hievte die Kiste wieder auf um sie zurück zu den anderen zu stellen. "So, ich muss jetzt wieder an die Arbeit. Ihr dürft euch gerne noch weiter umsehen, achtet nur darauf keine Tore und Türen offen stehen zu lassen." Mit diesen Worten verabschiedete Gunter sich von den beiden Mädchen und verließ die Scheune wieder. Medea wandte sich nun zu Sierra. "Lass mich raten, du willst jetzt sofort Voltilamm streicheln gehen?", fragte sie ihre Freundin mit einem breiten Grinsen.








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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Mi März 23, 2016 3:43 pm


Post #013
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
Die FelderDausing-HofEinall
Ihre Überlegungen zugrunde legend entschied sich Sierra dafür, zumindest eine Flasche für Akos allein zu kaufen, damit Medea mehr Milch für ihre eigenen Pokémon übrig hatte. Sierra wusste zwar, dass Medea ihrem Fiffyen etwas abgeben würde, aber sie wollte das keineswegs ausnutzen. Also hatte sie bereits vor Medeas Frage beschlossen, dass sie selbst auch noch Milch kaufen wollte - wenn auch nicht so viel, wie Medea für sich kaufte. Fiffyen war bisher nun einmal ihr einziges Pokémon, außerdem hatte Sierra kaum Lust, zu viel Gewicht mit sich herum zu schleppen. Das musste schließlich auch bedacht werden! »Ich würde gerne auch noch zwei kaufen.« sagte sie zu dem netten Mann, nachdem Medea ihren Einkauf bezahlt hatte und holte ihren Geldbeutel hervor, um die 1000 Pokédollar daraus hervor zu nehmen, um auch ihre zwei Milchflaschen ordnungsgemäß zu bezahlen. Diese nahm sie dann freudig entgegen und verstaute sie zusammen mit ihrem Geldbeutel in ihrer Tasche. »Vielen Dank!« sagte sie freundlich und schenkte dem Mann sogar ein Lächeln. Sie machte sich doch ganz gut oder?

Und dann traute sie sich sogar, die Frage zu stellen, die ihr schon die ganze Zeit auf den Lippen lag. Immerhin wollte sie unbedingt die Voltilamm streicheln. Es wäre doch zu schade, wenn ihr diese Gelegenheit durch die Finger gleiten würde. Immerhin wuchsen Voltilamm auch nicht auf Bäumen! Zu ihrer Freude schenkte der Mann ihr ein Lächeln und teilte ihr sogleich mit, dass sie die Pokémon tatsächlich streicheln durfte. Man konnte sich kaum vorstellen, wie sehr Sierra das erfreute! Sie war erfüllt mir Vorfreude und konnte es kaum erwarten, die Scheune wieder zu verlassen und die fluffigen Pokémon zu streicheln. Doch zunächst hörte sie Gunter noch weiter zu, da dieser ihr noch wichtige Tipps zu den Voltilamm gab. Da Sierra wirklich keinen Stromschlag davon tragen wollte, wollte sie sich unbedingt merken, welche Voltilamm sie streicheln durfte und welche sie lieber in Ruhe ließ. »Schweife dürfen nicht leuchten, ist gut! Vielen Dank!!« bedankte sie sich mit einem breiten Grinsen bei Gunter und drehte sich augenblicklich zu Medea um, die bestimmt schon wusste, was jetzt kommen musste. Gunter schleppte währenddessen die Milchflaschen wieder bei Seite und verschwand schließlich auch, wobei Sierra ihm noch kurz auf Wiedersehen sagte. »Oh ja, Voltilamm streicheln! Das wird bestimmt toll!« rief sie aufgeregt aus und drehte sich damit auch schon um, um die Scheune zu verlassen. Bevor sie das allerdings tat, fiel ihr das Miltank ein, von dem sie sich doch noch verabschieden wollte. So wandte sie sich noch einmal zu dem Pokémon um. »Hat mich gefreut, dich kennen zu lernen! Und danke dir auch für deine wunderbare Milch.« Zwar hatte Gunter ihr die Milch verkauft, aber Miltank hatte sie gemacht, da fand Sierra es nur fair, dem Pokémon auch ihren Dank auszusprechen. Damit allerdings drehte sie sich nun endgültig zum Ausgang der Scheune und rannte hinaus, in dem Wissen, dass Medea ihr schon folgen würde. Sie folgte ihr schließlich immer!

Sierra rannte also über die Wiese zurück zum Zaun, vor dem ihre Pokémon noch gesessen hatten, als sie den Platz verlassen hatten. Tatsächlich - und zu Sierras Überraschung - war Akos noch immer nahe des Zaunes und spielte mit Yeri und Atra. Darüber erfreut hob sich ihre Laune noch weiter an, obgleich man meinen sollte, dass das kaum noch möglich war. Ihre Tasche ließ sie wieder auf den Boden gleiten, damit sie sich wieder auf den Zaun stellen konnte. Dort wartete sie nun, bis eines der Voltilamm ganz in ihrer Nähe war. Immerhin sollte sie sie ja nicht erschrecken, also musste sie wohl oder übel etwas Geduld aufbringen. Was ihr leider unglaublich schwer fiel. Das erste Voltilamm, das ihr nahe genug kam, hatte zu allem Überfluss auch noch einen leuchtenden Schweif - was für sie bedeutete, es nicht anzufassen. Das hatte Gunter ja schließlich gesagt, nicht wahr? »Komm her zu mir, ich tu dir auch nichts.« sagte sie freundlich zu einem der Voltilamm, das zwar in der Nähe, aber nach wie vor nicht nah genug bei ihr stand. Es sah die junge Trainerin mit schiefem Kopf an, so als würde es überlegen, ob es tatsächlich kommen sollte oder nicht. Sierra glaubte schon, dass das Voltilamm wieder kehrtmachen und woanders grasen würde, da kam es doch noch auf sie zu, ganz nah und stupste Sierras Hand an, die die ganze Zeit über den Zaun ausgestreckt worden war. Vorsichtig streichelte Sierra zuerst den Kopf, der schon von ein wenig Wolle bedeckt wurde. Die Freude darüber ließ sie wie ein kleines Kind leise Quietschen, ehe sie auch über den Rücken des Pokémon strich und ihre Hand in der Wolle vergrub. »Oh mein Gott, es ist wirklich so weich und flauschig wie es aussieht!« rief Sierra begeistert und vergrub auch die andere Hand in der Wolle. Dem Voltilamm schien es zumindest nicht schlecht zu gefallen, von daher war sie der Meinung, dass sie damit durchaus weitermachen konnte. Oder etwa nicht? Das Pokémon drückte sich jedenfalls gegen ihre Hände, um weiter gestreichelt zu werden, was Sierra zum Kichern brachte. »So unglaublich süß!« Am liebsten würde sie gar nicht mehr fort von dem Dausing-Hof.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Do März 24, 2016 1:24 pm

13 // SIERRA

Sierra entschied sich also dazu, sich zwei Flaschen Milch zu kaufen. Medeas Mundwinkel hoben sich leicht zu einem Lächeln während sie beobachtete wie Sierra Gunter das Geld überreichte und anschließend die Flaschen annahm. Vielleicht würde ihr ganzes Vorhaben doch nicht so schwer und kompliziert sein wie ihre Eltern dachten - Medea war auf jeden Fall zuversichtig was das anging. Erwachsene irrten sich schließlich auch mal und Medea hatte es ohnehin immer ein wenig übertrieben empfunden, wie Sierras Eltern mit ihrer Tochter umgegangen waren. Sie würde sich schließlich nie an andere Menschen gewöhnen, wenn man nicht zuließ, dass sie welche kennenlernte. Doch jetzt hatte ihre Freundin dazu ja endlich die Chance und Medea würde mit Adleraugen darüber wachen, dass alles glatt lief und Sierra Fortschritte machen konnte.

Interessiert lauschte Medea dann schließlich Gunter als er erklärte, dass man die elektrische Aufladung der Wolle eines Voltilamms an seinem Schweif ausmachen konnte. Na, das war mal etwas was selbst Medea noch nicht wusste! Leicht legte das Mädchen den Kopf schief und hörte weiterhin zu um ja kein Detail zu verpassen. Man musste also im Endeffekt einfach nur schauen welcher Schweif eines Voltilamms nicht leuchtete, dann hatte man ein nicht aufgeladenes gefunden - klang ja nicht allzu schwer. Mit Sicherheit würden Medea und Sierra das auf die Reihe bekommen. Wenn nicht würde sie sich schon sehr, sehr darüber wundern...
Wie dem auch sei! Gunter verabschiedete sich von den beiden und nachdem er verschwunden war hatte Medea bereits ihre Vermutung über Sierras nächstes Vorhaben ausgesprochen - und Recht behalten. Bevor die Dunkelhaarige aber aus der Scheune lief verabschiedete sie sich noch von dem Miltank, was Medea ihr gleich tat. Erst dann flitzten beide Mädchen aus der Scheune heraus und steuerten wieder die Weide mit den Voltilamm an. "Gunter ist echt nett.", meinte Medea auf dem Weg zum Zaub zu ihrer Freundin und suchte das Gras nach ihren Pokemon ab. Tatsächlich saßen sie alle noch genau am selben Ort an dem sie sie zurück gelassen hatte - ein Glück. Medea beobachtete wie Sierra sich auf den Zaun stellte und eines der Voltilamm anlocken wollte, dann ließ sie den Blick über den Zaun schweifen. Das Tor war leider viel zu weit entfernt und Medea hatte überhaupt keine Lust bis dahinten hin zu laufen, also würden sie es wohl tatsächlich von hier aus versuchen müssen. Die Grünhaarige stellte sich neben Sierra auf den Zaun und wartete ebenfalls bis eines der Voltilamm zu ihnen kam - und tatsächlich: Sierra konnte eines der Pokemon anlocken, das zudem keinen leuchtenden Schweif hatte. Fröhlich strich auch Medea mit ihrer Hand durch die weiche Wolle des Pokemons und erwiderte Sierras Grinsen amüsiert. "Hätte nicht gedacht, dass die tatsächlich so weich sind.", murmelte sie nachdenklich lächelnd, ließ Sierra dann aber allein weiter streicheln. Viel lieber wollte sie das bekannte Baby-Voltilamm beobachten, das nun etwas weiter entfernt bei einem ausgewachsenen Pokemon stand - Medea vermutete, dass es sich dabei wohl um seine Mutter handeln würde.

Sie stieg vom Zaun wieder herunter und blickte zu ihren Pokemon. Yeri und Atra spielten gerade etwas mit Akos, was verdächtig nach Fangen aussah, während Cuora noch im Gras saß und den Pokemon zusah. "Willst du nicht mit ihnen spielen?", fragte sie amüsiert und Curoa hob seine Sonnenbrille an, die er ja immer trug, und schüttelte den Kopf. Schon wurde die Brille wieder herunter gezogen und die Pokemon weiter beobachtet. Lächelnd schüttelte Medea den Kopf und setzte sich neben Cuora ins Gras, um ihrerseits Sierra zu beobachten.








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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Do März 24, 2016 1:46 pm


Post #014
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
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Medea gesellte sich zu Sierra an den Zaun, um ihrerseits eines der Voltilamm streicheln zu können. Offenbar hatte auch sie nicht erwartet, dass diese Pokémon tatsächlich so weich waren, doch es faszinierte Sierra ungemein, wie flauschig Pokémon doch sein konnten. »Hoffentlich begegnen wir noch ganz vielen, flauschigen Pokémon!« sagte Sierra begeistert, während sie weiterhin das Voltilamm streichelte und Medea bereits wieder vom Zaun herunter stieg, um sich neben Cuora im Gras niederzulassen. Gleichzeitig spielten Akos, Yeri und Atra miteinander, weshalb sich Sierra keine Sorgen machen musste, dass Akos wieder davon laufen würde. Es war eigentlich genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hatte: die Pokémon liefen frei umher, während man sich selbst auch um andere Dinge kümmern konnte, als ständig auf sein Pokémon zu achten. Vielleicht machte sie ja tatsächlich langsam Fortschritte mit ihrem Fiffyen. Zumindest war es nicht schon wieder verschwunden, was wohl auch schon einmal viel Wert war.

Je länger sie das Voltilamm streichelte, desto mehr bekam sie das Gefühl, dass es dem Pokémon zu viel wurde und so ließ sie wieder von ihm ab, um ebenfalls vom Zaun abzuspringen und sich zu Medea ins Gras zu setzen. »Wäre es nicht schön, wenn alle Menschen so nett wären wie Gunter?« stellte sie da eine Frage, die wohl aus heiterem Himmel zu kommen schien, allerdings hatte sie schon eine Weile darüber nachgedacht, wie nett der Mann doch gewesen war. Er hatte sie auch nicht wie kleine Kinder behandelt, die nichts von der Welt verstanden, sondern ihnen geduldig Dinge erklärt und gezeigt, sodass sie daraus lernen konnten. Das war es doch, was man sich als junges Mädchen wünschte, das gerade erst seine Reise begonnen hatte. Hilfe ohne dabei für seine Fragen verurteilt zu werden. Eigentlich hatte Sierra nie wirklich darüber nachgedacht, aber es freute sie sehr, dass sie einem so netten Menschen begegnet war. Es zeigte ihr, dass nicht alle Menschen schlecht waren und sie im Grunde auch keine Angst vor ihnen zu haben brauchte. Ihrem Verstand war das durchaus klar, leider schaffte sie es trotzdem nicht, danach zu leben. Die Menschen störten sie einfach, während sie sich bei Pokémon immer wohl fühlte. Vielleicht mochte sie deshalb auch alle Pokémon, denen sie bisher begegnet waren. Einfach weil es keine Menschen waren.

Nachdem Akos eine Weile mit den Pokémon von Medea gespielt hatte, hatte er offenbar genug und kehrte zu Sierras Erstaunen sofort zu ihr zurück. Er legte seinen Kopf auf ihr Bein und sah mit seinen großen, runden Augen zu ihr hinauf, was die Dunkelhaarige zum Lächeln brachte. »Du bist ja so süß!« schwärmte sie und streichelte dem Fiffyen über den Rücken. Sie bezweifelte zwar, dass Akos deshalb besser auf sie hören würde, aber es war ein Anfang und zur Zeit wollte sie einfach nur den Moment genießen. »Ich hab dir etwas Milch gekauft. Du kannst später was davon probieren!« sagte sie zu ihrem Pokémon, das daraufhin mit seinem Schwanz zu wedeln begann. Sierra deutete das als Zeichen der Freude. »Hast du schon eine Idee, was wir als nächstes machen sollen?« fragte sie an Medea gewandt, denn obwohl sie sich gern auf dem Dausing-Hof aufhielt, wollte sie doch auch weitere Orte entdecken. Aber vielleicht gab es hier ja etwas, das sie noch nicht entdeckt hatten? Irgendeinen geheimen Ort, von dem niemand wusste - was das möglich? Sierra bezweifelte es irgendwie, da der Ort als solcher schon eindrucksvoll genug war. Besser konnte es hier doch gar nicht mehr werden!
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Di März 29, 2016 2:49 am

14 // SIERRA

Schmunzelnd beobachtete Medea wie sich Sierra über das Voltilamm freute. Es war schön mit anzusehen, dass die Idee dieser Reise sich für Sierra sogar noch besser entpuppte als eigentlich erwartet - Medea hatte sich ja schließlich schon Sorgen gemacht, dass ihre Eltern doch Recht haben könnte. Ihre Freundin bewies aber gerade in diesem Moment, dass die Erwachsenen Unrecht gehabt hatten, und das würden die beiden Mädchen ihnen auch noch beweisen wenn die Zeit gekommen war. Medea wollte daran aber noch gar nicht denken, an das Ende ihrer Reise. Dafür waren sie ja jetzt erst am Anfang und durch Einall zu reisen würde viel Zeit in Anspruch nehmen; Zeit in der sowohl sie als auch Sierra und ihre Pokemon wachsen würden und Medea sah dieser Möglichkeit mit Freude entgegen.

Nachdenklich legte Medea den Kopf in den Nacken und sah in den Himmel. Es dämmerte bereits und die weißen, flauschigen Wolken zogen sich in Streifen durch den orange-violetten Himmel, der nur noch von einem kleinen Streifen Sonne beleuchtet wurde. Es würde bald Nacht werden und es wäre vermutlich besser wenn sie vor Einbruch der Nacht im Pokemon Center zurück wären, aber Medea hatte wirklich überhaupt keine Lust jetzt aufzustehen und sich zurück nach Dausing zu hetzen. Also blieb die Grünhaarige im Gras sitzen, wandte den Blick vom Himmel ab und sah wieder zu Sierra. "Ich glaube, dass die meisten Menschen so sind wie Gunter und nur der mindere Teil böse.", murmelte Medea nachdenklich. Leider begegnete man den unhöflichen Menschen trotzdem am meisten - nichtsdestotrotz sollte man wohl die Hoffnung an das Gute nicht aufgeben, egal wie viele schlimme Menschen einem begegneten; auch wenn das leichter gesagt war als getan.
Medea lenkte den Blick zu ihren Pokemon, die immer noch mit Akos gemeinsam spielten. Medea schmunzelte kurz amüsiert darüber und warf Cuora einen Blick zu, der gerade seine Sonnenbrille zurecht rückte und wieder in den Himmel sah. Woher hatte er die Sonnenbrille eigentlich..? Medea konnte sich nicht erinnern ihm die gekauft zu haben... Er hatte sie einfach schon immer. Hm. Mysteriös! Medea beobachtete wie Sierra mit Akos und wie Akos mit Sierra umging und ihre fachliche Meinung sagte ihr, dass die beiden sich auf einem guten Weg befanden, eine Bindung zu einander aufzubauen. Ein Glück, denn ein ununterbrochen störrisches Fiffyen würde früher oder später bestimmt hinderlich werden - spätestens in Arenakämpfen. Apropos Arenakämpfe... "Wollen wir in Vapydro City die Arenaleiterin herausfordern?", fragte die Grünhaarige dann aus heiterem Himmel und ohne Sierra den Hintergrund des Gedankens zu erklären. Sie grinste sie schief an und wartete auf eine Antwort, auch wenn sie sich nicht vorstellen konnte, dass Sierra das ablehnen würde. Auch wenn Medea hauptberuflich Züchterin war mochte sie es trotzdem auch Orden zu sammeln - und die Möglichkeit alle Orden von Einall zu sammeln wollte sie sich da natürlich nicht entgehen lassen!

Auf Sierras folgende Frage dann richtete Medea sich wieder auf und sah sich um. "Bestimmt gibt es hier noch irgendetwas zu entdecken.. Was meint ihr?" Die Frage war an ihre Pokemon gestellt, wenngleich auch eher an Yeri und Atra als an Cuora. Augenblicklich hörten sie auf zu spielen, stoppten in ihren Bewegungen und sahen gespannt zu Medea, abwartend. "Dann fangt mal an zu suchen! Wenn ihr etwas gefunden habt kommt zurück und holt uns - aber nicht vergessen: in keine Häuser und Scheunen gehen und auch keine Tore öffnen." Die beiden Pokemon nickten hastig und rannten davon - schon bald dicht gefolgt von Akos. Nun hob auch Cuora die Sonnenbrille an und sah Akos nach als das Fiffyen verschwand. Schnaubend schüttelte das Schiggy den Kopf, ließ die Sonnenbrille wieder auf die Nase plumpsen und richtete sie auf. Gemächlichen Schrittes folgte er Akos, als würde er ein Auge auf das Fiffyen werfen wollen, ohne noch irgendetwas zu Sierra oder Medea zu sagen. Medea schüttelte den Kopf als Cuora an ihnen vorbei ging, lächelte jedoch. "Tja.. Damit hat sich Akos wohl einen persönlichen Aufpasser beschert.", murmelte sie und setzte sich wieder in das Gras.
Sie saßen noch eine Weile im Gras bis Yeri und Atra wiederkamen, sie jedoch nirgendwo hinführen wollten - wohl hatten sie einfach nichts entdeckt. Müde ließen sich die beiden ins Gras fallen und gähnten einmal herzhaft - die Sonne war nun fast komplett untergegangen. "Hm... Besser wir schauen mal wo Akos und Cuora sich rumtreiben, oder?", meinte sie zu Sierra und wuselte in ihrer Tasche herum um die Pokebälle ihrer Pokemon heraus zu holen. "Wollt ihr in eure Bälle und euch ausruhen oder mitkommen?" Das Bisasam und das Glumanda stolperten auf ihre Bälle zu und tippten sie an, um müde vom roten Strahl hineingesogen zu werden. Medea schmunzelte und legte die Bälle zurück in die Tasche, dann stellte sie sich hin und reichte Sierra die Hand um ihr auf zu helfen. "Hoffentlich haben die beiden nicht schon wieder irgendeinen Unsinn getrieben und sind in die Tiefen des Waldes aufgebrochen.", seufzte Medea und streckte sich kurz. Auch sie wurde langsam müde, schließlich war es ein anstrengender Tag gewesen. Sie hatte zwar leider nicht mit den Züchtern des Dausing Hofs reden können, dafür aber viele Pokemon sehen können - und das war schließlich auch etwas gutes.

Nachdenklich legte Medea ihre Hände in die Hüften und ließ den Blick über den Hof schweifen. Gunter führte gerade die Voltilamm mithilfe von einem Terribark zurück in die Scheune und winkte den beiden Mädchen kurz zu, ehe er selbst in der Scheune verschwand - aber weit und breit kein Zeichen von den beiden vermissten Pokemon. Medea rieb sich über das Gesicht und sah zu Sierra. "In welche Richtung sind sie nochmal gelaufen? Dahinten Richtung Fluss, oder?", murmelte sie nachdenklich und konnte den Fluss nur als kleine, dünne Linie ausmachen... Nachtvision hatten Menschen ja leider nicht, aber noch war es zumindest nicht stockdunkel. "Am besten schauen wir einfach mal, nicht dass wir tatsächlich noch eine Suchaktion mitten in der Nacht durch den Wald starten müssen.", brummelte Medea, auch wenn sie sich nicht vorstellen konnte, dass Cuora zu so einem Quatsch fähig wäre. Geduldig wartete sie bis Sierra auch fertig war, dann ging sie langsamen Schrittes neben ihrer Freundin her. "Ich würde sagen wir übernachten heute im Pokemon Center, oder?" Sich ein Hotel für eine Nacht zu suchen wäre auch ziemlich sinnlos.








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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Do März 31, 2016 12:41 am


Post #015
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
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Langsam fing der Himmel an, sich orange-rosa zu verfärben, denn der Tag neigte sich dem Ende und die Nacht drohte über die Region herein zu brechen. Die Sonne ging langsam unter, was für Sierra eigentlich bedeutete, dass sie schnellstmöglich zum nahe liegenden Pokémon-Center gehen sollten, doch sie hatte tatsächlich überhaupt keine Lust, sich zu erheben geschweige denn, den Hof zu verlassen. Es war einfach viel zu schön hier! Und gerade jetzt schien Akos zumindest ein wenig auf sie hören zu wollen - oder zumindest ihre Gesellschaft zu genießen. Er war relativ ruhig, trotzdem musste Sierra einfach fragen, wie ihre Pläne für später aussahen. Immerhin gab es noch so viel zu entdecken! Und vielleicht konnten sie ja noch einmal her kommen und den Rest des Hofes entdecken. Sicherlich hatten sie längst nicht alles gesehen und es war im Grunde schade, schon wieder zu gehen.
Dann aber lenkte ihre Freundin Sierras Gedanken auf ein ganz anderes Thema - Arenakämpfe. War Vapydro City denn hier in der Nähe? Sierra kannte sich nicht sonderlich gut aus, aber so, wie Medea gefragt hatte, ging sie davon aus, dass es nicht weit von ihrem jetzigen Standpunkt aus sein konnte. »Da gibt es eine Arena? Oh ja, ganz unbedingt! Das wird bestimmt toll!« sagte sie vor Freude aus. Es würde ihr erster Arenakampf werden! Den würde sie bestimmt gewinnen. Vielleicht. Wenn Akos auf sie hören würde. Was er leider nicht immer tat. Sie konnte sich einfach nicht auf ihn verlassen - noch nicht. Aber sie hoffte, dass sich das bald ändern würde. »Vielleicht sollte ich vorher noch mit Akos trainieren. Sollen wir einen Trainingskampf machen, bevor wir die Arenaleiterin herausfordern?« fragte sie ihre beste Freundin, da sie keinesfalls unvorbereitet in den Kampf gehen wollte. Auch wenn es natürlich verlockend war, sofort nach Eintritt in die Stadt zur Arena zu stürmen und sich einfach daran zu versuchen. Aber sie wollte sich ja auch nicht blamieren!

Aber erst einmal waren sie noch hier am Dausing Hof, woran Medea sie nun wieder erinnerte. Sie glaubte also, dass es hier noch etwas zu entdecken gab? Oh, Sierra hoffte es so sehr! Neues zu entdecken war doch immer toll. Vielleicht gab es hier ja ein paar Geheimnisse, die entdeckt werden wollten! Oder einfach ein schönes Plätzchen, dass sich lohnte, gefunden zu werden. »Glaubst du, dass es hier irgendetwas Besonderes gibt? Etwas Geheimnisvolles?« fragte Sierra fast ein wenig zu begeistert. Wäre sie ein süßes Pokémon, hätten ihre Augen jetzt wohl geglänzt und wären größer geworden oder etwas in der Art, denn sie freute sich wirklich darauf, jetzt auf Schatzsuche zu gehen! Ja, sie nannte das jetzt so und als Yeri und Atra von Medea losgeschickt wurden und ihr Fiffyen zuerst zu ihr sah, war Sierras Begeisterung noch viel größer. Das bedeutete doch, dass sie Fortschritte mit ihm machte, oder nicht? Das war doch gut, richtig? »Geh schon mit. Vielleicht findest du ja etwas Spannendes! Aber nicht wieder weglaufen, ja?« sagte sie mit einem Lachen auf den Lippen, auch wenn der letzte Satz im Grunde todernst gemeint. Diesen aber schien das Fiffyen keineswegs als solchen aufzunehmen, denn bevor sie sich versah rannte Akos Yeri und Atra hinterher, ohne noch auf Sierra zu achten. In diesem Fall war es aber in Ordnung für das junge Mädchen, da sie es ihm ja erlaubt hatte. Außerdem lief Cuora ihrem Pokémon auch sogleich hinter, fast so, als würde er auf Akos aufpassen wollen. Wie ein Bodyguard oder dergleichen, überlegte Sierra. »Sieht fast so aus!« erwiderte Sierra lachend auf die Worte ihrer Freundin hin, während sie nun in den Himmel sah und beobachtete, wie dieser langsam dunkler wurde. Vielleicht wäre es besser gewesen, direkt nach Dausing aufzubrechen, aber Sierra wollte unbedingt wissen, ob es hier noch etwas Wichtiges zu entdecken gab. Also wartete sie zusammen mit Medea darauf, dass die Pokémon wieder kommen würden, überlegte gleichzeitig aber auch, warum sie nicht mitsuchen gingen. Das konnte doch interessant werden, oder nicht?

Gerade wollte sie ihrer Freundin diese Frage stellen, als Yeri und Atra zurück kehrten, jedoch ohne Akos und Cuora im Schlepptau. Der erste Gedanke, der Sierra kam, war der, dass Akos wieder abgehauen war und deshalb nun nicht mit den anderen beiden wieder zurück kehrte. Dann aber hoffte sie einfach, dass Yeri und Atra müde geworden waren und deshalb eher zurück gekommen waren. Akos war wahrscheinlich einfach noch nicht fertig mit dem Erkunden, trotzdem machte sich Sierra Sorgen um ihn. Es konnte genauso gut auch etwas Schlimmeres passiert sein. Es gefiel ihr nicht, dass sie nicht wusste, wo ihr Pokémon war und ob es ihm gut ging. Trotzdem beobachtete sie zunächst, wie das Glumanda und das Bisasam zurück in ihre Bälle gingen, ehe Medea auch schon ihre Gedanken aussprach. Nach Akos und Cuora suchen zu gehen war sicherlich die beste Lösung. »Ich hoffe, dass Akos nicht wieder etwas angestellt hat...« sagte sie noch, bevor Medea ihre Bedenken auch schon weiter ausführte. War der Wald denn sehr tief? Und konnte ihrem Fiffyen da irgendetwa Schlimmeres passieren? »Was ist, wenn Akos etwas zugestoßen ist?« fragte sie besorgt, obwohl es im Grunde wahrscheinlicher war, dass Akos einfach wieder davon gelaufen war und nun von Cuora gesucht wurde. Trotzdem machte sie sich einfach Sorgen. Das durfte sie doch, oder?

Sie ließ sich also von Medea aufhelfen und streckte sich ebenfalls wie sie, gähnte sogar einmal kurz, doch ans Schlafen war nun nicht mehr zu denken. Zuerst musste sie Akos in Sicherheit wissen. Auf keinen Fall durfte sie das Pokémon verlieren! Er war doch immerhin ihr größter Schatz...also schnappte sie sich ihre Tasche und ließ ihren Blick, genau wie Medea, über de Hof schweifen. Von ihren Pokémon war weit und breit keine Spur. Sie konnte lediglich sehen, wie die Voltilamm mit Hilfe des Terribark zurück in die Scheune getrieben wurden. Kurz winkte sie Gunter zurück, hatte aber im Grunde ihre Gedanken nur bei Akos. Sie musste ihn finden! »Ja, in diese Richtung sind sie verschwunden.« bestätigte sie Medeas Worte, musste im nächsten Moment aber auch daran denken, was an einem Fluss alles passieren konnte. »Was, wenn Akos in den Fluss gefallen ist?« Panik breitete sich in ihr aus, was man ihr auch nur zu gut ansehen konnte. Sie musste schnellstens Fiffyen finden! Gleichzeitig aber musste sie sich beruhigen. Denn wenn sie sich nicht beruhigte, würde sie ihr Fiffyen nie finden. Allerdings war das alles andere als einfach. Am liebsten wäre sie zum Fluss gesprintet, zwang sich aber, ruhig neben Medea her zu laufen. Wenn diese kein Problem darin sah, überreagierte Sierra wahrscheinlich nur wieder. Das tat sie immerhin öfter, also musste sie sich nur sagen, dass alles in Ordnung war. Cuora passte auf Akos auf, ihm konnte also gar nichts passieren...oder? Gut, dass Medea sie mit einer ganz simplen Frage ablenkte: wo sie die kommende Nacht verbrachten. Falls sie die Nacht nicht im Wald nach ihren Pokémon suchen mussten...»Ich denke mal, dass ist eine gute Idee...aber wir müssen da nicht mit fremden Menschen schlafen oder?« fragte sie, nun von einer anderen Sorge geplagt. Was, wenn sie sich ihr Zimmer mit einer wildfremden Person teilen musste? Dafür war sie dann wirklich noch nicht bereit...

Allerdings war ohnehin die Frage, ob sie die Nacht überhaupt hier weg kamen. Zuerst einmal mussten sie ihre Pokémon finden. Vorher würde Sierra ganz sicher nicht zurück gehen, ganz egal, wie dunkel es sein würde. Sie gingen also über die Felder hin zum Fluss, wo Sierra dann die Augen offen hielt. Sie suchte nach Akos, konnte diesen aber nicht entdecken. Auch hören konnte sie kaum etwas, da die Strömung des Flusses, vor dem sie nun standen, doch recht stark war. Dennoch gab sie nicht auf und sah sie weiter um. »Akos? Bist du da? Wenn du mich hören kannst, melde dich bitte!« rief sie über die Ebene, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob ihr Fiffyen sie überhaupt hören könnte. »Was, wenn er in den Fluss gefallen ist?« fragte sie besorgt und sah hinab, eigentlich viel zu nah am Abhang. Doch für Akos würde sie sogar in den Fluss springen, wenn es nötig war! Jawohl. Doch gerade wegen ihrer Sorge um ihr Fiffyen sah sie den kaum zu erkennenden Weg auf der anderen Seite des Flusses nicht, der tiefer in den Wald hinein führte. Auch als sie wieder den Kopf hob, glitt ihr Blick an dieser nur sehr kleinen Öffnung der Bäume vorbei. Doch wenn man genau hinsah, erkannte man, dass die Bäume an dieser einen bestimmten Stelle nicht so dicht beinander standen wie die anderen. Was natürlich auch nur ein Zufall sein konnte.

tbc: Versteckte Hof - Dausing-Hof


Zuletzt von Sierra am Sa Apr 09, 2016 4:48 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Mo Apr 04, 2016 5:50 pm

15 // SIERRA

Medea nickte begeistert auf Sierras Vorschlag hin, einen Trainingskampf zu machen. Training gehörte auch bei ihren Pokemon dazu und gegen andere Pokemon war es natürlich immer viel spannender als gegen Steine oder Bäume neue Attacken zu üben. Akos konnte vermutlich auch noch Training gebrauchen bevor man an einen Arenakampf dachte, genau so wie Yeri. So gut wie das Pokemon auch im Kampf sein mochte, denn schlechte Attacken beherrschte das Bisasam ja nicht, war es trotzdem immer noch unheimlich schusselig und auch gerne etwas langsam. Ab und an hatte Medea das Gefühl, dass ihr nur noch ein Sabberfaden fehlte um das Bild einer lahmen Ente abzurunden... Aber das war ja genau das, was Medea so an ihrem Bisasam liebte - nicht umsonst waren sie schon länger befreundet und gute Kampfpartner. "Klar, gerne!", gab sie also zurück und schenkte ihrer Freundin ein Lächeln. "Akos wird sich bestimmt auch freuen wieder kämpfen zu können." Schade, dass sie dafür bis morgen warten werden müssen... Nun war es schließlich zu spät und Yeri und Atra waren beide schon schlafend in ihre Pokebälle zurück gerufen worden.

Die Zeit verstrich dann, doch Akos und Cuora wollten nicht wieder zurück kommen. Medea machte sich gar nicht so große Sorgen deswegen, aber sie merkte, dass Sierra doch ein wenig aufgekratzt war. Vollkommen verständlich, schließlich war Akos ja schon öfter davon gelaufen, doch nichtsdestotrotz war Medea der Ansicht, dass man den Kopf nicht verlieren sollte. "Ach was, bestimmt nicht.", versuchte sie ihre Freundin zu beschwichtigen und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln. "Wir hätten sicher schon was von Cuora gehört, wenn etwas passiert wäre." Zu einhundert Prozent war sich Medea da zwar auch nicht sicher, aber sie konnte sich auch nicht vorstellen dass die beiden Pokemon ohne ein Wort einfach verschwinden würden.
Medea und Sierra beschlossen die beiden zu suchen und nachdem sich beide Mädchen aufgerichtet (und gestreckt...) hatten gingen sie die Wiese entlang, winkten Gunter kurz zu und kamen dann an einen Wald und einen Fluss an. Nachdenklich betrachtete Medea die Umgebung und legte die Hand an ihr Kinn. "Mh nein, man hat Einzelzimmer oder Doppelzimmer, aber wir hätten dann ein Doppelzimmer für uns. Also, wir beide in einem Zimmer, wenn keine Einzelzimmer mehr frei sind.", erklärte sie und ging erst einmal nicht auf die Frage ein was wäre, wenn Akos in den Fluss gefallen wäre.

Medea beugte sich über das Ufer und betrachtete den stetigen Fluss, dann sah sie wieder zu Sierra. "Keine Sorge, Cuora ist doch ein Schiggy. Wäre Akos ins Wasser gefallen hätte Cuora ihn da wieder heraus holen können, da bin ich mir sicher.", lächelte sie, fragte sich aber insgeheim nun auch wo die beiden wohl waren. Die Grünhaarige trat vom Ufer weg um hinterher nicht noch selbst hinein zu fallen und ließ den Blick schweifen, bis sie den kleinen Pfad zwischen den Bäumen entdeckte. "Schau mal hier." Medea deutete mit dem Finger zu den Bäumen und der kleinen Öffnung und ging auf sie zu. "Ich glaube man kann hier durch gehen. Wollen wir?" Sie sah über die Schulter zu Sierra, war allerdings schon halb durch die eng beieinander stehenden Bäume getreten und...
tbc. versteckte Lichtung, Dausing Hof









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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Di Apr 12, 2016 11:51 am

First Post


Val Araon Aidia war erst vor kurzer Zeit von seinem neuen Heim in Dausing aufgebrochen - und weit hatten ihn seine Füße noch nicht getragen. Er hatte schon vor einigen Wochen diesen Hof hier entdeckt und war nun auch heute hier stehen geblieben. Alles ging ruhig - es war ein guter Ort, um sich noch einmal genau die Reise zurechtzulegen, die er nun antrat.
Der Rotschopf war an ein Gatter gelehnt, blickte in die Ferne, wobei er einen Punkt irgendwo in den Wolken fixierte. Shôta und Yakage erkundeten die Felder - ab und zu konnte er das Zorua hören, wie es durch die Gräser sprang und so manches mal kam sein Feurigel zu ihm, um ihm irgendetwas zu zeigen, was es entdeckt hatte. Einzige Light, das Pii, das gerade erst vor drei Tagen geschlüpft war, blieb an seiner Seite. Es saß auf dem Boden, an seine Beine gelehnt und schlummerte leicht. Das junge Pokémon war sehr niedlich - tatsächlich musste man zwangsläufig denken, dass es sehr lieb war. In Wahrheit war das Pii aber ein ziemlich freches Pokémon - sehr lebensfroh. Val hatte es sofort in sein Herz geschlossen.
Als es geschlüpft war, hatte er dem Professor eine Nachricht und ein Foto zukommen lassen - aber er hatte noch immer keine Antwort erhalten. Vermutlich hatte der Mann mittleren Alters gerade einfach viel zu tun.
Shôta kam gerade wieder zu ihm gesprintet - für ein Feurigel, die man gewöhnlich als langsame, meist verschlafene Pokémon kennenlernte, war es wirklich sehr agil und immer auf Trap. Es raunte etwas, ehe es auf das Gatter kletterte, um neben Val zu sitzen.
"Na - hast du genug gesehen?", fragte der Rotschopf lächelnd. Shôta raunte wieder etwas in seiner für Val leider unverständlichen Pokémonsprache, wackelte wild mit den Beinchen. Es freute sich sehr. "Dir macht es Spaß hier, hm? Es ist auch schön.", entgegnete er. "Wir entdecken sicher noch viele andere Orte, die so schön sind wie dieser hier.", fügte er dann an - woraufhin Nâjyôta freudig mit dem Kopf wackelte. Val lachte leise, Shôta kam etwas näher und kuschelte sich an seinen Arm. Ein lauer Wind kam auf - eigentlich war es kaum mehr als eine leichte, warme Brise, die gerade über ihre Wangen strich.
"Nur noch ein paar Minuten.", sagte er noch. Er legte sich eine Route zurecht. Er hatte eine Karte gesehen - und überlegte, ob er erst nach Vapydro City oder nach Eventuria City gehen sollte. Da er sich noch nicht entschieden hatte, was er überhaupt von der Trainerreise erwarten sollte, war er sich uneinig. Er wollte eigentlich keine Orden sammeln - und Wettbewerbe hatten ihn bisher auch nicht gereizt. Vielleicht würde sich das aber ändern?
"Wir müssen vielleicht nur die Arenen und Wettbewerbshallen sehen, hm, Shôta?", fragte er das Feurigel, dass ihn dann aus seinen ungewöhnlich blauen Augen heraus ansah, aber wohl nichts zum Thema beitragen wollte. Val wusste ja zu gut, dass Nâjyôta nicht gerne Kämpfe austrug - anders als das Zorua, das er in seinem Team hatte. Shôta war auch nicht der Typ Pokémon, der sich anderen gerne präsentierte - aber vielleicht wäre das ja etwas für Lightflower, sobald das Babypokémon alles mitbekam, was so in seiner Umgebung geschah?
"Irgendwann werden wir es schon wissen.", sagte er abschließend - letztlich konnte er ohnehin nichts anderes tun, als alles auf sich zukommen zu lassen.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Di Apr 12, 2016 10:21 pm

cf Pokecenter von Stratos

Meine 'Reise' vom Hafen zum Hof war... naja. So unspektakulär, wie es mit Geisterpokemon halt war. Wenn man sie gewohnt war. Shen war wohl das einzige Pokemon, welches an meiner Seite blieb. Die anderen waren wild verstreut und weiß der Geier, was sie trieben. Wahrschienlich nichts Gutes, aber solange sie nichts stahlen oder kaputt machten, war alles in bester Ordnung. Und zum Glück ließ sich ab und an eines meiner Pokemon blicken, weil seine Tätigkeit meinen Weg einfach zur selben Zeit kreuzte. Fen warf mit Beeren um sich, die er im Wald fand, ärgerte wilde Pokemon und schlüpfte ihnen immer wieder knapp unter den Pfoten weg. Natürlich war das bei ihm volle Absicht. Er war derjenige, der sich von den Rumtreibern auch am öftesten bei mir blicken ließ und auch am längsten an meiner Seite verweilte, dann aber dennoch wieder verschwand, um irgendwo sich eine neue Beschäftigung zu suchen. Spirit erkundete einfach nur die Gegend, zumindest das, was davon nicht eingefroren wurde, da Sol immer wieder mal für kurze Zeit relativ zufällig irgendwelche Sträucher einfror und sie bewunderte, dann glücklich davonflog, um den nächsten Strauch einzufrieren. Natürlich blieb das Eis nicht sonderlich lange. Es war einfach zu warm dafür. Das einzige Pokemon, welches sich nicht irgendwie beteiligte, war Tisma. Das Rotom hatte nichts gefunden, was es machen konnte, dies änderte sich, als es ein schlafendes Pokemon fand, welches es nicht kannte. Doch es war gut zu erschrecken. Also zog das kleine, kaum bemerkbare Pokemon los, um das Pii zu ärgern und zu pieken, um es irgendwie zu erschrecken. Ich selbst musste ja nicht weit sehen, um den Trainer zu entdecken und erkannte auch sehr schnell, was Tisma vor hatte. Ich pfiff es zurück, was bewirkte, dass sich wirklich jeder meiner Freunde zu mir begab. Ich ging zu dem jungen Mann hin. Er schien mehr oder weniger mein Alter zu haben... war jedoch um einiges größer. Kein Kinderspiel, wenn man bedachte, dass ich echt wie ein Winzling und nicht wie eine achtzehnjährige Trainerin aussah. Ich sah ja schienbar generell nichtmal wie ein Mädchen aus, wenn man den Leuten glauben mochte.
Egal. Ich lächelte den Typen an und sah mich ein wenig um. Es waren noch einige andere Pokemon hier zu sehen.
"Hallo. Entschuldige, ich hoffe, mein Pokemon hat dich und dein pii nicht zu sehr erschreckt... naja, man kennt das halt. Sind Geistpokemon. Sie haben ihren eigenen Kopf, nicht wahr?", lächelte ich ein wenig verlegen und hoffte, dass er nicht sauer wäre.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Mi Apr 13, 2016 2:56 pm

Während Val über die Zukunft nachsann, bemerkte er kaum, wie sich etwas näherte - und auch Shôta schien zu sehr mit sich selbst beschäftigt zu sein, denn das Feurigel zuckte bei dem plötzlich ausgestoßenen Pfiff ebenso sehr zusammen, wie es der Rotschopf tat. Das weckte natürlich auch Light - und das Pii war alles andere als erfreut darüber. Val sah sich mit schnellen Blicken um - entdeckte eine junge Person, an deren Seite einige Pokémon waren. Eines war ein Rotom - und es war wohl in ihrer Nähe gewesen, denn es stand nun zwischen ihnen und der anderen Gestalt.
Val aber beugte sich zuerst einmal hinunter, nahm das meckernde Pii auf den Arm und beruhigte es etwas. Als die Gestalt währenddessen näher trat, kam der Rotschopf auch in den Genuss, sie etwas näher zu mustern. Die Person war kleiner als er, hatte langes, dunkelbraunes Haar, einen wesentlich dunkleren Teint als er und direkte Augen. Man konnte die Person als jung bezeichnen, aber tatsächlich musste sie wohl in Vals Alter sein - die Gesichtszüge verrieten dies. Ebenso, dass er wohl eine Frau vor sich hatte. Und die lächelte, während sie sich für ihre Geistpokémon entschuldigte.
Aber noch bevor Val etwas erwidern konnte, sprang schon Yakage aus den Gräsern, genau zwischen sie alle und funkelte das Rotom dunkel an.
"N-nein! A-alles okay ... nicht wahr, Light?", sprach er und sah zum Pii herunter. Das war noch etwas stinkig, drehte sich beleidigt weg, sah dann aber doch aufmerksam zu den fremden Pokémon. Val lächelte scheu. "Also - Yakage, das reicht. Komm schon.", sagte er dann - und das Zorua kam rückwärts tretend direkt an seine Seite zurück wo es sich setzte. Shôta saß noch immer auf dem Zaun neben ihm und musterte entgegen der anderen beiden eher die junge Frau.
"I-ich denke, Geistpokémon haben wohl manchmal diese Affinität ...", gab er dann schließlich an die Braunhaarige zurück. Sie schien ebenfalls etwas verlegen zu sein. "Jedenfalls spielen die meisten, von denen ich gehört habe, gerne Streiche. Damit muss man dann wohl rechnen.", fügte er deshalb noch an. Tatsächlich kannte er wenige Geistpokémon - er war nur selten welchen begegnet. Und auch die meisten, die bei der jungen Frau waren, hatte er zuvor nie direkt gesehen, zwei nicht einmal in den alten Büchern. Auf seinen früheren Streifzügen war er vor allem Pflanzen- und Käferpokémon begegnet - die traf man in Wäldern und auf Wiesen nun einmal am häufigsten an.
Shôta stieß sanft mit den Kopf gegen seinen Arm, was Val aus seinen Gedanken zurückholte.
"O-oh, also ich ...", er räusperte sich, atmete durch und fing dann noch einmal etwas ruhiger ganz von vorne an. "Mein Name ist Val. Ich bin ... vor einiger Zeit nach Dausing gezogen. Und das sind meine Pokémon Nâjyôta, Yakage und Lightflower. Wir ... Naja, wir treten heute unsere Trainerreise an ...", der Rotschopf wurde zum Ende hin etwas leiser. Es war ja eher ungewöhnlich, so spät seine Reise anzutreten. Und die junge Frau vor ihm schien schon wesentlich erfahrener als er - ob sie es irgendwie ... befremdlich fand?
"J-jedenfalls, freut mich ... uns, dich kennenzulernen.", sagte er dann noch, ehe er das Pii, das sich inzwischen vollends beruhigt hatte, wieder herunter ließ. Es blieb bei Yakage, musterte aber vor allem das Frosdedje - hieß das Pokémon so? - eingehend. Dann nahm auch er die Pokémon einmal genauer unter die Lupe.
"Uhm ... H-hast du ... nun ... Hast du etwas dagegen, wenn ich ... vielleicht kurz deine Pokémon skizziere?", fragte er dann mit verlegenem Lächeln. Das war so eine Art Tick von ihm - wenn er Pokémon zum ersten mal antraf, wollte er sie skizzieren. Um es niemals zu vergessen. Er hoffte, dass er der Braunhaarigen damit nicht zu nahe trat - oder ihren Begleitern.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Fr Apr 22, 2016 5:00 pm

Der junge Mann schien schon sehr nett zu sein, jedenfalls beschwerte er sich nicht über meine Pokemon, meckerte nicht und schimpfte nicht. Diesen Part übernahmen seine Pokemon. Doch recht schnell wurden sie wieder beruhigt.
"Oh ja. Sie tun das sehr gerne. Ihr Ideenreichtum ist dabei wirklich unglaublich, aber manchmal schlagen sie ien bischen zu hart zu, wenn man nicht aufpasst.", gab ich zurück und lächelte. Ich war nichts desto trotz stolz auf mein Team, gerade weil es sich einfach die Lust nahm, Streiche zu spielen, aber meistens wussten sie, wo man aufhören sollte.
Lustigerweise wurde er von seinen Pokemon angeschuppst, um sich mal eben vorzustellen. Dies tat er dann auch, jedoch wurde er gegen Ende sehr leise, als würde ihn etwas bedrücken oder verstimmen. Es schien schon fast, als würde es ihm peinlich sein.
"Mein Name ist Kirin. Kannst mich aber Kiki nennen. Ich komme ursprünglich aus Jotho und ziehe hier daher auch nur durch die Gegend.", meinte ich und streckte ihm die Hand hin.
"Ich finde es übrigens echt cool, dass du dich auch jetzt noch dazu entschlossen hast, auf Reisen zu gehen. Viele geben es irgendwann auf. Dir gebührt jeder Respekt, den man bekommen kann.", fügte ich noch hinzu.
Das Pii war wohl wieder ruhig und wurde auf den Boden gelassen, wo es dann meine Pokemon beobachtete. Es fing bei Sol an, welche ihm gleich eine kleine Kältewolke entgegen stieß, um es ein wenig zu necken, dann schwebte sie umher und blieb über dem Zaun schweben.
Fen blieb ausnahmsweise bei mir, während Shen und Spirit neugierig zu dem Gegenüber schwebten, um ihn genau unter die Lupe zu nehmen. Tisma selbst war wieder irgendwo hin verschwunden.
Ich blickte auf, als Val fragte, ob er meine Pokemon skizzieren konnte. Ich nickte.
"Klar kannst du das. Wenn du es schaffst. Ich weiß nur nicht, wie meine netten Kollegen hier reagieren werden. Schließlich ist es doch relativ hart, wenn sie sich, wie Tisma, einfach aus dem Staub machen. Wahrscheinlich wird es gleich hinter dir oder deinen Pokemon auftauchen... Aber joa. Meine Erlaubnis hast du.", gab ich zurück und ließ mich rückwärts auf das Gras fallen, auf dem ich eben gestanden hatte. Ich wollte mal eine Pause machen und es war recht angenehm hier. Ruhig und wunderbar.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Sa Apr 23, 2016 1:07 pm

Die junge Frau vor ihm schien es seinen Pokémon nicht übel zu nehmen, dass sie sie und ihre Freunde nicht besonders wohlgesonnen gegenüber traten. Sie lächelte sogar, während sie sich mit Val unterhielt.
„Nun, i-ich denke, dass man das Pokémon dieser Art nicht … allzu krumm nehmen kann. Es wird wohl … hm … irgendwie in ihren Genen liegen. Vielleicht eine Art Spieltrieb, den man akzeptieren lernen muss.“, gab er dann zurück. „Dass dieser eine besonderer Art an Kreativität hergibt, ist, meiner Meinung nach, nicht zu verdenken. Man ist doch immer recht einfallsreich in den Dingen, denen man mit großem Interesse nachgibt, richtig?“, verlautete der junge Trainer.
Er bemerkte, dass die junge Frau vor ihm es wohl erheiternd fand, dass er von Shôta auf die Vorstellung seinerseits hingewiesen wurde. Nicht verwunderlich, man sah dergleichen wohl nicht allzu häufig. Außer, wenn man mit Val zugange war – das Feurigel musste das ja irgendwie schon immer mit ihm machen, wenn er in Gedanken versank. Nachdem er sich nun aber vorgestellt hatte, tat die junge Frau es ihm gleich. Sie stellte sich als Kirin vor, er durfte sie aber Kiki nennen. Sie sagte, dass sie es durchaus cool fand, dass Val jetzt noch seine Reise antrat, da viele andere es dann einfach aufgaben, je älter sie wurden. Das machte den jungen Mann etwas verlegen und er senkte den Blick, strich sich vergebens einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Er war aber sofort wieder bei der Sache – denn Kiki verlautete, dass sie aus Johto käme.
„Johto – wirklich? Ich komme auch aus Johto!“, sagte er nun mit deutlich mehr Elan. Jemand aus seiner Heimat – wie erfreulich! „Woher kommst du denn dort? Ich … naja, Shôta und ich, wir kommen aus Mahagonia City. Ich fand es … gerade am Anfang nicht so … toll, hierher ziehen zu müssen … war es für dich auch so … schwer?“, fragte er direkt weiter. Er war nun schon eine Weile hier, aber die Region war ihm fremd und deshalb schon etwas einschüchternd. Er vermisste seine Heimat – dennoch, er wusste, dass die Gesundheit seines Vaters wichtiger war, als seine Belange, weshalb er die Entscheidung seiner Eltern, nach Dausing zu ziehen, verstand.
Indes beobachtete er, wie Light vom … Frosdedje? Kiki's etwas geneckt wurde – aber das Pii fand die Eiswolke eher belustigend und verfolgte, wie sich das andere Pokémon zum Zaun begab, mit großem Interesse. Das …. es musste ein Nijatom sein, welches sich da zusammen mit einem … einem Kryppuk, wenn er sich recht entsann, zu Val gesellte. Sie wollten ihn wohl etwas genauer mustern – nichts, was dem jungen Rotschopf etwas ausmachte. Anders als Yakage, der das wohl eher missbilligte, sich aber zurück hielt und stattdessen lieber alles im Blick behielt. Das Zobiris blieb indes bei seiner Trainerin – und das Rotom, so musste es heißen, hatte sich verflüchtigt.
Kiki erklärte sich dann dabei einverstanden, dass Val ihre Pokémon skizzierte – warnte aber im gleichen Zuge, dass sie nicht wüsste, wie sie darauf reagieren würden, zumal Tisma – wohl das Rotom – ohnehin fort war. Es würde wohl gleich hinter ihnen auftauchen …
Shôtas Stichwort, wie Val bemerkte – das Feurigel drehte sich augenblicklich um und behielt alles im Blick, was Val nicht einsehen konnte. Der Rotschopf lächelter über diese Fürsorge.
„Hab Dank, Kiri- … Kiki. Ich hoffe, es wird deinen Pokémon nicht aufstoßen – es dauert auch nicht lange!“, erwiderte er dann mit warmem Blick. Schnell hatte er sein Skizzenbuch aus seiner Tasche gekramt und dazu einen Druckbleistift – und nach kurzem überlegen, begann er damit, das Frosdedje zu skizzieren. Es war ein durchaus hübsches Pokémon – es entzückte ihn von allen tatsächlich am meisten. Außerdem schien Light es ja auch zu mögen und das war bei dem Frechdachs keine Selbstverständlichkeit.
Während er Strich um Strich setzte und die Skizze immer mehr Form annahm, ließ sich Kirin rückwärts ins Gras fallen.
„Sag … Kiki, verrätst du mir, wie deine Pokémon heißen?“, fragte er dann – er war schon neugierig, aber nicht jedem war es lieb, dergleichen direkt Preis zu geben. Für manche war es wohl etwas, was ihnen heilig war – und das Band zu seinen Pokémon derart stärkte, dass es dabei bleiben sollte.
Als er das Frosdedje fertig skizziert hatte – er war durchaus zufrieden mit dem, was er zustande gebracht hatte –, begann er mit dem Zobiris – es saß ruhig da, das wollte er direkt nutzen. Und vielleicht würde in der Zwischenzeit ja das Rotom wieder zu ihnen zurückkommen.
Val bemerkte, dass Lightflower sich aufraffte und von Yakages Seite verstand. Es stiefelte zu dem Zobiris hinüber – wollte es wohl auch näher in Augenschein nehmen. Das Zorua jedoch blieb sitzen und beobachtete weiterhin alles stur. Val schüttelte leicht das Haupt – Yakage war schon ein ziemlicher Dickkopf. Aber es hatte die Rolle des Beschützers gleich zu Beginn in Anspruch genommen und vollführte diese auch sehr gewissenhaft. Es war wohl gerade für das Babypokémon alles andere als schlecht, dass dem so war.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Fr Mai 06, 2016 11:55 pm

Ich überlegte auf Vals Worte hin. Sie klangen wirklich nicht schlecht... aber andererseits waren das Theorien, über die ich nie wirklich nachgedacht hatte. Ich meine... naja. Ich hatte Geistpokemon zwar als freche, aber dennoch sehr liebenswerte Wesen kennen gelernt, auch, wenn einige einem das Leben nehmen konnten, indem sie einfach nur daneben standen und sonst nichts taten, dennoch... ein interessanter Gedanke.
"Klingt lustig. Nein... nicht lustig. Eher... ungewohnt? Interessant? Irgendwie sowas. Ich glaube nicht, dass jedes Geistpokemon das in den Genen hat. Eher bieten sich ihre Fähigkeiten einfach an und wenn man etwas macht und Spaß daran hat, dann wiederholt man es. Vor allem, wenn es so super klappt.", gab ich meinen Senf dazu, ehe es zur Vorstellungsrunde kam. Mein Gegenüber schien wirklich sehr interessiert daran zu sein, dass ich aus Jotho kam und gleich darauf erfuhr ich auch, warum. Er kam selbst von dort und ich wurde gleich mit einem Haufen Fragen bombadiert. Fairerweise gab es auch gleich die Antworten der anderen Seite dazu, also war es wirklich sehr anständig und durchdacht.
"Ich komme, lustigerweise, aus Teak City. Passt einfach irgendwie perfekt zu Geistern. Und wegen dem Herziehen... nun ja, meine Eltern sind immer noch in Jotho und ich habe hier auchnicht wirklich ein Zuhause, auch, wenn ich schon etliche Jahre hier bin. Ich schätze, meine Familie ist ziemlich eigen. Meine eltern haben mich praktisch aus Jotho schon fast rausgeworfen, in der Hoffnung, dass aus mir mal etwas richtiges wird. So bin ich hier gelandet. Zeit, mir Fragen über die Region zu stellen, hatte ich praktisch nicht. Außerdem hatte ich einen Freund, der mich schön abgelenkt hatte. Die Hölle war bei uns los, er hatte ebenso wie ich nur Geisterpokemon! Eigentlich war das die beste Zeit meines Lebens.", erzählte ich und seufzte, ehe ich kurz die Lage meiner Pokemon überprüfte. Noch waren alle... naja, nicht wirklich. Die meisten waren da und scheinbar nicht in irgendwelche Probleme verwickelt. Sehr gut. Tisma konnte gut auf sich selbst aufpassen, da vertraute ich dem Rotom. Und so gab ich einfach mein okay zu der Skizzierung, ergänzt durch eine kleine Warnung. Aber ich nahm nicht an, dass jemand Probleme machen würde. Es sei denn, Tisma würde eine Mikrowelle oder Wachmaschiene finden... oder irgendwas anderes.
Der Rücken des Trainers wurde nun also beobachtet, kein guter Moment für Tisma, aufzutauchen. Ich ignorierte das ganze aber, sowohl Sol, die die Skizzierung aufmerksam und neugierig beobachtete, um sich dann lautstark zu beschweren, wahrscheinlich, weil Val ihrer Meinung nach nciht genug Anmut in die Skizze gelegt hatte, doch dann lächelte sie wieder, schenkte ihm eine Eiswolke und schwebte von dannen, um sich eine Ecke zu suchen, in der sie schlafen konnte. Mein Bauch war das arme Opfer.
Fen bewegte sich tatsächlich nicht, was aber nicht daran lag, dass es die anderen ignorierte. Nein, eher war es sehr in Gedanken vertieft, hatte Tisma doch, in einem moment, in welchem niemand aufgepasst hatte, das arme Zobiris eiskalt erwischt. Nun grübelte das Pokemon darüber nach, wie logisch es war, sich als Geist vor einem Geist zu erschrecken...
Nach einer Weile verwarf es den Gedanken und wandte sich dem Pokemon zu, welches gerade kam. Das Pii schien sehr neugierig zu sein. Fen blikte sich kurz um und hob dann einen Stein auf, den es dem Pokemon hinhielt.
Tisma tauchte tatsächlich auf, schlafend neben Sol, nach einer Weile gesellten sich Shen und pirit auch noch dazu, sodass wir ein einzelnes, schlafendes oder dösendes Knäuel wurden, auch, wenn das ein oder andere Pokemon kurz aufschreckte, in die Luft schwebte, dort verharrte und dann wieder seinen Schlafplatz, also mich, aufsuchte.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Sa Mai 07, 2016 11:15 am

Val && Kirin


Kirin lauschte aufmerksam seinen Worten, ehe sie erwiderte, dass es wohl weniger in ihren Genen lag, als viel mehr damit zu tun hatte, dass es ihnen eben ein leichtes war durch ihre Fähigkeiten und es auf diese Weise anfing Spaß zu machen. Val nickte nachdenklich – ebenfalls ein Ansatz, der passt. Kurz kramte er seinen Notizblock hervor, um sich die Frage aufzuschreiben – vielleicht hatte er mal Gelegenheit, mehr darüber in Erfahrung zu bringen?
Schnell aber hatte er es wieder weggesteckt und sich erneut den Skizzen gewidmet. Das Frosdedje war anfangs unzufrieden, das legte sich aber, als er die Skizze der Umgebung so erneuerte, dass sie wirkte, als wäre sie mit Eis überzogen – außerdem hatte er an der Haltung des Frosdedje ebenfalls etwas verändert. Das Pokémon schien dessen zufrieden und schwebte davon. Es ließ sich bei Kirin nieder, wohl um ein Nickerchen zu machen.
Val machte mit Zobiris weiter – das ging ihm tatsächlich schnell von der Hand. Er lauschte indes Kirins Ausführungen. Sie stammte aus Teak City – der Stadt, die ohnehin für Geistpokémon bekannt war. Wie passend, fand Val.
„Du bist also allein hergekommen? Wow … ich glaube, dazu hätte ich mich nicht durchringen können …“, gab er zurück. Kirin war wirklich eigenständig – vielleicht konnte er auch etwas mehr an Selbstvertrauen zulegen und mal so durch die Welt ziehen. „Du wirst lachen – ich wurde eigentlich auch in Teak City geboren. Aber meine Adoptiveltern nahmen mich nach Mahagonia City mit. Wer weiß, vielleicht hätte ich ja auch ein Geistpokémon, wäre ich dort aufgewachsen?“, überlegte er laut – und wurde prompt von Shôta angestoßen. Er lachte leise auf. „Ach, Shôta – es ist doch gut, wie es war, sonst hätte ich dich nie gefunden!“, gab er zu dem Feuerpokémon zurück. Er widmete sich aber schnell wieder Kirin. Sie sprach davon, dass sie einen Freund hatte, der ihr etwas geholfen hatte. „Ich denke, das hat es wohl etwas einfacher gemacht, oder? Es klingt jedenfalls sehr spaßig, was du da erzählst.“
Während er zeichnete, gesellten sich immer mehr der Pokémon zurück zu Kirin. Val beobachtete, wie das Zobiris Light einen Stein überreichte – vielleicht ein Geschenk als Auftakt für eine gute Freundschaft? Das Pii jedenfalls nahm diesen Stein an – und drehte sich freudig im Kreis, als hätte es nie etwas schöneres bekommen. Val schmunzelte – damit war das Zobiris wohl in Lights Gunst direkt einige Sprossen höher aufgestiegen. Und so, wie er das Babypokémon bisher kannte, würde es den Stein auch nie wieder hergeben. Auf jeden Fall kam es zu ihm zurück und steckte den Stein in Vals Tasche, die auf dem Boden lag, ehe es zum Zobiris zurück lief und sich neben es setzte.
Da kam gerade auch das Tisma zurück, was sich vorher versteckt hatte – und legte sich, wie das Frosdedje zuvor und nachfolgend das Ninjatom und das Kryppuk, zu einem Nickerchen zu Kirin. Val beendete seine Einzelzeichnungen, schlug ein neues Blatt auf und begann stattdessen, das ganze Bild, das sich ihm bot, einzufangen. Das entging dem Feurigel nicht, weshalb es vom Gatter sprang und schnell zur fremden Trainerin hinüber sprintete, um sich in Pose danebenzusetzen – Shôta liebte es nämlich, von Val gezeichnet zu werden. Der Rotschopf nahm das gerne hin – ein Pokémon mehr störte ihn überhaupt nicht.
Da gab Yakage einen Laut von sich, sodass er hinunter blickte. Es sah ihn mit großen Augen an.
„Du siehst doch, sie sind alle nett – geh ruhig rüber.“, sprach er und das Zorua schien zu nicken. Es erhob sich und stolzierte schon beinahe zu Light und dem Zobiris, wo es sich wieder setzte. Ein Kichern entrang sich Vals Lippen und er zeichnete weiter.
„Kiki, darf ich dich was fragen? Hast du hier … irgendetwas spezielles vor in Einall? Ein Ziel vor Augen oder so?“, sprach er dann Kirin wieder an. Es interessierte ihn sehr – und vielleicht half es ihm dabei, für sich selbst einen passenden Weg zu finden.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Sa Mai 21, 2016 8:05 am

Ich lachte tatsächlich, als Val mir erzählte, dass er ursprünglich aus der selben Stadt kam, wie ich.
"Vielleicht. Vielleicht hätten wir uns auch schon vor vielen Jahren kennen gelernt, auch, wenn ich das eher bezweifle. Aber selbst wenn... es hätte viel passieren können. Möglicherweise wären wir jetzt nicht hier, sondern komplett woanders. Aber ich glaube, ich lasse das... mir macht es oftmals zu viel Spaß, um mit solchen Spielen aufzuhören und dann spinne ich das immer weite rund es endet in Katastrophen.", meinte ich nur und dachte kurz über meien Reise nach.
"Oh, es war sehr lustig. Aber auch verdammt anstrengend. Ich hatte pro Region bisher immer ienen Freund, der mich am Anfang begleitet hat, meistens bis zum Ende, bis ich mein Ziel erreicht hatte. Und von beiden wurde ich trainiert... sie waren die schlimmsten lehrer, die es geben konnte, erbarmungslos, aber wenigstens effektiv. Und meine Eltern haben auch dafür gesorgt, dass ich jetzt hier bin, wie ich bin. Aus dem haus geworfen haben sie mich ja praktisch. Nicht direkt, aber ich kenne sie lange genug und weiß, dass sie nur das beste wollten. Oder ihre Ruhe... so genau weiß ich das gar nicht, wenn ich das bedenke."
Den letzten Teil fügte ich in einem scherzhaften Ton hinzu, einfach, weil ich zwar tatsächlich unsicher ar, meine Eltern aber nicht als Monster kennen gelernt hatte. Mir fielwieder ein, dass Val ja nach den Namen gefragt hatte. Ich wusste nicht ganz, welche er meinte, also beschloss ich, jedes meiner Pokemon bei seinen beiden Namen zu nennen.
"Ach ja, die Namen. Mein engster Freund hier ist Fen, mein Zobiris. Ich hatte es vom Anfang meiner Reise bis jetzt immer bei mir. Shen, das Ninjatom, ist wie jedes seiner Art entstanden, doch das Ninjask, welches es ursprünglich war, ist mittlerweile bei einem anderen Trainer. Dann habe ich noch Tisma, mein Rotom, welches bisher nie wirklich ein elektronisches Gerät besetzen wollte, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Das Kryppuk trägt den namen Spirit, ich weiß nicht, ob es nur meinen Kopf so sehr mag, warne dich daher vor... er lässt seinen Stein gerne gegen Köpfe krachen, wenn er die Leute mag... glaube ich. Zu guter Letzt ist da mein Frosdedje Sol, welche ich hier im Wendelberg getroffen habe.", stellte ich meine Bande vor, ehe ich praktisch von ihr begraben wurde. Jedes einzelne wollte jetzt unbedingt schlafen und dann auch noch auf mir. Gemein. Als wäre das nicht genug kam auch noch der Rest von Vals Pokemon rüber, zum Glück legte sich davon kein einziges auf mich. So wurde ich vor zusätzlichem Gewicht bewahrt.
"Hm? Ziele? Hast du das eben gefragt? Entschuldige, einer aus meiner Truppe schnarcht so furchtbar laut... ich habe kein direktes Ziel, nicht mehr. Anfangs wollte ich die Top Vier besiegen, dass habe ich auch erreicht, also habe ich mein Ziel erreicht. Mittlerweile... wenn ich ein Ziel nennen müsste, dann würde ich wohl sagen, dass ich gerne neuen Leuten helfe, sie begleite und unterstütze, wie es meine Freunde mal mit mir gemacht haben. Und ich möchte so viele Geheimnisse dieser Region wie möglich kennen lernen. Ja, ich denke, das könnte man als mein Ziel sehen.", gab ich einfach mal aud deen Fetzen, die ich gehört hatte, zurück. Nun war es aber echt anstrengend für mich, so zu liegen und ich schob die Pokemon, nach einer kurzen Vorwarnung für Val, der ja noch am Zeichnen war, zur Seite, um mich dann endlich wieder aufzustellen. Meine schlafenden Partner störten sich nciht daran, sie schliefen als Knäuel einfach weiter, während ich mich zum anderen Trainer gesellte und mir einen Sitzplatz auf dem Zaun suchte, wo ich ihm zusehen konnte.
"Nicht schlecht. Wirklich. Zeig es nur niemals Sol... sie ist manchmal etwas eitel und eingebildet. EIn Gruppenbild würde sie, glaube ich, nicht so schnell akzeptieren.", grinste ich fröhlich.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam So Mai 22, 2016 2:46 pm


Kirin lachte auf, als er Teak City erwähnte – und meinte dann, dass sie sich in diesen „Was wäre wenn“-Spielchen stets verlor, weshalb sie lieber direkt wieder damit aufhörte. Er nickte, um sein Verstehen zu verdeutlichen, konnte sich ein Kichern aber nicht verweigern.
„Ich verstehe dich gut – solche Überlegungen sagen auch mir zu.“, gestand er dann. Kirin erzählte da schon von sich. Sie bestätigte seine Vermutung, dass es sehr lustig war und verriet ihm, dass sie bisher in jeder Region so einen Freund hatte und dass sie so auch stets im Training gewesen war. Wieder nickte er. Außerdem hatten auch ihre Eltern ihren Teil dazu beigetragen. „Ich denke, Eltern wollen immer das beste für ihre Kinder – das liegt wohl in ihrer Natur.“, gab er dann zurück. Er konnte sich nicht vorstellen, dass es wirklich boshafte Eltern gab – irgendwo tief in ihren Herzen verborgen liebte doch jeder seine Kinder und auch seine restliche Familie, nicht wahr? Er jedenfalls hätte sich nie zu dieser Reise durchgerungen, hätten seine Eltern ihn nicht dazu überredet. Und schon zu Beginn in Kirin eine so angenehme Gesprächspartnerin zu finden war wirklich erleichternd. Jetzt hatte er das Gefühl, es könne gar nichts mehr schief gehen!
Kiki war in diesem Moment auch so freundlich, ihm die Namen ihrer Pokémon mitzuteilen. Er notierte sich alle von ihnen, wenngleich er wusste, dass er sie ohnehin nicht mehr vergessen würde.
„Tisma hat sich noch nie irgendwo eingenistet? Das ist wohl ziemlich erstaunlich.“, gab er dann zurück – und notierte sich auch das. Er dachte sich, dass das sicher eine interessante Information war. Außerdem beschloss er, sich Spirits Verhalten einzuprägen – er wollte ungern am Kopf getroffen werden. Ob man sich wohl an dergleichen gewöhnte? Als sie über Sol, das Frosdedje sprach, erwähnte sie den Wendelberg. Er überlegte kurz. „Der liegt in der Nähe von Nevaio City, richtig?“, fragte er sie nachdenklich. Wenn es dort so seltene Pokémon gab, sollte er vielleicht mal dorthin reisen um alles zu studieren. Sicher gäbe es dort viel zu sehen!
Da antwortete Kiki gerade auf seine Frage ihre Ziele betreffend. Sie äußerte, dass sie ihr Ziel, die Top 4 zu besiegen, bereits erreicht hatte. Er sah sie überrascht an.
„Wow – das ist echt beeindruckend! Ihr müsst unglaublich stark sein …“, erwiderte er – auch Yakage gefiel es offenbar, dass Kirin so eine starke Trainerin war. Damit fing er wohl gerade an, sie zu mögen – oder zumindest würde er ihr jetzt sicher etwas aufgeschlossener sein. Die dunkelhaarige Trainerin meinte da aber schon, dass sie es nun ihren Freunden gleichtun und unerfahrenen Trainern unter die Arme greifen wollte. Val wurde schlagartig wieder bewusst, dass er ja so ein unerfahrener Trainer war. Mit leicht geröteten Wangen stierte er nun etwas verbissener auf seine Zeichnung. Mit den Worten, sie würde auch gerne die gesamte Region und all ihre Geheimnisse kennenlernen wollen, kämpfte sich Kirin aus dem Pokémonknäuel hervor und setzte sich stattdessen neben ihn auf das Gatter. Sie erwähnte da, dass Sol das Gruppenbild, das er angefertigt hatte, wohl nicht gefallen würde und sie es ihr wohl lieber nicht zeigen sollte. Hastig nickte er.
„I-in Ordnung! Das wusste ich nicht …“, erwiderte er – und beendete das Bild. Er räumte den Block zurück in seine Tasche, ebenso die Stifte und lehnte sich dann wieder etwas entspannter an das Gatter hinter ihm, als Shôta ihm wieder auf die Arme gesprungen war. Er bemerkte, dass Lighjt sich von der Müdigkeit der Geistpokémon hatte anstecken lassen und ebenfalls wieder eingeschlafen war. Yakage indes schien irgendetwas in den Wolken zu beobachten. Er musterte Kirin kurz, ehe er nach vorn sah.
„Hast du denn jetzt irgendetwas besonderes vor, Kiki?“, fragte er da. „Ich hatte überlegt, zuerst nach Eventura City zu gehen. Und, naja … wenn du nichts anderes vorhast, könnten du und deine Pokémon uns ja begleiten.“
Da er zum Ende hin immer leiser wurde, war er sich gar nicht so sicher, ob die Dunkelhaarige ihn überhaupt verstanden hatte – aber wiederholen wollte er sich auch nicht, er war ohnehin viel zu zurückhaltend, um dergleichen laut auszusprechen. Wie peinlich es wäre, falsch verstanden zu werden – das war ihm viel zu häufig passiert! Außerdem verließ ihn bei solchen Überlegungen auch viel zu schnell der Mut – er hatte immer zu große Angst, auf jemandes Füße zu treten.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam Di Mai 24, 2016 5:15 pm

Ich grinste nur breit bei dem Kommentar, dass Eltern wohl immer das Beste von einem wollten.
"Oh, manchmal bin ich mir da nicht so sicher. Meine Eltern sind relativ seltsam... aber wahrscheinlich meinten sie es auch nur gut.", gab ich fröhlich zurück und schaffte es dann nach Nennung der Namen und so weiter, aus dem Knäuel aus schlafenden Pokemon zu entkommen und mich neben Val zu setzen. Er war rot geworden, als ich ihm gesagt hatte, dass ich unerfahreneren Trainern helfen wollte und vorher hatte er mich mit dem Kommentar, ich müsste ein starker Trainer sein, etwas verlegen gemacht... jetzt stand es eins zu eins und somit waren wir quitt, dennoch wollte ich mich entschuldigen.
"Ich hatte übrigens nicht auf dich angespielt... sorry, manchmal rede ich wie ein Zug, einfach geradeheraus, ohne anzuhalten und zu überlegen, wohin es mich eigentlich führt.", meinte ich und grinste ihm aufmunternd zu. Viele seiner Sachen hatte ich nciht kommentiert, sondern nur mit einem Nicken beantwortet. Mir war nicht immer nach Reden, schon gar nicht, wenn ich gewisse Pokemon um mich herum hatte und darum bangen musste, nicht erdrückt zu werden.
Als das Pii eingeschlafen war, war Fen aufgestanden und kam nun auch zu uns, um sich gekonnt auf den Zaun zu schwingen und dann seinen Platz neben mir einzunehmen.
Als ich Val wegen Sol warnte, fing er an zu stottern, dass er es nicht gewusst hätte und packte dann relativ schnell alles weg, kaum dass er fertig war. Ich kicherte.
"Keine Angst, sie wird dich schon nicht fressen. Sie macht sich nur bemerkbar und lässt dann irgendwann dein Essen in Ruhe..."
Jupp, Sol fror gerne Essen der Leute ein, die ihr nicht in den Kram passten.
Ich saß noch ein bisschen in Gedanken vertieft da, als Val plötzlich mit der Frage anfing, ob ich noch etwas vorhatte. Ich sah ihn gespannt an und er erklärte mir, dass er wohl nach Eventura gehen wollte. Außerdem bot er an, dass wir mitkommen könnten.
"Gern.", erwiederte ich freudig. "Ich finde es immer super, wenn man mit anderen reisen kann. Und du bist echt nett. Danke für die Einladung. Ich werde wohl eher nichts zu tun haben, es sei denn, ich kriege einen kurzen Auftritt irgendwo, aber selbst dann habe ich noch etwas Freiraum.", erklärte ich und sprang vom Zaun, was meine Pokemon allesamt aufscheuchte, obwohl sie mehrere Meter entfernt lagen.
"Sag mir nur Bescheid, wann es los geht. Ich muss meinem faulen Pack hier nochmal ein bischen Beine machen, damit sie nicht zu kampffaul werden.", fügte ich sofort hinzu und ignorierte mein Team, welches mich komplett verwirrt anblickte. Die meisten wussten noch nciht, worum es ging.
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Re: Die Felder

Beitrag von Gastam So Mai 29, 2016 5:27 pm


Er musterte Kirin still, als diese verlauten ließ, dass sie sich bei ihren Eltern ihrer Fürsorge wegen nicht so sicher war. Natürlich wusste er, dass nicht alle so gut mit ihren Eltern klar kamen, wie er es tat, schließlich war jeder Mensch anders, wie auch jedes Pokémon anders war. Aber er konnte sich kaum vorstellen, dass Kirin so arge Probleme haben konnte, dass ihre Eltern sie nicht umsorgten – wenn auch auf eine merkwürdige Art. Dennoch entschied er sich, nichts dazu zu sagen – es war nicht seine Angelegenheit und sicher mochte es niemand, unnötig ausgefragt zu werden. Er selbst würde es vermutlich auch nicht wollen - auch wenn er eine gute Beziehung zu seinen Adoptiveltern pflegte.
Als ihn Kirin aber nun erröten sah, versicherte sie ihm schnell, dass sie mit ihrer Aussage gewiss nicht ihn gemeint hatte. Er schüttelte den Kopf, sah kurz zu Boden, dann aber wieder auf.
„N-nein, schon gut. Ich … Ich bin ja wirklich unerfahren. Und …“, er schluckte kurz, ehe er scheu lächelte. „Und deine direkte Art gefällt mir – so gerade heraus … das liegt mir nicht so.“, sagte er dann leise. Kirin hatte indes neben ihm Platz genommen. Sie führte auch ihre Erklärung Sol betreffend weiter aus. Er lachte leise. „Oh, ich hatte auch nicht gedacht, dass Sol daran Interesse gehabt hätte.“, erwiderte er. „Aber dennoch muss ich sie damit ja nicht unnötig verärgern.“, fügte er anschließend hinzu, während er sich – vergeblich, natürlich – einige der roten Haarsträhnen aus dem Gesicht zu streichen suchte. Er erzählte ihr dann von seinem Vorhaben – und auf seinen Vorschlag hin antwortete sie freudig, dass sie ihn gerne begleiten würde. Sie sagte, dass sie Zeit hätte – es sei denn, es käme jetzt kurzfristig ein Auftritt.
„Ein … Auftritt? Bist … bist du … Schauspielerin oder so?“, fragte er dann überrascht. Ob Kirin hier in Einall so eine Art kleine Berühmtheit war …? Während sie vom Gatter sprang, erwachten alle Pokémon – sie gedachte sie einzusammeln. Val nickte und nahm seine Tasche auf, wobei Shôta von seinen Armen sprang. Val folgte Kirin zum Pokémonknäuel hinüber und nahm das Pii auf, welches ihn kurz verschlafen ansah, dann aber wieder die Augen schloss. Yakage erhob sich daraufhin und trat mit Shôta neben ihn. Er zog eine Karte heraus – von hier aus war es nicht weit bis Eventura City. Route 19 sollte außerdem eine schöne Landschaft zeigen – er würde sicher einige Pokémon zu Gesicht bekommen, die er zeichnen und etwas beobachten konnte.
„Trainierst du denn viel mit deinen Pokémon, Kiki?“, fragte er seine neue Bekanntschaft dann neugierig, bevor er die Karte wieder einpackte und sich allmählich zur Route begab, über die sie nach Eventura City gelangen würden. Er konnte deutlich erkennen, dass Shôta genauso nervös war wie er - beide waren gespannt, was sie erwarten würde. Nur Yakage war so ruhig wie immer. Dennoch - sicherlich freute sich auch das Unlichtpokémon, nun die neue Heimat genauer erkunden zu können.

Tbc: Route 19 (Dausing >> Eventura City) && Kirin Akane
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