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Versteckte Lichtung

Beitrag von Gastam Di Apr 05, 2016 2:35 pm

Versteckte Lichtung

Die versteckte Lichtung befindet sich zwischen den dichten, hohen Nadelbäumen des Waldes und ist nur für sehr scharfe Augen zu erkennen. Lediglich ein kleines Loch zwischen den Ästen deutet auf eine Kuhle hinter den Bäumen hin. Die Lichtung befindet sich am Ufer des langen Flusses und es ist nicht unüblich, hier seltene Pokemon anzutreffen.

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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Gastam Di Apr 05, 2016 2:46 pm

16 // SIERRA

cf. Dausing Hof, die Felder
... und fand sich tatsächlich auf einer kleinen Lichtung wider. Die hohen Baumwipfel sperrten das restliche Sonnenlicht aus und es war stockfinster, nicht einmal die Hand konnte man vor den Augen sehen. Medea brummte kurz missmutig, ging jedoch weiter nach vorne um Sierra hinter sich ebenfalls Platz zu machen damit sie auch auf die Lichtung treten sollte. Weit und breit waren ihre gesuchten Pokemon trotzdem nicht zu erkennen (oder hören), nichtsdestotrotz faszinierte die Lichtung Medea irgendwie - wer wusste schon was man hier so alles finden konnte!
Kurzerhand wurde Atras Ball doch wieder gezückt und das verschlafene Glumanda aus dem Ball befreit. "Tut mir Leid dich nochmal wecken zu müssen, aber wir brauchen dringend etwas Licht.", flüsterte sie ihrem Glumanda zu, das sich gerade die Augen rieb und anschließend nickte. Die Flamme an seinem Schweif leuchtete nun heller und sie konnten zumindest in einem kleinen Umkreis um die Flamme herum erkennen, was sie hier so erwartete. Auf den ersten Blick konnte Medea keine Pokemon oder sonstiges interessantes erkennen, trotzdem trat sie weiter in die Lichtung und drehte sich zu Sierra um. "Was meinst du was sich hier auf der Lichtung sonst wohl für Pokemon herumtreiben?", fragte sie ihre Freundin leise um die Pokemon nicht zu wecken, die hier vielleicht irgendwo schliefen.

Es war recht entspannend nicht die ganze Zeit auf Atra aufpassen zu müssen. Die Müdigkeit hatte die Hyperaktivität des Glumandas wohl ein wenig wett gemacht und nun stand es einfach nur herum und spendete Licht - vermutlich würde es gleich im stehen einschlafen, aber Medea hatte auch nicht vor Atra länger außerhalb seines Balles zu behalten als dringend notwendig.
Gerade als Medea sich einen Busch mit Beeren ansehen wollte raschelte etwas in einem von ihr entfernten Busch und im nächsten Moment schoss ein braunes Etwas aus den Blättern hervor und knallte hart gegen den nächsten Baum. Erschrocken fiepte Medea auf und kam wieder auf die Beine bis sie erkannte, worum es sich bei diesem braunen Ding gehandelt hatte: Cuora. Das Schiggy hatte sich in seinen Panzer verkrochen um den Aufprall gegen den Ball abzudämpfe und schlüpfte nun verwirrten Blick wieder aus jenem heraus um sich umzusehen. Medea, Atra und Sierra bemerkte das Schiggy erst gar nicht sondern starrte zu dem Loch im Gebüsch aus dem er geschossen worden war und dann.. dann konnte man von weitem ein Bellen hören! "Cuora, was ist los?!", rief Medea aufgeregt und eilte zu ihrem Pokemon, welches sich nun wieder aufrichtete und sich den Kopf rieb. Gerade als Medea sich vor Cuora kniete erfüllte die Lichtung jedoch ein helles, weißes Leuchten was Medea dazu zwang die Augen zu schließen - die Lichtverhältnisse hatten sich einfach zu schnell geändert als dass sich ihre Augen darauf hätten einstellen können.
Als das Licht langsam wieder verebbte öffnete sie sie wieder, doch helle Lichtpunkte wackelten in ihrem Blick herum als hätte sie zu lange in eine Lampe gestarrt - bis sie sich wieder an die Dunkelheit gewöhnt hatte und erkannte, dass da kein Schiggy mehr stand. "Du hast dich entwickelt!", rief sie begeistert und nahm Cuora nun endlich in den Arm, ehe sie begeistert zu Sierra sah. Es blieb aber nicht viel Zeit um sich darüber zu freuen, denn die Aufmerksamkeit des Mädchens wanderte wieder zu dem Busch aus dem auch Cuora geflogen war - wo war Akos?









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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Gastam Sa Apr 09, 2016 6:05 pm


Post #016
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
Versteckte LichtungDausing-HofEinall
cf: Die Felder - Dausing-Hof
Wahrscheinlich hatte Medea recht damit, dass Cuora ihrem Fiffyen geholfen hätte, wenn dieser ins Wasser gefallen wäre. Dennoch konnte sie nicht verhindern, dass sie sich Sorgen um ihr geliebtes Pokémon machte. Denn obwohl er schon so manchen Ärger gemacht hatte, liebte Sierra ihr Unlicht-Pokémon doch abgöttisch. Es hatte schließlich auch eine Ewigkeit gedauert, bis sie ein eigenes Pokémon hatte haben dürfen. Sie durfte auf keinen Fall sagen müssen, dass sie es verloren hatte - denn dadurch würden ihre Eltern nur recht behalten und sie sofort wieder nach Hause zitieren. Sie musste Akos finden! »Ja...Cuora passt bestimmt auf Akos auf. Aber was, wenn die beiden in Gefahr geraten sind? Cuora kann ja auch nicht alles allein schaffen.« sagte sie besorgt und suchte weiterhin den Fluss ab, bemerkte dabei aber kaum etwas um sich herum. Es war mittlerweile dunkel geworden und sie befürchtete schon, eine Suchaktion bei Nacht starten zu müssen. Sie würde wirklich alles dafür geben, Fiffyen wiederzufinden und trotzdem war sie nicht sehr darauf aus, mitten in der Nacht durch den Wald laufen zu müssen.

Während Sierra sich Sorgen um ihr Pokémon machte, hatte sich Medea aber offenbar umgesehen und etwas entdeckt, dass sie Sierra zeigen wollte. Sie deutete auf eine Stelle, bei der die Bäume ein wenig weiter auseinander standen als die anderen, doch Sierra hätte niemals erkannt, dass dort ein kleiner Waldweg war, über den man gehen konnte. Medea aber machte sie darauf aufmerksam und fragte sogleich, ob sie sich dort nicht umsehen sollten. »Ja.« sagte Sierra nur noch und folgte ihrer Freundin sogleich. Zusammen - oder vielmehr dicht hintereinander, da der Weg zu eng war, um zu zweit nebeneinander zu laufen - gingen sie durch die Bäume hindurch und kamen letztlich auf einer kleinen Lichtung an. Leider konnte Sierra nicht viel erkennen, da die Bäume noch mehr von dem schwachen Licht nahmen, das der Mond ihnen spendete. Von daher konnte Sierra im Grunde überhaupt nichts erkennen - nicht einmal die Hand vor ihren Augen. Doch sie würde nicht aufgeben. Akos konnte sich hier aufhalten! Und sie würde nicht eher gehen, bis sie ihr Pokémon entweder gefunden hatte, oder feststellte, dass es sich hier einfach nicht aufhielt. Ihre Augen aber mussten sich zunächst an die Dunkelheit gewöhnen. Glücklicherweise hatte Medea da schon eine Idee, die ihnen helfen konnte. Trotz dass ihr Glumanda bereits schlief, holte sie es noch einmal aus dem Pokéball hervor, damit es ihnen Licht spenden konnte. So konnten sie zumindest in einem kleinen Umkreis um Glumanda erkennen, was es eben zu sehen gab. Leider war das bisher noch nicht viel, doch es beruhigte Sierra, dass sie eine Flamme hatten, die ihnen den Weg leuchtete. So lief man zumindest nicht Gefahr, auf irgendwelche Pokémon zu treten, die man übersah - so wie bereits geschehen, als sie auf die Nagelotz getreten war. Keine unbedingt schöne Erfahrung. Gut, dass Medea sie hatte beruhigen können. »Es gibt bestimmt ganz viele tolle Pokémon hier!« sagte Sierra aufgeregt, wobei die Sorge um Akos längst nach hinten gerückt war. Es war leicht, Sierra abzulenken, vor allem, wenn es etwas Neues zu entdecken gab. Und hier musste es doch bestimmt etwas zu entdecken geben!

Medea hatte einen Busch mit Beeren entdeckt, während sich Sierra weiterhin umsah. Was, wenn es hier irgendwo Käfer-Pokémon gab? Solche fand man doch in Wäldern, nicht wahr? Daran wollte Sierra lieber nicht denken. Ihre Abneigung gegen Käfer ging immerhin schon so weit, dass sie förmlich davon rannte, wenn sie eines sah. Und das konnte sie hier, im dunklen Wald, nun wirklich nicht gebrauchen. Als Medea allerdings erschrocken auffiepte und auch Sierra das Ding gesehen hatte, dass an ihnen vorbei geschossen war, zuckte sie ebenfalls erschrocken zurück, sprang nach hinten und taumelte. Glücklicherweise konnte sie sich gerade noch so fangen, doch sie machte sich Sorgen, dass es eines der Käfer-Pokémon war, über das sie eben noch nachgedacht hatte. Schnell bemerkte sie aber, dass es das Schiggy ihrer Freundin war, dass sich in seinen Panzer zurückgezogen hatte, um den Aufprall abzuschwächen. »Alles in Ordnung mit ihm?« fragte Sierra besorgt, kurz nachdem sie ein Stück näher an Cuora und Medea gegangen war. Ehe sie aber eine Antwort erhielt, erfüllte urplötzlich ein grelles Licht den Wald, das sie zwang, die Augen zusammenzukneifen. Es war einfach viel zu schnell zu hell geworden! Im einen Moment war alles dunkel und schon im Nächsten wurde sie von einem Licht geblendet, als hätte ein Elektro-Pokémon seine Attacke gewirkt. Als Sierra die Augen langsam wieder öffnete, erkannte sie allerdings, dass es sich um kein Elektro-Pokémon gehandelt hatte, sondern um Cuora, das nun kein Schiggy mehr war. »Coool!« rief Sierra begeistert aus. Es war das erste Mal, dass sie eine Entwicklung miterlebt hatte. Außerdem freute sie sich unglaublich für ihre Freundin, die nun einen noch stärkeren Partner an ihrer Seite hatte.

Gerne hätte Sierra sofort ihren Pokédex gezückt, um zu schauen, was das Gerät so über das neue Pokémon zu sagen hatte, doch da hörte sie ein Bellen, das sie als das von ihrem Fiffyen identifizierte. Das Geräusch war aus dem Busch gekommen, aus dem Cuora zuvor geflogen war. War Akos also doch in Gefahr? Das war gar nicht gut! »Akos, bist du da?« rief sie nun wieder besorgt und spähte in die Dunkelheit. Da sie das Licht der Entwicklung allerdings geblendet hatte und die Flamme des Glumanda noch schien, konnte sie im Dunklen überhaupt nichts erkennen. Vorsichtig ging sie näher ran, als auch schon ein Aufleuchten den Wald erhellte. Sie sah zu Medea zurück, unsicher, was sie tun sollte, doch dann entschied sie sich, einfach auf den Busch zuzugehen und zu schauen, was sie dahinter verbarg. Dazu kam es allerdings gar nicht erst, denn bevor sie näher heran gehen konnte, kam ein weiteres Wesen aus dem Busch geschossen. Sierra wich zurück und erkannte, dass es ein Fiffyen war, das nun auf dem Boden lag. Und es war Ihr Fiffyen. »Akos!« Sie rief seinen Namen, doch das Fiffyen hörte - wie so oft - nicht auf die Rufe seiner Trainerin. Stattdessen rappelte es sich wieder auf und starrte den Busch böse an. Dann ließ es ein lautes Jaulen verklingen. Sierra wusste, dass es sich dabei um die Attacke Jauler handelte, mit der sich ihr Pokémon für einen Angriff stärkte. Aber wieso sollte es angreifen wollen? Wieso waren die beiden Pokémon aus dem Busch geschossen gekommen? Was ging hier eigentlich vor? »Akos, was ist los?« fragte sie nun an ihr Pokémon gewandt, doch genauso wie Medea bei Cuora erhielt auch sie keine Antwort. Und dann rannte Akos auch schon wieder Richtung Busch. Kurz bevor er diesen betrat, setzte es Tackle ein und schien auch tatsächlich etwas damit zu treffen. Was bedeutete, dass sich hinter dem Busch nun etwas befinden musste. Es war ein wenig unheimlich, zumal Sierra nicht erkannte, um was es sich dabei handelte.

Doch das würde sie noch früh genug heraus finden. Bevor sie noch etwas sagen konnte, schoss ein kleines gelbes Etwas aus dem Gebüsch hervor und attackierte Akos mit einem Ruckzuckhieb, der dem aufgrund der Schnelligkeit nicht mehr ausweichen konnte und wieder nach hinten geschleudert wurde. Da erst erkannte Sierra, dass es sich um ein Pokémon handelte - ein Elektro-Pokémon, das vorher wahrscheinlich eine Elektro-Attacke eingesetzt hatte, als sich der Wald nach Cuoras Entwicklung ein weiteres Mal erhellt hatte. Schnell zückte Sierra ihren Pokédex und erfuhr so, dass es sich um ein Eguana handelte. Es war ja so unglaublich süß! »Oh mein Arceus ist das niedlich!« rief Sierra begeistert aus. Sie musste es einfach haben! Es war doch soo süß! »Akos, wir müssen es einfach fangen!« sagte sie zu ihrem Pokémon, das nun tatsächlich das erste Mal zu seiner Trainerin aufsah. Es war ein wenig verwirrt, da es damit wohl nicht viel anfangen konnte. »Du musst es bekämpfen! Machen wir das zusammen?« fragte sie nun und da erst nickte das Fiffyen begeistert. Voller Vorfreude klatschte Sierra vergnügt in die Hände. Es würde ihr erster richtiger Kampf mit Akos sein. Vielleicht half ihnen das ja auch, eine engere Bindung zueinander aufzubauen. Angeblich sollte das ja etwas bringen. Und hoffentlich würde sie es schaffen, das Eguana zu fangen. Sie musste es einfach haben! »Dann geht es jetzt los! Setz' Sandwirbel ein, um seine Sicht zu mindern!« Das war doch ein guter Start, nicht wahr? So könnten sie einen Vorteil daraus ziehen, da das Eguana dann schlechter seine Attacken einsetzen konnte. So zumindest dachte sich Sierra das und tatsächlich führte Akos den Befehl auch aus. Er wirbelte etwas Sand auf und schleuderte ihn direkt zu dem Eguana, dessen Sicht dadurch beeinträchtigt wurde. »Jetzt nochmal Jauler und danach mit Tackle angreifen!« Gesagt, getan. Fiffyen jaulte auf und machte sich bereit, auf das Eguana zuzurennen und dann Tackle einzusetzen. Kurz bevor es allerdings angekommen war, setzte Eguana seinerseits Ruckzuckhieb ein, um dem Angriff auszuweichen. Anschließend fing es an, Strom um sich zu sammeln. Dann ließ es einen kräftigen Donnerschock auf Akos los. »Weich' aus!« Und Akos wollte bei Seite springen, schaffte es jedoch nicht ganz, sodass es am Bein getroffen wurde. Es knickte ein, richtete sich jedoch sofort wieder auf. Sierra sah leicht besorgt zu ihrem Pokémon, wollte jedoch nicht aufgeben. Das einzig Blöde war nur, dass Akos für seine Attacken immer nah an das Eguana heran musste. Und das war nicht ganz einfach. Das Elektro-Pokémon sammelte wieder Elektrizität, um kurz darauf eine Parabolladung loszulassen, womit es Akos traf. Der Stormschlag schien sich nun von Fiffyen bis hin zu Eguana zu ziehen und Akos Energie abzuziehen. So, als würde sich das Eguana durch diesen Angriff selbst heilen. Sierra hatte keine Ahnung, welche Attacke das sein sollte, doch sie fand es faszinierend, wie dieses wilde Pokémon gegen ein Pokémon eines Trainers ankam. Fast so, als hätte es sein Leben lang nichts anderes getan. Vielleicht war das ja auch so? Sierra aber würde definitiv nicht aufgeben! »Akos, ich weiß dass du das schaffst! Wir kriegen das zusammen hin!« versuchte sie ihr Pokémon zu motivieren, dass unter der momentanen Attacke doch recht stark litt. Mit all seinen Kräften versuchte es, die Attacke abzuschütteln und richtete sich auf, um gleich darauf noch einen Jauler loszulassen, der das Eguana wohl irgendwie zu verunsichern schien. »Jetzt nochmal Sandwirbel! Danach schnell Biss hinterher.« Wieder wirbelte Akos Sand auf und katapultierte ihn direkt ins Gesicht des Eguana, das daraufhin kurzzeitig nichts mehr sehen konnte. So schnell es ihm möglich war, rannte Akos nun auf das Elektro-Pokémon zu und biss in den Arm des Gegners, wo es sich festmachte und nicht vor hatte, wieder loszulassen. Das Eguana ließ ein Geräusch verlauten, anhand dessen Sierra erkannte, dass die Attacke doch nicht ohne war, doch obwohl es ihr leid tat, das andere Pokémon zunächst verletzen zu müssen, würde sie nicht aufhören, bis sie es fangen konnte. Und da sich das Eguana gerade eben erst geheilt hatte, würde das so schnell noch nicht passieren. Dafür aber machte sich das Eguana wieder zum Angriff bereit und setzte erneut Donnerschock gegen Akos ein, der daraufhin das Eguana loslassen musste. Funken sprühten um Akos herum und es fiel ihm schwer, sich noch zu bewegen. Sierra war sich nicht ganz sicher, vermutete aber, dass das Fiffyen paralysiert worden war. »Mist.« grummelte sie und überlegte fieberhaft, was sie als nächstes tun sollte. Leider waren die Attacken ihres Fiffyen ein wenig begrenzt, weshalb ihr nicht viele Optionen blieben. »Versuch's nochmal mit Tackle.« sagte sie schließlich und Fiffyen schleppte sich nach vorne, um die Attacke einzusetzen, kam aber zu spät, da das Eguana ausgewichen war und sich nun irgendwie aufzuladen schien. Was Sierra in diesem Moment nicht wusste war, dass es Ladevorgang einsetzte, um seine nächste Attacke zu stärken. »Nochmal Sandwirbel und dann versuch', näher an das Eguana heran zu kommen.« Doch dazu kam es gar nicht erst, da das Elektro-Pokémon in diesem Moment erneut Donnerschock einsetzte. »Weich' aus!« rief Sierra beinahe panisch, doch Akos schaffte es kaum, sich zu bewegen und so wurde es an der rechten Seite getroffen. Geschwächt versuchte es, wieder auf die Beine zu kommen, doch Sierra befürchtete, dass es nicht mehr lange aushalten würde. Trotzdem zwang sie sich, tief einzuatmen und ruhig zu bleiben. Sie würde ihren ersten Kampf nicht verlieren! »Kannst du weiter machen?« fragte sie schließlich und Akos nickte. »Dann setz' nochmal Jauler ein.« Nun verfolgte Sierra einen anderen Plan, in der Hoffnung, dass sich das Eguana traute, noch einmal näher an Fiffyen heran zu kommen. Und tatsächlich setzte dieses im nächsten Moment Ruckzuckhieb ein und kam auf Akos zugeschossen. »Lass' es näher kommen und dann setz' Biss ein, so kräftig du kannst!« Da Akos ohnehin kaum dazu in der Lage war, auszuweichen, blieb er an Ort und Stelle stehen, obwohl es sich fragte, wieso es der Attacke nicht ausweichen sollte. Kurz bevor das Eguana ihn jedoch traf, sprang es ein paar Zentimeter zur Seite und vergrub seine Zähne in dem gegnerischen Pokémon. Dieses Mal musste das Bein dran glauben, sodass das Eguana umkippte und auf dem Boden lag, ohne noch einmal aufstehen zu können. Akos seinerseits setzte nun erneut Biss ein und traf das Pokémon an anderer Stelle. »Okay, das reicht!« Zumindest hoffte Sierra das, jedenfalls zückte sie einen leeren Pokéball und warf ihn auf das Eguana. Total aufgeregt drückte sie beide Daumen, denn sie wollte unbedingt, dass das Pokémon im Ball blieb. Sie wollte es fangen. Und sie wollte auch, dass die Arbeit von Fiffyen belohnt werden würde - zumal es wirklich sehr gut auf Sierra gehört hatte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ein hohes Klicken ertönte und sich der Ball nicht mehr bewegte. Das hieß doch, dass sie es geschafft hatte, oder? Sie hatte es gefangen...richtig? Sierra konnte es noch kaum glauben, doch als es zu ihr durchsickerte, sprang sie vergnügt in die Luft. »Du hast es geschafft!« rief sie freudig aus und rannte zu Akos, den sie sofort umarmte - was sie lieber nicht getan hätte, denn es gingen noch Funken von ihm aus, die dafür sorgten, dass Sierra einen kleinen Stromstoß abbekam, der ihr allerdings kaum Schaden zufügte. »Ruh' dich jetzt erstmal aus. Ich werde dich sofort ins Pokémon-Center bringen!« versprach sie ihrem Fiffyen und schenkte ihm ein Lächeln. Erschöpft sah es seine Trainerin an, sah aber gleichzeitig auch sehr zufrieden aus. Und Sierra war unglaublich stolz. »Das hast du wirklich sehr gut gemacht.« sagte sie noch, ehe sie den Pokéball zückte und das Fiffyen darin verschwand, um sich auszuruhen. Kurz darauf nahm Sierra den neu gefüllten Pokéball auf und ließ das darin enthaltene Pokémon frei. Dieses war zwar verletzt, schien aber noch so viel zu begreifen, dass es nun kein wildes Pokémon mehr war. Leicht verwirrt sah es zu Sierra empor, rührte sich aber nicht und machte auch keine Anstalten, weiterhin anzugreifen. »Hallo du Süße.« sagte sie grinsend zu dem Pokémon, das sie nun auf ihren Schoß hob. »Du brauchst noch einen Namen! Was hältst du von Acira?« Das Eguana legte den Kopf schief, so als würde es nicht viel damit anfangen können, nickte dann allerdings eifrig. Scheinbar schien es dem Namen gern zu haben, was Sierra sehr erfreute. »Dann bist du ab sofort Mitglied meines Teams, Acira!« sagte Sierra begeistert und mit einem großen Grinsen im Gesicht.

Dann erst sah sie wieder zu Medea, die die ganze Zeit über am Rand gestanden und beim Kampf zugeschaut hatte. »Hast du das gesehen? Akos war einfach großartig!« schwärmte sie und streichelte Acira noch kurz über den Kopf, ehe sie auch dieses Pokémon wieder in den Ball holte. Immerhin hatte auch das Eguana so einiges abbekommen und sollte sich lieber wieder ausruhen. »Ich sollte die beiden lieber in ein Pokémon-Center bringen.« sagte sie schließlich und stand wieder auf, wobei sie komplett vergessen hatte, dass sie eigentlich noch einen Eintrag des Schillock hören wollte, das Medea nun besaß. Der Kampf und der Fang waren einfach zu aufregend gewesen!
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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Gastam So Apr 10, 2016 4:39 pm

17 // SIERRA

Medea hatte sich während des Kampfes zwischen Akos und Eguana im Hintergrund gehalten, genau so wie Cuora es getan hatte. Vermutlich war er sich sicher, dass das Fiffyen den Kampf für sich entscheiden konnte oder das Schillok war einfach selbst vom Kampf und der Uhrzeit erschöpft. War ja im Endeffekt auch kein großes Wunder, schließlich war die Sonne nun komplett verschwunden und der Mond schien hell - beziehungsweise würde hell scheinen, wenn das Blätterdach die Strahlen nicht daran hindern würden den Boden zu erreichen. Medea hatte sich neben Cuora gesetzt und lehnte gegen einen Baum, während sich Atra auf ihrem Schoß zusammengerollt hatte und wieder eingeschlafen war. Gemeinsam beobachteten sie so den Kampf, wobei Medea eher darauf achtete wie Sierra mit ihrem Pokemon sprach als darauf, wie effektiv Akos kämpfte.

Letztlich war es so, dass Akos und Sierra es schafften das Eguana, woher auch immer es gekommen sein mochte, soweit zu schwächen, dass sie einen Fangversuch hatten starten können. Medeas Aufmerksamkeit wandte sich dann von Sierra selbst zu dem wackelnden Pokeball, bis jeder schließlich aufleuchtete und den Fang so als erfolgreich kennzeichnete. "Sehr gut!", rief Medea begeistert und nahm Atra auf ihren Arm um aufzustehen ohne ihn dabei zu wecken. Langsam ging sie auf Sierra zu während sie Akos in seinen Ball zurück rief udn grinste sie schief an. "Jetzt haben wir wohl noch jemanden, der Cuora zum Wahnsinn treiben kann.", schmunzelte sie und beobachtete wie ihr Schillok neben ihr her zu dem Eguana ging und ihm die Hand hinhielt, als würde er sich versöhnen wollen.
Als Sierra das Eguana, genannt Acira, zurück in den Ball rief verabschiedete Medea sich auch vom schlafenden Atra. Den Weg durch die Bäume zurück würden sie schon finden (sie standen ja direkt davor...) und sobald sie aus dem Wald heraus waren war da ja auch der Mond der ihnen den Weg leuchtete. "Akos war großartig.", nickte sie begeistert und stapfte in Richtung des kleinen Waldweges. "Der Kampf hat euch beide bestimmt näher zusammen gebracht. Du hast die Situation wirklich super gemeistert, Sierra.", plapperte sie weiter während sie sich durch Geäst und Gestrüpp wand um die Lichtung endlich zu verlassen. "Ich bin gespannt wie Yeri und Atra auf Acira reagieren.. Hoffentlich stiften die beiden sie nicht zu zu viel Unsinn an..." Medea seufzte kurz, trat dann durch die letzten Bäume hindurch und fand sich am Fluss wieder, auf dessen Oberfläche das Licht des Mondes hell glitzerte. Medea sah sich kurz um, wartete bis Sierra nach ihr aus dem Wald gestiefelt kam und streichelte Cuora dann kurz über den Kopf. "Es freut mich, dass du dich entwickelt hast!", murmelte sie fröhlich zu ihm, woraufhin das Schillok nickte, allerdings aus seinem Panzer etwas hervorholte und Medea hinhielt - es war seine Sonnenbrille, die jetzt aber zu klein für seinen Kopf war. Amüsiert nahm die Züchterin die Brille an sich und verstaute sie, dann lachte sie kurz. "Bei der nächsten Gelegenheit kaufe ich dir eine neue, die passt. Versprochen.", entgegnete sie und setzte sich dann neben Sierra in Bewegung um mit ihr gemeinsam zum Pokemon Center zu gehen. "Ich bin ja gespannt was uns in Vapydro City so erwartet.", murmelte sie und steckte die Hände in die Taschen ihrer Kapuzenpullovers.
tbc. Pokemon Center von Dausing








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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Gastam So Apr 10, 2016 7:08 pm


Post #017
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
Versteckte LichtungDausing-HofEinall
Ein Grinsen schlich sich auf ihr Gesicht, als sie zu Medea sah, überglücklich, dass sie ihr erstes Pokémon selbst gefangen hatte. Es war ein berauschendes Gefühl und sie freute sich unglaublich, Teamzuwachs bekommen zu haben. »Hoffen wir mal, dass Acira anders ist als Akos.« sagte sie grinsend, wobei es ihr im Augenblick fast egal war, was für einen Charakter Acira haben würde. Sie liebte sie schon jetzt. Andererseits glaubte sie, dass sie durchaus temperamentvoll sein würde - immerhin hatte sie es geschafft, gegen Cuora und Akos anzukommen und beide Pokémon durch die Gegend zu schleudern. Das musste man auch erst mal schaffen! Kurz bevor Sierra ihr neues Pokémon wieder in den Ball rief, hielt Cuora Acira erst einmal seine Hand hin und Sierra vermutete, dass es sich versöhnen wollte. Immerhin waren sie nun zusammen auf Reisen! Da würden sie sich schon vertragen müssen. Oder es würde unangenehm werden...Sierra hoffte, dass es nicht dazu kommen würde. Zu ihrer Freude reichte Eguana dem Schillock auch ihre kleine Hand, ehe es müde in seinen Pokéball verschwand, den Sierra dann in ihrer Tasche verstaute. Jetzt hieß es nur noch, zum Pokémon-Center zu gehen! Leider war es mittlerweile dunkel, denn die Nacht war herein gebrochen, doch Sierra hoffte, dass sie den Weg trotzdem sicher zurück finden würden.

Nachdem Sierra wieder aufgestanden war, gingen die beiden Mädchen schon wieder Richtung "Ausgang", der zum Glück nicht allzu weit von ihrem Standort entfernt lag. Andernfalls hätten sie ihn wohl nicht so schnell wieder gefunden. Ihre Pokémon waren mittlerweile alle in ihren Bällen und schliefen, lediglich Cuora lief weiterhin neben ihnen her und auch Sierra merkte ihre Müdigkeit. Es war ein langer und aufregender Tag und es wurde Zeit, dass sie ein Bett fanden, in das sie fallen konnten. Wie spät war es eigentlich? Sie wusste es nicht genau, konzentrierte sich aber auf Medeas Schritte und ihre Worte, die nun ein Lob aussprachen, was Sierra erneut zum Grinsen brachte. »Meinst du? Das wäre großartig!« sagte sie hoffnungsvoll, denn ihr Ziel war es, Akos mehr an sie zu binden, damit sie ein eingespieltes Team werden würden. Und wenn Medea sagte, dass der Kampf gut verlaufen war, musste da doch etwas dran sein! Es freute Sierra ungemein, das von ihrer Freundin zu hören. »Hast du denn irgendetwas bemerkt, das ich besser machen könnte?« fragte sie noch, da es wichtig für sie war, Fehler auszubessern, um ihre Kämpfe einfach noch besser gestalten zu können.
Dann aber verließen sie die Lichtung auch schon wieder und befanden sich nun wieder vor dem Fluss wider, auf dessen Oberfläche der Mond schimmerte. Endlich war es wieder heller und sie konnte mehr erkennen als...nun ja, nichts. Ihre Augen gewöhnten sich schnell an die neuen Lichtverhältnisse, trotzdem sah bei Nacht alles so anders aus! »Morgen stellen wir die drei einander vor. Dann werden wir ja sehen, wie sie auf Acira reagieren - und hoffentlich haben wir nicht noch eine Unruhestifterin mehr..« Oh ja, das hoffte Sierra wirklich. Sie fühlte sich schon überfordert, wenn Akos mal wieder eine seiner Phasen bekam und nicht auf sie hörte. Dass der Kampf so gut verlaufen war, war reines Glück gewesen. Vielleicht musste Medea auch an Glück denken, wenn man bedachte, dass sich Cuora entwickelt hatte. Beinahe hatten die beiden Mädchen diese Entwicklung verpasst! Das wäre wirklich unheimlich schade gewesen. Aber sie hatten sie gesehen, mit eigenen Augen! Mehr oder weniger, denn das Licht war doch heller gewesen als gedacht. Medeas Worte allerdings erinnerten Sierra daran, dass sie noch einen Eintrag des neuen Pokémon benötigte! Also holte sie schnell ihren Pokédex hervor und richtete ihn auf das Schillok, sodas sie schnell einige Informationen von ihm erhielt. »Das war ein ziemlich aufregender Tag!« sagte sie noch, während die beiden Mädchen den Weg zurück nach Dausing einschlugen, um das dortige Pokémon-Center (mal wieder) aufzusuchen. »Ich bin auch sehr gespannt. Aber erstmal will ich schlafen!« verkündete sie und gähnte einmal ausgiebig, so als würde sie ihre Worte unterstreichen wollen. Ja, sie war wirklich sehr müde.

tbc: Pokémon-Center von Dausing
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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam So Sep 18, 2016 12:10 am

Larina Selene


#002 // & Livia Crowne


cf: Himmelspfeilbrücke

Es war bereits später Nachmittag, als die unge Frau hastig Dausing und die dazu gehörigen Höfe erreicht hatte. Sie war völlig durchnässt bei der Fähre agekommen, weil sie in diesem Unwetter weitergelaufen war. Ame hatte sein bestes gegeben, sie davon abzuhalten, aber die junge Frau war einfach Glückstrunken gewesen und hatte das alles kaum zur Kenntnis genommen. Als die Fähre dann bei aufklarendem Himmel ablegte, machte sich bereits wieder ein ulmiges Gefühl in ihr breit. Auf der ganzen Fahrt hatte sie sich mit ihrem Echnatoll verkrochen und war dann in Vapydro City so eilig von der Fähre verschwunden, dass sie sogar jemanden angerempelt hatte. Das hatte sie aber nur noch mehr aufgescheucht, weshalb sie erschrocken weitergerannt war. Sie hatte die angrenzende Route überquert, Dausing erreicht – und letztlich zufällig diese Lichtung hier entdeckt, als sie wie ein aufgescheuchtes Bidiza durch das Unterholz gestolpert war. Nun kauerte sie hier herum – schon einige Minuten lang. Sie atmete durch, zitterte, japste nach Luft. Ihr Herz raste, ob es wegen dem Lauf hierher war oder einfach, weil die Panik sie wiederüberrollt hatte, wusste sie nicht. Aber es war ihr auch völlig egal, denn alles, was gerade in ihrem Kopf kreiste, war der Gedanke, dass das alles hier keine gute Idee war. Sie war beunruhigt, nervös, verwirrt. Und Amenophis, der das alles schon viel zu gut kannte, tätschelte ihr mit seinen Händen Kopf und Schultern, während er nebenbei diese Paragonipuppe knuffte. Himmel – das war soe in verrückter Tag! Was tat sie hier überhaupt – eine Beerenzüchterin treffen? In Eventura City, das noch ein ganzes Stück fort war, allein, in ihrer Verfassung? Wie war sie überhaupt auf diese schier lächerliche Idee gekommen? Sie saß da in der Hocke und ließ den Kopf auf die Knie sinken. Jetzt bemerkte sie auch erst richtig, wie erschöpft sie eigentlich war … Wetten, dass das Unwetter noch seine Spuren hinterlassen würde? Naja, wenigstens dem Großmütterchen und dem Mädchen war geholfen …
„Ich … will wieder nach Hause …“, murmelte sie da. Im Teehaus wartete ein süßer Duft auf sie, ebenso die herzliche Begrüßung ihrer Familie und vielleicht eine sanfte Umarmung Luminas. Und natürlich ihr Bett, in das sie sich gerade gerne verkriechen würde. Auf dem Heimweg konnte sie außerdem noch an der Arena vorbeischauen, nach dem rechten Sehen und nachschauen, ob es Herausforderungen gab für die nächsten Tage. Und wenn das der Fall war, dann wäre sie endlich eine richtige Arenaleiterin. Immerhin hatte sie bisher keinen offiziellen Kampf ausgetragen … „Ame, wir … wir meistern doch alles zusammen?“, wisperte sie da, woraufhin das Echnatoll die Arme ganz um sie legte. Das Püppchen legte er vorher vor ihr auf den Boden. Sei hob leicht den Kopf. „Danke, Ame – was täte ich nur ohne dich ...“


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Mo Sep 19, 2016 10:42 am

Larina & Livia
Post #001 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Dausing, sie erinnerte sich noch gut an das ruhige Örtchen, das sie vor acht Jahren das erste Mal besucht hatte. Schon damals hatte sie es faszinierend gefunden, wie ruhig und ländlich eine Stadt doch sein konnte - sie fand es einfach wunderbar. Es freute sie auch doppelt, gleich in der Stadt "nebenan" zu wohnen, auch wenn sie natürlich durch die Route getrennt waren und sie so durchaus einen Tagesmarsch einplanen musste - den sie natürlich nicht ohne ein paar ihrer Pokémon unternahm. Sie verließ die Stadt eigentlich nie ohne mindestens einen ihrer treuen Begleiter, da man schließlich nie wusste, auf was man so stieß. Leider hatten es sich beinahe alle ihre Pokémon zur Angewohnheit gemacht, ihre Zeit lieber im Gewächshaus zu verbringen, das auf ihrem Grundstück stand, was auch der Grund dafür war, dass sie seit ihrem Umzug nur selten all ihre Pokémon dabei hatte. Sie wusste, dass es ihnen gut ging, dass sie dort Spaß hatten und dass hin und wieder jemand nach dem Rechten sah - seit sie Arenaleiterin geworden war, natürlich. Der Umbau war sogar schon fast abgeschlossen, auch wenn sie erst seit einem Monat daran arbeitete. Das war wohl der große Vorteil, wenn man nicht noch ein komplettes Gebäude verändern wollte.
Livia hatte nun also lediglich Tarua an ihrer Seite, ihr Voltula, das schon so manchen Käfer-Feind erschreckt hatte. Sie konnte es sich nicht erklären, dass manche Menschen Angst vor Käfern hatten, denn Livia fand die meisten doch total süß - und wenn nicht süß, dann waren sie stark, aber sie hatte bisher niemals Angst vor ihnen gehabt. Tarua fand das Verhalten mancher Passanten auch sehr unpassend und schnaufte hin und wieder, wenn jemand einen großen Bogen um sie machte, kam aber glücklicherweise nicht auf die Idee, anzugreifen oder die Passanten anderweitig zu ärgern. Wahrscheinlich hatte Livia sie einfach gut trainiert oder sie wollte nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Was es auch war, es spielte für Livia keine große Rolle, solange sie in Frieden durch Dausing laufen konnten. Sie war immerhin auch jemand, der auffiel, mit ihren seltsamen Kleidern, ihren pinken Haaren und ihren roten Augen. Allerdings störte sie das wenig. Sie war mit dem Ziel in die Stadt gekommen, den Dausing-Hof zu besuchen, da sie dort nicht nur anderen Pokémon begegnen konnte - Voltilamm mit ihrer weichen Wolle waren doch einfach zum Knuddeln! - sondern weil sie hin und wieder auch einem Käfer-Pokémon begegnen konnte. Und manchmal fanden ihre Pokémon irgendetwas total Spannendes, weswegen es sich lohnte, das Gewächshaus einmal zu verlassen. »Vielleicht findest du ja etwas Interessantes auf dem Hof.« sagte sie gerade zu ihrem Voltula, als sie den Dausing-Hof betraten. Die Besitzer kannten sie mittlerweile, da sie wirklich gern her kam und zu ihrem Glück durfte man sich hier allgemein frei bewegen und den Ort auskundschaften. Livia behauptete, ihn bereits relativ gut zu kennen, auch wenn sie natürlich nicht tagtäglich herkam - ein Ding der Unmöglichkeit, vor allem seit sie Arenaleiterin geworden war. Bisher hatte sie noch keinen Herausforderer gehabt, aber das würde sich sicherlich bald ändern! Sie konnte nur hoffen, dass sie ihren Job auch gut machen würde...

Mittlerweile hatten sich Livia und Tarua zum Fluss begeben, der sich durch den Hof zog und hörten dem Wasser beim Fließen zu. Das mochte nicht jedem Gefallen, aber Livia beruhigte es irgendwie. Es klang einfach vollkommen nach Natur, was ihr an Dausing auch so gut gefiel. Tarua krabbelte am Ufer entlang, auf der Suche nach etwas Interessamtem oder vielleicht einem neuen Freund. Käfer-Pokémon konnte man schließlich immer im Gewächshaus gebrauchen, das war nicht nur Taruas Meinung, sondern auch die Livias, denn ihre Pokémon füllten das große Gewächshaus mit Leben. Momentan hatte sie nur wenige Pokémon, die das erledigen konnten, aber sie hatte sich bereits vorgenommen, dass mehr hinzu kommen würden. Wann, das stand allerdings auf einem anderen Blatt. »Nicht zu weit weg gehen!« rief Livia ihrem Pokémon noch hinterher, das allerdings längst zwischen den Bäumen verschwunden war. Livia konnte sich zwar darauf verlassen, dass ihr Pokémon immer wieder zurück kommen würde, wollte Tarua aber auch nicht allein lassen, weshalb sie einen kurzen Sprint einlegte und schließlich auch bei den Bäumen angekommen war, zwischen denen das Voltula verschwunden war. Viel erkennen konnte Livia nicht, als auch sie zwischen den Bäumen verschwand und weiter in den Wald hinein ging. »Tarua? Wo bist du hin?« rief sie und schob ein paar Äste zur Seite, um sich den Weg frei zu machen. Es dauerte gar nicht lange, bis sich die Bäume lichteten und sie doch tatsächlich auf einer kleinen Lichtung stand, die Livia zuvor noch nie bemerkt hatte. »Welch Überraschung.« murmelte sie verblüfft und sah sich auch sogleich an dem neu entdeckten Ort um. Da hatte sich das Verlassen des Gewächshauses doch tatsächlich gelohnt.
Schnell entdeckte sie ihr Voltula, das mitten auf der Lichtung stehen geblieben war und direkt geradeaus sah. Als auch Livia dem Blick ihres Pokémon folgte, erkannte sie nicht weit von ihr eine junge Frau - die von einem Pokémon umarmt wurde. Livia wusste nicht mehr genau, wie man jene Pokémon nannte, erkannte es aber durchaus als Geist-Pokémon, was bei ihr doch ein wenig Unbehagen hervor rief. Sie hatte zwar keine wirkliche Angst, fand sie aber seit einem gewissen Vorfall in der Spiegelhöhle irgendwie unheimlich. Vielleicht würde die junge Frau ja auch eine Abneigung gegen Käfer haben, wer wusste das schon? Auf jeden Fall schien sie ziemlich fertig zu sein, müde und auch ein wenig verzweifelt. Vielleicht war das der Grund dafür, wieso Tarua in gebührendem Abstand zu ihr stehen geblieben war und sich nicht traute, näher heran zu gehen. Oder aber sie befürchtete, dass auch die junge Frau Angst vor Käfern hatte - eine Seltenheit war das schließlich nicht. »Ist alles in Ordnung mit Ihnen, Ma'am?« fragte sie besorgt, natürlich mit einer Anrede, die mittlerweile kaum noch benutzt wurde, aber das hatte sie ja noch nie gestört. Im Gegenteil, dank ihrer Tante verwendete sie solcherlei Wörter öfter, als ihr selbst manchmal lieb war. Abwartend, was ihr nun geantwortet wurde, blieb auch Livia in gebührendem Abstand zu der jungen Frau stehen, hatte sich aber direkt neben Tarua gestellt, damit sie keine unnötige Angst verbreitete. Klein war das Voltula immerhin auch nicht gerade, auch wenn es natürlich weitaus größere Pokémon gab - so wie das Echnatoll beispielsweise. Livia war endlich wieder sein Name eingefallen - als Arenaleiterin sollte sie, ihrer Meinung nach, möglichst viele verschiedene Pokémon kennen, um auch möglichst gut vorbereitet zu sein.



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Mo Sep 19, 2016 12:04 pm

Larina Selene


#003 // & Livia Crowne


Larina lächelte ihrem Echnatoll scheu entgegen, ehe sie wieder in Gedanken versunken nach vorn sah. Amenophis war schon eine ganze Weile an ihrer Seite – es sollten jetzt etwa zehn Jahre sein. Und in all dieser Zeit hatte das Pokémon auf sie aufgepasst. Sie war Amun sehr dankbar dafür – es bedeutete ihr noch immer sehr viel, dass das Sarkophagpokémon damals direkt um sie gesorgt hatte, als sie sich verschreckt verlaufen hatte. Sie beruhigte sich schon etwas, wenn sie nur daran dachte.
In der Zeit hatte sie allerdings nicht bemerkt, dass Amuns Griff etwas fester geworden war – denn sie hatten Zuschauer bekommen. Und eine junge Frau sprach Larina auch sogleich an.
„Iiiieeeks!“, sprang die junge Frau sogleich auf, was sogar Amenophis verdutzt zur Kenntnis nahm. Schnell drehte sie sich um und erblickter die junge Frau, die wohl gesprochen haben musste. Sie hatte … tatsächlich rosafarbenes Haar. Oder … eher violettes? Es war schwer einzuschätzen. Ihre Kleidung war weit und geschmückt mit allerlei Rüschen. Larina kam sich neben dieser Gestalt direkt unpassend gekleidet vor in ihrem kurzen Overall und ihrem langen Umhang, dessen Kapuze ihr tatsächlich vom Kopf gerutscht war, wie sie gerade bemerkte. Ihre Wangen brannten – wie peinlich! Und dann war da noch dieses Pokémon – Larina grübelte nur kurz, was es war, denn der Gedanke daran wurde beiseite geschoben, als Amenophis sich zu der Fremden und ihrem Partnerpokémon umdrehte.
„Naaaaa.“, jauchzte es, während es die Pokémonpuppe aufhob. Larina schluckte, als ihr einfiel, dass diese Frau sie ja etwas gefragt hatte.
„Oh, j-j-ja! I-ich bin okay!“, brachte sie dann hastig hervor, ehe sie sich tief – und offensichtlich sehr steif – verbeugte. „E-entschuldigen Sie d-d-die Unannehmlichkeiten!“, fügte sie rasch an. Während sie sich verbeugte, rutschte ihr die große Kapuze wieder über den Kopf. Ein leichtes Vibrieren ging durch ihren Körper – und Amenophis ließ ein für ihn typisches Kichern hören. Nun brannten ihre Wangen noch heißer, aber das war nicht zu ändern. Langsam richtete sie sich wieder auf, wobei sie mit langsamen Bewegungen die Kapuze richtete – diese Dame hatte ihr Gesicht nun ohnehin schon gesehen, also musste sie die Kapuze auch nicht mehr tief hinein ziehen. Sie sah zu Boden, ehe sie noch einmal die beiden Gestalten musterte. War … diese Dame ernsthaft besorgt gewesen? Sie hatte ihr also tatsächlich Unannehmlichkeiten bereitet … Da fiel ihr ein, durfte sie überhaupt hier sein? Das gehörte doch zu diesem Hof, richtig? Sie hatte gar niemandem gesagt, dass sie hier herum lungerte. Ohjemine … Sie seufzte lautstark – heute war echt ein kurioser Tag. Dabei hatte er doch so gut angefangen. Sie räusperte sich, faltete die Hände vor sich.
„M-mein Name i-ist Larina. Ich hoffe, A-Ame und ich stören hier … nicht.“, sagte sie dann. „W-wenn doch … wir k-können auch gehen.“, fügte sie dann hinzu – immerhin wollten sie ja ursprünglich ohnehin woanders hingehen. Jetzt stellte sich eben nur die Frage, ob sie nach Eventura City weitergehen würde oder ob sie zurück nach Vapydro City laufen und dort die Fähre nehmen sollte.


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Do Sep 22, 2016 11:17 pm

Larina & Livia
Post #002 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Eigentlich hatte Livia sich lediglich nach dem Wohlbefinden der jungen Frau erkundigen wollen, doch letztlich schien sie sie vielmehr erschreckt zu haben – was natürlich nicht in ihrem Sinne war und so tat es ihr auch sofort leid. Ihr Gegenüber war nämlich aufgesprungen und auch ihr Pokémon stand nun, statt weiter zu hocken – sofern man das bei einem Sarkophagpokemon denn sagen konnte.  »Ich bitte vielmals um Entschuldigung, ich wollte Sie nicht erschrecken.« Sie deutete eine leichte Verbeugung an, die ihre Entschuldigung noch unterstreichen sollte, während Tarua nur fragend zu der jungen Frau blickte. Offenbar verstand sie nicht ganz, warum sie sich überhaupt erschreckt hatte, denn an Tarua selbst hatte es dieses mal offensichtlich nicht gelegen. Und was hatte Livia falsch gemacht? Beide Parteien wussten das nicht so recht, aber der Grund war Livia auch egal, denn fest stand, dass sich ihr Gegenüber erschreckt hatte und das wollte sie nun am liebsten wieder gut machen. Trotzdem hatte sie ja bereits eine Frage gestellt, auf die sie überraschenderweise sogar auch noch eine Antwort erhielt, trotz der ersten Schrecksekunden, bei denen der Frau sogar die Kapuze vom Kopf gerutscht war. Sich ins Gesicht sehen zu können, war doch auch viel höflicher, wie Livia fand und so hoffte sie, dass sie die Kapuze auch ab behalten würde. Jedenfalls antwortete sie ihr letztlich, wenn auch irgendwie stotternd, fast so als würde sie sich Sorgen machen. Sie beteuerte, dass es ihr gut ging, was zumindest schon einmal positiv war, auch wenn Livia es irgendwie bezweifelte. Die junge Frau schien vielmehr aufgelöst zu sein und vielleicht auch ein wenig ängstlich, aber da konnte sich Livia natürlich auch irren. Lediglich die Entschuldigung ihres Gegenübers konnte sie nicht so recht verstehen. Es gab nichts, wofür sie sich hätte entschuldigen können und auch Unannehmlichkeiten hatte es ihrer Meinung nach nicht gegeben. Tarua hatte schließlich nur die Umgebung erkundet und dann diese junge Frau und ihr Pokémon entdeckt. »Es gibt keinerlei Gründe, wieso Sie sich entschuldigen müssten – es ist ja nichts passiert.« versicherte Livia also und beobachtete das Echnatoll, das ihr leider immer noch ein wenig unheimlich war. Andererseits kannte sie sich mit Vorurteilen gut aus und es waren sicher nicht alle Geist-Pokemon gleich. Und es knuddelte eine Plüschpuppe – wie schlimm konnte es da schon sein? Tatsächlich fand Livia das irgendwie sogar süß. Natürlich lange nicht so süß wie ihre Käfer-Pokemon, die waren einfach unschlagbar, aber doch irgendwie niedlich.
Während Taruas Aufmerksamkeit nun voll und ganz auf dem anderen Pokémon lag, konzentrierte sich Livia weiterhin auf die junge Frau in ihrer Nähe, die sich schließlich sogar vorstellte, dann aber gleichzeitig ihre Bedenken äußerte, dass sie stören könnte. Auch hier wusste Livia nicht ganz, warum sie stören sollte, immerhin war das hier ein öffentlicher Platz, der für jeden zugänglich war. Einmal davon abgesehen war Larina – so der Name – eher hier gewesen als Livia. Wenn also jemand störte, war das wohl eher Livia selbst. »Mein Name ist Livia und meine Treue Begleiterin heißt Tarua. Sie stören keineswegs, ich wusste bis vor ein paar Minuten nicht einmal von diesem Ort. Ich hoffe vielmehr, dass ich Sie nicht gestört habe?« fragte sie nun ihrerseits leicht besorgt und fragte sich, wieso Larina überhaupt an diesem versteckten Ort war und auf dem Boden hockte – Livia hatte sogar das Gefühl gehabt, dass Ame seine Trainerin getröstet hatte. Dass alles in Ordnung war, bezweifelte Livia also nach wie vor, aber sie hatte nicht vor, noch einmal nachzufragen. Immerhin schien sie auch nicht darüber sprechen zu wollen.



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Sa Sep 24, 2016 10:40 am

Larina Selene


#004 // & Livia Crowne


Kaum war sie aufgesprungen und hatte sich zu der anderen Person umgedreht, entschuldigte diese sich dafür, sie erschrocken zu haben. Larinas Wangen brannten – es war so ungewöhnlich, dass sich jemand bei ihr entschuldigte. Sie wollte abwinken, als die junge Frau ihr gegenüber sich auch noch verbeugte! Himmel, wie peinlich! Wie sollte sie nur darauf reagieren? Die Gedanken überschlugen sich – aber fest stand, dass das alles gar nicht passiert wäre, wenn sie gedanklich nicht so abgedriftet wäre!
„S-Sie trifft keine Schuld! Ich hätte e-einfach aufmerks-samer sein sollen.“, erwiderte sie schließlich ernst. Jedenfalls hoffte sie, dass sie ernst klang … Jedenfalls erwiderte nun die junge Frau ihrerseits, als Larina sich für das Eindringen hier an diesen Ort entschuldigte, dass es dafür keinen grund gab. Es war ein öffentlicher Platz – und sie hatte diese Lichtung nicht einmal selbst gekannt. Larina bemerkte, wie schlagartig etwas von ihrer Nervosität von ihr abfiel und ihr Herz wieder etwas ruhiger schlug. Sie stellte sich nach einem Blick auf Amenophis dann schließlich als „Livia“ und ihr … Voltula! Genau! Ihr Voltula als „Tarua“ vor. Ungewöhnliche Namen, die aber beide einen äußerst schönen klang hatten, fand die Weißhaarige. Als Livia dann noch hinzufügte, dass sie viel mehr hoffte, ihrerseits Larina nicht gestört zu haben, winkte die Arenaleiterin nun tatsächlich ab.
„N-nein!“, sagte sie bestimmt, ehe sie die Hände wieder sinken ließ. „W-wir kamen aus Vapydro City und …“, sie stockte. „I-ich war nur … nervös.“, sagte sie schließlich. „W-wir wollten nur eine … Entscheidung treffen!“, fügte sie dann an. Amenophis grunzte leise, ehe es sich von den beiden Frauen abwandte und sich dem Voltula widmete, was sich offensichtlich auch näher für ihn interessierte. Das Echnatoll zog zwei seiner vier Arme ein, ehe es dem Voltula die Paragonipuppe hinhielt. Amenophis war sehr stolz auf dieses kleine Plüschpokémon – ob es dem Käferpokémon wohl genauso gefiel? Aber gut, es hatte sicher nicht genau so einen Narren an einem echten Paragoni gefressen wie Amenophis. Larina bemerkte das ganze nur am Rande, da sie weiterhin zu Livia blickte. „N-nun …“, begann sie dann nachdenklich. Vielleicht … Wenn Livia aus der Gegend kam, konnte sie ihr vielleicht ein wenig helfen. Diese Beerenzüchterin musste ja hier auch bekannt sein, wenn sie selbst in Marea City von ihr gehört hatte, richtig? Larina kramte einen Artikel aus ihrer Tasche und kam dann mit zittrigen Händen ein paar Schritte näher. „A-Amenophis und ich wollten eine …“, sie hüstelte verlegen. „...eine Beerenzüchterin aufsuchen. I-ich wollte … ein wenig d-darüber lernen. A-aber i-ich bin nicht gut darin, m-mit anderen … zu reden.“, merkte sie dann an, wobei sie wieder etwas leiser wurde. „V-vielleicht können Sie mir s-sagen …“, sie überlegte, wie sie das formulieren sollte. 'Vielleicht können Sie mir sagen, wie diese Beerenzüchterin so ist? Es nimmt mir vielleicht meine ungewöhnliche Angst vor Fremden und vielleicht schaffe ich es dann ja, mich zu überwinden und doch noch zu ihr zu gehen.' Schwachsinn. Absolut falsch. Das klang sicher, als ob Larina irgendwie nicht ganz normal tickte. Gut, sie war wohl tatsächlich etwas anders gestrickt … Ein Kopfschütteln. „I-ich würde gerne … mehr erfahren.“, sagte sie schließlich. Sie konnte ja das wesentliche erfragen. „I-in Eventura City … s-sind da v-viele Menschen, d-die zu ihr gehen?“
Wenn ja, war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie sich unter eine Menschenmenge mischen musste, um mehr über Beeren zu erfahren. Und das würde sie heute wohl nicht mehr verkraften …Innerlich seufzte sie – hoffentlich klang sie nicht wie irgendeine Idiotin. Sie hätte Lumina doch bitten sollen, mit ihr mitzukommen – ihre Schwester war gut darin, mit anderen Konversation zu führen. Auf jeden Fall besser als sie – und bei ihr sah das alles auch so selbstverständlich aus. Larina musste noch viel lernen.


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Mo Sep 26, 2016 6:59 pm

Larina & Livia
Post #003 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
War es ihrem Gegenüber etwa unangenehm, dass sich Livia entschuldigte? Es kam ihr beinahe so vor, weshalb sie sich fast noch einmal entschuldigt hätte. Allerdings bezweifelte sie, dass das die Lage besser machen würde, weshalb sie lieber entschied, zu schweigen und Larina lediglich ein Lächeln zu schenken. Wie es schien, hatte Livia sie auch bei nichts gestört, was sie doch sehr beruhigte, schließlich wollte sie keine kreativen Denkprozesse unterbrechen - oder was auch immer Larina sonst hier getan hatte. Ihren eigenen Worten zufolge war sie her gekommen, um eine Entscheidung zu treffen, allerdings fragte sich Livia ernsthaft, welche Entscheidungen man in den verstecktesten Winkeln des Waldes wohl treffen konnte. Genau das aber ging sie absolut nichts an; hier, auf der versteckten Lichtung, hatte man zumindest seine Ruhe und Livia vermutete, dass es Larina auch nur darum gegangen war. Und dann war sie daher gekommen und hatte sie bei ihrem Denken unterbrochen. Unschön, aber nun auch nicht mehr zu ändern und zu ihrem Glück schien es Larina auch nicht sehr zu stören. »Dann hoffe ich, dass Sie die Entscheidung treffen können.« Mit einem Lächeln sah sie zu ihrem Gegenüber, während Tarua sich dem Echnatoll widmete, das sich nun auch endlich mehr für sie interessierte. Am liebsten hätte Livia ihr gesagt, dass sie aufpassen solle, falls das Geist-Pokémon irgendeinen Unsinn plante, aber erstens hätte sie es weniger höflich Larina gegenüber gefunden und zweitens schien Ame nicht eines der Geist-Pokémon zu sein, die andere dringend erschrecken mussten. Im Gegenteil, es zog sogar noch zwei seiner Arme ein und hielt ihrem Voltula seine Paragoni-Puppe hin, die Livia doch irgendwie süß fand. Und auch Tarua betrachtete sie neugierig, nahm sie dem Echnatoll allerdings nicht ab, da sie fürchtete, sie irgendwie zu beschädigen. Dann fing sie an, mit Ame darüber zu sprechen und wenn Livia das Verhalten ihres Pokémon richtig deutete, gefiel diesem die kleine Plüschpuppe wohl außerordentlich - auch wenn sich Livia nicht ganz erklären konnte, warum. Vermutlich weil sie süß und flauschig war, mit Sicherheit konnte die Arenaleiterin das aber nicht sagen.
Sie ließ die beiden Pokémon in Ruhe ihr Gespräch führen und wandte sich dann wieder Larina zu, die ihr eigenes Gespräch wohl am Laufen halten wollte. Jedenfalls dachte Livia das zu Anfang, allerdings konnte sie nur ein einziges Wort vernehmen, bevor Larina wieder verstummte. War sie vielleicht schüchtern? Schon die ganze Zeit über schien sie sich nicht ganz wohl zu fühlen und brauchte eine Weile, um einen richtigen Satz ordentlich heraus zu bekommen. Ihre Tante würde das wohl als unhöflich bezeichnen und hätte ihr damals wohl auch mit nicht gerade freundlichem Ton genau das vor die Nase geworfen. Livia aber machte sich nicht viel daraus, jeder war eben anders und sie hatte Zeit. Im Endeffekt musste man nur etwas Geduld aufbringen, um hören zu können, was ihr Gegenüber ihr mitteilen wollte. Denn schließlich kramte Larina in ihrer Tasche herum und zog ein Stückchen Papier daraus hervor, das sie Livia nun, nachdem sie näher gekommen war, auch hinhielt. Schon nach einem nur kurzen Blick erkannte Livia den Artikel sofort und musste schmunzeln - er war nach ihren Vorgaben gestaltet worden, wirklich gut umgesetzt und genau auf den Punkt gebracht. Es freute sie, wenn Menschen außerhalb von Eventura City davon hörten und ihn sogar länger als nur kurz studierten. Ihr Blick glitt wieder hoch zu Larina, die ihr nun etwas zurückhaltend verkündete, dass sie jene Beerenzüchterin aufsuchen wollte, von der in dem Artikel die Rede war - genau genommen also zu Livia selbst. Die Person hatte Larina also bereits gefunden, ohne es zu ahnen, nur wenn sie Beeren haben wollte, musste sie wohl noch in die Stadt kommen. So, wie es allerdings klang, wollte Larina lediglich etwas darüber lernen. Das Schmunzeln in Livias Gesicht blieb bestehen und auch Tarua sah kurz von Amenophis zu Livia und Larina hoch, beschloss dann aber, lieber weiter mit dem Echnatoll zu plaudern. Livia währenddessen wartete geduldig darauf, dass Larina ihren Satz noch zu Ende bringen würde, den sie begonnen hatte. Sie schien wirklich Schwierigkeiten zu haben, mit Menschen zu sprechen, aber Livia machte das nichts aus und wartete geduldig. Und schließlich schaffte es Larina auch, ihre Frage zu stellen, die das Schmunzeln in Livias Gesicht noch ein wenig größer werden ließ, ehe es verschwand und einem leichten Lächeln wich. Ihre Tante hatte es nie gemocht, wenn sie lediglich schmunzelte, aber nichts sagte. »Ich schätze, hin und wieder sind es in der Tat viele Menschen, die das Haus besuchen.« antwortete sie zunächst erst einmal, hatte aber vor, das kleine Geheimnis direkt zu lüften, um Larina nicht noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Es schien ihr so schon schwer zu fallen, tatsächlich mit ihr zu sprechen. »In meinen Augen ist es manchmal eine weit größere Zahl, als mir lieb wäre. Ich kann Menschenmengen nichts abgewinnen und weiß manchmal selbst nicht, wieso ich mir das eigentlich antue.« Und damit war das Schmunzeln wieder auf ihre Lippen zurück gekehrt. »Die Beerenzüchterin hätten Sie also gefunden, es wäre mir eine Freude, Ihnen behilflich zu sein.« Wieder deutete sie eine leichte Verbeugung an und wartete nun ab, was Larina dazu sagen würde. Wenn sie wollte, konnte sie ihr auch gleich hier die Fragen stellen, die sie hatte, nach Eventura City musste sie dafür also nicht extra kommen. Lediglich Beeren hatte sie nicht auch noch dabei, die wuchsen langsam aber sicher in ihrem Gewächshaus, das von ihren Käfer-Pokémon gehütet wurde. Sie konnte nur hoffen, dass sie dort nicht zu viele Spinnenweben produzieren würden...glücklicherweise war Tarua dieses Mal mit ihr mit gekommen, weshalb sie sich zumindest keine Sorgen darum machen musste, selbst keinen Fuß mehr hinein setzen zu können. Mit Spinnenpokémon passierte es nun einmal sehr schnell, dass sich Netze bildeten. Im Allgemeinen störte das Livia allerdings nicht, denn so hatten ihre Pokémon ihren Spaß und ihre Herausforderer eine kleine Aufgabe, bevor sie zum eigentlichen Arenakampf antreten konnten. Und solange ihre Beeren und Pflanzen dadurch keinen Schaden nahmen, konnten ihre Lieblinge tun und lassen, was auch immer sie wollten. Im Gewächshaus fühlten sie sich einfach wohl und auch Livia hielt sich gern dort auf, ob nun mit oder ohne Fäden an den Wänden.



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Di Sep 27, 2016 5:52 pm

Larina Selene


#005 // & Livia Crowne


Nachdem Larina mehr oder minder gelungen erläutert hatte, dass sie lediglich eine Entscheidung zu treffen suchte, lächelte Livia ihr entgegen. Sie bemerkte, dass sie sich etwas entspannte – aber irgendwie schien ihr dennoch eine Frage auf der Zunge zu liegen. Die ganze Situation mutete wohl einfach etwas kurios an – Larina konnte es der jungen Frau nicht verdenken. Man sah ja nicht alle Tage jemandem in einem verlorenen Stückchen Wald hocken, umarmt von einem Echnatoll, offensichtlich deprimiert und verdammt mies darin, letztlich mit seinem Gegenüber eine vernünftige Konversation zu führen. Sie wollte den Kopf schütteln, ließ es aber besser. Als Livia dann meinte, dass sie hoffte, dass Larina ihre Entscheidung treffen könnte, nickte diese ernst. Genau darum ging es ja eigentlich, oder?
Während sie sich also überwand und Livia den wirklich gut ausgerichteten Zeitungsartikel zeigte, beschäftigte Ame mit dem Voltula. Dass diesem Spinnenpokémon die Puppe so arg gefiel, fand Amenophis natürlich außerordentlich toll! Nie hätte es gedacht, dass es da noch andere Pokémon gab, die Paragonis so niedlich fanden. Und als das Voltula, Tarua, mit ihm zu sprechen begann, kam Amenophis nicht umhin, von dem Ei zu erzählen, das er mal entdeckt hatte. Entdeckt und behütet, bis es schlüpfte! Das war wohl auch der Moment gewesen, in dem Ame einen Narren an diesen Geistpokémon gefressen hatte. Da Tarua ihm indes die Puppe nicht abnehmen wollte, hatte Amenophis sie wieder näher an sich gedrückt und den überflüssigen dritten Arm eingezogen, sodass jetzt nur noch einer zu sehen war, mit dem er ja die Puppe festhielt.
Von all dem bekam Larina aber kaum etwas mit, da sie zu sehr damit beschäftigt war, die richtigen Worte zu finden. Und während sie so erzählte, weshalb sie überhaupt den Weg angetreten war, entging ihr nicht, wie sich Livias Lächeln veränderte. Dieser Glanz in ihren Augen – was war denn jetzt? Die junge Arenaleiterin musterte ihr Gegenüber einen Moment, ehe sie doch fortfuhr. Doch als dann die Antwort kam, kippte sie fast aus den Latschen! Zuerst realisierte Larina kaum, was Livia ihr gerade offenbarte – aber etztlich traf es sie mit einem Schlag. Sie war diese Beerenzüchterin! Und sie hatte sie nicht erkannt, weil sie sich vor Schreck den Namen gar nicht gemerkt hatte. Himmel – wie schockierend! Sie sog die Luft ein, bis kein Centiliter mehr hinein passte. Am liebsten wollte sie einfach im Erdboden versinken, während ihre Hand an Höhe verlor. Sicherlich glich ihr Gesicht einer Tomate. Wie sollte sie jetzt jemals wieder mit Livia reden, wo sie doch so gerne etwas über Beeren erfahren wollte?
Was für ein Glück, dass das Echnatoll das mitbekam und sie an der Schulter berührte. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, aber genau das holte sie aus dem Kreisel ihrer Gedanken hinaus. Sie atmete aus – endlich. Sonst wären ihre Lungen sicher noch geborsten! Als sie sich dann etwas beruhigt hatte, sah sie Livia an. Sie schluckte, atmete noch einmal durch und verbeugte sich dann schließlich.
„V-verzeihung! Ich habe … Sie nicht sofort erkannt.“, sprach sie dabei. Als sie sich aufrichtete strich sie einige ihrer Strähnen hinter ihr Ohr – vergeblich, natürlich, da sie dort nicht lange verblieben. „Ich …“
Durchatmen sagte sie sich. Sie steckte den Zeitungsartikel weg. „Der Artikel … Ich fand ihn … sehr interessant. M-meine Familie betreibt ein Teehaus. I-ich dachte, wenn ich mehr über Beeren lerne, dann … vielleicht könnten wir dann Gebäck für … die Pokémon der Kunden anbieten.“, erkläre sie dann. Ihr Herz schlug gegen ihren Hals, aber sie bemerkte, dass ihr Ames Hand, die auf ihrer Schulter verweilte, ihr half, ruhiger und deutlicher zu sprechen. „Ich … will gerne, dass es den Pokémon im … Teehaus gut geht. Es sollen sich nicht nur die Trainer entspannen. Aber … dazu muss ich mehr darüber wissen. Es gibt … viele Beerensorten, nicht wahr? Gibt es …“, sie überlegte. Ah, genau! Ein neuer Ansatz, besser, um zu erklären, was sie meinte. „Wenn ich B-Beeren züchten will, gibt es sicher einiges zu beachten. Aber m-muss ich sie zwingend in e-einem Gewächshaus großziehen? I-ich hörte, dass das in der Regel so … gehandhabt wird.“, endete sie schließlich. Für ein Gewächshaus hatte ihre Familie keinen Platz. Eine kleine Variante wäre viel angenehmer – so es sich denn einrichten ließ. Aber selbst wenn das funktionierte, musste sie ja noch so viel mehr lernen. Es lagen noch tausende Fragen auf ihrer Zunge – aber lieber eines nach dem anderen, nicht wahr? Es war schon zu freundlich von Livia ihr hier und jetzt Rede und Antwort zu stehen, obwohl sie gerade sicher so etwas wie ihren freien Tag genoss. Oder genießen wollte …


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Di Sep 27, 2016 11:23 pm

Larina & Livia
Post #004 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Es war wirklich nicht besonders einfach, ein Gespräch mit Larina zu führen. Livia wusste kaum, was sie sagen oder tun konnte,um die Verlegenheit der jungen Frau nicht noch zu steigern, denn auch jetzt, wo Livia lediglich verkündet hatte, dass sie die Beerenzüchterin war, die gesucht wurde, schien es Larina peinlich zu sein. Dabei hatte Livia ihr doch gar keinen Grund dafür gegeben! Ihrer Meinung nach jedenfalls, immerhin war sie ihr gar nicht böse, dass sie sie nicht erkannt hatte. Wie auch, ein Foto war bei dem Artikel doch gar nicht dabei gewesen! Und gesehen hatten sich die beiden bisher auch noch nie. Dass sie nicht wusste, wer Livia wirklich war, war da doch gar nicht mehr verwunderlich. Trotzdem entschuldigte sich Larina dafür und verbeugte sich sogar, jedoch erst, nachdem ihr Pokémon sie unterstützend berührt hatte. Ganz zum Missfallen von Tarua, die sich bis dahin doch gut mit dem Echnatoll unterhalten hatte. Sie hatten darüber gesprochen, wie Ame ein Ei gefunden und gehütet hatte, bis es geschlüpft war und Tarua hatte ihr Verständnis ausgedrückt, denn nun verstand sie die Vorliebe für Paragoni und auch die Puppe - die selbst in ihren Augen unglaublich süß war! Gerade hatte Tarua davon anfangen wollen, dass sie als ältestes Pokémon in Livias Team mittlerweile die jüngeren Pokémon hüten musste, als Ame sie da verlassen und sich lieber seiner Trainerin zugewandt hatte, das nun - wie gesagt - Larina unterstützte, während diese mit Livia sprach. »Aber nein, Sie müssen sich nicht entschuldigen!« winkte Livia schnell ab, in der Hoffnung, dass sie wirklich damit aufhören würde, sich für alles Mögliche zu entschuldigen. In ihren Augen war das doch recht unnötig, gerade weil sie ja gar nichts falsch gemacht hatte.
Schließlich packte Larina den Zeitungsartikel wieder in ihre Tasche zurück und begann erneut zu sprechen, wohl um Livias Angebot, Fragen zu stellen, auch anzunehmen. Jedenfalls nahm Livia das an, zunächst aber erklärte Larina, dass sie den Artikel sehr interessant gefunden hatte und dass ihre Familie ein Teehaus betrieb. Nun hatte sie die Idee gehabt, den Pokémon der Kunden Gebäck anzubieten, was Livia für eine wirklich gute Idee hielt. Immerhin freuten sich auch Pokémon über kleine Aufmerksamkeiten und immer nur an die Menschen zu denken, war für die Pokémon gewiss hin und wieder sehr traurig. »Das klingt nach einer wirklich sehr guten Idee.« sagte sie wahrheitsgemäß und lobte Larina damit natürlich. Hoffentlich war ihr das nun nicht auch unangenehm...vielmehr sagte Livia dazu dann auch erst einmal nicht, denn sie wollte keine Unannehmlichkeiten riskieren, außerdem ahnte sie, dass Larina noch längst nicht fertig war. Eine Frage hatte sie immerhin noch nicht gestellt und Livia nahm an, dass das nun bald noch folgen würde. Und als Larina schließlich auch weiter sprach, hörte Livia ihr aufmerksam zu. Die erste Frage, die sie stellte, wollte Livia gern gleich beantworten, allerdings hatte Larina bereits den nächsten Satz begonnen, weshalb Livia zunächst noch wartete, bevor sie Antwort gab und so folgte die nächste Frage auf dem Fuß. Beeren waren schon sehr komplex, vor allem wegen der großen Menge verschiedener Sorten, die natürlich alle andere Pflege benötigten. Anders wäre es wohl einfach zu leicht, doch was sie alle brauchten, war Licht und Wasser. Ein Gewächshaus war dafür nicht zwingend notwendig, zumal sich auch nicht jeder ein eigenes Gewächshaus leisten konnte. Livia hätte wahrscheinlich das Geld für mehrere Gewächshäsuer, war aber mit dem geerbten Gewächshaus doch mehr als zufrieden. »Es gibt tatsächlich viele verschiedene Beerensorten. Jede ist anders und manche haben sogar spezielle Effekte für Pokémon - die Amrenabeere zum Beispiel heilt Paralyse, wie es auch ein Para-Heiler schafft. So braucht jede Beere natürlich auch individuelle Pflege.« fing sie an zu erklären, ganz in ihrem Element. Sie baute mittlerweile schon einige Zeit lang Beeren an und kannte sich dementsprechend auch relativ gut aus - wie es in dem Artikel auch kurz angeschnitten worden war. »Es ist nicht zwingend notwendig, die Beeren in einem Gewächshaus anzubauen. Sie können sie überall dort anbauen, wo es feuchte Erde gibt. In einem Garten zum Beispiel, wenn Sie einen haben.« Ein Gewächshaus hatte lediglich den Vorteil, dass die Pflanzen nicht schweren Wetterbedingungen und -veränderungen ausgesetzt waren, die sie vielleicht nicht vertrugen. Aber Blumen konnte man schließlich auch überall sonst anpflanzen, mit Beeren war es da nichts anderes. »Wie auch Blumen kann man Beeren sogar in Blumenkästen anpflanzen, muss dann aber natürlich darauf achten, die wachsenden Sträucher zu stutzen - was zur Folge hat, dass auch weniger Beeren wachsen und letztlich geerntet werden können. Alternativ gibt es auch kleine Pflanzentöpfchen, extra für Beeren ausgelegt. Es gibt also durchaus viele verschiedene Möglichkeiten, Beeren zu züchten.« Sie endete ihre Ausführungen mit einem leichten Lächeln, abwartend, ob Larina noch weitere Fragen hatte. Es waren schließlich einige Informationen gewesen und Livia hätte mit Sicherheit noch viel mehr zu erzählen, wollte Larina aber auch nicht überfordern. Lieber sollte sie die Informationen zunächst verarbeiten. Vielleicht hatte sie ja auch etwas nicht komplett verstanden? Livia würde auch Nachfragen gern beantworten, traute sich aber nicht, Larina das auch so zu sagen. Sie hielt es für besser, die junge Frau entscheiden zu lassen, ob das Gespräch fortgeführt werden sollte oder nicht.
Tarua hatte sich in der Zwischenzeit wieder zu Livia begeben, da schließlich auch Ame zu seiner Trainerin zurückgekehrt war und hatte Livias Worten aufmerksam gelauscht, auch wenn sie natürlich genau wusste, wie die Beerenzucht tatsächlich ablief. Siewar immerhin immer hautnah dabei und verfolgte auch die Wachstumsstadien der Beeren aufmerksam. Sie durfte ihnen eben nur nicht zu nahe kommen, denn das war das Einzige, das Livia in dem Gewächshaus als Regel aufgestellt hatte: die Beeren durften nicht geschädigt werden. Tarua wusste gut, dass Livia auch mal böse werden konnte und hatte gewiss nicht vor, sie noch einmal wütend zu machen - oder noch schlimmer: enttäuscht. Die Beerenpflanzen waren für Tarua und die anderen Pokémon einfach tabu, sie bekamen ein paar Beeren ab, natürlich, aber eben nur, wenn Livia es erlaubte. Und seltsamerweise wusste Livia immer, wann eine Beere fehlte...Tarua beobachtete nun also die Reaktion der jungen Frau und verharrte ruhig an Livias Seite. Vielleicht kam ja doch noch ein Käfer-Pokémon aus dem Gebüsch, mit dem man seine Zeit verbringen konnte?



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Mi Sep 28, 2016 3:35 pm

Larina Selene


#006 // & Livia Crowne


Sie hatte sich entschuldigt, sich sogar verbeugt. Aber Livia winkte schnell ab und betonte, dass es dafür keinen Grund gab. Nun, das sah Larina natürlich anders, aber wenn die junge Frau dies so meinte, dann würde sie es so hinnehmen, diskutieren war eh keine ihrer Stärken. Ames Hand auf ihrer Schulter beruhigte sie zunehmend – sie merkte aber auch, dass das wohl das Voltula etwas verärgert hatte. Amenophis, der das auch bemerkte, hatte sich aber für's erste entschieden, seine Trainerin zu unterstützen – und er war sich auch sicher, dass Tarua das für ihre Trainerin genauso machen würde. Er wartete also einfach ab, während er die Situation beobachtete.
Nun aber erklärte Larina, was es mit ihrem Interesse zu tun hatte. Das Teehaus – es bedeutete ihrer Mutter sehr viel. Und ab und zu in der Küche zu stehen tat auch ihr ganz gut. Livia jedenfalls lauschte ihren Worten bis zum Ende, bevor sie meinte, dass sie die Idee mit dem Gebäck für gut befand. Larina nickte überrascht, ehe sie fortfuhr. Deutlich angespannter in den Schultern – aber irgendwie fühlte sich diese Anspannung dieses mal auch ganz gut an. Wie ungewöhnlich …
Sie brachte ihre Frage hervor – naja, die erste Frage von vielen. Und Livia antwortete geduldig. Sie bestätigte, dass es viele Beerensorten gab – und begann sogar, ein paar von denen aufzuzählen. Als Larina merkte, dass es viele Informationen würden, kramte sie eilig ihr Notizbuch aus ihrer Tasche und ebenso den Kugelschreiber, den sie stets bei sich trug. Oder eben so lange, bis sie ihn ersetzen musste.
Sie notierte also, was Livia äußerte. Amrenabeeren gegen Paralyse, wie der typische Paraheiler. Außerdem, dass jede Beere anders gepflegt werden musste. Sie nickte interessiert. Sie hatte aus dem Artikel herausgelesen, dass Livia schon einige Zeit als Beerenzüchterin arbeitete – deshalb wollte sie sie ja besuchen. Jeder andere konnte das ja stets behaupten, aber schon im Artikel hatte die junge Frau durchaus sympathisch geklungen. Und zum Glück hatte sich das bisher ja bewahrheitet.
Nun sprach sie davon, dass auch ein einfacher Garten reichen würde – oder, und das beeindruckte Larina noch viel mehr, normale Blumenkästen. In denen mussten die Sträucher allerdings gestutzt werden, was die Ernte schmälerte. Wieder schrieb sie Notizen auf. Livia sprach an, dass auch größere Kübel eine Möglichkeit wären, die den Beerensträuchern Platz bot. Es war nur wichtig, dass sie die richtige Erde bekamen. Wieder nickte Larina, beendete die Notiz und legte beim Blick auf das eben geschriebene den Stift an ihre Lippen.
Einige Kübel waren eine gute Idee. Diese konnten sowohl für die Gebäcke als Beerenquelle dienen, als auch dekorativ im Teehaus stehen. Ihre Mutter war sehr gut darin, solcherlei Dinge herzurichten. Wenn die Beeren also erst einmal wuchsen …
Sie blickte auf – das Interesse an diesem Thema vertrieb nach und nach ihre Nervosität.
„Wenn … wenn ich die Beeren in einzelnen Töpfen oder … Kübeln anbauen würde, dann müsste ich auch nicht darauf achten, wie die einzelnen Sträucher beieinander stehen. Aber wenn ich sie in so einem Blumenkasten heranziehen will, muss ich dann etwas beachten? Gibt es Beeren, die einander nicht vertragen?“, fragte sie. „Und muss man sie düngen – es gibt sicher auch viele Sorten Dünger, die sich unterschiedlich auf die Beeren auswirken, nicht wahr?“, führte sie gleich fort. In ihrem Kopf blitzten Bilder auf – Bilder davon, wie sie die Sträucher stutzte oder die Saat überhaupt erst einmal in die Kästchen einbrachte. Wie die Sträucher sich entwickelten – wie sie und Lumina die Beeren ernteten. Das würde alles sicher wunderbar sein … Und wenn es soweit war, konnte sie sich an ein paar Versuche wagen um herauszufinden, welche Gebäcke wohl am besten schmeckten! Mit Ame hatte sie ja ohnehin einen perfekten Vorkoster an ihrer Seite. Und vielleicht … würde sie sich ja etwas zulegen, womit sie auch Pokériegel herstellen konnte. Oder sie würde Knurpse backen, wie es damals ihre Mutter getan hatte!
Es gab so viele Möglichkeiten … Sie war schon jetzt voller Tatendrang und Vorfreude!
Amenophis, dem das alles natürlich nicht entging, war dessen wohl froh. Jedenfalls ließ er langsam seine Hand sinken und richtete den Blick wieder weiter auf Tarua. Das Voltula hatte ihm schließlich etwas erzählen wollen. Es war inzwischen zu seiner Trainerin zurückgekehrt, aber nur weil sie jetzt beide bei den jungen Damen standen, hieß das ja nicht, dass sie nun still sein mussten! Also fragte das Echnatoll noch einmal nach, damit auch das Sarkophagpokémon weiter an der neuen Freundschaft zu dem Voltula arbeiten konnte.


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Do Sep 29, 2016 10:19 am

Larina & Livia
Post #005 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Während sie sprach, hatte Larina tatsächlich ein Notizbuch aus ihren Taschen hervor geholt, was für Livia bedeutete, dass sie wirklich ernsthaftes Interesse an diesem Thema hatte und die neu gewonnenen Informationen auch nicht vergessen wollte. Vermutlich konnte sie dann bald schon in Zeitschriften lesen, dass eine junge Frau namens Larina Gebäck für Pokémon verkaufte! Jedenfalls konnte Livia sich das sehr gut vorstellen, so eifrig wie Larina alle Informationen aufsaugte. Nicht, dass das etwas Schlechtes war, ganz im Gegenteil, es freute Livia, wenn jemand Interesse an Beeren hatte und vielleicht selbst welche anbauen wollte. Und wenn sie dann auch noch um Rat gefragt wurde, freute sie das natürlich umso mehr. Sie gab gern ihr Wissen weiter, wie es auch ihre Großmutter getan hätte, wenn sie noch am Leben wäre. Das war wohl auch der Grund dafür gewesen, wieso sie dem Arenaleiter-Posten letztlich zugestimmt hatte. So war es ihr möglich, jungen Trainern Tipps mit auf den Weg zu geben, sie auf ihre Reise vorzubereiten oder ihr Wissen zu erweitern. Und das natürlich alles mit ihren geliebten Käfer-Pokémon an der Seite!
Nachdem sie ihre Erklärungen schließlich geendet hatte und Larina die Gelegenheit gab, Rückfragen zu stellen, sah diese auch schon wieder von ihrem Notizbuch auf, direkt zu Livia, die nun ihrerseits darauf wartete, eine Reaktion zu bekommen. Und die folgte auf dem Fuß. Zunächst brachte sie das Thema auf die einzelnen Töpfe, in denen man natürlich nicht darauf achten musste, wie die Beeren beieinander standen - es passte meist nicht mehr als eine Pflanze hinein. Livia nickte also, hörte aber gleichzeitig auch die nächste Frage ihres Gegenübers, die ihr deutlich zeigte, dass sie sich durchaus Gedanken darüber machte. Für Livia war das wirklich schön, denn so konnte sie sich fast sicher sein, dass Beeren in den Händen dieser Frau gewiss an der richtigen Stelle waren. Gerne würde Livia ihr ein paar Beeren von sich geben, allerdings hatte sie eben keine dabei - sie blühten im Gewächshaus vor sich hin, mittlerweile vermutlich reif genug, um geerntet zu werden. »Ich kann nicht sagen, dass es Beeren gibt, die sich nicht miteinander vertragen - jedoch benötigen viele Beeren unterschiedlich viel Zeit, um zu wachsen. Und demnach auch eine unterschiedliche Menge Wasser.« erklärte sie, während ihr gleichzeitig durch den Kopf ging, dass Larina mittlerweile viel selbstbewusster klang, als noch am Anfang. Ob es daran lag, dass sie Livia nett fand? Vielleicht interessierte sie das Thema auch einfach so enorm, dass sie ihre Nervosität einfach vergaß - was dann durchaus dafür sprechen würde, dass sie mit dem Beerenanbau beginnen sollte. »Beeren, die die selben Effekte haben, wie Heilitems - zum Beispiel die Amrenabeere als Ersatz für einen Para-Heiler, oder auch die Sinelbeere als Ersatz für einen Trank - wachsen ungefähr gleich schnell und benötigen auch beinahe die selbe Menge Wasser. Man kann sie also durchaus zusammen anpflanzen. Dann gibt es Beeren, die einen längeren Zeitraum benötigen, um zu wachsen, zum Beispiel die Koakobeere.« Sie hoffte sehr, dass sie mit ihren Erklärungen nicht zu schnell voran ging, weshalb sie bemüht war, auch nicht zu schnell zu sprechen. »Tatsächlich ist es dort von Nötigen, beinahe das sechsfache an Zeit zu investieren. Natürlich gibt es dann auch Beeren, die noch schneller in ihrem Wachstum sind, zum Beispiel die Nanabbeere, die meist als Knurspzutat verwendet wird.« Warum das so war, wusste Livia natürlich auch nicht, aber es war wie mit Blumen oder Bäumen. Andere Arten brauchten unterschiedlich lang, um zu wachsen und zu erblühen. Mit Beeren verhielt es sich da nicht anders. »Manchmal kommt es sogar zu Mutationen, wenn man zwei Beeren verschiedener Art beieinander pflanzt und man bekommt so die Chance, ganz neue Beeren ernten zu können.« Das Prinzip der Mutationen hatte sie allerdings selbst noch nicht ganz verstanden. Hin und wieder hatte sie eine Beere ernten können, die sie gar nicht angepflanzt hatte und als das das erste Mal geschehen war, hatte sie sich natürlich schlau gemacht. Stark beschäftigt hatte sie sich damit aber noch nicht wirklich, es stand auf ihrer "To-Do-Liste", wenn sie denn überhaupt so eine besaß. Sie hatte es auf jeden Fall noch vor, wollte aber zunächst "normale" Beeren pflanzen, damit die Menschen auf sie aufmerksam wurden. Mit der Zeit konnte sie dann ja immer noch mit den Pflanzen experimentieren - oder weitaus teurere Saat kaufen. »Dünger gibt es wahrlich viel, bei manchen ist es ratsam, ihn zu verwenden, auf anderen würde ich vielleicht eher verzichten. Es gibt zum Beispiel Dünger, der die Erde feuchter bleiben lässt. Im ersten Moment mag das sinnvoll klingen, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Beeren dann wesentlich länger zu wachsen brauchen, als nötig wäre. Um die Erde feucht zu halten, kann man die Pflanzen auch schlicht gießen. Dann gibt es aber auch Dünger, den ich jedem empfehlen würde: solcher, dank dem man am Ende mehr Beeren ernten kann. Marken gibt es da viele, jeder muss selbst für sich entscheiden, welche er am Besten findet.« endete sie schließlich, ihr Lächeln nach wie vor auf den Lippen. Mehr würde sie erst einmal nicht von sich geben, solange Larina nicht noch eine Frage hatte, die sie ihr gern stellen konnte. Vielleicht fiel Livia im Laufe des Gesprächs noch etwas Wichtiges ein, dass sie Larina mitteilen musste, ohne dass sie explizit danach fragen konnte, momentan aber hielt sie es für Wichtiger, erst einmal die Fragen zu beantworten, die ihr Gegenüber an sie hatte. Schließlich war sie extra her gekommen, um diese zu stellen, auch wenn sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatte. Dafür hatte Livia sie in gewisser Weise gefunden - ohne nach ihr gesucht zu haben.
Jetzt, da die beiden Frauen vertieft waren in ihr Gespräch, gesellte sich auch das Echnatoll wieder zu Tarua und fragte noch einmal nach, was Tarua ihm den hatte erzählen wollen. Ungeachtet der Tatsache, dass sie nun beide wieder bei ihren Trainerinnen standen, fing Tarua an, fröhlich drauf los zu erzählen und berichtete dem Echnatoll davon, wie sie auf Cinna, das kleine Webarak, acht geben musste, damit es nicht zu viel Unfug anstellte. Als ältestes Pokémon im Team hatte es nun einmal automatisch die Aufgabe angenommen, auf die jüngeren Pokémon zu achten, ihnen zu helfen, aber ihnen gleichzeitig auch zu sagen, wenn sie etwas falsch machten. Wie eine Mutter eben, die auf ihre Kinder aufpassen musste, damit nichts Schlimmes geschah. So hatte Tarua natürlich auch Sorgen, dass jetzt, wo sie nicht zu Hause war, das ganze Gewächshaus verwüstet werden würde. Hoffentlich hielt sich Cinna daran, nicht von den Beeren zu naschen!



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Do Sep 29, 2016 7:35 pm

Larina Selene


#007 // & Livia Crowne


Sie notierte sich alles, was Livia sagte – wirklich alles. Denn es war wichtig, dass sie alles lernte, was nötig war, um eine vernünftige Aufzucht zu gewährleisten. Und genau das wollte Larina ja – mit Beeren unterer Qualität konnte sie doch schließlich keine Pokémon erfreuen, die sich im Teehaus stärken wollten.
Letztlich aber endete Livia und gab Larina somit die nötige Zeit, weitere Fragen zu stellen. Also fragte sie. Wieder lauschte die junge Frau ihren Worten aufmerksam, nickte am Anfang, als Larina das mit den Töpfen ansprach. Als sie dann auf die Blumenkästen kam, war wieder die Beerenzüchterin am Zug. Sie erläuterte der Weißhaarigen, dass es generell keine Beeren gab, die einander nicht vertrugen – im Gegenteil, bei manchen Kombinationen konnten Mutationen entstehen, die völlig andere Beeren hervorbrachten! Eifrig nickte die junge Arenaleiterin, horchte weiter, was Livia zu sagen hatte. Insgeheim fragte sie sich ja, ob der Züchterin dergleichen auch schon passiert war – aber sicher wusste sie ohnehin schon gut Bescheid, in welchen Kombinationen Mutationen auftraten. Es war also günstig, jene beieinander zu platzieren, die eine ähnliche Wachstumszeit hatten. Auch auf die Wassermenge sollte sie das abstimmen können. Livia erwähnte, dass jene Beeren, die einen ähnlichen Effekt wie diverse Heilitems hatten, auch eine ähnliche Wachstumsphase aufzeigten – diese würden sich beieinander also ganz gut machen. Dazu gehörten Amrena- und Sinnelbeeren – und sicher noch viele weitere. Dann meinte Livia, dass Beeren wie die Koakobeere deutlich länger brauchten, um Früchte zu tragen. Wieder nickte Larina, während ihr Stift über das Papier kratzte. Nanabbeeren hingegen wuchsen wesentlich schneller – und eigneten sich als gute Knurspzutat. Gut zu wissen – Livia konnte ihr nicht erklären, warum diese Beere bei Knurspherstellern zu beliebt war, aber das konnte Larina dann ja alleine herausfinden. Und wenn es dann soweit war, konnte sie ihr neugewonnenes Wissen ja mit der Züchterin teilen! Aber weiter im Text – nun ging es nämlich um Dünger. Larina wollte ja wissen, ob es generell vonnöten war, aber Livia verneinte das. Sie erklärte, dass es verschiedene Dünger gab, wovon einige nützlicher waren als andere. So gab es zum Beispielt Sorten, die den Boden feucht hielten, aber das Wachstum behinderten. Larina notierte sich, dass sie darüber mehr in Erfahrung bringen musste – sie wollte schließlich nicht versehentlich etwas erstehen, was ihren zukünftigen Beerensträuchern eher schadete, als nutzte.
Dann folgte die nächste Notiz – es gab auch Dünger, die die Ernte vermehrten. Das war sicher eine gute Idee, wenn man sie in Gebäcke einarbeiten wollte. Also musste sie auch hier mehr Informationen sammeln. Sie setzte den Stift ab, überflog noch einmal alles. Das war schon einiges für den Anfang – und viel mehr, als sie zu erfahren gedacht hatte! Livia war wirklich sehr freundlich … Sie blickte auf, ihr Lächeln war etwas breiter geworden, wie auch das der Dame, die ihr gegenüber stand.
„Danke!“, sagte sie dann. Aber da fiel ihr auch schon etwas ein. „Nun … wäre es besser, diese Beeren bei speziellen Züchtern zu erstehen, wie Sie eine sind? Oder kann ich auch darauf vertrauen, dass die Beeren in einfachen Läden die gleiche Qualität bieten? Der Weg von Marea City bis zu Ihnen ist nun doch nicht ganz ohne …“, sprach sie schließlich aus. Kübel, Kästen und Töpfe konnte sie sich ja problemlos besorgen – aber wenn die Beeren in den einfachen Supermärkten eine schlechte Qualität aufwiesen, musste sie zuerst einmal planen, wann sie sich das nächste mal bis hierher traute. Und dann musste sie auch das Geld zurechtlegen, damit sie Livia nichts schuldig blieb. Jetzt hatte sie ja kaum noch welches dabei …
Amenophis machte sich über all das aber gerade keine Gedanken – im Gegenteil, es lauschte ganz und gar der Erzählung Taruas. Die erklärte, dass sie immer auf die anderen Pokémon achtete – wie Schwester und Mutter zugleich. Vor allem auf ein Webarak galt es stets ein Auge zu haben. Es stibitzte anscheinend gerne die Beeren von den Sträuchern, die ihre Trainerin so mühevoll aufzog, und stellte auch sonst gerne Unsinn an. Das Echnatoll musste unwillkürlich sein ulkiges Lachen von sich geben. Oh, wie gut Amenophis das kannte! Das Sarkophagpokémon erwiderte, dass es Daheim eine ähnliche Aufgabe inne hatte. Wenn Ame nicht gerade das Paragoni behütete, dann passte er auf, dass Lilaia, das Banette Larinas, nicht zu viel Chaos stiftete. Außerdem passte er auf, dass das Durengard in ihrem Team sich bei seinen Trainingseinheiten nicht übernahm. Am wichtigsten war es aber, dass er auf Larina acht gab. Sie war schließlich sehr introvertiert – er musste sie beschützen! Amenophios erklärte dass er sich das zur Aufgabe gemacht hatte, als Larina sich als Kind in seiner Gruft verlaufen hatte. Ob es Tarua mit Livia ähnlich ging? Auf jeden Fall hoffte er, dass das Spinnenpokémon Zuhause nicht auf zu viel Ärger traf, die Bedenken Taruas waren schließlich nicht klein und offensichtlich auch alles andere als grundlos.
Das Sarkophagpokémon seufzte vergnügt – wie angenehm es doch war, sich mit einem anderen Pokémon zu unterhalten, das einen offensichtlich so gut verstehen konnte!


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Fr Sep 30, 2016 9:22 am

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Post #006 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Und wieder schrieb Larina alles eifrig mit, das Livia ihr mitteilte. Sie wollte gar nicht wissen, wie ihr kleiner Notizblock aussah! Wenn sich Livia etwas notiert hatte, war nur sie selbst diejenige gewesen, die ihre Notizen dann auch verstehen konnte...was ihre Tante natürlich immer aufgeregt hatte. Aber jeder hatte eben seine eigenen Niederschriften, darüber sollte man, ihrer Meinung nach, auch nicht urteilen. Und das tat sie auch nicht. Wenn überhaupt, dann fand sie es schön, dass Larina übrehaupt mitschrieb. Notizen konnte man immer wieder abrufen, auch dann, wenn man mal etwas vergessen hatte und das konnte wohl kaum schlecht sein. Livia wartete nun, da sie mit ihren Erklärungen fürs Erste fertig war, also ab, ob Larina noch eine Frage diesbezüglich hatte oder nicht, doch das Erste, was sie ihr sagte, war ein "Danke", worüber sich Livia wirklich sehr freute. Viele Menschen heutzutage schafften es nicht einmal mehr, sich zu bedanken. Was wirklich traurig war. »Keine Ursache.« erwiderte sie mit einem freundlichen Lächeln und horchte direkt darauf auch schon einer weiteren Frage, die Larina eingefallen war. Natürlich, bei allem hatte sie ganz vergessen, wo man denn die Saat für den Beerenanbau herbekam. Selbstverständlich auch ein wichtiger Bestandteil, denn ohne den Anfang konnte man eben keine Beeren züchten. Und da gab es zweierlei Möglichkeiten: Beeren direkt einzupflanzen oder Saatgut zu verwenden. Oder meinte Larina vielleicht gar nicht das, sondern wollte vielmehr erst andere Beeren kaufen, um sich zunächst an dem Gebäck zu versuchen? Die Frage aber konnte sie natürlich trotzdem beantworten! »Es ist immer besser, Beeren bei speziellen Züchtern zu kaufen, da solche in der Regel natürlich auf Qualität besonderen Wert legen - oder es zumindest sollten. Wenn es Ihnen hierbei um das Einpflanzen geht, ist es immer besser, Beeren besserer Qualität zu nehmen, da die Pflanzen dann auch von höherer Qualität sein können - wenn man sie richtig pflegt.« Ohne Pflege konnte selbst die beste Beere nicht zu einer ordentlichen Pflanze heranwachsen. Insofern war immer der Züchter Schuld daran, wenn aus den Beeren nichts wurde, sie zu klein waren oder schlichtweg ungenießbar. »Um Beeren anzubauen, gibt es aber auch eine andere Alternative.« merkte sie dann noch an, ehe sie sich selbst unterbrach und die Tasche auf ihrer Schulter öffnete. Dort kramte sie ein wenig herum, ehe sie ein kleines Päckchen hervor holte und Larina schließlich zeigte. »Das hier ist Saatgut.« Ja, sie trug tatsächlich immer kleine Päckchen Saatgut mit sich herum, ob nun für Blumen oder Beeren. Warum, wusste sie auch nicht so genau. »Auf diese Weise kann man die Beeren von Anfang an selbst züchten und ist demnach auch gänzlich für ihre Qualität verantwortlich. Die Beeren mit der besten Qualität, die dann geerntet werden können, können dann wiederum eingepflanzt werden und so weiter. Irgendwann hat man dann leicht selbst Beeren guter Qualität - sofern man etwas Zeit mitbringt.« Natürlich war es durch diese Methode wesentlich zeitaufwendiger, da man selbst dafür sorgen musste, dass aus den Beeren etwas wurde, aber einen richtigen Züchter hielt das nicht auf. »Wenn Sie möchten, schenke ich Ihnen dieses Päckchen, als kleines "Startkapital".« Mit einem ehrlichen Lächeln hielt sie Larina das Päckchen hin, das sie nun, wenn sie denn wollte, auch annehmen konnte. Sie musste es aber natürlich nicht. Doch wenn sie genau hinsah, konnte sie auf dem Päckchen sogar den Namen der Beere lesen, die daraus hervorgehen würde - Livia selbst hatte nicht darauf geachtet, da es für sie auch kaum eine Rolle spielte. Natürlich gingen aus solchen Päckchen immer mehrere Sträucher hervor, da nun einmal auch mehrere Samen darin enthalten waren - was definitiv noch ein Pluspunkt war, immerhin waren einzelne Beeren wesentlich teurer als dieses Päckchen. »Solche Päckchen können Sie überall erwerben, dafür müssen Sie auch keinen Züchter aufsuchen.« fügte sie noch als Erklärung an, was vielleicht ja noch ein gutes Argument für das Saatgut war. Man war eben nicht auf Züchter angewiesen, wenn man gute Qualität wollte, sondern musste selbst dafür Sorge tragen. Und so eifrig, wie Larina mitgeschrieben hatte, traute Livia ihr das durchaus zu. Die Frage war nur, ob sie sich das auch selbst zutraute. »Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen meine Viso-Caster-Nummer geben, dann können Sie mich bei weiteren Fragen immer kontaktieren und mir vielleicht von Ihrem Fortschritt berichten.« Es freute sie schließlich, neue Interessenten für die Beerenzucht kennenzulernen und vielleicht auch an die Zucht heran zu führen. Und wenn sie ihre Nummern austauschten, konnten sie wenigstens in Kontakt bleiben, ohne dass Larina permanent nach Eventura City kommen musste. Denn irgendwie hatte Livia das Gefühl, dass schon der Weg nach Dausing zu viel für sie gewesen war. Dafür waren Viso-Caster schließlich da, oder? Auch, wenn Livia kein Fan von ihnen war...
In der Zwischenzeit unterhielten sich Tarua und Ame auch weiterhin, über etwas, das Livia allerdings nicht verstand. Und wenn sie ehrlich war, lag ihre Konzentration auch vielmehr bei Larina, immerhin führten die beiden gerade ein Gespräch - doch so war es auch bei Tarua und Ame. Die beiden unterhielten sich darüber, dass sie wohl die Aufpasser des Teams waren und daher auch viel zu tun hatten. Tatsächlich schien es dem Echnatoll ähnlich zu ergehen wie Tarua, denn auch er passte auf die anderen auf. In seinem Fall war es ein Banette, dass wohl viel Chaos anrichtete, während es sich so anhörte, dass das Paragoni das Nesthäkchen im Team war. In Taruas Fall war es ein Lithomith, das erst vor Kurzem dazugestoßen war, doch erstaunlicherweise war dieses ziemlich ruhig und ließ sich kaum blicken. Ihre ganze Aufmerksamkeit lag eher auf Cinna, dem Webarak und hin und wieder auch auf Honovi, dem Gehweiher. Die anderen machten eigentlich kaum Unfug, trotzdem war Tarua viel beschäftigt und Ame schien es ähnlich zu ergehen. Und dann war da natürlich noch ihre Trainerin, auf die sie aufpassen mussten! Auch Tarua hatte immer ein wachsames Auge auf Livia, sowohl zu Hause als auch außerhalb, da schließlich immer irgendetwas geschehen konnte. Tarua stimmte Ame also zu, während sie sich gleichzeitig tierisch darüber freute, sich mit jemandem unterhalten zu können, der sie zu verstehen schien. Wie schön, dass sie auf jemanden getroffen war, der sich ebenfalls die selben Aufgaben auferlegt hatte wie sie selbst - besser konnte der Tag doch gar nicht mehr werden!



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Fr Sep 30, 2016 3:28 pm

Larina Selene


#008 // & Livia Crowne


Kaum hatte sie sich bedankt, merkte Livia an, dass es keine Umstände gemacht hätte. Sie schien sich zu freuen – vielleicht gehörte sie zu den Menschen, die sich einfach freuten, wenn sie ihr Wissen teilen konnten und dieses auch mit Ernsthaftigkeit aufgenommen wurde? Larina jedenfalls musste unwillkürlich noch etwas heiterer Lächeln, weil Livia es eben auch tat. Dann fiel ihr ihre Frage ein, sie stellte sie und wartete auf die Antwort. Diese folgte natürlich auf dem Fuße, Larina bemerkte aber, dass Livia daran wohl selbst bis eben nicht gedacht hatte. Das hieß, dass nicht nur die Weißhaarige ab und zu mal etwas ausblendete – wie wunderbar!
Nun aber antwortete Livia ihr, dass es immer besser war, Beeren bei einem Züchter zu erstehen. Durch Erfahrung und viel Fleiß konnten die nämlich meist eine bessere Qualität vorweisen. Beeren höherer Qualität waren eine bessere Grundlage für einen ebenso qualitativen Strauch. Das verstand Larina natürlich – aber sie als Anfängerin konnte diesen Standard mit Sicherheit nicht halten. Sie wollte ihre Bedenken äußern, aber Livia kam da bereits selbst zu einem Punkt, der Larina abermals aufhorchen ließ. Sie sprach davon, dass es noch eine Alternative gab – und holte aus ihrer Tasche einen kleinen Beutel heraus. Das war also Beerensaat – und sie wollte sie Larina überlassen! Sie öffnete den Mund, um eine Antwort zu geben – aber direkt darauf schloss sie ihn wieder. Ein Geschenk – von einer bekannten Beerenzüchterin? Das war wahrhaft … ein unglaublicher Tag! Ihre Hände fingen wieder an zu zittern – bloß die Ruhe bewahren! So, wie Livia ihr das Saatbeutelchen hinhielt, so wie sie sie ansah … sie konnte doch jetzt nicht einfach ablehnen, oder? Langsam griff sie danach – und nahm es der jungen Frau vor sich ab.
„V-vielen Dank!“, sagte sie dann endlich. Das war wirklich sehr freundlich – im Gegenzug würde sie Livia dann auch ganz sicher als erstes davon berichten, wenn sie wirklich etwas zustande brachte! Natürlich … musste sie sich dann wieder auf den Weg zu ihr machen …
Aber Livia schien einen ähnlichen Gedanken gehabt zu haben, denn die Beerenzüchterin fügte hinzu, dass sie Larina die Nummer ihres Visocasters geben wollte. So konnte sie ihr vom Fortschritt berichten, äußerte die junge Frau. Larina blickte mit großen Augen auf – das würde alles so viel einfacher machen! Es machte sie nervös, mal wieder, aber insgeheim freute es sie unglaublich, dass Livia ihr soweit vertraute, ihr ihre Nummer geben zu wollen!
„J-ja! Sehr gerne!“, äußerte sie daher enthusiastisch – ehe sie merkte, wie laut sie gesprochen hatte. „Oh, v-verzeihung.“, murmelte sie dann. Was für ein Tag – sie konnte es kaum in Worte fassen! Das würde ihr sicher niemand glauben. Aber jetzt packte sie erst einmal das Saatbeutelchen in ihre Tasche und holte stattdessen ihren Visocaster hervor. Er war ganz schlicht und nicht verziert, wie es bei vielen der Fall war. Auch sonst war darauf nur wenig gespeichert – lediglich ein paar Fotos von Lumina und ihren Pokémon. Jetzt aber suchte sie ihre Nummer raus um sie Livia zu zeigen. Ihr entging allerdings nicht, dass Amenophis da ein ulkiges Glucksen von sich gab – worüber freute sich das Echnatoll denn so sehr? Ihr Blick huschte kurz zwischen ihrem Pokémon, dem Voltula und Livia hin und her, ehe sie beschloss, sich besser auf die junge Frau zu konzentrieren …
„A-also … das hier ist meine Nummer.“, sagte sie dann schließlich, als sie ihre Gedanken wieder geordnet hatte.
Amenophis indes führte das Gespräch mit Tarua weiter. Zwar hatte er sich kurz umgewandt, als Larina wieder zu zittern begann, aber dieses Mal hatte seine Trainerin es ganz alleine geschafft, das zu überwinden! Er war schon irgendwie stolz auf sie – das passierte sehr selten. Jetzt aber war er wieder voll konzentriert auf das Gespräch mit dem Voltula. Das Sarkophagpokémon erfuhr, dass es im Team um Tarua auch ein Nesthäkchen gab – ein Lithomith. Es war aber sehr ruhig und ließ sich kaum sehen. Viviane war da anders – das Paragoni war neugierig und immer da, wo etwas passierte. Natürlich stellte es nie etwas an – obwohl Ame langsam befürchtete, dass sich Vivi zu sehr an Lilaia orientieren könnte. Und das wollte er lieber nicht …
Jedenfalls war er schon einmal froh, in Tarua eine Gleichgesinnte gefunden zu haben, wenn auch eher zufällig. Als es also darum ging, Nummern auszutauschen, war das Sarkophagpokémon hellauf begeistert, dass Larina dem zustimmte. Das hieß nämlich, dass er das Voltula auch mal wiedersehen würde. Immerhin war es nicht nur das Pokémon, das wie er Obacht über das Team gab, sondern auch voll und ganz hinter ihrer Trainerin stand. Und wenn Tarua und ihre Trainerin mal im Teehaus vorbeikamen, konnte Amenophis dem Spinnenpokémon auch die anderen Geistpokémon vorstellen.


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam So Okt 02, 2016 11:53 am

Larina & Livia
Post #007 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Es dauerte nur eine kurze Zeit, bis Larina schließlich ihre Hand ausstreckte und den Saatbeutel tatsächlich auch annahm. Die Danksagung folgte auch auf dem Fuß und es freute Livia, dass sie Larina eine Freude hatte bereiten können. So hatte sie schon einen kleinen Anfang gemacht und konnte theoretisch - sofern sie ein Fleckchen Erde besaß - direkt loslegen. »Keine Ursache.« antwortete Livia noch mit einem Lächeln, bevor sie Larina auch schon vorgeschlagen hatte, Nummern auszutauschen, um besser in Kontakt bleiben zu können. Generell saß sie zwar nicht nonstop vor ihrem Viso-Caster, aber seitdem sie sich als Beerenzüchterin versuchte und vor allem seitdem sie Arenaleiterin geworden war, ging es ohne ein solches Gerät nun einmal einfach nicht. Irgendwann würde sie sich ja vielleicht daran gewöhnen - oder eben auch nicht, sie wusste es nicht genau, aber im Endeffekt war es auch egal. Larina jedenfalls schien sich überaus darüber zu freuen, dass Livia diesen Vorschlag gemacht hatte. Fast etwas zu enthusiastisch teilte sie Livia mit, dass sie sehr gern Nummern tauschen würde, was Livia innerlich doch recht belustigte - auf positive Art und Weise. Äußerlich ließ sie sich davon jedoch kaum etwas anmerken, lediglich ein kleines Grinsen war auf ihrem Gesicht erschienen. Sie bezweifelte, dass Larina es gut finden würde, wenn sie sich über sie lustig machte - was sie ja auch nicht tat, aber Livia konnte nicht wissen, wie es für Larina dann rüber kommen würde. Also beließ sie es bei einem schwachen Grinsen und winkte, als sich Larina erneut entschuldigte, auch erneut ab. Es gab doch gar nichts, wofür sie sich entschuldigen müsste! »Alles ist gut, kein Problem.« fügte Livia noch an, ehe sie Larina dabei beobachtete, wie sie das Saatpäckchen in ihrer Tasche verschwinden ließ. Dann erst fiel ihr ein, dass es wohl sinnvoller war, ihren Viso-Caster aus ihrer Tasche zu kramen, damit sie ihre Nummern auch tatsächlich austauschen konnten und so öffnete sie ihre Tasche und wühlte nur kurz darin herum. Was so alles in eine Tasche passen konnte! Ihr Viso-Caster war aber trotzdem schnell gefunden und als sie ihn schließlich hervor holte, erkannte man, dass auch er nicht großartig verziert war. Es gab weder Sticker noch eine besondere Farbe, er war schlicht und zweckmäßig, denn mehr brauchte sie auch gar nicht. »Mal sehen...wo konnte man noch einmal Nummern einspeichern..?« murmelte sie vor sich hin und tippte mehrfach auf dem Gerät herum. Wie das Ding funktionierte, vergaß sie doch jedes Mal wieder - wie man Telefonate annahm, hatte sie inzwischen raus, alles andere aber schien noch wie eine fremde Welt für sie. Sie hielt sich nun einmal lieber in der Natur auf, als sich mit der Technik zu befassen. »Da haben wir es ja! Ich bitte vielmals um Entschuldigung!« Dieses Mal war es an ihr, eine Entschuldigung hervor zu bringen, da sie doch recht lange gebraucht hatte, um die richtige Funktion ausfindig zu machen. Ein wenig peinlich war das ja schon...sie hoffte, dass Larina deshalb kein schlechtes Bild von ihr bekommen würde.
Sie tippte nun also die Nummer von Larina ein, die diese ihr hinhielt und speicherte sie zunächst unter dem Namen "Larina" ab - erst da fiel ihr auf, dass sie nicht einmal den Nachnamen der jungen Frau kannte. Das konnte durchaus zu unhöflichen Situationen kommen, wenn sie Larina denn einmal direkt ansprechen wollte, es musste also schnellstmöglich nachgeholt werden! »Ich bitte erneut um Verzeihung, aber dürfte ich Ihren Nachnamen erfahren?« Vielleicht dachte Larina ja, dass sie ihn benötigte, um den Namen passend in ihr Telefonbuch einspeichern zu können - was mit Sicherheit auch ein Grund war, hauptsächlich aber gedachte Livia tatsächlich, sie dann mit dem Nachnamen anzusprechen, wie es sich eben gehörte. Kurz nach ihrer Frage tippte sie noch einmal mehrfach auf ihrem Viso-Caster herum, rief die Nummer erneut auf und wählte sie schließlich, damit auch Larina ihre Nummer in ihrem Gerät abspeichern konnte. Zwei mal ließ sie es klingeln, dann legte sie wieder auf. »Jetzt müssten Sie meine Nummer auch haben.« fügte sie als Erklärung an, falls Larina den Sinn des Ganzen nicht verstanden hatte. Hoffentlich hatte Livia es richtig in Erinnerung, dass andere, sobald man sie denn anrief, die Nummer auch direkt einspeichern konnten - andernfalls wäre es erneut ein wenig peinlich...neben sich hörte sie Tarua kurz kichern und auch das Echnatoll schien seltsame Laute von sich zu geben, allerdings beschloss Livia, ihr Pokémon in diesem Fall einfach zu ignorieren. Es wusste von ihren Problemen mit der Technik und machte sich gern mal darüber lustig, im Endeffekt meinte sie es aber nie böse. Und wenn sie ehrlich war, war es auch sehr belustigend, immerhin konnte heutzutage doch jeder mit einem einfachen Viso-Caster umgehen. Komplex waren die Dinger doch wahrlich nicht.
Nur kurz hatte sich Tarua ihrer Trainerin gewidmet, ehe sie sich wieder Ame zuwandte und ihm mitteilte, dass sie hoffte, dass das Paragoni nicht so werden würde wie das Banette. Vielleicht würde sich das alles auch einspielen und das junge Pokémon legte seine Neugierde zumindest ein wenig ab. Schlecht war zwar nichts daran, aber wenn Pokémon Unfug anstellten, konnte das doch sehr anstrengend werden, vor allem für die, die auf die Unruhestifter aufpassen sollten - oder wollten. Wahrscheinlich war das Echnatoll genauso wenig gezwungen dazu, auf die Jüngeren aufzupassen wie Tarua, aber sie hatten es sich nun einmal zur Aufgabe gemacht und würden diese wohl auch nicht so schnell wieder ablegen. So erfreute es auch das Voltula außerordentlich, dass Livia und Larina ihre Nummern austauschten. Zwar ging sie nicht davon aus, dass Larina sie einmal im Gewächshaus besuchen kam, da sie doch recht schüchtern und unsicher zu sein schien, aber sie konnte sich fast sicher sein, dass Livia Larina irgendwann einen Besuch abstatten würde. Und dann würde sie das Echnatoll wieder sehen und ihm mit Sicherheit noch einige Geschichten erzählen können. Vielleicht bekamen sie in der Zeit ja sogar einen Neuzugang! Tarua liebte es, wenn neue Pokémon dem Team beitraten, auch wenn es meistens bedeutete, noch mehr Arbeit zu haben. Aber es bedeutete auch, dass mehr Leben ins Gewächshaus kam, was sie Ame natürlich auch mitteilte. Sie erzählte noch, dass Livia vor hatte, aus dem Gewächshaus ein kleines Paradies für Käfer-Pokémon zu machen, wo jedes ihrer baldigen Teammitglieder einen Platz bekommen würde. Groß genug war es schließlich, denn es passten nicht nur Blumen, Sträucher und Beeren hinein, sondern es wuchsen dort auch Bäume - wie groß das gläserne Haus da war, konnte man also nur erahnen. Für Tarua jedenfalls war es riesig und mit den wenigen Pokémon einfach noch nicht ausgefüllt genug.



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Mo Okt 03, 2016 5:16 pm

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Larina Selene


#009 // & Livia Crowne


Nachdem Larina sich für den Saatbeutel bedankt hatte, äußerte Livia, dass das alles kein Problem sei, sodass die junge Arenaleiterin beschloss, nun simpel zu nicken. Ihr war natürlich nicht entgangen, dass das alles wohl ein paar Entschuldigungen zu viel für Livia waren, dennoch musste die Weißhaarige sich auf die Zunge beißen, um nun nicht noch eine loszulassen. Also atmete sie nur tief durch.
Nun aber ging es darum, ihre Nummern auszutauschen. Während sie ihren Visocaster aus ihrer Tasche zog und ihre Nummer heraussuchte, bemerkte sie, dass die junge Frau vor ihr sich mit dem Kommunikationsgerät etwas schwer tat. Sollte … sie ihr helfen? Sie tippte ein paar mal wahllos auf dem kleinen gerät herum, aber noch bevor Larina den Mund aufmachen konnte, schien sie das, was sie gesucht hatte, bereits gefunden zu haben. Und nun entschuldigte sie sich – wohl dafür, dass sie einen Moment gebraucht hatte. Hastig schüttelte Larina den Kopf, ehe sie ihr die Nummer hinhielt. Livia tippte diese ab, doch sie schien kurz zu stutzen. Stimmte etwas nicht? Larina wollte nachfragen, aber die junge Frau kam bereits zum Sprechen. Sie fragte nach ihrem Zunamen – Larina hatte tatsächlich vergessen, sich vollständig vorzustellen! Sie räusperte sich erschrocken, ehe sie antwortete.
„Selene. M-mein Name ist … Larina Selene.“, sagte sie endlich, und bekräftigte ihre Worte mit einem kleinen Nicken. Livia schien diesen nun ebenfalls einzugeben, ehe sie noch einmal auf ihrem Visocaster herum tippte und schließlich der von Larina einen Signalton gab. Ein Anruf – sicher von Livia.
Ihre Vermutung wurde bestätigt, als die Beerenzüchterin äußerte, dass Larina nun ihre Nummer haben sollte. Larina nickte und speicherte die Nummer ab – den Namen gab sie ein. Sie meinte, Livias Zunamen in dem Artikel gelesen zu haben – Crowne sollte es gewesen sein, oder? Sie gab diesen jedenfalls ein. Huch – kicherte dieses Voltula etwa? Larina sah zu dem Spinnenpokémon hinab, doch ihr Blick wechselte zu Amenophis, als auch dieser sein Glucksen verlautete. Die beiden schienen wohl Spaß zu haben. Larina lächelte leicht, als sie Ame's Blick sah. Das Echnatoll hatte Zuhaus immer alle Hände voll zu tun mit den anderen Pokémon des Teams, aber hier schien es deutlich entspannt zu sein. Larina konnte natürlich nicht wissen, dass die beiden Pokémon sich gerade genau über dieses Thema unterhalten hatten und noch viel weniger, dass es sich nun um das Gewächshaus Livia's drehte. Das Spinnenpokémon wünschte sich mehr von seiner Art im Gewächshaus – es sollte lebendiger werden. Es war so viel Platz dort – da lohnte es sich nicht, wenn nur Tarua und das Team dort lebten. Amenophis stimmte dem allen ohne weiteres zu – und das Sarkophagpokémon hoffte, dass Larina sich irgendwann überwinden und zu eben diesem Gewächshaus mit ihm reisen würde.
Die Weißhaarige kicherte leise, nachdem sie die beiden Pokémon kurz beobachtet hatte. Sie packte den Visocaster wieder ein, ehe sie in die Hocke ging und das Voltula näher betrachtete. Wenn Ame es so mochte, musste es wahrlich ein freundliches Pokémon sein.
„Euer Voltula ist ein sehr hübsches Exemplar.“, äußerte sie dann mit Blick zu Livia, den sie aber bald wieder auf das Voltula richtete. Wenn sie sich richtig an ihre Nachforschungen erinnerte, war Voltula nicht nur ein Käfer-, sondern auch ein Elektropokémon und damit lediglich anfällig gegen Gesteinsattacken und – was Larina auch völlig verstehen konnte – Feuerattacken. Viele Mädchen hatten Angst vor Käferpokémon – in ihrer Klasse waren früher auch immer sehr viele dieser Art gewesen. Larina aber hatte nie verstanden, warum das so war und wenn sie das Voltula so ansah, sah es doch eher niedlich aus, als dass es Angst einjagte. Aber … über Geistpokémon dachten die meisten genauso und dennoch mochte Larina diese am liebsten. Wenn sie jetzt so darüber nachdachte – ob Livia verschiedene Pokémontypen sammelte oder gar genauso wie sie selbst eher einen speziellen Typ an ihrer Seite wissen wollte? Sie sah zu der Beerenzüchterin hinauf. Wenn sie ein Gewächshaus besaß, fühlten sich Käferpokémon wie das Voltula sicher besonders wohl dort. Es wäre also gar nicht abwegig, wenn sie diesen Typ bevorzugte.
„Uhm … Darf ich … fragen …“, sie überlegte kurz, während sie einen Moment zu Amenophis hinauf sah. Das Echnatoll blinzelte auffordernd – sie nickte. „Ich … habe nur Geistpokémon. Ist es bei Euch ähnlich?“, fragte sie dann schließlich, während sie sich wieder aufrichtete.


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Do Okt 13, 2016 11:41 am

Larina & Livia
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Gut, dass sie so viel Ahnung von Technik hatte! Irgendwie hatte sie es tatsächlich hinbekommen, Larinas vollständigen Namen in ihren Viso-Caster einzugeben und sie anschließend sogar anzurufen. Ob Larina gesehen hatte, wie wenig sie mit dem Ding eigentlich klar kam? Im Endeffekt war es eigentlich recht egal, allerdings wollte sie keinen schlechten Eindruck hinterlassen, zumal sie immerhin eine mehr oder weniger bekannte Persönlichkeit war...jedenfalls wusste man, dass sie Arenaleiterin geworden war, zwar nicht jeder, aber doch ein paar und irgendwann würden es auch mehr Menschen wissen, als bisher noch. Und dann war da natürlich noch der Flyer, der sie als Beerenzüchterin kennzeichnete. Wenn sie damit Erfolg haben wollte, , durfte sie jedenfalls nicht negativ auffallen. Aber Larina schien es ihr auch nicht übel zu nehmen, immerhin hatte es letztlich auch irgendwie geklappt und beide hatten nun die Nummer des jeweils anderen, eine Tatsache, die wohl auch ihre Pokémon sehr erfreute. Diese unterhielten sich noch immer, was Livia doch erstaunlich fand, da sich Tarua eigentlich sehr selten mit Pokémon anderer Typen länger unterhielt. Es freute sie, wenn sie neue Freundschaften schloss und das Geist-Pokémon schien auch nichts Böses im Sinn zu haben.
Schließlich packten Larina und Livia fast gleichzeitig ihre Viso-Caster wieder zurück in ihre Taschen, ehe sich die Weißhaarige vor ihr zu Tarua hockte, die ihren Blick daraufhin von Ame losriss und Larina freundlich anschaute. Sie wollte ihr keine Angst einjagen und freute sich, dass sie überhaupt in ihre Nähe gekommen war. Viele Mädchen liefen doch eher vor ihr weg, als sich noch zu ihr zu hocken und es freute sie ausgesprochen, dass Larina ihr sogar ein Kompliment gab. Sie klapperte freudig mit ihren vorderen Fangarmen und Elektrizität umgab kurz ihren Körper, was für Livia ein eindeutiges Zeichen dafür war, dass es sie wirklich freute. »Vielen Dank. So wie es aussieht, freut sich auch Tarua sehr über dieses Kompliment.« Und wenn Tarua glücklich war, war Livia es auch. Eigentlich war es nun ihre Aufgabe, auch irgendetwas zu dem Sarkophag-Pokémon zu sagen, leider fiel ihr nicht viel ein, das sie erwähnen könnte. Außer natürlich das Übliche, dass es gar nicht so unheimlich war, wie andere Geister, die sie kennen gelernt hatte. Allerdings bezweifelte sie, dass das wirklich als Kompliment gelten würde und so beließ sie es lieber dabei. Hoffentlich nahm man ihr das nicht übel. Tarua jedenfalls sah Larina noch eine Weile mit seinem süßen Gesichtchen an und lächelte, was Livia nur zu deutlich erkennen konnte, auch wenn man es eigentlich nicht wirklich sah, bis Larina sich wieder aufrichtete und Tarua sich demnach auch wieder dem Echnatoll widmete. Glücklicherweise hatte Larina schnell ein neues Thema gefunden, über das sie sprechen konnten - ihre Pokémon. Livia liebte all ihre Schätze und so liebte sie es auch, über sie zu sprechen. Zunächst hatte es etwas gedauert, bis Larina ihre Frage tatsächlich gestellt hatte, doch letztlich konnte Livia natürlich darauf antworten. »Zur Zeit sind nur meine Käfer-Pokémon bei mir. Mein erstes Pokémon war allerdings ein Taubsi - mittlerweile ist es zu einem Tauboss geworden.« erklärte sie und musste an ihren Schatz denken, der nun bei ihrer Mutter in Kalos war. Sie vermisste ihr Tauboss, auch wenn sie wusste, dass es bei ihrer Mutter in guten Händen war - und es anders herum auch gut auf ihre Mutter aufpasste. »Ich liebe Käfer-Pokémon und seitdem ich Arenaleiterin bin, muss ich mich auch auf das Training von Käfer-Pokémon konzentrieren, aber wenn mir ein anderes, süßes oder interessantes Pokémon unter die Nase kommt, kann ich auch nicht widerstehen!« fügte sie noch hinzu, ohne dabei darüber nachzudenken, dass Larina vielleicht gar nicht wusste, dass sie eine Arena leitete. Dieses kleine Detail war ihr allerdings gar nicht aufgefallen, stattdessen dachte sie darüber nach, dass sich doch auch Pflanzen-Pokémon in ihrem Gewächshaus wohl fühlen könnten. Und Flug-Pokémon vielleicht auch. Lediglich vom Feuer-Typ sollte sie wohl lieber Abstand halten, wer wusste schon, was da alles passieren konnte?



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Do Okt 13, 2016 7:44 pm

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#010 // & Livia Crowne


Oh je – ob es … Livia irgendwie unangenehm war, dass sie sich mit dem Visocaster so schwer getan hatte? Hoffentlich war Larinas Aufmerksamkeit da nicht Schuld dran, denn das war alles andere als das, was sie zu bezwecken versuchte. Aber … so schien es nicht. Auf den ersten Blick jedenfalls. Ein Glück …
Larina bemerkte, dass sie und Livia ihre Visocaster beide fast zeitgleich wegsteckten, was ihr doch ein schmales Lächeln abrang. Zufälle gab es – und das tat wirklich gut! Das lockerte immer die Stimmung, jedenfalls Larina fühlte sich bei derlei Dingen immer gleich etwas besser. Erleichtert, konnte man sagen. Und as sie dann vor Tarua in die Hocke ging und äußerte, dass sie ein sehr hübsches Voltula war, sah ihr dieses Spinnenpokémon direkt entgegen. Als Larina ihre Worte ausgesprochen hatte, klapperte das Spinnenpokémon mit ihren Fangärmchen – und Funken sprühten von einer Stelle ihres Körpers zur nächsten. Ob sie sich freute? Larina kicherte. Und Livia bestätigte ihre Vermutung. Schnell nickte die Weißhaarige.
„Zurecht – sie ist wirklich großartig! So freundlich – ich kann … kaum glauben, dass so viele Angst vor Käferpokémon haben. Aber nun … mit meinen lieben Geistpokémon ist es ja ähnlich.“, erwiderte sie schließlich und stand auf. Ihr Blick glitt zu Amenophis – das Sarkophagpokémon gab eine Art grunzendes Geräusch von sich. „Ja, ich weiß Ame – du bist einer von der fürsorglichen Art.“, gab sie an das Pokémon zurück. Amenophis verstand nicht, warum immer alle Angst vor ihm hatten – immerhin war er immer freundlich! Sogar Larina hatte er als Kind behütet und sie nicht vergrault, wie immer alle dachten, dass er dies so mit Kindern und generell den Menschen tat. Nein, eigentlich war er sehr gern unter Menschen! Aber bei Larina war er eben nach wie vor am liebsten.
Aber die hatte sich längst wieder Livia zugewandt. Sie fragte nach deren Pokémon – sie wollte gerne wissen, ob Livia auch nur Pokémon eines Typs hatte. Und bereitwillig antwortete sie ihr. Sie äußerte, dass bei ihr derzeit nur Käferpokémon lebten, ihr erstes Pokémon allerdings ein Taubsi war. Das hatte sich aber in all der Zeit längst zu einem Tauboss entwickelt. Larina nickte. Sie nickte kurz in Ame's Richtung, ehe sie antwortete.
„Ame war mein erstes Pokémon – er war schon damals ein Echnatoll. Ich hatte mich verlaufen und er … hat mich gerettet. Er hat mich wieder raus gebracht aus der Höhle, in der ich war. So konnte ich wieder nach Hause finden.“, sprach sie. Ihre Wangen färbten sich etwas, als sie so darüber nachdachte. Wenn das Sarkophagpokémon damals nicht auf sie aufgepasst hätte, wer wusste schon, was dann alles passiert wäre.
Livia fuhr indes fort, dass sie Käferpokémon liebte. Aber wenn sie ein anderes süßes Pokémon sah, konnte sie gar nicht widerstehen! Livia kicherte. Ihre Pokémon waren ja allesamt nicht unbedingt das, was die Mehrheit als „niedlich“ bezeichnete, aber generell konnte sie Livia ganz gut verstehen. Aber Moment … hatte sie gerade gesagt, sie sei Arenaleiterin? Larina riss die Augen auf.
„A-Arena...leiterin?“, wiederholte sie. Was … für ein Zufall! Sie hatte sich gar nicht näher über die anderen Leiter informiert, aber dass die Beerenzüchterin, von der sie gelesen hatte, ausgerechnet eine war, so wie sie, erstaunte sie sehr! „I-ich bin … Ich bin auch Arenaleiterin!“, sprudelte es dann aus ihr heraus. Siekonnte selbst kaum glauben, dass sie das gerade wirklich jemandem erzählte, wo sie doch extra einen anderen Namen angegeben hatte … „A-aber e-erst kurz.“, fügte sie daher noch hinzu. Kurz wechselte ihr Blick wieder zu Ame, doch schnell sah sie wieder noch vorn … und dann zu Boden. Oh je. Naja, jetzt war es ohnehin nicht mehr zu ändern. Und … da Livia ja so etwas wie ihre Kollegin war, hätte sie sie früher oder später ohnehin unter diesem Aspekt kennengelernt, schätzte sie.


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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Fr Okt 14, 2016 10:50 am

Larina & Livia
Post #009 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Tatsächlich fragte sie sich sehr oft, wie man Angst vor diesen süßen Geschöpfen haben konnte, immerhin waren sie unglaublich putzig und es gab eine Vielzahl von ihnen, die Livia irgendwann zumindest einmal gesehen haben wollte. Gewiss gab es auch manche Käfer-Pokémon, die gefährlich aussahen und auch gefährlich werden konnten, die meisten waren aber doch eher friedliche Gesellen. Und es freute Livia, dass Larina das ähnlich sah. Sie meinte, dass sie es kaum glauben könne, dass so viele Angst vor Käfern hatten, fügte aber gleichzeitig hinzu, dass es bei Geist-Pokémon ja ähnlich war. Leider hatte sie da durchaus Recht, auch Livia musste sich irgendwie zu dieser Gruppe zählen, auch wenn sie keine wirkliche Angst vor ihnen hatte. Sie fand sie lediglich unheimlich...aber da gab es wohl keinen allzu großen Unterschied. Ame jedenfalls war ein sehr freundliches Pokémon, bei dem Livia auch keine Sorge hatte, sich ihm zu nähern oder ihre Pokémon in seine Nähe zu lassen. Larina meinte auch, dass er sehr fürsorglich sei und das konnte sich Livia tatsächlich vorstellen. »Es ist schon eine Weile her, aber ich bin einmal einem Zobiris begegnet, das meine Freundin und mich unbedingt erschrecken musste - es ist mir überallhin gefolgt und ich muss leider ehrlich zugeben, dass ich Geister seitdem ein wenig unheimlich finde. Ich habe keine wirkliche Angst und das Zobiris hat uns letztlich auch aus der Höhle heraus geholfen, in der wir uns verirrt hatten, also glaube ich durchaus, dass Geist-Pokémon genau wie alle anderen auch freundlich und zuvorkommend sein können. Manche lieben es nur leider, Menschen zu erschrecken.« Auch andere Pokémon hatten ihren Spaß daran, zu erschrecken und Schabernack zu betreiben, aber bei Geist-Pokémon war es einfach noch etwas anderes. Es lag irgendwie in ihrer Natur. Es war Livia ein Bedürfnis gewesen, diese Worte zu sprechen und sie hoffte sehr, dass Larina sie nun nicht verurteilte. »Ame scheint wirklich ein Lieber zu sein.« fügte sie noch an, bevor das Pokémon ihr vielleicht böse war. Sie hatte schließlich durchaus erkannt, dass es nett und freundlich war und auch, dass sich Tarua mit ihm angefreundet hatte. Sie wollte es auf keinen Fall verärgern, zumal es dafür auch gar keinen Grund gab.
Im Laufe des folgenden Gesprächs kam dann sogar heraus, dass das Echnatoll Larina früher einmal aus einer Höhle herausgeholfen hatte. Irgendwie schienen die beiden wohl Ähnliches erlebt zu haben, nur dass Larina ihren Retter dann eben als Partner gefangen hatte. Ihre Geschichte rund um ihr Taubsi war weniger spektakulär - ihr Vater hatte es ihr geschenkt, weil er nicht wollte, dass sie das kleine Wattzapf im Garten ihrer Großmutter - nun ihres eigenen Gartens - fing, in das sie sich sofort verliebt hatte. Der Fang von Tarua war da wohl wesentlich Spannender, gehörte jetzt aber auch nicht wirklich hierher. »Noch ein Beweis, wie lieb Ame ist.« sagte sie mit einem Lächeln, dann aber hatte sie angesprochen, dass sie die Arenaleiterin war, ohne wirklich mitzubekommen, dass Larina das wahrscheinlich noch gar nicht gewusst hatte. Erst als Livia sah, wie überrascht Larina darüber war, realisierte sie, dass sie diese Information noch gar nicht erwähnt hatte. »Ja.« sagte sie erst einmal nur auf die verwunderte Frage, was hätte sie auch anderes sagen sollen? Was dann allerdings kam, überraschte nun Livia, die wirklich nicht damit gerechnet hatte, dass Larina auch Arenaleiterin war. Sie hätte sich wohl besser informieren sollen...aber so hatten beide nichts vom Beruf der anderen gewusst, wodurch es weniger schlimm oder peinlich wurde. »Welch ein Zufall!« sagte Livia erfreut. So hatte sie schon eine Kollegin kennen gelernt und sogar Nummern mit ihr getauscht. Nun würden sie bestimmt noch ein wenig mehr Gesprächsstoff haben - wenn Larina sich denn darüber unterhalten wollte, irgendwann einmal. »Ich bin auch erst seit Kurzem Arenaleiterin - seit knapp einem Monat. Wie lange sind Sie denn bereits im Geschäft?« Immerhin hatte Larina erwähnt, dass sie erst kurz mit dabei war - noch etwas, das sie also gemeinsam hatten. Vielleicht würden sie sich ja über zukünftige Arenakämpfe austauschen können? Livia jedenfalls hatte noch keinen bestritten und sie war schon sehr aufgeregt auf ihren ersten. Hoffentlich würde dabei alles gut gehen. Aber sie hatte schon viele Kämpfe gemacht, bestimmt würde sie es schon irgendwie packen.



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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Larinaam Fr Okt 14, 2016 8:21 pm

Larina Selene


#011 // & Livia Crowne


Nachdem Larina Tarua das Kompliment gemacht hatte, erklärte Livia ihr, dass sie einmal einem Zobiris begegnet war. Das Geistpokémon hatte seinen Schabernack mit ihr und einer Freundin getrieben und das wohl eine ganze Zeit lang. Seitdem war sie Geistern gegenüber wohl etwas unnahbar. Sie räumte aber auch ein, dass es mit den Geistpokémon wohl ähnlich stand, wie mit allen anderen – und betonte, dass Amenophis wirklich ein guter Kerl war. Das Echnatoll hätte wohl die Brust vorgeschoben, wenn es eine gehabt hätte. Es war nämlich sehr stolz darauf, ein Geistpokémon zu sein! Aber er nahm es Livia nicht übel – letztlich war seine Art ja selbst Schuld daran.
Larina erzählte daraufhin von ihrer Begegnung mit Amenophis – die Geschichte war ähnlich, nur waren kleine Details unterschiedlich. Und Larina war letztlich als Geisterliebhaberin aus der Höhle getreten. Dennoch verstand sie Livias Ausführungen.
„Viele Geistpokémon haben … diesen Schalk in sich, den sie nicht verbergen können. Das liegt … vielleicht in ihrer Natur. Aber letztlich … meistens tun sie niemandem etwas.“, sagte sie also zu Livia. Sie lächelte dabei leicht. „So, wie … die Käferpokémon niemandem etwas tun. Es … kommt eben immer darauf an, wie man sich selbst benimmt.“
Letztlich aber erzählte Livia ja davon, dass sie Arenaleiterin war – und war ebenso überrascht wie zuvor Larina, als diese ihr das gleiche eröffnete. Sie war also einen Monat lang Arenaleiterin?
„S-seit … seit drei Monaten. Meine Arena ist in Rayono City. A-aber ich … ich heiße da anders.“, sagte sie dann verlegen. Sie war zwar schon eine kurze Zeit Leiterin, aber ihren ersten Kampf hatte sie dennoch noch nicht ausgetragen. „Ich muss aber … Ich hatte noch keinen Herausforderer.“, fügte sie also hinzu. Livia war sicher auf Käferpokémon spezialisiert – ob sie die Kämpfe im Gewächshaus austrug? Sie wollte gerade danach fragen, als ihr Visocaster piepte. Erschrocken zuckte sie kurz zusammen, ehe sie das Gerät aus ihrer Tasche holte. Sie öffnete die Nachricht – sie war von ihrer Mutter. Sie fragte, wo sie war – wollte, dass sie nach Hause kam. Kurz sah sie zerknirscht drein, als sie aber auch shcond en Blick hob und den Visocaster wegsteckte.
„Meine … Meine Familie braucht mich wohl. N-nun, ich hoffe, wir reden bald wieder miteinander.!“, sagte sie dann und verbeugte sich tief, wobei ihr abermals die Kapuze über den Kopf rutschte. Als sie sich aufrichtete, schob sie sie etwas zurück. „Entschuldigt, dass ich so unvorbereitet aufbrechen muss. Ich … Ich werde Ihnen eine Nachricht schicken, sobald die Saat keimt!“, versprach sie dann, ehe sie sich auch noch einmal von Tarua verabschiedete und wartete, bis Ame es ihr gleich getan hatte. Dann liefen die beiden auch schon los, wobei Amenophis die Puppe in ihrer Tasche verstaute. Bald ließen sie den Hof hinter sich – und Vapydro City kam in Sicht.

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Re: Versteckte Lichtung

Beitrag von Liviaam Mo Okt 24, 2016 6:35 pm

Larina & Livia
Post #010 :: Versteckte Lichtung :: Dausing-Hof
Diese ganzen Vorurteile waren doch wirklich schade, wenn nicht sogar schrecklich, immerhin konnte auch jedes Pokémon anders sein, als andere. Wie beim Menschen eben auch, weshalb sich Livia auch wirklich bemühte, nicht in jedem Geist-Pokémon etwas Unheimliches zu sehen. Leider klappte das nicht sonderlich gut, da sie meist eben doch auch unheimlich aussahen und sich auch so gaben. Trotzdem hatte Larina mit Sicherheit recht, dass viele im Endeffekt niemandem etwas taten - obwohl es natürlich auch immer andere Möglichkeiten gab. Aber welche Pokémon-Art war schon durchgehend lieb? Selbst kleine Wattzapf konnten gefährlich und bösartig werden oder sein, es lag eben immer im Charakter begründet, wie bei jedem Lebewesen. »Ich bin sicher, dass Sie recht haben.« sagte Livia also letztlich, womit das Thema ihrer Lieblingspokémon wohl auch abgehakt war. Jedenfalls gingen sie schnell zum nächsten, daran anschließenden Thema über, nämlich der Tatsache, dass sie beide Arenaleiter waren - und das auch erst seit sehr kurzer Zeit. Larina teilte ihr mit, dass sie zwar länger Arenaleiterin war als Livia, bisher aber noch keinen Arenakampf bestritten hatte. Gleichzeitig ließ sie verlauten, dass sie innerhalb der Arena einen anderen Namen trug. Unwillkürlich fragte sich Livia, was das für einen Sinn haben sollte und ob Larina wirklich so dringend nicht entdeckt werden wollte. Und zeugte es nicht von Vertrauen ihr gegenüber, dass sie es ihr letztlich doch verriet? Immerhin wusste sie nun, dass sie die Arenaleiterin von Rayono City war, während sie den eigentlichen Namen, den sie in der Arena nutzte, nicht kannte. »Ich hatte bisher auch keinen Herausforderer - vielleicht könnten wir uns austauschen, wenn es denn dann einmal soweit ist?« Es wäre doch wirklich schön, wenn sie auch in diesem Thema jemanden zum Reden gefunden hätte. Andere Arenaleiter kannte sie immerhin nicht, Larina war da die erste - jedenfalls wenn man von noch amtierenden Arenaleiterin sprach. Gerade, als sie darüber nachdachte, piepte der Viso-Caster von Larina und seltsamerweise ließ auch ihr eigenerViso-Caster plötzlich einen Laut ertönen. Beinahe so, als hätten die, die gerade etwas von den beiden wollten, sich untereinander abgesprochen. Da Larina ihren Viso-Caster hervor holte, konnte auch Livia ihr dies ohne schlechtes Gewissen gleich tun und laß zeitgleich mit Larina die eingegangene Nachricht. Wie es der Zufall so wollte, hatte jene Arenaleiterin, über die sie eben noch nachgedacht hatte, ihr eine Nachricht zukommen lassen, dass in der Nähe von Orion City ein ganzer Schwarm Käfer-Pokémon aufgetaucht war, die, so schien es, dort ihr "Lager" aufgeschlagen hatten. Sie beobachtete die Pokémon schon eine Weile und war sich mittlerweile sicher, dass sie dort noch eine Weile verharren würden, weshalb sie an Livia gedacht hatte. Der Weg bis nach Orion City war sicherlich nicht der Kürzeste, aber für Käfer-Pokémon würde sie ziemlich viel auf sich nehmen. Und was wäre sie für eine Käfer-Sammlerin, wenn sie dem nicht nachgehen würde? Sei es auch nur zur Beobachtung ihrer Lieblingspokémon. Es lohnte sich auf jeden Fall! Zwar würde sie in nächster Zeit die Arena erst schließen müssen, aber das würden ihre Herausforderer schon verkraften. Sie ging bereits im Kopf durch, wie sie am Schnellsten dorthin kommen würde - hätte sie ihr Tauboss, wäre es ein Leichtes, so musste sie allerdings den Weg zu Fuß gehen. Machbar war es aber trotzdem und sie war es gewohnt, lange Strecken zurückzulegen, immerhin hatte sie bereits ganz Kalos durchwandert.
Als Larina sich schließlich wieder ihr zuwandte, sah auch Livia wieder zu ihr und war sogar fast froh darum, dass Larina nun offenbar auch andere Dinge zu tun hatte. Zwar hätte sie sich gern noch mit ihr unterhalten, aber es war besser, wenn sie so schnell wie möglich aufbrechen würde. Vorher musste sie leider noch einen Umweg zurück nach Eventura City nehmen, um das Nötigste einzupacken und vorzubereiten. Und wer wusste schon, wie lange die Käferpokémon noch an Ort und Stelle blieben? »Ich würde mich wirklich sehr darüber freuen! Und es macht absolut keine Umstände, dass Sie schon aufbrechen müssen; wie es der Zufall so möchte, habe auch ich noch etwas zu erledigen.« Beide Parteien waren also bereit für die Weiterreise, wohin auch immer sie gehen würde. Und beide versprachen sich, sich beieinander zu melden und in Kontakt zu bleiben - Tarua jedenfalls würde sie mit Sicherheit oft daran erinnern, denn sie hatte Ame ins Herz geschlossen und wollte ihn bald mal wieder sehen. Nachdem sich alle vier voneinander verabschiedet hatten, verließen sie den Dausing-Hof und gingen wieder ihrer Wege, jeder mit einem anderen Ziel. Livia hoffte nur, dass ihre Reise nach Orion nicht vergeblich sein würde.
tbc: Pfad zum Ewigenwald; Septerna City



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